Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Jahresbericht 2013 ========================================================== St 47 Stadtarchiv Innsbruck P-870-2013 Stadtmagistrat Innsbruck hrverband REICHENAU WEHR Gestaeristanet-www.bet.at BERUFS- FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK JAHRESBERICHT 2013 ERZLICHES DANKE- ON ALLEN INSERENTEN, RCH IHRE BETEILIGUNG DIE KTION DIESER PUBLIKATION LICHTEN. Impressum Herausgeber: Feuerwehr Innsbruck Für den Inhalt verantwortlich: Feuerwehr Innsbruck, Branddirektor Mag. Erwin Reichel; Redaktion: OBR Johann Zimmermann, Mag. Markus Strobl; Fotos: Archiv Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehren, VB Andreas Wörgetter Berufsfeuerwehr Innsbruck Hunoldstraße 17 6010 Innsbruck Telefon: +43 (0) 512/93 03 3 Telefax: +43 (0) 512/93 03 3 -1551 E-Mail: post.berufsfeuerwehr@innsbruck.gv.at Stadtarchiv Innsbruck P-870-2013 Bibliothek EINE UNVERZICHTBARE ROLLE FÜR DIE SICHERHEIT DER STADT! Der enge Schulterschluss zwischen der In- nsbrucker Berufsfeuerwehr, den Freiwilligen Feuerwehren und der Betriebsfeuerwehr des Flughafens in Innsbruck ist einzigartig im Land Tirol. In der Landeshauptstadt bewälti- gen rund 680 aktive Feuerwehrleute jährlich etwa 5.000 Einsätze. Die Feuerwehr bedeutet einen großen Budgetposten im Bereich der Stadtverwaltung. Gerechtfertigt wird dies mit der Sicherheit der Innsbruckerinnen und Inns- brucker. Die Feuerwehr muss gerade deshalb immer auf dem neuesten Stand und infra- strukturell gut aufgestellt zu sein. Zu den größten finanziellen Herausforde- rungen aktuell zählen die Ausgaben für die in Bau befindliche Wache Wilten. Weiters kamen in jüngster Vergangenheit neben Kleingeräten unter anderem Investitionen im Zusammen- hang mit dem Austausch der Tore in Neu- Arzl, dem Einbau des Tores in das Lager der FF Reichenau oder der neuen Schließanlage für die Feuerwehr Reichenau dazu. Natürlich muss auch die Ausrüstung der im Dienst be- findlichen Feuerwehrfrauen und -männer im Sinne der Sicherheit stetig erneuert werden. Wir in Innsbruck können uns glücklich schät- zen, über so viele hoch motivierte Einsatzkräf- te zu verfügen. Besonders hervorzuheben ist dabei der ehrenamtliche Einsatz der Freiwilli- gen Feuerwehren. Neben den beruflich tätigen Kräften werden sehr viele Stunden an Freizeit für Übungen und Einsätze investiert, um anderen zu hel- fen, wofür Allen große Anerkennung gebührt. Der vorliegende Jahresbericht des Bezirks- feuerwehrverbandes Innsbruck Stadt ist eine Leistungsbilanz, geprägt vom großen persön- lichen Engagement eines jeden Einzelnen und jeder Einzelner, verbunden oft mit großem persönlichen Risiko. Die Stadtpolitik ist sich des Stellenwertes der Feuerwehr für die Sicherheit unserer Stadt be- wusst. Es ist die Bereitschaft und die Leistung eines jeden Einzelnen, die hoch zu schätzen ist. Als Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck möchte ich mich bei den Feuerwehrmännern und den Feuerwehrfrauen für ihr Engagement zum Schutze der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern bedanken. Ich wünsche der In- nsbrucker Berufsfeuerwehr und allen unseren Freiwilligen Feuerwehren weiterhin viel Erfolg und Glück bei ihrer verantwortungsvollen Ar- beit und ihrer unverzichtbaren Rolle für unsere Stadt! Mag.a Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck ALLZEIT BEREIT FÜR DIE SICHERHEIT UNSERER STADT! WIR KÖNNEN STOLZ UND ZUFRIEDEN SEIN! Ein Fahrzeug hat sich überschlagen, der Fah- rer ist eingeklemmt. Nach einem Tankerunfall drohen Giftstoffe die Umwelt zu verseuchen. Eine verletzte Person liegt hilflos in der Woh- nung und kann die Tür nicht mehr öffnen. Wespen haben ein Nest am Gelände des Spielplatzes gebaut. Entwurzelte Bäume blo- ckieren die Straße. Ein Keller ist überflutet. Ein Kran droht umzustürzen. Eine Person ist in den Inn gestürzt. Aus der Wohnung im ober- sten Stockwerk dringt Rauch.... Alles Extremsituationen, in denen die Ein- satzkräfte der Feuerwehr der Stadt Innsbruck rasche Hilfe leisten. Die bestens geschulten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr und der Betriebsfeuerwehr Flughafen sind rund um die Uhr einsatzbereit und sorgen für Sicherheit in unserer Landes- hauptstadt. Egal ob Brandbekämpfung oder technische Hilfeleistung, die Einsatzkräfte sind sofort zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird. Die Dichte und große Bandbreite der Ein- satzszenarien im Jahr 2013 wird durch den vorliegenden Jahresbericht eindrucksvoll vor Augen geführt. Er verdeutlicht auch das in- tensive Arbeitspensum, das hinter dieser gut funktionierenden Organisation steht. Die Feu- erwehrmänner und -frauen konnten wieder zahlreiche Menschen aus Notlagen befreien. Viele verdanken dem raschen, richtigen und umsichtigen Handeln der Helfer sogar ihr Le- ben. Die Brandschäden konnten niedrig ge- halten werden und die geretteten Werte sind um einiges höher als die Schadenskosten. So kann auch in Zahlen ausgedrückt werden, wie schlagkräftig und wichtig die Feuerwehr in Innsbruck ist. Jeder Einsatz ist anders. Die Feuerwehrmän- ner und -frauen wissen nie genau, was sie erwartet. Sind an einem Brandort gefährliche Stoffe gelagert oder gilt es andere Gefahren zu berücksichtigen? Die Situation muss rasch erfasst und entsprechend gehandelt werden, auch unter schwierigsten Bedingungen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck sind bestens vorbereitet, körperlich top- fit, auf dem neuesten Stand der Technik und ein eingespieltes Team. Bei euch allen möchte ich mich für euren großen Einsatz, das profes- sionelle Agieren und die hervorragende Arbeit bedanken! Vizebürgermeister Christoph Kaufmann Feuerwehrreferent der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck Im Frühjahr 2013 wurden in allen Feuerweh- ren und auch im Bezirks-Feuerwehrverband die Funktionäre neu gewählt und bestimmt. Es freut mich, dass sich in jeder Innsbru- cker Feuerwehr bei und nach den Wahlen Kameraden gefunden haben, welche die Dienstposten vom Kommandant bis zu den Sachgebiets-Beauftragten übernommen ha- ben. In der heutigen Zeit, welche viele andere Möglichkeiten zur Freizeitbetätigung bieten würde, ist das keine selbstverständliche An- gelegenheit mehr. Für den Bezirks-Feuerwehrverband bleibt wei- terhin die Förderung der Ausbildung unserer Mitglieder sowie die Zusammenarbeit und Kameradschaft zwischen den Feuerwehren zentrale Aufgabe, die es immer wieder neu anzudenken gilt. Ein Thema, welches uns in dieser Periode vermehrt beschäftigen wird, ist der vermutlich wichtigste Bereich in der Feuerwehr: unsere Mitglieder. Neben gemein- samen Anstrengungen aller, neue Mitglieder zu bekommen, muss es auch unser Ziel sein, dass wir Verbesserungen für unsere Mitglie- der erreichen können: so gibt es derzeit be- reits Bemühungen, bei speziellen Stellenaus- schreibungen der Stadt die Mitgliedschaft bei einer Innsbrucker Feuerwehr als vorteilhaft anzuerkennen. Genauso wichtig ist es aber auch, dass gerade unsere jüngeren Mitglieder die Möglichkeit haben, in der Nähe ihrer Feu- erwehren Wohnungen im Rahmen der städ- tischen Wohnungsvergabe zu bekommen. Ein großer Dank gilt aber auch den alten und neuen politischen Verantwortlichen in Stadt und Land. Die Innsbrucker Feuerweh- ren sind gut aufgestellt, konsequent wurden und werden die Gerätschaften und Fahrzeuge erneuert und damit auch auf den aktuellen Stand der Feuerwehr-Technik gebracht. Die Anschaffung der neuen Einsatzuniformen wurde fortgeführt, heuer werden dann bereits fünf Feuerwehren mit neuen Uniformen aus- gestattet sein. Der Neubau der Wache Wilten ist bereits im Gange, die Renovierung der Wa- che Vill steht kurz bevor, die Sanierungen in Arzl und einige Investitionen in den anderen Wachen wurden durchgeführt, Planungen in zwei anderen Wachen sind bereits in Arbeit. Wir können damit zufrieden auf die erreichten Ziele zurückblicken und voller Zuversicht in die Zukunft schauen. OBR Walter Laimgruber Bezirksfeuerwehrkommandant Direkt- Verkauf ab Werk! Jetzt auch für Feuerwehrleitern. tiroler wasser kraft Feuerwehren retten Leben! 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Johann Zimmermann (BF) Feuerwehr Amras Arzl Kommandant Kommandant-Stellvertreter Kassier Walter Laimgruber Matthias Sparber Johannes Trenkwalder Christoph Larcher Hötting Hungerburg Alois Muglach Christof Schlenz Igls Gerhard Mayregger Mühlau Albert Pfeifhofer Neu-Arzl Rene Wex Alois Heis Wolfgang Gassler Christian Hippmann Klaus Weingartner Christian Winkler Stephan Wegscheider Bernhard Larcher Norbert Nocker Georg Egger Helmut Ebner Bernhard Gstir Martin Appler Schriftführer Michael Trenkwalder Andreas Winterle Harald Reinthaler Im Bezirks-Feuerwehrverband sind folgende Personen als Beauftragte tätig: Sachbearbeiter im BFV: Jugend Albert Pfeifhofer (BFV) Beauftragte im BFV: Christian Katholnigg Kersten Wirth Georg Steiger Ausbildung Archivar Albert Pfeifhofer (BFV) Reichenau Helmut Plank Matthias Stauder Martin Windbichler Martin Rainalter Vill Franz Rofner Andreas Schmid Martin Weber Martin Rofner Wilten Peter Pfeifer Harald Prader Albert Pfeifhofer Gerhard Achammer Martin Weber Gerhard Schild Markus Strobl Bezirks-Feuerwehrverband Walter Laimgruber Richard Reitmeir Auch die Ausschüsse, Sachgebiete und Projektgruppen des Landes-Feuerwehrverbandes wurden nach den Neuwahlen neu besetzt. Folgende Personen vertreten in den diversen Gremien die Interessen des Bezirks-Feuerwehrverbandes: Landesfeuerwehrausschuss Fachausschuss Feuerwehrtechnik Finanzausschuss Schulausschuss Sachgebiet Betriebsfeuerwehren Sachgebiet Leistungsbewerbe (mit ATSLP, TLP) Sachgebiet Bezirkszentralen Sachgebiet Feuerwehrjugend Sachgebiet Flugdienst Sachgebiet Funk und Alarmierung Sachgebiet Gefährliche Stoffe Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst Sachgebiet Medien/Öffentlichkeitsarbeit Sachgebiet Strahlenschutz Sachgebiet Chronik und Geschichte Sachgebiet Tunnel PG EDV PG Bekleidung Bewerter FLA B/S IT Strategie Walter Laimgruber, Mag. Erwin Reichel Walter Laimgruber, Ing. Marcus Wimmer (BF) Walter Laimgruber Walter Laimgruber Thomas Reiner (BFV) Hannes Trenkwalder (AM) Ing. Christian Hippmann (IG), Ing. Günter Schlögl (BF) Albert Pfeifhofer (BFV) Markus Hundsbichler (AM), Gerhard Pernlochner (BF) Ing. Christian Hippman (IG), Ing. Günter Schlögl (BF) Mag. Erwin Reichel (BFV), Helmut Plank (RE) Albert Pfeifhofer (BFV), DI Martin Gegenhuber (BF) Markus Strobl (BFV), Johann Zimmermann (BF) Helmut Plank (RE), Ing. Marcus Wimmer (BF) Manfred Liebentritt (LFV, MÜ), Johann Zimmermann (BF) Ing. Andreas Friedl (BF) Markus Strobl (BFV) Albert Pfeifhofer (BFV) Ing. Helmut Ebner (IG), Hubert Thonhauser (WI) Markus Strobl (BFV), Mag. Erwin Reichel (BFV) Atemschutz Funk Maschinist Strahlenschutz Lawinenzug Fotodokumentation Kassaprüfer Leiter der ATS-Werkstätte [Ing. Andreas Friedl (BF)] Leiter der Funkwerkstätte [Gerhard Eichhorn (BF)] Garagenmeister der BF [Harald Tomasini (BF)] Ing. Marcus Wimmer (BF) Stefan Gutmann (MÜ) Armin Praxmarer (RE) Gerhard Mayregger (IG), Hannes Trenkwalder (AM) Das neu gewählte Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Arzl: ** Kassier HLM Martin Appler Kommandant OBI Rene Wex FH Fotobeschriftung Kommandant- Stellvertreter BI Christian Winkler sen. Schriftführer OBM Richard Reitmeir 9/11 9112 31/13 3174 9/15 9/10 9117 3115 5/19 920 921 932 NEUWAHLEN 2013 Dem Landes-Feuerwehrgesetz entsprechend wurden 2013 in allen Feuerwehren sowie im Bezirks-Feuerwehrverband der Kommandant, sein Stellvertreter, der Schriftführer und der Kassier gewählt. Christian Katholnigg Im Bezirks-Feuerwehrverband sind folgende Personen als Beauftragte tätig: Sachbearbeiter im BFV: Archivar Atemschutz Johann Zimmermann (BF) Leiter der ATS-Werkstätte [Ing. Andreas Friedl (BF)] Feuerwehr Kommandant Amras Arzl Walter Laimgruber Matthias Sparber Hötting Hungerburg Alois Muglach Christof Schlenz Igls Gerhard Mayregger Mühlau Albert Pfeifhofer Neu-Arzl Rene Wex Kommandant-Stellvertreter Kassier Johannes Trenkwalder Christoph Larcher Alois Heis Wolfgang Gassler Christian Hippmann Klaus Weingartner Christian Winkler Schriftführer Stephan Wegscheider Bernhard Larcher Norbert Nocker Georg Egger Helmut Ebner Bernhard Gstir Martin Appler Michael Trenkwalder Andreas Winterle Harald Reinthaler Jugend Albert Pfeifhofer (BFV) Beauftragte im BFV: Ausbildung Albert Pfeifhofer (BFV) Kersten Wirth Georg Steiger Reichenau Helmut Plank Matthias Stauder Martin Windbichler Martin Rainalter Vill Franz Rofner Andreas Schmid Martin Weber Martin Rofner Wilten Peter Pfeifer Harald Prader Albert Pfeifhofer Gerhard Achammer Martin Weber Gerhard Schild Markus Strobl Bezirks-Feuerwehrverband Walter Laimgruber Richard Reitmeir Auch die Ausschüsse, Sachgebiete und Projektgruppen des Landes-Feuerwehrverbandes wurden nach den Neuwahlen neu besetzt. Folgende Personen vertreten in den diversen Gremien die Interessen des Bezirks-Feuerwehrverbandes: Landesfeuerwehrausschuss Fachausschuss Feuerwehrtechnik Finanzausschuss Walter Laimgruber, Mag. Erwin Reichel Walter Laimgruber, Ing. Marcus Wimmer (BF) Walter Laimgruber Funk Maschinist Strahlenschutz Lawinenzug Fotodokumentation Kassaprüfer Leiter der Funkwerkstätte [Gerhard Eichhorn (BF)] Garagenmeister der BF [Harald Tomasini (BF)] Ing. Marcus Wimmer (BF) Stefan Gutmann (MÜ) Armin Praxmarer (RE) Gerhard Mayregger (IG), Hannes Trenkwalder (AM) Das neu gewählte Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Arzl: Schulausschuss Sachgebiet Betriebsfeuerwehren Walter Laimgruber Thomas Reiner (BFV) Sachgebiet Leistungsbewerbe (mit ATSLP, TLP) Hannes Trenkwalder (AM) Sachgebiet Bezirkszentralen Sachgebiet Feuerwehrjugend Sachgebiet Flugdienst Sachgebiet Funk und Alarmierung Sachgebiet Gefährliche Stoffe Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst Sachgebiet Medien/Öffentlichkeitsarbeit Sachgebiet Strahlenschutz Sachgebiet Chronik und Geschichte Sachgebiet Tunnel PG EDV PG Bekleidung Bewerter FLA B/S IT Strategie Ing. Christian Hippmann (IG), Ing. Günter Schlögl (BF) Albert Pfeifhofer (BFV) Markus Hundsbichler (AM), Gerhard Pernlochner (BF). Ing. Christian Hippman (IG), Ing. Günter Schlögl (BF) Mag. Erwin Reichel (BFV), Helmut Plank (RE) Albert Pfeifhofer (BFV), DI Martin Gegenhuber (BF) Markus Strobl (BFV), Johann Zimmermann (BF) Helmut Plank (RE), Ing. Marcus Wimmer (BF) Manfred Liebentritt (LFV, MÜ), Johann Zimmermann (BF) Ing. Andreas Friedl (BF) Markus Strobl (BFV) Albert Pfeifhofer (BFV) Ing. Helmut Ebner (IG), Hubert Thonhauser (WI) Markus Strobl (BFV), Mag. Erwin Reichel (BFV) ** Kassier HLM Martin Appler Kommandant OBI Rene Wex 9/11 9/12 3173 3114 5115 5/16 5/17 519 9120 EHP ** Fotobeschriftung Kommandant- Stellvertreter BI Christian Winkler sen. Schriftführer OBM Richard Reitmeir AUSBILDUNG IM BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND Freiwillige Einheit Mühlau SCANIA FEUERWEHR 142018K FEERY EHR Objektfunkanlagen Anfang März wurden Funktionäre aller Feu- erwehren in die Thematik Objektfunkanla- gen eingeführt, von denen es in Innsbruck mittlerweile mehr als zwei Dutzend gibt. Nur mit diesen Anlagen ist für die Feuerwehr die Möglichkeit gegeben, im gesamten Gebäu- dekomplex eine Funkverbindung aufrecht zu erhalten. Den Abschluss des Schulungsabends bildete die Vorstellung des Plan-Roboters in der Hauptfeuerwache, welcher im Alarmfall automatisch die richtigen Einsatzunterlagen zu BMAs oder Straßenzügen zur Verfügung stellt. Einsatz-Lageführungsprogramm ,,Crisis" Am 9. März 2013 fand eine Bezirksschulung zur Software,,Crisis" statt, welche bei größe- ren Schadenslagen die Lageführung und Ar- beit in einem Stab unterstützen soll. Bezirksgrundlehrgang Im Rahmen der Grundausbildung konnten ins- gesamt 42 junge Kameradinnen der Innsbru- cker Freiwilligen Feuerwehren die zweitägige Bezirks-Grundausbildung absolvieren. Waldbrandschulung mit neuem Konzept Anfang Oktober wurde im Innsbrucker Ah- rental die jährliche Waldbrandübung für die Innsbrucker Feuerwehren mit einem neuen Konzept in Form einer Schulung mit 5 Stati- onen durchgeführt: Gefahren im Einsatz mit Hubschraubern, Fliege (Flugeinsatzgeräte), Sicherungsanlagen (Sichern im Gelände; Seil- geländer, Personentransport mit dem Tau, Waldbrandbekämpfung, Einweisung Lösch- wasserbehälter, Aufbau einer Löschleitung im unwegsamen Gelände). Heiẞausbildung bei Erha-tec Im Oktober konnten fünfzehn Mitglieder von Innsbrucker Feuerwehren, welche zumindest als Truppführer in den Atemschutzeinsatz gehen, eine dreitägige Spezialausbildung bei Erha-Tec absolvieren. Inhalte waren: theo- retische Schulung, Vorführung eines Brand- verlaufs, Erklären von Rauchgasen und einer Rauchdurchzündung, Heißausbildung im Con- tainer sowie theoretische/praktische Schu- lung zum Einsatz einer Wärmebildkamera. Fahrtechniktraining für Einsatz- fahrer am Zensenhof Am 23. November 2013 konnten wieder 10 Einsatzfahrer der Feuerwehren Hötting, Neu- Arzl und Reichenau am speziell für Blaulicht- Fahrzeuge konzipierten Fahrtechniktraining des ÖAMTC teilnehmen. FEUERWEHR 122 FEUERWE WEHR E 1BK FEUERWEHR- JUGEND Wissenstest in der Reichenau 30 Jugendliche aus sieben Jugendgruppen stellten sich am 27. April 2013 den Fragen der Bewerter beim Wissenstest der Feuerwehrju- gend. Die Teilnehmer mussten bei einem Mul- tiple-Choice-Test jede Antwortmöglichkeit überprüfen, ob diese stimmen kann, da auch mehrere richtig sein könnten. Bei der Station Gold wurden Gerätegruppen mit mehreren Geräten eingeführt, auch das Planspiel wurde nochmals verfeinert. Drei Teilnehmer konnten den Wissenstest fehlerfrei bestehen, viele der 27 anderen hatten nur einzelne Fehler. Ins- gesamt konnten die Bewerter wieder erfreut feststellen, dass in den Jugendgruppen gute Arbeit geleistet wird. Die drei Fehlerfreien: - Michael Meingassner (Bronze, FF Igls) -Lucas Rofner (Gold, FF Igls) - Martin Schweikart (Bronze, FF Wilten) Die Jugend rollte die Kugel Der Bezirks-Feuerwehrverband veranstaltete. im November für die Jugendlichen und Be- treuer einen Kegelabend. Die Jugendgruppen der Feuerwehren Amras, Arzl, Hötting, Hun- gerburg, Igls und Neu-Arzl waren mit insge- samt 22 Jugendlichen und 10 Betreuern da- bei. Nicht nur Bezirks-Jugendsachbearbeiter BR Albert Pfeifhofer freute sich über die große Anzahl und die nette Stimmung. Ein Licht für den Frieden - unsere Jugend verteilte es Traditionell treffen sich die Jugendlichen un- serer Feuerwehren vor Weihnachten, um ge- meinsam das Friedenslicht aus Bethlehem an der Landesfeuerwehrschule abzuholen und in ihre Feuerwehren, Stadtteile und Familien zu bringen. Aus Innsbruck nahmen die Jugend- lichen und Betreuer der Feuerwehren Arzl, Hötting, Igls, Neu-Arzl und Wilten teil. 12 www.feuerwehr-innsbruck.at FEUE VERWEH EUER NNSBRUCK EUERWER INNSBRUCK RWEHR D EUERWEHR INNSBRUCK EA 50. BEZIRKS- FEUERWEHRTAG IN AMRAS Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit dem Landes-Feuerwehrgesetz 1947 der Bezirks-Feuerwehrverband Innsbruck-Stadt gegründet. Die Feuerwehren der vorher ei- genständigen und im Zweiten Weltkrieg eingemeindeten Orte Amras, Arzl (inkl. Neu- Arzl), Hötting, Igls, Mühlau und Vill sowie die als 6. Zug der Feuerwehr Innsbruck tätige Feuerwehr Wilten bildeten zusammen mit der Berufsfeuerwehr die Mitglieder dieses neuen Bezirks-Feuerwehrverbandes. Im Laufe der Jahre kamen dann noch die Feuerwehren Hungerburg, Reichenau sowie die Betriebs- feuerwehr des Flughafens als Mitglieder dazu. Am 23. Juni 2013 wurde in Amras der 50. Be- zirks-Feuerwehrtag des Bezirks-Feuerwehr- verbandes durchgeführt. Nach dem Antreten vor der Wache Amras und einem Anmarsch zusammen mit der Berufsfeuerwehr-Musik- kapelle zur Pfarrkirche, zelebrierte Pfarrer Patrick Busskamp einen Festgottesdienst. Anschließend wurde im festlich dekorierten Gemeindesaal der Bezirks-Feuerwehrtag ab- gehalten. JAHRESBERICHT PILEPS LAWINENZUG Die Mannschaftsstärke vom Lawinenzug be- trägt derzeit 49 Mann aus den Einheiten Höt- ting, Hungerburg, Igls, Reichenau, Mühlau. Seit Dezember stellt auch Amras Mitglieder. Am Freitag den 18. Januar 2013 und am Freitag den 25. Januar 2013 trafen sich Ka- meraden auf der Hungerburg zu einer Übung und fuhren gemeinsam auf die Seegrube. Nach kurzer theoretischer Einweisung wurde eine praktische LVS-Gerätesuche durchge- führt, anschließend eine Sondierkette gebil- det und in einem fiktiven Lawinenkegel eine vorher vergrabene Übungspuppe geortet und geborgen. Am Freitag den 01. März 2013 trafen sich 10 Mann vom Lawinenzug, um gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr und den zwei Ausbild- nern in der „Silvretta" ein Tourenwochenende zu verbringen. Sie absolvierten theoretische und praktische Schulungen wie Geländeein- weisung, LVS-Gerätesuche und Bewegen in unwegsamen Gelände, Gehen und Sichern an einem Seilgeländer, Gehen in einer Seilschaft und setzten die Kenntnisse beim Besteigen mehrerer Gipfel um. Am Mittwoch den 18. Dezember 2013 trafen sich 22 Kameraden im Schulungsraum der Berufsfeuerwehr zu einer theoretischen Schu- lung. Dort wurde anhand eines Lawinenlage- berichts die Beurteilung der Lawinengefahr und die darauf aufbauende Tourenplanung erklärt. Ein weiteres Thema war die Stop or Go Methode (OeAV) und deren praktische Umsetzung im Gelände. ATEMSCHUTZ- LEISTUNGS- PRÜFUNG 2013 Bei der Atemschutz-Leistungsprüfung am 19. Oktober 2013, durchgeführt von der Feuerwehr Hötting, traten sechs Trupps zur Prüfung an. Das Be- werterteam musste dabei erstmals die neuen Richtlinien des LFV anwenden. Bewerter: Bewerbsleiter: Hannes Trenkwalder Station 1: Hannes Trenkwalder, Markus Strobl Station 2+3: Josef Liebl, Markus Hundsbich- ler, Daniel Mattersdorfer Station 4+ 5: Bernhard Schiener, Josef Eller, David Spirk Die erfolgreichen Teilnehmer: Gold: Amras 1 (Fellner Sebastian, Busse Thomas, Trenkwalder Michael) Mühlau 1 (Winterle Thomas, Kodela Marco, Wieser David) Silber: Mühlau 2 (Pfeifhofer Lukas, Mayr Dennis, Sima Stefan) Bronze: Hötting 1 (Nocker Florian, Leismüller Andreas, Nocker Andreas) Hötting 2 (Paulhuber Thomas, Heumader Lukas, Nocker Lukas) Vill (Tröscher Michael, Höpperger Patrick, Erler Josef) Insgesamt haben damit nun schon 96 Innsbrucker Feuerwehrmitglieder ein Atemschutz-Leistungsabzeichen erworben! EHRUNGEN Im Jahr 2013 konnten die Feuerwehren erst- mals Kameraden, welche mehr als zehn Jahre oder bedeutend länger verschiedenste Funk- tionen in der Feuerwehr ausgeübt haben, für das Verdienstzeichen des Bezirks-Feuerwehr- verbandes vorschlagen. Dieses wird auch an Funktionäre vergeben, welche für den Bezirks-Feuerwehrverband tätig sind. Vom Bezirks-Feuerwehrverband wurden zudem Ehrungen des Landes-Feuerwehrverbandes beantragt. Die Geehrten: Verdienstzeichen des BFV in Bronze OLM Walter Klement (Amras) HBM Ulrich Schlögl (Mühlau) Verdienstzeichen des BFV in Silber HV Richard Fatycz (Arzl) BM Stefan Gutmann (Mühlau) HBI Werner Federspiel (Reichenau) Verdienstzeichen des BFV in Gold HBM Nikolaus Zeiringer (Amras) HV Franz Gapp (Reichenau) HBM Josef Pezzei (Wilten) HBM Harald Prader (Wilten) Verdienstzeichen des LFV in Bronze, Stufe IV Oberrettungsrat Ing. Christian Schneider (ÖRK Freiw. Rettung Innsbruck) Verdienstzeichen des LFV in Silber, Stufe III OBI Martin Feichtner (Vill) BR Albert Pfeifhofer (BFV) Steckkreuz des LFV in Silber, Stufe II OBR Walter Laimgruber (BFV) Florianiplakette des LFV, in Silber Prokurist Ing. Ewald Dworschak (Flughafen Innsbruck) Kapitän Gilbert Habringer (ÖAMTC Flugrettung) SONSTIGES Umstellung der Bezirks-Funkgruppe für Einsätze Seit 1. Juli 2013 werden auch in Innsbruck- Stadt alle Einsätze der Freiwilligen Feuerweh- ren sowie der Betriebsfeuerwehr Flughafen auf der tirolweit üblichen jeweiligen Bezirks- Einsatzgruppe FW-I abgewickelt. Vorteil ist neben der Einheitlichkeit, dass auch die an- grenzenden Feuerwehren aus Innsbruck-Land diese Gruppe programmiert haben und sie bei gemeinsamen Einsätzen in Innsbruck verwen- det werden kann. Innsbrucker Feuerwehrfahrzeuge fahren künftig in Tiflis Fünf ausrangierte Feuerwehrfahrzeuge der Innsbrucker Feuerwehren kommen künftig in der Georgischen Partnerstadt Tiflis zum Einsatz. Am 12. März 2013 wurden die Fahr- zeuge inkl. einigem technischen Material an eine Delegation aus Georgien übergeben. Rechtsschutz für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren Der Stadtsenat hat beschlossen, dass die Mit- glieder der Freiwilligen Feuerwehren in die Strafrechtsschutz-Versicherung des Stadtma- gistrats, die im Fall strafrechtlicher Verfolgung die Verteidigungskosten übernimmt, einge- schlossen werden. Dadurch will die Stadt Innsbruck auch das Ehrenamt absichern", so der zuständige Feuerwehrreferent Vizebürger- meister Christoph Kaufmann. EINSÄTZE 2013 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 Technische Einsätze Brandeinsätze 1768 1358 1224 1322 1344 1371 1403 1249 1455 1333 1326 1433 1706 1737 1453 1304 Gefahrgutunfall 57 57 50 50 38 51 43 59 67 Vorbeugender 927 Brandschutz 21 1019 1189 1062 1272 1461 1935 1507 Ausbildung 3 5 33 23 17 23 61 104 207 Sonstige Tätigkeiten 5 252 8 6 27 40 113 181 AUFTEILUNG EINSÄTZE BRAND: AUFTEILUNG EINSÄTZE TECHNISCH: Blinder Alarm Brand 25 Abschleppung 116 Sachwertbergung 21 Böswilliger Alarm Brand Assistenzleistung 18 Sicherungsarbeiten 91 2 Befreiung von Menschen aus Sonstiger technischer Brand im Freien 62 389 339 Notlagen/Menschenrettung Einsatz Brand sonstige 24 Blinder Alarm technisch 21 Stromunfall 8 Brandmeldealarm 1.000 Ein- und Absturz 49 Taucheinsatz 4 Einsatzstorno Brand 6 Einsatzstorno technisch 21 Unwetter 171 Fahrzeugbrand 22 Erd- und Felssturz 3 Verkehrsunfall 24 Gebäudebrand 77 Explosion 1 Verschmutzte Fahrbahn 192 Untersuchung 86 Flugnotfall 1 Wasserrettung 9 SUMME 1.304 Insekteneinsatz 69 Wasserschaden 167 Kranarbeiten 11 SUMME 1.737 Lawineneinsatz 12 IM FOLGENDEN EINIGE BEISPIELE ERFOLGREICHER EINSÄTZE: WEITERE EINSATZBEISPIELE: • Kellerbrand in der Wohnanlage Lo- denareal mit erheblichem Sachschaden • Rettung eines Pkw, der in der Drei- heiligenstraße eine Baustellenab- sperrung durchbrochen hatte und in eine etwa 7 Meter tiefe Baugrube zu stürzen drohte. • Sicherungsarbeiten aufgrund eines Föhnsturmes • Brand in einem Abbruchgebäude Balkonbrand im Innsbrucker Stadtteil Wilten Küchenbrand in der Kranebitter Allee und in einem Restaurant in der Sill- gasse • Gebäudebrand in Mutters Acetylengasflaschenbrand in der Roẞaugasse Gebäudebrand: Am 22.03.2013 wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck parallel zu den Freiwilligen Feuer- wehren Mutters und Kreith zum Brand eines Einfamilienhauses in Mutters alarmiert. Beim Eintreffen trat allseitig dichter schwarzer Rauch aus den Fenstern und Türen. Kurze Zeit später kam es zur Durchzündung der Rauch- gase an der Nord-West-Seite des Wohnhauses. Der Brand wurde von der Berufsfeuerwehr im Innenangriff und von der FF-Mutters im Au- Benangriff gelöscht. Sicherheitshalber waren inzwischen auch die FF-Natters und Götzens mit Atemschutzträgern zum Brandobjekt alar- miert worden. Die Einsatzkräfte führten um- fangreiche Belüftungsmaßnahmen durch, um die vom Brand betroffenen Bereiche und die im EG untergebrachte Arztpraxis rauchfrei zu bekommen. Personen wurden bei dem Einsatz keine verletzt. Fahrzeugabsturz mit fünf Verletzten: Aus bisher unbekannter Ursache war am 04.08.2013 ein mit fünf Personen besetzter, talwärts fahrender Pkw vom Forstweg abge- kommen und ca. 30 m über steiles Gelände abgestürzt. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen. Gemeinsam mit der FF-Patsch wurde die Berufsfeuerwehr alarmiert. Weiters waren Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Berg- rettung, der Polizei sowie zwei Notarzthub- schrauber zur Absturzstelle beordert worden. Zum Glück waren die Personen nicht einge- klemmt, doch es gab drei schwer und zwei leicht Verletzte. Gemeinsam mit der FF-Patsch wurden diese aus dem steilen Gelände geret- tet und dem Rettungsdienst zum Abtransport übergeben. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei bargen die Feuerwehren das Fahr- zeug mittels Bergetraktor. Verhinderung des Umsturzes eines Baugerüstes aufgrund Föhnsturm am Pradler Platz •Sicherung Wasserrohrbruch in der Franz-Fischer-Straße •Bekämpfung Gefahrgutaustritt in der Berufsschule • Rettung einer unter Pkw einge- klemmten Person in der Leopoldstraße • Löschung von Gebäudebrand in der Kranebitter Allee 17 Qualität und Präzision aus Österreich Planung und Objektüberwachung von heizungs-, sanitär-, lüftungs- und elektrotechnischen Anlagen jp haustechnik ges.m.b.h.&cokg RÖSTERREICHISCHE KAISER Obier Amthorstraße 59 A-6020 Innsbruck www.a3jp.at Tel.: +43 (0512) 33580 Fax: +43 (0512) 392528 office@a3jp.at BRAU-T RADITION Hast ein Kaiser - bist ein Kaiser www.brauunion.at Neubau Feuerwache Wilten INNS' BRUCK Wir schaffen Raum für Sicherheit. Bauherr: IIG Die Immobiliengesellschaft der Stadt Innsbruck Fertigstellung: Sommer 2015 www.felder-maschinen.at FELDER Die NEUE Serie 700 Kombimaschinen Profi-Technologien aus 5 Solomaschinen. Perfekt kombiniert auf 2,5 m². 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Auf Höhe Prinz-Eugen-Brücke wurde die am Ufer liegende, verletzte Person von den Ein- satzschwimmern der Berufsfeuerwehr auf- gefunden. Die Rettung der verunfallten Frau erfolgte über die linke Ufermauer mittels Steckleitern und Rettungswanne. Eingeklemmte Person: Die Berufsfeuerwehr wurde am 02.09.2013 von der FF Mieders zur Unterstützung ins Kieswerk Mieders alarmiert, weil ein Mulden- kipper mitsamt seinem Fahrer abgestürzt war. Vor Ort wurde mit Hilfe von zwei Winden das Fahrzeug angehoben und unterbaut. Mit hy- draulischem Rettungsgerät und Motortrenn- säge konnte die eingeklemmte Person befreit werden. Sturmschaden-Bekämpfung: Aufgrund des Sturmes während der Weih- nachtsfeiertage mussten vom 24.12.2013 bis 26.12.2013 ca. 70 Einsätze von den Feu- erwehren der Stadt Innsbruck abgearbeitet werden. Die Einsatzkräfte kümmerten sich u. a. um abgerissene Äste, umgefallene Bäume oder lose Blechteile und Dachziegel. Auf ei- ner Baustelle im Stadtteil Neu-Arzl drohte ein Turmdrehkran umzustürzen. Da keine Mög- lichkeit bestand, den Kran zu sichern, mussten bis zur Demontage eine Straße sowie Teile von Wohnungen gesperrt werden. Im Gewerbege- biet riss der Sturm ca. 150 m² einer Blechfas- sade aus den Verankerungen. Die Teile der losgerissenen Fassaden wurden in einer Halle gelagert. Weiters musste man die restliche Blechfassade mittels Holzbrettern sichern, um ein weiteres Losreißen zu verhindern. Auch ein Zelt wurde zum Opfer des starken Föhnes. Dieses wurde von den Feuerwehrkräften zum Teil abgetragen bzw. gesichert. OE-XVB BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK BRANDDIREKTION: DAS AMT BERUFSFEUERWEHR FÜR BRAND- UND KATASTROPHENSCHUTZ IM JAHR 2013 Das Jahr 2013 war ein ereignisreiches Jahr für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck. Mit insgesamt 680 aktiven Mitgliedern (Stand 21. November 2013) bestehend aus Berufs- feuerwehr, Betriebsfeuerwehr und Freiwilli- ger Feuerwehr wurden 2013 5.003 Einsätze in der Stadt Innsbruck abgearbeitet. Im Jahr 2013 wurde die seit sechs Jahren laufende Sanierung der Berufsfeuerwehr abgeschlos- sen. Um auch weiterhin eine leistungsfähige freiwillige Feuerwehr zu haben, sind die Pla- nungen zur Wache Wilten und die ersten Bau- tätigkeiten eingeleitet worden. Bei anderen Wachen stehen ebenfalls Sanierungsarbeiten an. Ich bedanke mich bei den politischen Ent- scheidungsträgern und Verwaltungsorganen für das gegenseitige Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. Im Jahr 2013 waren 952 Personen im Feuerwehrdienst tätig. Im Bereich der Freiwilligkeit wird auch in Zu- kunft darauf zu achten sein, dass durch eine solide Basis, durch Ausbildung, Ausrüstung und Ausstattung, die Mitglieder gehalten wer- den und neue Mitglieder aufgenommen wer- den können. Wichtig ist, dass dieses System aus beruflichen und freiwilligen Kräften sich weiterhin so gut ergänzt, denn gerade für grö- Bere Schadensereignisse ist eine hohe Anzahl an Einsatzkräften unbedingt notwendig. Grundsätzlich übt jede Feuerwehr ihre Bereiche das ganze Jahr über. Bei speziellen Ausbildungsveranstaltungen werden auch die Zusammenarbeit und die Kommunikation geübt. Projekte: Einsatzbekleidung: Die neuen Einsatzanzüge sind normkonform und bieten den Freiwilligen Feuerwehrmitglie- dern besten Schutz und Sicherheit. Die brand- beständige Bekleidung zeichnet sich vor allem durch eine hohe Reißfestigkeit und eine hohe Brandbeständigkeit aus. Das Projekt wird in den nächsten Jahren weiter betrieben, bis alle Freiwilligen Feuerwehrmitglieder mit der neu- en Einsatzbekleidung ausgerüstet sind. Brenner-Basis-Tunnel: Viele vorbereitende Maßnahmen in der Ausbildung und der taktischen Vorbereitung werden für den Basistunnel aufgewendet. In einem Rahmenvertrag sind die grundle- genden Anliegen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck mit der BBT festgehalten worden, in den nächsten Jahren wird die Feuerwehr mit diesem Projekt begleitend ihren Wis- sensstand ausbauen und für die Rettung von Personen zur Verfügung stehen. Die Bereiche, in die hier vorgegangen wird, sind teilweise Neuland und auch mit großen Risiken verbunden. Bewerbe: Im Jahr 2013 fand der dreitägige Landesfeu-- erwehrleistungsbewerb in Innsbruck statt. Federführend war die FF Mühlau in Zusam- menarbeit mit allen Feuerwehren des Stadtge- bietes. Es war eine gelungene Veranstaltung. Mag. Erwin Reichel Branddirektor MITARBEITER IM BRANDDIENST Offiziere 5 Chargen Haupt und Ober- 32 brandmeister Mannschaft MITARBEITERINNEN IM TAGESDIENST Offiziere 53 3 Tagdienstmitarbeiterinnen 8 SUMME BERUFSFEUERWEHR 101 Mitarbeiterstand Berufsfeuerwehr Feuerwehrkurat 1 94 Reservisten EHRENAMTLICHE KRÄFTE Jugendfeuerwehr 46 Aktive Mannschaft 517 Reservisten FF und BF SUMME 226 789 GESAMTZAHL FEUERWEHRMITGLIEDER STADT INNSBRUCK Berufsfeuerwehr Freiwillige Feuerwehr Betriebsfeuerwehr Flughafen SUMME 195 695 62 952 VERWALTUNG: TÄTIGKEITSBERICHT 2013 BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK Der Umfang der an die Verwaltung gestell- ten Aufgaben wächst stetig an. Auf Basis der hervorragenden Zusammenarbeit sowie dem entsprechenden Engagement der einzelnen MitarbeiterInnen der Verwaltung konnten die Anforderungen auch 2013 wieder mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden. Mitarbeiter der Verwaltung: Andreas Wörgetter, Verwalter Christine Spilz, Leiterin des Sekretariats des Branddirektors Stefan Marseiler, Portier/Verwaltung Sandra Funk, Lehrling 2013 gestaltete sich für die MitarbeiterInnen der Verwaltung der Berufsfeuerwehr als um- fangreich und arbeitsintensiv. Zahlreiche Ziele waren festgelegt und neben dem „täglichen Geschäft" erfolgreich umgesetzt worden. Budget der Feuerwehr der Stadt Innsbruck Der Budgetrahmen konnte im Haushaltsjahr 2013 aufgrund der genauen Prüfung von notwendigen Anschaffungen sowie auf Basis eines kontrollierten Budgetkurses eingehalten werden. Nicht vorhersehbare Sonderausga- ben im Fahrzeugsektor sowie im Digitalfunk- bereich wurden durch Einsparung kompen- siert. Zu den markantesten Budgetpositionen 2013 gehörten: Berufsfeuerwehr Innsbruck: Ankauf eines Tanklöschfahrzeuges, von Ein- satzbekleidung für die Mitarbeiter der Be- rufsfeuerwehr, von Funkgerätschaften sowie Ausgaben im Bereich der Ausbildung. Freiwillige Feuerwehr: Ankauf diverser Einsatz- sowie Atemschutz- geräte, Ankauf von Einsatzbekleidung, Gene- ralsanierung eines Fahrzeuges, Ausgaben im Bereich der Ausbildung. EDV: Im Bereich der EDV wurden neben der lau- fenden Schulung von Mitarbeitern und der # Wartung der Software und Hardware fol- gende Projekte umgesetzt: - GPS-Leitsystem für Alarmfahrten - Datentankstelle für Digitalfunkgeräte - Überwachung der akustischen Alarmierung - Prüfsoftware für die Schlauchwerkstätte - Aktualisierung der Einsatzberichtprogramme Wörgetter Andreas AUSBILDUNG/ WEITERBILDUNG Laufende Ausbildung (Tagesausbildung) Die bei der BF Innsbruck durchgeführte Tages- ausbildung wird nach einem Themenkatalog basierend auf der ÖBFV RL BF 03 durchge- führt. Insgesamt wurden dabei 631 verschie- dene Ausbildungen, mit insgesamt 10.024 Ausbildungsstunden, 35 Einsatzübungen und 43 Exkursions-/Objektkundeterminen absol- viert. Daneben erfolgten diverse Spezial- und Sonderausbildungen wie Tauchlager, Flug- dienst oder Fahrtechniktrainings mit Sonder- fahrzeugen. Ausbildungswochenende Lawinenzug IBK vom 01.02. bis 03.02.2013 Am diesjährigen Ausbildungswochenende des Lawinenzuges der FW Innsbruck im Bereich der Silvretta (Wiesbadener Hütte) nahmen 19 SICANIA FEUERWEHR Kameraden der Einheiten Hötting und Mühlau sowie der Berufsfeuerwehr teil. Abschluss des Brandmeisterkurses Oktober 2012 Mit der Prüfung endete am 06. April 2013 für mehrere Mitarbeiter der BF Innsbruck die Ausbildung zum Brandmeister und damit die Laufbahnausbildung zum Gruppenkomman- danten. Ausbildungswoche „Außenübung der BF München" in Wildflecken in Bayern Auf Einladung der Berufsfeuerwehr München nahm eine Gruppe der Berufsfeuerwehr Inns- bruck zwischen 26.07.2013 und 31.07.2013 an der alljährlichen Außenübung der BF Mün- chen, auf dem Truppenübungsplatz in Wildfle- cken (nähe Würzburg), teil. Diese Großübung, an der sich über 300 Ein- satzkräfte beteiligten, stellt mittlerweile einen fixen Bestandteil in der Ausbildung für ange- hende Führungskräfte der BF Innsbruck dar. Tunnelausbildung an der International Fire Academy 06.-08.2013 Im Dezember konnten 7 Mann der Berufsfeu- erwehr Innsbruck an einer 2-tägigen Tunne- lausbildung an der International Fire Academy im Schweizer Balsthal teilnehmen. Übungen unter Beteiligung von Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren (auszugsweise): Flughafenübung: Am Freitag dem 26.04.2013 fand am Flughafen Innsbruck eine Großübung unter Annahme eines Flugnotfalles statt. Tauchübung Achensee: Am 24.08.2013 fand am Achensee eine Taucheinsatzfortbildung gemeinsam mit Tauchern der FF Kufstein statt. Übung Hungerburgbahn: Am 25.11.2013 fand im Congresshaustunnel" eine groß ange- legte Einsatzübung des Betreibers der Bahn mit BF, FF Mühlau, FF Hötting, FF Hungerburg, ÖRK und Polizei statt. BD-Stv DI Martin Gegenhuber, MBA al Fire International A Semy EUERW VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ Mit Stand 31.12.2013 werden in Innsbruck 363 Objekte durch eine automatische Brand- meldeanlage mit Alarmweiterleitung an die Leitstelle Tirol verzeichnet. Speziell im ver- gangen Jahr wurde damit begonnen, auch die ,,internen" Brandmeldeanlagen (welche nicht an die Leitstelle Tirol aufgeschaltet sind), zu erfassen und evident zu halten. Brandschutzerziehung im Kindergarten Ein erwähnenswerter Anstieg ist in den Be- reichen der Baustellenbearbeitungen" im Stadtgebiet von Innsbruck sowie durch den "Trend" der Errichtung von Photovoltaikan- lagen zu vermerken. Jede Baustellenmeldung wird im Vorbeugenden Brandschutz überar- beitet, um geeignete Ersatzmaßnahmen für eine problemlose Anfahrt zu allen Objekten im Einsatzfall zu gewährleisten. Schon bei- nahe traditionell fanden in Innsbruck wieder Großveranstaltungen statt. Alle diese Groß- veranstaltungen werden gewissenhaft durch die Berufsfeuerwehr Innsbruck mit einer Brandsicherheitswache beschickt und über- wacht. Weitere Maßnahmenbeispiele: Überprüfung von Gaslöschanlagen: Zu den Überprüfungstätigkeiten im Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes zählen auch Gaslöschanlagen. Eine solche ist im Kellerge- schoss des Innsbrucker Rathauses für die EDV- Server des Stadtmagistrates installiert. Diese Gaslöschanlage wird monatlich von geschul- ten Mitarbeitern des VB auf ihre einwandfreie Funktionstüchtigkeit überprüft. BERUFSFEUERWEHR Brandbekämpfungsversuche „Vertikaler Brandüberschlag in Hochhäusern" Löschtrainerschulungen: Großes Interesse herrschte im vergangenen Jahr an den Löschtrainerschulungen. Für diese Schulungen stehen seitens der Berufsfeuer- wehr Innsbruck 12 speziell dazu ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung. Insgesamt wurden 1.157 Personen in Erster und Erweiterter Löschhilfe geschult. Weiters wurde an di- versen öffentlichen Veranstaltungen mit dem mobilen Löschtrainer teilgenommen. OBR Johann Zimmermann Kommissionelle Offiziersabschlussprüfung BO III von DI Martin Gegenhuber und Christoph Grubhofer unter Vorsitz des Branddirektors der Berufsfeuerwehr Wien, Dr. Gerald Hillinger EINSATZ- ORGANISATION Wasserdienst Neben der laufenden praktischen Ausbildung in heimischen Gewässern, fand im Juni das jährliche dreitägige Tauchlager in Kroatien statt. Im September wurden die Einsatztaucher der BF wieder zu einem Tauchausbildungs- lager des oberösterreichischen Landesfeu- erwehrverbandes eingeladen. Im Oktober hatten die Einsatztaucher die Druckkammer im Unfallkrankenhaus Murnau besichtigt. Eine Einschleusung in diese Druckkammer rundete die interessante Ausbildungsveran- staltung ab. Im Ausbildungsjahr 2013 wurde die Schwimmausbildung am Innfluss mit prak- tischen Rettungsübungen und mit dem Turbi- neneinsatzboot durchgeführt. Flugdienst Im April fand die Flughelferweiterbildung im Ahrental statt. Auf Grund der Erfahrungen der Waldbrandübungen der letzten Jahre, entschloss man sich, die Weiterbildung für die Feuerwehrkameraden neu zu gestalten, um in kurzer Zeit so viel wie möglich an praktischem Fachwissen an die Teilnehmer weiterzugeben. Einsatzmäßig war das Jahr 2013 ein sehr ru- higes Jahr. Atemschutz Der enorme Arbeitsaufwand im Zuge der In- standhaltung der Atemschutzgeräte wird von 9 Mitarbeitern der Atemschutzwerkstätte geleistet. Neben diesen Tätigkeiten stand in der Werkstätte der Umbau der Altgeräte an. 2013 konnte nach dem Ankauf von Geräten der Baureihe PSS 5000, sowie durch Um- bauten der alten Baureihe (PSS 90) auf PSS 5000, der Komplettumstieg der Feuerwehr Innsbruck abgeschlossen werden. Sämtliche Stahlflaschen wurden gegen viel leichtere CFK Flaschen ausgetauscht. Im Zuge der Brenner- basistunnelerstellung ist die Feuerwehr Inns- bruck ständig eingebunden. BR Ing. Andreas Friedl NACHRICHTEN- DIENST Mit Jahresende wurde zusätzlich das Sach- gebiet Strahlenschutz übernommen. Das bestehende Einsatzberichtsprogramm ist überarbeitet und zum Update an die Lie- ferfirma übermittelt worden. Es ermöglicht eine umfangreiche statistische Auswertung anlog RGEN tyco INER Lösche Überprüfung der Gaslöschanlagen in den Serverräumen des Innsbrucker Rathauses durch die Berufsfeuerwehr und grafische Darstellung der vorhandenen Einsatzdaten. Im Zuge des laufenden Qua- litätsmanagements wurde mit Mitarbeitern der Leitstelle Tirol an der Verbesserung der Zusammenarbeit der Leitstelle mit der Feuer- wehr Innsbruck im Bereich Betriebs- und Ein- satzdienst gearbeitet. Gemeinsam mit der Flughafenfeuerwehr ist am 26.04.2013 eine Großübung vorbe- reitet und unter der Teilnahme von mehre- ren zuständigen Feuerwehren abgewickelt worden. Die angelegte Einsatzgerätekartei zum schnellen Ausheben von wichtigen Ein- satzgeräten wurde aktualisiert und ergänzt und liegt in elektronischer und schriftlicher Form auf. Mitarbeit im Sachgebiet 3.4-Kom- munikationstechnologie des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes: Hier wurden im abgelaufenen Jahr zur Empfehlung für den Österreichischen Bundesfeuerwehrver- band unterschiedliche Richtlinien im Sachge- bietsausschuss erarbeitet. BR Ing. Günter Schlögl FEUERWEHR- TECHNIK Geräteprüfung Die Geräteprüfung ist aufgeteilt auf fünf Mit- arbeiter. Um eine normgerechte Betreuung bzw. Überprüfung der Gerätschaften zu ge- währleisten ist eine regelmäßige Fort- und Weiterbildung dieser Kollegen unumgänglich. Motorische Kleingeräte Die motorischen Kleingeräte sind auf sechs Mitarbeiter aufgeteilt. Sie überprüfen, war- ten und reparieren alle motorbetriebenen Geräte aus dem Bezirk laut Prüfkarteiblätter. Die Normüberprüfung der elektrobetriebenen Geräte wird in Zusammenarbeit mit der Elek- trowerkstätte durchgeführt. Elektrowerkstätte Sie ist verantwortlich für die Instandhaltung der Hausinstallation. Weiters wird in Zusam- menarbeit mit den motorischen Kleingeräten die Überprüfung der elektrobetriebenen Ge- räte durchgeführt. Zusätzlich fertigt die Werk- stätte verschiedene Modellbau Planspiele für diverse Ausbildungs- und Lehrveranstal- tungen an. Tischlerei Die Mitarbeiter der Tischlerei fertigten neue Einrichtungsgegenstände an und reparierten diverse Möbel. Auch die Wartung der Fenster und Türen auf der Hauptfeuerwache fällt in ihr Aufgabengebiet. Schlosserei Die Schlosserei nahm 2013 sämtliche Um- bauten an Feuerwehrfahrzeugen vor, damit die erneuerten bzw. ausgetauschten Geräte in den Einsatzfahrzeugen untergebracht werden können. Auch einige Reparaturen und Erneu- erungen auf der Hauptfeuerwache wurde von ihr durchgeführt. BK Christoph Grubhofer FEUERWEHR- LOGISTIK Geräteprüfung Die Mitarbeiter in der Geräteprüfung sind für die normgerechte Überprüfung aller Feuer- wehrgerätschaften verantwortlich. Sowohl für die Berufsfeuerwehr, als auch für alle Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks werden in der hauseigenen Werkstätte die notwendigen Prüfungen gewissenhaft durch- geführt. Die dafür notwendigen Spezialaus- bildungen (WIFI und Herstellerschulungen) müssen im laufenden Dienstbetrieb eingebaut werden. 268,5 Arbeitsstunden wurden auf- gewendet. Lager und Logistik Die Mitarbeiter dieses Sachgebietes sind für die Lagerverwaltung, die Material- und Gerä- teausgabe, sowie die Abwicklung des Waren- ein- und Ausganges eingeteilt und betreuen zusätzlich das KAT - Lager in der Rossau. Insgesamt wurden 764 Arbeitsstunden zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft aufgewendet. " Werkstätten Elektrowerkstätte: Zu den Aufgaben der Elektrowerkstätten siehe die Informationen bei der Feuerwehrtechnik. Der benötigte Zeitaufwand beträgt 764 Stunden für die Elektrotechnik und ca. 150 Stunden für den Modellbau. Tischlerei Zu den Aufgaben der Tischlerei siehe die Informationen bei der Feuerwehrtechnik. 456 Arbeitsstunden wurden geleistet. Schlosserei Zu den Aufgaben der Schlosserei siehe die Informationen bei der Feuerwehrtechnik. Der Gesamtarbeitsaufwand beläuft sich auf 398,5 Stunden. Malerei Einzelne Räume wurden von den Malern neu gestrichen, bzw. Ausbesserungsarbeiten vor- genommen. Außenanlagen Die Betreuer der Außenanlagen sind auch für die Bepflanzung der Aufenthaltsterrasse zu- ständig. Schneiderei Die Beschaffung und Instandhaltung der Funktions- und Einsatzbekleidung für die Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren ob- liegt dem Werkstättenleiter der hauseigenen Schneiderei. Dazu kommt die Anfertigung und Reparatur diverser Einsatzmittel. Hüllen für Rettungs- und Arbeitsleinen, sonstige Behält- nisse für Kleinmaterialien und Abdeckplanen, Kunststoffschweißarbeiten für Löschwas- serbehälter und Hochwasserschutz fallen in diesen Aufgabenbereich. Auch Dienstschuhe ausgegeben. Des Weiteren sind diverse Um- bauten durch die Werkstätten der Berufs- feuerwehr an Fahrzeugen (z. B. Adaptierun- gen der Atemschutzgerätehalterungen, etc.) durchgeführt worden. Im abgelaufenen Jahr konnte ein Tanklösch- fahrzeug für die Berufsfeuerwehr ausge- schrieben werden. Das Fahrzeug wird im Frühsommer 2014 ausgeliefert und die im Dienst stehende 1.Gruppe ersetzen. Vom Landesfeuerwehrverband Tirol wurden in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Feuerwehren Restfahrzeuge ausgeschrieben. Ein solches Restfahrzeug wird an die FF-Igls geliefert werden - voraussichtlich im Frühjahr 2015. Im Frühjahr 2013 wurden fünf außer Dienst gestellte Feuerwehrfahrzeuge an die Partnerstadt Tiflis zur weiteren Verwendung übergeben. BOK Ing. Marcus Wimmer BERUFSFEUER- WEHRMUSIK- und Einsatzstiefel werden über die Schneide- KAPELLE rei angeschafft und verwaltet. Im Berichtsjahr wurde die hauseigene Wäscherei mit einer 23 kg Waschmaschine und Trockenanlage in Betrieb genommen. Die Schneiderei hat diese Anlagen übernommen. Die Kosteneinsparung ist beträchtlich und die Investitionskosten amortisieren sich in kürzester Zeit. Sanierung / Umbau der Hauptfeuerwache: Für die noch anstehenden Umbau- und Sanie- rungsarbeiten wurde an diversen Baubespre- chungen teilgenommen. Um Wartungs- und Instandhaltungskosten einzusparen, wurde vereinbart, dass bestimmte Arbeiten von den hauseigenen Werkstätten erledigt werden. OBR Ing. Josef Hundsbichler FUHRPARK- MANAGEMENT Im Jahre 2013 wurde bei der Feuerwehr der Stadt Innsbruck kein neues Fahrzeug in Dienst gestellt allerdings erhielt die FF-Amras vom Landesfeuerwehrverband Tirol einen Notstro- manhänger. Im abgelaufenen Jahr wurden 40 Feuerwehrfahrzeuge gewartet, Reifen bei 13 Fahrzeugen ausgetauscht und Bauteile erneuert. Dafür wurden rund 155.000 EURO Der musikalische Jahresablauf 2013 war wie- der im besonderen von der musikalischen Ge- staltung von Feuerwehrfestlichkeiten gekenn- zeichnet. Besonders beeindruckend war die Schlussveranstaltung des Landesfeuerwehr- bewerbes im Tivoli-Stadion, wo von der Be- rufsfeuerwehrmusikkapelle gemeinsam mit 3 Trachtenmusikkapellen die Landes- und Bun- deshymne im Gesamtspiel intoniert werden konnte. Eine ehrenvolle Aufgabe war auch die musikalische Gestaltung des Landesfeu- erwehrtages im Landhaus Innsbruck, welche mit einem erweiterten Blechbläserensemble durchgeführt wurde. OBR Johann Zimmermann OBM Dietmar Herskovits Innsbrucker Feuerwehr OLDTIMER CLUB Im Berichtsjahr 2013 konnten neben zahl- reichen Oldtimer-Ausfahrten wie 130-Jahrfei- er der FF-Mötz und Blumencorso in Seefeld auch sportliche Veranstaltungen wie Radaus- flüge durchgeführt werden. Besonders erwäh- nenswert ist der Umbau des Gerätehauses Allerheiligen. Im Herbst konnte in einer ein- drucksvollen Feier das Gerätehaus zahlreichen Ehrengästen vorgestellt werden. 2013 wurden wieder zahlreiche Tätigkeiten durchgeführt: -15 Arbeitseinsätze - 10 Vereinstreffen und Vereinsabende -12 Ausfahrten, Einladungen und Ausflüge -8 Sonst. Tätigkeiten Branddirektor a. D. OBR Siegfried Nalter FEUERWEHR 122 INNS ORTLICHE EINSATZ FREIWILLIGE FEUERWEHREN INNSBRUCK FEUERWEHR RUFS RWEHR BRUCK FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU FF Amras Im Frühjahr 2013 konnten wir unser Leitsy- stem ELSA (Einsatzleitsystem Amras) in Be- trieb nehmen. Dieses System wurde komplett in Eigenarbeit von unserem Mitglied Thomas Baldermann programmiert. Die zugehörige Hardware wurde ebenfalls komplett aus Ei- genmitteln finanziert bzw. von Mitgliedern gesponsert. Im Herbst 2013 konnten wir ein 40 KVA Stromaggregat des Landes Tirol ent- gegennehmen. Beim Landesfeuerwehrbewerb trat erstmals in der Geschichte der FF Amras eine Gruppe in den Stufen Bronze und Silber an und bestand diese. Eröffnung des Dorf- festes 2013 mit unserem Kdt.-Stv. Johannes Trenkwalder, der ebenfalls den Dorffestob- mann stellte und somit mit seinem Team das Dorffest 2013 organisierte. Beim Wintereinbruch am 11. Oktober 2013 wurden wir zu zahlreichen Einsätzen auf der A12 und der A13 sowie im gesamten Schutz- gebiet alarmiert. FF Arzl Die letzte Jahreshauptversammlung stand ganz im Zeichen der Neuwahlen. Im Jahr 2013 wurde die FF Arzl zu 35 Einsätzen alarmiert. Eines der beeindruckendsten Ereignisse im Jahr 2013 war sicherlich der Einsatz der FF Arzl im Hochwassergebiet des Tiroler Unter- lands. Insgesamt 2 Tage lang standen 6 Ka- meraden mit schwerem Gerät im Einsatz. FF Hötting An drei traumhaft sonnigen und wunderschö- nen Tagen hielten die Lawinenzugmitglieder des Bezirks Innsbruck-Stadt das mehrtägige Hochalpinwochenende in der Silvretta ab. Wiederum ein gewaltiger Erfolg vor ausver- kauftem Haus war der Ball mit der von den Mitgliedern selbst einstudierten Kabarettshow ZIWUI ZIWUI im Feber. Anfang 2013 ging die FF Hötting mit einer neuen modernen Home- page online, welche beim Wettbewerb der Firma Dräger als eine von 30 österreichweit mit der Bestnote von 5 Helmen ausgezeichnet wurde. Im Mai konnte eine Abordnung die Auszeichnung in Linz entgegennehmen. Ne- ben neun Gemeinschafts- und Alarmübungen mit anderen Einheiten wurden wiederum 30 Dienstagsübungen abgehalten. Dabei wurde von den Verantwortlichen alles unternom- men, um sämtliche Szenarien abzudecken und diese überaus realistisch darzustellen.. FF Hungerburg Durch den raschen Wintereinbruch im Okto- ber 2013 wurden zahlreiche Wege und auch die Höhenstraße durch Windwürfe gesperrt. Die Feuerwehr Hungerburg war in zahl- reichen Einsätzen damit beschäftigt, Bäume, die durch die schwere Schneelast umgefallen waren, zu beseitigen und die Wege wieder freizuräumen. Im September 2013 brannte ein Baucontainer völlig aus und zerstörte auch alle Baumaschi- nen. Hangrutsche, die ein Haus bedrohten und die Rutsche und Felsbrüche am Wilhelm- Greil-Weg riefen die Feuerwehr Hungerburg auf den Plan. Im Mai wurden mehrere Bienen- schwärme entlang der Hungerburgbahntrasse eingefasst. Weitere Aktivitäten waren zahl- reiche Übungen und Schulungen. FF Igls Im Jahr 2013 kann die Einheit Igls auf ein unfallfreies Jahr mit folgender Statistik zu- rückblicken: Bei den 19 Übungen wurden 482 Stunden aufgewendet. Es wurden von 24 Mitgliedern in Summe 18 Kurse besucht. Hierfür wurden 490 Stunden aufgewendet. Bei 221 Tätigkeiten wie Sitzungen, Veranstal- tungen, Hilfeleistungen, Arbeiten in der Halle usw. wurden 4.388 Stunden aufgewendet. Das ergibt einen Gesamtaufwand von 5.658 Stunden bei 286 Ereignissen. Bei den 3 Brand- einsätzen handelte es sich um durchwegs kleinere Brände, die in kürzester Zeit gelöscht werden konnten. Die 15 Technischen Einsätze setzen sich aus Auspumparbeiten, Verkehrs- unfall, Hochwassereinsatz, Retten von Per- sonen und Sturmeinsätze zusammen. Nach den Neuwahlen wurde der Ausschuss teilweise neu besetzt. Nach weiteren Um- strukturierungen lag das Hauptaugenmerk auf der Mannschaftsbildung bzw. den Aufbau der Kameradschaft in unserer Einheit. Am 20. Oktober 2013 haben wir unseren Tag der offe- nen Tür abgehalten. Besonderes Augenmerk bei der Ausbildung wurde auf die Löschgrup- pen im Einsatz gelegt. 10-220 1500 FF Mühlau 2013 stand im Zeichen des 51. Landesfeuer- wehrleistungsbewerbs. Hier musste die ge- samte Organisation des Rahmenprogramms gemeistert werden. Monatelange Vorberei- tungen und hunderte Helferinnen und Helfer sicherten den reibungslosen Ablauf. Rund 340 Bewerbergruppen fanden in der Olympiaworld ideale Bedingungen für einen spannenden Wettbewerb vor. Beim abschließenden Dankes- Helfer-Fest der FF Mühlau wurden 7.200 EURO an Kössener Kameraden übergeben. FF Neu-Arzl Der verfrühte Wintereinbruch im Oktober ver- ursachte chaotische Zustände. Umgestürzte Bäume verlegten Straßen, Geh- und Radwege und mussten entfernt werden. Aufkommender Wind in den Folgetagen gab den angeknack- ten" Ästen den Rest und verursachte weitere Einsätze. Alles in Allem waren es drei einsatz- reiche Tage. Gottseidank gab es in unserem Bereich,,nur" Sachschäden. FF Reichenau Insgesamt wurden von den Kameraden/Innen über 5.300 Stunden an freiwilliger Arbeit ge- leistet. Im Jahr 2013 erhielt unser Lager ein Garagentor und eine Eingangstüre als Ersatz für das bisherige Gitter. Weiters erhielten wir als Ergänzung zu unserer Großpumpe eine A-GRINDEX Tiefsaugpumpe vom Bezirk über- reicht. Auch ein leichter Anhänger der BF Inns- bruck wurde zur Einheit Reichenau überstellt. In vielen Arbeitsstunden wurden unsere Fahr- zeughalle und die Lagerhalle teilweise umge- baut und in Stand gehalten. FF Vill Am 30.01.2013 wurde die Feuerwehr Vill ge- meinsam mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einer LKW Bergung in Vill alarmiert. Bei dem frühen Wintereinbruch am 11.10.2013 wurde auch die Feuerwehr Vill neben allen anderen Feuerwehren der Stadt Innsbruck alarmiert. Es galt einige Bäume sowie son- stige umgestürzte Gegenstände zu besei- tigen. Auch heuer wurde das Friedenslicht wieder durch die Kameraden der Feuerwehr Vill abgeholt und für die Viller Bevölkerung in einer großen Laterne vor der Feuerwehr zur Verfügung gestellt. FF Wilten Statistiken zum Jahr 2013: 52 Einsätze (davon 3 Brandeinsätze und 8 Bootseinsätze), 30. Übungen, 12 Schulungen. Mitglieder: 41 Ak- tive, 15 Reserve, 9 Jugend, 4 Ehrenmitglieder. Beim Landeswettbewerb am 19.6.2013 er- rang die Bewerbsgruppe der FF Wilten das Leistungsabzeichen in Bronze. Eine interes- sante Übung fand auf dem Flughafen Inns- bruck statt: Übungsannahme war, dass ein Flugzeug im Dunkeln landete und durch einen während der Landung auftretenden Fahr- werkdefekts von der Landebahn abkam. Kurz nach der Eröffnung der neuen Chemie Uni erhielten Mitglieder der FF Reichenau und der FF Wilten einen umfassenden Einblick in die Gebäudestruktur dieses sensiblen Ob- jektes. Bereits seit vielen Jahren veranstaltet die FF Wilten im Spätsommer ein großes Fest. Heuer ging der abendlichen Veranstaltung ein Kinder- und Familienspielfest voraus. Betriebsfeuerwehr Flughafen Am Freitag den 26. April 2013 fand eine große Notfallübung statt, die der Flughafen Innsbruck alle zwei Jahre abhalten muss. Als Übungsattrappe diente ein ausrangierter 50.000 Liter Kerosintank, der in vielen inter- nen Arbeitsschritten zu einer funktionellen Flugzeugattrappe umgebaut wurde. Das Sze- nario sah vor, ein Flugzeug landet im Dunkeln der Nacht auf Piste 26 und kommt auf Grund eines Technischen Defektes von der Piste ab, wobei sich auslaufendes Kerosin schnell entzündet. Neben der Flughafenfeuerwehr waren auch die Berufsfeuerwehr Innsbruck, die Freiwilligen Feuerwehren Hötting, Wilten, Völs aber auch das Rote Kreuz und Polizei. mit einem Großaufgebot vor Ort. Ein sehr wichtiger Aspekt solcher Notfallübungen ist die rasche und koordinierte Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften der Feuerwehr, Rettung, Polizei und auch den einzelnen Be- hörden. dez will ich. Ich will Shopping- vergnügen. Über 130 Shops 3.000 Parkplätze gratis P dez In der Nähe liegt die Kraft. 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