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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Wohnungsbrand
A
m 23. April 2008 wurde die Be-
rufsfeuerwehr zu einem Woh-
Anungsbrand in den Innsbrucker
Stadtteil Hötting gerufen. Vom Anrufer
wurde mitgeteilt, dass sich noch eine Frau
in der brennenden Wohnung befindet. Die
Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Frei-
willige Feuerwehr Hötting rückten mit ins-
gesamt zwölf Fahrzeugen und rund 55
Mann zum Einsatzort aus.
An der Einsatzstelle konnte ein Vollbrand
der im Dachgeschoss gelegenen Wohnung
festgestellt werden - die eingeschlossene
Person konnte sich mit eigenen Kräften
aus den Flammen retten und lag mit
schwersten Verbrennungen verletzt im
Eingangsbereich des Wohnhauses. Die
Person wurde nach Erste-Hilfe-Maßnah-
men durch die Feuerwehr sofort an den
Notarzt übergeben.
Der Brand konnte nach 30 Minuten im
Innenangriff und Außenangriff gelöscht
werden, sodass die Polizei ihre Ermittlun-
gen zur Feststellung der Brandursache be-
ginnen konnte. Durch den massiven Lösch-
angriff konnte ein Übergreifen des Feuers
auf den gesamten Dachstuhl bzw. auf den
angrenzenden Wirtschaftstrakt verhindert
werden, trotzdem ist das Wohnhaus vo-
rübergehend nicht bewohnbar. Das Haus
musste stromlos geschalten werden -- die
Bewohner wurden bei Verwandten ein-
quartiert.
Leider verstarb die verletzte Person durch
die starken Verbrennungen eine Woche
darauf.
Zimmerbrand
A
Im 17. März 2008 rückte die Be-
rufsfeuerwehr zu einem Zimmer-
brand in der Höttinger Au 58 aus.
Um 11.08 Uhr trafen sechs Fahrzeuge und
20 Mann an der Einsatzstelle ein. Eine Per-
son befand sich im 4. Stock an einem Fen-
ster, aus dem starke Rauchentwicklung
feststellbar war, und wartete auf Hilfe. Der
Weg ins Freie über das Stiegenhaus war
wegen der starken Verrauchung der übri-
gen Wohnung nicht mehr möglich.
A
Die Berufsfeuerwehr rettete den Bewoh-
ner sofort über eine Drehleiter und über-
gab ihn dem Rettungsdienst. Der Brand
eines Zimmers wurde unter Einsatz von
Atemschutzgeräten, mit einer Löschleitung
die über das Stiegenhaus verlegt wurde,
rasch gelöscht. Wegen der starken Verrau-
chung wurde mit einem Hochleistungslüf-
ter das Stiegenhaus und die betroffene
Wohnung belüftet. In der Wohnung ent-
stand erheblicher Sachschaden.
Wohnhausbrand
m 24.April 2008 um 0.56 Uhr wur-
de die Berufsfeuerwehr zu einem
Brand in einem Wohnhaus im Inns
brucker Stadtteil Pradl gerufen. Mit sechs
Fahrzeugen und 17 Mann rückte die BF
aus auf der Anfahrt wurde von der Leit-
stelle mitgeteilt, dass mindestens drei Per-
sonen von den Flammen bzw. vom Bran-
drauch eingeschlossen sind. Deshalb wur-
de durch den Einsatzleiter der Berufsfeu-
erwehr die Alarmierung der Freiwilligen
Feuerwehr Reichenau, zur Unterstützung,
veranlasst.
An der Einsatzstelle konnte ein Vollbrand-
und somit eine totale Verrauchung des Stie-
genhauses-von im Stiegenhaus gelager-
ten Materialien (z. B. Matratzen) festge-
ELF
stellt werden. Zudem machten sich an ei-
nem Fenster im ersten Obergeschoss drei
weibliche Personen bemerkbar und gaben
an eingeschlossen zu sein und dass sich der
Rauch bereits in ihrer Wohnung sammelt.
Die drei Personen wurden über eine trag-
bare Leiter von der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck gerettet und dem Rettungsdienst zur
Versorgung übergeben. Zwei Damen muss-
ten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergif
tung in die Klinik Innsbruck verbracht wer-
den. Parallel zur Menschenrettung wurde
ein Löschangriff vorbereitet und der Brand
konnte in kürzester Zeit gelöscht werden.
Durch umfangreiche Belüftungsmaßnah-
men konnte das Gebäude rasch rauchfrei
gemacht werden und die Wohnung kann
weiterhin bewohnt werden.
Menschenrettung
u zwei tragischen Einsätzen musste
die Berufsfeuerwehr Innsbruck am
Sonntag, 1. Juni 2008, zur Nachbar-
schaftshilfe in den Bezirk Innsbruck-Land
ausrücken. Der erste Alarm langte um
ca.14.25 Uhr bei der BF ein. In der Ge-
meinde Vals war ein Kajakfahrer im Was-
ser unter einem Baum eingeklemmt.
Wie bei derartigen Einsätzen, It. Alarmie-
rungsordnung seit Bestehen der Leitstelle
Tirol zur Koordinierung der überörtlichen
Einsätze üblich, wird die Berufsfeuerwehr
mit Rettungsschwimmern bodengebunden
und mit Einsatztauchern per Hubschrauber
zum jeweiligen Einsatzort alarmiert. Nach
Rückmeldung des Abschnittskommandan-
ten Wipptal konnte der Kajakfahrer aber
zwischenzeitlich leider nur mehr leblos ge-
borgen werden. Ein Eingreifen der Berufs-
feuerwehr Innsbruck war somit nicht mehr
erforderlich.
Unwetter
benso am 29. Juli 2008 stand bei
den starken Regenfällen, Sturmböen
und teilweise Hagelschlag die Feu-
erwehr der Stadt Innsbruck voll im Einsatz.
71 Einsätze wurden abgearbeitet, haupt-
sächlich Auspumparbeiten bzw. Wasser-
schäden, aber auch Freimachen der Igler-
straße. Hier sind ca. 15 Bäume auf die Stra-
Be gestürzt und blockierten die Straße.
Kehrmaschinen, Bergetraktoren und Win-
denfahrzeuge waren hier im Einsatz.
Die Einsätze dauerten über die ganze
Nacht an sowie am nächsten Morgen.
Ca. 200 Feuerwehreinsatzkräfte der Stadt
standen im Einsatz und werden von der
Berufsfeuerwehr und der Leitstelle Tirol
koordiniert.
Dies war auch der erste größere Einsatz in
Innsbruck gemeinsam mit der Leitstelle Tirol.
Durch diesen Einsatz wurden auch noch
Verbesserungsnotwendigkeiten in der Leit-
stelle aufgezeigt, an denen gearbeitet
werden muss.
Die zweite Alarmierung nur ca. 60 Minu-
ten später galt einem auf der Brennerbun-
desstraße abgestürzten Motorradfahrer.
Aus bisher unbekannter Ursache ist dieser
in einer Kurve zu Sturz gekommen und ca.
30 m in steiles Gelände abgestürzt, und
dort auf einem Baumstumpf aufgeschla-
gen.
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde pa-
rallel zur örtlich zuständigen Freiwilligen
Feuerwehr Mutters alarmiert. Die Notärz-
tin konnte nur mehr den Tod des Motor-
radfahrers feststellen - somit musste von
der BF Innsbruck die Leichenbergung
durchgeführt werden.
Zusammenfassend sei allen beteiligten
Organisationen, Freiwillige Feuerwehren,
Rettungsdienst, Polizei, etc. für die her-
vorragende und kameradschaftliche Zu-
sammenarbeit zu danken!
Wohnhausbrand
m 4. August 2008 wurde die Be-
rufsfeuerwehr zu einem Brand in
einem Wohnhaus in Mühlau alar-
miert. Schon auf der Anfahrt wurde die Frei-
willige Feuerwehr Mühlau zur Unterstüt-
zung nachgefordert. Beim Eintreffen wurde
starke Rauchentwicklung aus dem Dachbe-
reich und dem darunterliegenden Geschoss
festgestellt. Es wurde noch der Bewohner in
seiner Wohnung vermutet. Die Berufsfeuer-
wehr hat sofort mit der Brandbekämpfung
und der Personensuche unter schwerem
Atemschutz in der Wohnung begonnen,
konnte jedoch niemanden auffinden. Der
Bewohner war nicht zuhause. Aufgrund der
starken Verrauchung wurden Hochleis-
tungslüfter eingesetzt. Verletzt wurde bei
dem Einsatz zum Glück niemand. Der Brand
war von der Küche ausgegangen und brei-
tete sich rasch in der Wohnung aus, größe-
rer Schaden konnte aber durch das Eingrei-
fen der Feuerwehr verhindert werden.
Jahresbericht 2008
A
Unwetter
m 20. Juli 2008 war um ca. 16.30
Uhr ein heftiger Gewitterregen
Besonders betroffen waren die nördlichen
Stadtteile Hötting, Arzl und Mühlau. In die-
sen Bereichen mussten rund 35 Einsätze -
hauptsächlich überflutete Keller, Tiefgara-
gen, etc.-von den Feuerwehren der Stadt
Innsbruck abgearbeitet werden.
Ein besonderes Unglück ereignete sich in
der Höttinger Au wo in Folge eines Was-
serstaus in einem Dach, rund 30m² des
Daches einer Tankstelle heruntergefallen
sind. Von der Berufsfeuerwehr Innsbruck
wurde die Einsatzstelle gesichert und das
Dach geöffnet um ein Abfließen des Was-
sers zu ermöglichen. Riesenglück hatten
zwei Mopedlenker, welche unter der Tank-
stelle Schutz vor dem Regen gesucht hat-
ten die Metallträger des Daches schlu-
gen nur ca. 2 m neben ihnen auf!
Menschenrettung
18. August 2008 um ca. 19.30 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zu einer Personenrettung aus
dem Inn gerufen. Die Feuerwehr rückte mit
13 Mann, 5 Fahrzeugen und einem Ein-
satzboot aus. Auf Grund der warmen Wit-
terung wollte sich eine Frau im Inn abküh-
len und wurde von der Strömung mitgeris-
sen. Ca. 200 m oberhalb der Universitäts-
brücke gelang es ihr an das "Ufer zu
schwimmen. Die steilen Ufermauern in die-
sem Bereich waren der Grund, dass sich die
Frau nicht selbst an Land retten konnte.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte der
Berufsfeuerwehr stiegen zwei Rettungs-
schwimmer zu der Person ab und wurde
von diesen Feuerwehrmännern gesichert.
Mit dem Einsatzboot der Feuerwehr wur-
de die unterkühlte und leicht verletzte Per-
son ans Ufer gebracht und dem Notarzt
übergeben.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
m 20.Oktober wurde die Berufs-
feuerwehr um 1.50 Uhr mit 7 Fahr-
A
zeugen und 21 Mann zu einer
Rauchentwicklung in einer Tiefgarage in
der Kaufmannstraße 37 alarmiert. Beim
A
Tiefgaragenbrand
Eintreffen wurde starke Rauchentwicklung
aus der Tiefgarage festgestellt. Sofort wur-
de mit den Löscharbeiten unter Atem-
schutz begonnen und die Anwohner beru-
higt. Zur Unterstützung wurde die Feuer-
wehr Amras mit 3 Fahrzeugen und 20
Mann mitalarmiert.
Vorerst wurde keine Verrauchung der Stie-
genhäuser oder Wohnungen festgestellt.
Die Bewohner wurden aufgefordert in den
Wohnungen zu bleiben. Nachdem der
Brand von zwei Fahrzeugen in der Tiefga-
rage lokalisiert und gelöscht wurde, stell-
Abgestürztes Fahrzeug
m 23.Oktober wurde die Berufs-
feuerwehr zu einem abgestürzten
halb vom Ortsteil Hötting (Innsbruck) auf
etwa 1.100 m Seehöhe alarmiert. Die Ver-
letzten meldeten sich über Handy und ver-
suchten die Einsatzkräfte zur Unfallstelle
zu lotsen.
An der Suche beteiligten sich auch Polizei,
Rettung Innsbruck und Notarzthubschrau-
ber Christophorus 1. Die Suche gestaltete
sich schwierig, da die Personen mit dem
Fahrzeug in dicht bewaldetem Gebiet
abgestürzt waren. Nach der Sichtung wur-
DERUFS-
FEUERWEHR
NSBRUCK
den zwei Verletzte in dem extrem steilen
Gelände zuerst durch den Notarzt ver-
sorgt.
Die Feuerwehr- und Rettungskräfte mus-
sten zur Unfallstelle über einen steilen Ab-
hang abgeseilt werden. In Zusammenar-
beit mit der Bergrettung wurden beide Ver-
letzte etwa 100 Meter mit Rettungswan-
nen geborgen und anschließend der Ret-
tung übergeben.
Das völlig zerstörte Unfallfahrzeug wurde
durch die Feuerwehr mit Seilwinden auf ei-
nen Forstweg gezogen und abtransportiert.
ten die Einsatzkräfte einen weiteren Brand
einiger Fahrzeuge in einem getrennten an-
deren Bereich der Tiefgarage fest.
Im Zuge dieser Löscharbeiten wurde fest-
gestellt, dass Rauch über die Lüftungen in
die Badezimmer der Wohnungen in einem
Gebäude eindrang und die Wohnungen in
allen Stockwerken verrauchte.
Die Baupolizei nahm nach dem Brand ih-
re Ermittlertätigkeit auf, ebenso die Polizei,
da es sich bei den beiden Bränden um
Brandstiftungen handelte.
A
Kellerbrand
m 27. Oktober wurde die Berufs-
feuerwehr zu einem Kellerbrand in
der Premstraße
in Innsbruck alar-
miert. Es rückten 5 Fahrzeuge und 14
Mann zum Einsatzort aus. Beim Eintreffen
wurde Rauchentwicklung aus einem Kel-
ler festgestellt.
Da die Brandschutztüre in den Keller ge-
schlossen war wurde das Stiegenhaus
nicht verraucht. Der Brand von Papier und
Holz in einem Kellerabteil konnte rasch
unter Atemschutz gelöscht werden. Die
Löschmannschaft setzte zur Verhinderung
der Rauchausbreitung einen Hochleis-
tungslüfter ein, dadurch blieb das Stie-
genhaus rauchfrei.
In den vergangenen Jahren rückte die Be-
rufsfeuerwehr mehrfach zu Löscheinsät-
zen in diesem Gebäude aus. Die Polizel
nahm die Ermittlungen auf.
TUFH
A
m 27. November um kurz vor 18.00
Uhr wurde die Berufsfeuerwehr
Innsbruck
zu einem Brand in einem
Wohnhaus in Innsbruck - Stadtteil Amras
alarmiert. Bei der Erkundung durch die Ein-
satzleitung konnte ein Brand der Dehn-
fuge zwischen den angebauten Wohnblö-
cken festgestellt werden. Der Brand wurde
durch Flämmarbeiten ausgelöst, welche
am selben Tag um ca. 14.30 Uhr beendet
worden waren. In der Zwischenzeit konnte
sich der Brand unbemerkt ausbreiten und
erstreckte sich beim Eintreffen der Berufs-
feuerwehr über eine Höhe von vier Stock-
werken, einer Tiefe von ca. 10 m aber nur
einer Breite von rund 10 cm.
In der Erstphase wurden sämtliche, an die
Dehnfuge anliegenden, Wohnungen kon-
trolliert und mittels Wärmebildkamera un-
regelmäßige Erwärmungen an den Wän-
den festgestellt. Zudem wurde die Situation
verschärft, als ebenfalls in der Erstphase des
Einsatzes, sich mehrere Wohnungen mit
Rauch füllten und daher ein „kontrollier-
tes" Ausbrennen der Dehnfuge nicht in Be-
tracht kam. Zu diesem Zeitpunkt wurden
auch die Freiwilligen Feuerwehren Amras
und Wilten an die Einsatzstelle alarmiert
und mehrere C-Rohre als Löschbereitschaft
in den Stiegenhäusern aufgebaut.
Dehnfugenbrand
Zur Bekämpfung des Brandes wurden ver-
schiedene Lösungen in Betracht gezogen,
wobei die anfänglichen Überlegungen da-
hin gegangen sind, möglichst wenig Scha-
den zu verursachen und, dass die Woh-
nungen weiterhin bewohnbar bleiben. Ur-
sprünglich war geplant flüssigen Stickstoff
in die Dehnfuge einzuleiten - diese Me-
thode hat in der Vergangenheit bei ande-
ren Feuerwehren schon oft zum Erfolg
geführt aus Mangel an ausreichenden
Stickstoffmengen sowie dazupassenden
Armaturen, wurde dies Idee auf „Eis" ge-
legt. Bei der telefonischen Organisation
der diversen Löschmittel wurde auch ein
Telefonat mit der Berufsfeuerwehr Mün-
chen geführt. Diese teilten uns mit, dass sie
über spezielle Löschlanzen zur Bekämp-
fung von Dehnfugenbränden, verfügt
daraufhin wurde München gebeten nach
Innsbruck zu kommen.
Zuvor wurde entschieden, vom Dach-
boden in die Dehnfuge mehrere Löcher zu
bohren und dann in weiterer Folge Koh-
lendioxid (CO2) einzublasen, um einen
möglichst rückstandsfreien Löschangriff
durchzuführen. Um die geforderte Menge
an Kohlendioxid an die Einsatzstelle zu
bringen, wurden die Betriebsfeuerwehr
Flughafen Innsbruck, Sandoz Kundl, GE
Jenbacher und Swarovski Wattens mit
ihren CO2-Vorräten alarmiert. Nach Ein-
treffen dieser wurde das Wohnhaus eva-
kuiert, um die Bewohner vor einem even-
tuellen CO2-Eintritt in die Wohnungen
wegen Undichtheiten im Mauerwerk zu
schützen (Anm.: CO2 wirkt sauerstoffver-
drängend - Erstickungsgefahr!). Die Be-
Jahresbericht 2008
wohner wurden für die Dauer der Evaku-
ierung (rund 2 Stunden) in die benachbar-
te Conrad-Kaserne verbracht und dort vom
Bundesheer und dem Rettungsdienst ver-
sorgt bzw. betreut.
Da der Löscherfolg mit CO2 nicht durch-
schlagend war und um ca. 22.50 Uhr die
Berufsfeuerwehr München an der Einsatz-
stelle eintraf, wurde mit dem Einsatzleiter
der Münchner Kollegen eine kurze Lage-
einweisung durchgeführt und die weitere
Vorgehensweise besprochen. Dabei wur-
de dann doch die Variante-Ablöschen mit
Wasser (versetzt mit geringen Mengen an
Schaummittel) als Mittel der Wahl gese-
hen. Dafür wurden Lanzen in unterschied-
lichen Abmessungen seitlich in die Dehn-
fuge gebohrt und dann das Löschmittel
eingebracht. Ein erster Löscherfolg zeich-
nete sich relativ schnell ab-es haben sich
aber andere Probleme aufgetan. Auch die
Lanzen der Berufsfeuerwehr München wa-
ren zu kurz um alle Brandherde ablöschen
zu können. Die Berufsfeuerwehr München
rückte um ca. 4.00 Uhr wieder in Richtung
München ab.
Um den Brand schlussendlich komplett zu
löschen, wurde dann eine leer stehende
Wohnung aufgebrochen und über die, an
der Dehnfuge gelegenen Wand mittels so
genannter,,Fog-Nails" die mit der Wär-
mebildkamera markierten Bereiche „an-
gestochen" und mit Wasser abgelöscht.
Diese Arbeit war sehr zeitintensiv und
somit konnte das Einsatzende erst am 28.
November 2008 um ca. 10.30 Uhr gege-
ben werden.
Brand im Polizeianhaltezentrum
rneut kam es am 6. Dezember zu ei-
nem Brand in einer Gefängniszelle in
der Polizeidirektion Innsbruck. Von
einem Häftling wurde Bettzeug und die
Matratze angezündet. Solche Einsätze
sind in der Vergangenheit schon öfters in
Innsbruck aufgetreten. Er konnte noch vor
Eintreffen der Feuerwehr von Polizeikräf-
ten in Sicherheit gebracht und der Rettung
mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung
übergeben werden. Bei Ankunft der Feu-
erwehr konnte starke Rauchentwicklung
aus mehreren Fenstern im 1.0G des Ge-
fängnistraktes beobachtet werden. Von
der Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde ei-
ne Löschleitung aufgebaut und parallel die
restlichen Zellen auf noch eventuell anwe-
sende Häftlinge durchsucht. Aus der Nach-
barzelle der Brandzelle wurde ein Mann
mittels Fluchthaube gerettet und ebenfalls
dem Rettungsdienst übergeben - sonst
waren alle Häftlinge bereits in Sicherheit
gebracht worden. Der Brand selbst konn-
te rasch unter Kontrolle gebracht werden,
und nach umfangreichen Belüftungsmaß-
nahmen konnte das Gebäude an die Bran-
dermittlung übergeben werden.
Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr
wurde die Freiwillige Feuerwehr Mühlau
an die Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt
waren zehn Fahrzeuge und 37 Mann der
Feuerwehr der Stadt-Innsbruck im Einsatz.
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BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
A
m 12. Dezember wurde die Berufs-
feuerwehr Innsbruck zu einem Ver-
gerufen. In den ersten Meldungen war von
mehreren verletzten, zum Teil einge-
klemmten Personen die Rede. Daraufhin
A
m 29. Dezember wurde die Berufs-
feuerwehr Innsbruck zu einem
A schweren Verkehrsunfall auf die
Iglerstraße alarmiert. Es war zu einem Ver-
kehrsunfall zwischen einem PKW und ei-
nem Linienbus gekommen. Anfänglich war
von bis zu 20 Verletzten die Rede. Auf
Verkehrsunfall
wurde vom Einsatzleiter die Freiwillige
Feuerwehr Mühlau zur Unterstützung der
Berufsfeuerwehr an die Einsatzstelle alar-
miert.
An der Unfallstelle wurde festgestellt, dass
es sich aber nur um einen schwerer ver-
letzten Mann, welcher noch in seinem Wa-
gen eingeschlossen war, handelte. Der Pa-
tient wurde bereits vom Notarzt erstver-
sorgt. Durch das Unfallgeschehen, war die
Auslagenscheibe einer Apotheke total zer-
stört worden. Weiters wurde eine Ampel-
anlage komplett geknickt. Nach den ers-
ten Sicherungsmaßnahmen der Feuerwehr
wurde in Absprache mit dem Notarzt eine
Verkehrsunfall
Grund dieses Meldungsbildes wurde die
Freiwillige Feuerwehr Igls mit Bergeschere
mitalarmiert. An der Einsatzstelle wurde
dann aber festgestellt, dass ein weiblicher
Passagier des Busses Verletzungen unbe-
stimmten Grades erlitten hatte und die
Fahrerin des PKW's lebensgefährlich ver-
letzt wurde. Vom ersteintreffenden Ret-
tungswagen der Rettung Innsbruck und
der Berufsfeuerwehr wurde entschieden,
die bereits leblose Person mittels so ge-
nannter Crashrettung" aus ihrem Fahr-
zeug zu befreien. „Crashrettung" heißt,
dass die schwerst verletzte Person aus ih-
rer Zwangslage befreit wird, ohne auf
pa-
tientenschonende Methoden Rücksicht zu
nehmen. Danach wurde sofort mit der Re-
animation begonnen, welche dann vom
Rettungsöffnung auf der Beifahrerseite
mittels hydraulischem Rettungsgerät ge-
schaffen, um eine patientenschonende
Rettung zu ermöglichen. Inzwischen wur-
de die gesamte Ampelanlage stromlos ge-
schalten-danach wurden die Masten von
der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen
Feuerwehr Mühlau mittels Trennschleifer
zerkleinert und von den Innsbrucker Kom-
munalbetrieben abtransportiert. Die Aus-
lagenscheibe konnte durch das Einpassen
einer Spanplatte provisorisch gesichert
werden. Die Unfallfahrzeuge wurden von
einer Privatfirma abtransportiert. Zur Klä-
rung der Unfallursache hat die Polizei die
Ermittlungen aufgenommen.
-
Notarzt weitergeführt wurde leider
konnte aber kein Erfolg mehr erzielt wer-
den und die 57-jährige Innsbruckerin ver
starb noch an der Unfallstelle. Inzwischen
konnte sowohl der Bus als auch der PKW
gesichert, ein Brandschutz aufgebaut so
wie auslaufende Betriebsflüssigkeiten ge
bunden werden. Dabei wurde auch die
Feuerwehr Vill benötigt. Nach dem Ab-
transport der unverletzten Businsassen
und Freigabe der Unfallstelle durch die Po
lizeikommission wurde von der Feuerwehr
die Straße frei gemacht bzw. an den Stra
Benerhalter, das Land Tirol, übergeben.
Im Einsatz waren insgesamt 32 Mann und
acht Fahrzeuge der Feuerwehren der Stadt
Innsbruck.
Dies stellt nur einen kleinen Teil der 4.123 Einsätze dar.
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BERUFSFEUERWEHR
Vorbeugender
Brandschutz
Der Vorbeugende Brandschutz in Zahlen:
72
.16
66
Anzahl der Feuerbeschauen
Anzahl der Objekte,
welche beschaut wurden
231
Überprüfungen BMA
(inkl. Feuerwehrschlüsselsafe)
Festlegung/Überprüfung von betriebs-
techn. Brandschutzeinrichtungen. 34
Aufnahme von Neuaufschaltungen... 23
Privatrechtliche Vereinbarungen
102
23
Berechnung/Dimensionierung
von techn. Brandschutzanlagen.
Schriftliche Stellungnahmen
32
114
Durchgeführte BSW-Dienste
825
Veranstaltungsrechtliche
Stellungnahmen.
Großveranstaltungen
Projektbesprechungen/Bau-
und Gewerbevorhaben
90
Bau- und gewerberechtliche
Verhandlungen
.53
Festlegungen Erste/
Erweiterte Löschhilfe
46
Sonstige Begehungen/
Lokalaugenscheine
111
Anfahrtsproben/
Überpr. Flächen für die Feuerwehr
Feuerwehrzufahrten
21
Veranstaltungsrechtliche
Verhandlungen/Besprechungen.
33
Behördenrundgänge.
23
Bau- und Feuerproben.
23
Verkehrsrechtliche
Besprechungen/Verhandlungen
.10
Schulungsveranstaltungen
Erste Löschhilfe und Zivilschutz
34
Anfertigung von Straßenplänen
830
Lagekarten Löschwasserversorgung.. 20
Berechnung von Löschwasser-
versorgungsanlagen
Bau- und
Gewerberechtsverfahren
8
Das Berichtsjahr 2008 ist, wie die vergan-
genen Jahre zuvor, von einer steigen-
den Realisierung zahlreicher Groß- und
Sonderbauten gekennzeichnet. Beispiel-
haft sind nachstehende Großbauvorhaben
angeführt, welche in der Planungs- und
Realisierungsphase einer brandschutz-
technischen Beurteilung unterzogen wur-
den: Kinder-Herzzentrum TILAK, Umbau
und Erweiterung DEZ, Wohnverbauung
,,Loden-Areal", Wohnen am,,Lohbach",
Kaufhaus Tyrol, Universität Innsbruck:
Chemiefakultät, GEIWI.
Besonders hervorzuheben ist sicher die
Fertigstellung des,, Tivoli-Stadions, Erwei-
terung EM 2008".
Die Realisierung dieser Bauvorhaben sind
ein deutliches Zeichen einer impulsiven
Entwicklung der Landeshauptstadt Inns-
bruck. Für die Berufsfeuerwehr sind in der
brandschutztechnischen Beurteilung von
Sonderbauten vor allem die wesentlichen
Schutzziele Personenschutz", "Ausrei-
chende Voraussetzungen für einen wir-
kungsvollen Brandbekämpfungs- und Ret-
tungseinsatz" und Sicherheit der einge-
setzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu defi-
nieren und erforderliche Maßnahmen zur
Erreichung festzulegen.
Betriebstechnischer Brandschutz
Im Jahr 2008 konnten 23 neue Brandmel-
deanlagen an die Empfangszentrale der
Leitstelle Tirol aufgeschalten werden.
Betrieblicher Brandschutz
Durch die Ausbildung von neuen Mitar-
beitern im Bereich Löschtrainerausbil-
dung" konnte die große Nachfrage für
Schulungen in Erster Löschhilfe" zur
Gänze abgedeckt werden. Von namhaften
Ausbildungsinstitutionen wurden zudem
die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als
Ausbildungsreferenten für verschiedene
Seminare zur Mitwirkung eingeladen.
Im Berichtsjahr wurde mit der flächende-
ckenden Ausbildung der städtischen
Mitarbeiter/-innen in den Grundlagen
des Vorbeugenden Brandschutzes begon-
nen.
Feuerbeschau
2008 wurden von der Berufsfeuerwehr
72 Feuerbeschauen und feuerpolizeiliche
Überprüfungen durchgeführt. Die Feuer-
beschau ist eine aus der Feuerpolizeiord-
nung vorgeschriebene Maßnahme, an
welcher seitens der Berufsfeuerwehr je-
weils ein fachkundiges Organ teilzuneh-
men hat.
Brandsicherheitswachedienste
In Zusammenarbeit mit dem städtischen
Veranstaltungsreferat und den mitbetei-
ligten Blaulichtorganisationen wurden
für die in Innsbruck stattgefundenen
Großveranstaltungen,,Bergisel-Springen",
,,Bergsonnwend",,,Wetterleuchten-Festi-
val", Bergsilvester" und im Besonderen
für die Fußballeuropameisterschaft um-
fangreiche Sicherheitsmaßnahmen erar-
beitet. Die Umsetzung erforderte einen
entsprechenden Personaleinsatz durch die
Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuer-
wehr, der gebotene Innsbrucker Sicher-
heitsstandard wurde österreichweit posi-
tiv beurteilt.
Überprüfungen von Flächen
für die Feuerwehr, Verkehrsrecht
Im Rahmen der Behördenverfahren, auf-
grund von Mitteilungen und aufgrund von
erforderlichen Straßensperren wurden
Überprüfungen hinsichtlich der erforder-
lichen Flächen für die Feuerwehr bei Ob-
jekten durchgeführt und nach Erfordernis
Ersatzmaßnahmen festgelegt.
Dankesadresse an Frau Melanie Baum-
gartner für besonders engagierte Mit-
arbeit
Verwaltung der
Feuerwehr der
Stadt Innsbruck
Für die Verwaltung der Berufsfeuerwehr
Innsbruck brachte das Geschäftsjahr 2008
enorme Anstrengungen im Bereich der
strategischen Planung der finanziellen Res-
sourcen sowie deren Umsetzung und einen
enormen organisatorischen Mehraufwand
im Bereich des Umbaues der Hauptfeuer-
wache sowie im Bereich der Abwicklung
der EURO 08 mit sich. Galt es doch, neben
dem täglichen Geschäft", jene Bereiche
die umbautechnisch fertig gestellt wurden
einzurichten und die verwaltungstech-
nische Vorbereitung, Durchführung und
Nachbereitung der EURO 08 durchzufüh-
ren. Der budgetäre Rahmen für die Feuer-
wehr der Stadt Innsbruck konnte 2008 auf-
grund außerplanmäßiger Sonderinvestitio-
nen im Bezug auf die EURO 08 und auf-
grund von erhöhten Ausgaben im Bereich
des Fuhrparks nur aufgrund von enormen
Sparmaßnahmen erreicht werden.
Zu den größten Budgetposten 2008 ge-
hörten unter anderem die Anschaffung des
Löschfahrzeuges mit Bergeausrüstung für
die Freiwillige Feuerwehr Amras, der An-
kauf eines neuen Wassereinsatzfahrzeu-
ges sowie die Anschaffungen im Bereich
der Einrichtung für die umbauseitig fertig
gestellten Bereiche. Für die EURO 08 wur-
den unter anderem folgende Projekte um-
gesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Amt
für Information und Organisation wurde
die EDV-technische Vernetzung der drei
außerhalb der Berufsfeuerwehr liegenden
Einatzleitungen (Station, Bergisel und
Messehalle) durchgeführt.
Jahresbericht 2008
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Die Florianstation wurde bis kurz vor Be-
ginn der EURO 08 noch installiert und
konnte somit als Einsatzleitzentrale ge-
nutzt werden.
Im Zuge der EURO 08 wurden die Tag-
dienstmitarbeiter in die verschiedenen Ein-
satzleitungen integriert und gaben ihr
Bestes um zum Gelingen beizutragen.
Nach der EURO 08 wurden noch sämtliche
Kostenaufwendungen für die EURO 08
durch die Verwaltung abgerechnet.
Im Bereich der EDV konnten im Jahr 2008
neben der laufenden Instandhaltung und
Erweiterung der EDV-Anlagen sowie der
laufenden Schulung der Mitarbeiter, fol-
gende recht zeitintensive Großprojekte
umgesetzt werden.
Im Zuge der Zusammenlegung der Alar-
mierungseinrichtung mit der Leitstelle Tirol
wurde noch 2007 eine mit der Leitstelle
kompatible Telefonanlage angeschafft.
Zusammenfassend kann als Resümee der
Verwaltung für 2008 gesagt werden, dass
die Herausforderung enorm war, aber her-
vorragend gemeistert wurde.
Technische
Ausstattung
Um die Einsätze rasch und sicher Abarbei-
ten zu können, wird ein entsprechender
Fuhrpark und eine der Zeit entsprechende
Ausrüstung benötigt.
Das Jahr 2008 ist hauptsächlich in der Kon-
zeptionierung von Einsatzfahrzeugen, so-
wohl für die Berufsfeuerwehr als auch für
die Freiwilligen Feuerwehren, gestanden.
In der ersten Jahreshälfte wurde begon-
nen, den Innenausbau des KÖFS neu zu
planen um die Umbauarbeiten nach der
EURO 08 durch die Firma EMPL durchfüh-
ren zu lassen. Diese Adaptierungs- und
Sanierungsarbeiten wurden notwendig,
da sich zum einen Teil die Einsatztaktik und
zum anderen Teil die Beladung geändert
hat. Durch den Abschluss dieser Arbeiten
ist es nun möglich das Fahrzeug auch die
nächsten Jahre taktisch wertvoll im täg-
lichen Einsatz zu verwenden.
Da die gesamte Administration der Tele-
fonanlage durch die Verwaltung der Be-
rufsfeuerwehr durchgeführt wird, musste
das Wissen zur korrekten Administration
recht zeitaufwendig über das Jahr 2008
angeeignet werden. Zusätzlich wurde die
Anlage 2008 mit einem Schnurlostelefon-
modul und mit einer Gebührenerfassung
erweitert. Weiters wurden 2008 die wei-
teren Erhebungen für das neue Einsatz-
programm eingeholt, sodass die gesam-
melten Informationen an das Amt für In-
formation und Organisation zur Begut-
achtung weitergeleitet werden konnten
und sich die Umsetzung dieses Projektes
nun in der Endphase befinden.
Erwähnenswert sind natürlich auch wieder
die Leistungen unseres Lehrlings, der 2008
sein drittes Lehrjahr angetreten hat und
dieses wiederum meistert.
Weiters wurde unser Lehrling zugunsten
seiner Ausbildung aus dem Bereich Ver-
waltungsdienst abgezogen und in den Be-
reich Portier mit erweiterter Funktionen in-
tegriert, sodass auch die Kommunikation
mit betriebsfremden Personen ausrei-
chend im Betrieb geschult wird.
Parallel zu den KÖF-Planungen wurde mit
der FF Hötting begonnen den Pinzgauer-
Ersatz und die neue DLK 23-12 zu planen
und die Beschaffungsvorgänge einzulei-
ten. Beim Pinzgauer-Ersatz ist schlussend-
lich die Entscheidung auf einen so ge-
nannten TEKNOCAR gefallen, welcher
durch exzellente Geländefahreigenschaf-
ten überzeugen konnte. Geliefert wird die--
ses Fahrzeug Anfang 2009 durch die Firma
Rölli Fahrzeugbau Schweiz.
Bei der DLK 23-12 ist es durch anfängliche,
Standortüberlegungen zu Verzögerungen
gekommen. Weiters hat auch eine grund-
legende Veränderung am Fahrzeugbe-
schaffungssektor dazu beigetragen, dass
das Fahrzeug erst Anfang 2009 ausge-
schrieben werden konnte.
Vom Landesfeuerwehrverband wurde der
Auftrag für das SRF der Berufsfeuerwehr der
Firma EMPL erteilt. Dieses Fahrzeug wird im
Mai 2009 übergeben werden können.
Jahresbericht 2008
Im Sommer 2008 wurde für die BF das
Konzept für das neue Wassereinsatzfahr-
zeug fertig gestellt und die Beschaffung
des Fahrzeuges, Mercedes Vito Allrad, ein-
geleitet. Nach umfangreichen Aus- und
Umbauarbeiten wird das Fahrzeug Anfang
2009 in Dienst gestellt werden.
Der Herbst war geprägt durch sehr zeitin-
tensive Planungen für zwei Großfahrzeu-
ge, welche 2009 angeschafft werden. Zum
einen ist dies das Flugeinsatzfahrzeug in
Kombination mit einem Einsatzleitfahr-
zeug für Großschadenslagen - zum ande-
ren ist das der Last 1, welcher ebenfalls
2009 zur Ausschreibung gelangen wird.
Ein Höhepunkt im Jahr 2008 war sicher die
Lieferung, Einweihung und Indienststel-
lung zweier Fahrzeuge der FF Amras.
Einerseits wurde ein geländegängiges TF
von der FF Amras beschafft und einge-
weiht. Da sich die Feuerwehren im Bezirk
Innsbruck-Stadt gegenseitig unter die Ar-
me greifen, wurde das ausgeschiedene TF,
umgebaut und an die FF Hungerburg zur
weiteren Verwendung übergeben.
Andererseits konnte von der FF Amras ein
modernes Löschfahrzeug mit Bergeaus-
rüstung, Sonderlöschanlage und Seilwin-
de am Nationalfeiertag in Dienst gestellt
werden. Dieses Fahrzeug wurde 2007 aus-
geschrieben und von der Firma EMPL auf-
gebaut. Damit ist wieder ein Altfahrzeug
des Fuhrparks der Feuerwehren der Stadt
Innsbruck ausgetauscht worden.
Abseits des Fahrzeugsektors hat sich durch
die Umbauphase auf der Hauptfeuerwa-
che auch einiges getan. So konnte im April
die neue und moderne Schlauchpflegean-
lage bei der Berufsfeuerwehr in Betrieb ge-
nommen werden. Dieser Inbetriebnahme
ist eine sehr lange Planungsphase voraus-
gegangen- um ein optimales Produkt für
die Berufsfeuerwehr zu erstellen. Damit ist
es ab sofort möglich, Schläuche nach Ein-
sätzen oder Übungen sehr schnell zu rei-
nigen, überprüfen und zu rollen, und so-
mit die Einsatzbereitschaft der Schläuche
innerhalb weniger Stunden zu gewährleis-
ten.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Ausbildung
Neben der Ausrüstung und dem Fuhrpark
Ist aber vor allem die Ausbildung ein wich-
tiger Punkt, damit Einsätze auch effektiv
und ohne zusätzliche Schäden abgearbei-
tet werden können.
Fortbildung Lawineneinsatzzug
Auf dem Programm dieser Fortbildung
standen neben theoretischen Einheiten.
(Grundlagen der Lawinenbildung, Beurtei-
lungsmethoden, Kameradenrettung, Or-
ganisierte Rettung) vor allem auch prakti-
sche Übungen (Handhabung VS Gerät,
Sondierprofil, Handhabung Sonde etc.).
Leider war uns der Wettergott nicht be-
sonders hold und so mussten wir unsere
Ausbildung auf den Bereich um die Lizu-
mer Hütte begrenzen und konnten nicht
wie ursprünglich geplant die praktische
Ausbildung im Rahmen einer Ausbil-
dungsschitour durchführen.
Der guten Stimmung bei den 15 teilneh-
menden Kameraden der FF-Einheiten
Mühlau, Hötting, Hungerburg und Reiche-
nau tat dies allerdings keinen Abbruch.
Strahlenschutzleistungsbewerb
Der Umgang mit radioaktiven Stoffen erfor-
dert ein Höchstmaß an Präzision und Ge-
nauigkeit. Diese Genauigkeit und das not-
wendige Wissen um die Gefahren, die Mess-
und Schutzmöglichkeiten beim Umgang mit
radioaktiven Stoffen wurde in einem 2-teili-
gen Vorbereitungskurs unter fachkundiger
Anleitung durch das Ausbilderteam der Be-
rufsfeuerwehr trainiert, geübt sowie sich
durch das Studium der Ausbildungsunterla-
gen von Teilnehmern angeeignet.
Den Abschluss dieser Ausbildung bildete
der Leistungsbewerb an der LFS in Telfs.
Bei diesem Bewerb waren insgesamt fünf
Stationen zu absolvieren, bei welchen das
Schwergewicht der verschiedenen Aufga-
benstellungen vor allem auf der prakti-
schen Handhabung von Messgeräten und
deren Anwendung lag.
Generell waren die gezeigten Leistungen
der Teilnehmer sehr gut. Drei Mitarbeitern
gelang es jedoch, den Bewerb mit der Ma-
ximalpunkteanzahl zu absolvieren.
Ein besonderer Dank an das Ausbildungs-
team, welches mit großem persönlichen
Engagement die Kollegen ausgezeichnet
auf die Anforderungen im Strahlenschutz
ausgebildet und auf jene des Leistungsbe-
werbes vorbereitet hat.
Inspektionskurs
Ziel dieses, für 16 Mitarbeiter der BF Inns-
bruck, abgehaltenen Kurses war es, die
notwendigen Kenntnisse für die Ausübung
der Funktion eines Inspektionsorganes im
Zuge von BSW-Diensten zu vermitteln.
Neben entsprechenden theoretischen
Unterrichtseinheiten über die rechtlichen
Grundlagen, die Einrichtungen des Vor-
beugenden Brandschutzes sowie der feu-
erpolizeilichen Anforderungen in Veran-
SCANSA
FEUERWEHR
staltungsstätten bis hin zur Zusammenar-
beit mit der Polizei und Betrachtung der Ur-
sachen von Massenpanik und der Einsatz-
taktik lag das Schwergewicht der Ausbil-
dung in Objektbegehungen in den jeweili-
gen Innsbrucker Veranstaltungsstätten. Es
wurde vom Kursleiter BR Zimmermann ein
interessantes und umfangreiches Pro-
gramm zusammengestellt und das Ausbil-
dungsziel von allen Teilnehmern im Ab-
schlusstest auch erreicht.
Ein besonderer Dank an dieser Stelle noch
einmal den Referenten der Polizei, der
Veranstaltungsstätten Landestheater, Con-
gress, Messe und Olympiaworld für die
Unterstützung dieser Ausbildung.
Flughelferfortbildung
Wie jedes Jahr so fand auch heuer wieder
die Flughelferweiterbildung der BF Inns-
bruck im Ahrental statt. Nach einem theo-
retisch/praktischen Teil auf der Hauptfeu-
erwache verlegten die 25 Flughelfer (dar-
unter auch vier Kameraden aus den FF-
Einheiten von Reichenau, Mühlau, Hun-
gerburg und Hötting) die praktische Aus-
bildung ins Gelände.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Unter fachkundiger Anleitung der Besat-
zungen der Hubschrauber des Innenminis-
teriums, des ÖAMTC und des Bundeshee-
res wurden vorrangig Personentransporte
am Tau sowie Windenflüge absolviert. Zu-
dem wurde bei der Aluette III des ÖBH
auch die Transportkiste für Innenverlas-
tung (z. B. für techn. Hilfeleistungsset) ent-
sprechend beübt.
Tauchfortbildung
Montiggler See/Südtirol
Am Samstag, den 24. Mai 2008 fuhren vier
Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck auf Einladung der Wasserrettung
Südtirol und der Fa. Interspiro zum Großen
Montiggler See. Nach einer kurzen Begrü-
Bung und Präsentation der neuen Einsatz-
tauchgeräte konnten diese auch in der
Praxis getestet werden. Hauptaugenmerk
für die Taucher der BFI galt aber den Unter-
wasser-Kommunikationsgräten. Hier konn-
te ein kabelgeführtes und ein drahtloses
System ausgiebig getestet werden und es
wurden auch alle Fachfragen zu beiden
Systemen beantwortet.
Da derzeit bei der Berufsfeuerwehr noch
ein veraltetes System verwendet wird, ist
für heuer eine Neuanschaffung geplant.
Weiters konnten während dieser Veran-
staltung auch Einsatzfahrzeuge und deren
Ausrüstung besichtigt werden.
Erprobung Tauchtelefon
Fa. Interspiro und Fa. Dräger
Die Einsatztaucher der BF Innsbruck nutz-
ten die Gelegenheit, ein Tauchtelefonsys-
tem in Verbindung mit einer Vollgesichts-
maske der Firmen Interspiro und Dräger in
mehreren Tauchgängen
testen.
am Achensee zu
Die Erfahrungen aus diesen Tests und
Tauchgängen werden durch die Einsatztau-
cher ausgewertet und in der Folge die Ba-
sis für die Entscheidung über eine Neuan-
schaffung eines derartigen Gerätes liefern.
Drehleiterkurs
notwendigen Praxisstunden auf den Hub-
rettungsgeräten wurde rechtzeitig vor der
EURO 08 der Drehleiterkurs mit einer ko-
missionellen Prüfung abgeschlossen.
Außenübung Wildflecken
ehemals Hammelburg
Auf Einladung der Berufsfeuerwehr Mün-
chen nahm eine Gruppe der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zwischen 25. und 30. Juli
2008 an der alljährlichen Außenübung der
BF München, auf dem Truppenübungs-
platz in Wildflecken (nähe Würzburg) teil.
Mit dem Drehleiterkurs begann im De-
zember 2007 für die Mitarbeiter OLM
Bernhard Januschke und OBM Johannes
Stern die Ausbildurig zum Sonderfahr-
zeugmaschinisten. Nach Absolvierung der
Diese Großübung, an der sich über 300
Einsatzkräfte beteiligten, stellt mittlerwei-
le einen fixen Bestandteil in der Ausbil-
dung für angehende und in Dienst ste-
hende Führungskräfte der BF Innsbruck
dar. Neben den Kräften aus Innsbruck
wirkten auch Kollegen vom Landesfeuer-
wehrverband Tirol, aus Ungarn und ganz
Bayern an der Übung mit.
Im Zuge der Übung galt es sowohl Füh-
rungskompetenz als auch handwerkliches
Können unter Beweis zu stellen. Als
Übungsgelände diente ein ehemaliger
Stützpunkt der US-Armee, der von der
Bundeswehr als Truppenübungsplatz ge-
nützt wird. Am Gelände befinden sich ver-
lassene Wohnsiedlungen und Betriebsge-
bäude der US-Soldaten, welche eine über-
aus realitätsnahe Darstellung von Einsatz-
szenarien erlauben. Von den Übungsteil-
nehmern mussten rund 200 Übungsein-
sätze bewältigt werden, wobei es sich so-
wohl um Brand- als auch um Technische
Einsätze handelte.
Jahresbericht 2008
Die verschiedenen Problemstellungen, die
den Feuerwehrmännern der BFI teilweise
aus dem Einsatzalltag bekannt waren,
konnten zu vollster Zufriedenheit bewäl-
tigt werden. Vor allem das schnelle und
entschlossene Handeln der Mannschaft
wurde von den Schiedsrichtern besonders
positiv hervorgehoben. Der Erfolg der in-
tensiven Ausbildungstätigkeit der BF Inns-
bruck auf dem Gebiet der Gebäude-
brandbekämpfung, welche den Schwer-
punkt der ersten beiden Ausbildungstage
darstellte, war hier deutlich erkennbar.
Aber auch bei Technischen Einsätzen
konnte die BFI das Ziel, durch teilweise un-
konventionelle Vorgehensweisen, schnell
und effizient erreichen. So bestätigte sich
wiederum, dass die Innsbrucker Brandbe-
kämpfer auch den internationalen Ver-
gleich in keiner Weise zu scheuen brau-
chen.
An vier Übungstagen wurde unter den kri-
tischen Blicken von zahlreichen Schieds-
richtern, darunter auch zwei Offiziere der
BF Innsbruck, bis zu zehn Stunden täglich
geübt. Zwei Nachtübungen rundeten das
umfassende Übungsangebot ab. Trotz der
teilweise sehr fordernden Lagedarstellung
konnte die Gruppe der BF Innsbruck auf
allen Gebieten überzeugen. Das Einsatz-
spektrum reichte vom Zimmerbrand im
Einfamilienhaus über diverse Verkehrsun-
fälle mit eingeklemmten Personen, bis hin
zum Stockwerksbrand in einem Wohn-
komplex mit mehreren eingeschlossenen
Bewohnern.
Taucherfortbildung Attersee
Bereits von 1. bis 3. September fand das
diesjährige Ausbildungslager für Taucher
des oberösterreichischen Landesfeuer-
wehrverbandes in Weyregg statt.
Vier Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr
Innsbruck durften wieder auf Einladung
des Verbandes an dieser Veranstaltung
teilnehmen.
In diesen drei Tagen wurde an zwei Unter-
richtseinheiten (,, Erste Hilfe bei Tauchun-
fällen" und Grundlagen des Tauchens")
teilgenommen und bei mehreren Tauch-
gängen ein kabelgebundenes Unterwas-
serkommunikationseinrichtungsgerät der
Firmen Interspiro, Dräger und Domeyer
ausprobiert und getestet.
Weiters fand auch ein Erfahrungsaus-
tausch mit Tauchern der voestalpine und
der Berufsfeuerwehr Linz statt, bei denen
sich solche Unterwasserkommunikations-
einrichtungen im Einsatz befinden.
Heiẞeinsatztraining am Übungsge-
lände der Betriebsfeuerwehr des
Vienna International Airports
Erneut wurden zwölf Mann der Brand-
dienstmannschaft in der Innenbrandbe-
kämpfung fortgebildet.
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BEZIRKSFEUERY HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Nach mehrstündiger Anreise am 17. Ok-
tober begann die Ausbildung am frühen
Nachmittag mit einer Einweisung zum
Thema „Sicherheit im Heißeinsatzdienst"
und den ersten Trainingseinheiten. Ziel
hierbei war die Wärmedetektion" im
oberen Körperbereich bei Verwendung
von Flammschutzhauben sowie Kennen-
lernen des zeitlichen Verlaufes des Wär-
medurchschlages während der Innen-
brandbekämpfung. Erneut wurde der Ein-
satzbereich mit Hohlstrahlrohren vorgetra-
gen und die praktische Umsetzung im Trai-
ningsbetrieb geübt.
Am zweiten Übungstag wurde unser
,,Such- und Orientierungskonzept" ohne
Verwendung von Wärmebildkameras und
Handlampen umgesetzt. Geübt wurden
Zimmer- und Werkstättenbrände mit Per-
sonenrettung. Darüber hinaus fand ein
Flash-Over-Training im Übungscontainer
im Wechselbetrieb statt, um die Übungs-
mannschaft an ihre körperlichen Grenzen
kommen zu lassen. Zum Abschluss dieses
Tages fand eine Rettungsaktion in einem
Bunker statt. Bei dieser Übungsstufe ge-
lingt es nur noch, im Einsatz und Training
sehr erfahrenen Feuerwehrmännern in Ver-
bindung mit einer hochwertigen Schutz-
ausrüstung, Maßnahmen bei der Innen-
brandbekämpfung zu setzen. Am dritten
und letzten Tag der Ausbildung wurden
noch diverse Flüssigkeitsbrände mit Hohl-
strahlrohren und Schaummittel in Kombi-
nation mit dem Löschmittel Pulver be-
kämpft, wobei besonders der Umgang und
die Gefahr der thermischen Strahlung von
brennbaren Flüssigkeiten gelehrt wurde.
Waldbrandübung
Das Areal der Standschützenkaserne in
Kranebitten diente, wie bereits im Vorjahr,
als Versorgungsraum und „Absprung-
platz" sowie als Ort der fliegerischen und
der Feuerwehreinsatzleitung, für die dies-
jährige Waldbrandübung der Feuerwehr
Innsbruck.
Nach einer Sicherheitseinweisung für die
Mannschaft, einem Breefing mit den Pi-
loten und einem abschließenden Erkun-
dungsflug startete die Übung gegen 14.15
Uhr.
Dabei wurden rund 60 Feuerwehrmänner
mit den gesamten Gerätschaften in den
jeweiligen Einsatzraum (Galerie Mitten-
waldbahn und Hechenberg oberhalb von
Kranebitten) eingeflogen. Von zwei Lan-
deplätzen aus wurden dann in der Folge
Löschleitungen vorgenommen um die bei-
den Brandherde vom Boden aus zu be-
kämpfen. Im Bereich des äußerst schwer
zugänglichen Bereiches am Hechenberg
wurde von der dort eingesetzten Mann-
schaft dabei auch der vorbereitete Auf-
stellbereich des Löschwasserbehälters
nach Vorgabe der Fliegerkräfte entspre-
chend adaptiert.
Unterstützt wurden die Feuerwehrmänner
der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen
Einheit von Hötting dabei durch die Alu-
ette III des Hubschrauber Stützpunktes
Schwaz, eine Maschine des Innenministe-
riums und eine Maschine des ÖAMTC. Pa-
rallel dazu kam der neue Löschzug der
ÖBB zum Einsatz, welcher mit Feuerwehr-
kräften der Einheiten Mühlau und Wilten
besetzt war.
Der Brandschutz am Landeplatz wurde
von den Kameraden der FF Arzl sicherge-
stellt welche auch die Übungsdarstellung
übernahm.
Die,, fliegenden Kameraden" zeigten sich
ob der disziplinierten Arbeitsweise und der
gezeigten Leistungen der eingesetzten
Feuerwehrkräfte voll des Lobes.
Eine Gruppe Kollegen aus Bayern, welche
an der Übung als Beobachter teilnahmen,
waren ob der gezeigten Leistungen und der
Professionalität der eingesetzten Kräfte
begeistert. Einmal mehr beeindruckte die
ausgezeichnete Zusammenarbeit der ver-
schiedenen Hubschrauberbesatzungen, der
freiwilligen Kräfte, den Kräften der Berufs-
feuerwehr sowie jenen des Heeres.
Chargenkurs
(Oktober 2008 bis März 2009)
Die Dauer dieses Kurses beträgt rund vier
Monate Ausbildungszeit (in Abhängigkeit
vom Einsatzaufkommen). Der Chargen-
kurs endet mit einer kommissionellen,
dreiteiligen Prüfung (schriftlich, mündlich,
praktisch).
Jahresbericht 2008
Je nach dienstlichem Erfordernis hat, nach
rund sieben bis zehn Jahren Branddienst,
jeder Branddienstmitarbeiter einen Char-
genkurs, mit dem Ziel, Ausbildung zum
Truppkommandanten, zu absolvieren.
Neben entsprechenden theoretischen Vor-
tragseinheiten stehen vor allem praktische
Ausbildungen und Übungen am Kursplan.
Hierbei wird besonders auf das Führungs-
verhalten der jeweils eingeteilten Kom-
mandanten geachtet. Natürlich sind wäh-
rend dieser Zeit aber auch jede Menge
reale Einsätze von den Kursteilnehmern
zu bewältigen.
Ausbildung Förstersonde
Mit großem Aufwand organisierten die Ka-
meraden der ABCAbwKP eine Schulung
für die BF Innsbruck. Im Mittelpunkt des
Ausbildungstages stand die Schulung auf
der Förstersonde", einem Magnetome-
ter, welches die lokale Störung des Erd-
magnetfeldes durch Eisenobjekte auswer-
tet. Mit dem Gerät kann daher kein Bunt-
metall (z. B. Gold, Silber) geortet werden.
Magnetometer haben ihre Hauptanwen-
dung ursprünglich in der Kampfmittelräu-
mung, sind aber auch optimal für zivile
Einsatzspektren, wie etwa die Suche nach
verschütteten Fahrzeugen und Gerät-
schaften im Zuge eines Katastrophener-
eignisses einsetzbar. Zudem kann die Förs-
tersonde auch unter Wasser zum Einsatz
gebracht werden. Weiters wurden die Ka-
merasysteme search cam" und Video
Endoskop" sowie ihre Einsatzmöglichkei-
ten vorgestellt und konnten auch von den
Teilnehmern getestet werden. Ebenso Mi-
nensuchgeräte des Typs CEIA MIL-D",
welche wie die Kamerasysteme speziell für
diese Schulung von anderen Dienststellen
angefordert wurden. Somit ist die Förster-
sonde bei der Berufsfeuerwehr wieder
rund um die Uhr einsatzbereit.
Strahlenschutz-
vorbereitungskurs
Am 11. und 12. Dezember 2008 fand der
erste Teil des Vorbereitungskurses für das
Strahlenschutzleistungsabzeichen in Bron-
ze statt. Neben den 16 Kursteilnehmern ha-
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Objektfunkanlagen speziell der Feuerwehr-Objektfunkanlagen Digitale Pager DE925
einschließlich Schlitzkabelverlegung im Gebäudebereich It. TRVB S159 des
österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes.
Durch die zukunftsweisenden Investitionen in modernste Technik sind wir in der
Lage jederzeit schnell und qualitativ hochwertig auf die jeweiligen Erfordernisse
zu reagieren.
Wir konnten bereits Feuerwehr-Objektfunkanlagen in den TIVOLI Bauten usw.
in Innsbruck, inkl. positiver Betriebsbewilligung der Berufsfeuerwehr Innsbruck,
in Betrieb nehmen.
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den theoretischen und praktischen Grund-
lagen des Strahlenschutzes befasst. Der
zweite Teil der Vorbereitung erfolgt am
7.18. Jänner 2009 auf der HFW und die
Prüfung zum Strahlenschutzabzeichen am
23. Jänner 2009 an der LFS in Telfs.
Strahlenschutzworkshop
für ausgebildete
Strahlenschützer der BF
Am 4. Dezember 2008 fand der erste von
insgesamt drei Workshops (die anderen
beiden fanden Anfang Jänner 2009 statt)
zum Thema Strahlenschutz statt.
Ziel dieser Fortbildung ist es, die Kennt-
nisse der ausgebildeten Strahlenschützer
in Theorie und Praxis (Gerätekunde, -hand-
habung, Einsatztaktik) aufzufrischen und
allfällige Mängel aufzuzeigen und zu be-
seitigen.
Laufende Ausbildung
(Tagesausbildung)
Die bei der BF Innsbruck durchgeführte
laufende Aus- und Weiterbildung der Mit-
arbeiter im Zuge der Tagesausbildung wird
nach einem entsprechenden Themenkata-
log durchgeführt.
Die Kennzahlen
Ausbildungszeit...
nach Teilnehmer
nach Referent...
.9.798 Std.
8.369 Std.
1.429 Std.
Neben der Branddienstausbildung und der
Fortbildung im Bereich der Gefährlichen
Stoffe wurde im Frühjahr in Hinblick auf die
EURO 08 ein Ausbildungsschwerpunkt
„Verhalten bei Großveranstaltungen"
durchgeführt.
Gemeinsame Übungen
BF-FF Beteiligung
•Flughafenübung
9
(FF Wi, FF Hö, FF Vö, BTF Fight)
•Reithmanngymnasium (FF Rei)
Heiligwasser (FF IG, FF Lans)
•VS Amras (FF Am)
•Heißeinsatzübungen (FF Mü)
Ausbildungen sind sowohl für Freiwillige
als auch Berufsfeuerwehr wichtig. Diese
Kurse waren:
•
•
Stabslehrgang 1
Einsatzleiter-Lehrgang
•Gefährliche Stoffe 1 und 2
Messgerätelehrgang
Personenrettungskurs
Vorbeugender Brandschutz -
Betriebsbrandschutzgruppe
·
Vortragstätigkeit außer Haus
An der Landesfeuerwehrschule Tirol wer-
den durch Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr einige Themen abgedeckt. Diese
•
In der Berufsfeuerwehr fanden Schulun-
gen für die Notärzte statt, in denen die ge-
meinsame Vorgangsweise für den Einsatz
geübt wurde und die technischen Geräte
beiderseits besprochen wurden.
Ebenso gab es Ausbildungen für die Ein-
satzeinheit COBRA der Polizei. Auch das
Bundesheer wurde zum Beispiel bei der
Inn-Schwimmausbildung unterstützt.
Katastrophenschutz
Aufgrund der Beengtheit in der Hauptfeu-
erwache wurde ein Katastrophenschutzla-
ger bezogen. Dieses befindet sich im alten
Postbusareal. Dort lagert vor allem der mo-
bile Hochwasserschutz (160 Ifm), einsatz-
bereite gefüllte Sandsäcke und eine Sand-
sackabfüllmaschine. Bei den Sandsäcken
verfügt die Feuerwehr über 30.000 nor-
male Sandsäcke und so genannte Big Bags.
Aber auch Abdeckplanen und sonstiges
Schanzwerkzeug stehen zur Verfügung.
Die Feuerwehr Innsbruck arbeitet auch im
Sachgebiet KAT-Schutz des Landesfeuer-
wehrverbandes Tirol mit.
Ein erster Schritt dieses Sachgebietes war
die Erstellung eines Konzeptes zur Verbes-
serung der Organisation im KAT-Fall in
Form so genannter KAT-Züge in den Bezir-
ken.
Mit zwei an der LFS Telfs abgehaltenen
Lehrgängen,,Stabslehrgang 1" und einem
Lehrgang Stabslehrgang 2" wurde im
heurigen Jahr die Führungsausbildung
der KAT-Strukturen fortgesetzt sowie in
diversen Besprechungen des Sachge-
bietes die Ausrichtung der KAT-Strukturen
des LFV Tirol weiterentwickelt. Die Benen-
nung des KAT-Zuges Innsbruck steht hier
noch aus.
Jahresbericht 2008
Weiters wurden Alarmpläne für den Ge-
roldsbach, Höttingerbach, Hochwasser-
alarmplan Inn und den Duftbach erstellt.
Ein Projekt welches 2009 umgesetzt wer-
den soll ist die Ausleitung des Höttinger
Baches im Falle einer Situation wie sie
2005 vorgefunden wurde. Dabei wurde in
der Planung die Gesamtsituation aufge-
nommen, ein Alarmplan erarbeitet und in
Koordination mit WIPLA, Forstamt und
Tiefbauamt eine Planung fertiggestellt.
Freiwillige Feuerwehr
Jede Einheit an sich übt und schult eigen-
ständig ihre Mannschaften. Auch gemein-
same Übungen mit mehreren freiwilligen
Einheiten sind mehrmalig durchgeführt
worden.
Der Gerätestand bei den Freiwilligen Ein-
heiten ist sehr hoch und modern. Die Frei-
willigen Einheiten sind bestens für ihre Ein-
satztätigkeiten ausgestattet. Durch Spezi-
alisierungen innerhalb der Freiwilligen Ein-
heiten kommt es zu einer gezielten Unter-
stützung der Berufsfeuerwehr in speziellen
Lagen.
Hier nur als Beispiel die Freiwillige Feuer-
wehr Reichenau, welche sich auf den Be-
reich der Dekontamination spezialisiert
hat, und hier diesen Part für ganz Inns-
bruck übernimmt. Diese Einheit wird auch
während der EURO 08 diesen Bereich in
Innsbruck an den Spieltagen aktiv beim
Stadion abdecken.
Für die technischen, taktischen und wirt-
schaftlichen Belange der Freiwilligen Feu-
erwehren ist die Berufsfeuerwehr zustän-
dig und verantwortlich. Hier wird aller-
dings ein sehr intensiver Austausch ge-
pflegt, damit auch die Erfordernisse der
Einheiten so gut als möglich und wirt-
schaftlich vertretbar umgesetzt werden
können.
So haben die Planungen zum Neubau der
Wache Wilten im Jahr 2008 begonnen, im-
mer unter Einbindung der FF Wilten. Die-
ses Projekt wird auch 2009 weitergeführt,
ein Abschluss des Projektes mit Baufertig-
stellung ist 2010/2011 geplant.
43
Seite 11
11/39
BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Innsbruck's bedanken
sich bei den Feuerwehren
der Stadt Innsbruck für
die gute Zusammenarbeit.
Wasserdienst-
Tauchdienst
Wasserdienst:
Im Ausbildungsjahr 2008 wurde die Aus-
bildung am Innfluss mit praktischen Ret-
tungsübungen im Wasser und Rettungs-
übungen mit dem Turbineneinsatzboot
durchgeführt. Jeder Feuerwehrbedienstete
in der Löschgruppe musste zweimal an ei-
ner derartigen Schwimmausbildung und
jeder Bootsführer mindestens zweimal an
einer Bootsausbildung teilnehmen. Die
Tauchausbildung startete im Jänner mit
Eistauchgängen a
am Baggersee und wurde
kontinuierlich bis in die Herbstmonate fort-
gesetzt. Im April/Mai 2008 fand das jähr-
liche Tauchlager in Spanien statt. Im Sep-
tember 2006 konnten fünf Einsatztaucher
an einer Ausbildungsveranstaltung des
Oberösterreichischen Landesfeuerwehr-
verbandes am Attersee teilnehmen.
Den Abschluss bildete ein Tauchgang am
Pitburgersee im Oktober, an welchen zehn
Einsatztaucher teilgenommen haben.
Nach der Tauchausbildung in heimischen
Gewässern und dem Tauchlager konnten
alle Taucher die geforderten zehn Tauch-
stunden erbringen und können nun ein-
satzbereit in das Einsatzjahr 2009 starten.
Die Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr
wurden an der Förstersonde ausbildet,
dieses Spezialgerät kann ab sofort einge-
setzt werden.
Im Herbst 2008 wurde ein Tauchtelefon
angekauft, die Ausbildung läuft zurzeit.
Atemschutz
geführt. Die Umstellung der Atemschutz-
geräte der Baureihe PA 80 auf PSS 90 wur-
de weitergeführt.
Die neue Atemschutzwerkstätte wurde im
Jänner 2008 in Betrieb genommen. Die
Kosten für diese moderne Einrichtung be-
trugen ca. 210.000,- Euro (nur für die Ein-
richtung).
Alarmierung - Funkwerkstätte
Die Alarmierung erfolgt nun seit mehr als
einem Jahr durch die Leitstelle Tirol. Zur
Alarmierung stehen uns derzeit 34 Sire-
nenanlagen und eine Pageranlage des
Landes Tirols zur Verfügung. Derzeit sind
bei den freiwilligen Feuerwehren 330 Pa-
ger zur stillen Alarmierung (Alarmierung
ohne Sirene) im Einsatz.
Durch die neue digitale Alarmierung wur-
de es notwendig die 32 Sirenenempfänger
umzubauen auf das digitale Warn- und
Alarmsystem des Landes Tirol. Diese Tätig-
keiten wurde von Mitarbeitern der Berufs-
feuerwehr umgesetzt.
Jahresbericht 2008
Aber auch für die digitalen Funkgeräte des
Stadtmagistrates wurden die Programmier-
arbeiten und der Einbau in die Fahrzeuge
erledigt.
Natürlich auch die laufenden Wartungs-
und Reparaturarbeiten an den Sirenenan-
lagen werden erledigt. Hier ist besonders
die Rückmeldung nach den samstäglichen
Probealarmen durch die Freiwillige Feuer-
wehr in den Stadtteilen wichtig, um Schä-
den zu entdecken. Ebenso wurde von der
Funkwerkstätte der gesamte Atemschutz-
funk bei der Freiwilligen Feuerwehr erneu-
ert und umgestellt. So gab es auch die
Ausgabe von 22 Helmfunkgarnituren inkl.
Helmen für alle Freiwilligen Einheiten.
Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu-
erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet
Atemschutz gewährleistet ein sicheres
und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben
dieser Atemschutz- und Körperschutzaus-
bildung wurde der messtechnische Be-
reich von der Atemschutzwerkstätte aus-
bildungsmäßig und technisch fortgeführt.
Um ein koordiniertes Arbeiten bzw. Üben
zu gewährleisten fand ein Koordinie-
rungsgespräch mit den Atemschutzwarten
des Bezirkes statt.
Neben der Ausbildung durch die Atem-
Neben der Alarmierung über die Pager gibt
es auch die Benachrichtigung von Einsät-
zen über SMS. Auch hier macht die Funk-
werkstätte die Eingabe und die Pflege im
Alarmierungssystem der Leitstelle.
Durch die Sanierungsarbeiten in der
Hauptfeuerwache kam es auch zur Um-
stellung auf eine neu installierte Telefon-
anlage. Die neue Anlage ist auch bedeu-
tend für die Alarmierung, gemeinsam mit
der Hausbeschallungsanlage.
Neu installierte Objektfunkanlagen in den
Wohnobjekten Tivoli neu wurden nach ei-
ner Begehung abgenommen und sind so-
mit in Betrieb. Damit stehen der Feuerwehr
Innsbruck mit den Anlagen Eisstadion und
Fußballstadion vier solcher Anlagen zur
Verfügung.
Natürlich werden auch laufend Neuerungen
am Markt getestet und begutachtet. So wie
der Testbetrieb von digitalen Gatewaygerä-
ten. Die Funkwerkstätte unterstützt auch
den Landesfeuerwehrverband bei Digital-
funkgeräteumprogrammierung und Pro-
grammierung Neugeräte tirolweit. So kann
der Wissensstand der Mitarbeiter einerseits
schutzwerkstätte wurden laufende War- gut eingesetzt werden, aber auch immer auf
tungs- und Überholungsarbeiten durch-
dem aktuellsten Stand gehalten werden.
Die gesamte Schließanlage auf der Haupt-
feuerwache wurde neu geplant und teil-
weise bereits gegen eine neue elektroni-
sche Schließanlage ausgetauscht. Ebenso
in der Wache Igls, weitere Wachen sind
2009 geplant.
75 Mobil- und 180 Handfunkgeräte ste-
hen bei der Feuerwehr Innsbruck im Ein-
satz.
Sanierung Hauptfeuerwache
Nach der Fertigstellung der ILL und auf-
grund von Beschlüssen, dass die Berufs-
feuerwehr nicht neu errichtet wird, son-
dern am Standort Haunoldstraße bestehen
bleibt, wurden im Jahr 2007 die Sanie-
rungsmaßnahmen gestartet. Das mittler-
weile 45 Jahre alte Gebäude muss dem
Stand der Technik angepasst werden. Die-
se Sanierungsarbeiten erstreckten sich
über das Jahr 2008 und werden wahr-
scheinlich auch noch im Jahre 2009 getä-
tigt. Ziel ist es, eine moderne Wache für die
nächsten Jahrzehnte zu errichten.
Schneiderei
Im abgelaufenen Jahr wurden in der
Schneiderei folgende Bekleidungsstücke
neu gefertigt: neue A-Uniformen - Bluse
und Hose, Einsatzhosen Antiflamm, Lei-
nensäcke für Rettungsleinen und Arbeits-
leinen, Uniformteile für FF Innsbruck und
Sicherheitsschuhe für FF Jugend - Anschaf-
fung und Ausgabe. Hinzu kommen noch
die jährlichen Nachbeschaffungen und Aus-
gabe von Hemden, Polo-Shirts, Reparatur-
arbeiten an diversen Einsatzbekleidungen,
45
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
die Ausgabe der Einsatzhelme und Brand-
schutzhauben. Umfangreiche Änderungs-
arbeiten hat der durch die Wahlen in den
FF-Einheiten verursachte Wechsel in den
einzelnen Ausschüssen, mit sich gebracht.
Im Berichtsjahr 2008 waren auch die in
den einzelnen Produktgruppen angesie-
delten Aufgabenbereiche abzudecken.
Geräteprüfung
Die Mitarbeiter der Geräteprüfung tragen
die Hauptverantwortung für die Funk-
tionsfähigkeit und die Sicherheit der bei
der Feuerwehr Innsbruck verwendeten Si-
cherungs- und Haltesysteme. Die Gesund-
heit und das Leben der Feuerwehrmänner
hängen von diesen Prüfungen ab. Dass für
diese Tätigkeit daher ein entsprechender
Zeitaufwand für die Schulung und Ausbil-
dung der Geräteprüfer" aufgewendet
werden muss, versteht sich von selbst.
Folgende Gerätschaften fallen in diese
Überprüfungspflichten: Anschlagdrahtsei-
le Bandschlingen, Bergewannen, Block-
stoppgeräte, Brustsitzgurte, Greifzüge und
Greifzugseile, Hackenleitern, Haltegurte,
Hebebänder, Hebekissen, Höhensiche-
rungsset, Ketten, Petzelsitze, Rettungslei-
nen, Rollglissgeräte, Rundschlingen, Schä-
kel, Schiebeleitern, Sprungbretter, Steck-
leitern und Strickleitern. Zu diesen Tätig-
keiten gehören auch Zeiten für Sichtprü-
fungen, Angebotseinholung, Neubeschaf-
fungen, Dokumentation, Reinigungsarbei-
ten und diverse Transportwege.
Sämtliche bei der Berufsfeuerwehr-Inns-
bruck verwendeten Gerätschaften müssen
in unterschiedlichen Intervallen den vor-
geschriebenen Überprüfungen zugeführt
werden:
SICHTPRÜFUNG:
nach jeder Verwendung
FUNKTIONSPRÜFUNG:
einmal jährlich
FUNKTIONSPRÜFUNG:
nach Herstellervorgabe
Werkstätten
In den einzelnen Werkstätten (Tischlerei,
Schlosserei und Spenglerei) wurde mit den
Werkstättenleitern und Mitarbeitern das
Anforderungsprofil für die geplante Sanie-
rung ausgearbeitet und der IIG übergeben.
Tischlerei: Die Mitarbeiter der Tischlerei ha-
ben die Planung, Kalkulation und die Ma-
terial- und Gerätebestellung für den Kan-
tinenum- bzw. -neubau durchgeführt. Die
Umsetzung erfolgt durch Eigenleistung im
Jahr 2009.
Die Ausbauten im KÖF wurden teilweise
erneuert. Das GGF der FF Reichenau wur-
de zur Gänze mit einem neuen Innenaus-
bau ausgestattet. Für die Atemschutz-
werkstätte wurden Flaschentransportkis-
ten angefertigt. Die Möbel in der Portier-
loge und im Büro des VB wurden teilweise
umgebaut bzw. ergänzt. Wegen des Um-
baues in der Branddirektion mussten die
Möbel vorerst ausgebaut und nach Fertig-
stellung wieder eingebaut werden.
Schlosserei: Die Schlossereimitarbeiter
waren gleichfalls in die Umbauarbeiten
eingebunden und es wurden auch für die
EURO 08 diverse Arbeiten geleistet.
Sanierung/Umbau
der Hauptfeuerwache
Gleich zu Jahresbeginn wurden die Fahr-
zeughalle, der Wasch- und Trockenraum,
der nördliche Teil des Werkstättentraktes
mit der neuen Garage für die Einsatz PKW's
und dem Spenglereiarbeitsplatz fertig ge-
stellt. Die Arbeiten zur Errichtung der Bü-
roräume für den Katastrophenschutz, der
Florianstation und des Besprechungsrau-
mes, des Tauchlagers, der Funkwerkstätte
und die neu geschaffenen Arbeitsplätze für
Fahrmeister, Geräteprüfung, Kleingerät-
werkstätte und Tischlerei wurden baulich
abgeschlossen und eingerichtet. Hiefür
war die Teilnahme an 33 Baubesprechun-
gen bzw. Baustellenbegehungen erforder-
lich. Für die nächste Bauphase war die Mit-
arbeit an der Planung und Neuorganisa-
tion der Tischlerei, Schlosserei und Spen-
glerei erforderlich. Ein den Bedürfnissen
der Branddienstmannschaft entsprechen-
der Bekleidungsspind wurde neu konzi-
piert und in Auftrag gegeben. Die neuen
Spinde werden über die Abluftanlage ab-
gesaugt.
Die Trennung von KAT-Lager und Hochre-
gallager war durch die Übersiedelung in
eine neue Kat-Lagerhalle in der Rossau
möglich und konnte diese endlich umge-
setzt werden.
Brenner Basistunnel
Hier fanden Besprechungen mit der BBT-
GesmbH über die Sicherheitseinrichtun-
gen während des Baus und nach der Fer-
tigstellung bzw. für den Betrieb statt. Die-
ses Jahrhundertbauwerk wird auch für die
Einsatzkräfte eine große Herausforderung
werden. Die Baumaßnahmen sollten im
Jahre 2008 begonnen werden.
EURO 08
Die EURO 08 wurde 2008 von der Feuer-
wehr aus feuerwehrtaktischer Sicht ge-
plant und umgesetzt. Gemeinsam mit Ret-
tung und Polizei wurden Einsatzpläne aus-
gearbeitet. Man hat sich für den „, norma-
len" Betrieb vorbereitet, aber auch für
mögliche Katastropheneinsätze. Alles in
allem war es eine sehr freundliche fried-
liche und fröhliche Veranstaltung. Be-
sonders hervorzuheben aus Sicht der Feu-
erwehr war allerdings die Zusammenar
beit mit den freiwilligen Feuerwehren Ti-
rols. Viele Brandsicherheitsdienste wurden
nicht nur von der Feuerwehr Innsbruck er-
ledigt, sondern auch von einigen Freiwilli
gen Feuerwehren aus dem Land Tirol. Die
Zusammenarbeit in Schulung und Einsatz
funktionierte einwandfrei. So war
die
EURO 08 ein gelungenes Erlebnis für alle
Teilnehmer.
In Zahlen:
Es waren 1.310 Feuerwehrmänner/-frauen
im Einsatz und leisteten 10.387 Stunden.
Einige Tätigkeiten im Zuge der EURO 08:
FW-Einsatzleitung
Konzeptentwicklung, Aufbau und Schu-
lung der FW-Einsatzleitung wurde für die
EURO 08 forciert. Ausbildungen im Stabs-
dienst und in der Anwendung der Soft-
ware R4c. waren notwendig. Während
der EURO 08, an den Spieltagen in Inns-
bruck, war dann die Feuerwehreinsatzlei-
tung für die Stadt Innsbruck mit den aus-
gebildeten Mitarbeitern in Betrieb.
Organisation der Ausbildung
für die FF-Einheiten
Unter anderem wurden die im Innenstadt-
bereich eingesetzten Kräfte in Hinblick auf
mögliche Massenpaniken und das gene
relle Verhalten bei derartigen Großveran-
staltungen geschult.
Die Konzeption des Vorgehens und die Pla-
nung der Einsätze erfolgte in enger Zu-
sammenarbeit mit der BF München wel-
che viele Erfahrungen aus der WM 06 mit-
geben konnte.
Während der EURO 08 war an den Spiel-
tagen eine rund 50 Mann starke DEKON-
Einheit der FW München (BF mit Teilen FF)
in Innsbruck stationiert, welche führungs-
und versorgungsmäßig
von der FW-EL ge-
führt wurde.
ÖBH - FW
Bundesheer und Feuerwehr im gemeinsa-
men EURO-Einsatz.
Um auf verkehrsbedingte Zufahrtsproble-
me während der EURO reagieren zu kön-
nen, war an den Spieltagen eine Aluette III
des ÖBH auf der HFW der Berufsfeuerwehr
stationiert. Dadurch war gewährleistet,
dass eine luftbewegliche Einsatzgruppe
der BF mit einem Mindestmaß an not-
wendigem feuerwehrtechnischen Gerät in
kürzester Zeit zum Einsatz gebracht wer-
den und so die Zeit bis zu einem zeitver-
zögerten Eintreffen der restlichen Kräfte
überbrückt werden hätte können.
Österreichischer
Bundesfeuerwehrverband
Im Bereich des Österreichischen Bundes-
feuerwehrverbandes, bei dem die Berufs-
feuerwehr als stimmberechtigtes, eigen-
ständiges Mitglied integriert ist, wurden
einige Termine wahrgenommen.
So ist der Branddirektor in dieser Funktion
als Mitglied des Feuerwehrtechnikausschus-
ses, des Gefahrgutausschusses und des Aus-
schusses für Strahlen- und Błoschutz. Herr
Zimmermann ist im Ausschuss Vorbeugen-
der Brandschutz tätig. Des Weiteren wird
Ing. Andreas Friedl entsandt in den Aus-
In diesen Gremien werden zukunftswei-
sende Entscheidungen getroffen, wie in
Zukunft die Ausstattung, Ausrüstung und
das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren in
Österreich vonstatten gehen soll.
schuss für Flugrettungsdienst, Atemschutz-
und Tauchdienst. Herr DI Gegenhuber ist
Mitglied im KAT-Ausschuss in welchem auch
der Bezirkskommandant Mitglied ist. Der
Bezirkskommandant ist weiters Mitglied im
Ausschuss für bauliche Angelegenheiten bei
der Feuerwehr. Der Branddirektor leitete den
Ausschuss des Österreichischen Bundesfeu-
erwehrverbandes für Funk- und Alarmie-
rungstechnik und ist Vertreter im Fachaus-
schuss Berufsfeuerwehren.
Zuständigkeiten
in der Feuerwehr Innsbruck
Bürgermeisterin: Hilde Zach
Vizebürgermeister und Ressortverant-
wortlicher: Mag. Dr. Christoph Platzgummer
Bezirkskommandant: Ing. Anton Larcher
Repräsentant der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck, Vorsitzender des Bezirksfeuer-
wehrausschusses
Bezirkskommandant-Stellvertreter:
Walter Laimgruber
Stellvertreter des Bezirkskommandanten
Bezirksschriftführer: Mag. Markus Strobl
Bezirkskassier: Martin Weber
Mag. Erwin Reichel: Branddirektor,
Verantwortlich für die wirtschaftlichen,
technischen und taktischen Belange der
Feuerwehr der Stadt Innsbruck
DI Martin Gegenhuber: Ausbildung und
Katastrophenschutz sowie Stellvertretung des
Branddirektors bei dessen Abwesenheit
Ing. Andreas Friedl:
Atem- und Körperschutz, Tauchdienst
Ing. Josef Hundsbichler:
Lager, Logistik und Geräteprüfung
Ing. Günter Schlögl: Funk und Alarmierung
Ing. Marcus Wimmer:
Fahrzeuge und Gerätschaften
Andreas Wörgetter: Verwaltung
Hans Zimmermann: Vorbeugender
Brandschutz, Sicherheitsinformations-
zentrum, Bezirksarchivar
FF Amras: Kommandant Walter Laimgruber
FF Arzl: Kommandant Mattias Sparber
FF Igls: Kommandant Gerhard Mayregger
FF Mühlau: Kommandant Albert Pfeifhofer
FF Hungerburg:
Kommandant Mag. Christof Schlenz
FF Hötting: Kommandant Dr. Alois Muglach
FF Neu-Arzl: Kommandant Josef Tusch
FF Reichenau: Kommandant Helmut Plank
FF Vill: Kommandant Martin Rofner
FF Wilten: Kommandant Peter Pfeifer
Betriebsfeuerwehr Flughafen:
Kommandant Thomas Rainer
Zum Schluss muss angemerkt werden,
dass dieser Bericht, einen Überblick über
die wichtigsten Arbeiten des Jahres 2008
darstellt.
Jahresbericht 2008
Ich darf mich bei allen bedanken, die zum
reibungslosen Ablauf des vergangenen
Jahres etwas beigetragen haben, im spe-
ziellen aber der Mannschaft der Berufs-
feuerwehr, den freiwilligen Einheiten und
allen für uns wichtigen Verantwortungs-
trägern in und außerhalb der Feuerwehr
Innsbruck.
Es ist die Aufgabe der Führungskräfte der
Feuerwehr, kostenorientiert zu arbeiten,
dabei aber eine optimal ausgebildete Ein-
satzmannschaft, die 365 Tage im Jahr so-
wie 24 Stunden am Tag „BEREIT FÜR
INNSBRUCK" ist, sicherzustellen.
BFI Bereit für Innsbruck - Ihre Feuerwehr
Mag. Erwin Reichel
der Branddirektor
47
Seite 13
13/39
Sicherheitsinforma-
tionszentrum Innsbruck
Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurde
das neu geschaffene Sicherheitsinforma-
tionszentrum seiner Bestimmung überge-
ben. Aufgaben des SIZ sind die Informa-
tionsweitergabe an die Bevölkerung, Mo-
Sicherners
Sicherheit zu jeder Zeit
-Informations-Zentrum Innsbruck
SIX
RE
tivation des einzelnen Bürgers zum Selbst-
schutz und die Zusammenarbeit mit dem
Zivilschutzverband.
Im Zuge der Neu- bzw. Renovierungsar-
beiten wurde auch die Geschäftsstelle Vor-
beugender Brandschutz übersiedelt und
befindet sich nun im neuen Eingangsbe-
reich. Dort ist nun auch das Sicherheitsin-
formationszentrum der Landeshauptstadt
Innsbruck angesiedelt. Selbstverständlich
steht es aber für jeden Hilfesuchenden und
nicht nur für Innsbrucker/-innen zur Verfü-
gung.
Angeregt wurde das SIZ von Vizebürger-
meister Dr. Christoph Platzgummer. Dieser
blickte in seiner Ansprache bei der Eröff-
nung auf die Fast-Katastrophe für Inns-
bruck beim Hochwasser 2005 zurück. Da-
mals erlebte die Bevölkerung hautnah mit,
wie schnell es zur Katastrophe kommen
könne und seit damals ist auch das Inte-
resse in der Bevölkerung an diesem Thema
stark gestiegen. So könne im SIZ jeder
Interessierte erfahren, was er selber tun
kann bzw. wie er sich selber vorbereiten
kann. Das ganze stellt in den Augen des
Ressortverantwortlichen Bürgermeisters ei-
ne ganz neue Servicequalität für die Be-
völkerung dar, welche da in enger Abstim-
mung und Zusammenarbeit mit dem Land
Tirol geschaffen wurde. Dr. Platzgummer
bedankte sich bei allen, die zum Zustan-
dekommen dieses SIZ beigetragen haben,
vor allem den Mitarbeitern der Berufsfeu-
erwehr im zuständigen Bereich Vorbeu-
gender Brandschutz unter OBR Hans Zim-
mermann.
Auch Landeshauptmannstellvertreter An-
ton Steixner zeigte sich über die neu ge-
schaffene gemeinsame Einrichtung von
Stadt und Land sehr erfreut. Zugleich wies
er auf die zahlreichen verschiedenen Hilfs-
organisationen in Tirol hin, sodass eigent-
lich immer jemand da ist, wenn Hilfe wel-
cher Art auch immer, benötigt wird. Da vor
allem der erste Moment, in dem jeder noch
auf sich alleine gestellt ist, entscheidend
ist, ist ein solches SIZ zur Informations-
weitergabe wichtig.
Für die Idee zu diesem innovativen Projekt
und die Umsetzung bei der Berufsfeuer-
wehr bedankte sich auch Bezirksfeuer-
wehrkommandant Bmst. Ing. Anton Lar-
cher. Gerade die Einbindung der Freiwil-
ligen Feuerwehren zeigt für ihn die gute
Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeu-
erwehr und den Freiwilligen Feuerwehren.
Begrüßen konnte Hausherr Branddirektor
Mag. Erwin Reichel noch Landesfeuer-
wehrkommandant Klaus Erler, Landesfeu-
erwehrinspektor DI Alfons Gruber, den Be-
zirksausschuss sowie Kommandanten der
Innsbrucker Feuerwehren, Vertreter der
IIG, Baudirektor DI Hubert Maizner, Amts-
leiter Kronlechner sowie seine eigenen
Mitarbeiter des neuen SIZ.
Abschließend wurden die neuen Räum-
lichkeiten von Feuerwehrkurat Diakon
Nikolaus Albrecht in einer kurzen gemein-
samen Andacht gesegnet.
Mag. Markus Strobl
Schlauchkammer
Nachdem nach über 40 Jahren das Ge-
bäude und die Infrastruktur der Hauptfeu-
erwache mehr als veraltet war und die ein-
zelnen Werkstätten nicht mehr dem Stand
der Technik entsprachen, wurde von der
Innsbruck Immobilien Gesellschaft (IIG)
beschlossen, eine Sanierung bzw. teilwei-
sen Neubau zu planen und zu finanzieren.
Nachdem die neue Atemschutzwerkstätte
saniert und bereits in Betrieb genommen
wurde, konnte im Jahre 2008 auch die
neue Schlauchwaschanlage, der Firma
RUD.PREY, eröffnet werden.
Mit dieser Anlage ist es nun möglich per-
sonalsparend bis zu vier Schläuche gleich-
zeitig zu waschen, prüfen, trocknen und
wickeln. Das ergibt einen Stundendurch-
satz von ca. 16 Schläuchen. Der Wasch-
vorgang wird durch acht Hochdruckdüsen
(100 bar) gewebeschonend durchgeführt.
Danach startet die Druckprobe (je nach
Schlauchart unterschiedliche Druckver-
hältnisse bis zu 40 bar), weiters werden
die Schläuche durch ein Heißluftgebläse
(50° C) getrocknet. Als Abschluss sind die
Schläuche zur automatischen Wicklung
(Länge eines jeden Schlauches wird beim
Schleppvorgang am Beginn der Reinigung
von der Maschine gemessen) bereit - der
Wickelwagen steuert von selbst die er-
mittelte Schlauchmitte an und wickelt den
Schlauch nach händischem Einlegen und
kann im Lagerbereich abgelegt werden.
Das Prüfwasser kann im Kreislauf wasser-
sparend wiederverwendet werden oder
bei Kontamination in einem separaten Be-
hälter aufgefangen und der fachgerechten
Entsorgung zugeführt werden. Neben
Druckschläuchen können auch alle was-
serführenden Armaturen sowie Saug-
schläuche geprüft und gereinigt werden.
Weiters konnte eine vollautomatische
Schlaucheinbindemaschine in Betrieb ge-
nommen werden. In dieser Anlage werden
von den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr
das gesamte Schlauchmaterial von den
zehn Freiwilligen Feuerwehren sowie der
Berufsfeuerwehr der Stadt Innsbruck ge-
pflegt. An dieser Stelle sei Herrn Ing. Ste-
FEUERWEHR
FEUERWEH
MAN
fan Pammer von der IIG sowie der Firma
Kogler Feuerwehrtechnik, allen voran
Herrn Chiocchetti, für ihre Bemühungen
gedankt. Weiters möchte ich mich ais zu-
ständiger Offizier bei den Mitarbeitern der
Schlauchkammer, OFM Josef Eller, OFM
Marco Heubacher, OFM Harald Sailer, OFM
Markus Klaus, LM Thomas Heiss für ihr -
über den Dienst hinausgehendes - Enga-
gement bedanken. Nur durch die zahlrei-
chen Exkursionen und Gespräche mit an-
deren Feuerwehren und diversen Firmen
war es möglich, dass die Berufsfeuerwehr
Innsbruck heute über eine der modernsten
Schlauchpflegeanlagen in Österreich ver-
fügt.
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Seite 14
14/39
BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Vorbeugender
Brandschutz - TIRIS-
Datenerfassung
Unter www.tiris.tirol.gv.at stellt das Land
Tirol, mit TIRIS, allen Feuerwehren ein Pro-
gramm zur Verfügung, in dem nicht nur
feuerwehrrelevante Daten abgerufen wer-
den können, sondern auch die Möglichkeit
besteht, fehlende Daten direkt durch die
Ortsfeuerwehren zu ergänzen. Dieses Ser-
vice ist in Österreich einzigartig und erfährt
europaweit Aufmerksamkeit. Die Feuer-
wehren können im Einsatzfall auf Daten
aus den Bereichen Löschwasserversor-
gung, Erdgasversorgung, Adressen und
Hausnamen, einsatztaktische Informatio-
nen und Gefahrenquellen zurückgreifen.
Das Einpflegen der Daten für den politi-
schen Bezirk Innsbruck-Stadt wurde durch
die Freiwilligen Feuerwehren in deren je-
weiligem Schutzbereich durchgeführt. Da
man feststellen musste, dass bedingt
durch den großen Personenkreis, der Da-
teninhalt und der damit verbundene In-
formationswert der TIRIS-Datenbank in
den einzelnen Schutzbereichen stark von-
einander abwichen, wurde bei der Berufs-
feuerwehr Innsbruck eine zentrale Stelle
eingerichtet, um diesem Problem ent-
gegenzutreten. Das Referat TIRIS wird von
den Mitarbeitern OFM Hannes Siebert und
OFM Stefan Egg betreut und ist ein Teil-
bereich des Vorbeugenden Brandschutzes.
Neben der Aufgabe, gemeinsam mit den
Freiwilligen Feuerwehren die TIRIS-Daten-
bank zu pflegen und zu erweitern, gehö-
ren auch die Digitalisierung der Anfahrts-
pläne für Brandmeldeanlage sowie die
Betreuung der Straßenkartei dazu. Im
vergangenen Jahr konnte unter anderem
durch die große Unterstützung des Amtes
für Organisation und Information, Referat
GIS, unter der Federführung von Dipl. Ing.
Eckehard Ranninger ein neuerer Plansatz
des gesamten Innsbrucker Straßennetzes
erstellt werden. In diesen Einsatzplänen
wurden nicht nur die Daten aus der Na-
turstandskarte und dem Katasterplan ver-
arbeitet, sondern auch die im TIRIS, von den
Feuerwehren eingepflegten Daten, über-
nommen. Für die Berufsfeuerwehr und die
Freiwilligen Einheiten konnte somit ein
sich auf dem neuesten Stand befindlicher
Plansatz erstellt werden, der von nun an in
periodischen Abständen aktualisiert und
erneuert wird. Um die insgesamt 830 Plä-
ne so schnell als möglich zuzuschneiden,
zu falten, nach Schutzbereichen zu ordnen
und alphabetisch abzuheften, wurden die
rund 85 Arbeitsstunden von den Mitarbei-
tern mitunter auch in der Bereitschaftszeit
geleistet. Weiters wurden im Jahr 2008 da-
mit begonnen, alle Brandmeldeanlagen zu
überarbeiten und im TIRIS zu aktualisieren.
-Auch wird die Möglichkeit genutzt für be-
stimmte Objekte Daten in Form von PDF-
Dateien zu hinterlegen. Betrachtet man die
kontinuierlich steigende Zahl an automa-
tischen Brandmeldeanlagen, die wachsen-
de Anzahl an Haushalten mit Gasan-
schluss, das ständig wachsende Straßen-
netz und Großprojekte wie das Kaufhaus
Tyrol oder den Brenner Basistunnel, so
lässt sich leicht erahnen, welch großes Be-
tätigungsfeld sich für die Mitarbeiter der
Berufsfeuerwehr Innsbruck in den nächs-
ten Jahren ergibt.
OFM Hannes Siebert
Löschwasser-
versorgung 2008
Im Jahr 2008 hat sich das Versorgungs-
gebiet der Innsbrucker Kommunalbetriebe
um das Wasserleitungsnetz Vill erweitert.
Damit wird nun das gesamte Hydranten-
netz durch einen Versorger betreut und ge-
wartet. Daraus haben sich nicht nur für die
Innsbrucker Kommunalbetriebe Verände-
rungen ergeben und so wurde und wird
derzeit gemeinsam nach einer optimalen
Lösung für die periodische Überprüfung
der Unter- und Überflurhydranten gesucht.
Daraus versprechen sich beide Seiten eine
qualitativ hochwertige und gleichzeitig
finanzierbare Variante und eine Optimie-
rung des derzeit ohnehin gut ausgebau-
ten Löschwasserversorgungsnetzes. Auch
konnte der überwiegende Teil der Hydran-
ten digitalisiert werden und steht nun im
TIRIS unter www.tirol.gv.at den Feuer-
wehren im Einsatzfall zur Verfügung. Mit
Hilfe der Kommunalbetriebe, Abteilung
Wasser konnten auch neue Lagekarten der
Löschwasserversorgung angefertigt wer
den, mit deren Hilfe ein noch besserer
Überblick möglich ist. Im vergangenen
Jahr waren auch zahlreiche Bauverhand-
lungen und Stellungnahmen mit dem
Hintergrund Löschwasserversorgung
bewältigen. In diesem Bereich konnte
OBM Dietmar Herskovitz viele Projekte lö-
sungsorientiert betreuen. Im Gesamten ist
der Bereich Löschwasserversorgung
sehr aufwändiges und verantwortungsvol
les Aufgabenfeld, gilt es doch eine der
Grundlagen eines funktionierenden Feuer-
wehrwesens sicherzustellen. Die flächen-
deckende Versorgung mit Löschwasser
und somit ein außerordentliches Maß an
Sicherheit für die Bevölkerung der Stadt
Innsbruck, dafür garantiert das Referat
Vorbeugender Brandschutz/Löschwasser
versorgung mit seinen Mitarbeitern.
zu
ein
OFM Hannes Siebert
Atemschutz-
werkstätte NEU
Anfang Februar 2008 wurde die Atem-
schutzwerkstätte auf der Hauptfeuerwache
in Betrieb genommen. Die Firma MSA Au-
er, hat nach einem Ausschreibungsverfah
ren im Jahr 2007 den Zuschlag für den Ein-
bau einer Atemschutzwerkstätte erhalten.
Nach langen Diskussionsrunden und Besu-
chen bei anderen Feuerwehren, im In- und
Ausland, ist es den acht Mitarbeitern der
Werkstätte und dem Sachbearbeiter gelun-
gen, eine für die Belange der Feuerwehr
Innsbruck ausgelegte Werkstätte zu planen.
Ziel war es, eine klare Trennung zwischen
Schwarzbereich (Schmutzbereich) und
Weißbereich herzustellen, dies wurde
erreicht. Erstmalig in Österreich wurde ei-
ne BSP-Kabine (Behandlungssystem für
Personenschutzausrüstung) eingebaut. Mit
diesem Gerät können vollautomatisch
Chemieschutzanzüge, Atemschutzmasken,
Lungenautomaten, Traggestelle und sogar
Feuerwehrhelme gereinigt, desinfiziert und
getrocknet werden. Die acht Mitarbeiter
der Berufsfeuerwehr warten und überprü-
fen alle Atemschutzgeräte der Berufsfeuer-
wehr und der Freiwilligen Feuerwehr Inns-
bruck. Mit den räumlichen Gegebenheiten
bzw. den Lagerkapazitäten ist ein effizien-
tes Arbeiten für die nächsten Jahrzehnte
gewährleistet. Die Kosten für den Einbau
belaufen sich auf ca. 210.000,- Euro.
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51
Seite 15
15/39
BONGA
FEUERWEHR
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehr Amras
Mannschaft
Aktive
FEUERWEHR
FEUERWEHR
1-426
60
Reserve
16
Jugend
15
Ehrenmitglieder.
Fahrzeuge
KLF-A
1999
LAST.
2008
LFB-A
2008
TLF-A 4000..
2004
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer..
Walter Laimgruber
Johannes Trenkwalder
Stephan Wegscheider
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Johannes Schiener
Schutzbereich: Orientiert sich im
Großen und Ganzen an der KG Amras.
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
m Mittelpunkt des Jahres 2008 stand
bei der Freiwilligen Feuerwehr Amras
das 125-jährige Bestandsjubiläum. Be-
sondere Highlights im Zuge dieses Jubi-
läumsjahres stellten die am 20. September
2008 veranstaltete Aufführung des Tonbil-
des,,Ein Leben für die Feuerwehr" und die
am 26. Oktober 2008 vollzogene Fahr-
zeugweihe dar.
FEUER
.9
15
12
Das Tonbild,,Ein Leben für die Feuerwehr"
wurde umrahmt von einer eindrucks-
vollen Großbildprojektion - am Stecher-
platz im Beisein aller Abordnungen von
den Innsbrucker Einheiten und zahlreich
erschienener Prominenz von der Musik-
kapelle der Berufsfeuerwehr unter der
Leitung von Hans Zimmermann aufge-
führt. Im Anschluss an die gelungene Auf-
führung freuten wir uns, gemeinsam mit
allen gekommenen Gästen im Gemeinde-
saal das Jubiläum gebührend feiern zu
können.
Nicht weniger konnten wir uns am 26.
Oktober 2008 über die Weihe von zwei
neuen Fahrzeugen freuen.
Zu diesem freudigen Anlass, der nicht zu-
fällig ins Jubiläumsjahr der FF Amras ge-
fallen ist, trafen wir uns gemeinsam mit der
Musikkapelle Amras und zahlreichen Eh-
rengästen um 8.30 Uhr beim Gerätehaus.
Nach dem gemeinsamen Marsch zur Pfarr-
kirche zelebrierte Pfarrer Patrik Busskamp
eine festliche heilige Messe.
Im Anschluss daran konnte auf dem Ste-
cherplatz die Weihe durchgeführt werden.
sich
Bei den neuen Fahrzeugen handelt es
einmal um ein Löschfahrzeug mit Berge
ausrüstung (LFB-A) und um ein Transport-
fahrzeug. Technisch ist die Einheit Amras so-
mit auf die bereits absehbaren Herausfor-
derungen, wie beispielsweise die zukünfti-
ge Autobahneinhausung, bestens gerüstet.
VizeBgm. Dr. Christoph Platzgummer er
klärte, dass es ihn besonders freut diese
Fahrzeuge, deren Anschaffung nicht zuletzt
durch Beiträge der Kameradschaftskassa
ermöglicht wurde, übergeben zu können.
Dabei betonte er, dass diese Investitionen
in die Ausrüstung nur einen Faktor für den
Erfolg darstellen. Gerade angesichts der
aktuellen Finanzkrise wird wieder sichtba
rer, dass der Zusammenhalt untereinander
wichtigste Voraussetzung dafür ist.
rin
Die neue Fahrzeugpatin des LFB-A, Gitti
Tusch und die Patin des TF, Maria Schiefe-
rer nahmen die Fahrzeugschlüssel aus den
Händen von VizeBgm. Dr. Platzgummer I
Empfang. Ihnen sei an dieser Stelle noch
mals recht herzlich für die Übernahme der
Patenschaft gedankt.
Nach weiteren Reden von Bezirkskom
mandant DI (FH) Anton Larcher und Ing.
Josef Hundsbichler fand vor dem Gasthaus
Kapeller die Defilierung statt. Im Anschluss
daran konnten wir gemeinsam das von der
Familie Happ zubereitete Mittagessen im
Gerätehaus zu uns nehmen.
Insgesamt wurde die Freiwillige Feuerwehr
Amras im Jahr 2008 zu 36 Einsätzen ge-
rufen. Dabei wurden 1.024 Einsatzstun-
den geleistet. Im Zuge von 18 Übungen
und 133 sonstigen Tätigkeiten wurden
weitere 3.609 Stunden von den Kamera-
den der Freiwilligen Feuerwehr Amras zum
Wohle der Allgemeinheit aufgebracht. Des
Weiteren ist erwähnenswert, dass im Lau-
fe des Jahres 14 Mitglieder insgesamt
neun verschiedene Kurse an der Landes-
feuerwehrschule absolvierten.
Nicht zuletzt durch die besonderen Akti-
vitäten im Jubiläumsjahr 2008 wird klar,
dass der Freiwilligen Feuerwehr Amras ein
besonderer Stellenwert im gesellschaft-
lichen und sozialen Miteinander in Amras
zukommt. Bedingt durch ein gedeihliches
Miteinander war und ist es möglich, beste
Voraussetzungen für die Bewältigung der
aktuellen und zukünftigen Herausforde-
rungen zu schaffen.
Im Wissen, dass diesbezügliche Erfolge
keinesfalls durch Alleingänge oder einer
individuellen Vorrangstellung zu erreichen
sind, bedanken wir uns an dieser Stelle bei
allen Verantwortungsträgern, Unterstüt-
zern und vor allem bei unseren leistungs-
bereiten Kameraden.
Feuerwehrjugend
Anlässlich des vergangenen Jubiläumsjah-
res wollen wir einen kurzen Rückblick über
die, in Jahren noch junge, Feuerwehrju-
gend Amras machen. Gegründet wurde
die Feuerwehrjugend Amras am 9. Juni.
1999 und hat mit sechs Jungendlichen
und Alexander Schuh als Jugendbetreuer
und Josef Mayr als Jugendbetreuerstell-
vertreter, die Arbeit aufgenommen. Im Jahr
2000 übernahm den Stellvertreterposten
Christian Schuh. Bis zum Jahre 2006 hielt
sich die Mannschaftsgröße der Jungfeuer-
wehr bei ca. sechs bis acht Buben.
Vom Jahre 2006 bis heute ist die Mann-
schaftsstärke der Amraser Jungfeuerwehr
auf beachtliche 15 Mann angewachsen.
Das ist derzeit die größte Jugendfeuer-
wehr im Bezirk Innsbruck-Stadt. Um diese
große Mannschaft an Jungs auf Trapp zu
halten wurde das Führungsteam der Ju-
gendfeuerwehr um einen weiteren Ju-
gendbetreuer, nämlich Bernhard Egger
(Schiener) auf drei Mann aufgestockt.
An dieser Stelle sei auch allen anderen
Feuerwehrmännern unserer Einheit ge-
dankt die uns bei unserer Jugendarbeit das
ganze Jahr helfen und uns zur Verfügung
stehen, wie z. B. unserem Reinhard Rott.
In den fast zehn Jahren unseres Bestehens
haben wir an einigen Wissenstests der
Feuerwehrjugend Innsbruck teilgenom-
men. Seit dem Wissenstest 2006 in der
Jahresbericht 2008
Reichenau können wir zu Jugendveran-
staltungen mit eigenem Jugendwimpel
ausrücken, der uns von unserer Jugend-
patin" Maria Schuh gespendet wurde.
Zwei Mal sind wir zum Jugendfeuerwehr-
leistungswettbewerb gefahren, ein Mal
nach Volders und ein Mal nach Sterzing
Südtirol. Ein paar weitere Höhepunkte wa-
ren: Teilnahme am Jugendfeuerwehr-
Weltrekordversuch mit einer Löschwasser-
leitung von Innsbruck nach Telfs 2001 un-
ter dem Motto „, Feuerwehrjugend verbin-
det", Ausflug zum AlpinCoaster nach Imst,
Teilnahme an Jugendfeuerwehrübungs-
tagen, Friedenslichtaktion, uvm. Bis heute
konnten aus den Reihen der Jungfeuer-
wehr sechs Feuerwehrmänner in den akti-
ven Dienst gestellt und angelobt werden.
Vier weitere werden voraussichtlich Flori-
ani 2009 folgen.
Mit dieser großen Mannschaftsstärke lässt
sich so einiges unternehmen. Wir werden
uns im Jungfeuerwehrjahr 2009 auf den
Wissenstest im Frühjahr und anschließend
auf den Feuerwehrjugendleistungswett-
bewerb 2009 vorbereiten. Nebenbei wer-
den diverse Jugendübungen abgehalten
und ein zweitägiger Ausflug im Frühjahr
2009 ist geplant.
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53
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16/39
f
BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Arzl
FEUERWEHR
Mannschaft
Aktive.
Reserve
FEUERWERK
Jugend.
Ehrenmitglieder
Ein Highlight 2008 war der Feuerwehr-
ausflug von 26. bis 27. Juli nach Stuttgart.
Mittelpunkt des Ausflugs war der Besuch
des Broadway-Musicals,,Wicked - Die He-
xen von Oz".
57
23
7
Am 25. Oktober 2008 war die Wache der
FF Arzl Austragungsort der ersten Bezirks-
Atemschutz-Leistungsprüfung.
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Fahrzeuge
Jahresbericht 2008
und kam so auch in den Genuss, die gran-
diose Stimmung im Innenstadtbereich an-
lässlich des Spieles Spanien Schweden
und damit auch den Schwedenmarsch"
miterleben zu können.
Fahrzeuge
Kommando
Kommandant
Stellvertreter.
Kassier
Schriftführer
Takt. Kennzeichen und Baujahr
(ohne Anhänger)
HBI Matthias Sparber
OBI Christoph Larcher
HV Richard Fatycz
HV Andreas Winterle
TLFH-A 2000/200
1987
KDO
TF
1989
.1999
1999
Schutzbereich: Der Schutzbereich er-
streckt sich von der Westbahnstrecke im
Süden über das bebaute Gebiet zwischen
der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im
Westen bis über die Nordkette im Norden.
Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden,
wie moderne Wohnanlagen und Einfami-
lienhäuser.
KLF-A
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
D
as Berichtsjahr 2008 wurde von der
FF Arzl traditionell mit dem Feuer-
wehrball am 12. Jänner 2008 be-
gonnen. Am 15. Februar feierte BFK OBR
Bmst. Ing. Anton Larcher in der Wache Arzl
seinen 50. Geburtstag. Zu diesem Fest
gratulierten ihm neben den Kameraden
der FF Arzl auch Bezirksfunktionäre der Be-
zirke Innsbruck-Stadt und -Land. Beson-
dere Gäste waren LFK Klaus Erler sowie
Bundesfeuerwehrpräsident Ing. Manfred
Seidl.
Bei der Jahreshauptversammlung am 29.
März 2008 wurde nach fünfjähriger Peri-
ode das Kommando der FF Arzl neu ge-
wählt. Kdt. Matthias Sparber, KdtStv.
Christoph Larcher sowie Kassier Richard
Fatycz wurden von den Anwesenden in
3
25
9
ihren Ämtern bestätigt. Andreas Winterle
wurde als Schriftführer neu in das Kom-
mando gewählt.
Anlässlich der Florianifeier 2008 wurde
BFK und Altkommandant von Arzl OBR
Bmst. Ing. Anton Larcher zum Ehrenkom-
mandant der FF Arzl ernannt.
Ein weiterer Jubilar lud am 18. Oktober zu
seinem Geburtstag. Feuerwehrkurat Dr.
Anton Eppacher feierte mit Kameraden
aus Arzl sowie mit Vertretern des Bezirkes
Innsbruck-Stadt seinen 70. Geburtstag.
Den Abschluss des Berichtsjahres 2008 bil-
dete das schon zur Tradition gewordene
Watterturnier der FF Arzl in der Wache Arzl.
Über 15 Paare folgten unserer Einladung
und lieferten sich zum Teil spannende
Kämpfe um den ersten Platz. Ehrenmitglied
der FF Arzl Josef Reifer und Bernhard Lar-
cher konnten den Sieg nach Arzl holen.
Bei den Brandeinsätzen bleibt vor allem
ein Saunabrand in der Arzlerstraße im No-
vember in Erinnerung. Bei den Technischen
Einsätzen galt es vor allem in den Som-
mermonaten etliche Keller und andere
Objekte von Wassermassen auszupumpen.
Takt. Kennzeichen und Baujahr
(ohne Anhänger)
1. Gruppe, RLFA 2000/200
1991
2. Gruppe, TLFA 3000/500
1995
DL 30
1978
KLFA.
.2004
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer..
TF Pinzgauer.
.1981
HBI Dr. Alois Muglach
KDO L200
1996
OBI Alois Heis
.HV Norbert Nocker
HV Harald Reinthaler
MTF Toyota.
1990
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
23
Schutzbereich
Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, St.
Technische Einsätze
36
Leider musste sich die
Nikolaus, Mariahilf und Altstadt
Brandsicherheitswachen
21
FF Hötting im Jahr
Übungen.
25
2008 von ihrem lang-
Mannschaft
Alarmübungen.
3
jährigen Kommandan-
Aktive.
66
offizielle Ausrückungen
Reserve
63
zu diversen Veranstaltungen.
14
11
Wacheführungen für Schulen
6
und Kindergärten.
Jugend..
Ehrenmitglieder..
A
uch das Jahr 2008 war für die FF
Hötting ein sehr arbeitsreiches. So
wurde neben den 59 abgearbeite-
ten Einsätzen auch zahlreiche Stunden für
diverse Ausrückungen, Schulungen und
Kurse an der LFS, Übungen und derglei-
chen im Gesamtausmaß von 5.237 Stun-
den durch die Einheit aufgebracht.
Auch einige spektakuläre Einsätze bleiben
Erinnerung. Am 22. Jänner wurde die FF
lötting zur Unterstützung der BFI und der
FF Mühlau in die Goethestraße 17 alar-
Fiert. Dort war es durch Brandstiftung zur
Teichen Zeit in zwei in unmittelbarer Nä-
9. gelegenen Häusern zu einem Keller-
hand gekommen, welcher unter schwe-
brn Atemschutz gelöscht werden konnte.
re
ch der Dachstuhlbrand am 23. Mai in
Au Planötzenhofstraße verlangte den Män-
den einiges ab. Gemeinsam mit der BFI
herde der Vollbrand unter erschwerten
Wulingungen bekämpft. Trotzdem erlitt ei-
Begewohnerin derart schwere Verletzun-
he | dass sie kurze Zeit später in der Kli-
gennnsbruck verstarb.
Am 10. September wurde die FF Hötting
zu einem Kleinbrand im Freien" zum
Haus Lindenbühelweg 6a beordert, wel-
cher sich dann als Brand eines Trafos he-
rausstellt.
Auch 36 Technische Einsätze, darunter
Sturmschäden, abgedeckte Dächer, Über-
schwemmungen und durch Öl ver-
schmutzte Fahrbahnen, wurden rasch und
effizient erledigt.
Unvergesslich wird für alle die einmalige
Atmosphäre während der EURO 08 in
Innsbruck sein. So war die Einheit Hötting
zu nicht weniger als 19 Brandsicherheits-
diensten mit einer Löschgruppe eingeteilt
ten und sehr geschätz-
tem Kameraden Alois
Muglach verabschie-
den, welcher am 14.
August verstarb. Die FF Hötting wird dich
immer in Erinnerung behalten und dir ein
ehrendes Andenken bewahren.
Das Jahr 2008 war jedoch auch der Start-
schuss für zwei Neuanschaffungen. So
sollte im ersten Halbjahr 2009 die Über-
stellung des TechnoCar, dem Ersatzfahr-
zeug für den in die Jahre gekommenen
Pinzgauer, erfolgen. Auch die Ausschrei-
bung der neuen DL 30 konnte über die
Bühne gebracht werden, mit der Ausliefe-
rung ist im Herbst 2010 zu rechnen.
nik
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BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Arzl
FEUERWEHR
Mannschaft
Aktive
57
23
.7
5
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
Takt. Kennzeichen und Baujahr
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter.
Kassier.
Schriftführer......
HBI Matthias Sparber
(ohne Anhänger)
OBI Christoph Larcher
HV Richard Fatycz
HV Andreas Winterle
TLFH-A 2000/200
KDO
TF
1987
1989
1999
1999
Ein Highlight 2008 war der Feuerwehr-
ausflug von 26. bis 27. Juli nach Stuttgart.
Mittelpunkt des Ausflugs war der Besuch
des Broadway-Musicals, Wicked - Die He-
xen von Oz".
Am 25. Oktober 2008 war die Wache der
FF Arzl Austragungsort der ersten Bezirks-
Atemschutz-Leistungsprüfung.
Ein weiterer Jubilar lud am 18. Oktober zu
seinem Geburtstag. Feuerwehrkurat Dr.
Anton Eppacher feierte mit Kameraden
aus Arzl sowie mit Vertretern des Bezirkes
Innsbruck-Stadt seinen 70. Geburtstag.
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
Kassier.
Fahrzeuge
Takt. Kennzeichen und Baujahr
Jahresbericht 2008
und kam so auch in den Genuss, die gran-
diose Stimmung im Innenstadtbereich an-
lässlich des Spieles Spanien Schweden
und damit auch den Schwedenmarsch"
miterleben zu können.
(ohne Anhänger)
1. Gruppe, RLFA 2000/200
1991
2. Gruppe, TLFA 3000/500.
1995
DL 30
1978
KLFA.
2004
TF Pinzgauer
1981
HBI Dr. Alois Muglach
KDO L200
1996
Schriftführer.
OBI Alois Heis
HV Norbert Nocker
.HV Harald Reinthaler
MTF Toyota.
1990
Einsatzzahlen
Schutzbereich
Brandeinsätze...
23
Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, St.
Technische Einsätze
36
Leider musste sich die
Nikolaus, Mariahilf und Altstadt
Brandsicherheitswachen
21
Übungen.
25
FF Hötting im Jahr
2008 von ihrem lang-
Mannschaft
Aktive.
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder.
Alarmübungen..
3
jährigen Kommandan-
.66
offizielle Ausrückungen
.63
zu diversen Veranstaltungen
14
11
Wacheführungen für Schulen
6
und Kindergärten
Schutzbereich: Der Schutzbereich er-
streckt sich von der Westbahnstrecke im
Süden über das bebaute Gebiet zwischen
der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im
Westen bis über die Nordkette im Norden.
Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden,
wie moderne Wohnanlagen und Einfami-
lienhäuser.
D
as Berichtsjahr 2008 wurde von der
FF Arzl traditionell mit dem Feuer-
wehrball am 12. Jänner 2008 be-
gonnen. Am 15. Februar feierte BFK OBR
Bmst. Ing. Anton Larcher in der Wache Arzl
seinen 50. Geburtstag. Zu diesem Fest
gratulierten ihm neben den Kameraden
der FF Arzl auch Bezirksfunktionäre der Be-
zirke Innsbruck-Stadt und -Land. Beson-
dere Gäste waren LFK Klaus Erler sowie
Bundesfeuerwehrpräsident Ing. Manfred
Seidl.
Bei der Jahreshauptversammlung am 29.
März 2008 wurde nach fünfjähriger Peri-
ode das Kommando der FF Arz! neu ge-
wählt. Kdt. Matthias Sparber, KdtStv.
Christoph Larcher sowie Kassier Richard
Fatycz wurden von den Anwesenden in
KLF-A
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze,...).
25
9
ihren Ämtern bestätigt. Andreas Winterle
wurde als Schriftführer neu in das Kom-
mando gewählt.
Anlässlich der Florianifeier 2008 wurde
BFK und Altkommandant von Arzl OBR
Bmst. Ing. Anton Larcher zum Ehrenkom-
mandant der FF Arzl ernannt.
Den Abschluss des Berichtsjahres 2008 bil-
dete das schon zur Tradition gewordene
Watterturnier der FF Arzl in der Wache Arzl.
Über 15 Paare folgten unserer Einladung
und lieferten sich zum Teil spannende
Kämpfe um den ersten Platz. Ehrenmitglied
der FF Arzl Josef Reifer und Bernhard Lar-
cher konnten den Sieg nach Arzl holen.
Bei den Brandeinsätzen bleibt vor allem
ein Saunabrand in der Arzlerstraße im No-
vember in Erinnerung. Bei den Technischen
Einsätzen galt es vor allem in den Som-
mermonaten etliche Keller und andere
Objekte von Wassermassen auszupumpen.
A
uch das Jahr 2008 war für die FF
Hötting ein sehr arbeitsreiches. So
ten Einsätzen auch zahlreiche Stunden für
diverse Ausrückungen, Schulungen und
Kurse an der LFS, Übungen und derglei-
chen im Gesamtausmaß von 5.237 Stun-
den durch die Einheit aufgebracht.
Auch einige spektakuläre Einsätze bleiben
in Erinnerung. Am 22. Jänner wurde die FF
Hötting zur Unterstützung der BFI und der
FF Mühlau in die Goethestraße 17 alar-
miert. Dort war es durch Brandstiftung zur
gleichen Zeit in zwei in unmittelbarer Nä-
he gelegenen Häusern zu einem Keller-
brand gekommen, welcher unter schwe-
rem Atemschutz gelöscht werden konnte.
Auch der Dachstuhlbrand am 23. Mai in
der Planötzenhofstraße verlangte den Män-
nern einiges ab. Gemeinsam mit der BFI
wurde der Vollbrand unter erschwerten
Bedingungen bekämpft. Trotzdem erlitt ei-
ne Bewohnerin derart schwere Verletzun-
gen, dass sie kurze Zeit später in der Kli-
nik Innsbruck verstarb.
Am 10. September wurde die FF Hötting
zu einem Kleinbrand im Freien" zum
Haus Lindenbühelweg 6a beordert, wel-
cher sich dann als Brand eines Trafos he-
rausstellt.
Auch 36 Technische Einsätze, darunter
Sturmschäden, abgedeckte Dächer, Über-
schwemmungen und durch Öl ver-
schmutzte Fahrbahnen, wurden rasch und
effizient erledigt.
Unvergesslich wird für alle die einmalige
Atmosphäre während der EURO 08 in
Innsbruck sein. So war die Einheit Hötting
zu nicht weniger als 19 Brandsicherheits-
diensten mit einer Löschgruppe eingeteilt
ten und sehr geschätz-
tem Kameraden Alois
Muglach verabschie-
den, welcher am 14.
August verstarb. Die FF Hötting wird dich
immer in Erinnerung behalten und dir ein
ehrendes Andenken bewahren.
Das Jahr 2008 war jedoch auch der Start-
schuss für zwei Neuanschaffungen. So
sollte im ersten Halbjahr 2009 die Über-
stellung des TechnoCar, dem Ersatzfahr-
zeug für den in die Jahre gekommenen
Pinzgauer, erfolgen. Auch die Ausschrei-
bung der neuen DL 30 konnte über die
Bühne gebracht werden, mit der Ausliefe-
rung ist im Herbst 2010 zu rechnen.
55
Seite 18
18/39
BEZIRKSEEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
Mannschaft
Aktive
FEUERWEHR
MAN
Außer Dienst.
Fahrzeuge
TLF 1500 A
32
6
Samstag/Sonntag, 17./18. Mal 2008 62 Jahrgang Nummer 115-IA
Vier Mal riefen die Sirenen in dieser Woche die Feuerwehrmanner zur Hungerburgbahn.
Brandmelder bei neuer
Bahn spielten verrückt
Bezirkskommandos ausgehend von Walter
Laimgruber wäre eine solche für die Stadt
kostengünstige Variante nicht möglich ge-
wesen.
Das Team der BF baute uns die Ladefläche
so um, dass das Fahrzeug mehrere Funk-
tionen erfüllen kann.
Dieses Fahrzeug schließt nun die mehr als
acht Jahre offene Einsatzlücke auf der
Hungerburg.
Jahresbericht 2008
FEUERWEHR
TF 1
MTF
Kommando
Kommandant.
Einsatzzahlen
Christof Schlenz
Brandeinsätze.
21
Stellvertreter Dr. Johann Schredelseker
Technische Einsätze
13
Die Freiwillige Feuerwehr Hungerburg war im Dauereinsatz.
Schriftführer... Mag. Christian Katholnigg
Kassier
Ing. Georg Egger
Übungen/Ausbildung
Sonstige Tätigkeiten.
33
21
Schutzbereich
Hungerburg Plateau vom Mühlauer Bach
bis zum Höttinger Bach, im Norden bis zur
Seegrube
Einsatzstunden
Gesamt Einsatzmannschaft
Gesamt Jugendfeuerwehr.
1.505
.522
Diese Maßnahme war vermutlich dafür
verantwortlich, dass nicht mehr weiter
über eine Namensänderung der FF Hun-
gerburg in Betriebsfeuerwehr NORDPARK
nachgedacht wurde.
+
:WWW.SPECTRUM.AT
m 18. März entzündete heiße
Herdasche zuerst einen Mülleimer
und anschließend einen Garagen-
schuppen. Unser Gramartpostlers Patrick
reagierte rasch, alarmierte den Besitzer
und die Leitstelle. So konnten wir nach
wenigen Minuten den Brand ablöschen.
In der bereits brennenden Garage lagerten
Lacke, Gasflaschen und Treibstoffkanister.
Das unmittelbar angrenzende Holzhaus
war dadurch in unmittelbarer Brandgefahr.
Stadt War
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Parik s
Binnen kurzem hatte die eingetroffene Be-
rufsfeuerwehr das Leck geschlossen und
Entwarnung gegeben.
Ganze 17 Mal wurde unsere Einheit zu
Einsätzen die Hungerburgbahn betreffend
alarmiert, die Mehrzahl davon waren Fehl-
alarme. Dennoch konnten durch diese Ein-
sätze zahlreiche Fehlerquellen (z. B. ein
defekter Feuerwehrschlüsseltresor) beho-
ben werden.
So erhielten wir auch einen General-
schlüssel für die Brandmeldeanlagen der
Nordkettenbahn, der Hungerburgbahn
und auch des AK Heims Seehof.
Mehrere Einsätze bei der Hungerburgbahn
wurden durch verschiedene Firmen verur-
Gottlob kein größeres Übel sacht, die die Betriebsleitung der HBB über
Engagement von Anwohner und FF Hungerburg verhinderte Großbrand
Ein Bagger zerriss am 11. September die
Gaszuleitung der neuen Wohnanlage See-
hof. Ohne Schieberschlüssel konnten wir
die Gasleitung nicht schließen und sperr-
ten Straße und Gelände großräumig ab.
Neben dem Aufbau des Brandschutzes
wurden die Arbeiter von der Baustelle eva-
kuiert.
ihre Arbeiten nicht benachrichtigt hatten.
Im Restaurant des Seegrubenhotels kam
es zu einem Fritteusenbrand, der jedoch
von der NKB gelöscht wurde. Die restlichen
Einsätze waren auf technische Gebrechen
zurückzuführen.
Die Brandmeldeanlage von Hafelekar, See-
grube und der Hungerburgbahnwagen
wurden kurz vor Silvester ausgeschaltet.
Übergabe der neuen TS -
multifunktionaler TF
Am 18. Oktober fand die Übergabe der
neuen TS Fox 3 und des Multifunktions-
fahrzeuges an die Einheit statt.
VizeBgm. Dr. Christof Platzgummer gab
uns in Begleitung seiner Gattin die Ehre,
für die BF BD Mag. Erwin Reichel und für
das Bezirkskommando KdtStv. Walter
Laimgruber. Die neue Fox 3 ersetzt die in
die Jahrzehnte) gekommene alte TS der
Einheit. Die TS kann nunmehr auch fach-
gerecht auf dem von der FF Amras erwor
benen TF verstaut und in den Einsatz ge-
fahren werden.
Großen Dank an dieser Stelle nochmals
Bürgermeister Dr. Platzgummer für die
Übernahme des TF in das Fahrzeugkon-
zept der Stadt. Aber ohne die Initiative des
FEUERWEHR
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57
Seite 19
19/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Igls
Schutzbereich: Igls
Fahrzeuge
DL 18
1983
KDO
Kommando
KLF-A
.2007
1999
Kommandant
Gerhard Mayregger
KRF-B
1985
StellvertreterIng. Christian Hippmann
TLF-A 3000
2006
Schriftführer.
Ing. Kersten Wirth
Kassier.
Ing. Helmut Ebner
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
3
Mannschaft
Technische Einsätze
21
Aktive
.47
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
Reserve
14
(Brandsicherheitswachedienste,
Jugend
15
Ehrenmitglieder
1
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
m Jahr 2008 hat es bei der Einheit Igls
einige Änderungen nach den Neuwah-
len gegeben. Gerhard Mayregger hat
die Wahl zum Kommandanten für sich ent-
scheiden können. Ing. Christian Hippmann
ist seinerseits ins Amt als Kommandant-
Stellvertreter nachgerückt. Weiters hat Ing.
Helmut Ebner den Posten des Kassiers
übernommen. Ing. Kersten Wirth bleibt un-
verändert Schriftführer der Einheit.
Weiters kann die Einheit Igls auf ein un-
fallfreies Jahr mit folgender Probenstatis-
tik zurückblicken. Bei den 13 Proben sind
im Durchschnitt 25 Mann anwesend ge-
wesen. Der dabei aufgewendete Stunden-
einsatz betrug 559 Stunden. Mit Stolz sei
die Probenintensität unserer Feuerwehr-
jugend unter der Leitung von HLM Michael
Kozubowski erwähnt. Insgesamt wurden
37 Übungen mit einem Gesamtstunden-
aufwand von 1.050 abgehalten.
Den größten Einsatz im Jahr 2008 stellte
Ende Juli der Hochwassereinsatz für uns
dar. Unsere Einheit ist von 21.15 Uhr bis
3.35 Uhr mit 26 Mann im Dauereinsatz
gewesen. Der Ramsbach trat an vielen Stel-
len über die Ufer und vermurte teilweise die
angrenzenden Straßen. Daraufhin mussten
einige Keller ausgepumpt werden. Ein wei-
teres Problem stelle die Unterspülung der
Römerstraße dar. Mit Hilfe der FF Völs
konnte aber auch diese Gefahr gebannt
werden. Zu erwähnen wären noch einige
umgestürzte Baume im Großraum Igls.
Weitere Einsätze bildeten drei Personensu-
chen, drei kleinere Brandeinsätze sowie ein
tragischer Verkehrsunfall der sich kurz vor
Weihnachten auf der Iglerstraße ereignete,
bei dem für die Lenkerin eines Fahrzeuges
leider jede Hilfe zu spät gekommen ist.
Zusätzlich leisteten wir Bereitschaftsdienst
vor Ort in Innsbruck während der Spiele
und in der Wache Igls für die EURO 08 an
den Spieltagen.
Im Oktober wurde ein Ausflug nach Schär-
ding/Passau organisiert. Die teilnehmen-
den Aktiven und Reservisten mit Beglei-
tung konnten sich über zwei Tage hinweg
entspannen und sich kulinarisch verwöh-
nen lassen.
Impression vom Schärdinger Ausflug
Nicht zu vergessen ist das 125-Jahr-Jubi-
läum anlässlich des Dorfbrandes Igls. Die
Großvereine (Musik/Schützen/Feuerwehr)
veranstalteten gemeinsam das Fest mit
einem Gedenkgottesdienst und einem
Frühschoppen im Vereinshaus. Der Reiner-
lös des Festes wird hinterlegt und in Falle
für in Not geratene Dorfbewohner ge-
spendet.
Weiters wäre noch die Teilnahme von zwei
Atemschutztrupps beim abgehaltenen
Mannschaftsfoto mit Patinnen 2008
Leistungsbewerb in Arzl zu erwähnen. Bei-
de Trupps haben den Bewerb bestanden
und wurden mit den bronzenen Leis-
tungsabzeichen ausgezeichnet.
Nach der bestandenen Teilnahme blicken
wir zuversichtlich in das Jahr 2009 in dem
wir eine Löschgruppe zum Leistungsbe-
werb nach Axams entsenden.
Jahresbericht 2008
Beim Leistungsbewerb in Arzl
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Seite 20
20/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Mannschaft
banal war, bewies die prekäre Lage im
Tiroler Volkskunstmuseum. Eine Katastro-
phe wurde glücklicherweise verhindert.
58
12
.8
Entgegen der landläufigen Meinung ver-
ursachen nicht Erdbeben die meisten Ge-
bäudeeinstürze, sondern Gasexplosionen.
4
In Bruchteilen von Sekunden stürzen Ge-
bäude ein, Menschen haben keine Chan-
ce, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
Unter den Trümmern begraben haben sie
dennoch Chancen zu überleben - wenn
sie rechtzeitig gefunden werden.
Stethoskop den Herzschlag seines Patien-
ten abhört", erklärt das Kommando der FF
Mühlau.,,Durch spezielle Taktiken sind wir
in der Lage, die Schallquelle und somit die
verschüttete Person zu lokalisieren. Und
eine schwenkbare Miniaturkamera er-
möglicht uns die Einsicht in die entstan-
denen Hohlräume."
WO
Jahresbericht 2008
Doch schnell verfügbares technisches
Equipment sind nur ein Aspekt einer erfolg-
reichen Verschüttetensuche. Jährlich sind
Schallortungs-Fortbildungswochenenden
am Truppenübungsplatz Tritolwerk fix ein-
geplant. Dort übt die U-SAR Gruppe auf
verschiedensten Trümmerfeldern und mit
vielfältigen Einsturzszenarien ihr fachli-
ches Know-How unter nahezu realisti-
schen Bedingungen. Das nächste Ausbil-
dungswochenende ist von 23. bis 26. April
bereits fixiert.
Aktive
PRUCK M
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
RLFA 2000, Scania
2003
KLF, Mercedes Sprinter.
.2006
TF, Toyota
.1995
MTF, Toyota...
1995
Hänger, Hosp
.2000
Gabelstapler, Stihl R50-15
1991
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter.
Kassier
Schriftführer
HBI Albert Pfeifhofer
Einsatzzahlen
OBI Klaus Weingartner
Brandeinsätze.
9
.HV Bernhard Gstir
HV Hans-Peter Winterle
Technische Einsätze.
28
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachen
Schutzbereich
Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt
EURO 08)
Fehlausrückungen
23
.2
N
eben der erheblichen Anzahl an
Einsatz- und Tätigkeitsstunden wur-
de im Bereich Ausbildung vor a allem
auf die Schallortung Wert gelegt. OBI Klaus
Weingartner will mit nachstehenden Be-
richt nicht nur die durchgeführte Ausbil-
dung, sondern auch die verschiedensten
Einsatzmöglichkeiten aufzeigen.
Schallortung Jahresbericht
nen Monat eingestürzte Historische Stadt-
archiv in Köln. Ebenso sind Umbauten von
alten Gebäuden eine potenzielle Gefahr.
Ein solcher Unglücksfall ereignete sich im
Juni 2007 in Hall und wurde so zum ersten
Schallortungseinsatz der FF Mühlau.
Je nach Einsturzursache und Bauweise des
Gebäudes können sich zwischen den
Trümmerelementen Hohlräume bilden. Die
Schallortungsgruppe (oder U-SAR Grup-
pe) der FF Mühlau ist sowohl technisch wie
auch fachlich versiert, die Verschütteten zu
orten. U-SAR steht für Urban Search and
Rescue und ist die internationale Be-
zeichnung für Teams, welche spezialisiert
sind, Menschen aus eingestürzten Gebäu-
den zu retten.
Mithilfe der Schallortungsgeräte haben
wir die Möglichkeit, Trümmerteile nach
Klopfzeichen überlebender Personen ab-
zuhören, ähnlich einem Arzt, der mit dem
13.08.2007 09:37
Um schnellstmöglich vor Ort zu sein, hat
die U-SAR Gruppe in unzähligen freiwilli-
gen Arbeitsstunden einen maßgeschnei-
derten Rollcontainer entwickelt, gebaut
und mit Eigenmitteln finanziert. Besonders
auf ein effektives und effizientes Handling
wurde bei der Anordnung der Geräte Wert
gelegt, und deren Ladegeräte sind ständig
an das Stromnetz angeschlossen. Weitere
Rollcontainer z. B. für Pölzmaterial zur
Sicherung
Planung.
von Einsturzstellen sind in
Im Sommer 2008 wurde ein neuartiges
Beleuchtungssystem speziell für die Schall-
ortung angeschafft: der Lighttower. Dieser
ermöglicht die Beleuchtung von bis zu
10.000 m² und gewährleistet ebenfalls ei-
ne extrem schnelle Aufbauzeit und Hand-
lichkeit.
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Massive Schneelasten bedrohten im heu-
rigen Winter viele Häuser. In Kärnten brach
Das Jahr 2008 verlief für die Schallor-
tungsgruppe der FF Mühlau ohne Real-
einsatz, doch wie wichtig und wertvoll ei-
ne jederzeit einsatzfähige Schallortungs-
gruppe ist, zeigt das gerade im vergange-
das gesamte Dach einer Lagerhalle zu-
sammen und in St. Gallen konnte eine
Sporthalle der massiven Schneelast nicht
standhalten. Im Dezember 2008 war aber
nicht der viele Schnee verantwortlich für
ein Ausrücken der FF Mühlau:,,Gasgeruch
im Gebäude" lautete am 2. Dezember
2008 die fast schon banal klingende Mel-
dung auf den Pagern. Dass es keineswegs
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Seite 21
21/39
BEZIRKSFEUER CHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl
Kommando
Kommandant..
Stellvertreter.
.HBI Josef Tusch
OBI Ing. Hannes Lechner
FEUERWEHR
Kassier.
Schriftführer.
.HV Markus Hell
.HV Patrik Alex
FEUERWEHR
Mannschaft
Aktive
46
Reserve
19
Jugend
6
Tiefgaragenbrand Bergung
Ausbildung Fahrzeugbrand
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
TLF 2000.
DLK 23-12
KLF
MTF
Schutzbereich:
Neu-Arzl/Olympisches Dorf
Der Schutzbereich der Feuerwehr Neu-Arzl ist
im Osten der Landeshauptstadt Innsbruck. Er
grenzt im Norden an den Stadtteil Arzl und
erstreckt sich von dort aus südlich des Bahn-
dammes bis hin zum Inn. Durch diesen ge-
trennt ist die Grenze im Süden der Stadtteil
Reichenau. Westlich ist der Schusterbergweg
zum Stadtteil Mühlau und im Osten ist die
Marktgemeinde Rum die Grenze. Das Gebiet
umfasst das Gewerbegebiet zwischen Bahn-
damm und Haller Straße sowie das Wohn-
gebiet von Neu-Arzl Olympisches Dorf.
W
ie immer war auch das Jahr
2008 wieder ein intensives Ar-
beitsjahr. Neben der Standard-
und Grundausbildung der Mannschaft
wurde auch die Ausbildung der SRHT-
Gruppe (Spezielles Retten aus Höhen und
Tiefen) weiter vorangetrieben und wurde
diese spezielle Gruppe bei der Jahres-
hauptversammlung 2008 dem Bürger-
meister und dem Bezirkskommandanten
einsatzbereit gemeldet.
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
Technische Einsätze
Brandsicherheitswachedienste.
Einsatzstunden gesamt............
SRHT-Übung, Bergung
11
.8
.473
Auch die EURO 08 hinterließ bei der Ein-
heit ihre Spuren. Dieses Großereignis
machte sich auch bei der Ausbildung be-
merkbar. Mehrmalige Übungen außerhalb
des normalen Übungsbetriebes im Stadion
und auch das Kennenlernen der dortigen
örtlichen Gegebenheiten verlangte viel
Zeitaufwand von den daran beteiligten
Kameraden.
Insgesamt wurden im Jahr 2008 von den
Mitgliedern der Einheit weit über 4.000
Stunden (Einsätze, Übungen, Schulungen
usw.) freiwillig geleistet.
Im Jahre 2009 feiert die Feuerwehr Neu-
Arzl ihr 75-jähriges Bestandsjubiläum. Der
Höhepunkt dieser Feierlichkeiten ist ein
Tag der offenen Tür am 12. September
2009 mit Schauübungen und Vorführun-
gen verschiedenster Rettungstechniken
und einem Festakt und einer Feldmesse
am Sonntag, den 13. September 2009.
3
1990
1994
.2004
1996
ATS-Übung Kellerbrand
Bergung abgestürzte Person
Bergung Hochhaus 20. Stockwerk
2008
Höhenrettungsübung Sporthalle O-Dorf
EURO 08 BWS Tivoli Neu
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BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Reichenau
FREIWILLIGE
FEUERWEHR
REICHENAU
FEUERWEH
Mannschaft
Aktive
nem etwaigen eingetretenen Ernstfall
auch fachmännisch betreiben hätten müs-
sen. Zum Glück ist uns ein solcher Einsatz
47
während der Europameisterschaft erspart
geblieben.
Reserve
1
Jugend.
8
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
TLFH.
2003
KLF-A
.2005
TF
1994
LLF.
.1985
GGF
1979
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
Einsatzzahlen
HBI Helmut Plank
Brandeinsätze.
OBI Herbert Klausner
Technische Einsätze
6
.28
Schriftführer
Kassier.
HV Andreas Sturm
HV Georg Berger
das Bronzene und zwei Kameraden/-innen
schafften das Silberne Leistungsabzei-
chen. Zwei davon sogar mit der Höchst-
punkteanzahl, was auf eine hervorragen-
de Vorbereitung durch die Jugendbetreuer
und eine tadellose Leistung der Jugend-
lichen schließen lässt. Die gesamte Ju-
gendarbeit (Übungen, Schulungen, Sport,
Teilnahme an Jugendveranstaltungen usw.)
ergaben eine erbrachte Gesamtstunden-
anzahl von 978 geleisteten Stunden. Auf
Grund der hervorragenden Leistungen
Jahresbericht 2008
unterm Jahr, hat sich der Ausschuss dazu
entschlossen den Jugendlichen einen tol-
len Ausflug zu organisieren. Der Ausflug
letztes Jahr ging in den Europapark nach
Rust, wo die Jugendlichen mit ihren zwei
Betreuern ein Wochenende lang Spaß ha-
ben und den Alltag mal hinter sich lassen
konnten. Auch ein Wechsel bei den Ju-
gendbetreuern hat es letztes Jahr gege-
ben. Der Jugendbetreuerstellvertreter Wer-
ner Widauer legte sein Amt zurück und
Matthias Schlütter übernahm dieses Amt.
Schutzbereich
Reichenau-Pradl - Pradler Saggen -
Hauptbahnhof
(davon 3 Gefahrenguteinsätze)
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
Im Jahr 2008 zählte die FF Reichenau
48 aktive Mitglieder, 8 Jugendfeuer-
wehrmitglieder und 4 Ehrenmitglieder.
Als Fuhrpark standen ein TLFH, ein KLF, ein
LLF, ein TF, ein GGF und ein Großpumpen-
anhänger zur Verfügung. Nachdem der
Kommandant Armin Praxmarer aus Alters-
gründen und Franz Gapp aus privaten
Gründen ihre Ämter bei der Jahreshaupt-
versammlung zur Verfügung stellten, kam
es bei den Neuwahlen zu folgendem Er-
gebnis: Helmut Plank bisheriger KdtStv.
wurde zum Kommandanten, Herbert
Klausner zu seinem Stellvertreter, Georg
Berger zum Kassier und Andreas Sturm
wieder zum Schriftführer gewählt.
Im Berichtsjahr 2008 bewältigten die Ka-
meraden der FF Reichenau nicht weniger
als 40 Einsätze. Darunter fanden sich auch
drei Gefahrenguteinsätze, wobei wir beim
Einsatz in der Excelgasse am 10. Dezem-
ber 2008 unser Können unter Beweis stel-
len konnten und der Einsatzleiter von ei-
nem hervorragenden Abarbeiten des Ein-
satzes sprach. Unter anderem wurden wir
noch zu einem Brand in einem Wohnhaus
6
am Pradler Platz und zu einem Brand am
Bahnhof Innsbruck alarmiert. Auch die
jährlichen Unwettereinsätze konnten pro-
blemlos und rasch bewältigt werden.
Aber auch die EURO 08 war für uns eine
Herausforderung, zumal wir an allen drei
Spieltagen zwei Dekostraßen, davon eine
Liegenddekostraße aufbauen um bei ei-
Dafür haben wir im ersten Halbjahr die
Ausbildung rein auf Einsätze mit Gefähr-
lichen Stoffen aufgebaut. Aber auch neben
den Einsätzen hat sich sehr viel in der FF
Reichenau getan.
Auf Grund der Umstellung im Kommando
mussten auch weitere Posten neu beklei-
det werden. Unter anderem musste der
Atemschutzwart und der Fahrmeister neu
besetzt werden.
Insgesamt leisteten die Feuerwehrkame-
raden ca. 7.500 Arbeitsstunden im Jahr
2008. Wenn man das auf Tage umrechnen
würde, haben die Kameraden 312 Tage für
das Wohl der Bevölkerung in unserem
Schutzgebiet, Reichenau, Pradl und Prad-
ler Saggen aber auch für die ganze Stadt
Innsbruck geleistet.
Unser Altkommandant Armin Praxmarer
wurde dann noch bei der Florianifeier vor
der Reichenauer Bevölkerung zum Ehren-
kommandanten der Einheit Reichenau
ernannt.
Norbert Stieber, der letztes Jahr seinen 65.
Geburtstag feierte wurde eine würdige
Geburtstagsfeier gestaltet. Als Geschenk
wurde ihm ein handgeschnitzter heiliger
Florian von der Mannschaft überreicht.
Aber auch die Kameradschaft kam nicht zu
kurz. Bei einem Ausflug in den Hochseil-
klettergarten im Stubaital konnten die Ka-
meraden und Kameradinnen die gute
Kameradschaft untereinander noch mehr
festigen.
Feuerwehrjugend
Die Feuerwehrjugend hatte im Jahr 2008
einen Mitgliederstand von zwei Mädchen
und sechs Burschen. Weiters hatten wir im
Berichtsjahr 2008 vier Neueintritte in die
Jugendfeuerwehr und zwei Überstellun-
gen in die aktive Einsatzmannschaft. Fünf
Jugendfeuerwehrmitglieder traten 2008
in Bronze und Silber zum Wissenstest in
Igls an. Drei Kameraden/-innen schafften
GERWEN
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Elektro
Morri
Gerhard
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Seite 23
23/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Vill
Mannschaft
Aktive
28
Reserve
.8
Ehrenmitglieder
1
Fahnenpatin
1
Fahrzeugpatinnen..
2
Fahrzeuge
KLF-A, Mercedes Sprinter, Lohr.
.2001
TF, Toyota
.1992
TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenb... 1991
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer...
OBI Franz Rofner
OBI Martin Feichtner
Einsatzzahlen
OV Robert Koch
Brandeinsätze.
5
BV Martin Weber
Technische Einsätze
33
Sonstige Einsätze (Brandsicherheits-
Schutzbereich
wachen, Arbeitseinsätze, ...)
Schulungen......
4
7
Kommando
Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde-
grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters
Technische Einsätze bzw. Klein-
einsätze und fünf Brandeinsät-
ze waren 2008 für die Freiwilli-
ge Feuerwehr Vill abzuarbeiten. Insgesamt
wurden dafür von den Kameraden 1.412
Stunden für die Allgemeinheit und zum
Wohle der Stadt Innsbruck aufgebracht.
Bei den Technischen Einsätzen blieb neben
den üblichen" Kleineinsätzen besonders
die Vermurung und das Überlaufen des
Ramsbaches Ende Juli in Erinnerung. Der
Abgang von Geröll, Erde und Bäumen auf
die Iglerstraße auf einer Länge von 80 m
war nicht nur ein kräfteraubende, sondern,
wie sich später herausstellte ein extrem
gefährlicher Einsatz. Ein Erdrutsch drei
Stunden nach der Freilegung der Iglerstra-
Be am gleichen Ort - nicht auszudenken,
wären wir noch dort gewesen...
das Aus-
pumpen einiger Keller und einer Tiefgara-
ge war dann Routine.
Bei den Brandeinsätzen waren wir durch
die schnelle Zufahrt über den Zenzenhof
auf die Brennerautobahn zu LKW-Turbo-
Bränden unterstützend ausgerückt. Das
Zusammenspiel mit der Berufsfeuerwehr
sowie mit der Feuerwehr Igls funktionier-
te wieder ausgezeichnet.
Bei den Neuwahlen im Frühjahr wurde der
Ausschuss bestätigt und die Dienstposten
neu besetzt. Die durch das TLF notwendi-
ge Adaptierung der Feuerwache wurde
begonnen und konnte Ende des Jahres fast
abgeschlossen werden. Hier gilt unser
Dank allen Entscheidungsträgern für die
Unterstützung und Umsetzung. Um die Si-
cherheit der Feuerwehrkameraden zu er-
höhen, wurden mit Unterstützung des Be-
zirksverbandes zehn Stück neue Schutz-
hosen angekauft. Die uns zugewiesenen
Aufgaben anlässlich der EURO 08 wurden
problemlos gemeistert. Im Berichtsjahr
wurden 12 Gruppenübungen und 4 Schu-
lungen von der Einheit abgehalten, die
durchschnittlich von 14 Mann besucht
wurden. Diverse Schulungen und Speziali-
sierungen einiger Feuerwehrkameraden
an der Landesfeuerwehrschule sowie bei
der Berufsfeuerwehr rundeten das Bild ab.
Ein Kameradschaftsabend mit Theaterbe-
such in Arzl, Geburtstage von verdienten
Feuerwehrkameraden, diverse Festbesu-
che bei den Nachbareinheiten sowie die
Einladung in das VIP-Zelt auf der Nordket-
te durch Vizebürgermeister Platzgummer
waren die gesellschaftlichen Höhepunkte.
Innovativ denken
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Jahresbericht 2008
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Wilten
FEUERWEHR
3'
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
Kassier......
.HBI Peter Pfeifer
OBI Harald Prader
HV Ing. Clemens Pezzei
Schriftführer. BV Mag. Markus Strobl
Schutzbereich
Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG
Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die
Maximilianstraße, Salurner Straße, die Sill
bis zur südwestlichen Stadtgrenze. Spe-
zielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind
mehrere Tanklager, die Universität Inns-
bruck, die Universitätskliniken Innsbruck,
die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie
die Westbahnstrecke. Zudem ist die FF Wil-
ten neben der Berufsfeuerwehr durch das
Boot und die Rettungsschwimmer zustän-
dig für den Inn zwischen Telfs und Wattens.
Der erfolgreiche Silber-Trupp
bei der ATS-Leistungsprüfung mit
VizeBgm. Dr. Platzgummer
D
ie EURO 08 und Unwettereinsätze
war in Wilten bestimmend bis zum
neben den Brandsicherheitswachediens-
ten in der Innenstadt auch vier Mal Be-
reitschaften auf der Wache eingerichtet.
Zudem gab es vorher zahlreiche Sitzungen
und Schulungen und auch spezielle Übun-
gen im eigenen Bereich. Nachdem wir seit
Mannschaft
Aktive
.57
Reserve
15
Jugend
.9
Ehrenmitglieder
5
Fahrzeuge
TLFH 3000/500, ÖAF 19-331. .1989
KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002
KRF, Mercedes 508D.
1986
TF, Toyota HIACE
.1992
1999
Boot, Barro-Bootsbau
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
8
35
8
der EURO 08 zum ersten Mal selber über
einen Schlüssel für Brandmeldeanlagen
verfügen, wurde bereits vorher speziell das
Abarbeiten eines Brandmeldealarms ge-
schult.
Jeweils Ende Juni, Juli und August kam es
zudem zu mehreren Auspumparbeiten
nach starken Regenfällen in unserem
Schutzgebiet bzw. in Amras. Auch zu Boots-
einsätze wurde Wilten im Frühjahr alar-
miert nach einer Havarie im Rahmen ei-
nes Sucheinsatzes im Bereich Telfs, bei dem
zum Glück niemand verletzt wurde, musste
jedoch das Boot zur Reparatur zur Herstel-
lerfirma nach Deutschland verlegt werden.
Da die Schadensbegutachtung und Ange-
botslegung einige Zeit in Anspruch nah-
men, kann das Boot vermutlich erst im
Frühjahr 2009 wieder in den Einsatz gehen.
Auch die Abschlussübung verlief anders
als geplant. Mitten in der Übung bei der
Fa. Huter, welche zusammen mit der Feu-
erwehr Hötting und der Brandschutzgrup-
pe der Fa. Huter durchgeführt wurde, wur-
den beide Feuerwehren zum Dehnfugen-
brandeinsatz in die Burgendlandstraße ge-
rufen.
Interessant war im letzten Jahr auch die
Besichtigung der Nordröhre des Wiltener
Tunnels und der Tunnelwarte bzw. des
Verbindungsgangs im Frühjahr. Die für den
Herbst geplante Großübung im Tunnel
musste jedoch auf das folgende Frühjahr
verlegt werden. Dafür konnte wieder an
der Landesfeuerwehrschule im Atem-
schutzkäfig der Atemschutzeinsatz geübt
werden. Im Herbst nahm die Feuerwehr
zudem an der Waldbrandübung im Bereich
der Mittenwaldbahn bei Kranebitten, in-
dem der neue ÖBB-Löschzug zusammen
mit der FF Mühlau besetzt wurde, und an
der Flughafenübung teil.
Bei der Atemschutz-Leistungsprüfung in
Arzl trat der Trupp mit Werner Mair, Maria
Nuener und Thomas Ostermann erstmalig
in Innsbruck in der Stufe Silber mit großem
Das neue Kommando der Feuerwehr Wilten
Erfolg an. Zudem konnten Clemens Pezzei,
Markus Strobl und Florian Watzdorf das
bronzene Leistungsabzeichen erreichen.
Neu war auch, dass die jüngsten Aktiven
in einer eigenen Ausbildungsgruppe zu-
sätzlich geschult und ausgebildet wurden,
um den Übergang von der Jugend zur
Aktivmannschaft zu erleichtern.
In einem eigenen Bauausschuss konnten
zusammen mit Branddirektor Mag. Erwin
Reichel auch weitere Vorarbeiten für die
neue Wache geleistet werden. Daneben
wurden von Vizebürgermeister Dr. Platz-
gummer, Branddirektor Mag. Reichel und
Kommandant Pfeifer in zahlreichen Ge-
sprächen und Treffen viele Schritte koordi-
niert, welche schlussendlich dazu führten,
dass von den verschiedenen Behörden
grundsätzlich grünes Licht für eine Bebau-
ung des Areals am Westende der Sieglan-
ger-Siedlung vor der Autobahn-Informa-
tion gegeben wurde.
Als Danke für die geleistete Arbeit das gan-
ze Jahr über an die Aktivmannschaft und
die Mitglieder außer Dienst war das Ziel ei-
nes zweitägigen Ausfluges, dann Dornbirn
und der Bodensee-aufgrund des schlech-
ten Wetters musste jedoch die Fahrt auf
den Pfänder leider entfallen.
Die Neuwahlen bei der Jahreshauptver-
sammlung brachten auch zwei Wechsel
im Kommando. Harald Prader wurde zum
neuen Kommandantenstellvertreter ge-
wählt und löste nach zehn Jahren Hubert
Thonhauser in dieser Funktion ab, Cle-
mens Pezzei seinen Vater Josef Pezzei als
Kassier. Josef Pezzei übte den Kassier.
mehr als drei Jahrzehnte aus und wurde
zum Dank bei der Jahreshauptversamm-
lung mit dem Verdienstzeichen des ÖBFV
Stufe III ausgezeichnet. Peter Pfeifer als
Kommandant und Markus Strobl als
Schriftführer wurden in ihren Ämtern be-
stätigt.
Im eigenen Stadtteil wurden die gewohn-
ten Unterstützungstätigkeiten für die Pfar-
re durchgeführt. Daneben war auch der Kin-
dergarten wieder zu Gast und wurde die
Volksschule bei einer Bremsweg-Demons-
tration durch den ÖAMTC unterstützt.
Flughafenübung am 31. Oktober 2008
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BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Berufsfeuerwehr Musikkapelle
Musikausschuss
Obmann
OBM Dietmar Herskovits
Obmann-Stv.
OLM Martin Hell
Kapellmeister... BR Johann Zimmermann
Kapellmeister-Stv... OBI Martin Feichtner
Kassier
Beiräte
OFM Hannes Siebert
.HBM Josef Mair
HBM Johann Heiss
125 Jahre FF Amras
nlässlich der 125-Jahr-Feierlichkei-
ten der Freiwilligen Feuerwehr Am-
ras wurde in einer äußerst wür-
digen Feierstunde am Samstag, dem 20.
September 2008 das von Hans Zimmer-
mann geschaffene Tongemälde am Ste-
cherplatz in Amras von der Berufsfeuer-
wehr-Musikkapelle aufgeführt.
Zahlreiche Fest- und Ehrengäste aus Am-
ras, der Stadt und dem Land waren an-
wesend, unter ihnen LAbg Konrad Plautz,
Landesfeuerwehrinspektor DI Alfons Gru-
ber, Vizebürgermeister Dr. Christoph Platz-
gummer, der gesamte Bezirksausschuss
unter der Führung von BFKDT Bmst. Ing.
Anton Larcher, Offiziere der Berufsfeuer-
wehr mit BD Mag. Erwin Reichel an der
Spitze, Kommandanten der Freiwilligen
Feuerwehren mit Fahnen und Abordnun-
gen, Landeskapellmeister a.D. Andreas
Bramböck und Vertretern der Amraser
Vereine.
Zusammen mit den eingeblendeten Fotos,
welche die Feuerwehr Amras bei Einsatz,
Ausbildung und bei den diversen Veran-
staltungen im Jahreskreis zeigten, den
Feuerwehrjugend-Mitgliedern als Fackel-
träger, den beiden Solotrompetern Martin
Feichtner auf der Hubrettungsbühne und
Josef Seeber auf dem Balkon des Anwe-
sens sowie den Fahnen aus Amras und der
Feuerwehren aus dem Bezirk, enstand ein
stimmungsvolles Bild, in dessen Mitte die
Berufsfeuerwehr-Musikkapelle den Haupt-
teil bildete.
Das Werk wurde 1999 von Kapellmeister
Hans Zimmermann selbst als Tongemälde
aus bekannten Melodien, Eigenkomposi-
tionen und einzigartigen Feuerwehrsigna-
len komponiert und von der Berufsfeuer-
wehr-Musikkapelle uraufgeführt. Die Sig-
nale bilden dabei das Herzstück des Wer-
kes; diese wurden 1904 von Carl Zimmer-
mann, Urgroßvater des Komponisten, Feu-
erwehrhornist und Kapellmeister der MK
Amras niedergeschrieben. Dessen Sohn
Karl Zimmermann war dann auch der letz-
te ständige Hornist der Feuerwehr Amras
und zugleich auch Kommandant der Feu-
erwehr Amras.
Kapellmeister Hans Zimmermann, haupt-
beruflich Offizier der Berufsfeuerwehr für
den Vorbeugenden Brandschutz, enga-
giert sich aber auch als Bezirksarchivar und
Chronist der Feuerwehr Amras seit Jahren
für das Feuerwehrwesen und ist u. a. auch
aktives Mitglied und Funktionär bei der
Musikkapelle Amras.
In seiner Ansprache blickte Bezirkskom-
mandant Bmst. Ing. Anton Larcher auf ei-
nige Feuer(wehr)-Zäsuren in der Chronik
des Dorfes und der Feuerwehr Amras
zurück und betonte den vorbildlichen Ge-
meinschaftsgeist, welcher die Feuerwehr
Amras stets beseelt hat und der einen bei
50. Geburtstag von Günter Mair und 70. Geburtstag von Hans Auer
solch einem Jubiläumsfest optimistisch in
die Zukunft blicken lässt. LAbg. Konrad
Plautz überbrachte die Grüße des Landes
Tirol und zeigte sich vom Feuerwehrwesen
an sich sehr beeindruckt. Auf die Bedeu-
tung der FF Amras als Stadtteilfeuerwehr
mit dem größten Tiroler Einkaufszentrum
im Schutzgebiet sowie als baldige Tunnel-
feuerwehr durch die Einhausung Amras
ging schießlich Vizebürgermeister Dr. Chris-
toph Platzgummer in seinen Grußworten
ein. Dabei lobte er die Kameradschaft und
die Qualität der Feuerwehr Amras.
Zum Tongemälde: das Werk beginnt mit
einem Teil der Tiroler Landeshymne, an-
schließend erklingt ein Teil des Signalmar-
sches Auf zur Übung", welcher auf den
wichtigen Ausbildungsdienst bei der Feu-
erwehr hinweist. Dabei sind auch mehre-
re Übungssignale wie „Antreten", „Stei-
ger steigt" usw. eingebaut. Nach dem
,,Gebet vor der Schlacht" folgen Alarm-
signale, welche eine Brandkatastrophe
erahnen lassen. In einem martialisch be-
Erlesene Produkte
aus dem Stift Wilten
und anderen Klöstern
wegten Moll-Teil werden die schwierigen
Einsätze musikalisch aufgezeigt. Nach
dem Signal Brand aus" folgt das
,,Abendgebet". Im nächsten Teil wird mit
dem Lied vom guten Kameraden" der
verstorbenen Kameraden gedacht. Gleich
darauf folgt dann der freudige Teil,,Flori-
ani-Feier" mit Standschützen-Marsch und
den musikalischen Bildern Meldung, Ab-
schreiten der Front, Feldmesse, Fahrzeug-
weihe und Defilierung. Den Abschluss
bildet der zweite Teil der Tiroler Landes-
hymne.
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Herzliche Gratulation den „Amrasern" zu
ihrem 125-jährigen Bestandsjubiläum und
zu der Idee, das Jubiläum mit diesem eh-
renvollen musikalischen Rahmen zu ver-
sehen sowie der Berufsfeuerwehr-Musik-
kapelle und dem Komponisten und Ka-
pellmeister Hans Zimmermann zur Auf-
führung des Tongemäldes.
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Jahresbericht 2008
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Kommando
Kommandant
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1990
So grün...
Thomas Reiner
Stellvertreter
Martin Kofler
Große Notfallübung
Schutzbereich: Flughafen Rettungsbereich
Mannschaft
Am 31. Oktober 2008 fand am Flughafen Innsbruck unter gro-
Ber Beteiligung verschiedener Einsatzorganisationen eine gro-
Be Notfallübung statt.
Aktive
61
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze.
D
25
18
Urlaub von Anfang an!
Flughafen
Innsbruck
Die Philosophie vom "Flughafen
Gewinner des
der kurzen Wege" wird in
ie Betriebsfeuerwehr am Flughafen Innsbruck setzte sich im
Jahr 2008 aus 61 aktiven Mitgliedern aus den Bereichen Vor-
sen bereits bei der Einstellung neben einer abgeschlossenen Berufs-
ausbildung auch Grundkenntnisse als Feuerwehrmänner haben. Da-
rauf aufbauend werden regelmäßig Kurse und Schulungen im In- und
Ausland besucht, um den Ausbildungsstand permanent zu erhöhen.
Auch im Jahr 2008 nahmen wieder zwei Einsatzleiter der Betriebs-
feuerwehr an einer taktischen Übung im international bekannten
Trainingszentrum in Teesside, England, teil. Gemeinsam mit den Kol-
legen anderer Flughäfen wurde in dieser Anlage vor allem im Hin-
blick auf die Einsatztaktik und -leitung bei Großschadenslagen mit
echtem Feuer trainiert. Im Rahmen der Ausbildung der übrigen Feu-
erwehrmänner stand wieder 24 Mann die Teilnahme am Hot Fire
Drill im Trainingszentrum am Flughafen Wien sowie die Teilnahme
an einem Fahrsicherheitstraining beim ÖAMTC mit den eigenen
Fahrzeugen der Betriebsfeuerwehr im Mittelpunkt. Doch auch die
Bergung eines Luftfahrzeuges gehört zum Aufgabenbereich der Be-
triebsfeuerwehr. Deshalb nahmen zwei Mitarbeiter des speziell ge-
schulten Bergungstrupps an einem Bergungsseminar der Flugha-
fenfeuerwehren am Flughafen Frankfurt teil. Es wurden 57 Interne
Schulungen, 8 Kurse an der Landesfeuerwehrschule absolviert. 38-
mal wurde die Betriebsfeuerwehr alarmiert
Innsbruck konsequent umgesetzt.
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Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Redaktion: BR Johann Zimmermann, BV Mag. Markus Strobl
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Anton Steixner
Landesrat
Jahresbericht 2008
Hilde Zach
Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
zum Bezirksfeuerwehrtag 2009
A
Is Landeshauptmannstellvertreter
und Feuerwehrreferent des Lan-
des
Tirol möchte ich mich für die
vielen vorbildlich geleisteten Dienststun-
den der Innsbrucker Feuerwehren herz-
lich bedanken. Die zwölf Feuerwehrein-
heiten verzeichnen 940 aktive Frauen und
Männer und leisten über 4.000 Einsätze
pro Jahr. Damit rücken die Innsbrucker
Feuerwehren unglaubliche elf Mal pro
Tag zu Einsätzen aus.
Neben all den Strapazen und Gefahren,
die auf die Feuerwehrmänner und -frau-
en lauern, hat die Arbeit allen voran auch
schöne Seiten: Die Florianijünger retten
oftmals Menschenleben! Dadurch leisten
die Aktiven einen unbezahlbaren Beitrag
für die Geretteten, deren Verwandte und
deren Freunde. Sie stellen einen uner-
setzbaren Faktor der Rettungskette, aber
auch für den sozialen Zusammenhalt ei-
ner Stadt dar und helfen aus purem Ide-
alismus. Ihre Arbeit bereitet den Mitglie-
dern der Feuerwehr Freude, wodurch bei-
de Seiten gewinnen: Jene, die helfen und
jenen, denen geholfen wird!
Die Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes
Innsbruck-Stadt können stolz auf die
Innsbrucker Feuerwehren sein. Sie stehen
uns Tag und Nacht zur Verfügung und hel-
fen uneingeschränkt, wo man sie in Not-
fällen benötigt. In Anbetracht der Leis-
tungsbilanz des Bezirksfeuerwehrverban-
des Innsbruck-Stadt ist es mir eine große
Ehre, dass ich Landesreferent einer derart
vorbildlichen Gemeinschaft wie der Tiro-
ler Feuerwehr sein darf!
Gott zur Ehr' Innsbruck zur Wehr!
Alleen
Berufsfeuerwehr Innsbruck-
Bereit für Innsbruck
De
ie Berufsfeuerwehr Innsbruck ist
erstklassig. Mit sparsamen Mitteln
reicht. Das ist für mich als Bürgermeisterin
der Tiroler Landeshauptstadt ein ein-
drucksvoller Beweis dafür, dass der Weg
den die Innsbrucker Berufsfeuerwehr, die
zehn Freiwilligen Feuerwehren und die Be-
triebsfeuerwehr des Innsbrucker Flug-
hafens gehen, der richtige ist. Mit hervor-
ragender personeller und technischer Aus-
stattung sorgen sie gemeinsam für die op-
timale Sicherheit aller Innsbruckerinnen
und Innsbrucker sowie unserer zahlreichen
Gäste.
Rund 1.000 Feuerwehrmänner und immer
mehr Feuerwehrfrauen sind stets bereit für
Innsbruck. Rund 4.200 Einsätze zeugen
von der großen Einsatzbereitschaft. Jede
bzw. jeder einzelne von ihnen hat dazu
beigetragen, dass das Resultat über das
Jahr 2008 so positiv ausgefallen ist.
Das wichtigste ist und bleibt, dass sich die
Bevölkerung in jeder Lage auf ihre" Feu-
erwehr verlassen kann - und das ist ga-
rantiert. Nicht zuletzt auch durch die er-
folgreiche Nachwuchsarbeit. 86 Mitglie-
der zählt die Innsbrucker Feuerwehrju-
gend. Dies sind junge Bürgerinnen und
Bürger, die bei der Feuerwehr lernen sich
für ihre Mitmenschen einzusetzen und so
die Zukunft der Feuerwehr in der Landes-
hauptstadt Innsbruck garantieren.
Ob retten, löschen oder bergen, die Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck ist ein verläss-
licher Partner. Dieser Jahresbericht zeigt
eindrucksvoll, wie vielfältig das Betäti-
gungsfeld einer Feuerwehrfrau bzw. eines
Feuerwehrmannes ist.
Im Namen aller Innsbruckerinnen und Inns-
brucker danke ich als Bürgermeisterin für
das bisher Geleistete sowie das gezeigte
Engagement und wünsche für das laufen-
de Arbeitsjahr weiterhin nur das Beste.
Kilde sal
3
Seite 31
31/39
BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dr. Christoph Platzgummer
Vizebürgermeister von Innsbruck
Jahresbericht 2008
SR Dr. Franz Hetzenauer
Magistratsdirektor
Bezirksfeuerwehrverband -
im Dienste der Sicherheit
D
ie umfangreichen Bauprojekte und
großen Veranstaltungen, die die dy-
namische Entwicklung der Stadt
Innsbruck widerspiegeln, stellen die Ein-
satzkräfte der Feuerwehr innsbruck immer
wieder vor neue Herausforderungen. Um
auch in Zukunft in einer sicheren Stadt zu
leben, müssen zum Beispiel schon in den
Planungsphasen der großen Bauvorhaben
umfassende Schutzmaßnahmen berück-
sichtigt werden. Die Basis für die Sicher-
heit unserer Stadt bilden die bestens aus-
gebildeten Einsatzkräfte der Feuerwehr
der Stadt Innsbruck. Ausgezeichnet durch
hohe Motivation sowie körperliches und
geistiges Training sind sie an jedem Tag
rund um die Uhr sofort zur Stelle.
Im Jahr 2008 hatte die Feuerwehr fast
4.200 Einsätze zu bewältigen. Bei diesen
Einsätzen konnten Menschenleben und
Sachwerte in Millionenhöhe gerettet wer-
den. Deshalb ist es auch nicht verwunder-
lich, dass die Feuerwehr ein hohes Anse-
hen in der Bevölkerung genießt.
Speziell möchte ich mich bei den Feuer-
wehren, als Vorsitzender des Organisa-
tionskomitees zur EURO 08, für die kons-
truktive Mitarbeit bei der Planung und pro-
fessionellen Umsetzung der Vorgaben für
die Sicherheit bei der Fußballeuropameis-
terschaft bedanken. Die Zusammenarbeit
zwischen der Berufsfeuerwehr und den
Freiwilligen Feuerwehren Innsbruck hat
sich im Jahr 2008 sehr gut bewährt. Bei
der Europameisterschaft zeigte sich auch,
dass das gesamte Land Tirol im Feuer-
wehrwesen eine Einheit bildet, und uns in
Innsbruck tatkräftig unterstützt hat. Dafür
gilt mein Dank auch dem Land Tirol.
Dieser Jahresbericht vermittelt einen nach-
haitigen Eindruck, welche enormen Leis-
tungen die Feuerwehr in der Stadt Inns-
bruck im Jahr 2008 erbracht hat. Ich möch-
te mich für das Engagement und die ra-
sche, präzise Arbeit bedanken. In den Hän-
den der Feuerwehr liegt die Sicherheit der
Stadt Innsbruck - unsere Sicherheit.
Als Vizebürgermeister und zuständiger Re-
ferent für das Feuerwehrwesen, zolle ich
meinen Respekt den Feuerwehrkamera-
den und Feuerwehrkameradinnen und
wünsche ihnen vor allem ein unfallfreies
Jahr 2009.
Annua
Ein herzliches
Grüß Gott!
D
er vorliegende Jahresbericht 2008,
I die Präsentationen des Bezirksfeu-
erwehrverbandes Innsbruck-Stadt
und der Innsbrucker Berufsfeuerwehr im
Internet und nicht zuletzt die einzelnen
Einsatzberichte zeigen eine beachtliche
Leistungs- und Einsatzbilanz und bestäti-
gen wieder einmal die allseits geschätzte
Schlag- und Leistungskraft unserer Feuer-
wehren in Innsbruck. Die eingesetzten
Feuerwehrmitglieder haben durch ihren
beherzten Einsatz zum Schutz von Leben
und Hab und Gut unserer Bevölkerung das
Gefühl der Sicherheit gegeben. Ich darf
mich hiefür bei allen recht herzlich bedan-
ken und meine besondere Freude darüber
ausdrücken, dass dies alles ohne größere
Verletzungen abgelaufen ist.
Um dies auch für die Zukunft sicherstellen
zu können, haben die Mitglieder unserer
Freiwilligen Einheiten, der Betriebsfeuer-
wehr des Innsbrucker Flughafens und die
Mitarbeiter unserer Berufsfeuerwehr auch
im abgelaufenen Jahr ihr Wissen und ihre
Einsatzbereitschaft in zahlreichen Aus-
und Fortbildungslehrgängen sowie vielen
Übungen gefestigt und verbessert.
Im vergangenen Jahr darf als wichtiges Er-
eignis insbesondere die Fußball-Europa-
meisterschaft genannt werden, bei der der
gesamten Innsbrucker Feuerwehr eine
entscheidende Rolle im Sicherheitskon-
zept zukam.
Mein Dank gilt den Einheiten der Freiwil-
ligen Feuerwehr für ihre erfolgreich geleis-
tete Jugendarbeit. Dadurch wird nicht nur
das Verständnis für die Sicherheit geför-
dert, sondern auch ein wichtiger Beitrag
zum sozialen Lernen und zum Miteinander
in der ehrenamtlichen Tätigkeit erbracht.
Die Stadt Innsbruck wird angesichts der er-
brachten und der auch künftig von den
Feuerwehren zu erbringenden Leistungen
für die Sicherheit und das Wohl der Bür-
gerinnen und Bürger auch in schwieriger
werdenden Zeiten immer bemüht sein, die
Leistungsfähigkeit der Feuerwehren zu un-
terstützen und zu erhalten. Dieser beacht-
liche finanzielle Einsatz wird auch im Wis-
sen getätigt, dass damit die durch die Feu-
erwehren in Innsbruck bisher garantierte
Sicherheit der Bewohnerinnen und Be-
wohner, aber auch für Hab und Gut der Be-
völkerung auch weiterhin gewährleistet
bleibt.
Nochmals herzlichen Dank für Ihre Ver-
lässlichkeit und Ihren Einsatz im Dienste
der Allgemeinheit.
Dr. Frauz Heteeuauer
Seite 32
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dipl.-Ing. Alfons Gruber
Landesfeuerwehrinspektor
Jahresbericht 2008
LBD Klaus Erler
Landes feuerwehrkommandant
Gute Vorbereitung
macht sich bezahlt!
D
ie EURO 2008 wurde von den zu-
ständigen Stellen in der Stadt Inns-
bruck und im Land Tirol intensiv
vorbereitet. Das Thema Sicherheit stand
bei allen Überlegungen an erster Stelle.
Diese intensive Vorbereitungsphase hat
sich schlussendlich bezahlt gemacht. Die
Großveranstaltung EURO 08 wird uns als
tolles sportliches und gesellschaftliches Er-
eignis in Erinnerung bleiben. Die Feuer-
wehren der Landeshauptstadt Innsbruck
haben in vorbildlicher Zusammenarbeit
mit Feuerwehren aus dem gesamten Land,
die während der EURO an sie gestellten
Aufgaben professionell und ohne großes
Aufsehen bewältigt.
Die Stadt Innsbruck sorgt mit Unterstüt-
zung des Landes Tirol für die nötigen fi-
nanziellen Mittel, damit für ihre Feuer-
wehren eine zweckmäßige Ausrüstung
und eine zeitgemäße Unterbringung be-
reitgestellt werden kann. Im Ballungsraum
Innsbruck fehlt es nicht an Gefahren ver-
schiedenster Art. Die Berufsfeuerwehr, die
Freiwilligen Einheiten und die Betriebsfeu-
erwehr am Flughafen sorgen für die Si-
cherheit der Bevölkerung und der Gäste.
Einsätze, auch wenn diese manchmal sehr
gefährlich sind, werden in bewährt hoher
Qualität geleistet.
Dies ist nur mit einer gut trainierten und
ausgebildeten Einsatzmannschaft mög-
lich. Der Aufwand für die Aus- und Weiter-
bildung der einzelnen Feuerwehrmitglie
der steigt ständig. Doch nur gut ausgebil-
dete Feuerwehrkräfte können professio-
nell helfen und dabei auch auf die eigene
Sicherheit achten.
Mein herzlicher Dank gilt allen Mitgliedern
der Feuerwehr Innsbruck für ihre Einsatz-
bereitschaft. Ein Danke an alle, die freiwil-
lig oder beruflich als Führungskräfte gro-
Be Verantwortung und ein großes Arbeits-
pensum auf sich nehmen.
Mit den besten Wünschen für die Zukunft,
insbesondere für unfallfreie Einsätze und
Übungen!
Alfons Juke
Gemeinsam
für Innsbruck und unser Land
D
as vergangene Jahr hat gezeigt,
dass die Zusammenarbeit der Feu-
erwehren des ganzen
Landes Tirol
mit anderen Organisationen und Behör-
den bestens funktioniert. In monatelanger
Vorbereitung für die Fußball-Europameis-
terschaft,,EURO 08" wurde das Personal
für den Dienst in Einsatzleitungen, bei
Funk- und Alarmierungseinheiten sowie
für den Einsatz bei Brandsicherheitswa-
chen entsprechend ausgebildet und ein-
gesetzt.
Auch bei vielen anderen Einsätzen waren
die Feuerwehren der Landeshauptstadt
Innsbruck vielfach gefordert. Die gute Aus-
rüstung und vor allem auch die hervorra-
gende Ausbildung in allen Bereichen hat
sich bestens bewährt. Alle Einsätze konn-
ten Gott sei Dank - ohne größere Un-
fälle bewältigt werden.
Besonders positiv ist auch die gute Zu-
sammenarbeit der Feuerwehren Inns-
brucks hervorzuheben.
Ich möchte mich bei allen Mitgliedern der
Berufsfeuerwehr Innsbruck und den Frei-
willigen Feuerwehren Innsbrucks sowie
bei allen Funktionären für die geleistete
Arbeit und ihren persönlichen Einsatz
recht herzlich bedanken.
Klaus Erler
44.
Seite 33
33/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
OBR Bmst. Ing. Anton Larcher
Bezirksfeuerwehrkommandant
Jahresbericht 2008
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
Geschätzte
Innsbruckerinnen und Innsbrucker!
M
it der Bestätigung der Funktio-
näre im Bezirksverband beim Be-
zirksfeuerwehrtag im Centrum
O-Dorf wurde gleich wieder begonnen, die
Arbeit auch in der neuen Periode fortzu-
setzen. Und mit der EURO Fußball-Euro-
pameisterschaft stand auch schon ein Hö-
hepunkt unmittelbar vor der Tür. Die in der
Vorbereitung und Durchführung der EURO
geleisteten Mannstunden sind dabei äu-
Berst bemerkenswert und so gilt mein ers-
ter Dank allen, die dabei eifrig mitgewirkt
und so zum erfolgreichen Gelingen beige-
tragen haben. Die Feuerwehr Innsbruck
konnte, unterstützt durch Wehren aus dem
ganzen Land, zeigen, dass sie auch für
Großveranstaltungen gerüstet ist.
Trauriger Höhepunkt war hingegen das
Ableben meines Vorgängers als Bezirks-
feuerwehrkommandant und Vorbildes
OBR a.D. Alois Muglach. Die 20 Jahre sei-
ner Führung unseres Bezirkes kann man
als erfolgreiche und gute Jahre für die Feu-
erwehr Innsbruck bezeichnen. Und so wird
Luis uns durch sein Wirken und durch sei-
ne kameradschaftliche Art in Erinnerung
bleiben.
Zur weiteren nachhaltigen Entwicklung
der Feuerwehr Innsbruck sollte eine Work-
shop-Reihe, geleitet durch die Firma SVWP,
beitragen, welche als erstes Ziel die Kom-
munikation nach innen und außen zum
Thema hatte und schließlich beim Thema
Zusammenarbeit Berufs- und Freiwillige
Feuerwehr" ihren inhaltlichen Schwer-
punkt fand. Die Arbeitsgruppe, welche die-
ses Thema vertiefte, konnte in diesen Tagen
die ersten Ergebnisse präsentieren, bis zum
Sommer werden dann gemeinsam die
nächsten Schritte beraten werden. Wobei
nach den Erfahrungen beim großen Wald-
brand, welcher in der Kranebitter Klamm
am 10. April 2009 begonnen hatte und ta-
gelang Kräfte aus Innsbruck und den um-
liegenden Abschnitten beschäftigte, beru-
higt festgestellt werden kann, dass nicht
die Zusammenarbeit BF/FF das eigentliche
Thema ist, da diese ausgezeichnet funktio-
niert, sondern die Neuausrichtung in Teil-
bereichen wie der Spezialisierung der Ein-
heiten für die Zukunft.
Daneben spielt die Ausbildung eine im-
manente Rolle im Bezirksverband. Mit
zahlreichen Großübungen (Waldbrand,
Flughelfer, Autobahn, Flughafen, Bezirks-
übungseinsatztag, Bezirkskatastrophen-
übungstag), Mittwochsschulungen, der
Atemschutz-Leistungsprüfung und dazu
noch einer ausgezeichneten Jugendarbeit
in den einzelnen Feuerwehren soll die Feu-
erwehr Innsbruck am Stand der Zeit blei-
ben.
Für diese neue Periode wünsche ich allen
bestätigten und neu gewählten bzw. be-
stellten Funktionären in den Einheiten viel
Kraft und Motivation, zugleich möchte ich
ihnen schon jetzt meinen Dank für die
Übernahme der verantwortungsvollen und
zeitintensiven Aufgaben aussprechen.
Mein besonderer Dank gilt aber auch dem
Landesfeuerwehrverband, der Landes-
Feuerwehrschule, den Bezirksfeuerwehr-
verbänden mit ihren Einheiten und unse-
rem Landesfeuerwehrinspektor Dipl.-Ing.
Alfons Gruber für die Kooperation und
freundschaftliche Unterstützung bei unse-
rer Tätigkeit. Der erwähnte Waldbrand in
Kranebitten hat mir dies in hohem Maße
wieder bestätigt. Mein aufrichtiger Dank
nochmals allen Feuerwehren, Hilfsorgani-
sationen, Flugunternehmen mit ihren
Hubschrauberpiloten und all jenen, die bei
diesem Einsatz ihr Bestes gegeben haben.
Zum Schluss bleibt mir ein letztes Danke,
und zwar an unsere politische Führung und
unseren Ressortzuständigen VizeBgm. Dr.
Christoph Platzgummer. Auch hier kann
ich voller Stolz behaupten, dass die Zu-
sammenarbeit auf hohem Niveau und mit
viel gegenseitigem Vertrauen bestens fun-
ktioniert.
In diesem Sinne allen Kameradinnnen und
Kameraden ein Gut Heil!
Geschätzte
Kamerad/-innen!
M
it über 900 Männern und Frau-
en ist die Feuerwehr des Bezirkes
Innsbruck nicht nur die größte
sondern auch die schlagkräftigste Einsatz-
organisation der Landeshauptstadt. Die-
se Schlagkraft konnte sie bei den ver-
schiedensten Einsätzen während des Jah-
res 2008 wieder tatkräftig und ein-
drucksvoll unter Beweis stellen. Hier wur-
den sehr großer Schäden für die Landes-
hauptstadt verhindert.
Die Einsatzzahlen von 4.123 Einsätzen,
welche im Jahr 2008 geleistet wurden,
sprechen für sich. Ein Großteil dieser Ein-
sätze wurde natürlich von der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck geleistet. Zu allen grö-
Beren Schadensereignissen wurde zur
Unterstützung die Freiwillige Feuerwehr
der Stadt Innsbruck angefordert. Dies war
444-mal der Fall. Gemeinsam konnten
viele Technische Einsätze aber auch vor
allem Brandeinsätze professionell abge-
arbeitet werden und ein größerer Perso-
nen- oder Sachschaden vermieden wer-
den. Einen Auszug der Einsätze finden sie
im Bericht. Dass all die Einsätze erfolg-
reich abgearbeitet werden können, be-
deutet auch, dass sehr viele Stunden der
Schulung dahinterstehen.
Ich möchte mich dafür recht herzlich be-
danken, dass sehr viel Freizeit hier auf-
gewendet wird, um diese immer schwie-
riger werdenden Einsätze erledigen zu
können. Es bedarf aber auch für die Er-
haltung der Schlagkraft der Innsbrucker
Feuerwehren die laufenden Unterstüt-
zungen durch das Land Tirol. Dafür möch-
te ich an dieser Stelle meinen aufrichtigen
Dank aussprechen.
Besonders hat mich im Jahr 2008 erfreut,
dass wir zum wiederholten Male bei der
Wahl zur vertrauensvollsten Berufsgrup-
pe an erster Stelle gereiht wurden und
den Pegasus Award 2008 entgegenneh-
men durften.
In die Zukunft blickend darf ich die Mo-
dernisierung und Sanierung der Berufs-
feuerwehr aber auch die Planung der
Wache Wilten als wichtigen Teil der Er-
haltung der Schlagkraft anführen.
Mein besonderer Dank gilt allen politi-
schen Verantwortungsträgern, sowohl
auf Landes- als auch auf Stadtebene, den
Vertretern des öffentlichen Lebens, den
Behörden und allen Einsatzorganisatio-
nen für die gedeihliche äußerst koopera-
tive Zusammenarbeit.
Vor allem aber gilt mein Dank meinen
Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr und
den zahlreichen freiwilligen Feuerwehr-
männern/-frauen in Innsbruck.
Ich wünsche jedem Feuerwehrmann und
jeder Feuerwehrfrau ein erfolgreiches
und sicheres Jahr 2009, auf dass alle gut
und gesund wieder von den Einsätzen
nach Hause kommen
„Gut Heil"!
Mag. Erwin Reichel
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Aus dem Bezirk
EURO-SPECIAL
1:0 für die Feuerwehr, 1:2 für Wacker
Jahresbericht 2008
WIR GEDENKEN UNSERER EHRENMITGLIEDER
Ing. Willi Gruber
*18.02.1944 +21.01.2008
Branddirektorstellvertreter (1976-1989)
Landesfeuerwehrinspektor (1989-2004)
Ing. Willi Gruber trat 1973 seinen Dienst bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck an, nach absolvierter Offiziers-
ausbildung wurde er 1976 stellvertretender Branddirektor von Innsbruck, ein Amt, welches er 13 Jahre lang
ausübte, bevor er zum Landesfeuerwehrinspektor ernannt wurde. In seine Jahre als LFI fallen neben zahl-
reichen Anschaffungen und Neu-/Umbauten von Wachen, welche von ihm mit entsprechenden Förderun-
gen erleichtert wurden, auch die Mitwirkung bei der Arbeitsgruppe zur Reform der Berufsfeuerwehr vor fünf
Jahren und die Einführung des neuen Landesfeuerwehrgesetzes, mit welchem er wieder direkt mit Innsbruck zu tun hatte: Da Inns-
bruck seit dem neuen LFG keinen eigenen Bezirksfeuerwehrinspektor mehr hat, übernahm er als LFI It. Gesetz die Aufsicht über die
Innsbrucker Feuerwehren.
Neben diesen offiziellen Funktionen/Ämtern blieb er aber seinen Innsbrucker Feuerwehren auch als Mensch sehr verbunden. Und so
wurde er nicht nur vom Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt, sondern auch von der Freiwilligen Feuerwehr Arzl zum Ehren-
mitglied ernannt.
A
uf Einladung unseres ressortzuständigen Vizebürgermeis-
ters Dr. Christoph Platzgummer trafen sich über 200 Feuer-
Eigentlich wollte VizeBgm. Dr. Platzgummer die Jugendlichen für ih-
re tollen Leistungen beim Wissenstest und die Motivation das gan-
ze Jahr über einladen, das Tivoli-Stadion, welches derzeit in EURO-
Größe zu bewundern ist, und ein Bundesliga-Spiel von Wacker an-
zuschauen. Da aber viele ältere Kameraden auch dabei sein woll-
ten und doch nicht alle als Jugendbetreuer gehen konnten er-
weiterte Dr. Platzgummer seine Einladung auf ALLE Feuerwehrmit-
glieder. Und so trafen sich am Sonntag mehrere Generationen Feu-
A
erwehr - über 200 Mitglieder waren dabei - zu einer gemeinsa-
men Besichtigung des erweiterten Tivoli-Stadions und zum Anfeu-
ern beim Bundesliaspiel Wacker gegen Red Bull Salzburg. VizeBgm.
Dr. Platzgummer lies es sich dabei nicht nehmen, selbst mit großem
Stolz das Stadion vorzustellen und Fragen zu beantworten.
Auch wenn die Temperaturen nicht gerade sommerlich waren und
die Leistungen der Bundesligaklubs sicherlich auch schon mal bes-
ser gewesen sind, war es für alle ein toller Nachmittag - beein-
druckend das Stadion, interessant das Fußballspiel und gemütlich
die gemeinsame Jause nachher in der Berufsfeuerwehr.
EURO-Fußballerlebnis auf 1.900 m
uf Einladung und Initiative von Vi-
zeBgm. Dr. Christoph Platzgummer
und mit Unterstützung
der Fa.
Empl und der Grazer Wechselseitigen Ver-
sicherung konnten 120 Funktionäre der
Innsbrucker Feuerwehren einen Euro-Fuß-
ballabend auf 1.900 m genießen. Ein wei-
teres Mal wollte sich Dr. Platzgummer bei
den Funktionären in den Ausschüssen der
Innsbrucker Feuerwehren, beim Bezirks-
ausschuss sowie bei den Vertretern des
Landesfeuerwehrverbandes und des Be-
zirksfeuerwehrverbandes Innsbruck-Land
auf eine besonders nette und kamerad-
schaftliche Art und Weise bedanken. So er-
möglichte er es mit Unterstützung der
nicht nur in Feuerwehrkreisen bekannten
Tiroler Firma,,Empl Fahrzeugwerk" und
unserer Versicherung, Grazer Wechselsei-
tigen", dass über 120 Kamerad/-innen ne-
ben kulinarischen Köstlichkeiten und ei-
nem netten „Hoangerscht" auch den Er-
folg Italiens im letzten Gruppenspiel ge-
gen Frankreich auf Großbildleinwand in ei-
ner Höhe von fast 2.000 m bei einem wun-
derschönen Sonnenuntergang in den Ber-
gen (nach einigen verregneten Tagen) mit-
erleben konnten.
Alois Muglach
*22.03.1939 † 14.08.2008
Kommandant der Feuerwehr Hötting
Bezirksfeuerwehrkommandant
Alois Muglach war seit 1958 Mitglied der Feuerwehr Hötting. Seine besonderen Fähigkeiten, seine Fach-
kompetenz, aber vor allem seine verbindende Art sein kameradschaftliches Auftreten, und eine sprichwört-
liche Schläue" haben ihn über Innsbruck hinaus, beliebt und bekannt gemacht. So war es nicht verwun-
derlich, dass er 1978 zum Bezirksfeuerwehrkommandanten avancierte und dieses Amt 20 Jahre erfolgreich
ausübte. Zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen waren Ausdruck der Wertschätzung für seine Arbeit im
Dienste der Allgemeinheit. Auch war es Alois Muglach, der die Weichen für eine neue Zeitepoche in der Feuerwehr gestellt hat -
man denke zum Beispiel nur an die Einführung der Feuerwehrjugend. Die Jahre seiner Führung waren erfolgreiche Jahre. Die Eh-
renmitgliedschaft und Ehrenkommandantschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Hötting und im Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-
Stadt runden dieses Bild entsprechend ab.
D
Bezirkstag mit Neuwahlen
er 45. Bezirksfeuerwehrtag wurde im neuen Mehrzweck-
saal Centrum O-Dorf" von der Feuerwehr Neu-Arzl aus-
gerichtet. Neben einer Leistungsschau über die vergange-
ne Periode mit einer Multimediashow konnten auch zahlreiche
verdiente Kameraden geehrt werden. Daneben wurden auch die
vom Bezirkskommandanten aufgrund der Neuwahlen auszuspre-
chenden Beförderungen durchgeführt.
Bei allen Freiwilligen Feuerwehren wurden im Rahmen der Jah-
reshauptversammlungen beim Bezirkstag auch die Funktionäre
für den Bezirksausschuss neu gewählt.
Dabei wurden alle vier (gewählten) Funktionäre in ihrem Amt be-
stätigt:
Bezirksfeuerwehrkommandant..... OBR Bmst. Ing. Anton Larcher
Bezirksfeuerwehrkommandant-Stv... BRWalter Gollner-Laimgruber
Bezirkskassier
Bezirksschriftführer
.BV Martin Weber
.BV Markus Strobl
Zusammen mit Branddirektor BD Mag. Erwin Reichel, der am 7.
Mai vom Stadtsenat für weitere fünf Jahre zum Vorstand des Am-
tes,,Berufsfeuerwehr" und damit zum Branddirektor der Landes-
hauptstadt wiederbestellt wurde, hat sich damit der Bezirksaus-
schuss wieder „neu" für die Periode bis 2013 gebildet.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Ausbildung
nde März konnten 16 Kamerad/-in-
nen der Freiwilligen Feuerwehren den
Teil Bezirk im Rahmen der Grundaus-
bildung erfolgreich absolvieren. Die The-
menpalette reichte von Verhalten im Feuer-
wehrdienst, die Einsatzbekleidung und Hy-
giene, die Löschgruppe im Löscheinsatz,
Saugleitung und Gerätekunde, Warn- und
Alarmsysteme, Verhalten im Brandfall und
Formalexerzieren. bis zur praktischen Aus-
bildung an den Gerätschaften sowie einem
Kennenlernen der Spezialfahrzeuge der Be-
rusfeuerwehr. Organisiert wurde der Be-
zirksteil von Bezirksausbilder Helmut Plank,
welcher von den Ausbildner/-innen Maria
Nuener, Georg Berger, Hannes Siebert,
Wolfgang Kinzner, DI Martin Gegenhuber
und Thomas Sermonet unterstützt wurde.
Im April hatten dann Mitglieder der Be-
rufsfeuerwehr und der Feuerwehren Am-
ras und Wilten die Gelegenheit, den Wilte-
ner Tunnel mit Tunnelwarte und Zugangs-
schacht zu Fuß zu erkunden, da der Tunnel
aufgrund von Renovierungsarbeiten zu
diesem Zeitpunkt gesperrt war. Der im
Rahmen der Grundausbildung von jedem
Feuerwehrmitglied zu absolvierende Ers-
te-Hilfe-Kurs wurde mit einem Rahmen
von 16 Stunden an zwei Tagen in der Wa-
che Arzl durchgeführt. Die 25 Teilnehmer/-
innen wurden von Riccy Berger, Mitglied
der Feuerwehr Mühlau und zugleich Lehr-
beauftragter beim Österreichischen Roten
Kreuz, an diesen zwei Tagen unterrichtet -
am Vormittag theoretisch und am Nach-
mittag jeweils im Stationsbetrieb mit Pra-
xis. Dabei halfen auch zwei weitere Lehr-
beauftragte der Freiwilligen Rettung Inns-
bruck mit.
Die jährliche Waldbrandübung wurde heu-
er zusammen mit den ÖBB auf der für
Waldbrände berühmten Strecke der Mit-
tenwaldbahn durchgeführt. Neben drei
Hubschraubern kam auch der neu ge-
schaffene Löschzug der ÖBB zum Einsatz.
Wenn auch die Anfahrt mit dem Zug rela-
tiv lang dauerte und das Abgasrohr für die
eingebaute Pumpe fast zu einem Realein-
satz wurde war die Übung an sich sehr er-
folgreich. Teilgenommen haben neben der
Berufsfeuerwehr die Freiwillige Feuerwehr
von Hötting, Mühlau und Wilten sowie die
Freiwillige Feuerwehr Arzl zur Unterstüt-
zung der Übungsdurchführung.
R
Neue Homepage
echtzeitig zum Bezirkstag wurde
auch eine neue Version der Home-
A page des Bezirksfeuerwehrverban-
des präsentiert. Gestartet innerhalb von
wenigen Tagen Ende 1999 zur Information
der Bevölkerung über den Jahrtausend-
wechsel 1999/2000 wurde die Homepage
nunmehr zum dritten Mal runderneuert.
Da die meisten Feuerwehren in der Zwi-
schenzeit selber tolle Homepages betrei-
ben war es nun nicht mehr das Ziel, Portal
für alle zu sein, sondern wieder mehr In-
formationen aus dem gesamten Bezirk in
den Mittelpunkt zu richten.
Die zentralen Elemente „Aktuelles", Ter-
mine und Medienberichte sind dabei aber
erhalten geblieben. Neu hinzugekommen
ist eine spezielle abgespeckte Mobilvari-
ante für Handys unter www.feuerwehr-
innsbruck.at/mobil, um auch unterwegs
auf Termine, Berichte und Unwetterwar-
nungen zentral zugreifen zu können.
Bezirks-
Peuerwehrverband
ATULLES en ECHTE
ine neue Wache der besonderen Art
konnte am 3. Juni von VizeBgm. Dr.
Christoph Platzgummer an die Mit-
glieder des Oldtimer-Clubs I.F.O.C. über-
geben werden die ehemalige Wache
Van
Neue Wache übergeben
Kranebitten. Mit den Neubau- und Reno-
vierungsarbeiten in der Hauptfeuerwache
war plötzlich kein Platz mehr für Oldtimer,
welche bis dato dort untergebracht waren.
Schließlich konnte die Lösung gefunden
werden, dass der I.F.O.C. mit einem Leih-
vertrag die alte heruntergekommene Wa-
che Kranebitten übernehmen konnte.
In wochenlangen Arbeitseinsätzen durch
die Mitglieder des I.F.O.C. und durch Mithil-
fe von Josef Nocker, Wirt vom Gasthof Kra-
nebitten, und dessen Geschäftsführer Gui-
Jahresbericht 2008
do Gamauf, unter anderer wurde schließlich
der jetzige beachtenswerte Zustand des
kleinen Juwels im Walde hergestellt.
weiss Pack di ins
Bundesfeuerwehrtag und Bundesfeuerwehrleistungsbewerb in Wien
yon 12. bis 14. September 2008
fand in Wien der Bundesfeuer-
wehrleistungsbewerb O statt. Gleich-
zeitig wurde auch der Bundesfeuerwehr-
tag mit der Wahl des neuen ÖBFV-Präsidi-
ums abgehalten.
Nachdem vor fünf Jahren Innsbruck Zen-
trum dieses Feuerwehrfestes war, ließ es
sich der damalige Bezirksausschuss zu-
sammen mit unserem Vizebürgermeister
Dr. Platzgummer nicht nehmen, sich selbst
ein Bild von der tollen Organisation in der
tollen Kulisse des Ernst-Happel-Stadions
zu machen.
Bei den Neuwahlen des Präsidiums des
Österreichischen Bundesfeuerwehrverban-
des am 13. September 2008 gab es auf-
grund der Altersregelung" (ab dem 65.
Lebensjahr ist keine aktive Funktion mehr
möglich) Änderungen im Präsidium. So
schied Präsident Ing. Manfred Seidl aus
dem Präsidium des ÖBFV aus.
Neuer Präsident:
LFK Josef Buchta
(Landesfeuerwehrkommandant NÖ)
Vizepräsidenten:
BD DI Dr. Friedrich Perner
(Branddirektor BF Wien)
Ing. Franz Humer
(Kommandant FF Wels)
LFK Josef Meschik
(Landesfeuerwehrkommandant Kärnten)
Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber ausgezeichnet
Im Rahmen des ORF-Radio Tirol-Ok-
toberfestes auf der innsbrucker Herbst-
messe wurden zum zweiten Mal die
Ehrungen für feuerwehrfreundliche Ar-
beitgeber überreicht. Bei der Auszeich-
nung Feuerwehrfreundlicher Arbeitge
ber" handelt es sich um eine Aktion des
Landesfeuerwehrverbandes Tirol in Zu-
sammenarbeit mit dem Land Tirol, der
Wirtschaftskammer Tirol, dem ORF Tirol
und der Tiroler Tageszeitung. Diese Aktion
soll die Bereitschaft von Unternehmen und
Öffentlichen Dienstgebern fördern, ihre
Mitarbeiter bei Einsätzen der Freiwilligen
Feuerwehr vom Dienst freizustellen und so
die Einsatzbereitschaft der örtlichen Feu-
erwehren sicherzustellen.
Anträge können von jedem Feuerwehrmit-
glied über den Bezirksverband eingereicht
werden, diese werden dann nach vorgege-
benen Kriterien gereiht. Ausgezeichnet wer-
den reine Privatunternehmen, Unterneh-
men in öffentlichem Besitz und Gemeinden.
In Innsbruck wurden heuer die Stadtge-
meinde Innsbruck und die Innsbrucker
Kommunalbetriebe für ihre feuerwehr-
freundliche Einstellung gegenüber ihren
Mitarbeiter/-innen gewürdigt.
So dürfen die Mitarbeiter/-innen nicht nur
während der Arbeitszeit normalerweise in
den Einsatz geben, sondern bekommen für
die Ausbildung an der Landes-Feuerwehr-
schule je nach Kurs ganz bzw. teilweise
eine Dienstfreistellung.
Im Namen des Bezirksfeuerwehrverban-
des, der Innsbrucker Feuerwehren, aber
vor allem der dort beschäftigten Mitglie-
der unserer Feuerwehren ein großes Dan-
ke an die Verantwortlichen beider Unter-
nehmen, allen voran natürlich Frau Bür-
germeisterin Hilde Zach mit Magistratsdi-
rektor Dr. Franz Hetzenauer sowie Vor-
standsvorsitzender Dr. Elmar Schmid.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Ein Tag im schönen Zillertal
D
er Bezirksausflug führte 42 Kame-
raden am 11. Oktober mit Beglei-
tung in das Zillertal. Erstes Ziel war
Schloss Tratzberg bei Schwaz. Das Schloss
an sich und dessen künstlerische Ausge-
staltung bzw. die gezeigten Objekte aus
den vergangenen Jahrhunderten waren
dabei sehr eindrucksvoll.
Mit dem Nostalgiezug der Zillertalbahn
gings im Swarovski-Kristallwaggon bis
nach Mayrhofen, weiter mit dem Bus nach
Ginzling. Dort fuhren zwei eigens mitge-
nommene Feuerwehrautos die eine Hälfte
der Teilnehmer hinauf zur Tristenbachalm,
Atemschutz-Leistungsprüfung
in Silber- und sieben Bronze-Trupps,
einer davon aus Sterzing, nahmen an
der zweiten Atemschutz-Leistungs-
prüfung unseres Bezirkes mit Erfolg teil. Mit
Kameraden, welche letztes Jahr in Wilten
das bronzene Leistungsabzeichen erworben
haben, konnten heuer erstmals nur mehr
Bewerter aus dem eigenen Bezirk nominiert
werden. Einzig der Bewerbsleiter kam mit
Bezirksschriftführer BV Thomas Rainer noch
aus dem Bezirk Innsbruck-Land. Als Bewer-
ter waren folgende Mitglieder der Berufs-
feuerwehr (diese haben alle bereits das gol-
dene Leistungsabzeichen bei ihren jeweili-
gen Freiwilligen Feuerwehren erworben und
sind z. T. schon lange auch im Bezirk Inns-
bruck-Land als Bewerter tätig) sowie der
Freiwilligen Feuerwehren Amras, Hötting,
Hungerburg, Mühlau und Wilten im Einsatz:
Station 1: Wolfgang Gassler mit
Ernst Heiss und Daniel Mattersdorfer
Station 2+3: Christian Schiestl mit Florian
Degasper und Hannes Trenkwalder
Station 4+5: Stefan Rotter mit Bernhard
Egger und Maria Nuener
Nachdem ein Trupp der Feuerwehr Wilten
bereits vor zwei Jahren in Reith bei Seefeld
das bronzene Leistungsabzeichen erwor-
ben hatte, konnte dieser Trupp in der Stufe
Silber antreten und absolvierte die Prüfung
mit der drittbesten Tagesleistung nach Feh-
lerpunkten. Die Bronze-Trupps kamen von
den Feuerwehren Arzl, Igls (2) mit einem
Mitglied aus Vill, Mühlau, Reichenau und
Wilten. Auch die Bronze-Trupps konnten al-
le erfolgreich bei der Leistungsprüfung be-
stehen, bester Trupp nach Fehlerpunkten
wurde dabei der Trupp der Feuerwehr Arzi.
Bei der Schlussveranstaltung wurden die
Teilnehmer von Bezirksfeuerwehrkomman-
dant-Stv. Walter Laimgruber für ihre Bereit-
schaft zu vermehrten Training und der ge-
zeigten Leistungen gelobt. Laimgruber
sprach auch großen Dank aus, u. a. an den
Bewerbsleiter Thomas Rainer für die Bereit-
schaft, diese Aufgabe zu übernehmen, und
die kameradschaftliche Durchführung, an
alle Bewerter, an die Mitglieder der Berufs-
feuerwehr, v. a. in der ATS-Werkstätte, für
die große Mithilfe in der Vorbereitung und
der Durchführung der Leistungsprüfung so-
wie an die Feuerwehr Arzl unter Komman-
dant Matthias Sparber und Stellvertreter
die andere Hälfte bewältigte die 200 Hö-
henmeter zu Fuß. In uriger Atmosphäre mit
Animation und gutem Essen mit kleiner
Original Zillertaler Nachspeise war es ein
gemütlicher Hüttenzauber. Am Abend
wurde dann noch in Pill gespeist.
Christoph Larcher für die Durchführung der
Leistungsprüfung. Schon während der Leis-
tungsprüfung zu Mittag informierte sich
auch der ressortzuständige Vizebürger-
meister Dr. Christoph Platzgummer persön-
lich über die Leistungen und zeigte sich vom
Gezeigten sehr beeindruckt. Auch Kom-
mandanten und Kameraden waren als Fans
zahlreich vertreten, zudem mit Branddirek-
tor Mag. Erwin Reichel, Ausbildungsoffizier
BDStv. DI Martin Gegenhuber und den Be-
reitschaftsoffizieren Ing. Josef Hundsbichler
und Ing. Marcus Wimmer hochrangigste
Vertreter der Berufsfeuerwehr.
Die erfolgreichen Trupps
mit ihren Mitgliedern:
Stufe II - Silber
Wilten 1: Werner Mair, Maria Nuener,
Thomas Ostermann
Stufe I-Bronze
Arzl: Franz Maurer jun.,
Hansjörg Pernlochner, Christoph Appler
Igls 1: Gerhard Mayregger,
Matthias Schmid, Christoph Schwarz
Igls 2: Kay-Bernd Lanner,
Hannes Laucher, Stephan Kaltschmid
Mühlau: Christopher Sailer,
Michael Mayr, Matthias Putzer
Reichenau: Markus Windbichler,
Matthias Schlütter, Klaus Kohler
Sterzing: Thomas Larch,
Florian Freund, Matthias Roalter
Wilten: Markus Strobl,
Florian Watzdorf, Clemens Pezzei
A
Jahresbericht 2008
Führungsseminar für die Innsbrucker Offiziere
n zwei Abenden wurden im November mit dem Bezirksaus-
schuss, den Offizieren der Berufsfeuerwehr und den Kom-
mandanten der Freiwilligen! Feuerwehren Seminare zum The-
ma Kommunikation abgehalten. Der erste Abend unter dem Titel
„Kommunikation als nicht-delegierbare Führungsaufgabe" war für
alle eine Einführung in das Thema.
Beim nächsten Mal wurde bereits tiefergehend weitergearbeitet un-
ter dem Titel „Konstruktive Zusammenarbeit durch wertschätzende
Kommunikation". Durchgeführt wurden die beiden Abende von Dr.
Siegfried Walch und Mag. Sabine Volgger der Firma SVWP, welche
bereits bei der Umstellung auf die neue Leitstelle mit dem Lan-
desfeuerwehrverband und einigen BFV im Bereich Feuerwehr
tätig waren. Bezirksfeuerwehrkommandant Bmst. Ing. Anton
Larcher zeigte sich von der großen Anzahl an Teilnehmern po-
sitiv überrascht und sehr erfeut.
Aufgrund des großen Interesses wird die Workshop-Reihe im
Frühjahr auch eine Fortsetzung finden. Bis dahin soll eine Ar-
beitsgruppe aus drei Bereitschaftsoffizieren der BF und drei
Kommandanten der FF ein Konzept zur Zusammenarbeit zwi-
schen der BF und den FF erarbeiten.
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Seite 38
38/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Feuerwehrjugend Innsbruck-Stadt
Mobile
ber das laufende Jahr haben alle Ju-
gendeinheiten in den einzelnen Feu-
erwehren die diversesten Tätigkei-
ten durchgeführt. Seitens des Bezirkes wur-
den ebenso Veranstaltungen für alle Frei-
willigen Jugendfeuerwehren organisiert.
So wurde die Jugendfeuerwehr der Stadt
Innsbruck am 12. März 2008 von Herrn
VizeBgm. Mag. Dr. Christoph Platzgummer
zu einer Besichtigung des erweiterten Fuß-
ballstadions Tivoli eingeladen. Diese ein-
malige Möglichkeit wurde von sehr vielen
Jugendfeuerwehren, Mädchen und Jun-
gen, angenommen. Das Stadion wurde ja
für die Europameisterschaft auf ein Fas-
sungsvermögen von 30.000 Zuschauern
ausgebaut. Bevor der Rückbau wieder
stattgefunden hat, konnte die Jugendfeu-
erwehr dieses Stadion begutachten. Des
weiteren wurde dann das Bundesligaspiel
Wacker Innsbruck gegen Red Bull Salzburg
aufmerksam mitverfolgt.
Am 6. April 2008 fand der Wissenstest in
Igls statt. Hier traten 46 Teilnehmer und
Teilnehmerinnen an. 15 davon haben feh-
lerfrei bestanden. Am Ende konnte die
weiße Fahne gehisst werden, d. h. alle Teil-
nehmerinnen haben den Wissenstest be-
standen.
Zum Jugendbetreuer wurden
2008 neu ernannt:
Günter Möldner, Neu-Arzl
Michael Strasser, Wilten
Jugendbetreuer Günter Lamprecht wurde
für seine Jugendarbeit gedankt, da er die
Jugendarbeit in Neu-Arzl an Günter Möld-
ner übergeben hatte.
Beim Wissenstest wurde den fehlerfreien
Teilnehmern von VizeBgm. Mag. Dr. Chris-
toph Platzgummer ein EURO-Ball im Zuge
der Europameisterschaft 2008 verspro-
chen. Die Übergabe dieser EURO-Bälle
fand am 6. Mai 2008 in der Berufsfeuer-
wehr statt. Hiezu waren auch viele
Ju-
gendliche aus dem gesamten Land Tirol
eingeladen.
Am 24. Dezember wurde das Friedenslicht
an der Landes-Feuerwehrschule abgeholt
und in den einzelnen Stadtteilen von der
Jugendfeuerwehr verteilt. Diese Aktion fin-
Zweck sowie der Kameradschaft unter den
det jedes Jahr statt und dient einem guten
Jugendfeuerwehren.
Während des Berichtsjahres wurden auch
vier Jugendbetreuersitzungen abgehalten
sowie eine Weihnachtsfeier und ein Som-
mergriller, welcher von den Jugendbetreu-
ern organisiert wurde.
So konnte ein ereignisreiches Jahr 2008.
aus Sicht des Bezirkes, positiv abgeschlos-
sen werden und die Jugendfeuerwehr
mit vollem Elan in das Jahr 2009.
geht
Maria Nuener
Bezirksjugendsachbearbeiterin
Danke!
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Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr
leisten Außergewöhnliches mit beispiel-
losem Einsatz für die Innsbrucker. Dieses
Engagement unterstützen wir gerne!
RLBX
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