Feuerwehr Innsbruck Jahresbericht 2007 ====================================== StA? Stadtarchiv Innsbruck P-870-2007 Stadtmagistrat Innsbruck ERWEHR FEUERWEHR FEUER FEVERE FEUERWEHR AMRAS SCA FEUER 114c FRANZ THURNER 1828-1879 GRUNDER DEA FRENDILLIGEN FEUERWEHREN UND DES TURNWCSENS IN TIROL LANDESDERTEIDIGER IN DEN JAHREN 1848-1850 1866 Loir 150 JAHRESBERICHT 2007 FEUERWEHR INNSBRUCK R Robust, zuverlässig, und mit hohem Qualitätsstandard... ...eben Scania. Stadtarchiv Innsbruck P-870-2007 Bibliothek SCANIA FEUERWEHR AM 791DD FREIWILLIGE FEUERWEHR NEUHOFEN/YBBS TLFA 400 E SCANIA DER BESSERE ZUG Jahresbericht 2007 BERUTS FEUERWER NNSRUCK BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Anton Steixner Landesrat Jahresbericht 2007 Hilde Zach Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck Geschätzte Feuerwehrkameraden! nsere Feuerwehren leisten allzeit bereit wertvollste Dienste für die den Bevölkerung. Das war im abgelaufe- nen Feuerwehrjahr so und wird auch in Zu- kunft so sein. Die auch das Feuerwehrwe- sen betreffenden Veränderungen passie- ren laufend, sodass wir stets mit Augen- maß, Behutsamkeit und vor allem Weit- blick Brücken in die Zukunft bauen müs- sen. Mit der Aufschaltung der Berufsfeu- erwehr Innsbruck, der Freiwilligen Feuer- wehren Innsbrucks sowie der Flughafen- Betriebsfeuerwehr auf die ILL ist wiederum ein neues Kapitel aufgeschlagen. Die Alar- mierung durch die Leitstelle Tirol und der Aufbau der digitalen Systeme bringen für unsere Feuerwehren bisher nicht gekann- te Möglichkeiten. Vielfach liegen bei sol- chen Entscheidungen die emotionalen Ar- gumente abseits jener der Logik und des Sachverstandes, und dennoch hat es das Feuerwehrwesen in unserem Land stets geschafft, vorbildlich die richtigen Wei- chen zu stellen, worauf ich als verantwort- liches Regierungsmitglied besonders stolz bin. Ein besonderer Höhepunkt des hinter uns liegenden Berichtsjahres war die 150- Jahr-Feier des Bezirksfeuerwehrverbandes. Ich danke allen Verantwortlichen für die solide Durchführung dieser Feierlichkeiten, welche ein beeindruckendes Manifest von Geschlossenheit, Einsatzbereitschaft und Freude hinterlassen haben. Derartige Feier- lichkeiten, vor allem, wenn sie so geordnet ablaufen, sind ein motivierendes Erlebnis nach innen und stets eine gute Gelegen- heit, die eigenen Anliegen Gewinn brin- gend nach außen zu tragen - dass dies ge- lungen ist, dafür kann ich Zeugnis geben und ich danke dafür, weil dadurch meine Bemühungen zur Förderung der Anliegen der Feuerwehr eine gute Unterstützung finden. Ich bedanke mich bei allen, die unsere Feuerwehr unterstützen und fördern, ich bedanke mich vor allem aber bei jedem einzelnen Feuerwehrmann und jeder ein- zelnen Feuerwehrfrau, die allesamt in ih- rem Bereich Verantwortung tragen. Ich darf euch bitten, diese Verantwortung auch in Zukunft wieder wahrzunehmen und den Mitmenschen durch euren Einsatz zu stützen und zu schützen. Einer der kom- menden Höhepunkte und Herausforde- rungen wird die EURO sein, bei welcher die Feuerwehren Innsbrucks von den Wehren aus dem ganzen Land Unterstützung er- fahren werden diese Zusammenarbeit er- fordert nicht nur einen guten Willen, son- dern auch Sachverstand und Einsatzbe- reitschaft. Ich weiß, dass ich mich in all dem auf euch verlassen kann und zeichne mit einem herzlichen Gut Heil, Kameraden, euer Alleen Feuerwehr Innsbruck - für die Sicherheit der Stadt im Einsatz! 857 war das Gründungsjahr der ers- ten Feuerwehr Innsbrucks. Es war die erwehr Österreichs! Das 150-Jahr-Jubi- läum im Vorjahr war mehr als eine beein- druckende Feier - der historische Rückblick wurde zu einer beeindruckenden Leis- tungsbilanz und war auch Ausblick in in- teressante Zukunftsperspektiven. Beein- druckend ist auch der vorliegende Tätig- keitsbericht! Ein bedeutender Schritt in die Zukunft für den gesamten Bereich der Blaulichtorga- nisationen und der Feuerwehr im Speziel- len wurde mit der Eröffnung der Integrier- ten Landesleitstelle Tirol gesetzt, an der die Tiroler Landeshauptstadt mit knapp 27 Prozent beteiligt ist. Die Integrierte Lan- desleitstelle hat sich in den wenigen Mo- naten bereits bestens bewährt. Bestens bewährt hat sich auch die enge Zusam- menarbeit und Ergänzung der Innsbrucker Berufsfeuerwehr mit den zehn Freiwilligen Feuerwehren. Bei 150 Einsätzen unter- stützten die Einheiten der Freiwilligen Feu- erwehren die BFI. Eine Einsatzstatistik, die die Unverzichtbarkeit dieser Zusammenar- beit dokumentiert. Hand in Hand mit der rasanten Entwick- lung unserer Gesellschaft haben sich auch die möglichen Gefahrensituationen geän- dert und vergrößert. Neben einer mög- lichen Gefährdung durch Brände, Hoch- wasser oder im Straßenverkehr im Spe- ziellen der Gefahrengütertransport auf Straße und Bahn-gehören Gas, Treibstof- fe und Chemikalien zum Produktions All- tag und können bei aller Vorsicht zur ex- plosiven Gefahr werden! Es ist ein starkes Potential, das für die Si- cherheit der Stadt, ihrer Bewohnerinnen und ihrer Gäste zur Verfügung steht. 108 Mitarbeiter stehen im Dienst der Berufs- feuerwehr. Rund 500 Feuerwehrmänner - und begrüßenswerterweise immer mehr Feuerwehrfrauen - können die zehn Frei- willigen Einheiten in Igls, Vill, Wilten, Höt- ting, Hungerburg, Mühlau, Arzl, Neu-Arzl, Reichenau und Amras im Ernstfall mobili- sieren. Für die Sicherheit des Innsbrucker Flughafens ist eine eigene Betriebsfeuer- wehr im Einsatz. " Die Innsbrucker Feuerwehr hat die Wei- chen für die Zukunft gestellt - mit einem straffen Management, neuen Strukturen, einer qualitätsvollen Ausbildung und den entsprechenden Investitionen in die Infra- struktur. Ein baulicher Schwerpunkt ist der- zeit die Sanierung der Hauptfeuerwache der BFI ein Investitionsvolumen von rund 3,5 Mio. Euro. Es ist aber auch ein Anlie- gen der städtischen Sicherheitspolitik, die freiwilligen Einheiten konsequent auf den neuesten Stand zu bringen und zu halten. Als Bürgermeisterin der Tiroler Landes- hauptstadt Innsbruck und auch persönlich weiß ich die Einsatzbereitschaft eines je- den Einzelnen zu schätzen und danke da- für. Jeder Mann, jede Frau erfüllt mit gro- Bem Einsatz und persönlichem Risiko eine verantwortungsvolle Aufgabe im Interesse der Sicherheit aller. hilde ful BEZIRKSEEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Dr. Christoph Platzgummer Vizebürgermeister von Innsbruck Jahresbericht 2007 SR Dr. Franz Hetzenauer Magistratsdirektor Eine unverzichtbare Rolle im Sicherheitskonzept der Stadt! mmer wieder werden Innsbrucks Feuer- wehren in eine Nachbargemeinde geru- fen z. B. aus folgendem Anlass, zuletzt durch eine Fehlbetankung bestand die Ge- fahr der Kontamination des Erdreichs und der nahen Sill. Mit diesem Einsatz wird deutlich dokumentiert, wie brisant sich das Gefährdungspotenzial durch die dynami- sche Entwicklung der letzten Jahrzehnte geändert hat und damit auch die Ein- satzbreite und Aufgabenstelllung der Feu- erwehr. Der Brandeinsatz ist die klassische Facette. Ein stark zunehmender Verkehr, Gefahren- guttransporte auf der Straße, Schiene und auch in der Luft werden bei einem Unfall aber zur großen Herausforderung. Gas, Treibstoffe, Chemikalien gehören zum Pro- duktionsalltag und können bei aller Vor- sicht zur explosiven Gefahr werden! Allein der Ausbau der Tunnelstrecken bringt neue Aufgabenstellungen: Schon jetzt müs- sen sich die Portalfeuerwehren der Eisen- bahn-Südumfahrung Innsbrucks mit einem Ernstfall in der rund,, 13-Kilometer-Röhre" befassen in Zukunft sogar mit dem ein- mal rund 50 Kilometer langen Brenner-Ba- sistunnel! Eine große Aufgabe steht schon in unmittelbarer Zukunft auf dem Einsatz- programm: Während der Fußball EURO 2008 im Juni kommt der gesamten Inns- brucker Feuerwehr eine entscheidende Rol- le im Sicherheitskonzept für die Fußball EU- RO 2008 zu! Es gehört zur Tradition und zum Selbstver- ständnis der Innsbrucker Feuerwehr sich den Herausforderungen des Einsatzes, aber auch der Entwicklung der Zukunft zu stel- len. Mit der Einführung des „Poolsystems", Spezialisierungen, der Umsetzung des Fahrzeugkonzeptes, mit ständigen Investi- tionen in die Infrastruktur, einer qualitäts- vollen Ausbildung und permanente Weiter- bildung präsentiert sich die Innsbrucker Feuerwehr österreichweit auf einem Spit- zenniveau! Die Integrierte Landesleitstelle ist seit kurzem in Betrieb eine Investition in die Zukunft der Sicherheit ganz Tirols. Der bewährte und einsatzstarke Zusam- menschluss von Berufsfeuerwehr, den zehn Freiwilligen Feuerwehren Igls, Vill, Wilten, Hötting, Hungerburg, Mühlau, Arzl, Neu- Arzl, Reichenau und Amras sowie der Betriebsfeuerwehr des Alpen-Flughafens prägt den Feuerwehrbezirk Innsbruck-Stadt und ist beispielgebend. Der Jahresbericht des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck- Stadt mit seinen weit über 5.000 Einsätzen ist eine Leistungsbilanz, geprägt vom gro- Ben persönlichen Engagement eines jeden Einzelnen, verbunden oft mit großem per- sönlichem Risiko. Dieser Einstellung und der Einsatzbereit- schaft der Feuerwehrmänner und Feuer- wehrfrauen gebührt größte Anerkennung! Als Vizebürgermeister und zuständiger Re- ferent für das Feuerwehrwesen der Stadt Innsbruck wünsche ich der Innsbrucker Feuerwehr viel Erfolg bei der verantwor- tungsvollen Arbeit im Interesse der Sicher- heit der Bürgerinnen und Bürger. Vor allem wünsche ich ihnen, dass die Einsätze ohne Unfall verlaufen! Janna Die Feuerwehr Innsbruck - ein Garant für die Sicherheit unserer Stadt! D er jährlich vorgelegte Jahresbericht über das abgelaufene Jahr 2007 beweist von neuem die hervor- ragende Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Innsbruck in ihrer Zusammenarbeit zwi- schen Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren und der Betriebsfeuerwehr des Innsbrucker Flughafens. Ihnen allen gilt mein Dank für ihren Ein- satz im Zuge der vielfältigen Herausforde- rungen bei den einzelnen Ausrückungen. Erfreulicherweise kann man rückblickend feststellen, dass die eingesetzten Feuer- wehrfrauen und Feuerwehrmänner bei ih- rer Tätigkeit von größeren Verletzungen verschont geblieben sind, was angesichts des bekannten Gefährdungspotentials bei den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten kei- ne Selbstverständlichkeit darstellt. Nachdem im vergangenen Jahr das 150- jährige Gründungsfest der Feuerwehr Inns- bruck würdig begangen werden konnte und gleichzeitig die neu errichtete Inte- grierte Landesleitstelle Tirol ihren Betrieb aufnehmen konnte, ist ein klares Zeichen gesetzt worden, dass auch nach 150-jäh- rigem Bestand die Feuerwehr Innsbruck ei- ner laufenden dynamischen Entwicklung unterworfen ist, die auch im abgelaufenen Jahr von großem finanziellen Einsatz der Stadt Innsbruck für ihre Feuerwehr beglei- tet war. Durch diese kontinuierliche Fortentwick- lung und Berücksichtigung neuester Tech- nik auf dem Fahrzeug- wie dem Geräte- sektor ist in Verbindung mit der Leistungs- bereitschaft jedes einzelnen Feuerwehr- mitgliedes und einer vorbildlichen Organi- sation die Sicherheit der Stadt auch in Zu- kunft garantiert. Für die im vergangenen Jahr wieder unter Beweis gestellte Leistungs- und Einsatz- bereitschaft darf ich mich bei allen Mit- gliedern der Feuerwehr Innsbruck in Aner- kennung dieser Verlässlichkeit und Gewis- senhaftigkeit recht herzlich bedanken und der Feuerwehr Innsbruck auch weiterhin viel Erfolg bei ihrer verantwortungsvollen Arbeit wünschen. Dr. Frauz Hetzenauer BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Dipl.-Ing. Alfons Gruber Landesfeuerwehrinspektor Jahresbericht 2007 LBD Klaus Erler Landes-Feuerwehrkommandant Gravierende Änderungen! ie Feuerwehren der Stadt Inns- bruck können auf ein arbeitsrei- ches und bewegtes Jahr 2007 zu- rückblicken. Rund zehn Einsätze am Tag waren zu bewältigen. Die Berufsfeuer- wehr, die Freiwilligen Einheiten und die Betriebsfeuerwehr am Flughafen konnten den Einsatzerfordernissen in bewährt ho- her Qualität gerecht werden. Die Hilfe der Feuerwehr Innsbruck wurde auch außer- halb der Stadt in Anspruch genommen. Beispiele sind die Anforderung des Kran- fahrzeuges und der Großpumpe. Eine Herausforderung war die Umstellung der Alarmierung von der Alarmzentrale der Berufsfeuerwehr auf die Integrierte Lan- desleitstelle Tirol. Speziell für die Mitglie- der der Berufsfeuerwehr stellte die Über- nahme der Aufgaben der Alarmzentrale durch die neue Leitstelle eine gravierende Änderung im gewohnten Dienstbetrieb dar. Durch die Bündelung der Kräfte und das konstruktive Mitarbeiten der Verantwort- lichen war es möglich, die Vorgaben um- zusetzen, Schwierigkeiten zu beseitigen und den Zeitplan einzuhalten. Ständige Verbesserungen optimieren die weiteren Abläufe. Die großen Projekte Digitalfunk, Umstellung auf digitale Alarmierungstech- nik und die Zentralisierung dieser Alarmie- rung auf die Leitstelle sind auch landes- weit schon weit fortgeschritten. Die posi- tiven Erfahrungen und Rückmeldungen aus dem In- und Ausland zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die gelungenen Veranstaltungen zum Ju- biläum,,150 Jahre Feuerwehr Innsbruck" sind uns allen noch in bester Erinnerung. Die Feuerwehr konnte sich in der Öffent- lichkeit nachhaltig gut präsentieren. Die EURO 2008 wird in ihren Dimensionen auch eine landesweite Zusammenarbeit bei den Feuerwehren erfordern. Es gilt bei allen mit der EM verbundenen Veranstal- tungen, gemeinsam mit anderen Organi- sationen die Sicherheit in der Stadt Inns- bruck und im Land zu gewährleisten. Die Feuerwehr lebt von ihren engagierten Mitgliedern, die mit guter Ausbildung und moderner, zweckmäßiger Ausrüstung in der Lage sind, professionell zu helfen. Die Kommandanten der Einheiten, das Kom- mando der Berufsfeuerwehr und die Funk- tionäre des Bezirksfeuerwehrverbandes be- mühen sich, die an sich guten Rahmenbe- dingungen noch weiter zu verbessern. Die Stadt Innsbruck sorgt mit Unterstützung des Landes Tirol für die nötigen Finanz- mittel. Mein herzlicher Dank gilt den Mitgliedern der Feuerwehr Innsbruck für ihren uner- müdlichen Einsatz zum Wohle der Bevöl- kerung. Danke an alle, die freiwillig oder beruflich als Kommandanten große Ver- antwortung und ein großes Arbeitspen- sum auf sich nehmen. Mit den besten Wünsche für die Zukunft! Alfons Gucke Beeindruckende Leistungsbilanz der Feuerwehren Innsbrucks! amens des Landes-Feuerwehrver- bandes Tirol danke ich der Berufs- Feuerwehren der Stadt Innsbruck für ihre Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr. Die überaus umfangreichen Einsatztätigkeiten im Bereich Brand- und Technische Einsät- ze, ganz besonders aber auch im Vorbeu- genden Brandschutz zeigen immer wieder die enorme Wichtigkeit einer funktionie- renden, gut geschulten und bestens aus- gerüsteten Einsatzmannschaft auf. Gott sei Dank gab es 2007 trotz der umfang- reichen Einsätze keine gröber verletzten Feu- erwehrmitglieder! Ich gratuliere auch um 150-Jahr-Jubiläum, welches im vergangenen Jahr in beeindru- ckender Art und Weise gefeiert wurde. Hier stand nicht nur das Feiern an erster Stelle, sondern man gedachte auch derjenigen Ka- meraden, welche vor 150 Jahren die Feuer- wehr Innsbruck gegründet haben. Die Bevölkerung von Innsbruck hatte die Möglichkeit, sich bei den verschiedensten Veranstaltungen in der Stadt ein Bild vom hohen Ausbildungs- und Ausrüstungsstand zu machen. Das Jahr 2007 war geprägt von Neuerun- gen im Bereich Alarmierung und Funk. Durch die Inbetriebnahme der Leitstelle Tirol, der Aufschaltung des Bezirkes Inns- bruck-Stadt auf diese, sowie das Digitale Funknetz waren alle Feuerwehren zusätz- lich gefordert. Nur durch die gute Zu- sammenarbeit aller, konnte aber auch die- ses Projekt positiv für den Bezirk Innsbruck- Stadt abgeschlossen werden. Es ist mir ein Anliegen, den Funktionären des Bezirks-Feuerwehrverbandes, den Kommandanten der Freiwilligen Feuer- wehren, der Berufsfeuerwehr Innsbruck, aber auch der Betriebsfeuerwehr Flug- hafen sowie allen Feuerwehrmitgliedern für ihr Engagement und für ihren Einsatz zu danken. Ich ersuche auch weiterhin um gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit zum Wohle und zur Sicherheit unserer Bevölke- rung im ganzen Land. Klaus Erler BEZIRKSFFUER! EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT OBR Bmst. Ing. Anton Larcher Bezirksfeuerwehrkommandant Jahresbericht 2007 Mag. Erwin Reichel Kommandant der BF Innsbruck 150 Jahre Feuerwehr Innsbruck! Z urückblickend auf das Jahr 2007 war dieses durch mehrere Schwerpunkte beziehungsweise Veranstaltungen und Ereignisse geprägt. Das 150-Jahr-Jubi- läum der Feuerwehr der Stadt Innsbruck im Herbst 2007 war nicht nur eine für die Be- völkerung informative Leistungsschau und Präsentation, sondern wie ich glaube, eine für das Image unserer Feuerwehren über- aus positive Akzente setzende Veranstal- tung. Was mich aber besonders freut ist, dass es gelungen ist, noch rechtzeitig zur Jubiläumsveranstaltung ein Buch, die,, Feu- erwehr Innsbruck", aufzulegen. Für die er- folgreiche Umsetzung dieses Projektes möchte ich einen besonderen Dank an den Buchausschuss" unter der Leitung von BR Hans Zimmermann aussprechen. Dass die- ses Vorhaben ohne unsere Hauptsponsoren nicht realisierbar gewesen wäre, darf nicht unerwähnt bleiben. Auch ihnen gilt der besondere Dank des Bezirksfeuerwehrver- bandes. Nicht weniger erfolgreich war auch das Auflegen einer Sonderbriefmarke. Hier gilt der Dank dem Philatelisten-Klub Neu- Arzl, der dieses Vorhaben unter der Feder- führung von Branddirektor Mag. Erwin Reichl umsetzen konnte. Aber auch der Blaulichttag gemeinsam mit der Rettung Innsbruck und verschiedenen Blaulicht- organisationen und der vorangegangenen Fahrzeugparade war mehr als beeindru- ckend. Dass neben der eigentlichen Tätig- keit dem Retten, Löschen, Bergen und Schützen die Feuerwehr der Stadt Inns- bruck auch musikalisch ihren Mann/Frau stellt, bewies die Aufführung des großen ös- terreichischen Zapfenstreichs durch die Be- rufsfeuerwehrmusikkapelle. Eine Gedenk- feier für unser Vorbild den Gründer der Feu- erwehr der Stadt Innsbruck, Franz Thurner, und ein gelungener Festabend mit Rah- menprogramm rundeten unsere Jubiläums- veranstaltung würdig ab. Allen Feuerweh- ren der Stadt Innsbruck und besonders den Mitgliedern des Bezirksausschusses gilt mein aufrichtiger Dank. Ein Meilenstein im Kommunikationsbereich war die Aufschal- tung des Bezirkes Innsbruck-Stadt auf die Integrierte Landesleitstelle Tirol am 5. No- vember 2007. Nur durch unermüdliche und professionelle Vorbereitungs- und Pla- nungsarbeiten war es möglich, die seit über 40 Jahren bestehende Berufsfeuerwehren- nachrichtenzentrale abzuschalten und uns an Europas modernstes Kommunikations- zentrum im Bereich der Blaulichtorganisa- tionen einzuklinken. Hier zoll ich allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, mei- nen größten Respekt. Trotz gigantischer Kosten die das Land Tirol und die Landes- hauptstadt Innsbruck für dieses Projekt zur Verfügung gestellt haben, blieben Budget- mittel für Instandhaltung, Ersatzinvestitio- nen und Ausrüstung ungekürzt. Hier gilt der Dank unseren verantwortlichen Politikern auf Landes- und Gemeindeebene. Neben diesen Großprojekten war es aber auch möglich, wichtige Weichenstellungen im Bereich des Katastrophenschutzes unter Federführung unseres ressortverantwort- lichen Bürgermeisters Dr. Christoph Platz- gummer zu setzen. Dies betrifft neben an- deren Projekten den Ausbau der Gemein- deeinsatzleitung aber auch den Beginn der Realiserung des Hochwasserschutzes am Geroldsbach. Auch die Standortfrage für den geplanten Neubau der Wache Wilten ist beantwortet und der Realisierung steht nichts mehr im Wege. Der Umbau und die Generalsanierung der Berufsfeuerwehr lau- fen auf Hochtouren. Neben allen diesen Projekten galt es aber trotzdem wieder 5.000 Einsätze bei der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren abzuar- beiten. Glücklicherweise war es wieder ein Jahr ohne größere Katastrophen bzw. spek- takuläre Einsätze, aber besonders erfreu- lich, ohne gröbere Verletzungen bei Einsät- zen und Übungen. Nachdem auch für mich als Bezirkskommandant die Funktionspe- riode zu Ende geht, möchte ich es nicht ver- absäumen, mich bei allen Feuerwehren, ob Berufs- oder Freiwillige Feuerwehren auf Orts-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene, bei den Feuerwehrmusikkapellen, bei allen Funktionären und Politikern aufrichtig und herzlich für die gute Zusammenarbeit und für das mir entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken. Geschätzte Innsbruckerinnen und Innsbrucker! D er Jahresbericht 2007 soll einen kur- zen aber sehr informativen Über- blick über die Einsätze und Aktivitä- ten der Feuerwehr der Stadt Innsbruck im abgelaufenen Jahr geben. Die Feuerwehr Innsbruck musste im Jahr 2007 insgesamt 4.630-mal ausrücken. 195- mal davon unterstützte die Freiwillige Feu- erwehr Innsbruck die Berufsfeuerwehr bei teilweise sehr schwierigen Einsätzen. Es darf dabei angemerkt werden, dass die Anzahl der Groß- und Mittelbrände im Ver- gleich zu den vorigen Jahren gering ge- halten werden konnte. Die ausgezeichne- te Zusammenarbeit der Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wurde auch im Jahr 2007 bei vielen gemeinsamen, bestens funktionierenden Einsätzen unter Beweis gestellt. Ich möchte mich daher an dieser Stelle, als Branddirektor der Feuerwehr der Stadt Innsbruck, bei den Mitarbeitern der Be- rufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuer- wehr Innsbruck für die gute Zusammenar- beit, die große Leistungsbereitschaft und das hohe Engagement sehr herzlich be- danken. Es ist ein Verdienst aller Feuer- wehrleute der Stadt Innsbruck, dass das Feuerwehrwesen, die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren, bei den Be- wohnern der Stadt Innsbruck einen sehr hohen Stellenwert genießt. Mag. Erwin Reichel BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT ivb.at ivb.service Weit Blick Bei der Entwicklung unserer Produkte zeigen wir Weitblick. Schließlich wollen wir die Mobilität in der Stadt permanent verbessern. Und damit auch die Lebensqualität. Mit Stolz präsentieren wir daher unsere erfolgreichen Ergebnisse: Nightliner, Anrufsammeltaxi ASTI, Frauen-Nacht-Taxi, The Sightseer, die Online-Plattform www.ivb.at mit allen Auskünften zu den Fahrplänen und zu guter letzt die neuen Ticket-Automaten. Denn Tag für Tag sind wir für Sie 24 Stunden im Einsatz. Schließlich geht im Leben nichts über gute Verbindungen. Qualität schafft X Sicherheit Die Berufsfeuerwehr der Stadt Innsbruck vertraut auf die Qualität von TEXPORT® Schutzbekleidung. Danke! TEXPORT functionals ...protecting you Texport® Funktionsbekleidung GmbH Franz-Sauer-Straße 30 A-5020 Salzburg fon: +43-(0)662-423244-fax: +43-(0)662-423243 email: office@texport.at www.texport.at ING. ANTON LARCHER BAUMEISTER GesmbH SPEZIALUNTERNEHMEN FÜR RAUCHFANGBAU UND SANIERUNG wir bewegen die stadt. IVB Dörrstraße 85 A-6020 Innsbruck Tel. 0512/26 07 07 Fax 0512/26 07 07-26 Handy: 0664/6181610 E-Mail: office@larcher.at www.larcher.at www.jagdhuetten.at Jahresbericht 2007 www.rlb-tirol.at Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr leisten Außergewöhnliches mit beispiel- losem Einsatz für die Innsbrucker. Dieses Engagement unterstützen wir gerne! RLBX RAIFFEISEN-LANDESBANK TIROL AG BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Aus dem Bezirk (Bezirksfeuerwehrverband) Bezirkseinsatztag Jahresbericht 2007 Landesjugendbewerb Der Bezirk sagt DANKE ... Im Rahmen einer kleinen Feier wurde StR Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter für ihre sechsjährige Ressortführung für die Feuerwehr gedankt. Bezirkskomman- dant Larcher hob dabei die ausgezeichne- te und sehr freundschaftliche Zusammen- arbeit hervor. In ihrem Rückblick auf ihre Zeit als Ressortverantwortliche ging Frau Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter Exkursion der Feuerwehrjugend erreich A ZEI nochmals auf die Höhepunkte während ihrer Amtszeit ein, darunter die Renovie- rung sämtlicher Wachen, die Fixierung zweier Fahrzeug-Konzepte sowie das Ein- leiten der Sanierung der Berufsfeuerwehr mit dem Neubau der Atemschutz-Werk- stätte und der Turnhalle. Als Erinnerung und Dank für diese sechs Jahre überreich- te Bezirkskommandant Bmst. Ing. Larcher im Namen des gesamten Bezirksfeuer- wehrverbandes ein Relief des Hl. Florians vom bekannten Innsbrucker Künstler Prof. Rudolf Millonig. Gratulieren durften wir in diesem Jahr un- seren ressortzuständigen Vizebürgermeis- tern a. D. und Ehrenmitgliedern Ferdinand Obenfeldner zum 90. und Rudolf Krebs zum 80. Geburtstag. Is Dank für die ausgezeichneten Leistungen beim Wissen- stest wurde mit den besten FJ-Mitgliedern eine Besichti- Agung des neuen Hubschrauberstützpunktes von ÖAMTC und Innenministerium am 23. Februar 2007 durchgeführt. Den Ju- gendlichen wurden die Aufgaben der Flugpolizei mittels Video vor- geführt und zwei stationierte Hubschrauber gezeigt. Anschließend konnten im Wartungszentrum des ÖAMTC zwei zerlegte Hubschrauber vom Typ EC135 besichtigt werden. Nach- Idassa V on 19. bis 24. Mai 2007 waren drei Kommandanten aus Innsbruck Teil- nehmer bei einer internationalen NATO-Großübung in Kroatien. Die Teilnehmer aus Innsbruck waren: HBI Albert Pfeifhofer (KDT der FF Mühlau) OBI Helmut Plank (KDTSTV der FF Reichenau) ⚫BI Christoph Schlenz (KDT der FF Hungerburg) FUERWEHR LET her ging es noch auf das Gelände des Flughafens, wo die Fahr- zeuge und die sich in Umbau befindliche Halle der Flughafen-Be- triebsfeuerwehr in Augenschein genommen wurden. Zu einer weiteren Exkursion lud Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer am 4. April 2007 alle Mitglieder der Feuerwehrjugend ein. Dabei wurde die Baustelle der Hungerburgbahn im Bereich der Innbrücke sowie der Station beim Alpenzoo besichtigt.Anschließend ging es noch zur Stärkung zum Mc Donalds Restaurant ins DEZ. ✓ ERWE WATER von einem schweren Verkehrsunfall mit Bus und drei PKW bis zu einem die Innsbrucker Feuerwehren probten am 16. Juni 2007 den ganzen Tag über den zeitgleichen Einsatz an mehreren Stellen. Um 10:30 Uhr begann der Einsatzreigen mit einer Arbeitsunfall in Vill, bei dem eine Person unter Baumstämmen eingeklemmt war. Wenige Minuten später dann das Hor- rorszenario: Ein Bus mit mehr als 20 Schü- lerinnen war in einen Unfall mit drei PKW verwickelt. Weiter ging es mit einem abge- stürzten PKW auf einem Forstweg, einem Brand in einem Jugendheim, einem LKW, der in eine Oberleitung geriet sowie zwei Personen, die in einen Silo gestürzt waren.. Daneben kam es noch mehrmals zu Alar- men durch Brandmeldeanlagen. Natürlich waren zu jeder Zeit genügend Kräfte ein- satzbereit, um alle normalen" Einsätze auch noch abzuwickeln. Beteiligt waren die Innsbrucker Berufsfeuerwehr, alle zehn Freiwilligen Feuerwehren sowie die Ret- tung Innsbruck mit mehreren Notärzten, zahlreichen Sanitätern, dem Kriseninter- ventions- und dem SvE-Team. Die Verletz- ten wurden zum Großteil dargestellt durch die Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehr- jugendgruppen, geschminkt wurden diese in hervorragender Weise durch ein Team der Rettung Innsbruck. FEUERWEHR WILTER Und im Einsatzstab kam dann auch noch die Zusammenarbeit mit der Polizei durch Stadt- polizeikommandant-Stv. Kirchler hinzu. Die Ziele, welche hinter den zahlreichen Szenarien den ganzen Tag überstanden, Waren: • Abarbeitung einer Großschadenslage und mehrerer Paralleleinsätze mit Zu- sammenarbeit von BF und FF Beübung einer Einsatzsoftware, mit der man das Einsatzgeschehen darstellen und dokumentieren kann ⚫Beüben aller Führungsebenen, auch Kommunikation zwischen den Einheiten ⚫ Ein Feuerwehrstab übernimmt Übungs- leitung Taktische Beübung des Digitalfunks (z. B. Zusammen- und Wegschalten der Grup- pen, Einzelruf) Z ahlreiche Stationen hatten die Ju- gendlichen der Rettung bei ihrem bei wurde auch schon für die Jugend die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzor- ganisationen geprobt. Zwei Stationen waren es, die im Bewerbs- teil von der Feuerwehr betreut wurden. Bei einer Bronze-Station waren Verbrennun- gen nach einer Explosion zu versorgen. Während die FF Mühlau für das Feuer sorgte wurde es von der FF Reichenau ge- löscht. Schwerer schon die Situation bei ei- ner Silber-Station: bei einem Arbeitsunfall gab es neben einer gepfählten Person ei- ne weitere mit Brandverletzungen, eine mit Gehörverletzungen und eine vierte mit Verletzungen im Gesichtsbereich. Dabei musste zum Versorgen des gepfählten Ver- letzten die FF Wilten diesen mit dem hy- draulischen Rettungsgerät befreien. Jux- Stationen wurden noch von der FF Müh- Tau am Landhausplatz und bei der Berufs- feuerwehr betreut. 13 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Atemschutz-Leistungsprüfung A m Samstag, dem 15. September 2007 wurde in Innsbruck erstmal die Atem- schutz-Leistungsprüfung durchgeführt. Angetreten sind zehn Trupps (zu je drei Perso- nen) von den Freiwilligen Feuerwehren Amras, Hötting, Hungerburg und Mühlau. Die ASLP wird in den drei Stufen - Bronze, Sil- ber und Gold - durchgeführt. Ein Trupp, der das bronzene Leistungsabzeichen erreicht hat, darf frühestens nach zwei Jahren zu Silber und nach weiteren zwei Jahren zu Gold antreten. Die Prüfung an sich besteht aus fünf Statio- nen: überprüft wird dabei das theoretische Wissen, das korrekte An- und Ablegen der Ge- Vorteilssystem für kluge Rechner! Wer jetzt einsteigt nutzt das gesamte Abo-Jahr! Einfach und bequem Das Shell Heizöl-Abo Zinsfreie optimale Verteilung Ihrer Wärmekosten! Absolut zinsenfrei Einstieg jederzeit möglich Finanzierungsvorteil Einfache, bequeme Zahlungsabwicklung Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie gerne! 0512/567500 Shell Direct Austria www.shell-direct.at räte und der sonstigen Ausrüstung wie Flammschutzhauben, Schutzjacken, Handschuhe sowie die Menschenrettung und der Innenangriff mit einer Löschlei- tung in einem ein- bis zweistöckigen Ge- bäude. ,,Die angetretenen Trupps zeigten zum überwiegenden Großteil passable Leis- tungen", zeigte sich Bezirksfeuerwehr- kommandant Bmst. Ing. Anton Larcher bei der Schlussveranstaltung erfreut über seine Eindrücke von den Leistungen der Trupps. Branddirektor Mag. Erwin Reichel wies auf die Bedeutung dieser Art der Leis- tungsprüfung hin, indem, wie er mein- te, sich die antretenden Feuerwehrmit- glieder mit dem Thema Atemschutz äußerst intensiv über mehrere Wochen auseinandersetzen müssen und die Prüfung eben der Abschluss dieser an- strengenden Vorbereitungszeit ist. Die- ses intensive Training zeigt dann auch bei Einsätzen wie dem Dachstuhlbrand in der Nacht zuvor in Vill seine Wir- kung. Während des Tages lies es sich auch Vize- bürgermeister Dr. Christoph Platzgum- mer nicht entgehen, sich die Leistungs- prüfung genauestens anzuschauen und A die Stationen erklären zu lassen. Da die Prüfung in Innsbruck zum ersten Mal durchgeführt wurde, waren neben drei Kameraden der Berufsfeuerwehr und vier Kameraden der FF Wilten, welche das Abzeichen bereits vorher im Bezirk Innsbruck-Land erworben haben, auch drei Bewerter sowie der Bewerbsleiter aus dem Nachbarbezirk Innsbruck-Land zur Unterstützung tätig. An dieser Stelle besonderer Dank an die Kameraden und Verantwortlichen im Bezirk Innsbruck-Land für diese Mithilfe und ganz besonders bei Ernst Klotz als Bewerbsleiter, der schon in der Vorberei- tung hilfreich war. Ein Dank aber auch an die Berufsfeuer- wehr für die Unterstützung bei der Durchführung, im Speziellen an Brand- direktor Mag. Erwin Reichel für die Ko- ordination, Ing. Andreas Friedl und Wolfgang Kinzner stellvertretend für die Atemschutz-Werkstätte sowie Christian Schiestl, Florian Degasper und Stefan Rotter für deren Funktion als Be- werter. Nach der erfolgreichen Premiere soll die Atemschutz-Leistungsprüfung nunmehr auch in Innsbruck regelmäßig durchge führt werden. Buch „Die Feuerwehr Innsbruck" Die Feuerwehr Innsbruck Geschichte, Gegenwart und Zukunft A Haymon nlässlich des großen Jubiläums und im Bewusstsein, dass die Pionier- leistungen von Franz Thurner auf dem Gebiet des Feuerwehrwesens ent- sprechend gewürdigt werden sollten, der Blick aber auch auf das Jetzt und das Mor- gen gerichtet werden muss, entschloss sich der Bezirksausschuss, in Zusammen- arbeit mit vielen ehrwürdigen Feuerwehr- kameraden und dem Stadtarchiv, ein Buch herauszugeben. Die Idee dazu kam von Bezirksfeuerwehr- kommandant Bmst. Ing. Anton Larcher, die Umsetzung leitete BR Johann Zimmermann von der Berufsfeuerwehr, zugleich Bezirks- archivar des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck-Stadt, in Zusammenarbeit mit dem Bezirkskassier i. R. Werner Forster. Marke 150 Jahre FEUERWEHR INNSBRUCK ÖSTERREICH 55 A nlässlich der 150-Jahr-Feier wurde eine Briefmarke mit einer Stückzahl à von 2.000 mit einem Nominalwert von 55 Cent aufgelegt. Der Ersttagsstem- Als Autoren konnten u. a. der Leiter des Stadtarchivs Dr. Lukas Morscher, die Brand- direktoren i. R. Ing. Thomas Angermair und Siegfried Nalter, der für Ausbildung und ge- fährliche Stoffe zuständige Offizier i. R. Peter Pescoller, der Wirtschaftsoffizier i. R. Helmut Moser, der Chronist der Feuerwehr Mühlau Helmut Schlögl, der Zuständige für die Öf- fentlichkeitsarbeit im Landesfeuerwehrver- band Manfred Liebentritt sowie die derzei- tigen Funktionäre und Offiziere des Be- zirksfeuerwehrverbandes und der Berufs- feuerwehr gewonnen werden. - Inhaltlich beschäftigt sich das Buch zu Be- ginn mit der Entwicklung des Feuerlösch- wesens und der Arbeit von Franz Thurner, der Entstehung der einzelnen Teile der Feuerwehr Innsbruck bis zur heutigen Or- ganisationsform sowie der Entstehung von verwandten Bereichen wie Brand- schadensversicherungen. Ein großer Teil ist dann der heutigen Feuerwehr Inns- bruck gewidmet der Ausstattung, den Aufgaben, der Struktur, den Bereichen wie Technik und Ausbildung. Weiters ist die Arbeit der Feuerwehr an einigen Einsätzen der letzten Jahrzehnte exemplarisch auf- gezeigt. Entstanden ist das Buch aus Re- cherchen in Quellen wie Zeitungen aus der damaligen Zeit sowie aus zahlreichen noch auffindbaren Festschriften und Jah- resberichten. Und natürlich, die letzten Jahrzehnte betreffend, aus dem Wissen der ehrenwerten Autoren als Zeitzeugen dieser Jahre. pel wurde anlässlich des Blaulichttages am 29. September 2007 ausgegeben. Die Marke zeigt eine Drehleiter der Feuer- wehr Innsbruck der modernsten Bauart und eine historische Feuerlöschspritze. Im Hintergrund der Marke befindet sich die Nordkette (verschneit). Entstanden ist die Marke auf Initiative von Branddirektor Mag. Erwin Reichel in Zu- sammenarbeit mit dem Philatelistenclub Neu-Arzl, welcher die administrativen Auf- gaben erledigte. Jahresbericht 2007 Blaulichttag Z FEUERWEN FEUERWEHR usammen mit dem Roten Kreuz - Freiwillige Rettung Innsbruck, wel- hen feierte, wurde am 29. September 2007 ein Blaulichttag" organisiert. Be- ginnend mit einer Fahrzeugparade von der Heiliggeiststraße über die Maria-There- sien-Straße, Museumstraße, Sillgasse, Uni- versitätsstraße bis zum Festplatz wurden vor der Hofburg der Bevölkerung die ak- tuellen Fahrzeuge und Gerätschaften der beiden jubilierenden und befreundeter Or- ganisationen wie der Polizei, dem Bundes- heer, der Bergrettung, dem ÖAMTC und der Wasserrettung vorgeführt. Höhepunk- te waren dabei sicherlich die gemeinsam abgehaltenen Schauübungen. Für die Klei- nen gab es zudem ein Kinder-Spielefest. 141379 15 BEZIRKSEEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT Gedenkfeier, Zapfenstreich, Bezirkstag und Festabend Landes-KAT-Übung TIRIS Anton Friedl Mair t Jahresbericht 2007 Waldbrand-Übung D er 5. und 6. Oktober bildeten den Schlusspunkt und zugleich Höhe- punkt im Rahmen der 150-Jahr- Feierlichkeiten. Am 5. Oktober wurde zuerst in Gedenken an den Feuerwehrpionier und Gründer der Feuerwehr Innsbruck, Franz Thurner, beim Franz-Thurner-Denkmal im Walterpark eine Gedenkfeier abgehalten, zelebriert von den Feuerwehrkuraten Msgr. Helmut Gatterer und Anton Eppacher. Anschließend marschierten die Ehrengäste, die Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehrju- gendgruppen als Fackelträger, Abordnun- gen aller Innsbrucker Feuerwehren sowie die Stadtschützenkompanie St. Nikolaus-Maria- hilf über die Innbrücke in die Altstadt zum Goldenen Dachl. Dort wurde von der Mu- sikkapelle der Berufsfeuerwehr unter Ka- pellmeister Johann Zimmermann der Große Österreichische Zapfenstreich aufgeführt. A Hier Leitstelle Tirol, kommen m Montag, dem 5. November 2007 um ungefähr 20:00 Uhr war es so- weit: Der Feuerwehr-Notruf für die Landeshauptstadt Innsbruck wurde von der Berufsfeuerwehr zur Integrierten Landes- leitstelle umgestellt. Seit November über- nimmt also die Leitstelle die Notruf-Annah- me und Alarmierung der Einsatzkräfte so- wie die Betreuung der Einsatzkräfte wäh- rend des Einsatzes auch für den Bezirk Inns- bruck-Stadt. Schon vorher gab es mehrmals Besprechungen der Kommandanten mit BD Mag. Erwin Reichel und einmal wurde auch FRANZ THURNER 1826-1879 Am Samstag, dem 6. Oktober wurde das Festprogramm mit dem offiziellen Bezirks- tag und einem anschließenden Festabend für die Mitglieder der Innsbrucker Feuer- wehren und Gäste aus Politik, Wirtschaft und von befreundeten Organisationen fortgesetzt. Dabei konnte das Buch offiziell präsentiert werden, eine Gruppe der Berufsfeuerwehr führte eine Zimmerbrand-Show vor, Aus- schnitte aus Einsätzen aus den letzten Jah- ren, zusammengefasst vom ORF, wurden als Film vorgeführt und das ganze heiter abgerundet mit Kabarettist Markus Linder. Zum Abschluss der Feierlichkeiten wurde Frau Bürgermeisterin Hilde Zach zum Eh- renmitglied des Bezirksfeuerwehrverban- des Innsbruck-Stadt ernannt. die Leitstelle von den Kommandanten be- sichtigt. Nochmals ein Dank an alle, die jahr- zehntelang als Mitarbeiter in der Nachrich- tenzentrale der Berufsfeuerwehr diese Auf- gaben zur Zufriedenheit aller erfüllten. Mö- ge auch in Zukunft mit der Landesleitstelle und der neuen Leitstellentechnik diese Zu- friedenheit aufrecht bleiben. Damit verbun- den mit den Wünschen für ein gutes Gelin- gen auch die Hoffnung auf ein gutes Mitei- nander von Feuerwehr Innsbruck und Leit- stelle an die MitarbeiterInnen der Leistelle Tirol. A Is Vorbereitung für die EM 2008 wurde in Innsbruck die Landes- A KAT-Übung durchgeführt: Übungs- annahme war eine Explosion unter Frei- setzung einer Chemikalie im Tivoli und ein Verkehrsunfall. Beim ersten (großen) Einsatzort im Tivoli-Stadion waren an Übungskräften die Berufsfeuerwehr und die FF Reichenau im Einsatz. Zusätzlich ha- ben Kameraden anderer Feuerwehren in den Stäben mitgearbeitet. Am Nachmittag kam es dann noch zu einem Verkehrsun- fall in der Kranebitter Allee unter der An- nahme, dass ein Transport der Einsatzkräf- te auf der Straße aufgrund einer Verkehrs- überlastung nicht mehr möglich sei und so Hubschrauber dafür eingesetzt werden müssen. Insgesamt kann als Resumee ge- zogen werden, dass die Abarbeitung der konkreten Schadenslage, die Zusammen- arbeit zahlreicher Einsatzkräfte und die Ar- beit in den Stäben erfolgreich beübt wer- den konnte. M it TIRIS steht den Feuerwehren das geographische Informations- system des Landes Tirol zur Ver- fügung, welches speziell für die Feuerweh- ren erheblich erweitert wurde. Mit diesen Erweiterungen können über Karten und Ortsfotos aus ganz Tirol einsatzrelevante Informationen darübergelegt werden. Be- sondere Gefahrenstellen können so eben- falls kenntlich gemacht werden wie „,nor- male" Hydranten oder Saugstellen zur Wasserversorgung. Eine andere Möglichkeit ist das Hinzufügen von PDF-Dateien zu einzelnen Adressen oder Punkten: damit können Lagepläne, Brand- schutzpläne, Sonderalarmpläne sauber or- ganisiert abgelegt und so an zentraler Stelle wieder gefunden werden. Gerhard Stauder vom Amt der Tiroler Landesregierung gab den anwesenden Kameraden aus allen Inns- brucker Feuerwehren bei einem Vortrag am 21. November 2007 in der HTL Bau und Kunst Auskunft über die Möglichkeiten, wel- che den Feuerwehren damit auf einfache Art und Weise zur Verfügung stehen. Neben dem digitalen Funksystem und FDIS zur Verwaltung der Feuerwehr gibt es nun also mit TIRIS die nächste digitale Mög- lichkeit zum Verwalten von einsatzrele- vanten Informationen. A m 21. Juli 2007 musste die Feuer- wehr Innsbruck Abschied nehmen Friedl Mair, un- Avon Ehrenmitglied serem langjährigen Bezirksfeuerwehrkom- mandanten-Stellvertreter. Wir werden unserem treuen Kameraden Friedl stets ein ehrendes Andenken be- wahren! Bekleidung B ei der Bekleidung gab es zwei große Anschaffungen, nämlich für die Feu- erwehrjugend entsprechende Schu- he für die Ausbildung und für alle aktiven Mitglieder und jene in der Reserve die Er- gänzung der A-Uniform bzw. der Dienstbe- kleidung mit Alpin-Anoraks. Dafür der gesamten Stadtregierung ein herzliches Dankeschön! D ie jährliche Waldbrand-Übung zur Ausbildung der Flugretter und der entsprechenden Feuerwehren für Waldbrandeinsätze wurde in diesem Jahr auf der Höttinger-Seite durchgeführt. Hub- schrauber-Basis war die Standschützen- kaserne Kranebitten, der Waldbrand" befand sich im Bereich des Lawinendam- mes über Allerheiligen, gelegt von den Ka- meraden der Feuerwehr Hungerburg. Or- ganisiert wurde die Übung von der Be- rufsfeuerwehr Innsbruck, teilgenommen haben neben der Berufsfeuerwehr Inns- bruck und der Freiwilligen Feuerwehr Höt- ting auch ein Trupp der Feuerwehr Wilten. ARCHITEKTEN UND INGENIEURE INNSBRUCK WIEN.MÜNCHEN.FRANKFURT.ZAGREB.SCHWEIZ www.ATP.AG AFP ARCH Jahresbericht 2007 BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Einsätze Wohnungsbrand mit Menschenrettung m 27. Jänner 2007 um ca. 12:20 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einer Rauchentwick- lung in einer Wohnanlage in der Angerzeil- gasse, über die Polizeileitstelle, gerufen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte mit vier Fahrzeugen und 16 Mann zu diesem Ein- satz aus. Schon bei der Ankunft konnte eine starke Rauchentwicklung im Gangbereich festgestellt werden. Ausgangspunkt der Rauchentwicklung war eine Wohnung im Erdgeschoss. Da niemand die Wohnungstü- re öffnete wurde die Türe von der Berufs- feuerwehr gewaltsam geöffnet. Unter schwerem Atemschutz wurde sofort mit der Durchsuchung der total verrauchten Woh- nung begonnen kurze Zeit später wurde im Schlafzimmer eine bereits bewusstlose 29-jährige Frau gefunden. Die Frau wurde ins Freie gerettet und dem Notarzt zur Be- handlung übergeben. Als Ursache der Rauchentwicklung konnte eine angebrann- te Speise ausfindig gemacht werden. Die betroffenen Räumlichkeiten wurden mit technischem Gerät von der Berufsfeuer- wehr belüftet und die gerettete Frau vom Rettungsdienst in die Klinik verbracht. Abgestürzter Bus A m 22. Februar 2007 um kurz nach 10:00 Uhr wurde die Berufsfeuer- wehr Innsbruck zu einem abge- stürzten Kleinbus im Bereich der Peter- Langer-Kurve gerufen. Die Berufsfeuer- wehr Innsbruck rückte mit fünf Fahrzeu- gen und elf Mann zu diesem Einsatz aus. Aus bisher ungeklärter Ursache war ein Mann mit seinem Kleinbus von der Fahr- bahn abgekommen und über eine steile Böschung auf die Gleise der Stubaitalbahn abgestürzt. Der Mann konnte sich prak- Kellerbrand in der Premstraße A m 28. Februar 2007 um ca. 10:55 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einem Kellerbrand in die Premstraße alarmiert. Die Berufsfeu- erwehr Innsbruck rückte mit vier Fahr- zeugen und 16 Mann aus. Die Einsatz- kräfte trafen zwei Minuten nach der Alar- mierung an der Einsatzstelle ein. Es drang bereits dichter Rauch aus dem Stiegen- haus und mehreren Wohnungs- und Kel- lerfenstern. Unter schwerem Atemschutz wurde sofort das total verrauchte Stiegenhaus und eine Wohnung durchsucht und mit der Brand- bekämpfung im brennenden Kellerabteil begonnen. Gleichzeitig wurden aus zwei Wohnungen drei Personen und zwei Hun- de über die Drehleiter gerettet. Die Perso- nen wurden vor Ort vom Notarzt und Ret- tungsdienst versorgt. Zur schnellen Entrauchung des Stiegenhau- ses wurde ein Hochleistungslüfter einge- setzt. Die Brandursache wird von der Brand- ursachenermittlung der Polizei erhoben, im Keller entstand erheblicher Sachschaden. tisch unverletzt selbst aus dem Fahrzeug befreien er wurde aber vorsorglich vom Rettungsdienst zur Kontrolle in die Klinik verbracht. Der Verkehr der Straßenbahnli- nie wurde sofort gesperrt und die Berufs- feuerwehr Innsbruck hat mit den Siche- rungs- und Bergearbeiten begonnen. Durch eine große Menge an auslaufendem Benzin hat am Einsatzort für kurze Zeit akute Brandgefahr geherrscht. Der Bus wurde mittels Winde des Kranfahrzeuges durch die Berufsfeuerwehr geborgen, auf Straßenniveau verbracht und dem Ab- schleppdienst übergeben. Durch den Un- fall war es auch zur Beschädigung des Gleisbankettes gekommen und musste vom Störtrupp der IVB wieder repariert werden. Für die Dauer des Feuerwehrein- satzes ist es zu geringfügigen Behinde- rungen im Straßenverkehr gekommen. Wohnhausbrand in Hötting A m 8. März 2007 um kurz vor 04:00 Uhr Früh wurden die Berufsfeuer- wehr Innsbruck und die Freiwillige Feuerwehr Hötting zum Brand bei einem Mehrparteienwohnhaus im Stadtteil Höt- ting gerufen. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Hötting rückten ins- gesamt mit acht Fahrzeugen und 36 Mann zu diesem Einsatz aus. Aus bisher unbekannter Ursache war die hölzerne Veranda zur Eingangstüreder Wohnung, im Erdgeschoss gelegen, in Voll- brand geraten. Bei Ankunft stand die Ver- anda im Vollbrand und eine extreme Rauchwolke verhüllte das Gebäude. Aus dem 2. Obergeschoss schrie eine Frau mit ihren zwei Kindern um Hilfe, da ihre Woh- nung komplett verraucht war und sie nicht mehr selbstständig ins Freie finden konn- ten. Die Frau konnte beruhigt und von ih- rem Vorhaben, sich durch einen Sprung zu retten, abgebracht werden. Die drei Perso- nen wurden über eine tragbare Leiter bzw. über das Stiegenhaus in Sicherheit ge bracht und mit Verdacht auf eine Rauch- gasvergiftung dem Notarzt übergeben - in weiterer Folge wurden sie dann in die Kli- nik gebracht. Der Brand konnte in kürzes- ter Zeit gelöscht werden. Gefahrstoffaustritt m 11. März 2007 um ca. 16:45 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck über eine längere Dieselspur in den Stadtteilen Hötting bzw. Hunger- burg informiert. In der Nachrichtenzentra- le der Berufsfeuerwehr meldete sich der Verursacher welcher angab, nach dem Tan- ken seines Kleinbusses den Tankdeckel an einer Tankstelle am Südring vergessen zu haben. Bei der Erkundung stellte sich he- raus, dass die Dieselspur von der Kreuzung Höttinger Au/Höttinger Auffahrt über die Brandjochstraße, Schneeburggasse, Hö- henstraße bis auf die Hungerburg führte. Zur Beseitigung der Dieselspur wurden zur Berufsfeuerwehr Innsbruck die Freiwilli- gen Feuerwehren Hötting und Hungerburg alarmiert. Erschwerend kam hinzu, dass der Kraftfahrzeuglenker auf der Hunger- burg sein Missgeschick bemerkte, mit sei- nem Fahrzeug umdrehte und die gleiche Strecke wieder bergab fuhr um seinen Tankdeckel wieder zu holen - somit waren beide Fahrspuren betroffen. Der Einsatz konnte nach fast zwei Stunden und der Aufbringung von rund einer 3/4 Tonne Bindemittel abgeschlossen werden. Zur endgültigen Straßenreinigung wurde noch eine Kehrmaschine vom städtischen Bauhof zur Einsatzstelle geordert. Kellerbrand am Innrain A m 1. April 2007 um ca. 02:10 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu ei- nem Kellerbrand in einem Wohn- haus am Innrain gerufen. Bei Ankunft der Berufsfeuerwehr war aus bisher unbe- kannter Ursache ein Partyraum im Keller in Brand geraten. Aus einem hofseitig gele- genen Fenster schlugen bereits Flammen heraus und das Stiegenhaus war schon to- tal verraucht. Mehrere Personen riefen an Fenstern um Hilfe da sie eingeschlossen waren und ihre Wohnungen nicht mehr al- leine bzw. gefahrlos verlassen konnten. Nach der ersten Erkundung wurde die Frei- willige Feuerwehr Hötting zur Unterstüt- zung der Berufsfeuerwehr an die Einsatz- stelle alarmiert. Von der Berufsfeuerwehr wurde begonnen die eingeschlossenen Personen teilweise über das Stiegenhaus mittels so genannter Fluchthauben, aber auch über eine Drehleiter ins Freie zu ret- ten und dem Rettungsdienst zu überge- ben. Diese Arbeiten wurden dann von der FF Hötting unterstützt. Insgesamt wurden 24 eingeschlossene Bewohner von der Be- rufsfeuerwehr und der FF Hötting gerettet - glücklicherweise blieben aber, bis auf ei- ne, alle Personen unverletzt - die eine Per- son wurde zur weiteren Abklärung in die Klinik gebracht. Die restlichen Personen konnten nach Beendigung des Feuerwehr- Brand eines Tanks für brennbare Flüssigkeiten A m 3. April 2007 um ca. 18:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zum Brand eines Öltanks bei einer Firma in der Hallerstraße gerufen. Bei Schneide- und Trennarbeiten an einem nicht mehr in Verwendung stehenden Öl- tank waren vermutlich Ölreste in Brand ge- raten. Bei Ankunft der Berufsfeuerwehr schlugen ca. 10 m hohe Flammen aus dem Gebäude und eine schwarze Rauchwolke erstreckte sich über die Stadtteile Mühlau und Reichenau. Alle Mitarbeiter der Firma einsatzes wieder in ihre Wohnungen zu- rückkehren. Der Brand selbst konnte im Innenangriff in kurzer Zeit von der Berufs- feuerwehr Innsbruck gelöscht werden. 7 konnten sich aus eigener Kraft und unver- letzt in Sicherheit bringen. Von der Berufs- feuerwehr wurde die Freiwillige Feuerwehr Mühlau zur Unterstützung auf ihre Wache alarmiert und dann eine Gruppe an die Einsatzstelle beordert. Von der Berufsfeu- erwehr Innsbruck wurde der Brand unter schwerem Atemschutz mit einem Schaum- rohr gelöscht und weitere Bereiche im Außen- bzw. tlw. im Innenangriff gekühlt. Durch den Brand dürfte auch ein Schaden an der Bausubstanz entstanden sein, wes- halb die Bereiche über der Brandstätte ge- sperrt wurden bis ein Statiker die Räum- lichkeiten beurteilt hat. Im Einsatz standen insgesamt 17 Mann und sieben Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr und ebenso vor Ort war ein Fahrzeug mit sechs Mann der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau. 19 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Gefahrstoffaustritt A m 18. Mai 2007 um ca. 13:15 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu ei- ànem gemeldeten Gasgeruch in ein Cafe am Bozner-Platz gerufen. Die Berufs- feuerwehr rückte mit sieben Fahrzeugen und 17 Mann zu diesem Einsatz aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Lokal bereits vom Personal evakuiert und die Gäste ins Freie geleitet worden. Acht Per- sonen klagten über leichte Beschwerden im Bereich Augen und Nasen-/Rachenraum bzw. teilweise über beginnende Kopf- schmerzen. Diese Personen wurden dem Notarzt zur Versorgung übergeben, wobei ein Mann zur weiteren Abklärung in die Kli- nik gebracht wurde - alle anderen konnten vor Ort versorgt werden. Im Zuge des Einsatzes wurde die gesamte Umgebung, inkl. Kanalisation, auf einen möglichen Verursacher hin kontrolliert - es konnte aber keine Ursache gefunden wer- den. Auch Messungen mit sämtlichen zur Verfügung stehenden Geräten brachten kein Ergebnis. Da sich der Geruch nach einiger Zeit verflüchtigt hatte war auch ein weiteres Eingreifen der Berufsfeuerwehr Innsbruck nicht mehr erforderlich. Auf Grund der Beschwerden der Personen besteht die Möglichkeit, dass es sich bei dem Gasgeruch" um ein Reizgas han- delt, wie es z. B. in Pfeffersprays o. ä. ver- wendet wird. Durch den Feuerwehreinsatz kam es in der Innenstadt zu Verkehrs- behinderungen, da der Bozner-Platz teil- weise für den Verkehr gesperrt werden musste. Verkehrsunfall A m Abend des 20. Mai 2007 wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einem Verkehrsunfall in die Luis-Zu- egg-Straße, Innsbruck, zu einem Verkehrs- Hauseinsturz in Hall A m 19. Juni 2007 kam es in einem unbewohnten Wohnhaus in Hall i.T., welchem Umbauarbeiten in allen Stockwerken durchgeführt wurden, zu ei- nem Einsturz. Kurz nach 14:00 Uhr ist es, aus bisher unbekannter Ursache, zum To- taleinsturz aller drei Geschossdecken ge- kommen. Anwesende Bauarbeiter konnten sich unverletzt aus eigener Kraft in Sicher- heit bringen ein Bauarbeiter aus Polen wurde unter den Trümmern vermisst. Nach Absprache mit der FF Hall wurde das Haus begangen und eine akute Einsturzgefahr des gesamten Dachstuhles sowie der ver- bliebenen Räume bzw. der Reste der Ge- wölbedecken im 1. Obergeschoss und Erd- geschoss festgestellt. Von der inzwischen eingetroffenen FF Mühlau wurde mittels Schallortung und Trümmerkamera in gesi- cherten Bereichen mit der Ortung bzw. Su- che begonnen. Diese verlief jedoch negativ. Ebenso negativ verlief die Suche durch Spürhunde der Polizei. Im Erdgeschoss konnten, nach einer Pölzung durch eine Baufirma, Bereiche mittels Schremmham- mer geöffnet und mit der Trümmerkamera der FF Mühlau kontrolliert werden - die Per- son konnte jedoch nicht gefunden bzw. ge- ortet werden. Von der BF wurde in weiterer Folge über diese Öffnung ein Tunnel in den Schuttkegel vorgetrieben - dies musste aber aus Sicherheitsgründen abgebrochen wer- den. Von den freiwilligen Kräften IBK-Land und einer Baufirma wurde anschließend be- gonnen die Reste der Geschosse bestmög- lich zu Pölzen um eine Unterfangung des Holzdachstuhles zu ermöglichen. Sämtliche Arbeiten wurden in Anwesenheit mehrerer unfall gerufen. Die Berufsfeuerwehr Inns- bruck rückte mit vier Fahrzeugen und zehn Mann zu diesem Einsatz aus. Ein 15-jähri- ger Bursche hatte ein Fahrzeug unberech- tigt in Betrieb genommen und in weiterer Folge die Herrschaft über den PKW verloren. Er stürzte über eine Böschung hinab, über- schlug sich und blieb vor einer Hausmauer stehen. Der Lenker wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades im Fahrzeug einge- klemmt. Nach der Versorgung durch den Notarzt wurde er von der Berufsfeuerwehr Statiker und Baufachleute durchgeführt. Um das Dach von außen beurteilen zu kön- nen wurde mehrmals mit verschiedensten Einsatzkräften und Sachverständigen über die Hubrettungsbühne der Berufsfeuerwehr aufgefahren. Der anfängliche Plan das Dach mittels des Kranfahrzeug der Berufsfeuer- wehr zu sichern konnte nicht verwirklicht werden, da das Kranfahrzeuges an seine technische Leistungsgrenze gebracht wur- de. Diese und weitere Kranarbeiten wurden von Privatfirmen mit deutlich stärkeren Krä- nen erledigt. Während der gesamten Ein- satzdauer wurde die Bausubstanz von ei- nem Beobachtungsposten begutachtet, um die Einsatzkräfte vor evtl. Einstürzen recht- zeitig warnen zu können. Nach Absprache mit dem örtlichen Einsatzleiter rückten die Kräfte der Berufsfeuerwehr um ca. 17:45 Uhr wieder nach Innsbruck ab. Für die Dauer der Abwesenheit des diensthaben- den Bereitschaftsoffiziers wurde ein Offizier nachalarmiert, der in dieser Zeit für Inns- bruck zuständig war. Gerade in Altstädten sind die Gefahren bei Umbauarbeiten sehr groß, wie dieser Einsatz gezeigt hat. BERUTS FEUERWER NNSRUCK Innsbruck mittels hydraulischem Rettungs- gerät aus seiner misslichen Lage befreit und dem Rettungsdienst zum Abtransport in die Klinik übergeben. Durch die Wucht des Un- falles war es zum Totalschaden des PKWge- kommen. Glücklicherweise sind keine wei- teren Personen zu Schaden gekommen - ob- wohl reges Treiben im Bereich des Hauses war. Der PKW wurde von der Berufsfeuer- wehr auf Straßenniveau gebracht und infol ge von einem privaten Abschleppunterneh men abtransportiert. Wohnhausbrand in Wilten m 21. Juni 2007 um 0:11 Uhr traf der erste Notruf mit einer Brand- meldung für ein Wohnhaus im Prämonstratenserweg 5 bei der Berufsfeu- erwehr Innsbruck ein. Die Berufsfeuerwehr rückte mit sieben Fahrzeugen und 20 Mann zur Einsatzstelle aus. Da bereits während der Anfahrt zahlreiche Notrufe in der Nachrichtenzentrale eingingen wurde die FF Wilten sofort mitalarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte waren bereits mehrere Personen vor dem Haus, eine Person wurde durch die Berufsfeuer- wehr ins Freie gebracht. Eine Dachge- schosswohnung stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits im Vollbrand und die Flammen hatten schon auf den Dachbo- denbereich übergegriffen. Sowohl im Innen- als auch im Außenangriff bekämpften ins- gesamt 75 Mann der Feuerwehr Innsbruck (BF, FF Wilten, FF Amras und FF Reichenau) den Brand unter teilweise schwerem Atem- schutz. Nach ca. 1,5 Stunden konnte,, Brand aus" gemeldet werden. In der Folge wurden Aufräumarbeiten und Nachlöscharbeiten getätigt. Die Brandursachenermittlung war schon während des Brandes vor Ort und be- gann nach dem „, Brand aus" umgehend mit den Erhebungen. Es stellte sich heraus, dass es sich um Brandstiftung handelte. Es war ein schwieriger Einsatz, vor allem durch die baulichen Gegebenheiten des Gebäudes, im Speziellem der Bereich des Dachstuhles. Der Einsatz wurde von sämtlichen Kräften reibungslos bewältigt. Kellerbrand in der Tiergartenstraße A m 22. Juni 2007 wurde die Berufs- feuerwehr um ca. 01:10 Uhr über à einen Kellerbrand in der Tiergar- tenstraße 25 verständigt. Die Berufsfeuer- wehr Innsbruck rückte mit vier Fahrzeugen und 16 Mann aus. Die Einsatzkräfte trafen wenige Minuten später an der Einsatzstel- le ein. Es schlugen bereits Flammen aus einem Kellerfenster und eine große Anzahl von Personen befand sich bereits auf den Bal- konen und wartete auf Hilfe. Eine Flucht durch das total verrauchte Stiegenhaus war nicht mehr möglich. Die Berufsfeuerwehr begann mit Unter- stützung der Feuerwehr Hötting mit der Rettung der Personen über eine Drehleiter, mehrere Schiebeleitern und über das Stie- genhaus wobei die Bewohner mit Flucht- hauben, die das Flüchten durch stark ver- rauchte Räume ermöglichen, ausgestattet wurden. Es wurden 35 Personen gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Der Brand im Keller konnte in der Folge rasch gelöscht werden. Das Wohnhaus musste aufgrund der giftigen Brandgase für längere Zeit gesperrt werden. Jahresbericht 2007 Waldbrand in Patsch A SCAN FEUERV m 21. Juli 2007 wurden die Berufs- feuerwehr, die Einheiten Wilten, Neu-Arzl und Reichenau bei einem Wald- brand in Patsch unterhalb der Brennerauto- bahn benötigt. Gemeinsam mit Feuerweh- ren aus dem Bezirk Innsbruck-Land wurde der Waldbrand bekämpft und gelöscht. Chlorgasaustritt am Innrain m 1. August 2007 wurde die Be- rufsfeuerwehr um ca. 14:15 Uhr zu einem gemeldeten Gasgeruch in den Innrain 141 gerufen. Die Berufsfeuer- wehr Innsbruck rückte mit sieben Fahrzeu- gen und 18 Mann aus. Die Einsatzkräfte trafen wenige Minuten später an der Ein- satzstelle ein. Nach der Erkundung an der Einsatzstelle wurde ein Chlorgassaustritt in der Aufbereitungsanlage eines Schwimm- bades in der Tiefgarage festgestellt. Der Be- sitzer des im Haus befindlichen Fitnessstu- dios atmete beim Betreten dieses Raumes Chlorgas ein und musste von der Rettung ins Landeskrankenhaus Innsbruck gebracht werden. Vorsorglich wurde das gesamte Gebäude geräumt. Es bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, dass Chlorgas aus dem geschlossenen Aufbereitungsraum nach außen dringen könnte. Die Berufsfeu- erwehr musste mit Gasschutz (Schutzstufe 3) vorgehen. Nach Eintreffen eines Techni- kers wurde die gesamte Anlage abgeschal- tet. Das ausgelaufene, mit Chlorgas ver- setzte Wasser wurde gebunden. Nachdem der Aufbereitungsraum durch die Feuer- wehr belüftet wurde konnten Techniker die- se Anlage wieder in Betrieb nehmen. 21 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Abgestürzte Person Dachstuhlbrand im Kongress Innsbruck m 8. August 2007 wurde die Be- A rufsfeuerwehr um ca. 15:30 Uhr zu einem Arbeitsunfall in die St. Nikol- ausgasse 9 gerufen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte mit fünf Fahrzeugen und 17 Mann aus. Bei Eintreffen der Berufsfeu- erwehr wurde ein Bauarbeiter bereits vom Notarzt versorgt. Der Arbeiter stürzte aus unbekannter Ursache ca. 3 Meter in die Tie- fe. Er erlitt dabei Fußverletzungen unbe- stimmten Grades. Auf Grund des engen Stiegenhauses wurde der Verletzte mit der Drehleiter (Krankentrageaufnahmegerät) auf Straßenniveau transportiert. Brand in Betriebsgebäude A m 9. August um ca. 8:50 Uhr wur- de die Berufsfeuerwehr Innsbruck A ZU einem Brand des Lokals,,Bogen 84" zu den Viaduktbögen gerufen. Aus bisher unbekannter Ursache war es im Be- reich des Geschirrspülers zu einem Brand gekommen der Brand griff auf die Ein- richtung des Lokals über und es kam da- durch zu einer starken Rauchentwicklung welche von Passanten wahrgenommen wurde. Nachdem sich die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Innsbruck gewaltsam Zu- tritt zum versperrten Lokal verschafft hat- ten, wurde der Brand in kurzer Zeit ge- löscht und notwendige Sicherungsmaß- nahmen getroffen. Durch den Brand und den entstandenen Rauch entstand im Lo- kal erheblicher Sachschaden. Verletzt wur- de bei diesem Einsatz niemand - die Be- rufsfeuerwehr Innsbruck war mit vier Fahr- zeugen und 16 Mann im Einsatz. A von m 14. August 2007 wurde die Be- rufsfeuerwehr um ca. 17:52 Uhr Bauarbeitern einer Baustelle am Kongresshaus und mehreren Passanten von einem Brand am Dach des Kongress- hauses verständigt und rückte mit fünf Fahrzeugen und 18 Mann aus. Beim Ein- treffen der Einsatzkräfte war bereits starke Rauchentwicklung und Flammenaustritt im Dachbereich der Baustelle am Kon- gresshaus ersichtlich. Sofort wurde seitens der Berufsfeuerwehr mit den Löscharbeiten über eine Drehleiter begonnen. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden schwe re Atemschutzgeräte eingesetzt. Durch den Bitumenbrand wurde der Löschan- griff mittels Löschschaum vorgenommen. Gleichzeitig wurden die Feuerwehren Höt ting und Amras alarmiert, die ebenfalls un- ter Einsatz einer Drehleiter (FF Höt.) die Löscharbeiten mit insgesamt sieben Fahr zeugen und ca. 45 Mann unterstützten. Der Brand konnte durch den raschen Einsatz der Feuerwehren nicht auf den intakten Dachbereich des Kongresshauses übergrei fen, dadurch konnte ein enormer Schaden verhindert werden. Verletzt wurde nie- mand, die anwesenden Arbeiter konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Zum Zeit punkt des Brandausbruches war das Kon- gresshaus geschlossen. Abgestürzte Baumaschine in Wattens A m 21. August 2007 um ca. 14:40 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck von der Freiwilligen Feu- erwehr Wattens zur Unterstützung bei ei- nem Arbeitsunfall mit einer eingeklemm- ten Person in der Wattener Lizum, am Trup- penübungsplatz, angefordert. Die Berufs- feuerwehr Innsbruck rückte mit zehn Mann und vier Fahrzeugen zum ca. 35 km entfernt liegenden Einsatzort aus. Eine fahrbare Walze, zum Verdichten eines Waldweges eingesetzt, stürzte aus bisher unbekannter Ursache mit ihrem Fahrer über den Wegrand ab, überschlug sich und blieb auf dem Dach des Führerhauses lie- gen in dem der Fahrer mit Verletzungen unbestimmten Grades eingeklemmt wur- de. Der Patient wurde beim Eintreffen der BF bereits von der Besatzung des Notarzt- hubschraubers C1, Angehörigen des Ös- terreichischen Bundesheeres und den bei- den Freiwilligen Feuerwehren Wattens und Wattenberg betreut und versorgt. Nach Eintreffen der Berufsfeuerwehr wurde ent- schieden die Sicherungsmaßnahmen an der Straßenwalze zu verstärken und infol ge durch Abgraben der Waldböschung einen Zugang zum Verletzten zu schaffen um diesen aus seiner Zwangslage zu be freien. Diese Arbeiten wurden in Absprache mit den anwesenden FF-Einheiten von der Berufsfeuerwehr Innsbruck durchgeführt. Nach kurzer Zeit zeigte diese Maßnahme Erfolg und nach Abschneiden von Teilen des Führerhauses, mittels hydraulischen Rettungsgeräten, konnte der Verletzte dem Rettungsdienst zum Abtransport mit dem Hubschrauber in die Innsbrucker Klinik übergeben werden. Die weiteren Berge maßnahmen der Baumaschine wurden vom Österreichischen Bundesheer und der FF Wattens in die Wege geleitet. Dieser Einsatz zeigte einmal mehr wie rei- bungslos ein Zusammenarbeiten von FF- Einheiten und der Berufsfeuerwehr Inns bruck auch außerhalb des Stadtgebietes funktioniert. Verkehrsunfall zwischen Güterzug und PKW A m 28. August 2007 um ca. 00:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einer Kollision eines Güterzuges mit einem PKW auf die Bren- nereisenbahnstrecke, im Bereich Bahnhof Unterberg, gerufen. Die BF Innsbruck rück- te mit vier Fahrzeugen und zehn Mann zum Unfallort aus. Am Unfallort stellte sich heraus, dass eine ortsunkundige Person in der Dunkelheit einen Weg verwechselt hatte und somit, statt durch eine Unter- führung zu fahren, auf einen Bahnsteig ge- riet und in weiterer Folge mit ihrem PKW ca. einen 3/4 Meter auf das Gleisbett ab- stürzte. Die Person konnte sich unverletzt und aus eigener Kraft aus ihrem Fahrzeug retten. Die Person versuchte noch einen in www.dispolok 64 U2-001 SIEMENS Richtung Brenner fahrenden Güterzug zu warnen, dieser konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig anhalten. Daher verkeilte sich der PKW im Frontbereich der Lokomotive und wurde ca. 30 m mitgeschleifet. Am PKW entstand Totalschaden. Durch die Ab- geschiedenheit der Unfallstelle war es nicht möglich mit Feuerwehrfahrzeugen bis zum Unfallort vorzufahren und ent- sprechende Seilwinden in Einsatz zu brin- gen. Daher musste sämtliches Gerät zu Fuß herangeschafft werden und nach ca. 1,5-stündiger Arbeit gelang es schließlich der Berufsfeuerwehr Innsbruck den PKW zu bergen und somit die Bahnstrecke, wel- che in beide Fahrtrichtungen gesperrt war, wieder befahrbar zu machen. Wasseraustritt durch Beschädigung der Hauptringrohrleitung A m 14. September 2007 wurde im Zuge von Bauarbeiten eine Haupt- wasserleitung beschädigt, wodurch. eine meterhohe Wasserfontäne aus der Baugrube schoss. Die Hauptwasserzufüh- rung wurde beidseitig durch die Wasser- werke Innsbruck abgedreht und ein Bau- stromcontainer der IKB musste durch die Feuerwehr gesichert werden. Die Baugru- be wurde mit zwei Tiefsaugpumpen aus- Jahresbericht 2007 gepumpt und gleichzeitig abgesichert. Im Einsatz stand die Berufsfeuerwehr Inns- bruck mit der Freiwilligen Feuerwehr Mühl- au. Das Wasser verteilte sich von der Er- lerstraße über die Meranerstraße bis zur Maria-Theresien-Straße. Die Häuser und deren Keller wurden kontrolliert und teil- weise mittels Wassersauger vom Wasser befreit. Die Straßen und der Gehsteige wur- den vom städtischen Bauhof gereinigt. Brand in Betriebsgebäude A AUER m 11. September 2007 um ca. 18:15 Uhr wurde die Berufsfeuer- A wehr Innsbruck zu einem Brand in einem Lager für Isolierstoffe und sonstige Baumaterialien in die Josef-Wilberger-Stra- Be gerufen. Es wurde mit sechs Fahrzeugen und 17 Mann zu diesem Einsatz ausgerückt. Auf Grund mehrerer Notrufe und Schilde- rungen, die auf ein größeres Brandgesche- hen schließen ließen, wurde vom Feuer- wehreinsatzleiter auf der Anfahrt die Alar- mierung der Freiwilligen Feuerwehren Neu- Arzi und Arzl veranlasst. Aus bisher unbe- kannter Ursache war es in einem eben- erdigen, ca. 100 m² großen Lager zu einem Brand von gelagerten Baumaterialien ge- kommen. Der Brand beschränkte sich bei Ankunft der Feuerwehr auf den Großraum des Eingangsbereiches. Von anwesenden Arbeitern wurde mitgeteilt, dass sich zwei 33 kg Flüssiggasflaschen im Gebäude in der Nähe des Brandherdes befinden. Von der Berufsfeuerwehr wurde sofort ein Löschan- griff eingeleitet und der Brand konnte nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht wer- den. Parallel wurden die zwei Gasflaschen geborgen und ins Freie gebracht - mit einer Wärmebildkamera wurde kontrolliert ob sich die Flaschen bereits erhitzt hatten. Es konnte aber glücklicherweise festgestellt werden, dass nur ein minimaler Tempera- turanstieg stattgefunden hatte und somit keine Gefahr von den Gasflaschen ausging. Durch den schnellen Einsatz war ein Ein- greifen der angerückten Freiwilligen Feuer- wehren nicht mehr notwendig. 23 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Dachstuhlbrand in Vill A m Abend des 14. September 2007 kam es in Vill, Handlhofweg 2, zu einem Brand eines Balkons an der Ostseite des Gebäudes. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der vordere Teil des Dachstuhles in Vollbrand. Die alarmierten Einheiten FF Vill und FF Igls trafen zeit- gleich mit der Berufsfeuerwehr ein. Noch während der Anfahrt wurde die FF Amras alarmiert. Die FF Vill und FF Igls waren mit einem B- und einem C-Rohr im Außenan- griff sowie die FF Igls mittels Werfer vom Tank Igels zur Brandbekämpfung einge- setzt. Die erste und zweite Gruppe der Be- rufsfeuerwehr nahmen mittels C-Rohr den Innenangriff ins oberste Geschoss unter schwerem Atemschutz vor. Über die Dreh- leiter-37 der Berufsfeuerwehr wurde mittels B-Rohr der Außenangriff unter- stützt. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Werfer der FF Igls und FF Vill zurückge- Wohnhausbrand in Saggen A m 19. Oktober 2007 um 00:36 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck über einen automatischen Brandmeldealarm zu einem Wohn- bzw. Geschäftsgebäude, im Innsbrucker Stadt- teil Saggen, in die Karl-Schönherr-Straße alarmiert. Schon bei der Ankunft stellte sich heraus, dass es sich hierbei um keinen Fehlalarm handelte, da starker Brandgeruch bereits im Freien festgestellt werden konnte - auf- grund dessen wurden weitere Einsatzkräf- te der Berufsfeuerwehr nachalarmiert. Im Zuge der Erkundung in dem sehr komple- xen Gebäude wurde festgestellt, dass es zu einem Brand in einem Kellerabteil der angrenzenden Wohnanlage gekommen nommen. Zeitgleich wurde das Gebäude evakuiert. Der Besitzer, welcher erste Löschversuche tätigte, wurde von der Po- lizei gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr aus dem Gebäude gebracht und dem Not- arzt übergeben. Nach Brand aus" (ca. 21:45 Uhr) wurde eine Einsatzbespre- chung mit allen Kommandanten durchge- führt und danach das Ziegeldach über die Drehleiter geöffnet um Glutnester im Dop- peldach zu bekämpfen. Von der Innensei- te wurde der Dachstuhl in relativ geringem Ausmaß geöffnet (rigipsverkleidete De- cke). Mittels Hochleistungslüfter wurde das Stiegenhaus belüftet. Der hintere Teil des Hauses konnte nach einer Begehung mit der Polizei wieder für die Bewohner freigegeben werden. Nach der Bekämp- fung einzelner Glutnester wurden die Kräf- te zurückgezogen. Die FF Vill übernahm die Brandsicherheitswache für die Nacht. Die Brandursachenermittlung der Polizei wur- de vom Einsatzleiter eingewiesen und nahm die Arbeit auf. Durch das rasche und gezielte arbeiten und den hohen Einsatz der Feuerwehrkräfte konnte ein größerer Schaden verhindert werden, somit konn- ten fast alle Familien die Nacht wieder in ihren Wohnungen verbringen. Im Einsatz standen 15 Fahrzeuge und 73 Mann der Einheiten: Berufsfeuerwehr, FF Amras, FF Igls, FF Vill. war. Durch eine Rauchverschleppung kam es zur Auslösung des automatischen Alarms im Nebengebäude. Der Brand konnte in kurzer Zeit von der BF im Innen- angriff gelöscht werden. Schwieriger ge- staltete sich die Entrauchung der betroffe- nen Bereiche, da sich der Brandherd im 2. Untergeschoss befand. Personen sind bei diesem Einsatz keine zu Schaden gekom- men. Während die Löscharbeiten zu diesem Ein- satz noch in vollem Gange waren wurde der Feuerwehreinsatzleiter von einem wei- teren Kellerbrand in einem Wohnhaus, nur wenige Straßenzüge entfernt, am Verdroẞ- platz in Kenntnis gesetzt. Da fast die ge- samte Mannschaft der Berufsfeuerwehr noch bei dem anderen Einsatz gebunden waren, wurde zusätzlich die zuständige Schutzbereichsfeuerwehr, Freiwillige Feu- erwehr Mühlau, alarmiert. Bei Ankunft am Verdroẞplatz stellte sich die Situation von Anfang an dramatischer und offensicht- licher dar als beim Einsatz zuvor. Es dran- gen dichte Rauchschwaden aus den Kel- lerfenstern bzw. aus der Eingangstüre - das Stiegenhaus war für die Bewohner ohne fremde Hilfe nicht mehr als Fluchtweg zu benützen. An den Fenstern machten sich viele Bewohner bemerkbar und schrieen um Hilfe, da sie vom Rauch eingeschlossen waren. Aufgrund des enormen Mann- schaftsbedarfes wurde die Freiwillige Feu- erwehr Neu-Arzl zusätzlich alarmiert, da diese Einheit über eine Drehleiter verfügt und ein zweites Hubrettungsgerät evtl. be- nötigt wurde. Seitens der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau wurde parallel ein Löschangriff in den Keller vorgenommen sowie die Rettung der eingeschlossenen Personen durchge- führt. Insgesamt konnten so 22 Personen aus dem Wohnhaus, teilweise über die Hub- rettungsbühne der Berufsfeuerwehr und mittels Fluchthauben über das Stiegenhaus, ins Freie gerettet und dem Rettungsdienst bzw. Notarzt zur weiteren Versorgung über- geben werden. Drei Bewohner wurden zur medizinischen Abklärung ins Krankenhaus gebracht. Auch bei diesem Einsatz konnte der Vollbrand des Kellerabteiles rasch gelöscht werden. Nachdem alle Wohnungen von der Feuer- wehr mit technischen Gerätschaften belüf- tet worden waren, konnten die Bewohner wieder in dieselben zurückkehren. Ein di- rekter Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Neu-Arzl war aufgrund der raschen und sorgfältigen Arbeit der Einsatzkräfte vor Ort nicht mehr nötig. In beiden Einsatzfällen war die Brandursa- che Brandstiftung. Abschließend muss erwähnt werden, dass zwei zeitgleiche Ereignisse eines solchen Ausmaßes den personellen Rahmen der Berufsfeuerwehr Innsbruck übersteigen und die Möglichkeit der Anforderung von Freiwilligen Einheiten unbedingt notwen- dig ist. Wohnungsbrand in der Schidlachstraße A m 8. November 2007 um 11:41 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zu einem Wohnungsbrand in der Schidlachstraße gerufen. Die Berufsfeu- erwehr Innsbruck rückte zu diesem Einsatz mit sieben Fahrzeugen und 16 Mann aus. Im 3. Obergeschoss einer Wohnung war ein Brand ausgebrochen. Die Bewohnerin kam den Einsatzkräften im Stiegenhaus entge- gen und wurde ins Freie gebracht und der Rettung übergeben. Mit schwerem Atem- schutz wurde einerseits der Brand bekämpft und zum zweiten das Stiegenhaus, welches bis zum 4. Stock stark verraucht war, kon- trolliert. Mittels Hochleistungslüfter wurde das Stiegenhaus vom Rauch befreit. Im 4. Obergeschoss wurde eine Person in einer Wohnung angetroffen, diese wurde nach dem Belüften des Stiegenhauses ebenfalls ins Freie gebracht. Aufgrund der starken Verrauchung wurde die FF Wilten zur Unter- stützung angefordert, ein Einsatz war die- ser jedoch aufgrund der raschen Brandbe- kämpfung nicht mehr erforderlich. Die Be- wohnerin aus der Brandwohnung wurde von der Rettung ins Krankenhaus gebracht. Gartenhausbrand in Hötting A m 14. November 2007 kam es zu einem Brand eines Gartenhauses am Sandbühelweg 4. Die Einsatz- kräfte wurden um 02:58 Uhr "alarmiert. Beim Eintreffen stand die Nordseite des Gebäudes in Vollbrand. Die alarmierte Be- rufsfeuerwehr wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Hötting unterstützt. Diese bei- den Einheiten rückten mit zehn Fahrzeugen und ca. 50 Mann aus. Der Brand musste unter schwerem Atemschutz im Innen- und Außenangriff gelöscht werden. Die Nach- löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das gesamte Dach teilweise unter Atem- schutz abgetragen werden musste. Perso- nen wurden nicht verletzt. Taucheinsatz in Kufstein m 17. November 2007 unterstütz- ten die Taucher der Berufsfeuerwehr einer groß angelegten Suche nach einem vermissten Mädchen im Inn bei Kufstein. Jahresbericht 2007 Technischer Unfall in einem Parkdeck A m 29. November 2007 um ca. 12:20 Uhr wurde die Berufsfeuer- wehr Innsbruck zu einem Unfall mit einem hydraulischen Parkdeck, im zweiten Untergeschoss einer Innenstadttiefgarage, gerufen. Von Beginn des Einsatzes war klar, dass kei- ne Personen zu Schaden gekommen wa- Zimmerbrand in Sozialheim m 2. Dezember 2007 um 03:39 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einer Rauchentwicklung aus einer Steckdose, in eine Wohnung in einem So- zialheim im Innsbrucker Stadtteil Saggen, gerufen. Die Berufsfeuerwehr war insge- samt mit vier Fahrzeugen und 13 Mann im Einsatz. Im Zuge der Erkundung wurde festgestellt, dass sich der Rauch über die Elektroinstallationen aus der Nachbarwoh- nung ausgebreitet hatte. Nach gewaltsa- ren. Aus bisher unbekannter Ursache war es zum Bruch eines Hydraulikstempels ge- kommen und dadurch zum weiteren Bruch des zweiten Stempels. Somit stürzte das gesamte PKW-Parkdeck gegen die Tiefga- ragenwand. Von der Berufsfeuerwehr Inns- bruck wurde in einem aufwendigen Einsatz das Fahrzeug am Parkdeck zuerst mit Ket- ten und Leinen verhängt, sodass es nicht weiter abrutschen konnte, und dann das Parkdeck, mit technischem Gerät gesichert, zurückgezogen. Der PKW konnte dann mit leichten Beschädigungen heruntergefahren werden. Das ausgetretene Hydrauliköl wur- de von Mitarbeitern der Tiefgarage mittels Bindemittel beseitigt. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte zu diesem Einsatz mit drei Fahrzeugen und neun Mann aus. mem Öffnen der Wohnungstüre wurde in der Nachbarwohnung ein Zimmerbrand - Brand des Bettes und angrenzender Mö- belstücke festgestellt. Glücklicherweise hat sich die Wohnungsmieterin zum Zeit- punkt des Brandes nicht in der Wohnung aufgehalten. Der Brand konnte von der Be- rufsfeuerwehr Innsbruck in kürzester Zeit gelöscht und alle Räumlichkeiten mit tech- nischen Gerätschaften rauchfrei gemacht werden. Zum Glück gab es im Jahr 2007 keine grö- beren Verletzungen der Einsatzmannschaft, ein Ergebnis, welches sicher unter anderem auf den guten Ausbildungsstand zurück- führen lässt. Kleinbrände und Technische Einsätze weiters waren zahlreiche Klein- brände zu verzeichnen, auffällig dabei die hohe Anzahl an Brän- den bei Entsorgungsinseln (zumeist Brandstiftung), was als Tendenz festgehal- ten werden muss. Durch die schnellen Ein- greifzeiten, viele dieser Brände waren noch im Kleinbrandstadium", konnten größere Schäden verhindert werden. Der Einsatzbereich des letzten Jahres_um- spannte auch Verkehrsunfälle (leider auch mit tödlichem Ausgang), Bergeeinsätze, Kraneinsätze, Gefahrguteinsätze, Pölzun- gen, Waldbrände, Müllbrände aber auch das Einsetzen von Kanaldeckeln bis hin zur Katze am Baum. EUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT DEUTSCHE SIGNAL-INSTRUMENTEN- FABRIK MAX B. MARTIN KG FREIE FAHRT MARTIN Akustische Warngeräte DIN 14610 •Hohe Lautstärke •Voller Ton MARTIN SIGNAL MIT HORN Nr. 2297 GM 125 dB (A) DIN B03 Unempfindlich gegen Witterungs- einflüsse Nicht mit anderen Signalen zu verwechseln! Mehr Info: Max B. 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Galt es doch, neben dem,,täglichen Geschäft", für den begonnenen Umbau der Hauptfeuerwache diverse strategische, planerische und organisatorische Maßnahmen zu treffen. Ebenso wurde der Zusammenschluss mit der Leitstelle Tirol (LT) (im Bereich der EDV) umgesetzt und abgeschlossen. Verwaltung 2007 Der budgetäre Rahmen für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck konnte 2007 aufgrund der stetig wachsenden laufenden Kosten und außerplanmäßiger Sonderinvestitio- nen nur mit entsprechenden Einsparungen eingehalten werden. Zu diesen Sonderin- vestitionen zählten 2007 unter anderem die Anschaffung neuer Pager für die Mit- glieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr der Stadt Innsbruck so- wie der Ankauf von zusätzlichen Digital- funkgeräten. Für den Umbau der Hauptfeuerwache und den Zusammenschluss mit der Integrierten Landesleitstelle wurden diverse Projekte seitens der Verwaltung umgesetzt. Zu die- sen zählen unter anderem der Ankauf ei- ner neuen zeitgemäßen, mit der Leitstelle Tirol kompatiblen Telefonanlage für die Hauptfeuerwache, die Anschaffung eines stadtmagistratskonformen Schließsystems und die Informationseinholung für ein neu- s Feuerwehreinsatz- und Verwaltungspro- gramm. wurden im Zuge des Umbaues, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung, Weiters ugende Brandschutz sowie der Erdgeschosses der Leitstelle Tirol geplant und eingerichtet. Ebenso konnte die Einrichtung der Mini- NAZ geplant und geordert werden. In Pla- nung durch die zuständigen Offiziere und die Verwaltung befinden sich nunmehr die Funkwerkstätte sowie die Kantine der Be- rufsfeuerwehr. Im Bereich der EDV kam es 2007 neben der laufenden Instandhaltung und Erwei- terung der EDV-Anlagen sowie der lau- fenden Schulung der Mitarbeiter, auf- grund der Auflassung der Nachrichten- zentrale zu einem sehr zeitintensiven Großprojekt. Grundlage für dieses Großprojekt war die EDV-technische Umsetzung von diversen Tätigkeiten der Nachrichter. So wurde hier- für ein Konzept in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Offizier für Nachrichten- wesen, der Leitstelle Tirol, dem Amt für In- formation und Organisation des Stadtma- gistrates Innsbruck sowie einer Program- mierfirma und der für den Umbau zustän- digen Elektrofirma entwickelt. Das Konzept beinhaltete die Ansteuerung der Haustechnik (Ausfahrtstore, Fahrzeug- hallenbelüftung, usw.), die Alarmplanaus- gabe, die Umsetzung der akustischen und visuellen Alarmierung sowie die Übertra- gung von Einsatzdaten von der Leitstelle Tirol zur Berufsfeuerwehr. Die Umsetzung dieses Konzeptes wird voraussichtlich bis Mai 2008 abgeschlossen sein. Erwähnenswert für das Jahr 2007 sind natürlich die Leistungen unseres Lehrlings Stefan Marseiler, der sein erstes Lehrjahr mit einem hervorragenden schulischen Abschluss feiern konnte und das zweite Lehrjahr im selben Stil fortsetzte. Weiters wurde Herr Marseiler zugunsten seiner Ausbildung aus dem Bereich Lagerwesen abgezogen und in den Bereich Verwal- tungsdienst integriert. Aufgrund einsatzbedingten aber auch innerbetrieblicher Ereignisse wird die Ver- waltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck immer wieder vor große Herausforderun- gen gestellt. Dieser Herausforderungen gestalten jedoch den Arbeitsalltag sehr spannend und abwechslungsreich. Auch für das kommende Jahr sind zusätz- liche Belastungen, einerseits im Rahmen des Umbaues der Hauptfeuerwache und der daraus resultierenden Projekte und andererseits im Bereich der EDV mit der evtl. Einführung eines neuen Feuerwehr- programms, für die Verwaltung zu erwar- ten Technische Ausstattung Um die Einsätze rasch und sicher abarbei- ten zu können, wird ein entsprechender Fuhrpark und eine der Zeit entsprechende Ausrüstung benötigt. 2007 übernahm ing. Wimmer den Verant- wortungsbereich für den Fuhrpark und die Bestückung der Fahrzeuge. Es wurde ein LFB-A für die FF Amras aus- Das GGF der FF Reichenau wurde nach Wünschen der FF Reichenau umgebaut. Der FF Igls wurde ein neues Kommando- fahrzeug übergeben. 2008 soll für die Freiwillige Feuerwehr Hötting eine neue Drehleiter und ein neu- es Geländefahrzeug ausgeschrieben, für Amras das LFB-A geliefert und für die Be- rufsfeuerwehr das Wassereinsatzfahrzeug ersetzt werden. geschrieben und die Vergabe eingeleitet. Ausbildung Ebenso wurde das SRF in Zusammenarbeit mit dem LFV Tirol konzipiert. Anschaffungen Vom LFV Tirol wurde das Multimessgerät GDA II angeschafft und der Berufsfeuer- wehr Innsbruck zur Betreuung und Bedie- nung übergeben. Mit den Schulungen da- zu wurde 2007 begonnen. Dieses Gerät dient speziell bei der EURO 08 der Über- wachung der Umgebung auf Schadstoffe fast jeglicher Art. Im Bereich Bestückung wurde in diesem Jahr eine Vielzahl an klei- neren Anschaffungen von Einsatzgerät- schaften getätigt, deren Aufzählung je- doch den Rahmen sprengen würde. Er- wähnenswert ist die Anschaffung von rund 100 Stück (Dimension B+C)-Schläuchen in gelber Farbe damit eine Kennzeichnung der BF-Gerätschaften auf Einsatzstelle er- folgen kann, aber auch, dass ausgelegte Schläuche besser wahrgenommen werden können. Hier wird beobachtet, wie sich das neue Material bewährt. Im Jahr 2007 wurde von der IIG die Aus- schreibung und Auftragsvergabe einer automatischen Schlauchpflegestraße für die Berufsfeuerwehr erledigt. Der Einbau erfolgte Anfang 2008. Am Fahrzeugsektor wurden diverse Fahr- zeuge neu angeschafft bzw. geliefert. Hie- zu zählen der Bergetraktor und das Trans- portfahrzeug VW-Caddy. Für die Freiwilligen Feuerwehren Vill und Hötting wurde jeweils ein Tanklöschfahr- zeug, der Berufsfeuerwehr, generalsaniert und dort in Dienst gestellt Neben der Ausrüstung und des Fuhrparks ist aber vor allem die Ausbildung ein wich- tiger Punkt, damit Einsätze auch effektiv und ohne zusätzliche Schäden abgearbei- tet werden können. Am 27. Februar 2007 ging der Chargen- kurs Oktober 2006 mit dem mündlichen Teil der komissionellen Prüfung zu Ende. Nach Notwendigkeit, jedenfalls aber nach mindestens einem weiteren Jahr Praxis- verwendung als Truppkommandant, er- folgt eine kommissionelle Abschlussbe- sprechung über die Eignung als Gruppen- kommandant. Bei positiver Bewertung er- hält der Branddienstmitarbeiter die Be- rechtigung, als Gruppenkommandant ein- gesetzt zu werden. Sonderfahrerausbildung Mit der Kranprüfung (theoretisch und prak- tisch), welche auf dem Gelände der Landes- Feuerwehrschule in Telfs abgehalten wurde, endet für zwei Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr Innsbruck die Ausbildung zum Sonder- fahrzeugfahrer positiv. Neben den Theoriefra- gen zum Kranfahrzeug und Kraneinsatz galt es teils knifflige prakti- sche Aufgaben mit dem Kranfahrzeug zu lösen. Die beiden Kan- didaten bewältigten alle an sie gestellten Anforderungen und konnten so die Ausbil- dung positiv absolvie- ren Jahresbericht 2007 Sonderausbildungen Tauchausbildung Am 30. April 2007 fand der Abschluss- tauchgang des Tauchlehrganges I am Achensee statt. Betaucht wurde die Unterwasserstation des Tauchclubs ,,Austria Sub Tirol". Mit dabei waren auch bereits ausgebildete Einsatztaucher die diesen Ausbildungstauchgang begleite- ten. Die vier neuen Taucher der Berufsfeuer- wehr Innsbruck konnten somit am nächs- ten Teil der Tauchausbildung (Tauchlehr- gang II), welcher im diesjährigen Taucher- lager in Kroatien stattfand, teilnehmen und auch diesen positiv absolvieren. Flughelferausbildung Im November absolvierten zwei Mitarbei- ter die für die Verwendung als Gruppen- kommandanten notwendige Sonderaus- bildung. Beide konnten die Prüfung posi- tiv absolvieren und sind somit fertig aus- gebildete Flughelfer. Strahlenschutz- vorbereitungskurs Am 17. und 18. Dezember 2007 fand der erste Teil des Vorbereitungskurses für das Strahlenschutzleistungsabzeichen in Bronze statt. Neben den 13 Kursteilneh- mern waren auch vier Referenten intensiv mit den theoretischen und praktischen Grundlagen des Strahlenschutzes befasst. Der zweite Teil der Vorbereitung erfolgte am 9. und 10. Jänner 2008 auf der Haupt- feuerwache und die Prüfung zum Strah- lenschutzabzeichen am 18. Jänner 2008 an der Landes-Feuerwehrschule in Telfs. SCHÄDLINGS- BEKÄMPFUNG JOSEF, MATTHIAS LADINIG 6020 Innsbruck, Egerdachstraße 4 Tel. 05 12/361767, Fax 05 12/391193 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT FIREFIGHTER MOD TECH FEUERWEHR LAST FEUERWEHR (112 122 FEUERWEHR NOTRUF 122 27/1 EADS Der erste echte 4 in 1 Melder gibt dem Täuschungsalarm keine Chance: Multikriterienmelder COPTIR •C Kohlenmonoxid-Sensor • OP Optischer Rauchmelder · T • IR Thermo-Melder Infrarot-Sensor EMPL AUSTRIA Empl Fahrzeugwerk Gesellschaft m.b.H. Kaltenbach 150 A-6272 Kaltenbach Tel.: 05283/501-0 Fax: 05283/501-909 E-Mail: info@empl.at www.empl.at (122 Fortbildungen Fortbildung der Branddienst- ausbilder in Schwechat Von 9. bis 11. Mai 2007 nahmen die Branddienstausbilder der BF Innsbruck an einer Fortbildung,,Train the Trainer" im Ausbildungszentrum der Flughafenfeuer- wehr Schwechat teil. Ziel dieser Ausbil- dung war einerseits die Anwendung diver- ser Brandbekämpfungstechniken, anderer- seits die Auslotung der Einsatzgrenzen von Löschmitteln und Löschgerätschaften so- wie die Auswirkungen von Fehlbedienun- gen, respektive falscher taktischer Anwen- dung zu erproben und zu dokumentieren. Im Speziellen wurde bei Flüssigkeitsbrän- den, nach dem Verdrängungsprinzip bzw. Umleitungsverfahren durch den Einsatz von Hohlstrahlrohren und Löschgerät- schaften neuester Art, der persönliche Er- fahrungshorizont erweitert und die eige- nen Kenntnisse verfeinert. Heißeinsatztraining am Übungsgelände der Betriebsfeuerwehr des Vienna International Airports Erneut wurden zwölf Mann der Brand- dienstmannschaft in der Innenbrandbe- kämpfung fortgebildet. Nach mehrstündiger Anreise am 17. Ok- tober 2007 begann die Ausbildung am frü- hen Nachmittag mit einer Einweisung zum Thema „Sicherheit im Heißeinsatzdienst" Jahresbericht 2007 und den ersten Trainingseinheiten. Ziel Übungen hierbei war die Wärmedetektion" im obe- ren Körperbereich bei Verwendung von Flammschutzhauben sowie kennen lernen des zeitlichen Verlaufes des Wärmedurch- schlages während der Innenbrandbe- kämpfung. Erneut wurde der Einsatzbe- reich der Hohlstrahlrohre und die prakti- sche Umsetzung im Trainingsbetrieb ge- übt. (auszugsweise die größten, respektive jene wo Freiwillige Einheiten involviert waren) Lawineneinsatzübung Am Freitag, dem 16. März 2007 fand eine gemeinsame Lawineneinsatzübung der Polizei, Bergrettung und Feuerwehr Inns- bruck auf der Seegrube statt. Die Alarmie- rung erfolgte um 16:32 Uhr durch die Übungsleitung an die ILL (Integrierte Lan- desleitstelle) und von dieser für die Feuer- wehrteile über die Nachrichtenzentrale der Berufsfeuerwehr. Am zweiten Übungstag wurde das „Such- und Orientierungskonzept" ohne Verwen- dung von Wärmebildkameras und Hand- lampen umgesetzt. Beübt wurden Zimmer- und Werkstättenbrände mit Personenret- tung. Darüber hinaus fand ein Flash-Over- Training im Übungscontainer im Wechsel- betrieb statt, um die Übungsmannschaft an ihre körperlichen Grenzen kommen zu lassen. Zum Abschluss dieses Tages fand eine Rettungsaktion in einem Bunker statt. Bei dieser Übungsstufe gelingt es nur noch, im Einsatz und Training sehr erfahrenen Feuerwehrmännern in Verbindung mit einer hochwertigen Schutzausrüstung, Maßnahmen bei der Innenbrandbekämp- fung zu setzen. Am dritten und letzten Tag der Ausbildung wurden noch diverse Flüs- sigkeitsbrände mit Hohlstrahlrohren und Schaummittel in Kombination mit dem Löschmittel Pulver bekämpft, wobei be- sonders der Umgang und die Gefahr der thermischen Strahlung von brennbaren Flüssigkeiten gelehrt wurde. Übungsannahme war die Verschüttung ei- ner 5-köpfigen Schifahrer/Snowboarder- gruppe. Eine Person war nur oberflächlich verschüttet und konnte gegen 16:45 Uhr geborgen werden. Im Zuge des „Einsatzes" stellte sich her- aus, dass mehrere der Personen ein VS-Ge- rät getragen hatten und dadurch durch die erstankommenden Kräfte der Alpinpolizei sehr rasch geortet und geborgen" (17:04 Uhr und 17:08 Uhr) werden konnten. Die Verschütteten" welche kein VS-Gerät getragen hatten, konnten in der Folge im Zuge der organisierten Rettung von Ber- grettung, Feuerwehr und Alpinpolizei durch Sondierung aufgefunden (17:20 Uhr und 18:05 Uhr) und geborgen werden. 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Mercedes-Benz Retterwerk Ein Unternehmen der Pappas Gruppe www.pappas.at Autorisierter Mercedes-Benz Vertriebs- und Servicepartner 6060 Hall in Tirol, Löfflerweg 2, Tel. 05223/500-0 Coca-Cola zero Das Ziel der Übung - ein blaulichtüber- greifender" Einsatzszenario rasch und kompetent abzuarbeiten wurde voll er- reicht, wobei sich auch wieder einmal klar gezeigt hat, wie wichtig die Verwendung eines VS-Gerätes ist, um möglichst rasch Hilfe leisten zu können. Die Überlebens- wahrscheinlichkeit eines Totalverschütte- ten (ohne VS-Gerät), welcher erst über die organisierte Rettung (Sondierketten) ge- funden werden kann, ist unvergleichlich geringer. beteiligte Organisationen ⚫5 Mann Alpinpolizei ⚫ 15 Mitglieder Bergrettung 16 Mitglieder Feuerwehr (FF Hu, FF Hö, FF Mü, FF Rei, FF Igls) 4 Mitglieder Feuerwehr im Bereich Talstation (Versorgung) ⚫5 Mann Übungsleitung (Polizei, Bergrettung, BF) Bezirkseinsatztag der Feuerwehr Innsbruck, 17. Juni 2007 An diesem erstmals in dieser Art und Weise durchgeführtem Einsatz/Ausbildungs- tag" nahmen neben der Berufsfeuerwehr und den zehn Freiwilligen Einheiten der Feuerwehr Innsbruck rund 50 Einsatzkräf- te der Rettung sowie der Polizei teil. Die mit der Abhaltung dieser Großübung verfolgten Ziele, wie etwa die Abarbeitung einer Großschadenslage sowie mehrerer Paralleleinsätze im Zusammenspiel von Be- rufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerweh- ren, die Beübung aller Führungsebenen bis hin zum integrierten Einsatzstab sowie das taktische Beüben des Digitalfunks im Groß- schadensfall konnten allesamt erreicht werden. Im Rahmen des „Einsatztages" wurde im Einsatzstab eine Software für die Lage- und Einsatzführung bei Mittel- und Großschadenslagen getestet. Die nationa- len und internationalen Übungsbeobach- ter zeigten sich allesamt vom Zusammen- spiel und dem Engagement der rund 300 Einsatzkräfte begeistert. Der für das Feuerwehrwesen zuständige Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgum- mer hat sich während der Übung an di- versen Einsatzstellen selbst ein Bild über das Funktionieren der Zusammenarbeit und den einschlägigen Ausbildungsstand gemacht und war mit den gezeigten Leis- tungen der Einsatzkräfte sichtlich sehr zu- frieden. ,,Ganz wesentlich für die vorbildliche Si- cherheitsarbeit ist das gegenseitige har- monische Ergänzen von Berufsfeuerwehr, freiwilligen Feuerwehren sowie Rettung und Polizei, was perfekte Kommunika- tionsstrukturen und Ausbildung voraus- setzt", so Dr. Platzgummer anlässlich der Schlussveranstaltung auf der Hauptfeuer- wache der Berufsfeuerwehr im Kreise der Einsatzkräfte von Rettung, Feuerwehr und Polizei. Waldbrandübung mit drei Hubschraubern und rund 60 FW-Kräften Das Areal der Standschützenkaserne in Kra- nebitten diente als Versorgungsraum und ,,Absprungplatz" sowie als Ort der fliegeri- schen Einsatzleitung und der Feuerwehr- einsatzleitung für die diesjährige Wald- brandübung der Feuerwehr Innsbruck. Nach einer Sicherheitseinweisung für die Mannschaft, einem Breefing mit den Pilo- ten und einem abschließenden Erkun- dungsflug startete die Übung gegen 13:45 Uhr. Dabei wurden rund 60 Feuerwehr- männer mit den gesamten Gerätschaften in den Einsatzraum (Lawinenauffangbe- cken oberhalb der Peerhofsiedlung) einge- flogen. Von zwei Landeplätzen aus wurden dann in der Folge Löschleitungen vorgenommen um die beiden Brandherde vom Boden aus zu bekämpfen. Unterstützt wurden die Jahresbericht 2007 Feuerwehrmänner der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Einheiten von Hötting und Wilten dabei durch Aluette III des Hub- schrauber-Stützpunktes Schwaz, eine Ma- schine des Innenministeriums und eine Maschine des ÖAMTC. Der Brandschutz am Landeplatz wurde von den Kameraden der FF Mühlau sichergestellt und die Übungsdarstellung erfolgte durch die FF Hungerburg. Der einzige Rettungsflug (Windenbergung eines durch Steinschlag verletzten FW-Mannes) war Gott sei Dank lediglich eine Übungseinlage und so ging die Übung gegen 16:45 Uhr unfallfrei zu Ende. Die Fliegerkräfte zeigten sich von der disziplinierten Arbeitsweise und der ge- zeigten Leistungen der eingesetzen Feuer- wehrkräfte voll des Lobes. Stadionübung - EURO 08 Seitens der Feuerwehr wurde ein Übungs- team für die Landes-KAT-Übung für Ange- legenheiten der FW im Zuge der Übungs- planung und Organisation sowie für die Organisation und Abwicklung der gesam- ten Evaluation abgestellt. FEUER WEHR BERUFS- FEUERWEHR INNSBRUCK Jahresbericht 2007 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT ZEITSCHRIFT TIROL Ausgabe 71 mit Beiträgen zur Geschichte, Kunst, Architektur, Landschaft, Museen und Urlaub am Bauernhof Mit herrlichen, oftmals überraschenden Luftbildern wartet die Winterausgabe der Zeitschrift Tirol" gleich im ersten von insgesamt acht Artikeln auf. Dr. Hans Gschnitzer versucht in,,Tirol von oben", auf die Faszination des Luftbildes näher einzugehen und damit gleichzeitig einen Einblick in die Vielfalt der Tiroler Landschaft und Natur zu geben. Im Künstlerporträt stellt Dr. Inge Praxmarer den Maler und Zeichner Erwin Reheis vor, der in seinen Bildern, vorwiegend Landschaften, einen Blick auf die unmittelbare Umgebung richtet, dabei aber kein realistisches, sondern ein idealistisches, harmonisches Naturbild zeichnet. Tiral Mit aktuellen Architekturentwicklungen in Tirol, die zwischen Marketing und Baukultur stehen, setzt sich Dr. Matthias Boeckl auseinander, wobei er neben aktuellen Beispielen (Hungerburgbahn, MPREIS Sölden, Hotels Mohr Life Resort und Cube, Congress Igls) auch auf die völlige Änderung des traditionellen Architekturbegriffs durch differenzierte Ansprüche von Bauherren und Konsumenten näher eingeht. Anschließend berichtet Mag. Ulrike Reisner über jene rund 400 Bauern, die Urlaub am Bauernhof anbieten. Die Autorin schildert die Motive der Gäste, die teils Natur und Tiere genießen, Kindern Freiheit bieten, bäuerliche Produkte verkosten oder ganz einfach nur innehalten, aufatmen wollen. In zwei weiteren Beiträgen erinnert Dr. Huberta Weigl an den 1670 nach einem schweren Erdbeben neben der Innsbrucker Hofburg als sicheren, stabilen und aus Holz erbauten,,Neuen Palast", der 1728 ein Raub der Flammen wurde; und Dr. Inge Praxmarer befasst sich im Teil II des Beitrages,,Tiroler Landschaftsmalerei" einerseits mit ganz konkreten Beispielen, andererseits mit der Begriffsbezeichnung und Entwicklung des Landschaftsbildes, die teilweise recht drastische Veränderungen mit sich gebracht haben von der naturalistischen Bildsprache bis zu deren völliger Auflösung. Dr. Reinhard Rampold macht darauf aufmerksam, dass das II. Vatikanische Konzil (1962-1965) ein neues Miteinander von Volk und Klerus beim Gottesdienst forderte und einige bemerkenswerte Neu- und Umgestaltung der liturgischen Orte zur Folge hatte. Abschließend macht Dr. Franz Caramelle einen Rundgang durch das 2002 von Abt Raimund Schreier eröffnete Stiftsmuseum Wilten, das einen Einblick in den reichen, konservatorisch und museologisch bestens präsentierten Kunstbestand des Prämonstratenserstiftes Wilten bei Innsbruck eröffnet. Tirol - immer einen Urlaub wert!", Nr. 71 (Winter 2007/08), ISSN 0040-8107 172 Seiten, Format 20,9 x 28,3 cm, Kunstdruckpapier, vierfärbig Herausgeber: Heimatwerbung-Tirol, 6020 Innsbruck, Südtiroler Platz 6/V Tel. +43(0)512/581140, Fax DW-22 office@heimatwerbung-tirol.at Preis: € 6,-; Jahresabonnement (2 Ausgaben) € 9,80 + Porto Erhältlich im Buchhandel, bei Tourismusverbänden, in MPREIS-Filialen oder direkt bei der Heimatwerbung seissl funktechnik IHR PARTNER FÜR KOMMUNIKATION! Feuerwehr-Objektfunkanlagen Digitale Pager Elektronische Sirenen Bergbau- u. 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Vorrangiges Aus- bildungsziel war dabei das taktische Zu- sammenwirken von BF und FF-Kräften. Hungerburgbahn Bergeübung Im Zuge des Betriebsbewilligungsverfah- rens für die Hungerburgbahn NEU wurde gemeinsam mit dem Roten Kreuz Inns- bruck und den Einheiten FF Hungerburg, FF Hötting und FF Mühlau eine Berge- übung durchgeführt. Als Anlassfall wurde ein Stillstand der Wägen auf der Strecke mit nachfolgend notwendiger Evakuie- rung der Fahrgäste angenommen. Zusammenarbeit mit Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB)/Abteilung Strom Nach längerer Planungsphase durch die Verantwortlichen der IKB (Strom) und dem Ausbildungsverantwortlichen der Berufs- feuerwehr Innsbruck, konnten mehrere Übungen in Zusammenarbeit mit den IKB durchgeführt werden. Es wurden dabei im- mer verschiedene Störfälle in einem Um- spannwerk simuliert und von der BF und den Störtrupps der IKB abgearbeitet. Dabei wurde der Umgang mit Stromunfällen aus Sicht der Feuerwehr wiederholt bzw. ver- tieft-aber auch die IKB bekamen dadurch Gelegenheit ihre neuen Einsatzstrukturen zu überprüfen und zu testen. Flugdienst Flughelferfortbildung Am Samstag, dem 3. November 2007 tra- fen sich 23 Flughelfer der Feuerwehr Inns- bruck zur jährlichen Flughelferfortbildung. Auf Grund des Absturzes des Hubschrau- bers des Innenministeriums, im Mai dieses Jahres, musste diese Ausbildungsveran- staltung auf November verschoben wer- den. Mit dabei waren die Fluggeräte des Bun- desheers, des ÖAMTC und des Innenmi- nisteriums. Übungen mit den Löschwas- serbehältern, Windenflüge mit der Ma- schine des Bundesheeres sowie das Tank- fahrzeug (für die Betankung von Hub- schraubern) waren Stationen der prak- tischen Ausbildung. Ein sehr interessanter Vortrag vom obers- ten Flugretter des ÖAMTC sowie eine Unterweisung der Flughelfer am Hub- schrauber des Bundesheeres auf der Haupt- feuerwache (der neue Hubschrauberlande- platz auf der Hauptfeuerwache wurde angeflogen) rundeten diesen Ausbildungs- tag ab. Atemschutz Neben diversen Atemschutz- und Körper- schutzausbildungen wurde der messtech- nische Bereich von der Atemschutzwerk- stätte ausbildungsmäßig und technisch fortgeführt. Um ein koordiniertes Arbeiten bzw. Üben zu gewährleisten, fand ein Koordinie- rungsgespräch mit den Atemschutzwarten des Bezirkes statt. Neben der Ausbildung durch die Atem- schutzwerkstätte wurden laufende War- tungs- und Überholungsarbeiten durchge- führt. Mit dem Ankauf von PSS-90-Geräten wur- de der Umstieg auf diesen Gerätetyp in An- griff genommen. Auf Grund der Tatsache, dass die Atemschutzgeräte der Baureihe PA 80 in den nächsten Jahren auslaufen wird dieser Umstieg notwendig. Weiters wurden 9 Stück Gasschutzanzüge der Schutzstufe 2 angekauft. Drei Anzüge die- ses Typs erhält die Freiwillige Feuerwehr Reichenau. Mit der Ausschreibung der neuen Atem- schutzwerkstätte wurde ein weiterer Schritt zur Umsetzung des neuen Atem- schutzkonzeptes (Trennung zwischen Weiß- und Schwarzbereich) gesetzt. Diese Werkstätte wird nach erfolgten Umbauar- beiten in diesem Bereich im Feber 2008 eingebaut. Mit der Umsetzung dieser Pla- nung ist ein effizientes Arbeiten in der Zu- kunft möglich. Technischer Hilfsdienst *Die schnellen und fachlich korrekten Ein- satzerfolge zeigten es, dass die Feuerwehr Innsbruck in gerätetechnischer Hinsicht sehr gut ausgerüstet ist. Ein modernes Ge- rät kann aber nur mit der richtigen Ausbil- dung, der Einsatzerfahrung der Feuerwehr- männer und der richtigen taktischen Vor- gangsweise eingesetzt werden, um einen gewünschten Erfolg zu erreichen. In der technischen Hilfeleistung bleibt die Zeit nicht stehen und jeder ist aufgerufen, Neuerungen in technischer Hinsicht, aber auch Erfahrungen und Vorschläge einzu- bringen. Für das Jahr 2008 ist geplant den techni- schen Hilfsdienst organisatorisch bzw. im Bereich der Ausbildung besser zu organi- sieren. Auf Grund der EURO 2008 und des Umbaues auf der Wache wird dies erst in der zweiten Jahreshälfte möglich sein. 25 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Strom Wasser Abwasser Abfall Telekommunikation Krematorium Bader Wärme-Contracting Lagerhaus KB Gut versorgt. Tag für Tag! IKB Von der Dusche bis zur Nachttischlampe - wir begleiten die Innsbrucker- innen und Innsbrucker durch den Tag. Sicherheit, Komfort und modernste Technik-dafür sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Sie rund um die Uhr im Einsatz. Wir machen das! www.ikb.at İKB Innsbrucker Kommunalbetriebe Wir überzeugen mit Qualität. 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Der Wert einer solchen Pumpe beträgt ca. 30.000 Euro. Die Großpumpen für das Land Tirol wur- den im Frühjahr 2007 an die Einheiten Rei- chenau und Arzl übergeben und in Dienst gestellt. Für den Katastrophenfall stehen die Pumpen auch für den Einsatz über die Bezirksgrenzen hinaus zur Verfügung. Sandsackabfüllstation Eine Sandsackabfüllstation (1.000 Liter Inhalt und sieben Abfüllstützen mit Ein- fülltrichter) wurde angeschafft um eine schnelle Füllung von großen Mengen an Sandsäcken in kurzer Zeit zu ermöglichen. 20.000 Stück Sandsäcke liegen ungefüllt auf Lager. Big-Back-Systeme 10 Stück dieses Systems (entspr. 45 Ifm) wurden angeschafft und dienen zur Absi- cherung von kleineren Bereichen, welche aber starker Belastung durch anströmen- des Wasser ausgesetzt sind. Pölzgerät Pölzmaterial (Steher und Schaltafeln) inkl. Werkzeug steht für den Katastrophenfall zur Verfügung. KAT-Lager Durch die geringen Lagermöglichkeiten, welche zur Zeit für die KAT-Gerätschaften zur Verfügung stehen, war es notwendig, ein Lager zu mieten welches ab Mitte Jän- ner zur Verfügung steht und die Gerät- schaften aufnehmen kann. Der dazu not- wendige Stapler wurde gebraucht ange- schafft. Die gemieteten Räumlichkeiten sind im Eigentum der IIG. Alarmpläne Folgende Alarmpläne wurden neu erstellt bzw. überarbeitet: Lawinenalarmplan Nordkette •Alarmplan Nordkettenbahn •Kartierung Lawinenwarntafeln •Aufnahme Hubschrauberlandeplätze und Löschwasserversorgung Nordkette (Waldbrandgefahr) ⚫Aufnahme Höttinger Bach, Fallbach und Geroldsbach Hochwasseralarmplan für Innsbruck Des Weiteren wurde mit dem Stadtarchiv eine Begehung und Empfehlung zur Si- cherung der Kellerräumlichkeiten durch- geführt. Weiterführung des Risiko- managements für Innsbruck Basierend auf den Erfahrungen aus dem Pilotprojekt HW-Simulation mit alps wur- de mit dem Institut für Wasserbau unter FIL FEUERVER FEUERWEHR Jahresbericht 2007 enger Zusammenarbeit und tatkräftiger Unterstützung durch das AIO (Vermes- sung) des Magistrates eine Fortführung des Projektes umgesetzt und es liegen nun exakte Informationen zur HW-Gefährdung entlang des Inns innerhalb der Stadt Inns- bruck vor. Parallel dazu wird mit alps und Vertretern des Magistrats Innsbruck (Vermessung und Amtsleiter allgemeine Sicherheit) an der Umsetzung der Risikobetrachtung Erd- beben und Sturm gearbeitet. Ein erstes Projektkonzept liegt vor, es bedarf aber si- cher noch entsprechenden Konkretisierun- gen. Integrierte Landesleitstelle (ILL) Ein Meilenstein in der Geschichte der Feu- erwehren Innsbrucks und Tirols wurde um- gesetzt. Die Inbetriebnahme der Integrier- ten Landesleitstelle Tirol am Gelände der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Durch die Integrierte Landesleitstelle wur- de auch die bestehende Nachrichtenzen- trale der Berufsfeuerwehr Innsbruck aus Synergieeffekten aufgelöst. Umstrukturie- rungen und Erneuerungen der Technik wa- ren die Folge. Die Umstellung ist erfolgt, die ILL hat die Arbeit für die Innsbrucker Feuerwehren aufgenommen und im lau- fenden Betrieb werden Nachjustierungen getätigt. Ein eigenes Feedback-Manage- ment für alle Feuerwehren Innsbrucks wurde dazu eingerichtet. EUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT EISENKIES da staunt die Zukunft! VERWER FEUERWEHR-SECTIONALTORE MONTAGE & SERVICE TORTECHNIK Über 30.000 elektrisch betriebene, funk- ferngesteuerte Tore und Toranlagen in den letzten 3 Jahrzehnten sind eine stolze Referenz. 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Muglach musste die dort instal- lierte elektronische Sirenenanlage samt Steuerung und Antennenanlagen kom- plett demontiert und abtransportiert und nach Abschluss der Dachsanierung wieder installiert werden. Ebenfalls aufgrund von Umbauarbeiten wurde die Motorsirenen- anlage auf der pädagogischen Akademie in der Pastorstraße demontiert. Alle übrigen 30 Sirenenanlagen in der Stadt wurden einer Wartung unterzogen. Einzelne Akkus mussten getauscht wer- den. Beim landesweiten Sirenenprobealarm im Oktober kam es zu praktisch keinen Aus- fällen der Sirenenalarmierungsanlagen in Innsbruck. Im Zuge der Umbauarbeiten auf der Hauptfeuerwache musste das gesamte La- ger der Funkwerkstätte teilweise in Lager außer Haus, teilweise im Haus verlegt werden. Die neu angeschafften 375 Pager, 75 digi- tale Mobilfunk- und 180 Handfunkgeräte wurden teilweise aufgrund von Änderun- gen mehrfach programmiert. Bisher wurden etwa 200 geliehene Hand- und Mobilfunkgeräte als Überganslösung programmiert, ausgegeben bzw. in Fahr- zeugen und Fixstationen eingebaut und nach der Ausgabe der Neugeräte (Eigen- bestand) wieder ausgebaut und einge- sammelt. In der Folge wurde ein von der Lieferfirma neu entwickelter Gerätekopf für alle aus- gegebenen Mobilfunkgeräte und Fixsta- tionen getauscht und diese wiederum neu programmiert. Zur Unterstützung des Landesfeuerwehr- verbandes wurden gemeinsam mit den Technikern der Landes-Feuerwehrschule im gesamten Bezirk Kufstein alle Geräte- köpfe von Mobil- und Handfunkgeräten getauscht und neuprogrammiert. Nach der Geräteausgabe erfolgte die Ein- schulung der Mannschaft und der Freiwil- ligen Feuerwehr in der Handhabung der neuen Funkanlagen (Handfunk, Mobil- funk, Pager, Statusmeldesystem). Die Mitarbeit bei der Planung für die Sa- nierung der Hauptfeuerwache sowie der technischen Anbindung der ILL an die Hauptfeuerwache war ebenfalls erforder- lich. Dabei wurde die gesamte Steuerung und Neuverkabelung der Haustechnik wie Lüftung, Ampelsteuerung, Alarmlicht, Haus- beschallung oder Notalarmierung um- bzw. neu geplant. Ebenso wurde für die Neuanschaffung der Telefonanlage der Hauptfeuerwache an der Planung mitgearbeitet. Die Notstromanlage (USV-Anlage) wurde einer kompletten Wartung unterzogen und alle Notstromakkus getauscht. Die bisher verwendeten analogen Funk- stationen wurden überholt. Für mögliche Notsituationen werden diese Anlagen wei- ter in Stand gehalten. Bei den Umbauarbeiten im Elektronikraum in der Hauptfeuerwache wurden die Neu- installationsarbeiten gemeinsam mit den Fachfirmen durchgeführt. An den dort in- stallierten Klimageräten wurde eine Jah- reswartung durchgeführt. Ebenso wurden Arbeiten im Zuge der Um- baumaßnahmen an den Elektroverteilern und Datenleitungen sowie der Neuinstal- lation der Lautsprecheranlage auf der Hauptfeuerwache durchgeführt. Die vier im Stadtgebiet verteilt installierten Sender der Digitalalarmierungsanlage wur- den gewartet. Jahresbericht 2007 In den Fahrzeugen Kommando IGLS, Ber- getraktor, Transportfahrzeug, Tank Vill so- wie in das Arbeitsboot BF wurden Funk- anlagen eingebaut. Die bisher verwendete elektrische Steue- rung für die Ausfahrtstore wurde vor dem Einbau der neuen Ausfahrtstore abgebaut. Auch die bestehende Rohrpostanlage wur- de komplett demontiert. Vor der Umschaltung zu ILL wurden ent- sprechende Testbetriebsszenarien durch- gespielt. Nach positivem Abschluss erfolg- te die Umschaltung zu ILL Die Mitarbeiter des Sachgebietes Nach- richtendienst nahmen an einer Reihe von Sitzungen im Funkausschuss des Landes- feuerwehrverbandes und bei den Arbeits- gruppen der ILL teil. Die neu angekaufte Steuerungseinheit für Ampelansteuerung und Alarmlicht wurde installiert und programmiert. Die spezifischen Daten aller Funkanlagen wurden über ein Web-Tool für die ILL ein- gepflegt. An die Feuerwehren Hötting und Mühlau wurden Atemschutzfunkgeräte ausgege- ben. 39 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT sb Groẞtankstelle Christian Winterauer A-6020 Innsbruck, Hallerstraße 100 Telefon: 0512/261106, Fax: 0512/261106-20 • Holen Sie sich Ihren Kaffee-Genuss! ... bevor Ihnen das WILD BEAV CAFE • • • WILD BEAN CAFE • Car Wash SB-Waschplätze Staubsauger Wild Bean Cafe Diesel Ultimate bp Autobahnvignetten equesto NOTRUK der Entfeuchtungsspezialist • Wasserschadenbehebung •Bautrocknung • Messtechnik 0043/5223/44 7 88 schnell, leise, sauber! NUMMER Wasser bis zum Hals steht! Wir sehen alles! Leckortung • Wassereintritte • Bauthermo- graphie • Kanal-TV www.tmt-tirol.at Ein starker Tiroler www.aquastop.at 6068 Mils Oswald-Milser-Straße 14 05223 SERVICE 566 88 M THERMOGRAPHIE MESSTECHNIK W THERMOGRAPHIE MESSTECHNIK Ortungszentrum West Ges.m.b.H. 6068 Mils Oswald-Milser-Str. 14 Die Feuerwehr Amras erhielt eine zusätz- liche Atemschutzfunkgarnitur. In die neu angekauften Schutzhelme der Berufsfeuerwehr wurden 40 Atemschutz- funkgarnituren eingebaut. Zwei neu installierte Objektfunkanlagen in den Wohnobjekten Tivoli neu wurden nach einer Begehung abgenommen und sind somit in Betrieb. Damit stehen der Feuer- wehr Innsbruck mit den Anlagen Eissta- dion und Fußballstadion vier solcher Anla- gen zur Verfügung. Die gesamte Schließanlage auf der Haupt- feuerwache wurde neu geplant und teil- weise bereits gegen eine neue elektroni- sche Schließanlage ausgetauscht. Für Großschadenslagen wurde eine Florian- station mit den dafür erforderlichen tech- nischen Einrichtungen geplant. 75 Mobil- und 180 Handfunkgeräte wur- den im Dezember zusätzlich mit einem Statusmeldesystem programmiert. Vorbeugender Brandschutz Bau- und Gewerbe- rechtsverfahren Das Berichtsjahr 2007 ist wie die vergan-> genen Jahre zuvor, von einer steigenden Realisierung zahlreicher Groß- und Sonder- bauten gekennzeichnet. Beispielhaft sind nachstehende Großbauvorhaben ange- führt, welche in der Planungs- und Reali- sierungsphase einer brandschutztechni- schen Beurteilung unterzogen wurden: Kinder-Herzzentrum TILAK, Umbau und Er- weiterung DEZ, Wohnverbauung „, Loden- Areal", Wohnen am,,Lohbach", Kaufhaus Tyrol, Universität Innsbruck: Chemiefakul- tät, GEIWI. Weiters konnten im Berichtjahr u. a. nach- stehende Sonderbauten fertig gestellt werden: DEZ-Zubau Ost und West, Sport Eybl, Großprojekt „Bürgergarten - Ing.-Et- Jahresbericht 2007 zel-Straße", Integrierte Landesleitstelle Ti- rol, Erweiterung des Tivoli-Stadions, Sanie- rung des Reithmanngymnasiums", der ,,Pädagogischen Akademie", der Volks- schule,,Prad!" und der Volksschule „Am- ras", Erweiterung des Einkaufszentrums „Sillpark". Besonders hervorzuheben ist sicher die Fertigstellung des,, Tivoli-Stadions, Erwei- terung EM 2008", welches am 17. Ok- tober 2007 erstmals benützt wurde, die Fertigstellung eines neuen Stadtteiles Wohnen am Tivoli", die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Integrierten Lan- desleitstelle Tirol im November 2007 und die Fertigstellung der neuen Nordketten- bahn im Dezember 2007. Die Realisierung dieser Bauvorhaben sind deutliche Zeichen einer impulsierenden Ent- wicklung der Landeshauptstadt Innsbruck. Für die Berufsfeuerwehr sind in der brand- schutztechnischen Beurteilung von Sonder- bauten vor allem die wesentlichen Schutz- ziele,,Personenschutz",,,Ausreichen- de Voraussetzungen für einen wir- kungsvollen Brandbekämpfungs- und Rettungseinsatz" und „Sicherheit der eingesetzten Feuerwehreinsatzkräf- te" zu definieren und erforderliche Maß- nahmen zur Erreichung festzulegen. C FEUERWEHR 1509 18 BEZIRKSEEDERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT dez Die Sterne stehen gut für längeres Shopping am Abend... Experten 24 Stunden Donnerstag und Freitag bis 20.00 Uhr, Samstag bis 18.00 Uhr geöffnet. 365 Tage im Jahr www.dez.at ARGE Service 24 Tirol by DAKA. DERFESER. FELBERMAYR 0800-24 00 00 satz von den Gebührenfrei Assistenz im Tätigkeiten: 152 schriftliche Stellungnahmen 68 Kommissionierungen, Begehungen, Überprüfungen 57 bau- und gewerberechtliche Verhandlungen 111 Projektbesprechungen 70 Festlegungen von Mittel der Ersten und Erweiterten Löschhilfe Betriebstechnischer Brandschutz Im Jahr 2007 konnten fünf neue Brand- meldeanlagen an die Empfangszentrale der Berufsfeuerwehr Innsbruck aufge- schalten werden, wodurch sich die Ge- samtzahl bis Jahresende auf 329 (ohne Landeskrankenhaus Innsbruck) erhöhte. Einnahmenseitig konnten dadurch aus den Feuerwehrbediengebühren für die Stadtgemeinde mehr als 90.000 Euro lu- kriert werden. Tätigkeiten Überprüfung von Brandmeldeanlagen Festlegung und Überprüfung von betriebstechnischen Brandschutzeinrichtungen Aufnahme von Neuaufschaltungen.... Privatrechtliche Vereinbarungen Berechnung und Dimensionierung 92 255 von technischen Brandschutzeinrichtun- gen (Druckbelüftungsanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandmelde- anlagen, Objektfunkanlagen) Schriftliche Stellungnahmen Anzahl der aufgeschaltenen Brandmelderzentralen 14 50 284 Erhöhung 2007 Einnahmen aus Feuerwehr- bediengebühren für die Stadtgemeinde.... 5 TRVB S 159 € 90.703,40 projekt,,Wohnen am Tivoli" die Installie- rung von Objektfunkanlagen. Wie die prak- tischen Überprüfungen zeigten, wäre spe- ziell in den Untergeschossen aber auch in einigen Obergeschossen keine Funkver- bindung von innen nach außen und um- gekehrt möglich. Für die Feuerwehrein- satzkräfte bedeutet diese Entwicklung ei- ne massive Erhöhung der Sicherheit im Einsatzfall. Unter der Leitung des VB-Offizieres der BF Innsbruck konnte 2007 die Technische Richtlinie Vorbeugender Brandschutz TRVB und in den zuständigen Gremien beschlos- S 159 „Objektfunkanlagen" fertiggestellt sen werden. In Absprache mit allen beteiligten Bauträ- gern und Technikern erfolgte erstmals im Rahmen der Projektierung für das Groß- Jahresbericht 2007 Feuerbeschau 2006 wurden von der Berufsfeuerwehr 76 Feuerbeschauen und feuerpoli- zeiliche Überprüfungen durchgeführt. Aufgrund einer landesgesetzlichen Ände- rung wurden die verpflichtenden Überprü- fungsintervalle für Wohngebäude außer Kraft gesetzt, wodurch eine Reduzierung der Feuerbeschauen in diesem Bereich zu verzeichnen ist. Im Gegenzug erfolgte in Zusammenarbeit mit der Baupolizei eine verstärkte Überprüfung von Objekten mit Gewerbebetrieben, Risikoobjekten, Hoch- häusern und Objekten mit großen Men- schenansammlungen. Betrieblicher Brandschutz Durch die Ausbildung von drei neuen Mit- arbeitern im Bereich,,Löschtrainerausbil- dung" konnte die große Nachfrage für Schulungen in Erster Löschhilfe" zur Gänze abgedeckt werden. Von namhaften Ausbildungsinstitutionen wurden zudem die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als Ausbildungsreferenten für verschiedene Seminare zur Mitwirkung eingeladen. Im Berichtsjahr wurde die flächen- deckende Ausbildung der städtischen Mit- arbeiterInnen in den Grundlagen des Vor- beugenden Brandschutzes fortgesetzt. Externe Löschtrainerschulungen Externe Brandschutzübungen. 29 14 BSW-Dienste In Zusammenarbeit mit dem städtischen Veranstaltungsreferat und den mitbeteilig- ten Blaulichtorganisationen wurden für die in Innsbruck stattgefundenen Großveran- staltungen WOK-WM", Bergisel- Springen", Bergsonnwend",,,Wet- terleuchten-Festival" und „Bergsil- vester" umfangreiche Sicherheitsmaß- nahmen erarbeitet. Die Umsetzung erfor- derte einen entsprechenden Personalein- satz durch die Berufsfeuerwehr, der gebo- tene Innsbrucker Sicherheitsstandart wur- de österreichweit positiv beurteilt. Durchgeführte BSW-Dienste. Veranstaltungsrechtliche Stellungnahmen Stellungnahmen Pyrotechnik 850 39 13 Diensteinteilung, Informationen, Verrechnungen, Dienstinformationen, BSW-Dienste 12 Behördenrundgänge 27 Veranstaltungsrechtliche Besprechungen Bauproben im Tiroler Landestheater.... Hauptproben im Tiroler Landestheater. 22 59 27 26 Überprüfungen von Flächen für die Feuerwehr, Verkehrsrecht Im Rahmen der Behördenverfahren, auf- grund von Mitteilungen und aufgrund von erforderlichen Straßensperren, wurden 22 Überprüfungen hinsichtlich der erforder- lichen Flächen für die Feuerwehr bei Ob- jekten durchgeführt und nach Erfordernis Ersatzmaßnahmen festgelegt. 43 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Erdgas beseitigt dicke Luft. GIRUS H Jahresbericht 2007 Ausbildungs- und Lehrtätigkeit Mannschaftsausbildung VB 11 Fortbildungsveranstaltung BSW für Offiziere und HBM. Exkursionen... 1 9 Organisation und Durchführung von Seminaren an der Landesfeuer- wehrschule,,Betriebsbrandschutz- gruppe Justiz" 1 ÖBFV-Seminar für Führungskräfte, Referent, sonstige externe Vorträge 6 Mitarbeit in Verbänden OLK Österr. Bundesfeuerwehrverband FEUERWEHR INNSBRUCK TRVB-Ausschuss Tagungen 4 Vorsitzender der Arbeitsgruppe ECONIC Objektsfunkanlagen" Landesfeuer- wehrverband Tirol, Fachausschuss 1437 IBK ,,Öffentlichkeitsarbeit" 2 erdgas einfach überlegen www.immorent.at Erdgas ist umweltschonend. Die Abgase aus Erdgasfeuerungen sind geruchlos, ungiftig und frei von Staub und Ruẞ. Auch die Emissionen an Stickoxiden und Kohlendioxid TIGAS sind vergleichsweise gering. Das verbessert das Klima in jeder Hinsicht. Infos unter 0800/828 829 und www.tigas.at Von der Vision zum realen Wert. SIMMORENT FEUERWEHR FEUERWEHR Anfahrtsproben, Überprüfungen.. Dienstinformationen Stellungnahmen Verkehrsrechtliche Verhandlungen...... Löschwasserversorgung 36 11 13 9 Auch im vergangenen Jahr waren die Hy- drantenwarte der Freiwilligen Feuerweh- ren der Stadt Innsbruck, der Betriebsfeu- erwehr des Flughafens Innsbruck und der Berufsfeuerwehr Innsbruck unterwegs, um die ca. 2.000 Hydranten im Stadtgebiet auf ihre Einsatzbereitschaft hin zu kontrol- lieren. Weiters ist das Sachgebiet,,Lösch- Wasserversorgung" für zahlreiche Lösch- wasserentnahmestellen und Löschwasser- behälter im Stadtgebiet von Innsbruck verantwortlich. Nur durch die qute Zusammenarbeit der Hydrantenwarte, der Innsbrucker Kommu- nalbetriebe Abteilung Wasser und dem Sachgebiet,,Löschwasserversorgung" der Berufsfeuerwehr ist es möglich, im Ein- satzfall auf ein flächendeckendes und funktionierendes Löschwasserversorgungs- System zurückzugreifen. Berechnung und Stellungnahmen TIRIS Daten- erfassung 2007 Im Jahr 2007 erhielten ausgewählte Mit- arbeiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck ei- ne Einschulung der TIRIS Datenerfassung. Ziel ist es, in die TIRIS Datenbank einsatz- wichtige Informationen einzuarbeiten, um im Einsatzfall auf diese wichtigen Daten zurückgreifen zu können. Derzeit werden feuerwehrrelevante Daten von den Freiwilligen Einheiten erfasst und in die Datenbank eingegeben. Für die Dateneingabe seitens der Berufs- feuerwehr sind die Mitarbeiter OFM Han- nes Siebert und OFM Stefan Egg verant- wortlich. Obwohl die Berufsfeuerwehr Innsbruck erst sehr kurz mit der SEFTIS Datenbank arbeitet, konnten bereits die Vorteile der selbigen genutzt werden. So werden zum Beispiel: Objektbezogene Daten als PDF-File, adressbezogen hinterlegt ⚫Daten über das Überprüfungen. 11 Hydrantenkontrollen FF 169 Mängelweiterleitungen 17 • Dienstinformationen 5 Hydrantennetz genutzt - Anfahrtswege erstellt Daten über ein erhöhtes Einsatzrisiko verwendet Bezirksfeuerwehrverband IBK Öffentlichkeitsarbeit, Löschwasserversorgung, Ausbildungen Sonstiges Teilnahme an 2 Bürgerversammlungen Erstellung Jahresbericht 2006 Feuerwehr Innsbruck Organisation Fahnenabordnungen BF Innsbruck Mitarbeit magistratsinterne AG ,,Bau- und Gewerberecht" • Mitarbeit ILL • ,,Anschaltebedingungen BMA" Katastropheneinsatz Koordinierung Neu- und Umbau ILL-HFW Mitarbeit im PE-Förderkreis • Bezirksarchivar Organisation Dienstbesprechungen, Dienstinformationen. Sanierung Hauptfeuerwache 51 Nach der Fertigstellung der ILL und auf- grund von Beschlüssen, dass die Berufs- feuerwehr nicht neu errichtet wird, sondern am Standort Hunoldstraße bestehen bleibt, wurden im Jahr 2007 die Sanierungsmaß- nahmen gestartet. Das mittlerweile 45 Jah- re alte Gebäude muss dem Stand der Tech- nik angepasst werden. Diese Sanierungs- 45 BEZIRKSTEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT WÜRTH-HOCHENBURGER W H WÜRTH-HOCHENBURGER Zentrale Ampfererstraße 60 60 20 Innsbruck Tel. 0512/22 21 Fax. 0512/22 21 - 5200 www.wuerth-hochenburger.at Baustoffkompetenz in Ihrer Unsere Baustoffniederlassungen: Nähe! Zams - Tarrenz - Innsbruck Fritzens Oberndorf - Saalfelden St. Johann Pg. Tamsweg Salzburg Nussdorf/Osttirol - Bad Ischl Unsere hagebaumärkte: Innsbruck - Fritzens Wörgl St. Johann Pg. - Tamsweg WESTÖSTERREICHS GRÖSSTER BAUSTOFFHÄNDLER! 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Geräteprüfung Die Mitarbeiter der Geräteprüfung tragen die Hauptverantwortung für die Funk- tionsfähigkeit und die Sicherheit der bei der Feuerwehr Innsbruck verendeten Si- cherungs- und Haltesysteme. Die Ge- sundheit und das Leben der Feuerwehr- männer hängen von diesen Prüfungen ab. Dass für diese Tätigkeit daher ein ent- sprechender Zeitaufwand für die Schu- lung und Ausbildung der „Geräteprüfer" aufgewendet werden muss, versteht sich von selbst. Folgende Gerätschaften fallen in diese Überprüfungspflichten: Anschlagdrahtsei- le Bandschlingen, Bergewannen, Block- stoppgeräte, Brustsitzgurte, Greifzüge und Greifzugseile, Hackenleitern, Haltegurte, Hebebänder, Hebekissen, Höhensiche- rungsset, Ketten, Petzelsitze, Rettungslei- nen, Rollglissgeräte, Rundschlingen, Schä- kel, Schiebeleitern, Sprungretter, Stecklei- tern und Strickleitern. Zu diesen Tätigkei- ten gehören auch Zeiten für Sichtprüfun- gen, Angebotseinholung, Neubeschaffun- gen, Dokumentation, Reinigungsarbeiten und diverse Transportwege. Schneiderei Im abgelaufenen Jahr wurden in der Schneiderei folgende Bekleidungsstücke neu gefertigt: neue A-Uniformen - Bluse und Hose, Einsatzhosen Antiflamm, Lei- nensäcke für Rettungsleinen und Arbeits- Brenner-Basis-Tunnel Hier fanden Besprechungen mit der BBT- GesmbH über die Sicherheitseinrichtun- gen während des Baus und nach der Fer- tigstellung bzw. für den Betrieb statt. Die- ses Jahrhundertbauwerk wird auch für die Einsatzkräfte eine große Herausforderung sein. Die Baumaßnahmen sollten im Jahre 2008 begonnen werden. EURO 08 Die Euro 08 wurde 2007 von der Feuerwehr aus feuerwehrtaktischer Sicht geplant. Ge- meinsam mit Rettung und Polizei wurden Einsatzpläne ausgearbeitet. Man wird sich für den normalen" Betrieb vorbereiten, aber auch für Katastropheneinsätze. Die Kompetenz für KAT-Einsätze liegt je nach Größe bei der Stadt Innsbruck bzw. beim Land Tirol. So wurde zum Beispiel eine Dekontaminationsstraße für Gefahr- guteinsätze vom Land Tirol für die Feuer- wehr der Stadt Innsbruck angeschafft, welche bei der EURO 08 vorsorglich auf- gebaut wird, und danach weiter in der Gerätschaft der Feuerwehr verbleibt. Ein weiterer großer Bereich ist der Brand- sicherheitsdienst während der EURO 08, nicht nur im Stadion sondern auch am Berg Isel und in der Innenstadt bei der Fanmeile. In der Berufsfeuerwehr gibt es während der EURO eine Urlaubssperre, da davon ausgegangen werden kann, dass sämtli- che Mitarbeiter für Dienste herangezogen werden müssen. Aber auch die Freiwilligen Einheiten sind im Bereich der Brandsicher- heitswachen während der EURO einge- setzt. leinen, Uniformteile für FF Innsbruck und Österreichischer Sicherheitsschuhe für FF Jugend - An- schaffung und Ausgaben. Bundesfeuerwehr- verband Im Bereich des Österreichischen Bundes- feuerwehrverbandes, bei dem die Berufs- feuerwehr als stimmberechtigtes, eigen- Hinzu kommen noch die jährlichen Nach- beschaffungen und Ausgaben von Hem- den, Polo-Shirts, Reparaturarbeiten an di- versen Einsatzbekleidungen, die Ausgabe ständiges Mitglied integriert ist, wurden der Einsatzhelme und Brandschutzhauben. einige Termine wahrgenommen. Jahresbericht 2007 So ist der Branddirektor in dieser Funktion als Mitglied des Feuerwehrtechnikaus- schusses, des Gefahrgutausschusses und des Ausschusses für Strahlen- und Bio- schutz. Herr Zimmermann ist im Ausschuss Vorbeugender Brandschutz tätig. Des Weiteren wird Ing. Andreas Friedl ent- sandt in den Ausschuss für Flugrettungs- dienst, Atemschutz- und Tauchdienst. Herr DI Gegenhuber ist Mitglied im KAT-Aus- schuss in welchem auch der Bezirkskom- mandant Mitglied ist. Der Bezirkskommandant ist weiters Mit- glied im Ausschuss für bauliche Angele- genheiten bei der Feuerwehr. Der Branddirektor leitet den Ausschuss des Österreichischen Bundesfeuerwehr- verbandes für Funk- und Alarmierungs- technik und ist Vertreter im Fachausschuss Berufsfeuerwehren. In diesen Gremien werden zukunftswei- sende Entscheidungen getroffen, wie in Zukunft die Ausstattung, Ausrüstung und das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren in Österreich vonstatten gehen soll. Zum Schluss muss angemerkt werden, dass dieser Bericht einen Überblick über die wichtigsten Tätigkeiten des Jahres 2007 darstellt. Ich darf mich bei allen bedanken, die zum reibungslosen Ablauf des vergangenen Jahres etwas beigetragen haben, im spe- ziellen aber der Mannschaft der Berufs- feuerwehr, den Freiwilligen Einheiten und allen für uns wichtigen Verantwortungs- trägern in und außerhalb der Feuerwehr Innsbruck. Es ist die Aufgabe der Führungskräfte der Feuerwehr, kostenorientiert zu arbeiten, dabei aber eine optimal ausgebildete Ein- satzmannschaft, die 365 Tage im Jahr sowie 24 Stunden am Tag „BEREIT FÜR INNSBRUCK" ist, sicherzustellen. Mag. Erwin Reichel Branddirektor 47 BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehren Freiwillige Feuerwehr Amras Mannschaft Aktive .56 Reserve 16 FEUERWEHR Jugend 17 FEUERWEHR WEUERWEHR Ehrenmitglieder 1 Fahrzeuge KLF-A LAST. LF-B 1999 .1996 1982 TLF-A 4000. .2004 Kommando Kommandant... Walter Gollner-Laimgruber Einsatzzahlen Stellvertreter Hannes Trenkwalder Brandeinsätze... Kassier Stephan Wegscheider Technische Einsätze 6 6 Schriftführer Johannes Schiener Schutzbereich: Amras D ie Freiwillige Feuerwehr Amras wurde im Jahr 2007 zu 19 Einsät- zen gerufen. Diese setzten sich aus sechs Brandeinsätzen, sechs technischen Einsätzen, fünf Brandsicherheitswachen sowie zwei Fehlausrückungen zusammen. Insgesamt wurden dabei 488 Gesamtein- satzstunden aufgewendet. - Darüber hinaus wurden 29 Übungen so- wie 112 sonstige Tätigkeiten wie Be- sprechungen, Wartungstätigkeiten, Reprä- sentationen, Vorträge und Schulungen durchgeführt bzw. besucht. Insgesamt wurden in Form von 161 Aktivitäten 4.631 Stunden geleistet. - Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze,...). Mannschaftlich war das Jahr 2007 für die Freiwillige Feuerwehr Amras von schweren Verlusten gekennzeichnet. Wir mussten von unserem langjährigen und treuen Ka- meraden Franz Mayr, Ferdinand Happ und Alt-Kommandant Hans Happ Abschied nehmen. Umso mehr freut es uns, dass insgesamt, also bei Feuerwehrjugend und Aktiven, wieder sechs neue Mitglieder aufgenom- men werden konnten. Der daraus resultie- rende Mannschaftsstand von 90 Mann, die technische Ausstattung sowie ein gu- ter Ausbildungsstand gewährleisten einen entsprechenden Einsatzerfolg zum Schut- ze der Amraser Bevölkerung und darüber hinaus. Von den Aktivitäten im Jahr 2007 möch- ten wir die Teilnahme am Weltrekordver- such in Oberperfuss am 2. Juni 2007 her- vorheben. Anlässlich der Einweihung der neuen Feuerwehrzentrale sollte mit Hilfe von 27 Tragkraftspritzen und insgesamt 280 Feuerwehrfrauen und -männern Was- ser über 1.136 Höhenmeter auf den Gip- fel des Rangger-Köpfls gepumpt werden. Nach einer Stunde und 32 Minuten, einer ausgefallenen Pumpe und drei geplatzten Schläuchen war es soweit das Wasser quoll aus dem Schlauch am Rangger- Köpfl. Ein weiteres Highlight im Jahr 2007 stell- te die Atemschutzleistungsprüfung am 15. September 2007 in Wilten dar. Die Ka- meraden Johannes Trenkwalder, Markus Hundsbichler und Bernhard Egger began- nen bereits im Juni mit den ersten Vorbe- reitungen. Die drei Kameraden bewerk- stelligten die vorgegebenen Aufgaben mit Bravour und erhielten das bronzene Leis- tungsabzeichen. Besonderer Dank gebührt dabei der Frei- willigen Feuerwehr Wilten für die ausge- zeichnete Organisation der Leistungsprü- fung. Natürlich wirkte die Freiwillige Feuerwehr Amras auch im Rahmen der 150-Jahr- Festlichkeiten der Feuerwehr Innsbruck. mit. Im Rahmen des „Blaulichttages" am 29. September 2007 wurde die Leis- tungsfähigkeit der Feuerwehr Innsbruck in den Mittelpunkt gestellt. Eine Fahrzeug- parade durch die Innenstadt sowie ein- drucksvolle Einsatzvorführungen stellten den Kern der Veranstaltung dar. Die frei- willige Feuerwehr Amras beteiligte sich dabei zusammen mit der Freiwilligen Feu- erwehr Reichenau im Zuge eines Atem- schutzangriffes. Wie alle Jahre fand am 19. Dezember 2007 eine Gedenkmesse in Erinnerung an den Bombenangriff 1943 statt. Die Kame- raden der Freiwilligen Feuerwehr Amras wurden damals dank einer Vorsehung von einem Bombenvolltreffer verschont. Ge- nau an jenem Tag wurde nämlich der gel- tende Befehl, bei Fliegeralarm Bereit- schaftsdienst im Gerätehaus durchzufüh- ren, durchbrochen und die Bereitschaft aufgeteilt in zwei Kellergeschossen an- grenzender Häuser durchgeführt. Insgesamt kann das Jahr 2007 wieder als ein sehr ereignisreiches eingestuft wer- den. Die hier nicht weiter ausgeführten Übun- gen und Einsätze, sowie zahlreiche ande- re Aktivitäten lassen uns einerseits stolz auf die Leistungsfähigkeit unserer Einheit sein und andererseits den gesellschaft- lichen und sozialen Stellenwert einer Freiwilligen Feuerwehr in Amras erken- nen. Jahresbericht 2007 In gleicher Weise freuen wir uns auf die Aktivitäten im bereits laufenden Jubi- läumsjahr 2008. Die Freiwillige Feuerwehr Amras kann die- ses Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiern und wird dazu eine Reihe von Veranstal- tungen organisieren. Dabei würde es uns besonders freuen wenn wir Sie, die Lese- rinnen und Leser dieses Jahresberichtes, bei der ein oder anderen Veranstaltung begrüßen dürfen. ABSCHLEPP- BERGEDIENST 0664/325 4707 AUER INT. TRANSPORTE - ERDBAU - KFZ WERKSTÄTTE www.auer-gmbh.at Steinbruch - Grundaushub - Abbrucharbeiten Güterwege- und Forstwegbau - Steinschlichtungen A 6143 Pfons / Matrei am Br. Mercedes-Benz Tel: 05273/6240 + Fax 6240 - 16 GmbH Ktz REPARATUR FACHBETRIEB KFZ- Reparatur-Service-Meisterbetrieb für PKW, LKW sämtlicher Marken - Karosserie & Unfallinstandsetzung A 6143 Mühlbachl / Matrei am Br. Tel: 05273/6840 + Fax 6840 - 16 PANNENNOTDIENST: 0664 / 325 4709 Hast ein Kaiser - bist ein Kaiser OSTERRE HISCHE KAISER Bier BRAU-T Damit ist KAISERliche Stimmung garantiert! TRADITION IRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Arzl FEUERWEHR Am 21. Juli verstarb im 83. Lebensjahr unser Ehrenkomman- dant Friedl Mair. Er war von 1973 bis 1988 Kommandant in Arzl und auch Bezirks- kommandant-Stell- Freiwillige Feuerwehr Hötting Mannschaft Aktive Jugend Ehrenmitglieder. .63 359 15 Jahresbericht 2007 FEUERWEHR Mannschaft Friedl Mair Aktive 58 1. 3. 1925-21. 7. 2007 vertreter. Reserve 22 Kommando Kommandant. Stellvertreter Kassier. Schriftführer Jugend. 2 HBI Matthias Sparber OBI Christoph Larcher HV Richard Fatycz HV Toni Wirtenberger Ehrenmitglieder .5 Sonstige. 4 Fahrzeuge TLFH-A 2000/200 KDO 1987 1989 TF 1995 KLF 1999 Schutzbereich: Das Schutzgebiet er- streckt sich von der Eisenbahnstrecke im Süden über das bebaute Gebiet zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Westen bis über die Nordkette im Norden. Es sind bäuerliche Objekte und Gewerbe- betriebe ebenso zu finden wie moderne Wohnanlagen und Einfamilienhäuser. Es gibt ein mit Schilf bewachsenes Sumpf- gebiet, Äcker und Wiesen, bewaldete Flä- chen und alpines Gelände. A m 10. Jänner gab es einen Brand- alarm in der Hangverbauung am Südhang des Kalvarienberges: Ver- mutlich eine glimmende Silvesterrakete brannte sich ein Loch von fast zwei Metern Durchmesser in den Boden und kam jetzt an die Oberfläche und begann zu rauchen. Im Zuge der Florianifeier am 6. Mai in der Pfarrkirche Arzl wurden Pia Löffler, Martin Painer, Franz Maurer und Peter Pucher an- gelobt. Einsatzzahlen Brandeinsätze.. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). 10 2 2 Beim Auspumpen des Jagerteichs bestand die neue Großpumpe am 27. Juli ihre ers- te Bewährungsprobe. Am 16. Juni fand ein Übungstag statt. Wir hatten einen Brand- meldealarm im Jugendland zu bewältigen und bei der Bergung einer verletzten Per- son aus einem Silo in Mühlau mit zu hel- fen. Der Übungstag sollte in dieser Form wiederholt werden. Eine Wiederholung solcher Übungstage wäre wünschens- wert. Unsere Fußballmannschaft landete bei dem am 16. September ausgetragenen Dorf- Fußballturnier leider im geschlagenen Feld. Im Zuge der Feiern,,150 Jahre Feuerwehr Innsbruck" nahmen wir an der am 29. Sep- tember durchgeführten Fahrzeugparade durch die Innsbrucker Innenstadt mit allen Fahrzeugen teil. Bei den anschließenden Schauübungen half u. a. eine Gruppe von uns, Verletzte vom Dach der Hofburg zu bergen. Die Fahnenabordnung war bei der Kranzniederlegung am Denkmal Franz Thurners am 5. Oktober und beim anschlie- Benden Zapfenstreich dabei. Am dritten Tag dieser Feiern, am 6. Oktober fand der Bezirkstag und im Anschluss daran ein Gala- abend unter arzler Beteiligung statt. Regen Zuspruch fand das Törggelen in der Bogner Aste in Gnadenwald am 27. Okto- ber. Das schon traditionelle Watterturnier fand dieses Jahr am 23. November statt. Die Paarung Wegscheider-Wieser konnte den Sieg für sich verbuchen. Angelobung Die Großpumpe am Jagerteich T GOLUBIS CU Fahrzeuge RLFA 2000/200 1991 TLFA 3000/500 1995 DLK 23/12. 1978 Kommando Kommandant. Stellvertreter. Kassier.. Schriftführer KLFA. 2004 HBI Hans Tusch KDO 1996 OBI Alois Heis MTF .1990 HV Norbert Nocker TF 1981 HV Alois Muglach Schutzbereich Hötting, Höttinger Au, Allerheiligen, Maria- hilf, St. Nikolaus, Kranebitten und Teile der Innenstadt - 44,72 km² m abgelaufenen Jahr wurde die FF Hötting zu 22 Einsätzen alarmiert, welche sich in 18 Brandeinsätze und vier Technische Einsätze gliedern lassen. Besonders in Erinnerung bleiben die bei- den Kellerbrände in der Tiergartenstraße und am Innrain, wo sämtliche Bewohner der Häuser evakuiert werden mussten. Nicht alltäglich war die „, Nachbarschafts- hilfe" beim Waldbrand in Patsch im Juli. Für großes Aufsehen sorgte der Brand der Dachkonstruktion beim Congress Inns- bruck. Wie effektiv eine zeitgleiche Alar- mierung der FF Hötting mit der BF Inns- bruck bei Einsätzen im westlichsten Teil unseres Schutzgebietes ist, zeigte der letz- te Einsatz des Jahres. Am 28. Dezember 2007 geriet in Kranebitten ein Zimmer in Brand, das ersteintreffende Fahrzeug (RLFA 2000 FF Hötting) konnte diesen Brand rasch mit einem HD-Rohr unter Atemschutz unter Kontrolle bringen. Ausbildung Auch heuer wurde wieder ein besonderes Augenmerk auf den Übungsbetrieb ge- legt. In knapp 30 Dienstagsübungen wur- de die gesamte Palette an Einsatzszena- rien abgearbeitet (von „, heißen" Übungen in Abbruchhäusern bis hin zu Technischen Einsatzzahlen Brandeinsätze.. 18 Technische Einsätze BSW .4 3 Einsätzen). Erwähnenswert auch die Übung Brand der Hofburg" anlässlich der 150-Jahrfeier Feuerwehr Innsbruck und die Waldbrandübung in Kranebitten. Durch den Besuch von Lehrgängen an der LFS in Telfs stehen unter anderem nun auch 16 SSG-Träger in den Reihen unse- rer Einheit. Fahrzeuge und Geräte Im abgelaufenen Jahr konnte das TLFA 3000/500 der BF Innsbruck nach einer Generalüberholung übernommen wer- den. Weiters stehen nun der Austausch des TF Pinzgauer und der DLK 23/12 auf dem Programm. Die Gerätschaften wurden vor allem durch den Ankauf der Wärmebildkamera verbes- sert. Eine Großpumpe für Hochwasserein- sätze konnte aufgrund von Platzproble- men leider nicht übernommen werden. Jugendfeuerwehr Josef,,Joe" Madersbacher legte nach über zehnjähriger erfolgreicher Arbeit sein Amt als Jugendbetreuer nieder, ihm folgt Geb- hard Steinacher in dieser Funktion. Außer- dem wurde der Wissenstest im März 2007 in Hötting abgehalten. 51 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Hungerburg 1142 Kommando Kommandant Feuerwache Mannschaft Aktive 30 Reserve 6 Jugend 12 Ehrenmitglieder 2 Fahrzeuge TLF 1500 A MTF Christof Schlenz Stellvertreter.. Dr. Johann Schredelseker Schriftführer..... Mag. Christian Katholnigg Kassier Schutzbereich Ing. Georg Egger Hungerburg Plateau vom Mühlauer Bach bis zum Höttinger Bach, im Norden bis zur Seegrube insatzmäßig verlief das Jahr 2007 vergleichsweise ruhig. Dafür begann aber der erste Einsatz, als das neue Jahr noch keine sechs Minuten alt war. Durch privat abgeschossene Raketen beim Innsbrucker Bergsilvester hatte die durch den schneearmen Winter nicht bedeckte Vegetation auf der Nordkette westlich der Seegrube Feuer gefangen. Nach einer abenteuerlichen und gefähr- lichen Anfahrt über die eisigen Forststra- Ben mittels MTF konnte mit der Erkundung an Ort und Stelle begonnen werden. Gemeinsam mit Bediensteten der NKB und dem sich in der Stadt befindlichen Kdo. Hötting konnten wir die Brandstellen und Glutnester lokalisieren. Wenig später er- reichten mittels Gondel weitere Einheits- kameraden und Mannschaften der FF Höt- Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze............. Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). 4 9 ting die Seegrube und bekämpften den Brand in gefährlich steilem Gelände. Erst gegen 3:30 Uhr konnte,,Brand aus" ge- geben werden. Bei der anschließenden Talfahrt mit unse- rem Landrover konnte nicht nur ein zufällig im Gelände gefundener Nachtschwär- mer" gefunden und der Rettung überge- ben werden, sondern auch noch mehrere nicht alpentaugliche Touristen sicher ins Tal gebracht werden. Einen Öleinsatz der anderen Art bescherte uns ein LKW-Fahrer, dessen Aufmerksam- keit der rasante Öldruckverlust seines Fahrzeuges offensichtlich längere Zeit entging. Die dadurch verursachte Ölspur reichte von Hötting bis auf die Hungerburg sowohl berg- als auch talwärts und be- schäftigte die Feuerwehren Hungerburg, Hötting sowie die Berufsfeuerwehr über einen Zeitraum von mehreren Stunden. Schmerzlich wurde uns wieder einmal be- wusst, dass wir über keinerlei motorbe- triebene Transportkapazitäten verfügten, um Sand, Ölbindemittel und Werkzeug verbringen zu können! Diesen Misstand lösten wir auf die klassisch kalorienver- brennende Art ... Ein Klein-LKW, der auf dem Weg zu einer Baustelle auf der Höhenstraße Feuer ge- fangen hatte, blieb durch die Geistes- gegenwart des Fahrers in der Ausweiche der Pischlkurve stehen. Die Berufsfeuer- wehr löschte das in Vollbrand stehende Fahrzeug ab und wir übernahmen allfälli- ge Sicherung von Fahrzeug, Straße und Bindung gefährlicher Stoffe wie Öle und Lacke. Ein am Faschingsdienstag in der Küche des Hotels Seegrube ausgebrochener Fett- brand konnte noch an Ort und Stelle durch Bedienstete der NKB gelöscht werden. Ein weiterer Einsatz der Feuerwehr war nicht mehr nötig. Unter die Rubrik Kleineinsätze fielen noch mehrere Aktivitäten wie Sicherungsarbei- ten nach Windwürfen, Sicherungs- und Absperrmaßnahmen, sowie Beseitigung und Abwehr von Wasserschäden. Drei Einsätze bescherte uns die Brandmel- deanlagen der Hungerburgbahn neu. Zwei Alarmierungen erwiesen sich als falscher Alarm, da im Zuge von Schweißarbeiten das Sicherheitssystem aktiviert wurde. Der kuriose Umstand, dass im Stationsgebäu- de hängender Nebel sich extrem verdich- tete, war für den letzten Einsatz verant- wortlich. Im Herbst 2007 erfolgte schließlich die Umstellung der Alarmierung von der Be- rufsfeuerwehr auf die ILL. Der neue digita- le Funk und digitale Alarmierung können mit Fug und Recht als ein weiterer Schritt in Richtung zukunftsweisende Einsatzma- nagement bezeichnet werden. Interessiert besuchten Einheitskameraden Einfüh- rungsschulungen über den internen Ab- lauf der Alarmierung der ILL und Abarbei- tung von Szenarien. Auch die Übungen kamen im Jahr 2007 nicht zu kurz, wobei die Lawinenübung auf der Seegrube oder die Teilnahme am Be- zirksübungstag zu nennen sind. Dieser ver- lief anders als in den letzten Jahren und 2. Jahresbericht 2007 FEUERWEHR (122 beinhaltete mehrere über den gesamten Stadtbereich verteilte Einsatzszenarien. Diese galt es gemeinsam mit Kameraden anderer Einheiten unter den Argusaugen auswärtiger Beobachter abzuarbeiten. Die intensive Ausbildung unserer starken Jugendgruppe wurde durch die Teilnahme am Wissenstest gekrönt. Unsere 13 Zu- kunftshoffnungen bestätigten dort ihren hohen Ausbildungsstand. Der im Vorjahr mit ergänzender Ausrüs- tung bestückte TLF wurde intensiv beübt und die Neuanschaffungen erwiesen sich als taktisch unverzichtbar. Darüber hinaus werden unsere Atemschutzträger seit heu- er elektronisch im Einsatz überwacht - ein wesentlicher Sicherheitsgewinn. Hoch motiviert stellten sich heuer erstmals zwei ATS Trupps der Herausforderung des Wettbewerbs zum Atemschutzleistungs- abzeichen und absolvierten erfolgreich alle Prüfungsstationen. Auch unsere Wache erhielt ein teilweise neues Gesicht: Durch die Installation einer modernen Gasheizung konnte das Pro- blem der Feuchtigkeit und des Schimmel- befalls klar verringert werden. Damit noch nicht genug gelang es mit der finanziellen Unterstützung des Bezirks, die Florianstation in das Obergeschoss zu ver- legen. Die Planung und bauliche Ausfüh- rung der in Holz ausgeführten Konstruk- tionen übernahm Kamerad Luis Heis zu all- gemeiner Freude. Ein funktionaler Kom- mandoraum in angenehmer Arbeitsumge- bung war das erfreuliche Ergebnis! Als Krönung des Jahres ging unser lang- jähriger Wunsch nach Ersatz unseres aus- geschiedenen LLF in Erfüllung. Die Berufs- feuerwehr stellte uns ihren TF 1 L 200 zur Verfügung. Dieser ergänzte nicht nur auf Grund seiner Mannschaftskabine unser Transportproblem, die vorhandene Lade- fläche entwickelte sich innerhalb eines Monats zum unverzichtbaren Bestandteil mehrer Einsätze. War es die Beseitigung von Öl in der Sill durch die Berufsfeuerwehr, zweifache Nachbarschaftshilfe für betagte Hunger- burger Bewohner oder schlichtweg der verkehrstaugliche Transport von Einsatz- material: Diese Kombination aus TF mit La- defläche ergänzt die Anforderungen unse- res Einsatzgebietes und schließt eine bis- her nur provisorisch ausgefüllte Lücke! 53 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Igls Mannschaft Aktive Reserve Jugend Ehrenmitglieder 4222 12 12 Fahrzeuge DL 18 KDO KLF-A KRF-B. 1983 2007 1999 1985 2006 Kommando Kommandant Stellvertreter. Schriftführer Kassier Gerhard Mayregger Ing. Christian Hippmann Ing. Kersten Wirth Ing. Helmut Ebner Schutzbereich: Stadtteil Igls TLF-A 3000 Einsatzzahlen Brandeinsätze.. 5+2 (2 Fehlausrückungen) Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). 7 KS122 ERWEHR Jahresbericht 2007 SCHLÖGL & SÜSS ARCHITEKTEN Arbeitsplatzevaluierung nach § 4 ASchG externe Sicherheitsfachkraft Erstellung von Sicherheitsdokumenten nach § 5 ASchG Brandschutzpläne Erstellt nach den Richtlinien des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes TRVB 121 Brandschutzkonzepte mit umfassender Risikoanalyse und Maßnahmeplanung durch Feuerwehrtechniker Bauüberwachungen von Brandschutzmaßnahmen und deren normgerechter Ausführung Prüfung von Betriebsanlagen It. 82b GewO Techn. Büro für Betriebstechnik & Brandschutzberatung Ing. Wilhelm Weishörndl 2100 Korneuburg, Austraße 51, Tel. 02262/61619-0, Fax: DW 20 m Jahr 2007 kann die Einheit Igls auf ein unfallfreies Jahr mit folgender Proben- statistik zurückblicken. Bei den 20 Pro- ben sind im Durchschnitt 22 Mann anwe- send gewesen. Der dabei aufgewendete Stundeneinsatz betrug 689 Stunden. Mit Stolz sei die Probenintensität unserer Feuer- wehrjugend unter der Leitung von HLM Michael Kozubowski erwähnt. Insgesamt wurden 40 Übungen mit einem Gesamt- stundenaufwand von 707 abgehalten. Den größten Einsatz im Jahr 2007 stellte für uns der Dachstuhlbrand in Vill (Haus Lener) dar. Wir wurden um 21:16 Uhr alarmiert. Al- le Fahrzeuge unserer Einheit rückten mit 30 Mann aus. Beim Eintreffen stand der Dach- stuhl bereits in Vollbrand. Durch das rasche Eintreffen der weiteren Eisatzkräfte wie BF, FF Vill, FF Amras konnte der Brand schnell un- ter Kontrolle gebracht und gegen 21:50 Uhr ,,Brand aus" gegeben werden. Weiters wäre noch ein Fahrzeugbrand auf der Römerstraße sowie ein Waldbrand entlang der ÖBB-Trasse unterhalb der Europabrücke zu erwähnen. Weitere Einsätze bildeten zwei Personen- suchen, drei weitere kleinere Brandeinsätze sowie einige Baumwürfe in unserem Ein- satzgebiet. pa Im Oktober wurde unser neues Kommando- fahrzeug vor der Igler Pfarrkirche gesegnet. Nach den Ansprachen der Ehrengäste feierten wir gemeinsam mit den erschienenen Fah- nendelegationen und weiteren Feuerwehrka- meraden ein gebürendes Fest vor der Wache Igls. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an die beteiligten Personen die sich für unse- re Einheit und die Anschaffung des KDO ein- gesetz haben! www.schenkerreisen.at www.schenker.at KDO SSCHENKER Reisebüro Sie packen nur mehr Ihre Koffer, wir organisieren den Rest. Schenker Reisebüro Leipziger Platz 1, 6020 Innsbruck Tel: +43 512-3306-0 Fax: +43 512-3306-80 office@schenkerreisen.at Schenker Reisebüro Flughafen Fürstenweg 180, 6020 Innsbruck Tel: +43 512-285627 Fax: +43 512-273975 office-flughafen@schenkerreisen.at DB SCHENKER Sie delegieren, wir transportieren. Auf Schenker ist Verlass. SCHENKER & Co AG St. Bartlmä 6, 6020 Innsbruck Tel: +43 5-7686-251900 Fax: +43 5-7686-251909 innsbruck@schenker.at Logistics Service Center Griesauweg 27-29, 6020 Innsbruck Tel: +43 5-7686-251590 Fax: 05-7686-251519 innsbruck.logistics@schenker.at Der führende Spezialist Kastner für Werkstättenausrüstung E-Mail: office@auto-kastner.at www.auto-kastner.at 6020 Innsbruck, Trientlgasse 24, Tel. 0512/3312-0, Fax 0512/3312-32 55 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Mühlau Mannschaft Kommando Kommandant......... HBI Albert Pfeifhofer Stellvertreter OLM Klaus Weingartner Kassier. .HV Bernhard Gstir Schriftführer.... OBM Hans-Peter Winterle 60 12 8 4 Aktive Reserve Jugend. Ehrenmitglieder Fahrzeuge RLFA 2000, Scania 114. .2003 KLF, Mercedes Sprinter 416 CDI. 2005 MTF, Toyota HIACE 1995 TF, Toyota HIACE. .1995 Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze. .5 9 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Schutzbereich Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) W wie kann man ein Feuerwehrjahr besser beginnen, als mit Kame- radschaft und einem positivem Resümee des Vorjahres. Das heißt, mit un- serem Feuerwehrball und wenig später der Jahreshauptversammlung. Wobei, zu den oben schon erwähnten Einsatzzahlen, noch 107 Übungen/Schulungen bzw. 289 sonstige Tätigkeiten, wie Jugend, Wachdienste und kameradschaftliche Zu- sammenkünfte, zu erwähnen sind. Insge- samt wurden von unserer Mannschaft da- bei 11.495 Stunden aufgewendet. Diese schon imposanten Zahlen konnte unser Kommandant bei der Jahreshauptver- sammlung verkünden. Aufgrund des Aus- 4 scheidens unseres bisherigen Schriftfüh- rers wurde mit OBM Peter Winterle ein. erfahrener Mühlauer Feuerwehrler als Schriftführer einstimmig in den kleinen Ausschuss gewählt. Im Bereich der Ausbildung ist neben der normalen feuerwehrtechnischen Ausbil- dung besonders die Ausbildung am Schall- ortungsgerät und der Trümmerkamera for- ciert worden. Neben mehreren Übungen im eigenen Schutzbereich unter der Lei- tung des Verantwortlichen GK OLM Klaus Weingartner konnten wir auch ein Wo- chenende mit der BF Wien in deren Trainingslager in einem aufgelassenen Fa- OBB brikgelände in Wiener Neustadt absolvie- ren und unter kompetenter Aufsicht in die- ser Materie unser Wissen erweitern. Be- sonders positiv bei diesen Ausbildungsta- gen, war die Zusammenarbeit mit dem Hö- henrettungstrupp der FF Neu-Arzl, die uns begleitet haben. Im Bereich Atemschutz kam uns das von der FF Wilten veranstal- tete 1. ASLA im Bezirk Innsbruck-Stadt sehr gelegen. Mit vier Trupps traten wir an und es erreichten mit einem Nachzapf in Lans auch alle das bronzene Leistungsab- zeichen. Was für uns aber auch ganz wichtig ist, ist immer wieder die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr, den anderen FF-Einhei- ten und sonstigen Rettungsorganisatio- nen. Hier können wir auf einige Übungen und den Bezirksübungstag verweisen. Auch die Jugend hatte natürlich Ausbil- dung und die wurde auch beim Wissens- test in Hötting mit einmal Gold, viermal Sil- ber und dreimal Bronze belohnt. Die Feu- erwehr selbst profitierte natürlich auch vom Wissensstand und konnte mit Ende des Jahres drei Jugendliche als Probe- feuerwehrmänner in den Aktivstand über- stellen. Bei den Einsätzen hatten wir dann auch un- sere Übungsvielfalt unter Beweis zu stellen. Da konnten wir vom Waldbrand, Keller- brand über Technische Einsätze die ganze Palette an Wissen ausschöpfen. Mit einer besonderen Anspannung gingen wir aber sicher an den Einsatz mit der Trümmerka- mera und Schallortungsgerät nach dem Hauseinsturz in Hall zur Sache. So tragisch der Ausgang auch war, zeigte es uns, dass wir das Gerät beherrschen und von der Aus- bildung her auf dem richtigen Weg sind. Dis- kussionen ergab der Einsatz im Gebiet Patsch an der Brennerbahntrasse, wo sich die Arbeit mit der ÖBB wieder als sehr schwierig erwies. Aber es konnten durch ef- fiziente Nachbesprechungen auch Ergeb- nisse in der Zusammenarbeit mit der ÖBB erzielt werden und so hat auch dieser Ein- satz, die Zukunft betreffend, einen positiven Ausgang. Das Jahr beschlossen wir, fast schon traditionell, mit der Brandsicherheits- wache beim Bergsilvester in der Innenstadt. Im kameradschaftlichen Bereich können wir auf einen wirklich gelungenen Ausflug nach Prag zurückblicken. Drei Tage waren IEP wir mit insgesamt 54 Personen unterwegs und konnten den Mitgliedern und Partner einmal so richtig danke sagen. Was aber schon Kdt. Pfeifhofer bei den Jah- reshauptversammlungen immer wieder be- tont und zum Ausdruck bringt, soll auch hier seinen Platz haben. Der Dank an die Be- rufsfeuerwehr und zwar nicht nur dem Kommando, dem Bezirksausschuss unter OBR Ing. Larcher und nicht zuletzt den Ka- meraden und Offizieren aller anderen Frei- willigen Einheiten des Bezirkes für die im- Industrieelektronik Pölz GmbH A-4551 Ried/Traunkreis, Grossendorf 122 KOMPLETTLÖSUNGEN SPIDY.......... 12/24 vollautomatisches Ladesystem mit 12/24V Ermung kombinierte Luft/Energieaufrollsysteme Luft-/Energiekombisteckverbindungen Unterspannungsabschaltung/Unterspannungsalarmgeh Batterie-Ausgleichsbox CheckBox 5+1 Atemschutzüberwachung CHECKBOX 5* EP für Ihre Sicherheit unsere Innovation RESQTEC Spreizer (1031) und Scheren (127,5 Einsatzüberwachung von bis zu 6 Trupps gleichzeitig einfache Bedienerführung persönlicher Namensschusses Protokollausdruck Österreich: Tel.: 07588/70122 Fax: 07588/70125 www.poelz.at // e-Mail: office@poelz.at Jahresbericht 2007 CAT DERFESER mer wieder positive Zusammenarbeit und Kameradschaft auch über die dienstlichen Belangen hinweg. Erlesene Produkte aus dem Stift Wilten und anderen Klöstern Pforte-Klosterladen Klostergasse 7 A-6020 Innsbruck • Tel. 0512/583048 www.stift-wilten.at Mo. Fr.: 8.00-12.00 u. 14.00 - 18.00 Sa.: 8.00-12.00 Wir arbeiten für Innsbruck FÜR INNSBRUCK www.fuer-innsbruck.at BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl FARNER Kommando Kommandant. Josef Tusch Stellvertreter Hannes Lechner Mannschaft Aktive 44 Kassier. Schriftführer .Markus Hell Reserve 19 .Patrick Alex Jugend. 2 Ehrenmitglieder 3 Schutzbereich: Der Schutzbereich der FF Neu-Arzl befindet sich im Osten der Stadt Innsbruck. Er grenzt im Norden an Arzl und erstreckt sich von dort aus südlich des Bahn- dammes bis hin zum Inn. Nördlich ist der Schusterbergweg zu Mühlau und im Osten ist die Marktgemeinde Rum die Grenze. Das Gebiet umfasst das Gewerbegebiet zwi- schen Bahndamm und Haller Straße sowie das Wohngebiet von Neu-Arzl. MTF Einsatzzahlen Brandeinsätze. Fahrzeuge DLK 23-12. TLF 2000 KLF 1994 1990 .2004 1996 D as Jahr 2007 war ein sehr übungs- reiches Jahr. Bevor jedoch die Übungen starteten, veranstaltete die FF Neu-Arzl im Jänner ihren traditio- nellen Feuerwehrball. Dieser wurde zum ersten Mal in den neuen Räumlichkeiten des Veranstaltungszentrums,,centrum o- dorf" durchgeführt, was die Festlichkeit zu einem Highlight werden ließ. 8 171 Stunden Nach einem solch tollen Fest sprangen wir regelrecht mit vollem Elan und Engage- ment ab März in den Übungsbetrieb. Von den Gruppenkommandanten organisiert und durchgeführt, fanden an unterschied- lichsten Orten und Plätzen die mannig- fachsten Übungsszenarien statt, wie etwa Personenrettung aus Häusern, heiße" Brandbekämpfung im Keller bis hin zu Ber- geschereübungen in Kooperation mit der FF Wilten. Auch der Bezirksübungstag, wel- cher 2007 direkt in Innsbruck an verschie- denen Stationen stattfand, war eine sehr interessante Erkenntnis. All diese Übungen werden insgesamt noch vielen in positiver Erinnerung bleiben, nicht zuletzt deshalb, weil dabei mehr als 1.000 Stunden zu- sammengekommen waren. Gut abgear- beitete Einsätze waren die Resultate aus dem harten Übungsaufwand. So rückten wir 2007 zu acht Brandeinsätzen aus und leisteten dabei 171 Gesamtstunden. Die Bekämpfung des Waldbrandes in Igls zähl- te dabei sicherlich zu einem der zeitinten- sivsten und interessantesten Einsätze. Weiters durften wir auch auf dem Gebiet der Höhenrettung zahlreiche Erfolge verzeich- nen. So fand im April eine Schauübung statt, bei der wir zahlreiche Gäste, allen voran Be- zirksfeuerwehrkommandanten Ing. Larcher, begrüßen konnten. Im August reisten wir mit Sack und Pack" gemeinsam mit der Schall- ortungsgruppe Mühlau ins Tritolwerk, wel- ches sich in Wiener Neustadt befindet, um ein verlängertes Wochenende mit verschie- densten Übungsszenarien zu füllen und ab- zuarbeiten. Nun sind wir mit der Höhenret- tungsgruppe bereits im Endstadium ange- kommen und üben, um ab der EURO 08 die Einsatzbereitschaft melden zu können. Insgesamt leistete diese Gruppe mehr als 1.000 Stunden mit durchschnittlich sechs Mann. Eine stolze Leistung der gesamten FF Neu-Arzl. Jahresbericht 2007 FEUERWEHR DAF BAUMGARTNER bauleitung projektmanagement TIROLER GKEHRERINNU PAUCHFANG KEHTES Die Rauchfangkehrer Innsbruck's bedanken sich bei den Feuerwehren der Stadt Innsbruck für die gute Zusammenarbeit Ing. Helmut Baumgartner GmbH A-6020 Innsbruck, Kaufmannstraße 17 Telefon 0512/34 46 60, Fax 0512/34 46 61 e-mail: baumgartner@tirol.com STADT INNSBRUCK Wir alle sind Stadt! www.innsbruck.at 59 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Reichenau FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU FEUERWE Fahrzeuge TLFH 2000, Tanklöschfahrzeug. .2003 KLF, Mercedes Sprinter. 2005 LLF, Ford Transit. 1989 Kommando Kommandant TF, Toyota-Bus 1993 Helmut Plank GGF, Mercedes L508.. 1979 Stellvertreter Herbert Klausner Schriftführer Andreas Sturm Stundenstatistik gesamt Einsatzzahlen Kassier. Georg Berger Brandeinsätze....... 2 (387 Stunden) Technische Einsätze... 1 (35 Stunden) Schutzbereich Reichenau, Pradl, Roẞau Mannschaft Aktive Jugend. Ehrenmitglieder Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) 51 .7 Arbeitsberichte Übungen. 1.323 Stunden 1.980 Stunden Am 21. Juni 2007 um 00:54 Uhr heulten in der Reichenau die Sirenen und die Pager der Kameraden schrillten in ihren Schlafzim- mern. Es brannte der Dachstuhl eines Hau- ses am Prämonstratenserweg Nr. 5. Am Ein- satzort eingetroffen erhielten wir vom Ein- satzleiter BO Ing. Hundsbichler den Auftrag zur Bereitstellung von Atemschutztrupps, um die bereits im Einsatz befindlichen Atem- schutzträger der BF Innsbruck, FF Wilten und FF Amras abzulösen. Die zwei As-Trupps wurden dann zur Feststellung noch even- tueller Glutnester im 2. Stock und im Dach- boden eingesetzt. Nach Ablöschen der Glut- nester und Überprüfung aller Räumlichkei- ten konnte die FF Reichenau kurz nach 04:00 Uhr wieder in die Wache einrücken. Am 21. Juli 2007 wurden wir über Pager nach Patsch auf die A 13 beordert, da dort ein Waldbrand die örtlichen Einsatzkräfte beschäftigte. Unser Auftrag lautete, Beob- achten des Geländes und bei etwaiger Auf- fachung des Feuers dieses zu bekämpfen. Wir stellten unterhalb der A 13, auf einem Weg, vier Lichfluter zum Ausleuchten der Einsatzstelle auf. Nach Erkundung des Ge- ländes wurden mehrere Glutnester, die durch den Föhn immer wieder angefacht wurden, abgelöscht. Weiters wurde die Brandstelle immer wieder mit Wasser be- netzt, um ein Entfachen eines neuen Bran- des zu verhindern. Um 02:30 Uhr wurden wir von der FF Neu-Arzl abgelöst und wir konnten in die Wache einrücken. 2007 bekamen wir auch eine „Großpum- pe" die auf einem Anhänger in der FF Rei- chenau stationiert ist und bei Bedarf im gan- zen Land eingesetzt wird. Die Pumpe hat ei- ne Förderleistung von 6000 l/min und wird mit unserem TLF an den Einsatzort gebracht. Kaum hatten wir die Pumpe in unserer Wache stehen hatten wir am 6. September 2007 auch schon den ersten Einsatz für die Großpumpe. Wir rückten um 21:50 Uhr Richtung Wörgl aus. Aufgrund der starken Regenfälle schafften es die Großpumpen 4 x 30.000 Liter des Pumpenwerks,,Giesen- bach" nicht mehr die Wassermenge zu för- dern. Wir brachten mit vier weiteren Groß- pumpen unsere Pumpe in Stellung und Jahresbericht 2007 konnten somit der FF Wörgl Hilfeleistung stellen. Der Einsatz konnte am nächsten Tag mittags erfolgreich beendet werden. Aufgrund der zahlreichen Ausbildungs- und Übungsstunden ist die FF Reichenau für die Aufgabe,,Euro 2008" bestens gerüstet und wir freuen uns schon sehr auf die Aufgabe. m Jahr 2007 absolvierte die Feuerwehr Reichenau einige Spezialausbildungen und -übungen. Im Hinblick auf die EU- RO 2008 nahmen 18 Kameraden bei der Landeskatastrophen übung am Tivoli Inns- bruck am 20. Oktober 2007 teil. Gemein- sam mit der FF Hall in Tirol (zehn Mann) war es unsere Aufgabe einen Dekontamina- tionsplatz aufzubauen und zu betreiben. Der Dekoplatz bestand aus einer Liegend- dekostraße und einer Gehenddekostraße für die Betroffenen (Patienten) und einer Dekostraße für die Dekontamination der Einsatzkräfte. Vor den Dekostraßen wurde noch eine Aufnahmestation eingerichtet, wo die Namen der Patienten notiert und die Kleidung der kontaminierten Personen LUGHA FEUERWEH in Müllsäcken entsorgt wurde. Auf Grund der Witterung (zw. 4° und 6° C) wurde nur bei einem geringen Teil der Patienten die Kleidung abgenommen. Da die Übung je- doch von internationalen Beobachtern be- obachtet und auch anschließend beurteilt wurde, musste die Übung so realistisch wie möglich abgehalten werden. Die Übungs- leitung des Dekoplatzes wurde von der FF Reichenau übernommen. Weiters fuhren vier Kameraden der FFR am 17. September 2007 nach Schwechat zur Flughafenfeuerwehr VIE um dort an einem Workshop in Flüssigkeitsbrandbekämpfung teilzunehmen. Beim 2-tägigen Workshop FEUER WEHR ERWEH bekämpften wir Kerosinbrände. die von einer,,Rutsche" ausgingen und hatten am 2. Tag auch Gelegenheit im sogenannten ,,Bunker" einen Feststoffbrand bei enormer Hitze zu bekämpfen und gleichzeitig die Menschenrettung durchzuführen. Durch die Vielzahl an Übungen und Aus- bildungen, wie z. B. die Teilnahme am Be- zirksübungstag, Gemeinschaftsübung mit der FF Axams, und die zahlreichen Kurse (18 Kurse mit 400 Stunden), die die Ka- meraden der FFR an der Landesfeuer- wehrschule besucht haben, waren wir auch gut für unsere zwei Brandeinsätze im Jahr 2007 gerüstet. ONB OESTERREICHISCHE NATIONAL BANK Eurosystem ploberger Flachdächer - Spenglerei H. Ploberger GmbH Höttinger Au 85. 6020 Innsbruck tel. fax. mail. WWW. +43.(0)512.282311-0 +43.(0)512.294921 office@ploberger.cc SCHWARZDECKUNGEN ABDICHTUNGEN SPENGLEREI LICHTKUPPELN LICHTBÄNDER ploberger.cc 61 BEZIRKSEEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Vill Mannschaft Aktive Reserve FEUERWEHR Ehrenmitglieder Fahnenpatin. Fahrzeugpatinnen.. Fahrzeuge 25112 KLF-A, Mercedes Sprinter, Lohr .2001 TF, Toyota 1992 TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenb... 1991 FEUERWEAR V we Kommando Kommandant. Stellvertreter. Kassier.. Schriftführer. OBI Franz Rofner OBI Martin Feichtner OV Robert Koch Einsatzzahlen BV Martin Weber Brandeinsätze. 6 Technische Einsätze 8 Schutzbereich Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde- grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters Sonstige Einsätze (Brandsicherheits- wachen, Arbeitseinsätze, ...).. Schulungen. 4 ür die Freiwillige Feuerwehr Vill war das Berichtsjahr 2007 ein arbeitsin- tensives und zugleich ein sehr erfreu- liches. So konnte das lange erwartende Tanklöschfahrzeug TLFH 1000/200 der Berufsfeuerwehr Innsbruck (Trupp) nach einer aufwendigen Generalsanierung in den Dienst" gestellt werden. Hier gilt ein besonderer Dank den Fahrmeistern der Be- rufsfeuerwehr und unserem Verbindungs- mann, welche die Maschinisten auf das Fahrzeug eingeschult haben. Somit sind al- le Feuerwehren des Bezirks-Feuerwehrver- bandes Innsbruck-Stadt mit Tanklöschfahr- zeugen ausgestattet. Die Weichen für die notwendige Verlängerung der Fahrzeug- halle wurden bereits gestellt und können 2008 in Angriff genommen werden. Diverse Hilfeleistungen nach starken Re- genfällen sowie einige Windwürfe" im Schutzbereich wurden von der Einsatz- mannschaft bestens abgearbeitet. Zu Wald- bränden in Patsch und im Bereich Sill- schlucht wurde unsere Einheit zur Hilfeleis- tung angefordert. Ein Dachstuhlbrand im Ortsgebiet Vill am 15. September (Reiterhof) war nicht nur für uns, sondern für alle beteiligten Einheiten eine große Herausforderung die bestens gemeistert wurde. Das Zusammenspiel mit der Berufsfeuerwehr sowie den Feuer- wehren Igls und Amras funktionierte wie- der ausgezeichnet. Im Berichtsjahr wurden 14 Gruppenübun- gen und vier Schulungen von der Einheit abgehalten, die durchschnittlich von 16 Mann besucht wurden. Diverse Schulun- gen und Spezialisierungen einiger Feuer- wehrkameraden an der Landes-Feuer- wehrschule sowie die Teilnahme am Be- zirksübungstag rundeten das Bild ab. Die Veranstaltungen des Bezirksverbandes zur 150-Jahr-Feier sowie ein Kameradschafts- abend mit Theaterbesuch und diverse Fest- besuche bei den Nachbareinheiten waren die gesellschaftlichen Höhepunkte. FF WILL TLFH 1000 Hanketas FEUERWEHR Jahresbericht 2007 Tyczka Neue Gastechnik - Ihr innovativer Energieversorger! Flüssiggas ist die vielseitigste Energie überhaupt! als Heizenergie zur Wärmeerzeugung als Prozessenergie z. 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Spezielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind mehrere Tanklager, die Universität Innsbruck, die Universitätskliniken Innsbruck, die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie die West- bahnstrecke. Zudem ist die FF Wilten neben der Berufsfeuerwehr durch das Boot und die Rettungsschwimmer zuständig für den Inn zwischen Telfs und Wattens. B ereits in den ersten Minuten des neuen Jahres heulte die Sirene: Be- dingt durch eine längere Trocken- heit kam es in der Silvesternacht aufgrund von Raketen zu zahlreichen kleinen Ein- sätzen. So wurde auch Wilten zu einem Rasenbrand in Kranebitten und zu einem Brandmeldealarm im Rathaus alarmiert. Boot, Barro-Bootsbau......... Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) 1 Insgesamt rückte die Freiwillige Feuerwehr Wilten im Jahr 2007 zu acht Einsätzen aus. Der spektakulärste dabei war aber sicher am 21. Juni der Dachstuhlbrand eines Hauses am Prämonstratenserweg. Genau ein Monat später half die FF Wilten auch beim Waldbrand unterhalb der A 13, Bren- nerautobahn Höhe AST Patsch, mit. Um für die Einsätze vorbereitet zu sein wurden verschiedenste Einsatzszenarieren beübt. Dabei erwies sich das uns vom Land Tirol zu Übungszwecken im Herbst zur Ver- fügung gestellte Bergisel-Restaurant als ideales Objekt, wo speziell der Innenan- griff mit Atemschutz, Außenangriff über Leiter, Personbergung vom Dach, ... the- matisiert werden konnten, ohne Angst ha- ben zu müssen, dass bei den Übungen gro- Be Schäden wie bei bewohnten Objekten passieren hätten können. Leider gibt es solche Übungsobjekte nur sehr selten. Mit der Hubrettungsbühne der Berufsfeuer- wehr und der Drehleiter der FF Neu-Arzl wurden unsere Mitglieder auf Geräte ein- geschult, welche wir zwar nicht in unserer Feuerwehr haben, mit denen wir aber je- derzeit arbeiten können müssen. Be- sonders war auch die Waldbrandübung mit Mannschafts- und Materialtransport durch Hubschrauber im Späterherbst ober- halb von Kranebitten und Allerheiligen, wo wir mit einem Trupp vertreten waren. Beim Landesjugendbewerb der Rettung unter- stützte eine Gruppe die Rettung bei einer Bewerbsstation mit dem Einsatz der Ber- geschere. Im Rahmen der Ausbildung wurde auch ei- ne Besichtigung der Klinik durchgeführt, um über die dortigen Bautätigkeiten Be- scheid zu wissen, das Aufstellen der Hoch- wasserbarrieren für die Klinik und die Alt- stadt in der Berufsfeuerwehr und das Auf- fahren mit dem TLFH auf den neuen Wald- brand-Löschzug von den C-Fahrern geübt. Zudem besuchten unsere Mitglieder elf Kurse an der Landes-Feuerwehrschule. Der Mitgliederstand ist aufgrund der Neu- aufnahme von sechs Mitgliedern bei der Feuerwehrjugend, trotz einem Austritt auf- grund eines Wohnortwechsels, gestiegen. Mit großem Bedauern mussten wir jedoch Anfang August von unserem langjährigen Kommandantstellvertreter Georg Hofer für immer Abschied nehmen, der am 29. Juli 2007 unerwartet verstorben ist. Besonders die Kameradschaft war Georg ein großes Anliegen, aber auch in mehreren Funktio- nen und bei Bewerbsgruppen engagierte er sich stark. Neben der normalen Ausbildungs- und Übungstätigkeit war bei der Feuerwehr- jugend der Wissenstest einer der Höhe- punkte. Dabei erwarbe ein FJ-Mitglied das bronzene und vier das silberne Leistungs- abzeichen, drei waren dabei sogar fehler- frei! Als Motivation und Dank für die aus- gezeichnete Arbeit und Mithilfe bei Veran- staltungen der Aktiven machten die Ju- gendbetreuer mit den Jugendlichen im Herbst dann eine Fahrt zur Erlebnis-Ther- me Erding. Mit Oktober 2007 übernahm Jugendbetreuerin Maria Nuener zusätzlich die Agenden der Bezirkssachbearbeiterin für die Feuerwehrjugend für den Bezirk Innsbruck-Stadt, wozu wir herzlichst gratu- lieren und ihr viel Erfolg wünschen. Zum ersten Mal wurde im Bezirk Inns- bruck-Stadt 2007 eine Atemschutz-Leis- tungsprüfung abgehalten, organisiert von der Feuerwehr Wilten und durchgeführt in der Volksschule Sieglanger. Zehn Trupps traten dabei in der Stufe Bronze an. Im Rahmen der 150-Jahr-Feier der Feuer- wehr Innsbruck wurde auch die eigene Geschichte ein Stück weiter aufgearbeitet. Neben den Foto-Dokumenten von Karl Schuchter und alten Protokollbüchern der Feuerwehr (im Sieglanger) konnten dabei neu entdeckte Dokumente der ursprüng- lichen Feuerwehr Wilten verwendet wer- den. Bei der Jahreshauptversammlung wurde von Vizebürgermeister Dr. Christoph Platz- gummer der ehemalige Tennisplatz am Westende der Siedlung als Standort für die Entsorgung mit Konzept Jahresbericht 2007 neue Wache Wilten angekündigt. In der Zwischenzeit gibt es zwar Verzögerungen aufgrund der geplanten Verbauung des Geroldsbaches, wobei im Jahr 2008 durch die gute Zusammenarbeit zwischen der FF Wilten mit Kommandant Pfeifer, Ressort- chef Dr. Platzgummer und Branddirektor Mag. Reichel stetig an diesem Projekt ,,Wache Wilten neu" weitergearbeitet werden wird. MUSSMANN GmbH A-6020 INNSBRUCK - VALIERGASSE 49 - TEL. 0512/393944-0 - FAX 0512/393944-15 E-Mail: info.mussmann@ikb.at Ihr Ansprechpartner für: -Entsorgung kommunaler Abfälle - Containertransporte (von 3 m³ bis 30 m³) Gesamtkonzepte für die Entsorgung von Gewerbeabfällen 65 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Berufsfeuerwehr Musikkapelle Musikausschuss Obmann...... Obmann-Stv. Kapellmeister... BR Johann Zimmermann Kapellmeister-Stv...OBI Martin Feichtner OBM Dietmar Herskovits OLM Martin Hell Kassier Beiräte. OBM Alois Weger HBM Josef Mair HBM Johann Heiss A uch für die Berufsfeuerwehrmusik- kapelle stand das Berichtsjahr 2007 ganz im Zeichen des Jubi- läums,, 150 Jahre Feuerwehr Innsbruck". Zudem konnte der 1977 gegründete Feu- erwehrklangkörper das 30-jährige Beste- hen feiern. Den Schwerpunkt der herbstlichen Pro- bentätigkeit der Berufsfeuerwehrmusik- kapelle bildete die Vorbereitung auf den ,,Großen österreichischen Zapfenstreich". Vor der Aufführung des „, Großen österrei- chischen Zapfenstreiches" am 5. Oktober 2007 vor dem Goldenen Dachl, fand am Denkmal unseres Feuerwehrgründers An- ton Thurner eine Gedenkfeier statt, im An- schluss erfolgte der Einmarsch in die Inns- brucker Altstadt. Neben der Berufsfeuer- wehrmusikkapelle wirkten an dieser be- eindruckenden Veranstaltung die Stadt- schützenkompanie St. Nikolaus-Mariahilf sowie Abordnungen sämtlicher Innsbru- cker Feuerwehreinheiten und die Feuer- wehrjugend mit. Jahresbericht 2007 Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck Kommando Kommandant. Stellvertreter. Schutzbereich: Flughafen Rettungsbereich Mannschaft Aktive Einsatzzahlen Brandeinsätze Technische Einsätze. Thomas Reiner Martin Kofler 56 29 18 Fahrzeuge VLF, I 6860 AB .2001 ELF, I 1290 L 1999 RLF 4000, 1 22 AD .2000 FLF 9000, I 9475 F 1995 FLF 8000, T 4464 PLF 2000, T 20477 1983 1990 B esonderes Augenmerk wird bei der täglichen Arbeit der Betriebsfeuerwehr am Flughafen Innsbruck auf die Ausbildung und Qualifikation der Mitarbeiter sowie die regelmäßige Durchführung von praktischen Übungen ge- legt. Im Jahr 2007 wurden deshalb insgesamt 56 interne Schulun- gen mit den vier Feuerwehr-Partien durchgeführt. 26-mal nahmen Mitglieder der Betriebsfeuerwehr an Schulun- gen auf anderen Flughäfen teil, 5-mal an Schulungen an der Landes-Feuerwehrschule. •Im vergangenen Jahr kam es zu keinen größeren Einsätzen für die Flughafenfeuerwehr. Erwähnenswert ist nur der Ab- sturz des Innenministeriums-Hubschraubers. •Im September absolvierten 12 Mann ein Fahrsicherheitstrai- ning mit drei Flughafenlöschfahrzeugen beim ÖAMTC Fahr- sicherheitszentrum Tirol. Zwei Mann besuchten einen Kurs für Flugzeugbrandschutz in Teeside England. •25 Mann waren in Wien bei einer AÖV Hot-Fire-Drill wo an einer Flugzeugattrappe Löschübungen mit Kerosinfeuer durchgeführt wurden. Urlaub von Anfang an! Die Philosophie vom "Flughafen der kurzen Wege" wird in Innsbruck konsequent umgesetzt. Mit wenigen Schritten vom Parkhaus zum Flugzeug. Vielleicht eine kurze Pause im völ- lig umgestalteten Restaurant "Fly- INN", ein Blick von der Besucher- terrasse oder ein kurzer Einkauf im erweiterten Travel Value Shop. Und das alles bei reibungslosem Service, rascher Abwicklung und freundlichen Mitarbeitern - das ist der Flughafen Innsbruck. Ab Ihrem Flughafen Innsbruck Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft.m.b.H. Fürstenweg 180, A-6020 Innsbruck Tel. 0512/225 25-0, Fax 22 5 25-102 info@innsbruck-airport.com www.innsbruck-airport.com Flughafen Innsbruck Gewinner des airport achievement 2006/7 Gewinner Umweltpreis 2007 EMAS INNSBRUCK BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Innsbrucker Feuerwehr Oldtimer Club Derzeitiger Clubvorstand Obmann Präsident Franz Oberhofer Obmann-Stv... Präsident-Stv. Gerald Depaoli Kassier. Schriftführer und Archivar .Kurt Schmarl Siegfried Nalter Bb ereits neun Jahre besteht der Inns- brucker Feuerwehr Oldtimer Club. Auch der r Fahrzeugpark konnte wie- der erweitert werden. Im vergangenen Berichtsjahr 2007 wur- den von den 22 Mitgliedern zahlreiche Tä- tigkeiten durchgeführt: •1 Jahreshauptversammlung ⚫3 Arbeitseinsätze ⚫9 Vereinstreffen und Vereinsabende • 18 Ausfahrten, Einladungen und Ausflüge ⚫2 sonstige Tätigkeiten FEUERWER Feuerwehrfest mit Sternfahrt im Zillertal Cafe (Einbau einer Bieranlage im TLF) Herbstfest im Cafe Strauli mit Bierausschank vom TLF FEUERWEHR 1-4060 AA rosenbauer Rundfahrten mit Kindern beim Fest der IVB Museumsbahnen Ein herzliches Dankeschön allen Inserenten, die durch ihre Einschaltung die Produktion dieser Publikation ermöglichten. IMPRESSUM Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Redaktion: BR Johann Zimmermann, BV Mag. Markus Strobl Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0* So grün. EINKAUFSPARK SILLPARK So groß. Und soviel los. FEUERW Als Einkaufs-, Kommunikations- und Veranstaltungszentrum hat sich der SILLPARK einen festen Platz in puncto Beliebtheit und Bekanntheit in der Bevölkerung geschaffen. Einkaufen, flanieren, unterhalten: Über 5 Millionen Kunden pro Jahr frequentieren die vielen Märkte, Fachgeschäfte, Restaurants und Cafès auf 3 Etagen und genießen den impossanten Rundgang im SILLPARK. NEU. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes gelegen, nur 5 Minuten entfernt vom Landhausplatz, ist der SILLPARK einfach und schnell erreichbar. Egal ob mit dem Zug, mit der Straßenbahn oder mit dem eigenen Auto (1 1/2 Stunden gratis parken in der hauseigenen Tiefgarage inklusive). Konsumentenfreundliche Öffnungszeiten - Montag, Dienstag, Mittwoch bis 19.00 Uhr, Donnerstag und Freitag bis 20.00 Uhr, Samstag bis 18.00 Uhr - lassen jederzeit einen unbekümmerten Einkaufsbummel zu. 4 ACC SILL PARK Wasserkraft Wir bringen vieles ins Rollen. Unsere Energie, Ihr verlässlicher Partner. 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