Feuerwehr Innsbruck Jahresbericht 2011 ====================================== FEUERW StA Stadtarchiv Innsbruck P-870-2011 Stadtmagistrat Innsbruck ERWEHR FEUERWEHR FEUE BERUF EVERNE 122 JAHRESBERICHT 2011 FEUERWEHR INNSBRUCK SCANIA FEUERWEHR WLFA-K wwwwwwwwwww wwwwwwwww 122 VERSORGUNG Worauf Sie sich verlassen können. ROPESSOAITZ LAND SCAN FEUERWEHR Scania Feuerwehrfahrzeuge. Dank der engen Zusammenarbeit mit kompetenten Aufbauherstel- lern ist Scania in der Lage, maßgeschneiderte Lösungen für Ihren Fuhrpark anzubieten. Dies macht viele Schritte bei der Neubeschaf- fung überflüssig, verkürzt die Lieferzeit und spart letztendlich Geld. Scania. Immer an Ihrer Seite. SCANIA MACUS Stadtarchiv Innsbruck 7-820-201 Bibliothek FEUERWER NSBRUCK Jahresbericht 2011 1401 BK FEUERN FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR INNSBRUCK Jahresbericht 2011 Ök.-Rat Anton Steixner Landeshauptmann-Stellvertreter Maga Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt zum Bezirksfeuerwehrtag 2012 ch danke allen Feuerwehrmännern und -frauen für ihren engagierten und un- ermüdlichen Einsatz zum Wohle der Innsbrucker Bevölkerung. Mit der Berufs- feuerwehr verfügen wir in unserer Lan- deshauptstadt über eine weit über die Landesgrenzen hinaus anerkannte und hochprofessionelle Einsatzgruppe. Dazu kommt noch die Betriebsfeuerwehr am Flughafen Innsbruck sowie zehn freiwillige Feuerwehren in den einzelnen Stadtteilen Innsbrucks. Als Sicherheitsreferent in der Tiroler Lan- desregierung möchte ich gerade auch unseren freiwilligen Feuerwehrlern ein herzliches Vergelt's Gott" sagen. Ohne ihre ehrenamtliche Tätigkeit könnte in Innsbruck nicht so eine große Schlagkraft und Einsatzbereitschaft rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr aufrechterhalten werden. Das Land Tirol unterstützt die Feuerweh- ren durch Investitionszuschüsse für die Ausstattung und die Ausbildung. Immer wieder aufkeimende Kritik, wonach zuvie- le finanzielle Mittel für die Sicherheit auf- gebracht werden, lasse ich nicht gelten. Diese Kritiker bedenken nämlich nicht, dass sich unsere Feuerwehrleute bei ihren Einsätzen oft selbst in Lebensgefahr brin- gen und es deshalb nur gut und recht ist, dass sie eine entsprechende Ausrüstung erhalten. Durch unsere Investitionen kön- nen Leben gerettet werden. Von ganzem Herzen wünsche ich den Feuerwehrlern auch weiterhin gutes Ge- lingen bei allen Herausforderungen, die die Einsätze im heurigen Jahr 2012 mit sich bringen mögen! Asleen Stolz auf so viel Einsatz R auch, Qualm, ein zerstörendes Feuer im eigenen Heim oder am Arbeitsplatz - das ist wohl eines der bedrohlichsten Szenarien, das wir uns vorstellen können. Umso wichtiger ist es, dass es in Innsbruck einen verläss- lichen Partner gibt, der in dieser und an- deren Gefahrensituationen helfend zur Seite steht und so oft großen Schaden ab- wendet. Durch das schnelle Eingreifen der Feuer- wehrleute im Katastrophenfall konnten die durch Brand verursachten Schäden. auch im Jahr 2011 gering gehalten werden. An dieser Stelle möchte ich vor allem auch den Mitgliedern der freiwilli- gen Feuerwehren danken. Ohne sie und ihren unermüdlichen Einsatz wären die Kosten der Stadt Innsbruck für die Feuer- wehr beträchtlich höher. Jede/-r Bürgerln hat das Recht auf Si- cherheit. Und in Innsbruck kann man sich durch diese Institutionen zur Feuerbe- kämpfung und zum Schutz vor anderen brenzligen" Situationen auch durchaus sicher fühlen. Dieser Umstand trägt er- heblich zur Lebensqualität in unserer Stadt bei. 2011 investierte die Stadt daher 12 Mio. Euro in die Feuerwehr Innsbruck. Die Innsbrucker Feuerwehrleute qualifi- zieren sich als Retter in der Not aber nicht nur durch umfassende, fundierte Aus- bildungen, sondern zeichnen sich auch besonders durch das hohe soziale Enga- gement aus. Eines der Hauptmotive, sich zum Feuerwehrmann/zur Feuerwehrfrau ausbilden zu lassen, ist der Wunsch, anderen zu helfen. Aber die Innsbrucker Florianis sind nicht nur zur Stelle wenn Menschen, Tiere oder die Umwelt akut in Gefahr geraten. Ein Musterbeispiel für ihren Einsatz über diese Gefahrensituationen hinaus, ist etwa der 2011 produzierte Feuerwehr- kalender. Der Erlös des Werkes, das mit Bildern der Feuerwehrmänner durchs Jahr führt, kam zu hundert Prozent der Innsbrucker Heilstättenschule in der Klinik zugute. Insgesamt 14.000 Euro wurden erst vor kurzem übergeben und ermöglichen nun den Ankauf von Lehr- und Lernmitteln. Auf so viel Engagement und kompetente Hilfeleistung bin ich als Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck wirklich stolz. Ich danke euch für eure Arbeit im vergan- genen Jahr und wünsche alles Gute für das Jahr 2012! Mag." Christine Oppite-Plorer FEUERWEHR IN BRUCK Christoph Kaufmann Vizebürgermeister von Innsbruck Jahresbericht 2011 Dr. Bernhard Holas Magistratsdirektor Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Tapferkeit E in Fahrzeug hat sich überschlagen, der Fahrer ist eingeklemmt. Nach einem Tankerunfall drohen Gift- stoffe die Umwelt zu verseuchen. Eine verletzte Person liegt hilflos in der Woh- nung und kann die Tür nicht mehr öffnen. Wespen haben ein Nest am Gelände des Spielplatzes gebaut. Entwurzelte Bäume blockieren die Straße. Ein Keller ist über- flutet. Ein Kran droht umzustürzen. Eine Person ist in den Inn gestürzt. Aus der Wohnung im obersten Stockwerk dringt Rauch. Alles Extremsituationen, in denen die Ein- satzkräfte der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck rasche Hilfe leisten. Die bestens geschulten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr sind rund um die Uhr einsatzbereit und sorgen für Sicherheit in unserer Landeshaupt- stadt. Egal ob Brandbekämpfung oder Techni- sche Hilfeleistung, die Einsatzkräfte sind sofort zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird. Die Dichte und große Bandbreite der Einsatzszenarien im Jahr 2011 wird durch den vorliegenden Jahresbericht eindrucks- voll vor Augen geführt. 4.475-mal rückte die Feuerwehr der Stadt Innsbruck im Vorjahr aus. Dabei konnten die Feuerwehrmänner und -frauen zahlreiche Menschen aus Notla- gen befreien. Viele verdanken dem ra- schen, richtigen und umsichtigen Han- deln der Helfer sogar ihr Leben. Die Brandschäden konnten niedrig gehalten werden, und die geretteten Werte sind um einiges höher gegenüber den Brand- schäden. So kann auch in Zahlen aus- gedrückt werden wie schlagkräftig und wichtig die Feuerwehr in Innsbruck ist. Jeder Einsatz ist anders. Die Feuerwehr- männer und -frauen wissen nie genau, was sie erwartet. Sind an einem Brandort gefährliche Stoffe gelagert oder gilt es andere Gefahren zu berücksichtigen? Die Situation muss rasch erfasst und ent- sprechend gehandelt werden, auch unter schwierigsten Bedingungen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr der Stadt Innsbruck sind bestens vorbereitet, kör- perlich topfit, auf dem neuesten Stand der Technik und ein eingespieltes Team. Bei euch allen möchte ich mich für euren großen Einsatz, das professionelle Agieren und die hervorragende Arbeit be- danken! Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse im Jahr 2011 und das intensive Arbeitspensum, das hinter dieser gut funktionierenden Organisation steht. Christoph Kaufmanu Eindrucksvolle Leistungsbilanz D er vorliegende Bericht zeigt recht klar und deutlich, worin die Be- sonderheit der Feuerwehr der Lan- deshauptstadt Innsbruck besteht. Die Stadt Innsbruck kann auf insgesamt 12 Feuerwehreinheiten zurückgreifen, die nach dem Landesfeuerwehrgesetz im Fal- le des Einsatzes eine Feuerwehrformation, und zwar die Feuerwehr der Stadt Inns- bruck bilden. Diese Besonderheit, dass sowohl aus Be- rufs-, freiwilliger und gegebenenfalls Be- triebsfeuerwehr im Anlassfall eine Einheit gebildet wird, ist für uns alle sehr positiv und herausragend. Als Magistratsdirektor und Zuständiger für den Inneren Dienst der gesamten städtischen Verwaltung bin ich auf unsere Feuerwehr ganz besonders stolz. Im Sinne unserer Bürgerinnen und Bürger ist für mich ein gut koordiniertes, rasches und zielgerichtetes Eingreifen nicht hoch genug einzuschätzen. Im Falle einer Krise oder eines Notstandes können wir uns jedenfalls auf das Zusammenspiel der Ein- satzkräfte verlassen. Immer häufigere Wetterkapriolen, beglei- tet von größeren Verwüstungen und Ge- fährdungen, fordern beispielsweise regel- mäßig den vollen Einsatz. Wie weit das Spektrum der Aufgaben reicht, das von der Feuerwehr bewältigt werden muss, hat sich auch im vergangenen Jahr wieder gezeigt: Vom Gefahrguteinsatz bis zum Abschleppdienst vom klassischen Brandeinsatz bis zum schweren Verkehrs- unfall mit eingeklemmten Personen. Neben unermüdlichem Engagement wird daher auch ständige Bereitschaft, sich fort- zubilden, von unseren Einsatzkräften ver- langt. Nur ständige Aus- und Weiterbil- dung sind Garant für richtiges Handeln im Ernstfall. Trotz objektiver Gefahren haben die Kollegen von der Feuerwehr zu- sammenzuhalten und dürfen vor gefähr- lichen Einsätzen nicht zurückschrecken. Dass sie ihre Begeisterung für den Dienst am Bürger von Generation zu Generation weitergeben, beweist der Umstand, dass sich die Feuerwehr in Innsbruck im Be- reich der Jugendarbeit noch kaum Nach- wuchssorgen machen muss. Als Magistratsdirektor biete ich hier meine Unterstützung auch in Zukunft an und möchte mich für die gute Zusammenarbeit mit allen Innsbrucker Feuerwehren, der freiwilligen Feuerwehr, den Mitgliedern der Betriebs- und der Berufsfeuerwehr, herzlich bedanken. Ich wünsche Ihnen al- len, dass Sie von Ihren Einsätzen und Übungen stets unfallfrei und gesund wie- der einrücken und nach Hause kommen. Dr. Beruhard Holas FEUERWEHR INNSBRUCK Dipl.-Ing. Alfons Gruber Landesfeuerwehrinspektor Jahresbericht 2011 LBD Klaus Erler Landesfeuerwehrkommandant Ein bewegtes Jahr! R und 4.800 Einsätze haben die Berufsfeuerwehr Innsbruck, die 10 freiwilligen Einheiten und die Betriebsfeuerwehr am Flughafen 2011 geleistet eine beeindruckende Leis- tungsbilanz. Die Sicherheit der Bevölkerung der Lan- deshauptstadt, zu der die Feuerwehr einen maßgeblichen Anteil leistet, kann nur durch engagierte und einsatzfreudige Mitglieder, sowie mit moderner und zeit- gemäßer Ausrüstung garantiert werden. Eine weitere, wesentliche Voraussetzung für effektive Einsätze ist die gute Ausbil- dung der eingesetzten Kräfte. Deshalb sind die Aktivitäten des Bezirksfeuerwehrver- bandes wie Leistungsprüfungen und der Bezirksübungstag besonders zu begrü- Ben. Atemschutztrupps hatten die Mög- lichkeit an der sogenannten Heißausbil- dung unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Der seit 1998 mit viel Engagement tätige Bezirkskommandant DI (FH) Anton Larcher hat seine Funktion zur Verfügung gestellt. Bei dieser Gelegenheit danke ich ihm nochmals für seine über 40-jährige Tätig- keit in der Feuerwehr Innsbruck und be- sonders für sein erfolgreiches Wirken als Kommandant des Bezirksfeuerwehrver- bandes Innsbruck-Stadt. Allen Innsbrucker Feuerwehrmitgliedern ist sein Nachfolger Walter Laimgruber bestens bekannt. Dem neuen Bezirksfeu- erwehrkommandanten und seinem Stell- vertreter Albert Pfeifhofer viel Freude und Erfolg in der neuen Funktion. Das Aufgabengebiet der Innsbrucker Feuerwehren ist sehr umfangreich: Zu den traditionellen Einsatzbereichen wie Brand- bekämpfung und der technischen Hilfe, kommen mögliche Einsätze in Tunnel- und Stollenbauwerken sowie die Unterstüt- zung der Bergrettung mit einem eigenen Lawinenzug. Ein herzliches Dankeschön allen ehren- amtlich und hauptberuflich tätigen Mit- gliedern der Feuerwehr Innsbruck für ihre Bereitschaft sich für die Sicherheit und das Wohl der Landeshauptstadt jederzeit einzusetzen. Mit den besten Wünschen - insbesondere für unfallfreie Einsätze und Übungen! Alfons Gube Feuerwehren im Dienste der Sicherheit für die Landeshauptstadt! N amens des Landesfeuerwehrver- bandes Tirol danke ich der Berufs- feuerwehr sowie allen freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck und der Betriebsfeuerwehr Flughafen für ihre Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr. Die Zusammenarbeit der 10 freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr sowie der Betriebsfeuerwehr des Flughafen Inns- bruck funktioniert sehr gut. Die umfangreichen Einsatztätigkeiten in den Bereichen Brand- und Technische Einsätze, zeigen die Wichtigkeit einer gut ausgerüsteten aber vor allem gut aus ge- bildeten Einsatzmannschaft auf. Die Neueröffnung des Lärmschutztunnels Amras auf der A 12 und die Arbeiten am Erkundungsstollen des Brennerbasistun- nels und die damit verbundenen Sicher- heitsaufgaben sind ebenfalls eine Heraus- forderung. Hinzu kommen die zahlreichen Aufgaben im Vorbeugenden Brandschutz die einen wesentlichen Teil der Sicherheit in Inns- bruck ausmachen. Es ist mir ein Anliegen, den Funktionären des Bezirksfeuerwehrverbandes, allen Kommandanten der freiwilligen Feuer- wehren, der Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie der Betriebsfeuerwehr Flughafen und allen Feuerwehrmitgliedern für ihr Engagement herzlich Dank zu sagen. Mein besonderer Dank gilt auch der Frau Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz- Plörer für die positive Einstellung gegen- über ihren Feuerwehren. Ich ersuche auch weiterhin alle politi- schen Entscheidungsträger und Feuer- wehrmitglieder um gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt Innsbruck. Creden FEUERWEHR IN SBRUCK Jahresbericht 2011 Mag. Erwin Reichel Branddirektor 414 Walter Laimgruber Bezirksfeuerwehrkommandant Zusammen erfolgreich weiterarbeiten! D er Bezirkstag eines Feuerwehr- bezirkes ist sicherlich der rechte Augenblick, um die Ereignisse des vorangegangenen Jahres Revue passie- ren zu lassen, sich die positiven Erlebnisse des Jahres in Erinnerung zu rufen und daraus Vorsätze abzuleiten. Mit den Neu- wahlen im Mai 2011 darf ich nun erst- mals als Bezirksfeuerwehrkommandant dieser Aufgabe beim Bezirkstag nach- kommen. Feuerwehren Leuchtballone angeschafft, zwei Feuerwehren mit Trocknungsanla- gen für die Atemschutz-Masken ausge- stattet und die Unterstützung bei der Anschaffung von Wärmebildkameras für alle Innsbrucker Feuerwehren abgeschlos- sen werden. Mit Beiträgen zur Heißaus- bildung für Atemschutzgeräteträger, Fahr- techniktrainings für C-Einsatzfahrer, Lawi- nenzug-Ausbildungswochenenden, Bootsführerscheinen, Ausbildung für das Vermisstensuchgerät und die Trümmerka- mera, Erste-Hilfe-Ausbildung, Bezirks- Grundausbildung,.... konnte der Bezirks- feuerwehrverband aber auch wieder Ak- zente in der Ausbildung setzen. Das Jahr 2011 brachte für die Feuerweh- ren der Stadt Innsbruck mit insgesamt 4.475 Einsätzen eine noch nie dagewe- sene Einsatzzahl. Nur durch die enge Zu- sammenarbeit zwischen der Berufsfeuer- wehr und den freiwilligen Einheiten des Bezirkes Innsbruck-Stadt konnte diese große Zahl von Einsätzen bewältigt wer- den. Vielleicht für manchen von uns in besonderer Erinnerung geblieben sind dabei der 12. März, mit zahlreichen föhn- bedingten Einsätzen und der gleichzeiti- gen Nachbarschaftshilfe durch drei Inns- brucker Feuerwehren beim Großbrand der M-Preis-Bäckerei in Völs, der Küchen- brand im 8. Stock in einem Hochhaus in der Schützenstraße oder die mehr als 70 Einsätze am 3. August durch eine Un- wetterfront über Innsbruck. allen Mitgliedern der Stadtregierungen und Mandataren im Innsbrucker Gemein- derat der vergangenen Periode 2006- 2012 für ihre immer positive Einstellung zu Feuerwehr-Themen zu danken. Frak- tionsübergreifend gibt es zwischen po- litischen und Feuerwehrfunktionären in Innsbruck ein Klima der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Verständnisses, welches eine solide Basis für eine erfolg- reiche Arbeit im Sinne der Innsbrucker Bevölkerung darstellt. Besonderer Dank dabei der unvergessenen Bürgermeiste- rin Hilde Zach und Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie den Ressort-Verantwortlichen Vizebürger- meistern Dr. Christoph Platzgummer und Christoph Kaufmann, welche in ihren Funktionen oft noch intensiver mit unse- ren Feuerwehren beschäftigt waren. Weitere Höhepunkte in der Ausbildung waren auch die an drei Terminen durch- geführten Leistungsprüfungen Technisch und Atemschutz, wo mehrere Dutzend Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren erfolgreich das entsprechende Abzeichen erwerben konnten. Drei Trupps erreichten dabei erstmals in unserem Bezirk das Atemschutz-Leistungsabzeichen in Gold. Besonderer Dank an dieser Stelle den Kameraden aus dem Bezirksfeuerwehr- verband Innsbruck-Land, welche uns die letzten Jahre vor allem mit kompetenten Bewertern aushalfen, sodass wir erst die Leistungsprüfungen fair und vergleichbar durchführen konnten. Die Anschaffung neuer Geräte und Fahr- zeuge ergänzte die Ausrüstung zweck- mäßig. So konnten über den BFV für vier Auch ist es mir nach den Neuwahlen des Innsbrucker Gemeinderates ein Anliegen, Zum Schluss möchte ich mich nicht nur für die nette Zusammenarbeit in diesen meinen ersten Monaten als Bezirksfeuer- wehrkommandant bedanken, sondern alle bitten, diesen erfolgreichen Weg gemeinsam so im Sinne der Feuerwehr Innsbruck weiter zu gehen. Walter Laingruber Geschätzte Kamerad/-innen! D ie in diesem Tätigkeitsbericht ent- haltenen Einsatzzahlen und ihrer Entwicklung gilt wohl allgemein das größte Interesse. Diese Zahlen doku- mentieren eindrucksvoll die erbrachten Leistungen der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck. Mit genau einem Augenmerk be- obachten wir die Entwicklung dieser Zah- len. Der derzeit leicht ansteigende Trend ist noch nicht besorgniserregend, muss je- doch im Auge behalten werden. Im vergangenen Jahr mussten die Inns- brucker Feuerwehren auch teilweise zu Einsetzen durch Naturkatastrophen aus- rücken, und dabei bewährte sich unser Freiwilligen- und Berufsfeuerwehrnetz- werk sehr gut. In kürzester Zeit konnte bei diversen Einsätzen schnelle und effektive Hilfe erbracht werden. Obwohl die Anzahl der möglichen Gefah- renquellen ständig zunimmt, können die- se schwierigen Einsätze durch eine solide Ausbildung und dem hohen Maß an Einsatzerfahrung stets professionell und glücklicherweise nahezu unfallfrei abge- arbeitet werden. Es ist daher eine Selbstverständlichkeit, für die Einsatzmannschaft ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Daher ist es erfreulich, dass wir mit Be- schluss des Stadtsenates nun begonnen haben die persönliche Schutzbekleidung der freiwilligen Feuerwehr in den nächsten Jahren bei der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck auszutauschen. Es ist auch erfreulich, das im Bereich der Ausbildung großes Interesse an den ange- botenen Kursen und Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule sowie Schulun- gen durch die Berufsfeuerwehr besteht. Für alle diese im Einsatz, bei Übungen, in der Ausbildung und der Jugendarbeit erbrachten Leistungen im Jahr 2011, darf ich mich bei allen Feuerwehrfunktionären und vor allem bei allen FeuerwehrlerInnen herzlich bedanken. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit den Kameraden der freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck wurde im Jahr 2011 immer wieder unter Beweis gestellt. Ich möchte mich daher an dieser Stelle auch als Branddirektor der Stadt Innsbruck bei den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehr für diese gute Zusammenarbeit und die respektablen Leistungen im vergangenen Jahr sehr herzlich bedanken. Mag. Erwin Reichel FEUERWEHR INNSBRUCK Walter Laimgruber Bezirksfeuerwehrkommandant Jahresbericht 2011 Mag. Erwin Reichel Branddirektor Zusammen erfolgreich weiterarbeiten! D er Bezirkstag eines Feuerwehr- bezirkes ist sicherlich der rechte Augenblick, um die Ereignisse des vorangegangenen Jahres Revue passie- ren zu lassen, sich die positiven Erlebnisse des Jahres in Erinnerung zu rufen und daraus Vorsätze abzuleiten. Mit den Neu- wahlen im Mai 2011 darf ich nun erst- mals als Bezirksfeuerwehrkommandant dieser Aufgabe beim Bezirkstag nach- kommen. Das Jahr 2011 brachte für die Feuerweh- ren der Stadt Innsbruck mit insgesamt 4.475 Einsätzen eine noch nie dagewe- sene Einsatzzahl. Nur durch die enge Zu- sammenarbeit zwischen der Berufsfeuer- wehr und den freiwilligen Einheiten des Bezirkes Innsbruck-Stadt konnte diese große Zahl von Einsätzen bewältigt wer- den. Vielleicht für manchen von uns in besonderer Erinnerung geblieben sind dabei der 12. März, mit zahlreichen föhn- bedingten Einsätzen und der gleichzeiti- gen Nachbarschaftshilfe durch drei Inns- brucker Feuerwehren beim Großbrand der M-Preis-Bäckerei in Völs, der Küchen- brand im 8. Stock in einem Hochhaus in der Schützenstraße oder die mehr als 70 Einsätze am 3. August durch eine Un- wetterfront über Innsbruck. Die Anschaffung neuer Geräte und Fahr- zeuge ergänzte die Ausrüstung zweck- mäßig. So konnten über den BFV für vier Feuerwehren Leuchtballone angeschafft, zwei Feuerwehren mit Trocknungsanla- gen für die Atemschutz-Masken ausge- stattet und die Unterstützung bei der Anschaffung von Wärmebildkameras für alle Innsbrucker Feuerwehren abgeschlos- sen werden. Mit Beiträgen zur Heiẞaus- bildung für Atemschutzgeräteträger, Fahr- techniktrainings für C-Einsatzfahrer, Lawi- nenzug-Ausbildungswochenenden, Bootsführerscheinen, Ausbildung für das Vermisstensuchgerät und die Trümmerka- mera, Erste-Hilfe-Ausbildung, Bezirks- Grundausbildung,... konnte der Bezirks- feuerwehrverband aber auch wieder Ak- zente in der Ausbildung setzen. Weitere Höhepunkte in der Ausbildung waren auch die an drei Terminen durch- geführten Leistungsprüfungen Technisch und Atemschutz, wo mehrere Dutzend Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren erfolgreich das entsprechende Abzeichen erwerben konnten. Drei Trupps erreichten dabei erstmals in unserem Bezirk das Atemschutz-Leistungsabzeichen in Gold. Besonderer Dank an dieser Stelle den Kameraden aus dem Bezirksfeuerwehr- verband Innsbruck-Land, welche uns die letzten Jahre vor allem mit kompetenten Bewertern aushalfen, sodass wir erst die Leistungsprüfungen fair und vergleichbar durchführen konnten. Auch ist es mir nach den Neuwahlen des Innsbrucker Gemeinderates ein Anliegen, allen Mitgliedern der Stadtregierungen und Mandataren im Innsbrucker Gemein- derat der vergangenen Periode 2006- 2012 für ihre immer positive Einstellung zu Feuerwehr-Themen zu danken. Frak- tionsübergreifend gibt es zwischen po- litischen und Feuerwehrfunktionären in Innsbruck ein Klima der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Verständnisses, welches eine solide Basis für eine erfolg- reiche Arbeit im Sinne der Innsbrucker Bevölkerung darstellt. Besonderer Dank dabei der unvergessenen Bürgermeiste- rin Hilde Zach und Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie den Ressort-Verantwortlichen Vizebürger- meistern Dr. Christoph Platzgummer und Christoph Kaufmann, welche in ihren Funktionen oft noch intensiver mit unse- ren Feuerwehren beschäftigt waren. Zum Schluss möchte ich mich nicht nur für die nette Zusammenarbeit in diesen meinen ersten Monaten als Bezirksfeuer- wehrkommandant bedanken, sondern alle bitten, diesen erfolgreichen Weg gemeinsam so im Sinne der Feuerwehr Innsbruck weiter zu gehen. Walter Laingruber Geschätzte Kamerad/-innen! D ie in diesem Tätigkeitsbericht ent- haltenen Einsatzzahlen und ihrer Entwicklung gilt wohl allgemein das größte Interesse. Diese Zahlen doku- mentieren eindrucksvoll die erbrachten Leistungen der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck. Mit genau einem Augenmerk be- obachten wir die Entwicklung dieser Zah- len. Der derzeit leicht ansteigende Trend ist noch nicht besorgniserregend, muss je- doch im Auge behalten werden. Im vergangenen Jahr mussten die Inns- brucker Feuerwehren auch teilweise zu Einsetzen durch Naturkatastrophen aus- rücken, und dabei bewährte sich unser Freiwilligen- und Berufsfeuerwehrnetz- werk sehr gut. In kürzester Zeit konnte bei diversen Einsätzen schnelle und effektive Hilfe erbracht werden. Obwohl die Anzahl der möglichen Gefah- renquellen ständig zunimmt, können die- se schwierigen Einsätze durch eine solide Ausbildung und dem hohen Maß an Einsatzerfahrung stets professionell und glücklicherweise nahezu unfallfrei abge- arbeitet werden. Es ist daher eine Selbstverständlichkeit, für die Einsatzmannschaft ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Daher ist es erfreulich, dass wir mit Be- schluss des Stadtsenates nun begonnen haben die persönliche Schutzbekleidung der freiwilligen Feuerwehr in den nächsten Jahren bei der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck auszutauschen. Es ist auch erfreulich, das im Bereich der Ausbildung großes Interesse an den ange- botenen Kursen und Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule sowie Schulun- gen durch die Berufsfeuerwehr besteht. 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Der Mannschaftsstand bei der Berufsfeuer- wehr beträgt derzeit 104 Mitarbeiter, davon sind 23 Mann täglich im Schicht- dienst. Rund um die Uhr ist die Feuerwehr ein- satzbereit, mithilfe der freiwilligen Feuer- wehr stehen 854 Mitglieder, davon 497 aktive und 74 Jugendfeuerwehrmitglieder für Einsätze zur Verfügung. Das abgelaufene Jahr benötigte sehr viel Energie und Finanzmittel um Infrastruk- turaufgaben erledigt zu können. Sei dies die Sanierung der Hauptfeuerwache oder im Fuhrpark. Hier wurden zum Beispiel Fahrzeuge wie ein Rüstlöschfahrzeug oder ein Hubrettungsgerät generalsan- iert. Neben den Sanierungen kamen auch Neuanschaffungen wie das Gefahrgut- fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Rei- chenau, mit einem speziellen Schwer- punkt auf die Dekontamination sowie das Wassereinsatzfahrzeug beziehungsweise ein Mannschaftstransportfahrzeug, für die Freiwillige Feuerwehr Wilten. 2011 konnten ebenfalls das Lastfahrzeug für Mühlau sowie ein Tanklöschfahrzeug für die Berufsfeuerwehr beschafft werden. Hinter diesen Anschaffungen stehen Be- schlüsse des Stadtsenats sowie die Bud- getbeschlüsse des Gemeinderates der Stadt Innsbruck. Um all diese Neuerungen auch wirklich effektiv und zielgerichtet einsetzen zu können, mussten auch im Jahr 2011 sehr viele Aus- und Weiter- bildungsveranstaltungen abgehalten wer- den. An der Landesfeuerwehrschule ab- solvierten viele Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren ihre zahlreichen Kurse. Es gab aber auch Spezialausbildungen im Bereich des Heißeinsatzes sowie im Be- reich der Verschüttetensuche. Hier haben wir ja die Schallortungsgruppe der Frei- willigen Feuerwehr Mühlau, die speziell in diesem Bereich sehr gute Arbeit und sehr viel an Ausbildung absolviert. Ebenso wurde ein Bezirksübungstag veranstaltet, an dem alle freiwilligen Feuerwehren ge- meinsam mit der Berufsfeuerwehr mehre- re verschiedene Einsatzübungen abgear- beitet haben. Diese Ausbildungen dienen dafür, im Ernstfall ein reibungslos und un- fallfreies Arbeiten zu ermöglichen. Auch in taktischer Hinsicht wurde die Feuerwehr- einsatzleitung verbessert, und auch die Mitarbeiter der Leitstelle Tirol sind nun in- tegriert in der Schadensabarbeitung und Koordination bei größeren Einsätzen. Der Bereich der Jugendfeuerwehr, sprich unsere Nachwuchsarbeit, wird intensiv bearbeitet immer mehr neue Mitglieder in der Aktivmannschaft kommen aus dem Bereich der Jugend. Ein Wissenstest und mehrere Veranstaltungen wurden ge- meinsam abgehalten. Richtungsweisend ist sicher der Bereich der Bekleidung. Hier wurden wichtige Weichenstellungen für die Erneuerung der Einsatzbekleidung aller freiwilligen Feuerwehren getätigt. Eine neue, normgerechte Bekleidung wird für alle freiwilligen Feuerwehrmitglieder nun über einen Zeitraum von mehreren Jahren angeschafft werden. Ein sehr wich- tiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit für unsere Feuerwehrmitglieder. Hier wur- de speziell auf die Sicherheit des Feuer- wehrmitgliedes geachtet. Wir werden uns aber nicht auf den Leistungen des Jahres 2011 ausruhen, sondern auch im Jahr 2012 unseren Weg weitergehen. Weiter- bilden und technisch am Stand zu bleiben, das sind Herausforderungen, die wir ge- meinsam meistern müssen. Auf die neuen Gegebenheiten, auf neue Herausforde- rungen sich einzustellen ist die eine Seite, mit den Rahmenbedingungen umzuge- hen, das was möglich ist, rasch und ef- fektiv umzusetzen, wird spannend. Bei den Atemschutzgeräten werden Er- neuerungen durchgeführt, aber auch im kommunikativen Bereich, im Bereich der Digital-Funkgeräte, wird es zu Verbesse- rungen und weiteren Ausrüstungen bzw. Nachrüstungen kommen. Im Bereich der Ausbildung wird natürlich auch wieder ein Tauchlager für die Ein- satztaucher durchgeführt werden, aber auch speziell die Heiẞausbildung für alle Atemschutzträger wird erneuert. Ge- meinsam mit dem Bezirksverband möchten wir hier neue Wege einschlagen, um noch besser und praxisbezogener die Ausbildung anbieten zu können. Neben den klassischen Aufgaben der Feuerwehr gibt es aber immer neue He- rausforderungen d.h. zum Beispiel beim Thema der Photovoltaikanlagen, über die Einführung von Fahrzeugen mit alternati- ven Antrieben, bis zum Wasserstoffantrieb über Brennstoffzellen usw. Auf die neuen Herausforderungen muss sich die Feuer- wehr einstellen sowie natürlich auch die ,,normalen" Herausforderungen zu meis- tern sind. Für unser Feuerwehrsystem in Innsbruck werden durch den Gemeinderat pro Jahr ca. €12 Millionen zur Verfügung gestellt. Ein enormer Budgetaufwand, der hier für die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen in Innsbruck eingesetzt wird. Aber auch eine hohe Verantwortung die uns hier übertragen wird. Natürlich gilt es auch hier wirtschaftlich und kostenorientiert zu arbeiten, und die finanziellen Mittel möglichst zielgerichtet und effektiv einzu- setzen. Es gibt sehr viele Wünsche, die allerdings manchmal auch reduziert werden müs- sen, auf das Notwendige, und auch im Be- reich des Notwendigen gilt es Schwer- punkte zu setzen. Eine Grundaufgabe der Verwaltung der Feuerwehr wird sein, die bestehenden Einsatzgeräte in Stand zu halten und gegebenenfalls zu ersetzen. Einsatz- Organisation Verwaltung Wörgetter Einkauf EDV Aufgrund der schon angesprochenen Neuerungen im einsatztaktischen und technischen Bereich wird es auch not- wendig sein, hier Ausbildungen nachzu- ziehen. Es wird unsere Aufgabe sein, auf zukünf- tige Gegebenheiten zu reagieren und schon im Vorfeld uns darauf einzustellen, was in Zukunft unsere Herausforderung sein wird, sei es aufgrund der Wetterka- priolen oder aufgrund neuer technischer Amtsleitung BD Mag. Erwin Reichel Personal Budget Freiwillige Feuerwehr Controlling Einsatzplanung und Koordination INFRASTRUKTUR und EINSATZDIENST BD Mag. Reichel Jahresbericht 2010 Einrichtungen, wie zum Beispiel der Bren- ner Basistunnel - der auch nächstes Jahr und die folgenden Jahre für uns ein sehr großes Thema bleiben wird. So werden wir das Gelernte aus der Ver- gangenheit mitnehmen und uns für die Zukunft bereit machen. Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr. Euer Branddirektor Erwin Reichel AUSBILDUNG SICHERHEIT BD-Stv. DI Gegenhuber Feuerwehr 3511 3512 3513 3514 3515 3523 3521 3522 Nachrichten Dienst Feuerwehr Technik Vorbeugender Brandschutz Assistenz Leistungen Katastrophen Schutz Ausbildung Sicherheit Logistik Geräteprüfung Materialerhaltung Fahrzeuge und Gerätschaften- Anschaffungen keit Schneiderei Bekleidung Ausrüstung Techa. Hilfeleistung Atem- und Körperschutz ATS-Werkstätte Wasserdienst Flugdienst Verbindungsoffizier OBB und IKB Einsatzleitstelle Alarmierungspläne Alarm. Anlagen Kommunikations- Einrichtungen Einsatzdokument. Funkwerkstätte Verbindungsoffizier Flughafen und IVB Haus- und Anlagen Instandhaltung Kuche/Kantine Lagerhaltung Tischlerei Schlosserei Spenglerei Verbindungsoffizier Presse und Polizei Kommissionsdienste Sachverständigentatig- Feuerbeschau Betrieblicher- betriebstechnischerr Brandschutz Brandsicherheits- Wachdienste Löschwasserversorgung Verbindungsoffizier Veranstaltungsst Freiwillige Assistenzleistung Hoheitsverwaltung Verrechenbare Leistungen Servicedienste Bürgerservice Zusammenarbeit mit Behörden Verbindungsoffizier Universität KAT-Management KAT Gerätschaften KAT-Labemittel KAT-Schutzplan Hochwasserschutz Ausbildungs- Planung Organisation Durchführung Controlling Sicherheitssteller Sport Hohenrettung KAT-Übungen KAT-Einsatzstab FW-Einsatzleitung bei Großschadens- ereignissen Verbindungsoffizier BH Ing. Hundsbichler Ing. Schlögl Ing. Fried! Zimmermann BD Mag. Reichel Ing. Stern DI. Gegenhuber Fahrdienst KFZ-Werkstätte Tankstelle Brandbekämpfung Waschbox Gefahrgut u Strahlenschutz Erste Hilfe Verbindungsoffizier Rettung und Klinik Ing. Wimmer obermoser arch-omo zt gmbh architektur architekturbüro generalplaner herzog otto straße 8 a-6020 innsbruck tel: ++43-512-52050 fax:++43-512-567227 office@arch-omo.at www.arch-omo.at FEUERWEHR IN SBRUCK Verwaltung 2011 Mitarbeiterbeschreibung Andreas Wörgetter • Verwalter Budgetverwaltung • EDV-Ansprechpartner • Inventarverwaltung • Telefonverwaltung Schließanlagen- verwaltung • Dokumentation Web-Redakteur Christine Spilz Leiterin des Sekretariats des Branddirektors Andreas Wörgetter ⚫Einnahmenverrechnung ⚫Nebengebührenverrechnung ⚫stellvertretende Verwalterin Stefan Marseiler • Portier • Telefondienst ⚫ Aktenarchivierung Unterstützung der Verwaltung Betreuung der Alarmdrucker bei den FF-Einheiten Die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Inns- bruck stellte deren Mitarbeiter im Ge- schäftsjahr 2011 wieder vor zahlreiche Herausforderungen. Neben dem sehr um- fangreichen, täglichen Geschäft" galt es noch mehrere Sonderprojekte umzusetzen. Auch die noch andauernde Sanierung der Hauptfeuerwache brachte immer wieder Überraschungen in organisatorischer als auch budgetärer Hinsicht mit sich. Das,,tägliche Geschäft" Zum,,täglichen Geschäft" der Verwaltung gehören neben der Planung, Durchführung und dem laufenden Controlling des Bud- gets auch noch weitere Aufgabenbereiche. Diese Bereiche werden nachfolgend stich- wortartig aufgezählt, da eine ausführliche Beschreibung der Aufgaben den vorgege- benen Rahmen sprengen würde. •Budget-Erstellung, Ausführung und Jahresabschlusserstellung •Controlling der laufenden Gebarung Führung der Monats- und Jahresstatistiken ⚫Führung des Handverlages •Preisinformationseinholung unter den Aspekten der Rechtmäßigkeit, Sparsam- keit und Wirtschaftlichkeit Rechnungslegung und buchhalterische Erfassung verrechenbarer Einsätze Begleitende Unterstützung der Kernproduktverantwortlichen Betreuung der Schließanlage der Feuer- wehr der Stadt Innsbruck Betreuung der Telefonanlage sowie der Dienstmobiltelefone der Berufsfeuerwehr •Inventur und Inventarführung für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck •Betreuung des Versicherungswesen für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck Ansprechpartner für den Parteienverkehr sowie für Vertreter von Firmen ⚫Korrespondenzführung mit externen und internen Partnern Betreuung der Bilddokumentation der Berufsfeuerwehr Betreuung der städtischen EDV als EDV-Ansprechpartner •Web-Redakteur für das Amt Berufsfeuerwehr ⚫Unterstützende Tätigkeiten . für Herrn Branddirektor Digitale und analoge Aktenarchivierung •Portier- sowie Telefonvermittlungs- . • tätigkeiten Betreuung der Alarmdrucker der FF-Einheiten Schnittstelle im administrativen und finanziellen Bereich (mit BD) zu den freiwilligen Feuerwehren in Innsbruck, dem Bezirksfeuerwehr- verband Innsbruck-Stadt sowie Landesfeuerwehrverband Tirol Durchführung von Schulungen in den Sachgebieten Verwaltung und EDV Abbildung von Betriebsabläufen ⚫Zusammenarbeit in EDV-technischen Bereichen mit der Leitstelle Tirol Organisationsmaßnahmen im Rahmen des Umbaus der Hauptfeuerwache Auszug aus dem Budget der Feuerwehr der Stadt Innsbruck Der budgetäre Rahmen des Haushaltsjah- res 2011 konnte, unter Einhaltung eines rigorosen Sparkurses, im Großen und Ganzen eingehalten werden. Nicht vorhersehbare Mehrbelastungen im Bereich der laufenden Gebarungen (z. B. Treibstoff bzw. Fahrzeugreparaturen) er- schwerten die Einhaltung des Budgetrah- mens und können nur durch das Aufschie- ben von Neuanschaffungen kompensiert werden. Zu den markantesten Budgetposten 2011 gehören: Berufsfeuerwehr Innsbruck Ankauf der Einrichtung für die sanierten Mannschaftszimmer •Ankauf von Digitalfunkzubehör •Ausgaben im Bereich der Sanierung von diversen Feuerwehrfahrzeugen • Ausgaben im Bereich der Ausbildung Freiwillige Feuerwehr •Ankauf der neuen Dienstbekleidung für die Freiwillige Feuerwehr Reichenau ⚫Ausgaben im Bereich der Sanierung von diversen Feuerwehrfahrzeugen Bereich EDV Folgende Projekte konnten im Bereich der EDV neben der laufenden Wartung der Ge- rätschaften sowie der stetigen Schulung der Mitarbeiter begonnen bzw. umgesetzt werden: • Planung und Umsetzung des WEB-Auf- tritts des Amtes Berufsfeuerwehr . Erstellung des Anforderungsprofils für das neue Einsatzberichtprogrammes für die Leitstelle Tirol Abschluss der Planung für die Schu- lungsmaßnahmen betreffend dem Um- stieg auf das neue Betriebssystems Erweiterungsmaßnahmen am Alarm- gateways ⚫Multimediaeinrichtung für den sanierten Lehrsaal Anschluss der Pegelabfrage-Bootshaus an die Hydrografie Tirol Des Weiteren stehen noch eine Adaptie- rung des Planpaternosters zur Abklärung sowie eine eventuelle Vitalisierung der Alarmgateways im Raum. Zusätzlich beginnt in Kürze die Planungs- phase in Bezug auf die Einführung des neuen Einsatzberichtprogrammes kommenden Jahr. im Sonstige Verwaltungsbereiche Natürlich sind gesondert die Leistungen unserer Frau Spilz im Bereich des Sekreta- Jahresbericht 2011 riats des Herrn Branddirektor sowie von Herrn Marseiler hervorzuheben, die maẞ- geblich durch ihre Unterstützung, neben ihren laufenden Tätigkeiten, zur Erfüllung, sämtlicher der Verwaltung übertragenen Aufgaben, beitragen. Resümee Als Resümee kann für 2011 festgehalten werden, dass die Herausforderungen an die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck stetig wachsen und nur aufgrund der her- vorragenden Zusammenarbeit sämtlicher Mitarbeiter gemeistert werden können. Vorausschauend auf 2012 stehen wieder ei- nige interessante Projekte im Raum, deren Umsetzung die Verwaltung der Berufsfeuer- wehr Innsbruck wiederum sehr fordern wird. Mit gemeinsamer Kraft werden sich die Mit- arbeiter der Verwaltung bemühen, das „lau- fende Geschäft" sowie die anstehenden Pro- jekte in gewohnter Qualität zu bewältigen. Für die Verwaltung der Berufsfeuer- wehr Innsbruck Andreas Wörgetter Der neue AT METRO EINKAUFEN, ABER RICHTIG! 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Andreas Friedl Wasserdienst Im Ausbildungsjahr 2011 wurde die Ausbildung am im Innfluss mit praktischen Rettungsübungen Wasser und Rettungs- übungen mit den Turbi- neneinsatzboot durch- geführt. Jeder Feuer- wehrbediensteter in der Löschgruppe musste zweimal an einer der- artigen Schwimmausbildung und jeder Bootsführer mindestens zweimal an einer Bootsausbildung teilnehmen. Die Tauchausbildung startete im Jänner mit Eistauchgängen am Baggersee und wurde kontinuierlich bis in die Herbstmonate fort- gesetzt. Im Mai und Juni fand das jährliche Tauchlager in Kroatien statt. Ende März kam es zum tragischen Hub- schrauberabsturz am Achensse mit vier Toten. Die Berufsfeuerwehr war mit allen Tauchern im Einsatz. Im September konnten vier Einsatztaucher an einer Ausbildungsveranstaltung des Oberösterreichischen Landesfeuerwehrver- bandes am Attersee teilnehmen. In diesen drei Tagen wurde an zwei Unterrichtsein- heiten (,,Erste Hilfe bei Tauchunfällen" und ,,Grundlagen des Tauchens") teilgenom- men und bei mehreren Tauchgängen das Arbeiten mit Hebeballonen sowie das Ar- beiten mit Unterwassertrennschneidgerä- ten geübt. Weiters fand ein Erfahrungsaus- tausch mit Tauchern des LFV OÖ und der Be- ALUNIQA BERUFS BERUPS FEUERWEHR INNSBRUCK BERUPS FEUERWEHR INNSBRUCK FEUER MISSION rufsfeuerwehr Salzburg in Hinblick auf Unterwasserarbeiten statt. Die geforderten zehn Tauchstunden konnten von allen Einsatztauchern erbracht werden. Im Juni konnte der 2010 abgesagte Wild- wasserkurs stattfinden. Nach über zehn Jahren im Einsatzdienst konnte das Turbineneinsatzboot bei der Fa. Reich generalüberholt werden. Die Kosten für diese Arbeiten beliefen sich auf ca. 20.000,-. Im Zuge des neuen Sonderalarmplanes ,,Wassereinsatz am Innfluss" (außerhalb von Innsbruck) wurde dieser Einsatz ent- sprechend organisiert. Flugdienst Auf Grund des Hubschrauberunglückes am Achensee musste die Flughelferausbildung von April auf Oktober verschoben werden. Neben den Hubschraubern des Bundes- heeres, des Innenministeriums und des ÖAMTC's nahmen alle Flughelfer der Feuer- wehr Innsbruck teil. Anfang Oktober fand die jährliche Wald- brandübung im Bereich Igls statt. Hier wur- de das erste Mal die Fliege im Einsatz getestet. Auf Grund der Erkenntnisse aus dieser Übung wird 2012 ein etwas anderer Übungsablauf angedacht. Im Zuge der Weiterbildung fand ein Aus- bildungsabend für die Kollegen der freiwilli- gen Feuerwehr statt. Atemschutz Eine regelmäßige Weiterbildung der Feuer- wehrbediensteten im Sachgebiet Atem- schutz gewährleistet ein sicheres und ra- sches Arbeiten im Einsatz. Für die Früherkennung von CO wurden vier Messgeräte angekauft und die Fahr- zeuge bestückt. Neben der Ausbildung durch die Atem- schutzwerkstätte wurden laufende War- tungs- und Überholungsarbeiten durchge- führt. Der größte Arbeitsaufwand ist die In- standhaltung (Reinigung, Prüfung, Repara- tur usw.) der Atemschutzgeräte nach Ein- sätzen und Übungen. Weiters ist die Atem- schutzwerkstätte erste Anlaufstelle bei Pro- blemen mit den Feuerwehrhelmen. Von der ÖBB wurden die Kreislaufgeräte ausgetauscht. Ab sofort stehen der Feuer- wehr Innsbruck 17 BG 4 der Fa. Dräger zur Verfügung. Diese Ausbildung auf diesen Geräten wird laufend durchgeführt. Weiters konnte der FF Amras ein Prüfkoffer übergeben werden-der zweite in Innsbruck - ein Danke an die FF Amras! TEXPORT functionals ..protecting you Jahresbericht 2011 Qualität schafft Sicherheit. Tiroler Feuerwehren vertrauen auf TEXPORT Schutzbekleidung. TEXPORT GmbH, Franz Sauer Straße 30, 5020 Salzburg Tel.: +43 (0)662-423244, office@texport.at, www.texport.at FEUERWEHR IN SBRUCK Nachrichtendienst BR Ing. Günter Schlögl Zur Alarmierung der frei- willigen Feuerwehr ste- hen in Innsbruck derzeit 35 Sirenenanlagen und 330 Pager zur stillen Alarmierung (Alarmie- rung ohne Sirene) im Einsatz. Zusätzlich wur- den 15 Stück neue Pager angekauft. Die im Erdgeschoß der Hauptfeuerwache befindlichen Räumlichkeiten der Einsatzlei- tung der Berufsfeuerwehr wurden mit Com- puterarbeitsplätzen der Leitstelle Tirol aus- gestattet und werden nun bei Großeinsät- zen durch Mitarbeiter der Leitstelle besetzt. Für die Mitarbeiter der Bezirkseinsatz- leitung wurde im Einsatzleitsystem eine automatische Alarmierungsmöglichkeit installiert. In regelmäßigen Abständen wurden QM- Arbeitssitzungen mit Mitarbeitern der Leitstelle Tirol durchgeführt. Das neu angekaufte mobile Einsatzleit- fahrzeug der Berufsfeuerwehr wurde mit umfangreichen technischen Kommunika- tionseinrichtungen ausgestattet. Zur Ergänzung der Anfahrtspläne der Leit- stelle Tirol sowie der vorgehaltenen Stra- Benkartei, mit den örtlichen Einsatzinfor- mationen, wurde mit dem Aufbau eines Alarmplanregisters begonnen. Derzeit sind für besondere Gefahrensituationen sowie für besondere Objekte 46 Sonder- alarmpläne angelegt. In Zusammenarbeit mit der Leitstelle Tirol wurden die bestehenden Ausrückordner evidiert und die Erweiterung der Ausrück- ordner für Brandereignisse beschlossen. Am Jahresende wurde gemeinsam mit Mitarbeitern der Leitstelle Tirol ein Pflich- tenheft für die Anschaffung eines Einsatz- berichterfassungsprogrammes erarbeitet. BERUFS FEUERWEHR INNSBRUCK EMPL Feuerwehrtechnik "High End" Lösungen für Feuerwehren! FEUERWEHR FEUERWEHR TLF-A FEUERWEHR BERUFS FEUERWEH Jahresbericht 2011 Individuelle Feuerwehrtechnik von Profis für Profis! EMPI AUSTRIA empl.at Die Inbetriebnahme dieser Software, die alle von der Leitstelle erfassten Daten automatisch übernimmt, war mit Beginn 2012 erfolgt. Im Jahr 2012 ist die Umstellung auf das neue Einsatzberichterfassungsprogramm mit den entsprechenden Schulungsmaß- nahmen geplant. Für die Verbesserung der Funkkommuni- kation in Großobjekten soll in einem Teil der Einsatzfahrzeuge der Berufsfeuerwehr jeweils ein digitales Gatewayfunkgerät zur Aufrechterhaltung der Funkverbindung zwischen Einsatzkräften in- und außerhalb dieser Einsatzbereiche installiert werden. In einem Projekt sollen die für die Einsatz- führung bei der Feuerwehr Innsbruck in Frage kommenden derzeit modernsten EDV-Systeme, in Hinblick auf deren Nutz- barkeit und möglicher Effizienzsteigerung bei der Einsatzabwicklung, betrachtet werden. Ziel ist es Überlegungen anzustellen, in welcher Form Feuerwehreinsatzleiter die- se modernen elektronischen Medien an der Einsatzstelle als Unterstützung nutzen können. Dez bleibt Dez! "Wir lieben die größte dez Vielfalt Tirols!" P 3000 gratis Parkplätze www.dez.at 146 Shops Tel.: +43/(0)512/325-0 FEUERWEHR IN SBRUCK Funkwerkstätte Funkwerk- stättenleiter Gerhard Eichhorn Das Jahr 2011 startete mit einem Umbau aller Sirenen, es wurde das Pogramm neu einge- spielt und weitere elektronische Kontakte aktiviert. Dieser Umbau wurde mit der Funkwerk- stätte der Landesfeuer- wehrschule getätigt. Weiters wurden nach einigen Defekten auch Akkus und Hauptplatinen der Sirenen getauscht, und es kam im Oktober dann zu keinen Ausfällen beim alljährlichen Sirenenalarm. Ein großes Thema war natürlich wie jedes Jahr der Digitalfunk, zahlreiche Updates und Umprogrammierungen waren erfor- derlich, auch eine Mitarbeit der Funk- werkstatt der Berufsfeuerwehr beim Lan- desverband war wieder erforderlich. Es wurden weiters abgesetzte Bedienköp- fe für Fahrzeuge angeschafft, die im Laufe des kommenden Jahres in verschiedene Fahrzeuge, bei denen es zu Hitzestauun- gen kommt, eingebaut. Die alten Funkanlagen im Schlauchturm, die Antennen dafür und die Antennen der alten Notfunkanlage wurden gänzlich abgebaut. Die Kabel-TV-Anlage wurde nach dem lau- fenden Umbau immer wieder durch die Funkwerkstätte erweitert, bzw. proviso- risch verlegt. Im Zuge der Sanierungsarbeiten auf der Hauptfeuerwache wurden die entspre- chenden Alarmierungs- und Kommunika- tionsanlagen erneuert. Der Mastensteigerkurs wurde von drei Mit- arbeitern der Funkwerkstätte erfolgreich ab- solviert. Im Sommer war für einen Monat ein Ferialpraktikant der HTL in der Funkwerk- stätte, der aktiv bei diversen Umprogram- mierungstätigkeiten eingebunden wurde. Eine Umstellung der Schnurlostelefone mit neuen Geräten wurde zum Jahresende noch durchgeführt. Es wurden auch noch weiter GPS-Anten- nen in die Fahrzeuge eingebaut. Diverse Pager-Reparaturen und Ein- tragungen in das Einsatzleitsystem wur- den wie jedes Jahr getätigt. Jahresbericht 2011 $140 Landes- Feuerwehrverband JAHRE Tirol 1872 2012 35 Jahre Berufsfeuerwehrmusikkapelle Innsbruck 1977-2012 BERUFSFEUERWEHR 28. April: Pressekonferenz in Lienz 18.-23. Juni: 22.-23. Juni: Fotoausstellung im DEZ-Einkaufszentrum Feuerwehrtage im DEZ-Einkaufszentrum ANSBRUCK www.bannerbatterien.com Banner Banner Batterien Österreich GmbH, Bundesstr. 4, A-6063 Innsbruck/Rum Telefon: +43/(0)512/26 20 70-22200, Fax: +43/(0)512/26 20 70-22299 E-Mail: office.bai@bannerbatterien.com WIR STARTEN ÖSTERREICH. Banner die österreichische Markenbatterie - startet und versorgt tagtäglich Millionen Fahrzeuge und ist Vorreiter bei Batteriesystemen für Automobile mit Start/ Stopp-Technologie. Das schont Umwelt und Ressourcen. Banner Feuerwehr-Schlüsselsafe-Anlagen • Verschiedenste Schlüsselaufbewahrungen . Schlüsseltresore auch mit · neuartige Problemlösungl GSM-Wählgerät (SMS bei Schlüsselentnahme) Feuerwehrplankästen Vertrieb . 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Oktober 2012 140 Jahre Landesfeuerwehrverband Tirol 35 Jahre Berufsfeuerwehrmusikkapelle mit Fahrzeugsegnung Programm: 19.30 Uhr Einmarsch der Formationen (BF-MK, Fahnenabordnungen FF, LV Tirol, Fackelzug Feuerwehrjugend Innsbruck) vom Franziskanerplatz zum Goldenen Dachl 19.45 Uhr Meldung an den Höchstanwesenden Aufführung des Tongemäldes,,Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr- Ein Leben für die Feuerwehr" mit Großbildprojektion (LV Tirol und FW IBK) von der Berufsfeuerwehrmusikkapelle Grußworte Fahrzeugsegnung Abmarsch der Formationen zum Rennweg 21 FEUERWEHR IN BRUCK Feuerwehrtechnik OBR Ing. Das Kernprodukt 3513 umfasst acht Sachgebie- te mit sieben darin ein- geschlossenen Werk- stätten. 72 Mitarbeiter sind in diesem Bereich tätig, wo- bei die Mitarbeiter in Kü- che und Kantine auch in Josef Hunds- anderen Kernprodukten bichler zugeteilt sein können. Nachstehend angeführt sind die jeweili- gen Sachgebiete mit den zugeteilten mit der zugeteilten Mitarbeiteranzahl: GERÄTEPRÜFUNG. ..4 LAGER und LOGISTIK .12 WERKSTÄTTEN Elektro- und Hausinstallation. 4 Heizung/Sanitäre. 2 Malerei .2 Tischlerei. 6 Schlosserei: 2 Schneiderei. .1 2 24 .11 Spenglerei.. KANTINE KÜCHE GEBÄUDE Umbau und Einrichtung AUSSENANLAGEN.. Der für die Arbeiten im Sachgebiet not- wendige Zeitaufwand erfolgt in Abstim- mung mit den von jedem Mitarbeiter zu leistenden Ausbildungseinheiten. GERÄTEPRÜFUNG: Die Durchführung und die Anzahl der not- wendigen Prüfungen werden durch NOR- MEN; ÖBFV-RICHTLINIEN und HERSTEL- LERVORGABEN geregelt. Dies geschieht in vier Untergruppen (Geräteprüfung GP1 bis GP4) unterteilt in Sichtprüfung",,,Funk- tionsprüfung" und Leistungsprüfung". GP 1: Hydraulische Rettungsgeräte, Hebe- winden, Rettungspodest, Krangabel, Ein- bauwindenseile, Seilrollen, Rundschlingen und Hebebänder. Geleisteter Zeitaufwand: 210 Arbeitsstunden. GP 2: Ketten, Greifzüge, Schekel, An- schlagdrahtseile, Endlos- und Bandschlin- gen. Geleisteter Zeitaufwand: 100 Ar- beitsstunden. GP 3: Schiebe-, Haken-, Steck- und Strick- leitern, Sprungpolster/Sprungretter, Halte- gurte, Bergewannen und Hebekissen. Kei- ne Zeiterfassung für die geleistete Arbeit vom verantwortlichen Mitarbeiter vorge- nommen. Geleisteter Zeitaufwand: 164 Arbeitsstunden. GP 4: Rettungs- und Arbeitsleinen, Brust- sitzgurte, Petzl-Sitz- und Notrettungsset, Rollgliss, Höhensicherungsgerät, Nord- wandschlaufen und Hakenleitersicherun- gen. Geleisteter Zeitaufwand: 88 Stunden. LAGER und LOGISTIK: Täglich sind zwei Mitarbeiter dieses Sach- gebietes für die Lagerverwaltung, die Ma- terial- und Geräteausgabe sowie die Ab- wicklung des Warenein- und -Ausganges eingeteilt. Die Bestellvorgänge und Evidenthaltung der Gerätschaften sowohl für das Regal-, als auch für das KAT-Lager werden von den Logistik-Mitarbeitern organisiert. 730 Arbeitsstunden wurden in diesem Bereich zur Aufrechterhaltung der Einsatz- bereitschaft aufgewendet. WERKSTÄTTEN Elektrowerkstätte: Die Elektrowerkstätte ist verantwortlich für die Instandhaltung der Hausinstalla- tion bzw. den Austausch defekter Leucht- mittel. Im Besonderen haben die Mitarbeiter auf die Betriebssicherheit der verwendeten Elektrogeräte und Betriebsmittel zu ach- ten. Zwei Mitarbeiter sind aufgrund ihrer Zusatzausbildung Sicherheitskurs für die Prüfung der elektrotechnischen Sicher- heit" für die selbstständige Überprüfung und Instandhaltung der bei der Feuerwehr Innsbruck eingesetzten Gerätschaften nach den gültigen NORMEN verantwort- lich. Dadurch werden jene Kosten einge- spart, die bisher an autorisierte Firmen ergangen sind. Der benötigte Zeitaufwand beträgt 1.056 Stunden. Tischlerei: Die Mitarbeiter der Tischlerei haben zahl- reiche Stunden in die Sanierung der Hauptfeuerwache investiert (Mann- schaftszimmer, Musikraum, diverse Ergän- zungen in verschiedenen Büros). Planungen für die Neugestaltung der Schneiderei, das Rednerpult im neuen Lehrsaal, die Planung und Arbeitsvorberei- tung der neuen Ruheräume im 2. OG so- wie die Vorbereitungen für Dienstleiter- und Fahrmeisterzimmer. Durchführung der Montagearbeiten für die Schneiderei, das Rednerpult, den Aus- tausch der Schwerlastführungen beim WAF, den Ausbau des Dienstfahrzeuges ,,VW-Bus MÜG", die Schubladen für die beiden Alarmdrucker, den Zuschnitt für die Plakatwände für den Tag der offenen Tür", die Fenster und Türenwartung. Ergänzungsarbeiten bei der Einrichtung in Kantine und Aufenthaltsräumen, einen Untertischverteiler im Besprechungsraum und die Wartung der Tischlereimaschinen. 1.012 Arbeitsstunden waren hiefür erfor- derlich. Außenanlagen: Die Betreuer der Außenanlagen sind für den laufenden Rasen- und Strauchschnitt im Sommer und für die Schnee- und Eis- freihaltung der Verkehrswege auf der Wache im Winter verantwortlich. Schlosserei: Schlosserarbeiten an folgenden Einsatz- fahrzeugen: TLFH Hötting IVECO, TLFH Wil- ten-Krankentragehalterung, DL 37 Türe - rechter Fußraster, BTR Halterung für Windenseile, TEB - Abdeckblech und Schlauchanschluss, KF45 - provisorische Seilklemme Riffelblech - Abdeckkonso- len, Pumpenanhänger FF Reichenau, DL30 METZ Aufstiegsleiter, Stiefelwaschanla- ge-Nirowanne und Sicherungsriegel bei DL18, HRB Halterungen für Fluchthauben, Fliege - Halterung für Kanister, IGLS, MTF Hungerburg 9 Stück Konsolen, TLFH 2. Gruppe Schneekettenreparatur, Rauchvor- hanghalterung, Rollo, Flugpolizei - Zar- genreparatur, LAST 1 Ausrichtungsarbeiten und Kranverriegelung reparieren, KLF Mühlau Schiebefach für TS, 1. TRUPP - Fluchthaubenhalterungen, 1. GRUPPE - Fachreparatur rechts und links bei Rad- kästen, HTF-neue Nirosonde-Halterung für Kerosinpistole, RLF Hötting Leiterhalter schweißen Hochdruckmanometer tau- schen-Lichtmast reparieren, DL 30 Höt- ting Fluchthaubenhalterung, TLF Arzl rechten Druckeingang bei Pumpe repa- riert, LFB Amras - Atemschutzhalterung, diverse Gitterroste bei Einfahrtstoren, neue Verblechung bei Essensausgabe, Säulenversetzung beim Flugdach, neues Gestänge für Löschwasserbehälter, Schneiderei--Arbeitstisch - Höhenverstel- lung beim Zuschneidetisch, Rednerpult- verkleidung im Lehrsaal, neue Arbeitsplat- te in der Küche, Rampe bei Lifttüre im EG, 32 Erdspieße für Absperrbänder, Lagerbo- xen für Tische und Bänke im KAT-Lager an- gefertigt, Gestell für Trockenschrank in der ATS-Werkstätte, Funkwerkstätte - Niro- abdeckung und Alublech für Klimaanlage, KAT-Lager Stellagenmontage, Sport- raum - Abdeckung für Klimageräte, neue Blechwanne für Landesfeuerwehrschule, Blechwanne VB ausgerichtet, Hubschrau- berlandeplatzbefeuerung neu montiert. - - Diverse Kleinarbeiten sind in der Auflis- tung nicht enthalten; Gesamtarbeitsauf- wand beläuft sich auf 353,5 Stunden. Malerei: Einzelne Räume wurden von den Malern neu gestrichen bzw. Ausbesserungsarbei- ten vorgenommen. Schneiderei: In der hauseigenen Schneiderei werden die Einsatzuniformen und die Galauni- form nach Maß hergestellt. Die Einsatzbekleidung, sonstige Oberbe- kleidungsstücke und diverses Schuhwerk werden über den Ausschreibungsweg beschafft und laufend ergänzt. Auch die Uniformen der FF Innsbruck, der Feuerwehrmusik und für das Amt für Ver- anstaltungen und Sicherheit werden in der Schneiderei produziert. Die Beschaffung und die Ausgabe der neuen Einsatzuniformen für die freiwilligen Feuer- wehren der Stadt Innsbruck werden gleich- falls über die Schneiderei abgewickelt. Jahresbericht 2011 Der erforderliche Zeitaufwand wird aus dem Tagdienst geleistet. SANIERUNG/UMBAU der HAUPTFEUERWACHE: Für die noch anstehenden Umbau- und Sanierungsarbeiten wurde an diversen Baubesprechungen teilgenommen. Die Sanierungsarbeiten in den Werkstät- ten (Spenglerei, Geräteprüfung und moto- rische Kleingeräte) wurden abgeschlossen und die beiden letzten Werkstätten Ende 2011 übergeben. Auch die Fahrzeughalle und die Lehrsäle sowie neun Schlafräume wurden fertiggestellt. Die Fassaden- und Dachsanierung mit Solartechnik und Lüf- tungsanlage wurden abgeschlossen. Im Jahr 2012 wird der letzte Abschnitt der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen mit Außenanlagen und Schlauchturm sowie den restlichen Mannschaftsräumen im 1. und 2. OG in Angriff genommen. 23 FEUERWEHR INNSBRUCK Vorbeugender Brandschutz Das Berichtsjahr 2011 war nicht nur von der Realisierung zahlreicher Groß- und Sonderbau- ten, sondern zudem von zahlreichen Neuerungen im Bereich der Bauvor- schriften, Technischen Richtlinien und Normen Zimmermann gekennzeichnet. OBR Johann Die Berufsfeuerwehr Innsbruck hat dabei in mehreren relevanten Arbeitskreisen, wie z. B. als ständiges Mitglied im TRVB-Ar- beitskreis oder als Experte im Austrian Standards Institute (österreichischen Nor- mungsinstitut) maßgeblich mitgearbeitet. Zudem erforderten die ersten Olympischen Jugendspiele im Jänner 2012 und somit die 3. Olympischen Spiele in Inns- bruck umfangreiche Vorbereitungstätig- keiten. Bau- und Gewerberechtsverfahren Für die Berufsfeuerwehr sind in der brand- schutztechnischen Beurteilung von Son- derbauten vor allem die wesentlichen Schutzziele Personenschutz", „Ausrei- chende Voraussetzungen für einen wir- kungsvollen Brandbekämpfungs- und Ret- tungseinsatz" und Sicherheit der einge- setzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu defi- nieren und erforderliche Maßnahmen zur Erreichung dieser festzulegen. Beispielhaft sind nachstehende Großbau- vorhaben angeführt, welche in der Pla- nungs- und Realisierungsphase laufend betreut wurden: Olympisches Dorf III •Autobahneinhausung Amras ⚫Hotel- und Geschäftsobjekt Bruneckerstraße Neubau Universität Innsbruck, chem. Institut ⚫Geschäftszentrum Amras-Rossau Hotel-Hochhaus Burgenlandstraße Wohn- und Geschäftshochhaus Reichenauerstraße Um- und Neubau Innsbrucker Messe u.v.m Brandschutz in Sonderbauten Die Autobahneinhausung Amras Nach knapp zweijähriger Bauzeit konnte am 2. Dezember 2011 eines der größten Lärmschutzprojekte der ASFINAG, die Ein- hausung eines Teilstückes der A12 im Be- reich des Stadtteiles Amras, abgeschlossen werden. Vorausgegangen war eine inten- sive Planungsphase, wobei auch durch die geographische Lage dieses Autobahnteil- stückes Problemstellungen in sicherheits-/ brandschutztechnischer Sicht zu lösen waren. Bei der Umsetzung des Projektes ,,Sicherheitausbau, Umweltschutz und Sanierungsmaßnahmen Innsbruck-Amras (SiUm Amras)" konnten die Vorgaben der Berufsfeuerwehr Innsbruck hinsichtlich der Vorbeugenden Brandschutzmaßnah- men umgesetzt werden, eine intensive Zu- sammenarbeit mit den Verantwortlichen der ASFINAG und der ausführenden Bau- firma Bodner begleitete die gesamte Pla- nungs- und Bauphase. Die in Stahlbetonkonstruktion errichtete zweiröhrige Einhausung mit einer Ge- samtlänge von 910 Meter (Röhre Fahrt- richtung Bregenz) bzw. 780 Meter (Fahrt- richtung Kufstein) wird als Tunnelanlage eingestuft und beinhaltet in jeder Fahrt- richtung drei Fahrspuren. Der Bereich der A 12 Inntal-Autobahn Innsbruck-Ost bis Knoten Amras gehört zu den meistbefahrenen Teilstücken der Inn- tal-Autobahn (ca. 70.000 Fahrzeuge pro Tag), die Durchführung der Baumaßnah- men unter realem Verkehr stellten eine besondere Herausforderung an Planung, Ausführung und Umsetzung dar. Brandschutzkonzept Die Personenrettung erfolgt über die jeweils nicht von einem Brandereignis betroffenen und brandabschnittsmäßig getrennten Tun- nelröhren, sieben begehbare Querschläge mit einem Abstand von ca. 125 Meter ste- hen dafür in beiden Fahrtrichtungen zur Ver- fügung. Für die frühzeitige Alarmierung der Feuerwehr sowie für die Aktivierung der erforderlichen Brandfallsteuerungen ist das Tunnelbauwerk mit einer automati- schen Brandmeldeanlage mit Schutzum- fang,,Vollschutz" ausgestattet. Die Über- wachung erfolgt mittels linienförmigen Temperaturmelderkabel, wobei die Röhren in jeweils vier Detektionsabschnitte unter- teilt sind. Neben einer ausreichenden Löschwasserversorgung mit brandfallsge- steuerter Drucksteigerungsanlage, Ober- flurhydranten, Mittel für die Erste Löschhil- fe und einer Löschwasserrückhaltungsanla- ge, stehen der Feuerwehr einsatzunterstüt- zende Brandschutzmaßnahmen wie die in- stallierte Objektfunkanlage oder die Vor- haltung von detaillierten Feuerwehreinsatz- und Alarmplänen zur Verfügung. Einen besonderen Schwerpunkt für die Menschenrettung und Brandbekämpfung stellt die Brandrauchentlüftung in beiden Röhren dar. Die mittels redundanter Stromversorgung ausgestatteten Strahlventilatoren können in der Anfangsphase eines definierten PKW-Brandes eine annähernd rauchfreie Schicht erzielen, die Entlüftung erfolgt mit einer erzielten Luftgeschwindigkeit von ca. 2,5 m/s in Fahrtrichtung. Zur Verhinderung einer Raucheindringung in die nicht vom Brand betroffene Röhre, wird in dieser jeweils durch die auto- matische gegengesetzte Ansteuerung der Strahlventilatoren ein Überdruck er- zeugt. Sämtliche Brandfallsteuerungen wurden mittels Versuchsbränden mehreren Über- prüfungen unterzogen, vor der Freigabe der ersten Röhre erfolgte zudem eine großangelegte Einsatzübung mit allen Blaulichtorganisationen. Die Erfahrungs- Jahresbericht 2011 werte dieser Übung und der vorausge- gangenen Überprüfungen konnten in ei- nem Sicherheitsdokument eingearbeitet werden, der mit der Verkehrsfreigabe fer- tiggestellte Alarm- und Einsatzplan ge- währleistet einen einheitlichen Informa- tionsstand für alle Einsatzorganisationen. Brandschutz Aktuell Aufgrund der Neuerungen im Bereich der Bauvorschriften, Technischen Richtlinien und Normen organisierte die Berufsfeuer- wehr Innsbruck, am 19. Oktober 2011, einen Workshop zum Thema,,Brandschutz Aktuell für Architekten, Planer, Baumeister und Techniker. Die Informationsveranstaltung fand unter großer Beteiligung des Fachpublikums auf der Hauptfeuerwache statt. Neben einigen interessanten Referaten mit internen und externen Experten konnte Hofrat DI Franz Vogler, in seiner Funktion als OIB-Vorsit- zender, über die Änderungen der an die- sem Tag veröffentlichden OIB-Richtlinien 2011 ausführlich berichten. Dräger TLFA FEUERWEHR Die neue Wohnanlage Olympisches Dorf Verlassen Sie sich darauf Dräger Der neue Pressluftatmer Dräger PSS® 5000 Ganz gleich, welcher Gefahr Sie gegenüberstehen: Der neue Dräger PSS 5000 passt sich Ihren Einsatzbedingungen an. Selbst bei äußerst herausfordernden Aufgaben bleibt er dank drehbarem Hüftgurt sowie der stabilen Verbindung zwischen Leibgurt und Rückenplatte fest in Position. Und liefert Ihnen genau den Atemschutz, den Sie brauchen. Mehr dazu unter 01 609 36 02. www.draeger.com Dräger. Technik für das LebenⓇ FEUERWEHR IN SBRUCK Jahresbericht 2011 Workshop-Großes Interesse an der Feuerwehrveranstaltung an der auch Personalamtsleiter Mag. Ferdinand Neu teilnahm Workshop Einleitungsreferat durch Abteilungsleiter Baudirektor DI Hu- bert Maizner Brandsicherheitswachedienste Bei den im Zeitraum von 13. bis 22. Jän- ner 2012 erstmals stattgefundenen Olym- pischen Jugendspielen wurden von der Be- rufsfeuerwehr Innsbruck und Einheiten der freiwilligen Feuerwehr in allen relevanten Veranstaltungsstätten der Landeshaupt- stadt Innsbruck Brandsicherheitswache- dienste durchgeführt. Grundlage für diese Dienste waren umfangreiche Planungen mit dem Organisationskomitee der „Inns- bruck-Tirol Olympische Jugendspiele 2012", dem Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen im Stadtmagistrat Innsbruck und den verschiedenen Einsatz- organisationen. Bei der Planung und Durchführung der Brandsicherheitswachedienste kam neben der Erreichung der Schutzziele,, Personen- schutz" und Verhinderung eines Brandes größeren Umfanges" der Veranstaltung aufgrund ihrer Internationalität und wich- tigen Einstufung insgesamt besondere Be- deutung zu. Auch aus sicherheitspolizei- licher Sicht erfolgten entsprechende Risi- koeinstufungen und die Umsetzung höchs- ter Sicherheitsvorkehrungen. Die Einsatz- stärke der Feuerwehr Innsbruck reichte da- bei risikobezogen von einem Inspektions- organ im Congress Innsbruck bis zu einer aus einem Offizier, einem Zugskomman- danten, zwei Löschgruppen mit Tanklösch- fahrzeug und einem Löschtrupp bestehen- den taktischen Einheit im Bergisel-Stadion. Besondere Herausforderungen an die Ein- satzkräfte stellten sicher die Eröffnungs- feier im Bergiselstadion und die Schluss- feier in der Maria-Theresien-Straße dar, welche neben einer großen Teilnehmer- und Besucheranzahl durch den nicht un- beträchtlichen Einsatz von Pyrotechnik gekennzeichnet war. Bei diesen beiden Großveranstaltungen wurden jeweils ge- sonderte Einsatzleitungen zwischen der Veranstaltungsbehörde, den Einsatzorga- nisationen, dem Sicherheitsdienst und dem Veranstalter eingerichtet. Hinsichtlich der Kommunikation zwischen den Einsatz- organisationen und der Leitstelle Tirol so- wie innerhalb der Feuerwehr hat sich das Digitalfunknetz bestens bewährt. Rückbli- ckend kann festgestellt werden, dass auch die bereits 3. Olympischen Winterspiele in der Landeshauptstadt Innsbruck von kei- nen nennenswerten Schadensereignissen gekennzeichnet waren bzw. die Risiko- analysen und -Planungen als ausreichend bewertet werden können. Im Berichtsjahr 2011 wurden von der Berufsfeuerwehr insgesamt 827 Brand- sicherheitswachedienste durchgeführt. Löschwasserversorgung, BMA- und Objektdatenblätter, TIRIS Im vergangenen Jahr wurden im Bereich Löschwasserversorgung neben Stellung- nahmen für Bauvorhaben, Erhebungen der tatsächlichen Wasserversorgung von exponierten Siedlungsgebieten Ersatz- maßnahmen zur Sicherstellung der Lösch- wasserversorgung auf Grund von Bau- arbeiten auch zahlreiche Begehungen durchgeführt, um im Ernstfall eine flä- chendeckende Versorgung des Stadtge- bietes mit Löschwasser garantieren zu können. Es darf erwähnt werden, dass Innsbruck über ein außerordentlich gut ausgebautes Hydrantennetz verfügt, das von den Innsbrucker Kommunalbetrieben laufend gewartet wird. Der Ausbau der Oberfluhrhydranten schreitet stetig voran. Die Schwerpunkte im vergangenen Jahr waren: Einsatzplan Löschwasserversorgung Autobahn A12 und A13: ⚫Konzept zur Löschwasserversorgung Bergisel im Rahmen der YOG 2012 ⚫Konzept zur Löschwasserversorgung der Einhausung Amras Diverse Anfragen im Zuge von straßen- baulichen Vorhaben wurden ebenso bear- beitet, wie Sanierungsprojekte im Wohn- bau, bei denen die Sachverständigen der Berufsfeuerwehr den Bauwerbern, in punkto Erste und Erweiterte Löschhilfe, mit Rat und Tat zur Seite standen. Im Rahmen der Einsatzvorbereitung wurde der Bestand an Straßen- und Anfahrtsplä- nen kontinuierlich evident gehalten und auch immer wieder erneuert. So darf mit Recht behauptet werden, dass die Berufs- feuerwehr im Einsatzfall auf aktuelle Stra- Ben- und Anfahrtspläne zurückgreifen kann. Im Bereich Objekterfassung konnte ein überarbeitetes,,Dokument Objektdaten- blätter" den Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden. Dies zeichnet sich vor allem durch eine klare Strukturierung und eine vereinfachte Handhabung aus. Insbesondere darf auf eine beträchtliche Anzahl von Objektdatenblättern hingewie- sen werden, die im Bedarfsfall dem Ein- satzleiter objektbezogene Daten schnell und übersichtlich zur Verfügung stellen. HR BERU LAVELID INN INNSBRUCK EMEL Für über 800 Brandsicherheitswachedienste pro Jahr verantwortlich: OBR Johann Zimmermann, HBM Peter Baumgartner, HBM Peter Vogelsberger, HBM Christian Schiestl, HBM Franz Maurer, BD Mag. Erwin Reichel WELTNEUHEIT Feuerwehrbekleidung von Profis für Profis! Z X2 COMBILIGHT® kann gemeinsam mit der Einsatzkleidung getragen werden! Die neue Generation vereint Sicherheit, Komfort und Langlebigkeit! SICHERHEITS PFEIFER GARANTIE Die NEUE Schutzkleidung X2 COMBILIGHT von Pfeifer kann alleine wie auch in Kombination mit der Einsatzkleidung Tirol getragen werden und erfüllt somit alle vorgeschriebenen Werte It. ,,NEWSLETTER 11.2010 - Uniformierung Neu" des Landesfeuerwehrverbandes Tirol. Nähere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.pfeifer.co.at unter Aktionen. Oder Sie kontaktieren Ihren zuständigen Servicebetreuer: Hr. Weineis: Hr. Pirker: (LZ) 0699/18 22 34 24 0699/18 22 34 67 Der Feuerwehrausstatter PFEIFER 27 FEUERWEHR IN SBRUCK Ein Dank gilt allen Mitarbeitern des Vor- beugenden Brandschutzes, ohne deren Einsatz das Projekt „Objektdatenblätter" sich nicht kontinuierlich weiterentwickeln und wachsen würde. Brandschutzerziehung im Kindergarten mit FM Stefan Egg FEUERWEHR Innovative Innsbrucker Lösung zur Sicherstellung der Feuerwehrzufahrt Jahresbericht 2011 Übersicht der Tätigkeiten 2011 - Vorbeugender Brandschutz Anzahl der Feuerbeschauen. 52 Anzahl der Objekte, welche beschaut wurden... .167 Keiner da? Kein Problem: Techem liest per Funk ab. Überprüfungen BMA (inkl. Feuerwehrschlüsselsafe).. .114 Festlegung/Überprüfung von betriebstechnischen Brandschutzeinrichtungen .62 Aufnahme/Durchführung von BMA-Neuaufschaltungen. 17 Berechnung/Dimensionierung von technischen Brandschutzanlagen. .21 Schriftliche Stellungnahmen Bau-/Gewerbeverfahren.. 55 Sonstige schriftliche Stellungnahmen... .160 Durchgeführte BSW-Dienste... .827 Veranstaltungsrechtl. Stellungnahmen... .22 Veranstaltungsrechtl. Verhandlungen/Besprechunge, Behördenrundgänge... .101 Bau- und Feuerproben (Hauptproben = VB-Mitarbeiter). .28 Großveranstaltungen... 8 Urlaub in England. Maries Taufe in Salzburg. Dienstreise nach München. Projektbesprechungen/Bau- und Gewerbevorhaben. 128 Bau- und gewerberechtliche Verhandlungen. 38 Festlegungen Erste/Erweiterte Löschhilfe... .75 Löschwasserversorgung... .14 Mit der Techem Funkablesung lassen sich die Verbrauchsdaten auch ohne Betreten der Wohnung erfassen. Praktisch für die Bewohner und komfortabel für Sie. Denn zusätzliche Ablesetermine oder Verbrauchsschätzungen gehören damit der Vergangenheit an. Nutzen auch Sie das Techem Funksystem und sparen Sie mit uns Zeit und Aufwand. Sonstige Begehungen/Lokalaugenscheine... .126 Anfahrtsproben/Überprüfungen Flächen für die Feuerwehr/ Techem Messtechnik GmbH St. Bartlmä 2a A-6020 Innsbruck Telefon: (+43-512) 53 49-0 | || techem Feuerwehrzufahrten + schriftliche Stellungnahmen... www.techem.at .97 Verkehrsrechtliche Besprechungen/Verhandlungen.. 28 Bearbeitung Baustellenmeldungen (von Straßen-Verkehrsamt). .201 Objektfunkanlagen. .5 Schulungsveranstaltungen Erste Löschhilfe und Zivilschutz. .51 Photovoltaikanlagen - Besprechungen 3 Strom Wasser Abwasser Abfall Telekommunikation Krematorium Bäder Contracting Stellungnahmen.. ..6 Interne Besprechungen... Dienstinformationen, Dienstanweisungen. Brandschutzübungen in Schulen. Bundesfeuerwehrverband-Arbeitstagungen... Landesfeuerwehrverband-Arbeitssitzungen. Bezirksfeuerwehrverband-Bezirksarchivar. Normungsinstitut-Arbeitssitzungen... GESAMT.. 39 .8 4 Gut versorgt. Tag für Tag! 9 4 9 .6 2.485 Die IKB versorgt uns ver- lässlich rund um die Uhr. Sie entsorgt schnell und gründlich und bietet viel Komfort. So fühlen wir uns wohl in Innsbruck. Mitarbeit in Mitarbeit im Austrian Standards Institute (österreichischen Normungsinstitut) Norm AG-Sitzungen Feuerwehr-Ausschüssen Bezirksfeuerwehrverband IBK Bezirksarchivar, Öffentlichkeitsarbeit, Österr. Bundesfeuerwehrverband TRVB-Ausschuss-Tagungen. .5 Löschwasserversorgung, Ausbildungen. TRVB-Arbeitsgruppe „AG TRVB 151 Brandfallsteuerungen". 1 TRVB-Arbeitsgruppe „AG TRVB 113/114 Anschaltebedingungen". 1 Landesfeuerwehrverband Tirol Fachausschuss „Öffentlichkeitsarbeit".. 4 erfasste Tätigkeiten Landesfeuerwehrinspektorat 1 Sonstige Vertretungen des Feuerwehr- kommandos 1.475 Einsatzberichte 3. Alarmübertragungseinrichtungen... .6 Berichtsmäßig Vorbeugender Brandschutz (Gesamteinsatzanzahl: 4.457) GRADE GOODS Für Sie erreichbar unter: Tel. 0800 500 502 kundenservice@ikb.at www.ikb.at Für Sie erreichbar unter: Tel. 0800 500 502 kundenservice@ikb.at www.ikb.at İKB Innsbrucker Kommunalbetriebe 29 FEUERWEHR INSBRUCK Ausbildung Die bei der Berufsfeuer- wehr Innsbruck durch- geführte laufende Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter, im Zuge der Tagesausbildung, wird nach einem Themenka- talog durchgeführt. DI Martin Gegenhuber Insgesamt wurden 503 verschiedene Ausbildungen, mit gesamt 9.407 Ausbildungsstunden, absolviert. Chargenkurs (März bis Juli 2011) Die Dauer dieses Kurses beträgt rund vier Monate Ausbildungszeit (in Abhängigkeit vom Einsatzaufkommen). Der Chargen- kurs endet mit einer kommissionellen, dreiteiligen Prüfung (schriftlich, mündlich, praktisch). Je nach dienstlichem Erforder- nis hat, nach rund sieben bis zehn Jahren Branddienst, jeder Branddienstmitarbeiter einen Chargenkurs, mit dem Ziel Ausbil- dung zum Truppkommandanten, zu absol- vieren. Neben entsprechenden theoreti- schen Vortragseinheiten stehen vor allem praktische Ausbildungen und Übungen am Kursplan. Hierbei wird besonders auf das Führungsverhalten der jeweils einge- teilten Kommandanten geachtet. Natür- lich sind während dieser Zeit aber auch je- de Menge reale Einsätze von den Kursteil- nehmern zu bewältigen. Alle fünf Kollegen des aktuellen Kurses konnten diesen, mit durchwegs guten bis sehr guten Leistungen, positiv ab- schließen. Eisrettungsausbildung Diese Ausbildung hat jeder Einsatz- schwimmer der Berufsfeuerwehr grund- sätzlich jährlich zu absolvieren, um mit den vorhandenen Gerätschaften eine rasche Rettung von Personen zu gewährleisten. Geübt werden dabei: ⚫ die Rettung mit einer sogenannten Wild- wasserrettungsweste das Retten mit einer Rettungswanne oder Schlauchboot ⚫ der Einsatz eines sogenannten Eisretters. Die schnellste Methode ist die Rettung mittels Rettungsweste, es gibt aber sicher Situationen, wo eine andere Methode mehr Erfolg verspricht. Ziel muss es sein, alle Möglichkeiten zu beherrschen, um eine schnelle Rettung von Personen zu ermöglichen. Bezirkseinsatzübungstag Ziel dieses Einsatz-/Ausbildungstages" war die Abarbeitung einer größeren An- zahl (rund 50) von Einsätzen, wobei es da- bei sowohl kleinere Einsätze in Gruppen- stärke als auch größere Einsätze in Zugs- stärke zu bewältigen galt, sowie Einsätze (beispielsweise Bus gegen vier PKW) wel- che im Verband (BF mit FF-Einheiten), ab- gearbeitet wurden. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Abarbeitung diverser Parallelein- sätze im Zusammenspiel Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehr, die Beübung al- ler Führungsebenen bis hin zur integrier- ten Übungs(Einsatz)leitung, erstmals ge- meinsam mit der Leitstelle sowie das tak- tische Beüben des Digitalfunks dar. Neben der Berufsfeuerwehr und den frei- willigen Einheiten der Feuerwehr Inns- bruck nahmen rund 25 Einsatzkräfte der Rettung an dieser Übung teil. Insgesamt waren somit rund 160 Einsatzkräfte bei dieser Übung im Einsatz. Besondere Be- deutung erhielt die Übung auch aufgrund der überregionalen Teilnehmer innerhalb der Beobachterteams, welche sich alles- amt vom Zusammenspiel und dem Enga- gement der rund 160 Einsatzkräfte beein- druckt zeigten. Ausbildungswoche ,,Außenübung der BF München" in Wildflecken in Bayern Auf Einladung der Berufsfeuerwehr Mün- chen nahm eine Gruppe der Berufsfeuer- wehr Innsbruck, zwischen 29. Juli und 3. August 2011, an der alljährlichen Außenübung der BF München, auf dem Truppenübungsplatz in Wildflecken (nähe Würzburg), teil. BERUFS BERWEHR SBRUCK Diese Großübung, an der sich über 300 Einsatzkräfte beteiligten, stellt mittlerwei- le einen fixen Bestandteil in der Ausbil- dung für angehende Führungskräfte der BF Innsbruck dar. Im Zuge der Übung galt es sowohl Füh- rungskompetenz als auch handwerkliches Können unter Beweis zu stellen. Als SICHERHEITSTECHNIK KOMMUNIKATIONSTECHNIK VERKEHRSTECHNIK ELEKTROTECHNIK FACILITY MANAGEMENT SERVICES FORSCHUNG & ENTWICKLUNG FINANZIERUNG Übungsgelände diente ein ehemaliger Stützpunkt der US-Armee, der von der Bundeswehr als Truppenübungsplatz ge- nützt wird. Am Gelände befinden sich ver- lassene Wohnsiedlungen und Betriebsge- bäude der US-Soldaten, welche eine über- aus realitätsnahe Darstellung von Einsatz- szenarien erlauben. Von den Übungsteil- nehmern mussten rund 200 Übungsein- OPKE Jahresbericht 2011 sätze bewältigt werden, wobei es sich so- wohl um Brand- als auch um Technische Einsätze handelte. Trotz der teilweise sehr fordernden Lagedarstellung konnte die Gruppe der BF Innsbruck auf allen Gebie- ten überzeugen. Taucheinsatzübungen Den Sommer über wurden wieder diverse Taucheinsatzübungen durchgeführt, eine in Zusammenarbeit mit der IBK Strom im Be- reich des Kraftwerksbeckens des IBK Kraft- werkes,, Untere Sill". Ausgangslage für die- se Übung war, dass ein Mitarbeiter der Kraft- werkswarte einen, im Bereich des Kraft- werkbeckens auf Kontrollgang befindlichen, Kollegen als vermisst meldete und bei der Leitstelle einen diesbezüglichen Notruf ab- setzte. In der Folge wurde die Berufsfeuerwehr mit 1. Gruppe, WAF, TEF zum Taucheinsatz alarmiert. Nach entsprechender Erkun- dung und Absprache mit dem zuständigen Mitarbeiter der IKB sowie der Festlegung des primären Suchraumes und nachfol- gender Sicherung desselben (Schließung www.pke.at well equipped by PKE FEUERWEHR INNSBRUCK von Zu- und Ablaufschotten), wurde ein Schwimmer mit sogenannter ABC-Ausrüs- tung (Tauchermaske, Schnorchel, Flossen) zur oberflächennahen Suche eingesetzt. Parallel rüsteten sich zwei Einsatztaucher mit der Tauchausrüstung aus und konnten nach wenigen Minuten Tauchzeit die ver- misste Person aus rund vier Meter Tiefe an die Oberfläche bringen. In der Folge wur- de die Person mittels Bergeschlaufe und Leine auf das Straßenniveau geborgen. von einem der Rechner in der Feuerwehr- einsatzleitung aus durchgeführt und somit die enge Verbindung zw. taktischer Ein- satzleitung und Disposition auch in einem solchen Schadensfall sichergestellt. Es wird hier gemeinsam mit der Leitstelle laufend an der Verbesserung der Abläufe in dieser Einsatzleitung gearbeitet, um im Einsatzfall eine zeitkonforme, professio- nelle Einsatzbetreuung sicherstellen zu können. Organisation und Durchführung von Schulungen für FF-Einheiten Gemeinsam mit dem Bezirksausbilder OBI Helmut Plank (bis Mai 2011) bzw. BFKS BR Albert Pfeifhofer wurden auch Jahresbericht 2011 dieses Jahr diverse Schulungen für die FF- Einheiten organisiert. Der Ausbildungsrahmen reichte dabei von den Gefahren an der Einsatzstelle, über die Technische Hilfeleistung bei Verkehrsun- fällen bis hin zur verkehrsrechtlichen Schu- lung und wurde jeweils an den entspre- chenden Personen-/Funktionskreis ange- passt. Heißausbildung für die Feuerwehr Innsbruck Am ersten Oktoberwochenende trainier- ten Samstag und Sonntag insgesamt 45 Atemschutzgeräteträger der freiwilligen Einheiten der Feuerwehr Innsbruck im Ge- lände des städtischen Bauhofes die Innen- brandbekämpfung mittels einer mobilen Brandsimulationsanlage. Diese mit Gas befeuerte mobile Trainingsanlage ermög- licht ein Brandbekämpfungstraining in ei- nem abgesicherten Modus, wobei den- noch realitätsnahe Bedingungen für die Angriffstrupps geschaffen werden kön- nen. Neben der eigentlichen Brandbe- kämpfung waren Such- und Rettungs- methoden, Strahlrohrtechnik sowie Erste Hilfe weitere Stationen der Ausbildung. Durchgeführt wurde die Ausbildung von Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, welche hier mit großem Engagement ihre Erfah- rung und ihr Wissen an die Kollegen der freiwilligen Feuerwehr weitergaben. Fortbildung für Branddienstaus- bilder im Trainingszentrum IFA Bei der Brand- und Gefahrenbekämpfung gewinnen unterirdische Verkehrsanlagen wie Tiefgaragen, Einkaufszentren unter Bahnhöfen und Flugplätzen sowie Stra- Ben- und Eisenbahntunnel zunehmend an Bedeutung. Dieser Tatsache Rechnung tragend und auch um den berühmten Blick über den Tellerrand" zu machen, absolvierten vier Branddienstausbilder und ein Fahrmeister eine Fortbildung im Trainingszentrum IFA, im schweizerischen Balsthal. Dort können sich Feuerwehrleu- te aus aller Welt in einzigartigen Übungs- anlagen auf Einsätze in Tunneln und an- deren unterirdischen Verkehrsanlagen komplex und wirklichkeitsnah vorbereiten. Unter realistischen Bedingungen wurde bei diversen Szenarien, in Verbindung mit dem LUF 60, die Tunnelbrandbekämpfung erprobt und wichtige Erkenntnisse für die weitere Ausbildungs- und Einsatztätigkeit gewonnen. Fortbildung FW-EL für Mittel- und Großschadenslagen Im Zuge der Umstrukturierung bei der LT und aus den Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit konnte erreicht werden, dass die Zusammenarbeit im Bereich der FW-EL für Mittel- und Großschadenslagen verbessert werden konnte. So wird in ei- nem derartigen Anlassfall nun die Disposi- tion vom FW-Disponenten der Leitstelle Lassen Sie beste Unterhaltung bei sich einziehen. Mit Digital TV von UPC. 0800 500 580 www.upc.at/tirol bis zu 16 HD Programme upc FEUERWEHR INNSBRUCK Fahrzeugtechnik HBM Roman Holzmann HBM Thomas Sermonet HBM Gunter HBM Johann Mayr Angermair ⚫Bronto 10 Jahresservice Der Bronto Skylift, also unsere Hubret- tungsbühne, wurde 2011 einer 10-Jah- res-Wartung unterzogen, welche vom Hersteller vorgeschrieben ist. Dazu mus- ste das Gerät von zwei Fahrmeistern in die Schweiz überstellt werden und nach den Arbeiten wieder abgeholt werden. • Ausschreibung und Kauf des Ge- fahrgutfahrzeuges Reichenau FEUERWEHR • GSF neu ausgeschrieben . Das GSF, welches auch schon seit 1992 im Dienste der Berufsfeuerwehr steht, wurde nun auch neu ausgeschrieben und wird mit Ende 2012 in den Ruhe- stand geschickt. Ausschreibung der zweiten Gruppe 2001 wurde unsere zweite Gruppe, wel- che seit 1995 im Dienst der Berufsfeu- erwehr steht, neu ausgeschrieben und bestellt. • Kauf eines MTF für den Offizier des Vorbeugenden Brandschutzes Der in die Jahre gekommene MTF des Vorbeugenden Brandschutzes wurde 2011 ausgetauscht und durch einen VW Touran ersetzt. • Kauf eines MTF Mercedes Vito für die Freiwillige Feuerwehr Wilten •Wartung und Instandhaltung der Tankstelle Die Tankstelle ist ständig auf ihren Füll- stand zu überprüfen und eine Befüllung frühzeitig zu organisieren. • Wartung und Instandhaltung der hauseigenen Notstromanlage An der Notstromanlage sind regelmäßig Probeläufe zu machen, um die Funk- tionstüchtigkeit im Ernstfall garantieren zu können. • Sanierung und Umbau des Turbinen- einsatzbootes durch die Fa. Reich Laufende Aus- und Weiterbildung Sonderfahrzeuge 4 Hubrettungsfahrzeuge, 3 Kranfahrzeu- ge, Traktor, ULF, THF: Die Sonderfahrzeug- maschinisten nehmen regelmäßig an ei- ner Aus- und Weiterbildung teil, so wer- den auch diverse Assistenzarbeiten für an- dere Betriebe wie Forstamt, Stadtwerke, Bauhof als Ausbildungen gerne genutzt. Löschfahrzeuge: 1. und 2. Löschgruppe, 1. Löschtrupp, sämtliche Löschfahrzeuge der freiwilligen Feuerwehren. Die Ma- schinisten der Löschgruppen sind auf al- len Löschgruppen der Innsbrucker Feuer- wehr ausgebildet, weil wir bei einem Aus- fall eines unserer Fahrzeuge auf eines der freiwilligen Feuerwehren zurückgreifen können, um eine ständige Einsatzbereit- schaft zu haben. U P380 Organisation der Wartungen und Reparaturen von 58 Feuer- wehrfahrzeugen bis 7,5 Tonnen, 30 Feuerwehrfahrzeugen über 7,5 Tonnen mit der IVB und Markenfirmen wie Merce- des, MAN, Scania, Vowa und Autopark so- wie der Ausführung von Reparaturen, wel- che wir im Haus selbst erledigen konnten. Es wurden alleine in unserer KFZ-Werk- EUERWEHR $122 statt 232 Instandhaltungsarbeiten an Feuerwehrfahrzeugen durchgeführt, dazu kommen noch sämtliche 37 Überstellun- gen von Fahrzeugen zur IVB, zur Wartung und einige auẞertourliche Reparaturen wie Schäden an Karosserie und Lack sowie die Überstellungen zu den markenbezo- genen Firmen für Garantie- und Repara- turarbeiten. Dazu kommen noch diverse Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten an den gan- zen Kleingeräten. Reparaturen von Klein- gerätschaften wie Pumpen, Aggregaten und Kettensägen ⚫30 Tiefsaugpumpen ⚫ 15 Tragkraftspritzen ⚫40 Stromerzeuger ⚫ 35 Kettensägen ⚫20 Belüftungsgeräten • 8 tragbare Bergescheren Ausbildungseinheiten bei Grund- lehrgängen der freiwilligen Ein- heiten auf den Sonderfahrzeugen Die neuen Grundlehrgänge der freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck absolvie- ren ihren Lehrgang auf der Hauptfeuerwa- che, in diesem Zuge können sie auch ober- flächlich in gewisse Spezialausbildungen schnuppern, so werden ihnen auch die Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr vorgestellt. Fahrsicherheitstraining der freiwilligen Feuerwehren von Innsbruck Wie schon im vergangenen Jahr konnten auch heuer wieder Einsatzfahrer der frei- willigen Feuerwehren an zwei Samstagen ihr Können beim Lenken von schweren Ein- satzfahrzeugen im Fahrtechnikzentrum des ÖAMTC am Zenzenhof perfektionieren. An beiden Samstagen waren jeweils zwölf Kameraden vor Ort, um die Grenzen der Fahrzeuge bzw. das richtige Gegensteuern zu lernen. Insgesamt haben damit also schon 72 Kameraden in den letzten beiden Jahren ein Fahrtechniktraining absolviert, wobei wiederum die Hälfte der Kosten die AUVA und ein Viertel der Bezirksfeuer- wehrverband übernommen haben. Für nächstes Jahr ist wiederum geplant ein solches Fahrtechniktraining anzubieten, wobei dann der Schwerpunkt vermutlich nicht mehr auf die C-Fahrer gelegt werden wird, sondern je nach Häufung eher die Ka- meraden mit der neuen 5,5-t-Lenkerbe- rechtigung weitergebildet werden sollen. Praktische Ausbildung mit dem LUF im Tunnel-Ausbildungszen- trum IFA im schweizer Balsthal LUF 60 Test in der Tunnel- Übungsanlage Wieder einmal durfte die International Fire Academy ifa Gäste aus dem Nachbarland Österreich begrüßen. Dieses Mal war vom 1. bis 3. Dezember 2011 eine Delegation der Berufsfeuerwehr Innsbruck zu Gast in Balsthal. Das Ziel war, das mitgebrachte Löschunterstützungsfahrzeug LUF 60 unter einsatznahen Bedingungen innerhalb von zwei dichtgedrängten Ausbildungstagen auf Herz und Nieren zu testen und praxis- taugliche Erfahrungen zu sammeln. Beim LUF 60 handelt es sich um einen fernge- steuerten Löschpanzer auf Raupen, der pro Minute 500 Liter Wasser in einen feinen Wassernebel verwandelt. Natürlich sind Gäste mit ungewöhnlichen Fahrzeugen immer ein Magnet für Neugie- rige, darum verwunderte es nicht, dass bei der Ankunft das Abladen der Ausrüstung bereits von Zuschauern begleitet wurde. Schließlich kommt nicht alle Tage ein Lösch- panzer zu Besuch. Die Innsbrucker Gruppe erhielt zu Beginn diverse Einsatzlagen mit Rauch gestellt. Da- bei sollten die Einsatzkräfte mit verschiede- nen Aufstellungsvarianten ein möglichst op- timales Ergebnis erzielen. Einerseits unter- suchten die Teilnehmer statische (stehende) andererseits auch dynamische (fahrende) Varianten. Bei den statischen Versionen er- hielt der LUF 60 feste Einsatzorte, an denen man prüfte, welche Verbesserungen des Vo- lumenstromes (und damit des Rauchabzu- ges) kleine Änderungen am Aufstellort und oder den Einstellungen am LUF 60 bewirken. Im dynamischen Test war das Ziel, die Wir- Jahresbericht 2011 kung beim Ein- oder Ausfahren zu testen und die damit verbundenen Herausforde- rungen zu erkennen. Besonders die Mit- und Rücknahme der angeschlossenen Was- serversorgung erwies sich als nicht immer einfach. Auch der Einsatz der vorhandenen Hubgabel, zur Räumung von Fahrzeug-Hin- dernissen im Vormarsch, wurde erprobt. Bei sämtlichen Experimenten wurden Bilddo- kumente erstellt, um die Erfahrungen im Nachhinein besser auswerten zu können. Ergänzt wurden die Tests durch den Einsatz der eingebauten Wasser-Sprüh-/Hohldüse. Diese warf dabei eine eindrückliche Wasser- nebel-Wolke in den Tunnel. Diese Einrich- tung konnte, wie das ganze Fahrzeug auch, über die vorhandene drahtlose Fernsteue- rung bedient werden. Der Kühleffekt bei den in Vollbrand stehenden Brand-Simulations- anlagen war auf der Aufstellungsseite des LUF 60 deutlich zu spüren. Allerdings bekam man auf der Abströmseite durchaus auch die Hitze zu fühlen, die mit dem starken Luft- strom durch den Tunnel gedrückt wurde. Es wurde deutlich, dass ein Einsatz eines LUF 60 bei einem Tunnelbrand einer klaren tak- tischen Ordnung folgen muss. Andernfalls wäre eine Gefährdung von Einsatzkräften oder von Vermissten nicht auszuschließen, beispielsweise als Folge der Vermischung der Tunnelluft über den gesamten Quer- schnitt und der damit verbundenen Auf- lösung der Rauchgasschichtung. Hierzu lie- gen aber nur subjektive-Eindrücke vor, dies könnte in späteren Messreihen noch ge- nauer untersucht werden. Dieser vorweihnachtliche Besuch fand in einer kleinen Abschiedsfeier den Schlus- spunkt, bei welcher der Ausbildungsleiter Markus Vogt sich beim Innsbrucker Delega- tions-Chef Martin Walch sehr herzlich be- dankte. Die freundschaftlichen Kontakte wer- den sicher weitergeknüpft und ein Gegenbe- such im Jahr 2012 ist bereits zugesagt. HBM Thomas Sermonet Feuerwehr Innsbruck 35 FEUERWEHR IN SBRUCK Tag der offenen Tür Der Tag der offenen Tür bei der Berufs- feuerwehr Innsbruck fand bei strahlendem Sonnenschein und mit sehr vielen kleinen und großen Besuchern statt. BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK GEI FEUERWEHR Jahresbericht 2011 www.signa.at Tag der offenen Tür 24. September 2011 Beginn: 13:00 Uhr Highlights Einsatzübungen -Hausführungen er der Barwehr soe der LetsTacy Kinderbereich Konzert der Berufsfeuerwehrmusikkapelle -Begrüßung der WPFG-Teilnehmer Kalende prasentation -Gemutiher Ausklang mit dem Joggl-Trio Das geneaue Programm sind Sie unter www bfinnsbruck 3 mit freundlicher Unterstützung LEITSTELLE WELLE 1 music radio INNS BRUCK Unter dem Ehrenschutz von Frau Bürger- meisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die auch die Veranstaltung gemeinsam mit Branddirektor Mag. Erwin Reichel eröffne- te sowie Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Bezirkskommandant OBR Walter Laimgruber konnten sich die Besu- cherinnen und Besucher der Veranstaltung über das Tätigkeitsfeld sowie die Gerät- schaften und Unterkünfte der Berufsfeuer- wehr Innsbruck informieren. rungen einerseits in der Berufsfeuerwehr und andererseits in der Leitstelle Tirol sehr stark frequentiert. Spektakulär waren die Landung und der Alarmstart vom Hubschrauber des Innen- ministeriums, der direkt von einem Einsatz mit kurzem Zwischenstopp bei der Berufs- feuerwehr wieder zu einem Folgeeinsatz weiterfliegen musste. Auch die im Dienst befindlichen Feuer- wehrmänner der Berufsfeuerwehr Inns- bruck standen während der gesamten Ver- anstaltungen weiterhin im Einsatz für Innsbruck, so kam es zu einer Alarmierung betreffend eines vermuteten Wohnungs- brandes bzw. zusätzlich noch zu einer ver- muteten Person im Inn. Hier konnten sich die Besucherinnen und Besucher ein rea- les Bild über die Geschwindigkeit der aus- rückenden Kräfte machen, wobei hier kurzzeitig die Fahrzeugschau vor der Wa- che recht leer wurde. In musikalischer Hinsicht wurde die Veran- staltung mit einem Konzert der Berufsfeu- erwehrmusikkapelle umrahmt sowie der gesamte Nachmittag von der Welle 1 mo- deriert und begleitet. Für diese Unterstüt- zung darf an dieser Stelle nochmals recht herzlich gedankt werden. Aufgrund des enormen Besucheranstur- mes auf die Küche, kam es hier zeitweilig zu leichten Engpässen, ebenso erschwer- te eine defekte Fritteuse unserem Küchen- team das Handeln, jedoch konnten die Engpässe mit dem Scharm unserer Feuer- wehrküchencrew überbrückt werden. Rundum darf aus subjektiver Sicht festge- halten werden, dass dieser Tag der offenen Tür bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck nicht nur ein voller Erfolg für die Berufs- feuerwehr war, sondern vor allem für die MitarbeiterInnen der Berufsfeuerwehr Innsbruck, die mit sehr hohem persön- lichen Engagement zu dieser erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben. 420 Abschließend ein herzliches Dankeschön an alle die zum Gelingen dieser Veranstal- tung beigetragen haben. Kaufhaus Tyrol Wir machen Bauwerke zu Bauwerten. SIGNA HOLDING Ihr Partner bei Wasserschäden aquastop der Entfeuchtungsspezialist • Wasserschadenbehebung • Bautrocknung • Messtechnik Das Rahmenprogramm mit Einsatzübun- gen, Feuerlöschschulungen, Tauchen mit unseren Einsatztauchern sowie Fahrten mit dem Feuerwehrauto uvm. fand nicht nur bei unseren kleinen Gästen sehr gro- Ben Anklang. Ebenso waren die Hausfüh- sic radio NOTRUA 0043/5223/44 7 88 WUNNIER schnell, leise, sauber! Ein starker Tiroler www.aquastop.at A-6068 Mils Gewerbepark Süd 20 37 FEUERWEHR INNSBRUCK Pensionisten- weihnachtsfeier Am 15. Dezember 2012 fand die alljährli- che Weihnachtsfeier für unsere Mitarbei- ter im Ruhestand auf der Hauptfeuerwa- che statt, wozu Branddirektor Mag. Reichel und Personalvertretungsobmann Gerald Depaoli eine große Anzahl von pensio- nierten und aktiven Mitarbeitern begrü- Ben konnten. Die gesamte Mannschaft bemühte sich, ein festliches Ambiente zu gestalten und die Gäste bestmöglich ku- linarisch zu ver- wöhnen. Beson- dere Beachtung fand wieder das Gourment- Abendessen von „Jungpensio- nist" Reinhard Rovagnati. Die Feier bot auch die Gelegenheit dazu, um der im Jahr 2011 verstorbenen Bür- germeisterin Hilde Zach und des verstor- benen Feuerwehrkameraden Oswald Taibon zu gedenken. FEUERWEHR NOTRUF 122 Weihnachtsfeier am 24. Dezember Für die Berufsfeuerwehr hat auch am Hei- ligen Abend die Sicherheit der Innsbrucker Bevölkerung oberste Priorität, und so wird auch an diesem Tag der Dienst in ge- wohnter Stärke durchgeführt. Für die Dienstmannschaft fand am 24. De- zember wieder eine kleine Weihnachts- feier statt, durch die Anwesenheit von hohen Vorgesetzten und Funktionären in Person des Vizebürgermeisters, Baudirek- tors, Branddirektors, Landesfeuerwehr- kommandanten und Bezirksfeuerwehr- kommandanten wurde die Wertschät- zung für die Berufsfeuerwehrmitarbeiter ausgedrückt. Nach einer Weihnachtsan- sprache von Berufsfeuerwehrkurat Dr. Flo- rian Schomers wurde gemeinsam das Lied ,,Stille Nacht" intoniert. ALPENZOO INNSBRUCK-2012-50 Jahre WILDNIS TÄGLICH GANZ NAH • Die phantastische Tierwelt der Alpen im Themenzoo hoch über Innsbruck • Weltweit einzigartig: 2000 Alpentiere von 150 Arten mit Kaltwasser-Aquarium und Freiterrarien • Schaustall mit gefährdeten Haustierrassen •Begehbare Gehege KOMBITICKET ALPENZOO: Gratisparken + Fahrt mit der Hungerburgbahn ab Congress Innsbruck + Zoobesuch (www.nordkette.com) www.alpenzoo.at office@alpenzoo.at Weiherburggasse 37 6020 Innsbruck Tel. 0512/29 23 23 Sport- und Kulturverein Das letzte Jahr stand ganz im Zeichen dreier Veranstaltungen bzw. Projekte: •World Police and Fire Games • Kalender 2012 • Tag der offenen Tür Bei den World Police and Firegames traten unsere Kameraden beim Stair Race an. Zunächst sorgte aber der Hurrikan Irene für Unmut bei sämtlichen Teilnehmern, da nicht sicher war, ob der Stair Race über- haupt stattfindet. k 2011 MCU Am 3. September war es aber dann doch soweit und der Bewerb fand im Stiegen- haus des World Trade Centers Nummer 7 statt. Es galt für jeden Einzelnen 49 Stock- Jahresbericht 2011 werke zu bewältigen. Alle unsere Teilneh- mer kamen durch und belegten mann- schaftlich den 4. Platz. Gleichzeitig wurden auch die Fotos für den Kalender von den Fotografen Dietmar Kar- li, Raimund Trebo und Helmut Jäger ge- macht. Den Models verpasste Visagistin Carolyn Miller den letzten Schliff. Im Rahmen des Tag der offenen Tür", wurden abends unsere WPFG-Athleten begrüßt und gleichzeitig der Feuerwehr- kalender präsentiert. Die Veranstaltung fand bei der Bevölkerung regen Zuspruch. BESC PS INNERUCT ASFINAG ASFINAG ALPENSTRASSEN GMBH A-6020 Innsbruck, Rennweg 10a, Tel.: +43 (0) 50 108-18000, Fax: +43 (0) 50 108-18020 www.asfinag.at Planung und Objektüberwachung von heizungs-, sanitär-, lüftungs- und elektrotechnischen Anlagen ALPEN ZOO INNSBRUCK-TIROL täglich ab 9 Uhr Amthorstraße 59 A-6020 Innsbruck jp-haustechnik ges.m.b.h.&cokg www.a3jp.at office@a3jp.at Tel.: +43 (0512) 33580 Fax: +43 (0512) 392528 39 FEUERWEHR INNSBRUCK Berufsfeuerwehr- Musikkapelle Das Musikjahr 2011 wurde in kamerad- schaftlicher Hinsicht mit einem Ausflug zum Nachtschifahren auf die Berger Alm eingeleitet. Den organisatorischen Schwer- punkt bildete die Vollversammlung am 11. Mai 2011 auf der Hauptfeuerwache, welche neben umfangreichen Tätigkeits- berichten auch von einer Ergänzungswahl gekennzeichnet war. Nach einer aufgrund des Abbruches der ehemaligen Halle Süd" verbundenen eingeschränkten Probenphase, konnte mit Mai 2011 wieder ein regelmäßiger Probenbetrieb durchgeführt werden. Mit Unterstützung von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Branddirektor Mag. Erwin Reichel und IIG-Geschäftsführer Mag. Danler wurde es möglich, dass der Gemeindesaal der Volksschule Amras nun- mehr einmal wöchentlich von der Berufs- feuerwehrmusikkapelle als Probenraum benützt werden kann. Den musikalischen Aufgabenbereich im Musikjahr 2011 bildete vornehmlich die musikalische Umrahmung von Feierlich- keiten der Feuerwehr, mit dem,,Oktober- stadlfest" im Gasthof Kranebitten organi- sierte die Berufsfeuerwehrmusikkapelle auch eine Veranstaltung zur Pflege der Kameradschaft. Die wichtigsten Ausrückungen im Musik- jahr 2011: 11. Mai 2011: Vollversammlung auf der Hauptfeuerwache • 25. Mai 2011: Ständchen an den neuen Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Laimgruber 12. August 2011: Benefizkonzert im Pflegeheim Stadtteilzentrum,,Tivoli" 14. August 2011: Frühschoppenkonzert auf der Berger Alm 18. September 2011: Feuerwehroldti- merfest am DEZ-Areal Gedenkfeier ⚫24. Sept. 2011: Konzert beim „Tag der offenen Tür" auf der Hauptfeuerwache" ⚫8. Oktober 2011:,,Oktober-Stadlfest" im Gasthof Kranebitten mit Wunschkonzert ⚫4. November 2011: Gedenkfeier für die verstorbenen Feuerwehrkameraden in der Altstadt 15. Dezember 2011: Musikalische Umrahmung der Pensionistenweih- nachtsfeier 27. Dezember 2011: Musikalische Um- rahmung der Jahresabschlussfeier des Landesfeuerwehrkommandos in Telfs Mitglieder Die Berufsfeuerwehrmusikkapelle besteht derzeit aus 50 aktiven Mitgliedern, welche sich aus 40 Musikanten, 8 Musikantinnen und 2 Marketenderinnen zusammensetzen. Benedikt Hieger, Posaune, Tenorhorn (14 Jahre) und Hansi Schapfl, Bariton (15 Jah- re) als nunmehr jüngste Musikanten, verstärken seit 2011 den Klangkörper Berufsfeuerwehrmusikkapelle". Unsere zwei jüngsten Musikanten Be- nedikt Hieger und Hansi Schapfl Erfreulicherweise konnte die Berufsfeuer- wehrmusikkapelle in ihren Reihen an zwei Mitglieder Gratulationen aussprechen: Sigrid Zimmermann feierte am 2. Novem- ber 2011 ihren runden Geburtstag (50.), Robert Hieger sen. hat im November 2011 auf der Tuba das silberne Musikerleis- tungsabzeichen mit Auszeichnung erlangt. Qu Gratulation an Sigrid Zimmermann zum Geburtstag und Robert Hieger zum Leistungsabzeichen Der derzeitige Vorstand Obmann: OBM Dietmar Herskovits Obmann-Stv.: OLM Martin Hell Kapellmeister: OBR Johann Zimmermann Kapellmeister-Stv.: OBI Martin Feichtner Kassier: OFM Hannes Siebert Beiräte: Robert Lener, Hermann Schieferer, Markus Paratscher Vorschau 2012 kann die Berufsfeuerwehrmusikka- pelle ihr 35-jähriges Bestandsjubiläum feiern. Einen Höhepunkt soll die Auffüh- rung des Tongemäldes,, Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr - Ein Leben für die Feu- erwehr" am Samstag, dem 20. Oktober 2012, in der Innsbrucker Altstadt bilden. Am 18. Juni 2011 hatte die Berufsfeu- erwehrmusikkapelle die traurige Pflicht, ihren ältesten aktiven Musikanten Gün- ter Soller auf seinem letz- ten Weg zu begleiten. Nachdem unser langjäh- riger Musikkamerad auch Mitglied bei der Stadt- musikkapelle Mühlau war, wurde eine gemeinsame Musikformation beste- hend aus Feuerwehr- und Mühlauermusikanten zur Umrahmung der Verabschiedungsfeier- lichkeiten gebildet. Wir werden unserem Musikkameraden Günter Soller ein eh- rendes Andenken bewahren! TERMIN VORMERKEN FEUERWEHR ÖSTERREICHS FACHMESSE FÜR 140 Landes- Feuerwehrverband Tirol ALPIN FEUERWEHRBEDARF, BRAND- & KATASTROPHENSCHUTZ 1872-2012 19.-21. OKTOBER 2012 Landes- tiroler Peuerwehrverband wasser Tirol kraft MESSEGELÄNDE IBK www.feuerwehralpin.at Tiroler AlpEvents... VERSICHERUNG www.alpevents.com Kalfon Kecher €1.50 FEUERWEHR IN SBRUCK Innsbrucker Feuerwehr- Oldtimer-Club Im Berichtsjahr 2011 konnten neben zahl- reichen Oldtimer-Ausfahrten auch sport- liche Veranstaltungen wie Eisstockschie- Ben und ein Radausflug in die Wachau durchgeführt werden. Auch die Einladung des Bezirksverbandes zur Besichtigung des Berg-Isel-Museums war eine wertvol- le Vereinstätigkeit. Besonders hervorzu- heben ist allerdings wieder ein besonders gelungener Ausflug mit Kindern der Kin- derklinik. Die 27 Mitglieder des Oldtimer- Clubs haben wieder zahlreiche Tä- tigkeiten durchgeführt: ⚫8 Arbeitseinsätze ⚫9 Vereinstreffen und Vereinsabende • 14 Ausfahrten, Einladungen und Ausflüge ⚫5 sonstige Tätigkeiten Der derzeitige Clubvorstand und die Clubfunktionäre: Obmann: Präsident Peter Singer Obmann-Stv.: Präsident-Stv. Gerald Depaoli Kassier: Kurt Schmarl Kassenprüfer: Otmar Moritz, Rudolf Zingerle Schriftführer und Archivar: Siegfried Nalter Ehrenpräsident: Franz Oberhofer Gerätehaus Allerheiligenhof- Arbeitseinsatz Information: Martin Weber Zeugwart: Robert Sedelmaier Oldtimer-Eisstockturnier Verpflegung: Rudolf Zingerle Bekleidung: Gerald Depaoli, Siegfried Nalter Besichtigung des Berg-Isel-Museums Nachmittag mit Kindern der Kinderklinik SPARKA Haben Sie Feuer? Für jeden Brandfall gerüstet: der Sprinter 4x4. Kraftstoffverbrauch (NEFZ) kombiniert 8,8-13,7 1/100 km, CO2-Emission 234-326 g/km. www.pappas.at/sprinter ERWEHR Retterwerk Pappas Gruppe. Das Beste erfahren. www.pappas.at SE255 AE Jahresbericht 2011 Mercedes-Benz Retterwerk GmbH Autorisierter Mercedes-Benz Vertriebs- und Servicepartner, 6060 Hall in Tirol, Löfflerweg 2, Hotline: 0800/727 727; Zweigbetriebe: Kirchbichl, Imst seiss funktechnike.u Martin Seissl, 6334 Schwoich, Dorf 79, Tel.: 05372/5432, Fax: 05372/5432-10 OBJEKTFUNKANLAGEN Business Partner wir freuen uns sehr unsere Firma vorstellen zu dürfen: Unsere Firma besteht nun seit über 35 Jahren und seit dieser Zeit beschäftigen wir uns mit dem Thema Funk. Unsere Erfahrungen und die Palette der von uns angebotenen Leistungen bewegen sich auf einem breiten Sektor der Funktechnik," beginnend mit der Abwicklung komplexer Projekte auf dem Gebiet der Feuerwehr-Objektfunkanlagen einschließlich Schlitzkabelverlegung im Gebäudebereich It. TRVB $159 des österreichischeh Bundesfeuerwehrverbandes. Durch die zukunftsweisenden Investitionen in modernste Technik sind wir in der Lage jederzeit schnell und qualitativ hochwertig auf die jeweiligen Erfordernisse zu reagieren. Wir konnten bereits Feuerwehr-Objektfunkanlagen in Innsbruck, in den TIVOLI Bauten, Kaufhaus Tyrol, Lodenareal, Lohbach, Q-West, Olympisches Dorf, Neubau Chemie-UNI, Rehabilitationszentrum Bad Häring, Seniorenheim Vomp, u.v.a. realisieren. Bei der Planung anstehender Projekte helfen wir Ihnen gerne weiter. Wir würden uns über Ihr Interesse sehr freuen! IHR SEISSL FUNKTECHNIK TEAM Zubehör für Motorola MTP850 Digitale Pager DE925 Pager Hurricane Duo Zubehör für DE925 und Hurricane Duo Umbau Feuerwehrfahrzeuge auf Digitalfunk Umbau von Leitstellentischen auf Digitalfunk Handfunkgeräte Atemschutzgarnituren Elektronische Sirenen Motorsirenen www.seissl.at FEUERWEHR IN SBRUCK ☐☐ EINSÄTZE Einsatzstatistik 2011 1525 1367 90 827 648 Technische Einsätze Brandeinsätze Übungseinsätze - Wacheführungen Vorbeugender Brandschutz Brandsicherheits- wachedienste Vorbeugender Brandschutz- Allgemein Übersicht der Tätigkeiten 2011 Heli Tirol www.heli-tirol.at Jahresbericht 2011 Nur für Sie gehen wir in die Luft... Rettungsflüge Film- und Fotoflüge Montagen • Tierbergungen Hüttenversorgungen Holztransporte • Feuerbekämpfung Lawinensprengungen Leitungskontrollen VIP- und Shuttleflüge Abschleppung... .43 Böswilliger Alarm... .6 Abschleppen Umweltschutz. 17 LKW-/PKW- und Motorradbrand. 30 Heli Tirol GmbH Tel +43 (0)5412 61 421 Verkehrsunfall.. .35 Gebäudebrand 45 A-6462 Karres Fax +43 (0)5412 61 421 - 110 Kranarbeit.. 15 Zimmer-/Wohnungsbrand.. .49 Tiroler Bundesstraße 1 Mobil +43 (0) 664 - 80 440 80 Flugnotfall. .2 Dachstuhlbrand. .2 Mail fly@heli-tirol.at Leistung für Hoheitsverwaltung. .5 Rauchfangbrand.. 5 Leistung im öffentlichen Interesse. .50 Kellerbrand. .20 Freiwillige Assistenzleistung. .55 Heustockbrand, Brand eines Wirtschaftsgebäudes. .0 Gesetzliche Assistenzleistung. Tankstellenbrand... .0 Fahrbahnreinigung... .209 Wald-, Hecken- und Rasenbrand. 20 Gefahrguteinsatz/Konzentrationsmessung.. ..43 Müllbrand... .62 + Befreiung von Menschen aus Notlagen. .301 Angebrannte Speisen. .12 Suizidversuch.. ..6 sonstiger Brand.. 41 Tür-/Wohnungsöffnung... 44 Untersuchung Brand. 55 Automatik- Türen Sprach/Daten -Kommunikation Suchaktion. 2 Rauchentwicklung.. .57 Tier in Notlage/Tierrettung. 26 BMA.. 735 Insekteneinsatz. .104 BMA tatsächliches Ereignis. 234 Lawineneinsatz/Lawinentafeln ausrichten. 4 Gefahrgutauskunft. 3 Entfernung von Dachlawinen, Eiszapfen. 5 Aufnahme von Todesfällen. .0 Wassereinsatz. 14 Alarmierung FF-Tirols.. 1 Taucheinsatz. ..2 Alarmierung sonstiger Einsatzkräften... .0 Wasserschaden. .205 Einsatzübungen/Katübungen... 47 Wasserversorgung. Auspumparbeiten. .2 Wacheführungen. ..39 Sicherheits- Technik Brandmelde- Technik IM WESTEN DIE BESTEN 10 Feuerbeschau. .160 Wind/Sturmschaden.. .31 Brandschutzschulungen... ..51 Unwetter/Sturmschaden.. .10 Kommissionierungen - Elektroinstallations- Technik Audio/Video -Technik Erd- und Felsrutsch. 1 Koll., Betriebsanlagengenehmigungen. .342 Ein-/Absturzgefahr.. .8 Brandsicherheitswachedienste. .827 Sachwertbergung. ..29 Tresore warten....... ..33 Sicherungsarbeiten... 102 Schulungen Exkursion. 14 Explosion. 1 Hydr. warten. .0 Sonstiger technischer Einsatz. .107 Überprüfung betriebstechnischer Einrichtungen. .31 fieglspielberger www.fiegl.co.at Stromunfall. .1 Vorbeugender Brandschutz/Überprüfungen. 17 Blinder Einsatz.... .25 GESAMT 4.457 Hotel-EDV Kassen/Schank- Systeme 45 FEUERWEHR INNSBRUCK Einsätze A Am 13. Jänner 2011 Baggerbergung in Thaur uf Grund der Regenfälle in der Vor- nacht wurde die Freiwillige Feuerwehr Thaur zu einem untergegangenen" Bagger in der Nähe des Sportplatzes gerufen. Die Baufirma hat den Bagger über Nacht in der Baugrube stehengelassen und am Mor- gen war er bis zu 1,5 m unter Wasser. Von der FF Thaur wurde die Stadtfeuerwehr Hall mit ihrer Großpumpe zu Hilfe gerufen. Nachdem zu Mittag der erhoffte Erfolg noch nicht ein- getreten war, wurde der diensthabende Be- reitschaftsoffizier der BF Innsbruck konsul- tiert. Daraufhin wurden die Freiwilligen Feu- erwehren Arzl und Reichenau - bei diesen beiden Einheiten sind Großpumpen statio- niert nach Thaur alarmiert. Ebenso rückte der Bereitschaftsoffizier dorthin aus. Nach Rücksprache mit dem örtlichen Einsatzleiter wurden weitere zwei Großpumpen von der Landesfeuerwehrschule in Telfs alarmiert und in Einsatz gebracht. Nach rund 2,5 Stunden ab Alarmierung der Innsbrucker Feuerwehr- kräfte war der Bagger soweit freigepumpt, dass er selbstständig ans befestigte Ufer fah- ren konnte. Dieser Einsatz hat wieder einmal gezeigt, dass auch einheitsübergreifende - ja sogar bezirksübergreifende Einsätze perfekt funktionieren. U 17. Jänner 2011 LKW-Bergung in Kematen m 09:24 Uhr wurde die Berufsfeuer- feuerwehr Innsbruck vom der Freiwilli- gen Feuerwehr Kematen zur Unterstüt- zung bei einer LKW-Bergung angefordert. Die Berufsfeuerwehr rückte daraufhin mit ELF, 1. Gruppe und dem Kranfahrzeug aus. Auf einem Wirtschaftsweg im Michelfeld rutschte ein tür- kischer LKW, beladen mit ca. 20 t Lauch, von der asphaltierten Straße ab. Von der FF Kema- ten wurde der Sattelzug mittels Einbauseilwin- de vorab gesichert. Durch die beengten Platz- verhältnisse war es vorerst nicht möglich den Anhänger auf die befestigte Fahrbahn zurück- zuheben. Durch den Einsatzleiter der FF Kema- ten wurde ein kleiner Radlader mit Palettenga- bel angefordert nach teilweiser Abladung der Fracht, unter Aufsicht der Zollbehörde - konn- te der LKW mit dem KF45 wieder auf die Stra- Be gehoben und die Fahrt fortgesetzt werden. 31. Jänner 2012 - Wasserschaden D im olympischen Dorf urch ein technisches Gebrechen war es in einem in Rohbau befindlichen Wohnhauses - für die Olympischen Jugendwinterspiele 2012 - zu einem massi- ven Wasserschaden gekommen. Arbeiter der Baustelle verständigten die Feuerwehr, um das Wasser abzupumpen. Der Schaden erstreckte sich auf rund 2.500 m² - in einigen Räumen stand das Wasser ca. 1 m hoch! Durch den massiven Einsatz von diver- sen Pumpen konnte das Wasser von der Be- rufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Rei- chenau und der Freiwilligen Feuerwehr Müh- lau bis ca. 11:30 Uhr abgepumpt werden und die Räumlichkeiten wieder für die Arbeiter frei- gegeben werden. An diesem Einsatz waren ca. 30 Mann/Frau mit acht Fahrzeugen beteiligt. 8. Februar 2011 Gebäudebrand in Amras m 8. Februar 2011 um 02:43 Uhr wur- Ade de die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu ei- nem Gebäudebrand in den Innsbrucker Stadtteil Amras alarmiert. Von der Leitstelle Tirol wurde dem Einsatzleiter mitgeteilt, dass bereits mehrere Notrufe eingegangen sind, die alle ei- nen Vollbrand von Teilen des Gebäudes melde- ten. Weiters wurde die BF informiert, dass das Brandobjekt ein Wohnhaus der Lebenshilfe ist und nicht bekannt ist wie viele Personen in dem Haus wohnen. Beim Eintreffen der BF wurde die Freiwillige Feuerwehr Amras zur Unterstützung über die Leitstelle Tirol alarmiert. Von einem an- wesenden Betreuer wurde dem Feuerwehrein- satzleiter mitgeteilt, dass das Haus von vier be- hinderten Personen bewohnt wird und dass sich alle selbstständig ins Freie retten konnten. Der Rettungsdienst hat die Versorgung übernom- men, eine männliche Person musste mit Ver- dacht auf eine Rauchgasinhalation in die Klinik verbracht werden. Aus bisher unbekannter Ur- sache war der westliche hölzerne Balkon in Brand geraten, welcher sich bereits bis in den Dachstuhl ausgebreitet hat. Durch die Hitze wa ren die Glastüren zu den Schlafräumen gebor- sten und der Rauch breitete sich im Haus aus. Durch einen umfassenden Löschangriff, Innen- angriff und über eine Drehleiter konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten, es musste das Dach tlw. abgedeckt werden, um alle Glutnester freizule- gen, dauerten noch bis ca. 05:30 Uhr. Von der Freiwilligen Feuerwehr Amras wurde anschlie Bend die Brandwache gestellt. Durch den Brand wurde das Gebäude unbewohnbar, alle Be- wohner sind in anderen Einrichtungen der Le- benshilfe untergekommen. Insgesamt war die Feuerwehr mit neun Fahrzeugen und ca. 40 Mann im Einsatz. U 4. März 2011, 07:00 Uhr - Wohnungsbrand in Hötting m 07:00 Uhr wurde die Berufsfeuer- wehr zu einem Wohnungsbrand in ei- nem Mehrfamilienhaus in der Dorf- gasse in Innsbruck-Hötting alarmiert. Auf- grund des Meldungsbildes erfolgte die Nach- alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Höt- ting. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle hatten sich alle Bewohner bereits in Sicherheit gebracht. Die beiden Be- wohner der brennenden Wohnung wurden vom Rettungsdienst betreut. Der Brand im Wohnzimmer der stark verrauchten Wohnung wurde unter Atemschutz durch die Berufsfeu- erwehr rasch gelöscht und die Räumlichkei- A ten im Anschluss mit einem Hochleistungslüf- ter rauchfrei geblasen. Eine Bewohnerin wur- de in die Klinik Innsbruck transportiert, Was- serschaden entstand durch die Löscharbeiten keiner. Die Brandursache wird durch den Kri- minaltechnischen Dienst der Polizei ermittelt. 6. März 2011 - Stadelbrand in Hötting us bisher unbekannter Ursache war ein Holzstadel im Innsbrucker Stadtteil Hötting in Brand geraten. Kurz vor Ein- treffen der Berufsfeuerwehr wurden die Frei- willigen Einheiten Hötting und Mühlau an die Einsatzstelle alarmiert. Das Brandobjekt liegt oberhalb des Hohen Weges in einem steilen mit Sträuchern und Bäumen, welche teilweise auch schon zu brennen begonnen haben, be- wachsenen Hang. Es wurden Löschangriffe von der Süd- als auch von der Nordseite vor- genommen. Das Gebäude wird nach Aus- D kunft der Polizei von Obdachlosen als Unter- schlupf genützt. Auf Grund der ungünstigen Versorgung des Gebietes mit Hydranten musste insgesamt eine über 300 m lange Zu- bringleitung durch die freiwillige Feuerwehr gelegt werden. Der Brand selbst konnte rasch gelöscht werden Personen sind keine zu Schaden gekommen. Zur Klärung der Brand- ursache hat die Polizei die Ermittlungen auf- genommen. Die Feuerwehr der Stadt Inns- bruck war mit 60 Mann/Frau und 13 Fahr- zeugen im Einsatz. Jahresbericht 2011 9. März 2011 - Zwei Verletzte bei spektakulärem Verkehrsunfall A us bisher unbekannter Ursache war es, am 9. März kurz vor 17 Uhr, auf der Brennerautobahn A 13 in Fahrtrich- tung Innsbruck, Höhe Zenzenhof, zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde ein PKW zwischen eine Leitplanke und einem Betonsockel geschleudert. Der Fahrer konnte vor Eintreffen der BF be- freit werden und wurde mit Verletzungen un- bestimmten Grades ins Krankenhaus ge- bracht. Seine Beifahrerin wurde mit schweren Verletzungen im Fahrzeug, im Bereich des rechten Beines, massiv eingeklemmt. Ebenso bewirkte das stark deformierte Dach eine Verklemmung der Person im Fahrzeug. In enger Zusammenarbeit mit der Notärztin ist es nach ca. 75 Minuten gelungen - unter schweißtreibender Millimeterarbeit mit hy- draulischen Rettungsgeräten und Handwerk- zeug die Frau zu befreien und dem Ret- tungsdienst zu übergeben. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck war mit vier Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. 14. März 2011 - Wohnungsbrand am Fürstenweg ie Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte um 14:32 Uhr mit sechs Fahrzeugen und 21 Mann zu einem gemeldeten Wohnungsbrand am Fürstenweg aus. Bereits auf der Anfahrt kam die Meldung der Leit- stelle Tirol, dass sich eine Wohnung im gegen- ständlichen Objekt, im 3. Obergeschoß, in Vollbrand befindet sowie zwei eingeschlosse- ne Personen vermutet werden. Ebenfalls wur- de auf der Anfahrt die Freiwillige Feuerwehr Hötting alarmiert. Beim Eintreffen wurde so- fort mit der Personenrettung mittels Hubret- tungsgerät von der Ostseite sowie durch den Atemschutztrupp über das Stiegenhaus an der Westseite begonnnen. Zeitgleich wurden die Löschangriffe ostseitig im Außenbereich und westseitig im Innenangriff vorbereitet und durchgeführt. Innerhalb von ca. 15 Min. konnte „Brand aus" gegeben werden. Insge- samt mussten 11 Personen von der Rettung, mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung, in die Klinik Innsbruck gebracht werden. 47 FEUERWEHR INNSBRUCK A 23. März 2011 Kellerbrand in Amras m ca. 13:15 Uhr wurde die Berufsfeu- erwehr Innsbruck zu einem Keller- brand in den Stadtteil Amras alarmiert. Vor Ort konnte eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller festgestellt werden - da die- se Häuserreihe abgerissen werden soll, sind nur noch einige Wohnungen bewohnt. Aus bisher unbekannter Ursache waren Kartona- gen und Gerümpel im Keller in Brand geraten. Der Brand konnte im Innenangriff unter Atem- schutz rasch gelöscht und anschließend die Einsatzstelle an die Polizei zur Brandursa- chenermittlung übergeben werden - verletzt wurde niemand. Die Berufsfeuerwehr Inns- bruck war mit vier Fahrzeugen und 13 Mann im Einsatz. G 28. März 2011 Verkehrsunfall auf der A 12 roßes Glück hatte der Lenker eines VW-Transporters (Multi-Van 4Mo- tion), am 28. März 2011 gegen 17:05 Uhr, auf der Inntalautobahn A 12, direkt bei der Ausfahrt Innsbruck-West. Kurz vor diesem Bereich ist ihm laut eigenen Angaben schlecht geworden und er wollte daher im letzten Mo- ment von der Richtungsfahrbahn Arlberg auf die Ausfahrtsspur wechseln. Der VW prallte mit der linken Vorderseite direkt auf den dort befindlichen Fahrbahnteiler, drehte sich da- durch und blieb auf der rechten Fahrzeugsei- te quer zur Ausfahrt liegen. Der Fahrer konn- te mit Hilfe von anderen Verkehrsteilnehmern das Fahrzeug verlassen und wurde nach der Erstversorgung durch die Rettung in die Kli- nik gebracht. Die Berufsfeuerwehr sicherte die Unfallstelle, baute den zweifachen Brand- schutz auf und unterbrach die Stromversor- gung des Fahrzeuges von der Batterie. Das verunfallte Fahrzeug wurde im Anschluss von zwei Abschleppfirmen geborgen und ab- transportiert. 30. März 2011 Hubschrauberabsturz am Achensee A UERWEN TAUCHEINSATZ Im Mittwoch, 30. März 2011, stürzte gegen 11:20 Uhr eine Maschine (EC 235) des BM.I mit vier Personen an Bord aus bisher unbekannter Ursache in den Achensee. Die Taucher der Berufsfeuerwehr wurden mit dem Hubschrauber C1 direkt von der Hauptfeuerwache an den Einsatzort geflo- gen. Die restlichen Dienst versehenden Taucher fuhren von der Hauptfeuerwache mit dem Taucheinsatzfahrzeug an die Einsatzstelle. Da nicht erkennbar war, wie sich der Einsatz ent- wickelt, wurde die dienstfreie Mannschaft mittels SMS-Alarmierung für den Einsatz bzw. zur Besetzung der Wache alarmiert. Es waren insgesamt 14 Einsatztaucher der Berufsfeuer- wehr innerhalb kürzester Zeit einsatzbereit und die fehlende Dienstmannschaft wurde nach- besetzt. In der Erstphase des Einsatzes wurden die Taucheinsatzkräfte der Feuerwehr, BF und FF Kufstein koordiniert sowie der der Einsatz- leitung der FF Achenkirch im Bereich der Such- technik und Einsatzlogistik (Organisation von UW-Kameras, Radar, Tauchrobotter) unter- stützt. Ab dem 2. Einsatztag und der Neu- gruppierung der EL wurde die Aufgabe des S3 (taktischer Einsatzführender) von der Berufs- feuerwehr übernommen und bis zur Bergung der letzten vermissten Person, am Freitag ge- gen 20:00 Uhr, beibehalten. Besonders er- schwerend kam bei diesem Einsatz hinzu, dass uns die Kameraden des BM.I, allen voran Pilot Markus Pumpernick, bestens bekannt waren. Im Zuge diverser Einsätze und Übungen waren wir oftmals gemeinsam im Einsatz gestanden und haben dabei neben dem Piloten auch den Mensch Markus sehr schätzen gelernt. An die- ser Stelle ein letztes Glück ab Gut Land". Wir werden ihm und seinen Kameraden immer ein ehrendes Andenken bewahren. 8. April 2011 - Wohnungsbrand in der Duilestraße Im ca. 16:30 Uhr wurde die Berufs- feuerwehr Innsbruck zu einem Brand straße 16 gerufen. Die Berufsfeuerwehr Inns- bruck rückte mit sieben Fahrzeugen und 19 Mann aus, zusätzlich wurde die Freiwillige Feuerwehr Wilten alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand eine Wohnung im 1. Obergeschoß in Vollbrand, Flamen schlugen bereits aus dem Fenster. Vor Eintreffen der Feuerwehr wurde eine Be- wohnerin von der Polizei in Sicherheit ge- bracht. Ein weiterer Bewohner aus dem 2. Ober- geschoß wurde von der Feuerwehr ge- rettet. Der Brand konnte rasch von der Berufsfeuer- wehr unter Atemschutz gelöscht werden. Bei den Löschmaßnahmen in der Brandwohnung wurde eine leblose Person aufgefunden. Diese Person starb auf Grund der Brandein- wirkung. Nach dem Abschluss der Nachlöscharbeiten durch die Feuerwehr wurde die Wohnung der Polizei übergeben. 15. Mai 2011 - Gasrohrgebrechen in der Anichstraße U m 13.33 Uhr wurde die Berufsfeuer- wehr zu einem gemeldeten Gasge- ruch in der Anichstrasse alarmiert. Es rückten 5 Fahrzeuge zur Einsatzstelle aus. Im Bereich einer dortigen Strassenbaustelle war Gasgeruch wahrnehmbar. Durchgeführte Messungen, gemeinsam mit dem eingetroffenen Techniker der TIGAS waren positiv (Gas vorhanden). Als Ursache wurde ein defektes Gasrohr im Baustellenbereich unter der Fahrbahn ver- mutet. Das Gaswerk veranlasste umgehend die Reperaturarbeiten. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht erforderlich. 21. Mai 2011-Wohnungsbrand A in der Adamgasse m 21. Mai 2011 wurde die Berufs- feuerwehr zu einem Wohnungsbrand A im 4. Stock in der Adamgasse in Inns- bruck alarmiert. Beim Eintreffen hatten sich die Bewohner bereits alle ins Freie gerettet. Der Brand wurde unter Atemschutz von ei- nem Wandhydranten aus gelöscht. Durch die vorhandenen Brandschutztüren und den Ein- satz eines Hochleistungslüfters blieb das Stiegenhaus rauchfrei und der Rauchschaden auf das betroffene Geschoß beschränkt. Allerdings hatte sich der Brand über eine Holzverkleidung auf den darüberliegenden Dachbereich ausgedehnt. Mit der Unter- stützung der Freiwilligen Feuerwehr Wilten und der Drehleiter Hötting wurde der Dach- bereich mit Spezialkettensägen geöffnet und der Brand gelöscht. Verletzt wurde niemand. Die Brandwohnung wurde schwer beschä- digt, weitere Wohnungen im 4. OG wurden durch den Brandrauch in Mitleidenschaft ge- zogen. 26. Mai 2011-Wohnungsbrand in der Gutenbergstraße U Im 16:49 Uhr wurde die Berufsfeuer- wehr auf der Rückfahrt von einem Ein- satz in einem anderen Stadtteil zu ei- nem Brand in der Gutenbergstraße alarmiert. Beim Eintreffen wurde starke Rauchentwick- lung aus einem Fenster im 1. Stock festge- stellt. Nachdem die Wohnungstüre aufgebro- chen wurde, konnte der Brand in der Küche unter Atemschutz rasch gelöscht werden. Zur Entrauchung der Brandwohnung wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt. Die Be- wohnerin war auswärts und traf während der Löscharbeiten an der Einsatzstelle ein. Ver- letzt wurde niemand. An der Wohnung ent- stand schwerer Sachschaden. Wenige Minuten nach dem Abrücken von der Einsatzstelle nach einem Küchenbrand in der Gutenbergstraße stürzte bei einem Gewitter nur einige Meter neben der Brandstelle ein Teil einer großen Weide auf die Fahrbahn. Da- bei wurde niemand verletzt. Zwei abgestellte Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Berufs- feuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen und acht Mann aus. Der Baum wurde mit einem Kranfahrzeug gesichert und mit Kettensägen zum Abtransport zerkleinert. U 28. Mai 2011 - Küchenbrand in der Bienerstraße Im 12:26 Uhr wurde die BF zu einem Kü- chenbrand in die Bienerstraße alarmiert. Beim Eintreffen stieg Rauch aus einem Küchenfenster im 1. Stock auf. Drei Mann stie- gen unter Atemschutz über eine Schiebeleiter auf den Balkon ein und löschten den Brand in der Küche mit einem Hochdruckrohr. Die Wohnung und das Stiegenhaus wurden mit einem Hoch- leistungslüfter belüftet. Die Bewohnerin war nicht in der Wohnung. Verletzt wurde niemand. 28. Mai 2011 - Tiefgaragenbrand in der Maximilianstraße Uu Im 13:20 Uhr wurde die BF über die automatische Brandmeldeanlage in der Maximilianstraße 2 alarmiert. Beim Ein- treffen wurde ein Brand mit starker Rauchent- wicklung im 2. Untergeschoß der dortigen Tief- garage festgestellt. Da ein Teil der Einsatzkräf- te der Berufsfeuerwehr an einer anderen Ein- satzstelle gebunden waren, wurde die FF Wil- ten und Hötting nachalarmiert. Durch den er- sten Atemschutztrupp der BF konnte der Brand eines Motorrades rasch gelöscht werden. Wei- tere eingeleitete Löschmaßnahmen waren nicht mehr erforderlich. Die stark verrauchte Tiefgarage wurde mit einem Großlüfter belüf- tet. Verletzt wurde niemand. U 3. Juni 2011 Brand in einem Hochhaus m 20:29 Uhr wurde die BF zu einem Brand im 8. Stock in einem Hochhaus in der Schützenstraße in Innsbruck alar- miert. Nach weiteren Notrufen wurde zusätzlich die FF Neu-Arzl alarmiert. Beim Eintreffen war bereits eine große Anzahl von Bewohnern aus dem Gebäude geflüchtet. Die BF löschte den Brand in einer Küche in kurzer Zeit. Durch die FF Neu-Arzl wurde ein Atem- schutzsicherungstrupp Kraft in gestellt. Der Brand- und Rauchschaden blieb auf die betroffene Wohnung wegen des Einsatzes eines Hochleistungslüfters be- schränkt. Der Bewohner flüchtete vor dem Eintref- fen der FF aus seiner Woh- nung und wurde durch die Rettung Innsbruck in die Klinik gebracht. Jahresbericht 2011 ☐ 26. Juni 2011-06:30 Uhr Zwei Personen abgestürzt wei Personen in 10 m tiefe Baugrube mit der Baustellenabsicherung ge- nen in einer ca. 10 m tiefen Baugrube. Die bei- den Personen sind gemeinsam mit der Bau- stellenabsicherung in die Baugrube gestürzt. Die Rettung und die Notärztin waren bereits bei Eintreffen der BF bei den Verletzten. Beide Personen wurden nach Rücksprache mit der Notärztin mit Rettungswannen aus der Baugrube geborgen und der Rettung übergeben. Die beiden Verletzten wurden in das LKH Innsbruck gebracht. Die anschließende Absicherung der Bau- grube erfolgte nach Freigabe der Einsatzstelle durch die Feuerwehr. E 3. August 2011 - Unwetter über Innsbruck - Großeinsatz für die Feuerwehren ine Unwetterfront zog am Nachmittag des 3. August über Innsbruck und ver- zahlreiche Wasserschäden. Die Innsbrucker Feuerwehren wurden um 15:20 Uhr zum ersten Einsatz gerufen, um Wasser aus einem Keller zu pumpen. Es folgten 70 Einsätze. Der letzte Wasser- schaden wurde um 21:50 Uhr abgear- beitet. Im Einsatz standen neben der Berufs- feuerwehr Innsbruck acht freiwillige Einhei- ten der Feuerwehr der Stadt Innsbruck. Ins- gesamt waren 170 Männer und Frauen im Einsatz. FELBERMAYR www.felbermayr.cc Felbermayr Transport- und Hebetechnik GmbH & Co KG Bereich Tirol Gewerbepark 17 A-6300 Wörgl Tel.: +43 5332 73712-0 E-Mail: woergl@felbermayr.cc FEUERWEHR IN SBRUCK A 24. August 2011 - LKW-Bergung in Thaur m 24. August 2011 gegen 14 Uhr war ein Sattelzug beim Retourfahren auf einem schmalen Feldweg am Straßen- bankett abgerutscht und drohte ins Feld umzukippen. Die zuständige Ortsfeuerwehr Thaur (Bezirk Innsbruck-Land) forderte über die Leitstelle Tirol die Berufsfeuerwehr Inns- bruck an. Beim Eintreffen der BF war der Sat- telzug bereits mit einem Greifzug von der FF A Mercedes Benz ER Thaur gesichert worden. Mittels Seilwinde vom Kranfahrzeug KF45, Abgraben der Bö- schung und Unterbauen - mit Rüstholz-des Zugfahrzeuges konnte der LKW wieder auf die Straße gezogen werden und ohne er- kennbare Schäden seine Fahrt fortsetzen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck war neben der FF Thaur mit drei Fahrzeugen und zehn Mann rund eine Stunde im Einsatz. 10. September 2011 - Wohnungsbrand im 15. Obergeschoẞ m 10. September 2011 wurde die Be- rufsfeuerwehr um 14.30 Uhr zu einem Wohnungsbrand im 15. Stockwerk ei- nes Hochhauses in der Kajetan Sweth Straße 54 alarmiert. Die Berufsfeuerwehr rückte mit 7 Fahrzeugen und 19 Mann aus. Aufgrund des Meldungs- bildes erfolgte die Nachalarmierung der Frei- willigen Feuerwehr Neu Arzl und Reichenau mit insgesamt 6 Fahrzeugen und 30 Feuer- wehrfrauen und -männer. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle waren bereits viele Bewohner des Hauses ins Freie geflüchtet. Die beiden Be- wohner der brennenden Wohnung wurden vom Rettungsdienst betreut. Der Brand in der Wohnung im 15. Stockwerk wurde unter Atem- schutz durch die Berufsfeuerwehr rasch ge- löscht und die Räumlichkeiten, sowie das Stie- genhaus mit zwei Hochleistungslüftern rauch- frei geblasen. Personen wurden keine verletzt. Zwei Katzen konnten aus der Brandwohnung nur noch verendet geborgen werden. Die Bewohner der Nachbarwohnungen ver- hielten sich richtig und blieben in der siche- ren Wohnung anstatt durch das verrauchte Stiegenhaus einen Fluchtversuch zu unter- nehmen. Die Brandursache wird durch den Kriminaltechnischen Dienst der Polizei er- mittelt. 1. Oktober 2011 Wohnungsbrand in der Resselstraße mit einem Todesopfer B eim Eintreffen dichter Rauchaustritt aus den WC- und Badfenstern an der Nordseite sowie südseitig aus dem Wohnzimmerfenster. Die 1. Gruppe nahm ein Hochdruckrohr unter Atemschutz mit Tür- brechwerkzeug vor. Die 2. Gruppe betätigte den Hochleistungslüfter und nahm ein 2. Hochdruckrohr vor. Mit dem hydraulischen Lukas-Türöffner wurde die Wohnungstür aufgebrochen. Dichter schwarzer Rauch machte den Einsatz der Wärmebildkamera beinahe unmöglich. Der Angriffstrupp hat die Wohnung kriechend nach der vermuteten Person abgesucht. Im Wohnzimmer stand hinter der Rauchwand ei- ne Couch, weitere Möbel und die Holzdecke standen teilweise in Vollbrand. Der Brand war rasch gelöscht, die in der Wohnung befindli- che Frau war aber nicht mehr zu retten. Nach- löscharbeiten im Brandraum wurden durch- geführt und die gesamte Holzdecke abge- nommen und in den Hof verbracht. Nach dem Abschluss der Erhebungen durch die Tatort- gruppe des Landeskriminalamtes auch die Couchreste und einen Fauteuil ins Freie ge- bracht und dort abgedeckt. Keine weiteren Maßnahmen mehr erforderlich. Später stellte sich heraus, dass die Frau zuvor schon einen Herzinfarkt erlitten hat und daran verstarb. 6. Oktober 2011 - Wohnungsbrand im 3. OG in der Salurnerstraße 10 A m 6. Oktober 2011 wurde die Berufs- feuerwehr um 23:00 Uhr zu einem alarmiert. Es rückten sechs Fahrzeuge und 19 Mann zur Einsatzstelle aus. Die Besatzung ei- ner zufällig vor Ort befindlichen Funkstreife evakuierte die betroffenen Bereiche im Ge- bäude noch vor dem Eintreffen der Feuer- wehr. Beim Eintreffen schlugen Flammen aus einem straßenseitigen Fenster. Der Brand in einem Zimmer einer Mietwohnung im 3. Stock konnte unter Atemschutz rasch ge- löscht werden. Das teilweise verrauchte Stie- genhaus und die betroffene Wohnung wur- den mit einem Hochleistungslüfter entraucht. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt. Z 12. Oktober 2011 - Tierrettung u einer ungewöhnlichen Tierrettung wurde die Berufsfeuerwehr in die Kra- nebitter Allee gerufen. In der Krane- bitter Allee befand sich eine Katze in einem Oberleitungsbereich der Innsbrucker Ver- kehrsbetriebe (IVB), unmittelbar bei einer Brückenunterführung zwischen den span- nungsführenden Leitungen. Die Oberleitung wurde von der IVB geerdet, und die Katze von der Feuerwehr mit der Arbeitsbühne der IVB von dem Spannungsbereich gerettet, und an den Tierschutzverband übergeben. 13. Oktober 2011 Höhenrettungseinsatz - Menschenrettung aus einem Kran in, Mitte 50-jähriger, Kranführer eines Turmdrehkranes auf einer Baustelle in der Innenstadt klagte über gesundheit- liche Probleme. Da er in seiner Kanzel auf 20- 25 m Höhe war, wurde durch die Leitstelle Ti- rol zusätzlich zum Rettungsdienst und Not- arzt auch die Berufsfeuerwehr Innsbruck um 14:27 Uhr an den Einsatzort alarmiert. Beim Eintreffen kletterte, nach Absprache mit dem Notarzt, ein Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr zu dem Mann hoch. Parallel wurde die Drehleiter aufgestellt und der Notarzt zur Kanzel gebracht. Nach einer Untersuchung und Befragung des Patienten und nach Gabe eines Notfallmedikamentes wurde vom Arzt die Entscheidung getroffen, den Bauarbeiter gesichert in den Rettungskorb der Drehleiter übersteigen zu lassen und ihn so auf den Bo- den zu bringen. Dort wurde er dann vom Ret- tungsdienst in die Klinik gebracht. Die Be- rufsfeuerwehr war mit fünf Fahrzeugen und 14 Mann ca. 1/2 Stunde im Einsatz. Auf Grund der vorerst nicht abzuschätzen- den Einsatzdauer und eines laufenden Paral- leleinsatzes wurde die Freiwillige Feuerwehr Mühlau zur Bereitschaft in ihrer Wache alar- miert. Jahresbericht 2011 D 5. Dezember 2011 - Busbergung in Axams ie Freiwillige Feuerwehr Axams forder- te die Berufsfeuerwehr Innsbruck um technische Unterstützung, zur Ber- gung eines über die Böschung bei der Lizum- Alm auf den großen Parkplatz gerutschten griechischen Reisebusses, an. Der Reisebus wollte Gäste des Hotel Olympia aus der Axamer Lizum nach Innsbruck brin- gen. Bereits in der ersten Kurve nach dem Ho- tel geriet das Fahrzeug auf der schneebe- deckten Fahrbahn ins Rutschen und stürzte über die Böschung auf den darunter befind- lichen Liftparkplatz. Die Fahrgäste konnten noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus dem Bus befreit werden. Das mit der Frontpartie am Parkplatz festsit- zende Fahrzeug wurde mittels der Felgen- klaue am Kranfahrzeug (KF 45) verhängt. An der Hinterachse wurde das Windenseil des Bergetraktors angeschlagen. Nachdem der Traktor über einen von der Lift- gesellschaft beigestellten Radlader und ein Pistengerät doppelt gegen das Abrutschen gesichert war, konnte der Reisebus vorne angehoben und über die Winde zurück auf die Fahrbahn gezogen werden. Anschließend konnten die Fahrgäste ihr Ge- päck aus dem nicht mehr fahrtauglichen Bus holen. Den weiteren Abtransport des hava- rierten Fahrzeuges übernahm die Abschlepp- firma Auer. FEUERWEHR INI BRUCK BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND Aus dem Bezirk Wechsel im Bezirkskommando beim Bezirksfeuerwehrtag Mit dem Bezirksfeuerwehrtag legte Be- zirksfeuerwehrkommandant DI (FH) Anton Larcher seine Funktion im BFV aus ge- sundheitlichen Gründen zurück und schied damit nach mehr als zwei Jahrzehnten aus dem Bezirksausschuss aus. Anton Larcher war seit 1987 als Bezirks- schriftführer im Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt tätig, ein Jahr später wur- de er auch Kommandant seiner Feuerwehr Arzl. Nachdem er 1998 zum Bezirksfeuer- wehrkommandanten und damit Nachfol- ger des legendären Alois Muglach wurde, legte er drei Jahre später die Funktion des Arzler Kommandanten in jüngere Hände. Trotz Ausscheidens als Bezirksfunktionär bleibt Anton Larcher als mehrfaches Eh- renmitglied, unter anderem der Feuer- wehren Amras und Reichenau und als Eh- renkommandant seiner Arzler, aktiv dem Feuerwehrwesen erhalten. Vor Beginn des Bezirksfeuerwehrtages ver- sammelten sich die Delegierten, Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren und zahlrei- che Ehrengäste im Hof der Berufsfeuer- wehr Innsbruck zur Besichtigung des neu- en Einsatzleitfahrzeuges FLIEGE, welches nun neben seiner Funktion als fliegerische Einsatzleitung auch als mobile Einsatzlei- tung bei größeren Einsätzen zur Verfügung steht. Im Inneren gibt es nicht nur mehre- re Arbeitsplätze, sondern auch ein kleines Sitzungszimmer für Lagebesprechungen. Mit dem Vorzelt-System kann der Bereich für die Lageführung aber zusätzlich jeder- zeit großzügig erweitert werden. Beim anschließend durchgeführten Be- zirksfeuerwehrtag, im frisch sanierten Lehrsaal auf der Hauptfeuerwache der Be- rufsfeuerwehr, wurde Walter Laimgruber, bisher Stellvertreter, zum neuen Bezirks- feuerwehrkommandanten gewählt, der Kommandant der Feuerwehr Mühlau, Al- bert Pfeihofer, zu seinem Stellvertreter. Große Ehrung zum Jahresabschluss Im Rahmen der Jahresabschluss-Sitzung konnte der neue Bezirksfeuerwehrkom- mandant Walter Laimgruber vor 40 gela- denen Gästen seinen Vorgänger Bmst. DI (FH) Anton Larcher zum Ehrenmitglied und Ehrenring-Träger des Bezirksfeuerwehr- verbandes ernennen! Anton Larcher zeigte sich gerührt über die- se höchste Auszeichnung für sein jahr- zehntelanges Wirken als Funktionär im Be- zirksfeuerwehrverband, zuerst als Bezirks- Schriftführer und ab 1998 dann als Be- zirksfeuerwehrkommandant. Laimgruber erinnerte an die dringende technische Nach- und Aufrüstung am Beginn der ge meinsamen Kommandozeit und Larchers stetiges Einsetzen für den Status Die- quo. ser erinnerte in seinen kurzen Dankeswor- ten aber an für ihn noch wichtigere Punk- te: zum einen auf seinen großen Stolz - die von ihm mit-initiierte Leitstelle Tirol, zum anderen an das Thema „Ausbildung der höheren Offiziersdienstgrade im Feuer- wehrdienst", welches er mehr als zehn Jahre lang als Lobbyist stark vertreten konnte, welches aber bis heute keine gro- Ben Fortschritte machte und was ihm so noch immer ein dringendes Anliegen ist. Exkursion zum neuen ,,Tirol Panorama" Am 21. Mai 2011 konnten die Offiziere der Innsbrucker Feuerwehren das neu ge- schaffene,,Tirol Panorma" besichtigen. Zur Verwunderung manch anderer Besu- cher dieses denkwürdigen Ortes begann die Besichtigung" des neuen Museums der Feuerwehr entsprechend vor dem Ge- bäude, zu einer Einschulung über die ge- troffenen Brandschutz-Maßnahmen. OBR Hans Zimmermann als zuständiger Offizier der Berufsfeuerwehr und Erwin Reichel als Branddirektor erklärten vor Ort allgemein die Schwierigkeiten bei Bränden in Mu- seen bzgl. meist vorhandener Besucher- mengen und der zu schützenden histori- schen Exponate. Anschließend gab es eine Führung durch das neue Museum. Die Teilnehmer waren beeindruckt von der Architektur des Ge- bäudes und der Wirkung, welche u.a. das Riesenrundgemälde an seiner neuen Heimstätte ausstrahlt. Übergabe neuer Langzeitatmer Im Rahmen einer Zusammenarbeit zwi- schen der Stadt Innsbruck, den ÖBB und den Innsbrucker Feuerwehren wurden im August von den ÖBB neue Sauerstoff- schutzgeräte an die Innsbrucker Feuer- wehr übergeben. Am 16.August erfolgte, vor dem Portal des Erkundungsstollens des Brenner-Basis- Tunnels in der Sillschlucht, die Übergabe der Geräte durch Vizebürgermeister Chris- toph Kaufmann und Knut Volgger (Leiter des ÖBB-Bahnbetriebs in Tirol/Vorarlberg) an Bezirksfeuerwehrkommandanten Wal- ter Laimgruber und Branddirektor Mag. Er- win Reichel von der Innsbrucker Berufs- feuerwehr. Stationiert sind die Geräte bei der Berufs- feuerwehr. Neben den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr sind auch zahlreiche Kameraden der Feuerwehren Amras und Hötting zum Arbeiten mit diesen Geräten ausgebildet. SPAR Hungerburg als ,,Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber" ausgezeichnet Evelin Bründl, Inhaberin des SPAR-Mark- tes auf der Hungerburg und zugleich Mit- glied der FF Hungerburg, wurde für ihr Engagement als „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber" vom Landesfeuerwehrver- band ausgezeichnet. Selbst Mitglied bei der Feuerwehr stellt sie über den Sommer als Ferialkräfte Mitglie- der der FF Hungerburg an. Diese haben einen Arbeitsplatz in Ihrer Nähe und der Stadtteil und die Feuerwehr den Vorteil, dass bei einem Einsatz zusätzliche Kräfte fix auf der Hungerburg zur Verfügung stehen. Hoffentlich müssen nicht allzu oft zu viele Kunden auf die SPAR-Angestellten warten, wenn aber, dann nur aus einem wichtigen Grund: diese haben durch Eve- lin Bründ! die Möglichkeit, auch untertags zu helfen. Jahresbericht 2011 Da dies heutzutage keine Selbstverständ- lichkeit ist, möchten der Bezirksfeuer- wehrverband Innsbruck-Stadt, die Feuer- wehr Hungerburg und der LFV Tirol mit der Nominierung und Überreichung der Aus- zeichnung,,Feuerwehrfreundlicher Arbeit- geber" auf ihre Weise DANKE sagen! Bezirksausflug nach Serfaus Der Bezirksausflug führte uns heuer bis nach Serfaus. Nach Auffahrt mit der Kom- perdellbahn bis zur Mittelstation konnte auf fast 2.000 m Höhe die Almpromenade zum Speicherteich und das Murmeltierge- hege besichtigt werden. Zu Mittag gings dann mit der Lazidbahn weiter zum Res- taurant Lassida auf 2.350 m Höhe. Bei ei- nem wunderschönen Panorama auf die umliegende Bergwelt wurde zu Mittag ge- gessen. Nach Rückfahrt zur Mittelstation wanderte eine Gruppe den Panorama-Ge- nussweg entlang bis zur Bergstation der Gondelbahn Sunliner. Wagemutige erwar- tete dort dann der Serfauser Sauser", für die anderen führte die Fahrt mit dem Sunliner zurück nach Serfaus. Der Ausflug endete am Abend mit einer Jause in der Branger Alm. ramabahn Lazid 2.351m 53 FEUERWEHR INNSBRUCK Exkursion zum AKW Isar II Eine Delegation bestehend aus Mitarbei- tern des Stadtmagistrats, der Feuerwehr und der Polizei besuchte im November das Atomkraftwerk Isar II in Bayern. Zusam- men informierte man sich über die Sicher- heitsmaßnahmen des AKWS und die Kata- strophenschutzpläne von Bayern. Dem verstorbenen Kameraden zur Ehre Gedenkfeier vor dem Innsbrucker Stadtturm Wie im vergangenen Jahr gedachten auch heuer wieder im November Fahnenabord- nungen, Offiziere und Kameraden der Innsbrucker Feuerwehren zusammen mit der Spitze der Stadt Innsbruck und Pen- sionisten der Berufsfeuerwehr der verstor- benen Kameraden. Prior Dr. Florian Schomers, Feuerwehrkurat der Berufsfeuerwehr, erinnerte in seinen Worten daran, dass es eine besondere Aufgabe für uns ist und Menschen auch auszeichnet, wenn sie ihrer Toten in wür- diger Art und Weise gedenken. Den angesprochenen würdigen Rahmen bildeten neben den mit Trauerflor beflagg- ten Fahnen und den Fackeln-tragenden Mitgliedern der Feuerwehrjugend die Mit- glieder der Berufsfeuerwehr-Musikkapelle mit den dargebrachten Chorälen und na- türlich der besondere Ort: der Platz vor dem Stadtturm, wo vor hunderten Jahren die erste Feuerwache der Stadt Innsbruck stationiert war. Am Fuße des Stadtturms ist deshalb auch seit 1957 eine Gedenktafel zur Erinnerung an die verstorbenen und gefallenen Kameraden angebracht, wo dann auch durch Mag.a Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Bezirksfeuerwehr- kommandant Walter Laimgruber und Branddirektor Erwin Reichel zu den Klän- gen des guten Kameraden ein Kranz niedergelegt wurde. Erneut Fahrtechniktraining für Einsatzfahrer der FFS Wie schon im vergangenen Jahr konnten auch heuer wieder Einsatzfahrer der Frei- willigen Feuerwehren an zwei Samstagen ihr Können beim Lenken von schweren Einsatzfahrzeugen im Fahrtechnikzen- trum des ÖAMTC am Zenzenhof perfek- tionieren. Es waren jeweils 12 Kamera- den vor Ort, um die Grenzen der Fahr- zeuge bzw. das richtige Gegensteuern zu lernen. Insgesamt haben damit also schon 72 Kameraden in den letzten bei- den Jahren ein Fahrtechniktraining absol- viert, wobei wiederum die Hälfte der Kos- ten die AUVA und den anderen Teil der Bezirksfeuerwehrverband übernommen haben. Auch 2011 wurde vom Bezirks- verband wieder investiert Seit Jahren ist es ein Anliegen des Bezirks- feuerwehrverbandes, die Ausrüstung aller Feuerwehren durch gemeinsame Aktionen zu verbessern oder wichtigen Ausbildun- gen zu finanzieren. Auch im Jahr 2011 wurde dieser Weg kon- sequent fortgesetzt. So konnten vier Feuer- wehren am Tag der offenen Tür der Berufs- feuerwehr von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und stellvertretend für den Bezirksausschuss von Bezirksfeuer- wehrkommandant Walter Laimgruber Leuchtballone in Empfang nehmen. Bei den Feuerwehren Amras, Igls und Wilten war da- bei die Einsatztätigkeit auf der schlecht bis gar nicht beleuchteten Autobahn aus- schlaggebend, bei der Feuerwehr Arzl die Großpumpe. Daneben konnten den Feuer- wehren Amras und Mühlau Atemschutz- masken-Trocknergeräte übergeben werden, da beide Feuerwehren selbstständig die Wartung der ATS-Masken durchführen. Auch wurde wieder die Anschaffung von drei Wärmebildkameras für den Atem- schutz-Einsatz großzügig subventioniert, und zwar für die Feuerwehren Hungerburg, Neu-Arzl und Vill. Mit Beiträgen zur Heiẞausbildung für Atem- schutzgeräteträger, Fahrtechniktrainings für C-Einsatzfahrer, Lawinenzug-Ausbil- dungswochenenden, Bootsführerscheinen, Ausbildung für das Vermisstensuchgerät und die Trümmerkamera, Erste-Hilfe-Aus- bildung, Bezirks-Grundausbildung,... konn- te der Bezirksfeuerwehrverband aber auch wieder Akzente in der Ausbildung setzen. Leistungsprüfungen Mehrmals konnten im Jahr 2011 Kamera- dinnen erfolgreich bei Leistungsprüfungen ihr Können zeigen und damit das entspre- chende Abzeichen erwerben. So wurde im September von der Feuerwehr Mühlau eine Technische Leistungsprüfung organisiert, bei der sich eine Bronze- und eine Silber-Gruppe der Feuerwehr Mühlau sowie eine Bronze-Gruppe der Feuerwehr Amras der Prüfung stellten. Mit respektvol- len Leistungen konnten alle drei Gruppen das Leistungsabzeichen auf einer extra ge- sperrten Spur der „Haller Straße" in der jeweiligen Stufe erreichen. Erstmals ist im Oktober dann eine Techni- sche Gruppe der Feuerwehr Wilten zu einer Leistungsprüfung angetreten und konnte diese ebenfalls in der Stufe Bronze erfolg- reich absolvieren. Bei nasskaltem Wetter wurde die Leistungsprüfung direkt vor der Wache durchgeführt. Am Nationalfeiertag wurde zum fünften Mal in jährlicher Folge die Atemschutz-Leis- tungsprüfung durchgeführt, dieses Mal von der Feuerwehr Amras in der dortigen Volks- schule. Die Trupps der Feuerwehren Amras, Hötting und Mühlau konnten dabei die Stufe Gold erreichen - die ersten in unse- rem Bezirksfeuerwehrverband! Daneben traten noch zwei Trupps der Feu- erwehren Amras und Mühlau in Silber und ein weiterer Trupp der Feuerwehr Mühlau in Bronze an-auch diese drei Trupps konnten die Leistungsprüfung erfolgreich bestehen. Als Gäste bestanden zwei Gold- und ein Silber-Trupp der Feuerwehr Hohenems er- folgreich die Prüfung. Bei den beiden Technischen Leistungsprü- fungsterminen stellten beide Male je drei Kameraden des Bezirksfeuerwehrverban- des Innsbruck-Land unter Hauptbewerter Gerd Nagiller das Bewerter-Team, um eine objektive und den anderen Bezirken gleich- wertige Bewertung sicherzustellen. Man- gels genügend eigener Kameraden mit gol- denem Leistungsabzeichen half uns unser Nachbezirk mit Manfred Strobl als Haupt- bewerter bei der Atemschutz-Leistungsprü- fung ebenfalls nochmals aus. Ein großer Dank den Bewertern und dem Bezirkskom- mando Innsbruck-Land für die kamerad- schaftliche Zusammenarbeit! Zumal nun genügend Kameraden aus Inns- bruck-Stadt das goldene Leistungsabzei- chen erworben haben, sind wir aber in Zu- kunft mit Bewerbsleiter Hannes Trenkwalder an der Spitze selbst in der Lage, die Atem- schutz-Leistungsprüfungen zu bewerten. ATEMSCHUTZ-LEISTUNGSPRÜFUNG GOLD Amras 1: Hannes Trenkwalder, Markus Hundsbichler, Bernhard Egger Hötting 1: Gebhard Steinacher, Hannes Sei- dermann, David Spirk Mühlau 1: Thomas Winterle, Josef Liebl, Da- niel Mattersdorfer SILBER Amras 2: Michael Trenkwalder, Sebastian Fellner, Thomas Busse Mühlau 2: Thomas Winterle, Marco Kodela, David Wieser BRONZE Mühlau 3: Stefan Sima, Dennis Mayr, Stefan Gutsche TECHNISCHE LEISTUNGSPRÜFUNG SILBER Mühlau: Romed Berger, Stefan Gutsche, Eugen Hagspiel, Josef Liebl, Dennis Mayr, Albert Pfeifhofer, Matthias Putzer, Thomas Walch, Klaus Weingartner, Thomas Winter- le BRONZE Amras: Bernhard Egger, Sebastian Fellner, Tobias Frischmann, Josef Laimgruber, San- dro Lukanc, Patrik Mayr, Lucas Robineau, Michael Trenkwalder, Florian Tschurtschen- thaler, Hans Zimmermann jun. Jahresbericht 2011 Mühlau: Stefan Gutsche, Marco Kodela, Da- niel Kurz, Dennis Mayr, Christoph Muhrer, Lukas Pfeifhofer, Stefan Pfeifhofer, Matthias Putzer, Moritz Schwarz, Stefan Sima Wilten: Jannis Aust, Dominik Maylandt, Phil- ipp Nowak, Katharina Pfeifer, Harald Prader, Markus Rohn, Lukas Steiner, Markus Strobl, Florian Thonhauser, Florian Watzdorf FEUERWACHE WILT FEUERWEHR SCA EUEP' FEUERWEHRKURAT KARL PLANGGER (1936-2011) Der Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt, die Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl und die Freiwillige Feuerwehr Mühlau mussten im Sommer von Feuerwehrkurat Bischofsvikar Cons. Karl Plangger Abschied nehmen, welcher am 11. Juli 2011 verstorben ist. Seit seiner Zeit als Priester in St. Pius war er als Seelsorger für die Feuer- wehr Neu-Arzl aktiv, 1975 wurde er deshalb vom Landesfeuerwehr- kommandanten zum Feuerwehrkuraten ernannt. Als Pfarrmoderator der Pfarre Mühlau war er ab 2005 bis zuletzt auch für die Feuerwehr Mühlau als Pfarrer tätig. Wir danken ihm für sein Wirken und seine Verdienste und werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren! FEUER A 55 FEUERWEHR. IN SBRUCK Feuerwehrjugend Bezirksju- gendsachbe- arbeiterin Maria Nuener Das Jahr 2011 war ein ereignisreiches Jahr für die Feuerwehrjugend der Stadt Innsbruck- Stadt. Wie jedes Jahr wurde im Frühjahr das Wissen un- serer Jugendfeuerwehr bei dem jährlichen Wis- senstest überprüft, der dieses Jahr von der Be- rufsfeuerwehr ausge- richtet wurde. Erfreulich war, dass ein neu- er Rekord aufgestellt wurde, da alle 48 Teil- nehmerInnen den Wissenstest bestanden haben, und 27 davon waren fehlerfrei. Dieses Ergebnis zeigt auf welchem guten Niveau die Feuerwehrjugendausbildung in Innsbruck ist. Für einen fairen und reibungslosen Ablauf des Wissenstestes sorgten alle Bewerter. Für das Rahmenprogramm sorgten die Zauber- und Feuerkünstler der Gruppe Spielvolk und die Elektrofahrräder und der Segway der Firma ElektroDive Tirol bereit- gestellt von der IKB. Alle Feuerwehrjugendmitglieder wurden von unserem Vizebürgermeister und Feu- erwehrreferenten Christoph Kaufmann zu einem Ausflug, zu einem Spiel des FC Wa- ckers, eingeladen. Besucht wurde ein Spiel des FC Wackers gegen LASK Linz mit allen Feuerwehrjugendmitgliedern und deren Betreuern. Wacker gewann 1:0. Um den schönen Sommer auszunützen, wurde eine Jugendbetreuersitzung mit dem Angenehmen verbunden und als Abschluss der Sitzung wurde in der Be- rufsfeuerwehr gegrillt. Als Dank an die Jugendbetreuer und ihre Arbeit mit den Jugendlichen begaben sich die Jugendbetreuer über das Karwendel zur Möslalm, und bei schönstem Wetter konnte der Tag genossen werden. Auch bei der besinnlichen Gedenkfeier an die verstorbenen Kameraden beim Stadtturm in der Altstadt nahmen die Jugendlichen als Fackelträger teil. Es wurden auch vier Sitzungen abgehal- ten, bei der Sitzung im Dezember konnte uns Bezirkskommandant-Stv. Albert Pfeif- hofer bei der Grundausbildung-NEU auf den aktuellen Stand bringen. Vielen Dank an alle Einheiten deren Gastfreundschaft wir genießen durften. Als schönen Ausklangs des Jahres wurde das Friedenslicht von den Feuerwehrmit- gliedern abgeholt und in deren Stadtteilen verteilt. Somit ging ein erfolgreiches Jahr für die Jugendfeuerwehr Innsbruck-Stadt Ende. Ich möchte mich noch bei allen zu bedanken, die die Jugendfeuerwehr unterstützen, bei unserer Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, bei unserem Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, beim Bezirksfeuerwehrausschuss, bei der EMPL AUSTRIA Jahresbericht 2011 Berufsfeuerwehr Innsbruck, bei allen Kom- mandanten, die die Jugendarbeit unter- stützen, bei allen Jugendbetreuern für ih- re Mitarbeit und natürlich bei allen Ju- gendlichen. Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG Roẞaugasse 4 6020 Innsbruck T.: 0512/4004-0 F.: 0512/4004-503 E-Mail: info@iig.at Web: www.iig.at 2A IIG Die Immobiliengesellschaften der Stadt Innsbruck 57 FEUERWEHR IN SBRUCK Lawinenzug Bezirksfeuer- wehrkom- mandant-Stv Albert Pfeifhofer Im Gebirgsland Tirol werden die Einheiten der freiwilligen Feuerwehren immer wieder alarmiert, um die Bergrettung bei der Suche nach vermis- sten bzw. durch Lawinen verschütteten Personen zu unterstützen. So gab es in Innsbruck schon früher gemeinsame La- winenübungen mit der Bergrettung. In der Vergangenheit rückte die zuständi- ge Schutzbereichseinheit zu diesen Einsät- zen mit der Standard-Einsatzbekleidung (Feuerwehrstiefel, Schutzjacke, Helm) aus. Diese Ausrüstung ist für den Einsatz im alpinen Bereich jedoch nicht geeignet bzw. sogar gefährlich. Dies wurde bei realen Einsätzen klar aufgezeigt: 1984: Durch Lawinenabgang verschüttete Frau im Höttinger Graben Dezember 1998: Suche nach einer vermiss- ten Jugendlichen im Schigebiet Seegrube Februar 1999: Abgang Alplehnerlawine/ Karwendel bis zum Rechenhof Februar 2000: Lawinenabgang im Bereich Gleirschspitze/Karwendel, mehrere Ver- schüttete vermutet Um die Lawineneinsätze der freiwilligen Feuerwehren zu verbessern, wurden unter dem damaligen Bezirkskommandanten An- ton Larcher und unter der Federführung von Bezirksausbildner Albert Pfeifhofer zahlrei- che Gespräche mit allen freiwilligen Feuer- wehren der Stadt Innsbruck, der Berufsfeu- erwehr und der Bergrettung Innsbruck ge- führt, und daraus ein neues Konzept entwi- ckelt. Es wurde klar definiert, dass der Lawi- nenzug keine Konkurrenz zur Bergrettung darstellt, sondern diese unterstützen soll. Im Winter 2005/2006 war es dann endlich soweit. Der Lawinenzug der Feuerwehr Innsbruck wurde unter der Leitung von Albert Pfeifhofer ins Leben gerufen. Nach Anforderung der Bergrettung erfolgt die Alarmierung mittels Pager über die Leit- stelle Tirol. Die Benachrichtigung erhalten nur die gemeldeten Mitglieder des Lawi- nenzuges. Voraussetzungen für die Teil- nahme am Lawinenzug: • Zugehörigkeit zu einer freiwilligen Feu- erwehreinheit in Innsbruck alpine Erfahrung ⚫ guter Schifahrer • vollständige Schitourenausrüstung (inkl. LVS, Sonde, Schaufel) Bereitschaft mit dieser privaten Ausrüs- tung auszurücken Kameraden der Einheiten Hötting, Hun- gerburg, Igls, Reichenau und Mühlau wurden ab Jänner 2006 durch die Ber- grettung Innsbruck, das Bundesheer und die Berufsfeuerwehr Innsbruck ausge- bildet. Die Schulungen umfassen mehr- malige theoretische und praktische Ein- heiten und ein Ausbildungswochenende in der Wattener Lizum. Zusätzlich wurde die Ausrüstung des La- winenzuges laufend ergänzt. Für den Ein- satz nach Lawinenabgängen steht nun eine professionelle Ausrüstung (Einsatz- lawinensonden, Schaufeln, Markierungs- fahnen, zusätzliche LVS-Geräte, Transport- rucksäcke) zur Verfügung. Im März 2009 wurde der neu formierte Lawinenzug erstmals von der Leitstelle Tirol alarmiert: Lawinenabgang am Hafe- lekar/Direttissima. Ab dem Winter 2009/2010 übernahm Stefan Gutmann/Einheit Mühlau die Leitung des Lawinenzuges Innsbruck und musste mit einem Großeinsatz starten. Im Februar 2010 wurde ein Variantenfahrer unterhalb der Gleirschspitze/Karwendel von einer Lawinen mitgerissen. Er konnte nach mehrtägigem Sucheinsatz leider nur noch tot geborgen werden. Die vorerst letzte Alarmierung war am 31. Dezember 2011, wieder im Gebiet der Seegrube. Es hat sich bewiesen, dass bei einer Alar- mierung aus den derzeit 49 Kameraden des Lawinenzuges innerhalb kürzester Zeit ein Einsatzteam von 20 bis 30 Mann zur Unterstützung der Bergrettung gestellt werden kann. • SIEMENS Building Technologies Brandmelder Brandmelderzentralen • Rauchansaugsysteme • Löschanlagen Siemens AG Österreich Werner-von-Siemens-Straße 9 6020 Innsbruck, Telefon 05 1707-67250 Fax 05 1707-54923, www.siemens.at/sbt Erlesene Produkte aus dem Stift Wilten und anderen Klöstern Pforte-Klosterladen • Klostergasse 7 A-6020 Innsbruck • Tel. 0512/583048 www.stift-wilten.at Mo.-Fr.: 8.00 - 12.00 u. 14.00 - 18.00 Sa.: 8.00-12.00 Baumanagement. KÜHBAUCH Wohn- und Bürogebäude Hotels und Restaurants Gewerbebauten Wir realisieren VISIONEN Grabenweg 3a A-6020 Innsbruck Tel. 0512/560460 office@kuehbauch.at Jahresbericht 2011 Dedicated to People Flow KONE BRANCHEN-PREMIERE ENERG A A B C D F G KONE erhält als erster Aufzugshersteller die ,,Energieeffizienzklasse A" für einen Standardaufzug Da fährt auch die Umwelt gut Aufzüge sind Kraftfahrzeuge. Aufzüge sind langlebig. Da ist es nicht egal, welchen Sie auswählen. Sie bestimmen damit wesentlich die Entwicklung Ihrer Energiekosten und die Auswirkungen auf unsere Umwelt. Mit dem Einbau eines neuen KONE MonoSpace® können bis zu 70 % Energie eingespart werden. Weitere Informationen unter: www.umweltaufzug.com KONE Aktiengesellschaft 1230 Wien Forchheimergasse 34 Tel: 863 670 Fax: 863 67 221 www.kone.at 59 FEUERWEHR INNSBRUCK Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck Kommando Kommandant Stellvertreter Schutzbereich: Flughafen-Rettungsbereich Mannschaft Aktive.... Einsatzzahlen Fahrzeuge VLF, I 6860 AB 2001 ELF, I 1290 L 1999 RLF 4000, I 22 AD .2000 FLF 9000, 19475 F 1995 FLF 8000, T 4464 1983 PLF 2000, T 20477 1990 Thomas Reiner FLF 10000, 11425 AK 2009 Peter Norz Aluboot mit Jetantrieb, T21 338 63 Zu den Aufgaben der Betriebsfeuerwehr des Flughafens Inns- bruck gehört aber auch die Bergung von Flugzeugen z. B. nach Reifen- oder Fahrwerksschäden. Deshalb ist ein Teil der Mann- schaft auch im Bergeteam aktiv. 18. Juni 2011 größere mediale Aufmerk- samkeit erregt haben, kam es dann in der Realität erfreulicherweise zu keinen grö- Beren Vorkommnissen. Selbst die Erstalarmierung „Rauch in der Kabine" nach der Landung einer Boeing 737 am Silvesterabend entpuppte sich im Nachhinein als Wasserdampf, der sich Jahresbericht 2011 kurzfristig gebildet hatte, nachdem Wasser und Schneematsch von der Piste beim Ab- bremsen in die Klimaanlage eingesaugt wurden. ORWERK FEN GRATZ FLUGHAFE INISBRU Brandeinsätze. Technische Einsätze.. Brandsicherheitswachedienste D 30 32 .3 Zu Ausbildungszwecken wurden 3 Mann zur Bergeausbildung der deutschen Flughäfen nach Stuttgart geschickt, 2 Mann ha- ben an einer Fortbildung für Bergebeauftragte in Friedrichsha- fen erfolgreich teilgenommen. ie Betriebsfeuerwehr am Flughafen Innsbruck setzte sich im Jahr 2011 aus bis zu 63 aktiven Mitgliedern aus den Bereichen Vorfelddienst und Werkstatt zusammen. Die Mit- arbeiter sollten bereits bei der Einstellung neben einer abgeschlos- senen Berufsausbildung auch Grundkenntnisse als Feuerwehrmän- ner haben. Darauf aufbauend werden neben der internen Ausbil- dung auch regelmäßig Kurse und Schulungen im In- und Ausland besucht, um den Ausbildungsstand permanent zu erhöhen. Im Jahr 2011 nahmen 26 Mann der Betriebsfeuerwehr am Hot Fi- re Drill im Trainingszentrum am Flughafen Wien teil. Fast 70 wei- tere Schulungen und Übungen wurden zumeist am Flughafen selbst oder in der Landesfeuerwehrschule durchgeführt oder besucht. Darüber hinaus wurden zwei leitende Mitarbeiter der Betriebs- feuerwehr zu einem Einsatzleitertraining nach Teesside in England geschickt, wo ein spezieller Kurs für Feuerwehr-Einsatzleiter bei Flugzeugnotfällen angeboten wird. Ingesamt wurde im Jahr 2011 die Betriebsfeuerwehr 69 Mal alarmiert. Auch wenn einzelne Alarme wie z.B. die Landung eines Kleinflugzeugs mit möglichen Fahrwerksproblemen am Amsterdam Antalya Belfast Berlin Billund Birmingham Brac Bristol Dublin Düsseldorf Edinburgh Eindhoven Frankfurt Göteborg Groningen Hamburg Helsinki Heraklion Hurghada Kalabrien Kefalonia Kiew Kopenhagen Korfu Kos Krk Leeds-Bradford Liverpool London Mallorca Manchester Newcastle Oslo Moskau Nantes Preveza/Lefkas Rhodos Riga Rotterdam Sardinien Stockholm Wien you are welcome Salzburger Stiegl C1 FLUGHAFEN INNSBRUCK www.innsbruck-airport.com 61 BOANGA FEUERWEHRT FEUERWEHR INNSBRUCK Freiwillige Feuerwehren Freiwillige Feuerwehr Amras Mannschaft Aktive 73 Reserve .16 Jugend 7 FEUERWEHR FEUERWEHR Ehrenmitglieder 2 Sonstige. 1 (Feuerwehrkurat Nikolaus Albrecht) Fahrzeuge KLF-A 1999 LAST.. 2008 LFB-A 2008 Walter Laimgruber TLF-A 4000. 2004 Stephan Wegscheider Einsatzzahlen Kommando Kommandant.. Stellvertreter.........Johannes Trenkwalder Kassier.................. Schriftführer. Ing. Mag. Johannes Schiener Schutzbereich Der Schutzbereich der Freiwilligen Feuer- wehr Amras umfasst im Wesentlichen das Gebiet der Katastralgemeinde Amras. Neben der dörflichen Struktur mit land- wirtschaftlichen Nutzungen und mehreren Gastronomie- und Beherbergungsbetrie- ben befindet sich im Amraser Schutzgebiet das größte Gewerbegebiet von Innsbruck mit mehreren Einkaufszentren. Ebenfalls im Schutzbereich befindet sich die A12 Inntalautobahn. Brandeinsätze... Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). it der Jahreshauptversammlung am 14. Jänner 2011, welche von zahlreichen Ehrengästen wie dem ressortführenden Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Landesfeuerwehrin- spektor DI Alfons Gruber und Branddirektor Mag. Erwin Reichel besucht wurde, eröff- nete die FF Amras das Feuerwehrjahr 2011. Die alljährliche Versteigerung am Unsinni- gen Donnerstag fand am 3. März 2011 statt. Unter der Führung von Unsinnigen- Obmann Hannes Happ sammelten die Ka- meraden die verschiedensten Utensilien auf ihren Routen durchs Dorf und versteigerten sie ab 13.00 Uhr vor dem Hotel Bierwirt. 3 8 6 Nachdem diese Veranstaltung nicht unwe- sentlich zur Finanzierung verschiedenster Anschaffungen der FF Amras beiträgt, sei auch an dieser Stelle recht herzlich für die zahlreiche Unterstützung gedankt. Besonders freute uns, dass bei der Floriani- feier 2011 insgesamt 5 neue Kameraden angelobt werden konnten. Vor allem ist die- ser-bereits seit Jahren anhaltende-Nach- wuchs Garant für die zukünftige Einsatz- und Leistungsfähigkeit der FF Amras. Sicher- gestellt wird dieser durch eine gut ausge- bildete und rührige Feuerwehrjugend. Als besonderes Ereignis bleibt der FF Amras der Bezirksfeuerwehrtag am 13. Mai 2011 im Gedächtnis. Bedingt durch den Rück- tritt von DI(FH) Anton Larcher fanden Neuwahlen statt. Dabei wurde der bisheri- ge Bezirkskommandant-Stv. und Komman- dant der FF Amras Walter Laimgruber zum neuen Bezirkskommandant gewählt. Einsatzmäßig war die FF Amras 2011 vor- wiegend mit technischen Aufgaben befasst. So mussten Einsätze auf der Inntalauto- bahn sowie mehrmalige Wassereinbrüche bzw. -schäden abgearbeitet werden. Nach- dem die 2. Röhre der Einhausung Amras, gegen Ende 2011, kurz vor der Fertigstel- lung war, wurde am 10. November 2011 eine Verrauchungsübung bzw. ein Brand- schutztest in der Einhausung durchgeführt. Um die Einsätze erfolgreich und vor allem wieder gesund beenden zu können, wur- den 2011 8 Frühjahrs- und 8 Herbstübun- gen abgehalten. Zusätzlich absolvierten 23 Kameraden 11 unterschiedliche Kursarten in der Landesfeuerwehrschule. Ebenso nahm die FF Amras an der Technischen Leis- tungsprüfung in Mühlau teil. Als kleines Dankeschön für die zahlreichen Aktivitäten der Kameraden sowie in Aner- kennung des Beitrages der nächsten Fami- lienangehörigen lud die FF Amras am 5. November 2011 zu einem gemeinsamen Familienabend im Hotel Bierwirt. Gegen Ende des Jahres, am 19. Dezember, fand die alljährliche Gedenkmesse statt. Die FF Amras wurde im Kriegsjahr 1943 durch eine wunderbare Fügung von einem Bombenvolltreffer verschont. Aus diesem Grund wurde eine alljährliche heilige Mes- se am 19. Dezember gelobt. Jahresbericht 2011 CUMWELTTECHNIKERANTWORTU ING DAKA inotec G ENTSORGU SORGUNG MIT VERANT UNTERNEHMENSFAMILIE DAKA DER PARTNER DER FEUERWEHREN IN DER 2. HILFE RENTLADUNG ER MILDING ANMELDUNG FAIR PLAY VERANTWORTUNG ENTSORGU DAKA DIENSTLEISTUNGEN: Absaugung Abfallwirtschaft Entsorgungssysteme Tankarbeiten Sanierungsarbeiten Grundwassersanierung GMI INOTEC DIENSTLEISTUNGEN: Brand- und Wasserschadensanierung AIT VERANT Trocknung Lüftungsinspektion und -reinigung Industrie- und Sonderreinigung. Gefahrstoffsanierung GEN Geruchsbekämpfung Trockeneeisstrahlverfahren IT VERANTWORTUNG ENTSORGwww.daka.co DAKA Entsorgungsunternehmen GmbH & Co.KG, 6130 Schwaz, T +43 (0)5242/6910 office@daka.cc LST COB L LST LABOR STRAUSS SICHERUNGSANLAGENBAU GMBH www.LST.AT OFFICE@LST.AT Brandmeldeanlagen ⚫ Löschsysteme Alarmanlagen⚫ Videoüberwachung . 63 FEUERWEHR INSBRUCK Freiwillige Feuerwehr Arzl FEUERWEHR Mannschaft EISENKIESH HORMANN Jahresbericht 2011 Aktive 49 Reserve Jugend. Ehrenmitglieder 23 6 .5 Fahrzeuge Kommando Takt. Kennzeichen und Baujahr Kommandant. Stellvertreter. Kassier. Schriftführer HBI Matthias Sparber (ohne Anhänger) TLFH-A 2000/200 1987 OBI Christoph Larcher KDO 2009 HV Richard Fatycz HV Andreas Winterle TF KLF-A 1995 1999 Einsatzzahlen Schutzbereich: Der Schutzbereich er- streckt sich von der Westbahnstrecke im Süden, über das bebaute Gebiet zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Westen bis über die Nordkette im Norden. Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden wie moderne Wohnanlagen und Einfami- lienhäuser. D ie Freiwillige Feuerwehr Arzl blickt heuer auf ein sehr arbeitsreiches Einsätze wurden von der Mannschaft der FF Arzl abgearbeitet. Dazu kommen noch zahlreiche gesellschaftliche Ereignisse, die uns während des Jahres begleitet haben. Zu Beginn des Jahres wurde die FF Arzl zur Unterstützung der FF Thaur mit der Groß- pumpe nach Thaur alarmiert. Nach anhal- tenden Regenfällen wurde ein Bagger in einer Baugrube über Nacht von den Was- sermengen eingeschlossen. Erst mit Hilfe der Großpumpen der Einheiten der FF Arzl, FF Reichenau und der Großpumpe der Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) 12 13 Landesfeuerwehrschule wurde der Was- serstand so verringert, dass der Bagger sicher an Land gebracht werden konnte. Im Juni des vergangen Jahres konnte durch die rasche Alarmierung der FF Arzl größe- rer Schaden verhindert werden. In einem Wohngebäude, an dem zu dieser Zeit Re- novierungsarbeiten durchgeführt wurden, brach im EG in der Küche ein Brand aus. Durch den schnellen Einsatz der FF Arzl so- wie der BF Innsbruck konnte der Brand rasch gelöscht werden. Arzl war im gesamten Stadtgebiert unter- wegs und unterstützte die Freiwilligen Ein- heiten Innsbrucks bei der Bewältigung zahlreicher Einsätze. Im Sommer konnten einige Mitglieder ein ATS-Training in Ulm absolvieren. Ge- meinsam mit der Einheit Mühlau wurden Wenige Tage später heulten in Arzl wieder die Sirenen. Die Leitstelle Tirol meldete ei- nen,,Güterzugbrand" auf der Westbahn- strecke im Gebiet Arzl. Zu diesem Zeit- punkt fanden an der Westbahnstrecke Bauarbeiten statt. Eine dort im Dienst ste- hende Diesellok geriet in Brand. Zusam- men mit der Einheit Neu-Arzl und der BF Innsbruck musste der Brand gelöscht wer- den. Mehrere Liter Schaum waren nötig, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Innsbruck wurde auch heuer wieder von einem Unwetter nicht verschont. Die FF 2 Tage damit verbracht, Neuigkeiten über die Abarbeitung eines ATS-Einsatzes zu lernen und das eigene Wissen darüber auf- zufrischen. Als gesellschaftliches Highlight zählen un- ter anderem der Feuerwehrball 2011 so- wie das schon traditionelle Watterturnier der FF Arzl, zu dem alle Feuerwehren Inns- brucks eingeladen wurden. ...da staunt die Zukunft! FREIWILLIGE FEUERWEHR AMPASS KOMPLETTE TORLÖSUNGEN - BERATUNG, VERKAUF, MONTAGE, SERVICE & WARTUNG EISENKIES GesmbH & Co KG Schlöglstr. 55 A-6050 Hall Tel.: +43 (0)5223 510-0 Fax: DW 30 tortechnik@eisenkies.at www.eisenkies.at INNS' BRUCK Das Bürgerservice in den RathausGalerien. Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 17.30 Uhr, Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr. Tel 0512/5360-1001 bis 1005 post.buergerservice@innsbruck.gv.at www.innsbruck.at Innovation aus Tradition. 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DLK 23/12. 1991. 1995 2009 KLFA. .2004 TF Teknocar 2009 KDO L200 1996 Kommando MTF Toyota. 1990 Kommandant Stellvertreter. Kassier. Schriftführer. HBI Dr. Alois Muglach OBI Alois Heis HV Norbert Nocker HV Harald Reinthaler Einsatzzahlen Brandeinsätze... 19 Technische Einsätze .35 Brandsicherheitswachen 2 Schutzbereich Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, St. Nikolaus, Mariahilf und Altstadt Übungen 30 Alarmübungen.. 8 Mannschaft Aktive Reserve Jugend. Ehrenmitglieder. offizielle Ausrückungen zu diversen Veranstaltungen. 19 61 Wacheführungen für Schulen 7 und Kindergärten. .3 7 Fzg.-, Magazin-, Gerätewartungen und 5 Fahrzeugschulungsfahrten.. 18 M it exakt 5.125 aufgewendeten Stunden, ohne Einberechnung der Haussammlung, den Tätig- keiten des Kassiers, Schriftführers oder Ge- rätewarts, von Vorbereitungsarbeiten auf den letztendlich abgesagten Ball und Be- suchen von Sitzungen seitens des BFV, hielt sich das Jahr 2011 im Mittelfeld. Dass es sich im abgelaufenen Jahr um ein sog. Wespenjahr" gehandelt hat, ist auch an der FF Hötting nicht spurlos vorüberge- gangen. So musste unser „Wespinator" mehr als 8-mal ausrücken, um zahlreiche Nester aus den hintersten Verstecken von Dachböden zu entfernen. Bei den 30 Dienstags-Übungsabenden waren im Schnitt rund 30 Mann anwe- send. Auch heuer ist es den Verantwortlichen wieder gelungen, den hohen Standard beizubehalten und Abwechslung zwi- schen verschiedensten Szenarien, vom Technischen Einsatz bis zum Brandeinsatz, zu bieten. Bei Gemeinschaftsübungen mit der FF Hungerburg, Mühlau, Reichenau, Wilten und auch Völs stand neben dem Lerneffekt auch das Kennenlernen und die Kamerad- schaft im Vordergrund. Viel Zeit wurde auch für die Ausbildung aufgewendet. Erwähnt werden die Schu- lungen des Lawinenzuges, die Einschulung aller SSG-Träger auf den neuen Langzeit- atmer BG4, das ÖAMTC-Fahrsicherheits- training für C-Fahrer, Besuche der Bezirks- schulungsabende sowie die Ausbildung im Brandcontainer. Auch die Jugend der FF Hötting war 2011 wieder gefordert. Nach einer Neuaufnah- me besteht diese derzeit aus 7 Mitgliedern. Zu den insgesamt 32 über das ganze Jahr verteilten Tätigkeiten zählen zahlreiche FE ERNE V Jahresbericht 2011 Ausrückungen, die Teilnahme an der Herbsthauptübung sowie die Abholung und Weitergabe des Friedenslichts, um nur einige zu nennen. Auch die Teilnahme aller Mitglieder am Wissenstest bei der Be- rufsfeuerwehr verlief sehr erfolgreich. ploberger Flachdächer - Spenglerei SCHWARZDECKUNGEN ABDICHTUNGEN SPENGLEREI LICHTKUPPELN LICHTBÄNDER H. Ploberger GmbH Höttinger Au 85. 6020 Innsbruck tel. fax. mail. www. +43.(0)512.282311-0 +43.(0)512,294921 office@ploberger.cc ploberger.cc 150 Jahre Aus einsatztechnischer Sicht bleibt der März mit 10 Einsätzen an 6 verschiedenen Tagen, darunter auch der Großbrand der M-Preis-Filiale in Völs sowie die nach dem Bezirkseinsatzübungstag ergangene Alar- mierung wegen des durch eine Mure ver- schütteten Zuges der Mittenwaldbahn, in Erinnerung. BAUEN MIT HUTER DER "EINE" FÜR ALLES BAUMEISTER HOLZLEIMBAU STAHL-ALU-NIRO FENSTER-TÜREN GENERALBAU HUTER MA BAU & SOHNE HOLZ METALL www.huler sochne ot INNSBRUCK 0512 5360 Innsbruck-Arzl Max'n Hof Bauernbuffet-Partyservice Fam. Max und Karin Stern 6020 Innsbruck Tel.: 0664/5058496 www.maxnhof.at 67 FEUERWEHR MAN FEUERWEHR IN SBRUCK Freiwillige Feuerwehr Hungerburg Mannschaft Kommando Kommandant Stellvertreter Aktive Außer Dienst.. 42 6 Ehrenmitglieder 3 Fahrzeuge MTF 1992 TLF-A 1500. .2000 TF .2000 Christof Schlenz Wolfgang Gassler Einsatzzahlen Brandeinsätze. Ing. Georg Egger Technische Einsätze .30 .20 Übungen. 18 .28 Schriftführer Mag. Christian Katholnigg Kassier Schutzbereich Hungerburg, Gramart, Seegrube, Kar- wendel D as Jahr 2011 endete und begann für die FF Hungerburg wie ge- wohnt, Hungerburgbahn-Bergsta- tionsgebäude und die Häuser im Umkreis lagen unter heftigem Böller- und Raketen- beschuss. Mehrere Treffer im Gebäude der Bahn lösten die Brandmeldeanlage aus. Brandsicherheitswachen Sonstige Tätigkeiten/Ausbildung. Im Jahr 2011 rückte die Einheit zu insge- samt 6 Brandeinsätzen aus, deren Mehr- zahl aus Alarmierungen zur Hungerburg- und Nordkettenbahn bestand. Unter die- sen befand sich auch ein realer Brandein- satz im Kassenraum des Nordkettenbahn- Hauptgebäudes. Ein Waldbrand am Hungerburgweg konn- te durch die rechtzeitige Meldung einer Hungerburgerin rechtzeitig an Ausbrei- tung begrenzt werden. Föhnsturm und das steile und unzugängliche Gelände er- schwerten aber die Löscharbeiten. Um die Wasserversorgung zu gewährleisten, mus- ste eine ca. 300 Meter lange Versor- gungsleitung verlegt werden. Die Mehrzahl der technischen Einsätze, insgesamt 30, betraf die Verlegung von Straßen und Wege durch umgestürzte Bäume. Neben der zahlreichen Einsätze wurde aber auch die Ausbildung nicht vernachlässigt und so stellt der Bezirks- übungstag einen Höhepunkt des Ausbil- dungsjahres dar. Den 3 geplanten Übun- gen alleine und in Zusammenarbeit mit anderen Einheiten schlossen sich vier Echt- einsätze an, wie z. B. ein LKW-Brand auf der Igler Straße. Die Ausrüstungsstandards der Tiroler Feu- erwehren machten auch vor der FF Hun- gerburg nicht Halt und deshalb wurden wir materiell zu 100 % und finanziell zu 75 % mit einer Wärmebildkamera der D Marke MSA Dräger ausgestattet. Unser BF-Verbindungsmann Manfred Leiter or- ganisierte im Vorfeld eine interessante und lehrreiche Schulung zum Thema Wärme- bildkamera durch Kamerad Christoph Grubhofer. Mit der Wärmebildkamera üb- Im Zeichen ten wir in mehreren heißen Übungen nicht nur Brandbekämpfung, sondern auch Per- sonensuche und Erkundung. An einer die- ser Übungen nahm die Drehleiter Hötting teil, einmal waren wir Gast der FF Reiche- nau. der Gemütlichkeit Jahresbericht 2011 Die Feuerwehr Hungerburg leistete so mit ihren 63 Mitgliedern (24 Aktiv, 15 Jugend) im vergangenen Jahr in Einsätzen, Übungen, Ausbildungen und sozialen Tätigkeiten 3.612 Personen- stunden. TRIDONIC connection technology TRIDONIC connection-technology HGL Der Tiroler Zeltverleih ist mit über 14.000 erfolgreichen Veranstal tungen führend in der Ausrichtung großer Events. Von der privaten Jubiläumsfeler bis zum großen Zeltfest sorgen wir für spürbare Entspannung. Damit Sie schon jetzt auf den Erfolg anstoßen konnen, ein Prosit der Gemütlichkeit BETTER CONNECTIONS Seit 1964 entwickeln und produzieren wir elektromechanische Verbindungstechno- logien für Haushaltsgeräte, Beleuchtungen und die Installationstechnik weltweit. Dabei sind wir dem Anspruch nach ständiger Innovation und dem Standort Innsbruck treu geblieben. www.tridonic-ct.com TIROLER ZELTVERLEIH Mit Bedacht bedacht +43-52 62-62 25 2 info@tiroler-zeltverleih.at www.tiroler-zeltverleih at 69 FEUERWEHR IN SBRUCK Freiwillige Feuerwehr Igls FEUERWEH Kommando Fahrzeuge DL 18 1983 KDO Kassier....... Kommandant....... Gerhard Mayregger Stellvertreter. Ing. Christian Hippmann Schriftführer... Eur.-Ing. Kersten Wirth Eur.-Ing. Helmut Ebner KLF-A .2007 1999 KRF-B TLF-A 3000 1985 .2006 Einsatzzahlen Mannschaft Brandeinsätze. 4 Aktive 55 Technische Einsätze 11 Reserve 12 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten Jugend. 4 (Brandsicherheitswachedienste, Ehrenmitglieder 1 Überprüfung Löschwasserversorgung, Schutzbereich: Igls Arbeitseinsätze, ...) 18 FEUERWEHR TLFA 122 Im Jahr 2011 kann die Einheit Igls auf ein unfallfreies Jahr mit folgender Probenstatistik zurückblicken. Bei den 24 Proben sind im Durchschnitt 13 Mann anwesend gewesen. Der dabei aufge- wendete Stundeneinsatz betrug 810 Stun- den. Mit Stolz ist die Anzahl der Tätigkeiten unserer Feuerwehrjugend zu erwähnen. Insgesamt wurden 29 Tätigkeiten mit ei- nem Gesamtstundenaufwand von 955 Stunden abgehalten. Im Berichtsjahr mussten wir 33 Einsätze verbuchen. Darunter fallen 4 Brandeinsät- ze, 14 Brandsicherheitswachen, 11 Techni- sche Einsätze sowie 4 Fehlausrückungen. Bei den Brandeinsätzen handelte es sich um durchwegs kleinere Brände, die in kür- zester Zeit gelöscht werden konnten. Der größte Aufwand bei den Brandsicherheits- wachen musste für das Batallionsfest der Schützenkompanie Igls/Vill aufgebracht werden. Bei den Technischen Einsätzen handelte es sich zum Großteil um Wind- würfe durch den starken Föhn. Auch Berichtsjahr hat die Bewerbsgruppe bei einigen FLA-Veranstaltungen im In- und Ausland erfolgreich teilgenommen. Im Ausland wurden Veranstaltungen in Deutschland und auch in Italien besucht. Es wurde in beiden Ländern das Leis- tungsabzeichen in Silber erfolgreich abge- schlossen. Wie jedes Jahr, hat auch im Jahr 2011 die Feuerwehrjugend ihren Wissenstest mit Erfolg abgeschlossen. Das Jahr 2011 konnte unfallfrei beendet werden. D as Nachrichtenwesen wird in der Feuerwehr Mühlau schon seit vie- len Jahren großgeschrieben. So er- fuhr unsere Nachrichtenzentrale (NAZ) im Laufe der Jahre mehrere Veränderungen und Modernisierungen. Die Nachrichten- zentrale, Florian Mühlau" befindet sich im ersten Obergeschoß, mit Sicht in die Fahr- zeughalle und in den Hof. Zur Ausrüstung gehören eine Funk-Fixstation und ein um sowohl auf dem Ein- Handfunkgerät, heitskanal, als auch auf dem Bezirkskanal ständig erreichbar zu sein. Eine ISDN-Tele- fonanlage ermöglicht zwei Gespräche bzw. ein Telefonat und ein Fax gleichzeitig. Die Beleuchtung der Hallen und die Steuerung der Tore können direkt vom Nachrichter- platz aus bedient werden. Dies erfolgt über eine programmierbare Steuerung, welche auch einige Sonderfunktionen ermöglicht, wie z. B. das Öffnen aller Tore und das Ein- schalten der Beleuchtung in der Fahrzeug- halle und Hof, mit nur einem Tastendruck. Über eine Beschallungsanlage können Informationen an die Mannschaft in der wache weitergegeben werden. Kernstück in der Nachrichtenzentrale ist ein Computer mit zwei Bildschirmen. Hier können die Alarmierungen der Leitstelle Ti- rol als E-Mail empfangen und einsatzrele- vante Informationen aus dem TIRIS abge- rufen werden. Das Internet bietet darüber hinaus vielerlei weitere Möglichkeiten, In- formationen z zu sammeln, welche dem Ein- satzleiter dienlich sein können: Anfahrts- wege, Gebäudeinformationen, Telefon- MANNSCHAFTSEINTERLUNG Jahresbericht 2011 Freiwillige Feuerwehr Mühlau Mannschaft Aktive Reserve Ehrenmitglieder Fahrzeuge .60 13 5 RLFA 2000, Scania. KLFA, Mercedes Sprinter. TF, Toyota 2003 .2006 1995 MTF, Mercedes Vito .2009 Kommando Kommandant.. .BR Albert Pfeifhofer 11 Stellvertreter... OBI Klaus Weingartner .40 Schriftführer. LM Georg Steiger Kassier. Einsatzzahlen Brandeinsätze.. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). nummern, Wetterentwicklungen, usw. Eine übersichtliche Magnettafel dient da- zu, über die eingeteilte Mannschaft einen guten Überblick zu behalten. Die Stromversorgung ist über eine USV- Anlage (unterbrechungsfreie Stromversor- gung) abgesichert, welche die NAZ bei Stromausfall mit Akkus bis zur Inbetrieb- nahme des Notstromaggregates versorgt. Die Nachrichtenzentrale Florian Müh- lau" agiert als Drehscheibe für alle ein- satzrelevanten Daten und ist Ansprech- DATUM DIENSTART FF MÜHLAU EINS Schutzbereich HV Bernhard Gstir Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt partner für Kommando, Gruppenkomman- danten und Leitstelle bzw. Feuerwehr-Ein- satzleitung. Ebenso werden im Einsatz Organisations- aufgaben auf der Feuerwache wie Perso- nalverwaltung, Nachalarmierung, Nach- schub, Versorgung und die gesamte Ein- satzdokumentation übernommen. Gerade bei Großschadenslagen wie Unwetterka- tastrophen ist eine gut funktionierende Nachrichtenzentrale einer der Schlüssel zum Einsatzerfolg. 1019 FEUE FEUERWEHR FEUERWEHR INNSBRUCK Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl Y THY YOUT FEUERWEHR Jahresbericht 2011 FEUERWACHE NEU-ARZL Schutzbereich Neu-Arzl/Olympisches Dorf Der Schutzbereich der Feuerwehr Neu-Arzl befindet sich im Osten der Landeshaupt- stadt Innsbruck. Er grenzt im Norden an den Stadtteil Arzl und erstreckt sich von dort aus südlich des Bahndammes bis hin zum Inn. Durch diesen getrennt ist die Grenze im Süden der Stadtteil Reichenau. Westlich ist der Schusterbergweg zum Stadtteil Mühlau und im Osten ist die Marktgemeinde Rum die Grenze. Das Gebiet umfasst das Gewerbegebiet zwischen Bahndamm und Haller Straße sowie das Wohngebiet von Neu-Arzl, zweimaliger Standort des „Olympischen Dorfes" während der Winterspiele in Inns- bruck 1964 und 1976. Auf ca.3 x 2 km, wohnen ca. 9.000 Menschen. Der größte Teil davon in Häusern die höher als 6 Stockwerke sind. Auch das höchste Hochhaus von Innsbruck mit 21 Stock- werken befindet sich in unserem Schutz- bereich. Kommando Kommandant. HBI Josef Tusch Stellvertreter Schriftführer. Kassier BI Christian Winkler HV Patrik Alex .HV Markus Hell Mannschaft Aktive 63 Reserve 16 Jugend. 5 Ehrenmitglieder 2 Fahrzeuge TLF 2000. 1990 DLK 23-12 (30 m). 1994 KLF .2004 MTF 1996 leichert Anhänger.. .2010 Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Brandsicherheitswachedienste. Bereitschaft auf der BF. uch 2011 war wiederum ein ar- beitsreiches Jahr. Wie jedes Jahr à begannen unsere Aktivitäten mit dem schon traditionellen Feuerwehrball im Jänner im Veranstaltungszentrum „,cen- trum o-dorf". 8 11 1 Mit durchschnittlich jeweils 20 Mann waren die Gruppenübungen am Donnerstag sehr gut besucht. Auch die externen Übungsteil- nahmen (Bez. Übungstag, Ausbildungstag mit Rettung sowie die Teilnahme an Schu- lungen und Übungen von anderen Institu- tionen, Innuferreinigung usw.) fanden gro- Ben Zuspruch. Hauptaugenmerk im vergan- genen Jahr war die Weiterausbildung an der Drehleiter und auch bei den DLK Maschinis- ten sowie die Heiẞausbildung (Brand- und Flashover Kontainer in Deutschland unserer Atemschutzträger. Seit letztem Jahr ist auch die FF Neu-Arzl stolzer Besitzer eine Wär- mebildkamera welche ebenso ein Ausbil- dungsschwerpunkt im Jahre 2011 war. Ein sicher nicht alltäglicher Einsatz war der Brand einer Dieselok am 26. September 2011. Alles in allem leistete die FF Neu-Arzl 150 Einsatzstunden bei den 20 Einsätzen im abgelaufenen Jahr. Auch die Jugendfeuerwehr war mit vielen Aktivitäten das ganze Berichtsjahr über gefordert. Insgesamt (Einsätze, Übungen, Schulun- gen, Kirchgänge, Haussammlung usw.) er- gibt das einen Aufwand von fast 7000 Stunden welche von den Mitgliedern der FF Neu-Arzl freiwillig und unentgeltlich und Gott sei Dank" auch unfallfrei ge- leistet wurden. Ⓡ ivb.at MARTIN-HORN das Original! TUV SUD Martin-Horn Nr. 2297 GM • für Feuerwehr, •Rettungsfahrzeuge • Sonderfahrzeuge gestimmt 435 +450/580 + 600Hz, a'a'/ d'"d" Auch in österreichischer Ausführung: 2297 AM gestimmt: g'g'-c"c" Zusätzlicher Warneffekt durch tremolierende Abstimmung Lautstärke: 125 db (A) in 1m Abstand, DIN 14610 EG DIN B 03 ECE E1 10R-022691 das Original! Absolut Witterungsbeständig Voller Ton - Hohe Lautstärke DIN ISO 9001:2000 zertifiziert! MARTIN