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St 47 Stadtarchiv
Innsbruck
P-870-2013
Stadtmagistrat Innsbruck
hrverband
REICHENAU
WEHR
Gestaeristanet-www.bet.at
BERUFS-
FEUERWEHR
INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 2013
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ERZLICHES DANKE-
ON ALLEN INSERENTEN,
RCH IHRE BETEILIGUNG DIE
KTION DIESER PUBLIKATION
LICHTEN.
Impressum
Herausgeber: Feuerwehr Innsbruck
Für den Inhalt verantwortlich: Feuerwehr Innsbruck,
Branddirektor Mag. Erwin Reichel; Redaktion:
OBR Johann Zimmermann, Mag. Markus Strobl;
Fotos: Archiv Berufsfeuerwehr und freiwillige
Feuerwehren, VB Andreas Wörgetter
Berufsfeuerwehr Innsbruck
Hunoldstraße 17
6010 Innsbruck
Telefon: +43 (0) 512/93 03 3
Telefax: +43 (0) 512/93 03 3 -1551
E-Mail: post.berufsfeuerwehr@innsbruck.gv.at
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2013
Bibliothek
EINE UNVERZICHTBARE ROLLE
FÜR DIE SICHERHEIT DER
STADT!
Der enge Schulterschluss zwischen der In-
nsbrucker Berufsfeuerwehr, den Freiwilligen
Feuerwehren und der Betriebsfeuerwehr des
Flughafens in Innsbruck ist einzigartig im
Land Tirol. In der Landeshauptstadt bewälti-
gen rund 680 aktive Feuerwehrleute jährlich
etwa 5.000 Einsätze. Die Feuerwehr bedeutet
einen großen Budgetposten im Bereich der
Stadtverwaltung. Gerechtfertigt wird dies mit
der Sicherheit der Innsbruckerinnen und Inns-
brucker. Die Feuerwehr muss gerade deshalb
immer auf dem neuesten Stand und infra-
strukturell gut aufgestellt zu sein.
Zu den größten finanziellen Herausforde-
rungen aktuell zählen die Ausgaben für die in
Bau befindliche Wache Wilten. Weiters kamen
in jüngster Vergangenheit neben Kleingeräten
unter anderem Investitionen im Zusammen-
hang mit dem Austausch der Tore in Neu-
Arzl, dem Einbau des Tores in das Lager der
FF Reichenau oder der neuen Schließanlage
für die Feuerwehr Reichenau dazu. Natürlich
muss auch die Ausrüstung der im Dienst be-
findlichen Feuerwehrfrauen und -männer im
Sinne der Sicherheit stetig erneuert werden.
Wir in Innsbruck können uns glücklich schät-
zen, über so viele hoch motivierte Einsatzkräf-
te zu verfügen. Besonders hervorzuheben ist
dabei der ehrenamtliche Einsatz der Freiwilli-
gen Feuerwehren.
Neben den beruflich tätigen Kräften werden
sehr viele Stunden an Freizeit für Übungen
und Einsätze investiert, um anderen zu hel-
fen, wofür Allen große Anerkennung gebührt.
Der vorliegende Jahresbericht des Bezirks-
feuerwehrverbandes Innsbruck Stadt ist eine
Leistungsbilanz, geprägt vom großen persön-
lichen Engagement eines jeden Einzelnen und
jeder Einzelner, verbunden oft mit großem
persönlichen Risiko.
Die Stadtpolitik ist sich des Stellenwertes der
Feuerwehr für die Sicherheit unserer Stadt be-
wusst. Es ist die Bereitschaft und die Leistung
eines jeden Einzelnen, die hoch zu schätzen
ist. Als Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
möchte ich mich bei den Feuerwehrmännern
und den Feuerwehrfrauen für ihr Engagement
zum Schutze der Stadt und ihren Bürgerinnen
und Bürgern bedanken. Ich wünsche der In-
nsbrucker Berufsfeuerwehr und allen unseren
Freiwilligen Feuerwehren weiterhin viel Erfolg
und Glück bei ihrer verantwortungsvollen Ar-
beit und ihrer unverzichtbaren Rolle für unsere
Stadt!
Mag.a Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck
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ALLZEIT BEREIT
FÜR DIE SICHERHEIT UNSERER STADT!
WIR KÖNNEN
STOLZ UND ZUFRIEDEN SEIN!
Ein Fahrzeug hat sich überschlagen, der Fah-
rer ist eingeklemmt. Nach einem Tankerunfall
drohen Giftstoffe die Umwelt zu verseuchen.
Eine verletzte Person liegt hilflos in der Woh-
nung und kann die Tür nicht mehr öffnen.
Wespen haben ein Nest am Gelände des
Spielplatzes gebaut. Entwurzelte Bäume blo-
ckieren die Straße. Ein Keller ist überflutet.
Ein Kran droht umzustürzen. Eine Person ist in
den Inn gestürzt. Aus der Wohnung im ober-
sten Stockwerk dringt Rauch....
Alles Extremsituationen, in denen die Ein-
satzkräfte der Feuerwehr der Stadt Innsbruck
rasche Hilfe leisten. Die bestens geschulten
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, der
Berufsfeuerwehr und der Betriebsfeuerwehr
Flughafen sind rund um die Uhr einsatzbereit
und sorgen für Sicherheit in unserer Landes-
hauptstadt. Egal ob Brandbekämpfung oder
technische Hilfeleistung, die Einsatzkräfte sind
sofort zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird.
Die Dichte und große Bandbreite der Ein-
satzszenarien im Jahr 2013 wird durch den
vorliegenden Jahresbericht eindrucksvoll vor
Augen geführt. Er verdeutlicht auch das in-
tensive Arbeitspensum, das hinter dieser gut
funktionierenden Organisation steht. Die Feu-
erwehrmänner und -frauen konnten wieder
zahlreiche Menschen aus Notlagen befreien.
Viele verdanken dem raschen, richtigen und
umsichtigen Handeln der Helfer sogar ihr Le-
ben. Die Brandschäden konnten niedrig ge-
halten werden und die geretteten Werte sind
um einiges höher als die Schadenskosten. So
kann auch in Zahlen ausgedrückt werden, wie
schlagkräftig und wichtig die Feuerwehr in
Innsbruck ist.
Jeder Einsatz ist anders. Die Feuerwehrmän-
ner und -frauen wissen nie genau, was sie
erwartet. Sind an einem Brandort gefährliche
Stoffe gelagert oder gilt es andere Gefahren
zu berücksichtigen? Die Situation muss rasch
erfasst und entsprechend gehandelt werden,
auch unter schwierigsten Bedingungen. Die
Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck sind bestens vorbereitet, körperlich top-
fit, auf dem neuesten Stand der Technik und
ein eingespieltes Team. Bei euch allen möchte
ich mich für euren großen Einsatz, das profes-
sionelle Agieren und die hervorragende Arbeit
bedanken!
Vizebürgermeister Christoph Kaufmann
Feuerwehrreferent der Tiroler
Landeshauptstadt Innsbruck
Im Frühjahr 2013 wurden in allen Feuerweh-
ren und auch im Bezirks-Feuerwehrverband
die Funktionäre neu gewählt und bestimmt.
Es freut mich, dass sich in jeder Innsbru-
cker Feuerwehr bei und nach den Wahlen
Kameraden gefunden haben, welche die
Dienstposten vom Kommandant bis zu den
Sachgebiets-Beauftragten übernommen ha-
ben. In der heutigen Zeit, welche viele andere
Möglichkeiten zur Freizeitbetätigung bieten
würde, ist das keine selbstverständliche An-
gelegenheit mehr.
Für den Bezirks-Feuerwehrverband bleibt wei-
terhin die Förderung der Ausbildung unserer
Mitglieder sowie die Zusammenarbeit und
Kameradschaft zwischen den Feuerwehren
zentrale Aufgabe, die es immer wieder neu
anzudenken gilt. Ein Thema, welches uns in
dieser Periode vermehrt beschäftigen wird,
ist der vermutlich wichtigste Bereich in der
Feuerwehr: unsere Mitglieder. Neben gemein-
samen Anstrengungen aller, neue Mitglieder
zu bekommen, muss es auch unser Ziel sein,
dass wir Verbesserungen für unsere Mitglie-
der erreichen können: so gibt es derzeit be-
reits Bemühungen, bei speziellen Stellenaus-
schreibungen der Stadt die Mitgliedschaft bei
einer Innsbrucker Feuerwehr als vorteilhaft
anzuerkennen. Genauso wichtig ist es aber
auch, dass gerade unsere jüngeren Mitglieder
die Möglichkeit haben, in der Nähe ihrer Feu-
erwehren Wohnungen im Rahmen der städ-
tischen Wohnungsvergabe zu bekommen.
Ein großer Dank gilt aber auch den alten
und neuen politischen Verantwortlichen in
Stadt und Land. Die Innsbrucker Feuerweh-
ren sind gut aufgestellt, konsequent wurden
und werden die Gerätschaften und Fahrzeuge
erneuert und damit auch auf den aktuellen
Stand der Feuerwehr-Technik gebracht. Die
Anschaffung der neuen Einsatzuniformen
wurde fortgeführt, heuer werden dann bereits
fünf Feuerwehren mit neuen Uniformen aus-
gestattet sein. Der Neubau der Wache Wilten
ist bereits im Gange, die Renovierung der Wa-
che Vill steht kurz bevor, die Sanierungen in
Arzl und einige Investitionen in den anderen
Wachen wurden durchgeführt, Planungen in
zwei anderen Wachen sind bereits in Arbeit.
Wir können damit zufrieden auf die erreichten
Ziele zurückblicken und voller Zuversicht in die
Zukunft schauen.
OBR Walter Laimgruber
Bezirksfeuerwehrkommandant
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NEUWAHLEN 2013
Dem Landes-Feuerwehrgesetz entsprechend wurden 2013 in allen Feuerwehren sowie im Bezirks-Feuerwehrverband
der Kommandant, sein Stellvertreter, der Schriftführer und der Kassier gewählt.
Johann Zimmermann (BF)
Feuerwehr
Amras
Arzl
Kommandant
Kommandant-Stellvertreter Kassier
Walter Laimgruber
Matthias Sparber
Johannes Trenkwalder
Christoph Larcher
Hötting
Hungerburg
Alois Muglach
Christof Schlenz
Igls
Gerhard Mayregger
Mühlau
Albert Pfeifhofer
Neu-Arzl
Rene Wex
Alois Heis
Wolfgang Gassler
Christian Hippmann
Klaus Weingartner
Christian Winkler
Stephan Wegscheider
Bernhard Larcher
Norbert Nocker
Georg Egger
Helmut Ebner
Bernhard Gstir
Martin Appler
Schriftführer
Michael Trenkwalder
Andreas Winterle
Harald Reinthaler
Im Bezirks-Feuerwehrverband sind folgende Personen als Beauftragte tätig:
Sachbearbeiter im BFV:
Jugend
Albert Pfeifhofer (BFV)
Beauftragte im BFV:
Christian Katholnigg
Kersten Wirth
Georg Steiger
Ausbildung
Archivar
Albert Pfeifhofer (BFV)
Reichenau
Helmut Plank
Matthias Stauder
Martin Windbichler
Martin Rainalter
Vill
Franz Rofner
Andreas Schmid
Martin Weber
Martin Rofner
Wilten
Peter Pfeifer
Harald Prader
Albert Pfeifhofer
Gerhard Achammer
Martin Weber
Gerhard Schild
Markus Strobl
Bezirks-Feuerwehrverband Walter Laimgruber
Richard Reitmeir
Auch die Ausschüsse, Sachgebiete und Projektgruppen des Landes-Feuerwehrverbandes wurden nach den Neuwahlen
neu besetzt. Folgende Personen vertreten in den diversen Gremien die Interessen des Bezirks-Feuerwehrverbandes:
Landesfeuerwehrausschuss
Fachausschuss Feuerwehrtechnik
Finanzausschuss
Schulausschuss
Sachgebiet Betriebsfeuerwehren
Sachgebiet Leistungsbewerbe (mit ATSLP, TLP)
Sachgebiet Bezirkszentralen
Sachgebiet Feuerwehrjugend
Sachgebiet Flugdienst
Sachgebiet Funk und Alarmierung
Sachgebiet Gefährliche Stoffe
Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst
Sachgebiet Medien/Öffentlichkeitsarbeit
Sachgebiet Strahlenschutz
Sachgebiet Chronik und Geschichte
Sachgebiet Tunnel
PG EDV
PG Bekleidung
Bewerter FLA B/S
IT Strategie
Walter Laimgruber, Mag. Erwin Reichel
Walter Laimgruber, Ing. Marcus Wimmer (BF)
Walter Laimgruber
Walter Laimgruber
Thomas Reiner (BFV)
Hannes Trenkwalder (AM)
Ing. Christian Hippmann (IG), Ing. Günter Schlögl (BF)
Albert Pfeifhofer (BFV)
Markus Hundsbichler (AM), Gerhard Pernlochner (BF)
Ing. Christian Hippman (IG), Ing. Günter Schlögl (BF)
Mag. Erwin Reichel (BFV), Helmut Plank (RE)
Albert Pfeifhofer (BFV), DI Martin Gegenhuber (BF)
Markus Strobl (BFV), Johann Zimmermann (BF)
Helmut Plank (RE), Ing. Marcus Wimmer (BF)
Manfred Liebentritt (LFV, MÜ), Johann Zimmermann (BF)
Ing. Andreas Friedl (BF)
Markus Strobl (BFV)
Albert Pfeifhofer (BFV)
Ing. Helmut Ebner (IG), Hubert Thonhauser (WI)
Markus Strobl (BFV), Mag. Erwin Reichel (BFV)
Atemschutz
Funk
Maschinist
Strahlenschutz
Lawinenzug
Fotodokumentation
Kassaprüfer
Leiter der ATS-Werkstätte [Ing. Andreas Friedl (BF)]
Leiter der Funkwerkstätte [Gerhard Eichhorn (BF)]
Garagenmeister der BF [Harald Tomasini (BF)]
Ing. Marcus Wimmer (BF)
Stefan Gutmann (MÜ)
Armin Praxmarer (RE)
Gerhard Mayregger (IG), Hannes Trenkwalder (AM)
Das neu gewählte Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Arzl:
**
Kassier HLM Martin Appler
Kommandant OBI Rene Wex
FH
Fotobeschriftung Kommandant-
Stellvertreter BI Christian Winkler sen.
Schriftführer OBM Richard Reitmeir
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NEUWAHLEN 2013
Dem Landes-Feuerwehrgesetz entsprechend wurden 2013 in allen Feuerwehren sowie im Bezirks-Feuerwehrverband
der Kommandant, sein Stellvertreter, der Schriftführer und der Kassier gewählt.
Christian Katholnigg
Im Bezirks-Feuerwehrverband sind folgende Personen als Beauftragte tätig:
Sachbearbeiter im BFV:
Archivar
Atemschutz
Johann Zimmermann (BF)
Leiter der ATS-Werkstätte [Ing. Andreas Friedl (BF)]
Feuerwehr
Kommandant
Amras
Arzl
Walter Laimgruber
Matthias Sparber
Hötting
Hungerburg
Alois Muglach
Christof Schlenz
Igls
Gerhard Mayregger
Mühlau
Albert Pfeifhofer
Neu-Arzl
Rene Wex
Kommandant-Stellvertreter Kassier
Johannes Trenkwalder
Christoph Larcher
Alois Heis
Wolfgang Gassler
Christian Hippmann
Klaus Weingartner
Christian Winkler
Schriftführer
Stephan Wegscheider
Bernhard Larcher
Norbert Nocker
Georg Egger
Helmut Ebner
Bernhard Gstir
Martin Appler
Michael Trenkwalder
Andreas Winterle
Harald Reinthaler
Jugend
Albert Pfeifhofer (BFV)
Beauftragte im BFV:
Ausbildung
Albert Pfeifhofer (BFV)
Kersten Wirth
Georg Steiger
Reichenau
Helmut Plank
Matthias Stauder
Martin Windbichler
Martin Rainalter
Vill
Franz Rofner
Andreas Schmid
Martin Weber
Martin Rofner
Wilten
Peter Pfeifer
Harald Prader
Albert Pfeifhofer
Gerhard Achammer
Martin Weber
Gerhard Schild
Markus Strobl
Bezirks-Feuerwehrverband Walter Laimgruber
Richard Reitmeir
Auch die Ausschüsse, Sachgebiete und Projektgruppen des Landes-Feuerwehrverbandes wurden nach den Neuwahlen
neu besetzt. Folgende Personen vertreten in den diversen Gremien die Interessen des Bezirks-Feuerwehrverbandes:
Landesfeuerwehrausschuss
Fachausschuss Feuerwehrtechnik
Finanzausschuss
Walter Laimgruber, Mag. Erwin Reichel
Walter Laimgruber, Ing. Marcus Wimmer (BF)
Walter Laimgruber
Funk
Maschinist
Strahlenschutz
Lawinenzug
Fotodokumentation
Kassaprüfer
Leiter der Funkwerkstätte [Gerhard Eichhorn (BF)]
Garagenmeister der BF [Harald Tomasini (BF)]
Ing. Marcus Wimmer (BF)
Stefan Gutmann (MÜ)
Armin Praxmarer (RE)
Gerhard Mayregger (IG), Hannes Trenkwalder (AM)
Das neu gewählte Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Arzl:
Schulausschuss
Sachgebiet Betriebsfeuerwehren
Walter Laimgruber
Thomas Reiner (BFV)
Sachgebiet Leistungsbewerbe (mit ATSLP, TLP) Hannes Trenkwalder (AM)
Sachgebiet Bezirkszentralen
Sachgebiet Feuerwehrjugend
Sachgebiet Flugdienst
Sachgebiet Funk und Alarmierung
Sachgebiet Gefährliche Stoffe
Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst
Sachgebiet Medien/Öffentlichkeitsarbeit
Sachgebiet Strahlenschutz
Sachgebiet Chronik und Geschichte
Sachgebiet Tunnel
PG EDV
PG Bekleidung
Bewerter FLA B/S
IT Strategie
Ing. Christian Hippmann (IG), Ing. Günter Schlögl (BF)
Albert Pfeifhofer (BFV)
Markus Hundsbichler (AM), Gerhard Pernlochner (BF).
Ing. Christian Hippman (IG), Ing. Günter Schlögl (BF)
Mag. Erwin Reichel (BFV), Helmut Plank (RE)
Albert Pfeifhofer (BFV), DI Martin Gegenhuber (BF)
Markus Strobl (BFV), Johann Zimmermann (BF)
Helmut Plank (RE), Ing. Marcus Wimmer (BF)
Manfred Liebentritt (LFV, MÜ), Johann Zimmermann (BF)
Ing. Andreas Friedl (BF)
Markus Strobl (BFV)
Albert Pfeifhofer (BFV)
Ing. Helmut Ebner (IG), Hubert Thonhauser (WI)
Markus Strobl (BFV), Mag. Erwin Reichel (BFV)
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Kassier HLM Martin Appler
Kommandant OBI Rene Wex
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EHP
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Fotobeschriftung Kommandant-
Stellvertreter BI Christian Winkler sen.
Schriftführer OBM Richard Reitmeir
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AUSBILDUNG
IM BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND
Freiwillige Einheit Mühlau
SCANIA
FEUERWEHR
142018K
FEERY EHR
Objektfunkanlagen
Anfang März wurden Funktionäre aller Feu-
erwehren in die Thematik Objektfunkanla-
gen eingeführt, von denen es in Innsbruck
mittlerweile mehr als zwei Dutzend gibt. Nur
mit diesen Anlagen ist für die Feuerwehr die
Möglichkeit gegeben, im gesamten Gebäu-
dekomplex eine Funkverbindung aufrecht zu
erhalten. Den Abschluss des Schulungsabends
bildete die Vorstellung des Plan-Roboters in
der Hauptfeuerwache, welcher im Alarmfall
automatisch die richtigen Einsatzunterlagen
zu BMAs oder Straßenzügen zur Verfügung
stellt.
Einsatz-Lageführungsprogramm
,,Crisis"
Am 9. März 2013 fand eine Bezirksschulung
zur Software,,Crisis" statt, welche bei größe-
ren Schadenslagen die Lageführung und Ar-
beit in einem Stab unterstützen soll.
Bezirksgrundlehrgang
Im Rahmen der Grundausbildung konnten ins-
gesamt 42 junge Kameradinnen der Innsbru-
cker Freiwilligen Feuerwehren die zweitägige
Bezirks-Grundausbildung absolvieren.
Waldbrandschulung
mit neuem Konzept
Anfang Oktober wurde im Innsbrucker Ah-
rental die jährliche Waldbrandübung für die
Innsbrucker Feuerwehren mit einem neuen
Konzept in Form einer Schulung mit 5 Stati-
onen durchgeführt: Gefahren im Einsatz mit
Hubschraubern, Fliege (Flugeinsatzgeräte),
Sicherungsanlagen (Sichern im Gelände; Seil-
geländer, Personentransport mit dem Tau,
Waldbrandbekämpfung, Einweisung Lösch-
wasserbehälter, Aufbau einer Löschleitung im
unwegsamen Gelände).
Heiẞausbildung bei Erha-tec
Im Oktober konnten fünfzehn Mitglieder von
Innsbrucker Feuerwehren, welche zumindest
als Truppführer in den Atemschutzeinsatz
gehen, eine dreitägige Spezialausbildung bei
Erha-Tec absolvieren. Inhalte waren: theo-
retische Schulung, Vorführung eines Brand-
verlaufs, Erklären von Rauchgasen und einer
Rauchdurchzündung, Heißausbildung im Con-
tainer sowie theoretische/praktische Schu-
lung zum Einsatz einer Wärmebildkamera.
Fahrtechniktraining für Einsatz-
fahrer am Zensenhof
Am 23. November 2013 konnten wieder 10
Einsatzfahrer der Feuerwehren Hötting, Neu-
Arzl und Reichenau am speziell für Blaulicht-
Fahrzeuge konzipierten Fahrtechniktraining
des ÖAMTC teilnehmen.
FEUERWEHR
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FEUERWE
WEHR
E
1BK
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FEUERWEHR-
JUGEND
Wissenstest in der Reichenau
30 Jugendliche aus sieben Jugendgruppen
stellten sich am 27. April 2013 den Fragen der
Bewerter beim Wissenstest der Feuerwehrju-
gend. Die Teilnehmer mussten bei einem Mul-
tiple-Choice-Test jede Antwortmöglichkeit
überprüfen, ob diese stimmen kann, da auch
mehrere richtig sein könnten. Bei der Station
Gold wurden Gerätegruppen mit mehreren
Geräten eingeführt, auch das Planspiel wurde
nochmals verfeinert. Drei Teilnehmer konnten
den Wissenstest fehlerfrei bestehen, viele der
27 anderen hatten nur einzelne Fehler. Ins-
gesamt konnten die Bewerter wieder erfreut
feststellen, dass in den Jugendgruppen gute
Arbeit geleistet wird.
Die drei Fehlerfreien:
- Michael Meingassner (Bronze, FF Igls)
-Lucas Rofner (Gold, FF Igls)
- Martin Schweikart (Bronze, FF Wilten)
Die Jugend rollte die Kugel
Der Bezirks-Feuerwehrverband veranstaltete.
im November für die Jugendlichen und Be-
treuer einen Kegelabend. Die Jugendgruppen
der Feuerwehren Amras, Arzl, Hötting, Hun-
gerburg, Igls und Neu-Arzl waren mit insge-
samt 22 Jugendlichen und 10 Betreuern da-
bei. Nicht nur Bezirks-Jugendsachbearbeiter
BR Albert Pfeifhofer freute sich über die große
Anzahl und die nette Stimmung.
Ein Licht für den Frieden -
unsere Jugend verteilte es
Traditionell treffen sich die Jugendlichen un-
serer Feuerwehren vor Weihnachten, um ge-
meinsam das Friedenslicht aus Bethlehem an
der Landesfeuerwehrschule abzuholen und in
ihre Feuerwehren, Stadtteile und Familien zu
bringen. Aus Innsbruck nahmen die Jugend-
lichen und Betreuer der Feuerwehren Arzl,
Hötting, Igls, Neu-Arzl und Wilten teil.
12 www.feuerwehr-innsbruck.at
FEUE
VERWEH
EUER
NNSBRUCK
EUERWER
INNSBRUCK
RWEHR
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EUERWEHR INNSBRUCK
EA
50. BEZIRKS-
FEUERWEHRTAG
IN AMRAS
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit
dem Landes-Feuerwehrgesetz 1947 der
Bezirks-Feuerwehrverband Innsbruck-Stadt
gegründet. Die Feuerwehren der vorher ei-
genständigen und im Zweiten Weltkrieg
eingemeindeten Orte Amras, Arzl (inkl. Neu-
Arzl), Hötting, Igls, Mühlau und Vill sowie
die als 6. Zug der Feuerwehr Innsbruck tätige
Feuerwehr Wilten bildeten zusammen mit der
Berufsfeuerwehr die Mitglieder dieses neuen
Bezirks-Feuerwehrverbandes. Im Laufe der
Jahre kamen dann noch die Feuerwehren
Hungerburg, Reichenau sowie die Betriebs-
feuerwehr des Flughafens als Mitglieder dazu.
Am 23. Juni 2013 wurde in Amras der 50. Be-
zirks-Feuerwehrtag des Bezirks-Feuerwehr-
verbandes durchgeführt. Nach dem Antreten
vor der Wache Amras und einem Anmarsch
zusammen mit der Berufsfeuerwehr-Musik-
kapelle zur Pfarrkirche, zelebrierte Pfarrer
Patrick Busskamp einen Festgottesdienst.
Anschließend wurde im festlich dekorierten
Gemeindesaal der Bezirks-Feuerwehrtag ab-
gehalten.
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JAHRESBERICHT
PILEPS
LAWINENZUG
Die Mannschaftsstärke vom Lawinenzug be-
trägt derzeit 49 Mann aus den Einheiten Höt-
ting, Hungerburg, Igls, Reichenau, Mühlau.
Seit Dezember stellt auch Amras Mitglieder.
Am Freitag den 18. Januar 2013 und am
Freitag den 25. Januar 2013 trafen sich Ka-
meraden auf der Hungerburg zu einer Übung
und fuhren gemeinsam auf die Seegrube.
Nach kurzer theoretischer Einweisung wurde
eine praktische LVS-Gerätesuche durchge-
führt, anschließend eine Sondierkette gebil-
det und in einem fiktiven Lawinenkegel eine
vorher vergrabene Übungspuppe geortet und
geborgen.
Am Freitag den 01. März 2013 trafen sich 10
Mann vom Lawinenzug, um gemeinsam mit
der Berufsfeuerwehr und den zwei Ausbild-
nern in der „Silvretta" ein Tourenwochenende
zu verbringen. Sie absolvierten theoretische
und praktische Schulungen wie Geländeein-
weisung, LVS-Gerätesuche und Bewegen in
unwegsamen Gelände, Gehen und Sichern an
einem Seilgeländer, Gehen in einer Seilschaft
und setzten die Kenntnisse beim Besteigen
mehrerer Gipfel um.
Am Mittwoch den 18. Dezember 2013 trafen
sich 22 Kameraden im Schulungsraum der
Berufsfeuerwehr zu einer theoretischen Schu-
lung. Dort wurde anhand eines Lawinenlage-
berichts die Beurteilung der Lawinengefahr
und die darauf aufbauende Tourenplanung
erklärt. Ein weiteres Thema war die Stop or
Go Methode (OeAV) und deren praktische
Umsetzung im Gelände.
ATEMSCHUTZ-
LEISTUNGS-
PRÜFUNG 2013
Bei der Atemschutz-Leistungsprüfung
am 19. Oktober 2013, durchgeführt
von der Feuerwehr Hötting, traten
sechs Trupps zur Prüfung an. Das Be-
werterteam musste dabei erstmals die
neuen Richtlinien des LFV anwenden.
Bewerter:
Bewerbsleiter: Hannes Trenkwalder
Station 1: Hannes Trenkwalder, Markus Strobl
Station 2+3: Josef Liebl, Markus Hundsbich-
ler, Daniel Mattersdorfer
Station 4+ 5: Bernhard Schiener, Josef Eller,
David Spirk
Die erfolgreichen Teilnehmer:
Gold:
Amras 1 (Fellner Sebastian, Busse Thomas,
Trenkwalder Michael)
Mühlau 1 (Winterle Thomas, Kodela Marco,
Wieser David)
Silber:
Mühlau 2 (Pfeifhofer Lukas, Mayr Dennis,
Sima Stefan)
Bronze:
Hötting 1 (Nocker Florian, Leismüller
Andreas, Nocker Andreas)
Hötting 2 (Paulhuber Thomas,
Heumader Lukas, Nocker Lukas)
Vill (Tröscher Michael, Höpperger Patrick,
Erler Josef)
Insgesamt haben damit nun schon
96 Innsbrucker Feuerwehrmitglieder
ein Atemschutz-Leistungsabzeichen
erworben!
EHRUNGEN
Im Jahr 2013 konnten die Feuerwehren erst-
mals Kameraden, welche mehr als zehn Jahre
oder bedeutend länger verschiedenste Funk-
tionen in der Feuerwehr ausgeübt haben, für
das Verdienstzeichen des Bezirks-Feuerwehr-
verbandes vorschlagen. Dieses wird auch
an Funktionäre vergeben, welche für den
Bezirks-Feuerwehrverband tätig sind. Vom
Bezirks-Feuerwehrverband wurden zudem
Ehrungen des Landes-Feuerwehrverbandes
beantragt.
Die Geehrten:
Verdienstzeichen des BFV in Bronze
OLM Walter Klement (Amras)
HBM Ulrich Schlögl (Mühlau)
Verdienstzeichen des BFV in Silber
HV Richard Fatycz (Arzl)
BM Stefan Gutmann (Mühlau)
HBI Werner Federspiel (Reichenau)
Verdienstzeichen des BFV in Gold
HBM Nikolaus Zeiringer (Amras)
HV Franz Gapp (Reichenau)
HBM Josef Pezzei (Wilten)
HBM Harald Prader (Wilten)
Verdienstzeichen des LFV in Bronze,
Stufe IV
Oberrettungsrat Ing. Christian Schneider
(ÖRK Freiw. Rettung Innsbruck)
Verdienstzeichen des LFV in Silber,
Stufe III
OBI Martin Feichtner (Vill)
BR Albert Pfeifhofer (BFV)
Steckkreuz des LFV in Silber, Stufe II
OBR Walter Laimgruber (BFV)
Florianiplakette des LFV, in Silber
Prokurist Ing. Ewald Dworschak
(Flughafen Innsbruck)
Kapitän Gilbert Habringer
(ÖAMTC Flugrettung)
SONSTIGES
Umstellung der Bezirks-Funkgruppe
für Einsätze
Seit 1. Juli 2013 werden auch in Innsbruck-
Stadt alle Einsätze der Freiwilligen Feuerweh-
ren sowie der Betriebsfeuerwehr Flughafen
auf der tirolweit üblichen jeweiligen Bezirks-
Einsatzgruppe FW-I abgewickelt. Vorteil ist
neben der Einheitlichkeit, dass auch die an-
grenzenden Feuerwehren aus Innsbruck-Land
diese Gruppe programmiert haben und sie bei
gemeinsamen Einsätzen in Innsbruck verwen-
det werden kann.
Innsbrucker Feuerwehrfahrzeuge
fahren künftig in Tiflis
Fünf ausrangierte Feuerwehrfahrzeuge der
Innsbrucker Feuerwehren kommen künftig
in der Georgischen Partnerstadt Tiflis zum
Einsatz. Am 12. März 2013 wurden die Fahr-
zeuge inkl. einigem technischen Material an
eine Delegation aus Georgien übergeben.
Rechtsschutz für die Mitglieder der
Freiwilligen Feuerwehren
Der Stadtsenat hat beschlossen, dass die Mit-
glieder der Freiwilligen Feuerwehren in die
Strafrechtsschutz-Versicherung des Stadtma-
gistrats, die im Fall strafrechtlicher Verfolgung
die Verteidigungskosten übernimmt, einge-
schlossen werden. Dadurch will die Stadt
Innsbruck auch das Ehrenamt absichern", so
der zuständige Feuerwehrreferent Vizebürger-
meister Christoph Kaufmann.
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EINSÄTZE 2013
2006 2007 2008 2009
2010 2011 2012 2013
Technische Einsätze
Brandeinsätze
1768 1358
1224
1322
1344 1371
1403 1249
1455
1333 1326
1433 1706 1737
1453 1304
Gefahrgutunfall
57
57
50
50
38
51
43
59
67
Vorbeugender
927
Brandschutz
21
1019
1189 1062 1272
1461
1935
1507
Ausbildung
3
5
33
23
17
23
61
104
207
Sonstige Tätigkeiten
5
252
8
6
27
40
113 181
AUFTEILUNG EINSÄTZE BRAND:
AUFTEILUNG EINSÄTZE TECHNISCH:
Blinder Alarm Brand
25
Abschleppung
116
Sachwertbergung
21
Böswilliger Alarm Brand
Assistenzleistung
18
Sicherungsarbeiten
91
2
Befreiung von Menschen aus
Sonstiger technischer
Brand im Freien
62
389
339
Notlagen/Menschenrettung
Einsatz
Brand sonstige
24
Blinder Alarm technisch
21
Stromunfall
8
Brandmeldealarm
1.000
Ein- und Absturz
49
Taucheinsatz
4
Einsatzstorno Brand
6
Einsatzstorno technisch
21
Unwetter
171
Fahrzeugbrand
22
Erd- und Felssturz
3
Verkehrsunfall
24
Gebäudebrand
77
Explosion
1
Verschmutzte Fahrbahn
192
Untersuchung
86
Flugnotfall
1
Wasserrettung
9
SUMME
1.304
Insekteneinsatz
69
Wasserschaden
167
Kranarbeiten
11
SUMME
1.737
Lawineneinsatz
12
IM FOLGENDEN EINIGE BEISPIELE
ERFOLGREICHER EINSÄTZE:
WEITERE EINSATZBEISPIELE:
• Kellerbrand in der Wohnanlage Lo-
denareal mit erheblichem Sachschaden
• Rettung eines Pkw, der in der Drei-
heiligenstraße eine Baustellenab-
sperrung durchbrochen hatte und in
eine etwa 7 Meter tiefe Baugrube zu
stürzen drohte.
•
Sicherungsarbeiten aufgrund eines
Föhnsturmes
• Brand in einem Abbruchgebäude
Balkonbrand im Innsbrucker Stadtteil
Wilten
Küchenbrand in der Kranebitter Allee
und in einem Restaurant in der Sill-
gasse
• Gebäudebrand in Mutters
Acetylengasflaschenbrand in der
Roẞaugasse
Gebäudebrand:
Am 22.03.2013 wurde die Berufsfeuerwehr
Innsbruck parallel zu den Freiwilligen Feuer-
wehren Mutters und Kreith zum Brand eines
Einfamilienhauses in Mutters alarmiert. Beim
Eintreffen trat allseitig dichter schwarzer
Rauch aus den Fenstern und Türen. Kurze Zeit
später kam es zur Durchzündung der Rauch-
gase an der Nord-West-Seite des Wohnhauses.
Der Brand wurde von der Berufsfeuerwehr im
Innenangriff und von der FF-Mutters im Au-
Benangriff gelöscht. Sicherheitshalber waren
inzwischen auch die FF-Natters und Götzens
mit Atemschutzträgern zum Brandobjekt alar-
miert worden. Die Einsatzkräfte führten um-
fangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, um
die vom Brand betroffenen Bereiche und die
im EG untergebrachte Arztpraxis rauchfrei zu
bekommen. Personen wurden bei dem Einsatz
keine verletzt.
Fahrzeugabsturz
mit fünf Verletzten:
Aus bisher unbekannter Ursache war am
04.08.2013 ein mit fünf Personen besetzter,
talwärts fahrender Pkw vom Forstweg abge-
kommen und ca. 30 m über steiles Gelände
abgestürzt. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach
liegen. Gemeinsam mit der FF-Patsch wurde
die Berufsfeuerwehr alarmiert. Weiters waren
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Berg-
rettung, der Polizei sowie zwei Notarzthub-
schrauber zur Absturzstelle beordert worden.
Zum Glück waren die Personen nicht einge-
klemmt, doch es gab drei schwer und zwei
leicht Verletzte. Gemeinsam mit der FF-Patsch
wurden diese aus dem steilen Gelände geret-
tet und dem Rettungsdienst zum Abtransport
übergeben. Nach der Unfallaufnahme durch
die Polizei bargen die Feuerwehren das Fahr-
zeug mittels Bergetraktor.
Verhinderung des Umsturzes eines
Baugerüstes aufgrund Föhnsturm am
Pradler Platz
•Sicherung Wasserrohrbruch in der
Franz-Fischer-Straße
•Bekämpfung Gefahrgutaustritt in der
Berufsschule
• Rettung einer unter Pkw einge-
klemmten Person in der Leopoldstraße
• Löschung von Gebäudebrand in der
Kranebitter Allee
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IM FOLGENDEN EINIGE BEISPIELE
ERFOLGREICHER EINSÄTZE:
Wasserrettung:
30 Jabre
Im Bereich der Pembaurbrücke war am
28.08.2013 eine Person in die Sill gestürzt.
Auf Höhe Prinz-Eugen-Brücke wurde die am
Ufer liegende, verletzte Person von den Ein-
satzschwimmern der Berufsfeuerwehr auf-
gefunden. Die Rettung der verunfallten Frau
erfolgte über die linke Ufermauer mittels
Steckleitern und Rettungswanne.
Eingeklemmte Person:
Die Berufsfeuerwehr wurde am 02.09.2013
von der FF Mieders zur Unterstützung ins
Kieswerk Mieders alarmiert, weil ein Mulden-
kipper mitsamt seinem Fahrer abgestürzt war.
Vor Ort wurde mit Hilfe von zwei Winden das
Fahrzeug angehoben und unterbaut. Mit hy-
draulischem Rettungsgerät und Motortrenn-
säge konnte die eingeklemmte Person befreit
werden.
Sturmschaden-Bekämpfung:
Aufgrund des Sturmes während der Weih-
nachtsfeiertage mussten vom 24.12.2013
bis 26.12.2013 ca. 70 Einsätze von den Feu-
erwehren der Stadt Innsbruck abgearbeitet
werden. Die Einsatzkräfte kümmerten sich u.
a. um abgerissene Äste, umgefallene Bäume
oder lose Blechteile und Dachziegel. Auf ei-
ner Baustelle im Stadtteil Neu-Arzl drohte ein
Turmdrehkran umzustürzen. Da keine Mög-
lichkeit bestand, den Kran zu sichern, mussten
bis zur Demontage eine Straße sowie Teile von
Wohnungen gesperrt werden. Im Gewerbege-
biet riss der Sturm ca. 150 m² einer Blechfas-
sade aus den Verankerungen. Die Teile der
losgerissenen Fassaden wurden in einer Halle
gelagert. Weiters musste man die restliche
Blechfassade mittels Holzbrettern sichern, um
ein weiteres Losreißen zu verhindern. Auch
ein Zelt wurde zum Opfer des starken Föhnes.
Dieses wurde von den Feuerwehrkräften zum
Teil abgetragen bzw. gesichert.
OE-XVB
BERUFSFEUERWEHR
INNSBRUCK
BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK
BRANDDIREKTION: DAS AMT BERUFSFEUERWEHR
FÜR BRAND- UND KATASTROPHENSCHUTZ IM JAHR 2013
Das Jahr 2013 war ein ereignisreiches Jahr
für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck. Mit
insgesamt 680 aktiven Mitgliedern (Stand
21. November 2013) bestehend aus Berufs-
feuerwehr, Betriebsfeuerwehr und Freiwilli-
ger Feuerwehr wurden 2013 5.003 Einsätze
in der Stadt Innsbruck abgearbeitet. Im Jahr
2013 wurde die seit sechs Jahren laufende
Sanierung der Berufsfeuerwehr abgeschlos-
sen. Um auch weiterhin eine leistungsfähige
freiwillige Feuerwehr zu haben, sind die Pla-
nungen zur Wache Wilten und die ersten Bau-
tätigkeiten eingeleitet worden. Bei anderen
Wachen stehen ebenfalls Sanierungsarbeiten
an. Ich bedanke mich bei den politischen Ent-
scheidungsträgern und Verwaltungsorganen
für das gegenseitige Vertrauen und die gute
Zusammenarbeit.
Im Jahr 2013 waren 952 Personen im
Feuerwehrdienst tätig.
Im Bereich der Freiwilligkeit wird auch in Zu-
kunft darauf zu achten sein, dass durch eine
solide Basis, durch Ausbildung, Ausrüstung
und Ausstattung, die Mitglieder gehalten wer-
den und neue Mitglieder aufgenommen wer-
den können. Wichtig ist, dass dieses System
aus beruflichen und freiwilligen Kräften sich
weiterhin so gut ergänzt, denn gerade für grö-
Bere Schadensereignisse ist eine hohe Anzahl
an Einsatzkräften unbedingt notwendig.
Grundsätzlich übt jede Feuerwehr ihre
Bereiche das ganze Jahr über. Bei speziellen
Ausbildungsveranstaltungen werden auch
die Zusammenarbeit und die Kommunikation
geübt.
Projekte:
Einsatzbekleidung:
Die neuen Einsatzanzüge sind normkonform
und bieten den Freiwilligen Feuerwehrmitglie-
dern besten Schutz und Sicherheit. Die brand-
beständige Bekleidung zeichnet sich vor allem
durch eine hohe Reißfestigkeit und eine hohe
Brandbeständigkeit aus. Das Projekt wird in
den nächsten Jahren weiter betrieben, bis alle
Freiwilligen Feuerwehrmitglieder mit der neu-
en Einsatzbekleidung ausgerüstet sind.
Brenner-Basis-Tunnel:
Viele vorbereitende Maßnahmen in der
Ausbildung und der taktischen Vorbereitung
werden für den Basistunnel aufgewendet.
In einem Rahmenvertrag sind die grundle-
genden Anliegen der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck mit der BBT festgehalten worden,
in den nächsten Jahren wird die Feuerwehr
mit diesem Projekt begleitend ihren Wis-
sensstand ausbauen und für die Rettung
von Personen zur Verfügung stehen. Die
Bereiche, in die hier vorgegangen wird, sind
teilweise Neuland und auch mit großen
Risiken verbunden.
Bewerbe:
Im Jahr 2013 fand der dreitägige Landesfeu--
erwehrleistungsbewerb in Innsbruck statt.
Federführend war die FF Mühlau in Zusam-
menarbeit mit allen Feuerwehren des Stadtge-
bietes. Es war eine gelungene Veranstaltung.
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
MITARBEITER IM BRANDDIENST
Offiziere
5
Chargen Haupt und Ober- 32
brandmeister
Mannschaft
MITARBEITERINNEN
IM TAGESDIENST
Offiziere
53
3
Tagdienstmitarbeiterinnen 8
SUMME BERUFSFEUERWEHR
101
Mitarbeiterstand
Berufsfeuerwehr
Feuerwehrkurat
1
94
Reservisten
EHRENAMTLICHE KRÄFTE
Jugendfeuerwehr
46
Aktive Mannschaft
517
Reservisten FF und BF
SUMME
226
789
GESAMTZAHL FEUERWEHRMITGLIEDER
STADT INNSBRUCK
Berufsfeuerwehr
Freiwillige Feuerwehr
Betriebsfeuerwehr
Flughafen
SUMME
195
695
62
952
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VERWALTUNG: TÄTIGKEITSBERICHT 2013
BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK
Der Umfang der an die Verwaltung gestell-
ten Aufgaben wächst stetig an. Auf Basis der
hervorragenden Zusammenarbeit sowie dem
entsprechenden Engagement der einzelnen
MitarbeiterInnen der Verwaltung konnten die
Anforderungen auch 2013 wieder mit einem
positiven Ergebnis abgeschlossen werden.
Mitarbeiter der Verwaltung:
Andreas Wörgetter, Verwalter
Christine Spilz, Leiterin des Sekretariats
des Branddirektors
Stefan Marseiler, Portier/Verwaltung
Sandra Funk, Lehrling
2013 gestaltete sich für die MitarbeiterInnen
der Verwaltung der Berufsfeuerwehr als um-
fangreich und arbeitsintensiv. Zahlreiche Ziele
waren festgelegt und neben dem „täglichen
Geschäft" erfolgreich umgesetzt worden.
Budget der Feuerwehr
der Stadt Innsbruck
Der Budgetrahmen konnte im Haushaltsjahr
2013 aufgrund der genauen Prüfung von
notwendigen Anschaffungen sowie auf Basis
eines kontrollierten Budgetkurses eingehalten
werden. Nicht vorhersehbare Sonderausga-
ben im Fahrzeugsektor sowie im Digitalfunk-
bereich wurden durch Einsparung kompen-
siert.
Zu den markantesten Budgetpositionen 2013
gehörten:
Berufsfeuerwehr Innsbruck:
Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges, von Ein-
satzbekleidung für die Mitarbeiter der Be-
rufsfeuerwehr, von Funkgerätschaften sowie
Ausgaben im Bereich der Ausbildung.
Freiwillige Feuerwehr:
Ankauf diverser Einsatz- sowie Atemschutz-
geräte, Ankauf von Einsatzbekleidung, Gene-
ralsanierung eines Fahrzeuges, Ausgaben im
Bereich der Ausbildung.
EDV:
Im Bereich der EDV wurden neben der lau-
fenden Schulung von Mitarbeitern und der
#
Wartung der Software und Hardware fol-
gende Projekte umgesetzt:
- GPS-Leitsystem für Alarmfahrten
- Datentankstelle für Digitalfunkgeräte
- Überwachung der akustischen Alarmierung
- Prüfsoftware für die Schlauchwerkstätte
- Aktualisierung der Einsatzberichtprogramme
Wörgetter Andreas
AUSBILDUNG/
WEITERBILDUNG
Laufende Ausbildung
(Tagesausbildung)
Die bei der BF Innsbruck durchgeführte Tages-
ausbildung wird nach einem Themenkatalog
basierend auf der ÖBFV RL BF 03 durchge-
führt. Insgesamt wurden dabei 631 verschie-
dene Ausbildungen, mit insgesamt 10.024
Ausbildungsstunden, 35 Einsatzübungen und
43 Exkursions-/Objektkundeterminen absol-
viert. Daneben erfolgten diverse Spezial- und
Sonderausbildungen wie Tauchlager, Flug-
dienst oder Fahrtechniktrainings mit Sonder-
fahrzeugen.
Ausbildungswochenende Lawinenzug
IBK vom 01.02. bis 03.02.2013
Am diesjährigen Ausbildungswochenende des
Lawinenzuges der FW Innsbruck im Bereich
der Silvretta (Wiesbadener Hütte) nahmen 19
SICANIA
FEUERWEHR
Kameraden der Einheiten Hötting und Mühlau
sowie der Berufsfeuerwehr teil.
Abschluss des Brandmeisterkurses
Oktober 2012
Mit der Prüfung endete am 06. April 2013
für mehrere Mitarbeiter der BF Innsbruck die
Ausbildung zum Brandmeister und damit die
Laufbahnausbildung zum Gruppenkomman-
danten.
Ausbildungswoche „Außenübung der
BF München" in Wildflecken in Bayern
Auf Einladung der Berufsfeuerwehr München
nahm eine Gruppe der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zwischen 26.07.2013 und 31.07.2013
an der alljährlichen Außenübung der BF Mün-
chen, auf dem Truppenübungsplatz in Wildfle-
cken (nähe Würzburg), teil.
Diese Großübung, an der sich über 300 Ein-
satzkräfte beteiligten, stellt mittlerweile einen
fixen Bestandteil in der Ausbildung für ange-
hende Führungskräfte der BF Innsbruck dar.
Tunnelausbildung an der International
Fire Academy 06.-08.2013
Im Dezember konnten 7 Mann der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck an einer 2-tägigen Tunne-
lausbildung an der International Fire Academy
im Schweizer Balsthal teilnehmen.
Übungen unter Beteiligung
von Einheiten der Freiwilligen
Feuerwehren (auszugsweise):
Flughafenübung: Am Freitag dem 26.04.2013
fand am Flughafen Innsbruck eine Großübung
unter Annahme eines Flugnotfalles statt.
Tauchübung Achensee: Am 24.08.2013 fand
am Achensee eine Taucheinsatzfortbildung
gemeinsam mit Tauchern der FF Kufstein statt.
Übung Hungerburgbahn: Am 25.11.2013 fand
im Congresshaustunnel" eine groß ange-
legte Einsatzübung des Betreibers der Bahn
mit BF, FF Mühlau, FF Hötting, FF Hungerburg,
ÖRK und Polizei statt.
BD-Stv DI Martin Gegenhuber, MBA
al
Fire
International
A Semy
EUERW
VORBEUGENDER
BRANDSCHUTZ
Mit Stand 31.12.2013 werden in Innsbruck
363 Objekte durch eine automatische Brand-
meldeanlage mit Alarmweiterleitung an die
Leitstelle Tirol verzeichnet. Speziell im ver-
gangen Jahr wurde damit begonnen, auch die
,,internen" Brandmeldeanlagen (welche nicht
an die Leitstelle Tirol aufgeschaltet sind), zu
erfassen und evident zu halten.
Brandschutzerziehung im Kindergarten
Ein erwähnenswerter Anstieg ist in den Be-
reichen der Baustellenbearbeitungen" im
Stadtgebiet von Innsbruck sowie durch den
"Trend" der Errichtung von Photovoltaikan-
lagen zu vermerken. Jede Baustellenmeldung
wird im Vorbeugenden Brandschutz überar-
beitet, um geeignete Ersatzmaßnahmen für
eine problemlose Anfahrt zu allen Objekten
im Einsatzfall zu gewährleisten. Schon bei-
nahe traditionell fanden in Innsbruck wieder
Großveranstaltungen statt. Alle diese Groß-
veranstaltungen werden gewissenhaft durch
die Berufsfeuerwehr Innsbruck mit einer
Brandsicherheitswache beschickt und über-
wacht.
Weitere Maßnahmenbeispiele:
Überprüfung von Gaslöschanlagen: Zu den
Überprüfungstätigkeiten im Bereich des
Vorbeugenden Brandschutzes zählen auch
Gaslöschanlagen. Eine solche ist im Kellerge-
schoss des Innsbrucker Rathauses für die EDV-
Server des Stadtmagistrates installiert. Diese
Gaslöschanlage wird monatlich von geschul-
ten Mitarbeitern des VB auf ihre einwandfreie
Funktionstüchtigkeit überprüft.
BERUFSFEUERWEHR
Brandbekämpfungsversuche
„Vertikaler Brandüberschlag in Hochhäusern"
Löschtrainerschulungen: Großes
Interesse herrschte im vergangenen Jahr
an den Löschtrainerschulungen. Für diese
Schulungen stehen seitens der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck 12 speziell dazu ausgebildete
Mitarbeiter zur Verfügung. Insgesamt wurden
1.157 Personen in Erster und Erweiterter
Löschhilfe geschult. Weiters wurde an di-
versen öffentlichen Veranstaltungen mit dem
mobilen Löschtrainer teilgenommen.
OBR Johann Zimmermann
Kommissionelle Offiziersabschlussprüfung BO III von DI Martin Gegenhuber und Christoph Grubhofer unter Vorsitz des
Branddirektors der Berufsfeuerwehr Wien, Dr. Gerald Hillinger
EINSATZ-
ORGANISATION
Wasserdienst
Neben der laufenden praktischen Ausbildung
in heimischen Gewässern, fand im Juni das
jährliche dreitägige Tauchlager in Kroatien
statt.
Im September wurden die Einsatztaucher
der BF wieder zu einem Tauchausbildungs-
lager des oberösterreichischen Landesfeu-
erwehrverbandes eingeladen. Im Oktober
hatten die Einsatztaucher die Druckkammer
im Unfallkrankenhaus Murnau besichtigt.
Eine Einschleusung in diese Druckkammer
rundete die interessante Ausbildungsveran-
staltung ab. Im Ausbildungsjahr 2013 wurde
die Schwimmausbildung am Innfluss mit prak-
tischen Rettungsübungen und mit dem Turbi-
neneinsatzboot durchgeführt.
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Flugdienst
Im April fand die Flughelferweiterbildung im
Ahrental statt. Auf Grund der Erfahrungen
der Waldbrandübungen der letzten Jahre,
entschloss man sich, die Weiterbildung für die
Feuerwehrkameraden neu zu gestalten, um in
kurzer Zeit so viel wie möglich an praktischem
Fachwissen an die Teilnehmer weiterzugeben.
Einsatzmäßig war das Jahr 2013 ein sehr ru-
higes Jahr.
Atemschutz
Der enorme Arbeitsaufwand im Zuge der In-
standhaltung der Atemschutzgeräte wird von
9 Mitarbeitern der Atemschutzwerkstätte
geleistet. Neben diesen Tätigkeiten stand in
der Werkstätte der Umbau der Altgeräte an.
2013 konnte nach dem Ankauf von Geräten
der Baureihe PSS 5000, sowie durch Um-
bauten der alten Baureihe (PSS 90) auf PSS
5000, der Komplettumstieg der Feuerwehr
Innsbruck abgeschlossen werden. Sämtliche
Stahlflaschen wurden gegen viel leichtere CFK
Flaschen ausgetauscht. Im Zuge der Brenner-
basistunnelerstellung ist die Feuerwehr Inns-
bruck ständig eingebunden.
BR Ing. Andreas Friedl
NACHRICHTEN-
DIENST
Mit Jahresende wurde zusätzlich das Sach-
gebiet Strahlenschutz übernommen. Das
bestehende Einsatzberichtsprogramm ist
überarbeitet und zum Update an die Lie-
ferfirma übermittelt worden. Es ermöglicht
eine umfangreiche statistische Auswertung
anlog
RGEN
tyco
INER
Lösche
Überprüfung der Gaslöschanlagen in den Serverräumen
des Innsbrucker Rathauses durch die Berufsfeuerwehr
und grafische Darstellung der vorhandenen
Einsatzdaten. Im Zuge des laufenden Qua-
litätsmanagements wurde mit Mitarbeitern
der Leitstelle Tirol an der Verbesserung der
Zusammenarbeit der Leitstelle mit der Feuer-
wehr Innsbruck im Bereich Betriebs- und Ein-
satzdienst gearbeitet.
Gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr
ist am 26.04.2013 eine Großübung vorbe-
reitet und unter der Teilnahme von mehre-
ren zuständigen Feuerwehren abgewickelt
worden. Die angelegte Einsatzgerätekartei
zum schnellen Ausheben von wichtigen Ein-
satzgeräten wurde aktualisiert und ergänzt
und liegt in elektronischer und schriftlicher
Form auf. Mitarbeit im Sachgebiet 3.4-Kom-
munikationstechnologie des Österreichischen
Bundesfeuerwehrverbandes: Hier wurden
im abgelaufenen Jahr zur Empfehlung für
den Österreichischen Bundesfeuerwehrver-
band unterschiedliche Richtlinien im Sachge-
bietsausschuss erarbeitet.
BR Ing. Günter Schlögl
FEUERWEHR-
TECHNIK
Geräteprüfung
Die Geräteprüfung ist aufgeteilt auf fünf Mit-
arbeiter. Um eine normgerechte Betreuung
bzw. Überprüfung der Gerätschaften zu ge-
währleisten ist eine regelmäßige Fort- und
Weiterbildung dieser Kollegen unumgänglich.
Motorische Kleingeräte
Die motorischen Kleingeräte sind auf sechs
Mitarbeiter aufgeteilt. Sie überprüfen, war-
ten und reparieren alle motorbetriebenen
Geräte aus dem Bezirk laut Prüfkarteiblätter.
Die Normüberprüfung der elektrobetriebenen
Geräte wird in Zusammenarbeit mit der Elek-
trowerkstätte durchgeführt.
Elektrowerkstätte
Sie ist verantwortlich für die Instandhaltung
der Hausinstallation. Weiters wird in Zusam-
menarbeit mit den motorischen Kleingeräten
die Überprüfung der elektrobetriebenen Ge-
räte durchgeführt. Zusätzlich fertigt die Werk-
stätte verschiedene Modellbau Planspiele
für diverse Ausbildungs- und Lehrveranstal-
tungen an.
Tischlerei
Die Mitarbeiter der Tischlerei fertigten neue
Einrichtungsgegenstände an und reparierten
diverse Möbel. Auch die Wartung der Fenster
und Türen auf der Hauptfeuerwache fällt in ihr
Aufgabengebiet.
Schlosserei
Die Schlosserei nahm 2013 sämtliche Um-
bauten an Feuerwehrfahrzeugen vor, damit
die erneuerten bzw. ausgetauschten Geräte in
den Einsatzfahrzeugen untergebracht werden
können. Auch einige Reparaturen und Erneu-
erungen auf der Hauptfeuerwache wurde von
ihr durchgeführt.
BK Christoph Grubhofer
FEUERWEHR-
LOGISTIK
Geräteprüfung
Die Mitarbeiter in der Geräteprüfung sind für
die normgerechte Überprüfung aller Feuer-
wehrgerätschaften verantwortlich.
Sowohl für die Berufsfeuerwehr, als auch
für alle Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks
werden in der hauseigenen Werkstätte die
notwendigen Prüfungen gewissenhaft durch-
geführt. Die dafür notwendigen Spezialaus-
bildungen (WIFI und Herstellerschulungen)
müssen im laufenden Dienstbetrieb eingebaut
werden. 268,5 Arbeitsstunden wurden auf-
gewendet.
Lager und Logistik
Die Mitarbeiter dieses Sachgebietes sind für
die Lagerverwaltung, die Material- und Gerä-
teausgabe, sowie die Abwicklung des Waren-
ein- und Ausganges eingeteilt und betreuen
zusätzlich das KAT - Lager in der Rossau.
Insgesamt wurden 764 Arbeitsstunden zur
Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft
aufgewendet.
"
Werkstätten
Elektrowerkstätte: Zu den Aufgaben der
Elektrowerkstätten siehe die Informationen
bei der Feuerwehrtechnik. Der benötigte
Zeitaufwand beträgt 764 Stunden für die
Elektrotechnik und ca. 150 Stunden für den
Modellbau.
Tischlerei
Zu den Aufgaben der Tischlerei siehe die
Informationen bei der Feuerwehrtechnik.
456 Arbeitsstunden wurden geleistet.
Schlosserei
Zu den Aufgaben der Schlosserei siehe die
Informationen bei der Feuerwehrtechnik. Der
Gesamtarbeitsaufwand beläuft sich auf 398,5
Stunden.
Malerei
Einzelne Räume wurden von den Malern neu
gestrichen, bzw. Ausbesserungsarbeiten vor-
genommen.
Außenanlagen
Die Betreuer der Außenanlagen sind auch für
die Bepflanzung der Aufenthaltsterrasse zu-
ständig.
Schneiderei
Die Beschaffung und Instandhaltung der
Funktions- und Einsatzbekleidung für die
Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren ob-
liegt dem Werkstättenleiter der hauseigenen
Schneiderei. Dazu kommt die Anfertigung und
Reparatur diverser Einsatzmittel. Hüllen für
Rettungs- und Arbeitsleinen, sonstige Behält-
nisse für Kleinmaterialien und Abdeckplanen,
Kunststoffschweißarbeiten für Löschwas-
serbehälter und Hochwasserschutz fallen in
diesen Aufgabenbereich. Auch Dienstschuhe
Seite 15
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ausgegeben. Des Weiteren sind diverse Um-
bauten durch die Werkstätten der Berufs-
feuerwehr an Fahrzeugen (z. B. Adaptierun-
gen der Atemschutzgerätehalterungen, etc.)
durchgeführt worden.
Im abgelaufenen Jahr konnte ein Tanklösch-
fahrzeug für die Berufsfeuerwehr ausge-
schrieben werden. Das Fahrzeug wird im
Frühsommer 2014 ausgeliefert und die im
Dienst stehende 1.Gruppe ersetzen. Vom
Landesfeuerwehrverband Tirol wurden in
enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen
Feuerwehren Restfahrzeuge ausgeschrieben.
Ein solches Restfahrzeug wird an die FF-Igls
geliefert werden - voraussichtlich im Frühjahr
2015. Im Frühjahr 2013 wurden fünf außer
Dienst gestellte Feuerwehrfahrzeuge an die
Partnerstadt Tiflis zur weiteren Verwendung
übergeben.
BOK Ing. Marcus Wimmer
BERUFSFEUER-
WEHRMUSIK-
und Einsatzstiefel werden über die Schneide- KAPELLE
rei angeschafft und verwaltet. Im Berichtsjahr
wurde die hauseigene Wäscherei mit einer
23 kg Waschmaschine und Trockenanlage in
Betrieb genommen. Die Schneiderei hat diese
Anlagen übernommen. Die Kosteneinsparung
ist beträchtlich und die Investitionskosten
amortisieren sich in kürzester Zeit.
Sanierung /
Umbau der Hauptfeuerwache:
Für die noch anstehenden Umbau- und Sanie-
rungsarbeiten wurde an diversen Baubespre-
chungen teilgenommen. Um Wartungs- und
Instandhaltungskosten einzusparen, wurde
vereinbart, dass bestimmte Arbeiten von den
hauseigenen Werkstätten erledigt werden.
OBR Ing. Josef Hundsbichler
FUHRPARK-
MANAGEMENT
Im Jahre 2013 wurde bei der Feuerwehr der
Stadt Innsbruck kein neues Fahrzeug in Dienst
gestellt allerdings erhielt die FF-Amras vom
Landesfeuerwehrverband Tirol einen Notstro-
manhänger. Im abgelaufenen Jahr wurden
40 Feuerwehrfahrzeuge gewartet, Reifen bei
13 Fahrzeugen ausgetauscht und Bauteile
erneuert. Dafür wurden rund 155.000 EURO
Der musikalische Jahresablauf 2013 war wie-
der im besonderen von der musikalischen Ge-
staltung von Feuerwehrfestlichkeiten gekenn-
zeichnet. Besonders beeindruckend war die
Schlussveranstaltung des Landesfeuerwehr-
bewerbes im Tivoli-Stadion, wo von der Be-
rufsfeuerwehrmusikkapelle gemeinsam mit 3
Trachtenmusikkapellen die Landes- und Bun-
deshymne im Gesamtspiel intoniert werden
konnte. Eine ehrenvolle Aufgabe war auch
die musikalische Gestaltung des Landesfeu-
erwehrtages im Landhaus Innsbruck, welche
mit einem erweiterten Blechbläserensemble
durchgeführt wurde.
OBR Johann Zimmermann
OBM Dietmar Herskovits
Innsbrucker Feuerwehr
OLDTIMER CLUB
Im Berichtsjahr 2013 konnten neben zahl-
reichen Oldtimer-Ausfahrten wie 130-Jahrfei-
er der FF-Mötz und Blumencorso in Seefeld
auch sportliche Veranstaltungen wie Radaus-
flüge durchgeführt werden. Besonders erwäh-
nenswert ist der Umbau des Gerätehauses
Allerheiligen. Im Herbst konnte in einer ein-
drucksvollen Feier das Gerätehaus zahlreichen
Ehrengästen vorgestellt werden. 2013 wurden
wieder zahlreiche Tätigkeiten durchgeführt:
-15 Arbeitseinsätze
- 10 Vereinstreffen und Vereinsabende
-12 Ausfahrten, Einladungen und Ausflüge
-8 Sonst. Tätigkeiten
Branddirektor a. D. OBR Siegfried Nalter
FEUERWEHR
122
INNS
ORTLICHE
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FF Amras
Im Frühjahr 2013 konnten wir unser Leitsy-
stem ELSA (Einsatzleitsystem Amras) in Be-
trieb nehmen. Dieses System wurde komplett
in Eigenarbeit von unserem Mitglied Thomas
Baldermann programmiert. Die zugehörige
Hardware wurde ebenfalls komplett aus Ei-
genmitteln finanziert bzw. von Mitgliedern
gesponsert. Im Herbst 2013 konnten wir ein
40 KVA Stromaggregat des Landes Tirol ent-
gegennehmen. Beim Landesfeuerwehrbewerb
trat erstmals in der Geschichte der FF Amras
eine Gruppe in den Stufen Bronze und Silber
an und bestand diese. Eröffnung des Dorf-
festes 2013 mit unserem Kdt.-Stv. Johannes
Trenkwalder, der ebenfalls den Dorffestob-
mann stellte und somit mit seinem Team das
Dorffest 2013 organisierte.
Beim Wintereinbruch am 11. Oktober 2013
wurden wir zu zahlreichen Einsätzen auf der
A12 und der A13 sowie im gesamten Schutz-
gebiet alarmiert.
FF Arzl
Die letzte Jahreshauptversammlung stand
ganz im Zeichen der Neuwahlen. Im Jahr 2013
wurde die FF Arzl zu 35 Einsätzen alarmiert.
Eines der beeindruckendsten Ereignisse im
Jahr 2013 war sicherlich der Einsatz der FF
Arzl im Hochwassergebiet des Tiroler Unter-
lands. Insgesamt 2 Tage lang standen 6 Ka-
meraden mit schwerem Gerät im Einsatz.
FF Hötting
An drei traumhaft sonnigen und wunderschö-
nen Tagen hielten die Lawinenzugmitglieder
des Bezirks Innsbruck-Stadt das mehrtägige
Hochalpinwochenende in der Silvretta ab.
Wiederum ein gewaltiger Erfolg vor ausver-
kauftem Haus war der Ball mit der von den
Mitgliedern selbst einstudierten Kabarettshow
ZIWUI ZIWUI im Feber. Anfang 2013 ging die
FF Hötting mit einer neuen modernen Home-
page online, welche beim Wettbewerb der
Firma Dräger als eine von 30 österreichweit
mit der Bestnote von 5 Helmen ausgezeichnet
wurde. Im Mai konnte eine Abordnung die
Auszeichnung in Linz entgegennehmen. Ne-
ben neun Gemeinschafts- und Alarmübungen
mit anderen Einheiten wurden wiederum 30
Dienstagsübungen abgehalten. Dabei wurde
von den Verantwortlichen alles unternom-
men, um sämtliche Szenarien abzudecken und
diese überaus realistisch darzustellen..
FF Hungerburg
Durch den raschen Wintereinbruch im Okto-
ber 2013 wurden zahlreiche Wege und auch
die Höhenstraße durch Windwürfe gesperrt.
Die Feuerwehr Hungerburg war in zahl-
reichen Einsätzen damit beschäftigt, Bäume,
die durch die schwere Schneelast umgefallen
waren, zu beseitigen und die Wege wieder
freizuräumen.
Im September 2013 brannte ein Baucontainer
völlig aus und zerstörte auch alle Baumaschi-
nen. Hangrutsche, die ein Haus bedrohten
und die Rutsche und Felsbrüche am Wilhelm-
Greil-Weg riefen die Feuerwehr Hungerburg
auf den Plan. Im Mai wurden mehrere Bienen-
schwärme entlang der Hungerburgbahntrasse
eingefasst. Weitere Aktivitäten waren zahl-
reiche Übungen und Schulungen.
FF Igls
Im Jahr 2013 kann die Einheit Igls auf ein
unfallfreies Jahr mit folgender Statistik zu-
rückblicken: Bei den 19 Übungen wurden
482 Stunden aufgewendet. Es wurden von
24 Mitgliedern in Summe 18 Kurse besucht.
Hierfür wurden 490 Stunden aufgewendet.
Bei 221 Tätigkeiten wie Sitzungen, Veranstal-
tungen, Hilfeleistungen, Arbeiten in der Halle
usw. wurden 4.388 Stunden aufgewendet.
Das ergibt einen Gesamtaufwand von 5.658
Stunden bei 286 Ereignissen. Bei den 3 Brand-
einsätzen handelte es sich um durchwegs
kleinere Brände, die in kürzester Zeit gelöscht
werden konnten. Die 15 Technischen Einsätze
setzen sich aus Auspumparbeiten, Verkehrs-
unfall, Hochwassereinsatz, Retten von Per-
sonen und Sturmeinsätze zusammen.
Nach den Neuwahlen wurde der Ausschuss
teilweise neu besetzt. Nach weiteren Um-
strukturierungen lag das Hauptaugenmerk
auf der Mannschaftsbildung bzw. den Aufbau
der Kameradschaft in unserer Einheit. Am 20.
Oktober 2013 haben wir unseren Tag der offe-
nen Tür abgehalten. Besonderes Augenmerk
bei der Ausbildung wurde auf die Löschgrup-
pen im Einsatz gelegt.
10-220
1500
FF Mühlau
2013 stand im Zeichen des 51. Landesfeuer-
wehrleistungsbewerbs. Hier musste die ge-
samte Organisation des Rahmenprogramms
gemeistert werden. Monatelange Vorberei-
tungen und hunderte Helferinnen und Helfer
sicherten den reibungslosen Ablauf. Rund 340
Bewerbergruppen fanden in der Olympiaworld
ideale Bedingungen für einen spannenden
Wettbewerb vor. Beim abschließenden Dankes-
Helfer-Fest der FF Mühlau wurden 7.200 EURO
an Kössener Kameraden übergeben.
FF Neu-Arzl
Der verfrühte Wintereinbruch im Oktober ver-
ursachte chaotische Zustände. Umgestürzte
Bäume verlegten Straßen, Geh- und Radwege
und mussten entfernt werden. Aufkommender
Wind in den Folgetagen gab den angeknack-
ten" Ästen den Rest und verursachte weitere
Einsätze. Alles in Allem waren es drei einsatz-
reiche Tage. Gottseidank gab es in unserem
Bereich,,nur" Sachschäden.
FF Reichenau
Insgesamt wurden von den Kameraden/Innen
über 5.300 Stunden an freiwilliger Arbeit ge-
leistet. Im Jahr 2013 erhielt unser Lager ein
Garagentor und eine Eingangstüre als Ersatz
für das bisherige Gitter. Weiters erhielten wir
als Ergänzung zu unserer Großpumpe eine
A-GRINDEX Tiefsaugpumpe vom Bezirk über-
reicht. Auch ein leichter Anhänger der BF Inns-
bruck wurde zur Einheit Reichenau überstellt.
In vielen Arbeitsstunden wurden unsere Fahr-
zeughalle und die Lagerhalle teilweise umge-
baut und in Stand gehalten.
FF Vill
Am 30.01.2013 wurde die Feuerwehr Vill ge-
meinsam mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck
zu einer LKW Bergung in Vill alarmiert. Bei
dem frühen Wintereinbruch am 11.10.2013
wurde auch die Feuerwehr Vill neben allen
anderen Feuerwehren der Stadt Innsbruck
alarmiert. Es galt einige Bäume sowie son-
stige umgestürzte Gegenstände zu besei-
tigen. Auch heuer wurde das Friedenslicht
wieder durch die Kameraden der Feuerwehr
Vill abgeholt und für die Viller Bevölkerung in
einer großen Laterne vor der Feuerwehr zur
Verfügung gestellt.
FF Wilten
Statistiken zum Jahr 2013: 52 Einsätze (davon
3 Brandeinsätze und 8 Bootseinsätze), 30.
Übungen, 12 Schulungen. Mitglieder: 41 Ak-
tive, 15 Reserve, 9 Jugend, 4 Ehrenmitglieder.
Beim Landeswettbewerb am 19.6.2013 er-
rang die Bewerbsgruppe der FF Wilten das
Leistungsabzeichen in Bronze. Eine interes-
sante Übung fand auf dem Flughafen Inns-
bruck statt: Übungsannahme war, dass ein
Flugzeug im Dunkeln landete und durch einen
während der Landung auftretenden Fahr-
werkdefekts von der Landebahn abkam.
Kurz nach der Eröffnung der neuen Chemie
Uni erhielten Mitglieder der FF Reichenau und
der FF Wilten einen umfassenden Einblick in
die Gebäudestruktur dieses sensiblen Ob-
jektes. Bereits seit vielen Jahren veranstaltet
die FF Wilten im Spätsommer ein großes Fest.
Heuer ging der abendlichen Veranstaltung ein
Kinder- und Familienspielfest voraus.
Betriebsfeuerwehr Flughafen
Am Freitag den 26. April 2013 fand eine
große Notfallübung statt, die der Flughafen
Innsbruck alle zwei Jahre abhalten muss.
Als Übungsattrappe diente ein ausrangierter
50.000 Liter Kerosintank, der in vielen inter-
nen Arbeitsschritten zu einer funktionellen
Flugzeugattrappe umgebaut wurde. Das Sze-
nario sah vor, ein Flugzeug landet im Dunkeln
der Nacht auf Piste 26 und kommt auf Grund
eines Technischen Defektes von der Piste
ab, wobei sich auslaufendes Kerosin schnell
entzündet. Neben der Flughafenfeuerwehr
waren auch die Berufsfeuerwehr Innsbruck,
die Freiwilligen Feuerwehren Hötting, Wilten,
Völs aber auch das Rote Kreuz und Polizei.
mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein sehr
wichtiger Aspekt solcher Notfallübungen ist
die rasche und koordinierte Zusammenarbeit
zwischen den Einsatzkräften der Feuerwehr,
Rettung, Polizei und auch den einzelnen Be-
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