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StA?
Stadtarchiv
Innsbruck
P-870-2009
Stadtmagistrat Innsbruck
ERWEHR FEUERWEHR FEUER
RLF 2008/200
BERUFSFEUERWEHR
STADT INNSBRUCK
FEUERWEHR
JAHRESBERICHT 2009 FEUERWEHR
INNSBRUCK
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Vielseitige Leistung
für jeden Einsatz
FEUERWEHR
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Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2009
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Jahresbericht 2009
STIHL
U U
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Anton Steixner
Landesrat
Jahresbericht 2009
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
zum Bezirksfeuerwehrtag 2010
Ich danke allen unseren Feuerwehr-
frauen und Feuerwehrmännern herz-
lich für ihr großes Engagement und
den beeindruckenden Einsatz zum
Wohle und zur Sicherheit der Menschen
in unserer Landeshauptstadt Innsbruck.
Dem Bezirksfeuerwehrverband Inns-
bruck-Stadt darf ich ebenfalls meinen
Dank für seine umsichtige Arbeit aus-
sprechen.
Im urbanen Raum ergibt sich immer ein
besonders breites Spektrum an Einsät-
zen, die oft ganz spezielle Anforderungen
an die Einsatzkräfte stellen. Deshalb bin
ich auf unsere Kameradinnen und Kame-
raden wiederum sehr stolz, die im abge-
laufenen Jahr 2009 alle Herausforderun-
gen mit viel Fachwissen, Engagement
und auch immer wieder dem persön-
lichen Einsatz ihrer Gesundheit gemeis-
tert haben.
Mit der Innsbrucker Berufsfeuerwehr ver-
fügen wir über eine hochmotivierte und
bestens ausgebildete Einsatztruppe, die
von ihren ehrenamtlichen Kolleginnen
und Kollegen aus allen Stadtteilen bes-
tens unterstützt und ergänzt wird.
Als Feuerwehrreferent des Landes Tirol
bin ich mir aber sicher, dass unsere
Feuerwehren diese Herausforderung
bestens meistern werden und wünsche
allen Florianijüngern weiterhin viel Freu-
de, Mut und gutes Gelingen bei der Be-
wältigung ihrer täglichen Einsätze und
Aufgaben!
Alleen
Liebe Feuerwehrkameradinnen und -kameraden,
liebe Freunde und Förderer unserer Feuerwehren!
2
009 war ein sehr arbeitsintensives
Jahr. Der vorliegende Jahresbericht
zeigt deutlich, wie unverzichtbar so-
wohl die berufsmäßigen als auch die frei-
willigen Feuerwehren und ihr ehrenamt-
liches Engagement für uns alle sind. Ins-
gesamt haben wir zwölf Feuerwehren in
Innsbruck mit über 600 einsatzbereiten
Frauen bzw. Männern. Die 3.743 Einsätze
im Jahr 2009 haben wieder unter Beweis
gestellt, wie wichtig unser Feuerwehrsys-
tem ist.
-
Alles zusammengenommen - von der Aus-
bildung, Schulung, über Wartung und Ver-
waltungstätigkeiten wurden sehr, sehr
viele Stunden erbracht. Teilweise extreme
Wetterbedingungen stellten an die Ein-
satzkräfte enorme Herausforderungen.
Die Kooperation mit allen weiteren Einsatz-
organisationen ist mir ein persönliches,
sehr wichtiges Anliegen.
So waren 2009 Einsatzwille und Leis-
tungsstärke der Innsbrucker Feuerwehren
besonders stark gefordert und die Schlag-
kraft wurde einmal mehr in beeindrucken-
der Weise unter Beweis gestellt.
Immer wenn es gilt, Hilfe zu leisten, Scha-
den abzuwenden, Menschen sowie Hab
und Gut zu schützen, sind unsere Feuer-
wehrleute hilfreich zur Stelle.
So konnte auch im Jahr 2009 ein hoher
Sachschaden bei Bränden und sonstigen
Schadensereignissen verhindert werden.
Die geretteten Werte bei den Technischen
Einsätzen (Verkehrsunfälle, Sturm, Hoch-
wasser etc.) betragen ein Mehrfaches des
eigentlichen eingetretenen Schadens.
Wir können uns glücklich schätzen, dass
wir in Innsbruck über ein derart ausge-
zeichnetes Krisenmanagement, dank hoch
motivierter Einsatzkräfte und der Koope-
ration mit allen Einsatzorganisationen,
verfügen. Beste Ausbildung und gezielte
Nachwuchsarbeit, speziell bei den Ju-
gendfeuerwehren, sind besonders wich-
tig, um auch künftig den vielfältigen An-
forderungen gerecht werden zu können.
Neben den beruflich tätigen Kräften wer-
den zahllose Stunden an Freizeit für Übun-
gen und Einsätze investiert, um anderen
helfen zu können, wofür allen große An-
erkennung gebührt. Als Bürgermeisterin
der Stadt Innsbruck möchte ich allen Feu-
erwehrleuten von der Kommandanten-
ebene bis hin zum Feuerwehrmann/-frau
für die geleisteten und oftmals sehr
schwierigen Arbeiten herzlichst danken.
Berufsfeuerwehr, Betriebsfeuerwehr und
freiwillige Feuerwehr bilden eine Einheit
und mit dieser Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck werden wir auch in Zukunft für die
Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen der
Stadt Innsbruck stets unser Bestes geben.
Mag Christine Oppite-Plorer
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BEZIRKSFEUERVIRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Christoph Kaufmann
Vizebürgermeister von Innsbruck
Jahresbericht 2009
Dr. Bernhard Holas
Magistratsdirektor
Bezirksfeuerwehrverband -
im Dienste der Sicherheit
D
er Begriff Feuerwehr steht klar für
das Thema Sicherheit und den dazu-
gehörigen Einsatz von Männern und
Frauen in beruflicher oder freiwilliger
Hinsicht. Doch wenn man einen Moment
länger nachdenkt, tauchen immer neue
Bilder betreffend den Einsatzgebieten der
Feuerwehr auf:
- Feuerwehrleute beim Bergen von Ver-
unglückten,
- Feuerwehrleute beim Entfernen von
Schneemassen,
- Feuerwehrleute wie sie Menschen und
Tiere aus ihren misslichen Lagen be-
freien,
- Feuerwehrleute wie sie überschwemmte
Keller auspumpen,
- Feuerwehrleute wie sie unter Vollschutz-.
anzügen Gefahrstoffe beseitigen.
Das Jahr 2009 hat uns gezeigt, dass das
Wörtchen,Feuerwehr" bei weitem nicht
ausreichend ist, um die vielfältigen Aufga-
ben beschreiben zu können. Neue Tech-
nologien, die Zunahme des Verkehrs, die
fortschreitende Modernisierung unserer
Gesellschaft stellen uns immer wieder vor
neue Herausforderungen. Wir alle sind
dazu aufgefordert, uns hier den neuen
Gegebenheiten anzupassen. Dass das ne-
ben den Einsatztätigkeiten auch sehr viel
Ausbildung mit sich bringt, ist mir als Zu-
ständiger für die Feuerwehr sehr wohl be-
wusst.
Ich darf hier meinen aufrichtigsten Dank
für die geleisteten Tätigkeiten darbringen,
und kann euch versichern, auch in Zu-
kunft, kraftvoll hinter der Feuerwehr zu
stehen. Die Feuerwehren sind auch ein
fester und unverzichtbarer Bestandteil des
öffentlichen Lebens, denn auch aus dem
Gesellschafts-, Kultur- und Brauchtums-
leben ist sie nicht mehr wegzudenken.
Sie sorgt für die Nachwuchspflege in der
Feuerwehr, fördert die Kameradschaft und
Hilfsbereitschaft und leistet somit einen
wertvollen Beitrag für ein funktionieren-
des Gemeinschaftswesen.
Ich danke allen Feuerwehrkameradlnnen
der Innsbrucker Feuerwehr nochmals herz-
lich für die vorbildlich geleistete Arbeit,
wünsche alles Gute, weiterhin beste Ge-
sundheit sowie viel Erfolg und vor allem
unfallfreie Einsätze.
Christoph Kaufmanu
Ein herzliches
Grüß Gott!
▷
ie Mitglieder unserer freiwilligen
Feuerwehreinheiten, der Betriebs-
fens und die Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck leisten seit jeher einen we-
sentlichen Beitrag für die Sicherheit der
Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.
365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich sind
sie bereit, sich für ihre Mitmenschen ein-
zusetzen, begeben sich in große Ge-
fahrensituationen und stehen uneinge-
schränkt in fast jeder Notlage zur Verfü-
gung.
Um den schwierigen Aufgaben gewachsen
zu sein, denen sich unsere Feuerwehr-Mit-
glieder Tag für Tag stellen, bedarf es einer
fundierten und intensiven Ausbildung. Die
Leistungsübersicht im Jahresbericht 2009
lässt klar erkennen, dass unsere Fachkräf-
te ihr Handwerk bestens verstehen und
wir auf ihre Fähigkeiten voll und ganz ver-
trauen können.
Vorbildlich agierten die Feuerwehren im
vergangenen Jahr beispielsweise bei ei-
nem mehrere Tage andauernden, großflä-
chigen Waldbrand im Gebiet der Kranebit-
ter Klamm, oberhalb des Wohngebietes
Kranebitten und Hötting-West. In diesem
steilen, schwer zugänglichen und gefähr-
lichen Gelände verlangte die Brandbe-
kämpfung unseren Einheiten alles ab.
Doch mit unermüdlichem Einsatz und mit
Unterstützung aus der Luft ist es ihnen ein-
mal mehr gelungen, auch bedrohtes Sied-
lungsgebiet zu schützen. Nicht selbstver-
ständlich, aber umso erfreulicher für mich
ist, dass die Einsatzkräfte bei diesem und
den vielen weiteren Herausforderungen
von schweren Verletzungen im vergange-
nen Jahr verschont geblieben sind.
Auch für unsere Feuerwehren stand das
Jahr 2009 im Zeichen des Gedenkens an
den Tiroler Freiheitskampf 1809 und An-
dreas Hofer. 250 engagierte Mitglieder der
Innsbrucker Feuerwehren reihten sich da-
her am 20. September in den eindrucks-
vollen Festumzug durch die Innenstadt von
Innsbruck ein. Ein einmaliges Erlebnis, das
für alle Teilnehmer bestimmt unvergess-
lich bleiben wird.
Ich bin beeindruckt von der großen Leis-
tungsfähigkeit und Schlagkraft unserer
Feuerwehren und jedem einzelnen Mit-
glied dankbar für die Bereitschaft, sich in
diesen wertvollen Dienst am Nächsten zu
stellen. Die Stadt wird auch in Zukunft da-
zu beitragen, bestmögliche Rahmenbedin-
gungen für eine erfolgreiche und starke
Feuerwehr zu schaffen. Im Sinne und zum
Wohle der Allgemeinheit!
Mit den besten Wünschen
Dr. Bernhard Holas
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dipl.-Ing. Alfons Gruber
Landesfeuerwehrinspektor
Jahresbericht 2009
LBD Klaus Erler
Landes feuerwehrkommandant
Die Feuerwehr Innsbruck -
gut aufgestellt!
D
ie Berufsfeuerwehr, die zehn frei-
I willigen Einheiten und die Be-
triebsfeuerwehr am Flughafen sind
gut aufgestellt. Maßgebend dafür sind en-
gagierte Feuerwehrmitglieder und eine
moderne, zweckmäßige Ausrüstung. Das
hohe Feuerwehr-Niveau in der Landes-
hauptstadt ist nur durch ständiges Bemü-
hen aller Feuerwehrmitglieder und mit der
Unterstützung der Stadt-Verantwortlichen
zu halten. Zusammenhalt und Einigkeit
innerhalb der Feuerwehr Innsbruck sind
gerade in wirtschaftlich angespannten
Zeiten gefragt.
Steigende Anforderungen an die Aus- und
Weiterbildung sowie fordernde Einsätze
bringen selbst hoch motivierte Feuerwehr-
mitglieder manchmal an Grenzen. Gilt es
doch die Ansprüche von Partner, Familie
und Berufsleben mit den Bedürfnissen der
Feuerwehr zu vereinbaren. Insbesondere
Kommandanten und Führungskräfte sind
gefordert, die Belastungen so aufzuteilen,
dass diese für sie persönlich und für die
Feuerwehrmitglieder tragbar bleiben.
Bei den Einsätzen im vergangenem Jahr
hat die Feuerwehr der Landeshauptstadt
wieder gezeigt, dass sie dem hohen Si-
cherheitsanspruch der Bevölkerung und
der Gäste gerecht wird. Die Bekämpfung
des großen Waldbrandes in der Kranebit-
ter Klamm zu Ostern 2009 war sicher eine
Herausforderung. Dabei wurde den Feuer-
wehrmitgliedern aus Innsbruck und aus
anderen Bezirken Tirols großer persön-
licher Einsatz abverlangt. Trotz der viel-
fach gefährlichen Arbeiten sind Einsatz-
kräfte Gott sei Dank - nicht gröber ver-
letzt worden.
Die Arbeit der Leitstelle führt insbesonde-
re bei den Mitgliedern der Berufsfeuer-
wehr immer wieder zu Diskussionen. Auch
nach Abschluss der Vereinbarung zwi-
schen Stadt Innsbruck und der Leitstelle
werden berechtigte Anliegen zur Verbes-
serung der Alarmierung und der Einsatz-
betreuung von der Leitstelle berücksichtigt
werden. Mehr Verständnis von Seiten der
Berufsfeuerwehr und der Leitstelle für die
Arbeitsweise des jeweiligen Partners wird
den Optimierungsprozess erleichtern.
Ein herzliches Dankeschön allen Mitglie-
der der Feuerwehr Innsbruck für ihre Ein-
satzbereitschaft und für ihr Engagement.
Hauptberufliche und Freiwillige nehmen
dabei hohe Verantwortung und ein großes
Arbeitspensum auf sich.
Die besten Wünsche für die Zukunft, ins-
besondere für unfallfreie Übungen und
Einsätze!
Der Landesfeuerwehrinspektor
Alfons Gube
Feuerwehren im Dienste der Sicherheit
für die Landeshauptstadt!
amens des Landes-Feuerwehrver-
bandes Tirol danke ich der Berufs-
Feuerwehren der Stadt Innsbruck und der
Betriebsfeuerwehr Flughafen für ihre Tä-
tigkeiten im abgelaufenen Jahr.
Eine Besonderheit der Landeshauptstadt
ist die gute Zusammenarbeit zwischen der
Berufsfeuerwehr, den 10 freiwilligen Feu-
erwehren des Bezirkes und der Betriebs-
feuerwehr Flughafen.
Diese Zusammensetzung ist in Österreich
einzigartig und hat sich immer wieder
bestens bewährt.
Die umfangreichen Einsatztätigkeiten in
den Bereichen Brand- und Technische Ein-
sätze, ganz besonderes aber auch im
Vorbeugenden Brandschutz zeigen immer
wieder die enorme Wichtigkeit einer funk-
tionierenden, gut geschulten und bestens
ausgerüsteten Einsatzmannschaft auf.
Das Zusammenspiel der Einheiten im Be-
zirk und darüber hinaus hat sich beim gro-
Ben Waldbrand in der Kranebitter Klamm,
am Osterwochenende und an den darauf
folgenden Tagen, in der guten Einsatzab-
wicklung wieder gezeigt. Gott sei Dank
waren bei diesem schwierigen Einsatz kei-
ne größeren Unfälle zu verzeichnen.
Es ist mir ein Anliegen, den Funktionä-
ren des Bezirks-Feuerwehrverbandes, den
Kommandanten der freiwilligen Feuer-
wehren, der Berufsfeuerwehr Innsbruck,
aber auch der Betriebsfeuerwehr Flugha-
fen sowie allen Feuerwehrmitgliedern für
ihr Engagement und für ihren Einsatz zu
danken.
Mein besonderer Dank gilt Bürgermeis-
terin a.D. Frau Hilde Zach für die stets po-
sitive Einstellung gegenüber den Feuer-
wehren der Landeshauptstadt Innsbruck.
Ich ersuche auch weiterhin alle politischen
Vertreter und Feuerwehrkameraden um
gute und konstruktive Zusammenarbeit
zum Wohle und für die Sicherheit unserer
Bevölkerung im ganzen Land.
Klaus Erler
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BEZIRKSEEUER LRVERBAND INNSBRUCK-STADT
OBR Bmst. Ing. Anton Larcher
Bezirksfeuerwehrkommandant
,,Leit- oder Leidstelle"
Feuerwehr Innsbruck
Geschätzte
Kamerad/-innen!
Jahresbericht 2009
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
M
ein Vorwort für den Jahresbericht
2009 möchte ich diesmal im Be-
sonderen unserer Integrierten
Landesleitstelle Leitstelle Tirol widmen.
Es ist mir ein Bedürfnis einige Gedanken,
die mich zum Thema Leitstelle Tirol be-
wegen, anzusprechen. Ausgelöst durch das
,,Reform-Paket" bei der Berufsfeuerwehr
Innsbruck wurden im Jahre 2002 die Wei-
chen für eine integrierte Landesleitstelle
(ILL) geschaffen. Der Betreiber - das Land
Tirol und die Landeshauptstadt Innsbruck-
hat damit die Voraussetzungen für ein lan-
desweites Alarmierungssystem und eine
Koordinationszentrale für die meisten Blau-
licht-Organisationen in Tirol errichtet. Das
dazu notwendige landesweite, digitale
Funksystem hat sich bereits in der Einfüh-
rungsphase bestens bewährt und ist heute
aus dem gesamten Blaulichtbereich"
nicht mehr wegzudenken. Dieses neue
Kommunikationszentrum hat die Nachrich-
tenzentrale der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck gänzlich ersetzt. Eine abgesetzte Be-
zirkszentrale für den Bezirksfeuerwehrver-
band Innsbruck-Stadt, so wie in allen an-
deren Bezirken Tirols, steht der Landes-
hauptstadt nicht zur Verfügung. Für uns
freiwillige Feuerwehren in Innsbruck wur-
den die Erwartungen, die wir in diese mo-
dernste und in Österreich einmalige Kom-
munikationseinrichtung gestellt haben, bes-
ten erfüllt. Die Qualität der Alarmierungen
und die einsatzrelevanten Informationen
(mit wenigen Ausnahmen) die für uns frei-
willige Feuerwehren damit zur Verfügung
stehen, bestätigen die Richtigkeit der da-
maligen Entscheidung. Seit Inbetriebnahme
und Aufschaltung des Bezirkes Innsbruck-
Stadt auf die Leitstelle Tirol konnte ich die
stetige Weiterentwicklung und das moti-
vierte Arbeiten der Leitstelle mitverfolgen.
Ich freue mich immer wieder, wenn ich di-
verse Feuerwehreinsätze am Funk mitver-
folge, wie professionell und hilfsbereit die
jeweiligen Mitarbeiter der Leitstelle unseren
Feuerwehrfrauen und -männern begegnen.
Dass ein solches Modell für unsere Berufs-
feuerwehr Innsbruck einschneidende Um-
strukturierungsmaßnahmen hervorruft und
ein hohes Maß an Flexibilität erfordert, ver-
steht sich von selbst. Innsbruck ist die erste
Berufsfeuerwehr die keine eigene Nach-
richtenzentrale mehr betreibt. Dies bedeu-
tet, dass neben den Alarmierungsaufgaben
auch die Koordinierung und Unterstützung
eines Einsatzes über die Leitstelle erfolgen
muss. So sind neben diesen auch diverse
organisatorische Aufgaben im täglichen
Dienstbetrieb für die Berufsfeuerwehr er-
forderlich. Hier denke ich beispielsweise
an die Telefonvermittlung, Schrankenbedie-
nung, Haustechnik, Monitoring mit den
Dispatchern, Qualitätsmangement, Mithör-
möglichkeit des Notrufes für unsere Bereit-
schaftsoffiziere, Einsatzberichtsprogramm
u. a. m. wo ich noch einen Evaluierungsbe-
darf orte. Als Bezirksfeuerwehrkomman-
dant der Landeshaupt ist es mir aber ein
großes Anliegen, dass auch für unsere Be-
rufsfeuerwehr, all jene Voraussetzungen ge-
schaffen werden, um die gedeihliche und
partnerschaftliche Zusammenarbeit mit
unserer Leitstelle Tirol zu optimieren.
VIELEN, VIELEN DANK!
- unserem Landeshauptmann
von Tirol Günter Platter
- unserem im Land Tirol
zuständigem Regierungsmitglied
Landesrat Anton Steixner
- unserer Bürgermeisterin
Mag. Christine Oppitz-Plörer
- unserem ressortverantwortlichen
Vizebürgermeister Christoph Kaufmann
- unserem Magistratsdirektor
Dr. Bernhard Holas
- unserem Landesfeuerwehrverband
LBD Klaus Erler
unserem Landesfeuerwehrinspektor
DI Alfons Gruber
- unserer Leitstelle Tirol
mit all ihren Mitarbeitern
- unseren befreundeten Organisationen
und Dienstellen
Meinen Freunden im Bezirks-Feuerwehr-
ausschuss und vor allem euch, liebe Feuer-
wehrfrauen und -männern der Berufs- und
freiwilligen Feuerwehr für den ständigen
Einsatz und die gute freundschaftliche
Zusammenarbeit!
D
en in diesem Jahresbericht enthal-
tenen Einsatzzahlen und Entwick-
lungen gilt allgemein wohl das
größte Interesse. Die Zahlen dokumentie-
ren eindrucksvoll die erbrachten Leistun-
gen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck.
Die Innsbrucker Feuerwehren wurden ne-
ben Brandeinsätzen zu zahlreichen tech-
nischen Hilfeleistungen sowie zu sehr vie-
len Kleineinsätzen, aber auch Großeinsät-
zen gerufen. Dabei bewährte sich das Sys-
tem zwischen Berufsfeuerwehr und frei-
williger Feuerwehr, wie es in Innsbruck
schon seit langem gepflegt wird.
So können wir für die Bevölkerung der
Stadt Innsbruck ein hohes Maß an Sicher-
heit gewährleisten. Obwohl die Anzahl
der möglichen Gefahrenquellen ständig
zunimmt, können diese schwierigen Ein-
sätze durch eine solide Ausbildung und
ein hohes Maß an Einsatzerfahrung stets
professionell und glücklicherweise nahe-
zu unfallfrei abgearbeitet werden. Damit
wir hier nicht in den Stillstand verfallen,
gilt es weiterhin massiv Ausbildung und
Weiterbildung zu betreiben, damit wir
als Feuerwehr am Stand der Technik blei-
ben können, denn dieser Stand der Tech-
nik wird uns unabdingbar vorgegeben
werden.
Für all diese im Einsatz, bei Übungen, in der
Ausbildung und der Jugendarbeit erbrach-
ten Leistungen im Jahr 2009 darf ich mich
als Verantwortlicher für das Feuerwehrwe-
sen in Innsbruck bei allen Feuerwehrfunk-
tionären und vor allem bei allen Feuer-
wehrmitgliedern herzlichst bedanken.
Mein Dank gilt ebenso allen politischen
Verantwortungsträgern des Landes Tirols,
aber natürlich vor allem unserer Frau Bür-
germeisterin Hilde Zach, welche im letz-
ten Jahr die Feuerwehr führte und unserer
neuen Bürgermeisterin Mag. Christine
Oppitz-Plörer, die in Zukunft die Geschi-
cke der Stadt und natürlich auch die der
Feuerwehr leiten wird.
Als zuständiger Vizebürgermeister steht
uns nun Stadtrat Christoph Kaufmann zur
Seite. Wir werden mit ihm gemeinsam ei-
nen sicheren Weg in die Zukunft der Stadt
Innsbruck weiterführen. So gehen wir al-
le zuversichtlich in das Jahr 2010 mit hof-
fentlich unfallfreien Einsätzen und sehr
viel kameradschaftlichem Anteil.
Mit besten Grüßen
Mag. Erwin Reichel
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BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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BEZIRKSEEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
BERUFSFEUERWEHR
Branddirektion
Ein arbeitsreiches Jahr 2009
ist vorüber
Die Berufsfeuerwehr
Innsbruck, mit einem
Stand von 106 Männern
und Frauen, die 10 frei-
willige Feuerwehren in
Innsbruck-Stadt mit ei-
nem Mannschaftsstand
von 682 Aktiven, 83 Ju-
BD Mag.
gend und 219 Reservis-
Erwin Reichel ten- geben gesamt 984
Männer und Frauen sowie eine Betriebs-
feuerwehr am Flughafen Innsbruck blicken
auf ein arbeitsintensives Jahr zurück.
Das Jahr 2009 brachte aber auch neben
großen Einsätzen wie den Waldbrand in der
Kranebitter Klamm und sehr vielen Mittel-
und Kleineinsätzen auch im Bereich der Hil-
feleistungen für das Magistrat Innsbruck
sehr viele Arbeiten mit sich. Sicher eine der
größeren Aufgaben waren die Rodungs-
bzw. Baumfällarbeiten des Innufers am Ho-
hen Weg. Hier wurden gesamt 776 Arbeits-
stunden sowie 20 Stunden der Hubret-
tungsbühne und 32 Stunden des 45 Ton-
nen Bergekrans aufgewendet, um diese
Arbeiten an Samstagen und Sonntagen
durchzuführen. Hier zeigte sich die vielfälti-
ge Einsetzbarkeit der Berufsfeuerwehr mit
ihren Sondergeräten.
Ebenso wurden neben dem ITV-Plätzen die
Bäume gemeinsam mit dem Forstamt ent-
fernt, und im April hat die Ausleuchtung
für die Schlägerungsarbeiten an der Viller-
Straße begonnen.
Die Feuerwehr ist ein vielseitig einsetzbarer
Betrieb, der sich fast zur Gänze selbst ver-
waltet und im Verbund gewaltige Leistun-
gen vollbringen kann. Damit alles so gut
funktioniert, müssen alle Räder und Räd-
chen gut und richtig zusammenlaufen.
In Zukunft werden neue Herausforderun-
gen an die Feuerwehr gestellt werden. Hier
wird sicher der Brenner-Basis-Tunnel ein Ar-
beitsgebiet werden, auf das sich die Feuer-
wehren intensiv vorbereiten müssen. Es
fanden schon 2009 Besprechungen mit der
BBT-GesmbH über die Sicherheitseinrich-
tungen während des Baus und nach der Fer-
tigstellung bzw. für den Betrieb statt. Die-
ses Jahrhundertbauwerk wird auch für die
Einsatzkräfte eine große Herausforderung
werden. Die Baumaßnahmen haben Ende
2009 begonnen und begleiten uns sicher
die nächsten Jahre hindurch.
Auch im Österreichischen Bundesfeuer-
wehrverband, bei dem die Berufsfeuerwehr
als stimmberechtigtes, eigenständiges Mit-
glied integriert ist, setzte man sich 2009 in-
tensiv mit der Zukunft der Feuerwehr aus-
einander. So ist der Branddirektor Mitglied
des Feuerwehrtechnikausschusses, des Ge-
fahrgutausschusses und des Ausschusses
für Strahlen- und Bioschutz. Herr Zimmer-
mann ist im Ausschuss Vorbeugender
Brandschutz tätig. Desweiteren wird Ing.
Andreas Friedl entsandt in den Ausschuss für
Flugrettungsdienst, Atemschutz- und Tauch-
dienst. Herr DI Gegenhuber ist Mitglied im
Kat-Ausschuss, in welchem auch der Be-
zirkskommandant Mitglied ist. Der Bezirks-
kommandant ist weiters Mitglied im Aus-
schuss für bauliche Angelegenheiten bei der
Feuerwehr. In diesen Gremien werden zu-
kunftsweisende Entscheidungen getroffen,
wie in Zukunft die Ausstattung, Ausrüstung
und das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren
in Österreich vonstatten gehen soll.
Es ist die Aufgabe der Feuerwehr in Berei-
chen zu helfen, in denen andere nicht mehr
in der Lage sind, diese zu beherrschen.
Damit das in einer hohen Qualität möglich
ist, ist die permanente Aus- und Weiterbil-
dung aller Mitglieder erforderlich.
Um aber auch für den Bürger diese Qualität
messbar zu machen, hat man sogenannte
Hilfsfristen als Ziel definiert. Dabei sollten in
Innsbruck 80 % der Bevölkerung binnen
acht Minuten nach der Alarmierung mit ei-
ner Mindestanzahl an Hilfskräften erreicht
werden. Korrekterweise müsste die Abar-
beitung des Notrufes auch in dieses Quali-
tätskriterium mit einfließen, jedoch werden
diese Zahlen seitens der Leitstelle Tirol nicht
zur Verfügung gestellt. Vielleicht kann man
hier in Bezug auf eine qualitative Zu-
sammenarbeit in Zukunft Verbesserungen
erzielen. Die Sicherheit und die Qualität zu
verbessern, muss unser oberstes Gebot für
jeden Feuerwehrmann sein. Schlussendlich
soll und kann sich jeder Bürger/jede
Bürgerin aber auch jeder Gast oder Berufs-
tätige auf die Feuerwehr in Innsbruck ver-
lassen.
Im Bereich der Eigensicherheit war es eine
Aufgabe des Jahres 2009 Klarheit zu be-
kommen, welche gesetzlichen Vorschrei-
bungen auch des Bedienstetenschutzgeset-
zes sowohl die Berufsfeuerwehr als auch
die freiwilligen Feuerwehren treffen und an-
zuwenden sind. Speziell der Bereich des
Rettens aus Höhen und Tiefen wurde hier-
bei betrachtet. Mit den ausgearbeiteten Er-
gebnissen ist im Jahre 2010 zu rechnen,
und dann sollten hier österreichweit gleiche
Standards herangezogen werden.
Erst auf Unfälle, in den doch sehr zahlrei-
chen Aufgabengebieten der Feuerwehr, zu
warten, ist sicher nicht zeitgemäß und aus
meiner Sicht auch nicht zulässig.
Im Bereich der Materialien und Gerätschaf-
ten, welche den Feuerwehren zur Verfü-
gung stehen, sind 2009 zahlreiche Erneue-
rungen und Instandsetzungen vollzogen
worden. Ein großer Teil des Feuerwehrbud-
gets muss für die Instandhaltung zur Verfü-
gung gestellt werden. Dies muss schon bei
der Anschaffung berücksichtigt werden. Die
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr leisten hier
sehr viel an Reparatur- und Wiederherstel-
lungsarbeit, und tragen dadurch auch zur
Kostenminimierung bei.
Das Jahr 2009 ist abgeschlossen, die Her-
ausforderungen liegen in der Zukunft. Wir
haben aber in der Vergangenheit ein soli-
des Fundament erschaffen, das uns auch für
die Zukunft die notwendige Sicherheit gibt.
Es darf nur nie vergessen werden, dass auch
das Fundament gepflegt werden muss,
damit man die neuen Herausforderungen
gut meistern kann.
Geschäftsordnung
Einsatz-
Organisation
Jahresbericht 2009
Politische und organisatorische
Verantwortung
für die Berufsfeuerwehr Innsbruck
-
Politische Verantwortung:
Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer
- Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (Ressortverantwortlicher)
Verwaltung
Wörgetter
Einkauf
EDV
Organisatorische Verantwortung:
- Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas
- Baudirektor DI Hubert Maizner
- Branddirektor Mag. Erwin Reichel
Amtsleitung
BD Mag. Erwin Reichel
Personal
Budget
Freiwillige Feuerwehr
Controlling
Einsatzplanung und Koordination
INFRASTRUKTUR und EINSATZDIENST
BD Mag. Reichel
AUSBILDUNG - SICHERHEIT
BD-Stv. DI Gegenhuber
Ausbildung
Sicherheit
Feuerwehr
3511
3512
3513
3514
3515
3523
3521
3522
Nachrichten
Dienst
Feuerwehr
Technik
Vorbeugender
Brandschutz
Assistenz
Leistungen
Katastrophen
Schutz
KAT-Management
KAT-Gerätschaften
KAT-Labemittel
Ausbildungs-
Planung
Techn. Heistung
Atem- und Körperschutz
ATS-Workstätte
Wasserdienst
Flugdienst
Verbindungsoffizier
ÖBB und IKB
Ensatzleitstelle
Alarmierungspläne
Alarm. Anlagen
Kommunikations-
Einrichtungen
Einsatzdokument
Funkwerkstätte
Verbindungsoffizier
Flughafen und IVB
Geräteprüfung
Materialerhaltung
Bekleidung
Ausrüstung
Haus- und Anlagen
Instandhaltung
Kuche/Kantine
Lagerhaltung
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Tischlerei
Schlosserei
Verbindungsoffizier
Presse und Polizei
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Sport
Hohenrettung
KAT-Übungen
KAT-Einsatzstab
FW-Einsatzleitung bei
Großschadens-
ereignissen
Verbindungsoffizier
Logistik
Fahrzeuge und
Gerätschaften
Anschaffungen
Fahrdienst
KFZ-Werkstätte
Löschmittel
Brandbekämpfung
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Strahlenschutz
Erste Hife
Verbindungsoffizier
Rettung und Klinik
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Zimmermann
BD Mag. Reichel
Ing. Stern
DI. Gegenhuber
Ing. Wimmer
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BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Verwaltung 2009
Mitarbeiterbeschreibung
Andreas Wörgetter
• Verwalter
•
•
•
Budgetverwaltung
EDV-Ansprechpartner
Inventarverwaltung
Telefonverwaltung
• Schließanlagen-
Andreas
verwaltung
Christine Spilz
Wörgetter
Leiterin des Sekretariats
des Branddirektors
⚫Einnahmenverrechnung
Nebengebührenverrechnung
⚫stellvertretende Verwalterin
Bericht
Das Geschäftsjahr 2009 gestaltete sich für
die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck sehr arbeitsintensiv und abwechs-
lungsreich.
Neben dem täglichen Geschäft" waren
der Waldbrandeinsatz in der Kranebitter
Klamm sowie auch der fortschreitende
Umbau der Hauptfeuerwache und die da-
mit einhergehenden notwendigen Pla-
nungsmaßnahmen bezüglich der Einrich-
tung und Ausstattung der fertiggestellten
Räumlichkeiten markante Punkte, die sich
als sehr arbeitsintensiv und zeitaufwendig
erwiesen.
Der budgetäre Rahmen für die Feuerwehr
der Stadt Innsbruck konnte 2009 aufgrund
der außerplanmäßigen Sonderausgaben im
Bezug auf den Waldbrandeinsatz nur auf-
grund von strikten Sparmaßnahmen und
unter Zuhilfenahme eines Nachtragskredi-
tes eingehalten werden, der dankenswer-
terweise durch den Stadtsenat der Landes-
hauptstadt Innsbruck genehmigt wurde.
Zu den größten Budgetposten 2009 ge-
hörten neben den Ausgaben für den Wald-
brandeinsatz, die Anschaffung einer Dreh-
leiter für die Freiwillige Feuerwehr Hötting
sowie die Anschaffung eines Lastfahr-
zeuges, eines Großeinsatzleitfahrzeuges
sowie mehrerer Mannschaftstransporter.
Weiters wurden diverse Atemschutzgeräte
durch Neugeräte ausgetauscht und im
Bereich des Katastrophenschutzes ein
Notbeleuchtungsset angeschafft.
Im Bereich der EDV konnten, neben der
laufenden Wartung der Gerätschaften so-
wie der stetigen Schulung der Mitarbeiter,
folgende Projekte umgesetzt werden.
Hierzu zählen die EDV-technische Planung
des Großeinsatzleitfahrzeuges, einige Er-
weiterungen im Bereich des Alarm-Gate-
ways der Berufsfeuerwehr Innsbruck, der
Austausch von PCs in den umbauseitig fer-
tiggestellten Räumlichkeiten, diverse Kor-
rekturen an der Software-Steuerung des
Planpaternosters sowie ergänzende Be-
sprechungen im Bezug auf das Einsatzbe-
richtsprogramm.
Die Schließanlage der Berufsfeuerwehr
Innsbruck (Teil der Schließanlage des
Stadtmagistrat Innsbruck) wurde 2009 auf
die Wachen der Freiwilligen Feuerwehr
Mühlau und Vill ausgedehnt, um einerseits
die bestehenden, teilweise defekten Anla-
gen zu erneuern und andererseits die Ein-
heitlichkeit der diverse Schließanlagen der
Feuerwehr der Stadt Innsbruck wieder
herzustellen. Geplant ist, dass in den kom-
menden Jahren sämtliche Wachen der
Feuerwehr der Stadt Innsbruck in diese An-
lage integriert werden.
Hervorzuheben sind die Leistungen von
unserem Lehrling Stefan Marseiler, der
2009 erfolgreich seine Lehre als Klassen-
bester abschließen konnte.
Die Tätigkeiten von Herrn Marseiler, wäh-
rend seiner Lehrzeit bei der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck, stellten sich als wesentli-
che Bereicherung für den Verwaltungs-
dienst dar. Aus diesem Grund wurde sei-
tens des Kommandos eine Fortführung
des Dienstverhältnisses nach Beendigung
der Lehrzeit angestrebt. Diesem Bestre-
ben wurde vor kurzem seitens der Stadt-
führung positiv zugestimmt, wofür ich
mich, als interner Betreuer von Herrn
Marseiller, recht herzlich bedanken möch-
te. Herr Marseiler wird künftig seinen
Dienst als Portier der Berufsfeuerwehr
Innsbruck versehen und die Verwaltung in
diversen Bereichen unterstützen.
Als Resümee der Verwaltung kann für
2009 festgehalten werden, dass die Her-
ausforderungen wieder einmal enorm wa-
ren, aber hervorragend von sämtlichen
Mitarbeitern gemeistert werden konnten.
Vorausschauend für 2010 werden sich ei-
nige Projekte recht interessant und ent-
sprechend aufwendig gestalten, jedoch
wird die Verwaltung auch diese Projekte
wieder mit gemeinsamer Kraft, in ge-
wohnter Qualität, bewältigen.
Planung und Objektüberwachung
von heizungs-, sanitär- und
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Einsatzorganisation Anfang Oktober konnten die Mitarbeiter
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Wasserdienst
Im
Ausbildungsjahr
2009 wurde die Ausbil-
dung am Innfluss mit
praktischen Rettungs-
übungen im Wasser und
Rettungsübungen mit
den Turbineneinsatz-
boot durchgeführt.
Jeder Feuerwehrbedienstete in der
Löschgruppe musste zweimal an einer
derartigen Schwimmausbildung und je-
der Bootsführer mindestens zweimal an
einer Bootsausbildung teilnehmen.
Die Tauchausbildung startete im Jänner
mit Eistauchgängen am Baggersee und
wurde kontinuierlich bis in die Herbstmo-
nate fortgesetzt.
Im Mai 2009 fand das jährliche Tauchla-
ger in Spanien statt.
Im Juli konnten fünf Einsatztaucher an
einer Ausbildungsveranstaltung des
Oberösterreichischen Landesfeuerwehr-
verbandes am Attersee teilnehmen.
Im September fand gemeinsam mit dem
Österreichischen Bundesheer eine Tauch-
übung mit der Alouette III am Heiterwan-
gersee statt. Geübt wurde der Tauchein-
satz mit Hubschrauberunterstützung.
An dieser Abschlussveranstaltung nah-
men acht Einsatztaucher teil. Diese Aus-
bildung ist auch wieder für 2010 geplant.
Martin Tiefnig und Marcus Klotz die Aus-
bildung des Österreichschen Bundesfeu-
erwehrverbandes zum Tauchlehrer positiv
beenden, somit ist die Aus- und Weiter-
bildung für die nächsten Jahre (Jahrzehn-
te) gesichert.
Flugdienst
Im April wurde die Feuerwehr Innsbruck
auf Grund eines Waldbrandes, der über
eine Woche andauerte, gefordert. Auf
Grund dieses Einsatzes und der daraus re-
sultierenden Einsatzpraxis für praktisch
alle Flughelfer wurde die jährliche Flug-
helferausbildung im Arntal abgesagt.
Die bereits vorbereitete Waldbrandübung
im Bereich Igls musste auf Grund eines
frühen Wintereinbruches abgesagt wer-
den. Zusammenfassend muss aber darauf
hingewiesen werden, dass in Anbetracht
des großen Einsatzes im April kein Aus-
bildungsdefizit besteht.
Für 2010 ist eine Flughelferausbildung
(9.4.2010) und eine große Waldbrand-
übung (2.10.2010) geplant. Darüber hin-
aus wurde eine Arbeitsgruppe Wald-
brand" installiert, die die Erkenntnisse
aus dem Waldbrandereignis aufarbeiten
soll.
Atemschutz
Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu-
erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet
Atemschutz gewährleistet ein sicheres
und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben
dieser Atemschutz- und Körperschutz-
ausbildung wurde der messtechnische
Jahresbericht 2009
Bereich von der Atemschutzwerkstätte
ausbildungsmäßig und technisch fortge-
führt.
Um ein koordiniertes Arbeitern bzw. Üben
zu gewährleisten, fand ein Koordinie-
rungsgespräch mit den Atemschutzwar-
ten des Bezirkes statt. Neben der Ausbil-
dung durch die Atemschutzwerkstätte
wurden laufende Wartungs- und Über-
holungsarbeiten durchgeführt. Die Um-
stellung der Atemschutzgeräte der Bau-
reihe PA 80 auf PSS 90 wurde weiterge-
führt.
Weiters wurden 65 CFK-Flaschen der Fir-
ma Interspiro angekauft. Ende 2009
konnte bereits der Umstieg auf die neue
Generation der Atemschutzgeräte (PSS
90 mit CFK-Flaschen) bei den freiwilligen
Feuerwehren begonnen werden. Leichte-
re Atemschutzgeräte haben einen besse-
ren Atemschutzeinsatz (sicherer) und Tra-
gekomfort für die Geräteträger zur Folge.
Die Umstellung wird mit dem Ankauf
von weiteren Atemschutzgeräten 2010
fortgeführt.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Nachrichtendienst
BR Ing. Gün-
ter Schlögl
(Alarmierung
Zur Alarmierung der frei-
willigen Feuerwehr ste-
hen in Innsbruck derzeit
34 Sirenenanlagen und
330 Pager zur stillen Alar-
mierung
ohne Sirene) im Einsatz.
Durch die neue digitale
Alarmierung wurde es
notwendig die 34 Sire-
nenempfänger auf das digitale Warn- und
Alarmsystem des Landes Tirol umzubauen.
Eine dieser Sirenenanlagen wurde im ab-
glaufenen Jahr erneuert, zwei weitere Anla-
gen im Bereich Pastorstraße und Siegmayr-
schule neu errichtet. Alle Anlagen wurden
einer Jahreswartung unterzogen und diver-
se Kleinreparaturen durchgeführt. Ebenso
wurden durch die Mitarbeiter der Funk-
werkstätte sechs neue Antemschutzfunkge-
räte angekauft, alle 50 Geräte neu pro-
grammiert und bei den freiwilligen Feuer-
wehren als Ersatz für die bisherigen veralte-
ten Handfunkgeräte ausgegeben. 50 neu
angekaufte Helmfunkgarnituren wurden in
die Einsatzhelme der Berufs- und freiwilli-
gen Feuerwehr eingebaut und übergeben.
Die verwendeten 75 Mobil- und 180 Hand-
funkgeräte der Feuerwehr Innsbruck wur-
den mit einem Softwareupdate neu pro-
grammiert. Im Zuge der laufenden Sanie-
rungsarbeiten in der Hauptfeuerwache wur-
den Arbeiten bei der Umstellung auf eine
neue Telefonanlage, Installationsarbeiten
an der Beschallungsanlage sowie an Me-
dieneinrichtungen durchgeführt. Für eine
künftige Verbesserung der Funkversorgung
in Gebäuden wurden neuartige digitalen
Gatewaygeräte getestet. Die Funkwerkstät-
te unterstützte den Landesfeuerwehrver-
band Tirol bei der Digitalfunkgeräteumpro-
grammierung und der Programmierung von
Neugeräten tirolweit. In sechs Neufahrzeu-
gen der Berufs- und freiwilligen Feuerwehr
sowie in ein Fahrzeug des Stadtmagistrates
wurden digitale Funkgeräte eingebaut. Für
die Verständigung von Mitgliedern der frei-
willigen Feuerwehr und Mitarbeitern der
Berufsfeuerwehr wurden umfangreiche Da-
tenpflegearbeiten für die Benachrichtigung
bei Einsätzen über SMS durchgeführt. Eben-
so wurden die Eingabe und die Pflege von
Daten im Alarmierungssystem der Leitstelle
für die Feuerwehren Innsbrucks abge-
schlossen. Im Stadtgebiet stehen 15 Ob-
jektfunkanlagen nach entsprechenden Be-
gehungen und Schulungen für die gesamte
Mannschaft zur Verfügung. Die gesamte
elektronische Schließanlage auf der Haupt-
feuerwache wurde betreut und erweitert.
Die Sendeanlagen am Plumeskopf und der
Seegrube wurden vollständig demontiert.
Auf der Wache wurden drei Alarmbildschir-
me installiert und in Betrieb genommen. Für
das gesamte Wacheareal wurde eine Vide-
oanlage installiert und in Betrieb genom-
men. Für die vier im Zuständigkeitsbereich
der Feuerwehr Innsbruck installierten Sen-
deanlagen des Warn- und Alarmsystems des
Landes Tirol wurde eine Einschulung zur
weiteren Betreuung dieser Standorte durch-
geführt. Die Mitarbeiter der Funkwerkstätte
nahmen an einer Schulung der Landesfeu-
erwehrschule für das Warn- und Alarmsys-
tem sowie das Digitalfunksystem teil. Durch
die Sanierungsmaßnahmen in der Haupt-
feuerwache war der Umbau des Lagers der
Funkwerkstätte und die Neueinrichtung im
Zuge der Jahresinventur erforderlich.
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BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Feuerwehrtechnik
OBR Ing
Das Kernprodukt 3513
wird von insgesamt 78
Mitarbeitern und dem
verantwortlichen Pro-
duktleiter betreut. Die
von den Pools 5, 8, 9, 10
und 11 abgestellten Mit-
arbeiter für den Kanti-
nenbetrieb und die La-
Josef Hunds- gerbetreuung sind noch
bichler
zusätzlich in anderen
Kernprodukten eingesetzt.
Die einzelnen Produktgruppen setzen sich
wie folgt zusammen:
.
Geräteprüfung
•
Regallager
Materiallager und Logistik
• Werkstätten
•
Elektro- und Hausinstallation
Heizung/Sanitäre
• Malerei
• Tischlerei
Schlosserei
• Schneiderei
Spenglerei
• Kantine
• Küche
Gebäude - Umbau und Einrichtung
Geräteprüfung
Die Vielzahl der bei der Berufsfeuerwehr
Innsbruck in Verwendung stehenden Ge-
rätschaften ist einer strengen, regelmäßig
durchzuführenden Überprüfung zu unter-
ziehen. Die Durchführung und die Anzahl
der notwendigen Prüfungen werden durch
NORMEN; ÖBFV-RICHTLINIEN und HER-
STELLERVORGABEN geregelt. Dies ge-
schieht in vier Sachgebieten unterteilt in
Sichtprüfung", „Funktionsprüfung" und
„Leistungsprüfung".
SG 1: Hydraulische Rettungsgeräte, Hebe-
winden, Rettungspodest, Krangabel, Rund-
schlingen und Hebebänder.
SG 2: Ketten, Greifzüge, Schekel, Anschlag-
drahtseile, Endlos- und Bandschlingen.
SG 3: Schiebe-, Haken-, Steck- und Strick-
leitern, Sprungpolster/Sprungretter, Halte-
gurte, Bergewannen und Hebekissen.
SG 4: Rettungs- und Arbeitsleinen, Brust-
sitzgurte, Petzl-Sitz und Notrettungsset,
Rollgliss, Höhensicherungsgerät.
Insgesamt wurden 393 Arbeitsstunden
aufgewendet, Sichtprüfungen und Vorbe-
reitungsarbeiten bzw. Transportwege zu
FF-Einheiten wurden zeitlich nicht erfasst.
Aufgrund der Umbauarbeiten stand den
Geräteprüfern im abgelaufenen Jahr keine
Werkstätte zur Verfügung, dadurch kam
es natürlich zu Behinderungen im Arbeits-
ablauf.
Materiallager und Logistik
Die Betreuung des Gerätelagers und die La-
gerhaltung wurden gemeinsam mit den ver-
antwortlichen Mitarbeitern neu organisiert.
Das Gerätelager wird künftig mit einem
hauptverantwortlichen Mitarbeiter aus die-
ser Produktgruppe ganztägig besetzt.
Der gesamte Warenein- und Ausgang, der
Maschinen- und Geräteverleih werden
ausschließlich über das Gerätelager ab-
gewickelt. Gleichzeitig wird auch das Be-
stellwesen, die Evidenthaltung der Lager-
listen und die Einholung von Jahresanbo-
ten für Ver- und Gebrauchsgüter dieser
Produktgruppe übertragen.
Die Umstellung vom „, chaotischen Lager-
system" (frei verfügbare Lagerflächen
werden wahllos belegt) auf ein „geordne-
tes System wurde durch die Einrichtung
markierter Palettenparkplätze erreicht.
Der Geräte- und Materialtransport zur und
von der Einsatzstelle erfolgt mit eigens
bezeichneten Palettenumrahmungen.
Ziel ist es, von der Ausschreibung, über den
Bestellschein und den Lieferschein einen
vollständigen Beschaffungsakt, bzw. einen
nachvollziehbaren Geräte- und Material-
verleih, zur Verrechnung an die Verwaltung
zu übergeben.
Die Vorarbeiten hiezu wurden bereits ge-
leistet. Mehrfachbestellungen und Irrläu-
fer bei der Materialanlieferung sollen da-
mit ausgeschaltet werden. Da es noch im-
mer nicht gelungen ist, ein geeignetes La-
gerverwaltungsprogramm zu installieren,
müssen weiterhin Handkarteien und Ver-
leihlisten geführt werden. Die Erstellung
einer EDV-unterstützten Listen- und Mate-
rialverwaltung in Eigenregie wurde uns
leider untersagt.
Seit der räumlichen Trennung von KAT-
LAGER und REGALLAGER ist nunmehr
auch eine übersichtliche Inventarzuord-
nung und getrennte Budgetierung möglich.
Die Außenanlagen und Freiflächen werden
weiterhin von den bisher eingeteilten Mit-
arbeitern betreut, aus organisatorischen
Gründen wurden diese der Produktgruppe
LOGISTIK zur Unterstützung zugeteilt.
Werkstätten
Die Elektrowerkstätte, die Schlosserei und
die Tischlerei wurden generalsaniert und
im August von der IIG übergeben. Durch
die Errichtung einer Zwischenwand im
ehemaligen Materiallager wurde ein
neuer Arbeitsraum für noch nicht zugeteil-
te Mitarbeiter geschaffen und mit zwei Ar-
beitsplätzen ausgestattet.
Die Werkstätten wurden mit dem heutigen
Stand entsprechenden modernen Einrich-
tungen ausgestattet, eine fachliche Anlei-
he dafür hat man dabei in den Lehrwerk-
stätten der HTL und des WIFI erhalten.
Die Sanierung der Werkstätten für die Ge-
räteprüfung, die motorischen Kleingeräte
und die Spenglerei musste auf das nächs-
te Jahr verschoben werden.
Die Tischlerei wurde zusätzlich mit einer
neuen Plattenzuschnittmaschine und ei-
ner Absauganlage ausgestattet.
Nach der Wiederinbetriebnahme wurden
zuerst für die neuen Offiziersbüros die Käs-
ten in den Vorräumen und die Klappbetten
produziert und montiert. Im Anschluss dar-
an begann die Produktion der Einrichtung
für die neue Kantine, deren baulicher Um-
bau am 17. November 2009 abgeschlos-
sen war. Insgesamt wurden für die Büro-
und Kantineneinrichtung in den hauseige-
nen Werkstätten insgesamt 1.240 Arbeits-
stunden geleistet.
Sanierung/Umbau
der Hauptfeuerwache
Für die begleitende Abwicklung der Sanie-
rungs- und Umbauarbeiten war die Teil-
nahme an 54 Besprechungen und Bege-
hungen erforderlich. Das Erd- und das Kel-
lergeschoss konnten nunmehr bis auf Klei-
nigkeiten fertiggestellt werden, zwei Werk-
stätten und die Decke in der Fahrzeughal-
le werden erst im nächsten Jahr in Angriff
genommen. Die neuen Mannschaftsspin-
de wurden alle zeit- und ausschreibungs-
gerecht geliefert, montiert und an die zen-
trale Absaugung angeschlossen. Die Ar-
beiten für die Errichtung eines Flugdaches,
entlang der südlichen Grundgrenze, wer-
den noch heuer begonnen und spätestens
im Jänner 2010 abgeschlossen.
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FEUERWEHR
FEUERWEHR
Jahresbericht 2009
Die der Kantine vorgelagerte Terrasse wurde
als Erholungsbereich gestaltet, mit einer ent-
sprechenden Bestuhlung versehen und mit
einem Sonnenschutzrollo ausgestattet.
Durch die von der Stadtgärtnerei vorge-
nommene Begrünung in den bauseits bei-
gestellten Trögen, wurde dieser Bereich zu
einer Oase für Erholung und Entspannung.
Abgeschlossen sind die Sanierungsarbei-
ten in den Sanitärbereichen im 1. OG
West, im 2. OG und im Werkstättengang.
Ein abschließbares Lager für Kleinge-
räte und Handwerkzeug sowie für die
Zwischenlagerung von Wareneingängen,
wurde im Südosten vom Regallager bau-
lich abgetrennt errichtet.
Die neuen Ruheräume für Dienstleiter und
Fahrmeister und der Medienraum im 1.OG
wurden fertiggestellt und sind bezugsfer-
tig.
Für die Schneiderei wurde eine neue
Dampfbügelstation angeschafft, die Sa-
nierung der Werkstätte selbst, mit dem
angeschlossenen Lagerraum, wurde zeit-
lich nach hinten verschoben.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Vorbeugender
Brandschutz
Bau- und
Gewerberechtsverfahren
BR Johann
Das Berichtsjahr 2009
war wieder von
der Realisierung zahlrei-
cher Groß- und Sonder-
bauten gekennzeichnet.
Für die Berufsfeuerwehr
sind in der brandschutz-
technischen Beurteilung
von Sonderbauten vor
Zimmermann allem die wesentlichen
Schutzziele "Personenschutz", "Ausrei-
chende Voraussetzungen für einen wir-
kungsvollen Brandbekämpfungs- und Ret-
tungseinsatz" und "Sicherheit der einge-
setzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu defi-
nieren und erforderliche Maßnahmen zur
Erreichung festzulegen.
Beispielhaft sind nachstehende Großbau-
vorhaben angeführt, welche in der Pla-
nungs- und Realisierungsphase laufend
betreut wurden:
Schul- und Einkaufszentrum Q-West,
Bachlechnerstraße
• Kaufhaus Tirol
Wohnanlagen Lodenareal
Kinder-Herz-Zentrum
Autobahneinhausung Amras
Neubau Universität Innsbruck,
chemisches Institut
Zentrum Amras-Rossau
⚫ Zentrum ÖBB
Sanierung Universität Innsbruck, GEIWI
und chemisches Institut
AMRAS
Interne Aus- und Weiterbildung
In kameradschaftlicher Zusammenarbeit
mit der Landesfeuerwehrschule Tirol
(Schulleiter DI Georg Waldhart und Mag.
Bernhard Geyr) konnte von allen Mitarbei-
tern des Vorbeugenden Brandschutzes ein
wichtiges und interessantes Schulungs-
angebot hinsichtlich einer zeitgemäßen
Unterrichts- und Präsentationstechnik ab-
solviert werden. Die Mitarbeiter OFM Tho-
mas Schöpf und OFM Bernhard Fischler
konnten zudem den Feuerbeschaulehr-
gang an der Landesfeuerwehrschule er-
folgreich absolvieren. Einen weiteren
Schwerpunkt bildete die interne Ausbil-
dung der Berufsfeuerwehrmitarbeiter hin-
sichtlich des Bereiches,,Sonderbauten".
Tiris, Einsatzvorbereitung
Im vergangenen Jahr wurden neben den
laufenden Tätigkeiten wie Feuerbeschau,
brandschutztechnische Stellungnahmen,
Aufnahme und Kontrolle von Brandmelde-
anlagen, Kontrolle von Feuerwehrflächen
oder der Wasserversorgung, auch zusätzli-
che neue Projekte begonnen. So wurde das
BMA-Datenblatt, das Objektdatenblatt,
ein Datenblatt für die Betreuung der städ-
tischen Objekte sowie ein Datenblatt für
den Strahlenschutz teilweise überarbeitet
oder neu entworfen und jeweils eine For-
mularvorlage erstellt. Dies wurde nötig, um
den ständig wachsenden Strom an Daten
schneller und effizienter zu verarbeiten.
Auch wurde damit begonnen, den derzei-
tigen Bestand an BMA-Datenblätter der
neuen Vorlage anzupassen, um den Mitar-
beitern eine einheitliche und somit besser
SCANIA
FEUERWEHR
1148
1-510 1BK
340
Laufende Anfahrtsproben im Bereich der A 13
auszuwertende Datenbank zur Verfügung
zu stellen. Gerade dieses Projekt ist immer
noch in Arbeit, da die Überarbeitung von
insgesamt 399 BMA-Datenblättern und
die gleichzeitige Bestückung des dafür vor-
gesehenen Aktenpaternosters eine sehr
akribisch durchzuführende und daher sehr
zeitraubende Tätigkeit darstellt.
Im Bereich TIRIS und Löschwasserversor-
gung wurden im Jahr 2009 mit Hilfe und in
Rücksprache mit den jeweiligen zuständi-
gen Abteilungen beispielsweise Unterflur-
hydranten erneuert oder durch Oberflurhy-
dranten ersetzt, teilweise Hydranten aufge-
lassen oder auch Daten über Literleistung
und Ausgangsdruck zur Berechnung der
Löschwasserversorgung erhoben.
Sicherheitsinformations-
zentrum - Öffentlichkeitsarbeit
Erstmals wurde in Eigeninitiative ein groß-
angelegter Sicherheitstag mit breitem In-
formationsangebot am 24. April 2010 in
den Innsbrucker Rathausgalerien, zu wel-
chem auch die Kirminalpolizei Innsbruck
miteingebunden wurde, durchgeführt. Die
bei einem brandschutzbezogenen Rate-
spiel ermittelten Gewinner, wurden zu ei-
nem kleinen Festakt in das Sicherheitsin-
formationszentrum auf die Hauptfeuerwa-
che eingeladen. Weitere Informationsver-
anstaltungen größeren Umfangs bildete
die Mitwirkung beim „Peterle-Hilf-Fest"
des Amtes für Familie, Bildung und Gesell-
schaft in der Altstadt sowie die Mitorgani-
sation des großen Sicherheitstages am 31.
Oktober 2010 am Sparkassenplatz Inns-
bruck. Auf der Hauptfeuerwache wurde in
Zusammenarbeit mit dem ORF Tirol ein Ra-
diotag zur ORF-Sommerfrische" organi-
siert. Die Teilnahme an verschiedenen öf-
fentlichen Veranstaltungen wie z.Bsp. am
ersten Stadtteilfest am Tivoli waren weite-
re Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit.
Mitarbeit
in Feuerwehr-Gremien
Österr. Bundesfeuerwehrverband
TRVB-Ausschuss-Tagungen..
Landesfeuerwehrverband Tirol
5
Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit".... 3
Bezirksfeuerwehrverband IBK
Bezirksarchivar, Öffentlichkeitsarbeit,
Löschwasserversorgung, Ausbildungen... 3
Bau- und gewerberechtliche Verhandlungen.
Jahresbericht 2009
Übersicht der Tätigkeiten 2009 - Vorbeugender Brandschutz
Anzahl der Feuerbeschauen.
magistrat
87
Anzahl der Objekte, welche beschaut wurden.
.256
Überprüfungen BMA (inkl. Feuerwehrschlüsselsafe)..
.122
Festlegung/Überprüfung von betriebstechnischen Brandschutzeinrichtungen.
.35
Aufnahme von Neuaufschaltungen...
41
Privatrechtliche Vereinbarungen.
.38
Berechnung/Dimensionierung von technischen Brandschutzanlagen.
38
Schriftliche Stellungnahmen.
157
Durchgeführte BSW-Dienste.
691
Veranstaltungsrechtliche Stellungnahmen...
35
Großveranstaltungen.
9
Projektbesprechungen/Bau- und Gewerbevorhaben...
90
50
Festlegungen Erste/Erweiterte Löschhilfe..
.51
Sicherheitstag im Rathaus
Sonstige Begehungen/Lokalaugenscheine
.1.11
Anfahrtsproben/Überprüfung Flächen für die Feuerwehr/Feuerwehrzufahrten.
.36
Veranstaltungsrechtliche Verhandlungen/Besprechungen..
42
FEUE
Behördenrundgänge.
28
Bau- und Feuerproben...
33
Verkehrsrechtliche Besprechungen/Verhandlungen.
22
Schulungsveranstaltungen Erste Löschhilfe und Zivilschutz/Löschtrainerschulungen..... 45
Anfertigung von Straßenplänen...
576
Lagekarten Löschwasserversorgung
20
Berechnung von Löschwasserversorgungsanlagen
.4
Evakuierungs-, Brandschutz-, Räumungsübungen.
9
SIZ-Veranstaltungen/Besprechungen.
.5/7
7
5
2.650
Peterle Hilf Fest
Interne Mitarbeiterschulungen/Fortbildungen
Objektfunkanlagen.
GESAMT
ATU
Mitarbeiterfortbildung an der Landesfeuerwehrschule Tirol
Seite 13
13/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Berufsfeuerwehr und
Veranstaltungsamt-
Engste Zusammenarbeit
Amtsvor-
stand Elmar
Rizzoli
Einen fixen Bestandteil
in Verfahren nach dem
Tiroler Veranstaltungs-
gesetz stellt der Bereich
Vorbeugender Brand-
schutz der Berufsfeuer-
wehr dar. In allen Verfah-
ren von Veranstaltun-
gen, zu welchen mehr
als 1.000 Besucher er-
wartet werden, wird
durch die Veranstaltungsbehörde der
Stadt Innsbruck, welche im Amt für All-
gemeine Sicherheit, Veranstaltungen und
Gewerbe angesiedelt ist, zur Festlegung
einer allenfalls notwendigen Brandsicher-
heitswache die Berufsfeuerwehr als Sach-
verständige eingebunden. Die Notwen-
digkeit einer Brandsicherheitswache ergibt
sich aus dem Veranstaltungsraum, der Art
der Veranstaltung und der Anzahl der er-
warteten Besucher.
Der zuständige Amtsvorstand Elmar Riz-
zoli lobt in diesem Zusammenhang die gu-
te und enge Zusammenarbeit zwischen
der Berufsfeuerwehr und der Veranstal-
tungsbehörde.,,Wir sind auf diesem Ge-
biet Vorreiter nicht nur in Tirol, sondern
in großen Teilen Österreichs. Immer wie-
Brandsicherheitswachen nicht ausschließ-
lich im Brandschutz, sondern auch in der
technischen Unterstützung von anderen
Einsatzkräften im Falle von Großscha-
densereignissen im Zuge von Veranstal-
tungen.
Die erforderliche Brandsicherheitswache
wird auf Vorschlag der Berufsfeuerwehr
Großkonzert Bon Jovi im Freigelände
der Olympia World
dann durch die Veranstaltungsbehörde als
Auflage im Veranstaltungsbescheid vorge-
schrieben. Neben der Vorschreibung der er-
forderlichen Auflagen bildet dann natürlich
auch die Kontrolle der Auflagen einen wich-
tigen Bestandteil für die sichere Abhaltung
von Großveranstaltungen. Im Jahr 2009
wurden von der Veranstaltungsbehörde zu-
sammen mit der Bau- und Feuerpolizei so-
wie der Berufsfeuerwehr über 120 Behör-
denrundgänge im unmittelbaren Vorfeld
von Großveranstaltungen durchgeführt.
Dabei werden alle Bescheidauflagen ge-
nauestens überprüft und u.a. auch kon-
trolliert, ob alle Brandschutzeinrichtungen
funktionstüchtig und die Hilfs- und Ret-
tungswege auch freigehalten werden.
Im Jahr 2009 fanden in Innsbruck insge-
samt 1.056 anmeldepflichtige Veranstal-
tungen statt.
Auswahl der Veranstaltungen (2008-2009):
Zirkus
16
9
Traditionsveranstaltungen
Straßenmusk
Straßenfeste
Sportveranstaltungen
Theater
Umzüge
der wird Innsbruck als Vorbild für andere
Städte und Gemeinden hergenommen".
Die Stärke der Brandsicherheitswachen
variiert von einem Mann bis hin zu mehre-
ren Löschgruppen. Rizzoli sieht dabei bei
Großveranstaltungen die Aufgabe von
115
20
30
61
65
67
144
145
2009
2008
ORF
ORF-Sommerfrische mit Moderator
Kurt Arbeiter und begeisterten Kindern
Sicherheit zu jeder Ze
STADT
Überprüfung von Löschwasser-
versorgungsanlagen
Sicherheitstag im Rathaus
Beratung beim Sicherheitstag
Jahresbericht 2009
Schulung
in Erster Löschhilfe
Sicherheit zu jeder Zeit
Pressekonferenz beim Sicherheitstag
Wenn kopieren nur so einfach wäre!
Partys
Muskveranstaltungen
Messen
Kulturveranstaltungen
Konzerte
Informationsveranstaltungen
Hochzellen
Gelegenheitsmárkle
16
Festveranstaltungen
20
41
42
Beschwerden
Balle
15
ORF-Sommerfrische mit Bgm. a. D. Dr.
Platzgummer, Bezkdt.-Stv. Walter Laim-
gruber, Frau Bgm. Hilde Zache, Baudi-
rektor DI Maizner und BD Erwin Reichel
Ausstellungen
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142
39
155
136
20
40
60
80
100
120
140
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FEUERWEHR
122
en unverbindlich. Die Bilder zeigen Zusatz- und Sonderwunsche, die nur gegen
Text und Abbildungen unverderungen im Sinne des technischen Fortschritts vorbehalten.
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BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Ausbildung 2009
DI Martin
Gegenhuber
Die Ausbildung ist ein
zentrales Element jeder
Feuerwehr. So wird auch
bei der Berufsfeuerwehr
Innsbruck großer Wert
auf Aus- und Weiterbil-
dung gelegt. Im abgelau-
fenen Jahr wurden 7.026
Ausbildungsstunden ab-
solviert, wobei hierbei
1.236 Stunden der Ausbildungsrefenten
noch hinzuzurechnen sind. Gesamt wurden
somit 8.262 Stunden in die Aus- und Weiter-
bildung investiert. Neben der täglichen Aus-
bildung werden auch immer wieder Spezi-
alausbildungen (intern und extern) sowie
Laufbahnkurse durchgeführt. So wurden im
Jahr 2009 ein Chargenkurs, Krankurs,
Tauchlehrerausbildung und Erste-Hilfe-
Lehrsanitäterausbildung durchgeführt.
Nachfolgend ein Auszug der Ausbildungs-
veranstaltungen des abgelaufenen Jahres.
Eisrettungsausbildung
Die kalten Jännertage nutzte die BF für
die jährliche Eisrettungsausbildung. Diese
Ausbildung hat jeder Einsatzschwimmer
der Berufsfeuerwehr grundsätzlich jährlich
zu absolvieren, um mit den vorhandenen
Gerätschaften eine rasche Rettung von
Personen zu gewährleisten.
Geübt werden dabei:
Die Rettung mit einer so genannten
Wildwasserrettungsweste
Der Retter kann gesichert zum Unfallopfer
gelangen und wird anschließend, von der
Mannschaft am Ufer, mit einer Rettungs-
leine an Land gezogen.
Das Retten mit einer
Rettungswanne oder Schlauchboot
Vor Ort bringen der Rettungswanne (z. B.
liegend mit Eispickel - sehr Kräfte raubend)
und anschließend Rettung der Person
mittels Mannschaftszug ans Ufer.
Der Einsatz eines
so genannten Eisretters
Auf Grund der Materialbeschaffenheit des
Retters und der Schwimmfähigkeit (siehe
Foto) spricht einiges für diese Einsatzmög-
lichkeit. Die schnellste Methode ist die Ret-
tung mittels Rettungsweste, es gibt aber
sicher Situationen, wo eine andere Me-
thode mehr Erfolg verspricht. Ziel muss es
sein, alle Möglichkeiten zu beherrschen,
um eine schnelle Rettung von Personen
zu ermöglichen.
Fortbildung Lawinenzug
Am 2. Wochenende im Jänner fand im Be-
reich der Wattener Lizum die Fortbildung
des Lawineneinsatzuges der Feuerwehr
Innsbruck statt.
Auf dem Programm dieser Veranstaltung
standen, neben den notwendigen theore-
tischen Einheiten (Grundlagen der Lawi-
nenbildung, Beurteilungsmethoden, Ka-
meradenrettung, Organisierte Rettung)
vor allem die praktischen Übungen (Hand-
habung VS-Gerät, Sondierprofil, Handha-
bung Sonde etc.) im Vordergrund.
Nachdem uns im vergangen Jahr der Wet-
tergott nicht besonders hold war, meinte
er es heuer umso besser mit uns und so
konnten wir wie geplant die praktische
Ausbildung am zweiten Tag, im Rahmen
einer Ausbildungsschitour bei herrlichstem
Winterwetter, fortführen und am Vortag
Gehörtes und Erlerntes in die Praxis um-
setzen.
Auch für das leibliche Wohl war bestens
gesorgt. Das Team rund um Ingrid und
Sepp Part! verwöhnte uns mit kulinari-
schen Leckerbissen und so konnten wir
bestens versorgt bei herrlichem Wetter
zwei interessante Ausbildungstage auf der
Lizumer Hütte verbringen.
Der guten Stimmung bei den 12 teilneh-
menden Kameraden der FF-Einheiten
Mühlau, Hötting, Igls und Reichenau
konnte auch das mehr als unkamerad-
schaftliche und unqualifizierte Verhalten
eines Kursleiters eines anderen zivilen
Lawinenkurses keinen Abbruch tun.
Als Ausbildungsleiter darf ich mich be-
sonders bei Mjr Bernd Rott für seine Unter-
stützung im Ausbildungsbereich und Vzlt
Franz Sturm (von der FF Reichenau) für die
Unterstützung im organisatorischen Be-
reich sowie bei Stefan Gutmann für seine
Ausbildungsunterstützung im Bereich der
VS-Gerätesuche bedanken.
Ein besonderer Dank auch an das Kom-
mando des TÜpl Lizum Walchen, welches
diese Unterstützung erst ermöglicht hat
und auch die Fahrerlaubnis für das Tüpl-
Gelände erteilte.
1
Strahlenschutzleistungs-
abzeichen in Bronze
Der Umgang mit radioaktiven Stoffen er-
fordert ein Höchstmaß an Präzision und
Genauigkeit. Diese Genauigkeit und das
notwendige Wissen um die Gefahren, die
Mess- und Schutzmöglichkeiten beim Um-
gang mit radioaktiven Stoffen wurde in ei-
nem 2-teiligen Vorbereitungskurs unter
fachkundiger Anleitung durch das Ausbil-
derteam trainiert, geübt sowie sich durch
das Studium der Ausbildungsunterlagen
von Teilnehmern angeeignet.
Den Abschluss dieser Ausbildung bildete
der Leistungsbewerb an der LFS in Telfs.
Bei diesem Bewerb waren insgesamt fünf
Stationen zu absolvieren, bei welchen das
Schwergewicht der verschiedenen Aufga-
benstellungen vor allem auf der prakti-
schen Handhabung von Messgeräten und
deren Anwendung lag.
Generell waren die gezeigten Leistungen
der Teilnehmer sehr gut. Drei Mitarbeitern
der BF Innsbruck gelang es sogar den Be-
werb mit der Maximalpunkteanzahl zu ab-
solvieren.
Ein besonderer Dank an das Ausbildungs-
team, HBM F. Maurer, OFM J. Eller, OFM M.
Heubacher, OFM Chr. Grubhofer, OFM A.
Vogelsberger, welches mit großem per-
sönlichen Engagement die Kollegen aus-
gezeichnet auf die Anforderungen im
Strahlenschutz ausgebildet und auf jene
des Leistungsbewerbes vorbereitet hat.
Großübung,,Wiltener Tunnel"
Am Samstag, dem 18. April 2009, fand im
Wiltener Tunnel eine Großübung statt.
Nach einigen Gesprächen mit der ASFINAG
und dem Roten Kreuz wurde ein Übungs-
szenario geboren, dass es in sich hatte.
Ein Postbus und vier Pkws verunfallen im
Bereich des Tunnelportals. Personen sind in
den Fahrzeugen eingeklemmt; ein Fahr-
gast hat Pfählungsverletzungen im Bus
und mehrere Personen stürzten über ein
Brückengeländer in die Tiefe.
Insgesamt wurden von einem Schmink-
team des Roten Kreuzes 62 Verletzte ge-
schminkt.
Ziel dieser Übung war es, die Einsatzorga-
nisation (an der Einsatzstelle) der Feuer-
wehr und der Rettung intern zu überprü-
fen bzw. die Zusammenarbeit bei einem
solchen Ereignis (vor allem in der An-
fangsphase) zu verbessern.
Seitens der Innsbrucker Feuerwehren nah-
men die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige
Feuerwehr Amras, die Freiwillige Feuer-
wehr Wilten, die Freiwillige Feuerwehr
Neu Arzl und Hötting, die während der
Übung die verbliebenen Einsatzkräfte auf
der Hauptfeuerwache verstärkten, teil.
Bezirkseinsatz-/übungstag
Ziel dieses Einsatz-/Ausbildungstages"
war die Abarbeitung einer größeren An-
zahl (rund 50) von Einsätzen, wobei es da-
bei sowohl kleinere Einsätze in Gruppen-
stärke als auch größere Einsätze in Zugs-
stärke zu bewältigen galt sowie Einsätze,
welche im Verband (BF mit drei FF-Einhei-
ten), wie etwa ein Schadstoffaustritt (Am-
moniak), aber auch ein Verkehrsunfall (Bus
gegen zwei PKW), abgearbeitet wurden.
Eine besondere Herausforderung stellte
dabei die Abarbeitung diverser Parallelein-
sätze im Zusammenspiel Berufsfeuerwehr
und freiwillige Feuerwehr, die Beübung al-
ler Führungsebenen bis hin zur integrier-
ten Übungs(Einsatz)leitung sowie das tak-
tische Beüben des Digitalfunks dar.
Neben der Berufsfeuerwehr und den
zehn freiwilligen Einheiten der Feuerwehr
Innsbruck nahmen rund 30 Einsatzkräfte
der Rettung an dieser Übung teil. Insge-
samt waren somit rund 180 Einsatzkräf-
te bei dieser Übung im Einsatz. Besonde-
re Bedeutung erhielt die Übung auch auf-
grund der überregionalen Teilnehmer
innerhalb der Beobachterteams, welche
sich allesamt vom Zusammenspiel und
dem Engagement der rund 180 Einsatz-
kräfte beeindruckt zeigten.
Ein großes Dankeschön an all jene die mit-
geholfen haben diesen Tag zu organisieren
und durchzuführen. Ob das die Mitglieder
des Planungsteams, die Übungsvorberei-
Jahresbericht 2009
ter, die beteiligten Offiziere der BF, die Ka-
merad(inn)en des ÖRK inkl. des Schmink-
teams, die Figuranten, die Übungsbeob-
achter und Fotographen oder die Kollegen
der Dienstmannschaft der BF waren, wel-
che die Vorbereitungen für die Abschluss-
veranstaltung auf der HFW organisierten,
sie alle haben dazu beigetragen, dass es
ein erfolgreicher Übungstag für alle Betei-
ligten war.
Person in Sill-Einsatzübung
Eine im Sillfluss verunfallte Person wurde
nach einer Ersterkundung, durch zwei als
Rettungsschwimmer mit Wildwasserweste
ausgerüstete Kollegen, gesichert und in
der Folge am Ufer erstversorgt.
In weiterer Folge wurde die Person mittels
Schnelleinsatzboot aus dem WAF flussab-
wärts transportiert und mittels Hubret-
tungsbühne unter Einsatz der Bergewan-
ne auf Straßenniveau gebracht.
Die Übung wurde von den beteiligten Ein-
satzkräften der BF (1. Grp, THF, WAF, HRB)
rasch und effizient abgearbeitet.
Sämtliche Kollegen der BF Innsbruck sind
ausgebildete Wasser- und Höhenretter.
Dies bedingt zwar einen recht hohen Aus-
bildungsaufwand, welcher sich bei derar-
tigen Einsätzen aber immer wieder bezahlt
macht.
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Jahresbericht 2009
Nach einer Pause wurde die Ausbildung
mit diversen Übungen für Taucher und
Hubschrauber fortgesetzt.
Is
Ort
2, MTF 1) stellen einen Querschnitt der bei
der BF Innsbruck in Verwendung stehen-
den Fahrzeuge dar und somit konnten im
Fahrtechniktraining auch sehr gut die je-
weiligen Unterschiede herausgearbeitet
werden.
Das herrliche Herbstwetter tat seiniges da-
zu, dass es für alle Beteiligten nicht nur ein
sehr erfolgreicher und lehrreicher, sondern
auch sehr angenehmer Tag in herrlicher
Umgebung war.
ge-
n.
arbeit
it orts-
ehr und
wurden
Ein Dank an dieser Stelle bei unserem Trai-
ner Armin Haselwanter für sein Engage-
ment und die ausgesprochen kompetente
Abhaltung des Trainings sowie beim Stütz-
punkt für die freundliche Aufnahme.
Ein Dank an dieser Stelle an die Besatzung
der AL III des Hubschrauberstützpunktes
Schwaz, den BFI Reutte, den BFK Reutte,
die FF Heiterwang, FF Reutte, Flughelfer
Bezirk Reutte, die Wasserrettung Reutte
sowie die Familie Bunte (Hotel Fischer am
See) für die Unterstützung.
V von der
aufgenom-
eich des Hei-
- Hier wurde
geladen sowie
end der 2. Tau-
andung über den
geflogen wurde.
er zwischenzeitlich
aufgenommen und
chgebiet abgesetzt.
Taucher ebenfalls ein-
r, begannen die beiden
gang, welcher (rund 10
anlandung) in einer Tiefe
On Erfolg gekrönt war und
erson (hier natürlich eine
ortet und in der Folge rasch
en konnte.
Gemeinschaftsübung
mit FF-Einheiten
Im abgelaufenen Jahr wurden wieder di-
verse Gemeinschaftsübungen mit FF-Ein-
heiten durchgeführt, wie beispielsweise:
Heizung
Brandeinsatzübung BTV
mit FF Mühlau
•Schadstoffeinsatzübung im Bereich des
ÖBB-Areals gemeinsam mit FF Reichenau
Brandeinsatzübung im Bereich der IVB
gemeinsam mit FF Wilten
ÖAMTC-Fahrtechniktraining
Wie in der Vergangenheit bereits des Öf-
teren durchgeführt, fand ein Fahrtechnik-
training für Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck statt. Am Programm stan-
den, nach einer kurzen theoretischen Ein-
führung und der Vermittlung von sicher-
heitstechnischem/ fahrtechnischem Basis-
wissen, vor allem praktische Übungen mit
den Einsatzfahrzeugen. Die dabei verwen-
deten Fahrzeuge (1. Grp, LAST 1, GSF, ELF
nerhalb von 30 Min. nach
Taucher auf der HFW die
abgeschlossen werden.
peringe Zeitspanne konn-
optimale Zusammenwir-
kette erreicht werden.
en weitere sechs Taucher
em Boot der Wasserret-
Heiterwang zum Einsatz
Einsatzübung im Bereich Shell-Tankstelle
Sonnpark gemeinsam mit FF Reichenau
Heißeinsatzausbildung mit FF Arzl und
FF Mühlau
-
Uns ist keine Reparatur zu klein
ung kein Auftrag zu groß!
Klima
stolz
Sanitär
Im Servicefall rufen Sie bitte direkt:
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Jahresbericht 2009
Nach einer Pause wurde die Ausbildung
mit diversen Übungen für Taucher und
Hubschrauber fortgesetzt.
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2, MTF 1) stellen einen Querschnitt der bei
der BF Innsbruck in Verwendung stehen-
den Fahrzeuge dar und somit konnten im
Fahrtechniktraining auch sehr gut die je-
weiligen Unterschiede herausgearbeitet
werden.
Das herrliche Herbstwetter tat seiniges da-
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sehr erfolgreicher und lehrreicher, sondern
auch sehr angenehmer Tag in herrlicher
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Ein Dank an dieser Stelle bei unserem Trai-
ner Armin Haselwanter für sein Engage-
ment und die ausgesprochen kompetente
Abhaltung des Trainings sowie beim Stütz-
punkt für die freundliche Aufnahme.
Ein Dank an dieser Stelle an die Besatzung
der AL III des Hubschrauberstützpunktes
Schwaz, den BFI Reutte, den BFK Reutte,
die FF Heiterwang, FF Reutte, Flughelfer
Bezirk Reutte, die Wasserrettung Reutte
sowie die Familie Bunte (Hotel Fischer am
See) für die Unterstützung.
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Gemeinschaftsübung
mit FF-Einheiten
Im abgelaufenen Jahr wurden wieder di-
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heiten durchgeführt, wie beispielsweise:
Brandeinsatzübung BTV
mit FF Mühlau
ÖAMTC-Fahrtechniktraining
Wie in der Vergangenheit bereits des Öf-
teren durchgeführt, fand ein Fahrtechnik-
training für Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck statt. Am Programm stan-
den, nach einer kurzen theoretischen Ein-
führung und der Vermittlung von sicher-
heitstechnischem/ fahrtechnischem Basis-
wissen, vor allem praktische Übungen mit
den Einsatzfahrzeugen. Die dabei verwen-
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nerhalb von 30 Min. nach
Taucher auf der HFW die
abgeschlossen werden.
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ÖBB-Areals gemeinsam mit FF Reichenau
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BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Taucheinsatzübung
am Heiterwanger See
Bei der BF Innsbruck stehen jeden Tag min-
destens zwei Einsatztaucher im Dienst. Im
Falle eines Taucheinsatzes außerhalb von
Innsbruck ist vorgesehen, diese mittels
Hubschrauber zum jeweiligen Einsatzort
zu bringen und in der Folge straßenge-
bunden weitere Taucher nachzuführen.
Ziel der Übung war es die Zusammenarbeit
mit dem Hubschrauber, aber auch mit orts-
ansässigen Einsatzkräften (Feuerwehr und
Wasserrettung) zu proben. Dazu wurden
zwei Einsatztaucher auf der HFW von der
AL III des HS-Stzpkt'es Schwaz aufgenom-
men und in der Folge in den Bereich des Hei-
terwanger Sees eingeflogen. Hier wurde
kurz gelandet, Material ausgeladen sowie
ein Taucher abgesetzt, während der 2. Tau-
cher im Zuge einer Lufterkundung über den
potentiellen Einsatzraum geflogen wurde.
Anschließend wurde der zwischenzeitlich
ausgerüstete Taucher aufgenommen und
mittels Winde im Suchgebiet abgesetzt.
Nachdem der zweite Taucher ebenfalls ein-
geflogen worden war, begannen die beiden
Taucher ihren Tauchgang, welcher (rund 10
Min. nach der Erstanlandung) in einer Tiefe
von rund 18 m von Erfolg gekrönt war und
die vermisste Person (hier natürlich eine
Tauchpuppe) geortet und in der Folge rasch
geborgen werden konnte.
Somit konnte innerhalb von 30 Min. nach
Aufnahme der Taucher auf der HFW die
Rettungsaktion abgeschlossen werden.
Diese doch sehr geringe Zeitspanne konn-
te nur durch das optimale Zusammenwir-
ken der Rettungskette erreicht werden.
In der Folge wurden weitere sechs Taucher
der BF mit je einem Boot der Wasserret-
tung sowie der FF Heiterwang zum Einsatz
gebracht.
Nach einer Pause wurde die Ausbildung
mit diversen Übungen für Taucher und
Hubschrauber fortgesetzt.
Das herrliche Herbstwetter tat seiniges da-
zu, dass es für alle Beteiligten nicht nur ein
sehr erfolgreicher und lehrreicher, sondern
auch sehr angenehmer Tag in herrlicher
Umgebung war.
Ein Dank an dieser Stelle an die Besatzung
der AL III des Hubschrauberstützpunktes
Schwaz, den BFI Reutte, den BFK Reutte,
die FF Heiterwang, FF Reutte, Flughelfer
Bezirk Reutte, die Wasserrettung Reutte
sowie die Familie Bunte (Hotel Fischer am
See) für die Unterstützung.
ÖAMTC-Fahrtechniktraining
Wie in der Vergangenheit bereits des Öf-
teren durchgeführt, fand ein Fahrtechnik-
training für Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck statt. Am Programm stan-
den, nach einer kurzen theoretischen Ein-
führung und der Vermittlung von sicher-
heitstechnischem/ fahrtechnischem Basis-
wissen, vor allem praktische Übungen mit
den Einsatzfahrzeugen. Die dabei verwen-
deten Fahrzeuge (1. Grp, LAST 1, GSF, ELF
BERUFS EUERWEH
2, MTF 1) stellen einen Querschnitt der bei
der BF Innsbruck in Verwendung stehen-
den Fahrzeuge dar und somit konnten im
Fahrtechniktraining auch sehr gut die je-
weiligen Unterschiede herausgearbeitet
werden.
Ein Dank an dieser Stelle bei unserem Trai-
ner Armin Haselwanter für sein Engage-
ment und die ausgesprochen kompetente
Abhaltung des Trainings sowie beim Stütz-
punkt für die freundliche Aufnahme.
Gemeinschaftsübung
mit FF-Einheiten
Im abgelaufenen Jahr wurden wieder di-
verse Gemeinschaftsübungen mit FF-Ein-
heiten durchgeführt, wie beispielsweise:
Brandeinsatzübung BTV
mit FF Mühlau
⚫ Schadstoffeinsatzübung im Bereich des
ÖBB-Areals gemeinsam mit FF Reichenau
⚫ Brandeinsatzübung im Bereich der IVB
gemeinsam mit FF Wilten
⚫ Einsatzübung im Bereich Shell-Tankstelle
Sonnpark gemeinsam mit FF Reichenau
⚫Heißeinsatzausbildung mit FF Arzl und
FF Mühlau
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BEZIRKSFEUER FHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Feuerwehrlogistik
Fahrzeugsektor
BK Ing. Mar-
cus Wimmer
Im Jahr 2009 konnten
zahlreiche Fahrzeuge an-
gekauft, in Dienst ge-
stellt bzw. ausgeschrie-
ben werden. Sämtliche
Fahrzeuge der Feuerwehr
der Stadt Innsbruck wer-
den durch die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck be-
schafft und verwaltet.
Durch einen Beschluss der Stadtregierung
werden die gesetzlich notwendigen Aus-
schreibungen, gemäß österreichischem
Bundesvergabegesetz, seit dem Jahr 2009
durch die Innsbrucker Verkehrsbetriebe
(IVB) GmbH getätigt. Von Seiten der Feu-
erwehr wird der feuerwehrtechnische Teil
vorbereitet und ausgearbeitet - die weite-
ren juristischen Schritte durch die IVB ab-
gewickelt. Dieser neue Modus stellt eine
wesentliche Erleichterung im Beschaf-
fungsvorgang dar, weil sich die Feuerwehr
dadurch voll und ganz auf die technischen
Details und Feinheiten konzentrieren kann.
Von den Mitarbeitern der Fahrmeisterei
und der Fahrzeugbestückung wird hier sehr
viel persönliches Engagement gezeigt, um
das Maximum an Qualität für die bereitge-
stellten Budgetmitteln zu bekommen. Da-
für gebührt den Mitarbeitern Dank und An-
erkennung!
Folgende Fahrzeuge konnten bei den auf-
gelisteten Einheiten bereits in Dienst ge-
stellt werden:
BFr: KDO1, THF, WAF, MTF1, TF3
FF Hötting: TeknoCar, DLK 23-12
FF Mühlau: MTF
FF Neu-Arzl: MTF (ehem. MTF1 BF)
MARTIN-HORN
Q
TUV
SUD
150 9001
Martin-Horn Nr. 2297 GM
• für Feuerwehr,
• Sonderfahrzeuge
• Rettungsfahrzeuge
gestimmt 435 +450/580 + 600Hz,
...das Original!
a'a'/ d"d" Auch in österreichischer Ausführung: 2297 AM gestimmt: g'g'- c"c"
Zusätzlicher Warneffekt durch tremolierende Abstimmung
Lautstärke: 125 db (A) in 1m Abstand,
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Telefon +49(0)7256/920-0 Fax: +49 (0)7256/8316
E-Mail: info@maxbmartin.de
www.maxbmartin.de
FF Reichenau: LAST1
FF Vill: MTF (ehem. KDO1 BF)
Weiters wurden die Großfahrzeuge Ein-
satzleitung (Fliege") und LAST1 neu für
die Berufsfeuerwehr ausgeschrieben - de-
ren Lieferung und Indienststellung wird
im Laufe des Jahres 2010 erfolgen.
Aus der, oben angeführten, beachtlichen
Neu-Fahrzeugliste lässt sich erahnen,
dass hier sehr viel Geld für die Fahrzeuge
der Feuerwehren investiert wird und
wurde. Ich möchte mich als Fahrzeugver-
antwortlicher Offizier herzlich bei der Stadt
Innsbruck und dem Land Tirol für die be-
reitgestellten Mitteln bedanken, die es uns
ermöglichen einen modernen und auf dem
Stand der Technik befindlichen Fuhrpark
für die Feuerwehren, und somit für die
Sicherheit der Innsbrucker Bevölkerung, zu
beschaffen und zu verwalten!
Schlauchwerkstätte
und Bestückung
Eine besondere Herausforderung stellte
2009 nicht nur im einsatztaktischen Sinn
der Waldbrand Kranebitter Klamm dar.
Auch aus logistischer Sicht wurde hier -
insbesondere bei den Aufräumarbeiten
hervorragende Arbeit geleistet.
So wurden z.B. insgesamt 669 Schläuche
in der neuen Schlauchwaschanlage gewa-
schen, geprüft und tlw. repariert. Dankens-
werterweise konnten etliche andere
Schläuche in die Landesfeuerwehrschule
zur dortigen Schlauchpflege gebracht wer-
den, um die Mitarbeiter der BF zu entlasten.
Trotz vollem Arbeitseinsatz, tlw. auch in
der Freizeit, waren die Mitarbeiter der
Schlauchwerkstätte, der Bestückung, der
Fahrmeister, der Kleingeräteprüfung (z.B.
Pumpen, Motorsägen, etc.) insgesamt
mehrere Wochen damit beschäftigt die
Gerätschaften nachzubestellen, zu prüfen,
zu warten, zu reparieren und wieder an die
einzelnen Einheiten auszugeben bzw. zu
bestücken. Für diese nicht immer ganz ein-
fache tlw. ja fast schon detektivische
(,,wohin gehört was" - weil ja auch viele
Gerätschaften von Einheiten aus dem
Land Tirol zusammengekommen sind!) -
Arbeit möchte ich auf diesem Wege mei-
nen herzlichsten Dank ausdrücken!
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19/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Personalvertretung
,,Kantinenumbau"
BM Christi-
Dem außerordentlichen
Engagement und Einsatz
von einigen Mitarbeitern
(mehr als 1.000 Arbeits-
stunden in der Freizeit) ist
es zu verdanken, dass
unsere Kantine in neuem
Glanze erstrahlt. Ein mo-
PV-Obmann dernes, aber gemütliches
Ambiente mit großzügi-
an Mang
gem Kantinenbereich, ei-
nem eigenen Raucherbereich sowie die neu
gestaltete Terrasse stehen der Mannschaft
seit Ende des Jahres 2009 zur Verfügung.
Trotz dieses aufwendigen Umbaues sowie
der allgemeinen Umbau- und Sanierungs-
arbeiten auf der Wache konnte dank des
Verständnisses und der Flexibilität von allen
der Dienstbetrieb mit gewohnter Qualität
aufrechterhalten werden. Die Personalver-
tretung bedankt sich beim Kommando der
Berufsfeuerwehr sowie bei der Stadtfüh-
rung für die Zurverfügungstellung der fi-
nanziellen Mittel, im Besonderen aber bei
unseren fleißigen Handwerkern sowie bei
der gesamten Mannschaft für die vielen ge-
leisteten Arbeitsstunden in der Freizeit. Am
17. Dezember 2009 wurde dann bei unse-
rer traditionellen Weihnachtsfeier für die
BFI-Pensionisten die neue Kantine offiziell
eingeweiht. Unsere Gäste waren begeistert
von den neuen Räumlichkeiten und be-
zeichneten die Arbeit als,,Meisterstück"!
Begrüßung durch Branddirektor
Mag. Erwin Reich
Begrüßung durch BM Christian Mang
Küchenchef BM Bernhard Januschke
aber
Unsere pensionierten Mitarbeiter
Die eingeteilte,,Kantinenmannschaft"
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Seite 20
20/41
Sport- und Kulturverein
Seit seiner Gründung im Jahre 2005 hat
der Sport- und Kulturverein Berufsfeuer-
wehr Innsbruck nun eine beachtliche Mit-
gliederanzahl von 71 Mitgliedern und ei-
nem Ehrenmitglied. Bis jetzt wurden ein
Sommernachtsfest, diverse wohltätige
Veranstaltungen und einige sonstige
sportliche wie gesellschaftliche Veranstal-
tungen vom Vorstand und den Mitgliedern
des Vereins organisiert und abgehalten.
Desweiteren wurde recht erfolgreich an
nationalen und internationalen sport-
lichen Bewerben oder Sonstigem teilge-
nommen (Österreichische Bundesmeister-
schaften der Berufsfeuerwehren Öster-
reichs, Fußballturnier Freiburg oder den
World Police and Fire Games 2007 in Ade-
laide, Österreichische Radmeisterschaften
der Feuerwehren und diverse andere).
Hier nun ein kleiner Überblick über die
Aktivitäten des vergangenen Jahres
2009:
Internes Fußballturnier im Bewegungs-
raum der Hauptfeuerwache, am 6. Jänner
⚫Teilnahme am Ball der Berufsfeuerwehr
Wien, Ende Februar
25. Innsbrucker Sparkassen Stadtlauf,
am 2.Mai
29. Bundesmeisterschaften der Berufs-
feuerwehren Österreichs
⚫ORF-Sommerfrische auf der Hauptfeuer-
wache, am 9. September
⚫Magistratsturnier der städtischen Be-
diensteten, am 21. November
4. interne Adventturnier im Bewegungs-
raum der Hauptfeuerwache, am 4. De-
zember
Im Anschluss an das Adventturnier fand
noch vor versammelten Mitgliedern eine
Jahreshauptversammlung statt, wo auch
ein neuer Vorstand gewählt wurde. Hier
recht herzlichen Dank dem bisherigen Vor-
stand für das Geleistete.
Desweiteren wurden im abgelaufenen
Berichtsjahr noch mehrere Veranstaltun-
gen erfolgreich besucht bzw. organisiert,
dies würde aber hier den Rahmen spren-
gen.
Hiermit möchte sich der Vorstand des
Sport- und Kulturvereins Berufsfeuerwehr
Innsbruck bei allen aktiven Mitgliedern für
ihre Mitarbeit bedanken, weiters danke
auch allen Gönnern und Unterstützern für
ihre Spenden bzw. Mitarbeit.
Für den SKV
Gregor Katschthaler
(Obmann)
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21/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Berufsfeuerwehr-
Musikkapelle
Der Haupttätigkeitsbereich im Berichtsjahr
2009 war für die Berufsfeuerwehr-Musik-
kapelle vornehmlich die musikalische Ge-
staltung von Feuerwehrfeierlichkeiten in
Innsbruck.
Auf Einladung des Landesfeuerwehrkom-
mandanten von Tirol, LBD Klaus Erler, wur-
de der Tag der offenen Tür" am 12. Sep-
tember 2009 an der Landesfeuerwehr-
schule Tirol mit einem Festkonzert feierlich
eröffnet.
Besondere Ausrückungsgründe waren
auch die Gratulation an unser Gründungs-
mitglied und 1. Posaunist HBM Josef Mair
zum 80.Geburtstag sowie ein Ständchen
zur Hochzeit unserer Musikmitglieder
OFM Hannes Siebert und Trompeterin Eli-
sabeth Winter.
Eine Herausforderung stellte die Gestal-
tung eines Konzertes am Sparkassenplatz
am 30. Oktober 2009, anlässlich des Si-
cherheitstages der Sparkasse Innsbruck
dar, da einerseits ein großes Besucherinte-
resse zu verzeichnen war und zum ande-
ren unmittelbar vor der Berufsfeuerwehr-
musikkapelle die Militärmusik Tirol unter
Obstlt Hannes Abfolterer mit gewohnter
hoher Qualität konzertierte. Der erste Teil
des Feuerwehrmusikkonzertes wurde vom
gesamten Klangkörper, der zweite Teil von
der aus jungen Musik- und Feuerwehrmit-
gliedern bestehenden Formation Flash-
Over" mit Rockklängen gestaltet.
Den Festakt anlässlich der Übergabe des
neuen SRF an die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck, am Hauptbahnhof, am 15. Mai
2009 sowie der Einmarsch zum Rathaus
anlässlich des 46. Bezirksfeuerwehrtages
wurde ebenfalls von der Berufsfeuerwehr-
musikkapelle musikalisch gestaltet, wel-
che erstmals in Begleitung von zwei Mar-
ketenderinnen ausrückte.
Neben den gemeinschaftlichen Gesamt-
proben im akustisch in keiner Weise ent-
sprechenden Mehrzwecksaal auf der
Hauptfeuerwache, besuchten die Mitglie-
der der Berufsfeuerwehmusikkapelle als
Fortbildungsveranstaltung" geschlossen
das Konzert der Egerländer Musikan-
ten", am 24. Mai 2009 im Congress Inns-
bruck. Die Bläsergruppe der Berufsfeuer-
wehrmusikkapelle umrahmte in gewohn-
ter Weise die Weihnachtsfeier für unsere
geschätzten Mitarbeiter im Ruhestand
und hatte leider auch die traurige Pflicht,
unsere verstorbenen Feuerwehrkamera-
den OBM Kurt Wieser, OBM Othmar Rei-
sigl und HBM Alois Ried auf ihrem letzten
Weg musikalisch zu begleiten.
Aufgrund des Eintrittes von Hermann Hell
jun. (Tenorhorn), Robert Hieger (Tuba),
Andreas Cantonati (Flügelhorn-Trompe-
te), Christian Hell (Tuba), Andreas Winter-
le (Schlagzeug), Lukas Dworschak (Klari-
nette), Mirjam Bramböck (Querflöte), Mar-
kus Keller (Horn) und Thomas Schöpf
(Querflöte) sowie von Theresa Schapfl und
Kathrin Mayr kann die Berufsfeuerwehr-
musikkapelle einen erfreulichen Stand von
46 aktiven Musikantinnen und zwei Mar-
ketenderinnen aufweisen.
Ausrückungen 2009
Freitag, 9. Jänner 2009
Begräbnis von OBM Kurt Wieser
Dienstag, 10. März 2009
Begräbnis von OBM Othmar Reisigl
Dienstag, 14. April 2009
Begräbnis von HBM Alois Ried
Freitag, 15. Mai 2009
SRF-Übergabe und
46. Bezirksfeuerwehrtag Innsbruck-Stadt
Freitag, 10. Juli 2009
Ständchen zum 80. Geburtstag
von Josef Mair
Sonntag, 2. August 2009
120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Arzl
Samstag, 29. August 2009
Hochzeit von Hannes Siebert
und Elisabeth Winter
Samstag, 12. September 2009
Konzert Tag der offenen Tür
an der Landesfeuerwehrschule Tirol
Sonntag, 13. September 2009
75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Neu Arzl
Freitag, 30. Oktober 2009
Konzert,,Weltspartag"
der Sparkasse Innsbruck mit ORF Tirol
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Pensionisten-Weihnachtsfeier
Der derzeitige Vorstand
Obmann.
Obmann-Stv.
OBM Dietmar Herskovits
OLM Martin Hell
Kapellmeister... BR Johann Zimmermann
Kapellmeister-Stv... OBI Martin Feichtner
Hochzeitsständchen für das,,Musikantenpaar"
Hannes Siebert und Elisabeth Winter
ORF T
Konzert der Formation
,,Flash-Over" am Sparkassenplatz
Konzert an der Landesfeuerwehrschule Tirol
Konzert am Sparkassenplatz
SCIA A
UF
HP
Beruuck
Innsbru
Kassier.
Musikalische Umrahmung der Pensionistenweihnachtsfeier
Beiräte.
OFM Hannes Siebert
HBM Johann Heiss
Ständchen zum 80. Geburtstag von Gründungsmitglied HBM Josef Mayr
Die Marketenderinnen Theresa
Schapfl und Kathrin Mayr
mit KPM Hans Zimmermann
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22/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Innsbrucker Feuerwehr-
Oldtimer-Club
er-
Im Jahr 2009 konnte der Fahrzeugpark des
Feuerwehr-Oldtimer-Clubs wieder
weitert werden. Nachdem die Freiwillige
Feuerwehr Hötting ein neues Gelände-
fahrzeug erhalten hat, wurde das veralte-
te Fahrzeug, Pinzgauer" dem Feuerwehr-
Oldtimer-Club zur weiteren Betreuung zur
Verfügung gestellt.
Außerdem wurden im Berichtsjahr 2009
von den 27 Mitgliedern zahlreiche Tätig-
keiten durchgeführt:
1 Jahreshauptversammlung
14 Arbeitseinsätze
11 Vereinstreffen und Vereinsabende
19 Ausfahrten, Einladungen und Ausflüge
3 sonstige Tätigkeiten
Der derzeitige Clubvorstand
und die Clubfunktionäre
Obmann: Präsident Peter Singer
• Obmann-Stv.:
Präsident-Stv. Gerald Depaoli
Kassier: Kurt Schmarl
Schriftführer und Archivar:
Siegfried Nalter
1-2227 AF
•
⚫ Ehrenpräsident:
Franz Oberhofer
• Information:
Martin Weber
C
⚫Zeugwart: Robert Sedelmaier
Verpflegung: Rudolf Zingerle
Bekleidung:
Gerald Depaoli, Siegfried Nalter
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23/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
EINSÄTZE
•
Feuerwehr der Stadt Innsbruck
Stärke in Zahlen
Berufsfeuerwehr Innsbruck
-
105
29
Mitarbeiter
Fahrzeuge
10 Freiwillige Feuerwehren
aktive Mitglieder
-
518
-
682
gesamt Freiwillige FW
46
Fahrzeuge
Flughafenfeuerwehr
-
60
7
Mitarbeiter
Fahrzeuge
Berufsfeuerwehrmusik
Jahresbericht 2009
Reale Einsatzzahlen des Jahres 2009 im Vergleich zum Jahr 2008
1600
1400
1394
1409
1401
1200
1000
Oldtimerclub
800
600
Sport- u. Kulturverein
400
200
1249
1172
1066
0
Summe technische Einsätze
Summe Brandeinsätze
Berufsfeuerwehr
Innsbruck
Summe technische Einsätze
Summe Brandeinsätze
Sonstige Tätigkeiten
1.394 1.409
1.401 1.249
Sonstige Tätigkeiten
VB / BSW
VB/BSW
2008
2009
26
19
1.172 1.066
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39
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24/41
BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK STADT
☐ Einsätze
Abgestürzte Person in
der Sternwartestraße
23.-17.02.2009 um 16 Uhr
m 17. Februar 2009, um ca. 16.00
Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr zu
einer abgestürzten Person in die
Sternwartestraße 23 gerufen. Die Berufs-
feuerwehr Innsbruck rückte mit fünf Fahr-
zeugen und 14 Mann aus. Die Einsatzkräfte
trafen wenige Minuten später an der Ein-
satzstelle ein. Eine Person war im Garten
eines Einfamilienhauses in einen etwa neun
Meter tiefen und ca. einen Meter breiten
Sickerschacht gestürzt. Der Verunglückte
hatte Glück im Unglück und war nur leicht
verletzt. Ein Feuerwehrmann musste mit
einem Spezialgerät (Dreibein) abgeseilt
werden. Nach Anlegen eines Sitzgurtes wur-
de der Verletzte aufgeseilt und dem Ret-
tungsdienst übergeben.
Brand im Hotel Europa - 13.10.2009 um 13:15 Uhr
m 13. Oktober 2009, um ca. 13.15
Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr
A
À Innsbruck zu einem Dachstuhlbrand
im Hotel Europa gerufen. Die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck rückte mit acht Fahrzeugen
und 22 Mann, die Freiwillige Feuerwehr
Hötting mit fünf Fahrzeugen und 24 Mann,
die Freiwillige Feuerwehr Mühlau mit drei
Fahrzeuge 24 Mann und die Freiwillige Feu-
erwehr Amras mit zwei Fahrzeugen und 15
Mann aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr war
im Dachbereich eine Rauchentwicklung
sichtbar. Nach ersten Erkundungsmaßnah-
men konnte nicht festgestellt werden wo
sich der Brandherd befindet. Zu diesem Zeit-
punkt waren bereits alle Hotelbesucher eva-
kuiert. Es musste unter schwerem Atem-
schutz ein Installationsschacht im 5. OG so-
wie der Deckenbereich mit schwerem Gerät
geöffnet werden. Das gleiche wurde im
Dachbodenbereich durchgeführt. Nach ca.
1 1/2 Stunden waren die gesamten Berei-
che geöffnet und der Brand war unter Kon-
trolle. Nach Abschluss der Nachlöscharbei-
ten wurde die Einsatzstelle für die Brander-
mittlung ausgeleuchtet, im Innenstadtbe-
reich kam es auf Grund des Feuerwehrein-
satzes zu Verkehrsbehinderungen.
Verkehrsunfall auf der Aldranserstraße 4.9.2009 um 13 Uhr
BERUFS
FEUERWEHR
INNSBRUCK
m 4. September 2009, um ca.
13.00 Uhr, wurde die Berufsfeuer-
AB
A wehr zu einem Verkehrsunfall auf
der Aldranserstraße unterhalb Schloss Am-
bras gerufen. Die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck rückte mit sechs Fahrzeugen und 14
Mann aus. An diesem Verkehrsunfall waren
zwei Fahrzeuge und ein Motorrad beteiligt.
Zwei Personen wurden vom Rettungsdienst
versorgt. Eine weitere Person war im Fahr-
zeug eingeschlossen und musste von der
Berufsfeuerwehr Innsbruck aus dem völlig
zerstörten Fahrzeug geschnitten werden.
Für diese Person kam aber jede Hilfe zu spät,
sie verstarb noch an der Unfallstelle.
Flugzeugbergung
12.10.2009 um 09:30 Uhr
n den frühen Morgenstunden wurde am
Flughafen Innsbruck ein abgestelltes,
einmotoriges Sportflugzeug bei einem
Unwetter von einer Böhe angehoben und
kopfüber auf das Vorfeld geworfen. Ver-
letzt wurde niemand. Die Berufsfeuerwehr
unterstützte die Flughafenfeuerwehr bei
der Bergung mit einem 45 Tonnen Kran-
wagen.
U
Jahresbericht 2009
Schwerer Verkehrsunfall
im Innsbrucker Stadtgebiet
m ca. 10.55 Uhr wurde die Berufs-
feuerwehr Innsbruck zu einem Ver-
kehrsunfall in die Reichenauerstra-
Be, vor dem dort befindlichen Gymnasium,
gerufen. Auf der Anfahrt wurde schon mit-
geteilt, dass eine Person unter einem PKW
eingeklemmt ist. In Folge eines Verkehrs-
unfalles zweier PKWs schleuderte ein PKW
auf den Gehsteig, erfasste eine Fußgän-
gerin, durchbrach eine Steinmauer und
kam in Schräglage auf einem Metallzaun
zu liegen. Die Fußgängerin wurde unter
dem linken Vorderreifen im Beinbereich
massiv eingeklemmt. Die beiden PKW-
Lenker konnten sich selbst mit Verletzun-
gen unbestimmten Grades aus ihren Fahr-
zeugen retten und wurden vom Rettungs-
dienst betreut. Die schwer verletzte Fuß-
gängerin wurde, nach Versorgung durch
die Notärztin, mittels hydraulischer Ret-
tungsgeräte und Hebekissen befreit und
in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Zur ge-
nauen Klärung der Unfallumstände hat die
Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck war mit
vier Fahrzeugen und 12 Mann im Einsatz.
Umgestürzter LKW sorgte für Verkehrsbehinderungen im Morgenverkehr 28.10.2009
U
m ca. 02.45 Uhr wurde die Berufs-
feuerwehr Innsbruck zu einem, von
einem umgestürzten Ladekran, be-
grabenen PKW auf die Inntalautobahn
A12, Fahrtrichtung Kufstein auf Höhe Am-
passer Hof, gerufen.
Auf Grund des unklaren Meldungsbildes,
es war nicht klar, ob noch Personen einge-
klemmt waren, wurde auf der Anfahrt vom
Einsatzleiter zur Unterstützung die Freiwil-
lige Feuerwehr Amras über die Leitstelle
Tirol alarmiert. Beim Eintreffen wurde fest-
gestellt, dass in dem total zerstörten PKW
nur eine Lenkerin war diese konnte sich
aus eigener Kraft - unverletzt aus dem
Fahrzeug befreien. Aus bisher unbekannter
Ursache war ein LKW mit ausgefahrenem
Ladekran, bei Bauarbeiten umgestürzt und
hat einen vorbeifahrenden PKW unter sich
begraben außerdem waren dadurch bei-
de Fahrstreifen der Autobahn total blo-
ckiert. Dies führte dann zu gröberen Be-
hinderungen im einsetzenden Frühverkehr.
Von der Berufsfeuerwehr und der kurz da-
rauf eintreffenden Freiwilligen Feuerwehr
Amras wurde die Unglücksstelle ausge-
leuchtet, ein Brandschutz aufgebaut und
angefangen auslaufende Betriebsmittel zu
binden. Die Bergung der Fahrzeuge wurde
von der Kranfirma des umgestürzten LKWs
durchgeführt. Mit dem Kranfahrzeug der
Berufsfeuerwehr wurden Betonleitwände
entfernt, um nach der Bergung hindernis-
frei die Autobahn wieder öffnen zu können.
In Zusammenarbeit mit der ASFINAG und
der Autobahnmeisterei wurde die Unfall-
stelle gereinigt. Insgesamt waren neun
Fahrzeuge und 30 Mann der Berufsfeuer-
wehr und FF Amras über drei Stunden lang
im Einsatz. Zur Klärung der genauen
Unfallursache hat die Polizei die Ermittlun-
gen aufgenommen.
Seite 25
25/41
Jahresbericht 2009
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
A
Waldbrand,, Kranebitter Klamm"
m Karfreitag gegen Mittag er-
folgte die Alarmierung zu einer
der Kranebitter Kiamm". Rasch stellte sich
diese Rauchentwicklung als Waldbrand
heraus. in der Folge wurde unter Hub-
schrauberunterstützung mit der aktiven
Waldbrandbekämpfung aus der Luft und
parallel mit dem Aufbau von Versorgungs-
und Relaisleitungen begonnen. Der starke
und sehr böige Föhnsturm begünstigte die
rasche Ausbreitung des Brandes und er-
schwerte zu dem den Einsatz der Hub-
schrauber.
RLF 2008/298
Noch am gleichen Tag gelang es die Aus-
breitung des Brandes weitgehend einzu-
dämmen. In den Nachtstunden frischte der
Föhn allerdings wieder stark auf, wodurch
die Brandintensität wieder gesteigert wur-
de und somit auch eine weitere Ausdeh-
nung der betroffenen Fläche gegeben war.
Die in den Nachtstunden von weitem gut
sichtbaren Flammenwände erreichten Hö-
hen von über 50 m und man erhielt bei
dem Betrachten derselben einen sehr in-
tensiven Eindruck was es bedeutet, wenn
derartige Flammenwände Siedlungsräu-
me bedrohen, wie dies etwa bei den Brän-
den in Kalifornien oder auch Australien im-
mer wieder der Fall ist.
Im vorliegenden Einsatzraum waren auf-
grund der herrschenden Windrichtung je-
doch keine Siedlungsbereiche bedroht. Von
den im betroffenen Bereich befindlichen
Berghütten konnten bis auf eine, welche be-
reits am Freitagnachmittag den Flammen
zum Opfer viel, alle gehalten und ein Über-
greifen des Brandes auf weitere Objekte
verhindert werden.
In den folgenden Tagen wurde unter inten-
sivstem Einsatz von Mannschaft und Gerät
der Brand einerseits aus der Luft und ande-
rerseits vom Boden aus bekämpft. Rund
870 Einsatzkräfte der Feuerwehr standen
während der Osterfeiertage und der Tage
danach im Einsatz, dazu kamen 13 Heli-
kopter (EC 235) des ÖAMTC und BM.I,
(Aluette III, AB 212, AB 204, Ecureuil) des
Österreichischen Bundesheeres sowie eines
zivilen Anbieters, wobei kurzfristig bis zu
neun Maschinen gleichzeitig im Einsatz wa-
ren. Für die Brandbekämpfung vom Boden
aus, wurden rund 8 km an Leitungen (da-
von rund 2,4 km Relaisleitung) im rund 25
ha großen Einsatzraum verlegt. Zudem wur-
den zwei Löschwasserbehälter im obersten
Bereich des Einsatzraumes installiert, wel-
che vom Helikopter aus befüllt wurden, um
auch dort eine entsprechende Wasserver-
sorgung sicherzustellen. Das teilweise ex-
treme und hochalpine Gelände verlangte
den Einsatzkräften alles ab. In manchen
besonders exponierten Bereichen wurden
die Feuerwehr-Mannschaften bei ihren
Löscheinsätzen durch Einsatzkräfte der
Bergrettung aktiv im Gelände unterstützt.
Als besonders zielführend erwies sich die
täglich bei Tagesanbruch parallel durchge-
führte Luft- und Bodenerkundung. Auf die-
se Weise konnten die Einsatzkräfte in der
Folge, nach entsprechender Beurteilung der
Erkundungsergebnisse, zielgerichtet im
Einsatzraum zum Einsatz gebracht werden.
Weiters brachte der Einsatz von Flughelfern
bei allen Bodenteilen ausgezeichnete Erfol-
ge, da die Helikopterbesatzungen so direkt
punktgenau ihre Löschwassermengen zum
Einsatz bringen konnten.
Die Zusammenarbeit der Berufsfeuerwehr
Innsbruck mit allen beteiligten Einheiten
des Bezirkes Innsbruck-Stadt, der großen
Anzahl von Einheiten aus dem Bereich des
Landesverbandes Tirol sowie der Hub-
schrauberbesatzungen aller Hubschrauber-
betreiber (ÖAMTC, BMI, ÖBH, Firma Heli
Tirol), der Exekutive, der mobilen Über-
wachungsgruppe des Stadtmagistrates
Innsbruck, der Rettung und Bergrettung
funktionierte ausgezeichnet.
Nachdem der Landesfeuerwehrkurat eben-
falls selbst tatkräftig im Gelände bei der
Brandbekämpfung mitgewirkt hatte, zele-
brierte er noch am Ostermontagabend eine
kleine Andacht vor der Kapelle des Kersch-
buchhofes. Für alle anwesenden Einsatz-
kräfte ein besonderer Moment in einem be-
sonderen Einsatz.
Dass im Zuge dieses Einsatzes keine nen-
nenswerten Verletzungen auftraten ist an-
gesichts der Geländeverhältnisse und der
Tatsache, dass rund 1.700 Flugbewegun-
gen stattfanden bei Gott nicht selbstver-
ständlich und neben einer großen Portion
Glück, die es bei einem solchen Einsatz auch
braucht, wohl auch ein Verdienst der gro-
Ben Professionalität und Konzentration al-
ler im Einsatzraum tätigen Einsatzkräfte
und ihrer jeweiligen Kommandanten.
In der Folge werden nun durch das Forst-
amt des Magistrats der Stadt Innsbruck der
entstandene Schaden im Detail erhoben
und im Zuge eines auszuarbeitenden Pro-
jektes Aufforstungs- und Verbesserungs-
maßnahmen der Erschließung des Einsatz-
raumes geplant.
FEUERWEH
FEUERWEHR
IVECO
Wohnungsbrand in Amras am 21. September 2009
aut der Erstinformation auf der An-
fahrt seitens der Leitstelle Tirol:,,Meh-
rere Notrufe melden starke Rauchent-
wicklung aus den Wohnungsfenstern im 2.
Stock sowie berstenden Fensterscheiben".
Beim Eintreffen schlugen meterhohe Flam-
men aus zwei Fenstern im 2. Obergeschoss
an der Nordseite, südseitig drangen schwar-
ze Rauchwolken aus der Balkontüre.
Die Flammen griffen bereits auf die da-
rüberliegende Wohnung über und bedroh-
ten den Dachstuhl.
Der Erstangriff wurde unter Atemschutz
mit einem HD-Rohr durch das Stiegenhaus
vorgenommen, zwei weitere Rohre wur-
den zur Unterbindung des Flammenüber-
schlages von außen eingesetzt.
Die nachalarmierte FF Amras wurde eben-
falls unter Atemschutz auf der Südseite
eingesetzt und überprüfte mit der Wärme-
bildkamera den Dachboden. Bereits um
12:05 Uhr konnte Brand aus gegeben
werden.
Die Nachlöscharbeiten und die Brand-
wache wurden von der FF Amras durch-
geführt.
Der Bewohner der Brandwohnung konnte
sich selbst noch ins Freie retten, musste
jedoch stark rußgeschwärzt mit Verdacht
auf Rauchgasvergiftung von der Retung in
die Klinik gebracht werden.
Die übrigen Bewohner konnten über das
Stiegenhaus in Sicherheit gebracht wer-
den. Das Stiegenhaus und die beiden vom
Brand betroffenen Wohnungen wurden
mittels Hochleistungslüfter rauchfrei ge-
macht.
Die Ermittlungen zur Klärung der Brand-
ursache wurden unmittelbar nach Brand
aus von der Polizei aufgenommen.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
U
Eine schwer verletzte Person bei LKW-Unfall 23.10.2009
m ca. 15.30 Uhr wurde die Berufs-
feuerwehr Innsbruck zu einem
schweren Verkehrsunfall auf die
A12, Fahrtrichtung Kufstein, Höhe Inns-
bruck-Mitte, alarmiert. Da Kräfte der Be-
rufsfeuerwehr gerade gemeinsam mit der
Freiwilligen Feuerwehr Mühlau bei einer
A
Übung waren, wurden auch Teile dieser
freiwilligen Einheit vom Einsatzleiter zu
diesem Einsatz mitgenommen. Da bei der
Leitstelle Tirol unterschiedliche Meldun-
gen über den Unfall eingegangen sind,
und nicht ausgeschlossen werden konnte,
dass es eine weitere Unfallstelle gibt, wur-
de die Freiwillige Feuerwehr Wilten eben-
falls auf die Autobahn alarmiert. Nach kur-
zer Zeit konnte der Einsatz dieser Einheit
beendet werden, da es definitiv nur eine
Einsatzstelle gegeben hatte. Bei Eintreffen
wurde festgestellt, dass der männliche
Lenker eines Kleinlasters, nach einem Auf-
fahrunfall mit einem Sattelschlepper,
schwer verletzt eingeklemmt war. Parallel
zur Herstellung eines Brandschutzes wur-
de die notärztliche Versorgung durch das
Rote Kreuz begonnen. Nach Rücksprache
mit der Notärztin konnte der eingeklemm-
te Lenker nach ca. 20 min. von der Berufs-
feuerwehr unter Einsatz von diversem hy-
draulischem Rettungsgerät geborgen wer-
den und wurde in die Klinik Innsbruck ver-
bracht. Die Bergung des Unfall-LKWs wur-
de von einem Privatunternehmen in Zu-
sammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr
durchgeführt. Die A12 war in diesem Be-
reich für rund drei Stunden für den ges-
amten Verkehr gesperrt worden, was ein
Verkehrschaos im und um das Stadtgebiet
ausgelöst hatte. Zur Klärung der Unfallur-
sache hat die Autobahnpolizei die Ermitt-
lungen aufgenommen.
Bei dem Einsatz waren acht Fahrzeuge und
26 Mann der Berufsfeuerwehr und freiwil-
ligen Feuerwehr im Einsatz.
LKW-Führerhaus durch Stromüberschlag ausgebrannt - 05.08.2009
m 5. August, um ca. 07:05 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zu einem LKW-Brand am
Frachtenbahnhof gerufen. Es handelte sich
um einen verladenen LKW der rollenden
Landstraße, welche vom Brenner in Rich-
tung Unterland unterwegs war. Durch den
Vorfall wurde in Innsbruck ein Zwischen-
stopp eingelegt. Vermutlich, It. Aussage
der ÖBB, durch eine nicht eingezogene
Antenne war es zu einem Stromüberschlag
gekommen und somit das LKW-Führer-
haus in Brand geraten. Von ÖBB-Bedien-
1.200 kg Forellen drohten
zu verenden - 06.05.2009
m 6. Mai 2009, um ca. 17.30 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr von ei-
nem Transportunternehmen um Hil-
feleistung gebeten. Ein Lebendtiertranspor-
ter, mit 1.200 kg Forellen beladen, hat durch
einen Defekt ein akutes Wasserproblem
und die Fische drohen auf dem LKW zu ve-
renden. Der LKW-Lenker wurde auf den
Rastplatz Ampasser Hof gelotst und dort die
Wassertanks von der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck mit ca. 4.000 | Frischwasser wieder
aufgefüllt. Damit konnte die Fahrt wieder
fortgesetzt und den Fischen das Überleben
gesichert werden.
steten konnte der Brand mit Handfeuerlö-
schern eingedämmt werden - von der BF
Innsbruck wurde mit einer Wärmebildka-
mera das Fahrzeug kontrolliert und Teile
der Innenverkleidung demontiert, um
A
sämtliche Glutnester ablöschen zu kön-
nen. Durch den Brand wurde das Führer-
haus total zerstört. Das Fahrzeug wurde
der Brandermittlung der Polizei über-
geben.
Gartenhaus komplett ausgebrannt
08.01.2009
m 8. Jänner 2009, um ca. 12:15
Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr
À Innsbruck zu einem brennenden
Gartenhaus im südlichen Innsbrucker
Stadtgebiet alarmiert. Bereits auf der An-
fahrt konnte eine starke Rauchentwick-
lung entdeckt werden. Bei Ankunft der Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck wurde von Nach-
barn mitgeteilt, dass sich keine Personen
mehr im brennenden Gartenhaus aufhal-
ten, da diese einige Stunden zuvor das
Haus verlassen hatten. Von der Berufsfeu-
erwehr wurde ein umfassender Löschan-
griff unter Atemschutz durchgeführt - so-
-
mit konnte der Brand rasch unter Kontrol-
le gebracht werden. Im Zuge der Löschar-
beiten wurden mehrere, bereits explodier-
te Gaskartuschen aufgefunden werden -
welche wieder einmal die Gefährlichkeit
solcher Gartenhausbrände klar darstellt.
Zum Ablöschen aller Glutnester musste
das Dach des Hauses teilweise geöffnet
werden. Der Sachschaden dürfte beträcht-
lich sein. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck
war mit sechs Fahrzeugen und insgesamt
17 Mann rund eine Stunde im Einsatz. Zur
Klärung der genauen Brandursache wurde
die Einsatzstelle der Polizei übergeben.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND
Aus dem Bezirk
WIR GEDENKEN UNSERES EHRENMITGLIEDES
Ausbildung
HR Ferdinand Obenfeldner
*19.01.1919 21.01.2008
Vizebürgermeister a.D.
In seiner langen Zeit als Vizebürgermeister von Innsbruck war er unter anderem für das Feuerwehrwesen-
Ressort zuständig. Dabei war er stets ein besonderer Freund und Förderer der Feuerwehr Innsbruck und des
Feuerwehrwesens in Tirol. Ferdinand Obenfeldner wurde deshalb auch mit den höchsten Ehrungen des Bun-
des-, Landes- und Bezirksfeuerwehrverbandes ausgezeichnet. Wir werden unserem Ehrenmitglied für seine
bleibenden Verdienste ein ehrendes Gedenken bewahren.
Im Bereich Ausbildung gab es für den
Lawinenzug der Feuerwehr Innsbruck ein
Fortbildungswochenende im Jänner in der
Wattener Lizum. Auch die Bezirksschulun-
gen jeden ersten Mittwoch im Monat wur-
Mag. Markus
Strobl
den wieder mit interes-
santen Themen von Be-
zirksausbilder HBI Hel-
mut Plank und Ausbil-
dungsoffizier BD-Stv. DI
Martin Gegenhuber or-
ganisiert, daneben noch
ein 2-tägiger Bezirks-
grundlehrgang Ende
März mit 22 Kameradin-
nen in der Berufsfeuerwehr, eine große
Einsatzübung mit mehreren Einheiten und
der Rettung im Wiltener Tunnel, ein Brand-
haus-Workshop an der Landesfeuerwehr-
schule sowie ein Flash-Over-Training in Ke-
maten.
Feuerwehrführerscheine
Eigener Kurs
an der Landesfeuerwehrschule
Am 23. Mai konnten 15 Mitglieder von
Innsbrucker Feuerwehren die Feuerwehr-
Führerschein-Prüfung an der Landesfeuer-
wehrschule erfolgreich absolvieren. An
sechs Terminen am Abend bzw. Wochen-
ende wurde durch Branddirektor a. D. Sieg-
fried Nalter ein eigener Führerschein-Lehr-
gang für den Bezirk an der Landesfeuer-
wehrschule durchgeführt. Achtzehn Teil-
nehmer waren beim Kurs dabei, fünfzehn
konnten auch bei der Prüfung am Sams-
tag antreten, drei waren an diesem Termin
verhindert und haben die Prüfung im Juli
nachgeholt.
wehren Sicherheit für unser Land!
FEBER VEN
Führerscheinprüfung E
Immer mehr Gerätschaften werden auf
schweren Anhängern angeschafft. Zusam-
men mit dem Zugfahrzeug ist ein Lenken
des KFZ inkl. Anhänger nur mit der Füh-
rerschein-Klasse B meist nicht erlaubt. Ein-
fache Abhilfe für die Feuerwehren ist da-
für der E-zu-B Führerschein. In Innsbruck-
Stadt sind bereits der Löschtrainer, zwei
Lastanhänger, die Bootsanhänger sowie
die beiden Großpumpenanhänger in Be-
trieb.
Zusammen mit Branddirektor a.D. Sieg-
fried Nalter organisiert der Bezirksfeuer-
wehrverband für 16 Kameradınnen die
zivilie Führerschein-Prüfung E-zu-B. Diese
besteht nur" aus einem praktischen Teil
mit Fragen am Fahrzeug, aber keiner the-
oretische (Computer-)Prüfung. Siegfried
Nalter hat dazu an drei Abenden Schulun-
gen und praktische Übungen mit den Kan-
didatinnen durchgeführt. Die zivile Prü-
fung fand dann am 15. Oktober statt.
Zusammen mit einer weiteren Führer-
schein-Prüfung über die Landesfeuer-
wehrschule am 28. November im Zentral-
bauhof hat nun jedes Mitglied das Recht,
mit einem Feuerwehr-Führerschein mit
allen Feuerwehr-Fahrzeugen jegliche An-
hänger zu ziehen.
VEHR
Atemschutz-
Leistungsprüfung
Bei herrlichem Herbstwetter konnten elf
Atemschutztrupps erfolgreich zur Atem-
schutz-Leistungsprüfung in der Volksschu-
ie Mühlau antreten.
Sechs Bronze-Trupps und zwei Silber-
Trupps der Innsbrucker freiwilligen Einhei-
ten sowie drei Trupps der ABC-Abwehr-
kompanie traten bei der Leistungsprüfung
an. Die Leistungen waren durchwegs po-
sitiv, Fehler aufgrund von Nervosität und
Anstrengung traten bei manchen mehr,
bei manchen weniger auf, wobei aber in
Summe mit Stolz behauptet werden kann,
dass alle Trupps ausgezeichnet und gewis-
senhaft vorbereitet zur Leistungsprüfung
angetreten sind.
Als Bewerbsleiter half wieder BI Ernst
Klotz, Atemschutzbeauftragter im BFV
Innsbruck-Land, aus. Mit drei Mitgliedern
des Bezirksausschusses als Bewerter auf
Station 1, vier routinierten Kameraden der
BF sowie zwei Kameradınnen der FF Wil-
ten, welche im Jahr davor Silber erworben
haben, konnten alle Bewerter aber bereits
aus dem eigenen Bezirk gewonnen wer-
den.
Die Kameraden der Feuerwehr Mühlau mit
Kommandant Albert Pfeifhofer an der Spit-
ze und Thomas Nigler als Chefkoordinator
schafften in der Volksschule Mühlau per-
fekte Prüfungsvoraussetzungen und sorg-
ten damit für eine ruhige reibungslose
Durchführung, wofür ihnen nochmals aufs
herzlichste Dank gebührt!
Bezirksübungs-
einsatztag
Ca. fünf bis sechs Einsätze hatte jede der
freiwillige Feuerwehr am 16. Mai zwischen
9:00 und 17:00 Uhr zu absolvieren, teil-
weise in Zusammenarbeit mit der Berufs-
feuerwehr bzw. untereinander, aber auch
alleine.
Die Szenarien waren wiederum sehr an-
spruchsvoll und realitätsnah vom Vorbe-
reitungsteam ausgearbeitet worden:
⚫Austritt von Gefährlichen Stoffen bei der
Bobbahn Igls
•Fahrzeugabsturz auf der Gramartstraße
mit eingeklemmter Person und bren-
nendem Fahrzeug
Stromunfall mit Drehleiter am Bauhof
⚫realer Kellerbrand in Mühlau
• Arbeitsunfall mit einem Traktor in Amras
Person in brennendem Schacht
⚫Brandmeldealarme im Casino, Dom,
•
DEZ,..
Abgestürzte Person in einer Tenne in
Mühlau
Abgestürzte Person in einem Silo in
Mühlau
•Trafobrand Umspannwerk Vögelebichl
Groẞunfall Bus - PKW mit 50 Verletzten
am Zentralbauhof
Silounfall mit Drehleiter im Bauhof West
Bezirksfeuerwehrtag
mit Besuch aus Krakau
Großer Empfang, begleitet durch die Be-
rufsfeuerwehr-Musikkapelle, am 15. Mai
am Innsbrucker Hauptbahnhof für die Feu-
erwehr-lok Taurus und das neue SRF der
Jahresbericht 2009
Berufsfeuerwehr. Gezogen von der Feuer-
wehr-Taurus-Lok wurde im Rahmen der
Vorstellung der Taurus-Lok eben auch das
neue SRF der Berufsfeuerwehr vom Land
Tirol übergeben.
Nach kleineren Fertigstellungsarbeiten
wird es damit das bisherige THF ersetzen.
Das neue Fahrzeug wurde zur Gänze vom
Land Tirol finanziert.
Der 46. Bezirksfeuerwehrtag wurde an-
schließend im Gemeinderats-Sitzungssaal
des Innsbrucker Rathauses abgehalten.
Neben den Delegierten und Abordnungen
aus allen Innsbrucker Feuerwehren konn-
te Bezirksfeuerwehrkommandant Bmst.
Ing. Anton Larcher auch die Delegation
der Berufsfeuerwehr Krakau begrüßen.
Diese wurde bereits am Tag zuvor nach ei-
ner 14-stündigen Anreise am Abend vom
gesamten Bezirksausschuss bei einer
Stadtführung die Sehenswürdigkeiten der
Altstadt gezeigt.
Stadtbesichtigung
mit der Delegation aus Krakau
Am Freitag wurden am Vormittag die
Hauptfeuerwache und die Wache Amras
sowie die Leitstelle Tirol besichtigt, am
Nachmittag nahmen die Freunde aus
Krakau am Empfang für das neue SRF mit
der Feuerwehr-Taurus-Lok am Haupt-
bahnhof wie auch am Bezirksfeuerwehr-
tag teil.
Samstag wurden zuerst Übungen unserer
Feuerwehren beim Bezirkseinsatzübungs-
tag besucht, bevor es am Nachmittag mit
der neuen Hungerburg- und Seegruben-
bahn auf das Hafelekar ging.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Flug mit dem Polizei-Hubschrau-
ber über das Waldbrand-Einsatz-
gebiet Kranebitten
Am Sonntag beendete ein Flug mit dem
Hubschrauber des Innenministeriums über
das Waldbrand-Einsatzgebiet in Kranebit-
ten schließlich das dicht gedrängte Pro-
gramm für unsere Gäste.
Besuch in Krakau
Nur wenige Tage später konnten sich Vi-
zebürgermeister HR DI Eugen Sprenger
und Bezirksfeuerwehrkommandant Bmst.
Ing. Anton Larcher persönlich vor Ort von
den Leistungen der Feuerwehr Krakau bei
einem Gegenbesuch überzeugen. Zusam-
men mit den beiden Gattinnen wurden sie
aufs Herzlichste in Krakau empfangen. Am
Dienstag, dem 19. Mai, fanden dort den
ganzen Tag lang auch Übungen und Prä-
sentationen statt.
Zdrowy Kra
Ty możesz
pomoc!
Skitag und Skirennen/
Fußballturnier
Wunderschönes Wetter zum Skifahren
am Berg, tolle Schneeverhältnisse und ein
interessantes Skirennen waren die Para-
meter eines tollen Skitages des BFV am 31.
Jänner am Patscherkofel. Die Teilnehmer
hatten dabei Gelegenheit, den Innsbrucker
Hausberg ausgiebig auf toll präparierten
und relativ leeren Pisten zu genießen.
Mehr als 60 KameradInnen ließen es sich
auch nicht nehmen, dabei zu sein.
Skirennen am Patscherkofel
40
Höhepunkt und Abschluss auf Skiern war
dann das Skirennen im Bereich des neuen
gestalteten Trainingsgeländes beim Olym-
pia Express. Gefahren wurde ein Riesen-
torlauf in zwei Durchgängen. Die Tages-
siege gingen dabei an Heinz Finster (FF
Neu-Arzl, Herren-Tagesbestzeit), Reinhilde
Thonhauser (FF Wilten, Damen-Bestzeit)
sowie an Herbert Zavadil, Stefan Schnei-
der und Werner Mair (FF Wilten, Mann-
schaftssieg).
Beendet wurde der Skitag mit der Preis-
verteilung in der Wache Igls. Vizebürger-
meister Dr. Christoph Platzgummer per-
sönlich übergab dabei die Sachpreise an
die Erstplatzierten.
Bei leider schlechtem Wetter konnte die
Feuerwehr Igls die nachgeholte Bezirks-
fußballmeisterschaft am 21. Juni für sich
gewinnen. Acht Mannschaften spielten
zuerst in zwei Gruppen und dann mit
Kreuzspielen bis zum Finale um den Sieg.
Nachdem im Herbst 2008 die Bezirks-
meisterschaft aufgrund von Schneefall ab-
gesagt wurde, war das Wetter dieses Mal
zwar auch nicht besser, zum Glück konnte
aber trotzdem gespielt werden.
Fußball-Bezirksmeister
Wie die Feuerwehr Hungerburg konnte
auch die Feuerwehr Igls ihre Gruppenspie-
le allesamt gewinnen. Igls kam dann mit
einem großen Sieg gegen Neu-Arzl und
Mühlau I mit einem spannenden Spiel ge-
gen die Hungerburg, welches erst mit ei-
nem Elfmeterschießen entschieden wurde,
ins Finale. Dort bezwang Igls dann die
Mannschaft Mühlau I mit 5:0. Bester Tor-
mann wurde Flo Schlögl von der Feuer-
wehr Mühlau und Torschützenkönig Mar-
tin Mayregger von der Feuerwehr Igls.
Nach dem Turnier am Sportplatz Patsch
wurde die Siegerehrung in der Wache Igls
durchgeführt.
Workshop Zusammen-
arbeit ÄRGE ZUSA
Workshop im Rathaus
Zum dritten Workshop trafen sich alle ak-
tiven Offiziere der Innsbrucker Feuerweh-
ren am 6. April, um gemeinsam Wege für
die Zukunft zu besprechen, dieses Mal im
Innsbrucker Rathaus.
Zweieinhalb Stunden lang wurde begleitet
durch Moderation von der Firma SVWP ge-
meinsam diskutiert. Am Beginn stand die
Präsentation der Ergebnisse der „ARGE
ZUSA", also der „Arbeitsgemeinschaft Zu-
sammenarbeit zwischen Berufsfeuerwehr
und freiwilligen Feuerwehren", durch Ing.
Andreas Friedl.
An der ARGE mitgearbeitet haben von Sei-
ten der BF Ing. Andreas Friedl, Ing. Marcus
Wimmer und Ing. Günter Schlögl sowie auf
Seite der freiwilligen Feuerwehren Dr.
Alois Muglach, Albert Pfeifhofer und Josef
Tusch.
Nach der Präsentation wurden die einzel-
nen Punkte im Bereich Spezialisierung in
Kleingruppen besprochen und anschlie-
Bend zusammengefasst.
Leitbild
In der Feuerwache Arzl trafen sich am 19.
Oktober Funktionäre aller Einheiten, um
den Entwurf des Leitbildes der Feuerweh-
ren Tirols gemeinsam mit dem Landes-
feuerwehrinspektor DI Alfons Gruber so-
wie den Moderatorinnen der Firma
SVWP-Kommunikationsmanagement"
zu diskutieren.
BFK Larcher und BD Reichel berichteten
über ihre Eindrücke bei der Erstellung auf
Landes- und Bezirkskommandantenebe-
ne. Auf Plakaten wurden die neun Leitsät-
ze präsentiert und von Kleingruppen dis-
kutiert. In der anschließenden Plenums-
diskussion wurden die Ergebnisse präzi-
siert und dokumentiert.
Wärmebildkameras
Am Ende der Kommandanten-Dienstver-
sammlung am 7. Juni in Neu-Arzl konnten
vom Bezirksfeuerwehrverband neue Wär-
mebildkameras an die Freiwilligen Feuer-
wehren Arzl und Igls übergeben werden.
SVWP
Beide Kameras wurden zum Großteil vom
Land Tirol gefördert, jeweils 20 % steuer-
ten der Bezirksverband und die jeweilige
Einheit bei.
Runde Geburtstage
Zum 70. Geburtstag von BD a.D. Gottfried
Peham und zum 75. Geburtstag von
BFKDTSTV a.D. Kurt Schmarl lud der Be-
zirksausschuss zu einer kleinen Feierstun-
de im Juli. Zusammen mit den Offizieren
der Berufsfeuerwehr und dem Bezirksaus-
schuss sowie den Gattinen der beiden Ju-
bilare konnten gemeinsam Erinnerungen
ausgetauscht werden.
BFKDT Bmst. DI(FH) Anton Larcher er-
innerte in einer kurzen Laudatio nochmals
an die Leistungen der beiden, bei BD Pe-
ham vor allem an dessen äußerst über-
zeugende Art der Einsatzleitung und bei
BFKDTSTV Schmarl an dessen überaus
kameradschaftliches Gespür.
Als kleine Überraschung umrahmte Be-
zirksarchivar Hans Zimmermann die Feier
mit seiner Harfe.
Jahresbericht 2009
Nachträglich konnte bei dieser Feier dann
auch noch BD a.D. Siegfried Nalter eben-
falls zu dessen 70. Geburtstag gratuliert
werden. Der Jubilar arbeitet bis heute ak-
tiv am Geschehen im BFV mit, sei es beim
Buch 150 Jahre Feuerwehr Innsbruck"
oder bei den diversen Führerschein-Lehr-
gängen.
Allen drei nochmals herzlichen Glück-
wunsch zum Geburtstag und weiterhin
viel Glück und Gesundheit!
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49
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29/41
Jahresbericht 2009
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Verdienstmedaillen
Am 29. April wurde der Kommandant der
DEZ als feuerwehr-
freundlichster
Freiwilligen Feuerwehr Reichenau a. D. Ar- Arbeitsgeber
min Praxmarer auf Vorschlag des Bezirks-
feuerwehrverbandes für seine langjährigen
Verdienste mit der Verdienstmedaille der
Stadtgemeinde Innsbruck ausgezeichnet.
Ebenso auf Antrag des Bezirksfeuerwehr-
verbandes wurde Bezirksfeuerwehrkom-
mandant Bmst. DI(FH) Anton Larcher vom
Landesfeuerwehrverband für die Ver-
dienstmedaille des Landes Tirol aufgrund
seiner jahrzehntelangen Arbeit für das
Feuerwehrwesen vorgeschlagen. Diese
wurde ihm dann am 15. August verliehen.
Damit sollen besondere Verdienste gewür-
digt werden, die er sich als Kommandant,
Bezirksschriftführer und nunmehr seit elf
Jahren als Bezirksfeuerwehrkommandant
oder auch durch seine Mitarbeit in den
Ausschüssen des ÖBFV und des LFV er-
worben hat.
Im Rahmen der Herbstmesse wurden
wiederum Auszeichnungen für feuerwehr-
freundliche Betriebe vergeben. Für Inns-
bruck bekam das Einkaufszentrum DEZ die
Auszeichnung verliehen. Dkfm. Hannes
Hess reiste extra an, um persönlich die
Auszeichnung aus den Händen von Lan-
deshauptmann-Stv. Anton Steixner und
Landesfeuerwehrkommandant Klaus Erler
entgegenzunehmen. Neben dem Bezirks-
feuerwehrkommando war auch das
Kommando der Feuerwehr Amras mit
Kameraden vertreten, um die Leistungen,
welche das DEZ seinen Mitarbeitern für
die Feuerwehr ermöglicht, entsprechend
zu würdigen.
Bezirksausflug -
Innsbruck per pedes
Ein Ausflugsziel der anderen Art wurde heu-
er für den Bezirkausflug gewählt: Innsbruck
- denn das Gute liegt oft näher als man
denkt. Und der Tag wurde wirklich wunder-
schön, interessant und kameradschaftlich.
Der Nachmittag begann in der Berufsfeuer-
wehr, anschließend ging es bei herrlichem
Herbstwetter zu Fuß bis zum Bergisel-Sta-
dion, von dort mit Lift und Aufzug rauf auf
die großartige Schanze mit wunderschö-
nem Ausblick bei herrlichem Bergwetter.
Retour spazierten wir bis zum Stift Wilten,
wo Feuerwehrkurat Nikolaus Albrecht
OPraem eine sehr amüsante detaillreiche
Führung bot. Nach einer kurzen Stärkung
im Stift ging es über die Leopldstraße, Ma-
ria-Theresien-Straße und Burggraben zum
Stiftskeller, wo der Abend ausklang.
Landesfestumzug
Eine Abordnung der Feuerwehrjugend
nahm anlässlich der Feierlichkeiten zum Ge-
denkjahr 1809 bis 2009 am Landesfestum-
zug teil. Die Jugend konnte unseren Bezirk
mit zehn Feuerwehrmitgliedern aus fast al-
len Einheiten repräsentieren. Zusammen
mit Südtiroler Kameraden führte die Ju-
gendlichen aus Tirol der Weg vom Land-
hausplatz über die Altstadt zur Hofburg. Es
war ein tolles Erlebnis für die Jugendlichen
und auch für die Betreuer.
Neues Ehrenzeichen der Stadtgemeinde Innsbruck für langjährige Mitgliedschaft bei einer Innsbrucker Feuerwehr
Gemäß Landesfeuerwehrgesetz Tirol werden auf Antrag der Bezirksfeuerwehrverbände vom
Landeshauptmann an Mitglieder von Feuerwehren für 25-, 40- und 50-jährige
eifrige und ersprießliche Tätigkeit auf dem Gebiet des Feuerlöschwesens
Feuerwehr-Ehrenzeichen (Medaillen) mit Urkunde verliehen. Darüber-
hinaus besteht in Innsbruck die Regelung, dass die Bürgermeisterin der
Stadt Innsbruck auf Antrag des Bezirksfeuerwehrverbandes an Mit-
glieder von Innsbrucker Feuerwehren eine Urkunde für 20-, 30-, 40-,
50- und 60-jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Innsbruck verleiht.
Um diese Verdienste auch sichtbar hervorzuheben, wurde von Ressortbürgermeister Dr. Chris-
toph Platzgummer der Vorschlag umgesetzt, zu den Urkunden bei
einer 20-, 30- und 60-jährigen Mitgliedschaft bei einer Innsbru-
cker Feuerwehreinheit zudem ein Ehrenzeichen zu überreichen.
Erstmals konnten diese Ehrenzeichen die Feuerwehrkameraden
LM Peter Gutsche, OLM Eugen Hagspiel, OFM Klaus Kistl für 20
Jahre Mitgliedschaft, die Feuerwehrkameraden OBM Ulrich Schlögl, HLM Hannes Schreiner
und OLM Herbert Schreiner für 30 Jahre Mitgliedschaft sowie der langjährige Kommandant-
Stv. OBI Ernst Waldner für 60 Jahre Mitgliedschaft aus der Hand von Bürgermeister-Stv. Dr.
Christoph Platzgummer bei der Jahreshauptversammlung 2009 der Freiwilligen Feuerwehr
Mühlau entgegennehmen.
e
Bezirksarchivar BR Johann Zimmermann
Ehrung von verdienten Feuerwehrka-
meraden bei der Florianifeier in Amras
Ehrung von verdienten Feuerwehr-
kameraden durch Bürgermeister-Stv.
a.D. Dr. Christoph Platzgummer bei
der Florianifeier in Amras
Feuerwehrjugend
Maria
Nuener
A
m 8. Jänner
2009, um ca.
12:15 Uhr Die
Jugendfeuerwehr der
Feuerwehr der Stadt
Innsbruck hat im abge-
laufenen Jahr sehr viele
Aktivitäten gesetzt. Die
Jugendarbeit ist inner-
halb der Feuerwehr
schon länger der Bereich, aus dem der
Nachwuchs für die aktive Einsatzmann-
schaft kommt. Im Jahr 2009 gab es vier Ju-
gendbetreuersitzungen zur Koordination
der einzelnen Vorhaben der Jugendgrup-
pen und Planung der gemeinsamen Ver-
anstaltungen und Ausbildungen. Es gab
auch eine Schulung für alle Jugendbetreu-
er im Bereich des FDIS von Markus Strobl.
Auch die Weiterbildung der Jugendbe-
treuer selbst wurde mit einer Schulung in
Erster Hilfe durchgeführt. Dieser Kernbe-
reich der Jugendausbildung hat sich in
letzter Zeit in einigen Punkten geändert,
und so war es sehr wichtig, hier am neu-
esten Stand zu bleiben.
Die Jugendfeuerwehr konnte ihr Wissen
beim Wissenstest 2009 in Wilten bewei-
sen. Mit 49 Teilnehmern war der Bewerb
sehr gut besucht, und dass alle bestanden
haben, war sehr erfreulich. Dass es jedoch
sogar 33 fehlerfreie Jugendliche gegeben
hat, zeigt die sehr gute Ausbildung und
kann alle Jugendlichen und Jugendbe-
treuer stolz und glücklich machen.
Im Jahr 2009 wurden auch zwei neue
Jugendbetreuer ernannt. Es waren dies
Michael Meingassner - Igls- und Andre-
as Winterle-Arzl. Sie verstärken das Team
in ihren Einheiten und im Bezirk.
Beim Wissenstest in Wilten konnten auch
die neuen Jugend-T-Shirts übergeben wer-
den und so durfte ein sehr intensives, aber
auch freudiges Jugendjahr 2009 abge-
schlossen werden.
Ich darf mich bei allen, die die Jugend
unterstützen oder selbst bei Ausbildungen
und Übungen mitmachen sehr herzlich be-
danken, und auch für die Zukunft um die
Unterstützung aller Feuerwehrkameraden
bitten sowie an die Leiter der Feuerwehren
appellieren, auch in Zukunft die Jugend-
feuerwehr bei den notwendigen Übungen
und Ausbildungen, aber auch bei den
kameradschaftlichen Veranstaltungen zu
unterstützen.
Ich freue mich auf ein interessantes und
übungsreiches Jahr 2010!
FEUERWACHE WILTEN
FEUERWEHRAUSFAHRT
51
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
Schutzbereich: Flughafen-Rettungsbereich
Mannschaft
Aktive
Einsatzzahlen
**
Fahrzeuge
VLF, I 6860 AB
2001
ELF, I 1290 L
.1999
RLF 4000, 1 22 AD
.2000
FLF 9000, I 9475 F
1995
FLF 8000, T 4464
1983
PLF 2000, T 20477
1990
Thomas Reiner
FLF 10000, 11425 AK
2009
Flughafen Innsbruck
Martin Kofler
www.nnsbruck-airport.com
61
Flughafen Innsbruck
www.innsbruck-airport.com
rosenbauer
Brandeinsätze
Technische Einsätze.
Übungen.
Da
19
21
59
ie Betriebsfeuerwehr am Flughafen Innsbruck setzte sich im
Jahr 2009 aus 61 aktiven Mitgliedern aus den Bereichen Vor-
bereits bei der Einstellung neben einer abgeschlossenen Berufs-
ausbildung auch Grundkenntnisse als Feuerwehrmänner haben.
Darauf aufbauend werden neben der internen Ausbildung auch
regelmäßig Kurse und Schulungen im In- und Ausland besucht, um
den Ausbildungsstand permanent zu erhöhen.
Im Jahr 2009 nahmen zwölf Mann der Betriebsfeuerwehr am Hot
Fire-Drill im Trainingszentrum am Flughafen Wien teil, über 59 wei-
tere Schulungen und Übungen wurden zumeist am Flughafen selbst
oder in der Landesfeuerwehrschule durchgeführt oder besucht. Da
neben dem Löschen eines Flugzeugbrandes auch die Bergung ei-
nes Luftfahrzeuges zum speziellen Aufgabenbereich der Betriebs-
feuerwehr gehört, nahmen je zwei Mitarbeiter des speziell ge-
schulten Bergungstrupps an einem Basiskurs über Flugzeugber-
gung sowie einer Weiterbildung der Flughafenfeuerwehren am
Flughafen Stuttgart teil. Im Herbst des Jahres wurde dann auch ge-
meinsam mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck mit einer Flugzeugat-
trappe am Flughafengelände erfolgreich geübt.
Panther
Am 6. Juli 2009 war es endlich soweit: Das neue Flagschiff der Fahr-
zeugflotte unserer Betriebsfeuerwehr, der Panther 6x6, traf am Flug-
hafengelände ein. Damit betreibt der Flughafen Innsbruck als erster
Flughafen Österreichs dieses hochmoderne Flughafenlöschfahr-
zeug, welches neben hervorragenden Fahrleistungen auch über ei-
ne besondere Ausstattung verfügt - einen 10.000 Liter Löschwas-
ser-Tank, eine Pulverlöschanlage sowie eine CO2-Löschanlage. Die-
se Löschmittel können mit dem Panther im Einsatzfall in nur 25 Se-
kunden auf 80 km/h beschleunigt werden, die Höchstgeschwin-
digkeit beträgt rund 105 km/h. Dies ist besonders wichtig, da
gemäß den internationalen Vorschriften eine Flughafenfeuer-
wehr innerhalb von nur maximal drei Minuten ab Alarmierung
an den entferntesten Punkten der Piste eintreffen muss.
Der Panther hat auch außerhalb des Flughafens für reges Inte-
resse gesorgt, nachdem dieses Fahrzeug in Tirol einzigartig ist.
Bis zum Jahresende haben uns fast 20 Tiroler Feuerwehren be-
sucht, um sich vor allem den Panther vorführen zu lassen.
Nach Inbetriebnahme des Panthers wurde gegen Ende des Jah-
res von der Betriebsfeuerwehr die Suche nach einem geeigne-
ten Nachfolgemodell für das derzeit verwendete Feuerwehr-
boot, welches in einem eigenen Bootshaus am Inn unterge-
bracht ist, aufgenommen. Neben dem Besuch einer der größ-
ten Bootsmessen in Friedrichshafen standen auch einige Be-
sichtigungen bei Tiroler Feuerwehren, welche Boote für den Ein-
satz auf dem Inn vorhalten, auf dem Programm. Letztendlich
hat man sich für ein Aluminiumboot mit Jetantrieb entschie-
den, welches Mitte des nächsten Jahres ausgeliefert wird.
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Seite 31
31/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehr Amras
Mannschaft
Aktive
Reserve
Jugend
FEUERWEHR
FEUERWEHR
UERWEHR
Ehrenmitglieder
Sonstige.
Kommando
ten Utensilien auf ihren Routen im Dorf zu-
sammen und versteigerten sie ab 13.00
Uhr vor dem Hotel Bierwirt. Nachdem die-
se Veranstaltung nicht unwesentlich zur Fi-
nanzierung verschiedenster Anschaffun-
67
15
10
2
gen der FF Amras beiträgt, sei auch an die-
ser Stelle recht herzlich für die zahlreiche
Unterstützung gedankt.
1
(Feuerwehrkurat Nikolaus Albrecht)
Fahrzeuge
KLF-A
1999
LAST.
2008
LFB-A
2008
TLF-A 4000.
2004
Kommandant.
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
Walter Laimgruber
Einsatzzahlen
Johannes Trenkwalder
Brandeinsätze.
12
Stephan Wegscheider
Technische Einsätze
13
Johannes Schiener
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
Schutzbereich:
KG Amras
it der Jahreshauptversammlung
am 16. Jänner 2009, welche von
zahlreichen Ehrengästen wie
Vizebürgermeister Dr. Christoph Platz-
gummer, Landesfeuerwehrinspektor DI
Alfons Gruber und Branddirektor Mag. Er-
win Reichel besucht wurde, eröffnete die
FF Amras das Feuerwehrjahr 2009.
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
.15
Neben der Teilnahme an sportlichen Betä-
tigungen beim Schitag/-rennen des Be-
zirksverbandes und der Amraser Dorfmeis-
terschaft, wurde am 19. Februar 2009, die
traditionelle Unsinnigen-Versteigerung"
durchgeführt. Unter neuer Führung von
Unsinnigen-Obmann Hannes Happ sam-
melten die Kameraden die verschiedens-
Im Zuge des Bezirkskatastrophenübungs-
tages am 3. April 2009 sowie einer groß
angelegten Gemeinschaftsübung im Wil-
tener Tunnel am 18. April 2009 konnte
die überörtliche Zusammenarbeit der Ein-
heiten geübt und vertieft werden.
Nicht zuletzt beim Waldbrandeinsatz in
der Kranebitter Klamm vom 10. bis 15.
April 2009 hatten wir Gelegenheit diese
Zusammenarbeit im Ernstfall unter Beweis
zu stellen.
Für unsere Feuerwehrjugend war der 4.
April 2009 ein besonderes Datum. Beim
Wissenstest in Neu-Arzl konnten alle un-
sere Mitglieder die jeweilige Stufe des Ab-
zeichens ausgezeichnet meistern.
Unter anderem durch diese hervorragende
Leistung haben sich die Jungfeuerwehr-
männer einen Ausflug zum Gardasee und
zur Berufsfeuerwehr Bozen am 12. und
13. September 2009 verdient.
Aber auch die etwas älteren Kameraden
unterzogen sich am 19. September 2009
einer Leistungsprüfung. Ein Drei-Mann-
Trupp nahm an der Atemschutz-Leistungs-
prüfung in Mühlau teil und bestand - dank
der gewissenhaften Vorbereitung - mit
Bravour.
der
Nicht weniger stolz konnten im Zuge
Florianifeier am 8. Mai 2009 insgesamt
acht Probefeuerwehrmänner durch Vize-
bürgermeister Dr. Chrstoph Platzgummer
neu angelobt werden.
Ebenfalls Freude bereitete uns die am 9.
Oktober 2009 stattfindende Vergabe der
Auszeichnung Feuerwehrfreundlichster
Arbeitgeber".
Im Bezirk Innsbruck-Stadt wurde dabei
das im Schutzbereich Amras liegende Ein-
kaufszentrum DEZ bzw. Herr Dkfm. Han-
nes Hess ausgezeichnet.
Nachdem dieses Entgegenkommen sei-
tens Herrn Dkfm. Hannes Hess nicht un-
wesentlich der Einheit Amras zugute
kommt, sei auch an dieser Stelle nochmals
recht herzlich dafür gedankt.
Eine weitere besondere Auszeichnung
konnten wir am 29. Oktober 2009 unse-
rem Kommandant-Stellvertreter a. D. Her-
mann Schieferer überreichen.
Nachdem Hermann Schieferer über zwölf
Jahre die verantwortungsvolle Funktion
des Kommandant-Stellvertreters inne hat-
te und sich dabei durch Eigenschaften wie
Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbe-
wusstsein und die umfassende Weiterga-
be von Wissen an jüngere Mitglieder aus-
gezeichnet hat, verlieh ihm die Einheit
Amras die besondere Auszeichnung der
Ehrenmitgliedschaft.
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Seite 32
32/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK STADT
Freiwillige Feuerwehr Arzl
FEUERWEHR
Mannschaft
Aktive
78
23
8
5
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
Takt. Kennzeichen und Baujahr
(ohne Anhänger)
TLFH-A 2000/200
1987
Kassier
Schriftführer
HV Richard Fatycz
HV Andreas Winterle
KDO
TF
1989
1999
1999
Kommando
Kommandant, HBI Matthias Sparber
Stellvertreter. OBI Christoph Larcher
Schutzbereich: Der Schutzbereich er-
streckt sich von der Westbahnstrecke im
Süden über das bebaute Gebiet zwischen
der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im
Westen bis über die Nordkette im Norden.
Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden,
wie moderne Wohnanlagen und Einfami-
lienhäuser.
Im Mittelpunkt des Jahres 2009 stand
bei der Freiwilligen Feuerwehr Arzl das
120-jährige Bestandsjubiläum. Im Jah-
re 1889 wurde durch den damaligen Leh-
rer Alois Kühlwein die Freiwillige Feuer-
wehr Arzl gegründet. Besonderes High-
light des Jubiläumsjahres stellte das Open-
Air-Fest vom 1. bis 2. August 2009 dar. Im
Beisein aller Abordnungen der Innsbrucker
Einheiten sowie zahlreich erschienener
Prominenz und der Musikkapellen aus Arzl
und der Berufsfeuerwehr feierten wir ein
stimmungsvolles und gut gelungenes Fest.
In diesem besonderen und würdigen Rah-
men konnten wir zwei neue Feuerwehr-
mitglieder angeloben.
Im Zuge der Festveranstaltung bekam die
Freiwillige Feuerwehr Arzl auch ein klienes
Geburtstagsgeschenk. Aus den Händen
von BFK OBR Anton Larcher wurde unse-
rer Einheit ein Pumpenpositionierungsge-
rät überreicht.
An dieser Stelle sei nochmals herzlich der
Dank an die Verantwortlichen der Feuer-
wehr und der Politik ausgesprochen.
KLF-A
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
9
5
Neben den Feierlichkeiten im August stan-
den auch der Feuerwehrball und die Flo-
rianifeier 2009 im Mittelpunkt des Jubi-
läums. Bei den Einsätzen des Jahres 2009
bleibt auch der große Waldbrand in un-
vergesslicher Erinnerung. Insgesamt vier
Tage stellte die Einheit Arzl eine Einsatz-
mannschaft.
1-2227
30
Im August und September des vergange-
nen Jahres hielt eine Serien von Klein-
bränden unsere Einheit in Atem. In regel-
mäßigen Abständen wurde die Freiwillige
Feuerwehr Arzl nachts zu Bränden von
Containerinseln alarmiert. Glücklicher-
weise dauerte diese Brandserie aber nicht
lange an.
Am 8. September feierte unser Ehrenmit-
glied und ehemaliger Kommandant-Stell-
vertreter Max Schreiner seinen 80. Ge-
burtstag. Zu diesem Anlass trafen sich
Weggefährten und das Kommando der
Einheit Arzl und statteten dem Jubilar ei-
nen Besuch ab.
Traditioneller Abschluss des Jahres 2009
bildete das Watterturnier der FF Arzl. Auch
heuer wieder konnten wir viele Feuer-
wehrmitglieder aus dem Bezirk in Arzl be-
grüßen. Das spannende Finale gewannen
Franz Mauerer mit seinem Sohn Franz jun.
aus Arzl.
Feuerwehrjugend
Im Berichtsjahr 2009 konnte die Jugend-
feuerwehr Arzl erneut mit großer Freude
zwei neue Jugendfeuerwehrmitglieder
aufnehmen. Somit besteht unsere Jugend-
feuerwehr aus acht Mitgliedern. Das erste
Highlight des abgelaufenen Jahres war der
Wissenstest in Neu-Arzl. Alle der angetre-
tenen Jugendfeuerwehrmitglieder bestan-
den den Test hervorragend. Auch heuer
wieder finden sich Mitglieder unserer Ju-
gendfeuerwehr in der Liste der „Fehler-
freien".
Das vergangene Jahr stand auch bei der
Jugendfeuerwehr zum Großteil unter dem
Motto „Geschichte trifft Zukunft". Den
Auftakt machten zahlreiche Bewerbspro-
ben für den im Juni stattgefundenen Lan-
des-Jugendfeuerwehrleistungsbewerb in
Sterzing. Die Feuerwehr Arzl formierte sich
zusammen mit der Jugendfeuerwehr der
FF Mühlau zur Bewerbsgruppe Innsbruck-
Stadt. Als Vorbereitung auf den Landesbe-
werb absolvierte die Bewerbsgruppe noch
einen Vorbereitungsbewerb in Polling, wo
wir den sensationellen 3. Platz in der Wer-
tung der Gästegruppen erreichten. Die
zum Teil sehr zeitintensive Arbeit lohnte
sich. Alle Jugendfeuerwehrmitglieder er-
hielten in Sterzing das einzigartige Be-
werbsabzeichen in Bronze. Auf diesem
Wege sei noch einmal für die sehr gute Zu-
sammenarbeit mit der FF Mühlau zu dan-
ken. Der zweite Höhepunkt war die Teil-
nahme am Landesfestumzug in Innsbruck.
TIROLER
WUNG
RINNUN
AUCHFANG KEFIRE
Die Rauchfangkehrer
Innsbruck's bedanken
sich bei den Feuerwehren
der Stadt Innsbruck für
die gute Zusammenarbeit.
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Seite 33
33/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Fahrzeuge
Takt. Kennzeichen und Baujahr
(ohne Anhänger)
1. Gruppe, RLFA 2000/200
1991
2. Gruppe, TLFA 3000/500.
1995
DLK 23/12.
2009
KLFA.
2004
Kommando
TF Teknocar
2009
Kommandant HBI Dr. Alois Muglach
KDO L200
1996
Stellvertreter.
Kassier.
..................OBI Alois Heis
MTF Toyota.
1990
HV Norbert Nocker
Schriftführer..... HV Harald Reinthaler
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
30
Schutzbereich
Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, St.
Nikolaus, Mariahilf und Altstadt
Technische Einsätze
19
Brandsicherheitswachen.
3
Übungen
30
Mannschaft
Alarmübungen...
3
Aktive
70
offizielle Ausrückungen
Reserve
.4
zu diversen Veranstaltungen.
20
Jugend.
5
Wacheführungen für Schulen
Ehrenmitglieder..
5
und Kindergärten.
6
FEUERW
HOTTI
ach längerer Pause wurde 2009
wieder der Feuerwehrball, verbun-
den mit einem Sketch-Programm,
abgehalten. So waren die Monate Jänner
und Feber von den Vorbereitungen für die-
sen Abend, das Einstudieren der Sketche,
der Gestaltung des Bühnenbildes und un-
zähliger organisatorischer Abläufe, ge-
prägt. Doch der immense Aufwand hat
sich gelohnt und wurde vom Publikum,
welches den Saal bis zum letzten Platz
ausfüllte, mit tobendem Applaus und Stan-
ding Ovations honoriert.
FE HOTTING
Unter den insgesamt 49 Alarmierungen für
die FF Hötting sticht wohl besonders der
Monat April mit alleine 16 Einsätzen her-
vor. So wird man auch in der Chronik der
FF Hötting lange zurückblättern müssen,
um ein derart arbeitsintensives Monat zu
finden. Neben den acht Tagen beim Wald-
brand in Kranebitten, bei welchem die FF
Hötting bis zu 48 Mann täglich stellte und
von den gesamt 152 eingesetzten Män-
nern 1.767 Stunden geleistet wurden,
wurde ein Gebäudevollbrand in der Nagil-
lergasse, ein Küchenbrand auf der Hun-
gerburg, ein Sucheinsatz, drei weitere klei-
ne Waldbrände, ein Brandmeldealarm so-
wie eine Alarmierung zu einem angeb-
lichen Zimmerbrand abgearbeitet.
Beim Landesfestumzug im September
zeichnete die Führung der FF Hötting für
die Organisation des Ordnerdienstes ver-
antwortlich und stellte unter den 32 Mann
auch eine Gruppe mit TLF zur Löschbereit-
schaft ab.
Am 13. Oktober wurde die FF Hötting zum
Brand im Hotel Europa alarmiert. Wie sich
später herausstellte war es durch einen
Kurzschluss im Zwischenboden zu einem
Brand gekommen, welcher nach aufschnei-
den der Holzdecke unter Einsatz von Motor-
und Cuttersägen gelöscht werden konnte.
Die 22 Mann konnten nach mehr als drei
Stunden von der Aktionsstelle abrücken.
Das Jahr 2009 ergab auch auf dem Fahr-
zeugsektor einige Neuerungen für die FF
Hötting. So wurde das neue TF, das so ge-
nannte Teknocar der Schweizer Firma Röl-
li, in Dienst gestellt und ersetzt somit den
Pinzgauer. Und im Dezember konnte, frü-
her als erwartet, die neue DLK 23/12 NB
nach intensiver Einschulung der Maschi-
nisten in den Fuhrpark der FF Hötting über-
nommen werden. Die 32 Jahre alte aus-
geschiedene DL 30 wurde von Mitgliedern
der FF Hötting zur Berufsfeuerwehr nach
Krakau überstellt, wo sie weiterhin ihren
Dienst versehen wird.
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FEUERWEHR
MAN
BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
Kommando
Kommandant
Mannschaft
Aktive
36
Reserve
.6
Jugend
14
Ehrenmitglieder
4
Fahrzeuge
MTF
TLF-A 1500.
1992
.2000
Christof Schlenz
TF
2000
Stellvertreter Dr. Johann Schredelseker
Schriftführer... Mag. Christian Katholnigg
Kassier
Schutzbereich
Einsatzzahlen
Ing. Georg Egger
Hungerburg, Gramart, Seegrube, Karwendel
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Tätigkeiten.
12
.21
11
D
ie Feuerwehr Hungerburg rückte
im Jahr 2009 zu über 43 Einsätzen
aus. So kam es am 4. April zu einem
Friteusenbrand in der Küche des ehem.
Gasthofes Klamm. Durch Pager und Sire-
ne alarmiert traf der TLF nach 4 Minuten
am Einsatzort ein. Mit CO2-Löscher wurde
der Brand gelöscht und mit HD der Gas-
herd auf Normaltemperatur gekühlt. Zum
Einsatz kam auch unser neuer Druckbelüf-
ter. Die eingetroffenen Kameraden der FF
Hötting kontrollierten mittels Wärmebild-
kamera die Rauchzüge.
Einen spektakulären Technischen Einsatz
der Sonderklasse gab es am 7. November,
unterhalb der Hungerburgterrasse auf ei-
nem schmalen Privatweg. Ein Kleintraktor
mit Anhänger geriet ins Rutschen und
durchstieß das Weggeländer. Der belade-
ne Hänger und ein Baum stoppten glück-
licherweise die Abfahrt - oberhalb des Fel-
sens zum Wilhelm-Greil-Weg!
Nachdem wir den Fahrer versorgt, den
Traktor gesichert und den Hänger entladen
hatten, übernahmen die Kameraden der
Berufsfeuerwehr die nahezu chirurgische
Bergung. Diese war so erfolgreich, dass
der Traktor nicht den geringsten Schaden
erlitt! Am späten Nachmittag konnten bei-
de, Fahrer und Traktor, unbeschädigt den
Heimweg antreten.
Ein großer Dank an die Berufsfeuerwehr
unter BO Andreas Friedl, die neben dem
fachlichen Wissen auch menschliche Herz-
lichkeit und Fingerspitzengefühl zeigte!
Unser treuester Kunde, die Hungerburg-
bahn, blieb uns auch im Jahr 2009 treu.
Mehrmals rückten wir aus, die Zeitpunkte
der Alarmierungen lagen zwischen 3 Uhr
morgens und 22.00 abends. Bedauerli-
cherweise wurde unsere Anfahrt durch die
Verparkung der einzigen Zufahrtsstraße
behindert, zum Glück handelte es sich
stets um Fehlalarme. Auch die Brandmel-
deanlage des AK Heims Seehof bestand
ihre Funktionsprobe.
Einige Male konnten wir der Hungerbur
ger Bevölkerung mit Ratschlägen helfen.
So konnten wir die Initiatoren von wirt-
schaftlichen und auch religiösen Zweck-
feuern in der Größe und in der manchmal
recht eigenartigen Entzündungsart be-
schränken.
Wir halfen bei lokal exponierten Haustie-
ren wie dem im Kanalrohr steckendem
Nachbarshund, entfernten Wespennester
aus Haus und Dachstuhl sowie einen Bie-
nenschwarm unterhalb der Hungerburg
terrasse.
Als im Winter einige Häuser in Maria im
Walde mit normalen Fahrzeugen nicht er-
reichbar waren, transportierte unser le-
gendärer Landrover Lebensmittel und Pas-
sagiere, unterstützt von unserem frisch er-
worbenen Transportfahrzeug.
Natürlich kam auch die Ausbildung der Ein-
satzmannschaft und der Feuerwehrjugend
nicht zu kurz. So ist die Mannschaft nach
knappen 2.000 Ausbildungsstunden auch
für das nächste Jahr bestens gerüstet.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Igls
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1983
Schutzbereich: Igls
KDO
2007
Kommando
KLF-A
1999
Kommandant....... Gerhard Mayregger
KRF-B
1985
StellvertreterIng. Christian Hippmann
TLF-A 3000
2006
Schriftführer.
Ing. Kersten Wirth
Ing. Helmut Ebner
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
23
Mannschaft
Technische Einsätze
19
Aktive
47
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
Reserve
13
(Brandsicherheitswachedienste,
Jugend
16
2
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
6
Kassier..
Ehrenmitglieder
Im Jahr 2009 kann die Einheit Igls auf
ein unfallfreies Jahr mit folgender Pro-
benstatistik zurückblicken. Bei den 19
Proben sind im Durchschnitt 24 Mann an-
wesend gewesen. Der dabei aufgewende-
te Stundeneinsatz betrug 804 Stunden.
Mit Stolz sei die Probenintensität unserer
Feuerwehrjugend, unter der Leitung von
HFM Michael Meingassner, erwähnt. Ins-
gesamt wurden 33 Übungen mit einem
Gesamtstundenaufwand von 650 abge-
halten.
Den größten Einsatz im Jahr 2009 stellte
der Waldbrand im Bereich der Kranebitter
Klamm für uns dar. Unsere Einheit musste
am 10. April die Einsatzbereitschaft her-
stellen und am 11. April wurden wir erst-
malig alarmiert. An den folgenden Tagen
mussten wir mehrmals zum Waldbrand
ausrücken. Unser Flughelfer BM Michael
Kozubowski war an allen Einsatztagen bis
zum Brand aus vor Ort. Zu einem folgen-
schweren Verkehrsunfall ist es am 1. Sep-
tember auf der Igler Straße gekommen.
Aus ungeklärter Ursache geriet eine Auto-
fahrerin auf die Gegenfahrbahn und prall-
te dort mit voller Wucht gegen das ent-
gegenkommende Fahrzeug, welches da-
raufhin über die Böschung gegen einen
30%
Baum geschleudert wurde. Dabei wurde
der Lenker im Fahrzeug eingeklemmt und
schwer verletzt. Der Mann musste von der
Berufsfeuerwehr Innsbruck, in Zusammen-
arbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Igls,
aus dem Wrack geschnitten werden.
Weitere Einsätze bildeten ein Personensu-
chen, vier kleinere Brandeinsätze und
sechs Brandsicherheitswachen. Im Jahr
2009 versuchte eine Gruppe unter der Lei-
tung von LM Christoph Schwarz beim Leis-
tungsbewerb in Axams das silberne Leis-
tungsabzeichen zu erreichen. Die vielen
und intensiven Proben haben dazu beige-
tragen, dass das erhoffte Ziel erreicht wur-
de. Die Teilnehmer sind bisher die einzige
Gruppe unserer Einheit, die stolze Träger
des Leistungsabzeichens in Silber sind.
D
ie 13 Mitglieder der Feuerwehrjugend
aben am 4. April in Neu-Arzl beim Wis-
instest 2009 teilgenommen. Neun blie-
à dabei sogar fehlerfrei und vier haben
it nur einem Fehler bestanden.
bit
m
mit ist die Igler Einheit ein weiteres Mal
Sis beste Teilnehmer-Einheit hervorgegan-
alen.
geim Tag der offen Tür am 10. Oktober
Bonnte sich die Igler Bevölkerung vom Aus-
Kildungsstand der FF Igls bei drei Schau-
b
übungen ein Bild machen. Weiters wurde
die Wärmebildkamera vorgestellt. Auch
die Feuerwehrjugend und die beiden Aus-
bildner zeigten ihr Können bei einem
Löschangriff.
Der Reinerlös dieser Veranstaltung kommt
unserem Hallenumbau zugute, den unse-
re Mitglieder großteils in Eigenregie durch-
führen.
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Seite 36
36/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Kommando
Kommandant..........HBI Albert Pfeifhofer
Stellvertreter..... OBI Klaus Weingartner
Schriftführer HV Hans-Peter Winterle
Kassier..
HV Bernhard Gstir
Schutzbereich
Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt
ie soll das Jahr schon beginnen
als mit einem Rückblick und der
ist wieder sehr erfreulich ausge-
fallen. Allein die Zahlen beweisen schon,
dass dahinter eine rührige Einheit stecken
muss. 165 Tätigkeiten, 105 Übungen, 24
Schulungen, und 38 Einsätze konnten wir
für das Jahr 2009 vermelden. Insgesamt
wurden von unseren Mitgliedern 12.681
Arbeitsstunden geleistet. Aber diesmal
imponierten die Zahl 60 und die neun weit-
aus mehr.
B
60 Jahre Mitglied-
schaft in der Freiwilli-
gen Feuerwehr Müh-
lau, dazu konnten die
Einheit, die Vertreter
des Bezirksverbandes
und der Stadt Inns-
bruck unserem Ehren-
mitglied Ernst Wald-
ner gratulieren. In diesen 60 Jahren hatte
Ernst als langjähriges Ausschussmitglied
und Kommandant-Stv. a.D. immer an der
Entwicklung der Feuerwehr Mühlau mitge-
staltet. Dass er auch für den Stadtteil Müh-
lau ein ganz wichtiger Mensch ist, führte
uns Bezirks-Archivar Hans Zimmermann
vor Augen und gratulierte ihm auch zu 60
Mannschaft
Aktive.
Reserve
66
.12
4
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
RLFA 2000, Scania
KLFA, Mercedes Sprinter.
TF, Toyota
2003
2006
1995
MTF, Mercedes Vito
2009
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
9
Technische Einsätze
.27
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze,...)..
2
Jahren Mitgliedschaft bei der Musikkapel-
le Mühlau. Es freut die Einheit einen so ver-
dienten Mann in seinen Reihen zu haben
und hofft, dass wir ihn noch lange bei den
Kartenrunden am Montag im Kreise seiner
Kameraden begrüßen dürfen.
Somit steht die neun auf dem Papier. Es ist
der Feuerwehr Mühlau noch nie gelungen
bei einer Jahreshauptversammlung neun
Probefeuerwehrler anzugeloben. Teils aus
der eigenen Jugend, aber vor allem meh-
MÜHLAU
FEUERWEHR
1-443 1BK
rere Quereinsteiger die bislang mit der Feu-
erwehr noch nicht in Kontakt waren, konn-
te der Kommandant in die Reihen der Ein-
heit offiziell aufnehmen. Wobei vorausgrei-
fend zu beachten ist, dass bei der JHV 2010
schon wieder sieben Probefeuerwehrler
angelobt wurden.
Bei soviel Zuwachs wurde natürlich ein
ganz besonderer Wert auf die Ausbildung
gelegt. Dies war auch in den Zahlen zu
sehen. 105 Übungen, davon musste der
Großteil natürlich mit Grundschulung ab-
solviert werden. Neben den praktischen
Übungen wurden auch 24 Schulungen, 25
Kurse an der Landesfeuerwehrschule ab-
solviert. Den Höhepunkt in der Ausbildung
bildete aber sicher die 3-tägige Ausbildung
auf dem ABC- und Katastrophenhilfe-
übungsplatz Tritolwerk in Niederösterreich.
Durch diese intensive Ausbildung ist es uns
möglich, neben den optimalen Einsatz-
bedingungen für die Trümmersuche und
Schallortung auch die Zusammenarbeit mit
ausgebildeten Suchhunden zu arbeiten.
Wobei uns das Gelände auch im gesamten
Einsatzspektrum der Feuerwehr und im Be-
sonderen im Bereich der Höhensicherung
einiges abverlangt.
Bei den Einsätzen ist Ostern 2009 bei allen
noch in bester Erinnerung. Insgesamt fünf
Tage mit 128 Mann/Frau und 971 geleis-
teten Arbeitsstunden stehen zu Buche.
Der Bereich oberhalb des Kerschbuch-
hofes hat uns wieder einmal alles abver-
langt.
Damit wir künftig auch weiterhin im Be-
reich Fuhrpark und Ausrüstung auf einen
erforderlichen Stand sind, haben wir den
MTF Toyota gegen einen Mercedes Vito
austauschen können und im Bereich der
persönlichen Ausrüstung haben wir aus der
Kameradschaftskasse neue Schutzjacken
angekauft.
1-404 IBK
Auch bei der Kameradschaft und Zu-
sammenarbeit im Bezirk haben wir natürlich
wieder einiges zu bieten. Neben der aktiven
Teilnahme am Landesfestumzug, gehören
unser traditioneller Ball, das Herbstfest und
die vielen Ausrückungen und Besuche bei
den anderen Einheiten eigentlich schon zur
Tradition und runden das Feuerwehrjahr ab.
RLF-A
MUA LAU
Jahresbericht 2009
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65
Seite 37
37/41
FEUERWEHR
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl
Josef Tusch
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
Hannes Lechner
Schriftführer.
Patrick Alex
FEUERWEHR
Kassier.
Markus Hell
FEUERWEHR
Mannschaft
Aktive
44
Reserve
19
Jugend.
11
Ehrenmitglieder
3
Fahrzeuge
TLF 2000.
1990
DLK 23-12
1994
KLF
.2004
ÖSTERREICH 55
MTF
1995
Schutzbereich:
Neu-Arzl/Olympisches Dorf
Der Schutzbereich der Feuerwehr Neu-Arzl ist
im Osten der Landeshauptstadt Innsbruck. Er
grenzt im Norden an den Stadtteil Arzl und
erstreckt sich von dort aus südlich des Bahn-
dammes bis hin zum Inn. Durch diesen ge-
trennt ist die Grenze im Süden der Stadtteil
Reichenau. Westlich ist der Schusterbergweg
zum Stadtteil Mühlau und im Osten ist die
Marktgemeinde Rum die Grenze. Das Gebiet
umfasst das Gewerbegebiet zwischen Bahn-
damm und Haller Straße sowie das Wohn-
gebiet von Neu-Arzl Olympisches Dorf.
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
Technische Einsätze
Brandsicherheitswachedienste.
Im Jahr 2009 feierte unsere Einheit ge-
meinsam mit allen anderen Vereinen in
Neu-Arzl das 75-jährige Bestandsjubi-
läum mit einem gelungenem Fest. Zu die-
sem Anlass haben wir auch eine Sonder-
marke mit dem Motiv,,Florian modern",
welcher unser Gerätehaus ziert anfertigen
lassen. Im Mai hielten wir gemeinsam mit
der FF Rum eine bezirksüberschreitende
Florianifeier ab. In Herbst wurde das alte
TF,Toyota" gegen ein neueres MTF,,Ford
Transit" ausgetauscht.
FEUERWACHE
Im September fuhr
eine Abordnung
der Höhenrettung
gemeinsam mit
drei Kameraden
der Berufsfeuer-
wehr nach Krakau.
Dort wurde drei
Tage lang ein erfolgreicher Erfahrungsaus-
tausch in Sachen Höhenrettung betrieben.
Beim Waldbrand in Kranebitten, zu Ostern
2009, war natürlich auch unsere Einheit
mit an vorderster Front über mehrere Tage
hinweg dabei.
Waren zwar die Einsatzzahlen im vergan-
gen Jahr rückläufig, so wurde doch wieder
viel Zeit in Übungen und Ausbildung in-
vestiert.
Insgesamt haben die Kameraden FF Neu-
Arzl in Jahr 2009 weit über 5.000 Arbeits-
stunden geleistet.
NEU-ARZL
Im Jahr 2009 wurden wir zu insgesamt
18 Einsätzen alarmiert. Der wohl größẞ-
te Einsatz war der Waldbrand im April
2009 in der Kranebitter Klamm. Wir waren
insgesamt sieben Tage bei diesem Wald-
brand mit 99 Kameraden über 1.000 Stun-
den im Einsatz. Dieser Einsatz verlangte
den Kameraden all ihr Können ab.
Aber auch die Technischen Einsätze wie
Sturm- und Wasserschäden wurden pro-
fessionell abgearbeitet. Auch die Brandsi-
cherheitswache am 24. Dezember 2009 im
Zeughaus Innsbruck bei der Aktion,,Licht
ins Dunkel" wurde selbstverständlich von
vier Kameraden abgehalten. Auch wurden
von den Kameraden der FF Reichenau im
abgelaufenen Jahr 28 Kurse an der Lan-
desfeuerwehrschule mit 685 Stunden be-
sucht.
Auch in der Jugendgruppe hat sich vieles
getan. Neben zahlreichen Übungen und
Schulungen (Knotenkunde, Löschangriff,
Erste Hilfe usw.) zeigten unsere Jungend-
lichen auch beim Wissenstest ihr Können.
Andreas Pinggera, Laura Niko waren in der
Stufe Bronze, Valentina Saumweber, Flori-
an Weißenbichler in der Stufe Silber und Pa-
trick Pelzl und Tomas Glenda in der Stufe
Gold äußerst erfolgreich. Hier ein großer
Danke an die zwei Jugendbetreuer Klaus
Kohler und Harald Glenda. Hier ein Dank
insgesamt leisteten die Kameraden der FF
Reichenau im Berichtsjahr 2009 12.019
Arbeitsstunden (Einsätze, Schulungen,
Übungen, Arbeitsdienste, Jugendarbeit
und sonstige Tätigkeiten). Im Herbst konn-
ten wir dann zwei Jugendfeuerwehrmit-
glieder in den aktiven Stand überstellten.
Das Jahr 2009 war auch unser Jubiläums-
jahr. Die FF Reichenau feierte ihr 25-jähri-
ges Bestehen mit einem großen Fest. Die
Organisation des Festes dauerte insgesamt
sechs Monate. Das Fest hatte seinen Hö-
hepunkt am Sonntag mit einem Aufmarsch
durch die Reichenau, der Feldmesse am
Festplatz, die Angelobung einer Kameradin
und zweier Kameraden und die Weihe
unseres neuen Feuerwehrfahrzeuges Ford
Ranger (LAST 1). Bei diesem Festakt konn-
ten zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden.
ganz besondere Ehre war die Anwe-
senheit unserer zwei Ehrenmitglieder und
Eine
Jahresbericht 2009
Freiwillige Feuerwehr Reichenau
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
Schriftführer
Kassier
HBI Helmut Plank
OBI Herbert Klausner
HV Andreas Sturm
HV Georg Berger
Mannschaft
Aktive
Reserve
Jugend.
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
Einsatzzahlen
SIGANIA
FEUERWEHR
.47
.2
9
Brandeinsätze.
Ehrenmitglieder
4
Technische Einsätze.
(davon 3 Gefahrenguteinsätze)
Fahrzeuge
TLFH.
KLF
.2003
.2005
LLF.
1989 - April 2009 ausgesch.
TF
GGF
1993
1979
Last 12008 April 2009 ausgesch.
.2007
Großpumpenanhänger.
der für die Gründung der FF Reichenau po-
litisch Verantwortlichen Altbürgermeister
Romuald Niescher und den Altbürgermeis-
ter Rudi Krebs. Das neue Einsatzfahrzeug
wurde fast zur Gänze aus Eigenmitteln
(€21.000.-) der Einheit angekauft. Das
neue Fahrzeug hat einen Wert von
€36.000.-. Die Jugendgruppe der FF Rei-
chenau zählte im Berichtsjahr neun Mit-
glieder. Auf Grund der beruflichen Verände-
rung des Jugendbetreuers Matthias Schlüt-
ter, wird die Jugendgruppe seit dem letzten
Jahr vom Kameraden Klaus Kohler als Ju-
gendbetreuer und Harald Glenda als des-
sen Stellvertreter betreut und ausgebildet.
Auch auf den Sektor Gerätschaften hat sich
einiges in der Reichenau getan. Für unse-
ren neuen LAST1 wurden drei Metallboxen
angekauft, ein defekter Wassersauger wur-
de gegen einen neuen Sauger ausge-
tauscht und die drei alten Atemschutzge-
räte des KLF wurden gegen neue mit
Leichtflaschen bestückte Atemschutzgerä-
te ausgetauscht. Im Dezember 2009 fiel
auch der Startschuss für unser neues Ge-
fahrengutfahrzeug, welches im Jahr 2011
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze,...)
Schutzbereich
Reichenau-Pradl - Pradler Saggen -
Teile des Gewerbegebietes Rossau
10
.7
ausgeliefert werden soll. Die Einheit Rei-
chenau bedankt sich noch bei allen poli-
tisch Verantwortlichen der Stadt Innsbruck,
beim Landesfeuerwehrverband, beim Be-
zirksfeuerwehrverband und bei der BF
Innsbruck für die ausgezeichnete Zu-
sammenarbeit im Berichtsjahr 2009.
•
Ich wünsche allen Kameraden/-innen ein
unfallfreies Jahr 2010, das sie bei ihrer Tä-
tigkeit als Feuerwehrmann/-frau immer ge-
sund zu ihren Familien und Freunden nach
Hause kommen und verbleibe mit einem
,,Gut Heil Kameraden".
-537 IBK
67
Seite 38
38/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Vill
Mannschaft
Aktive
30
Jahresbericht 2009
Reserve
Ehrenmitglieder
Fahnenpatin.
Fahrzeugpatinnen.
Fahrzeuge
KLF-A, Mercedes Sprinter, Lohr.
2001
Kommando
MTF, Mazda Tribute
2001
Kommandant.
Stellvertreter.
Schriftführer
Kassier.
OBI Franz Rofner
TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenb... 1991
OBI Martin Feichtner
Einsatzzahlen
BV Martin Weber
Brandeinsätze.
OV Robert Koch
Schutzbereich
Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde-
grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters
Technische Einsätze .................
Sonstige Einsätze (Brandsicherheits-
wachen, Arbeitseinsätze, ...).
Schulungen.
12
8
.9
technische Einsätze bzw. Klein-
einsätze und drei Brandeinsät-
ze waren 2009 für die Freiwilli-
ge Feuerwehr Vill abzuarbeiten. Insgesamt
wurden dafür von den Kameraden 412
Stunden für die Allgemeinheit und zum
Wohle der Stadt Innsbruck aufgebracht
(ohne Übungen und sonstige Tätigkeiten).
Die Technischen Einsätze reichten von der
Entfernung umgestürzter Bäume bis zur
Suche von vermissten Personen. Beim
Waldbrand in Kranebitten in den Oster-
feiertagen wurde auch unsere Einheit her-
angezogen und konnte hier unterstützend
mithelfen.
Die Mitwirkung beim Sicherheitstag des
ÖAMTC am Zenzenhof war für alle Besu-
cher ein eindrucksvolles Erlebnis und für
die Feuerwehr eine ausgezeichnete Prä-
sentationsmöglichkeit. Gemeinsam mit
der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der
FF Amras konnten wir zwei Schauübungen
(PKW-Vollbrand) dem interessierten Publi-
kum vorführen. Die Kinder und Jugend-
lichen wurden von unseren Mannschaften
bestens betreut und konnten nicht nur die
Feuerwehrautos besichtigen, sondern auch
ihre Geschicklichkeit bei den Spritzwän-
den unter Beweis stellen.
Der Katastrophenübungstag Hochwas-
serschutz" sowie der Bezirkseinsatztag
2009 war für alle Beteiligten eine große
Herausforderung. Ein besonderer Dank gilt
hier allen für die perfekte Vorbereitung. Im
Berichtsjahr wurden 13 Gruppenübungen
und neun Schulungen von der Einheit ab-
gehalten, die durchschnittlich von 15
Mann besucht wurden. Diverse Schulun-
gen und Spezialisierungen einiger Feuer-
wehrkameraden an der Landesfeuerwehr-
schule sowie bei der Berufsfeuerwehr run-
deten das Bild ab. Ein besonderer Dank an
dieser Stelle an unsere Nachbareinheit Igls,
die unsere Feuerwehrjugend ausbildet.
2009 wurde unser Transportfahrzeug
Toyota durch ein Mannschaftstransport-
fahrzeug Mazda Tribute (Bj. 2001) abgelöst.
Um die Sicherheit der Feuerwehrkamera-
den zu erhöhen, wurden mit Unterstützung
des Bezirksverbandes weitere zehn Stk.
neue Schutzhosen angekauft. Hier gilt un-
ser Dank allen Entscheidungsträgern für die
Unterstützung und Umsetzung.
Für die Bevölkerung von Vill wurde ein
kleines zweitägiges Feuerwehrfest mit
Hallendisco und Frühschoppen abgehal-
ten. Die uns zugewiesenen Aufgaben an-
lässlich des großen Landesfestumzuges
2009 in Innsbruck wurden problemlos
gemeistert. Zahlreiche Feierlichkeiten zu
runden Geburtstagen von Feuerwehrka-
meraden sowie ein Ausflug zum Törggelen
auf die Mutterer-Alm und zahlreiche Be-
suche zu Veranstaltungen der Nachbar-
einheiten waren die gesellschaftlichen Hö-
hepunkte.
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39/41
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Wilten
FEUERWEHA
FEUERWEHR
Mannschaft
Aktive
52
Reserve
17
Jugend.
9
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
HV Ing. Josef Pezzei
TLFH 3000/500, ÖAF 19-331..
Kommando
Kommandant..
Stellvertreter
HBI Peter Pfeifer
OBI Harald Prader
BV Mag. Markus Strobl
Schriftführer.
Kassier
Schutzbereich
Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG
Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die
Maximilianstraße, Salurner Straße, die Sill
bis zur südwestlichen Stadtgrenze. Spe-
zielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind
mehrere Tanklager, die Universität Inns-
bruck, die Universitätskliniken Innsbruck,
die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie
die Westbahnstrecke. Zudem ist die FF Wil-
ten neben der Berufsfeuerwehr durch das
Boot und die Rettungsschwimmer zustän-
dig für den Inn zwischen Telfs und Wattens.
Diar
ie Feuerwehr Wilten hatte im
Jahr 2009 neben dem normalen
Übungsbetrieb einige Besonderhei-
ten in der Ausbildung: So gab es erstmals
seit Jahren wieder eine Tunnelübung auf
der Autobahn, dieses Mal bei einem an-
genommenen Verkehrsunfall mit einem
Bus im Wiltener Tunnel. Auch konnte an ei-
nem September-Abend im Brandhaus der
Landesfeuerwehrschule mit drei Trupps
geübt werden. Schon im Frühjahr nahm
ein Trupp am Flash-Over-Training in Kema-
ten teil. Und ebenfalls im Frühjahr wurde
bei der Bezirkskatastrophenübung durch
.5
.1989
KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002
KRF, Mercedes 508D.
1986
TF, Toyota HIACE
Boot, Barro-Bootsbau.
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
1992
1999
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
.6
14
2
eine angenommene Hochwasser-Gefahr
vom Inn das Klinikareal mittels des neuen
mobilen Hochwasser-Schutzsystems ab-
gesichert. Beim Bezirksübungstag wurden
dann verschiedenste Szenarien einsatz-
mäßig abgearbeitet: vom Verkehrsunfall,
einer Personenbergung bei einem Brand
im Kanalsystem, der Bergung aus einem
Silo, der Bergung vom Heuboden, Brand-
meldealarmen bis zum Brand in einem
Kellergeschoss eines Umspannwerkes.
Mit Beginn der Einsatzsaison konnte auch
das Einsatzboot wieder in den Dienst ge-
stellt werden. Nach der Havarie im Jahr
2008, am Inn im Oberland, musste das Boot
in der Herstellerfirma repariert werden.
Durchgeführt wurden dann zwei Übungen
am Achensee und mehrere Boots- und
Rettungsschwimmerübungen am Inn, zu-
dem kam es zu fünf Alarmierungen zu
Sucheinsätzen nach Personen und Tieren
am Inn. Durch die neue Innverbauung im
Bereich Flughafen wurden auch das
Bootshaus des Flughafens und die Anle-
gestelle flussabwärts verlegt und neu auf-
gebaut, zusätzlich aber auch eine Anlege-
stelle auf der gegenüberliegenden Innsei-
te, welche über die Bundesstraße nach
Völs im Vergleich zum beliebten Rad- und
Wirtschaftsweg entlang des Inns relativ
gefahrlos angefahren werden kann.
Beide Anlegestellen, der neue Verlauf des
Inns im Bereich Flughafen sowie bei der
neuen Brücke für die Hungerburgbahn auf
Höhe Vereinsheim Wiesele in St. Nikolaus
mussten so von allen Bootsführern erkun-
det und beübt werden. Zudem absolvier-
ten drei Kameradınnen die Ausbildung
zum Rettungsschwimmer mit dem Helfer-
schein.
Einsatzmäßig war auch für Wilten der
Waldbrand in Kranebitten zu Ostern eine
Herausforderung-an insgesamt drei auf-
einanderfolgenden Tagen waren in
Summe 50 KameradInnen im Einsatz, eine
Woche später nochmals eine Gruppe beim
erneuten Ausbruch des Waldbrandes in
diesem Gebiet.
Ein Brandeinsatz in der Franz-Fischer-Stra-
Be im Jänner sowie im Wohnheim Müller-
straße im Oktober und mehrere Unwetter-
einsätze rundeten das Einsatzgeschehen
im Jahr 2009 neben technischen Kleinein-
sätzen ab.
Die im Jahr zuvor eingeführte Ausbil-
dungsgruppe aus den jüngsten aktiven
Mitgliedern hat sich so bewährt, dass sie
fortgesetzt wurde.
Von den aktiven Mitgliedern wurden 21
Kurse an der Landesfeuerwehrschule ne-
ben den Bezirksschulungen in der Berufs-
feuerwehr besucht. Zum Digitalfunk und
den technischen Geräten wurden feuer-
wehrintern Zusatzschulungen abgehalten.
Dabei standen vor allem die neu über-
nommenen bzw. ausgetauschten Geräte
Hebekissen, Freilandverankerung und das
Hydraulische Rettungsgerät im Mittel-
punkt.
Die im Rahmen einer Aktion des Bezirks-
feuerwehrverbandes angebotene Führer-
scheinausbildung nutzten gleich sechs
Kameradlnnen.
Alle sechs sind nunmehr berechtigt mit un-
seren Feuerwehrfahrzeugen den schweren
Bootsanhänger zu ziehen, wodurch sich
die wichtige Anzahl der einsetzbaren
Kraftfahrer für Wassereinsätze merklich
erhöht hat.
Mit dem Jahr 2009 wurde auch eine
eigene Homepage unter www.feuerwehr-
wilten.at eingerichtet.
Dort können laufend aktualisierte Infor-
mationen jederzeit abgerufen werden.
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BEZIRKSFEUER FHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Ein herzliches Dankeschön allen Inserenten,
die durch ihre Einschaltung die Produktion dieser Publikation ermöglichten.
IMPRESSUM
Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Redaktion: BR Johann Zimmermann, BV Mag. Markus Strobl
Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren
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