Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Jahresbericht 2017 ========================================================== StA Stadtarchiv Innsbruck P-870-2017 Stadtmagistrat Innsbruck Feuerwehrverband Innsbruck-Stadt JAHRESBERICHT 2017 WWW.FEUERWEHR-INNSBRUCK.AT FEUERWEHR INNSBRUCK KB Fibernet Bei Glasfaser-Internet- Neuanmeldung: 3 Monate gratis surfen* und € 0,- Aktivierungsentgelt* Jetzt informieren unter: 0800 500 502/www.ikb.at Sta tarchiv Innsbruck P-870-2017 Bibliothek FEUERWEHR INNSBRUCK Mit Highspeed durch den Winter Blitzschnell surfen und streamen in Full-HD im Glasfasernetz der IKB! Angebot gültig für Glasfaser-Internet-Neuanmeldungen bis 30.4.2018: Drei Monate gratis surfen, danach mtl. Entgelt des gewählten Produktes. Aktivie rungsgebühr 0,- (statt 29,-). Vor-Ort-Installationskosten durch einen Servicetechniker 59,- bei Selbstinstallation 0,- (nach Verfügbarkeit). Mindestvertrags- dauer 24 Monate. Diese Aktion ist nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. 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Der Beginn für das neue Bezirkskommando war mit dem Waldbrand in Kranebitten gleich ein sehr aufregender. Dort konnten die Feuerwehren Inns- brucks wieder belegen, was sie zu leisten im Stande sind. Vor allem die Schutzbereichsfeuerwehr Hötting erbrachte hier eine überaus große Zahl an Manns- tunden. Es zeigte sich aber auch, dass entsprech- endes Gerät und entsprechende Schutzausrüstung notwendig sind. Mittlerweile konnte nun die An- schaffung der neuen Schutzbekleidung für die letzte Feuerwehr eingeleitet werden - ein großes Projekt der letzten Jahre wird somit voraussichtlich nach sieben Jahren erfolgreich abgeschlossen werden. Ein Dank gebührt dafür der Innsbrucker Stadtregie- rung und dem Gemeinderat für die zur Verfügung gestellten Mittel. Der langjährige Wunsch des Bezirksausschusses, wieder einen eigenen Standort zu haben, führte zum Erfolg: seit Sommer gibt es auf der Hauptfeuer- wache ein Bezirksbüro, in dem alle Feuerwehrmit- glieder herzlich willkommen sind. Mit dem heurigen Jahr werden in allen Freiwilligen Feuerwehren wieder die Funktionäre neu gewählt bzw. bestimmt. Ich darf mich bei allen, die in der letzten Periode zum positiven Gelingen beigetragen haben, herzlich bedanken und allen Wieder- und Neugewählten viel Erfolg wünschen. Die Übernahme einer Funktion ist nicht selbstverständlich und umso erfreulicher ist es, dass wir wieder gut ausgebildete Kameradinnen und Kameraden dafür gefunden ha- ben. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Prifled. M. www.empl.at 4 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 5 Mag.a Christine Oppitz-Plörer BÜRGERMEISTERIN DER STADT INNSBRUCK Christoph Kaufmann VIZEBÜRGERMEISTER DER STADT INNSBRUCK Professionell gerüstet im Einsatz für die Sicherheit agtäglich sind unsere Feuerwehrleute bei Tagtäglich sind unsere Feuerwehrleute bet gefordert. Beim mehrtägigen Waldbrand im Stadtteil Kranebitten im Mai 2017 waren sie mutig und risikobereit, aber dennoch achtsam und professionell unter schwierigen Bedingungen im Einsatz. Besonders beeindruckend ist für mich dabei ihr Teamgeist: Unsere Feuerwehrmänner-und -frauen arbeiten stets Hand in Hand und gehen nicht nur sprichwörtlich für andere durchs Feuer. Als oberste Maxime gilt ihnen dennoch: „Wir wollen nicht Lob, nicht Ruhm noch Ehr', wir wollen im Kleinen und im Stillen, Gott zur Ehr', dem nächsten zur Wehr, getreulich unsere Pflicht erfüllen". Dies spricht für die Uneigennützigkeit und die Selbstlosigkeit dieser immens wichtigen Einrichtungen. Das Innsbrucker Feuerwehrwesen ist gut aufgestellt: Das vielfältige Aufgabengebiet der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren geht über Freiwillig an 365 Tagen im Einsatz für andere -Stunden Bereitschaft an 365 Tagen im Jahr 24 und mit viel Engagement steht der Bezirks- feuerwehrverband Innsbruck-Stadt für die Bürgerin- nen unserer Stadt im Einsatz. Gemäß dem Motto der Feuerwehr: Retten, Löschen, Bergen und Schützen - sind die Aufgaben der Feuerwehrmänner und -frauen, die sich für die Sicherheit der Bürgerinnen der Landeshauptstadt Innsbruck engagieren, sehr vielfältig. Ob technische Einsätze, Gefahrengutunfälle oder Brandeinsätze die Belegschaft der Berufsfeuer- wehr Innsbruck, die der zehn Freiwilligen Feuer- wehren des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck- Stadt sowie die der Betriebsfeuerwehr Flughafen das Löschen eines Brandes weit hinaus. Eine umfassende und intensive Aus- und Weiterbildung gehören ebenso dazu wie eine starke Jugendarbeit. Große Aufmerksamkeit schenken die Feuerwehren auch der Prävention, damit Brände gar nicht erst entstehen. Unerlässlich für die erfolgreiche Arbeit der Einsatzkräfte sind neben einer zeitgemäßen Ausrüstung auch Spezialausbildungen in den Bereichen Tauchen, Wasserrettung, Strahlenschutz, als Flughelfer oder an Sonderfahrzeugen. An dieser Stelle möchte ich allen Feuerwehren auch im Namen der Innsbrucker Bürgerinnen und Bürger für die geleistete Arbeit und für ihr Engagement im Dienste der Bevölkerung meinen aufrichtigen Respekt und meine große Anerkennung aussprechen und das Beste für 2018 wünschen. Cluristine Oppitz - Flora erleben schwierige und manchmal auch gefährliche Situationen. Sie beweisen täglich aufs Neue, mit welchem Mut und welcher Selbstlosigkeit die Ein- satzkräfte der Bezirksfeuerwehr Innsbruck-Stadt die ihnen gestellten Herausforderungen mit höchster Professionalität meistern. Mehr als 3.000 Mal musste die Feuerwehr unserer Stadt im vergangenen Jahr ausrücken. Für das Ge- leistete möchte ich mich als Feuerwehrreferent der Stadt Innsbruck bedanken. Ich wünsche allen Feuer- wehrleuten alles Gute für das Jahr 2018. Chris' oph Kaufman Führungskräfte sind gefragt! und ein Drittel der Gesamteinstätze der Tiroler R Feuerwehren entfallen auf den Bezirk Innsbruck- Stadt. Die Feuerwehraufgaben in der Landeshaupt- stadt bewältigen die Berufsfeuerwehr, 10 freiwillige Feuerwehreinheiten sowie die Betriebsfeuerwehr am Flughafen. Das über Jahrzehnte gewachsene, bewährte System ist für Österreich beispielgebend. Doch die schnellen Änderungen in der Gesellschaft betreffen auch das Feuerwehrwesen, deshalb sind ständige Anpassungen erforderlich. In ganz Tirol und auch bei den freiwilligen Einheiten in Innsbruck werden heuer die Führungskräfte für eine weitere Funktionsperiode neu gewählt. Es ist nicht selbstverständlich, sich freiwillig für Führungsauf- gaben zur Verfügung zu stellen. Der richtige Umgang mit Menschen ist eine Herausforderung, zusätzlich wird viel Fachwissen verlangt. Allein ist man machtlos, nur mit einem verlässlichen Team macht die Arbeit auch Spaß. Dort, wo hauptberufliche und freiwillige Einsatzkräfte an der Bewältigung derselben Aufgaben arbeiten, be- darf es einer besonderen Qualität der Führungskräfte. Das Zusammenwirken zwischen freiwilligen und beruflichen Kräften wird dankenswerterweise vom Kommandanten der Berufsfeuerwehr und vom Bezirksfeuerwehrkommandanten nach Kräften unter- stützt und gefördert. Die freiwilligen Einheiten stehen zusätzlich vor der He- rausforderung, auch während der Wochenarbeitszeit genügend Mitglieder für Einsätze zur Verfügung zu haben. Im städtischen Bereich ist noch mehr Ideen- reichtum gefragt, um Menschen für die Mitarbeit bei der Feuerwehr zu begeistern. Führungskräfte verdienen Respekt! Sie stellen sich voran, motivieren und schulen ihre Mannschaft und nehmen viele persönliche Entbehrungen in Kauf. Füh- rungskräfte haben auch ein höheres Maß an Verant- wortung als einfache Mitglieder. Herzlichen Dank an die Mitglieder der Berufsfeuer- wehr, der Freiwilligen Feuerwehren und der Be- triebsfeuerwehr Flughafen für die Einsatzbereitschaft. Besonderer Dank gebührt den Führungskräften. Allen Innsbrucker Feuerwehrmitgliedern einen gute Zu- kunft, insbesondere unfallfreie Übungen und Einsätze! Alfons Jub Gemeinsam für die Sicherheit der Stadt Innsbruck as vergangene Jahr hat wieder einmal gezeigt, Ddass sicherheit für die Bürgerinnen nicht nur ein Schlagwort sein kann, sondern dass es viel Aufwand bedeutet, diese Sicherheit tagtäglich zu gewährleisten. Gemeinsam mit vielen anderen Einsatzorganisationen steht die Feuerwehr Innsbruck hier an vorderster Front, um Gefahren abzuwehren und der Bevölkerung in schwierigen Zeiten beizustehen. Im Jahr 2017 waren zahlreiche Standardeinsätze, aber auch einige sehr schwierige Einsätze zu absolvieren. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist zum Beispiel der Wald- brandeinsatz am Hechenberg im Mai, welcher durch großen Aufwand an Personal und Material bewältigt werden konnte, oder die beiden herausfordernden Einsätze im Brennerbasistunnel. Die Feuerwehr Innsbruck hat mit der Berufsfeuer- wehr und den zehn Freiwiligen Feuerwehren ein sehr gut funktionierendes System, welches den nati- onalen und internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Um die langfristige Zukunft der Feuerwehr Innsbruck besser beurteilen zu können wird eine Feu- erwehrbedarfsanalyse mit Unterstützung von exter- nen Experten erstellt. Diese Analyse wird, basierend auf einer sachlichen Diskussionen, Aufschluss über die notwendige Entwicklung der Feuerwehr Innsbruck für die nächsten Jahre geben. Ich bin überzeugt davon, dass es das duale System mit der Zusammenarbeit von hauptberuflichen und eh- renamtlichen Kräften ist, welches die Schlagkraft der Feuerwehr Innsbruck garantiert. In diesem Sinne ist es mein Ziel, die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr Innsbruck weiter zu fördern. Eine Maßnah- me wird dahingehend der Ausbau der gemeinsamen Ausbildung von BF und FF speziell im Bereich der Tun- nelbrandbekämpfung sein. Ich bin guter Dinge, dass es gemeinsam mit Berufsfeuerwehr, Bezirksverband und Freiwilligen Feuerwehren gelingt, auch die Her- ausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Ich bedanke mich bei allen Feuerwehrmännern und LFI DI Alfons Gruber -frauen, ob hautberuflich oder ehrenamtlich, für BDI ihr Engagement und ihre Leistungen im Namen der Sicherheit und wünsche allen für das Jahr 2018 alles Gute, vor allem unfallfreie Übungen und Einsätze! Celmt logi LANDES-FEUERWEHRINSPEKTOR HAGER H BD Mag. (FH) Helmut Hager BRANDDIREKTOR 6 FEUERWEHR INNSBRUCK SUCHEN FEUERWEHR INNSBRUCK S BEZIRKS-FEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK STADT BEZIRKS-FEUERWEHRAUSSCHUSS Branddirektor Bezirks-Feuerwehrkommandant BD Mag. (FH) Helmut Hager OBR Albert Pfeifhofer Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. BR Gerhard Mayregger Bezirks-Schriftführer Bezirks-Kassier SACHBEARBEITER DES BFV BV Mag. Markus Strobl BV Martin Weber Feuerwehrjugend HV Andreas Winterle BEAUFTRAGTE DES BFV Archivar Atemschutz Ausbildung Fotodokumentation Funk OBR Ing. Johann Zimmermann (BF) BR Ing. Andreas Friedl (BF) BR Gerhard Mayregger (BFV) HBI Armin Praxmarer (RE) Gerhard Eichhorn, Leiter der Funkwerkstätte (BF) HBI Dr. Alois Muglach (HO), HBI Hannes Trenkwalder (AM) Kassaprüfer Kurskartensachbearbeiter BR Albert Pfeifhofer (BFV) Lawinenzug Maschinist BM Stefan Gutmann (MU) Harald Tomasini, Garagenmeister (BF) Strahlenschutz BR Ing. Marcus Wimmer (BF) AUSSCHÜSSE, SACHGEBIETE, ARBEITSGRUPPEN, FUNKTIONEN IM LFV Landes-Feuerwehrausschuss Fachauschuss Feuerwehrtechnik Finanzausschuss Schulausschuss Sachgebiet Bewerbe (mit ATSLP, TLP) Sachgebiet Betriebsfeuerwehren Sachgebiet Bezirkszentralen Sachgebiet Feuerwehrjugend Sachgebiet Flugdienst Sachgebiet Funk und Alarmierung Sachgebiet Gefährliche Stoffe Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit Sachgebiet Strahlenschutz Sachgebiet Chronik und Geschichte Sachgebiet Tunnel Sachgebiet Wasserdienst PG Uniformierung Bewerter FLA B/S OBR Albert Pfeifhofer (BFV) BD Mag. (FH) Helmut Hager (BF) OBR Albert Pfeifhofer (BFV) BOK Ing. Christoph Grubhofer (BF) BR Ing. Marcus Wimmer (BF) OBR Albert Pfeifhofer (BFV) OBR Albert Pfeifhofer (BFV) HBI Hannes Trenkwalder (AM) OBI Thomas Reiner (BtF) OBR Albert Pfeifhofer (BFV) HV Andreas Winterle (BFV) HBM Johann Heis (HÖ) OBM Gerhard Pernlochner (BF) BR Gerhard Mayregger (BFV) Gerhard Eichhorn (BF) HBI Helmut Plank (RE) BR Ing. Marcus Wimmer (BF) HV Ing. Helmut Ebner (IG) BDSTV DI Martin Gegenhuber MBA (BF) BV Mag. Markus Strobl (BFV) OBR Ing. Johann Zimmermann (BF) HBI Helmut Plank (RE) BR Ing. Marcus Wimmer (BF) HBI Manfred Liebentritt (MÜ, SG-Leiter) OBR Siegfried Nalter (BFV) OBR Ing. Johann Zimmermann (BF) HBI Hannes Trenkwalder (AM) BR Ing. Andreas Friedl (BF) BR Ing. Andreas Friedl (BF) OBI Harald Prader (WI) OBR Albert Pfeifhofer (BFV) (im Folgeprojekt BM Klemens Eberhard (NA)) HV Ing. Helmut Ebner (IG) OBI Hubert Thonhauser (WI) Bezirkstag-Walter Laimgruber im Kreise der bisherigen Ehrenmitglieder BEZIRKSTAG 2017 - NEUWAHLEN UND EIN NEUES EHRENMITGLIED Zahlreiche Ehrengäste sowie dutzende Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren - darunter auch die Dele- gierten aller Feuerwehren, die vollständig anwesend waren waren anwesend, als Bezirks-Feuerwehr- kommandant Walter Laimgruber kurz nach halb acht zum letzten Mal den Bezirks-Feuerwehrtag eröffnete. Aufgrund seines Alters hätte Walter Laimgruber mit Ende des Jahres seine Funktion zurücklegen müssen und so entschied er sich, bereits bei diesem Bezirks- Feuerwehrtag seine Funktion zur Verfügung zu stellen. Nach den Berichten der Bezirksfunktionäre nützte Walter Laimgruber seine Ansprache, um sich bei al- len zu bedanken, die ihn in den letzten 19 Jahren im Bezirks-Ausschuss begleitet und unterstützt haben. Auch blickte er mit Stolz auf die Anschaffungen beim Fuhrpark und beim Hochwasserschutz zurück, hat- te aber für die Zukunft auch noch den einen großen Wunsch, dass vor allem bei den Wachen Hungerburg und Hötting die notwendigen Baumaßnahmen zügig angegangen werden. Laimgruber schloss seine An- sprache mit dem Gedanken, dass er nun stolz wieder in die Reihen seiner Amraser Kameraden zurückgehen werde. (Diese seine Amraser haben ihn dann auch nach dem Bezirks-Feuerwehrtag als Überraschung vor Bezirkstag-Ernennung zum Ehrenmitglied der Wache Amras erwartet.) Mit Standing-Ovations und langem Applaus dankten die Anwesenden Walter Laimgruber nach seiner Ansprache für seine Leistun- gen für die Feuerwehr Innsbruck. Nach den Beförderungen und Ehrungen übernahm VBGM Christoph Kaufmann und führte die Neu- wahlen des Bezirkskommandos durch. Zum neuen Bezirks-Feuerwehrkommandanten wurde der bishe- rige Stellvertreter Albert Pfeifhofer und zum neuen Stellvertreter der Kommandant der Feuerwehr Igls Gerhard Mayregger gewählt. Landesfeuerwehrinspektor DI Alfons Gruber ging in seinen Ausführungen vor allem auf die Rolle des Bezirks-Feuerwehrverbandes ein, um sich dann bei Walter Laimgruber mit sehr persönlichen Worten für dessen Tätigkeit zu bedanken. Und so zeichnete er zusammen mit den anwesenden Bezirks-Feuer- wehrkommandanten, Walter Laimgruber als Dank und Anerkennung für seine Verdienste um das Tiroler Feuerwehrwesen mit der höchsten Auszeichnung des Landes-Feuerwehrverbandes aus, dem Steckkreuz in Gold. Auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann zollte nach seinen lobenden Worten zum dualen Innsbru- cker Feuerwehrsystem und aktuellen Anschaffungen Bezirkstag-das neue Bezirkskommando der Stadt Innsbruck Walter Laimgruber Respekt und Dank für dessen Leistungen und überreichte zusam- men mit Abteilungsleiterstellvertreter Mag. Ferdinand Neu ein Geschenk der Stadt Innsbruck. Und so wurde zum Schluss, nach den Ansprachen der Ehrengäste, beim Schlusswort von Neo-Bezirks- Feuerwehrkommandant Albert Pfeifhofer auch von diesem im Namen des Bezirksausschusses und der Innsbrucker Feuerwehren Walter Laimgruber sehr persönlich gedankt und ihm die höchste Ehrung des Bezirks-Feuerwehrverbandes überreicht: die Ernen- nung zum Ehrenmitglied unseres Bezirks-Feuerwehr- verbandes. BEFÖRDERUNG DES BEZIRKS- KOMMANDOS Im Rahmen einer Feierstunde mit den Ehrenmitglie- dern des Bezirks-Feuerwehrverbandes, den Offizieren der Berufsfeuerwehr und den Kommandanten der Innsbrucker Feuerwehren wurden im Juli von Landes- Feuerwehrkommandant LBD Ing. Peter Hölzl der neue Bezirks-Feuerwehrkommandant Albert Pfeifhofer zum Oberbrandrat und sein Stellvertreter Gerhard May- regger zum Brandrat befördert. Beförderung Bezirkskommando 8 FEUERWEHR INNSBRUCK Impregilo FEUERWEHR INNSBRUCK 9 EXKURSION IN DEN BRENNER-BASISTUNNEL Zu einer speziellen Führung durch die verschiedenen Baustellenbereiche des Brenner-Basistunnels im Inns- brucker Einsatzbereich lud der Sicherheitsbeauftragte der BBT-SE Mag. Erwin Reichel Vertreter des Bezirks- Feuerwehrverbandes sowie der Feuerwehren Amras und Hötting im Jänner, im Sommer folgten dann wei- tere Führungen für Feuerwehren. Die Pause bei den Bauarbeiten über die Weihnachts- feiertage und im Sommer war eine ideale Gelegen- heit, alle Bereiche zu besichtigen, ohne durch die normalerweise durchgehend laufenden Arbeiten be- einträchtigt zu sein. Im Tunnel konnten die aktuellen Vortriebsarbeiten, die Einsatzcontainer sowie die digitale Infrastruktur zur Einsatzunterstützung besichtigt werden: so kann auf einem PC jederzeit aktuell erhoben werden, wie viele Personen und Fahrzeuge sich in den diversen Ab- schnitten der Baustelle befinden. Für die Einsatzkräfte befinden sich Tallys zur Ortung der Kameraden und der Feuerwehr-Fahrzeuge durch dieses System eben- falls in diesem Container. Zur Kommunikation sind alle Bereiche durch Notte- lefone (in alten Telefonzellen) mit der BBT-Leitstelle verbunden, zudem können Handys (GSM und Da- tennetz), Digitalfunk- und 70cm-Analogfunkgeräte verwendet werden. Ein eigenes WLAN ist ebenfalls eingerichtet. Besonders war, vom Zugangsstollen Ahrental aus die Vortriebsarbeiten Richtung Süden im Erkundungsstol- len zu sehen: dort wird bereits eine Tunnelbohrma- schine eingesetzt. Nachdem die Bauarbeiten ruhten, konnte so auch die ganze Tunnelbohrmaschine mit den Aufenthalts- und Evakuierungscontainern sowie den verschiedenen Arbeitsbereichen besichtigt wer- den. In diesem Bereich konnte so das Multi-Service-Vehicel MSV „Flori" zur Personenbergung sowie Evakuie- rungscontainer der neuesten Bauart von innen begut- achtet werden. Großer Dank an die BBT-SE mit Vorstand Dr. Konrad Bergmeister und dem zuständigen Sicherheitsbe- auftragten Mag. Erwin Reichel für die gute Zusam- menarbeit in den letzten Monaten, die Möglichkeit, jederzeit zu aktuellen Informationen zu kommen und Besichtigungen durchführen zu können, und vor allem natürlich für die einzigartige Möglichkeit, den aktuel- len Baufortschritt so detailliert besichtigen zu können. AUSFLUG ZUM MUSEUM TIROLER BAUERNHOFE Der Bezirksausflug führte die Funktionäre des Bezirks- Feuerwehrverbandes und die Kommandanten der Innsbrucker Feuerwehren mit ihren Partnerinnen in diesem Jahr nach Kramsach. Bei zauberhaftem Herbstwetter und mit einer char- manten Führerin war der erste Programmpunkt, der Besuch des Museums der Tiroler Bauernhöfe, ein Ge- nuss. Die liebevollen Details zu den einzelnen Objek- ten, die erzählt und auch präsentiert wurden, ließen eine vergangene Zeit lebendig werden. Eigentlich mehr um Vergängliches ging es dann beim anschließenden Rundgang durch den Museumsfried- hof Tirol. Sprüche auf den Grabdenkmälern wie „, Hier schweigt Johanna Vogelsang sie zwitscherte ihr Leben lang." sorgten auch im Angesicht der Grabkreuze für Schmunzeln. Den Ausklang bildete dann ein Abendessen in der De- fregger Stuben im Hotel Leipziger Hof. BEZIRKSBÜRO Seit Sommer 2017 verfügt der Bezirks-Feuerwehrver- band über ein eigenes Büro in der Hauptfeuerwache. So gibt es nun die Möglichkeit, jederzeit Sitzungen und Treffen abzuhalten und Verwaltungs- und Planungstä- tigkeiten durchzuführen. Vor allem aber ist das Be- zirksbüro auch eine Einladung an alle Mitglieder der Feuerwehren, zu gemeinsamen Gesprächen mit dem Bezirkskommando vorbeizukommen. 90. GEBURTSTAG RUDOLF KREBS Der Bezirks-Feuerwehrverband und die Freiwillige Feuerwehr Reichenau konnten im Dezember ihrem Ehrenmitglied VBGM a.D. Rudolf Krebs anlässlich sei- nes wenige Tage vorher begangenen 90. Geburstages bei einer Feier in der Wache Reichenau gratulieren. Von 1985 bis 1992 war Rudolf Krebs Vizebürgermeis- ter der Stadt Innsbruck und als solcher für das Feuer- wehrwesen in Innsbruck Ressortzuständig. JAHRESABSCHLUSSFEIER Zum Abschluss des Jahres lud der Bezirks-Feuerwehr- verband zur traditonellen Jahresabschlussfeier in das GH Am Tivoli ein. Die Ehrenmitglieder des Bezirks-Feuerwehrverban- des, Offiziere und Dienstleiter der Berufsfeuerwehr, die Kommanden bzw. gewählten Ausschüsse von neun Feuerwehren sowie Funktionäre des BFV oder Vertre- ter des BFV im Landes-Feuerwehrverband folgten der Einladung. In gemütlicher Atmosphäre bei einem wiederum aus- gezeichneten Essen konnten die Anwesenden so in vielen kleinen Gesprächsrunden das Jahr 2017 Revue passieren lassen. Auch Frau Bürgermeisterin Mag." Christine Oppitz-Plörer ließ es sich nicht nehmen, den Gruß und Dank des Innsbrucker Gemeinderates und der Innsbrucker Bevölkerung persönlich zu überbrin- gen. Sie erwähnte in diesem Zusammenhang aber auch die aktuellen Großprojekte Haus der Musik, Patscherkofelbahn und Straßen-Rad-WM 2018, bei denen die Feuerwehren bzgl. der Einsatztaktik betrof- fen sind und auch miteingebunden werden. Bezirks-Feuerwehrkommandant Albert Pfeifhofer nutzte die Gelegenheit, allen Anwesenden für die Zusammenarbeit in diesem Jahr mit dem gesamten Bezirks-Ausschuss zu danken und verlieh seiner Hoff- nung Ausdruck, dass dies auch weiterhin so bleibt. 10 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 11 NACHRUFE OBR ING. THOMAS ANGERMAIR Branddirektor a.D. Im September 2017 verstarb unser Ehrenmitglied Branddirektor a.D. Ing. Thomas Angermair Zwanzig Jahre lang, von 1972 bis 1991, war er als Branddirek- tor von Innsbruck tätig, 35 Jahre lang versah er seinen Dienst bei der Feuerwehr. Durch seine Leistungen, sei- ne Ideen und seine Überzeugung erwarb er sich nicht nur in Innsbruck und in Tirol, sondern weit darüber hinaus großes Ansehen. Untrennbar mit ihm verbunden ist die Einführung und Weiterentwicklung des Hubschraubereinsatzes bei den Feuerwehren. Der Hubschrauber war für ihn das Werkzeug nicht nur bei Waldbrandeinsätzen als Lösch- und Transportmittel, sondern auch zur Rettung von Personen aus Hochhäusern. Damit machte er sich in ganz Österreich einen Namen, bis heute werden die von ihm und seinen Mitarbeitern entwickelten Metho- den angewandt. Es war aber auch seine Leidenschaft, die ihm großen Respekt in den Reihen der Feuerwehr und in der Be- völkerung einbrachte. Diese hat er vor zehn Jahren in einem Fernseh-Interview zur 150 Jahr Feier der Feu- erwehr Innsbruck wie folgt persönlich beschrieben: ,,Es liegt im menschlichen Wesen zu helfen. Es ist eine der für mich schönsten Aufgaben gewesen, überall wo Leute in Not sind, zu helfen. Und auch das Enga- gement, welches man bei der Arbeit hat: man hat das Werkzeug, den Auftrag und dann die nötige Liebe, gute Hilfe zu leisten. Das kann man mit den Feuer- wehrgerätschaften und -möglichkeiten." In seine Zeit als Branddirektor fiel nicht nur die Durch- führung der Olympischen Spiele 1976, es waren die Jahre, wo Innsbruck rasch groß wurde und so die Ent- wicklung der Feuerwehr Schritt halten musste. Feuer- wachen wie im Sieglanger wurden neu errichtet, an- dere wie auf der Hungerburg saniert und vergrößert, um den neuen der Zeit entsprechenden Gerätschaften Platz zu machen. Und 1984 wurde dann in der Reiche- nau eine weitere - die zehnte - Freiwillige Feuerwehr gegründet, 1977 aber auch eine eigene Musikkapelle der Berufsfeuerwehr. Mit seiner Mitarbeit am Buch zur Geschichte der Feu- erwehr Innsbruck hat er als jahrzehntelanger Zeitzeuge auch in seinem Ruhestand noch einen großen Beitrag geleistet; für die, welche bei Treffen mit ihm dabei wa- ren, aber waren es noch mehr seine spannenden und humorvollen Erzählungen, die Details und die Begeis- terung, die er für das Feuerwehrwesen hatte, welche einen bleibenden Eindruck hinterließen. In der Geschichte der Feuerwehr Innsbruck wird. Branddirektor Ing. Thomas Angermair immer einen besonderen Platz einnehmen, wir werden unserem Branddirektor stets ein ehrendes Andenken bewah- ren. BR KURT SCHMARL Bezirksfeuerwehrkommandant- Stellvertreter a.D. Zu Dreikönig 2017 ist unser langjähriges Ehrenmitglied und Ehrenringträger Bezirks-Feuerwehrkommandant- stv. i.R. Brandrat Kurt Schmarl im 83. Lebensjahr ver- storben. Kurt war 66 Jahre Mitglied seiner Feuerwehr Neu-Arzl und in dieser Zeit in den verschiedensten Funktionen für Innsbruck tätig. Seit 1974 als Kom- mandant der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Arzl und vor allem als Bezirks-Feuerwehrkommandantstv. ab 1988 hinterließ Kurt zahlreiche Spuren im Innsbrucker Feu- erwehrwesen. Die Vergrößerung und Erweiterung der Feuerwehr Neu-Arzl bis zu ihrer heutigen Größe, bedingt vor allem durch die Bautätigkeit bei den Olympischen Spielen, zeugen in seinem Stadtteil von seinem Taten- drang. In ganz Tirol wurde Kurt schon damals bekannt als Kommandant der ausrichtenden Feuerwehr Neu- Arzl für den Landes-Feuerwehrleistungsbewerb 1984 anlässlich des 50-Jahr-Jubliläums seiner Feuerwehr. In den Folgejahren aber selbstverständlich in seiner Funktion als Bezirks-Feuerwehrkommandantstellver- treter. Zusammen mit dem unvergesslichen Bezirks-Feuer- wehrkommandanten Alois Muglach und den Brand- direktoren Ing. Thomas Angermair, Ing. Gottfried Pe- ham, Siegfried Nalter und Ing. Christoph Wegscheider sowie den Bezirksverwaltern Ing. Anton Larcher und Werner Forster arbeitete er im Bezirks-Ausschuss 10 Jahre lang für die Interessen der Innsbrucker Feuer- wehren. Im Jahre 1998 wurde er vom Bezirks-Feuerwehr- verband zum Ehrenmitglied ernannt und zugleich Ehrenringträger des BFV. Neben dem Landes-Ver- dienstzeichen wurde Kurt auch vom ÖBFV und vom LFV mit höchsten Auszeichnungen für seine intensive und nachhaltige Tätigkeit für das Feuerwehrwesen ausgezeichnet. Seine bleibende enge Verbundenheit zu den Innsbru- cker Feuerwehren zeigte sich vor allem daran, dass er bei jeder Möglichkeit an Veranstaltungen teilnahm, bei Bezirkstagen, Feierlichkeiten, Sportveranstaltun- gen, Bewerben und Leistungsprüfungen sowie vor allem bei den Veranstaltungen der Feuerwehrjugend. Auch sein großes Hobby „Oldtimer" konnte er direkt mit der Feuerwehr verbinden als Mitglied und Funkti- onär beim Innsbrucker Feuerwehr Oldtimer-Club. Wenn man an Kurt denkt bleibt uns jemand in Erinne- rung, der mit einem immer heiteren Gemüt und Ge- lassenheit, aber wenn notwendig auch mit Bestimmt- heit, Lösungen suchte. Bei jedem Anlass wusste Kurt die Anwesenden mit seinem Humor zu begeistern. Als ihm einmal die Frage gestellt wurde, was ihm ei- gentlich Unerfreuliches aus all den Jahren als Feuer- wehrfunktionär in Erinnerung geblieben ist, war seine Reaktion nur ein zufriedenes, verschmitztes Lächeln. Und was viele von uns prägte, war seine Einstellung zum Miteinander: eine Einstellung, die er nicht nur im- mer wieder den Feuerwehrkameraden in Erinnerung gerufen hat, sondern die er auch zeitlebens vorlebte: eine Feuerwehr ist nur so gut wie ihre Kameradschaft! Danke Kurt für die vielen schönen und lustigen Mo- mente der Begegnungen mit dir, für deine zahlreichen Tätigkeiten und vor allem für deine Kameradschaft! ROMUALD NIESCHER Bürgermeister a.D. Im Mai 2017 ist Altbürgermeister Romuald Niescher verstorben. Nicht nur in seiner Zeit als Bürgermeister war er immer ein großer Freund und Förderer des Feuerwehrwesens in Innsbrucks, weshalb er zum Eh- renmitglied des Bezirks-Feuerwehrverbandes ernannt wurde. Das finanziell und baulich größte Werk in seiner Amts- zeit war der Neubau der Wache Arzl. Auf dem Grund der vorherigen Bus-Umkehrschleife konnte dort in- mitten des Stadtteils Arzl ein gelungenes Projekt mit 4 Abstellplätzen und einem Lager sowie einem großen Mannschaftsraum umgesetzt werden. Bedeutend war aber auch die Gründung der Freiwil- ligen Feuerwehr Reichenau 1984. Gerade in seinem eigenen Stadtteil, welcher stark expandierte, konnte so aus der Hilfestationsgruppe,,HISTA 5" zuerst 1982 eine Löschgruppe eingerichtet und diese dann als eigenständige Feuerwehr gegründet werden. Und so war es auch notwendig, für diese jüngste Feuerwehr nicht nur Fahrzeuge und Gerätschaften anzuschaffen bzw. die Mittel dafür zur Verfügung zu stellen, son- dern auch eine Feuerwache einzurichten. Der Stand- ort wurde dafür im Zentralbauhof gefunden. Auch die Spezialisierung der FF Reichenau zur Gefahrguteinheit fiel in Nieschers Amtszeit. Daneben war es die jahrzehntelange Hilfe und Un- terstützung als Gemeinderat und später Mitglied des Stadtsenats bei vielen einzelnen Anschaffungen und Entwicklungen, welche das Verständnis und die Nähe Nieschers zum Feuerwehrwesen in Innsbruck zeigte. Und es war die über die Parteigrenzen hinausgehen- de Zusammenarbeit mit seinem Ressort-zuständigen Vizebürgermeister Rudolf Krebs, welche vieles ermög- lichte. Die Feuerwehren der Stadt Innsbruck werden sich stets dankbar an ihren Bürgermeister Romuald Nie- scher für seine großen Verdienste erinnern. 12 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 13 INVESTITIONEN UND AUSGABEN Im Berichtsjahr 2017 wurden wieder zahlreiche Akti- vitäten und Anschaffungen seitens des BFV finanziert bzw. unterstützt. Den Schwerpunkt setzten wir auf Ausbildung und Schulungen. So konnte die Abhaltung des Führerscheinkurses B/E für das Bewegen der schweren Anhänger (Stromag- gregate, Großpumpe u.a.) von 30 Kameradinnen mit Unterstützung der Einheiten, des BFV und Eigenleis- tungen erfolgreich abgeschlossen werden. Auch war es im Berichtsjahr 2017 wieder möglich, die 2- tägige Heißausbildung für 15 Kameradinnen im deutschen Trainingsgelände der Firma ERHA-TEC fire & safety & training durchzuführen. Der Lawinenzug konnte ein Schulungswochenende auf der Naviser Hütte abhalten. Und auch für die Feuerwehrjugend konnte die Ausrüs- tung verbessert werden, indem sie mit zweckmäßigen neuem Sicherheits-Schuhwerk ausgestattet wurde. Jeweils einen Zuschuss konnte der BFV für einen Atemschutzmasken-Trocknungsschrank und ein neu- es Kommandofahrzeug tätigen. Für alle Feuerwehren wurden im Herbst jeweils ein Set Petzl Rettungsleinen mit Haltegurt und Auffanggerät mit Zubehör ange- kauft. Für das im Berichtsjahr neu geschaffene Bezirksbüro auf der Hauptfeuerwache wurde begonnen, einen Teil neu einzurichten und technisch zu adaptieren. Danke an die Stadt Innsbruck und das Land Tirol, die diese Finanzierungen und Investitionen möglich ge- macht haben. AUSBILDUNG IM STATIONSBETRIEB FÜR DIE GERÄTEWARTE Anfang Februar trafen sich die Gerätewarte der Inns- brucker Feuerwehren in der Berufsfeuerwehr, um im Zuge eines Stationsbetriebes mit den zuständigen Experten der Berufsfeuerwehr Informationen auszu- tauschen und Neuigkeiten zu erfahren. Station 1 behandelte die Themen Sitzgurt, Abseil- und Sicherungsgeräte, Leinen, PSA, und Hackengurt. An der Station 2 ging es um Anschlagmittel, Greifzüge, Tragbare Leitern, Hebekissen sowie Rettungswannen und bei der letzten Station waren Hydraulische Ret- tungsgeräte, Hebe- und Zugmittel (Einbauwinden) sowie die Elektrogeräteüberprüfung Thema. Danke an die Referenten der Berufsfeuerwehr für die Vorbereitung und Durchführung und den Teilnehmern für die Bereitschaft, sich einen halben Tag Zeit zu neh- men, um sich fortzubilden. INFORMATIONSABENDE FÜR DIE NEUE OEI-ANWENDUNG Am 8.3.2017 fand im Lehrsaal der Hauptfeuerwache eine Informationsveranstaltung zum Thema "tiris OEI- Örtliche Einsatzinformation" für die Sachbearbeiter und Kommandanten der Innsbrucker Feuerwehren statt. Die Einladung zu dieser Veranstaltung hat großes In- teresse hervorgerufen und so konnten der zuständige Offizier OBR Johann Zimmermann erfreulicherweise die Sachbearbeiter sowie Kommandanten sämtlicher Innsbrucker Feuerwehreinheiten begrüßen. Grundlage dafür ist der erfreuliche Umstand, dass seit Jahresbeginn 2017 die tiris OEI-Anwendung des Lan- des Tirol (Örtliche Einsatzinformation) offiziell für alle Tiroler Feuerwehren zur Verfügung steht. Der Veranstaltung vorausgegangen ist eine Bespre- chung mit den Sachbearbeitern der Berufsfeuerwehr, Vertretern des Bezirksfeuerwehrverbandes und Sachbearbeitern von FF-Einheiten, welche bereits am 15.11.2016 stattgefunden hat. Bereits in der Einleitung wurden die Gründe und Ziele für diesen Abend klar definiert: - Optimierung von Einsatzinformationen für das gesamte Stadtgebiet - gemeinsam von Berufsfeuer- wehr und Freiwilliger Feuerwehr - Information über die neue tiris OEI-Anwendung des Landes Tirol - Vorstellung und Festlegung von Objektdatenblättern - Definierung und Festlegung der gemeinsamen Vor- gangsweise und der zukünftigen Aufgabenstellung - Erteilung der erforderlichen Berechtigungen für die Systembearbeitung tiris OEI Oche Einsatz-informationen WEHE AMBAS BERUFS TELERWEHR INNSBRUCA Vom Thomas Geiler, MSc, Verantwortlicher Sachbear- beiter im Amt der Tiroler Landesregierung, Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz wurde das neue System und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der OEI-Anwendung aus erster Hand vorgestellt. OFM Stefan Egg, welcher gemeinsam mit OFM Hannes Siebert, MBA, als Sachbearbeiter bei der Berufsfeu- erwehr fungiert, erläuterte das neu entworfene Ob- jektdatenblatt und die Möglichkeiten des Datenaus- tausches. Den Abschluss des zweistündigen Informationsabends im März bildeten eine gemeinsam geführte Fachdis- kussion, die Festlegung der weiteren Vorgangsweise und eine Dankesaderesse an die Sachbearbeiter der einzelnen Einheiten für die Übernahme dieser verant- wortungsvollen (zusätzlichen)Tätigkeit. Das zweite TIRIS-OEI-Treffen in der Berufsfeuerwehr im Oktober, an dem wieder alle 12 Feuerwehren des Bezirkes anwesend waren, sorgte für neue Informati- onen und den gemeinsamen Start des Erfassens und Einpflegens der wichtigen Einsatzdaten in das System. Am Anfang wurden sämtliche seit dem letzten Treffen adaptierten und neu hinzugekommenen Funktio- nen vorgestellt und besprochen. Stefan Egg, der das Projekt auf Seiten der Berufsfeuerwehr koordiniert, stellte dann das gemeinsame digitale Formular zum Erfassen von Einsatzinformationen zu einem Objekt vor. Diese Formulare werden von den Feuerwehren beim Erfassen von Objekten ausgefüllt und im An- schluss zentral in der Office365-Plattform des Landes- Feuerwehrverbandes abgelegt und zugleich in der TIRIS-OEI-Plattform hochgeladen, sodass sie im Ein- satzfall allen Feuerwehren bei Alarmierung automa- tisch zugeschickt werden. Auch wenn das Feuer immer noch mit herkömmlichen Mitteln gelöscht werden muss, die digitale Einsatz- unterstützung wird auch in Innsbruck damit immer zentraler. 14 FEUERWEHR INNSBRUCK BEZIRKS-GRUNDLEHRGANG HERBST 2017 Im September fand an 2 Abenden und am Samstag ein weiterer Bezirks-Grundlehrgang statt. Mit 28 Teilneh- merinnen aus zehn Feuerwehren war der Lehrgang erneut ausgebucht. Dieses Mal wurde der Lehrgang am ersten Abend in der Berufsfeuerwehr, am zweiten Abend und am Samstag dann in Igls und der dortigen Wache ab- gehalten. Bezirksausbilder BFKDTSTV BR Gerhard Mayregger und sein Ausbilder-Team konnten mit tol- len, motivierten Kameradinnen und Kameraden an diesen drei Tagen wieder eine gute Vorbereitung für den dritten Teil der Grundausbildung an der Landes- Feuerwehrschule schaffen. Gerade der Bezirks-Grundlehrgang bietet eine nette Gelegenheit, dass in Feuerwehr-gemischten Gruppen zusammengearbeitet wird und auch die Kamerad- schaft nicht zu kurz kommt. Danke an die Feuerwehr Igls für das schon traditionel- le gemeinsame Frühstück und die Verköstigung unter Tags. EUR BRANDHEISSE AUSBILDUNG BEI ERHA-TEC Flash-Over, Rauchdurchzündungen, Löschverfahren und vor allem die persönliche Sicherheit bei Brand- geschehen in Gebäuden waren die zentralen Themen einer heißen, intensiven und sehr lehrreichen Aus- bildung, die auch heuer wieder 15 Kameraden der Innsbrucker Feuerwehren bei ERHA-TEC besuchen konnten. Im Mittelpunkt stand das richtige Vorgehen bei Brän- den in Objekten. Dass der Einsatz von so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich Wasser dabei ein zentraler Punkt der Einsatzdurchführung beim Atemschutztrupp sein soll, wurde den Teilnehmern mehrmals vor Augen geführt bzw. konnten diese die Hitze bei Einsatz von zu viel Wasser am eigenen Leib spüren. Die Qualität, aber auch die Art der Ausbildung auf Au- genhöhe durch die 5 Ausbildner mit Jürgen und Andi an der Spitze war sehr überzeugend wie auch das ideale Übungsgelände. Ein Danke dafür an das ERHA- TEC Team, aber auch ein Danke an alle Teilnehmer der Feuerwehren Amras, Arzl Mühlau und Reichenau für die nette, kameradschaftliche Atmosphäre. wwwerhale: de FEUERWEHR INNSBRUCK 15 16 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 17 EINSATZEREIGNISSE IM ABGELAUFENEN BERICHTSJAHR WALDBRAND HECHENBERGL Am Donnerstag, 11.05.2017, wurde die FF Hötting um 15:09 Uhr parallel mit der BF Innsbruck zu einem Waldbrand im Bereich des Hechenbergl auf rund 1.100 Höhenmetern alarmiert. „Brand aus" konnte am Sonntag, 14.05.2017, gegeben werden. Der Abbau der Gerätschaften erfolgte am 18.05.2017. Insgesamt war ein Ausmaß von ca. 7.000 m² betroffen. In der Anfangsphase wurden zwei Löschwasserbe- hälter aufgebaut, einer am Kerschbuchhof (versorgt durch die mittlerweile ebenfalls alarmierte Feuer- wehr Wilten) und der zweite in der Standschützen- kaserne in Kranebitten (durch die Berufsfeuerwehr und die Feuerwehr Hötting). Ebenso wurde ein Er- kundungstrupp (2 Mann) der Feuerwehr Hötting in das unmittelbare Waldbrandgebiet zu Fuß geschickt. Beim ca. 45 minütigen Aufstieg wurde auch das deut- sche Urlauberpaar angetroffen, welches den Brand durch das Wegwerfen zweier Zigaretten verursacht hat. Diese wurden im Tal von der Polizei zur Verneh- mung mitgenommen. Noch am Donnerstag gelang es, einen Löschwasserbe- hälter Berg 1" (3.000 Liter Alu-Behälter der LFS Tirol) am Berg aufzubauen und neben Löschangriffen über die Hubschrauber mit den Bodenlöscharbeiten zu beginnen. Es gelang den Brand bis zum Einbruch der Dunkelheit einzudämmen, jedoch mussten die Arbei- ten aufgrund der Steinschlaggefahr eingestellt werden. EHR ING Am Freitag, 12.05.2017, wurden die Löscharbeiten in den frühen Morgenstunden fortgesetzt. Neben dem Aufstieg einer Löschmannschaft der Feuerwehr Hötting zu Fuß, konnten in weiterer Folge zusätzliche Kräfte eingeflogen werden. Flughelfer der Berufsfeu- erwehr und der Feuerwehr Hötting wurden vor Ort eingesetzt, die Betreuung und Versorgung der Lösch- wasserbehälter übernahm die Feuerwehr Wilten und für die Versorgung mit Gerätschaften und Beladung der Hubschrauber in der Standschützenkaserne sorg- te die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Mühlau. Bis 20:00 Uhr wurden die Löscharbeiten von 30 Mann am Berg, unterstützt von bis zu fünf Hubschraubern (u.a. Super-Puma mit 3.500 Liter Behälter), durchge- führt. Überdies wurde ein zusätzlicher Löschwasser- behälter,,Berg 2" aufgebaut. Am Samstag wurden noch Nachlöscharbeiten durch die Berufsfeuerwehr und die Feuerwehren Hötting, Mühlau und Wilten durchgeführt und erstes Material ausgeflogen. Beide Behälter blieben gefüllt mit Mate- rial am Berg. Am Muttertag-Sonntag wurden die Kräfte der BF Innsbruck und der FF Hötting erneut um kurz nach 13:00 Uhr alarmiert. In einer Ausdehnung von 30 x 40 m kam es nochmals zu einem Brand, welcher über 2-C-Rohre bzw. über Löschwasserabwürfe des Hub- schraubers eingedämmt werden konnten. Am Dienstag, 16.05. wurde durch 7 Mann (davon ein Flughelfer) eine Kontrolle im Gelände und eine aber- malige Füllung der Löschwasserbehälter zur Vorsicht durchgeführt. Mit dem Abbau der Löschbehälter und aller Gerätschaften durch die Berufsfeuerwehr und die Feuerwehr Hötting konnte dann am Donnerstag, 18.05.2017 der endgültige Schlussstrich unter diesen fordernden Einsatz gezogen werden. Während der gesamten Einsatztage waren immer wieder, wenn die Berufsfeuerwehr in Kranebitten mit viel Personal im Einsatz war, Kräfte der Feuerwehr Mühlau auf der Hauptfeuerwache auf Bereitschaft. Die Unterstützung durch das Österreichische Bundes- heer durch die Bereitstellung der Örtlichkeiten und Versorgung der Mannschaften funktionierte ebenfalls bestens. Einsatzkräfte: BF Innsbruck, LFS Tirol, FF Hötting, FF Wilten, FF Mühlau, Bergrettung, ÖBH, Polizei, MÜG, Hubschrau- ber des ÖAMTC, BMI, ÖBH, Heli Austria, Wucher HV Harald Reinthaler, FF Hötting BRAND TIEFGARAGE GENERAL ECCER STRASSE Am Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 07:16 Uhr wur- de die Berufsfeuerwehr Innsbruck von der Leitstelle Tirol zu einem „Brandmeldealarm" in die General Eccer Straße alarmiert. Kurz vor Eintreffen am Einsatzort kam von der Leit- stelle Tirol die Meldung über einen Fahrzeugbrand in der Tiefgarage. Parallel wertete die Leitstelle Tirol den Einsatz auf,,Brand Tiefgarage" auf und alarmierte weitere Einsatzkräfte. Am Einsatzort wurden die Einsatzkräfte von der Mel- derin empfangen und über die Lage informiert. Bei der weiteren Erkundung waren mehrere Zerknalle hörbar und ein massiver Rauchaustritt aus den Lüf- tungsöffnungen der Tiefgarage sichtbar. Der Einsatz- leiter alarmierte die FF Reichenau auf die Einsatzstelle und die FF Amras zur Besetzung der Hauptfeuerwa- che über die Leitstelle Tirol nach. Die Frau lotste die Einsatzkräfte direkt zum nächstgelegenen Treppen- haus, somit konnte der Brand rasch lokalisiert und der Löschangriff begonnen werden. Die 1.Gruppe startete unter Atemschutz über die nasse Steigleitung Wandhydranten mit einem C - Rohr den Löschan- griff in der Tiefgarage. Bei Eintreffen der 2.Gruppe wurde von dieser zwei Hochleistungslüfter in Betrieb genommen und die angrenzenden Treppenhäuser auf Verrauchung und Personen kontrolliert. Von der FF Reichenau wurde die gesamte Tiefgarage auf Per- sonen kontrolliert. Nach Eintreffen des LUF an der Einsatzstelle konnte die gesamte Tiefgarage belüftet - BULANCE 144 werden. Von den Einsatzkräften wurde bei den dar- überliegenden Wohnungen CO Messungen durchge- führt. Während des Einsatzes wurden vom Rettungsdienst zwei Zivilpersonen mit Verdacht auf Rauchgasvergif- tung vor Ort untersucht, mussten aber nicht weiter behandelt werden. Nachdem der Brand gelöscht und die Tiefgarage rauchfrei war, konnte das Ausmaß des Brandes fest- gestellt werden. Beim Brand standen ein PKW in Voll- brand, ein Motorrad und ein weiterer PKW brannten teilweise. Von der Bau- und Feuerpolizei des Magistrates Inns- bruck wurde die Tiefgarage begutachtet wobei keine offensichtlichen Schäden am Bauwerk festgestellt werden konnten. Text: Christoph Grubhofer BF, Fotos: zeitungsfoto.at - Daniel Liebl Einsatzleiter: Ing. Christoph Grubhofer, BOK Einsatzkräfte: Feuerwehren - Berufsfeuerwehr, FF Reichenau, Besetzung HFW-FF Amras Rettung Innsbruck, Polizei, Mobile Überwachungs- gruppe, Bau- und Feuerpolizei 18 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 19 GEFAHRGUTLKW BRANNTE AUF DER A13 Eine tschechische LKWLenkerin war am frühen Vor- mittag des 16.05.2017 auf der A13 BrennerAutobahn in Fahrtrichtung Süden unterwegs, als sie bei ihrem mit Ammoniaklösung voll beladenen LKW eine leichte Rauchentwicklung bemerkte. Sie lenkte diesen auf den Pannenstreifen und sogleich waren die ersten Flammen zu erkennen. Löschversuche mittels Feuer- löscher blieben erfolglos. Parallel verständigte eine vorbeikommende Lenkerin die Einsatzkräfte. Diese konnte zwar die Gefahrguttafel sehen, jedoch nicht das was darauf stand. FWA26Brand Brand LKW Gefahrgut"konnten die Einsatzkräfte aus Schönberg, Fulpmes und die Be- rufsfeuerwehr Innsbruck sowie Rettungsdienst und Polizei auf ihren Pagern lesen. Die Leitstelle Tirol konnte bereits während der Alarmierungsphase via AutobahnKamera der ASFINAG die Gefahrguttafel des LKW's sichten und den Stoff als Ammoniaklösung identifizieren. Daraufhin wurde zusätzlich die Feuer- wehr Reichenau/IBK mit ihrer Gefahrgutausrüstung nachalarmiert. Führerhaus in Vollbrand - Auflieger unter Hitzeeinwirkung Bereits auf Anfahrt konnte BO Ing. Marcus Wimmer via Funk dem Einsatzleiter der Feuerwehr Schönberg BI Raimund Pessati die erforderlichen Erstmaßnah- men (vor allem Kühlen des Aufliegers) mitteilen. Vor Ort eingetroffen stellte dieser fest, dass das Führer- haus bereits in Vollbrand stand und auch der vorde- re Teil des Aufliegers anfing zu brennen. Es wurden daher laufend weitere Tanklöschfahrzeuge, aufgrund der Stausituation in beide Fahrtrichtungen, sowohl von Norden als auch von Süden, nachgefordert. Die Koordination der nachrückenden Kräfte übernahmen AK ABI Thomas Triendl für die Wipptaler Feuerweh- ren aus dem Süden und AK ABI Ing. Robert Siegel für jene aus dem Norden. Sowohl die Feuerwehr Fulpmes als auch die Berufsfeuerwehr ließen ihre Schutzstufe-3-Träger ausrüsten und auch die Dekon- taminationsstraße der FF Reichenau wurde vorberei- tet. BFI Michael Neuner stand aufgrund der aktuellen Lage inzwischen bereits mit ABI Mag. Manfred Holzer (Sachgebietsleiter Gefahrgut im LFV Tirol) in Verbin- dung. Das Hauptaugenmerk lag vorerst weiterhin in der Brandbekämpfung sowie im Kühlen des Anhän- gers. Mittels Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge wurde die Wasserversorgung sicher gestellt. Erste Lageentspannung und weitere Abklärung zur Bergung Gegen 09:25 Uhr konnte von ABI Holzer bei der ersten Lagebesprechung vorerst Entwarnung gegeben werden: ,,Bis zum jetzigen Zeitpunkt kam es zu keinem Stoffaus- tritt, genauere Untersuchungen folgen nach „Brand aus beim LKW". Seitens der ASFINAG Straßenaufsicht wurden in Absprache mit dem Einsatzleiter der Feu- erwehr und ABI Holzer parallel erste Maßnahmen für den Abtransport des LKW's und die weitere Vorge- hensweise mit dem Gefahrgut gesetzt. Die Sperre der beiden Fahrspuren blieb bis auf weiteres aufrecht, wenngleich die noch direkt vor der Einsatzstelle im Stau stehenden Fahrzeuge über die Gegenspur wie- der abgeleitet werden konnten. Nachdem schlussendlich definitiv feststand, dass es keinen Stoffaustritt gegeben hatte, konnte die inzwischen eingetroffene Abschleppfirma Auer die Bergung vorbereiten. Mit neu montierten Reifen und einer anderen Zugmaschine konnte der Auflieger un- ter Begleitung der Einsatzkräfte bis zum Kettenanle- geplatz Matrei gezogen werden. Unter Beobachtung und Vorhaltung mehrerer Löschleitungen wurde die Ammoniaklösung in Tankwägen umgepumpt. Die Lenkerin wurde vom Rettungsdienst untersucht, war aber trotz Lösch- und Abkuppelversuchen unver- letzt und blieb während des gesamten Einsatzes vor Ort. Der Einsatz konnte kurz vor 14:00 Uhr nach knapp sechs Stunden beendet werden. Einsatzleiter: BI Raimund Pessati (KDTStv. Feuerwehr Schönberg) Im Einsatz: Feuerwehr, Schönberg, Feuerwehr, Fulpmes, Berufsfeuerwehr, Innsbruck mit BO Ing. Marcus Wimmer und BD Mag. (FH) Helmut Hager, Feuerwehr Reichenau / IBK mit DekoStraße, Feuerwehr Steinach, Feuerwehr Matrei, Feuerwehr Gries am Brenner, Feuerwehr Aussernavis, Feuerwehr Pfons, Feuerwehr Mieders inkl. ATSFüllstation, Feuerwehr Patsch, Feuerwehr Mühlbachl, Feuerwehr Mutters, Feuerwehr Völs, Feuerwehr Kematen, Feuerwehr Zirl Anwesend: LFI DI Alfons Gruber, BFI Michael Neuner, AK Stubaital ABI Ing. Robert Siegel, AK Wipptal ABI Thomas Triendl, ABI Mag. Manfred Holzer (SGL Gefahrgut LFV Tirol) BD Mag. (FH) Helmut Hager (BF) Weitere Einsatzkräfte: Rettungsdienst, mit EL Bezirksrettungskommandant IBK-Land, Ing. Günter Obojes, Autobahnpolizei Schön- berg, ADRGruppe, Polizei Tirol, Polizeihubschrauber LI- BELLE, ASFINAG und Straßenaufsicht, Autobahnmeis- ter Ing. Bertram Grießer, Bergefirma Auer, Firma DAKA Bericht und Bilder: LM Thomas Tanzer (ÖA BFV IBKLand) BRAND BEI BITUMENTANKS DER FIRMA DÖRR Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war im Bereich von zwei Bitumentanks ein massives Brandgeschehen sichtbar. Der Brand wurde unter Atemschutz mit 2 Mittelschaumrohren gelöscht. Nach diesen Lösch- maßnahmen mussten teilweise die Blechverkleidun- gen der Tanks entfernt werden. Zusätzlich im Einsatz waren die Einheiten Neu Arzl und Mühlau. Einsatzleiter: BR Ing. Andreas Fried! VERKEHRSUNFALL - ANDERE GEFAHREN/ UNBEKANNTE SITUATION Am 14.04.2017 wurde die Berufsfeuerwehr von der Leitstelle Tirol zu einem „VU Andere Gefahren/Un- bekannte Situation" in die Hermann Gmeiner Straße alarmiert. Am Einsatzort wurden die Einsatzkräfte vom Anrufer empfangen und eingewiesen. Ein PKW drohte in ei- nen Schrebergarten abzustürzen. Dabei wurde ein Maschendrahtzaun zerstört und eine ca. 30 cm hohe Mauer überfahren. Die Feuerwehr sicherte das Fahr- zeug bis zum Eintreffen des Abschleppunternehmens. Einsatzleiter: Ing. Christoph Grubhofer, BOK Einsatzkräfte: Feuerwehren: Berufsfeuerwehr Rettung Innsbruck, Polizei BRAND MEHRFAMILIENHAUS DACHSTUHL Am 12.06.2017 wurde die Berufsfeuerwehr von der Leitstelle Tirol zu einem „,,Brand MFH Dachstuhl" in den Gufeltalweg alarmiert. Während der Anfahrt wurde vom Einsatzleiter aufgrund Rückmeldungen der Leitstelle Tirol die Schutzbereichsfeuerwehr alar- miert. An der Einsatzstelle wurden die Einsatzkräfte von den anwesenden Bauarbeitern empfangen und eingewie- sen. Vor Ort konnte eine starke Rauchentwicklung aus der Firstentlüftung und Flammenbildung im Vordach- bereich festgestellt werden. Die Feuerwehr öffnete unter schwerem Atemschutz mit Motorsägen und Cut- ters Edge die Dachkonstruktion und löschte den Brand ab. In weiterer Folge entfernten die Einsatzkräfte mit 20 FEUERWEHR INNSBRUCK BRAND FEUERWEHR INNSBRUCK 21 Unterstützung der DL 37 die abgebrannten Holzteile im Vordachbereich und führten Nachlöscharbeiten durch. Von einer privaten Zimmerei konnte das Dach mit Planen provisorisch abgedichtet werden. Einsatzleiter: Ing. Christoph Grubhofer, BOK Einsatzkräfte: Berufsfeuerwehr,. Freiwillig Feuerwehr Hötting Rettung Innsbruck, Polizei BRAND Am 22.08.2017 wurde die Berufsfeuerwehr von der Leitstelle Tirol zu einem Brand in einem Firmengelän- de nach Hall in Tirol alarmiert. An der Einsatzstelle wurden die Einsatzkräfte vom Einsatzleiter der Feuerwehr Hall empfangen und eingewiesen. In einer Recyclingfirma brach auf der Deponie mit Altfahrzeugen ein Brand aus. Vom Ein- satzleiter wurde die Berufsfeuerwehr beauftragt, den Brand von der Westseite zu bekämpfen. Von der Berufsfeuerwehr wurde ein Löschangriff über den Wasserwerfer der Hubrettungsbühne aufgebaut. Die Wasserversorgung erfolgte über eine Zubringer- leitung vom Inn, welche durch die freiwilligen Feuer- wehren sichergestellt wurde. Nach,,Brand aus" konn- ten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr wieder auf die Hauptfeuerwache einrücken. Einsatzleitung: Feuerwehr Hall in Tirol Abschnittseinsatzleiter Berufsfeuerwehr: Ing. Christoph Grubhofer, BOK Einsatzkräfte Berufsfeuerwehr: ELF, 2.GR, HRB, ULF GEBÄUDEVOLLBRAND MIT ZWEI TODESOPFERN Am 28.01.2017 11:20h Defreggerstraße 28/Wohnhaus Ein ungewöhnlich heftiges Brandereignis führte zu einem Großeinsatz der Berufsfeuerwehr und der FF-Einheiten Amras und Reichenau. Der Brand nahm seinen Ursprung in einer Wohnung im 1. Stock und breitete sich über die hofseitigen Holzbalkons bis in das Dachgeschoß aus. Es mussten mehrere Personen aus dem Haus gerettet werden - tlw. über eine Dreh- leiter bzw. durch Atemschutztrupps mit Fluchthauben. Bei dem Brand kam leider für eine ältere Dame jede Hilfe zu spät, sie ist noch in ihrer Wohnung verstorben - eine zweite junge Dame ist nach ca. 3 Wochen ihren schweren Brandverletzungen in einer Münchner Spe- zialklinik erlegen. Einsatzleiter: BR Ing. Marcus Wimmer Von der Wasserrettung Innsbruck wurde eine beid- seitige Befahrung mit Schlauchbooten des Flusses durchgeführt. Nach einer ca. 1-stündigen Suchakti- on wurde von der Polizei mitgeteilt, dass es sich um einen Scherzanruf gehandelt hat und darauf erfolgte der Abbruch des Einsatzes. Einsatzleiter: BR Ing. Marcus Wimmer 30.08.2017 06:17h 6130 Schwaz / Barbarabrücke Anforderung der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung der FF-Schwaz beim Brand von Versorgungsleitungen an der Barbarabrücke. Nach Sicherung der Einsatz- stelle wurde entschieden, das zerstörte Stromkabel aus der Rohrführung zu ziehen und anschließend mit- tels,,Kanalratte" einer Kanalservicefirma den Brand zu löschen. Diese Maßnahme zeigte rasch Erfolg - und es konnten Nachlöscharbeiten im Bereich einer Dehnfuge mittels einem C-Rohr durchgeführt werden. Ebenfalls vor Ort im Einsatz war die FF-Mühlau, wel- che die Trümmerkamera zur Beurteilung der Lage in Einsatz brachte. Einsatzleiter: BR Ing. Marcus Wimmer BRAND IN DER KLINIK Am 12.7.2017 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brandmeldealarm in die Klinik alarmiert, während der Anfahrt langten 2 weitere Brandmeldealarme aus den Bereichen Untergeschoße Kinder-Herz-Zentrum und Hautklinik ein. SCANIA FEUERWEHR FEUERWEHR ABLADEPLATZ 1 Schere SUCHAKTION 24.04.2017 23:28h 6020 Innsbruck / Innfluss Auf Grund einer Meldung, dass eine Frau einen Korb mit einem Kind im Bereich Innbrücke in den Inn ge- setzt haben soll, war es zu einem groß angelegten Sucheinsatz am Innfluss gekommen. Durch die Alar- mierung der FF-Einheiten, Mühlau, Neu-Arzl, Reiche- nau und Wilten und der FF-Einheiten Ampass und Hall aus dem Bezirk Innsbruck-Land wurde mit dem Ausleuchten und Absuchen des Innflusses begonnen. 22 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 23 Nach einer Ersterkundung und Lagebeurteilung wurde der Bereich UG Hautklinik mit 3 Mann und dem sicherheitstechnischen Dienst überprüft - eine leichte Verrauchung war feststellbar. Die Nachalar- mierung des 1.Trupp auf die Einsatzstelle sowie der FF Mühlau auf die HFW wurde deswegen veranlasst. Eine Überprüfung des Brandortes - Installationsgang - hinsichtlich Personen und Brandausbreitung unter Einsatz der Wärmebildkamera wurde durchgeführt - keine verletzten oder abgängigen Personen waren er- kennbar, ein normaler Temperaturverlauf und leichte Verrauchung, jedoch keine Gefährdung für Personen und für klinisch genutzte Bereiche feststellbar. In weiterer Folge Kontrolle des Trafobereiches und des 2.UG im Kinderherzzentrum durch den 1.Trupp und den sicherheitstechnischen Dienst. Aufgrund des Starkstrombereiches wurde die IKB an die Einsatz- stelle alarmiert, die Kommunikation der Einsatzkräfte in den unterirdischen Bereichen erfolgte über die Objektfunkanlage. Bei der Überprüfung durch die IKB wurde festgestellt, dass das Kabel der Haupt- stromversorgung vermutlich infolge von Bauarbeiten beschädigt wurde und in weiterer Folge im Traforaum und im Installationsgang der HNO ein Stromüber- schlag bzw. daraus resultierend eine Entzündung von brennbaren Ablagerungen erfolgte. Seitens der Berufsfeuerwehr wurden die betroffenen Bereiche hinsichtlich der CO und CO2 -Werte mit negativem Ergebnis überprüft sowie die Aktivierung der Haus- lüftung mit max. Leistung veranlasst. Das betroffene Hauptstromversorgungskabel wurde bei dem Ereig- nis zerstört, über die Ersatzstromversorgung konnte die Stromversorgung für alle Bereiche der Hautklinik und des Kinderherzzentrums ohne Unterbrechung si- chergestellt werden. Einsatzleiter: OBR Ing. Johann Zimmermann Einsatzkräfte: Berufsfeuerwehr, FF-Mühlau, Sicher- heitstechnischer Dienst ÖLAUSTRITT AUF DER A12 IM AMRASER TUNNEL UND AUF DER A 12 RICHTUNG OBERLAND 26.7.2017 Während der Anfahrt über die Autobahnauffahrt Innsbruck Ost wurde die Fahrbahn im Amraser Tun- nel überprüft, von der Feuerwehrbezirkseinsatzlei- tung Innsbruck-Land erfolgte die Mitteilung, dass FF- Einheiten für den Autobahnabschnitt Hall-Innsbruck ebenfalls eingesetzt waren bzw. diese den Einsatz beendet haben. Mittels ELF wurde eine Erkundungsfahrt Richtung Westen durchgeführt und dabei Ölablagerungen auf der Überholspur festgestellt. Auf Höhe Autobahnab- fahrt Innsbruck West kam es aufgrund der Ölkonta- mination zu einem Unfall ohne Personenschaden zwischen 2 PKW. In diesem Bereich erfolgte eine Lagebesprechung zwischen BO, Autobahnmeisterei und Autobahnpolizei. Dabei konnte der Umfang des Austrittes Kontaminierung der Überholspur von Amras bis Zirl bestimmt und die weitere Einsatz- vorgangsweise (Sperre und Absicherung der Über- holspur durch die Autobahnpolizei, Straßenmeisterei und Asfinag, Aufbringung von Ölbindemittel durch die Feuerwehr und Einsatz von Kehrmaschinen der Autobahnmeisterei) festgelegt werden. Somit wurde die Nachalarmierung der FF Amras, FF Wilten und FF Mühlau sowie Anforderung von Ölbin- demittel von der HFW veranlasst. Der Ölbindemittelnachschub erfolgte mittels LAST Mühlau und LAST Amras, in weiterer Folge wurden für den Bereich,,Innsbruck-Stadt" 2 Einsatzabschnitte gebildet: Abschnitt Ost (Amras bis Autobahneinfahrt Innsbruck West mit 1.Gruppe, GSF und FF Amras), Abschnitt West (Autobahneinfahrt Innsbruck West bis Kranebitten mit FF Wilten und FF Mühlau). In weiterer Folge wurde nach Rücksprache mit dem Straßenmeis- ter die Alarmierung der FF Völs veranlasst und ein 3. Einsatzabschnit,,Innsbruck-Land" (Bereich Kranebit- ten bis Zirl) gebildet. Während des Feuerwehreinsatzes kam es zu zwei weiteren Unfällen ohne Personenschäden im Bereich zwischen Innsbruck Mitte und Wiltener Tunnel, sei- tens ELF und Straßenmeister wurden laufend Kon- trollfahrten durchgeführt. Nachdem der gesamte betroffene Autobahnabschnitt abschnittsweise abge- arbeitet war erfolgte nach Absprache mit dem Stra- Benmeister der Rückzug der Feuerwehreinsatzkräfte auf die Hauptfeuerwache. Aufgrund der Teilsperre der Autobahn hat sich in weiterer Folge ein ca. 20 km langer Stau in Richtung Unterland gebildet. Einsatzleiter: OBR Ing. Johann Zimmermann Einsatzkräfte: Berufsfeuerwehr, FF Amras, FF Wilten, FF Mühlau, Autobahnpolizei, Straßenmeisterei GEFAHRSTOFFEINSATZ IN DER SOWI 31.8.2017 Bei der Ankunft erfolgte die Information des Haus- meisters, dass im Kellergang im 1.UG der Austritt ei- nes flüssigen Reinigungsmittelkonzentrates erfolgt ist. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass keine wei- teren Personen im Gefahrstoffaustrittsbereich anwe- send waren. Über das GSF und die Leitstelle wurde der Stoff,,Clax Personril" als Gefahrstoff UN 3149 ,,Wasserstoffperoxid und Peressigsäure" verifiziert. Ca. 5 It des Mittels sind während des Abtransportes eines Lagerbehälters und Nass-Saugers einer Reini- gungsfirma ausgetreten. Unter schwerem Atemschutz wurde das Mittel mittels Absorbiermittel „Flood Sax" gebunden und gemein- sam mit dem vorgefundenen Nass-Sauger in das Freie gebracht. Mittels Einsatz des LG 100 wurden die vorhandenen Dämpfe in das Freie abgesaugt bzw. der Kellerbereich ent- und belüftet, gleichzeitig erfolgte eine Kontrolle der Obergeschoße hinsichtlich einer Stoffausbreitung. Der Hausmeister wurde aufgrund einer vermuteten Inkorporation dem Rettungsdienst übergeben und von diesem zur Untersuchung in die Klinik überstellt. In weiterer Folge erfolgte eine Überprüfung der im Nass-Sauger befindlichen Flüssigkeit (ca. 15 It) mit- tels Ph-Papier sowie eine Verdünnung mit H20. Der absorbierte Gefahrstoff und der Gefahrstoffbehälter wurden mittels angefordertem TF-3 zum Gefahr- stofflager im Recyclinghof transportiert. Aufgrund eines Folgeeinsatzes für die 2.Gruppe und der verzögerten Abfahrbereitschaft des 1.Trupp im Bereich der Justizanstalt wurde die Besetzung der Hauptfeuerwache durch die FF-Amras veranlasst. Einsatzleiter: OBR Ing. Johann Zimmermann Einsatzkräfte: Berufsfeuerwehr, FF-Amras, Rettung KAMINBRAND IN DER SCHLERNGASSE 9.12.2017 Beim Eintreffen war ein starker Flammenaustritt aus dem Kamin eines dreigeschoßigen Mehrfamilienhau- ses und eine Verrauchung des Dachbodenbereiches feststellbar! Über den Dachaufstieg erfolgte der Zugang durch 2 Mann der 2. Gruppe zum Kamin am Dachfirst, der Einsatz eines Pulverlöschers, die Abnahme der Dach- eindeckung im Bereich des Kamines und die Kontrolle des Dachaufbaues mit Wärmebildkamera. Weiters erfolgte die Vornahme eines weiteren P 6 über die Kaminputzöffnung im Heizraum, gleichzeitig die Vornahme einer HD-Löschleitung auf das Dach und Aufbau einer Absturzsicherung für die eingesetz- ten Einsatzkräfte. Die Kontrolle sämtlicher Geschoße mittels Wärme- bildkamera und CO-Messung durch den 1.Trupp ergab Messergebnisse im toleranten Bereich. Des Weiteren wurde der nur von außen zugängliche Dach- bodenbereich einer Überprüfung unterzogen. Mit dem anwesenden Mitarbeiter der IKB AG wurde der Verlauf der Gasleitung, welcher sich teilweise in Ka- minnähe befindet, hinsichtlich einer kritischen Tem- peratureinwirkung überprüft. Die weitere Erkundung ergibt eine starke Wärmebil- dung im Kamin infolge des Brandes bzw. der sich in Glutzustand befindlichen Ablagerungen, nach Einsatz eines weiteren P 6 von unten konnte eine sichtbare Löschwirkung erzielt werden. Nach Eintreffen des Rauchfangkehrers erfolgte eine Reinigung des Kami- nes von oben, gleichzeitig wurde im Bereich des Heiz- raumes eine Löschleitung aufgebaut und die gelösten Kaminablagerungen unter Atemschutz über die Putz- öffnung entfernt und im Freien deponiert. TUF-Aer Einsatzleiter: OBR Ing. Johann Zimmermanni Einsatzkräfte: Berufsfeuerwehr, Rettung, IKB AG, Rauchfangkehrer EINSATZSTICHWORT,,BRAND TUNNEL" Am 11. Dezember 2017, ging bei der Berufsfeuerwehr um 08:27 Uhr ein Alarm mit dem Stichwort,,Brand Tunnel, Tunnelbohrmaschine brennt, Menschen im Tunnel" ein. Die Berufsfeuerwehr rückte mit Löschzug und Spezialfahrzeugen unter Führung von BO Chris- toph Grubhofer zum Tunnelportal im Ahrntal aus. Gleichzeitig wurden die Freiwilligen Feuerwehren Vill und Amras alarmiert. Durch die wenige Minuten spä- ter alarmierte Branddirektion wurde der Leitstand am Zenzenhof besetzt sowie anschließend eine Einsatzlei- tung direkt am Tunnelportal gebildet. Im Zuge der Lageerkundung wurde sofort mit dem Rettungscontainer auf der Tunnelbohrmaschine (TBM) Kontakt aufgenommen. Dabei konnte relativ rasch herausgefunden werden, dass sich alle Arbeiter in normalem, guten Zustand befinden. Unklarheit gab es zunächst jedoch bezüglich der Rauchentwicklung bzw. des Brandgeschehens. Die Information der Ar- beiter deutete auf eine Rauchentwicklung im Bereich der Tunnelbohrmaschine hin, es konnten jedoch kei- ne Angaben zum Brandherd gemacht werden. Nach weiteren Erkundungen kristallisierte sich heraus, dass eine automatische Löschanlage ausgelöst wurde, es aber höchstwahrscheinlich keinen Brand auf der TBM gab. Es blieb jedoch weiter unklar wodurch die Rauchentwicklung ausgelöst wurde. Parallel wurde durch die Feuerwehr das Tunnelrettungsfahrzeug (MSV) vorbereitet und am Tunnelportal alle Maßnah- men zur Aufnahme der Arbeiter getroffen. Nachdem die Möglichkeit einer Rauchverschleppung aus einem anderen Teil des Tunnels nicht ausge- schlossen werden konnte, musste der Weg von der TBM zum Tunnelportal kontrolliert werden. Dahinge- hend wurde die Entscheidung getroffen mit dem Ret- tungsfahrzeug einzufahren, den gesamten Weg durch die Feuerwehr zu erkunden und die Arbeiter gesichert ins Freie zu bringen. Die Tunnelbohrmaschine wurde durch die Feuerwehr auf mögliche Brandherde abge- sucht, es konnte jedoch keine Erwärmung festgestellt werden. Nachdem alle Arbeiter im Freien waren und die Tun- nelbohrmaschine kontrolliert und eine weitere Ge- fährdung ausgeschlossen werden konnte, wurde der Einsatz um ca. 11:30 Uhr beendet. Die Einsatzstelle wurde an ein Serviceteam der Baufirma übergeben, welche die TBM auf technische Schäden kontrollierte. Bezüglich der Auslöseursache ergab eine technische Untersuchung im Nachhinein, dass die auf der Tun- nelbohrmaschine installierte automatische Löschan- lage eine Fehlfunktion hatte. Dadurch wurde ohne Brand Löschpulver im Bereich der Transformatoren ausgebracht. Das Auslösen der Löschanlage und die damit verbundene Pulverwolke hatten zur Annahme geführt, es handle sich tatsächlich um einen Brand, wodurch die Rettungskette in Gang gesetzt wurde. Zusammenfassend ist festszustellen, dass ein Einsatz in einem Tunnel definitiv zu den herausfordernsten Szenarien für die Feuerwehr- und Rettungskräfte zählt. Dieser Einsatz konnte jedoch durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten gut abgewickelt werden. Obwohl der Einsatz am Ende als Täuschungs- alarm einzustufen ist, konnten dabei viele wertvolle Erfahrungen gesammelt und in weiterer Folge System- optimierungen durchgeführt werden. Am Allerwich- tigsten ist für uns die Tatsache, dass dabei weder Ar- beiter noch Einsatzkräfte zu Schaden gekommen sind. BD Helmut Hager 24 FEUERWEHR INNSBRUCK Feuerwehrjugend Innsbruck Stadt JAHRESBERICHT JUGENDFEUERWEHR BEZIRKSBEAUFTRAGTER FW-JUGEND HV Andreas Winterle JUGENDBETREUER DER EINHEITEN Amras OFM Tobias Frischmanni Arzl LM Katharina Larcher Hötting LM Gebhard Steinacher Hungerburg LM Clara Arnold Igls LM Friedrich Pachernig Mühlau LM David Wieser Neu Arzl OFM Patricia Pittracher Reichenau HFM Hilweg Michel Wilten LM Dominik Maylandt Wissenstest der Feuerwehrjugend XIX FEUERWEHR INNSBRUCK 25 Die Vorbereitung auf den Wissenstest beginnt meist schon im Herbst des Vorjahres. Die regelmäßigen Treffen werden genutzt um sich bestmöglich auf die sen einen Tag vorzubereiten. Ein großes Danke allen Kameradinnen und Kameraden für die Unterstützung bei diesem großen Feuerwehrjugend Event und ein großes Danke auch allen, die im Vorfeld des Wissens- tests mit dem Nachwuchs stundelang übten. Bevor es für einige Feuerwehrjugendgruppen in die wohlverdiente Sommerpause ging, trafen sich Feuerwehrjugend-Mitglieder des Bezirkes Innsbruck Stadt am 16. Juni des vergangenen Jahres für einen gemeinsamen Abschluss. Beübt wurde ein Brand eines Wohnhauses - des so- genannten Fuchslochs - im Stadtteil Mühlau. Die Feu- erwehjugendeinheiten aus Amras, Arzl, Mühlau, Neu Arzl und Reichenau waren mit ihren Jugendbetreuern Wissenstest der Feuerwehrjugend mit über 40 jungen Feuerwerhrmännern und -frauen vor Ort! Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der einzelnen Jugendgruppen sowie das gegenseiti- ge Kennenlernen zu fördern. Das Bezirkskommando sowie einige Kommandanten machten sich selbst vor Ort ein Bild und zeigten sich beeindruckt von der Leistung! Als Abschluss trafen sich nachher dann noch alle zu einem gemeinsamen Grillen auf der Feu- erwache der FF Mühlau. BJSB HV Andreas Winterle Im Berichtsjahr 2017 zählt die Feuerwehrjugend Innsbruck Stadt 68 Burschen und Mädchen. Über 20 aktive Mitglieder in 9 Freiwilligen Einheiten kümmern sich das Jahr über als Jugendbetreuer und Jugendbetreuer Gehilfen um die Ausbildung unseres Nachwuchses. 2017 können wir im Bereich der Feuer- wehrjugend auf ein arbeitsreiches Jahr zu- rückblicken. Wie in den vergangenen drei Jahren wurde der Wissenstest der Feuerwehrjugend auch im vergangenen Jahr von den Bezirksfeuerwehrverbän- den Innsbruck-Land und Innsbruck Stadt gemeinsam ausgetragen. Am 25.03.2017 trafen sich 241 Jugendliche aus Innsbruck-Land und Innsbruck-Stadt, um ihr erlern- tes Wissen in Rinn unter Beweis zu stellen und um anschließend die begehrten Wissenstestabzeichen in den Kategorien Bronze, Silber und Gold zu erhalten. Alle Feuerwehrjugendmitglieder konnten den Be- werb erfolgreich abschließen. 22 Neue T-Shirts für die Feuerwehrjugend 26 FEUERWEHR INNSBRUCK A Nach dem tollen Erfolg der Sommerübung wurde auch im Herbst nach den Sommerferien gemein- sam wieder in das Schuljahr gestartet. Im Zuge des Oktoberfestes der Freiwilligen Feuerwehr Wilten trafen sich wieder einige Jugendgruppen um eine Gemeinschaftsübung abzuhalten. Da die Übung im Rahmen des Feuerwehrfestes stattgefunden hat- te, konnten auch Angehörige der Feuerwehrjugend sowie andere Interessierte die Leistungen der Feu- erwehrjugend hautnah miterleben. Die anwesenden Zuschauer waren begeistert von der Präsentation der Feuerwehrjugend. Bei der Bezirkssitzung der Feuerwehrjugendbetreuer im September 2017 konnten im Beisein des Bezirks- kommandos neue T-Shirts für die Feuerwehr- jugend übergeben werden. Mit dieser Neuanschaf- fung stellt der BFV Innsbruck Stadt einen weiteren Teil einer neuen Ausrüstung für die Feuerwehrjugend zur Verfügung. Mit den T-Shirts in modernem Design können sich die Feuerwehrjugendgruppen des Bezir- kes einheitlich präsentieren. An dieser Stelle sei allen Verantwortlichen in den Gremien des BFV Innsbruck Stadt ein großer Dank für die Unterstützung dieser Neuanschaffung auszusprechen. Immer wieder erfährt man auch von aktiven Feuer- wehrkameradinnen Lob und Anerkennung für die Ar- beit der Feuerwehrjugend. Diese Aufmerksamkeiten sind immer wieder auch der Ansporn für jede und jeden Einzelnen, der im Bereich der Jugendarbeit mitwirkt und weiter an der Qualität der Feuerwehrju- gend mitarbeiten möchte. Herbstübung in Wilten Abschließend bleibt mir als Bezirkssachbearbeiter der Feuerwehrjugend, allen Jugendbetreuerinnen und Helferinnen in den einzelnen Feuerwehrein- heiten der Stadt Innsbruck einen großen Dank auszusprechen! Mit der wertvollen und nicht mehr wegzudenkenden Arbeit vor Ort, leisten die Kamera- dinnen und Kameraden einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt unserer Feuerwehr. FEUERWEHR INNSBRUCK 27 Sommerübung 28 FEUERWEHR INNSBRUCK Bezirks Feuerwehrverban Instryck-Stadt Innsbruck cherheit... Freige Feuerwe Berufsfeuerwehr Shrenurkunde Caimgruber itstirb ERWE Die Überreichung der Ehrenmitgliedschafts-Urkunde Der Wissenstest verlangt einiges an Konzentration FEUERWEHR INNSBRUCK SCHNAPPSCHÜSSE 2017 Geburtstagsfeier im Brenner-Basistunnel FEUWEHR ST 122 FEUE Der neue Grundlehrgang 2017 beim Waldbrandeinsatz in Kranebitten Wissenstest-Dream-Team ER WEHR FEUERWEHR STEINACH FEUER WEH KAISER Ausrüsten für die Übungen bei der Heiẞausbildung B EINSATZLEITER FEUERWEHR NNSBRUCK Bezirksübergreifendes Arbeiten beim-Gefahrgut-Brand auf der A13 FEUERWEHR INNSBRUCK 29 Bezirks-Grundlehrgang bei der Besichtigung der Atemschutz-Werkstätte Arbeit + Hitze = Scheiße² TLF-A 3 500 Ob Albert das echt so gesehen hat... Die neuen Brandmeister 30 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 31 UFSFEUERWEHR INNSBRUCK (122 FERWEHR FEUERWEHR BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK MITARBEITER UND FUNKTIONEN Branddirektor Branddirektor Stv./ Ausbildungsoffizier Vorb. Brandschutz BD Mag. (FH) Helmut Hager BDStv. DI Martin Gegenhuber, MBA OBR Ing. Johann Zimmermann BR Ing. Andreas Fried! Bereitschaftsoffiziere BOK Ing. Christoph Grubhofer BR Ing. Marcus Wimmer Ing. Marco Eller Offiziere in Ausbildung Maria Nuener, BSC Verwaltung Dienstleiter Andreas Wörgetter HBM Peter Baumgartner HBM Christian Schiestl HBM Klaus Kistl HBM Peter Vogelsberger Mitarbeiter (ges. 109) Offiziere 8 Chargen Haupt- und 32 Oberbrandmeister Mannschaft 57 Verwaltung 8 Werkstätten 3 Lehrlinge 1 BRANDDIREKTION BD Mag. (FH) Helmut Hager Ein intensives Jahr im Sinne der Sicherheit Das Jahr 2017 hat wieder einmal gezeigt dass die Si- cherheit der Bürgerinnen nicht nur ein Schlagwort ist, sondern tagtäglich erarbeitet werden muss, wie über 4.900 Einsätze der Berufsfeuerwehr eindrucksvoll belegen. Gemeinsam mit vielen anderen Einsatzorga- nisationen steht die Feuerwehr Innsbruck hier an vor- derster Front um Gefahren abzuwehren und der Bevöl- kerung in schwierigen Zeiten beizustehen. Im Jahr 2017 waren zahlreiche Standardeinsätze, aber auch einige sehr schwierige Einsätze zu absolvieren. Besonders erwähnenswert scheint mir hier der Waldbrandeinsatz am Hechenberg im Mai zu sein. Aber auch die Einsätze im Brennerbasistunnel stellten Mannschaft und Füh- rungskräfte vor Herausforderungen. Um all diesen Herausforderungen begegnen zu kön- nen, braucht es gute Ausrüstung und eine funktionie- rende Infrastruktur. Der wichtigste Faktor für einen gelungenen Einsatz ist jedoch motiviertes und enga- giertes Personal. In diesem Sinne freut es mich ganz besonders, dass wir einige innerbetriebliche Probleme lösen und somit wichtige Schritte für das Personal set- zen konnten. Die Feuerwehr Innsbruck hat mit der Berufsfeuerwehr und den zehn Freiwiligen Feuerwehren ein sehr gut funktionierendes System, welches den nationalen und internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. FE Um die langfristige Zukunft der Feuerwehr Innsbruck besser beurteilen zu können wird eine Feuerwehrbe- darfsanalyse mit Unterstützung von externen Experten erstellt. Diese Analyse wird, basierend auf einer sach- lichen Diskussion, Aufschluss über die notwendige Entwicklung der Feuerwehr Innsbruck für die nächsten Jahre geben. Ich bin überzeugt von der Schlagkraft des dualen Sys- tems bestehend aus Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren und dass wir die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr Innsbruck auch in Zukunft weiter fördern müssen. Ich bedanke mich bei allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für ihr Engagement und ihre Leistungen im Sinne der Sicherheit der Stadt Inns- bruck und wünsche ihnen für das Jahr 2018 alles Gute, vor allem viel Glück und Gesundheit! AUSBILDUNG Die bei der BF Innsbruck durchgeführte laufende Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Zuge der Tages- ausbildung wird nach einem Themenkatalog basierend auf der ÖBFV RL BF 03 (Laufende Fort- und Weiterbil- dung) durchgeführt. Insgesamt wurden dabei im Jahre 2017 957 verschiedene Ausbildungen, mit insgesamt 16.058 Ausbildungsstunden, rund 40 Einsatzübungen und Exkursions-/Objektkundeterminen absolviert. Ne- ben den laufenden Ausbildungen wurden auch diverse Spezial- und Sonderausbildungen durchgeführt. Abschluss des Brandmeisterkurses Mit der kommissionellen Prüfung endete am 07. April 2017 für 5 Mitarbeiter der BF Innsbruck die Ausbildung zum Brandmeister und damit die Laufbahnausbildung zum Gruppenkommandanten. Der Brandmeisterkurs der Berufsfeuerwehr Innsbruck erstreckt sich über einen Gesamtzeitraum von rund 4-5 Monaten und gliedert sich in sechs Teilmodule (Schadstoff, Technischer Hilfsdienst, Branddienst, Vorbeugender Brandschutz und Allgemeines) von je- weils 1-2 Wochen Dauer. Dementsprechend findet im Anschluss auch die Prüfung ebenfalls in Teilabschnit- ten in mündlicher Form statt, wobei es neben Einsatz- beispielen aus den Bereichen Schadstoff, technischer Hilfsdienst und Branddienst und einsatzrelevanten Fragen zu diesen Themen, auch Fachfragen aus dem Bereich vorbeugender Brandschutz zu beantworten gilt. Als Prüfungsstoff wird dabei der Vortragsstoff des gesamten Brandmeisterkurses, also sämtliche Module, Exkursionen und Fremdausbildungen, herangezogen. Höhen und Tiefenrettung Mitte Juni wurde eine weitere gemeinsame Ausbildung zum Höhen- und Tiefenretter mit 8 Teilnehmern der Berufsfeuerwehr Innsbruck und 3 Teilnehmern der Freiweilligen Feuerwehr Mühlau abgeschlossen. Nach- dem sich zuletzt die (rechtlichen) Rahmenbedingungen verändert hatten, war eine Spezialisierung in diesem Bereich notwendig geworden. Um den hohen Anforde- rungen und dem Redundanzgedanken gerecht zu wer- den, war es notwendig, einen einheitlichen Standard in der Ausbildung, sowie eine enge Kooperation zwi- schen der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau und der Be- rufsfeuerwehr zu finden, um eine 24h Bereitschaft in diesem Bereich für den Raum Innsbruck auch künftig gewährleisten zu können. In diesem Zusammenhang auch ein herzlicher Dank an Herrn HLM Alex Pfeifhofer für seinen Einsatz im Bereich der Höhen und Tiefenret- tung bei der FF Mühlau. Grundlehrgang Mai - November 2017 Nach dem mehrstufigen Auswahlverfahren hatten 8 neue Mitarbeiter die Ausbildung bei der BF Innsbruck begonnen. Diese wurde nach der ÖBFV Ausbildungs- richtlinie (RL BF-01 Ausbildung Berufsfeuer-wehren Stand 2009) durchgeführt. Insgesamt wurden dabei pro Teilnehmer(in) rund 600 Ausbildungsstunden in über 100 unterschiedlichen Ausbildungsthemen absolviert. Chargenkurs November 2017 Die Dauer dieses Kurses beträgt rund fünf Monate Aus- bildungszeit (in Abhängigkeit vom Einsatzaufkommen). Der Chargenkurs endet mit einer kommissionellen, dreiteiligen Prüfung (schriftlich, mündlich, praktisch). Je nach dienstlichem Erfordernis hat, nach rund 7 bis 10 Jahren Branddienst, jeder Branddienstmitarbeiter einen Chargenkurs zu absolvieren. Mit November 2017 begannen erstmals zwei parallele Chargenkurse, mit insgesamt 10 Teilnehmern, welche planmässig im April 2018 abgeschlossen werden sollten. Tunnelübung BBT - 07. Oktober 2017 Gemeinsam mit den Feuerwehren Hall, Heiligkreuz, Tulfes, Volders führte die BF Innsbruck und die Feu- erwehren Hötting und Amras eine Übung im Bereich des Brennerbasistunnels durch. Dabei wurden ver- schiedene Szenarien, wie etwa ein Unfall auf der Tun- nelbohrmaschine, ein Verkehrsunfall, das Wiederher- stellen beschädigter Belüftungslutten, oder auch die Evakuierung, über den Rettungsstollen im Bereich des ÖBB Südumfahrungstunnels, annähernd zeitgleich be- Übung der Höhenrettung Feuerwehr Innsbruck übt. Alle Szenarien konnten gut abgearbeitet werden, jedoch stellte einmal mehr die lange Wartezeit auf den ,,Rettungszug" der ÖBB für die im Norden eingesetzten Kräfte ein großes Problem dar. Auch wenn die Übung Problembereiche im Bereich der Orientierung im Be- reich der Tunnelbaustelle oder bei der Verwendung des MSV Rettung aufgezeigt hat, so wurde das Übungs- ziel in allen Bereichen erreicht und darf die Übung als erfolgreich bezeichnet werden. Wie wichtig derartige Übungen sind, zeigte sich nur wenige Tage darauf beim Einsatz im Bereich der Tunnelbohrmaschine. VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ Der Bereich „Vorbeugender Brandschutz" umfasst ein sehr abwechslungsreiches Betätigungsfeld im Bereich der Berufsfeuerwehr Innsbruck: Brandschutztechn. Beurteilungen von bau- und gewerberechtl. Vorhaben/ Sonderbauten und Teilnahme an Bau- Gewerberechts-Verhandlungen Innsbrucks Baustellen standen auch im Jahr 2017 nicht still. Der Bedarf nach Wohnraum steigt stetig an, be- sondere Wohnbauprojekte, welche von uns bereits in der Planung und während der Bauphase begleitet werden, waren ua.,,Wohnanlage Bienerstraße", „Um- bau medizinische Fakultät", Wohnanlage Sieglanger", ,,Wohnanlage Andechsstraße", „Zentrum St.Paulus", „Gewerbeobjekte Arzl", uvm. Weiters ungebrochen ist der „Trend" zur Errichtung von Photovoltaikanlagen (im Jahr 2017 wurden uns 35 Anlagen zur Bearbeitung gemeldet). Diese stellen für die Einsatzkräfte im Einsatzfall eine besondere Ge- fahr bzw. Herausforderung dar. Daher werden diese Anlagen von den MitarbeiterInnen des VB genau auf- genommen und die Einsatzunterlagen diesbezüglich evident gehalten. Arbeitsgruppe,,Brandschutz in Hoch- häusern" Aufgrund des verheerenden Hochhaus-Brandes in London im Jahr 2017 nahm man auch in Innsbruck die bestehenden Hochhäuser in Hinblick auf den Brand- schutz genauer unter die Lupe. Dazu wurde im Herbst 2017 eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Mitgliedern der Bau- und Feuerpolizei, der Berufsfeuerwehr Inns- bruck, der Bauträger Neue Heimat sowie der Innsbru- cker Immobilien GmbH gegründet. Ziel dieser Arbeits- gruppe ist es, die Objekte zu überprüfen und im Falle notwendige, realisierbare Maßnahmen zu treffen, um den Vorbeugenden Brandschutz rechtskonform und 32 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 33 zeitgemäß herzustellen bzw. zu gewährleisten. Es ist der Stadt Innsbruck, der Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie den Bauträgern ein großes Anliegen, dass sich alle BewohnerInnen von Innsbrucks Hochhäuser in Be- zug auf Brandschutz sicher fühlen können. TIRIS Um eine einheitliche Dokumentation bzw. Datener- fassung zu realisieren bzw. voranzutreiben, wurden auch im Jahr 2017 permanent Einsatzunterlagen und wichtige Informationen in einheitlicher Form im TIRIS- Programm hinterlegt. Dieser Arbeitsprozess gestaltet sich sehr aufwendig, vor allem die Aktualisierung der Objektdatenblätter Anfahrtsproben und Festlegungen von Flächen für die Feuerwehren Um im Einsatzfall die beste und vor allem schnellste Zufahrt zu den Objekten zu gewährleisten, ist es sehr wichtig, die Anfahrtsstrecke und auch die Aufstellflä- chen für unsere Einsatzfahrzeuge perfekt auszuarbei- ten und vor Ort zu kennzeichnen. Dazu wurden - ne- ben unzähligen schriftlichen Stellungnahmen - ca. 100 Anfahrtsproben und Lokalaugenscheine durchgeführt. Es werden immer wieder seitens unserer Mitarbeite- rinnen Appelle an die Bevölkerung gerichtet, die aus- gewiesenen Feuerwehrzufahrten und Aufstellflächen unbedingt freizuhalten! Dies entscheidet im Einsatzfall maßgeblich über einen erfolgreichen Einsatz vor Ort! Verkehrsrechtliche Stellungnahmen und Teilnahme an den Verkehrsverhandlun- gen in Zusammenarbeit mit dem Amt für Straßenverkehr-Straßenrecht. Im Jahr 2017 wurde von Vertretern des VB an ca. 100 verkehrsrechtlichen Verhandlungen teilgenommen. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Straßen- und Verkehrsamt konnten immer akzeptable Lösungen er- arbeitet werden. Es wurden insgesamt über 400 Bau- stellenmeldungen abgearbeitet und über 60 schriftli- che, verkehrsrechtliche Stellungnahmen abgegeben. EINSATZORGANISATION Wasserdienst Im Juni fand heuer neben der laufenden praktischen Ausbildung in heimischen Gewässern, das jährliche Tauchlager in Kroatien statt. Seitens des Landesfeu- erwehrverbandes wurde das neue Sachgebiet „Was- serdienst" installiert. Mitarbeit im Sachgebiet Wasser- dienst des ÖBFV und des Landesfeuerwehrverbandes. Vorschau: ⚫Tauchlager in Kroatien (Anfang Juni) Kontinuierliche Weiterbildung der Einsatztau-cher in heimischen Gewässern (beginnend je Witterung im Jänner - Eistauchen) • Alarmierung der Einsatztaucher für Einsätze auẞer- halb Innsbrucks in Absprache mit dem Landesfeuer- wehrverbandes Tirol - Umsetzung April 2018 Flugdienst Die Flughelferweiterbildung wurde im April durchge- führt. Folgende Hubschrauberbetreiber nahmen an der Ausbildungsverantaltung teil: Bundesheer, Innen- ministerium und Heli Tirol. Vermehrt im Einsatz war wieder das Hubschrau- bertankfahrzeug, welches die Betankung des Hub- schraubers des Innenministeriums sicherstellte. Die Planungen für ein neues Tankfahrzeug haben bereits begonnen geplanter Ankauf 2019. Atemschutz Der Arbeitsaufwand im Zuge der Instandhaltung (Rei- nigung, Prüfung, Reparatur usw.) der Atem-schutzge- räte, nach Einsätzen und Übungen, wird von 9 Mitar- beitern der Atemschutzwerkstätte geleistet. Vorhaben: Informations- und Abstimmungsgespräch mit den verantwortlichen der FF Einheiten. •Weiterführung der Tunnelbrandausbildung intern bzw. extern/IFA •Weiterführung des Projekts „Atemschutzprüfkoffer" Ausbildungsrichtlinie „Notfallmanagement im Atmeschutzeinsatz" Mitarbeit beim Ankauf des neuen Körperschutzfahrzeuges durch die ÖBB • Mitarbeit im Sachgebiet Atemschutz des ÖBFV und des Landesfeuerwehrverbandes. ⚫ KW 20 Bekleidung für den Einsatz auf Tunnelbau- stellen Vorhaltung der Bekleidung auf einem Rollcontainer . Testung neuer Einsatzhelme Brennerbasistunnel Laufende Besprechungen im Zuge der Baustellenfüh- rung. Für die Tunnelbrandbekämpfung wurde eine Ausbildungsunterlage bzw. die Taktik für die Brandbe- kämpfung festgelegt. Vorhaben: Taktik Tunnelbaustellen evaluieren ⚫Einheitliche Alarmpläne für die einzelnen Baulose •Weiterführende Schulungen - Brennerbasistunnel ⚫Weiterführung der Tunnelbrandausbildung intern bzw. extern/IFA Adaptierung des Sonderalarmplanes „Südumfah- rungstunnel" im Zuge der Bauarbeiten am Brenner- basistunnel Leitstelle Tirol Anlassbezogene Besprechungen mit den Verantwortli- chen der Leitstelle Tirol - effizientere Alarmierung und Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Innsbruck. FUHRPARKMANAGEMENT Im Jahr 2017 konnte kein Großfahrzeug in Dienst ge- stellt werden. Allerdings wurde, ein von der FF-Hötting finanziertes Fahrzeug VW-Caravelle als Kommando- fahrzeug für die Einheit Hötting einsatzbereit gemel- det. Planmäßig hätte im November 2017 das KRF-A für die FF-Wilten auch ausgeliefert werden sollen - durch Verzögerungen beim Aufbauer aus unterschiedlichen Gründen hat sich diese ins Frühjahr 2018 verlegt. Nichts desto trotz, wurde ab Sommer 2017 an der Konzeptionierung der anzuschaffenden Fahrzeuge ge- arbeitet. Diese Fahrzeuge wären ein TLF-A 3000 für die FF-Hötting und für die Berufsfeuerwehr Beschaffung einer Drehleiter, Austausch Tanklöschfahrzeug 1.Trupp und Trägerfahrzeug LUF 60 sowie in Absprache mit der ÖBB und dem LFV der Austausch Körperschutzfahrzeug KÖF. Nach den teilweise sehr aufwendigen und durch technische Vorgaben komplizierten Projektierungen können alle Fahrzeuge in die Ausschreibungs- bzw. Beschaffungsphase gegeben werden. Von den Fahr- zeugen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck wurden im Jahr 2017 231313 KM geleistet. Die Gesamtleistung verteilt sich mit 158142 KM auf die Fahrzeuge der Be- rufsfeuerwehr und mit 73171 KM auf die der Freiwil- ligen Einheiten. Leider wurden 2017 insgesamt 24 Unfallschäden ver- zeichnet darunter auch die beiden Schäden der HRB und des ULF und dem daraus folgenden reparaturbe- dingten Ausfall der Fahrzeuge für einige Wochen tlw. sogar Monate. An dieser Stelle darf speziell den Einhei- ten Amras und Hötting gedankt werden, die jeweils auf die zum Ersatz vorgesehen Fahrzeuge lange verzichten mussten, dies aber sehr kameradschaftlich und un- kompliziert funktioniert hat! Um die Fahrsicherheit des Fuhrparks zu gewährleisten wurden 2017 gesamt 40 Fahrzeuge gewartet. Der bestehende Wartungsvertrag ist ausgelaufen und wurde im Herbst neu ausgeschrie- ben und folglich an die Firma MAN Truck&Bus Vertrieb Österreich Ges.m.b.H.in Innsbruck für die nächsten zwei Jahre vergeben. Von der Schlauchwerkstätte wur- den im Jahr 2017 insgesamt 1432 Druckschläuche einer Schlauchprüfung unterzogen. Es darf der Apell der Vorjahre wiederholt werden: Weiterhin wichtig wäre es ungeprüfte Schläuche unbedingt an die Schlauch- werkstätte zu retournieren, damit wirklich alles erfasst werden kann. Dies dient der persönlichen Sicherheit jedes Einzelnen im Übungs- als auch im Einsatzbetrieb! FEUERWEHRTECHNIK Geräteprüfung Die Geräteprüfung ist aufgeteilt auf fünf Mitarbeiter, von diesen werden Sichtprüfung, Funktionsprüfung und Leistungsprüfung durchgeführt. Anbei einige Überprüfungen die seitens der Geräte- prüfung vollzogen werden: technische Überprüfung mit TÜV-Austria der Hubrettungsgeräte, Kräne und Einbauwindenseile der Berufsfeuerwehr und Freiwil- ligen Feuerwehr, Jahresüberprüfungen der gesamten hydraulischen Geräte, Abseil- und Sicherungsgeräte, persönliche Schutzausrüstungen usw. Motorische Kleingeräte Die motorischen Kleingeräte sind zur Zeit auf vier Mitarbeiter aufgeteilt, von diesen müssen die Sicht- prüfung und Funktionsüberprüfung sämtlicher ihnen zugeteilten Geräte durchgeführt werden. Weiters wer- den Wartungs- und Reparaturarbeiten des gesamten Bezirkes von diesen durchgeführt. Die Leistungsüberprüfung der elektrobetriebenen Ge- räte wird in Zusammenarbeit mit der Elektrowerkstätte durchgeführt. Anbei einige Arbeiten die seitens der motorischen Kleingeräte vollzogen wurden: Wartungsarbeiten und Reparaturen von Wassersaugern, Tauchpumpen, Schmutzwasserpumpen, Motorsägen, Motortrenn- schleifern, Hochleistungslüftern usw. Elektrowerkstätte Von der Elektrowerkstätte wird die Instandhaltung der elektrisch betriebenen Geräte/Maschinen durchge- führt. Die Überprüfungen gliedern sich in Sicht-, Funk- tions-, und Leistungsüberprüfung. Von der Elektrowerk- stätte wird die Leistungsüberprüfung der Einsatzgeräte des gesamten Bezirkes durchgeführt. Um die Leistungs- überprüfung durchzuführen, mussten personelle, orga- nisatorische und technische Strukturen angepasst wer- den. Auch ein neues Prüfgerät wurde angekauft. Tischlerei Von den Mitarbeitern der Tischlerei werden Reparatu- ren von Einrichtungen durchgeführt und teilweise neue Einrichtungsgegenstände angefertigt. Auch die Wartungen/Reperaturen der Fenster und Türen auf der Hauptfeuerwache fällt in das Aufgaben- gebiet dieser Werkstätte. Weiter sind die Mitarbeiter der Tischlerei auch als Referenten tätig. Dabei werden laufend diverse Ein- satzgeräte vorbereitet, z.B. Vorbereitungen von Fenster und Türen für Ausbildungszwecke, Zubereiten von Un- terlegholz (Keile, Kantholz, ...). Schlosserei Von den Mitarbeitern der Schlosserei wurden in die- sem Jahr Umbauten an Feuerwehrfahrzeugen vorge- nommen, damit die erneuerten bzw. ausgetauschten Geräte in den Einsatzfahrzeugen untergebracht wer- den können. Anbei einige Arbeiten, welche von der Schlosserei durchgeführt wurden: Umbau Materiallift HFW, Alutrichter für Ölbindemittel, FLIEGE Reparatur Schiebetür und Treppe, Alubox für KDO 1, Halterung Rückfahrkamera Landrover, Umbau RLF Mühlau, Um- bau auf FOX 3 und Anpassung diverser Einsatzgeräte des KLF Amras, usw. BUDGET UND VERWALTUNG Rückblickend kann das Jahr 2017 für die MitarbeiterIn- nen der Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck als sehr arbeitsintensives und zeitgleich erfolgreiches Jahr betrachtet werden. Neben den einerseits festgelegten Zielen die erreicht werden konnten, sowie der mit ho- her Effizienz erledigten täglichen Aufgaben, konnten auch nicht vorhersehbare Aufgabenstellungen mit entsprechendem Engagement bewältigt werden. Fol- gendes darf im Zusammenhang mit den täglich zu er- ledigenden Aufgaben beispielhaft aufgezählt werden: Erledigung von ca. 2.000 Eingangsrechnungen sowie ca. 1.000 Ausgangsrechnungen. Betreuung folgender Bereiche: Versicherungswesen, Inventar, Alarmie- rungswesen, Telekommunikation und Schließanlage, sowie dem Postlauf und noch einiges mehr. Budget der Feuerwehr Innsbruck Der budgetäre Rahmen der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck konnte im Haushaltsjahr 2017 im Groben einge- halten werden. Dies obwohl das Budget, aufgrund von nicht planbaren Ausgaben im Bereich des Fuhrparks, sehr stark belastet wurde. Diese Mehrbelastungen konnten jedoch auf Basis eines kontrollierten Bud- getkurses im Zusammenhang mit einer konsequenten Ressourcenplanung sowie effizienter Prüfung der Notwendigkeiten, zum Großteil kompensiert werden. Zu den markantesten Budgetpositionen 2017 gehör- ten: • Neuankauf und Ersatz von Einsatzgerätschaften für die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr sowie im Bereich Katastrophenschutz • Ergänzung sowie Neuankauf von Dienstbekleidung für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck •Weiterführung der Umrüstung der Funkausstattung div. Ausbildungen sowie Veranstaltungen zum Jubiläum Umstellung des Alarmierungssystems In Zusammenarbeit mit dem Amt für Informations- technologien und Kommunikationstechnik sowie der Leitstelle Tirol wurde 2017 der Zusammenschluss der Alarmierungseinrichtungen der Berufsfeuerwehr und der Leitstellte Tirol durchgeführt und zum Abschluss gebracht. Somit steht der Berufsfeuerwehr ein ak- tuelles sowie hochverfügbares System im Bereich der Alarmierung zur Verfügung. FUNKWERKSTÄTTE Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 130 Stück Pager für die freiwilligen Einheiten von Innsbruck angeschafft. Im Bereich Berufsfeuerwehr wurde der Austausch der digitalen Handfunkgeräte für die Mannschaft abgeschlossen. Es wurden auch zahlreiche Ladegeräte in den Fahrzeugen für die neuen Hand- funkgeräte eingebaut Im Bereich Arbeitsschutz wurde zum einen ein angepasster Gehörschutz angeschafft und für die digitalen Handfunkgeräte eine angepasste Hörergarnitur angekauft. Die Programmierung der Handfunkgeräte wurde auf den neuen Typen angepasst und nach zahlreichen Test auf die Geräte aufgespielt. Beim Atemschutzfunk wur- de ein Fehler festgestellt, der bei der Herstellerfirma in Finnland nachgerüstet werden konnte und somit wurde zum größten Teil der Fehler auf den Produkten in Finnland schon behoben. Es wurden zahlreich Re- paraturen im Bereich der Pager durchgeführt, bei den Zivilschutzsirenen wurde nach Bedarf die Batterien getauscht. Beim Digitalfunk wurde für die Offiziere der Berufsfeuerwehr ein neues Gerät getestet, dieser Test ist aber noch nicht ganz abgeschlossen. Es wurde auch in Zusammenarbeit mit diversen Fir- men ein neues hausinternes Alarmierungssystem eingeführt (Austausch der alten SPS Anlage da keine Ersatzteile bzw. die Software nicht mehr auf unsere Bedürfnisse angepasst werden konnte). Es fanden auch Sitzungen im Bereich ÖBFV Funkaus- schuss, sowie beim Landesverband Tirol Bereich Funk statt. " 34 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK AMBAS SCANIA FEUERWEHR TLFA AMRAS LFB-A FEUERWEHR (127 FEUERWEHR FREIWILLIGE FEUERWEHR AMRAS KOMMANDO HBI Johannes Trenkwalder OBI Markus Hundsbichler HV Sebastian Fellner HV Michael Trenkwalder Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer SCHUTZBEREICH Amras, Gewerbegebiet mit Einkaufszentren, A12 Inntalautobahn mit Einhausung, Rettungsstollen des Brennerbasistunnels FAHRZEUGE KLF-A, Bj. 1999 LAST, Bj. 2008 LFB-A, Bj. 2008 TLF-A 4000, Bj. 2004 STROMAGGREGAT 40 KVA (Katastrophenschutz Land Tirol) Aktive MANNSCHAFT 68 24 4 10 Reserve Ehrenmitglieder Jugend EINSATZZAHLEN 2017 Brandeinsätze 10 Technische Einsätze 18 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 283 J ahreshauptversammlung: Mit der Jahreshauptversammlung am 13.01.2017, welche von zahlreichen Ehrengästen wie dem Vize- bürgermeister Christof Kaufmann, Bezirkskomman- dant und Ehrenmitglied der FF Amras OBR Walter Laimgruber, Bezirkskommandant Stv. Albert Pfeifho- fer sowie Branddirektor Mag. Helmut Hager besucht wurde, eröffnete die FF Amras das Feuerwehrjahr 2017. Unsinniger Donnerstag: Die alljährliche Versteigerung am Unsinnigen Don- nerstag fand am 23.02.2017 statt. Unter der Führung FEUERWER 1409 18K Notruf FREDNER Besichtigung der Betriebsfeuerwehr der OMV von Unsinnigen-Obmann Hannes Happ sammelten die Kameraden die verschiedensten Utensilien auf ihren Routen durchs Dorf und versteigerten sie ab 13.00 Uhr vor dem Hotel Bierwirt. Nachdem diese Veranstaltung nicht unwesentlich zur Finanzierung verschiedenster Anschaffungen der FF Amras bei- trägt sei auch an dieser Stelle recht herzlich für die zahlreiche Unterstützung gedankt. Floriani: Besonders freute uns, dass bei der Florianifeier 2017 zwei Kameraden angelobt werden konnten. Vor allem ist dieser, bereits seit Jahren anhaltende Nachwuchs Garant für die zukünftige Einsatz- und Leistungsfähigkeit der FF Amras. Sicher gestellt wird dieser durch eine gut ausgebildete und rührige Feu- erwehrjugend. Einsätze: Einsatzmäßig war die FF Amras 2017 mit mehreren Bränden und mit Unwettern gefordert. Zu erwähnen ist bei den Brandeinsätzen sicherlich der Brand in der Defreggerstraße bei dem leider 2 Todesopfer zu beklagen waren. Weiter, galt es noch zwei Waldbrän- de in schwer zugänglichem Gelände zu bekämpfen. Im Dezember wurden wir zu einem gemeldeten Brand der Tunnelbohrmaschine im BBT mit einge- schlossenen Personen in 12 Km tiefe alarmiert, zum Glück handelte es sich hierbei um keinen realen. Brand, sondern nur" um eine Fehlauslösung der Löschanlage eines Transformators. Alle weiteren Brandeinsätze stellten sich als Täu- schungsalarme dar bzw. konnten schon von der BF Innsbruck unter Kontrolle gebracht werden. Übungen: Um die Einsätze erfolgreich und vor allem wieder ge- sund beenden zu können, wurden 2017 8 Frühjahrs- und 8 Herbstübungen sowie 2 Übungen in Tunnels Die neue Bekleidung abgehalten. Den Höhepunkt der Übungen stellte sicher die Übung im BBT gemeinsam mit der BF Inns- bruck und der FF Hötting dar. Übungsannahme wa- ren mehrere Szenarien, eine Gruppe der FF Amras musste einen Verkehrsunfall im Tunneleinfahrtsbe- reich abarbeiten und die andere Gruppe stellte ei- nen SSG Trupp und fuhr zusammen mit der BF Inns- 15 FEUERWEHR 122 einem Brandeinsatz im BBT alarmiert, der sich zum Glück als Täuschungsalarm herausstellte. Zusätzlich absolvierten 9 Kameraden 10 unterschiedliche Kurs- arten an der Landesfeuerwehrschule. Eine Gruppe der FF Amras konnte wieder in Ulm bei der Firmal Erha Tec eine mehrtägige Heißausbildung absolvie- ren. Besonders erfreulich war, dass mehrere Kame- raden das Technische Leistungsabzeichen in Gold erwerben konnten. Ausflug Wien: Heuer wurde wieder ein mehrtägiger Ausflug ge- macht. Wir bekamen eine Führung durch die Be- triebsfeuerwehr der OMV in Schwechat und besuch- ten einen Kirtag in Niederösterreich. In Wien besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten und das alte unterirdische Wien, bevor es dann zum Abschluss unseres Ausfluges mit dem Schiff auf der Donau in Richtung Heimat ging. Gruppenfoto nach der bestandenen Leistungsprüfung mit den Bewerterteam und Vizebürgermeister Christof Kaufmann. bruck mit dem Multi Service Vehicle (,,Rettungszug" für die Bauphase im BBT) in den verrauchten Tunnel ein und rettete eingeschlossene Arbeiter aus dem Rettungscontainer auf der Tunnelbohrmaschine. Nur ein paar Monate später wurden wir wirklich zu Versteigerung am Unsinnigen Donnerstag. Im Bild von li. nach re. Unsinnigenobmann Hannes Happ, Josef Laimgruber beim Versteigern, Altkassier Stephan Wegscheider. Bekleidung neu: Da die FF Amras schon seit fast 20 Jahren die gleiche Einsatzbekleidung hat und nur die notwendigsten Bekleidungsstücke ausgetauscht wurden, war es an der Zeit neue Bekleidung anzuschaffen. Am 25. August war es dann soweit und die neue Be- kleidung der Firma Texport konnte bei einem Grill- abend an die Mitglieder übergeben werden. Gedenkfeier: Gegen Ende des Jahres, am 19. Dezember fand die alljährliche Gedenkmesse statt. Die FF Amras wurde im Kriegsjahr 1943 durch eine wunderbare Fügung von einem Bombenvolltreffer verschont. Aus diesem Grunde wurde eine alljährliche Heilige Messe am 19. Dezember gelobt. 35 36 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 37 FREIWILLIGE FEUERWEHR ARZL KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer HBI Matthias Sparber BI Bernhard Larcher HV Martin Mair HV Andreas Winterle SCHUTZBEREICH Der Schutzbereich der Feuerwehr Arzl erstreckt sich von der Westbahnstrecke im Süden über das bebaute Gebiet zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Westen bis über die Nordkette im Norden. Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden, wie moderne Wohnanlagen und Einfamilienhäuser. FAHRZEUGE TLF-A 2000, Bj. 2016 KDO, Bj. 2009 TF, Bj. 1995 KLF-A, Bj. 1999 MANNSCHAFT Aktive 48 Reserve 24 Ehrenmitglieder Jugend 4 8 EINSATZZAHLEN 2017 Brandeinsätze 13 Technische Einsätze 13 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 33 ie Freiwillige Feuerwehr blickt auf ein ereig- Disreiches Jahr zurück. In Berichtsjahr 2017 wurde die FF Arzl zu 11 Brandeinsätzen und 12 technischen Einsätzen gerufen. Am Nachmittag des 14. Februar 2017 wurde die FF Arzl zu einem Brand in der Franz Wach Gas- se gerufen. Schon vom ganzen Stadtteil aus waren dichte Rauchschwaden sichtbar. Binnen kurzer Zeit rückte die FF Arzl aus. Ursache für die Rauchentwick- lung war ein Wiesenbrand, der sich bereits auf ca. 100qm Fläche ausgedehnt hatte. Die Mannschaft der Feuerwehr Arzl konnte den Brand rasch unter Kont- rolle bringen. EUERW Einsatz Wiesenbrand Am 23. Mai des vergangenen Jahres wurde die FF Arzl zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemm- ter Person gerufen. Am Schusterbergweg im Be- reich der Bahnunterführung kam eine Person mit ihrem Auto über den Fahrbahnrand hinaus. Das Auto kippte zur Seite und blieb in der angrenzenden Bö- schung liegen. Schon vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr konnte sich die Person selbst aus dem Fahrzeug befreien. So konzentrierte sich die Arbeit der FF Arzl auf die Absicherung der Unfallstelle. Das Fahrzeug wurde im Abschluss an die Unfallaufnah- me durch die Berufsfeuerwehr aus der Böschung gezogen und einem Abschleppunternehmen zum Abtransport übergeben. Am Abend des 30. Juli 2017 wurde der Stadtteil Arzl von einem starken Unwetter heimgesucht. Der starke Sturm brachte zahlreiche Einsätze im gesam- ten Stadtgebiet mit sich. Auch die Feuerwehr Arzl musste zu Einsätzen ausrücken. Durch die starken Windböen wurden Bäume abgeknickt und entwur- zelt. Ein Baum fiel auf ein Hausdach. Die FF Arzl si- cherte die Einsatzstelle ab und entfernte eventuell weiter herabfallende Baumteile. Des Weiteren rückte die FF Arzl aus um eine Rekla- metafel eines Gasthauses zu entfernen. Diese wurde durch den Sturm stark beschädigt und drohte auf den darunter führenden Gehsteig zu fallen. Die Wetterkapriolen hielten auch am 12. No- vember des vergangenen Jahres die Feuerwehr auf Trab. Auch an diesem Tag wütete ein starker Sturm im Bereich der Stadt Innsbruck. Zahlreiche entwur- zelte und umgeknickte Bäume mussten von der FF Arzl beseitigt werden. Am frühen Abend des 20. Oktober des vergangenen Jahres wurde die FF Arzl zu einer starken Rauch- entwicklung im Bereich des Rosnerweges Übung unterhalb der Arzler Alm alarmiert. Schon bei der Abfahrt konnte die Rauchentwicklung ausgemacht werden. Im Bereich des so genannten Jägerteichs, im Auslauf der Lawinenverbauung am Rosnerweg wurde von unbekannten Personen ein großes La- gerfeuer entzündet. Beim Eintreffen der Feuerwehr Arzl waren die Personen nicht mehr anwesend. Das Lagerfeuer wurde von der Feuerwehr Arzl gelöscht und Glutnester entfernt. Neben den Einsätzen wurden auch zahlreiche Übungen und Schulungen abgehalten. So or- ganisierte die Feuerwehr Arzl im vergangenen Jahr eine große Räumungsübung in der Volkschule Arzl. Neben der erfolgreichen Übung konnte sich auch die Feuerwehr an diesem Vormittag den Arzler Kindern präsentieren. Viele weitere Übungen konnten auch in Zusammen- arbeit mit anderen Einheiten und externen Referen- ten absolviert werden. Auch heuer wieder bekam die Feuerwehr Arzl die Möglichkeit aktive ATS Träger zur bezirksweiten Erhatec Schulung nahe Ulm zu ent- senden. Herzlichen Dank dem Bezirksfeuerwehrver- band für die Möglichkeit dieser Schulung. ERINNERUNG MEIN LIC RAFIE WER SIU3 Auch abseits der Einsätze und Übungsaktivitäten blickt die Feuerwehr Arzl auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Unser Feuerwehrmitglied David Pucher zählt zu den tapfersten und mutigsten Feuerwehrmännern von Innsbruck. David nahm nicht nur an der „,Life Radio Feuerwehr Challenge" teil, bei der sich die mutigsten Feuerwehrmänner Tirols mit Bungee- seil von der Europabrücke stürzten, David war auch Teilnehmer des 1. Tiroler Feuerwehrlaufs in Völs. Auf diesem Wege gratulieren wir David für sei- ne Leistungen. Die FF Arzl ist stolz auf diese mutigen und sportlichen Leistungen. Bei der Jahreshauptver- sammlung 2017 wurde die Funktion des Komman- danten Stellvertreters neu gewählt. Der bisherige Kassier Bernhard Larcher wurde einstimmig zum neuen Kdt.Stv. gewählt. Ein großer Dank gilt an die- ser Stelle Christoph Larcher, der bis 17 Kommandant Stellvertreter der Feuerwehr Arzl war. Christoph hat viele Jahre die Feuerwehr Arzl im Kommando mitge- leitet und gestaltet. Gesellschaftliches Highlight 2017 war das Arzler Bierfest, welches von der Feuerwehr Arzl erstmals organisiert wurde. Die Besucher konnten an diesem Tag regionale und ausgefallene Biersor- ten verkosten. Das Fest war ein voller Erfolg und wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen 2018. Übung Arzler Bierfest 38 FEUERWEHR INNSBRUCK FEDERWEHR FEUERWEHR 152218K 1-472 IBK IF T rwehr FEUERWEHR FEUERWEHR FEDERMERE KD Von links: Obermaschinist Klaus Berchtold, Kassier Norbert Nocker, Kdt.-Stv. Alois Heis Fahrzeugpatin Ingrid Heis, Kdt. Alois Muglach, GKdt. Johann Heis, SF Reinthaler FEUERWEHR INNSBRUCK 39 Einsatz Waldbrand 425 IBK FREIWILLIGE FEUERWEHR HÖTTING KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer SCHUTZBEREICH HBI Dr. Alois Muglach OBI Alois Heis HV Norbert Nocker HV Harald Reinthaler Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, Mariahilf, St. Nikolaus und Altstadt FAHRZEUGE 1. Gruppe, RLFA 2000/200, Bj. 1991 2. Gruppe, TLFA 3000/500, Bj. 1995 DLK 23/12, Bj. 2009 KLFA, Bj. 2004 TF Teknocar, Bj. 2009 KDO L200, Bj. 1996 KDO-A, Bj. 2016 Stromerzeuger 40 kVA, Bj. 2014 Aktive MANNSCHAFT 68 5 5 7 Reserve Ehrenmitglieder Jugend EINSATZZAHLEN 2017 Brandeinsätze 38 Technische Einsätze 36 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 3 u Jahresbeginn konzentrierten sich die Mitglie- Z der bere Bining auf die Vorbereitungen und um den Kabarettabend. Bereits zum 3. Mal fand Ende Jänner im Vereinsheim die Show,,Ziwui- Ziwui", bei welcher selbst einstudierte Sketche zum Besten gegeben wurden, statt. Dank des Enga- gements jedes einzelnen Mitwirkenden war die aus- verkaufte Vorstellung wieder ein voller Erfolg. Neben diesen umfangreichen Arbeiten forderten aber auch insgesamt 8 Alarmierungen, welche so zu sagen par- allel dazu abgearbeitet wurden, im Jänner die Kräfte. Abseits des Einsatzgeschehens erfolgte im März die Umstellung auf die neue Einsatzuniform. Anlässlich der Florianifeier konnte im Mai das aus Eigenmitteln finanzierte KDO-F, ein VW Caravelle 4x4 mit 204PS und Automatikgetriebe, in Dienst gestellt Mannschaftsfoto 2017 und der in die Jahre gekommene Toyota ausgeschie- den werden. Neben den 26 Dienstags- und 5 Einsatzübun- gen, bei welchen gesamt 96 Atemschutzflaschen und 24 SSG-Geräte verwendet wurden, lag heuer vermehrt ein Augenmerk auf Gemeinschaftsübun- gen mit anderen Einheiten. Abgehaltene Übungen mit der FF Hungerburg, Mühlau, Wilten, der BtF Flughafen und der BFI sowie im BBT auch mit der FF Amras, förderten so auch die Kameradschaft. Auch im achten Jahr wurde intensiv versucht, den Umbau der kleinen Garagen voran zu treiben. Nach weiteren Detailplanungen und Gesprächen mit den Verantwortlichen der IIG und der Politik, konnte ein fix und fertiges Konzept vorgelegt werden. Aufgrund angeblich fehlender finanzieller Mittel konnte das unendliche Kapitel auch dieses Jahr zu keinem posi- tiven Abschluss gebracht werden. Und auch die dringend erforderliche Anschaffung eines gleichwertigen Neufahrzuges als Ersatz für den RLF (BJ 1991) gestaltet sich schwierig. Nachdem bereits im März die Finanzierungszusage seitens der Stadt Innsbruck vorlag, zieht sich der endgültige Bestellvorgang in die Länge und konnte 2017 nicht mehr durchgeführt werden. Besonders in Erinnerung geblieben sind folgende Einsätze: Am 04.04. befanden sich die Mitglieder gerade bei der ersten Dienstagsübung, als die Sirene heulte und zum zweiten Einsatz an diesem Tag rief. Ver- mutlich wegen eines technischen Gebrechens war ein Pkw in einer Tiefgarage am Probstenhofweg in Brand geraten. Das Feuer griff rasch auf ein weiteres Fahrzeug über, wodurch es zu einer starken Rauch- entwicklung kam. Unter schwerem ATS wurden (- Angriffe, sowohl über die Zufahrt, als auch über die Stiegenhäuser, vorgenommen. Gleichzeitig wurden Drucklüfter sowie das LUF eingesetzt. Nach gut einer Stunde konnte,,Brand aus" gegeben werden. Wegen der entstandenen Schäden an der Decke der Tiefga- rage musste diese teilweise abgepölzt werden. Der entstandene Schaden war enorm, verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Schlagkraft stellte die FF Hötting anlässlich eines Waldbrandes wieder unter Beweis. Am 11.05.17, wurde die Einheit um 15:09 Uhr parallel mit der BF Innsbruck zu einem Waldbrand im Bereich des Hechenbergl, auf rund 1.100 Höhenmetern, alar- miert. Insgesamt war ein Ausmaß von ca. 7.000 m² in steilem und felsigem Gelände betroffen. Erst nach vier Tagen aufwendiger Löscharbeiten konnte am Muttertag-Sonntag, 14.05.17, Brand aus" gegeben werden. Nach weiteren Arbeiten und Kontrollen am Berg in den Folgetagen war der Einsatz durch den Abbau der Gerätschaften am 18.05.2017 endgültig abgeschlossen. Insgesamt standen 56 aktive Mitglie- der der FF Hötting (davon drei Flughelfer) an 6 Tagen. am Hechenbergl im Einsatz und erbrachten beachtli- che 1.170 Stunden die erforderlichen Reinigungsar- beiten an den Gerätschaften nicht mit eingerechnet!! Aber auch zahlreiche technische Einsätze, wie C2 Einsatz Garagenbrand die massiven Wasserschäden in der Klinik und der Firma Porsche Mitterweg, als auch Alarmierungen zu Sturmschäden, bleiben in Erinnerung. Insgesamt wurde von der FF Hötting im abgelaufenen Jahr bei 202 Dienstverrichtungen 8.161 Stun- den aufgewendet. Die zeitintensive Haussammlung, der Besuch von Sitzungen seitens des BFV, die Tä- tigkeiten des Gerätewarts, die Administration durch den Kassier sowie den Schriftführer und viele ande- re Tätigkeiten sind dabei nicht enthalten. rosenbauer Einsatz Waldbrand Einsatz Wasserschaden 40 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR MAN 10-24 INNSBRUCK TLF-A 1500 FEUERWEHR (122 Feuerwaa FEUERWEHR Einsatz Sturmschäden FREIWILLIGE FEUERWEHR HUNGERBURG KOMMANDO Christof Schlenz Kommandant Stellvertreter Clemens Heller Kassier Georg Egger Schriftführer Christian Katholnigg SCHUTZBEREICH Hungerburg Plateau, Gramart, Maria im Walde, darüber liegender Stadtwald und Berggebiet mit Seegrube, Hafelekar, Höttinger Alm, Umbrückler Alm, Bodensteiner Alm FEUERWEHR HUNGEBURG Über 40 Kinder besuchten die Feuerwehr an einem speziellen Kindernachmittag und hatten sehr viel Spaß großen Dank an unser vielköpfiges Betreu- ungsteam! Von unserer Nachbarwehr Hötting dankenswerter Weise eingeladen, beübten beide Einheiten gemein- sam mehrere unterschiedlichste Szenarien. Mehrere Einsatzübungen wurden auch auf 2000m Seehöhe durchgeführt. Langjährige Mitarbeiter der IVB verließen die Hun- gerburg Richtung andere Talseite. Wir bedankten uns für perfekte Zusammenarbeit. Verparkte Feuerwehrzonen und willkürlich abge- stellte Fahrzeuge sind bei Schönwetter Alltag. Da ein Rettungsfahrzeug nicht über die Gramartstraße zu einem Unfallopfer fahren konnte, übernahm ein Landrover den Verletztentransport... Rückfahrkameras, eine mobile Großbeleuchtung oder Helmlampen in LED- die Einheit investierte eine fünfstellige Summe in die Sicherheit. FAHRZEUGE TLF-A 1500, Bj. 2000 KRFA-A Landrover 130 MZF-A Landrover 110 MANNSCHAFT Aktive 44 ehrmals brannten Fahrzeuge und Bäume, Meinmal wurde die Höttinger Alm als Brand- Reserve 3 Ehrenmitglieder Jugend 10 objekt gemeldet. Das AK Bildungshaus war mehr- fach der in Rekordzeit erreichte Einsatzort mehrerer Brandeinsätze. EINSATZZAHLEN 2017 Brandeinsätze 14 Technische Einsätze 30 Brandsicherheitswachen 21 Umgerissene Bäume auf Straßen und Wanderwegen sorgten für zahlreiche Einsätze zwischen Hungerburg und Seegrube. Unser Verbindungsmann Manfred Leiter führte daher einen Schulungstag zum Gefah- renschwerpunkt Holzeinsatz durch- herzlichen Dank! ENDE FEUERWEHR INNSBRUCK 41 FEUERWEH? Abschleppzone ANFANG Investitionen Kindernachmittag Einsatz Sturmschäden Übung Seegrube Verkehrschaos 42 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWACH VEREINSHAUS FEUERWEHR IGLS FREIWILLIGE FEUERWEHR IGLS KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführerin SCHUTZBEREICH HBI Gerhard Mayregger OBI Ing. Christian Hippmann HV Eur.-Ing. Helmut Ebner V Michaela Wegscheider Igls FAHRZEUGE KDO, TOYOTA Landcruiser, Bj. 2007 KLF-A, IVECO, Bj. 1999 RF, MAN, Bj. 2015 TLF-A 3000, SCANIA, Bj. 2006 Aktive MANNSCHAFT Reserve Ehrenmitglieder Jugend 44 4516 FREIWILLIGE FEUERWEHR m Jahr 2017 kann die Einheit Igls auf ein unfall- folgender EINSATZZAHLEN 2017 Brandeinsätze Technische Einsätze Brandsicherheitswachen 7 19 5 blicken. Bei den 29 Proben sind im Durchschnitt 16 Mann anwesend gewesen. Der dabei aufgewendete Stundeneinsatz betrug 752 Stunden. Fehlausrückungen 13 Mit Stolz ist die Anzahl der Tätigkeiten unserer Feu- erwehrjugend zu erwähnen. Insgesamt wurden 30 Tätigkeiten mit einem Gesamtstundenaufwand von 299 Stunden abgehalten. Die Jugend erwarb beim Wissenstest 2017, 1 goldenes sowie 3 silberne Abzeichen. Im letzten Jahr mussten wir 39 Einsätze verbu- chen. Darunter fallen 2 Brandeinsätze, 5 Brandsi- cherheitswachen, 19 Technische Einsätze, sowie 13 Fehlausrückungen. Weiters freuen wir uns sehr über unsere 4 Neuzugänge. Im heurigen Jahr blicken wir auf die Aktivitäten unse- rer Einheit zurück: UERWEHR IGLS FEUERWEHR INNSBRUCK 43 Tag der Offenen Tür Es konnte der Fuhrpark unserer Einheit besichtigt werden. Die Schauübung unserer Bewerbsgruppe kam bei unseren Besuchern gut an. Das Kasperle- theater punktete bei den Jüngsten und unsere ab- schließenden Blaulicht Fahrten wurden zahlreich in Anspruch genommen. Die Verköstigung durch die hauseigene Kantine sowie der musikalische Rahmen gaben unserem Fest den letzten Schliff. Ausflug Nach dem gemütlichen Zusammentreffen in der Wache ging es per Bus in Richtung Werfen Salzburg. Dort angekommen fuhren wir mit der Seilbahn zum Ödlhaus auf, wo wir gemeinsam zu Mittag aẞen. Trotz der schlechten Wetterbedingungen besichtigten wir 54 Patscheroleh gestärkt und guter Dinge die Höhlen der Eisriesen- welt. In der Burg Hohenwerfen genossen wir abends ein siebengängiges Rittermahl. Am nächsten Tag betrachteten wir im Schloss Hell- brunn die Wasserspiele. Nach Kaffee und Kuchen ging es wieder Richtung Heimat. Unseren Ausflug ließen wir beim Bucherwirt in Buch bei Jenbach mit einem Abendessen gemütlich ausklingen. Auch dieses Jahr war es wieder ein wirklich gut orga- nisierter Ausflug in angenehmster Gesellschaft, bei dem sich Jung und Alt bestens aufgehoben fühlten. Jugendausflug Unser Jugendausflug führte uns zum Heliport Wucher in Ludesch. Nach dem gemeinsamem Frühstück in unserer Wache starteten wir mit den 11 Jugendlichen Gemeinschaftsübung nach Vorarlberg. Bei der Ankunft am Heliport nützten wir eine Schönwetterphase für die Rundflüge. Im Anschluss wurden wir mit einem Video über das Arbeitsspektrum der Firma Wucher Helicopter infor- miert. In der Folge durften wir Backstage die ein- zelnen Helis in den Hangars besichtigen und einige Details über sie in Erfahrung bringen. Bei der Jau- se wurde noch die eine oder andere Frage geklärt. Nach der Rückfahrt bildete ein gemeinsames Abend- essen im Tenniscafe in Igls den Abschluss des heuri- gen Ausfluges! Wir bedanken uns beim Kommando für die Finanzierung, unserem Kassier Helmut Ebner für die Organisation, den Begleitpersonen und Fah- rern sowie bei der Firma Wucher Helicopter für den erlebnisreichen Tag! Gemeinschaftsübung Am 20. Mai lud die Feuerwehr Igls und das Öster- reichische Rote Kreuz Innsbruck zu einem Übungstag in Igls. Die Feuerwehren Aldrans, Amras und Igls stellten sich gemeinsam mit der Rettung Innsbruck verschiedensten Aufgaben: ein Brandgeschehen im Witsch- Haus, ein Verkehrsunfall am Bobbahn- gelände und eine Schachtbergung beim Ramsbach mussten gelöst werden. Realistisch geschminkte Verletzte forderten die Teilnehmer mit ihren schau- spielerischen Fähigkeiten. Die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst wurde ver- tieft und gestärkt. 44 FEUERWEHR INNSBRUCK ERWEHR DER STADT INNSBRUCK Freiwillige Einheit Mühlau 02 01 03 Freiwillige Einheit Mühlau 02 03 FEUERWEHR FEUERWEHR INNSBRUCK 45 SCANIA FEUERWEHR FEUERWEHR FEUERWEHR FEUERWEHR FEUERWEHR FREIWILLIGE FEUERWEHR MÜHLAU KOMMANDO Kommandant OBR Albert Pfeifhofer Stellvertreter OBI Klaus Weingartner Kassier Schriftführer HV Bernhard Gstir HV Mia Lawton. SCHUTZBEREICH Mühlau, Saggen und Innere Stadt FAHRZEUGE RLFA 2000, SCANIA, Bj, 2003 KLFA, MERCEDES Sprinter, Bj. 2005 MTF1, MERCEDES Vito, Bj. 2009 MTF2, HONDA CR-V, Bj. 2012 LAST, RENAULT, Bj. 2012 MANNSCHAFT Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend 48 18 883 2 12 EINSATZZAHLEN 2017 Brandeinsätze Technische Einsätze Brandsicherheitswache 31 38 5 Fehlausrückungen 14 FEUERWEHR 017 war für die Freiwillige Feuerwehr Mühlau 2 ein Jahr in dem das Einsatzgeschehen nicht viel Nenneswertes aufweist außergewöhnlich vor allem, dass im Schutzbereich Mühlau, Saggen und Innere Stadt für unsere Einheit nicht ein einziger Unwettereinsatz zu bewältigen war. Dies wird wohl eine Ausnahme bleiben. Auffällig schien ebenso eine vermehrte Anzahl an Ölspureinsätzen. Neben meh- reren kleineren Ereignissen stachen zwei größere Ölspureinsätze hervor: Am Sonntagmorgen des 09. Juli 2017 musste eine ausgedehnte Ölspur in der Innenstadt, welche sich weitläufig im Bereich Congress, Altstadt, Maria-Theresien-Straße, Muse- umstraße erstreckte, mit reichlich Ölbindemittel ge- LENNER PLAY Streugerät am LAST im Einsatz am 09.07.2017 in der Innenstadt bunden werden. Als besonders hilfreich zeigte sich nicht nur bei diesem Einsatz das Streugerät am LAST sowie der neue,,Rollcontainer Ölspur", bestückt mit Schanzwerkzeug, Straßenbesen, Streuwagen, Ölbin- demittel. Das erfolgreiche Logistik-Konzept mit den Rollcontainern am LAST konnte auch heuer wieder weiter verbessert werden. Zu den bestehen- den durften wir im Jahr 2017 die uns neu zugeteilten Rollcontainer Ölspur", „Tragkraftspritze", „Feuerlö- scher" und Höhenrettung" in den Einsatz stellen. Insgesamt stehen in der Wache Mühlau aktuell 14 Rollcontainer mit Spezialgerät zur Verfügung. Liste mit allen Rollcontainern (Stand 2017) - Ölspur - Bohrgerät -Schmutzwasserpumpen - Holzgreifer -Technische Ortung - Tragkraftspritze -Grindex Pumpe -Waldbrand - Wassersauger -Übungsvorbereitung - Motorsägen/Spillwinde - Transportwagen - Feuerlöscher Höhenrettung Die bisher größte gemeinsame Einsatzübung der Höhenrettung Feuerwehr Innsbruck, bestehend aus Kameraden der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau, fand am 24. Juni 2017 in Mühlau statt. Übungsan- nahme war eine abgestürzte Arbeiterin im Bereich des Glockenstuhls der Pfarrkirche Mühlau. Die Be- teiligten konnten ihr in vielen Ausbildungsstunden erlerntes Wissen und Können unter Beweis stellen. Bereits 2015 startete das Gemeinschaftsprojekt „Hö- henrettung" und heute dürfen wir auf einsatzberei- te, gut ausgebildete Kameraden und professionelle Ausrüstung stolz sein. FEUERWEHR Einsatz Olspur auf der A12 zwischen Hall und Völs am 26.07.2017. Ausbringen von Ölbindemittel mit Streugerät am LAST. Foto: zeitungsfoto.at Das erfolgreiche Logistik-Konzept mit den Rollcontainern am LAST Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (r.) begutachtete mit Kommandant Albert Pfeifhofer, IIG-Techniker Michael Pinzger und HIG-Geschäftsführer Franz Danler (v.l.) die neue Schutzmauer hinter dem Feuerwehrgebäude in Mühlau. Foto: Stadt Innsbruck/Saku Auch in der Feuerwache selbst gibt es posi- lager und Aufenthaltsraum für die Feuerwehrjugend tive Veränderungen: dienen wird. Die Abrissarbeiten wurden in Eigenre- gie durchgeführt. Beim letzten großen Hochwasserereignis 2005 war auch die Wache Mühlau durch Überflutungen und den daraus folgenden Schäden am Gebäude be- troffen. Seit dem Frühjahr 2017 ist unsere Wache durch eine neu errichtete Verbauung vor dem Inn besser geschützt. Bauherr des ab Herbst 2016 ge- planten und umgesetzten Projekts war die IIG. Am 28.06.2017 wurde die neu errichtete schützende Betonmauer von Vizebürgermeister Christoph Kauf- mann gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), Dr. Franz Danler sowie IIG-Techniker Michael Pinzger und Kommandant OBR Albert Pfeifhofer, besichtigt. Im Obergeschoß des Bestandsgebäudes werden derzeit weitere bauliche Maßnahmen vorgenom- men. Die Freiwillige Feuerwehr Mühlau erhält da- durch ein neues Damen-WC mit Duschmöglichkeit, sowie einen neuen Raum, welcher als Bekleidungs- Im Laufe des Jahres 2018 sollen die Arbeiten abge- schlossen sein und die neuen Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. P Am 26.10.2017 verbringen einige Kameraden der FF Mühlau den Feiertag mit Abrissarbeiten im Obergeschoß. Übung der Höhenrettung am 24.06.2017, Pfarrkirche Mühlau 46 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 47 Brand Dörr Wohnungsbrand An-der-Lan-Straße FEUERWACHE NEU-ARZL R WEHR AUS FAHRT FEUER WEHR FF NEU-APZL AUS FAHRT FREIWILLIGE FEUERWEHR NEU-ARZL KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer SCHUTZBEREICH OBI Rene Wex BI Christian Winkler OV Martin Appler OV Richard Reitmeir Stadtteil Neu-Arzl, Olympisches Dorf I u. Il FAHRZEUGE TLFH 3000/500, MAN, Bj. 1997 DLK 23/12, MAN, Bj. 1994 KLF, IVECO, Bj. 2005 MTF, Ford Transit Custom, Bj. 2015 MANNSCHAFT 45 16 5635 Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend EINSATZZAHLEN 2017 Einsätze Übungen 26 83 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 357 585 as Jahr 2017 begann nicht nur für die FF-Neu DArzt mit einer traurigen Nachricht, sondern der ganze Bezirk war tief betroffen. Am 05.01.2017 verstarb unser langjähriger Kommandant Kurt Schmarl. Kurt trat im Jahr 1951 in die FF - Neu Arzl ein und zeichnete sich vor allem durch seine gelebte Kame- radschaft und Hilfsbereitschaft aus. 30 Jahre lang führte er die Einheit als Kommandant, bevor er die Funktion des BezirksfeuerwehrkommandantStv. übernahm. Vielfältig war sein Wirken im Feuerwehr- wesen der Stadt Innsbruck und darüber hinaus, was ihm größte Beliebtheit einbrachte und mit zahlrei- chen Auszeichnungen und Ehrungen bedankt wurde. Aber nicht nur unseren Kurt mussten wir zu Grabe tragen, nein am 12.12.2017 verstarb unser Kamerad Günther Möitner sen., welcher über 20 Jahre in un- serer Einheit tätig war und seine Spuren hinterließ. Einsatzmäßig verlief das Jahr 2017 für unsere Einheit eher ruhig, da unser Stadtteil weitgehend von Un- wettern verschont blieb. Die Einheit wurde lediglich zu 26 Einsätzen alarmiert. Der spektakulärste Einsatz war wohl ein Brand in der DÖRR-Fabrik im Juni. Hier kam es Bereich der Bitumenabfüllanlage zu einem größe- ren Brandereignis, wodurch in den folgenden drei Nächten eine Brandwache mit regelmäßiger Tempe- raturmessung erforderlich war. BFKDT-Stv. a. D. und Ehrenmitglied Schmarl Kurt Die weiteren Einsätze des Jahres waren diverse klei- nere technische Einsätze nach Wasser.- und Sturm- schäden. Das Einsatzjahr endet für uns am Vormittag des Heiligen Abend mit einem Wohnungsbrand im 5. Stock eines Hochhauses in der An der Lan Straße, bei welchem eine Bewohnerin mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in die Klinik Innsbruck eingeliefert werden musste. Auf dem Personalsektor können wir 2 neue Mit- glieder in der Einsatzmannschaft begrüßen. Erfolg- reich abgeschlossen haben die Grundausbildung alle 6 Mitglieder, welche im Herbst 2016 eingetreten wa- ren, wodurch sie nun vollwertig in der Einsatzmann- schaft verwendet werden können. Im Bereich unseres Fuhrparkes fiel eine größere Reparatur an der Drehleiter an, welche eine Überstellung zum Hersteller nach Karlsruhe notwen- dig machte. Inzwischen,,läuft die Leiter wieder rund" und steht wieder im Einsatzdienst. Höhepunkt des heurigen Jahres war wohl die Durchführung der Ersten Innsbrucker Feuer- wehrchallenge im Juni. Trotz diverser Schwierig- keiten kam dieses Event sowohl bei den Teilnehmern, als auch bei den Besuchern sehr gut an und begeis- terte Jung und Alt. Zusammengefasst war es ein,,ruhiges" Feuer- wehrjahr in Neu Arzl, mit einigen Herausforde- rungen, welche alle gemeistert wurden. Somit starten wir in das Jahr 2018, um rund um die Uhr für die Be- völkerung in unserer Stadt zur Verfügung zu stehen. Innsbrucker Feuerwehrchallenge OFF Meu Arz HER LOME Wohnungsbrand An-der-Lan-Straße Innsbrucker Feuerwehrchallenge 48 FEUERWEHR INNSBRUCK FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier HBI PLANK Helmut BI STAUDER Matthias Schriftführer HV WINDBICHLER Martin HV RAINALTER Martini FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU SCHUTZBEREICH Reichenau, Pradl, Teile des Pradler Saggen, Teile der Rossau, Bahnhof Innsbruck FAHRZEUGE TLFH 2000, Scania, Bj. 2003 KLF, Mercedes, Bj. 2006 LAST, Ford, Bj. 2009 TF, Mercedes, Bj. 2010 Bott Zur E FEUERWEHR FEUERWEHR FEUERWEHR FE FEUERWEH gen mit anderen Einheiten aus Innsbruck wurden durchgeführt. Auch wurden wir von der FF Mühlau zur Abhaltung einer Schulung über die Grundlagen im Gefahrguteinsatz und Vorstellung unseres GGF ein- geladen. Insgesamt leisteten die Kameraden/Innen knapp 6900 freiwillige Stunden im Jahr 2017. Die Jugendfeuerwehr war ebenfalls sehr aktiv im Jahr 2017. Neben dem Ablegen der Abzeichen im Wissenstest trafen sich die Jugendlichen jeden Mon- tag zu den Übungsabenden. Dort wurden ihnen die Grundlagen der Feuerwehr nähergebracht und auch in praktischen Übungen umgesetzt. Ein Dank an die Jugendlichen und an die Jugendbetreuer. Durch die Arbeit der Jugendbetreuer konnte auch heuer wieder ein Jungendfeuerwehrmitglied in die aktive Einsatz- mannschaft überstellt werden. EUERWEH REICHEN GGF, Mercedes, Bj. 2011 Großpumpenhänger, 6000 L, Bj. 2007 Leichter Anhänger, Bj. 2005 MANNSCHAFT Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend EINSATZZAHLEN 2017 Brandeinsätze Technische Einsätze Brandsicherheitswachen 47 6 5 5 30 953 Im Jahr 2017 wurde die Einheit zu 9 Brandeinsät- zen, 30 technischen Einsätzen und zu 3 Brandsi- cherheitswachen alarmiert. Begonnen hat das Jahr im Jänner leider mit einem tragischen Wohnungsbrand bei dem schlussendlich 2 Personen verstorben sind. Am 16.05.2017 wurden wir zu einem Großeinsatz auf der A13 im Gemeindegebiet von Matrei alar- miert, wo ein mit Gefahrgut beladener LKW in Brand geraten war. Unsere Aufgabe bestand darin, die De- kontaminationsstraße aufzubauen und Abdichtmaẞ- nahmen vorzunehmen. Unter den Brandeinsätzen galt es im Jahr 2017 die Berufsfeuerwehr auch noch bei 2 weiteren Wohnungsbränden, einem Fuhrpark der FF-Reichenau Kellerbrand, einem Tiefgaragenbrand, einem Brand auf einer Mülldeponie und beim Wald- brand durch das Besetzen der Fliege zu unterstützen. Unter den technischen Einsätzen waren Treibstoffaus- tritte, Wasserschäden und Sturmschäden abzuar- beiten. Auch an dem besagten „Föhnwochenende" im Dezember galt es mehrere technische Einsätze zu bewältigen. Durch zahlreiche Übungen, Schulungen und Besuchen von Kursen an der LFS wurden die Kameraden/Innen weiter ausgebildet, wobei 3 Ka- meraden/Innen die Grundausbildung abschließen konnten. Auch mehrere Gemeinschaftsübun- CANIA WEHR A DUSCHZELT A FEUERWEHR INNSBRUCK 49 Gefahrguteinsatz A13 Gemeinschaftsübung mit der FF Mühlau Jugendfeuerwehr Wissenstest in Rinn Jugendfeuerwehr Löschtrainerschulung 50 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR TLFH 1000 FEUERWEHR FREIWILLIGE FEUERWEHR VILL KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier OBI Franz Rofner BI Andreas Schmid BV Martin Weber OV Martin Rofner Schriftführer SCHUTZBEREICH Vill, Ahrental, bis Sillkraftwerk, bis Gemeindegrenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters FAHRZEUGE KLFA, Mercedes Sprinter/Lohr, Bj. 2001 MTF, Mazda Tribute, Bj. 2001 TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenbauer, Bj. 1991 MANNSCHAFT Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend EINSATZZAHLEN 2017 31 12 1 0 Brandeinsätze Technische Einsätze 916 21 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 5 1542 IBK FEUERWEK VILL FEUERWEHR INNSBRUCK 51 Am 29.3.2017 um 14.37 Uhr wurde die Feuerwehr Vill gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr zum einem Waldbrand unterhalb der BBT-Baustelle im Ahrental alarmiert. Ausgelöst wurde dieser Brand wahrscheinlich durch Funkenflug des Zugs.Es wurden mehrere Löschleitungen zum Brandherd gelegt und der Hubschrauber unterstützte die Feuerwehren mit dem Löschbehälter von der Luft aus. Am 26.4.2017 um 17.50 Uhr wurde die Feuerwehr Vill und die Berufsfeuerwehr gemeinsam zu einem Brandmeldealarm ins Ahrental alarmiert. Dort angekommen zeigte die Lage, dass ein Eisencontainer, beladen mit Eisenabfällen zu brennen begonnen hatte. Ein Atemschutztrupp der FF Vill sowie der BF nahm jeweils ein Schaumrohr vor und löschte den Brand. Auch 2017 wurde von den Mitgliedern der FF Vill wieder das Friedenslicht am 23. Dezember geholt und der Viller Bevölkerung vor der Feuerwache zur Abholung bereitgestellt und auch von Haus zu Haus ausgeteilt. 1 technische Einsätze bzw. Kleineinsät- 2ze und 19 Brandeinsätze bzw. Brandmel- dealarme waren 2017 für die Freiwillige Feuerwehr Vill abzuarbeiten. Insgesamt wurden dafür von den Kameraden viele Stunden für die Allgemeinheit und zum Wohle der Stadt Innsbruck aufgebracht. Die technischen Ein- sätze reichten von der Aufarbeitung umgestürzter Bäume bis zu einem Waldbrand im Bereich BBT der gemeinsam mit der BF Innsbruck bekämpft wurde. Bei den Brandeinsätzen wurden wir einige Male zu Brandmeldealarmen in die Abfallbehandlunganla- ge Ahrental sowie in das Fortbildungsheim am Grill- hof gerufen. Meist war ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr notwendig. Im Berichtsjahr wurden 14 Gruppenübungen und 8 Schulungen von der Einheit abgehalten, die durchschnittlich von 14 Mann besucht wurden. Diverse Schulungen und Spezialisierungen einiger Feuerwehrkameraden an der Landesfeuer- wehrschule sowie bei der Berufsfeuerwehr runde- ten das Bild ab. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an unsere Nachbareinheit Igls, die unsere Feuer- wehrjugend ausbildet. Bei der Heiẞausbildung im Brandhaus an der LFS konnte wiederum jeweils ein Atemschutz- trupp seine Fähigkeiten im Bereich der Ersten Hilfe, Personenrettung und Innenangriff unter Beweis stellen. Ein besonderer Dank an die Kameraden der Berufsfeuerwehr, die unseren 6 Atemschutzträgern wertvolle Tipps und Tricks aus der Praxis mitgaben. Zahlreiche Feierlichkeiten zu runden Ge- burtstagen von Feuerwehrkameraden sowie ein Grill-Nachmittag für alle Kameraden mit Frauen und Besuche zu Veranstaltungen der Nachbareinheiten waren wiederum die gesellschaftlichen Höhepunkte. FEUER EINSATZLENE FEUERWEHR RRUCK Am 19.7.2017 um 18:30 Uhr fand am Fortbildungsheim am Grillhof in Vill eine Evakuierungsübung statt. Angenommen wurde ein Zimmerbrand im 1. OG im Haupthaus. Jeweils ein Atemschutztrupp der FF Vill sowie der BF ging über das Stiegenhaus zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Von der auch teilnehmenden FF Igls wurde eine Reserveatemschutztrupp gestellt und die Brandbekämpfung von der Außenseite des Gebäudes übernommen. Die evakuierten Menschen wurden auf dem Sammelplatz von der FF Vill auf Vollzähligkeit überprüft und betreut. Auch 1-mal jährlich werden von der FF Vill auch gewisse Saugstellen für die Tragkraftspritze beübt. Hier zum Beispiel bei einem landwirtschaftlichen Betrieb in Vill bei dem ein großer Regenwasserbehälter als Wasserentnahmestelle für die Feuerwehr benutzt werden kann. 52 FEUERWEHR INNSBRUCK E FEUERWEHR KRF-B 122 FEUERWEHR FREIWILLIGE FEUERWEHR WILTEN KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer HBI ÖKR Peter Pfeifer OBI Prader Harald Jun. HV Gerhard Achammer HV Gerhard Schild Wilten SCHUTZBEREICH FAHRZEUGE WAF-A, MB Vito, Bj. 2011 KLF-A, MB Sprinter, Bj. 2002 KRF-B, MB 508,Bj. 1986 TLFH-3000/600, Scania DC 1109, Bj. 2006 A-Boot, V-Gleiter, Bj. 1999 MANNSCHAFT Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend 53 16 5 4 EINSATZZAHLEN 2017 Einsätze 28 Übungen 37 FEUERNE WAF-A Übung im Bergiseltunnel D ie Feuerwehr Wilten hatte auch im Jahr 2017 zahlreiche kleinere und auch größere Einsätze zu bewältigen. Der Waldbrand am Hechenberg be- schäftigte uns über mehrere Tage, und stellte große Anforderungen an die Ausrüstung, aber auch an die Mannschaft der Feuerwehr Wilten. Darüberhinaus galt es zahlreiche Brandeinsätze und technische Hil- feleistungen abzuarbeiten. Im Jahr 2017 gab es gleich drei wichtige Übungen, bei denen mehrere Einheiten zum Einsatz kamen: Übung im Bergiseltunnel Am 18.11.2017 absolvierten wir eine Übung im Bergiseltunnel gemeinsam mit der Berufsfeuer- wehr Innsbruck und der der FF Amras. Neben den Einheiten der Feuerwehr waren auch die Polizei, die ASFINAG sowie das Rote Kreuz Innsbruck mit dabei. Das Übungsziel war ein Verkehrsunfall nach einer Kollision im Tunnel mit mehreren eingeschlossenen Personen. Nach der richtigen Absicherung der ver- unfallten Fahrzeuge und der Eigensicherung unserer Mitglieder war es unsere Aufgabe die verunfallten Personen möglichst schonend zu bergen. Gemeinschaftsübung mit der FF Hötting im Gasthaus Bierstind! FEUERWEHR INNSBRUCK 53 rosent Blaulichttag der FF Wilten Gemeinschaftsübung mit der FF Hötting im Gasthaus Bierstindl Der Alarm wurde durch die Brandmeldeanlage aus- gelöst. Die Feuerwehr Wilten rückte mit 3 Löschgrup- pen aus. Aufgrund des benötigten Hub-Rettungsge- rätes wurde auch die Freiwillige Feuerwehr Hötting alarmiert, welche nicht nur mit der Drehleiter, son- dern auch mit einer Löschgruppe zur Unterstützung bei der Brandbekämpfung mitwirkte. Für die Feuerwehren war die Beübung dieses wichtigen traditionellen Objektes eine überaus loh- nenswerte Aufgabe.Aber auch die Betreiber des Kulturgasthauses Bierstindl zeigten sich von der Notwendigkeit dieser Übung sehr überzeugt und bedankten sich im Anschluss bei den Beteiligten mit einer Weißwurst und einem dem Namen des Objek- tes entspechenden Getränks. Jugendübung mit 24h Übungstag Vom 25.-26. Juni veranstaltete die Feuerwehr Wilten und die Feuerwehr Völs gemeinsam mit den Feuer- wehren von Arzl und Neu-Arzl einen 24h Übungstag für die Jugendfeuerwehr im Einsatzgebiet von Wilten und Völs. Bei den „Einsätzen", die abgearbeitet werden muss- ten, standen ein Brand im Freien, eine eingeklemmte Person, eine Personenbergung vom Dach mittels Drehleiter und ein Brandmeldealarm am Gelände der Firma M-Preis auf dem Programm. Am Nachmittag fanden dann noch zwei Zugsübungen statt. Eine davon war ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person und die andere ein Gebäude- brand mit eingeschlossenen Personen. Das Highlight war jedoch die letzte Übung. Annahme der Übung war ein Fahrzeugbrand, der von allen mit- tels Mittelschaum gelöscht werden musste. Nachdem alle Fahrzeuge wieder vollständig aufge- rüstet und die Wache gesäubert waren, gab es noch eine kurze Abschlussbesprechung. Blaulichttag der FF Wilten Bei idealem Herbstwetter begann am 30.09.2017 um 14.00 Uhr der Blaulichttag unserer Einheit. Hier konnten die Besucher unter anderem Fahrzeuge und Ausrüstungen der Polizei, der MÜG (Mobile Über- wachungsgruppe), dem Roten Kreuz Innsbruck, der Flughafenfeuerwehr, der Justizwache, der Berufsfeu- erwehr Innsbruck, des Oldtimer Clubs, sowie die Ein- heiten FF Neu Arzl und FF Reichenau genauer unter die Lupe nehmen. Neben diesen Attraktionen hatten die Kinder auch die Möglichkeit einen Fahrsimulator des ARBÖ zu tes- ten. Auch Kinderschminken, eine Hüpfburg und eine Bastelecke durften dabei nicht fehlen. Eines der Highlights an diesem Nachmittag war sicherlich die Schauübung der Jugendfeuerwehr. Unsere Jugendfeuerwehrmitglieder zeigten gemein- sam mit den Jugendgruppen der FF Arzl und der FF Mühlau ihr Können. Das abendliche Oktobrfest rundete den Blaulichttag ab, bei dem wir der Be- völkerung unseres Stadtteils einen eindrucksvollen Einblick in unsere Arbeit geben konnten. Brand Hechenberg Heinz Baumann TLFA Jugendübung mit 24h Übungstag Wasserschaden Klinik 54 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR FEUERWEHR INNSBRUCK 55 Übung Flugnotfall Übung Atrappe BETRIEBSFEUERWEHR FLUGHAFEN INNSBRUCK KOMMANDO Kommandant OBI Thomas Reiner BI Peter Norz Stellvertreter SCHUTZBEREICH Flughafen Innsbruck FAHRZEUGE VLF, Mitsubishi L200, Bj. 2002 ELF, Mercedes Sprinter, Bj. 1999 FLF 1, Panther, Bj. 2009 FLF 2, Panther, Bj. 2017 FLF 3, ÖAF, Bj. 1994 MZF, Mercedes, Bj. 1989 RLFA 4, MAN, Bj. 2002 BOOT, AL. MRB 500S Jet Antrieb, Bj. 2010 EINSATZZAHLEN 2017 FEUERWEHR 122 AAD ATS-Übung as Jahr 2017 begann für die BTF Flughafen mit D der bereits abgeschlossenen Ausschreibung für das neue Löschfahrzeug, welches nach Ablauf aller Analysen und Fristen bei der Fa. Rosenbauer bestellt wurde. Es handelt sich dabei um ein neues Flugha- fenlöschfahrzeug der Marke Panther 6 x 6 mit 12.500 | Wasser, 1.5001 Löschschaum und 500 kg Löschpulver. Dieses Fahrzeug verfügt über einen umweltfreundlichen EURO 6 Motor und ist das erste Fahrzeug dieser modernen Ausführung und Baureihe in Europa. Team der Betriebsfeuerwehr: zwei Mann absolvierten eine flughafenspezifische Fortbildung in Teesside (GB), bei der eine Woche lang die verschiedensten Szenarien im Zuge der Flugzeugbrandbekämpfung laut Richtlinie der ICAO (Internationale Zivilluftfahrtorgani- sation) beübt wurden. Weitere 28 Mann nahmen bei der alle 2 Jahre vorgeschriebenen „,Heißausbildung" AINING CENTRE am Übungsgelände des Flughafens Wien zum Thema Brandcontainer mit Brandverlauf, Rauchgaskühlung und Flüssigbrände teil. Auch am Flughafen selbst wurden 92 Übungen zu den verschiedensten Themen laut Ausbildungsplan mit insgesamt 2165 Stunden abgearbeitet. Allein 24 davon waren Übungen mit unserem Rettungsboot, welche gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Inns- bruck am Inn abgehalten wurden. Außerdem wurde am 30. November ein großer neuer Bauabschnitt in Betrieb genommen, der für die BTF des Flughafen Innsbruck viele brand- schutztechnische Neuerungen gebracht hat. So wurde zum Beispiel erstmalig eine Sprinkleranlage in einem Gebäude am Flughafen verbaut. Einsätze Übungen 35 92 Neuer Panther ATS Übung Gebäude Übung Rettungsboot Inn Teesside 2017 Übung Bergeschere 56 FEUERWEHR INNSBRUCK DL-18 1-5211BK INNSBRUCKER FEUERWEHR OLDTIMER CLUB KOMMANDO Präsident Ehrenpräsident Kassier Schriftführer Kassenprüfer Mitglieder GERÄTEHÄUSER Feuerwache Kranebitten Singer Peter Oberhofer Franz Ing. Christian Thöni Nalter Siegfried Moritz Othmar, Thöni Oswald 25 eit 1997 macht es sich der Innsbrucker Feuer- Swehr Oldtimer Club zur Aufgabe alte und his torisch wertvolle Feuerwehrfahrzeuge zu erhalten. Besonderes Augenmerk wird natürlich auf Fahrzeuge des Bezirks Innsbruck Stadt gelegt! Leider startete das Jahr 2017 traurig. So mussten wir unser Gründungsmitglied, langjährigen Kassier und guten Freund BFKdTStv. AD Kurt Schmarl für immer verabschieden! FEUERWEHR INNSBRUCK Am 2. Mai konnten wir unseren Fuhrpark durch eine Schenkung aus Ehrwald erweitern. Von einem Hotel konnten wir einen alten P250 Pulverlösch-Anhänger übernehmen. Aber nicht nur die Autos müssen gepflegt werden, sondern auch deren Unterstand! Dank des unermüd- lichen Einsatzes einiger fleißiger Mitglieder, wurde die alte Wache Wilten auf Hochglanz geschrubbt! Der Höhepunkt unserer Ausrückungen war heuer die Teilnahme an der Einweihung des neuen Einsatzzen- trums in Kematen. In fast voller Stärke rückten wir am 1. Juni bei strahlendem Sonnenschein zum Fest aus. Mit unserer „Durst-Lösch-Anlage" am Steyrer unterstützen wir die Freiwillige Feuerwehr Kematen mit einer Pfiffbar, an der sich die Prominenz aus Nah und Fern erfrischen konnte. Gerätehaus Allerheiligen Alte Feuerwache Wilten FAHRZEUGE 1 TLF Steyrer 380, 1 DLK 18 - MB311, 2 BLFA-Puch Haflinger, 1 KLF -VW, 1 MTF - Jeep, 1 MTF Fiat Campagnola, 2 LAST - VW DOKA, 1 KDO Goggo, 3 Feuerwehranhänger Anfang März galt es mit vereinten Kräften die „Grün- anlage" rund um unsere Wache Kranebitten nach den Straßenarbeiten zur Wohnanlage und den Wild- wuchs wieder auf Vordermann zu bringen. Im Rahmen unseres Vereinsabends am 27. April tra- fen wir uns in der Neuen Wache Wilten". Kdt.Stv. OBI Harald Prader führte uns durch das Gerätehaus und informierte uns über das Aufgabengebiet,,sei- ner" Einheit. Am 30. April war wieder Saison Auftakt der Ausfahr- ten zum Oldtimertreffen nach Inzing. Bei herrlichem Wetter und schon sommerlichen Temperaturen nahm eine Abordnung mit Steyrer, Leiter, Jeep und Goggo am Oldtimer-Treffen teil. 19272 AL TRO TOT 2 ANDHA FEUERWEHR INNSBRUCK 57 Um unsere sportliche Qualität zu stärken, sind wir am 22.6.zu einer Bergtour zum Rauschbrunnen auf- gebrochen. Für Einige allerdings ziemlich anstren- gend, doch alle kamen gut an und genossen die Erholung bei einem stärkenden Getränk. Anlässlich der 120 Jahr Feier der Feuerwehr Längen- feld lud diese zu einem Oldtimertreffen. Am Sonn- tag, den 13. August konnten wir mit der Leiter, Jeep, Goggo und Doka an der gemeinsamen Ausfahrt durch Längenfeld teilnehmen. Nach vielen geselligen aber auch arbeitsreichen Veranstaltungen wurden wir am 23. September zu einem Grillabend anlässlich des heuer Runden Geburtstages"von Michael in seinen Garten einge- laden. Beate und Michael erwiesen sich als vorzügli- che Grillmeister! Böse Zungen behaupteten, dass der Whisky in den herbstlichen Sonnenstrahlen extrem schnell verdunstete! Mittlerweile ist es schon zur Tradition geworden, dass wir unsere Weihnachtsfeier im Hotel Tyrol in Pertisau bei Fam. Strauss feiern können. Roland und sein Team zauberten ein vorzügliches Weihnachtsmenü! Das Jahr 2017 ließen wir heuer bei unserem neu ge- wonnen Mitglied Johann Steixner im Hotel Charlotte bei Weißwurst und Brezen ausklingen. Nachdem wir heuer 4 neue Mitglieder begrüßen durften, würden wir uns freuen, noch weitere Mit- glieder aufnehmen zu können, die sich für Feuer- wehr-Oldtimer-Fahrzeuge begeistern. 58 FEUERWEHR INNSBRUCK www.TEXPORT.AT Unsere VIELFALT TRENDIGE FASHION IN ÜBER 130 SHOPS GENERATION dez www.dez.at LIT HAUSALARM IHANGAUSLÖSUNG DOO FEUERWEHR INNSBRUCK LST LABOR STRAUSS SICHERUNGSANLAGENBAU GMBH www.LST.AT OFFICE@LST.AT • . Brandmeldeanlagen Löschsysteme ⚫ Feuerwehr-Geräte Alarmanlagen TEXPORT PROTECTING YOU. 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Feuerwehren der Stadt Innsbruck (ausgenommen gekennzeichnete) Bildquelle Umschlag: Martin Walch, BF-Innsbruck WWW.FEUERWEHR-INNSBRUCK.AT CRUFSFEUERWEHR