Feuerwehr Innsbruck Jahresbericht 2009 ====================================== StA? Stadtarchiv Innsbruck P-870-2009 Stadtmagistrat Innsbruck ERWEHR FEUERWEHR FEUER RLF 2008/200 BERUFSFEUERWEHR STADT INNSBRUCK FEUERWEHR JAHRESBERICHT 2009 FEUERWEHR INNSBRUCK Vielseitige Leistung für jeden Einsatz FEUERWEHR BERUES (r P380 1-503 IBK INNSBRUCK TLFA 3000 D SCANIA www.scania.at Stadtarchiv Innsbruck P-870-2009 Bibliothek Stria ALBIC Flughafen Innsbruck www.innsbruck-airport.com Jahresbericht 2009 STIHL U U BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Anton Steixner Landesrat Jahresbericht 2009 Mag. Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt zum Bezirksfeuerwehrtag 2010 Ich danke allen unseren Feuerwehr- frauen und Feuerwehrmännern herz- lich für ihr großes Engagement und den beeindruckenden Einsatz zum Wohle und zur Sicherheit der Menschen in unserer Landeshauptstadt Innsbruck. Dem Bezirksfeuerwehrverband Inns- bruck-Stadt darf ich ebenfalls meinen Dank für seine umsichtige Arbeit aus- sprechen. Im urbanen Raum ergibt sich immer ein besonders breites Spektrum an Einsät- zen, die oft ganz spezielle Anforderungen an die Einsatzkräfte stellen. Deshalb bin ich auf unsere Kameradinnen und Kame- raden wiederum sehr stolz, die im abge- laufenen Jahr 2009 alle Herausforderun- gen mit viel Fachwissen, Engagement und auch immer wieder dem persön- lichen Einsatz ihrer Gesundheit gemeis- tert haben. Mit der Innsbrucker Berufsfeuerwehr ver- fügen wir über eine hochmotivierte und bestens ausgebildete Einsatztruppe, die von ihren ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen aus allen Stadtteilen bes- tens unterstützt und ergänzt wird. Als Feuerwehrreferent des Landes Tirol bin ich mir aber sicher, dass unsere Feuerwehren diese Herausforderung bestens meistern werden und wünsche allen Florianijüngern weiterhin viel Freu- de, Mut und gutes Gelingen bei der Be- wältigung ihrer täglichen Einsätze und Aufgaben! Alleen Liebe Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, liebe Freunde und Förderer unserer Feuerwehren! 2 009 war ein sehr arbeitsintensives Jahr. Der vorliegende Jahresbericht zeigt deutlich, wie unverzichtbar so- wohl die berufsmäßigen als auch die frei- willigen Feuerwehren und ihr ehrenamt- liches Engagement für uns alle sind. Ins- gesamt haben wir zwölf Feuerwehren in Innsbruck mit über 600 einsatzbereiten Frauen bzw. Männern. Die 3.743 Einsätze im Jahr 2009 haben wieder unter Beweis gestellt, wie wichtig unser Feuerwehrsys- tem ist. - Alles zusammengenommen - von der Aus- bildung, Schulung, über Wartung und Ver- waltungstätigkeiten wurden sehr, sehr viele Stunden erbracht. Teilweise extreme Wetterbedingungen stellten an die Ein- satzkräfte enorme Herausforderungen. Die Kooperation mit allen weiteren Einsatz- organisationen ist mir ein persönliches, sehr wichtiges Anliegen. So waren 2009 Einsatzwille und Leis- tungsstärke der Innsbrucker Feuerwehren besonders stark gefordert und die Schlag- kraft wurde einmal mehr in beeindrucken- der Weise unter Beweis gestellt. Immer wenn es gilt, Hilfe zu leisten, Scha- den abzuwenden, Menschen sowie Hab und Gut zu schützen, sind unsere Feuer- wehrleute hilfreich zur Stelle. So konnte auch im Jahr 2009 ein hoher Sachschaden bei Bränden und sonstigen Schadensereignissen verhindert werden. Die geretteten Werte bei den Technischen Einsätzen (Verkehrsunfälle, Sturm, Hoch- wasser etc.) betragen ein Mehrfaches des eigentlichen eingetretenen Schadens. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir in Innsbruck über ein derart ausge- zeichnetes Krisenmanagement, dank hoch motivierter Einsatzkräfte und der Koope- ration mit allen Einsatzorganisationen, verfügen. Beste Ausbildung und gezielte Nachwuchsarbeit, speziell bei den Ju- gendfeuerwehren, sind besonders wich- tig, um auch künftig den vielfältigen An- forderungen gerecht werden zu können. Neben den beruflich tätigen Kräften wer- den zahllose Stunden an Freizeit für Übun- gen und Einsätze investiert, um anderen helfen zu können, wofür allen große An- erkennung gebührt. Als Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck möchte ich allen Feu- erwehrleuten von der Kommandanten- ebene bis hin zum Feuerwehrmann/-frau für die geleisteten und oftmals sehr schwierigen Arbeiten herzlichst danken. Berufsfeuerwehr, Betriebsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehr bilden eine Einheit und mit dieser Feuerwehr der Stadt Inns- bruck werden wir auch in Zukunft für die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen der Stadt Innsbruck stets unser Bestes geben. Mag Christine Oppite-Plorer BEZIRKSFEUERVIRVERBAND INNSBRUCK-STADT Christoph Kaufmann Vizebürgermeister von Innsbruck Jahresbericht 2009 Dr. Bernhard Holas Magistratsdirektor Bezirksfeuerwehrverband - im Dienste der Sicherheit D er Begriff Feuerwehr steht klar für das Thema Sicherheit und den dazu- gehörigen Einsatz von Männern und Frauen in beruflicher oder freiwilliger Hinsicht. Doch wenn man einen Moment länger nachdenkt, tauchen immer neue Bilder betreffend den Einsatzgebieten der Feuerwehr auf: - Feuerwehrleute beim Bergen von Ver- unglückten, - Feuerwehrleute beim Entfernen von Schneemassen, - Feuerwehrleute wie sie Menschen und Tiere aus ihren misslichen Lagen be- freien, - Feuerwehrleute wie sie überschwemmte Keller auspumpen, - Feuerwehrleute wie sie unter Vollschutz-. anzügen Gefahrstoffe beseitigen. Das Jahr 2009 hat uns gezeigt, dass das Wörtchen,Feuerwehr" bei weitem nicht ausreichend ist, um die vielfältigen Aufga- ben beschreiben zu können. Neue Tech- nologien, die Zunahme des Verkehrs, die fortschreitende Modernisierung unserer Gesellschaft stellen uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Wir alle sind dazu aufgefordert, uns hier den neuen Gegebenheiten anzupassen. Dass das ne- ben den Einsatztätigkeiten auch sehr viel Ausbildung mit sich bringt, ist mir als Zu- ständiger für die Feuerwehr sehr wohl be- wusst. Ich darf hier meinen aufrichtigsten Dank für die geleisteten Tätigkeiten darbringen, und kann euch versichern, auch in Zu- kunft, kraftvoll hinter der Feuerwehr zu stehen. Die Feuerwehren sind auch ein fester und unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Lebens, denn auch aus dem Gesellschafts-, Kultur- und Brauchtums- leben ist sie nicht mehr wegzudenken. Sie sorgt für die Nachwuchspflege in der Feuerwehr, fördert die Kameradschaft und Hilfsbereitschaft und leistet somit einen wertvollen Beitrag für ein funktionieren- des Gemeinschaftswesen. Ich danke allen Feuerwehrkameradlnnen der Innsbrucker Feuerwehr nochmals herz- lich für die vorbildlich geleistete Arbeit, wünsche alles Gute, weiterhin beste Ge- sundheit sowie viel Erfolg und vor allem unfallfreie Einsätze. Christoph Kaufmanu Ein herzliches Grüß Gott! ▷ ie Mitglieder unserer freiwilligen Feuerwehreinheiten, der Betriebs- fens und die Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr Innsbruck leisten seit jeher einen we- sentlichen Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden täglich sind sie bereit, sich für ihre Mitmenschen ein- zusetzen, begeben sich in große Ge- fahrensituationen und stehen uneinge- schränkt in fast jeder Notlage zur Verfü- gung. Um den schwierigen Aufgaben gewachsen zu sein, denen sich unsere Feuerwehr-Mit- glieder Tag für Tag stellen, bedarf es einer fundierten und intensiven Ausbildung. Die Leistungsübersicht im Jahresbericht 2009 lässt klar erkennen, dass unsere Fachkräf- te ihr Handwerk bestens verstehen und wir auf ihre Fähigkeiten voll und ganz ver- trauen können. Vorbildlich agierten die Feuerwehren im vergangenen Jahr beispielsweise bei ei- nem mehrere Tage andauernden, großflä- chigen Waldbrand im Gebiet der Kranebit- ter Klamm, oberhalb des Wohngebietes Kranebitten und Hötting-West. In diesem steilen, schwer zugänglichen und gefähr- lichen Gelände verlangte die Brandbe- kämpfung unseren Einheiten alles ab. Doch mit unermüdlichem Einsatz und mit Unterstützung aus der Luft ist es ihnen ein- mal mehr gelungen, auch bedrohtes Sied- lungsgebiet zu schützen. Nicht selbstver- ständlich, aber umso erfreulicher für mich ist, dass die Einsatzkräfte bei diesem und den vielen weiteren Herausforderungen von schweren Verletzungen im vergange- nen Jahr verschont geblieben sind. Auch für unsere Feuerwehren stand das Jahr 2009 im Zeichen des Gedenkens an den Tiroler Freiheitskampf 1809 und An- dreas Hofer. 250 engagierte Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren reihten sich da- her am 20. September in den eindrucks- vollen Festumzug durch die Innenstadt von Innsbruck ein. Ein einmaliges Erlebnis, das für alle Teilnehmer bestimmt unvergess- lich bleiben wird. Ich bin beeindruckt von der großen Leis- tungsfähigkeit und Schlagkraft unserer Feuerwehren und jedem einzelnen Mit- glied dankbar für die Bereitschaft, sich in diesen wertvollen Dienst am Nächsten zu stellen. Die Stadt wird auch in Zukunft da- zu beitragen, bestmögliche Rahmenbedin- gungen für eine erfolgreiche und starke Feuerwehr zu schaffen. Im Sinne und zum Wohle der Allgemeinheit! Mit den besten Wünschen Dr. Bernhard Holas BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Dipl.-Ing. Alfons Gruber Landesfeuerwehrinspektor Jahresbericht 2009 LBD Klaus Erler Landes feuerwehrkommandant Die Feuerwehr Innsbruck - gut aufgestellt! D ie Berufsfeuerwehr, die zehn frei- I willigen Einheiten und die Be- triebsfeuerwehr am Flughafen sind gut aufgestellt. Maßgebend dafür sind en- gagierte Feuerwehrmitglieder und eine moderne, zweckmäßige Ausrüstung. Das hohe Feuerwehr-Niveau in der Landes- hauptstadt ist nur durch ständiges Bemü- hen aller Feuerwehrmitglieder und mit der Unterstützung der Stadt-Verantwortlichen zu halten. Zusammenhalt und Einigkeit innerhalb der Feuerwehr Innsbruck sind gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten gefragt. Steigende Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung sowie fordernde Einsätze bringen selbst hoch motivierte Feuerwehr- mitglieder manchmal an Grenzen. Gilt es doch die Ansprüche von Partner, Familie und Berufsleben mit den Bedürfnissen der Feuerwehr zu vereinbaren. Insbesondere Kommandanten und Führungskräfte sind gefordert, die Belastungen so aufzuteilen, dass diese für sie persönlich und für die Feuerwehrmitglieder tragbar bleiben. Bei den Einsätzen im vergangenem Jahr hat die Feuerwehr der Landeshauptstadt wieder gezeigt, dass sie dem hohen Si- cherheitsanspruch der Bevölkerung und der Gäste gerecht wird. Die Bekämpfung des großen Waldbrandes in der Kranebit- ter Klamm zu Ostern 2009 war sicher eine Herausforderung. Dabei wurde den Feuer- wehrmitgliedern aus Innsbruck und aus anderen Bezirken Tirols großer persön- licher Einsatz abverlangt. Trotz der viel- fach gefährlichen Arbeiten sind Einsatz- kräfte Gott sei Dank - nicht gröber ver- letzt worden. Die Arbeit der Leitstelle führt insbesonde- re bei den Mitgliedern der Berufsfeuer- wehr immer wieder zu Diskussionen. Auch nach Abschluss der Vereinbarung zwi- schen Stadt Innsbruck und der Leitstelle werden berechtigte Anliegen zur Verbes- serung der Alarmierung und der Einsatz- betreuung von der Leitstelle berücksichtigt werden. Mehr Verständnis von Seiten der Berufsfeuerwehr und der Leitstelle für die Arbeitsweise des jeweiligen Partners wird den Optimierungsprozess erleichtern. Ein herzliches Dankeschön allen Mitglie- der der Feuerwehr Innsbruck für ihre Ein- satzbereitschaft und für ihr Engagement. Hauptberufliche und Freiwillige nehmen dabei hohe Verantwortung und ein großes Arbeitspensum auf sich. Die besten Wünsche für die Zukunft, ins- besondere für unfallfreie Übungen und Einsätze! Der Landesfeuerwehrinspektor Alfons Gube Feuerwehren im Dienste der Sicherheit für die Landeshauptstadt! amens des Landes-Feuerwehrver- bandes Tirol danke ich der Berufs- Feuerwehren der Stadt Innsbruck und der Betriebsfeuerwehr Flughafen für ihre Tä- tigkeiten im abgelaufenen Jahr. Eine Besonderheit der Landeshauptstadt ist die gute Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeuerwehr, den 10 freiwilligen Feu- erwehren des Bezirkes und der Betriebs- feuerwehr Flughafen. Diese Zusammensetzung ist in Österreich einzigartig und hat sich immer wieder bestens bewährt. Die umfangreichen Einsatztätigkeiten in den Bereichen Brand- und Technische Ein- sätze, ganz besonderes aber auch im Vorbeugenden Brandschutz zeigen immer wieder die enorme Wichtigkeit einer funk- tionierenden, gut geschulten und bestens ausgerüsteten Einsatzmannschaft auf. Das Zusammenspiel der Einheiten im Be- zirk und darüber hinaus hat sich beim gro- Ben Waldbrand in der Kranebitter Klamm, am Osterwochenende und an den darauf folgenden Tagen, in der guten Einsatzab- wicklung wieder gezeigt. Gott sei Dank waren bei diesem schwierigen Einsatz kei- ne größeren Unfälle zu verzeichnen. Es ist mir ein Anliegen, den Funktionä- ren des Bezirks-Feuerwehrverbandes, den Kommandanten der freiwilligen Feuer- wehren, der Berufsfeuerwehr Innsbruck, aber auch der Betriebsfeuerwehr Flugha- fen sowie allen Feuerwehrmitgliedern für ihr Engagement und für ihren Einsatz zu danken. Mein besonderer Dank gilt Bürgermeis- terin a.D. Frau Hilde Zach für die stets po- sitive Einstellung gegenüber den Feuer- wehren der Landeshauptstadt Innsbruck. Ich ersuche auch weiterhin alle politischen Vertreter und Feuerwehrkameraden um gute und konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle und für die Sicherheit unserer Bevölkerung im ganzen Land. Klaus Erler BEZIRKSEEUER LRVERBAND INNSBRUCK-STADT OBR Bmst. Ing. Anton Larcher Bezirksfeuerwehrkommandant ,,Leit- oder Leidstelle" Feuerwehr Innsbruck Geschätzte Kamerad/-innen! Jahresbericht 2009 Mag. Erwin Reichel Branddirektor M ein Vorwort für den Jahresbericht 2009 möchte ich diesmal im Be- sonderen unserer Integrierten Landesleitstelle Leitstelle Tirol widmen. Es ist mir ein Bedürfnis einige Gedanken, die mich zum Thema Leitstelle Tirol be- wegen, anzusprechen. Ausgelöst durch das ,,Reform-Paket" bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck wurden im Jahre 2002 die Wei- chen für eine integrierte Landesleitstelle (ILL) geschaffen. Der Betreiber - das Land Tirol und die Landeshauptstadt Innsbruck- hat damit die Voraussetzungen für ein lan- desweites Alarmierungssystem und eine Koordinationszentrale für die meisten Blau- licht-Organisationen in Tirol errichtet. Das dazu notwendige landesweite, digitale Funksystem hat sich bereits in der Einfüh- rungsphase bestens bewährt und ist heute aus dem gesamten Blaulichtbereich" nicht mehr wegzudenken. Dieses neue Kommunikationszentrum hat die Nachrich- tenzentrale der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck gänzlich ersetzt. Eine abgesetzte Be- zirkszentrale für den Bezirksfeuerwehrver- band Innsbruck-Stadt, so wie in allen an- deren Bezirken Tirols, steht der Landes- hauptstadt nicht zur Verfügung. Für uns freiwillige Feuerwehren in Innsbruck wur- den die Erwartungen, die wir in diese mo- dernste und in Österreich einmalige Kom- munikationseinrichtung gestellt haben, bes- ten erfüllt. Die Qualität der Alarmierungen und die einsatzrelevanten Informationen (mit wenigen Ausnahmen) die für uns frei- willige Feuerwehren damit zur Verfügung stehen, bestätigen die Richtigkeit der da- maligen Entscheidung. Seit Inbetriebnahme und Aufschaltung des Bezirkes Innsbruck- Stadt auf die Leitstelle Tirol konnte ich die stetige Weiterentwicklung und das moti- vierte Arbeiten der Leitstelle mitverfolgen. Ich freue mich immer wieder, wenn ich di- verse Feuerwehreinsätze am Funk mitver- folge, wie professionell und hilfsbereit die jeweiligen Mitarbeiter der Leitstelle unseren Feuerwehrfrauen und -männern begegnen. Dass ein solches Modell für unsere Berufs- feuerwehr Innsbruck einschneidende Um- strukturierungsmaßnahmen hervorruft und ein hohes Maß an Flexibilität erfordert, ver- steht sich von selbst. Innsbruck ist die erste Berufsfeuerwehr die keine eigene Nach- richtenzentrale mehr betreibt. Dies bedeu- tet, dass neben den Alarmierungsaufgaben auch die Koordinierung und Unterstützung eines Einsatzes über die Leitstelle erfolgen muss. So sind neben diesen auch diverse organisatorische Aufgaben im täglichen Dienstbetrieb für die Berufsfeuerwehr er- forderlich. Hier denke ich beispielsweise an die Telefonvermittlung, Schrankenbedie- nung, Haustechnik, Monitoring mit den Dispatchern, Qualitätsmangement, Mithör- möglichkeit des Notrufes für unsere Bereit- schaftsoffiziere, Einsatzberichtsprogramm u. a. m. wo ich noch einen Evaluierungsbe- darf orte. Als Bezirksfeuerwehrkomman- dant der Landeshaupt ist es mir aber ein großes Anliegen, dass auch für unsere Be- rufsfeuerwehr, all jene Voraussetzungen ge- schaffen werden, um die gedeihliche und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unserer Leitstelle Tirol zu optimieren. VIELEN, VIELEN DANK! - unserem Landeshauptmann von Tirol Günter Platter - unserem im Land Tirol zuständigem Regierungsmitglied Landesrat Anton Steixner - unserer Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer - unserem ressortverantwortlichen Vizebürgermeister Christoph Kaufmann - unserem Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas - unserem Landesfeuerwehrverband LBD Klaus Erler unserem Landesfeuerwehrinspektor DI Alfons Gruber - unserer Leitstelle Tirol mit all ihren Mitarbeitern - unseren befreundeten Organisationen und Dienstellen Meinen Freunden im Bezirks-Feuerwehr- ausschuss und vor allem euch, liebe Feuer- wehrfrauen und -männern der Berufs- und freiwilligen Feuerwehr für den ständigen Einsatz und die gute freundschaftliche Zusammenarbeit! D en in diesem Jahresbericht enthal- tenen Einsatzzahlen und Entwick- lungen gilt allgemein wohl das größte Interesse. Die Zahlen dokumentie- ren eindrucksvoll die erbrachten Leistun- gen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck. Die Innsbrucker Feuerwehren wurden ne- ben Brandeinsätzen zu zahlreichen tech- nischen Hilfeleistungen sowie zu sehr vie- len Kleineinsätzen, aber auch Großeinsät- zen gerufen. Dabei bewährte sich das Sys- tem zwischen Berufsfeuerwehr und frei- williger Feuerwehr, wie es in Innsbruck schon seit langem gepflegt wird. So können wir für die Bevölkerung der Stadt Innsbruck ein hohes Maß an Sicher- heit gewährleisten. Obwohl die Anzahl der möglichen Gefahrenquellen ständig zunimmt, können diese schwierigen Ein- sätze durch eine solide Ausbildung und ein hohes Maß an Einsatzerfahrung stets professionell und glücklicherweise nahe- zu unfallfrei abgearbeitet werden. Damit wir hier nicht in den Stillstand verfallen, gilt es weiterhin massiv Ausbildung und Weiterbildung zu betreiben, damit wir als Feuerwehr am Stand der Technik blei- ben können, denn dieser Stand der Tech- nik wird uns unabdingbar vorgegeben werden. Für all diese im Einsatz, bei Übungen, in der Ausbildung und der Jugendarbeit erbrach- ten Leistungen im Jahr 2009 darf ich mich als Verantwortlicher für das Feuerwehrwe- sen in Innsbruck bei allen Feuerwehrfunk- tionären und vor allem bei allen Feuer- wehrmitgliedern herzlichst bedanken. Mein Dank gilt ebenso allen politischen Verantwortungsträgern des Landes Tirols, aber natürlich vor allem unserer Frau Bür- germeisterin Hilde Zach, welche im letz- ten Jahr die Feuerwehr führte und unserer neuen Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, die in Zukunft die Geschi- cke der Stadt und natürlich auch die der Feuerwehr leiten wird. Als zuständiger Vizebürgermeister steht uns nun Stadtrat Christoph Kaufmann zur Seite. Wir werden mit ihm gemeinsam ei- nen sicheren Weg in die Zukunft der Stadt Innsbruck weiterführen. So gehen wir al- le zuversichtlich in das Jahr 2010 mit hof- fentlich unfallfreien Einsätzen und sehr viel kameradschaftlichem Anteil. Mit besten Grüßen Mag. Erwin Reichel BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT Brandmeldeanlagen Löschsysteme (Alarmanlagen Videoüberwachung LABOR STRAUSS SICHERUNGSANLAGENBAU GMBH GRAZ INNSBRUCK OFFICE@LST.AT WIEN WWW.LST.AT Mehr Erfahrung. Mit Sicherheit. LST EISENKIES H da staunt die Zukunft! HORMANN witarrenz Über 30.000 elektrisch betriebene, funkfernge- steuerte Tore und Toranlagen in den letzten 3 Jahrzehnten sind eine stolze Referenz. Wählen Sie effiziente Lösungen von EISENKIES - wo Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und zeitge- mäßes Industriedesign gefragt ist. FEUERWEHR-SECTIONALTORE MONTAGE & SERVICE Schlöglstraße 55-6050 Hall in Tirol Tel.: +43 (0)5223/510-0 Fax: DW-30 tortechnik@eisenkies.at www.eisenkies.at Jahresbericht 2009 Raiffeisen ☑ Meine Bank Wenn's um Energiesparen geht, ist nur eine Bank meine Bank. Energieeffizient bauen und sanieren spart bares Geld. Und zwar mehr als Sie denken. 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Baumfällarbeiten des Innufers am Ho- hen Weg. Hier wurden gesamt 776 Arbeits- stunden sowie 20 Stunden der Hubret- tungsbühne und 32 Stunden des 45 Ton- nen Bergekrans aufgewendet, um diese Arbeiten an Samstagen und Sonntagen durchzuführen. Hier zeigte sich die vielfälti- ge Einsetzbarkeit der Berufsfeuerwehr mit ihren Sondergeräten. Ebenso wurden neben dem ITV-Plätzen die Bäume gemeinsam mit dem Forstamt ent- fernt, und im April hat die Ausleuchtung für die Schlägerungsarbeiten an der Viller- Straße begonnen. Die Feuerwehr ist ein vielseitig einsetzbarer Betrieb, der sich fast zur Gänze selbst ver- waltet und im Verbund gewaltige Leistun- gen vollbringen kann. Damit alles so gut funktioniert, müssen alle Räder und Räd- chen gut und richtig zusammenlaufen. In Zukunft werden neue Herausforderun- gen an die Feuerwehr gestellt werden. Hier wird sicher der Brenner-Basis-Tunnel ein Ar- beitsgebiet werden, auf das sich die Feuer- wehren intensiv vorbereiten müssen. Es fanden schon 2009 Besprechungen mit der BBT-GesmbH über die Sicherheitseinrich- tungen während des Baus und nach der Fer- tigstellung bzw. für den Betrieb statt. Die- ses Jahrhundertbauwerk wird auch für die Einsatzkräfte eine große Herausforderung werden. Die Baumaßnahmen haben Ende 2009 begonnen und begleiten uns sicher die nächsten Jahre hindurch. Auch im Österreichischen Bundesfeuer- wehrverband, bei dem die Berufsfeuerwehr als stimmberechtigtes, eigenständiges Mit- glied integriert ist, setzte man sich 2009 in- tensiv mit der Zukunft der Feuerwehr aus- einander. So ist der Branddirektor Mitglied des Feuerwehrtechnikausschusses, des Ge- fahrgutausschusses und des Ausschusses für Strahlen- und Bioschutz. Herr Zimmer- mann ist im Ausschuss Vorbeugender Brandschutz tätig. Desweiteren wird Ing. Andreas Friedl entsandt in den Ausschuss für Flugrettungsdienst, Atemschutz- und Tauch- dienst. Herr DI Gegenhuber ist Mitglied im Kat-Ausschuss, in welchem auch der Be- zirkskommandant Mitglied ist. Der Bezirks- kommandant ist weiters Mitglied im Aus- schuss für bauliche Angelegenheiten bei der Feuerwehr. In diesen Gremien werden zu- kunftsweisende Entscheidungen getroffen, wie in Zukunft die Ausstattung, Ausrüstung und das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren in Österreich vonstatten gehen soll. Es ist die Aufgabe der Feuerwehr in Berei- chen zu helfen, in denen andere nicht mehr in der Lage sind, diese zu beherrschen. Damit das in einer hohen Qualität möglich ist, ist die permanente Aus- und Weiterbil- dung aller Mitglieder erforderlich. Um aber auch für den Bürger diese Qualität messbar zu machen, hat man sogenannte Hilfsfristen als Ziel definiert. Dabei sollten in Innsbruck 80 % der Bevölkerung binnen acht Minuten nach der Alarmierung mit ei- ner Mindestanzahl an Hilfskräften erreicht werden. Korrekterweise müsste die Abar- beitung des Notrufes auch in dieses Quali- tätskriterium mit einfließen, jedoch werden diese Zahlen seitens der Leitstelle Tirol nicht zur Verfügung gestellt. Vielleicht kann man hier in Bezug auf eine qualitative Zu- sammenarbeit in Zukunft Verbesserungen erzielen. Die Sicherheit und die Qualität zu verbessern, muss unser oberstes Gebot für jeden Feuerwehrmann sein. Schlussendlich soll und kann sich jeder Bürger/jede Bürgerin aber auch jeder Gast oder Berufs- tätige auf die Feuerwehr in Innsbruck ver- lassen. Im Bereich der Eigensicherheit war es eine Aufgabe des Jahres 2009 Klarheit zu be- kommen, welche gesetzlichen Vorschrei- bungen auch des Bedienstetenschutzgeset- zes sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die freiwilligen Feuerwehren treffen und an- zuwenden sind. Speziell der Bereich des Rettens aus Höhen und Tiefen wurde hier- bei betrachtet. Mit den ausgearbeiteten Er- gebnissen ist im Jahre 2010 zu rechnen, und dann sollten hier österreichweit gleiche Standards herangezogen werden. Erst auf Unfälle, in den doch sehr zahlrei- chen Aufgabengebieten der Feuerwehr, zu warten, ist sicher nicht zeitgemäß und aus meiner Sicht auch nicht zulässig. Im Bereich der Materialien und Gerätschaf- ten, welche den Feuerwehren zur Verfü- gung stehen, sind 2009 zahlreiche Erneue- rungen und Instandsetzungen vollzogen worden. Ein großer Teil des Feuerwehrbud- gets muss für die Instandhaltung zur Verfü- gung gestellt werden. Dies muss schon bei der Anschaffung berücksichtigt werden. Die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr leisten hier sehr viel an Reparatur- und Wiederherstel- lungsarbeit, und tragen dadurch auch zur Kostenminimierung bei. Das Jahr 2009 ist abgeschlossen, die Her- ausforderungen liegen in der Zukunft. Wir haben aber in der Vergangenheit ein soli- des Fundament erschaffen, das uns auch für die Zukunft die notwendige Sicherheit gibt. Es darf nur nie vergessen werden, dass auch das Fundament gepflegt werden muss, damit man die neuen Herausforderungen gut meistern kann. Geschäftsordnung Einsatz- Organisation Jahresbericht 2009 Politische und organisatorische Verantwortung für die Berufsfeuerwehr Innsbruck - Politische Verantwortung: Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer - Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (Ressortverantwortlicher) Verwaltung Wörgetter Einkauf EDV Organisatorische Verantwortung: - Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas - Baudirektor DI Hubert Maizner - Branddirektor Mag. Erwin Reichel Amtsleitung BD Mag. Erwin Reichel Personal Budget Freiwillige Feuerwehr Controlling Einsatzplanung und Koordination INFRASTRUKTUR und EINSATZDIENST BD Mag. Reichel AUSBILDUNG - SICHERHEIT BD-Stv. DI Gegenhuber Ausbildung Sicherheit Feuerwehr 3511 3512 3513 3514 3515 3523 3521 3522 Nachrichten Dienst Feuerwehr Technik Vorbeugender Brandschutz Assistenz Leistungen Katastrophen Schutz KAT-Management KAT-Gerätschaften KAT-Labemittel Ausbildungs- Planung Techn. Heistung Atem- und Körperschutz ATS-Workstätte Wasserdienst Flugdienst Verbindungsoffizier ÖBB und IKB Ensatzleitstelle Alarmierungspläne Alarm. Anlagen Kommunikations- Einrichtungen Einsatzdokument Funkwerkstätte Verbindungsoffizier Flughafen und IVB Geräteprüfung Materialerhaltung Bekleidung Ausrüstung Haus- und Anlagen Instandhaltung Kuche/Kantine Lagerhaltung Tankstelle Tischlerei Schlosserei Verbindungsoffizier Presse und Polizei Kommissionsdienste Sachverständigentätig keit Feuerbeschau Betrieblicher- betriebstechnischerr Brandschutz Brandsicherheits- Wachdienster Löschwasserversorgung Verbindungsoffizier Veranstaltungsst Freiwillige Assistenzleistung Hoheitsverwaltung Verrecher bare Leistungen Servicedienste Bürgerservice Zusammenarbeit mit Behörden Verbindungsoffizier Universitat KAT Schutzplan Hochwasserschutz Organisation Controll Sicherheitsstelle Sport Hohenrettung KAT-Übungen KAT-Einsatzstab FW-Einsatzleitung bei Großschadens- ereignissen Verbindungsoffizier Logistik Fahrzeuge und Gerätschaften Anschaffungen Fahrdienst KFZ-Werkstätte Löschmittel Brandbekämpfung Waschbox Gefahrgut und Strahlenschutz Erste Hife Verbindungsoffizier Rettung und Klinik BH Ing. Schlögl Ing. Fried! Ing. Hundsbichler Zimmermann BD Mag. Reichel Ing. Stern DI. Gegenhuber Ing. Wimmer BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Verwaltung 2009 Mitarbeiterbeschreibung Andreas Wörgetter • Verwalter • • • Budgetverwaltung EDV-Ansprechpartner Inventarverwaltung Telefonverwaltung • Schließanlagen- Andreas verwaltung Christine Spilz Wörgetter Leiterin des Sekretariats des Branddirektors ⚫Einnahmenverrechnung Nebengebührenverrechnung ⚫stellvertretende Verwalterin Bericht Das Geschäftsjahr 2009 gestaltete sich für die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Inns- bruck sehr arbeitsintensiv und abwechs- lungsreich. Neben dem täglichen Geschäft" waren der Waldbrandeinsatz in der Kranebitter Klamm sowie auch der fortschreitende Umbau der Hauptfeuerwache und die da- mit einhergehenden notwendigen Pla- nungsmaßnahmen bezüglich der Einrich- tung und Ausstattung der fertiggestellten Räumlichkeiten markante Punkte, die sich als sehr arbeitsintensiv und zeitaufwendig erwiesen. Der budgetäre Rahmen für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck konnte 2009 aufgrund der außerplanmäßigen Sonderausgaben im Bezug auf den Waldbrandeinsatz nur auf- grund von strikten Sparmaßnahmen und unter Zuhilfenahme eines Nachtragskredi- tes eingehalten werden, der dankenswer- terweise durch den Stadtsenat der Landes- hauptstadt Innsbruck genehmigt wurde. Zu den größten Budgetposten 2009 ge- hörten neben den Ausgaben für den Wald- brandeinsatz, die Anschaffung einer Dreh- leiter für die Freiwillige Feuerwehr Hötting sowie die Anschaffung eines Lastfahr- zeuges, eines Großeinsatzleitfahrzeuges sowie mehrerer Mannschaftstransporter. Weiters wurden diverse Atemschutzgeräte durch Neugeräte ausgetauscht und im Bereich des Katastrophenschutzes ein Notbeleuchtungsset angeschafft. Im Bereich der EDV konnten, neben der laufenden Wartung der Gerätschaften so- wie der stetigen Schulung der Mitarbeiter, folgende Projekte umgesetzt werden. Hierzu zählen die EDV-technische Planung des Großeinsatzleitfahrzeuges, einige Er- weiterungen im Bereich des Alarm-Gate- ways der Berufsfeuerwehr Innsbruck, der Austausch von PCs in den umbauseitig fer- tiggestellten Räumlichkeiten, diverse Kor- rekturen an der Software-Steuerung des Planpaternosters sowie ergänzende Be- sprechungen im Bezug auf das Einsatzbe- richtsprogramm. Die Schließanlage der Berufsfeuerwehr Innsbruck (Teil der Schließanlage des Stadtmagistrat Innsbruck) wurde 2009 auf die Wachen der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau und Vill ausgedehnt, um einerseits die bestehenden, teilweise defekten Anla- gen zu erneuern und andererseits die Ein- heitlichkeit der diverse Schließanlagen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck wieder herzustellen. Geplant ist, dass in den kom- menden Jahren sämtliche Wachen der Feuerwehr der Stadt Innsbruck in diese An- lage integriert werden. Hervorzuheben sind die Leistungen von unserem Lehrling Stefan Marseiler, der 2009 erfolgreich seine Lehre als Klassen- bester abschließen konnte. Die Tätigkeiten von Herrn Marseiler, wäh- rend seiner Lehrzeit bei der Berufsfeuer- wehr Innsbruck, stellten sich als wesentli- che Bereicherung für den Verwaltungs- dienst dar. Aus diesem Grund wurde sei- tens des Kommandos eine Fortführung des Dienstverhältnisses nach Beendigung der Lehrzeit angestrebt. Diesem Bestre- ben wurde vor kurzem seitens der Stadt- führung positiv zugestimmt, wofür ich mich, als interner Betreuer von Herrn Marseiller, recht herzlich bedanken möch- te. Herr Marseiler wird künftig seinen Dienst als Portier der Berufsfeuerwehr Innsbruck versehen und die Verwaltung in diversen Bereichen unterstützen. Als Resümee der Verwaltung kann für 2009 festgehalten werden, dass die Her- ausforderungen wieder einmal enorm wa- ren, aber hervorragend von sämtlichen Mitarbeitern gemeistert werden konnten. Vorausschauend für 2010 werden sich ei- nige Projekte recht interessant und ent- sprechend aufwendig gestalten, jedoch wird die Verwaltung auch diese Projekte wieder mit gemeinsamer Kraft, in ge- wohnter Qualität, bewältigen. Planung und Objektüberwachung von heizungs-, sanitär- und lüftungstechnischen Anlagen jp-haustechnik Amthorstraße 59, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512-33580 - Fax 0512-392528 e-mail: office@a3jp.at, homepage: www.a3jp.at ges.m.b.h.&cokg Einsatzorganisation Anfang Oktober konnten die Mitarbeiter BOK Ing. An- dreas Friedl Wasserdienst Im Ausbildungsjahr 2009 wurde die Ausbil- dung am Innfluss mit praktischen Rettungs- übungen im Wasser und Rettungsübungen mit den Turbineneinsatz- boot durchgeführt. Jeder Feuerwehrbedienstete in der Löschgruppe musste zweimal an einer derartigen Schwimmausbildung und je- der Bootsführer mindestens zweimal an einer Bootsausbildung teilnehmen. Die Tauchausbildung startete im Jänner mit Eistauchgängen am Baggersee und wurde kontinuierlich bis in die Herbstmo- nate fortgesetzt. Im Mai 2009 fand das jährliche Tauchla- ger in Spanien statt. Im Juli konnten fünf Einsatztaucher an einer Ausbildungsveranstaltung des Oberösterreichischen Landesfeuerwehr- verbandes am Attersee teilnehmen. Im September fand gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer eine Tauch- übung mit der Alouette III am Heiterwan- gersee statt. Geübt wurde der Tauchein- satz mit Hubschrauberunterstützung. An dieser Abschlussveranstaltung nah- men acht Einsatztaucher teil. Diese Aus- bildung ist auch wieder für 2010 geplant. Martin Tiefnig und Marcus Klotz die Aus- bildung des Österreichschen Bundesfeu- erwehrverbandes zum Tauchlehrer positiv beenden, somit ist die Aus- und Weiter- bildung für die nächsten Jahre (Jahrzehn- te) gesichert. Flugdienst Im April wurde die Feuerwehr Innsbruck auf Grund eines Waldbrandes, der über eine Woche andauerte, gefordert. Auf Grund dieses Einsatzes und der daraus re- sultierenden Einsatzpraxis für praktisch alle Flughelfer wurde die jährliche Flug- helferausbildung im Arntal abgesagt. Die bereits vorbereitete Waldbrandübung im Bereich Igls musste auf Grund eines frühen Wintereinbruches abgesagt wer- den. Zusammenfassend muss aber darauf hingewiesen werden, dass in Anbetracht des großen Einsatzes im April kein Aus- bildungsdefizit besteht. Für 2010 ist eine Flughelferausbildung (9.4.2010) und eine große Waldbrand- übung (2.10.2010) geplant. Darüber hin- aus wurde eine Arbeitsgruppe Wald- brand" installiert, die die Erkenntnisse aus dem Waldbrandereignis aufarbeiten soll. Atemschutz Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu- erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet Atemschutz gewährleistet ein sicheres und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben dieser Atemschutz- und Körperschutz- ausbildung wurde der messtechnische Jahresbericht 2009 Bereich von der Atemschutzwerkstätte ausbildungsmäßig und technisch fortge- führt. Um ein koordiniertes Arbeitern bzw. Üben zu gewährleisten, fand ein Koordinie- rungsgespräch mit den Atemschutzwar- ten des Bezirkes statt. Neben der Ausbil- dung durch die Atemschutzwerkstätte wurden laufende Wartungs- und Über- holungsarbeiten durchgeführt. Die Um- stellung der Atemschutzgeräte der Bau- reihe PA 80 auf PSS 90 wurde weiterge- führt. Weiters wurden 65 CFK-Flaschen der Fir- ma Interspiro angekauft. Ende 2009 konnte bereits der Umstieg auf die neue Generation der Atemschutzgeräte (PSS 90 mit CFK-Flaschen) bei den freiwilligen Feuerwehren begonnen werden. Leichte- re Atemschutzgeräte haben einen besse- ren Atemschutzeinsatz (sicherer) und Tra- gekomfort für die Geräteträger zur Folge. Die Umstellung wird mit dem Ankauf von weiteren Atemschutzgeräten 2010 fortgeführt. ABSCHLEPP- BERGEDIENST 0664 / 325 4707 Steinbruch Kfz. AUERK INT. TRANSPORTE - ERDBAU - KFZ WERKSTÄTTE www.auer-gmbh.at Grundaushub - Abbrucharbeiten Güterwege- und Forstwegbau - Steinschlichtungen GmbH REPARATUR FACHBETRIEB KFZ- Reparatur-Service-Meisterbetrieb für PKW, LKW sämtlicher Marken - Karosserie & Unfallinstandsetzung A 6143 Pfons / Matrei am Br. Mercedes-Benz A-6143 Mühlbachl / Matrei am Br. Tel: 05273/6240 + Fax 6240 - 16 Tel: 05273/6840 + Fax 6840 - 16 PANNENNOTDIENST: 0664 / 325 4709 15 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Nachrichtendienst BR Ing. Gün- ter Schlögl (Alarmierung Zur Alarmierung der frei- willigen Feuerwehr ste- hen in Innsbruck derzeit 34 Sirenenanlagen und 330 Pager zur stillen Alar- mierung ohne Sirene) im Einsatz. Durch die neue digitale Alarmierung wurde es notwendig die 34 Sire- nenempfänger auf das digitale Warn- und Alarmsystem des Landes Tirol umzubauen. Eine dieser Sirenenanlagen wurde im ab- glaufenen Jahr erneuert, zwei weitere Anla- gen im Bereich Pastorstraße und Siegmayr- schule neu errichtet. Alle Anlagen wurden einer Jahreswartung unterzogen und diver- se Kleinreparaturen durchgeführt. Ebenso wurden durch die Mitarbeiter der Funk- werkstätte sechs neue Antemschutzfunkge- räte angekauft, alle 50 Geräte neu pro- grammiert und bei den freiwilligen Feuer- wehren als Ersatz für die bisherigen veralte- ten Handfunkgeräte ausgegeben. 50 neu angekaufte Helmfunkgarnituren wurden in die Einsatzhelme der Berufs- und freiwilli- gen Feuerwehr eingebaut und übergeben. Die verwendeten 75 Mobil- und 180 Hand- funkgeräte der Feuerwehr Innsbruck wur- den mit einem Softwareupdate neu pro- grammiert. Im Zuge der laufenden Sanie- rungsarbeiten in der Hauptfeuerwache wur- den Arbeiten bei der Umstellung auf eine neue Telefonanlage, Installationsarbeiten an der Beschallungsanlage sowie an Me- dieneinrichtungen durchgeführt. Für eine künftige Verbesserung der Funkversorgung in Gebäuden wurden neuartige digitalen Gatewaygeräte getestet. Die Funkwerkstät- te unterstützte den Landesfeuerwehrver- band Tirol bei der Digitalfunkgeräteumpro- grammierung und der Programmierung von Neugeräten tirolweit. In sechs Neufahrzeu- gen der Berufs- und freiwilligen Feuerwehr sowie in ein Fahrzeug des Stadtmagistrates wurden digitale Funkgeräte eingebaut. Für die Verständigung von Mitgliedern der frei- willigen Feuerwehr und Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr wurden umfangreiche Da- tenpflegearbeiten für die Benachrichtigung bei Einsätzen über SMS durchgeführt. Eben- so wurden die Eingabe und die Pflege von Daten im Alarmierungssystem der Leitstelle für die Feuerwehren Innsbrucks abge- schlossen. Im Stadtgebiet stehen 15 Ob- jektfunkanlagen nach entsprechenden Be- gehungen und Schulungen für die gesamte Mannschaft zur Verfügung. Die gesamte elektronische Schließanlage auf der Haupt- feuerwache wurde betreut und erweitert. Die Sendeanlagen am Plumeskopf und der Seegrube wurden vollständig demontiert. Auf der Wache wurden drei Alarmbildschir- me installiert und in Betrieb genommen. Für das gesamte Wacheareal wurde eine Vide- oanlage installiert und in Betrieb genom- men. Für die vier im Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Innsbruck installierten Sen- deanlagen des Warn- und Alarmsystems des Landes Tirol wurde eine Einschulung zur weiteren Betreuung dieser Standorte durch- geführt. Die Mitarbeiter der Funkwerkstätte nahmen an einer Schulung der Landesfeu- erwehrschule für das Warn- und Alarmsys- tem sowie das Digitalfunksystem teil. Durch die Sanierungsmaßnahmen in der Haupt- feuerwache war der Umbau des Lagers der Funkwerkstätte und die Neueinrichtung im Zuge der Jahresinventur erforderlich. Heli Tirol www.heli-tirol.at Heli Tirol GmbH A-6462 Karres Tiroler Bundesstraße 1 Jahresbericht 2009 Nur für Sie gehen wir in die Luft ... Rettungsflüge Film- und Fotoflüge Montagen . Hüttenversorgungen Holztransporte Feuerbekämpfung • Tierbergungen Lawinensprengungen Leitungskontrollen VIP- und Shuttleflüge Tel +43 (0)5412-61 421 Fax fly@heli-tirol.at +43 (0)5412 61 421 - 110 Mobil +43 (0) 664-80 440 80 Mail ASFINAG ASFINAG ALPENSTRASSEN GMBH A-6020 Innsbruck, Rennweg 10a, Tel.: +43 (0) 50 108-18000, Fax: +43 (0) 50 108-18020 www.walser.tv Walser GmbH Bundesstraße 74 6830 Rankweil Tel. +43 (0)5522 77 290 www.asfinag.at Walser Feuerwehrtechnik Ausgeklügelte Feuerwehrfahrzeuge mit zuverlässiger Feuerwehrtechnologie Mannschaftstransportfahrzeug Transportfahrzeug Kleinlöschfahrzeug Löschfahrzeug Löschfahrzeug mit Bergeausrüstung Tunnel- Tanklöschfahrzeug Großtanklöschfahrzeug Rüstlöschfahrzeug Klein-Rüstfahrzeug walserⓇ Schwere Rüstfahrzeuge Wechsellader mit Kran Spezialfahrzeuge TS-Anhänger seisslfunktechnik... Martin Seissl, 6334 Schwoich, Dorf 79, Tel.: 05372/5432, Fax: 05372/5432-10 OBJEKTFUNKANLAGEN BUSINESS A1 PARTNER wir freuen uns sehr unsere Firma vorstellen zu dürfen: Unsere Firma besteht nun seit über 30 Jahren und seit dieser Zeit beschäftigen wir uns mit dem Thema Funk. Unsere Erfahrungen und die Palette der von uns angebotenen Leistungen bewegen sich auf einem breiten Sektor der Funktechnik, beginnend mit der "Abwicklung komplexer Projekte auf dem Gebiet der Feuerwehr-Objektfunkanlagen einschließlich Schlitzkabelverlegung im Gebäudebereich It. TRVB S159 des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes. Durch die zukunftsweisenden Investitionen in modernste Technik sind wir in der Lage jederzeit schnell und qualitativ hochwertig auf die jeweiligen Erfordernisse zu reagieren. Wir konnten bereits Feuerwehr-Objektfunkanlagen in Innsbruck, in den TIVOLI Bauten, Kaufhaus Tyrol, Lodenareal, Lohbach etc. realisieren. Bei der Planung anstehender Projekte helfen wir Ihnen gerne weiter. Wir würden uns über Ihr Interesse sehr freuen! IHR SEISSL FUNKTECHNIK TEAM Zubehör für Digitalfunkgeräte Motorola MTP850 Digitale Pager DE925 Zubehör für Swissphone DE925 Umbau Feuerwehrfahrzeuge auf Digitalfunk Umbau von Leitstellentischen auf Digitalfunk Handfunkgeräte Atemschutzgarnituren Elektronische Sirenen Motorsirenen www.seissl.at BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Feuerwehrtechnik OBR Ing Das Kernprodukt 3513 wird von insgesamt 78 Mitarbeitern und dem verantwortlichen Pro- duktleiter betreut. Die von den Pools 5, 8, 9, 10 und 11 abgestellten Mit- arbeiter für den Kanti- nenbetrieb und die La- Josef Hunds- gerbetreuung sind noch bichler zusätzlich in anderen Kernprodukten eingesetzt. Die einzelnen Produktgruppen setzen sich wie folgt zusammen: . Geräteprüfung • Regallager Materiallager und Logistik • Werkstätten • Elektro- und Hausinstallation Heizung/Sanitäre • Malerei • Tischlerei Schlosserei • Schneiderei Spenglerei • Kantine • Küche Gebäude - Umbau und Einrichtung Geräteprüfung Die Vielzahl der bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck in Verwendung stehenden Ge- rätschaften ist einer strengen, regelmäßig durchzuführenden Überprüfung zu unter- ziehen. Die Durchführung und die Anzahl der notwendigen Prüfungen werden durch NORMEN; ÖBFV-RICHTLINIEN und HER- STELLERVORGABEN geregelt. Dies ge- schieht in vier Sachgebieten unterteilt in Sichtprüfung", „Funktionsprüfung" und „Leistungsprüfung". SG 1: Hydraulische Rettungsgeräte, Hebe- winden, Rettungspodest, Krangabel, Rund- schlingen und Hebebänder. SG 2: Ketten, Greifzüge, Schekel, Anschlag- drahtseile, Endlos- und Bandschlingen. SG 3: Schiebe-, Haken-, Steck- und Strick- leitern, Sprungpolster/Sprungretter, Halte- gurte, Bergewannen und Hebekissen. SG 4: Rettungs- und Arbeitsleinen, Brust- sitzgurte, Petzl-Sitz und Notrettungsset, Rollgliss, Höhensicherungsgerät. Insgesamt wurden 393 Arbeitsstunden aufgewendet, Sichtprüfungen und Vorbe- reitungsarbeiten bzw. Transportwege zu FF-Einheiten wurden zeitlich nicht erfasst. Aufgrund der Umbauarbeiten stand den Geräteprüfern im abgelaufenen Jahr keine Werkstätte zur Verfügung, dadurch kam es natürlich zu Behinderungen im Arbeits- ablauf. Materiallager und Logistik Die Betreuung des Gerätelagers und die La- gerhaltung wurden gemeinsam mit den ver- antwortlichen Mitarbeitern neu organisiert. Das Gerätelager wird künftig mit einem hauptverantwortlichen Mitarbeiter aus die- ser Produktgruppe ganztägig besetzt. Der gesamte Warenein- und Ausgang, der Maschinen- und Geräteverleih werden ausschließlich über das Gerätelager ab- gewickelt. Gleichzeitig wird auch das Be- stellwesen, die Evidenthaltung der Lager- listen und die Einholung von Jahresanbo- ten für Ver- und Gebrauchsgüter dieser Produktgruppe übertragen. Die Umstellung vom „, chaotischen Lager- system" (frei verfügbare Lagerflächen werden wahllos belegt) auf ein „geordne- tes System wurde durch die Einrichtung markierter Palettenparkplätze erreicht. Der Geräte- und Materialtransport zur und von der Einsatzstelle erfolgt mit eigens bezeichneten Palettenumrahmungen. Ziel ist es, von der Ausschreibung, über den Bestellschein und den Lieferschein einen vollständigen Beschaffungsakt, bzw. einen nachvollziehbaren Geräte- und Material- verleih, zur Verrechnung an die Verwaltung zu übergeben. Die Vorarbeiten hiezu wurden bereits ge- leistet. Mehrfachbestellungen und Irrläu- fer bei der Materialanlieferung sollen da- mit ausgeschaltet werden. Da es noch im- mer nicht gelungen ist, ein geeignetes La- gerverwaltungsprogramm zu installieren, müssen weiterhin Handkarteien und Ver- leihlisten geführt werden. Die Erstellung einer EDV-unterstützten Listen- und Mate- rialverwaltung in Eigenregie wurde uns leider untersagt. Seit der räumlichen Trennung von KAT- LAGER und REGALLAGER ist nunmehr auch eine übersichtliche Inventarzuord- nung und getrennte Budgetierung möglich. Die Außenanlagen und Freiflächen werden weiterhin von den bisher eingeteilten Mit- arbeitern betreut, aus organisatorischen Gründen wurden diese der Produktgruppe LOGISTIK zur Unterstützung zugeteilt. Werkstätten Die Elektrowerkstätte, die Schlosserei und die Tischlerei wurden generalsaniert und im August von der IIG übergeben. Durch die Errichtung einer Zwischenwand im ehemaligen Materiallager wurde ein neuer Arbeitsraum für noch nicht zugeteil- te Mitarbeiter geschaffen und mit zwei Ar- beitsplätzen ausgestattet. Die Werkstätten wurden mit dem heutigen Stand entsprechenden modernen Einrich- tungen ausgestattet, eine fachliche Anlei- he dafür hat man dabei in den Lehrwerk- stätten der HTL und des WIFI erhalten. Die Sanierung der Werkstätten für die Ge- räteprüfung, die motorischen Kleingeräte und die Spenglerei musste auf das nächs- te Jahr verschoben werden. Die Tischlerei wurde zusätzlich mit einer neuen Plattenzuschnittmaschine und ei- ner Absauganlage ausgestattet. Nach der Wiederinbetriebnahme wurden zuerst für die neuen Offiziersbüros die Käs- ten in den Vorräumen und die Klappbetten produziert und montiert. Im Anschluss dar- an begann die Produktion der Einrichtung für die neue Kantine, deren baulicher Um- bau am 17. November 2009 abgeschlos- sen war. Insgesamt wurden für die Büro- und Kantineneinrichtung in den hauseige- nen Werkstätten insgesamt 1.240 Arbeits- stunden geleistet. Sanierung/Umbau der Hauptfeuerwache Für die begleitende Abwicklung der Sanie- rungs- und Umbauarbeiten war die Teil- nahme an 54 Besprechungen und Bege- hungen erforderlich. Das Erd- und das Kel- lergeschoss konnten nunmehr bis auf Klei- nigkeiten fertiggestellt werden, zwei Werk- stätten und die Decke in der Fahrzeughal- le werden erst im nächsten Jahr in Angriff genommen. Die neuen Mannschaftsspin- de wurden alle zeit- und ausschreibungs- gerecht geliefert, montiert und an die zen- trale Absaugung angeschlossen. Die Ar- beiten für die Errichtung eines Flugdaches, entlang der südlichen Grundgrenze, wer- den noch heuer begonnen und spätestens im Jänner 2010 abgeschlossen. EMPL Feuerwehrtechnik "High-End" Lösungen für Feuerwehren! FEUERWEHR FEUERWEHR Jahresbericht 2009 Die der Kantine vorgelagerte Terrasse wurde als Erholungsbereich gestaltet, mit einer ent- sprechenden Bestuhlung versehen und mit einem Sonnenschutzrollo ausgestattet. Durch die von der Stadtgärtnerei vorge- nommene Begrünung in den bauseits bei- gestellten Trögen, wurde dieser Bereich zu einer Oase für Erholung und Entspannung. Abgeschlossen sind die Sanierungsarbei- ten in den Sanitärbereichen im 1. OG West, im 2. OG und im Werkstättengang. Ein abschließbares Lager für Kleinge- räte und Handwerkzeug sowie für die Zwischenlagerung von Wareneingängen, wurde im Südosten vom Regallager bau- lich abgetrennt errichtet. Die neuen Ruheräume für Dienstleiter und Fahrmeister und der Medienraum im 1.OG wurden fertiggestellt und sind bezugsfer- tig. Für die Schneiderei wurde eine neue Dampfbügelstation angeschafft, die Sa- nierung der Werkstätte selbst, mit dem angeschlossenen Lagerraum, wurde zeit- lich nach hinten verschoben. AUSTRIA Individuelle Feuerwehrtechnik von Profis für Profis! EMPL EMPL Fahrzeugwerk Ges.m.b.H. | A-6272 Kaltenbach 150 | Tel +43/5283/501-0 | Fax DW 909 | www.empl.at BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Vorbeugender Brandschutz Bau- und Gewerberechtsverfahren BR Johann Das Berichtsjahr 2009 war wieder von der Realisierung zahlrei- cher Groß- und Sonder- bauten gekennzeichnet. Für die Berufsfeuerwehr sind in der brandschutz- technischen Beurteilung von Sonderbauten vor Zimmermann allem die wesentlichen Schutzziele "Personenschutz", "Ausrei- chende Voraussetzungen für einen wir- kungsvollen Brandbekämpfungs- und Ret- tungseinsatz" und "Sicherheit der einge- setzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu defi- nieren und erforderliche Maßnahmen zur Erreichung festzulegen. Beispielhaft sind nachstehende Großbau- vorhaben angeführt, welche in der Pla- nungs- und Realisierungsphase laufend betreut wurden: Schul- und Einkaufszentrum Q-West, Bachlechnerstraße • Kaufhaus Tirol Wohnanlagen Lodenareal Kinder-Herz-Zentrum Autobahneinhausung Amras Neubau Universität Innsbruck, chemisches Institut Zentrum Amras-Rossau ⚫ Zentrum ÖBB Sanierung Universität Innsbruck, GEIWI und chemisches Institut AMRAS Interne Aus- und Weiterbildung In kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit der Landesfeuerwehrschule Tirol (Schulleiter DI Georg Waldhart und Mag. Bernhard Geyr) konnte von allen Mitarbei- tern des Vorbeugenden Brandschutzes ein wichtiges und interessantes Schulungs- angebot hinsichtlich einer zeitgemäßen Unterrichts- und Präsentationstechnik ab- solviert werden. Die Mitarbeiter OFM Tho- mas Schöpf und OFM Bernhard Fischler konnten zudem den Feuerbeschaulehr- gang an der Landesfeuerwehrschule er- folgreich absolvieren. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die interne Ausbil- dung der Berufsfeuerwehrmitarbeiter hin- sichtlich des Bereiches,,Sonderbauten". Tiris, Einsatzvorbereitung Im vergangenen Jahr wurden neben den laufenden Tätigkeiten wie Feuerbeschau, brandschutztechnische Stellungnahmen, Aufnahme und Kontrolle von Brandmelde- anlagen, Kontrolle von Feuerwehrflächen oder der Wasserversorgung, auch zusätzli- che neue Projekte begonnen. So wurde das BMA-Datenblatt, das Objektdatenblatt, ein Datenblatt für die Betreuung der städ- tischen Objekte sowie ein Datenblatt für den Strahlenschutz teilweise überarbeitet oder neu entworfen und jeweils eine For- mularvorlage erstellt. Dies wurde nötig, um den ständig wachsenden Strom an Daten schneller und effizienter zu verarbeiten. Auch wurde damit begonnen, den derzei- tigen Bestand an BMA-Datenblätter der neuen Vorlage anzupassen, um den Mitar- beitern eine einheitliche und somit besser SCANIA FEUERWEHR 1148 1-510 1BK 340 Laufende Anfahrtsproben im Bereich der A 13 auszuwertende Datenbank zur Verfügung zu stellen. Gerade dieses Projekt ist immer noch in Arbeit, da die Überarbeitung von insgesamt 399 BMA-Datenblättern und die gleichzeitige Bestückung des dafür vor- gesehenen Aktenpaternosters eine sehr akribisch durchzuführende und daher sehr zeitraubende Tätigkeit darstellt. Im Bereich TIRIS und Löschwasserversor- gung wurden im Jahr 2009 mit Hilfe und in Rücksprache mit den jeweiligen zuständi- gen Abteilungen beispielsweise Unterflur- hydranten erneuert oder durch Oberflurhy- dranten ersetzt, teilweise Hydranten aufge- lassen oder auch Daten über Literleistung und Ausgangsdruck zur Berechnung der Löschwasserversorgung erhoben. Sicherheitsinformations- zentrum - Öffentlichkeitsarbeit Erstmals wurde in Eigeninitiative ein groß- angelegter Sicherheitstag mit breitem In- formationsangebot am 24. April 2010 in den Innsbrucker Rathausgalerien, zu wel- chem auch die Kirminalpolizei Innsbruck miteingebunden wurde, durchgeführt. Die bei einem brandschutzbezogenen Rate- spiel ermittelten Gewinner, wurden zu ei- nem kleinen Festakt in das Sicherheitsin- formationszentrum auf die Hauptfeuerwa- che eingeladen. Weitere Informationsver- anstaltungen größeren Umfangs bildete die Mitwirkung beim „Peterle-Hilf-Fest" des Amtes für Familie, Bildung und Gesell- schaft in der Altstadt sowie die Mitorgani- sation des großen Sicherheitstages am 31. Oktober 2010 am Sparkassenplatz Inns- bruck. Auf der Hauptfeuerwache wurde in Zusammenarbeit mit dem ORF Tirol ein Ra- diotag zur ORF-Sommerfrische" organi- siert. Die Teilnahme an verschiedenen öf- fentlichen Veranstaltungen wie z.Bsp. am ersten Stadtteilfest am Tivoli waren weite- re Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit. Mitarbeit in Feuerwehr-Gremien Österr. Bundesfeuerwehrverband TRVB-Ausschuss-Tagungen.. Landesfeuerwehrverband Tirol 5 Fachausschuss Öffentlichkeitsarbeit".... 3 Bezirksfeuerwehrverband IBK Bezirksarchivar, Öffentlichkeitsarbeit, Löschwasserversorgung, Ausbildungen... 3 Bau- und gewerberechtliche Verhandlungen. Jahresbericht 2009 Übersicht der Tätigkeiten 2009 - Vorbeugender Brandschutz Anzahl der Feuerbeschauen. magistrat 87 Anzahl der Objekte, welche beschaut wurden. .256 Überprüfungen BMA (inkl. Feuerwehrschlüsselsafe).. .122 Festlegung/Überprüfung von betriebstechnischen Brandschutzeinrichtungen. .35 Aufnahme von Neuaufschaltungen... 41 Privatrechtliche Vereinbarungen. .38 Berechnung/Dimensionierung von technischen Brandschutzanlagen. 38 Schriftliche Stellungnahmen. 157 Durchgeführte BSW-Dienste. 691 Veranstaltungsrechtliche Stellungnahmen... 35 Großveranstaltungen. 9 Projektbesprechungen/Bau- und Gewerbevorhaben... 90 50 Festlegungen Erste/Erweiterte Löschhilfe.. .51 Sicherheitstag im Rathaus Sonstige Begehungen/Lokalaugenscheine .1.11 Anfahrtsproben/Überprüfung Flächen für die Feuerwehr/Feuerwehrzufahrten. .36 Veranstaltungsrechtliche Verhandlungen/Besprechungen.. 42 FEUE Behördenrundgänge. 28 Bau- und Feuerproben... 33 Verkehrsrechtliche Besprechungen/Verhandlungen. 22 Schulungsveranstaltungen Erste Löschhilfe und Zivilschutz/Löschtrainerschulungen..... 45 Anfertigung von Straßenplänen... 576 Lagekarten Löschwasserversorgung 20 Berechnung von Löschwasserversorgungsanlagen .4 Evakuierungs-, Brandschutz-, Räumungsübungen. 9 SIZ-Veranstaltungen/Besprechungen. .5/7 7 5 2.650 Peterle Hilf Fest Interne Mitarbeiterschulungen/Fortbildungen Objektfunkanlagen. GESAMT ATU Mitarbeiterfortbildung an der Landesfeuerwehrschule Tirol BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Berufsfeuerwehr und Veranstaltungsamt- Engste Zusammenarbeit Amtsvor- stand Elmar Rizzoli Einen fixen Bestandteil in Verfahren nach dem Tiroler Veranstaltungs- gesetz stellt der Bereich Vorbeugender Brand- schutz der Berufsfeuer- wehr dar. In allen Verfah- ren von Veranstaltun- gen, zu welchen mehr als 1.000 Besucher er- wartet werden, wird durch die Veranstaltungsbehörde der Stadt Innsbruck, welche im Amt für All- gemeine Sicherheit, Veranstaltungen und Gewerbe angesiedelt ist, zur Festlegung einer allenfalls notwendigen Brandsicher- heitswache die Berufsfeuerwehr als Sach- verständige eingebunden. Die Notwen- digkeit einer Brandsicherheitswache ergibt sich aus dem Veranstaltungsraum, der Art der Veranstaltung und der Anzahl der er- warteten Besucher. Der zuständige Amtsvorstand Elmar Riz- zoli lobt in diesem Zusammenhang die gu- te und enge Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeuerwehr und der Veranstal- tungsbehörde.,,Wir sind auf diesem Ge- biet Vorreiter nicht nur in Tirol, sondern in großen Teilen Österreichs. Immer wie- Brandsicherheitswachen nicht ausschließ- lich im Brandschutz, sondern auch in der technischen Unterstützung von anderen Einsatzkräften im Falle von Großscha- densereignissen im Zuge von Veranstal- tungen. Die erforderliche Brandsicherheitswache wird auf Vorschlag der Berufsfeuerwehr Großkonzert Bon Jovi im Freigelände der Olympia World dann durch die Veranstaltungsbehörde als Auflage im Veranstaltungsbescheid vorge- schrieben. Neben der Vorschreibung der er- forderlichen Auflagen bildet dann natürlich auch die Kontrolle der Auflagen einen wich- tigen Bestandteil für die sichere Abhaltung von Großveranstaltungen. Im Jahr 2009 wurden von der Veranstaltungsbehörde zu- sammen mit der Bau- und Feuerpolizei so- wie der Berufsfeuerwehr über 120 Behör- denrundgänge im unmittelbaren Vorfeld von Großveranstaltungen durchgeführt. Dabei werden alle Bescheidauflagen ge- nauestens überprüft und u.a. auch kon- trolliert, ob alle Brandschutzeinrichtungen funktionstüchtig und die Hilfs- und Ret- tungswege auch freigehalten werden. Im Jahr 2009 fanden in Innsbruck insge- samt 1.056 anmeldepflichtige Veranstal- tungen statt. Auswahl der Veranstaltungen (2008-2009): Zirkus 16 9 Traditionsveranstaltungen Straßenmusk Straßenfeste Sportveranstaltungen Theater Umzüge der wird Innsbruck als Vorbild für andere Städte und Gemeinden hergenommen". Die Stärke der Brandsicherheitswachen variiert von einem Mann bis hin zu mehre- ren Löschgruppen. Rizzoli sieht dabei bei Großveranstaltungen die Aufgabe von 115 20 30 61 65 67 144 145 2009 2008 ORF ORF-Sommerfrische mit Moderator Kurt Arbeiter und begeisterten Kindern Sicherheit zu jeder Ze STADT Überprüfung von Löschwasser- versorgungsanlagen Sicherheitstag im Rathaus Beratung beim Sicherheitstag Jahresbericht 2009 Schulung in Erster Löschhilfe Sicherheit zu jeder Zeit Pressekonferenz beim Sicherheitstag Wenn kopieren nur so einfach wäre! Partys Muskveranstaltungen Messen Kulturveranstaltungen Konzerte Informationsveranstaltungen Hochzellen Gelegenheitsmárkle 16 Festveranstaltungen 20 41 42 Beschwerden Balle 15 ORF-Sommerfrische mit Bgm. a. D. Dr. Platzgummer, Bezkdt.-Stv. Walter Laim- gruber, Frau Bgm. Hilde Zache, Baudi- rektor DI Maizner und BD Erwin Reichel Ausstellungen 14 142 39 155 136 20 40 60 80 100 120 140 160 180 ALUFIRE3: Das Original! TUERWEHR IVECO MAGIRUS IVECO MAGIRUS Brandschutztechnik GmbH Hönigtaler-Straße 46 A-8301 Kainbach/Graz Fax +43/31 33/2077-31 www.iveco-magirus.at lohr@iveco.com FEUERWEHR 122 en unverbindlich. Die Bilder zeigen Zusatz- und Sonderwunsche, die nur gegen Text und Abbildungen unverderungen im Sinne des technischen Fortschritts vorbehalten. BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Ausbildung 2009 DI Martin Gegenhuber Die Ausbildung ist ein zentrales Element jeder Feuerwehr. So wird auch bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck großer Wert auf Aus- und Weiterbil- dung gelegt. Im abgelau- fenen Jahr wurden 7.026 Ausbildungsstunden ab- solviert, wobei hierbei 1.236 Stunden der Ausbildungsrefenten noch hinzuzurechnen sind. Gesamt wurden somit 8.262 Stunden in die Aus- und Weiter- bildung investiert. Neben der täglichen Aus- bildung werden auch immer wieder Spezi- alausbildungen (intern und extern) sowie Laufbahnkurse durchgeführt. So wurden im Jahr 2009 ein Chargenkurs, Krankurs, Tauchlehrerausbildung und Erste-Hilfe- Lehrsanitäterausbildung durchgeführt. Nachfolgend ein Auszug der Ausbildungs- veranstaltungen des abgelaufenen Jahres. Eisrettungsausbildung Die kalten Jännertage nutzte die BF für die jährliche Eisrettungsausbildung. Diese Ausbildung hat jeder Einsatzschwimmer der Berufsfeuerwehr grundsätzlich jährlich zu absolvieren, um mit den vorhandenen Gerätschaften eine rasche Rettung von Personen zu gewährleisten. Geübt werden dabei: Die Rettung mit einer so genannten Wildwasserrettungsweste Der Retter kann gesichert zum Unfallopfer gelangen und wird anschließend, von der Mannschaft am Ufer, mit einer Rettungs- leine an Land gezogen. Das Retten mit einer Rettungswanne oder Schlauchboot Vor Ort bringen der Rettungswanne (z. B. liegend mit Eispickel - sehr Kräfte raubend) und anschließend Rettung der Person mittels Mannschaftszug ans Ufer. Der Einsatz eines so genannten Eisretters Auf Grund der Materialbeschaffenheit des Retters und der Schwimmfähigkeit (siehe Foto) spricht einiges für diese Einsatzmög- lichkeit. Die schnellste Methode ist die Ret- tung mittels Rettungsweste, es gibt aber sicher Situationen, wo eine andere Me- thode mehr Erfolg verspricht. Ziel muss es sein, alle Möglichkeiten zu beherrschen, um eine schnelle Rettung von Personen zu ermöglichen. Fortbildung Lawinenzug Am 2. Wochenende im Jänner fand im Be- reich der Wattener Lizum die Fortbildung des Lawineneinsatzuges der Feuerwehr Innsbruck statt. Auf dem Programm dieser Veranstaltung standen, neben den notwendigen theore- tischen Einheiten (Grundlagen der Lawi- nenbildung, Beurteilungsmethoden, Ka- meradenrettung, Organisierte Rettung) vor allem die praktischen Übungen (Hand- habung VS-Gerät, Sondierprofil, Handha- bung Sonde etc.) im Vordergrund. Nachdem uns im vergangen Jahr der Wet- tergott nicht besonders hold war, meinte er es heuer umso besser mit uns und so konnten wir wie geplant die praktische Ausbildung am zweiten Tag, im Rahmen einer Ausbildungsschitour bei herrlichstem Winterwetter, fortführen und am Vortag Gehörtes und Erlerntes in die Praxis um- setzen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Das Team rund um Ingrid und Sepp Part! verwöhnte uns mit kulinari- schen Leckerbissen und so konnten wir bestens versorgt bei herrlichem Wetter zwei interessante Ausbildungstage auf der Lizumer Hütte verbringen. Der guten Stimmung bei den 12 teilneh- menden Kameraden der FF-Einheiten Mühlau, Hötting, Igls und Reichenau konnte auch das mehr als unkamerad- schaftliche und unqualifizierte Verhalten eines Kursleiters eines anderen zivilen Lawinenkurses keinen Abbruch tun. Als Ausbildungsleiter darf ich mich be- sonders bei Mjr Bernd Rott für seine Unter- stützung im Ausbildungsbereich und Vzlt Franz Sturm (von der FF Reichenau) für die Unterstützung im organisatorischen Be- reich sowie bei Stefan Gutmann für seine Ausbildungsunterstützung im Bereich der VS-Gerätesuche bedanken. Ein besonderer Dank auch an das Kom- mando des TÜpl Lizum Walchen, welches diese Unterstützung erst ermöglicht hat und auch die Fahrerlaubnis für das Tüpl- Gelände erteilte. 1 Strahlenschutzleistungs- abzeichen in Bronze Der Umgang mit radioaktiven Stoffen er- fordert ein Höchstmaß an Präzision und Genauigkeit. Diese Genauigkeit und das notwendige Wissen um die Gefahren, die Mess- und Schutzmöglichkeiten beim Um- gang mit radioaktiven Stoffen wurde in ei- nem 2-teiligen Vorbereitungskurs unter fachkundiger Anleitung durch das Ausbil- derteam trainiert, geübt sowie sich durch das Studium der Ausbildungsunterlagen von Teilnehmern angeeignet. Den Abschluss dieser Ausbildung bildete der Leistungsbewerb an der LFS in Telfs. Bei diesem Bewerb waren insgesamt fünf Stationen zu absolvieren, bei welchen das Schwergewicht der verschiedenen Aufga- benstellungen vor allem auf der prakti- schen Handhabung von Messgeräten und deren Anwendung lag. Generell waren die gezeigten Leistungen der Teilnehmer sehr gut. Drei Mitarbeitern der BF Innsbruck gelang es sogar den Be- werb mit der Maximalpunkteanzahl zu ab- solvieren. Ein besonderer Dank an das Ausbildungs- team, HBM F. Maurer, OFM J. Eller, OFM M. Heubacher, OFM Chr. Grubhofer, OFM A. Vogelsberger, welches mit großem per- sönlichen Engagement die Kollegen aus- gezeichnet auf die Anforderungen im Strahlenschutz ausgebildet und auf jene des Leistungsbewerbes vorbereitet hat. Großübung,,Wiltener Tunnel" Am Samstag, dem 18. April 2009, fand im Wiltener Tunnel eine Großübung statt. Nach einigen Gesprächen mit der ASFINAG und dem Roten Kreuz wurde ein Übungs- szenario geboren, dass es in sich hatte. Ein Postbus und vier Pkws verunfallen im Bereich des Tunnelportals. Personen sind in den Fahrzeugen eingeklemmt; ein Fahr- gast hat Pfählungsverletzungen im Bus und mehrere Personen stürzten über ein Brückengeländer in die Tiefe. Insgesamt wurden von einem Schmink- team des Roten Kreuzes 62 Verletzte ge- schminkt. Ziel dieser Übung war es, die Einsatzorga- nisation (an der Einsatzstelle) der Feuer- wehr und der Rettung intern zu überprü- fen bzw. die Zusammenarbeit bei einem solchen Ereignis (vor allem in der An- fangsphase) zu verbessern. Seitens der Innsbrucker Feuerwehren nah- men die Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Amras, die Freiwillige Feuer- wehr Wilten, die Freiwillige Feuerwehr Neu Arzl und Hötting, die während der Übung die verbliebenen Einsatzkräfte auf der Hauptfeuerwache verstärkten, teil. Bezirkseinsatz-/übungstag Ziel dieses Einsatz-/Ausbildungstages" war die Abarbeitung einer größeren An- zahl (rund 50) von Einsätzen, wobei es da- bei sowohl kleinere Einsätze in Gruppen- stärke als auch größere Einsätze in Zugs- stärke zu bewältigen galt sowie Einsätze, welche im Verband (BF mit drei FF-Einhei- ten), wie etwa ein Schadstoffaustritt (Am- moniak), aber auch ein Verkehrsunfall (Bus gegen zwei PKW), abgearbeitet wurden. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Abarbeitung diverser Parallelein- sätze im Zusammenspiel Berufsfeuerwehr und freiwillige Feuerwehr, die Beübung al- ler Führungsebenen bis hin zur integrier- ten Übungs(Einsatz)leitung sowie das tak- tische Beüben des Digitalfunks dar. Neben der Berufsfeuerwehr und den zehn freiwilligen Einheiten der Feuerwehr Innsbruck nahmen rund 30 Einsatzkräfte der Rettung an dieser Übung teil. Insge- samt waren somit rund 180 Einsatzkräf- te bei dieser Übung im Einsatz. Besonde- re Bedeutung erhielt die Übung auch auf- grund der überregionalen Teilnehmer innerhalb der Beobachterteams, welche sich allesamt vom Zusammenspiel und dem Engagement der rund 180 Einsatz- kräfte beeindruckt zeigten. Ein großes Dankeschön an all jene die mit- geholfen haben diesen Tag zu organisieren und durchzuführen. Ob das die Mitglieder des Planungsteams, die Übungsvorberei- Jahresbericht 2009 ter, die beteiligten Offiziere der BF, die Ka- merad(inn)en des ÖRK inkl. des Schmink- teams, die Figuranten, die Übungsbeob- achter und Fotographen oder die Kollegen der Dienstmannschaft der BF waren, wel- che die Vorbereitungen für die Abschluss- veranstaltung auf der HFW organisierten, sie alle haben dazu beigetragen, dass es ein erfolgreicher Übungstag für alle Betei- ligten war. Person in Sill-Einsatzübung Eine im Sillfluss verunfallte Person wurde nach einer Ersterkundung, durch zwei als Rettungsschwimmer mit Wildwasserweste ausgerüstete Kollegen, gesichert und in der Folge am Ufer erstversorgt. In weiterer Folge wurde die Person mittels Schnelleinsatzboot aus dem WAF flussab- wärts transportiert und mittels Hubret- tungsbühne unter Einsatz der Bergewan- ne auf Straßenniveau gebracht. Die Übung wurde von den beteiligten Ein- satzkräften der BF (1. Grp, THF, WAF, HRB) rasch und effizient abgearbeitet. Sämtliche Kollegen der BF Innsbruck sind ausgebildete Wasser- und Höhenretter. Dies bedingt zwar einen recht hohen Aus- bildungsaufwand, welcher sich bei derar- tigen Einsätzen aber immer wieder bezahlt macht. Jahresbericht 2009 Nach einer Pause wurde die Ausbildung mit diversen Übungen für Taucher und Hubschrauber fortgesetzt. Is Ort 2, MTF 1) stellen einen Querschnitt der bei der BF Innsbruck in Verwendung stehen- den Fahrzeuge dar und somit konnten im Fahrtechniktraining auch sehr gut die je- weiligen Unterschiede herausgearbeitet werden. Das herrliche Herbstwetter tat seiniges da- zu, dass es für alle Beteiligten nicht nur ein sehr erfolgreicher und lehrreicher, sondern auch sehr angenehmer Tag in herrlicher Umgebung war. ge- n. arbeit it orts- ehr und wurden Ein Dank an dieser Stelle bei unserem Trai- ner Armin Haselwanter für sein Engage- ment und die ausgesprochen kompetente Abhaltung des Trainings sowie beim Stütz- punkt für die freundliche Aufnahme. Ein Dank an dieser Stelle an die Besatzung der AL III des Hubschrauberstützpunktes Schwaz, den BFI Reutte, den BFK Reutte, die FF Heiterwang, FF Reutte, Flughelfer Bezirk Reutte, die Wasserrettung Reutte sowie die Familie Bunte (Hotel Fischer am See) für die Unterstützung. V von der aufgenom- eich des Hei- - Hier wurde geladen sowie end der 2. Tau- andung über den geflogen wurde. er zwischenzeitlich aufgenommen und chgebiet abgesetzt. Taucher ebenfalls ein- r, begannen die beiden gang, welcher (rund 10 anlandung) in einer Tiefe On Erfolg gekrönt war und erson (hier natürlich eine ortet und in der Folge rasch en konnte. Gemeinschaftsübung mit FF-Einheiten Im abgelaufenen Jahr wurden wieder di- verse Gemeinschaftsübungen mit FF-Ein- heiten durchgeführt, wie beispielsweise: Heizung Brandeinsatzübung BTV mit FF Mühlau •Schadstoffeinsatzübung im Bereich des ÖBB-Areals gemeinsam mit FF Reichenau Brandeinsatzübung im Bereich der IVB gemeinsam mit FF Wilten ÖAMTC-Fahrtechniktraining Wie in der Vergangenheit bereits des Öf- teren durchgeführt, fand ein Fahrtechnik- training für Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr Innsbruck statt. Am Programm stan- den, nach einer kurzen theoretischen Ein- führung und der Vermittlung von sicher- heitstechnischem/ fahrtechnischem Basis- wissen, vor allem praktische Übungen mit den Einsatzfahrzeugen. Die dabei verwen- deten Fahrzeuge (1. Grp, LAST 1, GSF, ELF nerhalb von 30 Min. nach Taucher auf der HFW die abgeschlossen werden. peringe Zeitspanne konn- optimale Zusammenwir- kette erreicht werden. en weitere sechs Taucher em Boot der Wasserret- Heiterwang zum Einsatz Einsatzübung im Bereich Shell-Tankstelle Sonnpark gemeinsam mit FF Reichenau Heißeinsatzausbildung mit FF Arzl und FF Mühlau - Uns ist keine Reparatur zu klein ung kein Auftrag zu groß! Klima stolz Sanitär Im Servicefall rufen Sie bitte direkt: 0512/3 996 99 7 Tage/Woche rund um die Uhr! bleibt DEZ! DEZ Lüftun 40 de JAHRE ,,Männer können doch besser fab 140 Shops 3000 gratis Parkplätze - in Tiro Tel.: 0512-325-0 Jahresbericht 2009 Nach einer Pause wurde die Ausbildung mit diversen Übungen für Taucher und Hubschrauber fortgesetzt. els cort ge- n. 2, MTF 1) stellen einen Querschnitt der bei der BF Innsbruck in Verwendung stehen- den Fahrzeuge dar und somit konnten im Fahrtechniktraining auch sehr gut die je- weiligen Unterschiede herausgearbeitet werden. Das herrliche Herbstwetter tat seiniges da- zu, dass es für alle Beteiligten nicht nur ein sehr erfolgreicher und lehrreicher, sondern auch sehr angenehmer Tag in herrlicher Umgebung war. arbeit hit orts- ehr und wurden Ein Dank an dieser Stelle bei unserem Trai- ner Armin Haselwanter für sein Engage- ment und die ausgesprochen kompetente Abhaltung des Trainings sowie beim Stütz- punkt für die freundliche Aufnahme. Ein Dank an dieser Stelle an die Besatzung der AL III des Hubschrauberstützpunktes Schwaz, den BFI Reutte, den BFK Reutte, die FF Heiterwang, FF Reutte, Flughelfer Bezirk Reutte, die Wasserrettung Reutte sowie die Familie Bunte (Hotel Fischer am See) für die Unterstützung. N von der aufgenom- eich des Hei- . Hier wurde geladen sowie rend der 2. Tau- undung über den geflogen wurde. er zwischenzeitlich aufgenommen und achgebiet abgesetzt. Taucher ebenfalls ein- ar, begannen die beiden ngang, welcher (rund 10 anlandung) in einer Tiefe on Erfolg gekrönt war und person (hier natürlich eine ortet und in der Folge rasch en konnte. Gemeinschaftsübung mit FF-Einheiten Im abgelaufenen Jahr wurden wieder di- verse Gemeinschaftsübungen mit FF-Ein- heiten durchgeführt, wie beispielsweise: Brandeinsatzübung BTV mit FF Mühlau ÖAMTC-Fahrtechniktraining Wie in der Vergangenheit bereits des Öf- teren durchgeführt, fand ein Fahrtechnik- training für Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr Innsbruck statt. Am Programm stan- den, nach einer kurzen theoretischen Ein- führung und der Vermittlung von sicher- heitstechnischem/ fahrtechnischem Basis- wissen, vor allem praktische Übungen mit den Einsatzfahrzeugen. Die dabei verwen- deten Fahrzeuge (1. Grp, LAST 1, GSF, ELF nerhalb von 30 Min. nach Taucher auf der HFW die abgeschlossen werden. peringe Zeitspanne konn- optimale Zusammenwir- kette erreicht werden. en weitere sechs Taucher em Boot der Wasserret- Heiterwang zum Einsatz BERUFS EUERWEH Heizung Schadstoffeinsatzübung im Bereich des ÖBB-Areals gemeinsam mit FF Reichenau Brandeinsatzübung im Bereich der IVB gemeinsam mit FF Wilten Einsatzübung im Bereich Shell-Tankstelle Sonnpark gemeinsam mit FF Reichenau Heißeinsatzausbildung mit FF Arzl und FF Mühlau Uns ist keine Reparatur zu klein ung kein Auftrag zu groß! Klima stolz Sanitär Im Servicefall rufen Sie bitte direkt: 0512/3 99 6 99 DEZ 7 Tage/Woche rund um die Uhr! bleibt DEZ! Lüftun 40 de JAHRE ,,Männer können doch besser fah 140 Shops 3000 gratis Parkplätze - in Tirol Tel.: 0512-325-0 BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT Taucheinsatzübung am Heiterwanger See Bei der BF Innsbruck stehen jeden Tag min- destens zwei Einsatztaucher im Dienst. Im Falle eines Taucheinsatzes außerhalb von Innsbruck ist vorgesehen, diese mittels Hubschrauber zum jeweiligen Einsatzort zu bringen und in der Folge straßenge- bunden weitere Taucher nachzuführen. Ziel der Übung war es die Zusammenarbeit mit dem Hubschrauber, aber auch mit orts- ansässigen Einsatzkräften (Feuerwehr und Wasserrettung) zu proben. Dazu wurden zwei Einsatztaucher auf der HFW von der AL III des HS-Stzpkt'es Schwaz aufgenom- men und in der Folge in den Bereich des Hei- terwanger Sees eingeflogen. Hier wurde kurz gelandet, Material ausgeladen sowie ein Taucher abgesetzt, während der 2. Tau- cher im Zuge einer Lufterkundung über den potentiellen Einsatzraum geflogen wurde. Anschließend wurde der zwischenzeitlich ausgerüstete Taucher aufgenommen und mittels Winde im Suchgebiet abgesetzt. Nachdem der zweite Taucher ebenfalls ein- geflogen worden war, begannen die beiden Taucher ihren Tauchgang, welcher (rund 10 Min. nach der Erstanlandung) in einer Tiefe von rund 18 m von Erfolg gekrönt war und die vermisste Person (hier natürlich eine Tauchpuppe) geortet und in der Folge rasch geborgen werden konnte. Somit konnte innerhalb von 30 Min. nach Aufnahme der Taucher auf der HFW die Rettungsaktion abgeschlossen werden. Diese doch sehr geringe Zeitspanne konn- te nur durch das optimale Zusammenwir- ken der Rettungskette erreicht werden. In der Folge wurden weitere sechs Taucher der BF mit je einem Boot der Wasserret- tung sowie der FF Heiterwang zum Einsatz gebracht. Nach einer Pause wurde die Ausbildung mit diversen Übungen für Taucher und Hubschrauber fortgesetzt. Das herrliche Herbstwetter tat seiniges da- zu, dass es für alle Beteiligten nicht nur ein sehr erfolgreicher und lehrreicher, sondern auch sehr angenehmer Tag in herrlicher Umgebung war. Ein Dank an dieser Stelle an die Besatzung der AL III des Hubschrauberstützpunktes Schwaz, den BFI Reutte, den BFK Reutte, die FF Heiterwang, FF Reutte, Flughelfer Bezirk Reutte, die Wasserrettung Reutte sowie die Familie Bunte (Hotel Fischer am See) für die Unterstützung. ÖAMTC-Fahrtechniktraining Wie in der Vergangenheit bereits des Öf- teren durchgeführt, fand ein Fahrtechnik- training für Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr Innsbruck statt. Am Programm stan- den, nach einer kurzen theoretischen Ein- führung und der Vermittlung von sicher- heitstechnischem/ fahrtechnischem Basis- wissen, vor allem praktische Übungen mit den Einsatzfahrzeugen. Die dabei verwen- deten Fahrzeuge (1. Grp, LAST 1, GSF, ELF BERUFS EUERWEH 2, MTF 1) stellen einen Querschnitt der bei der BF Innsbruck in Verwendung stehen- den Fahrzeuge dar und somit konnten im Fahrtechniktraining auch sehr gut die je- weiligen Unterschiede herausgearbeitet werden. Ein Dank an dieser Stelle bei unserem Trai- ner Armin Haselwanter für sein Engage- ment und die ausgesprochen kompetente Abhaltung des Trainings sowie beim Stütz- punkt für die freundliche Aufnahme. Gemeinschaftsübung mit FF-Einheiten Im abgelaufenen Jahr wurden wieder di- verse Gemeinschaftsübungen mit FF-Ein- heiten durchgeführt, wie beispielsweise: Brandeinsatzübung BTV mit FF Mühlau ⚫ Schadstoffeinsatzübung im Bereich des ÖBB-Areals gemeinsam mit FF Reichenau ⚫ Brandeinsatzübung im Bereich der IVB gemeinsam mit FF Wilten ⚫ Einsatzübung im Bereich Shell-Tankstelle Sonnpark gemeinsam mit FF Reichenau ⚫Heißeinsatzausbildung mit FF Arzl und FF Mühlau Jahresbericht 2009 Heizung Uns ist keine Reparatur zu klein und kein Auftrag zu groß! Sanitär Klima stolz Im Servicefall rufen Sie bitte direkt: 0512/3 996 99 7 Tage/Woche - rund um die Uhr! DEZ bleibt DEZ! Lüftung 40 dez JAHRE " Männer können doch besser fahren..." Tel.: 0512-325-0 140 Shops 3000 gratis Parkplätze - in Tirols größtem Einkaufszentrum www.dez.at BEZIRKSFEUER FHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Feuerwehrlogistik Fahrzeugsektor BK Ing. Mar- cus Wimmer Im Jahr 2009 konnten zahlreiche Fahrzeuge an- gekauft, in Dienst ge- stellt bzw. ausgeschrie- ben werden. Sämtliche Fahrzeuge der Feuerwehr der Stadt Innsbruck wer- den durch die Berufsfeu- erwehr Innsbruck be- schafft und verwaltet. Durch einen Beschluss der Stadtregierung werden die gesetzlich notwendigen Aus- schreibungen, gemäß österreichischem Bundesvergabegesetz, seit dem Jahr 2009 durch die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) GmbH getätigt. Von Seiten der Feu- erwehr wird der feuerwehrtechnische Teil vorbereitet und ausgearbeitet - die weite- ren juristischen Schritte durch die IVB ab- gewickelt. Dieser neue Modus stellt eine wesentliche Erleichterung im Beschaf- fungsvorgang dar, weil sich die Feuerwehr dadurch voll und ganz auf die technischen Details und Feinheiten konzentrieren kann. Von den Mitarbeitern der Fahrmeisterei und der Fahrzeugbestückung wird hier sehr viel persönliches Engagement gezeigt, um das Maximum an Qualität für die bereitge- stellten Budgetmitteln zu bekommen. Da- für gebührt den Mitarbeitern Dank und An- erkennung! Folgende Fahrzeuge konnten bei den auf- gelisteten Einheiten bereits in Dienst ge- stellt werden: BFr: KDO1, THF, WAF, MTF1, TF3 FF Hötting: TeknoCar, DLK 23-12 FF Mühlau: MTF FF Neu-Arzl: MTF (ehem. MTF1 BF) MARTIN-HORN Q TUV SUD 150 9001 Martin-Horn Nr. 2297 GM • für Feuerwehr, • Sonderfahrzeuge • Rettungsfahrzeuge gestimmt 435 +450/580 + 600Hz, ...das Original! a'a'/ d"d" Auch in österreichischer Ausführung: 2297 AM gestimmt: g'g'- c"c" Zusätzlicher Warneffekt durch tremolierende Abstimmung Lautstärke: 125 db (A) in 1m Abstand, DIN 14610 EG DIN B 03 ⚫ ECE E1 10R-022691 das Original! Absolut Witterungsbeständig Voller Ton-Hohe Lautstärke DIN ISO 9001:2000 zertifiziert! MARTIN Tirol<< Wenn Sie etwas schenken wollen, das den Beschenkten das ganze Jahr an Sie erinnert, dann schenken Sie ein Jahresabonnement von >>Tirol<«<. >Tirol<< (ca. 180 Seiten, vierfarbig) erscheint 2x jährlich mit Beiträgen namhafter Tiroler Autoren über das »Land im Gebirge« und seine Bevölkerung, die Ge- schichte, Kultur, Wirtschaft und aktuelle Ereignisse sowie einer umfangreichen Präsentation der bedeutendsten Tiroler Tourismusorte und -regionen. Preis für ein Jahresabo: € 9,80 + Porto (Geschenkkarte im Preis inbegriffen) Jahresbericht 2009 Tirol Erhältlich bei: Heimatwerbung-Tirol Südtiroler Platz 6 6020 Innsbruck Tel. 051 2158 1140 Fax 05121581140-22 oder im Buchhandel WÜRTH-HOCHENBURGER W H WÜRTH-HOCHENBURGER Zentrale Ampfererstraße 60 6020 Innsbruck Tel. 0512/22 21 Fax. 0512/22 21 - 5200 www.wuerth-hochenburger.at Baustoffkompetenz in Ihrer Nähe! Röthis Zams - St. Johann/ Pg. Unsere Baustoffniederlassungen: Tarrenz - Innsbruck Fritzens Oberndorf Saalfelden - Tamsweg - Salzburg - Nussdorf/Osttirol - Bad Ischl Unsere hagebaumärkte: - Innsbruck Fritzens Wörgl St. Johann / Pg. - Tamsweg WESTÖSTERREICHS GRÖSSTER BAUSTOFFHÄNDLER! BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Mühlau Kommando Kommandant..........HBI Albert Pfeifhofer Stellvertreter..... OBI Klaus Weingartner Schriftführer HV Hans-Peter Winterle Kassier.. HV Bernhard Gstir Schutzbereich Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt ie soll das Jahr schon beginnen als mit einem Rückblick und der ist wieder sehr erfreulich ausge- fallen. Allein die Zahlen beweisen schon, dass dahinter eine rührige Einheit stecken muss. 165 Tätigkeiten, 105 Übungen, 24 Schulungen, und 38 Einsätze konnten wir für das Jahr 2009 vermelden. Insgesamt wurden von unseren Mitgliedern 12.681 Arbeitsstunden geleistet. Aber diesmal imponierten die Zahl 60 und die neun weit- aus mehr. B 60 Jahre Mitglied- schaft in der Freiwilli- gen Feuerwehr Müh- lau, dazu konnten die Einheit, die Vertreter des Bezirksverbandes und der Stadt Inns- bruck unserem Ehren- mitglied Ernst Wald- ner gratulieren. In diesen 60 Jahren hatte Ernst als langjähriges Ausschussmitglied und Kommandant-Stv. a.D. immer an der Entwicklung der Feuerwehr Mühlau mitge- staltet. Dass er auch für den Stadtteil Müh- lau ein ganz wichtiger Mensch ist, führte uns Bezirks-Archivar Hans Zimmermann vor Augen und gratulierte ihm auch zu 60 Mannschaft Aktive. Reserve 66 .12 4 Ehrenmitglieder Fahrzeuge RLFA 2000, Scania KLFA, Mercedes Sprinter. TF, Toyota 2003 2006 1995 MTF, Mercedes Vito 2009 Einsatzzahlen Brandeinsätze.. 9 Technische Einsätze .27 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze,...).. 2 Jahren Mitgliedschaft bei der Musikkapel- le Mühlau. Es freut die Einheit einen so ver- dienten Mann in seinen Reihen zu haben und hofft, dass wir ihn noch lange bei den Kartenrunden am Montag im Kreise seiner Kameraden begrüßen dürfen. Somit steht die neun auf dem Papier. Es ist der Feuerwehr Mühlau noch nie gelungen bei einer Jahreshauptversammlung neun Probefeuerwehrler anzugeloben. Teils aus der eigenen Jugend, aber vor allem meh- MÜHLAU FEUERWEHR 1-443 1BK rere Quereinsteiger die bislang mit der Feu- erwehr noch nicht in Kontakt waren, konn- te der Kommandant in die Reihen der Ein- heit offiziell aufnehmen. Wobei vorausgrei- fend zu beachten ist, dass bei der JHV 2010 schon wieder sieben Probefeuerwehrler angelobt wurden. Bei soviel Zuwachs wurde natürlich ein ganz besonderer Wert auf die Ausbildung gelegt. Dies war auch in den Zahlen zu sehen. 105 Übungen, davon musste der Großteil natürlich mit Grundschulung ab- solviert werden. Neben den praktischen Übungen wurden auch 24 Schulungen, 25 Kurse an der Landesfeuerwehrschule ab- solviert. Den Höhepunkt in der Ausbildung bildete aber sicher die 3-tägige Ausbildung auf dem ABC- und Katastrophenhilfe- übungsplatz Tritolwerk in Niederösterreich. Durch diese intensive Ausbildung ist es uns möglich, neben den optimalen Einsatz- bedingungen für die Trümmersuche und Schallortung auch die Zusammenarbeit mit ausgebildeten Suchhunden zu arbeiten. Wobei uns das Gelände auch im gesamten Einsatzspektrum der Feuerwehr und im Be- sonderen im Bereich der Höhensicherung einiges abverlangt. Bei den Einsätzen ist Ostern 2009 bei allen noch in bester Erinnerung. Insgesamt fünf Tage mit 128 Mann/Frau und 971 geleis- teten Arbeitsstunden stehen zu Buche. Der Bereich oberhalb des Kerschbuch- hofes hat uns wieder einmal alles abver- langt. Damit wir künftig auch weiterhin im Be- reich Fuhrpark und Ausrüstung auf einen erforderlichen Stand sind, haben wir den MTF Toyota gegen einen Mercedes Vito austauschen können und im Bereich der persönlichen Ausrüstung haben wir aus der Kameradschaftskasse neue Schutzjacken angekauft. 1-404 IBK Auch bei der Kameradschaft und Zu- sammenarbeit im Bezirk haben wir natürlich wieder einiges zu bieten. Neben der aktiven Teilnahme am Landesfestumzug, gehören unser traditioneller Ball, das Herbstfest und die vielen Ausrückungen und Besuche bei den anderen Einheiten eigentlich schon zur Tradition und runden das Feuerwehrjahr ab. RLF-A MUA LAU Jahresbericht 2009 SCAN FERV FEUERWEHR HTT ploberger Flachdächer - Spenglerei SCHWARZDECKUNGEN ABDICHTUNGEN SPENGLEREI LICHTKUPPELN LICHTBÄNDER tebau Tiroler Elementbau GesmbH Fürstenweg 30 6020 Innsbruck Tel: 0512-59 8 15-10 Fax: 0512-59 8 15-16 wohnen@tebau.at www.tebau.at H. Ploberger GmbH Höttinger Au 85. 6020 Innsbruck tel. fax. mail. WWW. +43.(0)512.282311-0 +43.(0)512.294921 office@ploberger.cc ploberger.cc Plant und baut für alle Sinne 65 FEUERWEHR BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl Josef Tusch Kommando Kommandant. Stellvertreter Hannes Lechner Schriftführer. Patrick Alex FEUERWEHR Kassier. Markus Hell FEUERWEHR Mannschaft Aktive 44 Reserve 19 Jugend. 11 Ehrenmitglieder 3 Fahrzeuge TLF 2000. 1990 DLK 23-12 1994 KLF .2004 ÖSTERREICH 55 MTF 1995 Schutzbereich: Neu-Arzl/Olympisches Dorf Der Schutzbereich der Feuerwehr Neu-Arzl ist im Osten der Landeshauptstadt Innsbruck. Er grenzt im Norden an den Stadtteil Arzl und erstreckt sich von dort aus südlich des Bahn- dammes bis hin zum Inn. Durch diesen ge- trennt ist die Grenze im Süden der Stadtteil Reichenau. Westlich ist der Schusterbergweg zum Stadtteil Mühlau und im Osten ist die Marktgemeinde Rum die Grenze. Das Gebiet umfasst das Gewerbegebiet zwischen Bahn- damm und Haller Straße sowie das Wohn- gebiet von Neu-Arzl Olympisches Dorf. Einsatzzahlen Brandeinsätze.. Technische Einsätze Brandsicherheitswachedienste. Im Jahr 2009 feierte unsere Einheit ge- meinsam mit allen anderen Vereinen in Neu-Arzl das 75-jährige Bestandsjubi- läum mit einem gelungenem Fest. Zu die- sem Anlass haben wir auch eine Sonder- marke mit dem Motiv,,Florian modern", welcher unser Gerätehaus ziert anfertigen lassen. Im Mai hielten wir gemeinsam mit der FF Rum eine bezirksüberschreitende Florianifeier ab. In Herbst wurde das alte TF,Toyota" gegen ein neueres MTF,,Ford Transit" ausgetauscht. FEUERWACHE Im September fuhr eine Abordnung der Höhenrettung gemeinsam mit drei Kameraden der Berufsfeuer- wehr nach Krakau. Dort wurde drei Tage lang ein erfolgreicher Erfahrungsaus- tausch in Sachen Höhenrettung betrieben. Beim Waldbrand in Kranebitten, zu Ostern 2009, war natürlich auch unsere Einheit mit an vorderster Front über mehrere Tage hinweg dabei. Waren zwar die Einsatzzahlen im vergan- gen Jahr rückläufig, so wurde doch wieder viel Zeit in Übungen und Ausbildung in- vestiert. Insgesamt haben die Kameraden FF Neu- Arzl in Jahr 2009 weit über 5.000 Arbeits- stunden geleistet. NEU-ARZL Im Jahr 2009 wurden wir zu insgesamt 18 Einsätzen alarmiert. Der wohl größẞ- te Einsatz war der Waldbrand im April 2009 in der Kranebitter Klamm. Wir waren insgesamt sieben Tage bei diesem Wald- brand mit 99 Kameraden über 1.000 Stun- den im Einsatz. Dieser Einsatz verlangte den Kameraden all ihr Können ab. Aber auch die Technischen Einsätze wie Sturm- und Wasserschäden wurden pro- fessionell abgearbeitet. Auch die Brandsi- cherheitswache am 24. Dezember 2009 im Zeughaus Innsbruck bei der Aktion,,Licht ins Dunkel" wurde selbstverständlich von vier Kameraden abgehalten. Auch wurden von den Kameraden der FF Reichenau im abgelaufenen Jahr 28 Kurse an der Lan- desfeuerwehrschule mit 685 Stunden be- sucht. Auch in der Jugendgruppe hat sich vieles getan. Neben zahlreichen Übungen und Schulungen (Knotenkunde, Löschangriff, Erste Hilfe usw.) zeigten unsere Jungend- lichen auch beim Wissenstest ihr Können. Andreas Pinggera, Laura Niko waren in der Stufe Bronze, Valentina Saumweber, Flori- an Weißenbichler in der Stufe Silber und Pa- trick Pelzl und Tomas Glenda in der Stufe Gold äußerst erfolgreich. Hier ein großer Danke an die zwei Jugendbetreuer Klaus Kohler und Harald Glenda. Hier ein Dank insgesamt leisteten die Kameraden der FF Reichenau im Berichtsjahr 2009 12.019 Arbeitsstunden (Einsätze, Schulungen, Übungen, Arbeitsdienste, Jugendarbeit und sonstige Tätigkeiten). Im Herbst konn- ten wir dann zwei Jugendfeuerwehrmit- glieder in den aktiven Stand überstellten. Das Jahr 2009 war auch unser Jubiläums- jahr. Die FF Reichenau feierte ihr 25-jähri- ges Bestehen mit einem großen Fest. Die Organisation des Festes dauerte insgesamt sechs Monate. Das Fest hatte seinen Hö- hepunkt am Sonntag mit einem Aufmarsch durch die Reichenau, der Feldmesse am Festplatz, die Angelobung einer Kameradin und zweier Kameraden und die Weihe unseres neuen Feuerwehrfahrzeuges Ford Ranger (LAST 1). Bei diesem Festakt konn- ten zahlreiche Ehrengäste begrüßt werden. ganz besondere Ehre war die Anwe- senheit unserer zwei Ehrenmitglieder und Eine Jahresbericht 2009 Freiwillige Feuerwehr Reichenau Kommando Kommandant. Stellvertreter Schriftführer Kassier HBI Helmut Plank OBI Herbert Klausner HV Andreas Sturm HV Georg Berger Mannschaft Aktive Reserve Jugend. FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU Einsatzzahlen SIGANIA FEUERWEHR .47 .2 9 Brandeinsätze. Ehrenmitglieder 4 Technische Einsätze. (davon 3 Gefahrenguteinsätze) Fahrzeuge TLFH. KLF .2003 .2005 LLF. 1989 - April 2009 ausgesch. TF GGF 1993 1979 Last 12008 April 2009 ausgesch. .2007 Großpumpenanhänger. der für die Gründung der FF Reichenau po- litisch Verantwortlichen Altbürgermeister Romuald Niescher und den Altbürgermeis- ter Rudi Krebs. Das neue Einsatzfahrzeug wurde fast zur Gänze aus Eigenmitteln (€21.000.-) der Einheit angekauft. Das neue Fahrzeug hat einen Wert von €36.000.-. Die Jugendgruppe der FF Rei- chenau zählte im Berichtsjahr neun Mit- glieder. Auf Grund der beruflichen Verände- rung des Jugendbetreuers Matthias Schlüt- ter, wird die Jugendgruppe seit dem letzten Jahr vom Kameraden Klaus Kohler als Ju- gendbetreuer und Harald Glenda als des- sen Stellvertreter betreut und ausgebildet. Auch auf den Sektor Gerätschaften hat sich einiges in der Reichenau getan. Für unse- ren neuen LAST1 wurden drei Metallboxen angekauft, ein defekter Wassersauger wur- de gegen einen neuen Sauger ausge- tauscht und die drei alten Atemschutzge- räte des KLF wurden gegen neue mit Leichtflaschen bestückte Atemschutzgerä- te ausgetauscht. Im Dezember 2009 fiel auch der Startschuss für unser neues Ge- fahrengutfahrzeug, welches im Jahr 2011 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze,...) Schutzbereich Reichenau-Pradl - Pradler Saggen - Teile des Gewerbegebietes Rossau 10 .7 ausgeliefert werden soll. Die Einheit Rei- chenau bedankt sich noch bei allen poli- tisch Verantwortlichen der Stadt Innsbruck, beim Landesfeuerwehrverband, beim Be- zirksfeuerwehrverband und bei der BF Innsbruck für die ausgezeichnete Zu- sammenarbeit im Berichtsjahr 2009. • Ich wünsche allen Kameraden/-innen ein unfallfreies Jahr 2010, das sie bei ihrer Tä- tigkeit als Feuerwehrmann/-frau immer ge- sund zu ihren Familien und Freunden nach Hause kommen und verbleibe mit einem ,,Gut Heil Kameraden". -537 IBK 67 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Vill Mannschaft Aktive 30 Jahresbericht 2009 Reserve Ehrenmitglieder Fahnenpatin. Fahrzeugpatinnen. Fahrzeuge KLF-A, Mercedes Sprinter, Lohr. 2001 Kommando MTF, Mazda Tribute 2001 Kommandant. Stellvertreter. Schriftführer Kassier. OBI Franz Rofner TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenb... 1991 OBI Martin Feichtner Einsatzzahlen BV Martin Weber Brandeinsätze. OV Robert Koch Schutzbereich Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde- grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters Technische Einsätze ................. Sonstige Einsätze (Brandsicherheits- wachen, Arbeitseinsätze, ...). Schulungen. 12 8 .9 technische Einsätze bzw. Klein- einsätze und drei Brandeinsät- ze waren 2009 für die Freiwilli- ge Feuerwehr Vill abzuarbeiten. Insgesamt wurden dafür von den Kameraden 412 Stunden für die Allgemeinheit und zum Wohle der Stadt Innsbruck aufgebracht (ohne Übungen und sonstige Tätigkeiten). Die Technischen Einsätze reichten von der Entfernung umgestürzter Bäume bis zur Suche von vermissten Personen. Beim Waldbrand in Kranebitten in den Oster- feiertagen wurde auch unsere Einheit her- angezogen und konnte hier unterstützend mithelfen. Die Mitwirkung beim Sicherheitstag des ÖAMTC am Zenzenhof war für alle Besu- cher ein eindrucksvolles Erlebnis und für die Feuerwehr eine ausgezeichnete Prä- sentationsmöglichkeit. Gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der FF Amras konnten wir zwei Schauübungen (PKW-Vollbrand) dem interessierten Publi- kum vorführen. Die Kinder und Jugend- lichen wurden von unseren Mannschaften bestens betreut und konnten nicht nur die Feuerwehrautos besichtigen, sondern auch ihre Geschicklichkeit bei den Spritzwän- den unter Beweis stellen. Der Katastrophenübungstag Hochwas- serschutz" sowie der Bezirkseinsatztag 2009 war für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Ein besonderer Dank gilt hier allen für die perfekte Vorbereitung. Im Berichtsjahr wurden 13 Gruppenübungen und neun Schulungen von der Einheit ab- gehalten, die durchschnittlich von 15 Mann besucht wurden. Diverse Schulun- gen und Spezialisierungen einiger Feuer- wehrkameraden an der Landesfeuerwehr- schule sowie bei der Berufsfeuerwehr run- deten das Bild ab. Ein besonderer Dank an dieser Stelle an unsere Nachbareinheit Igls, die unsere Feuerwehrjugend ausbildet. 2009 wurde unser Transportfahrzeug Toyota durch ein Mannschaftstransport- fahrzeug Mazda Tribute (Bj. 2001) abgelöst. Um die Sicherheit der Feuerwehrkamera- den zu erhöhen, wurden mit Unterstützung des Bezirksverbandes weitere zehn Stk. neue Schutzhosen angekauft. Hier gilt un- ser Dank allen Entscheidungsträgern für die Unterstützung und Umsetzung. Für die Bevölkerung von Vill wurde ein kleines zweitägiges Feuerwehrfest mit Hallendisco und Frühschoppen abgehal- ten. Die uns zugewiesenen Aufgaben an- lässlich des großen Landesfestumzuges 2009 in Innsbruck wurden problemlos gemeistert. Zahlreiche Feierlichkeiten zu runden Geburtstagen von Feuerwehrka- meraden sowie ein Ausflug zum Törggelen auf die Mutterer-Alm und zahlreiche Be- suche zu Veranstaltungen der Nachbar- einheiten waren die gesellschaftlichen Hö- hepunkte. Tel. 050169-26 mit Konzept Entsorgung mit MUSSMANN GmbH Ihr Ansprechpartner für: - Containerdienste Entrumpelungen aller Art - Abfallsammlung - Abfallentsorgung - Kommunaldienstleistungen - Verarbeitung von Bioabfällen A-6020 INNSBRUCK - VALIERGASSE 49 - TEL. 0512/393944-0 - FAX DW 15 E-Mail: office@mussmann.cc - Homepage: www.mussmann.cc STADT INNSBRUCK Wir alle sind Stadt! www.innsbruck.at Forslu GESSLER & CO WIRTSCHAFTSTREUHAND KG WIRTSCHAFTSPRÜFUNGS- UND STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT Amraser Straße 85 6020 Innsbruck Hofgasse 8 6330 Kufstein T +43 512 338 80-0 T +43 5372 632 03-0 wt@gessler.at, www.gessler.at BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Wilten FEUERWEHA FEUERWEHR Mannschaft Aktive 52 Reserve 17 Jugend. 9 Ehrenmitglieder Fahrzeuge HV Ing. Josef Pezzei TLFH 3000/500, ÖAF 19-331.. Kommando Kommandant.. Stellvertreter HBI Peter Pfeifer OBI Harald Prader BV Mag. Markus Strobl Schriftführer. Kassier Schutzbereich Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die Maximilianstraße, Salurner Straße, die Sill bis zur südwestlichen Stadtgrenze. Spe- zielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind mehrere Tanklager, die Universität Inns- bruck, die Universitätskliniken Innsbruck, die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie die Westbahnstrecke. Zudem ist die FF Wil- ten neben der Berufsfeuerwehr durch das Boot und die Rettungsschwimmer zustän- dig für den Inn zwischen Telfs und Wattens. Diar ie Feuerwehr Wilten hatte im Jahr 2009 neben dem normalen Übungsbetrieb einige Besonderhei- ten in der Ausbildung: So gab es erstmals seit Jahren wieder eine Tunnelübung auf der Autobahn, dieses Mal bei einem an- genommenen Verkehrsunfall mit einem Bus im Wiltener Tunnel. Auch konnte an ei- nem September-Abend im Brandhaus der Landesfeuerwehrschule mit drei Trupps geübt werden. Schon im Frühjahr nahm ein Trupp am Flash-Over-Training in Kema- ten teil. Und ebenfalls im Frühjahr wurde bei der Bezirkskatastrophenübung durch .5 .1989 KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002 KRF, Mercedes 508D. 1986 TF, Toyota HIACE Boot, Barro-Bootsbau. Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, 1992 1999 Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) .6 14 2 eine angenommene Hochwasser-Gefahr vom Inn das Klinikareal mittels des neuen mobilen Hochwasser-Schutzsystems ab- gesichert. Beim Bezirksübungstag wurden dann verschiedenste Szenarien einsatz- mäßig abgearbeitet: vom Verkehrsunfall, einer Personenbergung bei einem Brand im Kanalsystem, der Bergung aus einem Silo, der Bergung vom Heuboden, Brand- meldealarmen bis zum Brand in einem Kellergeschoss eines Umspannwerkes. Mit Beginn der Einsatzsaison konnte auch das Einsatzboot wieder in den Dienst ge- stellt werden. Nach der Havarie im Jahr 2008, am Inn im Oberland, musste das Boot in der Herstellerfirma repariert werden. Durchgeführt wurden dann zwei Übungen am Achensee und mehrere Boots- und Rettungsschwimmerübungen am Inn, zu- dem kam es zu fünf Alarmierungen zu Sucheinsätzen nach Personen und Tieren am Inn. Durch die neue Innverbauung im Bereich Flughafen wurden auch das Bootshaus des Flughafens und die Anle- gestelle flussabwärts verlegt und neu auf- gebaut, zusätzlich aber auch eine Anlege- stelle auf der gegenüberliegenden Innsei- te, welche über die Bundesstraße nach Völs im Vergleich zum beliebten Rad- und Wirtschaftsweg entlang des Inns relativ gefahrlos angefahren werden kann. Beide Anlegestellen, der neue Verlauf des Inns im Bereich Flughafen sowie bei der neuen Brücke für die Hungerburgbahn auf Höhe Vereinsheim Wiesele in St. Nikolaus mussten so von allen Bootsführern erkun- det und beübt werden. Zudem absolvier- ten drei Kameradınnen die Ausbildung zum Rettungsschwimmer mit dem Helfer- schein. Einsatzmäßig war auch für Wilten der Waldbrand in Kranebitten zu Ostern eine Herausforderung-an insgesamt drei auf- einanderfolgenden Tagen waren in Summe 50 KameradInnen im Einsatz, eine Woche später nochmals eine Gruppe beim erneuten Ausbruch des Waldbrandes in diesem Gebiet. Ein Brandeinsatz in der Franz-Fischer-Stra- Be im Jänner sowie im Wohnheim Müller- straße im Oktober und mehrere Unwetter- einsätze rundeten das Einsatzgeschehen im Jahr 2009 neben technischen Kleinein- sätzen ab. Die im Jahr zuvor eingeführte Ausbil- dungsgruppe aus den jüngsten aktiven Mitgliedern hat sich so bewährt, dass sie fortgesetzt wurde. Von den aktiven Mitgliedern wurden 21 Kurse an der Landesfeuerwehrschule ne- ben den Bezirksschulungen in der Berufs- feuerwehr besucht. Zum Digitalfunk und den technischen Geräten wurden feuer- wehrintern Zusatzschulungen abgehalten. Dabei standen vor allem die neu über- nommenen bzw. ausgetauschten Geräte Hebekissen, Freilandverankerung und das Hydraulische Rettungsgerät im Mittel- punkt. Die im Rahmen einer Aktion des Bezirks- feuerwehrverbandes angebotene Führer- scheinausbildung nutzten gleich sechs Kameradlnnen. Alle sechs sind nunmehr berechtigt mit un- seren Feuerwehrfahrzeugen den schweren Bootsanhänger zu ziehen, wodurch sich die wichtige Anzahl der einsetzbaren Kraftfahrer für Wassereinsätze merklich erhöht hat. Mit dem Jahr 2009 wurde auch eine eigene Homepage unter www.feuerwehr- wilten.at eingerichtet. Dort können laufend aktualisierte Infor- mationen jederzeit abgerufen werden. INNSBRUCKER IMMOBILIEN GMBH. & CO KG. A-6020 Innsbruck RoBaugasse 4 Telefon: 0512-4004 Fax 0512-4004 503 E-mail: info@iig.at Internet: www.iig.at SSCHENKER Reisebüro www.schenkerreisen.at Jahresbericht 2009 EUERWEHA OTRUF 122 IIG Wohnen und Leben in Innsbruck Sie packen nur mehr Ihre Koffer, wir organisieren den Rest. 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