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StA
Stadtarchiv
Innsbruck
P-870-2017
Stadtmagistrat Innsbruck
Feuerwehrverband
Innsbruck-Stadt
JAHRESBERICHT 2017
WWW.FEUERWEHR-INNSBRUCK.AT
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tarchiv Innsbruck
P-870-2017
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OBR Albert Pfeifhofer
BEZIRKS-FEUERWEHRKOMMANDANT
Ein spannendes erstes Jahr für das Bezirkskommando
s freut mich, zum ersten Mal den Jahresbe-
Ericht der Feuerwehr Innsbruck präsentieren zu
dürfen. Wir können wiederum stolz sein auf das,
was alle zusammen - die Berufsfeuerwehr, die Be-
triebsfeuerwehr Flughafen sowie die zehn Freiwil-
ligen Feuerwehren mit ihren Mitgliedern leisten
konnten.
Nach mehr als zehn Jahren wurden auch die Per-
sonenrufempfänger zur Alarmierung unserer Mit-
glieder auf einen technisch neuen Stand gebracht.
Zugleich konnte aber auch die SMS-Einsatz-Informa-
tion mit der Leitstelle fixiert werden.
Der Beginn für das neue Bezirkskommando war
mit dem Waldbrand in Kranebitten gleich ein sehr
aufregender. Dort konnten die Feuerwehren Inns-
brucks wieder belegen, was sie zu leisten im Stande
sind. Vor allem die Schutzbereichsfeuerwehr Hötting
erbrachte hier eine überaus große Zahl an Manns-
tunden. Es zeigte sich aber auch, dass entsprech-
endes Gerät und entsprechende Schutzausrüstung
notwendig sind. Mittlerweile konnte nun die An-
schaffung der neuen Schutzbekleidung für die letzte
Feuerwehr eingeleitet werden - ein großes Projekt
der letzten Jahre wird somit voraussichtlich nach
sieben Jahren erfolgreich abgeschlossen werden.
Ein Dank gebührt dafür der Innsbrucker Stadtregie-
rung und dem Gemeinderat für die zur Verfügung
gestellten Mittel.
Der langjährige Wunsch des Bezirksausschusses,
wieder einen eigenen Standort zu haben, führte
zum Erfolg: seit Sommer gibt es auf der Hauptfeuer-
wache ein Bezirksbüro, in dem alle Feuerwehrmit-
glieder herzlich willkommen sind.
Mit dem heurigen Jahr werden in allen Freiwilligen
Feuerwehren wieder die Funktionäre neu gewählt
bzw. bestimmt. Ich darf mich bei allen, die in der
letzten Periode zum positiven Gelingen beigetragen
haben, herzlich bedanken und allen Wieder- und
Neugewählten viel Erfolg wünschen. Die Übernahme
einer Funktion ist nicht selbstverständlich und umso
erfreulicher ist es, dass wir wieder gut ausgebildete
Kameradinnen und Kameraden dafür gefunden ha-
ben. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.
Prifled. M.
www.empl.at
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
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Mag.a Christine
Oppitz-Plörer
BÜRGERMEISTERIN DER STADT INNSBRUCK
Christoph Kaufmann
VIZEBÜRGERMEISTER DER STADT INNSBRUCK
Professionell gerüstet im Einsatz für die Sicherheit
agtäglich sind unsere Feuerwehrleute bei
Tagtäglich sind unsere Feuerwehrleute bet
gefordert. Beim mehrtägigen Waldbrand im
Stadtteil Kranebitten im Mai 2017 waren sie mutig
und risikobereit, aber dennoch achtsam und
professionell unter schwierigen Bedingungen im
Einsatz. Besonders beeindruckend ist für mich
dabei ihr Teamgeist: Unsere Feuerwehrmänner-und
-frauen arbeiten stets Hand in Hand und gehen nicht
nur sprichwörtlich für andere durchs Feuer.
Als oberste Maxime gilt ihnen dennoch: „Wir wollen
nicht Lob, nicht Ruhm noch Ehr', wir wollen im Kleinen
und im Stillen, Gott zur Ehr', dem nächsten zur Wehr,
getreulich unsere Pflicht erfüllen". Dies spricht für
die Uneigennützigkeit und die Selbstlosigkeit dieser
immens wichtigen Einrichtungen.
Das Innsbrucker Feuerwehrwesen ist gut aufgestellt:
Das vielfältige Aufgabengebiet der Berufsfeuerwehr
und der Freiwilligen Feuerwehren geht über
Freiwillig an 365 Tagen im Einsatz für andere
-Stunden Bereitschaft an 365 Tagen im Jahr
24 und mit viel Engagement steht der Bezirks-
feuerwehrverband Innsbruck-Stadt für die Bürgerin-
nen unserer Stadt im Einsatz. Gemäß dem Motto der
Feuerwehr: Retten, Löschen, Bergen und Schützen
- sind die Aufgaben der Feuerwehrmänner und
-frauen, die sich für die Sicherheit der Bürgerinnen
der Landeshauptstadt Innsbruck engagieren, sehr
vielfältig.
Ob technische Einsätze, Gefahrengutunfälle oder
Brandeinsätze die Belegschaft der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck, die der zehn Freiwilligen Feuer-
wehren des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck-
Stadt sowie die der Betriebsfeuerwehr Flughafen
das Löschen eines Brandes weit hinaus. Eine
umfassende und intensive Aus- und Weiterbildung
gehören ebenso dazu wie eine starke Jugendarbeit.
Große Aufmerksamkeit schenken die Feuerwehren
auch der Prävention, damit Brände gar nicht erst
entstehen. Unerlässlich für die erfolgreiche Arbeit
der Einsatzkräfte sind neben einer zeitgemäßen
Ausrüstung auch Spezialausbildungen in den
Bereichen Tauchen, Wasserrettung, Strahlenschutz,
als Flughelfer oder an Sonderfahrzeugen.
An dieser Stelle möchte ich allen Feuerwehren auch
im Namen der Innsbrucker Bürgerinnen und Bürger
für die geleistete Arbeit und für ihr Engagement
im Dienste der Bevölkerung meinen aufrichtigen
Respekt und meine große Anerkennung aussprechen
und das Beste für 2018 wünschen.
Cluristine Oppitz - Flora
erleben schwierige und manchmal auch gefährliche
Situationen. Sie beweisen täglich aufs Neue, mit
welchem Mut und welcher Selbstlosigkeit die Ein-
satzkräfte der Bezirksfeuerwehr Innsbruck-Stadt die
ihnen gestellten Herausforderungen mit höchster
Professionalität meistern.
Mehr als 3.000 Mal musste die Feuerwehr unserer
Stadt im vergangenen Jahr ausrücken. Für das Ge-
leistete möchte ich mich als Feuerwehrreferent der
Stadt Innsbruck bedanken. Ich wünsche allen Feuer-
wehrleuten alles Gute für das Jahr 2018.
Chris' oph Kaufman
Führungskräfte sind gefragt!
und ein Drittel der Gesamteinstätze der Tiroler
R Feuerwehren entfallen auf den Bezirk Innsbruck-
Stadt. Die Feuerwehraufgaben in der Landeshaupt-
stadt bewältigen die Berufsfeuerwehr, 10 freiwillige
Feuerwehreinheiten sowie die Betriebsfeuerwehr am
Flughafen.
Das über Jahrzehnte gewachsene, bewährte System
ist für Österreich beispielgebend. Doch die schnellen
Änderungen in der Gesellschaft betreffen auch das
Feuerwehrwesen, deshalb sind ständige Anpassungen
erforderlich. In ganz Tirol und auch bei den freiwilligen
Einheiten in Innsbruck werden heuer die Führungskräfte
für eine weitere Funktionsperiode neu gewählt. Es ist
nicht selbstverständlich, sich freiwillig für Führungsauf-
gaben zur Verfügung zu stellen. Der richtige Umgang mit
Menschen ist eine Herausforderung, zusätzlich wird viel
Fachwissen verlangt. Allein ist man machtlos, nur mit
einem verlässlichen Team macht die Arbeit auch Spaß.
Dort, wo hauptberufliche und freiwillige Einsatzkräfte
an der Bewältigung derselben Aufgaben arbeiten, be-
darf es einer besonderen Qualität der Führungskräfte.
Das Zusammenwirken zwischen freiwilligen und
beruflichen Kräften wird dankenswerterweise vom
Kommandanten der Berufsfeuerwehr und vom
Bezirksfeuerwehrkommandanten nach Kräften unter-
stützt und gefördert.
Die freiwilligen Einheiten stehen zusätzlich vor der He-
rausforderung, auch während der Wochenarbeitszeit
genügend Mitglieder für Einsätze zur Verfügung zu
haben. Im städtischen Bereich ist noch mehr Ideen-
reichtum gefragt, um Menschen für die Mitarbeit bei
der Feuerwehr zu begeistern.
Führungskräfte verdienen Respekt! Sie stellen sich
voran, motivieren und schulen ihre Mannschaft und
nehmen viele persönliche Entbehrungen in Kauf. Füh-
rungskräfte haben auch ein höheres Maß an Verant-
wortung als einfache Mitglieder.
Herzlichen Dank an die Mitglieder der Berufsfeuer-
wehr, der Freiwilligen Feuerwehren und der Be-
triebsfeuerwehr Flughafen für die Einsatzbereitschaft.
Besonderer Dank gebührt den Führungskräften.
Allen Innsbrucker Feuerwehrmitgliedern einen gute Zu-
kunft, insbesondere unfallfreie Übungen und Einsätze!
Alfons Jub
Gemeinsam für die Sicherheit der Stadt Innsbruck
as vergangene Jahr hat wieder einmal gezeigt,
Ddass sicherheit für die Bürgerinnen nicht nur ein
Schlagwort sein kann, sondern dass es viel Aufwand
bedeutet, diese Sicherheit tagtäglich zu gewährleisten.
Gemeinsam mit vielen anderen Einsatzorganisationen
steht die Feuerwehr Innsbruck hier an vorderster
Front, um Gefahren abzuwehren und der Bevölkerung
in schwierigen Zeiten beizustehen. Im Jahr 2017 waren
zahlreiche Standardeinsätze, aber auch einige sehr
schwierige Einsätze zu absolvieren. Erwähnenswert
in diesem Zusammenhang ist zum Beispiel der Wald-
brandeinsatz am Hechenberg im Mai, welcher durch
großen Aufwand an Personal und Material bewältigt
werden konnte, oder die beiden herausfordernden
Einsätze im Brennerbasistunnel.
Die Feuerwehr Innsbruck hat mit der Berufsfeuer-
wehr und den zehn Freiwiligen Feuerwehren ein
sehr gut funktionierendes System, welches den nati-
onalen und internationalen Vergleich nicht zu scheuen
braucht. Um die langfristige Zukunft der Feuerwehr
Innsbruck besser beurteilen zu können wird eine Feu-
erwehrbedarfsanalyse mit Unterstützung von exter-
nen Experten erstellt. Diese Analyse wird, basierend
auf einer sachlichen Diskussionen, Aufschluss über die
notwendige Entwicklung der Feuerwehr Innsbruck für
die nächsten Jahre geben.
Ich bin überzeugt davon, dass es das duale System mit
der Zusammenarbeit von hauptberuflichen und eh-
renamtlichen Kräften ist, welches die Schlagkraft der
Feuerwehr Innsbruck garantiert. In diesem Sinne ist
es mein Ziel, die gute Zusammenarbeit innerhalb der
Feuerwehr Innsbruck weiter zu fördern. Eine Maßnah-
me wird dahingehend der Ausbau der gemeinsamen
Ausbildung von BF und FF speziell im Bereich der Tun-
nelbrandbekämpfung sein. Ich bin guter Dinge, dass
es gemeinsam mit Berufsfeuerwehr, Bezirksverband
und Freiwilligen Feuerwehren gelingt, auch die Her-
ausforderungen der Zukunft zu bewältigen.
Ich bedanke mich bei allen Feuerwehrmännern und
LFI DI Alfons Gruber
-frauen, ob hautberuflich oder ehrenamtlich, für BDI
ihr Engagement und ihre Leistungen im Namen der
Sicherheit und wünsche allen für das Jahr 2018 alles
Gute, vor allem unfallfreie Übungen und Einsätze!
Celmt logi
LANDES-FEUERWEHRINSPEKTOR
HAGER H
BD Mag. (FH) Helmut Hager
BRANDDIREKTOR
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FEUERWEHR INNSBRUCK
SUCHEN
FEUERWEHR INNSBRUCK
S
BEZIRKS-FEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK STADT
BEZIRKS-FEUERWEHRAUSSCHUSS
Branddirektor
Bezirks-Feuerwehrkommandant
BD Mag. (FH) Helmut Hager
OBR Albert Pfeifhofer
Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. BR Gerhard Mayregger
Bezirks-Schriftführer
Bezirks-Kassier
SACHBEARBEITER DES BFV
BV Mag. Markus Strobl
BV Martin Weber
Feuerwehrjugend
HV Andreas Winterle
BEAUFTRAGTE DES BFV
Archivar
Atemschutz
Ausbildung
Fotodokumentation
Funk
OBR Ing. Johann Zimmermann (BF)
BR Ing. Andreas Friedl (BF)
BR Gerhard Mayregger (BFV)
HBI Armin Praxmarer (RE)
Gerhard Eichhorn, Leiter der Funkwerkstätte (BF)
HBI Dr. Alois Muglach (HO),
HBI Hannes Trenkwalder (AM)
Kassaprüfer
Kurskartensachbearbeiter
BR Albert Pfeifhofer (BFV)
Lawinenzug
Maschinist
BM Stefan Gutmann (MU)
Harald Tomasini, Garagenmeister (BF)
Strahlenschutz
BR Ing. Marcus Wimmer (BF)
AUSSCHÜSSE, SACHGEBIETE, ARBEITSGRUPPEN, FUNKTIONEN IM LFV
Landes-Feuerwehrausschuss
Fachauschuss Feuerwehrtechnik
Finanzausschuss
Schulausschuss
Sachgebiet Bewerbe (mit ATSLP, TLP)
Sachgebiet Betriebsfeuerwehren
Sachgebiet Bezirkszentralen
Sachgebiet Feuerwehrjugend
Sachgebiet Flugdienst
Sachgebiet Funk und Alarmierung
Sachgebiet Gefährliche Stoffe
Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst
Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit
Sachgebiet Strahlenschutz
Sachgebiet Chronik und Geschichte
Sachgebiet Tunnel
Sachgebiet Wasserdienst
PG Uniformierung
Bewerter FLA B/S
OBR Albert Pfeifhofer (BFV)
BD Mag. (FH) Helmut Hager (BF)
OBR Albert Pfeifhofer (BFV)
BOK Ing. Christoph Grubhofer (BF)
BR Ing. Marcus Wimmer (BF)
OBR Albert Pfeifhofer (BFV)
OBR Albert Pfeifhofer (BFV)
HBI Hannes Trenkwalder (AM)
OBI Thomas Reiner (BtF)
OBR Albert Pfeifhofer (BFV)
HV Andreas Winterle (BFV)
HBM Johann Heis (HÖ)
OBM Gerhard Pernlochner (BF)
BR Gerhard Mayregger (BFV)
Gerhard Eichhorn (BF)
HBI Helmut Plank (RE)
BR Ing. Marcus Wimmer (BF)
HV Ing. Helmut Ebner (IG)
BDSTV DI Martin Gegenhuber MBA (BF)
BV Mag. Markus Strobl (BFV)
OBR Ing. Johann Zimmermann (BF)
HBI Helmut Plank (RE)
BR Ing. Marcus Wimmer (BF)
HBI Manfred Liebentritt (MÜ, SG-Leiter)
OBR Siegfried Nalter (BFV)
OBR Ing. Johann Zimmermann (BF)
HBI Hannes Trenkwalder (AM)
BR Ing. Andreas Friedl (BF)
BR Ing. Andreas Friedl (BF)
OBI Harald Prader (WI)
OBR Albert Pfeifhofer (BFV)
(im Folgeprojekt BM Klemens Eberhard (NA))
HV Ing. Helmut Ebner (IG)
OBI Hubert Thonhauser (WI)
Bezirkstag-Walter Laimgruber
im Kreise der bisherigen Ehrenmitglieder
BEZIRKSTAG 2017 -
NEUWAHLEN UND EIN NEUES
EHRENMITGLIED
Zahlreiche Ehrengäste sowie dutzende Mitglieder der
Innsbrucker Feuerwehren - darunter auch die Dele-
gierten aller Feuerwehren, die vollständig anwesend
waren waren anwesend, als Bezirks-Feuerwehr-
kommandant Walter Laimgruber kurz nach halb acht
zum letzten Mal den Bezirks-Feuerwehrtag eröffnete.
Aufgrund seines Alters hätte Walter Laimgruber mit
Ende des Jahres seine Funktion zurücklegen müssen
und so entschied er sich, bereits bei diesem Bezirks-
Feuerwehrtag seine Funktion zur Verfügung zu stellen.
Nach den Berichten der Bezirksfunktionäre nützte
Walter Laimgruber seine Ansprache, um sich bei al-
len zu bedanken, die ihn in den letzten 19 Jahren im
Bezirks-Ausschuss begleitet und unterstützt haben.
Auch blickte er mit Stolz auf die Anschaffungen beim
Fuhrpark und beim Hochwasserschutz zurück, hat-
te aber für die Zukunft auch noch den einen großen
Wunsch, dass vor allem bei den Wachen Hungerburg
und Hötting die notwendigen Baumaßnahmen zügig
angegangen werden. Laimgruber schloss seine An-
sprache mit dem Gedanken, dass er nun stolz wieder
in die Reihen seiner Amraser Kameraden zurückgehen
werde. (Diese seine Amraser haben ihn dann auch
nach dem Bezirks-Feuerwehrtag als Überraschung vor
Bezirkstag-Ernennung zum Ehrenmitglied
der Wache Amras erwartet.) Mit Standing-Ovations
und langem Applaus dankten die Anwesenden Walter
Laimgruber nach seiner Ansprache für seine Leistun-
gen für die Feuerwehr Innsbruck.
Nach den Beförderungen und Ehrungen übernahm
VBGM Christoph Kaufmann und führte die Neu-
wahlen des Bezirkskommandos durch. Zum neuen
Bezirks-Feuerwehrkommandanten wurde der bishe-
rige Stellvertreter Albert Pfeifhofer und zum neuen
Stellvertreter der Kommandant der Feuerwehr Igls
Gerhard Mayregger gewählt.
Landesfeuerwehrinspektor DI Alfons Gruber ging
in seinen Ausführungen vor allem auf die Rolle des
Bezirks-Feuerwehrverbandes ein, um sich dann bei
Walter Laimgruber mit sehr persönlichen Worten
für dessen Tätigkeit zu bedanken. Und so zeichnete
er zusammen mit den anwesenden Bezirks-Feuer-
wehrkommandanten, Walter Laimgruber als Dank
und Anerkennung für seine Verdienste um das Tiroler
Feuerwehrwesen mit der höchsten Auszeichnung des
Landes-Feuerwehrverbandes aus, dem Steckkreuz in
Gold.
Auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann zollte
nach seinen lobenden Worten zum dualen Innsbru-
cker Feuerwehrsystem und aktuellen Anschaffungen
Bezirkstag-das neue Bezirkskommando
der Stadt Innsbruck Walter Laimgruber Respekt und
Dank für dessen Leistungen und überreichte zusam-
men mit Abteilungsleiterstellvertreter Mag. Ferdinand
Neu ein Geschenk der Stadt Innsbruck.
Und so wurde zum Schluss, nach den Ansprachen
der Ehrengäste, beim Schlusswort von Neo-Bezirks-
Feuerwehrkommandant Albert Pfeifhofer auch von
diesem im Namen des Bezirksausschusses und der
Innsbrucker Feuerwehren Walter Laimgruber sehr
persönlich gedankt und ihm die höchste Ehrung des
Bezirks-Feuerwehrverbandes überreicht: die Ernen-
nung zum Ehrenmitglied unseres Bezirks-Feuerwehr-
verbandes.
BEFÖRDERUNG DES BEZIRKS-
KOMMANDOS
Im Rahmen einer Feierstunde mit den Ehrenmitglie-
dern des Bezirks-Feuerwehrverbandes, den Offizieren
der Berufsfeuerwehr und den Kommandanten der
Innsbrucker Feuerwehren wurden im Juli von Landes-
Feuerwehrkommandant LBD Ing. Peter Hölzl der neue
Bezirks-Feuerwehrkommandant Albert Pfeifhofer zum
Oberbrandrat und sein Stellvertreter Gerhard May-
regger zum Brandrat befördert.
Beförderung Bezirkskommando
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Impregilo
FEUERWEHR INNSBRUCK
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EXKURSION IN DEN
BRENNER-BASISTUNNEL
Zu einer speziellen Führung durch die verschiedenen
Baustellenbereiche des Brenner-Basistunnels im Inns-
brucker Einsatzbereich lud der Sicherheitsbeauftragte
der BBT-SE Mag. Erwin Reichel Vertreter des Bezirks-
Feuerwehrverbandes sowie der Feuerwehren Amras
und Hötting im Jänner, im Sommer folgten dann wei-
tere Führungen für Feuerwehren.
Die Pause bei den Bauarbeiten über die Weihnachts-
feiertage und im Sommer war eine ideale Gelegen-
heit, alle Bereiche zu besichtigen, ohne durch die
normalerweise durchgehend laufenden Arbeiten be-
einträchtigt zu sein.
Im Tunnel konnten die aktuellen Vortriebsarbeiten,
die Einsatzcontainer sowie die digitale Infrastruktur
zur Einsatzunterstützung besichtigt werden: so kann
auf einem PC jederzeit aktuell erhoben werden, wie
viele Personen und Fahrzeuge sich in den diversen Ab-
schnitten der Baustelle befinden. Für die Einsatzkräfte
befinden sich Tallys zur Ortung der Kameraden und
der Feuerwehr-Fahrzeuge durch dieses System eben-
falls in diesem Container.
Zur Kommunikation sind alle Bereiche durch Notte-
lefone (in alten Telefonzellen) mit der BBT-Leitstelle
verbunden, zudem können Handys (GSM und Da-
tennetz), Digitalfunk- und 70cm-Analogfunkgeräte
verwendet werden. Ein eigenes WLAN ist ebenfalls
eingerichtet.
Besonders war, vom Zugangsstollen Ahrental aus die
Vortriebsarbeiten Richtung Süden im Erkundungsstol-
len zu sehen: dort wird bereits eine Tunnelbohrma-
schine eingesetzt. Nachdem die Bauarbeiten ruhten,
konnte so auch die ganze Tunnelbohrmaschine mit
den Aufenthalts- und Evakuierungscontainern sowie
den verschiedenen Arbeitsbereichen besichtigt wer-
den.
In diesem Bereich konnte so das Multi-Service-Vehicel
MSV „Flori" zur Personenbergung sowie Evakuie-
rungscontainer der neuesten Bauart von innen begut-
achtet werden.
Großer Dank an die BBT-SE mit Vorstand Dr. Konrad
Bergmeister und dem zuständigen Sicherheitsbe-
auftragten Mag. Erwin Reichel für die gute Zusam-
menarbeit in den letzten Monaten, die Möglichkeit,
jederzeit zu aktuellen Informationen zu kommen und
Besichtigungen durchführen zu können, und vor allem
natürlich für die einzigartige Möglichkeit, den aktuel-
len Baufortschritt so detailliert besichtigen zu können.
AUSFLUG ZUM MUSEUM
TIROLER BAUERNHOFE
Der Bezirksausflug führte die Funktionäre des Bezirks-
Feuerwehrverbandes und die Kommandanten der
Innsbrucker Feuerwehren mit ihren Partnerinnen in
diesem Jahr nach Kramsach.
Bei zauberhaftem Herbstwetter und mit einer char-
manten Führerin war der erste Programmpunkt, der
Besuch des Museums der Tiroler Bauernhöfe, ein Ge-
nuss. Die liebevollen Details zu den einzelnen Objek-
ten, die erzählt und auch präsentiert wurden, ließen
eine vergangene Zeit lebendig werden.
Eigentlich mehr um Vergängliches ging es dann beim
anschließenden Rundgang durch den Museumsfried-
hof Tirol. Sprüche auf den Grabdenkmälern wie „, Hier
schweigt Johanna Vogelsang sie zwitscherte ihr Leben
lang." sorgten auch im Angesicht der Grabkreuze für
Schmunzeln.
Den Ausklang bildete dann ein Abendessen in der De-
fregger Stuben im Hotel Leipziger Hof.
BEZIRKSBÜRO
Seit Sommer 2017 verfügt der Bezirks-Feuerwehrver-
band über ein eigenes Büro in der Hauptfeuerwache.
So gibt es nun die Möglichkeit, jederzeit Sitzungen und
Treffen abzuhalten und Verwaltungs- und Planungstä-
tigkeiten durchzuführen. Vor allem aber ist das Be-
zirksbüro auch eine Einladung an alle Mitglieder der
Feuerwehren, zu gemeinsamen Gesprächen mit dem
Bezirkskommando vorbeizukommen.
90. GEBURTSTAG
RUDOLF KREBS
Der Bezirks-Feuerwehrverband und die Freiwillige
Feuerwehr Reichenau konnten im Dezember ihrem
Ehrenmitglied VBGM a.D. Rudolf Krebs anlässlich sei-
nes wenige Tage vorher begangenen 90. Geburstages
bei einer Feier in der Wache Reichenau gratulieren.
Von 1985 bis 1992 war Rudolf Krebs Vizebürgermeis-
ter der Stadt Innsbruck und als solcher für das Feuer-
wehrwesen in Innsbruck Ressortzuständig.
JAHRESABSCHLUSSFEIER
Zum Abschluss des Jahres lud der Bezirks-Feuerwehr-
verband zur traditonellen Jahresabschlussfeier in das
GH Am Tivoli ein.
Die Ehrenmitglieder des Bezirks-Feuerwehrverban-
des, Offiziere und Dienstleiter der Berufsfeuerwehr,
die Kommanden bzw. gewählten Ausschüsse von neun
Feuerwehren sowie Funktionäre des BFV oder Vertre-
ter des BFV im Landes-Feuerwehrverband folgten der
Einladung.
In gemütlicher Atmosphäre bei einem wiederum aus-
gezeichneten Essen konnten die Anwesenden so in
vielen kleinen Gesprächsrunden das Jahr 2017 Revue
passieren lassen. Auch Frau Bürgermeisterin Mag."
Christine Oppitz-Plörer ließ es sich nicht nehmen, den
Gruß und Dank des Innsbrucker Gemeinderates und
der Innsbrucker Bevölkerung persönlich zu überbrin-
gen. Sie erwähnte in diesem Zusammenhang aber
auch die aktuellen Großprojekte Haus der Musik,
Patscherkofelbahn und Straßen-Rad-WM 2018, bei
denen die Feuerwehren bzgl. der Einsatztaktik betrof-
fen sind und auch miteingebunden werden.
Bezirks-Feuerwehrkommandant Albert Pfeifhofer
nutzte die Gelegenheit, allen Anwesenden für die
Zusammenarbeit in diesem Jahr mit dem gesamten
Bezirks-Ausschuss zu danken und verlieh seiner Hoff-
nung Ausdruck, dass dies auch weiterhin so bleibt.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
11
NACHRUFE
OBR ING. THOMAS ANGERMAIR
Branddirektor a.D.
Im September 2017 verstarb unser Ehrenmitglied
Branddirektor a.D. Ing. Thomas Angermair Zwanzig
Jahre lang, von 1972 bis 1991, war er als Branddirek-
tor von Innsbruck tätig, 35 Jahre lang versah er seinen
Dienst bei der Feuerwehr. Durch seine Leistungen, sei-
ne Ideen und seine Überzeugung erwarb er sich nicht
nur in Innsbruck und in Tirol, sondern weit darüber
hinaus großes Ansehen.
Untrennbar mit ihm verbunden ist die Einführung
und Weiterentwicklung des Hubschraubereinsatzes
bei den Feuerwehren. Der Hubschrauber war für ihn
das Werkzeug nicht nur bei Waldbrandeinsätzen als
Lösch- und Transportmittel, sondern auch zur Rettung
von Personen aus Hochhäusern. Damit machte er sich
in ganz Österreich einen Namen, bis heute werden die
von ihm und seinen Mitarbeitern entwickelten Metho-
den angewandt.
Es war aber auch seine Leidenschaft, die ihm großen
Respekt in den Reihen der Feuerwehr und in der Be-
völkerung einbrachte. Diese hat er vor zehn Jahren in
einem Fernseh-Interview zur 150 Jahr Feier der Feu-
erwehr Innsbruck wie folgt persönlich beschrieben:
,,Es liegt im menschlichen Wesen zu helfen. Es ist eine
der für mich schönsten Aufgaben gewesen, überall
wo Leute in Not sind, zu helfen. Und auch das Enga-
gement, welches man bei der Arbeit hat: man hat das
Werkzeug, den Auftrag und dann die nötige Liebe,
gute Hilfe zu leisten. Das kann man mit den Feuer-
wehrgerätschaften und -möglichkeiten."
In seine Zeit als Branddirektor fiel nicht nur die Durch-
führung der Olympischen Spiele 1976, es waren die
Jahre, wo Innsbruck rasch groß wurde und so die Ent-
wicklung der Feuerwehr Schritt halten musste. Feuer-
wachen wie im Sieglanger wurden neu errichtet, an-
dere wie auf der Hungerburg saniert und vergrößert,
um den neuen der Zeit entsprechenden Gerätschaften
Platz zu machen. Und 1984 wurde dann in der Reiche-
nau eine weitere - die zehnte - Freiwillige Feuerwehr
gegründet, 1977 aber auch eine eigene Musikkapelle
der Berufsfeuerwehr.
Mit seiner Mitarbeit am Buch zur Geschichte der Feu-
erwehr Innsbruck hat er als jahrzehntelanger Zeitzeuge
auch in seinem Ruhestand noch einen großen Beitrag
geleistet; für die, welche bei Treffen mit ihm dabei wa-
ren, aber waren es noch mehr seine spannenden und
humorvollen Erzählungen, die Details und die Begeis-
terung, die er für das Feuerwehrwesen hatte, welche
einen bleibenden Eindruck hinterließen.
In der Geschichte der Feuerwehr Innsbruck wird.
Branddirektor Ing. Thomas Angermair immer einen
besonderen Platz einnehmen, wir werden unserem
Branddirektor stets ein ehrendes Andenken bewah-
ren.
BR KURT SCHMARL
Bezirksfeuerwehrkommandant-
Stellvertreter a.D.
Zu Dreikönig 2017 ist unser langjähriges Ehrenmitglied
und Ehrenringträger Bezirks-Feuerwehrkommandant-
stv. i.R. Brandrat Kurt Schmarl im 83. Lebensjahr ver-
storben. Kurt war 66 Jahre Mitglied seiner Feuerwehr
Neu-Arzl und in dieser Zeit in den verschiedensten
Funktionen für Innsbruck tätig. Seit 1974 als Kom-
mandant der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Arzl und vor
allem als Bezirks-Feuerwehrkommandantstv. ab 1988
hinterließ Kurt zahlreiche Spuren im Innsbrucker Feu-
erwehrwesen.
Die Vergrößerung und Erweiterung der Feuerwehr
Neu-Arzl bis zu ihrer heutigen Größe, bedingt vor
allem durch die Bautätigkeit bei den Olympischen
Spielen, zeugen in seinem Stadtteil von seinem Taten-
drang. In ganz Tirol wurde Kurt schon damals bekannt
als Kommandant der ausrichtenden Feuerwehr Neu-
Arzl für den Landes-Feuerwehrleistungsbewerb 1984
anlässlich des 50-Jahr-Jubliläums seiner Feuerwehr.
In den Folgejahren aber selbstverständlich in seiner
Funktion als Bezirks-Feuerwehrkommandantstellver-
treter.
Zusammen mit dem unvergesslichen Bezirks-Feuer-
wehrkommandanten Alois Muglach und den Brand-
direktoren Ing. Thomas Angermair, Ing. Gottfried Pe-
ham, Siegfried Nalter und Ing. Christoph Wegscheider
sowie den Bezirksverwaltern Ing. Anton Larcher und
Werner Forster arbeitete er im Bezirks-Ausschuss 10
Jahre lang für die Interessen der Innsbrucker Feuer-
wehren.
Im Jahre 1998 wurde er vom Bezirks-Feuerwehr-
verband zum Ehrenmitglied ernannt und zugleich
Ehrenringträger des BFV. Neben dem Landes-Ver-
dienstzeichen wurde Kurt auch vom ÖBFV und vom
LFV mit höchsten Auszeichnungen für seine intensive
und nachhaltige Tätigkeit für das Feuerwehrwesen
ausgezeichnet.
Seine bleibende enge Verbundenheit zu den Innsbru-
cker Feuerwehren zeigte sich vor allem daran, dass er
bei jeder Möglichkeit an Veranstaltungen teilnahm,
bei Bezirkstagen, Feierlichkeiten, Sportveranstaltun-
gen, Bewerben und Leistungsprüfungen sowie vor
allem bei den Veranstaltungen der Feuerwehrjugend.
Auch sein großes Hobby „Oldtimer" konnte er direkt
mit der Feuerwehr verbinden als Mitglied und Funkti-
onär beim Innsbrucker Feuerwehr Oldtimer-Club.
Wenn man an Kurt denkt bleibt uns jemand in Erinne-
rung, der mit einem immer heiteren Gemüt und Ge-
lassenheit, aber wenn notwendig auch mit Bestimmt-
heit, Lösungen suchte. Bei jedem Anlass wusste Kurt
die Anwesenden mit seinem Humor zu begeistern.
Als ihm einmal die Frage gestellt wurde, was ihm ei-
gentlich Unerfreuliches aus all den Jahren als Feuer-
wehrfunktionär in Erinnerung geblieben ist, war seine
Reaktion nur ein zufriedenes, verschmitztes Lächeln.
Und was viele von uns prägte, war seine Einstellung
zum Miteinander: eine Einstellung, die er nicht nur im-
mer wieder den Feuerwehrkameraden in Erinnerung
gerufen hat, sondern die er auch zeitlebens vorlebte:
eine Feuerwehr ist nur so gut wie ihre Kameradschaft!
Danke Kurt für die vielen schönen und lustigen Mo-
mente der Begegnungen mit dir, für deine zahlreichen
Tätigkeiten und vor allem für deine Kameradschaft!
ROMUALD NIESCHER
Bürgermeister a.D.
Im Mai 2017 ist Altbürgermeister Romuald Niescher
verstorben. Nicht nur in seiner Zeit als Bürgermeister
war er immer ein großer Freund und Förderer des
Feuerwehrwesens in Innsbrucks, weshalb er zum Eh-
renmitglied des Bezirks-Feuerwehrverbandes ernannt
wurde.
Das finanziell und baulich größte Werk in seiner Amts-
zeit war der Neubau der Wache Arzl. Auf dem Grund
der vorherigen Bus-Umkehrschleife konnte dort in-
mitten des Stadtteils Arzl ein gelungenes Projekt mit
4 Abstellplätzen und einem Lager sowie einem großen
Mannschaftsraum umgesetzt werden.
Bedeutend war aber auch die Gründung der Freiwil-
ligen Feuerwehr Reichenau 1984. Gerade in seinem
eigenen Stadtteil, welcher stark expandierte, konnte
so aus der Hilfestationsgruppe,,HISTA 5" zuerst 1982
eine Löschgruppe eingerichtet und diese dann als
eigenständige Feuerwehr gegründet werden. Und so
war es auch notwendig, für diese jüngste Feuerwehr
nicht nur Fahrzeuge und Gerätschaften anzuschaffen
bzw. die Mittel dafür zur Verfügung zu stellen, son-
dern auch eine Feuerwache einzurichten. Der Stand-
ort wurde dafür im Zentralbauhof gefunden. Auch die
Spezialisierung der FF Reichenau zur Gefahrguteinheit
fiel in Nieschers Amtszeit.
Daneben war es die jahrzehntelange Hilfe und Un-
terstützung als Gemeinderat und später Mitglied des
Stadtsenats bei vielen einzelnen Anschaffungen und
Entwicklungen, welche das Verständnis und die Nähe
Nieschers zum Feuerwehrwesen in Innsbruck zeigte.
Und es war die über die Parteigrenzen hinausgehen-
de Zusammenarbeit mit seinem Ressort-zuständigen
Vizebürgermeister Rudolf Krebs, welche vieles ermög-
lichte.
Die Feuerwehren der Stadt Innsbruck werden sich
stets dankbar an ihren Bürgermeister Romuald Nie-
scher für seine großen Verdienste erinnern.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
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INVESTITIONEN
UND AUSGABEN
Im Berichtsjahr 2017 wurden wieder zahlreiche Akti-
vitäten und Anschaffungen seitens des BFV finanziert
bzw. unterstützt. Den Schwerpunkt setzten wir auf
Ausbildung und Schulungen.
So konnte die Abhaltung des Führerscheinkurses B/E
für das Bewegen der schweren Anhänger (Stromag-
gregate, Großpumpe u.a.) von 30 Kameradinnen mit
Unterstützung der Einheiten, des BFV und Eigenleis-
tungen erfolgreich abgeschlossen werden. Auch war
es im Berichtsjahr 2017 wieder möglich, die 2- tägige
Heißausbildung für 15 Kameradinnen im deutschen
Trainingsgelände der Firma ERHA-TEC fire & safety &
training durchzuführen. Der Lawinenzug konnte ein
Schulungswochenende auf der Naviser Hütte abhalten.
Und auch für die Feuerwehrjugend konnte die Ausrüs-
tung verbessert werden, indem sie mit zweckmäßigen
neuem Sicherheits-Schuhwerk ausgestattet wurde.
Jeweils einen Zuschuss konnte der BFV für einen
Atemschutzmasken-Trocknungsschrank und ein neu-
es Kommandofahrzeug tätigen. Für alle Feuerwehren
wurden im Herbst jeweils ein Set Petzl Rettungsleinen
mit Haltegurt und Auffanggerät mit Zubehör ange-
kauft.
Für das im Berichtsjahr neu geschaffene Bezirksbüro
auf der Hauptfeuerwache wurde begonnen, einen Teil
neu einzurichten und technisch zu adaptieren.
Danke an die Stadt Innsbruck und das Land Tirol, die
diese Finanzierungen und Investitionen möglich ge-
macht haben.
AUSBILDUNG IM
STATIONSBETRIEB FÜR DIE
GERÄTEWARTE
Anfang Februar trafen sich die Gerätewarte der Inns-
brucker Feuerwehren in der Berufsfeuerwehr, um
im Zuge eines Stationsbetriebes mit den zuständigen
Experten der Berufsfeuerwehr Informationen auszu-
tauschen und Neuigkeiten zu erfahren.
Station 1 behandelte die Themen Sitzgurt, Abseil- und
Sicherungsgeräte, Leinen, PSA, und Hackengurt.
An der Station 2 ging es um Anschlagmittel, Greifzüge,
Tragbare Leitern, Hebekissen sowie Rettungswannen
und bei der letzten Station waren Hydraulische Ret-
tungsgeräte, Hebe- und Zugmittel (Einbauwinden)
sowie die Elektrogeräteüberprüfung Thema.
Danke an die Referenten der Berufsfeuerwehr für die
Vorbereitung und Durchführung und den Teilnehmern
für die Bereitschaft, sich einen halben Tag Zeit zu neh-
men, um sich fortzubilden.
INFORMATIONSABENDE FÜR
DIE NEUE OEI-ANWENDUNG
Am 8.3.2017 fand im Lehrsaal der Hauptfeuerwache
eine Informationsveranstaltung zum Thema "tiris OEI-
Örtliche Einsatzinformation" für die Sachbearbeiter
und Kommandanten der Innsbrucker Feuerwehren
statt.
Die Einladung zu dieser Veranstaltung hat großes In-
teresse hervorgerufen und so konnten der zuständige
Offizier OBR Johann Zimmermann erfreulicherweise
die Sachbearbeiter sowie Kommandanten sämtlicher
Innsbrucker Feuerwehreinheiten begrüßen.
Grundlage dafür ist der erfreuliche Umstand, dass seit
Jahresbeginn 2017 die tiris OEI-Anwendung des Lan-
des Tirol (Örtliche Einsatzinformation) offiziell für alle
Tiroler Feuerwehren zur Verfügung steht.
Der Veranstaltung vorausgegangen ist eine Bespre-
chung mit den Sachbearbeitern der Berufsfeuerwehr,
Vertretern des Bezirksfeuerwehrverbandes und
Sachbearbeitern von FF-Einheiten, welche bereits am
15.11.2016 stattgefunden hat.
Bereits in der Einleitung wurden die Gründe und Ziele
für diesen Abend klar definiert:
- Optimierung von Einsatzinformationen für das
gesamte Stadtgebiet - gemeinsam von Berufsfeuer-
wehr und Freiwilliger Feuerwehr
- Information über die neue tiris OEI-Anwendung des
Landes Tirol
- Vorstellung und Festlegung von Objektdatenblättern
- Definierung und Festlegung der gemeinsamen Vor-
gangsweise und der zukünftigen Aufgabenstellung
- Erteilung der erforderlichen Berechtigungen für die
Systembearbeitung
tiris OEI
Oche Einsatz-informationen
WEHE
AMBAS
BERUFS
TELERWEHR
INNSBRUCA
Vom Thomas Geiler, MSc, Verantwortlicher Sachbear-
beiter im Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung
Zivil- und Katastrophenschutz wurde das neue System
und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der
OEI-Anwendung aus erster Hand vorgestellt.
OFM Stefan Egg, welcher gemeinsam mit OFM Hannes
Siebert, MBA, als Sachbearbeiter bei der Berufsfeu-
erwehr fungiert, erläuterte das neu entworfene Ob-
jektdatenblatt und die Möglichkeiten des Datenaus-
tausches.
Den Abschluss des zweistündigen Informationsabends
im März bildeten eine gemeinsam geführte Fachdis-
kussion, die Festlegung der weiteren Vorgangsweise
und eine Dankesaderesse an die Sachbearbeiter der
einzelnen Einheiten für die Übernahme dieser verant-
wortungsvollen (zusätzlichen)Tätigkeit.
Das zweite TIRIS-OEI-Treffen in der Berufsfeuerwehr
im Oktober, an dem wieder alle 12 Feuerwehren des
Bezirkes anwesend waren, sorgte für neue Informati-
onen und den gemeinsamen Start des Erfassens und
Einpflegens der wichtigen Einsatzdaten in das System.
Am Anfang wurden sämtliche seit dem letzten Treffen
adaptierten und neu hinzugekommenen Funktio-
nen vorgestellt und besprochen. Stefan Egg, der das
Projekt auf Seiten der Berufsfeuerwehr koordiniert,
stellte dann das gemeinsame digitale Formular zum
Erfassen von Einsatzinformationen zu einem Objekt
vor. Diese Formulare werden von den Feuerwehren
beim Erfassen von Objekten ausgefüllt und im An-
schluss zentral in der Office365-Plattform des Landes-
Feuerwehrverbandes abgelegt und zugleich in der
TIRIS-OEI-Plattform hochgeladen, sodass sie im Ein-
satzfall allen Feuerwehren bei Alarmierung automa-
tisch zugeschickt werden.
Auch wenn das Feuer immer noch mit herkömmlichen
Mitteln gelöscht werden muss, die digitale Einsatz-
unterstützung wird auch in Innsbruck damit immer
zentraler.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
BEZIRKS-GRUNDLEHRGANG
HERBST 2017
Im September fand an 2 Abenden und am Samstag ein
weiterer Bezirks-Grundlehrgang statt. Mit 28 Teilneh-
merinnen aus zehn Feuerwehren war der Lehrgang
erneut ausgebucht.
Dieses Mal wurde der Lehrgang am ersten Abend
in der Berufsfeuerwehr, am zweiten Abend und am
Samstag dann in Igls und der dortigen Wache ab-
gehalten. Bezirksausbilder BFKDTSTV BR Gerhard
Mayregger und sein Ausbilder-Team konnten mit tol-
len, motivierten Kameradinnen und Kameraden an
diesen drei Tagen wieder eine gute Vorbereitung für
den dritten Teil der Grundausbildung an der Landes-
Feuerwehrschule schaffen.
Gerade der Bezirks-Grundlehrgang bietet eine nette
Gelegenheit, dass in Feuerwehr-gemischten Gruppen
zusammengearbeitet wird und auch die Kamerad-
schaft nicht zu kurz kommt.
Danke an die Feuerwehr Igls für das schon traditionel-
le gemeinsame Frühstück und die Verköstigung unter
Tags.
EUR
BRANDHEISSE AUSBILDUNG
BEI ERHA-TEC
Flash-Over, Rauchdurchzündungen, Löschverfahren
und vor allem die persönliche Sicherheit bei Brand-
geschehen in Gebäuden waren die zentralen Themen
einer heißen, intensiven und sehr lehrreichen Aus-
bildung, die auch heuer wieder 15 Kameraden der
Innsbrucker Feuerwehren bei ERHA-TEC besuchen
konnten.
Im Mittelpunkt stand das richtige Vorgehen bei Brän-
den in Objekten. Dass der Einsatz von so viel wie nötig,
aber so wenig wie möglich Wasser dabei ein zentraler
Punkt der Einsatzdurchführung beim Atemschutztrupp
sein soll, wurde den Teilnehmern mehrmals vor Augen
geführt bzw. konnten diese die Hitze bei Einsatz von zu
viel Wasser am eigenen Leib spüren.
Die Qualität, aber auch die Art der Ausbildung auf Au-
genhöhe durch die 5 Ausbildner mit Jürgen und Andi
an der Spitze war sehr überzeugend wie auch das
ideale Übungsgelände. Ein Danke dafür an das ERHA-
TEC Team, aber auch ein Danke an alle Teilnehmer der
Feuerwehren Amras, Arzl Mühlau und Reichenau für
die nette, kameradschaftliche Atmosphäre.
wwwerhale: de
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
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EINSATZEREIGNISSE IM
ABGELAUFENEN BERICHTSJAHR
WALDBRAND HECHENBERGL
Am Donnerstag, 11.05.2017, wurde die FF Hötting
um 15:09 Uhr parallel mit der BF Innsbruck zu einem
Waldbrand im Bereich des Hechenbergl auf rund
1.100 Höhenmetern alarmiert. „Brand aus" konnte
am Sonntag, 14.05.2017, gegeben werden. Der Abbau
der Gerätschaften erfolgte am 18.05.2017. Insgesamt
war ein Ausmaß von ca. 7.000 m² betroffen.
In der Anfangsphase wurden zwei Löschwasserbe-
hälter aufgebaut, einer am Kerschbuchhof (versorgt
durch die mittlerweile ebenfalls alarmierte Feuer-
wehr Wilten) und der zweite in der Standschützen-
kaserne in Kranebitten (durch die Berufsfeuerwehr
und die Feuerwehr Hötting). Ebenso wurde ein Er-
kundungstrupp (2 Mann) der Feuerwehr Hötting in
das unmittelbare Waldbrandgebiet zu Fuß geschickt.
Beim ca. 45 minütigen Aufstieg wurde auch das deut-
sche Urlauberpaar angetroffen, welches den Brand
durch das Wegwerfen zweier Zigaretten verursacht
hat. Diese wurden im Tal von der Polizei zur Verneh-
mung mitgenommen.
Noch am Donnerstag gelang es, einen Löschwasserbe-
hälter Berg 1" (3.000 Liter Alu-Behälter der LFS Tirol)
am Berg aufzubauen und neben Löschangriffen über
die Hubschrauber mit den Bodenlöscharbeiten zu
beginnen. Es gelang den Brand bis zum Einbruch der
Dunkelheit einzudämmen, jedoch mussten die Arbei-
ten aufgrund der Steinschlaggefahr eingestellt werden.
EHR
ING
Am Freitag, 12.05.2017, wurden die Löscharbeiten
in den frühen Morgenstunden fortgesetzt. Neben
dem Aufstieg einer Löschmannschaft der Feuerwehr
Hötting zu Fuß, konnten in weiterer Folge zusätzliche
Kräfte eingeflogen werden. Flughelfer der Berufsfeu-
erwehr und der Feuerwehr Hötting wurden vor Ort
eingesetzt, die Betreuung und Versorgung der Lösch-
wasserbehälter übernahm die Feuerwehr Wilten und
für die Versorgung mit Gerätschaften und Beladung
der Hubschrauber in der Standschützenkaserne sorg-
te die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr
Mühlau.
Bis 20:00 Uhr wurden die Löscharbeiten von 30 Mann
am Berg, unterstützt von bis zu fünf Hubschraubern
(u.a. Super-Puma mit 3.500 Liter Behälter), durchge-
führt. Überdies wurde ein zusätzlicher Löschwasser-
behälter,,Berg 2" aufgebaut.
Am Samstag wurden noch Nachlöscharbeiten durch
die Berufsfeuerwehr und die Feuerwehren Hötting,
Mühlau und Wilten durchgeführt und erstes Material
ausgeflogen. Beide Behälter blieben gefüllt mit Mate-
rial am Berg.
Am Muttertag-Sonntag wurden die Kräfte der BF
Innsbruck und der FF Hötting erneut um kurz nach
13:00 Uhr alarmiert. In einer Ausdehnung von 30 x
40 m kam es nochmals zu einem Brand, welcher über
2-C-Rohre bzw. über Löschwasserabwürfe des Hub-
schraubers eingedämmt werden konnten.
Am Dienstag, 16.05. wurde durch 7 Mann (davon ein
Flughelfer) eine Kontrolle im Gelände und eine aber-
malige Füllung der Löschwasserbehälter zur Vorsicht
durchgeführt. Mit dem Abbau der Löschbehälter und
aller Gerätschaften durch die Berufsfeuerwehr und
die Feuerwehr Hötting konnte dann am Donnerstag,
18.05.2017 der endgültige Schlussstrich unter diesen
fordernden Einsatz gezogen werden.
Während der gesamten Einsatztage waren immer
wieder, wenn die Berufsfeuerwehr in Kranebitten mit
viel Personal im Einsatz war, Kräfte der Feuerwehr
Mühlau auf der Hauptfeuerwache auf Bereitschaft.
Die Unterstützung durch das Österreichische Bundes-
heer durch die Bereitstellung der Örtlichkeiten und
Versorgung der Mannschaften funktionierte ebenfalls
bestens.
Einsatzkräfte:
BF Innsbruck, LFS Tirol, FF Hötting, FF Wilten, FF
Mühlau, Bergrettung, ÖBH, Polizei, MÜG, Hubschrau-
ber des ÖAMTC, BMI, ÖBH, Heli Austria, Wucher
HV Harald Reinthaler, FF Hötting
BRAND TIEFGARAGE
GENERAL ECCER STRASSE
Am Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 07:16 Uhr wur-
de die Berufsfeuerwehr Innsbruck von der Leitstelle
Tirol zu einem „Brandmeldealarm" in die General
Eccer Straße alarmiert.
Kurz vor Eintreffen am Einsatzort kam von der Leit-
stelle Tirol die Meldung über einen Fahrzeugbrand
in der Tiefgarage. Parallel wertete die Leitstelle Tirol
den Einsatz auf,,Brand Tiefgarage" auf und alarmierte
weitere Einsatzkräfte.
Am Einsatzort wurden die Einsatzkräfte von der Mel-
derin empfangen und über die Lage informiert. Bei
der weiteren Erkundung waren mehrere Zerknalle
hörbar und ein massiver Rauchaustritt aus den Lüf-
tungsöffnungen der Tiefgarage sichtbar. Der Einsatz-
leiter alarmierte die FF Reichenau auf die Einsatzstelle
und die FF Amras zur Besetzung der Hauptfeuerwa-
che über die Leitstelle Tirol nach. Die Frau lotste die
Einsatzkräfte direkt zum nächstgelegenen Treppen-
haus, somit konnte der Brand rasch lokalisiert und
der Löschangriff begonnen werden. Die 1.Gruppe
startete unter Atemschutz über die nasse Steigleitung
Wandhydranten mit einem C - Rohr den Löschan-
griff in der Tiefgarage. Bei Eintreffen der 2.Gruppe
wurde von dieser zwei Hochleistungslüfter in Betrieb
genommen und die angrenzenden Treppenhäuser
auf Verrauchung und Personen kontrolliert. Von der
FF Reichenau wurde die gesamte Tiefgarage auf Per-
sonen kontrolliert. Nach Eintreffen des LUF an der
Einsatzstelle konnte die gesamte Tiefgarage belüftet
-
BULANCE
144
werden. Von den Einsatzkräften wurde bei den dar-
überliegenden Wohnungen CO Messungen durchge-
führt.
Während des Einsatzes wurden vom Rettungsdienst
zwei Zivilpersonen mit Verdacht auf Rauchgasvergif-
tung vor Ort untersucht, mussten aber nicht weiter
behandelt werden.
Nachdem der Brand gelöscht und die Tiefgarage
rauchfrei war, konnte das Ausmaß des Brandes fest-
gestellt werden. Beim Brand standen ein PKW in Voll-
brand, ein Motorrad und ein weiterer PKW brannten
teilweise.
Von der Bau- und Feuerpolizei des Magistrates Inns-
bruck wurde die Tiefgarage begutachtet wobei keine
offensichtlichen Schäden am Bauwerk festgestellt
werden konnten.
Text: Christoph Grubhofer BF,
Fotos: zeitungsfoto.at - Daniel Liebl
Einsatzleiter: Ing. Christoph Grubhofer, BOK
Einsatzkräfte:
Feuerwehren - Berufsfeuerwehr, FF Reichenau,
Besetzung HFW-FF Amras
Rettung Innsbruck, Polizei, Mobile Überwachungs-
gruppe, Bau- und Feuerpolizei
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
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GEFAHRGUTLKW
BRANNTE AUF DER A13
Eine tschechische LKWLenkerin war am frühen Vor-
mittag des 16.05.2017 auf der A13 BrennerAutobahn
in Fahrtrichtung Süden unterwegs, als sie bei ihrem
mit Ammoniaklösung voll beladenen LKW eine leichte
Rauchentwicklung bemerkte. Sie lenkte diesen auf
den Pannenstreifen und sogleich waren die ersten
Flammen zu erkennen. Löschversuche mittels Feuer-
löscher blieben erfolglos. Parallel verständigte eine
vorbeikommende Lenkerin die Einsatzkräfte. Diese
konnte zwar die Gefahrguttafel sehen, jedoch nicht
das was darauf stand.
FWA26Brand Brand LKW Gefahrgut"konnten die
Einsatzkräfte aus Schönberg, Fulpmes und die Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck sowie Rettungsdienst und
Polizei auf ihren Pagern lesen. Die Leitstelle Tirol
konnte bereits während der Alarmierungsphase via
AutobahnKamera der ASFINAG die Gefahrguttafel
des LKW's sichten und den Stoff als Ammoniaklösung
identifizieren. Daraufhin wurde zusätzlich die Feuer-
wehr Reichenau/IBK mit ihrer Gefahrgutausrüstung
nachalarmiert.
Führerhaus in Vollbrand - Auflieger unter
Hitzeeinwirkung
Bereits auf Anfahrt konnte BO Ing. Marcus Wimmer
via Funk dem Einsatzleiter der Feuerwehr Schönberg
BI Raimund Pessati die erforderlichen Erstmaßnah-
men (vor allem Kühlen des Aufliegers) mitteilen. Vor
Ort eingetroffen stellte dieser fest, dass das Führer-
haus bereits in Vollbrand stand und auch der vorde-
re Teil des Aufliegers anfing zu brennen. Es wurden
daher laufend weitere Tanklöschfahrzeuge, aufgrund
der Stausituation in beide Fahrtrichtungen, sowohl
von Norden als auch von Süden, nachgefordert. Die
Koordination der nachrückenden Kräfte übernahmen
AK ABI Thomas Triendl für die Wipptaler Feuerweh-
ren aus dem Süden und AK ABI Ing. Robert Siegel
für jene aus dem Norden. Sowohl die Feuerwehr
Fulpmes als auch die Berufsfeuerwehr ließen ihre
Schutzstufe-3-Träger ausrüsten und auch die Dekon-
taminationsstraße der FF Reichenau wurde vorberei-
tet. BFI Michael Neuner stand aufgrund der aktuellen
Lage inzwischen bereits mit ABI Mag. Manfred Holzer
(Sachgebietsleiter Gefahrgut im LFV Tirol) in Verbin-
dung. Das Hauptaugenmerk lag vorerst weiterhin in
der Brandbekämpfung sowie im Kühlen des Anhän-
gers. Mittels Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge
wurde die Wasserversorgung sicher gestellt.
Erste Lageentspannung und
weitere Abklärung zur Bergung
Gegen 09:25 Uhr konnte von ABI Holzer bei der ersten
Lagebesprechung vorerst Entwarnung gegeben werden:
,,Bis zum jetzigen Zeitpunkt kam es zu keinem Stoffaus-
tritt, genauere Untersuchungen folgen nach „Brand
aus beim LKW". Seitens der ASFINAG Straßenaufsicht
wurden in Absprache mit dem Einsatzleiter der Feu-
erwehr und ABI Holzer parallel erste Maßnahmen für
den Abtransport des LKW's und die weitere Vorge-
hensweise mit dem Gefahrgut gesetzt. Die Sperre der
beiden Fahrspuren blieb bis auf weiteres aufrecht,
wenngleich die noch direkt vor der Einsatzstelle im
Stau stehenden Fahrzeuge über die Gegenspur wie-
der abgeleitet werden konnten.
Nachdem schlussendlich definitiv feststand, dass
es keinen Stoffaustritt gegeben hatte, konnte die
inzwischen eingetroffene Abschleppfirma Auer die
Bergung vorbereiten. Mit neu montierten Reifen und
einer anderen Zugmaschine konnte der Auflieger un-
ter Begleitung der Einsatzkräfte bis zum Kettenanle-
geplatz Matrei gezogen werden. Unter Beobachtung
und Vorhaltung mehrerer Löschleitungen wurde die
Ammoniaklösung in Tankwägen umgepumpt.
Die Lenkerin wurde vom Rettungsdienst untersucht,
war aber trotz Lösch- und Abkuppelversuchen unver-
letzt und blieb während des gesamten Einsatzes vor
Ort. Der Einsatz konnte kurz vor 14:00 Uhr nach knapp
sechs Stunden beendet werden.
Einsatzleiter: BI Raimund Pessati (KDTStv.
Feuerwehr Schönberg)
Im Einsatz:
Feuerwehr, Schönberg, Feuerwehr, Fulpmes,
Berufsfeuerwehr, Innsbruck mit BO Ing. Marcus
Wimmer und BD Mag. (FH) Helmut Hager,
Feuerwehr Reichenau / IBK mit DekoStraße,
Feuerwehr Steinach, Feuerwehr Matrei,
Feuerwehr Gries am Brenner,
Feuerwehr Aussernavis, Feuerwehr Pfons,
Feuerwehr Mieders inkl. ATSFüllstation,
Feuerwehr Patsch, Feuerwehr Mühlbachl,
Feuerwehr Mutters, Feuerwehr Völs,
Feuerwehr Kematen, Feuerwehr Zirl
Anwesend:
LFI DI Alfons Gruber, BFI Michael Neuner,
AK Stubaital ABI Ing. Robert Siegel,
AK Wipptal ABI Thomas Triendl,
ABI Mag. Manfred Holzer (SGL Gefahrgut LFV Tirol)
BD Mag. (FH) Helmut Hager (BF)
Weitere Einsatzkräfte:
Rettungsdienst, mit EL Bezirksrettungskommandant
IBK-Land, Ing. Günter Obojes, Autobahnpolizei Schön-
berg, ADRGruppe, Polizei Tirol, Polizeihubschrauber LI-
BELLE, ASFINAG und Straßenaufsicht, Autobahnmeis-
ter Ing. Bertram Grießer, Bergefirma Auer, Firma DAKA
Bericht und Bilder:
LM Thomas Tanzer (ÖA BFV IBKLand)
BRAND BEI BITUMENTANKS
DER FIRMA DÖRR
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war im Bereich von
zwei Bitumentanks ein massives Brandgeschehen
sichtbar. Der Brand wurde unter Atemschutz mit 2
Mittelschaumrohren gelöscht. Nach diesen Lösch-
maßnahmen mussten teilweise die Blechverkleidun-
gen der Tanks entfernt werden. Zusätzlich im Einsatz
waren die Einheiten Neu Arzl und Mühlau.
Einsatzleiter: BR Ing. Andreas Fried!
VERKEHRSUNFALL - ANDERE GEFAHREN/
UNBEKANNTE SITUATION
Am 14.04.2017 wurde die Berufsfeuerwehr von der
Leitstelle Tirol zu einem „VU Andere Gefahren/Un-
bekannte Situation" in die Hermann Gmeiner Straße
alarmiert.
Am Einsatzort wurden die Einsatzkräfte vom Anrufer
empfangen und eingewiesen. Ein PKW drohte in ei-
nen Schrebergarten abzustürzen. Dabei wurde ein
Maschendrahtzaun zerstört und eine ca. 30 cm hohe
Mauer überfahren. Die Feuerwehr sicherte das Fahr-
zeug bis zum Eintreffen des Abschleppunternehmens.
Einsatzleiter: Ing. Christoph Grubhofer, BOK
Einsatzkräfte:
Feuerwehren: Berufsfeuerwehr
Rettung Innsbruck, Polizei
BRAND MEHRFAMILIENHAUS
DACHSTUHL
Am 12.06.2017 wurde die Berufsfeuerwehr von der
Leitstelle Tirol zu einem „,,Brand MFH Dachstuhl" in
den Gufeltalweg alarmiert. Während der Anfahrt
wurde vom Einsatzleiter aufgrund Rückmeldungen
der Leitstelle Tirol die Schutzbereichsfeuerwehr alar-
miert.
An der Einsatzstelle wurden die Einsatzkräfte von den
anwesenden Bauarbeitern empfangen und eingewie-
sen. Vor Ort konnte eine starke Rauchentwicklung aus
der Firstentlüftung und Flammenbildung im Vordach-
bereich festgestellt werden. Die Feuerwehr öffnete
unter schwerem Atemschutz mit Motorsägen und Cut-
ters Edge die Dachkonstruktion und löschte den Brand
ab. In weiterer Folge entfernten die Einsatzkräfte mit
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FEUERWEHR INNSBRUCK
BRAND
FEUERWEHR INNSBRUCK
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Unterstützung der DL 37 die abgebrannten Holzteile
im Vordachbereich und führten Nachlöscharbeiten
durch. Von einer privaten Zimmerei konnte das Dach
mit Planen provisorisch abgedichtet werden.
Einsatzleiter: Ing. Christoph Grubhofer, BOK
Einsatzkräfte:
Berufsfeuerwehr,. Freiwillig Feuerwehr Hötting
Rettung Innsbruck, Polizei
BRAND
Am 22.08.2017 wurde die Berufsfeuerwehr von der
Leitstelle Tirol zu einem Brand in einem Firmengelän-
de nach Hall in Tirol alarmiert.
An der Einsatzstelle wurden die Einsatzkräfte vom
Einsatzleiter der Feuerwehr Hall empfangen und
eingewiesen. In einer Recyclingfirma brach auf der
Deponie mit Altfahrzeugen ein Brand aus. Vom Ein-
satzleiter wurde die Berufsfeuerwehr beauftragt,
den Brand von der Westseite zu bekämpfen. Von der
Berufsfeuerwehr wurde ein Löschangriff über den
Wasserwerfer der Hubrettungsbühne aufgebaut.
Die Wasserversorgung erfolgte über eine Zubringer-
leitung vom Inn, welche durch die freiwilligen Feuer-
wehren sichergestellt wurde. Nach,,Brand aus" konn-
ten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr wieder auf
die Hauptfeuerwache einrücken.
Einsatzleitung: Feuerwehr Hall in Tirol
Abschnittseinsatzleiter Berufsfeuerwehr:
Ing. Christoph Grubhofer, BOK
Einsatzkräfte Berufsfeuerwehr: ELF, 2.GR, HRB, ULF
GEBÄUDEVOLLBRAND MIT
ZWEI TODESOPFERN
Am 28.01.2017 11:20h
Defreggerstraße 28/Wohnhaus
Ein ungewöhnlich heftiges Brandereignis führte zu
einem Großeinsatz der Berufsfeuerwehr und der
FF-Einheiten Amras und Reichenau. Der Brand nahm
seinen Ursprung in einer Wohnung im 1. Stock und
breitete sich über die hofseitigen Holzbalkons bis in
das Dachgeschoß aus. Es mussten mehrere Personen
aus dem Haus gerettet werden - tlw. über eine Dreh-
leiter bzw. durch Atemschutztrupps mit Fluchthauben.
Bei dem Brand kam leider für eine ältere Dame jede
Hilfe zu spät, sie ist noch in ihrer Wohnung verstorben
- eine zweite junge Dame ist nach ca. 3 Wochen ihren
schweren Brandverletzungen in einer Münchner Spe-
zialklinik erlegen.
Einsatzleiter: BR Ing. Marcus Wimmer
Von der Wasserrettung Innsbruck wurde eine beid-
seitige Befahrung mit Schlauchbooten des Flusses
durchgeführt. Nach einer ca. 1-stündigen Suchakti-
on wurde von der Polizei mitgeteilt, dass es sich um
einen Scherzanruf gehandelt hat und darauf erfolgte
der Abbruch des Einsatzes.
Einsatzleiter: BR Ing. Marcus Wimmer
30.08.2017 06:17h
6130 Schwaz / Barbarabrücke
Anforderung der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung
der FF-Schwaz beim Brand von Versorgungsleitungen
an der Barbarabrücke. Nach Sicherung der Einsatz-
stelle wurde entschieden, das zerstörte Stromkabel
aus der Rohrführung zu ziehen und anschließend mit-
tels,,Kanalratte" einer Kanalservicefirma den Brand
zu löschen. Diese Maßnahme zeigte rasch Erfolg -
und es konnten Nachlöscharbeiten im Bereich einer
Dehnfuge mittels einem C-Rohr durchgeführt werden.
Ebenfalls vor Ort im Einsatz war die FF-Mühlau, wel-
che die Trümmerkamera zur Beurteilung der Lage in
Einsatz brachte.
Einsatzleiter: BR Ing. Marcus Wimmer
BRAND IN DER KLINIK
Am 12.7.2017 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem
Brandmeldealarm in die Klinik alarmiert, während
der Anfahrt langten 2 weitere Brandmeldealarme aus
den Bereichen Untergeschoße Kinder-Herz-Zentrum
und Hautklinik ein.
SCANIA
FEUERWEHR
FEUERWEHR
ABLADEPLATZ 1 Schere
SUCHAKTION
24.04.2017 23:28h
6020 Innsbruck / Innfluss
Auf Grund einer Meldung, dass eine Frau einen Korb
mit einem Kind im Bereich Innbrücke in den Inn ge-
setzt haben soll, war es zu einem groß angelegten
Sucheinsatz am Innfluss gekommen. Durch die Alar-
mierung der FF-Einheiten, Mühlau, Neu-Arzl, Reiche-
nau und Wilten und der FF-Einheiten Ampass und
Hall aus dem Bezirk Innsbruck-Land wurde mit dem
Ausleuchten und Absuchen des Innflusses begonnen.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
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Nach einer Ersterkundung und Lagebeurteilung
wurde der Bereich UG Hautklinik mit 3 Mann und
dem sicherheitstechnischen Dienst überprüft - eine
leichte Verrauchung war feststellbar. Die Nachalar-
mierung des 1.Trupp auf die Einsatzstelle sowie der
FF Mühlau auf die HFW wurde deswegen veranlasst.
Eine Überprüfung des Brandortes - Installationsgang
- hinsichtlich Personen und Brandausbreitung unter
Einsatz der Wärmebildkamera wurde durchgeführt -
keine verletzten oder abgängigen Personen waren er-
kennbar, ein normaler Temperaturverlauf und leichte
Verrauchung, jedoch keine Gefährdung für Personen
und für klinisch genutzte Bereiche feststellbar. In
weiterer Folge Kontrolle des Trafobereiches und des
2.UG im Kinderherzzentrum durch den 1.Trupp und
den sicherheitstechnischen Dienst. Aufgrund des
Starkstrombereiches wurde die IKB an die Einsatz-
stelle alarmiert, die Kommunikation der Einsatzkräfte
in den unterirdischen Bereichen erfolgte über die
Objektfunkanlage. Bei der Überprüfung durch die
IKB wurde festgestellt, dass das Kabel der Haupt-
stromversorgung vermutlich infolge von Bauarbeiten
beschädigt wurde und in weiterer Folge im Traforaum
und im Installationsgang der HNO ein Stromüber-
schlag bzw. daraus resultierend eine Entzündung
von brennbaren Ablagerungen erfolgte. Seitens der
Berufsfeuerwehr wurden die betroffenen Bereiche
hinsichtlich der CO und CO2 -Werte mit negativem
Ergebnis überprüft sowie die Aktivierung der Haus-
lüftung mit max. Leistung veranlasst. Das betroffene
Hauptstromversorgungskabel wurde bei dem Ereig-
nis zerstört, über die Ersatzstromversorgung konnte
die Stromversorgung für alle Bereiche der Hautklinik
und des Kinderherzzentrums ohne Unterbrechung si-
chergestellt werden.
Einsatzleiter: OBR Ing. Johann Zimmermann
Einsatzkräfte: Berufsfeuerwehr, FF-Mühlau, Sicher-
heitstechnischer Dienst
ÖLAUSTRITT AUF DER A12 IM AMRASER
TUNNEL UND AUF DER A 12 RICHTUNG
OBERLAND 26.7.2017
Während der Anfahrt über die Autobahnauffahrt
Innsbruck Ost wurde die Fahrbahn im Amraser Tun-
nel überprüft, von der Feuerwehrbezirkseinsatzlei-
tung Innsbruck-Land erfolgte die Mitteilung, dass FF-
Einheiten für den Autobahnabschnitt Hall-Innsbruck
ebenfalls eingesetzt waren bzw. diese den Einsatz
beendet haben.
Mittels ELF wurde eine Erkundungsfahrt Richtung
Westen durchgeführt und dabei Ölablagerungen auf
der Überholspur festgestellt. Auf Höhe Autobahnab-
fahrt Innsbruck West kam es aufgrund der Ölkonta-
mination zu einem Unfall ohne Personenschaden
zwischen 2 PKW. In diesem Bereich erfolgte eine
Lagebesprechung zwischen BO, Autobahnmeisterei
und Autobahnpolizei. Dabei konnte der Umfang des
Austrittes Kontaminierung der Überholspur von
Amras bis Zirl bestimmt und die weitere Einsatz-
vorgangsweise (Sperre und Absicherung der Über-
holspur durch die Autobahnpolizei, Straßenmeisterei
und Asfinag, Aufbringung von Ölbindemittel durch
die Feuerwehr und Einsatz von Kehrmaschinen der
Autobahnmeisterei) festgelegt werden.
Somit wurde die Nachalarmierung der FF Amras, FF
Wilten und FF Mühlau sowie Anforderung von Ölbin-
demittel von der HFW veranlasst.
Der Ölbindemittelnachschub erfolgte mittels LAST
Mühlau und LAST Amras, in weiterer Folge wurden
für den Bereich,,Innsbruck-Stadt" 2 Einsatzabschnitte
gebildet: Abschnitt Ost (Amras bis Autobahneinfahrt
Innsbruck West mit 1.Gruppe, GSF und FF Amras),
Abschnitt West (Autobahneinfahrt Innsbruck West bis
Kranebitten mit FF Wilten und FF Mühlau). In weiterer
Folge wurde nach Rücksprache mit dem Straßenmeis-
ter die Alarmierung der FF Völs veranlasst und ein 3.
Einsatzabschnit,,Innsbruck-Land" (Bereich Kranebit-
ten bis Zirl) gebildet.
Während des Feuerwehreinsatzes kam es zu zwei
weiteren Unfällen ohne Personenschäden im Bereich
zwischen Innsbruck Mitte und Wiltener Tunnel, sei-
tens ELF und Straßenmeister wurden laufend Kon-
trollfahrten durchgeführt. Nachdem der gesamte
betroffene Autobahnabschnitt abschnittsweise abge-
arbeitet war erfolgte nach Absprache mit dem Stra-
Benmeister der Rückzug der Feuerwehreinsatzkräfte
auf die Hauptfeuerwache. Aufgrund der Teilsperre
der Autobahn hat sich in weiterer Folge ein ca. 20 km
langer Stau in Richtung Unterland gebildet.
Einsatzleiter: OBR Ing. Johann Zimmermann
Einsatzkräfte:
Berufsfeuerwehr, FF Amras, FF Wilten, FF Mühlau,
Autobahnpolizei, Straßenmeisterei
GEFAHRSTOFFEINSATZ IN DER SOWI
31.8.2017
Bei der Ankunft erfolgte die Information des Haus-
meisters, dass im Kellergang im 1.UG der Austritt ei-
nes flüssigen Reinigungsmittelkonzentrates erfolgt ist.
Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass keine wei-
teren Personen im Gefahrstoffaustrittsbereich anwe-
send waren. Über das GSF und die Leitstelle wurde
der Stoff,,Clax Personril" als Gefahrstoff UN 3149
,,Wasserstoffperoxid und Peressigsäure" verifiziert.
Ca. 5 It des Mittels sind während des Abtransportes
eines Lagerbehälters und Nass-Saugers einer Reini-
gungsfirma ausgetreten.
Unter schwerem Atemschutz wurde das Mittel mittels
Absorbiermittel „Flood Sax" gebunden und gemein-
sam mit dem vorgefundenen Nass-Sauger in das
Freie gebracht. Mittels Einsatz des LG 100 wurden die
vorhandenen Dämpfe in das Freie abgesaugt bzw. der
Kellerbereich ent- und belüftet, gleichzeitig erfolgte
eine Kontrolle der Obergeschoße hinsichtlich einer
Stoffausbreitung. Der Hausmeister wurde aufgrund
einer vermuteten Inkorporation dem Rettungsdienst
übergeben und von diesem zur Untersuchung in die
Klinik überstellt.
In weiterer Folge erfolgte eine Überprüfung der im
Nass-Sauger befindlichen Flüssigkeit (ca. 15 It) mit-
tels Ph-Papier sowie eine Verdünnung mit H20. Der
absorbierte Gefahrstoff und der Gefahrstoffbehälter
wurden mittels angefordertem TF-3 zum Gefahr-
stofflager im Recyclinghof transportiert.
Aufgrund eines Folgeeinsatzes für die 2.Gruppe und
der verzögerten Abfahrbereitschaft des 1.Trupp im
Bereich der Justizanstalt wurde die Besetzung der
Hauptfeuerwache durch die FF-Amras veranlasst.
Einsatzleiter: OBR Ing. Johann Zimmermann
Einsatzkräfte:
Berufsfeuerwehr, FF-Amras, Rettung
KAMINBRAND IN DER SCHLERNGASSE
9.12.2017
Beim Eintreffen war ein starker Flammenaustritt aus
dem Kamin eines dreigeschoßigen Mehrfamilienhau-
ses und eine Verrauchung des Dachbodenbereiches
feststellbar!
Über den Dachaufstieg erfolgte der Zugang durch 2
Mann der 2. Gruppe zum Kamin am Dachfirst, der
Einsatz eines Pulverlöschers, die Abnahme der Dach-
eindeckung im Bereich des Kamines und die Kontrolle
des Dachaufbaues mit Wärmebildkamera.
Weiters erfolgte die Vornahme eines weiteren P 6
über die Kaminputzöffnung im Heizraum, gleichzeitig
die Vornahme einer HD-Löschleitung auf das Dach
und Aufbau einer Absturzsicherung für die eingesetz-
ten Einsatzkräfte.
Die Kontrolle sämtlicher Geschoße mittels Wärme-
bildkamera und CO-Messung durch den 1.Trupp
ergab Messergebnisse im toleranten Bereich. Des
Weiteren wurde der nur von außen zugängliche Dach-
bodenbereich einer Überprüfung unterzogen. Mit
dem anwesenden Mitarbeiter der IKB AG wurde der
Verlauf der Gasleitung, welcher sich teilweise in Ka-
minnähe befindet, hinsichtlich einer kritischen Tem-
peratureinwirkung überprüft.
Die weitere Erkundung ergibt eine starke Wärmebil-
dung im Kamin infolge des Brandes bzw. der sich in
Glutzustand befindlichen Ablagerungen, nach Einsatz
eines weiteren P 6 von unten konnte eine sichtbare
Löschwirkung erzielt werden. Nach Eintreffen des
Rauchfangkehrers erfolgte eine Reinigung des Kami-
nes von oben, gleichzeitig wurde im Bereich des Heiz-
raumes eine Löschleitung aufgebaut und die gelösten
Kaminablagerungen unter Atemschutz über die Putz-
öffnung entfernt und im Freien deponiert.
TUF-Aer
Einsatzleiter:
OBR Ing. Johann Zimmermanni
Einsatzkräfte:
Berufsfeuerwehr, Rettung, IKB AG, Rauchfangkehrer
EINSATZSTICHWORT,,BRAND TUNNEL"
Am 11. Dezember 2017, ging bei der Berufsfeuerwehr
um 08:27 Uhr ein Alarm mit dem Stichwort,,Brand
Tunnel, Tunnelbohrmaschine brennt, Menschen im
Tunnel" ein. Die Berufsfeuerwehr rückte mit Löschzug
und Spezialfahrzeugen unter Führung von BO Chris-
toph Grubhofer zum Tunnelportal im Ahrntal aus.
Gleichzeitig wurden die Freiwilligen Feuerwehren Vill
und Amras alarmiert. Durch die wenige Minuten spä-
ter alarmierte Branddirektion wurde der Leitstand am
Zenzenhof besetzt sowie anschließend eine Einsatzlei-
tung direkt am Tunnelportal gebildet.
Im Zuge der Lageerkundung wurde sofort mit dem
Rettungscontainer auf der Tunnelbohrmaschine
(TBM) Kontakt aufgenommen. Dabei konnte relativ
rasch herausgefunden werden, dass sich alle Arbeiter
in normalem, guten Zustand befinden. Unklarheit gab
es zunächst jedoch bezüglich der Rauchentwicklung
bzw. des Brandgeschehens. Die Information der Ar-
beiter deutete auf eine Rauchentwicklung im Bereich
der Tunnelbohrmaschine hin, es konnten jedoch kei-
ne Angaben zum Brandherd gemacht werden. Nach
weiteren Erkundungen kristallisierte sich heraus, dass
eine automatische Löschanlage ausgelöst wurde,
es aber höchstwahrscheinlich keinen Brand auf der
TBM gab. Es blieb jedoch weiter unklar wodurch die
Rauchentwicklung ausgelöst wurde. Parallel wurde
durch die Feuerwehr das Tunnelrettungsfahrzeug
(MSV) vorbereitet und am Tunnelportal alle Maßnah-
men zur Aufnahme der Arbeiter getroffen.
Nachdem die Möglichkeit einer Rauchverschleppung
aus einem anderen Teil des Tunnels nicht ausge-
schlossen werden konnte, musste der Weg von der
TBM zum Tunnelportal kontrolliert werden. Dahinge-
hend wurde die Entscheidung getroffen mit dem Ret-
tungsfahrzeug einzufahren, den gesamten Weg durch
die Feuerwehr zu erkunden und die Arbeiter gesichert
ins Freie zu bringen. Die Tunnelbohrmaschine wurde
durch die Feuerwehr auf mögliche Brandherde abge-
sucht, es konnte jedoch keine Erwärmung festgestellt
werden.
Nachdem alle Arbeiter im Freien waren und die Tun-
nelbohrmaschine kontrolliert und eine weitere Ge-
fährdung ausgeschlossen werden konnte, wurde der
Einsatz um ca. 11:30 Uhr beendet. Die Einsatzstelle
wurde an ein Serviceteam der Baufirma übergeben,
welche die TBM auf technische Schäden kontrollierte.
Bezüglich der Auslöseursache ergab eine technische
Untersuchung im Nachhinein, dass die auf der Tun-
nelbohrmaschine installierte automatische Löschan-
lage eine Fehlfunktion hatte. Dadurch wurde ohne
Brand Löschpulver im Bereich der Transformatoren
ausgebracht. Das Auslösen der Löschanlage und die
damit verbundene Pulverwolke hatten zur Annahme
geführt, es handle sich tatsächlich um einen Brand,
wodurch die Rettungskette in Gang gesetzt wurde.
Zusammenfassend ist festszustellen, dass ein Einsatz
in einem Tunnel definitiv zu den herausfordernsten
Szenarien für die Feuerwehr- und Rettungskräfte
zählt. Dieser Einsatz konnte jedoch durch die gute
Zusammenarbeit aller Beteiligten gut abgewickelt
werden. Obwohl der Einsatz am Ende als Täuschungs-
alarm einzustufen ist, konnten dabei viele wertvolle
Erfahrungen gesammelt und in weiterer Folge System-
optimierungen durchgeführt werden. Am Allerwich-
tigsten ist für uns die Tatsache, dass dabei weder Ar-
beiter noch Einsatzkräfte zu Schaden gekommen sind.
BD Helmut Hager
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13/31
24
FEUERWEHR INNSBRUCK
Feuerwehrjugend
Innsbruck
Stadt
JAHRESBERICHT JUGENDFEUERWEHR
BEZIRKSBEAUFTRAGTER FW-JUGEND
HV Andreas Winterle
JUGENDBETREUER DER EINHEITEN
Amras
OFM Tobias Frischmanni
Arzl
LM Katharina Larcher
Hötting
LM Gebhard Steinacher
Hungerburg
LM Clara Arnold
Igls
LM Friedrich Pachernig
Mühlau
LM David Wieser
Neu Arzl
OFM Patricia Pittracher
Reichenau
HFM Hilweg Michel
Wilten
LM Dominik Maylandt
Wissenstest der Feuerwehrjugend
XIX
FEUERWEHR INNSBRUCK
25
Die Vorbereitung auf den Wissenstest beginnt meist
schon im Herbst des Vorjahres. Die regelmäßigen
Treffen werden genutzt um sich bestmöglich auf die
sen einen Tag vorzubereiten. Ein großes Danke allen
Kameradinnen und Kameraden für die Unterstützung
bei diesem großen Feuerwehrjugend Event und ein
großes Danke auch allen, die im Vorfeld des Wissens-
tests mit dem Nachwuchs stundelang übten.
Bevor es für einige Feuerwehrjugendgruppen in
die wohlverdiente Sommerpause ging, trafen sich
Feuerwehrjugend-Mitglieder des Bezirkes Innsbruck
Stadt am 16. Juni des vergangenen Jahres für einen
gemeinsamen Abschluss.
Beübt wurde ein Brand eines Wohnhauses - des so-
genannten Fuchslochs - im Stadtteil Mühlau. Die Feu-
erwehjugendeinheiten aus Amras, Arzl, Mühlau, Neu
Arzl und Reichenau waren mit ihren Jugendbetreuern
Wissenstest der Feuerwehrjugend
mit über 40 jungen Feuerwerhrmännern und -frauen
vor Ort! Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit
der einzelnen Jugendgruppen sowie das gegenseiti-
ge Kennenlernen zu fördern. Das Bezirkskommando
sowie einige Kommandanten machten sich selbst
vor Ort ein Bild und zeigten sich beeindruckt von
der Leistung! Als Abschluss trafen sich nachher dann
noch alle zu einem gemeinsamen Grillen auf der Feu-
erwache der FF Mühlau.
BJSB HV Andreas Winterle
Im Berichtsjahr 2017 zählt die Feuerwehrjugend
Innsbruck Stadt 68 Burschen und Mädchen.
Über 20 aktive Mitglieder in 9 Freiwilligen Einheiten
kümmern sich das Jahr über als Jugendbetreuer und
Jugendbetreuer Gehilfen um die Ausbildung unseres
Nachwuchses.
2017 können wir im Bereich der Feuer-
wehrjugend auf ein arbeitsreiches Jahr zu-
rückblicken.
Wie in den vergangenen drei Jahren wurde der
Wissenstest der Feuerwehrjugend auch im
vergangenen Jahr von den Bezirksfeuerwehrverbän-
den Innsbruck-Land und Innsbruck Stadt gemeinsam
ausgetragen.
Am 25.03.2017 trafen sich 241 Jugendliche aus
Innsbruck-Land und Innsbruck-Stadt, um ihr erlern-
tes Wissen in Rinn unter Beweis zu stellen und um
anschließend die begehrten Wissenstestabzeichen in
den Kategorien Bronze, Silber und Gold zu erhalten.
Alle Feuerwehrjugendmitglieder konnten den Be-
werb erfolgreich abschließen.
22
Neue T-Shirts für die Feuerwehrjugend
Seite 14
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26
FEUERWEHR INNSBRUCK
A
Nach dem tollen Erfolg der Sommerübung wurde
auch im Herbst nach den Sommerferien gemein-
sam wieder in das Schuljahr gestartet. Im Zuge des
Oktoberfestes der Freiwilligen Feuerwehr Wilten
trafen sich wieder einige Jugendgruppen um eine
Gemeinschaftsübung abzuhalten. Da die Übung
im Rahmen des Feuerwehrfestes stattgefunden hat-
te, konnten auch Angehörige der Feuerwehrjugend
sowie andere Interessierte die Leistungen der Feu-
erwehrjugend hautnah miterleben. Die anwesenden
Zuschauer waren begeistert von der Präsentation der
Feuerwehrjugend.
Bei der Bezirkssitzung der Feuerwehrjugendbetreuer
im September 2017 konnten im Beisein des Bezirks-
kommandos neue T-Shirts für die Feuerwehr-
jugend übergeben werden. Mit dieser Neuanschaf-
fung stellt der BFV Innsbruck Stadt einen weiteren
Teil einer neuen Ausrüstung für die Feuerwehrjugend
zur Verfügung. Mit den T-Shirts in modernem Design
können sich die Feuerwehrjugendgruppen des Bezir-
kes einheitlich präsentieren. An dieser Stelle sei allen
Verantwortlichen in den Gremien des BFV Innsbruck
Stadt ein großer Dank für die Unterstützung dieser
Neuanschaffung auszusprechen.
Immer wieder erfährt man auch von aktiven Feuer-
wehrkameradinnen Lob und Anerkennung für die Ar-
beit der Feuerwehrjugend. Diese Aufmerksamkeiten
sind immer wieder auch der Ansporn für jede und
jeden Einzelnen, der im Bereich der Jugendarbeit
mitwirkt und weiter an der Qualität der Feuerwehrju-
gend mitarbeiten möchte.
Herbstübung in Wilten
Abschließend bleibt mir als Bezirkssachbearbeiter
der Feuerwehrjugend, allen Jugendbetreuerinnen
und Helferinnen in den einzelnen Feuerwehrein-
heiten der Stadt Innsbruck einen großen Dank
auszusprechen! Mit der wertvollen und nicht mehr
wegzudenkenden Arbeit vor Ort, leisten die Kamera-
dinnen und Kameraden einen wesentlichen Beitrag
zum Erhalt unserer Feuerwehr.
FEUERWEHR INNSBRUCK
27
Sommerübung
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28
FEUERWEHR INNSBRUCK
Bezirks
Feuerwehrverban
Instryck-Stadt
Innsbruck
cherheit...
Freige Feuerwe
Berufsfeuerwehr
Shrenurkunde
Caimgruber
itstirb
ERWE
Die Überreichung der Ehrenmitgliedschafts-Urkunde
Der Wissenstest verlangt einiges an Konzentration
FEUERWEHR INNSBRUCK SCHNAPPSCHÜSSE 2017
Geburtstagsfeier im Brenner-Basistunnel
FEUWEHR
ST
122
FEUE
Der neue Grundlehrgang 2017 beim Waldbrandeinsatz in Kranebitten
Wissenstest-Dream-Team
ER
WEHR
FEUERWEHR
STEINACH
FEUER
WEH
KAISER
Ausrüsten für die Übungen bei der Heiẞausbildung
B
EINSATZLEITER
FEUERWEHR
NNSBRUCK
Bezirksübergreifendes Arbeiten beim-Gefahrgut-Brand auf der A13
FEUERWEHR INNSBRUCK
29
Bezirks-Grundlehrgang bei der Besichtigung der Atemschutz-Werkstätte
Arbeit
+ Hitze
= Scheiße²
TLF-A 3 500
Ob Albert das echt so gesehen hat...
Die neuen Brandmeister
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30
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
31
UFSFEUERWEHR
INNSBRUCK
(122
FERWEHR
FEUERWEHR
BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK
MITARBEITER UND FUNKTIONEN
Branddirektor
Branddirektor Stv./
Ausbildungsoffizier
Vorb. Brandschutz
BD Mag. (FH) Helmut Hager
BDStv. DI Martin Gegenhuber, MBA
OBR Ing. Johann Zimmermann
BR Ing. Andreas Fried!
Bereitschaftsoffiziere BOK Ing. Christoph Grubhofer
BR Ing. Marcus Wimmer
Ing. Marco Eller
Offiziere in Ausbildung Maria Nuener, BSC
Verwaltung
Dienstleiter
Andreas Wörgetter
HBM Peter Baumgartner
HBM Christian Schiestl
HBM Klaus Kistl
HBM Peter Vogelsberger
Mitarbeiter (ges. 109)
Offiziere
8
Chargen Haupt- und
32
Oberbrandmeister
Mannschaft
57
Verwaltung
8
Werkstätten
3
Lehrlinge
1
BRANDDIREKTION
BD Mag. (FH) Helmut Hager
Ein intensives Jahr im Sinne der
Sicherheit
Das Jahr 2017 hat wieder einmal gezeigt dass die Si-
cherheit der Bürgerinnen nicht nur ein Schlagwort ist,
sondern tagtäglich erarbeitet werden muss, wie über
4.900 Einsätze der Berufsfeuerwehr eindrucksvoll
belegen. Gemeinsam mit vielen anderen Einsatzorga-
nisationen steht die Feuerwehr Innsbruck hier an vor-
derster Front um Gefahren abzuwehren und der Bevöl-
kerung in schwierigen Zeiten beizustehen. Im Jahr 2017
waren zahlreiche Standardeinsätze, aber auch einige
sehr schwierige Einsätze zu absolvieren. Besonders
erwähnenswert scheint mir hier der Waldbrandeinsatz
am Hechenberg im Mai zu sein. Aber auch die Einsätze
im Brennerbasistunnel stellten Mannschaft und Füh-
rungskräfte vor Herausforderungen.
Um all diesen Herausforderungen begegnen zu kön-
nen, braucht es gute Ausrüstung und eine funktionie-
rende Infrastruktur. Der wichtigste Faktor für einen
gelungenen Einsatz ist jedoch motiviertes und enga-
giertes Personal. In diesem Sinne freut es mich ganz
besonders, dass wir einige innerbetriebliche Probleme
lösen und somit wichtige Schritte für das Personal set-
zen konnten.
Die Feuerwehr Innsbruck hat mit der Berufsfeuerwehr
und den zehn Freiwiligen Feuerwehren ein sehr gut
funktionierendes System, welches den nationalen und
internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht.
FE
Um die langfristige Zukunft der Feuerwehr Innsbruck
besser beurteilen zu können wird eine Feuerwehrbe-
darfsanalyse mit Unterstützung von externen Experten
erstellt. Diese Analyse wird, basierend auf einer sach-
lichen Diskussion, Aufschluss über die notwendige
Entwicklung der Feuerwehr Innsbruck für die nächsten
Jahre geben.
Ich bin überzeugt von der Schlagkraft des dualen Sys-
tems bestehend aus Berufsfeuerwehr und Freiwilligen
Feuerwehren und dass wir die gute Zusammenarbeit
innerhalb der Feuerwehr Innsbruck auch in Zukunft
weiter fördern müssen.
Ich bedanke mich bei allen Feuerwehrkameradinnen
und Feuerwehrkameraden für ihr Engagement und
ihre Leistungen im Sinne der Sicherheit der Stadt Inns-
bruck und wünsche ihnen für das Jahr 2018 alles Gute,
vor allem viel Glück und Gesundheit!
AUSBILDUNG
Die bei der BF Innsbruck durchgeführte laufende Fort-
und Weiterbildung der Mitarbeiter im Zuge der Tages-
ausbildung wird nach einem Themenkatalog basierend
auf der ÖBFV RL BF 03 (Laufende Fort- und Weiterbil-
dung) durchgeführt. Insgesamt wurden dabei im Jahre
2017 957 verschiedene Ausbildungen, mit insgesamt
16.058 Ausbildungsstunden, rund 40 Einsatzübungen
und Exkursions-/Objektkundeterminen absolviert. Ne-
ben den laufenden Ausbildungen wurden auch diverse
Spezial- und Sonderausbildungen durchgeführt.
Abschluss des Brandmeisterkurses
Mit der kommissionellen Prüfung endete am 07. April
2017 für 5 Mitarbeiter der BF Innsbruck die Ausbildung
zum Brandmeister und damit die Laufbahnausbildung
zum Gruppenkommandanten.
Der Brandmeisterkurs der Berufsfeuerwehr Innsbruck
erstreckt sich über einen Gesamtzeitraum von rund
4-5 Monaten und gliedert sich in sechs Teilmodule
(Schadstoff, Technischer Hilfsdienst, Branddienst,
Vorbeugender Brandschutz und Allgemeines) von je-
weils 1-2 Wochen Dauer. Dementsprechend findet im
Anschluss auch die Prüfung ebenfalls in Teilabschnit-
ten in mündlicher Form statt, wobei es neben Einsatz-
beispielen aus den Bereichen Schadstoff, technischer
Hilfsdienst und Branddienst und einsatzrelevanten
Fragen zu diesen Themen, auch Fachfragen aus dem
Bereich vorbeugender Brandschutz zu beantworten
gilt. Als Prüfungsstoff wird dabei der Vortragsstoff des
gesamten Brandmeisterkurses, also sämtliche Module,
Exkursionen und Fremdausbildungen, herangezogen.
Höhen und Tiefenrettung
Mitte Juni wurde eine weitere gemeinsame Ausbildung
zum Höhen- und Tiefenretter mit 8 Teilnehmern der
Berufsfeuerwehr Innsbruck und 3 Teilnehmern der
Freiweilligen Feuerwehr Mühlau abgeschlossen. Nach-
dem sich zuletzt die (rechtlichen) Rahmenbedingungen
verändert hatten, war eine Spezialisierung in diesem
Bereich notwendig geworden. Um den hohen Anforde-
rungen und dem Redundanzgedanken gerecht zu wer-
den, war es notwendig, einen einheitlichen Standard
in der Ausbildung, sowie eine enge Kooperation zwi-
schen der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau und der Be-
rufsfeuerwehr zu finden, um eine 24h Bereitschaft in
diesem Bereich für den Raum Innsbruck auch künftig
gewährleisten zu können. In diesem Zusammenhang
auch ein herzlicher Dank an Herrn HLM Alex Pfeifhofer
für seinen Einsatz im Bereich der Höhen und Tiefenret-
tung bei der FF Mühlau.
Grundlehrgang Mai - November 2017
Nach dem mehrstufigen Auswahlverfahren hatten 8
neue Mitarbeiter die Ausbildung bei der BF Innsbruck
begonnen. Diese wurde nach der ÖBFV Ausbildungs-
richtlinie (RL BF-01 Ausbildung Berufsfeuer-wehren
Stand 2009) durchgeführt.
Insgesamt wurden dabei pro Teilnehmer(in) rund 600
Ausbildungsstunden in über 100 unterschiedlichen
Ausbildungsthemen absolviert.
Chargenkurs November 2017
Die Dauer dieses Kurses beträgt rund fünf Monate Aus-
bildungszeit (in Abhängigkeit vom Einsatzaufkommen).
Der Chargenkurs endet mit einer kommissionellen,
dreiteiligen Prüfung (schriftlich, mündlich, praktisch).
Je nach dienstlichem Erfordernis hat, nach rund 7 bis
10 Jahren Branddienst, jeder Branddienstmitarbeiter
einen Chargenkurs zu absolvieren.
Mit November 2017 begannen erstmals zwei parallele
Chargenkurse, mit insgesamt 10 Teilnehmern, welche
planmässig im April 2018 abgeschlossen werden sollten.
Tunnelübung BBT - 07. Oktober 2017
Gemeinsam mit den Feuerwehren Hall, Heiligkreuz,
Tulfes, Volders führte die BF Innsbruck und die Feu-
erwehren Hötting und Amras eine Übung im Bereich
des Brennerbasistunnels durch. Dabei wurden ver-
schiedene Szenarien, wie etwa ein Unfall auf der Tun-
nelbohrmaschine, ein Verkehrsunfall, das Wiederher-
stellen beschädigter Belüftungslutten, oder auch die
Evakuierung, über den Rettungsstollen im Bereich des
ÖBB Südumfahrungstunnels, annähernd zeitgleich be-
Übung der Höhenrettung Feuerwehr Innsbruck
übt. Alle Szenarien konnten gut abgearbeitet werden,
jedoch stellte einmal mehr die lange Wartezeit auf den
,,Rettungszug" der ÖBB für die im Norden eingesetzten
Kräfte ein großes Problem dar. Auch wenn die Übung
Problembereiche im Bereich der Orientierung im Be-
reich der Tunnelbaustelle oder bei der Verwendung
des MSV Rettung aufgezeigt hat, so wurde das Übungs-
ziel in allen Bereichen erreicht und darf die Übung als
erfolgreich bezeichnet werden. Wie wichtig derartige
Übungen sind, zeigte sich nur wenige Tage darauf beim
Einsatz im Bereich der Tunnelbohrmaschine.
VORBEUGENDER
BRANDSCHUTZ
Der Bereich „Vorbeugender Brandschutz" umfasst ein
sehr abwechslungsreiches Betätigungsfeld im Bereich
der Berufsfeuerwehr Innsbruck:
Brandschutztechn. Beurteilungen von
bau- und gewerberechtl. Vorhaben/
Sonderbauten und Teilnahme an Bau-
Gewerberechts-Verhandlungen
Innsbrucks Baustellen standen auch im Jahr 2017 nicht
still. Der Bedarf nach Wohnraum steigt stetig an, be-
sondere Wohnbauprojekte, welche von uns bereits
in der Planung und während der Bauphase begleitet
werden, waren ua.,,Wohnanlage Bienerstraße", „Um-
bau medizinische Fakultät", Wohnanlage Sieglanger",
,,Wohnanlage Andechsstraße", „Zentrum St.Paulus",
„Gewerbeobjekte Arzl", uvm.
Weiters ungebrochen ist der „Trend" zur Errichtung
von Photovoltaikanlagen (im Jahr 2017 wurden uns 35
Anlagen zur Bearbeitung gemeldet). Diese stellen für
die Einsatzkräfte im Einsatzfall eine besondere Ge-
fahr bzw. Herausforderung dar. Daher werden diese
Anlagen von den MitarbeiterInnen des VB genau auf-
genommen und die Einsatzunterlagen diesbezüglich
evident gehalten.
Arbeitsgruppe,,Brandschutz in Hoch-
häusern"
Aufgrund des verheerenden Hochhaus-Brandes in
London im Jahr 2017 nahm man auch in Innsbruck die
bestehenden Hochhäuser in Hinblick auf den Brand-
schutz genauer unter die Lupe. Dazu wurde im Herbst
2017 eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern
der Bau- und Feuerpolizei, der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck, der Bauträger Neue Heimat sowie der Innsbru-
cker Immobilien GmbH gegründet. Ziel dieser Arbeits-
gruppe ist es, die Objekte zu überprüfen und im Falle
notwendige, realisierbare Maßnahmen zu treffen, um
den Vorbeugenden Brandschutz rechtskonform und
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32
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
33
zeitgemäß herzustellen bzw. zu gewährleisten. Es ist
der Stadt Innsbruck, der Berufsfeuerwehr Innsbruck
sowie den Bauträgern ein großes Anliegen, dass sich
alle BewohnerInnen von Innsbrucks Hochhäuser in Be-
zug auf Brandschutz sicher fühlen können.
TIRIS
Um eine einheitliche Dokumentation bzw. Datener-
fassung zu realisieren bzw. voranzutreiben, wurden
auch im Jahr 2017 permanent Einsatzunterlagen und
wichtige Informationen in einheitlicher Form im TIRIS-
Programm hinterlegt. Dieser Arbeitsprozess gestaltet
sich sehr aufwendig, vor allem die Aktualisierung der
Objektdatenblätter
Anfahrtsproben und Festlegungen von
Flächen für die Feuerwehren
Um im Einsatzfall die beste und vor allem schnellste
Zufahrt zu den Objekten zu gewährleisten, ist es sehr
wichtig, die Anfahrtsstrecke und auch die Aufstellflä-
chen für unsere Einsatzfahrzeuge perfekt auszuarbei-
ten und vor Ort zu kennzeichnen. Dazu wurden - ne-
ben unzähligen schriftlichen Stellungnahmen - ca. 100
Anfahrtsproben und Lokalaugenscheine durchgeführt.
Es werden immer wieder seitens unserer Mitarbeite-
rinnen Appelle an die Bevölkerung gerichtet, die aus-
gewiesenen Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen
unbedingt freizuhalten! Dies entscheidet im Einsatzfall
maßgeblich über einen erfolgreichen Einsatz vor Ort!
Verkehrsrechtliche Stellungnahmen und
Teilnahme an den Verkehrsverhandlun-
gen in Zusammenarbeit mit dem Amt
für Straßenverkehr-Straßenrecht.
Im Jahr 2017 wurde von Vertretern des VB an ca. 100
verkehrsrechtlichen Verhandlungen teilgenommen.
Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Straßen- und
Verkehrsamt konnten immer akzeptable Lösungen er-
arbeitet werden. Es wurden insgesamt über 400 Bau-
stellenmeldungen abgearbeitet und über 60 schriftli-
che, verkehrsrechtliche Stellungnahmen abgegeben.
EINSATZORGANISATION
Wasserdienst
Im Juni fand heuer neben der laufenden praktischen
Ausbildung in heimischen Gewässern, das jährliche
Tauchlager in Kroatien statt. Seitens des Landesfeu-
erwehrverbandes wurde das neue Sachgebiet „Was-
serdienst" installiert. Mitarbeit im Sachgebiet Wasser-
dienst des ÖBFV und des Landesfeuerwehrverbandes.
Vorschau:
⚫Tauchlager in Kroatien (Anfang Juni)
Kontinuierliche Weiterbildung der Einsatztau-cher in
heimischen Gewässern (beginnend je Witterung im
Jänner - Eistauchen)
• Alarmierung der Einsatztaucher für Einsätze auẞer-
halb Innsbrucks in Absprache mit dem Landesfeuer-
wehrverbandes Tirol - Umsetzung April 2018
Flugdienst
Die Flughelferweiterbildung wurde im April durchge-
führt. Folgende Hubschrauberbetreiber nahmen an
der Ausbildungsverantaltung teil: Bundesheer, Innen-
ministerium und Heli Tirol.
Vermehrt im Einsatz war wieder das Hubschrau-
bertankfahrzeug, welches die Betankung des Hub-
schraubers des Innenministeriums sicherstellte. Die
Planungen für ein neues Tankfahrzeug haben bereits
begonnen geplanter Ankauf 2019.
Atemschutz
Der Arbeitsaufwand im Zuge der Instandhaltung (Rei-
nigung, Prüfung, Reparatur usw.) der Atem-schutzge-
räte, nach Einsätzen und Übungen, wird von 9 Mitar-
beitern der Atemschutzwerkstätte geleistet.
Vorhaben:
Informations- und Abstimmungsgespräch mit den
verantwortlichen der FF Einheiten.
•Weiterführung der Tunnelbrandausbildung intern
bzw. extern/IFA
•Weiterführung des Projekts
„Atemschutzprüfkoffer"
Ausbildungsrichtlinie „Notfallmanagement im
Atmeschutzeinsatz"
Mitarbeit beim Ankauf des neuen
Körperschutzfahrzeuges durch die ÖBB
• Mitarbeit im Sachgebiet Atemschutz des ÖBFV und
des Landesfeuerwehrverbandes.
⚫ KW 20 Bekleidung für den Einsatz auf Tunnelbau-
stellen Vorhaltung der Bekleidung auf einem
Rollcontainer
.
Testung neuer Einsatzhelme
Brennerbasistunnel
Laufende Besprechungen im Zuge der Baustellenfüh-
rung. Für die Tunnelbrandbekämpfung wurde eine
Ausbildungsunterlage bzw. die Taktik für die Brandbe-
kämpfung festgelegt.
Vorhaben:
Taktik Tunnelbaustellen evaluieren
⚫Einheitliche Alarmpläne für die einzelnen Baulose
•Weiterführende Schulungen - Brennerbasistunnel
⚫Weiterführung der Tunnelbrandausbildung intern
bzw. extern/IFA
Adaptierung des Sonderalarmplanes „Südumfah-
rungstunnel" im Zuge der Bauarbeiten am Brenner-
basistunnel
Leitstelle Tirol
Anlassbezogene Besprechungen mit den Verantwortli-
chen der Leitstelle Tirol - effizientere Alarmierung und
Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Innsbruck.
FUHRPARKMANAGEMENT
Im Jahr 2017 konnte kein Großfahrzeug in Dienst ge-
stellt werden. Allerdings wurde, ein von der FF-Hötting
finanziertes Fahrzeug VW-Caravelle als Kommando-
fahrzeug für die Einheit Hötting einsatzbereit gemel-
det. Planmäßig hätte im November 2017 das KRF-A für
die FF-Wilten auch ausgeliefert werden sollen - durch
Verzögerungen beim Aufbauer aus unterschiedlichen
Gründen hat sich diese ins Frühjahr 2018 verlegt.
Nichts desto trotz, wurde ab Sommer 2017 an der
Konzeptionierung der anzuschaffenden Fahrzeuge ge-
arbeitet. Diese Fahrzeuge wären ein TLF-A 3000 für die
FF-Hötting und für die Berufsfeuerwehr Beschaffung
einer Drehleiter, Austausch Tanklöschfahrzeug 1.Trupp
und Trägerfahrzeug LUF 60 sowie in Absprache mit der
ÖBB und dem LFV der Austausch Körperschutzfahrzeug
KÖF. Nach den teilweise sehr aufwendigen und durch
technische Vorgaben komplizierten Projektierungen
können alle Fahrzeuge in die Ausschreibungs- bzw.
Beschaffungsphase gegeben werden. Von den Fahr-
zeugen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck wurden
im Jahr 2017 231313 KM geleistet. Die Gesamtleistung
verteilt sich mit 158142 KM auf die Fahrzeuge der Be-
rufsfeuerwehr und mit 73171 KM auf die der Freiwil-
ligen Einheiten.
Leider wurden 2017 insgesamt 24 Unfallschäden ver-
zeichnet darunter auch die beiden Schäden der HRB
und des ULF und dem daraus folgenden reparaturbe-
dingten Ausfall der Fahrzeuge für einige Wochen tlw.
sogar Monate. An dieser Stelle darf speziell den Einhei-
ten Amras und Hötting gedankt werden, die jeweils auf
die zum Ersatz vorgesehen Fahrzeuge lange verzichten
mussten, dies aber sehr kameradschaftlich und un-
kompliziert funktioniert hat! Um die Fahrsicherheit des
Fuhrparks zu gewährleisten wurden 2017 gesamt 40
Fahrzeuge gewartet. Der bestehende Wartungsvertrag
ist ausgelaufen und wurde im Herbst neu ausgeschrie-
ben und folglich an die Firma MAN Truck&Bus Vertrieb
Österreich Ges.m.b.H.in Innsbruck für die nächsten
zwei Jahre vergeben. Von der Schlauchwerkstätte wur-
den im Jahr 2017 insgesamt 1432 Druckschläuche einer
Schlauchprüfung unterzogen. Es darf der Apell der
Vorjahre wiederholt werden: Weiterhin wichtig wäre
es ungeprüfte Schläuche unbedingt an die Schlauch-
werkstätte zu retournieren, damit wirklich alles erfasst
werden kann. Dies dient der persönlichen Sicherheit
jedes Einzelnen im Übungs- als auch im Einsatzbetrieb!
FEUERWEHRTECHNIK
Geräteprüfung
Die Geräteprüfung ist aufgeteilt auf fünf Mitarbeiter,
von diesen werden Sichtprüfung, Funktionsprüfung
und Leistungsprüfung durchgeführt.
Anbei einige Überprüfungen die seitens der Geräte-
prüfung vollzogen werden: technische Überprüfung
mit TÜV-Austria der Hubrettungsgeräte, Kräne und
Einbauwindenseile der Berufsfeuerwehr und Freiwil-
ligen Feuerwehr, Jahresüberprüfungen der gesamten
hydraulischen Geräte, Abseil- und Sicherungsgeräte,
persönliche Schutzausrüstungen usw.
Motorische Kleingeräte
Die motorischen Kleingeräte sind zur Zeit auf vier
Mitarbeiter aufgeteilt, von diesen müssen die Sicht-
prüfung und Funktionsüberprüfung sämtlicher ihnen
zugeteilten Geräte durchgeführt werden. Weiters wer-
den Wartungs- und Reparaturarbeiten des gesamten
Bezirkes von diesen durchgeführt.
Die Leistungsüberprüfung der elektrobetriebenen Ge-
räte wird in Zusammenarbeit mit der Elektrowerkstätte
durchgeführt.
Anbei einige Arbeiten die seitens der motorischen
Kleingeräte vollzogen wurden: Wartungsarbeiten
und Reparaturen von Wassersaugern, Tauchpumpen,
Schmutzwasserpumpen, Motorsägen, Motortrenn-
schleifern, Hochleistungslüftern usw.
Elektrowerkstätte
Von der Elektrowerkstätte wird die Instandhaltung der
elektrisch betriebenen Geräte/Maschinen durchge-
führt. Die Überprüfungen gliedern sich in Sicht-, Funk-
tions-, und Leistungsüberprüfung. Von der Elektrowerk-
stätte wird die Leistungsüberprüfung der Einsatzgeräte
des gesamten Bezirkes durchgeführt. Um die Leistungs-
überprüfung durchzuführen, mussten personelle, orga-
nisatorische und technische Strukturen angepasst wer-
den. Auch ein neues Prüfgerät wurde angekauft.
Tischlerei
Von den Mitarbeitern der Tischlerei werden Reparatu-
ren von Einrichtungen durchgeführt und teilweise neue
Einrichtungsgegenstände angefertigt.
Auch die Wartungen/Reperaturen der Fenster und
Türen auf der Hauptfeuerwache fällt in das Aufgaben-
gebiet dieser Werkstätte.
Weiter sind die Mitarbeiter der Tischlerei auch als
Referenten tätig. Dabei werden laufend diverse Ein-
satzgeräte vorbereitet, z.B. Vorbereitungen von Fenster
und Türen für Ausbildungszwecke, Zubereiten von Un-
terlegholz (Keile, Kantholz, ...).
Schlosserei
Von den Mitarbeitern der Schlosserei wurden in die-
sem Jahr Umbauten an Feuerwehrfahrzeugen vorge-
nommen, damit die erneuerten bzw. ausgetauschten
Geräte in den Einsatzfahrzeugen untergebracht wer-
den können. Anbei einige Arbeiten, welche von der
Schlosserei durchgeführt wurden: Umbau Materiallift
HFW, Alutrichter für Ölbindemittel, FLIEGE Reparatur
Schiebetür und Treppe, Alubox für KDO 1, Halterung
Rückfahrkamera Landrover, Umbau RLF Mühlau, Um-
bau auf FOX 3 und Anpassung diverser Einsatzgeräte
des KLF Amras, usw.
BUDGET UND VERWALTUNG
Rückblickend kann das Jahr 2017 für die MitarbeiterIn-
nen der Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck als
sehr arbeitsintensives und zeitgleich erfolgreiches Jahr
betrachtet werden. Neben den einerseits festgelegten
Zielen die erreicht werden konnten, sowie der mit ho-
her Effizienz erledigten täglichen Aufgaben, konnten
auch nicht vorhersehbare Aufgabenstellungen mit
entsprechendem Engagement bewältigt werden. Fol-
gendes darf im Zusammenhang mit den täglich zu er-
ledigenden Aufgaben beispielhaft aufgezählt werden:
Erledigung von ca. 2.000 Eingangsrechnungen sowie
ca. 1.000 Ausgangsrechnungen. Betreuung folgender
Bereiche: Versicherungswesen, Inventar, Alarmie-
rungswesen, Telekommunikation und Schließanlage,
sowie dem Postlauf und noch einiges mehr.
Budget der Feuerwehr Innsbruck
Der budgetäre Rahmen der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck konnte im Haushaltsjahr 2017 im Groben einge-
halten werden. Dies obwohl das Budget, aufgrund von
nicht planbaren Ausgaben im Bereich des Fuhrparks,
sehr stark belastet wurde. Diese Mehrbelastungen
konnten jedoch auf Basis eines kontrollierten Bud-
getkurses im Zusammenhang mit einer konsequenten
Ressourcenplanung sowie effizienter Prüfung der
Notwendigkeiten, zum Großteil kompensiert werden.
Zu den markantesten Budgetpositionen 2017 gehör-
ten:
• Neuankauf und Ersatz von Einsatzgerätschaften für
die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr
sowie im Bereich Katastrophenschutz
• Ergänzung sowie Neuankauf von Dienstbekleidung
für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck
•Weiterführung der Umrüstung der
Funkausstattung
div. Ausbildungen sowie Veranstaltungen
zum Jubiläum
Umstellung des Alarmierungssystems
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Informations-
technologien und Kommunikationstechnik sowie der
Leitstelle Tirol wurde 2017 der Zusammenschluss der
Alarmierungseinrichtungen der Berufsfeuerwehr und
der Leitstellte Tirol durchgeführt und zum Abschluss
gebracht. Somit steht der Berufsfeuerwehr ein ak-
tuelles sowie hochverfügbares System im Bereich der
Alarmierung zur Verfügung.
FUNKWERKSTÄTTE
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 130 Stück
Pager für die freiwilligen Einheiten von Innsbruck
angeschafft. Im Bereich Berufsfeuerwehr wurde
der Austausch der digitalen Handfunkgeräte für die
Mannschaft abgeschlossen. Es wurden auch zahlreiche
Ladegeräte in den Fahrzeugen für die neuen Hand-
funkgeräte eingebaut Im Bereich Arbeitsschutz wurde
zum einen ein angepasster Gehörschutz angeschafft
und für die digitalen Handfunkgeräte eine angepasste
Hörergarnitur angekauft.
Die Programmierung der Handfunkgeräte wurde auf
den neuen Typen angepasst und nach zahlreichen Test
auf die Geräte aufgespielt. Beim Atemschutzfunk wur-
de ein Fehler festgestellt, der bei der Herstellerfirma
in Finnland nachgerüstet werden konnte und somit
wurde zum größten Teil der Fehler auf den Produkten
in Finnland schon behoben. Es wurden zahlreich Re-
paraturen im Bereich der Pager durchgeführt, bei den
Zivilschutzsirenen wurde nach Bedarf die Batterien
getauscht. Beim Digitalfunk wurde für die Offiziere der
Berufsfeuerwehr ein neues Gerät getestet, dieser Test
ist aber noch nicht ganz abgeschlossen.
Es wurde auch in Zusammenarbeit mit diversen Fir-
men ein neues hausinternes Alarmierungssystem
eingeführt (Austausch der alten SPS Anlage da keine
Ersatzteile bzw. die Software nicht mehr auf unsere
Bedürfnisse angepasst werden konnte).
Es fanden auch Sitzungen im Bereich ÖBFV Funkaus-
schuss, sowie beim Landesverband Tirol Bereich Funk
statt.
"
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18/31
34
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
AMBAS
SCANIA
FEUERWEHR
TLFA
AMRAS
LFB-A
FEUERWEHR
(127
FEUERWEHR
FREIWILLIGE FEUERWEHR AMRAS
KOMMANDO
HBI Johannes Trenkwalder
OBI Markus Hundsbichler
HV Sebastian Fellner
HV Michael Trenkwalder
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
Amras, Gewerbegebiet mit Einkaufszentren, A12
Inntalautobahn mit Einhausung, Rettungsstollen des
Brennerbasistunnels
FAHRZEUGE
KLF-A, Bj. 1999
LAST, Bj. 2008
LFB-A, Bj. 2008
TLF-A 4000, Bj. 2004
STROMAGGREGAT 40 KVA (Katastrophenschutz Land Tirol)
Aktive
MANNSCHAFT
68
24
4
10
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2017
Brandeinsätze
10
Technische Einsätze
18
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
283
J
ahreshauptversammlung:
Mit der Jahreshauptversammlung am 13.01.2017,
welche von zahlreichen Ehrengästen wie dem Vize-
bürgermeister Christof Kaufmann, Bezirkskomman-
dant und Ehrenmitglied der FF Amras OBR Walter
Laimgruber, Bezirkskommandant Stv. Albert Pfeifho-
fer sowie Branddirektor Mag. Helmut Hager besucht
wurde, eröffnete die FF Amras das Feuerwehrjahr
2017.
Unsinniger Donnerstag:
Die alljährliche Versteigerung am Unsinnigen Don-
nerstag fand am 23.02.2017 statt. Unter der Führung
FEUERWER
1409 18K
Notruf
FREDNER
Besichtigung der Betriebsfeuerwehr der OMV
von Unsinnigen-Obmann Hannes Happ sammelten
die Kameraden die verschiedensten Utensilien auf
ihren Routen durchs Dorf und versteigerten sie ab
13.00 Uhr vor dem Hotel Bierwirt. Nachdem diese
Veranstaltung nicht unwesentlich zur Finanzierung
verschiedenster Anschaffungen der FF Amras bei-
trägt sei auch an dieser Stelle recht herzlich für die
zahlreiche Unterstützung gedankt.
Floriani:
Besonders freute uns, dass bei der Florianifeier
2017 zwei Kameraden angelobt werden konnten.
Vor allem ist dieser, bereits seit Jahren anhaltende
Nachwuchs Garant für die zukünftige Einsatz- und
Leistungsfähigkeit der FF Amras. Sicher gestellt wird
dieser durch eine gut ausgebildete und rührige Feu-
erwehrjugend.
Einsätze:
Einsatzmäßig war die FF Amras 2017 mit mehreren
Bränden und mit Unwettern gefordert. Zu erwähnen
ist bei den Brandeinsätzen sicherlich der Brand in
der Defreggerstraße bei dem leider 2 Todesopfer zu
beklagen waren. Weiter, galt es noch zwei Waldbrän-
de in schwer zugänglichem Gelände zu bekämpfen.
Im Dezember wurden wir zu einem gemeldeten
Brand der Tunnelbohrmaschine im BBT mit einge-
schlossenen Personen in 12 Km tiefe alarmiert, zum
Glück handelte es sich hierbei um keinen realen.
Brand, sondern nur" um eine Fehlauslösung der
Löschanlage eines Transformators.
Alle weiteren Brandeinsätze stellten sich als Täu-
schungsalarme dar bzw. konnten schon von der BF
Innsbruck unter Kontrolle gebracht werden.
Übungen:
Um die Einsätze erfolgreich und vor allem wieder ge-
sund beenden zu können, wurden 2017 8 Frühjahrs-
und 8 Herbstübungen sowie 2 Übungen in Tunnels
Die neue Bekleidung
abgehalten. Den Höhepunkt der Übungen stellte
sicher die Übung im BBT gemeinsam mit der BF Inns-
bruck und der FF Hötting dar. Übungsannahme wa-
ren mehrere Szenarien, eine Gruppe der FF Amras
musste einen Verkehrsunfall im Tunneleinfahrtsbe-
reich abarbeiten und die andere Gruppe stellte ei-
nen SSG Trupp und fuhr zusammen mit der BF Inns-
15
FEUERWEHR
122
einem Brandeinsatz im BBT alarmiert, der sich zum
Glück als Täuschungsalarm herausstellte. Zusätzlich
absolvierten 9 Kameraden 10 unterschiedliche Kurs-
arten an der Landesfeuerwehrschule. Eine Gruppe
der FF Amras konnte wieder in Ulm bei der Firmal
Erha Tec eine mehrtägige Heißausbildung absolvie-
ren. Besonders erfreulich war, dass mehrere Kame-
raden das Technische Leistungsabzeichen in Gold
erwerben konnten.
Ausflug Wien:
Heuer wurde wieder ein mehrtägiger Ausflug ge-
macht. Wir bekamen eine Führung durch die Be-
triebsfeuerwehr der OMV in Schwechat und besuch-
ten einen Kirtag in Niederösterreich.
In Wien besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten
und das alte unterirdische Wien, bevor es dann zum
Abschluss unseres Ausfluges mit dem Schiff auf der
Donau in Richtung Heimat ging.
Gruppenfoto nach der bestandenen Leistungsprüfung mit den Bewerterteam und Vizebürgermeister Christof Kaufmann.
bruck mit dem Multi Service Vehicle (,,Rettungszug"
für die Bauphase im BBT) in den verrauchten Tunnel
ein und rettete eingeschlossene Arbeiter aus dem
Rettungscontainer auf der Tunnelbohrmaschine.
Nur ein paar Monate später wurden wir wirklich zu
Versteigerung am Unsinnigen Donnerstag. Im Bild von li. nach re. Unsinnigenobmann Hannes Happ,
Josef Laimgruber beim Versteigern, Altkassier Stephan Wegscheider.
Bekleidung neu:
Da die FF Amras schon seit fast 20 Jahren die gleiche
Einsatzbekleidung hat und nur die notwendigsten
Bekleidungsstücke ausgetauscht wurden, war es an
der Zeit neue Bekleidung anzuschaffen.
Am 25. August war es dann soweit und die neue Be-
kleidung der Firma Texport konnte bei einem Grill-
abend an die Mitglieder übergeben werden.
Gedenkfeier:
Gegen Ende des Jahres, am 19. Dezember fand die
alljährliche Gedenkmesse statt. Die FF Amras wurde
im Kriegsjahr 1943 durch eine wunderbare Fügung
von einem Bombenvolltreffer verschont. Aus diesem
Grunde wurde eine alljährliche Heilige Messe am 19.
Dezember gelobt.
35
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36
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
37
FREIWILLIGE FEUERWEHR ARZL
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
HBI Matthias Sparber
BI Bernhard Larcher
HV Martin Mair
HV Andreas Winterle
SCHUTZBEREICH
Der Schutzbereich der Feuerwehr Arzl erstreckt sich von
der Westbahnstrecke im Süden über das bebaute Gebiet
zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Westen
bis über die Nordkette im Norden. Bäuerliche Objekte
sind ebenso zu finden, wie moderne Wohnanlagen und
Einfamilienhäuser.
FAHRZEUGE
TLF-A 2000, Bj. 2016
KDO, Bj. 2009
TF, Bj. 1995
KLF-A, Bj. 1999
MANNSCHAFT
Aktive
48
Reserve
24
Ehrenmitglieder
Jugend
4
8
EINSATZZAHLEN 2017
Brandeinsätze
13
Technische Einsätze
13
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
33
ie Freiwillige Feuerwehr blickt auf ein ereig-
Disreiches Jahr zurück. In Berichtsjahr 2017
wurde die FF Arzl zu 11 Brandeinsätzen und 12
technischen Einsätzen gerufen.
Am Nachmittag des 14. Februar 2017 wurde die FF
Arzl zu einem Brand in der Franz Wach Gas-
se gerufen. Schon vom ganzen Stadtteil aus waren
dichte Rauchschwaden sichtbar. Binnen kurzer Zeit
rückte die FF Arzl aus. Ursache für die Rauchentwick-
lung war ein Wiesenbrand, der sich bereits auf ca.
100qm Fläche ausgedehnt hatte. Die Mannschaft der
Feuerwehr Arzl konnte den Brand rasch unter Kont-
rolle bringen.
EUERW
Einsatz Wiesenbrand
Am 23. Mai des vergangenen Jahres wurde die FF
Arzl zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemm-
ter Person gerufen. Am Schusterbergweg im Be-
reich der Bahnunterführung kam eine Person mit
ihrem Auto über den Fahrbahnrand hinaus. Das Auto
kippte zur Seite und blieb in der angrenzenden Bö-
schung liegen. Schon vor Eintreffen der alarmierten
Feuerwehr konnte sich die Person selbst aus dem
Fahrzeug befreien. So konzentrierte sich die Arbeit
der FF Arzl auf die Absicherung der Unfallstelle. Das
Fahrzeug wurde im Abschluss an die Unfallaufnah-
me durch die Berufsfeuerwehr aus der Böschung
gezogen und einem Abschleppunternehmen zum
Abtransport übergeben.
Am Abend des 30. Juli 2017 wurde der Stadtteil Arzl
von einem starken Unwetter heimgesucht. Der
starke Sturm brachte zahlreiche Einsätze im gesam-
ten Stadtgebiet mit sich. Auch die Feuerwehr Arzl
musste zu Einsätzen ausrücken. Durch die starken
Windböen wurden Bäume abgeknickt und entwur-
zelt. Ein Baum fiel auf ein Hausdach. Die FF Arzl si-
cherte die Einsatzstelle ab und entfernte eventuell
weiter herabfallende Baumteile.
Des Weiteren rückte die FF Arzl aus um eine Rekla-
metafel eines Gasthauses zu entfernen. Diese wurde
durch den Sturm stark beschädigt und drohte auf
den darunter führenden Gehsteig zu fallen.
Die Wetterkapriolen hielten auch am 12. No-
vember des vergangenen Jahres die Feuerwehr auf
Trab. Auch an diesem Tag wütete ein starker Sturm
im Bereich der Stadt Innsbruck. Zahlreiche entwur-
zelte und umgeknickte Bäume mussten von der FF
Arzl beseitigt werden.
Am frühen Abend des 20. Oktober des vergangenen
Jahres wurde die FF Arzl zu einer starken Rauch-
entwicklung im Bereich des Rosnerweges
Übung
unterhalb der Arzler Alm alarmiert. Schon bei der
Abfahrt konnte die Rauchentwicklung ausgemacht
werden. Im Bereich des so genannten Jägerteichs,
im Auslauf der Lawinenverbauung am Rosnerweg
wurde von unbekannten Personen ein großes La-
gerfeuer entzündet. Beim Eintreffen der Feuerwehr
Arzl waren die Personen nicht mehr anwesend. Das
Lagerfeuer wurde von der Feuerwehr Arzl gelöscht
und Glutnester entfernt.
Neben den Einsätzen wurden auch zahlreiche
Übungen und Schulungen abgehalten. So or-
ganisierte die Feuerwehr Arzl im vergangenen Jahr
eine große Räumungsübung in der Volkschule Arzl.
Neben der erfolgreichen Übung konnte sich auch die
Feuerwehr an diesem Vormittag den Arzler Kindern
präsentieren.
Viele weitere Übungen konnten auch in Zusammen-
arbeit mit anderen Einheiten und externen Referen-
ten absolviert werden. Auch heuer wieder bekam
die Feuerwehr Arzl die Möglichkeit aktive ATS Träger
zur bezirksweiten Erhatec Schulung nahe Ulm zu ent-
senden. Herzlichen Dank dem Bezirksfeuerwehrver-
band für die Möglichkeit dieser Schulung.
ERINNERUNG MEIN
LIC
RAFIE WER
SIU3
Auch abseits der Einsätze und Übungsaktivitäten
blickt die Feuerwehr Arzl auf ein ereignisreiches Jahr
zurück.
Unser Feuerwehrmitglied David Pucher zählt zu
den tapfersten und mutigsten Feuerwehrmännern
von Innsbruck. David nahm nicht nur an der „,Life
Radio Feuerwehr Challenge" teil, bei der sich
die mutigsten Feuerwehrmänner Tirols mit Bungee-
seil von der Europabrücke stürzten, David war auch
Teilnehmer des 1. Tiroler Feuerwehrlaufs in
Völs. Auf diesem Wege gratulieren wir David für sei-
ne Leistungen. Die FF Arzl ist stolz auf diese mutigen
und sportlichen Leistungen. Bei der Jahreshauptver-
sammlung 2017 wurde die Funktion des Komman-
danten Stellvertreters neu gewählt. Der bisherige
Kassier Bernhard Larcher wurde einstimmig zum
neuen Kdt.Stv. gewählt. Ein großer Dank gilt an die-
ser Stelle Christoph Larcher, der bis 17 Kommandant
Stellvertreter der Feuerwehr Arzl war. Christoph hat
viele Jahre die Feuerwehr Arzl im Kommando mitge-
leitet und gestaltet.
Gesellschaftliches Highlight 2017 war das
Arzler Bierfest, welches von der Feuerwehr Arzl
erstmals organisiert wurde. Die Besucher konnten
an diesem Tag regionale und ausgefallene Biersor-
ten verkosten. Das Fest war ein voller Erfolg und wir
freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen 2018.
Übung
Arzler Bierfest
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38
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEDERWEHR
FEUERWEHR
152218K
1-472 IBK
IF T
rwehr
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FEDERMERE
KD
Von links: Obermaschinist Klaus Berchtold, Kassier Norbert Nocker, Kdt.-Stv. Alois Heis
Fahrzeugpatin Ingrid Heis, Kdt. Alois Muglach, GKdt. Johann Heis, SF Reinthaler
FEUERWEHR INNSBRUCK
39
Einsatz Waldbrand
425 IBK
FREIWILLIGE FEUERWEHR HÖTTING
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
HBI Dr. Alois Muglach
OBI Alois Heis
HV Norbert Nocker
HV Harald Reinthaler
Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, Mariahilf,
St. Nikolaus und Altstadt
FAHRZEUGE
1. Gruppe, RLFA 2000/200, Bj. 1991
2. Gruppe, TLFA 3000/500, Bj. 1995
DLK 23/12, Bj. 2009
KLFA, Bj. 2004
TF Teknocar, Bj. 2009
KDO L200, Bj. 1996
KDO-A, Bj. 2016
Stromerzeuger 40 kVA, Bj. 2014
Aktive
MANNSCHAFT
68
5
5
7
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2017
Brandeinsätze
38
Technische Einsätze
36
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
3
u Jahresbeginn konzentrierten sich die Mitglie-
Z der bere Bining auf die Vorbereitungen und
um den Kabarettabend. Bereits zum 3. Mal fand
Ende Jänner im Vereinsheim die Show,,Ziwui-
Ziwui", bei welcher selbst einstudierte Sketche
zum Besten gegeben wurden, statt. Dank des Enga-
gements jedes einzelnen Mitwirkenden war die aus-
verkaufte Vorstellung wieder ein voller Erfolg. Neben
diesen umfangreichen Arbeiten forderten aber auch
insgesamt 8 Alarmierungen, welche so zu sagen par-
allel dazu abgearbeitet wurden, im Jänner die Kräfte.
Abseits des Einsatzgeschehens erfolgte im März die
Umstellung auf die neue Einsatzuniform.
Anlässlich der Florianifeier konnte im Mai das aus
Eigenmitteln finanzierte KDO-F, ein VW Caravelle 4x4
mit 204PS und Automatikgetriebe, in Dienst gestellt
Mannschaftsfoto 2017
und der in die Jahre gekommene Toyota ausgeschie-
den werden.
Neben den 26 Dienstags- und 5 Einsatzübun-
gen, bei welchen gesamt 96 Atemschutzflaschen
und 24 SSG-Geräte verwendet wurden, lag heuer
vermehrt ein Augenmerk auf Gemeinschaftsübun-
gen mit anderen Einheiten. Abgehaltene Übungen
mit der FF Hungerburg, Mühlau, Wilten, der BtF
Flughafen und der BFI sowie im BBT auch mit der FF
Amras, förderten so auch die Kameradschaft.
Auch im achten Jahr wurde intensiv versucht, den
Umbau der kleinen Garagen voran zu treiben. Nach
weiteren Detailplanungen und Gesprächen mit den
Verantwortlichen der IIG und der Politik, konnte ein
fix und fertiges Konzept vorgelegt werden. Aufgrund
angeblich fehlender finanzieller Mittel konnte das
unendliche Kapitel auch dieses Jahr zu keinem posi-
tiven Abschluss gebracht werden.
Und auch die dringend erforderliche Anschaffung
eines gleichwertigen Neufahrzuges als Ersatz für
den RLF (BJ 1991) gestaltet sich schwierig. Nachdem
bereits im März die Finanzierungszusage seitens
der Stadt Innsbruck vorlag, zieht sich der endgültige
Bestellvorgang in die Länge und konnte 2017 nicht
mehr durchgeführt werden.
Besonders in Erinnerung geblieben sind
folgende Einsätze:
Am 04.04. befanden sich die Mitglieder gerade bei
der ersten Dienstagsübung, als die Sirene heulte
und zum zweiten Einsatz an diesem Tag rief. Ver-
mutlich wegen eines technischen Gebrechens war
ein Pkw in einer Tiefgarage am Probstenhofweg in
Brand geraten. Das Feuer griff rasch auf ein weiteres
Fahrzeug über, wodurch es zu einer starken Rauch-
entwicklung kam. Unter schwerem ATS wurden (-
Angriffe, sowohl über die Zufahrt, als auch über die
Stiegenhäuser, vorgenommen. Gleichzeitig wurden
Drucklüfter sowie das LUF eingesetzt. Nach gut einer
Stunde konnte,,Brand aus" gegeben werden. Wegen
der entstandenen Schäden an der Decke der Tiefga-
rage musste diese teilweise abgepölzt werden. Der
entstandene Schaden war enorm, verletzt wurde
glücklicherweise niemand.
Die Schlagkraft stellte die FF Hötting anlässlich eines
Waldbrandes wieder unter Beweis. Am 11.05.17,
wurde die Einheit um 15:09 Uhr parallel mit der
BF Innsbruck zu einem Waldbrand im Bereich des
Hechenbergl, auf rund 1.100 Höhenmetern, alar-
miert. Insgesamt war ein Ausmaß von ca. 7.000 m²
in steilem und felsigem Gelände betroffen. Erst nach
vier Tagen aufwendiger Löscharbeiten konnte am
Muttertag-Sonntag, 14.05.17, Brand aus" gegeben
werden. Nach weiteren Arbeiten und Kontrollen am
Berg in den Folgetagen war der Einsatz durch den
Abbau der Gerätschaften am 18.05.2017 endgültig
abgeschlossen. Insgesamt standen 56 aktive Mitglie-
der der FF Hötting (davon drei Flughelfer) an 6 Tagen.
am Hechenbergl im Einsatz und erbrachten beachtli-
che 1.170 Stunden die erforderlichen Reinigungsar-
beiten an den Gerätschaften nicht mit eingerechnet!!
Aber auch zahlreiche technische Einsätze, wie
C2
Einsatz Garagenbrand
die massiven Wasserschäden in der Klinik und der
Firma Porsche Mitterweg, als auch Alarmierungen zu
Sturmschäden, bleiben in Erinnerung.
Insgesamt wurde von der FF Hötting im abgelaufenen
Jahr bei 202 Dienstverrichtungen 8.161 Stun-
den aufgewendet. Die zeitintensive Haussammlung,
der Besuch von Sitzungen seitens des BFV, die Tä-
tigkeiten des Gerätewarts, die Administration durch
den Kassier sowie den Schriftführer und viele ande-
re Tätigkeiten sind dabei nicht enthalten.
rosenbauer
Einsatz Waldbrand
Einsatz Wasserschaden
Seite 21
21/31
40
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR
MAN
10-24
INNSBRUCK
TLF-A 1500
FEUERWEHR (122
Feuerwaa
FEUERWEHR
Einsatz Sturmschäden
FREIWILLIGE FEUERWEHR HUNGERBURG
KOMMANDO
Christof Schlenz
Kommandant
Stellvertreter
Clemens Heller
Kassier
Georg Egger
Schriftführer
Christian Katholnigg
SCHUTZBEREICH
Hungerburg Plateau, Gramart, Maria im Walde, darüber
liegender Stadtwald und Berggebiet mit Seegrube,
Hafelekar, Höttinger Alm, Umbrückler Alm,
Bodensteiner Alm
FEUERWEHR
HUNGEBURG
Über 40 Kinder besuchten die Feuerwehr an einem
speziellen Kindernachmittag und hatten sehr viel
Spaß großen Dank an unser vielköpfiges Betreu-
ungsteam!
Von unserer Nachbarwehr Hötting dankenswerter
Weise eingeladen, beübten beide Einheiten gemein-
sam mehrere unterschiedlichste Szenarien. Mehrere
Einsatzübungen wurden auch auf 2000m Seehöhe
durchgeführt.
Langjährige Mitarbeiter der IVB verließen die Hun-
gerburg Richtung andere Talseite. Wir bedankten
uns für perfekte Zusammenarbeit.
Verparkte Feuerwehrzonen und willkürlich abge-
stellte Fahrzeuge sind bei Schönwetter Alltag. Da
ein Rettungsfahrzeug nicht über die Gramartstraße
zu einem Unfallopfer fahren konnte, übernahm ein
Landrover den Verletztentransport...
Rückfahrkameras, eine mobile Großbeleuchtung
oder Helmlampen in LED- die Einheit investierte eine
fünfstellige Summe in die Sicherheit.
FAHRZEUGE
TLF-A 1500, Bj. 2000
KRFA-A Landrover 130
MZF-A Landrover 110
MANNSCHAFT
Aktive
44
ehrmals brannten Fahrzeuge und Bäume,
Meinmal wurde die Höttinger Alm als Brand-
Reserve
3
Ehrenmitglieder
Jugend
10
objekt gemeldet. Das AK Bildungshaus war mehr-
fach der in Rekordzeit erreichte Einsatzort mehrerer
Brandeinsätze.
EINSATZZAHLEN 2017
Brandeinsätze
14
Technische Einsätze
30
Brandsicherheitswachen
21
Umgerissene Bäume auf Straßen und Wanderwegen
sorgten für zahlreiche Einsätze zwischen Hungerburg
und Seegrube. Unser Verbindungsmann Manfred
Leiter führte daher einen Schulungstag zum Gefah-
renschwerpunkt Holzeinsatz durch- herzlichen Dank!
ENDE
FEUERWEHR INNSBRUCK
41
FEUERWEH?
Abschleppzone
ANFANG
Investitionen
Kindernachmittag
Einsatz Sturmschäden
Übung Seegrube
Verkehrschaos
Seite 22
22/31
42
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWACH
VEREINSHAUS
FEUERWEHR IGLS
FREIWILLIGE FEUERWEHR IGLS
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführerin
SCHUTZBEREICH
HBI Gerhard Mayregger
OBI Ing. Christian Hippmann
HV Eur.-Ing. Helmut Ebner
V Michaela Wegscheider
Igls
FAHRZEUGE
KDO, TOYOTA Landcruiser, Bj. 2007
KLF-A, IVECO, Bj. 1999
RF, MAN, Bj. 2015
TLF-A 3000, SCANIA, Bj. 2006
Aktive
MANNSCHAFT
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
44
4516
FREIWILLIGE
FEUERWEHR
m Jahr 2017 kann die Einheit Igls auf ein unfall-
folgender
EINSATZZAHLEN 2017
Brandeinsätze
Technische Einsätze
Brandsicherheitswachen
7
19
5
blicken. Bei den 29 Proben sind im Durchschnitt 16
Mann anwesend gewesen. Der dabei aufgewendete
Stundeneinsatz betrug 752 Stunden.
Fehlausrückungen
13
Mit Stolz ist die Anzahl der Tätigkeiten unserer Feu-
erwehrjugend zu erwähnen. Insgesamt wurden
30 Tätigkeiten mit einem Gesamtstundenaufwand
von 299 Stunden abgehalten. Die Jugend erwarb
beim Wissenstest 2017, 1 goldenes sowie 3 silberne
Abzeichen.
Im letzten Jahr mussten wir 39 Einsätze verbu-
chen. Darunter fallen 2 Brandeinsätze, 5 Brandsi-
cherheitswachen, 19 Technische Einsätze, sowie 13
Fehlausrückungen. Weiters freuen wir uns sehr über
unsere 4 Neuzugänge.
Im heurigen Jahr blicken wir auf die Aktivitäten unse-
rer Einheit zurück:
UERWEHR
IGLS
FEUERWEHR INNSBRUCK
43
Tag der Offenen Tür
Es konnte der Fuhrpark unserer Einheit besichtigt
werden. Die Schauübung unserer Bewerbsgruppe
kam bei unseren Besuchern gut an. Das Kasperle-
theater punktete bei den Jüngsten und unsere ab-
schließenden Blaulicht Fahrten wurden zahlreich in
Anspruch genommen. Die Verköstigung durch die
hauseigene Kantine sowie der musikalische Rahmen
gaben unserem Fest den letzten Schliff.
Ausflug
Nach dem gemütlichen Zusammentreffen in der
Wache ging es per Bus in Richtung Werfen Salzburg.
Dort angekommen fuhren wir mit der Seilbahn zum
Ödlhaus auf, wo wir gemeinsam zu Mittag aẞen. Trotz
der schlechten Wetterbedingungen besichtigten wir
54
Patscheroleh
gestärkt und guter Dinge die Höhlen der Eisriesen-
welt. In der Burg Hohenwerfen genossen wir abends
ein siebengängiges Rittermahl.
Am nächsten Tag betrachteten wir im Schloss Hell-
brunn die Wasserspiele. Nach Kaffee und Kuchen
ging es wieder Richtung Heimat. Unseren Ausflug
ließen wir beim Bucherwirt in Buch bei Jenbach mit
einem Abendessen gemütlich ausklingen.
Auch dieses Jahr war es wieder ein wirklich gut orga-
nisierter Ausflug in angenehmster Gesellschaft, bei
dem sich Jung und Alt bestens aufgehoben fühlten.
Jugendausflug
Unser Jugendausflug führte uns zum Heliport Wucher
in Ludesch. Nach dem gemeinsamem Frühstück in
unserer Wache starteten wir mit den 11 Jugendlichen
Gemeinschaftsübung
nach Vorarlberg. Bei der Ankunft am Heliport nützten
wir eine Schönwetterphase für die Rundflüge.
Im Anschluss wurden wir mit einem Video über das
Arbeitsspektrum der Firma Wucher Helicopter infor-
miert. In der Folge durften wir Backstage die ein-
zelnen Helis in den Hangars besichtigen und einige
Details über sie in Erfahrung bringen. Bei der Jau-
se wurde noch die eine oder andere Frage geklärt.
Nach der Rückfahrt bildete ein gemeinsames Abend-
essen im Tenniscafe in Igls den Abschluss des heuri-
gen Ausfluges! Wir bedanken uns beim Kommando
für die Finanzierung, unserem Kassier Helmut Ebner
für die Organisation, den Begleitpersonen und Fah-
rern sowie bei der Firma Wucher Helicopter für den
erlebnisreichen Tag!
Gemeinschaftsübung
Am 20. Mai lud die Feuerwehr Igls und das Öster-
reichische Rote Kreuz Innsbruck zu einem Übungstag
in Igls. Die Feuerwehren Aldrans, Amras und Igls
stellten sich gemeinsam mit der Rettung Innsbruck
verschiedensten Aufgaben: ein Brandgeschehen
im Witsch- Haus, ein Verkehrsunfall am Bobbahn-
gelände und eine Schachtbergung beim Ramsbach
mussten gelöst werden. Realistisch geschminkte
Verletzte forderten die Teilnehmer mit ihren schau-
spielerischen Fähigkeiten. Die enge Zusammenarbeit
zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst wurde ver-
tieft und gestärkt.
Seite 23
23/31
44
FEUERWEHR INNSBRUCK
ERWEHR DER STADT INNSBRUCK
Freiwillige Einheit Mühlau
02
01
03
Freiwillige Einheit Mühlau
02
03
FEUERWEHR
FEUERWEHR INNSBRUCK
45
SCANIA
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FREIWILLIGE FEUERWEHR MÜHLAU
KOMMANDO
Kommandant
OBR Albert Pfeifhofer
Stellvertreter
OBI Klaus Weingartner
Kassier
Schriftführer
HV Bernhard Gstir
HV Mia Lawton.
SCHUTZBEREICH
Mühlau, Saggen und Innere Stadt
FAHRZEUGE
RLFA 2000, SCANIA, Bj, 2003
KLFA, MERCEDES Sprinter, Bj. 2005
MTF1, MERCEDES Vito, Bj. 2009
MTF2, HONDA CR-V, Bj. 2012
LAST, RENAULT, Bj. 2012
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
48
18
883 2
12
EINSATZZAHLEN 2017
Brandeinsätze
Technische Einsätze
Brandsicherheitswache
31
38
5
Fehlausrückungen
14
FEUERWEHR
017 war für die Freiwillige Feuerwehr Mühlau
2 ein Jahr in dem das Einsatzgeschehen nicht
viel Nenneswertes aufweist außergewöhnlich vor
allem, dass im Schutzbereich Mühlau, Saggen und
Innere Stadt für unsere Einheit nicht ein einziger
Unwettereinsatz zu bewältigen war. Dies wird wohl
eine Ausnahme bleiben. Auffällig schien ebenso eine
vermehrte Anzahl an Ölspureinsätzen. Neben meh-
reren kleineren Ereignissen stachen zwei größere
Ölspureinsätze hervor: Am Sonntagmorgen des
09. Juli 2017 musste eine ausgedehnte Ölspur in
der Innenstadt, welche sich weitläufig im Bereich
Congress, Altstadt, Maria-Theresien-Straße, Muse-
umstraße erstreckte, mit reichlich Ölbindemittel ge-
LENNER
PLAY
Streugerät am LAST im Einsatz am 09.07.2017 in der Innenstadt
bunden werden. Als besonders hilfreich zeigte sich
nicht nur bei diesem Einsatz das Streugerät am LAST
sowie der neue,,Rollcontainer Ölspur", bestückt mit
Schanzwerkzeug, Straßenbesen, Streuwagen, Ölbin-
demittel.
Das erfolgreiche Logistik-Konzept mit den
Rollcontainern am LAST konnte auch heuer
wieder weiter verbessert werden. Zu den bestehen-
den durften wir im Jahr 2017 die uns neu zugeteilten
Rollcontainer Ölspur", „Tragkraftspritze", „Feuerlö-
scher" und Höhenrettung" in den Einsatz stellen.
Insgesamt stehen in der Wache Mühlau aktuell 14
Rollcontainer mit Spezialgerät zur Verfügung.
Liste mit allen Rollcontainern (Stand 2017)
- Ölspur
- Bohrgerät
-Schmutzwasserpumpen - Holzgreifer
-Technische Ortung
- Tragkraftspritze
-Grindex Pumpe
-Waldbrand
- Wassersauger
-Übungsvorbereitung
- Motorsägen/Spillwinde - Transportwagen
- Feuerlöscher
Höhenrettung
Die bisher größte gemeinsame Einsatzübung
der Höhenrettung Feuerwehr Innsbruck,
bestehend aus Kameraden der Berufsfeuerwehr
Innsbruck und der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau,
fand am 24. Juni 2017 in Mühlau statt. Übungsan-
nahme war eine abgestürzte Arbeiterin im Bereich
des Glockenstuhls der Pfarrkirche Mühlau. Die Be-
teiligten konnten ihr in vielen Ausbildungsstunden
erlerntes Wissen und Können unter Beweis stellen.
Bereits 2015 startete das Gemeinschaftsprojekt „Hö-
henrettung" und heute dürfen wir auf einsatzberei-
te, gut ausgebildete Kameraden und professionelle
Ausrüstung stolz sein.
FEUERWEHR
Einsatz Olspur auf der A12 zwischen Hall und Völs am 26.07.2017.
Ausbringen von Ölbindemittel mit Streugerät am LAST. Foto:
zeitungsfoto.at
Das erfolgreiche Logistik-Konzept mit den Rollcontainern am LAST
Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (r.) begutachtete mit
Kommandant Albert Pfeifhofer, IIG-Techniker Michael Pinzger und
HIG-Geschäftsführer Franz Danler (v.l.) die neue Schutzmauer hinter
dem Feuerwehrgebäude in Mühlau. Foto: Stadt Innsbruck/Saku
Auch in der Feuerwache selbst gibt es posi- lager und Aufenthaltsraum für die Feuerwehrjugend
tive Veränderungen:
dienen wird. Die Abrissarbeiten wurden in Eigenre-
gie durchgeführt.
Beim letzten großen Hochwasserereignis 2005 war
auch die Wache Mühlau durch Überflutungen und
den daraus folgenden Schäden am Gebäude be-
troffen. Seit dem Frühjahr 2017 ist unsere Wache
durch eine neu errichtete Verbauung vor dem Inn
besser geschützt. Bauherr des ab Herbst 2016 ge-
planten und umgesetzten Projekts war die IIG. Am
28.06.2017 wurde die neu errichtete schützende
Betonmauer von Vizebürgermeister Christoph Kauf-
mann gemeinsam mit dem Geschäftsführer der
Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), Dr. Franz
Danler sowie IIG-Techniker Michael Pinzger und
Kommandant OBR Albert Pfeifhofer,
besichtigt.
Im Obergeschoß des Bestandsgebäudes werden
derzeit weitere bauliche Maßnahmen vorgenom-
men. Die Freiwillige Feuerwehr Mühlau erhält da-
durch ein neues Damen-WC mit Duschmöglichkeit,
sowie einen neuen Raum, welcher als Bekleidungs-
Im Laufe des Jahres 2018 sollen die Arbeiten abge-
schlossen sein und die neuen Räumlichkeiten zur
Verfügung stehen.
P
Am 26.10.2017 verbringen einige Kameraden der FF Mühlau den
Feiertag mit Abrissarbeiten im Obergeschoß.
Übung der Höhenrettung am 24.06.2017, Pfarrkirche Mühlau
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46
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
47
Brand Dörr
Wohnungsbrand An-der-Lan-Straße
FEUERWACHE NEU-ARZL
R WEHR
AUS FAHRT
FEUER WEHR
FF NEU-APZL
AUS FAHRT
FREIWILLIGE FEUERWEHR NEU-ARZL
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
OBI Rene Wex
BI Christian Winkler
OV Martin Appler
OV Richard Reitmeir
Stadtteil Neu-Arzl, Olympisches Dorf I u. Il
FAHRZEUGE
TLFH 3000/500, MAN, Bj. 1997
DLK 23/12, MAN, Bj. 1994
KLF, IVECO, Bj. 2005
MTF, Ford Transit Custom, Bj. 2015
MANNSCHAFT
45
16
5635
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2017
Einsätze
Übungen
26
83
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
357
585
as Jahr 2017 begann nicht nur für die FF-Neu
DArzt mit einer traurigen Nachricht, sondern der
ganze Bezirk war tief betroffen.
Am 05.01.2017 verstarb unser langjähriger
Kommandant Kurt Schmarl.
Kurt trat im Jahr 1951 in die FF - Neu Arzl ein und
zeichnete sich vor allem durch seine gelebte Kame-
radschaft und Hilfsbereitschaft aus. 30 Jahre lang
führte er die Einheit als Kommandant, bevor er die
Funktion des BezirksfeuerwehrkommandantStv.
übernahm. Vielfältig war sein Wirken im Feuerwehr-
wesen der Stadt Innsbruck und darüber hinaus, was
ihm größte Beliebtheit einbrachte und mit zahlrei-
chen Auszeichnungen und Ehrungen bedankt wurde.
Aber nicht nur unseren Kurt mussten wir zu Grabe
tragen, nein am 12.12.2017 verstarb unser Kamerad
Günther Möitner sen., welcher über 20 Jahre in un-
serer Einheit tätig war und seine Spuren hinterließ.
Einsatzmäßig verlief das Jahr 2017 für unsere Einheit
eher ruhig, da unser Stadtteil weitgehend von Un-
wettern verschont blieb. Die Einheit wurde lediglich
zu 26 Einsätzen alarmiert.
Der spektakulärste Einsatz war wohl ein
Brand in der DÖRR-Fabrik im Juni. Hier kam es
Bereich der Bitumenabfüllanlage zu einem größe-
ren Brandereignis, wodurch in den folgenden drei
Nächten eine Brandwache mit regelmäßiger Tempe-
raturmessung erforderlich war.
BFKDT-Stv. a. D. und Ehrenmitglied Schmarl Kurt
Die weiteren Einsätze des Jahres waren diverse klei-
nere technische Einsätze nach Wasser.- und Sturm-
schäden. Das Einsatzjahr endet für uns am Vormittag
des Heiligen Abend mit einem Wohnungsbrand im
5. Stock eines Hochhauses in der An der Lan Straße,
bei welchem eine Bewohnerin mit Verdacht auf eine
Rauchvergiftung in die Klinik Innsbruck eingeliefert
werden musste.
Auf dem Personalsektor können wir 2 neue Mit-
glieder in der Einsatzmannschaft begrüßen. Erfolg-
reich abgeschlossen haben die Grundausbildung alle
6 Mitglieder, welche im Herbst 2016 eingetreten wa-
ren, wodurch sie nun vollwertig in der Einsatzmann-
schaft verwendet werden können.
Im Bereich unseres Fuhrparkes fiel eine größere
Reparatur an der Drehleiter an, welche eine
Überstellung zum Hersteller nach Karlsruhe notwen-
dig machte. Inzwischen,,läuft die Leiter wieder rund"
und steht wieder im Einsatzdienst.
Höhepunkt des heurigen Jahres war wohl die
Durchführung der Ersten Innsbrucker Feuer-
wehrchallenge im Juni. Trotz diverser Schwierig-
keiten kam dieses Event sowohl bei den Teilnehmern,
als auch bei den Besuchern sehr gut an und begeis-
terte Jung und Alt.
Zusammengefasst war es ein,,ruhiges" Feuer-
wehrjahr in Neu Arzl, mit einigen Herausforde-
rungen, welche alle gemeistert wurden. Somit starten
wir in das Jahr 2018, um rund um die Uhr für die Be-
völkerung in unserer Stadt zur Verfügung zu stehen.
Innsbrucker Feuerwehrchallenge
OFF Meu Arz
HER
LOME
Wohnungsbrand An-der-Lan-Straße
Innsbrucker Feuerwehrchallenge
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25/31
48
FEUERWEHR INNSBRUCK
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
HBI PLANK Helmut
BI STAUDER Matthias
Schriftführer
HV WINDBICHLER Martin
HV RAINALTER Martini
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
SCHUTZBEREICH
Reichenau, Pradl, Teile des Pradler Saggen,
Teile der Rossau, Bahnhof Innsbruck
FAHRZEUGE
TLFH 2000, Scania, Bj. 2003
KLF, Mercedes, Bj. 2006
LAST, Ford, Bj. 2009
TF, Mercedes, Bj. 2010
Bott
Zur E
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FE
FEUERWEH
gen mit anderen Einheiten aus Innsbruck wurden
durchgeführt. Auch wurden wir von der FF Mühlau
zur Abhaltung einer Schulung über die Grundlagen im
Gefahrguteinsatz und Vorstellung unseres GGF ein-
geladen. Insgesamt leisteten die Kameraden/Innen
knapp 6900 freiwillige Stunden im Jahr 2017.
Die Jugendfeuerwehr war ebenfalls sehr aktiv
im Jahr 2017. Neben dem Ablegen der Abzeichen im
Wissenstest trafen sich die Jugendlichen jeden Mon-
tag zu den Übungsabenden. Dort wurden ihnen die
Grundlagen der Feuerwehr nähergebracht und auch
in praktischen Übungen umgesetzt. Ein Dank an die
Jugendlichen und an die Jugendbetreuer. Durch die
Arbeit der Jugendbetreuer konnte auch heuer wieder
ein Jungendfeuerwehrmitglied in die aktive Einsatz-
mannschaft überstellt werden.
EUERWEH
REICHEN
GGF, Mercedes, Bj. 2011
Großpumpenhänger, 6000 L, Bj. 2007
Leichter Anhänger, Bj. 2005
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2017
Brandeinsätze
Technische Einsätze
Brandsicherheitswachen
47
6
5
5
30
953
Im Jahr 2017 wurde die Einheit zu 9 Brandeinsät-
zen, 30 technischen Einsätzen und zu 3 Brandsi-
cherheitswachen alarmiert. Begonnen hat das Jahr im
Jänner leider mit einem tragischen Wohnungsbrand
bei dem schlussendlich 2 Personen verstorben sind.
Am 16.05.2017 wurden wir zu einem Großeinsatz
auf der A13 im Gemeindegebiet von Matrei alar-
miert, wo ein mit Gefahrgut beladener LKW in Brand
geraten war. Unsere Aufgabe bestand darin, die De-
kontaminationsstraße aufzubauen und Abdichtmaẞ-
nahmen vorzunehmen. Unter den Brandeinsätzen
galt es im Jahr 2017 die Berufsfeuerwehr auch noch
bei 2 weiteren Wohnungsbränden, einem
Fuhrpark der FF-Reichenau
Kellerbrand, einem Tiefgaragenbrand, einem
Brand auf einer Mülldeponie und beim Wald-
brand durch das Besetzen der Fliege zu unterstützen.
Unter den technischen Einsätzen waren Treibstoffaus-
tritte, Wasserschäden und Sturmschäden abzuar-
beiten. Auch an dem besagten „Föhnwochenende"
im Dezember galt es mehrere technische Einsätze zu
bewältigen.
Durch zahlreiche Übungen, Schulungen und
Besuchen von Kursen an der LFS wurden die
Kameraden/Innen weiter ausgebildet, wobei 3 Ka-
meraden/Innen die Grundausbildung abschließen
konnten. Auch mehrere Gemeinschaftsübun-
CANIA
WEHR
A
DUSCHZELT
A
FEUERWEHR INNSBRUCK
49
Gefahrguteinsatz A13
Gemeinschaftsübung mit der FF Mühlau
Jugendfeuerwehr Wissenstest in Rinn
Jugendfeuerwehr Löschtrainerschulung
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50
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR
TLFH
1000
FEUERWEHR
FREIWILLIGE FEUERWEHR VILL
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
OBI Franz Rofner
BI Andreas Schmid
BV Martin Weber
OV Martin Rofner
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
Vill, Ahrental, bis Sillkraftwerk, bis Gemeindegrenze Lans,
bis Gemeindegrenze Mutters
FAHRZEUGE
KLFA, Mercedes Sprinter/Lohr, Bj. 2001
MTF, Mazda Tribute, Bj. 2001
TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenbauer, Bj. 1991
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2017
31
12
1
0
Brandeinsätze
Technische Einsätze
916
21
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
5
1542 IBK
FEUERWEK
VILL
FEUERWEHR INNSBRUCK
51
Am 29.3.2017 um 14.37 Uhr wurde die Feuerwehr Vill gemeinsam
mit der Berufsfeuerwehr zum einem Waldbrand unterhalb der
BBT-Baustelle im Ahrental alarmiert. Ausgelöst wurde dieser
Brand wahrscheinlich durch Funkenflug des Zugs.Es wurden mehrere
Löschleitungen zum Brandherd gelegt und der Hubschrauber
unterstützte die Feuerwehren mit dem Löschbehälter von der Luft aus.
Am 26.4.2017 um 17.50 Uhr wurde die Feuerwehr Vill und die Berufsfeuerwehr gemeinsam zu einem Brandmeldealarm ins Ahrental
alarmiert. Dort angekommen zeigte die Lage, dass ein Eisencontainer, beladen mit Eisenabfällen zu brennen begonnen hatte.
Ein Atemschutztrupp der FF Vill sowie der BF nahm jeweils ein Schaumrohr vor und löschte den Brand.
Auch 2017 wurde von den Mitgliedern der FF Vill wieder das Friedenslicht am 23. Dezember geholt und der
Viller Bevölkerung vor der Feuerwache zur Abholung bereitgestellt und auch von Haus zu Haus ausgeteilt.
1 technische Einsätze bzw. Kleineinsät-
2ze und 19 Brandeinsätze bzw. Brandmel-
dealarme waren 2017 für die Freiwillige Feuerwehr
Vill abzuarbeiten.
Insgesamt wurden dafür von den Kameraden viele
Stunden für die Allgemeinheit und zum Wohle der
Stadt Innsbruck aufgebracht. Die technischen Ein-
sätze reichten von der Aufarbeitung umgestürzter
Bäume bis zu einem Waldbrand im Bereich BBT der
gemeinsam mit der BF Innsbruck bekämpft wurde.
Bei den Brandeinsätzen wurden wir einige Male zu
Brandmeldealarmen in die Abfallbehandlunganla-
ge Ahrental sowie in das Fortbildungsheim am Grill-
hof gerufen. Meist war ein Eingreifen der Feuerwehr
nicht mehr notwendig.
Im Berichtsjahr wurden 14 Gruppenübungen
und 8 Schulungen von der Einheit abgehalten,
die durchschnittlich von 14 Mann besucht wurden.
Diverse Schulungen und Spezialisierungen
einiger Feuerwehrkameraden an der Landesfeuer-
wehrschule sowie bei der Berufsfeuerwehr runde-
ten das Bild ab. Ein besonderer Dank an dieser Stelle
an unsere Nachbareinheit Igls, die unsere Feuer-
wehrjugend ausbildet.
Bei der Heiẞausbildung im Brandhaus an
der LFS konnte wiederum jeweils ein Atemschutz-
trupp seine Fähigkeiten im Bereich der Ersten Hilfe,
Personenrettung und Innenangriff unter Beweis
stellen. Ein besonderer Dank an die Kameraden der
Berufsfeuerwehr, die unseren 6 Atemschutzträgern
wertvolle Tipps und Tricks aus der Praxis mitgaben.
Zahlreiche Feierlichkeiten zu runden Ge-
burtstagen von Feuerwehrkameraden sowie ein
Grill-Nachmittag für alle Kameraden mit Frauen und
Besuche zu Veranstaltungen der Nachbareinheiten
waren wiederum die gesellschaftlichen Höhepunkte.
FEUER
EINSATZLENE
FEUERWEHR
RRUCK
Am 19.7.2017 um 18:30 Uhr fand am Fortbildungsheim am Grillhof in Vill eine Evakuierungsübung statt. Angenommen wurde ein
Zimmerbrand im 1. OG im Haupthaus. Jeweils ein Atemschutztrupp der FF Vill sowie der BF ging über das Stiegenhaus zur Menschenrettung
und Brandbekämpfung vor. Von der auch teilnehmenden FF Igls wurde eine Reserveatemschutztrupp gestellt und die Brandbekämpfung
von der Außenseite des Gebäudes übernommen. Die evakuierten Menschen wurden auf dem Sammelplatz von der FF Vill auf Vollzähligkeit
überprüft und betreut.
Auch 1-mal jährlich werden von der FF Vill auch gewisse Saugstellen für die Tragkraftspritze beübt. Hier zum Beispiel bei einem
landwirtschaftlichen Betrieb in Vill bei dem ein großer Regenwasserbehälter als Wasserentnahmestelle für die Feuerwehr benutzt werden kann.
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52
FEUERWEHR INNSBRUCK
E
FEUERWEHR
KRF-B
122
FEUERWEHR
FREIWILLIGE FEUERWEHR WILTEN
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
HBI ÖKR Peter Pfeifer
OBI Prader Harald Jun.
HV Gerhard Achammer
HV Gerhard Schild
Wilten
SCHUTZBEREICH
FAHRZEUGE
WAF-A, MB Vito, Bj. 2011
KLF-A, MB Sprinter, Bj. 2002
KRF-B, MB 508,Bj. 1986
TLFH-3000/600, Scania DC 1109, Bj. 2006
A-Boot, V-Gleiter, Bj. 1999
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
53
16
5
4
EINSATZZAHLEN 2017
Einsätze
28
Übungen
37
FEUERNE WAF-A
Übung im Bergiseltunnel
D
ie Feuerwehr Wilten hatte auch im Jahr 2017
zahlreiche kleinere und auch größere Einsätze
zu bewältigen. Der Waldbrand am Hechenberg be-
schäftigte uns über mehrere Tage, und stellte große
Anforderungen an die Ausrüstung, aber auch an die
Mannschaft der Feuerwehr Wilten. Darüberhinaus
galt es zahlreiche Brandeinsätze und technische Hil-
feleistungen abzuarbeiten.
Im Jahr 2017 gab es gleich drei wichtige Übungen, bei
denen mehrere Einheiten zum Einsatz kamen:
Übung im Bergiseltunnel
Am 18.11.2017 absolvierten wir eine Übung im
Bergiseltunnel gemeinsam mit der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck und der der FF Amras. Neben den
Einheiten der Feuerwehr waren auch die Polizei, die
ASFINAG sowie das Rote Kreuz Innsbruck mit dabei.
Das Übungsziel war ein Verkehrsunfall nach einer
Kollision im Tunnel mit mehreren eingeschlossenen
Personen. Nach der richtigen Absicherung der ver-
unfallten Fahrzeuge und der Eigensicherung unserer
Mitglieder war es unsere Aufgabe die verunfallten
Personen möglichst schonend zu bergen.
Gemeinschaftsübung mit der FF Hötting im Gasthaus Bierstind!
FEUERWEHR INNSBRUCK
53
rosent
Blaulichttag der FF Wilten
Gemeinschaftsübung mit der FF Hötting im
Gasthaus Bierstindl
Der Alarm wurde durch die Brandmeldeanlage aus-
gelöst. Die Feuerwehr Wilten rückte mit 3 Löschgrup-
pen aus. Aufgrund des benötigten Hub-Rettungsge-
rätes wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Hötting
alarmiert, welche nicht nur mit der Drehleiter, son-
dern auch mit einer Löschgruppe zur Unterstützung
bei der Brandbekämpfung mitwirkte.
Für die Feuerwehren war die Beübung dieses
wichtigen traditionellen Objektes eine überaus loh-
nenswerte Aufgabe.Aber auch die Betreiber des
Kulturgasthauses Bierstindl zeigten sich von der
Notwendigkeit dieser Übung sehr überzeugt und
bedankten sich im Anschluss bei den Beteiligten mit
einer Weißwurst und einem dem Namen des Objek-
tes entspechenden Getränks.
Jugendübung mit 24h Übungstag
Vom 25.-26. Juni veranstaltete die Feuerwehr Wilten
und die Feuerwehr Völs gemeinsam mit den Feuer-
wehren von Arzl und Neu-Arzl einen 24h Übungstag
für die Jugendfeuerwehr im Einsatzgebiet von Wilten
und Völs.
Bei den „Einsätzen", die abgearbeitet werden muss-
ten, standen ein Brand im Freien, eine eingeklemmte
Person, eine Personenbergung vom Dach mittels
Drehleiter und ein Brandmeldealarm am Gelände
der Firma M-Preis auf dem Programm.
Am Nachmittag fanden dann noch zwei Zugsübungen
statt. Eine davon war ein Verkehrsunfall mit einer
eingeklemmten Person und die andere ein Gebäude-
brand mit eingeschlossenen Personen.
Das Highlight war jedoch die letzte Übung. Annahme
der Übung war ein Fahrzeugbrand, der von allen mit-
tels Mittelschaum gelöscht werden musste.
Nachdem alle Fahrzeuge wieder vollständig aufge-
rüstet und die Wache gesäubert waren, gab es noch
eine kurze Abschlussbesprechung.
Blaulichttag der FF Wilten
Bei idealem Herbstwetter begann am 30.09.2017
um 14.00 Uhr der Blaulichttag unserer Einheit. Hier
konnten die Besucher unter anderem Fahrzeuge und
Ausrüstungen der Polizei, der MÜG (Mobile Über-
wachungsgruppe), dem Roten Kreuz Innsbruck, der
Flughafenfeuerwehr, der Justizwache, der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck, des Oldtimer Clubs, sowie die Ein-
heiten FF Neu Arzl und FF Reichenau genauer unter
die Lupe nehmen.
Neben diesen Attraktionen hatten die Kinder auch
die Möglichkeit einen Fahrsimulator des ARBÖ zu tes-
ten. Auch Kinderschminken, eine Hüpfburg und eine
Bastelecke durften dabei nicht fehlen.
Eines der Highlights an diesem Nachmittag war
sicherlich die Schauübung der Jugendfeuerwehr.
Unsere Jugendfeuerwehrmitglieder zeigten gemein-
sam mit den Jugendgruppen der FF Arzl und der
FF Mühlau ihr Können. Das abendliche Oktobrfest
rundete den Blaulichttag ab, bei dem wir der Be-
völkerung unseres Stadtteils einen eindrucksvollen
Einblick in unsere Arbeit geben konnten.
Brand Hechenberg Heinz Baumann
TLFA
Jugendübung mit 24h Übungstag
Wasserschaden Klinik
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54
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR
FEUERWEHR INNSBRUCK
55
Übung Flugnotfall
Übung Atrappe
BETRIEBSFEUERWEHR FLUGHAFEN INNSBRUCK
KOMMANDO
Kommandant
OBI Thomas Reiner
BI Peter Norz
Stellvertreter
SCHUTZBEREICH
Flughafen Innsbruck
FAHRZEUGE
VLF, Mitsubishi L200, Bj. 2002
ELF, Mercedes Sprinter, Bj. 1999
FLF 1, Panther, Bj. 2009
FLF 2, Panther, Bj. 2017
FLF 3, ÖAF, Bj. 1994
MZF, Mercedes, Bj. 1989
RLFA 4, MAN, Bj. 2002
BOOT, AL. MRB 500S Jet Antrieb, Bj. 2010
EINSATZZAHLEN 2017
FEUERWEHR
122 AAD
ATS-Übung
as Jahr 2017 begann für die BTF Flughafen mit
D der bereits abgeschlossenen Ausschreibung für
das neue Löschfahrzeug, welches nach Ablauf aller
Analysen und Fristen bei der Fa. Rosenbauer bestellt
wurde. Es handelt sich dabei um ein neues Flugha-
fenlöschfahrzeug der Marke Panther 6 x 6
mit 12.500 | Wasser, 1.5001 Löschschaum und 500
kg Löschpulver. Dieses Fahrzeug verfügt über einen
umweltfreundlichen EURO 6 Motor und ist das erste
Fahrzeug dieser modernen Ausführung und Baureihe
in Europa.
Team der Betriebsfeuerwehr: zwei Mann absolvierten
eine flughafenspezifische Fortbildung in Teesside
(GB), bei der eine Woche lang die verschiedensten
Szenarien im Zuge der Flugzeugbrandbekämpfung laut
Richtlinie der ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorgani-
sation) beübt wurden. Weitere 28 Mann nahmen bei
der alle 2 Jahre vorgeschriebenen „,Heißausbildung"
AINING CENTRE
am Übungsgelände des Flughafens Wien zum Thema
Brandcontainer mit Brandverlauf, Rauchgaskühlung
und Flüssigbrände teil.
Auch am Flughafen selbst wurden 92 Übungen zu
den verschiedensten Themen laut Ausbildungsplan
mit insgesamt 2165 Stunden abgearbeitet. Allein 24
davon waren Übungen mit unserem Rettungsboot,
welche gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck am Inn abgehalten wurden.
Außerdem wurde am 30. November ein großer
neuer Bauabschnitt in Betrieb genommen,
der für die BTF des Flughafen Innsbruck viele brand-
schutztechnische Neuerungen gebracht hat. So wurde
zum Beispiel erstmalig eine Sprinkleranlage in einem
Gebäude am Flughafen verbaut.
Einsätze
Übungen
35
92
Neuer Panther
ATS Übung Gebäude
Übung Rettungsboot Inn
Teesside 2017
Übung Bergeschere
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29/31
56
FEUERWEHR INNSBRUCK
DL-18
1-5211BK
INNSBRUCKER FEUERWEHR OLDTIMER CLUB
KOMMANDO
Präsident
Ehrenpräsident
Kassier
Schriftführer
Kassenprüfer
Mitglieder
GERÄTEHÄUSER
Feuerwache Kranebitten
Singer Peter
Oberhofer Franz
Ing. Christian Thöni
Nalter Siegfried
Moritz Othmar, Thöni Oswald
25
eit 1997 macht es sich der Innsbrucker Feuer-
Swehr Oldtimer Club zur Aufgabe alte und his
torisch wertvolle Feuerwehrfahrzeuge zu erhalten.
Besonderes Augenmerk wird natürlich auf Fahrzeuge
des Bezirks Innsbruck Stadt gelegt!
Leider startete das Jahr 2017 traurig. So mussten wir
unser Gründungsmitglied, langjährigen Kassier und
guten Freund BFKdTStv. AD Kurt Schmarl für immer
verabschieden!
FEUERWEHR
INNSBRUCK
Am 2. Mai konnten wir unseren Fuhrpark durch eine
Schenkung aus Ehrwald erweitern. Von einem Hotel
konnten wir einen alten P250 Pulverlösch-Anhänger
übernehmen.
Aber nicht nur die Autos müssen gepflegt werden,
sondern auch deren Unterstand! Dank des unermüd-
lichen Einsatzes einiger fleißiger Mitglieder, wurde
die alte Wache Wilten auf Hochglanz geschrubbt!
Der Höhepunkt unserer Ausrückungen war heuer die
Teilnahme an der Einweihung des neuen Einsatzzen-
trums in Kematen. In fast voller Stärke rückten wir
am 1. Juni bei strahlendem Sonnenschein zum Fest
aus. Mit unserer „Durst-Lösch-Anlage" am Steyrer
unterstützen wir die Freiwillige Feuerwehr Kematen
mit einer Pfiffbar, an der sich die Prominenz aus Nah
und Fern erfrischen konnte.
Gerätehaus Allerheiligen
Alte Feuerwache Wilten
FAHRZEUGE
1 TLF Steyrer 380, 1 DLK 18 - MB311,
2 BLFA-Puch Haflinger, 1 KLF -VW, 1 MTF - Jeep,
1 MTF Fiat Campagnola, 2 LAST - VW DOKA,
1 KDO Goggo, 3 Feuerwehranhänger
Anfang März galt es mit vereinten Kräften die „Grün-
anlage" rund um unsere Wache Kranebitten nach
den Straßenarbeiten zur Wohnanlage und den Wild-
wuchs wieder auf Vordermann zu bringen.
Im Rahmen unseres Vereinsabends am 27. April tra-
fen wir uns in der Neuen Wache Wilten". Kdt.Stv.
OBI Harald Prader führte uns durch das Gerätehaus
und informierte uns über das Aufgabengebiet,,sei-
ner" Einheit.
Am 30. April war wieder Saison Auftakt der Ausfahr-
ten zum Oldtimertreffen nach Inzing. Bei herrlichem
Wetter und schon sommerlichen Temperaturen
nahm eine Abordnung mit Steyrer, Leiter, Jeep und
Goggo am Oldtimer-Treffen teil.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
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Um unsere sportliche Qualität zu stärken, sind wir
am 22.6.zu einer Bergtour zum Rauschbrunnen auf-
gebrochen. Für Einige allerdings ziemlich anstren-
gend, doch alle kamen gut an und genossen die
Erholung bei einem stärkenden Getränk.
Anlässlich der 120 Jahr Feier der Feuerwehr Längen-
feld lud diese zu einem Oldtimertreffen. Am Sonn-
tag, den 13. August konnten wir mit der Leiter, Jeep,
Goggo und Doka an der gemeinsamen Ausfahrt
durch Längenfeld teilnehmen.
Nach vielen geselligen aber auch arbeitsreichen
Veranstaltungen wurden wir am 23. September
zu einem Grillabend anlässlich des heuer Runden
Geburtstages"von Michael in seinen Garten einge-
laden. Beate und Michael erwiesen sich als vorzügli-
che Grillmeister! Böse Zungen behaupteten, dass der
Whisky in den herbstlichen Sonnenstrahlen extrem
schnell verdunstete!
Mittlerweile ist es schon zur Tradition geworden, dass
wir unsere Weihnachtsfeier im Hotel Tyrol in Pertisau
bei Fam. Strauss feiern können. Roland und sein
Team zauberten ein vorzügliches Weihnachtsmenü!
Das Jahr 2017 ließen wir heuer bei unserem neu ge-
wonnen Mitglied Johann Steixner im Hotel Charlotte
bei Weißwurst und Brezen ausklingen.
Nachdem wir heuer 4 neue Mitglieder begrüßen
durften, würden wir uns freuen, noch weitere Mit-
glieder aufnehmen zu können, die sich für Feuer-
wehr-Oldtimer-Fahrzeuge begeistern.
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EMEL
Der BFV-Innsbruck bedankt sich bei den Sponsoren DEZ, Empl, Texport, Labor Strauss,
Flughafen Innsbruck und Innsbrucker Kommunalbetriebe,
die durch ihren Beitrag die Herstellung des Jahresberichtes 2017 ermöglicht haben.
IMPRESSUM - Für den Inhalt verantwortlich: Bezirks-Feuerwehrverband Innsbruck-Stadt, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Albert Pfeifhofer,
Hunoldstraße 17, 6020 Innsbruck.
Bilder BFV bzw. Feuerwehren der Stadt Innsbruck (ausgenommen gekennzeichnete)
Bildquelle Umschlag: Martin Walch, BF-Innsbruck
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