Feuerwehr Innsbruck Jahresbericht 2008 ====================================== BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Wohnungsbrand A m 23. April 2008 wurde die Be- rufsfeuerwehr zu einem Woh- Anungsbrand in den Innsbrucker Stadtteil Hötting gerufen. Vom Anrufer wurde mitgeteilt, dass sich noch eine Frau in der brennenden Wohnung befindet. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Frei- willige Feuerwehr Hötting rückten mit ins- gesamt zwölf Fahrzeugen und rund 55 Mann zum Einsatzort aus. An der Einsatzstelle konnte ein Vollbrand der im Dachgeschoss gelegenen Wohnung festgestellt werden - die eingeschlossene Person konnte sich mit eigenen Kräften aus den Flammen retten und lag mit schwersten Verbrennungen verletzt im Eingangsbereich des Wohnhauses. Die Person wurde nach Erste-Hilfe-Maßnah- men durch die Feuerwehr sofort an den Notarzt übergeben. Der Brand konnte nach 30 Minuten im Innenangriff und Außenangriff gelöscht werden, sodass die Polizei ihre Ermittlun- gen zur Feststellung der Brandursache be- ginnen konnte. Durch den massiven Lösch- angriff konnte ein Übergreifen des Feuers auf den gesamten Dachstuhl bzw. auf den angrenzenden Wirtschaftstrakt verhindert werden, trotzdem ist das Wohnhaus vo- rübergehend nicht bewohnbar. Das Haus musste stromlos geschalten werden -- die Bewohner wurden bei Verwandten ein- quartiert. Leider verstarb die verletzte Person durch die starken Verbrennungen eine Woche darauf. Zimmerbrand A Im 17. März 2008 rückte die Be- rufsfeuerwehr zu einem Zimmer- brand in der Höttinger Au 58 aus. Um 11.08 Uhr trafen sechs Fahrzeuge und 20 Mann an der Einsatzstelle ein. Eine Per- son befand sich im 4. Stock an einem Fen- ster, aus dem starke Rauchentwicklung feststellbar war, und wartete auf Hilfe. Der Weg ins Freie über das Stiegenhaus war wegen der starken Verrauchung der übri- gen Wohnung nicht mehr möglich. A Die Berufsfeuerwehr rettete den Bewoh- ner sofort über eine Drehleiter und über- gab ihn dem Rettungsdienst. Der Brand eines Zimmers wurde unter Einsatz von Atemschutzgeräten, mit einer Löschleitung die über das Stiegenhaus verlegt wurde, rasch gelöscht. Wegen der starken Verrau- chung wurde mit einem Hochleistungslüf- ter das Stiegenhaus und die betroffene Wohnung belüftet. In der Wohnung ent- stand erheblicher Sachschaden. Wohnhausbrand m 24.April 2008 um 0.56 Uhr wur- de die Berufsfeuerwehr zu einem Brand in einem Wohnhaus im Inns brucker Stadtteil Pradl gerufen. Mit sechs Fahrzeugen und 17 Mann rückte die BF aus auf der Anfahrt wurde von der Leit- stelle mitgeteilt, dass mindestens drei Per- sonen von den Flammen bzw. vom Bran- drauch eingeschlossen sind. Deshalb wur- de durch den Einsatzleiter der Berufsfeu- erwehr die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau, zur Unterstützung, veranlasst. An der Einsatzstelle konnte ein Vollbrand- und somit eine totale Verrauchung des Stie- genhauses-von im Stiegenhaus gelager- ten Materialien (z. B. Matratzen) festge- ELF stellt werden. Zudem machten sich an ei- nem Fenster im ersten Obergeschoss drei weibliche Personen bemerkbar und gaben an eingeschlossen zu sein und dass sich der Rauch bereits in ihrer Wohnung sammelt. Die drei Personen wurden über eine trag- bare Leiter von der Berufsfeuerwehr Inns- bruck gerettet und dem Rettungsdienst zur Versorgung übergeben. Zwei Damen muss- ten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergif tung in die Klinik Innsbruck verbracht wer- den. Parallel zur Menschenrettung wurde ein Löschangriff vorbereitet und der Brand konnte in kürzester Zeit gelöscht werden. Durch umfangreiche Belüftungsmaßnah- men konnte das Gebäude rasch rauchfrei gemacht werden und die Wohnung kann weiterhin bewohnt werden. Menschenrettung u zwei tragischen Einsätzen musste die Berufsfeuerwehr Innsbruck am Sonntag, 1. Juni 2008, zur Nachbar- schaftshilfe in den Bezirk Innsbruck-Land ausrücken. Der erste Alarm langte um ca.14.25 Uhr bei der BF ein. In der Ge- meinde Vals war ein Kajakfahrer im Was- ser unter einem Baum eingeklemmt. Wie bei derartigen Einsätzen, It. Alarmie- rungsordnung seit Bestehen der Leitstelle Tirol zur Koordinierung der überörtlichen Einsätze üblich, wird die Berufsfeuerwehr mit Rettungsschwimmern bodengebunden und mit Einsatztauchern per Hubschrauber zum jeweiligen Einsatzort alarmiert. Nach Rückmeldung des Abschnittskommandan- ten Wipptal konnte der Kajakfahrer aber zwischenzeitlich leider nur mehr leblos ge- borgen werden. Ein Eingreifen der Berufs- feuerwehr Innsbruck war somit nicht mehr erforderlich. Unwetter benso am 29. Juli 2008 stand bei den starken Regenfällen, Sturmböen und teilweise Hagelschlag die Feu- erwehr der Stadt Innsbruck voll im Einsatz. 71 Einsätze wurden abgearbeitet, haupt- sächlich Auspumparbeiten bzw. Wasser- schäden, aber auch Freimachen der Igler- straße. Hier sind ca. 15 Bäume auf die Stra- Be gestürzt und blockierten die Straße. Kehrmaschinen, Bergetraktoren und Win- denfahrzeuge waren hier im Einsatz. Die Einsätze dauerten über die ganze Nacht an sowie am nächsten Morgen. Ca. 200 Feuerwehreinsatzkräfte der Stadt standen im Einsatz und werden von der Berufsfeuerwehr und der Leitstelle Tirol koordiniert. Dies war auch der erste größere Einsatz in Innsbruck gemeinsam mit der Leitstelle Tirol. Durch diesen Einsatz wurden auch noch Verbesserungsnotwendigkeiten in der Leit- stelle aufgezeigt, an denen gearbeitet werden muss. Die zweite Alarmierung nur ca. 60 Minu- ten später galt einem auf der Brennerbun- desstraße abgestürzten Motorradfahrer. Aus bisher unbekannter Ursache ist dieser in einer Kurve zu Sturz gekommen und ca. 30 m in steiles Gelände abgestürzt, und dort auf einem Baumstumpf aufgeschla- gen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde pa- rallel zur örtlich zuständigen Freiwilligen Feuerwehr Mutters alarmiert. Die Notärz- tin konnte nur mehr den Tod des Motor- radfahrers feststellen - somit musste von der BF Innsbruck die Leichenbergung durchgeführt werden. Zusammenfassend sei allen beteiligten Organisationen, Freiwillige Feuerwehren, Rettungsdienst, Polizei, etc. für die her- vorragende und kameradschaftliche Zu- sammenarbeit zu danken! Wohnhausbrand m 4. August 2008 wurde die Be- rufsfeuerwehr zu einem Brand in einem Wohnhaus in Mühlau alar- miert. Schon auf der Anfahrt wurde die Frei- willige Feuerwehr Mühlau zur Unterstüt- zung nachgefordert. Beim Eintreffen wurde starke Rauchentwicklung aus dem Dachbe- reich und dem darunterliegenden Geschoss festgestellt. Es wurde noch der Bewohner in seiner Wohnung vermutet. Die Berufsfeuer- wehr hat sofort mit der Brandbekämpfung und der Personensuche unter schwerem Atemschutz in der Wohnung begonnen, konnte jedoch niemanden auffinden. Der Bewohner war nicht zuhause. Aufgrund der starken Verrauchung wurden Hochleis- tungslüfter eingesetzt. Verletzt wurde bei dem Einsatz zum Glück niemand. Der Brand war von der Küche ausgegangen und brei- tete sich rasch in der Wohnung aus, größe- rer Schaden konnte aber durch das Eingrei- fen der Feuerwehr verhindert werden. Jahresbericht 2008 A Unwetter m 20. Juli 2008 war um ca. 16.30 Uhr ein heftiger Gewitterregen Besonders betroffen waren die nördlichen Stadtteile Hötting, Arzl und Mühlau. In die- sen Bereichen mussten rund 35 Einsätze - hauptsächlich überflutete Keller, Tiefgara- gen, etc.-von den Feuerwehren der Stadt Innsbruck abgearbeitet werden. Ein besonderes Unglück ereignete sich in der Höttinger Au wo in Folge eines Was- serstaus in einem Dach, rund 30m² des Daches einer Tankstelle heruntergefallen sind. Von der Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde die Einsatzstelle gesichert und das Dach geöffnet um ein Abfließen des Was- sers zu ermöglichen. Riesenglück hatten zwei Mopedlenker, welche unter der Tank- stelle Schutz vor dem Regen gesucht hat- ten die Metallträger des Daches schlu- gen nur ca. 2 m neben ihnen auf! Menschenrettung 18. August 2008 um ca. 19.30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zu einer Personenrettung aus dem Inn gerufen. Die Feuerwehr rückte mit 13 Mann, 5 Fahrzeugen und einem Ein- satzboot aus. Auf Grund der warmen Wit- terung wollte sich eine Frau im Inn abküh- len und wurde von der Strömung mitgeris- sen. Ca. 200 m oberhalb der Universitäts- brücke gelang es ihr an das "Ufer zu schwimmen. Die steilen Ufermauern in die- sem Bereich waren der Grund, dass sich die Frau nicht selbst an Land retten konnte. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr stiegen zwei Rettungs- schwimmer zu der Person ab und wurde von diesen Feuerwehrmännern gesichert. Mit dem Einsatzboot der Feuerwehr wur- de die unterkühlte und leicht verletzte Per- son ans Ufer gebracht und dem Notarzt übergeben. 25 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT m 20.Oktober wurde die Berufs- feuerwehr um 1.50 Uhr mit 7 Fahr- A zeugen und 21 Mann zu einer Rauchentwicklung in einer Tiefgarage in der Kaufmannstraße 37 alarmiert. Beim A Tiefgaragenbrand Eintreffen wurde starke Rauchentwicklung aus der Tiefgarage festgestellt. Sofort wur- de mit den Löscharbeiten unter Atem- schutz begonnen und die Anwohner beru- higt. Zur Unterstützung wurde die Feuer- wehr Amras mit 3 Fahrzeugen und 20 Mann mitalarmiert. Vorerst wurde keine Verrauchung der Stie- genhäuser oder Wohnungen festgestellt. Die Bewohner wurden aufgefordert in den Wohnungen zu bleiben. Nachdem der Brand von zwei Fahrzeugen in der Tiefga- rage lokalisiert und gelöscht wurde, stell- Abgestürztes Fahrzeug m 23.Oktober wurde die Berufs- feuerwehr zu einem abgestürzten halb vom Ortsteil Hötting (Innsbruck) auf etwa 1.100 m Seehöhe alarmiert. Die Ver- letzten meldeten sich über Handy und ver- suchten die Einsatzkräfte zur Unfallstelle zu lotsen. An der Suche beteiligten sich auch Polizei, Rettung Innsbruck und Notarzthubschrau- ber Christophorus 1. Die Suche gestaltete sich schwierig, da die Personen mit dem Fahrzeug in dicht bewaldetem Gebiet abgestürzt waren. Nach der Sichtung wur- DERUFS- FEUERWEHR NSBRUCK den zwei Verletzte in dem extrem steilen Gelände zuerst durch den Notarzt ver- sorgt. Die Feuerwehr- und Rettungskräfte mus- sten zur Unfallstelle über einen steilen Ab- hang abgeseilt werden. In Zusammenar- beit mit der Bergrettung wurden beide Ver- letzte etwa 100 Meter mit Rettungswan- nen geborgen und anschließend der Ret- tung übergeben. Das völlig zerstörte Unfallfahrzeug wurde durch die Feuerwehr mit Seilwinden auf ei- nen Forstweg gezogen und abtransportiert. ten die Einsatzkräfte einen weiteren Brand einiger Fahrzeuge in einem getrennten an- deren Bereich der Tiefgarage fest. Im Zuge dieser Löscharbeiten wurde fest- gestellt, dass Rauch über die Lüftungen in die Badezimmer der Wohnungen in einem Gebäude eindrang und die Wohnungen in allen Stockwerken verrauchte. Die Baupolizei nahm nach dem Brand ih- re Ermittlertätigkeit auf, ebenso die Polizei, da es sich bei den beiden Bränden um Brandstiftungen handelte. A Kellerbrand m 27. Oktober wurde die Berufs- feuerwehr zu einem Kellerbrand in der Premstraße in Innsbruck alar- miert. Es rückten 5 Fahrzeuge und 14 Mann zum Einsatzort aus. Beim Eintreffen wurde Rauchentwicklung aus einem Kel- ler festgestellt. Da die Brandschutztüre in den Keller ge- schlossen war wurde das Stiegenhaus nicht verraucht. Der Brand von Papier und Holz in einem Kellerabteil konnte rasch unter Atemschutz gelöscht werden. Die Löschmannschaft setzte zur Verhinderung der Rauchausbreitung einen Hochleis- tungslüfter ein, dadurch blieb das Stie- genhaus rauchfrei. In den vergangenen Jahren rückte die Be- rufsfeuerwehr mehrfach zu Löscheinsät- zen in diesem Gebäude aus. Die Polizel nahm die Ermittlungen auf. TUFH A m 27. November um kurz vor 18.00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einem Brand in einem Wohnhaus in Innsbruck - Stadtteil Amras alarmiert. Bei der Erkundung durch die Ein- satzleitung konnte ein Brand der Dehn- fuge zwischen den angebauten Wohnblö- cken festgestellt werden. Der Brand wurde durch Flämmarbeiten ausgelöst, welche am selben Tag um ca. 14.30 Uhr beendet worden waren. In der Zwischenzeit konnte sich der Brand unbemerkt ausbreiten und erstreckte sich beim Eintreffen der Berufs- feuerwehr über eine Höhe von vier Stock- werken, einer Tiefe von ca. 10 m aber nur einer Breite von rund 10 cm. In der Erstphase wurden sämtliche, an die Dehnfuge anliegenden, Wohnungen kon- trolliert und mittels Wärmebildkamera un- regelmäßige Erwärmungen an den Wän- den festgestellt. Zudem wurde die Situation verschärft, als ebenfalls in der Erstphase des Einsatzes, sich mehrere Wohnungen mit Rauch füllten und daher ein „kontrollier- tes" Ausbrennen der Dehnfuge nicht in Be- tracht kam. Zu diesem Zeitpunkt wurden auch die Freiwilligen Feuerwehren Amras und Wilten an die Einsatzstelle alarmiert und mehrere C-Rohre als Löschbereitschaft in den Stiegenhäusern aufgebaut. Dehnfugenbrand Zur Bekämpfung des Brandes wurden ver- schiedene Lösungen in Betracht gezogen, wobei die anfänglichen Überlegungen da- hin gegangen sind, möglichst wenig Scha- den zu verursachen und, dass die Woh- nungen weiterhin bewohnbar bleiben. Ur- sprünglich war geplant flüssigen Stickstoff in die Dehnfuge einzuleiten - diese Me- thode hat in der Vergangenheit bei ande- ren Feuerwehren schon oft zum Erfolg geführt aus Mangel an ausreichenden Stickstoffmengen sowie dazupassenden Armaturen, wurde dies Idee auf „Eis" ge- legt. Bei der telefonischen Organisation der diversen Löschmittel wurde auch ein Telefonat mit der Berufsfeuerwehr Mün- chen geführt. Diese teilten uns mit, dass sie über spezielle Löschlanzen zur Bekämp- fung von Dehnfugenbränden, verfügt daraufhin wurde München gebeten nach Innsbruck zu kommen. Zuvor wurde entschieden, vom Dach- boden in die Dehnfuge mehrere Löcher zu bohren und dann in weiterer Folge Koh- lendioxid (CO2) einzublasen, um einen möglichst rückstandsfreien Löschangriff durchzuführen. Um die geforderte Menge an Kohlendioxid an die Einsatzstelle zu bringen, wurden die Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck, Sandoz Kundl, GE Jenbacher und Swarovski Wattens mit ihren CO2-Vorräten alarmiert. Nach Ein- treffen dieser wurde das Wohnhaus eva- kuiert, um die Bewohner vor einem even- tuellen CO2-Eintritt in die Wohnungen wegen Undichtheiten im Mauerwerk zu schützen (Anm.: CO2 wirkt sauerstoffver- drängend - Erstickungsgefahr!). Die Be- Jahresbericht 2008 wohner wurden für die Dauer der Evaku- ierung (rund 2 Stunden) in die benachbar- te Conrad-Kaserne verbracht und dort vom Bundesheer und dem Rettungsdienst ver- sorgt bzw. betreut. Da der Löscherfolg mit CO2 nicht durch- schlagend war und um ca. 22.50 Uhr die Berufsfeuerwehr München an der Einsatz- stelle eintraf, wurde mit dem Einsatzleiter der Münchner Kollegen eine kurze Lage- einweisung durchgeführt und die weitere Vorgehensweise besprochen. Dabei wur- de dann doch die Variante-Ablöschen mit Wasser (versetzt mit geringen Mengen an Schaummittel) als Mittel der Wahl gese- hen. Dafür wurden Lanzen in unterschied- lichen Abmessungen seitlich in die Dehn- fuge gebohrt und dann das Löschmittel eingebracht. Ein erster Löscherfolg zeich- nete sich relativ schnell ab-es haben sich aber andere Probleme aufgetan. Auch die Lanzen der Berufsfeuerwehr München wa- ren zu kurz um alle Brandherde ablöschen zu können. Die Berufsfeuerwehr München rückte um ca. 4.00 Uhr wieder in Richtung München ab. Um den Brand schlussendlich komplett zu löschen, wurde dann eine leer stehende Wohnung aufgebrochen und über die, an der Dehnfuge gelegenen Wand mittels so genannter,,Fog-Nails" die mit der Wär- mebildkamera markierten Bereiche „an- gestochen" und mit Wasser abgelöscht. Diese Arbeit war sehr zeitintensiv und somit konnte das Einsatzende erst am 28. November 2008 um ca. 10.30 Uhr gege- ben werden. Brand im Polizeianhaltezentrum rneut kam es am 6. Dezember zu ei- nem Brand in einer Gefängniszelle in der Polizeidirektion Innsbruck. Von einem Häftling wurde Bettzeug und die Matratze angezündet. Solche Einsätze sind in der Vergangenheit schon öfters in Innsbruck aufgetreten. Er konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr von Polizeikräf- ten in Sicherheit gebracht und der Rettung mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung übergeben werden. Bei Ankunft der Feu- erwehr konnte starke Rauchentwicklung aus mehreren Fenstern im 1.0G des Ge- fängnistraktes beobachtet werden. Von der Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde ei- ne Löschleitung aufgebaut und parallel die restlichen Zellen auf noch eventuell anwe- sende Häftlinge durchsucht. Aus der Nach- barzelle der Brandzelle wurde ein Mann mittels Fluchthaube gerettet und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben - sonst waren alle Häftlinge bereits in Sicherheit gebracht worden. Der Brand selbst konn- te rasch unter Kontrolle gebracht werden, und nach umfangreichen Belüftungsmaß- nahmen konnte das Gebäude an die Bran- dermittlung übergeben werden. Zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr wurde die Freiwillige Feuerwehr Mühlau an die Einsatzstelle alarmiert. Insgesamt waren zehn Fahrzeuge und 37 Mann der Feuerwehr der Stadt-Innsbruck im Einsatz. 27 BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT A m 12. Dezember wurde die Berufs- feuerwehr Innsbruck zu einem Ver- gerufen. In den ersten Meldungen war von mehreren verletzten, zum Teil einge- klemmten Personen die Rede. Daraufhin A m 29. Dezember wurde die Berufs- feuerwehr Innsbruck zu einem A schweren Verkehrsunfall auf die Iglerstraße alarmiert. Es war zu einem Ver- kehrsunfall zwischen einem PKW und ei- nem Linienbus gekommen. Anfänglich war von bis zu 20 Verletzten die Rede. Auf Verkehrsunfall wurde vom Einsatzleiter die Freiwillige Feuerwehr Mühlau zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr an die Einsatzstelle alar- miert. An der Unfallstelle wurde festgestellt, dass es sich aber nur um einen schwerer ver- letzten Mann, welcher noch in seinem Wa- gen eingeschlossen war, handelte. Der Pa- tient wurde bereits vom Notarzt erstver- sorgt. Durch das Unfallgeschehen, war die Auslagenscheibe einer Apotheke total zer- stört worden. Weiters wurde eine Ampel- anlage komplett geknickt. Nach den ers- ten Sicherungsmaßnahmen der Feuerwehr wurde in Absprache mit dem Notarzt eine Verkehrsunfall Grund dieses Meldungsbildes wurde die Freiwillige Feuerwehr Igls mit Bergeschere mitalarmiert. An der Einsatzstelle wurde dann aber festgestellt, dass ein weiblicher Passagier des Busses Verletzungen unbe- stimmten Grades erlitten hatte und die Fahrerin des PKW's lebensgefährlich ver- letzt wurde. Vom ersteintreffenden Ret- tungswagen der Rettung Innsbruck und der Berufsfeuerwehr wurde entschieden, die bereits leblose Person mittels so ge- nannter Crashrettung" aus ihrem Fahr- zeug zu befreien. „Crashrettung" heißt, dass die schwerst verletzte Person aus ih- rer Zwangslage befreit wird, ohne auf pa- tientenschonende Methoden Rücksicht zu nehmen. Danach wurde sofort mit der Re- animation begonnen, welche dann vom Rettungsöffnung auf der Beifahrerseite mittels hydraulischem Rettungsgerät ge- schaffen, um eine patientenschonende Rettung zu ermöglichen. Inzwischen wur- de die gesamte Ampelanlage stromlos ge- schalten-danach wurden die Masten von der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau mittels Trennschleifer zerkleinert und von den Innsbrucker Kom- munalbetrieben abtransportiert. Die Aus- lagenscheibe konnte durch das Einpassen einer Spanplatte provisorisch gesichert werden. Die Unfallfahrzeuge wurden von einer Privatfirma abtransportiert. Zur Klä- rung der Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. - Notarzt weitergeführt wurde leider konnte aber kein Erfolg mehr erzielt wer- den und die 57-jährige Innsbruckerin ver starb noch an der Unfallstelle. Inzwischen konnte sowohl der Bus als auch der PKW gesichert, ein Brandschutz aufgebaut so wie auslaufende Betriebsflüssigkeiten ge bunden werden. Dabei wurde auch die Feuerwehr Vill benötigt. Nach dem Ab- transport der unverletzten Businsassen und Freigabe der Unfallstelle durch die Po lizeikommission wurde von der Feuerwehr die Straße frei gemacht bzw. an den Stra Benerhalter, das Land Tirol, übergeben. Im Einsatz waren insgesamt 32 Mann und acht Fahrzeuge der Feuerwehren der Stadt Innsbruck. Dies stellt nur einen kleinen Teil der 4.123 Einsätze dar. MILANO EM MODE TREFF :1 OREO ORE WERTER KUNDE! 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Schriftliche Stellungnahmen 32 114 Durchgeführte BSW-Dienste 825 Veranstaltungsrechtliche Stellungnahmen. Großveranstaltungen Projektbesprechungen/Bau- und Gewerbevorhaben 90 Bau- und gewerberechtliche Verhandlungen .53 Festlegungen Erste/ Erweiterte Löschhilfe 46 Sonstige Begehungen/ Lokalaugenscheine 111 Anfahrtsproben/ Überpr. Flächen für die Feuerwehr Feuerwehrzufahrten 21 Veranstaltungsrechtliche Verhandlungen/Besprechungen. 33 Behördenrundgänge. 23 Bau- und Feuerproben. 23 Verkehrsrechtliche Besprechungen/Verhandlungen .10 Schulungsveranstaltungen Erste Löschhilfe und Zivilschutz 34 Anfertigung von Straßenplänen 830 Lagekarten Löschwasserversorgung.. 20 Berechnung von Löschwasser- versorgungsanlagen Bau- und Gewerberechtsverfahren 8 Das Berichtsjahr 2008 ist, wie die vergan- genen Jahre zuvor, von einer steigen- den Realisierung zahlreicher Groß- und Sonderbauten gekennzeichnet. Beispiel- haft sind nachstehende Großbauvorhaben angeführt, welche in der Planungs- und Realisierungsphase einer brandschutz- technischen Beurteilung unterzogen wur- den: Kinder-Herzzentrum TILAK, Umbau und Erweiterung DEZ, Wohnverbauung ,,Loden-Areal", Wohnen am,,Lohbach", Kaufhaus Tyrol, Universität Innsbruck: Chemiefakultät, GEIWI. Besonders hervorzuheben ist sicher die Fertigstellung des,, Tivoli-Stadions, Erwei- terung EM 2008". Die Realisierung dieser Bauvorhaben sind ein deutliches Zeichen einer impulsiven Entwicklung der Landeshauptstadt Inns- bruck. Für die Berufsfeuerwehr sind in der brandschutztechnischen Beurteilung von Sonderbauten vor allem die wesentlichen Schutzziele Personenschutz", "Ausrei- chende Voraussetzungen für einen wir- kungsvollen Brandbekämpfungs- und Ret- tungseinsatz" und Sicherheit der einge- setzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu defi- nieren und erforderliche Maßnahmen zur Erreichung festzulegen. Betriebstechnischer Brandschutz Im Jahr 2008 konnten 23 neue Brandmel- deanlagen an die Empfangszentrale der Leitstelle Tirol aufgeschalten werden. Betrieblicher Brandschutz Durch die Ausbildung von neuen Mitar- beitern im Bereich Löschtrainerausbil- dung" konnte die große Nachfrage für Schulungen in Erster Löschhilfe" zur Gänze abgedeckt werden. Von namhaften Ausbildungsinstitutionen wurden zudem die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als Ausbildungsreferenten für verschiedene Seminare zur Mitwirkung eingeladen. Im Berichtsjahr wurde mit der flächende- ckenden Ausbildung der städtischen Mitarbeiter/-innen in den Grundlagen des Vorbeugenden Brandschutzes begon- nen. Feuerbeschau 2008 wurden von der Berufsfeuerwehr 72 Feuerbeschauen und feuerpolizeiliche Überprüfungen durchgeführt. Die Feuer- beschau ist eine aus der Feuerpolizeiord- nung vorgeschriebene Maßnahme, an welcher seitens der Berufsfeuerwehr je- weils ein fachkundiges Organ teilzuneh- men hat. Brandsicherheitswachedienste In Zusammenarbeit mit dem städtischen Veranstaltungsreferat und den mitbetei- ligten Blaulichtorganisationen wurden für die in Innsbruck stattgefundenen Großveranstaltungen,,Bergisel-Springen", ,,Bergsonnwend",,,Wetterleuchten-Festi- val", Bergsilvester" und im Besonderen für die Fußballeuropameisterschaft um- fangreiche Sicherheitsmaßnahmen erar- beitet. Die Umsetzung erforderte einen entsprechenden Personaleinsatz durch die Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuer- wehr, der gebotene Innsbrucker Sicher- heitsstandard wurde österreichweit posi- tiv beurteilt. Überprüfungen von Flächen für die Feuerwehr, Verkehrsrecht Im Rahmen der Behördenverfahren, auf- grund von Mitteilungen und aufgrund von erforderlichen Straßensperren wurden Überprüfungen hinsichtlich der erforder- lichen Flächen für die Feuerwehr bei Ob- jekten durchgeführt und nach Erfordernis Ersatzmaßnahmen festgelegt. Dankesadresse an Frau Melanie Baum- gartner für besonders engagierte Mit- arbeit Verwaltung der Feuerwehr der Stadt Innsbruck Für die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck brachte das Geschäftsjahr 2008 enorme Anstrengungen im Bereich der strategischen Planung der finanziellen Res- sourcen sowie deren Umsetzung und einen enormen organisatorischen Mehraufwand im Bereich des Umbaues der Hauptfeuer- wache sowie im Bereich der Abwicklung der EURO 08 mit sich. Galt es doch, neben dem täglichen Geschäft", jene Bereiche die umbautechnisch fertig gestellt wurden einzurichten und die verwaltungstech- nische Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der EURO 08 durchzufüh- ren. Der budgetäre Rahmen für die Feuer- wehr der Stadt Innsbruck konnte 2008 auf- grund außerplanmäßiger Sonderinvestitio- nen im Bezug auf die EURO 08 und auf- grund von erhöhten Ausgaben im Bereich des Fuhrparks nur aufgrund von enormen Sparmaßnahmen erreicht werden. Zu den größten Budgetposten 2008 ge- hörten unter anderem die Anschaffung des Löschfahrzeuges mit Bergeausrüstung für die Freiwillige Feuerwehr Amras, der An- kauf eines neuen Wassereinsatzfahrzeu- ges sowie die Anschaffungen im Bereich der Einrichtung für die umbauseitig fertig gestellten Bereiche. Für die EURO 08 wur- den unter anderem folgende Projekte um- gesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Information und Organisation wurde die EDV-technische Vernetzung der drei außerhalb der Berufsfeuerwehr liegenden Einatzleitungen (Station, Bergisel und Messehalle) durchgeführt. Jahresbericht 2008 EURO 2008 STADIONSICHERHEIT SCHÄDLINGS- BEKÄMPFUNG JOSEF, MATTHIAS LADINIG 6020 Innsbruck, Egerdachstraße 4 Tel. 05 12/361767, Fax 05 12/391193 BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Erdgas beseitigt dicke Luft. erdgas einfach überlegen Erdgas ist umweltschonend. Die Abgase aus Erdgasfeuerungen sind geruchlos, ungiftig und frei von Staub und Ruẞ. Auch die Emissionen an Stickoxiden und Kohlendioxid TIGAS sind vergleichsweise gering. Das verbessert das Klima in jeder Hinsicht. Infos unter 0800 / 828 829 und www.tigas.at Mehr als einkaufen ... Innsbruck dez in 140 I Fachgeschäften, Restaurants, Cafés und Dienstleistungsbetrieben 9.00-19.00 Uhr 9.00-20.00 Uhr 9.00-18.00 Uhr 3000 Gratis A P Ausfahrt Ost Parkplätze Montag - Mittwoch Donnerstag und Freitag Samstag Tel.: +43/(0)512/325-0 www.dez.at Die Florianstation wurde bis kurz vor Be- ginn der EURO 08 noch installiert und konnte somit als Einsatzleitzentrale ge- nutzt werden. Im Zuge der EURO 08 wurden die Tag- dienstmitarbeiter in die verschiedenen Ein- satzleitungen integriert und gaben ihr Bestes um zum Gelingen beizutragen. Nach der EURO 08 wurden noch sämtliche Kostenaufwendungen für die EURO 08 durch die Verwaltung abgerechnet. Im Bereich der EDV konnten im Jahr 2008 neben der laufenden Instandhaltung und Erweiterung der EDV-Anlagen sowie der laufenden Schulung der Mitarbeiter, fol- gende recht zeitintensive Großprojekte umgesetzt werden. Im Zuge der Zusammenlegung der Alar- mierungseinrichtung mit der Leitstelle Tirol wurde noch 2007 eine mit der Leitstelle kompatible Telefonanlage angeschafft. Zusammenfassend kann als Resümee der Verwaltung für 2008 gesagt werden, dass die Herausforderung enorm war, aber her- vorragend gemeistert wurde. Technische Ausstattung Um die Einsätze rasch und sicher Abarbei- ten zu können, wird ein entsprechender Fuhrpark und eine der Zeit entsprechende Ausrüstung benötigt. Das Jahr 2008 ist hauptsächlich in der Kon- zeptionierung von Einsatzfahrzeugen, so- wohl für die Berufsfeuerwehr als auch für die Freiwilligen Feuerwehren, gestanden. In der ersten Jahreshälfte wurde begon- nen, den Innenausbau des KÖFS neu zu planen um die Umbauarbeiten nach der EURO 08 durch die Firma EMPL durchfüh- ren zu lassen. Diese Adaptierungs- und Sanierungsarbeiten wurden notwendig, da sich zum einen Teil die Einsatztaktik und zum anderen Teil die Beladung geändert hat. Durch den Abschluss dieser Arbeiten ist es nun möglich das Fahrzeug auch die nächsten Jahre taktisch wertvoll im täg- lichen Einsatz zu verwenden. Da die gesamte Administration der Tele- fonanlage durch die Verwaltung der Be- rufsfeuerwehr durchgeführt wird, musste das Wissen zur korrekten Administration recht zeitaufwendig über das Jahr 2008 angeeignet werden. Zusätzlich wurde die Anlage 2008 mit einem Schnurlostelefon- modul und mit einer Gebührenerfassung erweitert. Weiters wurden 2008 die wei- teren Erhebungen für das neue Einsatz- programm eingeholt, sodass die gesam- melten Informationen an das Amt für In- formation und Organisation zur Begut- achtung weitergeleitet werden konnten und sich die Umsetzung dieses Projektes nun in der Endphase befinden. Erwähnenswert sind natürlich auch wieder die Leistungen unseres Lehrlings, der 2008 sein drittes Lehrjahr angetreten hat und dieses wiederum meistert. Weiters wurde unser Lehrling zugunsten seiner Ausbildung aus dem Bereich Ver- waltungsdienst abgezogen und in den Be- reich Portier mit erweiterter Funktionen in- tegriert, sodass auch die Kommunikation mit betriebsfremden Personen ausrei- chend im Betrieb geschult wird. Parallel zu den KÖF-Planungen wurde mit der FF Hötting begonnen den Pinzgauer- Ersatz und die neue DLK 23-12 zu planen und die Beschaffungsvorgänge einzulei- ten. Beim Pinzgauer-Ersatz ist schlussend- lich die Entscheidung auf einen so ge- nannten TEKNOCAR gefallen, welcher durch exzellente Geländefahreigenschaf- ten überzeugen konnte. Geliefert wird die-- ses Fahrzeug Anfang 2009 durch die Firma Rölli Fahrzeugbau Schweiz. Bei der DLK 23-12 ist es durch anfängliche, Standortüberlegungen zu Verzögerungen gekommen. Weiters hat auch eine grund- legende Veränderung am Fahrzeugbe- schaffungssektor dazu beigetragen, dass das Fahrzeug erst Anfang 2009 ausge- schrieben werden konnte. Vom Landesfeuerwehrverband wurde der Auftrag für das SRF der Berufsfeuerwehr der Firma EMPL erteilt. Dieses Fahrzeug wird im Mai 2009 übergeben werden können. Jahresbericht 2008 Im Sommer 2008 wurde für die BF das Konzept für das neue Wassereinsatzfahr- zeug fertig gestellt und die Beschaffung des Fahrzeuges, Mercedes Vito Allrad, ein- geleitet. Nach umfangreichen Aus- und Umbauarbeiten wird das Fahrzeug Anfang 2009 in Dienst gestellt werden. Der Herbst war geprägt durch sehr zeitin- tensive Planungen für zwei Großfahrzeu- ge, welche 2009 angeschafft werden. Zum einen ist dies das Flugeinsatzfahrzeug in Kombination mit einem Einsatzleitfahr- zeug für Großschadenslagen - zum ande- ren ist das der Last 1, welcher ebenfalls 2009 zur Ausschreibung gelangen wird. Ein Höhepunkt im Jahr 2008 war sicher die Lieferung, Einweihung und Indienststel- lung zweier Fahrzeuge der FF Amras. Einerseits wurde ein geländegängiges TF von der FF Amras beschafft und einge- weiht. Da sich die Feuerwehren im Bezirk Innsbruck-Stadt gegenseitig unter die Ar- me greifen, wurde das ausgeschiedene TF, umgebaut und an die FF Hungerburg zur weiteren Verwendung übergeben. Andererseits konnte von der FF Amras ein modernes Löschfahrzeug mit Bergeaus- rüstung, Sonderlöschanlage und Seilwin- de am Nationalfeiertag in Dienst gestellt werden. Dieses Fahrzeug wurde 2007 aus- geschrieben und von der Firma EMPL auf- gebaut. Damit ist wieder ein Altfahrzeug des Fuhrparks der Feuerwehren der Stadt Innsbruck ausgetauscht worden. Abseits des Fahrzeugsektors hat sich durch die Umbauphase auf der Hauptfeuerwa- che auch einiges getan. So konnte im April die neue und moderne Schlauchpflegean- lage bei der Berufsfeuerwehr in Betrieb ge- nommen werden. Dieser Inbetriebnahme ist eine sehr lange Planungsphase voraus- gegangen- um ein optimales Produkt für die Berufsfeuerwehr zu erstellen. Damit ist es ab sofort möglich, Schläuche nach Ein- sätzen oder Übungen sehr schnell zu rei- nigen, überprüfen und zu rollen, und so- mit die Einsatzbereitschaft der Schläuche innerhalb weniger Stunden zu gewährleis- ten. 35 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2008 WÜRTH-HOCHENBURGER W H WÜRTH-HOCHENBURGER Zentrale Ampfererstraße 60 60 20 Innsbruck Tel. 0512/22 21 Fax. 0512/22 21 - 5200 www.wuerth-hochenburger.at Baustoffkompetenz in Ihrer Nähe! 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Fortbildung Lawineneinsatzzug Auf dem Programm dieser Fortbildung standen neben theoretischen Einheiten. (Grundlagen der Lawinenbildung, Beurtei- lungsmethoden, Kameradenrettung, Or- ganisierte Rettung) vor allem auch prakti- sche Übungen (Handhabung VS Gerät, Sondierprofil, Handhabung Sonde etc.). Leider war uns der Wettergott nicht be- sonders hold und so mussten wir unsere Ausbildung auf den Bereich um die Lizu- mer Hütte begrenzen und konnten nicht wie ursprünglich geplant die praktische Ausbildung im Rahmen einer Ausbil- dungsschitour durchführen. Der guten Stimmung bei den 15 teilneh- menden Kameraden der FF-Einheiten Mühlau, Hötting, Hungerburg und Reiche- nau tat dies allerdings keinen Abbruch. Strahlenschutzleistungsbewerb Der Umgang mit radioaktiven Stoffen erfor- dert ein Höchstmaß an Präzision und Ge- nauigkeit. Diese Genauigkeit und das not- wendige Wissen um die Gefahren, die Mess- und Schutzmöglichkeiten beim Umgang mit radioaktiven Stoffen wurde in einem 2-teili- gen Vorbereitungskurs unter fachkundiger Anleitung durch das Ausbilderteam der Be- rufsfeuerwehr trainiert, geübt sowie sich durch das Studium der Ausbildungsunterla- gen von Teilnehmern angeeignet. Den Abschluss dieser Ausbildung bildete der Leistungsbewerb an der LFS in Telfs. Bei diesem Bewerb waren insgesamt fünf Stationen zu absolvieren, bei welchen das Schwergewicht der verschiedenen Aufga- benstellungen vor allem auf der prakti- schen Handhabung von Messgeräten und deren Anwendung lag. Generell waren die gezeigten Leistungen der Teilnehmer sehr gut. Drei Mitarbeitern gelang es jedoch, den Bewerb mit der Ma- ximalpunkteanzahl zu absolvieren. Ein besonderer Dank an das Ausbildungs- team, welches mit großem persönlichen Engagement die Kollegen ausgezeichnet auf die Anforderungen im Strahlenschutz ausgebildet und auf jene des Leistungsbe- werbes vorbereitet hat. Inspektionskurs Ziel dieses, für 16 Mitarbeiter der BF Inns- bruck, abgehaltenen Kurses war es, die notwendigen Kenntnisse für die Ausübung der Funktion eines Inspektionsorganes im Zuge von BSW-Diensten zu vermitteln. Neben entsprechenden theoretischen Unterrichtseinheiten über die rechtlichen Grundlagen, die Einrichtungen des Vor- beugenden Brandschutzes sowie der feu- erpolizeilichen Anforderungen in Veran- SCANSA FEUERWEHR staltungsstätten bis hin zur Zusammenar- beit mit der Polizei und Betrachtung der Ur- sachen von Massenpanik und der Einsatz- taktik lag das Schwergewicht der Ausbil- dung in Objektbegehungen in den jeweili- gen Innsbrucker Veranstaltungsstätten. Es wurde vom Kursleiter BR Zimmermann ein interessantes und umfangreiches Pro- gramm zusammengestellt und das Ausbil- dungsziel von allen Teilnehmern im Ab- schlusstest auch erreicht. Ein besonderer Dank an dieser Stelle noch einmal den Referenten der Polizei, der Veranstaltungsstätten Landestheater, Con- gress, Messe und Olympiaworld für die Unterstützung dieser Ausbildung. Flughelferfortbildung Wie jedes Jahr so fand auch heuer wieder die Flughelferweiterbildung der BF Inns- bruck im Ahrental statt. Nach einem theo- retisch/praktischen Teil auf der Hauptfeu- erwache verlegten die 25 Flughelfer (dar- unter auch vier Kameraden aus den FF- Einheiten von Reichenau, Mühlau, Hun- gerburg und Hötting) die praktische Aus- bildung ins Gelände. BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Experten-24 Stunden. - 365 Tage im Jahr ARGE Service 24 Tirol by DAKA. AUER. FELBERMAYR 0800-2400 00 Gebührenfrei nsatz von den > Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz > Innenausbau, Decken und Wände Mehr als gute Ideen STAATLICHE AUSZEICHNUNG Assistenz im KAEFER KAEFER Isoliertechnik Ges.m.b.H. Zentrale Hetmanekgasse 12 A-1231 Wien Tel. 01 69901-0 | Fax 01 6994304 Niederlassung Westösterreich Essacherstraße 14 A-6060 Hall in Tirol Tel./Fax 05223 53316 info@kaefer.at | www.kaefer.at Unter fachkundiger Anleitung der Besat- zungen der Hubschrauber des Innenminis- teriums, des ÖAMTC und des Bundeshee- res wurden vorrangig Personentransporte am Tau sowie Windenflüge absolviert. Zu- dem wurde bei der Aluette III des ÖBH auch die Transportkiste für Innenverlas- tung (z. B. für techn. Hilfeleistungsset) ent- sprechend beübt. Tauchfortbildung Montiggler See/Südtirol Am Samstag, den 24. Mai 2008 fuhren vier Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Inns- bruck auf Einladung der Wasserrettung Südtirol und der Fa. Interspiro zum Großen Montiggler See. Nach einer kurzen Begrü- Bung und Präsentation der neuen Einsatz- tauchgeräte konnten diese auch in der Praxis getestet werden. Hauptaugenmerk für die Taucher der BFI galt aber den Unter- wasser-Kommunikationsgräten. Hier konn- te ein kabelgeführtes und ein drahtloses System ausgiebig getestet werden und es wurden auch alle Fachfragen zu beiden Systemen beantwortet. Da derzeit bei der Berufsfeuerwehr noch ein veraltetes System verwendet wird, ist für heuer eine Neuanschaffung geplant. Weiters konnten während dieser Veran- staltung auch Einsatzfahrzeuge und deren Ausrüstung besichtigt werden. Erprobung Tauchtelefon Fa. Interspiro und Fa. Dräger Die Einsatztaucher der BF Innsbruck nutz- ten die Gelegenheit, ein Tauchtelefonsys- tem in Verbindung mit einer Vollgesichts- maske der Firmen Interspiro und Dräger in mehreren Tauchgängen testen. am Achensee zu Die Erfahrungen aus diesen Tests und Tauchgängen werden durch die Einsatztau- cher ausgewertet und in der Folge die Ba- sis für die Entscheidung über eine Neuan- schaffung eines derartigen Gerätes liefern. Drehleiterkurs notwendigen Praxisstunden auf den Hub- rettungsgeräten wurde rechtzeitig vor der EURO 08 der Drehleiterkurs mit einer ko- missionellen Prüfung abgeschlossen. Außenübung Wildflecken ehemals Hammelburg Auf Einladung der Berufsfeuerwehr Mün- chen nahm eine Gruppe der Berufsfeuer- wehr Innsbruck zwischen 25. und 30. Juli 2008 an der alljährlichen Außenübung der BF München, auf dem Truppenübungs- platz in Wildflecken (nähe Würzburg) teil. Mit dem Drehleiterkurs begann im De- zember 2007 für die Mitarbeiter OLM Bernhard Januschke und OBM Johannes Stern die Ausbildurig zum Sonderfahr- zeugmaschinisten. Nach Absolvierung der Diese Großübung, an der sich über 300 Einsatzkräfte beteiligten, stellt mittlerwei- le einen fixen Bestandteil in der Ausbil- dung für angehende und in Dienst ste- hende Führungskräfte der BF Innsbruck dar. Neben den Kräften aus Innsbruck wirkten auch Kollegen vom Landesfeuer- wehrverband Tirol, aus Ungarn und ganz Bayern an der Übung mit. Im Zuge der Übung galt es sowohl Füh- rungskompetenz als auch handwerkliches Können unter Beweis zu stellen. Als Übungsgelände diente ein ehemaliger Stützpunkt der US-Armee, der von der Bundeswehr als Truppenübungsplatz ge- nützt wird. Am Gelände befinden sich ver- lassene Wohnsiedlungen und Betriebsge- bäude der US-Soldaten, welche eine über- aus realitätsnahe Darstellung von Einsatz- szenarien erlauben. Von den Übungsteil- nehmern mussten rund 200 Übungsein- sätze bewältigt werden, wobei es sich so- wohl um Brand- als auch um Technische Einsätze handelte. Jahresbericht 2008 Die verschiedenen Problemstellungen, die den Feuerwehrmännern der BFI teilweise aus dem Einsatzalltag bekannt waren, konnten zu vollster Zufriedenheit bewäl- tigt werden. Vor allem das schnelle und entschlossene Handeln der Mannschaft wurde von den Schiedsrichtern besonders positiv hervorgehoben. Der Erfolg der in- tensiven Ausbildungstätigkeit der BF Inns- bruck auf dem Gebiet der Gebäude- brandbekämpfung, welche den Schwer- punkt der ersten beiden Ausbildungstage darstellte, war hier deutlich erkennbar. Aber auch bei Technischen Einsätzen konnte die BFI das Ziel, durch teilweise un- konventionelle Vorgehensweisen, schnell und effizient erreichen. So bestätigte sich wiederum, dass die Innsbrucker Brandbe- kämpfer auch den internationalen Ver- gleich in keiner Weise zu scheuen brau- chen. An vier Übungstagen wurde unter den kri- tischen Blicken von zahlreichen Schieds- richtern, darunter auch zwei Offiziere der BF Innsbruck, bis zu zehn Stunden täglich geübt. Zwei Nachtübungen rundeten das umfassende Übungsangebot ab. Trotz der teilweise sehr fordernden Lagedarstellung konnte die Gruppe der BF Innsbruck auf allen Gebieten überzeugen. Das Einsatz- spektrum reichte vom Zimmerbrand im Einfamilienhaus über diverse Verkehrsun- fälle mit eingeklemmten Personen, bis hin zum Stockwerksbrand in einem Wohn- komplex mit mehreren eingeschlossenen Bewohnern. Taucherfortbildung Attersee Bereits von 1. bis 3. September fand das diesjährige Ausbildungslager für Taucher des oberösterreichischen Landesfeuer- wehrverbandes in Weyregg statt. Vier Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Innsbruck durften wieder auf Einladung des Verbandes an dieser Veranstaltung teilnehmen. In diesen drei Tagen wurde an zwei Unter- richtseinheiten (,, Erste Hilfe bei Tauchun- fällen" und Grundlagen des Tauchens") teilgenommen und bei mehreren Tauch- gängen ein kabelgebundenes Unterwas- serkommunikationseinrichtungsgerät der Firmen Interspiro, Dräger und Domeyer ausprobiert und getestet. Weiters fand auch ein Erfahrungsaus- tausch mit Tauchern der voestalpine und der Berufsfeuerwehr Linz statt, bei denen sich solche Unterwasserkommunikations- einrichtungen im Einsatz befinden. Heiẞeinsatztraining am Übungsge- lände der Betriebsfeuerwehr des Vienna International Airports Erneut wurden zwölf Mann der Brand- dienstmannschaft in der Innenbrandbe- kämpfung fortgebildet. 39 BEZIRKSFEUERY HRVERBAND INNSBRUCK-STADT ALPINE Wir sind dort, wo gebaut wird. Weltweit. ALPINE Bau GmbH Zweigniederlassung Tirol Messerschmittweg 13 6175 Kematen Telefon 05232 3333-0 www.alpine.at Wenigstens spart sein Haus. Jedes Haus hat Einsparpotenziale. Und Techem die Lösung. 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Erneut wurde der Ein- satzbereich mit Hohlstrahlrohren vorgetra- gen und die praktische Umsetzung im Trai- ningsbetrieb geübt. Am zweiten Übungstag wurde unser ,,Such- und Orientierungskonzept" ohne Verwendung von Wärmebildkameras und Handlampen umgesetzt. Geübt wurden Zimmer- und Werkstättenbrände mit Per- sonenrettung. Darüber hinaus fand ein Flash-Over-Training im Übungscontainer im Wechselbetrieb statt, um die Übungs- mannschaft an ihre körperlichen Grenzen kommen zu lassen. Zum Abschluss dieses Tages fand eine Rettungsaktion in einem Bunker statt. Bei dieser Übungsstufe ge- lingt es nur noch, im Einsatz und Training sehr erfahrenen Feuerwehrmännern in Ver- bindung mit einer hochwertigen Schutz- ausrüstung, Maßnahmen bei der Innen- brandbekämpfung zu setzen. Am dritten und letzten Tag der Ausbildung wurden noch diverse Flüssigkeitsbrände mit Hohl- strahlrohren und Schaummittel in Kombi- nation mit dem Löschmittel Pulver be- kämpft, wobei besonders der Umgang und die Gefahr der thermischen Strahlung von brennbaren Flüssigkeiten gelehrt wurde. Waldbrandübung Das Areal der Standschützenkaserne in Kranebitten diente, wie bereits im Vorjahr, als Versorgungsraum und „Absprung- platz" sowie als Ort der fliegerischen und der Feuerwehreinsatzleitung, für die dies- jährige Waldbrandübung der Feuerwehr Innsbruck. Nach einer Sicherheitseinweisung für die Mannschaft, einem Breefing mit den Pi- loten und einem abschließenden Erkun- dungsflug startete die Übung gegen 14.15 Uhr. Dabei wurden rund 60 Feuerwehrmänner mit den gesamten Gerätschaften in den jeweiligen Einsatzraum (Galerie Mitten- waldbahn und Hechenberg oberhalb von Kranebitten) eingeflogen. Von zwei Lan- deplätzen aus wurden dann in der Folge Löschleitungen vorgenommen um die bei- den Brandherde vom Boden aus zu be- kämpfen. Im Bereich des äußerst schwer zugänglichen Bereiches am Hechenberg wurde von der dort eingesetzten Mann- schaft dabei auch der vorbereitete Auf- stellbereich des Löschwasserbehälters nach Vorgabe der Fliegerkräfte entspre- chend adaptiert. Unterstützt wurden die Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr und der freiwilligen Einheit von Hötting dabei durch die Alu- ette III des Hubschrauber Stützpunktes Schwaz, eine Maschine des Innenministe- riums und eine Maschine des ÖAMTC. Pa- rallel dazu kam der neue Löschzug der ÖBB zum Einsatz, welcher mit Feuerwehr- kräften der Einheiten Mühlau und Wilten besetzt war. Der Brandschutz am Landeplatz wurde von den Kameraden der FF Arzl sicherge- stellt welche auch die Übungsdarstellung übernahm. Die,, fliegenden Kameraden" zeigten sich ob der disziplinierten Arbeitsweise und der gezeigten Leistungen der eingesetzten Feuerwehrkräfte voll des Lobes. Eine Gruppe Kollegen aus Bayern, welche an der Übung als Beobachter teilnahmen, waren ob der gezeigten Leistungen und der Professionalität der eingesetzten Kräfte begeistert. Einmal mehr beeindruckte die ausgezeichnete Zusammenarbeit der ver- schiedenen Hubschrauberbesatzungen, der freiwilligen Kräfte, den Kräften der Berufs- feuerwehr sowie jenen des Heeres. Chargenkurs (Oktober 2008 bis März 2009) Die Dauer dieses Kurses beträgt rund vier Monate Ausbildungszeit (in Abhängigkeit vom Einsatzaufkommen). Der Chargen- kurs endet mit einer kommissionellen, dreiteiligen Prüfung (schriftlich, mündlich, praktisch). Jahresbericht 2008 Je nach dienstlichem Erfordernis hat, nach rund sieben bis zehn Jahren Branddienst, jeder Branddienstmitarbeiter einen Char- genkurs, mit dem Ziel, Ausbildung zum Truppkommandanten, zu absolvieren. Neben entsprechenden theoretischen Vor- tragseinheiten stehen vor allem praktische Ausbildungen und Übungen am Kursplan. Hierbei wird besonders auf das Führungs- verhalten der jeweils eingeteilten Kom- mandanten geachtet. Natürlich sind wäh- rend dieser Zeit aber auch jede Menge reale Einsätze von den Kursteilnehmern zu bewältigen. Ausbildung Förstersonde Mit großem Aufwand organisierten die Ka- meraden der ABCAbwKP eine Schulung für die BF Innsbruck. Im Mittelpunkt des Ausbildungstages stand die Schulung auf der Förstersonde", einem Magnetome- ter, welches die lokale Störung des Erd- magnetfeldes durch Eisenobjekte auswer- tet. Mit dem Gerät kann daher kein Bunt- metall (z. B. Gold, Silber) geortet werden. Magnetometer haben ihre Hauptanwen- dung ursprünglich in der Kampfmittelräu- mung, sind aber auch optimal für zivile Einsatzspektren, wie etwa die Suche nach verschütteten Fahrzeugen und Gerät- schaften im Zuge eines Katastrophener- eignisses einsetzbar. Zudem kann die Förs- tersonde auch unter Wasser zum Einsatz gebracht werden. Weiters wurden die Ka- merasysteme search cam" und Video Endoskop" sowie ihre Einsatzmöglichkei- ten vorgestellt und konnten auch von den Teilnehmern getestet werden. Ebenso Mi- nensuchgeräte des Typs CEIA MIL-D", welche wie die Kamerasysteme speziell für diese Schulung von anderen Dienststellen angefordert wurden. Somit ist die Förster- sonde bei der Berufsfeuerwehr wieder rund um die Uhr einsatzbereit. Strahlenschutz- vorbereitungskurs Am 11. und 12. Dezember 2008 fand der erste Teil des Vorbereitungskurses für das Strahlenschutzleistungsabzeichen in Bron- ze statt. Neben den 16 Kursteilnehmern ha- ben sich auch vier Referenten intensiv mit BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT seissl funktechnik Martin Seissl, 6334 Schwoich, Dorf 79, Tel.: 05372/5432, Fax: 05372/5432-10 OBJEKTFUNKANLAGEN wir freuen uns sehr unsere Firma vorstellen zu dürfen: A1 BUSINESS PARTNER Zubehör für Motorola MTP850 Unsere Firma besteht nun seit über 30 Jahren und seit dieser Zeit beschäftigen wir uns mit dem Thema Funk. Unsere Erfahrungen und die Palette der von uns angebotenen Leistungen bewegen sich auf einem breiten Sektor der Funktechnik, beginnend mit der Abwicklung komplexer Projekte auf dem Gebiet der Objektfunkanlagen speziell der Feuerwehr-Objektfunkanlagen Digitale Pager DE925 einschließlich Schlitzkabelverlegung im Gebäudebereich It. TRVB S159 des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes. Durch die zukunftsweisenden Investitionen in modernste Technik sind wir in der Lage jederzeit schnell und qualitativ hochwertig auf die jeweiligen Erfordernisse zu reagieren. Wir konnten bereits Feuerwehr-Objektfunkanlagen in den TIVOLI Bauten usw. in Innsbruck, inkl. positiver Betriebsbewilligung der Berufsfeuerwehr Innsbruck, in Betrieb nehmen. Feuerwehr-Gebäudefunk Bedientes seissle Sollten Sie Bedarf bei einem Ihrer zu planenden Projekten haben, helfen wir Ihnen gerne unverbindlich weiter. Wir würden uns über Ihr Interesse sehr freuen! IHR FUNKTECHNIK SEISSL TEAM Aufzüge Rolltreppen Automatiktüren Wir bringen Sie an Ihre Ziele KONE Aktiengesellschaft 6020 Innsbruck, Kranebitter Allee 90 Tel: (0512) 286 590 Fax: (0512) 286 590 690 innsbruck@kone.com Zubehör für Swissphone DE925 Umbau Feuerwehrfahrzeuge auf Digitalfunk Umbau von Leitstellentischen auf Digitalfunk Handfunkgeräte Atemschutzgarnituren Elektronische Sirenen Motorsirenen www.seissl.at KONE www.kone.at den theoretischen und praktischen Grund- lagen des Strahlenschutzes befasst. Der zweite Teil der Vorbereitung erfolgt am 7.18. Jänner 2009 auf der HFW und die Prüfung zum Strahlenschutzabzeichen am 23. Jänner 2009 an der LFS in Telfs. Strahlenschutzworkshop für ausgebildete Strahlenschützer der BF Am 4. Dezember 2008 fand der erste von insgesamt drei Workshops (die anderen beiden fanden Anfang Jänner 2009 statt) zum Thema Strahlenschutz statt. Ziel dieser Fortbildung ist es, die Kennt- nisse der ausgebildeten Strahlenschützer in Theorie und Praxis (Gerätekunde, -hand- habung, Einsatztaktik) aufzufrischen und allfällige Mängel aufzuzeigen und zu be- seitigen. Laufende Ausbildung (Tagesausbildung) Die bei der BF Innsbruck durchgeführte laufende Aus- und Weiterbildung der Mit- arbeiter im Zuge der Tagesausbildung wird nach einem entsprechenden Themenkata- log durchgeführt. Die Kennzahlen Ausbildungszeit... nach Teilnehmer nach Referent... .9.798 Std. 8.369 Std. 1.429 Std. Neben der Branddienstausbildung und der Fortbildung im Bereich der Gefährlichen Stoffe wurde im Frühjahr in Hinblick auf die EURO 08 ein Ausbildungsschwerpunkt „Verhalten bei Großveranstaltungen" durchgeführt. Gemeinsame Übungen BF-FF Beteiligung •Flughafenübung 9 (FF Wi, FF Hö, FF Vö, BTF Fight) •Reithmanngymnasium (FF Rei) Heiligwasser (FF IG, FF Lans) •VS Amras (FF Am) •Heißeinsatzübungen (FF Mü) Ausbildungen sind sowohl für Freiwillige als auch Berufsfeuerwehr wichtig. Diese Kurse waren: • • Stabslehrgang 1 Einsatzleiter-Lehrgang •Gefährliche Stoffe 1 und 2 Messgerätelehrgang Personenrettungskurs Vorbeugender Brandschutz - Betriebsbrandschutzgruppe · Vortragstätigkeit außer Haus An der Landesfeuerwehrschule Tirol wer- den durch Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr einige Themen abgedeckt. Diese • In der Berufsfeuerwehr fanden Schulun- gen für die Notärzte statt, in denen die ge- meinsame Vorgangsweise für den Einsatz geübt wurde und die technischen Geräte beiderseits besprochen wurden. Ebenso gab es Ausbildungen für die Ein- satzeinheit COBRA der Polizei. Auch das Bundesheer wurde zum Beispiel bei der Inn-Schwimmausbildung unterstützt. Katastrophenschutz Aufgrund der Beengtheit in der Hauptfeu- erwache wurde ein Katastrophenschutzla- ger bezogen. Dieses befindet sich im alten Postbusareal. Dort lagert vor allem der mo- bile Hochwasserschutz (160 Ifm), einsatz- bereite gefüllte Sandsäcke und eine Sand- sackabfüllmaschine. Bei den Sandsäcken verfügt die Feuerwehr über 30.000 nor- male Sandsäcke und so genannte Big Bags. Aber auch Abdeckplanen und sonstiges Schanzwerkzeug stehen zur Verfügung. Die Feuerwehr Innsbruck arbeitet auch im Sachgebiet KAT-Schutz des Landesfeuer- wehrverbandes Tirol mit. Ein erster Schritt dieses Sachgebietes war die Erstellung eines Konzeptes zur Verbes- serung der Organisation im KAT-Fall in Form so genannter KAT-Züge in den Bezir- ken. Mit zwei an der LFS Telfs abgehaltenen Lehrgängen,,Stabslehrgang 1" und einem Lehrgang Stabslehrgang 2" wurde im heurigen Jahr die Führungsausbildung der KAT-Strukturen fortgesetzt sowie in diversen Besprechungen des Sachge- bietes die Ausrichtung der KAT-Strukturen des LFV Tirol weiterentwickelt. Die Benen- nung des KAT-Zuges Innsbruck steht hier noch aus. Jahresbericht 2008 Weiters wurden Alarmpläne für den Ge- roldsbach, Höttingerbach, Hochwasser- alarmplan Inn und den Duftbach erstellt. Ein Projekt welches 2009 umgesetzt wer- den soll ist die Ausleitung des Höttinger Baches im Falle einer Situation wie sie 2005 vorgefunden wurde. Dabei wurde in der Planung die Gesamtsituation aufge- nommen, ein Alarmplan erarbeitet und in Koordination mit WIPLA, Forstamt und Tiefbauamt eine Planung fertiggestellt. Freiwillige Feuerwehr Jede Einheit an sich übt und schult eigen- ständig ihre Mannschaften. Auch gemein- same Übungen mit mehreren freiwilligen Einheiten sind mehrmalig durchgeführt worden. Der Gerätestand bei den Freiwilligen Ein- heiten ist sehr hoch und modern. Die Frei- willigen Einheiten sind bestens für ihre Ein- satztätigkeiten ausgestattet. Durch Spezi- alisierungen innerhalb der Freiwilligen Ein- heiten kommt es zu einer gezielten Unter- stützung der Berufsfeuerwehr in speziellen Lagen. Hier nur als Beispiel die Freiwillige Feuer- wehr Reichenau, welche sich auf den Be- reich der Dekontamination spezialisiert hat, und hier diesen Part für ganz Inns- bruck übernimmt. Diese Einheit wird auch während der EURO 08 diesen Bereich in Innsbruck an den Spieltagen aktiv beim Stadion abdecken. Für die technischen, taktischen und wirt- schaftlichen Belange der Freiwilligen Feu- erwehren ist die Berufsfeuerwehr zustän- dig und verantwortlich. Hier wird aller- dings ein sehr intensiver Austausch ge- pflegt, damit auch die Erfordernisse der Einheiten so gut als möglich und wirt- schaftlich vertretbar umgesetzt werden können. So haben die Planungen zum Neubau der Wache Wilten im Jahr 2008 begonnen, im- mer unter Einbindung der FF Wilten. Die- ses Projekt wird auch 2009 weitergeführt, ein Abschluss des Projektes mit Baufertig- stellung ist 2010/2011 geplant. 43 BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT nightliner.at DU KANNST ALLES ERREICHENI .nightliner www.nightliner.at NL1 Sieglanger - Baggersee und retour NL2 Technik-O-Dorf und retour NL3 Rehgasse Jugendherberge und retour NL6 Hauptbahnhof - Patscherkofelbahn und retour NL7 Hauptbahnhof - Nordpark und retour NL8 Hauptbahnhof - Kranebitten und retour NL10 Innsbruck Telfs und retour NL10a Innsbruck - Igls und retour NL11 Innsbruck Grinzens und retour NL12 Innsbruck - Ranggen und retour NL13 Innsbruck Schwaz und retour NL17 Hauptbahnhof - Absam Eichat und retour NL 18 Hauptbahnhof - Volderau und retour Life RADIO Tiroler Woche POSTBUS inn.bus IVB FORMULA INTENSIFIED FORMA TIROLER ENERG a product of Me Cola Company RAUCHF PINNUNG Die Rauchfangkehrer Innsbruck's bedanken sich bei den Feuerwehren der Stadt Innsbruck für die gute Zusammenarbeit. Wasserdienst- Tauchdienst Wasserdienst: Im Ausbildungsjahr 2008 wurde die Aus- bildung am Innfluss mit praktischen Ret- tungsübungen im Wasser und Rettungs- übungen mit dem Turbineneinsatzboot durchgeführt. Jeder Feuerwehrbedienstete in der Löschgruppe musste zweimal an ei- ner derartigen Schwimmausbildung und jeder Bootsführer mindestens zweimal an einer Bootsausbildung teilnehmen. Die Tauchausbildung startete im Jänner mit Eistauchgängen a am Baggersee und wurde kontinuierlich bis in die Herbstmonate fort- gesetzt. Im April/Mai 2008 fand das jähr- liche Tauchlager in Spanien statt. Im Sep- tember 2006 konnten fünf Einsatztaucher an einer Ausbildungsveranstaltung des Oberösterreichischen Landesfeuerwehr- verbandes am Attersee teilnehmen. Den Abschluss bildete ein Tauchgang am Pitburgersee im Oktober, an welchen zehn Einsatztaucher teilgenommen haben. Nach der Tauchausbildung in heimischen Gewässern und dem Tauchlager konnten alle Taucher die geforderten zehn Tauch- stunden erbringen und können nun ein- satzbereit in das Einsatzjahr 2009 starten. Die Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr wurden an der Förstersonde ausbildet, dieses Spezialgerät kann ab sofort einge- setzt werden. Im Herbst 2008 wurde ein Tauchtelefon angekauft, die Ausbildung läuft zurzeit. Atemschutz geführt. Die Umstellung der Atemschutz- geräte der Baureihe PA 80 auf PSS 90 wur- de weitergeführt. Die neue Atemschutzwerkstätte wurde im Jänner 2008 in Betrieb genommen. Die Kosten für diese moderne Einrichtung be- trugen ca. 210.000,- Euro (nur für die Ein- richtung). Alarmierung - Funkwerkstätte Die Alarmierung erfolgt nun seit mehr als einem Jahr durch die Leitstelle Tirol. Zur Alarmierung stehen uns derzeit 34 Sire- nenanlagen und eine Pageranlage des Landes Tirols zur Verfügung. Derzeit sind bei den freiwilligen Feuerwehren 330 Pa- ger zur stillen Alarmierung (Alarmierung ohne Sirene) im Einsatz. Durch die neue digitale Alarmierung wur- de es notwendig die 32 Sirenenempfänger umzubauen auf das digitale Warn- und Alarmsystem des Landes Tirol. Diese Tätig- keiten wurde von Mitarbeitern der Berufs- feuerwehr umgesetzt. Jahresbericht 2008 Aber auch für die digitalen Funkgeräte des Stadtmagistrates wurden die Programmier- arbeiten und der Einbau in die Fahrzeuge erledigt. Natürlich auch die laufenden Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Sirenenan- lagen werden erledigt. Hier ist besonders die Rückmeldung nach den samstäglichen Probealarmen durch die Freiwillige Feuer- wehr in den Stadtteilen wichtig, um Schä- den zu entdecken. Ebenso wurde von der Funkwerkstätte der gesamte Atemschutz- funk bei der Freiwilligen Feuerwehr erneu- ert und umgestellt. So gab es auch die Ausgabe von 22 Helmfunkgarnituren inkl. Helmen für alle Freiwilligen Einheiten. Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu- erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet Atemschutz gewährleistet ein sicheres und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben dieser Atemschutz- und Körperschutzaus- bildung wurde der messtechnische Be- reich von der Atemschutzwerkstätte aus- bildungsmäßig und technisch fortgeführt. Um ein koordiniertes Arbeiten bzw. Üben zu gewährleisten fand ein Koordinie- rungsgespräch mit den Atemschutzwarten des Bezirkes statt. Neben der Ausbildung durch die Atem- Neben der Alarmierung über die Pager gibt es auch die Benachrichtigung von Einsät- zen über SMS. Auch hier macht die Funk- werkstätte die Eingabe und die Pflege im Alarmierungssystem der Leitstelle. Durch die Sanierungsarbeiten in der Hauptfeuerwache kam es auch zur Um- stellung auf eine neu installierte Telefon- anlage. Die neue Anlage ist auch bedeu- tend für die Alarmierung, gemeinsam mit der Hausbeschallungsanlage. Neu installierte Objektfunkanlagen in den Wohnobjekten Tivoli neu wurden nach ei- ner Begehung abgenommen und sind so- mit in Betrieb. Damit stehen der Feuerwehr Innsbruck mit den Anlagen Eisstadion und Fußballstadion vier solcher Anlagen zur Verfügung. Natürlich werden auch laufend Neuerungen am Markt getestet und begutachtet. So wie der Testbetrieb von digitalen Gatewaygerä- ten. Die Funkwerkstätte unterstützt auch den Landesfeuerwehrverband bei Digital- funkgeräteumprogrammierung und Pro- grammierung Neugeräte tirolweit. So kann der Wissensstand der Mitarbeiter einerseits schutzwerkstätte wurden laufende War- gut eingesetzt werden, aber auch immer auf tungs- und Überholungsarbeiten durch- dem aktuellsten Stand gehalten werden. Die gesamte Schließanlage auf der Haupt- feuerwache wurde neu geplant und teil- weise bereits gegen eine neue elektroni- sche Schließanlage ausgetauscht. Ebenso in der Wache Igls, weitere Wachen sind 2009 geplant. 75 Mobil- und 180 Handfunkgeräte ste- hen bei der Feuerwehr Innsbruck im Ein- satz. Sanierung Hauptfeuerwache Nach der Fertigstellung der ILL und auf- grund von Beschlüssen, dass die Berufs- feuerwehr nicht neu errichtet wird, son- dern am Standort Haunoldstraße bestehen bleibt, wurden im Jahr 2007 die Sanie- rungsmaßnahmen gestartet. Das mittler- weile 45 Jahre alte Gebäude muss dem Stand der Technik angepasst werden. Die- se Sanierungsarbeiten erstreckten sich über das Jahr 2008 und werden wahr- scheinlich auch noch im Jahre 2009 getä- tigt. Ziel ist es, eine moderne Wache für die nächsten Jahrzehnte zu errichten. Schneiderei Im abgelaufenen Jahr wurden in der Schneiderei folgende Bekleidungsstücke neu gefertigt: neue A-Uniformen - Bluse und Hose, Einsatzhosen Antiflamm, Lei- nensäcke für Rettungsleinen und Arbeits- leinen, Uniformteile für FF Innsbruck und Sicherheitsschuhe für FF Jugend - Anschaf- fung und Ausgabe. Hinzu kommen noch die jährlichen Nachbeschaffungen und Aus- gabe von Hemden, Polo-Shirts, Reparatur- arbeiten an diversen Einsatzbekleidungen, 45 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT die Ausgabe der Einsatzhelme und Brand- schutzhauben. Umfangreiche Änderungs- arbeiten hat der durch die Wahlen in den FF-Einheiten verursachte Wechsel in den einzelnen Ausschüssen, mit sich gebracht. Im Berichtsjahr 2008 waren auch die in den einzelnen Produktgruppen angesie- delten Aufgabenbereiche abzudecken. Geräteprüfung Die Mitarbeiter der Geräteprüfung tragen die Hauptverantwortung für die Funk- tionsfähigkeit und die Sicherheit der bei der Feuerwehr Innsbruck verwendeten Si- cherungs- und Haltesysteme. Die Gesund- heit und das Leben der Feuerwehrmänner hängen von diesen Prüfungen ab. Dass für diese Tätigkeit daher ein entsprechender Zeitaufwand für die Schulung und Ausbil- dung der Geräteprüfer" aufgewendet werden muss, versteht sich von selbst. Folgende Gerätschaften fallen in diese Überprüfungspflichten: Anschlagdrahtsei- le Bandschlingen, Bergewannen, Block- stoppgeräte, Brustsitzgurte, Greifzüge und Greifzugseile, Hackenleitern, Haltegurte, Hebebänder, Hebekissen, Höhensiche- rungsset, Ketten, Petzelsitze, Rettungslei- nen, Rollglissgeräte, Rundschlingen, Schä- kel, Schiebeleitern, Sprungbretter, Steck- leitern und Strickleitern. Zu diesen Tätig- keiten gehören auch Zeiten für Sichtprü- fungen, Angebotseinholung, Neubeschaf- fungen, Dokumentation, Reinigungsarbei- ten und diverse Transportwege. Sämtliche bei der Berufsfeuerwehr-Inns- bruck verwendeten Gerätschaften müssen in unterschiedlichen Intervallen den vor- geschriebenen Überprüfungen zugeführt werden: SICHTPRÜFUNG: nach jeder Verwendung FUNKTIONSPRÜFUNG: einmal jährlich FUNKTIONSPRÜFUNG: nach Herstellervorgabe Werkstätten In den einzelnen Werkstätten (Tischlerei, Schlosserei und Spenglerei) wurde mit den Werkstättenleitern und Mitarbeitern das Anforderungsprofil für die geplante Sanie- rung ausgearbeitet und der IIG übergeben. Tischlerei: Die Mitarbeiter der Tischlerei ha- ben die Planung, Kalkulation und die Ma- terial- und Gerätebestellung für den Kan- tinenum- bzw. -neubau durchgeführt. Die Umsetzung erfolgt durch Eigenleistung im Jahr 2009. Die Ausbauten im KÖF wurden teilweise erneuert. Das GGF der FF Reichenau wur- de zur Gänze mit einem neuen Innenaus- bau ausgestattet. Für die Atemschutz- werkstätte wurden Flaschentransportkis- ten angefertigt. Die Möbel in der Portier- loge und im Büro des VB wurden teilweise umgebaut bzw. ergänzt. Wegen des Um- baues in der Branddirektion mussten die Möbel vorerst ausgebaut und nach Fertig- stellung wieder eingebaut werden. Schlosserei: Die Schlossereimitarbeiter waren gleichfalls in die Umbauarbeiten eingebunden und es wurden auch für die EURO 08 diverse Arbeiten geleistet. Sanierung/Umbau der Hauptfeuerwache Gleich zu Jahresbeginn wurden die Fahr- zeughalle, der Wasch- und Trockenraum, der nördliche Teil des Werkstättentraktes mit der neuen Garage für die Einsatz PKW's und dem Spenglereiarbeitsplatz fertig ge- stellt. Die Arbeiten zur Errichtung der Bü- roräume für den Katastrophenschutz, der Florianstation und des Besprechungsrau- mes, des Tauchlagers, der Funkwerkstätte und die neu geschaffenen Arbeitsplätze für Fahrmeister, Geräteprüfung, Kleingerät- werkstätte und Tischlerei wurden baulich abgeschlossen und eingerichtet. Hiefür war die Teilnahme an 33 Baubesprechun- gen bzw. Baustellenbegehungen erforder- lich. Für die nächste Bauphase war die Mit- arbeit an der Planung und Neuorganisa- tion der Tischlerei, Schlosserei und Spen- glerei erforderlich. Ein den Bedürfnissen der Branddienstmannschaft entsprechen- der Bekleidungsspind wurde neu konzi- piert und in Auftrag gegeben. Die neuen Spinde werden über die Abluftanlage ab- gesaugt. Die Trennung von KAT-Lager und Hochre- gallager war durch die Übersiedelung in eine neue Kat-Lagerhalle in der Rossau möglich und konnte diese endlich umge- setzt werden. Brenner Basistunnel Hier fanden Besprechungen mit der BBT- GesmbH über die Sicherheitseinrichtun- gen während des Baus und nach der Fer- tigstellung bzw. für den Betrieb statt. Die- ses Jahrhundertbauwerk wird auch für die Einsatzkräfte eine große Herausforderung werden. Die Baumaßnahmen sollten im Jahre 2008 begonnen werden. EURO 08 Die EURO 08 wurde 2008 von der Feuer- wehr aus feuerwehrtaktischer Sicht ge- plant und umgesetzt. Gemeinsam mit Ret- tung und Polizei wurden Einsatzpläne aus- gearbeitet. Man hat sich für den „, norma- len" Betrieb vorbereitet, aber auch für mögliche Katastropheneinsätze. Alles in allem war es eine sehr freundliche fried- liche und fröhliche Veranstaltung. Be- sonders hervorzuheben aus Sicht der Feu- erwehr war allerdings die Zusammenar beit mit den freiwilligen Feuerwehren Ti- rols. Viele Brandsicherheitsdienste wurden nicht nur von der Feuerwehr Innsbruck er- ledigt, sondern auch von einigen Freiwilli gen Feuerwehren aus dem Land Tirol. Die Zusammenarbeit in Schulung und Einsatz funktionierte einwandfrei. So war die EURO 08 ein gelungenes Erlebnis für alle Teilnehmer. In Zahlen: Es waren 1.310 Feuerwehrmänner/-frauen im Einsatz und leisteten 10.387 Stunden. Einige Tätigkeiten im Zuge der EURO 08: FW-Einsatzleitung Konzeptentwicklung, Aufbau und Schu- lung der FW-Einsatzleitung wurde für die EURO 08 forciert. Ausbildungen im Stabs- dienst und in der Anwendung der Soft- ware R4c. waren notwendig. Während der EURO 08, an den Spieltagen in Inns- bruck, war dann die Feuerwehreinsatzlei- tung für die Stadt Innsbruck mit den aus- gebildeten Mitarbeitern in Betrieb. Organisation der Ausbildung für die FF-Einheiten Unter anderem wurden die im Innenstadt- bereich eingesetzten Kräfte in Hinblick auf mögliche Massenpaniken und das gene relle Verhalten bei derartigen Großveran- staltungen geschult. Die Konzeption des Vorgehens und die Pla- nung der Einsätze erfolgte in enger Zu- sammenarbeit mit der BF München wel- che viele Erfahrungen aus der WM 06 mit- geben konnte. Während der EURO 08 war an den Spiel- tagen eine rund 50 Mann starke DEKON- Einheit der FW München (BF mit Teilen FF) in Innsbruck stationiert, welche führungs- und versorgungsmäßig von der FW-EL ge- führt wurde. ÖBH - FW Bundesheer und Feuerwehr im gemeinsa- men EURO-Einsatz. Um auf verkehrsbedingte Zufahrtsproble- me während der EURO reagieren zu kön- nen, war an den Spieltagen eine Aluette III des ÖBH auf der HFW der Berufsfeuerwehr stationiert. Dadurch war gewährleistet, dass eine luftbewegliche Einsatzgruppe der BF mit einem Mindestmaß an not- wendigem feuerwehrtechnischen Gerät in kürzester Zeit zum Einsatz gebracht wer- den und so die Zeit bis zu einem zeitver- zögerten Eintreffen der restlichen Kräfte überbrückt werden hätte können. Österreichischer Bundesfeuerwehrverband Im Bereich des Österreichischen Bundes- feuerwehrverbandes, bei dem die Berufs- feuerwehr als stimmberechtigtes, eigen- ständiges Mitglied integriert ist, wurden einige Termine wahrgenommen. So ist der Branddirektor in dieser Funktion als Mitglied des Feuerwehrtechnikausschus- ses, des Gefahrgutausschusses und des Aus- schusses für Strahlen- und Błoschutz. Herr Zimmermann ist im Ausschuss Vorbeugen- der Brandschutz tätig. Des Weiteren wird Ing. Andreas Friedl entsandt in den Aus- In diesen Gremien werden zukunftswei- sende Entscheidungen getroffen, wie in Zukunft die Ausstattung, Ausrüstung und das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren in Österreich vonstatten gehen soll. schuss für Flugrettungsdienst, Atemschutz- und Tauchdienst. Herr DI Gegenhuber ist Mitglied im KAT-Ausschuss in welchem auch der Bezirkskommandant Mitglied ist. Der Bezirkskommandant ist weiters Mitglied im Ausschuss für bauliche Angelegenheiten bei der Feuerwehr. Der Branddirektor leitete den Ausschuss des Österreichischen Bundesfeu- erwehrverbandes für Funk- und Alarmie- rungstechnik und ist Vertreter im Fachaus- schuss Berufsfeuerwehren. Zuständigkeiten in der Feuerwehr Innsbruck Bürgermeisterin: Hilde Zach Vizebürgermeister und Ressortverant- wortlicher: Mag. Dr. Christoph Platzgummer Bezirkskommandant: Ing. Anton Larcher Repräsentant der Feuerwehr der Stadt Innsbruck, Vorsitzender des Bezirksfeuer- wehrausschusses Bezirkskommandant-Stellvertreter: Walter Laimgruber Stellvertreter des Bezirkskommandanten Bezirksschriftführer: Mag. Markus Strobl Bezirkskassier: Martin Weber Mag. Erwin Reichel: Branddirektor, Verantwortlich für die wirtschaftlichen, technischen und taktischen Belange der Feuerwehr der Stadt Innsbruck DI Martin Gegenhuber: Ausbildung und Katastrophenschutz sowie Stellvertretung des Branddirektors bei dessen Abwesenheit Ing. Andreas Friedl: Atem- und Körperschutz, Tauchdienst Ing. Josef Hundsbichler: Lager, Logistik und Geräteprüfung Ing. Günter Schlögl: Funk und Alarmierung Ing. Marcus Wimmer: Fahrzeuge und Gerätschaften Andreas Wörgetter: Verwaltung Hans Zimmermann: Vorbeugender Brandschutz, Sicherheitsinformations- zentrum, Bezirksarchivar FF Amras: Kommandant Walter Laimgruber FF Arzl: Kommandant Mattias Sparber FF Igls: Kommandant Gerhard Mayregger FF Mühlau: Kommandant Albert Pfeifhofer FF Hungerburg: Kommandant Mag. Christof Schlenz FF Hötting: Kommandant Dr. Alois Muglach FF Neu-Arzl: Kommandant Josef Tusch FF Reichenau: Kommandant Helmut Plank FF Vill: Kommandant Martin Rofner FF Wilten: Kommandant Peter Pfeifer Betriebsfeuerwehr Flughafen: Kommandant Thomas Rainer Zum Schluss muss angemerkt werden, dass dieser Bericht, einen Überblick über die wichtigsten Arbeiten des Jahres 2008 darstellt. Jahresbericht 2008 Ich darf mich bei allen bedanken, die zum reibungslosen Ablauf des vergangenen Jahres etwas beigetragen haben, im spe- ziellen aber der Mannschaft der Berufs- feuerwehr, den freiwilligen Einheiten und allen für uns wichtigen Verantwortungs- trägern in und außerhalb der Feuerwehr Innsbruck. Es ist die Aufgabe der Führungskräfte der Feuerwehr, kostenorientiert zu arbeiten, dabei aber eine optimal ausgebildete Ein- satzmannschaft, die 365 Tage im Jahr so- wie 24 Stunden am Tag „BEREIT FÜR INNSBRUCK" ist, sicherzustellen. BFI Bereit für Innsbruck - Ihre Feuerwehr Mag. Erwin Reichel der Branddirektor 47 Sicherheitsinforma- tionszentrum Innsbruck Im Rahmen eines kleinen Festaktes wurde das neu geschaffene Sicherheitsinforma- tionszentrum seiner Bestimmung überge- ben. Aufgaben des SIZ sind die Informa- tionsweitergabe an die Bevölkerung, Mo- Sicherners Sicherheit zu jeder Zeit -Informations-Zentrum Innsbruck SIX RE tivation des einzelnen Bürgers zum Selbst- schutz und die Zusammenarbeit mit dem Zivilschutzverband. Im Zuge der Neu- bzw. Renovierungsar- beiten wurde auch die Geschäftsstelle Vor- beugender Brandschutz übersiedelt und befindet sich nun im neuen Eingangsbe- reich. Dort ist nun auch das Sicherheitsin- formationszentrum der Landeshauptstadt Innsbruck angesiedelt. Selbstverständlich steht es aber für jeden Hilfesuchenden und nicht nur für Innsbrucker/-innen zur Verfü- gung. Angeregt wurde das SIZ von Vizebürger- meister Dr. Christoph Platzgummer. Dieser blickte in seiner Ansprache bei der Eröff- nung auf die Fast-Katastrophe für Inns- bruck beim Hochwasser 2005 zurück. Da- mals erlebte die Bevölkerung hautnah mit, wie schnell es zur Katastrophe kommen könne und seit damals ist auch das Inte- resse in der Bevölkerung an diesem Thema stark gestiegen. So könne im SIZ jeder Interessierte erfahren, was er selber tun kann bzw. wie er sich selber vorbereiten kann. Das ganze stellt in den Augen des Ressortverantwortlichen Bürgermeisters ei- ne ganz neue Servicequalität für die Be- völkerung dar, welche da in enger Abstim- mung und Zusammenarbeit mit dem Land Tirol geschaffen wurde. Dr. Platzgummer bedankte sich bei allen, die zum Zustan- dekommen dieses SIZ beigetragen haben, vor allem den Mitarbeitern der Berufsfeu- erwehr im zuständigen Bereich Vorbeu- gender Brandschutz unter OBR Hans Zim- mermann. Auch Landeshauptmannstellvertreter An- ton Steixner zeigte sich über die neu ge- schaffene gemeinsame Einrichtung von Stadt und Land sehr erfreut. Zugleich wies er auf die zahlreichen verschiedenen Hilfs- organisationen in Tirol hin, sodass eigent- lich immer jemand da ist, wenn Hilfe wel- cher Art auch immer, benötigt wird. Da vor allem der erste Moment, in dem jeder noch auf sich alleine gestellt ist, entscheidend ist, ist ein solches SIZ zur Informations- weitergabe wichtig. Für die Idee zu diesem innovativen Projekt und die Umsetzung bei der Berufsfeuer- wehr bedankte sich auch Bezirksfeuer- wehrkommandant Bmst. Ing. Anton Lar- cher. Gerade die Einbindung der Freiwil- ligen Feuerwehren zeigt für ihn die gute Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeu- erwehr und den Freiwilligen Feuerwehren. Begrüßen konnte Hausherr Branddirektor Mag. Erwin Reichel noch Landesfeuer- wehrkommandant Klaus Erler, Landesfeu- erwehrinspektor DI Alfons Gruber, den Be- zirksausschuss sowie Kommandanten der Innsbrucker Feuerwehren, Vertreter der IIG, Baudirektor DI Hubert Maizner, Amts- leiter Kronlechner sowie seine eigenen Mitarbeiter des neuen SIZ. Abschließend wurden die neuen Räum- lichkeiten von Feuerwehrkurat Diakon Nikolaus Albrecht in einer kurzen gemein- samen Andacht gesegnet. Mag. Markus Strobl Schlauchkammer Nachdem nach über 40 Jahren das Ge- bäude und die Infrastruktur der Hauptfeu- erwache mehr als veraltet war und die ein- zelnen Werkstätten nicht mehr dem Stand der Technik entsprachen, wurde von der Innsbruck Immobilien Gesellschaft (IIG) beschlossen, eine Sanierung bzw. teilwei- sen Neubau zu planen und zu finanzieren. Nachdem die neue Atemschutzwerkstätte saniert und bereits in Betrieb genommen wurde, konnte im Jahre 2008 auch die neue Schlauchwaschanlage, der Firma RUD.PREY, eröffnet werden. Mit dieser Anlage ist es nun möglich per- sonalsparend bis zu vier Schläuche gleich- zeitig zu waschen, prüfen, trocknen und wickeln. Das ergibt einen Stundendurch- satz von ca. 16 Schläuchen. Der Wasch- vorgang wird durch acht Hochdruckdüsen (100 bar) gewebeschonend durchgeführt. Danach startet die Druckprobe (je nach Schlauchart unterschiedliche Druckver- hältnisse bis zu 40 bar), weiters werden die Schläuche durch ein Heißluftgebläse (50° C) getrocknet. Als Abschluss sind die Schläuche zur automatischen Wicklung (Länge eines jeden Schlauches wird beim Schleppvorgang am Beginn der Reinigung von der Maschine gemessen) bereit - der Wickelwagen steuert von selbst die er- mittelte Schlauchmitte an und wickelt den Schlauch nach händischem Einlegen und kann im Lagerbereich abgelegt werden. Das Prüfwasser kann im Kreislauf wasser- sparend wiederverwendet werden oder bei Kontamination in einem separaten Be- hälter aufgefangen und der fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. Neben Druckschläuchen können auch alle was- serführenden Armaturen sowie Saug- schläuche geprüft und gereinigt werden. Weiters konnte eine vollautomatische Schlaucheinbindemaschine in Betrieb ge- nommen werden. In dieser Anlage werden von den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr das gesamte Schlauchmaterial von den zehn Freiwilligen Feuerwehren sowie der Berufsfeuerwehr der Stadt Innsbruck ge- pflegt. An dieser Stelle sei Herrn Ing. Ste- FEUERWEHR FEUERWEH MAN fan Pammer von der IIG sowie der Firma Kogler Feuerwehrtechnik, allen voran Herrn Chiocchetti, für ihre Bemühungen gedankt. Weiters möchte ich mich ais zu- ständiger Offizier bei den Mitarbeitern der Schlauchkammer, OFM Josef Eller, OFM Marco Heubacher, OFM Harald Sailer, OFM Markus Klaus, LM Thomas Heiss für ihr - über den Dienst hinausgehendes - Enga- gement bedanken. Nur durch die zahlrei- chen Exkursionen und Gespräche mit an- deren Feuerwehren und diversen Firmen war es möglich, dass die Berufsfeuerwehr Innsbruck heute über eine der modernsten Schlauchpflegeanlagen in Österreich ver- fügt. BK Ing. Marcus Wimmer HORMANN EISENKIES] H da staunt die Zukunft! FEUERWEHR-SECTIONALTORE MONTAGE & SERVICE Über 30.000 elektrisch betriebene, funkferngesteuerte Tore und Toranlagen in den letzten 3 Jahrzehnten sind eine stolze Referenz. Schnelligkeit, Kompetenz und erstklassiges Service in der Auftrags- abwicklung sind weitere Qualitätskriterien. FEUER CHR SECTIONALTORE, INDUSTRIETORE, HUBTORE, SCHIEBETORE, DREHFLÜGELTÜREN, SICHERHEITSTÜREN EISENKIES GesmbH & Co KG Schlöglstraße 55 A-6050 Hall in Tirol Tel.: +43 (0)5223 510-0 Fax: +43 (0)5223 510-30 tortechnik@eisenkies.at www.eisenkies.at BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT Vorbeugender Brandschutz - TIRIS- Datenerfassung Unter www.tiris.tirol.gv.at stellt das Land Tirol, mit TIRIS, allen Feuerwehren ein Pro- gramm zur Verfügung, in dem nicht nur feuerwehrrelevante Daten abgerufen wer- den können, sondern auch die Möglichkeit besteht, fehlende Daten direkt durch die Ortsfeuerwehren zu ergänzen. Dieses Ser- vice ist in Österreich einzigartig und erfährt europaweit Aufmerksamkeit. Die Feuer- wehren können im Einsatzfall auf Daten aus den Bereichen Löschwasserversor- gung, Erdgasversorgung, Adressen und Hausnamen, einsatztaktische Informatio- nen und Gefahrenquellen zurückgreifen. Das Einpflegen der Daten für den politi- schen Bezirk Innsbruck-Stadt wurde durch die Freiwilligen Feuerwehren in deren je- weiligem Schutzbereich durchgeführt. Da man feststellen musste, dass bedingt durch den großen Personenkreis, der Da- teninhalt und der damit verbundene In- formationswert der TIRIS-Datenbank in den einzelnen Schutzbereichen stark von- einander abwichen, wurde bei der Berufs- feuerwehr Innsbruck eine zentrale Stelle eingerichtet, um diesem Problem ent- gegenzutreten. Das Referat TIRIS wird von den Mitarbeitern OFM Hannes Siebert und OFM Stefan Egg betreut und ist ein Teil- bereich des Vorbeugenden Brandschutzes. Neben der Aufgabe, gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren die TIRIS-Daten- bank zu pflegen und zu erweitern, gehö- ren auch die Digitalisierung der Anfahrts- pläne für Brandmeldeanlage sowie die Betreuung der Straßenkartei dazu. Im vergangenen Jahr konnte unter anderem durch die große Unterstützung des Amtes für Organisation und Information, Referat GIS, unter der Federführung von Dipl. Ing. Eckehard Ranninger ein neuerer Plansatz des gesamten Innsbrucker Straßennetzes erstellt werden. In diesen Einsatzplänen wurden nicht nur die Daten aus der Na- turstandskarte und dem Katasterplan ver- arbeitet, sondern auch die im TIRIS, von den Feuerwehren eingepflegten Daten, über- nommen. Für die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Einheiten konnte somit ein sich auf dem neuesten Stand befindlicher Plansatz erstellt werden, der von nun an in periodischen Abständen aktualisiert und erneuert wird. Um die insgesamt 830 Plä- ne so schnell als möglich zuzuschneiden, zu falten, nach Schutzbereichen zu ordnen und alphabetisch abzuheften, wurden die rund 85 Arbeitsstunden von den Mitarbei- tern mitunter auch in der Bereitschaftszeit geleistet. Weiters wurden im Jahr 2008 da- mit begonnen, alle Brandmeldeanlagen zu überarbeiten und im TIRIS zu aktualisieren. -Auch wird die Möglichkeit genutzt für be- stimmte Objekte Daten in Form von PDF- Dateien zu hinterlegen. Betrachtet man die kontinuierlich steigende Zahl an automa- tischen Brandmeldeanlagen, die wachsen- de Anzahl an Haushalten mit Gasan- schluss, das ständig wachsende Straßen- netz und Großprojekte wie das Kaufhaus Tyrol oder den Brenner Basistunnel, so lässt sich leicht erahnen, welch großes Be- tätigungsfeld sich für die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck in den nächs- ten Jahren ergibt. OFM Hannes Siebert Löschwasser- versorgung 2008 Im Jahr 2008 hat sich das Versorgungs- gebiet der Innsbrucker Kommunalbetriebe um das Wasserleitungsnetz Vill erweitert. Damit wird nun das gesamte Hydranten- netz durch einen Versorger betreut und ge- wartet. Daraus haben sich nicht nur für die Innsbrucker Kommunalbetriebe Verände- rungen ergeben und so wurde und wird derzeit gemeinsam nach einer optimalen Lösung für die periodische Überprüfung der Unter- und Überflurhydranten gesucht. Daraus versprechen sich beide Seiten eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig finanzierbare Variante und eine Optimie- rung des derzeit ohnehin gut ausgebau- ten Löschwasserversorgungsnetzes. Auch konnte der überwiegende Teil der Hydran- ten digitalisiert werden und steht nun im TIRIS unter www.tirol.gv.at den Feuer- wehren im Einsatzfall zur Verfügung. Mit Hilfe der Kommunalbetriebe, Abteilung Wasser konnten auch neue Lagekarten der Löschwasserversorgung angefertigt wer den, mit deren Hilfe ein noch besserer Überblick möglich ist. Im vergangenen Jahr waren auch zahlreiche Bauverhand- lungen und Stellungnahmen mit dem Hintergrund Löschwasserversorgung bewältigen. In diesem Bereich konnte OBM Dietmar Herskovitz viele Projekte lö- sungsorientiert betreuen. Im Gesamten ist der Bereich Löschwasserversorgung sehr aufwändiges und verantwortungsvol les Aufgabenfeld, gilt es doch eine der Grundlagen eines funktionierenden Feuer- wehrwesens sicherzustellen. Die flächen- deckende Versorgung mit Löschwasser und somit ein außerordentliches Maß an Sicherheit für die Bevölkerung der Stadt Innsbruck, dafür garantiert das Referat Vorbeugender Brandschutz/Löschwasser versorgung mit seinen Mitarbeitern. zu ein OFM Hannes Siebert Atemschutz- werkstätte NEU Anfang Februar 2008 wurde die Atem- schutzwerkstätte auf der Hauptfeuerwache in Betrieb genommen. Die Firma MSA Au- er, hat nach einem Ausschreibungsverfah ren im Jahr 2007 den Zuschlag für den Ein- bau einer Atemschutzwerkstätte erhalten. Nach langen Diskussionsrunden und Besu- chen bei anderen Feuerwehren, im In- und Ausland, ist es den acht Mitarbeitern der Werkstätte und dem Sachbearbeiter gelun- gen, eine für die Belange der Feuerwehr Innsbruck ausgelegte Werkstätte zu planen. Ziel war es, eine klare Trennung zwischen Schwarzbereich (Schmutzbereich) und Weißbereich herzustellen, dies wurde erreicht. Erstmalig in Österreich wurde ei- ne BSP-Kabine (Behandlungssystem für Personenschutzausrüstung) eingebaut. Mit diesem Gerät können vollautomatisch Chemieschutzanzüge, Atemschutzmasken, Lungenautomaten, Traggestelle und sogar Feuerwehrhelme gereinigt, desinfiziert und getrocknet werden. Die acht Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr warten und überprü- fen alle Atemschutzgeräte der Berufsfeuer- wehr und der Freiwilligen Feuerwehr Inns- bruck. Mit den räumlichen Gegebenheiten bzw. den Lagerkapazitäten ist ein effizien- tes Arbeiten für die nächsten Jahrzehnte gewährleistet. Die Kosten für den Einbau belaufen sich auf ca. 210.000,- Euro. BOK Ing. Andreas Friedl SERVICE MIT SYSTEM! Individuelle Wartungsverträge sichern lange Lebensdauer und Funktionalität Die Sicherheit bei hochbeanspruchten Bauele- Vor Ort wird durch eine ausgiebige Inspektion im menten fängt bereits beim Hersteller an. Bei Hör- Zuge einer jährlichen Wartung der aktuelle Zu- mann Industrietoranlagen hat sichere Funktion stand der betriebenen Anlage geprüft und mit höchste Priorität. EISENKIES als offizieller Hörmann Vertragspart- ner garantiert für dieses Versprechen und bürgt für die Vorteile eines Qualitätsproduktes. Garantie, Montageservice und Ersatzteillager vor Ort sind die entscheidenden Differenzierungsmerkmale zu anderen Anbietern. Damit Ihre Toranlage auch noch nach vielen Jah- ren zur Ihrer vollsten Zufriedenheit funktioniert, empfehlen wir, eine regelmäßige Wartung. Alle beweglichen Teile, Federn, Antriebe und Si- cherheitseinrichtungen unterliegen, je nach Häu- figkeit der Betätigung, einer gewissen Abnützung. Auch die jährliche, gesetzliche vorgeschriebene, ,,Wiederkehrende Prüfung" nach der Arbeitsmit- telverordnung bzw. ArbeitnehmerInnen-Schutz- gesetz kann von uns durchgeführt werden. dem gesetzlich vorgeschriebenen Soll-Zustand abgeglichen. Dank unseres unkomplizierten Wartungsservices zum Fixpreis, wird ein Funkti- onsfehler oder Defekt an Ihrer Anlage durch Re- paratur oder Austausch umgehend behoben. Profitieren Sie daher von EISENKIES und seiner jahrelangen Erfahrung im Bereich Prüfung, War- tung und Reparatur. Unsere Serviceabteilung freut sich über Ihren geschätzten Auftrag und sichert Ih- nen eine höchst professionelle Abwicklung zu. da staunt die Zukunft! ... EISENKIES GesmbH & Co KG Schlöglstraße 55, 6050 Hall in Tirol Tel.: +43 (0)5223/510-0, Fax: DW-30 tortechnik@eisenkies.at, www.eisenkies.at 51 BONGA FEUERWEHR BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehren Freiwillige Feuerwehr Amras Mannschaft Aktive FEUERWEHR FEUERWEHR 1-426 60 Reserve 16 Jugend 15 Ehrenmitglieder. Fahrzeuge KLF-A 1999 LAST. 2008 LFB-A 2008 TLF-A 4000.. 2004 Kommando Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer.. Walter Laimgruber Johannes Trenkwalder Stephan Wegscheider Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Johannes Schiener Schutzbereich: Orientiert sich im Großen und Ganzen an der KG Amras. Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) m Mittelpunkt des Jahres 2008 stand bei der Freiwilligen Feuerwehr Amras das 125-jährige Bestandsjubiläum. Be- sondere Highlights im Zuge dieses Jubi- läumsjahres stellten die am 20. September 2008 veranstaltete Aufführung des Tonbil- des,,Ein Leben für die Feuerwehr" und die am 26. Oktober 2008 vollzogene Fahr- zeugweihe dar. FEUER .9 15 12 Das Tonbild,,Ein Leben für die Feuerwehr" wurde umrahmt von einer eindrucks- vollen Großbildprojektion - am Stecher- platz im Beisein aller Abordnungen von den Innsbrucker Einheiten und zahlreich erschienener Prominenz von der Musik- kapelle der Berufsfeuerwehr unter der Leitung von Hans Zimmermann aufge- führt. Im Anschluss an die gelungene Auf- führung freuten wir uns, gemeinsam mit allen gekommenen Gästen im Gemeinde- saal das Jubiläum gebührend feiern zu können. Nicht weniger konnten wir uns am 26. Oktober 2008 über die Weihe von zwei neuen Fahrzeugen freuen. Zu diesem freudigen Anlass, der nicht zu- fällig ins Jubiläumsjahr der FF Amras ge- fallen ist, trafen wir uns gemeinsam mit der Musikkapelle Amras und zahlreichen Eh- rengästen um 8.30 Uhr beim Gerätehaus. Nach dem gemeinsamen Marsch zur Pfarr- kirche zelebrierte Pfarrer Patrik Busskamp eine festliche heilige Messe. Im Anschluss daran konnte auf dem Ste- cherplatz die Weihe durchgeführt werden. sich Bei den neuen Fahrzeugen handelt es einmal um ein Löschfahrzeug mit Berge ausrüstung (LFB-A) und um ein Transport- fahrzeug. Technisch ist die Einheit Amras so- mit auf die bereits absehbaren Herausfor- derungen, wie beispielsweise die zukünfti- ge Autobahneinhausung, bestens gerüstet. VizeBgm. Dr. Christoph Platzgummer er klärte, dass es ihn besonders freut diese Fahrzeuge, deren Anschaffung nicht zuletzt durch Beiträge der Kameradschaftskassa ermöglicht wurde, übergeben zu können. Dabei betonte er, dass diese Investitionen in die Ausrüstung nur einen Faktor für den Erfolg darstellen. Gerade angesichts der aktuellen Finanzkrise wird wieder sichtba rer, dass der Zusammenhalt untereinander wichtigste Voraussetzung dafür ist. rin Die neue Fahrzeugpatin des LFB-A, Gitti Tusch und die Patin des TF, Maria Schiefe- rer nahmen die Fahrzeugschlüssel aus den Händen von VizeBgm. Dr. Platzgummer I Empfang. Ihnen sei an dieser Stelle noch mals recht herzlich für die Übernahme der Patenschaft gedankt. Nach weiteren Reden von Bezirkskom mandant DI (FH) Anton Larcher und Ing. Josef Hundsbichler fand vor dem Gasthaus Kapeller die Defilierung statt. Im Anschluss daran konnten wir gemeinsam das von der Familie Happ zubereitete Mittagessen im Gerätehaus zu uns nehmen. Insgesamt wurde die Freiwillige Feuerwehr Amras im Jahr 2008 zu 36 Einsätzen ge- rufen. Dabei wurden 1.024 Einsatzstun- den geleistet. Im Zuge von 18 Übungen und 133 sonstigen Tätigkeiten wurden weitere 3.609 Stunden von den Kamera- den der Freiwilligen Feuerwehr Amras zum Wohle der Allgemeinheit aufgebracht. Des Weiteren ist erwähnenswert, dass im Lau- fe des Jahres 14 Mitglieder insgesamt neun verschiedene Kurse an der Landes- feuerwehrschule absolvierten. Nicht zuletzt durch die besonderen Akti- vitäten im Jubiläumsjahr 2008 wird klar, dass der Freiwilligen Feuerwehr Amras ein besonderer Stellenwert im gesellschaft- lichen und sozialen Miteinander in Amras zukommt. Bedingt durch ein gedeihliches Miteinander war und ist es möglich, beste Voraussetzungen für die Bewältigung der aktuellen und zukünftigen Herausforde- rungen zu schaffen. Im Wissen, dass diesbezügliche Erfolge keinesfalls durch Alleingänge oder einer individuellen Vorrangstellung zu erreichen sind, bedanken wir uns an dieser Stelle bei allen Verantwortungsträgern, Unterstüt- zern und vor allem bei unseren leistungs- bereiten Kameraden. Feuerwehrjugend Anlässlich des vergangenen Jubiläumsjah- res wollen wir einen kurzen Rückblick über die, in Jahren noch junge, Feuerwehrju- gend Amras machen. Gegründet wurde die Feuerwehrjugend Amras am 9. Juni. 1999 und hat mit sechs Jungendlichen und Alexander Schuh als Jugendbetreuer und Josef Mayr als Jugendbetreuerstell- vertreter, die Arbeit aufgenommen. Im Jahr 2000 übernahm den Stellvertreterposten Christian Schuh. Bis zum Jahre 2006 hielt sich die Mannschaftsgröße der Jungfeuer- wehr bei ca. sechs bis acht Buben. Vom Jahre 2006 bis heute ist die Mann- schaftsstärke der Amraser Jungfeuerwehr auf beachtliche 15 Mann angewachsen. Das ist derzeit die größte Jugendfeuer- wehr im Bezirk Innsbruck-Stadt. Um diese große Mannschaft an Jungs auf Trapp zu halten wurde das Führungsteam der Ju- gendfeuerwehr um einen weiteren Ju- gendbetreuer, nämlich Bernhard Egger (Schiener) auf drei Mann aufgestockt. An dieser Stelle sei auch allen anderen Feuerwehrmännern unserer Einheit ge- dankt die uns bei unserer Jugendarbeit das ganze Jahr helfen und uns zur Verfügung stehen, wie z. B. unserem Reinhard Rott. In den fast zehn Jahren unseres Bestehens haben wir an einigen Wissenstests der Feuerwehrjugend Innsbruck teilgenom- men. Seit dem Wissenstest 2006 in der Jahresbericht 2008 Reichenau können wir zu Jugendveran- staltungen mit eigenem Jugendwimpel ausrücken, der uns von unserer Jugend- patin" Maria Schuh gespendet wurde. Zwei Mal sind wir zum Jugendfeuerwehr- leistungswettbewerb gefahren, ein Mal nach Volders und ein Mal nach Sterzing Südtirol. Ein paar weitere Höhepunkte wa- ren: Teilnahme am Jugendfeuerwehr- Weltrekordversuch mit einer Löschwasser- leitung von Innsbruck nach Telfs 2001 un- ter dem Motto „, Feuerwehrjugend verbin- det", Ausflug zum AlpinCoaster nach Imst, Teilnahme an Jugendfeuerwehrübungs- tagen, Friedenslichtaktion, uvm. Bis heute konnten aus den Reihen der Jungfeuer- wehr sechs Feuerwehrmänner in den akti- ven Dienst gestellt und angelobt werden. Vier weitere werden voraussichtlich Flori- ani 2009 folgen. Mit dieser großen Mannschaftsstärke lässt sich so einiges unternehmen. Wir werden uns im Jungfeuerwehrjahr 2009 auf den Wissenstest im Frühjahr und anschließend auf den Feuerwehrjugendleistungswett- bewerb 2009 vorbereiten. Nebenbei wer- den diverse Jugendübungen abgehalten und ein zweitägiger Ausflug im Frühjahr 2009 ist geplant. BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK Entsorgung mit Konzept MUSSMANN GmbH A-6020 INNSBRUCK-VALIERGASSE 49 - TEL. 0512/393944-0 - FAX 0512/393944-15 Ihr Ansprechpartner für: E-Mail: info.mussmann@ikb.at - Entsorgung kommunaler Abfälle - Containertransporte (von 3 m³ bis 30 m³) - Gesamtkonzepte für die Entsorgung von Gewerbeabfällen 53 f BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Arzl FEUERWEHR Mannschaft Aktive. Reserve FEUERWERK Jugend. Ehrenmitglieder Ein Highlight 2008 war der Feuerwehr- ausflug von 26. bis 27. Juli nach Stuttgart. Mittelpunkt des Ausflugs war der Besuch des Broadway-Musicals,,Wicked - Die He- xen von Oz". 57 23 7 Am 25. Oktober 2008 war die Wache der FF Arzl Austragungsort der ersten Bezirks- Atemschutz-Leistungsprüfung. Freiwillige Feuerwehr Hötting Fahrzeuge Jahresbericht 2008 und kam so auch in den Genuss, die gran- diose Stimmung im Innenstadtbereich an- lässlich des Spieles Spanien Schweden und damit auch den Schwedenmarsch" miterleben zu können. Fahrzeuge Kommando Kommandant Stellvertreter. Kassier Schriftführer Takt. Kennzeichen und Baujahr (ohne Anhänger) HBI Matthias Sparber OBI Christoph Larcher HV Richard Fatycz HV Andreas Winterle TLFH-A 2000/200 1987 KDO TF 1989 .1999 1999 Schutzbereich: Der Schutzbereich er- streckt sich von der Westbahnstrecke im Süden über das bebaute Gebiet zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Westen bis über die Nordkette im Norden. Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden, wie moderne Wohnanlagen und Einfami- lienhäuser. KLF-A Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). D as Berichtsjahr 2008 wurde von der FF Arzl traditionell mit dem Feuer- wehrball am 12. Jänner 2008 be- gonnen. Am 15. Februar feierte BFK OBR Bmst. Ing. Anton Larcher in der Wache Arzl seinen 50. Geburtstag. Zu diesem Fest gratulierten ihm neben den Kameraden der FF Arzl auch Bezirksfunktionäre der Be- zirke Innsbruck-Stadt und -Land. Beson- dere Gäste waren LFK Klaus Erler sowie Bundesfeuerwehrpräsident Ing. Manfred Seidl. Bei der Jahreshauptversammlung am 29. März 2008 wurde nach fünfjähriger Peri- ode das Kommando der FF Arzl neu ge- wählt. Kdt. Matthias Sparber, KdtStv. Christoph Larcher sowie Kassier Richard Fatycz wurden von den Anwesenden in 3 25 9 ihren Ämtern bestätigt. Andreas Winterle wurde als Schriftführer neu in das Kom- mando gewählt. Anlässlich der Florianifeier 2008 wurde BFK und Altkommandant von Arzl OBR Bmst. Ing. Anton Larcher zum Ehrenkom- mandant der FF Arzl ernannt. Ein weiterer Jubilar lud am 18. Oktober zu seinem Geburtstag. Feuerwehrkurat Dr. Anton Eppacher feierte mit Kameraden aus Arzl sowie mit Vertretern des Bezirkes Innsbruck-Stadt seinen 70. Geburtstag. Den Abschluss des Berichtsjahres 2008 bil- dete das schon zur Tradition gewordene Watterturnier der FF Arzl in der Wache Arzl. Über 15 Paare folgten unserer Einladung und lieferten sich zum Teil spannende Kämpfe um den ersten Platz. Ehrenmitglied der FF Arzl Josef Reifer und Bernhard Lar- cher konnten den Sieg nach Arzl holen. Bei den Brandeinsätzen bleibt vor allem ein Saunabrand in der Arzlerstraße im No- vember in Erinnerung. Bei den Technischen Einsätzen galt es vor allem in den Som- mermonaten etliche Keller und andere Objekte von Wassermassen auszupumpen. Takt. Kennzeichen und Baujahr (ohne Anhänger) 1. Gruppe, RLFA 2000/200 1991 2. Gruppe, TLFA 3000/500 1995 DL 30 1978 KLFA. .2004 Kommando Kommandant. Stellvertreter Kassier Schriftführer.. TF Pinzgauer. .1981 HBI Dr. Alois Muglach KDO L200 1996 OBI Alois Heis .HV Norbert Nocker HV Harald Reinthaler MTF Toyota. 1990 Einsatzzahlen Brandeinsätze. 23 Schutzbereich Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, St. Technische Einsätze 36 Leider musste sich die Nikolaus, Mariahilf und Altstadt Brandsicherheitswachen 21 FF Hötting im Jahr Übungen. 25 2008 von ihrem lang- Mannschaft Alarmübungen. 3 jährigen Kommandan- Aktive. 66 offizielle Ausrückungen Reserve 63 zu diversen Veranstaltungen. 14 11 Wacheführungen für Schulen 6 und Kindergärten. Jugend.. Ehrenmitglieder.. A uch das Jahr 2008 war für die FF Hötting ein sehr arbeitsreiches. So wurde neben den 59 abgearbeite- ten Einsätzen auch zahlreiche Stunden für diverse Ausrückungen, Schulungen und Kurse an der LFS, Übungen und derglei- chen im Gesamtausmaß von 5.237 Stun- den durch die Einheit aufgebracht. Auch einige spektakuläre Einsätze bleiben Erinnerung. Am 22. Jänner wurde die FF lötting zur Unterstützung der BFI und der FF Mühlau in die Goethestraße 17 alar- Fiert. Dort war es durch Brandstiftung zur Teichen Zeit in zwei in unmittelbarer Nä- 9. gelegenen Häusern zu einem Keller- hand gekommen, welcher unter schwe- brn Atemschutz gelöscht werden konnte. re ch der Dachstuhlbrand am 23. Mai in Au Planötzenhofstraße verlangte den Män- den einiges ab. Gemeinsam mit der BFI herde der Vollbrand unter erschwerten Wulingungen bekämpft. Trotzdem erlitt ei- Begewohnerin derart schwere Verletzun- he | dass sie kurze Zeit später in der Kli- gennnsbruck verstarb. Am 10. September wurde die FF Hötting zu einem Kleinbrand im Freien" zum Haus Lindenbühelweg 6a beordert, wel- cher sich dann als Brand eines Trafos he- rausstellt. Auch 36 Technische Einsätze, darunter Sturmschäden, abgedeckte Dächer, Über- schwemmungen und durch Öl ver- schmutzte Fahrbahnen, wurden rasch und effizient erledigt. Unvergesslich wird für alle die einmalige Atmosphäre während der EURO 08 in Innsbruck sein. So war die Einheit Hötting zu nicht weniger als 19 Brandsicherheits- diensten mit einer Löschgruppe eingeteilt ten und sehr geschätz- tem Kameraden Alois Muglach verabschie- den, welcher am 14. August verstarb. Die FF Hötting wird dich immer in Erinnerung behalten und dir ein ehrendes Andenken bewahren. Das Jahr 2008 war jedoch auch der Start- schuss für zwei Neuanschaffungen. So sollte im ersten Halbjahr 2009 die Über- stellung des TechnoCar, dem Ersatzfahr- zeug für den in die Jahre gekommenen Pinzgauer, erfolgen. Auch die Ausschrei- bung der neuen DL 30 konnte über die Bühne gebracht werden, mit der Ausliefe- rung ist im Herbst 2010 zu rechnen. nik BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Arzl FEUERWEHR Mannschaft Aktive 57 23 .7 5 Reserve Jugend. Ehrenmitglieder Fahrzeuge Takt. Kennzeichen und Baujahr Kommando Kommandant. Stellvertreter. Kassier. Schriftführer...... HBI Matthias Sparber (ohne Anhänger) OBI Christoph Larcher HV Richard Fatycz HV Andreas Winterle TLFH-A 2000/200 KDO TF 1987 1989 1999 1999 Ein Highlight 2008 war der Feuerwehr- ausflug von 26. bis 27. Juli nach Stuttgart. Mittelpunkt des Ausflugs war der Besuch des Broadway-Musicals, Wicked - Die He- xen von Oz". Am 25. Oktober 2008 war die Wache der FF Arzl Austragungsort der ersten Bezirks- Atemschutz-Leistungsprüfung. Ein weiterer Jubilar lud am 18. Oktober zu seinem Geburtstag. Feuerwehrkurat Dr. Anton Eppacher feierte mit Kameraden aus Arzl sowie mit Vertretern des Bezirkes Innsbruck-Stadt seinen 70. Geburtstag. Freiwillige Feuerwehr Hötting Kommando Kommandant Stellvertreter Kassier. Fahrzeuge Takt. Kennzeichen und Baujahr Jahresbericht 2008 und kam so auch in den Genuss, die gran- diose Stimmung im Innenstadtbereich an- lässlich des Spieles Spanien Schweden und damit auch den Schwedenmarsch" miterleben zu können. (ohne Anhänger) 1. Gruppe, RLFA 2000/200 1991 2. Gruppe, TLFA 3000/500. 1995 DL 30 1978 KLFA. 2004 TF Pinzgauer 1981 HBI Dr. Alois Muglach KDO L200 1996 Schriftführer. OBI Alois Heis HV Norbert Nocker .HV Harald Reinthaler MTF Toyota. 1990 Einsatzzahlen Schutzbereich Brandeinsätze... 23 Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, St. Technische Einsätze 36 Leider musste sich die Nikolaus, Mariahilf und Altstadt Brandsicherheitswachen 21 Übungen. 25 FF Hötting im Jahr 2008 von ihrem lang- Mannschaft Aktive. Reserve Jugend. Ehrenmitglieder. Alarmübungen.. 3 jährigen Kommandan- .66 offizielle Ausrückungen .63 zu diversen Veranstaltungen 14 11 Wacheführungen für Schulen 6 und Kindergärten Schutzbereich: Der Schutzbereich er- streckt sich von der Westbahnstrecke im Süden über das bebaute Gebiet zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Westen bis über die Nordkette im Norden. Bäuerliche Objekte sind ebenso zu finden, wie moderne Wohnanlagen und Einfami- lienhäuser. D as Berichtsjahr 2008 wurde von der FF Arzl traditionell mit dem Feuer- wehrball am 12. Jänner 2008 be- gonnen. Am 15. Februar feierte BFK OBR Bmst. Ing. Anton Larcher in der Wache Arzl seinen 50. Geburtstag. Zu diesem Fest gratulierten ihm neben den Kameraden der FF Arzl auch Bezirksfunktionäre der Be- zirke Innsbruck-Stadt und -Land. Beson- dere Gäste waren LFK Klaus Erler sowie Bundesfeuerwehrpräsident Ing. Manfred Seidl. Bei der Jahreshauptversammlung am 29. März 2008 wurde nach fünfjähriger Peri- ode das Kommando der FF Arz! neu ge- wählt. Kdt. Matthias Sparber, KdtStv. Christoph Larcher sowie Kassier Richard Fatycz wurden von den Anwesenden in KLF-A Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze,...). 25 9 ihren Ämtern bestätigt. Andreas Winterle wurde als Schriftführer neu in das Kom- mando gewählt. Anlässlich der Florianifeier 2008 wurde BFK und Altkommandant von Arzl OBR Bmst. Ing. Anton Larcher zum Ehrenkom- mandant der FF Arzl ernannt. Den Abschluss des Berichtsjahres 2008 bil- dete das schon zur Tradition gewordene Watterturnier der FF Arzl in der Wache Arzl. Über 15 Paare folgten unserer Einladung und lieferten sich zum Teil spannende Kämpfe um den ersten Platz. Ehrenmitglied der FF Arzl Josef Reifer und Bernhard Lar- cher konnten den Sieg nach Arzl holen. Bei den Brandeinsätzen bleibt vor allem ein Saunabrand in der Arzlerstraße im No- vember in Erinnerung. Bei den Technischen Einsätzen galt es vor allem in den Som- mermonaten etliche Keller und andere Objekte von Wassermassen auszupumpen. A uch das Jahr 2008 war für die FF Hötting ein sehr arbeitsreiches. So ten Einsätzen auch zahlreiche Stunden für diverse Ausrückungen, Schulungen und Kurse an der LFS, Übungen und derglei- chen im Gesamtausmaß von 5.237 Stun- den durch die Einheit aufgebracht. Auch einige spektakuläre Einsätze bleiben in Erinnerung. Am 22. Jänner wurde die FF Hötting zur Unterstützung der BFI und der FF Mühlau in die Goethestraße 17 alar- miert. Dort war es durch Brandstiftung zur gleichen Zeit in zwei in unmittelbarer Nä- he gelegenen Häusern zu einem Keller- brand gekommen, welcher unter schwe- rem Atemschutz gelöscht werden konnte. Auch der Dachstuhlbrand am 23. Mai in der Planötzenhofstraße verlangte den Män- nern einiges ab. Gemeinsam mit der BFI wurde der Vollbrand unter erschwerten Bedingungen bekämpft. Trotzdem erlitt ei- ne Bewohnerin derart schwere Verletzun- gen, dass sie kurze Zeit später in der Kli- nik Innsbruck verstarb. Am 10. September wurde die FF Hötting zu einem Kleinbrand im Freien" zum Haus Lindenbühelweg 6a beordert, wel- cher sich dann als Brand eines Trafos he- rausstellt. Auch 36 Technische Einsätze, darunter Sturmschäden, abgedeckte Dächer, Über- schwemmungen und durch Öl ver- schmutzte Fahrbahnen, wurden rasch und effizient erledigt. Unvergesslich wird für alle die einmalige Atmosphäre während der EURO 08 in Innsbruck sein. So war die Einheit Hötting zu nicht weniger als 19 Brandsicherheits- diensten mit einer Löschgruppe eingeteilt ten und sehr geschätz- tem Kameraden Alois Muglach verabschie- den, welcher am 14. August verstarb. Die FF Hötting wird dich immer in Erinnerung behalten und dir ein ehrendes Andenken bewahren. Das Jahr 2008 war jedoch auch der Start- schuss für zwei Neuanschaffungen. So sollte im ersten Halbjahr 2009 die Über- stellung des TechnoCar, dem Ersatzfahr- zeug für den in die Jahre gekommenen Pinzgauer, erfolgen. Auch die Ausschrei- bung der neuen DL 30 konnte über die Bühne gebracht werden, mit der Ausliefe- rung ist im Herbst 2010 zu rechnen. 55 BEZIRKSEEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Hungerburg Mannschaft Aktive FEUERWEHR MAN Außer Dienst. Fahrzeuge TLF 1500 A 32 6 Samstag/Sonntag, 17./18. Mal 2008 62 Jahrgang Nummer 115-IA Vier Mal riefen die Sirenen in dieser Woche die Feuerwehrmanner zur Hungerburgbahn. Brandmelder bei neuer Bahn spielten verrückt Bezirkskommandos ausgehend von Walter Laimgruber wäre eine solche für die Stadt kostengünstige Variante nicht möglich ge- wesen. Das Team der BF baute uns die Ladefläche so um, dass das Fahrzeug mehrere Funk- tionen erfüllen kann. Dieses Fahrzeug schließt nun die mehr als acht Jahre offene Einsatzlücke auf der Hungerburg. Jahresbericht 2008 FEUERWEHR TF 1 MTF Kommando Kommandant. Einsatzzahlen Christof Schlenz Brandeinsätze. 21 Stellvertreter Dr. Johann Schredelseker Technische Einsätze 13 Die Freiwillige Feuerwehr Hungerburg war im Dauereinsatz. Schriftführer... Mag. Christian Katholnigg Kassier Ing. Georg Egger Übungen/Ausbildung Sonstige Tätigkeiten. 33 21 Schutzbereich Hungerburg Plateau vom Mühlauer Bach bis zum Höttinger Bach, im Norden bis zur Seegrube Einsatzstunden Gesamt Einsatzmannschaft Gesamt Jugendfeuerwehr. 1.505 .522 Diese Maßnahme war vermutlich dafür verantwortlich, dass nicht mehr weiter über eine Namensänderung der FF Hun- gerburg in Betriebsfeuerwehr NORDPARK nachgedacht wurde. + :WWW.SPECTRUM.AT m 18. März entzündete heiße Herdasche zuerst einen Mülleimer und anschließend einen Garagen- schuppen. Unser Gramartpostlers Patrick reagierte rasch, alarmierte den Besitzer und die Leitstelle. So konnten wir nach wenigen Minuten den Brand ablöschen. In der bereits brennenden Garage lagerten Lacke, Gasflaschen und Treibstoffkanister. Das unmittelbar angrenzende Holzhaus war dadurch in unmittelbarer Brandgefahr. Stadt War Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Parik s Binnen kurzem hatte die eingetroffene Be- rufsfeuerwehr das Leck geschlossen und Entwarnung gegeben. Ganze 17 Mal wurde unsere Einheit zu Einsätzen die Hungerburgbahn betreffend alarmiert, die Mehrzahl davon waren Fehl- alarme. Dennoch konnten durch diese Ein- sätze zahlreiche Fehlerquellen (z. B. ein defekter Feuerwehrschlüsseltresor) beho- ben werden. So erhielten wir auch einen General- schlüssel für die Brandmeldeanlagen der Nordkettenbahn, der Hungerburgbahn und auch des AK Heims Seehof. Mehrere Einsätze bei der Hungerburgbahn wurden durch verschiedene Firmen verur- Gottlob kein größeres Übel sacht, die die Betriebsleitung der HBB über Engagement von Anwohner und FF Hungerburg verhinderte Großbrand Ein Bagger zerriss am 11. September die Gaszuleitung der neuen Wohnanlage See- hof. Ohne Schieberschlüssel konnten wir die Gasleitung nicht schließen und sperr- ten Straße und Gelände großräumig ab. Neben dem Aufbau des Brandschutzes wurden die Arbeiter von der Baustelle eva- kuiert. ihre Arbeiten nicht benachrichtigt hatten. Im Restaurant des Seegrubenhotels kam es zu einem Fritteusenbrand, der jedoch von der NKB gelöscht wurde. Die restlichen Einsätze waren auf technische Gebrechen zurückzuführen. Die Brandmeldeanlage von Hafelekar, See- grube und der Hungerburgbahnwagen wurden kurz vor Silvester ausgeschaltet. Übergabe der neuen TS - multifunktionaler TF Am 18. Oktober fand die Übergabe der neuen TS Fox 3 und des Multifunktions- fahrzeuges an die Einheit statt. VizeBgm. Dr. Christof Platzgummer gab uns in Begleitung seiner Gattin die Ehre, für die BF BD Mag. Erwin Reichel und für das Bezirkskommando KdtStv. Walter Laimgruber. Die neue Fox 3 ersetzt die in die Jahrzehnte) gekommene alte TS der Einheit. Die TS kann nunmehr auch fach- gerecht auf dem von der FF Amras erwor benen TF verstaut und in den Einsatz ge- fahren werden. Großen Dank an dieser Stelle nochmals Bürgermeister Dr. Platzgummer für die Übernahme des TF in das Fahrzeugkon- zept der Stadt. Aber ohne die Initiative des FEUERWEHR TF1 +Audio-/Videotechnik +Automatiktüren +Brandmeldetechnik +Elektrotechnik +Hotel-EDV +Kassen-/Schanksysteme +Sicherheitstechnik +Sprach-/Datenkommunikation Fiegl+Spielberger GmbH Langer Weg 28 Gesamtlösungen aus einer Hand A-6020 Innsbruck fieglspielberger Tel. +43-(0)512-3333-0 Fax +43-(0)512-3333-37 - www.fiegl.co.at Planung und Objektüberwachung der heizungs-, sanitär- und lüftungstechnischen Anlagen 43 jp-haustechnik Amthorstraße 59, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512-33580 - Fax 0512-392528 ges.m.b.h.&cokg e-mail: office@a3jp.at, homepage: www.a3jp.at 57 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Igls Schutzbereich: Igls Fahrzeuge DL 18 1983 KDO Kommando KLF-A .2007 1999 Kommandant Gerhard Mayregger KRF-B 1985 StellvertreterIng. Christian Hippmann TLF-A 3000 2006 Schriftführer. Ing. Kersten Wirth Kassier. Ing. Helmut Ebner Einsatzzahlen Brandeinsätze. 3 Mannschaft Technische Einsätze 21 Aktive .47 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten Reserve 14 (Brandsicherheitswachedienste, Jugend 15 Ehrenmitglieder 1 Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) m Jahr 2008 hat es bei der Einheit Igls einige Änderungen nach den Neuwah- len gegeben. Gerhard Mayregger hat die Wahl zum Kommandanten für sich ent- scheiden können. Ing. Christian Hippmann ist seinerseits ins Amt als Kommandant- Stellvertreter nachgerückt. Weiters hat Ing. Helmut Ebner den Posten des Kassiers übernommen. Ing. Kersten Wirth bleibt un- verändert Schriftführer der Einheit. Weiters kann die Einheit Igls auf ein un- fallfreies Jahr mit folgender Probenstatis- tik zurückblicken. Bei den 13 Proben sind im Durchschnitt 25 Mann anwesend ge- wesen. Der dabei aufgewendete Stunden- einsatz betrug 559 Stunden. Mit Stolz sei die Probenintensität unserer Feuerwehr- jugend unter der Leitung von HLM Michael Kozubowski erwähnt. Insgesamt wurden 37 Übungen mit einem Gesamtstunden- aufwand von 1.050 abgehalten. Den größten Einsatz im Jahr 2008 stellte Ende Juli der Hochwassereinsatz für uns dar. Unsere Einheit ist von 21.15 Uhr bis 3.35 Uhr mit 26 Mann im Dauereinsatz gewesen. Der Ramsbach trat an vielen Stel- len über die Ufer und vermurte teilweise die angrenzenden Straßen. Daraufhin mussten einige Keller ausgepumpt werden. Ein wei- teres Problem stelle die Unterspülung der Römerstraße dar. Mit Hilfe der FF Völs konnte aber auch diese Gefahr gebannt werden. Zu erwähnen wären noch einige umgestürzte Baume im Großraum Igls. Weitere Einsätze bildeten drei Personensu- chen, drei kleinere Brandeinsätze sowie ein tragischer Verkehrsunfall der sich kurz vor Weihnachten auf der Iglerstraße ereignete, bei dem für die Lenkerin eines Fahrzeuges leider jede Hilfe zu spät gekommen ist. Zusätzlich leisteten wir Bereitschaftsdienst vor Ort in Innsbruck während der Spiele und in der Wache Igls für die EURO 08 an den Spieltagen. Im Oktober wurde ein Ausflug nach Schär- ding/Passau organisiert. Die teilnehmen- den Aktiven und Reservisten mit Beglei- tung konnten sich über zwei Tage hinweg entspannen und sich kulinarisch verwöh- nen lassen. Impression vom Schärdinger Ausflug Nicht zu vergessen ist das 125-Jahr-Jubi- läum anlässlich des Dorfbrandes Igls. Die Großvereine (Musik/Schützen/Feuerwehr) veranstalteten gemeinsam das Fest mit einem Gedenkgottesdienst und einem Frühschoppen im Vereinshaus. Der Reiner- lös des Festes wird hinterlegt und in Falle für in Not geratene Dorfbewohner ge- spendet. Weiters wäre noch die Teilnahme von zwei Atemschutztrupps beim abgehaltenen Mannschaftsfoto mit Patinnen 2008 Leistungsbewerb in Arzl zu erwähnen. Bei- de Trupps haben den Bewerb bestanden und wurden mit den bronzenen Leis- tungsabzeichen ausgezeichnet. Nach der bestandenen Teilnahme blicken wir zuversichtlich in das Jahr 2009 in dem wir eine Löschgruppe zum Leistungsbe- werb nach Axams entsenden. Jahresbericht 2008 Beim Leistungsbewerb in Arzl ploberger Flachdächer - Spenglerei SCHWARZDECKUNGEN ABDICHTUNGEN SPENGLEREI LICHTKUPPELN LICHTBÄNDER H. Ploberger GmbH Höttinger Au 85. 6020 Innsbruck tel. fax. mail. WWW. +43.(0)512.282311-0 +43.(0)512.294921 office@ploberger.cc ploberger.cc Das neugewählte Kommando Ehrentribüne 125-Jahr-Feier Großbrand obermoser arch-omo zt gmbh architektur architekturbüro generalplaner herzog otto straße 8 a-6020 innsbruck tel: ++43-512-52050 fax:++43-512-567227 office@arch-omo.at www.arch-omo.at BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Mühlau Mannschaft banal war, bewies die prekäre Lage im Tiroler Volkskunstmuseum. Eine Katastro- phe wurde glücklicherweise verhindert. 58 12 .8 Entgegen der landläufigen Meinung ver- ursachen nicht Erdbeben die meisten Ge- bäudeeinstürze, sondern Gasexplosionen. 4 In Bruchteilen von Sekunden stürzen Ge- bäude ein, Menschen haben keine Chan- ce, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. Unter den Trümmern begraben haben sie dennoch Chancen zu überleben - wenn sie rechtzeitig gefunden werden. Stethoskop den Herzschlag seines Patien- ten abhört", erklärt das Kommando der FF Mühlau.,,Durch spezielle Taktiken sind wir in der Lage, die Schallquelle und somit die verschüttete Person zu lokalisieren. Und eine schwenkbare Miniaturkamera er- möglicht uns die Einsicht in die entstan- denen Hohlräume." WO Jahresbericht 2008 Doch schnell verfügbares technisches Equipment sind nur ein Aspekt einer erfolg- reichen Verschüttetensuche. Jährlich sind Schallortungs-Fortbildungswochenenden am Truppenübungsplatz Tritolwerk fix ein- geplant. Dort übt die U-SAR Gruppe auf verschiedensten Trümmerfeldern und mit vielfältigen Einsturzszenarien ihr fachli- ches Know-How unter nahezu realisti- schen Bedingungen. Das nächste Ausbil- dungswochenende ist von 23. bis 26. April bereits fixiert. Aktive PRUCK M Reserve Jugend. Ehrenmitglieder Fahrzeuge RLFA 2000, Scania 2003 KLF, Mercedes Sprinter. .2006 TF, Toyota .1995 MTF, Toyota... 1995 Hänger, Hosp .2000 Gabelstapler, Stihl R50-15 1991 Kommando Kommandant. Stellvertreter. Kassier Schriftführer HBI Albert Pfeifhofer Einsatzzahlen OBI Klaus Weingartner Brandeinsätze. 9 .HV Bernhard Gstir HV Hans-Peter Winterle Technische Einsätze. 28 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachen Schutzbereich Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt EURO 08) Fehlausrückungen 23 .2 N eben der erheblichen Anzahl an Einsatz- und Tätigkeitsstunden wur- de im Bereich Ausbildung vor a allem auf die Schallortung Wert gelegt. OBI Klaus Weingartner will mit nachstehenden Be- richt nicht nur die durchgeführte Ausbil- dung, sondern auch die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten aufzeigen. Schallortung Jahresbericht nen Monat eingestürzte Historische Stadt- archiv in Köln. Ebenso sind Umbauten von alten Gebäuden eine potenzielle Gefahr. Ein solcher Unglücksfall ereignete sich im Juni 2007 in Hall und wurde so zum ersten Schallortungseinsatz der FF Mühlau. Je nach Einsturzursache und Bauweise des Gebäudes können sich zwischen den Trümmerelementen Hohlräume bilden. Die Schallortungsgruppe (oder U-SAR Grup- pe) der FF Mühlau ist sowohl technisch wie auch fachlich versiert, die Verschütteten zu orten. U-SAR steht für Urban Search and Rescue und ist die internationale Be- zeichnung für Teams, welche spezialisiert sind, Menschen aus eingestürzten Gebäu- den zu retten. Mithilfe der Schallortungsgeräte haben wir die Möglichkeit, Trümmerteile nach Klopfzeichen überlebender Personen ab- zuhören, ähnlich einem Arzt, der mit dem 13.08.2007 09:37 Um schnellstmöglich vor Ort zu sein, hat die U-SAR Gruppe in unzähligen freiwilli- gen Arbeitsstunden einen maßgeschnei- derten Rollcontainer entwickelt, gebaut und mit Eigenmitteln finanziert. Besonders auf ein effektives und effizientes Handling wurde bei der Anordnung der Geräte Wert gelegt, und deren Ladegeräte sind ständig an das Stromnetz angeschlossen. Weitere Rollcontainer z. B. für Pölzmaterial zur Sicherung Planung. von Einsturzstellen sind in Im Sommer 2008 wurde ein neuartiges Beleuchtungssystem speziell für die Schall- ortung angeschafft: der Lighttower. Dieser ermöglicht die Beleuchtung von bis zu 10.000 m² und gewährleistet ebenfalls ei- ne extrem schnelle Aufbauzeit und Hand- lichkeit. BAUMEISTER HOLZLEIMBAU STAHL-ALU-NIRO FENSTER-TÜREN GENERALBAU HOLZ HUTER METAL BAU & SOHNE www.huter.soehne.at INNSBRUCK 0512-5380 Massive Schneelasten bedrohten im heu- rigen Winter viele Häuser. In Kärnten brach Das Jahr 2008 verlief für die Schallor- tungsgruppe der FF Mühlau ohne Real- einsatz, doch wie wichtig und wertvoll ei- ne jederzeit einsatzfähige Schallortungs- gruppe ist, zeigt das gerade im vergange- das gesamte Dach einer Lagerhalle zu- sammen und in St. Gallen konnte eine Sporthalle der massiven Schneelast nicht standhalten. Im Dezember 2008 war aber nicht der viele Schnee verantwortlich für ein Ausrücken der FF Mühlau:,,Gasgeruch im Gebäude" lautete am 2. Dezember 2008 die fast schon banal klingende Mel- dung auf den Pagern. Dass es keineswegs D Walde Carl Alois Walde KG seit 230 Jahren Seifen - Reinigungsmittel - Kerzen Innsbruck - Dörrstraße 78 www.walde.at 61 BEZIRKSFEUER CHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl Kommando Kommandant.. Stellvertreter. .HBI Josef Tusch OBI Ing. Hannes Lechner FEUERWEHR Kassier. Schriftführer. .HV Markus Hell .HV Patrik Alex FEUERWEHR Mannschaft Aktive 46 Reserve 19 Jugend 6 Tiefgaragenbrand Bergung Ausbildung Fahrzeugbrand Ehrenmitglieder Fahrzeuge TLF 2000. DLK 23-12 KLF MTF Schutzbereich: Neu-Arzl/Olympisches Dorf Der Schutzbereich der Feuerwehr Neu-Arzl ist im Osten der Landeshauptstadt Innsbruck. Er grenzt im Norden an den Stadtteil Arzl und erstreckt sich von dort aus südlich des Bahn- dammes bis hin zum Inn. Durch diesen ge- trennt ist die Grenze im Süden der Stadtteil Reichenau. Westlich ist der Schusterbergweg zum Stadtteil Mühlau und im Osten ist die Marktgemeinde Rum die Grenze. Das Gebiet umfasst das Gewerbegebiet zwischen Bahn- damm und Haller Straße sowie das Wohn- gebiet von Neu-Arzl Olympisches Dorf. W ie immer war auch das Jahr 2008 wieder ein intensives Ar- beitsjahr. Neben der Standard- und Grundausbildung der Mannschaft wurde auch die Ausbildung der SRHT- Gruppe (Spezielles Retten aus Höhen und Tiefen) weiter vorangetrieben und wurde diese spezielle Gruppe bei der Jahres- hauptversammlung 2008 dem Bürger- meister und dem Bezirkskommandanten einsatzbereit gemeldet. Einsatzzahlen Brandeinsätze.. Technische Einsätze Brandsicherheitswachedienste. Einsatzstunden gesamt............ SRHT-Übung, Bergung 11 .8 .473 Auch die EURO 08 hinterließ bei der Ein- heit ihre Spuren. Dieses Großereignis machte sich auch bei der Ausbildung be- merkbar. Mehrmalige Übungen außerhalb des normalen Übungsbetriebes im Stadion und auch das Kennenlernen der dortigen örtlichen Gegebenheiten verlangte viel Zeitaufwand von den daran beteiligten Kameraden. Insgesamt wurden im Jahr 2008 von den Mitgliedern der Einheit weit über 4.000 Stunden (Einsätze, Übungen, Schulungen usw.) freiwillig geleistet. Im Jahre 2009 feiert die Feuerwehr Neu- Arzl ihr 75-jähriges Bestandsjubiläum. Der Höhepunkt dieser Feierlichkeiten ist ein Tag der offenen Tür am 12. September 2009 mit Schauübungen und Vorführun- gen verschiedenster Rettungstechniken und einem Festakt und einer Feldmesse am Sonntag, den 13. September 2009. 3 1990 1994 .2004 1996 ATS-Übung Kellerbrand Bergung abgestürzte Person Bergung Hochhaus 20. Stockwerk 2008 Höhenrettungsübung Sporthalle O-Dorf EURO 08 BWS Tivoli Neu TLFH 2000 Jahresbericht 2008 S SCHENKER Reisebüro www.schenkerreisen.at Sie packen nur mehr Ihre Koffer, wir organisieren den Rest. Schenker Reisebüro Leipziger Platz 1, 6020 Innsbruck Tel: +43 512-3306-0 Fax: +43 512-3306-80 office@schenkerreisen.at Schenker Reisebüro Flughafen Fürstenweg 180, 6020 Innsbruck Tel: +43 512-285627 Fax: +43 512-273975 office-flughafen@schenkerreisen.at DB SCHENKER www.schenker.at Schenker. Das weltweite Netzwerk integrierter Logistik. 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Zwei davon sogar mit der Höchst- punkteanzahl, was auf eine hervorragen- de Vorbereitung durch die Jugendbetreuer und eine tadellose Leistung der Jugend- lichen schließen lässt. Die gesamte Ju- gendarbeit (Übungen, Schulungen, Sport, Teilnahme an Jugendveranstaltungen usw.) ergaben eine erbrachte Gesamtstunden- anzahl von 978 geleisteten Stunden. Auf Grund der hervorragenden Leistungen Jahresbericht 2008 unterm Jahr, hat sich der Ausschuss dazu entschlossen den Jugendlichen einen tol- len Ausflug zu organisieren. Der Ausflug letztes Jahr ging in den Europapark nach Rust, wo die Jugendlichen mit ihren zwei Betreuern ein Wochenende lang Spaß ha- ben und den Alltag mal hinter sich lassen konnten. Auch ein Wechsel bei den Ju- gendbetreuern hat es letztes Jahr gege- ben. Der Jugendbetreuerstellvertreter Wer- ner Widauer legte sein Amt zurück und Matthias Schlütter übernahm dieses Amt. Schutzbereich Reichenau-Pradl - Pradler Saggen - Hauptbahnhof (davon 3 Gefahrenguteinsätze) Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) Im Jahr 2008 zählte die FF Reichenau 48 aktive Mitglieder, 8 Jugendfeuer- wehrmitglieder und 4 Ehrenmitglieder. Als Fuhrpark standen ein TLFH, ein KLF, ein LLF, ein TF, ein GGF und ein Großpumpen- anhänger zur Verfügung. Nachdem der Kommandant Armin Praxmarer aus Alters- gründen und Franz Gapp aus privaten Gründen ihre Ämter bei der Jahreshaupt- versammlung zur Verfügung stellten, kam es bei den Neuwahlen zu folgendem Er- gebnis: Helmut Plank bisheriger KdtStv. wurde zum Kommandanten, Herbert Klausner zu seinem Stellvertreter, Georg Berger zum Kassier und Andreas Sturm wieder zum Schriftführer gewählt. Im Berichtsjahr 2008 bewältigten die Ka- meraden der FF Reichenau nicht weniger als 40 Einsätze. Darunter fanden sich auch drei Gefahrenguteinsätze, wobei wir beim Einsatz in der Excelgasse am 10. Dezem- ber 2008 unser Können unter Beweis stel- len konnten und der Einsatzleiter von ei- nem hervorragenden Abarbeiten des Ein- satzes sprach. Unter anderem wurden wir noch zu einem Brand in einem Wohnhaus 6 am Pradler Platz und zu einem Brand am Bahnhof Innsbruck alarmiert. Auch die jährlichen Unwettereinsätze konnten pro- blemlos und rasch bewältigt werden. Aber auch die EURO 08 war für uns eine Herausforderung, zumal wir an allen drei Spieltagen zwei Dekostraßen, davon eine Liegenddekostraße aufbauen um bei ei- Dafür haben wir im ersten Halbjahr die Ausbildung rein auf Einsätze mit Gefähr- lichen Stoffen aufgebaut. Aber auch neben den Einsätzen hat sich sehr viel in der FF Reichenau getan. Auf Grund der Umstellung im Kommando mussten auch weitere Posten neu beklei- det werden. Unter anderem musste der Atemschutzwart und der Fahrmeister neu besetzt werden. Insgesamt leisteten die Feuerwehrkame- raden ca. 7.500 Arbeitsstunden im Jahr 2008. Wenn man das auf Tage umrechnen würde, haben die Kameraden 312 Tage für das Wohl der Bevölkerung in unserem Schutzgebiet, Reichenau, Pradl und Prad- ler Saggen aber auch für die ganze Stadt Innsbruck geleistet. Unser Altkommandant Armin Praxmarer wurde dann noch bei der Florianifeier vor der Reichenauer Bevölkerung zum Ehren- kommandanten der Einheit Reichenau ernannt. Norbert Stieber, der letztes Jahr seinen 65. Geburtstag feierte wurde eine würdige Geburtstagsfeier gestaltet. Als Geschenk wurde ihm ein handgeschnitzter heiliger Florian von der Mannschaft überreicht. Aber auch die Kameradschaft kam nicht zu kurz. Bei einem Ausflug in den Hochseil- klettergarten im Stubaital konnten die Ka- meraden und Kameradinnen die gute Kameradschaft untereinander noch mehr festigen. Feuerwehrjugend Die Feuerwehrjugend hatte im Jahr 2008 einen Mitgliederstand von zwei Mädchen und sechs Burschen. Weiters hatten wir im Berichtsjahr 2008 vier Neueintritte in die Jugendfeuerwehr und zwei Überstellun- gen in die aktive Einsatzmannschaft. Fünf Jugendfeuerwehrmitglieder traten 2008 in Bronze und Silber zum Wissenstest in Igls an. Drei Kameraden/-innen schafften GERWEN ICH NAU +Sicherheitstechnik Elektro Morri Gerhard GmbH. R A-6020 Innsbruck, Grabenweg 3a Tel.: 0512/214047 Fax: DW-3 www.e-mg.at E-Mail: info@e-mg.at Planung Brandschutz Überwachung Überprüfung Sicherheitsfachkraft BAWAG PSK Leasing 65 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Vill Mannschaft Aktive 28 Reserve .8 Ehrenmitglieder 1 Fahnenpatin 1 Fahrzeugpatinnen.. 2 Fahrzeuge KLF-A, Mercedes Sprinter, Lohr. .2001 TF, Toyota .1992 TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenb... 1991 Kommandant Stellvertreter Kassier Schriftführer... OBI Franz Rofner OBI Martin Feichtner Einsatzzahlen OV Robert Koch Brandeinsätze. 5 BV Martin Weber Technische Einsätze 33 Sonstige Einsätze (Brandsicherheits- Schutzbereich wachen, Arbeitseinsätze, ...) Schulungen...... 4 7 Kommando Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde- grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters Technische Einsätze bzw. Klein- einsätze und fünf Brandeinsät- ze waren 2008 für die Freiwilli- ge Feuerwehr Vill abzuarbeiten. Insgesamt wurden dafür von den Kameraden 1.412 Stunden für die Allgemeinheit und zum Wohle der Stadt Innsbruck aufgebracht. Bei den Technischen Einsätzen blieb neben den üblichen" Kleineinsätzen besonders die Vermurung und das Überlaufen des Ramsbaches Ende Juli in Erinnerung. Der Abgang von Geröll, Erde und Bäumen auf die Iglerstraße auf einer Länge von 80 m war nicht nur ein kräfteraubende, sondern, wie sich später herausstellte ein extrem gefährlicher Einsatz. Ein Erdrutsch drei Stunden nach der Freilegung der Iglerstra- Be am gleichen Ort - nicht auszudenken, wären wir noch dort gewesen... das Aus- pumpen einiger Keller und einer Tiefgara- ge war dann Routine. Bei den Brandeinsätzen waren wir durch die schnelle Zufahrt über den Zenzenhof auf die Brennerautobahn zu LKW-Turbo- Bränden unterstützend ausgerückt. Das Zusammenspiel mit der Berufsfeuerwehr sowie mit der Feuerwehr Igls funktionier- te wieder ausgezeichnet. Bei den Neuwahlen im Frühjahr wurde der Ausschuss bestätigt und die Dienstposten neu besetzt. Die durch das TLF notwendi- ge Adaptierung der Feuerwache wurde begonnen und konnte Ende des Jahres fast abgeschlossen werden. Hier gilt unser Dank allen Entscheidungsträgern für die Unterstützung und Umsetzung. Um die Si- cherheit der Feuerwehrkameraden zu er- höhen, wurden mit Unterstützung des Be- zirksverbandes zehn Stück neue Schutz- hosen angekauft. Die uns zugewiesenen Aufgaben anlässlich der EURO 08 wurden problemlos gemeistert. Im Berichtsjahr wurden 12 Gruppenübungen und 4 Schu- lungen von der Einheit abgehalten, die durchschnittlich von 14 Mann besucht wurden. Diverse Schulungen und Speziali- sierungen einiger Feuerwehrkameraden an der Landesfeuerwehrschule sowie bei der Berufsfeuerwehr rundeten das Bild ab. Ein Kameradschaftsabend mit Theaterbe- such in Arzl, Geburtstage von verdienten Feuerwehrkameraden, diverse Festbesu- che bei den Nachbareinheiten sowie die Einladung in das VIP-Zelt auf der Nordket- te durch Vizebürgermeister Platzgummer waren die gesellschaftlichen Höhepunkte. Innovativ denken Verantwortlich handeln Kompetent arbeiten EP R Jahresbericht 2008 DYWIDAG Dyckerhoff & Widmann Gesellschaft m. b. H. Bauunternehmung Im Zeichen der Gemütlichkeit Dyckerhoff & Widmann Gesellschaft m. b. H. Dr. Glatz Straße 1 A 6020 Innsbruck HGL Tel. 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Spe- zielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind mehrere Tanklager, die Universität Inns- bruck, die Universitätskliniken Innsbruck, die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie die Westbahnstrecke. Zudem ist die FF Wil- ten neben der Berufsfeuerwehr durch das Boot und die Rettungsschwimmer zustän- dig für den Inn zwischen Telfs und Wattens. Der erfolgreiche Silber-Trupp bei der ATS-Leistungsprüfung mit VizeBgm. Dr. Platzgummer D ie EURO 08 und Unwettereinsätze war in Wilten bestimmend bis zum neben den Brandsicherheitswachediens- ten in der Innenstadt auch vier Mal Be- reitschaften auf der Wache eingerichtet. Zudem gab es vorher zahlreiche Sitzungen und Schulungen und auch spezielle Übun- gen im eigenen Bereich. Nachdem wir seit Mannschaft Aktive .57 Reserve 15 Jugend .9 Ehrenmitglieder 5 Fahrzeuge TLFH 3000/500, ÖAF 19-331. .1989 KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002 KRF, Mercedes 508D. 1986 TF, Toyota HIACE .1992 1999 Boot, Barro-Bootsbau Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). 8 35 8 der EURO 08 zum ersten Mal selber über einen Schlüssel für Brandmeldeanlagen verfügen, wurde bereits vorher speziell das Abarbeiten eines Brandmeldealarms ge- schult. Jeweils Ende Juni, Juli und August kam es zudem zu mehreren Auspumparbeiten nach starken Regenfällen in unserem Schutzgebiet bzw. in Amras. Auch zu Boots- einsätze wurde Wilten im Frühjahr alar- miert nach einer Havarie im Rahmen ei- nes Sucheinsatzes im Bereich Telfs, bei dem zum Glück niemand verletzt wurde, musste jedoch das Boot zur Reparatur zur Herstel- lerfirma nach Deutschland verlegt werden. Da die Schadensbegutachtung und Ange- botslegung einige Zeit in Anspruch nah- men, kann das Boot vermutlich erst im Frühjahr 2009 wieder in den Einsatz gehen. Auch die Abschlussübung verlief anders als geplant. Mitten in der Übung bei der Fa. Huter, welche zusammen mit der Feu- erwehr Hötting und der Brandschutzgrup- pe der Fa. Huter durchgeführt wurde, wur- den beide Feuerwehren zum Dehnfugen- brandeinsatz in die Burgendlandstraße ge- rufen. Interessant war im letzten Jahr auch die Besichtigung der Nordröhre des Wiltener Tunnels und der Tunnelwarte bzw. des Verbindungsgangs im Frühjahr. Die für den Herbst geplante Großübung im Tunnel musste jedoch auf das folgende Frühjahr verlegt werden. Dafür konnte wieder an der Landesfeuerwehrschule im Atem- schutzkäfig der Atemschutzeinsatz geübt werden. Im Herbst nahm die Feuerwehr zudem an der Waldbrandübung im Bereich der Mittenwaldbahn bei Kranebitten, in- dem der neue ÖBB-Löschzug zusammen mit der FF Mühlau besetzt wurde, und an der Flughafenübung teil. Bei der Atemschutz-Leistungsprüfung in Arzl trat der Trupp mit Werner Mair, Maria Nuener und Thomas Ostermann erstmalig in Innsbruck in der Stufe Silber mit großem Das neue Kommando der Feuerwehr Wilten Erfolg an. Zudem konnten Clemens Pezzei, Markus Strobl und Florian Watzdorf das bronzene Leistungsabzeichen erreichen. Neu war auch, dass die jüngsten Aktiven in einer eigenen Ausbildungsgruppe zu- sätzlich geschult und ausgebildet wurden, um den Übergang von der Jugend zur Aktivmannschaft zu erleichtern. In einem eigenen Bauausschuss konnten zusammen mit Branddirektor Mag. Erwin Reichel auch weitere Vorarbeiten für die neue Wache geleistet werden. Daneben wurden von Vizebürgermeister Dr. Platz- gummer, Branddirektor Mag. Reichel und Kommandant Pfeifer in zahlreichen Ge- sprächen und Treffen viele Schritte koordi- niert, welche schlussendlich dazu führten, dass von den verschiedenen Behörden grundsätzlich grünes Licht für eine Bebau- ung des Areals am Westende der Sieglan- ger-Siedlung vor der Autobahn-Informa- tion gegeben wurde. Als Danke für die geleistete Arbeit das gan- ze Jahr über an die Aktivmannschaft und die Mitglieder außer Dienst war das Ziel ei- nes zweitägigen Ausfluges, dann Dornbirn und der Bodensee-aufgrund des schlech- ten Wetters musste jedoch die Fahrt auf den Pfänder leider entfallen. Die Neuwahlen bei der Jahreshauptver- sammlung brachten auch zwei Wechsel im Kommando. Harald Prader wurde zum neuen Kommandantenstellvertreter ge- wählt und löste nach zehn Jahren Hubert Thonhauser in dieser Funktion ab, Cle- mens Pezzei seinen Vater Josef Pezzei als Kassier. Josef Pezzei übte den Kassier. mehr als drei Jahrzehnte aus und wurde zum Dank bei der Jahreshauptversamm- lung mit dem Verdienstzeichen des ÖBFV Stufe III ausgezeichnet. Peter Pfeifer als Kommandant und Markus Strobl als Schriftführer wurden in ihren Ämtern be- stätigt. Im eigenen Stadtteil wurden die gewohn- ten Unterstützungstätigkeiten für die Pfar- re durchgeführt. Daneben war auch der Kin- dergarten wieder zu Gast und wurde die Volksschule bei einer Bremsweg-Demons- tration durch den ÖAMTC unterstützt. Flughafenübung am 31. Oktober 2008 MARTIN-HORN Q TUV SUD 150 9001 Martin-Horn Nr. 2297 GM •für Feuerwehr, Rettungsfahrzeuge Sonderfahrzeuge a'a'/d"d" ...das Original! gestimmt 435 +450/580 + 600Hz, Zusätzlicher Warneffekt durch tremolierende Abstimmung Lautstärke: 125 db (A) in 1m Abstand, DIN 14610 EG DIN B 03 das Original! Voller Ton-Hohe ECE E1 10R-022691 Absolut Witterungsbeständig DIN ISO 9001:200 Lautstärke MARTIN