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FEUERW
StA
Stadtarchiv
Innsbruck
P-870-2011
Stadtmagistrat Innsbruck
ERWEHR FEUERWEHR FEUE
BERUF EVERNE
122
JAHRESBERICHT 2011 FEUERWEHR
INNSBRUCK
Seite 2
2/44
SCANIA
FEUERWEHR
WLFA-K
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122
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Stadtarchiv Innsbruck
7-820-201
Bibliothek
FEUERWER NSBRUCK
Jahresbericht 2011
1401 BK
FEUERN
FEUERWEHR INNSBRUCK
Seite 3
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Jahresbericht 2011
Ök.-Rat Anton Steixner
Landeshauptmann-Stellvertreter
Maga Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
zum Bezirksfeuerwehrtag 2012
ch danke allen Feuerwehrmännern und
-frauen für ihren engagierten und un-
ermüdlichen Einsatz zum Wohle der
Innsbrucker Bevölkerung. Mit der Berufs-
feuerwehr verfügen wir in unserer Lan-
deshauptstadt über eine weit über die
Landesgrenzen hinaus anerkannte und
hochprofessionelle Einsatzgruppe. Dazu
kommt noch die Betriebsfeuerwehr am
Flughafen Innsbruck sowie zehn freiwillige
Feuerwehren in den einzelnen Stadtteilen
Innsbrucks.
Als Sicherheitsreferent in der Tiroler Lan-
desregierung möchte ich gerade auch
unseren freiwilligen Feuerwehrlern ein
herzliches Vergelt's Gott" sagen. Ohne
ihre ehrenamtliche Tätigkeit könnte in
Innsbruck nicht so eine große Schlagkraft
und Einsatzbereitschaft rund um die Uhr
an 365 Tagen im Jahr aufrechterhalten
werden.
Das Land Tirol unterstützt die Feuerweh-
ren durch Investitionszuschüsse für die
Ausstattung und die Ausbildung. Immer
wieder aufkeimende Kritik, wonach zuvie-
le finanzielle Mittel für die Sicherheit auf-
gebracht werden, lasse ich nicht gelten.
Diese Kritiker bedenken nämlich nicht,
dass sich unsere Feuerwehrleute bei ihren
Einsätzen oft selbst in Lebensgefahr brin-
gen und es deshalb nur gut und recht ist,
dass sie eine entsprechende Ausrüstung
erhalten. Durch unsere Investitionen kön-
nen Leben gerettet werden.
Von ganzem Herzen wünsche ich den
Feuerwehrlern auch weiterhin gutes Ge-
lingen bei allen Herausforderungen, die
die Einsätze im heurigen Jahr 2012 mit
sich bringen mögen!
Asleen
Stolz auf
so viel Einsatz
R
auch, Qualm, ein zerstörendes
Feuer im eigenen Heim oder am
Arbeitsplatz - das ist wohl eines
der bedrohlichsten Szenarien, das wir
uns vorstellen können. Umso wichtiger ist
es, dass es in Innsbruck einen verläss-
lichen Partner gibt, der in dieser und an-
deren Gefahrensituationen helfend zur
Seite steht und so oft großen Schaden ab-
wendet.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuer-
wehrleute im Katastrophenfall konnten
die durch Brand verursachten Schäden.
auch im Jahr 2011 gering gehalten
werden. An dieser Stelle möchte ich vor
allem auch den Mitgliedern der freiwilli-
gen Feuerwehren danken. Ohne sie und
ihren unermüdlichen Einsatz wären die
Kosten der Stadt Innsbruck für die Feuer-
wehr beträchtlich höher.
Jede/-r Bürgerln hat das Recht auf Si-
cherheit. Und in Innsbruck kann man sich
durch diese Institutionen zur Feuerbe-
kämpfung und zum Schutz vor anderen
brenzligen" Situationen auch durchaus
sicher fühlen. Dieser Umstand trägt er-
heblich zur Lebensqualität in unserer
Stadt bei. 2011 investierte die Stadt
daher 12 Mio. Euro in die Feuerwehr
Innsbruck.
Die Innsbrucker Feuerwehrleute qualifi-
zieren sich als Retter in der Not aber nicht
nur durch umfassende, fundierte Aus-
bildungen, sondern zeichnen sich auch
besonders durch das hohe soziale Enga-
gement aus. Eines der Hauptmotive, sich
zum Feuerwehrmann/zur Feuerwehrfrau
ausbilden zu lassen, ist der Wunsch,
anderen zu helfen. Aber die Innsbrucker
Florianis sind nicht nur zur Stelle wenn
Menschen, Tiere oder die Umwelt akut in
Gefahr geraten.
Ein Musterbeispiel für ihren Einsatz über
diese Gefahrensituationen hinaus, ist
etwa der 2011 produzierte Feuerwehr-
kalender. Der Erlös des Werkes, das mit
Bildern der Feuerwehrmänner durchs
Jahr führt, kam zu hundert Prozent der
Innsbrucker Heilstättenschule in der
Klinik zugute. Insgesamt 14.000 Euro
wurden erst vor kurzem übergeben und
ermöglichen nun den Ankauf von Lehr-
und Lernmitteln.
Auf so viel Engagement und kompetente
Hilfeleistung bin ich als Bürgermeisterin
der Stadt Innsbruck wirklich stolz. Ich
danke euch für eure Arbeit im vergan-
genen Jahr und wünsche alles Gute für
das Jahr 2012!
Mag." Christine Oppite-Plorer
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FEUERWEHR IN BRUCK
Christoph Kaufmann
Vizebürgermeister von Innsbruck
Jahresbericht 2011
Dr. Bernhard Holas
Magistratsdirektor
Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Tapferkeit
E
in Fahrzeug hat sich überschlagen,
der Fahrer ist eingeklemmt. Nach
einem Tankerunfall drohen Gift-
stoffe die Umwelt zu verseuchen. Eine
verletzte Person liegt hilflos in der Woh-
nung und kann die Tür nicht mehr öffnen.
Wespen haben ein Nest am Gelände des
Spielplatzes gebaut. Entwurzelte Bäume
blockieren die Straße. Ein Keller ist über-
flutet. Ein Kran droht umzustürzen. Eine
Person ist in den Inn gestürzt. Aus der
Wohnung im obersten Stockwerk dringt
Rauch.
Alles Extremsituationen, in denen die Ein-
satzkräfte der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck rasche Hilfe leisten. Die bestens
geschulten Mitglieder der Freiwilligen
Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr sind
rund um die Uhr einsatzbereit und sorgen
für Sicherheit in unserer Landeshaupt-
stadt.
Egal ob Brandbekämpfung oder Techni-
sche Hilfeleistung, die Einsatzkräfte sind
sofort zur Stelle, wenn Hilfe benötigt
wird.
Die Dichte und große Bandbreite der
Einsatzszenarien im Jahr 2011 wird durch
den vorliegenden Jahresbericht eindrucks-
voll vor Augen geführt. 4.475-mal rückte
die Feuerwehr der Stadt Innsbruck im
Vorjahr aus.
Dabei konnten die Feuerwehrmänner und
-frauen zahlreiche Menschen aus Notla-
gen befreien. Viele verdanken dem ra-
schen, richtigen und umsichtigen Han-
deln der Helfer sogar ihr Leben. Die
Brandschäden konnten niedrig gehalten
werden, und die geretteten Werte sind
um einiges höher gegenüber den Brand-
schäden. So kann auch in Zahlen aus-
gedrückt werden wie schlagkräftig und
wichtig die Feuerwehr in Innsbruck ist.
Jeder Einsatz ist anders. Die Feuerwehr-
männer und -frauen wissen nie genau,
was sie erwartet. Sind an einem Brandort
gefährliche Stoffe gelagert oder gilt es
andere Gefahren zu berücksichtigen?
Die Situation muss rasch erfasst und ent-
sprechend gehandelt werden, auch unter
schwierigsten Bedingungen.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck sind bestens vorbereitet, kör-
perlich topfit, auf dem neuesten Stand
der Technik und ein eingespieltes Team.
Bei euch allen möchte ich mich für euren
großen Einsatz, das professionelle
Agieren und die hervorragende Arbeit be-
danken!
Der Jahresbericht gibt einen Überblick
über die wichtigsten Ereignisse im Jahr
2011 und das intensive Arbeitspensum,
das hinter dieser gut funktionierenden
Organisation steht.
Christoph Kaufmanu
Eindrucksvolle
Leistungsbilanz
D
er vorliegende Bericht zeigt recht
klar und deutlich, worin die Be-
sonderheit der Feuerwehr der Lan-
deshauptstadt Innsbruck besteht.
Die Stadt Innsbruck kann auf insgesamt
12 Feuerwehreinheiten zurückgreifen, die
nach dem Landesfeuerwehrgesetz im Fal-
le des Einsatzes eine Feuerwehrformation,
und zwar die Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck bilden.
Diese Besonderheit, dass sowohl aus Be-
rufs-, freiwilliger und gegebenenfalls Be-
triebsfeuerwehr im Anlassfall eine Einheit
gebildet wird, ist für uns alle sehr positiv
und herausragend. Als Magistratsdirektor
und Zuständiger für den Inneren Dienst
der gesamten städtischen Verwaltung bin
ich auf unsere Feuerwehr ganz besonders
stolz.
Im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger
ist für mich ein gut koordiniertes, rasches
und zielgerichtetes Eingreifen nicht hoch
genug einzuschätzen. Im Falle einer Krise
oder eines Notstandes können wir uns
jedenfalls auf das Zusammenspiel der Ein-
satzkräfte verlassen.
Immer häufigere Wetterkapriolen, beglei-
tet von größeren Verwüstungen und Ge-
fährdungen, fordern beispielsweise regel-
mäßig den vollen Einsatz. Wie weit das
Spektrum der Aufgaben reicht, das von der
Feuerwehr bewältigt werden muss, hat
sich auch im vergangenen Jahr wieder
gezeigt: Vom Gefahrguteinsatz bis zum
Abschleppdienst vom klassischen
Brandeinsatz bis zum schweren Verkehrs-
unfall mit eingeklemmten Personen.
Neben unermüdlichem Engagement wird
daher auch ständige Bereitschaft, sich fort-
zubilden, von unseren Einsatzkräften ver-
langt. Nur ständige Aus- und Weiterbil-
dung sind Garant für richtiges Handeln im
Ernstfall. Trotz objektiver Gefahren haben
die Kollegen von der Feuerwehr zu-
sammenzuhalten und dürfen vor gefähr-
lichen Einsätzen nicht zurückschrecken.
Dass sie ihre Begeisterung für den Dienst
am Bürger von Generation zu Generation
weitergeben, beweist der Umstand, dass
sich die Feuerwehr in Innsbruck im Be-
reich der Jugendarbeit noch kaum Nach-
wuchssorgen machen muss.
Als Magistratsdirektor biete ich hier meine
Unterstützung auch in Zukunft an und
möchte mich für die gute Zusammenarbeit
mit allen Innsbrucker Feuerwehren, der
freiwilligen Feuerwehr, den Mitgliedern
der Betriebs- und der Berufsfeuerwehr,
herzlich bedanken. Ich wünsche Ihnen al-
len, dass Sie von Ihren Einsätzen und
Übungen stets unfallfrei und gesund wie-
der einrücken und nach Hause kommen.
Dr. Beruhard Holas
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5/44
FEUERWEHR INNSBRUCK
Dipl.-Ing. Alfons Gruber
Landesfeuerwehrinspektor
Jahresbericht 2011
LBD Klaus Erler
Landesfeuerwehrkommandant
Ein bewegtes
Jahr!
R
und 4.800 Einsätze haben die
Berufsfeuerwehr Innsbruck, die
10 freiwilligen Einheiten und die
Betriebsfeuerwehr am Flughafen 2011
geleistet eine beeindruckende Leis-
tungsbilanz.
Die Sicherheit der Bevölkerung der Lan-
deshauptstadt, zu der die Feuerwehr einen
maßgeblichen Anteil leistet, kann nur
durch engagierte und einsatzfreudige
Mitglieder, sowie mit moderner und zeit-
gemäßer Ausrüstung garantiert werden.
Eine weitere, wesentliche Voraussetzung
für effektive Einsätze ist die gute Ausbil-
dung der eingesetzten Kräfte. Deshalb sind
die Aktivitäten des Bezirksfeuerwehrver-
bandes wie Leistungsprüfungen und der
Bezirksübungstag besonders zu begrü-
Ben. Atemschutztrupps hatten die Mög-
lichkeit an der sogenannten Heißausbil-
dung unter realitätsnahen Bedingungen
zu trainieren.
Der seit 1998 mit viel Engagement tätige
Bezirkskommandant DI (FH) Anton Larcher
hat seine Funktion zur Verfügung gestellt.
Bei dieser Gelegenheit danke ich ihm
nochmals für seine über 40-jährige Tätig-
keit in der Feuerwehr Innsbruck und be-
sonders für sein erfolgreiches Wirken als
Kommandant des Bezirksfeuerwehrver-
bandes Innsbruck-Stadt.
Allen Innsbrucker Feuerwehrmitgliedern
ist sein Nachfolger Walter Laimgruber
bestens bekannt. Dem neuen Bezirksfeu-
erwehrkommandanten und seinem Stell-
vertreter Albert Pfeifhofer viel Freude und
Erfolg in der neuen Funktion.
Das Aufgabengebiet der Innsbrucker
Feuerwehren ist sehr umfangreich: Zu den
traditionellen Einsatzbereichen wie Brand-
bekämpfung und der technischen Hilfe,
kommen mögliche Einsätze in Tunnel- und
Stollenbauwerken sowie die Unterstüt-
zung der Bergrettung mit einem eigenen
Lawinenzug.
Ein herzliches Dankeschön allen ehren-
amtlich und hauptberuflich tätigen Mit-
gliedern der Feuerwehr Innsbruck für ihre
Bereitschaft sich für die Sicherheit und
das Wohl der Landeshauptstadt jederzeit
einzusetzen.
Mit den besten Wünschen - insbesondere
für unfallfreie Einsätze und Übungen!
Alfons Gube
Feuerwehren im Dienste der Sicherheit
für die Landeshauptstadt!
N
amens des Landesfeuerwehrver-
bandes Tirol danke ich der Berufs-
feuerwehr sowie allen freiwilligen
Feuerwehren der Stadt Innsbruck und
der Betriebsfeuerwehr Flughafen für ihre
Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr.
Die Zusammenarbeit der 10 freiwilligen
Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr sowie
der Betriebsfeuerwehr des Flughafen Inns-
bruck funktioniert sehr gut.
Die umfangreichen Einsatztätigkeiten in
den Bereichen Brand- und Technische
Einsätze, zeigen die Wichtigkeit einer gut
ausgerüsteten aber vor allem gut aus ge-
bildeten Einsatzmannschaft auf.
Die Neueröffnung des Lärmschutztunnels
Amras auf der A 12 und die Arbeiten am
Erkundungsstollen des Brennerbasistun-
nels und die damit verbundenen Sicher-
heitsaufgaben sind ebenfalls eine Heraus-
forderung.
Hinzu kommen die zahlreichen Aufgaben
im Vorbeugenden Brandschutz die einen
wesentlichen Teil der Sicherheit in Inns-
bruck ausmachen.
Es ist mir ein Anliegen, den Funktionären
des Bezirksfeuerwehrverbandes, allen
Kommandanten der freiwilligen Feuer-
wehren, der Berufsfeuerwehr Innsbruck
sowie der Betriebsfeuerwehr Flughafen
und allen Feuerwehrmitgliedern für ihr
Engagement herzlich Dank zu sagen.
Mein besonderer Dank gilt auch der Frau
Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-
Plörer für die positive Einstellung gegen-
über ihren Feuerwehren.
Ich ersuche auch weiterhin alle politi-
schen Entscheidungsträger und Feuer-
wehrmitglieder um gute und konstruktive
Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt
Innsbruck.
Creden
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6/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Jahresbericht 2011
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
414
Walter Laimgruber
Bezirksfeuerwehrkommandant
Zusammen erfolgreich
weiterarbeiten!
D
er Bezirkstag eines Feuerwehr-
bezirkes ist sicherlich der rechte
Augenblick, um die Ereignisse des
vorangegangenen Jahres Revue passie-
ren zu lassen, sich die positiven Erlebnisse
des Jahres in Erinnerung zu rufen und
daraus Vorsätze abzuleiten. Mit den Neu-
wahlen im Mai 2011 darf ich nun erst-
mals als Bezirksfeuerwehrkommandant
dieser Aufgabe beim Bezirkstag nach-
kommen.
Feuerwehren Leuchtballone angeschafft,
zwei Feuerwehren mit Trocknungsanla-
gen für die Atemschutz-Masken ausge-
stattet und die Unterstützung bei der
Anschaffung von Wärmebildkameras für
alle Innsbrucker Feuerwehren abgeschlos-
sen werden. Mit Beiträgen zur Heißaus-
bildung für Atemschutzgeräteträger, Fahr-
techniktrainings für C-Einsatzfahrer, Lawi-
nenzug-Ausbildungswochenenden,
Bootsführerscheinen, Ausbildung für das
Vermisstensuchgerät und die Trümmerka-
mera, Erste-Hilfe-Ausbildung, Bezirks-
Grundausbildung,.... konnte der Bezirks-
feuerwehrverband aber auch wieder Ak-
zente in der Ausbildung setzen.
Das Jahr 2011 brachte für die Feuerweh-
ren der Stadt Innsbruck mit insgesamt
4.475 Einsätzen eine noch nie dagewe-
sene Einsatzzahl. Nur durch die enge Zu-
sammenarbeit zwischen der Berufsfeuer-
wehr und den freiwilligen Einheiten des
Bezirkes Innsbruck-Stadt konnte diese
große Zahl von Einsätzen bewältigt wer-
den. Vielleicht für manchen von uns in
besonderer Erinnerung geblieben sind
dabei der 12. März, mit zahlreichen föhn-
bedingten Einsätzen und der gleichzeiti-
gen Nachbarschaftshilfe durch drei Inns-
brucker Feuerwehren beim Großbrand
der M-Preis-Bäckerei in Völs, der Küchen-
brand im 8. Stock in einem Hochhaus in
der Schützenstraße oder die mehr als 70
Einsätze am 3. August durch eine Un-
wetterfront über Innsbruck.
allen Mitgliedern der Stadtregierungen
und Mandataren im Innsbrucker Gemein-
derat der vergangenen Periode 2006-
2012 für ihre immer positive Einstellung
zu Feuerwehr-Themen zu danken. Frak-
tionsübergreifend gibt es zwischen po-
litischen und Feuerwehrfunktionären in
Innsbruck ein Klima der Zusammenarbeit
und des gegenseitigen Verständnisses,
welches eine solide Basis für eine erfolg-
reiche Arbeit im Sinne der Innsbrucker
Bevölkerung darstellt. Besonderer Dank
dabei der unvergessenen Bürgermeiste-
rin Hilde Zach und Bürgermeisterin
Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie den
Ressort-Verantwortlichen Vizebürger-
meistern Dr. Christoph Platzgummer und
Christoph Kaufmann, welche in ihren
Funktionen oft noch intensiver mit unse-
ren Feuerwehren beschäftigt waren.
Weitere Höhepunkte in der Ausbildung
waren auch die an drei Terminen durch-
geführten Leistungsprüfungen Technisch
und Atemschutz, wo mehrere Dutzend
Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren
erfolgreich das entsprechende Abzeichen
erwerben konnten. Drei Trupps erreichten
dabei erstmals in unserem Bezirk das
Atemschutz-Leistungsabzeichen in Gold.
Besonderer Dank an dieser Stelle den
Kameraden aus dem Bezirksfeuerwehr-
verband Innsbruck-Land, welche uns die
letzten Jahre vor allem mit kompetenten
Bewertern aushalfen, sodass wir erst die
Leistungsprüfungen fair und vergleichbar
durchführen konnten.
Die Anschaffung neuer Geräte und Fahr-
zeuge ergänzte die Ausrüstung zweck-
mäßig. So konnten über den BFV für vier
Auch ist es mir nach den Neuwahlen des
Innsbrucker Gemeinderates ein Anliegen,
Zum Schluss möchte ich mich nicht nur
für die nette Zusammenarbeit in diesen
meinen ersten Monaten als Bezirksfeuer-
wehrkommandant bedanken, sondern
alle bitten, diesen erfolgreichen Weg
gemeinsam so im Sinne der Feuerwehr
Innsbruck weiter zu gehen.
Walter Laingruber
Geschätzte
Kamerad/-innen!
D
ie in diesem Tätigkeitsbericht ent-
haltenen Einsatzzahlen und ihrer
Entwicklung gilt wohl allgemein
das größte Interesse. Diese Zahlen doku-
mentieren eindrucksvoll die erbrachten
Leistungen der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck. Mit genau einem Augenmerk be-
obachten wir die Entwicklung dieser Zah-
len. Der derzeit leicht ansteigende Trend ist
noch nicht besorgniserregend, muss je-
doch im Auge behalten werden.
Im vergangenen Jahr mussten die Inns-
brucker Feuerwehren auch teilweise zu
Einsetzen durch Naturkatastrophen aus-
rücken, und dabei bewährte sich unser
Freiwilligen- und Berufsfeuerwehrnetz-
werk sehr gut. In kürzester Zeit konnte bei
diversen Einsätzen schnelle und effektive
Hilfe erbracht werden.
Obwohl die Anzahl der möglichen Gefah-
renquellen ständig zunimmt, können die-
se schwierigen Einsätze durch eine solide
Ausbildung und dem hohen Maß an
Einsatzerfahrung stets professionell und
glücklicherweise nahezu unfallfrei abge-
arbeitet werden.
Es ist daher eine Selbstverständlichkeit,
für die Einsatzmannschaft ein Höchstmaß
an Sicherheit zu gewährleisten.
Daher ist es erfreulich, dass wir mit Be-
schluss des Stadtsenates nun begonnen
haben die persönliche Schutzbekleidung
der freiwilligen Feuerwehr in den nächsten
Jahren bei der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck auszutauschen.
Es ist auch erfreulich, das im Bereich der
Ausbildung großes Interesse an den ange-
botenen Kursen und Lehrgängen an der
Landesfeuerwehrschule sowie Schulun-
gen durch die Berufsfeuerwehr besteht.
Für alle diese im Einsatz, bei Übungen,
in der Ausbildung und der Jugendarbeit
erbrachten Leistungen im Jahr 2011, darf
ich mich bei allen Feuerwehrfunktionären
und vor allem bei allen FeuerwehrlerInnen
herzlich bedanken.
Die ausgezeichnete Zusammenarbeit der
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit den
Kameraden der freiwilligen Feuerwehren
der Stadt Innsbruck wurde im Jahr 2011
immer wieder unter Beweis gestellt. Ich
möchte mich daher an dieser Stelle auch
als Branddirektor der Stadt Innsbruck bei
den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr und
der freiwilligen Feuerwehr für diese gute
Zusammenarbeit und die respektablen
Leistungen im vergangenen Jahr sehr
herzlich bedanken.
Mag. Erwin Reichel
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Walter Laimgruber
Bezirksfeuerwehrkommandant
Jahresbericht 2011
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
Zusammen erfolgreich
weiterarbeiten!
D
er Bezirkstag eines Feuerwehr-
bezirkes ist sicherlich der rechte
Augenblick, um die Ereignisse des
vorangegangenen Jahres Revue passie-
ren zu lassen, sich die positiven Erlebnisse
des Jahres in Erinnerung zu rufen und
daraus Vorsätze abzuleiten. Mit den Neu-
wahlen im Mai 2011 darf ich nun erst-
mals als Bezirksfeuerwehrkommandant
dieser Aufgabe beim Bezirkstag nach-
kommen.
Das Jahr 2011 brachte für die Feuerweh-
ren der Stadt Innsbruck mit insgesamt
4.475 Einsätzen eine noch nie dagewe-
sene Einsatzzahl. Nur durch die enge Zu-
sammenarbeit zwischen der Berufsfeuer-
wehr und den freiwilligen Einheiten des
Bezirkes Innsbruck-Stadt konnte diese
große Zahl von Einsätzen bewältigt wer-
den. Vielleicht für manchen von uns in
besonderer Erinnerung geblieben sind
dabei der 12. März, mit zahlreichen föhn-
bedingten Einsätzen und der gleichzeiti-
gen Nachbarschaftshilfe durch drei Inns-
brucker Feuerwehren beim Großbrand
der M-Preis-Bäckerei in Völs, der Küchen-
brand im 8. Stock in einem Hochhaus in
der Schützenstraße oder die mehr als 70
Einsätze am 3. August durch eine Un-
wetterfront über Innsbruck.
Die Anschaffung neuer Geräte und Fahr-
zeuge ergänzte die Ausrüstung zweck-
mäßig. So konnten über den BFV für vier
Feuerwehren Leuchtballone angeschafft,
zwei Feuerwehren mit Trocknungsanla-
gen für die Atemschutz-Masken ausge-
stattet und die Unterstützung bei der
Anschaffung von Wärmebildkameras für
alle Innsbrucker Feuerwehren abgeschlos-
sen werden. Mit Beiträgen zur Heiẞaus-
bildung für Atemschutzgeräteträger, Fahr-
techniktrainings für C-Einsatzfahrer, Lawi-
nenzug-Ausbildungswochenenden,
Bootsführerscheinen, Ausbildung für das
Vermisstensuchgerät und die Trümmerka-
mera, Erste-Hilfe-Ausbildung, Bezirks-
Grundausbildung,... konnte der Bezirks-
feuerwehrverband aber auch wieder Ak-
zente in der Ausbildung setzen.
Weitere Höhepunkte in der Ausbildung
waren auch die an drei Terminen durch-
geführten Leistungsprüfungen Technisch
und Atemschutz, wo mehrere Dutzend
Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren
erfolgreich das entsprechende Abzeichen
erwerben konnten. Drei Trupps erreichten
dabei erstmals in unserem Bezirk das
Atemschutz-Leistungsabzeichen in Gold.
Besonderer Dank an dieser Stelle den
Kameraden aus dem Bezirksfeuerwehr-
verband Innsbruck-Land, welche uns die
letzten Jahre vor allem mit kompetenten
Bewertern aushalfen, sodass wir erst die
Leistungsprüfungen fair und vergleichbar
durchführen konnten.
Auch ist es mir nach den Neuwahlen des
Innsbrucker Gemeinderates ein Anliegen,
allen Mitgliedern der Stadtregierungen
und Mandataren im Innsbrucker Gemein-
derat der vergangenen Periode 2006-
2012 für ihre immer positive Einstellung
zu Feuerwehr-Themen zu danken. Frak-
tionsübergreifend gibt es zwischen po-
litischen und Feuerwehrfunktionären in
Innsbruck ein Klima der Zusammenarbeit
und des gegenseitigen Verständnisses,
welches eine solide Basis für eine erfolg-
reiche Arbeit im Sinne der Innsbrucker
Bevölkerung darstellt. Besonderer Dank
dabei der unvergessenen Bürgermeiste-
rin Hilde Zach und Bürgermeisterin
Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie den
Ressort-Verantwortlichen Vizebürger-
meistern Dr. Christoph Platzgummer und
Christoph Kaufmann, welche in ihren
Funktionen oft noch intensiver mit unse-
ren Feuerwehren beschäftigt waren.
Zum Schluss möchte ich mich nicht nur
für die nette Zusammenarbeit in diesen
meinen ersten Monaten als Bezirksfeuer-
wehrkommandant bedanken, sondern
alle bitten, diesen erfolgreichen Weg
gemeinsam so im Sinne der Feuerwehr
Innsbruck weiter zu gehen.
Walter Laingruber
Geschätzte
Kamerad/-innen!
D
ie in diesem Tätigkeitsbericht ent-
haltenen Einsatzzahlen und ihrer
Entwicklung gilt wohl allgemein
das größte Interesse. Diese Zahlen doku-
mentieren eindrucksvoll die erbrachten
Leistungen der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck. Mit genau einem Augenmerk be-
obachten wir die Entwicklung dieser Zah-
len. Der derzeit leicht ansteigende Trend ist
noch nicht besorgniserregend, muss je-
doch im Auge behalten werden.
Im vergangenen Jahr mussten die Inns-
brucker Feuerwehren auch teilweise zu
Einsetzen durch Naturkatastrophen aus-
rücken, und dabei bewährte sich unser
Freiwilligen- und Berufsfeuerwehrnetz-
werk sehr gut. In kürzester Zeit konnte bei
diversen Einsätzen schnelle und effektive
Hilfe erbracht werden.
Obwohl die Anzahl der möglichen Gefah-
renquellen ständig zunimmt, können die-
se schwierigen Einsätze durch eine solide
Ausbildung und dem hohen Maß an
Einsatzerfahrung stets professionell und
glücklicherweise nahezu unfallfrei abge-
arbeitet werden.
Es ist daher eine Selbstverständlichkeit,
für die Einsatzmannschaft ein Höchstmaß
an Sicherheit zu gewährleisten.
Daher ist es erfreulich, dass wir mit Be-
schluss des Stadtsenates nun begonnen
haben die persönliche Schutzbekleidung
der freiwilligen Feuerwehr in den nächsten
Jahren bei der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck auszutauschen.
Es ist auch erfreulich, das im Bereich der
Ausbildung großes Interesse an den ange-
botenen Kursen und Lehrgängen an der
Landesfeuerwehrschule sowie Schulun-
gen durch die Berufsfeuerwehr besteht.
Für alle diese im Einsatz, bei Übungen,
in der Ausbildung und der Jugendarbeit
erbrachten Leistungen im Jahr 2011, darf
ich mich bei allen Feuerwehrfunktionären
und vor allem bei allen Feuerwehrlerinnen
herzlich bedanken.
Die ausgezeichnete Zusammenarbeit der
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit den
Kameraden der freiwilligen Feuerwehren
der Stadt Innsbruck wurde im Jahr 2011
immer wieder unter Beweis gestellt. Ich
möchte mich daher an dieser Stelle auch
als Branddirektor der Stadt Innsbruck bei
den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr und
der freiwilligen Feuerwehr für diese gute
Zusammenarbeit und die respektablen
Leistungen im vergangenen Jahr sehr
herzlich bedanken.
Mag. Erwin Reichel
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FEUERWEHR INNSBRUCK
BERUFSFEUERWEHR
Branddirektion
Jahresbilanz der Feuerwehr der
Stadt Innsbruck 2011
Die wichtigsten Zahlen
zu Beginn: 4.475 Einsät-
ze im Stadtgebiet Inns-
bruck und Umgebung
wurden von der Feuer-
wehr im Jahr 2011 ab-
gearbeitet.
BD Mag. 356-mal davon wurde
Erwin Reichel auch die Freiwillige Feu-
erwehr Innsbruck mit alarmiert. Der
Mannschaftsstand bei der Berufsfeuer-
wehr beträgt derzeit 104 Mitarbeiter,
davon sind 23 Mann täglich im Schicht-
dienst.
Rund um die Uhr ist die Feuerwehr ein-
satzbereit, mithilfe der freiwilligen Feuer-
wehr stehen 854 Mitglieder, davon 497
aktive und 74 Jugendfeuerwehrmitglieder
für Einsätze zur Verfügung.
Das abgelaufene Jahr benötigte sehr viel
Energie und Finanzmittel um Infrastruk-
turaufgaben erledigt zu können. Sei dies
die Sanierung der Hauptfeuerwache oder
im Fuhrpark. Hier wurden zum Beispiel
Fahrzeuge wie ein Rüstlöschfahrzeug
oder ein Hubrettungsgerät generalsan-
iert.
Neben den Sanierungen kamen auch
Neuanschaffungen wie das Gefahrgut-
fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Rei-
chenau, mit einem speziellen Schwer-
punkt auf die Dekontamination sowie das
Wassereinsatzfahrzeug beziehungsweise
ein Mannschaftstransportfahrzeug, für
die Freiwillige Feuerwehr Wilten. 2011
konnten ebenfalls das Lastfahrzeug für
Mühlau sowie ein Tanklöschfahrzeug für
die Berufsfeuerwehr beschafft werden.
Hinter diesen Anschaffungen stehen Be-
schlüsse des Stadtsenats sowie die Bud-
getbeschlüsse des Gemeinderates der
Stadt Innsbruck. Um all diese Neuerungen
auch wirklich effektiv und zielgerichtet
einsetzen zu können, mussten auch im
Jahr 2011 sehr viele Aus- und Weiter-
bildungsveranstaltungen abgehalten wer-
den. An der Landesfeuerwehrschule ab-
solvierten viele Mitglieder der freiwilligen
Feuerwehren ihre zahlreichen Kurse. Es
gab aber auch Spezialausbildungen im
Bereich des Heißeinsatzes sowie im Be-
reich der Verschüttetensuche. Hier haben
wir ja die Schallortungsgruppe der Frei-
willigen Feuerwehr Mühlau, die speziell in
diesem Bereich sehr gute Arbeit und sehr
viel an Ausbildung absolviert. Ebenso
wurde ein Bezirksübungstag veranstaltet,
an dem alle freiwilligen Feuerwehren ge-
meinsam mit der Berufsfeuerwehr mehre-
re verschiedene Einsatzübungen abgear-
beitet haben. Diese Ausbildungen dienen
dafür, im Ernstfall ein reibungslos und un-
fallfreies Arbeiten zu ermöglichen. Auch in
taktischer Hinsicht wurde die Feuerwehr-
einsatzleitung verbessert, und auch die
Mitarbeiter der Leitstelle Tirol sind nun in-
tegriert in der Schadensabarbeitung und
Koordination bei größeren Einsätzen.
Der Bereich der Jugendfeuerwehr, sprich
unsere Nachwuchsarbeit, wird intensiv
bearbeitet immer mehr neue Mitglieder in
der Aktivmannschaft kommen aus dem
Bereich der Jugend. Ein Wissenstest und
mehrere Veranstaltungen wurden ge-
meinsam abgehalten.
Richtungsweisend ist sicher der Bereich
der Bekleidung. Hier wurden wichtige
Weichenstellungen für die Erneuerung
der Einsatzbekleidung aller freiwilligen
Feuerwehren getätigt.
Eine neue, normgerechte Bekleidung wird
für alle freiwilligen Feuerwehrmitglieder
nun über einen Zeitraum von mehreren
Jahren angeschafft werden. Ein sehr wich-
tiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit
für unsere Feuerwehrmitglieder. Hier wur-
de speziell auf die Sicherheit des Feuer-
wehrmitgliedes geachtet. Wir werden uns
aber nicht auf den Leistungen des Jahres
2011 ausruhen, sondern auch im Jahr
2012 unseren Weg weitergehen. Weiter-
bilden und technisch am Stand zu bleiben,
das sind Herausforderungen, die wir ge-
meinsam meistern müssen. Auf die neuen
Gegebenheiten, auf neue Herausforde-
rungen sich einzustellen ist die eine Seite,
mit den Rahmenbedingungen umzuge-
hen, das was möglich ist, rasch und ef-
fektiv umzusetzen, wird spannend.
Bei den Atemschutzgeräten werden Er-
neuerungen durchgeführt, aber auch im
kommunikativen Bereich, im Bereich der
Digital-Funkgeräte, wird es zu Verbesse-
rungen und weiteren Ausrüstungen bzw.
Nachrüstungen kommen.
Im Bereich der Ausbildung wird natürlich
auch wieder ein Tauchlager für die Ein-
satztaucher durchgeführt werden, aber
auch speziell die Heiẞausbildung für alle
Atemschutzträger wird erneuert. Ge-
meinsam mit dem Bezirksverband
möchten wir hier neue Wege einschlagen,
um noch besser und praxisbezogener
die Ausbildung anbieten zu können.
Neben den klassischen Aufgaben der
Feuerwehr gibt es aber immer neue He-
rausforderungen d.h. zum Beispiel beim
Thema der Photovoltaikanlagen, über die
Einführung von Fahrzeugen mit alternati-
ven Antrieben, bis zum Wasserstoffantrieb
über Brennstoffzellen usw. Auf die neuen
Herausforderungen muss sich die Feuer-
wehr einstellen sowie natürlich auch die
,,normalen" Herausforderungen zu meis-
tern sind.
Für unser Feuerwehrsystem in Innsbruck
werden durch den Gemeinderat pro Jahr
ca. €12 Millionen zur Verfügung gestellt.
Ein enormer Budgetaufwand, der hier für
die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen
in Innsbruck eingesetzt wird. Aber auch
eine hohe Verantwortung die uns hier
übertragen wird. Natürlich gilt es auch
hier wirtschaftlich und kostenorientiert zu
arbeiten, und die finanziellen Mittel
möglichst zielgerichtet und effektiv einzu-
setzen.
Es gibt sehr viele Wünsche, die allerdings
manchmal auch reduziert werden müs-
sen, auf das Notwendige, und auch im Be-
reich des Notwendigen gilt es Schwer-
punkte zu setzen. Eine Grundaufgabe der
Verwaltung der Feuerwehr wird sein, die
bestehenden Einsatzgeräte in Stand zu
halten und gegebenenfalls zu ersetzen.
Einsatz-
Organisation
Verwaltung
Wörgetter
Einkauf
EDV
Aufgrund der schon angesprochenen
Neuerungen im einsatztaktischen und
technischen Bereich wird es auch not-
wendig sein, hier Ausbildungen nachzu-
ziehen.
Es wird unsere Aufgabe sein, auf zukünf-
tige Gegebenheiten zu reagieren und
schon im Vorfeld uns darauf einzustellen,
was in Zukunft unsere Herausforderung
sein wird, sei es aufgrund der Wetterka-
priolen oder aufgrund neuer technischer
Amtsleitung
BD Mag. Erwin Reichel
Personal
Budget
Freiwillige Feuerwehr
Controlling
Einsatzplanung und Koordination
INFRASTRUKTUR und EINSATZDIENST
BD Mag. Reichel
Jahresbericht 2010
Einrichtungen, wie zum Beispiel der Bren-
ner Basistunnel - der auch nächstes Jahr
und die folgenden Jahre für uns ein sehr
großes Thema bleiben wird.
So werden wir das Gelernte aus der Ver-
gangenheit mitnehmen und uns für die
Zukunft bereit machen. Gott zur Ehr', dem
Nächsten zur Wehr.
Euer Branddirektor
Erwin Reichel
AUSBILDUNG SICHERHEIT
BD-Stv. DI Gegenhuber
Feuerwehr
3511
3512
3513
3514
3515
3523
3521
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Nachrichten
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Verrechenbare
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Zusammenarbeit mit
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10/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Verwaltung 2011
Mitarbeiterbeschreibung
Andreas Wörgetter
• Verwalter
Budgetverwaltung
•
EDV-Ansprechpartner
• Inventarverwaltung
• Telefonverwaltung
Schließanlagen-
verwaltung
• Dokumentation
Web-Redakteur
Christine Spilz
Leiterin des Sekretariats
des Branddirektors
Andreas
Wörgetter
⚫Einnahmenverrechnung
⚫Nebengebührenverrechnung
⚫stellvertretende Verwalterin
Stefan Marseiler
• Portier
• Telefondienst
⚫ Aktenarchivierung
Unterstützung der Verwaltung
Betreuung der Alarmdrucker
bei den FF-Einheiten
Die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck stellte deren Mitarbeiter im Ge-
schäftsjahr 2011 wieder vor zahlreiche
Herausforderungen. Neben dem sehr um-
fangreichen, täglichen Geschäft" galt es
noch mehrere Sonderprojekte umzusetzen.
Auch die noch andauernde Sanierung der
Hauptfeuerwache brachte immer wieder
Überraschungen in organisatorischer als
auch budgetärer Hinsicht mit sich.
Das,,tägliche Geschäft"
Zum,,täglichen Geschäft" der Verwaltung
gehören neben der Planung, Durchführung
und dem laufenden Controlling des Bud-
gets auch noch weitere Aufgabenbereiche.
Diese Bereiche werden nachfolgend stich-
wortartig aufgezählt, da eine ausführliche
Beschreibung der Aufgaben den vorgege-
benen Rahmen sprengen würde.
•Budget-Erstellung, Ausführung
und Jahresabschlusserstellung
•Controlling der laufenden Gebarung
Führung der Monats- und
Jahresstatistiken
⚫Führung des Handverlages
•Preisinformationseinholung unter den
Aspekten der Rechtmäßigkeit, Sparsam-
keit und Wirtschaftlichkeit
Rechnungslegung und buchhalterische
Erfassung verrechenbarer Einsätze
Begleitende Unterstützung
der Kernproduktverantwortlichen
Betreuung der Schließanlage der Feuer-
wehr der Stadt Innsbruck
Betreuung der Telefonanlage
sowie der Dienstmobiltelefone
der Berufsfeuerwehr
•Inventur und Inventarführung für die
Feuerwehr der Stadt Innsbruck
•Betreuung des Versicherungswesen für
die Feuerwehr der Stadt Innsbruck
Ansprechpartner für den
Parteienverkehr sowie für
Vertreter von Firmen
⚫Korrespondenzführung mit externen
und internen Partnern
Betreuung der Bilddokumentation der
Berufsfeuerwehr
Betreuung der städtischen EDV
als EDV-Ansprechpartner
•Web-Redakteur für das Amt
Berufsfeuerwehr
⚫Unterstützende Tätigkeiten
.
für Herrn Branddirektor
Digitale und analoge Aktenarchivierung
•Portier- sowie Telefonvermittlungs-
.
•
tätigkeiten
Betreuung der Alarmdrucker
der FF-Einheiten
Schnittstelle im administrativen
und finanziellen Bereich (mit BD)
zu den freiwilligen Feuerwehren
in Innsbruck, dem Bezirksfeuerwehr-
verband Innsbruck-Stadt sowie
Landesfeuerwehrverband Tirol
Durchführung von Schulungen in den
Sachgebieten Verwaltung und EDV
Abbildung von Betriebsabläufen
⚫Zusammenarbeit in EDV-technischen
Bereichen mit der Leitstelle Tirol
Organisationsmaßnahmen im Rahmen
des Umbaus der Hauptfeuerwache
Auszug aus dem Budget der
Feuerwehr der Stadt Innsbruck
Der budgetäre Rahmen des Haushaltsjah-
res 2011 konnte, unter Einhaltung eines
rigorosen Sparkurses, im Großen und
Ganzen eingehalten werden.
Nicht vorhersehbare Mehrbelastungen im
Bereich der laufenden Gebarungen (z. B.
Treibstoff bzw. Fahrzeugreparaturen) er-
schwerten die Einhaltung des Budgetrah-
mens und können nur durch das Aufschie-
ben von Neuanschaffungen kompensiert
werden.
Zu den markantesten Budgetposten 2011
gehören:
Berufsfeuerwehr Innsbruck
Ankauf der Einrichtung für die sanierten
Mannschaftszimmer
•Ankauf von Digitalfunkzubehör
•Ausgaben im Bereich der Sanierung von
diversen Feuerwehrfahrzeugen
•
Ausgaben im Bereich der Ausbildung
Freiwillige Feuerwehr
•Ankauf der neuen Dienstbekleidung für
die Freiwillige Feuerwehr Reichenau
⚫Ausgaben im Bereich der Sanierung von
diversen Feuerwehrfahrzeugen
Bereich EDV
Folgende Projekte konnten im Bereich der
EDV neben der laufenden Wartung der Ge-
rätschaften sowie der stetigen Schulung
der Mitarbeiter begonnen bzw. umgesetzt
werden:
•
Planung und Umsetzung des WEB-Auf-
tritts des Amtes Berufsfeuerwehr
.
Erstellung des Anforderungsprofils für
das neue Einsatzberichtprogrammes für
die Leitstelle Tirol
Abschluss der Planung für die Schu-
lungsmaßnahmen betreffend dem Um-
stieg auf das neue Betriebssystems
Erweiterungsmaßnahmen am Alarm-
gateways
⚫Multimediaeinrichtung für den sanierten
Lehrsaal
Anschluss der Pegelabfrage-Bootshaus
an die Hydrografie Tirol
Des Weiteren stehen noch eine Adaptie-
rung des Planpaternosters zur Abklärung
sowie eine eventuelle Vitalisierung der
Alarmgateways im Raum.
Zusätzlich beginnt in Kürze die Planungs-
phase in Bezug auf die Einführung des
neuen Einsatzberichtprogrammes
kommenden Jahr.
im
Sonstige Verwaltungsbereiche
Natürlich sind gesondert die Leistungen
unserer Frau Spilz im Bereich des Sekreta-
Jahresbericht 2011
riats des Herrn Branddirektor sowie von
Herrn Marseiler hervorzuheben, die maẞ-
geblich durch ihre Unterstützung, neben
ihren laufenden Tätigkeiten, zur Erfüllung,
sämtlicher der Verwaltung übertragenen
Aufgaben, beitragen.
Resümee
Als Resümee kann für 2011 festgehalten
werden, dass die Herausforderungen an die
Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck
stetig wachsen und nur aufgrund der her-
vorragenden Zusammenarbeit sämtlicher
Mitarbeiter gemeistert werden können.
Vorausschauend auf 2012 stehen wieder ei-
nige interessante Projekte im Raum, deren
Umsetzung die Verwaltung der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck wiederum sehr fordern wird.
Mit gemeinsamer Kraft werden sich die Mit-
arbeiter der Verwaltung bemühen, das „lau-
fende Geschäft" sowie die anstehenden Pro-
jekte in gewohnter Qualität zu bewältigen.
Für die Verwaltung der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck Andreas Wörgetter
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FEUERWEHR IN SBRUCK
Einsatzorganisation
BOK Ing.
Andreas Friedl
Wasserdienst
Im Ausbildungsjahr 2011
wurde die Ausbildung am
im
Innfluss mit praktischen
Rettungsübungen
Wasser und Rettungs-
übungen mit den Turbi-
neneinsatzboot durch-
geführt. Jeder Feuer-
wehrbediensteter in der
Löschgruppe musste zweimal an einer der-
artigen Schwimmausbildung und jeder
Bootsführer mindestens zweimal an einer
Bootsausbildung teilnehmen.
Die Tauchausbildung startete im Jänner mit
Eistauchgängen am Baggersee und wurde
kontinuierlich bis in die Herbstmonate fort-
gesetzt. Im Mai und Juni fand das jährliche
Tauchlager in Kroatien statt.
Ende März kam es zum tragischen Hub-
schrauberabsturz am Achensse mit vier
Toten. Die Berufsfeuerwehr war mit allen
Tauchern im Einsatz.
Im September konnten vier Einsatztaucher
an einer Ausbildungsveranstaltung des
Oberösterreichischen Landesfeuerwehrver-
bandes am Attersee teilnehmen. In diesen
drei Tagen wurde an zwei Unterrichtsein-
heiten (,,Erste Hilfe bei Tauchunfällen" und
,,Grundlagen des Tauchens") teilgenom-
men und bei mehreren Tauchgängen das
Arbeiten mit Hebeballonen sowie das Ar-
beiten mit Unterwassertrennschneidgerä-
ten geübt. Weiters fand ein Erfahrungsaus-
tausch mit Tauchern des LFV OÖ und der Be-
ALUNIQA
BERUFS
BERUPS
FEUERWEHR
INNSBRUCK
BERUPS
FEUERWEHR
INNSBRUCK
FEUER
MISSION
rufsfeuerwehr Salzburg in Hinblick auf
Unterwasserarbeiten statt.
Die geforderten zehn Tauchstunden konnten
von allen Einsatztauchern erbracht werden.
Im Juni konnte der 2010 abgesagte Wild-
wasserkurs stattfinden.
Nach über zehn Jahren im Einsatzdienst
konnte das Turbineneinsatzboot bei der
Fa. Reich generalüberholt werden. Die
Kosten für diese Arbeiten beliefen sich auf
ca. 20.000,-.
Im Zuge des neuen Sonderalarmplanes
,,Wassereinsatz am Innfluss" (außerhalb
von Innsbruck) wurde dieser Einsatz ent-
sprechend organisiert.
Flugdienst
Auf Grund des Hubschrauberunglückes am
Achensee musste die Flughelferausbildung
von April auf Oktober verschoben werden.
Neben den Hubschraubern des Bundes-
heeres, des Innenministeriums und des
ÖAMTC's nahmen alle Flughelfer der Feuer-
wehr Innsbruck teil.
Anfang Oktober fand die jährliche Wald-
brandübung im Bereich Igls statt. Hier wur-
de das erste Mal die Fliege im Einsatz
getestet. Auf Grund der Erkenntnisse aus
dieser Übung wird 2012 ein etwas anderer
Übungsablauf angedacht.
Im Zuge der Weiterbildung fand ein Aus-
bildungsabend für die Kollegen der freiwilli-
gen Feuerwehr statt.
Atemschutz
Eine regelmäßige Weiterbildung der Feuer-
wehrbediensteten im Sachgebiet Atem-
schutz gewährleistet ein sicheres und ra-
sches Arbeiten im Einsatz.
Für die Früherkennung von CO wurden
vier Messgeräte angekauft und die Fahr-
zeuge bestückt.
Neben der Ausbildung durch die Atem-
schutzwerkstätte wurden laufende War-
tungs- und Überholungsarbeiten durchge-
führt. Der größte Arbeitsaufwand ist die In-
standhaltung (Reinigung, Prüfung, Repara-
tur usw.) der Atemschutzgeräte nach Ein-
sätzen und Übungen. Weiters ist die Atem-
schutzwerkstätte erste Anlaufstelle bei Pro-
blemen mit den Feuerwehrhelmen.
Von der ÖBB wurden die Kreislaufgeräte
ausgetauscht. Ab sofort stehen der Feuer-
wehr Innsbruck 17 BG 4 der Fa. Dräger zur
Verfügung. Diese Ausbildung auf diesen
Geräten wird laufend durchgeführt.
Weiters konnte der FF Amras ein Prüfkoffer
übergeben werden-der zweite in Innsbruck
- ein Danke an die FF Amras!
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FEUERWEHR IN SBRUCK
Nachrichtendienst
BR Ing.
Günter Schlögl
Zur Alarmierung der frei-
willigen Feuerwehr ste-
hen in Innsbruck derzeit
35 Sirenenanlagen und
330 Pager zur stillen
Alarmierung (Alarmie-
rung ohne Sirene) im
Einsatz. Zusätzlich wur-
den 15 Stück neue Pager
angekauft.
Die im Erdgeschoß der Hauptfeuerwache
befindlichen Räumlichkeiten der Einsatzlei-
tung der Berufsfeuerwehr wurden mit Com-
puterarbeitsplätzen der Leitstelle Tirol aus-
gestattet und werden nun bei Großeinsät-
zen durch Mitarbeiter der Leitstelle besetzt.
Für die Mitarbeiter der Bezirkseinsatz-
leitung wurde im Einsatzleitsystem eine
automatische Alarmierungsmöglichkeit
installiert.
In regelmäßigen Abständen wurden QM-
Arbeitssitzungen mit Mitarbeitern der
Leitstelle Tirol durchgeführt.
Das neu angekaufte mobile Einsatzleit-
fahrzeug der Berufsfeuerwehr wurde mit
umfangreichen technischen Kommunika-
tionseinrichtungen ausgestattet.
Zur Ergänzung der Anfahrtspläne der Leit-
stelle Tirol sowie der vorgehaltenen Stra-
Benkartei, mit den örtlichen Einsatzinfor-
mationen, wurde mit dem Aufbau eines
Alarmplanregisters begonnen. Derzeit
sind für besondere Gefahrensituationen
sowie für besondere Objekte 46 Sonder-
alarmpläne angelegt.
In Zusammenarbeit mit der Leitstelle Tirol
wurden die bestehenden Ausrückordner
evidiert und die Erweiterung der Ausrück-
ordner für Brandereignisse beschlossen.
Am Jahresende wurde gemeinsam mit
Mitarbeitern der Leitstelle Tirol ein Pflich-
tenheft für die Anschaffung eines Einsatz-
berichterfassungsprogrammes erarbeitet.
BERUFS
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Jahresbericht 2011
Individuelle Feuerwehrtechnik von Profis für Profis!
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Die Inbetriebnahme dieser Software, die
alle von der Leitstelle erfassten Daten
automatisch übernimmt, war mit Beginn
2012 erfolgt.
Im Jahr 2012 ist die Umstellung auf das
neue Einsatzberichterfassungsprogramm
mit den entsprechenden Schulungsmaß-
nahmen geplant.
Für die Verbesserung der Funkkommuni-
kation in Großobjekten soll in einem Teil
der Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr
jeweils ein digitales Gatewayfunkgerät zur
Aufrechterhaltung der Funkverbindung
zwischen Einsatzkräften in- und außerhalb
dieser Einsatzbereiche installiert werden.
In einem Projekt sollen die für die Einsatz-
führung bei der Feuerwehr Innsbruck in
Frage kommenden derzeit modernsten
EDV-Systeme, in Hinblick auf deren Nutz-
barkeit und möglicher Effizienzsteigerung
bei der Einsatzabwicklung, betrachtet
werden.
Ziel ist es Überlegungen anzustellen, in
welcher Form Feuerwehreinsatzleiter die-
se modernen elektronischen Medien an
der Einsatzstelle als Unterstützung nutzen
können.
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FEUERWEHR IN SBRUCK
Funkwerkstätte
Funkwerk-
stättenleiter
Gerhard
Eichhorn
Das Jahr 2011 startete
mit einem Umbau aller
Sirenen, es wurde das
Pogramm neu einge-
spielt und weitere
elektronische Kontakte
aktiviert. Dieser Umbau
wurde mit der Funkwerk-
stätte der Landesfeuer-
wehrschule getätigt.
Weiters wurden nach einigen Defekten
auch Akkus und Hauptplatinen der Sirenen
getauscht, und es kam im Oktober dann
zu keinen Ausfällen beim alljährlichen
Sirenenalarm.
Ein großes Thema war natürlich wie jedes
Jahr der Digitalfunk, zahlreiche Updates
und Umprogrammierungen waren erfor-
derlich, auch eine Mitarbeit der Funk-
werkstatt der Berufsfeuerwehr beim Lan-
desverband war wieder erforderlich.
Es wurden weiters abgesetzte Bedienköp-
fe für Fahrzeuge angeschafft, die im Laufe
des kommenden Jahres in verschiedene
Fahrzeuge, bei denen es zu Hitzestauun-
gen kommt, eingebaut.
Die alten Funkanlagen im Schlauchturm,
die Antennen dafür und die Antennen
der alten Notfunkanlage wurden gänzlich
abgebaut.
Die Kabel-TV-Anlage wurde nach dem lau-
fenden Umbau immer wieder durch die
Funkwerkstätte erweitert, bzw. proviso-
risch verlegt.
Im Zuge der Sanierungsarbeiten auf der
Hauptfeuerwache wurden die entspre-
chenden Alarmierungs- und Kommunika-
tionsanlagen erneuert.
Der Mastensteigerkurs wurde von drei Mit-
arbeitern der Funkwerkstätte erfolgreich ab-
solviert. Im Sommer war für einen Monat ein
Ferialpraktikant der HTL in der Funkwerk-
stätte, der aktiv bei diversen Umprogram-
mierungstätigkeiten eingebunden wurde.
Eine Umstellung der Schnurlostelefone mit
neuen Geräten wurde zum Jahresende
noch durchgeführt.
Es wurden auch noch weiter GPS-Anten-
nen in die Fahrzeuge eingebaut.
Diverse Pager-Reparaturen und Ein-
tragungen in das Einsatzleitsystem wur-
den wie jedes Jahr getätigt.
Jahresbericht 2011
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Landes-
Feuerwehrverband
JAHRE
Tirol
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35 Jahre Berufsfeuerwehrmusikkapelle Innsbruck 1977-2012
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28. April: Pressekonferenz in Lienz
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Ausstellung, Informationen, Fahrzeugvorstellung,
Einsatzübungen, Konzert der Berufsfeuerwehrmusikkapelle
Lange Nacht der Feuerwehr in allen Gerätehäusern
15. September: Feuerwehrwallfahrt Georgenberg
18. Oktober: Feuerwehr-Oldtimer-Rundfahrt
1. September:
19.-21. Oktober:
1. Feuerwehrmesse in Innsbruck
20. Oktober: Tiroler Feuerwehrjugendcup
21. Oktober: Gottesdienst im Innsbrucker Dom zu St. Jakob
Festveranstaltung in der Innsbrucker Altstadt
Samstag, 20. Oktober 2012
140 Jahre Landesfeuerwehrverband Tirol
35 Jahre Berufsfeuerwehrmusikkapelle
mit Fahrzeugsegnung
Programm:
19.30 Uhr Einmarsch der Formationen (BF-MK, Fahnenabordnungen FF, LV Tirol,
Fackelzug Feuerwehrjugend Innsbruck) vom Franziskanerplatz
zum Goldenen Dachl
19.45 Uhr Meldung an den Höchstanwesenden
Aufführung des Tongemäldes,,Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr-
Ein Leben für die Feuerwehr" mit Großbildprojektion (LV Tirol und FW IBK)
von der Berufsfeuerwehrmusikkapelle
Grußworte
Fahrzeugsegnung
Abmarsch der Formationen zum Rennweg
21
Seite 14
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FEUERWEHR IN BRUCK
Feuerwehrtechnik
OBR Ing.
Das Kernprodukt 3513
umfasst acht Sachgebie-
te mit sieben darin ein-
geschlossenen Werk-
stätten.
72 Mitarbeiter sind in
diesem Bereich tätig, wo-
bei die Mitarbeiter in Kü-
che und Kantine auch in
Josef Hunds- anderen Kernprodukten
bichler
zugeteilt sein können.
Nachstehend angeführt sind die jeweili-
gen Sachgebiete mit den zugeteilten mit
der zugeteilten Mitarbeiteranzahl:
GERÄTEPRÜFUNG.
..4
LAGER und LOGISTIK
.12
WERKSTÄTTEN
Elektro- und Hausinstallation.
4
Heizung/Sanitäre.
2
Malerei
.2
Tischlerei.
6
Schlosserei:
2
Schneiderei.
.1
2
24
.11
Spenglerei..
KANTINE
KÜCHE
GEBÄUDE Umbau und Einrichtung
AUSSENANLAGEN..
Der für die Arbeiten im Sachgebiet not-
wendige Zeitaufwand erfolgt in Abstim-
mung mit den von jedem Mitarbeiter zu
leistenden Ausbildungseinheiten.
GERÄTEPRÜFUNG:
Die Durchführung und die Anzahl der not-
wendigen Prüfungen werden durch NOR-
MEN; ÖBFV-RICHTLINIEN und HERSTEL-
LERVORGABEN geregelt. Dies geschieht in
vier Untergruppen (Geräteprüfung GP1 bis
GP4) unterteilt in Sichtprüfung",,,Funk-
tionsprüfung" und Leistungsprüfung".
GP 1: Hydraulische Rettungsgeräte, Hebe-
winden, Rettungspodest, Krangabel, Ein-
bauwindenseile, Seilrollen, Rundschlingen
und Hebebänder. Geleisteter Zeitaufwand:
210 Arbeitsstunden.
GP 2: Ketten, Greifzüge, Schekel, An-
schlagdrahtseile, Endlos- und Bandschlin-
gen. Geleisteter Zeitaufwand: 100 Ar-
beitsstunden.
GP 3: Schiebe-, Haken-, Steck- und Strick-
leitern, Sprungpolster/Sprungretter, Halte-
gurte, Bergewannen und Hebekissen. Kei-
ne Zeiterfassung für die geleistete Arbeit
vom verantwortlichen Mitarbeiter vorge-
nommen. Geleisteter Zeitaufwand: 164
Arbeitsstunden.
GP 4: Rettungs- und Arbeitsleinen, Brust-
sitzgurte, Petzl-Sitz- und Notrettungsset,
Rollgliss, Höhensicherungsgerät, Nord-
wandschlaufen und Hakenleitersicherun-
gen. Geleisteter Zeitaufwand: 88 Stunden.
LAGER und LOGISTIK:
Täglich sind zwei Mitarbeiter dieses Sach-
gebietes für die Lagerverwaltung, die Ma-
terial- und Geräteausgabe sowie die Ab-
wicklung des Warenein- und -Ausganges
eingeteilt.
Die Bestellvorgänge und Evidenthaltung
der Gerätschaften sowohl für das Regal-,
als auch für das KAT-Lager werden von
den Logistik-Mitarbeitern organisiert.
730 Arbeitsstunden wurden in diesem
Bereich zur Aufrechterhaltung der Einsatz-
bereitschaft aufgewendet.
WERKSTÄTTEN
Elektrowerkstätte:
Die Elektrowerkstätte ist verantwortlich
für die Instandhaltung der Hausinstalla-
tion bzw. den Austausch defekter Leucht-
mittel.
Im Besonderen haben die Mitarbeiter auf
die Betriebssicherheit der verwendeten
Elektrogeräte und Betriebsmittel zu ach-
ten. Zwei Mitarbeiter sind aufgrund ihrer
Zusatzausbildung Sicherheitskurs für die
Prüfung der elektrotechnischen Sicher-
heit" für die selbstständige Überprüfung
und Instandhaltung der bei der Feuerwehr
Innsbruck eingesetzten Gerätschaften
nach den gültigen NORMEN verantwort-
lich. Dadurch werden jene Kosten einge-
spart, die bisher an autorisierte Firmen
ergangen sind.
Der benötigte Zeitaufwand beträgt 1.056
Stunden.
Tischlerei:
Die Mitarbeiter der Tischlerei haben zahl-
reiche Stunden in die Sanierung der
Hauptfeuerwache investiert (Mann-
schaftszimmer, Musikraum, diverse Ergän-
zungen in verschiedenen Büros).
Planungen für die Neugestaltung der
Schneiderei, das Rednerpult im neuen
Lehrsaal, die Planung und Arbeitsvorberei-
tung der neuen Ruheräume im 2. OG so-
wie die Vorbereitungen für Dienstleiter-
und Fahrmeisterzimmer.
Durchführung der Montagearbeiten für
die Schneiderei, das Rednerpult, den Aus-
tausch der Schwerlastführungen beim
WAF, den Ausbau des Dienstfahrzeuges
,,VW-Bus MÜG", die Schubladen für die
beiden Alarmdrucker, den Zuschnitt für die
Plakatwände für den Tag der offenen
Tür", die Fenster und Türenwartung.
Ergänzungsarbeiten bei der Einrichtung in
Kantine und Aufenthaltsräumen, einen
Untertischverteiler im Besprechungsraum
und die Wartung der Tischlereimaschinen.
1.012 Arbeitsstunden waren hiefür erfor-
derlich.
Außenanlagen:
Die Betreuer der Außenanlagen sind für
den laufenden Rasen- und Strauchschnitt
im Sommer und für die Schnee- und Eis-
freihaltung der Verkehrswege auf der
Wache im Winter verantwortlich.
Schlosserei:
Schlosserarbeiten an folgenden Einsatz-
fahrzeugen: TLFH Hötting IVECO, TLFH Wil-
ten-Krankentragehalterung, DL 37 Türe
- rechter Fußraster, BTR Halterung für
Windenseile, TEB - Abdeckblech und
Schlauchanschluss, KF45 - provisorische
Seilklemme Riffelblech - Abdeckkonso-
len, Pumpenanhänger FF Reichenau, DL30
METZ Aufstiegsleiter, Stiefelwaschanla-
ge-Nirowanne und Sicherungsriegel bei
DL18, HRB Halterungen für Fluchthauben,
Fliege - Halterung für Kanister, IGLS, MTF
Hungerburg 9 Stück Konsolen, TLFH 2.
Gruppe Schneekettenreparatur, Rauchvor-
hanghalterung, Rollo, Flugpolizei - Zar-
genreparatur, LAST 1 Ausrichtungsarbeiten
und Kranverriegelung reparieren, KLF
Mühlau Schiebefach für TS, 1. TRUPP -
Fluchthaubenhalterungen, 1. GRUPPE -
Fachreparatur rechts und links bei Rad-
kästen, HTF-neue Nirosonde-Halterung
für Kerosinpistole, RLF Hötting Leiterhalter
schweißen Hochdruckmanometer tau-
schen-Lichtmast reparieren, DL 30 Höt-
ting Fluchthaubenhalterung, TLF Arzl
rechten Druckeingang bei Pumpe repa-
riert, LFB Amras - Atemschutzhalterung,
diverse Gitterroste bei Einfahrtstoren,
neue Verblechung bei Essensausgabe,
Säulenversetzung beim Flugdach, neues
Gestänge für Löschwasserbehälter,
Schneiderei--Arbeitstisch - Höhenverstel-
lung beim Zuschneidetisch, Rednerpult-
verkleidung im Lehrsaal, neue Arbeitsplat-
te in der Küche, Rampe bei Lifttüre im EG,
32 Erdspieße für Absperrbänder, Lagerbo-
xen für Tische und Bänke im KAT-Lager an-
gefertigt, Gestell für Trockenschrank in der
ATS-Werkstätte, Funkwerkstätte - Niro-
abdeckung und Alublech für Klimaanlage,
KAT-Lager
Stellagenmontage, Sport-
raum - Abdeckung für Klimageräte, neue
Blechwanne für Landesfeuerwehrschule,
Blechwanne VB ausgerichtet, Hubschrau-
berlandeplatzbefeuerung neu montiert.
-
-
Diverse Kleinarbeiten sind in der Auflis-
tung nicht enthalten; Gesamtarbeitsauf-
wand beläuft sich auf 353,5 Stunden.
Malerei:
Einzelne Räume wurden von den Malern
neu gestrichen bzw. Ausbesserungsarbei-
ten vorgenommen.
Schneiderei:
In der hauseigenen Schneiderei werden
die Einsatzuniformen und die Galauni-
form nach Maß hergestellt.
Die Einsatzbekleidung, sonstige Oberbe-
kleidungsstücke und diverses Schuhwerk
werden über den Ausschreibungsweg
beschafft und laufend ergänzt.
Auch die Uniformen der FF Innsbruck, der
Feuerwehrmusik und für das Amt für Ver-
anstaltungen und Sicherheit werden in
der Schneiderei produziert.
Die Beschaffung und die Ausgabe der neuen
Einsatzuniformen für die freiwilligen Feuer-
wehren der Stadt Innsbruck werden gleich-
falls über die Schneiderei abgewickelt.
Jahresbericht 2011
Der erforderliche Zeitaufwand wird aus
dem Tagdienst geleistet.
SANIERUNG/UMBAU
der HAUPTFEUERWACHE:
Für die noch anstehenden Umbau- und
Sanierungsarbeiten wurde an diversen
Baubesprechungen teilgenommen.
Die Sanierungsarbeiten in den Werkstät-
ten (Spenglerei, Geräteprüfung und moto-
rische Kleingeräte) wurden abgeschlossen
und die beiden letzten Werkstätten Ende
2011 übergeben. Auch die Fahrzeughalle
und die Lehrsäle sowie neun Schlafräume
wurden fertiggestellt. Die Fassaden- und
Dachsanierung mit Solartechnik und Lüf-
tungsanlage wurden abgeschlossen.
Im Jahr 2012 wird der letzte Abschnitt der
Umbau- und Sanierungsmaßnahmen mit
Außenanlagen und Schlauchturm sowie
den restlichen Mannschaftsräumen im
1. und 2. OG in Angriff genommen.
23
Seite 15
15/44
FEUERWEHR INNSBRUCK
Vorbeugender
Brandschutz
Das Berichtsjahr 2011
war nicht nur von der
Realisierung zahlreicher
Groß- und Sonderbau-
ten, sondern zudem von
zahlreichen Neuerungen
im Bereich der Bauvor-
schriften, Technischen
Richtlinien und Normen
Zimmermann gekennzeichnet.
OBR Johann
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck hat dabei
in mehreren relevanten Arbeitskreisen, wie
z. B. als ständiges Mitglied im TRVB-Ar-
beitskreis oder als Experte im Austrian
Standards Institute (österreichischen Nor-
mungsinstitut) maßgeblich mitgearbeitet.
Zudem erforderten die ersten Olympischen
Jugendspiele im Jänner 2012 und
somit die 3. Olympischen Spiele in Inns-
bruck umfangreiche Vorbereitungstätig-
keiten.
Bau- und
Gewerberechtsverfahren
Für die Berufsfeuerwehr sind in der brand-
schutztechnischen Beurteilung von Son-
derbauten vor allem die wesentlichen
Schutzziele Personenschutz", „Ausrei-
chende Voraussetzungen für einen wir-
kungsvollen Brandbekämpfungs- und Ret-
tungseinsatz" und Sicherheit der einge-
setzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu defi-
nieren und erforderliche Maßnahmen zur
Erreichung dieser festzulegen.
Beispielhaft sind nachstehende Großbau-
vorhaben angeführt, welche in der Pla-
nungs- und Realisierungsphase laufend
betreut wurden:
Olympisches Dorf III
•Autobahneinhausung Amras
⚫Hotel- und Geschäftsobjekt
Bruneckerstraße
Neubau Universität Innsbruck,
chem. Institut
⚫Geschäftszentrum Amras-Rossau
Hotel-Hochhaus Burgenlandstraße
Wohn- und Geschäftshochhaus
Reichenauerstraße
Um- und Neubau Innsbrucker Messe
u.v.m
Brandschutz in Sonderbauten
Die Autobahneinhausung Amras
Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte
am 2. Dezember 2011 eines der größten
Lärmschutzprojekte der ASFINAG, die Ein-
hausung eines Teilstückes der A12 im Be-
reich des Stadtteiles Amras, abgeschlossen
werden. Vorausgegangen war eine inten-
sive Planungsphase, wobei auch durch die
geographische Lage dieses Autobahnteil-
stückes Problemstellungen in sicherheits-/
brandschutztechnischer Sicht zu lösen
waren. Bei der Umsetzung des Projektes
,,Sicherheitausbau, Umweltschutz und
Sanierungsmaßnahmen Innsbruck-Amras
(SiUm Amras)" konnten die Vorgaben der
Berufsfeuerwehr Innsbruck hinsichtlich
der Vorbeugenden Brandschutzmaßnah-
men umgesetzt werden, eine intensive Zu-
sammenarbeit mit den Verantwortlichen
der ASFINAG und der ausführenden Bau-
firma Bodner begleitete die gesamte Pla-
nungs- und Bauphase.
Die in Stahlbetonkonstruktion errichtete
zweiröhrige Einhausung mit einer Ge-
samtlänge von 910 Meter (Röhre Fahrt-
richtung Bregenz) bzw. 780 Meter (Fahrt-
richtung Kufstein) wird als Tunnelanlage
eingestuft und beinhaltet in jeder Fahrt-
richtung drei Fahrspuren.
Der Bereich der A 12 Inntal-Autobahn
Innsbruck-Ost bis Knoten Amras gehört zu
den meistbefahrenen Teilstücken der Inn-
tal-Autobahn (ca. 70.000 Fahrzeuge pro
Tag), die Durchführung der Baumaßnah-
men unter realem Verkehr stellten eine
besondere Herausforderung an Planung,
Ausführung und Umsetzung dar.
Brandschutzkonzept
Die Personenrettung erfolgt über die jeweils
nicht von einem Brandereignis betroffenen
und brandabschnittsmäßig getrennten Tun-
nelröhren, sieben begehbare Querschläge
mit einem Abstand von ca. 125 Meter ste-
hen dafür in beiden Fahrtrichtungen zur Ver-
fügung. Für die frühzeitige Alarmierung der
Feuerwehr sowie für die Aktivierung der
erforderlichen Brandfallsteuerungen ist
das Tunnelbauwerk mit einer automati-
schen Brandmeldeanlage mit Schutzum-
fang,,Vollschutz" ausgestattet. Die Über-
wachung erfolgt mittels linienförmigen
Temperaturmelderkabel, wobei die Röhren
in jeweils vier Detektionsabschnitte unter-
teilt sind. Neben einer ausreichenden
Löschwasserversorgung mit brandfallsge-
steuerter Drucksteigerungsanlage, Ober-
flurhydranten, Mittel für die Erste Löschhil-
fe und einer Löschwasserrückhaltungsanla-
ge, stehen der Feuerwehr einsatzunterstüt-
zende Brandschutzmaßnahmen wie die in-
stallierte Objektfunkanlage oder die Vor-
haltung von detaillierten Feuerwehreinsatz-
und Alarmplänen zur Verfügung.
Einen besonderen Schwerpunkt für die
Menschenrettung und Brandbekämpfung
stellt die Brandrauchentlüftung in beiden
Röhren dar.
Die mittels redundanter Stromversorgung
ausgestatteten Strahlventilatoren können
in der Anfangsphase eines definierten
PKW-Brandes eine annähernd rauchfreie
Schicht erzielen, die Entlüftung erfolgt mit
einer erzielten Luftgeschwindigkeit von ca.
2,5 m/s in Fahrtrichtung.
Zur Verhinderung einer Raucheindringung
in die nicht vom Brand betroffene Röhre,
wird in dieser jeweils durch die auto-
matische gegengesetzte Ansteuerung
der Strahlventilatoren ein Überdruck er-
zeugt.
Sämtliche Brandfallsteuerungen wurden
mittels Versuchsbränden mehreren Über-
prüfungen unterzogen, vor der Freigabe
der ersten Röhre erfolgte zudem eine
großangelegte Einsatzübung mit allen
Blaulichtorganisationen. Die Erfahrungs-
Jahresbericht 2011
werte dieser Übung und der vorausge-
gangenen Überprüfungen konnten in ei-
nem Sicherheitsdokument eingearbeitet
werden, der mit der Verkehrsfreigabe fer-
tiggestellte Alarm- und Einsatzplan ge-
währleistet einen einheitlichen Informa-
tionsstand für alle Einsatzorganisationen.
Brandschutz Aktuell
Aufgrund der Neuerungen im Bereich der
Bauvorschriften, Technischen Richtlinien
und Normen organisierte die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck, am 19. Oktober 2011,
einen Workshop zum Thema,,Brandschutz
Aktuell für Architekten, Planer, Baumeister
und Techniker.
Die Informationsveranstaltung fand unter
großer Beteiligung des Fachpublikums auf
der Hauptfeuerwache statt. Neben einigen
interessanten Referaten mit internen und
externen Experten konnte Hofrat DI Franz
Vogler, in seiner Funktion als OIB-Vorsit-
zender, über die Änderungen der an die-
sem Tag veröffentlichden OIB-Richtlinien
2011 ausführlich berichten.
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Seite 16
16/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Jahresbericht 2011
Workshop-Großes Interesse an der Feuerwehrveranstaltung
an der auch Personalamtsleiter Mag. Ferdinand Neu teilnahm
Workshop Einleitungsreferat durch
Abteilungsleiter Baudirektor DI Hu-
bert Maizner
Brandsicherheitswachedienste
Bei den im Zeitraum von 13. bis 22. Jän-
ner 2012 erstmals stattgefundenen Olym-
pischen Jugendspielen wurden von der Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck und Einheiten der
freiwilligen Feuerwehr in allen relevanten
Veranstaltungsstätten der Landeshaupt-
stadt Innsbruck Brandsicherheitswache-
dienste durchgeführt. Grundlage für diese
Dienste waren umfangreiche Planungen
mit dem Organisationskomitee der „Inns-
bruck-Tirol Olympische Jugendspiele
2012", dem Amt für Allgemeine Sicherheit
und Veranstaltungen im Stadtmagistrat
Innsbruck und den verschiedenen Einsatz-
organisationen.
Bei der Planung und Durchführung der
Brandsicherheitswachedienste kam neben
der Erreichung der Schutzziele,, Personen-
schutz" und Verhinderung eines Brandes
größeren Umfanges" der Veranstaltung
aufgrund ihrer Internationalität und wich-
tigen Einstufung insgesamt besondere Be-
deutung zu. Auch aus sicherheitspolizei-
licher Sicht erfolgten entsprechende Risi-
koeinstufungen und die Umsetzung höchs-
ter Sicherheitsvorkehrungen. Die Einsatz-
stärke der Feuerwehr Innsbruck reichte da-
bei risikobezogen von einem Inspektions-
organ im Congress Innsbruck bis zu einer
aus einem Offizier, einem Zugskomman-
danten, zwei Löschgruppen mit Tanklösch-
fahrzeug und einem Löschtrupp bestehen-
den taktischen Einheit im Bergisel-Stadion.
Besondere Herausforderungen an die Ein-
satzkräfte stellten sicher die Eröffnungs-
feier im Bergiselstadion und die Schluss-
feier in der Maria-Theresien-Straße dar,
welche neben einer großen Teilnehmer-
und Besucheranzahl durch den nicht un-
beträchtlichen Einsatz von Pyrotechnik
gekennzeichnet war. Bei diesen beiden
Großveranstaltungen wurden jeweils ge-
sonderte Einsatzleitungen zwischen der
Veranstaltungsbehörde, den Einsatzorga-
nisationen, dem Sicherheitsdienst und
dem Veranstalter eingerichtet. Hinsichtlich
der Kommunikation zwischen den Einsatz-
organisationen und der Leitstelle Tirol so-
wie innerhalb der Feuerwehr hat sich das
Digitalfunknetz bestens bewährt. Rückbli-
ckend kann festgestellt werden, dass auch
die bereits 3. Olympischen Winterspiele in
der Landeshauptstadt Innsbruck von kei-
nen nennenswerten Schadensereignissen
gekennzeichnet waren bzw. die Risiko-
analysen und -Planungen als ausreichend
bewertet werden können.
Im Berichtsjahr 2011 wurden von der
Berufsfeuerwehr insgesamt 827 Brand-
sicherheitswachedienste durchgeführt.
Löschwasserversorgung, BMA-
und Objektdatenblätter, TIRIS
Im vergangenen Jahr wurden im Bereich
Löschwasserversorgung neben Stellung-
nahmen für Bauvorhaben, Erhebungen
der tatsächlichen Wasserversorgung von
exponierten Siedlungsgebieten Ersatz-
maßnahmen zur Sicherstellung der Lösch-
wasserversorgung auf Grund von Bau-
arbeiten auch zahlreiche Begehungen
durchgeführt, um im Ernstfall eine flä-
chendeckende Versorgung des Stadtge-
bietes mit Löschwasser garantieren zu
können. Es darf erwähnt werden, dass
Innsbruck über ein außerordentlich gut
ausgebautes Hydrantennetz verfügt, das
von den Innsbrucker Kommunalbetrieben
laufend gewartet wird. Der Ausbau der
Oberfluhrhydranten schreitet stetig voran.
Die Schwerpunkte im vergangenen Jahr
waren:
Einsatzplan Löschwasserversorgung
Autobahn A12 und A13:
⚫Konzept zur Löschwasserversorgung
Bergisel im Rahmen der YOG 2012
⚫Konzept zur Löschwasserversorgung
der Einhausung Amras
Diverse Anfragen im Zuge von straßen-
baulichen Vorhaben wurden ebenso bear-
beitet, wie Sanierungsprojekte im Wohn-
bau, bei denen die Sachverständigen der
Berufsfeuerwehr den Bauwerbern, in
punkto Erste und Erweiterte Löschhilfe, mit
Rat und Tat zur Seite standen.
Im Rahmen der Einsatzvorbereitung wurde
der Bestand an Straßen- und Anfahrtsplä-
nen kontinuierlich evident gehalten und
auch immer wieder erneuert. So darf mit
Recht behauptet werden, dass die Berufs-
feuerwehr im Einsatzfall auf aktuelle Stra-
Ben- und Anfahrtspläne zurückgreifen kann.
Im Bereich Objekterfassung konnte ein
überarbeitetes,,Dokument Objektdaten-
blätter" den Mitarbeitern zur Verfügung
gestellt werden. Dies zeichnet sich vor
allem durch eine klare Strukturierung und
eine vereinfachte Handhabung aus.
Insbesondere darf auf eine beträchtliche
Anzahl von Objektdatenblättern hingewie-
sen werden, die im Bedarfsfall dem Ein-
satzleiter objektbezogene Daten schnell
und übersichtlich zur Verfügung stellen.
HR
BERU
LAVELID INN
INNSBRUCK
EMEL
Für über 800 Brandsicherheitswachedienste pro Jahr verantwortlich: OBR Johann Zimmermann, HBM Peter Baumgartner,
HBM Peter Vogelsberger, HBM Christian Schiestl, HBM Franz Maurer, BD Mag. Erwin Reichel
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Der Feuerwehrausstatter
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27
Seite 17
17/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Ein Dank gilt allen Mitarbeitern des Vor-
beugenden Brandschutzes, ohne deren
Einsatz das Projekt „Objektdatenblätter"
sich nicht kontinuierlich weiterentwickeln
und wachsen würde.
Brandschutzerziehung im
Kindergarten mit FM Stefan Egg
FEUERWEHR
Innovative Innsbrucker Lösung zur
Sicherstellung der Feuerwehrzufahrt
Jahresbericht 2011
Übersicht der Tätigkeiten 2011 - Vorbeugender Brandschutz
Anzahl der Feuerbeschauen.
52
Anzahl der Objekte, welche beschaut wurden...
.167
Keiner da? Kein Problem: Techem liest per Funk ab.
Überprüfungen BMA (inkl. Feuerwehrschlüsselsafe)..
.114
Festlegung/Überprüfung von betriebstechnischen Brandschutzeinrichtungen
.62
Aufnahme/Durchführung von BMA-Neuaufschaltungen.
17
Berechnung/Dimensionierung von technischen Brandschutzanlagen.
.21
Schriftliche Stellungnahmen Bau-/Gewerbeverfahren..
55
Sonstige schriftliche Stellungnahmen...
.160
Durchgeführte BSW-Dienste...
.827
Veranstaltungsrechtl. Stellungnahmen...
.22
Veranstaltungsrechtl. Verhandlungen/Besprechunge,
Behördenrundgänge...
.101
Bau- und Feuerproben (Hauptproben = VB-Mitarbeiter).
.28
Großveranstaltungen...
8
Urlaub in England.
Maries Taufe in Salzburg.
Dienstreise nach München.
Projektbesprechungen/Bau- und Gewerbevorhaben.
128
Bau- und gewerberechtliche Verhandlungen.
38
Festlegungen Erste/Erweiterte Löschhilfe...
.75
Löschwasserversorgung...
.14
Mit der Techem Funkablesung lassen sich die Verbrauchsdaten auch ohne Betreten der Wohnung erfassen. Praktisch für
die Bewohner und komfortabel für Sie. Denn zusätzliche Ablesetermine oder Verbrauchsschätzungen gehören damit der
Vergangenheit an. Nutzen auch Sie das Techem Funksystem und sparen Sie mit uns Zeit und Aufwand.
Sonstige Begehungen/Lokalaugenscheine...
.126
Anfahrtsproben/Überprüfungen Flächen für die Feuerwehr/
Techem Messtechnik GmbH St. Bartlmä 2a A-6020 Innsbruck
Telefon: (+43-512) 53 49-0
| || techem
Feuerwehrzufahrten + schriftliche Stellungnahmen...
www.techem.at
.97
Verkehrsrechtliche Besprechungen/Verhandlungen..
28
Bearbeitung Baustellenmeldungen (von Straßen-Verkehrsamt).
.201
Objektfunkanlagen.
.5
Schulungsveranstaltungen Erste Löschhilfe und Zivilschutz.
.51
Photovoltaikanlagen - Besprechungen 3
Strom Wasser Abwasser
Abfall Telekommunikation Krematorium
Bäder Contracting
Stellungnahmen..
..6
Interne Besprechungen...
Dienstinformationen, Dienstanweisungen.
Brandschutzübungen in Schulen.
Bundesfeuerwehrverband-Arbeitstagungen...
Landesfeuerwehrverband-Arbeitssitzungen.
Bezirksfeuerwehrverband-Bezirksarchivar.
Normungsinstitut-Arbeitssitzungen...
GESAMT..
39
.8
4
Gut versorgt.
Tag für Tag!
9
4
9
.6
2.485
Die IKB versorgt uns ver-
lässlich rund um die Uhr.
Sie entsorgt schnell und
gründlich und bietet viel
Komfort. So fühlen wir
uns wohl in Innsbruck.
Mitarbeit in
Mitarbeit im Austrian Standards Institute
(österreichischen Normungsinstitut)
Norm AG-Sitzungen
Feuerwehr-Ausschüssen
Bezirksfeuerwehrverband IBK
Bezirksarchivar, Öffentlichkeitsarbeit,
Österr. Bundesfeuerwehrverband
TRVB-Ausschuss-Tagungen.
.5
Löschwasserversorgung,
Ausbildungen.
TRVB-Arbeitsgruppe „AG TRVB 151
Brandfallsteuerungen".
1
TRVB-Arbeitsgruppe „AG TRVB 113/114
Anschaltebedingungen".
1
Landesfeuerwehrverband Tirol
Fachausschuss „Öffentlichkeitsarbeit".. 4
erfasste Tätigkeiten
Landesfeuerwehrinspektorat
1
Sonstige Vertretungen des Feuerwehr-
kommandos
1.475 Einsatzberichte
3.
Alarmübertragungseinrichtungen... .6
Berichtsmäßig
Vorbeugender Brandschutz
(Gesamteinsatzanzahl: 4.457)
GRADE
GOODS
Für Sie erreichbar unter:
Tel. 0800 500 502
kundenservice@ikb.at
www.ikb.at
Für Sie erreichbar unter:
Tel. 0800 500 502
kundenservice@ikb.at
www.ikb.at
İKB
Innsbrucker
Kommunalbetriebe
29
Seite 18
18/44
FEUERWEHR INSBRUCK
Ausbildung
Die bei der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck durch-
geführte laufende Aus-
und Weiterbildung der
Mitarbeiter, im Zuge der
Tagesausbildung, wird
nach einem Themenka-
talog durchgeführt.
DI Martin
Gegenhuber
Insgesamt wurden 503
verschiedene Ausbildungen, mit gesamt
9.407 Ausbildungsstunden, absolviert.
Chargenkurs (März bis Juli 2011)
Die Dauer dieses Kurses beträgt rund vier
Monate Ausbildungszeit (in Abhängigkeit
vom Einsatzaufkommen). Der Chargen-
kurs endet mit einer kommissionellen,
dreiteiligen Prüfung (schriftlich, mündlich,
praktisch). Je nach dienstlichem Erforder-
nis hat, nach rund sieben bis zehn Jahren
Branddienst, jeder Branddienstmitarbeiter
einen Chargenkurs, mit dem Ziel Ausbil-
dung zum Truppkommandanten, zu absol-
vieren. Neben entsprechenden theoreti-
schen Vortragseinheiten stehen vor allem
praktische Ausbildungen und Übungen
am Kursplan. Hierbei wird besonders auf
das Führungsverhalten der jeweils einge-
teilten Kommandanten geachtet. Natür-
lich sind während dieser Zeit aber auch je-
de Menge reale Einsätze von den Kursteil-
nehmern zu bewältigen.
Alle fünf Kollegen des aktuellen Kurses
konnten diesen, mit durchwegs guten
bis sehr guten Leistungen, positiv ab-
schließen.
Eisrettungsausbildung
Diese Ausbildung hat jeder Einsatz-
schwimmer der Berufsfeuerwehr grund-
sätzlich jährlich zu absolvieren, um mit den
vorhandenen Gerätschaften eine rasche
Rettung von Personen zu gewährleisten.
Geübt werden dabei:
⚫ die Rettung mit einer sogenannten Wild-
wasserrettungsweste
das Retten mit einer Rettungswanne
oder Schlauchboot
⚫ der Einsatz eines sogenannten Eisretters.
Die schnellste Methode ist die Rettung
mittels Rettungsweste, es gibt aber sicher
Situationen, wo eine andere Methode
mehr Erfolg verspricht. Ziel muss es sein,
alle Möglichkeiten zu beherrschen, um
eine schnelle Rettung von Personen zu
ermöglichen.
Bezirkseinsatzübungstag
Ziel dieses Einsatz-/Ausbildungstages"
war die Abarbeitung einer größeren An-
zahl (rund 50) von Einsätzen, wobei es da-
bei sowohl kleinere Einsätze in Gruppen-
stärke als auch größere Einsätze in Zugs-
stärke zu bewältigen galt, sowie Einsätze
(beispielsweise Bus gegen vier PKW) wel-
che im Verband (BF mit FF-Einheiten), ab-
gearbeitet wurden.
Eine besondere Herausforderung stellte
dabei die Abarbeitung diverser Parallelein-
sätze im Zusammenspiel Berufsfeuerwehr
und freiwillige Feuerwehr, die Beübung al-
ler Führungsebenen bis hin zur integrier-
ten Übungs(Einsatz)leitung, erstmals ge-
meinsam mit der Leitstelle sowie das tak-
tische Beüben des Digitalfunks dar.
Neben der Berufsfeuerwehr und den frei-
willigen Einheiten der Feuerwehr Inns-
bruck nahmen rund 25 Einsatzkräfte der
Rettung an dieser Übung teil. Insgesamt
waren somit rund 160 Einsatzkräfte bei
dieser Übung im Einsatz. Besondere Be-
deutung erhielt die Übung auch aufgrund
der überregionalen Teilnehmer innerhalb
der Beobachterteams, welche sich alles-
amt vom Zusammenspiel und dem Enga-
gement der rund 160 Einsatzkräfte beein-
druckt zeigten.
Ausbildungswoche
,,Außenübung der BF München"
in Wildflecken in Bayern
Auf Einladung der Berufsfeuerwehr Mün-
chen nahm eine Gruppe der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck, zwischen 29. Juli und
3. August 2011, an der alljährlichen
Außenübung der BF München, auf dem
Truppenübungsplatz in Wildflecken (nähe
Würzburg), teil.
BERUFS
BERWEHR
SBRUCK
Diese Großübung, an der sich über 300
Einsatzkräfte beteiligten, stellt mittlerwei-
le einen fixen Bestandteil in der Ausbil-
dung für angehende Führungskräfte der
BF Innsbruck dar.
Im Zuge der Übung galt es sowohl Füh-
rungskompetenz als auch handwerkliches
Können unter Beweis zu stellen. Als
SICHERHEITSTECHNIK
KOMMUNIKATIONSTECHNIK
VERKEHRSTECHNIK
ELEKTROTECHNIK
FACILITY MANAGEMENT
SERVICES
FORSCHUNG & ENTWICKLUNG
FINANZIERUNG
Übungsgelände diente ein ehemaliger
Stützpunkt der US-Armee, der von der
Bundeswehr als Truppenübungsplatz ge-
nützt wird. Am Gelände befinden sich ver-
lassene Wohnsiedlungen und Betriebsge-
bäude der US-Soldaten, welche eine über-
aus realitätsnahe Darstellung von Einsatz-
szenarien erlauben. Von den Übungsteil-
nehmern mussten rund 200 Übungsein-
OPKE
Jahresbericht 2011
sätze bewältigt werden, wobei es sich so-
wohl um Brand- als auch um Technische
Einsätze handelte. Trotz der teilweise sehr
fordernden Lagedarstellung konnte die
Gruppe der BF Innsbruck auf allen Gebie-
ten überzeugen.
Taucheinsatzübungen
Den Sommer über wurden wieder diverse
Taucheinsatzübungen durchgeführt, eine in
Zusammenarbeit mit der IBK Strom im Be-
reich des Kraftwerksbeckens des IBK Kraft-
werkes,, Untere Sill". Ausgangslage für die-
se Übung war, dass ein Mitarbeiter der Kraft-
werkswarte einen, im Bereich des Kraft-
werkbeckens auf Kontrollgang befindlichen,
Kollegen als vermisst meldete und bei der
Leitstelle einen diesbezüglichen Notruf ab-
setzte.
In der Folge wurde die Berufsfeuerwehr
mit 1. Gruppe, WAF, TEF zum Taucheinsatz
alarmiert. Nach entsprechender Erkun-
dung und Absprache mit dem zuständigen
Mitarbeiter der IKB sowie der Festlegung
des primären Suchraumes und nachfol-
gender Sicherung desselben (Schließung
www.pke.at
well equipped by PKE
Seite 19
19/44
FEUERWEHR INNSBRUCK
von Zu- und Ablaufschotten), wurde ein
Schwimmer mit sogenannter ABC-Ausrüs-
tung (Tauchermaske, Schnorchel, Flossen)
zur oberflächennahen Suche eingesetzt.
Parallel rüsteten sich zwei Einsatztaucher
mit der Tauchausrüstung aus und konnten
nach wenigen Minuten Tauchzeit die ver-
misste Person aus rund vier Meter Tiefe an
die Oberfläche bringen. In der Folge wur-
de die Person mittels Bergeschlaufe und
Leine auf das Straßenniveau geborgen.
von einem der Rechner in der Feuerwehr-
einsatzleitung aus durchgeführt und somit
die enge Verbindung zw. taktischer Ein-
satzleitung und Disposition auch in einem
solchen Schadensfall sichergestellt.
Es wird hier gemeinsam mit der Leitstelle
laufend an der Verbesserung der Abläufe
in dieser Einsatzleitung gearbeitet, um im
Einsatzfall eine zeitkonforme, professio-
nelle Einsatzbetreuung sicherstellen zu
können.
Organisation und Durchführung
von Schulungen für FF-Einheiten
Gemeinsam mit dem Bezirksausbilder
OBI Helmut Plank (bis Mai 2011) bzw.
BFKS BR Albert Pfeifhofer wurden auch
Jahresbericht 2011
dieses Jahr diverse Schulungen für die FF-
Einheiten organisiert.
Der Ausbildungsrahmen reichte dabei von
den Gefahren an der Einsatzstelle, über die
Technische Hilfeleistung bei Verkehrsun-
fällen bis hin zur verkehrsrechtlichen Schu-
lung und wurde jeweils an den entspre-
chenden Personen-/Funktionskreis ange-
passt.
Heißausbildung
für die Feuerwehr Innsbruck
Am ersten Oktoberwochenende trainier-
ten Samstag und Sonntag insgesamt 45
Atemschutzgeräteträger der freiwilligen
Einheiten der Feuerwehr Innsbruck im Ge-
lände des städtischen Bauhofes die Innen-
brandbekämpfung mittels einer mobilen
Brandsimulationsanlage. Diese mit Gas
befeuerte mobile Trainingsanlage ermög-
licht ein Brandbekämpfungstraining in ei-
nem abgesicherten Modus, wobei den-
noch realitätsnahe Bedingungen für die
Angriffstrupps geschaffen werden kön-
nen. Neben der eigentlichen Brandbe-
kämpfung waren Such- und Rettungs-
methoden, Strahlrohrtechnik sowie Erste
Hilfe weitere Stationen der Ausbildung.
Durchgeführt wurde die Ausbildung von
Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, welche
hier mit großem Engagement ihre Erfah-
rung und ihr Wissen an die Kollegen der
freiwilligen Feuerwehr weitergaben.
Fortbildung für Branddienstaus-
bilder im Trainingszentrum IFA
Bei der Brand- und Gefahrenbekämpfung
gewinnen unterirdische Verkehrsanlagen
wie Tiefgaragen, Einkaufszentren unter
Bahnhöfen und Flugplätzen sowie Stra-
Ben- und Eisenbahntunnel zunehmend an
Bedeutung. Dieser Tatsache Rechnung
tragend und auch um den berühmten
Blick über den Tellerrand" zu machen,
absolvierten vier Branddienstausbilder
und ein Fahrmeister eine Fortbildung im
Trainingszentrum IFA, im schweizerischen
Balsthal. Dort können sich Feuerwehrleu-
te aus aller Welt in einzigartigen Übungs-
anlagen auf Einsätze in Tunneln und an-
deren unterirdischen Verkehrsanlagen
komplex und wirklichkeitsnah vorbereiten.
Unter realistischen Bedingungen wurde
bei diversen Szenarien, in Verbindung mit
dem LUF 60, die Tunnelbrandbekämpfung
erprobt und wichtige Erkenntnisse für die
weitere Ausbildungs- und Einsatztätigkeit
gewonnen.
Fortbildung FW-EL für Mittel-
und Großschadenslagen
Im Zuge der Umstrukturierung bei der LT
und aus den Erfahrungen der jüngeren
Vergangenheit konnte erreicht werden,
dass die Zusammenarbeit im Bereich der
FW-EL für Mittel- und Großschadenslagen
verbessert werden konnte. So wird in ei-
nem derartigen Anlassfall nun die Disposi-
tion vom FW-Disponenten der Leitstelle
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Seite 20
20/44
FEUERWEHR INNSBRUCK
Fahrzeugtechnik
HBM Roman
Holzmann
HBM Thomas
Sermonet
HBM Gunter HBM Johann
Mayr Angermair
⚫Bronto 10 Jahresservice
Der Bronto Skylift, also unsere Hubret-
tungsbühne, wurde 2011 einer 10-Jah-
res-Wartung unterzogen, welche vom
Hersteller vorgeschrieben ist. Dazu mus-
ste das Gerät von zwei Fahrmeistern in die
Schweiz überstellt werden und nach
den Arbeiten wieder abgeholt werden.
• Ausschreibung und Kauf des Ge-
fahrgutfahrzeuges Reichenau
FEUERWEHR
• GSF neu ausgeschrieben
.
Das GSF, welches auch schon seit 1992
im Dienste der Berufsfeuerwehr steht,
wurde nun auch neu ausgeschrieben
und wird mit Ende 2012 in den Ruhe-
stand geschickt.
Ausschreibung der zweiten Gruppe
2001 wurde unsere zweite Gruppe, wel-
che seit 1995 im Dienst der Berufsfeu-
erwehr steht, neu ausgeschrieben und
bestellt.
• Kauf eines MTF für den Offizier des
Vorbeugenden Brandschutzes
Der in die Jahre gekommene MTF des
Vorbeugenden Brandschutzes wurde
2011 ausgetauscht und durch einen
VW Touran ersetzt.
• Kauf eines MTF Mercedes Vito für die
Freiwillige Feuerwehr Wilten
•Wartung und Instandhaltung der
Tankstelle
Die Tankstelle ist ständig auf ihren Füll-
stand zu überprüfen und eine Befüllung
frühzeitig zu organisieren.
• Wartung und Instandhaltung der
hauseigenen Notstromanlage
An der Notstromanlage sind regelmäßig
Probeläufe zu machen, um die Funk-
tionstüchtigkeit im Ernstfall garantieren
zu können.
• Sanierung und Umbau des Turbinen-
einsatzbootes durch die Fa. Reich
Laufende Aus- und Weiterbildung
Sonderfahrzeuge
4 Hubrettungsfahrzeuge, 3 Kranfahrzeu-
ge, Traktor, ULF, THF: Die Sonderfahrzeug-
maschinisten nehmen regelmäßig an ei-
ner Aus- und Weiterbildung teil, so wer-
den auch diverse Assistenzarbeiten für an-
dere Betriebe wie Forstamt, Stadtwerke,
Bauhof als Ausbildungen gerne genutzt.
Löschfahrzeuge: 1. und 2. Löschgruppe,
1. Löschtrupp, sämtliche Löschfahrzeuge
der freiwilligen Feuerwehren. Die Ma-
schinisten der Löschgruppen sind auf al-
len Löschgruppen der Innsbrucker Feuer-
wehr ausgebildet, weil wir bei einem Aus-
fall eines unserer Fahrzeuge auf eines der
freiwilligen Feuerwehren zurückgreifen
können, um eine ständige Einsatzbereit-
schaft zu haben.
U
P380
Organisation der Wartungen
und Reparaturen von 58 Feuer-
wehrfahrzeugen bis 7,5 Tonnen,
30 Feuerwehrfahrzeugen über
7,5 Tonnen
mit der IVB und Markenfirmen wie Merce-
des, MAN, Scania, Vowa und Autopark so-
wie der Ausführung von Reparaturen, wel-
che wir im Haus selbst erledigen konnten.
Es wurden alleine in unserer KFZ-Werk-
EUERWEHR
$122
statt 232 Instandhaltungsarbeiten an
Feuerwehrfahrzeugen durchgeführt, dazu
kommen noch sämtliche 37 Überstellun-
gen von Fahrzeugen zur IVB, zur Wartung
und einige auẞertourliche Reparaturen
wie Schäden an Karosserie und Lack sowie
die Überstellungen zu den markenbezo-
genen Firmen für Garantie- und Repara-
turarbeiten.
Dazu kommen noch diverse Reparaturen
und Instandhaltungsarbeiten an den gan-
zen Kleingeräten.
Reparaturen von Klein-
gerätschaften wie Pumpen,
Aggregaten und Kettensägen
⚫30 Tiefsaugpumpen
⚫ 15 Tragkraftspritzen
⚫40 Stromerzeuger
⚫ 35 Kettensägen
⚫20 Belüftungsgeräten
• 8 tragbare Bergescheren
Ausbildungseinheiten bei Grund-
lehrgängen der freiwilligen Ein-
heiten auf den Sonderfahrzeugen
Die neuen Grundlehrgänge der freiwilligen
Feuerwehren der Stadt Innsbruck absolvie-
ren ihren Lehrgang auf der Hauptfeuerwa-
che, in diesem Zuge können sie auch ober-
flächlich in gewisse Spezialausbildungen
schnuppern, so werden ihnen auch die
Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr
vorgestellt.
Fahrsicherheitstraining
der freiwilligen Feuerwehren
von Innsbruck
Wie schon im vergangenen Jahr konnten
auch heuer wieder Einsatzfahrer der frei-
willigen Feuerwehren an zwei Samstagen
ihr Können beim Lenken von schweren Ein-
satzfahrzeugen im Fahrtechnikzentrum des
ÖAMTC am Zenzenhof perfektionieren.
An beiden Samstagen waren jeweils zwölf
Kameraden vor Ort, um die Grenzen der
Fahrzeuge bzw. das richtige Gegensteuern
zu lernen. Insgesamt haben damit also
schon 72 Kameraden in den letzten beiden
Jahren ein Fahrtechniktraining absolviert,
wobei wiederum die Hälfte der Kosten die
AUVA und ein Viertel der Bezirksfeuer-
wehrverband übernommen haben.
Für nächstes Jahr ist wiederum geplant ein
solches Fahrtechniktraining anzubieten,
wobei dann der Schwerpunkt vermutlich
nicht mehr auf die C-Fahrer gelegt werden
wird, sondern je nach Häufung eher die Ka-
meraden mit der neuen 5,5-t-Lenkerbe-
rechtigung weitergebildet werden sollen.
Praktische Ausbildung mit dem
LUF im Tunnel-Ausbildungszen-
trum IFA im schweizer Balsthal
LUF 60 Test in der Tunnel-
Übungsanlage
Wieder einmal durfte die International Fire
Academy ifa Gäste aus dem Nachbarland
Österreich begrüßen. Dieses Mal war vom
1. bis 3. Dezember 2011 eine Delegation
der Berufsfeuerwehr Innsbruck zu Gast in
Balsthal. Das Ziel war, das mitgebrachte
Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 unter
einsatznahen Bedingungen innerhalb von
zwei dichtgedrängten Ausbildungstagen
auf Herz und Nieren zu testen und praxis-
taugliche Erfahrungen zu sammeln. Beim
LUF 60 handelt es sich um einen fernge-
steuerten Löschpanzer auf Raupen, der pro
Minute 500 Liter Wasser in einen feinen
Wassernebel verwandelt.
Natürlich sind Gäste mit ungewöhnlichen
Fahrzeugen immer ein Magnet für Neugie-
rige, darum verwunderte es nicht, dass bei
der Ankunft das Abladen der Ausrüstung
bereits von Zuschauern begleitet wurde.
Schließlich kommt nicht alle Tage ein Lösch-
panzer zu Besuch.
Die Innsbrucker Gruppe erhielt zu Beginn
diverse Einsatzlagen mit Rauch gestellt. Da-
bei sollten die Einsatzkräfte mit verschiede-
nen Aufstellungsvarianten ein möglichst op-
timales Ergebnis erzielen. Einerseits unter-
suchten die Teilnehmer statische (stehende)
andererseits auch dynamische (fahrende)
Varianten. Bei den statischen Versionen er-
hielt der LUF 60 feste Einsatzorte, an denen
man prüfte, welche Verbesserungen des Vo-
lumenstromes (und damit des Rauchabzu-
ges) kleine Änderungen am Aufstellort und
oder den Einstellungen am LUF 60 bewirken.
Im dynamischen Test war das Ziel, die Wir-
Jahresbericht 2011
kung beim Ein- oder Ausfahren zu testen
und die damit verbundenen Herausforde-
rungen zu erkennen. Besonders die Mit-
und Rücknahme der angeschlossenen Was-
serversorgung erwies sich als nicht immer
einfach. Auch der Einsatz der vorhandenen
Hubgabel, zur Räumung von Fahrzeug-Hin-
dernissen im Vormarsch, wurde erprobt. Bei
sämtlichen Experimenten wurden Bilddo-
kumente erstellt, um die Erfahrungen im
Nachhinein besser auswerten zu können.
Ergänzt wurden die Tests durch den Einsatz
der eingebauten Wasser-Sprüh-/Hohldüse.
Diese warf dabei eine eindrückliche Wasser-
nebel-Wolke in den Tunnel. Diese Einrich-
tung konnte, wie das ganze Fahrzeug auch,
über die vorhandene drahtlose Fernsteue-
rung bedient werden. Der Kühleffekt bei den
in Vollbrand stehenden Brand-Simulations-
anlagen war auf der Aufstellungsseite des
LUF 60 deutlich zu spüren. Allerdings bekam
man auf der Abströmseite durchaus auch die
Hitze zu fühlen, die mit dem starken Luft-
strom durch den Tunnel gedrückt wurde. Es
wurde deutlich, dass ein Einsatz eines LUF
60 bei einem Tunnelbrand einer klaren tak-
tischen Ordnung folgen muss. Andernfalls
wäre eine Gefährdung von Einsatzkräften
oder von Vermissten nicht auszuschließen,
beispielsweise als Folge der Vermischung
der Tunnelluft über den gesamten Quer-
schnitt und der damit verbundenen Auf-
lösung der Rauchgasschichtung. Hierzu lie-
gen aber nur subjektive-Eindrücke vor, dies
könnte in späteren Messreihen noch ge-
nauer untersucht werden.
Dieser vorweihnachtliche Besuch fand in
einer kleinen Abschiedsfeier den Schlus-
spunkt, bei welcher der Ausbildungsleiter
Markus Vogt sich beim Innsbrucker Delega-
tions-Chef Martin Walch sehr herzlich be-
dankte. Die freundschaftlichen Kontakte wer-
den sicher weitergeknüpft und ein Gegenbe-
such im Jahr 2012 ist bereits zugesagt.
HBM Thomas Sermonet
Feuerwehr Innsbruck
35
Seite 21
21/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Tag der offenen Tür
Der Tag der offenen Tür bei der Berufs-
feuerwehr Innsbruck fand bei strahlendem
Sonnenschein und mit sehr vielen kleinen
und großen Besuchern statt.
BERUFSFEUERWEHR
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FEUERWEHR
Jahresbericht 2011
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Tag der offenen Tür
24. September 2011
Beginn: 13:00 Uhr
Highlights
Einsatzübungen
-Hausführungen er der Barwehr soe der LetsTacy
Kinderbereich
Konzert der Berufsfeuerwehrmusikkapelle
-Begrüßung der WPFG-Teilnehmer
Kalende prasentation
-Gemutiher Ausklang mit dem Joggl-Trio
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mit freundlicher Unterstützung
LEITSTELLE
WELLE 1
music radio
INNS
BRUCK
Unter dem Ehrenschutz von Frau Bürger-
meisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer,
die auch die Veranstaltung gemeinsam mit
Branddirektor Mag. Erwin Reichel eröffne-
te sowie Vizebürgermeister Christoph
Kaufmann und Bezirkskommandant OBR
Walter Laimgruber konnten sich die Besu-
cherinnen und Besucher der Veranstaltung
über das Tätigkeitsfeld sowie die Gerät-
schaften und Unterkünfte der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck informieren.
rungen einerseits in der Berufsfeuerwehr
und andererseits in der Leitstelle Tirol sehr
stark frequentiert.
Spektakulär waren die Landung und der
Alarmstart vom Hubschrauber des Innen-
ministeriums, der direkt von einem Einsatz
mit kurzem Zwischenstopp bei der Berufs-
feuerwehr wieder zu einem Folgeeinsatz
weiterfliegen musste.
Auch die im Dienst befindlichen Feuer-
wehrmänner der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck standen während der gesamten Ver-
anstaltungen weiterhin im Einsatz für
Innsbruck, so kam es zu einer Alarmierung
betreffend eines vermuteten Wohnungs-
brandes bzw. zusätzlich noch zu einer ver-
muteten Person im Inn. Hier konnten sich
die Besucherinnen und Besucher ein rea-
les Bild über die Geschwindigkeit der aus-
rückenden Kräfte machen, wobei hier
kurzzeitig die Fahrzeugschau vor der Wa-
che recht leer wurde.
In musikalischer Hinsicht wurde die Veran-
staltung mit einem Konzert der Berufsfeu-
erwehrmusikkapelle umrahmt sowie der
gesamte Nachmittag von der Welle 1 mo-
deriert und begleitet. Für diese Unterstüt-
zung darf an dieser Stelle nochmals recht
herzlich gedankt werden.
Aufgrund des enormen Besucheranstur-
mes auf die Küche, kam es hier zeitweilig
zu leichten Engpässen, ebenso erschwer-
te eine defekte Fritteuse unserem Küchen-
team das Handeln, jedoch konnten die
Engpässe mit dem Scharm unserer Feuer-
wehrküchencrew überbrückt werden.
Rundum darf aus subjektiver Sicht festge-
halten werden, dass dieser Tag der offenen
Tür bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck
nicht nur ein voller Erfolg für die Berufs-
feuerwehr war, sondern vor allem für die
MitarbeiterInnen der Berufsfeuerwehr
Innsbruck, die mit sehr hohem persön-
lichen Engagement zu dieser erfolgreichen
Veranstaltung beigetragen haben.
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Abschließend ein herzliches Dankeschön
an alle die zum Gelingen dieser Veranstal-
tung beigetragen haben.
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gen, Feuerlöschschulungen, Tauchen mit
unseren Einsatztauchern sowie Fahrten
mit dem Feuerwehrauto uvm. fand nicht
nur bei unseren kleinen Gästen sehr gro-
Ben Anklang. Ebenso waren die Hausfüh-
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37
Seite 22
22/44
FEUERWEHR INNSBRUCK
Pensionisten-
weihnachtsfeier
Am 15. Dezember 2012 fand die alljährli-
che Weihnachtsfeier für unsere Mitarbei-
ter im Ruhestand auf der Hauptfeuerwa-
che statt, wozu Branddirektor Mag. Reichel
und Personalvertretungsobmann Gerald
Depaoli eine große Anzahl von pensio-
nierten und aktiven Mitarbeitern begrü-
Ben konnten. Die gesamte Mannschaft
bemühte sich, ein festliches Ambiente zu
gestalten und die Gäste bestmöglich ku-
linarisch zu ver-
wöhnen. Beson-
dere Beachtung
fand wieder das
Gourment-
Abendessen von
„Jungpensio-
nist" Reinhard
Rovagnati.
Die Feier bot auch die Gelegenheit dazu,
um der im Jahr 2011 verstorbenen Bür-
germeisterin Hilde Zach und des verstor-
benen Feuerwehrkameraden Oswald
Taibon zu gedenken.
FEUERWEHR
NOTRUF 122
Weihnachtsfeier
am 24. Dezember
Für die Berufsfeuerwehr hat auch am Hei-
ligen Abend die Sicherheit der Innsbrucker
Bevölkerung oberste Priorität, und so
wird auch an diesem Tag der Dienst in ge-
wohnter Stärke durchgeführt.
Für die Dienstmannschaft fand am 24. De-
zember wieder eine kleine Weihnachts-
feier statt, durch die Anwesenheit von
hohen Vorgesetzten und Funktionären in
Person des Vizebürgermeisters, Baudirek-
tors, Branddirektors, Landesfeuerwehr-
kommandanten und Bezirksfeuerwehr-
kommandanten wurde die Wertschät-
zung für die Berufsfeuerwehrmitarbeiter
ausgedrückt. Nach einer Weihnachtsan-
sprache von Berufsfeuerwehrkurat Dr. Flo-
rian Schomers wurde gemeinsam das Lied
,,Stille Nacht" intoniert.
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Sport- und Kulturverein
Das letzte Jahr stand ganz im Zeichen
dreier Veranstaltungen bzw. Projekte:
•World Police and Fire Games
• Kalender 2012
• Tag der offenen Tür
Bei den World Police and Firegames traten
unsere Kameraden beim Stair Race an.
Zunächst sorgte aber der Hurrikan Irene
für Unmut bei sämtlichen Teilnehmern,
da nicht sicher war, ob der Stair Race über-
haupt stattfindet.
k
2011
MCU
Am 3. September war es aber dann doch
soweit und der Bewerb fand im Stiegen-
haus des World Trade Centers Nummer 7
statt. Es galt für jeden Einzelnen 49 Stock-
Jahresbericht 2011
werke zu bewältigen. Alle unsere Teilneh-
mer kamen durch und belegten mann-
schaftlich den 4. Platz.
Gleichzeitig wurden auch die Fotos für den
Kalender von den Fotografen Dietmar Kar-
li, Raimund Trebo und Helmut Jäger ge-
macht. Den Models verpasste Visagistin
Carolyn Miller den letzten Schliff.
Im Rahmen des Tag der offenen Tür",
wurden abends unsere WPFG-Athleten
begrüßt und gleichzeitig der Feuerwehr-
kalender präsentiert. Die Veranstaltung
fand bei der Bevölkerung regen Zuspruch.
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Seite 23
23/44
FEUERWEHR INNSBRUCK
Berufsfeuerwehr-
Musikkapelle
Das Musikjahr 2011 wurde in kamerad-
schaftlicher Hinsicht mit einem Ausflug
zum Nachtschifahren auf die Berger Alm
eingeleitet. Den organisatorischen Schwer-
punkt bildete die Vollversammlung am
11. Mai 2011 auf der Hauptfeuerwache,
welche neben umfangreichen Tätigkeits-
berichten auch von einer Ergänzungswahl
gekennzeichnet war.
Nach einer aufgrund des Abbruches der
ehemaligen Halle Süd" verbundenen
eingeschränkten Probenphase, konnte
mit Mai 2011 wieder ein regelmäßiger
Probenbetrieb durchgeführt werden.
Mit Unterstützung von Vizebürgermeister
Christoph Kaufmann, Branddirektor Mag.
Erwin Reichel und IIG-Geschäftsführer
Mag. Danler wurde es möglich, dass der
Gemeindesaal der Volksschule Amras nun-
mehr einmal wöchentlich von der Berufs-
feuerwehrmusikkapelle als Probenraum
benützt werden kann.
Den musikalischen Aufgabenbereich im
Musikjahr 2011 bildete vornehmlich die
musikalische Umrahmung von Feierlich-
keiten der Feuerwehr, mit dem,,Oktober-
stadlfest" im Gasthof Kranebitten organi-
sierte die Berufsfeuerwehrmusikkapelle
auch eine Veranstaltung zur Pflege der
Kameradschaft.
Die wichtigsten Ausrückungen im Musik-
jahr 2011:
11. Mai 2011: Vollversammlung auf
der Hauptfeuerwache
• 25. Mai 2011: Ständchen an den
neuen Bezirksfeuerwehrkommandanten
OBR Laimgruber
12. August 2011: Benefizkonzert im
Pflegeheim Stadtteilzentrum,,Tivoli"
14. August 2011: Frühschoppenkonzert
auf der Berger Alm
18. September 2011: Feuerwehroldti-
merfest am DEZ-Areal
Gedenkfeier
⚫24. Sept. 2011: Konzert beim „Tag der
offenen Tür" auf der Hauptfeuerwache"
⚫8. Oktober 2011:,,Oktober-Stadlfest" im
Gasthof Kranebitten mit Wunschkonzert
⚫4. November 2011: Gedenkfeier für die
verstorbenen Feuerwehrkameraden in
der Altstadt
15. Dezember 2011: Musikalische
Umrahmung der Pensionistenweih-
nachtsfeier
27. Dezember 2011: Musikalische Um-
rahmung der Jahresabschlussfeier des
Landesfeuerwehrkommandos in Telfs
Mitglieder
Die Berufsfeuerwehrmusikkapelle besteht
derzeit aus 50 aktiven Mitgliedern, welche
sich aus 40 Musikanten, 8 Musikantinnen
und 2 Marketenderinnen zusammensetzen.
Benedikt Hieger, Posaune, Tenorhorn (14
Jahre) und Hansi Schapfl, Bariton (15 Jah-
re) als nunmehr jüngste Musikanten,
verstärken seit 2011 den Klangkörper
Berufsfeuerwehrmusikkapelle".
Unsere zwei jüngsten Musikanten Be-
nedikt Hieger und Hansi Schapfl
Erfreulicherweise konnte die Berufsfeuer-
wehrmusikkapelle in ihren Reihen an zwei
Mitglieder Gratulationen aussprechen:
Sigrid Zimmermann feierte am 2. Novem-
ber 2011 ihren runden Geburtstag (50.),
Robert Hieger sen. hat im November 2011
auf der Tuba das silberne Musikerleis-
tungsabzeichen mit Auszeichnung erlangt.
Qu
Gratulation an Sigrid Zimmermann
zum Geburtstag und Robert Hieger
zum Leistungsabzeichen
Der derzeitige Vorstand
Obmann: OBM Dietmar Herskovits
Obmann-Stv.: OLM Martin Hell
Kapellmeister: OBR Johann Zimmermann
Kapellmeister-Stv.: OBI Martin Feichtner
Kassier: OFM Hannes Siebert
Beiräte: Robert Lener, Hermann Schieferer,
Markus Paratscher
Vorschau
2012 kann die Berufsfeuerwehrmusikka-
pelle ihr 35-jähriges Bestandsjubiläum
feiern. Einen Höhepunkt soll die Auffüh-
rung des Tongemäldes,, Gott zur Ehr', dem
Nächsten zur Wehr - Ein Leben für die Feu-
erwehr" am Samstag, dem 20. Oktober
2012, in der Innsbrucker Altstadt bilden.
Am 18. Juni 2011 hatte die Berufsfeu-
erwehrmusikkapelle die traurige Pflicht,
ihren ältesten aktiven Musikanten Gün-
ter Soller auf seinem letz-
ten Weg zu begleiten.
Nachdem unser langjäh-
riger Musikkamerad auch
Mitglied bei der Stadt-
musikkapelle Mühlau war,
wurde eine gemeinsame
Musikformation beste-
hend aus Feuerwehr- und
Mühlauermusikanten zur
Umrahmung der Verabschiedungsfeier-
lichkeiten gebildet. Wir werden unserem
Musikkameraden Günter Soller ein eh-
rendes Andenken bewahren!
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FEUERWEHR IN SBRUCK
Innsbrucker Feuerwehr-
Oldtimer-Club
Im Berichtsjahr 2011 konnten neben zahl-
reichen Oldtimer-Ausfahrten auch sport-
liche Veranstaltungen wie Eisstockschie-
Ben und ein Radausflug in die Wachau
durchgeführt werden. Auch die Einladung
des Bezirksverbandes zur Besichtigung
des Berg-Isel-Museums war eine wertvol-
le Vereinstätigkeit. Besonders hervorzu-
heben ist allerdings wieder ein besonders
gelungener Ausflug mit Kindern der Kin-
derklinik.
Die 27 Mitglieder des Oldtimer-
Clubs haben wieder zahlreiche Tä-
tigkeiten durchgeführt:
⚫8 Arbeitseinsätze
⚫9 Vereinstreffen und Vereinsabende
•
14 Ausfahrten, Einladungen und Ausflüge
⚫5 sonstige Tätigkeiten
Der derzeitige Clubvorstand und
die Clubfunktionäre:
Obmann:
Präsident Peter Singer
Obmann-Stv.:
Präsident-Stv. Gerald Depaoli
Kassier: Kurt Schmarl
Kassenprüfer:
Otmar Moritz, Rudolf Zingerle
Schriftführer und Archivar:
Siegfried Nalter
Ehrenpräsident:
Franz Oberhofer
Gerätehaus Allerheiligenhof- Arbeitseinsatz
Information: Martin Weber
Zeugwart: Robert Sedelmaier
Oldtimer-Eisstockturnier
Verpflegung: Rudolf Zingerle
Bekleidung: Gerald Depaoli,
Siegfried Nalter
Besichtigung des Berg-Isel-Museums Nachmittag mit Kindern der Kinderklinik
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EINSÄTZE
Einsatzstatistik 2011
1525
1367
90
827
648
Technische
Einsätze
Brandeinsätze
Übungseinsätze -
Wacheführungen
Vorbeugender
Brandschutz
Brandsicherheits-
wachedienste
Vorbeugender
Brandschutz-
Allgemein
Übersicht der Tätigkeiten 2011
Heli Tirol
www.heli-tirol.at
Jahresbericht 2011
Nur für Sie
gehen wir in die Luft...
Rettungsflüge Film- und Fotoflüge
Montagen • Tierbergungen
Hüttenversorgungen
Holztransporte •
Feuerbekämpfung
Lawinensprengungen
Leitungskontrollen
VIP- und Shuttleflüge
Abschleppung...
.43
Böswilliger Alarm...
.6
Abschleppen Umweltschutz.
17
LKW-/PKW- und Motorradbrand.
30
Heli Tirol GmbH
Tel
+43 (0)5412 61 421
Verkehrsunfall..
.35
Gebäudebrand
45
A-6462 Karres
Fax
+43 (0)5412 61 421 - 110
Kranarbeit..
15
Zimmer-/Wohnungsbrand..
.49
Tiroler Bundesstraße 1
Mobil
+43 (0) 664 - 80 440 80
Flugnotfall.
.2
Dachstuhlbrand.
.2
Mail
fly@heli-tirol.at
Leistung für Hoheitsverwaltung.
.5
Rauchfangbrand..
5
Leistung im öffentlichen Interesse.
.50
Kellerbrand.
.20
Freiwillige Assistenzleistung.
.55
Heustockbrand, Brand eines Wirtschaftsgebäudes.
.0
Gesetzliche Assistenzleistung.
Tankstellenbrand...
.0
Fahrbahnreinigung...
.209
Wald-, Hecken- und Rasenbrand.
20
Gefahrguteinsatz/Konzentrationsmessung..
..43
Müllbrand...
.62
+
Befreiung von Menschen aus Notlagen.
.301
Angebrannte Speisen.
.12
Suizidversuch..
..6
sonstiger Brand..
41
Tür-/Wohnungsöffnung...
44
Untersuchung Brand.
55
Automatik-
Türen
Sprach/Daten
-Kommunikation
Suchaktion.
2
Rauchentwicklung..
.57
Tier in Notlage/Tierrettung.
26
BMA..
735
Insekteneinsatz.
.104
BMA tatsächliches Ereignis.
234
Lawineneinsatz/Lawinentafeln ausrichten.
4
Gefahrgutauskunft.
3
Entfernung von Dachlawinen, Eiszapfen.
5
Aufnahme von Todesfällen.
.0
Wassereinsatz.
14
Alarmierung FF-Tirols..
1
Taucheinsatz.
..2
Alarmierung sonstiger Einsatzkräften...
.0
Wasserschaden.
.205
Einsatzübungen/Katübungen...
47
Wasserversorgung.
Auspumparbeiten.
.2
Wacheführungen.
..39
Sicherheits-
Technik
Brandmelde-
Technik
IM WESTEN
DIE BESTEN
10
Feuerbeschau.
.160
Wind/Sturmschaden..
.31
Brandschutzschulungen...
..51
Unwetter/Sturmschaden..
.10
Kommissionierungen -
Elektroinstallations-
Technik
Audio/Video
-Technik
Erd- und Felsrutsch.
1
Koll., Betriebsanlagengenehmigungen.
.342
Ein-/Absturzgefahr..
.8
Brandsicherheitswachedienste.
.827
Sachwertbergung.
..29
Tresore warten.......
..33
Sicherungsarbeiten...
102
Schulungen Exkursion.
14
Explosion.
1
Hydr. warten.
.0
Sonstiger technischer Einsatz.
.107
Überprüfung betriebstechnischer Einrichtungen.
.31
fieglspielberger
www.fiegl.co.at
Stromunfall.
.1
Vorbeugender Brandschutz/Überprüfungen.
17
Blinder Einsatz....
.25
GESAMT
4.457
Hotel-EDV
Kassen/Schank-
Systeme
45
Seite 26
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsätze
A
Am 13. Jänner 2011
Baggerbergung in Thaur
uf Grund der Regenfälle in der Vor-
nacht wurde die Freiwillige Feuerwehr
Thaur zu einem untergegangenen"
Bagger in der Nähe des Sportplatzes gerufen.
Die Baufirma hat den Bagger über Nacht in
der Baugrube stehengelassen und am Mor-
gen war er bis zu 1,5 m unter Wasser. Von der
FF Thaur wurde die Stadtfeuerwehr Hall mit
ihrer Großpumpe zu Hilfe gerufen. Nachdem
zu Mittag der erhoffte Erfolg noch nicht ein-
getreten war, wurde der diensthabende Be-
reitschaftsoffizier der BF Innsbruck konsul-
tiert. Daraufhin wurden die Freiwilligen Feu-
erwehren Arzl und Reichenau - bei diesen
beiden Einheiten sind Großpumpen statio-
niert nach Thaur alarmiert. Ebenso rückte
der Bereitschaftsoffizier dorthin aus. Nach
Rücksprache mit dem örtlichen Einsatzleiter
wurden weitere zwei Großpumpen von der
Landesfeuerwehrschule in Telfs alarmiert und
in Einsatz gebracht. Nach rund 2,5 Stunden
ab Alarmierung der Innsbrucker Feuerwehr-
kräfte war der Bagger soweit freigepumpt,
dass er selbstständig ans befestigte Ufer fah-
ren konnte. Dieser Einsatz hat wieder einmal
gezeigt, dass auch einheitsübergreifende - ja
sogar bezirksübergreifende Einsätze perfekt
funktionieren.
U
17. Jänner 2011
LKW-Bergung in Kematen
m 09:24 Uhr wurde die Berufsfeuer-
feuerwehr Innsbruck vom der Freiwilli-
gen Feuerwehr Kematen zur Unterstüt-
zung bei einer LKW-Bergung angefordert. Die
Berufsfeuerwehr rückte daraufhin mit ELF, 1.
Gruppe und dem Kranfahrzeug aus. Auf einem
Wirtschaftsweg im Michelfeld rutschte ein tür-
kischer LKW, beladen mit ca. 20 t Lauch, von
der asphaltierten Straße ab. Von der FF Kema-
ten wurde der Sattelzug mittels Einbauseilwin-
de vorab gesichert. Durch die beengten Platz-
verhältnisse war es vorerst nicht möglich den
Anhänger auf die befestigte Fahrbahn zurück-
zuheben. Durch den Einsatzleiter der FF Kema-
ten wurde ein kleiner Radlader mit Palettenga-
bel angefordert nach teilweiser Abladung der
Fracht, unter Aufsicht der Zollbehörde - konn-
te der LKW mit dem KF45 wieder auf die Stra-
Be gehoben und die Fahrt fortgesetzt werden.
31. Jänner 2012 - Wasserschaden
D
im olympischen Dorf
urch ein technisches Gebrechen war
es in einem in Rohbau befindlichen
Wohnhauses - für die Olympischen
Jugendwinterspiele 2012 - zu einem massi-
ven Wasserschaden gekommen.
Arbeiter der Baustelle verständigten die
Feuerwehr, um das Wasser abzupumpen. Der
Schaden erstreckte sich auf rund 2.500 m² -
in einigen Räumen stand das Wasser ca. 1 m
hoch! Durch den massiven Einsatz von diver-
sen Pumpen konnte das Wasser von der Be-
rufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Rei-
chenau und der Freiwilligen Feuerwehr Müh-
lau bis ca. 11:30 Uhr abgepumpt werden und
die Räumlichkeiten wieder für die Arbeiter frei-
gegeben werden. An diesem Einsatz waren ca.
30 Mann/Frau mit acht Fahrzeugen beteiligt.
8. Februar 2011
Gebäudebrand in Amras
m 8. Februar 2011 um 02:43 Uhr wur-
Ade
de die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu ei-
nem Gebäudebrand in den Innsbrucker
Stadtteil Amras alarmiert. Von der Leitstelle Tirol
wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass bereits
mehrere Notrufe eingegangen sind, die alle ei-
nen Vollbrand von Teilen des Gebäudes melde-
ten. Weiters wurde die BF informiert, dass das
Brandobjekt ein Wohnhaus der Lebenshilfe ist
und nicht bekannt ist wie viele Personen in dem
Haus wohnen. Beim Eintreffen der BF wurde die
Freiwillige Feuerwehr Amras zur Unterstützung
über die Leitstelle Tirol alarmiert. Von einem an-
wesenden Betreuer wurde dem Feuerwehrein-
satzleiter mitgeteilt, dass das Haus von vier be-
hinderten Personen bewohnt wird und dass sich
alle selbstständig ins Freie retten konnten. Der
Rettungsdienst hat die Versorgung übernom-
men, eine männliche Person musste mit Ver-
dacht auf eine Rauchgasinhalation in die Klinik
verbracht werden. Aus bisher unbekannter Ur-
sache war der westliche hölzerne Balkon in
Brand geraten, welcher sich bereits bis in den
Dachstuhl ausgebreitet hat. Durch die Hitze wa
ren die Glastüren zu den Schlafräumen gebor-
sten und der Rauch breitete sich im Haus aus.
Durch einen umfassenden Löschangriff, Innen-
angriff und über eine Drehleiter konnte der
Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Die Nachlöscharbeiten, es musste das Dach tlw.
abgedeckt werden, um alle Glutnester freizule-
gen, dauerten noch bis ca. 05:30 Uhr. Von der
Freiwilligen Feuerwehr Amras wurde anschlie
Bend die Brandwache gestellt. Durch den Brand
wurde das Gebäude unbewohnbar, alle Be-
wohner sind in anderen Einrichtungen der Le-
benshilfe untergekommen. Insgesamt war die
Feuerwehr mit neun Fahrzeugen und ca. 40
Mann im Einsatz.
U
4. März 2011, 07:00 Uhr - Wohnungsbrand in Hötting
m 07:00 Uhr wurde die Berufsfeuer-
wehr zu einem Wohnungsbrand in ei-
nem Mehrfamilienhaus in der Dorf-
gasse in Innsbruck-Hötting alarmiert. Auf-
grund des Meldungsbildes erfolgte die Nach-
alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Höt-
ting. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr an
der Einsatzstelle hatten sich alle Bewohner
bereits in Sicherheit gebracht. Die beiden Be-
wohner der brennenden Wohnung wurden
vom Rettungsdienst betreut. Der Brand im
Wohnzimmer der stark verrauchten Wohnung
wurde unter Atemschutz durch die Berufsfeu-
erwehr rasch gelöscht und die Räumlichkei-
A
ten im Anschluss mit einem Hochleistungslüf-
ter rauchfrei geblasen. Eine Bewohnerin wur-
de in die Klinik Innsbruck transportiert, Was-
serschaden entstand durch die Löscharbeiten
keiner. Die Brandursache wird durch den Kri-
minaltechnischen Dienst der Polizei ermittelt.
6. März 2011 - Stadelbrand in Hötting
us bisher unbekannter Ursache war
ein Holzstadel im Innsbrucker Stadtteil
Hötting in Brand geraten. Kurz vor Ein-
treffen der Berufsfeuerwehr wurden die Frei-
willigen Einheiten Hötting und Mühlau an die
Einsatzstelle alarmiert. Das Brandobjekt liegt
oberhalb des Hohen Weges in einem steilen
mit Sträuchern und Bäumen, welche teilweise
auch schon zu brennen begonnen haben, be-
wachsenen Hang. Es wurden Löschangriffe
von der Süd- als auch von der Nordseite vor-
genommen. Das Gebäude wird nach Aus-
D
kunft der Polizei von Obdachlosen als Unter-
schlupf genützt. Auf Grund der ungünstigen
Versorgung des Gebietes mit Hydranten
musste insgesamt eine über 300 m lange Zu-
bringleitung durch die freiwillige Feuerwehr
gelegt werden. Der Brand selbst konnte rasch
gelöscht werden Personen sind keine zu
Schaden gekommen. Zur Klärung der Brand-
ursache hat die Polizei die Ermittlungen auf-
genommen. Die Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck war mit 60 Mann/Frau und 13 Fahr-
zeugen im Einsatz.
Jahresbericht 2011
9. März 2011 - Zwei Verletzte
bei spektakulärem Verkehrsunfall
A
us bisher unbekannter Ursache war es,
am 9. März kurz vor 17 Uhr, auf der
Brennerautobahn A 13 in Fahrtrich-
tung Innsbruck, Höhe Zenzenhof, zu einem
Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde ein
PKW zwischen eine Leitplanke und einem
Betonsockel geschleudert.
Der Fahrer konnte vor Eintreffen der BF be-
freit werden und wurde mit Verletzungen un-
bestimmten Grades ins Krankenhaus ge-
bracht. Seine Beifahrerin wurde mit schweren
Verletzungen im Fahrzeug, im Bereich des
rechten Beines, massiv eingeklemmt.
Ebenso bewirkte das stark deformierte Dach
eine Verklemmung der Person im Fahrzeug.
In enger Zusammenarbeit mit der Notärztin
ist es nach ca. 75 Minuten gelungen - unter
schweißtreibender Millimeterarbeit mit hy-
draulischen Rettungsgeräten und Handwerk-
zeug die Frau zu befreien und dem Ret-
tungsdienst zu übergeben.
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck war mit vier
Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz.
14. März 2011 - Wohnungsbrand am Fürstenweg
ie Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte
um 14:32 Uhr mit sechs Fahrzeugen
und 21 Mann zu einem gemeldeten
Wohnungsbrand am Fürstenweg aus. Bereits
auf der Anfahrt kam die Meldung der Leit-
stelle Tirol, dass sich eine Wohnung im gegen-
ständlichen Objekt, im 3. Obergeschoß, in
Vollbrand befindet sowie zwei eingeschlosse-
ne Personen vermutet werden. Ebenfalls wur-
de auf der Anfahrt die Freiwillige Feuerwehr
Hötting alarmiert. Beim Eintreffen wurde so-
fort mit der Personenrettung mittels Hubret-
tungsgerät von der Ostseite sowie durch den
Atemschutztrupp über das Stiegenhaus an
der Westseite begonnnen. Zeitgleich wurden
die Löschangriffe ostseitig im Außenbereich
und westseitig im Innenangriff vorbereitet
und durchgeführt. Innerhalb von ca. 15 Min.
konnte „Brand aus" gegeben werden. Insge-
samt mussten 11 Personen von der Rettung,
mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung, in die
Klinik Innsbruck gebracht werden.
47
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27/44
FEUERWEHR INNSBRUCK
A
23. März 2011
Kellerbrand in Amras
m ca. 13:15 Uhr wurde die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck zu einem Keller-
brand in den Stadtteil Amras alarmiert.
Vor Ort konnte eine starke Rauchentwicklung
aus dem Keller festgestellt werden - da die-
se Häuserreihe abgerissen werden soll, sind
nur noch einige Wohnungen bewohnt. Aus
bisher unbekannter Ursache waren Kartona-
gen und Gerümpel im Keller in Brand geraten.
Der Brand konnte im Innenangriff unter Atem-
schutz rasch gelöscht und anschließend die
Einsatzstelle an die Polizei zur Brandursa-
chenermittlung übergeben werden - verletzt
wurde niemand. Die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck war mit vier Fahrzeugen und 13 Mann
im Einsatz.
G
28. März 2011
Verkehrsunfall auf der A 12
roßes Glück hatte der Lenker eines
VW-Transporters (Multi-Van 4Mo-
tion), am 28. März 2011 gegen 17:05
Uhr, auf der Inntalautobahn A 12, direkt bei
der Ausfahrt Innsbruck-West. Kurz vor diesem
Bereich ist ihm laut eigenen Angaben schlecht
geworden und er wollte daher im letzten Mo-
ment von der Richtungsfahrbahn Arlberg auf
die Ausfahrtsspur wechseln. Der VW prallte
mit der linken Vorderseite direkt auf den dort
befindlichen Fahrbahnteiler, drehte sich da-
durch und blieb auf der rechten Fahrzeugsei-
te quer zur Ausfahrt liegen. Der Fahrer konn-
te mit Hilfe von anderen Verkehrsteilnehmern
das Fahrzeug verlassen und wurde nach der
Erstversorgung durch die Rettung in die Kli-
nik gebracht. Die Berufsfeuerwehr sicherte
die Unfallstelle, baute den zweifachen Brand-
schutz auf und unterbrach die Stromversor-
gung des Fahrzeuges von der Batterie. Das
verunfallte Fahrzeug wurde im Anschluss von
zwei Abschleppfirmen geborgen und ab-
transportiert.
30. März 2011
Hubschrauberabsturz am Achensee
A
UERWEN
TAUCHEINSATZ
Im Mittwoch, 30. März 2011, stürzte
gegen 11:20 Uhr eine Maschine (EC
235) des BM.I mit vier Personen an
Bord aus bisher unbekannter Ursache in den
Achensee. Die Taucher der Berufsfeuerwehr
wurden mit dem Hubschrauber C1 direkt von
der Hauptfeuerwache an den Einsatzort geflo-
gen. Die restlichen Dienst versehenden Taucher
fuhren von der Hauptfeuerwache mit dem
Taucheinsatzfahrzeug an die Einsatzstelle. Da
nicht erkennbar war, wie sich der Einsatz ent-
wickelt, wurde die dienstfreie Mannschaft
mittels SMS-Alarmierung für den Einsatz bzw.
zur Besetzung der Wache alarmiert. Es waren
insgesamt 14 Einsatztaucher der Berufsfeuer-
wehr innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit und
die fehlende Dienstmannschaft wurde nach-
besetzt. In der Erstphase des Einsatzes wurden
die Taucheinsatzkräfte der Feuerwehr, BF und
FF Kufstein koordiniert sowie der der Einsatz-
leitung der FF Achenkirch im Bereich der Such-
technik und Einsatzlogistik (Organisation von
UW-Kameras, Radar, Tauchrobotter) unter-
stützt. Ab dem 2. Einsatztag und der Neu-
gruppierung der EL wurde die Aufgabe des S3
(taktischer Einsatzführender) von der Berufs-
feuerwehr übernommen und bis zur Bergung
der letzten vermissten Person, am Freitag ge-
gen 20:00 Uhr, beibehalten. Besonders er-
schwerend kam bei diesem Einsatz hinzu, dass
uns die Kameraden des BM.I, allen voran Pilot
Markus Pumpernick, bestens bekannt waren.
Im Zuge diverser Einsätze und Übungen waren
wir oftmals gemeinsam im Einsatz gestanden
und haben dabei neben dem Piloten auch den
Mensch Markus sehr schätzen gelernt. An die-
ser Stelle ein letztes Glück ab Gut Land". Wir
werden ihm und seinen Kameraden immer ein
ehrendes Andenken bewahren.
8. April 2011 - Wohnungsbrand
in der Duilestraße
Im ca. 16:30 Uhr wurde die Berufs-
feuerwehr Innsbruck zu einem Brand
straße 16 gerufen. Die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck rückte mit sieben Fahrzeugen und 19
Mann aus, zusätzlich wurde die Freiwillige
Feuerwehr Wilten alarmiert.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand eine
Wohnung im 1. Obergeschoß in Vollbrand,
Flamen schlugen bereits aus dem Fenster. Vor
Eintreffen der Feuerwehr wurde eine Be-
wohnerin von der Polizei in Sicherheit ge-
bracht.
Ein weiterer Bewohner aus dem 2. Ober-
geschoß wurde von der Feuerwehr ge-
rettet.
Der Brand konnte rasch von der Berufsfeuer-
wehr unter Atemschutz gelöscht werden. Bei
den Löschmaßnahmen in der Brandwohnung
wurde eine leblose Person aufgefunden.
Diese Person starb auf Grund der Brandein-
wirkung.
Nach dem Abschluss der Nachlöscharbeiten
durch die Feuerwehr wurde die Wohnung der
Polizei übergeben.
15. Mai 2011 - Gasrohrgebrechen
in der Anichstraße
U
m 13.33 Uhr wurde die Berufsfeuer-
wehr zu einem gemeldeten Gasge-
ruch in der Anichstrasse alarmiert.
Es rückten 5 Fahrzeuge zur Einsatzstelle aus.
Im Bereich einer dortigen Strassenbaustelle
war Gasgeruch wahrnehmbar.
Durchgeführte Messungen, gemeinsam mit
dem eingetroffenen Techniker der TIGAS
waren positiv (Gas vorhanden).
Als Ursache wurde ein defektes Gasrohr im
Baustellenbereich unter der Fahrbahn ver-
mutet. Das Gaswerk veranlasste umgehend
die Reperaturarbeiten.
Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht
erforderlich.
21. Mai 2011-Wohnungsbrand
A
in der Adamgasse
m 21. Mai 2011 wurde die Berufs-
feuerwehr zu einem Wohnungsbrand
A im 4. Stock in der Adamgasse in Inns-
bruck alarmiert. Beim Eintreffen hatten sich
die Bewohner bereits alle ins Freie gerettet.
Der Brand wurde unter Atemschutz von ei-
nem Wandhydranten aus gelöscht. Durch die
vorhandenen Brandschutztüren und den Ein-
satz eines Hochleistungslüfters blieb das
Stiegenhaus rauchfrei und der Rauchschaden
auf das betroffene Geschoß beschränkt.
Allerdings hatte sich der Brand über eine
Holzverkleidung auf den darüberliegenden
Dachbereich ausgedehnt. Mit der Unter-
stützung der Freiwilligen Feuerwehr Wilten
und der Drehleiter Hötting wurde der Dach-
bereich mit Spezialkettensägen geöffnet und
der Brand gelöscht. Verletzt wurde niemand.
Die Brandwohnung wurde schwer beschä-
digt, weitere Wohnungen im 4. OG wurden
durch den Brandrauch in Mitleidenschaft ge-
zogen.
26. Mai 2011-Wohnungsbrand
in der Gutenbergstraße
U
Im 16:49 Uhr wurde die Berufsfeuer-
wehr auf der Rückfahrt von einem Ein-
satz in einem anderen Stadtteil zu ei-
nem Brand in der Gutenbergstraße alarmiert.
Beim Eintreffen wurde starke Rauchentwick-
lung aus einem Fenster im 1. Stock festge-
stellt. Nachdem die Wohnungstüre aufgebro-
chen wurde, konnte der Brand in der Küche
unter Atemschutz rasch gelöscht werden.
Zur Entrauchung der Brandwohnung wurde
ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Die Be-
wohnerin war auswärts und traf während der
Löscharbeiten an der Einsatzstelle ein. Ver-
letzt wurde niemand. An der Wohnung ent-
stand schwerer Sachschaden.
Wenige Minuten nach dem Abrücken von der
Einsatzstelle nach einem Küchenbrand in der
Gutenbergstraße stürzte bei einem Gewitter
nur einige Meter neben der Brandstelle ein
Teil einer großen Weide auf die Fahrbahn. Da-
bei wurde niemand verletzt. Zwei abgestellte
Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Berufs-
feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen und
acht Mann aus. Der Baum wurde mit einem
Kranfahrzeug gesichert und mit Kettensägen
zum Abtransport zerkleinert.
U
28. Mai 2011 - Küchenbrand
in der Bienerstraße
Im 12:26 Uhr wurde die BF zu einem Kü-
chenbrand in die Bienerstraße alarmiert.
Beim Eintreffen stieg Rauch aus einem
Küchenfenster im 1. Stock auf. Drei Mann stie-
gen unter Atemschutz über eine Schiebeleiter auf
den Balkon ein und löschten den Brand in der
Küche mit einem Hochdruckrohr. Die Wohnung
und das Stiegenhaus wurden mit einem Hoch-
leistungslüfter belüftet. Die Bewohnerin war
nicht in der Wohnung. Verletzt wurde niemand.
28. Mai 2011 - Tiefgaragenbrand
in der Maximilianstraße
Uu
Im 13:20 Uhr wurde die BF über die
automatische Brandmeldeanlage in der
Maximilianstraße 2 alarmiert. Beim Ein-
treffen wurde ein Brand mit starker Rauchent-
wicklung im 2. Untergeschoß der dortigen Tief-
garage festgestellt. Da ein Teil der Einsatzkräf-
te der Berufsfeuerwehr an einer anderen Ein-
satzstelle gebunden waren, wurde die FF Wil-
ten und Hötting nachalarmiert. Durch den er-
sten Atemschutztrupp der BF konnte der Brand
eines Motorrades rasch gelöscht werden. Wei-
tere eingeleitete Löschmaßnahmen waren
nicht mehr erforderlich. Die stark verrauchte
Tiefgarage wurde mit einem Großlüfter belüf-
tet. Verletzt wurde niemand.
U
3. Juni 2011
Brand in einem Hochhaus
m 20:29 Uhr wurde die BF zu einem
Brand im 8. Stock in einem Hochhaus in
der Schützenstraße in Innsbruck alar-
miert. Nach weiteren Notrufen wurde zusätzlich
die FF Neu-Arzl alarmiert. Beim Eintreffen war
bereits eine große Anzahl von Bewohnern aus
dem Gebäude geflüchtet. Die BF löschte den
Brand in einer Küche in kurzer Zeit. Durch die FF
Neu-Arzl wurde ein Atem-
schutzsicherungstrupp Kraft in
gestellt. Der Brand- und
Rauchschaden blieb auf
die betroffene Wohnung
wegen des Einsatzes eines
Hochleistungslüfters be-
schränkt. Der Bewohner
flüchtete vor dem Eintref-
fen der FF aus seiner Woh-
nung und wurde durch die
Rettung Innsbruck in die
Klinik gebracht.
Jahresbericht 2011
☐
26. Juni 2011-06:30 Uhr
Zwei Personen abgestürzt
wei Personen in 10 m tiefe Baugrube
mit der Baustellenabsicherung ge-
nen in einer ca. 10 m tiefen Baugrube. Die bei-
den Personen sind gemeinsam mit der Bau-
stellenabsicherung in die Baugrube gestürzt.
Die Rettung und die Notärztin waren bereits
bei Eintreffen der BF bei den Verletzten.
Beide Personen wurden nach Rücksprache
mit der Notärztin mit Rettungswannen aus
der Baugrube geborgen und der Rettung
übergeben. Die beiden Verletzten wurden in
das LKH Innsbruck gebracht.
Die anschließende Absicherung der Bau-
grube erfolgte nach Freigabe der Einsatzstelle
durch die Feuerwehr.
E
3. August 2011 - Unwetter
über Innsbruck - Großeinsatz
für die Feuerwehren
ine Unwetterfront zog am Nachmittag
des 3. August über Innsbruck und ver-
zahlreiche Wasserschäden.
Die Innsbrucker Feuerwehren wurden
um 15:20 Uhr zum ersten Einsatz gerufen,
um Wasser aus einem Keller zu pumpen.
Es folgten 70 Einsätze. Der letzte Wasser-
schaden wurde um 21:50 Uhr abgear-
beitet.
Im Einsatz standen neben der Berufs-
feuerwehr Innsbruck acht freiwillige Einhei-
ten der Feuerwehr der Stadt Innsbruck. Ins-
gesamt waren 170 Männer und Frauen im
Einsatz.
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28/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
A
24. August 2011 - LKW-Bergung in Thaur
m 24. August 2011 gegen 14 Uhr war
ein Sattelzug beim Retourfahren auf
einem schmalen Feldweg am Straßen-
bankett abgerutscht und drohte ins Feld
umzukippen. Die zuständige Ortsfeuerwehr
Thaur (Bezirk Innsbruck-Land) forderte über
die Leitstelle Tirol die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck an. Beim Eintreffen der BF war der Sat-
telzug bereits mit einem Greifzug von der FF
A
Mercedes Benz
ER
Thaur gesichert worden. Mittels Seilwinde
vom Kranfahrzeug KF45, Abgraben der Bö-
schung und Unterbauen - mit Rüstholz-des
Zugfahrzeuges konnte der LKW wieder auf
die Straße gezogen werden und ohne er-
kennbare Schäden seine Fahrt fortsetzen. Die
Berufsfeuerwehr Innsbruck war neben der FF
Thaur mit drei Fahrzeugen und zehn Mann
rund eine Stunde im Einsatz.
10. September 2011 - Wohnungsbrand im 15. Obergeschoẞ
m 10. September 2011 wurde die Be-
rufsfeuerwehr um 14.30 Uhr zu einem
Wohnungsbrand im 15. Stockwerk ei-
nes Hochhauses in der Kajetan Sweth Straße
54 alarmiert.
Die Berufsfeuerwehr rückte mit 7 Fahrzeugen
und 19 Mann aus. Aufgrund des Meldungs-
bildes erfolgte die Nachalarmierung der Frei-
willigen Feuerwehr Neu Arzl und Reichenau
mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 30 Feuer-
wehrfrauen und -männer.
Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr an der
Einsatzstelle waren bereits viele Bewohner des
Hauses ins Freie geflüchtet. Die beiden Be-
wohner der brennenden Wohnung wurden
vom Rettungsdienst betreut. Der Brand in der
Wohnung im 15. Stockwerk wurde unter Atem-
schutz durch die Berufsfeuerwehr rasch ge-
löscht und die Räumlichkeiten, sowie das Stie-
genhaus mit zwei Hochleistungslüftern rauch-
frei geblasen. Personen wurden keine verletzt.
Zwei Katzen konnten aus der Brandwohnung
nur noch verendet geborgen werden.
Die Bewohner der Nachbarwohnungen ver-
hielten sich richtig und blieben in der siche-
ren Wohnung anstatt durch das verrauchte
Stiegenhaus einen Fluchtversuch zu unter-
nehmen. Die Brandursache wird durch den
Kriminaltechnischen Dienst der Polizei er-
mittelt.
1. Oktober 2011
Wohnungsbrand in der
Resselstraße mit einem Todesopfer
B
eim Eintreffen dichter Rauchaustritt
aus den WC- und Badfenstern an der
Nordseite sowie südseitig aus dem
Wohnzimmerfenster. Die 1. Gruppe nahm ein
Hochdruckrohr unter Atemschutz mit Tür-
brechwerkzeug vor. Die 2. Gruppe betätigte
den Hochleistungslüfter und nahm ein 2.
Hochdruckrohr vor. Mit dem hydraulischen
Lukas-Türöffner wurde die Wohnungstür
aufgebrochen.
Dichter schwarzer Rauch machte den Einsatz
der Wärmebildkamera beinahe unmöglich.
Der Angriffstrupp hat die Wohnung kriechend
nach der vermuteten Person abgesucht. Im
Wohnzimmer stand hinter der Rauchwand ei-
ne Couch, weitere Möbel und die Holzdecke
standen teilweise in Vollbrand. Der Brand war
rasch gelöscht, die in der Wohnung befindli-
che Frau war aber nicht mehr zu retten. Nach-
löscharbeiten im Brandraum wurden durch-
geführt und die gesamte Holzdecke abge-
nommen und in den Hof verbracht. Nach dem
Abschluss der Erhebungen durch die Tatort-
gruppe des Landeskriminalamtes auch die
Couchreste und einen Fauteuil ins Freie ge-
bracht und dort abgedeckt. Keine weiteren
Maßnahmen mehr erforderlich. Später stellte
sich heraus, dass die Frau zuvor schon einen
Herzinfarkt erlitten hat und daran verstarb.
6. Oktober 2011 - Wohnungsbrand
im 3. OG in der Salurnerstraße 10
A
m 6. Oktober 2011 wurde die Berufs-
feuerwehr um 23:00 Uhr zu einem
alarmiert. Es rückten sechs Fahrzeuge und 19
Mann zur Einsatzstelle aus. Die Besatzung ei-
ner zufällig vor Ort befindlichen Funkstreife
evakuierte die betroffenen Bereiche im Ge-
bäude noch vor dem Eintreffen der Feuer-
wehr. Beim Eintreffen schlugen Flammen aus
einem straßenseitigen Fenster. Der Brand in
einem Zimmer einer Mietwohnung im 3.
Stock konnte unter Atemschutz rasch ge-
löscht werden. Das teilweise verrauchte Stie-
genhaus und die betroffene Wohnung wur-
den mit einem Hochleistungslüfter entraucht.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache
wird von der Polizei ermittelt.
Z
12. Oktober 2011 - Tierrettung
u einer ungewöhnlichen Tierrettung
wurde die Berufsfeuerwehr in die Kra-
nebitter Allee gerufen. In der Krane-
bitter Allee befand sich eine Katze in einem
Oberleitungsbereich der Innsbrucker Ver-
kehrsbetriebe (IVB), unmittelbar bei einer
Brückenunterführung zwischen den span-
nungsführenden Leitungen. Die Oberleitung
wurde von der IVB geerdet, und die Katze von
der Feuerwehr mit der Arbeitsbühne der IVB
von dem Spannungsbereich gerettet, und an
den Tierschutzverband übergeben.
13. Oktober 2011
Höhenrettungseinsatz - Menschenrettung aus einem Kran
in, Mitte 50-jähriger, Kranführer eines
Turmdrehkranes auf einer Baustelle in
der Innenstadt klagte über gesundheit-
liche Probleme. Da er in seiner Kanzel auf 20-
25 m Höhe war, wurde durch die Leitstelle Ti-
rol zusätzlich zum Rettungsdienst und Not-
arzt auch die Berufsfeuerwehr Innsbruck um
14:27 Uhr an den Einsatzort alarmiert.
Beim Eintreffen kletterte, nach Absprache mit
dem Notarzt, ein Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr zu dem Mann hoch. Parallel wurde die
Drehleiter aufgestellt und der Notarzt zur
Kanzel gebracht. Nach einer Untersuchung
und Befragung des Patienten und nach Gabe
eines Notfallmedikamentes wurde vom Arzt
die Entscheidung getroffen, den Bauarbeiter
gesichert in den Rettungskorb der Drehleiter
übersteigen zu lassen und ihn so auf den Bo-
den zu bringen. Dort wurde er dann vom Ret-
tungsdienst in die Klinik gebracht. Die Be-
rufsfeuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und
14 Mann ca. 1/2 Stunde im Einsatz.
Auf Grund der vorerst nicht abzuschätzen-
den Einsatzdauer und eines laufenden Paral-
leleinsatzes wurde die Freiwillige Feuerwehr
Mühlau zur Bereitschaft in ihrer Wache alar-
miert.
Jahresbericht 2011
D
5. Dezember 2011 -
Busbergung in Axams
ie Freiwillige Feuerwehr Axams forder-
te die Berufsfeuerwehr Innsbruck um
technische Unterstützung, zur Ber-
gung eines über die Böschung bei der Lizum-
Alm auf den großen Parkplatz gerutschten
griechischen Reisebusses, an.
Der Reisebus wollte Gäste des Hotel Olympia
aus der Axamer Lizum nach Innsbruck brin-
gen. Bereits in der ersten Kurve nach dem Ho-
tel geriet das Fahrzeug auf der schneebe-
deckten Fahrbahn ins Rutschen und stürzte
über die Böschung auf den darunter befind-
lichen Liftparkplatz. Die Fahrgäste konnten
noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus
dem Bus befreit werden.
Das mit der Frontpartie am Parkplatz festsit-
zende Fahrzeug wurde mittels der Felgen-
klaue am Kranfahrzeug (KF 45) verhängt.
An der Hinterachse wurde das Windenseil
des Bergetraktors angeschlagen.
Nachdem der Traktor über einen von der Lift-
gesellschaft beigestellten Radlader und ein
Pistengerät doppelt gegen das Abrutschen
gesichert war, konnte der Reisebus vorne
angehoben und über die Winde zurück auf die
Fahrbahn gezogen werden.
Anschließend konnten die Fahrgäste ihr Ge-
päck aus dem nicht mehr fahrtauglichen Bus
holen. Den weiteren Abtransport des hava-
rierten Fahrzeuges übernahm die Abschlepp-
firma Auer.
Seite 29
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FEUERWEHR INI BRUCK
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND
Aus dem Bezirk
Wechsel im Bezirkskommando
beim Bezirksfeuerwehrtag
Mit dem Bezirksfeuerwehrtag legte Be-
zirksfeuerwehrkommandant DI (FH) Anton
Larcher seine Funktion im BFV aus ge-
sundheitlichen Gründen zurück und schied
damit nach mehr als zwei Jahrzehnten aus
dem Bezirksausschuss aus.
Anton Larcher war seit 1987 als Bezirks-
schriftführer im Bezirksfeuerwehrverband
Innsbruck-Stadt tätig, ein Jahr später wur-
de er auch Kommandant seiner Feuerwehr
Arzl. Nachdem er 1998 zum Bezirksfeuer-
wehrkommandanten und damit Nachfol-
ger des legendären Alois Muglach wurde,
legte er drei Jahre später die Funktion des
Arzler Kommandanten in jüngere Hände.
Trotz Ausscheidens als Bezirksfunktionär
bleibt Anton Larcher als mehrfaches Eh-
renmitglied, unter anderem der Feuer-
wehren Amras und Reichenau und als Eh-
renkommandant seiner Arzler, aktiv dem
Feuerwehrwesen erhalten.
Vor Beginn des Bezirksfeuerwehrtages ver-
sammelten sich die Delegierten, Mitglieder
der Innsbrucker Feuerwehren und zahlrei-
che Ehrengäste im Hof der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zur Besichtigung des neu-
en Einsatzleitfahrzeuges FLIEGE, welches
nun neben seiner Funktion als fliegerische
Einsatzleitung auch als mobile Einsatzlei-
tung bei größeren Einsätzen zur Verfügung
steht. Im Inneren gibt es nicht nur mehre-
re Arbeitsplätze, sondern auch ein kleines
Sitzungszimmer für Lagebesprechungen.
Mit dem Vorzelt-System kann der Bereich
für die Lageführung aber zusätzlich jeder-
zeit großzügig erweitert werden.
Beim anschließend durchgeführten Be-
zirksfeuerwehrtag, im frisch sanierten
Lehrsaal auf der Hauptfeuerwache der Be-
rufsfeuerwehr, wurde Walter Laimgruber,
bisher Stellvertreter, zum neuen Bezirks-
feuerwehrkommandanten gewählt, der
Kommandant der Feuerwehr Mühlau, Al-
bert Pfeihofer, zu seinem Stellvertreter.
Große Ehrung
zum Jahresabschluss
Im Rahmen der Jahresabschluss-Sitzung
konnte der neue Bezirksfeuerwehrkom-
mandant Walter Laimgruber vor 40 gela-
denen Gästen seinen Vorgänger Bmst. DI
(FH) Anton Larcher zum Ehrenmitglied und
Ehrenring-Träger des Bezirksfeuerwehr-
verbandes ernennen!
Anton Larcher zeigte sich gerührt über die-
se höchste Auszeichnung für sein jahr-
zehntelanges Wirken als Funktionär im Be-
zirksfeuerwehrverband, zuerst als Bezirks-
Schriftführer und ab 1998 dann als Be-
zirksfeuerwehrkommandant. Laimgruber
erinnerte an die dringende technische
Nach- und Aufrüstung am Beginn der ge
meinsamen Kommandozeit und Larchers
stetiges Einsetzen für den Status Die-
quo.
ser erinnerte in seinen kurzen Dankeswor-
ten aber an für ihn noch wichtigere Punk-
te: zum einen auf seinen großen Stolz - die
von ihm mit-initiierte Leitstelle Tirol, zum
anderen an das Thema „Ausbildung der
höheren Offiziersdienstgrade im Feuer-
wehrdienst", welches er mehr als zehn
Jahre lang als Lobbyist stark vertreten
konnte, welches aber bis heute keine gro-
Ben Fortschritte machte und was ihm so
noch immer ein dringendes Anliegen ist.
Exkursion zum neuen
,,Tirol Panorama"
Am 21. Mai 2011 konnten die Offiziere
der Innsbrucker Feuerwehren das neu ge-
schaffene,,Tirol Panorma" besichtigen.
Zur Verwunderung manch anderer Besu-
cher dieses denkwürdigen Ortes begann
die Besichtigung" des neuen Museums
der Feuerwehr entsprechend vor dem Ge-
bäude, zu einer Einschulung über die ge-
troffenen Brandschutz-Maßnahmen. OBR
Hans Zimmermann als zuständiger Offizier
der Berufsfeuerwehr und Erwin Reichel als
Branddirektor erklärten vor Ort allgemein
die Schwierigkeiten bei Bränden in Mu-
seen bzgl. meist vorhandener Besucher-
mengen und der zu schützenden histori-
schen Exponate.
Anschließend gab es eine Führung durch
das neue Museum. Die Teilnehmer waren
beeindruckt von der Architektur des Ge-
bäudes und der Wirkung, welche u.a. das
Riesenrundgemälde an seiner neuen
Heimstätte ausstrahlt.
Übergabe
neuer Langzeitatmer
Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwi-
schen der Stadt Innsbruck, den ÖBB und
den Innsbrucker Feuerwehren wurden im
August von den ÖBB neue Sauerstoff-
schutzgeräte
an die Innsbrucker Feuer-
wehr übergeben.
Am 16.August erfolgte, vor dem Portal des
Erkundungsstollens des Brenner-Basis-
Tunnels in der Sillschlucht, die Übergabe
der Geräte durch Vizebürgermeister Chris-
toph Kaufmann und Knut Volgger (Leiter
des ÖBB-Bahnbetriebs in Tirol/Vorarlberg)
an Bezirksfeuerwehrkommandanten Wal-
ter Laimgruber und Branddirektor Mag. Er-
win Reichel von der Innsbrucker Berufs-
feuerwehr.
Stationiert sind die Geräte bei der Berufs-
feuerwehr. Neben den Mitarbeitern der
Berufsfeuerwehr sind auch zahlreiche
Kameraden der Feuerwehren Amras und
Hötting zum Arbeiten mit diesen Geräten
ausgebildet.
SPAR Hungerburg als
,,Feuerwehrfreundlicher
Arbeitgeber" ausgezeichnet
Evelin Bründl, Inhaberin des SPAR-Mark-
tes auf der Hungerburg und zugleich Mit-
glied der FF Hungerburg, wurde für ihr
Engagement als „Feuerwehrfreundlicher
Arbeitgeber" vom Landesfeuerwehrver-
band ausgezeichnet.
Selbst Mitglied bei der Feuerwehr stellt sie
über den Sommer als Ferialkräfte Mitglie-
der der FF Hungerburg an. Diese haben
einen Arbeitsplatz in Ihrer Nähe und der
Stadtteil und die Feuerwehr den Vorteil,
dass bei einem Einsatz zusätzliche Kräfte
fix auf der Hungerburg zur Verfügung
stehen.
Hoffentlich müssen nicht allzu oft zu
viele Kunden auf die SPAR-Angestellten
warten, wenn aber, dann nur aus einem
wichtigen Grund: diese haben durch Eve-
lin Bründ! die Möglichkeit, auch untertags
zu helfen.
Jahresbericht 2011
Da dies heutzutage keine Selbstverständ-
lichkeit ist, möchten der Bezirksfeuer-
wehrverband Innsbruck-Stadt, die Feuer-
wehr Hungerburg und der LFV Tirol mit der
Nominierung und Überreichung der Aus-
zeichnung,,Feuerwehrfreundlicher Arbeit-
geber" auf ihre Weise DANKE sagen!
Bezirksausflug nach Serfaus
Der Bezirksausflug führte uns heuer bis
nach Serfaus. Nach Auffahrt mit der Kom-
perdellbahn bis zur Mittelstation konnte
auf fast 2.000 m Höhe die Almpromenade
zum Speicherteich und das Murmeltierge-
hege besichtigt werden. Zu Mittag gings
dann mit der Lazidbahn weiter zum Res-
taurant Lassida auf 2.350 m Höhe. Bei ei-
nem wunderschönen Panorama auf die
umliegende Bergwelt wurde zu Mittag ge-
gessen. Nach Rückfahrt zur Mittelstation
wanderte eine Gruppe den Panorama-Ge-
nussweg entlang bis zur Bergstation der
Gondelbahn Sunliner. Wagemutige erwar-
tete dort dann der Serfauser Sauser",
für die anderen führte die Fahrt mit dem
Sunliner zurück nach Serfaus. Der Ausflug
endete am Abend mit einer Jause in der
Branger Alm.
ramabahn Lazid 2.351m
53
Seite 30
30/44
FEUERWEHR INNSBRUCK
Exkursion zum AKW Isar II
Eine Delegation bestehend aus Mitarbei-
tern des Stadtmagistrats, der Feuerwehr
und der Polizei besuchte im November das
Atomkraftwerk Isar II in Bayern. Zusam-
men informierte man sich über die Sicher-
heitsmaßnahmen des AKWS und die Kata-
strophenschutzpläne von Bayern.
Dem verstorbenen Kameraden
zur Ehre Gedenkfeier vor dem
Innsbrucker Stadtturm
Wie im vergangenen Jahr gedachten auch
heuer wieder im November Fahnenabord-
nungen, Offiziere und Kameraden der
Innsbrucker Feuerwehren zusammen mit
der Spitze der Stadt Innsbruck und Pen-
sionisten der Berufsfeuerwehr der verstor-
benen Kameraden.
Prior Dr. Florian Schomers, Feuerwehrkurat
der Berufsfeuerwehr, erinnerte in seinen
Worten daran, dass es eine besondere
Aufgabe für uns ist und Menschen auch
auszeichnet, wenn sie ihrer Toten in wür-
diger Art und Weise gedenken.
Den angesprochenen würdigen Rahmen
bildeten neben den mit Trauerflor beflagg-
ten Fahnen und den Fackeln-tragenden
Mitgliedern der Feuerwehrjugend die Mit-
glieder der Berufsfeuerwehr-Musikkapelle
mit den dargebrachten Chorälen und na-
türlich der besondere Ort: der Platz vor
dem Stadtturm, wo vor hunderten Jahren
die erste Feuerwache der Stadt Innsbruck
stationiert war. Am Fuße des Stadtturms ist
deshalb auch seit 1957 eine Gedenktafel
zur Erinnerung an die verstorbenen und
gefallenen Kameraden angebracht, wo
dann auch durch Mag.a Bürgermeisterin
Christine Oppitz-Plörer, Bezirksfeuerwehr-
kommandant Walter Laimgruber und
Branddirektor Erwin Reichel zu den Klän-
gen des guten Kameraden ein Kranz
niedergelegt wurde.
Erneut Fahrtechniktraining für
Einsatzfahrer der FFS
Wie schon im vergangenen Jahr konnten
auch heuer wieder Einsatzfahrer der Frei-
willigen Feuerwehren an zwei Samstagen
ihr Können beim Lenken von schweren
Einsatzfahrzeugen im Fahrtechnikzen-
trum des ÖAMTC am Zenzenhof perfek-
tionieren. Es waren jeweils 12 Kamera-
den vor Ort, um die Grenzen der Fahr-
zeuge bzw. das richtige Gegensteuern zu
lernen. Insgesamt haben damit also
schon 72 Kameraden in den letzten bei-
den Jahren ein Fahrtechniktraining absol-
viert, wobei wiederum die Hälfte der Kos-
ten die AUVA und den anderen Teil der
Bezirksfeuerwehrverband übernommen
haben.
Auch 2011 wurde vom Bezirks-
verband wieder investiert
Seit Jahren ist es ein Anliegen des Bezirks-
feuerwehrverbandes, die Ausrüstung aller
Feuerwehren durch gemeinsame Aktionen
zu verbessern oder wichtigen Ausbildun-
gen zu finanzieren.
Auch im Jahr 2011 wurde dieser Weg kon-
sequent fortgesetzt. So konnten vier Feuer-
wehren am Tag der offenen Tür der Berufs-
feuerwehr von Bürgermeisterin Mag.a
Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister
Christoph Kaufmann und stellvertretend für
den Bezirksausschuss von Bezirksfeuer-
wehrkommandant Walter Laimgruber
Leuchtballone in Empfang nehmen. Bei den
Feuerwehren Amras, Igls und Wilten war da-
bei die Einsatztätigkeit auf der schlecht bis
gar nicht beleuchteten Autobahn aus-
schlaggebend, bei der Feuerwehr Arzl die
Großpumpe. Daneben konnten den Feuer-
wehren Amras und Mühlau Atemschutz-
masken-Trocknergeräte übergeben werden,
da beide Feuerwehren selbstständig die
Wartung der ATS-Masken durchführen.
Auch wurde wieder die Anschaffung von
drei Wärmebildkameras für den Atem-
schutz-Einsatz großzügig subventioniert,
und zwar für die Feuerwehren Hungerburg,
Neu-Arzl und Vill.
Mit Beiträgen zur Heiẞausbildung für Atem-
schutzgeräteträger, Fahrtechniktrainings
für C-Einsatzfahrer, Lawinenzug-Ausbil-
dungswochenenden, Bootsführerscheinen,
Ausbildung für das Vermisstensuchgerät
und die Trümmerkamera, Erste-Hilfe-Aus-
bildung, Bezirks-Grundausbildung,... konn-
te der Bezirksfeuerwehrverband aber auch
wieder Akzente in der Ausbildung setzen.
Leistungsprüfungen
Mehrmals konnten im Jahr 2011 Kamera-
dinnen erfolgreich bei Leistungsprüfungen
ihr Können zeigen und damit das entspre-
chende Abzeichen erwerben.
So wurde im September von der Feuerwehr
Mühlau eine Technische Leistungsprüfung
organisiert, bei der sich eine Bronze- und
eine Silber-Gruppe der Feuerwehr Mühlau
sowie eine Bronze-Gruppe der Feuerwehr
Amras der Prüfung stellten. Mit respektvol-
len Leistungen konnten alle drei Gruppen
das Leistungsabzeichen auf einer extra ge-
sperrten Spur der „Haller Straße" in der
jeweiligen Stufe erreichen.
Erstmals ist im Oktober dann eine Techni-
sche Gruppe der Feuerwehr Wilten zu einer
Leistungsprüfung angetreten und konnte
diese ebenfalls in der Stufe Bronze erfolg-
reich absolvieren. Bei nasskaltem Wetter
wurde die Leistungsprüfung direkt vor der
Wache durchgeführt.
Am Nationalfeiertag wurde zum fünften
Mal in jährlicher Folge die Atemschutz-Leis-
tungsprüfung durchgeführt, dieses Mal von
der Feuerwehr Amras in der dortigen Volks-
schule. Die Trupps der Feuerwehren Amras,
Hötting und Mühlau konnten dabei die
Stufe Gold erreichen - die ersten in unse-
rem Bezirksfeuerwehrverband!
Daneben traten noch zwei Trupps der Feu-
erwehren Amras und Mühlau in Silber und
ein weiterer Trupp der Feuerwehr Mühlau in
Bronze an-auch diese drei Trupps konnten
die Leistungsprüfung erfolgreich bestehen.
Als Gäste bestanden zwei Gold- und ein
Silber-Trupp der Feuerwehr Hohenems er-
folgreich die Prüfung.
Bei den beiden Technischen Leistungsprü-
fungsterminen stellten beide Male je drei
Kameraden des Bezirksfeuerwehrverban-
des Innsbruck-Land unter Hauptbewerter
Gerd Nagiller das Bewerter-Team, um eine
objektive und den anderen Bezirken gleich-
wertige Bewertung sicherzustellen. Man-
gels genügend eigener Kameraden mit gol-
denem Leistungsabzeichen half uns unser
Nachbezirk mit Manfred Strobl als Haupt-
bewerter bei der Atemschutz-Leistungsprü-
fung ebenfalls nochmals aus. Ein großer
Dank den Bewertern und dem Bezirkskom-
mando Innsbruck-Land für die kamerad-
schaftliche Zusammenarbeit!
Zumal nun genügend Kameraden aus Inns-
bruck-Stadt das goldene Leistungsabzei-
chen erworben haben, sind wir aber in Zu-
kunft mit Bewerbsleiter Hannes Trenkwalder
an der Spitze selbst in der Lage, die Atem-
schutz-Leistungsprüfungen zu bewerten.
ATEMSCHUTZ-LEISTUNGSPRÜFUNG
GOLD
Amras 1: Hannes Trenkwalder, Markus
Hundsbichler, Bernhard Egger
Hötting 1: Gebhard Steinacher, Hannes Sei-
dermann, David Spirk
Mühlau 1: Thomas Winterle, Josef Liebl, Da-
niel Mattersdorfer
SILBER
Amras 2: Michael Trenkwalder, Sebastian
Fellner, Thomas Busse
Mühlau 2: Thomas Winterle, Marco Kodela,
David Wieser
BRONZE
Mühlau 3: Stefan Sima, Dennis Mayr, Stefan
Gutsche
TECHNISCHE LEISTUNGSPRÜFUNG
SILBER
Mühlau: Romed Berger, Stefan Gutsche,
Eugen Hagspiel, Josef Liebl, Dennis Mayr,
Albert Pfeifhofer, Matthias Putzer, Thomas
Walch, Klaus Weingartner, Thomas Winter-
le
BRONZE
Amras: Bernhard Egger, Sebastian Fellner,
Tobias Frischmann, Josef Laimgruber, San-
dro Lukanc, Patrik Mayr, Lucas Robineau,
Michael Trenkwalder, Florian Tschurtschen-
thaler, Hans Zimmermann jun.
Jahresbericht 2011
Mühlau: Stefan Gutsche, Marco Kodela, Da-
niel Kurz, Dennis Mayr, Christoph Muhrer,
Lukas Pfeifhofer, Stefan Pfeifhofer, Matthias
Putzer, Moritz Schwarz, Stefan Sima
Wilten: Jannis Aust, Dominik Maylandt, Phil-
ipp Nowak, Katharina Pfeifer, Harald Prader,
Markus Rohn, Lukas Steiner, Markus Strobl,
Florian Thonhauser, Florian Watzdorf
FEUERWACHE WILT
FEUERWEHR
SCA
EUEP'
FEUERWEHRKURAT KARL PLANGGER (1936-2011)
Der Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt, die Freiwillige Feuerwehr
Neu-Arzl und die Freiwillige Feuerwehr Mühlau mussten im Sommer von
Feuerwehrkurat Bischofsvikar Cons. Karl Plangger Abschied nehmen,
welcher am 11. Juli 2011 verstorben ist.
Seit seiner Zeit als Priester in St. Pius war er als Seelsorger für die Feuer-
wehr Neu-Arzl aktiv, 1975 wurde er deshalb vom Landesfeuerwehr-
kommandanten zum Feuerwehrkuraten ernannt. Als Pfarrmoderator
der Pfarre Mühlau war er ab 2005 bis zuletzt auch für die Feuerwehr
Mühlau als Pfarrer tätig.
Wir danken ihm für sein Wirken und seine Verdienste und werden ihm
stets ein ehrendes Gedenken bewahren!
FEUER A
55
Seite 31
31/44
FEUERWEHR. IN SBRUCK
Feuerwehrjugend
Bezirksju-
gendsachbe-
arbeiterin
Maria Nuener
Das Jahr 2011 war ein
ereignisreiches Jahr für
die
Feuerwehrjugend
der Stadt Innsbruck-
Stadt.
Wie jedes Jahr wurde im
Frühjahr das Wissen un-
serer Jugendfeuerwehr
bei dem jährlichen Wis-
senstest überprüft, der
dieses Jahr von der Be-
rufsfeuerwehr
ausge-
richtet wurde. Erfreulich war, dass ein neu-
er Rekord aufgestellt wurde, da alle 48 Teil-
nehmerInnen den Wissenstest bestanden
haben, und 27 davon waren fehlerfrei.
Dieses Ergebnis zeigt auf welchem guten
Niveau die Feuerwehrjugendausbildung
in Innsbruck ist. Für einen fairen und
reibungslosen Ablauf des Wissenstestes
sorgten alle Bewerter.
Für das Rahmenprogramm sorgten die
Zauber- und Feuerkünstler der Gruppe
Spielvolk und die Elektrofahrräder und der
Segway der Firma ElektroDive Tirol bereit-
gestellt von der IKB.
Alle Feuerwehrjugendmitglieder wurden
von unserem Vizebürgermeister und Feu-
erwehrreferenten Christoph Kaufmann zu
einem Ausflug, zu einem Spiel des FC Wa-
ckers, eingeladen. Besucht wurde ein Spiel
des FC Wackers gegen LASK Linz mit allen
Feuerwehrjugendmitgliedern und deren
Betreuern. Wacker gewann 1:0.
Um den schönen Sommer auszunützen,
wurde eine Jugendbetreuersitzung mit
dem Angenehmen verbunden und als
Abschluss der Sitzung wurde in der Be-
rufsfeuerwehr gegrillt.
Als Dank an die Jugendbetreuer und ihre
Arbeit mit den Jugendlichen begaben sich
die Jugendbetreuer über das Karwendel
zur Möslalm, und bei schönstem Wetter
konnte der Tag genossen werden.
Auch bei der besinnlichen Gedenkfeier
an die verstorbenen Kameraden beim
Stadtturm in der Altstadt nahmen die
Jugendlichen als Fackelträger teil.
Es wurden auch vier Sitzungen abgehal-
ten, bei der Sitzung im Dezember konnte
uns Bezirkskommandant-Stv. Albert Pfeif-
hofer bei der Grundausbildung-NEU auf
den aktuellen Stand bringen. Vielen Dank
an alle Einheiten deren Gastfreundschaft
wir genießen durften.
Als schönen Ausklangs des Jahres wurde
das Friedenslicht von den Feuerwehrmit-
gliedern abgeholt und in deren Stadtteilen
verteilt.
Somit ging ein erfolgreiches Jahr für die
Jugendfeuerwehr Innsbruck-Stadt
Ende. Ich möchte mich noch bei allen
zu
bedanken, die die Jugendfeuerwehr
unterstützen, bei unserer Bürgermeisterin
Christine Oppitz-Plörer, bei unserem
Vizebürgermeister Christoph Kaufmann,
beim Bezirksfeuerwehrausschuss, bei der
EMPL
AUSTRIA
Jahresbericht 2011
Berufsfeuerwehr Innsbruck, bei allen Kom-
mandanten, die die Jugendarbeit unter-
stützen, bei allen Jugendbetreuern für ih-
re Mitarbeit und natürlich bei allen Ju-
gendlichen.
Innsbrucker Immobilien
GmbH & Co KG
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6020 Innsbruck
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2A
IIG
Die Immobiliengesellschaften
der Stadt Innsbruck
57
Seite 32
32/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Lawinenzug
Bezirksfeuer-
wehrkom-
mandant-Stv
Albert
Pfeifhofer
Im Gebirgsland Tirol
werden die Einheiten der
freiwilligen Feuerwehren
immer wieder alarmiert,
um die Bergrettung bei
der Suche nach vermis-
sten bzw. durch Lawinen
verschütteten Personen
zu unterstützen. So gab
es in Innsbruck schon
früher gemeinsame La-
winenübungen mit der
Bergrettung.
In der Vergangenheit rückte die zuständi-
ge Schutzbereichseinheit zu diesen Einsät-
zen mit der Standard-Einsatzbekleidung
(Feuerwehrstiefel, Schutzjacke, Helm) aus.
Diese Ausrüstung ist für den Einsatz im
alpinen Bereich jedoch nicht geeignet bzw.
sogar gefährlich.
Dies wurde bei realen Einsätzen klar
aufgezeigt:
1984: Durch Lawinenabgang verschüttete
Frau im Höttinger Graben
Dezember 1998: Suche nach einer vermiss-
ten Jugendlichen im Schigebiet Seegrube
Februar 1999: Abgang Alplehnerlawine/
Karwendel bis zum Rechenhof
Februar 2000: Lawinenabgang im Bereich
Gleirschspitze/Karwendel, mehrere Ver-
schüttete vermutet
Um die Lawineneinsätze der freiwilligen
Feuerwehren zu verbessern, wurden unter
dem damaligen Bezirkskommandanten An-
ton Larcher und unter der Federführung von
Bezirksausbildner Albert Pfeifhofer zahlrei-
che Gespräche mit allen freiwilligen Feuer-
wehren der Stadt Innsbruck, der Berufsfeu-
erwehr und der Bergrettung Innsbruck ge-
führt, und daraus ein neues Konzept entwi-
ckelt. Es wurde klar definiert, dass der Lawi-
nenzug keine Konkurrenz zur Bergrettung
darstellt, sondern diese unterstützen soll.
Im Winter 2005/2006 war es dann endlich
soweit. Der Lawinenzug der Feuerwehr
Innsbruck wurde unter der Leitung von
Albert Pfeifhofer ins Leben gerufen. Nach
Anforderung der Bergrettung erfolgt die
Alarmierung mittels Pager über die Leit-
stelle Tirol. Die Benachrichtigung erhalten
nur die gemeldeten Mitglieder des Lawi-
nenzuges. Voraussetzungen für die Teil-
nahme am Lawinenzug:
• Zugehörigkeit zu einer freiwilligen Feu-
erwehreinheit in Innsbruck
alpine Erfahrung
⚫ guter Schifahrer
• vollständige Schitourenausrüstung (inkl.
LVS, Sonde, Schaufel)
Bereitschaft mit dieser privaten Ausrüs-
tung auszurücken
Kameraden der Einheiten Hötting, Hun-
gerburg, Igls, Reichenau und Mühlau
wurden ab Jänner 2006 durch die Ber-
grettung Innsbruck, das Bundesheer und
die Berufsfeuerwehr Innsbruck ausge-
bildet. Die Schulungen umfassen mehr-
malige theoretische und praktische Ein-
heiten und ein Ausbildungswochenende in
der Wattener Lizum.
Zusätzlich wurde die Ausrüstung des La-
winenzuges laufend ergänzt. Für den Ein-
satz nach Lawinenabgängen steht nun
eine professionelle Ausrüstung (Einsatz-
lawinensonden, Schaufeln, Markierungs-
fahnen, zusätzliche LVS-Geräte, Transport-
rucksäcke) zur Verfügung.
Im März 2009 wurde der neu formierte
Lawinenzug erstmals von der Leitstelle
Tirol alarmiert: Lawinenabgang am Hafe-
lekar/Direttissima.
Ab dem Winter 2009/2010 übernahm
Stefan Gutmann/Einheit Mühlau die
Leitung des Lawinenzuges Innsbruck und
musste mit einem Großeinsatz starten. Im
Februar 2010 wurde ein Variantenfahrer
unterhalb der Gleirschspitze/Karwendel
von einer Lawinen mitgerissen. Er konnte
nach mehrtägigem Sucheinsatz leider nur
noch tot geborgen werden.
Die vorerst letzte Alarmierung war am
31. Dezember 2011, wieder im Gebiet der
Seegrube.
Es hat sich bewiesen, dass bei einer Alar-
mierung aus den derzeit 49 Kameraden
des Lawinenzuges innerhalb kürzester
Zeit ein Einsatzteam von 20 bis 30 Mann
zur Unterstützung der Bergrettung gestellt
werden kann.
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Jahresbericht 2011
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BRANCHEN-PREMIERE
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A
A
B
C
D
F
G
KONE erhält als erster
Aufzugshersteller die
,,Energieeffizienzklasse A"
für einen Standardaufzug
Da fährt auch
die Umwelt gut
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59
Seite 33
33/44
FEUERWEHR INNSBRUCK
Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
Schutzbereich: Flughafen-Rettungsbereich
Mannschaft
Aktive....
Einsatzzahlen
Fahrzeuge
VLF, I 6860 AB
2001
ELF, I 1290 L
1999
RLF 4000, I 22 AD
.2000
FLF 9000, 19475 F
1995
FLF 8000, T 4464
1983
PLF 2000, T 20477
1990
Thomas Reiner
FLF 10000, 11425 AK
2009
Peter Norz
Aluboot mit Jetantrieb, T21 338
63
Zu den Aufgaben der Betriebsfeuerwehr des Flughafens Inns-
bruck gehört aber auch die Bergung von Flugzeugen z. B. nach
Reifen- oder Fahrwerksschäden. Deshalb ist ein Teil der Mann-
schaft auch im Bergeteam aktiv.
18. Juni 2011 größere mediale Aufmerk-
samkeit erregt haben, kam es dann in der
Realität erfreulicherweise zu keinen grö-
Beren Vorkommnissen.
Selbst die Erstalarmierung „Rauch in der
Kabine" nach der Landung einer Boeing
737 am Silvesterabend entpuppte sich im
Nachhinein als Wasserdampf, der sich
Jahresbericht 2011
kurzfristig gebildet hatte, nachdem Wasser
und Schneematsch von der Piste beim Ab-
bremsen in die Klimaanlage eingesaugt
wurden.
ORWERK
FEN GRATZ
FLUGHAFE
INISBRU
Brandeinsätze.
Technische Einsätze..
Brandsicherheitswachedienste
D
30
32
.3
Zu Ausbildungszwecken wurden 3 Mann zur Bergeausbildung
der deutschen Flughäfen nach Stuttgart geschickt, 2 Mann ha-
ben an einer Fortbildung für Bergebeauftragte in Friedrichsha-
fen erfolgreich teilgenommen.
ie Betriebsfeuerwehr am Flughafen Innsbruck setzte sich
im Jahr 2011 aus bis zu 63 aktiven Mitgliedern aus den
Bereichen Vorfelddienst und Werkstatt zusammen. Die Mit-
arbeiter sollten bereits bei der Einstellung neben einer abgeschlos-
senen Berufsausbildung auch Grundkenntnisse als Feuerwehrmän-
ner haben. Darauf aufbauend werden neben der internen Ausbil-
dung auch regelmäßig Kurse und Schulungen im In- und Ausland
besucht, um den Ausbildungsstand permanent zu erhöhen.
Im Jahr 2011 nahmen 26 Mann der Betriebsfeuerwehr am Hot Fi-
re Drill im Trainingszentrum am Flughafen Wien teil. Fast 70 wei-
tere Schulungen und Übungen wurden zumeist am Flughafen selbst
oder in der Landesfeuerwehrschule durchgeführt oder besucht.
Darüber hinaus wurden zwei leitende Mitarbeiter der Betriebs-
feuerwehr zu einem Einsatzleitertraining nach Teesside in England
geschickt, wo ein spezieller Kurs für Feuerwehr-Einsatzleiter bei
Flugzeugnotfällen angeboten wird.
Ingesamt wurde im Jahr 2011 die Betriebsfeuerwehr 69 Mal
alarmiert. Auch wenn einzelne Alarme wie z.B. die Landung
eines Kleinflugzeugs mit möglichen Fahrwerksproblemen am
Amsterdam Antalya Belfast
Berlin Billund Birmingham
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Edinburgh Eindhoven Frankfurt
Göteborg Groningen Hamburg
Helsinki Heraklion Hurghada Kalabrien
Kefalonia Kiew Kopenhagen Korfu Kos
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61
Seite 34
34/44
BOANGA
FEUERWEHRT
FEUERWEHR INNSBRUCK
Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehr Amras
Mannschaft
Aktive
73
Reserve
.16
Jugend
7
FEUERWEHR
FEUERWEHR
Ehrenmitglieder
2
Sonstige.
1
(Feuerwehrkurat Nikolaus Albrecht)
Fahrzeuge
KLF-A
1999
LAST..
2008
LFB-A
2008
Walter Laimgruber
TLF-A 4000.
2004
Stephan Wegscheider
Einsatzzahlen
Kommando
Kommandant..
Stellvertreter.........Johannes Trenkwalder
Kassier..................
Schriftführer. Ing. Mag. Johannes Schiener
Schutzbereich
Der Schutzbereich der Freiwilligen Feuer-
wehr Amras umfasst im Wesentlichen
das Gebiet der Katastralgemeinde Amras.
Neben der dörflichen Struktur mit land-
wirtschaftlichen Nutzungen und mehreren
Gastronomie- und Beherbergungsbetrie-
ben befindet sich im Amraser Schutzgebiet
das größte Gewerbegebiet von Innsbruck
mit mehreren Einkaufszentren. Ebenfalls
im Schutzbereich befindet sich die A12
Inntalautobahn.
Brandeinsätze...
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
it der Jahreshauptversammlung
am 14. Jänner 2011, welche von
zahlreichen Ehrengästen wie
dem ressortführenden Vizebürgermeister
Christoph Kaufmann, Landesfeuerwehrin-
spektor DI Alfons Gruber und Branddirektor
Mag. Erwin Reichel besucht wurde, eröff-
nete die FF Amras das Feuerwehrjahr 2011.
Die alljährliche Versteigerung am Unsinni-
gen Donnerstag fand am 3. März 2011
statt. Unter der Führung von Unsinnigen-
Obmann Hannes Happ sammelten die Ka-
meraden die verschiedensten Utensilien auf
ihren Routen durchs Dorf und versteigerten
sie ab 13.00 Uhr vor dem Hotel Bierwirt.
3
8
6
Nachdem diese Veranstaltung nicht unwe-
sentlich zur Finanzierung verschiedenster
Anschaffungen der FF Amras beiträgt, sei
auch an dieser Stelle recht herzlich für die
zahlreiche Unterstützung gedankt.
Besonders freute uns, dass bei der Floriani-
feier 2011 insgesamt 5 neue Kameraden
angelobt werden konnten. Vor allem ist die-
ser-bereits seit Jahren anhaltende-Nach-
wuchs Garant für die zukünftige Einsatz-
und Leistungsfähigkeit der FF Amras. Sicher-
gestellt wird dieser durch eine gut ausge-
bildete und rührige Feuerwehrjugend.
Als besonderes Ereignis bleibt der FF Amras
der Bezirksfeuerwehrtag am 13. Mai 2011
im Gedächtnis. Bedingt durch den Rück-
tritt von DI(FH) Anton Larcher fanden
Neuwahlen statt. Dabei wurde der bisheri-
ge Bezirkskommandant-Stv. und Komman-
dant der FF Amras Walter Laimgruber zum
neuen Bezirkskommandant gewählt.
Einsatzmäßig war die FF Amras 2011 vor-
wiegend mit technischen Aufgaben befasst.
So mussten Einsätze auf der Inntalauto-
bahn sowie mehrmalige Wassereinbrüche
bzw. -schäden abgearbeitet werden. Nach-
dem die 2. Röhre der Einhausung Amras,
gegen Ende 2011, kurz vor der Fertigstel-
lung war, wurde am 10. November 2011
eine Verrauchungsübung bzw. ein Brand-
schutztest in der Einhausung durchgeführt.
Um die Einsätze erfolgreich und vor allem
wieder gesund beenden zu können, wur-
den 2011 8 Frühjahrs- und 8 Herbstübun-
gen abgehalten. Zusätzlich absolvierten 23
Kameraden 11 unterschiedliche Kursarten
in der Landesfeuerwehrschule. Ebenso
nahm die FF Amras an der Technischen Leis-
tungsprüfung in Mühlau teil.
Als kleines Dankeschön für die zahlreichen
Aktivitäten der Kameraden sowie in Aner-
kennung des Beitrages der nächsten Fami-
lienangehörigen lud die FF Amras am
5. November 2011 zu einem gemeinsamen
Familienabend im Hotel Bierwirt.
Gegen Ende des Jahres, am 19. Dezember,
fand die alljährliche Gedenkmesse statt.
Die FF Amras wurde im Kriegsjahr 1943
durch eine wunderbare Fügung von einem
Bombenvolltreffer verschont. Aus diesem
Grund wurde eine alljährliche heilige Mes-
se am 19. Dezember gelobt.
Jahresbericht 2011
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63
Seite 35
35/44
FEUERWEHR INSBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Arzl
FEUERWEHR
Mannschaft
EISENKIESH
HORMANN
Jahresbericht 2011
Aktive
49
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder
23
6
.5
Fahrzeuge
Kommando
Takt. Kennzeichen und Baujahr
Kommandant.
Stellvertreter.
Kassier.
Schriftführer
HBI Matthias Sparber
(ohne Anhänger)
TLFH-A 2000/200
1987
OBI Christoph Larcher
KDO
2009
HV Richard Fatycz
HV Andreas Winterle
TF
KLF-A
1995
1999
Einsatzzahlen
Schutzbereich: Der Schutzbereich er-
streckt sich von der Westbahnstrecke im
Süden, über das bebaute Gebiet zwischen
der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im
Westen bis über die Nordkette im Norden.
Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden
wie moderne Wohnanlagen und Einfami-
lienhäuser.
D
ie Freiwillige Feuerwehr Arzl blickt
heuer auf ein sehr arbeitsreiches
Einsätze wurden von der Mannschaft der
FF Arzl abgearbeitet. Dazu kommen noch
zahlreiche gesellschaftliche Ereignisse, die
uns während des Jahres begleitet haben.
Zu Beginn des Jahres wurde die FF Arzl zur
Unterstützung der FF Thaur mit der Groß-
pumpe nach Thaur alarmiert. Nach anhal-
tenden Regenfällen wurde ein Bagger in
einer Baugrube über Nacht von den Was-
sermengen eingeschlossen. Erst mit Hilfe
der Großpumpen der Einheiten der FF Arzl,
FF Reichenau und der Großpumpe der
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
12
13
Landesfeuerwehrschule wurde der Was-
serstand so verringert, dass der Bagger
sicher an Land gebracht werden konnte.
Im Juni des vergangen Jahres konnte durch
die rasche Alarmierung der FF Arzl größe-
rer Schaden verhindert werden. In einem
Wohngebäude, an dem zu dieser Zeit Re-
novierungsarbeiten durchgeführt wurden,
brach im EG in der Küche ein Brand aus.
Durch den schnellen Einsatz der FF Arzl so-
wie der BF Innsbruck konnte der Brand
rasch gelöscht werden.
Arzl war im gesamten Stadtgebiert unter-
wegs und unterstützte die Freiwilligen Ein-
heiten Innsbrucks bei der Bewältigung
zahlreicher Einsätze.
Im Sommer konnten einige Mitglieder
ein ATS-Training in Ulm absolvieren. Ge-
meinsam mit der Einheit Mühlau wurden
Wenige Tage später heulten in Arzl wieder
die Sirenen. Die Leitstelle Tirol meldete ei-
nen,,Güterzugbrand" auf der Westbahn-
strecke im Gebiet Arzl. Zu diesem Zeit-
punkt fanden an der Westbahnstrecke
Bauarbeiten statt. Eine dort im Dienst ste-
hende Diesellok geriet in Brand. Zusam-
men mit der Einheit Neu-Arzl und der BF
Innsbruck musste der Brand gelöscht wer-
den. Mehrere Liter Schaum waren nötig,
um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Innsbruck wurde auch heuer wieder von
einem Unwetter nicht verschont. Die FF
2 Tage damit verbracht, Neuigkeiten über
die Abarbeitung eines ATS-Einsatzes zu
lernen und das eigene Wissen darüber auf-
zufrischen.
Als gesellschaftliches Highlight zählen un-
ter anderem der Feuerwehrball 2011 so-
wie das schon traditionelle Watterturnier
der FF Arzl, zu dem alle Feuerwehren Inns-
brucks eingeladen wurden.
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Seite 36
36/44
DB
FEUERWEHR INNSBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Fahrzeuge
Takt. Kennzeichen und Baujahr
(ohne Anhänger)
1. Gruppe, RLFA 2000/200.
2. Gruppe, TLFA 3000/500.
DLK 23/12.
1991.
1995
2009
KLFA.
.2004
TF Teknocar
2009
KDO L200
1996
Kommando
MTF Toyota.
1990
Kommandant
Stellvertreter.
Kassier.
Schriftführer.
HBI Dr. Alois Muglach
OBI Alois Heis
HV Norbert Nocker
HV Harald Reinthaler
Einsatzzahlen
Brandeinsätze...
19
Technische Einsätze
.35
Brandsicherheitswachen
2
Schutzbereich
Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, St.
Nikolaus, Mariahilf und Altstadt
Übungen
30
Alarmübungen..
8
Mannschaft
Aktive
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder.
offizielle Ausrückungen
zu diversen Veranstaltungen.
19
61
Wacheführungen für Schulen
7
und Kindergärten.
.3
7
Fzg.-, Magazin-, Gerätewartungen und
5
Fahrzeugschulungsfahrten..
18
M
it exakt 5.125 aufgewendeten
Stunden, ohne Einberechnung
der Haussammlung,
den Tätig-
keiten des Kassiers, Schriftführers oder Ge-
rätewarts, von Vorbereitungsarbeiten auf
den letztendlich abgesagten Ball und Be-
suchen von Sitzungen seitens des BFV,
hielt sich das Jahr 2011 im Mittelfeld.
Dass es sich im abgelaufenen Jahr um ein
sog. Wespenjahr" gehandelt hat, ist auch
an der FF Hötting nicht spurlos vorüberge-
gangen. So musste unser „Wespinator"
mehr als 8-mal ausrücken, um zahlreiche
Nester aus den hintersten Verstecken von
Dachböden zu entfernen.
Bei den 30 Dienstags-Übungsabenden
waren im Schnitt rund 30 Mann anwe-
send.
Auch heuer ist es den Verantwortlichen
wieder gelungen, den hohen Standard
beizubehalten und Abwechslung zwi-
schen verschiedensten Szenarien, vom
Technischen Einsatz bis zum Brandeinsatz,
zu bieten.
Bei Gemeinschaftsübungen mit der FF
Hungerburg, Mühlau, Reichenau, Wilten
und auch Völs stand neben dem Lerneffekt
auch das Kennenlernen und die Kamerad-
schaft im Vordergrund.
Viel Zeit wurde auch für die Ausbildung
aufgewendet. Erwähnt werden die Schu-
lungen des Lawinenzuges, die Einschulung
aller SSG-Träger auf den neuen Langzeit-
atmer BG4, das ÖAMTC-Fahrsicherheits-
training für C-Fahrer, Besuche der Bezirks-
schulungsabende sowie die Ausbildung im
Brandcontainer.
Auch die Jugend der FF Hötting war 2011
wieder gefordert. Nach einer Neuaufnah-
me besteht diese derzeit aus 7 Mitgliedern.
Zu den insgesamt 32 über das ganze Jahr
verteilten Tätigkeiten zählen zahlreiche
FE ERNE
V
Jahresbericht 2011
Ausrückungen, die Teilnahme an der
Herbsthauptübung sowie die Abholung
und Weitergabe des Friedenslichts, um
nur einige zu nennen. Auch die Teilnahme
aller Mitglieder am Wissenstest bei der Be-
rufsfeuerwehr verlief sehr erfolgreich.
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150
Jahre
Aus einsatztechnischer Sicht bleibt der
März mit 10 Einsätzen an 6 verschiedenen
Tagen, darunter auch der Großbrand der
M-Preis-Filiale in Völs sowie die nach dem
Bezirkseinsatzübungstag ergangene Alar-
mierung wegen des durch eine Mure ver-
schütteten Zuges der Mittenwaldbahn, in
Erinnerung.
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67
Seite 37
37/44
FEUERWEHR
MAN
FEUERWEHR IN SBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
Mannschaft
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
Aktive
Außer Dienst..
42
6
Ehrenmitglieder
3
Fahrzeuge
MTF
1992
TLF-A 1500.
.2000
TF
.2000
Christof Schlenz
Wolfgang Gassler
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Ing. Georg Egger
Technische Einsätze
.30
.20
Übungen.
18
.28
Schriftführer Mag. Christian Katholnigg
Kassier
Schutzbereich
Hungerburg, Gramart, Seegrube, Kar-
wendel
D
as Jahr 2011 endete und begann
für die FF Hungerburg wie ge-
wohnt, Hungerburgbahn-Bergsta-
tionsgebäude und die Häuser im Umkreis
lagen unter heftigem Böller- und Raketen-
beschuss. Mehrere Treffer im Gebäude der
Bahn lösten die Brandmeldeanlage aus.
Brandsicherheitswachen
Sonstige Tätigkeiten/Ausbildung.
Im Jahr 2011 rückte die Einheit zu insge-
samt 6 Brandeinsätzen aus, deren Mehr-
zahl aus Alarmierungen zur Hungerburg-
und Nordkettenbahn bestand. Unter die-
sen befand sich auch ein realer Brandein-
satz im Kassenraum des Nordkettenbahn-
Hauptgebäudes.
Ein Waldbrand am Hungerburgweg konn-
te durch die rechtzeitige Meldung einer
Hungerburgerin rechtzeitig an Ausbrei-
tung begrenzt werden. Föhnsturm und das
steile und unzugängliche Gelände er-
schwerten aber die Löscharbeiten. Um die
Wasserversorgung zu gewährleisten, mus-
ste eine ca. 300 Meter lange Versor-
gungsleitung verlegt werden.
Die Mehrzahl der technischen Einsätze,
insgesamt 30, betraf die Verlegung von
Straßen und Wege durch umgestürzte
Bäume. Neben der zahlreichen Einsätze
wurde aber auch die Ausbildung nicht
vernachlässigt und so stellt der Bezirks-
übungstag einen Höhepunkt des Ausbil-
dungsjahres dar. Den 3 geplanten Übun-
gen alleine und in Zusammenarbeit mit
anderen Einheiten schlossen sich vier Echt-
einsätze an, wie z. B. ein LKW-Brand auf
der Igler Straße.
Die Ausrüstungsstandards der Tiroler Feu-
erwehren machten auch vor der FF Hun-
gerburg nicht Halt und deshalb wurden
wir materiell zu 100 % und finanziell zu
75 % mit einer Wärmebildkamera der
D
Marke MSA Dräger ausgestattet. Unser
BF-Verbindungsmann Manfred Leiter or-
ganisierte im Vorfeld eine interessante und
lehrreiche Schulung zum Thema Wärme-
bildkamera durch Kamerad Christoph
Grubhofer. Mit der Wärmebildkamera üb-
Im Zeichen
ten wir in mehreren heißen Übungen nicht
nur Brandbekämpfung, sondern auch Per-
sonensuche und Erkundung. An einer die-
ser Übungen nahm die Drehleiter Hötting
teil, einmal waren wir Gast der FF Reiche-
nau.
der Gemütlichkeit
Jahresbericht 2011
Die Feuerwehr Hungerburg leistete
so mit ihren 63 Mitgliedern (24 Aktiv,
15 Jugend) im vergangenen Jahr in
Einsätzen, Übungen, Ausbildungen und
sozialen Tätigkeiten 3.612 Personen-
stunden.
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69
Seite 38
38/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Igls
FEUERWEH
Kommando
Fahrzeuge
DL 18
1983
KDO
Kassier.......
Kommandant....... Gerhard Mayregger
Stellvertreter. Ing. Christian Hippmann
Schriftführer... Eur.-Ing. Kersten Wirth
Eur.-Ing. Helmut Ebner
KLF-A
.2007
1999
KRF-B
TLF-A 3000
1985
.2006
Einsatzzahlen
Mannschaft
Brandeinsätze.
4
Aktive
55
Technische Einsätze
11
Reserve
12
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
Jugend.
4
(Brandsicherheitswachedienste,
Ehrenmitglieder
1
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Schutzbereich: Igls
Arbeitseinsätze, ...)
18
FEUERWEHR
TLFA
122
Im Jahr 2011 kann die Einheit Igls auf
ein unfallfreies Jahr mit folgender
Probenstatistik zurückblicken. Bei den
24 Proben sind im Durchschnitt 13 Mann
anwesend gewesen. Der dabei aufge-
wendete Stundeneinsatz betrug 810 Stun-
den. Mit Stolz ist die Anzahl der Tätigkeiten
unserer Feuerwehrjugend zu erwähnen.
Insgesamt wurden 29 Tätigkeiten mit ei-
nem Gesamtstundenaufwand von 955
Stunden abgehalten.
Im Berichtsjahr mussten wir 33 Einsätze
verbuchen. Darunter fallen 4 Brandeinsät-
ze, 14 Brandsicherheitswachen, 11 Techni-
sche Einsätze sowie 4 Fehlausrückungen.
Bei den Brandeinsätzen handelte es sich
um durchwegs kleinere Brände, die in kür-
zester Zeit gelöscht werden konnten. Der
größte Aufwand bei den Brandsicherheits-
wachen musste für das Batallionsfest der
Schützenkompanie Igls/Vill aufgebracht
werden. Bei den Technischen Einsätzen
handelte es sich zum Großteil um Wind-
würfe durch den starken Föhn.
Auch Berichtsjahr hat die Bewerbsgruppe
bei einigen FLA-Veranstaltungen im In-
und Ausland erfolgreich teilgenommen. Im
Ausland wurden Veranstaltungen in
Deutschland und auch in Italien besucht.
Es wurde in beiden Ländern das Leis-
tungsabzeichen in Silber erfolgreich abge-
schlossen.
Wie jedes Jahr, hat auch im Jahr 2011 die
Feuerwehrjugend ihren Wissenstest mit
Erfolg abgeschlossen.
Das Jahr 2011 konnte unfallfrei beendet
werden.
D
as Nachrichtenwesen wird in der
Feuerwehr Mühlau schon seit vie-
len Jahren großgeschrieben. So er-
fuhr unsere Nachrichtenzentrale (NAZ) im
Laufe der Jahre mehrere Veränderungen
und Modernisierungen. Die Nachrichten-
zentrale, Florian Mühlau" befindet sich im
ersten Obergeschoß, mit Sicht in die Fahr-
zeughalle und in den Hof. Zur Ausrüstung
gehören eine Funk-Fixstation und ein
um sowohl auf dem Ein-
Handfunkgerät,
heitskanal, als auch auf dem Bezirkskanal
ständig erreichbar zu sein. Eine ISDN-Tele-
fonanlage ermöglicht zwei Gespräche bzw.
ein Telefonat und ein Fax gleichzeitig. Die
Beleuchtung der Hallen und die Steuerung
der Tore können direkt vom Nachrichter-
platz aus bedient werden. Dies erfolgt über
eine programmierbare Steuerung, welche
auch einige Sonderfunktionen ermöglicht,
wie z. B. das Öffnen aller Tore und das Ein-
schalten der Beleuchtung in der Fahrzeug-
halle und Hof, mit nur einem Tastendruck.
Über eine Beschallungsanlage können
Informationen an die Mannschaft in der
wache weitergegeben werden.
Kernstück in der Nachrichtenzentrale ist
ein Computer mit zwei Bildschirmen. Hier
können die Alarmierungen der Leitstelle Ti-
rol als E-Mail empfangen und einsatzrele-
vante Informationen aus dem TIRIS abge-
rufen werden. Das Internet bietet darüber
hinaus vielerlei weitere Möglichkeiten, In-
formationen z
zu sammeln, welche dem Ein-
satzleiter dienlich sein können: Anfahrts-
wege,
Gebäudeinformationen, Telefon-
MANNSCHAFTSEINTERLUNG
Jahresbericht 2011
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Mannschaft
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
.60
13
5
RLFA 2000, Scania.
KLFA, Mercedes Sprinter.
TF, Toyota
2003
.2006
1995
MTF, Mercedes Vito
.2009
Kommando
Kommandant..
.BR Albert Pfeifhofer
11
Stellvertreter... OBI Klaus Weingartner
.40
Schriftführer.
LM Georg Steiger
Kassier.
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
nummern, Wetterentwicklungen, usw.
Eine übersichtliche Magnettafel dient da-
zu, über die eingeteilte Mannschaft einen
guten Überblick zu behalten.
Die Stromversorgung ist über eine USV-
Anlage (unterbrechungsfreie Stromversor-
gung) abgesichert, welche die NAZ bei
Stromausfall mit Akkus bis zur Inbetrieb-
nahme des Notstromaggregates versorgt.
Die Nachrichtenzentrale Florian Müh-
lau" agiert als Drehscheibe für alle ein-
satzrelevanten Daten und ist Ansprech-
DATUM DIENSTART
FF MÜHLAU EINS
Schutzbereich
HV Bernhard Gstir
Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt
partner für Kommando, Gruppenkomman-
danten und Leitstelle bzw. Feuerwehr-Ein-
satzleitung.
Ebenso werden im Einsatz Organisations-
aufgaben auf der Feuerwache wie Perso-
nalverwaltung, Nachalarmierung, Nach-
schub, Versorgung und die gesamte Ein-
satzdokumentation übernommen. Gerade
bei Großschadenslagen wie Unwetterka-
tastrophen ist eine gut funktionierende
Nachrichtenzentrale einer der Schlüssel
zum Einsatzerfolg.
1019
FEUE
Seite 39
39/44
FEUERWEHR
FEUERWEHR INNSBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl
Y THY YOUT
FEUERWEHR
Jahresbericht 2011
FEUERWACHE NEU-ARZL
Schutzbereich
Neu-Arzl/Olympisches Dorf
Der Schutzbereich der Feuerwehr Neu-Arzl
befindet sich im Osten der Landeshaupt-
stadt Innsbruck. Er grenzt im Norden an
den Stadtteil Arzl und erstreckt sich von
dort aus südlich des Bahndammes bis hin
zum Inn. Durch diesen getrennt ist die
Grenze im Süden der Stadtteil Reichenau.
Westlich ist der Schusterbergweg zum
Stadtteil Mühlau und im Osten ist die
Marktgemeinde Rum die Grenze.
Das Gebiet umfasst das Gewerbegebiet
zwischen Bahndamm und Haller Straße
sowie das Wohngebiet von Neu-Arzl,
zweimaliger Standort des „Olympischen
Dorfes" während der Winterspiele in Inns-
bruck 1964 und 1976. Auf ca.3 x 2 km,
wohnen ca. 9.000 Menschen.
Der größte Teil davon in Häusern die höher
als 6 Stockwerke sind. Auch das höchste
Hochhaus von Innsbruck mit 21 Stock-
werken befindet sich in unserem Schutz-
bereich.
Kommando
Kommandant.
HBI Josef Tusch
Stellvertreter
Schriftführer.
Kassier
BI Christian Winkler
HV Patrik Alex
.HV Markus Hell
Mannschaft
Aktive
63
Reserve
16
Jugend.
5
Ehrenmitglieder
2
Fahrzeuge
TLF 2000.
1990
DLK 23-12 (30 m).
1994
KLF
.2004
MTF
1996
leichert Anhänger..
.2010
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Brandsicherheitswachedienste.
Bereitschaft auf der BF.
uch 2011 war wiederum ein ar-
beitsreiches Jahr. Wie jedes Jahr
à begannen unsere Aktivitäten mit
dem schon traditionellen Feuerwehrball im
Jänner im Veranstaltungszentrum „,cen-
trum o-dorf".
8
11
1
Mit durchschnittlich jeweils 20 Mann waren
die Gruppenübungen am Donnerstag sehr
gut besucht. Auch die externen Übungsteil-
nahmen (Bez. Übungstag, Ausbildungstag
mit Rettung sowie die Teilnahme an Schu-
lungen und Übungen von anderen Institu-
tionen, Innuferreinigung usw.) fanden gro-
Ben Zuspruch. Hauptaugenmerk im vergan-
genen Jahr war die Weiterausbildung an der
Drehleiter und auch bei den DLK Maschinis-
ten sowie die Heiẞausbildung (Brand- und
Flashover Kontainer in Deutschland unserer
Atemschutzträger. Seit letztem Jahr ist auch
die FF Neu-Arzl stolzer Besitzer eine Wär-
mebildkamera welche ebenso ein Ausbil-
dungsschwerpunkt im Jahre 2011 war.
Ein sicher nicht alltäglicher Einsatz war der
Brand einer Dieselok am 26. September
2011.
Alles in allem leistete die FF Neu-Arzl 150
Einsatzstunden bei den 20 Einsätzen im
abgelaufenen Jahr.
Auch die Jugendfeuerwehr war mit vielen
Aktivitäten das ganze Berichtsjahr über
gefordert.
Insgesamt (Einsätze, Übungen, Schulun-
gen, Kirchgänge, Haussammlung usw.) er-
gibt das einen Aufwand von fast 7000
Stunden welche von den Mitgliedern der
FF Neu-Arzl freiwillig und unentgeltlich
und Gott sei Dank" auch unfallfrei ge-
leistet wurden.
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Seite 40
40/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Reichenau
FREIWILLIGE
FEUERWEHR REICHENAU
FEUERWEHR
Fahrzeuge
TLFH.
KLF
33
2003
.2005
LAST
2009
TF
GGF.
GGF
.2010
1979 (bis 22.12.2011)
.2012 (ab 22.12.2011)
Großpumpenanhänger.
.2007
FEUERWEHR
REICHENAU
SCANIA
FEUERWEHR
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
HBI Helmut Plank
OBI Herbert Klausner
Schriftführer.......
Kassier LM Martin Windbichler
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
HV Andreas Sturm
Technische Einsätze
(davon 4 Gefahrenguteinsätze)
Mannschaft
Aktive
Reserve.
Jugend.
Ehrenmitglieder
Schutzbereich
43
4
7
5
Rossau
Im Jahr 2011 wurde die Einheit zu 10
Brandeinsätzen und 25 Technischen
Einsätzen alarmiert. Am 13. Jänner
2011 wurden wir mit unserer Großpumpe
zur Nachbarschaftshilfe nach Thaur alar-
miert. Dort war ein Bagger in einer Bau-
grube durch die heftigen Regenfälle kom-
plett versunken. Durch den Einsatz mehre-
rer Großpumpen konnte der Bagger so
weit freigelegt werden, dass dieser
anschließend wieder aus der Baugrube
gefahren werden konnte.
Am 12. März 2011 wurden wir unter an-
derem zu einem Wohnungsbrand in die
Reichenauer Straße alarmiert. Bei diesem
Wohnungsbrand gab es leider ein Todes-
-
10
25
Reichenau Pradl Teile des Pradler
Saggen und Teile des Gewerbegebietes
opfer zu beklagen. Es handelt sich dabei,
in der fast 30-jährigen Geschichte unserer
Einheit, um das erste Todesopfer bei einem
Brand.
Alle anderen Einsätze im abgelaufenen
Jahr gingen Gott sei Dank auch für die
eigenen Mitglieder glimpflich und ohne
Verletzungen aus. Im Dezember hatte
dann das alte Gefahrgutfahrzeug mit Bau-
jahr 1979 ausgedient und am 22. Dezem-
ber 2011 konnten wir unser neues Ge-
fahrgutfahrzeug Mercedes ATEGO mit
einem 12-Tonnen-Fahrgestell in den
Dienst stellen.
Aber auch das Üben und das Schulen
gehört zum täglichen Geschäft der freiwil-
ligen Feuerwehrkameraden/-innnen. So
veranstalteten wir im Jahr 2011 insgesamt
53 Übungen mit einer Stundenleistung
von 1.162 Stunden. Auch nahmen 9 Ka-
meraden am Bezirksübungseinsatztag, 6
Kameraden an der Heiẞausbildung und 2
Kameraden am Fahrsicherheitstraining
beim ÖAMTC, des Bezirks teil.
Drei weitere Kameraden konnten an einer
Heiẞausbildung in Deutschland bei der
Fa. Erhatec teilnehmen, welche von der
Einheit finanziert wurde. Insgesamt leiste-
ten die Kameraden/in im Jahr 2011, 6.405
Stunden an freiwilliger Arbeit für das
Wohl der Bürger.
Mit den Fahrzeugen der FF Reichenau
wurden insgesamt 8.992 km absolviert.
Der DANK gebührt jedem einzelnen Feu-
erwehrmitglied, aber auch Dank an die po-
litischen Verantwortlichen der Stadt Inns-
bruck.
Am 22. Dezember 2011 wurde dann
auch noch das neue Gefahrgutfahrzeug an
die Einheit Reichenau ausgeliefert und in
den Dienst gestellt.
"
Auch im Jahr 2012 werden wir getreu dem
Leitspruch der Feuerwehren Gott zur
Ehr', dem Nächsten zur Wehr" weiter für
die Bürger unserer Stadt da sein.
Jugend
Die Jugend umfasste im Jahr 2011 7 Mit-
glieder. 5 davon konnten ihr Erlerntes
beim Wissenstest unter Beweis stellen.
Zwei Mitglieder traten in Silber und drei in
Bronze an. Dabei konnten sogar zwei Mit-
glieder eine fehlerfreie Leistung ab-
liefern. Aber auch das Üben kam nicht
zu kurz.
Unter anderem wurden das Absichern
und das Ausleuchten von Unfall- und Ein-
satzstellen, Erste Hilfe und der Regelan-
griff geübt.
Ein Dank gilt allen Jugendmitgliedern und
den Betreuern für die geleistete Freiwillig-
keit im letzten Jahr.
TIROLER
RAUCH
RINNUNG
Die Rauchfangkehrer
Innsbruck's bedanken
sich bei den Feuerwehren
der Stadt Innsbruck für
die gute Zusammenarbeit.
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Jahresbericht 2011
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75
Seite 41
41/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Vill
Mannschaft
FEUERWEHR
Aktive
Reserve
29
7
Ehrenmitglieder
1
Fahnenpatin.
Fahrzeugpatinnen.
2
Fahrzeuge
KLF-A, Mercedes Sprinter, Lohr .2001
MTF, Mazda Tribute
BMW-FOX TS 12
.2001
Kommando
TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenb... 1991
Kommandant.
Stellvertreter...........
Schriftführer.
Kassier.........
OBI Franz Rofner
rosenbauer
austria
OBI Martin Feichtner
Einsatzzahlen
BV Martin Weber
Brandeinsätze.
3
.OV Robert Koch
Technische Einsätze
.36
Sonstige Einsätze (Brandsicherheits-
12
Schutzbereich
Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde-
grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters
wachen, Arbeitseinsätze, ...)......
Schulungen.
6
12
Technische Einsätze bzw. Kleinein-
sätze und 11 Brandeinsätze bzw.
Brandmeldealarme waren 2011 für
6%%
die Freiwillige Feuerwehr Vill abzuarbei-
ten. Insgesamt wurden dafür von den Ka-
meraden viele Stunden für die Allgemein-
heit und zum Wohle der Stadt Innsbruck
aufgebracht.
PROPAN
Der Waldbrand-Übungstag am Patscher-
kofel war besonders für die jungen Ka-
meraden eine lehrreiche Übung. Der Be-
zirkseinsatztag 2011 war für alle Beteilig-
ten eine große Herausforderung und wur-
de von den Kameraden bestens gemeistert.
Ein besonderer Dank gilt hier allen Mitwir-
kenden der Einheit für die perfekte Vorbe-
reitung und die Teilnahme. Im Berichtsjahr
wurden 14 Gruppenübungen und 9 Schu-
lungen von der Einheit abgehalten, die
durchschnittlich von 14 Mann besucht wur-
den. Diverse Schulungen und Spezia-
lisierungen einiger Feuerwehrkameraden
an der Landesfeuerwehrschule sowie bei
der Berufsfeuerwehr rundeten das Bild ab.
Ein besonderer Dank an dieser Stelle an
unsere Nachbareinheit Igls, die unsere
Feuerwehrjugend ausbildet. Bei der Heiß-
ausbildung in der Brandsimulationsanlage
konnten wiederum jeweils ein Atem-
schutztrupp seine Fähigkeiten im Bereich
der Ersten Hilfe, Personenrettung und
Innenangriff unter Beweis stellen. Ein be-
sonderer Dank an die Kameraden der Be-
rufsfeuerwehr, die unseren 6 Atemschutz-
trägern wertvolle Tipps und Tricks aus der
Praxis mitgaben.
Das kleine 2-tägige Feuerwehrfest mit Hal-
lendisco und Frühschoppen, zahlreiche
Feierlichkeiten zu runden Geburtstagen
von Feuerwehrkameraden sowie ein Aus-
flug zum Törggelen und Besuche zu Ver-
anstaltungen der Nachbareinheiten waren
wiederum die gesellschaftlichen Höhe-
punkte.
Die Technischen Einsätze reichten von der
Aufarbeitung umgestürzter Bäume bis zur
Sicherung eines absturzgefährdeten Fahr-
zeuges. Bei den Brandeinsätzen wurden
wir einige Male zu Brandmeldealarmen
in die Abfallbehandlungsanlage Ahrntal
gerufen. Meist war ein Eingreifen der Feu-
erwehr nicht mehr notwendig.
ENDE
Abschleppzone
FERW
Jahresbericht 2011
FEUERWEHR
FEUL JEHR
77
Seite 42
42/44
FEUERWEHR IN SBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Wilten
FEUERWEHR
.HBI Peter Pfeifer
OBI Harald Prader
Kommando
Kommandant..
Stellvertreter
Schriftführer
Kassier..
BV Mag. Markus Strobl
HV Ing. Clemens Pezzei
Schutzbereich
Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG
Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die
Maximilianstraße, Salurner Straße, die Sill
bis zur südwestlichen Stadtgrenze. Spe-
zielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind
mehrere Tanklager, die Universität Inns-
bruck, die Universitätskliniken Innsbruck,
die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie
die Westbahnstrecke. Zudem ist die FF Wil-
ten neben der Berufsfeuerwehr, durch das
Boot und die Rettungsschwimmer, zustän-
dig für den Inn zwischen Telfs und Wattens.
M
"
it der Übernahme unseres neu-
en Wassereinsatz-Fahrzeug
,,WAF Wilten", einem Mercedes
Benz Vito 4x4 116, Ende Dezember, ende-
te ein für die Feuerwehr Wilten arbeitsrei-
ches und erfolgreiches Jahr. Das neue Fahr-
zeug ersetzt den bis dahin als Transport-
fahrzeug genutzten Toyota,,TF Wilten",
Baujahr 1992. Mit dem neuen Fahrzeug
können gleich mehrere Bereiche sinnvoll
abgedeckt werden: Wichtigste Aufgabe ist
dabei der Einsatz bei Wasserrettungsein-
sätzen, weshalb das Fahrzeug im Mann-
schaftsbereich mit nur einer Sitzbank über
genügend Platz zum Anziehen der Ret-
tungsschwimmer-Anzüge verfügt. Zu-
gleich kann es so als Transportfahrzeug be-
nützt werden, mit eingebauter mittlerer
Sitzbank, aber auch als Mannschaftstran-
sportfahrzeug. Gerade für den nächtlichen
Wassereinsatz investierte die Feuerwehr in
eine LED-Umfeld-Beleuchtung und Heck-
beleuchtung, zusätzliche Handlampen so-
wie in eine Alu-Wanne und Gerätschaften
für den Wassereinsatz.
Mannschaft
Aktive
42
Reserve.
12
9
4
Jugend.
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
TLFH 3000/500, ÖAF 19-331........ 1989
KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002
KRF, Mercedes 508D.
.1986
WAF (ehem. TF), Toyota HIACE.. bis 2011
Boot, Barro-Bootsbau.
1999
Wassereinsatzfahrzeug.... seit Dez. 2011
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
9
24
Zugleich gingen die Planungen für den
Neubau der Wache Wilten weiter, indem pa-
rallel zur Ausarbeitung des Straßenbaupro-
jektes für die Direktanbindung der Wache
an die A12 Inntalautobahn mittels eigener
Ab- und Auffahrt durch den Stadtmagistrat
auch die Ausschreibung des Architekten-
Wettbewerbs durchgeführt wurde. Damit
ist bereits im Frühjahr 2012 mit der Prä-
mierung des Siegerprojektes zu rechnen.
Höhepunkte im Bereich Ausbildung waren
die Ausbildung von fünf Kameraden zu
Bootsführern sowie die erstmals durchge-
führte Technische Leistungsprüfung in
Bronze vor der eigenen Wache.
Die Feuerwehrjugend nahm wieder am
Wissenstest teil- dabei konnten alle fünf
Jugendlichen die Stufe Silber fehlerfrei be-
stehen! Auf persönliche Einladung von
Frau Bürgermeisterin Mag.a Christine Op-
pitz-Plörer durften die Jugendlichen im
Sommer dann einen Ausflug zu unserer
Partnerfeuerwehr nach Freiburg-Lehen mit
Besuch des Europaparks in Rust machen.
Insgesamt rückte die Feuerwehr Wilten im
Jahr 2011 zu 33 Einsätzen aus, davon zu
14 Wassereinsätzen nach Unwettern über
Innsbruck und vier Wasserrettungs-Ein-
sätzen. Mit Wohnungsbränden in der
Duillestraße und Adamgasse, dem Tiefga-
ragenbrand in der ehemaligen Hauptpost
in der Maximilianstraße sowie dem Brand
der M-Preis-Großbäckerei in Völs waren im
Berichtsjahr auch größere Brandeinsätze
zu verzeichnen.
Neben den laufenden Gruppen- und Zugs-
übungen wurden mehrmals Übungen mit
anderen Feuerwehren durchgeführt: zum
einen beim Bezirks-Übungs-Einsatztag
des Bezirksfeuerwehrverbandes, zum an-
deren aber auch mit der Feuerwehr Amras
im Bereich der ÖBB-Werkstätten in der
Feldstraße und mit der Feuerwehr Hötting
im Cineplexx-Kino. Wie schon öfters in den
Jahren zuvor, wurde auch heuer wieder die
Abschlussübung des Groẞunfall-Seminars
des Österreichischen Roten Kreuzes - Frei-
willige Rettung Innsbruck in unserem
Schutzgebiet durchgeführt, dieses Mal
am Gelände der Firma Huter & Söhne.
Übungsannahme war eine Explosion in
einem Produktionsbereich mit dutzenden
Verletzten. Allen Feuerwehren und der
Rettung einen großen Dank für die gute
Zusammenarbeit!
Der Ausflug der Feuerwehr Anfang Sep-
tember führte uns nach Salzburg, zur Brau-
erei Obertrum sowie nach Großgmain in
das dortige Bauernmuseum.
HR
+
Abschied nehmen mussten wir im Jahr
2011 leider auch von unserem Komman-
dantstv. a.D. und Ehrenmitglied Karl
Schuchter und seiner Gattin Hilde, welche
beide bis zuletzt an den kameradschaft-
lichen Veranstaltungen mit großer Freude
teilnahmen. Karl Schuchter war über 67
Jahre Mitglied der Feuerwehr Wilten, jahr-
zehntelang führte er unsere Chronik. Eini-
ge von ihm für die Feuerwehr erstellte Fo-
toalben und Filme sind so bleibendes
Zeugnis und Andenken an einen vorbild-
haften Kameraden.
Jahresbericht 2011
INO
149
Übung im Cineplexx-Kino
FEUERWACHE WILT
FEL
Technische Leistungsprüfung
Abschlussübung des Großunfall-Seminars
der Freiwilligen Rettung Innsbruck
in Bronze
FEUER
Ausflug der Feuerwehrjugend nach Freiburg-Lehen mit Frau Bürgermeisterin Mag." Christine Oppitz-Plörer
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Herausgeber: Feuerwehr Innsbruck
Für den Inhalt verantwortlich: Feuerwehr Innsbruck, Branddirektor Mag. Erwin Reichel
Redaktion: OBR Johann Zimmermann
Fotos: Archiv Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehren, VB Andreas Wörgetter
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