Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Jahresbericht 2015 ========================================================== StA Stadtarchiv Innsbruck P-870-2015 Stadtmagistrat Innsbruck Bezirks- Innsbruck-Stadt JAHRESBERICHT 2015 ECUERWEHR INNSBRUCK.AT FEUERWEHR INNSBRUCK Pulsin Ich will bunte Shopping- Vielfalt! HERWEHR MAN FREIWILLIGE FEUERWEHR NEUSIEDL ZAYA ST.ULRICH www.dez.at 16113.290 HLF 2 PRIMUS Der neue EMPL PRIMUS. 9019 dez will ich. Stadtarchiv Innsbruck P-870-2015 Bibliothek FEUERWEHR INNSBRUCK EMPL AUSTRIA www.empl.at Foto: fotowerk aichner a Mag. Christine Oppitz-Plörer BÜRGERMEISTERIN DER STADT INNSBRUCK Mut ist der vollkommene Wille, den kein Schrecken erschüttern kann. nsere Feuerwehrmänner und -frauen der Berufen und auch der Freiwilligen Feuerwehren des Bezirksverbandes Innsbruck-Stadt beweisen bei jedem ihrer zahlreichen Einsätze Mut, Leistungswillen und Ehrenhaftigkeit. Sie erleben mit den Kameradınnen gefährliche, oft schwierige und tragische Situationen. Zum Schutz des Lebens und des Hab und Guts ihrer Mitmenschen gehen sie an ihre Grenzen und setzen oft Gesundheit und Leben aufs Spiel. Unsere Tiroler Landeshauptstadt zeichnet sich durch ihre Lage in den Alpen als wichtiger Verkehrsknotenpunkt, eine dynamische Entwicklung und die wachsende Bevölkerung aus. Dies stellt die Einsatzkräfte immer wieder vor große Herausforderungen. Sich in unserer Stadt rundum sicher zu fühlen, ist ein wesentlicher Bestandteil der Lebensqualität. Rund 140.000 Bewohnerinnen sowie knapp 4 Millionen Gäste, die Innsbruck Jahr für Jahr besuchen, schätzen unsere Stadt auch wegen der Sicherheit, die sie hier vorfinden und auf die sie sich verlassen können. Gewährleistet wird dies durch das organisierte Zusammenspiel unserer hochprofessionellen und qualifizierten Einsatzorganisationen. Die Feuerwehr nimmt dabei eine wichtige Rolle ein und ich kann versichern, dass sich die gesamte Stadtpolitik der Bedeutung des Feuerwehrwesens bewusst ist. Ich bedanke mich bei jeder und jedem Einzelnen im Namen der Stadt Innsbruck und deren Bürgerinnen für die geleistete Arbeit und für den Einsatz zum Wohle unserer Stadtgemeinschaft. Cuisine Opitz Flora 3 4 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK Christoph Kaufmann VIZEBÜRGERMEISTER DER STADT INNSBRUCK Täglicher Einsatz mit Blick in die Zukunft K napp 5.000 Mal musste die Berufsfeuerwehr Ob zu technischen Einsätzen, Gefahrengutunfällen oder Brandeinsätzen, die Innsbrucker Feuerwehr ist jederzeit zur Stelle. Oftmals fordern schwierige und manchmal auch gefährliche Situationen die Belegschaft der Berufsfeuerwehr Innsbruck, die der zehn Freiwilligen Feuerwehren unserer Stadt sowie auch die der Betriebsfeuerwehr Flughafen. Wie diese jedes Mal aufs Neue, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr gemeistert werden, ist beeindruckend. Ich möchte mich an dieser Stelle bei jeder Einzelnen bzw. jedem Einzelnen bedanken. Es gehört eine große Portion Mut dazu, sich den Gefahren der unterschiedlichen Einsätze zu stellen. Damit unsere Stadt auch in Zukunft sicher ist, wird schon heute viel Engagement in die Jugendarbeit gesteckt. Die Jugendfeuerwehr Innsbruck trägt aber nicht nur zur Sicherheit der Stadt bei, sondern ist auch ein Ort für junge Menschen an dem sie zusammenkommen und gemeinsame Interessen teilen können. Auch für die Arbeit in diesem Bereich ist es an der Zeit Vergelt's Gott" zu sagen. Davon, dass bei den Innsbrucker Feuerwehren mit Weitblick gearbeitet wird, profitieren alle InnsbruckerInnen. In diesem Sinne wünsche ich sowohl den jungen als auch den erfahrenen Feuerwehrleuten alles Gute für das Jahr 2016! Chris Juh Kaufmann Unsere Leistungen können sich sehen lassen M ittlerweile ist es eine gute Tradition geworden, beim Bezirks-Feuerwehrtag einen gemeinsamen Jahresbericht aller Innsbrucker Feuerwehren aufzulegen. Auch heuer wieder ist es uns allen zusammen gelungen, auf eindrucksvolle Weise zu dokumentieren, welche Leistungen hinter dem Begriff der Feuerwehr Innsbruck" stehen. Während die tagesaktuelle Berichterstattung immer mehr über die Online-Medien wie unsere Homepage und die Facebook-Seite passiert, ist es umso unumgänglicher, mit diesem Jahresbericht ein bleibendes und in den entsprechenden Archiven von Stadt und Land für Generationen aufbewahrtes Dokument zu erstellen. Die Dokumentation unserer Leistungen hilft uns gerade in schwierigeren Zeiten, der Öffentlichkeit, aber auch den politischen Entscheidungsträgern immer wieder zeigen zu können, welche Investitionen wir brauchen und wofür wir sie verwenden. Es ist unsere Aufgabe vorab strategisch und taktisch sinnvolle Entscheidungen zu treffen und diese begründen zu können. Trotz aller anderen aktuellen Notwendigkeiten für die Politik müssen wir darauf achten, dass wir beim Austausch von Fahrzeugen, welche nicht mehr einsatzfähig sind, und vor allem bei der Anschaffung der neuen Einsatzbekleidung, der zweiten Haut des Feuerwehrmanns", auch heuer nicht in Verzögerung geraten. Die Zusage dafür haben wir bekommen und aufgrund unserer bisherigen Zusammenarbeit mit den politischen Amtsträgerinnen vertrauen wir so auch auf die geplante Umsetzung im Laufe des Jahres. Abschließend an dieser Stelle heuer umso größer mein Dank an alle jene, welche diese zeitaufwendige Arbeit der Dokumentation und Archivierung seit Jahren und Jahrzehnten so erfolgreich unterstützen, sowie an alle Partner und Sponsoren für die gute Zusammenarbeit. Leringesla Walter OBR Walter Laimgruber BEZIRKS-FEUERWEHRKOMMANDANT DI Alfons Gruber LANDES-FEUERWEHRINSPEKTOR Mehr Mut und Vertrauen! J eder Einzelne von uns muss momentan gegen die Verunsicherung und Angst wegen Instabilität und der kriegerischen Auseinandersetzungen - nur zwei Flugstunden von uns entfernt -ankämpfen. Der Flüchtlingsstrom, der auch unser Land zunehmend betrifft, macht das Leid direkt erfahrbar. Feuerwehrmitglieder haben den Ruf mit Mut an die Bewältigung der Einsätze heranzugehen, diesen Ruf rechtfertigen sie bei gefährlichen und belastenden Einsätzen. Die eigene Sicherheit wird oft zurückge- stellt, damit Betroffene die erforderliche Hilfe rasch erhalten. Das Feuerwehrwesen in Innsbruck ist mit der Berufsfeuerwehr, den 10 Freiwilligen Einheiten und der Betriebsfeuerwehr am Flughafen gut aufge- stellt. Die technische Ausstattung ist auf dem erfor- derlichen, modernen Stand. Die Bevölkerung hat ein hohes Vertrauen in die Feuerwehr, die Bedeutung als starke Säule der Sicherheit und Stabilität wächst. Trotzdem spürt man vielfach Verunsicherung, ja Resi- gnation! Gerade in der Feuerwehr braucht es neuen Mut und Vertrauen! Mut bei der Weiterentwicklung der eigenen Organisation, beim Beschreiten neuer Wege in der Ausbildung und für Ideen, die Feuer- wehr für unsere Mitglieder und insbesondere für die Jugend attraktiv zu halten. Mut sich den Herausforde- rungen, wie Einsätzen in Tunnelanlagen oder durch zunehmende Naturgefahren zu stellen. Es gilt keine Angst zu haben, sich aber entsprechend zu wappnen und jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen! Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in die Fähigkei- ten des Kollegen oder der Kollegin und in die ande- re Einheit, die womöglich gerade zur Unterstützung alarmiert wurde, ist unerlässlich. Vertrauen braucht es in die Führungskräfte, deren Entscheidungen zum Wohl der Mitglieder und der Bevölkerung sein müssen. Auch der neue Branddirektor kann nicht alle Prob- leme auf Knopfdruck lösen. Er braucht Zeit, unsere Unterstützung und unser Vertrauen! Bei allen Funktionären, Führungskräften und Mit- gliedern der Feuerwehr Innsbruck bedanke ich mich herzlich für ihr Engagement für die Sicherheit in der Landeshauptstadt und für das Feuerwehrwesen ins- gesamt. Eine gute Zukunft und vor allem unfallfreie Einsätze und Übungen! Allous Jub ie Feuerwehr der Stadt Innsbruck, bestehend Daus der Berufsfeuerade in ustrude, bestehend willigen Einheiten, kann man ohne Übertreibung als Erfolgsmodell bezeichnen. In beispielhafter Weise arbeiten freiwillige und berufliche Einsatzkräfte bei Ausbildung, Übungen und Einsätzen zusammen. Als neu bestellter Branddirektor der Stadt Innsbruck freut es mich, die Zukunft einer so schlagkräftigen Einsatzorganisation mitgestalten zu dürfen. Ich sehe meine Aufgabe vor allem darin, die gute Zusammen- arbeit zwischen Berufsfeuerwehr und freiwilliger Feuerwehr zu erhalten und darüber hinaus alle Voraussetzungen für eine sichere und erfolgreiche Einsatzabwicklung zu schaffen. Rund um die Uhr und das ganze Jahr über stehen die freiwilligen Feuerwehren Seite an Seite mit der Berufsfeuerwehr im Einsatz, treffen dabei auf unter- schiedlichste Gefahren und riskieren ihre Gesund- heit für die Sicherheit der Bevölkerung. Ich habe gro- Ben Respekt vor dieser Leistung und möchte mich für den unermüdlichen Einsatz bei allen Kameradinnen und Kameraden, egal ob hauptberuflich oder ehren- amtlich tätig, ganz herzlich bedanken. Letztendlich sind es immer die Menschen, die für das Gelingen von Einsätzen verantwortlich sind. Weiters bedanke ich mich beim Bezirkskommando, beim Landesfeuerwehrinspektor und bei den poli- tischen Verantwortungsträgern für die umsichtige Führung, sowie die gute Zusammenarbeit. Für das Jahr 2016 wünsche ich allen Feuerwehrmän- nern und -frauen alles Gute und vor allem unfallfreie Übungen und Einsätze. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im Sin- ne der Sicherheit der Stadt Innsbruck. Celmat Ugger BD Mag. (FH) Helmut Hager BRANDDIREKTOR 5 6 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 7 BEZIRKS-FEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK STADT KOMMANDO Branddirektor Bezirks-Feuerwehrkommandant BD Mag. Erwin Reichel (bis 30.9.2015) BD Mag. (FH) Helmut Hager (seit 1.10.2015) OBR Walter Laimgruber Bezirks-Feuerwehrkommandant-Stv. BR Albert Pfeifhofer Bezirksschriftführer Bezirkskassier BV Mag. Markus Strobl BV Martin Weber HV Andreas Winterle SACHBEARBEITER DES BFV Feuerwehrjugend BEAUFTRAGTE DES BFV OBR Hans Zimmermann Leiter der ATS-Werkstätte (BF) Archivar Atemschutz Ausbildung BR Albert Pfeifhofer Fotodokumentation Funk Kassaprüfer Lawinenzug Kurskartensachbearbeiter HBI Armin Praxmarer Gerhard Eichhorn, Leiter der Funkwerkstätte (BF) HBI Gerhard Mayregger, HBI Hannes Trenkwalder BR Albert Pfeifhofer BM Stefan Gutmann Harald Tomasini, Garagenmeister (BF) Maschinist Strahlenschutz BR Ing. Marcus Wimmer AUSSCHÜSSE, SACHGEBIETE, ARBEITSGRUPPEN, FUNKTIONEN IM LFV Landes-Feuerwehrausschuss Fachauschuss Feuerwehrtechnik Finanzausschuss Schulausschuss OBR Walter Laimgruber (BFV) BD Mag. (FH) Helmut Hager OBR Walter Laimgruber (BFV) BR Ing. Marcus Wimmer (BF) OBR Walter Laimgruber (BFV) OBR Walter Laimgruber (BFV) Sachgebiet Bewerbe (mit ATSLP, TLP) HBI Hannes Trenkwalder (AM) Sachgebiet Bezirkszentralen Sachgebiet Feuerwehrjugend Sachgebiet Flugdienst Sachgebiet Funk und Alarmierung Sachgebiet Gefährliche Stoffe Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit Sachgebiet Strahlenschutz Sachgebiet Chronik und Geschichte Sachgebiet Tunnel IG EDV/PG Feuerwehrportal IG Uniformierung Bewerter FLA B/S OBI Ing. Christian Hippmann (IG) OBR Ing. Günter Schlögl (BF) HV Andreas Winterle (BFV) OBI Markus Hundsbichler (AM) HBM Gerhard Pernlochner (BF) OBI Ing. Christian Hippmann (IG). OBR Ing. Günter Schlögl (BF) BR Ing. Marcus Wimmer (BF), HBI Helmut Plank (RE) BR Albert Pfeifhofer (BFV) BDSTV DI Martin Gegenhuber (BF) BV Markus Strobl (BFV) OBR Johann Zimmermann (BF) HBI Helmut Plank (RE) BR Ing. Marcus Wimmer (BF) HBI Manfred Liebentritt (MÜ) BR Ing. Andreas Friedl (BF) BV Markus Strobl (BFV) BR Albert Pfeifhofer (BFV) HV Ing. Helmut Ebner (IG) OBI Hubert Thonhauser (WI) MAG. (FH) HELMUT HAGER NEUER BRANDDIREKTOR Mit 1. Oktober übernahm Mag. (FH) Helmut Hager die Funktion des Kommandanten der Berufsfeuerwehr und damit des Branddirektors von Innsbruck. Damit ist der Bezirks-Ausschuss neu zusammengesetzt: Branddirektor BD Mag. (FH) Helmut Hager Bezirks-Feuerwehrkommandant OBR Walter Laimgruber Bezirks-Feuerwehrkdtstv. BR Albert Pfeifhofer Bezirks-Schriftführer BV Mag. Markus Strobl Bezirks-Kassier BV Martin Weber WORKSHOP ,,BRANDSCHUTZ AKTUELL" Am 9. Juni 2015 fand bei der Berufsfeuerwehr ein Workshop Brandschutz Aktuell" für Bauträger, Ar- chitekten, Planer und Techniker statt. Schwerpunkte dabei waren die Vorstellung der OIB-Richtlinien 2015 durch HR Arch. Dipl. Ing. Franz Vogler sowie die Auseinandersetzung mit den Mög- lichkeiten der Ausbildung von Rettungswegen und der Verhinderung des vertikalen Brandüberschlages bei Fassaden. Eingeleitet wurde die Veranstaltung zur Sensibilisierung der Themenbereiche mit einer Einsatzvorführung der Berufsfeuerwehr Innsbruck am Hof der Hauptfeuerwache. Neben dem Vorsitzenden des Sachverständigenbei- rates für bautechnische Richtlinien im OIB Dipl. Ing. Franz Vogler standen mit Baudirektor Dipl. Ing. Hubert Maizner, Abteilungsleiter der Magistratsabteilung III, Branddirektor Mag. Erwin Reichel, Berufsfeuerwehr Innsbruck, Dipl. Ing. Hans-Peter Sailer, Stadtplanung Innsbruck/Bauberatung-Gestaltung-Ortsbildschutz, Baumeister Markus Schöpf, Geschäftsbereichsleiter Technik, INNSBRUCKER IMMOBILIEN GmbH & Co, KG, Dipl. Ing. Daniel Schaffenrath, Amtsleiterstv. der Bau- und Feuerpolizei und Oberbrandrat Johann Zimmermann, Leiter des Bereiches Vorbeugender Brandschutz bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck, externe und interne Fachleute als Referenten zur Verfügung. Die erwartete Teilnehmerzahl zu dieser Veranstaltung wurde erfreulicherweise übertroffen, im Anschluss erfolgte in der Kantine der Berufsfeu- erwehr ein reger Gedankenaustausch zwischen Be- suchern und Referenten. BEZIRKSAUSFLUG IM BAUCH DES RIESEN Der Bezirksausflug führte in die zweitgrößte Touris- tenattraktion Österreichs zu den Swarovski Kristall- welten nach Wattens. Ca. 40 TeilnehmerInnen ließen sich von der Neugestaltung des „Riesen" und der Außenanlagen überzeugen. Nach einer kurzen Einführung in der Eingangshalle der Kristallwelten konnte jeder selbst die verschie- denen Kunstwerke und Themen in den einzelnen Hallen genießen. Nach dem Besuch im Inneren überzeugten wir uns bei Dunkelheit noch vom neu gestalteten Außenbereich - in der mittlerweile einge- brochenen Dunkelheit war das Schauspiel aus Licht und Kunst noch magischer. Im Anschluss ging es zum Reschenhof nach Hall zu einem zur Saison passen- den zünftigen Törgellan-Abend. GEDENKFEIER VOR DEM STADTTURM Vor dem altehrwürdigen Stadtturm mit der Gedenk- tafel der Feuerwehr Innsbruck für ihre in den beiden Weltkriegen gefallenen und vermissten Kameraden wurde im November wieder aller verstorbener Ka- meraden gedacht. Fahnenabordnungen und Offiziere fast aller Inns- brucker Feuerwehren sowie ein Teil der Dienst- mannschaft der Berufsfeuerwehr Innsbruck waren Bezirksausflug im Bauch des Riesen angetreten, um in einer von der Berufsfeuerwehr- Musikkapelle unter der Leitung von OBR Hans Zim- mermann würdig gestalteten Andacht unserer ver- storbenen Kameraden zu gedenken. Auch zahlreiche Pensionisten der Berufsfeuerwehr waren wieder anwesend.Feuerwehrkurat Prior Dr. Florian Scho- mers OPraem erinnerte in seiner Ansprache an die Wichtigkeit, sich mit dem Thema Tod auseinander- zusetzen, und zelebrierte im Anschluss die Andacht. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, der Ressort-zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas und Amtsleiter Mag. Ferdinand Neu sowie von Sei- ten der Feuerwehr Landes-Feuerwehrkommandant Ing. Peter Hölzl und Landes-Feuerwehrinspektor DI Alfons Gruber würdigten durch Ihre Anwesenheit das Gedenken und damit die Leistungen, welche die verstorbenen Kameraden Zeit ihres Lebens erbrach- ten. Frau Bürgermeisterin Mag.a Oppitz-Plörer be- tonte in ihren Worten die Wichtigkeit einer solchen Feier und zeigte sich erfreut, dass diese Gedenkfeier mittlerweile zu einer guten Tradition geworden sei. Zugleich zeigte sie sich stolz über den heutigen Stand bei der Feuerwehr Innsbruck und bedankte sich als Bürgermeisterin im Namen der Bürgerinnen und Bürger für die Einsatzbereitschaft der Berufsfeuer- wehr und der Freiwilligen Feuerwehren über das ganze Jahr. 1017 151050 45 CRAVESTNINDVE CONTIN KARADE Gedenkfeier vor dem Stadtturm 8 FEUERWEHR INNSBRUCK F.F. MUHLAU FEUERWEHR INNSBRUCK 9 INVESTITIONEN Mobile LED-Beleuchtung für alle Feuerwehren Im Rahmen der Jahresabschluss-Sitzung wurden alle Feuerwehren vom Bezirks-Feuerwehrverband mit einer mobilen LED-Akku-Flutlichtanlage mit großer Helligkeit bei geringem Gewicht ausgestattet. Waren es bis vor wenigen Jahren noch die blauen Boxen mit Auto-Batterie und einfachem 12V-Halo- gen-Strahler, welche für eine schnelle und einfache Beleuchtung in Räumen oder unwegsamen Gelände bei allen Innsbrucker Feuerwehren zur Verfügung standen, so setzt sich auch bei uns immer mehr die vorteilhafte LED-Technik durch. Die neu angeschafften Lampen erzeugen einen Lichtstrom von bis zu 14000 Lumen für ca 3 Stunden zum Ausleuchten von Einsatzstellen, bei schwäche- rem Lichtstrom kann die LED-Leuchte fast drei Tage verwendet werden. Und das bei kompakter Bauwei- se mit einem Gewicht von nur 7 Kilogramm. Weitere Ausgaben Die Eigenanschaffung des neuen Fahrzeuges durch die Feuerwehr Hungerburg hat der Bezirks-Feuer- wehrverband mit einem einmaligen Beitrag aus Mit- teln der Sondersubvention 2015 entsprechend un- terstützt. Auch die Aktivitäten der Feuerwehrjugend, vor allem das,,Einsatz-Wochenende" in der Wache Wilten, konnten wieder finanziert werden. WÖHLER INNSBRUCK 270 Schallortung technisch angepasst Bezirksgrundlehrgang Der Bezirksgrundlehrgang fand im April an zwei Samstagen mit 13 Teilnehmerinnen statt. Bezirks-Ausbildungstag im Zentralbauhof Am 10. Oktober wurde für die Innsbrucker Feuer- wehren vom Bezirks-Feuerwehrverband wieder ein gemeinsamer Ausbildungstag durchgeführt. An folgenden fünf Stationen wurden aktuelle Kennt- nisse weitergegeben und auch neue Gerätschaften eingeführt und gleich geschult: • Innenangriff unter Atemschutz Öffnen von Fenster und Türen Sichern am Dach Brandmeldealarm Leitern (Steck- und Schiebeleitern) Mobile LED-Beleuchtung Schallortung technisch angepasst Die Schallortungsgruppe (U-SAR Gruppe) der FF Mühlau trainiert die Ortung und Rettung verschütte- ter Personen mittels technischer Spezialausrüstung. Mit den Schallortungsgeräten hat die Feuerwehr die Möglichkeit, Trümmerteile nach Klopfzeichen über- lebender Personen abzuhören, ähnlich wie ein Arzt mit dem Stethoskop den Herzschlag seines Patienten hört. Klopfzeichen oder ähnliche Geräusche werden über harte Trümmerteile sehr gut übertragen. Durch eine Drittelfinanzierung von Land Tirol, Stadt Innsbruck und Bezirksverband konnte ein Teil der Gerätschaften auf den neuesten Stand gebracht werden. AUSBILDUNG Strahlenschutz-Leistungsabzeichen Mehrere Kameraden der Berufsfeuerwehr stell- ten sich im Jänner erfolgreich der Prüfung für das Strahlenschutz-Leistungsabzeichen an der Landes- Feuerwehrschule in Telfs. (siehe Jahresbericht der Berufsfeuerwehr) SDORF TORIES • Q00 SEIBER LABORA Die Ausgezeichneten, Bewerter und Teilnehmer beim Strahlenschutz-Leistungsabzeichen LE FEUERW VILL Das Team um Bezirksausbilder BR Albert Pfeifhofer bestand in gewohnter Weise aus Experten der Be- rufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren, die Versorgung übernahm wieder die Freiwillige Feuerwehr Reichenau. 3 Tage Heiẞausbildung bei ERAH-TEC Auch 2015 konnten wieder 15 Mitglieder der Inns- brucker Feuerwehren bei der Heiẞausbildung bei Er-Hatec teilnehmen. Wie schon in den vergangenen Jahren waren die Teilnehmer von der Qualität der Ausbildung begeistert. Die Teilnehmer kamen von den Feuerwehren Amras, Arzl, Mühlau und der Rei- chenau, als Beobachter war BFKDT OBR Albert Pfeif- hofer selber auch mit dabei. Die Kosten für die Ausbildung, Unterbringung und Verpflegung teilen sich dabei der Bezirks-Feuerwehr- verband, die Stadt Innsbruck und die Feuerwehren der Teilnehmer. Bei einer solchen realitätsnahen Aus- bildung zahlt sich jeder Euro mehrfach aus. Tunnel-Spezialausbildung an der Internati- onal Fire Academy in der Schweiz Der derzeit in Bau befindliche Brenner Basistun- nel (BBT) wird bei geplanter Fertigstellung im Jahr 2025 mit einer Gesamtlänge von 64km von Tulfes bis Franzensfeste die längste unterirdische Eisen- bahnverbindung der Welt sein. Dieses Meisterwerk der Ingenieurskunst stellt aber auch die entlang der Bahntrasse befindlichen Feuerwehren vor einige Herausforderungen. Um für den Ernstfall gerüstet zu sein, war es erstmals für insgesamt 25 Mann der Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie der FF-Einheiten Amras und Hötting als Portalfeuerwehren möglich, eine Spezialausbildung für SSG-Träger (Sauerstoff- schutzgerät) an der International Fire Academy in der BERUPS FEUERWEHR INNBRUCK Bezirks-Ausbildungstag im Zentralbauhof Schweiz zu absolvieren. Ein speziell auf Innsbrucker Feuerwehrgegebenheiten abgestimmter,,UVA-Kom- paktkurs Straße & Bahn" verlangte den Teilnehmer vom 23. bis 28. November einiges ab. Die Experten der Fire Academy vermittelten neben Theorie auch einsatzrelevante Besonderheiten von Straßentun- nel und ähnlichen unterirdischen Verkehrsanlagen (UVA), die Anwendung taktischer Grundsätze sowie spezifische Techniken der Suche nach Personen und der Brandbekämpfung. Die größte Herausforderung bestand dabei in der Überwindung hoher Eindring- tiefen bei UVA und dem Erkennen der damit verbun- denen typischen Gefahren. Das Erlernte konnte in zahlreichen Einsatzübungen im Herzstück der Feu- erwehrschule, den zwei einzigartigen gasbefeuerten Tunnel-Übungsanlagen in Balstahl und Lungern, unter sehr realen Bedingungen umgesetzt werden. Gleichzeitig bot diese Ausbildung auch die beste 3 Tage Heißausbildung bei ERAH-TEC 10 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 11 Gelegenheit, die von der Firma BBT finanzierten neuen Wärmebildkameras (Marke Active Photonics, Typ Hornet micro) einem Härtetest, der schlussend- lich zu vollsten Zufriedenheit aller ausfiel, zu unter- ziehen. Zusätzlich mit von der Partie war auch das LUF (Lösch-Unterstützungsfahrzeug), um diverse LAWINENZUG DER FEUERWEHR INNSBRUCK Theoretische Fortbildung für den Lawinenzug Am 8. Jänner 2015 fand eine weitere Ausbildung für die Mitglieder des Lawinenzuges der Innsbrucker Feuerwehren statt. Vortragender Martin Gegen- huber besprach mit den Teilnehmern die damalige Lawinensituation, wiederholte die Grundsätze der Stop or Go Methode und der Tourenplanung. Wei- ters wurden die Neuerungen auf der Homepage des Lawinenwarndienstes erklärt und besprochen. 2 FEUERY HOT JL Tunnel-Spezialausbildung an der International Fire Academy in der Schweiz Be- und Entlüftungsvarianten zu testen. Dank der umfangreichen Vorbereitung durch BO Ing. Andreas Friedl und der BF-Kollegen Martin Walch und Martin Hell in Verbindung mit der hervorragenden Ausbil- dung sowie dem Engagement aller Teilnehmer konn- te das Lernziel die Vorbereitung der Teilnehmer auf K derartige Extremeinsätze in einer anstrengenden aber hoch interessanten Woche erreicht werden. Diese Schulung soll in Zukunft Grundlage für alle bei derartigen Einsätzen vorgesehenen Feuerwehrkräfte des Bezirks sein. (HV Harald Reinthaler, FF Hötting) BERUFS FLUERWEHR NNSBRUCK EHRUNGEN Verdienstzeichen Mit dem Verdienstzeichen des Landes-Feuerwehr- verbandes in Silber, Stufe III, wurde HBI ÖKR Peter Peifer, Kommandant der Feuerwehr Wilten, am 5. Juli 2015 für 4 Perioden als Kommandant geehrt. Beim 52. Bezirks-Feuerwehrtag, welcher am 20. Juni 2015 im Mehrzwecksaal der Volksschule Mühlau abgehalten und von den Kameradinnen der Feu- erwehr Mühlau betreut wurde, konnten verdiente Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren auf An- trag der jeweiligen Freiwilligen Feuerwehr mit dem Verdienstzeichen des Bezirks-Feuerwehrverbandes ausgezeichnet werden. FF Amras: OLM Reinhard Rott und HLM Ewald Augsten in Silber FF Arzl: BM Rudolf Unsinn und OBI Klaus Löffler in Gold Innsbruck und Kommandant der Berufsfeuerwehr.. Nur Anton Stolz und Ing. Thomas Angermair waren länger Branddirektor als Reichel. Beim Bezirks- Feuerwehrtag wurde Reichel seitens des Landes- und des Bezirks-Feuerwehrverbandes großer Dank FF Igls: LM Alfred Sagmeister und FA Dr. Ludwig ausgesprochen. Innsbruck hat mittlerweile einen Pittl in Gold FF Mühlau: OLM Josef Liebl in Bronze, BM Robert Mattersdorfer in Silber FF Reichenau: HBM Leo Gschnaller und HBM Wolfgang Stix in Gold Im Rahmen der feierlichen Segnung der neuen Wa- che der Feuerwehr Wilten am 5. Juli 215 wurden zu- dem für die Tätigkeiten im Bausschuss und als Funk- tionär der Feuerwehr Wilten noch ausgezeichnet: FF Wilten: HV Ing. Clemens Pezzei in Bronze, BM Markus Rohn und BM Herbert Zavadil in Silber und OBI Harald Prader in Gold Für Ihre 6jährige Tätigkeit als Bezirks-Sachbearbeite- rin für die Feuerwehrjugend und 12 Jahre als Jugend- betreuerin wurde BM Maria Nuener, BSc, mit dem Verdienstzeichen in Silber ausgezeichnet. Verdienstzeichen und Ehrenmitgliedschaft für Branddirektor Mag. Erwin Reichel Mit Ende September beendete Mag. Erwin Reichel nach 12 Jahren sein Amt als Branddirektor der Stadt Bez Feuerwehr vergleichsweise jungen Fuhrpark, in den 12 Jahren wurde die Hauptfeuerwache saniert, das Digital- funksystem für die Tiroler Feuerwehr von der Berufs- feuerwehr getestet, die Leitstelle Tirol übernahm die tägliche Arbeit der Nachrichtenzentrale und auch die Wache Wilten konnte gebaut werden. Als im Herzen überzeugter Feuerwehrler übernahm er auch selbst den 24h-Dienst als Bereitschaftsoffizier. Reichel ist ein großer Befürworter des dualen Systems mit Be- rufs- und Freiwilligen Feuerwehren in Innsbruck; ne- ben seiner Berufsfeuerwehr waren Reichel - selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel - so die Freiwilligen Feuerwehren auch immer ein großes Anliegen. Als Landes-Chemiker und Vorsitzender des Sachgebietes Gefährliche Stoffe im LFV, als Ausbilder bei vielen Feuerwehren in ganz Tirol und als Mitglied im Bezirks- und Landes-Feuerwehrausschuss war er in diesen 12 Jahren eine zentrale Figur im Tiroler Feuerwehrwesen. Als Dank und Anerkennung für seine Verdienste wurde Erwin Reichel von Landes-Feuerwehrkom- D Be uerwerba Innsi BD Erwin Reichel mit der Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied mandant LBD Ing. Peter Hölzl und Landes-Feuer- wehrinspektor LFI DI Alfons Gruber mit dem Ver- dienstzeichen des LFV in Silber ausgezeichnet. Ebenfalls beim Bezirks-Feuerwehrtag wurde Erwin Reichel aufgrund eines einstimmigen Beschlusses des Bezirks-Ausschusses schließlich von Bezirks-Feu- erwehrkommandant OBR Walter Laimgruber zum Ehrenmitglied des Bezirks-Feuerwehrverbandes ernannt. Laimgruber erwähnte dabei nicht nur die Leistungen Reichels für die Feuerwehr Innsbruck, sondern auch die feine und kameradschaftliche Art, mit der Reichel mit den Mitgliedern im Bezirks-Aus- schuss 12 Jahre zusammen gearbeitet hat. Vizebür- germeister Christoph Kaufmann, der dankbar auf die erfolgreichen Jahre der Zusammenarbeit mit Reichel zurückblickte, überreichte Erwin Reichel schließlich die Ehrenurkunde. HBI Manfred Liebentritt ausgezeichnet Beim Landes-Feuerwehrtag 2015 wurde HBI Manfred Liebentritt von LFKDT LBD Ing. Peter Hölzl mit dem Verdienstzeichen des LFV in Silber ausgezeichnet. Neben seinem engagierten Eintreten für seine Mühlauer Feuerwehr von 1993 - 2003 war er auch Kommandant der Feuerwehr Mühlau - fand und findet Manfred viel Zeit für das Tiroler Feuerwehr- wesen. nsbr Verdienstzeichen 12 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 13 Von 1996 bis 2013 war er Sachgebietsleiter für die Öffentlichkeitarbeit im Landesverband. Zuerst leite- tet er die Redaktion für die Blaulicht-Mutation Tirol, später dann hob er unter Landesfeuerwehrkomman- dant Klaus Erler den,,Tiroler Florian" aus der Taufe. Neben der Öffentlichkeitsarbeit ist aber auch die Feuerwehrgeschichte zu einem seiner Steckenpferde geworden: 2007 zum Jubiläum,,150 Jahre Feuerwehr Innsbruck" war er zusammen mit Hans Zimmermann der Motor hinter dem Buch „Die Feuerwehr Inns- bruck. Geschichte, Gegenwart und Zukunft". Und für das Jubiläum „,140 Jahre Landes-Feuerwehrverband Tirol" organisierte er das,,Tiroler Feuerwehrbuch". In wochenlanger Arbeit gelang es ihm damit, die Ent- wicklung und den Ist-Stand des Tiroler Feuerwehr- wesens zusammenzufassen. In der „,Dorfwerkstatt Mühlau" gab es auf seine Initi- ative hin vor wenigen Jahren eine eigene Ausstellung über das Innsbrucker Feuerwehrsystem. Aktuell ist Manfred Leiter des Sachgebietes „Feuer- 75. Geburtstag von Bezirks- kassier a.D. Werner Forster Am 7. Oktober feierte Bezirkskassier a.D. Werner Fors- ter seinen 75er. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierte neben dem Bezirks-Ausschuss auch Bezirks- kommandantstv. a.D. Kurt Schmarl seinem Wegge- fährten bei der Feuerwehr, mit dem er jahrelang auch gemeinsam im Bezirksausschuss saß. Werner ist trotz seiner Feuerwehrpension bei sämtlichen Veranstaltun- gen des Bezirks-Feuerwehrverbandes gerne dabei und steht im Hintergrund sowohl im Bezirks-Feuerwehr- verband wie auch in seiner Einheit, der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Arzl, jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wir gratulieren Dir recht herzlich zu Deinem Geburtstag und wünschen Dir weiterhin das Allerbeste! TROL HBI Manfred Liebentritt wehrgeschichte" im Landes-Feuerwehrverband und so weiterhin treibende Kraft, dass auch in Tirol Feu- erwehrgeschichte in jeder Feuerwehr ihren wichti- gen Stellenwert hat. Ehrung für Baudirektor DI Hubert Maizner Im Zuge des gemeinsamen Mittagessens mit der diensthabenden Mannschaft der Berufsfeuerwehr am Silvester-Tag wurde Baudirektor DI Hubert Maiz- ner an seinem letzten Arbeitstag vor dem wohlver- dienten Ruhestand vom Landes-Feuerwehrverband für seine Verdienste geehrt. Baudirektor DI Hubert Maizner war fast zehn Jahre lang Abteilungsleiter der Magistratsabteilung III und somit auch direkt für das Amt „Berufsfeuerwehr" verantwortlich. In- direkt über das Budget dadurch natürlich auch für die Freiwilligen Feuerwehren. Bei vielen finanziellen und personellen Entscheidungen war Baudirektor DI Maizner ein enger Verbündeter der Feuerwehren. Sinnvolle und notwendige Anschaffungen konnten so immer im jeweiligen Budget berücksichtigt wer- den. Auf Antrag des Bezirks-Feuerwehrverbandes wurde Baudirektor DI Hubert Maizner schließlich von Landes-Feuerwehrkommandant Ing. Peter Hölzl und Landes-Feuerwehrinspektor DI Alfons Gruber die Floriani-Plakette des Landes-Feuerwehrverban- des in Silber verliehen. Baudirektor DI Maizner mit dem Landeskommando EINSATZEREIGNISSE IM ABGELAUFENEN BERICHTSJAHR 09.04.2015 Dachstuhlbrand, Grauer Stein Weg Am 09.04.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Fahrzeugbrand gerufen. Während der An- fahrt wurde seitens der Leitstelle Tirol eroriert, dass bereits ein Übergriff der Flammen auf das naheste- hende Gebäude stattgefunden hat, daher wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren bereits zwei PKW in Vollbrand und der Brand hatte sich auf die anliegende Fassa- de sowie den Dachstuhl ausgebreitet. Durch einen umfassenden Angriff mit Atemschutz unter Einsatz mehrer Rohre, konnte ein Übergriff auf das benach- barte Gebäude verhindert, sowie der Brand rasch ge- löscht werden. Um sämtliche Glutnester abzulöschen musste von den Einsatzkräften, mit Unterstützung der Drehleitern, Dach- und Fassadenteile geöffnet wer- den. Am Einsatzort: FF-Hötting sowie die Berufsfeu- erwehr. Die FF-Amras übernahm die Besetzung der Hauptfeuerwache während des Einsatzes. 30.07.2015 Brand einer Matratze Am 30.07.2015, wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brandmeldealarm in die Maria-Theresien- Strasse gerufen. Von den Einsatzkräften konnte eine Verrauchung und Rauchgeruch am Einsatzort wahrgenommen werden. Nach der Lageerkun- dung musste festgestellt werden, dass der Rauch über ein gekipptes Fenster eindrang und somit den Brandalarm auslöste. Im Nachbargebäude wurde in Folge eine massive Verrauchung einer Wohnung durch eine brennende Matratze festgestellt. Unter Atemschutz wurde die in der Wohnung befindliche, schlafende Person ins Freie gebracht und dem Ret- tungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Mittels Hochdruck-Strahlrohr konnte die Matratze rasch gelöscht werden. Die Wohnung wurde an- schließend mit einem Hochleitungslüfter belüftet. Dieser Einsatz zeigte wieder einmal mehr, dass Brandmelder Leben retten! 30.10.2015 Wohnungsbrand - Hochhaus Am 30.10.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brand in die Reichenauerstrasse gerufen. Im Zuge der Erkundung wurde eine Rauchentwick- lung im 9. OG festgestellt. Der Brand wurde unter Atemschutz mittels C-Rohr gelöscht. In Folge wurde die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter belüf- tet. Glücklicherweise befanden sich keine Personen in der Wohnung. SCHATZ Hats 30.10.2015 Wohnungsbrand-Hochhaus 17.07.2015 Unwetter WIRTH ECO T 01.12.2015 LKW droht umzustürzen Am 01.12.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einen abgestürzten LKW nach Mutters gerufen. Beim Ein- treffen der Einsatzkräfte wurde ein LKW vorgefun- den der von einem Forstweg abgerutscht war und auf den Strassenbahngleis der IVB zum Stillstand kam. In Zusammenarbeit mit der FF-Mutters wurde der LKW durch Verwendung von zwei Fahrzeugwin- den geborgen und auf Strassenniveau gebracht. 17.07.2015 Unwetter Durch das Unwetter am 17.07.2015, dass über das gesamte Stadtgebiet zog wurde die Feuerwehr der Stadt Innsbruck zu diversen Einsatzstellen gerufen.. Unter anderem drohte in der Kärtnerstrasse eine Baum umzustürzen. In Zusammenarbeit mit der FF- Reichenau konnte der Baum unter Einsatz des Kran- fahrzeuges entfernt werden. 01.12.2015 LKW droht umzustürzen Brand Berchtoldshof, 19.03.2015 Am 19.03.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brand im Berchtoldshof gerufen. Auf Grund des Meldungsbildes, auf Basis mehreren Anrufer, wurde die FF-Wilten zur Besetzung der Hauptfeuerwache alarmiert. Beim Eintreffen wurde im 1. Stock auf der Nordseite des Gebäudes Flammen und eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Laut Bewohnern, die sich vor Eintreffen selbständig retten konnten, brannte es im Wellnessbereich. Unter Atemschutz wurde der Brand durch die 1. Gruppe unter Ver- wendung eines Hochdruck-Strahlrohres bekämpft. In Folge wurde ein weiterer Trupp der FF-Hötting zur Brandbekämpfung mittels Hochdruck-Strahlrohr eingesetzt. Das Dach wurde in erforderlichem Aus- maße und Rücksprache mit der Brandermittlung, geöffnet, sodass brennende Balken und Glutnester abgelöscht werden konnten. Ebenso wurde die De- 14 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 15 cke im Wellnessbereich geöffnet und auf Brandaus- breitung kontrolliert bzw. Brandstellen gelöscht. Das Brandobjekt wurde mittels Hochleistungslüftern rauchfrei gemacht. Brand Sillpark, 23.09.2015 Am 23.09.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brand beim Sillpark gerufen. Bereits während der Anfahrt wurde durch die Leitstelle Tirol mitgeteilt, dass laufend Notrufe über ein Brandgeschehen am Dach des EKZ Sillpark eingehen. Basierend darauf erfolgte die Nachalarmierung der FF-Reichenau sowie FF-Mühlau an die Einsatz- stelle und ergänzend dazu wurde die FF-Amras zur Besetzung der Hauptfeuerwache alarmiert. Vor Ort konnte anfänglich das Ausmaß des Brandgeschehens nur begrenzt eingeschätzt werden, daher wurde die Sicherheitsdienst mit der Evakuierung des Einkaufs- zentrums beauftragt. Zeitgleich wurde die 2. Gruppe in das Einkaufzentrum beordert, um das Ausmaß des Brandgeschehens festzustellen. Über die Hub- rettungsbühne wurde die 1. Gruppe aufs Dach ge- bracht und begann mit den Löschmaßnahmen unter Verwendung eines C-Rohres. Aus bisher unbekannter Ursache war die Rohrführung sowie die Ummante- lung eines über das Dach gezogenen Abgasrohres eines Dieselaggregates in Brand geraten. Seitens der FF-Mühlau und der 2. Gruppe wurde der Brand vom 2. Stock aus, unter Einsatz von Atemschutz sowie mit- tels D-Rohr unter Verwendung eines Wandhydranten bekämpft. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden, da sich die Brandausbreitung auf den unmittelbaren anliegenden Dachbereich be- schränkte. Der gesamte Bereich der Rohrführung wurde in Folge auf eine mögliche Brandausbreitung kontrolliert. Die FF-Reichenau wurde vor Ort in Be- reitschaft gehalten. Die Evakuierung konnte kurze Zeit später wieder aufgehoben werden weder durch den Brand noch durch die Evakuierung kam es zu einem Personenschaden. Wasserschaden Universität Chemie Neu- bau, 03.10.2015 Am 03.10.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Wasserschaden an die Universität gerufen. Durch eine gebrochen Armatur in einem Labor im 3. Ober- geschoss war es zu einem großflächigen Wasseraus- tritt, der sich bis ins Erdgeschoss erstreckte, gekom- men. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits die Wasserzufuhr vom technischen Dienst der Universität unterbrochen und der betroffene Bereich stromlos geschalten worden. Unter Einsatz von fünf Wasser- sauger wurde begonnen das ausgetretene Wasser aufzunehmen. Priorität wurde auf jene Räumlich- keiten gelegt, die von Mitarbeitern des Institutes als besonders schützenswert eingestuft wurden. Ebenso wurde die FF-Wilten an die Einsatzstelle nachalar- miert. Diese unterstützte mit weiteren drei Wasser- saugern. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr der Stadt Innsbruck konnten sehr teure Gerätschaften vor dem ausgetretenen Wasser geschützt werden. Brand Restaurant Wood&Fire Univeristäts- straße, 09.10.2015 Am 09.10.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brand in einem Restaurant in der Universitätsstraße gerufen. Im Restaurant war im Bereich der Grillsta- tion bzw. der darüber befindlichen Abzugsanlage ein Brand ausgebrochen. Auf Basis der Meldung, dass der Küchenbereich bereits in Vollbrand stand wurde das ebenfalls dort befindliche Hotel evakuiert sowie weitere Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Brand Berchtoldshof, 19.03.2015 als auch die FF-Mühlau an die Einsatzstelle nacha- larmiert. Die FF-Hötting wurde zur Besetzung der Hauptfeuerwache alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung in der Universitätsstraße festgestellt werden. Eben- so waren bereits sämtliche Gäste des Restaurants als auch viele Gäste des Hotels auf die Straße ge- flüchtet, da der Rauch bereits ins Hotel drang. Von einem privat anwesenden Mitarbeiter der Berufs- feuerwehr wurden bereits erste Löschversuche mit- tels Schaum- und Pulverlöscher durgeführt, jedoch konnte der Vollbrand, im Bereich der Lüftung im rückwärtigen Bereich des Lokales, nur eingedämmt werden. Unter Atemschutz wurde von der 2. Grup- pe ein Löschangriff mittels Hochdruck-Strahlrohr in das Lokal vorgenommen. Durch den 1. Trupp wurde die Evakuierung der Hotelgäste aus der Lobby des Hotels unterstützt. In Rücksprache mit der Rezeption wurde eine Belegungsliste erstellt und der Rettung zur Durchführung der Personenkontrolle übergeben. Über die Leitstelle Tirol wurden mehrere Busse der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, zur temporären Auf- nahme der evakuierten Gäste, angefordert. Durch die Rettung wurde die weitere Betreuung der Gäste übernommen. Mehrere Gäste klagten über Atem- wegsreizungen und wurden vom Rettung ambulant versorgt - es musste lediglich eine Person zur wei- teren Kontrolle in die Klinik gebracht werden. Von den eingesetzten Atemschutz-Trupps (1. Gruppe, 2. Gruppe, 1. Trupp und drei Trupps der FF-Mühlau) wurden das Hotel bzw. die 195 Zimmer, mittels vorhandenen Zimmerkarten, auf verunfallte Perso- nen kontrolliert. Hierbei wurden mehrere Perso- nen ins Freie begleitet. Glücklicherweise konnten keine verletzten Personen vorgefunden werden. Laut Information des Hotels befanden sich um Un- glückszeitpunkt ca. 300 Personen im Hotel bzw. im Restaurant. Von dem zwischenzeitlich eingetroffenen Haustechniker wurde das Lokal stromlos geschalten. Zur Ablöschung sämtlicher Glutnester musste die Lüftungsanlage als auch die Zwischendecke geöffnet werden. Zusätzlich wurde die Hohlraumkamera der FF-Mühlau, zur Überprüfung der Lüftungsanlage auf evtl. Glutnestern in nicht zugänglichen Bereichen, eingesetzt. Des Weiteren wurde der Dachbereich über dem Restaurant auf eine mögliche Brandaus- breitung kontrolliert. Parallel wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen mittels mehrerer Hochleis- tungslüfter im Hotel und Restaurant durchgeführt. Seitens der FF-Mühlau wurde Löschwasser im Re- staurantbereich mittels zweier Nasssauger aufge- nommen. Nachdem das Hotel rauchfrei war, wurde, in Absprache mit dem Besitzer, das Hotel für die Gäste wieder freigegeben. Das Restaurant wurde zur Ermittlung Brandursache gesperrt. Brand Mitterweg, 01.11.2015 Am 01.11.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brand im Bereich des Mitterwegs gerufen. Auf der Anfahrt teilte die Leistelle Tirol mit, dass eine Person 1800 1600 1400 1200 1000+ 800 600 400 200 in der Wohnung im Erdgeschoss eingeschlossen war, sowie mehrere Notrufe bereits eingegangen sind und zusätzlich der automatische Brandmeldealarm aus der betroffenen Wohnanlage ausgelöst hatte. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich bereits ein Bewohner selbstständig retten können und wur- de an den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben. Eine Frau war in der Brandwohnung noch eingeschlossen. Von der Berufsfeuerwehr wurde unter Atemschutz die gesamte Wohnung ab- gesucht und die eingeschlossenes Frau bewusstlos in ihrem Schlafzimmer vorgefunden. Die Frau wurde vom Atemschutz-Trupp ins Freie gebracht, erlangte dort wieder das Bewusstsein, und wurde an den Rettungsdienst übergeben. Der Brand in der Küche der Wohnung wurde mittels Hochdruck-Strahlrohr rasch gelöscht und die Räumlichkeiten mittels Hoch- leistungslüfter belüftet. Die Einsatzstelle wurde der Brandermittlung übergeben. Verkehrsunfall A12 Abfahrt, IBK Ost, FR Kufstein, 02.11.2015 Am 02.11.2015 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der A12, Abfahrt Innsbruck-ost, Einsatzstatistik 2006-2015 Fahrtrichtung Kufstein gerufen. Aus bisher unbe- kannter Ursache war der Lenker eines PKWs, in einer langgezogenen Linkskurve, über den rechten Fahrbahnrand hinausgekommen und hatte sich in Folge mit seinem Fahrzeug überschlagen. Das Fahrzeug war in Schräglage auf der Fahrerseite zu liegen gekommen und wurde von Ersthelfern hän- disch gegen ein evtl. Umkippen gesichert. Seitens der Berufsfeuerwehr wurde das Fahrzeug mittels Stabilisierungssystem gesichert und zeitgleich ein doppelter Brandschutz aufgebaut. Der Fahrer war unbestimmten Grades verletzt und konnte sich aus seinem Fahrzeug nicht selbstständig befreien. Die Windschutzscheibe wurde mittels Folie abgeklebt und herausgeschnitten. Anschließend wurde mittels hydraulischen Rettungsgeräten das Dach entfernt und in Rücksprache mit der Notärztin wurde der Fahrer unter Verwendung einer Schaufeltrage ge- rettet und zur weiteren Versorgung an den Rettungs- dienst übergeben. Das Unfallfahrzeug wurde durch eine Abschleppdienst geborgen und abtransportiert. 0 2006 2007 2008 2009- 2010 2011 2012 2013 2014 2015 Technische Einsätze Brandeinsätze 1768 1358 1344 1371 1455 1433 1706 1737 1531 1626 1224 1322 1403 1249 1933 1326 1453 1304 1366 1419 Quelle: Berufsfeuerwehr Innsbruck Durchschnittlich 53 Gefahrgut-Einsätze pro Jahr, die Brandsicherheitswachen sowie die Tätigkeiten des Vorbeugenden Brandschutzes sind in den Zahlen nicht enthalten. 16 FEUERWEHR INNSBRUCK KLFA FEUERWEHR INNSBRUCK 17 Feuerwehrjugend Innsbruck - Stadt JAHRESBERICHT JUGENDFEUERWEHR BEZIRKSBEAUFTRAGTER FW-JUGEND HV Andreas Winterle Amras JUGENDBETREUER DER EINHEITEN Arzl Hötting Hungerburg Igls Neu Arzl Reichenau Wilten OFM Tobias Frischmann LM Katharina Larcher LM Gebhard Steinacher LM Simon Mark LM Friedrich Pachernig OLM Günther Möltner OLM Harald Glenda LM Dominik Maylandt BJSB HV Andreas Winterle | m Berichtsjahr 2015 zählt die Feuerwehrjugend Innsbruck Stadt 65 Burschen und Mädchen. Über 20 aktive Mitglieder in 8 Freiwilligen Einheiten kümmern sich das Jahr über als Jugendbetreuer und Jugendbetreuer Gehilfen um die Ausbildung unseres Nachwuchses. 2015 können wir auf ein sehr intensives Jahr zurückblicken. Ende März fand in der Mes- se Innsbruck die erste Tiroler Familienmesse in Innsbruck statt. Die Feuerwehrjugend Innsbruck bekam hier die Möglichkeit, sich im Rahmen dieser Messe zu präsentieren. Als Teil der „Einsatz und Si- cherheitswelt" konnten wir auf über 400qm einen tollen Infostand aufbauen. ,,Gemeinsam sind wir stark" - getreu diesem Motto fand am 21. März 2015 der Feuerwehrju- gend-Wissenstest der Bezirke Innsbruck Stadt und Innsbruck Land nach Jahren wieder gemeinsam statt. Eine beeindruckende Zahl von 223 Burschen und Mädchen absolvierten den Bewerb. Grund der Zusammenlegung des Wissenstest der Feuerwehrjugend war der Wusch unseres BFK Stv. Albert Pfeifhofer, welcher 2014 schon die Idee zu- sammen mit BJSB Michaela Posch des BFV Innsbruck Land hatte. Andreas Winterle verfolgte diese Idee weiter. Ziel ist es mit solch einer Veranstaltung das Miteinander auch Bezirksübergreifend sichtbar zu machen und auch einen tollen Rahmen und eine prägende Atmosphäre für unseren Feuerwehrnach- wuchs zu schaffen. Unter dem Motto „Feuerwehrjugend - Ein Traum Ein Weg - Ein Ziel" veranstaltete der Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck Stadt und Land eine Auftaktveranstaltung zur Feuerwehrjugend- woche 2015 in Tirol. Am Abend des 19. Juni brach- ten 80 Feuerwehrjugendmitglieder, unter Anleitung der Jugendbetreuer, in Telfs ihr Zeichen zum Leuch- ten. Das Bergfeuer war von Telfs, den umliegenden Gemeinden und auch von der Autobahn aus bestens zu sehen. Insgesamt konnten 120 Teilnehmer ver- zeichnet werden. Das Bergfeuer überbrachte die Botschaft „Feuer- wehrjugend" der Bevölkerung und ließ den Funken der Begeisterung am Ehrenamt überspringen. Ganz im Sinne der Kameradschaft wurde ein Mit- einander nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar, denn gemeinsam sind wir stark und können viel be- wegen. Manchmal sind es oft die kleinen Zeichen im Leben die großes bewirken. Was hier symbolisch die leuchtende Botschaft darstellte, sollte besonders die Bereitschaft junger Menschen für den Dienst an Not- leidenden in den Vordergrund rücken. Von 21. auf 22. November 2015 verbrachten 19 Mit- glieder der Feuerwehrjugend der drei Feuerwehren Arzl, Neu-Arzl und Wilten durchgehend 24 Stunden Tiroler Familienmesse in der Wache Wilten, um gemeinsam Ausbildung, Spiel und Spaß zu erleben und sich bereits ein wenig wie die Profis der Berufsfeuerwehr fühlen zu dürfen. Insgesamt wurden 21 Alarmierungen" von 19 Ju- gendlichen am Samstag und Sonntag abgearbeitet. Um 14:00 Uhr am Sonntag konnte dann nach einer sehr kurzen Nacht das Adrenalin bei den Jugend- lichen sorgte für wenig Schlaf -von glücklichen Jugendlichen und Betreuern das Resumee gezogen werden, dass die zweite Einsatznacht der Feu- erwehrjugend Innsbruck ein voller Erfolg für Jugend- und Aktivmannschaft war. Organisiert wurde die Nacht von den Jugendbetreu- ern der drei Feuerwehren unter der Führung von Katharina Larcher, aber auch Mitglieder der anderen Innsbrucker Feuerwehren Hungerburg und Mühlau beteiligten sich. Bezirksjugendsachbearbei- ter Andreas Winterle wie auch das Kommando und zahlreiche Kameraden der Feuerwehr Wilten und Funktionäre des Bezirks-Feuerwehrverbandes waren immer wieder auf Besuch, um sich selbst ein Bild von der guten Stimmung zu machen. Die Einsätze wurden immer wieder von verschiedenen Gruppen, welche aus den drei Jugendgruppen gemischt zusam- mengesetzt wurden, abgearbeitet. Gerade dieses Zusammenarbeiten innerhalb einer Gruppe durch Jugendliche aus verschiedenen Feuerwehren war vollkommen unkompliziert, was sich vielleicht viele ältere Kameraden so gar nicht vorstellen können. Die Rettung einer Person aus einem steilen Gelände mit- tels Schleifkorbtrage, Befreien einer eingeklemmten Person mit einem Hebekissen, ein außer Kontrolle geratenes großes Lagerfeuer, ein Brand in einem Einfamilienhaus mit Bergung und Versorgung von 24 Stunden Einsatztag Feuerwehrjugend-Wissenstest bewusstlosen Personen und Fehlalarme wie eine zu rettende Katze aus einem Baum, welche bereits vorher flüchtete, oder bereits entfernte angebrannte Speisen waren Szenarien, die abgearbeitet wurden. Ein Dank gilt der Feuerwehr Wilten und den zahl- reichen Wiltener Aktiven als Helfer bei Unterkunft, Speis, Trank, Organisation, ... Ein Dank gilt allen Jugendbetreuern, welche eine solche Veranstaltung initiieren, organisieren und dann auch durchführen; Der größte Dank aber den Jugendlichen, welche mit ihrer Begeisterung, ihrem Einsatz, ihrem Durchhaltevermögen bis spät in die Nacht und gleich wieder am Morgen allen Beteiligten den größten Dank zurück gegeben haben. GRUPPEN FEU W 24 Stunden Einsatztag 18 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR FEUERWEHR FEUERWEHR BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK MITARBEITER UND FUNKTIONEN Branddirektor Branddirektor Stv./ Ausbildungsoffizier Bereitschaftsoffiziere Vorb. Brandschutz Verwaltung BD Mag. Erwin Reichel (bis 30.09.2015) BD Mag. (FH) Helmut Hager (seit 01.10.2015) BDStv. DI Martin Gegenhuber, MBA BR Ing. Andreas Friedl BK Ing. Christoph Grubhofer OBR Ing. Günter Schlögl BR Ing. Marcus Wimmer OBR Johann Zimmermann Andreas Wörgetter HBM Peter Baumgartner HBM Christian Schiesti HBM Wolfgang Mayregger HBM Peter Vogelsberger Mitarbeiter im Branddienst Dienstleiter Offiziere 4 Chargen Haupt und 32 Oberbrandmeister Mannschaft 53 MitarbeiterInnen im Tagdienst MitarbeiterInnen 10 Summe MitarbeiterInnenstand Mitarbeiterinnen 102 Feuerwehrkurat 1 Reservisten 95 D LEATH BERUFS FEUERWEHR FEUERWEHR as Jahr 2015 war einmal mehr ein ereignisrei- ches Jahr für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck. Mit insgesamt 684 aktiven Mitgliedern (Stand 23. No- vember 2015) bestehend aus Berufsfeuerwehr, Frei- williger Feuerwehr und Betriebsfeuerwehr Flughafen, wurden 2015 für die Stadt Innsbruck 4.855 Einsätze abgearbeitet, davon waren alleine 1.750 technische Einsätze. 574 mal kamen die Freiwilligen Einheiten zum Einsatz. Einsätze im Sinne der Nachbarschaftshil- fe, nach dem Landesfeuerwehrgesetz, stellten unter anderem die Unterstützungen der Feuerwehren im Sellraintal im Zuge der Unwetterschäden dar. BER ERWE HR INNSBRUCK Dienstantritt von Branddirektor Mag. (FH) Helmut Hager DIENSTANTRITT VON BRANDDIREKTOR MAG. (FH) HELMUT HAGER Mit 01.10.2015 übernahm Mag. (FH) Helmut Hager die Leitung der Berufsfeuerwehr Innsbruck und folgte damit Mag. Erwin Reichel nach, welcher nach 12 Jahren Tätigkeit als Branddirektor auf eigenen Wunsch in die Privatwirtschaft wechselte. Mag. (FH) Helmut Hager war bis zu seinem Eintritt in die BF als Bundesheeroffizier, Kommandant der ABC-Abwehrkompanie in Absam, tätig und ist auch stellvertretender Kommandant der FF Breitenbach. Diverse Auslandseinsätze, unter anderem als Kom- mandant der UN Feuerwehr im Libanon, runden sein Tätigkeitsprofil ab. BD Hager absolviert derzeit seine Ausbildung zum Berufsfeuerwehroffizier bei der BF Linz. In der Zeit seiner ausbildungsbedingten Abwesenheit ist DI Martin Gegenhuber, MBA mit der Führung der BF beauftragt. Ein besonderes Anliegen ist dem neuen Branddirek- tor eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Berufsfeuerwehr, sowie die Förderung der guten Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck. FERTIGSTELLUNG DER WACHE WILTEN Im laufenden Jahr 2015 wurde die Wache Wilten fer- tiggestellt und nach erfolgter Übersiedlung durch die Einheit Wilten, stellt diese nun einen wichtigen Stütz- punkt für eine, auch in Zukunft leistungsfähige eh- renamtliche Freiwillige Feuerwehr, als wesentlichen Bestandteil der Feuerwehr der Stadt Innsbruck dar. Ich darf mich in diesem Zusammenhang bei den politischen Entscheidungsträgern und allen Verwal- tungsorganen für die Unterstützung, das gegenseitige Vertrauen und die gute Zusammenarbeit bedanken. Es wird gerade im Bereich der Freiwilligkeit auch in Zukunft darauf zu achten sein, dass durch eine solide Basis in Ausbildung, Ausrüstung und Ausstattung, die Mitglieder gehalten und neue Mitglieder gewonnen werden können. Dem Bereich der Feuerwehrjugend wird hier eine zentrale Bedeutung zukommen. Nicht zuletzt werden aber auch die Führungsebenen der freiwilligen Einheiten im Rahmen der aktiven Mit- gliederwerbung in Hinkunft vermehrt gefordert sein. Wichtig ist, dass das gut funktionierende System, be- stehend aus beruflichen und freiwilligen Kräften, sich auch weiterhin gut ergänzt, um auch in Zukunft die, für die Sicherheit im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, ausreichende Anzahl erforderlicher Einsatzkräfte für unsere Stadt Innsbruck gewährleis- ten zu können. AUSBILDUNG Neben einer zeitgemäßen Ausstattung und Ausrüs- tung ist eine intensive, zeitkonforme Ausbildung der Grundstein für eine erfolgreiche Einsatzbewältigung. Grundsätzlich übt jede Feuerwehr das ganze Jahr über eigenständig. Bei speziellen Ausbildungsveran- staltungen wie dem Bezirksübungstag oder gemein- sam organisierten Übungen, werden aber auch die Zusammenarbeit zwischen den Einheiten (Berufs- feuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren) sowie die Einsatzkoordination und -kommunikation trainiert. EINSATZBEKLEIDUNG Die neuen Einsatzanzüge sind normkonform und bieten den Freiwilligen Feuerwehrmitgliedern bes- ten Schutz und Sicherheit. Die Bekleidung zeichnet sich durch eine hohe Brandbeständigkeit und me- chanische Widerstandsfähigkeit aus. Die Feuerwehrmänner u. Feuerwehrfrauen müssen bei div. Einsätzen auch in jenen Situationen Hilfe leisten, bei denen die persönliche Schutzausrüstung den einzigen Schutz vor den äusseren Einflüssen darstellt, daher wird auch ein sehr hoher Stellwert auf die entsprechende Schutzbekleidung gelegt. Das Projekt wurde heuer konsequent weiter verfolgt und wird auch in den nächsten Jahren weiter betrieben werden, bis alle Freiwilligen Feuerwehrmitglieder mit der neuen Einsatzbekleidung ausgerüstet sind. BRENNER-BASIS-TUNNEL Eine Reihe vorbereitender Maßnahmen, sowohl im Bereich der Ausbildung als auch bei der taktischen Vorbereitung, sind für die Bewältigung der Her- ausforderung „Brenner-Basis-Tunnel" erforderlich. Zwischenzeitlich sind neben einer Reihe von Erkun- dungsstollen mehrere Hauptvortriebe (bergmän- nisch sowie mit Tunnelbohrmaschine) im Einsatzbe- reich der Feuerwehr der Stadt Innsbruck im Bau. In einem Rahmenvertrag wurden die grundlegenden Anliegen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck mit der BBT festgehalten. In den nächsten Jahren wird die Berufsfeuerwehr, auf Basis dieser Vereinbarung, in welcher auch die Kostenübernahme für Ausbildung und Ausrüstung geregelt ist, in erster Linie in Zusammenarbeit mit den freiwilligen Einheiten Amras und Hötting, kon- Ausbildung bei der Flughafen-Feuerwehr Wien sequent ihren Wissensstand ausbauen und für die Rettung von Personen zur Verfügung stehen. Die Bereiche in die hier vorgegangen werden muss, sind teilweise,,Neuland" und auch mit großen Risiken verbunden. Durch intensive Ausbildungen, Bege- hungen und taktischen Überlegungen wird sicherge- stellt, dass hier im Einsatzfall dennoch ein sicheres Arbeiten auf dem Stand der Technik gegeben ist. ZUSTÄNDIGKEITEN IM BEREICH DER BERUFSFEUER- WEHR INNSBRUCK Bürgermeisterin: Mag.a Christine Oppitz-Plörer Feuerwehrreferent und Vizebürgermeister: Christoph Kaufmann Abteilungsleiter MA III: Baudirektor Dr. Robert Schöpf Branddirektion: BD Mag. Erwin Reichel (bis 30.09.2015), BD Mag. (FH) Helmut Hager (seit 01.10.2015) BD-Stv. DI Martin Gegenhuber MBA (in der Zeit der ausbildungsbedingten Abwesenheit von BD Mag. (FH) Hager mit der Führung beauftragt) OBR Johann Zimmermann (in der Zeit der ausbil- dungsbedingten Abwesenheit von BD Mag. (FH) Hager mit der Stellvertretung beauftragt) Landesfeuerwehrinspektor und als Ins- pektor für die Landeshauptstadt Innsbruck zuständig: DI Alfons Gruber (ATLR) 19 20 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK AUSBILDUNG UND KATASTROPHENSCHUTZ (BDSTV. DI MARTIN GEGENHUBER) Die bei der BF Innsbruck durchgeführte laufende Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Zuge der Tagesausbildung wird nach einem Themenka- talog basierend auf der ÖBFV RL BF 03 (Laufende Fort- und Weiterbildung) durchgeführt. Insgesamt wurden dabei im Jahre 2015 1.020 verschiedene Ausbildungen, mit insgesamt 13.619 Ausbildungs- stunden, 46 Einsatz-übungen und 62 Exkursions-/ Objektkundeterminen absolviert. Neben den laufen- den Ausbildungen wurden auch diverse Spezial- und Sonderausbildungen durchgeführt GRUNDLEHRGANG SEPTEMBER 2014 - FEBRUAR 2015 Am 16.02.2015 endete mit der kommissionellen Prü- fung für vier Kolleg(inn)en der Grundlehrgang und damit die Basisausbildung bei der Berufsfeuerwehr. Nach der Absolvierung eines mehrstufigen Auswahl- verfahren hatten eine Kollegin und vier Kollegen die Ausbildung bei der BF Berufsfeuerwehr begonnen. Diese wurde nach der ÖBFV-Ausbildungsrichtlinie (RL BF-01 Ausbildung Berufsfeuerwehren - Stand 2009) durchgeführt, wobei die Kollegen gleichzei- tig auch die Ausbildung zum Speziellen Retter aus Höhen und Tiefen nach der ÖBFV-RL BF-03 (Ab- sturzsicherung - Rettung aus Höhen und Tiefen) zu absolvieren hatten, welche ebenfalls im Vorfeld der Abschlussprüfung mit einer kommissionellen Prü- fung abgeschlossen wurde. Insgesamt wurden dabei pro Teilnehmer(in) rund 850 Ausbildungsstunden in 120 unterschiedlichen Ausbildungsthemen ab- solviert. Die bei der Prüfung gezeigten Leistungen waren durchwegs gut und so konnten die Kollegin Sarah Kapfinger, sowie die Kollegen Lukas Robineau, Florian Weber, Stefan Winkler und Johann Zimmer- mann jun. mit März ihren Dienst als Angehörige der Branddienstmannschaft antreten. Weniger erfolgreich verlief die Prüfung eines Kollegen, der rund einen Monat später als seine Kolleg(inn) en seine Ausbildung bei der Berufsfeuer- wehr begonnen hatte, und so schied dieser mit Ende der Grundlehrgangsphase leider wieder aus dem Dienst der Berufsfeuerwehr aus. STRAHLENSCHUTZ-LEISTUNGSABZEI- CHEN IN SILBER Mehrere Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr stellten sich erfolgreich der Prüfung für das Strahlenschutz- Leistungsabzeichen an der Landes-Feuerwehrschule in Telfs. Ziel dieser Ausbildung ist die Vermittlung spezieller Kenntnisse zur Lagebeurteilung und effi- zienten Kräfteeinsatzes bei Schadens- und Katastro- phenfällen in Verbindung mit radioaktiven Stoffen. Folgende Kollegen absolvierten die Leistungsprü- fung mit durchwegs sehr gutem Leistungserfolg: OFM Florian Degasper OFM Daniel Fürhapter OFM Franz Maurer jun. OFM Wolfgang RAINER OFM Ha- rald Sailer. Im Zuge des Festaktes wurden an verdiente Kame- raden die „Pro Merito"-Auszeichnung der Seibers- dorf Laboratories für besondere Verdienste auf dem Gebiet des Strahlenschutzes verliehen. Die Auszeichnung „Pro Merito" in Bronze für seine Verdienste erhielt: OFM Andreas Vogelsberger Die Bewerterspangen in Bronze wurden verliehen an: OBM Franz Maurer, OFM Andreas Vogelsberger GK-SEMINAR TUNNELEINSATZ UND BLOCKAUSBILDUNG TUNNELEINSATZ Vom 18. bis 19.02.2015 wurde vom Ausbildungsleiter der International Fire Academy (IFA) Balsthal, Mar- kus Vogt, ein Seminar mit dem Thema „Tunnelein- satz" bei der Berufsfeuerwehr abgehalten. Aufgrund der durch den Bau des Brenner-Basis-Tunnels stark steigenden Anforderungen in diesem Bereich, speziell in Hinblick auf die Einsatzführung im und ausserhalb des Tunnels, wurde versucht, einen ver- tiefenden Einblick in die Thematik zu vermitteln. Im Zuge der Einsatzvorbereitung sind weiterführende Seminare im Jahresrhythmus geplant. Im Anschluss an diese Gruppenkommandantenaus- bildung fand im März eine Blockausbildung zum The- ma Tunneleinsatz, durch die Branddienstausbilder der Berufsfeuerwehr, für die Mannschaft statt, in welcher die in den vorhergehenden Trainings, Übun- gen und Koordinationsbesprechungen erarbeiteten Einsatzrichtlinien geschult wurden. ABSCHLUSS DER SONDERFAHRZEUGMA- SCHINISTENAUSBILDUNG Mit dem positiven Abschluss der kommissionellen Prüfung für das Kranfahrzeug konnten die beiden Kollegen OLM Christian Draxl und OLM Peter Kinzner die Ausbildung zum Sonderfahrzeug-maschinisten abschließen. Neben den theoretischen und prakti- schen Grundkenntnissen zur Bedienung der Hubret- tungsgeräte und des Kranfahrzeuges der Feuerwehr der Stadt Innsbruck ist in dieser Ausbildung auch die zivile Kranausbildung zu absolvieren. In der Folge sind jeweils Ausbildungen im praktischen Bereich durchzuführen und mit kommissionellen Prüfungen für die Hubrettungsgeräte und Kranfahrzeug abzu- schließen. Einweisungen und Ausbildungen für die Bedienung des ULF komplettieren diese Ausbildung. TUNNELAUSBILDUNG AN DER INTERNA- TIONAL FIRE ACADEMY Zum ersten Mal konnten 12 Mann der Berufsfeuer- wehr Innsbruck gemeinsam mit 12 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Hötting und Amras an ei- ner 5-tägigen Tunnelausbildung an der International Fire Academy im Schweizer Balsthal teilnehmen. Der speziell auf Innsbrucker Feuerwehrgegebenhei- ten abgestimmte,,UVA-Kompaktkurs Straße & Bahn" verlangte den Teilnehmer vom 23. bis 28. November einiges ab. Die Experten der Fire Academy vermittel- ten neben der Theorie und den einsatzrelevanter Be- sonderheiten unterirdischer Verkehrsanlagen (UVA), auch die Anwendung taktischer Grundsätze in die- sem Bereich sowie spezifische Techniken der Suche nach Personen und die Brandbekämpfung. Die größte Herausforderung bestand dabei in der Überwindung hoher Eindringtiefen bei UVA und dem Erkennen der damit verbundenen typischen Gefahren. Das Erlernte konnte in zahlreichen Ein- satzübungen in den zwei gasbefeuerten Tunnel- Übungsanlagen in Balstahl und Lungern, unter sehr realen Bedingungen umgesetzt werden. Gleichzeitig bot diese Ausbildung auch die beste Gelegenheit, die seitens Firma BBT finanzierten neuen Wärme- bildkameras einem (erfolgreichen) Härtetest zu un- terziehen. Zu den Praxisübungen gehörten neben Orientieren, Suchen und Retten unter erschwerten Bedingungen (Ausdehnung, Einwirkung von Hitze und Rauch), die Brandbekämpfung im Tunnelbe- reich, sowie die Verwendung des LUF (Löschunter- stützungsfahrzeug) zur Unterstützung der Brandbe- kämpfung, respektive zur Be- und Entlüftung. Den Abschluss der praktischen Übungen bildeten komplexe Entrauchungsversuche im Zuge eines Ga- ragenbrandes in einer Tiefgarage. Die Ausbildung an der IFA Balsthal zeugte von hoher fachlicher Kompetenz und wurde äußerst engagiert durchgeführt, wobei auf die Besonderheiten und Anforderungen von Seiten der Feuerwehr der Stadt Innsbruck flexibel reagiert und so eine sehr effiziente und interessante Ausbildung gewährleistet wurde. NOTFALLÜBUNG FLUGHAFEN INNSBRUCK Unter dem Namen,,INNDAMM 2015" wurde das Ab- kommen eines Luftfahrzeugs von der Piste im Zuge eines Startabbruchs (in Richtung Westen) simuliert. 73 Innsbruck-Ost P 200 m BURTONG STORE INNSBRUCK Das Luftfahrzeug durchbrach dabei u.a. den süd- lichen Flughafenzaun und kam am Inndamm zum Erliegen. Neben der Flughafenfeuerwehr waren die Berufs- feuerwehr, die freiwilligen Einheiten Hötting und Wilten sowie die Freiwillige Feuerwehr Völs im Ein- satz. Insgesamt waren vom Roten Kreuz, der Was- serrettung Innsbruck, der Polizei, sowie den Feuer- wehren etwa 370 Einsatzkräfte an der Notfallübung beteiligt. BERUFS FEUERWEHR INNSBRUCK ARZ holmatro FUHRPARKMANAGEMENT (BR ING. MARCUS WIMMER) Im Jahre 2015 wurde bei der Feuerwehr der Stadt Innsbruck ein neues Gefahrstofffahrzeug (GSF), ge- fertigt von der Fa. EMPL, für die Berufsfeuerwehr in Dienst gestellt. Das Fahrzeug ersetzt seinen Vorgän- ger aus dem Jahre 1992 und ist in seiner Beladung und Ausführung einzigartig in Tirol. Das GSF wurde vom Landesfeuerwehrverband Tirol in enger Zusam- menarbeit und Absprache mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck ausgeschrieben und beschafft. Ein weiteres Großfahrzeug wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr Igls in Dienst gestellt ein Rüstfahrzeug - CITAR RG BUCK FEUERWE ARAS Übung im Amraser Tunnel (RF). Dieses RF wurde ebenso vom Landesfeuer- wehrverband Tirol ausgeschrieben und durch die Fa. EMPL gefertigt. Hierbei wurden mehrere baugleiche Fahrzeuge für verschiedene Freiwillige Feuerwehren des Landes durch den Landesfeuerwehrverband be- schafft und zudem besonders gefördert. Des Weiteren wurden noch folgende Fahrzeuge ge- liefert und in Dienst gestellt: Einsatzleitfahrzeug (ELF) für die Berufsfeuerwehr, Kommandantenfahrzeug (KDO 2) für die Berufs- feuerwehr, Mannschaftstransporter (MTF) für die FF-Neu-Arzl, Transportfahrzeug (TF) für die FF- Hungerburg, Mannschaftstransporter (MTF) für die FF-Hungerburg. Großübung Flughafen 21 22 FEUERWEHR INNSBRUCK FEVERWEBR FEUERWER FEDERWERR MAN FEUERWEHR INNSBRUCK 23 Die geplante Lieferung und Indienststellung (Herbst 2015) des bei der Fa. GIMAEX in Auftrag gegebe- nen Tanklöschfahrzeuges für die FF-Arzl musste auf Grund von Lieferschwierigkeiten der ausführenden Firma auf Anfang 2016 verlegt werden. Von den Fahrzeugen der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck wurden im Jahr 2015 244313 KM geleistet. Die Gesamtleistung verteilt sich mit 157815 KM auf die Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr und mit 86498 KM auf die der Freiwilligen Einheiten. SCHLAUCHKAMMER Von der Schlauchkammer wurden im Jahr 2015 ins- gesamt 1241 Druckschläuche einer Schlauchprüfung unterzogen. GERÄTEPRÜFUNG (BOK CHRISTOPH GRUBHOFER) Durch die Geräteprüfung wurden im vergangenen Jahr, an denen diesem Bereich zugeteilten Gerät- schaften, zahlreiche Sicht-, Funktions- und Leis- tungsprüfung durchgeführt sowie div. Reparatur- maßnahmen durch die fünf zugeteilten Mitarbeiter vorgenommen. Um eine normgerechte Betreuung bzw. Überprüfung der Gerätschaften zu gewährleisten, ist eine regel- mäßige Fort- u. Weiterbildung dieser Mitarbeiter unumgänglich. Im Jahr 2015 nahmen die Mitarbei- ter an einer Fortbildung der Fa. Kendler teil. Zudem besuchten zwei Mitarbeiter den Gerätewartlehrgang an der Landesfeuerwehrschule Tirol. Anbei einige Beispiele für Überprüfungen die sei- Neuanschaffungen 2015 tens der Geräteprüfung wiederkehrend vollzogen werden: Technische Überprüfung in Zusammenar- beit mit dem TÜV - Austria, der Hubrettungsgeräte, Kräne und Einbauwindenseile der Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr, jährlich wiederkehren- de die gesamten hydraulischen Geräte, Rollglisse, persönliche Schutzausrüstungen, inkl. Sichtkontrol- len nach jedem Gebrauch usw. Diesbezüglich muss- ten einige Gerätschaften (Leitern, Rettungswanne, Sprungkissen) altersbedingt erneuert werden. Zu beachten ist in diesem Bereich, dass von der Ge- nauigkeit und Durchführung der vorgeschriebenen Prüfungen das Leben der eingesetzten Mannschaft abhängen kann! MOTORISCHE KLEINGERÄTE Der Arbeitsbereich der Kleingeräteprüfung ist auf BERUFSFEUERWEH INNSBRUCK KF-45 LIEBHERR E 122 Fahrtraining ÖAMTC sechs Mitarbeiter aufgeteilt. Von diesen müssen Sichtprüfung sowie Funktionsüberprüfung sämtli- cher ihnen zugeteilter Geräte durchgeführt werden. Des Weiteren werden auch die notwendigen War- tungs- und Reparaturarbeiten für den gesamten Bezirks von diesen durchgeführt und protokolliert. Die Normüberprüfungen der elektrobetriebenen Geräte wird in Zusammenarbeit mit der Elektrowerk- stätte durchgeführt. Nachfolgend beispielhaft einige Tätigkeiten die sei- tens der motorischen Kleingeräte vollzogen werden: Wartungsarbeiten/Reparaturen von Wassersau- gern, Tauchpumpen, Schmutzwasserpumpen, Motorsägen, Hochleistungslüftern, inkl. Sichtüber- prüfungen nach jedem Gebrauch. Alters- sowie funktionsbedingt musste eine Tragkraftspritze durch eine neue TS FOX 3 ersetzt werden. ELEKTROWERKSTÄTTE Die Elektrowerkstätte ist für die Überprüfungen und Reparaturen von elektrisch betriebenen Einsatz- geräten verantwortlich. Kleinere Reparaturen bzw. Umbauten im Haus werden in Absprache mit der Innsbrucker Immobilien GmbH selbst durchgeführt. Zudem wird in Zusammenarbeit mit den motori- schen Kleingeräten die Überprüfung der elektrobe- triebenen Geräte durchgeführt. In Absprache mit der Bestückung wurden 2015 3 LED- Scheinwerfer angekauft. Diese Erneuerungen werden in den zwei Löschgruppen, sowie dem Trupp getestet. Diese sind das Folgeprodukt der herkömm- lichen 1.000-Watt-Scheinwerfer. Zusätzlich werden in der E-Werkstätte auch ver- schiedene Modellbau-Planspiele für diverse Ausbil- dungs- und Lehrveranstaltungen angefertigt. TISCHLEREI Wie schon in den vergangenen Jahren wurden von den Mitarbeitern der Tischlerei neue Einrichtungs- Überprüfung eines Rollgliss Schärfen der Motorsägenkette Überprüfung der Steckleitern gegenstände angefertigt und Reparaturmaßnahmen an div. Möbeln durchgeführt. Auch die Wartung der Fenster und Türen auf der Hauptfeuerwache fällt in das Aufgabengebiet dieser Werkstätte. Zudem sind die Mitarbeiter der Tischlerei auch als Referenten tätig. Dabei werden auch diverse Einsatz- geräte vorbereitet, wie zum Beispiel: Vorbereitungen von Fenster und Türen für Ausbildungszwecke, Zube- reiten von Unterlegholz (Keile, Kantholz,...). Auch beim Aufbau der Rollcontainer für die Berufs- feuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr werden Arbeiten in der Tischlerei durchgeführt. SCHLOSSEREI Von den Mitarbeitern der Schlosserei wurden im Jahr 2015 Umbauten an div. Feuerwehrfahrzeugen vorgenommen, damit die teilweise erneuerten bzw. ausgetauschten Geräte in den Einsatzfahrzeugen un- tergebracht werden können. Hinzu kommen noch einige Reparaturen bzw. Erneu- erungen auf der Hauptfeuerwache, die seitens der Schlosser ausgeführt wurden. Überprüfung Stromerzeuger 24 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 25 Für diese und künftige Arbeiten kaufte man 2015 einen zeitgemäßen Werkstättentisch an, bei dem man verschiedenen Teile einspannen und in der Folge verschweißen kann. Somit können anstehende Arbeiten schneller, effizienter und teilweise mit weni- ger Personal umsetzt werden. Zusätzlich wurden seitens der Schlosserei im Jahr 2015 folgende Arbeiten ausgeführt: Mastenanfer- tigung sowie Montage für die neue Wetterstation der ZAMG am Schlauchturm der Berufsfeuerwehr. Anfertigung und Montage der Unterkonstruktion für den Sonnenschutz der Terrasse laut Hersteller Um- bau des Technischen Hilfsfahrzeuges (THF) für die Unterbringung des Power Shore, welches die alten Deckenstützen ersetzt. FEUERWEHR Überprüfung der Leuchtmittel für den Einsatzdienst Arbeiten in der Tischlerei TECHNISCHER HILFSDIENST 2015 wurden Rollcontainer inkl. dazugehörigen Gerätschaften für Bauunfälle im Bereich des tech- nischen Hilfsdienstes aufgebaut und im Zuge einer Blockausbildung zum Thema Technischer Hilfsdienst den Mitarbeitern vorgestellt und die entsprechen- den Einsatzmöglichkeiten praktisch beübt. Weiters nahmen Hr. OBM Franz Lener sowie Hr. BK Ing. Christoph Grubhofer an den THL-Tagen in Strass im Attergau teil. Hierbei bekam diese umfassende Informationen über die taktischen Vorgangsweisen bei Verkehrsunfällen auf internationaler Ebene. KATASTROPHENSCHUTZ Im Bereich des Katastrophenschutz wurde 2015 die Nummerierung der Lawinentafeln im Bereich der S Ein selbst erstellte Modellbau-Planspiel Nordkette erneuert und in den Einsatzunterlagen aktualisiert. In Zusammenarbeit mit BD-Stv. DI Mar- tin Gegenhuber sowie BFKDT-Stv. Albert Pfeifhofer wurde der Katastrophenzug Innsbruck-Stadt aktua- lisiert und für 2016 eine Mobilisierungsübung des Katastrophenzuges geplant. VORSCHAU 2016 Für das Jahr 2016 ist die Adaptierung verschiedener Werkstätteneinrichtungen und Maschinen geplant. Des Weiteren ist der altersbedingter Austausch von div. Gerätschaften (Wassersauger, Tragkraftspritze, Schmutzwasserpumpen, Leitern, ....) in Planung. Zusätzlich werden Geräte zur Personensicherung über Hubrettungsgeräte und Kranfahrzeuge in Dienst gestellt werden sowie das Rollcontainersys- tem im Bezirk erweitert. FLUGDIENST, ATEMSCHUTZ, TAUCHDIENST (BR ING. ANDREAS FRIEDL) WASSERDIENST Neben der laufenden praktischen Ausbildung in heimischen Gewässern, fand im Juni das jährliche Tauchlager in Kroatien statt. Im September wurden die Einsatztaucher der BF wieder zu einem Tauchausbildungslager des oberös- terreichischen Landesfeuerwehrverbandes eingela- den. An dieser dreitägigen Ausbildung nahmen vier Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Innsbruck teil. Zurzeit befinden sich drei Mitarbeiter in der Ausbil- dung zum Einsatztaucher. Zudem nahmen die Schwimmlehrer nahmen an einer Weiterbildungsveranstaltung der Österreichi- schen Wasserrettung teil. Vorschau für 2016 . Tauchlager in Kroatien (Anfang Juni) Kontinuierliche Weiterbildung der Einsatztaucher in heimischen Gewässer (beginnend je nach Wit- terung im Jänner mit dem Eistauchen) Ankauf von Tauchlungenautomaten Fortbildungsmaßnahmen für die Tauch- und Schwimmlehrer Adaptierung der Alarmierung der Einsatztaucher für Einsätze außerhalb Innsbrucks FLUGDIENST Die Flughelferweiterbildung im Mai musste wetter- bedingt abgesagt werden. Die Ausbildung wurde im Oktober im Ahrental nachgeholt. Hubschrauber standen den Flughelfern der Feuerwehr der Stadt Innsbruck vom Bundesheer, vom Innenministerium und vom ÖAMTC zur Verfügung. Einsatzmäßig war das Jahr 2015 ein sehr ruhiges Jahr. Vermehrt im Einsatz war das Hubschraubertankfahr- zeug, welches die Betankung des Hubschraubers des Innenministeriums sicherstellt. Vorschau für 2016 • Flughelferweiterbildung am 22.04.2016 im Ahrental Waldbrandübung am 01.10.2016 vermutlich im Ah- rental ATEMSCHUTZ Der enorme Arbeitsaufwand im Zuge der Instandhal- tung (Reinigung, Prüfung, Reparatur usw.) der Atem- schutzgeräte nach Einsätzen und Übungen, wird von 9 Mitarbeitern der Atemschutzwerkstätte geleistet.. Ein Teil der Rettungsschwimmer der BF Ausbildung des Wasserdienstes im Mündungsbereich der Sill Als erste Anlaufstelle bei Problemen mit den Atem- schutzgerätschaften und dem persönlichen Feuer- wehrhelm ist ein reger Kontakt mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr unbedingt erforderlich und wird beiderseits sehr gut geführt. Für die Tunnelbrandbekämpfung / Atemschutzein- satz wurden 12 Wärmebildkameras bestellt. Diese Geräte werden Anfang Dezember in Dienst gestellt. Diese Spezialgerätschaften wurden zu 100 % von der BBT finanziert. Vorschau für 2016 • LVS 100 instandsetzen Testung des integrierten Haltegurts am Atem- schutzgerät Weiterführung der Tunnelbrandausbildung intern "bzw. extern/IFA BEKLEIDUNG 2015 wurde der Austausch der Einsatzbekleidung der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Berufsfeuer- wehr weiter fortgeführt. Vorhaben für 2016 Fortführung des Austausches Einsatzbekleidung für die Freiwillige Feuerwehr Innsbruck ⚫KW-20 Bekleidung für den Einsatz in Tunnelbau- stellen BRENNER-BASIS-TUNNEL Im Bezug auf den Brenner-Basis-Tunnel wurde 2015 laufend in zwei Tunnelarbeitsgruppen des Landes- verbandes mitgearbeitet sowie Besprechungen im 26 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 27 Zuge der Baustellenführung durchgeführt. Für die VORBEUGENDER Tunnelbrandbekämpfung wurde eine Ausbildungs- unterlage bzw. die Taktik für die Brandbekämpfung festgelegt. Vorhaben für 2016 Evaluierung der Taktik -- Tunnelbaustellen ⚫Einheitliche Erstellung von Alarmpläne für die ein- zelnen Baulose Abgestimmter (in Zusammenarbeit mit der Frei- willigen Feuerwehr Hall) Alarmplan für die Süd- umfahrung Weiterführende Schulungsmaßnahmen zum The- ma Brenner-Basis-Tunnel BRANDSCHUTZ (OBR JOHANN ZIMMERMANN) Neben der Abarbeitung der definierten Aufgaben- stellungen ist im Berichtsjahr 2015 eine deutliche Steigerung des Bereiches,,Verkehrsrechtliche Stel- lungnahmen" in Zusammenhang mit den umfangrei- chen Tiefbauarbeiten zur Erhaltung der Infrastruktur und Erweiterung der Straßenbahnlinien zu verzeich- nen: Die Feuerwehr ist dabei gefordert, die Qualität der Hilfeleistung für die Innsbrucker Bevölkerung in vollem Umfang zu gewährleisten und andererseits die Durchführung der erforderlichen Arbeiten zu ermöglichen. Im Bereich der Baugenehmigungs- FEUERWEHR INNSBRUCK 37 18K DUK verfahren ist ebenfalls eine Steigerung feststellbar, geplante Großbauvorhaben wie z. B. das „Sozialzen- trum St. Paulus",,,PEMA II" erfordern insbesondere bei Abweichungen von den Bauvorschriften innova- tive Lösungen durch die Feuerwehr. BAU- UND GEWERBERECHTSVERFAHREN Für die Berufsfeuerwehr sind in der brandschutz- technischen Beurteilung von Sonderbauten vor al- lem die wesentlichen Schutzziele "Personenschutz", "Ausreichende Voraussetzungen für einen wirkungs- vollen Brandbekämpfungs- und Rettungseinsatz" und "Sicherheit der eingesetzten Feuerwehreinsatz- kräfte" zu definieren und erforderliche Maßnahmen zur Erreichung dieser festzulegen. Beispielhaft sind nachstehende Großbauvorhaben angeführt, welche in der Planungs- und Realisierungsphase laufend betreut wurden: PEMA- Hochhaus Brunecker Straße Umbau Sillpark Sozialzentrum St. Paulus Sanierung der technischen Universitätsfakultät Die Betreuung von Sonderobjekten, wie beispiels- weise den PEMA-Turm oder die diversen Universi- tätsstandorte stellte die Mitarbeiter des Vorbeu- genden Brandschutzes immer wieder vor interessante Herausforderungen. Gilt es doch gerade bei diesen Projekten, trotz andauernder Baumaßnahmen, ver- nünftige und umsetzbare Einsatzkonzepte zu entwi- ckeln, um eine entsprechende Nutzung sicherzustellen. Auch in Hinblick auf die zukunftsorientierte alter- native Energieversorgung durch Nutzung der Son- nenenergie sowie der Herstellung und Verwendung von Wasserstoff, ist eine spürbare Erweiterung des Aufgabenbereiches im Vorbeugenden Brandschutz zu bemerken. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck, wel- che schlussendlich die Verantwortung im Einsatzfall trägt, arbeitet auch in diesem Bereich in österreichi- schen Gremien mit und stellt sich den Anforderun- gen dieser neuen Möglichkeiten in brandschutztech- nischer Hinsicht. BRANDSICHERHEITSWACHEDIENSTE Schon aufgrund eines in Innsbruck ganzjährig beste- henden reichhaltigen kulturellen Angebotes, sind bis November 2015 von den Mitarbeitern der Be- rufsfeuerwehr 493 Brandsicherheitswachedienste MITARBEIT IM ÖSTERREICHISCHEN BUNDESFEUERWEHRVERBAND UND IM TIROLER LANDES-FEUERWEHRVERBAND GASLÖSCHANLAGEN Die wesentlichen EDV-Anlagen der Stadtgemeinde Innsbruck sind im Rathaus und auf der Hauptfeuer- wache installiert. Um einen Ausfall bei einem Bran- dereignis zu verhindern, sind diese Serverräume mit einer Gaslöschanlage geschützt. Im Auftrag des Amtes für Informationstechnologie und Kommuni- kationstechnik werden die erforderlichen Eigenwar- tungen und Inspektionen für diese Löschanlagen monatlich durch die Berufsfeuerwehr durchgeführt. Mit dem verantwortlichen Offizier ist die Berufsfeu- erwehr Innsbruck ständiges Mitglied im Österrei- chischen Bundesfeuerwehrverband und somit bei der Erstellung brandschutztechnischer TRVB-Richt- linien, vertreten. Zudem wurde der Fachoffizier mit der Leitung der Arbeitsgruppe Überarbeitung der Technischen Richtlinie Vorbeugender Brandschutz Objektfunkanlagen" betraut. Des Weiteren erfolgte ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, SICHERHEITS- die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen „TRVB-An- schaltebedingungen von Brandmeldeanlagen" und TRVB-Gaslöschanlagen". Die Mitarbeit der Berufsfeuerwehr Innsbruck in die- sen brandschutztechnisch relevanten Arbeitskreisen sowie als Experte im Austrian Standards Institute (Österreichischen Normungsinstitut) erweist sich als sehr wichtig, da diese Vorschriften als Stand der Technik gelten und unmittelbar in den Baugenehmi- gungsverfahren umgesetzt werden. STRASSENKARTEI, BRANDMELDEAN- LAGEN Eine wesentliche Verbesserung der einsatzvorberei- tenden Maßnahmen konnte 2015 durch den Einsatz von zwei Ferialpraktikantinnen, welche bei der Be- rufsfeuerwehr ihr Ferialpraktikum absolviert haben, erreicht werden. Von Seiten des Amtes „GIS" unter DI Eckehard Ranninger wurden zuvor die gesamten Straßenpläne aktualisiert und der Berufsfeuerwehr zur Verfügung gestellt. bei den großen Veranstaltungszentren durchgeführt LÖSCHWASSERVERSORGUNG, OBJEKT- worden. Daneben wurde auch das Tiroler Veranstaltungs- gesetz novelliert, welches nunmehr die verbindli- che Mitarbeit der Feuerwehr bei der Vorbereitung und Umsetzung von Großveranstaltungen vorsieht. Die Zusammenarbeit der Berufsfeuerwehr mit der maßgeblichen Behörde, dem Amt für allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen mit Amtsleiter Elmar Rizzoli, darf dabei als vorbildlich bezeichnet werden. Für die strategischen Planungen der Großveranstal- tungen Bergsilvester, Bergisel-Springen, Childrens Games sowie Air & Style erforderten die besondere Aufmerksamkeit der Berufsfeuerwehr. DATENBLÄTTER UND TIRIS Im vergangenen Jahr wurden im Bereich Lösch- wasserversorgung neben Stellungnahmen für Bauvorhaben, Erhebungen der tatsächlichen Was- serversorgung von exponierten Siedlungsgebieten, Ersatzmaßnahmen zur Sicherstellung der Löschwas- serversorgung aufgrund von Bauarbeiten auch zahl- reiche Begehungen durchgeführt, um im Ernstfall eine flächendeckende Versorgung des Stadtgebietes mit Löschwasser garantieren zu können. Es darf erwähnt werden, dass Innsbruck über ein außeror- dentlich gut ausgebautes Hydrantennetz verfügt, das von den Innsbrucker Kommunalbetrieben laufend gewartet und ausgebaut wird. Die Umstellung des Hydrantennetzes auf vorwiegend Oberflurhydranten hat sich bewährt und wird sukzessive weiter betrie- ben. INFORMATIONSZENTRUM Wiederum außerordentlich großes Interesse herrschte im Berichtsjahr an den Löschtrainerschu- lungen, welche im Lehrsaal und am Hof der Haupt- feuerwache auf Wunsch auch vor Ort durchgeführt wurden. Für diese Schulungen stehen seitens der Berufsfeuerwehr Innsbruck 12 speziell dazu ausge- bildete Mitarbeiter zur Verfügung. Bis November 2015 wurden über 72 Schulungen durchgeführt wobei über 1.000 Personen in Ers- ter und Erweiterter Löschhilfe ausgebildet werden konnten. Diese hohe Teilnehmeranzahl ist auch da- rauf zurückzuführen, dass sämtliche Bedienstete des Stadtmagistrates mit der Theorie und vor allem dem praktischen Löschen von kleinen Bränden vertraut gemacht wurden. Weiters wurde an diversen öffentlichen Veranstal- tungen mit dem mobilen Löschtrainer teilgenom- men, bei denen die Veranstaltungsbesucher sich im Löschen von simulierten Kleinbränden versuchen konnten. Unsere Mitarbeiter des Vorbeugenden Brandschut- zes freut es, dass ein so großes Interesse in der Bevölkerung gegeben ist. Auch den engagierten Führungen der jeweiligen Firmen, welchen es ein Anliegen ist, ihre MitarbeiterInnen im Bereich des Brandschutzes gut ausbilden zu lassen, seien an die- ser Stelle lobend erwähnt. 28 FEUERWEHR INNSBRUCK SCANIA FEUERWEHR TLFA AMRAS LFB-A FEUERWEHR (127 FEUERWEHR FEUERWEHR AMRAS Unsinniger Donnerstag: Die alljährliche Versteigerung am Unsinnigen Don- nerstag fand am 12.02.2015 statt. Unter der Führung von Unsinnigen-Obmann Hannes Happ sammelten die Kameraden die verschiedensten Utensilien auf ihren Routen durchs Dorf und versteigerten sie ab 13.00 Uhr vor dem Hotel Bierwirt. Nachdem diese Veranstaltung nicht unwesentlich zur Finanzierung verschiedenster Anschaffungen der FF Amras bei- trägt sei auch an dieser Stelle recht herzlich für die zahlreiche Unterstützung gedankt. 1409 18K 53118 FREIWILLIGE FEUERWEHR AMRAS KOMMANDO HBI Johannes Trenkwalder OBI Markus Hundsbichler Kommandant Stellvertreter Kassier V Sebastian Fellner Schriftführer HV Michael Trenkwalder Ein simulierter LKW Brand in einer Tunnelanlage in Lungern (Schweiz) FEUERWEHR INNSBRUCK 29 Angelobung bei der Florianifeier SCHUTZBEREICH Amras, Gewerbegebiet mit Einkaufszentren, A12 Inntalautobahn mit Einhausung, Rettungsstollen des Brennerbasistunnels FAHRZEUGE KLF-A, Bj. 1999 LAST, Bj. 2008 LFB-A, Bj. 2008 TLF-A 4000, Bj. 2004 STROMAGGREGAT 40 KVA (Katastrophenschutz Land Tirol) 78 16 864 7 MANNSCHAFT Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend EINSATZZAHLEN 2015 Brandeinsätze 24 Technische Einsätze 26 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 20 end mo der Jahreshauptversammlung am M16.01.2015, welche von zahlreichen Ehren- gästen wie dem Landesfeuerwehrinspektor Dip- Ilng. Alfons Gruber, Bezirkskommandant Stv. Albert Pfeifhofer sowie Branddirektor Mag. Erwin Reichel besucht wurde, eröffnete die FF Amras das Feuer- wehrjahr 2015. Unser Kommandant OBR Walter Laimgruber und un- ser Kassier HV Stephan Wegscheider gaben bei der Jahreshauptversammlung bekannt, dass sie nach Jahrzehnte langer Tätigkeit im gewählten Ausschuss ihre Ämter zurücklegen möchten. So war es nötig eine außerordentliche Jahreshauptversammlung mit Ehrenmitglieder: Überreichung der Ehrenurkunden an OBR Walter Laimgruber und HV Stephan Wegscheider. Neuwahlen einzuberufen. Am 11.04.2015 fand diese unter der Aufsicht von Vizebürgermeister Christof Kaufmann statt. Gewählt wurden: Kommandant OBI Johannes Trenkwalder Stellvertreter HBM Markus Hundsbichler Kassier LM Sebastian Fellner Sehr erfreulich war es, dass die 3 Gewählten nahezu einstimmig von der Mannschaft gewählt wurden. Ebenfalls möchten wir uns auch an dieser Stelle noch einmal bei Walter und Stefan recht Herzlich für ihre Jahrzehnte lange Tätigkeit bei der FF Amras bedanken. Floriani: Besonders freute uns, dass bei der Florianifeier 2015 4 Kameraden angelobt werden konnten. Vor allem ist dieser, bereits seit Jahren anhaltende Nachwuchs Garant für die zukünftige Einsatz- und Leistungs- fähigkeit der FF Amras. Sicher gestellt wird dieser durch eine gut ausgebildete und rührige Feuerwehr- jugend. Wir nahmen die heurige Florianifeier zum Anlass um unseren Altkommandanten Walter Laim- gruber und unseren Altkassier Stephan Wegscheider zu Ehrenmitgliedern zu ernennen, um ihre Dienste für die Feuerwehr gerecht zu würdigen. Unsinniger Josef Versteigerung am Unsinnigen Donnerstag. Im Bild von li, nach re. Unsinnigenobmann Hannes Happ, Josef Laimgruber beim Versteigern, Altkassier Stephan Wegscheider. Einsätze: Kameraden vor der Rauchgasdurchzündungsanlage bei der Firma Erha Tec in Ulm Einsatzmäßig war die FF Amras 2015 vorwiegend mit technischen Aufgaben sowie mit dem besetzen der Hauptfeuerwache befasst. Ebenfalls mussten mehrmalige Wassereinbrüche bzw. -schäden im Ein- satzgebiet abgearbeitet werden. Auch einige Brände mussten von uns bekämpft werden, diese Brände konnten aber ohne Probleme gelöscht werden. Einen großen Teil des Einsatzjahres 2015 machten si- cher die Katastropheneinsätze im Sellraintal sowie in Hatting aus. Dort waren wir einige Tage mit dem 40 Kva Stromaggregat, sowie mit einer Gruppe vor Ort um bei den Aufräumarbeiten bzw. beim Sandsäcke füllen zu helfen. Übungen: Um die Einsätze erfolgreich und vor allem wieder gesund beenden zu können, wurden 2015 8 Früh- jahrs- und 8 Herbstübungen sowie eine Gemein- schaftsübung mit den Feuerwehren Wilten und Völs abgehalten. Den Höhepunkt der Ausbildungen stellten sicherlich zum einen die Heiẞausbildung bei der Firma Erha Tec in Ulm, sowie zum anderen die Tunnelausbildung an der International Fire Academy in der Schweiz dar. Diese Ausbildungen waren extrem lehrreich und interessant, da in diesen Anlagen Wohnungsbrände bzw. Brände in Tunnelanlagen sehr realitätsnah dar- gestellt und sicher beübt werden können. Zusätzlich absolvierten 8 Kameraden 10 unterschied- liche Kursarten an der Landesfeuerwehrschule. Gedenkfeier: Gegen Ende des Jahres, am 19. Dezember fand die alljährliche Gedenkmesse statt. Die FF Amras wurde im Kriegsjahr 1943 durch eine wunderbare Fügung von einem Bombenvolltreffer verschont. Aus diesem Grunde wurde eine alljährli- che Heilige Messe am 19. Dezember gelobt. 30 FEUERWEHR INNSBRUCK die Feuerwehr Arzl zum Einsatzort ab. Das Fahrzeug FEUERWEHR INNSBRUCK FREIWILLIGE FEUERWEHR ARZL KOMMANDO HBI Matthias Sparber Kommandant Stellvertreter Kassier HV Bernhard Larcher Schriftführer OBI Christoph Larcher HV Andreas Winterle SCHUTZBEREICH Der Schutzbereich der Feuerwehr Arzl erstreckt sich von der Westbahnstrecke im Süden über das bebaute Gebiet zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Westen bis über die Nordkette im Norden. Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden, wie moderne Wohnanlagen und Einfamilienhäuser. FEUE geriet über den Fahrbahnrand hinaus und drohte abzustürzen. In Zusammenarbeit mit der BF konnte das Fahrzeug rasch geborgen werden. Am Abend des 26. Oktober kam es auf der Rumer Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Anhänger umstürzte, das Zugfahrzeug sich löste und überschlagend in der Wiese landete. Zum Glück war keine Person ernsthaft verletzt worden. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde das Fahr- zeug geborgen. Unwetter in Tirol: Im Juni 2015 suchte ein verehrendes Unwetter große Teile Tirols heim. Auch der Schutzbereich der FF Arzl wurde von den heftigen Unwettern nicht verschont. Besonders Betroffen waren zahlreiche Keller. Die Volkschule Arzl wurde am Vorplatz erheblich durch einen Hangrutsch verschmutz und musste von uns mit Hilfe schweren Geräts wieder sauber gemacht werden. In den Tagen nach den schweren Muren Abgängen im Sellraintal wurde die FF Arzl mit der Großpumpe und schwerem Gerät durch den BFV Innsbruck Stadt und BFV Innsbruck Land nach Sell- rain bestellt. Dort waren Mannschaften der FF Arzl insgesamt 4 Tage lang im Einsatz und befreiten zahl- reiche Objekte, darunter die Volkschule Sellrain und den Musik Pavillon, von meterhohen Schlammmas- sen. Die Bilder dieser Tage werden noch lange den Kameradinnnen der FF Arzl in Erinnerung bleiben. Neben den Einsätzen blickt jedoch die Feuerwehr Arzl auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Im Mai des vergangenen Jahres musste die Feuerwehr Arzl all zu früh Abschied von einem treuen und stets ver- lässlichen Kameraden nehmen. Richard Fatycz war über Jahrzehnte lang in führenden und wichti- gen Funktionen eine tragende Säule der Feuerwehr Arzl. Richard hinterlässt eine große Lücke die man nicht füllen wird können. Ein freudiges Ereignis war schließlich die Hochzeit unseres Kommandanten Stv. Christoph Larcher im September 2015. Viele Kameradinnen Verkehrsunfall Rumer Straße aus unserer Einheit durften diesen besonderen Tag miterleben. Wir wünschen unserem Kameraden Christoph und seiner Frau Petra viel Glück und alles erdenklich Gute auf ihren gemeinsamen Lebensweg. Als gesellschaftliche Ereignisse 2015 dürfen der Feuerwehrball sowie das Watterturnier, welches bereits als bezirksweit sehr beliebte Veranstaltung gilt nicht unerwähnt gelassen werden. Die Feuerwehr Arzl möchte sich bei allen Partnern für die gute Zusammenarbeit bedanken. 10XEUR 80 SADES Watterturnier FAHRZEUGE TLF-A 2000/200, Bj, 1987 KDO, Bj. 2009 TF, Bj. 1995 KLF-A, Bj. 1999 Aktive MANNSCHAFT Reserve Ehrenmitglieder Jugend 3558 47 25 EINSATZZAHLEN 2015 Brandeinsätze 11 Technische Einsätze 8 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 1 ie Freiwillige Feuerwehr blickt auf ein Einsatz- D technisches eher ruhigeres Jahr zurück. Im Berichtsjahr 2015 wurde die FF Arzl zu 11 Brandein- sätzen und 11 technischen Einsätzen gerufen wurde. Die Brandeinsätze waren großteils zum Glück aller nur Kleinbrände, welche Gott sei Dank rasch unter Kontrolle bzw. vor Eintreffen der Feuerwehr einge- dämmt und gelöscht werden konnten. Im Bereich der technischen Einsätze handelte es sich vermehrt Unfall Rosnerweg um Einsätze nach Hochwetterlagen. Die Entwicklun- gen der letzten Jahre zeigen, dass sie die Feuerwehr Arzl vermehrt für technische Hilfeleistungen im Ein- satzfall alarmiert wird. Am 16. Oktober erhielte die FF Arzl während der gerade stattfindenden Übung über die Leitstelle die Meldung, dass am Rosnerweg nahe der Arzler Alm ein Fahrzeug abzustürzen drohe. Sofort rückte Unwetter in Tirol 31 32 FEUERWEHR INNSBRUCK DERWEHR 99 FEUERWEHR E FEUERWEAR rwehr FEUERWERK FEUERWEHR INNSBRUCK 33 1425 IBK 1472 IBK 1522 18 00 FREIWILLIGE FEUERWEHR HÖTTING KOMMANDO Stellvertreter HBI Dr. Alois Muglach OBI Alois Heis HV Norbert Nocker Kommandant Kassier Schriftführer SCHUTZBEREICH HV Harald Reinthaler Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, Mariahilf, St. Nikolaus und Altstadt FAHRZEUGE 1. Gruppe, RLFA 2000/200, Bj. 1991 2. Gruppe, TLFA 3000/500, Bj. 1995 DLK 23/12, Bj. 2009 KLFA, Bj. 2004 TF Teknocar, Bj. 2009 KDO L200, Bj. 1996 MTF Toyota, Bj. 1990 Stromerzeuger 40 kVA, Bj. 2014 MANNSCHAFT D er Start ins Jahr 2015 begann für die FF Höt- ting nach monatelangen Vorbereitungen am 17. Jänner mit der Teilnahme am ersten Höttinger Brauchtumsumzug. Leider hatte der Wettergott kein Einsehen und es schüttete teilweise wie aus Kübeln. Trotzdem ließen sich die Teilnehmer die gute Stimmung nicht vermiesen und trugen so dazu bei, dass speziell die Weibermühle der FF Hötting von FEUERWEHR Das Kommando der FF-Hötting den Besucher umjubelt und ein voller Erfolg wurde. Neben den 25 Statisten standen für die Sicherheit während des Umzuges 8 Kammeraden als BSW ge- meinsam mit der FF Mühlau im Einsatz", weitere 8 Mitglieder kümmerten sich um die Verpflegung. So wurden alleine für diese Veranstaltung rund 600 Stunden aufgewendet. In einsatztechnischer Hinsicht sind natürlich beson- ders die Unwettereinsätze und die damit verbunde- nen Assistenzleistungen im Sellrain zu erwähnen. In diesem Zusammenhang wurde die Einheit zweimal zum Steinbruch nach Zirl zum Abfüllen von Sandsä- cken alarmiert und leistete überdies am 10.06. mit 15 Mann sowie am 14.08., abermals nach heftigen Regenfällen, mit dem 40kVA- Aggregat Hilfe vor Ort. Weitere besondere Einsätze waren: 02.01. Bei einem Küchenvollbrand in der Karl- Innerebner-Straße mussten mehrere Personen in Si- cherheit gebracht und der Brand mit zwei HD-Rohren unter ATS gelöscht werden. 28.01. - Alarmierung für den Lawinenzug der FW Ibk nach einem Abgang im Nordpark im Bereich Di- rettissima mit gemeldeten 4 Verschütteten. Nach ers- ten Erkundungen konnte aber Entwarnung gegeben werden. 19.03. Zimmervollbrand GH Berchtoldshof in der Schneeburggasse, wobei durch den extrem schnellen Einsatz der Feuerwehr der Brand rasch eingedämmt werden und so größerer Schaden verhindert werden konnte. Assistenzleistung Sellrain 31.03. Exakt 17 Einsätze galt es nach starkem Sturm mit umgestürzten Bäumen und abgedeckten Hausdächern abzuarbeiten. 09.04. Ein Fahrzeugbrand griff auf das angrenzen- de Gebäude am Grauer-Stein-Weg über. Nach,,Brand aus" wurde die Bewohnerin samt ihren 10 Katzen in ein Ersatzquartier verbracht. Einsatz Küchenvollbrand Karl Innerebner Str. Neben den 31 Dienstagsübungsabenden mit spektakulären Heißbrandübungen und diversen technischen Übungsannahmen, die von den einge- teilten Gruppenkommandanten ausgearbeitet und organisiert wurden, fand dieses Jahr eine besonde- re Intensivierung der Ausbildung rund um den SSG-Bereich statt. Neben Besichtigungen der Bau- phasen des Brenner Basistunnels und einer Geräte- und Taktikschulung auf der HFW war im November als Höhepunkt für 6 Mann die Möglichkeit gegeben, gemeinsam mit den Kollegen der BFI und FF Amras an einer einwöchigen Schulung an der Interna- tional Fire Academy in Bahlstal und Lungern in 06.06. Insgesamt 29 Unwettereinsätze nach heftigem Gewittersturm besonders im Bereich Inn- straße / Schmelzergasse / St. Nikolausgasse. Durch das Übertreten des Fallbachs galt es neben einer bis zu 1m unter Wasser stehenden Gaststätte und mehre-der Schweiz teil zu nehmen. ren Garagen auch Hausgänge und Geschäfte von den schlammigen Massen zu befreien. 16.06. - Auf der Anfahrt zur Dienstagsübung erfolgte von der ILL eine Alarmierung in die Kranebitter Allee. Dort war durch einen brennenden Kinderwa- gen und die damit verbundene Rauchentwicklung im Hausgang teilweise Panik unter den Bewohnern ausgebrochen. Diese wurden über eine Schiebelei- ter und die DL30 evakuiert, der Brand selbst konnte rasch gelöscht werden. Insgesamt wurden von der FF Hötting im Jahr 2015 exakt 7.492 Stunden aufgewandt, wobei zahlrei- che Aktivitäten (z. Bsp. Haussammlung, Tätigkeiten des Kommandos, des Gerätewarts und Obermaschi- nisten uvm.) gar nicht berücksichtigt sind. Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend EINSATZZAHLEN 2015 Brandeinsätze Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 64 7 5 7 326. 84 Einsatz Brand GH Berchtoldshof Einsatz Brand Grauer-Stein-Weg Mannschaft der Weibermühle beim Brauchtumsumzug 34 FEUERWEHR INNSBRUCK MTFA FREWILLIGE FEUER FREIWILLIGE FEUERWEHR HUNGERBURG KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Christof Schlenz 417 IBK Kassier Schriftführer Wolfgang Gassler Georg Egger 1500 Christian Katholnigg EHR 10.224 SCHUTZBEREICH Hoch-Innsbruck Plateau (Hungerburg, Gramart, Maria- im-Walde), und darüber liegendes Wald- und Berggebiet FAHRZEUGE TLF-A 1500, Bj. 2000 TF Landrover 130 TF Mitsubishi L200, Bj. 2001 MANNSCHAFT Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend 51 5 3 11 EINSATZZAHLEN 2015 Brandeinsätze 18 Technische Einsätze 31 Brandsicherheitswachen 23 ach langen Jahren des Improvisierens und vor Nallem des Wartens auf Schließung der tak- tischen Fahrzeugslücke war es endlich soweit- der Landrover 130 wurde in Dienst gestellt und Frau Karin Egger gab uns die Ehre der Fahrzeugpaten- schaft. Nach der Fahrzeugsegnung im Beisein von AK Präsident Zangerl genoss die zahlreich erschienene Hungerburger Bevölkerung ein in jeglicher Hinsicht gelungenes Fest im Hungerburger Seehof. Neben der TS und einem Transportcontainer bein- haltet der Landrover eine CAFS Löschanlage, die uns bei einigen realen Brandeinsätzen wie auch bei Das Kommando der FF-Hungerburg mehreren Brandübungen ausgezeichnete Dienste leistete. Starke Regenfälle bescherten einem Wohnhaus Teile der Schiabfahrt in Form von Geröll und vor al- lem Wassermassen bis in den Wohnbereich. Dem vollständigem Einbruch des Vorplatzes der Feuerwache Hungerburg wurde nun schlussendlich seitens des Bezirkskommandos vor- gebeugt und so präsentiert sich nun zumindest der Vorplatz der Wache in entsprechendem zeitgerech- ten Zustand. nein 20t/ Bio freier trifl ze AWEHR ABURG Bei einer Jubiläumsveranstaltung durfte die FF Hungerburg auf der Seegrube aktiv mithelfen und verhalf nach mehr als 75 Jahren wieder einem Segelflieger mittels Gummiseil zum gelungenen Start. Auch dieses Jahr stand Dank der fleißigen Mithilfe der Einheitsmitgliedern unser Standl beim Pa- norama Christkindlstand auf der Hungerburg den zahlreichen Gästen, aber auch vor allem der Hungerburger Bevölkerung als Treffpunkt und Kom- munikationsschnittstelle zur Verfügung. Freiwillige Feuerwehr FEUERWEHR INNSBRUCK 35 Panorama Christkindistand auf der Hungerburg Einbruch des Vorplatzes der Feuerwache Hungerburg T- Autobrand Vermurung FEUERWE 19417 18K FEUERWEHR MAN TLF und Landrover auf der Seegrube 36 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR IGLS Erneuerung des Fuhrparkes: Im August wurde unserer Einheit ein neues Rüstfahr- zeug übergeben. Schon zuvor wurde unsere DL 18 sowie das KRF in den wohlverdienten Ruhestand" versetzt. Anlässlich der Segnung des neuen Fahrzeu- ges veranstalteten wir ein drei tägiges Zeltfest. Die Vorbereitungen starteten schon Monate zuvor und gingen in der Woche vor dem Fest in die heiße Pha- se. Am Dienstag kam das Festzelt und wurde von der Feuerwehr aufgebaut, in den darauffolgenden Tagen wurde in unzähligen Stunden alles weitere vorberei- tet um ein schönes Festwochenende zu verbringen. Nach zwei Abenden mit verschiedenen Bands fand FEUERWEHR INNSBRUCK 37 Abordnungen FEUERWACH VEREINSHAUS FREIWILLIGE FEUERWEHR IGLS KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier HBI Gerhard Mayregger OBI Ing. Christian Hippmann HV Eur.-Ing. Helmut Ebner IGLS (122 Schriftführer HV Eur.-Ing. Kersten Wirth SCHUTZBEREICH Igls FAHRZEUGE KDO, TOYOTA Landcruiser, Bj. 2007 KLF-A, IVECO, Bj. 1999 RF, MAN, Bj. 2015 TLF-A 3000, SCANIA, Bj. 2006 Aktive MANNSCHAFT EUERWEHR MAN TEMT1290 WILGE FEUERWEHR RFA Reserve Ehrenmitglieder Jugend 49 14 1 13 EINSATZZAHLEN 2015 Brandeinsätze 11 Technische Einsätze 14 Brandsicherheitswachen 3 Fehlausrückungen 5 m Jahr 2015 kann die Einheit Igls auf ein unfall- freies Jahr mit folgender Probenstatistik zurück- blicken. Bei den 32 Proben sind im Durchschnitt 14 Mann anwesend gewesen. Der dabei aufgewendete Stundeneinsatz betrug 857 Stunden. Mit Stolz ist die Anzahl der Tätigkeiten unserer Feu- erwehrjugend zu erwähnt. Insgesamt wurden 24 Tätigkeiten mit einem Gesamtstundenaufwand von KATASTROPHENSCHUT RF-Patinen 290 Stunden abgehalten. Die Jugend erwarb beim Wissenstest 2015, 1 goldenes, 2 silberne sowie 6 bronzene Abzeichen. Im letzten Jahr mussten wir 33 Einsätze verbuchen. Darunter fallen 11 Brandeinsätze, 3 Brandsicher- heitswachen, 14 Technische Einsätze, sowie 5 Fehl- ausrückungen. Im heurigen Jahr blicken wir auf die Aktivitäten unserer Einheit zurück. am Sonntag die Segnung des neuen Rüstfahrzeu- ges statt. Die Feldmesse musste leider Aufgrund der Witterung in das Festzelt verlegt werden. Für die feierliche Umrahmung der Messfeier sorgte die Musikkapelle Igls/Vill während zahlreiche Fahnena- bordnungen der Innsbrucker Feuerwehren, Partner- feuerwehren und Igler Vereinen den Platz um den Altar zierten. Auch unsere Partnerfeuerwehren aus Schabs und aus Unterlunkhofen-Rottenschwil nah- men an der Messe Teil. Nach dem Gottesdienst wurde das neue Rüstfahr- zeug der Firma EMPL feierlich gesegnet. Im An- schluss an die Ansprachen der Ehrengäste folgte eine Generaldefilierung der gesamten Abordnungen auf einer kurzen Strecke durch das Dorf. Begleitet von den Klängen der Musikkapelle und angeführt von der lauten Sirene des neuen Rüstfahrzeugs mar- schierten die Feuerwehrleute an den Ehrengästen vorbei. Nach dem Mittagessen im Festzelt wurde die Zeit genützt um das Feuerwehrfahrzeug zu inspizie- ren. Der Obermaschinist der Igler Feuerwehr stell- te das Fahrzeug den Besuchern vor. Das auf einem MAN-Fahrgestell aufgebaute Sondergerät bietet der FEUERWEHR MAN RF-Delegation Feuerwehr Igls die Möglichkeit, verschiedenste Ein- satzszenarien nahezu problemlos zu bewältigen. Die Feuerwehr Igls konnte an diesem Wochenende viele Besucher unter anderem der umliegenden Feuer- wehren, vieler Vereine aus Igls und natürlich auch aus der Bevölkerung begrüßen. Weiters freuten wir uns auch über den Besuch unserer Partnerfeuerwehren welche das Wochenende mit uns verbrachten. Tag der offenen Türe: Es konnte der Fuhrpark unserer Einheit besichtigt werden. Die Schauübung mit dem Thema „Einsatz Anno" begeisterte die Besucher. Unsere üblichen Einsatzfahrten wurden zahlreich, besonders von un- seren jüngsten Besuchern in Anspruch genommen. Die Verköstigung durch die eigene Kantine sowie der musikalische Rahmen rundeten das Fest perfekt ab. Wir bedanken uns bei den zahlreichen Besuchern aus der Ortschaft und den umliegenden Gemeinden. Kameradschaftspflege - Herbstausflug: Nach dem „warm up" in der Wache sind wir mit dem Bus Richtung Kalterer See gestartet. Bei perfektem Wetter wurden wir im Restaurant Gretl am See ku- linarisch auf höchstem Niveau verwöhnt. Gestärkt besichtigten wir das Schloß Sigmundskron mit dem MMM Firmian (Messner Mountain Museum). Das sehenswerte Panorama umrahmte die gemütliche Stimmung im Kleinem Gastgarten. Im Anschluss ging es auf zum Törggelen zum Hubenbauer in Vahrn. Selbstgebrautes Bier und Hüttnmusik" sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Auch heuer wieder ein perfekt organisierter Ausflug. Alt und Jung haben ge- meinsam den Feuerwehrausflug genossen! Neuaufnahmen: Laufend dürfen wir neue Mitglieder in unserer Ein- heit begrüßen. Auch im Jahr 2015 konnten wir 5 Neu- zugänge verbuchen. Ausflug 2015 38 FEUERWEHR INNSBRUCK Feuerwehrausflug im September 2015 nach Wien mit Besichtigung der Berufsfeuerwehr Wien, Zentralfeuerwache Am Hof VEHR AUSFAH HR FEUERWEH FEUERWEHR INNSBRUCK 04. Mai 2015 Bruch einer Hauptwasserleitung in Mühlau / Die Aushubarbeiten wurden durch ständigen Wassereintritt erschwert getmeler FREIWILLIGE FEUERWEHR MÜHLAU KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer SCHUTZBEREICH BR Albert Pfeifhofer OBI Klaus Weingartner HV Bernhard Gstir FM Mia Lawton Mühlau, Saggen und Innere Stadt FAHRZEUGE RLFA 2000, SCANIA, Bj, 2003 KLFA, MERCEDES Sprinter, Bj. 2006 ereits im vorangegangenen Jahresbericht 2014 Bhaben wir von einem umfangreichen Einsatzgeschehen" berichtet. Nun dies muss wohl etwas relativiert werden, denn die Einsatz- zahlen der Feuerwehr Mühlau stiegen im Jahr 2015 knapp um das dreifache an. Was war so außergewöhnlich an diesem Jahr? Um dieser Frage nachzugehen, wollen wir die Einsatzstatistik der letz- ten Jahre etwas genauer betrachten: 100 MTF, MERCEDES Vito, Bj. 2009 MTF2, HONDA CR-V, Bj. 2012 LAST, RENAULT, Bj. 2012 MANNSCHAFT Aktive 50 Reserve 19 Ehrenmitglieder Jugend 3 0 EINSATZZAHLEN 2015 Brandeinsätze 7 Technische Einsätze 99 Brandsicherheitswache 6 Fehlausrückungen 3 2006 2007 2011 2012 30:3 1014 2015 Einsätze 2006-2015: Mit 99 Technischen Einsätzen und 115 Alarmie- rungen insgesamt sticht das Jahr 2015 außergewöhnlich hervor. Ganz klar sind es schon lange die Technischen Einsätze, welche den Ton angeben und diese sind auch 2015 mit 99 von 115 für die hohe Anzahl an Einsätzen verantwortlich. Dieses außerordentlich hohe Einsatzaufkommen schlägt sich auch in den geleisteten 1.893 Einsatzstunden und in den dafür gefahrenen 5.211 Kilometern zu Buche. Lediglich im Jahr 2008 konnte hier ein ähnliches Ergebnis erreicht werden hauptsächlich aufgrund der damaligen Brandsicherheitsdienste während der Fußball-Euro- pameisterschaft. 2009 100 1400 1200 100 600 ac 2006 2007 2008 3000 2010 2911 1012 2013 2014 2015 -Mogheder - 2008: 613 Mitglieder mit 1832 Std., 2015: 811 Mitglieder mit 1893 Std. 6000 5000 1000 3000 2000 1000 200 J009 Jo ahrtunden 2013 2015 wurden bei Einsätzen beeindruckende 5.211 km zurückgelegt. Obwohl es im Jahr 2015 zu ungewöhnlich vielen Alarmierungen gekommen ist, so waren die Ein- sätze an sich eher unspektakulär. Dennoch sollten einige hier nicht unerwähnt bleiben. In der Nacht vom 04. Mai 2015 kam es kurz nach Mitternacht zum Bruch einer Hauptwasserlei- tung am westlichen Ende der Anton-Rauch-Straße. Die austretenden Wassermassen führten zu mas- siven Fahrbahnschäden und setzten auch Teile der Haller-Straße schnell unter Wasser. In den direkt angrenzenden Gebäuden drang das Wasser auch in die Kellerräumlichkeiten vor und musste abgepumpt werden. Noch in der selben Nacht begann eine Bau- firma mit den Reparaturarbeiten, wobei der Aushub mit dem Bagger trotz bereits abgesperrter Leitung durch weiteren Wassereintritt massiv erschwert wurde. Ganz besonders auffällig war heuer der Juni mit 52 erfassten Einsatz-Events. HBM Uli Schlögl und OFM Daniel Kurz beim Hilfsgütertransport mit dem LAST in Wien So kam es in diesem Zeitraum nicht nur zu mehreren Unwettereinsätzen im eigenen Schutzbereich sondern auch zur Hilfeleistung bei der verheerenden Katastrophe in Sellrain und weiters zu Bereit- schaftsdiensten aufgrund des G7 Gipfels. Für gut 24 Stunden stand das bayerische Schloss Elmau dabei vergangenes Jahr im Mittelpunkt der Weltpolitik und dies führte zwischen Ende Mai und Mitte Juni zu ausgedehnten Grenzkontrollen. Ver- mehrt wurden durch Tirol reisende Flücht- linge an den Grenzen aufgegriffen. Darunter auch viele Minderjährige, welche zum Teil vorerst im Erho- lungsheim der Stadt Innsbruck in Holzham, Westen- dorf und in weiterer Folge im Ferienheim Wildmoos untergebracht wurden. Die Feuerwehr Mühlau führte dabei mehrere Personentransporte mit Betreuungspersonal durch. Dies waren für ei- nige Mitglieder der Feuerwehr Mühlau die ersten Berührungen mit der Flüchtlingskrise, welche im Laufe des Jahres immer mehr auch Tirol und damit auch Tiroler Feuerwehren erreichen sollte. Zum Beispiel wurde das LAST Mühlau im September zur Unterstützung des Roten Kreuzes angefordert. Zwei Mitglieder transportierten eine Ladung Hilfsgüter bis nach Wien. Die Feuerwehr Mühlau arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der PETZL-PSA gegen Absturz, die ein sicheres Arbeiten in Höhen und Tiefen ermöglicht. Ei- nige Mitglieder vertieften ihre Ausbildung in diese Richtung und bildeten, unter der Leitung von HLM Alexander Pfeifhofer, eine FF-Mühlau interne Gruppe von Höhenrettern. Mitte 2015 wurde nun, auf Anregung der Branddi- rektion der Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie nach weiteren Gesprächen mit der AUVA und diversen Juni 2015: Bei den Aufräumarbeiten in Sellrain Spezialisten, beschlossen, eine gemeinsame Gruppe von Höhenrettern auszubilden; die BFI greift hier auf unsere langjährige Erfahrung und Wis- sen zurück. Dies wurde notwendig, da sich die Bestimmun- gen It. AUVA änderten und für unsere Berufsfeu- erwehr eine Höhenrettungsgruppe erforderlich ist. Derzeit läuft die intensive Ausbildung und so soll die Gruppe Ende 2016 einsatzbereit sein. Die Höhenretter-Gruppe der FF-Mühlau bei der Ausbildung 40 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK 41 FE HR NED ARZL FREIWILLIGE FEUERWEHR NEU-ARZL KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer SCHUTZBEREICH OBI Rene Wex BI Christian Winkler OV Martin Appler OV Richard Reitmeir Stadtteil Neu-Arzl, Olympisches Dorf I u. II FAHRZEUGE TLFH 3000/500, MAN, Bj. 1997 DLK 23/12, MAN, Bj. 1994 KLF, Mercedes Sprinter, Bj. 2005 MTF, Ford Transit, Bj. 2015 MANNSCHAFT Nachdem wir die Container in der An der Lan Straße erledigt hatten, kamen wir nun auch in der Kajetan Sweth Straße zum Einsatz, wo wir zwei Anwohner mit Verdacht einer Rauchgasintox bargen und dem RD übergaben. Die weiteren Einsätzen 2015 verliefen Gott sei Dank nicht mehr so dramatisch und beschränkten sich im Wesentlichen auf Brandmeldealarme, ange- brannte Speisen, Sandsackfüllen, diverse Kleinein- sätze und zweimal Bereitschaft auf der Wache. Im Herbst verstarb völlig überraschend unser lang- jähriges Mitglied Günter Lamprecht. Unser Günter war seit 1976 Mitglied in unserer Einheit und maßgeblich am Aufbau der Feuerwehrjugend in Neu Arzl beteiligt, bis ihn seine Krankheit so weit einschränkte, dass er den aktiven Dienst in der Ein- heit aufgeben musste. Trotzdem war Günter immer wieder bei diversen Veranstaltungen und Tätigkeiten auf unsere Wache anzutreffen. Auf dem Personalsektor gab es keine wesent- lichen Änderungen, hier blieb die Mitgliederzahl gleich gegenüber dem Vorjahr. Ebenso am Ausbildungssektor. Hier wurde das im Vorjahr begonnene Ausbildungskonzept weiter verfolgt und geschult. Im Bereich unseres Fuhrparkes können wir höchst Erfreuliches berichten. Nachdem unser MTF im Herbst nach einem Getriebeschaden endgültig außer Dienst genommen werden musste, wurden sämtliche Hebel, nicht nur durch uns sondern auch durch die zuständigen Politik, den Verantwortlichen im Bezirk und im Bereich der Berufsfeuerwehr, in Bewegung gesetzt, so dass wir in kürzester Zeit unser neues MTF in Betrieb nehmen konnten. Zusammengefasst war es ein eher ruhiges Feuer- wehrjahr in Neu Arzl, mit einigen Höhen und Tie- fen und so starten wir in das Jahr 2016 um wiederum fund um die Uhr für die Bevölkerung in unserer Stadt zur Verfügung zu stehen. Aktive 55 Reserve 16 Ehrenmitglieder Jugend 4 3 D35 Jahr 2015 begann für die FF.Neu Ber as Jahr 2015 begann für die FF - Neu Arzl meldealarm in die Kajetan Sweth Straße beordert, EINSATZZAHLEN 2015 ches abgelöscht werden musste. Einsätze 40 Übungen 56 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 410 Ansonsten kann man das Einsatzjahr mit 40 Einsät- zen wohl als ruhig bezeichnen, zumal wir in Neu Arzl von größeren Unwettereinsätzen verschont blieben. welcher sich als massiver Papiercontainerbrand, mit Kontrolle geratenen Bodenfeuerwerk, wel- Übergriff auf das angrenzende Hochhaus, entpuppte. Der Höhepunkt der Einsätze in Neu Arzl, war wohl eine Serie von Papiercontainerbränden im März in unserem Stadtteil. Die Berufsfeuerwehr wurde diesbezüglich ursprünglich zu einem Brand- Bei diesem Einsatz wurden die FF-Neu Arzl und die FF-Reichenau nachalarmiert. Noch während unsere Kameraden in das Feuerwehrhaus liefen, wurde ein Brand von 2 Papiercontainern in der An der Lan Straße gemeldet. Nach Rückfrage durch unseren Kommandanten stornierte der BO die FF-Neu Arzl vom Einsatz Kajetan Sweth Straße vorerst und wir bekamen den Auftrag uns erst mal um die Contai- nerbrände in der An der Lan Straße zu kümmern. MTF FEUERWER FF NEW-AZ FEBERWEN 122 1416 IBK (c) FF New Ar 42 FEUERWEHR INNSBRUCK Bott Zur E FEUERWEHR INNSBRUCK 43 Brand Hochhaus O-Dorf Sturmschäden Gefahrgutübung mit Polizei FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier HBI PLANK Helmut BI STAUDER Matthias HV WINDBICHLER Martin HV RAINALTER Martin Es war aber auch ein trauriges Jahr der FF Reichenau. Gleich 2 Kameraden mussten im Jahr 2015 zu Grabe getragen werden. Werner Feder- spiel, Ehrenmitglied der FF Reichenau verstarb im Alter von 59 Jahren und Adi Oberfrank, langjähriger Verbindungsmann der FF Reichenau zur Berufsfeu- erwehr Innsbruck verstarb mit 75 Jahren. Die Jugendfeuerwehr war ebenfalls sehr aktiv im Jahr 2015. Beim gemeinsamen Wissenstest von Innsbruck Land und Innsbruck Stadt waren 3 Jun- gendfeuerwehrmitglieder am Start und konnten 1-mal Bronze, 1-mal Silber und 1-mal Gold erreichen. 30-mal trafen sich die Jugendlichen im Jahr 2015 zur Ausbildung in der Wache wo ihnen von den Jugend- betreuern/in eine abwechslungsreiche Ausbildung geboten wurde. Bei der Jugendfeuerwehr konnten wir uns im Jahr 2015 über 4 Neuaufnahmen freuen. Schriftführer SCHUTZBEREICH Reichenau, Pradl, Teile des Pradler Saggen, Teile der Rossau, Bahnhof Innsbruck FAHRZEUGE TLFH 2000, Scania, Bj. 2003 KLF, Mercedes, Bj. 2006 LAST, Ford, Bj. 2009 TF, Mercedes, Bj. 2010 GGF, Mercedes, Bj. 2011 Großpumpenhänger, 6000 L, Bj. 2007 Leichter Anhänger, Bj. 2005 MANNSCHAFT 48 6 6 6 Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend EINSATZZAHLEN 2015 Brandeinsätze 18 70 Technische Einsätze I m Jahr 2015 wurde die Einheit zu 18 Brandein- sätzen und 80 technischen Einsätzen (2 davon zu Einsätzen mit Austritt gefährlichen Stoffen) alarmiert. 1 Brandeinsatz zur Unterstützung der BF und der FF Neu Arzi, wobei leider ein Mann der BF verletzt wurde, aber auch Brandmeldealarme oder 3 Alarmierungen zu eingeschlossenen Personen im Lift waren unter den Einsätzen. Teilweise schwere Unwetter zogen heuer auch über das Schutzgebiet der FF Reichenau hinweg und bildeten dadurch den Großteil der Alarmierungen. Alleine in einer Nacht wurden 35 Einsatzadressen angefahren und profes- sionell abgearbeitet aber auch ein Einsatz in der Kör- Das Kommando der FF-Reichenau ner Straße, wo durch ein undichtes Dach in einem 5 stöckigen Gebäude, sich das Wasser seinen Weg bis in den Keller suchte, wurde bewältigt. Auch im Jahr 2015 wurden wieder unzählige Schulungen, Übungen abgehalten und Kurse an der LFS von den Kameraden/Innen besucht. Eine besondere Übung gab es im Jahr 2015 mit den Strahlen- spürern der Landespolizeidirektion Tirol. Im Jahr 2015 konnten bei der aktiven Mannschaft 2 Überstellungen von der Jugendfeuerwehr und 4 Neuaufnahmen verzeichnet werden. Insgesamt leisteten die Kameraden/Innen im Jahr 2015 knapp 7700 Stunden. Jugendfeuerwehr Werner Federspiel Adi Oberfrank 44 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR FEUERWEHR VILL TLFH 1000 EUERWEHR FREIWILLIGE FEUERWEHR VILL KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier OBI Franz Rofner BI Andreas Schmid BV Martin Weber Schriftführer SCHUTZBEREICH OV Martin Rofner Vill, Ahrental, bis Sillkraftwerk, bis Gemeindegrenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters FAHRZEUGE KLFA, Mercedes Sprinter/Lohr, Bj. 2001 MTF, Mazda Tribute, Bj. 2001 TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenbauer, Bj. 1991 MANNSCHAFT Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend EINSATZZAHLEN 2015 Brandeinsätze Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten 29 2210 10 125 FEUERWEHR INNSBRUCK 45 ♡ 1542 IBK den Brennerbasistunnel Abschnitt Ahrental alar- miert. Ein Fahrzeug der Tunnelmitarbeiter geriet in der Tunnelröhre in Brand. Schlussendlich wurde das Fahrzeug mit einem Radlader geborgen und ins freie verbracht, wo es abgelöscht wurde. Der Bezirksübungs-Einsatztag 2015 war für alle Beteiligten eine große Herausforderung und wurde von den Kameraden bestens gemeistert. Ein besonderer Dank gilt hier allen Mitwirkenden der Einheit für die für die perfekte Vorbereitung und die Teilnahme. Im Berichtsjahr wurden 14 Gruppenübungen und 8 Schulungen von der Einheit abgehalten, die durchschnittlich von 14 Mann besucht wurden. Diverse Schulungen und Spezialisierungen einiger Feuerwehrkameraden an der Landesfeuer- Fahrzeugbrand im Tunnel in den Brennerbasistunnel Abschnitt Ahrental wehrschule sowie bei der Berufsfeuerwehr runde- ten das Bild ab. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an unsere Nachbareinheit Igls die unsere Feuerwehrjugend ausbildet. Am 28.9.2015 wurde bei der FF Vill die Übungsan- nahme Arbeitsunfall - Eingeklemmte Per- son unter Container durchgenommen. Eine Puppe wurde unter einem Baustoffcontainer eingeklemmt und musste mit den uns zur Verfügung stehenden mitteln befreit werden. Bei der Heiẞausbildung im Brandhaus an der LFS konnte wiederum jeweils ein Atemschutztrupp seine Fähigkeiten im Bereich der Ersten Hilfe, Per- sonenrettung und Innenangriff unter Beweis stellen. Ein besonderer Dank an die Kameraden der Berufsfeuerwehr die unseren 6 Atemschutzträ- Friedenslicht gern wertvolle Tipps und Tricks aus der Praxis mit- gaben. Auch heuer wurde von den Mitgliedern der FF Vill wieder das Friedenslicht am 23. Dezember geholt und der Viller Bevölkerung vor der Feuerwache zur Abholung bereitgestellt und auch von Haus zu Haus ausgeteilt. Zahlreiche Feierlichkeiten zu runden Ge- burtstagen von Feuerwehrkameraden sowie ein Grill-Nachmittag für alle Kameraden mit Frauen und Besuche zu Veranstaltungen der Nachbareinheiten waren wiederum die gesellschaftlichen Höhepunkte. Übung Fahrzeugbrand 5 technische Einsätze bzw. Kleineinsät- 2ze und 10 Brandeisazze bzw. Brand- meldealarme waren 2015 für die Freiwillige Feuerwehr Vill abzuarbeiten. Insgesamt wurden da- für von den Kameraden viele Stunden für die Allge- meinheit und zum Wohle der Stadt Innsbruck aufgebracht. Die technischen Einsätze reichten von der Aufar- beitung umgestürzter Bäume bis zu einem Waldbrand im Bereich Unterberg der gemeinsam mit der BF Innsbruck bekämpft wurde. Bei den Brandeinsätzen wurden wir einige Male zu Brand- meldealarmen in die Abfallbehandlunganlage Ahrental sowie in das TBI Grillhof gerufen. Meist war ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr notwendig. In der Nacht des 21.6.2015 um 22.00 Uhr wurde die FF Vill gemeinsam mit der BF Innsbruck und der FF Amras zu einem Fahrzeugbrand im Tunnel in UMMM Übungsannahme Arbeitsunfall - Eingeklemmte Person 46 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR FEUERWEHR 122 • Prost! Die Ehrengäste unseres Festes WILTEN FEUERWEHR INNSBRUCK 47 RWEHR 507 18K Segnung des neuen Tanklöschfahrzeugs FREIWILLIGE FEUERWEHR WILTEN KOMMANDO Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer Wilten SCHUTZBEREICH FAHRZEUGE WAF-A, MB Vito, Bj. 2011 KLF-A, MB Sprinter, Bj. 2002 HBI ÖKR Peter Pfeifer OBI Prader Harald Jun. HV Gerhard Achammer HV Gerhard Schild KRF-B, MB 508,Bj. 1986 TLFH-3000/600, Scania DC 1109, Bj. 2006 A-Boot, V-Gleiter, Bj. 1999 MANNSCHAFT Kommando der FF-Wilten Am 13. August 2015 war es dann so weit. Der Festakt begann bei der alten Feuerwache. In einem großen Festzug marschierten Vertreter aller Feuer- wehren Innsbrucks, Mitglieder unserer Partnerfeu- erwehr Freiburg-Lehen und die Schützenkompanie Wilten unter den Klängen der Musikkapelle Mariahilf zur neuen Feuerwache. Im Rahmen der Festmesse wurde auch noch unser neues Tanklöschfahrzeug offiziell gesegnet. Nach den Ansprachen und Beför- derungen konnten wir mit einem großen Fest bei prächtigem Wetter unsere neue Feuerwehrhei- mat gebührend feiern. Seit diesem Tag genießen" wir die Feuerwehrakti- vitäten in unserer neuen Heimat. Allerdings gab und gibt es trotzdem noch sehr viel zu tun, zu adaptieren, manches noch zu verändern oder zu ergänzen. Es be- deutet weiterhin viel Arbeit und Einsatz bis wirklich alles passt. Auch Abseits dieses Großereignisses war die FF Wilten sehr aktiv. So verzeichneten wir in diesem Jahr 67 Einsätze. Damit wurde die Einsatzzahl im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Sehr oft werden wir bei Wassereinsätzen am Inn und ande- ren Fließgewässern alarmiert. Sei es, dass jemand eine Beobachtung gemacht hat oder, dass eine Person von einer Brücke zu springen droht. Immer rücken Rettungsschwimmer und Bootsbe- satzung aus, um vom Boot aus, vom Flussufer oder von einer Brücke aus im Bedarfsfall Hilfe leisten zu können. Bei zahlreichen Übungen in den Som- mermonaten werden die Rettungsschwimmer und Bootsführer für den Einsatzfall bestens vorbereitet. Heuer haben wir noch ein Schlauchboot dazu bekommen, das bei kleineren Gewässern und vor allem bei niedrigem Wasserstand des Inns auch ein- gesetzt werden kann. Ein weiteres Highlight des Jahres 2015 war die gro- Be Herbstübung auf dem Gelände der Firma Huter&Söhne. An der, von unserer Einheit ausgear- beiteten Übung, nahmen auch die FF Völs und die FF Amras teil. Einen wesentlichen Bestandteil unserer Einheit stellt die Gruppe der Feuerwehrjugend dar. Es ist dem Einsatz der Jugendbetreuer zu verdanken, dass unsere Jugendgruppe mit 11 Mitgliedern erfreulich groß ist. Besonders zu erwähnen ist eine 24 Stundenübung, die gemeinsam mit der Ju- gendgruppe Arzl und der Jugendgruppe Hungerburg vorbereitet und durchgeführt wurde. Dabei ver- brachten die Jugendlichen einen ganzen Tag in der Feuerwache Wilten. Von da aus wurden sie zu den verschiedensten Einsätzen alarmiert. Die tolle, neue Wache in Wilten, das Arbeiten im Team, die Gemein- schaft mit Jugendmitgliedern anderer Einheiten und die realitätsnahen Übungsannahmen haben die Jugendlichen besonders beeindruckt. Die Feuer- wehrjugend ist unser Garant, dass wir auch in Zukunft genügend Aktivmitglieder haben werden. Die FF Wilten verzeichnete in diesem Jahr auch 3 Neuzugänge, bereits ausgebildete Feuerwehr- mitglieder, die als,,Quereinsteiger" zu unserer Einheit gestoßen sind. Wir sind dankbar für das ereignisreiche und, Gott sei Dank, im Wesentlichen unfallfreie Jahr 2015 und blicken optimistisch auf die Herausforderungen, die das neue Jahr für uns bereit hält! Aktive Reserve Ehrenmitglieder Jugend 6651 46 16 11 EINSATZZAHLEN 2015 Einsätze 67 Übungen 38 as Jahr 2015 ist zweifelsfrei ein Meilenstein Das Jahr 2015 schichte der eine Mehr Wiften In diesem Jahr bezog unsere Einheit ihr neues Zuhause. Hinter dieser nüchternen Tatsache steht eine bewegte und bewegende Geschichte, mit vie- len Höhen und Tiefen. Das erste Mal laut darüber nachgedacht hat Bürgermeisterin Hilde Zach im Rah- men der Jahreshauptversammlung des Jahres 2006! Leider konnte sie die Verwirklichung ihrer Idee selbst nicht mehr miterleben. Die Realisierung des Vorhabens war keine leichte Geburt. Mit der Fixierung des Standortes und der Auswahl eines Siegerprojektes aus dem Archtektenwettbe- werb waren wir unserem Ziel zumindest ein Stück näher gekommen. Als die ersten Baumaschinen im November 2014 auffuhren, zweifelte zunächst nie- mand mehr am Gelingen des Projektes. Doch es wa- ren noch unzählige Hindernisse zu überwinden bis das Gebäude so dastand, wie wir es jetzt nützen können. Dies war nur durch den unermüdlichen Einsatz unseres Führungsteams und des Bauausschusses sowie durch die kooperative und gute Zusammenarbeit mit den Architekten, den Verantwortlichen der IIG und der Berufsfeuerwehr Innsbruck möglich. 44 Jugendfeuerwehr Teilnehmerinnen der 24 Stunden Übung Abschlussübung gemeinsam mit FF Völs und FF Amras 48 FEUERWEHR INNSBRUCK DIE WICHTIGSTEN DATEN ZUR NEUEN FEUERWACHE WILTEN BAUHERR: IIG Innsbrucker Immobilien GmbH & Co OG ARCHITEKTEN: DI Sebastian Neuschmid und DI Harald Kleinheinz TIMELINE: Erster Gedanke eines Neubaus: März 2006 (Jahres- hauptversammlung mit BMin Hilde Zach) Auswahl des Siegerprojektes aus dem Architekten- wettbewerb am 12. April 2012 Beginn Aushubarbeiten: 30. April 2013 Baubeginn: März 2014 Firstfeier: 13. August 2014 Offizielle Übersiedlung: 13.06.2015 BAUVOLUMEN: 4 Fahrzeugboxen, Aufenthaltsraum, Jugendraum, Kommandoraum, Besprechungsraum, Garderoben- räume, Sanitärräume, Lagerräume, Büro Nettogesamtfläche: ca. 900 m² Bruttorauminhalt: ca. 3.785 m³ Baukosten: 3,04 Millionen Euro (netto) K Schulungsraum FF WILTEN FEUERWEHR INNSBRUCK 49 Errichtung der neuen Feuerwache Tog 1 Fundamentierungsarbeiten Rohbauphase Einbau der Rolltore Innenausbau FEUERWACHE WILTEN-WEST Die neue Feuerwache bei Nacht Funkraum 1952-Einweihung Wache Wilten 1 1975-Einweihung Wache Wilten 2 1975-erste und zweite Woche 50 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR FLUGHAFENFEUERWEHR INNSBRUCK T-21338 Boot FEUERWEHR INNSBRUCK 51 BETRIEBSFEUERWEHR FLUGHAFEN INNSBRUCK Kommandant Stellvertreter KOMMANDO SCHUTZBEREICH Flughafen Innsbruck FAHRZEUGE VLF, Mitsubishi L200, Bj. 2002 OBI Thomas Reiner BI Peter Norz ELF, Mercedes Sprinter, Bj. 1999 FLF 10000, Panther, Bj. 2009 FLF 9000, ÖAF, Bj. 1994 PLF 2000, Mercedes, Bj. 1989 RLFA 4000, MAN, Bj. 2000 BOOT, AL. MRB 500S Jet Antrieb, Bj. 2010 EINSATZZAHLEN 2015 UNIQA DAMIC Ortophorac V Übung ÖAMTC Stützpunkt lbk Bericht Notfallübung,,INNDAMM 2015" Am 8. Mai 2015 wurde am Flughafen Innsbruck wie- der eine umfassende Notfallübung durchgeführt. Gemäß der Zivilluftfahrt-Vorfall- und Notfall-Maß- nahmen-Verordnung (ZNV) muss alle 2 Jahre eine solche Übung am Innsbrucker Flughafen durchge- führt werden. Gegen 18 Uhr wurde am Tower Alarm ausgelöst - ein simulierter Flugnotfall ist eingetreten. Doch was war passiert? Nach dem Startabbruch kam ein Flugzeug von der Piste ab, durchbrach den Flughafenzaun und blieb am Inndarm liegen. Beim Aufprall brach ein Teil des Flugzeuges ab und wurde in den Inn geschleudert. In kürzester Zeit waren die Einsatzkräfte der Flugha- fenfeuerwehr am Einsatzort und begannen sofort mit den ersten Lösch- bzw. Rettungsmaßnah- men. In weiterer Folge trafen die Berufsfeuerwehr Innsbruck, sowie die Freiwilligen Einheiten von Höt- ting, Wilten und Völs am Ort der Übung ein. Nachdem sich bei diesem Szenario ein Teil im Inn abspielte, kam bei dieser Übung auch erstmalig das Boot der Flughafenfeuerwehr in Verbindung mit der Wasserrettung und deren Jetskis zum Ein- satz. Dass es sich hierbei um eine sehr umfang- reiche Übung handelte, zeigte alleine schon die Beteiligung von ca. 370 Personen - von Statisten beginnend bis hin zu den Einsatzkräften. Die Übung ist sehr gut verlaufen und die Zu- sammenarbeit der verschiedenen Organisationen hatte bestens geklappt. Einsätze gesamt 30 RUGHAFEN ASBRU HFD Wien 2015 FLUGHA RLFA DD 5 FLUGHAFEN STRUCK 52 FEUERWEHR INNSBRUCK WEHR INNSBRUCKER FEUERWEHR OLDTIMER CLUB KOMMANDO Präsident Ehrenpräsident Kassier Singer Peter Oberhofer Franz FEUERWACHE WILTEN Schmarl Kurt Schriftführer Nalter Siegfried Kassenprüfer Moritz Othmar, Thöni Oswald Mitglieder 22 GERÄTEHÄUSER Feuerwache Kranebitten SF HRT FFIGIS DL-18 FEUERWEHR INNSBRUCK 53 ILM3 WMM Im Juni konnten wir dann ein zünftiges Grillfest in der Feuerwache Kranebitten für unsere Kolle- gen und Gönner abhalten. Einen Großeinsatz" hatten wir im Juli zur Einwei- hung der Feuerwache Wilten, wo wir die Gäste statt mit „Löschwasser", mit Bier aus unserem Tankfahrzeug versorgten. Ein weiterer Ausflug führte uns zum Oktoberfest nach Rosenheim, um festzustellen, ob das bay- rische Bier ebenso mundet wie unsere gewohnten Biersorten. Der nächste Einsatz mit dem Steyrer führte uns ins Oberland nach Tösens, wo wir die Hochzeitsge- sellschaft des hiesigen Kommandant-Stell- vertreters mit Bier versorgten und dem Hoch- zeitspaar anschließend eine unvergessliche Fahrt mit unserem Fahrzeug zum Hochzeitsmahl ermöglichten. Frühjahrsausflug Drehleiter 18 m Gerätehaus Allerheiligen FAHRZEUGE 1 Tanklöschfahrzeug 2 Puch Haflinger 1 KLF VW 1 Feuerwehr-Jeep 2 VW Doppelkabiner 1 KDO - Goggo 1 Drehleiter 18 m er Feuerwehr Oldtimer Club ist bestrebt, DKlassische Feuerwehr-Oldtimer-Fahrzeuge zu erhalten und zu pflegen, sowie diese bei diversen Treffen zu präsentieren. Wir sehen es als unsere Aufgabe ehrenamtlich und mit viel Enthusiasmus dazu beizutragen, die schöns- ten „Feuerwehroldis" von Feuerwehren, insbeson- dere Fahrzeuge der Feuerwehr Innsbruck der Nach- welt zu erhalten. Natürlich war der Innsbrucker Feuerwehr Oldtimer Club auch heuer wieder sehr aktiv, denn wer rastet der rostet. So trafen wir uns regelmäßig zu unseren Vereinsabenden in unterschiedlichen Lokalitäten und haben auch sonst viel erlebt. Der Frühjahrsausflug führte uns heuer über den Reschen nach Graun zum Stausee. Ein vorzügliches Mittagessen nahmen wir in der Forstbrauerei zu uns. Die Fahrt ging weiter nach Meran zum Schloss Traut- mannsdorf mit seinen prächtigen Gartenanlagen. Den Heimweg traten wir über den Jaufenpass an. Im Mai konnten wir einen Eindruck gewinnen, wie im Brenner-Basistunnel geschuftet wird. Wir trafen uns beim Eingang Steinach-Wolf, wo wir die Sicherheitsunterweisungen erhielten, bevor wir in den Stollen einfuhren. In der wunderschönen Kapelle zum Heiligen Wende- lin gedachten wir kurz unserem, leider zu früh ver- storbenen Kollegen Günter Gsteu. Auch Oldi-Fahrzeuge brauchen hin und wieder eine Reparatur bzw. Wartung. Deshalb trafen wir uns zum Generalputz und zur Wartung der Fahrzeu- ge in Kranebitten. ERWEHR Grillfest in Kranebitten Tyrol Brenner Basis Tunnel Einweihung-Feuerwache Wilten 10 Hochzeitsfahrt in Tösens Zum Abschluss des Jahres nahmen wir bereits zum 2. Mal die Einladung von unseren Freunden Willi mit Jamila und Roland für unsere Vereins-Weih- nachtsfeier an, welche wieder am Achensee im Hotel Tyrol der Fam. Strauss stattfand und für uns besonders festlich gestaltet wurde. Rechtzeitig vor dem Jahreswechsel wurde uns von der Stadtgemeinde Innsbruck die Drehleiter 18 m, welche bis heuer bei der FF-Igls im Dienst war, zur Betreuung und Verwendung übergeben. Dieses Fahrzeug ist deshalb besonders erhaltungswürdig, da es eigens für den Einsatz der Feuerwehr Igls kon- zipiert wurde und somit ein Unikat darstellt. Frisch gestärkt und voller Zuversicht freuen wir uns nun auf das Jahr 2016, wo wir sicher wieder einige Ausflüge und sonstige Tätigkeiten erleben und nette gemeinsame Stunden verbringen werden. Weihnachtsfeier im Hotel Tyrol-Pertisau 54 FEUERWEHR INNSBRUCK KTIONALE INNSBRUCKER FEUERWEHR SCHNAPPSCHÜSSE 2015 FEUERWEHR INNSBRUCK 55 1KB Eins für alle. Amsterdam Antalya Apulien Berlin Billund Birmingham Brac Bristol Chalkidiki Dublin Düsseldorf Edinburgh Eindhoven Frankfurt Göteborg Hamburg Helsinki Kalabrien Kefalonia Kiew Kopenhagen Korfu Kos Kreta Leeds-Bradford London Madeira Mallorca Manchester Menorca Moskau Murcia Nantes Newcastle Oslo Preveza/Lefkas Rhodos Rotterdam Sardinien Southampton Stockholm Tel-Aviv Wien INNS' BRUCK AIRPORT www.innsbruck-airport.com