Feuerwehr Innsbruck Jahresbericht 2010 ====================================== INT +9 JAHRESBERICHT 2010 FEUERWEHR INNSBRUCK KATASTROPHENSCHUTZALAND TIROL THE BERUFS FEDERWEN INNSBRUCK SCANIA FEUERWEHR V EMPL P380 19470 IBK ROIZLE 1440 H MERKUR Worauf Sie sich verlassen können. Dank der engen Zusammenarbeit mit kompetenten Aufbauherstellern ist Scania in der Lage, maßgeschneiderte Lösungen für Ihren Fuhrpark anzubieten. Die Scania CrewCabs zählen zu den wenigen direkt ab Werk verfügbaren Mann- schaftsfahrerhäusern. Dies macht viele Schritte bei der Neubeschaffung überflüs- sig, verkürzt die Lieferzeit und spart letztendlich Geld. Scania Feuerwehrfahrzeuge. So sicher wie Ihr nächster Einsatz. BAUD Jahresbericht 2010 Filiale Inzing Schießstand 17 6401 Inzing Tel. 05238/532 12-0 SCANIA www.scania.at FEUERW AA MERKUR Hery Müller stist innsbruckwest.at H.M FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWEHR IN SBRUCK Jahresbericht 2010 Ök-Rat. Anton Steixner Landeshauptmann - Stellvertreter Mag. Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt zum Bezirksfeuerwehrtag 2011 A Is Sicherheitsreferent in der Tiroler Landesregierung ist es mir an die- à ser Stelle ein großes Herzens- anliegen, mich ganz herzlich bei allen Aktiven der Berufsfeuerwehr und den zwölf freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Innsbruck zu bedanken: Nur durch euren professionellen Einsatz, der nicht selten auch unter grenzwertigen Bedin- gungen bis hin zur Lebensgefahr abge- wickelt werden muss, können Menschen- leben gerettet und Sachschäden mini- miert werden. Ich freue mich, dass mit dem „Europäi- schen Jahr der Freiwilligkeit 2011" die Leistungen unserer Ehrenamtlichen in den Vordergrund gestellt werden und sie die Aufmerksamkeit bekommen, die ihnen gebührt. Denn vieles wäre ohne sie heut- zutage gar nicht mehr machbar und leist- bar. Immer wieder bin ich bei meinen Besuchen bei den Einsatzorganisationen auch von der Begeisterung der Jugend für diese Mitarbeit sehr beeindruckt. Ich danke allen Feuerwehrmännern und -frauen, dass sie bereit sind, sich tagtäg- lich und rund um die Uhr mit vollem Engagement in den Dienst am Nächsten zu stellen. Von ganzem Herzen wünsche ich allen Einsatzkräften ein unfallfreies und gutes Gelingen bei allen Herausfor- derungen, die die Einsätze im heurigen Jahr 2011 mit sich bringen mögen! Alleen Sicheres Innsbruck ,,Frage nicht was deine Stadt für dich tun kann, sondern was du für deine Stadt tun kannst!" D ieses Motto prägt die tägliche Arbeit unserer Feuerwehrmänner und Innsbruckerinnen. Der Zukunft der Florianis werden viele po- sitive Eigenschaften zugeschrieben - zu Recht! Die Einsatzbilanz spricht für sich und das Engagement jedes Einzelnen, der täglich sein Leben für die Menschen dieser Stadt riskiert. Mit ihrer verlässlichen Arbeit trägt die Feuerwehr der Stadt Innsbruck wesentlich dazu bei, dass sich unsere Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen. Die beachtliche Anzahl von mehr als 4.000 Einsätzen im vergangenen Jahr ist ein Abbild einer funktionierenden Ein- richtung unserer Stadt. Sich in unserer Stadt rundum sicher zu füh- len, ist ein wesentlicher Bestandteil der Le- bensqualität. Die Stadt Innsbruck mit ihrer wachsenden Bevölkerung stellt ein großes Aufgabengebiet für die Feuerwehren dar. Es ist beruhigend zu wissen, dass die Männer und Frauen der Feuerwehr, best- ausgebildet im Alarmfall innerhalb von wenigen Minuten an allen Einsatzorten der Stadt Hilfe leisten können. Als Bürger- meisterin gemeinsam mit dem Gemeinde- rat ist es mir ein Anliegen, die notwendi- gen Rahmenbedingungen für die Feuer- wehrkräfte in Innsbruck zu gewähren. Der Umfang der diversen Ausbildungen wird immer größer und ich darf mich bei allen recht herzlich bedanken, die ihre Zeit investieren, um sich am laufenden Stand der Technik zu halten. Auch der Katastro- phenschutz ist für die Stadt Innsbruck ein sehr wichtiger Bereich. Hier konnten wir in den letzten Jahren erhebliche Maßnah- men setzen, die einer Verbesserung der Sicherheit zugute kommen. In der Feuerwehr aktiv zu sein bedeutet natürlich auch zahlreiche Einsätze zu be- wältigen. Jeder Einsatz bringt verschiede- ne physische und psychische Belastungen mit sich. Wird Hilfe geholt, können wir uns auf die Professionalität der Innsbrucker Feuerwehren verlassen, daher darf ich Euch ein großes Dankeschön für Euren Einsatz im vergangenen Jahr aussprechen und alles Gute für das Jahr 2011 wün- schen. Mag." Christine Oppite-Plorer FEUERWEHR INNSBRUCK Christoph Kaufmann Vizebürgermeister von Innsbruck Jahresbericht 2010 Dr. Bernhard Holas Magistratsdirektor Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Tapferkeit it der dynamischen Entwicklung der Stadt Innsbruck steigen die Anforderungen an die Feuer- wehr kontinuierlich an. Das auf sehr ho- hem Niveau agierende Team der Feuer- wehren der Stadt Innsbruck wird durch rege Bautätigkeit immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Schon in der Planungsphase ist die Feuer- wehr in Sachen Brandschutz bei Groß- projekten involviert. Hier tragen Profis wertvolles Know-how bei, um beste Sicherheitsstandards von Beginn an zu garantieren. Für die Ausbildung wurde im Jahr 2010 viel Geld, aber auch Zeit aufgewendet. Mit rund 4.000 Einsätzen im abgelaufenen Jahr 2010 schließt die Feuerwehr der Stadt Innsbruck an die Einsatzstatistik der ver- gangenen Jahre an. Leicht steigende Ten- denzen werden stets genau beobachtet. Ob es darum geht Alarme abzuarbeiten, Wohnungs- bzw. Fahrzeugbrände zu lö- schen, Menschen und Tiere aus Notsitua- tionen zu befreien oder bei Gefahrstoff einzuschreiten, die Feuerwehr der Stadt Innsbruck war immer da, wenn sie ge- braucht wurde. An die Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Tapferkeit unserer Feuerwehr sind wir Innsbrucker schon viele Jahre gewöhnt. Ohne einen Vergleich fällt es uns schwer, die Einsatzleistungen unserer Einsatz- kräfte richtig nachvollziehen und ange- messen zu würdigen. Außergewöhnliche Leistungen dürfen wir aber auch wenn sie zur Gewohnheit" ge- worden sind, niemals als selbstverständ- lich ansehen. Der Einsatz jedes einzelnen Feuerwehrmannes und jeder Feuerwehr- frau, der bis hin zur Gefährdung von Gesundheit und Leben geht, muss be- sonders hervorgehoben werden. Bei den verschiedensten Einsätzen wurden neben Sachwertbergungen und Sachwert- sicherungen vor allem aber Menschen- leben gerettet. Diese Leistungen kann man nicht in Zahlen ausdrücken, sondern nur als gegeben hinnehmen und dem- entsprechend würdigen. Der Unwetter- einsatz am 17. Juli letzten Jahres hat uns aber auch wieder unsere Grenzen auf- gezeigt. Bei solchen Großschadenslagen kann die Feuerwehr nicht an allen Ein- satzorten gleichzeitig helfen, sondern hier müssen Schwerpunkte gesetzt werden. Ich denke, auch mit der neuen Florian- station bei der Berufsfeuerwehr werden in Zukunft solche Großschadenslagen koordinierter und, durch EDV-Systeme unterstützt, übersichtlicher geführt wer- den können. Aber nicht nur für diese großen Einsätze, sondern gerade für die andauernde Ein- satzbereitschaft, die unermüdliche Vorbe- reitung durch Übungen, Aus- und Weiter- bildung, für die gelebte Kameradschaft innerhalb der Feuerwehr und die daraus folgenden gemeinsamen Leistungen be- danke ich mich als zuständiger Feuer- wehrreferent im Namen der Stadt Inns- bruck sehr herzlich! Christoph Kaufmanu Ein herzliches Grüß Gott! er Beruf Feuerwehrmann/Feuer- wehrfrau, modernes, technisches Brand- und Katastrophenbe- kämpfungsgerät, Schutzhelme und Ein- satzkleidung und nicht zuletzt aber das Bewusstsein, in vielen Lebenslagen hel- fen zu dürfen und zu können, von diesem Berufsbild träumen nach wie vor viele junge, ambitionierte Menschen. Dabei wird oft übersehen wie viel Diszi- plin und harte, zuweilen gesundheitsge- fährdende Arbeit den Mitgliedern unserer freiwilligen Feuerwehren, der Betriebs- feuerwehren und besonders auch unserer Berufsfeuerwehr Innsbruck im Dienst der Allgemeinheit abverlangt wird. Der vorliegende Jahresbericht ist nicht nur der Beweis dafür, sondern gibt mir auch Gelegenheit, mich für den Dienst am Bürger und der Allgemeinheit aufrichtig zu bedanken! Die Bereitschaft unserer Feuerwehreinhei- ten, ständiges körperliches Training der Einsatzfähigkeit, die laufende Fortbildung in theoretischer und praktischer Hinsicht und besonders auch die vielfältigen Ein- sätze auf sich zu nehmen, verdient höchsten Respekt und Anerkennung! Aus der Sicht der Verwaltung ist es für die Feuerwehren wichtig, mit relativ sparsa- men Mitteln eine hohe Schlagkraft für den Ernstfall zu erreichen und aufrechtzuer- halten. Für die Erneuerung der Fahrzeuge und Gerätschaften verwendet die öffentli- che Hand regelmäßig beträchtliche finan- zielle Mittel, wie zuletzt bei der Indienst- stellung des neuen Flugeinsatzfahrzeuges sowie eines Großeinsatzleitfahrzeuges für die Berufsfeuerwehr Innsbruck. Eine be- sondere Verstärkung bot die Anschaffung eines Stromanhängers samt Zubehör und des neuen Löschunterstützungsfahrzeu- ges (LUF), das bei Einsätzen in Tunnels, Tiefgaragen und Industrieanlagen die Brandbekämpfung zeitgemäß unterstützt. Den gestiegenen Anforderungen an die Feuerwehren kann somit meiner Ansicht nach zuversichtlich und mit guten Rah- menbedingungen begegnet werden. Nochmals herzlichen Dank für die Einsatz- bereitschaft und alles Gute! Dr. Bernhard Holas FEUERWEHR IN SBRUCK Dipl.-Ing. Alfons Gruber Landesfeuerwehrinspektor Jahresbericht 2010 LBD Klaus Erler Landesfeuerwehrkommandant Beeindruckende Leistungen der Feuerwehr Innsbruck! ie Berufsfeuerwehr, die 10 freiwil- ligen Einheiten und die Betriebs- mit rd. 4.500 Einsätzen im Jahr 2010 wie- der eine beeindruckende Leistungsbilanz. Engagierte Feuerwehrmitglieder und die moderne und zweckmäßige Ausrüstung sind Voraussetzung, dass der geforderte Schutz der Bevölkerung gewährleistet werden kann. Nur durch ständige Aus- und Weiterbildung, durch möglichst reali- tätsnahe Übungen und hohes persön- liches Engagement sind die Feuerwehr- mitglieder den Anforderungen gewachsen. Der Sommer letzten Jahres, mit seinen starken Niederschlägen, hat den Feuer- wehren tirolweit und speziell in Innsbruck viel Arbeit beschert. Um die hohe Anzahl an Einsätzen zu bewältigen, war am 17. Juli auch Unterstützung aus anderen Bezirken notwendig. Die aus diesem Ein- satz gezogenen Erkenntnisse werden schrittweise umgesetzt. Eine bessere Abstimmung zwischen der Leitstelle Tirol und der Feuerwehr Innsbruck sowie die moderne technische Ausstattung der Einsatzleitung sind wesentliche Schritte. Ständige Schulungen und Übungen sind unabdingbar notwendig. Feuerwehrmitglieder und speziell die Füh- rungskräfte von Feuerwehren sind großen Belastungen ausgesetzt. Es gilt die An- sprüche des Berufslebens mit den Bedürf- nissen der Partner und der Familie zu vereinbaren. Ein fairer, kameradschaftli- cher Umgang innerhalb der Feuerwehren motiviert zusätzlich. Die Verantwortlichen der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol unterstützen uns sehr, denn sie bekennen sich zu einem leistungsfähigen Feuerwehrwesen und sind auch bereit die notwendigen Investi- tionen zu tätigen. Allen Mitgliedern der Feuerwehr Inns- bruck, ein herzliches Dankeschön für ihre Einsatzbereitschaft und ihr Engagement. Mit den besten Wünschen, insbesondere für unfallfreie Übungen und Einsätze! Alfons Juke Für Innsbruck - die Feuerwehren Innsbruck's amens des Landes-Feuerwehrver- bandes Tirol danke ich der Berufs- Feuerwehren der Stadt Innsbruck für ihre Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr. Die überaus umfangreichen Einsatztätig- keiten im Bereich Brand- und Technische Einsätze, ganz besonderes aber auch im Vorbeugenden Brandschutz zeigen immer wieder die enorme Wichtigkeit einer funk- tionierenden, gut geschulten und bestens ausgerüsteten Einsatzmannschaft auf. Gott sei Dank gab es 2010 trotz der um- fangreichen Einsätze keine gröber verletz- ten Feuerwehrmitglieder! Gerade im abgelaufenen Jahr waren die Feuerwehren von Innsbruck bei den Un- wettern im Sommer auf das Äußerste gefordert. Die gute Ausrüstung aber auch die inten- sive Ausbildung aller Feuerwehrmitglieder im Bereich des Kat-Schutzes hat sich bei diesen Einsätzen bestens bewährt. Nur durch die gute Zusammenarbeit aller, konnte von den vielen Betroffenen größe- rer Schaden abgewendet werden. Ich bedanke mich auch bei der Berufs- feuerwehr Innsbruck für die Unterstützung im Bereich der Ausbildung an der Landes- feuerwehrschule Tirol. Es ist mir ein Anliegen, allen Funktionä- ren des Bezirks-Feuerwehrverbandes, den Kommandanten der freiwilligen Feuer- wehren, der Berufsfeuerwehr Innsbruck, aber auch der Betriebsfeuerwehr Flug- hafen sowie allen Feuerwehrmitgliedern für ihr Engagement und für ihren Einsatz zu danken. Ich ersuche auch weiterhin um gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle und für die Sicherheit unserer Bevölkerung im ganzen Land. FEUERWEHR INNSBRUCK OBR Bmst. Ing. Anton Larcher Bezirksfeuerwehrkommandant Jahresbericht 2010 Mag. Erwin Reichel Branddirektor Eine Bezirkszentrale für die Landeshauptstadt D er 17. Juli 2010 war überschattet von einem außergewöhnlichen Unwetter, das über die Landeshauptstadt her- nieder ging. In kurzer Zeit waren zahlreiche Straßen, die Keller von Gebäuden, Betriebe und kommunale Einrichtungen in Mitleiden- schaft gezogen. Weit über tausend Notrufe mussten in unserer Leitstelle in kürzester Zeit bearbeitet, koordiniert und an die Einsatzkräf- te weitergeleitet werden. Zugegeben dass auch zahlreiche (Feuerwehr-)Notrufe in einer Warteschleife der Leitstelle einer Anrufannah- me harrten. Mir ist aber kein Fall bekannt das durch diese quantitative Überlastung Men- schen zu Schaden gekommen sind. Insbeson- dere da der Rettungsnotruf direkt „,durchge- schaltet" wurde. Es wäre vermessen zu be- haupten, dass vor Inbetriebnahme der Leit- stelle Tirol, also zu Zeiten wo wir in der Lan- deshauptstadt durch die Nachrichtenzentrale der Berufsfeuerwehr alarmiert und koordiniert wurden, es nicht zu ähnlichen Situationen ge- kommen ist. Ich erinnere mich an zahlreiche Unwettereinsätze und besonders an Silvester 1998, wo unser gesamtes Kommunikations- system zusammengebrochen ist. An dieser Stelle möchte ich mich deshalb bei der Leit- stelle Tirol, für das Bewältigen dieses Großer- eignisses im Großen und Ganzen" bedanken und allen Mitarbeitern meinen Respekt zollen. Dass Medien meist nur die negativen Dinge aufzeigen, kennen wir ja. Was für mich aber neu war, wie schnell man mit solchen Negativ- schlagzeilen in Verbindung gebracht wird, ohne auf genaue Inhalte und Hintergründe zu achten. Der Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt hat ausgelöst durch die Reformierung der Be- rufsfeuerwehr im Jahre 2002, die Installierung einer landesweiten Zentrale initiiert. Der da- mals Vorsitzende dieser Arbeitsgruppe und später zuständige Vizebürgermeister Dr. Chris- toph Platzgummer hat bei der Umsetzung we- sentlich mitgewirkt. Eine eigene Bezirkszen- trale für den Bezirksfeuerwehrverband Inns- bruck-Stadt, so wie sie in allen anderen Bezir- ken Tirols installiert wurde, war aber für die Landeshauptstadt nicht vorgesehen. Um so mehr freue ich mich, dass es nun gelungen ist die Verantwortlichen davon zu überzeugen, dass auch für die Landeshauptstadt eine sol- che Bezirkszentrale oder sollte ich diese bes- ser Koordinationszentrale nennen, zu erhalten. Allen die dazu beigetragen haben, möchte ich meinen herzlichsten Dank aussprechen und gleichzeitig versichern, dass diese Entschei- dung wieder ein wichtiger Schritt zu noch mehr Sicherheit in der Landeshauptstadt war. Wenn ich nun nach fast 40-jähriger Tätigkeit in der Feuerwehr aus gesundheitlichen Gründen vor- zeitig meinen Abschied nehme, möchte ich es aber nicht versäumen mich bei all jenen zu be- danken, die mir in Ausübung meines Dienstes sowohl in der Funktion als Kommandant der Feuerwehr Arzl, als Mitarbeiter im Bezirksaus- schuss und besonders als Bezirksfeuerwehr- kommandant, unterstützt haben und mir bei der Erfüllung meiner Aufgaben zur Seite ge- standen sind. Dieser Schritt fällt mir nicht leicht, aber gerade jetzt in einer Zeit wo ich die ganze Kraft bräuchte, fehlt mir diese. Deshalb bitte ich all jene, die ich mit diesem Schritt ent- täusche, um Verständnis. Die Feuerwehr und besonders die Feuerwehr der Stadt Innsbruck war für mich immer etwas ganz Besonders und wird es auch immer bleiben. VIELEN, VIELEN DANK! - unserem Landtagspräsidenten DDr. Hervig von Staa - unserem Landeshauptmann von Tirol Günther Platter - unserem im Land Tirol zuständigen Regierungsmitglied LH-Stv. Ök-Rat. Anton Steixner - unserer Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer - unserem ressortverantwortlichen Vizebürgermeister Christoph Kaufmann - unserem Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas - unserem Baudirektor DI Hubert Maizner - unserem Landesfeuerwehrkommandanten LBD Klaus Erler - unserem Landesfeuerwehrinspektor DI Alfons Gruber - unserer Leitstelle Tirol mit all ihren Mitarbeitern - unseren befreundeten Organisationen und Dienststellen Meinen Freunden im Bezirks-Feuerwehraus- schuss und vor allem Euch, liebe Feuerwehr- frauen und -männer der Berufs- und freiwilligen Feu- erwehr für den ständigen Einsatz und die gute freund- schaftliche Zusammenarbeit. Geschätzte Kamerad/-innen! Die Mitglieder der Feuerwehr der Stadt Innsbruck sind rund um die Uhr einsatz- bereit und rasch zur Stelle, wenn es gilt Hilfe zu leisten, Menschenleben zu retten, Schäden abzuwenden sowie die Bevöl- kerung der Stadt Innsbruck und ihre Güter zu schützen. Zunehmende Herausforde- rungen stellen die Mitarbeiter der Be- rufsfeuerwehr aber auch die freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck vor immer schwierigere Aufgaben, die Dank unserer ständigen Aus- und Weiterbil- dung bewältigt werden können. Der vorliegende Jahresbericht 2010 gibt einen informativen und eindrucksvollen Überblick über die Ereignisse und Akti- vitäten der Feuerwehr der Stadt Innsbruck im abgelaufenen Jahr. Das umfangreiche Tätigkeitsspektrum der Feuerwehr Inns- bruck wird durch die Einsatzstatistik deutlich. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit den Kameraden der freiwilligen Feuerwehr der Stadt Innsbruck wurde auch im Jahr 2010 bei vielen gemeinsamen, bestens funktio- nierenden, Einsätzen und Übungen unter Beweis gestellt. Ich möchte mich daher an dieser Stelle sowohl bei meinen Mit- arbeitern als auch bei allen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Inns- bruck für die gute Zusammenarbeit, das hohe Engagement und die respektablen Leistungen im vergangen Jahr bedanken. Ich gebe aber zu bedenken, dass unsere Tätigkeiten in Bereichen absolviert wer- den, die teilweise als gefährlich eingestuft werden müssen und hoffe, dass wir in Zu- kunft unfallfrei von unseren Einsätzen wie- der heimkehren. So wünsche ich allen ein erfolgreiches und unfallfreies Jahr 2011 und bin stolz auf die Leistungen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck im ver- gangen Jahr. Gut Heil! Mag. Erwin Reichel FEUERWEHR IN SBRUCK Raiffeisen Meine Bank X In ehrendem Gedenken an Hilde Zach † 15. 1. 2011 Bürgermeisterin a.D. Am 15. Jänner 2011 verstarb unser Ehrenmitglied Frau Bürgermeisterin a.D. Hilde Zach. Frau Bürgermeisterin Hilde Zach war über zehn Jahre lang als Innsbrucker Politikerin eng mit dem Feuer- wehrwesen verbunden. Vor allem seit dem Jahr 2000, als sie zur 1. Bürgermeister-Stellvertreterin des da- maligen Bürgermeisters DDr. Herwig van Staa gewählt wurde. Auch wenn das Feuerwehrwesen damals noch nicht in ihr Res- sort fiel, war sie bei Abwesenheit des Bürgermeisters bei Notfällen in Innsbruck jederzeit mit dem ihr bekannten Engagament und ihrer Hilfsbereitschaft zugegen. Nach ihrem Aufstieg zur Bürgermeisterin ab dem Jahr 2002 war sie als Finanzreferentin eingebunden in sämtliche Investitionen bei den Feuerwehren. Auch wenn ihr der Erhalt des konsolidierten Stadtbudgets immer ein zentrales Anliegen war - oft mahn- te sie so auch zur Sparsamkeit und Nachhaltigkeit-war sie für jede begründete Anschaffung zu gewinnen. Entsprechend konn- te in den letzten Jahren trotz Wirtschaftskrise, welche sie bei ihren Ansprachen in Feuerwehrkreisen oftmals sorgenvoll anführ- te und dabei auch fortwährend für vermehrte Solidarität in der Gesellschaft apellierte - der Ausrüstungsstand auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden. In ihre Amtszeit fallen aber auch die Umsetzung der Ergebnisse der eigens eingerichteten Arbeitsgruppe zur Feuerwehr Inns- bruck, welche zu einigen Reformen führte, wie auch der Beginn der Generalsanierung der Hauptfeuerwache, die Neuanschaffung von Drehleitern sowie der Austausch des Kranfahrzeuges zusammen mit dem Land Tirol. Auch wurde die Grundsatzentschei- dung zum Neubau der Wache Wilten getroffen und im Bereich Katastrophenschutz die Ausrüstung anlässlich des Hochwassers 2005 zum Beispiel um Elemente für den mobilen Hochwasserschutz und Großpumpen entsprechend erweitert. Die größte Veränderung im Feuerwehrbereich während ihrer Amtszeit dürfte dabei aber im November 2007 der Wechsel der Notrufannahme und Alarmierung von der Berufsfeuerwehr zur in der Hunoldstraße neu errichteten Leitstelle Tirol gewesen sein. Mit dem Abgang von Dr. Christoph Platzgummer als Vizebürgermeister und Ressort-Verantwortlichem für das Feuerwehrwesen nahm Frau Bürgermeisterin Hilde Zach ab 2009 auch diese Agenden selbst in die Hand. Wenn es ihr dichter Zeitplan zulieẞ, war sie so auch persönlich bei Jahreshauptversammlungen und Festen anwesend. Beeindruckt zeigte sie sich im Jahre 2007 über die Präsentation des Buches,,Die Feuerwehr Innsbruck - Geschichte, Gegenwart und Zukunft", welches anlässlich des 150-Jahr-Jubiläums der Feuerwehr Innsbruck von Feuerwehrkameraden verfasst und her- ausgegeben wurde. Stolz erwähnte sie aber auch gerne die erfolgreiche Jugendarbeit bei den Innsbrucker Feuerwehren, da ihr als jahrelang Zuständige für das Ressort Jugend im Stadtsenat diese ein besonderes Anliegen war und welche sie auch entspre- chend unterstützte. Beim Festabend im Rahmen der 150-Jahr-Feierlichkeiten 2007 wurde Frau Bürgermeisterin Hilde Zach für ihr verdienstvolles Wirken für die Innsbrucker Feuerwehren und das Feuerwehrwesen vom Bezirksfeuerwehrverband zum Ehrenmitglied ernannt. Die Innsbrucker Feuerwehren werden Frau Bürgermeisterin Hilde Zach stets ein ehrendes Andenken bewahren! Wenn's ums Sanieren geht, ist nur eine Bank meine Bank. Das eigene Zuhause richtig sanieren schont nicht nur Ihre Geldbörse, sondern auch die Umwelt. Wie Sie am besten von den zahlreichen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten profitieren, sagt Ihnen Ihr Raiffeisenberater. 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Hier zeigte sich die vielfältige Einsetzbarkeit der Berufsfeuerwehr mit ihren Sondergeräten. Die Feuerwehr ist ein vielseitig einsetz- barer Betrieb, der sich fast zur Gänze selbst verwaltet und im Verbund gewal- tige Leistungen vollbringen kann. Damit alles so gut funktioniert müssen alle Räder und Rädchen gut und richtig zusammenlaufen. In Zukunft werden neue Herausforderun- gen an die Feuerwehr gestellt werden. Hier wird sicher der Brenner-Basis-Tunnel ein Arbeitsgebiet werden, auf das sich die Feuerwehren intensiv vorbereiten müs- sen. Der Erkundungsstollen wird voran- getrieben und das Hauptprojekt scheint in die Umsetzungsphase zu kommen. Auch im Österreichischen Bundesfeuer- wehrverband, bei dem die Berufsfeuer- wehr als stimmberechtigtes, eigenständi- ges Mitglied integriert ist, setzte man sich 2010 intensiv mit der Zukunft der Feuer- wehr auseinander. So ist der Branddirek- tor Mitglied des Feuerwehrtechnikaus- schusses, des Gefahrgutausschusses und des Ausschusses für Strahlen- und Bio- schutz. Herr Zimmermann ist im Aus- schuss Vorbeugender Brandschutz tätig. Des Weiteren wird Ing. Andreas Friedl entsandt in den Ausschuss für Flugret- tungsdienst, Atemschutz- und Tauch- dienst. Herr DI Gegenhuber ist Mitglied im Kat-Ausschuss, in welchem auch der Bezirkskommandant Mitglied ist. Der Be- zirkskommandant ist weiters Mitglied im Ausschuss für bauliche Angelegenheiten bei der Feuerwehr. In diesen Gremien werden zukunftsweisende Entscheidun- gen getroffen, wie in Zukunft die Aus- stattung, Ausrüstung und das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren in Österreich vonstatten gehen soll. Es ist die Aufgabe der Feuerwehr in Be- reichen zu helfen, in denen andere nicht mehr in der Lage sind, diese zu beherr- schen. Damit das in einer hohen Quali- tät möglich ist, ist die permanente Aus- und Weiterbildung aller Mitglieder er- forderlich. Um aber auch für den Bürger diese Qua- lität messbar zu machen, hat man soge- nannte Hilfsfristen als Ziel definiert. Da- bei sollten in Innsbruck 80 % der Bevöl- kerung binnen acht Minuten nach der Alarmierung mit einer Mindestanzahl an Hilfskräften erreicht werden. Korrekter- weise müsste die Abarbeitung des Not- rufes auch in dieses Qualitätskriterium miteinfließen, jedoch werden diese Zah- len seitens der Leitstelle Tirol nicht zur Verfügung gestellt. Vielleicht kann man hier in Bezug auf eine qualitative Zu- sammenarbeit in Zukunft Verbesserun- gen erzielen. Die Sicherheit und die Qualität zu ver- bessern muss unser oberstes Gebot für jeden Feuerwehrmann sein. Schluss- endlich soll und kann sich jeder Bürger/ jede Bürgerin, aber auch jeder Gast oder Berufstätige, auf die Feuerwehr in Inns- bruck verlassen. Im Bereich der Eigensicherheit war es eine Aufgabe des Jahres 2010, Klarheit zu bekommen, welche gesetzlichen Vor- schreibungen auch des Bediensteten- schutzgesetzes sowohl die Berufsfeuer- wehr als auch die freiwilligen Feuerweh- ren treffen und anzuwenden sind. Spe- ziell der Bereich des Rettens aus Höhen und Tiefen wurde hierbei betrachtet. Es wurden österreichweite Standards er- stellt und eine einheitliche Ausbildung vorgegeben. Im Bereich der Materialien und Gerät- schaften, welche der Feuerwehren zur Verfügung stehen, sind 2010 zahlreiche Erneuerungen und Instandsetzungen vollzogen worden. Ein großer Teil des Feuerwehrbudgets muss für die Instandhaltung zur Ver- fügung gestellt werden. Dies muss schon bei der Anschaffung berücksichtigt werden. Die Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr leisten hier sehr viel an Reparatur- und Wiederherstellungsarbeit, und tra gen dadurch auch zur Kostenminimie- rung bei. Das Jahr 2010 ist abgeschlossen, die Herausforderungen liegen in der Zukunft, wir haben aber in der Vergangenheit ein solides Fundament erschaffen, das uns auch für die Zukunft die notwendige Sicherheit gibt. Es darf nur nie ver gessen werden, dass auch das Fun- dament gepflegt werden muss, damit man die neuen Herausforderungen gut meistern kann. Euer Branddirektor Erwin Reichel Verwirklichung Ihrer Urlaubsträume gesucht. Engagierte Reiseprofis in Tirol gefunden. 19x in Tirol - Immer in Ihrer Nähe! Alle Standorte unter www.tlr.at Tiroler Landesreisebüro TUI ReiseCenter Ihre Tiroler Landesreisebüros und TUI ReiseCenter sind Teil eines der größten und renommiertesten Reiseunternehmen Europas, der,,World of TUI" - und Ihr kompetenter Ansprechpartner für Reisen aller Art. 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World of TUI 13 FEUERWEHR IN SBRUCK Verwaltung 2010 Mitarbeiterbeschreibung Andreas Wörgetter • Verwalter Budgetverwaltung ⚫EDV-Ansprechpartner Inventarverwaltung Telefonverwaltung Schließanlagen- verwaltung Dokumentation Christine Spilz Leiterin des Sekretariats des Branddirektors Andreas Wörgetter Einnahmenverrechnung •Nebengebührenverrechnung stellvertretende Verwalterin Stefan Marseiler • Portier • Telefondienst • Aktenarchivierung Unterstützung der Verwaltung Rückblickend betrachtet war das vergan- gene Geschäftsjahr 2010 für die Verwal- tung der Berufsfeuerwehr Innsbruck ein recht arbeitsintensives aber auch abwechs- lungsreiches Jahr. Neben dem täglichen Geschäft" haben sich vor allem der fort- schreitende Umbau der Hauptfeuerwache und die damit einhergehenden notwendi- gen Planungsmaßnahmen als sehr arbeits- intensiv und zeitaufwendig für die Verwal- tung erwiesen. Ebenso konnten diverse Projekte umgesetzt werden (siehe weiter unten). Das,,tägliche Geschäft" Zum tägliche Geschäft" der Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck gehören neben der Planung und Durchführung des Budgets auch noch weitere Aufgaben- bereiche. Diese Bereiche werden nachfol- gend stichwortartig aufgezählt, da eine ausführliche Beschreibung der Aufgaben den vorgegebenen Rahmen sprengen würde. ⚫Budget-Erstellung, Ausführung und Jahresabschlusserstellung Controlling der laufenden Gebarung Führung der Monats- und Jahressta- tistiken •Führung des Handverlages •Preisinformationseinholung unter den Aspekten der Rechtmäßigkeit, Sparsam- keit und Wirtschaftlichkeit Begleitende Unterstützung der Kern- produktverantwortlichen . Betreuung der Schließanlage der Feuer- wehr der Stadt Innsbruck •Betreuung der Telefonanlage sowie der Dienstmobiltelefone der Berufsfeuerwehr Inventur und Inventarführung für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck Betreuung des Versicherungswesen für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck Ansprechpartner für den Parteienver- kehr sowie für Vertreter von Firmen •Korrespondenzführung mit externen und internen Partnern • Betreuung der Bilddokumentation der Berufsfeuerwehr •Betreuung der städtischen EDV als EDV- Ansprechpartner ° Schnittstelle im administrativen und finanziellen Bereich (mit BD) zu den freiwilligen Feuerwehren in Innsbruck, dem Bezirksfeuerwehrverband Inns- bruck-Stadt sowie Landesfeuerwehr- verband Tirol Durchführung von Schulungen in den Sachgebieten Verwaltung und EDV Darstellung der Betriebsabläufe via Adonis ⚫ Zusammenarbeit in EDV-technischen Bereichen mit der Leitstelle Tirol Organisationsmaßnahmen im Rahmen des Umbaus der Hauptfeuerwache Budget Der budgetäre Rahmen für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck konnte 2010 im Großen und Ganzen eingehalten werden. Da es im Haushaltsjahr 2010 zu einigen nicht vorhersehbaren Sonderausgaben im Fahrzeugsektor als auch im Bereich des Umbaus der Hauptfeuerwache kam, musste zur Einhaltung des Budget-Rah- mens ein rigoroser Sparkurs eingehalten werden. Zu den größten Budgetposten 2010 ge- hörten: Berufsfeuerwehr Innsbruck •Ankauf von Atemschutzgeräten •Ankauf diverser Einsatzbekleidungen Freiwillige Feuerwehr der Stadt Innsbruck •Ankauf eines Gefahrstofffahrzeuges für die FF Reichenau Ankauf von zwei Mannschafts- transportern für FF-Einheiten ⚫Ankauf von diversen Waldbrand- bekämpfungsgeräten Erweiterung der Schließanlage EDV Im Bereich der EDV konnten, neben der laufenden Wartung der Gerätschaften so wie der stetigen Schulung der Mitarbeiter, folgende Projekte umgesetzt werden: Planung und begleitende Maßnahmen im Bezug auf die EDV-Ausstattung des Großeinsatzleitfahrzeuges (Fliege) ⚫EDV-technische Einrichtung und Instal- lation der Bezirkszentrale bei der Be- rufsfeuerwehr Innsbruck Weiters laufen nach wie vor die Planungen im Rahmen der Einführung eines neuen Einsatzberichteprogrammes für die Berufs feuerwehr Innsbruck. Ebenso wurden Er- hebungen für den 2011 bevorstehenden Betriebssystemwechsel durchgeführt, um diesen Wechsel so reibungslos wie mög lich durchführen zu können. Schließanlage Die Schließanlage der Berufsfeuerwehr Innsbruck (Teil der Schließanlage des Stadtmagistrat Innsbruck) wurde 2010 auf die Wachen der Freiwilligen Feuerwehr Arzl, Amras, Hötting, Hungerburg, Neu Arzl ausgedehnt, um einerseits die beste- henden, teilweise defekten Anlagen zu er neuern und andererseits die Einheitlichkeit der diversen Schließanlagen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck wieder herzustellen. Somit wurden bis auf die Wachen Wilten und Reichenau sämtliche Wachen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck in die städtische Schließanlage integriert. Sonstige Verwaltungsbereiche Hervorzuheben sind die Leistungen von unserer guten Seele im Sekretariat des Branddirektors Frau Spilz, die in ihrer ruhi- gen Art ihre Aufgaben der Verwaltung im Bereich Einnahmenverrechnung, Neben- gebührenverrechnung sowie Stellvertre- tung für Herm Wörgetter rasch und her- vorragend erledigt. Auch Herr Marseiler (Portier der Berufs- feuerwehr) konnte im Jahr 2010, aufgrund seiner Ausbildung, in Aufgabenbereiche der Verwaltung eingeführt werden, um diese vertretungsweise erledigen zu können. Die ihm übertragenen Aufgaben erfüllt er in hervorragender Art und Weise. Resümee Als Resümee der Verwaltung kann für 2010 festgehalten werden, dass die Herausforderungen wieder einmal enorm waren, aber hervorragend von sämtlichen Mitarbeitern gemeistert wer- den konnten. Planung und Objektüberwachung von heizungs-, sanitär- und lüftungstechnischen Anlagen Amthorstraße 59 A-6020 Innsbruck Jahresbericht 2010 Vorausschauend für 2011 stehen wieder einige recht interessante aber auch ent- sprechend aufwendige Projekte zur Um- setzung an. Die Verwaltung wird sich be- mühen auch diese anstehenden Projekte wieder mit gemeinsamer Kraft, in ge- wohnter Qualität zu bewältigen. Für die Verwaltung der Berufsfeuer- wehr Innsbruck Andreas Wörgetter jp haustechnik www ges.m.b.h.&cokg www.a3jp.at office@a3jp.at Tel.: +43 (0512) 33580 Fax: +43 (0512) 392528 seisslfunktechnike.u Martin Seissl, 6334 Schwoich, Dorf 79, Tel.: 05372/5432, Fax: 05372/5432-10 OBJEKTFUNKANLAGEN wir freuen uns sehr unsere Firma vorstellen zu dürfen: A1 BUSINESS PARTNER Unsere Firma besteht nun seit über 30 Jahren und seit dieser Zeit beschäftigen wir uns mit dem Thema Funk. Unsere Erfahrungen und die Palette der von uns angebotenen Leistungen bewegen sich auf einem breiten Sektor der Funktechnik, beginnend mit der Abwicklung komplexer Projekte auf dem Gebiet der Feuerwehr-Objektfunkanlagen einschließlich Schlitzkabelverlegung im Gebäudebereich It. TRVB S159 des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes. Durch die zukunftsweisenden Investitionen in modernste Technik sind wir in der Lage jederzeit schnell und qualitativ hochwertig auf die jeweiligen Erfordernisse zu reagieren. Wir konnten bereits Feuerwehr-Objektfunkanlagen in Innsbruck, in den TIVOLI Bauten, Kaufhaus Tyrol, Lodenareal, Lohbach, Q-West, Olympisches Dorf, Neubau Chemie/Pharmazie und theo. Medizin sowie im Rehabilitationszentrum Bad Häring, Seniorenheim Vomp, etc. realisieren. Bei der Planung ausstehender Projekte helfen wir Ihnen gerne weiter. Wir würden uns über Ihr Interesse sehr freuen! IHR SEISSL FUNKTECHNIK TEAM ■ Zubehör für Motorola MTP850 ■Digitale Pager DE925 Zubehör für Swissphone DE925 Umbau Feuerwehrfahrzeuge auf Digitalfunk Umbau von Leitstellentischen auf Digitalfunk Handfunkgeräte Atemschutzgarnituren Elektronische Sirenen Motorsirenen www.seissl.at 15 FEUERWEHR INNSBRUCK Einsatzorganisation Wasserdienst Im Ausbildungsjahr 2010 wurde die Ausbildung am Innfluss mit prakti- schen Rettungsübungen im Wasser und Rettungs- übungen mit den Turbi- neneinsatzboot durchge- führt. Jeder Feuerwehr- bediensteter in der Lösch- gruppe musste zweimal an einer derar- tigen Schwimmausbildung und jeder Bootsführer mindestens zweimal an einer Bootsausbildung teilnehmen. BOK Ing. Andreas Friedl Die Tauchausbildung startete im Jänner mit Eistauchgängen am Baggersee und wurde kontinuierlich bis in die Herbst- monate fortgesetzt. Im März nahmen die Tauchlehrer der Berufsfeuerwehr an einer Weiterbildungsveranstaltung des Öster- reichischen Bundesfeuerwehrverbandes in Lebring teil. Anfang Mai konnten sieben Einsatztaucher an einem Erfahrungsaus- tausch der Berufsfeuerwehr Linz am Atter- see teilnehmen. Im Mai 2010 fand das jährliche Tauchlager in Kroatien statt. Im September konnten fünf Einsatztau- cher an einer Ausbildungsveranstaltung des Oberösterreichischen Landesfeuer- wehrverbandes am Attersee teilnehmen. Die geforderten zehn Tauchstunden konn- ten von allen Einsatztauchern erbracht werden. Der für dieses Jahr geplante Wildwasser- kurs der Einsatzschwimmer konnte auf Grund des Wasserstandes des Innflusses nicht durchgeführt werden. Flugdienst 2010 Im April fand die diesjährige Flughelfer- weiterbildung im Ahrental statt. Neben den Hubschraubern des Bundesheeres, des Innenministeriums und des ÖAMTC's nahmen alle Flughelfer der Feuerwehr Innsbruck teil. Wie 2009 musste auch heuer (2010) wie- der die Waldbrandübung wetterbedingt (Schnee auf 1.200 m) abgesagt werden. Im Oktober wurde die neue Fliege (Groß- einsatzleitfahrzeug) in Dienst gestellt. Darüber hinaus beendete die Arbeitsgrup- pe,,Waldbrand" ihre Arbeit. Mit dem Ankauf von Flugfunkhelmen, Lastenbe- hältern, Waldbrandhelmen, einer Otter- pumpe und Schlauchmaterial wurde die Ausrüstung der Feuerwehr Innsbruck er- gänzt bzw. erweitert. 2011 ist geplant, die schon über 20 Jahre alten Faltbehälter auszutauschen. Atemschutz 2010 Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu- erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet Atemschutz gewährleistet ein sicheres und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben dieser Atemschutz- und Körperschutz- ausbildung wurde der messtechnische Bereich von der Atemschutzwerkstätte ausbildungsmäßig und technisch fortge- führt. Um ein koordiniertes Arbeitern bzw. Üben zu gewährleisten, fand ein Koordinierungs- gespräch mit den Atemschutzwarten des Bezirkes statt. Neben der Ausbildung durch die Atem- schutzwerkstätte wurden laufende War- tungs- und Überholungsarbeiten durch- geführt. Im März wurden drei Stück Dräger X-am 7000 angekauft. Mit diesem Ankauf be- sitzt die BF Innsbruck wieder einen Mess- gerätetyp einer einzigen Firma, die Aus- bildung und die Bedienung wird dadurch erleichtert. Mit dem Ankauf von 21 PSS 5000 (ähnlich wie PSS 90) wurde der Umstieg auf die neue Gerätegeneration weitergeführt. Bis 2012 sind alle Atemschutzgerätschaften der Baureihe PA 80 ausgetauscht. Nachrichtendienst BR Ing. Günter Schlögl Zur Alarmierung der frei- willigen Feuerwehr ste- hen in Innsbruck derzeit 34 Sirenenanlagen und 330 Pager zur stillen Alarmierung (Alarmie- rung ohne Sirene) im Einsatz. Für die Ausgabe von Einsatzunterlagen wur- de ein elektronisch angesteuerter Rotomat in der Fahrzeughalle der Hauptfeuerwache in Betrieb genommen. Das über Digitalfunk funktionierende GPS- Ortungssystem wurde für Testzwecke in zwei Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr in- stalliert (KDO 1, Last 1). Die bestehenden Räumlichkeiten im Erd- geschoß der Hauptfeuerwache wurden technisch ausgestattet und können nun als Einsatzleitzentrale für Großeinsätze genutzt werden. Alle 35 Sirenenanlagen wurden einer Jah- reswartung unterzogen. Am 2. Oktober 2010 wurde der landes- weite Sirenenprobealarm durchgeführt. Alle 35 Sirenenanlagen funktionierten bis auf einen Teilausfall einwandfrei. In monatlichen Abständen wurden Qua- litätsmanagement-Gespräche mit Mitar- beitern der Leitstelle Tirol durchgeführt. Zur Sicherstellung des Betriebes der Sen- destationen des digitalen Sprechfunks bei einem länger dauernden Stromausfall wurden Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr und freiwilligen Feuerwehr auf die Not- stromeinspeisung an diesen Anlagen ein- geschult. In den Neufahrzeugen Last 1, Kommando Arzl und Transportfahrzeug Reichenau wurden Mobilfunkanlagen eingebaut. Die Mitarbeiter der Funkwerkstätte waren bei der Planung und Montage der funk- und computertechnischen Einrichtungen für das neu angekaufte mobile Einsatzleit- und Flugeinsatzfahrzeug beschäftigt. Jahresbericht 2010 Für die freiwillige Feuerwehr wurden 15 Stück Pager angekauft. Die verwendeten 75 Mobil- und 180 Handfunkgeräte der Feuerwehr Innsbruck wurden mit einem Software-Update neu programmiert. Die Funkwerkstätte unterstützte auch den Landesfeuerwehrverband Tirol bei Digi- talfunkgeräteumprogrammierung und der Programmierung von Neugeräten tirol- weit. Für die Steuerung der Schrankenanlage auf der Hauptfeuerwache wurde eine Fernsteuermöglichkeit über alle Mobil- funkgeräte der Berufsfeuerwehr und frei- willigen Feuerwehr installiert. Bei diversen Umbauarbeiten auf der Hauptfeuerwache wurden durch die Funkwerkstätte die Beschallungs-, Alar- mierungs- und Telefonanlagen neu instal- liert. Die Mitarbeiter der Funkwerkstätte absol- vierten eine Schulung für das Besteigen von Funksende- und Sirenenmasten. FEUERWEHR INNSBRUCK Nur für Sie gehen wir in die Luft ... Rettungsflüge • Montagen • Heli Tirol Hüttenversorgungen • Holztransporte . www.heli-tirol.at Feuerbekämpfung • Heli Tirol GmbH Tel +43 (0)5412 61 421 A-6462 Karres Fax +43 (0)5412 61 421 - 110 Tiroler Bundesstraße 1 Mobil Mail +43 (0) 664-80 440 80 fly@heli-tirol.at Film- und Fotoflüge Tierbergungen Lawinensprengungen Leitungskontrollen VIP- und Shuttleflüge dez Dez bleibt Dez! 146 Shops - 3000 Gratis Parkplätze - in Tirols größtem Einkaufszentrum Tel.: 0512-325-0 www.dez.at Jahresbericht 2010 tiroler wasser kraft frische Energie für unser Land! TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG 10 FEUERWEHR IN SBRUCK Vorbeugender Brandschutz Bau- und Gewerberechtsverfahren OBR Johann Das Berichtsjahr 2010 war wieder von der Rea- lisierung zahlreicher Groß- und Sonderbau- ten gekennzeichnet. Für die Berufsfeuerwehr sind in der brandschutz- technischen Beurteilung von Sonderbauten vor Zimmermann allem die wesentlichen Schutzziele Personenschutz", "Ausrei- chende Voraussetzungen für einen wir- kungsvollen Brandbekämpfungs- und Rettungseinsatz" und Sicherheit der eingesetzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu definieren und erforderliche Maßnahmen zur Erreichung dieser festzulegen. Beispielhaft sind nachstehende Großbau- vorhaben angeführt, welche in der Pla- nungs- und Realisierungsphase laufend betreut wurden: Schul- und Einkaufszentrum Q-West, Bachlechnerstraße • Kaufhaus Tirol ⚫O-Dorf III • Autobahneinhausung Amras ⚫Neubau Universität Innsbruck, chem. Institut ⚫Geschäftszentrum Amras-Rossau Sanierung Universität Innsbruck, GEIWI und chem. Institut Hotel-Hochhaus Burgenlandstraße 0 Sanierung HAK Innsbruck Wohn- und Geschäfthochhaus Reichenauerstraße Um- und Neubau Innsbrucker Messe u.v.m. Überprüfung der Brandfallsteuerungen in der Autobahneinhausung Amras Besondere Herausforderungen stellten sich bei der Eröffnung des Kauhauses Ty- rol und des Zentrums,,WEST" an die Be- rufsfeuerwehr. Nachdem in beiden Groß- projekten die baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutzmaßnah- men bis zur Eröffnung nicht vollständig umgesetzt werden konnten, mussten Kompensationsmaßnahmen definiert und umgesetzt werden. Durch die brand- schutztechnischen Festlegungen und die Übernahme der sicherheitstechnischen Verantwortung durch die Berufsfeuer- wehr, u.a. musste über einen längeren Zeit- raum ein Brandsicherheitswachedienst während der Öffnungszeiten durchführt werden, konnten beide Großprojekte ter- mingemäß ihren Betrieb aufnehmen. Veranstaltungen - Brandsicher- heitswacheveranstaltungen Neben den Standart-Veranstaltungen" (u.a. Tiroler Landestheater, Congress, Inns- brucker Messe, Olympiahalle) waren vor allem für die Großveranstaltungen,,Berg- silvester" in der Innsbrucker Altstadt und das Konzert,,Pink" am Gelände der Olympiaworld besondere sicherheitstech- nische Planungen und Maßnahmen, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Sicher- heit und den mitbeteiligten Dienststellen, zu treffen. FEUERWEHR MAN 19509 ver XCLUB CLUB Großkonzert PINK Olympiaworld Insgesamt wurden bis Ende Novembe 719 Brandsicherheitswachedienste durch die Berufsfeuerwehr durchgeführt. NERGEN chanlage Interne Aus- und Weiterbildung Neben der laufenden Schulung der Brand dienstmannschaft hinsichtlich neuer Ob jekte und betriebstechnischer Brand- schutzeinrichtungen, wurden mehrere interne fachspezifische Schulungen für die VB-Mitarbeiter durchgeführt. Zur Beschickung der Hauptproben im Tiro ler Landestheater als Amtssachverstän dige der Berufsfeuerwehr wurden sechs Führungskräfte in einem gesonderten Seminar ausgebildet. Sicherheitsinformationszentrum - Öffentlichkeitsarbeit Projekt,,Brandschutzerziehung in Innsbrucker Volksschulen" In Zusammenarbeit zwischen der Berufs feuerwehr und dem Amt für Familie, Bil- dung und Gesellschaft wurde das Projekt „Brandschutzerziehung in städtischen Volksschulen" umgesetzt. Mit Beginn des Wintersemesters 2010/2011 konnten in den jeweils 3. Klassen von bisher vier Inns brucker Volksschulen eine Unterrichtsein- heit (50 Min.) mit den Schwerpunkten Ler nen der Notrufnummern, Gefahren, Ver brennungsvorgang, Verhalten im Brand- fall, Gefahrenvorbeugung durch die Be rufsfeuerwehr gestaltet werden. Voraus gegangen war eine intensive Abstimmung zwischen der Berufsfeuerwehr und der Di- rektion der Volksschule Amras, in welcher auch die erste,,Feuerwehr-Schulstunde" umgesetzt werden konnte. Informationsveranstaltungen Weitere Informationsveranstaltungen grö Beren Umfangs bildete die Mitwirkung beim „Peterle-Hilf-Fest" des Amtes für Fa milie, Bildung und Gesellschaft in der Alt- Übersicht der Tätigkeiten 2010 - Vorbeugender Brandschutz Anzahl der Feuerbeschauen. Anzahl der Objekte, welche beschaut wurden. 46 189 Überprüfungen BMA (inkl. Feuerwehrschlüsselsafe). 109 Festlegung/Überprüfung von betriebstechnischen Brandschutzeinrichtungen. Aufnahme von Neuaufschaltungen. 51 20 Privatrechtliche Vereinbarungen 20 Berechnung/Dimensionierung von technischen Brandschutzanlagen. 29 Schriftliche Stellungnahmen Bau- und Gewerberechtsverfahren.. 43 Sonstige schriftliche Stellungnahmen. 95 809 Durchgeführte BSW-Dienste... Veranstaltungsrechtliche Stellungnahmen. Großveranstaltungen.. Projektbesprechungen/Bau- und Gewerbevorhaben. Bau- und gewerberechtliche Verhandlungen. Festlegungen Erste/Erweiterte Löschhilfe... Sonstige Begehungen/Lokalaugenschein... 22272826876-6233275 89 47 .111 Anfahrtsproben/Überprüfung Flächen für die Feuerwehr/Feuerwehrzufahrten.. 60 Veranstaltungsrechtliche Verhandlungen/Besprechungen.. Behördenrundgänge.. Bau- und Feuerproben... Verkehrsrechtliche Besprechungen/Verhandlungen.. Bearbeitung Baustellenmeldungen Straßen-Verkehrsamt.. 48 30 39 Schulungsveranstaltungen Erste Löschhilfe und Zivilschutz/Löschtrainerschulungen.…….. 61 Anfertigung von Straßenplänen.. Lagekarten Löschwasserversorgung. Berechnung von Löschwasserversorgungsanlagen Evakuierungs-, Brandschutz-, Räumungsübungen. SIZ-Veranstaltungen/Besprechungen. Interne Mitarbeiterschulungen/Fortbildungen. Dienstinformationen, Dienstanweisungen. Objektfunkanlagen. Bundesfeuerwehrverband-Arbeitstagungen.. Landesfeuerwehrverband-Arbeistagungen.. Bezirksfeuerwehrverband-Bezirksarchivar. Normungsinstitut-Arbeitssitzungen. GESAMT. stadt sowie bei verschiedenen Informa- tionsveranstaltungen. Auf der Hauptfeuer- wache wurde in Zusammenarbeit mit dem ORF Tirol ein Radiotag zur „ORF-Sommer- frische" organisiert. Gerne wurde von der Berufsfeuerwehr das Tiroler Landesfinale zu jeder Z Kindersicherheitsolympiade Peterle-Hilf-Fest Jahresbericht 2010 ORF-Sommerfrische Am Freitag, dem 27. August 2010, war wieder das ORF-Landesstudio Tirol, Radio Tirol, mit der Live-Sendung „,Sommerfri- sche" zu Gast bei der Berufsfeuerwehr. Trotz schlechter Witterung nahmen viele Innsbrucker und Gäste aus ganz Tirol die Gelegenheit war,,, ihre" Berufsfeuerwehr Innsbruck hautnah erleben zu dürfen. Neben einer umfassenden Fahrzeugprä- sentation, Fachausstellungen und spek- takulären Einsatzübungen konnten die Besucher praktisch das Löschen von Entstehungsbränden üben. Eine Pro- grammerweiterung in kultureller Hinsicht fand dahingehend statt, dass die Berufs- feuerwehrmusikkapelle ein Marschkon- zert zum Besten gab, welches live in Radio Tirol übertragen werden konnte. 576 14 3 8 5 10 14 ORF-Sommerfrische 4 5 4 8 4 .2.650 der österreichweit stattgefundenen „Kin- dersicherheitsolympiade" des österreichi- schen Zivilschutzverbandes unterstützt. Die Veranstaltung mit Schülern aus ganz Tirol fand am 7. Juni 2010 in der Volks- schule Hötting-West statt. Einsatzvorbereitung, Löschwasserversorgung, Planpaternoster, BMA- und Objektdatenblätter, TIRIS Im vergangenen Jahr wurden im Bereich Löschwasserversorgung neben Stellung- nahmen für Bauvorhaben, Erhebungen der tatsächlichen Wasserversorgung von exponierten Siedlungsgebieten und Er- satzmaßnahmen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung auf Grund von Bauarbeiten, auch zahlreiche Begehun- gen durchgeführt, um im Ernstfall eine flächendeckende Versorgung des Stadt- gebietes mit Löschwasser garantieren zu können. Es darf erwähnt werden, dass Innsbruck über ein außerordentlich gut ausgebautes Hydrantennetz verfügt, das von den Innsbrücker Kommunalbetrieben laufend gewartet wird. Auch konnte ge- meinsam mit den zuständigen Stellen der Stadt Innsbruck, den Innsbrucker Kommu- nalbetrieben und der Berufsfeuerwehr ej- OR T tirol.ORF. 21 FEUERWEHR IN SBRUCK Errichtung einer neuen Löschwasser- versorgungsanlage durch die Berufs- feuerwehr am Bachgang in Vill ne Grundsatzentscheidung getroffen wer- den, die vorsieht, in Zukunft vorwiegend Oberflurhydranten zu verbauen. Hier konnte eine Win-Win-Situation für die Feuerwehren der Stadt Innsbruck als auch für die Innsbrucker Kommunalbetriebe erreicht werden. Oberflurhydranten zeich- nen sich nämlich im Einsatzfall nicht nur durch ein einfacheres und sichereres Handling aus, sondern sind in der An- schaffung und Erhaltung kostengünstiger und zudem auch einfacher und schneller zu warten. Eine weitere Neuerung im Bereich Ein- satzvorbereitung und Bereitstellung von Einsatzunterlagen konnte mit Mitte des Jahres in Betrieb genommen werden. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Planpaternoster, einem automatisierten Aktenschrank, der im Alarmfall mit der Alarmmeldung der Leitstelle Tirol, die auf die Einsatzadresse oder bei Brandmelde- alarmen auf die jeweilige MDL-Nummer bezogenen Einsatzunterlagen der ausrü- ckenden Mannschaft zur Verfügung stellt. Um dieses Projekt umzusetzen war eine Überarbeitung der gesamten Straßenkar- tei sowie der BMA-Unterlagen erforder- lich, eine Abstimmung der Alarmmeldun- gen mit der ILL musste durchgeführt und die erforderlichen Maßnahmen im IT-Be- reich abgestimmt werden. Dazu waren neben der Produktgruppe „Vorbeugender Brandschutz" auch Mitarbeiter der Funk- werkstätte, der Verwaltung sowie der EDV-Abteilung miteingebunden. Workshop für die Sachverständigen- tätigkeit am Tiroler Landestheater Um für die Bestückung des Planpaternos- ters die nötigen Unterlagen zu erstellen und zu aktualisieren, konnte auf die be- reits im Vorfeld von der Produktgruppe ,,Vorbeugender Brandschutz" erstellten BMA-Datenblätter und Objektdatenblät- ter zurückgegriffen werden. Dabei waren die Daten aus der TIRIS-Anwendung des Landes Tirol sowie der exklusiv für die Berufsfeuerwehr erstellten Web-Office- Anwendung der Stadt Innsbruck wesent- liche Bestandteile bei der Durchführung dieses Projektes. Mitarbeit in Feuerwehr-Ausschüssen Österreichischer Bundesfeuerwehrverband 5 TRVB-Ausschuss-Tagungen............ Landesfeuerwehrverband Tirol Fachausschuss „Öffentlichkeitsarbeit" ... 4 Vertretung des Feuerwehrkommandos Bezirksfeuerwehrverband IBK Bezirksarchivar, Öffentlichkeitsarbeit, Löschwasserversorgung, Ausbildungen. Mitarbeit im Normungsausschuss Norm AG-Sitzungen.. 3 3 4 Gedenkfeier für die verstorbe- nen Feuerwehrkameraden Ernennung von Dr. Florian Scho mers, Prior des Stiftes Wilten zum Kuraten der Berufsfeuerwehr Der neue Feuer- wehrkurat der BF Innsbruck Dr. Florian Schomers Die Branddirektion der Berufsfeuerweh Innsbruck hat es sich zum Ziel gesetzt den verstorbenen Innsbrucker Feuer wehrkameraden aus Berufsfeuerwehr und freiwilliger Feu erwehr nicht nu anlassbezogen be Jubiläen, sondern zumindest einmal jährlich mit Respekt und Dankbarkeit für ihren Einsatz um die Feuerwehr und die Stadt Innsbruck zu ge denken. Als besonderen Ort für diese nunmehr erst mals am Freitag, dem 5. November 2010, stattgefundene Gedenkfeier wurde unsere bedeutsame historische Altstadt, mit der fast in Vergessenheit geratenen Gedenkta fel der Feuerwehr Innsbruck am Innsbru cker Stadtturm ausgewählt. Im Beisein von Bürgermeisterin Mag Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Franz Xaver Gruber und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann konnte Dr. Florian Schomers, Prior des Stiftes Wilten, von Landesfeuerwehrkommandant LBD Klaus Erler zum Feuerwehrkuraten der Berufs feuerwehr Innsbruck ernannt werden. Neben der Berufsfeuerwehr nahmen an dieser würdigen Feier auch die Fahnenab Tagung des TRVB-Ausschusses bei der Berufsfeuerwehr Bozen ordnungen der freiwilligen Feuerwehren sowie ein Fackelzug der Jugendfeuerwehr teil. Die musikalische Umrahmung erfolg- te von der Berufsfeuerwehrmusikkapelle. Sitzung des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes in Tirol Vom 20. bis 22. September 2010 fand in Gries am Brenner die 187. Sitzung des DLK 37 TRVB-Arbeitskreises statt, die Organisa- tion für diese Tagung oblag der Berufsfeu- erwehr Innsbruck. Der Tagungsort in un- mittelbarer Nähe zu Südtirol wurde auch dazu genützt, um die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Südtirols zu forcieren. So fand am 21. September 2010 ein Infor- mationsnachmittag bei der Berufsfeuer- wehr Bozen statt, welcher von hochran- gigen Referenten gestaltet wurde. Unter CERUFST MAGIRUS Jahresbericht 2010 Berücksichtigung der politischen Bemü- hungen für die Europaregion Tirol und im Sinne einer interessanten und freund- schaftlichen Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Südtirols, konnte mit Unter- stützung der Landesfeuerwehrverbände von Nordtirol und Südtirol sowie der Berufsfeuerwehren von Innsbruck und Bozen ein sichtbarer Schwerpunkt in diese Richtung gesetzt werden. Kinderferienzug am 10. August mit Landesrätin Frischau-Zoller; Vizebgm. Kaufmann und BD Reichel Begräbnisfeierlichkeiten von Frau Bürgermeisterin Hilde Zach Frau Kommerzialrat Hilde Zach Bürgermeisterin von 2002-2010 Mit großer Trauer musste auch die Berufs- feuerwehr das Ableben ihrer geschätzten Chefin", Frau Bürgermeisterin a.D. Hilde Zach, am 15. Jänner 2011, zur Kenntnis nehmen. Frau Bürgermeisterin Hilde Zach trug ganz wesentlich zu nachhaltigen po- sitiven Veränderungen im Bereich der Be- rufsfeuerwehr, sei es in personeller und fahrzeugtechnischer Hinsicht oder auch bei der Generalsanierung der Hauptfeuer- wache, bei. Ihre Wertschätzung für ihre" Berufsfeu- erwehr kam u.a. auch dadurch zum Aus- druck, dass sie in ihrer Amtszeit als Bür- Für die Berufsfeuerwehr war es zudem eine ehrenvolle Pflicht, die Totenwache am aufgebahrten Sarg in der Landhaus- kapelle sowie die Sargbegleitung beim Begräbnis durchführen zu dürfen. Die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck werden Frau Bürgermeisterin KR Hilde Zach ein ehrendes Andenken bewahren! germeisterin an jedem Heiligen Abend FEUERWEHR NOTRUF 122 persönlich an der Dienstweihnachtsfeier teilnahm und gemeinsam mit der ange- tretenen Mannschaft das Lied Nacht, heilige Nacht" intonierte. Stille So war es für die nahezu gesamte dienst- freie Mannschaft der Berufsfeuerwehr selbstverständlich, ihrer langjährigen Vor- gesetzten und bis zu ihrem Ableben sehr geschätzten Persönlichkeit auf ihrem Weg zum Westfriedhof, am 21.-Jänner 2011, die letzte Ehre zu erweisen. 23 FEUERWEHR INSBRUCK Katastrophen- schutz Projekt Einmündung Höttinger Bach Anlass für die Erstellung des Schutzprojektes im Bereich der Einmündung des Höttinger Baches in den Inn war das Hoch- wasserereignis 2005 (vgl. Fotobeilage), bei dem es SB Ing. En- durch die ungünstigen gelbert Stern Gerinneverhältnisse (Winkel Einmündung, geringe Gerinnenei- gung, zu geringer Durchflussquerschnitt des überdeckten Gerinnes) und dem Hochwas- serstand des Inns zu einem Rückstau des DYWIDAG Dyckerhoff & Widmann Gesellschaft m. b. H. Bauunternehmung Innovativ denken Verantwortlich handeln Kompetent arbeiten Höttinger Baches und zum Wasseraustritt im Bereich der Mariahilfstraße kam. Hochwas- ser August 2005; durch Rückstau im über- deckten Gerinne kam es zum Austritt des Höttinger Baches bei Schacht 11.Am 7. De- zember 2010 konnte das Projekt mit dem Probeaufbau des mobilen Hochwasser- schutzsystems abgeschlossen werden. An- schließend wurde das Dammbalkensystem der FF Hötting übergeben. Dieses Projekt konnte nur mit Hilfe des Tiefbauamtes und des projektzuständigen DI Karl-Heinz Reck- ziegel so rasch umgesetzt werden. Alarmpläne In Zusammenarbeit mit dem Amt für Infor- mation und Organisation konnten für das ganze Einsatzgebiet der Berufsfeuerwehr Innsbruck neue Luftbildaufnahmen ange- schafft werden. Es erhielt auch jede FF-Ein- heit einen Satz Luftbilder ihres Einsatzgebie- tes. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich nochmals bei DI Eckehard Ranninger und sei- nem Team bedanken, dass er für die Anliegen der Feuerwehr immer ein offenes Ohr hat und uns mit den aktuellsten Daten versorgt. Anschaffungen: Big-Bag-Systeme Um zehn Stück dieses Systems (entspr 50 Ifm) konnte das bereits bestehende Sortiment erweitert werden. Big-Bag-Sys- teme dienen zur Absicherung von Berei- chen, welcher starker Belastungen von anströmenden Wasser und Treibgut aus- gesetzt sind. Pölzmaterial Auch hier konnte das bestehende Sorti- ment erweitert werden (Steher, Schalt- tafeln, ...) und liegt im KAT-Lager für den Katastrophenfall bereit. Kat-Lager Da die Lagermöglichkeiten in unserem Kat-Lager bereits ausgeschöpft waren, ist es uns gelungen eine weitere Garage (150 m²), die direkt an das bestehende Lager angrenzt, von der IIG dazuzu- mieten. Diese Garage wurde mit einem Schwerlastpalettenregal ausgestattet, um den Platz bestmöglich ausnutzen zu können. Naderer Brandsimulation & Albrecte Naderer Brandsimulation GmbH und seine Planungspartner stellen ein kompetentes Team zur einzigartigen und professionellen Umsetzung Ihrer Vorstellungen dar. 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Naderer Brandsimulation GmbH Stöckackerstr. 8 D-79713 Bad Säckingen www.naderer-firetrainer.com Ihr Ansprechpartner: Rheinhardt Tomek Tel.: +43 (0)699-14 43 01 44 Fax: +43 (0)72 27-43 03 14 r.tomek@naderer-firetrainer.com VOWA INNSBRUCK www.vowainnsbruck.at Jahresbericht 2010 BlueMotion PORSCHE INNSBRUCK-MITTERWEG www.porscheinnsbruck.at Ausbildung 2010 DI Martin Laufbahn- und externe Ausbildungskurse: Sonderfahrer- ausbildung Mit der Kranprüfung (theoretisch und prak- tisch), welche auf dem Gegenhuber Gelände der LFS in Telfs abgehalten wurde, endete heuer (Juni bzw. November) für zwei Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck die Ausbildung zum Sonderfahrzeugfahrer. Berufsfeuerwehr konnten im heurigen Jahr ihre Ausbildung zum Rettungsschwimm- lehrer somit positiv abschließen. Fortbildungen und laufende Ausbildungen: Eisrettungsausbildung Neben den Theoriefragen zum Kranfahr- zeug und Kraneinsatz galt es teils knifflige praktische Aufgaben mit dem KF 45 zu lösen. Die beiden Kandidaten bewältigten alle an sie gestellten Anforderungen und konnten so die Ausbildung positiv absol- vieren. Rettungsschwimmlehrer- ausbildung: Diese Ausbildung hat jeder Einsatz- schwimmer der Berufsfeuerwehr grund- sätzlich jährlich zu absolvieren, um mit den vorhandenen Gerätschaften eine rasche Rettung von Personen zu gewährleisten. Geübt werden dabei: Die Rettung mit einer sogenannten Wildwasserrettungsweste Nach längerer Vorbereitung war es am 4. Juli endlich so weit. Vier Mitglieder der Berufsfeuerwehr Innsbruck verbrachten zusammen mit 18 Kollegen der Wasser- rettung Innsbruck eine Woche am Faaker See, um dort die Ausbildung zum Ret- tungsschwimmlehrer zu absolvieren. mit einem Trocken ausgerüstet tauchanzug) konnte jeweils sehr rasch aus dem eisigen Gefängnis befreit werden. Der Retter kann gesichert zum Unfallopfer gelangen und wird anschließend, von der Mannschaft am Ufer, mit einer Rettungs- leine an Land gezogen. Das Retten mit einer Diese, aufgrund aktuellen Anlasses, sehr kurzfristig anberaumte und von der Lan deswarnzentrale und dem Bundesheer in hervorragender Art unterstützte Übung brachte für alle Beteiligten wichtige Er kenntnisse, welche im Bereich der Aus rüstung und Einsatztaktik ihren Nieder schlag fanden. Rettungswanne oder Schlauchboot Vor Ort bringen der Rettungswanne (z. B. liegend mit Eispickel-sehr kräfteraubend) und anschließend Rettung der Person mittels Mannschaftszug ans Ufer. Nach drei harten Kurstagen begannen am Donnerstag die Prüfungen in den ver- schiedenen Themenbereichen. Neben einer Theorieprüfung und der Abhaltung eines Referates wurden die Bereiche Stilschwim- men, Erste Hilfe, Rettungs-, Befreiungs- und Bergegriffe sowie die richtige Anweni- dung von Rettungsgeräten geprüft. Prü- fungshöhepunkt war dabei sicherlich die ,,kombinierte Rettungsübung". Der Einsatz eines sogenannten Eisretters Auf Grund der Materialbeschaffenheit des Retters und der Schwimmfähigkeit (siehe Foto) spricht einiges für diese Ein- satzmöglichkeit. Ausbildungen und Maßnahmen im Jahr 2010 Insgesamt wurden 21 Ausbildungen im Be- reich Höherrettung I und Höhenrettung II durchgeführt. Bei einer durchschnittlichen Teilnehmerzahl bedeutet das, dass 105 ausgebildet wurden. Auch wur- Einsatzübungen durchgeführt. Personen den etliche Als Beispis darf ein 70-m-Schacht im Kraft- werk Untere Sill angeführt werden. Hier hat sich gezeigt dass die Ausbildung in Theo- rie und Praxis ihre Wirkung zeigen. Durch Richtlinien nisierung und auch Schwerpunktthema Sicherheit im Feuerwehrwesen Gemeinsam mit der AUVA Salzburg und Tirol wurden zwei Informationsveranstal tungen/Sicherheitsschulungen für die Mit arbeiter des Branddienstes der Berufsfeu erwehr organisiert. Die schnellste Methode ist die Rettung mittels Rettungsweste, es gibt aber sicher Situationen, wo eine andere Methode mehr Erfolg verspricht. Ziel muss es sein, alle Möglichkeiten zu beherrschen, um eine schnelle Rettung von Personen zu ermög- lichen. Ziel dieser Übung ist das Anschwimmen ei- ner Person (50 Meter), das Herauftauchen eines Gewichtes aus 4 m Tiefe sowie das Anwenden eines Befreiungsgriffs und das Retten über eine Strecke von 75 m. Im An- schluss an die Bergung aus dem Was- ser muss ein Notfallcheck und drei Minu- ten Herz-Lungen-Wiederbelebung durch- geführt werden. Alle Teilnehmer der ferenten vom 150 Teilnehmer zu diesem Tauchdienst- informationsseminar in die Landesfeuer- wehr und Zivilschutzschule Steiermark nach Lebring. ÖBFV wurde eine Harmo- der Rettungsleinen angestrebt vollzogen. Es wurde durch die Re- hinterfragt, warum eine Ret- tungsle ne nur eine Länge von 30 m haben sollte, da ja Rettungsgeräte bei der Berufs- feuerwehr 37 m haben. Verschiedene Her- steller Nach einer kurzen Begrüßung durch den Seminarverantwortlichen BI Franz Roß- mann sowie dem ÖBFV-Sachgebietsleiter Ing. Hörschläger und dem Landesfeuer- wehrkommandanten der Steiermark LBD Albert Kern wurde die Veranstaltung er- öffnet. wurden befragt und aufwendige Re- cherchen durchgeführt. Insgesamt wurden 12 Besprechungen durchgeführt, mehr als 140 Stunden dafür eingesetzt. Zum Ergeb- nis tetem erwache und gestärkt von einem ausge- zeichnetem Mittagessen verlegten die 25 Flughelfer (darunter auch vier Kameraden aus den FF-Einheiten von Reichenau, Mühlau, Hungerburg, Igls) zur praktischen Ausbildung ins Gelände. Unter fachkundi- ger Anleitung der Besatzungen der Hub- schrauber des Innenministeriums, des ÖAMTC und des Bundesheeres wurden Personentransport am Tau, Windenflüge sowie Löschwasser- und Materialtrans- portflüge absolviert. In diesen zwei lehrreichen Tagen wurden folgende Themen durch namhafte Exper- ten vorgetragen: Der Bergsee-Tauchen in Bergseen sicher geplant und durchgeführt, Technisches Tauchen aus der Sicht der tau- chenden, Tauchmediziner-Gesetze, Ver- ordnungen und harmonisierende Normen für das Tauchen. Sprengmittelfunde-rich- tige Verhaltensweisen. Weiters fand auch eine Produktpräsentation von 26 weltweit agierenden Firmen statt. Diese stellten den Seminarteilnehmern ihr mitgebrachtes Equipment zu Test- und Probezwecken zur Verfügung, welches auch praktisch in den Übungstauchbecken ausprobiert werden konnte. Des Weiteren waren etliche Ein- satzboote sowie Wasserdienst-Fahrzeuge und die mobile Druckkammer von den Feuerwehren des Landesfeuerwehrver- bandes Steiermark ausgestellt und zu be- sichtigen. skam, dass eine Rettungsleine mit 40 m, Keraserseil Polypropylen mit eingearbei- Karabiner der höchsten Klasse an- geschafft werden sollte. Dahingehende wurden durchgeführt und von allen Verantwortlichen als zielführend erachtet. Einerseits nimmt der Sicherheitsanspruch und damit in Folge auch die rechtliche Ver antwortung im Feuerwehrwesen laufend zu, andererseits agiert die Feuerwehr sehr oft in einem gewissen, rechtlichen Grau- bereich". Ziel dieser Veranstaltungen war es, die Problembereiche Einsatzdringlich keit/Übungen/Ausbildungen näher zu be leuchten, aber auch sich intensiv mit der Selbstverantwortung, die jedem Feuer- wehrangehörigen obliegt, auseinander Eisrettung mit Hubschrauber-Unterstützung Im Bereich des Innsbrucker Baggersees er- probte die Berufsfeuerwehr und die Be- satzung der Aluette III, des HS-Stützpunk- tes Schwaz, gemeinsam verschiedene Me- thoden der Eisrettung mittels Hubschrau- berunterstützungen. Die durchgeführten Übungen verliefen al- lesamt sehr erfolgreich und das „Opfer" (ein Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr, zusetzen. Sichern und Retten aus Höhen und Tiefen Tests Zerwähnen ist, dass für die ausgewähl- ten Gerätschaften eine eigene Baumuster- Prüfung erfolgt ist, wo auch die Berufs- feuerwehr mitarbeiten konnte. Diese Prüfung wurde am Schlegeisspeicher von Ger AUVA (Zulassungs- und Prüfstelle) Es haben die Ausbildung der Ausbilder im Bereich des Sichern und Rettens aus Hö- hen und Tiefen, die Ausbildung der Mann- schaft in diesem Bereich in Zusammenar- beit mit den Referaten der Bestückung und Geräteprüfung sowie Evaluierungsmaß- nahmen, bezüglich geltender Gesetze und Vorschriften, stattgefunden. durchgeführt. Flughelferfortbildung Erneuerungen/Anderungen 2011: Es ist angestrebt neue Rettungsleinen anzu- schaffen. Auch die Ausbildung geht da- hingehend, da eine persönliche Sicherung eingeführt wird. Mit der Einführung des Kurzprusik wird gewährleistet, dass ein unbeabsichtigtes Durchrutschen durch den Abseilachter nicht vorkommen kann. Auch sollte eine mitlaufende Sicherung angeschafft werden. Dies hat zum Vorteil, dass Ubungen sicherer und unkomplizier- ter durchgeführt werden können. Tauchdienstseminar Tauchlager Wie jedes Jahr, so fand auch heuer wieder die Flughelferweiterbildung der Berufsfeu- erwehr im Ahrental statt. Nach einem the- oretisch/praktischen Teil auf der Hauptfeu- Aus ganz Österreich, dem Feuerwehrver- band Zagreb (Kroatien), Slowenien sowie der Wasserrettung Südtirol kamen knapp BERUFS CRHR Das heurige Tauchlager fand wieder in Kroatien auf der Insel Krk statt. 18 Ein- satztaucher der Berufsfeuerwehr nahmen in zwei Turnussen an dieser Ausbildungs- veranstaltung statt. Neben theoretischer Unterrichtseinheiten (Erste Hilfe, Gerätetechnik) und prakti- schen Übungen an der Wasseroberfläche (Schnorchelausbildungen, Rettungs- und Befreiungsgriffe, Bergung eines verletz- ten Tauchers), waren die praktischen Übungen unter Wasser (Tarierübungen so- wie Rettungsübungen) Hauptziel dieser Ausbildungsveranstaltung. Darüber hinaus konnten alle Einsatztau- cher jeweils mindestens zehn Tauchstun- den unter Wasser absolvieren und so die geforderten Tauchzeiten für die Jahresfort- bildung erbringen. Bezirkseinsatzübungstag Ziel dieses „Einsatz-/Ausbildungstages" war die Abarbeitung einer größeren Anzahl (rund 50) von Einsätzen, wobei es dabei so- wohl kleinere Einsätze in Gruppenstärke als auch größere Einsätze in Zugsstärke zu bewältigen galt sowie Einsätze, welche im FEUERWEHR INNSBRUCK Ausbildung 2010 DI Martin Gegenhuber Laufbahn- und externe Ausbildungskurse: Sonderfahrer- ausbildung Mit der Kranprüfung (theoretisch und prak- tisch), welche auf dem Gelände der LFS in Telfs abgehalten wurde, endete heuer (Juni bzw. November) für zwei Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr innsbruck die Ausbildung zum Sonderfahrzeugfahrer. Neben den Theoriefragen zum Kranfahr- zeug und Kraneinsatz galt es teils knifflige praktische Aufgaben mit dem KF 45 zu lösen. Die beiden Kandidaten bewältigten alle an sie gesteliten Anforderungen und konnten so die Ausbildung positiv absol- vieren. Rettungsschwimmlehrer- ausbildung: Nach längerer Vorbereitung war es am 4. Juli endlich so weit. Vier Mitglieder der Berufsfeuerwehr Innsbruck verbrachten zusammen mit 18 Kollegen der Wasser- rettung Innsbruck eine Woche am Faaker See, um dort die Ausbildung zum Ret- tungsschwimmlehrer zu absolvieren. Nach drei harten Kurstagen begannen am Donnerstag die Prüfungen in den ver- schiedenen Themenbereichen. Neben einer Theorieprüfung und der Abhaltung eines Referates wurden die Bereiche Stilschwim- men, Erste Hilfe, Rettungs-, Befreiungs- und Bergegriffe sowie die richtige Anwen- dung von Rettungsgeräten geprüft. Prü- fungshöhepunkt war dabei sicherlich die ,,kombinierte Rettungsübung". Ziel dieser Übung ist das Anschwimmen ei- ner Person (50 Meter), das Herauftauchen eines Gewichtes aus 4 m Tiefe sowie das Anwenden eines Befreiungsgriffs und das Retten über eine Strecke von 75 m. Im An- schluss an die Bergung aus dem Was- ser muss ein Notfallcheck und drei Minu- ten Herz-Lungen-Wiederbelebung durch- geführt werden. Alle Teilnehmer der Berufsfeuerwehr konnten im heurigen Jahr ihre Ausbildung zum Rettungsschwimm- lehrer somit positiv abschließen. Fortbildungen und laufende Ausbildungen: Eisrettungsausbildung Diese Ausbildung hat jeder Einsatz- schwimmer der Berufsfeuerwehr grund- sätzlich jährlich zu absolvieren, um mit den vorhandenen Gerätschaften eine rasche Rettung von Personen zu gewährleisten. Geübt werden dabei: Die Rettung mit einer sogenannten Wildwasserrettungsweste Der Retter kann gesichert zum Unfallopfer gelangen und wird anschließend, von der Mannschaft am Ufer, mit einer Rettungs- leine an Land gezogen. Das Retten mit einer Rettungswanne oder Schlauchboot Vor Ort bringen der Rettungswanne (z. B. liegend mit Eispickel-sehr kräfteraubend) und anschließend Rettung der Person mittels Mannschaftszug ans Ufer. Der Einsatz eines sogenannten Eisretters Auf Grund der Materialbeschaffenheit des Retters und der Schwimmfähigkeit (siehe Foto) spricht einiges für diese Ein- satzmöglichkeit. Die schnellste Methode ist die Rettung mittels Rettungsweste, es gibt aber sicher Situationen, wo eine andere Methode mehr Erfolg verspricht. Ziel muss es sein, alle Möglichkeiten zu beherrschen, um eine schnelle Rettung von Personen zu ermög- lichen. Eisrettung mit Hubschrauber-Unterstützung Im Bereich des Innsbrucker Baggersees er- probte die Berufsfeuerwehr und die Be- satzung der Aluette III, des HS-Stützpunk- tes Schwaz, gemeinsam verschiedene Me- thoden der Eisrettung mittels Hubschrau- berunterstützungen. Die durchgeführten Übungen verliefen al- lesamt sehr erfolgreich und das „Opfer" (ein Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr, Trocken ausgerüstet mit einem tauchanzug) konnte jeweils sehr rasch dem eisigen Gefängnis befreit werden. au Diese, aufgrund aktuellen Anlasses, seh kurzfristig anberaumte und von der Lan deswarnzentrale und dem Bundesheer ir hervorragender Art unterstützte Übung brachte für alle Beteiligten wichtige Er kenntnisse, welche im Bereich der Aus rüstung und Einsatztaktik ihren Nieder schlag fanden. Schwerpunktthema Sicherheit im Feuerwehrwesen Gemeinsam mit der AUVA Salzburg und Tirol wurden zwei Informationsveranstal tungen/Sicherheitsschulungen für die Mit- arbeiter des Branddienstes der Berufsfeu- erwehr organisiert. Einerseits nimmt der Sicherheitsanspruch und damit in Folge auch die rechtliche Ver- antwortung im Feuerwehrwesen laufend zu, andererseits agiert die Feuerwehr sehr oft in einem gewissen „rechtlichen Grau- bereich". Ziel dieser Veranstaltungen war es, die Problembereiche Einsatzdringlich- keit/Übungen/Ausbildungen näher zu be- leuchten, aber auch sich intensiv mit der Selbstverantwortung, die jedem Feuer- wehrangehörigen obliegt, auseinander- zusetzen. Sichern und Retten aus Höhen und Tiefen Es haben die Ausbildung der Ausbilder im Bereich des Sichern und Rettens aus Hö- hen und Tiefen, die Ausbildung der Mann- schaft in diesem Bereich in Zusammenar- beit mit den Referaten der Bestückung und Geräteprüfung sowie Evaluierungsmaß- nahmen, bezüglich geltender Gesetze und Vorschriften, stattgefunden. Ausbildungen und Maßnahmen im Jahr 2010 Insgesamt wurden 21 Ausbildungen im Be- reich Höhenrettung I und Höhenrettung II durchgeführt. Bei einer durchschnittlichen Teilnehmerzahl bedeutet das, dass 105. Personen ausgebildet wurden. Auch wur- den etliche Einsatzübungen durchgeführt. Als Beispiel darf ein 70-m-Schacht im Kraft- werk Untere Sill angeführt werden. Hier hat sich gezeigt, dass die Ausbildung in Theo- rie und Praxis ihre Wirkung zeigen. Durch Richtlinien vom ÖBFV wurde eine Harmo- nisierung der Rettungsleinen angestrebt und auch vollzogen. Es wurde durch die Re- ferenten hinterfragt, warum eine Ret- tungsleine nur eine Länge von 30 m haben sollte, da ja Rettungsgeräte bei der Berufs- feuerwehr 37 m haben. Verschiedene Her- steller wurden befragt und aufwendige Re- cherchen durchgeführt. Insgesamt wurden 12 Besprechungen durchgeführt, mehr als 140 Stunden dafür eingesetzt. Zum Ergeb- nis kam, dass eine Rettungsleine mit 40 m, Kernfaserseil Polypropylen mit eingearbei- tetem Karabiner der höchsten Klasse an- geschafft werden sollte. Dahingehende Tests wurden durchgeführt und von allen Verantwortlichen als zielführend erachtet. Zu erwähnen ist, dass für die ausgewähl- Gerätschaften eine eigene Baumuster- ten prüfung erfolgt ist, wo auch die Berufs- feuerwehr mitarbeiten konnte. Diese Prüfung wurde am Schlegeisspeicher von AUVA (Zulassungs- und Prüfstelle) der durchgeführt. Erneuerungen/Änderungen 2011: Es ist angestrebt neue Rettungsleinen anzu- schaffen. Auch die Ausbildung geht da- hingehend, da eine persönliche Sicherung eingeführt wird. Mit der Einführung des Kurzprusik wird gewährleistet, dass ein unbeabsichtigtes Durchrutschen durch den Abseilachter nicht vorkommen kann. Auch sollte eine mitlaufende Sicherung angeschafft werden. Dies hat zum Vorteil, dass Ubungen sicherer und unkomplizier- ter durchgeführt werden können. Tauchdienstseminar Aus ganz Österreich, dem Feuerwehrver- band Zagreb (Kroatien), Slowenien sowie der Wasserrettung Südtirol kamen knapp 150 Teilnehmer zu diesem Tauchdienst- informationsseminar in die Landesfeuer- wehr und Zivilschutzschule Steiermark nach Lebring. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Seminarverantwortlichen BI Franz Roẞ- mann sowie dem ÖBFV-Sachgebietsleiter Ing. Hörschläger und dem Landesfeuer- wehrkommandanten der Steiermark LBD Albert Kern wurde die Veranstaltung er- öffnet. In diesen zwei lehrreichen Tagen wurden folgende Themen durch namhafte Exper- ten vorgetragen: Der Bergsee-Tauchen in Bergseen sicher geplant und durchgeführt, Technisches Tauchen aus der Sicht der tau- chenden, Tauchmediziner-Gesetze, Ver- ordnungen und harmonisierende Normen für das Tauchen. Sprengmittelfunde-rich- tige Verhaltensweisen. Weiters fand auch eine Produktpräsentation von 26 weltweit agierenden Firmen statt. Diese stellten den Seminarteilnehmern ihr mitgebrachtes Equipment zu Test- und Probezwecken zur Verfügung, welches auch praktisch in den Übungstauchbecken ausprobiert werden konnte. Des Weiteren waren etliche Ein- satzboote sowie Wasserdienst-Fahrzeuge und die mobile Druckkammer von den Feuerwehren des Landesfeuerwehrver- bandes Steiermark ausgestellt und zu be- sichtigen. Flughelferfortbildung Wie jedes Jahr, so fand auch heuer wieder die Flughelferweiterbildung der Berufsfeu- erwehr im Ahrental statt. Nach einem the- oretisch/praktischen Teil auf der Hauptfeu- BERUFS CRHR Jahresbericht 2010 erwache und gestärkt von einem ausge- zeichnetem Mittagessen verlegten die 25 Flughelfer (darunter auch vier Kameraden aus den FF-Einheiten von Reichenau, Mühlau, Hungerburg, Igls) zur praktischen Ausbildung ins Gelände. Unter fachkundi- ger Anleitung der Besatzungen der Hub- schrauber des Innenministeriums, des ÖAMTC und des Bundesheeres wurden Personentransport am Tau, Windenflüge sowie Löschwasser- und Materialtrans- portflüge absolviert. Tauchlager Das heurige Tauchlager fand wieder in Kroatien auf der Insel Krk statt. 18 Ein- satztaucher der Berufsfeuerwehr nahmen in zwei Turnussen an dieser Ausbildungs- veranstaltung statt. Neben theoretischer Unterrichtseinheiten (Erste Hilfe, Gerätetechnik) und prakti- schen Übungen an der Wasseroberfläche (Schnorchelausbildungen, Rettungs- und Befreiungsgriffe, Bergung eines verletz- ten Tauchers), waren die praktischen Übungen unter Wasser (Tarierübungen so- wie Rettungsübungen) Hauptziel dieser Ausbildungsveranstaltung. Darüber hinaus konnten alle Einsatztau- cher jeweils mindestens zehn Tauchstun- den unter Wasser absolvieren und so die geforderten Tauchzeiten für die Jahresfort- bildung erbringen. Bezirkseinsatzübungstag Ziel dieses Einsatz-/Ausbildungstages" war die Abarbeitung einer größeren Anzahl (rund 50) von Einsätzen, wobei es dabei so- wohl kleinere Einsätze in Gruppenstärke als auch größere Einsätze in Zugsstärke zu bewältigen galt sowie Einsätze, welche im 27 FEUERWEHR INNSBRUCK Verband (BF mit drei FF-Einheiten), wie et- wa ein Schadstoffaustritt (Chlorgas), aber auch ein Verkehrsunfall (Bus gegen drei PKW), abgearbeitet wurden. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Abarbeitung diverser Parallel- einsätze im Zusammenspiel Berufsfeuer- wehr und freiwillige Feuerwehr, die Be- übung aller Führungsebenen bis hin zur in- tegrierten Übungs(Einsatz)leitung sowie das taktische Beüben des Digitalfunks dar. Neben der Berufsfeuerwehr und den frei- willigen Einheiten der Feuerwehr Inns- bruck nahmen rund 25 Einsatzkräfte der Rettung an dieser Übung teil. Insgesamt waren somit rund 160 Einsatzkräfte bei dieser Übung im Einsatz. Besondere Be- deutung erhielt die Übung auch aufgrund der überregionalen Teilnehmer innerhalb der Beobachterteams, welche sich alle- samt vom Zusammenspiel und dem Engagement der rund 160 Einsatzkräfte beeindruckt zeigten. Ausbildungswoche ,,Außenübung der BF München" in Wildflecken in Bayern Auf Einladung der Berufsfeuerwehr München nahm eine Gruppe der Berufs- feuerwehr Innsbruck zwischen 23. und 28. Juli 2010 an der alljährlichen Außen- übung der BF München, auf dem Trup- penübungsplatz in Wildflecken (nähe Würzburg) teil. Diese Großübung, an der sich über 300 Einsatzkräfte beteiligten, stellt mittlerwei- le einen fixen Bestandteil in der Ausbil- dung für angehende Führungskräfte der BF Innsbruck dar. Im Zuge der Übung galt es sowohl Führungskompetenz als auch handwerkliches Können unter Beweis zu stellen. Als Übungsgelände diente ein ehemaliger Stützpunkt der US-Armee, der von der Bundeswehr als Truppenübungs- platz genützt wird. Am Gelände befinden sich verlassene Wohnsiedlungen und Betriebsgebäude der US-Soldaten, welche eine überaus realitätsnahe Darstellung von Einsatzszenarien erlauben. Von den Übungsteilnehmern mussten rund 200 Übungseinsätze bewältigt werden, wobei es sich sowohl um Brand- als auch um Technische Einsätze handelte. An vier Übungstagen wurde unter den kri- tischen Blicken von zahlreichen Schieds- richtern, darunter auch ein Offizier der BF Innsbruck, bis zu 10 Stunden täglich ge- übt. Zwei Nachtübungen rundeten das umfassende Übungsangebot ab. Trotz der teilweise sehr fordernden Lagedarstellung konnte die Gruppe der BF Innsbruck auf allen Gebieten überzeugen. Das Einsatz- spektrum reichte vom Zimmerbrand im Einfamilienhaus über diverse Verkehrs- unfälle mit eingeklemmten Personen, bis hin zum Stockwerksbrand in einem Wohn- komplex mit mehreren eingeschlossenen Bewohnern. Die verschiedenen Problemstellungen, die den Feuerwehrmännern der BFI teilweise aus dem Einsatzalltag bekannt waren, konnten zu vollster Zufriedenheit bewäl- tigt werden. Vor allem das schnelle und entschlossene Handeln der Mannschaft wurde von den Schiedsrichtern besonders positiv hervorgehoben. Der Erfolg der in tensiven Ausbildungstätigkeit der BF Inns bruck auf dem Gebiet der Gebäudebrand bekämpfung, welche den Schwerpunkt der ersten beiden Ausbildungstage dar stellte, war hier deutlich erkennbar. Aber auch bei Technischen Einsätzen konnte die BFI das Ziel, durch teilweise unkonventio nelle Vorgehensweisen, schnell und effi zient erreichen. So bestätigte sich wie derum, dass die Innsbrucker Berufsfeuer wehr auch den internationalen Vergleich in keiner Weise zu scheuen braucht. Heiẞausbildung für die Feuerwehr Innsbruck Samstag und Sonntag trainierten insge samt 60 Atemschutzgeräteträger der frei willigen Einheiten der Feuerwehr Inns bruck sowie der Berufsfeuerwehr, im Ge lände des städtischen Bauhofes die Innen brandbekämpfung mittels einer mobilen Brandsimulationsanlage. Diese mit Gas befeuerte mobile Trainings anlage ermöglicht ein Brandbekämpfungs training in einem abgesicherten Modus, wobei dennoch realitätsnahe Bedingun gen für die Angriffstrupps geschaffen werden können. Neben der eigentlichen Brandbekämp fung waren Such- und Rettungsmethoden, Strahlrohrtechnik sowie Erste Hilfe weitere Stationen der Ausbildung. Durchgeführt wurde die Ausbildung von Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, welche hier mit gro Bem Engagement ihre Erfahrung und ihr Wissen an die Kollegen der freiwilligen Feuerwehr weitergaben. Tunnelübung im BBT Erkundungsstollen Am Dienstag, 5. Oktober 2010, probten die Einsatzkräfte den Ernstfall im Erkundungs- stollen für den Brenner-Basis-Tunnel. SERUPS Die Übung stand unter dem Zeichen Üben um Grundlagen für den Einsatz zu schaffen" und verfolgte das Ziel die ge- planten Vorgehensweisen einer Prüfung zu unterziehen und allfällige notwendige Verbesserungen zu erkennen. Ausgangslage war ein Unfall im Bereich der Ortsbrust (eine eingeklemmte, teil- verschüttete Person) sowie ein Folgeunfall mit Baugerät, bei welchem ebenfalls drei weitere Personen zum Teil erheblich ver- letzt wurden. Die besonderen Herausforderungen im Tunnelbereich stellen einerseits die sehr beengten Verhältnisse und andererseits die Kommunikation dar, welche aber, in der Zusammenarbeit der Rettungskräfte und der Bauleitung vor Ort, ausgezeich- net gemeistert wurden. Interessierte Beobachter vor Ort waren, neben dem Landesfeuerwehrinspektor DI Alfons Gruber auch der Branddirektor der BF Bozen, Dr. Ernst Prayer, welcher mit zwei seiner Offiziere ebenfalls an der Übung teilnahm. und so konnte nach rund einer Stunde nach Eintreffen am Tunnelportal auch der Letzte der Verletzten aus dem Tunnel ver- bracht werden. Flughafenübung 2010,,Milan" Die jährlich durchzuführende Übung am Innsbrucker Flughafen stand diesmal ganz im Zeichen der polizeilichen Sicherheits- kräfte und hier wiederum im Speziellen un- ter dem des Einsatzkommandos COBRA. Übungsannahme war die Entführung einer Maschine mit Flugziel Oberitalien, welche nach Innsbruck umdirigiert wurde. Nach- dem kurz nach 13.00 Uhr die diesbezügli- che Meldung bei der Flughafenbetriebsge- sellschaft einging, wurden die entspre- chend vorbereiteten Alarmpläne aktiviert und als die Maschine um 13.40 Uhr „land- ete" waren die Sicherheitskräfte, auch jene der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, be- reits mit ihren Einsatzmannschaften vor Ort. Im Verlauf der Übung zeigte sich, dass sich die im Vorfeld gemachten Vorkehrungen und Planungen im Großen und Ganzen bewährt haben, einige Kleinigkeiten aber auch noch verbessert werden können. Abschließend kann man mit dem Übungs- verlauf absolut zufrieden sein, wurden doch die Übungsziele allesamt erreicht Die weitere Übung wurde in zwei Phasen durchgeführt, wobei hier das Hauptau- genmerk der Übung auf der Seite der po- lizeilichen Sicherheitskräfte und hier wiederum bei den Einsatzmannschaften des Einsatzkommandos COBRA lag. Die Aufgabe der Feuerwehr (BTF Flughafen und BF Innsbruck) sowie des ÖRK war hier- bei, wie bei einem derartigen Realfall auch, in erster Linie die Unterstützung der Exekutivkräfte. Der Hauptaspekt für die Kräfte der nicht- polizeilichen Gefahrenabwehr liegt bei einem derartigen Szenario in der Aufrecht- erhaltung der Kommunikation und takti- schen Zusammenarbeit mit den Spezial- kräften der Exekutive und dies war somit auch ein Hauptaugenmerk der Übung. Einsatzübung ASFINAG im Bereich Einhausung Amras Großangelegte Übung für die Einsatzkräf- te der Feuerwehr, Rettung und Autobahn- polizei im Bereich des fertiggestellten Tei- les der Einhausung Amras. Rund 130 Einsatzkräfte der Feuerwehr Innsbruck (Berufsfeuerwehr, FF Amras, FF Wilten), des ÖRK sowie der Autobahn- polizei Schönberg probten den Ernstfall. Jahresbericht 2010 Ausgangslage der Übung war ein Unfall- geschehen im Tunnel", wobei es auf- grund einer Panne eines Fahrzeuges nach- folgend zu einer Reihe von Auffahrunfäl- len kam, bei denen insgesamt 21 Personen beteiligt und zum Teil erheblich verletzt wurden. Ziel war es einerseits die Sicherheitsvor- kehrungen im „Tunnel" und andererseits das Zusammenwirken der einzelnen Blau- lichtorganisationen zu üben. Sämtliche Übungsziele wurden erreicht und aus Feu- erwehrsicht war besonders die ausge- zeichnete Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr-Einheiten und der Feuerwehr- Einheiten untereinander sowie mit den Kräften des ÖRK und der Autobahnpolizei erfreulich. Nach rund 1,5 Stunden ab der Alarmierung durch die LST war der letzte Patient befreit und notärztlich versorgt auf dem Wege ins Klinikum. Organisation und Durchführung von Schulungen für FF-Einheiten Gemeinsam mit dem Bezirksausbilder HBI Helmut Plank wurden auch dieses Jahr di- verse Schulungen für die FF-Einheiten or- ganisiert. Der Ausbildungsrahmen reichte dabei von den Gefahren an der Einsatz- stelle, über die Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen bis hin zur Ersten Hilfe und wurde jeweils an den entsprechenden Personen-/Funktionskreis angepasst. 29 FEUERWEHR IN SBRUCK Feuerwehrlogistik Fahrzeugsektor Im Jahr 2010 mussten wieder einige Fahrzeuge aus Altersgründen er- setzt, in Dienst gestellt bzw. ausgeschrieben werden. Der Fuhrpark der Feuerwehr der Stadt Innsbruck wird durch die BK Ing. Mar Berufsfeuerwehr Inns- cus Wimmer bruck beschafft und verwaltet. Auch im heurigen Jahr hat sich die Zusammenarbeit am Fahrzeugsektor mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben GmbH (IVB) bewährt. Von Seiten der Feu- erwehr wird der feuerwehrtechnische Teil vorbereitet und ausgearbeitet - die weite- ren juristischen Schritte durch die IVB abgewickelt. Dadurch können Ideen und Vorschläge von Mitarbeitern der Feuer- wehr noch besser aufgenommen und um- gesetzt werden. Folgende Fahrzeuge konnten bei den auf- gelisteten Einheiten bereits in Dienst ge- stellt werden: Berufsfeuerwehr: ⚫ LAST 1 Großeinsatzleitfahrzeug FLIEGE ⚫ Lösch-Unterstützungsfahrzeug LUF • Stromanhänger 80 kVA (Land Tirol) FF Arzl: Kommandofahrzeug KDO FF Reichenau: Transportfahrzeug TF1 Weiters wurde das Gefahrgutfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Reichenau (in enger Absprache mit dem Ausschuss der FF Reichenau) ausgeschrieben - deren Lie- ferung und Indienststellung wird im Laufe des Jahres 2011 erfolgen. Auch wurde im November 2010 die Drehleiter der FF Neu- Arzl zur Generalüberholung zur Firma Metz gebracht. Diese Generalüberholung wurde notwendig, da bei einem Service grobe Män- gel aufgefallen sind und die Einsatzbereit- schaft nicht mehr gewährleistet war. Aus der oben angeführten Fahrzeugliste ist wiederum erkennbar, dass von Seiten der Stadtführung und dem Land Tirol hier viel Geld für die Fahrzeuge der Feuer- wehren investiert wird und wurde. Strahlenschutz Im Jahr 2010 konnte die Umprogrammie- rung der Dosiswarngeräte ALADOS abge- schlossen werden. Somit ist Innsbruck der erste Bezirk, wo dies vollständig um- gesetzt werden konnte. FEUERWEHR 101 1466 18x 912 Alle anderen Tiroler Bezirke werden unse rem Beispiel folgen und ihre Geräte auch auf den neuesten Stand der Einsatztaktik bringen! Weiters übernimmt die Berufs feuerwehr Innsbruck eine Vorreiterrolle in Sachen Schutzbekleidung für den Einsatz mit radioaktiven Stoffen. Hier wurde in umfangreichen Tests ein Produkt aus gewählt, dass ebenfalls in weitere Folge von den Strahlenschutztrupps des Landes übernommen werden wird. Schlauchkammer Auch im heurigen Jahr musste wieder um fangreiches Schlauchmaterial angekauft werden. Somit verfügt die Schlauchkam mer der Berufsfeuerwehr über Reserven, Iwelche im Einsatzfall notwendig sind und in den kommenden Jahren auch noch weiter ausgebaut werden müssen. BERUPS FEUERWEHR FEF Jahresbericht 2010 Jetzt im Einsatz der neue Art Innovativ. Leistungsstark. Die nächste Generation im Feuerwehr- Fahrzeugbau. 340 Risserbaux RLFA 3000 Rrosenbauer Keiner da? Kein Problem: Techem liest per Funk ab. Ratastrophenschutz Land Tirol Rechner's BERUESFEUERWEHR LAST 1 LUF60.AT Feuerwehr Innsbruck Dienstreise nach München. Urlaub in England. Maries Taufe in Salzburg. Mit der Techem Funkablesung lassen sich die Verbrauchsdaten auch ohne Betreten der Wohnung erfassen. Praktisch für und der Vergangenheit an. Nutzen auch Sie das Techem Funksystem und sparen Sie mit uns Zeit und Aufwand. Techem Messtechnik GmbH • St. Bartlmä 2a⚫ A-6020 Innsbruck Telefon: (+43-512) 53 49-0 www.techem.at ||| techem 31 FEUERWEHR IN SBRUCK Personalvertretung Auch im Jahr 2010 waren die Tätigkeiten der Dienststellenpersonalvertretung recht umfangreich. So wurde Anfang des Jahres gemeinsam mit dem SKV ein internes Fuß- ballturnier organisiert, das erfreulicher- weise ohne Verletzungen vonstatten ging. Im Frühjahr und Herbst fand schon traditio- nell ein Berg- bzw. Skiausflug statt und diente aufgrund der zahlreichen Beteili- gung der im Feuerwehrwesen so wichtigen Kameradschaftspflege. blematisch ist, liegt auf der Hand. Letzt- endlich ist es aber auch 2010 immer ge- lungen, einen gemeinsamen Konsens zu erreichen. Dafür möchten wir uns beim Kommando herzlich bedanken. Den Jahresabschluss und gleichzeitig ge- sellschaftlichen Höhepunkt bildete wie je- des Jahr die Weihnachtsfeier unserer pen- sionierten Mitarbeiter, die von der PV orga- nisiert wurde. Herzlichen Dank unserem Obmann-Stellvertreter Hannes Stern, der wie jedes Jahr fast im „Alleingang" die ge- samte Organisation übernahm. Aufgrund der guten Zusammenarbeit aller (Dienst- mannschaft und freiwillige Helfer) war für die über siebzig anwesenden Feuerwehr- Pensionisten dieser Abend wieder ein unvergessliches Erlebnis. Das Team der neuformierten DPV wird auch zukünftig versuchen, durch gemeinsam organisierte Veranstaltungen, die Kameradschaft zu fördern und die gedeihliche Zusammenar- beit mit dem Kommando weiter aufrecht- zuerhalten. Begrüßung durch BD Mag. Erwin Re chel und PV-Obmann Gerald Depaoli Obmann: OBM Gerald Depaoli Obmann-Stv.: OBM Hannes Stern Ausschuss-Mitglieder: OBM Christian Gheri OFM Hannes Siebert OFM Florian Degasper Pensionistenweihnachtsfeier Hochzeit von Andreas Tiefnig Im Herbst schied der bisherige Obmann BM Christian Mang auf eigenen Wunsch aus der Personalvertretung aus. Somit wurde nach einigen Beratungen seitens des Dienststellenausschusses OBM Gerald De- paoli zum neuen Obmann sowie OBM Han- nes Stern zum Obmann-Stellvertreter der DPV gewählt. Die jetzige DPV sieht ihre Auf- gabe neben der Organisation verschiedener Veranstaltungen hauptsächlich darin, das Bindeglied zwischen der Führungsebene und der Mannschaft zu sein. Dass diese Auf- gabe eine gewisse Flexibilität auf beiden Seiten erfordert und oftmals nicht unpro- Silvesterfeier mit Frau Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer DT PT INDESBRUCK Der PV-Ausschuss Retterwerk Pappas Gruppe. Das Beste erfahren. www.pappas.at S 255 AE ATECO Jahresbericht 2010 Das Feuer könnte einem fast schon leid tun. Der Atego. Keiner ist zuverlässiger. www.pappas.at Mercedes-Benz Trucks you can trust Retterwerk GmbH Autorisierter Mercedes-Benz Vertriebs- und Servicepartner, 6060 Hall in Tirol, Löfflerweg 2, Hotline: 0800/727 727; Zweigbetriebe: Kirchbichl, Imst ÖSTERR HISCHES BRAU- KAISER Bier RADITION A & Ⓡ Hast ein Kaiser - bist ein Kaiser Damit ist KAISERliche Stimmung garantiert! 33 FEUERWEHR IN SBRUCK Sport- und Kulturverein Durch die gute Arbeit des Vorstandes und auch der Mitglieder ist der aktuelle Stand mittlerweile auf stolze 80 Mitglieder und ein Ehrenmitglied herangewachsen. Auch im abgelaufenen Jahr 2010 wurden wieder einige Veranstaltungen besucht bzw. organisiert und auch recht erfolgreich an diversen sportlichen Aktivitäten teil- genommen. Hier ein kleiner Auszug über die Ak- tivitäten des abgelaufenen Berichts- jahres: Teilnahme an den 31. Bundeswinter- meisterschaften der Berufsfeuerwehren Österreich, Ende Jänner Texas Hold Em Pokerturnier in der Kan- tine der Berufsfeuerwehr Innsbruck, am 13. Februar Teilnahme an den 33. Südtiroler Landes- schimeisterschaften der Feuerwehren, am 27. März ⚫26. Innsbrucker Sparkassen Stadtlauf, am 8. Mai Teilnahme am 22. Motorradtreffen der Berufsfeuerwehren Österreichs in Inns- bruck, am 27. Mai 18. Radmeisterschaft der Feuerwehren Österreichs in Schwaz, am 19. Juni Bezirksfußballturnier der Feuerwehren Innsbrucks sowie Feuerwehren Hall und Völs, am 3. Juli Gemeinsames Treffen des Feuerwehr- Oldtimer-Clubs sowie des Sport- und Kulturvereins mit dem zuständigen Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, am 19. Juli 17. Bundestennismeisterschaften der Berufsfeuerwehren Österreichs in Inns- bruck, am 22. September Kleinfeldturnier in Freiburg mit den Partnerstädten Freiburg und Salzburg, am 8. Oktober 2. Texas Hold Em Pokerturnier im Cafe Corvette in Innsbruck, am 29. Oktober ⚫Jahreshauptversammlung des SKV mit anschließendem Kegeln, am 12. No- vember Des Weiteren konnten alle Veranstaltun- gen unfall- und verletzungsfrei absolviert werden. Seit Anfang November laufen auch die Vor- bereitungsarbeiten bzw. schon Trainings für fünf Mitglieder des SKV. Vom 26. August bis 5. September 2011 werden die World Police and Fire Games in New York statt- finden. Die Sportler werden sich dort mit anderen Athleten aus der ganzen Welt in den Disziplinen,,Stair Race-Full Gear (Stie- genhauslauf in voller Feuerwehrausrüs tung 49 Stockwerke)", Dart und Halb marathon messen. Hier auch jetzt schon ein herzliches Danke an alle, die unsere Sportler bei diesem Vorhaben unterstützen. Weiters möchte sich der Vorstand des SKV für die rege Teilnahme der Mitglieder an den Veranstaltungen im abgelaufenen Be richtsjahr und den Sponsoren recht herz lich bedanken. Für den SKV Gregor Katschthaler (Obmann) SIGL Thomas Sale KA 1874 1873 1812 DTUP 2 Bann Energie für La nostra e 8/2010 EMPL Feuerwehrtechnik Feuerwehrtechnik nach Maß! AL FEUERWEHR FEUERWEHR Der kompetente Partner für innovative Feuerwehrfahrzeuge! Jahresbericht 2010 AUSTRIA empl.at 35 FEUERWEHR IN SBRUCK Berufsfeuerwehr- Musikkapelle Im Berichtsjahr 2010 konnten trotz ein- geschränkter Probenmöglichkeiten einige interessante musikalische Projekte von der aus 46 Musikanten und Musikantinnen bestehenden Berufsfeuerwehrmusikka- pelle umgesetzt werden. So war es möglich, am 15. Oktober 2010, erstmals ein,,Oktober-Stadlfest" im Gast- hof Kranebitten zu organisieren. Gemein- sam mit Gastwirt Josef Nocker konnte eine große Anzahl von Musik- und Feuerwehr- freunden im urigen Ambiente des Krane- bitterhof-Stadel begrüßt werden. Das Pro- gramm des Berufsfeuerwehrmusikkapel- len-Konzertes wurde ausschließlich vom Publikum in Form eines Wunschkonzertes bestimmt, für beste Stimmung sorgte zu- dem der bekannte Moderator Alex Hager. Erstmals war die Berufsfeuerwehrmusik- kapelle 2010 auch auf über 1.600 Meter Höhe zu hören: Auf Einladung der Geschäftsführung der Berger-Alm" in Steinach gestaltete die Berufsfeuerwehrmusikkapelle bei hoch- sommerlicher Witterung ein gut besuch- tes Frühschoppenkonzert inmitten der Wipptaler Bergwelt. Konzert auf der Berger-Alm Bei der Vorbereitung der ORF Radio Tirol Sendung, Sommerfrische", am 27. August 2010, ist erstmals auch ein kultureller Aspekt dahingehend miteingeflossen, als dass die Berufsfeuerwehrmusikkapelle da- bei ein Marschkonzert gestaltete. Eine be- sondere Herausforderung stellte die Live- Übertragung des Feuerwehrklangkörpers aufgrund der vorhandenen technischen und akustischen Voraussetzungen dar. Bei dieser Feuerwehrveranstaltung war auch Baudirektor Dipl.-Ing. Hubert Maiz- ner, welcher nicht nur der Berufsfeuerwehr als Vorgesetzter auf Abteilungsebene vor- steht, sondern zudem als erfolgreicher langjähriger Kapellmeister bekannt ist, an- wesend. Auf Einladung der Musikanten di- rigierte Baudirektor Dipl.-Ing. Hubert Maiz- ner mit großer Routine einige Märsche. Bei der erstmals von der Berufsfeuerwehr organisierten Gedenkveranstaltung am 5. November 2010 für die verstorbenen 70. Geburtstag von Otto Salchner Feuerwehrkameraden, bei welcher auch Prior Dr. Florian Schomers als Feuerwehr- kurat der Berufsfeuerwehr ernannt wur- de, umrahmte die Berufsfeuerwehrmusik- kapelle eine würdige Feier im Zentrum der Innsbrucker Altstadt. Die Bläsergruppe der Berufsfeuerwehr- musikkapelle umrahmte in gewohnter Weise die Weihnachtsfeier für unsere ge schätzten Mitarbeiter im Ruhestand und hatte leider auch die traurige Pflicht, unsere verstorbenen Feuerwehrkameraden HBM Hermann Mayregger und OLM Max Nocker auf ihrem letzten Weg musikalisch zu be- gleiten. Der derzeitige Vorstand: Obmann: OBM Dietmar Herskovits Obmann-Stv.: OLM Martin Hell Kapellmeister: OBR Johann Zimmermann Kapellmeister-Stv.: OBI Martin Feichtner Kassier: OFM Hannes Siebert Beirat: HBM Johann Heiss EISENKIES H da staunt die Zukunft! HORMANN Jahresbericht 2010 KOMPLETTE TORLÖSUNGEN - BERATUNG, VERKAUF, MONTAGE, SERVICE & WARTUNG EISENKIES GesmbH & Co KG Schlöglstr. 55 A-6050 Hall Tel.: +43 (0)5223 510-0 Fax: DW 30 tortechnik@eisenkies.at www.eisenkies.at PROJEKT IGLS INNTALBLICK Provisionsfrei für Sie als Käufer! Gedenkfeier Baudirektor DI Hubert Maizner dirigiert die BF-Musikkapelle Oktoberstadlfest im Kranebitterhof Ein Projekt der tebau Beratung und Verkauf HL IMMOBILIEN www.ihl-immobilien.at Traumhafte Aussichtslage 27 Wohnungseinheiten auf 3 Baukörper Freifinanzierte 2-, 3- und 4 Zimmerwohnungen Gehobene Bau- und Wohnqualität mit Niedrigenergiehausstandard Mag. Robert K. Barisitz robert.barisitz@ihl-immobilien.at Tel. 0 512-57 40 14 FEUERWEHR INNSBRUCK Innsbrucker Feuerwehr- Oldtimer-Club Besonders erfreulich war im Berichtsjahr 2010 die Übernahme des Feuerwehr-Ge- rätehauses Allerheiligen für die Unterbrin- gung von etlichen Oldtimerfahrzeugen. Von etlichen Tätigkeiten und Ausfahrten war der Ausflug mit den Kindern der Kin- derklinik ein herausragendes Ereignis für alle Teilnehmer. Von den 26 Vereinsmitgliedern wurden wieder zahlreiche Tätigkeiten durchge- führt: 1 Jahreshauptversammlung 12 Vereinstreffen und Vereinsabende 11 Arbeitseinsätze 21 Ausfahrten und Besichtigungen Der derzeitige Clubvorstand und die Club- funktionäre: Obmann: Präsident Peter Singer Obmann-Stv.: Präsident-Stv. Gerald Depaoli Ehrenpräsident: Franz Oberhofer Kassier: Kurt Schmarl Schriftführer: Siegfried Nalter Information: Martin Weber Zeugwart: Robert Sedelmair Verpflegung: Rudolf Zingerle Seuermache Kranebitten ERWEHR inanzkkaner 12227 AF A 10 ivb.at Morgens.Abends.IVB In der Früh hin und abends wieder retour, oder umgekehrt. Ihre Linien begleiten Sie. wir bewegen die stadt. IVB Jahresbericht 2010 TIGAS SCHON GEHÖRT? ES MACHT WARM UMS HERZ. Partner im Erdgasverba Versorgungssicherheit über unabh TIGAS SORGT FÜR WÄRME IN TIROL. Sie gibt Sicherheit, sucht Ihre Nähe und ist immer für Sie da. Kurz: Die TIGAS spendet Wärme. Dank kluger und einfacher Lösungen. Und damit Sie es auch in Zukunft warm genug haben, setzt die TIGAS gleich auf mehrere Wärmequellen. So sorgt sie langfristig für Behaglichkeit und ein gesundes Klima. Weiter denken. Besser bleiben. TIGAS. www.tigas.at FEUERWEHR INNSBRUCK EINSÄTZE Einsatzgebiet der FF Ankunftzeit nach Ausfahrt in Km Durchschnittliche Eintreffzeit 250 10,00 9,00 200 8,00 7,00 150 6,00 100 50 50 ...... 5.10 5,00 4,00 3,75 3.00 2,00 2,52 1,00 0,00 0 Amras Arzi Hötting Hungerburg Igls Mühlau Neu Arzi Reichenau Vill Wilten Außerhalb 2 Zahl 126 15 235 5 7 152 59 177 9 185 15 Einsätze nach Entfernung (km) 400 350 300 250 200 150 100 50 0 <1 <2 <3 <4 >4 Zahl 108 324 336 166 51 Einsätze nach Tageszeit 80 70 60 50 40 29 30 20 33 35 24 10 0 li 0-1 1-2 2-3 3-4 4-5 5-6 6-7 57 55 67 Jahresbericht 2010 6,98 4 5 69 63 62 59 55 51 46 40 8,82 43 41 24 7-8 8-9 9-10 10-11 11-12 12-13 13-14 14-15 15-16 16-17 17-18 18-19 19-20 20-21 21-22 22-23 23-24 EINSÄTZE NACH ENTFERNUNG - DURCHSCHNITTLICHE EINTREFFZEIT (2010 01-06) Feuerwehr-Schlüsselsafe-Anlagen · . Verschiedenste Schlüsselaufbewahrungen • Schlüsseltresore auch mit . 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Jänner 2010 m ca. 21.25 Uhr wurde die Berufsfeuer- wehr Innsbruck zu einem Wohnungs- Beim Eintreffen schlugen den Einsatzkräften meterhohe Flammen, aus einem Fenster einer im 1. Obergeschoß liegenden Wohnung, entge- gen. Außerdem machten sich mehrere Personen auf der Straßen- als auch Hofseite bemerkbar und schrien um Hilfe. Der Brand wurde im In- nen- und Außenangriff bekämpft - parallel wur- den die Bewohner beruhigt bzw. der unbe- stimmten Grades verletzte Mieter und weitere Bewohner gerettet bzw. für die Dauer der Lösch- arbeiten aus dem Haus evakuiert. Fünf Personen wurden zur Behandlung bzw. Beobachtung in die Klinik Innsbruck durch den Rettungsdienst gebracht. Die Evakuierung konnte nach ca. zwei Stunden wieder aufgehoben werden. Nach dem Ablöschen des Brandes wurden einerseits noch Glutnester abgelöscht bzw. „, heiße Stellen" in der Holzdecke mittels Wärmebildkamera ge- sucht und die Decke entfernt. Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Wilten und Hötting an die Ein- satzstelle alarmiert. Die FF Hötting stellte an- schließend auch noch die Brandwache bis in die frühen Morgenstunden. Innsbruck am 13. Jänner 2010 m 13. Jänner 2010 um 12.20 Uhr wur- de die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu ei- nem Verkehrsunfall auf der A13 - Be- reich Bergiseltunnel gerufen. Auf Grund der ersten Meldung,,PKW-Brand im Tunnel" rück- te die Berufsfeuerwehr mit acht Fahrzeugen und 19 Mann aus. Kurz nach der Ausfahrt der Ein- satzkräfte wurde die BF von der ILL informiert, dass es sich um keinen Brand im Tunnel handelt. Aus unbekannter Ursache kollidierte ein PKW mit einem LKW im Tunnel, ca. 100 m vor dem nördlichen Tunnelportal - Richtung Unterland. Der Fahrer des PKW konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und wurde mit leich- ten Verletzungen in das LKH Innsbruck gebracht. Der Fahrer des LKWs blieb unverletzt. Am PKW entstand Totalschaden. Auf Grund der Auf- räumarbeiten musste der Tunnel komplett gesperrt werden, es kam zu umfangreichen Stauungen in diesem Bereich. Innsbruck am 19. Jänner 2010 eim Eintreffen zeigte sich, dass ein Sämtliche Türen in der Wohnung waren zu B fortgeschittener Küchentrand in ei diesem Zeitpunkt geöfnet, wodurch sich vorlag. Der Sohn der Wohnungsinhaberin wurde mit Brandverletzungen an den Ret- tungsdienst zur weiteren Versorgung über- geben sowie für die Kühlung der betroffe- nen Extremität gesorgt. Zwischenzeitlich wurde von der 2. Gruppe BF mit dem 1. Trupp BF im gemeinsamen Einsatz ein HD-Rohr unter Atemschutz vor- genommen. Im Zuge der weiteren Erkun- dung wurden mehrere Bewohnerinnen angewiesen in ihre Wohnungen zu gehen und die Wohnungstüren zu schließen. Die Aktivierung des Rauchabzuges im Stie- genhaus sowie die Druckbelüftung mittels Hochleistungslüfter wurde durch die 1. Gruppe BF durchgeführt. Nach Anbringung des mobilen Rauchvor- hanges wurde die Tür zur Brandwohnung geöffnet und der Löschangriff vom Atem- schutztrupp der 2. Gruppe vorgetragen. A ausbreiten konnte, wobei die starke Ver- rauchung im Zuge des Vorgehens des Atemschutztrupp's durch Öffnung diver- ser Fenster rasch vermindert und in der Folge der Brand in der Küche zügig ab- gelöscht werden konnte. In der Folge wurde von der 1. Gruppe BF der Hochleistungslüfter bis zur Woh- nungstür vorgezogen und eine aktive Be- lüftung derselben durchgeführt, ebenso wurde von der 1. Gruppe BF ein Atem- schutztrupp während der Brandbekämp fung als Rettungstrupp gestellt. Die 2. Gruppe BF demontierte die Dunst- abzugshaube und kontrollierte die Küche mittels Wärmebildkamera, wobei keinerlei Gefährdung mehr feststellbar war. An- schließend wurde die Einsatzstelle den Kollegen der Polizei zur Brandursachen- ermittlung übergeben. Innsbruck am 19. Jänner 2010 m 21. Jänner 2010, um ca. 14.05 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einem Zimmerbrand in die Reichenauerstraße, im Stadtteil Pradl, ge- rufen. Die BF rückte mit vier Fahrzeugen und 16 Mann zu diesem Einsatz aus. In einer Garconnière im 2. OG eines Mehr- parteienhauses war aus unbekannter Ursa- che ein Brand ausgebrochen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches war in dieser Wohnung keine Person anwesend. Der Brand breitete sich auf ein Bett und den Holzfußboden aus - durch das frühe Entdecken des Brandes und das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konn- te verhindert werden, dass sich der Brand zu einem Zimmervollbrand entwickelte. Auf Grund der schlechten Bausubstanz und der beengten Verhältnisse wurden die anwesen- den Bewohner des selben Stockwerkes, vor Beginn der Löscharbeiten, aufgefordert sich ins Freie zu begeben. Unter Atemschutz konnte der Brand rasch im Innenangriff ge- löscht werden. Um den Rauchschaden für den Gangbereich zu minimieren, wurde ein sogenannter Rauchvorhang an der Woh- nungstür aufgebaut. Die große Gefahr bei diesem Brand hat darin bestanden, dass sich das Feuer über den Holzboden auf die Holz- decke und somit in andere Räume ausbrei- ten könnte. Durch großflächiges Abtragen des Holzbodens konnte diese Gefahr aber gebannt werden. Die letzten Einsatzkräfte der BF konnten nach ca. 1,5 Stunden wieder auf die Wache einrücken. Personen waren keine zu Schaden gekommen. Zeitgleich zu diesem Einsatz musste von der Berufsfeuerwehr Innsbruck ein Brandmelde- alarm und eine Befreiung von Personen aus einem steckengebliebenen Lift abgear- beitet werden. Innsbruck am 6. Februar 2010 in Kleintransporter mit aufgesetztem Heizöltank (2.400 Liter Heizöl extra- leicht) rutschte trotz Schneeketten auf einer steilen Hauszufahrt zurück, ge- riet mit dem rechten Hinterrad auf die Bö- schung und überschlug sich in der Folge. Mit den Rädern nach oben kam er quer zur Fahrbahn zu liegen. Der Fahrer konn- te sich selbst unverletzt durch das Seiten- fenster in Sicherheit bringen. Aus dem un- ten liegenden Domschacht und der Pen- delleitung sickerte Heizöl und dieses muss- te vorab zuerst mit Bindemittel gebunden werden. Da die Leckstelle nicht zugäng- lich war und somit nicht abgedichtet wer- den konnte, musste nachfließendes Heiz- öl über Nirorutschen in eine Auffangwan- ne geleitet werden. Anschließend wurde das Fahrgestell mit dem eingedrückten Fahrerhaus und diversen Verbindungslei- tungen vom Aufsatztank getrennt, mit dem Kranfahrzeug auf die Straße geho- ben und dort wieder auf die Räder ge- stellt. Der nunmehr freigelegte Flansch der Entnahmeleitung wurde problemlos gelöst und durch diese Öffnung das Heiz- öl in einen Ersatztankwagen umgepumpt. Die kontaminierte Umgebung musste mit insgesamt acht Sack Spezialbindemittel behandelt werden. Der leere Heizöltank wurde gleichfalls mit dem Kranfahrzeug angehoben und auf einen LKW verladen. Kontaminierter Schnee und das aufge- brachte Ölbindemittel mussten anschlie- Bend in Fässer verladen und zur fachge- rechten Entsorgung gebracht werden. Die gereinigte Asphaltdecke der Gemeinde- straße wurde abschließend noch im be- troffenen Bereich mit BIOVERSAL einer Schlussreinigung unterzogen. Jahresbericht 2010 Innsbruck am 8. Februar 2010 m Montag, dem 8. Februar 2010, mung ansteigenden Lawinengefahr und der damit verbundenen Gefahr für die Ein- A wurde um 12.04 Uhr der Lawinen- der damit verbunde zeitgleich mit der Bergrettung Innsbruck zu einem Lawinenunglück auf der Nordkette oberhalb von Innsbruck alarmiert. Ein Schifahrer war im Bereich unterhalb der Gleirschköpfe vermutlich in eine selbst aus- gelöste Lawine geraten. Die Sturzbahn die- ser typischen Runsenlawine, auch „Arzler Alm-Lawine" genannt, führt über steile Hangflächen und durch sehr enge schlucht- artige Felsbereiche bis zum Ablagerungs- bereich knapp oberhalb der Arzler Alm. Da zu Einsatzbeginn leichter Nebel im Ein- satzgebiet vorlag, war die Ausdehnung der Lawine anfangs nicht genau ersichtlich. Vom Hubschrauberlandeplatz der Berufs- feuerwehr wurden die Mitglieder der Berg- rettung IBK auf den Lawinenkegel geflo- gen, nachdem bereits ein Hundeführer und Alpinpolizei abgesetzt worden war. Die zwischenzeitlich auf der Hungerburg (Tal- station der Nordkettenbahn) eingetroffe- nen Mitglieder des Lawineneinsatzzuges wurden in der Folge mit der Bahn auf die Seegrube transportiert und dann von dort mittels Hubschrauber in den Einsatzraum gebracht. Aufgrund der tageszeitlichen Erwärmung wurde die Gefahr für die ein- gesetzten Kräfte immer unkalkulierbarer und um 13.40 Uhr der Einsatz aufgrund der Gefahr von weiteren Nachlawinen ab- gebrochen. Auch die in der Folge durch den ÖAMTC- Hubschrauber durchgeführte RECCO-Su- che blieb erfolglos und so konnten die Ret- ter lediglich die aufgefundene Jacke des Vermissten und das darin befindliche VS- Gerät als Erfolg verbuchen. Am Dienstag, 9. Februar 2010, ging der Einsatz ab 06.00 Uhr im Einsatzraum wei- ter, wobei zusätzlich noch der Lawinenzug des Bundesheer's (20 Mann) angefordert wurde. Insgesamt waren rund 85 Mann im Einsatz, darunter 25 Mann von der Feuer- wehr. Der Einsatz wurde, wie von der Ein- satzleitung geplant, um 11.00 Uhr auf- grund der durch die tageszeitliche Erwär- Am Mittwoch 10. Februar 2010, startete der Einsatz ab 07.00 Uhr mit rund 90 Ein- satzkräften, darunter 35 Mann der FW (21 Mann FF, 14 Mann BF), wobei aufgrund der neuen Erkenntnis, dass der Vermisste einen ABS-Rucksack in Verwendung hatte, auch die Förstersonde (Magnetometer, welches die lokale Störung des Erdmag- netfeldes durch Eisenobjekte auswertet) der Berufsfeuerwehr mit zwei Mann Be- dienpersonal in den Einsatz gebracht wurde. Gegen 15.00 Uhr konnte dann der Ver- misste durch Sondierung von einem Bundesheerangehörigen aufgefunden werden und wurde nach Freilegung und Identifizierung durch seinen Vater gebor- gen und auf die Hungerburg verbracht, wo er an die Bestattung übergeben wurde. Es war dies ein Einsatz, welcher sicher nicht alltäglich im Feuerwehrwesen ist, der aufgrund der Präsenz des Vaters (welcher selbst Bergführer ist und sich während sei- ner Anwesenheit im Einsatzraum trotz sei- ner Vaterrolle ausgesprochen professionell verhalten hat) und der restlichen Familie für alle Beteiligten auch eine entsprechen- de zusätzliche psychologische Komponen- te erhielt, in welchem sich das Konzept des Lawineneinsatzzuges bestens bewährt hat und welcher trotz aller Tragik für die Fami- lie mit dem Fund des Sohnes und der Ver- abschiedung am Donnerstag in der Pfarr- kirche Hötting ein tragisches, aber den- noch in seiner Art auch ein versöhnliches Ende gefunden hat. FEUERWEHR INNSBRUCK Innsbruck am 30. März 2010 U m ca. 12.15 Uhr wurde die Berufs- feuerwehr Innsbruck zur techni- schen Unterstützung der Feuer- wehr Patsch beim Gasthaus Grünwalder- hof alarmiert. Durch die andauernden Föhnböen war ein ca. 30 m hoher Baum bereits so schwach im Erdreich verankert, dass er auf einen nahe gelegenen vollen Flüssiggastank zu stürzen drohte. Der geplante Einsatz des Kranfahrzeuges KF45 konnte wegen dem Sturm nicht durchgeführt werden. Es wurde entschie- den, den Baum mittels Seilwinde des Bergetraktors nach vorne zu sichern und dann mit einer Motorkettensäge zu Fall zu bringen. Bei den Vorarbeiten dazu musste festgestellt werden, dass noch weitere fünf Bäume eine Gefährdung für den Gastank darstellten. Nach Absprache mit dem Eigentümer wur- den auch diese entfernt. Als unberechen- bar hat sich wieder einmal der starke Föhn erwiesen - trotz Seilwindensicherung wur- den die Bäume durch den Wind teilweise in eine andere Fallrichtung gebracht! Die Berufsfeuerwehr war mit fünf Fahr- zeugen und elf Mann für ca. 2 Stunden im Einsatz. Innsbruck am 17. Mai 2010 A m 17. Mai 2010, um ca. 15.00 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Inns- À bruck zu einem Zimmerbrand in die Pradlerstraße 30 gerufen. Die Berufs- feuerwehr Innsbruck rückte mit fünf Fahr- zeugen und 16 Mann aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand die Bewohnerin bereits auf der Straße und wurde von Nachbarn versorgt. Die Ver- letzte wurde mit Verdacht auf eine Rauch- gasvergiftung von der Rettung Innsbruck ins Landeskrankenhaus gebracht. Der Zimmerbrand im 1. Obergeschoß konnte rasch von der Berufsfeuerwehr ge- löscht werden. Die Brandwohnung und das Stiegenhaus wurden anschließend mit einem Belüftungsgerät belüftet. Innsbruck am 26. Mai 2010 m Bereich östlich des Kinderbeckens auf der vorgelagerten Halbinsel hatten die Unfallmelder ihren Liegeplatz. Einer teil- te den Einsatzkräften mit, dass ca. 10 m öst- lich der dort gesetzten gelben Boje ein Schwimmer untergegangen und nicht mehr aufgetaucht ist. Um 12:59 Uhr sind beide Einsatztaucher an die angegebene Stelle abgetaucht und haben westlich davon auf 4 m Tiefe eine Sonnenbrille und etwas wei- ter auf ca 8 m Tiefe eine Badehose sicher- gestellt und in das von den Schwimmern be- setzte Einsatzboot gegeben. Später stellte sich heraus, dass beide Gegenstände einem der Melder gehörten. Um 13:42 Uhr wurde A der Ersteinsatz abgebrochen. 4 nachalar- mierte Taucher der BF und zwei Taucher der Wasserrettung begannen um 13:54 Uhr mit der sektoral eingeteilten Personensuche. Vier mit Leinen abgegrenzte Sektoren wur- den erfolglos abgesucht; die Suche dann um 14:40 Uhr abgebrochen. Umfangreiche Zeugenbefragung durch die anwesenden Exekutivbeamten lassen letztlich den Schluss zu, dass sich der Melder mit großer Wahrscheinlichkeit geirrt, oder eine Aktion seines Kollegen falsch gedeutet hat. Zudem dürfte Alkohol im Spiel gewesen sein. Es wurde keine Peron gefunden bzw. auch in weiterer Folge als vermisst gemeldet. 4 Innsbruck am 27. Mai 2010 m 27. Mai 2010, um ca. 13.40 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Inns- die Nachbargemeinde Patsch (Bezirk Inns- bruck-Land) zeitgleich mit der örtlich zu- ständigen freiwilligen Feuerwehr alar- miert. Die Berufsfeuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen und 13 Mann zu diesem Ein- satz aus. Auf Grund der ersten Rückmel- dung der Freiwilligen Feuerwehr Patsch wurden die FF Igls und Ellbögen zu diesem Einsatz mitalarmiert. Für diese zwei Ein- heiten konnte der Einsatz aber kurz nach dem Ausrücken abgebrochen werden. Aus bisher unbekannter Ursache war im 1.OG eines Mehrparteienhauses ein Brand H ausgebrochen, welcher sich bis zum Ein- treffen der Feuerwehren auf zwei Zimmer ältere Dame, konnte sich mit Mühe selbst auf einen Balkon retten. Von dort wurde sie mit Verbrennungen, unbestimmten Grades, im Gesichts- bzw. Kopfbereich über eine tragbare Leiter gerettet und dem Notarzt übergeben. Der Brand wurde im Innenangriff gelöscht und die Räumlich- keiten mit einem Hochleistungslüfter be- lüftet. Weiters wurden mit der Wärmebild- kamera der Berufsfeuerwehr Glutnester bzw. noch heiße Stellen aufgespürt und diese im Anschluss abgelöscht. Für eine Katze kam leider jede Hilfe zu spät - sie verendete in der Brandwohnung. Innsbruck am 5. Juni 2010 A m 5. Juni 2010, um 20.18 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zu einem Zimmerbrand in einem Mehrparteienhaus in der Noldin- straße, im Stadtteil Wilten, alarmiert. Die Berufsfeuerwehr rückte mit sechs Fahrzeugen und 21 Mann zu diesem Ein- satz aus. Beim Eintreffen konnte eine star- ke Rauchentwicklung aus einer Wohnung festgestellt werden. Mehrere Bewohner von Nachbarwohnungen flüchteten bei Ankunft der Feuerwehr durch das ver- rauchte Stiegenhaus eine Bewohnerin wurde mit ihrem Säugling dem Rettungs- dienst zur Kontrolle übergeben und in wei- terer Folge von diesem in die Klinik ge- bracht. Vom ersten Atemschutztrupp wur- de die Wohnungstür zur Brandwohnung gewaltsam geöffnet und mit der Perso- nensuche begonnen. Im Schlafzimmer konnte ein Mann im brennenden Bett lie- gend gefunden und gerettet werden. Er wurde mit schweren Verbrennungen an den Notarzt übergeben. Der Brand des Bettes wurde in wenigen Minuten ge- löscht. Nach der Entrauchung des Stie- genhauses konnten die übrigen Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Innsbruck am 8. Juni 2010 A m 8. Juni 2010, um ca. 17.00 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr zu ei- ner Rettung e eines Chamäleons ge- rufen. Im 5. Stock war er aus dem Terra- rium, ausgebrochen" und über den Bal- kon zur Nachbarin auf eine Jalousie ge- krochen. Da das Fenster sehr exponiert lag, wurde die Drehleiter angefordert, über diese das Tier gerettet und seinem Besitzer wieder übergeben. Awurd Jahresbericht 2010 Innsbruck am 17. Juni 2010 m 17. Juni 2010, um 21.25 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zu einem automatischen Brandmeldealarm einer Wohnanlage in den Innsbrucker Stadtteil Wilten alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Brand in der 2-geschoßigen Tief- garage handelte. Weitere Kräfte der Be- rufsfeuerwehr und die örtlich zuständige Freiwillige Feuerwehr Wilten wurden an die Einsatzstelle alarmiert. Aus unbekannter Ursache war ein PKW im 2. Untergeschoß der Garage in Brand ge- raten. Beim Eintreffen der Feuerwehr dran- gen dichte schwarze Rauchschwaden aus den Abluftöffnungen im Innenhof der Wohnanlage. Von der Berufsfeuerwehr wurde ein Löschangriff über die Garagen- abfahrt vorgenommen und der in Voll- brand stehende PKW rasch abgelöscht. A euerwehr Innsbruck asp pepuncy Von den weiteren Einsatzkräften wurden die angrenzenden Stiegenhäuser auf Ver- rauchung und verunfallte Personen kon- trolliert - es sind keine Personen zu Scha- den gekommen. Nach dem Ablöschen des Brandes wurde mittels mehreren Belüf- tungsgeräten die Garage rauchfrei ge- macht und die Brandstelle für die Polizei ausgeleuchtet. Da es sich um eine sehr weit verzweigte Tiefgarage handelte, wurde das Löschunterstützungsfahrzeug (LUF) an die Einsatzstelle gebracht, um die Räumlichkeiten komplett rauchfrei zu be- kommen. (Anm.: Das ferngesteuerte LUF ist auf einem Raupenfahrgestell und wird für Einsätze in Tunnels, Tiefgaragen, Indus- trieanlagen, etc. zur Brandbekämpfung und Belüftung eingesetzt). Insgesamt waren elf Fahrzeuge mit rund 45 Einsatzkräften der Feuerwehr der Stadt Innsbruck vor Ort. Innsbruck am 19. Juni 2010 m 19. Juni 2010, um ca. 21.05 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Inns- in einem Mehrparteienhaus in der Mentl- gasse, im Stadtteil Wilten, alarmiert. Es han- delte sich um dieselbe Wohnanlage wie bei dem Tiefgaragenbrand am 17. Juni 2010. Die Berufsfeuerwehr rückte mit vier Fahr- zeugen und 16 Mann zu diesem Einsatz aus auf Grund der gehäuften Anzahl an Notrufen wurde die Schutzbereichseinheit Wilten vom Einsatzleiter mitalarmiert. Beim Eintreffen konnte eine starke Rauch- entwicklung aus einer Wohnung im 3. Obergeschoß festgestellt werden. Aus bis- her unbekannter Ursache war es in der Kü- che dieser Wohnung zu einem Brand ge- kommen. Von der Berufsfeuerwehr wurde ein Löschangriff unter Atemschutz durch- geführt und dabei eine Person mit Verlet- Wohnung gerettet und an den Rettungs- dienst übergeben. Der Brand konnte nach wenigen Minuten gelöscht werden - im Zuge der Nachlöscharbeiten wurden eini- ge Küchenkästen abmontiert und im Freien abgelöscht bzw. abgelegt. Die Woh- nung wurde mittels Hochleistungslüfter entraucht und eine darüberliegende Woh- nung auf eine evtl. Verrauchung kontrol- liert bis auf die Brandwohnung ist kein Schaden am Gebäude oder anderen Woh- nungen entstanden. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Wilten im Einsatz. FEUERWEHR IN SBRUCK A Innsbruck am 20. Juni 2010 m 20. Juni 2010, um 06:23 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck von der Betriebsfeuerwehr Flughafen zu einem Flugnotfall am Flug- hafen Innsbruck alarmiert. Laut Alarmie- rungsordnung wurden alle zehn freiwilli- gen Feuerwehren der Stadt Innsbruck pa- rallel zur Berufsfeuerwehr- und auf An- Austrian arrows A EINSAT FLUG FEUE ordnung des Einsatzoffiziers der Berufs- feuerwehr zusätzlich die Freiwillige Feuer- wehr Völs - durch die Leitstelle Tirol alar- miert. Somit waren rund 250 Frauen/Män- ner der Feuerwehren in Bereitschaft. Ein Flugzeug, welches in Innsbruck ge- startet war, hat nach wenigen Minuten Flugzeit den Ausfall eines der beiden Triebwerke gemeldet und war zum Flug- hafen Innsbruck zurückgekehrt. In Beglei- tung der Flughafen- und Berufsfeuerwehr ist die Maschine nach dem sicheren Auf- setzen auf der Landebahn zur zugewiese- nen Parkposition" gefahren. Nach Rück- sprache mit der Besatzung hat es keine Verletzten an Bord gegeben und ein Ein- satz der Feuerwehren war nicht mehr er- forderlich. Innsbruck am 17. Juli 2010 m frühen Nachmittag zog ein Ge- witter mit Starkniederschlag und Hagel über die Landeshauptstadt und hinterließ eine Vielzahl an überflute- ten Kellern, Geschäften und Wohnungen. Rund 450 Einsatzstellen galt es für die Feuerwehr der Stadt abzuarbeiten. Neben der Berufsfeuerwehr (50 Mann) und den zehn FF-Einheiten der Feuerwehr Innsbruck (241 Mann/Frau) standen auch neun FF-Einheiten aus dem Bereich Inns- bruck-Land und die FF Schwaz (mit einem Sonderfahrzeug für Hochwassereinsätze), mit 99 Mann/Frau im Einsatz. Insgesamt waren somit rund 390 FW-Einsatzkräfte an der Bewältiung der Lage beteiligt. Sämtliche Einsätze wurden von der Feuer- wehr-Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr aus koordiniert, wobei die Zusammenar- beit mit allen beteiligten Einheiten ausge- zeichnet funktionierte und so bis 01.30 Uhr auch die gesamten anstehenden Ein- sätze abgearbeitet werden konnten. Innsbruck am 14. Nov. 2010 D ie Berufsfeuerwehr wurde von der Leitstelle Tirol um 14.01 Uhr in die Viktor-Dankl-Straße 15 alarmiert. wurde mitgeteilt, dass eine Frau im 3. Stock auf dem Balkon steht und aufgrund einer Verrauchung der Wohnung nicht mehr in das Stiegenhaus flüchten kann. Am Einsatzort stellte sich gleich heraus, dass dieser Rauch aus der in Brand geratenen Nachbarwoh- nung kommt. Die Frau wurde mit der Hub- rettungsbühne HRB vom Balkon gerettet, gleichzeitig wurde der Innenangriff über das Stiegenhaus von der 2. Löschgruppe mit ei- nem HD-Rohr von der Straße aus vorge- nommen, die 1. Löschgruppe erhielt den Auf- trag Menschenrettung und Brandbekämp- fung über die Drehleiter vom Hof aus einzu- leiten. Im Stiegenhaus traf der Angriffstrupp auf eine rußgeschwärzte Frau, die mitteilte, dass sich ihre Eltern noch in der Wohnung befinden. Die Frau wurde dem Rettungs- dienst übergeben. Die Tür der Brandwoh- nung war zugefallen und musste geöffnet werden. Mit der Wärmebildkamera wurde die Wohnung kriechend abgesucht. Der Brandherd wurde im Wohnzimmer lokalisiert und ein am Küchenboden liegender Mann wurde ins Freie gebracht und vom Notarzt übernommen. Der Angriffstrupp überprüfte den Brandraum und konnte eine Person hin- ter einer Flammenwand sichten. Eine plötz- liche Durchzündung verhinderte ein weiteres Vordringen, sodass nur mehr durch den Ein- satz zweier HD-Rohre die Brandbekämpfung vorgenommen werden konnte. Für die im Brandraum befindliche schwer kranke, nicht gehfähige Frau kam jede weitere Hilfe zu spät. Trotz einer Eingreifzeit von weniger als vier Minuten konnte die Frau nicht mehr ge- rettet werden, die Rettung des Mannes aus der total verrauchten Küche erfolgte jedoch glücklich in letzter Minute. 21 Mann der Be- rufsfeuerwehr mit sieben Fahrzeugen stan- den im Einsatz. Ein Feuerwehrmann des An- griffstrupps erlitt bei der Durchzündung, trotz bester Schutzausrüstung, Brandblasen an den Schultern und am Rücken. Innsbruck am 20. Nov. 2010 A us bisher unbekannter Ursache war eine weibliche Person, südlich der Sillhöfe, über die sehr steile Böschung gestürzt und am Ufer des Sill- flusses mit Verletzungen unbestimmten Grades liegengeblieben. Ein Freund eilte ihr zu Hilfe und zog sich dabei eine leich- te Fußverletzung zu. Da von der Melderin primär angegeben wurde, dass die Person in die Sill gestürzt ist, wurde It. Alarmplan parallel zur Be- rufsfeuerwehr, der Rettungsdienst, die Po- lizei und auch die Freiwillige Feuerwehr Wilten und die Wasserrettung alarmiert. Die beiden letztgenannten Einheiten mussten auf Grund der Lage aber nicht mehr ausrücken. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Poli- zei und des Rettungsdienstes stiegen zu dem Verletzten ab und brachten diesen nach der Versorgung durch den Notarzt auf Straßenniveau. Zuvor musste noch mit einer Motorsäge eine Schneise in die Ufer- böschung geschnitten werden, um den Abtransport der Frau mittels Korbtrage zu ermöglichen. A A Jahresbericht 2010 Innsbruck am 23. November 2010 m 23. November 2010, um 03:11. Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr zu rufen. Aus bisher unbekannter Ursache war in Büroräumlichkeiten ein Brand aus- gebrochen. Bei Ankunft der Feuerwehr sind auf der Westseite im 4. Stock aus einem Fenster massiv Flammen herausgeschlagen und aus mehreren Fenstern hof- als auch stra- Benseitig ist es zu einem starken Rauch- austritt gekommen. Ein Mann hat sich auf einen hofseitgen Balkon retten können und um Hilfe geschrien. Kurz nach Eintreffen der Berufsfeuerwehr wurde vom Einsatzleiter die Freiwillige Feuerwehr Mühlau an die Einsatzstelle alarmiert. Parallel zur Menschenrettung wurden ein Löschangriff über eine Drehleiter und einer über das Stiegenhaus vorgetragen. Weiters wurde aus einer Wohnung im da- rüberliegenden Stockwerk eine Frau ins Freie gebracht und ebenso wie der Mann an den Rettungsdienst übergeben. Der Innsbruck am 25. Dezember 2010 m 25. Dezember 2010 um ca. 17:30h ist es auf der A12 - Innta- Nach Rücksprache des Einsatzleiters mit der Notärztin musste leider festgestellt vor der Abfahrt Hall-West zu einem schwe- bei diesem Unfall ums Leben gekommen ren Verkehrsunfall gekommen. ist. Nach der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei Schönberg wurde das Fahrzeug mittels Motorsägen von den Bäumen befreit und dem Sprengelarzt der Zutritt zum Verunglückten ermöglicht. Eine junge Tiroler Familie war auf dem Rückweg von einem Schiausflug und ver- unglückte kurz vor ihrem Heimatort. Der PKW flog ca. 50 m durch die Luft und blieb am Dach - bedeckt und ein- gekeilt von Bäumen und Sträuchern - lie- gen. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Inns- bruck konnte festgestellt werden, dass sich die Mutter mit ihre beiden Töchtern (5 und 7 Jahre alt) aus dem Fahrzeug, mit Ver- letzungen unbestimmten Grades, selbst befreien korinten und vom Rettungsdienst bereits versorgt wurden. Nach dessen Untersuchung wurde der Mann mittels hydraulischen Rettungsgerä- ten aus dem Fahrzeug geschnitten und der Bestattung übergeben. Insgesamt waren vier Fahrzeugen und 12 Mann der Berufsfeuerwehr Innsbruck im Einsatz. Zur Klärung des genauen Unfallherganges hat die Polizei die Ermittlungen aufge- nommen. Brand in den Räumlichkeiten konnte nach kurzer Zeit gelöscht werden und erst dann Räume im 4. Stock. Sämtliche Glasele- mente waren zerstört, eine Ziegelzwi- schenwand ist umgestürzt, Türen heraus- gerissen u.ä. Weiters wurde von Anwohnern mitgeteilt, dass zwei explosionsartige Geräusche vor dem Brand wahrgenommen wurden. Vom Landeskriminalamt Tirol und in wei- terer Folge vom Bundeskriminalamt wur- den sofort die Ermittlungen aufgenom- men und in Zusammenarbeit mit der Be- rufsfeuerwehr die Einsatzstelle Stück für Stück ausgeräumt. Alle diese Einsätze stellen nur einen kleinen Teil der bis jetzt 3.829 Einsät- zen dar. Als besonderer Arbeitseinsatz sind die Rodungs- bzw. Holzfällarbeiten im städtischen Bereich zu sehen, bei wel- chen die Berufsfeuerwehr ihre hoch- wertigen Geräte auch im Sinne der Stadtverwaltung zum Einsatz bringen kann. So wurden auch heuer einige Christ- bäume für das Forstamt geschnitten, verbracht und im Stadtgebiet aufge- stellt. FEUERWEHR IN SBRUCK + Automatik- Türen Sprach/Daten -Kommunikation Brandmelde- Technik Sicherheits- Technik IM WESTEN DIE BESTEN Elektroinstallations- Technik SIEMENS Building Technologies fieglspielberger www.fiegl.co.at O Audio/Video -Technik Hotel-EDV Brandmeldeanlagen Löschsysteme (e) Alarmanlagen Videoüberwachung Kassen/Schank- Systeme LABOR STRAUSS SICHERUNGSANLAGENBAU GMBH WIEN GRAZ INNSBRUCK www.LST.AT OFFICE@LST.AT Mehr Erfahrung. Mit Sicherheit. Jahresbericht 2010 MARTIN-HORN TUV SUD das Original! Leistet gute Dienste. 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Die Zeitschrift >>Tirol«< (vierfarbig) erscheint 2xjährlich mit Beiträgen namhafter Tiroler Autoren über das >>Land im Gebirge« und seine Bevölke- rung, die Geschichte, Kultur, Wirtschaft und aktuelle Ereignisse sowie einer umfangreichen Präsentation der bedeutendsten Tiroler Tourismusorte und -regionen. Preis für ein Jahresabo: € 9,80 + Porto (Geschenkkarte im Preis inbegriffen) www.kone.at Erhältlich bei: Heimatwerbung Tirol Südtiroler Platz 6 A-6020 Innsbruck Tel. 0512/581140 Fax 0512/581140-22 in M-Preis-Filialen oder im Buchhandel obermoser arch-omo zt gmbh architektur architekturbüro generalplaner herzog otto straße 8 a-6020 innsbruck tel: ++43-512-52050 fax:++43-512-567227 office@arch-omo.at www.arch-omo.at 71 FEUERWEHR INNSBRUCK Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl FEUERWEHR FEUERWEHR Kommando HBI Josef Tusch Kommandant. Stellvertreter HBM Christian Winkler Schriftführer. .HV Patrik Alex FEUERWEHR Kassier .HV Markus Hell Mannschaft Aktive Reserve Jugend. Ehrenmitglieder Fahrzeuge 43 18 8 3 TLF 2000. .1990 DLK 23-12 (30 m). KLF 1994 .2004 MTF .2003 Schutzbereich Neu-Arzl/Olympisches Dorf Der Schutzbereich der Feuerwehr Neu-Arzl ist im Osten der Landeshauptstadt Inns- bruck. Er grenzt im Norden an den Stadtteil Arzl und erstreckt sich von dort aus südlich des Bahndammes bis hin zum Inn. Durch diesen getrennt ist die Grenze im Süden der Stadtteil Reichenau. Westlich ist der Schus- terbergweg zum Stadtteil Mühlau und im Osten ist die Marktgemeinde Rum die Grenze. Das Gebiet umfasst die Gewerbe- zone zwischen Bahndamm und Haller- Straße sowie das Wohngebiet von Neu- Arzl Olympisches Dorf. Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Brandsicherheitswachedienste. Fehlalarm BMA Bereitschaft auf der BF FEUERWEHR 1416 IBK N 2 4 eben dem „NORMALEN" Feuer- wehralltag - Schulungen, Übun- gen und auch Einsätze - gab es auch 2010 einiges zu tun. Der Großteil der Einsätze fiel natürlich auf den 17. Juli 2011, an dem ein Sturm mit Hagelschlag über Innsbruck niederging. Im Bereich der Ausbildung wurde be- sonders das Thema „Eigensicherung" in FEUERWACHE den Vordergrund gestellt. Es wurde be- schlossen, dass die sogenannte Höhen- rettung in erster Linie für die Eigensiche- rung bzw. Sicherung der Kameraden bei Einsätzen und Übungen (Schneeräumung von Dächern, Sturmschäden an Gebäuden usw.) zuständig sein soll. Auch am Bezirksübungstag und bei grö Beren Gemeinschaftsübungen mit ande- ren FF-Einheiten (z. B. Rum, Reichenau, Arzl) war die Einheit immer gut vertreten. Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war sicher die gemeinsame Florianifeier mit der FF Rum, bei der das neue KDO Rum und das MTF Neu-Arzl im Beisein der je- weils zuständigen Bürgermeister aus Inns- bruck und Rum gesegnet wurde. Auch die Kameradschaft mit einem Schi- ausflug, Theaterbesuchen, verschiedene NEU-ARZL FF NEU AR FF-NEU ARZL FEUERWEHR FEUERWEHR Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KG RoBaugasse 4 6020 Innsbruck T.: 0512/4004-0 F.: 0512/4004-503 E-Mail: info@iig.at Web: www.iig.at Entsorgung mit Konzept MUSSMANN GmbH Jahresbericht 2010 Ballbesuche kam im vergangenen Be- richtsjahr nicht zu kurz. Weiters nahmen Kameraden der Einheit an verschiedens- ten sportlichen Wettbewerben, wie Schi- rennen, Fußballturnieren, Watterturnier, Stockschießen, Eishockeyturnier usw. teil. Der 75. Geburtstag unseres ehemaligen Kassiers/Bez.-Kassiers Werner Forster im Herbst 2010 soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Insgesamt hat die FF Neu-Arzl weit über 6.000 Arbeitsstunden (Einsätze, Übungen usw.) im vergangenen Jahr 2010 geleistet bzw. abgearbeitet. IIG Die Immobiliengesellschaften der Stadt Innsbruck Ihr Ansprechpartner für: - Containerdienste - - Entrümpelungen aller Art Abfallsammlung Abfallentsorgung - Kommunaldienstleistungen - Verarbeitung von Bioabfällen 6020 INNSBRUCK - RICHARD-BERGER-STRASSE 2 - TEL. 0512/393944-0 - FAX DW 15 E-Mail: office@mussmann.cc - Homepage: www.mussmann.cc FEUERWEHR ASFINAG ASFINAG ALPENSTRASSEN GMBH A-6020 Innsbruck, Rennweg 10a, Tel.: +43 (0) 50 108-18000, Fax: +43 (0) 50 108-18020 www.asfinag.at 73 FEUERWEHR INNSBRUCK Freiwillige Feuerwehr Reichenau FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU SCANIA Fahrzeuge TLFH. 2003 KLF 2005 FEUERWEH LAST 1 2009 TF GGF 2010 1979 Großpumpenanhänger. .2007 Einsatzzahlen Brandeinsätze. Kommando Kommandant. HBI Helmut Plank Stellvertreter Schriftführer Kassier OBI Herbert Klausner HV Andreas Sturm .LM Martin Windbichler Mannschaft Aktive Reserve Jugend Ehrenmitglieder .44 2 .10 Im Jahr 2010 wurde die Einheit Reiche- nau zu insgesamt 71 Einsätzen alar- miert. Die meisten Einsätze mussten am Unwetterwochenende des 17. und 18. Juli 2010 abgearbeitet werden. Nicht we- niger als 50 Einsätze wurden an diesem Wochenende von den Kameraden/-in ab- gearbeitet. Auch wurden wir als Gefahr- guteinheit der Stadt Innsbruck zu insge- samt 4 Einsätzen mit Gefahrgut alarmiert. Einer der Einsätze war ein Amoniakaustritt in der Olympiaeishalle und 1 Einsatz war in der Nacht auf der Raststation Ampasser Hof, wo bei einem LKW eine Dachlucke un- dicht war und Dämpfe von Salpetersäure austraten. Alle Einsätze wurden von den Technische Einsätze. (davon 4 Gefahrenguteinsätze) Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) Schutzbereich Reichenau, Pradl, Pradler Saggen, Teile der Rossau 8 62 Kameraden/-innen proffessionell und zum Wohl der Bürger der Stadt Innsbruck ab- gearbeitet. Auch wurden von den Kame- raden im abgelaufenen Jahr 27 Kurse an der Landesfeuerwehrschule absolviert. 2 Kameraden nahmen auch am Bezirks- grundlehrgang teil. Es muss aber auch ge- übt werden. So konnten wir letztes Jahr z. Bsp. am ÖBB-Gelände gemeinsam mit der BF 2 Gefahrgutübungen absolvieren, aber auch der ÖBB-Übungswaggon wurde uns letztes Jahr zur Verfügung gestellt. Weiters konnten 9 Mann bei einer Heißausbildung und 4 Mann bei einem Fahrsicherheitstrai- ning teilnehmen. Insgesamt leisteten die Kameraden der FF Reichenau im Berichts- jahr 2010 über 9132 Stunden an freiwilli- ger Arbeit für die Bürger/-innen der Stadt Innsbruck. Auch konnten wir im Jahr 2010 einen Mercedes Vito als Transportfahrzeug in den Dienst stellen und mit der Planung unseres neuen Gefahrgutfahrzeuges be- ginnen, welches dann im Jahr 2011 aus- geliefert wird. Aus Eigenmitteln wurden dann noch ein Deichselhubstapler ange- kauft. Eine Wärmebildkamera, welche an- gekauft wurde, mitfinanziert. Auch konn- ten wir einige akkubetriebene Geräte (Bohrmaschine, Winkelschleifer usw.), eine Tauchpumpe B und einen zusätzlichen Wassersauger in den Dienst stellen. Die Einheit Reichenau bedankt sich noch bei allen politisch Verantwortlichen der Stadt Innsbruck, beim Landesfeuerwehrver- REIWILLIGE FEUERWENK RCIUNCIA FEUERWEHR band, beim Bezirksfeuerwehrverband und bei der BF Innsbruck für die tolle und aus- gezeichnete Zusammenarbeit im Berichts- jahr 2010. Ich wünsche allen Kameraden/- innen, dass sie von ihrer freiwilligen Tätig- keit als Feuerwehrmann/-frau immer ge- sund zu ihren Familien und Freunden nach Hause kommen und verbleibe mit einem ,,GUT HEIL KAMERADEN". !!!UNSERE FREIZEIT FÜR IHRE SICHER- HEIT!!! SSCHENKER Reisebüro Feuerwehrjugend Die Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Be- standteil in der Einheit Reichenau und wird auch als ein großer Bestandteil in der heu- tigen Gesellschaft angesehen. Die Ju- gendfeuerwehr Reichenau zählte 2010 10 Mitglieder. 4 JFM erreichten im Be- richtsjahr das Wissenstestabzeichen in Bronze und je 1 Mitglied in Silber und in Gold. Es konnten sogar 2 fehlerfreie Er- gebnisse erzielt werden. Nach dem harten Lernen für den Wissenstest ging es endlich ins Freie, wo Löschangriffe, Knotenkunde, Erste Hilfe und noch vieles mehr geübt werden konnte. Ein Jugendfeuerwehrmitglied konnte dann auch noch im Herbst in die aktive Mannschaft überstellt werden. Dank ge- bührt den beiden Jugendbetreuern Klaus Kohler und Harald Glenda für diese zu- sätzliche, aber sehr wichtige Arbeit in der Einheit Reichenau. Aber auch den Jugend- lichen gilt der Dank für ihre ehrenamt- lichen Leistungen, auf die jeder einzelne stolz sein kann. www.schenkerreisen.at Sie packen nur mehr Ihre Koffer, wir organisieren den Rest. Schenker Reisebüro Leipziger Platz 1, 6020 Innsbruck Tel: +43 512-3306-0 Fax: +43 512-3306-80 office@schenkerreisen.at Schenker Reisebüro Flughafen Fürstenweg 180, 6020 Innsbruck Tel: +43 512-285627 Fax: +43 512-273975 office-flughafen@schenkerreisen.at Jahresbericht 2010 rosenbauer DB SCHENKER www.dbschenker.com/at Schenker. Das weltweite Netzwerk integrierter Logistik. SCHENKER & Co AG St. Bartlmä 6, 6020 Innsbruck Tel: +43 5-7686-251900 Fax: +43 5-7686-251909 innsbruck@schenker.at Logistics Service Center Griesauweg 27-29, 6020 Innsbruck Tel: +43 5-7686-251590 Fax: 05-7686-251519 innsbruck.logistics@schenker.at SCENCER SCHENKER FE R Reichenas www.ff.a Wir arbeiten für Innsbruck FÜR INNSBRUCK www.fuer-innsbruck.at + Sicherheitstechnik Elektro WW Morri Gerhard GmbH. Planung Brandschutz Überwachung Überprüfung Sicherheitsfachkraft A-6020 Innsbruck, Grabenweg 3a Tel.: 0512/214047 Fax: DW-3 E-Mail: info@e-mg.at www.e-mg.at 75 FEUERWEHR IN SBRUCK Freiwillige Feuerwehr Vill Mannschaft Aktive EUERWEHR 29 Reserve 7 Ehrenmitglieder 1 Fahnenpatin. 1 Fahrzeugpatinnen. Jahresbericht 2010 Kommando Kommandant. Stellvertreter. Schriftführer. Kassier.. OBI Martin Feichtner OBI Franz Rofner Fahrzeuge KLF-A, Mercedes Sprinter, Lohr......2001 MTF, Mazda Tribute ..................... 2001 TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenb... 1991 Einsatzzahlen BV Martin Weber Brandeinsätze.. OV Robert Koch Technische Einsätze.... 36 Sonstige Einsätze (Brandsicherheits- Schutzbereich Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde- grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters wachen, Arbeitseinsätze, ...). Schulungen. 6 12 technische Einsätze bzw. Klein- einsätze und 3 Brandeinsätze waren 2010 für die Freiwillige Feuerwehr Vill abzuarbeiten. Insgesamt wurden dafür von den Kameraden viele Stunden für die Allgemeinheit und zum Wohle der Stadt Innsbruck aufgebracht. FE Die technischen Einsätze reichten von der Entfernung umgestürzter Bäume bis zur Suche von vermissten Personen. Mitte Juli stand die Innenstadt von Innsbruck teilweise einen halben Meter unter Wasser. Die Stadtteile Vill und Igls wurden von dem "Hochwetter" großteils ver- schont. Dadurch konnten die Kameraden zu zahlreichen Einsatzadressen in die Stadtteile Hötting, Pradl, Reichenau und Wilten ausrücken, um dort Keller und Tief- garagen auszupumpen. Insgesamt wur- den 22 Einsatzadressen angefahren und abgearbeitet. Bei der Katastrophenübung der Stadt Inns- bruck war es die Aufgabe für unsere Feu- erwehr, zusammen mit der FF Igls, im Be- reich Ottoburg/Herzog Sigmund Ufer den mobilen Hochwasserschutz aufzubauen. Bei der Heiẞausbildung in der Brandsimu- lationsanlage konnte jeweils ein Atem- schutztrupp seine Fähigkeiten im Bereich der Ersten Hilfe, Personenrettung, Innen- angriff unter Beweis stellen. Ein besonde- rer Dank an die Kameraden der Berufsfeu- erwehr die unseren 6 Atemschutzträgern wertvolle Tipps und Tricks aus der Praxis mitgaben. 23.Oktober 2010 FEUERWACHE VILL Eine Ausbildung unserer C-Einsatzfahrer im Fahrtechnikzentrum Zenzenhof mit er- weitertem Gefahrentraining begeisterte alle Teilnehmer. Ein besonderer Dank gilt hier allen für die perfekte Vorbereitung. Im Berichtsjahr wurden 13 Gruppenübun- gen und 12 Schulungen von der Einheit abgehalten, die durchschnittlich von 14 Mann besucht wurden. Diverse Schulun- gen und Spezialisierungen einiger Feuer- wehrkameraden an der Landesfeuerwehr- schule sowie bei der Berufsfeuerwehr run- deten das Bild ab. Ein Dank an dieser Stelle unserer Nachbar- einheit Igls, die unsere Feuerwehrjugend ausbildet und aus der im Berichtsjahr 2 neue Kameraden in den Aktivstand über- nommen wurden. Die durchgeführte Feuerlöscher-Überprüf- aktion für die Bevölkerung von Vill war wieder ein voller Erfolg. Über 50 Feuerlö- scher aus Vill, aber auch aus Igls, wurden fachkundig überprüft. Ein Dank an die FF Mühlau die uns wiederum mit ihrem Löschtrainerteam unterstützte. Beim 47. Bezirks-Feuerwehrtag wurde un- ser langjährige Kassier OV Robert Koch das Verdienstzeichen des LFV, Stufe IV / Bronze verliehen. Große Ehrung auch für unseren langjährigen Kommandant-Stell- vertreter OBI Martin Feichtner, der am Ho- hen Frauentag die Verdienstmedaille des Landes Tirol erhielt. Das leider verregnete 2-tägige Feuerwehr- fest mit Hallendisco und Frühschoppen, zahlreiche Feierlichkeiten zu Geburtstagen von Feuerwehrkameraden sowie ein Aus- flug zum Törggelen und Besuche zu Ver- anstaltungen der Nachbareinheiten waren die gesellschaftlichen Höhepunkte. Erlesene Produkte aus dem Stift Wilten und anderen Klöstern Pforte-Klosterladen Klostergasse 7 A-6020 Innsbruck Tel. 0512/583048 www.stift-wilten.at Mo. - Fr.: 8.00 - 12.00 u. 14.00 - 18.00 Sa.: 8.00 - 12.00 Salzburger Stiegl Freiwillige Feuerwehr Wilten FEUERWEHR Kommando Kommandant.. Stellvertreter Mannschaft Aktive .51 Reserve 17 HBI Peter Pfeifer Jugend. .7 OBI Harald Prader .5 Schriftführer BV Mag. Markus Strobl Kassier Ehrenmitglieder HV Ing. Josef Pezzei Fahrzeuge TLFH 3000/500, ÖAF 19-331........ 1989 KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi..2002 KRF, Mercedes 508D. WAF (ehem. TF), Toyota HIACE Boot, Barro-Bootsbau. .1986 .1992 1999 Schutzbereich Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die Maximilianstraße, Salurner Straße, die Sill bis zur südwestlichen Stadtgrenze. Spe- zielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind mehrere Tanklager, die Universität Inns- bruck, die Universitätskliniken Innsbruck, die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie die Westbahnstrecke. Zudem ist die FF Wil- ten neben der Berufsfeuerwehr, durch das Boot und die Rettungsschwimmer, zustän- dig für den Inn zwischen Telfs und Wattens. D as Jahr 2010 begann gleich mit einem größeren Brandeinsatz. Am 5. Jänner wurde die Feuerwehr Wilten um 21:42 Uhr zu einem Woh- nungsbrand in die Pechestraße alarmiert. Aufgabe war die Unterstützung der bei- den Gruppen der Berufsfeuerwehr bei den Lösch- und Evakuierungsarbeiten. Im An- schluss wurden bis nach Mitternacht Nachlöscharbeiten durchgeführt. Bei der Jahreshauptversammlung im März wurde der Feuerwehr Wilten dann eine von Land und BFV subventionierte Wär- mebildkamera übergeben - der Rest wur- de aus Eigenmitteln aufgebracht. Auch wurde dabei von Frau Bürgermeisterin Mag. a Christine Oppitz-Plörer bereits an- gekündigt, dass die Grundstücksverhand- lungen für den Neubau der Wache auf ei- nem guten Wege wären. Und so wurde dann auch am 16. Juni vom Innsbrucker Stadtsenat der Grundankauf einstimmig beschlossen. In mehreren Bauausschuss- Sitzungen und durch Besichtigung der Einsatzzahlen Brandeinsätze.. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) 6 .36 Wache Haiming wurden zusammen mit Branddirektor Mag. Erwin Reichel die Rah- menbedingungen definiert, wie wir uns zusammen eine funktionelle, aber nicht überdimensionierte Wache vorstellen und eine entsprechende Rohplanung skizziert. Bauausschuss bei der Besichti- gung der Wache Haiming Am 20. März war die Feuerwehr Wilten zudem Gastgeber für die Jugend des Be- zirkes beim diesjährigen Wissenstest. Wäh- rend der Test an sich in den Räumlichkei- ten der Pfarre Maria am Gestade durch- geführt wurde, fand das Rahmenpro- gramm und die Schlussveranstaltung bei der Wache statt. In diesem Rahmenpro- gramm präsentierte sich die ABC-Abwehr- kompanie des Österreichischen Bundes- heeres mit drei Fahrzeugen, dem Puch GkP mit Spür-Trupp-Ausrüstung, dem Deko- Fahrzeug und einem TLFH4000ABC. Bei der Bezirkskatastrophenübung war es dann wieder die Aufgabe der Feuerwehr Wilten, den Technischen Dienst des LKH Universitätskliniken Innsbruck beim Auf- bau des mobilen Hochwasserschutzes zu unterstützen. Im Rahmen eines Großunfallseminars ver- anstalte das Österreichische Rote Kreuz- Freiwillige Rettung Innsbruck - dann am Sonntag 18. April 2010 eine große Ab- schlussübung am Westbahnhofgelände, im Bereich der Feldgasse. Übungsannah- me waren dutzende Verletzte nach der Kol- lision eines Zuges mit einem PKW. Aufga- be für unsere Feuerwehr war die Bergung der Verletzten aus dem PKW und nach Möglichkeit die Mithilfe bei der übrigen Verletztenversorgung. Durch die zahl- reichen Verletzten waren die Rettungs- kräfte gebunden und so bekamen wir erst im Laufe der Zeit Unterstützung durch ei- nen Sanitäter die restliche Zeit waren wir auf uns alleine gestellt. In Summe war die Übung für uns erfolg- und lehrreich, da man im Übungsfall selten die Gelegenheit hat, bei solch einem großen Szenario mit- zuwirken. 2067 099 Bis Spätherbst tauschten die IKB Inns- brucker Kommunalbetriebe am Mentlberg das gesamte Leitungsnetz aus. Dadurch waren bis Spätherbst immer wieder einige Straßen gesperrt und Hauszufahrten nicht möglich, auch nicht für Einsatzfahrzeuge. Bei einer speziellen Übung am 2. Juni wurde deshalb die Wasserversorgung zu einem angenommenen Brand (bei unse- rem Branddirektor) in einer solchen Sack- gasse, welche nur zu Fuß erreichbar war, beübt. Trotz strömendem Regen konnte in wenigen Minuten ab Alarmierung der Löschangriff beim Brandobjekt beginnen. Am 3. Juli 2010 bestritt unsere Einheit beim Bezirksfußballturnier insgesamt fünf Spiele in der Gruppenphase (drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage) sowie ein Spiel um Platz 3, der leider gegen Hall nicht erkämpft werden konnte. Somit sicherte sich unsere Mannschaft nach der BFI, der FF Völs und der FF Hall den vierten Platz von insgesamt 13 teilnehmenden Mann- schaften. Bei den Einsätzen nach dem schweren Un- wetter am 17. Juni wurde an mehr als zwei dutzend Einsatzadressen Hilfe geleistet. Dabei waren mit dem neuen Kaufhaus Tyrol und einer sehr großen Tiefgarage in der Egerdachstraße auch große arbeits- und zeitintensive Objekte. Vom 10. bis 12. September waren mehr als 40 Kameraden der Feuerwehr Freiburg, Abteilung Lehen, mit ihren Angehörigen zu Gast in Innsbruck. Anlass war das 35- jährige Partnerschaftstreffen mit unserer Großunfallübung mit dem Roten Kreuz Kommando seit den Wahlen 2008 35-jähriges Partnerschaftsjubiläum Feuerwehr: 1975 hatten Kommandant Strauch (FF Lehen) und Kommandant Ing. Rudolph (FF Wilten) diese Partner- schaft vereinbart. Das Partnerschaftstreffen war an allen drei Tagen von Kameradschaft und Freund- schaft geprägt. Die Kameraden aus Frei- burg konnten viel Gastfreundschaft er- leben. Schlusspunkt am Sonntag war dann der Festakt in der Pfarrkirche mit einem Fest- gottesdienst, zelebriert von Feuerwehrku- rat Msgr. Helmut Gatterer, bei dem neben unserer Bürgermeisterin und zahlreichen Bewohnern des Stadtteils auch BD Mag. Erwin Reichel anwesend war. Frau Bgm. Mag. Christine Oppitz-Plörer zeigte sich erfreut von der gelebten Partnerschaft und zugleich froh, dass es zwischen Freiburg und Innsbruck in all den Jahren nie nötig war, im Katastrophenfall sich gegenseitig zu unterstützen und diese Partnerschaft auch auf diese Art und Weise zu leben. Kurz vor der Eröffnung des bereits fertig gestellten ersten Teils der Einhausung Am- ras, auf der A12 Inntalautobahn, konnte noch eine Großübung durchgeführt wer- den, bei der neben der Polizei, dem Roten Kreuz mit einem Großaufgebot, der Auto- bahnmeisterei, der Berufsfeuerwehr und der Feuerwehr Amras auch unsere Feuer- wehr beteiligt war. Nachgestellt wurde ei- ne Massenkarambolage mit 21 Verletzten und mehreren Fahrzeugen. Unsere Feuer- wehr rückte mit allen vier Fahrzeugen ge- gen die Fahrtrichtung vom Westportal kommend zum Unfallort vor und hatte die Aufgabe, aus einem kleineren Lieferauto zwei eingeklemmte Personen nach Anwei- sung der anwesenden Rettungskräfte zu befreien sowie den Brandschutz aufzu- bauen. Bei der Nachbesprechung wurde die erfolgreiche Arbeit aller Feuerwehr- kräfte gelobt, wobei natürlich trotzdem zu hoffen ist, dass es nie zu einem solchen Einsatzszenario kommen wird. Insgesamt war es ein arbeitsintensives Jahr, geprägt neben zahlreichen Einsätzen vor allem durch die Partnerschaftsfeier mit Lehen und eben den Grundstückskauf durch die Stadt Innsbruck. Wenn der Zeit- plan für den Neubau der Wache hält, wird 2011 nun ein kleiner geladener Architek- ten-Wettbewerb stattfinden, Baustart soll dann 2012 und Fertigstellung 2013 sein. 70 FEUERWEHR INNSBRUCK Freiwillige Feuerwehr Wilten FEUERWEHR Kommando Kommandant.. Stellvertreter Schriftführer.. Kassier Schutzbereich OBI Harald Prader BV Mag. Markus Strobl HV Ing. Josef Pezzei kompanie des Österreichischen Bundes- heeres mit drei Fahrzeugen, dem Puch GkP mit Spür-Trupp-Ausrüstung, dem Deko- Fahrzeug und einem TLFH4000ABC. Mannschaft Aktive .51 der Wache statt. In diesem Rahmenpro- gramm präsentierte sich die ABC-Abwehr- Reserve 17 HBI Peter Pfeifer Jugend. 7 Ehrenmitglieder 5 Fahrzeuge TLFH 3000/500, ÖAF 19-331 .1989 KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002 KRF, Mercedes 508D.. 1986 WAF (ehem. TF), Toyota HIACE .1992 Boot, Barro-Bootsbau. 1999 Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die Maximilianstraße, Salurner Straße, die Sill bis zur südwestlichen Stadtgrenze. Spe- zielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind mehrere Tanklager, die Universität Inns- bruck, die Universitätskliniken Innsbruck, die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie die Westbahnstrecke. Zudem ist die FF Wil- ten neben der Berufsfeuerwehr, durch das Boot und die Rettungsschwimmer, zustän- dig für den Inn zwischen Telfs und Wattens. D as Jahr 2010 begann gleich mit einem größeren Brandeinsatz. Am Wilten um 21:42 Uhr zu einem Woh- nungsbrand in die Pechestraße alarmiert. Aufgabe war die Unterstützung der bei- den Gruppen der Berufsfeuerwehr bei den Lösch- und Evakuierungsarbeiten. Im An- schluss wurden bis nach Mitternacht Nachlöscharbeiten durchgeführt. Bei der Jahreshauptversammlung im März wurde der Feuerwehr Wilten dann eine von Land und BFV subventionierte Wär- mebildkamera übergeben - der Rest wur- de aus Eigenmitteln aufgebracht. Auch wurde dabei von Frau Bürgermeisterin Mag. a Christine Oppitz-Plörer bereits an- gekündigt, dass die Grundstücksverhand- lungen für den Neubau der Wache auf ei- nem guten Wege wären. Und so wurde dann auch am 16. Juni vom Innsbrucker Stadtsenat der Grundankauf einstimmig beschlossen. In mehreren Bauausschuss- Sitzungen und durch Besichtigung der Einsatzzahlen Brandeinsätze.. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) 6 .36 Wache Haiming wurden zusammen mit Branddirektor Mag. Erwin Reichel die Rah- menbedingungen definiert, wie wir uns zusammen eine funktionelle, aber nicht überdimensionierte Wache vorstellen und eine entsprechende Rohplanung skizziert. Bauausschuss bei der Besichti- gung der Wache Haiming Am 20. März war die Feuerwehr Wilten zudem Gastgeber für die Jugend des Be- zirkes beim diesjährigen Wissenstest. Wäh- rend der Test an sich in den Räumlichkei- ten der Pfarre Maria am Gestade durch- geführt wurde, fand das Rahmenpro- Bei der Bezirkskatastrophenübung war es dann wieder die Aufgabe der Feuerwehr Wilten, den Technischen Dienst des LKH Universitätskliniken Innsbruck beim Auf- bau des mobilen Hochwasserschutzes zu unterstützen. Im Rahmen eines Großunfallseminars ver- anstalte das Österreichische Rote Kreuz -- Freiwillige Rettung Innsbruck - dann am Sonntag 18. April 2010 eine große Ab- schlussübung am Westbahnhofgelände, im Bereich der Feldgasse. Übungsannah- me waren dutzende Verletzte nach der Kol- lision eines Zuges mit einem PKW. Aufga- be für unsere Feuerwehr war die Bergung der Verletzten aus dem PKW und nach Möglichkeit die Mithilfe bei der übrigen Verletztenversorgung. Durch die zahl- reichen Verletzten waren die Rettungs- kräfte gebunden und so bekamen wir erst im Laufe der Zeit Unterstützung durch ei- nen Sanitäter-die restliche Zeit waren wir auf uns alleine gestellt. In Summe war die Übung für uns erfolg- und lehrreich, da man im Übungsfall selten die Gelegenheit hat, bei solch einem großen Szenario mit- zuwirken. gramm und die Schlussveranstaltung bei Groẞunfallübung mit dem Roten Kreuz G 2067 099 Bis Spätherbst tauschten die IKB Inns- brucker Kommunalbetriebe am Mentlberg das gesamte Leitungsnetz aus. Dadurch waren bis Spätherbst immer wieder einige Straßen gesperrt und Hauszufahrten nicht möglich, auch nicht für Einsatzfahrzeuge. Bei einer speziellen Übung am 2. Juni wurde deshalb die Wasserversorgung zu einem angenommenen Brand (bei unse- rem Branddirektor) in einer solchen Sack- gasse, welche nur zu Fuß erreichbar war, beübt. Trotz strömendem Regen konnte in wenigen Minuten ab Alarmierung der Löschangriff beim Brandobjekt beginnen. Am 3. Juli 2010 bestritt unsere Einheit beim Bezirksfußballturnier insgesamt fünf Spiele in der Gruppenphase (drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage) sowie ein Spiel um Platz 3, der leider gegen Hall nicht erkämpft werden konnte. Somit sicherte sich unsere Mannschaft nach der BFI, der FF Völs und der FF Hall den vierten Platz von insgesamt 13 teilnehmenden Mann- schaften. Bei den Einsätzen nach dem schweren Un- wetter am 17. Juni wurde an mehr als zwei dutzend Einsatzadressen Hilfe geleistet. Dabei waren mit dem neuen Kaufhaus Tyrol und einer sehr großen Tiefgarage in der Egerdachstraße auch große arbeits- und zeitintensive Objekte. Vom 10. bis 12. September waren mehr als 40 Kameraden der Feuerwehr Freiburg, Abteilung Lehen, mit ihren Angehörigen zu Gast in Innsbruck. Anlass war das 35- jährige Partnerschaftstreffen mit unserer Kommando seit den Wahlen 2008 35-jähriges Partnerschaftsjubiläum Feuerwehr: 1975 hatten Kommandant Strauch (FF Lehen) und Kommandant Ing. Rudolph (FF Wilten) diese Partner- schaft vereinbart. Das Partnerschaftstreffen war an allen drei Tagen von Kameradschaft und Freund- schaft geprägt. Die Kameraden aus Frei- burg konnten viel Gastfreundschaft er- leben. Schlusspunkt am Sonntag war dann der Festakt in der Pfarrkirche mit einem Fest- gottesdienst, zelebriert von Feuerwehrku- rat Msgr. Helmut Gatterer, bei dem neben unserer Bürgermeisterin und zahlreichen Bewohnern des Stadtteils auch BD Mag. Erwin Reichel anwesend war. Frau Bgm. Mag. Christine Oppitz-Plörer zeigte sich erfreut von der gelebten Partnerschaft und zugleich froh, dass es zwischen Freiburg und Innsbruck in all den Jahren nie nötig Jahresbericht 2010 war, im Katastrophenfall sich gegenseitig zu unterstützen und diese Partnerschaft auch auf diese Art und Weise zu leben. Kurz vor der Eröffnung des bereits fertig gestellten ersten Teils der Einhausung Am- ras, auf der A12 Inntalautobahn, konnte noch eine Großübung durchgeführt wer- den, bei der neben der Polizei, dem Roten Kreuz mit einem Großaufgebot, der Auto- bahnmeisterei, der Berufsfeuerwehr und der Feuerwehr Amras auch unsere Feuer- wehr beteiligt war. Nachgestellt wurde ei- ne Massenkarambolage mit 21 Verletzten und mehreren Fahrzeugen. Unsere Feuer- wehr rückte mit allen vier Fahrzeugen ge- gen die Fahrtrichtung vom Westportal kommend zum Unfallort vor und hatte die Aufgabe, aus einem kleineren Lieferauto zwei eingeklemmte Personen nach Anwei- sung der anwesenden Rettungskräfte zu befreien sowie den Brandschutz aufzu- bauen. Bei der Nachbesprechung wurde die erfolgreiche Arbeit aller Feuerwehr- kräfte gelobt, wobei natürlich trotzdem zu hoffen ist, dass es nie zu einem solchen Einsatzszenario kommen wird. Insgesamt war es ein arbeitsintensives Jahr, geprägt neben zahlreichen Einsätzen vor allem durch die Partnerschaftsfeier mit Lehen und eben den Grundstückskauf durch die Stadt Innsbruck. Wenn der Zeit- plan für den Neubau der Wache hält, wird 2011 nun ein kleiner geladener Architek- ten-Wettbewerb stattfinden, Baustart soll dann 2012 und Fertigstellung 2013 sein. FEUERWEHR INNSBRUCK Ein herzliches Dankeschön allen Inserenten, die durch ihre Einschaltung die Produktion dieser Publikation ermöglichten. IMPRESSUM Herausgeber: Feuerwehr Innsbruck Für den Inhalt verantwortlich: Feuerwehr Innsbruck, Branddirektor Mag. Erwin Reichel Redaktion: OBR Johann Zimmermann Fotos: Archiv Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehren, VB Andreas Wörgetter Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler GmbH, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0* MAN Nutzfahrzeuge Vertrieb Süd AG Ein Unternehmen der MAN Truck & Bus Gruppe +EEV ohne AdBlue®. 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