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StA?
Stadtarchiv
Innsbruck
P-870-2007
Stadtmagistrat Innsbruck
ERWEHR FEUERWEHR FEUER
FEVERE
FEUERWEHR
AMRAS
SCA
FEUER
114c
FRANZ THURNER
1828-1879
GRUNDER
DEA FRENDILLIGEN FEUERWEHREN
UND DES TURNWCSENS IN TIROL
LANDESDERTEIDIGER
IN DEN JAHREN 1848-1850 1866
Loir
150
JAHRESBERICHT 2007 FEUERWEHR
INNSBRUCK
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R
Robust, zuverlässig, und mit
hohem Qualitätsstandard...
...eben Scania.
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2007
Bibliothek
SCANIA
FEUERWEHR
AM 791DD
FREIWILLIGE FEUERWEHR
NEUHOFEN/YBBS
TLFA 400
E
SCANIA
DER BESSERE ZUG
Jahresbericht 2007
BERUTS
FEUERWER
NNSRUCK
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Anton Steixner
Landesrat
Jahresbericht 2007
Hilde Zach
Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
Geschätzte
Feuerwehrkameraden!
nsere Feuerwehren leisten allzeit
bereit wertvollste Dienste für die
den Bevölkerung. Das war im abgelaufe-
nen Feuerwehrjahr so und wird auch in Zu-
kunft so sein. Die auch das Feuerwehrwe-
sen betreffenden Veränderungen passie-
ren laufend, sodass wir stets mit Augen-
maß, Behutsamkeit und vor allem Weit-
blick Brücken in die Zukunft bauen müs-
sen. Mit der Aufschaltung der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck, der Freiwilligen Feuer-
wehren Innsbrucks sowie der Flughafen-
Betriebsfeuerwehr auf die ILL ist wiederum
ein neues Kapitel aufgeschlagen. Die Alar-
mierung durch die Leitstelle Tirol und der
Aufbau der digitalen Systeme bringen für
unsere Feuerwehren bisher nicht gekann-
te Möglichkeiten. Vielfach liegen bei sol-
chen Entscheidungen die emotionalen Ar-
gumente abseits jener der Logik und des
Sachverstandes, und dennoch hat es das
Feuerwehrwesen in unserem Land stets
geschafft, vorbildlich die richtigen Wei-
chen zu stellen, worauf ich als verantwort-
liches Regierungsmitglied besonders stolz
bin. Ein besonderer Höhepunkt des hinter
uns liegenden Berichtsjahres war die 150-
Jahr-Feier des Bezirksfeuerwehrverbandes.
Ich danke allen Verantwortlichen für die
solide Durchführung dieser Feierlichkeiten,
welche ein beeindruckendes Manifest von
Geschlossenheit, Einsatzbereitschaft und
Freude hinterlassen haben. Derartige Feier-
lichkeiten, vor allem, wenn sie so geordnet
ablaufen, sind ein motivierendes Erlebnis
nach innen und stets eine gute Gelegen-
heit, die eigenen Anliegen Gewinn brin-
gend nach außen zu tragen - dass dies ge-
lungen ist, dafür kann ich Zeugnis geben
und ich danke dafür, weil dadurch meine
Bemühungen zur Förderung der Anliegen
der Feuerwehr eine gute Unterstützung
finden.
Ich bedanke mich bei allen, die unsere
Feuerwehr unterstützen und fördern, ich
bedanke mich vor allem aber bei jedem
einzelnen Feuerwehrmann und jeder ein-
zelnen Feuerwehrfrau, die allesamt in ih-
rem Bereich Verantwortung tragen. Ich
darf euch bitten, diese Verantwortung
auch in Zukunft wieder wahrzunehmen
und den Mitmenschen durch euren Einsatz
zu stützen und zu schützen. Einer der kom-
menden Höhepunkte und Herausforde-
rungen wird die EURO sein, bei welcher die
Feuerwehren Innsbrucks von den Wehren
aus dem ganzen Land Unterstützung er-
fahren werden diese Zusammenarbeit er-
fordert nicht nur einen guten Willen, son-
dern auch Sachverstand und Einsatzbe-
reitschaft. Ich weiß, dass ich mich in all
dem auf euch verlassen kann und zeichne
mit einem herzlichen Gut Heil, Kameraden,
euer
Alleen
Feuerwehr Innsbruck -
für die Sicherheit der Stadt im Einsatz!
857 war das Gründungsjahr der ers-
ten Feuerwehr Innsbrucks. Es war die
erwehr Österreichs! Das 150-Jahr-Jubi-
läum im Vorjahr war mehr als eine beein-
druckende Feier - der historische Rückblick
wurde zu einer beeindruckenden Leis-
tungsbilanz und war auch Ausblick in in-
teressante Zukunftsperspektiven. Beein-
druckend ist auch der vorliegende Tätig-
keitsbericht!
Ein bedeutender Schritt in die Zukunft für
den gesamten Bereich der Blaulichtorga-
nisationen und der Feuerwehr im Speziel-
len wurde mit der Eröffnung der Integrier-
ten Landesleitstelle Tirol gesetzt, an der
die Tiroler Landeshauptstadt mit knapp 27
Prozent beteiligt ist. Die Integrierte Lan-
desleitstelle hat sich in den wenigen Mo-
naten bereits bestens bewährt. Bestens
bewährt hat sich auch die enge Zusam-
menarbeit und Ergänzung der Innsbrucker
Berufsfeuerwehr mit den zehn Freiwilligen
Feuerwehren. Bei 150 Einsätzen unter-
stützten die Einheiten der Freiwilligen Feu-
erwehren die BFI. Eine Einsatzstatistik, die
die Unverzichtbarkeit dieser Zusammenar-
beit dokumentiert.
Hand in Hand mit der rasanten Entwick-
lung unserer Gesellschaft haben sich auch
die möglichen Gefahrensituationen geän-
dert und vergrößert. Neben einer mög-
lichen Gefährdung durch Brände, Hoch-
wasser oder im Straßenverkehr im Spe-
ziellen der Gefahrengütertransport auf
Straße und Bahn-gehören Gas, Treibstof-
fe und Chemikalien zum Produktions All-
tag und können bei aller Vorsicht zur ex-
plosiven Gefahr werden!
Es ist ein starkes Potential, das für die Si-
cherheit der Stadt, ihrer Bewohnerinnen
und ihrer Gäste zur Verfügung steht. 108
Mitarbeiter stehen im Dienst der Berufs-
feuerwehr. Rund 500 Feuerwehrmänner -
und begrüßenswerterweise immer mehr
Feuerwehrfrauen - können die zehn Frei-
willigen Einheiten in Igls, Vill, Wilten, Höt-
ting, Hungerburg, Mühlau, Arzl, Neu-Arzl,
Reichenau und Amras im Ernstfall mobili-
sieren. Für die Sicherheit des Innsbrucker
Flughafens ist eine eigene Betriebsfeuer-
wehr im Einsatz.
"
Die Innsbrucker Feuerwehr hat die Wei-
chen für die Zukunft gestellt - mit einem
straffen Management, neuen Strukturen,
einer qualitätsvollen Ausbildung und den
entsprechenden Investitionen in die Infra-
struktur. Ein baulicher Schwerpunkt ist der-
zeit die Sanierung der Hauptfeuerwache
der BFI ein Investitionsvolumen von rund
3,5 Mio. Euro. Es ist aber auch ein Anlie-
gen der städtischen Sicherheitspolitik, die
freiwilligen Einheiten konsequent auf den
neuesten Stand zu bringen und zu halten.
Als Bürgermeisterin der Tiroler Landes-
hauptstadt Innsbruck und auch persönlich
weiß ich die Einsatzbereitschaft eines je-
den Einzelnen zu schätzen und danke da-
für. Jeder Mann, jede Frau erfüllt mit gro-
Bem Einsatz und persönlichem Risiko eine
verantwortungsvolle Aufgabe im Interesse
der Sicherheit aller.
hilde ful
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BEZIRKSEEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dr. Christoph Platzgummer
Vizebürgermeister von
Innsbruck
Jahresbericht 2007
SR Dr. Franz Hetzenauer
Magistratsdirektor
Eine unverzichtbare Rolle
im Sicherheitskonzept der Stadt!
mmer wieder werden Innsbrucks Feuer-
wehren in eine Nachbargemeinde geru-
fen z. B. aus folgendem Anlass, zuletzt
durch eine Fehlbetankung bestand die Ge-
fahr der Kontamination des Erdreichs und
der nahen Sill. Mit diesem Einsatz wird
deutlich dokumentiert, wie brisant sich das
Gefährdungspotenzial durch die dynami-
sche Entwicklung der letzten Jahrzehnte
geändert hat und damit auch die Ein-
satzbreite und Aufgabenstelllung der Feu-
erwehr.
Der Brandeinsatz ist die klassische Facette.
Ein stark zunehmender Verkehr, Gefahren-
guttransporte auf der Straße, Schiene und
auch in der Luft werden bei einem Unfall
aber zur großen Herausforderung. Gas,
Treibstoffe, Chemikalien gehören zum Pro-
duktionsalltag und können bei aller Vor-
sicht zur explosiven Gefahr werden!
Allein der Ausbau der Tunnelstrecken bringt
neue Aufgabenstellungen: Schon jetzt müs-
sen sich die Portalfeuerwehren der Eisen-
bahn-Südumfahrung Innsbrucks mit einem
Ernstfall in der rund,, 13-Kilometer-Röhre"
befassen in Zukunft sogar mit dem ein-
mal rund 50 Kilometer langen Brenner-Ba-
sistunnel! Eine große Aufgabe steht schon
in unmittelbarer Zukunft auf dem Einsatz-
programm: Während der Fußball EURO
2008 im Juni kommt der gesamten Inns-
brucker Feuerwehr eine entscheidende Rol-
le im Sicherheitskonzept für die Fußball EU-
RO 2008 zu!
Es gehört zur Tradition und zum Selbstver-
ständnis der Innsbrucker Feuerwehr sich
den Herausforderungen des Einsatzes, aber
auch der Entwicklung der Zukunft zu stel-
len. Mit der Einführung des „Poolsystems",
Spezialisierungen, der Umsetzung des
Fahrzeugkonzeptes, mit ständigen Investi-
tionen in die Infrastruktur, einer qualitäts-
vollen Ausbildung und permanente Weiter-
bildung präsentiert sich die Innsbrucker
Feuerwehr österreichweit auf einem Spit-
zenniveau! Die Integrierte Landesleitstelle
ist seit kurzem in Betrieb eine Investition
in die Zukunft der Sicherheit ganz Tirols.
Der bewährte und einsatzstarke Zusam-
menschluss von Berufsfeuerwehr, den zehn
Freiwilligen Feuerwehren Igls, Vill, Wilten,
Hötting, Hungerburg, Mühlau, Arzl, Neu-
Arzl, Reichenau und Amras sowie der
Betriebsfeuerwehr des Alpen-Flughafens
prägt den Feuerwehrbezirk Innsbruck-Stadt
und ist beispielgebend. Der Jahresbericht
des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck-
Stadt mit seinen weit über 5.000 Einsätzen
ist eine Leistungsbilanz, geprägt vom gro-
Ben persönlichen Engagement eines jeden
Einzelnen, verbunden oft mit großem per-
sönlichem Risiko.
Dieser Einstellung und der Einsatzbereit-
schaft der Feuerwehrmänner und Feuer-
wehrfrauen gebührt größte Anerkennung!
Als Vizebürgermeister und zuständiger Re-
ferent für das Feuerwehrwesen der Stadt
Innsbruck wünsche ich der Innsbrucker
Feuerwehr viel Erfolg bei der verantwor-
tungsvollen Arbeit im Interesse der Sicher-
heit der Bürgerinnen und Bürger. Vor allem
wünsche ich ihnen, dass die Einsätze ohne
Unfall verlaufen!
Janna
Die Feuerwehr Innsbruck -
ein Garant für die Sicherheit unserer Stadt!
D
er jährlich vorgelegte Jahresbericht
über das abgelaufene Jahr 2007
beweist
von neuem die hervor-
ragende Leistungsfähigkeit der Feuerwehr
Innsbruck in ihrer Zusammenarbeit zwi-
schen Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen
Feuerwehren und der Betriebsfeuerwehr
des Innsbrucker Flughafens.
Ihnen allen gilt mein Dank für ihren Ein-
satz im Zuge der vielfältigen Herausforde-
rungen bei den einzelnen Ausrückungen.
Erfreulicherweise kann man rückblickend
feststellen, dass die eingesetzten Feuer-
wehrfrauen und Feuerwehrmänner bei ih-
rer Tätigkeit von größeren Verletzungen
verschont geblieben sind, was angesichts
des bekannten Gefährdungspotentials bei
den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten kei-
ne Selbstverständlichkeit darstellt.
Nachdem im vergangenen Jahr das 150-
jährige Gründungsfest der Feuerwehr Inns-
bruck würdig begangen werden konnte
und gleichzeitig die neu errichtete Inte-
grierte Landesleitstelle Tirol ihren Betrieb
aufnehmen konnte, ist ein klares Zeichen
gesetzt worden, dass auch nach 150-jäh-
rigem Bestand die Feuerwehr Innsbruck ei-
ner laufenden dynamischen Entwicklung
unterworfen ist, die auch im abgelaufenen
Jahr von großem finanziellen Einsatz der
Stadt Innsbruck für ihre Feuerwehr beglei-
tet war.
Durch diese kontinuierliche Fortentwick-
lung und Berücksichtigung neuester Tech-
nik auf dem Fahrzeug- wie dem Geräte-
sektor ist in Verbindung mit der Leistungs-
bereitschaft jedes einzelnen Feuerwehr-
mitgliedes und einer vorbildlichen Organi-
sation die Sicherheit der Stadt auch in Zu-
kunft garantiert.
Für die im vergangenen Jahr wieder unter
Beweis gestellte Leistungs- und Einsatz-
bereitschaft darf ich mich bei allen Mit-
gliedern der Feuerwehr Innsbruck in Aner-
kennung dieser Verlässlichkeit und Gewis-
senhaftigkeit recht herzlich bedanken und
der Feuerwehr Innsbruck auch weiterhin
viel Erfolg bei ihrer verantwortungsvollen
Arbeit wünschen.
Dr. Frauz Hetzenauer
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dipl.-Ing. Alfons Gruber
Landesfeuerwehrinspektor
Jahresbericht 2007
LBD Klaus Erler
Landes-Feuerwehrkommandant
Gravierende
Änderungen!
ie Feuerwehren der Stadt Inns-
bruck können auf ein arbeitsrei-
ches und bewegtes Jahr 2007 zu-
rückblicken. Rund zehn Einsätze am Tag
waren zu bewältigen. Die Berufsfeuer-
wehr, die Freiwilligen Einheiten und die
Betriebsfeuerwehr am Flughafen konnten
den Einsatzerfordernissen in bewährt ho-
her Qualität gerecht werden. Die Hilfe der
Feuerwehr Innsbruck wurde auch außer-
halb der Stadt in Anspruch genommen.
Beispiele sind die Anforderung des Kran-
fahrzeuges und der Großpumpe.
Eine Herausforderung war die Umstellung
der Alarmierung von der Alarmzentrale der
Berufsfeuerwehr auf die Integrierte Lan-
desleitstelle Tirol. Speziell für die Mitglie-
der der Berufsfeuerwehr stellte die Über-
nahme der Aufgaben der Alarmzentrale
durch die neue Leitstelle eine gravierende
Änderung im gewohnten Dienstbetrieb dar.
Durch die Bündelung der Kräfte und das
konstruktive Mitarbeiten der Verantwort-
lichen war es möglich, die Vorgaben um-
zusetzen, Schwierigkeiten zu beseitigen
und den Zeitplan einzuhalten. Ständige
Verbesserungen optimieren die weiteren
Abläufe. Die großen Projekte Digitalfunk,
Umstellung auf digitale Alarmierungstech-
nik und die Zentralisierung dieser Alarmie-
rung auf die Leitstelle sind auch landes-
weit schon weit fortgeschritten. Die posi-
tiven Erfahrungen und Rückmeldungen
aus dem In- und Ausland zeigen, dass wir
auf dem richtigen Weg sind.
Die gelungenen Veranstaltungen zum Ju-
biläum,,150 Jahre Feuerwehr Innsbruck"
sind uns allen noch in bester Erinnerung.
Die Feuerwehr konnte sich in der Öffent-
lichkeit nachhaltig gut präsentieren.
Die EURO 2008 wird in ihren Dimensionen
auch eine landesweite Zusammenarbeit
bei den Feuerwehren erfordern. Es gilt bei
allen mit der EM verbundenen Veranstal-
tungen, gemeinsam mit anderen Organi-
sationen die Sicherheit in der Stadt Inns-
bruck und im Land zu gewährleisten.
Die Feuerwehr lebt von ihren engagierten
Mitgliedern, die mit guter Ausbildung und
moderner, zweckmäßiger Ausrüstung in
der Lage sind, professionell zu helfen. Die
Kommandanten der Einheiten, das Kom-
mando der Berufsfeuerwehr und die Funk-
tionäre des Bezirksfeuerwehrverbandes be-
mühen sich, die an sich guten Rahmenbe-
dingungen noch weiter zu verbessern. Die
Stadt Innsbruck sorgt mit Unterstützung
des Landes Tirol für die nötigen Finanz-
mittel.
Mein herzlicher Dank gilt den Mitgliedern
der Feuerwehr Innsbruck für ihren uner-
müdlichen Einsatz zum Wohle der Bevöl-
kerung. Danke an alle, die freiwillig oder
beruflich als Kommandanten große Ver-
antwortung und ein großes Arbeitspen-
sum auf sich nehmen.
Mit den besten Wünsche für die Zukunft!
Alfons Gucke
Beeindruckende Leistungsbilanz
der Feuerwehren Innsbrucks!
amens des Landes-Feuerwehrver-
bandes Tirol danke ich der Berufs-
Feuerwehren der Stadt Innsbruck für ihre
Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr. Die
überaus umfangreichen Einsatztätigkeiten
im Bereich Brand- und Technische Einsät-
ze, ganz besonders aber auch im Vorbeu-
genden Brandschutz zeigen immer wieder
die enorme Wichtigkeit einer funktionie-
renden, gut geschulten und bestens aus-
gerüsteten Einsatzmannschaft auf.
Gott sei Dank gab es 2007 trotz der umfang-
reichen Einsätze keine gröber verletzten Feu-
erwehrmitglieder!
Ich gratuliere auch um 150-Jahr-Jubiläum,
welches im vergangenen Jahr in beeindru-
ckender Art und Weise gefeiert wurde. Hier
stand nicht nur das Feiern an erster Stelle,
sondern man gedachte auch derjenigen Ka-
meraden, welche vor 150 Jahren die Feuer-
wehr Innsbruck gegründet haben.
Die Bevölkerung von Innsbruck hatte die
Möglichkeit, sich bei den verschiedensten
Veranstaltungen in der Stadt ein Bild vom
hohen Ausbildungs- und Ausrüstungsstand
zu machen.
Das Jahr 2007 war geprägt von Neuerun-
gen im Bereich Alarmierung und Funk.
Durch die Inbetriebnahme der Leitstelle
Tirol, der Aufschaltung des Bezirkes Inns-
bruck-Stadt auf diese, sowie das Digitale
Funknetz waren alle Feuerwehren zusätz-
lich gefordert. Nur durch die gute Zu-
sammenarbeit aller, konnte aber auch die-
ses Projekt positiv für den Bezirk Innsbruck-
Stadt abgeschlossen werden.
Es ist mir ein Anliegen, den Funktionären
des Bezirks-Feuerwehrverbandes, den
Kommandanten der Freiwilligen Feuer-
wehren, der Berufsfeuerwehr Innsbruck,
aber auch der Betriebsfeuerwehr Flug-
hafen sowie allen Feuerwehrmitgliedern
für ihr Engagement und für ihren Einsatz
zu danken.
Ich ersuche auch weiterhin um gute und
kameradschaftliche Zusammenarbeit zum
Wohle und zur Sicherheit unserer Bevölke-
rung im ganzen Land.
Klaus Erler
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6/37
BEZIRKSFFUER! EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
OBR Bmst. Ing. Anton Larcher
Bezirksfeuerwehrkommandant
Jahresbericht 2007
Mag. Erwin Reichel
Kommandant der BF Innsbruck
150 Jahre
Feuerwehr Innsbruck!
Z
urückblickend auf das Jahr 2007 war
dieses durch mehrere Schwerpunkte
beziehungsweise Veranstaltungen
und Ereignisse geprägt. Das 150-Jahr-Jubi-
läum der Feuerwehr der Stadt Innsbruck im
Herbst 2007 war nicht nur eine für die Be-
völkerung informative Leistungsschau und
Präsentation, sondern wie ich glaube, eine
für das Image unserer Feuerwehren über-
aus positive Akzente setzende Veranstal-
tung. Was mich aber besonders freut ist,
dass es gelungen ist, noch rechtzeitig zur
Jubiläumsveranstaltung ein Buch, die,, Feu-
erwehr Innsbruck", aufzulegen. Für die er-
folgreiche Umsetzung dieses Projektes
möchte ich einen besonderen Dank an den
Buchausschuss" unter der Leitung von BR
Hans Zimmermann aussprechen. Dass die-
ses Vorhaben ohne unsere Hauptsponsoren
nicht realisierbar gewesen wäre, darf nicht
unerwähnt bleiben. Auch ihnen gilt der
besondere Dank des Bezirksfeuerwehrver-
bandes. Nicht weniger erfolgreich war auch
das Auflegen einer Sonderbriefmarke. Hier
gilt der Dank dem Philatelisten-Klub Neu-
Arzl, der dieses Vorhaben unter der Feder-
führung von Branddirektor Mag. Erwin
Reichl umsetzen konnte. Aber auch der
Blaulichttag gemeinsam mit der Rettung
Innsbruck und verschiedenen Blaulicht-
organisationen und der vorangegangenen
Fahrzeugparade war mehr als beeindru-
ckend. Dass neben der eigentlichen Tätig-
keit dem Retten, Löschen, Bergen und
Schützen
die Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck auch musikalisch ihren Mann/Frau
stellt, bewies die Aufführung des großen ös-
terreichischen Zapfenstreichs durch die Be-
rufsfeuerwehrmusikkapelle. Eine Gedenk-
feier für unser Vorbild den Gründer der Feu-
erwehr der Stadt Innsbruck, Franz Thurner,
und ein gelungener Festabend mit Rah-
menprogramm rundeten unsere Jubiläums-
veranstaltung würdig ab. Allen Feuerweh-
ren der Stadt Innsbruck und besonders den
Mitgliedern des Bezirksausschusses gilt
mein aufrichtiger Dank. Ein Meilenstein im
Kommunikationsbereich war die Aufschal-
tung des Bezirkes Innsbruck-Stadt auf die
Integrierte Landesleitstelle Tirol am 5. No-
vember 2007. Nur durch unermüdliche
und professionelle Vorbereitungs- und Pla-
nungsarbeiten war es möglich, die seit über
40 Jahren bestehende Berufsfeuerwehren-
nachrichtenzentrale abzuschalten und uns
an Europas modernstes Kommunikations-
zentrum im Bereich der Blaulichtorganisa-
tionen einzuklinken. Hier zoll ich allen, die
zu diesem Erfolg beigetragen haben, mei-
nen größten Respekt. Trotz gigantischer
Kosten die das Land Tirol und die Landes-
hauptstadt Innsbruck für dieses Projekt zur
Verfügung gestellt haben, blieben Budget-
mittel für Instandhaltung, Ersatzinvestitio-
nen und Ausrüstung ungekürzt. Hier gilt der
Dank unseren verantwortlichen Politikern
auf Landes- und Gemeindeebene. Neben
diesen Großprojekten war es aber auch
möglich, wichtige Weichenstellungen im
Bereich des Katastrophenschutzes unter
Federführung unseres ressortverantwort-
lichen Bürgermeisters Dr. Christoph Platz-
gummer zu setzen. Dies betrifft neben an-
deren Projekten den Ausbau der Gemein-
deeinsatzleitung aber auch den Beginn der
Realiserung des Hochwasserschutzes am
Geroldsbach. Auch die Standortfrage für
den geplanten Neubau der Wache Wilten ist
beantwortet und der Realisierung steht
nichts mehr im Wege. Der Umbau und die
Generalsanierung der Berufsfeuerwehr lau-
fen auf Hochtouren. Neben allen diesen
Projekten galt es aber trotzdem wieder
5.000 Einsätze bei der Berufsfeuerwehr
und den Freiwilligen Feuerwehren abzuar-
beiten. Glücklicherweise war es wieder ein
Jahr ohne größere Katastrophen bzw. spek-
takuläre Einsätze, aber besonders erfreu-
lich, ohne gröbere Verletzungen bei Einsät-
zen und Übungen. Nachdem auch für mich
als Bezirkskommandant die Funktionspe-
riode zu Ende geht, möchte ich es nicht ver-
absäumen, mich bei allen Feuerwehren, ob
Berufs- oder Freiwillige Feuerwehren auf
Orts-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene,
bei den Feuerwehrmusikkapellen, bei allen
Funktionären und Politikern aufrichtig und
herzlich für die gute Zusammenarbeit und
für das mir entgegengebrachte Vertrauen zu
bedanken.
Geschätzte
Innsbruckerinnen und Innsbrucker!
D
er Jahresbericht 2007 soll einen kur-
zen aber sehr informativen Über-
blick über die Einsätze und Aktivitä-
ten der Feuerwehr der Stadt Innsbruck im
abgelaufenen Jahr geben.
Die Feuerwehr Innsbruck musste im Jahr
2007 insgesamt 4.630-mal ausrücken. 195-
mal davon unterstützte die Freiwillige Feu-
erwehr Innsbruck die Berufsfeuerwehr bei
teilweise sehr schwierigen Einsätzen. Es
darf dabei angemerkt werden, dass die
Anzahl der Groß- und Mittelbrände im Ver-
gleich zu den vorigen Jahren gering ge-
halten werden konnte. Die ausgezeichne-
te Zusammenarbeit der Mitarbeiter der
Berufsfeuerwehr mit den Kameraden der
Freiwilligen Feuerwehr wurde auch im Jahr
2007 bei vielen gemeinsamen, bestens
funktionierenden Einsätzen unter Beweis
gestellt.
Ich möchte mich daher an dieser Stelle, als
Branddirektor der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck, bei den Mitarbeitern der Be-
rufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuer-
wehr Innsbruck für die gute Zusammenar-
beit, die große Leistungsbereitschaft und
das hohe Engagement sehr herzlich be-
danken. Es ist ein Verdienst aller Feuer-
wehrleute der Stadt Innsbruck, dass das
Feuerwehrwesen, die Berufsfeuerwehr und
die Freiwilligen Feuerwehren, bei den Be-
wohnern der Stadt Innsbruck einen sehr
hohen Stellenwert genießt.
Mag. Erwin Reichel
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7/37
BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Jahresbericht 2007
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BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Aus dem Bezirk (Bezirksfeuerwehrverband)
Bezirkseinsatztag
Jahresbericht 2007
Landesjugendbewerb
Der Bezirk sagt DANKE ...
Im Rahmen einer kleinen Feier wurde
StR Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter für
ihre sechsjährige Ressortführung für
die Feuerwehr gedankt. Bezirkskomman-
dant Larcher hob dabei die ausgezeichne-
te und sehr freundschaftliche Zusammen-
arbeit hervor. In ihrem Rückblick auf ihre
Zeit als Ressortverantwortliche ging Frau
Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter
Exkursion der Feuerwehrjugend
erreich
A
ZEI
nochmals auf die Höhepunkte während
ihrer Amtszeit ein, darunter die Renovie-
rung sämtlicher Wachen, die Fixierung
zweier Fahrzeug-Konzepte sowie das Ein-
leiten der Sanierung der Berufsfeuerwehr
mit dem Neubau der Atemschutz-Werk-
stätte und der Turnhalle. Als Erinnerung
und Dank für diese sechs Jahre überreich-
te Bezirkskommandant Bmst. Ing. Larcher
im Namen des gesamten Bezirksfeuer-
wehrverbandes ein Relief des Hl. Florians
vom bekannten Innsbrucker Künstler Prof.
Rudolf Millonig.
Gratulieren durften wir in diesem Jahr un-
seren ressortzuständigen Vizebürgermeis-
tern a. D. und Ehrenmitgliedern Ferdinand
Obenfeldner zum 90. und Rudolf Krebs
zum 80. Geburtstag.
Is Dank für die ausgezeichneten Leistungen beim Wissen-
stest wurde mit den besten FJ-Mitgliedern eine Besichti-
Agung des neuen Hubschrauberstützpunktes von ÖAMTC
und Innenministerium am 23. Februar 2007 durchgeführt. Den Ju-
gendlichen wurden die Aufgaben der Flugpolizei mittels Video vor-
geführt und zwei stationierte Hubschrauber gezeigt.
Anschließend konnten im Wartungszentrum des ÖAMTC zwei
zerlegte Hubschrauber vom Typ EC135 besichtigt werden. Nach-
Idassa
V
on 19. bis 24. Mai 2007 waren drei
Kommandanten aus Innsbruck Teil-
nehmer bei einer internationalen
NATO-Großübung in Kroatien.
Die Teilnehmer aus Innsbruck waren:
HBI Albert Pfeifhofer
(KDT der FF Mühlau)
OBI Helmut Plank
(KDTSTV der FF Reichenau)
⚫BI Christoph Schlenz
(KDT der FF Hungerburg)
FUERWEHR
LET
her ging es noch auf das Gelände des Flughafens, wo die Fahr-
zeuge und die sich in Umbau befindliche Halle der Flughafen-Be-
triebsfeuerwehr in Augenschein genommen wurden.
Zu einer weiteren Exkursion lud Vizebürgermeister Dr. Christoph
Platzgummer am 4. April 2007 alle Mitglieder der Feuerwehrjugend
ein. Dabei wurde die Baustelle der Hungerburgbahn im Bereich der
Innbrücke sowie der Station beim Alpenzoo besichtigt.Anschließend
ging es noch zur Stärkung zum Mc Donalds Restaurant ins DEZ.
✓
ERWE
WATER
von einem schweren Verkehrsunfall
mit Bus und drei PKW bis zu einem
die Innsbrucker Feuerwehren probten am
16. Juni 2007 den ganzen Tag über den
zeitgleichen Einsatz an mehreren Stellen.
Um 10:30 Uhr begann der Einsatzreigen
mit einer Arbeitsunfall in Vill, bei dem eine
Person unter Baumstämmen eingeklemmt
war. Wenige Minuten später dann das Hor-
rorszenario: Ein Bus mit mehr als 20 Schü-
lerinnen war in einen Unfall mit drei PKW
verwickelt. Weiter ging es mit einem abge-
stürzten PKW auf einem Forstweg, einem
Brand in einem Jugendheim, einem LKW,
der in eine Oberleitung geriet sowie zwei
Personen, die in einen Silo gestürzt waren..
Daneben kam es noch mehrmals zu Alar-
men durch Brandmeldeanlagen. Natürlich
waren zu jeder Zeit genügend Kräfte ein-
satzbereit, um alle normalen" Einsätze
auch noch abzuwickeln. Beteiligt waren
die Innsbrucker Berufsfeuerwehr, alle zehn
Freiwilligen Feuerwehren sowie die Ret-
tung Innsbruck mit mehreren Notärzten,
zahlreichen Sanitätern, dem Kriseninter-
ventions- und dem SvE-Team. Die Verletz-
ten wurden zum Großteil dargestellt durch
die Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehr-
jugendgruppen, geschminkt wurden diese
in hervorragender Weise durch ein Team
der Rettung Innsbruck.
FEUERWEHR
WILTER
Und im Einsatzstab kam dann auch noch die
Zusammenarbeit mit der Polizei durch Stadt-
polizeikommandant-Stv. Kirchler hinzu.
Die Ziele, welche hinter den zahlreichen
Szenarien den ganzen Tag überstanden,
Waren:
• Abarbeitung einer Großschadenslage
und mehrerer Paralleleinsätze mit Zu-
sammenarbeit von BF und FF
Beübung einer Einsatzsoftware, mit der
man das Einsatzgeschehen darstellen
und dokumentieren kann
⚫Beüben aller Führungsebenen, auch
Kommunikation zwischen den Einheiten
⚫ Ein Feuerwehrstab übernimmt Übungs-
leitung
Taktische Beübung des Digitalfunks (z. B.
Zusammen- und Wegschalten der Grup-
pen, Einzelruf)
Z
ahlreiche Stationen hatten die Ju-
gendlichen der Rettung bei ihrem
bei wurde auch schon für die Jugend die
Zusammenarbeit zwischen den Einsatzor-
ganisationen geprobt.
Zwei Stationen waren es, die im Bewerbs-
teil von der Feuerwehr betreut wurden. Bei
einer Bronze-Station waren Verbrennun-
gen nach einer Explosion zu versorgen.
Während die FF Mühlau für das Feuer
sorgte wurde es von der FF Reichenau ge-
löscht. Schwerer schon die Situation bei ei-
ner Silber-Station: bei einem Arbeitsunfall
gab es neben einer gepfählten Person ei-
ne weitere mit Brandverletzungen, eine
mit Gehörverletzungen und eine vierte mit
Verletzungen im Gesichtsbereich. Dabei
musste zum Versorgen des gepfählten Ver-
letzten die FF Wilten diesen mit dem hy-
draulischen Rettungsgerät befreien. Jux-
Stationen wurden noch von der FF Müh-
Tau am Landhausplatz und bei der Berufs-
feuerwehr betreut.
13
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Atemschutz-Leistungsprüfung
A
m Samstag, dem 15. September 2007
wurde in Innsbruck erstmal die Atem-
schutz-Leistungsprüfung durchgeführt.
Angetreten sind zehn Trupps (zu je drei Perso-
nen) von den Freiwilligen Feuerwehren Amras,
Hötting, Hungerburg und Mühlau.
Die ASLP wird in den drei Stufen - Bronze, Sil-
ber und Gold - durchgeführt. Ein Trupp, der das
bronzene Leistungsabzeichen erreicht hat,
darf frühestens nach zwei Jahren zu Silber und
nach weiteren zwei Jahren zu Gold antreten.
Die Prüfung an sich besteht aus fünf Statio-
nen: überprüft wird dabei das theoretische
Wissen, das korrekte An- und Ablegen der Ge-
Vorteilssystem
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räte und der sonstigen Ausrüstung
wie Flammschutzhauben, Schutzjacken,
Handschuhe sowie die Menschenrettung
und der Innenangriff mit einer Löschlei-
tung in einem ein- bis zweistöckigen Ge-
bäude.
,,Die angetretenen Trupps zeigten zum
überwiegenden Großteil passable Leis-
tungen", zeigte sich Bezirksfeuerwehr-
kommandant Bmst. Ing. Anton Larcher
bei der Schlussveranstaltung erfreut
über seine Eindrücke von den Leistungen
der Trupps.
Branddirektor Mag. Erwin Reichel wies
auf die Bedeutung dieser Art der Leis-
tungsprüfung hin, indem, wie er mein-
te, sich die antretenden Feuerwehrmit-
glieder mit dem Thema Atemschutz
äußerst intensiv über mehrere Wochen
auseinandersetzen müssen und die
Prüfung eben der Abschluss dieser an-
strengenden Vorbereitungszeit ist. Die-
ses intensive Training zeigt dann auch
bei Einsätzen wie dem Dachstuhlbrand
in der Nacht zuvor in Vill seine Wir-
kung.
Während des Tages lies es sich auch Vize-
bürgermeister Dr. Christoph Platzgum-
mer nicht entgehen, sich die Leistungs-
prüfung genauestens anzuschauen und
A
die Stationen erklären zu lassen. Da die
Prüfung in Innsbruck zum ersten Mal
durchgeführt wurde, waren neben drei
Kameraden der Berufsfeuerwehr und
vier Kameraden der FF Wilten, welche
das Abzeichen bereits vorher im Bezirk
Innsbruck-Land erworben haben, auch
drei Bewerter sowie der Bewerbsleiter
aus dem Nachbarbezirk Innsbruck-Land
zur Unterstützung tätig.
An dieser Stelle besonderer Dank an die
Kameraden und Verantwortlichen im
Bezirk Innsbruck-Land für diese Mithilfe
und ganz besonders bei Ernst Klotz als
Bewerbsleiter, der schon in der Vorberei-
tung hilfreich war.
Ein Dank aber auch an die Berufsfeuer-
wehr für die Unterstützung bei der
Durchführung, im Speziellen an Brand-
direktor Mag. Erwin Reichel für die Ko-
ordination, Ing. Andreas Friedl und
Wolfgang Kinzner stellvertretend für
die Atemschutz-Werkstätte sowie
Christian Schiestl, Florian Degasper und
Stefan Rotter für deren Funktion als Be-
werter.
Nach der erfolgreichen Premiere soll die
Atemschutz-Leistungsprüfung nunmehr
auch in Innsbruck regelmäßig durchge
führt werden.
Buch „Die Feuerwehr Innsbruck"
Die Feuerwehr Innsbruck
Geschichte, Gegenwart und Zukunft
A
Haymon
nlässlich des großen Jubiläums und
im Bewusstsein, dass die Pionier-
leistungen von Franz Thurner auf
dem Gebiet des Feuerwehrwesens ent-
sprechend gewürdigt werden sollten, der
Blick aber auch auf das Jetzt und das Mor-
gen gerichtet werden muss, entschloss
sich der Bezirksausschuss, in Zusammen-
arbeit mit vielen ehrwürdigen Feuerwehr-
kameraden und dem Stadtarchiv, ein Buch
herauszugeben.
Die Idee dazu kam von Bezirksfeuerwehr-
kommandant Bmst. Ing. Anton Larcher, die
Umsetzung leitete BR Johann Zimmermann
von der Berufsfeuerwehr, zugleich Bezirks-
archivar des Bezirksfeuerwehrverbandes
Innsbruck-Stadt, in Zusammenarbeit mit
dem Bezirkskassier i. R. Werner Forster.
Marke
150 Jahre
FEUERWEHR INNSBRUCK
ÖSTERREICH
55
A
nlässlich der 150-Jahr-Feier wurde
eine Briefmarke mit einer Stückzahl
à von 2.000 mit einem
Nominalwert
von 55 Cent aufgelegt. Der Ersttagsstem-
Als Autoren konnten u. a. der Leiter des
Stadtarchivs Dr. Lukas Morscher, die Brand-
direktoren i. R. Ing. Thomas Angermair und
Siegfried Nalter, der für Ausbildung und ge-
fährliche Stoffe zuständige Offizier i. R. Peter
Pescoller, der Wirtschaftsoffizier i. R. Helmut
Moser, der Chronist der Feuerwehr Mühlau
Helmut Schlögl, der Zuständige für die Öf-
fentlichkeitsarbeit im Landesfeuerwehrver-
band Manfred Liebentritt sowie die derzei-
tigen Funktionäre und Offiziere des Be-
zirksfeuerwehrverbandes und der Berufs-
feuerwehr gewonnen werden.
-
Inhaltlich beschäftigt sich das Buch zu Be-
ginn mit der Entwicklung des Feuerlösch-
wesens und der Arbeit von Franz Thurner,
der Entstehung der einzelnen Teile der
Feuerwehr Innsbruck bis zur heutigen Or-
ganisationsform sowie der Entstehung
von verwandten Bereichen wie Brand-
schadensversicherungen. Ein großer Teil
ist dann der heutigen Feuerwehr Inns-
bruck gewidmet der Ausstattung, den
Aufgaben, der Struktur, den Bereichen wie
Technik und Ausbildung. Weiters ist die
Arbeit der Feuerwehr an einigen Einsätzen
der letzten Jahrzehnte exemplarisch auf-
gezeigt. Entstanden ist das Buch aus Re-
cherchen in Quellen wie Zeitungen aus
der damaligen Zeit sowie aus zahlreichen
noch auffindbaren Festschriften und Jah-
resberichten. Und natürlich, die letzten
Jahrzehnte betreffend, aus dem Wissen
der ehrenwerten Autoren als Zeitzeugen
dieser Jahre.
pel wurde anlässlich des Blaulichttages am
29. September 2007 ausgegeben.
Die Marke zeigt eine Drehleiter der Feuer-
wehr Innsbruck der modernsten Bauart
und eine historische Feuerlöschspritze. Im
Hintergrund der Marke befindet sich die
Nordkette (verschneit).
Entstanden ist die Marke auf Initiative von
Branddirektor Mag. Erwin Reichel in Zu-
sammenarbeit mit dem Philatelistenclub
Neu-Arzl, welcher die administrativen Auf-
gaben erledigte.
Jahresbericht 2007
Blaulichttag
Z
FEUERWEN
FEUERWEHR
usammen mit dem Roten Kreuz -
Freiwillige Rettung Innsbruck, wel-
hen feierte, wurde am 29. September
2007 ein Blaulichttag" organisiert. Be-
ginnend mit einer Fahrzeugparade von der
Heiliggeiststraße über die Maria-There-
sien-Straße, Museumstraße, Sillgasse, Uni-
versitätsstraße bis zum Festplatz wurden
vor der Hofburg der Bevölkerung die ak-
tuellen Fahrzeuge und Gerätschaften der
beiden jubilierenden und befreundeter Or-
ganisationen wie der Polizei, dem Bundes-
heer, der Bergrettung, dem ÖAMTC und
der Wasserrettung vorgeführt. Höhepunk-
te waren dabei sicherlich die gemeinsam
abgehaltenen Schauübungen. Für die Klei-
nen gab es zudem ein Kinder-Spielefest.
141379
15
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BEZIRKSEEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Gedenkfeier, Zapfenstreich, Bezirkstag und Festabend
Landes-KAT-Übung
TIRIS
Anton
Friedl Mair t
Jahresbericht 2007
Waldbrand-Übung
D
er 5. und 6. Oktober bildeten den
Schlusspunkt und zugleich Höhe-
punkt im Rahmen der 150-Jahr-
Feierlichkeiten. Am 5. Oktober wurde zuerst
in Gedenken an den Feuerwehrpionier und
Gründer der Feuerwehr Innsbruck, Franz
Thurner, beim Franz-Thurner-Denkmal im
Walterpark eine Gedenkfeier abgehalten,
zelebriert von den Feuerwehrkuraten Msgr.
Helmut Gatterer und Anton Eppacher.
Anschließend marschierten die Ehrengäste,
die Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehrju-
gendgruppen als Fackelträger, Abordnun-
gen aller Innsbrucker Feuerwehren sowie die
Stadtschützenkompanie St. Nikolaus-Maria-
hilf über die Innbrücke in die Altstadt zum
Goldenen Dachl. Dort wurde von der Mu-
sikkapelle der Berufsfeuerwehr unter Ka-
pellmeister Johann Zimmermann der Große
Österreichische Zapfenstreich aufgeführt.
A
Hier Leitstelle Tirol, kommen
m Montag, dem 5. November 2007
um ungefähr 20:00 Uhr war es so-
weit: Der Feuerwehr-Notruf für die
Landeshauptstadt Innsbruck wurde von der
Berufsfeuerwehr zur Integrierten Landes-
leitstelle umgestellt. Seit November über-
nimmt also die Leitstelle die Notruf-Annah-
me und Alarmierung der Einsatzkräfte so-
wie die Betreuung der Einsatzkräfte wäh-
rend des Einsatzes auch für den Bezirk Inns-
bruck-Stadt. Schon vorher gab es mehrmals
Besprechungen der Kommandanten mit BD
Mag. Erwin Reichel und einmal wurde auch
FRANZ THURNER
1826-1879
Am Samstag, dem 6. Oktober wurde das
Festprogramm mit dem offiziellen Bezirks-
tag und einem anschließenden Festabend
für die Mitglieder der Innsbrucker Feuer-
wehren und Gäste aus Politik, Wirtschaft
und von befreundeten Organisationen
fortgesetzt.
Dabei konnte das Buch offiziell präsentiert
werden, eine Gruppe der Berufsfeuerwehr
führte eine Zimmerbrand-Show vor, Aus-
schnitte aus Einsätzen aus den letzten Jah-
ren, zusammengefasst vom ORF, wurden
als Film vorgeführt und das ganze heiter
abgerundet mit Kabarettist Markus Linder.
Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurde
Frau Bürgermeisterin Hilde Zach zum Eh-
renmitglied des Bezirksfeuerwehrverban-
des Innsbruck-Stadt ernannt.
die Leitstelle von den Kommandanten be-
sichtigt. Nochmals ein Dank an alle, die jahr-
zehntelang als Mitarbeiter in der Nachrich-
tenzentrale der Berufsfeuerwehr diese Auf-
gaben zur Zufriedenheit aller erfüllten. Mö-
ge auch in Zukunft mit der Landesleitstelle
und der neuen Leitstellentechnik diese Zu-
friedenheit aufrecht bleiben. Damit verbun-
den mit den Wünschen für ein gutes Gelin-
gen auch die Hoffnung auf ein gutes Mitei-
nander von Feuerwehr Innsbruck und Leit-
stelle an die MitarbeiterInnen der Leistelle
Tirol.
A
Is Vorbereitung für die EM 2008
wurde in Innsbruck die Landes-
A KAT-Übung durchgeführt: Übungs-
annahme war eine Explosion unter Frei-
setzung einer Chemikalie im Tivoli und
ein Verkehrsunfall. Beim ersten (großen)
Einsatzort im Tivoli-Stadion waren an
Übungskräften die Berufsfeuerwehr und
die FF Reichenau im Einsatz. Zusätzlich ha-
ben Kameraden anderer Feuerwehren in
den Stäben mitgearbeitet. Am Nachmittag
kam es dann noch zu einem Verkehrsun-
fall in der Kranebitter Allee unter der An-
nahme, dass ein Transport der Einsatzkräf-
te auf der Straße aufgrund einer Verkehrs-
überlastung nicht mehr möglich sei und so
Hubschrauber dafür eingesetzt werden
müssen. Insgesamt kann als Resumee ge-
zogen werden, dass die Abarbeitung der
konkreten Schadenslage, die Zusammen-
arbeit zahlreicher Einsatzkräfte und die Ar-
beit in den Stäben erfolgreich beübt wer-
den konnte.
M
it TIRIS steht den Feuerwehren
das geographische Informations-
system des Landes Tirol zur Ver-
fügung, welches speziell für die Feuerweh-
ren erheblich erweitert wurde. Mit diesen
Erweiterungen können über Karten und
Ortsfotos aus ganz Tirol einsatzrelevante
Informationen darübergelegt werden. Be-
sondere Gefahrenstellen können so eben-
falls kenntlich gemacht werden wie „,nor-
male" Hydranten oder Saugstellen zur
Wasserversorgung.
Eine andere Möglichkeit ist das Hinzufügen
von PDF-Dateien zu einzelnen Adressen oder
Punkten: damit können Lagepläne, Brand-
schutzpläne, Sonderalarmpläne sauber or-
ganisiert abgelegt und so an zentraler Stelle
wieder gefunden werden. Gerhard Stauder
vom Amt der Tiroler Landesregierung gab
den anwesenden Kameraden aus allen Inns-
brucker Feuerwehren bei einem Vortrag am
21. November 2007 in der HTL Bau und
Kunst Auskunft über die Möglichkeiten, wel-
che den Feuerwehren damit auf einfache Art
und Weise zur Verfügung stehen.
Neben dem digitalen Funksystem und FDIS
zur Verwaltung der Feuerwehr gibt es nun
also mit TIRIS die nächste digitale Mög-
lichkeit zum Verwalten von einsatzrele-
vanten Informationen.
A
m 21. Juli 2007 musste die Feuer-
wehr Innsbruck Abschied nehmen
Friedl Mair, un-
Avon Ehrenmitglied
serem langjährigen Bezirksfeuerwehrkom-
mandanten-Stellvertreter.
Wir werden unserem treuen Kameraden
Friedl stets ein ehrendes Andenken be-
wahren!
Bekleidung
B
ei der Bekleidung gab es zwei große
Anschaffungen, nämlich für die Feu-
erwehrjugend entsprechende Schu-
he für die Ausbildung und für alle aktiven
Mitglieder und jene in der Reserve die Er-
gänzung der A-Uniform bzw. der Dienstbe-
kleidung mit Alpin-Anoraks.
Dafür der gesamten Stadtregierung ein
herzliches Dankeschön!
D
ie jährliche Waldbrand-Übung zur
Ausbildung der Flugretter und der
entsprechenden Feuerwehren für
Waldbrandeinsätze wurde in diesem Jahr
auf der Höttinger-Seite durchgeführt. Hub-
schrauber-Basis war die Standschützen-
kaserne Kranebitten, der Waldbrand"
befand sich im Bereich des Lawinendam-
mes über Allerheiligen, gelegt von den Ka-
meraden der Feuerwehr Hungerburg. Or-
ganisiert wurde die Übung von der Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck, teilgenommen
haben neben der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck und der Freiwilligen Feuerwehr Höt-
ting auch ein Trupp der Feuerwehr Wilten.
ARCHITEKTEN UND INGENIEURE
INNSBRUCK WIEN.MÜNCHEN.FRANKFURT.ZAGREB.SCHWEIZ
www.ATP.AG
AFP
ARCH
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Jahresbericht 2007
BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Einsätze
Wohnungsbrand
mit Menschenrettung
m 27. Jänner 2007 um ca. 12:20
Uhr wurde die Berufsfeuerwehr
Innsbruck zu einer Rauchentwick-
lung in einer Wohnanlage in der Angerzeil-
gasse, über die Polizeileitstelle, gerufen. Die
Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte mit vier
Fahrzeugen und 16 Mann zu diesem Ein-
satz aus. Schon bei der Ankunft konnte eine
starke Rauchentwicklung im Gangbereich
festgestellt werden. Ausgangspunkt der
Rauchentwicklung war eine Wohnung im
Erdgeschoss. Da niemand die Wohnungstü-
re öffnete wurde die Türe von der Berufs-
feuerwehr gewaltsam geöffnet. Unter
schwerem Atemschutz wurde sofort mit der
Durchsuchung der total verrauchten Woh-
nung begonnen kurze Zeit später wurde
im Schlafzimmer eine bereits bewusstlose
29-jährige Frau gefunden. Die Frau wurde
ins Freie gerettet und dem Notarzt zur Be-
handlung übergeben. Als Ursache der
Rauchentwicklung konnte eine angebrann-
te Speise ausfindig gemacht werden. Die
betroffenen Räumlichkeiten wurden mit
technischem Gerät von der Berufsfeuer-
wehr belüftet und die gerettete Frau vom
Rettungsdienst in die Klinik verbracht.
Abgestürzter Bus
A
m 22. Februar 2007 um kurz nach
10:00 Uhr wurde die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zu einem abge-
stürzten Kleinbus im Bereich der Peter-
Langer-Kurve gerufen. Die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck rückte mit fünf Fahrzeu-
gen und elf Mann zu diesem Einsatz aus.
Aus bisher ungeklärter Ursache war ein
Mann mit seinem Kleinbus von der Fahr-
bahn abgekommen und über eine steile
Böschung auf die Gleise der Stubaitalbahn
abgestürzt. Der Mann konnte sich prak-
Kellerbrand
in der Premstraße
A
m 28. Februar 2007 um ca. 10:55
Uhr wurde die Berufsfeuerwehr
Innsbruck zu einem Kellerbrand in
die Premstraße alarmiert. Die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck rückte mit vier Fahr-
zeugen und 16 Mann aus. Die Einsatz-
kräfte trafen zwei Minuten nach der Alar-
mierung an der Einsatzstelle ein. Es drang
bereits dichter Rauch aus dem Stiegen-
haus und mehreren Wohnungs- und Kel-
lerfenstern.
Unter schwerem Atemschutz wurde sofort
das total verrauchte Stiegenhaus und eine
Wohnung durchsucht und mit der Brand-
bekämpfung im brennenden Kellerabteil
begonnen. Gleichzeitig wurden aus zwei
Wohnungen drei Personen und zwei Hun-
de über die Drehleiter gerettet. Die Perso-
nen wurden vor Ort vom Notarzt und Ret-
tungsdienst versorgt.
Zur schnellen Entrauchung des Stiegenhau-
ses wurde ein Hochleistungslüfter einge-
setzt. Die Brandursache wird von der Brand-
ursachenermittlung der Polizei erhoben, im
Keller entstand erheblicher Sachschaden.
tisch unverletzt selbst aus dem Fahrzeug
befreien er wurde aber vorsorglich vom
Rettungsdienst zur Kontrolle in die Klinik
verbracht. Der Verkehr der Straßenbahnli-
nie wurde sofort gesperrt und die Berufs-
feuerwehr Innsbruck hat mit den Siche-
rungs- und Bergearbeiten begonnen.
Durch eine große Menge an auslaufendem
Benzin hat am Einsatzort für kurze Zeit
akute Brandgefahr geherrscht. Der Bus
wurde mittels Winde des Kranfahrzeuges
durch die Berufsfeuerwehr geborgen, auf
Straßenniveau verbracht und dem Ab-
schleppdienst übergeben. Durch den Un-
fall war es auch zur Beschädigung des
Gleisbankettes gekommen und musste
vom Störtrupp der IVB wieder repariert
werden. Für die Dauer des Feuerwehrein-
satzes ist es zu geringfügigen Behinde-
rungen im Straßenverkehr gekommen.
Wohnhausbrand
in Hötting
A
m 8. März 2007 um kurz vor 04:00
Uhr Früh wurden die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck und die
Freiwillige
Feuerwehr Hötting zum Brand bei einem
Mehrparteienwohnhaus im Stadtteil Höt-
ting gerufen. Die Berufsfeuerwehr und die
Freiwillige Feuerwehr Hötting rückten ins-
gesamt mit acht Fahrzeugen und 36 Mann
zu diesem Einsatz aus.
Aus bisher unbekannter Ursache war die
hölzerne Veranda zur Eingangstüreder
Wohnung, im Erdgeschoss gelegen, in Voll-
brand geraten. Bei Ankunft stand die Ver-
anda im Vollbrand und eine extreme
Rauchwolke verhüllte das Gebäude. Aus
dem 2. Obergeschoss schrie eine Frau mit
ihren zwei Kindern um Hilfe, da ihre Woh-
nung komplett verraucht war und sie nicht
mehr selbstständig ins Freie finden konn-
ten. Die Frau konnte beruhigt und von ih-
rem Vorhaben, sich durch einen Sprung zu
retten, abgebracht werden. Die drei Perso-
nen wurden über eine tragbare Leiter bzw.
über das Stiegenhaus in Sicherheit ge
bracht und mit Verdacht auf eine Rauch-
gasvergiftung dem Notarzt übergeben - in
weiterer Folge wurden sie dann in die Kli-
nik gebracht. Der Brand konnte in kürzes-
ter Zeit gelöscht werden.
Gefahrstoffaustritt
m 11. März 2007 um ca. 16:45 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck über eine längere Dieselspur
in den Stadtteilen Hötting bzw. Hunger-
burg informiert. In der Nachrichtenzentra-
le der Berufsfeuerwehr meldete sich der
Verursacher welcher angab, nach dem Tan-
ken seines Kleinbusses den Tankdeckel an
einer Tankstelle am Südring vergessen zu
haben. Bei der Erkundung stellte sich he-
raus, dass die Dieselspur von der Kreuzung
Höttinger Au/Höttinger Auffahrt über die
Brandjochstraße, Schneeburggasse, Hö-
henstraße bis auf die Hungerburg führte.
Zur Beseitigung der Dieselspur wurden zur
Berufsfeuerwehr Innsbruck die Freiwilli-
gen Feuerwehren Hötting und Hungerburg
alarmiert. Erschwerend kam hinzu, dass
der Kraftfahrzeuglenker auf der Hunger-
burg sein Missgeschick bemerkte, mit sei-
nem Fahrzeug umdrehte und die gleiche
Strecke wieder bergab fuhr um seinen
Tankdeckel wieder zu holen - somit waren
beide Fahrspuren betroffen.
Der Einsatz konnte nach fast zwei Stunden
und der Aufbringung von rund einer 3/4
Tonne Bindemittel abgeschlossen werden.
Zur endgültigen Straßenreinigung wurde
noch eine Kehrmaschine vom städtischen
Bauhof zur Einsatzstelle geordert.
Kellerbrand am Innrain
A
m 1. April 2007 um ca. 02:10 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr zu ei-
nem Kellerbrand in einem Wohn-
haus am Innrain gerufen. Bei Ankunft der
Berufsfeuerwehr war aus bisher unbe-
kannter Ursache ein Partyraum im Keller in
Brand geraten. Aus einem hofseitig gele-
genen Fenster schlugen bereits Flammen
heraus und das Stiegenhaus war schon to-
tal verraucht. Mehrere Personen riefen an
Fenstern um Hilfe da sie eingeschlossen
waren und ihre Wohnungen nicht mehr al-
leine bzw. gefahrlos verlassen konnten.
Nach der ersten Erkundung wurde die Frei-
willige Feuerwehr Hötting zur Unterstüt-
zung der Berufsfeuerwehr an die Einsatz-
stelle alarmiert. Von der Berufsfeuerwehr
wurde begonnen die eingeschlossenen
Personen teilweise über das Stiegenhaus
mittels so genannter Fluchthauben, aber
auch über eine Drehleiter ins Freie zu ret-
ten und dem Rettungsdienst zu überge-
ben. Diese Arbeiten wurden dann von der
FF Hötting unterstützt. Insgesamt wurden
24 eingeschlossene Bewohner von der Be-
rufsfeuerwehr und der FF Hötting gerettet
- glücklicherweise blieben aber, bis auf ei-
ne, alle Personen unverletzt - die eine Per-
son wurde zur weiteren Abklärung in die
Klinik gebracht. Die restlichen Personen
konnten nach Beendigung des Feuerwehr-
Brand eines Tanks für brennbare Flüssigkeiten
A
m 3. April 2007 um ca. 18:30 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zum Brand eines Öltanks bei
einer Firma in der Hallerstraße gerufen.
Bei Schneide- und Trennarbeiten an einem
nicht mehr in Verwendung stehenden Öl-
tank waren vermutlich Ölreste in Brand ge-
raten. Bei Ankunft der Berufsfeuerwehr
schlugen ca. 10 m hohe Flammen aus dem
Gebäude und eine schwarze Rauchwolke
erstreckte sich über die Stadtteile Mühlau
und Reichenau. Alle Mitarbeiter der Firma
einsatzes wieder in ihre Wohnungen zu-
rückkehren. Der Brand selbst konnte im
Innenangriff in kurzer Zeit von der Berufs-
feuerwehr Innsbruck gelöscht werden.
7
konnten sich aus eigener Kraft und unver-
letzt in Sicherheit bringen. Von der Berufs-
feuerwehr wurde die Freiwillige Feuerwehr
Mühlau zur Unterstützung auf ihre Wache
alarmiert und dann eine Gruppe an die
Einsatzstelle beordert. Von der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck wurde der Brand unter
schwerem Atemschutz mit einem Schaum-
rohr gelöscht und weitere Bereiche im
Außen- bzw. tlw. im Innenangriff gekühlt.
Durch den Brand dürfte auch ein Schaden
an der Bausubstanz entstanden sein, wes-
halb die Bereiche über der Brandstätte ge-
sperrt wurden bis ein Statiker die Räum-
lichkeiten beurteilt hat.
Im Einsatz standen insgesamt 17 Mann und
sieben Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr und
ebenso vor Ort war ein Fahrzeug mit sechs
Mann der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau.
19
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Gefahrstoffaustritt
A
m 18. Mai 2007 um ca. 13:15 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr zu ei-
ànem gemeldeten Gasgeruch in
ein
Cafe am Bozner-Platz gerufen. Die Berufs-
feuerwehr rückte mit sieben Fahrzeugen
und 17 Mann zu diesem Einsatz aus. Beim
Eintreffen der Einsatzkräfte war das Lokal
bereits vom Personal evakuiert und die
Gäste ins Freie geleitet worden. Acht Per-
sonen klagten über leichte Beschwerden
im Bereich Augen und Nasen-/Rachenraum
bzw. teilweise über beginnende Kopf-
schmerzen. Diese Personen wurden dem
Notarzt zur Versorgung übergeben, wobei
ein Mann zur weiteren Abklärung in die Kli-
nik gebracht wurde - alle anderen konnten
vor Ort versorgt werden.
Im Zuge des Einsatzes wurde die gesamte
Umgebung, inkl. Kanalisation, auf einen
möglichen Verursacher hin kontrolliert - es
konnte aber keine Ursache gefunden wer-
den. Auch Messungen mit sämtlichen zur
Verfügung stehenden Geräten brachten
kein Ergebnis. Da sich der Geruch nach
einiger Zeit verflüchtigt hatte war auch ein
weiteres Eingreifen der Berufsfeuerwehr
Innsbruck nicht mehr erforderlich.
Auf Grund der Beschwerden der Personen
besteht die Möglichkeit, dass es sich bei
dem Gasgeruch" um ein Reizgas han-
delt, wie es z. B. in Pfeffersprays o. ä. ver-
wendet wird. Durch den Feuerwehreinsatz
kam es in der Innenstadt zu Verkehrs-
behinderungen, da der Bozner-Platz teil-
weise für den Verkehr gesperrt werden
musste.
Verkehrsunfall
A
m Abend des 20. Mai 2007 wurde
die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu
einem Verkehrsunfall in die Luis-Zu-
egg-Straße, Innsbruck, zu einem Verkehrs-
Hauseinsturz in Hall
A
m 19. Juni 2007 kam es in einem
unbewohnten Wohnhaus in Hall i.T.,
welchem Umbauarbeiten in allen
Stockwerken durchgeführt wurden, zu ei-
nem Einsturz. Kurz nach 14:00 Uhr ist es,
aus bisher unbekannter Ursache, zum To-
taleinsturz aller drei Geschossdecken ge-
kommen. Anwesende Bauarbeiter konnten
sich unverletzt aus eigener Kraft in Sicher-
heit bringen ein Bauarbeiter aus Polen
wurde unter den Trümmern vermisst. Nach
Absprache mit der FF Hall wurde das Haus
begangen und eine akute Einsturzgefahr
des gesamten Dachstuhles sowie der ver-
bliebenen Räume bzw. der Reste der Ge-
wölbedecken im 1. Obergeschoss und Erd-
geschoss festgestellt. Von der inzwischen
eingetroffenen FF Mühlau wurde mittels
Schallortung und Trümmerkamera in gesi-
cherten Bereichen mit der Ortung bzw. Su-
che begonnen. Diese verlief jedoch negativ.
Ebenso negativ verlief die Suche durch
Spürhunde der Polizei. Im Erdgeschoss
konnten, nach einer Pölzung durch eine
Baufirma, Bereiche mittels Schremmham-
mer geöffnet und mit der Trümmerkamera
der FF Mühlau kontrolliert werden - die Per-
son konnte jedoch nicht gefunden bzw. ge-
ortet werden. Von der BF wurde in weiterer
Folge über diese Öffnung ein Tunnel in den
Schuttkegel vorgetrieben - dies musste aber
aus Sicherheitsgründen abgebrochen wer-
den. Von den freiwilligen Kräften IBK-Land
und einer Baufirma wurde anschließend be-
gonnen die Reste der Geschosse bestmög-
lich zu Pölzen um eine Unterfangung des
Holzdachstuhles zu ermöglichen. Sämtliche
Arbeiten wurden in Anwesenheit mehrerer
unfall gerufen. Die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck rückte mit vier Fahrzeugen und zehn
Mann zu diesem Einsatz aus. Ein 15-jähri-
ger Bursche hatte ein Fahrzeug unberech-
tigt in Betrieb genommen und in weiterer
Folge die Herrschaft über den PKW verloren.
Er stürzte über eine Böschung hinab, über-
schlug sich und blieb vor einer Hausmauer
stehen. Der Lenker wurde mit Verletzungen
unbestimmten Grades im Fahrzeug einge-
klemmt. Nach der Versorgung durch den
Notarzt wurde er von der Berufsfeuerwehr
Statiker und Baufachleute durchgeführt.
Um das Dach von außen beurteilen zu kön-
nen wurde mehrmals mit verschiedensten
Einsatzkräften und Sachverständigen über
die Hubrettungsbühne der Berufsfeuerwehr
aufgefahren. Der anfängliche Plan das Dach
mittels des Kranfahrzeug der Berufsfeuer-
wehr zu sichern konnte nicht verwirklicht
werden, da das Kranfahrzeuges an seine
technische Leistungsgrenze gebracht wur-
de. Diese und weitere Kranarbeiten wurden
von Privatfirmen mit deutlich stärkeren Krä-
nen erledigt. Während der gesamten Ein-
satzdauer wurde die Bausubstanz von ei-
nem Beobachtungsposten begutachtet, um
die Einsatzkräfte vor evtl. Einstürzen recht-
zeitig warnen zu können. Nach Absprache
mit dem örtlichen Einsatzleiter rückten die
Kräfte der Berufsfeuerwehr um ca. 17:45
Uhr wieder nach Innsbruck ab. Für die
Dauer der Abwesenheit des diensthaben-
den Bereitschaftsoffiziers wurde ein Offizier
nachalarmiert, der in dieser Zeit für Inns-
bruck zuständig war. Gerade in Altstädten
sind die Gefahren bei Umbauarbeiten sehr
groß, wie dieser Einsatz gezeigt hat.
BERUTS
FEUERWER
NNSRUCK
Innsbruck mittels hydraulischem Rettungs-
gerät aus seiner misslichen Lage befreit und
dem Rettungsdienst zum Abtransport in die
Klinik übergeben. Durch die Wucht des Un-
falles war es zum Totalschaden des PKWge-
kommen. Glücklicherweise sind keine wei-
teren Personen zu Schaden gekommen - ob-
wohl reges Treiben im Bereich des Hauses
war. Der PKW wurde von der Berufsfeuer-
wehr auf Straßenniveau gebracht und infol
ge von einem privaten Abschleppunterneh
men abtransportiert.
Wohnhausbrand in Wilten
m 21. Juni 2007 um 0:11 Uhr traf
der erste Notruf mit einer Brand-
meldung für ein Wohnhaus im
Prämonstratenserweg 5 bei der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck ein. Die Berufsfeuerwehr
rückte mit sieben Fahrzeugen und 20
Mann zur Einsatzstelle aus. Da bereits
während der Anfahrt zahlreiche Notrufe in
der Nachrichtenzentrale eingingen wurde
die FF Wilten sofort mitalarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte waren
bereits mehrere Personen vor dem Haus,
eine Person wurde durch die Berufsfeuer-
wehr ins Freie gebracht. Eine Dachge-
schosswohnung stand beim Eintreffen der
Einsatzkräfte bereits im Vollbrand und die
Flammen hatten schon auf den Dachbo-
denbereich übergegriffen. Sowohl im Innen-
als auch im Außenangriff bekämpften ins-
gesamt 75 Mann der Feuerwehr Innsbruck
(BF, FF Wilten, FF Amras und FF Reichenau)
den Brand unter teilweise schwerem Atem-
schutz. Nach ca. 1,5 Stunden konnte,, Brand
aus" gemeldet werden. In der Folge wurden
Aufräumarbeiten und Nachlöscharbeiten
getätigt. Die Brandursachenermittlung war
schon während des Brandes vor Ort und be-
gann nach dem „, Brand aus" umgehend mit
den Erhebungen. Es stellte sich heraus, dass
es sich um Brandstiftung handelte. Es war
ein schwieriger Einsatz, vor allem durch die
baulichen Gegebenheiten des Gebäudes,
im Speziellem der Bereich des Dachstuhles.
Der Einsatz wurde von sämtlichen Kräften
reibungslos bewältigt.
Kellerbrand in der Tiergartenstraße
A
m 22. Juni 2007 wurde die Berufs-
feuerwehr um ca. 01:10 Uhr über
à einen Kellerbrand in der Tiergar-
tenstraße 25 verständigt. Die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck rückte mit vier Fahrzeugen
und 16 Mann aus. Die Einsatzkräfte trafen
wenige Minuten später an der Einsatzstel-
le ein.
Es schlugen bereits Flammen aus einem
Kellerfenster und eine große Anzahl von
Personen befand sich bereits auf den Bal-
konen und wartete auf Hilfe. Eine Flucht
durch das total verrauchte Stiegenhaus
war nicht mehr möglich.
Die Berufsfeuerwehr begann mit Unter-
stützung der Feuerwehr Hötting mit der
Rettung der Personen über eine Drehleiter,
mehrere Schiebeleitern und über das Stie-
genhaus wobei die Bewohner mit Flucht-
hauben, die das Flüchten durch stark ver-
rauchte Räume ermöglichen, ausgestattet
wurden. Es wurden 35 Personen gerettet
und dem Rettungsdienst übergeben.
Der Brand im Keller konnte in der Folge
rasch gelöscht werden. Das Wohnhaus
musste aufgrund der giftigen Brandgase
für längere Zeit gesperrt werden.
Jahresbericht 2007
Waldbrand in Patsch
A
SCAN
FEUERV
m 21. Juli 2007 wurden die Berufs-
feuerwehr, die Einheiten Wilten,
Neu-Arzl und Reichenau bei einem Wald-
brand in Patsch unterhalb der Brennerauto-
bahn benötigt. Gemeinsam mit Feuerweh-
ren aus dem Bezirk Innsbruck-Land wurde
der Waldbrand bekämpft und gelöscht.
Chlorgasaustritt
am Innrain
m 1. August 2007 wurde die Be-
rufsfeuerwehr um ca. 14:15 Uhr zu
einem gemeldeten Gasgeruch in
den Innrain 141 gerufen. Die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck rückte mit sieben Fahrzeu-
gen und 18 Mann aus. Die Einsatzkräfte
trafen wenige Minuten später an der Ein-
satzstelle ein. Nach der Erkundung an der
Einsatzstelle wurde ein Chlorgassaustritt in
der Aufbereitungsanlage eines Schwimm-
bades in der Tiefgarage festgestellt. Der Be-
sitzer des im Haus befindlichen Fitnessstu-
dios atmete beim Betreten dieses Raumes
Chlorgas ein und musste von der Rettung
ins Landeskrankenhaus Innsbruck gebracht
werden. Vorsorglich wurde das gesamte
Gebäude geräumt. Es bestand zu keinem
Zeitpunkt die Gefahr, dass Chlorgas aus
dem geschlossenen Aufbereitungsraum
nach außen dringen könnte. Die Berufsfeu-
erwehr musste mit Gasschutz (Schutzstufe
3) vorgehen. Nach Eintreffen eines Techni-
kers wurde die gesamte Anlage abgeschal-
tet. Das ausgelaufene, mit Chlorgas ver-
setzte Wasser wurde gebunden. Nachdem
der Aufbereitungsraum durch die Feuer-
wehr belüftet wurde konnten Techniker die-
se Anlage wieder in Betrieb nehmen.
21
Seite 13
13/37
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Abgestürzte Person
Dachstuhlbrand im Kongress Innsbruck
m 8. August 2007 wurde die Be-
A
rufsfeuerwehr um ca. 15:30 Uhr zu
einem Arbeitsunfall in die St. Nikol-
ausgasse 9 gerufen. Die Berufsfeuerwehr
Innsbruck rückte mit fünf Fahrzeugen und
17 Mann aus. Bei Eintreffen der Berufsfeu-
erwehr wurde ein Bauarbeiter bereits vom
Notarzt versorgt. Der Arbeiter stürzte aus
unbekannter Ursache ca. 3 Meter in die Tie-
fe. Er erlitt dabei Fußverletzungen unbe-
stimmten Grades. Auf Grund des engen
Stiegenhauses wurde der Verletzte mit der
Drehleiter (Krankentrageaufnahmegerät)
auf Straßenniveau transportiert.
Brand in Betriebsgebäude
A
m 9. August um ca. 8:50 Uhr wur-
de die Berufsfeuerwehr Innsbruck
A ZU einem Brand des Lokals,,Bogen
84" zu den Viaduktbögen gerufen. Aus
bisher unbekannter Ursache war es im Be-
reich des Geschirrspülers zu einem Brand
gekommen der Brand griff auf die Ein-
richtung des Lokals über und es kam da-
durch zu einer starken Rauchentwicklung
welche von Passanten wahrgenommen
wurde. Nachdem sich die Einsatzkräfte der
Berufsfeuerwehr Innsbruck gewaltsam Zu-
tritt zum versperrten Lokal verschafft hat-
ten, wurde der Brand in kurzer Zeit ge-
löscht und notwendige Sicherungsmaß-
nahmen getroffen. Durch den Brand und
den entstandenen Rauch entstand im Lo-
kal erheblicher Sachschaden. Verletzt wur-
de bei diesem Einsatz niemand - die Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck war mit vier Fahr-
zeugen und 16 Mann im Einsatz.
A
von
m 14. August 2007 wurde die Be-
rufsfeuerwehr um ca. 17:52 Uhr
Bauarbeitern einer Baustelle
am Kongresshaus und mehreren Passanten
von einem Brand am Dach des Kongress-
hauses verständigt und rückte mit fünf
Fahrzeugen und 18 Mann aus. Beim Ein-
treffen der Einsatzkräfte war bereits starke
Rauchentwicklung und Flammenaustritt
im Dachbereich der Baustelle am Kon-
gresshaus ersichtlich. Sofort wurde seitens
der Berufsfeuerwehr mit den Löscharbeiten
über eine Drehleiter begonnen. Wegen der
starken Rauchentwicklung wurden schwe
re Atemschutzgeräte eingesetzt. Durch
den Bitumenbrand wurde der Löschan-
griff mittels Löschschaum vorgenommen.
Gleichzeitig wurden die Feuerwehren Höt
ting und Amras alarmiert, die ebenfalls un-
ter Einsatz einer Drehleiter (FF Höt.) die
Löscharbeiten mit insgesamt sieben Fahr
zeugen und ca. 45 Mann unterstützten. Der
Brand konnte durch den raschen Einsatz
der Feuerwehren nicht auf den intakten
Dachbereich des Kongresshauses übergrei
fen, dadurch konnte ein enormer Schaden
verhindert werden. Verletzt wurde nie-
mand, die anwesenden Arbeiter konnten
sich selbst in Sicherheit bringen. Zum Zeit
punkt des Brandausbruches war das Kon-
gresshaus geschlossen.
Abgestürzte Baumaschine in Wattens
A
m 21. August 2007 um ca. 14:40
Uhr wurde die Berufsfeuerwehr
Innsbruck von der Freiwilligen Feu-
erwehr Wattens zur Unterstützung bei ei-
nem Arbeitsunfall mit einer eingeklemm-
ten Person in der Wattener Lizum, am Trup-
penübungsplatz, angefordert. Die Berufs-
feuerwehr Innsbruck rückte mit zehn
Mann und vier Fahrzeugen zum ca. 35 km
entfernt liegenden Einsatzort aus.
Eine fahrbare Walze, zum Verdichten eines
Waldweges eingesetzt, stürzte aus bisher
unbekannter Ursache mit ihrem Fahrer
über den Wegrand ab, überschlug sich und
blieb auf dem Dach des Führerhauses lie-
gen in dem der Fahrer mit Verletzungen
unbestimmten Grades eingeklemmt wur-
de. Der Patient wurde beim Eintreffen der
BF bereits von der Besatzung des Notarzt-
hubschraubers C1, Angehörigen des Ös-
terreichischen Bundesheeres und den bei-
den Freiwilligen Feuerwehren Wattens und
Wattenberg betreut und versorgt. Nach
Eintreffen der Berufsfeuerwehr wurde ent-
schieden die Sicherungsmaßnahmen an
der Straßenwalze zu verstärken und infol
ge durch Abgraben der Waldböschung
einen Zugang zum Verletzten zu schaffen
um diesen aus seiner Zwangslage zu be
freien. Diese Arbeiten wurden in Absprache
mit den anwesenden FF-Einheiten von der
Berufsfeuerwehr Innsbruck durchgeführt.
Nach kurzer Zeit zeigte diese Maßnahme
Erfolg und nach Abschneiden von Teilen
des Führerhauses, mittels hydraulischen
Rettungsgeräten, konnte der Verletzte dem
Rettungsdienst zum Abtransport mit dem
Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik
übergeben werden. Die weiteren Berge
maßnahmen der Baumaschine wurden
vom Österreichischen Bundesheer und der
FF Wattens in die Wege geleitet.
Dieser Einsatz zeigte einmal mehr wie rei-
bungslos ein Zusammenarbeiten von FF-
Einheiten und der Berufsfeuerwehr Inns
bruck auch außerhalb des Stadtgebietes
funktioniert.
Verkehrsunfall zwischen Güterzug und PKW
A
m 28. August 2007 um ca. 00:30
Uhr wurde die Berufsfeuerwehr
Innsbruck zu einer Kollision eines
Güterzuges mit einem PKW auf die Bren-
nereisenbahnstrecke, im Bereich Bahnhof
Unterberg, gerufen. Die BF Innsbruck rück-
te mit vier Fahrzeugen und zehn Mann
zum Unfallort aus. Am Unfallort stellte sich
heraus, dass eine ortsunkundige Person in
der Dunkelheit einen Weg verwechselt
hatte und somit, statt durch eine Unter-
führung zu fahren, auf einen Bahnsteig ge-
riet und in weiterer Folge mit ihrem PKW
ca. einen 3/4 Meter auf das Gleisbett ab-
stürzte. Die Person konnte sich unverletzt
und aus eigener Kraft aus ihrem Fahrzeug
retten. Die Person versuchte noch einen in
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SIEMENS
Richtung Brenner fahrenden Güterzug zu
warnen, dieser konnte jedoch nicht mehr
rechtzeitig anhalten. Daher verkeilte sich
der PKW im Frontbereich der Lokomotive
und wurde ca. 30 m mitgeschleifet. Am
PKW entstand Totalschaden. Durch die Ab-
geschiedenheit der Unfallstelle war es
nicht möglich mit Feuerwehrfahrzeugen
bis zum Unfallort vorzufahren und ent-
sprechende Seilwinden in Einsatz zu brin-
gen. Daher musste sämtliches Gerät zu
Fuß herangeschafft werden und nach ca.
1,5-stündiger Arbeit gelang es schließlich
der Berufsfeuerwehr Innsbruck den PKW
zu bergen und somit die Bahnstrecke, wel-
che in beide Fahrtrichtungen gesperrt war,
wieder befahrbar zu machen.
Wasseraustritt durch Beschädigung der Hauptringrohrleitung
A
m 14. September 2007 wurde im
Zuge von Bauarbeiten eine Haupt-
wasserleitung beschädigt, wodurch.
eine meterhohe Wasserfontäne aus der
Baugrube schoss. Die Hauptwasserzufüh-
rung wurde beidseitig durch die Wasser-
werke Innsbruck abgedreht und ein Bau-
stromcontainer der IKB musste durch die
Feuerwehr gesichert werden. Die Baugru-
be wurde mit zwei Tiefsaugpumpen aus-
Jahresbericht 2007
gepumpt und gleichzeitig abgesichert. Im
Einsatz stand die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck mit der Freiwilligen Feuerwehr Mühl-
au. Das Wasser verteilte sich von der Er-
lerstraße über die Meranerstraße bis zur
Maria-Theresien-Straße. Die Häuser und
deren Keller wurden kontrolliert und teil-
weise mittels Wassersauger vom Wasser
befreit. Die Straßen und der Gehsteige wur-
den vom städtischen Bauhof gereinigt.
Brand in Betriebsgebäude
A
AUER
m 11. September 2007 um ca.
18:15 Uhr wurde die Berufsfeuer-
A wehr Innsbruck zu einem Brand in
einem Lager für Isolierstoffe und sonstige
Baumaterialien in die Josef-Wilberger-Stra-
Be gerufen. Es wurde mit sechs Fahrzeugen
und 17 Mann zu diesem Einsatz ausgerückt.
Auf Grund mehrerer Notrufe und Schilde-
rungen, die auf ein größeres Brandgesche-
hen schließen ließen, wurde vom Feuer-
wehreinsatzleiter auf der Anfahrt die Alar-
mierung der Freiwilligen Feuerwehren Neu-
Arzi und Arzl veranlasst. Aus bisher unbe-
kannter Ursache war es in einem eben-
erdigen, ca. 100 m² großen Lager zu einem
Brand von gelagerten Baumaterialien ge-
kommen. Der Brand beschränkte sich bei
Ankunft der Feuerwehr auf den Großraum
des Eingangsbereiches. Von anwesenden
Arbeitern wurde mitgeteilt, dass sich zwei
33 kg Flüssiggasflaschen im Gebäude in der
Nähe des Brandherdes befinden. Von der
Berufsfeuerwehr wurde sofort ein Löschan-
griff eingeleitet und der Brand konnte nach
kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht wer-
den. Parallel wurden die zwei Gasflaschen
geborgen und ins Freie gebracht - mit einer
Wärmebildkamera wurde kontrolliert ob
sich die Flaschen bereits erhitzt hatten. Es
konnte aber glücklicherweise festgestellt
werden, dass nur ein minimaler Tempera-
turanstieg stattgefunden hatte und somit
keine Gefahr von den Gasflaschen ausging.
Durch den schnellen Einsatz war ein Ein-
greifen der angerückten Freiwilligen Feuer-
wehren nicht mehr notwendig.
23
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dachstuhlbrand in Vill
A
m Abend des 14. September 2007
kam es in Vill, Handlhofweg 2, zu
einem Brand eines Balkons an der
Ostseite des Gebäudes. Beim Eintreffen
der Feuerwehr stand der vordere Teil des
Dachstuhles in Vollbrand. Die alarmierten
Einheiten FF Vill und FF Igls trafen zeit-
gleich mit der Berufsfeuerwehr ein. Noch
während der Anfahrt wurde die FF Amras
alarmiert. Die FF Vill und FF Igls waren mit
einem B- und einem C-Rohr im Außenan-
griff sowie die FF Igls mittels Werfer vom
Tank Igels zur Brandbekämpfung einge-
setzt. Die erste und zweite Gruppe der Be-
rufsfeuerwehr nahmen mittels C-Rohr den
Innenangriff ins oberste Geschoss unter
schwerem Atemschutz vor. Über die Dreh-
leiter-37 der Berufsfeuerwehr wurde
mittels B-Rohr der Außenangriff unter-
stützt. Zu diesem Zeitpunkt wurden die
Werfer der FF Igls und FF Vill zurückge-
Wohnhausbrand in Saggen
A
m 19. Oktober 2007 um 00:36 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck über einen automatischen
Brandmeldealarm zu einem Wohn- bzw.
Geschäftsgebäude, im Innsbrucker Stadt-
teil Saggen, in die Karl-Schönherr-Straße
alarmiert.
Schon bei der Ankunft stellte sich heraus,
dass es sich hierbei um keinen Fehlalarm
handelte, da starker Brandgeruch bereits
im Freien festgestellt werden konnte - auf-
grund dessen wurden weitere Einsatzkräf-
te der Berufsfeuerwehr nachalarmiert. Im
Zuge der Erkundung in dem sehr komple-
xen Gebäude wurde festgestellt, dass es
zu einem Brand in einem Kellerabteil der
angrenzenden Wohnanlage gekommen
nommen. Zeitgleich wurde das Gebäude
evakuiert. Der Besitzer, welcher erste
Löschversuche tätigte, wurde von der Po-
lizei gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr
aus dem Gebäude gebracht und dem Not-
arzt übergeben. Nach Brand aus" (ca.
21:45 Uhr) wurde eine Einsatzbespre-
chung mit allen Kommandanten durchge-
führt und danach das Ziegeldach über die
Drehleiter geöffnet um Glutnester im Dop-
peldach zu bekämpfen. Von der Innensei-
te wurde der Dachstuhl in relativ geringem
Ausmaß geöffnet (rigipsverkleidete De-
cke). Mittels Hochleistungslüfter wurde
das Stiegenhaus belüftet. Der hintere Teil
des Hauses konnte nach einer Begehung
mit der Polizei wieder für die Bewohner
freigegeben werden. Nach der Bekämp-
fung einzelner Glutnester wurden die Kräf-
te zurückgezogen. Die FF Vill übernahm die
Brandsicherheitswache für die Nacht. Die
Brandursachenermittlung der Polizei wur-
de vom Einsatzleiter eingewiesen und
nahm die Arbeit auf. Durch das rasche und
gezielte arbeiten und den hohen Einsatz
der Feuerwehrkräfte konnte ein größerer
Schaden verhindert werden, somit konn-
ten fast alle Familien die Nacht wieder in
ihren Wohnungen verbringen. Im Einsatz
standen 15 Fahrzeuge und 73 Mann der
Einheiten: Berufsfeuerwehr, FF Amras, FF
Igls, FF Vill.
war. Durch eine Rauchverschleppung kam
es zur Auslösung des automatischen
Alarms im Nebengebäude. Der Brand
konnte in kurzer Zeit von der BF im Innen-
angriff gelöscht werden. Schwieriger ge-
staltete sich die Entrauchung der betroffe-
nen Bereiche, da sich der Brandherd im 2.
Untergeschoss befand. Personen sind bei
diesem Einsatz keine zu Schaden gekom-
men.
Während die Löscharbeiten zu diesem Ein-
satz noch in vollem Gange waren wurde
der Feuerwehreinsatzleiter von einem wei-
teren Kellerbrand in einem Wohnhaus, nur
wenige Straßenzüge entfernt, am Verdroẞ-
platz in Kenntnis gesetzt. Da fast die ge-
samte Mannschaft der Berufsfeuerwehr
noch bei dem anderen Einsatz gebunden
waren, wurde zusätzlich die zuständige
Schutzbereichsfeuerwehr, Freiwillige Feu-
erwehr Mühlau, alarmiert. Bei Ankunft am
Verdroẞplatz stellte sich die Situation von
Anfang an dramatischer und offensicht-
licher dar als beim Einsatz zuvor. Es dran-
gen dichte Rauchschwaden aus den Kel-
lerfenstern bzw. aus der Eingangstüre - das
Stiegenhaus war für die Bewohner ohne
fremde Hilfe nicht mehr als Fluchtweg zu
benützen. An den Fenstern machten sich
viele Bewohner bemerkbar und schrieen
um Hilfe, da sie vom Rauch eingeschlossen
waren. Aufgrund des enormen Mann-
schaftsbedarfes wurde die Freiwillige Feu-
erwehr Neu-Arzl zusätzlich alarmiert, da
diese Einheit über eine Drehleiter verfügt
und ein zweites Hubrettungsgerät evtl. be-
nötigt wurde. Seitens der Berufsfeuerwehr
Innsbruck und der Freiwilligen Feuerwehr
Mühlau wurde parallel ein Löschangriff in
den Keller vorgenommen sowie die Rettung
der eingeschlossenen Personen durchge-
führt. Insgesamt konnten so 22 Personen
aus dem Wohnhaus, teilweise über die Hub-
rettungsbühne der Berufsfeuerwehr und
mittels Fluchthauben über das Stiegenhaus,
ins Freie gerettet und dem Rettungsdienst
bzw. Notarzt zur weiteren Versorgung über-
geben werden.
Drei Bewohner wurden zur medizinischen
Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Auch
bei diesem Einsatz konnte der Vollbrand
des Kellerabteiles rasch gelöscht werden.
Nachdem alle Wohnungen von der Feuer-
wehr mit technischen Gerätschaften belüf-
tet worden waren, konnten die Bewohner
wieder in dieselben zurückkehren. Ein di-
rekter Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr
Neu-Arzl war aufgrund der raschen und
sorgfältigen Arbeit der Einsatzkräfte vor
Ort nicht mehr nötig.
In beiden Einsatzfällen war die Brandursa-
che Brandstiftung.
Abschließend muss erwähnt werden, dass
zwei zeitgleiche Ereignisse eines solchen
Ausmaßes den personellen Rahmen der
Berufsfeuerwehr Innsbruck übersteigen
und die Möglichkeit der Anforderung von
Freiwilligen Einheiten unbedingt notwen-
dig ist.
Wohnungsbrand
in der Schidlachstraße
A
m 8. November 2007 um 11:41 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zu einem Wohnungsbrand in
der Schidlachstraße gerufen. Die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck rückte zu diesem Einsatz
mit sieben Fahrzeugen und 16 Mann aus.
Im 3. Obergeschoss einer Wohnung war ein
Brand ausgebrochen. Die Bewohnerin kam
den Einsatzkräften im Stiegenhaus entge-
gen und wurde ins Freie gebracht und der
Rettung übergeben. Mit schwerem Atem-
schutz wurde einerseits der Brand bekämpft
und zum zweiten das Stiegenhaus, welches
bis zum 4. Stock stark verraucht war, kon-
trolliert. Mittels Hochleistungslüfter wurde
das Stiegenhaus vom Rauch befreit. Im
4. Obergeschoss wurde eine Person in einer
Wohnung angetroffen, diese wurde nach
dem Belüften des Stiegenhauses ebenfalls
ins Freie gebracht. Aufgrund der starken
Verrauchung wurde die FF Wilten zur Unter-
stützung angefordert, ein Einsatz war die-
ser jedoch aufgrund der raschen Brandbe-
kämpfung nicht mehr erforderlich. Die Be-
wohnerin aus der Brandwohnung wurde
von der Rettung ins Krankenhaus gebracht.
Gartenhausbrand
in Hötting
A
m 14. November 2007 kam es zu
einem Brand eines Gartenhauses
am Sandbühelweg 4. Die Einsatz-
kräfte wurden um 02:58 Uhr "alarmiert.
Beim Eintreffen stand die Nordseite des
Gebäudes in Vollbrand. Die alarmierte Be-
rufsfeuerwehr wurde durch die Freiwillige
Feuerwehr Hötting unterstützt. Diese bei-
den Einheiten rückten mit zehn Fahrzeugen
und ca. 50 Mann aus. Der Brand musste
unter schwerem Atemschutz im Innen- und
Außenangriff gelöscht werden. Die Nach-
löscharbeiten gestalteten sich schwierig,
da das gesamte Dach teilweise unter Atem-
schutz abgetragen werden musste. Perso-
nen wurden nicht verletzt.
Taucheinsatz in Kufstein
m 17. November 2007 unterstütz-
ten die Taucher der Berufsfeuerwehr
einer groß angelegten Suche nach einem
vermissten Mädchen im Inn bei Kufstein.
Jahresbericht 2007
Technischer Unfall in einem Parkdeck
A
m 29. November 2007 um ca.
12:20 Uhr wurde die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zu einem Unfall mit
einem hydraulischen Parkdeck, im zweiten
Untergeschoss einer Innenstadttiefgarage,
gerufen.
Von Beginn des Einsatzes war klar, dass kei-
ne Personen zu Schaden gekommen wa-
Zimmerbrand in Sozialheim
m 2. Dezember 2007 um 03:39
Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu
einer Rauchentwicklung aus einer
Steckdose, in eine Wohnung in einem So-
zialheim im Innsbrucker Stadtteil Saggen,
gerufen. Die Berufsfeuerwehr war insge-
samt mit vier Fahrzeugen und 13 Mann im
Einsatz. Im Zuge der Erkundung wurde
festgestellt, dass sich der Rauch über die
Elektroinstallationen aus der Nachbarwoh-
nung ausgebreitet hatte. Nach gewaltsa-
ren. Aus bisher unbekannter Ursache war
es zum Bruch eines Hydraulikstempels ge-
kommen und dadurch zum weiteren Bruch
des zweiten Stempels. Somit stürzte das
gesamte PKW-Parkdeck gegen die Tiefga-
ragenwand. Von der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck wurde in einem aufwendigen Einsatz
das Fahrzeug am Parkdeck zuerst mit Ket-
ten und Leinen verhängt, sodass es nicht
weiter abrutschen konnte, und dann das
Parkdeck, mit technischem Gerät gesichert,
zurückgezogen. Der PKW konnte dann mit
leichten Beschädigungen heruntergefahren
werden. Das ausgetretene Hydrauliköl wur-
de von Mitarbeitern der Tiefgarage mittels
Bindemittel beseitigt.
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte zu
diesem Einsatz mit drei Fahrzeugen und
neun Mann aus.
mem Öffnen der Wohnungstüre wurde in
der Nachbarwohnung ein Zimmerbrand -
Brand des Bettes und angrenzender Mö-
belstücke festgestellt. Glücklicherweise
hat sich die Wohnungsmieterin zum Zeit-
punkt des Brandes nicht in der Wohnung
aufgehalten. Der Brand konnte von der Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck in kürzester Zeit
gelöscht und alle Räumlichkeiten mit tech-
nischen Gerätschaften rauchfrei gemacht
werden.
Zum Glück gab es im Jahr 2007 keine grö-
beren Verletzungen der Einsatzmannschaft,
ein Ergebnis, welches sicher unter anderem
auf den guten Ausbildungsstand zurück-
führen lässt.
Kleinbrände und Technische Einsätze
weiters waren zahlreiche Klein-
brände zu verzeichnen, auffällig
dabei die hohe Anzahl an Brän-
den bei Entsorgungsinseln (zumeist
Brandstiftung), was als Tendenz festgehal-
ten werden muss. Durch die schnellen Ein-
greifzeiten, viele dieser Brände waren
noch im Kleinbrandstadium", konnten
größere Schäden verhindert werden. Der
Einsatzbereich des letzten Jahres_um-
spannte auch Verkehrsunfälle (leider auch
mit tödlichem Ausgang), Bergeeinsätze,
Kraneinsätze, Gefahrguteinsätze, Pölzun-
gen, Waldbrände, Müllbrände aber auch
das Einsetzen von Kanaldeckeln bis hin zur
Katze am Baum.
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BEZIRKSFEUER FHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
BERUFSFEUERWEHR
Das Geschäftsjahr 2007 gestaltete sich für die Verwaltung
der Berufsfeuerwehr Innsbruck sehr komplex und zeitaufwendig.
Galt es doch, neben dem,,täglichen Geschäft",
für den begonnenen Umbau der Hauptfeuerwache
diverse strategische, planerische und organisatorische Maßnahmen zu treffen.
Ebenso wurde der Zusammenschluss mit der Leitstelle Tirol (LT)
(im Bereich der EDV) umgesetzt und abgeschlossen.
Verwaltung 2007
Der budgetäre Rahmen für die Feuerwehr
der Stadt Innsbruck konnte 2007 aufgrund
der stetig wachsenden laufenden Kosten
und außerplanmäßiger Sonderinvestitio-
nen nur mit entsprechenden Einsparungen
eingehalten werden. Zu diesen Sonderin-
vestitionen zählten 2007 unter anderem
die Anschaffung neuer Pager für die Mit-
glieder der Freiwilligen Feuerwehr und der
Berufsfeuerwehr der Stadt Innsbruck so-
wie der Ankauf von zusätzlichen Digital-
funkgeräten.
Für den Umbau der Hauptfeuerwache und
den Zusammenschluss mit der Integrierten
Landesleitstelle wurden diverse Projekte
seitens der Verwaltung umgesetzt. Zu die-
sen zählen unter anderem der Ankauf ei-
ner neuen zeitgemäßen, mit der Leitstelle
Tirol kompatiblen Telefonanlage für die
Hauptfeuerwache, die Anschaffung eines
stadtmagistratskonformen Schließsystems
und die Informationseinholung für ein neu-
s Feuerwehreinsatz- und Verwaltungspro-
gramm.
wurden im Zuge des Umbaues,
in Zusammenarbeit mit der Verwaltung,
Weiters
ugende Brandschutz sowie der
Erdgeschosses der
Leitstelle Tirol geplant und eingerichtet.
Ebenso konnte die Einrichtung der Mini-
NAZ geplant und geordert werden. In Pla-
nung durch die zuständigen Offiziere und
die Verwaltung befinden sich nunmehr die
Funkwerkstätte sowie die Kantine der Be-
rufsfeuerwehr.
Im Bereich der EDV kam es 2007 neben
der laufenden Instandhaltung und Erwei-
terung der EDV-Anlagen sowie der lau-
fenden Schulung der Mitarbeiter, auf-
grund der Auflassung der Nachrichten-
zentrale zu einem sehr zeitintensiven
Großprojekt.
Grundlage für dieses Großprojekt war die
EDV-technische Umsetzung von diversen
Tätigkeiten der Nachrichter. So wurde hier-
für ein Konzept in Zusammenarbeit mit
dem zuständigen Offizier für Nachrichten-
wesen, der Leitstelle Tirol, dem Amt für In-
formation und Organisation des Stadtma-
gistrates Innsbruck sowie einer Program-
mierfirma und der für den Umbau zustän-
digen Elektrofirma entwickelt.
Das Konzept beinhaltete die Ansteuerung
der Haustechnik (Ausfahrtstore, Fahrzeug-
hallenbelüftung, usw.), die Alarmplanaus-
gabe, die Umsetzung der akustischen und
visuellen Alarmierung sowie die Übertra-
gung von Einsatzdaten von der Leitstelle
Tirol zur Berufsfeuerwehr. Die Umsetzung
dieses Konzeptes wird voraussichtlich bis
Mai 2008 abgeschlossen sein.
Erwähnenswert für das Jahr 2007 sind
natürlich die Leistungen unseres Lehrlings
Stefan Marseiler, der sein erstes Lehrjahr
mit einem hervorragenden schulischen
Abschluss feiern konnte und das zweite
Lehrjahr im selben Stil fortsetzte. Weiters
wurde Herr Marseiler zugunsten seiner
Ausbildung aus dem Bereich Lagerwesen
abgezogen und in den Bereich Verwal-
tungsdienst integriert.
Aufgrund einsatzbedingten aber auch
innerbetrieblicher Ereignisse wird die Ver-
waltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck
immer wieder vor große Herausforderun-
gen gestellt. Dieser Herausforderungen
gestalten jedoch den Arbeitsalltag sehr
spannend und abwechslungsreich.
Auch für das kommende Jahr sind zusätz-
liche Belastungen, einerseits im Rahmen
des Umbaues der Hauptfeuerwache und
der daraus resultierenden Projekte und
andererseits im Bereich der EDV mit der
evtl. Einführung eines neuen Feuerwehr-
programms, für die Verwaltung zu erwar-
ten
Technische
Ausstattung
Um die Einsätze rasch und sicher abarbei-
ten zu können, wird ein entsprechender
Fuhrpark und eine der Zeit entsprechende
Ausrüstung benötigt.
2007 übernahm ing. Wimmer den Verant-
wortungsbereich für den Fuhrpark und die
Bestückung der Fahrzeuge.
Es wurde ein LFB-A für die FF Amras aus-
Das GGF der FF Reichenau wurde nach
Wünschen der FF Reichenau umgebaut.
Der FF Igls wurde ein neues Kommando-
fahrzeug übergeben.
2008 soll für die Freiwillige Feuerwehr
Hötting eine neue Drehleiter und ein neu-
es Geländefahrzeug ausgeschrieben, für
Amras das LFB-A geliefert und für die Be-
rufsfeuerwehr das Wassereinsatzfahrzeug
ersetzt werden.
geschrieben und die Vergabe eingeleitet. Ausbildung
Ebenso wurde das SRF in Zusammenarbeit
mit dem LFV Tirol konzipiert.
Anschaffungen
Vom LFV Tirol wurde das Multimessgerät
GDA II angeschafft und der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zur Betreuung und Bedie-
nung übergeben. Mit den Schulungen da-
zu wurde 2007 begonnen. Dieses Gerät
dient speziell bei der EURO 08 der Über-
wachung der Umgebung auf Schadstoffe
fast jeglicher Art. Im Bereich Bestückung
wurde in diesem Jahr eine Vielzahl an klei-
neren Anschaffungen von Einsatzgerät-
schaften getätigt, deren Aufzählung je-
doch den Rahmen sprengen würde. Er-
wähnenswert ist die Anschaffung von rund
100 Stück (Dimension B+C)-Schläuchen in
gelber Farbe damit eine Kennzeichnung
der BF-Gerätschaften auf Einsatzstelle er-
folgen kann, aber auch, dass ausgelegte
Schläuche besser wahrgenommen werden
können. Hier wird beobachtet, wie sich das
neue Material bewährt.
Im Jahr 2007 wurde von der IIG die Aus-
schreibung und Auftragsvergabe einer
automatischen Schlauchpflegestraße für
die Berufsfeuerwehr erledigt. Der Einbau
erfolgte Anfang 2008.
Am Fahrzeugsektor wurden diverse Fahr-
zeuge neu angeschafft bzw. geliefert. Hie-
zu zählen der Bergetraktor und das Trans-
portfahrzeug VW-Caddy.
Für die Freiwilligen Feuerwehren Vill und
Hötting wurde jeweils ein Tanklöschfahr-
zeug, der Berufsfeuerwehr, generalsaniert
und dort in Dienst gestellt
Neben der Ausrüstung und des Fuhrparks
ist aber vor allem die Ausbildung ein wich-
tiger Punkt, damit Einsätze auch effektiv
und ohne zusätzliche Schäden abgearbei-
tet werden können.
Am 27. Februar 2007 ging der Chargen-
kurs Oktober 2006 mit dem mündlichen
Teil der komissionellen Prüfung zu Ende.
Nach Notwendigkeit, jedenfalls aber nach
mindestens einem weiteren Jahr Praxis-
verwendung als Truppkommandant, er-
folgt eine kommissionelle Abschlussbe-
sprechung über die Eignung als Gruppen-
kommandant. Bei positiver Bewertung er-
hält der Branddienstmitarbeiter die Be-
rechtigung, als Gruppenkommandant ein-
gesetzt zu werden.
Sonderfahrerausbildung
Mit der Kranprüfung (theoretisch und prak-
tisch), welche auf dem Gelände der Landes-
Feuerwehrschule in Telfs abgehalten wurde,
endet für zwei Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck die Ausbildung zum Sonder-
fahrzeugfahrer positiv.
Neben den Theoriefra-
gen zum Kranfahrzeug
und Kraneinsatz galt
es teils knifflige prakti-
sche Aufgaben mit
dem Kranfahrzeug zu
lösen. Die beiden Kan-
didaten bewältigten
alle an sie gestellten
Anforderungen und
konnten so die Ausbil-
dung positiv absolvie-
ren
Jahresbericht 2007
Sonderausbildungen
Tauchausbildung
Am 30. April 2007 fand der Abschluss-
tauchgang des Tauchlehrganges I am
Achensee statt. Betaucht wurde die
Unterwasserstation des Tauchclubs
,,Austria Sub Tirol". Mit dabei waren auch
bereits ausgebildete Einsatztaucher die
diesen Ausbildungstauchgang begleite-
ten.
Die vier neuen Taucher der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck konnten somit am nächs-
ten Teil der Tauchausbildung (Tauchlehr-
gang II), welcher im diesjährigen Taucher-
lager in Kroatien stattfand, teilnehmen
und auch diesen positiv absolvieren.
Flughelferausbildung
Im November absolvierten zwei Mitarbei-
ter die für die Verwendung als Gruppen-
kommandanten notwendige Sonderaus-
bildung. Beide konnten die Prüfung posi-
tiv absolvieren und sind somit fertig aus-
gebildete Flughelfer.
Strahlenschutz-
vorbereitungskurs
Am 17. und 18. Dezember 2007 fand
der erste Teil des Vorbereitungskurses für
das Strahlenschutzleistungsabzeichen in
Bronze statt. Neben den 13 Kursteilneh-
mern waren auch vier Referenten intensiv
mit den theoretischen und praktischen
Grundlagen des Strahlenschutzes befasst.
Der zweite Teil der Vorbereitung erfolgte
am 9. und 10. Jänner 2008 auf der Haupt-
feuerwache und die Prüfung zum Strah-
lenschutzabzeichen am 18. Jänner 2008
an der Landes-Feuerwehrschule in Telfs.
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Fortbildungen
Fortbildung der Branddienst-
ausbilder in Schwechat
Von 9. bis 11. Mai 2007 nahmen die
Branddienstausbilder der BF Innsbruck an
einer Fortbildung,,Train the Trainer" im
Ausbildungszentrum der Flughafenfeuer-
wehr Schwechat teil. Ziel dieser Ausbil-
dung war einerseits die Anwendung diver-
ser Brandbekämpfungstechniken, anderer-
seits die Auslotung der Einsatzgrenzen von
Löschmitteln und Löschgerätschaften so-
wie die Auswirkungen von Fehlbedienun-
gen, respektive falscher taktischer Anwen-
dung zu erproben und zu dokumentieren.
Im Speziellen wurde bei Flüssigkeitsbrän-
den, nach dem Verdrängungsprinzip bzw.
Umleitungsverfahren durch den Einsatz
von Hohlstrahlrohren und Löschgerät-
schaften neuester Art, der persönliche Er-
fahrungshorizont erweitert und die eige-
nen Kenntnisse verfeinert.
Heißeinsatztraining
am Übungsgelände der
Betriebsfeuerwehr des
Vienna International Airports
Erneut wurden zwölf Mann der Brand-
dienstmannschaft in der Innenbrandbe-
kämpfung fortgebildet.
Nach mehrstündiger Anreise am 17. Ok-
tober 2007 begann die Ausbildung am frü-
hen Nachmittag mit einer Einweisung zum
Thema „Sicherheit im Heißeinsatzdienst"
Jahresbericht 2007
und den ersten Trainingseinheiten. Ziel Übungen
hierbei war die Wärmedetektion" im obe-
ren Körperbereich bei Verwendung von
Flammschutzhauben sowie kennen lernen
des zeitlichen Verlaufes des Wärmedurch-
schlages während der Innenbrandbe-
kämpfung. Erneut wurde der Einsatzbe-
reich der Hohlstrahlrohre und die prakti-
sche Umsetzung im Trainingsbetrieb ge-
übt.
(auszugsweise die größten, respektive jene
wo Freiwillige Einheiten involviert waren)
Lawineneinsatzübung
Am Freitag, dem 16. März 2007 fand eine
gemeinsame Lawineneinsatzübung der
Polizei, Bergrettung und Feuerwehr Inns-
bruck auf der Seegrube statt. Die Alarmie-
rung erfolgte um 16:32 Uhr durch die
Übungsleitung an die ILL (Integrierte Lan-
desleitstelle) und von dieser für die Feuer-
wehrteile über die Nachrichtenzentrale der
Berufsfeuerwehr.
Am zweiten Übungstag wurde das „Such-
und Orientierungskonzept" ohne Verwen-
dung von Wärmebildkameras und Hand-
lampen umgesetzt. Beübt wurden Zimmer-
und Werkstättenbrände mit Personenret-
tung. Darüber hinaus fand ein Flash-Over-
Training im Übungscontainer im Wechsel-
betrieb statt, um die Übungsmannschaft
an ihre körperlichen Grenzen kommen zu
lassen. Zum Abschluss dieses Tages fand
eine Rettungsaktion in einem Bunker statt.
Bei dieser Übungsstufe gelingt es nur noch,
im Einsatz und Training sehr erfahrenen
Feuerwehrmännern in Verbindung mit
einer hochwertigen Schutzausrüstung,
Maßnahmen bei der Innenbrandbekämp-
fung zu setzen. Am dritten und letzten Tag
der Ausbildung wurden noch diverse Flüs-
sigkeitsbrände mit Hohlstrahlrohren und
Schaummittel in Kombination mit dem
Löschmittel Pulver bekämpft, wobei be-
sonders der Umgang und die Gefahr der
thermischen Strahlung von brennbaren
Flüssigkeiten gelehrt wurde.
Übungsannahme war die Verschüttung ei-
ner 5-köpfigen Schifahrer/Snowboarder-
gruppe. Eine Person war nur oberflächlich
verschüttet und konnte gegen 16:45 Uhr
geborgen werden.
Im Zuge des „Einsatzes" stellte sich her-
aus, dass mehrere der Personen ein VS-Ge-
rät getragen hatten und dadurch durch die
erstankommenden Kräfte der Alpinpolizei
sehr rasch geortet und geborgen" (17:04
Uhr und 17:08 Uhr) werden konnten.
Die Verschütteten" welche kein VS-Gerät
getragen hatten, konnten in der Folge im
Zuge der organisierten Rettung von Ber-
grettung, Feuerwehr und Alpinpolizei
durch Sondierung aufgefunden (17:20 Uhr
und 18:05 Uhr) und geborgen werden.
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Das Ziel der Übung - ein blaulichtüber-
greifender" Einsatzszenario rasch und
kompetent abzuarbeiten wurde voll er-
reicht, wobei sich auch wieder einmal klar
gezeigt hat, wie wichtig die Verwendung
eines VS-Gerätes ist, um möglichst rasch
Hilfe leisten zu können. Die Überlebens-
wahrscheinlichkeit eines Totalverschütte-
ten (ohne VS-Gerät), welcher erst über die
organisierte Rettung (Sondierketten) ge-
funden werden kann, ist unvergleichlich
geringer.
beteiligte Organisationen
⚫5 Mann Alpinpolizei
⚫ 15 Mitglieder Bergrettung
16 Mitglieder Feuerwehr
(FF Hu, FF Hö, FF Mü, FF Rei, FF Igls)
4 Mitglieder Feuerwehr
im Bereich Talstation (Versorgung)
⚫5 Mann Übungsleitung
(Polizei, Bergrettung, BF)
Bezirkseinsatztag der Feuerwehr
Innsbruck, 17. Juni 2007
An diesem erstmals in dieser Art und Weise
durchgeführtem Einsatz/Ausbildungs-
tag" nahmen neben der Berufsfeuerwehr
und den zehn Freiwilligen Einheiten der
Feuerwehr Innsbruck rund 50 Einsatzkräf-
te der Rettung sowie der Polizei teil.
Die mit der Abhaltung dieser Großübung
verfolgten Ziele, wie etwa die Abarbeitung
einer Großschadenslage sowie mehrerer
Paralleleinsätze im Zusammenspiel von Be-
rufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerweh-
ren, die Beübung aller Führungsebenen bis
hin zum integrierten Einsatzstab sowie das
taktische Beüben des Digitalfunks im Groß-
schadensfall konnten allesamt erreicht
werden. Im Rahmen des „Einsatztages"
wurde im Einsatzstab eine Software für die
Lage- und Einsatzführung bei Mittel- und
Großschadenslagen getestet. Die nationa-
len und internationalen Übungsbeobach-
ter zeigten sich allesamt vom Zusammen-
spiel und dem Engagement der rund 300
Einsatzkräfte begeistert.
Der für das Feuerwehrwesen zuständige
Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgum-
mer hat sich während der Übung an di-
versen Einsatzstellen selbst ein Bild über
das Funktionieren der Zusammenarbeit
und den einschlägigen Ausbildungsstand
gemacht und war mit den gezeigten Leis-
tungen der Einsatzkräfte sichtlich sehr zu-
frieden.
,,Ganz wesentlich für die vorbildliche Si-
cherheitsarbeit ist das gegenseitige har-
monische Ergänzen von Berufsfeuerwehr,
freiwilligen Feuerwehren sowie Rettung
und Polizei, was perfekte Kommunika-
tionsstrukturen und Ausbildung voraus-
setzt", so Dr. Platzgummer anlässlich der
Schlussveranstaltung auf der Hauptfeuer-
wache der Berufsfeuerwehr im Kreise der
Einsatzkräfte von Rettung, Feuerwehr und
Polizei.
Waldbrandübung mit
drei Hubschraubern und
rund 60 FW-Kräften
Das Areal der Standschützenkaserne in Kra-
nebitten diente als Versorgungsraum und
,,Absprungplatz" sowie als Ort der fliegeri-
schen Einsatzleitung und der Feuerwehr-
einsatzleitung für die diesjährige Wald-
brandübung der Feuerwehr Innsbruck.
Nach einer Sicherheitseinweisung für die
Mannschaft, einem Breefing mit den Pilo-
ten und einem abschließenden Erkun-
dungsflug startete die Übung gegen 13:45
Uhr. Dabei wurden rund 60 Feuerwehr-
männer mit den gesamten Gerätschaften
in den Einsatzraum (Lawinenauffangbe-
cken oberhalb der Peerhofsiedlung) einge-
flogen.
Von zwei Landeplätzen aus wurden dann
in der Folge Löschleitungen vorgenommen
um die beiden Brandherde vom Boden aus
zu bekämpfen. Unterstützt wurden die
Jahresbericht 2007
Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr
und der Freiwilligen Einheiten von Hötting
und Wilten dabei durch Aluette III des Hub-
schrauber-Stützpunktes Schwaz, eine Ma-
schine des Innenministeriums und eine
Maschine des ÖAMTC. Der Brandschutz
am Landeplatz wurde von den Kameraden
der FF Mühlau sichergestellt und die
Übungsdarstellung erfolgte durch die FF
Hungerburg. Der einzige Rettungsflug
(Windenbergung eines durch Steinschlag
verletzten FW-Mannes) war Gott sei Dank
lediglich eine Übungseinlage und so ging
die Übung gegen 16:45 Uhr unfallfrei zu
Ende. Die Fliegerkräfte zeigten sich von der
disziplinierten Arbeitsweise und der ge-
zeigten Leistungen der eingesetzen Feuer-
wehrkräfte voll des Lobes.
Stadionübung - EURO 08
Seitens der Feuerwehr wurde ein Übungs-
team für die Landes-KAT-Übung für Ange-
legenheiten der FW im Zuge der Übungs-
planung und Organisation sowie für die
Organisation und Abwicklung der gesam-
ten Evaluation abgestellt.
FEUER WEHR
BERUFS-
FEUERWEHR
INNSBRUCK
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Jahresbericht 2007
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
ZEITSCHRIFT TIROL
Ausgabe 71 mit Beiträgen zur Geschichte, Kunst, Architektur, Landschaft, Museen und Urlaub am Bauernhof
Mit herrlichen, oftmals überraschenden Luftbildern wartet die Winterausgabe der Zeitschrift Tirol" gleich im ersten von insgesamt acht Artikeln auf. Dr.
Hans Gschnitzer versucht in,,Tirol von oben", auf die Faszination des Luftbildes näher einzugehen und damit gleichzeitig einen Einblick in die Vielfalt der
Tiroler Landschaft und Natur zu geben. Im Künstlerporträt stellt Dr. Inge Praxmarer den Maler und Zeichner Erwin
Reheis vor, der in seinen Bildern, vorwiegend Landschaften, einen Blick auf die unmittelbare Umgebung richtet,
dabei aber kein realistisches, sondern ein idealistisches, harmonisches Naturbild zeichnet.
Tiral
Mit aktuellen Architekturentwicklungen in Tirol, die zwischen Marketing und Baukultur stehen, setzt sich Dr.
Matthias Boeckl auseinander, wobei er neben aktuellen Beispielen (Hungerburgbahn, MPREIS Sölden, Hotels Mohr
Life Resort und Cube, Congress Igls) auch auf die völlige Änderung des traditionellen Architekturbegriffs durch
differenzierte Ansprüche von Bauherren und Konsumenten näher eingeht.
Anschließend berichtet Mag. Ulrike Reisner über jene rund 400 Bauern, die Urlaub am Bauernhof anbieten. Die
Autorin schildert die Motive der Gäste, die teils Natur und Tiere genießen, Kindern Freiheit bieten, bäuerliche
Produkte verkosten oder ganz einfach nur innehalten, aufatmen wollen.
In zwei weiteren Beiträgen erinnert Dr. Huberta Weigl an den 1670 nach einem schweren Erdbeben neben der
Innsbrucker Hofburg als sicheren, stabilen und aus Holz erbauten,,Neuen Palast", der 1728 ein Raub der Flammen
wurde; und Dr. Inge Praxmarer befasst sich im Teil II des Beitrages,,Tiroler Landschaftsmalerei" einerseits mit
ganz konkreten Beispielen, andererseits mit der Begriffsbezeichnung und Entwicklung des Landschaftsbildes, die
teilweise recht drastische Veränderungen mit sich gebracht haben von der naturalistischen Bildsprache bis zu
deren völliger Auflösung.
Dr. Reinhard Rampold macht darauf aufmerksam, dass das II. Vatikanische Konzil (1962-1965) ein neues
Miteinander von Volk und Klerus beim Gottesdienst forderte und einige bemerkenswerte Neu- und Umgestaltung der liturgischen Orte zur Folge hatte.
Abschließend macht Dr. Franz Caramelle einen Rundgang durch das 2002 von Abt Raimund Schreier eröffnete Stiftsmuseum Wilten, das einen Einblick
in den reichen, konservatorisch und museologisch bestens präsentierten Kunstbestand des Prämonstratenserstiftes Wilten bei Innsbruck eröffnet.
Tirol - immer einen Urlaub wert!", Nr. 71 (Winter 2007/08), ISSN 0040-8107 172 Seiten, Format 20,9 x 28,3 cm, Kunstdruckpapier, vierfärbig
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Einsatzübungen mit
Freiwilligen Einheiten
im Zuge der Ausbildung
Mit verschiedenen FF-Einheiten wurden
im Rahmen der Chargenkurse Heißein-
satzübungen sowie technische Einsatz-
übungen durchgeführt. Vorrangiges Aus-
bildungsziel war dabei das taktische Zu-
sammenwirken von BF und FF-Kräften.
Hungerburgbahn Bergeübung
Im Zuge des Betriebsbewilligungsverfah-
rens für die Hungerburgbahn NEU wurde
gemeinsam mit dem Roten Kreuz Inns-
bruck und den Einheiten FF Hungerburg,
FF Hötting und FF Mühlau eine Berge-
übung durchgeführt. Als Anlassfall wurde
ein Stillstand der Wägen auf der Strecke
mit nachfolgend notwendiger Evakuie-
rung der Fahrgäste angenommen.
Zusammenarbeit mit
Innsbrucker Kommunalbetriebe
(IKB)/Abteilung Strom
Nach längerer Planungsphase durch die
Verantwortlichen der IKB (Strom) und dem
Ausbildungsverantwortlichen der Berufs-
feuerwehr Innsbruck, konnten mehrere
Übungen in Zusammenarbeit mit den IKB
durchgeführt werden. Es wurden dabei im-
mer verschiedene Störfälle in einem Um-
spannwerk simuliert und von der BF und
den Störtrupps der IKB abgearbeitet. Dabei
wurde der Umgang mit Stromunfällen aus
Sicht der Feuerwehr wiederholt bzw. ver-
tieft-aber auch die IKB bekamen dadurch
Gelegenheit ihre neuen Einsatzstrukturen
zu überprüfen und zu testen.
Flugdienst
Flughelferfortbildung
Am Samstag, dem 3. November 2007 tra-
fen sich 23 Flughelfer der Feuerwehr Inns-
bruck zur jährlichen Flughelferfortbildung.
Auf Grund des Absturzes des Hubschrau-
bers des Innenministeriums, im Mai dieses
Jahres, musste diese Ausbildungsveran-
staltung auf November verschoben wer-
den.
Mit dabei waren die Fluggeräte des Bun-
desheers, des ÖAMTC und des Innenmi-
nisteriums. Übungen mit den Löschwas-
serbehältern, Windenflüge mit der Ma-
schine des Bundesheeres sowie das Tank-
fahrzeug (für die Betankung von Hub-
schraubern) waren Stationen der prak-
tischen Ausbildung.
Ein sehr interessanter Vortrag vom obers-
ten Flugretter des ÖAMTC sowie eine
Unterweisung der Flughelfer am Hub-
schrauber des Bundesheeres auf der Haupt-
feuerwache (der neue Hubschrauberlande-
platz auf der Hauptfeuerwache wurde
angeflogen) rundeten diesen Ausbildungs-
tag ab.
Atemschutz
Neben diversen Atemschutz- und Körper-
schutzausbildungen wurde der messtech-
nische Bereich von der Atemschutzwerk-
stätte ausbildungsmäßig und technisch
fortgeführt.
Um ein koordiniertes Arbeiten bzw. Üben
zu gewährleisten, fand ein Koordinie-
rungsgespräch mit den Atemschutzwarten
des Bezirkes statt.
Neben der Ausbildung durch die Atem-
schutzwerkstätte wurden laufende War-
tungs- und Überholungsarbeiten durchge-
führt.
Mit dem Ankauf von PSS-90-Geräten wur-
de der Umstieg auf diesen Gerätetyp in An-
griff genommen. Auf Grund der Tatsache,
dass die Atemschutzgeräte der Baureihe
PA 80 in den nächsten Jahren auslaufen
wird dieser Umstieg notwendig. Weiters
wurden 9 Stück Gasschutzanzüge der
Schutzstufe 2 angekauft. Drei Anzüge die-
ses Typs erhält die Freiwillige Feuerwehr
Reichenau.
Mit der Ausschreibung der neuen Atem-
schutzwerkstätte wurde ein weiterer
Schritt zur Umsetzung des neuen Atem-
schutzkonzeptes (Trennung zwischen
Weiß- und Schwarzbereich) gesetzt. Diese
Werkstätte wird nach erfolgten Umbauar-
beiten in diesem Bereich im Feber 2008
eingebaut. Mit der Umsetzung dieser Pla-
nung ist ein effizientes Arbeiten in der Zu-
kunft möglich.
Technischer
Hilfsdienst
*Die schnellen und fachlich korrekten Ein-
satzerfolge zeigten es, dass die Feuerwehr
Innsbruck in gerätetechnischer Hinsicht
sehr gut ausgerüstet ist. Ein modernes Ge-
rät kann aber nur mit der richtigen Ausbil-
dung, der Einsatzerfahrung der Feuerwehr-
männer und der richtigen taktischen Vor-
gangsweise eingesetzt werden, um einen
gewünschten Erfolg zu erreichen.
In der technischen Hilfeleistung bleibt die
Zeit nicht stehen und jeder ist aufgerufen,
Neuerungen in technischer Hinsicht, aber
auch Erfahrungen und Vorschläge einzu-
bringen.
Für das Jahr 2008 ist geplant den techni-
schen Hilfsdienst organisatorisch bzw. im
Bereich der Ausbildung besser zu organi-
sieren. Auf Grund der EURO 2008 und des
Umbaues auf der Wache wird dies erst in
der zweiten Jahreshälfte möglich sein.
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Katastrophenschutz
Beschaffungen
Zwei Stück Großpumpen
Bei den Hochwasserereignissen im August
2005 wurde festgestellt, dass das Land
Tirol bis dato über zu wenige leistungs-
starke Schmutzwasserpumpen verfügte.
Daher wurde vom Landesfeuerwehrver-
band ein Projekt in Angriff genommen,
welches vorsieht flächendeckend - aufge-
teilt auf Stützpunktfeuerwehren - Groß-
pumpen mit einer Leistung von bis zu
5.000 l/min auf Anhängern anzukaufen.
Der Bezirk Innsbruck-Stadt verfügt nun
über zwei solche Pumpen, je eine vom
Land Tirol und von der Stadt Innsbruck
finanziert. Der Wert einer solchen Pumpe
beträgt ca. 30.000 Euro.
Die Großpumpen für das Land Tirol wur-
den im Frühjahr 2007 an die Einheiten Rei-
chenau und Arzl übergeben und in Dienst
gestellt. Für den Katastrophenfall stehen
die Pumpen auch für den Einsatz über die
Bezirksgrenzen hinaus zur Verfügung.
Sandsackabfüllstation
Eine Sandsackabfüllstation (1.000 Liter
Inhalt und sieben Abfüllstützen mit Ein-
fülltrichter) wurde angeschafft um eine
schnelle Füllung von großen Mengen an
Sandsäcken in kurzer Zeit zu ermöglichen.
20.000 Stück Sandsäcke liegen ungefüllt
auf Lager.
Big-Back-Systeme
10 Stück dieses Systems (entspr. 45 Ifm)
wurden angeschafft und dienen zur Absi-
cherung
von kleineren Bereichen, welche
aber starker Belastung durch anströmen-
des Wasser ausgesetzt sind.
Pölzgerät
Pölzmaterial (Steher und Schaltafeln) inkl.
Werkzeug steht für den Katastrophenfall
zur Verfügung.
KAT-Lager
Durch die geringen Lagermöglichkeiten,
welche zur Zeit für die KAT-Gerätschaften
zur Verfügung stehen, war es notwendig,
ein Lager zu mieten welches ab Mitte Jän-
ner zur Verfügung steht und die Gerät-
schaften aufnehmen kann. Der dazu not-
wendige Stapler wurde gebraucht ange-
schafft. Die gemieteten Räumlichkeiten
sind im Eigentum der IIG.
Alarmpläne
Folgende Alarmpläne wurden neu erstellt
bzw. überarbeitet:
Lawinenalarmplan Nordkette
•Alarmplan Nordkettenbahn
•Kartierung Lawinenwarntafeln
•Aufnahme Hubschrauberlandeplätze
und Löschwasserversorgung
Nordkette (Waldbrandgefahr)
⚫Aufnahme Höttinger Bach,
Fallbach und Geroldsbach
Hochwasseralarmplan für Innsbruck
Des Weiteren wurde mit dem Stadtarchiv
eine Begehung und Empfehlung zur Si-
cherung der Kellerräumlichkeiten durch-
geführt.
Weiterführung des Risiko-
managements für Innsbruck
Basierend auf den Erfahrungen aus dem
Pilotprojekt HW-Simulation mit alps wur-
de mit dem Institut für Wasserbau unter
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Jahresbericht 2007
enger Zusammenarbeit und tatkräftiger
Unterstützung durch das AIO (Vermes-
sung) des Magistrates eine Fortführung
des Projektes umgesetzt und es liegen nun
exakte Informationen zur HW-Gefährdung
entlang des Inns innerhalb der Stadt Inns-
bruck vor.
Parallel dazu wird mit alps und Vertretern
des Magistrats Innsbruck (Vermessung
und Amtsleiter allgemeine Sicherheit) an
der Umsetzung der Risikobetrachtung Erd-
beben und Sturm gearbeitet. Ein erstes
Projektkonzept liegt vor, es bedarf aber si-
cher noch entsprechenden Konkretisierun-
gen.
Integrierte
Landesleitstelle (ILL)
Ein Meilenstein in der Geschichte der Feu-
erwehren Innsbrucks und Tirols wurde um-
gesetzt. Die Inbetriebnahme der Integrier-
ten Landesleitstelle Tirol am Gelände der
Berufsfeuerwehr Innsbruck.
Durch die Integrierte Landesleitstelle wur-
de auch die bestehende Nachrichtenzen-
trale der Berufsfeuerwehr Innsbruck aus
Synergieeffekten aufgelöst. Umstrukturie-
rungen und Erneuerungen der Technik wa-
ren die Folge. Die Umstellung ist erfolgt,
die ILL hat die Arbeit für die Innsbrucker
Feuerwehren aufgenommen und im lau-
fenden Betrieb werden Nachjustierungen
getätigt. Ein eigenes Feedback-Manage-
ment für alle Feuerwehren Innsbrucks
wurde dazu eingerichtet.
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Nachrichtendienst
Alarmierung - Funkwerkstätte
Die Alarmierung erfolgt nun durch die ILL.
Zur Alarmierung stehen uns derzeit 34 Si-
renenanlagen und eine Pageranlage des
Landes Tirol zur Verfügung. Derzeit sind bei
den Freiwilligen Feuerwehren 330 Pager
zur stillen Alarmierung (Alarmierung ohne
Sirene) im Einsatz.
Tätigkeiten: Aufgrund von Sanierungs-
arbeiten im Dachbereich des Privathauses
der Fam. Muglach musste die dort instal-
lierte elektronische Sirenenanlage samt
Steuerung und Antennenanlagen kom-
plett demontiert und abtransportiert und
nach Abschluss der Dachsanierung wieder
installiert werden. Ebenfalls aufgrund von
Umbauarbeiten wurde die Motorsirenen-
anlage auf der pädagogischen Akademie
in der Pastorstraße demontiert.
Alle übrigen 30 Sirenenanlagen in der
Stadt wurden einer Wartung unterzogen.
Einzelne Akkus mussten getauscht wer-
den.
Beim landesweiten Sirenenprobealarm im
Oktober kam es zu praktisch keinen Aus-
fällen der Sirenenalarmierungsanlagen in
Innsbruck.
Im Zuge der Umbauarbeiten auf der
Hauptfeuerwache musste das gesamte La-
ger der Funkwerkstätte teilweise in Lager
außer Haus, teilweise im Haus verlegt
werden.
Die neu angeschafften 375 Pager, 75 digi-
tale Mobilfunk- und 180 Handfunkgeräte
wurden teilweise aufgrund von Änderun-
gen mehrfach programmiert.
Bisher wurden etwa 200 geliehene Hand-
und Mobilfunkgeräte als Überganslösung
programmiert, ausgegeben bzw. in Fahr-
zeugen und Fixstationen eingebaut und
nach der Ausgabe der Neugeräte (Eigen-
bestand) wieder ausgebaut und einge-
sammelt.
In der Folge wurde ein von der Lieferfirma
neu entwickelter Gerätekopf für alle aus-
gegebenen Mobilfunkgeräte und Fixsta-
tionen getauscht und diese wiederum neu
programmiert.
Zur Unterstützung des Landesfeuerwehr-
verbandes wurden gemeinsam mit den
Technikern der Landes-Feuerwehrschule
im gesamten Bezirk Kufstein alle Geräte-
köpfe von Mobil- und Handfunkgeräten
getauscht und neuprogrammiert.
Nach der Geräteausgabe erfolgte die Ein-
schulung der Mannschaft und der Freiwil-
ligen Feuerwehr in der Handhabung der
neuen Funkanlagen (Handfunk, Mobil-
funk, Pager, Statusmeldesystem).
Die Mitarbeit bei der Planung für die Sa-
nierung der Hauptfeuerwache sowie der
technischen Anbindung der ILL an die
Hauptfeuerwache war ebenfalls erforder-
lich. Dabei wurde die gesamte Steuerung
und Neuverkabelung der Haustechnik wie
Lüftung, Ampelsteuerung, Alarmlicht, Haus-
beschallung oder Notalarmierung um- bzw.
neu geplant.
Ebenso wurde für die Neuanschaffung der
Telefonanlage der Hauptfeuerwache an
der Planung mitgearbeitet.
Die Notstromanlage (USV-Anlage) wurde
einer kompletten Wartung unterzogen und
alle Notstromakkus getauscht.
Die bisher verwendeten analogen Funk-
stationen wurden überholt. Für mögliche
Notsituationen werden diese Anlagen wei-
ter in Stand gehalten.
Bei den Umbauarbeiten im Elektronikraum
in der Hauptfeuerwache wurden die Neu-
installationsarbeiten gemeinsam mit den
Fachfirmen durchgeführt. An den dort in-
stallierten Klimageräten wurde eine Jah-
reswartung durchgeführt.
Ebenso wurden Arbeiten im Zuge der Um-
baumaßnahmen an den Elektroverteilern
und Datenleitungen sowie der Neuinstal-
lation der Lautsprecheranlage auf der
Hauptfeuerwache durchgeführt.
Die vier im Stadtgebiet verteilt installierten
Sender der Digitalalarmierungsanlage wur-
den gewartet.
Jahresbericht 2007
In den Fahrzeugen Kommando IGLS, Ber-
getraktor, Transportfahrzeug, Tank Vill so-
wie in das Arbeitsboot BF wurden Funk-
anlagen eingebaut.
Die bisher verwendete elektrische Steue-
rung für die Ausfahrtstore wurde vor dem
Einbau der neuen Ausfahrtstore abgebaut.
Auch die bestehende Rohrpostanlage wur-
de komplett demontiert.
Vor der Umschaltung zu ILL wurden ent-
sprechende Testbetriebsszenarien durch-
gespielt. Nach positivem Abschluss erfolg-
te die Umschaltung zu ILL
Die Mitarbeiter des Sachgebietes Nach-
richtendienst nahmen an einer Reihe von
Sitzungen im Funkausschuss des Landes-
feuerwehrverbandes und bei den Arbeits-
gruppen der ILL teil.
Die neu angekaufte Steuerungseinheit für
Ampelansteuerung und Alarmlicht wurde
installiert und programmiert.
Die spezifischen Daten aller Funkanlagen
wurden über ein Web-Tool für die ILL ein-
gepflegt.
An die Feuerwehren Hötting und Mühlau
wurden Atemschutzfunkgeräte ausgege-
ben.
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Seite 22
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Die Feuerwehr Amras erhielt eine zusätz-
liche Atemschutzfunkgarnitur.
In die neu angekauften Schutzhelme der
Berufsfeuerwehr wurden 40 Atemschutz-
funkgarnituren eingebaut.
Zwei neu installierte Objektfunkanlagen in
den Wohnobjekten Tivoli neu wurden nach
einer Begehung abgenommen und sind
somit in Betrieb. Damit stehen der Feuer-
wehr Innsbruck mit den Anlagen Eissta-
dion und Fußballstadion vier solcher Anla-
gen zur Verfügung.
Die
gesamte Schließanlage auf der Haupt-
feuerwache wurde neu geplant und teil-
weise bereits gegen eine neue elektroni-
sche Schließanlage ausgetauscht.
Für Großschadenslagen wurde eine Florian-
station mit den dafür erforderlichen tech-
nischen Einrichtungen geplant.
75 Mobil- und 180 Handfunkgeräte wur-
den im Dezember zusätzlich mit einem
Statusmeldesystem programmiert.
Vorbeugender
Brandschutz
Bau- und Gewerbe-
rechtsverfahren
Das Berichtsjahr 2007 ist wie die vergan->
genen Jahre zuvor, von einer steigenden
Realisierung zahlreicher Groß- und Sonder-
bauten gekennzeichnet. Beispielhaft sind
nachstehende Großbauvorhaben ange-
führt, welche in der Planungs- und Reali-
sierungsphase einer brandschutztechni-
schen Beurteilung unterzogen wurden:
Kinder-Herzzentrum TILAK, Umbau und Er-
weiterung DEZ, Wohnverbauung „, Loden-
Areal", Wohnen am,,Lohbach", Kaufhaus
Tyrol, Universität Innsbruck: Chemiefakul-
tät, GEIWI.
Weiters konnten im Berichtjahr u. a. nach-
stehende Sonderbauten fertig gestellt
werden: DEZ-Zubau Ost und West, Sport
Eybl, Großprojekt „Bürgergarten - Ing.-Et-
Jahresbericht 2007
zel-Straße", Integrierte Landesleitstelle Ti-
rol, Erweiterung des Tivoli-Stadions, Sanie-
rung des Reithmanngymnasiums", der
,,Pädagogischen Akademie", der Volks-
schule,,Prad!" und der Volksschule „Am-
ras", Erweiterung des Einkaufszentrums
„Sillpark".
Besonders hervorzuheben ist sicher die
Fertigstellung des,, Tivoli-Stadions, Erwei-
terung EM 2008", welches am 17. Ok-
tober 2007 erstmals benützt wurde, die
Fertigstellung eines neuen Stadtteiles
Wohnen am Tivoli", die Fertigstellung
und Inbetriebnahme der Integrierten Lan-
desleitstelle Tirol im November 2007 und
die Fertigstellung der neuen Nordketten-
bahn im Dezember 2007.
Die Realisierung dieser Bauvorhaben sind
deutliche Zeichen einer impulsierenden Ent-
wicklung der Landeshauptstadt Innsbruck.
Für die Berufsfeuerwehr sind in der brand-
schutztechnischen Beurteilung von Sonder-
bauten vor allem die wesentlichen Schutz-
ziele,,Personenschutz",,,Ausreichen-
de Voraussetzungen für einen wir-
kungsvollen Brandbekämpfungs- und
Rettungseinsatz" und „Sicherheit der
eingesetzten Feuerwehreinsatzkräf-
te" zu definieren und erforderliche Maß-
nahmen zur Erreichung festzulegen.
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68 Kommissionierungen,
Begehungen, Überprüfungen
57 bau- und gewerberechtliche
Verhandlungen
111 Projektbesprechungen
70 Festlegungen von Mittel der Ersten
und Erweiterten Löschhilfe
Betriebstechnischer Brandschutz
Im Jahr 2007 konnten fünf neue Brand-
meldeanlagen an die Empfangszentrale
der Berufsfeuerwehr Innsbruck aufge-
schalten werden, wodurch sich die Ge-
samtzahl bis Jahresende auf 329 (ohne
Landeskrankenhaus Innsbruck) erhöhte.
Einnahmenseitig konnten dadurch aus
den Feuerwehrbediengebühren für die
Stadtgemeinde mehr als 90.000 Euro lu-
kriert werden.
Tätigkeiten
Überprüfung von
Brandmeldeanlagen
Festlegung und Überprüfung
von betriebstechnischen
Brandschutzeinrichtungen
Aufnahme von Neuaufschaltungen....
Privatrechtliche Vereinbarungen
Berechnung und Dimensionierung
92
255
von technischen Brandschutzeinrichtun-
gen (Druckbelüftungsanlagen, Rauch-
und Wärmeabzugsanlagen, Brandmelde-
anlagen, Objektfunkanlagen)
Schriftliche Stellungnahmen
Anzahl der aufgeschaltenen
Brandmelderzentralen
14
50
284
Erhöhung 2007
Einnahmen aus Feuerwehr-
bediengebühren für die
Stadtgemeinde....
5
TRVB S 159
€ 90.703,40
projekt,,Wohnen am Tivoli" die Installie-
rung von Objektfunkanlagen. Wie die prak-
tischen Überprüfungen zeigten, wäre spe-
ziell in den Untergeschossen aber auch in
einigen Obergeschossen keine Funkver-
bindung von innen nach außen und um-
gekehrt möglich. Für die Feuerwehrein-
satzkräfte bedeutet diese Entwicklung ei-
ne massive Erhöhung der Sicherheit im
Einsatzfall.
Unter der Leitung des VB-Offizieres der BF
Innsbruck konnte 2007 die Technische
Richtlinie Vorbeugender Brandschutz TRVB
und in den zuständigen Gremien beschlos-
S 159 „Objektfunkanlagen" fertiggestellt
sen werden.
In Absprache mit allen beteiligten Bauträ-
gern und Technikern erfolgte erstmals im
Rahmen der Projektierung für das Groß-
Jahresbericht 2007
Feuerbeschau
2006 wurden von der Berufsfeuerwehr
76 Feuerbeschauen und feuerpoli-
zeiliche Überprüfungen durchgeführt.
Aufgrund einer landesgesetzlichen Ände-
rung wurden die verpflichtenden Überprü-
fungsintervalle für Wohngebäude außer
Kraft gesetzt, wodurch eine Reduzierung
der Feuerbeschauen in diesem Bereich zu
verzeichnen ist. Im Gegenzug erfolgte in
Zusammenarbeit mit der Baupolizei eine
verstärkte Überprüfung von Objekten mit
Gewerbebetrieben, Risikoobjekten, Hoch-
häusern und Objekten mit großen Men-
schenansammlungen.
Betrieblicher Brandschutz
Durch die Ausbildung von drei neuen Mit-
arbeitern im Bereich,,Löschtrainerausbil-
dung" konnte die große Nachfrage für
Schulungen in Erster Löschhilfe" zur
Gänze abgedeckt werden. Von namhaften
Ausbildungsinstitutionen wurden zudem
die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als
Ausbildungsreferenten für verschiedene
Seminare zur Mitwirkung eingeladen.
Im Berichtsjahr wurde die flächen-
deckende Ausbildung der städtischen Mit-
arbeiterInnen in den Grundlagen des Vor-
beugenden Brandschutzes fortgesetzt.
Externe Löschtrainerschulungen
Externe Brandschutzübungen.
29
14
BSW-Dienste
In Zusammenarbeit mit dem städtischen
Veranstaltungsreferat und den mitbeteilig-
ten Blaulichtorganisationen wurden für die
in Innsbruck stattgefundenen Großveran-
staltungen WOK-WM", Bergisel-
Springen", Bergsonnwend",,,Wet-
terleuchten-Festival" und „Bergsil-
vester" umfangreiche Sicherheitsmaß-
nahmen erarbeitet. Die Umsetzung erfor-
derte einen entsprechenden Personalein-
satz durch die Berufsfeuerwehr, der gebo-
tene Innsbrucker Sicherheitsstandart wur-
de österreichweit positiv beurteilt.
Durchgeführte BSW-Dienste.
Veranstaltungsrechtliche
Stellungnahmen
Stellungnahmen Pyrotechnik
850
39
13
Diensteinteilung, Informationen,
Verrechnungen, Dienstinformationen,
BSW-Dienste
12
Behördenrundgänge
27
Veranstaltungsrechtliche
Besprechungen
Bauproben im Tiroler
Landestheater....
Hauptproben im Tiroler
Landestheater.
22
59
27
26
Überprüfungen von Flächen für
die Feuerwehr, Verkehrsrecht
Im Rahmen der Behördenverfahren, auf-
grund von Mitteilungen und aufgrund von
erforderlichen Straßensperren, wurden 22
Überprüfungen hinsichtlich der erforder-
lichen Flächen für die Feuerwehr bei Ob-
jekten durchgeführt und nach Erfordernis
Ersatzmaßnahmen festgelegt.
43
Seite 24
24/37
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Erdgas beseitigt dicke Luft.
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H
Jahresbericht 2007
Ausbildungs- und Lehrtätigkeit
Mannschaftsausbildung VB
11
Fortbildungsveranstaltung BSW
für Offiziere und HBM.
Exkursionen...
1
9
Organisation und Durchführung
von Seminaren an der Landesfeuer-
wehrschule,,Betriebsbrandschutz-
gruppe Justiz"
1
ÖBFV-Seminar für Führungskräfte,
Referent, sonstige externe Vorträge
6
Mitarbeit in Verbänden
OLK
Österr. Bundesfeuerwehrverband
FEUERWEHR INNSBRUCK
TRVB-Ausschuss Tagungen
4
Vorsitzender der Arbeitsgruppe
ECONIC
Objektsfunkanlagen" Landesfeuer-
wehrverband Tirol, Fachausschuss
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Löschwasserversorgung
36
11
13
9
Auch im vergangenen Jahr waren die Hy-
drantenwarte der Freiwilligen Feuerweh-
ren der Stadt Innsbruck, der Betriebsfeu-
erwehr des Flughafens Innsbruck und der
Berufsfeuerwehr Innsbruck unterwegs, um
die ca. 2.000 Hydranten im Stadtgebiet
auf ihre Einsatzbereitschaft hin zu kontrol-
lieren. Weiters ist das Sachgebiet,,Lösch-
Wasserversorgung" für zahlreiche Lösch-
wasserentnahmestellen und Löschwasser-
behälter im Stadtgebiet von Innsbruck
verantwortlich.
Nur durch die qute Zusammenarbeit der
Hydrantenwarte, der Innsbrucker Kommu-
nalbetriebe Abteilung Wasser und dem
Sachgebiet,,Löschwasserversorgung" der
Berufsfeuerwehr ist es möglich, im Ein-
satzfall auf ein flächendeckendes und
funktionierendes Löschwasserversorgungs-
System zurückzugreifen.
Berechnung und Stellungnahmen
TIRIS Daten-
erfassung 2007
Im Jahr 2007 erhielten ausgewählte Mit-
arbeiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck ei-
ne Einschulung der TIRIS Datenerfassung.
Ziel ist es, in die TIRIS Datenbank einsatz-
wichtige Informationen einzuarbeiten, um
im Einsatzfall auf diese wichtigen Daten
zurückgreifen zu können.
Derzeit werden feuerwehrrelevante Daten
von den Freiwilligen Einheiten erfasst und
in die Datenbank eingegeben.
Für die Dateneingabe seitens der Berufs-
feuerwehr sind die Mitarbeiter OFM Han-
nes Siebert und OFM Stefan Egg verant-
wortlich.
Obwohl die Berufsfeuerwehr Innsbruck
erst sehr kurz mit der SEFTIS Datenbank
arbeitet, konnten bereits die Vorteile der
selbigen genutzt werden.
So werden zum Beispiel:
Objektbezogene Daten als PDF-File,
adressbezogen hinterlegt
⚫Daten über das
Überprüfungen.
11
Hydrantenkontrollen FF
169
Mängelweiterleitungen
17
•
Dienstinformationen
5
Hydrantennetz genutzt -
Anfahrtswege erstellt
Daten über ein erhöhtes
Einsatzrisiko verwendet
Bezirksfeuerwehrverband IBK
Öffentlichkeitsarbeit,
Löschwasserversorgung, Ausbildungen
Sonstiges
Teilnahme an 2 Bürgerversammlungen
Erstellung Jahresbericht 2006
Feuerwehr Innsbruck
Organisation Fahnenabordnungen
BF Innsbruck
Mitarbeit magistratsinterne AG
,,Bau- und Gewerberecht"
• Mitarbeit ILL
•
,,Anschaltebedingungen BMA"
Katastropheneinsatz
Koordinierung Neu- und
Umbau ILL-HFW
Mitarbeit im PE-Förderkreis
• Bezirksarchivar
Organisation
Dienstbesprechungen,
Dienstinformationen.
Sanierung
Hauptfeuerwache
51
Nach der Fertigstellung der ILL und auf-
grund von Beschlüssen, dass die Berufs-
feuerwehr nicht neu errichtet wird, sondern
am Standort Hunoldstraße bestehen bleibt,
wurden im Jahr 2007 die Sanierungsmaß-
nahmen gestartet. Das mittlerweile 45 Jah-
re alte Gebäude muss dem Stand der Tech-
nik angepasst werden. Diese Sanierungs-
45
Seite 25
25/37
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IIGE
Wohnen und Leben in Innsbruck
arbeiten werden sich über das Jahr 2008
erstrecken und wahrscheinlich auch noch
im Jahre 2009 getätigt werden.
Ziel ist es, eine moderne Wache für
die nächsten Jahrzehnte zur errich-
ten.
Geräteprüfung
Die Mitarbeiter der Geräteprüfung tragen
die Hauptverantwortung für die Funk-
tionsfähigkeit und die Sicherheit der bei
der Feuerwehr Innsbruck verendeten Si-
cherungs- und Haltesysteme. Die Ge-
sundheit und das Leben der Feuerwehr-
männer hängen von diesen Prüfungen
ab. Dass für diese Tätigkeit daher ein ent-
sprechender Zeitaufwand für die Schu-
lung und Ausbildung der „Geräteprüfer"
aufgewendet werden muss, versteht sich
von selbst.
Folgende Gerätschaften fallen in diese
Überprüfungspflichten: Anschlagdrahtsei-
le Bandschlingen, Bergewannen, Block-
stoppgeräte, Brustsitzgurte, Greifzüge und
Greifzugseile, Hackenleitern, Haltegurte,
Hebebänder, Hebekissen, Höhensiche-
rungsset, Ketten, Petzelsitze, Rettungslei-
nen, Rollglissgeräte, Rundschlingen, Schä-
kel, Schiebeleitern, Sprungretter, Stecklei-
tern und Strickleitern. Zu diesen Tätigkei-
ten gehören auch Zeiten für Sichtprüfun-
gen, Angebotseinholung, Neubeschaffun-
gen, Dokumentation, Reinigungsarbeiten
und diverse Transportwege.
Schneiderei
Im abgelaufenen Jahr wurden in der
Schneiderei folgende Bekleidungsstücke
neu gefertigt:
neue A-Uniformen - Bluse
und Hose, Einsatzhosen Antiflamm, Lei-
nensäcke für Rettungsleinen und Arbeits-
Brenner-Basis-Tunnel
Hier fanden Besprechungen mit der BBT-
GesmbH über die Sicherheitseinrichtun-
gen während des Baus und nach der Fer-
tigstellung bzw. für den Betrieb statt. Die-
ses Jahrhundertbauwerk wird auch für die
Einsatzkräfte eine große Herausforderung
sein. Die Baumaßnahmen sollten im Jahre
2008 begonnen werden.
EURO 08
Die Euro 08 wurde 2007 von der Feuerwehr
aus feuerwehrtaktischer Sicht geplant. Ge-
meinsam mit Rettung und Polizei wurden
Einsatzpläne ausgearbeitet. Man wird sich
für den normalen" Betrieb vorbereiten,
aber auch für Katastropheneinsätze.
Die Kompetenz für KAT-Einsätze liegt je
nach Größe bei der Stadt Innsbruck bzw.
beim Land Tirol. So wurde zum Beispiel
eine Dekontaminationsstraße für Gefahr-
guteinsätze vom Land Tirol für die Feuer-
wehr der Stadt Innsbruck angeschafft,
welche bei der EURO 08 vorsorglich auf-
gebaut wird, und danach weiter in der
Gerätschaft der Feuerwehr verbleibt.
Ein weiterer großer Bereich ist der Brand-
sicherheitsdienst während der EURO 08,
nicht nur im Stadion sondern auch am
Berg Isel und in der Innenstadt bei der
Fanmeile.
In der Berufsfeuerwehr gibt es während
der EURO eine Urlaubssperre, da davon
ausgegangen werden kann, dass sämtli-
che Mitarbeiter für Dienste herangezogen
werden müssen. Aber auch die Freiwilligen
Einheiten sind im Bereich der Brandsicher-
heitswachen während der EURO einge-
setzt.
leinen, Uniformteile für FF Innsbruck und Österreichischer
Sicherheitsschuhe für FF Jugend - An-
schaffung und Ausgaben.
Bundesfeuerwehr-
verband
Im Bereich des Österreichischen Bundes-
feuerwehrverbandes, bei dem die Berufs-
feuerwehr als stimmberechtigtes, eigen-
Hinzu kommen noch die jährlichen Nach-
beschaffungen und Ausgaben von Hem-
den, Polo-Shirts, Reparaturarbeiten an di-
versen Einsatzbekleidungen, die Ausgabe ständiges Mitglied integriert ist, wurden
der Einsatzhelme und Brandschutzhauben.
einige Termine wahrgenommen.
Jahresbericht 2007
So ist der Branddirektor in dieser Funktion
als Mitglied des Feuerwehrtechnikaus-
schusses, des Gefahrgutausschusses und
des Ausschusses für Strahlen- und Bio-
schutz. Herr Zimmermann ist im Ausschuss
Vorbeugender Brandschutz tätig.
Des Weiteren wird Ing. Andreas Friedl ent-
sandt in den Ausschuss für Flugrettungs-
dienst, Atemschutz- und Tauchdienst. Herr
DI Gegenhuber ist Mitglied im KAT-Aus-
schuss in welchem auch der Bezirkskom-
mandant Mitglied ist.
Der Bezirkskommandant ist weiters Mit-
glied im Ausschuss für bauliche Angele-
genheiten bei der Feuerwehr.
Der Branddirektor leitet den Ausschuss
des Österreichischen Bundesfeuerwehr-
verbandes für Funk- und Alarmierungs-
technik und ist Vertreter im Fachausschuss
Berufsfeuerwehren.
In diesen Gremien werden zukunftswei-
sende Entscheidungen getroffen, wie in
Zukunft die Ausstattung, Ausrüstung und
das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren in
Österreich vonstatten gehen soll.
Zum Schluss muss angemerkt werden,
dass dieser Bericht einen Überblick über
die wichtigsten Tätigkeiten des Jahres
2007 darstellt.
Ich darf mich bei allen bedanken, die zum
reibungslosen Ablauf des vergangenen
Jahres etwas beigetragen haben, im spe-
ziellen aber der Mannschaft der Berufs-
feuerwehr, den Freiwilligen Einheiten und
allen für uns wichtigen Verantwortungs-
trägern in und außerhalb der Feuerwehr
Innsbruck.
Es ist die Aufgabe der Führungskräfte der
Feuerwehr, kostenorientiert zu arbeiten,
dabei aber eine optimal ausgebildete Ein-
satzmannschaft, die 365 Tage im Jahr
sowie 24 Stunden am Tag „BEREIT FÜR
INNSBRUCK" ist, sicherzustellen.
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
47
Seite 26
26/37
BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehr Amras
Mannschaft
Aktive
.56
Reserve
16
FEUERWEHR
Jugend
17
FEUERWEHR
WEUERWEHR
Ehrenmitglieder
1
Fahrzeuge
KLF-A
LAST.
LF-B
1999
.1996
1982
TLF-A 4000.
.2004
Kommando
Kommandant... Walter Gollner-Laimgruber
Einsatzzahlen
Stellvertreter
Hannes Trenkwalder
Brandeinsätze...
Kassier
Stephan Wegscheider
Technische Einsätze
6
6
Schriftführer
Johannes Schiener
Schutzbereich: Amras
D
ie Freiwillige Feuerwehr Amras
wurde im Jahr 2007 zu 19 Einsät-
zen gerufen. Diese setzten sich aus
sechs Brandeinsätzen, sechs technischen
Einsätzen, fünf Brandsicherheitswachen
sowie zwei Fehlausrückungen zusammen.
Insgesamt wurden dabei 488 Gesamtein-
satzstunden aufgewendet.
-
Darüber hinaus wurden 29 Übungen so-
wie 112 sonstige Tätigkeiten wie Be-
sprechungen, Wartungstätigkeiten, Reprä-
sentationen, Vorträge und Schulungen
durchgeführt bzw. besucht. Insgesamt
wurden in Form von 161 Aktivitäten 4.631
Stunden geleistet.
-
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze,...).
Mannschaftlich war das Jahr 2007 für die
Freiwillige Feuerwehr Amras von schweren
Verlusten gekennzeichnet. Wir mussten
von unserem langjährigen und treuen Ka-
meraden Franz Mayr, Ferdinand Happ und
Alt-Kommandant Hans Happ Abschied
nehmen.
Umso mehr freut es uns, dass insgesamt,
also bei Feuerwehrjugend und Aktiven,
wieder sechs neue Mitglieder aufgenom-
men werden konnten. Der daraus resultie-
rende Mannschaftsstand von 90 Mann,
die technische Ausstattung sowie ein gu-
ter Ausbildungsstand gewährleisten einen
entsprechenden Einsatzerfolg zum Schut-
ze der Amraser Bevölkerung und darüber
hinaus.
Von den Aktivitäten im Jahr 2007 möch-
ten wir die Teilnahme am Weltrekordver-
such in Oberperfuss am 2. Juni 2007 her-
vorheben. Anlässlich der Einweihung der
neuen Feuerwehrzentrale sollte mit Hilfe
von 27 Tragkraftspritzen und insgesamt
280 Feuerwehrfrauen und -männern Was-
ser über 1.136 Höhenmeter auf den Gip-
fel des Rangger-Köpfls gepumpt werden.
Nach einer Stunde und 32 Minuten, einer
ausgefallenen Pumpe und drei geplatzten
Schläuchen war es soweit das Wasser
quoll aus dem Schlauch am Rangger-
Köpfl.
Ein weiteres Highlight im Jahr 2007 stell-
te die Atemschutzleistungsprüfung am 15.
September 2007 in Wilten dar. Die Ka-
meraden Johannes Trenkwalder, Markus
Hundsbichler und Bernhard Egger began-
nen bereits im Juni mit den ersten Vorbe-
reitungen. Die drei Kameraden bewerk-
stelligten die vorgegebenen Aufgaben mit
Bravour und erhielten das bronzene Leis-
tungsabzeichen.
Besonderer Dank gebührt dabei der Frei-
willigen Feuerwehr Wilten für die ausge-
zeichnete Organisation der Leistungsprü-
fung.
Natürlich wirkte die Freiwillige Feuerwehr
Amras auch im Rahmen der 150-Jahr-
Festlichkeiten der Feuerwehr Innsbruck.
mit. Im Rahmen des „Blaulichttages"
am 29. September 2007 wurde die Leis-
tungsfähigkeit der Feuerwehr Innsbruck in
den Mittelpunkt gestellt. Eine Fahrzeug-
parade durch die Innenstadt sowie ein-
drucksvolle Einsatzvorführungen stellten
den Kern der Veranstaltung dar. Die frei-
willige Feuerwehr Amras beteiligte sich
dabei zusammen mit der Freiwilligen Feu-
erwehr Reichenau im Zuge eines Atem-
schutzangriffes.
Wie alle Jahre fand am 19. Dezember
2007 eine Gedenkmesse in Erinnerung an
den Bombenangriff 1943 statt. Die Kame-
raden der Freiwilligen Feuerwehr Amras
wurden damals dank einer Vorsehung von
einem Bombenvolltreffer verschont. Ge-
nau an jenem Tag wurde nämlich der gel-
tende Befehl, bei Fliegeralarm Bereit-
schaftsdienst im Gerätehaus durchzufüh-
ren, durchbrochen und die Bereitschaft
aufgeteilt in zwei Kellergeschossen an-
grenzender Häuser durchgeführt.
Insgesamt kann das Jahr 2007 wieder als
ein sehr ereignisreiches eingestuft wer-
den.
Die hier nicht weiter ausgeführten Übun-
gen und Einsätze, sowie zahlreiche ande-
re Aktivitäten lassen uns einerseits stolz
auf die Leistungsfähigkeit unserer Einheit
sein und andererseits den gesellschaft-
lichen und sozialen Stellenwert einer
Freiwilligen Feuerwehr in Amras erken-
nen.
Jahresbericht 2007
In gleicher Weise freuen wir uns auf die
Aktivitäten im bereits laufenden Jubi-
läumsjahr 2008.
Die Freiwillige Feuerwehr Amras kann die-
ses Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiern
und wird dazu eine Reihe von Veranstal-
tungen organisieren. Dabei würde es uns
besonders freuen wenn wir Sie, die Lese-
rinnen und Leser dieses Jahresberichtes,
bei der ein oder anderen Veranstaltung
begrüßen dürfen.
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Seite 27
27/37
IRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Arzl
FEUERWEHR
Am 21. Juli verstarb
im 83. Lebensjahr
unser Ehrenkomman-
dant Friedl Mair.
Er war von 1973 bis
1988 Kommandant in
Arzl und auch Bezirks-
kommandant-Stell-
Freiwillige
Feuerwehr Hötting
Mannschaft
Aktive
Jugend
Ehrenmitglieder.
.63
359
15
Jahresbericht 2007
FEUERWEHR
Mannschaft
Friedl Mair
Aktive
58
1. 3. 1925-21. 7. 2007
vertreter.
Reserve
22
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
Kassier.
Schriftführer
Jugend.
2
HBI Matthias Sparber
OBI Christoph Larcher
HV Richard Fatycz
HV Toni Wirtenberger
Ehrenmitglieder
.5
Sonstige.
4
Fahrzeuge
TLFH-A 2000/200
KDO
1987
1989
TF
1995
KLF
1999
Schutzbereich: Das Schutzgebiet er-
streckt sich von der Eisenbahnstrecke im
Süden über das bebaute Gebiet zwischen
der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im
Westen bis über die Nordkette im Norden.
Es sind bäuerliche Objekte und Gewerbe-
betriebe ebenso zu finden wie moderne
Wohnanlagen und Einfamilienhäuser. Es
gibt ein mit Schilf bewachsenes Sumpf-
gebiet, Äcker und Wiesen, bewaldete Flä-
chen und alpines Gelände.
A
m 10. Jänner gab es einen Brand-
alarm in der Hangverbauung am
Südhang des Kalvarienberges: Ver-
mutlich eine glimmende Silvesterrakete
brannte sich ein Loch von fast zwei Metern
Durchmesser in den Boden und kam jetzt
an die Oberfläche und begann zu rauchen.
Im Zuge der Florianifeier am 6. Mai in der
Pfarrkirche Arzl wurden Pia Löffler, Martin
Painer, Franz Maurer und Peter Pucher an-
gelobt.
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
10
2
2
Beim Auspumpen des Jagerteichs bestand
die neue Großpumpe am 27. Juli ihre ers-
te Bewährungsprobe. Am 16. Juni fand ein
Übungstag statt. Wir hatten einen Brand-
meldealarm im Jugendland zu bewältigen
und bei der Bergung einer verletzten Per-
son aus einem Silo in Mühlau mit zu hel-
fen. Der Übungstag sollte in dieser Form
wiederholt werden. Eine Wiederholung
solcher Übungstage wäre wünschens-
wert.
Unsere Fußballmannschaft landete bei dem
am 16. September ausgetragenen Dorf-
Fußballturnier leider im geschlagenen Feld.
Im Zuge der Feiern,,150 Jahre Feuerwehr
Innsbruck" nahmen wir an der am 29. Sep-
tember durchgeführten Fahrzeugparade
durch die Innsbrucker Innenstadt mit allen
Fahrzeugen teil. Bei den anschließenden
Schauübungen half u. a. eine Gruppe von
uns, Verletzte vom Dach der Hofburg zu
bergen. Die Fahnenabordnung war bei der
Kranzniederlegung am Denkmal Franz
Thurners am 5. Oktober und beim anschlie-
Benden Zapfenstreich dabei. Am dritten
Tag dieser Feiern, am 6. Oktober fand der
Bezirkstag und im Anschluss daran ein Gala-
abend unter arzler Beteiligung statt.
Regen Zuspruch fand das Törggelen in der
Bogner Aste in Gnadenwald am 27. Okto-
ber. Das schon traditionelle Watterturnier
fand dieses Jahr am 23. November statt.
Die Paarung Wegscheider-Wieser konnte
den Sieg für sich verbuchen.
Angelobung
Die Großpumpe am Jagerteich
T
GOLUBIS CU
Fahrzeuge
RLFA 2000/200
1991
TLFA 3000/500
1995
DLK 23/12.
1978
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter.
Kassier..
Schriftführer
KLFA.
2004
HBI Hans Tusch
KDO
1996
OBI Alois Heis
MTF
.1990
HV Norbert Nocker
TF
1981
HV Alois Muglach
Schutzbereich
Hötting, Höttinger Au, Allerheiligen, Maria-
hilf, St. Nikolaus, Kranebitten und Teile der
Innenstadt - 44,72 km²
m abgelaufenen Jahr wurde die FF
Hötting zu 22 Einsätzen alarmiert,
welche sich in 18 Brandeinsätze und
vier Technische Einsätze gliedern lassen.
Besonders in Erinnerung bleiben die bei-
den Kellerbrände in der Tiergartenstraße
und am Innrain, wo sämtliche Bewohner
der Häuser evakuiert werden mussten.
Nicht alltäglich war die „, Nachbarschafts-
hilfe" beim Waldbrand in Patsch im Juli.
Für großes Aufsehen sorgte der Brand der
Dachkonstruktion beim Congress Inns-
bruck. Wie effektiv eine zeitgleiche Alar-
mierung der FF Hötting mit der BF Inns-
bruck bei Einsätzen im westlichsten Teil
unseres Schutzgebietes ist, zeigte der letz-
te Einsatz des Jahres. Am 28. Dezember
2007 geriet in Kranebitten ein Zimmer in
Brand, das ersteintreffende Fahrzeug
(RLFA 2000 FF Hötting) konnte diesen
Brand rasch mit einem HD-Rohr unter
Atemschutz unter Kontrolle bringen.
Ausbildung
Auch heuer wurde wieder ein besonderes
Augenmerk auf den Übungsbetrieb ge-
legt. In knapp 30 Dienstagsübungen wur-
de die gesamte Palette an Einsatzszena-
rien abgearbeitet (von „, heißen" Übungen
in Abbruchhäusern bis hin zu Technischen
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
18
Technische Einsätze
BSW
.4
3
Einsätzen). Erwähnenswert auch die
Übung Brand der Hofburg" anlässlich
der 150-Jahrfeier Feuerwehr Innsbruck
und die Waldbrandübung in Kranebitten.
Durch den Besuch von Lehrgängen an der
LFS in Telfs stehen unter anderem nun
auch 16 SSG-Träger in den Reihen unse-
rer Einheit.
Fahrzeuge und Geräte
Im abgelaufenen Jahr konnte das TLFA
3000/500 der BF Innsbruck nach einer
Generalüberholung übernommen wer-
den. Weiters stehen nun der Austausch
des TF Pinzgauer und der DLK 23/12 auf
dem Programm.
Die Gerätschaften wurden vor allem durch
den Ankauf der Wärmebildkamera verbes-
sert. Eine Großpumpe für Hochwasserein-
sätze konnte aufgrund von Platzproble-
men leider nicht übernommen werden.
Jugendfeuerwehr
Josef,,Joe" Madersbacher legte nach über
zehnjähriger erfolgreicher Arbeit sein Amt
als Jugendbetreuer nieder, ihm folgt Geb-
hard Steinacher in dieser Funktion. Außer-
dem wurde der Wissenstest im März 2007
in Hötting abgehalten.
51
Seite 28
28/37
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
1142
Kommando
Kommandant
Feuerwache
Mannschaft
Aktive
30
Reserve
6
Jugend
12
Ehrenmitglieder
2
Fahrzeuge
TLF 1500 A
MTF
Christof Schlenz
Stellvertreter.. Dr. Johann Schredelseker
Schriftführer..... Mag. Christian Katholnigg
Kassier
Schutzbereich
Ing. Georg Egger
Hungerburg Plateau vom Mühlauer Bach
bis zum Höttinger Bach, im Norden bis zur
Seegrube
insatzmäßig verlief das Jahr 2007
vergleichsweise ruhig. Dafür begann
aber der erste Einsatz, als das neue
Jahr noch keine sechs Minuten alt war.
Durch privat abgeschossene Raketen beim
Innsbrucker Bergsilvester hatte die durch
den schneearmen Winter nicht bedeckte
Vegetation auf der Nordkette westlich der
Seegrube Feuer gefangen.
Nach einer abenteuerlichen und gefähr-
lichen Anfahrt über die eisigen Forststra-
Ben mittels MTF konnte mit der Erkundung
an Ort und Stelle begonnen werden.
Gemeinsam mit Bediensteten der NKB und
dem sich in der Stadt befindlichen Kdo.
Hötting konnten wir die Brandstellen und
Glutnester lokalisieren. Wenig später er-
reichten mittels Gondel weitere Einheits-
kameraden und Mannschaften der FF Höt-
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze.............
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
4
9
ting die Seegrube und bekämpften den
Brand in gefährlich steilem Gelände. Erst
gegen 3:30 Uhr konnte,,Brand aus" ge-
geben werden.
Bei der anschließenden Talfahrt mit unse-
rem Landrover konnte nicht nur ein zufällig
im Gelände gefundener Nachtschwär-
mer" gefunden und der Rettung überge-
ben werden, sondern auch noch mehrere
nicht alpentaugliche Touristen sicher ins
Tal gebracht werden.
Einen Öleinsatz der anderen Art bescherte
uns ein LKW-Fahrer, dessen Aufmerksam-
keit der rasante Öldruckverlust seines
Fahrzeuges offensichtlich längere Zeit
entging. Die dadurch verursachte Ölspur
reichte von Hötting bis auf die Hungerburg
sowohl berg- als auch talwärts und be-
schäftigte die Feuerwehren Hungerburg,
Hötting sowie die Berufsfeuerwehr über
einen Zeitraum von mehreren Stunden.
Schmerzlich wurde uns wieder einmal be-
wusst, dass wir über keinerlei motorbe-
triebene Transportkapazitäten verfügten,
um Sand, Ölbindemittel und Werkzeug
verbringen zu können! Diesen Misstand
lösten wir auf die klassisch kalorienver-
brennende Art ...
Ein Klein-LKW, der auf dem Weg zu einer
Baustelle auf der Höhenstraße Feuer ge-
fangen hatte, blieb durch die Geistes-
gegenwart des Fahrers in der Ausweiche
der Pischlkurve stehen. Die Berufsfeuer-
wehr löschte das in Vollbrand stehende
Fahrzeug ab und wir übernahmen allfälli-
ge Sicherung von Fahrzeug, Straße und
Bindung gefährlicher Stoffe wie Öle und
Lacke.
Ein am Faschingsdienstag in der Küche des
Hotels Seegrube ausgebrochener Fett-
brand konnte noch an Ort und Stelle durch
Bedienstete der NKB gelöscht werden. Ein
weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht
mehr nötig.
Unter die Rubrik Kleineinsätze fielen noch
mehrere Aktivitäten wie Sicherungsarbei-
ten nach Windwürfen, Sicherungs- und
Absperrmaßnahmen, sowie Beseitigung
und Abwehr von Wasserschäden.
Drei Einsätze bescherte uns die Brandmel-
deanlagen der Hungerburgbahn neu. Zwei
Alarmierungen erwiesen sich als falscher
Alarm, da im Zuge von Schweißarbeiten
das Sicherheitssystem aktiviert wurde. Der
kuriose Umstand, dass im Stationsgebäu-
de hängender Nebel sich extrem verdich-
tete, war für den letzten Einsatz verant-
wortlich.
Im Herbst 2007 erfolgte schließlich die
Umstellung der Alarmierung von der Be-
rufsfeuerwehr auf die ILL. Der neue digita-
le Funk und digitale Alarmierung können
mit Fug und Recht als ein weiterer Schritt
in Richtung zukunftsweisende Einsatzma-
nagement bezeichnet werden. Interessiert
besuchten Einheitskameraden Einfüh-
rungsschulungen über den internen Ab-
lauf der Alarmierung der ILL und Abarbei-
tung von Szenarien.
Auch die Übungen kamen im Jahr 2007
nicht zu kurz, wobei die Lawinenübung auf
der Seegrube oder die Teilnahme am Be-
zirksübungstag zu nennen sind. Dieser ver-
lief anders als in den letzten Jahren und
2.
Jahresbericht 2007
FEUERWEHR (122
beinhaltete mehrere über den gesamten
Stadtbereich verteilte Einsatzszenarien.
Diese galt es gemeinsam mit Kameraden
anderer Einheiten unter den Argusaugen
auswärtiger Beobachter abzuarbeiten.
Die intensive Ausbildung unserer starken
Jugendgruppe wurde durch die Teilnahme
am Wissenstest gekrönt. Unsere 13 Zu-
kunftshoffnungen bestätigten dort ihren
hohen Ausbildungsstand.
Der im Vorjahr mit ergänzender Ausrüs-
tung bestückte TLF wurde intensiv beübt
und die Neuanschaffungen erwiesen sich
als taktisch unverzichtbar. Darüber hinaus
werden unsere Atemschutzträger seit heu-
er elektronisch im Einsatz überwacht - ein
wesentlicher Sicherheitsgewinn.
Hoch motiviert stellten sich heuer erstmals
zwei ATS Trupps der Herausforderung des
Wettbewerbs zum Atemschutzleistungs-
abzeichen und absolvierten erfolgreich
alle Prüfungsstationen.
Auch unsere Wache erhielt ein teilweise
neues Gesicht: Durch die Installation einer
modernen Gasheizung konnte das Pro-
blem der Feuchtigkeit und des Schimmel-
befalls klar verringert werden.
Damit noch nicht genug gelang es mit der
finanziellen Unterstützung des Bezirks, die
Florianstation in das Obergeschoss zu ver-
legen. Die Planung und bauliche Ausfüh-
rung der in Holz ausgeführten Konstruk-
tionen übernahm Kamerad Luis Heis zu all-
gemeiner Freude. Ein funktionaler Kom-
mandoraum in angenehmer Arbeitsumge-
bung war das erfreuliche Ergebnis!
Als Krönung des Jahres ging unser lang-
jähriger Wunsch nach Ersatz unseres aus-
geschiedenen LLF in Erfüllung. Die Berufs-
feuerwehr stellte uns ihren TF 1 L 200 zur
Verfügung. Dieser ergänzte nicht nur auf
Grund seiner Mannschaftskabine unser
Transportproblem, die vorhandene Lade-
fläche entwickelte sich innerhalb eines
Monats zum unverzichtbaren Bestandteil
mehrer Einsätze.
War es die Beseitigung von Öl in der Sill
durch die Berufsfeuerwehr, zweifache
Nachbarschaftshilfe für betagte Hunger-
burger Bewohner oder schlichtweg der
verkehrstaugliche Transport von Einsatz-
material: Diese Kombination aus TF mit La-
defläche ergänzt die Anforderungen unse-
res Einsatzgebietes und schließt eine bis-
her nur provisorisch ausgefüllte Lücke!
53
Seite 29
29/37
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Igls
Mannschaft
Aktive
Reserve
Jugend
Ehrenmitglieder
4222
12
12
Fahrzeuge
DL 18
KDO
KLF-A
KRF-B.
1983
2007
1999
1985
2006
Kommando
Kommandant
Stellvertreter.
Schriftführer
Kassier
Gerhard Mayregger
Ing. Christian Hippmann
Ing. Kersten Wirth
Ing. Helmut Ebner
Schutzbereich: Stadtteil Igls
TLF-A 3000
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.. 5+2 (2 Fehlausrückungen)
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
7
KS122
ERWEHR
Jahresbericht 2007
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nach § 4 ASchG
externe Sicherheitsfachkraft
Erstellung von Sicherheitsdokumenten nach § 5 ASchG
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Bundesfeuerwehrverbandes TRVB 121
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2100 Korneuburg, Austraße 51, Tel. 02262/61619-0, Fax: DW 20
m Jahr 2007 kann die Einheit Igls auf ein
unfallfreies Jahr mit folgender Proben-
statistik zurückblicken. Bei den 20 Pro-
ben sind im Durchschnitt 22 Mann anwe-
send gewesen. Der dabei aufgewendete
Stundeneinsatz betrug 689 Stunden. Mit
Stolz sei die Probenintensität unserer Feuer-
wehrjugend unter der Leitung von HLM
Michael Kozubowski erwähnt. Insgesamt
wurden 40 Übungen mit einem Gesamt-
stundenaufwand von 707 abgehalten.
Den größten Einsatz im Jahr 2007 stellte für
uns der Dachstuhlbrand in Vill (Haus Lener)
dar. Wir wurden um 21:16 Uhr alarmiert. Al-
le Fahrzeuge unserer Einheit rückten mit 30
Mann aus. Beim Eintreffen stand der Dach-
stuhl bereits in Vollbrand. Durch das rasche
Eintreffen der weiteren Eisatzkräfte wie BF,
FF Vill, FF Amras konnte der Brand schnell un-
ter Kontrolle gebracht und gegen 21:50 Uhr
,,Brand aus" gegeben werden.
Weiters wäre noch ein Fahrzeugbrand auf der
Römerstraße sowie ein Waldbrand entlang
der ÖBB-Trasse unterhalb der Europabrücke
zu erwähnen.
Weitere Einsätze bildeten zwei Personen-
suchen, drei weitere kleinere Brandeinsätze
sowie einige Baumwürfe in unserem Ein-
satzgebiet.
pa
Im Oktober wurde unser neues Kommando-
fahrzeug vor der Igler Pfarrkirche gesegnet.
Nach den Ansprachen der Ehrengäste feierten
wir gemeinsam mit den erschienenen Fah-
nendelegationen und weiteren Feuerwehrka-
meraden ein gebürendes Fest vor der Wache
Igls. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön
an die beteiligten Personen die sich für unse-
re Einheit und die Anschaffung des KDO ein-
gesetz haben!
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Mannschaft
Kommando
Kommandant......... HBI Albert Pfeifhofer
Stellvertreter OLM Klaus Weingartner
Kassier.
.HV Bernhard Gstir
Schriftführer.... OBM Hans-Peter Winterle
60
12
8
4
Aktive
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
RLFA 2000, Scania 114.
.2003
KLF, Mercedes Sprinter 416 CDI.
2005
MTF, Toyota HIACE
1995
TF, Toyota HIACE.
.1995
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze.
.5
9
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Schutzbereich
Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
W
wie kann man ein Feuerwehrjahr
besser beginnen, als mit Kame-
radschaft und einem positivem
Resümee des Vorjahres. Das heißt, mit un-
serem Feuerwehrball und wenig später der
Jahreshauptversammlung. Wobei, zu den
oben schon erwähnten Einsatzzahlen,
noch 107 Übungen/Schulungen bzw.
289 sonstige Tätigkeiten, wie Jugend,
Wachdienste und kameradschaftliche Zu-
sammenkünfte, zu erwähnen sind. Insge-
samt wurden von unserer Mannschaft da-
bei 11.495 Stunden aufgewendet. Diese
schon imposanten Zahlen konnte unser
Kommandant bei der Jahreshauptver-
sammlung verkünden. Aufgrund des Aus-
4
scheidens unseres bisherigen Schriftfüh-
rers wurde mit OBM Peter Winterle ein.
erfahrener Mühlauer Feuerwehrler als
Schriftführer einstimmig in den kleinen
Ausschuss gewählt.
Im Bereich der Ausbildung ist neben der
normalen feuerwehrtechnischen Ausbil-
dung besonders die Ausbildung am Schall-
ortungsgerät und der Trümmerkamera for-
ciert worden. Neben mehreren Übungen
im eigenen Schutzbereich unter der Lei-
tung des Verantwortlichen GK OLM Klaus
Weingartner konnten wir auch ein Wo-
chenende mit der BF Wien in deren
Trainingslager in einem aufgelassenen Fa-
OBB
brikgelände in Wiener Neustadt absolvie-
ren und unter kompetenter Aufsicht in die-
ser Materie unser Wissen erweitern. Be-
sonders positiv bei diesen Ausbildungsta-
gen, war die Zusammenarbeit mit dem Hö-
henrettungstrupp der FF Neu-Arzl, die uns
begleitet haben. Im Bereich Atemschutz
kam uns das von der FF Wilten veranstal-
tete 1. ASLA im Bezirk Innsbruck-Stadt
sehr gelegen. Mit vier Trupps traten wir an
und es erreichten mit einem Nachzapf in
Lans auch alle das bronzene Leistungsab-
zeichen.
Was für uns aber auch ganz wichtig ist, ist
immer wieder die Zusammenarbeit mit der
Berufsfeuerwehr, den anderen FF-Einhei-
ten und sonstigen Rettungsorganisatio-
nen. Hier können wir auf einige Übungen
und den Bezirksübungstag verweisen.
Auch die Jugend hatte natürlich Ausbil-
dung und die wurde auch beim Wissens-
test in Hötting mit einmal Gold, viermal Sil-
ber und dreimal Bronze belohnt. Die Feu-
erwehr selbst profitierte natürlich auch
vom Wissensstand und konnte mit Ende
des Jahres drei Jugendliche als Probe-
feuerwehrmänner in den Aktivstand über-
stellen.
Bei den Einsätzen hatten wir dann auch un-
sere Übungsvielfalt unter Beweis zu stellen.
Da konnten wir vom Waldbrand, Keller-
brand über Technische Einsätze die ganze
Palette an Wissen ausschöpfen. Mit einer
besonderen Anspannung gingen wir aber
sicher an den Einsatz mit der Trümmerka-
mera und Schallortungsgerät nach dem
Hauseinsturz in Hall zur Sache. So tragisch
der Ausgang auch war, zeigte es uns, dass
wir das Gerät beherrschen und von der Aus-
bildung her auf dem richtigen Weg sind. Dis-
kussionen ergab der Einsatz im Gebiet
Patsch an der Brennerbahntrasse, wo sich
die Arbeit mit der ÖBB wieder als sehr
schwierig erwies. Aber es konnten durch ef-
fiziente Nachbesprechungen auch Ergeb-
nisse in der Zusammenarbeit mit der ÖBB
erzielt werden und so hat auch dieser Ein-
satz, die Zukunft betreffend, einen positiven
Ausgang. Das Jahr beschlossen wir, fast
schon traditionell, mit der Brandsicherheits-
wache beim Bergsilvester in der Innenstadt.
Im kameradschaftlichen Bereich können
wir auf einen wirklich gelungenen Ausflug
nach Prag zurückblicken. Drei Tage waren
IEP
wir mit insgesamt 54 Personen unterwegs
und konnten den Mitgliedern und Partner
einmal so richtig danke sagen.
Was aber schon Kdt. Pfeifhofer bei den Jah-
reshauptversammlungen immer wieder be-
tont und zum Ausdruck bringt, soll auch hier
seinen Platz haben. Der Dank an die Be-
rufsfeuerwehr und zwar nicht nur dem
Kommando, dem Bezirksausschuss unter
OBR Ing. Larcher und nicht zuletzt den Ka-
meraden und Offizieren aller anderen Frei-
willigen Einheiten des Bezirkes für die im-
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Kommando
Kommandant.
Josef Tusch
Stellvertreter
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Mannschaft
Aktive
44
Kassier.
Schriftführer
.Markus Hell
Reserve
19
.Patrick Alex
Jugend.
2
Ehrenmitglieder
3
Schutzbereich: Der Schutzbereich der FF
Neu-Arzl befindet sich im Osten der Stadt
Innsbruck. Er grenzt im Norden an Arzl und
erstreckt sich von dort aus südlich des Bahn-
dammes bis hin zum Inn. Nördlich ist der
Schusterbergweg zu Mühlau und im Osten
ist die Marktgemeinde Rum die Grenze. Das
Gebiet umfasst das Gewerbegebiet zwi-
schen Bahndamm und Haller Straße sowie
das Wohngebiet von Neu-Arzl.
MTF
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Fahrzeuge
DLK 23-12.
TLF 2000
KLF
1994
1990
.2004
1996
D
as Jahr 2007 war ein sehr übungs-
reiches Jahr. Bevor jedoch die
Übungen starteten, veranstaltete
die FF Neu-Arzl im Jänner ihren traditio-
nellen Feuerwehrball. Dieser wurde zum
ersten Mal in den neuen Räumlichkeiten
des Veranstaltungszentrums,,centrum o-
dorf" durchgeführt, was die Festlichkeit zu
einem Highlight werden ließ.
8
171 Stunden
Nach einem solch tollen Fest sprangen wir
regelrecht mit vollem Elan und Engage-
ment ab März in den Übungsbetrieb. Von
den Gruppenkommandanten organisiert
und durchgeführt, fanden an unterschied-
lichsten Orten und Plätzen die mannig-
fachsten Übungsszenarien statt, wie etwa
Personenrettung aus Häusern, heiße"
Brandbekämpfung im Keller bis hin zu Ber-
geschereübungen in Kooperation mit der
FF Wilten. Auch der Bezirksübungstag, wel-
cher 2007 direkt in Innsbruck an verschie-
denen Stationen stattfand, war eine sehr
interessante Erkenntnis. All diese Übungen
werden insgesamt noch vielen in positiver
Erinnerung bleiben, nicht zuletzt deshalb,
weil dabei mehr als 1.000 Stunden zu-
sammengekommen waren. Gut abgear-
beitete Einsätze waren die Resultate aus
dem harten Übungsaufwand. So rückten
wir 2007 zu acht Brandeinsätzen aus und
leisteten dabei 171 Gesamtstunden. Die
Bekämpfung des Waldbrandes in Igls zähl-
te dabei sicherlich zu einem der zeitinten-
sivsten und interessantesten Einsätze.
Weiters durften wir auch auf dem Gebiet der
Höhenrettung zahlreiche Erfolge verzeich-
nen. So fand im April eine Schauübung statt,
bei der wir zahlreiche Gäste, allen voran Be-
zirksfeuerwehrkommandanten Ing. Larcher,
begrüßen konnten. Im August reisten wir mit
Sack und Pack" gemeinsam mit der Schall-
ortungsgruppe Mühlau ins Tritolwerk, wel-
ches sich in Wiener Neustadt befindet, um
ein verlängertes Wochenende mit verschie-
densten Übungsszenarien zu füllen und ab-
zuarbeiten. Nun sind wir mit der Höhenret-
tungsgruppe bereits im Endstadium ange-
kommen und üben, um ab der EURO 08 die
Einsatzbereitschaft melden zu können.
Insgesamt leistete diese Gruppe mehr als
1.000 Stunden mit durchschnittlich sechs
Mann. Eine stolze Leistung der gesamten FF
Neu-Arzl.
Jahresbericht 2007
FEUERWEHR
DAF
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59
Seite 32
32/37
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Reichenau
FREIWILLIGE FEUERWEHR
REICHENAU
FEUERWE
Fahrzeuge
TLFH 2000, Tanklöschfahrzeug.
.2003
KLF, Mercedes Sprinter.
2005
LLF, Ford Transit.
1989
Kommando
Kommandant
TF, Toyota-Bus
1993
Helmut Plank
GGF, Mercedes L508..
1979
Stellvertreter
Herbert Klausner
Schriftführer
Andreas Sturm
Stundenstatistik gesamt
Einsatzzahlen
Kassier.
Georg Berger
Brandeinsätze.......
2 (387 Stunden)
Technische Einsätze...
1 (35 Stunden)
Schutzbereich
Reichenau, Pradl, Roẞau
Mannschaft
Aktive
Jugend.
Ehrenmitglieder
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
51
.7
Arbeitsberichte
Übungen.
1.323 Stunden
1.980 Stunden
Am 21. Juni 2007 um 00:54 Uhr heulten in
der Reichenau die Sirenen und die Pager der
Kameraden schrillten in ihren Schlafzim-
mern. Es brannte der Dachstuhl eines Hau-
ses am Prämonstratenserweg Nr. 5. Am Ein-
satzort eingetroffen erhielten wir vom Ein-
satzleiter BO Ing. Hundsbichler den Auftrag
zur Bereitstellung von Atemschutztrupps,
um die bereits im Einsatz befindlichen Atem-
schutzträger der BF Innsbruck, FF Wilten und
FF Amras abzulösen. Die zwei As-Trupps
wurden dann zur Feststellung noch even-
tueller Glutnester im 2. Stock und im Dach-
boden eingesetzt. Nach Ablöschen der Glut-
nester und Überprüfung aller Räumlichkei-
ten konnte die FF Reichenau kurz nach
04:00 Uhr wieder in die Wache einrücken.
Am 21. Juli 2007 wurden wir über Pager
nach Patsch auf die A 13 beordert, da dort
ein Waldbrand die örtlichen Einsatzkräfte
beschäftigte. Unser Auftrag lautete, Beob-
achten des Geländes und bei etwaiger Auf-
fachung des Feuers dieses zu bekämpfen.
Wir stellten unterhalb der A 13, auf einem
Weg, vier Lichfluter zum Ausleuchten der
Einsatzstelle auf. Nach Erkundung des Ge-
ländes wurden mehrere Glutnester, die
durch den Föhn immer wieder angefacht
wurden, abgelöscht. Weiters wurde die
Brandstelle immer wieder mit Wasser be-
netzt, um ein Entfachen eines neuen Bran-
des zu verhindern. Um 02:30 Uhr wurden
wir von der FF Neu-Arzl abgelöst und wir
konnten in die Wache einrücken.
2007 bekamen wir auch eine „Großpum-
pe" die auf einem Anhänger in der FF Rei-
chenau stationiert ist und bei Bedarf im gan-
zen Land eingesetzt wird. Die Pumpe hat ei-
ne Förderleistung von 6000 l/min und wird
mit unserem TLF an den Einsatzort gebracht.
Kaum hatten wir die Pumpe in unserer
Wache stehen hatten wir am 6. September
2007 auch schon den ersten Einsatz für die
Großpumpe. Wir rückten um 21:50 Uhr
Richtung Wörgl aus. Aufgrund der starken
Regenfälle schafften es die Großpumpen 4
x 30.000 Liter des Pumpenwerks,,Giesen-
bach" nicht mehr die Wassermenge zu för-
dern. Wir brachten mit vier weiteren Groß-
pumpen unsere Pumpe in Stellung und
Jahresbericht 2007
konnten somit der FF Wörgl Hilfeleistung
stellen. Der Einsatz konnte am nächsten Tag
mittags erfolgreich beendet werden.
Aufgrund der zahlreichen Ausbildungs- und
Übungsstunden ist die FF Reichenau für die
Aufgabe,,Euro 2008" bestens gerüstet und
wir freuen uns schon sehr auf die Aufgabe.
m Jahr 2007 absolvierte die Feuerwehr
Reichenau einige Spezialausbildungen
und -übungen. Im Hinblick auf die EU-
RO 2008 nahmen 18 Kameraden bei der
Landeskatastrophen übung am Tivoli Inns-
bruck am 20. Oktober 2007 teil. Gemein-
sam mit der FF Hall in Tirol (zehn Mann) war
es unsere Aufgabe einen Dekontamina-
tionsplatz aufzubauen und zu betreiben.
Der Dekoplatz bestand aus einer Liegend-
dekostraße und einer Gehenddekostraße
für die Betroffenen (Patienten) und einer
Dekostraße für die Dekontamination der
Einsatzkräfte. Vor den Dekostraßen wurde
noch eine Aufnahmestation eingerichtet,
wo die Namen der Patienten notiert und
die Kleidung der kontaminierten Personen
LUGHA
FEUERWEH
in Müllsäcken entsorgt wurde. Auf Grund
der Witterung (zw. 4° und 6° C) wurde nur
bei einem geringen Teil der Patienten die
Kleidung abgenommen. Da die Übung je-
doch von internationalen Beobachtern be-
obachtet und auch anschließend beurteilt
wurde, musste die Übung so realistisch wie
möglich abgehalten werden. Die Übungs-
leitung des Dekoplatzes wurde von der FF
Reichenau übernommen.
Weiters fuhren vier Kameraden der FFR am
17. September 2007 nach Schwechat zur
Flughafenfeuerwehr VIE um dort an einem
Workshop in Flüssigkeitsbrandbekämpfung
teilzunehmen. Beim 2-tägigen Workshop
FEUER
WEHR
ERWEH
bekämpften wir Kerosinbrände. die von
einer,,Rutsche" ausgingen und hatten am
2. Tag auch Gelegenheit im sogenannten
,,Bunker" einen Feststoffbrand bei enormer
Hitze zu bekämpfen und gleichzeitig die
Menschenrettung durchzuführen.
Durch die Vielzahl an Übungen und Aus-
bildungen, wie z. B. die Teilnahme am Be-
zirksübungstag, Gemeinschaftsübung mit
der FF Axams, und die zahlreichen Kurse
(18 Kurse mit 400 Stunden), die die Ka-
meraden der FFR an der Landesfeuer-
wehrschule besucht haben, waren wir
auch gut für unsere zwei Brandeinsätze im
Jahr 2007 gerüstet.
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61
Seite 33
33/37
BEZIRKSEEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Vill
Mannschaft
Aktive
Reserve
FEUERWEHR
Ehrenmitglieder
Fahnenpatin.
Fahrzeugpatinnen..
Fahrzeuge
25112
KLF-A, Mercedes Sprinter, Lohr .2001
TF, Toyota
1992
TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenb... 1991
FEUERWEAR V
we
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter.
Kassier..
Schriftführer.
OBI Franz Rofner
OBI Martin Feichtner
OV Robert Koch
Einsatzzahlen
BV Martin Weber
Brandeinsätze.
6
Technische Einsätze
8
Schutzbereich
Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde-
grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters
Sonstige Einsätze (Brandsicherheits-
wachen, Arbeitseinsätze, ...)..
Schulungen.
4
ür die Freiwillige Feuerwehr Vill war
das Berichtsjahr 2007 ein arbeitsin-
tensives und zugleich ein sehr erfreu-
liches. So konnte das lange erwartende
Tanklöschfahrzeug TLFH 1000/200 der
Berufsfeuerwehr Innsbruck (Trupp) nach
einer aufwendigen Generalsanierung in
den Dienst" gestellt werden. Hier gilt ein
besonderer Dank den Fahrmeistern der Be-
rufsfeuerwehr und unserem Verbindungs-
mann, welche die Maschinisten auf das
Fahrzeug eingeschult haben. Somit sind al-
le Feuerwehren des Bezirks-Feuerwehrver-
bandes Innsbruck-Stadt mit Tanklöschfahr-
zeugen ausgestattet. Die Weichen für die
notwendige Verlängerung der Fahrzeug-
halle wurden bereits gestellt und können
2008 in Angriff genommen werden.
Diverse Hilfeleistungen nach starken Re-
genfällen sowie einige Windwürfe" im
Schutzbereich wurden von der Einsatz-
mannschaft bestens abgearbeitet. Zu Wald-
bränden in Patsch und im Bereich Sill-
schlucht wurde unsere Einheit zur Hilfeleis-
tung angefordert.
Ein Dachstuhlbrand im Ortsgebiet Vill am
15. September (Reiterhof) war nicht nur für
uns, sondern für alle beteiligten Einheiten
eine große Herausforderung die bestens
gemeistert wurde. Das Zusammenspiel mit
der Berufsfeuerwehr sowie den Feuer-
wehren Igls und Amras funktionierte wie-
der ausgezeichnet.
Im Berichtsjahr wurden 14 Gruppenübun-
gen und vier Schulungen von der Einheit
abgehalten, die durchschnittlich von 16
Mann besucht wurden. Diverse Schulun-
gen und Spezialisierungen einiger Feuer-
wehrkameraden an der Landes-Feuer-
wehrschule sowie die Teilnahme am Be-
zirksübungstag rundeten das Bild ab. Die
Veranstaltungen des Bezirksverbandes zur
150-Jahr-Feier sowie ein Kameradschafts-
abend mit Theaterbesuch und diverse Fest-
besuche bei den Nachbareinheiten waren
die gesellschaftlichen Höhepunkte.
FF WILL
TLFH
1000
Hanketas
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Seite 34
34/37
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Wilten
FEUERWEHR
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
Schutzbereich
Harald Prader
Ing. Clemens Pezzei
Mannschaft
Aktive.
55
Reserve
10
Peter Pfeifer
Jugend.
8
Ehrenmitglieder
.5
Fahrzeuge
TLFH 3000/500, ÖAF 19-331.
1989
KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002
KRF, Mercedes 508D..
TF, Toyota HIACE
1986
1992
1999
Markus Strobl
Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG
Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die Ma-
ximilianstraße, Salurner Straße, die Sill bis
zur südwestlichen Stadtgrenze. Spezielle
Einsatz-Objekte/-Szenarien sind mehrere
Tanklager, die Universität Innsbruck, die
Universitätskliniken Innsbruck, die Inntal-
und Brenner-Autobahn sowie die West-
bahnstrecke. Zudem ist die FF Wilten neben
der Berufsfeuerwehr durch das Boot und
die Rettungsschwimmer zuständig für den
Inn zwischen Telfs und Wattens.
B
ereits in den ersten Minuten des
neuen Jahres heulte die Sirene: Be-
dingt durch eine längere Trocken-
heit kam es in der Silvesternacht aufgrund
von Raketen zu zahlreichen kleinen Ein-
sätzen. So wurde auch Wilten zu einem
Rasenbrand in Kranebitten und zu einem
Brandmeldealarm im Rathaus alarmiert.
Boot, Barro-Bootsbau.........
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
1
Insgesamt rückte die Freiwillige Feuerwehr
Wilten im Jahr 2007 zu acht Einsätzen aus.
Der spektakulärste dabei war aber sicher
am 21. Juni der Dachstuhlbrand eines
Hauses am Prämonstratenserweg. Genau
ein Monat später half die FF Wilten auch
beim Waldbrand unterhalb der A 13, Bren-
nerautobahn Höhe AST Patsch, mit.
Um für die Einsätze vorbereitet zu sein
wurden verschiedenste Einsatzszenarieren
beübt. Dabei erwies sich das uns vom Land
Tirol zu Übungszwecken im Herbst zur Ver-
fügung gestellte Bergisel-Restaurant als
ideales Objekt, wo speziell der Innenan-
griff mit Atemschutz, Außenangriff über
Leiter, Personbergung vom Dach, ... the-
matisiert werden konnten, ohne Angst ha-
ben zu müssen, dass bei den Übungen gro-
Be Schäden wie bei bewohnten Objekten
passieren hätten können. Leider gibt es
solche Übungsobjekte nur sehr selten. Mit
der Hubrettungsbühne der Berufsfeuer-
wehr und der Drehleiter der FF Neu-Arzl
wurden unsere Mitglieder auf Geräte ein-
geschult, welche wir zwar nicht in unserer
Feuerwehr haben, mit denen wir aber je-
derzeit arbeiten können müssen. Be-
sonders war auch die Waldbrandübung
mit Mannschafts- und Materialtransport
durch Hubschrauber im Späterherbst ober-
halb von Kranebitten und Allerheiligen, wo
wir mit einem Trupp vertreten waren. Beim
Landesjugendbewerb der Rettung unter-
stützte eine Gruppe die Rettung bei einer
Bewerbsstation mit dem Einsatz der Ber-
geschere.
Im Rahmen der Ausbildung wurde auch ei-
ne Besichtigung der Klinik durchgeführt,
um über die dortigen Bautätigkeiten Be-
scheid zu wissen, das Aufstellen der Hoch-
wasserbarrieren für die Klinik und die Alt-
stadt in der Berufsfeuerwehr und das Auf-
fahren mit dem TLFH auf den neuen Wald-
brand-Löschzug von den C-Fahrern geübt.
Zudem besuchten unsere Mitglieder elf
Kurse an der Landes-Feuerwehrschule.
Der Mitgliederstand ist aufgrund der Neu-
aufnahme von sechs Mitgliedern bei der
Feuerwehrjugend, trotz einem Austritt auf-
grund eines Wohnortwechsels, gestiegen.
Mit großem Bedauern mussten wir jedoch
Anfang August von unserem langjährigen
Kommandantstellvertreter Georg Hofer für
immer Abschied nehmen, der am 29. Juli
2007 unerwartet verstorben ist. Besonders
die Kameradschaft war Georg ein großes
Anliegen, aber auch in mehreren Funktio-
nen und bei Bewerbsgruppen engagierte
er sich stark.
Neben der normalen Ausbildungs- und
Übungstätigkeit war bei der Feuerwehr-
jugend der Wissenstest einer der Höhe-
punkte. Dabei erwarbe ein FJ-Mitglied das
bronzene und vier das silberne Leistungs-
abzeichen, drei waren dabei sogar fehler-
frei! Als Motivation und Dank für die aus-
gezeichnete Arbeit und Mithilfe bei Veran-
staltungen der Aktiven machten die Ju-
gendbetreuer mit den Jugendlichen im
Herbst dann eine Fahrt zur Erlebnis-Ther-
me Erding. Mit Oktober 2007 übernahm
Jugendbetreuerin Maria Nuener zusätzlich
die Agenden der Bezirkssachbearbeiterin
für die Feuerwehrjugend für den Bezirk
Innsbruck-Stadt, wozu wir herzlichst gratu-
lieren und ihr viel Erfolg wünschen.
Zum ersten Mal wurde im Bezirk Inns-
bruck-Stadt 2007 eine Atemschutz-Leis-
tungsprüfung abgehalten, organisiert von
der Feuerwehr Wilten und durchgeführt in
der Volksschule Sieglanger. Zehn Trupps
traten dabei in der Stufe Bronze an.
Im Rahmen der 150-Jahr-Feier der Feuer-
wehr Innsbruck wurde auch die eigene
Geschichte ein Stück weiter aufgearbeitet.
Neben den Foto-Dokumenten von Karl
Schuchter und alten Protokollbüchern der
Feuerwehr (im Sieglanger) konnten dabei
neu entdeckte Dokumente der ursprüng-
lichen Feuerwehr Wilten verwendet wer-
den.
Bei der Jahreshauptversammlung wurde
von Vizebürgermeister Dr. Christoph Platz-
gummer der ehemalige Tennisplatz am
Westende der Siedlung als Standort für die
Entsorgung mit Konzept
Jahresbericht 2007
neue Wache Wilten angekündigt. In der
Zwischenzeit gibt es zwar Verzögerungen
aufgrund der geplanten Verbauung des
Geroldsbaches, wobei im Jahr 2008 durch
die gute Zusammenarbeit zwischen der FF
Wilten mit Kommandant Pfeifer, Ressort-
chef Dr. Platzgummer und Branddirektor
Mag. Reichel stetig an diesem Projekt
,,Wache Wilten neu" weitergearbeitet
werden wird.
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65
Seite 35
35/37
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Berufsfeuerwehr Musikkapelle
Musikausschuss
Obmann......
Obmann-Stv.
Kapellmeister... BR Johann Zimmermann
Kapellmeister-Stv...OBI Martin Feichtner
OBM Dietmar Herskovits
OLM Martin Hell
Kassier
Beiräte.
OBM Alois Weger
HBM Josef Mair
HBM Johann Heiss
A
uch für die Berufsfeuerwehrmusik-
kapelle stand das Berichtsjahr
2007 ganz
im Zeichen des Jubi-
läums,, 150 Jahre Feuerwehr Innsbruck".
Zudem konnte der 1977 gegründete Feu-
erwehrklangkörper das 30-jährige Beste-
hen feiern.
Den Schwerpunkt der herbstlichen Pro-
bentätigkeit der Berufsfeuerwehrmusik-
kapelle bildete die Vorbereitung auf den
,,Großen österreichischen Zapfenstreich".
Vor der Aufführung des „, Großen österrei-
chischen Zapfenstreiches" am 5. Oktober
2007 vor dem Goldenen Dachl, fand am
Denkmal unseres Feuerwehrgründers An-
ton Thurner eine Gedenkfeier statt, im An-
schluss erfolgte der Einmarsch in die Inns-
brucker Altstadt. Neben der Berufsfeuer-
wehrmusikkapelle wirkten an dieser be-
eindruckenden Veranstaltung die Stadt-
schützenkompanie St. Nikolaus-Mariahilf
sowie Abordnungen sämtlicher Innsbru-
cker Feuerwehreinheiten und die Feuer-
wehrjugend mit.
Jahresbericht 2007
Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter.
Schutzbereich: Flughafen Rettungsbereich
Mannschaft
Aktive
Einsatzzahlen
Brandeinsätze
Technische Einsätze.
Thomas Reiner
Martin Kofler
56
29
18
Fahrzeuge
VLF, I 6860 AB
.2001
ELF, I 1290 L
1999
RLF 4000, 1 22 AD
.2000
FLF 9000, I 9475 F
1995
FLF 8000, T 4464
PLF 2000, T 20477
1983
1990
B
esonderes Augenmerk wird bei der täglichen Arbeit
der Betriebsfeuerwehr am Flughafen Innsbruck auf die
Ausbildung und Qualifikation der Mitarbeiter sowie
die regelmäßige Durchführung von praktischen Übungen ge-
legt.
Im Jahr 2007 wurden deshalb insgesamt 56 interne Schulun-
gen mit den vier Feuerwehr-Partien durchgeführt.
26-mal nahmen Mitglieder der Betriebsfeuerwehr an Schulun-
gen auf anderen Flughäfen teil, 5-mal an Schulungen an der
Landes-Feuerwehrschule.
•Im vergangenen Jahr kam es zu keinen größeren Einsätzen
für die Flughafenfeuerwehr. Erwähnenswert ist nur der Ab-
sturz des Innenministeriums-Hubschraubers.
•Im September absolvierten 12 Mann ein Fahrsicherheitstrai-
ning mit drei Flughafenlöschfahrzeugen beim ÖAMTC Fahr-
sicherheitszentrum Tirol.
Zwei Mann besuchten einen Kurs für Flugzeugbrandschutz in
Teeside England.
•25 Mann waren in Wien bei einer AÖV Hot-Fire-Drill wo an
einer Flugzeugattrappe Löschübungen mit Kerosinfeuer
durchgeführt wurden.
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Innsbruck
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2006/7
Gewinner
Umweltpreis 2007
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INNSBRUCK
Seite 36
36/37
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Innsbrucker Feuerwehr Oldtimer Club
Derzeitiger Clubvorstand
Obmann Präsident Franz Oberhofer
Obmann-Stv... Präsident-Stv. Gerald Depaoli
Kassier.
Schriftführer
und Archivar
.Kurt Schmarl
Siegfried Nalter
Bb
ereits neun Jahre besteht der Inns-
brucker Feuerwehr Oldtimer Club.
Auch der r Fahrzeugpark konnte wie-
der erweitert werden.
Im vergangenen Berichtsjahr 2007 wur-
den von den 22 Mitgliedern zahlreiche Tä-
tigkeiten durchgeführt:
•1 Jahreshauptversammlung
⚫3 Arbeitseinsätze
⚫9 Vereinstreffen und Vereinsabende
• 18 Ausfahrten,
Einladungen und Ausflüge
⚫2 sonstige Tätigkeiten
FEUERWER
Feuerwehrfest mit Sternfahrt im Zillertal
Cafe
(Einbau einer Bieranlage im TLF)
Herbstfest im Cafe Strauli
mit Bierausschank vom TLF
FEUERWEHR
1-4060 AA
rosenbauer
Rundfahrten mit Kindern beim Fest der IVB Museumsbahnen
Ein herzliches Dankeschön allen Inserenten,
die durch ihre Einschaltung die Produktion dieser Publikation ermöglichten.
IMPRESSUM
Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Redaktion: BR Johann Zimmermann, BV Mag. Markus Strobl
Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren
Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0*
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