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StA
Stadtarchiv
Innsbruck
P-870-2015
Stadtmagistrat Innsbruck
Bezirks-
Innsbruck-Stadt
JAHRESBERICHT 2015
ECUERWEHR INNSBRUCK.AT
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Pulsin
Ich will
bunte Shopping-
Vielfalt!
HERWEHR
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FREIWILLIGE FEUERWEHR
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PRIMUS
Der neue EMPL PRIMUS.
9019
dez
will ich.
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2015
Bibliothek
FEUERWEHR INNSBRUCK
EMPL
AUSTRIA
www.empl.at
Foto: fotowerk aichner
a
Mag. Christine Oppitz-Plörer
BÜRGERMEISTERIN DER STADT INNSBRUCK
Mut ist der vollkommene Wille, den kein
Schrecken erschüttern kann.
nsere Feuerwehrmänner und -frauen der
Berufen und auch der
Freiwilligen Feuerwehren des Bezirksverbandes
Innsbruck-Stadt beweisen bei jedem ihrer
zahlreichen Einsätze Mut, Leistungswillen und
Ehrenhaftigkeit.
Sie erleben mit den Kameradınnen gefährliche,
oft schwierige und tragische Situationen. Zum
Schutz des Lebens und des Hab und Guts ihrer
Mitmenschen gehen sie an ihre Grenzen und setzen
oft Gesundheit und Leben aufs Spiel.
Unsere Tiroler Landeshauptstadt zeichnet sich
durch ihre Lage in den Alpen als wichtiger
Verkehrsknotenpunkt, eine dynamische Entwicklung
und die wachsende Bevölkerung aus. Dies
stellt die Einsatzkräfte immer wieder vor große
Herausforderungen.
Sich in unserer Stadt rundum sicher zu fühlen, ist ein
wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität. Rund
140.000 Bewohnerinnen sowie knapp 4 Millionen
Gäste, die Innsbruck Jahr für Jahr besuchen, schätzen
unsere Stadt auch wegen der Sicherheit, die sie hier
vorfinden und auf die sie sich verlassen können.
Gewährleistet wird dies durch das organisierte
Zusammenspiel unserer hochprofessionellen und
qualifizierten Einsatzorganisationen. Die Feuerwehr
nimmt dabei eine wichtige Rolle ein und ich kann
versichern, dass sich die gesamte Stadtpolitik der
Bedeutung des Feuerwehrwesens bewusst ist.
Ich bedanke mich bei jeder und jedem Einzelnen im
Namen der Stadt Innsbruck und deren Bürgerinnen
für die geleistete Arbeit und für den Einsatz zum
Wohle unserer Stadtgemeinschaft.
Cuisine Opitz Flora
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
Christoph Kaufmann
VIZEBÜRGERMEISTER DER STADT INNSBRUCK
Täglicher Einsatz mit Blick in die Zukunft
K
napp 5.000 Mal musste die Berufsfeuerwehr
Ob zu technischen Einsätzen, Gefahrengutunfällen
oder Brandeinsätzen, die Innsbrucker Feuerwehr
ist jederzeit zur Stelle. Oftmals fordern schwierige
und manchmal auch gefährliche Situationen die
Belegschaft der Berufsfeuerwehr Innsbruck, die der
zehn Freiwilligen Feuerwehren unserer Stadt sowie
auch die der Betriebsfeuerwehr Flughafen. Wie
diese jedes Mal aufs Neue, 365 Tage im Jahr, rund
um die Uhr gemeistert werden, ist beeindruckend.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei jeder Einzelnen
bzw. jedem Einzelnen bedanken. Es gehört eine
große Portion Mut dazu, sich den Gefahren der
unterschiedlichen Einsätze zu stellen.
Damit unsere Stadt auch in Zukunft sicher ist, wird
schon heute viel Engagement in die Jugendarbeit
gesteckt. Die Jugendfeuerwehr Innsbruck trägt
aber nicht nur zur Sicherheit der Stadt bei, sondern
ist auch ein Ort für junge Menschen an dem sie
zusammenkommen und gemeinsame Interessen
teilen können.
Auch für die Arbeit in diesem Bereich ist es an der
Zeit Vergelt's Gott" zu sagen. Davon, dass bei den
Innsbrucker Feuerwehren mit Weitblick gearbeitet
wird, profitieren alle InnsbruckerInnen. In diesem
Sinne wünsche ich sowohl den jungen als auch den
erfahrenen Feuerwehrleuten alles Gute für das Jahr
2016!
Chris Juh Kaufmann
Unsere Leistungen können sich sehen lassen
M
ittlerweile ist es eine gute Tradition
geworden, beim Bezirks-Feuerwehrtag
einen gemeinsamen Jahresbericht aller Innsbrucker
Feuerwehren aufzulegen. Auch heuer wieder ist es
uns allen zusammen gelungen, auf eindrucksvolle
Weise zu dokumentieren, welche Leistungen hinter
dem Begriff der Feuerwehr Innsbruck" stehen.
Während die tagesaktuelle Berichterstattung
immer mehr über die Online-Medien wie unsere
Homepage und die Facebook-Seite passiert, ist es
umso unumgänglicher, mit diesem Jahresbericht ein
bleibendes und in den entsprechenden Archiven
von Stadt und Land für Generationen aufbewahrtes
Dokument zu erstellen.
Die Dokumentation unserer Leistungen hilft uns
gerade in schwierigeren Zeiten, der Öffentlichkeit, aber
auch den politischen Entscheidungsträgern immer
wieder zeigen zu können, welche Investitionen wir
brauchen und wofür wir sie verwenden. Es ist unsere
Aufgabe vorab strategisch und taktisch sinnvolle
Entscheidungen zu treffen und diese begründen zu
können.
Trotz aller anderen aktuellen Notwendigkeiten
für die Politik müssen wir darauf achten, dass wir
beim Austausch von Fahrzeugen, welche nicht mehr
einsatzfähig sind, und vor allem bei der Anschaffung
der neuen Einsatzbekleidung, der zweiten Haut des
Feuerwehrmanns", auch heuer nicht in Verzögerung
geraten. Die Zusage dafür haben wir bekommen und
aufgrund unserer bisherigen Zusammenarbeit mit den
politischen Amtsträgerinnen vertrauen wir so auch auf
die geplante Umsetzung im Laufe des Jahres.
Abschließend an dieser Stelle heuer umso größer mein
Dank an alle jene, welche diese zeitaufwendige Arbeit
der Dokumentation und Archivierung seit Jahren und
Jahrzehnten so erfolgreich unterstützen, sowie an alle
Partner und Sponsoren für die gute Zusammenarbeit.
Leringesla Walter
OBR Walter Laimgruber
BEZIRKS-FEUERWEHRKOMMANDANT
DI Alfons Gruber
LANDES-FEUERWEHRINSPEKTOR
Mehr Mut und Vertrauen!
J
eder Einzelne von uns muss momentan gegen
die Verunsicherung und Angst wegen Instabilität
und der kriegerischen Auseinandersetzungen - nur
zwei Flugstunden von uns entfernt -ankämpfen. Der
Flüchtlingsstrom, der auch unser Land zunehmend
betrifft, macht das Leid direkt erfahrbar.
Feuerwehrmitglieder haben den Ruf mit Mut an die
Bewältigung der Einsätze heranzugehen, diesen Ruf
rechtfertigen sie bei gefährlichen und belastenden
Einsätzen. Die eigene Sicherheit wird oft zurückge-
stellt, damit Betroffene die erforderliche Hilfe rasch
erhalten. Das Feuerwehrwesen in Innsbruck ist mit
der Berufsfeuerwehr, den 10 Freiwilligen Einheiten
und der Betriebsfeuerwehr am Flughafen gut aufge-
stellt. Die technische Ausstattung ist auf dem erfor-
derlichen, modernen Stand. Die Bevölkerung hat ein
hohes Vertrauen in die Feuerwehr, die Bedeutung als
starke Säule der Sicherheit und Stabilität wächst.
Trotzdem spürt man vielfach Verunsicherung, ja Resi-
gnation! Gerade in der Feuerwehr braucht es neuen
Mut und Vertrauen! Mut bei der Weiterentwicklung
der eigenen Organisation, beim Beschreiten neuer
Wege in der Ausbildung und für Ideen, die Feuer-
wehr für unsere Mitglieder und insbesondere für die
Jugend attraktiv zu halten. Mut sich den Herausforde-
rungen, wie Einsätzen in Tunnelanlagen oder durch
zunehmende Naturgefahren zu stellen. Es gilt keine
Angst zu haben, sich aber entsprechend zu wappnen
und jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen!
Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in die Fähigkei-
ten des Kollegen oder der Kollegin und in die ande-
re Einheit, die womöglich gerade zur Unterstützung
alarmiert wurde, ist unerlässlich. Vertrauen braucht
es in die Führungskräfte, deren Entscheidungen zum
Wohl der Mitglieder und der Bevölkerung sein müssen.
Auch der neue Branddirektor kann nicht alle Prob-
leme auf Knopfdruck lösen. Er braucht Zeit, unsere
Unterstützung und unser Vertrauen!
Bei allen Funktionären, Führungskräften und Mit-
gliedern der Feuerwehr Innsbruck bedanke ich mich
herzlich für ihr Engagement für die Sicherheit in der
Landeshauptstadt und für das Feuerwehrwesen ins-
gesamt. Eine gute Zukunft und vor allem unfallfreie
Einsätze und Übungen!
Allous Jub
ie Feuerwehr der Stadt Innsbruck, bestehend
Daus der Berufsfeuerade in ustrude, bestehend
willigen Einheiten, kann man ohne Übertreibung als
Erfolgsmodell bezeichnen. In beispielhafter Weise
arbeiten freiwillige und berufliche Einsatzkräfte bei
Ausbildung, Übungen und Einsätzen zusammen. Als
neu bestellter Branddirektor der Stadt Innsbruck
freut es mich, die Zukunft einer so schlagkräftigen
Einsatzorganisation mitgestalten zu dürfen. Ich sehe
meine Aufgabe vor allem darin, die gute Zusammen-
arbeit zwischen Berufsfeuerwehr und freiwilliger
Feuerwehr zu erhalten und darüber hinaus alle
Voraussetzungen für eine sichere und erfolgreiche
Einsatzabwicklung zu schaffen.
Rund um die Uhr und das ganze Jahr über stehen
die freiwilligen Feuerwehren Seite an Seite mit der
Berufsfeuerwehr im Einsatz, treffen dabei auf unter-
schiedlichste Gefahren und riskieren ihre Gesund-
heit für die Sicherheit der Bevölkerung. Ich habe gro-
Ben Respekt vor dieser Leistung und möchte mich für
den unermüdlichen Einsatz bei allen Kameradinnen
und Kameraden, egal ob hauptberuflich oder ehren-
amtlich tätig, ganz herzlich bedanken. Letztendlich
sind es immer die Menschen, die für das Gelingen
von Einsätzen verantwortlich sind.
Weiters bedanke ich mich beim Bezirkskommando,
beim Landesfeuerwehrinspektor und bei den poli-
tischen Verantwortungsträgern für die umsichtige
Führung, sowie die gute Zusammenarbeit.
Für das Jahr 2016 wünsche ich allen Feuerwehrmän-
nern und -frauen alles Gute und vor allem unfallfreie
Übungen und Einsätze.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im Sin-
ne der Sicherheit der Stadt Innsbruck.
Celmat Ugger BD Mag. (FH) Helmut Hager
BRANDDIREKTOR
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
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BEZIRKS-FEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK STADT
KOMMANDO
Branddirektor
Bezirks-Feuerwehrkommandant
BD Mag. Erwin Reichel (bis 30.9.2015)
BD Mag. (FH) Helmut Hager (seit 1.10.2015)
OBR Walter Laimgruber
Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. BR Albert Pfeifhofer
Bezirksschriftführer
Bezirkskassier
BV Mag. Markus Strobl
BV Martin Weber
HV Andreas Winterle
SACHBEARBEITER DES BFV
Feuerwehrjugend
BEAUFTRAGTE DES BFV
OBR Hans Zimmermann
Leiter der ATS-Werkstätte (BF)
Archivar
Atemschutz
Ausbildung
BR Albert Pfeifhofer
Fotodokumentation
Funk
Kassaprüfer
Lawinenzug
Kurskartensachbearbeiter
HBI Armin Praxmarer
Gerhard Eichhorn, Leiter der Funkwerkstätte (BF)
HBI Gerhard Mayregger, HBI Hannes Trenkwalder
BR Albert Pfeifhofer
BM Stefan Gutmann
Harald Tomasini, Garagenmeister (BF)
Maschinist
Strahlenschutz
BR Ing. Marcus Wimmer
AUSSCHÜSSE, SACHGEBIETE, ARBEITSGRUPPEN, FUNKTIONEN IM LFV
Landes-Feuerwehrausschuss
Fachauschuss Feuerwehrtechnik
Finanzausschuss
Schulausschuss
OBR Walter Laimgruber (BFV)
BD Mag. (FH) Helmut Hager
OBR Walter Laimgruber (BFV)
BR Ing. Marcus Wimmer (BF)
OBR Walter Laimgruber (BFV)
OBR Walter Laimgruber (BFV)
Sachgebiet Bewerbe (mit ATSLP, TLP) HBI Hannes Trenkwalder (AM)
Sachgebiet Bezirkszentralen
Sachgebiet Feuerwehrjugend
Sachgebiet Flugdienst
Sachgebiet Funk und Alarmierung
Sachgebiet Gefährliche Stoffe
Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst
Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit
Sachgebiet Strahlenschutz
Sachgebiet Chronik und Geschichte
Sachgebiet Tunnel
IG EDV/PG Feuerwehrportal
IG Uniformierung
Bewerter FLA B/S
OBI Ing. Christian Hippmann (IG)
OBR Ing. Günter Schlögl (BF)
HV Andreas Winterle (BFV)
OBI Markus Hundsbichler (AM)
HBM Gerhard Pernlochner (BF)
OBI Ing. Christian Hippmann (IG).
OBR Ing. Günter Schlögl (BF)
BR Ing. Marcus Wimmer (BF), HBI Helmut Plank (RE)
BR Albert Pfeifhofer (BFV)
BDSTV DI Martin Gegenhuber (BF)
BV Markus Strobl (BFV)
OBR Johann Zimmermann (BF)
HBI Helmut Plank (RE)
BR Ing. Marcus Wimmer (BF)
HBI Manfred Liebentritt (MÜ)
BR Ing. Andreas Friedl (BF)
BV Markus Strobl (BFV)
BR Albert Pfeifhofer (BFV)
HV Ing. Helmut Ebner (IG)
OBI Hubert Thonhauser (WI)
MAG. (FH) HELMUT HAGER
NEUER BRANDDIREKTOR
Mit 1. Oktober übernahm Mag. (FH) Helmut Hager die
Funktion des Kommandanten der Berufsfeuerwehr
und damit des Branddirektors von Innsbruck. Damit
ist der Bezirks-Ausschuss neu zusammengesetzt:
Branddirektor
BD Mag. (FH) Helmut Hager
Bezirks-Feuerwehrkommandant
OBR Walter Laimgruber
Bezirks-Feuerwehrkdtstv.
BR Albert Pfeifhofer
Bezirks-Schriftführer
BV Mag. Markus Strobl
Bezirks-Kassier
BV Martin Weber
WORKSHOP
,,BRANDSCHUTZ AKTUELL"
Am 9. Juni 2015 fand bei der Berufsfeuerwehr ein
Workshop Brandschutz Aktuell" für Bauträger, Ar-
chitekten, Planer und Techniker statt.
Schwerpunkte dabei waren die Vorstellung der
OIB-Richtlinien 2015 durch HR Arch. Dipl. Ing. Franz
Vogler sowie die Auseinandersetzung mit den Mög-
lichkeiten der Ausbildung von Rettungswegen und
der Verhinderung des vertikalen Brandüberschlages
bei Fassaden. Eingeleitet wurde die Veranstaltung
zur Sensibilisierung der Themenbereiche mit einer
Einsatzvorführung der Berufsfeuerwehr Innsbruck
am Hof der Hauptfeuerwache.
Neben dem Vorsitzenden des Sachverständigenbei-
rates für bautechnische Richtlinien im OIB Dipl. Ing.
Franz Vogler standen mit Baudirektor Dipl. Ing. Hubert
Maizner, Abteilungsleiter der Magistratsabteilung III,
Branddirektor Mag. Erwin Reichel, Berufsfeuerwehr
Innsbruck, Dipl. Ing. Hans-Peter Sailer, Stadtplanung
Innsbruck/Bauberatung-Gestaltung-Ortsbildschutz,
Baumeister Markus Schöpf, Geschäftsbereichsleiter
Technik, INNSBRUCKER IMMOBILIEN GmbH & Co,
KG, Dipl. Ing. Daniel Schaffenrath, Amtsleiterstv. der
Bau- und Feuerpolizei und Oberbrandrat Johann
Zimmermann, Leiter des Bereiches Vorbeugender
Brandschutz bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck,
externe und interne Fachleute als Referenten zur
Verfügung. Die erwartete Teilnehmerzahl zu dieser
Veranstaltung wurde erfreulicherweise übertroffen,
im Anschluss erfolgte in der Kantine der Berufsfeu-
erwehr ein reger Gedankenaustausch zwischen Be-
suchern und Referenten.
BEZIRKSAUSFLUG IM BAUCH
DES RIESEN
Der Bezirksausflug führte in die zweitgrößte Touris-
tenattraktion Österreichs zu den Swarovski Kristall-
welten nach Wattens. Ca. 40 TeilnehmerInnen ließen
sich von der Neugestaltung des „Riesen" und der
Außenanlagen überzeugen.
Nach einer kurzen Einführung in der Eingangshalle
der Kristallwelten konnte jeder selbst die verschie-
denen Kunstwerke und Themen in den einzelnen
Hallen genießen. Nach dem Besuch im Inneren
überzeugten wir uns bei Dunkelheit noch vom neu
gestalteten Außenbereich - in der mittlerweile einge-
brochenen Dunkelheit war das Schauspiel aus Licht
und Kunst noch magischer. Im Anschluss ging es zum
Reschenhof nach Hall zu einem zur Saison passen-
den zünftigen Törgellan-Abend.
GEDENKFEIER VOR DEM
STADTTURM
Vor dem altehrwürdigen Stadtturm mit der Gedenk-
tafel der Feuerwehr Innsbruck für ihre in den beiden
Weltkriegen gefallenen und vermissten Kameraden
wurde im November wieder aller verstorbener Ka-
meraden gedacht.
Fahnenabordnungen und Offiziere fast aller Inns-
brucker Feuerwehren sowie ein Teil der Dienst-
mannschaft der Berufsfeuerwehr Innsbruck waren
Bezirksausflug im Bauch des Riesen
angetreten, um in einer von der Berufsfeuerwehr-
Musikkapelle unter der Leitung von OBR Hans Zim-
mermann würdig gestalteten Andacht unserer ver-
storbenen Kameraden zu gedenken. Auch zahlreiche
Pensionisten der Berufsfeuerwehr waren wieder
anwesend.Feuerwehrkurat Prior Dr. Florian Scho-
mers OPraem erinnerte in seiner Ansprache an die
Wichtigkeit, sich mit dem Thema Tod auseinander-
zusetzen, und zelebrierte im Anschluss die Andacht.
Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, der
Ressort-zuständige Vizebürgermeister Christoph
Kaufmann, Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas
und Amtsleiter Mag. Ferdinand Neu sowie von Sei-
ten der Feuerwehr Landes-Feuerwehrkommandant
Ing. Peter Hölzl und Landes-Feuerwehrinspektor DI
Alfons Gruber würdigten durch Ihre Anwesenheit
das Gedenken und damit die Leistungen, welche die
verstorbenen Kameraden Zeit ihres Lebens erbrach-
ten. Frau Bürgermeisterin Mag.a Oppitz-Plörer be-
tonte in ihren Worten die Wichtigkeit einer solchen
Feier und zeigte sich erfreut, dass diese Gedenkfeier
mittlerweile zu einer guten Tradition geworden sei.
Zugleich zeigte sie sich stolz über den heutigen Stand
bei der Feuerwehr Innsbruck und bedankte sich als
Bürgermeisterin im Namen der Bürgerinnen und
Bürger für die Einsatzbereitschaft der Berufsfeuer-
wehr und der Freiwilligen Feuerwehren über das
ganze Jahr.
1017 151050 45
CRAVESTNINDVE
CONTIN KARADE
Gedenkfeier vor dem Stadtturm
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8
FEUERWEHR INNSBRUCK
F.F. MUHLAU
FEUERWEHR INNSBRUCK
9
INVESTITIONEN
Mobile LED-Beleuchtung
für alle Feuerwehren
Im Rahmen der Jahresabschluss-Sitzung wurden alle
Feuerwehren vom Bezirks-Feuerwehrverband mit
einer mobilen LED-Akku-Flutlichtanlage mit großer
Helligkeit bei geringem Gewicht ausgestattet.
Waren es bis vor wenigen Jahren noch die blauen
Boxen mit Auto-Batterie und einfachem 12V-Halo-
gen-Strahler, welche für eine schnelle und einfache
Beleuchtung in Räumen oder unwegsamen Gelände
bei allen Innsbrucker Feuerwehren zur Verfügung
standen, so setzt sich auch bei uns immer mehr die
vorteilhafte LED-Technik durch.
Die neu angeschafften Lampen erzeugen einen
Lichtstrom von bis zu 14000 Lumen für ca 3 Stunden
zum Ausleuchten von Einsatzstellen, bei schwäche-
rem Lichtstrom kann die LED-Leuchte fast drei Tage
verwendet werden. Und das bei kompakter Bauwei-
se mit einem Gewicht von nur 7 Kilogramm.
Weitere Ausgaben
Die Eigenanschaffung des neuen Fahrzeuges durch
die Feuerwehr Hungerburg hat der Bezirks-Feuer-
wehrverband mit einem einmaligen Beitrag aus Mit-
teln der Sondersubvention 2015 entsprechend un-
terstützt. Auch die Aktivitäten der Feuerwehrjugend,
vor allem das,,Einsatz-Wochenende" in der Wache
Wilten, konnten wieder finanziert werden.
WÖHLER
INNSBRUCK
270
Schallortung technisch angepasst
Bezirksgrundlehrgang
Der Bezirksgrundlehrgang fand im April an zwei
Samstagen mit 13 Teilnehmerinnen statt.
Bezirks-Ausbildungstag im Zentralbauhof
Am 10. Oktober wurde für die Innsbrucker Feuer-
wehren vom Bezirks-Feuerwehrverband wieder ein
gemeinsamer Ausbildungstag durchgeführt.
An folgenden fünf Stationen wurden aktuelle Kennt-
nisse weitergegeben und auch neue Gerätschaften
eingeführt und gleich geschult:
•
Innenangriff unter Atemschutz
Öffnen von Fenster und Türen
Sichern am Dach
Brandmeldealarm
Leitern (Steck- und Schiebeleitern)
Mobile LED-Beleuchtung
Schallortung technisch angepasst
Die Schallortungsgruppe (U-SAR Gruppe) der FF
Mühlau trainiert die Ortung und Rettung verschütte-
ter Personen mittels technischer Spezialausrüstung.
Mit den Schallortungsgeräten hat die Feuerwehr die
Möglichkeit, Trümmerteile nach Klopfzeichen über-
lebender Personen abzuhören, ähnlich wie ein Arzt
mit dem Stethoskop den Herzschlag seines Patienten
hört. Klopfzeichen oder ähnliche Geräusche werden
über harte Trümmerteile sehr gut übertragen.
Durch eine Drittelfinanzierung von Land Tirol, Stadt
Innsbruck und Bezirksverband konnte ein Teil der
Gerätschaften auf den neuesten Stand gebracht
werden.
AUSBILDUNG
Strahlenschutz-Leistungsabzeichen
Mehrere Kameraden der Berufsfeuerwehr stell-
ten sich im Jänner erfolgreich der Prüfung für das
Strahlenschutz-Leistungsabzeichen an der Landes-
Feuerwehrschule in Telfs. (siehe Jahresbericht der
Berufsfeuerwehr)
SDORF
TORIES
•
Q00
SEIBER
LABORA
Die Ausgezeichneten, Bewerter und Teilnehmer beim Strahlenschutz-Leistungsabzeichen
LE
FEUERW
VILL
Das Team um Bezirksausbilder BR Albert Pfeifhofer
bestand in gewohnter Weise aus Experten der Be-
rufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren,
die Versorgung übernahm wieder die Freiwillige
Feuerwehr Reichenau.
3 Tage Heiẞausbildung bei ERAH-TEC
Auch 2015 konnten wieder 15 Mitglieder der Inns-
brucker Feuerwehren bei der Heiẞausbildung bei
Er-Hatec teilnehmen. Wie schon in den vergangenen
Jahren waren die Teilnehmer von der Qualität der
Ausbildung begeistert. Die Teilnehmer kamen von
den Feuerwehren Amras, Arzl, Mühlau und der Rei-
chenau, als Beobachter war BFKDT OBR Albert Pfeif-
hofer selber auch mit dabei.
Die Kosten für die Ausbildung, Unterbringung und
Verpflegung teilen sich dabei der Bezirks-Feuerwehr-
verband, die Stadt Innsbruck und die Feuerwehren
der Teilnehmer. Bei einer solchen realitätsnahen Aus-
bildung zahlt sich jeder Euro mehrfach aus.
Tunnel-Spezialausbildung an der Internati-
onal Fire Academy in der Schweiz
Der derzeit in Bau befindliche Brenner Basistun-
nel (BBT) wird bei geplanter Fertigstellung im Jahr
2025 mit einer Gesamtlänge von 64km von Tulfes
bis Franzensfeste die längste unterirdische Eisen-
bahnverbindung der Welt sein. Dieses Meisterwerk
der Ingenieurskunst stellt aber auch die entlang der
Bahntrasse befindlichen Feuerwehren vor einige
Herausforderungen. Um für den Ernstfall gerüstet
zu sein, war es erstmals für insgesamt 25 Mann der
Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie der FF-Einheiten
Amras und Hötting als Portalfeuerwehren möglich,
eine Spezialausbildung für SSG-Träger (Sauerstoff-
schutzgerät) an der International Fire Academy in der
BERUPS
FEUERWEHR
INNBRUCK
Bezirks-Ausbildungstag im Zentralbauhof
Schweiz zu absolvieren. Ein speziell auf Innsbrucker
Feuerwehrgegebenheiten abgestimmter,,UVA-Kom-
paktkurs Straße & Bahn" verlangte den Teilnehmer
vom 23. bis 28. November einiges ab. Die Experten
der Fire Academy vermittelten neben Theorie auch
einsatzrelevante Besonderheiten von Straßentun-
nel und ähnlichen unterirdischen Verkehrsanlagen
(UVA), die Anwendung taktischer Grundsätze sowie
spezifische Techniken der Suche nach Personen und
der Brandbekämpfung. Die größte Herausforderung
bestand dabei in der Überwindung hoher Eindring-
tiefen bei UVA und dem Erkennen der damit verbun-
denen typischen Gefahren. Das Erlernte konnte in
zahlreichen Einsatzübungen im Herzstück der Feu-
erwehrschule, den zwei einzigartigen gasbefeuerten
Tunnel-Übungsanlagen in Balstahl und Lungern,
unter sehr realen Bedingungen umgesetzt werden.
Gleichzeitig bot diese Ausbildung auch die beste
3 Tage Heißausbildung bei ERAH-TEC
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
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Gelegenheit, die von der Firma BBT finanzierten
neuen Wärmebildkameras (Marke Active Photonics,
Typ Hornet micro) einem Härtetest, der schlussend-
lich zu vollsten Zufriedenheit aller ausfiel, zu unter-
ziehen. Zusätzlich mit von der Partie war auch das
LUF (Lösch-Unterstützungsfahrzeug), um diverse
LAWINENZUG DER
FEUERWEHR INNSBRUCK
Theoretische Fortbildung für den Lawinenzug
Am 8. Jänner 2015 fand eine weitere Ausbildung für
die Mitglieder des Lawinenzuges der Innsbrucker
Feuerwehren statt. Vortragender Martin Gegen-
huber besprach mit den Teilnehmern die damalige
Lawinensituation, wiederholte die Grundsätze der
Stop or Go Methode und der Tourenplanung. Wei-
ters wurden die Neuerungen auf der Homepage des
Lawinenwarndienstes erklärt und besprochen.
2
FEUERY
HOT
JL
Tunnel-Spezialausbildung an der International Fire Academy in der Schweiz
Be- und Entlüftungsvarianten zu testen. Dank der
umfangreichen Vorbereitung durch BO Ing. Andreas
Friedl und der BF-Kollegen Martin Walch und Martin
Hell in Verbindung mit der hervorragenden Ausbil-
dung sowie dem Engagement aller Teilnehmer konn-
te das Lernziel die Vorbereitung der Teilnehmer auf
K
derartige Extremeinsätze in einer anstrengenden
aber hoch interessanten Woche erreicht werden.
Diese Schulung soll in Zukunft Grundlage für alle bei
derartigen Einsätzen vorgesehenen Feuerwehrkräfte
des Bezirks sein. (HV Harald Reinthaler, FF Hötting)
BERUFS
FLUERWEHR
NNSBRUCK
EHRUNGEN
Verdienstzeichen
Mit dem Verdienstzeichen des Landes-Feuerwehr-
verbandes in Silber, Stufe III, wurde HBI ÖKR Peter
Peifer, Kommandant der Feuerwehr Wilten, am 5.
Juli 2015 für 4 Perioden als Kommandant geehrt.
Beim 52. Bezirks-Feuerwehrtag, welcher am 20. Juni
2015 im Mehrzwecksaal der Volksschule Mühlau
abgehalten und von den Kameradinnen der Feu-
erwehr Mühlau betreut wurde, konnten verdiente
Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren auf An-
trag der jeweiligen Freiwilligen Feuerwehr mit dem
Verdienstzeichen des Bezirks-Feuerwehrverbandes
ausgezeichnet werden.
FF Amras: OLM Reinhard Rott und HLM Ewald
Augsten in Silber
FF Arzl: BM Rudolf Unsinn und OBI Klaus Löffler
in Gold
Innsbruck und Kommandant der Berufsfeuerwehr..
Nur Anton Stolz und Ing. Thomas Angermair waren
länger Branddirektor als Reichel. Beim Bezirks-
Feuerwehrtag wurde Reichel seitens des Landes-
und des Bezirks-Feuerwehrverbandes großer Dank
FF Igls: LM Alfred Sagmeister und FA Dr. Ludwig ausgesprochen. Innsbruck hat mittlerweile einen
Pittl in Gold
FF Mühlau: OLM Josef Liebl in Bronze, BM Robert
Mattersdorfer in Silber
FF Reichenau: HBM Leo Gschnaller und HBM
Wolfgang Stix in Gold
Im Rahmen der feierlichen Segnung der neuen Wa-
che der Feuerwehr Wilten am 5. Juli 215 wurden zu-
dem für die Tätigkeiten im Bausschuss und als Funk-
tionär der Feuerwehr Wilten noch ausgezeichnet:
FF Wilten: HV Ing. Clemens Pezzei in Bronze, BM
Markus Rohn und BM Herbert Zavadil in Silber und
OBI Harald Prader in Gold
Für Ihre 6jährige Tätigkeit als Bezirks-Sachbearbeite-
rin für die Feuerwehrjugend und 12 Jahre als Jugend-
betreuerin wurde BM Maria Nuener, BSc, mit dem
Verdienstzeichen in Silber ausgezeichnet.
Verdienstzeichen und Ehrenmitgliedschaft
für Branddirektor Mag. Erwin Reichel
Mit Ende September beendete Mag. Erwin Reichel
nach 12 Jahren sein Amt als Branddirektor der Stadt
Bez
Feuerwehr
vergleichsweise jungen Fuhrpark, in den 12 Jahren
wurde die Hauptfeuerwache saniert, das Digital-
funksystem für die Tiroler Feuerwehr von der Berufs-
feuerwehr getestet, die Leitstelle Tirol übernahm die
tägliche Arbeit der Nachrichtenzentrale und auch die
Wache Wilten konnte gebaut werden. Als im Herzen
überzeugter Feuerwehrler übernahm er auch selbst
den 24h-Dienst als Bereitschaftsoffizier. Reichel ist
ein großer Befürworter des dualen Systems mit Be-
rufs- und Freiwilligen Feuerwehren in Innsbruck; ne-
ben seiner Berufsfeuerwehr waren Reichel - selbst
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel - so
die Freiwilligen Feuerwehren auch immer ein großes
Anliegen. Als Landes-Chemiker und Vorsitzender des
Sachgebietes Gefährliche Stoffe im LFV, als Ausbilder
bei vielen Feuerwehren in ganz Tirol und als Mitglied
im Bezirks- und Landes-Feuerwehrausschuss war
er in diesen 12 Jahren eine zentrale Figur im Tiroler
Feuerwehrwesen.
Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste
wurde Erwin Reichel von Landes-Feuerwehrkom-
D
Be
uerwerba
Innsi
BD Erwin Reichel mit der Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied
mandant LBD Ing. Peter Hölzl und Landes-Feuer-
wehrinspektor LFI DI Alfons Gruber mit dem Ver-
dienstzeichen des LFV in Silber ausgezeichnet.
Ebenfalls beim Bezirks-Feuerwehrtag wurde Erwin
Reichel aufgrund eines einstimmigen Beschlusses
des Bezirks-Ausschusses schließlich von Bezirks-Feu-
erwehrkommandant OBR Walter Laimgruber zum
Ehrenmitglied des Bezirks-Feuerwehrverbandes
ernannt. Laimgruber erwähnte dabei nicht nur die
Leistungen Reichels für die Feuerwehr Innsbruck,
sondern auch die feine und kameradschaftliche Art,
mit der Reichel mit den Mitgliedern im Bezirks-Aus-
schuss 12 Jahre zusammen gearbeitet hat. Vizebür-
germeister Christoph Kaufmann, der dankbar auf die
erfolgreichen Jahre der Zusammenarbeit mit Reichel
zurückblickte, überreichte Erwin Reichel schließlich
die Ehrenurkunde.
HBI Manfred Liebentritt ausgezeichnet
Beim Landes-Feuerwehrtag 2015 wurde HBI Manfred
Liebentritt von LFKDT LBD Ing. Peter Hölzl mit dem
Verdienstzeichen des LFV in Silber ausgezeichnet.
Neben seinem engagierten Eintreten für seine
Mühlauer Feuerwehr von 1993 - 2003 war er auch
Kommandant der Feuerwehr Mühlau - fand und
findet Manfred viel Zeit für das Tiroler Feuerwehr-
wesen.
nsbr
Verdienstzeichen
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
13
Von 1996 bis 2013 war er Sachgebietsleiter für die
Öffentlichkeitarbeit im Landesverband. Zuerst leite-
tet er die Redaktion für die Blaulicht-Mutation Tirol,
später dann hob er unter Landesfeuerwehrkomman-
dant Klaus Erler den,,Tiroler Florian" aus der Taufe.
Neben der Öffentlichkeitsarbeit ist aber auch die
Feuerwehrgeschichte zu einem seiner Steckenpferde
geworden: 2007 zum Jubiläum,,150 Jahre Feuerwehr
Innsbruck" war er zusammen mit Hans Zimmermann
der Motor hinter dem Buch „Die Feuerwehr Inns-
bruck. Geschichte, Gegenwart und Zukunft". Und für
das Jubiläum „,140 Jahre Landes-Feuerwehrverband
Tirol" organisierte er das,,Tiroler Feuerwehrbuch".
In wochenlanger Arbeit gelang es ihm damit, die Ent-
wicklung und den Ist-Stand des Tiroler Feuerwehr-
wesens zusammenzufassen.
In der „,Dorfwerkstatt Mühlau" gab es auf seine Initi-
ative hin vor wenigen Jahren eine eigene Ausstellung
über das Innsbrucker Feuerwehrsystem.
Aktuell ist Manfred Leiter des Sachgebietes „Feuer-
75. Geburtstag von Bezirks-
kassier a.D. Werner Forster
Am 7. Oktober feierte Bezirkskassier a.D. Werner Fors-
ter seinen 75er. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde
gratulierte neben dem Bezirks-Ausschuss auch Bezirks-
kommandantstv. a.D. Kurt Schmarl seinem Wegge-
fährten bei der Feuerwehr, mit dem er jahrelang auch
gemeinsam im Bezirksausschuss saß. Werner ist trotz
seiner Feuerwehrpension bei sämtlichen Veranstaltun-
gen des Bezirks-Feuerwehrverbandes gerne dabei und
steht im Hintergrund sowohl im Bezirks-Feuerwehr-
verband wie auch in seiner Einheit, der Freiwilligen
Feuerwehr Neu-Arzl, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.
Wir gratulieren Dir recht herzlich zu Deinem Geburtstag
und wünschen Dir weiterhin das Allerbeste!
TROL
HBI Manfred Liebentritt
wehrgeschichte" im Landes-Feuerwehrverband und
so weiterhin treibende Kraft, dass auch in Tirol Feu-
erwehrgeschichte in jeder Feuerwehr ihren wichti-
gen Stellenwert hat.
Ehrung für Baudirektor DI Hubert Maizner
Im Zuge des gemeinsamen Mittagessens mit der
diensthabenden Mannschaft der Berufsfeuerwehr
am Silvester-Tag wurde Baudirektor DI Hubert Maiz-
ner an seinem letzten Arbeitstag vor dem wohlver-
dienten Ruhestand vom Landes-Feuerwehrverband
für seine Verdienste geehrt. Baudirektor DI Hubert
Maizner war fast zehn Jahre lang Abteilungsleiter
der Magistratsabteilung III und somit auch direkt
für das Amt „Berufsfeuerwehr" verantwortlich. In-
direkt über das Budget dadurch natürlich auch für
die Freiwilligen Feuerwehren. Bei vielen finanziellen
und personellen Entscheidungen war Baudirektor DI
Maizner ein enger Verbündeter der Feuerwehren.
Sinnvolle und notwendige Anschaffungen konnten
so immer im jeweiligen Budget berücksichtigt wer-
den. Auf Antrag des Bezirks-Feuerwehrverbandes
wurde Baudirektor DI Hubert Maizner schließlich
von Landes-Feuerwehrkommandant Ing. Peter Hölzl
und Landes-Feuerwehrinspektor DI Alfons Gruber
die Floriani-Plakette des Landes-Feuerwehrverban-
des in Silber verliehen.
Baudirektor DI Maizner mit dem Landeskommando
EINSATZEREIGNISSE
IM ABGELAUFENEN BERICHTSJAHR
09.04.2015 Dachstuhlbrand, Grauer Stein Weg
Am 09.04.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu
einem Fahrzeugbrand gerufen. Während der An-
fahrt wurde seitens der Leitstelle Tirol eroriert, dass
bereits ein Übergriff der Flammen auf das naheste-
hende Gebäude stattgefunden hat, daher wurden
weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Beim Eintreffen
der Einsatzkräfte waren bereits zwei PKW in Vollbrand
und der Brand hatte sich auf die anliegende Fassa-
de sowie den Dachstuhl ausgebreitet. Durch einen
umfassenden Angriff mit Atemschutz unter Einsatz
mehrer Rohre, konnte ein Übergriff auf das benach-
barte Gebäude verhindert, sowie der Brand rasch ge-
löscht werden. Um sämtliche Glutnester abzulöschen
musste von den Einsatzkräften, mit Unterstützung der
Drehleitern, Dach- und Fassadenteile geöffnet wer-
den. Am Einsatzort: FF-Hötting sowie die Berufsfeu-
erwehr. Die FF-Amras übernahm die Besetzung der
Hauptfeuerwache während des Einsatzes.
30.07.2015 Brand einer Matratze
Am 30.07.2015, wurde die Berufsfeuerwehr zu
einem Brandmeldealarm in die Maria-Theresien-
Strasse gerufen. Von den Einsatzkräften konnte
eine Verrauchung und Rauchgeruch am Einsatzort
wahrgenommen werden. Nach der Lageerkun-
dung musste festgestellt werden, dass der Rauch
über ein gekipptes Fenster eindrang und somit den
Brandalarm auslöste. Im Nachbargebäude wurde
in Folge eine massive Verrauchung einer Wohnung
durch eine brennende Matratze festgestellt. Unter
Atemschutz wurde die in der Wohnung befindliche,
schlafende Person ins Freie gebracht und dem Ret-
tungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben.
Mittels Hochdruck-Strahlrohr konnte die Matratze
rasch gelöscht werden. Die Wohnung wurde an-
schließend mit einem Hochleitungslüfter belüftet.
Dieser Einsatz zeigte wieder einmal mehr, dass
Brandmelder Leben retten!
30.10.2015 Wohnungsbrand - Hochhaus
Am 30.10.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem
Brand in die Reichenauerstrasse gerufen.
Im Zuge der Erkundung wurde eine Rauchentwick-
lung im 9. OG festgestellt. Der Brand wurde unter
Atemschutz mittels C-Rohr gelöscht. In Folge wurde
die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter belüf-
tet. Glücklicherweise befanden sich keine Personen
in der Wohnung.
SCHATZ Hats
30.10.2015 Wohnungsbrand-Hochhaus
17.07.2015 Unwetter
WIRTH
ECO T
01.12.2015 LKW droht umzustürzen
Am 01.12.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einen
abgestürzten LKW nach Mutters gerufen. Beim Ein-
treffen der Einsatzkräfte wurde ein LKW vorgefun-
den der von einem Forstweg abgerutscht war und
auf den Strassenbahngleis der IVB zum Stillstand
kam. In Zusammenarbeit mit der FF-Mutters wurde
der LKW durch Verwendung von zwei Fahrzeugwin-
den geborgen und auf Strassenniveau gebracht.
17.07.2015 Unwetter
Durch das Unwetter am 17.07.2015, dass über das
gesamte Stadtgebiet zog wurde die Feuerwehr der
Stadt Innsbruck zu diversen Einsatzstellen gerufen..
Unter anderem drohte in der Kärtnerstrasse eine
Baum umzustürzen. In Zusammenarbeit mit der FF-
Reichenau konnte der Baum unter Einsatz des Kran-
fahrzeuges entfernt werden.
01.12.2015 LKW droht umzustürzen
Brand Berchtoldshof, 19.03.2015
Am 19.03.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem
Brand im Berchtoldshof gerufen. Auf Grund des
Meldungsbildes, auf Basis mehreren Anrufer, wurde
die FF-Wilten zur Besetzung der Hauptfeuerwache
alarmiert. Beim Eintreffen wurde im 1. Stock auf der
Nordseite des Gebäudes Flammen und eine starke
Rauchentwicklung festgestellt. Laut Bewohnern,
die sich vor Eintreffen selbständig retten konnten,
brannte es im Wellnessbereich. Unter Atemschutz
wurde der Brand durch die 1. Gruppe unter Ver-
wendung eines Hochdruck-Strahlrohres bekämpft.
In Folge wurde ein weiterer Trupp der FF-Hötting
zur Brandbekämpfung mittels Hochdruck-Strahlrohr
eingesetzt. Das Dach wurde in erforderlichem Aus-
maße und Rücksprache mit der Brandermittlung,
geöffnet, sodass brennende Balken und Glutnester
abgelöscht werden konnten. Ebenso wurde die De-
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14
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
15
cke im Wellnessbereich geöffnet und auf Brandaus-
breitung kontrolliert bzw. Brandstellen gelöscht. Das
Brandobjekt wurde mittels Hochleistungslüftern
rauchfrei gemacht.
Brand Sillpark, 23.09.2015
Am 23.09.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem
Brand beim Sillpark gerufen. Bereits während der
Anfahrt wurde durch die Leitstelle Tirol mitgeteilt,
dass laufend Notrufe über ein Brandgeschehen am
Dach des EKZ Sillpark eingehen.
Basierend darauf erfolgte die Nachalarmierung
der FF-Reichenau sowie FF-Mühlau an die Einsatz-
stelle und ergänzend dazu wurde die FF-Amras zur
Besetzung der Hauptfeuerwache alarmiert. Vor Ort
konnte anfänglich das Ausmaß des Brandgeschehens
nur begrenzt eingeschätzt werden, daher wurde die
Sicherheitsdienst mit der Evakuierung des Einkaufs-
zentrums beauftragt. Zeitgleich wurde die 2. Gruppe
in das Einkaufzentrum beordert, um das Ausmaß
des Brandgeschehens festzustellen. Über die Hub-
rettungsbühne wurde die 1. Gruppe aufs Dach ge-
bracht und begann mit den Löschmaßnahmen unter
Verwendung eines C-Rohres. Aus bisher unbekannter
Ursache war die Rohrführung sowie die Ummante-
lung eines über das Dach gezogenen Abgasrohres
eines Dieselaggregates in Brand geraten. Seitens der
FF-Mühlau und der 2. Gruppe wurde der Brand vom
2. Stock aus, unter Einsatz von Atemschutz sowie mit-
tels D-Rohr unter Verwendung eines Wandhydranten
bekämpft. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle
gebracht werden, da sich die Brandausbreitung auf
den unmittelbaren anliegenden Dachbereich be-
schränkte. Der gesamte Bereich der Rohrführung
wurde in Folge auf eine mögliche Brandausbreitung
kontrolliert. Die FF-Reichenau wurde vor Ort in Be-
reitschaft gehalten. Die Evakuierung konnte kurze Zeit
später wieder aufgehoben werden weder durch
den Brand noch durch die Evakuierung kam es zu
einem Personenschaden.
Wasserschaden Universität Chemie Neu-
bau, 03.10.2015
Am 03.10.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem
Wasserschaden an die Universität gerufen. Durch
eine gebrochen Armatur in einem Labor im 3. Ober-
geschoss war es zu einem großflächigen Wasseraus-
tritt, der sich bis ins Erdgeschoss erstreckte, gekom-
men. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits die
Wasserzufuhr vom technischen Dienst der Universität
unterbrochen und der betroffene Bereich stromlos
geschalten worden. Unter Einsatz von fünf Wasser-
sauger wurde begonnen das ausgetretene Wasser
aufzunehmen. Priorität wurde auf jene Räumlich-
keiten gelegt, die von Mitarbeitern des Institutes als
besonders schützenswert eingestuft wurden. Ebenso
wurde die FF-Wilten an die Einsatzstelle nachalar-
miert. Diese unterstützte mit weiteren drei Wasser-
saugern. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr
der Stadt Innsbruck konnten sehr teure Gerätschaften
vor dem ausgetretenen Wasser geschützt werden.
Brand Restaurant Wood&Fire Univeristäts-
straße, 09.10.2015
Am 09.10.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem
Brand in einem Restaurant in der Universitätsstraße
gerufen. Im Restaurant war im Bereich der Grillsta-
tion bzw. der darüber befindlichen Abzugsanlage
ein Brand ausgebrochen. Auf Basis der Meldung,
dass der Küchenbereich bereits in Vollbrand stand
wurde das ebenfalls dort befindliche Hotel evakuiert
sowie weitere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr
Brand Berchtoldshof, 19.03.2015
als auch die FF-Mühlau an die Einsatzstelle nacha-
larmiert. Die FF-Hötting wurde zur Besetzung der
Hauptfeuerwache alarmiert. Beim Eintreffen der
Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung
in der Universitätsstraße festgestellt werden. Eben-
so waren bereits sämtliche Gäste des Restaurants
als auch viele Gäste des Hotels auf die Straße ge-
flüchtet, da der Rauch bereits ins Hotel drang. Von
einem privat anwesenden Mitarbeiter der Berufs-
feuerwehr wurden bereits erste Löschversuche mit-
tels Schaum- und Pulverlöscher durgeführt, jedoch
konnte der Vollbrand, im Bereich der Lüftung im
rückwärtigen Bereich des Lokales, nur eingedämmt
werden. Unter Atemschutz wurde von der 2. Grup-
pe ein Löschangriff mittels Hochdruck-Strahlrohr in
das Lokal vorgenommen. Durch den 1. Trupp wurde
die Evakuierung der Hotelgäste aus der Lobby des
Hotels unterstützt. In Rücksprache mit der Rezeption
wurde eine Belegungsliste erstellt und der Rettung
zur Durchführung der Personenkontrolle übergeben.
Über die Leitstelle Tirol wurden mehrere Busse der
Innsbrucker Verkehrsbetriebe, zur temporären Auf-
nahme der evakuierten Gäste, angefordert. Durch
die Rettung wurde die weitere Betreuung der Gäste
übernommen. Mehrere Gäste klagten über Atem-
wegsreizungen und wurden vom Rettung ambulant
versorgt - es musste lediglich eine Person zur wei-
teren Kontrolle in die Klinik gebracht werden. Von
den eingesetzten Atemschutz-Trupps (1. Gruppe, 2.
Gruppe, 1. Trupp und drei Trupps der FF-Mühlau)
wurden das Hotel bzw. die 195 Zimmer, mittels
vorhandenen Zimmerkarten, auf verunfallte Perso-
nen kontrolliert. Hierbei wurden mehrere Perso-
nen ins Freie begleitet. Glücklicherweise konnten
keine verletzten Personen vorgefunden werden.
Laut Information des Hotels befanden sich um Un-
glückszeitpunkt ca. 300 Personen im Hotel bzw. im
Restaurant. Von dem zwischenzeitlich eingetroffenen
Haustechniker wurde das Lokal stromlos geschalten.
Zur Ablöschung sämtlicher Glutnester musste die
Lüftungsanlage als auch die Zwischendecke geöffnet
werden. Zusätzlich wurde die Hohlraumkamera der
FF-Mühlau, zur Überprüfung der Lüftungsanlage auf
evtl. Glutnestern in nicht zugänglichen Bereichen,
eingesetzt. Des Weiteren wurde der Dachbereich
über dem Restaurant auf eine mögliche Brandaus-
breitung kontrolliert. Parallel wurden umfangreiche
Belüftungsmaßnahmen mittels mehrerer Hochleis-
tungslüfter im Hotel und Restaurant durchgeführt.
Seitens der FF-Mühlau wurde Löschwasser im Re-
staurantbereich mittels zweier Nasssauger aufge-
nommen. Nachdem das Hotel rauchfrei war, wurde,
in Absprache mit dem Besitzer, das Hotel für die
Gäste wieder freigegeben. Das Restaurant wurde zur
Ermittlung Brandursache gesperrt.
Brand Mitterweg, 01.11.2015
Am 01.11.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem
Brand im Bereich des Mitterwegs gerufen. Auf der
Anfahrt teilte die Leistelle Tirol mit, dass eine Person
1800
1600
1400
1200
1000+
800
600
400
200
in der Wohnung im Erdgeschoss eingeschlossen war,
sowie mehrere Notrufe bereits eingegangen sind
und zusätzlich der automatische Brandmeldealarm
aus der betroffenen Wohnanlage ausgelöst hatte.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich bereits
ein Bewohner selbstständig retten können und wur-
de an den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung
übergeben. Eine Frau war in der Brandwohnung
noch eingeschlossen. Von der Berufsfeuerwehr
wurde unter Atemschutz die gesamte Wohnung ab-
gesucht und die eingeschlossenes Frau bewusstlos
in ihrem Schlafzimmer vorgefunden. Die Frau wurde
vom Atemschutz-Trupp ins Freie gebracht, erlangte
dort wieder das Bewusstsein, und wurde an den
Rettungsdienst übergeben. Der Brand in der Küche
der Wohnung wurde mittels Hochdruck-Strahlrohr
rasch gelöscht und die Räumlichkeiten mittels Hoch-
leistungslüfter belüftet. Die Einsatzstelle wurde der
Brandermittlung übergeben.
Verkehrsunfall A12 Abfahrt, IBK Ost, FR
Kufstein, 02.11.2015
Am 02.11.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem
Verkehrsunfall auf der A12, Abfahrt Innsbruck-ost,
Einsatzstatistik 2006-2015
Fahrtrichtung Kufstein gerufen. Aus bisher unbe-
kannter Ursache war der Lenker eines PKWs, in
einer langgezogenen Linkskurve, über den rechten
Fahrbahnrand hinausgekommen und hatte sich
in Folge mit seinem Fahrzeug überschlagen. Das
Fahrzeug war in Schräglage auf der Fahrerseite zu
liegen gekommen und wurde von Ersthelfern hän-
disch gegen ein evtl. Umkippen gesichert. Seitens
der Berufsfeuerwehr wurde das Fahrzeug mittels
Stabilisierungssystem gesichert und zeitgleich ein
doppelter Brandschutz aufgebaut. Der Fahrer war
unbestimmten Grades verletzt und konnte sich aus
seinem Fahrzeug nicht selbstständig befreien. Die
Windschutzscheibe wurde mittels Folie abgeklebt
und herausgeschnitten. Anschließend wurde mittels
hydraulischen Rettungsgeräten das Dach entfernt
und in Rücksprache mit der Notärztin wurde der
Fahrer unter Verwendung einer Schaufeltrage ge-
rettet und zur weiteren Versorgung an den Rettungs-
dienst übergeben. Das Unfallfahrzeug wurde durch
eine Abschleppdienst geborgen und abtransportiert.
0
2006
2007
2008
2009-
2010
2011
2012
2013
2014
2015
Technische Einsätze
Brandeinsätze
1768
1358
1344
1371
1455
1433
1706
1737
1531
1626
1224
1322
1403
1249
1933
1326
1453
1304
1366
1419
Quelle: Berufsfeuerwehr Innsbruck
Durchschnittlich 53 Gefahrgut-Einsätze pro Jahr, die Brandsicherheitswachen sowie die Tätigkeiten des Vorbeugenden Brandschutzes sind in den Zahlen nicht enthalten.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
KLFA
FEUERWEHR INNSBRUCK
17
Feuerwehrjugend
Innsbruck - Stadt
JAHRESBERICHT JUGENDFEUERWEHR
BEZIRKSBEAUFTRAGTER FW-JUGEND
HV Andreas Winterle
Amras
JUGENDBETREUER DER EINHEITEN
Arzl
Hötting
Hungerburg
Igls
Neu Arzl
Reichenau
Wilten
OFM Tobias Frischmann
LM Katharina Larcher
LM Gebhard Steinacher
LM Simon Mark
LM Friedrich Pachernig
OLM Günther Möltner
OLM Harald Glenda
LM Dominik Maylandt
BJSB HV Andreas Winterle
|
m Berichtsjahr 2015 zählt die Feuerwehrjugend
Innsbruck Stadt 65 Burschen und Mädchen.
Über 20 aktive Mitglieder in 8 Freiwilligen Einheiten
kümmern sich das Jahr über als Jugendbetreuer und
Jugendbetreuer Gehilfen um die Ausbildung unseres
Nachwuchses.
2015 können wir auf ein sehr intensives
Jahr zurückblicken. Ende März fand in der Mes-
se Innsbruck die erste Tiroler Familienmesse
in Innsbruck statt. Die Feuerwehrjugend Innsbruck
bekam hier die Möglichkeit, sich im Rahmen dieser
Messe zu präsentieren. Als Teil der „Einsatz und Si-
cherheitswelt" konnten wir auf über 400qm einen
tollen Infostand aufbauen.
,,Gemeinsam sind wir stark" - getreu diesem
Motto fand am 21. März 2015 der Feuerwehrju-
gend-Wissenstest der Bezirke Innsbruck Stadt
und Innsbruck Land nach Jahren wieder gemeinsam
statt. Eine beeindruckende Zahl von 223 Burschen
und Mädchen absolvierten den Bewerb.
Grund der Zusammenlegung des Wissenstest der
Feuerwehrjugend war der Wusch unseres BFK Stv.
Albert Pfeifhofer, welcher 2014 schon die Idee zu-
sammen mit BJSB Michaela Posch des BFV Innsbruck
Land hatte. Andreas Winterle verfolgte diese Idee
weiter. Ziel ist es mit solch einer Veranstaltung das
Miteinander auch Bezirksübergreifend sichtbar zu
machen und auch einen tollen Rahmen und eine
prägende Atmosphäre für unseren Feuerwehrnach-
wuchs zu schaffen.
Unter dem Motto „Feuerwehrjugend - Ein
Traum Ein Weg - Ein Ziel" veranstaltete der
Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck Stadt und Land
eine Auftaktveranstaltung zur Feuerwehrjugend-
woche 2015 in Tirol. Am Abend des 19. Juni brach-
ten 80 Feuerwehrjugendmitglieder, unter Anleitung
der Jugendbetreuer, in Telfs ihr Zeichen zum Leuch-
ten. Das Bergfeuer war von Telfs, den umliegenden
Gemeinden und auch von der Autobahn aus bestens
zu sehen. Insgesamt konnten 120 Teilnehmer ver-
zeichnet werden.
Das Bergfeuer überbrachte die Botschaft „Feuer-
wehrjugend" der Bevölkerung und ließ den Funken
der Begeisterung am Ehrenamt überspringen.
Ganz im Sinne der Kameradschaft wurde ein Mit-
einander nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar,
denn gemeinsam sind wir stark und können viel be-
wegen. Manchmal sind es oft die kleinen Zeichen im
Leben die großes bewirken. Was hier symbolisch die
leuchtende Botschaft darstellte, sollte besonders die
Bereitschaft junger Menschen für den Dienst an Not-
leidenden in den Vordergrund rücken.
Von 21. auf 22. November 2015 verbrachten 19 Mit-
glieder der Feuerwehrjugend der drei Feuerwehren
Arzl, Neu-Arzl und Wilten durchgehend 24 Stunden
Tiroler Familienmesse
in der Wache Wilten, um gemeinsam Ausbildung,
Spiel und Spaß zu erleben und sich bereits ein wenig
wie die Profis der Berufsfeuerwehr fühlen zu dürfen.
Insgesamt wurden 21 Alarmierungen" von 19 Ju-
gendlichen am Samstag und Sonntag abgearbeitet.
Um 14:00 Uhr am Sonntag konnte dann nach einer
sehr kurzen Nacht das Adrenalin bei den Jugend-
lichen sorgte für wenig Schlaf -von glücklichen
Jugendlichen und Betreuern das Resumee gezogen
werden, dass die zweite Einsatznacht der Feu-
erwehrjugend Innsbruck ein voller Erfolg für
Jugend- und Aktivmannschaft war.
Organisiert wurde die Nacht von den Jugendbetreu-
ern der drei Feuerwehren unter der Führung von
Katharina Larcher, aber auch Mitglieder der anderen
Innsbrucker Feuerwehren Hungerburg und Mühlau
beteiligten sich. Bezirksjugendsachbearbei-
ter Andreas Winterle wie auch das Kommando
und zahlreiche Kameraden der Feuerwehr Wilten
und Funktionäre des Bezirks-Feuerwehrverbandes
waren immer wieder auf Besuch, um sich selbst ein
Bild von der guten Stimmung zu machen. Die Einsätze
wurden immer wieder von verschiedenen Gruppen,
welche aus den drei Jugendgruppen gemischt zusam-
mengesetzt wurden, abgearbeitet. Gerade dieses
Zusammenarbeiten innerhalb einer Gruppe durch
Jugendliche aus verschiedenen Feuerwehren war
vollkommen unkompliziert, was sich vielleicht viele
ältere Kameraden so gar nicht vorstellen können. Die
Rettung einer Person aus einem steilen Gelände mit-
tels Schleifkorbtrage, Befreien einer eingeklemmten
Person mit einem Hebekissen, ein außer Kontrolle
geratenes großes Lagerfeuer, ein Brand in einem
Einfamilienhaus mit Bergung und Versorgung von
24 Stunden Einsatztag
Feuerwehrjugend-Wissenstest
bewusstlosen Personen und Fehlalarme wie eine
zu rettende Katze aus einem Baum, welche bereits
vorher flüchtete, oder bereits entfernte angebrannte
Speisen waren Szenarien, die abgearbeitet wurden.
Ein Dank gilt der Feuerwehr Wilten und den zahl-
reichen Wiltener Aktiven als Helfer bei Unterkunft,
Speis, Trank, Organisation, ...
Ein Dank gilt allen Jugendbetreuern, welche
eine solche Veranstaltung initiieren, organisieren und
dann auch durchführen; Der größte Dank aber den
Jugendlichen, welche mit ihrer Begeisterung, ihrem
Einsatz, ihrem Durchhaltevermögen bis spät in die
Nacht und gleich wieder am Morgen allen Beteiligten
den größten Dank zurück gegeben haben.
GRUPPEN
FEU
W
24 Stunden Einsatztag
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FEUERWEHR
BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK
MITARBEITER UND FUNKTIONEN
Branddirektor
Branddirektor Stv./
Ausbildungsoffizier
Bereitschaftsoffiziere
Vorb. Brandschutz
Verwaltung
BD Mag. Erwin Reichel
(bis 30.09.2015)
BD Mag. (FH) Helmut Hager
(seit 01.10.2015)
BDStv. DI Martin Gegenhuber, MBA
BR Ing. Andreas Friedl
BK Ing. Christoph Grubhofer
OBR Ing. Günter Schlögl
BR Ing. Marcus Wimmer
OBR Johann Zimmermann
Andreas Wörgetter
HBM Peter Baumgartner
HBM Christian Schiesti
HBM Wolfgang Mayregger
HBM Peter Vogelsberger
Mitarbeiter im Branddienst
Dienstleiter
Offiziere
4
Chargen Haupt und
32
Oberbrandmeister
Mannschaft
53
MitarbeiterInnen im Tagdienst
MitarbeiterInnen 10
Summe MitarbeiterInnenstand
Mitarbeiterinnen
102
Feuerwehrkurat
1
Reservisten
95
D
LEATH
BERUFS
FEUERWEHR
FEUERWEHR
as Jahr 2015 war einmal mehr ein ereignisrei-
ches Jahr für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck.
Mit insgesamt 684 aktiven Mitgliedern (Stand 23. No-
vember 2015) bestehend aus Berufsfeuerwehr, Frei-
williger Feuerwehr und Betriebsfeuerwehr Flughafen,
wurden 2015 für die Stadt Innsbruck 4.855 Einsätze
abgearbeitet, davon waren alleine 1.750 technische
Einsätze. 574 mal kamen die Freiwilligen Einheiten
zum Einsatz. Einsätze im Sinne der Nachbarschaftshil-
fe, nach dem Landesfeuerwehrgesetz, stellten unter
anderem die Unterstützungen der Feuerwehren im
Sellraintal im Zuge der Unwetterschäden dar.
BER
ERWE
HR
INNSBRUCK
Dienstantritt von Branddirektor Mag. (FH) Helmut Hager
DIENSTANTRITT VON BRANDDIREKTOR
MAG. (FH) HELMUT HAGER
Mit 01.10.2015 übernahm Mag. (FH) Helmut Hager
die Leitung der Berufsfeuerwehr Innsbruck und
folgte damit Mag. Erwin Reichel nach, welcher nach
12 Jahren Tätigkeit als Branddirektor auf eigenen
Wunsch in die Privatwirtschaft wechselte.
Mag. (FH) Helmut Hager war bis zu seinem Eintritt
in die BF als Bundesheeroffizier, Kommandant der
ABC-Abwehrkompanie in Absam, tätig und ist auch
stellvertretender Kommandant der FF Breitenbach.
Diverse Auslandseinsätze, unter anderem als Kom-
mandant der UN Feuerwehr im Libanon, runden
sein Tätigkeitsprofil ab. BD Hager absolviert derzeit
seine Ausbildung zum Berufsfeuerwehroffizier bei
der BF Linz. In der Zeit seiner ausbildungsbedingten
Abwesenheit ist DI Martin Gegenhuber, MBA mit der
Führung der BF beauftragt.
Ein besonderes Anliegen ist dem neuen Branddirek-
tor eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der
Berufsfeuerwehr, sowie die Förderung der guten
Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren
der Stadt Innsbruck.
FERTIGSTELLUNG DER WACHE WILTEN
Im laufenden Jahr 2015 wurde die Wache Wilten fer-
tiggestellt und nach erfolgter Übersiedlung durch die
Einheit Wilten, stellt diese nun einen wichtigen Stütz-
punkt für eine, auch in Zukunft leistungsfähige eh-
renamtliche Freiwillige Feuerwehr, als wesentlichen
Bestandteil der Feuerwehr der Stadt Innsbruck dar.
Ich darf mich in diesem Zusammenhang bei den
politischen Entscheidungsträgern und allen Verwal-
tungsorganen für die Unterstützung, das gegenseitige
Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken.
Es wird gerade im Bereich der Freiwilligkeit auch in
Zukunft darauf zu achten sein, dass durch eine solide
Basis in Ausbildung, Ausrüstung und Ausstattung, die
Mitglieder gehalten und neue Mitglieder gewonnen
werden können. Dem Bereich der Feuerwehrjugend
wird hier eine zentrale Bedeutung zukommen. Nicht
zuletzt werden aber auch die Führungsebenen der
freiwilligen Einheiten im Rahmen der aktiven Mit-
gliederwerbung in Hinkunft vermehrt gefordert sein.
Wichtig ist, dass das gut funktionierende System, be-
stehend aus beruflichen und freiwilligen Kräften, sich
auch weiterhin gut ergänzt, um auch in Zukunft die,
für die Sicherheit im Bereich der nichtpolizeilichen
Gefahrenabwehr, ausreichende Anzahl erforderlicher
Einsatzkräfte für unsere Stadt Innsbruck gewährleis-
ten zu können.
AUSBILDUNG
Neben einer zeitgemäßen Ausstattung und Ausrüs-
tung ist eine intensive, zeitkonforme Ausbildung der
Grundstein für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung.
Grundsätzlich übt jede Feuerwehr das ganze Jahr
über eigenständig. Bei speziellen Ausbildungsveran-
staltungen wie dem Bezirksübungstag oder gemein-
sam organisierten Übungen, werden aber auch die
Zusammenarbeit zwischen den Einheiten (Berufs-
feuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren) sowie die
Einsatzkoordination und -kommunikation trainiert.
EINSATZBEKLEIDUNG
Die neuen Einsatzanzüge sind normkonform und
bieten den Freiwilligen Feuerwehrmitgliedern bes-
ten Schutz und Sicherheit. Die Bekleidung zeichnet
sich durch eine hohe Brandbeständigkeit und me-
chanische Widerstandsfähigkeit aus.
Die Feuerwehrmänner u. Feuerwehrfrauen müssen
bei div. Einsätzen auch in jenen Situationen Hilfe
leisten, bei denen die persönliche Schutzausrüstung
den einzigen Schutz vor den äusseren Einflüssen
darstellt, daher wird auch ein sehr hoher Stellwert
auf die entsprechende Schutzbekleidung gelegt. Das
Projekt wurde heuer konsequent weiter verfolgt und
wird auch in den nächsten Jahren weiter betrieben
werden, bis alle Freiwilligen Feuerwehrmitglieder
mit der neuen Einsatzbekleidung ausgerüstet sind.
BRENNER-BASIS-TUNNEL
Eine Reihe vorbereitender Maßnahmen, sowohl im
Bereich der Ausbildung als auch bei der taktischen
Vorbereitung, sind für die Bewältigung der Her-
ausforderung „Brenner-Basis-Tunnel" erforderlich.
Zwischenzeitlich sind neben einer Reihe von Erkun-
dungsstollen mehrere Hauptvortriebe (bergmän-
nisch sowie mit Tunnelbohrmaschine) im Einsatzbe-
reich der Feuerwehr der Stadt Innsbruck im Bau. In
einem Rahmenvertrag wurden die grundlegenden
Anliegen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck mit der
BBT festgehalten.
In den nächsten Jahren wird die Berufsfeuerwehr,
auf Basis dieser Vereinbarung, in welcher auch die
Kostenübernahme für Ausbildung und Ausrüstung
geregelt ist, in erster Linie in Zusammenarbeit mit
den freiwilligen Einheiten Amras und Hötting, kon-
Ausbildung bei der Flughafen-Feuerwehr Wien
sequent ihren Wissensstand ausbauen und für die
Rettung von Personen zur Verfügung stehen. Die
Bereiche in die hier vorgegangen werden muss, sind
teilweise,,Neuland" und auch mit großen Risiken
verbunden. Durch intensive Ausbildungen, Bege-
hungen und taktischen Überlegungen wird sicherge-
stellt, dass hier im Einsatzfall dennoch ein sicheres
Arbeiten auf dem Stand der Technik gegeben ist.
ZUSTÄNDIGKEITEN IM
BEREICH DER BERUFSFEUER-
WEHR INNSBRUCK
Bürgermeisterin:
Mag.a Christine Oppitz-Plörer
Feuerwehrreferent und Vizebürgermeister:
Christoph Kaufmann
Abteilungsleiter MA III:
Baudirektor Dr. Robert Schöpf
Branddirektion:
BD Mag. Erwin Reichel (bis 30.09.2015),
BD Mag. (FH) Helmut Hager (seit 01.10.2015)
BD-Stv. DI Martin Gegenhuber MBA (in der Zeit der
ausbildungsbedingten Abwesenheit von BD Mag.
(FH) Hager mit der Führung beauftragt)
OBR Johann Zimmermann (in der Zeit der ausbil-
dungsbedingten Abwesenheit von BD Mag. (FH)
Hager mit der Stellvertretung beauftragt)
Landesfeuerwehrinspektor und als Ins-
pektor für die Landeshauptstadt Innsbruck
zuständig:
DI Alfons Gruber (ATLR)
19
Seite 11
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
AUSBILDUNG UND
KATASTROPHENSCHUTZ
(BDSTV. DI MARTIN GEGENHUBER)
Die bei der BF Innsbruck durchgeführte laufende
Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Zuge
der Tagesausbildung wird nach einem Themenka-
talog basierend auf der ÖBFV RL BF 03 (Laufende
Fort- und Weiterbildung) durchgeführt. Insgesamt
wurden dabei im Jahre 2015 1.020 verschiedene
Ausbildungen, mit insgesamt 13.619 Ausbildungs-
stunden, 46 Einsatz-übungen und 62 Exkursions-/
Objektkundeterminen absolviert. Neben den laufen-
den Ausbildungen wurden auch diverse Spezial- und
Sonderausbildungen durchgeführt
GRUNDLEHRGANG SEPTEMBER 2014 -
FEBRUAR 2015
Am 16.02.2015 endete mit der kommissionellen Prü-
fung für vier Kolleg(inn)en der Grundlehrgang und
damit die Basisausbildung bei der Berufsfeuerwehr.
Nach der Absolvierung eines mehrstufigen Auswahl-
verfahren hatten eine Kollegin und vier Kollegen die
Ausbildung bei der BF Berufsfeuerwehr begonnen.
Diese wurde nach der ÖBFV-Ausbildungsrichtlinie
(RL BF-01 Ausbildung Berufsfeuerwehren - Stand
2009) durchgeführt, wobei die Kollegen gleichzei-
tig auch die Ausbildung zum Speziellen Retter aus
Höhen und Tiefen nach der ÖBFV-RL BF-03 (Ab-
sturzsicherung - Rettung aus Höhen und Tiefen) zu
absolvieren hatten, welche ebenfalls im Vorfeld der
Abschlussprüfung mit einer kommissionellen Prü-
fung abgeschlossen wurde. Insgesamt wurden dabei
pro Teilnehmer(in) rund 850 Ausbildungsstunden
in 120 unterschiedlichen Ausbildungsthemen ab-
solviert. Die bei der Prüfung gezeigten Leistungen
waren durchwegs gut und so konnten die Kollegin
Sarah Kapfinger, sowie die Kollegen Lukas Robineau,
Florian Weber, Stefan Winkler und Johann Zimmer-
mann jun. mit März ihren Dienst als Angehörige der
Branddienstmannschaft antreten.
Weniger erfolgreich verlief die Prüfung eines
Kollegen, der rund einen Monat später als seine
Kolleg(inn) en seine Ausbildung bei der Berufsfeuer-
wehr begonnen hatte, und so schied dieser mit Ende
der Grundlehrgangsphase leider wieder aus dem
Dienst der Berufsfeuerwehr aus.
STRAHLENSCHUTZ-LEISTUNGSABZEI-
CHEN IN SILBER
Mehrere Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr stellten
sich erfolgreich der Prüfung für das Strahlenschutz-
Leistungsabzeichen an der Landes-Feuerwehrschule
in Telfs. Ziel dieser Ausbildung ist die Vermittlung
spezieller Kenntnisse zur Lagebeurteilung und effi-
zienten Kräfteeinsatzes bei Schadens- und Katastro-
phenfällen in Verbindung mit radioaktiven Stoffen.
Folgende Kollegen absolvierten die Leistungsprü-
fung mit durchwegs sehr gutem Leistungserfolg:
OFM Florian Degasper OFM Daniel Fürhapter OFM
Franz Maurer jun. OFM Wolfgang RAINER OFM Ha-
rald Sailer.
Im Zuge des Festaktes wurden an verdiente Kame-
raden die „Pro Merito"-Auszeichnung der Seibers-
dorf Laboratories für besondere Verdienste auf dem
Gebiet des Strahlenschutzes verliehen.
Die Auszeichnung „Pro Merito" in Bronze für seine
Verdienste erhielt: OFM Andreas Vogelsberger
Die Bewerterspangen in Bronze wurden verliehen
an: OBM Franz Maurer, OFM Andreas Vogelsberger
GK-SEMINAR TUNNELEINSATZ UND
BLOCKAUSBILDUNG TUNNELEINSATZ
Vom 18. bis 19.02.2015 wurde vom Ausbildungsleiter
der International Fire Academy (IFA) Balsthal, Mar-
kus Vogt, ein Seminar mit dem Thema „Tunnelein-
satz" bei der Berufsfeuerwehr abgehalten. Aufgrund
der durch den Bau des Brenner-Basis-Tunnels stark
steigenden Anforderungen in diesem Bereich,
speziell in Hinblick auf die Einsatzführung im und
ausserhalb des Tunnels, wurde versucht, einen ver-
tiefenden Einblick in die Thematik zu vermitteln. Im
Zuge der Einsatzvorbereitung sind weiterführende
Seminare im Jahresrhythmus geplant.
Im Anschluss an diese Gruppenkommandantenaus-
bildung fand im März eine Blockausbildung zum The-
ma Tunneleinsatz, durch die Branddienstausbilder
der Berufsfeuerwehr, für die Mannschaft statt, in
welcher die in den vorhergehenden Trainings, Übun-
gen und Koordinationsbesprechungen erarbeiteten
Einsatzrichtlinien geschult wurden.
ABSCHLUSS DER SONDERFAHRZEUGMA-
SCHINISTENAUSBILDUNG
Mit dem positiven Abschluss der kommissionellen
Prüfung für das Kranfahrzeug konnten die beiden
Kollegen OLM Christian Draxl und OLM Peter Kinzner
die Ausbildung zum Sonderfahrzeug-maschinisten
abschließen. Neben den theoretischen und prakti-
schen Grundkenntnissen zur Bedienung der Hubret-
tungsgeräte und des Kranfahrzeuges der Feuerwehr
der Stadt Innsbruck ist in dieser Ausbildung auch die
zivile Kranausbildung zu absolvieren. In der Folge
sind jeweils Ausbildungen im praktischen Bereich
durchzuführen und mit kommissionellen Prüfungen
für die Hubrettungsgeräte und Kranfahrzeug abzu-
schließen. Einweisungen und Ausbildungen für die
Bedienung des ULF komplettieren diese Ausbildung.
TUNNELAUSBILDUNG AN DER INTERNA-
TIONAL FIRE ACADEMY
Zum ersten Mal konnten 12 Mann der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck gemeinsam mit 12 Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehren Hötting und Amras an ei-
ner 5-tägigen Tunnelausbildung an der International
Fire Academy im Schweizer Balsthal teilnehmen.
Der speziell auf Innsbrucker Feuerwehrgegebenhei-
ten abgestimmte,,UVA-Kompaktkurs Straße & Bahn"
verlangte den Teilnehmer vom 23. bis 28. November
einiges ab. Die Experten der Fire Academy vermittel-
ten neben der Theorie und den einsatzrelevanter Be-
sonderheiten unterirdischer Verkehrsanlagen (UVA),
auch die Anwendung taktischer Grundsätze in die-
sem Bereich sowie spezifische Techniken der Suche
nach Personen und die Brandbekämpfung.
Die größte Herausforderung bestand dabei in der
Überwindung hoher Eindringtiefen bei UVA und
dem Erkennen der damit verbundenen typischen
Gefahren. Das Erlernte konnte in zahlreichen Ein-
satzübungen in den zwei gasbefeuerten Tunnel-
Übungsanlagen in Balstahl und Lungern, unter sehr
realen Bedingungen umgesetzt werden. Gleichzeitig
bot diese Ausbildung auch die beste Gelegenheit,
die seitens Firma BBT finanzierten neuen Wärme-
bildkameras einem (erfolgreichen) Härtetest zu un-
terziehen. Zu den Praxisübungen gehörten neben
Orientieren, Suchen und Retten unter erschwerten
Bedingungen (Ausdehnung, Einwirkung von Hitze
und Rauch), die Brandbekämpfung im Tunnelbe-
reich, sowie die Verwendung des LUF (Löschunter-
stützungsfahrzeug) zur Unterstützung der Brandbe-
kämpfung, respektive zur Be- und Entlüftung.
Den Abschluss der praktischen Übungen bildeten
komplexe Entrauchungsversuche im Zuge eines Ga-
ragenbrandes in einer Tiefgarage.
Die Ausbildung an der IFA Balsthal zeugte von hoher
fachlicher Kompetenz und wurde äußerst engagiert
durchgeführt, wobei auf die Besonderheiten und
Anforderungen von Seiten der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck flexibel reagiert und so eine sehr effiziente
und interessante Ausbildung gewährleistet wurde.
NOTFALLÜBUNG FLUGHAFEN INNSBRUCK
Unter dem Namen,,INNDAMM 2015" wurde das Ab-
kommen eines Luftfahrzeugs von der Piste im Zuge
eines Startabbruchs (in Richtung Westen) simuliert.
73 Innsbruck-Ost
P
200 m
BURTONG
STORE INNSBRUCK
Das Luftfahrzeug durchbrach dabei u.a. den süd-
lichen Flughafenzaun und kam am Inndamm zum
Erliegen.
Neben der Flughafenfeuerwehr waren die Berufs-
feuerwehr, die freiwilligen Einheiten Hötting und
Wilten sowie die Freiwillige Feuerwehr Völs im Ein-
satz. Insgesamt waren vom Roten Kreuz, der Was-
serrettung Innsbruck, der Polizei, sowie den Feuer-
wehren etwa 370 Einsatzkräfte an der Notfallübung
beteiligt.
BERUFS
FEUERWEHR
INNSBRUCK
ARZ
holmatro
FUHRPARKMANAGEMENT
(BR ING. MARCUS WIMMER)
Im Jahre 2015 wurde bei der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck ein neues Gefahrstofffahrzeug (GSF), ge-
fertigt von der Fa. EMPL, für die Berufsfeuerwehr in
Dienst gestellt. Das Fahrzeug ersetzt seinen Vorgän-
ger aus dem Jahre 1992 und ist in seiner Beladung
und Ausführung einzigartig in Tirol. Das GSF wurde
vom Landesfeuerwehrverband Tirol in enger Zusam-
menarbeit und Absprache mit der Berufsfeuerwehr
Innsbruck ausgeschrieben und beschafft.
Ein weiteres Großfahrzeug wurde bei der Freiwilligen
Feuerwehr Igls in Dienst gestellt ein Rüstfahrzeug
-
CITAR
RG
BUCK
FEUERWE
ARAS
Übung im Amraser Tunnel
(RF). Dieses RF wurde ebenso vom Landesfeuer-
wehrverband Tirol ausgeschrieben und durch die Fa.
EMPL gefertigt. Hierbei wurden mehrere baugleiche
Fahrzeuge für verschiedene Freiwillige Feuerwehren
des Landes durch den Landesfeuerwehrverband be-
schafft und zudem besonders gefördert.
Des Weiteren wurden noch folgende Fahrzeuge ge-
liefert und in Dienst gestellt:
Einsatzleitfahrzeug (ELF) für die Berufsfeuerwehr,
Kommandantenfahrzeug (KDO 2) für die Berufs-
feuerwehr, Mannschaftstransporter (MTF) für die
FF-Neu-Arzl, Transportfahrzeug (TF) für die FF-
Hungerburg, Mannschaftstransporter (MTF) für die
FF-Hungerburg.
Großübung Flughafen
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22
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEVERWEBR
FEUERWER
FEDERWERR
MAN
FEUERWEHR INNSBRUCK
23
Die geplante Lieferung und Indienststellung (Herbst
2015) des bei der Fa. GIMAEX in Auftrag gegebe-
nen Tanklöschfahrzeuges für die FF-Arzl musste auf
Grund von Lieferschwierigkeiten der ausführenden
Firma auf Anfang 2016 verlegt werden.
Von den Fahrzeugen der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck wurden im Jahr 2015 244313 KM geleistet. Die
Gesamtleistung verteilt sich mit 157815 KM auf die
Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr und mit 86498 KM
auf die der Freiwilligen Einheiten.
SCHLAUCHKAMMER
Von der Schlauchkammer wurden im Jahr 2015 ins-
gesamt 1241 Druckschläuche einer Schlauchprüfung
unterzogen.
GERÄTEPRÜFUNG
(BOK CHRISTOPH GRUBHOFER)
Durch die Geräteprüfung wurden im vergangenen
Jahr, an denen diesem Bereich zugeteilten Gerät-
schaften, zahlreiche Sicht-, Funktions- und Leis-
tungsprüfung durchgeführt sowie div. Reparatur-
maßnahmen durch die fünf zugeteilten Mitarbeiter
vorgenommen.
Um eine normgerechte Betreuung bzw. Überprüfung
der Gerätschaften zu gewährleisten, ist eine regel-
mäßige Fort- u. Weiterbildung dieser Mitarbeiter
unumgänglich. Im Jahr 2015 nahmen die Mitarbei-
ter an einer Fortbildung der Fa. Kendler teil. Zudem
besuchten zwei Mitarbeiter den Gerätewartlehrgang
an der Landesfeuerwehrschule Tirol.
Anbei einige Beispiele für Überprüfungen die sei-
Neuanschaffungen 2015
tens der Geräteprüfung wiederkehrend vollzogen
werden: Technische Überprüfung in Zusammenar-
beit mit dem TÜV - Austria, der Hubrettungsgeräte,
Kräne und Einbauwindenseile der Berufsfeuerwehr
und Freiwilligen Feuerwehr, jährlich wiederkehren-
de die gesamten hydraulischen Geräte, Rollglisse,
persönliche Schutzausrüstungen, inkl. Sichtkontrol-
len nach jedem Gebrauch usw. Diesbezüglich muss-
ten einige Gerätschaften (Leitern, Rettungswanne,
Sprungkissen) altersbedingt erneuert werden.
Zu beachten ist in diesem Bereich, dass von der Ge-
nauigkeit und Durchführung der vorgeschriebenen
Prüfungen das Leben der eingesetzten Mannschaft
abhängen kann!
MOTORISCHE KLEINGERÄTE
Der Arbeitsbereich der Kleingeräteprüfung ist auf
BERUFSFEUERWEH INNSBRUCK
KF-45
LIEBHERR
E
122
Fahrtraining ÖAMTC
sechs Mitarbeiter aufgeteilt. Von diesen müssen
Sichtprüfung sowie Funktionsüberprüfung sämtli-
cher ihnen zugeteilter Geräte durchgeführt werden.
Des Weiteren werden auch die notwendigen War-
tungs- und Reparaturarbeiten für den gesamten
Bezirks von diesen durchgeführt und protokolliert.
Die Normüberprüfungen der elektrobetriebenen
Geräte wird in Zusammenarbeit mit der Elektrowerk-
stätte durchgeführt.
Nachfolgend beispielhaft einige Tätigkeiten die sei-
tens der motorischen Kleingeräte vollzogen werden:
Wartungsarbeiten/Reparaturen von Wassersau-
gern, Tauchpumpen, Schmutzwasserpumpen,
Motorsägen, Hochleistungslüftern, inkl. Sichtüber-
prüfungen nach jedem Gebrauch. Alters- sowie
funktionsbedingt musste eine Tragkraftspritze durch
eine neue TS FOX 3 ersetzt werden.
ELEKTROWERKSTÄTTE
Die Elektrowerkstätte ist für die Überprüfungen und
Reparaturen von elektrisch betriebenen Einsatz-
geräten verantwortlich. Kleinere Reparaturen bzw.
Umbauten im Haus werden in Absprache mit der
Innsbrucker Immobilien GmbH selbst durchgeführt.
Zudem wird in Zusammenarbeit mit den motori-
schen Kleingeräten die Überprüfung der elektrobe-
triebenen Geräte durchgeführt.
In Absprache mit der Bestückung wurden 2015 3
LED- Scheinwerfer angekauft. Diese Erneuerungen
werden in den zwei Löschgruppen, sowie dem Trupp
getestet. Diese sind das Folgeprodukt der herkömm-
lichen 1.000-Watt-Scheinwerfer.
Zusätzlich werden in der E-Werkstätte auch ver-
schiedene Modellbau-Planspiele für diverse Ausbil-
dungs- und Lehrveranstaltungen angefertigt.
TISCHLEREI
Wie schon in den vergangenen Jahren wurden von
den Mitarbeitern der Tischlerei neue Einrichtungs-
Überprüfung eines Rollgliss
Schärfen der Motorsägenkette
Überprüfung der Steckleitern
gegenstände angefertigt und Reparaturmaßnahmen
an div. Möbeln durchgeführt. Auch die Wartung der
Fenster und Türen auf der Hauptfeuerwache fällt in
das Aufgabengebiet dieser Werkstätte.
Zudem sind die Mitarbeiter der Tischlerei auch als
Referenten tätig. Dabei werden auch diverse Einsatz-
geräte vorbereitet, wie zum Beispiel: Vorbereitungen
von Fenster und Türen für Ausbildungszwecke, Zube-
reiten von Unterlegholz (Keile, Kantholz,...).
Auch beim Aufbau der Rollcontainer für die Berufs-
feuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr werden
Arbeiten in der Tischlerei durchgeführt.
SCHLOSSEREI
Von den Mitarbeitern der Schlosserei wurden im
Jahr 2015 Umbauten an div. Feuerwehrfahrzeugen
vorgenommen, damit die teilweise erneuerten bzw.
ausgetauschten Geräte in den Einsatzfahrzeugen un-
tergebracht werden können.
Hinzu kommen noch einige Reparaturen bzw. Erneu-
erungen auf der Hauptfeuerwache, die seitens der
Schlosser ausgeführt wurden.
Überprüfung Stromerzeuger
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
25
Für diese und künftige Arbeiten kaufte man 2015
einen zeitgemäßen Werkstättentisch an, bei dem
man verschiedenen Teile einspannen und in der
Folge verschweißen kann. Somit können anstehende
Arbeiten schneller, effizienter und teilweise mit weni-
ger Personal umsetzt werden.
Zusätzlich wurden seitens der Schlosserei im Jahr
2015 folgende Arbeiten ausgeführt: Mastenanfer-
tigung sowie Montage für die neue Wetterstation
der ZAMG am Schlauchturm der Berufsfeuerwehr.
Anfertigung und Montage der Unterkonstruktion für
den Sonnenschutz der Terrasse laut Hersteller Um-
bau des Technischen Hilfsfahrzeuges (THF) für die
Unterbringung des Power Shore, welches die alten
Deckenstützen ersetzt.
FEUERWEHR
Überprüfung der Leuchtmittel für den Einsatzdienst
Arbeiten in der Tischlerei
TECHNISCHER HILFSDIENST
2015 wurden Rollcontainer inkl. dazugehörigen
Gerätschaften für Bauunfälle im Bereich des tech-
nischen Hilfsdienstes aufgebaut und im Zuge einer
Blockausbildung zum Thema Technischer Hilfsdienst
den Mitarbeitern vorgestellt und die entsprechen-
den Einsatzmöglichkeiten praktisch beübt.
Weiters nahmen Hr. OBM Franz Lener sowie Hr. BK
Ing. Christoph Grubhofer an den THL-Tagen in Strass
im Attergau teil. Hierbei bekam diese umfassende
Informationen über die taktischen Vorgangsweisen
bei Verkehrsunfällen auf internationaler Ebene.
KATASTROPHENSCHUTZ
Im Bereich des Katastrophenschutz wurde 2015 die
Nummerierung der Lawinentafeln im Bereich der
S
Ein selbst erstellte Modellbau-Planspiel
Nordkette erneuert und in den Einsatzunterlagen
aktualisiert. In Zusammenarbeit mit BD-Stv. DI Mar-
tin Gegenhuber sowie BFKDT-Stv. Albert Pfeifhofer
wurde der Katastrophenzug Innsbruck-Stadt aktua-
lisiert und für 2016 eine Mobilisierungsübung des
Katastrophenzuges geplant.
VORSCHAU 2016
Für das Jahr 2016 ist die Adaptierung verschiedener
Werkstätteneinrichtungen und Maschinen geplant.
Des Weiteren ist der altersbedingter Austausch von
div. Gerätschaften (Wassersauger, Tragkraftspritze,
Schmutzwasserpumpen, Leitern, ....) in Planung.
Zusätzlich werden Geräte zur Personensicherung
über Hubrettungsgeräte und Kranfahrzeuge in
Dienst gestellt werden sowie das Rollcontainersys-
tem im Bezirk erweitert.
FLUGDIENST, ATEMSCHUTZ,
TAUCHDIENST
(BR ING. ANDREAS FRIEDL)
WASSERDIENST
Neben der laufenden praktischen Ausbildung in
heimischen Gewässern, fand im Juni das jährliche
Tauchlager in Kroatien statt.
Im September wurden die Einsatztaucher der BF
wieder zu einem Tauchausbildungslager des oberös-
terreichischen Landesfeuerwehrverbandes eingela-
den. An dieser dreitägigen Ausbildung nahmen vier
Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Innsbruck teil.
Zurzeit befinden sich drei Mitarbeiter in der Ausbil-
dung zum Einsatztaucher.
Zudem nahmen die Schwimmlehrer nahmen an
einer Weiterbildungsveranstaltung der Österreichi-
schen Wasserrettung teil.
Vorschau für 2016
.
Tauchlager in Kroatien (Anfang Juni)
Kontinuierliche Weiterbildung der Einsatztaucher
in heimischen Gewässer (beginnend je nach Wit-
terung im Jänner mit dem Eistauchen)
Ankauf von Tauchlungenautomaten
Fortbildungsmaßnahmen für die Tauch- und
Schwimmlehrer
Adaptierung der Alarmierung der Einsatztaucher
für Einsätze außerhalb Innsbrucks
FLUGDIENST
Die Flughelferweiterbildung im Mai musste wetter-
bedingt abgesagt werden. Die Ausbildung wurde
im Oktober im Ahrental nachgeholt. Hubschrauber
standen den Flughelfern der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck vom Bundesheer, vom Innenministerium
und vom ÖAMTC zur Verfügung.
Einsatzmäßig war das Jahr 2015 ein sehr ruhiges Jahr.
Vermehrt im Einsatz war das Hubschraubertankfahr-
zeug, welches die Betankung des Hubschraubers des
Innenministeriums sicherstellt.
Vorschau für 2016
•
Flughelferweiterbildung am 22.04.2016 im Ahrental
Waldbrandübung am 01.10.2016 vermutlich im Ah-
rental
ATEMSCHUTZ
Der enorme Arbeitsaufwand im Zuge der Instandhal-
tung (Reinigung, Prüfung, Reparatur usw.) der Atem-
schutzgeräte nach Einsätzen und Übungen, wird von
9 Mitarbeitern der Atemschutzwerkstätte geleistet..
Ein Teil der Rettungsschwimmer der BF
Ausbildung des Wasserdienstes im Mündungsbereich der Sill
Als erste Anlaufstelle bei Problemen mit den Atem-
schutzgerätschaften und dem persönlichen Feuer-
wehrhelm ist ein reger Kontakt mit den Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr unbedingt erforderlich
und wird beiderseits sehr gut geführt.
Für die Tunnelbrandbekämpfung / Atemschutzein-
satz wurden 12 Wärmebildkameras bestellt. Diese
Geräte werden Anfang Dezember in Dienst gestellt.
Diese Spezialgerätschaften wurden zu 100 % von der
BBT finanziert.
Vorschau für 2016
•
LVS 100 instandsetzen
Testung des integrierten Haltegurts am Atem-
schutzgerät
Weiterführung der Tunnelbrandausbildung intern
"bzw. extern/IFA
BEKLEIDUNG
2015 wurde der Austausch der Einsatzbekleidung
der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Berufsfeuer-
wehr weiter fortgeführt.
Vorhaben für 2016
Fortführung des Austausches Einsatzbekleidung
für die Freiwillige Feuerwehr Innsbruck
⚫KW-20 Bekleidung für den Einsatz in Tunnelbau-
stellen
BRENNER-BASIS-TUNNEL
Im Bezug auf den Brenner-Basis-Tunnel wurde 2015
laufend in zwei Tunnelarbeitsgruppen des Landes-
verbandes mitgearbeitet sowie Besprechungen im
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
27
Zuge der Baustellenführung durchgeführt. Für die VORBEUGENDER
Tunnelbrandbekämpfung wurde eine Ausbildungs-
unterlage bzw. die Taktik für die Brandbekämpfung
festgelegt.
Vorhaben für 2016
Evaluierung der Taktik -- Tunnelbaustellen
⚫Einheitliche Erstellung von Alarmpläne für die ein-
zelnen Baulose
Abgestimmter (in Zusammenarbeit mit der Frei-
willigen Feuerwehr Hall) Alarmplan für die Süd-
umfahrung
Weiterführende Schulungsmaßnahmen zum The-
ma Brenner-Basis-Tunnel
BRANDSCHUTZ
(OBR JOHANN ZIMMERMANN)
Neben der Abarbeitung der definierten Aufgaben-
stellungen ist im Berichtsjahr 2015 eine deutliche
Steigerung des Bereiches,,Verkehrsrechtliche Stel-
lungnahmen" in Zusammenhang mit den umfangrei-
chen Tiefbauarbeiten zur Erhaltung der Infrastruktur
und Erweiterung der Straßenbahnlinien zu verzeich-
nen: Die Feuerwehr ist dabei gefordert, die Qualität
der Hilfeleistung für die Innsbrucker Bevölkerung in
vollem Umfang zu gewährleisten und andererseits
die Durchführung der erforderlichen Arbeiten zu
ermöglichen. Im Bereich der Baugenehmigungs-
FEUERWEHR INNSBRUCK
37 18K
DUK
verfahren ist ebenfalls eine Steigerung feststellbar,
geplante Großbauvorhaben wie z. B. das „Sozialzen-
trum St. Paulus",,,PEMA II" erfordern insbesondere
bei Abweichungen von den Bauvorschriften innova-
tive Lösungen durch die Feuerwehr.
BAU- UND GEWERBERECHTSVERFAHREN
Für die Berufsfeuerwehr sind in der brandschutz-
technischen Beurteilung von Sonderbauten vor al-
lem die wesentlichen Schutzziele "Personenschutz",
"Ausreichende Voraussetzungen für einen wirkungs-
vollen Brandbekämpfungs- und Rettungseinsatz"
und "Sicherheit der eingesetzten Feuerwehreinsatz-
kräfte" zu definieren und erforderliche Maßnahmen
zur Erreichung dieser festzulegen. Beispielhaft sind
nachstehende Großbauvorhaben angeführt, welche
in der Planungs- und Realisierungsphase laufend
betreut wurden:
PEMA- Hochhaus Brunecker Straße
Umbau Sillpark
Sozialzentrum St. Paulus
Sanierung der technischen Universitätsfakultät
Die Betreuung von Sonderobjekten, wie beispiels-
weise den PEMA-Turm oder die diversen Universi-
tätsstandorte stellte die Mitarbeiter des Vorbeu-
genden Brandschutzes immer wieder vor interessante
Herausforderungen. Gilt es doch gerade bei diesen
Projekten, trotz andauernder Baumaßnahmen, ver-
nünftige und umsetzbare Einsatzkonzepte zu entwi-
ckeln, um eine entsprechende Nutzung sicherzustellen.
Auch in Hinblick auf die zukunftsorientierte alter-
native Energieversorgung durch Nutzung der Son-
nenenergie sowie der Herstellung und Verwendung
von Wasserstoff, ist eine spürbare Erweiterung des
Aufgabenbereiches im Vorbeugenden Brandschutz
zu bemerken. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck, wel-
che schlussendlich die Verantwortung im Einsatzfall
trägt, arbeitet auch in diesem Bereich in österreichi-
schen Gremien mit und stellt sich den Anforderun-
gen dieser neuen Möglichkeiten in brandschutztech-
nischer Hinsicht.
BRANDSICHERHEITSWACHEDIENSTE
Schon aufgrund eines in Innsbruck ganzjährig beste-
henden reichhaltigen kulturellen Angebotes, sind
bis November 2015 von den Mitarbeitern der Be-
rufsfeuerwehr 493 Brandsicherheitswachedienste
MITARBEIT IM ÖSTERREICHISCHEN
BUNDESFEUERWEHRVERBAND UND IM
TIROLER LANDES-FEUERWEHRVERBAND
GASLÖSCHANLAGEN
Die wesentlichen EDV-Anlagen der Stadtgemeinde
Innsbruck sind im Rathaus und auf der Hauptfeuer-
wache installiert. Um einen Ausfall bei einem Bran-
dereignis zu verhindern, sind diese Serverräume
mit einer Gaslöschanlage geschützt. Im Auftrag des
Amtes für Informationstechnologie und Kommuni-
kationstechnik werden die erforderlichen Eigenwar-
tungen und Inspektionen für diese Löschanlagen
monatlich durch die Berufsfeuerwehr durchgeführt.
Mit dem verantwortlichen Offizier ist die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck ständiges Mitglied im Österrei-
chischen Bundesfeuerwehrverband und somit bei
der Erstellung brandschutztechnischer TRVB-Richt-
linien, vertreten. Zudem wurde der Fachoffizier mit
der Leitung der Arbeitsgruppe Überarbeitung der
Technischen Richtlinie Vorbeugender Brandschutz
Objektfunkanlagen" betraut. Des Weiteren erfolgte ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, SICHERHEITS-
die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen „TRVB-An-
schaltebedingungen von Brandmeldeanlagen" und
TRVB-Gaslöschanlagen".
Die Mitarbeit der Berufsfeuerwehr Innsbruck in die-
sen brandschutztechnisch relevanten Arbeitskreisen
sowie als Experte im Austrian Standards Institute
(Österreichischen Normungsinstitut) erweist sich
als sehr wichtig, da diese Vorschriften als Stand der
Technik gelten und unmittelbar in den Baugenehmi-
gungsverfahren umgesetzt werden.
STRASSENKARTEI, BRANDMELDEAN-
LAGEN
Eine wesentliche Verbesserung der einsatzvorberei-
tenden Maßnahmen konnte 2015 durch den Einsatz
von zwei Ferialpraktikantinnen, welche bei der Be-
rufsfeuerwehr ihr Ferialpraktikum absolviert haben,
erreicht werden. Von Seiten des Amtes „GIS" unter
DI Eckehard Ranninger wurden zuvor die gesamten
Straßenpläne aktualisiert und der Berufsfeuerwehr
zur Verfügung gestellt.
bei den großen Veranstaltungszentren durchgeführt LÖSCHWASSERVERSORGUNG, OBJEKT-
worden.
Daneben wurde auch das Tiroler Veranstaltungs-
gesetz novelliert, welches nunmehr die verbindli-
che Mitarbeit der Feuerwehr bei der Vorbereitung
und Umsetzung von Großveranstaltungen vorsieht.
Die Zusammenarbeit der Berufsfeuerwehr mit der
maßgeblichen Behörde, dem Amt für allgemeine
Sicherheit und Veranstaltungen mit Amtsleiter Elmar
Rizzoli, darf dabei als vorbildlich bezeichnet werden.
Für die strategischen Planungen der Großveranstal-
tungen Bergsilvester, Bergisel-Springen, Childrens
Games sowie Air & Style erforderten die besondere
Aufmerksamkeit der Berufsfeuerwehr.
DATENBLÄTTER UND TIRIS
Im vergangenen Jahr wurden im Bereich Lösch-
wasserversorgung neben Stellungnahmen für
Bauvorhaben, Erhebungen der tatsächlichen Was-
serversorgung von exponierten Siedlungsgebieten,
Ersatzmaßnahmen zur Sicherstellung der Löschwas-
serversorgung aufgrund von Bauarbeiten auch zahl-
reiche Begehungen durchgeführt, um im Ernstfall
eine flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes
mit Löschwasser garantieren zu können. Es darf
erwähnt werden, dass Innsbruck über ein außeror-
dentlich gut ausgebautes Hydrantennetz verfügt, das
von den Innsbrucker Kommunalbetrieben laufend
gewartet und ausgebaut wird. Die Umstellung des
Hydrantennetzes auf vorwiegend Oberflurhydranten
hat sich bewährt und wird sukzessive weiter betrie-
ben.
INFORMATIONSZENTRUM
Wiederum außerordentlich großes Interesse
herrschte im Berichtsjahr an den Löschtrainerschu-
lungen, welche im Lehrsaal und am Hof der Haupt-
feuerwache auf Wunsch auch vor Ort durchgeführt
wurden. Für diese Schulungen stehen seitens der
Berufsfeuerwehr Innsbruck 12 speziell dazu ausge-
bildete Mitarbeiter zur Verfügung.
Bis November 2015 wurden über 72 Schulungen
durchgeführt wobei über 1.000 Personen in Ers-
ter und Erweiterter Löschhilfe ausgebildet werden
konnten. Diese hohe Teilnehmeranzahl ist auch da-
rauf zurückzuführen, dass sämtliche Bedienstete des
Stadtmagistrates mit der Theorie und vor allem dem
praktischen Löschen von kleinen Bränden vertraut
gemacht wurden.
Weiters wurde an diversen öffentlichen Veranstal-
tungen mit dem mobilen Löschtrainer teilgenom-
men, bei denen die Veranstaltungsbesucher sich im
Löschen von simulierten Kleinbränden versuchen
konnten.
Unsere Mitarbeiter des Vorbeugenden Brandschut-
zes freut es, dass ein so großes Interesse in der
Bevölkerung gegeben ist. Auch den engagierten
Führungen der jeweiligen Firmen, welchen es ein
Anliegen ist, ihre MitarbeiterInnen im Bereich des
Brandschutzes gut ausbilden zu lassen, seien an die-
ser Stelle lobend erwähnt.
Seite 15
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28
FEUERWEHR INNSBRUCK
SCANIA
FEUERWEHR
TLFA
AMRAS
LFB-A
FEUERWEHR
(127
FEUERWEHR
FEUERWEHR
AMRAS
Unsinniger Donnerstag:
Die alljährliche Versteigerung am Unsinnigen Don-
nerstag fand am 12.02.2015 statt. Unter der Führung
von Unsinnigen-Obmann Hannes Happ sammelten
die Kameraden die verschiedensten Utensilien auf
ihren Routen durchs Dorf und versteigerten sie ab
13.00 Uhr vor dem Hotel Bierwirt. Nachdem diese
Veranstaltung nicht unwesentlich zur Finanzierung
verschiedenster Anschaffungen der FF Amras bei-
trägt sei auch an dieser Stelle recht herzlich für die
zahlreiche Unterstützung gedankt.
1409 18K
53118
FREIWILLIGE FEUERWEHR AMRAS
KOMMANDO
HBI Johannes Trenkwalder
OBI Markus Hundsbichler
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
V Sebastian Fellner
Schriftführer
HV Michael Trenkwalder
Ein simulierter LKW Brand
in einer Tunnelanlage in Lungern (Schweiz)
FEUERWEHR INNSBRUCK
29
Angelobung bei der Florianifeier
SCHUTZBEREICH
Amras, Gewerbegebiet mit Einkaufszentren, A12
Inntalautobahn mit Einhausung, Rettungsstollen des
Brennerbasistunnels
FAHRZEUGE
KLF-A, Bj. 1999
LAST, Bj. 2008
LFB-A, Bj. 2008
TLF-A 4000, Bj. 2004
STROMAGGREGAT 40 KVA (Katastrophenschutz Land Tirol)
78
16
864
7
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2015
Brandeinsätze
24
Technische Einsätze
26
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
20
end
mo
der Jahreshauptversammlung am
M16.01.2015, welche von zahlreichen Ehren-
gästen wie dem Landesfeuerwehrinspektor Dip-
Ilng. Alfons Gruber, Bezirkskommandant Stv. Albert
Pfeifhofer sowie Branddirektor Mag. Erwin Reichel
besucht wurde, eröffnete die FF Amras das Feuer-
wehrjahr 2015.
Unser Kommandant OBR Walter Laimgruber und un-
ser Kassier HV Stephan Wegscheider gaben bei der
Jahreshauptversammlung bekannt, dass sie nach
Jahrzehnte langer Tätigkeit im gewählten Ausschuss
ihre Ämter zurücklegen möchten. So war es nötig
eine außerordentliche Jahreshauptversammlung mit
Ehrenmitglieder: Überreichung der Ehrenurkunden an
OBR Walter Laimgruber und HV Stephan Wegscheider.
Neuwahlen einzuberufen. Am 11.04.2015 fand diese
unter der Aufsicht von Vizebürgermeister Christof
Kaufmann statt.
Gewählt wurden:
Kommandant OBI Johannes Trenkwalder
Stellvertreter HBM Markus Hundsbichler
Kassier
LM Sebastian Fellner
Sehr erfreulich war es, dass die 3 Gewählten nahezu
einstimmig von der Mannschaft gewählt wurden.
Ebenfalls möchten wir uns auch an dieser Stelle noch
einmal bei Walter und Stefan recht Herzlich für ihre
Jahrzehnte lange Tätigkeit bei der FF Amras bedanken.
Floriani:
Besonders freute uns, dass bei der Florianifeier 2015
4 Kameraden angelobt werden konnten. Vor allem
ist dieser, bereits seit Jahren anhaltende Nachwuchs
Garant für die zukünftige Einsatz- und Leistungs-
fähigkeit der FF Amras. Sicher gestellt wird dieser
durch eine gut ausgebildete und rührige Feuerwehr-
jugend. Wir nahmen die heurige Florianifeier zum
Anlass um unseren Altkommandanten Walter Laim-
gruber und unseren Altkassier Stephan Wegscheider
zu Ehrenmitgliedern zu ernennen, um ihre Dienste
für die Feuerwehr gerecht zu würdigen.
Unsinniger Josef Versteigerung am Unsinnigen Donnerstag.
Im Bild von li, nach re. Unsinnigenobmann Hannes Happ, Josef
Laimgruber beim Versteigern, Altkassier Stephan Wegscheider.
Einsätze:
Kameraden vor der Rauchgasdurchzündungsanlage bei der Firma Erha Tec in Ulm
Einsatzmäßig war die FF Amras 2015 vorwiegend
mit technischen Aufgaben sowie mit dem besetzen
der Hauptfeuerwache befasst. Ebenfalls mussten
mehrmalige Wassereinbrüche bzw. -schäden im Ein-
satzgebiet abgearbeitet werden. Auch einige Brände
mussten von uns bekämpft werden, diese Brände
konnten aber ohne Probleme gelöscht werden.
Einen großen Teil des Einsatzjahres 2015 machten si-
cher die Katastropheneinsätze im Sellraintal sowie in
Hatting aus. Dort waren wir einige Tage mit dem 40
Kva Stromaggregat, sowie mit einer Gruppe vor Ort
um bei den Aufräumarbeiten bzw. beim Sandsäcke
füllen zu helfen.
Übungen:
Um die Einsätze erfolgreich und vor allem wieder
gesund beenden zu können, wurden 2015 8 Früh-
jahrs- und 8 Herbstübungen sowie eine Gemein-
schaftsübung mit den Feuerwehren Wilten und Völs
abgehalten.
Den Höhepunkt der Ausbildungen stellten sicherlich
zum einen die Heiẞausbildung bei der Firma Erha Tec
in Ulm, sowie zum anderen die Tunnelausbildung an
der International Fire Academy in der Schweiz dar.
Diese Ausbildungen waren extrem lehrreich und
interessant, da in diesen Anlagen Wohnungsbrände
bzw. Brände in Tunnelanlagen sehr realitätsnah dar-
gestellt und sicher beübt werden können.
Zusätzlich absolvierten 8 Kameraden 10 unterschied-
liche Kursarten an der Landesfeuerwehrschule.
Gedenkfeier:
Gegen Ende des Jahres, am 19. Dezember fand die
alljährliche Gedenkmesse statt.
Die FF Amras wurde im Kriegsjahr 1943 durch eine
wunderbare Fügung von einem Bombenvolltreffer
verschont. Aus diesem Grunde wurde eine alljährli-
che Heilige Messe am 19. Dezember gelobt.
Seite 16
16/28
30
FEUERWEHR INNSBRUCK
die Feuerwehr Arzl zum Einsatzort ab. Das Fahrzeug
FEUERWEHR INNSBRUCK
FREIWILLIGE FEUERWEHR ARZL
KOMMANDO
HBI Matthias Sparber
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
HV Bernhard Larcher
Schriftführer
OBI Christoph Larcher
HV Andreas Winterle
SCHUTZBEREICH
Der Schutzbereich der Feuerwehr Arzl erstreckt sich von
der Westbahnstrecke im Süden über das bebaute Gebiet
zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Westen
bis über die Nordkette im Norden. Bäuerliche Objekte
sind ebenso zu finden, wie moderne Wohnanlagen und
Einfamilienhäuser.
FEUE
geriet über den Fahrbahnrand hinaus und drohte
abzustürzen. In Zusammenarbeit mit der BF konnte
das Fahrzeug rasch geborgen werden.
Am Abend des 26. Oktober kam es auf der Rumer
Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein
Anhänger umstürzte, das Zugfahrzeug sich löste und
überschlagend in der Wiese landete. Zum Glück war
keine Person ernsthaft verletzt worden. Zusammen
mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde das Fahr-
zeug geborgen.
Unwetter in Tirol:
Im Juni 2015 suchte ein verehrendes Unwetter große
Teile Tirols heim. Auch der Schutzbereich der FF Arzl
wurde von den heftigen Unwettern nicht verschont.
Besonders Betroffen waren zahlreiche Keller. Die
Volkschule Arzl wurde am Vorplatz erheblich durch
einen Hangrutsch verschmutz und musste von uns
mit Hilfe schweren Geräts wieder sauber gemacht
werden. In den Tagen nach den schweren Muren
Abgängen im Sellraintal wurde die FF Arzl mit der
Großpumpe und schwerem Gerät durch den BFV
Innsbruck Stadt und BFV Innsbruck Land nach Sell-
rain bestellt. Dort waren Mannschaften der FF Arzl
insgesamt 4 Tage lang im Einsatz und befreiten zahl-
reiche Objekte, darunter die Volkschule Sellrain und
den Musik Pavillon, von meterhohen Schlammmas-
sen. Die Bilder dieser Tage werden noch lange den
Kameradinnnen der FF Arzl in Erinnerung bleiben.
Neben den Einsätzen blickt jedoch die Feuerwehr
Arzl auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Mai
des vergangenen Jahres musste die Feuerwehr Arzl
all zu früh Abschied von einem treuen und stets ver-
lässlichen Kameraden nehmen. Richard Fatycz
war über Jahrzehnte lang in führenden und wichti-
gen Funktionen eine tragende Säule der Feuerwehr
Arzl. Richard hinterlässt eine große Lücke
die man nicht füllen wird können.
Ein freudiges Ereignis war schließlich die Hochzeit
unseres Kommandanten Stv. Christoph
Larcher im September 2015. Viele Kameradinnen
Verkehrsunfall Rumer Straße
aus unserer Einheit durften diesen besonderen Tag
miterleben. Wir wünschen unserem Kameraden
Christoph und seiner Frau Petra viel Glück und alles
erdenklich Gute auf ihren gemeinsamen Lebensweg.
Als gesellschaftliche Ereignisse 2015 dürfen
der Feuerwehrball sowie das Watterturnier, welches
bereits als bezirksweit sehr beliebte Veranstaltung
gilt nicht unerwähnt gelassen werden.
Die Feuerwehr Arzl möchte sich bei allen Partnern
für die gute Zusammenarbeit bedanken.
10XEUR
80
SADES
Watterturnier
FAHRZEUGE
TLF-A 2000/200, Bj, 1987
KDO, Bj. 2009
TF, Bj. 1995
KLF-A, Bj. 1999
Aktive
MANNSCHAFT
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
3558
47
25
EINSATZZAHLEN 2015
Brandeinsätze
11
Technische Einsätze
8
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
1
ie Freiwillige Feuerwehr blickt auf ein Einsatz-
D technisches eher ruhigeres Jahr zurück. Im
Berichtsjahr 2015 wurde die FF Arzl zu 11 Brandein-
sätzen und 11 technischen Einsätzen gerufen wurde.
Die Brandeinsätze waren großteils zum Glück aller
nur Kleinbrände, welche Gott sei Dank rasch unter
Kontrolle bzw. vor Eintreffen der Feuerwehr einge-
dämmt und gelöscht werden konnten. Im Bereich
der technischen Einsätze handelte es sich vermehrt
Unfall Rosnerweg
um Einsätze nach Hochwetterlagen. Die Entwicklun-
gen der letzten Jahre zeigen, dass sie die Feuerwehr
Arzl vermehrt für technische Hilfeleistungen im Ein-
satzfall alarmiert wird.
Am 16. Oktober erhielte die FF Arzl während der
gerade stattfindenden Übung über die Leitstelle die
Meldung, dass am Rosnerweg nahe der Arzler Alm
ein Fahrzeug abzustürzen drohe. Sofort rückte
Unwetter in Tirol
31
Seite 17
17/28
32
FEUERWEHR INNSBRUCK
DERWEHR
99
FEUERWEHR
E
FEUERWEAR
rwehr
FEUERWERK
FEUERWEHR INNSBRUCK
33
1425 IBK
1472 IBK
1522 18
00
FREIWILLIGE FEUERWEHR HÖTTING
KOMMANDO
Stellvertreter
HBI Dr. Alois Muglach
OBI Alois Heis
HV Norbert Nocker
Kommandant
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
HV Harald Reinthaler
Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, Mariahilf,
St. Nikolaus und Altstadt
FAHRZEUGE
1. Gruppe, RLFA 2000/200, Bj. 1991
2. Gruppe, TLFA 3000/500, Bj. 1995
DLK 23/12, Bj. 2009
KLFA, Bj. 2004
TF Teknocar, Bj. 2009
KDO L200, Bj. 1996
MTF Toyota, Bj. 1990
Stromerzeuger 40 kVA, Bj. 2014
MANNSCHAFT
D
er Start ins Jahr 2015 begann für die FF Höt-
ting nach monatelangen Vorbereitungen am
17. Jänner mit der Teilnahme am ersten Höttinger
Brauchtumsumzug. Leider hatte der Wettergott
kein Einsehen und es schüttete teilweise wie aus
Kübeln. Trotzdem ließen sich die Teilnehmer die gute
Stimmung nicht vermiesen und trugen so dazu bei,
dass speziell die Weibermühle der FF Hötting von
FEUERWEHR
Das Kommando der FF-Hötting
den Besucher umjubelt und ein voller Erfolg wurde.
Neben den 25 Statisten standen für die Sicherheit
während des Umzuges 8 Kammeraden als BSW ge-
meinsam mit der FF Mühlau im Einsatz", weitere
8 Mitglieder kümmerten sich um die Verpflegung.
So wurden alleine für diese Veranstaltung rund 600
Stunden aufgewendet.
In einsatztechnischer Hinsicht sind natürlich beson-
ders die Unwettereinsätze und die damit verbunde-
nen Assistenzleistungen im Sellrain zu erwähnen. In
diesem Zusammenhang wurde die Einheit zweimal
zum Steinbruch nach Zirl zum Abfüllen von Sandsä-
cken alarmiert und leistete überdies am 10.06. mit
15 Mann sowie am 14.08., abermals nach heftigen
Regenfällen, mit dem 40kVA- Aggregat Hilfe vor Ort.
Weitere besondere Einsätze waren:
02.01. Bei einem Küchenvollbrand in der Karl-
Innerebner-Straße mussten mehrere Personen in Si-
cherheit gebracht und der Brand mit zwei HD-Rohren
unter ATS gelöscht werden.
28.01. - Alarmierung für den Lawinenzug der FW
Ibk nach einem Abgang im Nordpark im Bereich Di-
rettissima mit gemeldeten 4 Verschütteten. Nach ers-
ten Erkundungen konnte aber Entwarnung gegeben
werden.
19.03. Zimmervollbrand GH Berchtoldshof in der
Schneeburggasse, wobei durch den extrem schnellen
Einsatz der Feuerwehr der Brand rasch eingedämmt
werden und so größerer Schaden verhindert werden
konnte.
Assistenzleistung Sellrain
31.03. Exakt 17 Einsätze galt es nach starkem
Sturm mit umgestürzten Bäumen und abgedeckten
Hausdächern abzuarbeiten.
09.04. Ein Fahrzeugbrand griff auf das angrenzen-
de Gebäude am Grauer-Stein-Weg über. Nach,,Brand
aus" wurde die Bewohnerin samt ihren 10 Katzen in
ein Ersatzquartier verbracht.
Einsatz Küchenvollbrand Karl Innerebner Str.
Neben den 31 Dienstagsübungsabenden mit
spektakulären Heißbrandübungen und diversen
technischen Übungsannahmen, die von den einge-
teilten Gruppenkommandanten ausgearbeitet und
organisiert wurden, fand dieses Jahr eine besonde-
re Intensivierung der Ausbildung rund um den
SSG-Bereich statt. Neben Besichtigungen der Bau-
phasen des Brenner Basistunnels und einer Geräte-
und Taktikschulung auf der HFW war im November
als Höhepunkt für 6 Mann die Möglichkeit gegeben,
gemeinsam mit den Kollegen der BFI und FF Amras an
einer einwöchigen Schulung an der Interna-
tional Fire Academy in Bahlstal und Lungern in
06.06. Insgesamt 29 Unwettereinsätze nach
heftigem Gewittersturm besonders im Bereich Inn-
straße / Schmelzergasse / St. Nikolausgasse. Durch
das Übertreten des Fallbachs galt es neben einer bis
zu 1m unter Wasser stehenden Gaststätte und mehre-der Schweiz teil zu nehmen.
ren Garagen auch Hausgänge und Geschäfte von den
schlammigen Massen zu befreien.
16.06. - Auf der Anfahrt zur Dienstagsübung erfolgte
von der ILL eine Alarmierung in die Kranebitter Allee.
Dort war durch einen brennenden Kinderwa-
gen und die damit verbundene Rauchentwicklung
im Hausgang teilweise Panik unter den Bewohnern
ausgebrochen. Diese wurden über eine Schiebelei-
ter und die DL30 evakuiert, der Brand selbst konnte
rasch gelöscht werden.
Insgesamt wurden von der FF Hötting im Jahr 2015
exakt 7.492 Stunden aufgewandt, wobei zahlrei-
che Aktivitäten (z. Bsp. Haussammlung, Tätigkeiten
des Kommandos, des Gerätewarts und Obermaschi-
nisten uvm.) gar nicht berücksichtigt sind.
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2015
Brandeinsätze
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
64
7
5
7
326.
84
Einsatz Brand GH Berchtoldshof
Einsatz Brand Grauer-Stein-Weg
Mannschaft der Weibermühle beim Brauchtumsumzug
Seite 18
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34
FEUERWEHR INNSBRUCK
MTFA
FREWILLIGE FEUER
FREIWILLIGE FEUERWEHR HUNGERBURG
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Christof Schlenz
417 IBK
Kassier
Schriftführer
Wolfgang Gassler
Georg Egger
1500
Christian Katholnigg
EHR
10.224
SCHUTZBEREICH
Hoch-Innsbruck Plateau (Hungerburg, Gramart, Maria-
im-Walde), und darüber liegendes Wald- und Berggebiet
FAHRZEUGE
TLF-A 1500, Bj. 2000
TF Landrover 130
TF Mitsubishi L200, Bj. 2001
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
51
5
3
11
EINSATZZAHLEN 2015
Brandeinsätze
18
Technische Einsätze
31
Brandsicherheitswachen
23
ach langen Jahren des Improvisierens und vor
Nallem des Wartens auf Schließung der tak-
tischen Fahrzeugslücke war es endlich soweit- der
Landrover 130 wurde in Dienst gestellt und Frau
Karin Egger gab uns die Ehre der Fahrzeugpaten-
schaft. Nach der Fahrzeugsegnung im Beisein von AK
Präsident Zangerl genoss die zahlreich erschienene
Hungerburger Bevölkerung ein in jeglicher Hinsicht
gelungenes Fest im Hungerburger Seehof.
Neben der TS und einem Transportcontainer bein-
haltet der Landrover eine CAFS Löschanlage, die
uns bei einigen realen Brandeinsätzen wie auch bei
Das Kommando der FF-Hungerburg
mehreren Brandübungen ausgezeichnete Dienste
leistete.
Starke Regenfälle bescherten einem Wohnhaus
Teile der Schiabfahrt in Form von Geröll und vor al-
lem Wassermassen bis in den Wohnbereich.
Dem vollständigem Einbruch des Vorplatzes
der Feuerwache Hungerburg wurde nun
schlussendlich seitens des Bezirkskommandos vor-
gebeugt und so präsentiert sich nun zumindest der
Vorplatz der Wache in entsprechendem zeitgerech-
ten Zustand.
nein 20t/ Bio freier trifl
ze
AWEHR
ABURG
Bei einer Jubiläumsveranstaltung durfte die
FF Hungerburg auf der Seegrube aktiv mithelfen
und verhalf nach mehr als 75 Jahren wieder einem
Segelflieger mittels Gummiseil zum gelungenen
Start.
Auch dieses Jahr stand Dank der fleißigen Mithilfe
der Einheitsmitgliedern unser Standl beim Pa-
norama Christkindlstand auf der Hungerburg
den zahlreichen Gästen, aber auch vor allem der
Hungerburger Bevölkerung als Treffpunkt und Kom-
munikationsschnittstelle zur Verfügung.
Freiwillige
Feuerwehr
FEUERWEHR INNSBRUCK
35
Panorama Christkindistand auf der Hungerburg
Einbruch des Vorplatzes der Feuerwache Hungerburg
T-
Autobrand
Vermurung
FEUERWE
19417 18K
FEUERWEHR
MAN
TLF und Landrover auf der Seegrube
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36
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR IGLS
Erneuerung des Fuhrparkes:
Im August wurde unserer Einheit ein neues Rüstfahr-
zeug übergeben. Schon zuvor wurde unsere DL 18
sowie das KRF in den wohlverdienten Ruhestand"
versetzt. Anlässlich der Segnung des neuen Fahrzeu-
ges veranstalteten wir ein drei tägiges Zeltfest. Die
Vorbereitungen starteten schon Monate zuvor und
gingen in der Woche vor dem Fest in die heiße Pha-
se. Am Dienstag kam das Festzelt und wurde von der
Feuerwehr aufgebaut, in den darauffolgenden Tagen
wurde in unzähligen Stunden alles weitere vorberei-
tet um ein schönes Festwochenende zu verbringen.
Nach zwei Abenden mit verschiedenen Bands fand
FEUERWEHR INNSBRUCK
37
Abordnungen
FEUERWACH
VEREINSHAUS
FREIWILLIGE FEUERWEHR IGLS
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
HBI Gerhard Mayregger
OBI Ing. Christian Hippmann
HV Eur.-Ing. Helmut Ebner
IGLS
(122
Schriftführer
HV Eur.-Ing. Kersten Wirth
SCHUTZBEREICH
Igls
FAHRZEUGE
KDO, TOYOTA Landcruiser, Bj. 2007
KLF-A, IVECO, Bj. 1999
RF, MAN, Bj. 2015
TLF-A 3000, SCANIA, Bj. 2006
Aktive
MANNSCHAFT
EUERWEHR
MAN
TEMT1290
WILGE FEUERWEHR
RFA
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
49
14
1
13
EINSATZZAHLEN 2015
Brandeinsätze
11
Technische Einsätze
14
Brandsicherheitswachen
3
Fehlausrückungen
5
m Jahr 2015 kann die Einheit Igls auf ein unfall-
freies Jahr mit folgender Probenstatistik zurück-
blicken. Bei den 32 Proben sind im Durchschnitt 14
Mann anwesend gewesen. Der dabei aufgewendete
Stundeneinsatz betrug 857 Stunden.
Mit Stolz ist die Anzahl der Tätigkeiten unserer Feu-
erwehrjugend zu erwähnt. Insgesamt wurden 24
Tätigkeiten mit einem Gesamtstundenaufwand von
KATASTROPHENSCHUT
RF-Patinen
290 Stunden abgehalten. Die Jugend erwarb beim
Wissenstest 2015, 1 goldenes, 2 silberne sowie 6
bronzene Abzeichen.
Im letzten Jahr mussten wir 33 Einsätze verbuchen.
Darunter fallen 11 Brandeinsätze, 3 Brandsicher-
heitswachen, 14 Technische Einsätze, sowie 5 Fehl-
ausrückungen. Im heurigen Jahr blicken wir auf die
Aktivitäten unserer Einheit zurück.
am Sonntag die Segnung des neuen Rüstfahrzeu-
ges statt. Die Feldmesse musste leider Aufgrund
der Witterung in das Festzelt verlegt werden. Für
die feierliche Umrahmung der Messfeier sorgte die
Musikkapelle Igls/Vill während zahlreiche Fahnena-
bordnungen der Innsbrucker Feuerwehren, Partner-
feuerwehren und Igler Vereinen den Platz um den
Altar zierten. Auch unsere Partnerfeuerwehren aus
Schabs und aus Unterlunkhofen-Rottenschwil nah-
men an der Messe Teil.
Nach dem Gottesdienst wurde das neue Rüstfahr-
zeug der Firma EMPL feierlich gesegnet. Im An-
schluss an die Ansprachen der Ehrengäste folgte
eine Generaldefilierung der gesamten Abordnungen
auf einer kurzen Strecke durch das Dorf. Begleitet
von den Klängen der Musikkapelle und angeführt
von der lauten Sirene des neuen Rüstfahrzeugs mar-
schierten die Feuerwehrleute an den Ehrengästen
vorbei. Nach dem Mittagessen im Festzelt wurde die
Zeit genützt um das Feuerwehrfahrzeug zu inspizie-
ren. Der Obermaschinist der Igler Feuerwehr stell-
te das Fahrzeug den Besuchern vor. Das auf einem
MAN-Fahrgestell aufgebaute Sondergerät bietet der
FEUERWEHR
MAN
RF-Delegation
Feuerwehr Igls die Möglichkeit, verschiedenste Ein-
satzszenarien nahezu problemlos zu bewältigen. Die
Feuerwehr Igls konnte an diesem Wochenende viele
Besucher unter anderem der umliegenden Feuer-
wehren, vieler Vereine aus Igls und natürlich auch aus
der Bevölkerung begrüßen. Weiters freuten wir uns
auch über den Besuch unserer Partnerfeuerwehren
welche das Wochenende mit uns verbrachten.
Tag der offenen Türe:
Es konnte der Fuhrpark unserer Einheit besichtigt
werden. Die Schauübung mit dem Thema „Einsatz
Anno" begeisterte die Besucher. Unsere üblichen
Einsatzfahrten wurden zahlreich, besonders von un-
seren jüngsten Besuchern in Anspruch genommen.
Die Verköstigung durch die eigene Kantine sowie der
musikalische Rahmen rundeten das Fest perfekt ab.
Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besuchern
aus der Ortschaft und den umliegenden Gemeinden.
Kameradschaftspflege - Herbstausflug:
Nach dem „warm up" in der Wache sind wir mit dem
Bus Richtung Kalterer See gestartet. Bei perfektem
Wetter wurden wir im Restaurant Gretl am See ku-
linarisch auf höchstem Niveau verwöhnt. Gestärkt
besichtigten wir das Schloß Sigmundskron mit dem
MMM Firmian (Messner Mountain Museum). Das
sehenswerte Panorama umrahmte die gemütliche
Stimmung im Kleinem Gastgarten. Im Anschluss ging
es auf zum Törggelen zum Hubenbauer in Vahrn.
Selbstgebrautes Bier und Hüttnmusik" sorgten für
eine ausgelassene Stimmung. Auch heuer wieder ein
perfekt organisierter Ausflug. Alt und Jung haben ge-
meinsam den Feuerwehrausflug genossen!
Neuaufnahmen:
Laufend dürfen wir neue Mitglieder in unserer Ein-
heit begrüßen. Auch im Jahr 2015 konnten wir 5 Neu-
zugänge verbuchen.
Ausflug 2015
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38
FEUERWEHR INNSBRUCK
Feuerwehrausflug im September 2015 nach Wien mit Besichtigung der
Berufsfeuerwehr Wien, Zentralfeuerwache Am Hof
VEHR
AUSFAH
HR
FEUERWEH
FEUERWEHR INNSBRUCK
04. Mai 2015 Bruch einer Hauptwasserleitung in Mühlau / Die Aushubarbeiten wurden durch ständigen Wassereintritt erschwert
getmeler
FREIWILLIGE FEUERWEHR MÜHLAU
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
BR Albert Pfeifhofer
OBI Klaus Weingartner
HV Bernhard Gstir
FM Mia Lawton
Mühlau, Saggen und Innere Stadt
FAHRZEUGE
RLFA 2000, SCANIA, Bj, 2003
KLFA, MERCEDES Sprinter, Bj. 2006
ereits im vorangegangenen Jahresbericht 2014
Bhaben wir von einem umfangreichen
Einsatzgeschehen" berichtet. Nun dies muss
wohl etwas relativiert werden, denn die Einsatz-
zahlen der Feuerwehr Mühlau stiegen im Jahr
2015 knapp um das dreifache an. Was war so
außergewöhnlich an diesem Jahr? Um dieser Frage
nachzugehen, wollen wir die Einsatzstatistik der letz-
ten Jahre etwas genauer betrachten:
100
MTF, MERCEDES Vito, Bj. 2009
MTF2, HONDA CR-V, Bj. 2012
LAST, RENAULT, Bj. 2012
MANNSCHAFT
Aktive
50
Reserve
19
Ehrenmitglieder
Jugend
3
0
EINSATZZAHLEN 2015
Brandeinsätze
7
Technische Einsätze
99
Brandsicherheitswache
6
Fehlausrückungen
3
2006
2007
2011
2012
30:3
1014
2015
Einsätze 2006-2015: Mit 99 Technischen Einsätzen und 115 Alarmie-
rungen insgesamt sticht das Jahr 2015 außergewöhnlich hervor.
Ganz klar sind es schon lange die Technischen
Einsätze, welche den Ton angeben und diese sind
auch 2015 mit 99 von 115 für die hohe Anzahl an
Einsätzen verantwortlich. Dieses außerordentlich
hohe Einsatzaufkommen schlägt sich auch in den
geleisteten 1.893 Einsatzstunden und in den dafür
gefahrenen 5.211 Kilometern zu Buche. Lediglich im
Jahr 2008 konnte hier ein ähnliches Ergebnis erreicht
werden hauptsächlich aufgrund der damaligen
Brandsicherheitsdienste während der Fußball-Euro-
pameisterschaft.
2009
100
1400
1200
100
600
ac
2006
2007
2008
3000
2010
2911
1012
2013
2014
2015
-Mogheder -
2008: 613 Mitglieder mit 1832 Std., 2015: 811 Mitglieder mit 1893 Std.
6000
5000
1000
3000
2000
1000
200
J009
Jo
ahrtunden
2013
2015 wurden bei Einsätzen beeindruckende 5.211 km zurückgelegt.
Obwohl es im Jahr 2015 zu ungewöhnlich vielen
Alarmierungen gekommen ist, so waren die Ein-
sätze an sich eher unspektakulär. Dennoch sollten
einige hier nicht unerwähnt bleiben.
In der Nacht vom 04. Mai 2015 kam es kurz nach
Mitternacht zum Bruch einer Hauptwasserlei-
tung am westlichen Ende der Anton-Rauch-Straße.
Die austretenden Wassermassen führten zu mas-
siven Fahrbahnschäden und setzten auch Teile
der Haller-Straße schnell unter Wasser. In den direkt
angrenzenden Gebäuden drang das Wasser auch in
die Kellerräumlichkeiten vor und musste abgepumpt
werden. Noch in der selben Nacht begann eine Bau-
firma mit den Reparaturarbeiten, wobei der Aushub
mit dem Bagger trotz bereits abgesperrter Leitung
durch weiteren Wassereintritt massiv erschwert
wurde.
Ganz besonders auffällig war heuer der Juni mit 52
erfassten Einsatz-Events.
HBM Uli Schlögl und OFM Daniel Kurz
beim Hilfsgütertransport mit dem LAST in Wien
So kam es in diesem Zeitraum nicht nur zu mehreren
Unwettereinsätzen im eigenen Schutzbereich
sondern auch zur Hilfeleistung bei der verheerenden
Katastrophe in Sellrain und weiters zu Bereit-
schaftsdiensten aufgrund des G7 Gipfels.
Für gut 24 Stunden stand das bayerische Schloss
Elmau dabei vergangenes Jahr im Mittelpunkt der
Weltpolitik und dies führte zwischen Ende Mai und
Mitte Juni zu ausgedehnten Grenzkontrollen. Ver-
mehrt wurden durch Tirol reisende Flücht-
linge an den Grenzen aufgegriffen. Darunter auch
viele Minderjährige, welche zum Teil vorerst im Erho-
lungsheim der Stadt Innsbruck in Holzham, Westen-
dorf und in weiterer Folge im Ferienheim Wildmoos
untergebracht wurden. Die Feuerwehr Mühlau
führte dabei mehrere Personentransporte mit
Betreuungspersonal durch. Dies waren für ei-
nige Mitglieder der Feuerwehr Mühlau die ersten
Berührungen mit der Flüchtlingskrise, welche im
Laufe des Jahres immer mehr auch Tirol und damit
auch Tiroler Feuerwehren erreichen sollte. Zum
Beispiel wurde das LAST Mühlau im September zur
Unterstützung des Roten Kreuzes angefordert. Zwei
Mitglieder transportierten eine Ladung Hilfsgüter
bis nach Wien.
Die Feuerwehr Mühlau arbeitet bereits seit 10 Jahren
mit der PETZL-PSA gegen Absturz, die ein sicheres
Arbeiten in Höhen und Tiefen ermöglicht. Ei-
nige Mitglieder vertieften ihre Ausbildung in diese
Richtung und bildeten, unter der Leitung von HLM
Alexander Pfeifhofer, eine FF-Mühlau interne
Gruppe von Höhenrettern.
Mitte 2015 wurde nun, auf Anregung der Branddi-
rektion der Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie nach
weiteren Gesprächen mit der AUVA und diversen
Juni 2015: Bei den Aufräumarbeiten in Sellrain
Spezialisten, beschlossen, eine gemeinsame
Gruppe von Höhenrettern auszubilden; die BFI
greift hier auf unsere langjährige Erfahrung und Wis-
sen zurück.
Dies wurde notwendig, da sich die Bestimmun-
gen It. AUVA änderten und für unsere Berufsfeu-
erwehr eine Höhenrettungsgruppe erforderlich ist.
Derzeit läuft die intensive Ausbildung und so soll
die Gruppe Ende 2016 einsatzbereit sein.
Die Höhenretter-Gruppe der FF-Mühlau bei der Ausbildung
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40
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
41
FE
HR
NED ARZL
FREIWILLIGE FEUERWEHR NEU-ARZL
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
OBI Rene Wex
BI Christian Winkler
OV Martin Appler
OV Richard Reitmeir
Stadtteil Neu-Arzl, Olympisches Dorf I u. II
FAHRZEUGE
TLFH 3000/500, MAN, Bj. 1997
DLK 23/12, MAN, Bj. 1994
KLF, Mercedes Sprinter, Bj. 2005
MTF, Ford Transit, Bj. 2015
MANNSCHAFT
Nachdem wir die Container in der An der Lan Straße
erledigt hatten, kamen wir nun auch in der Kajetan
Sweth Straße zum Einsatz, wo wir zwei Anwohner mit
Verdacht einer Rauchgasintox bargen und dem RD
übergaben.
Die weiteren Einsätzen 2015 verliefen Gott sei
Dank nicht mehr so dramatisch und beschränkten
sich im Wesentlichen auf Brandmeldealarme, ange-
brannte Speisen, Sandsackfüllen, diverse Kleinein-
sätze und zweimal Bereitschaft auf der Wache.
Im Herbst verstarb völlig überraschend unser lang-
jähriges Mitglied Günter Lamprecht. Unser
Günter war seit 1976 Mitglied in unserer Einheit
und maßgeblich am Aufbau der Feuerwehrjugend
in Neu Arzl beteiligt, bis ihn seine Krankheit so weit
einschränkte, dass er den aktiven Dienst in der Ein-
heit aufgeben musste. Trotzdem war Günter immer
wieder bei diversen Veranstaltungen und Tätigkeiten
auf unsere Wache anzutreffen.
Auf dem Personalsektor gab es keine wesent-
lichen Änderungen, hier blieb die Mitgliederzahl
gleich gegenüber dem Vorjahr.
Ebenso am Ausbildungssektor. Hier wurde das
im Vorjahr begonnene Ausbildungskonzept weiter
verfolgt und geschult.
Im Bereich unseres Fuhrparkes können wir
höchst Erfreuliches berichten. Nachdem unser MTF
im Herbst nach einem Getriebeschaden endgültig
außer Dienst genommen werden musste, wurden
sämtliche Hebel, nicht nur durch uns sondern auch
durch die zuständigen Politik, den Verantwortlichen
im Bezirk und im Bereich der Berufsfeuerwehr, in
Bewegung gesetzt, so dass wir in kürzester Zeit unser
neues MTF in Betrieb nehmen konnten.
Zusammengefasst war es ein eher ruhiges Feuer-
wehrjahr in Neu Arzl, mit einigen Höhen und Tie-
fen und so starten wir in das Jahr 2016 um wiederum
fund um die Uhr für die Bevölkerung in unserer Stadt
zur Verfügung zu stehen.
Aktive
55
Reserve
16
Ehrenmitglieder
Jugend
4
3
D35 Jahr 2015 begann für die FF.Neu Ber
as Jahr 2015 begann für die FF - Neu Arzl
meldealarm in die Kajetan Sweth Straße beordert,
EINSATZZAHLEN 2015
ches abgelöscht werden musste.
Einsätze
40
Übungen
56
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
410
Ansonsten kann man das Einsatzjahr mit 40 Einsät-
zen wohl als ruhig bezeichnen, zumal wir in Neu Arzl
von größeren Unwettereinsätzen verschont blieben.
welcher sich als massiver Papiercontainerbrand, mit
Kontrolle geratenen Bodenfeuerwerk, wel- Übergriff auf das angrenzende Hochhaus, entpuppte.
Der Höhepunkt der Einsätze in Neu Arzl, war
wohl eine Serie von Papiercontainerbränden im
März in unserem Stadtteil. Die Berufsfeuerwehr
wurde diesbezüglich ursprünglich zu einem Brand-
Bei diesem Einsatz wurden die FF-Neu Arzl und die
FF-Reichenau nachalarmiert. Noch während unsere
Kameraden in das Feuerwehrhaus liefen, wurde
ein Brand von 2 Papiercontainern in der An der Lan
Straße gemeldet. Nach Rückfrage durch unseren
Kommandanten stornierte der BO die FF-Neu Arzl
vom Einsatz Kajetan Sweth Straße vorerst und wir
bekamen den Auftrag uns erst mal um die Contai-
nerbrände in der An der Lan Straße zu kümmern.
MTF
FEUERWER
FF NEW-AZ
FEBERWEN
122
1416 IBK
(c) FF New Ar
Seite 22
22/28
42
FEUERWEHR INNSBRUCK
Bott
Zur E
FEUERWEHR INNSBRUCK
43
Brand Hochhaus O-Dorf
Sturmschäden
Gefahrgutübung mit Polizei
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
HBI PLANK Helmut
BI STAUDER Matthias
HV WINDBICHLER Martin
HV RAINALTER Martin
Es war aber auch ein trauriges Jahr der FF Reichenau.
Gleich 2 Kameraden mussten im Jahr 2015
zu Grabe getragen werden. Werner Feder-
spiel, Ehrenmitglied der FF Reichenau verstarb im
Alter von 59 Jahren und Adi Oberfrank, langjähriger
Verbindungsmann der FF Reichenau zur Berufsfeu-
erwehr Innsbruck verstarb mit 75 Jahren.
Die Jugendfeuerwehr war ebenfalls sehr aktiv
im Jahr 2015. Beim gemeinsamen Wissenstest von
Innsbruck Land und Innsbruck Stadt waren 3 Jun-
gendfeuerwehrmitglieder am Start und konnten
1-mal Bronze, 1-mal Silber und 1-mal Gold erreichen.
30-mal trafen sich die Jugendlichen im Jahr 2015 zur
Ausbildung in der Wache wo ihnen von den Jugend-
betreuern/in eine abwechslungsreiche Ausbildung
geboten wurde. Bei der Jugendfeuerwehr konnten
wir uns im Jahr 2015 über 4 Neuaufnahmen freuen.
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
Reichenau, Pradl, Teile des Pradler Saggen,
Teile der Rossau, Bahnhof Innsbruck
FAHRZEUGE
TLFH 2000, Scania, Bj. 2003
KLF, Mercedes, Bj. 2006
LAST, Ford, Bj. 2009
TF, Mercedes, Bj. 2010
GGF, Mercedes, Bj. 2011
Großpumpenhänger, 6000 L, Bj. 2007
Leichter Anhänger, Bj. 2005
MANNSCHAFT
48
6
6
6
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2015
Brandeinsätze
18
70
Technische Einsätze
I
m Jahr 2015 wurde die Einheit zu 18 Brandein-
sätzen und 80 technischen Einsätzen (2
davon zu Einsätzen mit Austritt gefährlichen Stoffen)
alarmiert. 1 Brandeinsatz zur Unterstützung der BF
und der FF Neu Arzi, wobei leider ein Mann der BF
verletzt wurde, aber auch Brandmeldealarme oder 3
Alarmierungen zu eingeschlossenen Personen im Lift
waren unter den Einsätzen. Teilweise schwere
Unwetter zogen heuer auch über das Schutzgebiet
der FF Reichenau hinweg und bildeten dadurch den
Großteil der Alarmierungen. Alleine in einer Nacht
wurden 35 Einsatzadressen angefahren und profes-
sionell abgearbeitet aber auch ein Einsatz in der Kör-
Das Kommando der FF-Reichenau
ner Straße, wo durch ein undichtes Dach in einem 5
stöckigen Gebäude, sich das Wasser seinen Weg bis
in den Keller suchte, wurde bewältigt. Auch im Jahr
2015 wurden wieder unzählige Schulungen,
Übungen abgehalten und Kurse an der LFS von
den Kameraden/Innen besucht. Eine besondere
Übung gab es im Jahr 2015 mit den Strahlen-
spürern der Landespolizeidirektion Tirol.
Im Jahr 2015 konnten bei der aktiven Mannschaft
2 Überstellungen von der Jugendfeuerwehr und
4 Neuaufnahmen verzeichnet werden. Insgesamt
leisteten die Kameraden/Innen im Jahr 2015 knapp
7700 Stunden.
Jugendfeuerwehr
Werner Federspiel
Adi Oberfrank
Seite 23
23/28
44
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR
FEUERWEHR VILL
TLFH
1000
EUERWEHR
FREIWILLIGE FEUERWEHR VILL
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
OBI Franz Rofner
BI Andreas Schmid
BV Martin Weber
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
OV Martin Rofner
Vill, Ahrental, bis Sillkraftwerk, bis Gemeindegrenze Lans,
bis Gemeindegrenze Mutters
FAHRZEUGE
KLFA, Mercedes Sprinter/Lohr, Bj. 2001
MTF, Mazda Tribute, Bj. 2001
TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenbauer, Bj. 1991
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2015
Brandeinsätze
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
29
2210
10
125
FEUERWEHR INNSBRUCK
45
♡
1542 IBK
den Brennerbasistunnel Abschnitt Ahrental alar-
miert. Ein Fahrzeug der Tunnelmitarbeiter geriet in
der Tunnelröhre in Brand. Schlussendlich wurde das
Fahrzeug mit einem Radlader geborgen und ins freie
verbracht, wo es abgelöscht wurde.
Der Bezirksübungs-Einsatztag 2015 war für
alle Beteiligten eine große Herausforderung und
wurde von den Kameraden bestens gemeistert. Ein
besonderer Dank gilt hier allen Mitwirkenden der
Einheit für die für die perfekte Vorbereitung und die
Teilnahme.
Im Berichtsjahr wurden 14 Gruppenübungen
und 8 Schulungen von der Einheit abgehalten,
die durchschnittlich von 14 Mann besucht wurden.
Diverse Schulungen und Spezialisierungen
einiger Feuerwehrkameraden an der Landesfeuer-
Fahrzeugbrand im Tunnel in den Brennerbasistunnel Abschnitt Ahrental
wehrschule sowie bei der Berufsfeuerwehr runde-
ten das Bild ab. Ein besonderer Dank an dieser
Stelle an unsere Nachbareinheit Igls die unsere
Feuerwehrjugend ausbildet.
Am 28.9.2015 wurde bei der FF Vill die Übungsan-
nahme Arbeitsunfall - Eingeklemmte Per-
son unter Container durchgenommen. Eine Puppe
wurde unter einem Baustoffcontainer eingeklemmt
und musste mit den uns zur Verfügung stehenden
mitteln befreit werden.
Bei der Heiẞausbildung im Brandhaus an der
LFS konnte wiederum jeweils ein Atemschutztrupp
seine Fähigkeiten im Bereich der Ersten Hilfe, Per-
sonenrettung und Innenangriff unter Beweis stellen.
Ein besonderer Dank an die Kameraden der
Berufsfeuerwehr die unseren 6 Atemschutzträ-
Friedenslicht
gern wertvolle Tipps und Tricks aus der Praxis mit-
gaben.
Auch heuer wurde von den Mitgliedern der FF Vill
wieder das Friedenslicht am 23. Dezember geholt
und der Viller Bevölkerung vor der Feuerwache zur
Abholung bereitgestellt und auch von Haus zu Haus
ausgeteilt.
Zahlreiche Feierlichkeiten zu runden Ge-
burtstagen von Feuerwehrkameraden sowie ein
Grill-Nachmittag für alle Kameraden mit Frauen und
Besuche zu Veranstaltungen der Nachbareinheiten
waren wiederum die gesellschaftlichen Höhepunkte.
Übung Fahrzeugbrand
5 technische Einsätze bzw. Kleineinsät-
2ze und 10 Brandeisazze bzw. Brand-
meldealarme waren 2015 für die Freiwillige
Feuerwehr Vill abzuarbeiten. Insgesamt wurden da-
für von den Kameraden viele Stunden für die Allge-
meinheit und zum Wohle der Stadt Innsbruck
aufgebracht.
Die technischen Einsätze reichten von der Aufar-
beitung umgestürzter Bäume bis zu einem
Waldbrand im Bereich Unterberg der gemeinsam
mit der BF Innsbruck bekämpft wurde. Bei den
Brandeinsätzen wurden wir einige Male zu Brand-
meldealarmen in die Abfallbehandlunganlage
Ahrental sowie in das TBI Grillhof gerufen. Meist war
ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr notwendig.
In der Nacht des 21.6.2015 um 22.00 Uhr wurde die
FF Vill gemeinsam mit der BF Innsbruck und der FF
Amras zu einem Fahrzeugbrand im Tunnel in
UMMM
Übungsannahme Arbeitsunfall - Eingeklemmte Person
Seite 24
24/28
46
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR
FEUERWEHR
122
•
Prost! Die Ehrengäste unseres Festes
WILTEN
FEUERWEHR INNSBRUCK
47
RWEHR
507 18K
Segnung des neuen Tanklöschfahrzeugs
FREIWILLIGE FEUERWEHR WILTEN
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
Wilten
SCHUTZBEREICH
FAHRZEUGE
WAF-A, MB Vito, Bj. 2011
KLF-A, MB Sprinter, Bj. 2002
HBI ÖKR Peter Pfeifer
OBI Prader Harald Jun.
HV Gerhard Achammer
HV Gerhard Schild
KRF-B, MB 508,Bj. 1986
TLFH-3000/600, Scania DC 1109, Bj. 2006
A-Boot, V-Gleiter, Bj. 1999
MANNSCHAFT
Kommando der FF-Wilten
Am 13. August 2015 war es dann so weit. Der
Festakt begann bei der alten Feuerwache. In einem
großen Festzug marschierten Vertreter aller Feuer-
wehren Innsbrucks, Mitglieder unserer Partnerfeu-
erwehr Freiburg-Lehen und die Schützenkompanie
Wilten unter den Klängen der Musikkapelle Mariahilf
zur neuen Feuerwache. Im Rahmen der Festmesse
wurde auch noch unser neues Tanklöschfahrzeug
offiziell gesegnet. Nach den Ansprachen und Beför-
derungen konnten wir mit einem großen Fest bei
prächtigem Wetter unsere neue Feuerwehrhei-
mat gebührend feiern.
Seit diesem Tag genießen" wir die Feuerwehrakti-
vitäten in unserer neuen Heimat. Allerdings gab und
gibt es trotzdem noch sehr viel zu tun, zu adaptieren,
manches noch zu verändern oder zu ergänzen. Es be-
deutet weiterhin viel Arbeit und Einsatz bis wirklich
alles passt.
Auch Abseits dieses Großereignisses war die FF
Wilten sehr aktiv. So verzeichneten wir in diesem
Jahr 67 Einsätze. Damit wurde die Einsatzzahl im
Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Sehr oft
werden wir bei Wassereinsätzen am Inn und ande-
ren Fließgewässern alarmiert. Sei es, dass jemand
eine Beobachtung gemacht hat oder, dass eine
Person von einer Brücke zu springen droht. Immer
rücken Rettungsschwimmer und Bootsbe-
satzung aus, um vom Boot aus, vom Flussufer oder
von einer Brücke aus im Bedarfsfall Hilfe leisten zu
können. Bei zahlreichen Übungen in den Som-
mermonaten werden die Rettungsschwimmer und
Bootsführer für den Einsatzfall bestens vorbereitet.
Heuer haben wir noch ein Schlauchboot dazu
bekommen, das bei kleineren Gewässern und vor
allem bei niedrigem Wasserstand des Inns auch ein-
gesetzt werden kann.
Ein weiteres Highlight des Jahres 2015 war die gro-
Be Herbstübung auf dem Gelände der Firma
Huter&Söhne. An der, von unserer Einheit ausgear-
beiteten Übung, nahmen auch die FF Völs und die
FF Amras teil.
Einen wesentlichen Bestandteil unserer Einheit stellt
die Gruppe der Feuerwehrjugend dar. Es ist
dem Einsatz der Jugendbetreuer zu verdanken, dass
unsere Jugendgruppe mit 11 Mitgliedern
erfreulich groß ist. Besonders zu erwähnen ist eine
24 Stundenübung, die gemeinsam mit der Ju-
gendgruppe Arzl und der Jugendgruppe Hungerburg
vorbereitet und durchgeführt wurde. Dabei ver-
brachten die Jugendlichen einen ganzen Tag in der
Feuerwache Wilten. Von da aus wurden sie zu den
verschiedensten Einsätzen alarmiert. Die tolle, neue
Wache in Wilten, das Arbeiten im Team, die Gemein-
schaft mit Jugendmitgliedern anderer Einheiten und
die realitätsnahen Übungsannahmen haben die
Jugendlichen besonders beeindruckt. Die Feuer-
wehrjugend ist unser Garant, dass wir auch
in Zukunft genügend Aktivmitglieder haben werden.
Die FF Wilten verzeichnete in diesem Jahr auch 3
Neuzugänge, bereits ausgebildete Feuerwehr-
mitglieder, die als,,Quereinsteiger" zu unserer
Einheit gestoßen sind.
Wir sind dankbar für das ereignisreiche und, Gott sei
Dank, im Wesentlichen unfallfreie Jahr 2015 und
blicken optimistisch auf die Herausforderungen, die
das neue Jahr für uns bereit hält!
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
6651
46
16
11
EINSATZZAHLEN 2015
Einsätze
67
Übungen
38
as Jahr 2015 ist zweifelsfrei ein Meilenstein
Das Jahr 2015 schichte der eine Mehr Wiften
In diesem Jahr bezog unsere Einheit ihr neues
Zuhause. Hinter dieser nüchternen Tatsache steht
eine bewegte und bewegende Geschichte, mit vie-
len Höhen und Tiefen. Das erste Mal laut darüber
nachgedacht hat Bürgermeisterin Hilde Zach im Rah-
men der Jahreshauptversammlung des Jahres 2006!
Leider konnte sie die Verwirklichung ihrer Idee
selbst nicht mehr miterleben. Die Realisierung
des Vorhabens war keine leichte Geburt.
Mit der Fixierung des Standortes und der Auswahl
eines Siegerprojektes aus dem Archtektenwettbe-
werb waren wir unserem Ziel zumindest ein Stück
näher gekommen. Als die ersten Baumaschinen im
November 2014 auffuhren, zweifelte zunächst nie-
mand mehr am Gelingen des Projektes. Doch es wa-
ren noch unzählige Hindernisse zu überwinden
bis das Gebäude so dastand, wie wir es jetzt nützen
können. Dies war nur durch den unermüdlichen
Einsatz unseres Führungsteams und des
Bauausschusses sowie durch die kooperative und
gute Zusammenarbeit mit den Architekten, den
Verantwortlichen der IIG und der Berufsfeuerwehr
Innsbruck möglich.
44
Jugendfeuerwehr Teilnehmerinnen der 24 Stunden Übung
Abschlussübung gemeinsam mit FF Völs und FF Amras
Seite 25
25/28
48
FEUERWEHR INNSBRUCK
DIE WICHTIGSTEN DATEN ZUR
NEUEN FEUERWACHE WILTEN
BAUHERR:
IIG Innsbrucker Immobilien GmbH & Co OG
ARCHITEKTEN:
DI Sebastian Neuschmid und DI Harald Kleinheinz
TIMELINE:
Erster Gedanke eines Neubaus: März 2006 (Jahres-
hauptversammlung mit BMin Hilde Zach)
Auswahl des Siegerprojektes aus dem Architekten-
wettbewerb am 12. April 2012
Beginn Aushubarbeiten: 30. April 2013
Baubeginn: März 2014
Firstfeier: 13. August 2014
Offizielle Übersiedlung: 13.06.2015
BAUVOLUMEN:
4 Fahrzeugboxen, Aufenthaltsraum, Jugendraum,
Kommandoraum, Besprechungsraum, Garderoben-
räume, Sanitärräume, Lagerräume, Büro
Nettogesamtfläche: ca. 900 m²
Bruttorauminhalt: ca. 3.785 m³
Baukosten: 3,04 Millionen Euro (netto)
K
Schulungsraum
FF WILTEN
FEUERWEHR INNSBRUCK
49
Errichtung der neuen Feuerwache Tog 1
Fundamentierungsarbeiten
Rohbauphase
Einbau der Rolltore
Innenausbau
FEUERWACHE WILTEN-WEST
Die neue Feuerwache bei Nacht
Funkraum
1952-Einweihung Wache Wilten 1
1975-Einweihung Wache Wilten 2
1975-erste und zweite Woche
Seite 26
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50
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR
FLUGHAFENFEUERWEHR INNSBRUCK
T-21338 Boot
FEUERWEHR INNSBRUCK
51
BETRIEBSFEUERWEHR FLUGHAFEN INNSBRUCK
Kommandant
Stellvertreter
KOMMANDO
SCHUTZBEREICH
Flughafen Innsbruck
FAHRZEUGE
VLF, Mitsubishi L200, Bj. 2002
OBI Thomas Reiner
BI Peter Norz
ELF, Mercedes Sprinter, Bj. 1999
FLF 10000, Panther, Bj. 2009
FLF 9000, ÖAF, Bj. 1994
PLF 2000, Mercedes, Bj. 1989
RLFA 4000, MAN, Bj. 2000
BOOT, AL. MRB 500S Jet Antrieb, Bj. 2010
EINSATZZAHLEN 2015
UNIQA
DAMIC
Ortophorac V
Übung ÖAMTC Stützpunkt lbk
Bericht Notfallübung,,INNDAMM 2015"
Am 8. Mai 2015 wurde am Flughafen Innsbruck wie-
der eine umfassende Notfallübung durchgeführt.
Gemäß der Zivilluftfahrt-Vorfall- und Notfall-Maß-
nahmen-Verordnung (ZNV) muss alle 2 Jahre eine
solche Übung am Innsbrucker Flughafen durchge-
führt werden.
Gegen 18 Uhr wurde am Tower Alarm ausgelöst - ein
simulierter Flugnotfall ist eingetreten.
Doch was war passiert? Nach dem Startabbruch
kam ein Flugzeug von der Piste ab, durchbrach den
Flughafenzaun und blieb am Inndarm liegen. Beim
Aufprall brach ein Teil des Flugzeuges ab und wurde
in den Inn geschleudert.
In kürzester Zeit waren die Einsatzkräfte der Flugha-
fenfeuerwehr am Einsatzort und begannen sofort
mit den ersten Lösch- bzw. Rettungsmaßnah-
men. In weiterer Folge trafen die Berufsfeuerwehr
Innsbruck, sowie die Freiwilligen Einheiten von Höt-
ting, Wilten und Völs am Ort der Übung ein.
Nachdem sich bei diesem Szenario ein Teil im Inn
abspielte, kam bei dieser Übung auch erstmalig das
Boot der Flughafenfeuerwehr in Verbindung
mit der Wasserrettung und deren Jetskis zum Ein-
satz. Dass es sich hierbei um eine sehr umfang-
reiche Übung handelte, zeigte alleine schon die
Beteiligung von ca. 370 Personen - von Statisten
beginnend bis hin zu den Einsatzkräften.
Die Übung ist sehr gut verlaufen und die Zu-
sammenarbeit der verschiedenen Organisationen
hatte bestens geklappt.
Einsätze gesamt
30
RUGHAFEN
ASBRU
HFD Wien 2015
FLUGHA
RLFA
DD
5
FLUGHAFEN
STRUCK
Seite 27
27/28
52
FEUERWEHR INNSBRUCK
WEHR
INNSBRUCKER FEUERWEHR OLDTIMER CLUB
KOMMANDO
Präsident
Ehrenpräsident
Kassier
Singer Peter
Oberhofer Franz
FEUERWACHE WILTEN
Schmarl Kurt
Schriftführer
Nalter Siegfried
Kassenprüfer
Moritz Othmar, Thöni Oswald
Mitglieder
22
GERÄTEHÄUSER
Feuerwache Kranebitten
SF HRT
FFIGIS
DL-18
FEUERWEHR INNSBRUCK
53
ILM3 WMM
Im Juni konnten wir dann ein zünftiges Grillfest in
der Feuerwache Kranebitten für unsere Kolle-
gen und Gönner abhalten.
Einen Großeinsatz" hatten wir im Juli zur Einwei-
hung der Feuerwache Wilten, wo wir die
Gäste statt mit „Löschwasser", mit Bier aus unserem
Tankfahrzeug versorgten.
Ein weiterer Ausflug führte uns zum Oktoberfest
nach Rosenheim, um festzustellen, ob das bay-
rische Bier ebenso mundet wie unsere gewohnten
Biersorten.
Der nächste Einsatz mit dem Steyrer führte uns ins
Oberland nach Tösens, wo wir die Hochzeitsge-
sellschaft des hiesigen Kommandant-Stell-
vertreters mit Bier versorgten und dem Hoch-
zeitspaar anschließend eine unvergessliche Fahrt mit
unserem Fahrzeug zum Hochzeitsmahl ermöglichten.
Frühjahrsausflug
Drehleiter 18 m
Gerätehaus Allerheiligen
FAHRZEUGE
1 Tanklöschfahrzeug
2 Puch Haflinger
1 KLF VW
1 Feuerwehr-Jeep
2 VW Doppelkabiner
1 KDO - Goggo
1 Drehleiter 18 m
er Feuerwehr Oldtimer Club ist bestrebt,
DKlassische Feuerwehr-Oldtimer-Fahrzeuge zu
erhalten und zu pflegen, sowie diese bei diversen
Treffen zu präsentieren.
Wir sehen es als unsere Aufgabe ehrenamtlich und
mit viel Enthusiasmus dazu beizutragen, die schöns-
ten „Feuerwehroldis" von Feuerwehren, insbeson-
dere Fahrzeuge der Feuerwehr Innsbruck der Nach-
welt zu erhalten.
Natürlich war der Innsbrucker Feuerwehr Oldtimer
Club auch heuer wieder sehr aktiv, denn wer rastet
der rostet. So trafen wir uns regelmäßig zu unseren
Vereinsabenden in unterschiedlichen Lokalitäten
und haben auch sonst viel erlebt.
Der Frühjahrsausflug führte uns heuer über den
Reschen nach Graun zum Stausee. Ein vorzügliches
Mittagessen nahmen wir in der Forstbrauerei zu uns.
Die Fahrt ging weiter nach Meran zum Schloss Traut-
mannsdorf mit seinen prächtigen Gartenanlagen.
Den Heimweg traten wir über den Jaufenpass an.
Im Mai konnten wir einen Eindruck gewinnen, wie
im Brenner-Basistunnel geschuftet wird. Wir
trafen uns beim Eingang Steinach-Wolf, wo wir die
Sicherheitsunterweisungen erhielten, bevor wir in
den Stollen einfuhren.
In der wunderschönen Kapelle zum Heiligen Wende-
lin gedachten wir kurz unserem, leider zu früh ver-
storbenen Kollegen Günter Gsteu.
Auch Oldi-Fahrzeuge brauchen hin und wieder eine
Reparatur bzw. Wartung. Deshalb trafen wir
uns zum Generalputz und zur Wartung der Fahrzeu-
ge in Kranebitten.
ERWEHR
Grillfest in Kranebitten
Tyrol
Brenner Basis Tunnel
Einweihung-Feuerwache Wilten
10
Hochzeitsfahrt in Tösens
Zum Abschluss des Jahres nahmen wir bereits zum
2. Mal die Einladung von unseren Freunden Willi
mit Jamila und Roland für unsere Vereins-Weih-
nachtsfeier an, welche wieder am Achensee im
Hotel Tyrol der Fam. Strauss stattfand und für uns
besonders festlich gestaltet wurde.
Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel wurde uns von
der Stadtgemeinde Innsbruck die Drehleiter 18
m, welche bis heuer bei der FF-Igls im Dienst war,
zur Betreuung und Verwendung übergeben. Dieses
Fahrzeug ist deshalb besonders erhaltungswürdig,
da es eigens für den Einsatz der Feuerwehr Igls kon-
zipiert wurde und somit ein Unikat darstellt.
Frisch gestärkt und voller Zuversicht freuen wir uns
nun auf das Jahr 2016, wo wir sicher wieder einige
Ausflüge und sonstige Tätigkeiten erleben und nette
gemeinsame Stunden verbringen werden.
Weihnachtsfeier im Hotel Tyrol-Pertisau
Seite 28
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54
FEUERWEHR INNSBRUCK
KTIONALE
INNSBRUCKER FEUERWEHR SCHNAPPSCHÜSSE 2015
FEUERWEHR INNSBRUCK
55
1KB Eins für alle.
Amsterdam Antalya Apulien
Berlin Billund Birmingham Brac
Bristol Chalkidiki Dublin Düsseldorf
Edinburgh Eindhoven Frankfurt Göteborg
Hamburg Helsinki Kalabrien Kefalonia Kiew
Kopenhagen Korfu Kos Kreta Leeds-Bradford
London Madeira Mallorca Manchester Menorca
Moskau Murcia Nantes Newcastle Oslo Preveza/Lefkas
Rhodos Rotterdam Sardinien Southampton Stockholm Tel-Aviv Wien
INNS'
BRUCK
AIRPORT
www.innsbruck-airport.com