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JAHRESBERICHT 2010 FEUERWEHR
INNSBRUCK
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FEUERWEHR INNSBRUCK
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FEUERWEHR IN SBRUCK
Jahresbericht 2010
Ök-Rat. Anton Steixner
Landeshauptmann - Stellvertreter
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
zum Bezirksfeuerwehrtag 2011
A
Is Sicherheitsreferent in der Tiroler
Landesregierung ist es mir an die-
à ser Stelle ein großes Herzens-
anliegen, mich ganz herzlich bei allen
Aktiven der Berufsfeuerwehr und den
zwölf freiwilligen Feuerwehren in der
Stadt Innsbruck zu bedanken: Nur durch
euren professionellen Einsatz, der nicht
selten auch unter grenzwertigen Bedin-
gungen bis hin zur Lebensgefahr abge-
wickelt werden muss, können Menschen-
leben gerettet und Sachschäden mini-
miert werden.
Ich freue mich, dass mit dem „Europäi-
schen Jahr der Freiwilligkeit 2011" die
Leistungen unserer Ehrenamtlichen in den
Vordergrund gestellt werden und sie die
Aufmerksamkeit bekommen, die ihnen
gebührt. Denn vieles wäre ohne sie heut-
zutage gar nicht mehr machbar und leist-
bar. Immer wieder bin ich bei meinen
Besuchen bei den Einsatzorganisationen
auch von der Begeisterung der Jugend
für diese Mitarbeit sehr beeindruckt.
Ich danke allen Feuerwehrmännern und
-frauen, dass sie bereit sind, sich tagtäg-
lich und rund um die Uhr mit vollem
Engagement in den Dienst am Nächsten
zu stellen. Von ganzem Herzen wünsche
ich allen Einsatzkräften ein unfallfreies
und gutes Gelingen bei allen Herausfor-
derungen, die die Einsätze im heurigen
Jahr 2011 mit sich bringen mögen!
Alleen
Sicheres Innsbruck
,,Frage nicht was deine Stadt für dich tun kann,
sondern was du für deine Stadt tun kannst!"
D
ieses Motto prägt die tägliche
Arbeit unserer Feuerwehrmänner
und Innsbruckerinnen.
Der Zukunft der Florianis werden viele po-
sitive Eigenschaften zugeschrieben - zu
Recht! Die Einsatzbilanz spricht für sich
und das Engagement jedes Einzelnen, der
täglich sein Leben für die Menschen dieser
Stadt riskiert. Mit ihrer verlässlichen Arbeit
trägt die Feuerwehr der Stadt Innsbruck
wesentlich dazu bei, dass sich unsere
Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen.
Die beachtliche Anzahl von mehr als
4.000 Einsätzen im vergangenen Jahr
ist ein Abbild einer funktionierenden Ein-
richtung unserer Stadt.
Sich in unserer Stadt rundum sicher zu füh-
len, ist ein wesentlicher Bestandteil der Le-
bensqualität. Die Stadt Innsbruck mit ihrer
wachsenden Bevölkerung stellt ein großes
Aufgabengebiet für die Feuerwehren dar.
Es ist beruhigend zu wissen, dass die
Männer und Frauen der Feuerwehr, best-
ausgebildet im Alarmfall innerhalb von
wenigen Minuten an allen Einsatzorten
der Stadt Hilfe leisten können. Als Bürger-
meisterin gemeinsam mit dem Gemeinde-
rat ist es mir ein Anliegen, die notwendi-
gen Rahmenbedingungen für die Feuer-
wehrkräfte in Innsbruck zu gewähren.
Der Umfang der diversen Ausbildungen
wird immer größer und ich darf mich bei
allen recht herzlich bedanken, die ihre Zeit
investieren, um sich am laufenden Stand
der Technik zu halten. Auch der Katastro-
phenschutz ist für die Stadt Innsbruck ein
sehr wichtiger Bereich. Hier konnten wir
in den letzten Jahren erhebliche Maßnah-
men setzen, die einer Verbesserung der
Sicherheit zugute kommen.
In der Feuerwehr aktiv zu sein bedeutet
natürlich auch zahlreiche Einsätze zu be-
wältigen. Jeder Einsatz bringt verschiede-
ne physische und psychische Belastungen
mit sich. Wird Hilfe geholt, können wir uns
auf die Professionalität der Innsbrucker
Feuerwehren verlassen, daher darf ich
Euch ein großes Dankeschön für Euren
Einsatz im vergangenen Jahr aussprechen
und alles Gute für das Jahr 2011 wün-
schen.
Mag." Christine Oppite-Plorer
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Christoph Kaufmann
Vizebürgermeister
von Innsbruck
Jahresbericht 2010
Dr. Bernhard Holas
Magistratsdirektor
Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Tapferkeit
it der dynamischen Entwicklung
der Stadt Innsbruck steigen die
Anforderungen an die Feuer-
wehr kontinuierlich an. Das auf sehr ho-
hem Niveau agierende Team der Feuer-
wehren der Stadt Innsbruck wird durch
rege Bautätigkeit immer wieder vor neue
Herausforderungen gestellt.
Schon in der Planungsphase ist die Feuer-
wehr in Sachen Brandschutz bei Groß-
projekten involviert. Hier tragen Profis
wertvolles Know-how bei, um beste
Sicherheitsstandards von Beginn an zu
garantieren.
Für die Ausbildung wurde im Jahr 2010
viel Geld, aber auch Zeit aufgewendet. Mit
rund 4.000 Einsätzen im abgelaufenen
Jahr 2010 schließt die Feuerwehr der Stadt
Innsbruck an die Einsatzstatistik der ver-
gangenen Jahre an. Leicht steigende Ten-
denzen werden stets genau beobachtet.
Ob es darum geht Alarme abzuarbeiten,
Wohnungs- bzw. Fahrzeugbrände zu lö-
schen, Menschen und Tiere aus Notsitua-
tionen zu befreien oder bei Gefahrstoff
einzuschreiten, die Feuerwehr der Stadt
Innsbruck war immer da, wenn sie ge-
braucht wurde.
An die Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und
Tapferkeit unserer Feuerwehr sind wir
Innsbrucker schon viele Jahre gewöhnt.
Ohne einen Vergleich fällt es uns schwer,
die Einsatzleistungen unserer Einsatz-
kräfte richtig nachvollziehen und ange-
messen zu würdigen.
Außergewöhnliche Leistungen dürfen wir
aber auch wenn sie zur Gewohnheit" ge-
worden sind, niemals als selbstverständ-
lich ansehen. Der Einsatz jedes einzelnen
Feuerwehrmannes und jeder Feuerwehr-
frau, der bis hin zur Gefährdung von
Gesundheit und Leben geht, muss be-
sonders hervorgehoben werden.
Bei den verschiedensten Einsätzen wurden
neben Sachwertbergungen und Sachwert-
sicherungen vor allem aber Menschen-
leben gerettet. Diese Leistungen kann
man nicht in Zahlen ausdrücken, sondern
nur als gegeben hinnehmen und dem-
entsprechend würdigen. Der Unwetter-
einsatz am 17. Juli letzten Jahres hat uns
aber auch wieder unsere Grenzen auf-
gezeigt. Bei solchen Großschadenslagen
kann die Feuerwehr nicht an allen Ein-
satzorten gleichzeitig helfen, sondern hier
müssen Schwerpunkte gesetzt werden.
Ich denke, auch mit der neuen Florian-
station bei der Berufsfeuerwehr werden
in Zukunft solche Großschadenslagen
koordinierter und, durch EDV-Systeme
unterstützt, übersichtlicher geführt wer-
den können.
Aber nicht nur für diese großen Einsätze,
sondern gerade für die andauernde Ein-
satzbereitschaft, die unermüdliche Vorbe-
reitung durch Übungen, Aus- und Weiter-
bildung, für die gelebte Kameradschaft
innerhalb der Feuerwehr und die daraus
folgenden gemeinsamen Leistungen be-
danke ich mich als zuständiger Feuer-
wehrreferent im Namen der Stadt Inns-
bruck sehr herzlich!
Christoph Kaufmanu
Ein herzliches
Grüß Gott!
er Beruf Feuerwehrmann/Feuer-
wehrfrau, modernes, technisches
Brand- und Katastrophenbe-
kämpfungsgerät, Schutzhelme und Ein-
satzkleidung und nicht zuletzt aber das
Bewusstsein, in vielen Lebenslagen hel-
fen zu dürfen und zu können, von diesem
Berufsbild träumen nach wie vor viele
junge, ambitionierte Menschen.
Dabei wird oft übersehen wie viel Diszi-
plin und harte, zuweilen gesundheitsge-
fährdende Arbeit den Mitgliedern unserer
freiwilligen Feuerwehren, der Betriebs-
feuerwehren und besonders auch unserer
Berufsfeuerwehr Innsbruck im Dienst der
Allgemeinheit abverlangt wird.
Der vorliegende Jahresbericht ist nicht nur
der Beweis dafür, sondern gibt mir auch
Gelegenheit, mich für den Dienst am
Bürger und der Allgemeinheit aufrichtig
zu bedanken!
Die Bereitschaft unserer Feuerwehreinhei-
ten, ständiges körperliches Training der
Einsatzfähigkeit, die laufende Fortbildung
in theoretischer und praktischer Hinsicht
und besonders auch die vielfältigen Ein-
sätze auf sich zu nehmen, verdient
höchsten Respekt und Anerkennung!
Aus der Sicht der Verwaltung ist es für die
Feuerwehren wichtig, mit relativ sparsa-
men Mitteln eine hohe Schlagkraft für den
Ernstfall zu erreichen und aufrechtzuer-
halten. Für die Erneuerung der Fahrzeuge
und Gerätschaften verwendet die öffentli-
che Hand regelmäßig beträchtliche finan-
zielle Mittel, wie zuletzt bei der Indienst-
stellung des neuen Flugeinsatzfahrzeuges
sowie eines Großeinsatzleitfahrzeuges für
die Berufsfeuerwehr Innsbruck. Eine be-
sondere Verstärkung bot die Anschaffung
eines Stromanhängers samt Zubehör und
des neuen Löschunterstützungsfahrzeu-
ges (LUF), das bei Einsätzen in Tunnels,
Tiefgaragen und Industrieanlagen die
Brandbekämpfung zeitgemäß unterstützt.
Den gestiegenen Anforderungen an die
Feuerwehren kann somit meiner Ansicht
nach zuversichtlich und mit guten Rah-
menbedingungen begegnet werden.
Nochmals herzlichen Dank für die Einsatz-
bereitschaft und alles Gute!
Dr. Bernhard Holas
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FEUERWEHR IN SBRUCK
Dipl.-Ing. Alfons Gruber
Landesfeuerwehrinspektor
Jahresbericht 2010
LBD Klaus Erler
Landesfeuerwehrkommandant
Beeindruckende Leistungen
der Feuerwehr Innsbruck!
ie Berufsfeuerwehr, die 10 freiwil-
ligen Einheiten und die Betriebs-
mit rd. 4.500 Einsätzen im Jahr 2010 wie-
der eine beeindruckende Leistungsbilanz.
Engagierte Feuerwehrmitglieder und die
moderne und zweckmäßige Ausrüstung
sind Voraussetzung, dass der geforderte
Schutz der Bevölkerung gewährleistet
werden kann. Nur durch ständige Aus-
und Weiterbildung, durch möglichst reali-
tätsnahe Übungen und hohes persön-
liches Engagement sind die Feuerwehr-
mitglieder den Anforderungen gewachsen.
Der Sommer letzten Jahres, mit seinen
starken Niederschlägen, hat den Feuer-
wehren tirolweit und speziell in Innsbruck
viel Arbeit beschert. Um die hohe Anzahl
an Einsätzen zu bewältigen, war am
17. Juli auch Unterstützung aus anderen
Bezirken notwendig. Die aus diesem Ein-
satz gezogenen Erkenntnisse werden
schrittweise umgesetzt. Eine bessere
Abstimmung zwischen der Leitstelle Tirol
und der Feuerwehr Innsbruck sowie die
moderne technische Ausstattung der
Einsatzleitung sind wesentliche Schritte.
Ständige Schulungen und Übungen sind
unabdingbar notwendig.
Feuerwehrmitglieder und speziell die Füh-
rungskräfte von Feuerwehren sind großen
Belastungen ausgesetzt. Es gilt die An-
sprüche des Berufslebens mit den Bedürf-
nissen der Partner und der Familie zu
vereinbaren. Ein fairer, kameradschaftli-
cher Umgang innerhalb der Feuerwehren
motiviert zusätzlich.
Die Verantwortlichen der Stadt Innsbruck
und des Landes Tirol unterstützen uns
sehr, denn sie bekennen sich zu einem
leistungsfähigen Feuerwehrwesen und
sind auch bereit die notwendigen Investi-
tionen zu tätigen.
Allen Mitgliedern der Feuerwehr Inns-
bruck, ein herzliches Dankeschön für ihre
Einsatzbereitschaft und ihr Engagement.
Mit den besten Wünschen, insbesondere
für unfallfreie Übungen und Einsätze!
Alfons Juke
Für Innsbruck -
die Feuerwehren Innsbruck's
amens des Landes-Feuerwehrver-
bandes Tirol danke ich der Berufs-
Feuerwehren der Stadt Innsbruck für ihre
Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr.
Die überaus umfangreichen Einsatztätig-
keiten im Bereich Brand- und Technische
Einsätze, ganz besonderes aber auch im
Vorbeugenden Brandschutz zeigen immer
wieder die enorme Wichtigkeit einer funk-
tionierenden, gut geschulten und bestens
ausgerüsteten Einsatzmannschaft auf.
Gott sei Dank gab es 2010 trotz der um-
fangreichen Einsätze keine gröber verletz-
ten Feuerwehrmitglieder!
Gerade im abgelaufenen Jahr waren die
Feuerwehren von Innsbruck bei den Un-
wettern im Sommer auf das Äußerste
gefordert.
Die gute Ausrüstung aber auch die inten-
sive Ausbildung aller Feuerwehrmitglieder
im Bereich des Kat-Schutzes hat sich bei
diesen Einsätzen bestens bewährt.
Nur durch die gute Zusammenarbeit aller,
konnte von den vielen Betroffenen größe-
rer Schaden abgewendet werden.
Ich bedanke mich auch bei der Berufs-
feuerwehr Innsbruck für die Unterstützung
im Bereich der Ausbildung an der Landes-
feuerwehrschule Tirol.
Es ist mir ein Anliegen, allen Funktionä-
ren des Bezirks-Feuerwehrverbandes, den
Kommandanten der freiwilligen Feuer-
wehren, der Berufsfeuerwehr Innsbruck,
aber auch der Betriebsfeuerwehr Flug-
hafen sowie allen Feuerwehrmitgliedern
für ihr Engagement und für ihren Einsatz
zu danken.
Ich ersuche auch weiterhin um gute und
kameradschaftliche Zusammenarbeit zum
Wohle und für die Sicherheit unserer
Bevölkerung im ganzen Land.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
OBR Bmst. Ing. Anton Larcher
Bezirksfeuerwehrkommandant
Jahresbericht 2010
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
Eine Bezirkszentrale
für die Landeshauptstadt
D
er 17. Juli 2010 war überschattet von
einem außergewöhnlichen Unwetter,
das über die Landeshauptstadt
her-
nieder ging. In kurzer Zeit waren zahlreiche
Straßen, die Keller von Gebäuden, Betriebe
und kommunale Einrichtungen in Mitleiden-
schaft gezogen. Weit über tausend Notrufe
mussten in unserer Leitstelle in kürzester Zeit
bearbeitet, koordiniert und an die Einsatzkräf-
te weitergeleitet werden. Zugegeben dass
auch zahlreiche (Feuerwehr-)Notrufe in einer
Warteschleife der Leitstelle einer Anrufannah-
me harrten. Mir ist aber kein Fall bekannt das
durch diese quantitative Überlastung Men-
schen zu Schaden gekommen sind. Insbeson-
dere da der Rettungsnotruf direkt „,durchge-
schaltet" wurde. Es wäre vermessen zu be-
haupten, dass vor Inbetriebnahme der Leit-
stelle Tirol, also zu Zeiten wo wir in der Lan-
deshauptstadt durch die Nachrichtenzentrale
der Berufsfeuerwehr alarmiert und koordiniert
wurden, es nicht zu ähnlichen Situationen ge-
kommen ist. Ich erinnere mich an zahlreiche
Unwettereinsätze und besonders an Silvester
1998, wo unser gesamtes Kommunikations-
system zusammengebrochen ist. An dieser
Stelle möchte ich mich deshalb bei der Leit-
stelle Tirol, für das Bewältigen dieses Großer-
eignisses im Großen und Ganzen" bedanken
und allen Mitarbeitern meinen Respekt zollen.
Dass Medien meist nur die negativen Dinge
aufzeigen, kennen wir ja. Was für mich aber
neu war, wie schnell man mit solchen Negativ-
schlagzeilen in Verbindung gebracht wird, ohne
auf genaue Inhalte und Hintergründe zu achten.
Der Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
hat ausgelöst durch die Reformierung der Be-
rufsfeuerwehr im Jahre 2002, die Installierung
einer landesweiten Zentrale initiiert. Der da-
mals Vorsitzende dieser Arbeitsgruppe und
später zuständige Vizebürgermeister Dr. Chris-
toph Platzgummer hat bei der Umsetzung we-
sentlich mitgewirkt. Eine eigene Bezirkszen-
trale für den Bezirksfeuerwehrverband Inns-
bruck-Stadt, so wie sie in allen anderen Bezir-
ken Tirols installiert wurde, war aber für die
Landeshauptstadt nicht vorgesehen. Um so
mehr freue ich mich, dass es nun gelungen ist
die Verantwortlichen davon zu überzeugen,
dass auch für die Landeshauptstadt eine sol-
che Bezirkszentrale oder sollte ich diese bes-
ser Koordinationszentrale nennen, zu erhalten.
Allen die dazu beigetragen haben, möchte ich
meinen herzlichsten Dank aussprechen und
gleichzeitig versichern, dass diese Entschei-
dung wieder ein wichtiger Schritt zu noch mehr
Sicherheit in der Landeshauptstadt war. Wenn
ich nun nach fast 40-jähriger Tätigkeit in der
Feuerwehr aus gesundheitlichen Gründen vor-
zeitig meinen Abschied nehme, möchte ich es
aber nicht versäumen mich bei all jenen zu be-
danken, die mir in Ausübung meines Dienstes
sowohl in der Funktion als Kommandant der
Feuerwehr Arzl, als Mitarbeiter im Bezirksaus-
schuss und besonders als Bezirksfeuerwehr-
kommandant, unterstützt haben und mir bei
der Erfüllung meiner Aufgaben zur Seite ge-
standen sind. Dieser Schritt fällt mir nicht
leicht, aber gerade jetzt in einer Zeit wo ich die
ganze Kraft bräuchte, fehlt mir diese. Deshalb
bitte ich all jene, die ich mit diesem Schritt ent-
täusche, um Verständnis. Die Feuerwehr und
besonders die Feuerwehr der Stadt Innsbruck
war für mich immer etwas ganz Besonders
und wird es auch immer bleiben.
VIELEN, VIELEN DANK!
- unserem Landtagspräsidenten
DDr. Hervig von Staa
- unserem Landeshauptmann
von Tirol Günther Platter
- unserem im Land Tirol zuständigen
Regierungsmitglied LH-Stv.
Ök-Rat. Anton Steixner
- unserer Bürgermeisterin
Mag. Christine Oppitz-Plörer
- unserem ressortverantwortlichen
Vizebürgermeister Christoph Kaufmann
- unserem Magistratsdirektor
Dr. Bernhard Holas
- unserem Baudirektor
DI Hubert Maizner
- unserem Landesfeuerwehrkommandanten
LBD Klaus Erler
- unserem Landesfeuerwehrinspektor
DI Alfons Gruber
- unserer Leitstelle Tirol
mit all ihren Mitarbeitern
- unseren befreundeten
Organisationen und Dienststellen
Meinen Freunden im Bezirks-Feuerwehraus-
schuss und vor allem Euch, liebe Feuerwehr-
frauen und -männer der
Berufs- und freiwilligen Feu-
erwehr für den ständigen
Einsatz und die gute freund-
schaftliche Zusammenarbeit.
Geschätzte
Kamerad/-innen!
Die Mitglieder der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck sind rund um die Uhr einsatz-
bereit und rasch zur Stelle, wenn es gilt
Hilfe zu leisten, Menschenleben zu retten,
Schäden abzuwenden sowie die Bevöl-
kerung der Stadt Innsbruck und ihre Güter
zu schützen. Zunehmende Herausforde-
rungen stellen die Mitarbeiter der Be-
rufsfeuerwehr aber auch die freiwilligen
Feuerwehren der Stadt Innsbruck vor
immer schwierigere Aufgaben, die Dank
unserer ständigen Aus- und Weiterbil-
dung bewältigt werden können.
Der vorliegende Jahresbericht 2010 gibt
einen informativen und eindrucksvollen
Überblick über die Ereignisse und Akti-
vitäten der Feuerwehr der Stadt Innsbruck
im abgelaufenen Jahr. Das umfangreiche
Tätigkeitsspektrum der Feuerwehr Inns-
bruck wird durch die Einsatzstatistik
deutlich.
Die ausgezeichnete Zusammenarbeit der
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit den
Kameraden der freiwilligen Feuerwehr der
Stadt Innsbruck wurde auch im Jahr 2010
bei vielen gemeinsamen, bestens funktio-
nierenden, Einsätzen und Übungen unter
Beweis gestellt. Ich möchte mich daher
an dieser Stelle sowohl bei meinen Mit-
arbeitern als auch bei allen Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck für die gute Zusammenarbeit, das
hohe Engagement und die respektablen
Leistungen im vergangen Jahr bedanken.
Ich gebe aber zu bedenken, dass unsere
Tätigkeiten in Bereichen absolviert wer-
den, die teilweise als gefährlich eingestuft
werden müssen und hoffe, dass wir in Zu-
kunft unfallfrei von unseren Einsätzen wie-
der heimkehren. So wünsche ich allen ein
erfolgreiches und unfallfreies Jahr 2011
und bin stolz auf die Leistungen der
Feuerwehr der Stadt Innsbruck im ver-
gangen Jahr.
Gut Heil!
Mag. Erwin Reichel
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FEUERWEHR IN SBRUCK
Raiffeisen
Meine Bank
X
In ehrendem Gedenken an
Hilde Zach
† 15. 1. 2011
Bürgermeisterin a.D.
Am 15. Jänner 2011 verstarb unser Ehrenmitglied Frau Bürgermeisterin a.D. Hilde Zach.
Frau Bürgermeisterin Hilde Zach war über zehn Jahre lang als Innsbrucker Politikerin eng mit dem Feuer-
wehrwesen verbunden. Vor allem seit dem Jahr 2000, als sie zur 1. Bürgermeister-Stellvertreterin des da-
maligen Bürgermeisters DDr. Herwig van Staa gewählt wurde. Auch wenn das Feuerwehrwesen damals noch nicht in ihr Res-
sort fiel, war sie bei Abwesenheit des Bürgermeisters bei Notfällen in Innsbruck jederzeit mit dem ihr bekannten Engagament
und ihrer Hilfsbereitschaft zugegen.
Nach ihrem Aufstieg zur Bürgermeisterin ab dem Jahr 2002 war sie als Finanzreferentin eingebunden in sämtliche Investitionen
bei den Feuerwehren. Auch wenn ihr der Erhalt des konsolidierten Stadtbudgets immer ein zentrales Anliegen war - oft mahn-
te sie so auch zur Sparsamkeit und Nachhaltigkeit-war sie für jede begründete Anschaffung zu gewinnen. Entsprechend konn-
te in den letzten Jahren trotz Wirtschaftskrise, welche sie bei ihren Ansprachen in Feuerwehrkreisen oftmals sorgenvoll anführ-
te und dabei auch fortwährend für vermehrte Solidarität in der Gesellschaft apellierte - der Ausrüstungsstand auf einem sehr
hohen Niveau gehalten werden.
In ihre Amtszeit fallen aber auch die Umsetzung der Ergebnisse der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe zur Feuerwehr Inns-
bruck, welche zu einigen Reformen führte, wie auch der Beginn der Generalsanierung der Hauptfeuerwache, die Neuanschaffung
von Drehleitern sowie der Austausch des Kranfahrzeuges zusammen mit dem Land Tirol. Auch wurde die Grundsatzentschei-
dung zum Neubau der Wache Wilten getroffen und im Bereich Katastrophenschutz die Ausrüstung anlässlich des Hochwassers
2005 zum Beispiel um Elemente für den mobilen Hochwasserschutz und Großpumpen entsprechend erweitert.
Die größte Veränderung im Feuerwehrbereich während ihrer Amtszeit dürfte dabei aber im November 2007 der Wechsel der
Notrufannahme und Alarmierung von der Berufsfeuerwehr zur in der Hunoldstraße neu errichteten Leitstelle Tirol gewesen sein.
Mit dem Abgang von Dr. Christoph Platzgummer als Vizebürgermeister und Ressort-Verantwortlichem für das Feuerwehrwesen
nahm Frau Bürgermeisterin Hilde Zach ab 2009 auch diese Agenden selbst in die Hand. Wenn es ihr dichter Zeitplan zulieẞ, war
sie so auch persönlich bei Jahreshauptversammlungen und Festen anwesend.
Beeindruckt zeigte sie sich im Jahre 2007 über die Präsentation des Buches,,Die Feuerwehr Innsbruck - Geschichte, Gegenwart
und Zukunft", welches anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums der Feuerwehr Innsbruck von Feuerwehrkameraden verfasst und her-
ausgegeben wurde. Stolz erwähnte sie aber auch gerne die erfolgreiche Jugendarbeit bei den Innsbrucker Feuerwehren, da ihr
als jahrelang Zuständige für das Ressort Jugend im Stadtsenat diese ein besonderes Anliegen war und welche sie auch entspre-
chend unterstützte.
Beim Festabend im Rahmen der 150-Jahr-Feierlichkeiten 2007 wurde Frau Bürgermeisterin Hilde Zach für ihr verdienstvolles
Wirken für die Innsbrucker Feuerwehren und das Feuerwehrwesen vom Bezirksfeuerwehrverband zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Innsbrucker Feuerwehren werden Frau Bürgermeisterin Hilde Zach
stets ein ehrendes Andenken bewahren!
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Jahresbericht 2010
FEUERWEHR IN SBRUCK
BERUFSFEUERWEHR
Branddirektion
Ein arbeitsreiches Jahr 2010
ist vorüber
Die Berufsfeuerwehr
Innsbruck, mit einem
Stand von 105 Männern
und Frauen, die 10 frei-
willigen Feuerwehren in
Innsbruck-Stadt mit ei-
nem Mannschaftsstand
von 510 Aktiven, 76
BD Mag.
Jugend-Mitgliedern und
Erwin Reichel 225 Reservisten, geben
gesamt 977 Männer und Frauen, sowie
eine Betriebsfeuerwehr am Flughafen
Innsbruck blicken auf ein arbeitsintensives
Jahr zurück.
Das Jahr 2010 brachte neben großen und
schwierigen Einsätzen und sehr vielen
Mittel- und Kleineinsätzen auch im Be-
reich der Hilfeleistungen für den Magis-
trat Innsbruck sehr viele Arbeiten mit sich.
Es wurden sehr viele Arbeitsstunden im
Dienste der Allgemeinheit geleistet und
die verschiedensten technischen Geräte
eingesetzt, um diese Arbeiten auch
an Samstagen und Sonntagen durchzu-
führen. Hier zeigte sich die vielfältige
Einsetzbarkeit der Berufsfeuerwehr mit
ihren Sondergeräten.
Die Feuerwehr ist ein vielseitig einsetz-
barer Betrieb, der sich fast zur Gänze
selbst verwaltet und im Verbund gewal-
tige Leistungen vollbringen kann.
Damit alles so gut funktioniert müssen
alle Räder und Rädchen gut und richtig
zusammenlaufen.
In Zukunft werden neue Herausforderun-
gen an die Feuerwehr gestellt werden.
Hier wird sicher der Brenner-Basis-Tunnel
ein Arbeitsgebiet werden, auf das sich die
Feuerwehren intensiv vorbereiten müs-
sen. Der Erkundungsstollen wird voran-
getrieben und das Hauptprojekt scheint
in die Umsetzungsphase zu kommen.
Auch im Österreichischen Bundesfeuer-
wehrverband, bei dem die Berufsfeuer-
wehr als stimmberechtigtes, eigenständi-
ges Mitglied integriert ist, setzte man sich
2010 intensiv mit der Zukunft der Feuer-
wehr auseinander. So ist der Branddirek-
tor Mitglied des Feuerwehrtechnikaus-
schusses, des Gefahrgutausschusses und
des Ausschusses für Strahlen- und Bio-
schutz. Herr Zimmermann ist im Aus-
schuss Vorbeugender Brandschutz tätig.
Des Weiteren wird Ing. Andreas Friedl
entsandt in den Ausschuss für Flugret-
tungsdienst, Atemschutz- und Tauch-
dienst. Herr DI Gegenhuber ist Mitglied
im Kat-Ausschuss, in welchem auch der
Bezirkskommandant Mitglied ist. Der Be-
zirkskommandant ist weiters Mitglied im
Ausschuss für bauliche Angelegenheiten
bei der Feuerwehr. In diesen Gremien
werden zukunftsweisende Entscheidun-
gen getroffen, wie in Zukunft die Aus-
stattung, Ausrüstung und das Vorgehen
sämtlicher Feuerwehren in Österreich
vonstatten gehen soll.
Es ist die Aufgabe der Feuerwehr in Be-
reichen zu helfen, in denen andere nicht
mehr in der Lage sind, diese zu beherr-
schen. Damit das in einer hohen Quali-
tät möglich ist, ist die permanente Aus-
und Weiterbildung aller Mitglieder er-
forderlich.
Um aber auch für den Bürger diese Qua-
lität messbar zu machen, hat man soge-
nannte Hilfsfristen als Ziel definiert. Da-
bei sollten in Innsbruck 80 % der Bevöl-
kerung binnen acht Minuten nach der
Alarmierung mit einer Mindestanzahl an
Hilfskräften erreicht werden. Korrekter-
weise müsste die Abarbeitung des Not-
rufes auch in dieses Qualitätskriterium
miteinfließen, jedoch werden diese Zah-
len seitens der Leitstelle Tirol nicht zur
Verfügung gestellt. Vielleicht kann man
hier in Bezug auf eine qualitative Zu-
sammenarbeit in Zukunft Verbesserun-
gen erzielen.
Die Sicherheit und die Qualität zu ver-
bessern muss unser oberstes Gebot für
jeden Feuerwehrmann sein. Schluss-
endlich soll und kann sich jeder Bürger/
jede Bürgerin, aber auch jeder Gast oder
Berufstätige, auf die Feuerwehr in Inns-
bruck verlassen.
Im Bereich der Eigensicherheit war es
eine Aufgabe des Jahres 2010, Klarheit
zu bekommen, welche gesetzlichen Vor-
schreibungen auch des Bediensteten-
schutzgesetzes sowohl die Berufsfeuer-
wehr als auch die freiwilligen Feuerweh-
ren treffen und anzuwenden sind. Spe-
ziell der Bereich des Rettens aus Höhen
und Tiefen wurde hierbei betrachtet. Es
wurden österreichweite Standards er-
stellt und eine einheitliche Ausbildung
vorgegeben.
Im Bereich der Materialien und Gerät-
schaften, welche der Feuerwehren zur
Verfügung stehen, sind 2010 zahlreiche
Erneuerungen und Instandsetzungen
vollzogen worden.
Ein großer Teil des Feuerwehrbudgets
muss für die Instandhaltung zur Ver-
fügung gestellt werden. Dies muss
schon bei der Anschaffung berücksichtigt
werden. Die Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr leisten hier sehr viel an Reparatur-
und Wiederherstellungsarbeit, und tra
gen dadurch auch zur Kostenminimie-
rung bei.
Das Jahr 2010 ist abgeschlossen, die
Herausforderungen liegen in der Zukunft,
wir haben aber in der Vergangenheit ein
solides Fundament erschaffen, das uns
auch für die Zukunft die notwendige
Sicherheit gibt. Es darf nur nie ver
gessen werden, dass auch das Fun-
dament gepflegt werden muss, damit
man die neuen Herausforderungen gut
meistern kann.
Euer Branddirektor
Erwin Reichel
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FEUERWEHR IN SBRUCK
Verwaltung 2010
Mitarbeiterbeschreibung
Andreas Wörgetter
• Verwalter
Budgetverwaltung
⚫EDV-Ansprechpartner
Inventarverwaltung
Telefonverwaltung
Schließanlagen-
verwaltung
Dokumentation
Christine Spilz
Leiterin des Sekretariats
des Branddirektors
Andreas
Wörgetter
Einnahmenverrechnung
•Nebengebührenverrechnung
stellvertretende Verwalterin
Stefan Marseiler
• Portier
• Telefondienst
• Aktenarchivierung
Unterstützung der Verwaltung
Rückblickend betrachtet war das vergan-
gene Geschäftsjahr 2010 für die Verwal-
tung der Berufsfeuerwehr Innsbruck ein
recht arbeitsintensives aber auch abwechs-
lungsreiches Jahr. Neben dem täglichen
Geschäft" haben sich vor allem der fort-
schreitende Umbau der Hauptfeuerwache
und die damit einhergehenden notwendi-
gen Planungsmaßnahmen als sehr arbeits-
intensiv und zeitaufwendig für die Verwal-
tung erwiesen. Ebenso konnten diverse
Projekte umgesetzt werden (siehe weiter
unten).
Das,,tägliche Geschäft"
Zum tägliche Geschäft" der Verwaltung
der Berufsfeuerwehr Innsbruck gehören
neben der Planung und Durchführung des
Budgets auch noch weitere Aufgaben-
bereiche. Diese Bereiche werden nachfol-
gend stichwortartig aufgezählt, da eine
ausführliche Beschreibung der Aufgaben den
vorgegebenen Rahmen sprengen würde.
⚫Budget-Erstellung, Ausführung und
Jahresabschlusserstellung
Controlling der laufenden Gebarung
Führung der Monats- und Jahressta-
tistiken
•Führung des Handverlages
•Preisinformationseinholung unter den
Aspekten der Rechtmäßigkeit, Sparsam-
keit und Wirtschaftlichkeit
Begleitende Unterstützung der Kern-
produktverantwortlichen
.
Betreuung der Schließanlage der Feuer-
wehr der Stadt Innsbruck
•Betreuung der Telefonanlage sowie der
Dienstmobiltelefone der Berufsfeuerwehr
Inventur und Inventarführung für die
Feuerwehr der Stadt Innsbruck
Betreuung des Versicherungswesen für
die Feuerwehr der Stadt Innsbruck
Ansprechpartner für den Parteienver-
kehr sowie für Vertreter von Firmen
•Korrespondenzführung mit externen
und internen Partnern
•
Betreuung der Bilddokumentation der
Berufsfeuerwehr
•Betreuung der städtischen EDV als EDV-
Ansprechpartner
°
Schnittstelle im administrativen und
finanziellen Bereich (mit BD) zu den
freiwilligen Feuerwehren in Innsbruck,
dem Bezirksfeuerwehrverband Inns-
bruck-Stadt sowie Landesfeuerwehr-
verband Tirol
Durchführung von Schulungen in den
Sachgebieten Verwaltung und EDV
Darstellung der Betriebsabläufe via
Adonis
⚫ Zusammenarbeit in EDV-technischen
Bereichen mit der Leitstelle Tirol
Organisationsmaßnahmen im Rahmen
des Umbaus der Hauptfeuerwache
Budget
Der budgetäre Rahmen für die Feuerwehr
der Stadt Innsbruck konnte 2010 im
Großen und Ganzen eingehalten werden.
Da es im Haushaltsjahr 2010 zu einigen
nicht vorhersehbaren Sonderausgaben
im Fahrzeugsektor als auch im Bereich
des Umbaus der Hauptfeuerwache kam,
musste zur Einhaltung des Budget-Rah-
mens ein rigoroser Sparkurs eingehalten
werden.
Zu den größten Budgetposten 2010 ge-
hörten:
Berufsfeuerwehr Innsbruck
•Ankauf von Atemschutzgeräten
•Ankauf diverser Einsatzbekleidungen
Freiwillige Feuerwehr
der Stadt Innsbruck
•Ankauf eines Gefahrstofffahrzeuges
für die FF Reichenau
Ankauf von zwei Mannschafts-
transportern für FF-Einheiten
⚫Ankauf von diversen Waldbrand-
bekämpfungsgeräten
Erweiterung der Schließanlage
EDV
Im Bereich der EDV konnten, neben der
laufenden Wartung der Gerätschaften so
wie der stetigen Schulung der Mitarbeiter,
folgende Projekte umgesetzt werden:
Planung und begleitende Maßnahmen
im Bezug auf die EDV-Ausstattung des
Großeinsatzleitfahrzeuges (Fliege)
⚫EDV-technische Einrichtung und Instal-
lation der Bezirkszentrale bei der Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck
Weiters laufen nach wie vor die Planungen
im Rahmen der Einführung eines neuen
Einsatzberichteprogrammes für die Berufs
feuerwehr Innsbruck. Ebenso wurden Er-
hebungen für den 2011 bevorstehenden
Betriebssystemwechsel durchgeführt, um
diesen Wechsel so reibungslos wie mög
lich durchführen zu können.
Schließanlage
Die Schließanlage der Berufsfeuerwehr
Innsbruck (Teil der Schließanlage des
Stadtmagistrat Innsbruck) wurde 2010 auf
die Wachen der Freiwilligen Feuerwehr
Arzl, Amras, Hötting, Hungerburg, Neu
Arzl ausgedehnt, um einerseits die beste-
henden, teilweise defekten Anlagen zu er
neuern und andererseits die Einheitlichkeit
der diversen Schließanlagen der Feuerwehr
der Stadt Innsbruck wieder herzustellen.
Somit wurden bis auf die Wachen Wilten
und Reichenau sämtliche Wachen der
Feuerwehr der Stadt Innsbruck in die
städtische Schließanlage integriert.
Sonstige Verwaltungsbereiche
Hervorzuheben sind die Leistungen von
unserer guten Seele im Sekretariat des
Branddirektors Frau Spilz, die in ihrer ruhi-
gen Art ihre Aufgaben der Verwaltung im
Bereich Einnahmenverrechnung, Neben-
gebührenverrechnung sowie Stellvertre-
tung für Herm Wörgetter rasch und her-
vorragend erledigt.
Auch Herr Marseiler (Portier der Berufs-
feuerwehr) konnte im Jahr 2010, aufgrund
seiner Ausbildung, in Aufgabenbereiche
der Verwaltung eingeführt werden, um
diese vertretungsweise erledigen zu
können. Die ihm übertragenen Aufgaben
erfüllt er in hervorragender Art und Weise.
Resümee
Als Resümee der Verwaltung kann für
2010 festgehalten werden, dass die
Herausforderungen wieder einmal
enorm waren, aber hervorragend von
sämtlichen Mitarbeitern gemeistert wer-
den konnten.
Planung und Objektüberwachung
von heizungs-, sanitär- und
lüftungstechnischen Anlagen
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Jahresbericht 2010
Vorausschauend für 2011 stehen wieder
einige recht interessante aber auch ent-
sprechend aufwendige Projekte zur Um-
setzung an. Die Verwaltung wird sich be-
mühen auch diese anstehenden Projekte
wieder mit gemeinsamer Kraft, in ge-
wohnter Qualität zu bewältigen.
Für die Verwaltung der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck Andreas Wörgetter
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsatzorganisation
Wasserdienst
Im Ausbildungsjahr 2010
wurde die Ausbildung
am Innfluss mit prakti-
schen Rettungsübungen
im Wasser und Rettungs-
übungen mit den Turbi-
neneinsatzboot durchge-
führt. Jeder Feuerwehr-
bediensteter in der Lösch-
gruppe musste zweimal an einer derar-
tigen Schwimmausbildung und jeder
Bootsführer mindestens zweimal an einer
Bootsausbildung teilnehmen.
BOK Ing.
Andreas Friedl
Die Tauchausbildung startete im Jänner
mit Eistauchgängen am Baggersee und
wurde kontinuierlich bis in die Herbst-
monate fortgesetzt. Im März nahmen die
Tauchlehrer der Berufsfeuerwehr an einer
Weiterbildungsveranstaltung des Öster-
reichischen Bundesfeuerwehrverbandes in
Lebring teil. Anfang Mai konnten sieben
Einsatztaucher an einem Erfahrungsaus-
tausch der Berufsfeuerwehr Linz am Atter-
see teilnehmen.
Im Mai 2010 fand das jährliche Tauchlager
in Kroatien statt.
Im September konnten fünf Einsatztau-
cher an einer Ausbildungsveranstaltung
des Oberösterreichischen Landesfeuer-
wehrverbandes am Attersee teilnehmen.
Die geforderten zehn Tauchstunden konn-
ten von allen Einsatztauchern erbracht
werden.
Der für dieses Jahr geplante Wildwasser-
kurs der Einsatzschwimmer konnte auf
Grund des Wasserstandes des Innflusses
nicht durchgeführt werden.
Flugdienst 2010
Im April fand die diesjährige Flughelfer-
weiterbildung im Ahrental statt. Neben
den Hubschraubern des Bundesheeres,
des Innenministeriums und des ÖAMTC's
nahmen alle Flughelfer der Feuerwehr
Innsbruck teil.
Wie 2009 musste auch heuer (2010) wie-
der die Waldbrandübung wetterbedingt
(Schnee auf 1.200 m) abgesagt werden.
Im Oktober wurde die neue Fliege (Groß-
einsatzleitfahrzeug) in Dienst gestellt.
Darüber hinaus beendete die Arbeitsgrup-
pe,,Waldbrand" ihre Arbeit. Mit dem
Ankauf von Flugfunkhelmen, Lastenbe-
hältern, Waldbrandhelmen, einer Otter-
pumpe und Schlauchmaterial wurde die
Ausrüstung der Feuerwehr Innsbruck er-
gänzt bzw. erweitert.
2011 ist geplant, die schon über 20 Jahre
alten Faltbehälter auszutauschen.
Atemschutz 2010
Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu-
erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet
Atemschutz gewährleistet ein sicheres
und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben
dieser Atemschutz- und Körperschutz-
ausbildung wurde der messtechnische
Bereich von der Atemschutzwerkstätte
ausbildungsmäßig und technisch fortge-
führt.
Um ein koordiniertes Arbeitern bzw. Üben
zu gewährleisten, fand ein Koordinierungs-
gespräch mit den Atemschutzwarten des
Bezirkes statt.
Neben der Ausbildung durch die Atem-
schutzwerkstätte wurden laufende War-
tungs- und Überholungsarbeiten durch-
geführt.
Im März wurden drei Stück Dräger X-am
7000 angekauft. Mit diesem Ankauf be-
sitzt die BF Innsbruck wieder einen Mess-
gerätetyp einer einzigen Firma, die Aus-
bildung und die Bedienung wird dadurch
erleichtert.
Mit dem Ankauf von 21 PSS 5000 (ähnlich
wie PSS 90) wurde der Umstieg auf die
neue Gerätegeneration weitergeführt. Bis
2012 sind alle Atemschutzgerätschaften
der Baureihe PA 80 ausgetauscht.
Nachrichtendienst
BR Ing.
Günter Schlögl
Zur Alarmierung der frei-
willigen Feuerwehr ste-
hen in Innsbruck derzeit
34 Sirenenanlagen und
330 Pager zur stillen
Alarmierung (Alarmie-
rung ohne Sirene) im
Einsatz.
Für die Ausgabe von
Einsatzunterlagen wur-
de ein elektronisch angesteuerter Rotomat
in der Fahrzeughalle der Hauptfeuerwache
in Betrieb genommen.
Das über Digitalfunk funktionierende GPS-
Ortungssystem wurde für Testzwecke in
zwei Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr in-
stalliert (KDO 1, Last 1).
Die bestehenden Räumlichkeiten im Erd-
geschoß der Hauptfeuerwache wurden
technisch ausgestattet und können nun
als Einsatzleitzentrale für Großeinsätze
genutzt werden.
Alle 35 Sirenenanlagen wurden einer Jah-
reswartung unterzogen.
Am 2. Oktober 2010 wurde der landes-
weite Sirenenprobealarm durchgeführt.
Alle 35 Sirenenanlagen funktionierten bis
auf einen Teilausfall einwandfrei.
In monatlichen Abständen wurden Qua-
litätsmanagement-Gespräche mit Mitar-
beitern der Leitstelle Tirol durchgeführt.
Zur Sicherstellung des Betriebes der Sen-
destationen des digitalen Sprechfunks bei
einem länger dauernden Stromausfall
wurden Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr
und freiwilligen Feuerwehr auf die Not-
stromeinspeisung an diesen Anlagen ein-
geschult.
In den Neufahrzeugen Last 1, Kommando
Arzl und Transportfahrzeug Reichenau
wurden Mobilfunkanlagen eingebaut.
Die Mitarbeiter der Funkwerkstätte waren
bei der Planung und Montage der funk-
und computertechnischen Einrichtungen
für das neu angekaufte mobile Einsatzleit-
und Flugeinsatzfahrzeug beschäftigt.
Jahresbericht 2010
Für die freiwillige Feuerwehr wurden 15
Stück Pager angekauft.
Die verwendeten 75 Mobil- und 180
Handfunkgeräte der Feuerwehr Innsbruck
wurden mit einem Software-Update neu
programmiert.
Die Funkwerkstätte unterstützte auch den
Landesfeuerwehrverband Tirol bei Digi-
talfunkgeräteumprogrammierung und der
Programmierung von Neugeräten tirol-
weit.
Für die Steuerung der Schrankenanlage
auf der Hauptfeuerwache wurde eine
Fernsteuermöglichkeit über alle Mobil-
funkgeräte der Berufsfeuerwehr und frei-
willigen Feuerwehr installiert.
Bei diversen Umbauarbeiten auf der
Hauptfeuerwache wurden durch die
Funkwerkstätte die Beschallungs-, Alar-
mierungs- und Telefonanlagen neu instal-
liert.
Die Mitarbeiter der Funkwerkstätte absol-
vierten eine Schulung für das Besteigen
von Funksende- und Sirenenmasten.
Seite 11
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12/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
Vorbeugender
Brandschutz
Bau- und
Gewerberechtsverfahren
OBR Johann
Das Berichtsjahr 2010
war wieder von der Rea-
lisierung zahlreicher
Groß- und Sonderbau-
ten gekennzeichnet. Für
die
Berufsfeuerwehr
sind in der brandschutz-
technischen Beurteilung
von Sonderbauten vor
Zimmermann allem die wesentlichen
Schutzziele Personenschutz", "Ausrei-
chende Voraussetzungen für einen wir-
kungsvollen Brandbekämpfungs- und
Rettungseinsatz" und Sicherheit der
eingesetzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu
definieren und erforderliche Maßnahmen
zur Erreichung dieser festzulegen.
Beispielhaft sind nachstehende Großbau-
vorhaben angeführt, welche in der Pla-
nungs- und Realisierungsphase laufend
betreut wurden:
Schul- und Einkaufszentrum Q-West,
Bachlechnerstraße
• Kaufhaus Tirol
⚫O-Dorf III
•
Autobahneinhausung Amras
⚫Neubau Universität Innsbruck,
chem. Institut
⚫Geschäftszentrum Amras-Rossau
Sanierung Universität Innsbruck,
GEIWI und chem. Institut
Hotel-Hochhaus Burgenlandstraße
0
Sanierung HAK Innsbruck
Wohn- und Geschäfthochhaus
Reichenauerstraße
Um- und Neubau
Innsbrucker Messe u.v.m.
Überprüfung der Brandfallsteuerungen
in der Autobahneinhausung Amras
Besondere Herausforderungen stellten
sich bei der Eröffnung des Kauhauses Ty-
rol und des Zentrums,,WEST" an die Be-
rufsfeuerwehr. Nachdem in beiden Groß-
projekten die baulichen, technischen und
organisatorischen Brandschutzmaßnah-
men bis zur Eröffnung nicht vollständig
umgesetzt werden konnten, mussten
Kompensationsmaßnahmen definiert und
umgesetzt werden. Durch die brand-
schutztechnischen Festlegungen und die
Übernahme der sicherheitstechnischen
Verantwortung durch die Berufsfeuer-
wehr, u.a. musste über einen längeren Zeit-
raum ein Brandsicherheitswachedienst
während der Öffnungszeiten durchführt
werden, konnten beide Großprojekte ter-
mingemäß ihren Betrieb aufnehmen.
Veranstaltungen - Brandsicher-
heitswacheveranstaltungen
Neben den Standart-Veranstaltungen"
(u.a. Tiroler Landestheater, Congress, Inns-
brucker Messe, Olympiahalle) waren vor
allem für die Großveranstaltungen,,Berg-
silvester" in der Innsbrucker Altstadt und
das Konzert,,Pink" am Gelände der
Olympiaworld besondere sicherheitstech-
nische Planungen und Maßnahmen, in
Zusammenarbeit mit dem Amt für Sicher-
heit und den mitbeteiligten Dienststellen,
zu treffen.
FEUERWEHR
MAN
19509 ver
XCLUB
CLUB
Großkonzert PINK Olympiaworld
Insgesamt wurden bis Ende Novembe
719 Brandsicherheitswachedienste durch
die Berufsfeuerwehr durchgeführt.
NERGEN
chanlage
Interne Aus- und Weiterbildung
Neben der laufenden Schulung der Brand
dienstmannschaft hinsichtlich neuer Ob
jekte und betriebstechnischer Brand-
schutzeinrichtungen, wurden mehrere
interne fachspezifische Schulungen für die
VB-Mitarbeiter durchgeführt.
Zur Beschickung der Hauptproben im Tiro
ler Landestheater als Amtssachverstän
dige der Berufsfeuerwehr wurden sechs
Führungskräfte in einem gesonderten
Seminar ausgebildet.
Sicherheitsinformationszentrum
- Öffentlichkeitsarbeit
Projekt,,Brandschutzerziehung
in Innsbrucker Volksschulen"
In Zusammenarbeit zwischen der Berufs
feuerwehr und dem Amt für Familie, Bil-
dung und Gesellschaft wurde das Projekt
„Brandschutzerziehung in städtischen
Volksschulen" umgesetzt. Mit Beginn des
Wintersemesters 2010/2011 konnten in
den jeweils 3. Klassen von bisher vier Inns
brucker Volksschulen eine Unterrichtsein-
heit (50 Min.) mit den Schwerpunkten Ler
nen der Notrufnummern, Gefahren, Ver
brennungsvorgang, Verhalten im Brand-
fall, Gefahrenvorbeugung durch die Be
rufsfeuerwehr gestaltet werden. Voraus
gegangen war eine intensive Abstimmung
zwischen der Berufsfeuerwehr und der Di-
rektion der Volksschule Amras, in welcher
auch die erste,,Feuerwehr-Schulstunde"
umgesetzt werden konnte.
Informationsveranstaltungen
Weitere Informationsveranstaltungen grö
Beren Umfangs bildete die Mitwirkung
beim „Peterle-Hilf-Fest" des Amtes für Fa
milie, Bildung und Gesellschaft in der Alt-
Übersicht der Tätigkeiten 2010 - Vorbeugender Brandschutz
Anzahl der Feuerbeschauen.
Anzahl der Objekte, welche beschaut wurden.
46
189
Überprüfungen BMA (inkl. Feuerwehrschlüsselsafe).
109
Festlegung/Überprüfung von betriebstechnischen Brandschutzeinrichtungen.
Aufnahme von Neuaufschaltungen.
51
20
Privatrechtliche Vereinbarungen
20
Berechnung/Dimensionierung von technischen Brandschutzanlagen.
29
Schriftliche Stellungnahmen Bau- und Gewerberechtsverfahren..
43
Sonstige schriftliche Stellungnahmen.
95
809
Durchgeführte BSW-Dienste...
Veranstaltungsrechtliche Stellungnahmen.
Großveranstaltungen..
Projektbesprechungen/Bau- und Gewerbevorhaben.
Bau- und gewerberechtliche Verhandlungen.
Festlegungen Erste/Erweiterte Löschhilfe...
Sonstige Begehungen/Lokalaugenschein...
22272826876-6233275
89
47
.111
Anfahrtsproben/Überprüfung Flächen für die Feuerwehr/Feuerwehrzufahrten.. 60
Veranstaltungsrechtliche Verhandlungen/Besprechungen..
Behördenrundgänge..
Bau- und Feuerproben...
Verkehrsrechtliche Besprechungen/Verhandlungen..
Bearbeitung Baustellenmeldungen Straßen-Verkehrsamt..
48
30
39
Schulungsveranstaltungen Erste Löschhilfe und Zivilschutz/Löschtrainerschulungen.…….. 61
Anfertigung von Straßenplänen..
Lagekarten Löschwasserversorgung.
Berechnung von Löschwasserversorgungsanlagen
Evakuierungs-, Brandschutz-, Räumungsübungen.
SIZ-Veranstaltungen/Besprechungen.
Interne Mitarbeiterschulungen/Fortbildungen.
Dienstinformationen, Dienstanweisungen.
Objektfunkanlagen.
Bundesfeuerwehrverband-Arbeitstagungen..
Landesfeuerwehrverband-Arbeistagungen..
Bezirksfeuerwehrverband-Bezirksarchivar.
Normungsinstitut-Arbeitssitzungen.
GESAMT.
stadt sowie bei verschiedenen Informa-
tionsveranstaltungen. Auf der Hauptfeuer-
wache wurde in Zusammenarbeit mit dem
ORF Tirol ein Radiotag zur „ORF-Sommer-
frische" organisiert. Gerne wurde von der
Berufsfeuerwehr das Tiroler Landesfinale
zu jeder Z
Kindersicherheitsolympiade
Peterle-Hilf-Fest
Jahresbericht 2010
ORF-Sommerfrische
Am Freitag, dem 27. August 2010, war
wieder das ORF-Landesstudio Tirol, Radio
Tirol, mit der Live-Sendung „,Sommerfri-
sche" zu Gast bei der Berufsfeuerwehr.
Trotz schlechter Witterung nahmen viele
Innsbrucker und Gäste aus ganz Tirol die
Gelegenheit war,,, ihre" Berufsfeuerwehr
Innsbruck hautnah erleben zu dürfen.
Neben einer umfassenden Fahrzeugprä-
sentation, Fachausstellungen und spek-
takulären Einsatzübungen konnten die
Besucher praktisch das Löschen von
Entstehungsbränden üben. Eine Pro-
grammerweiterung in kultureller Hinsicht
fand dahingehend statt, dass die Berufs-
feuerwehrmusikkapelle ein Marschkon-
zert zum Besten gab, welches live in Radio
Tirol übertragen werden konnte.
576
14
3
8
5
10
14
ORF-Sommerfrische
4
5
4
8
4
.2.650
der österreichweit stattgefundenen „Kin-
dersicherheitsolympiade" des österreichi-
schen Zivilschutzverbandes unterstützt.
Die Veranstaltung mit Schülern aus ganz
Tirol fand am 7. Juni 2010 in der Volks-
schule Hötting-West statt.
Einsatzvorbereitung,
Löschwasserversorgung,
Planpaternoster, BMA- und
Objektdatenblätter, TIRIS
Im vergangenen Jahr wurden im Bereich
Löschwasserversorgung neben Stellung-
nahmen für Bauvorhaben, Erhebungen
der tatsächlichen Wasserversorgung von
exponierten Siedlungsgebieten und Er-
satzmaßnahmen zur Sicherstellung der
Löschwasserversorgung auf Grund von
Bauarbeiten, auch zahlreiche Begehun-
gen durchgeführt, um im Ernstfall eine
flächendeckende Versorgung des Stadt-
gebietes mit Löschwasser garantieren zu
können. Es darf erwähnt werden, dass
Innsbruck über ein außerordentlich gut
ausgebautes Hydrantennetz verfügt, das
von den Innsbrücker Kommunalbetrieben
laufend gewartet wird. Auch konnte ge-
meinsam mit den zuständigen Stellen der
Stadt Innsbruck, den Innsbrucker Kommu-
nalbetrieben und der Berufsfeuerwehr ej-
OR
T
tirol.ORF.
21
Seite 13
13/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
Errichtung einer neuen Löschwasser-
versorgungsanlage durch die Berufs-
feuerwehr am Bachgang in Vill
ne Grundsatzentscheidung getroffen wer-
den, die vorsieht, in Zukunft vorwiegend
Oberflurhydranten zu verbauen. Hier
konnte eine Win-Win-Situation für die
Feuerwehren der Stadt Innsbruck als auch
für die Innsbrucker Kommunalbetriebe
erreicht werden. Oberflurhydranten zeich-
nen sich nämlich im Einsatzfall nicht nur
durch ein einfacheres und sichereres
Handling aus, sondern sind in der An-
schaffung und Erhaltung kostengünstiger
und zudem auch einfacher und schneller
zu warten.
Eine weitere Neuerung im Bereich Ein-
satzvorbereitung und Bereitstellung von
Einsatzunterlagen konnte mit Mitte des
Jahres in Betrieb genommen werden. Es
handelt sich dabei um einen sogenannten
Planpaternoster, einem automatisierten
Aktenschrank, der im Alarmfall mit der
Alarmmeldung der Leitstelle Tirol, die auf
die Einsatzadresse oder bei Brandmelde-
alarmen auf die jeweilige MDL-Nummer
bezogenen Einsatzunterlagen der ausrü-
ckenden Mannschaft zur Verfügung stellt.
Um dieses Projekt umzusetzen war eine
Überarbeitung der gesamten Straßenkar-
tei sowie der BMA-Unterlagen erforder-
lich, eine Abstimmung der Alarmmeldun-
gen mit der ILL musste durchgeführt und
die erforderlichen Maßnahmen im IT-Be-
reich abgestimmt werden. Dazu waren
neben der Produktgruppe „Vorbeugender
Brandschutz" auch Mitarbeiter der Funk-
werkstätte, der Verwaltung sowie der
EDV-Abteilung miteingebunden.
Workshop für die Sachverständigen-
tätigkeit am Tiroler Landestheater
Um für die Bestückung des Planpaternos-
ters die nötigen Unterlagen zu erstellen
und zu aktualisieren, konnte auf die be-
reits im Vorfeld von der Produktgruppe
,,Vorbeugender Brandschutz" erstellten
BMA-Datenblätter und Objektdatenblät-
ter zurückgegriffen werden. Dabei waren
die Daten aus der TIRIS-Anwendung des
Landes Tirol sowie der exklusiv für die
Berufsfeuerwehr erstellten Web-Office-
Anwendung der Stadt Innsbruck wesent-
liche Bestandteile bei der Durchführung
dieses Projektes.
Mitarbeit
in Feuerwehr-Ausschüssen
Österreichischer Bundesfeuerwehrverband
5
TRVB-Ausschuss-Tagungen............
Landesfeuerwehrverband Tirol
Fachausschuss „Öffentlichkeitsarbeit" ... 4
Vertretung des
Feuerwehrkommandos
Bezirksfeuerwehrverband IBK
Bezirksarchivar, Öffentlichkeitsarbeit,
Löschwasserversorgung,
Ausbildungen.
Mitarbeit im Normungsausschuss
Norm AG-Sitzungen..
3
3
4
Gedenkfeier für die verstorbe-
nen Feuerwehrkameraden
Ernennung von Dr. Florian Scho
mers, Prior des Stiftes Wilten
zum Kuraten der Berufsfeuerwehr
Der neue Feuer-
wehrkurat der BF
Innsbruck Dr.
Florian Schomers
Die Branddirektion
der Berufsfeuerweh
Innsbruck hat es sich
zum Ziel gesetzt
den verstorbenen
Innsbrucker Feuer
wehrkameraden aus
Berufsfeuerwehr
und freiwilliger Feu
erwehr nicht nu
anlassbezogen be
Jubiläen,
sondern
zumindest einmal
jährlich mit Respekt
und Dankbarkeit für ihren Einsatz um die
Feuerwehr und die Stadt Innsbruck zu ge
denken.
Als besonderen Ort für diese nunmehr erst
mals am Freitag, dem 5. November 2010,
stattgefundene Gedenkfeier wurde unsere
bedeutsame historische Altstadt, mit der
fast in Vergessenheit geratenen Gedenkta
fel der Feuerwehr Innsbruck am Innsbru
cker Stadtturm ausgewählt.
Im Beisein von Bürgermeisterin Mag
Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister
Franz Xaver Gruber und Vizebürgermeister
Christoph Kaufmann konnte Dr. Florian
Schomers, Prior des Stiftes Wilten, von
Landesfeuerwehrkommandant LBD Klaus
Erler zum Feuerwehrkuraten der Berufs
feuerwehr Innsbruck ernannt werden.
Neben der Berufsfeuerwehr nahmen an
dieser würdigen Feier auch die Fahnenab
Tagung des TRVB-Ausschusses bei der Berufsfeuerwehr Bozen
ordnungen der freiwilligen Feuerwehren
sowie ein Fackelzug der Jugendfeuerwehr
teil. Die musikalische Umrahmung erfolg-
te von der Berufsfeuerwehrmusikkapelle.
Sitzung des Österreichischen
Bundesfeuerwehrverbandes
in Tirol
Vom 20. bis 22. September 2010 fand in
Gries am Brenner die 187. Sitzung des
DLK 37
TRVB-Arbeitskreises statt, die Organisa-
tion für diese Tagung oblag der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck. Der Tagungsort in un-
mittelbarer Nähe zu Südtirol wurde auch
dazu genützt, um die Zusammenarbeit mit
den Feuerwehren Südtirols zu forcieren. So
fand am 21. September 2010 ein Infor-
mationsnachmittag bei der Berufsfeuer-
wehr Bozen statt, welcher von hochran-
gigen Referenten gestaltet wurde. Unter
CERUFST
MAGIRUS
Jahresbericht 2010
Berücksichtigung der politischen Bemü-
hungen für die Europaregion Tirol und im
Sinne einer interessanten und freund-
schaftlichen Zusammenarbeit mit den
Feuerwehren Südtirols, konnte mit Unter-
stützung der Landesfeuerwehrverbände
von Nordtirol und Südtirol sowie der
Berufsfeuerwehren von Innsbruck und
Bozen ein sichtbarer Schwerpunkt in
diese Richtung gesetzt werden.
Kinderferienzug am 10. August mit Landesrätin Frischau-Zoller; Vizebgm. Kaufmann und BD Reichel
Begräbnisfeierlichkeiten von
Frau Bürgermeisterin Hilde Zach
Frau Kommerzialrat Hilde Zach
Bürgermeisterin von 2002-2010
Mit großer Trauer musste auch die Berufs-
feuerwehr das Ableben ihrer geschätzten
Chefin", Frau Bürgermeisterin a.D. Hilde
Zach, am 15. Jänner 2011, zur Kenntnis
nehmen. Frau Bürgermeisterin Hilde Zach
trug ganz wesentlich zu nachhaltigen po-
sitiven Veränderungen im Bereich der Be-
rufsfeuerwehr, sei es in personeller und
fahrzeugtechnischer Hinsicht oder auch
bei der Generalsanierung der Hauptfeuer-
wache, bei.
Ihre Wertschätzung für ihre" Berufsfeu-
erwehr kam u.a. auch dadurch zum Aus-
druck, dass sie in ihrer Amtszeit als Bür-
Für die Berufsfeuerwehr war es zudem
eine ehrenvolle Pflicht, die Totenwache
am aufgebahrten Sarg in der Landhaus-
kapelle sowie die Sargbegleitung beim
Begräbnis durchführen zu dürfen.
Die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr
Innsbruck werden Frau Bürgermeisterin
KR Hilde Zach ein ehrendes Andenken
bewahren!
germeisterin an jedem Heiligen Abend FEUERWEHR
NOTRUF 122
persönlich an der Dienstweihnachtsfeier
teilnahm und gemeinsam mit der ange-
tretenen Mannschaft das Lied
Nacht, heilige Nacht" intonierte.
Stille
So war es für die nahezu gesamte dienst-
freie Mannschaft der Berufsfeuerwehr
selbstverständlich, ihrer langjährigen Vor-
gesetzten und bis zu ihrem Ableben sehr
geschätzten Persönlichkeit auf ihrem Weg
zum Westfriedhof, am 21.-Jänner 2011,
die letzte Ehre zu erweisen.
23
Seite 14
14/45
FEUERWEHR INSBRUCK
Katastrophen-
schutz
Projekt
Einmündung Höttinger Bach
Anlass für die Erstellung
des Schutzprojektes im
Bereich der Einmündung
des Höttinger Baches in
den Inn war das Hoch-
wasserereignis 2005 (vgl.
Fotobeilage), bei dem es
SB Ing. En- durch die ungünstigen
gelbert Stern Gerinneverhältnisse
(Winkel Einmündung, geringe Gerinnenei-
gung, zu geringer Durchflussquerschnitt des
überdeckten Gerinnes) und dem Hochwas-
serstand des Inns zu einem Rückstau des
DYWIDAG
Dyckerhoff & Widmann
Gesellschaft m. b. H. Bauunternehmung
Innovativ denken
Verantwortlich handeln
Kompetent arbeiten
Höttinger Baches und zum Wasseraustritt im
Bereich der Mariahilfstraße kam. Hochwas-
ser August 2005; durch Rückstau im über-
deckten Gerinne kam es zum Austritt des
Höttinger Baches bei Schacht 11.Am 7. De-
zember 2010 konnte das Projekt mit dem
Probeaufbau des mobilen Hochwasser-
schutzsystems abgeschlossen werden. An-
schließend wurde das Dammbalkensystem
der FF Hötting übergeben. Dieses Projekt
konnte nur mit Hilfe des Tiefbauamtes und
des projektzuständigen DI Karl-Heinz Reck-
ziegel so rasch umgesetzt werden.
Alarmpläne
In Zusammenarbeit mit dem Amt für Infor-
mation und Organisation konnten für das
ganze Einsatzgebiet der Berufsfeuerwehr
Innsbruck neue Luftbildaufnahmen ange-
schafft werden. Es erhielt auch jede FF-Ein-
heit einen Satz Luftbilder ihres Einsatzgebie-
tes. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich
nochmals bei DI Eckehard Ranninger und sei-
nem Team bedanken, dass er für die Anliegen
der Feuerwehr immer ein offenes Ohr hat und
uns mit den aktuellsten Daten versorgt.
Anschaffungen:
Big-Bag-Systeme
Um zehn Stück dieses Systems (entspr
50 Ifm) konnte das bereits bestehende
Sortiment erweitert werden. Big-Bag-Sys-
teme dienen zur Absicherung von Berei-
chen, welcher starker Belastungen von
anströmenden Wasser und Treibgut aus-
gesetzt sind.
Pölzmaterial
Auch hier konnte das bestehende Sorti-
ment erweitert werden (Steher, Schalt-
tafeln, ...) und liegt im KAT-Lager für den
Katastrophenfall bereit.
Kat-Lager
Da die Lagermöglichkeiten in unserem
Kat-Lager bereits ausgeschöpft waren, ist
es uns gelungen eine weitere Garage
(150 m²), die direkt an das bestehende
Lager angrenzt, von der IIG dazuzu-
mieten. Diese Garage wurde mit einem
Schwerlastpalettenregal ausgestattet,
um den Platz bestmöglich ausnutzen zu
können.
Naderer
Brandsimulation
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und seine Planungspartner stellen ein
kompetentes Team zur einzigartigen
und professionellen Umsetzung
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Seite 15
15/45
Ausbildung 2010
DI Martin
Laufbahn-
und externe
Ausbildungskurse:
Sonderfahrer-
ausbildung
Mit der Kranprüfung
(theoretisch und prak-
tisch), welche auf dem
Gegenhuber Gelände der LFS in Telfs
abgehalten wurde, endete heuer (Juni
bzw. November) für zwei Mitarbeiter der
Berufsfeuerwehr Innsbruck die Ausbildung
zum Sonderfahrzeugfahrer.
Berufsfeuerwehr konnten im heurigen Jahr
ihre Ausbildung zum Rettungsschwimm-
lehrer somit positiv abschließen.
Fortbildungen und
laufende Ausbildungen:
Eisrettungsausbildung
Neben den Theoriefragen zum Kranfahr-
zeug und Kraneinsatz galt es teils knifflige
praktische Aufgaben mit dem KF 45 zu
lösen. Die beiden Kandidaten bewältigten
alle an sie gestellten Anforderungen und
konnten so die Ausbildung positiv absol-
vieren.
Rettungsschwimmlehrer-
ausbildung:
Diese Ausbildung hat jeder Einsatz-
schwimmer der Berufsfeuerwehr grund-
sätzlich jährlich zu absolvieren, um mit den
vorhandenen Gerätschaften eine rasche
Rettung von Personen zu gewährleisten.
Geübt werden dabei:
Die Rettung mit einer sogenannten
Wildwasserrettungsweste
Nach längerer Vorbereitung war es am
4. Juli endlich so weit. Vier Mitglieder der
Berufsfeuerwehr Innsbruck verbrachten
zusammen mit 18 Kollegen der Wasser-
rettung Innsbruck eine Woche am Faaker
See, um dort die Ausbildung zum Ret-
tungsschwimmlehrer zu absolvieren.
mit
einem
Trocken
ausgerüstet
tauchanzug) konnte jeweils sehr rasch aus
dem eisigen Gefängnis befreit werden.
Der Retter kann gesichert zum Unfallopfer
gelangen und wird anschließend, von der
Mannschaft am Ufer, mit einer Rettungs-
leine an Land gezogen.
Das Retten mit einer
Diese, aufgrund aktuellen Anlasses, sehr
kurzfristig anberaumte und von der Lan
deswarnzentrale und dem Bundesheer in
hervorragender Art unterstützte Übung
brachte für alle Beteiligten wichtige Er
kenntnisse, welche im Bereich der Aus
rüstung und Einsatztaktik ihren Nieder
schlag fanden.
Rettungswanne oder Schlauchboot
Vor Ort bringen der Rettungswanne (z. B.
liegend mit Eispickel-sehr kräfteraubend)
und anschließend Rettung der Person
mittels Mannschaftszug ans Ufer.
Nach drei harten Kurstagen begannen
am Donnerstag die Prüfungen in den ver-
schiedenen Themenbereichen. Neben einer
Theorieprüfung und der Abhaltung eines
Referates wurden die Bereiche Stilschwim-
men, Erste Hilfe, Rettungs-, Befreiungs-
und Bergegriffe sowie die richtige Anweni-
dung von Rettungsgeräten geprüft. Prü-
fungshöhepunkt war dabei sicherlich die
,,kombinierte Rettungsübung".
Der Einsatz eines
sogenannten Eisretters
Auf Grund der Materialbeschaffenheit
des Retters und der Schwimmfähigkeit
(siehe Foto) spricht einiges für diese Ein-
satzmöglichkeit.
Ausbildungen und
Maßnahmen im Jahr 2010
Insgesamt wurden 21 Ausbildungen im Be-
reich Höherrettung I und Höhenrettung II
durchgeführt.
Bei einer durchschnittlichen
Teilnehmerzahl bedeutet das, dass 105
ausgebildet wurden. Auch wur-
Einsatzübungen durchgeführt.
Personen
den etliche
Als Beispis darf ein 70-m-Schacht im Kraft-
werk Untere Sill angeführt werden. Hier hat
sich gezeigt
dass die Ausbildung in Theo-
rie und Praxis ihre Wirkung zeigen. Durch
Richtlinien
nisierung
und auch
Schwerpunktthema Sicherheit
im Feuerwehrwesen
Gemeinsam mit der AUVA Salzburg und
Tirol wurden zwei Informationsveranstal
tungen/Sicherheitsschulungen für die Mit
arbeiter des Branddienstes der Berufsfeu
erwehr organisiert.
Die schnellste Methode ist die Rettung
mittels Rettungsweste, es gibt aber sicher
Situationen, wo eine andere Methode mehr
Erfolg verspricht. Ziel muss es sein, alle
Möglichkeiten zu beherrschen, um eine
schnelle Rettung von Personen zu ermög-
lichen.
Ziel dieser Übung ist das Anschwimmen ei-
ner Person (50 Meter), das Herauftauchen
eines Gewichtes aus 4 m Tiefe sowie das
Anwenden eines Befreiungsgriffs und das
Retten über eine Strecke von 75 m. Im An-
schluss an die Bergung aus dem Was-
ser muss ein Notfallcheck und drei Minu-
ten Herz-Lungen-Wiederbelebung durch-
geführt werden. Alle Teilnehmer der
ferenten
vom
150 Teilnehmer zu diesem Tauchdienst-
informationsseminar in die Landesfeuer-
wehr und Zivilschutzschule Steiermark
nach Lebring.
ÖBFV wurde eine Harmo-
der Rettungsleinen angestrebt
vollzogen. Es wurde durch die Re-
hinterfragt, warum eine Ret-
tungsle ne nur eine Länge von 30 m haben
sollte, da ja Rettungsgeräte bei der Berufs-
feuerwehr 37 m haben. Verschiedene Her-
steller
Nach einer kurzen Begrüßung durch den
Seminarverantwortlichen BI Franz Roß-
mann sowie dem ÖBFV-Sachgebietsleiter
Ing. Hörschläger und dem Landesfeuer-
wehrkommandanten der Steiermark LBD
Albert Kern wurde die Veranstaltung er-
öffnet.
wurden befragt und aufwendige Re-
cherchen durchgeführt. Insgesamt wurden
12 Besprechungen durchgeführt, mehr als
140 Stunden dafür eingesetzt. Zum Ergeb-
nis
tetem
erwache und gestärkt von einem ausge-
zeichnetem Mittagessen verlegten die 25
Flughelfer (darunter auch vier Kameraden
aus den FF-Einheiten von Reichenau,
Mühlau, Hungerburg, Igls) zur praktischen
Ausbildung ins Gelände. Unter fachkundi-
ger Anleitung der Besatzungen der Hub-
schrauber des Innenministeriums, des
ÖAMTC und des Bundesheeres wurden
Personentransport am Tau, Windenflüge
sowie Löschwasser- und Materialtrans-
portflüge absolviert.
In diesen zwei lehrreichen Tagen wurden
folgende Themen durch namhafte Exper-
ten vorgetragen: Der Bergsee-Tauchen in
Bergseen sicher geplant und durchgeführt,
Technisches Tauchen aus der Sicht der tau-
chenden, Tauchmediziner-Gesetze, Ver-
ordnungen und harmonisierende Normen
für das Tauchen. Sprengmittelfunde-rich-
tige Verhaltensweisen. Weiters fand auch
eine Produktpräsentation von 26 weltweit
agierenden Firmen statt. Diese stellten den
Seminarteilnehmern ihr mitgebrachtes
Equipment zu Test- und Probezwecken zur
Verfügung, welches auch praktisch in den
Übungstauchbecken ausprobiert werden
konnte. Des Weiteren waren etliche Ein-
satzboote sowie Wasserdienst-Fahrzeuge
und die mobile Druckkammer von den
Feuerwehren des Landesfeuerwehrver-
bandes Steiermark ausgestellt und zu be-
sichtigen.
skam, dass eine Rettungsleine mit 40 m,
Keraserseil Polypropylen mit eingearbei-
Karabiner der höchsten Klasse an-
geschafft werden sollte. Dahingehende
wurden durchgeführt und von allen
Verantwortlichen als zielführend erachtet.
Einerseits nimmt der Sicherheitsanspruch
und damit in Folge auch die rechtliche Ver
antwortung im Feuerwehrwesen laufend
zu, andererseits agiert die Feuerwehr sehr
oft in einem gewissen, rechtlichen Grau-
bereich". Ziel dieser Veranstaltungen war
es, die Problembereiche Einsatzdringlich
keit/Übungen/Ausbildungen näher zu be
leuchten, aber auch sich intensiv mit der
Selbstverantwortung, die jedem Feuer-
wehrangehörigen obliegt, auseinander
Eisrettung mit
Hubschrauber-Unterstützung
Im Bereich des Innsbrucker Baggersees er-
probte die Berufsfeuerwehr und die Be-
satzung der Aluette III, des HS-Stützpunk-
tes Schwaz, gemeinsam verschiedene Me-
thoden der Eisrettung mittels Hubschrau-
berunterstützungen.
Die durchgeführten Übungen verliefen al-
lesamt sehr erfolgreich und das „Opfer"
(ein Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr,
zusetzen.
Sichern und Retten
aus Höhen und Tiefen
Tests
Zerwähnen ist, dass für die ausgewähl-
ten Gerätschaften eine eigene Baumuster-
Prüfung erfolgt ist, wo auch die Berufs-
feuerwehr mitarbeiten konnte. Diese
Prüfung wurde am Schlegeisspeicher von
Ger AUVA (Zulassungs- und Prüfstelle)
Es haben die Ausbildung der Ausbilder im
Bereich des Sichern und Rettens aus Hö-
hen und Tiefen, die Ausbildung der Mann-
schaft in diesem Bereich in Zusammenar-
beit mit den Referaten der Bestückung und
Geräteprüfung sowie Evaluierungsmaß-
nahmen, bezüglich geltender Gesetze und
Vorschriften, stattgefunden.
durchgeführt.
Flughelferfortbildung
Erneuerungen/Anderungen 2011: Es ist
angestrebt neue Rettungsleinen anzu-
schaffen. Auch die Ausbildung geht da-
hingehend, da eine persönliche Sicherung
eingeführt wird. Mit der Einführung des
Kurzprusik wird gewährleistet, dass ein
unbeabsichtigtes Durchrutschen durch
den Abseilachter nicht vorkommen kann.
Auch sollte eine mitlaufende Sicherung
angeschafft werden. Dies hat zum Vorteil,
dass Ubungen sicherer und unkomplizier-
ter durchgeführt werden können.
Tauchdienstseminar
Tauchlager
Wie jedes Jahr, so fand auch heuer wieder
die Flughelferweiterbildung der Berufsfeu-
erwehr im Ahrental statt. Nach einem the-
oretisch/praktischen Teil auf der Hauptfeu-
Aus ganz Österreich, dem Feuerwehrver-
band Zagreb (Kroatien), Slowenien sowie
der
Wasserrettung Südtirol kamen knapp
BERUFS
CRHR
Das heurige Tauchlager fand wieder in
Kroatien auf der Insel Krk statt. 18 Ein-
satztaucher der Berufsfeuerwehr nahmen
in zwei Turnussen an dieser Ausbildungs-
veranstaltung statt.
Neben theoretischer Unterrichtseinheiten
(Erste Hilfe, Gerätetechnik) und prakti-
schen Übungen an der Wasseroberfläche
(Schnorchelausbildungen, Rettungs- und
Befreiungsgriffe, Bergung eines verletz-
ten Tauchers), waren die praktischen
Übungen unter Wasser (Tarierübungen so-
wie Rettungsübungen) Hauptziel dieser
Ausbildungsveranstaltung.
Darüber hinaus konnten alle Einsatztau-
cher jeweils mindestens zehn Tauchstun-
den unter Wasser absolvieren und so die
geforderten Tauchzeiten für die Jahresfort-
bildung erbringen.
Bezirkseinsatzübungstag
Ziel dieses „Einsatz-/Ausbildungstages"
war die Abarbeitung einer größeren Anzahl
(rund 50) von Einsätzen, wobei es dabei so-
wohl kleinere Einsätze in Gruppenstärke
als auch größere Einsätze in Zugsstärke zu
bewältigen galt sowie Einsätze, welche im
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Ausbildung 2010
DI Martin
Gegenhuber
Laufbahn-
und externe
Ausbildungskurse:
Sonderfahrer-
ausbildung
Mit der Kranprüfung
(theoretisch und prak-
tisch), welche auf dem
Gelände der LFS in Telfs
abgehalten wurde, endete heuer (Juni
bzw. November) für zwei Mitarbeiter der
Berufsfeuerwehr innsbruck die Ausbildung
zum Sonderfahrzeugfahrer.
Neben den Theoriefragen zum Kranfahr-
zeug und Kraneinsatz galt es teils knifflige
praktische Aufgaben mit dem KF 45 zu
lösen. Die beiden Kandidaten bewältigten
alle an sie gesteliten Anforderungen und
konnten so die Ausbildung positiv absol-
vieren.
Rettungsschwimmlehrer-
ausbildung:
Nach längerer Vorbereitung war es am
4. Juli endlich so weit. Vier Mitglieder der
Berufsfeuerwehr Innsbruck verbrachten
zusammen mit 18 Kollegen der Wasser-
rettung Innsbruck eine Woche am Faaker
See, um dort die Ausbildung zum Ret-
tungsschwimmlehrer zu absolvieren.
Nach drei harten Kurstagen begannen
am Donnerstag die Prüfungen in den ver-
schiedenen Themenbereichen. Neben einer
Theorieprüfung und der Abhaltung eines
Referates wurden die Bereiche Stilschwim-
men, Erste Hilfe, Rettungs-, Befreiungs-
und Bergegriffe sowie die richtige Anwen-
dung von Rettungsgeräten geprüft. Prü-
fungshöhepunkt war dabei sicherlich die
,,kombinierte Rettungsübung".
Ziel dieser Übung ist das Anschwimmen ei-
ner Person (50 Meter), das Herauftauchen
eines Gewichtes aus 4 m Tiefe sowie das
Anwenden eines Befreiungsgriffs und das
Retten über eine Strecke von 75 m. Im An-
schluss an die Bergung aus dem Was-
ser muss ein Notfallcheck und drei Minu-
ten Herz-Lungen-Wiederbelebung durch-
geführt werden. Alle Teilnehmer der
Berufsfeuerwehr konnten im heurigen Jahr
ihre Ausbildung zum Rettungsschwimm-
lehrer somit positiv abschließen.
Fortbildungen und
laufende Ausbildungen:
Eisrettungsausbildung
Diese Ausbildung hat jeder Einsatz-
schwimmer der Berufsfeuerwehr grund-
sätzlich jährlich zu absolvieren, um mit den
vorhandenen Gerätschaften eine rasche
Rettung von Personen zu gewährleisten.
Geübt werden dabei:
Die Rettung mit einer sogenannten
Wildwasserrettungsweste
Der Retter kann gesichert zum Unfallopfer
gelangen und wird anschließend, von der
Mannschaft am Ufer, mit einer Rettungs-
leine an Land gezogen.
Das Retten mit einer
Rettungswanne oder Schlauchboot
Vor Ort bringen der Rettungswanne (z. B.
liegend mit Eispickel-sehr kräfteraubend)
und anschließend Rettung der Person
mittels Mannschaftszug ans Ufer.
Der Einsatz eines
sogenannten Eisretters
Auf Grund der Materialbeschaffenheit
des Retters und der Schwimmfähigkeit
(siehe Foto) spricht einiges für diese Ein-
satzmöglichkeit.
Die schnellste Methode ist die Rettung
mittels Rettungsweste, es gibt aber sicher
Situationen, wo eine andere Methode mehr
Erfolg verspricht. Ziel muss es sein, alle
Möglichkeiten zu beherrschen, um eine
schnelle Rettung von Personen zu ermög-
lichen.
Eisrettung mit
Hubschrauber-Unterstützung
Im Bereich des Innsbrucker Baggersees er-
probte die Berufsfeuerwehr und die Be-
satzung der Aluette III, des HS-Stützpunk-
tes Schwaz, gemeinsam verschiedene Me-
thoden der Eisrettung mittels Hubschrau-
berunterstützungen.
Die durchgeführten Übungen verliefen al-
lesamt sehr erfolgreich und das „Opfer"
(ein Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr,
Trocken
ausgerüstet mit einem
tauchanzug) konnte jeweils sehr rasch
dem eisigen Gefängnis befreit werden.
au
Diese, aufgrund aktuellen Anlasses, seh
kurzfristig anberaumte und von der Lan
deswarnzentrale und dem Bundesheer ir
hervorragender Art unterstützte Übung
brachte für alle Beteiligten wichtige Er
kenntnisse, welche im Bereich der Aus
rüstung und Einsatztaktik ihren Nieder
schlag fanden.
Schwerpunktthema Sicherheit
im Feuerwehrwesen
Gemeinsam mit der AUVA Salzburg und
Tirol wurden zwei Informationsveranstal
tungen/Sicherheitsschulungen für die Mit-
arbeiter des Branddienstes der Berufsfeu-
erwehr organisiert.
Einerseits nimmt der Sicherheitsanspruch
und damit in Folge auch die rechtliche Ver-
antwortung im Feuerwehrwesen laufend
zu, andererseits agiert die Feuerwehr sehr
oft in einem gewissen „rechtlichen Grau-
bereich". Ziel dieser Veranstaltungen war
es, die Problembereiche Einsatzdringlich-
keit/Übungen/Ausbildungen näher zu be-
leuchten, aber auch sich intensiv mit der
Selbstverantwortung, die jedem Feuer-
wehrangehörigen obliegt, auseinander-
zusetzen.
Sichern und Retten
aus Höhen und Tiefen
Es haben die Ausbildung der Ausbilder im
Bereich des Sichern und Rettens aus Hö-
hen und Tiefen, die Ausbildung der Mann-
schaft in diesem Bereich in Zusammenar-
beit mit den Referaten der Bestückung und
Geräteprüfung sowie Evaluierungsmaß-
nahmen, bezüglich geltender Gesetze und
Vorschriften, stattgefunden.
Ausbildungen und
Maßnahmen im Jahr 2010
Insgesamt wurden 21 Ausbildungen im Be-
reich Höhenrettung I und Höhenrettung II
durchgeführt. Bei einer durchschnittlichen
Teilnehmerzahl bedeutet das, dass 105.
Personen ausgebildet wurden. Auch wur-
den etliche Einsatzübungen durchgeführt.
Als Beispiel darf ein 70-m-Schacht im Kraft-
werk Untere Sill angeführt werden. Hier hat
sich gezeigt, dass die Ausbildung in Theo-
rie und Praxis ihre Wirkung zeigen. Durch
Richtlinien vom ÖBFV wurde eine Harmo-
nisierung der Rettungsleinen angestrebt
und auch vollzogen. Es wurde durch die Re-
ferenten hinterfragt, warum eine Ret-
tungsleine nur eine Länge von 30 m haben
sollte, da ja Rettungsgeräte bei der Berufs-
feuerwehr 37 m haben. Verschiedene Her-
steller wurden befragt und aufwendige Re-
cherchen durchgeführt. Insgesamt wurden
12 Besprechungen durchgeführt, mehr als
140 Stunden dafür eingesetzt. Zum Ergeb-
nis kam, dass eine Rettungsleine mit 40 m,
Kernfaserseil Polypropylen mit eingearbei-
tetem Karabiner der höchsten Klasse an-
geschafft werden sollte. Dahingehende
Tests wurden durchgeführt und von allen
Verantwortlichen als zielführend erachtet.
Zu erwähnen ist, dass für die ausgewähl-
Gerätschaften eine eigene Baumuster-
ten
prüfung erfolgt ist, wo auch die Berufs-
feuerwehr mitarbeiten konnte. Diese
Prüfung wurde am Schlegeisspeicher von
AUVA (Zulassungs- und Prüfstelle)
der
durchgeführt.
Erneuerungen/Änderungen 2011: Es ist
angestrebt neue Rettungsleinen anzu-
schaffen. Auch die Ausbildung geht da-
hingehend, da eine persönliche Sicherung
eingeführt wird. Mit der Einführung des
Kurzprusik wird gewährleistet, dass ein
unbeabsichtigtes Durchrutschen durch
den Abseilachter nicht vorkommen kann.
Auch sollte eine mitlaufende Sicherung
angeschafft werden. Dies hat zum Vorteil,
dass Ubungen sicherer und unkomplizier-
ter
durchgeführt werden können.
Tauchdienstseminar
Aus ganz Österreich, dem Feuerwehrver-
band Zagreb (Kroatien), Slowenien sowie
der Wasserrettung Südtirol kamen knapp
150 Teilnehmer zu diesem Tauchdienst-
informationsseminar in die Landesfeuer-
wehr und Zivilschutzschule Steiermark
nach Lebring.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den
Seminarverantwortlichen BI Franz Roẞ-
mann sowie dem ÖBFV-Sachgebietsleiter
Ing. Hörschläger und dem Landesfeuer-
wehrkommandanten der Steiermark LBD
Albert Kern wurde die Veranstaltung er-
öffnet.
In diesen zwei lehrreichen Tagen wurden
folgende Themen durch namhafte Exper-
ten vorgetragen: Der Bergsee-Tauchen in
Bergseen sicher geplant und durchgeführt,
Technisches Tauchen aus der Sicht der tau-
chenden, Tauchmediziner-Gesetze, Ver-
ordnungen und harmonisierende Normen
für das Tauchen. Sprengmittelfunde-rich-
tige Verhaltensweisen. Weiters fand auch
eine Produktpräsentation von 26 weltweit
agierenden Firmen statt. Diese stellten den
Seminarteilnehmern ihr mitgebrachtes
Equipment zu Test- und Probezwecken zur
Verfügung, welches auch praktisch in den
Übungstauchbecken ausprobiert werden
konnte. Des Weiteren waren etliche Ein-
satzboote sowie Wasserdienst-Fahrzeuge
und die mobile Druckkammer von den
Feuerwehren des Landesfeuerwehrver-
bandes Steiermark ausgestellt und zu be-
sichtigen.
Flughelferfortbildung
Wie jedes Jahr, so fand auch heuer wieder
die Flughelferweiterbildung der Berufsfeu-
erwehr im Ahrental statt. Nach einem the-
oretisch/praktischen Teil auf der Hauptfeu-
BERUFS
CRHR
Jahresbericht 2010
erwache und gestärkt von einem ausge-
zeichnetem Mittagessen verlegten die 25
Flughelfer (darunter auch vier Kameraden
aus den FF-Einheiten von Reichenau,
Mühlau, Hungerburg, Igls) zur praktischen
Ausbildung ins Gelände. Unter fachkundi-
ger Anleitung der Besatzungen der Hub-
schrauber des Innenministeriums, des
ÖAMTC und des Bundesheeres wurden
Personentransport am Tau, Windenflüge
sowie Löschwasser- und Materialtrans-
portflüge absolviert.
Tauchlager
Das heurige Tauchlager fand wieder in
Kroatien auf der Insel Krk statt. 18 Ein-
satztaucher der Berufsfeuerwehr nahmen
in zwei Turnussen an dieser Ausbildungs-
veranstaltung statt.
Neben theoretischer Unterrichtseinheiten
(Erste Hilfe, Gerätetechnik) und prakti-
schen Übungen an der Wasseroberfläche
(Schnorchelausbildungen, Rettungs- und
Befreiungsgriffe, Bergung eines verletz-
ten Tauchers), waren die praktischen
Übungen unter Wasser (Tarierübungen so-
wie Rettungsübungen) Hauptziel dieser
Ausbildungsveranstaltung.
Darüber hinaus konnten alle Einsatztau-
cher jeweils mindestens zehn Tauchstun-
den unter Wasser absolvieren und so die
geforderten Tauchzeiten für die Jahresfort-
bildung erbringen.
Bezirkseinsatzübungstag
Ziel dieses Einsatz-/Ausbildungstages"
war die Abarbeitung einer größeren Anzahl
(rund 50) von Einsätzen, wobei es dabei so-
wohl kleinere Einsätze in Gruppenstärke
als auch größere Einsätze in Zugsstärke zu
bewältigen galt sowie Einsätze, welche im
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Verband (BF mit drei FF-Einheiten), wie et-
wa ein Schadstoffaustritt (Chlorgas), aber
auch ein Verkehrsunfall (Bus gegen drei
PKW), abgearbeitet wurden.
Eine besondere Herausforderung stellte
dabei die Abarbeitung diverser Parallel-
einsätze im Zusammenspiel Berufsfeuer-
wehr und freiwillige Feuerwehr, die Be-
übung aller Führungsebenen bis hin zur in-
tegrierten Übungs(Einsatz)leitung sowie
das taktische Beüben des Digitalfunks dar.
Neben der Berufsfeuerwehr und den frei-
willigen Einheiten der Feuerwehr Inns-
bruck nahmen rund 25 Einsatzkräfte der
Rettung an dieser Übung teil. Insgesamt
waren somit rund 160 Einsatzkräfte bei
dieser Übung im Einsatz. Besondere Be-
deutung erhielt die Übung auch aufgrund
der überregionalen Teilnehmer innerhalb
der Beobachterteams, welche sich alle-
samt vom Zusammenspiel und dem
Engagement der rund 160 Einsatzkräfte
beeindruckt zeigten.
Ausbildungswoche
,,Außenübung der BF München"
in Wildflecken in Bayern
Auf Einladung der Berufsfeuerwehr
München nahm eine Gruppe der Berufs-
feuerwehr Innsbruck zwischen 23. und
28. Juli 2010 an der alljährlichen Außen-
übung der BF München, auf dem Trup-
penübungsplatz in Wildflecken (nähe
Würzburg) teil.
Diese Großübung, an der sich über 300
Einsatzkräfte beteiligten, stellt mittlerwei-
le einen fixen Bestandteil in der Ausbil-
dung für angehende Führungskräfte der
BF Innsbruck dar. Im Zuge der Übung galt
es sowohl Führungskompetenz als auch
handwerkliches Können unter Beweis zu
stellen. Als Übungsgelände diente ein
ehemaliger Stützpunkt der US-Armee, der
von der Bundeswehr als Truppenübungs-
platz genützt wird. Am Gelände befinden
sich verlassene Wohnsiedlungen und
Betriebsgebäude der US-Soldaten, welche
eine überaus realitätsnahe Darstellung
von Einsatzszenarien erlauben. Von den
Übungsteilnehmern mussten rund 200
Übungseinsätze bewältigt werden, wobei
es sich sowohl um Brand- als auch um
Technische Einsätze handelte.
An vier Übungstagen wurde unter den kri-
tischen Blicken von zahlreichen Schieds-
richtern, darunter auch ein Offizier der BF
Innsbruck, bis zu 10 Stunden täglich ge-
übt. Zwei Nachtübungen rundeten das
umfassende Übungsangebot ab. Trotz der
teilweise sehr fordernden Lagedarstellung
konnte die Gruppe der BF Innsbruck auf
allen Gebieten überzeugen. Das Einsatz-
spektrum reichte vom Zimmerbrand im
Einfamilienhaus über diverse Verkehrs-
unfälle mit eingeklemmten Personen, bis
hin zum Stockwerksbrand in einem Wohn-
komplex mit mehreren eingeschlossenen
Bewohnern.
Die verschiedenen Problemstellungen, die
den Feuerwehrmännern der BFI teilweise
aus dem Einsatzalltag bekannt waren,
konnten zu vollster Zufriedenheit bewäl-
tigt werden. Vor allem das schnelle und
entschlossene Handeln der Mannschaft
wurde von den Schiedsrichtern besonders
positiv hervorgehoben. Der Erfolg der in
tensiven Ausbildungstätigkeit der BF Inns
bruck auf dem Gebiet der Gebäudebrand
bekämpfung, welche den Schwerpunkt
der ersten beiden Ausbildungstage dar
stellte, war hier deutlich erkennbar. Aber
auch bei Technischen Einsätzen konnte die
BFI das Ziel, durch teilweise unkonventio
nelle Vorgehensweisen, schnell und effi
zient erreichen. So bestätigte sich wie
derum, dass die Innsbrucker Berufsfeuer
wehr auch den internationalen Vergleich
in keiner Weise zu scheuen braucht.
Heiẞausbildung für die
Feuerwehr Innsbruck
Samstag und Sonntag trainierten insge
samt 60 Atemschutzgeräteträger der frei
willigen Einheiten der Feuerwehr Inns
bruck sowie der Berufsfeuerwehr, im Ge
lände des städtischen Bauhofes die Innen
brandbekämpfung mittels einer mobilen
Brandsimulationsanlage.
Diese mit Gas befeuerte mobile Trainings
anlage ermöglicht ein Brandbekämpfungs
training in einem abgesicherten Modus,
wobei dennoch realitätsnahe Bedingun
gen für die Angriffstrupps geschaffen
werden können.
Neben der eigentlichen Brandbekämp
fung waren Such- und Rettungsmethoden,
Strahlrohrtechnik sowie Erste Hilfe weitere
Stationen der Ausbildung. Durchgeführt
wurde die Ausbildung von Mitarbeitern
der Berufsfeuerwehr, welche hier mit gro
Bem Engagement ihre Erfahrung und ihr
Wissen an die Kollegen der freiwilligen
Feuerwehr weitergaben.
Tunnelübung im BBT
Erkundungsstollen
Am Dienstag, 5. Oktober 2010, probten die
Einsatzkräfte den Ernstfall im Erkundungs-
stollen für den Brenner-Basis-Tunnel.
SERUPS
Die Übung stand unter dem Zeichen
Üben um Grundlagen für den Einsatz zu
schaffen" und verfolgte das Ziel die ge-
planten Vorgehensweisen einer Prüfung
zu unterziehen und allfällige notwendige
Verbesserungen zu erkennen.
Ausgangslage war ein Unfall im Bereich
der Ortsbrust (eine eingeklemmte, teil-
verschüttete Person) sowie ein Folgeunfall
mit Baugerät, bei welchem ebenfalls drei
weitere Personen zum Teil erheblich ver-
letzt wurden.
Die besonderen Herausforderungen im
Tunnelbereich stellen einerseits die sehr
beengten Verhältnisse und andererseits
die Kommunikation dar, welche aber, in
der Zusammenarbeit der Rettungskräfte
und der Bauleitung vor Ort, ausgezeich-
net gemeistert wurden.
Interessierte Beobachter vor Ort waren,
neben dem Landesfeuerwehrinspektor DI
Alfons Gruber auch der Branddirektor der
BF Bozen, Dr. Ernst Prayer, welcher mit
zwei seiner Offiziere ebenfalls an der
Übung teilnahm.
und so konnte nach rund einer Stunde
nach Eintreffen am Tunnelportal auch der
Letzte der Verletzten aus dem Tunnel ver-
bracht werden.
Flughafenübung 2010,,Milan"
Die jährlich durchzuführende Übung am
Innsbrucker Flughafen stand diesmal ganz
im Zeichen der polizeilichen Sicherheits-
kräfte und hier wiederum im Speziellen un-
ter dem des Einsatzkommandos COBRA.
Übungsannahme war die Entführung einer
Maschine mit Flugziel Oberitalien, welche
nach Innsbruck umdirigiert wurde. Nach-
dem kurz nach 13.00 Uhr die diesbezügli-
che Meldung bei der Flughafenbetriebsge-
sellschaft einging, wurden die entspre-
chend vorbereiteten Alarmpläne aktiviert
und als die Maschine um 13.40 Uhr „land-
ete" waren die Sicherheitskräfte, auch jene
der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, be-
reits mit ihren Einsatzmannschaften vor Ort.
Im Verlauf der Übung zeigte sich, dass sich
die im Vorfeld gemachten Vorkehrungen
und Planungen im Großen und Ganzen
bewährt haben, einige Kleinigkeiten aber
auch noch verbessert werden können.
Abschließend kann man mit dem Übungs-
verlauf absolut zufrieden sein, wurden
doch die Übungsziele allesamt erreicht
Die weitere Übung wurde in zwei Phasen
durchgeführt, wobei hier das Hauptau-
genmerk der Übung auf der Seite der po-
lizeilichen Sicherheitskräfte und hier
wiederum bei den Einsatzmannschaften
des Einsatzkommandos COBRA lag. Die
Aufgabe der Feuerwehr (BTF Flughafen
und BF Innsbruck) sowie des ÖRK war hier-
bei, wie bei einem derartigen Realfall
auch, in erster Linie die Unterstützung der
Exekutivkräfte.
Der Hauptaspekt für die Kräfte der nicht-
polizeilichen Gefahrenabwehr liegt bei
einem derartigen Szenario in der Aufrecht-
erhaltung der Kommunikation und takti-
schen Zusammenarbeit mit den Spezial-
kräften der Exekutive und dies war somit
auch ein Hauptaugenmerk der Übung.
Einsatzübung ASFINAG im
Bereich Einhausung Amras
Großangelegte Übung für die Einsatzkräf-
te der Feuerwehr, Rettung und Autobahn-
polizei im Bereich des fertiggestellten Tei-
les der Einhausung Amras.
Rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr
Innsbruck (Berufsfeuerwehr, FF Amras,
FF Wilten), des ÖRK sowie der Autobahn-
polizei Schönberg probten den Ernstfall.
Jahresbericht 2010
Ausgangslage der Übung war ein Unfall-
geschehen im Tunnel", wobei es auf-
grund einer Panne eines Fahrzeuges nach-
folgend zu einer Reihe von Auffahrunfäl-
len kam, bei denen insgesamt 21 Personen
beteiligt und zum Teil erheblich verletzt
wurden.
Ziel war es einerseits die Sicherheitsvor-
kehrungen im „Tunnel" und andererseits
das Zusammenwirken der einzelnen Blau-
lichtorganisationen zu üben. Sämtliche
Übungsziele wurden erreicht und aus Feu-
erwehrsicht war besonders die ausge-
zeichnete Zusammenarbeit innerhalb der
Feuerwehr-Einheiten und der Feuerwehr-
Einheiten untereinander sowie mit den
Kräften des ÖRK und der Autobahnpolizei
erfreulich. Nach rund 1,5 Stunden ab der
Alarmierung durch die LST war der letzte
Patient befreit und notärztlich versorgt auf
dem Wege ins Klinikum.
Organisation und Durchführung
von Schulungen für FF-Einheiten
Gemeinsam mit dem Bezirksausbilder HBI
Helmut Plank wurden auch dieses Jahr di-
verse Schulungen für die FF-Einheiten or-
ganisiert. Der Ausbildungsrahmen reichte
dabei von den Gefahren an der Einsatz-
stelle, über die Technische Hilfeleistung bei
Verkehrsunfällen bis hin zur Ersten Hilfe
und wurde jeweils an den entsprechenden
Personen-/Funktionskreis angepasst.
29
Seite 18
18/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
Feuerwehrlogistik
Fahrzeugsektor
Im Jahr 2010 mussten
wieder einige Fahrzeuge
aus Altersgründen er-
setzt, in Dienst gestellt
bzw. ausgeschrieben
werden. Der Fuhrpark
der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck wird durch die
BK Ing. Mar Berufsfeuerwehr Inns-
cus Wimmer bruck beschafft und
verwaltet. Auch im heurigen Jahr hat sich
die Zusammenarbeit am Fahrzeugsektor
mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben
GmbH (IVB) bewährt. Von Seiten der Feu-
erwehr wird der feuerwehrtechnische Teil
vorbereitet und ausgearbeitet - die weite-
ren juristischen Schritte durch die IVB
abgewickelt. Dadurch können Ideen und
Vorschläge von Mitarbeitern der Feuer-
wehr noch besser aufgenommen und um-
gesetzt werden.
Folgende Fahrzeuge konnten bei den auf-
gelisteten Einheiten bereits in Dienst ge-
stellt werden:
Berufsfeuerwehr:
⚫ LAST 1
Großeinsatzleitfahrzeug FLIEGE
⚫ Lösch-Unterstützungsfahrzeug LUF
•
Stromanhänger 80 kVA (Land Tirol)
FF Arzl: Kommandofahrzeug KDO
FF Reichenau: Transportfahrzeug TF1
Weiters wurde das Gefahrgutfahrzeug
für die Freiwillige Feuerwehr Reichenau (in
enger Absprache mit dem Ausschuss der
FF Reichenau) ausgeschrieben - deren Lie-
ferung und Indienststellung wird im Laufe
des Jahres 2011 erfolgen. Auch wurde im
November 2010 die Drehleiter der FF Neu-
Arzl zur Generalüberholung zur Firma Metz
gebracht. Diese Generalüberholung wurde
notwendig, da bei einem Service grobe Män-
gel aufgefallen sind und die Einsatzbereit-
schaft nicht mehr gewährleistet war.
Aus der oben angeführten Fahrzeugliste
ist wiederum erkennbar, dass von Seiten
der Stadtführung und dem Land Tirol
hier viel Geld für die Fahrzeuge der Feuer-
wehren investiert wird und wurde.
Strahlenschutz
Im Jahr 2010 konnte die Umprogrammie-
rung der Dosiswarngeräte ALADOS abge-
schlossen werden. Somit ist Innsbruck
der erste Bezirk, wo dies vollständig um-
gesetzt werden konnte.
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Alle anderen Tiroler Bezirke werden unse
rem Beispiel folgen und ihre Geräte auch
auf den neuesten Stand der Einsatztaktik
bringen! Weiters übernimmt die Berufs
feuerwehr Innsbruck eine Vorreiterrolle in
Sachen Schutzbekleidung für den Einsatz
mit radioaktiven Stoffen. Hier wurde in
umfangreichen Tests ein Produkt aus
gewählt, dass ebenfalls in weitere
Folge von den Strahlenschutztrupps des
Landes übernommen werden wird.
Schlauchkammer
Auch im heurigen Jahr musste wieder um
fangreiches Schlauchmaterial angekauft
werden. Somit verfügt die Schlauchkam
mer der Berufsfeuerwehr über Reserven,
Iwelche im Einsatzfall notwendig sind
und in den kommenden Jahren auch noch
weiter ausgebaut werden müssen.
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31
Seite 19
19/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
Personalvertretung
Auch im Jahr 2010 waren die Tätigkeiten
der Dienststellenpersonalvertretung recht
umfangreich. So wurde Anfang des Jahres
gemeinsam mit dem SKV ein internes Fuß-
ballturnier organisiert, das erfreulicher-
weise ohne Verletzungen vonstatten ging.
Im Frühjahr und Herbst fand schon traditio-
nell ein Berg- bzw. Skiausflug statt und
diente aufgrund der zahlreichen Beteili-
gung der im Feuerwehrwesen so wichtigen
Kameradschaftspflege.
blematisch ist, liegt auf der Hand. Letzt-
endlich ist es aber auch 2010 immer ge-
lungen, einen gemeinsamen Konsens zu
erreichen. Dafür möchten wir uns beim
Kommando herzlich bedanken.
Den Jahresabschluss und gleichzeitig ge-
sellschaftlichen Höhepunkt bildete wie je-
des Jahr die Weihnachtsfeier unserer pen-
sionierten Mitarbeiter, die von der PV orga-
nisiert wurde. Herzlichen Dank unserem
Obmann-Stellvertreter Hannes Stern, der
wie jedes Jahr fast im „Alleingang" die ge-
samte Organisation übernahm. Aufgrund
der guten Zusammenarbeit aller (Dienst-
mannschaft und freiwillige Helfer) war für
die über siebzig anwesenden Feuerwehr-
Pensionisten dieser Abend wieder ein
unvergessliches Erlebnis. Das Team der
neuformierten DPV wird auch zukünftig
versuchen, durch gemeinsam organisierte
Veranstaltungen, die Kameradschaft zu
fördern und die gedeihliche Zusammenar-
beit mit dem Kommando weiter aufrecht-
zuerhalten.
Begrüßung durch BD Mag. Erwin Re
chel und PV-Obmann Gerald Depaoli
Obmann:
OBM Gerald Depaoli
Obmann-Stv.:
OBM Hannes Stern
Ausschuss-Mitglieder:
OBM Christian Gheri
OFM Hannes Siebert
OFM Florian Degasper
Pensionistenweihnachtsfeier
Hochzeit von Andreas Tiefnig
Im Herbst schied der bisherige Obmann BM
Christian Mang auf eigenen Wunsch aus
der Personalvertretung aus. Somit wurde
nach einigen Beratungen seitens des
Dienststellenausschusses OBM Gerald De-
paoli zum neuen Obmann sowie OBM Han-
nes Stern zum Obmann-Stellvertreter der
DPV gewählt. Die jetzige DPV sieht ihre Auf-
gabe neben der Organisation verschiedener
Veranstaltungen hauptsächlich darin, das
Bindeglied zwischen der Führungsebene
und der Mannschaft zu sein. Dass diese Auf-
gabe eine gewisse Flexibilität auf beiden
Seiten erfordert und oftmals nicht unpro-
Silvesterfeier mit Frau Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer
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20/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
Sport- und Kulturverein
Durch die gute Arbeit des Vorstandes und
auch der Mitglieder ist der aktuelle Stand
mittlerweile auf stolze 80 Mitglieder und
ein Ehrenmitglied herangewachsen.
Auch im abgelaufenen Jahr 2010 wurden
wieder einige Veranstaltungen besucht
bzw. organisiert und auch recht erfolgreich
an diversen sportlichen Aktivitäten teil-
genommen.
Hier ein kleiner Auszug über die Ak-
tivitäten des abgelaufenen Berichts-
jahres:
Teilnahme an den 31. Bundeswinter-
meisterschaften der Berufsfeuerwehren
Österreich, Ende Jänner
Texas Hold Em Pokerturnier in der Kan-
tine der Berufsfeuerwehr Innsbruck, am
13. Februar
Teilnahme an den 33. Südtiroler Landes-
schimeisterschaften der Feuerwehren,
am 27. März
⚫26. Innsbrucker Sparkassen Stadtlauf,
am 8. Mai
Teilnahme am 22. Motorradtreffen der
Berufsfeuerwehren Österreichs in Inns-
bruck, am 27. Mai
18. Radmeisterschaft der Feuerwehren
Österreichs in Schwaz, am 19. Juni
Bezirksfußballturnier der Feuerwehren
Innsbrucks sowie Feuerwehren Hall
und Völs, am 3. Juli
Gemeinsames Treffen des Feuerwehr-
Oldtimer-Clubs sowie des Sport- und
Kulturvereins mit dem zuständigen
Vizebürgermeister Christoph Kaufmann,
am 19. Juli
17. Bundestennismeisterschaften der
Berufsfeuerwehren Österreichs in Inns-
bruck, am 22. September
Kleinfeldturnier in Freiburg mit den
Partnerstädten Freiburg und Salzburg,
am 8. Oktober
2. Texas Hold Em Pokerturnier im Cafe
Corvette in Innsbruck, am 29. Oktober
⚫Jahreshauptversammlung des SKV mit
anschließendem Kegeln, am 12. No-
vember
Des Weiteren konnten alle Veranstaltun-
gen unfall- und verletzungsfrei absolviert
werden.
Seit Anfang November laufen auch die Vor-
bereitungsarbeiten bzw. schon Trainings für
fünf Mitglieder des SKV. Vom 26. August
bis 5. September 2011 werden die World
Police and Fire Games in New York statt-
finden. Die Sportler werden sich dort mit
anderen Athleten aus der ganzen Welt in
den Disziplinen,,Stair Race-Full Gear (Stie-
genhauslauf in voller Feuerwehrausrüs
tung 49 Stockwerke)", Dart und Halb
marathon messen.
Hier auch jetzt schon ein herzliches Danke
an alle, die unsere Sportler bei diesem
Vorhaben unterstützen.
Weiters möchte sich der Vorstand des SKV
für die rege Teilnahme der Mitglieder an
den Veranstaltungen im abgelaufenen Be
richtsjahr und den Sponsoren recht herz
lich bedanken.
Für den SKV
Gregor Katschthaler
(Obmann)
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21/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
Berufsfeuerwehr-
Musikkapelle
Im Berichtsjahr 2010 konnten trotz ein-
geschränkter Probenmöglichkeiten einige
interessante musikalische Projekte von der
aus 46 Musikanten und Musikantinnen
bestehenden Berufsfeuerwehrmusikka-
pelle umgesetzt werden.
So war es möglich, am 15. Oktober 2010,
erstmals ein,,Oktober-Stadlfest" im Gast-
hof Kranebitten zu organisieren. Gemein-
sam mit Gastwirt Josef Nocker konnte eine
große Anzahl von Musik- und Feuerwehr-
freunden im urigen Ambiente des Krane-
bitterhof-Stadel begrüßt werden. Das Pro-
gramm des Berufsfeuerwehrmusikkapel-
len-Konzertes wurde ausschließlich vom
Publikum in Form eines Wunschkonzertes
bestimmt, für beste Stimmung sorgte zu-
dem der bekannte Moderator Alex Hager.
Erstmals war die Berufsfeuerwehrmusik-
kapelle 2010 auch auf über 1.600 Meter
Höhe zu hören:
Auf Einladung der Geschäftsführung der
Berger-Alm" in Steinach gestaltete die
Berufsfeuerwehrmusikkapelle bei hoch-
sommerlicher Witterung ein gut besuch-
tes Frühschoppenkonzert inmitten der
Wipptaler Bergwelt.
Konzert auf der Berger-Alm
Bei der Vorbereitung der ORF Radio Tirol
Sendung, Sommerfrische", am 27. August
2010, ist erstmals auch ein kultureller
Aspekt dahingehend miteingeflossen, als
dass die Berufsfeuerwehrmusikkapelle da-
bei ein Marschkonzert gestaltete. Eine be-
sondere Herausforderung stellte die Live-
Übertragung des Feuerwehrklangkörpers
aufgrund der vorhandenen technischen
und akustischen Voraussetzungen dar.
Bei dieser Feuerwehrveranstaltung war
auch Baudirektor Dipl.-Ing. Hubert Maiz-
ner, welcher nicht nur der Berufsfeuerwehr
als Vorgesetzter auf Abteilungsebene vor-
steht, sondern zudem als erfolgreicher
langjähriger Kapellmeister bekannt ist, an-
wesend. Auf Einladung der Musikanten di-
rigierte Baudirektor Dipl.-Ing. Hubert Maiz-
ner mit großer Routine einige Märsche.
Bei der erstmals von der Berufsfeuerwehr
organisierten Gedenkveranstaltung am
5. November 2010 für die verstorbenen
70. Geburtstag von Otto Salchner
Feuerwehrkameraden, bei welcher auch
Prior Dr. Florian Schomers als Feuerwehr-
kurat der Berufsfeuerwehr ernannt wur-
de, umrahmte die Berufsfeuerwehrmusik-
kapelle eine würdige Feier im Zentrum
der Innsbrucker Altstadt.
Die Bläsergruppe der Berufsfeuerwehr-
musikkapelle umrahmte in gewohnter
Weise die Weihnachtsfeier für unsere ge
schätzten Mitarbeiter im Ruhestand und
hatte leider auch die traurige Pflicht, unsere
verstorbenen Feuerwehrkameraden HBM
Hermann Mayregger und OLM Max Nocker
auf ihrem letzten Weg musikalisch zu be-
gleiten.
Der derzeitige Vorstand:
Obmann: OBM Dietmar Herskovits
Obmann-Stv.:
OLM Martin Hell
Kapellmeister:
OBR Johann Zimmermann
Kapellmeister-Stv.:
OBI Martin Feichtner
Kassier: OFM Hannes Siebert
Beirat: HBM Johann Heiss
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22/45
FEUERWEHR INNSBRUCK
Innsbrucker Feuerwehr-
Oldtimer-Club
Besonders erfreulich war im Berichtsjahr
2010 die Übernahme des Feuerwehr-Ge-
rätehauses Allerheiligen für die Unterbrin-
gung von etlichen Oldtimerfahrzeugen.
Von etlichen Tätigkeiten und Ausfahrten
war der Ausflug mit den Kindern der Kin-
derklinik ein herausragendes Ereignis für
alle Teilnehmer.
Von den 26 Vereinsmitgliedern wurden
wieder zahlreiche Tätigkeiten durchge-
führt:
1 Jahreshauptversammlung
12 Vereinstreffen und Vereinsabende
11 Arbeitseinsätze
21 Ausfahrten und Besichtigungen
Der derzeitige Clubvorstand und die Club-
funktionäre:
Obmann: Präsident Peter Singer
Obmann-Stv.:
Präsident-Stv. Gerald Depaoli
Ehrenpräsident: Franz Oberhofer
Kassier: Kurt Schmarl
Schriftführer: Siegfried Nalter
Information: Martin Weber
Zeugwart: Robert Sedelmair
Verpflegung: Rudolf Zingerle
Seuermache Kranebitten
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FEUERWEHR INNSBRUCK
EINSÄTZE
Einsatzgebiet der FF
Ankunftzeit nach Ausfahrt in Km
Durchschnittliche Eintreffzeit
250
10,00
9,00
200
8,00
7,00
150
6,00
100
50
50
......
5.10
5,00
4,00
3,75
3.00
2,00
2,52
1,00
0,00
0
Amras
Arzi
Hötting
Hungerburg
Igls
Mühlau
Neu Arzi Reichenau
Vill
Wilten
Außerhalb
2
Zahl
126
15
235
5
7
152
59
177
9
185
15
Einsätze nach Entfernung (km)
400
350
300
250
200
150
100
50
0
<1
<2
<3
<4
>4
Zahl
108
324
336
166
51
Einsätze nach Tageszeit
80
70
60
50
40
29
30
20
33
35
24
10
0
li
0-1 1-2 2-3 3-4 4-5 5-6
6-7
57
55
67
Jahresbericht 2010
6,98
4
5
69
63
62
59
55
51
46
40
8,82
43
41
24
7-8 8-9 9-10 10-11 11-12 12-13 13-14 14-15 15-16 16-17 17-18 18-19 19-20 20-21 21-22 22-23 23-24
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Seite 24
24/45
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsätze
Innsbruck am 5. Jänner 2010
m ca. 21.25 Uhr wurde die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zu einem Wohnungs-
Beim Eintreffen schlugen den Einsatzkräften
meterhohe Flammen, aus einem Fenster einer
im 1. Obergeschoß liegenden Wohnung, entge-
gen. Außerdem machten sich mehrere Personen
auf der Straßen- als auch Hofseite bemerkbar
und schrien um Hilfe. Der Brand wurde im In-
nen- und Außenangriff bekämpft - parallel wur-
den die Bewohner beruhigt bzw. der unbe-
stimmten Grades verletzte Mieter und weitere
Bewohner gerettet bzw. für die Dauer der Lösch-
arbeiten aus dem Haus evakuiert. Fünf Personen
wurden zur Behandlung bzw. Beobachtung in
die Klinik Innsbruck durch den Rettungsdienst
gebracht. Die Evakuierung konnte nach ca. zwei
Stunden wieder aufgehoben werden. Nach dem
Ablöschen des Brandes wurden einerseits noch
Glutnester abgelöscht bzw. „, heiße Stellen" in
der Holzdecke mittels Wärmebildkamera ge-
sucht und die Decke entfernt. Zur Unterstützung
der Berufsfeuerwehr wurden die Freiwilligen
Feuerwehren Wilten und Hötting an die Ein-
satzstelle alarmiert. Die FF Hötting stellte an-
schließend auch noch die Brandwache bis in
die frühen Morgenstunden.
Innsbruck am 13. Jänner 2010
m 13. Jänner 2010 um 12.20 Uhr wur-
de die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu ei-
nem Verkehrsunfall auf der A13 - Be-
reich Bergiseltunnel gerufen. Auf Grund der
ersten Meldung,,PKW-Brand im Tunnel" rück-
te die Berufsfeuerwehr mit acht Fahrzeugen und
19 Mann aus. Kurz nach der Ausfahrt der Ein-
satzkräfte wurde die BF von der ILL informiert,
dass es sich um keinen Brand im Tunnel handelt.
Aus unbekannter Ursache kollidierte ein PKW
mit einem LKW im Tunnel, ca. 100 m vor dem
nördlichen Tunnelportal - Richtung Unterland.
Der Fahrer des PKW konnte sich selbstständig
aus dem Fahrzeug befreien und wurde mit leich-
ten Verletzungen in das LKH Innsbruck gebracht.
Der Fahrer des LKWs blieb unverletzt. Am PKW
entstand Totalschaden. Auf Grund der Auf-
räumarbeiten musste der Tunnel komplett
gesperrt werden, es kam zu umfangreichen
Stauungen in diesem Bereich.
Innsbruck am 19. Jänner 2010
eim Eintreffen zeigte sich, dass ein Sämtliche Türen in der Wohnung waren zu
B fortgeschittener Küchentrand in ei diesem Zeitpunkt geöfnet, wodurch sich
vorlag. Der Sohn der Wohnungsinhaberin
wurde mit Brandverletzungen an den Ret-
tungsdienst zur weiteren Versorgung über-
geben sowie für die Kühlung der betroffe-
nen Extremität gesorgt.
Zwischenzeitlich wurde von der 2. Gruppe
BF mit dem 1. Trupp BF im gemeinsamen
Einsatz ein HD-Rohr unter Atemschutz vor-
genommen. Im Zuge der weiteren Erkun-
dung wurden mehrere Bewohnerinnen
angewiesen in ihre Wohnungen zu gehen
und die Wohnungstüren zu schließen. Die
Aktivierung des Rauchabzuges im Stie-
genhaus sowie die Druckbelüftung mittels
Hochleistungslüfter wurde durch die
1. Gruppe BF durchgeführt.
Nach Anbringung des mobilen Rauchvor-
hanges wurde die Tür zur Brandwohnung
geöffnet und der Löschangriff vom Atem-
schutztrupp der 2. Gruppe vorgetragen.
A
ausbreiten konnte, wobei die starke Ver-
rauchung im Zuge des Vorgehens des
Atemschutztrupp's durch Öffnung diver-
ser Fenster rasch vermindert und in der
Folge der Brand in der Küche zügig ab-
gelöscht werden konnte.
In der Folge wurde von der 1. Gruppe BF
der Hochleistungslüfter bis zur Woh-
nungstür vorgezogen und eine aktive Be-
lüftung derselben durchgeführt, ebenso
wurde von der 1. Gruppe BF ein Atem-
schutztrupp während der Brandbekämp
fung als Rettungstrupp gestellt.
Die 2. Gruppe BF demontierte die Dunst-
abzugshaube und kontrollierte die Küche
mittels Wärmebildkamera, wobei keinerlei
Gefährdung mehr feststellbar war. An-
schließend wurde die Einsatzstelle den
Kollegen der Polizei zur Brandursachen-
ermittlung übergeben.
Innsbruck am 19. Jänner 2010
m 21. Jänner 2010, um ca. 14.05
Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr
Innsbruck zu einem Zimmerbrand in
die Reichenauerstraße, im Stadtteil Pradl, ge-
rufen. Die BF rückte mit vier Fahrzeugen und
16 Mann zu diesem Einsatz aus.
In einer Garconnière im 2. OG eines Mehr-
parteienhauses war aus unbekannter Ursa-
che ein Brand ausgebrochen. Zum Zeitpunkt
des Brandausbruches war in dieser Wohnung
keine Person anwesend. Der Brand breitete
sich auf ein Bett und den Holzfußboden aus
- durch das frühe Entdecken des Brandes und
das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konn-
te verhindert werden, dass sich der Brand zu
einem Zimmervollbrand entwickelte. Auf
Grund der schlechten Bausubstanz und der
beengten Verhältnisse wurden die anwesen-
den Bewohner des selben Stockwerkes, vor
Beginn der Löscharbeiten, aufgefordert sich
ins Freie zu begeben. Unter Atemschutz
konnte der Brand rasch im Innenangriff ge-
löscht werden. Um den Rauchschaden für
den Gangbereich zu minimieren, wurde ein
sogenannter Rauchvorhang an der Woh-
nungstür aufgebaut. Die große Gefahr bei
diesem Brand hat darin bestanden, dass sich
das Feuer über den Holzboden auf die Holz-
decke und somit in andere Räume ausbrei-
ten könnte. Durch großflächiges Abtragen
des Holzbodens konnte diese Gefahr aber
gebannt werden. Die letzten Einsatzkräfte
der BF konnten nach ca. 1,5 Stunden wieder
auf die Wache einrücken. Personen waren
keine zu Schaden gekommen.
Zeitgleich zu diesem Einsatz musste von der
Berufsfeuerwehr Innsbruck ein Brandmelde-
alarm und eine Befreiung von Personen
aus einem steckengebliebenen Lift abgear-
beitet werden.
Innsbruck am 6. Februar 2010
in Kleintransporter mit aufgesetztem
Heizöltank (2.400 Liter Heizöl extra-
leicht) rutschte trotz Schneeketten
auf einer steilen Hauszufahrt zurück, ge-
riet mit dem rechten Hinterrad auf die Bö-
schung und überschlug sich in der Folge.
Mit den Rädern nach oben kam er quer
zur Fahrbahn zu liegen. Der Fahrer konn-
te sich selbst unverletzt durch das Seiten-
fenster in Sicherheit bringen. Aus dem un-
ten liegenden Domschacht und der Pen-
delleitung sickerte Heizöl und dieses muss-
te vorab zuerst mit Bindemittel gebunden
werden. Da die Leckstelle nicht zugäng-
lich war und somit nicht abgedichtet wer-
den konnte, musste nachfließendes Heiz-
öl über Nirorutschen in eine Auffangwan-
ne geleitet werden. Anschließend wurde
das Fahrgestell mit dem eingedrückten
Fahrerhaus und diversen Verbindungslei-
tungen vom Aufsatztank getrennt, mit
dem Kranfahrzeug auf die Straße geho-
ben und dort wieder auf die Räder ge-
stellt. Der nunmehr freigelegte Flansch
der Entnahmeleitung wurde problemlos
gelöst und durch diese Öffnung das Heiz-
öl in einen Ersatztankwagen umgepumpt.
Die kontaminierte Umgebung musste mit
insgesamt acht Sack Spezialbindemittel
behandelt werden. Der leere Heizöltank
wurde gleichfalls mit dem Kranfahrzeug
angehoben und auf einen LKW verladen.
Kontaminierter Schnee und das aufge-
brachte Ölbindemittel mussten anschlie-
Bend in Fässer verladen und zur fachge-
rechten Entsorgung gebracht werden. Die
gereinigte Asphaltdecke der Gemeinde-
straße wurde abschließend noch im be-
troffenen Bereich mit BIOVERSAL einer
Schlussreinigung unterzogen.
Jahresbericht 2010
Innsbruck am 8. Februar 2010
m Montag, dem 8. Februar 2010, mung ansteigenden Lawinengefahr und
der damit verbundenen Gefahr für die Ein-
A wurde um 12.04 Uhr der Lawinen- der damit verbunde
zeitgleich mit der Bergrettung Innsbruck zu
einem Lawinenunglück auf der Nordkette
oberhalb von Innsbruck alarmiert.
Ein Schifahrer war im Bereich unterhalb der
Gleirschköpfe vermutlich in eine selbst aus-
gelöste Lawine geraten. Die Sturzbahn die-
ser typischen Runsenlawine, auch „Arzler
Alm-Lawine" genannt, führt über steile
Hangflächen und durch sehr enge schlucht-
artige Felsbereiche bis zum Ablagerungs-
bereich knapp oberhalb der Arzler Alm.
Da zu Einsatzbeginn leichter Nebel im Ein-
satzgebiet vorlag, war die Ausdehnung der
Lawine anfangs nicht genau ersichtlich.
Vom Hubschrauberlandeplatz der Berufs-
feuerwehr wurden die Mitglieder der Berg-
rettung IBK auf den Lawinenkegel geflo-
gen, nachdem bereits ein Hundeführer und
Alpinpolizei abgesetzt worden war. Die
zwischenzeitlich auf der Hungerburg (Tal-
station der Nordkettenbahn) eingetroffe-
nen Mitglieder des Lawineneinsatzzuges
wurden in der Folge mit der Bahn auf die
Seegrube transportiert und dann von dort
mittels Hubschrauber in den Einsatzraum
gebracht. Aufgrund der tageszeitlichen
Erwärmung wurde die Gefahr für die ein-
gesetzten Kräfte immer unkalkulierbarer
und um 13.40 Uhr der Einsatz aufgrund
der Gefahr von weiteren Nachlawinen ab-
gebrochen.
Auch die in der Folge durch den ÖAMTC-
Hubschrauber durchgeführte RECCO-Su-
che blieb erfolglos und so konnten die Ret-
ter lediglich die aufgefundene Jacke des
Vermissten und das darin befindliche VS-
Gerät als Erfolg verbuchen.
Am Dienstag, 9. Februar 2010, ging der
Einsatz ab 06.00 Uhr im Einsatzraum wei-
ter, wobei zusätzlich noch der Lawinenzug
des Bundesheer's (20 Mann) angefordert
wurde. Insgesamt waren rund 85 Mann im
Einsatz, darunter 25 Mann von der Feuer-
wehr. Der Einsatz wurde, wie von der Ein-
satzleitung geplant, um 11.00 Uhr auf-
grund der durch die tageszeitliche Erwär-
Am Mittwoch 10. Februar 2010, startete
der Einsatz ab 07.00 Uhr mit rund 90 Ein-
satzkräften, darunter 35 Mann der FW (21
Mann FF, 14 Mann BF), wobei aufgrund
der neuen Erkenntnis, dass der Vermisste
einen ABS-Rucksack in Verwendung hatte,
auch die Förstersonde (Magnetometer,
welches die lokale Störung des Erdmag-
netfeldes durch Eisenobjekte auswertet)
der Berufsfeuerwehr mit zwei Mann Be-
dienpersonal in den Einsatz gebracht wurde.
Gegen 15.00 Uhr konnte dann der Ver-
misste durch Sondierung von einem
Bundesheerangehörigen
aufgefunden
werden und wurde nach Freilegung und
Identifizierung durch seinen Vater gebor-
gen und auf die Hungerburg verbracht, wo
er an die Bestattung übergeben wurde.
Es war dies ein Einsatz, welcher sicher
nicht alltäglich im Feuerwehrwesen ist, der
aufgrund der Präsenz des Vaters (welcher
selbst Bergführer ist und sich während sei-
ner Anwesenheit im Einsatzraum trotz sei-
ner Vaterrolle ausgesprochen professionell
verhalten hat) und der restlichen Familie
für alle Beteiligten auch eine entsprechen-
de zusätzliche psychologische Komponen-
te erhielt, in welchem sich das Konzept des
Lawineneinsatzzuges bestens bewährt hat
und welcher trotz aller Tragik für die Fami-
lie mit dem Fund des Sohnes und der Ver-
abschiedung am Donnerstag in der Pfarr-
kirche Hötting ein tragisches, aber den-
noch in seiner Art auch ein versöhnliches
Ende gefunden hat.
Seite 25
25/45
FEUERWEHR INNSBRUCK
Innsbruck am 30. März 2010
U
m ca. 12.15 Uhr wurde die Berufs-
feuerwehr Innsbruck zur techni-
schen
Unterstützung der Feuer-
wehr Patsch beim Gasthaus Grünwalder-
hof alarmiert. Durch die andauernden
Föhnböen war ein ca. 30 m hoher Baum
bereits so schwach im Erdreich verankert,
dass er auf einen nahe gelegenen vollen
Flüssiggastank zu stürzen drohte.
Der geplante Einsatz des Kranfahrzeuges
KF45 konnte wegen dem Sturm nicht
durchgeführt werden. Es wurde entschie-
den, den Baum mittels Seilwinde des
Bergetraktors nach vorne zu sichern
und dann mit einer Motorkettensäge zu
Fall zu bringen. Bei den Vorarbeiten dazu
musste festgestellt werden, dass noch
weitere fünf Bäume eine Gefährdung für
den Gastank darstellten.
Nach Absprache mit dem Eigentümer wur-
den auch diese entfernt. Als unberechen-
bar hat sich wieder einmal der starke Föhn
erwiesen - trotz Seilwindensicherung wur-
den die Bäume durch den Wind teilweise
in eine andere Fallrichtung gebracht!
Die Berufsfeuerwehr war mit fünf Fahr-
zeugen und elf Mann für ca. 2 Stunden im
Einsatz.
Innsbruck am 17. Mai 2010
A
m 17. Mai 2010, um ca. 15.00 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
À bruck zu einem Zimmerbrand in
die Pradlerstraße 30 gerufen. Die Berufs-
feuerwehr Innsbruck rückte mit fünf Fahr-
zeugen und 16 Mann aus.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand
die Bewohnerin bereits auf der Straße und
wurde von Nachbarn versorgt. Die Ver-
letzte wurde mit Verdacht auf eine Rauch-
gasvergiftung von der Rettung Innsbruck
ins Landeskrankenhaus gebracht.
Der Zimmerbrand im 1. Obergeschoß
konnte rasch von der Berufsfeuerwehr ge-
löscht werden. Die Brandwohnung und
das Stiegenhaus wurden anschließend
mit einem Belüftungsgerät belüftet.
Innsbruck am 26. Mai 2010
m Bereich östlich des Kinderbeckens auf
der vorgelagerten Halbinsel hatten die
Unfallmelder ihren Liegeplatz. Einer teil-
te den Einsatzkräften mit, dass ca. 10 m öst-
lich der dort gesetzten gelben Boje ein
Schwimmer untergegangen und nicht mehr
aufgetaucht ist. Um 12:59 Uhr sind beide
Einsatztaucher an die angegebene Stelle
abgetaucht und haben westlich davon auf
4 m Tiefe eine Sonnenbrille und etwas wei-
ter auf ca 8 m Tiefe eine Badehose sicher-
gestellt und in das von den Schwimmern be-
setzte Einsatzboot gegeben. Später stellte
sich heraus, dass beide Gegenstände einem
der Melder gehörten. Um 13:42 Uhr wurde
A
der Ersteinsatz abgebrochen. 4 nachalar-
mierte Taucher der BF und zwei Taucher der
Wasserrettung begannen um 13:54 Uhr mit
der sektoral eingeteilten Personensuche.
Vier mit Leinen abgegrenzte Sektoren wur-
den erfolglos abgesucht; die Suche dann um
14:40 Uhr abgebrochen. Umfangreiche
Zeugenbefragung durch die anwesenden
Exekutivbeamten lassen letztlich den
Schluss zu, dass sich der Melder mit großer
Wahrscheinlichkeit geirrt, oder eine Aktion
seines Kollegen falsch gedeutet hat. Zudem
dürfte Alkohol im Spiel gewesen sein. Es
wurde keine Peron gefunden bzw. auch in
weiterer Folge als vermisst gemeldet.
4
Innsbruck am 27. Mai 2010
m 27. Mai 2010, um ca. 13.40 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
die Nachbargemeinde Patsch (Bezirk Inns-
bruck-Land) zeitgleich mit der örtlich zu-
ständigen freiwilligen Feuerwehr alar-
miert. Die Berufsfeuerwehr rückte mit fünf
Fahrzeugen und 13 Mann zu diesem Ein-
satz aus. Auf Grund der ersten Rückmel-
dung der Freiwilligen Feuerwehr Patsch
wurden die FF Igls und Ellbögen zu diesem
Einsatz mitalarmiert. Für diese zwei Ein-
heiten konnte der Einsatz aber kurz nach
dem Ausrücken abgebrochen werden.
Aus bisher unbekannter Ursache war im
1.OG eines Mehrparteienhauses ein Brand
H
ausgebrochen, welcher sich bis zum Ein-
treffen der Feuerwehren auf zwei Zimmer
ältere Dame, konnte sich mit Mühe selbst
auf einen Balkon retten. Von dort wurde
sie mit Verbrennungen, unbestimmten
Grades, im Gesichts- bzw. Kopfbereich
über eine tragbare Leiter gerettet und dem
Notarzt übergeben. Der Brand wurde im
Innenangriff gelöscht und die Räumlich-
keiten mit einem Hochleistungslüfter be-
lüftet. Weiters wurden mit der Wärmebild-
kamera der Berufsfeuerwehr Glutnester
bzw. noch heiße Stellen aufgespürt und
diese im Anschluss abgelöscht. Für eine
Katze kam leider jede Hilfe zu spät - sie
verendete in der Brandwohnung.
Innsbruck am 5. Juni 2010
A
m 5. Juni 2010, um 20.18 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zu einem Zimmerbrand in
einem Mehrparteienhaus in der Noldin-
straße, im Stadtteil Wilten, alarmiert.
Die Berufsfeuerwehr rückte mit sechs
Fahrzeugen und 21 Mann zu diesem Ein-
satz aus. Beim Eintreffen konnte eine star-
ke Rauchentwicklung aus einer Wohnung
festgestellt werden. Mehrere Bewohner
von Nachbarwohnungen flüchteten bei
Ankunft der Feuerwehr durch das ver-
rauchte Stiegenhaus eine Bewohnerin
wurde mit ihrem Säugling dem Rettungs-
dienst zur Kontrolle übergeben und in wei-
terer Folge von diesem in die Klinik ge-
bracht. Vom ersten Atemschutztrupp wur-
de die Wohnungstür zur Brandwohnung
gewaltsam geöffnet und mit der Perso-
nensuche begonnen. Im Schlafzimmer
konnte ein Mann im brennenden Bett lie-
gend gefunden und gerettet werden. Er
wurde mit schweren Verbrennungen an
den Notarzt übergeben. Der Brand des
Bettes wurde in wenigen Minuten ge-
löscht. Nach der Entrauchung des Stie-
genhauses konnten die übrigen Bewohner
wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.
Innsbruck am 8. Juni 2010
A
m 8. Juni 2010, um ca. 17.00 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr zu ei-
ner Rettung e
eines Chamäleons ge-
rufen. Im 5. Stock war er aus dem Terra-
rium, ausgebrochen" und über den Bal-
kon zur Nachbarin auf eine Jalousie ge-
krochen. Da das Fenster sehr exponiert
lag, wurde die Drehleiter angefordert,
über diese das Tier gerettet und seinem
Besitzer wieder übergeben.
Awurd
Jahresbericht 2010
Innsbruck am 17. Juni 2010
m 17. Juni 2010, um 21.25 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zu einem automatischen
Brandmeldealarm einer Wohnanlage in
den Innsbrucker Stadtteil Wilten alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um
einen Brand in der 2-geschoßigen Tief-
garage handelte. Weitere Kräfte der Be-
rufsfeuerwehr und die örtlich zuständige
Freiwillige Feuerwehr Wilten wurden an
die Einsatzstelle alarmiert.
Aus unbekannter Ursache war ein PKW im
2. Untergeschoß der Garage in Brand ge-
raten. Beim Eintreffen der Feuerwehr dran-
gen dichte schwarze Rauchschwaden aus
den Abluftöffnungen im Innenhof der
Wohnanlage. Von der Berufsfeuerwehr
wurde ein Löschangriff über die Garagen-
abfahrt vorgenommen und der in Voll-
brand stehende PKW rasch abgelöscht.
A
euerwehr Innsbruck
asp pepuncy
Von den weiteren Einsatzkräften wurden
die angrenzenden Stiegenhäuser auf Ver-
rauchung und verunfallte Personen kon-
trolliert - es sind keine Personen zu Scha-
den gekommen. Nach dem Ablöschen des
Brandes wurde mittels mehreren Belüf-
tungsgeräten die Garage rauchfrei ge-
macht und die Brandstelle für die Polizei
ausgeleuchtet. Da es sich um eine sehr
weit verzweigte Tiefgarage handelte,
wurde das Löschunterstützungsfahrzeug
(LUF) an die Einsatzstelle gebracht, um die
Räumlichkeiten komplett rauchfrei zu be-
kommen. (Anm.: Das ferngesteuerte LUF
ist auf einem Raupenfahrgestell und wird
für Einsätze in Tunnels, Tiefgaragen, Indus-
trieanlagen, etc. zur Brandbekämpfung
und Belüftung eingesetzt).
Insgesamt waren elf Fahrzeuge mit rund
45 Einsatzkräften der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck vor Ort.
Innsbruck am 19. Juni 2010
m 19. Juni 2010, um ca. 21.05 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
in einem Mehrparteienhaus in der Mentl-
gasse, im Stadtteil Wilten, alarmiert. Es han-
delte sich um dieselbe Wohnanlage wie bei
dem Tiefgaragenbrand am 17. Juni 2010.
Die Berufsfeuerwehr rückte mit vier Fahr-
zeugen und 16 Mann zu diesem Einsatz
aus auf Grund der gehäuften Anzahl an
Notrufen wurde die Schutzbereichseinheit
Wilten vom Einsatzleiter mitalarmiert.
Beim Eintreffen konnte eine starke Rauch-
entwicklung aus einer Wohnung im 3.
Obergeschoß festgestellt werden. Aus bis-
her unbekannter Ursache war es in der Kü-
che dieser Wohnung zu einem Brand ge-
kommen. Von der Berufsfeuerwehr wurde
ein Löschangriff unter Atemschutz durch-
geführt und dabei eine Person mit Verlet-
Wohnung gerettet und an den Rettungs-
dienst übergeben. Der Brand konnte nach
wenigen Minuten gelöscht werden - im
Zuge der Nachlöscharbeiten wurden eini-
ge Küchenkästen abmontiert und im
Freien abgelöscht bzw. abgelegt. Die Woh-
nung wurde mittels Hochleistungslüfter
entraucht und eine darüberliegende Woh-
nung auf eine evtl. Verrauchung kontrol-
liert bis auf die Brandwohnung ist kein
Schaden am Gebäude oder anderen Woh-
nungen entstanden.
Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte
der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen
Feuerwehr Wilten im Einsatz.
Seite 26
26/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
A
Innsbruck am 20. Juni 2010
m 20. Juni 2010, um 06:23 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck von der Betriebsfeuerwehr
Flughafen zu einem Flugnotfall am Flug-
hafen Innsbruck alarmiert. Laut Alarmie-
rungsordnung wurden alle zehn freiwilli-
gen Feuerwehren der Stadt Innsbruck pa-
rallel zur Berufsfeuerwehr- und auf An-
Austrian arrows
A
EINSAT
FLUG
FEUE
ordnung des Einsatzoffiziers der Berufs-
feuerwehr zusätzlich die Freiwillige Feuer-
wehr Völs - durch die Leitstelle Tirol alar-
miert. Somit waren rund 250 Frauen/Män-
ner der Feuerwehren in Bereitschaft.
Ein Flugzeug, welches in Innsbruck ge-
startet war, hat nach wenigen Minuten
Flugzeit den Ausfall eines der beiden
Triebwerke gemeldet und war zum Flug-
hafen Innsbruck zurückgekehrt. In Beglei-
tung der Flughafen- und Berufsfeuerwehr
ist die Maschine nach dem sicheren Auf-
setzen auf der Landebahn zur zugewiese-
nen Parkposition" gefahren. Nach Rück-
sprache mit der Besatzung hat es keine
Verletzten an Bord gegeben und ein Ein-
satz der Feuerwehren war nicht mehr er-
forderlich.
Innsbruck am 17. Juli 2010
m frühen Nachmittag zog ein Ge-
witter mit Starkniederschlag und
Hagel über die Landeshauptstadt
und hinterließ eine Vielzahl an überflute-
ten Kellern, Geschäften und Wohnungen.
Rund 450 Einsatzstellen galt es für die
Feuerwehr der Stadt abzuarbeiten.
Neben der Berufsfeuerwehr (50 Mann)
und den zehn FF-Einheiten der Feuerwehr
Innsbruck (241 Mann/Frau) standen auch
neun FF-Einheiten aus dem Bereich Inns-
bruck-Land und die FF Schwaz (mit einem
Sonderfahrzeug für Hochwassereinsätze),
mit 99 Mann/Frau im Einsatz. Insgesamt
waren somit rund 390 FW-Einsatzkräfte
an der Bewältiung der Lage beteiligt.
Sämtliche Einsätze wurden von der Feuer-
wehr-Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr
aus koordiniert, wobei die Zusammenar-
beit mit allen beteiligten Einheiten ausge-
zeichnet funktionierte und so bis 01.30
Uhr auch die gesamten anstehenden Ein-
sätze abgearbeitet werden konnten.
Innsbruck am 14. Nov. 2010
D
ie Berufsfeuerwehr wurde von der
Leitstelle Tirol um 14.01 Uhr in die
Viktor-Dankl-Straße 15 alarmiert.
wurde mitgeteilt, dass eine Frau im 3. Stock
auf dem Balkon steht und aufgrund einer
Verrauchung der Wohnung nicht mehr in das
Stiegenhaus flüchten kann. Am Einsatzort
stellte sich gleich heraus, dass dieser Rauch
aus der in Brand geratenen Nachbarwoh-
nung kommt. Die Frau wurde mit der Hub-
rettungsbühne HRB vom Balkon gerettet,
gleichzeitig wurde der Innenangriff über das
Stiegenhaus von der 2. Löschgruppe mit ei-
nem HD-Rohr von der Straße aus vorge-
nommen, die 1. Löschgruppe erhielt den Auf-
trag Menschenrettung und Brandbekämp-
fung über die Drehleiter vom Hof aus einzu-
leiten. Im Stiegenhaus traf der Angriffstrupp
auf eine rußgeschwärzte Frau, die mitteilte,
dass sich ihre Eltern noch in der Wohnung
befinden. Die Frau wurde dem Rettungs-
dienst übergeben. Die Tür der Brandwoh-
nung war zugefallen und musste geöffnet
werden. Mit der Wärmebildkamera wurde
die Wohnung kriechend abgesucht. Der
Brandherd wurde im Wohnzimmer lokalisiert
und ein am Küchenboden liegender Mann
wurde ins Freie gebracht und vom Notarzt
übernommen. Der Angriffstrupp überprüfte
den Brandraum und konnte eine Person hin-
ter einer Flammenwand sichten. Eine plötz-
liche Durchzündung verhinderte ein weiteres
Vordringen, sodass nur mehr durch den Ein-
satz zweier HD-Rohre die Brandbekämpfung
vorgenommen werden konnte. Für die im
Brandraum befindliche schwer kranke, nicht
gehfähige Frau kam jede weitere Hilfe zu
spät. Trotz einer Eingreifzeit von weniger als
vier Minuten konnte die Frau nicht mehr ge-
rettet werden, die Rettung des Mannes aus
der total verrauchten Küche erfolgte jedoch
glücklich in letzter Minute. 21 Mann der Be-
rufsfeuerwehr mit sieben Fahrzeugen stan-
den im Einsatz. Ein Feuerwehrmann des An-
griffstrupps erlitt bei der Durchzündung, trotz
bester Schutzausrüstung, Brandblasen an
den Schultern und am Rücken.
Innsbruck am 20. Nov. 2010
A
us bisher unbekannter Ursache
war eine weibliche Person, südlich
der Sillhöfe, über die sehr steile
Böschung gestürzt und am Ufer des Sill-
flusses mit Verletzungen unbestimmten
Grades liegengeblieben. Ein Freund eilte
ihr zu Hilfe und zog sich dabei eine leich-
te Fußverletzung zu.
Da von der Melderin primär angegeben
wurde, dass die Person in die Sill gestürzt
ist, wurde It. Alarmplan parallel zur Be-
rufsfeuerwehr, der Rettungsdienst, die Po-
lizei und auch die Freiwillige Feuerwehr
Wilten und die Wasserrettung alarmiert.
Die beiden letztgenannten Einheiten
mussten auf Grund der Lage aber nicht
mehr ausrücken.
Die Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Poli-
zei und des Rettungsdienstes stiegen zu
dem Verletzten ab und brachten diesen
nach der Versorgung durch den Notarzt
auf Straßenniveau. Zuvor musste noch mit
einer Motorsäge eine Schneise in die Ufer-
böschung geschnitten werden, um den
Abtransport der Frau mittels Korbtrage zu
ermöglichen.
A
A
Jahresbericht 2010
Innsbruck am 23. November 2010
m 23. November 2010, um 03:11.
Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr zu
rufen. Aus bisher unbekannter Ursache
war in Büroräumlichkeiten ein Brand aus-
gebrochen.
Bei Ankunft der Feuerwehr sind auf der
Westseite im 4. Stock aus einem Fenster
massiv Flammen herausgeschlagen und
aus mehreren Fenstern hof- als auch stra-
Benseitig ist es zu einem starken Rauch-
austritt gekommen. Ein Mann hat sich auf
einen hofseitgen Balkon retten können
und um Hilfe geschrien.
Kurz nach Eintreffen der Berufsfeuerwehr
wurde vom Einsatzleiter die Freiwillige
Feuerwehr Mühlau an die Einsatzstelle
alarmiert.
Parallel zur Menschenrettung wurden ein
Löschangriff über eine Drehleiter und einer
über das Stiegenhaus vorgetragen.
Weiters wurde aus einer Wohnung im da-
rüberliegenden Stockwerk eine Frau ins
Freie gebracht und ebenso wie der Mann
an den Rettungsdienst übergeben. Der
Innsbruck am 25. Dezember 2010
m 25. Dezember 2010 um ca.
17:30h ist es auf der A12 - Innta-
Nach Rücksprache des Einsatzleiters mit
der Notärztin musste leider festgestellt
vor der Abfahrt Hall-West zu einem schwe- bei diesem Unfall ums Leben gekommen
ren Verkehrsunfall gekommen.
ist. Nach der Unfallaufnahme durch die
Autobahnpolizei Schönberg wurde das
Fahrzeug mittels Motorsägen von den
Bäumen befreit und dem Sprengelarzt der
Zutritt zum Verunglückten ermöglicht.
Eine junge Tiroler Familie war auf dem
Rückweg von einem Schiausflug und ver-
unglückte kurz vor ihrem Heimatort.
Der PKW flog ca. 50 m durch die Luft
und blieb am Dach - bedeckt und ein-
gekeilt von Bäumen und Sträuchern - lie-
gen.
Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck konnte festgestellt werden, dass
sich die Mutter mit ihre beiden Töchtern (5
und 7 Jahre alt) aus dem Fahrzeug, mit Ver-
letzungen unbestimmten Grades, selbst
befreien korinten und vom Rettungsdienst
bereits versorgt wurden.
Nach dessen Untersuchung wurde der
Mann mittels hydraulischen Rettungsgerä-
ten aus dem Fahrzeug geschnitten und der
Bestattung übergeben.
Insgesamt waren vier Fahrzeugen und 12
Mann der Berufsfeuerwehr Innsbruck im
Einsatz.
Zur Klärung des genauen Unfallherganges
hat die Polizei die Ermittlungen aufge-
nommen.
Brand in den Räumlichkeiten konnte nach
kurzer Zeit gelöscht werden und erst dann
Räume im 4. Stock. Sämtliche Glasele-
mente waren zerstört, eine Ziegelzwi-
schenwand ist umgestürzt, Türen heraus-
gerissen u.ä.
Weiters wurde von Anwohnern mitgeteilt,
dass zwei explosionsartige Geräusche vor
dem Brand wahrgenommen wurden.
Vom Landeskriminalamt Tirol und in wei-
terer Folge vom Bundeskriminalamt wur-
den sofort die Ermittlungen aufgenom-
men und in Zusammenarbeit mit der Be-
rufsfeuerwehr die Einsatzstelle Stück für
Stück ausgeräumt.
Alle diese Einsätze stellen nur einen
kleinen Teil der bis jetzt 3.829 Einsät-
zen dar.
Als besonderer Arbeitseinsatz sind die
Rodungs- bzw. Holzfällarbeiten im
städtischen Bereich zu sehen, bei wel-
chen die Berufsfeuerwehr ihre hoch-
wertigen Geräte auch im Sinne der
Stadtverwaltung zum Einsatz bringen
kann.
So wurden auch heuer einige Christ-
bäume für das Forstamt geschnitten,
verbracht und im Stadtgebiet aufge-
stellt.
Seite 27
27/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
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49
Seite 28
28/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
Feuerwehrjugend
Das Jahr 2010 war ein ereignisreiches
für die Feuerwehrjugend der Stadt Inns-
bruck.
Wie jedes Jahr wurde im Frühjahr das Wis-
sen unserer Jugendfeuerwehr bei dem
jährlichen Wissenstest überprüft, der die-
ses Jahr von der Freiwilligen Feuerwehr
Wilten ausgerichtet wurde. Dieses Jahr
wurde ein neuer Rekord aufgestellt, da von
49 TeilnehmerInnen, 33 den Wissenstest
bestanden haben. Im Zuge des Wissens-
tests wurden zwei Kameraden zu Jugend-
betreuern, nach absolvierten Kursen, vom
Bezirk zum Jugendbetreuer ernannt. Die
ABC-Abwehrkompanie des Österreichi-
schen Bundesheers wurde für das Rah-
menprogramm eingeladen und die ausge-
stellten Fahrzeuge und Geräte konnten be-
sichtigt werden.
Im Rahmen des Wissenstests überreichte
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer
allen Jugendgruppen von Innsbruck-Stadt
die heiß ersehnten neuen Jugend-T-Shirts.
Somit tritt die Feuerwehrjugend Inns-
bruck-Stadt auch mit den T-Shirts einheit-
lich auf.
Um die Erste-Hilfe-Kenntnisse aller Ju-
gendbetreuer aufzufrischen wurde eine
Erste-Hilfe-Schulung in der Wache Igls, von
Hannes Siebert der Berufsfeuerwehr, somit
sind alle Jugendbetreuer wieder bestens
in der Ersten Hilfe ausgebildet.
Eine weitere theoretische Schulung wurde
in der Wache Arzl abgehalten. Wir haben
zwei Vortragende nämlich Landesjugend-
sachbearbeiter Manfred Auer und Bern-
hard Geyer zu den Themen,,Stellung und
Bedeutung des Jugendbetreuers" und
Ausbildung in der Feuerwehrjugend"
eingeladen.
Damit sich die Feuerwehrjugend der Stadt-
Innsbruck besser untereinander kennen
ver-
lernt, wurde heuer ein Bezirksgrillen
anstaltet. Es war ein tolles Ereignis und
fast alle Einheiten konnten daran teilneh
men. Somit konnten sich 76 Jugendfeuer-
wehrmitglieder bei Fußball oder Football
kennenlernen.
Natürlich wurden auch vier Sitzungen ab-
gehalten, bei der letzten Jugendbetreuer-
sitzung konnte uns Branddirektor Erwin
Reichel, im Namen von Bürgermeister-Stv.,
für jedes Jugendfeuerwehrmitglied einen
Karabiner plus Rebschnur für die Knoten-
kunde überreichen.
Das Friedenslicht wurde von den Feuer-
wehrjugendmitgliedern in der Berufsfeu-
erwehr abgeholt und in Innsbruck-Stadt
verteilt.
Somit geht ein erfolgreiches Jahr für die Ju-
gendfeuerwehr Innsbruck-Stadt zu Ende.
Ich möchte mich noch bei allen bedanken,
die die Jugendfeuerwehr unterstützen,
beim Bezirksfeuerausschuss, bei der Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck speziell bei Erwin
Reichel, bei allen Kommandanten die, die
Jugendarbeit unterstützen und bei allen
Jugendbetreuern für ihr Mitarbeit und na-
türlich bei allen Jugendlichen.
Jahresbericht 2010
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51
Seite 29
29/45
FEUERWEHR INNSBRUCK
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND
Aus dem Bezirk
Impfungen
Neben der seit Jahren stattfindenden
Zeckenschutz-Impfaktion, durch den
Stadtmagistrat, konnten im Jahr 2010
auch 98 Kameraden von Feuerwehrarzt
Dr. Peter Hammerle mit der Hepatitis-A
/B-Schutzimpfung an vier Terminen durch-
geimpft werden.
Bezirksausbildung
Im Jahr 2010 wurden vom Bezirksfeuer-
wehrverband insgesamt zwölf gemeinsa-
me Schulungsabende in der BF Innsbruck
organisiert und abgehalten. Bei diesem
Schulungsangebot treffen sich von jeder
Einheit ein bis vier Mitglieder in der BF
Innsbruck, wo von Referenten der BF oder
auch von externen Referenten theoreti-
sche wie auch praktische Schulungen ab-
gehalten werden. Das Spektrum reicht von
Schulungen für Kraftfahrer, Atemschutz-
trägern sowie Atemschutzbeauftragten,
Schulungen im Bereich der Ersten Hilfe
oder technischen Hilfeleistung bis zu
Kommando-Schulungen. Aber auch die
Vorstellung, der Betrieb und der Umgang
von neuen Gerätschaften werden an sol-
chen Abenden geschult. Weiters wurde
heuer auch das erste Mal die sogenannte
,,Erweiterte Ausbildung" in Angriff ge-
nommen. Diese Ausbildung findet für jede
Einheit gesondert an einem Freitagnach-
mittag von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr in der
BF Innsbruck statt. Ausbildungsthema für
alle Einheiten war die Arbeit mit den Hub-
rettungsgeräten der BF Innsbruck. Auch
rückt die anwesende Einheit, welche mit
einer taktischen Gruppe anwesend ist,
während der Ausbildungszeit bei etwaigen
Einsätzen unterstützend mit den Kamera-
den der BF Innsbruck aus. Insgesamt wa-
ren ca. 200 Kameraden der FF-Einheiten
bei den Schulungen anwesend.
Bezirksgrundlehrgang
Am 27. und 28. März 2010 wurde der
diesjährige Bezirksgrundlehrgang des
Bezirk Innsbruck-Stadt am Gelände der
BF Innsbruck abgehalten.
Eine Rekordteilnehmerzahl von einer Ka-
meradin und 32 Kameraden nahm an die-
sem Grundlehrgang teil und konnte am
ersten Tag vom Bezirksfeuerwehrkomman-
danten Dipl.-Ing. Anton Larcher begrüßt
werden. Am ersten Tag in der Früh mussten
alle 33 Teilnehmer eine Wissenskontrolle
über die Ausbildung in der eigenen Einheit
absolvieren. Alle haben diesen Test mit Er-
folg bestanden. Neben den theoretischen
Stunden wurde natürlich auch viel in der
Praxis (die Löschgruppe im Einsatz) geübt.
Vom Saugschlauch kuppeln, über die TS in
Stellung bringen, bis zur Brandbekämp-
fung wurde alles geübt. Unzählige Übun-
gen mussten die jungen Feuerwehrkame-
raden/-in absolvieren, so dass zum Schluss
der praktischen Ausbildung fast jeder
Handgriff perfekt funktionierte. Neben den
vier Ausbildern aus den Reihen der freiwil-
ligen Feuerwehren (Michael Kozubowski,
Florian Weber, Klaus Kohler und Helmut
Plank) wurden auch einige Unterrichts
stunden von den Kollegen der BF Inns-
bruck (BD-Stv. Dipl.-Ing. Martin Gegen
huber, Martin Hell, Harald Bauer, Martin
Parger, Bernhard Egger und Thomas Ser
monet) abgehalten. Am Ende des zweiten
Ausbildungstages mussten die Kamera
den/-in noch einmal eine Erfolgskontrolle
ablegen. Diese Kontrolle war auch eine
Bestätigung für die Arbeit der Ausbilder,
denn alle 33 Kameraden/-in haben den
Bezirksgrundlehrgang 2010 mit Erfolg.
davon sogar zwei Kameraden fehlerfrei,
bestanden. Nun können wieder eine jun
ge Feuerwehrfrau und 32 Feuerwehrka-
meraden an der LFS die Grundausbildung
abschließen und stehen für den Dienst in
der aktiven Einsatzmannschaft zur Verfü
gung. Den Abschluss des Grundlehrgan
ges übernahm der Bezirksfeuerwehrkom
mandant-Stv. Walter Laimgruber, der sich
sehr beeindruckt von den Leistungen
der
Feuerwehrkameraden/-in zeigte und ge
meinsam mit dem Bezirksausbilder Inns
bruck-Stadt Helmut Plank die Abschluss
zeugnisse überreichte.
Katastrophenalarm
in Innsbruck
als Großübung
Durch starke Regenfälle stiegen die Pegel
von Inn und Sill seit dem Vortag bedroh-
lich an, sodass um 12.50 Uhr in Inns-
bruck Katastrophenalarm ausgelöst wur-
de. Mit dieser Lage begann am 16. April
die große Katastrophenschutzübung der
Stadt Innsbruck.
Während die Berufsfeuerwehr und die
TILAK bereits Vorbereitungsarbeiten tätig-
ten, wurden nach 13 Uhr die zehn frei-
willigen Feuerwehren alarmiert und die
Gemeindeeinsatzleitung im Rathaus ein-
gerichtet. Bei einer Lagebesprechung der
Feuerwehr-Einsatzleiter wurden dann um
13.30 Uhr folgende Einsatzaufträge ge-
geben: Aufbau des Hochwasserschutzes
am Herzog-Otto-Ufer beim Eingang zur
Altstadt und bei der Herrengasse, bei der
Kirschentalgasse und im Bereich der Chi-
rurgie-Klinik. Weiters wurde die Sand-
sackfüllstation bei der Fa. Fröschl in der
Rossau besetzt und die Großpumpe in den
Einsatz gebracht.
Währenddessen organisierte die GEL eine
Freiwilligen-Meldestelle im Bereich der
Olympia-World.
Ein Schadstoffunfall im Frachtenbahnhof
benötigte dann auch noch Feuerwehr-
kräfte.
Zu guter Letzt musste dann die Evakuie-
rung von ca. 1.500 Innsbruckern, im Be-
reich der Reichenauer Straße, für den Fol-
getag geplant und vorbereitet werden.
So konnten alle Feuerwehrkräfte an die-
sem Nachmittag einige Szenarien parallel
abarbeiten und damit auch die Zusam-
menarbeit getestet werden.
Frau Bgm. Mag. Oppitz-Plörer machte
sich persönlich an verschiedenen Einsatz-
stellen ein Bild von der Übungslage und
den eingesetzten Kräften. Bei einer Ab-
schlussbesprechung in der GEL zeigte sie
sich erfreut über den guten Stand der Vor-
bereitung, aber auch, dass durch solche
Übungen imme* Verbesserungsbedarf er-
kannt werden kann. Vor allem wünschte
sie allen, dass es auch in diesem Jahr bei
der Übung bleiben soll und kein entspre-
chender Einsatz abgearbeitet werden
muss.
MAGSTRAT
MAM
SAQUIC
47. Bezirksfeuerwehr-
tag zu Gast am
Flughafen Innsbruck
Der diesjährige Bezirksfeuerwehrtag wur-
de am Flughafen Innsbruck abgehalten.
Zu Beginn wurden neue Gerätschaften
präsentiert, bevor in der „Tyrol Lounge"
getagt wurde.
Am Parkplatz P5 begann der Bezirkstag
mit einer Besichtigung der neuen Gerät-
schaften, dem Panther der Flughafenfeu-
erwehr sowie dem LAST 1, des Strom-Er-
zeugers 80 kVA und des LUF 60 der Be-
rufsfeuerwehr. Umrahmt wurde der Ape-
ritif im Freien von unserer freiwilligen
Feuerwehr-Musikkapelle.
Die Aussage von Sicherheitsbeauftragten
Prokuristen DI Marco Pernetta,,Der Flug-
hafen zieht immer" schien zu stimmen,
zumal insgesamt mehr als 100 Gäste an-
wesend waren.
Jahresbericht 2010
An Ehrengästen konnten begrüßt werden:
⚫Landtagsabgeordneter Konrad Plautz
⚫Vizebürgermeister Franz-Xaver Gruber
Landesfeuerwehrkommandant-Stv.
Ing. Peter Hölzl
⚫Landesfeuerwehrinspektor
DI Alfons Gruber
⚫Landesfeuerwehrschulleiter
DI (FH) Georg Waldhart
⚫ die Ehrenmitglieder Werner Forster,
Siegfried Nalter, Gottfried Peham und
Kurt Schmarl
⚫seitens des Flughafens
Prokurist Ing. Ewald Dworschak sowie
Prokurist und Sicherheitsbeauftragter
DI Marco Pernetta
von der Polizei Polizeidirektor
HR Dr. Thomas Angermair und
Stadtpolizeikommandant
Brigadier Dr. Franz Birkfellner
⚫vom Österreichischen Roten Kreuz
Freiwillige Rettung Innsbruck Bezirks-
rettungskommandant Ing. Christian
Schneider und sein Stellvertreter
MSC Ivo Habertitz
⚫vom Bundesheer der S3 des Milkdo
Tirol Oberst Dietmar Heiß
⚫der Geschäftsführer der Leitstelle Tirol
Mag. Ing. Martin Eberharter
von den anderen Bezirksverbänden der
Bezirksfeuerwehrkommandant von
Lienz Herbert Oberhauser sowie der
Bezirkskassier vom BFV Innsbruck-Land
Alfred Harb
als Landessachbearbeiter für die
Betriebsfeuerwehren
ABI Mag. Manfred Holzer
In seiner Begrüßung hieß Prokurist Ing.
Ewald Dworschak die anwesenden 45 De-
legierten, Kameradlnnen der Feuerwehren
Bez
Feuerweh
53
R
Seite 30
30/45
14
FEUERWEHR INNSBRUCK
und Ehrengäste am Flughafen Innsbruck
herzlichst willkommen. Voller Stolz präsen-
tierte er auch die Eckdaten seines" Pant-
Flughafen Innsbruck
www.innsbruck-airport.com
hers mit 705 PS, 10.500 I Wasser, Schaum
und Pulver und einem nicht weniger stol-
zen Preis von € 600.000,-. Er zeigte sich
von der Anschaffung überzeugt, da mit
diesem Fahrzeug alle Erfordernisse an eine
Flughafen-Betriebsfeuerwehr abgedeckt
werden können.
Anschließend eröffnete Bezirksfeuerwehr-
kommandant Bmst. DI (FH) Anton Larcher
den Bezirkstag.
Als besondere Auszeichnung für ihre jah-
relangen Verdienste wurden die Kassiere
der Feuerwehren Amras und Vill, Stephan
Wegscheider und Robert Koch, mit dem
Verdienstzeichen des Landesfeuerwehr-
verbandes Tirol in Bronze, Stufe IV, ausge-
zeichnet. Seiner neuen Funktion als Kom-
mandantstellvertreter auf der Hungerburg
entsprechend wurde DI Wolgang Gassler
in Abwesenheit zum Brandinspektor be-
fördert.
Nach über zwei Stunden Tagung gab es
dann noch ein gemeinsames Abendessen
in der Lichtwolke des Restaurants Flyinn
am Flughafen.
Ein großes Danke an die Flughafen-
betriebsgesellschaft Innsbruck für die
Möglichkeit, den Bezirksfeuerwehrtag am
Standort unserer einzigen Betriebsfeuer-
wehr des Bezirkes abhalten zu können.
Dem Kommandanten der BtF Flughafen
Thomas Reiner und seinen Mitarbeitern
sowie den Kameraden der Berufsfeuer-
wehr ebenfalls ein großes Danke für die
große Mithilfe beim Herrichten und der
Präsentation der Gerätschaften.
Bezirksübungstag
erfolgreich
durchgeführt
Am 19. Juni nutzten die Innsbrucker Feu-
erwehren wieder einen ganzen Tag zum
gemeinsamen Beüben verschiedenster
Szenarien.
effizient und kompetent abgearbeitet
werden und trotz des nicht besonders
freundlichen Wetters war die Stimmung
bei allen Teilnehmern hervorragend. „Sol
che Übungstage sind für das Zusammen-
spiel von Berufs- und freiwilliger Feuer-
wehr von größter Bedeutung für die Be
wältigung realer Einsätze und der heutige
Tag hat wieder einmal gezeigt, dass wir
hier einen sehr hohen Standard haben,
dessen Erhalt allerdings laufendes Training
und entsprechende Übungen die Grund-
voraussetzung sind", resümierte ein sicht-
lich zufriedener VBGM Christoph Kauf-
mann, welcher sich als zuständiger Res
sortverantwortlicher selbst vor Ort ein Bild
über die Leistungsfähigkeit der Einsatz-
kräfte machte.
Ziel dieses,,Einsatz-/Ausbildungstages" war
die Abarbeitung einer größeren Anzahl
(rund 50) von Einsätzen, wobei es dabei
sowohl kleinere Einsätze in Gruppenstärke
als auch größere Einsätze in Zugsstärke zu
bewältigen galt, sowie Einsätze welche im parallelbewerb
Verband (BF mit drei FF-Einheiten), wie et-
wa ein Schadstoffaustritt (Chlorgas), aber
auch ein Verkehrsunfall (Bus gegen drei
PKW), abgearbeitet wurden. Eine beson-
dere Herausforderung stellte dabei die
Abarbeitung diverser Paralleleinsätze im
Zusammenspiel Berufsfeuerwehr und frei-
willige Feuerwehr, die Beübung aller Füh-
rungsebenen bis hin zur integrierten
Übungs(Einsatz)leitung sowie das takti-
sche Beüben des Digitalfunks dar. Neben
der Berufsfeuerwehr und den freiwilligen
Einheiten der Feuerwehr Innsbruck nah-
men rund 25 Einsatzkräfte der Rettung an
dieser Übung teil. Insgesamt waren somit
rund 160 Einsatzkräfte bei dieser Übung
im Einsatz. Besondere Bedeutung erhielt
die Übung auch aufgrund der überregio-
nalen Teilnehmer innerhalb der Beobach-
terteams, welche sich allesamt vom Zu-
sammenspiel und dem Engagement der
rund 160 Einsatzkräfte beeindruckt zeig-
ten. Sämtliche Einsatzszenarien konnten
Arzl qualifiziert sich
für den Landesnass-
für
Beim 40. Bezirksnassbewerb des BFV Inns
bruck-Land traten aus Innsbruck Bewerbs
gruppen aus Arzl und Igls an. Mit einer feh
lerfreien Zeit von 53 Sek. qualifizierte sich
die Gruppe der FF Arzl für den 2. Landes
Nassparallelbewerb am 7. August 2010 in
Neustift im Stubaital.
Trotz einer beachtlichen Zeit schaffte es
die Bewerbsgruppe der Feuerwehr Arzl in
die
ZU
Neustift dann aber leider nicht, gegen
Gruppe aus Sillian den KO-Durchgang
bestehen und damit in die nächste Runde
aufzusteigen.
Berufsfeuerwehr erneut
Bezirksfußballmeister
Sehr hohe Temperaturen machten das
diesjährige Bezirksfußballturnier,
perfekt
ausgerichtet durch den SKV der Berufs-
Sportplatz der PH
feuerwehr Innsbruck am
Tirol, zu einem wahrhaft heißen Erlebnis
Mannschaften der Berufsfeuerwehr, der
Innsbrucker Freiwilligen Feuerwehren Am-
ras, Hötting, Hungerburg, Igls, Mühlau,
Neu-Arzl, Reichenau, Wilten sowie der
Nachbarfeuerwehren Hall und Völs
kämpften
um den begehrten Wanderpo-
kal. Im Finale setzte sich dann die Berufs-
feuerwehr gegen Völs durch, beim Spiel
um Platz 3, Hall gegen Wilten.
Neben einem fairen Wettkampf gab es
erstmals auch für die Offiziere der einzel-
nen Mannschaften ein Torwandschießen.
Christian Mang, Gregor Katschthaler und
deren Team der BF organisierten ein schö-
nes Turnier und sorgten auch für beste Ver-
pflegung.
Auch wenn es einige Verletzte gab, war es
in Summe wieder ein gelungener Sport-
tag!
Martin Feichtner und
Manfred Liebentritt
erhielten Verdienst-
medaille des Landes
Große Ehrung für zwei sehr verdiente Ka-
meraden des Feuerwehrwesens aus Inns-
bruck: Martin Feichtner und Manfred Lie-
bentritt erhielten von LH Günther Platter
die Verdienstmedaille des Landes Tirol ver-
liehen. Martin Feichtner ist mit kurzer
Unterbrechung seit 1978, insgesamt mehr
als 22 Jahre, Kommandantstellvertreter
der Feuerwehr Vill. Daneben war und ist er
in vielen führenden Funktionen im Stadt-
teil Vill tätig, und zwar als Obmann der
Wassergenossenschaft, als langjähriger
Ortsparteiobmann der ÖVP und als Ob-
mann der Jagdgenossenschaft.
Manfred Liebentritt war neben anderen
Funktionen zehn Jahre lang Kommandant
der Feuerwehr Mühlau. Seit Jahren betreut
er das Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit und
war dabei maßgeblich
Öffentlichkeitsarbeit beteiligt.
ham neuen Lehrgang
Daneben interessiert er sich für das Führen
von Chroniken - neben einer lückenlosen
Chronik seit der Gründerzeit ist er auch Mit-
initiator beim Festhalten der Geschichte sei-
nes Stadtteils, der früheren eigenständigen
Gemeinde Mühlau. Jüngstes Kind" von
Manfred, welches er betreut, ist der Tiroler
Florian, dessen Arbeitsgruppe er auch leitet.
Beiden Kameraden herzlichste Gratulation
zur Verleihung der Verdienstmedaille und
herzlichen Dank für ihre Dienste im Sinne
des Feuerwehrwesens und unserer Feuer-
wehr Innsbruck.
Zwei Tage heißes
Einsatztraining für
die Innsbrucker
Feuerwehren
Am ersten September-Wochenende konn-
ten je zwei Trupps aller Innsbrucker Feuer-
wehren in einer mobilen Trainingsanlage
Atemschutz-Einsätze unter „heißen" Be-
dingungen beüben.
Ergänzt wurde die von DI Martin Gegen-
huber organisierte Ausbildung um Schu-
lungen in Such- und Löschtaktik und spe-
zieller Erster Hilfe bei Brandeinsätzen, wel-
che in kompetenter Art und Weise von den
Kameraden der Berufsfeuerwehr durchge-
führt wurden. Auch die einzelnen Übungs-
durchgänge wurden jeweils von einem
Kameraden der Berufsfeuerwehr begelei-
tet und im Anschluss mit dem jeweiligen
Trupp sofort besprochen.
Neu war heuer, dass jeder Trupp einmal am
Vormittag und einmal am Nachmittag die
Heißübung durchführte. So konnte jeder
Trupp selbst reflektieren, in wie weit sich
durch das Training bereits Verbesserungen
zeigten.
Die FF Reichenau sorgte für die Infrastruk-
tur mit Jause und Duschmöglichkeit in der
- Kommandant Plank und
Fahrzeughalle
seinen Kameradinnen herzlichen Dank so-
wie, wie auch immer bei solchen Übungen,
den MitarbeiterInnen der BF in der Atem-
schutzwerkstätte, welche für 60 ATS-Ge-
räteträger die Flaschen, Masken, ... pfleg-
ten und so erst die Durchführung dieses
intensiven Übungswochenendes ermög-
lichten.
Finanziert wurde das Wochenende ge-
meinsam von Berufsfeuerwehr (Stadt
Innsbruck) sowie dem Bezirksfeuerwehr-
verband, sodass für die einzelnen Feuer-
wehren keine Kosten entstanden sind.
Jahresbericht 2010
Erfolgreiche
Atemschutzleistungs-
prüfung in Igls
Die vierte Atemschutzleistungs-Prüfung in
unserem Bezirk wurde am 2. Oktober von
der Feuerwehr Igls in der Wache Igls er-
folgreich durchgeführt.
Schlussendlich konnten der Trupp der
Brandschutzgruppe des Landeskranken-
hauses Innsbruck das bronzene und ein
Trupp der Feuerwehr Mühlau und gleich
zwei Trupps der Heim-Feuerwehr Igls das
silberne Leistungsabzeichen erfolgreich
erwerben. Zwei weitere Bronze-Trupps
waren leider nicht so erfolgreich, werden
aber aller Voraussicht nach im Bezirk
Schwaz, bei der dortigen ATS-Leistungs-
prüfung im November, nochmals mit neu-
er Motivation antreten. Angetreten ist
auch ein Gästetrupp der Feuerwehr Lans
in der Stufe Bronze.
Herrliches Wetter, zahlreiche Zuschauer
sowie eine perfekte Organisation und
Durchführung durch die Kameraden der
Feuerwehr Igls waren die nötigen Rah-
menbedingungen für eine gelungene Leis-
tungsprüfung. Der Igler Feuerwehr des-
halb großen Dank des BFV und der teil-
nehmenden Feuerwehren!
Danke aber auch den Kameraden der ATS-
Werkstätte, welche im Hintergrund einiges
zu leisten haben, damit der in der Trai-
ningszeit und bei der Prüfung anfallende
Mehrbedarf abgedeckt werden kann, ohne
die ständige Bereitstellung von Reserven
zu gefährden. Heuer war zudem noch zu-
sätzlich die Heißausbildung abzuwickeln!
Bezirksausflug nach
Südtirol
Am Samstag, dem 16. Oktober, ging es
beim Bezirksausflug über den Brenner in
die älteste Stadt Tirols - Brixen.
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Jahresbericht 2010
FEUERWEHR IN SBRUCK
Walter Laimgruber, Werner Forster, Erwin
Reichel, Martin Weber und heuer unter-
stützt durch Albert Pfeifhofer haben in be-
währter Weise wieder ein attraktives, ka-
meradschaftliches Programm gefunden.
So machten sich 27 Kameraden, mit Be-
gleitung, ein wenig verspätet, um 09.00
Uhr nach Brixen auf. Nach einem Kaffee
u.a. mit einer kleinen Stärkung bayrischer
Art wurden wir durch die Hofburg, den
Domplatz sowie den Dom von Brixen ge-
führt. Anschließend das Wetter war uns
gerade noch hold genug - spazierten wir
zum Kloster Neustift, um dort deren jahr-
hundertealtes geistiges Wissen im Bereich
Weinanbau auch selbst mit einer Südtiro-
ler Jause zu verkosten. Nach einer kurzen
Busfahrt bis nach Sterzing hatten wir eine
Stunde zur freien Verfügung, bevor es
nach Thuins zum Törgellan weiterging.
Gegen 21.45 Uhr waren wir dann wieder
retour auf der Hauptfeuerwache.
Ein großes DANKE an das Organisations-
team für den tollen Ausflug und an alle Teil-
nehmerinnen für das nette Miteinander.
zirksverband zu dieser sinnvollen Ausbil-
dung für unsere C-Fahrer bei den freiwilli-
gen Feuerwehren bei.
Totengedenken und
Kuraten-Ernennung
in der Altstadt
Auf Initiative der Berufsfeuerwehr wurde
am Freitag nach Allerseelen in der Inns-
brucker Altstadt aller verstorbener Kame-
raden der Innsbrucker Feuerwehren ge-
dacht. Zugleich wurde bei dieser Feier-
stunde, der Prior des Stiftes Wilten, Dr. Flo-
rian Schomers, als Kurat für die Berufs-
feuerwehr ernannt.
Angeführt von der Berufsfeuerwehr-Mu-
sikkapelle marschierten die Bezirksfahne
sowie die Fahnen der freiwilligen Feuer-
wehren mit den Kommandanten in die Alt-
stadt vor dem Stadtturm.
Dort befindet sich seit 1957 eine Gedank-
tafel zur Erinnerung an die gefallenen, ver-
unglückten und verstorbenen Kameraden
der Innsbrucker Feuerwehr, welche in den
letzten Jahrzehnten ein wenig in Verges-
senheit geraten ist und nun mit dieser
würdigen Gedenkfeier wieder in Erinne-
Fahrtechniktraining für rung gerufen wurde.
Einsatzfahrer der FFS
Organisiert von DI Gegenhuber hatten an
vier Sonntagen im Oktober und November
jeweils 12 Kameradinnen die Möglichkeit,
bei einem Fahrtechniktraining ihr Fahrver-
halten mit einem Feuerwehrfahrzeug zu
perfektionieren.
Kurvenfahren, Bremsübungen auf ver-
schiedenen Fahrbahnoberflächen sowie
ein erweitertes Gefahrentraining (z. B. Ent-
gegenwirken einem evt. Schleudern, Aus-
weichen, Bergabfahren) ... stand dabei am
Programm, welches am ersten Sonntag
alle Teilnehmer restlos begeisterte.
Die Kosten übernahm dabei fast zur Hälf-
te die AUVA, ein Viertel steuerte der Be-
Neben
Landesfeuerwehrkommandant
Klaus Erler und Landesfeuerwehrinspektor
DI Alfons Gruber konnte Branddirektor
Mag. Erwin Reichel auch Landesfeuer-
wehrkurat Dr. Anno Schulte-Herbrüggen
und den Kommandanten der Berufsfeuer-
wehr Bozen, Dr. Ing. Ernst Preyer sowie Be-
zirkskommandant-Stv. a.D. Kurt Schmarl
die
begrüßen. Eine besondere Ehre war
Anwesenheit aller drei Bürgermeister, Bür
germeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plö-
rer, 1. Vizebürgermeister Franz Gruber so
wie 2. Vizebürgermeister und Feuerwehr-
Referent in der Stadtregierung Christoph
Kaufmann.
Nach der Meldung durch Branddirektor
Reichel an Frau Bürgermeisterin Oppitz-
Plörer und Landesfeuerwehrkommandant
Erler und dem Abschreiten der Front wur
de im Rahmen eines Totengedenkens im
Anschluss an ein Gebet durch Prior Dr.Flo-
rian Schomers von Frau Bürgermeisterin
Oppitz-Plörer und Branddirektor Reichel
ein Kranz niedergelegt. Die Berufsfeuer
wehr-Musikkapelle intonierte dazu „Der
gute Kamerad".
In ihrer Ansprache zeigte sich Frau Bürger-
meisterin Oppitz-Plörer erfreut über die
Abhaltung dieser Gedenkfeier, da so nicht
nur immer darüber geredet wird, dass man
den verstorbenen Kameraden ein ehren
des Andenken bewahrt, sondern dies so
auch zum Ausdruck gebracht wird.
Im Zuge der Gedenkfeier konnte Landes-
feuerwehrkommandant Klaus Erler den
Prior des Stiftes Wilten, Dr. Florian Scho-
mers, zum Kuraten für die Berufsfeuerwehr
ernennen. Damit haben nun aktuell fünf
Innsbrucker Feuerwehren einen eigenen
Kuraten!
Dr. Schomers betonte, bewegt
von
der
Ernennung, dass er sich sehr gerne bemü-
hen werde, seelsorgerischer Beistand für
die Berufsfeuerwehr zu sein.
Beeindruckend und dem Festakt einen
sehr würdigen Rahmen gebend, war die
Feuerwehrjugend, welche mit den Fackeln
ein stimmiges Ambiente für diese Feier
schaffte.
Feuerwehrjugend mit ei-
Neben der Teilnahme am Landesbewerb in
gener neuer Homepage Bronze/Silber, im Frühjahr und der Teilnah-
Die Feuerwehrjugend des BFV Innsbruck-
Stadt präsentiert sich ab Herbst mit einer
eigenen, aktuellen Homepage.
Bisher war die Jugend über den eigenen
Menüpunkt am oberen Ende dieser Seite
mit einer kleinen Präsentationsseite ver-
treten. Zudem wurden aktuelle Ereignisse
auf der Bezirksseite präsentiert.
Um die Leistungen der Feuerwehrjugend
entsprechend ins Rampenlicht zu rücken
und vor allem ihre tollen Aktivitäten im
Überblick für interessierte Jugendliche zu
präsentieren, wurde diese neue Seite ge-
startet. Damit die Jugend aber auch weiter-
hin als (besonderer) Teil der Feuerwehren
in Innsbruck wahrgenommen wird, ist die
Jugendseite nicht über eine eigene Do-
me mit zwei erfolgreichen Silber-Trupps
bei der Atemschutz-Leistungsprüfung, An-
fang Oktober, war die Feuerwehr Igls heu-
er damit auch noch bei diesem vermutlich
schwierigsten Bewerb mit dabei.
Wir gratulieren den drei erfolgreichen
Kameraden aufs Herzlichste zu ihrer be-
wundernswerten Leistung!
main, sondern über die Adresse des Be- Übung des Lawinenzu-
zirksfeuerwehrverbandes zu erreichen.
Unsere Jugend,
ein starkes Stück Freizeit, ...
http://www.feuerwehr-innsbruck.at/
jugend
FEUERWEHRJUGEND INNSBRUCK
bot Gadeabisier und Karaiso reag
Gold für drei Igler
Beim Bewerb um das Feuerwehrleistungs-
abzeichen in Gold traten im November
auch Kameraden der Feuerwehr Igls an.
Kdt.-Stv. Ing. Christian Hippmann erreich-
te dabei mit 175 Punkten sogar den aus-
gezeichneten 6. Platz, nur vier Punkte fehl-
Sieg bei 133 Teilnehmern.
ten zum
Aber auch Kassier Ing. Helmut Ebner und
Stephan Kaltschmid erzielten mit 167 bzw.
164 Punkten eine tolle Leistung und
konnten so das oft auch als „,Feuerwehr-
matura" bezeichnete Leistungsabzeichen
verdient erwerben.
ges mit der Bergrettung
Am 18. Dezember 2010 nahmen 21 Mit-
glieder des Lawinenzuges an einer Ge-
meinschaftsübung mit der Bergrettung
Ortsstelle Innsbruck teil. Übungsort war
der Bereich Gramartboden.
Bei einer Einsatzübung wurde zunächst
davon ausgegangen, dass in einem Lawi-
nenkegel noch Personen verschüttet sind,
welche kein Lawinenverschüttetensuch-
gerät bei sich hatten und welche auch
durch die Suchhunde nicht gefunden
werden konnten. Mit drei Sondierketten
wurden mehrere Grobsondierungen
durchgeführt.
Neben der Übung gab es auch noch einen
Ausbildungsteil in einem Stationenbetrieb
für gemischte Gruppen aus Feuerwehr-
und Bergrettungsmitgliedern. Die Themen
waren die LVS-Suche bei Annahme von
Mehrfachverschüttungen, die LVS-Suche
bei Annahme von Einzelverschüttungen,
schulungsmäßige Sondierungen mit
wechselweisen Übernahmen von Sondier-
kettenführungen, schulungsmäßige Son-
dierung nach der Methode der sogenann-
ten,,Rasterfahndung" sowie das Sondier-
profil (Schulung des Unterscheidungsge-
fühles bei Sondierungstreffern).
Als Abschluss wurde dann noch eine
Übungsbesprechung durchgeführt.
Für die Mitglieder des Lawinenzuges war
es eine interessante und aufschlussreiche
Schulung in kameradschaftlichem Zu-
sammenwirken zwischen Feuerwehr und
Bergrettung.
ERSTE-HILFE-WOCHEN-
ENDE IN ARZL
Während andere am Wochenende im
Schwimmbad waren, absolvierten 20 zum
Großteil jugendliche Kameradınnen der
Feuerwehren unseres Bezirkes im Juni ei-
nen 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurs. Der
Kurs wurde in bewährter Art und Weise
wieder von Riccy Berger, Mitglied der Feu-
erwehr Mühlau, durchgeführt.
Die Jugendlichen waren mit viel Engage-
ment bei der Sache. Die Absolvierung ei-
ner Erste-Hilfe-Ausbildung gehört seit we-
nigen Jahren zur Grundausbildung für al-
le Tiroler Feuerwehrmitglieder verpflich-
tend dazu. Neben der Ausbildung in der
Ortsfeuerwehr und dem Bezirksverband
bzw. der Feuerwehrjugend und dem 3-tä-
gigen Lehrgang an der Landesfeuerwehr-
schule bildet der Erste-Hilfe-Lehrgang die
vierte Säule der Grundausbildung.
57
Seite 32
32/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
Schutzbereich: Flughafen-Rettungsbereich
Mannschaft
Aktive
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze.
D
Fahrzeuge
VLF, 1 6860 AB
.2001
1999
ELF, I 1290 L
RLF 4000, I 22 AD
2000
FLF 9000, I 9475 F
1995
FLF 8000, T 4464
1983
PLF 2000, T 20477
Thomas Reiner
FLF 10000, 11425 AK
Peter Norz
Aluboot mit Jetantrieb, T21 338
62
35
21
ie Betriebsfeuerwehr am Flughafen Innsbruck setzte sich
im Jahr 2010 aus 62 aktiven Mitgliedern aus den Be-
reichen Vorfelddienst und Werkstatt zusammen. Diese
Mitarbeiter müssen bereits bei der Einstellung neben einer ab-
geschlossenen Berufsausbildung auch Grundkenntnisse als Feuer-
wehrmänner haben. Darauf aufbauend werden regelmäßig Kurse
und Schulungen im In- und Ausland besucht, um den Ausbildungs-
stand permanent zu erhöhen.
Im Rahmen der Ausbildung unserer Feuerwehrmänner stand wie-
der für 25 Mann die Teilnahme am Hot Fire Drill im Mittelpunkt.
Doch auch die Bergung eines Luftfahrzeuges gehört zum Aufga-
14
1990
.2009
benbereich der Betriebsfeuerwehr. Deshalb nahmen zwei
Mitarbeiter des speziell geschulten Bergungstrupps an einem
Bergungsseminar der Flughafenfeuerwehren am
Flughafen
Frankfurt teil.
Es wurden 70 Interne Schulungen mit 1.724 Stunden und neun
Kurse an der Landesfeuerwehrschule absolviert.
C-Christophorus1
Flughafen Innsbruck
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5
Große Notfallübung
Am 10. November 2010 fand am Flughafen Innsbruck, unter
Beteiligung der Einsatzgruppe Cobra und der Berufsfeuerwehr
Innsbruck, eine große Notfallübung statt.
56-mal wurde die Betriebsfeuerwehr alarmiert
Im vergangen Jahr kam es zu keinen größeren Einsätzen für die
Flughafenfeuerwehr.
Am 20. Juli 2010 war es endlich soweit: Das neue Rettungs-
boot mit Alurumpf hergestellt von der Firma Reich in Petersau-
rach, Deutschland, konnte in Betrieb genommen werden. Die-
ses Boot wird von einem Vovo Penta 3,0-1-Motor mit einer Leis-
tung von 135 PS über den Castoldijet angetrieben und ist spe-
ziell für die Herausforderungen am Inn konzipiert worden.
338 FLUGHAFENFEUERWEHR INNSBRUCK
Jahresbericht 2010
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59
Seite 33
33/45
FEUERWEHR INNSBRUCK
Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehr Amras
Mannschaft
Aktive
Reserve
Jugend.
71
.15
9
FEUERWEHR
FEUERWEHR
EUERWEHR
Ehrenmitglieder
2
Sonstige
1
(Feuerwehrkurat Nikolaus Albrecht)
Fahrzeuge
KLF-A
.1999
LAST..
LFB-A
Kommandant.
Stellvertreter.
Kassier
Walter Laimgruber
Johannes Trenkwalder
Stephan Wegscheider
Schriftführer.. Ing. Mag. Johannes Schiener
TLF-A 4000.
2008
2008
2004
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Kommando
Schutzbereich
Der Schutzbereich der Freiwilligen Feuer-
wehr Amras umfasst im Wesentlichen
das Gebiet der Katastralgemeinde Amras.
Neben der dörflichen Struktur mit land-
wirtschaftlichen Nutzungen und mehreren
Gastronomie- und Beherbergungsbetrie-
ben befindet sich im Amraser Schutzgebiet
das größte Gewerbegebiet von Innsbruck
mit mehreren Einkaufszentren. Ebenfalls
im Schutzbereich befindet sich die-A12
Inntalautobahn.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
M
it der Jahreshauptversammlung
am 15. Jänner 2010, welche von
zahlreichen Ehrengästen wie
der damaligen Vizebürgermeisterin Mag.a
Christine Oppitz-Plörer, Bezirkskommandant
DI (FH) Anton Larcher und Branddirektor
Mag. Erwin Reichel besucht wurde, eröff-
nete die FF Amras das Feuerwehrjahr
2010.
Die alljährliche Versteigerung am Unsinni-
gen Donnerstag fand am 11. Februar 2010
statt. Unter der Führung von Unsinnigen-
Obmann Hannes Happ sammelten die
Kameraden die verschiedensten Utensilien
auf ihren Routen durchs Dorf und verstei-
4
.9
6
gerten sie ab 13.00 Uhr vor dem Hotel
Bierwirt.
Nachdem diese Veranstaltung nicht un-
wesentlich zur Finanzierung verschiedens-
ter Anschaffungen der FF Amras beiträgt
sei auch an dieser Stelle recht herzlich
für die zahlreiche Unterstützung gedankt.
Besonders freute uns, dass bei der Floriani-
feier 2010 insgesamt fünf neue Kamera-
den angelobt werden konnten. Vor allem
ist dieser bereits seit Jahren anhaltende -
Nachwuchs Garant für die zukünftige
Einsatz- und Leistungsfähigkeit der FF Am-
ras. Sichergestellt wird dieser durch eine
gut ausgebildete und rührige Feuerwehr-
jugend.
Mit der Teilnahme am Wissenstest in Wil-
ten mit zwei Mann, der Teilnahme am Be-
zirksgrundlehrgang mit zehn Mann, dem
Bezirksjugendgrillen und regelmäßigen
Übungen hat diese 2010 ein heraus-
forderndes Programm absolviert.
In gleicher Weise herausfordernd stellte
sich im Jahr 2010 das Ausbildungspro-
gramm der Aktiven dar. Insgesamt wur-
den zehn Lehrgangsarten von insgesamt
31 Kameraden besucht. Bedingt durch
dieses hohe Schulungsniveau und dem
vorhin erwähnten konsequent anhalten-
den Nachwuchs, ist die FF Amras für die
Herausforderungen der Zukunft vorberei-
tet.
Einsatzmäßig war die FF Amras 2010 vor-
wiegend mit technischen Aufgaben be-
fasst. So mussten mehrmals Einsätze auf
der Inntalautobahn abgearbeitet werden.
Auch Unwetter haben 2010 dazu beige-
tragen, dass die Einsatzstatistik nicht zu
gering ausfiel. Vor allem am 17. Juli 2010
hat es durch den Hagel große Schäden
gegeben.
Der Feuerwehrausflug 2010 führte uns
letztes Jahr ins Ötztal. Nach der Besichti-
gung der FF Umhausen machten wir uns
auf den Weg nach Farst, einem Weiler
oberhalb von Umhausen. Dort konnten
wir die wunderschöne Landschaft, das
ausgezeichnete Essen und die Freund-
lichkeit der Wirtsleute in geselliger Run-
de genießen.
Gegen Ende des Jahres, am 19. Dezember
fand die alljährliche Gedenkmesse statt.
Die FF Amras wurde im Kriegsjahr 1943
durch eine wunderbare Fügung von einem
Bombenvolltreffer verschont. Aus diesem
Grunde wurde eine alljährliche heilige
Messe am 19. Dezember gelobt
und alles passt!
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FEUERWEHR IN BRUCK
Freiwillige Feuerwehr Arzl
FEUERWEHR
Mannschaft
Aktive
Reserve
FEUERWEHR
Jugend.
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
Takt. Kennzeichen und Baujahr
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
Kassier.
Schriftführer
(ohne Anhänger)
HBI Matthias Sparber
OBI Christoph Larcher
HV Richard Fatycz
HV Andreas Winterle
TLFH-A 2000/200
KDO
TF
52
23
.6
5
1987
.2009
1995
1999
dung der Leitstelle Tirol versetzte unsere
Mannschaft in Schrecken: „Stadlbrand
beim Max'n Hof in Arzl - 200 Schafe
eingeschlossen."
Meterhohe Flammen waren auch aus dem
Stadtgebiet zu sehen. Nur ein schnelles
Eintreffen und die Unterstützung der Be-
rufsfeuerwehr sowie der Feuerwehren aus
Mühlau und Amras konnten ein Übergrei
fen der Flammen auf den restlichen Stall
und somit einen Großbrand in letzter Se-
kunde verhindern. Die schwierigen Ver
hältnisse bei Föhnsturm haben jedoch am
Wirtschaftsgebäude erheblichen Schaden
angerichtet. Alle Schafe wurden in letzter
Minute gerettet. Die Lösch- und Aufräum-
arbeiten dauerten über zwölf Stunden.
Schaut man sich die heutige aktive Mann-
schaft der FF Arzl etwas genauer an, kann
man Folgendes erkennen:
-Aus der Jugendgruppe der ersten Stunde
unterstützen uns noch immer fünf Mit-
glieder in der aktiven Mannschaft.
Insgesamt sind heute 23 aktive Mit-
glieder in den letzten 20 Jahren aus der
Jugendfeuerwehr übernommen worden.
- Vier ehemalige Jugendfeuerwehrmitglie-
der haben als aktive Mitglieder eine füh-
rende Funktion in unserer Einheit inne.
Jahresbericht 2010
Allen Mitgliedern der FF Arzl, die die
Jugendfeuerwehr Arzl in den letzten 20
Jahren begleitet und unterstützt haben,
gebührt ein herzlicher Dank für ihre
Arbeit.
Ihr Partner bei professionellen Projektlösungen für Kommunikations-und Sicherheitsanlagen
Schutzbereich: Der Schutzbereich er-
streckt sich von der Westbahnstrecke im
Süden, über das bebaute Gebiet zwischen
der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im
Westen bis über die Nordkette im Norden.
Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden
wie moderne Wohnanlagen und Einfami-
lienhäuser.
De
ie Freiwillige Feuerwehr Arzl kann
auf ein erfolgreiches Jahr 2010 zu-
eilte uns Anfang des Jahres die Nachricht,
dass wir ein neues Fahrzeug bekommen
würden. Das schon in die Jahre gekom-
mene Kommandofahrzeug unserer Einheit
wurde durch ein neues Fahrzeug der Mar-
ke Mercedes Vito erneuert. Am 2. Mai
2010 wurde das neue Fahrzeug im Rah-
men unserer Florianifeier im Beisein von
Vizebgm. Gruber und Stadträtin Pokorny
Reiter von unserem Pfarrer Pater Franz
KLF-A
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
19
22
21
gesegnet. Die ehrenvolle Aufgabe der
Fahrzeugpatin übernahm die Gattin unse-
res Kommandanten, Ruth Sparber.
Im Berichtsjahr 2010 wurden von der FF
Arzl insgesamt 41 Einsätze abgearbeitet.
Das am 17. Juli 2010 stattgefundene Ha-
gelunwetter verschonte auch den Stadtteil
Arzl nicht. Insgesamt 16 Einsätze wurden
von den Kameraden der FF Arzl an diesem
Tag abgearbeitet.
In den Abendstunden des 4. Oktober 2010
heulten in Arzl die Sirenen. Die erste Mel-
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Dieser Brand wird der Mannschaft der FF
Arzl sicherlich lange in Erinnerung bleiben.
Vor 20 Jahren wurde in der Feuerwehr
Arzl erstmals eine Jugendgruppe ins Leben
gerufen.
Die Idee eine Jugendfeuerwehr in Arzl zu
gründen, wurde 1991 unter dem damali-
gen Kommandanten von Arzl, Anton Lar
cher, umgesetzt. Paul Pernlochner und
Franz Maurer waren die Jugendbetreuer
der ersten Jugendfeuerwehr der FF Arzl.
Nicht nur die feuerwehrfachliche Ausbil
dung stand und steht bis heute im Mittel-
punkt einer Jugendarbeit in der Feuerwehr.
Soziales Bewusstsein und die sportliche
Herausforderung spielen in der Jugend-
feuerwehr eine große Rolle. Die Geschich
te der Jugendfeuerwehr Arzl zeigt, dass
die Nachwuchssicherung unserer Feuer-
wehr bestens funktioniert.
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63
Seite 35
35/45
H
FEUERWEHR IN SBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Fahrzeuge
Takt. Kennzeichen und Baujahr
(ohne Anhänger)
1. Gruppe, RLFA 2000/200
1991
FEUERWERS
2. Gruppe, TLFA 3000/500.
.1995
DLK 23/12.
2009
KLFA.
2004
Kommando
Kommandant HBI Dr. Alois Muglach
TF Teknocar
.2009
KDO L200
1996
Stellvertreter.
OBI Alois Heis
MTF Toyota.
1990
HV Norbert Nocker
Auch die Jugend der FF Hötting leistete
2010 ganze Arbeit. Neben diversen Aus-
rückungen folgte über Einladung von Fr.
Bgm. Oppitz-Plörer ein Bezirksausflug zur
Firma Empl. Auch die Teilnahme von ins-
gesamt fünf Mitgliedern am Wissenstest in
Wilten, welchen vier sogar fehlerfrei ab-
legten, verlief sehr erfolgreich.
FEUERW
Jahresbericht 2010
Kassier..
Schriftführer...... HV Harald Reinthaler
Schutzbereich
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
11
Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, St.
Nikolaus, Mariahilf und Altstadt
Technische Einsätze
69
Brandsicherheitswachen
2
Übungen.
26
Mannschaft
Alarmübungen.
8
Aktive
63
offizielle Ausrückungen
Reserve
7
zu diversen Veranstaltungen......
16
Jugend.
6
Wacheführungen für Schulen
Ehrenmitglieder.
5
und Kindergärten..
as Jahr 2010 war für die FF Hötting
von mehreren Höhepunkten ge-
prägt. Als Einsatz bleibt der Lawi-
nenabgang und die damit verbundene
dreitägige Suche nach einem Vermissten
besonders in Erinnerung. Dieser Einsatz
war die bisher größte Bewährungsprobe
für den Lawineneinsatzzug der Feuerwehr
Innsbruck. Trotz des schlussendlich trauri-
gen Ergebnisses, muss die reibungslose
und überaus professionelle Zusammen-
arbeit mit den anderen Rettungsorgani-
sationen hervorgehoben werden.
Dass dieser Einsatz nicht spurlos an den
Einsatzkräften vorbeiging, war auch an der
regen Teilnahme bei der emotionellen Ge-
denkmesse in der Höttinger Kirche sicht-
bar.
Und auch die insgesamt 53 notwendigen
Einsätze nach dem schweren Hagel-
unwetter im Juli forderte die Kräfte der
FF Hötting über mehrere Tage.
Für die 29 Dienstag-Übungsabende wur-
den insgesamt 1.503 Stunden aufgewen-
det. Dabei lag die Beteiligung zwischen
24 bis 45 Mann, somit durchschnittlich
stolze 31 Mann pro Übungseinheit. Es ist
wieder gelungen, den hohen Standard bei-
zubehalten und eine Mischung verschie-
denster Szenarien, vom Technischen bis
zum Brandeinsatz, zu bieten, wobei ein
Schwerpunkt auf die Ausbildung mit der
neuen DL30 gelegt wurde. Überdies durf-
ten auch die legendären „heißen" Übun
gen nicht fehlen.
Sensationell verlief der erste Blaulichttag
und die darin eingebundene Weihung
der neuen Drehleiter am 26. und 27. Juni.
Durch das ideale Wetter und dem damit
verbundenen riesigen Publikumsansturm
ist es wieder einmal gelungen, für die Be-
völkerung eine Veranstaltung auf die Bei-
ne zu stellen, welche nichts zu wünschen
übrig ließ und ein Aushängeschild für die
FF Hötting darstellt. Dies alles war nur auf-
grund der exakten und perfekten Planung
sowie des rastlosen Einsatzes jedes ein-
zelnen Mitgliedes der FF Hötting möglich
und gibt daher allen Anlass, auf das Ge-
leistete mit Recht stolz zu sein.
Nach einigen notwendigen Umbauarbei-
ten an der Wache Hötting erstrahlte diese
in neuem Glanz. So wurde der Einbau der
neuen Garagentore abgeschlossen, eine
elektronische Türschließanlage eingebaut
und das anlässlich des Blaulichttages
der
übergebene Bild des hl. Florians an
Fassade angebracht und beleuchtet.
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FEUERWEHR
MAN
FEUERWEHR IN SBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
Mannschaft
Kommando
Kommandant
Aktive
.36
Reserve
Jugend.
14
Ehrenmitglieder
6644
Fahrzeuge
MTF
1992
TLF-A 1500.
2000
Christof Schlenz
TF
Stellvertreter. Dr. Johann Schredelseker
Schriftführer..... Mag. Christian Katholnigg
Kassier
2000
Einsatzzahlen
Ing. Georg Egger
Brandeinsätze.
12
Technische Einsätze
Sonstige Tätigkeiten.
.21
Schutzbereich
Hungerburg, Gramart, Seegrube, Karwendel
Z
u rund 44 Einsätzen wurde die FF
Hungerburg im Jahr 2010 alarmiert.
Unter mehreren Wiesenbränden
war nicht nur der bereits traditionelle Bö-
schungsbrand zu Silvester. Eine Wiese ne-
ben einem Wohnhaus sowie ein Waldstück
in Gramart wurden durch Brandstifter ent-
zündet. Unter Teilnahme unseres Verbin-
dungsmannes Manfred Leiter wurde letz-
terer Brand abgelöscht.
Den Großteil der Technischen Einsätze ver-
ursachten Sturmschäden. Das zerstörte
Dach des Tennisclubhauses musste gesi-
chert werden, mehrmals blockierten um-
gerissene Bäume Straßen und Wege, die
durch die Feuerwehr Hungerburg gesi-
chert bzw. wieder von den Hindernissen
befreit wurden.
11
Das außergewöhnliche Hochwetter im Ju-
ni streifte die Hungerburg nur peripher und
wir konnten so unsere Kräfte in der be-
troffenen Innenstadt einsetzen. Unsere
Mannschaft übernahm zahlreiche Objekte
und Tiefgaragen im Bereich des Sparkas-
senplatzes und arbeiteten dort bis in die
Morgenstunden.
Beim tragischen Lawinenabgang auf der
Nordkette im Februar standen wir ebenfalls
im Einsatz. Unsere Tätigkeit bei diesem phy-
sisch und psychisch fordernden Einsatz be-
stand in der Mitwirkung in der Sondierket-
te vor Ort und der Auffahrt von Personal und
Material. Weiters fungierte die Wache der
FF Hungerburg als kurzzeitige Einsatzzen-
trale und in weiterer Folge als Regenera-
tionsraum für die extrem belasteten Kame-
raden des Bundesheers.
Der Punkt Ausbildung zeigt einmal mehr die
gute Zusammenarbeit mit der Berufsfeuer-
war nicht
wehr. Neben einer Ausbildung mit der
Wärmebildkamera, Selbstrettung mit Ger
hard Pernlochner blieb uns besonders der
interessante Tag im Gedächtnis, an wel-
chem wir gemeinsam mit der Berufsfeuer-
wehr Dienst taten. Ein Höhepunkt im re
gulären Übungsbetrieb waren mehrere
heiße Einsatzübungen zum Thema in Brand
geratenes Fahrzeug und Zimmerbrand.
Doch auch unsere Jugendgruppev
untätig und brach alle Rekorde, zählt sie
doch mittlerweile 20 Mädchen und Buben.
Somit ist hoch motivierter und gut ausge
bildeter Nachwuchs gesichert!
Auch die gute Zusammenarbeit mit der
Rettung konnte bei einer Gemeinschafts-
übung mit dem Roten Kreuz unter Beweis
gestellt werden. Das Einsatz- und Übungs-
jahr zeigte wieder, dass eine
gute
sammenarbeit zwischen den Feuerwehr-
einheiten und den zahlreichen anderen
Organisationen unerlässlich ist. Eine effi
lässt
ziente und qualitative Hilfeleistung
sich nur gemeinsam erzielen. In diesem
Sinne vielen Dank an alle mitwirkenden
Einheiten und Organisationen für die gute
Zusammenarbeit im Jahr 2010.
Zu-
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HRERINNUNG
PAUCHFANG KEHRER
Die Rauchfangkehrer
Innsbruck's bedanken
sich bei den Feuerwehren
der Stadt Innsbruck für
die gute Zusammenarbeit.
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Jahresbericht 2010
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67
Seite 37
37/45
FEUERWEHR INNSBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Igls
Schutzbereich: Igls
gröbere Schwierigkeiten erreicht werden.
Als Zugabe versuchten einige der erfolg
reichen Teilnehmer von Nesselwängle die-
selben Abzeichen beim Leistungsbewerb
in Lana in Südtirol zu erlangen. Auch die-
ses Vorhaben konnte dank der vielen Trai-
ningseinheiten erreicht werden.
ver-
Zum Abschluss der Leitungsprüfungen
suchten 5 unserer Kameraden das Feuer-
wehrleistungsabzeichen in Gold zu erlan-
Fahrzeuge
DL 18
KDO
1983
.2007
Kommando
KLF-A
1999
gen.
Kommandant.......... Gerhard Mayregger
KRF-B
StellvertreterIng. Christian Hippmann
TLF-A 3000
1985
.2006
Schriftführer........
Eur.-Ing. Kersten Wirth
Kassier...........
Eur.-Ing. Helmut Ebner
Einsatzzahlen
Brandeinsätze...
5
Mannschaft
Technische Einsätze
16
Aktive
52
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
Reserve
13
(Brandsicherheitswachedienste,
Jugend
.8
Ehrenmitglieder
1
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
6
m Jahr 2010 kann die Einheit Igls auf
ein unfallfreies Jahr mit folgender
Probenstatistik zurückblicken. Bei den
20 Proben sind im Durchschnitt 21 Mann
anwesend gewesen. Der dabei aufgewen-
dete Stundeneinsatz betrug 747 Stunden.
Mit Stolz ist die Anzahl der Tätigkeiten un-
serer Feuerwehrjugend zu erwähnen. Ins-
gesamt wurden 46 Tätigkeiten mit einem
Gesamtstundenaufwand von 1112 Stun-
den abgehalten.
Im letzten Jahr mussten wir 27 Einsätze
verbuchen. Darunter fallen 5 Brandeinsät-
ze, 3 Brandsicherheitswachen, 16 Techni-
sche Einsätze sowie 3 Fehlausrückungen.
Auch heuer versuchten wieder einige Feu-
erwehrmitglieder beim Leistungsbewerb
in Nesselwänge das Abzeichen in Bronze
und Silber zu erobern. Von ca. 430 gemel-
deten Bewerbsgruppen aus Tirol, Südtirol,
den österreichischen Bundesländern, der
Schweiz und der BRD sind 378 zum Be-
werb angetreten. 363 haben die Vorgaben
zur Erreichung des Abzeichens in Bronze
und Silber erreicht. Die 130 Stunden, die
neben den üblichen Feuerwehrproben für
die Bewerbsproben aufgewendet wurden,
machten sich bezahlt. Ohne weitere Pro-
bleme wurde das Abzeichen in Bronze er-
reicht. Für das Unternehmen Silber wurde
die stärkste Mannschaft, die sich im Trai-
ning herauskristallisiert hat, nominiert. So
konnte auch das Silberne Abzeichen ohne
Bl
Die Teilnehmer HBI Gerhard Mayregger,
Ing. Christian Hippmann, HV Eur.-Ing. Hel-
mut Ebner, LM Stefan Kaltschmid und LM
Christoph Schwarz mussten schon Wo
chen vor dem Bewerb als „Eintrittskarte"
eine, vom Bezirksfeuerkommandanten ge-
stellte, Hausaufgabe positiv abschließen.
Es mussten Feuerwehreinsatzpläne für das
gesamte Bobbahnareal, die Patscherkofel-
bahn und das Hotel Bon Alpina angefer
tigt werden. Eine Kommission hat die fer-
tigen Pläne mit den jeweiligen Bearbeitern
durchbesprochen und beurteilt. Alle drei
Einsatzpläne hielten der Beurteilung stand
und sind positiv bewertet worden. Am 13.
November mussten sie ihr Wissen bei 7
Stationen unter Beweis stellen.
Drei unserer Kameraden haben den Be-
werb erfolgreich bestanden. Unser
Kdt.Stv. OBI Christian Hippmann erreichte
dabei mit 175 Punkten sogar den ausge
zeichneten 6. Platz, nur 4 Punkte hinter
dem Landessieger von den 133 Teilneh-
mern. Auch unsere Kassiere HV Eur.-Ing
Helmut Ebner und LM Stefan Kaltschmid
erzielten mit 167 bzw. 164 Punkten eine
hervorragende Leistung. Wie schwer es ist
bei diesem Bewerb zu bestehen, zeigt al-
lein die Tatsache, dass von den 133 Teil-
nehmern lediglich 87 das Soll auf Anhieb
erfüllt haben. Pech hatte hingegen unser
Kommandant HBI Gerhard Mayregger, der
bei zwei Stationen knapp die geforderten
Punkte verfehlt hat und aus diesem Grund
leider erst in zwei Jahren wieder am Be-
werb teilnehmen darf.
Neun Mitglieder der Feuerwehrjugend ha-
ben in Wilten beim Wissenstest 2009 teil-
genommen. 4 erreichten das Leistungsab-
zeichen in Gold und 5 in Silber.
Am Samstag, den 2. Oktober, veranstalte-
te unsere Einheit im Vereinshaus den Be-
werb für das Atemschutzleistungsabzei-
chen. Schlussendlich konnte der Trupp der
Brandschutzgruppe des Landeskranken-
hauses Innsbruck das bronzene und ein
Trupp der Feuerwehr Mühlau und gleich
zwei Trupps unserer Einheit das silberne
Leistungsabzeichen erfolgreich erwerben.
Unsere erfolgreichen Teilnehmer: Gerhard
Mayregger, Kaltschmid Stefan, Christoph
Schwarz, Hannes Laucher, Kay Bernd Lan-
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69
Seite 38
38/45
FEUERWEHR INNSBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Mannschaft
Aktive
Reserve......
Ehrenmitglieder
.64
12
4
Jahresbericht 2010
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Wir bringen Sie an Ihre Ziele
KONE
Fahrzeuge
FEUERWEHR
RLFA 2000, Scania
2003
KLFA, Mercedes Sprinter.
.2006
TF, Toyota
1995
MTF, Mercedes Vito
.2009
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
Schriftführer.
HBI Albert Pfeifhofer
OBI Klaus Weingartner
LM Georg Steiger
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
4
Technische Einsätze
26
Kassier.
HV Bernhard Gstir
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
Schutzbereich
Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt
D
ie Feuerwehr Mühlau darf auf ein
interessantes und unfallfreies Jahr
2010 zurückblicken. Dies bewei-
sen 34 Einsätze, 148 Übungen und Schu-
lungen sowie 115 sonstige Tätigkeiten, die
wir letztes Jahr zu verzeichnen hatten, wie
z. B. der Blaulicht- und Sicherheitstag in
der Volksschule Mühlau.
In Zusammenarbeit mit der Polizei und
dem Roten Kreuz Innsbruck wurde den
Schülern ein interessantes und lehrreiches
Programm geboten.
Einen ganzen Vormittag durften sie Fragen
stellen, sich mit der täglichen Arbeit der
Blaulichtorganisationen vertraut machen
und dadurch die Scheu vor Menschen in
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
4
Uniform verlieren. Sie lernten dabei auch,
sich in verschiedenen Notsituationen rich-
tig zu verhalten.
Dazu gehörte das Verbinden eines bluten-
den Armes, genauso wie das Löschen von
kleinen Bränden mit Hilfe eines Feuer-
löschers.
Als dann drei Wochen später der Feuer-
alarm in der Volksschule losging, hatten
die Schülerinnen und Schüler kaum noch
Zeit zum Nachdenken. Bei einer Einsatz-
übung mussten sie das Erlernte in die Tat
umsetzen. Zwar bekamen einige der Kin-
der, ob der reellen Bedrohung, Angst, doch
sie verhielten sich diszipliniert und fehler-
frei, um aus dem verrauchten Bereich zu
MAGIRU
kommen. Die ganze vierte Klasse musste,
bis zur Rettung über die Drehleiter, im
Klassenzimmer bleiben. Als sich letztlich
aufklärte, dass der Einsatz nur der prak-
tische Teil ihres „Blaulichttages" war,
atmeten die Kinder auf: „Gut, dass wir das
vorher schon gelernt haben."
Auch wir mussten unser Erlerntes am
23. November 2010 unter Beweis stellen.
Nachts um 3:20 Uhr wurden wir zu einem
Gebäudebrand am Boznerplatz gerufen.
Als wir dort eintrafen und vom Einsatz-
leiter der Berufsfeuerwehr eingewiesen
wurden, schlugen die Flammen aus den
Fenstern im vierten Stock und dichter
Rauch drang durch das Gebäude.
Besonders brisant wurde dieser Einsatz.
als das Haus aufgrund starken Gasgeruchs
evakuiert werden musste.
Glücklicherweise konnte schnell Entwar
nung gegeben und nach Belüftung der
Einsatz fortgesetzt werden. Tatsächlich
handelte es sich um einen Brandanschlag
im Büro einer Wasserhygienefirma, bei
dem durch Explosionen eine Wand ein-
stürzte und Glastüren zu Bruch gingen.
Trotz aller Anstrengungen und Gefahren
darf natürlich auch die Kameradschaft
nicht zu kurz kommen. So veranstalteten
alljährliches Hal-
wir im September unser
lenfest und waren auch mit vielen Aus-
rückungen und Besuchen bei Veranstal
tungen der anderen Einheiten im Bezirk
vertreten.
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71
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl
FEUERWEHR
FEUERWEHR
Kommando
HBI Josef Tusch
Kommandant.
Stellvertreter HBM Christian Winkler
Schriftführer.
.HV Patrik Alex
FEUERWEHR
Kassier
.HV Markus Hell
Mannschaft
Aktive
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
43
18
8
3
TLF 2000.
.1990
DLK 23-12 (30 m).
KLF
1994
.2004
MTF
.2003
Schutzbereich
Neu-Arzl/Olympisches Dorf
Der Schutzbereich der Feuerwehr Neu-Arzl
ist im Osten der Landeshauptstadt Inns-
bruck. Er grenzt im Norden an den Stadtteil
Arzl und erstreckt sich von dort aus südlich
des Bahndammes bis hin zum Inn. Durch
diesen getrennt ist die Grenze im Süden der
Stadtteil Reichenau. Westlich ist der Schus-
terbergweg zum Stadtteil Mühlau und im
Osten ist die Marktgemeinde Rum die
Grenze. Das Gebiet umfasst die Gewerbe-
zone zwischen Bahndamm und Haller-
Straße sowie das Wohngebiet von Neu-
Arzl Olympisches Dorf.
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Brandsicherheitswachedienste.
Fehlalarm BMA
Bereitschaft auf der BF
FEUERWEHR
1416 IBK
N
2
4
eben dem „NORMALEN" Feuer-
wehralltag - Schulungen, Übun-
gen und auch Einsätze - gab es
auch 2010 einiges zu tun. Der Großteil
der Einsätze fiel natürlich auf den 17. Juli
2011, an dem ein Sturm mit Hagelschlag
über Innsbruck niederging.
Im Bereich der Ausbildung wurde be-
sonders das Thema „Eigensicherung" in
FEUERWACHE
den Vordergrund gestellt. Es wurde be-
schlossen, dass die sogenannte Höhen-
rettung in erster Linie für die Eigensiche-
rung bzw. Sicherung der Kameraden bei
Einsätzen und Übungen (Schneeräumung
von Dächern, Sturmschäden an Gebäuden
usw.) zuständig sein soll.
Auch am Bezirksübungstag und bei grö
Beren Gemeinschaftsübungen mit ande-
ren FF-Einheiten (z. B. Rum, Reichenau,
Arzl) war die Einheit immer gut vertreten.
Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war
sicher die gemeinsame Florianifeier mit
der FF Rum, bei der das neue KDO Rum
und das MTF Neu-Arzl im Beisein der je-
weils zuständigen Bürgermeister aus Inns-
bruck und Rum gesegnet wurde.
Auch die Kameradschaft mit einem Schi-
ausflug, Theaterbesuchen, verschiedene
NEU-ARZL
FF NEU AR
FF-NEU ARZL
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Jahresbericht 2010
Ballbesuche kam im vergangenen Be-
richtsjahr nicht zu kurz. Weiters nahmen
Kameraden der Einheit an verschiedens-
ten sportlichen Wettbewerben, wie Schi-
rennen, Fußballturnieren, Watterturnier,
Stockschießen, Eishockeyturnier usw. teil.
Der 75. Geburtstag unseres ehemaligen
Kassiers/Bez.-Kassiers Werner Forster im
Herbst 2010 soll an dieser Stelle nicht
unerwähnt bleiben. Insgesamt hat die FF
Neu-Arzl weit über 6.000 Arbeitsstunden
(Einsätze, Übungen usw.) im vergangenen
Jahr 2010 geleistet bzw. abgearbeitet.
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der Stadt Innsbruck
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73
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40/45
FEUERWEHR INNSBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Reichenau
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
SCANIA
Fahrzeuge
TLFH.
2003
KLF
2005
FEUERWEH
LAST 1
2009
TF
GGF
2010
1979
Großpumpenanhänger.
.2007
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Kommando
Kommandant.
HBI Helmut Plank
Stellvertreter
Schriftführer
Kassier
OBI Herbert Klausner
HV Andreas Sturm
.LM Martin Windbichler
Mannschaft
Aktive
Reserve
Jugend
Ehrenmitglieder
.44
2
.10
Im Jahr 2010 wurde die Einheit Reiche-
nau zu insgesamt 71 Einsätzen alar-
miert. Die meisten Einsätze mussten
am Unwetterwochenende des 17. und 18.
Juli 2010 abgearbeitet werden. Nicht we-
niger als 50 Einsätze wurden an diesem
Wochenende von den Kameraden/-in ab-
gearbeitet. Auch wurden wir als Gefahr-
guteinheit der Stadt Innsbruck zu insge-
samt 4 Einsätzen mit Gefahrgut alarmiert.
Einer der Einsätze war ein Amoniakaustritt
in der Olympiaeishalle und 1 Einsatz war
in der Nacht auf der Raststation Ampasser
Hof, wo bei einem LKW eine Dachlucke un-
dicht war und Dämpfe von Salpetersäure
austraten. Alle Einsätze wurden von den
Technische Einsätze.
(davon 4 Gefahrenguteinsätze)
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
Schutzbereich
Reichenau, Pradl, Pradler Saggen,
Teile der Rossau
8
62
Kameraden/-innen proffessionell und zum
Wohl der Bürger der Stadt Innsbruck ab-
gearbeitet. Auch wurden von den Kame-
raden im abgelaufenen Jahr 27 Kurse an
der Landesfeuerwehrschule absolviert. 2
Kameraden nahmen auch am Bezirks-
grundlehrgang teil. Es muss aber auch ge-
übt werden. So konnten wir letztes Jahr z.
Bsp. am ÖBB-Gelände gemeinsam mit der
BF 2 Gefahrgutübungen absolvieren, aber
auch der ÖBB-Übungswaggon wurde uns
letztes Jahr zur Verfügung gestellt. Weiters
konnten 9 Mann bei einer Heißausbildung
und 4 Mann bei einem Fahrsicherheitstrai-
ning teilnehmen. Insgesamt leisteten die
Kameraden der FF Reichenau im Berichts-
jahr 2010 über 9132 Stunden an freiwilli-
ger Arbeit für die Bürger/-innen der Stadt
Innsbruck. Auch konnten wir im Jahr 2010
einen Mercedes Vito als Transportfahrzeug
in den Dienst stellen und mit der Planung
unseres neuen Gefahrgutfahrzeuges be-
ginnen, welches dann im Jahr 2011 aus-
geliefert wird. Aus Eigenmitteln wurden
dann noch ein Deichselhubstapler ange-
kauft. Eine Wärmebildkamera, welche an-
gekauft wurde, mitfinanziert. Auch konn-
ten wir einige akkubetriebene Geräte
(Bohrmaschine, Winkelschleifer usw.), eine
Tauchpumpe B und einen zusätzlichen
Wassersauger in den Dienst stellen. Die
Einheit Reichenau bedankt sich noch bei
allen politisch Verantwortlichen der Stadt
Innsbruck, beim Landesfeuerwehrver-
REIWILLIGE
FEUERWENK
RCIUNCIA
FEUERWEHR
band, beim Bezirksfeuerwehrverband und
bei der BF Innsbruck für die tolle und aus-
gezeichnete Zusammenarbeit im Berichts-
jahr 2010. Ich wünsche allen Kameraden/-
innen, dass sie von ihrer freiwilligen Tätig-
keit als Feuerwehrmann/-frau immer ge-
sund zu ihren Familien und Freunden nach
Hause kommen und verbleibe mit einem
,,GUT HEIL KAMERADEN".
!!!UNSERE FREIZEIT FÜR IHRE SICHER-
HEIT!!!
SSCHENKER
Reisebüro
Feuerwehrjugend
Die Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Be-
standteil in der Einheit Reichenau und wird
auch als ein großer Bestandteil in der heu-
tigen Gesellschaft angesehen. Die Ju-
gendfeuerwehr Reichenau zählte 2010
10 Mitglieder. 4 JFM erreichten im Be-
richtsjahr das Wissenstestabzeichen in
Bronze und je 1 Mitglied in Silber und in
Gold. Es konnten sogar 2 fehlerfreie Er-
gebnisse erzielt werden. Nach dem harten
Lernen für den Wissenstest ging es endlich
ins Freie, wo Löschangriffe, Knotenkunde,
Erste Hilfe und noch vieles mehr geübt
werden konnte.
Ein Jugendfeuerwehrmitglied konnte
dann auch noch im Herbst in die aktive
Mannschaft überstellt werden. Dank ge-
bührt den beiden Jugendbetreuern Klaus
Kohler und Harald Glenda für diese zu-
sätzliche, aber sehr wichtige Arbeit in der
Einheit Reichenau. Aber auch den Jugend-
lichen gilt der Dank für ihre ehrenamt-
lichen Leistungen, auf die jeder einzelne
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75
Seite 41
41/45
FEUERWEHR IN SBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Vill
Mannschaft
Aktive
EUERWEHR
29
Reserve
7
Ehrenmitglieder
1
Fahnenpatin.
1
Fahrzeugpatinnen.
Jahresbericht 2010
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter.
Schriftführer.
Kassier..
OBI Martin Feichtner
OBI Franz Rofner
Fahrzeuge
KLF-A, Mercedes Sprinter, Lohr......2001
MTF, Mazda Tribute ..................... 2001
TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenb... 1991
Einsatzzahlen
BV Martin Weber
Brandeinsätze..
OV Robert Koch
Technische Einsätze....
36
Sonstige Einsätze (Brandsicherheits-
Schutzbereich
Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde-
grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters
wachen, Arbeitseinsätze, ...).
Schulungen.
6
12
technische Einsätze bzw. Klein-
einsätze und 3 Brandeinsätze
waren 2010 für die Freiwillige
Feuerwehr Vill abzuarbeiten. Insgesamt
wurden dafür von den Kameraden viele
Stunden für die Allgemeinheit und zum
Wohle der Stadt Innsbruck aufgebracht.
FE
Die technischen Einsätze reichten von der
Entfernung umgestürzter Bäume bis zur
Suche von vermissten Personen. Mitte
Juli stand die Innenstadt von Innsbruck
teilweise einen halben Meter unter
Wasser. Die Stadtteile Vill und Igls wurden
von dem "Hochwetter" großteils ver-
schont. Dadurch konnten die Kameraden
zu zahlreichen Einsatzadressen in die
Stadtteile Hötting, Pradl, Reichenau und
Wilten ausrücken, um dort Keller und Tief-
garagen auszupumpen. Insgesamt wur-
den 22 Einsatzadressen angefahren und
abgearbeitet.
Bei der Katastrophenübung der Stadt Inns-
bruck war es die Aufgabe für unsere Feu-
erwehr, zusammen mit der FF Igls, im Be-
reich Ottoburg/Herzog Sigmund Ufer den
mobilen Hochwasserschutz aufzubauen.
Bei der Heiẞausbildung in der Brandsimu-
lationsanlage konnte jeweils ein Atem-
schutztrupp seine Fähigkeiten im Bereich
der Ersten Hilfe, Personenrettung, Innen-
angriff unter Beweis stellen. Ein besonde-
rer Dank an die Kameraden der Berufsfeu-
erwehr die unseren 6 Atemschutzträgern
wertvolle Tipps und Tricks aus der Praxis
mitgaben.
23.Oktober 2010
FEUERWACHE VILL
Eine Ausbildung unserer C-Einsatzfahrer
im Fahrtechnikzentrum Zenzenhof mit er-
weitertem Gefahrentraining begeisterte
alle Teilnehmer. Ein besonderer Dank gilt
hier allen für die perfekte Vorbereitung.
Im Berichtsjahr wurden 13 Gruppenübun-
gen und 12 Schulungen von der Einheit
abgehalten, die durchschnittlich von 14
Mann besucht wurden. Diverse Schulun-
gen und Spezialisierungen einiger Feuer-
wehrkameraden an der Landesfeuerwehr-
schule sowie bei der Berufsfeuerwehr run-
deten das Bild ab.
Ein Dank an dieser Stelle unserer Nachbar-
einheit Igls, die unsere Feuerwehrjugend
ausbildet und aus der im Berichtsjahr 2
neue Kameraden in den Aktivstand über-
nommen wurden.
Die durchgeführte Feuerlöscher-Überprüf-
aktion für die Bevölkerung von Vill war
wieder ein voller Erfolg. Über 50 Feuerlö-
scher aus Vill, aber auch aus Igls, wurden
fachkundig überprüft. Ein Dank an die
FF Mühlau die uns wiederum mit ihrem
Löschtrainerteam unterstützte.
Beim 47. Bezirks-Feuerwehrtag wurde un-
ser langjährige Kassier OV Robert Koch
das Verdienstzeichen des LFV, Stufe IV /
Bronze verliehen. Große Ehrung auch für
unseren langjährigen Kommandant-Stell-
vertreter OBI Martin Feichtner, der am Ho-
hen Frauentag die Verdienstmedaille des
Landes Tirol erhielt.
Das leider verregnete 2-tägige Feuerwehr-
fest mit Hallendisco und Frühschoppen,
zahlreiche Feierlichkeiten zu Geburtstagen
von Feuerwehrkameraden sowie ein Aus-
flug zum Törggelen und Besuche zu Ver-
anstaltungen der Nachbareinheiten waren
die gesellschaftlichen Höhepunkte.
Erlesene Produkte
aus dem Stift Wilten
und anderen Klöstern
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Seite 42
42/45
Freiwillige Feuerwehr Wilten
FEUERWEHR
Kommando
Kommandant..
Stellvertreter
Mannschaft
Aktive
.51
Reserve
17
HBI Peter Pfeifer
Jugend.
.7
OBI Harald Prader
.5
Schriftführer BV Mag. Markus Strobl
Kassier
Ehrenmitglieder
HV Ing. Josef Pezzei
Fahrzeuge
TLFH 3000/500, ÖAF 19-331........ 1989
KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi..2002
KRF, Mercedes 508D.
WAF (ehem. TF), Toyota HIACE
Boot, Barro-Bootsbau.
.1986
.1992
1999
Schutzbereich
Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG
Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die
Maximilianstraße, Salurner Straße, die Sill
bis zur südwestlichen Stadtgrenze. Spe-
zielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind
mehrere Tanklager, die Universität Inns-
bruck, die Universitätskliniken Innsbruck,
die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie
die Westbahnstrecke. Zudem ist die FF Wil-
ten neben der Berufsfeuerwehr, durch das
Boot und die Rettungsschwimmer, zustän-
dig für den Inn zwischen Telfs und Wattens.
D
as Jahr 2010 begann gleich mit
einem größeren Brandeinsatz. Am
5. Jänner wurde die Feuerwehr
Wilten um 21:42 Uhr zu einem Woh-
nungsbrand in die Pechestraße alarmiert.
Aufgabe war die Unterstützung der bei-
den Gruppen der Berufsfeuerwehr bei den
Lösch- und Evakuierungsarbeiten. Im An-
schluss wurden bis nach Mitternacht
Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Bei der Jahreshauptversammlung im März
wurde der Feuerwehr Wilten dann eine
von Land und BFV subventionierte Wär-
mebildkamera übergeben - der Rest wur-
de aus Eigenmitteln aufgebracht. Auch
wurde dabei von Frau Bürgermeisterin
Mag. a Christine Oppitz-Plörer bereits an-
gekündigt, dass die Grundstücksverhand-
lungen für den Neubau der Wache auf ei-
nem guten Wege wären. Und so wurde
dann auch am 16. Juni vom Innsbrucker
Stadtsenat der Grundankauf einstimmig
beschlossen. In mehreren Bauausschuss-
Sitzungen und durch Besichtigung der
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
6
.36
Wache Haiming wurden zusammen mit
Branddirektor Mag. Erwin Reichel die Rah-
menbedingungen definiert, wie wir uns
zusammen eine funktionelle, aber nicht
überdimensionierte Wache vorstellen und
eine entsprechende Rohplanung skizziert.
Bauausschuss bei der Besichti-
gung der Wache Haiming
Am 20. März war die Feuerwehr Wilten
zudem Gastgeber für die Jugend des Be-
zirkes beim diesjährigen Wissenstest. Wäh-
rend der Test an sich in den Räumlichkei-
ten der Pfarre Maria am Gestade durch-
geführt wurde, fand das Rahmenpro-
gramm und die Schlussveranstaltung bei
der Wache statt. In diesem Rahmenpro-
gramm präsentierte sich die ABC-Abwehr-
kompanie des Österreichischen Bundes-
heeres mit drei Fahrzeugen, dem Puch GkP
mit Spür-Trupp-Ausrüstung, dem Deko-
Fahrzeug und einem TLFH4000ABC.
Bei der Bezirkskatastrophenübung war es
dann wieder die Aufgabe der Feuerwehr
Wilten, den Technischen Dienst des LKH
Universitätskliniken Innsbruck beim Auf-
bau des mobilen Hochwasserschutzes zu
unterstützen.
Im Rahmen eines Großunfallseminars ver-
anstalte das Österreichische Rote Kreuz-
Freiwillige Rettung Innsbruck - dann am
Sonntag 18. April 2010 eine große Ab-
schlussübung am Westbahnhofgelände,
im Bereich der Feldgasse. Übungsannah-
me waren dutzende Verletzte nach der Kol-
lision eines Zuges mit einem PKW. Aufga-
be für unsere Feuerwehr war die Bergung
der Verletzten aus dem PKW und nach
Möglichkeit die Mithilfe bei der übrigen
Verletztenversorgung. Durch die zahl-
reichen Verletzten waren die Rettungs-
kräfte gebunden und so bekamen wir erst
im Laufe der Zeit Unterstützung durch ei-
nen Sanitäter die restliche Zeit waren wir
auf uns alleine gestellt. In Summe war die
Übung für uns erfolg- und lehrreich, da
man im Übungsfall selten die Gelegenheit
hat, bei solch einem großen Szenario mit-
zuwirken.
2067 099
Bis Spätherbst tauschten die IKB Inns-
brucker Kommunalbetriebe am Mentlberg
das gesamte Leitungsnetz aus. Dadurch
waren bis Spätherbst immer wieder einige
Straßen gesperrt und Hauszufahrten nicht
möglich, auch nicht für Einsatzfahrzeuge.
Bei einer speziellen Übung am 2. Juni
wurde deshalb die Wasserversorgung zu
einem angenommenen Brand (bei unse-
rem Branddirektor) in einer solchen Sack-
gasse, welche nur zu Fuß erreichbar war,
beübt. Trotz strömendem Regen konnte in
wenigen Minuten ab Alarmierung der
Löschangriff beim Brandobjekt beginnen.
Am 3. Juli 2010 bestritt unsere Einheit
beim Bezirksfußballturnier insgesamt fünf
Spiele in der Gruppenphase (drei Siege, ein
Unentschieden, eine Niederlage) sowie ein
Spiel um Platz 3, der leider gegen Hall nicht
erkämpft werden konnte. Somit sicherte
sich unsere Mannschaft nach der BFI, der
FF Völs und der FF Hall den vierten Platz
von insgesamt 13 teilnehmenden Mann-
schaften.
Bei den Einsätzen nach dem schweren Un-
wetter am 17. Juni wurde an mehr als zwei
dutzend Einsatzadressen Hilfe geleistet.
Dabei waren mit dem neuen Kaufhaus
Tyrol und einer sehr großen Tiefgarage in
der Egerdachstraße auch große arbeits-
und zeitintensive Objekte.
Vom 10. bis 12. September waren mehr
als 40 Kameraden der Feuerwehr Freiburg,
Abteilung Lehen, mit ihren Angehörigen
zu Gast in Innsbruck. Anlass war das 35-
jährige Partnerschaftstreffen mit unserer
Großunfallübung mit dem Roten Kreuz
Kommando seit den Wahlen 2008
35-jähriges Partnerschaftsjubiläum
Feuerwehr: 1975 hatten Kommandant
Strauch (FF Lehen) und Kommandant
Ing. Rudolph (FF Wilten) diese Partner-
schaft vereinbart.
Das Partnerschaftstreffen war an allen drei
Tagen von Kameradschaft und Freund-
schaft geprägt. Die Kameraden aus Frei-
burg konnten viel Gastfreundschaft er-
leben.
Schlusspunkt am Sonntag war dann der
Festakt in der Pfarrkirche mit einem Fest-
gottesdienst, zelebriert von Feuerwehrku-
rat Msgr. Helmut Gatterer, bei dem neben
unserer Bürgermeisterin und zahlreichen
Bewohnern des Stadtteils auch BD Mag.
Erwin Reichel anwesend war. Frau Bgm.
Mag. Christine Oppitz-Plörer zeigte sich
erfreut von der gelebten Partnerschaft und
zugleich froh, dass es zwischen Freiburg
und Innsbruck in all den Jahren nie nötig
war, im Katastrophenfall sich gegenseitig
zu unterstützen und diese Partnerschaft
auch auf diese Art und Weise zu leben.
Kurz vor der Eröffnung des bereits fertig
gestellten ersten Teils der Einhausung Am-
ras, auf der A12 Inntalautobahn, konnte
noch eine Großübung durchgeführt wer-
den, bei der neben der Polizei, dem Roten
Kreuz mit einem Großaufgebot, der Auto-
bahnmeisterei, der Berufsfeuerwehr und
der Feuerwehr Amras auch unsere Feuer-
wehr beteiligt war. Nachgestellt wurde ei-
ne Massenkarambolage mit 21 Verletzten
und mehreren Fahrzeugen. Unsere Feuer-
wehr rückte mit allen vier Fahrzeugen ge-
gen die Fahrtrichtung vom Westportal
kommend zum Unfallort vor und hatte die
Aufgabe, aus einem kleineren Lieferauto
zwei eingeklemmte Personen nach Anwei-
sung der anwesenden Rettungskräfte zu
befreien sowie den Brandschutz aufzu-
bauen. Bei der Nachbesprechung wurde
die erfolgreiche Arbeit aller Feuerwehr-
kräfte gelobt, wobei natürlich trotzdem zu
hoffen ist, dass es nie zu einem solchen
Einsatzszenario kommen wird.
Insgesamt war es ein arbeitsintensives
Jahr, geprägt neben zahlreichen Einsätzen
vor allem durch die Partnerschaftsfeier mit
Lehen und eben den Grundstückskauf
durch die Stadt Innsbruck. Wenn der Zeit-
plan für den Neubau der Wache hält, wird
2011 nun ein kleiner geladener Architek-
ten-Wettbewerb stattfinden, Baustart soll
dann 2012 und Fertigstellung 2013 sein.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Freiwillige Feuerwehr Wilten
FEUERWEHR
Kommando
Kommandant..
Stellvertreter
Schriftführer..
Kassier
Schutzbereich
OBI Harald Prader
BV Mag. Markus Strobl
HV Ing. Josef Pezzei
kompanie des Österreichischen Bundes-
heeres mit drei Fahrzeugen, dem Puch GkP
mit Spür-Trupp-Ausrüstung, dem Deko-
Fahrzeug und einem TLFH4000ABC.
Mannschaft
Aktive
.51
der Wache statt. In diesem Rahmenpro-
gramm präsentierte sich die ABC-Abwehr-
Reserve
17
HBI Peter Pfeifer
Jugend.
7
Ehrenmitglieder
5
Fahrzeuge
TLFH 3000/500, ÖAF 19-331
.1989
KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002
KRF, Mercedes 508D..
1986
WAF (ehem. TF), Toyota HIACE .1992
Boot, Barro-Bootsbau.
1999
Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG
Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die
Maximilianstraße, Salurner Straße, die Sill
bis zur südwestlichen Stadtgrenze. Spe-
zielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind
mehrere Tanklager, die Universität Inns-
bruck, die Universitätskliniken Innsbruck,
die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie
die Westbahnstrecke. Zudem ist die FF Wil-
ten neben der Berufsfeuerwehr, durch das
Boot und die Rettungsschwimmer, zustän-
dig für den Inn zwischen Telfs und Wattens.
D
as Jahr 2010 begann gleich mit
einem größeren Brandeinsatz. Am
Wilten um 21:42 Uhr zu einem Woh-
nungsbrand in die Pechestraße alarmiert.
Aufgabe war die Unterstützung der bei-
den Gruppen der Berufsfeuerwehr bei den
Lösch- und Evakuierungsarbeiten. Im An-
schluss wurden bis nach Mitternacht
Nachlöscharbeiten durchgeführt.
Bei der Jahreshauptversammlung im März
wurde der Feuerwehr Wilten dann eine
von Land und BFV subventionierte Wär-
mebildkamera übergeben - der Rest wur-
de aus Eigenmitteln aufgebracht. Auch
wurde dabei von Frau Bürgermeisterin
Mag. a Christine Oppitz-Plörer bereits an-
gekündigt, dass die Grundstücksverhand-
lungen für den Neubau der Wache auf ei-
nem guten Wege wären. Und so wurde
dann auch am 16. Juni vom Innsbrucker
Stadtsenat der Grundankauf einstimmig
beschlossen. In mehreren Bauausschuss-
Sitzungen und durch Besichtigung der
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
6
.36
Wache Haiming wurden zusammen mit
Branddirektor Mag. Erwin Reichel die Rah-
menbedingungen definiert, wie wir uns
zusammen eine funktionelle, aber nicht
überdimensionierte Wache vorstellen und
eine entsprechende Rohplanung skizziert.
Bauausschuss bei der Besichti-
gung der Wache Haiming
Am 20. März war die Feuerwehr Wilten
zudem Gastgeber für die Jugend des Be-
zirkes beim diesjährigen Wissenstest. Wäh-
rend der Test an sich in den Räumlichkei-
ten der Pfarre Maria am Gestade durch-
geführt wurde, fand das Rahmenpro-
Bei der Bezirkskatastrophenübung war es
dann wieder die Aufgabe der Feuerwehr
Wilten, den Technischen Dienst des LKH
Universitätskliniken Innsbruck beim Auf-
bau des mobilen Hochwasserschutzes zu
unterstützen.
Im Rahmen eines Großunfallseminars ver-
anstalte das Österreichische Rote Kreuz --
Freiwillige Rettung Innsbruck - dann am
Sonntag 18. April 2010 eine große Ab-
schlussübung am Westbahnhofgelände,
im Bereich der Feldgasse. Übungsannah-
me waren dutzende Verletzte nach der Kol-
lision eines Zuges mit einem PKW. Aufga-
be für unsere Feuerwehr war die Bergung
der Verletzten aus dem PKW und nach
Möglichkeit die Mithilfe bei der übrigen
Verletztenversorgung. Durch die zahl-
reichen Verletzten waren die Rettungs-
kräfte gebunden und so bekamen wir erst
im Laufe der Zeit Unterstützung durch ei-
nen Sanitäter-die restliche Zeit waren wir
auf uns alleine gestellt. In Summe war die
Übung für uns erfolg- und lehrreich, da
man im Übungsfall selten die Gelegenheit
hat, bei solch einem großen Szenario mit-
zuwirken.
gramm und die Schlussveranstaltung bei Groẞunfallübung mit dem Roten Kreuz
G
2067 099
Bis Spätherbst tauschten die IKB Inns-
brucker Kommunalbetriebe am Mentlberg
das gesamte Leitungsnetz aus. Dadurch
waren bis Spätherbst immer wieder einige
Straßen gesperrt und Hauszufahrten nicht
möglich, auch nicht für Einsatzfahrzeuge.
Bei einer speziellen Übung am 2. Juni
wurde deshalb die Wasserversorgung zu
einem angenommenen Brand (bei unse-
rem Branddirektor) in einer solchen Sack-
gasse, welche nur zu Fuß erreichbar war,
beübt. Trotz strömendem Regen konnte in
wenigen Minuten ab Alarmierung der
Löschangriff beim Brandobjekt beginnen.
Am 3. Juli 2010 bestritt unsere Einheit
beim Bezirksfußballturnier insgesamt fünf
Spiele in der Gruppenphase (drei Siege, ein
Unentschieden, eine Niederlage) sowie ein
Spiel um Platz 3, der leider gegen Hall nicht
erkämpft werden konnte. Somit sicherte
sich unsere Mannschaft nach der BFI, der
FF Völs und der FF Hall den vierten Platz
von insgesamt 13 teilnehmenden Mann-
schaften.
Bei den Einsätzen nach dem schweren Un-
wetter am 17. Juni wurde an mehr als zwei
dutzend Einsatzadressen Hilfe geleistet.
Dabei waren mit dem neuen Kaufhaus
Tyrol und einer sehr großen Tiefgarage in
der Egerdachstraße auch große arbeits-
und zeitintensive Objekte.
Vom 10. bis 12. September waren mehr
als 40 Kameraden der Feuerwehr Freiburg,
Abteilung Lehen, mit ihren Angehörigen
zu Gast in Innsbruck. Anlass war das 35-
jährige Partnerschaftstreffen mit unserer
Kommando seit den Wahlen 2008
35-jähriges Partnerschaftsjubiläum
Feuerwehr: 1975 hatten Kommandant
Strauch (FF Lehen) und Kommandant
Ing. Rudolph (FF Wilten) diese Partner-
schaft vereinbart.
Das Partnerschaftstreffen war an allen drei
Tagen von Kameradschaft und Freund-
schaft geprägt. Die Kameraden aus Frei-
burg konnten viel Gastfreundschaft er-
leben.
Schlusspunkt am Sonntag war dann der
Festakt in der Pfarrkirche mit einem Fest-
gottesdienst, zelebriert von Feuerwehrku-
rat Msgr. Helmut Gatterer, bei dem neben
unserer Bürgermeisterin und zahlreichen
Bewohnern des Stadtteils auch BD Mag.
Erwin Reichel anwesend war. Frau Bgm.
Mag. Christine Oppitz-Plörer zeigte sich
erfreut von der gelebten Partnerschaft und
zugleich froh, dass es zwischen Freiburg
und Innsbruck in all den Jahren nie nötig
Jahresbericht 2010
war, im Katastrophenfall sich gegenseitig
zu unterstützen und diese Partnerschaft
auch auf diese Art und Weise zu leben.
Kurz vor der Eröffnung des bereits fertig
gestellten ersten Teils der Einhausung Am-
ras, auf der A12 Inntalautobahn, konnte
noch eine Großübung durchgeführt wer-
den, bei der neben der Polizei, dem Roten
Kreuz mit einem Großaufgebot, der Auto-
bahnmeisterei, der Berufsfeuerwehr und
der Feuerwehr Amras auch unsere Feuer-
wehr beteiligt war. Nachgestellt wurde ei-
ne Massenkarambolage mit 21 Verletzten
und mehreren Fahrzeugen. Unsere Feuer-
wehr rückte mit allen vier Fahrzeugen ge-
gen die Fahrtrichtung vom Westportal
kommend zum Unfallort vor und hatte die
Aufgabe, aus einem kleineren Lieferauto
zwei eingeklemmte Personen nach Anwei-
sung der anwesenden Rettungskräfte zu
befreien sowie den Brandschutz aufzu-
bauen. Bei der Nachbesprechung wurde
die erfolgreiche Arbeit aller Feuerwehr-
kräfte gelobt, wobei natürlich trotzdem zu
hoffen ist, dass es nie zu einem solchen
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2011 nun ein kleiner geladener Architek-
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Ein herzliches Dankeschön allen Inserenten,
die durch ihre Einschaltung die Produktion dieser Publikation ermöglichten.
IMPRESSUM
Herausgeber: Feuerwehr Innsbruck
Für den Inhalt verantwortlich: Feuerwehr Innsbruck, Branddirektor Mag. Erwin Reichel
Redaktion: OBR Johann Zimmermann
Fotos: Archiv Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren, VB Andreas Wörgetter
Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler GmbH, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0*
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