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Stadtarchiv
Stf? Innsbruck
P-870-2006
Stadtmagistrat Innsbruck
Jabresbericht
FEUERWEHR INNSBRUCK
BERUFSFEVER
D
INNSBRUCK
N
O
INTERNA
O
9007
Seite 2
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Robust, zuverlässig, und mit
hohem Qualitätsstandard...
...eben Scania.
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2006
Bibliothek
SCANIA
FEUERWEHR
AM 791DD
FREIWILLIGE FEUERWEHR
NEUHOFEN/YBBS
TLFA 4
4000
ED
SCANIA
Tirol
EUERWEHR
S Feuerwehr Ind
07.11.2007
Jahresbericht 2006
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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BEZIRKSFFUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Anton Steixner
Landesrat
Jahresbericht 2006
Bürgermeisterin der
Hilde Zach
Stadt Innsbruck
Die Feuerwehr Innsbruck -
150 Jahre im Dienste der Gemeinschaft
M
it Freude und berechtigtem Stolz
können die Feuerwehren Inns-
brucks heuer ein besonderes Ju-
biläum feiern: Die Wehr besteht nunmehr
seit 150 Jahren. Es waren weit blickende
und von hohem Verantwortungsbewusst-
sein getragene Männer, die sich vor 150
Jahren zusammenschlossen, um die Feuer-
wehr Innsbruck zu gründen.
150 Jahre Feuerwehr Innsbruck bedeutet
ebenso viele Jahre im Einsatz zum Wohle
der Bevölkerung und ihrer Sicherheit. Für
mich als für Zivil- und Katastrophenschutz
zuständigen Landesrat ist es ein sehr be-
ruhigendes Gefühl zu wissen, dass ich im
Einsatzfall immer auf die gut ausgerüste-
ten und bestens motivierten Mitglieder der
Feuerwehren in Innsbruck zurückgreifen
kann.
Die Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft
unserer Feuerwehren ist ein für unsere
Lebensqualität wesentlich mitbestimmen-
der Faktor. Zwischen diesen Tugenden und
Eigenschaften sowie der Ausrüstung und
Infrastruktur gibt es Zusammenhänge, die
die Verantwortlichen stets berücksichtigen
mögen. Eine gute und sichere, moderne
und technisch ausgereifte Ausrüstung
wirkt positiv auf die Einsatzbereitschaft
unserer Mannschaften, während veraltetes
Material nicht nur schlechte Stimmung
verursacht, sondern auch eine Gefahr für
Leib und Leben darstellen kann. Bei Finan-
zierungsgesprächen zur Anschaffung neu-
er Geräte und neuer Infrastruktur ist die Po-
litik nicht selten mit teils heftiger Kritik aus
der Bevölkerung konfrontiert, wonach die-
se Investitionen nicht notwendig seien und
diese Gelder sinnvoller in andere Projekte
fließen mögen. Hier mahne ich zur Beson-
nenheit, verweise auf die katastrophen-
schutzvorbeugende Verantwortung der
Gemeinden und skizziere das Bild der sub-
jektiven Betroffenheit.
Ich darf aber gerade an dieser Stelle an die
Verantwortung auch jedes einzelnen ap-
pellieren, sich auch zukünftig durch großes
persönliches Engagement, durch Mut und
Einsatzbereitschaft um die Wertschätzung
der Bevölkerung zu bemühen. Ich danke
den Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks
und der Berufsfeuerwehr Innsbruck, den
Vertretern des Bezirksverbandes und der
Betriebsfeuerwehr Flughafen für die Be-
reitschaft zum Helfen und für die Solidarität
mit den Menschen in Not und darf diesen
Dank auch allen Angehörigen, Freunden
und auch Dienstgebern weitergeben. Ich
bitte euch alle um eure Bereitschaft auch
in den nächsten Jahren und Jahrzehnten
und verbleibe mit herzlichem Gruß euer
Alleen
Eine Leistungsbilanz
für die Sicherheit der Stadt!
Im politischen Leben werden Budgets
gerne als die in Zahlen gegossene Po-
litik definiert. Weit mehr als ein nüch-
ternes Zahlenwerk ist der Jahresbericht
des Bezirksfeuerwehrverbandes Inns-
bruck-Stadt es ist eine Leistungsbilanz,
,,geschrieben" mit großem persönlichem
Engagement und oft mit großem persön-
lichem Risiko. Über 5.000 Einsätze gehen
auf das Einsatzkonto 2006".
Hand in Hand mit der rasanten Entwick-
lung unserer Gesellschaft haben sich auch
die möglichen Gefahrensituationen geän-
dert und vergrößert. Neben einer mög-
lichen Gefährdung durch Brände, Hoch-
wasser oder im Straßenverkehr im Spe-
ziellen der Gefahrengütertransport auf
Straße und Bahn - gehören Gas, Treibstof-
fe, Chemikalien zum Produktions-Alltag
und können bei aller Vorsicht zur explosi-
ven Gefahr werden! Es war und ist ein
Anliegen der Innsbrucker Sicherheitspoli-
tik, für gefährliche Ereignisse bestens vor-
bereitet und gerüstet zu sein. Mit der Ein-
führung des Poolsystems", der Umset-
zung des Fahrzeugkonzeptes, mit ständi-
gen Investitionen in die Infrastruktur, einer
qualitätsvollen Ausbildung und perma-
nente Weiterbildung präsentiert sich die
Innsbrucker Feuerwehr österreichweit auf
einem Spitzenniveau!
1857 war das Gründungsjahr der ersten
Innsbrucker Feuerwehr. Durchtrainierte
Turner waren es, die sich auf Initiative des
akademischen Turnlehrers Franz Thurner in
den Dienst der ersten ordentlichen Frei-
willigen Feuerwehr Österreichs stellten.
150 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2007,
präsentiert sich der Feuerwehrbezirk Inns-
bruck-Stadt als bewährter und einsatz-
starker Zusammenschluss von Berufsfeu-
erwehr und den zehn Freiwilligen Feuer-
wehren Igls, Vill, Wilten, Hötting, Hunger-
burg, Mühlau, Arzl, Neu-Arzl, Reichenau
und Amras. Eine eigene Betriebsfeuerwehr
sichert den Alpen-Flughafen Innsbruck.
Noch im heurigen Jahr wird die Integrier-
te Landesleitstelle, der Hauptfeuerwache
der Berufsfeuerwehr vorgelagert, ihren
Betrieb aufnehmen - eine Investition in die
Sicherheit ganz Tirols: Die Innsbrucker Feu-
erwehr wird eine der Stützen im gesamten
Tiroler Sicherheitsnetz sein!
Als Bürgermeisterin der Tiroler Landes-
hauptstadt Innsbruck und auch persönlich
weiß ich die Einsatzbereitschaft eines je-
den Einzelnen zu schätzen und danke da-
für. Herzliche Gratulation zum 150-Jahr-
Jubiläum und ich wünsche der Innsbrucker
Feuerwehr weiterhin viel Erfolg für die ver-
antwortungsvolle Arbeit im Interesse der
Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt!
hilde forl
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BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dr. Christoph Platzgummer
Vizebürgermeister von Innsbruck
100-prozentiger Einsatz
für die Sicherheit der Stadt
Jahresbericht 2006
SR Dr. Franz Hetzenauer
Magistratsdirektor
Ein herzliches
Grüß Gott!
ine beachtliche Leistungs- und Ein-
satzbilanz wird im traditionellen Tätig-
keitsbericht des Bezirksfeuerwehrver-
bandes Innsbruck-Stadt auch für das Jahr
2006 dokumentiert: Zu über 5.000 Einsät-
zen rückte die Feuerwehr Innsbruck aus!
Der umfassende Rückblick auf ein Einsatz-
jahr zeigt aber auch die Vielfalt und die
Brisanz der Einsätze. Der spektakuläre Zu-
sammenstoß Straßenbahn/Bus auf dem
Südtiroler-Platz, Brände, starke Rauchent-
wicklung in einem Großkaufhaus, die Ein-
sturzgefahr von Dächern durch die ge-
waltigen Schneemengen im niederschlags-
reichen Jänner/Februar 2006, im Herbst
schwere Sturmschäden oder das Bergen
von Vögeln im Zusammenhang mit der dro-
henden Gefahr einer Vogelgrippe-Epede-
mie sind nur ein kleiner Auszug aus der Ein-
satzstatistik 2006- aber repräsentativ!
Mit der dynamischen Entwicklung unserer
Stadt, neuer Technologien und auch ge-
wisser Klimaveränderungen ist das Ge-
fährdungspotenzial vielfältiger und größer
geworden. Neben der klassischen Brand-
bekämpfung können unter anderem Un-
fälle von Gefahrenguttransporten, Gefähr-
dung durch Gas oder Chemikalien, zur gro-
Ben Gefahr und Herausforderung werden.
Mit einem straffen Management, neuen
Strukturen und den entsprechenden Inves-
titionen in die Infrastruktur präsentiert sich
die Feuerwehr Innsbruck als eine zu 100
Prozent einsatzbereite und starke Einheit
zum Schutz der Bürger und der Stadt. Mit
dem Fahrzeugkonzept etwa konnte das
Ziel eines modernen Fuhrparks realisiert
werden: So verfügt nunmehr jede Einheit
über ein eigenes Tanklöschfahrzeug.
Immer wieder hat Innsbruck Impulse für
das Feuerwehrwesen gesetzt vom koor-
dinierten Einsatz mit dem Hubschrauber bis
zur Entwicklung des Taucheinsatzes in Tirol.
Beispielgebend ist das vor vier Jahren ein-
geführte und bereits bestens bewährte
Poolsystem: In Klagenfurt wird das Inns-
brucker Modell übernommen! Beispiel-
gebend ist auch die hervorragende Zu-
sammenarbeit der Berufsfeuerwehr, der
zehn Freiwilligen Feuerwehren und der Be-
triebsfeuerwehr des Innsbrucker Flugha-
fens. Besonders hervorzuheben ist der eh-
renamtliche Einsatz der rund 500 Feuer-
wehrmänner und Feuerwehrfrauen in den
zehn Freiwilligen Feuerwehren.
Es ist die Bereitschaft und die Leistung ei-
nes jeden Einzelnen, die die Feuerwehr als
Garant der Sicherheit prägen. Als Vizebür-
germeister der Stadt Innsbruck und als po-
litisch zuständiger Referent für das Feuer-
wehrwesen möchte ich mich bei den Feu-
erwehrmännern und den Feuerwehrfrauen
für ihr Engagement zum Schutze der Stadt
und ihren Bürgerinnen bedanken! Ich wün-
sche der Innsbrucker Berufsfeuerwehr und
allen unseren „, Freiwilligen" weiterhin viel
Erfolg und Glück bei ihrer verantwortungs-
vollen Arbeit!
Annua
s freut mich sehr, anlässlich der
Präsentation des Jahresberichtes
2006 zum Bezirksfeuerwehrtag
Innsbruck-Stadt 2007 der Feuerwehr Inns-
bruck mit ihren Freiwilligen Feuerwehren
und der Berufsfeuerwehr Innsbruck als
Magistratsdirektor der Stadt Innsbruck ein
herzliches Dankeschön sagen zu dürfen.
Ein Dankeschön für die von allen Mitglie-
dern der freiwilligen Einheiten und den
Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr für die
Sicherheit und den Schutz unserer Bürge-
rinnen und Bürger unserer Stadt geleis-
teten Arbeit.
Durch ihre mit hohem Fachwissen und vol-
lem persönlichen Engagement geleisteten
Einsätze haben sie auch im Berichtsjahr
Menschenleben gerettet und Hab und Gut
vor Zerstörung bewahrt. Wenn man die
Einsatzberichte liest, so kann man un-
schwer erkennen, dass unsere Feuerwehr-
mitglieder dabei nicht selten ihre Gesund-
heit und ihr Leben für andere eingesetzt
haben.
Dass diese Einsatzbereitschaft der Politik
und der Verwaltung der Stadt Innsbruck
ein besonderes Anliegen ist und bleibt, da-
von zeugen die eingesetzten Steuermittel
für Ausbildung, aber auch vor allem für
Anschaffung von Gerätschaften, die sie
wiederum durch Pflege und Umsicht be-
wahren. Gepaart mit einer vorbildlichen
Organisation ist garantiert, dass die
Schlagkraft und Einsatzbereitschaft der
Feuerwehren gewährt ist, um den zahlrei-
chen Aufgabenstellungen gerecht zu wer-
den.
An dieser Stelle sei es mir erlaubt, ganz be-
sonders unserer Feuerwehr Innsbruck zu
ihrem 150-jährigen Bestandsjubiläum zu
gratulieren. Seit dem Gründungsjahr 1857
wurde die Feuerwehr Innsbruck der Ziel-
setzung ihres Gründers Franz Thurner ge-
recht. Dank seiner privaten Initiative konn-
te die politische Führung sukzessive von
der Notwendigkeit der Feuerwehr für die
Sicherheit der Stadt und ihrer Bewohner
überzeugt werden. Dadurch wurde auch
der Grundstein für die Gründung der Inns-
brucker Berufsfeuerwehr im Jahr 1897 ge-
legt und wie man heute zufrieden fest-
stellen kann, wurde damit auch eine soli-
de Basis für die heutige, gedeihliche Zu-
sammenarbeit geschaffen.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an
alle Feuerwehrmänner für ihre verläss-
liche, treue und gewissenhafte Pflichter-
füllung.
Dr. Frauz Hetzeuauer
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BEZIRKSFFUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dipl.-Ing. Alfons Gruber
Landesfeuerwehrinspektor
Jahresbericht 2006
LBD Klaus Erler
Landes-Feuerwehrkommandant
Auf die Feuerwehr Innsbruck
ist Verlass!
Die
iese Feststellung ist beruhigend für
alle, die sich um das Thema Sicher-
völkerung, die Gäste und die politisch Ver-
antwortlichen.
Im Durchschnitt rückt die Feuerwehr Inns-
bruck zu elf Einsätzen am Tag aus. Die An-
zahl der Brandeinsätze und die der Tech-
nischen Einsätze hält sich dabei etwa
die Waage. Durch das professionelle
Zusammenwirken zwischen der Berufsfeu-
erwehr, den zehn freiwilligen Einheiten
und der Betriebsfeuerwehr am Flughafen
konnten wieder alle Herausforderungen
gemeistert werden.
Die neu eingeführten digitalen Funkgerä-
te haben sich bewährt, dies zeigen die po-
sitiven Erfahrungen bei den Einsätzen und
Übungen. Eine gravierende Änderung in
der Alarmierung der Feuerwehr Innsbruck
stellt die bevorstehende Umstellung auf
die integrierte Landesleitstelle dar. Dieser
Schritt erfordert viel Knochenarbeit in den
Arbeitsausschüssen, müssen doch man-
che Abläufe und bewährte Strukturen in
Frage gestellt werden. Der eingeschlagene
Weg ist dennoch richtig und zukunftswei-
send. Besonderen Dank an alle, die mit viel
Herzblut bei dieser Umstellung mitarbei-
ten.
Die Feuerwehr Innsbruck kann stolz auf
ihre Ausrüstung sein, diese ist modern und
den Einsatzerfordernissen angepasst. Das
neue Kranfahrzeug KF 45 ist bei den Tiro-
ler Feuerwehren einzigartig, es hat sich
auch schon bei der Hilfeleistung außerhalb
des Bezirkes Innsbruck-Stadt bewährt.
Herzlichen Dank allen Feuerwehrmitglie-
dern sowie den Funktionären der Feuer-
wehr der Stadt Innsbruck für die geleiste-
ten Einsätze. Viel Zeit wird in die Aus- und
Weiterbildung investiert, besonders an-
spruchsvoll und wichtig ist die Jungendar-
beit. Es braucht Menschen, die durch gro-
Ben persönlichen Einsatz und durch viel
Engagement die Organisation prägen und
die Feuerwehr Innsbruck auf diesem ho-
hen Niveau halten.
Die verantwortlichen Politiker der Stadt
Innsbruck und des Landes zeigen durch ih-
re Unterstützung, dass sie die Arbeit der
Feuerwehrmitglieder sehr schätzen. Dafür
herzlichen Dank!
Allen Mitgliedern der Feuerwehr Innsbruck
wünsche ich für die Zukunft alles Gute und
vor allem unfallfreie Einsätze und Übun-
gen.
Gemeinsam freuen wir uns auf das Jubi-
läum 150 Jahre Feuerwehr Innsbruck"!
Der Landesfeuerwehrinspektor
Alfons Juke
Zum Jubiläum der Feuerwehren
des Bezirkes Innsbruck-Stadt
Av
Is Landes-Feuerwehrkommandant
von Tirol freut es mich, zum heurigen
Bezirks-Feuerwehrtag des Bezirkes
Innsbruck-Stadt gratulieren zu können.
Steht dieser Bezirks-Feuerwehrtag doch un-
ter dem ganz besonderen Jubiläum des 150-
jährigen Gründungsfestes der Feuerwehr
Innsbruck.
Bedenkt man was sich in den vergangenen
150 Jahren auch im Feuerwehrwesen getan
hat, so kann man mit Stolz sagen, dass die
Feuerwehren unseres Landes zu den best-
ausgerüstetsten und bestausgebildetsten
zählen. Gerade die Landeshauptstadt Inns-
bruck darf sich glücklich schätzen, neben
einer professionellen Berufsfeuerwehr auch
eine hohe Zahl an motivierten freiwilligen
Frauen und Männern im ehrenamtlichen
Dienste der Feuerwehr aufzuweisen. Diese
Form an schlagkräftigen Feuerwehr-Einsatz-
kräften ist in dieser Dichte wohl einzigartig.
Wohl kaum ein Dienstleistungsbetrieb hat-
te in den vergangenen Jahrzehnten einen
derart rasanten Wandel zu verzeichnen wie
die Feuerwehr. Während zu Beginn des
Berufs- und Freiwilligen-Feuerwehrwesens
noch die klassische Brandbekämpfung die
zentrale Aufgabe war, müssen Feuerwehr-
männer und -frauen heute über weitaus
mehr technisches Fachwissen verfügen. Da-
hingehend hat sich in den vergangenen Jah-
ren auch im Bereich der Ausrüstung ent-
sprechend viel getan, wofür ich mich als Lan-
des-Feuerwehrkommandant von Tirol bei al-
len Politikern in Stadt und Land für die gute
Zusammenarbeit und Unterstützung herz-
lich bedanken möchte. So konnte in den
vergangenen Jahren erreicht werden, dass
nicht nur der Fuhrpark der Berufsfeuerwehr
und der Freiwilligen Feuerwehren moderni-
siert wurde, sondern dass auch Freiwillige
Feuerwehren Spezialaufgaben übernehmen
konnten und die Kräfte der Berufsfeuerwehr
insbesondere bei Einsätzen im Bereich Ge-
fahrgut, Boot, Höhenrettung und Trümmer-
suche tatkräftig unterstützen können. Dem-
entsprechend gestiegen sind natürlich auch
die Ansprüche hinsichtlich Aus- und Weiter-
bildung. Es freut mich, dass wir mit der Er-
richtung der modernen Landes-Feuerwehr-
schule in Telfs für alle freiwilligen Feuerweh-
ren Tirols und in Teilbereichen auch für die
Berufsfeuerwehr Innsbruck eine Ausbil-
dungsstätte schaffen konnten, welche das
ganze Jahr über intensiv genützt wird.
Ich danke allen Funktionären, Männern und
Frauen der Berufsfeuerwehr und der Freiwil-
ligen Feuerwehren der Stadt innsbruck für
die unzählig geleisteten Stunden in Einsät-
zen, Übungen und sonstigen Tätigkeiten,
welche zum Schutze der Bevölkerung unse-
rer Landeshauptstadt aufgebracht werden -
24 Stunden - Tag für Tag.
Für die Zukunft alles Gute!
Euer Landes-Feuerwehrkommandant
Klaus Erler
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ZIRKSEFUFRY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
OBR Bmst. Ing. Anton Larcher
Bezirksfeuerwehrkommandant
Jahresbericht 2006
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
Wer rastet,
der rostet!
D
ieses alte Sprichwort gilt auch für
die Feuerwehr. So war das Jahr
2006 maßgeblich geprägt von der
Umstellung auf die digitale Kommunika-
tion. Der Bezirksfeuerwehrverband Inns-
bruck-Stadt war der erste Bezirk in unse-
rem Land der gänzlich auf den neuen Digi-
talfunk umgestellt wurde. Die ersten Pilot-
versuche waren sehr vielversprechend und
schon nach dieser kurzen Zeit ist dieses
moderne System nicht mehr aus unserem
Feuerwehralltag wegzudenken.
Es war auch das digitale Funksystem das
die Grundvoraussetzung für einen weite-
ren Meilenstein in Richtung nach mehr Si-
cherheit für die Bevölkerung, die Integrier-
te Landesleitstelle, bildete. Es war die gro-
Be Feuerwehrreform von 2003, aus der der
Gedanke einer gemeinsamen Zentrale für
die Blaulichtorganisationen entsprungen
ist. Hier zolle ich allen Verantwortlichen den
größten Respekt, die den Mut hatten, die-
ses Projekt in die Realität umzusetzen.
Allen voran unserem Landeshauptmann
DDr. Herwig van Staa, dem seinerzeit zu-
ständigen Landesrat Konrad Streiter, unse-
rer Bürgermeisterin Frau Hilde Zach und
vor allem unserem jetzigen ressortverant-
wortlichen Vizebürgermeister Dr. Christoph
Platzgummer. Ich bin jetzt schon über-
zeugt, dass dieses hochmoderne Kommu-
nikationszentrum, welches im Bereich der
Innsbrucker Berufsfeuerwehr angesiedelt
ist, europaweit richtungsweisend sein wird
für alle Menschen die in Not geraten sind
und Hilfe benötigen.
Weiters konnten aber auch im vergange-
nen Jahr im Bereich der Ausrüstung und im
Bereich unseres Fuhrparks wieder zahlrei-
che Anschaffungen und Verbesserungen
getätigt werden. Ganz besonders stolz bin
ich aber, dass die schon längst überfälligen
baulichen Maßnahmen im Bereich der Be-
rufsfeuerwehr eingeleitet werden konnten
und zügig voranschreiten.
Sehr froh darüber bin ich auch, dass wir von
größeren Ereignissen, insbesondere im Zu-
sammenhang mit der nicht mehr zu (ver-
leugneten) verleugnenden Klimaerwär-
mung im vergangenen Jahr verschont ge-
blieben sind. Größere Überschwemmun-
gen und Vermurungen sind glücklicher-
weise ausgeblieben, sodass wir im ver-
gangenen Jahr mit einem blauen Auge da-
vongekommen sind. Dies darf aber nicht
darüber hinwegtäuschen, dass Ereignisse
wie am 23. August 2005 oder das Katas-
trophenhochwasser vom August 2002
nicht jederzeit wieder eintreten können. Ich
bin beruhigt, dass unsere Stadtführung
zahlreiche vorbeugende Maßnahmen, so-
wohl im Bereich der Gemeindeeinsatzlei-
tung, des präventiven Hochwasserschut-
zes, als auch im Bereich Hochwasseraus-
rüstung viel umsetzen konnte. So stehen
mittlerweile im Bezirk zwei Großpumpen
mit je einer Leistung von mehr als 5.000 Li-
tern pro Minute Saugleistung als effektive
Waffen im Fall des Falles bereit. Auch ein
entsprechender Überflutungskataster für
die kritischen Bereiche in der Landes-
hauptstadt steht kurz vor der Fertigstel-
lung. Auch die Sicherungsmaßnahmen im
Bereich der kritischen Bäche sind in kon-
krete Planungsphasen getreten. Erfreu-
licherweise war auch die Zahl der größeren
Brände nicht spektakulär, wenn man vom
Brand bei unserer geschätzten Frau Bür-
germeisterin absieht, welcher außer Sach-
schaden glücklicherweise relativ glimpflich
ausgegangen ist.
Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen
Feuerwehrfrauen und -männern für ihren
unermüdlichen Einsatz im Dienste der All-
gemeinheit bedanken und meinen Respekt
zollen, besonders aber auch allen Funktio-
nären für die gute Zusammenarbeit mit
dem Bezirksfeuerwehrverband meinen
aufrichtigen Dank aussprechen.
Zum Jubiläum der Feuerwehren
des Bezirkes Innsbruck-Stadt
D
ie Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr
der Stadt Innsbruck und die Mitglie-
der der Freiwilligen Feuerwehren
sind rund um die Uhr einsatzbereit und rasch
zur Stelle wenn es gilt Hilfe zu leisten, Men-
schenleben zu retten, Schäden abzuwenden
sowie die Bevölkerung der Stadt Innsbruck
und ihre Güter zu schützen. Zunehmende
Herausforderungen stellen die Mitarbeiter
vor immer schwierigere Aufgaben, die Dank
ständiger Aus- und Weiterbildung bewältigt
werden können.
Der vorliegende Jahresbericht 2006 gibt ei-
nen kurzen, informativen Überblick über die
Ereignisse und Aktivitäten der Feuerwehr
der Stadt Innsbruck im abgelaufenen Jahr.
4.728 Einsätze, davon der Großteil Techni-
sche Einsätze und etwa ein drittel Brandein-
sätze, sind eine stolze Bilanz für das Jahr
2006.
Der Winter 2006 war ein überaus schnee-
reicher, und dieser bescherte uns teils lang-
wierige und schwierige technische Not-
bzw. Soforthilfemaßnahmen, um Schäden
an Leib und Leben sowie an Sachgütern zu
verhindern. Der darauf folgende Winter zeig-
te uns, dass die Unterschiede in der Heftig-
keit der Wetterkapriolen immer extremer
werden (wir hatten im heurigen Winter fast
überhaupt keinen Schnee).
Die ausgezeichnete Zusammenarbeit der
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit den
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der
Stadt Innsbruck wurde auch im Jahr 2006
bei vielen gemeinsamen, bestens funktio-
nierenden Einsätzen und Übungen unter
Beweis gestellt.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen
Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr und der
Freiwilligen Feuerwehren für die gute Zu-
sammenarbeit, das hohe Engagement und
die respektablen Leistungen im vergange-
nen Jahr sehr herzlich bedanken.
Mag. Erwin Reichel
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BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Aus dem Bezirk (Bezirksfeuerwehrverband)
Bezirks-JUX-Rodelrennen
Exkursion
D
er schneereiche Winter machte es
möglich, dass ein Jux-Rodelrennen
stand bzw. für manche bis zur Wache Arzl
möglich wurde.
IEP
D
BERIES
ie Offiziere der Innsbrucker Feuer-
wehren hatten im März Gelegen-
heit, die Integrierte Landesleitstelle
(ILL) an ihrem damaligen Sitz in der Ros-
sau zu besuchen und so in Vorträgen bzw.
einem Rundgang durch den Arbeitsraum
Industrieelektronik Pölz GmbH
A-4551 Ried/Traunkreis, Grossendorf 122
KOMPLETTLÖSUNGEN
deren Arbeitsweise besser kennen zu
lernen. Anschließend ging es nach Fritzens,
wo das Baulos Schwaz-Fritzens der neuen
Unterinntaltrasse mit einer Einfahrt in
die Tunnel-Baustelle bei Vomp besichtigt
wurde.
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B
Bezirkstag
IGLS
FEUWE
eim Bezirkstag am Grillhof in Vill wurde das neue Tanklösch-
fahrzeug für die FF Igls vorgestellt. Auch wurde Bezirkskas-
Rettung Innsbruck KR Hans Grassmayr das Verdienstzeichen des
LFV Tirol in Bronze, Stufe IV, für deren Einsatz für das Feuerwehr-
wesen verliehen.
N
Neue Fahrzeuge und Gerätschaften
CHECKBOX S'I
eben einigen anderen Anschaffun-
gen wurden im Laufe des Jahres
für Mühlau und die Reichenau je
ein neues KLF, für Igls ein TLFH und für die
Berufsfeuerwehr ein neuer Trupp, ein
Taucheinsatzfahrzeug und vor allem ein
neues 45-t-Kranfahrzeug angeschafft. Da-
neben wurde Mühlau mit einer Trümmer-
N
kamera und einem Vermisstensuchgerät
ausgestattet. Eine Gruppe der FF Mühlau
absolvierte dann im Herbst eine Schulung
bei der Berufsfeuerwehr Wien für das
Schallortungsgerät. Zur Erhöhung der Si-
cherheit bei Einsätzen unter Atemschutz
wurde am Ende des Jahres für alle Feuer-
wehren das Atemschutz-Überwachungs-
system,,Check Box 5+1" der Firma Indus-
trieelektronik Pölz GmbH angeschafft.
Schon zuvor wurden alle Atemschutz-
trupps der Freiwilligen Feuerwehren dop-
pelt mit Brandschutzhauben ausgestattet.
FDIS
achdem seit 2006 alle Feuerweh-
ren zur Verwaltung von Mitglie-
dern, Fahrzeugen, Bekleidung, Ge-
rätschaften, Einsätzen, Übungen und Tä-
tigkeiten die Web-Applikation,,FDIS" des
LFV Tirol verwenden sollen wurden auch in
Innsbruck Schulungen durchgeführt. Im
Frühjahr wurden in zwei Gruppen alle
EDV-Beauftragten und Schriftführer an je-
D
Vortrag
ie Führungskräfte der Feuerwehren
der Bezirke Innsbruck-Stadt und
gust zum Vortrag, Falsche Taktik - großer
Schaden" von Dr. Markus Pulm, Brand-
direktion BF Karlsruhe, in das Gemeinde-
zentrum von Aldrans geladen.
Eine der bedeutendsten Anschaffungen
dürfte aber die Einführung des Digitalfunks
für alle Feuerwehren gewesen sein.
weils einem Abend in der Bedienung von
FDIS unterrichtet. FDIS hat vor allem des-
halb Bedeutung, da dort die Daten für das
neue Einsatzleitsystem der ILL gewartet
werden. Zudem ist so auch eine Vernet-
zung aller Daten auf Landes-, Bezirks- und
Feuerwehrebene erfolgt.
Bei einem Informationsabend am Grillhof
in Vill am Ende des Jahres, stellte sich der
Zuständige im LFV, Ing. Michael Perwög
dann noch den Fragen und Wünschen der
EDV-Beauftragten aller Innsbrucker Feuer-
wehren sowie der Abschnitte Hall, Wattens
und Wipptal des Bezirksfeuerwehrverban-
des Innsbruck-Land.
D
Bezirksausflug
er Bezirksausflug führte die Funk-
tionäre der Innsbrucker Feuerweh-
ren heuer auf die Hohe Salve nach
Söll zum Hexenwasser. Dabei war auch die
Frau unseres Landeshauptmannes und
Ehrenmitgliedes Luise van Staa sowie der
neue Ressortchef Dr. Christoph Platzgum-
mer mit seiner Frau Andrea.
Jahresbericht 2006
Branddirektor i. R.
Ing. Thomas Angermair 80
B
ei einer kleinen Feier im Gasthof
Bierwirt wurde dem ehemaligen
mair zu dessen 80. Geburtstag von Frau
Bürgermeisterin Hilde Zach und dem Be-
zirksausschuss herzlichst gratuliert. Zuvor
spielte noch die Berufsfeuerwehr-Musik-
kapelle dem rüstigen Jubilar ein Ständchen.
Technische Leistungsprüfung
B
eim Technischen Leistungsbewerb,
veranstaltet am 22. September
2006 von der FF Amras, konnten die
Bewerbsgruppen aus Amras und Mühlau
hervorragende Leistungen in den jeweili-
gen Stufen Gold (2x Amras), Silber und
Bronze (jeweils Mühlau) vorweisen und
damit das Abzeichen mühelos erreichen!
Wiltener Trupp erreicht
AS-LA in Bronze
Is erster Trupp einer Innsbrucker
Feuerwehr erreichte ein Atem-
A
A schutztrupp der Freiwilligen Feuer-
wehr Wilten das Atemschutz-Leistungs-
abzeichen in Bronze.
F
Bettelstudent
ür die geleistete Arbeit beim Hoch-
wasser im August 2005 lud Frau Bür-
germeisterin Hilde Zach Kameraden
aus allen Feuerwehren zu einer Vorstellung
der Operette,,Der Bettelstudent" in das
Tiroler Landestheater ein.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Feuerwehrjugend Innsbruck-Stadt
Ausflug von Innsbrucks
Feuerwehrjugend
in den Weiherburgtunnel
A
Is kleines Dankeschön für den groß-
artigen Einsatz, den die Innsbrucker
FJ-Mitglieder das ganze Jahr über
leisten, organisierte Feuerwehr-Referent
und Vizebgm. Dr. Christoph Platzgummer
für die Jugendlichen am 4. April eine Tun-
nelbesichtigung.
Der Bezirks-Sachbearbeiter der Feuerwehr-
jugend Georg Berger und Bezirksfeuer-
wehr-Kdt. Ing. Anton Larcher konnten rund
60 Jugendliche sowie 15 Betreuer begrü-
Ben, die sich nicht die Gelegenheit ent-
gehen ließen, einen Blick auf die Baustelle
der Neuen Hungerburgbahn zu werfen.
Strabag-Projektleiter Dr. Herwig Schwarz
sowie Bauleiter Ing. Otto Reichholf erläu-
terten die technischen Ausführungen. Der-
zeit wird die erste Schiene im Tunnel ver-
legt und einbetoniert. Rund zwei Stunden
gehörte dann die Tunnelbaustelle den
jungen Feuerwehrleuten, die sich mit Helm
und Einsatzjacken ausgerüstet in den
Untergrund wagten.
einer Steigungsrate von fast 46 Prozent. Ein
besonderes Highlight war die Erklimmung
des Rohbaus der Hochstation beim Alpen-
zoo. Auf der Aussichtsplattform genossen
die Jugendlichen einen herrlichen Ausblick
über Innsbruck.,,Das ist echt cool", war der
Tenor der Feuerwehrjugend zu dem mehr-
geschossigen Bauwerk.
Vizebgm. Platzgummer freute sich über die
rege Teilnahme der Innsbrucker Feuer-
wehrjugend:,,Ihr habt jetzt die Chance den
Weiherburgtunnel der Neuen Hungerburg-
bahn zu besichtigen und zu sehen wie das
historische Bauwerk entsteht". Innsbrucks
Feuerwehr-Referent lobte insbesondere
auch die hervorragende Nachwuchsarbeit
der Freiwilligen Feuerwehren in der Lan-
deshauptstadt.
Innsbrucks Feuerwehrjugend
besteht seit 1983
Jugendarbeit wird bei Innsbrucks Freiwil-
ligen Feuerwehren groß" geschrieben. Im
Jahr werden von den rund 96 Jugendlichen
durchschnittlich 7.694 Arbeitsstunden ge-
leistet. Dazu kommen 750 Stunden der Ju-
gendbetreuer. Seit 1983 besteht die Inns-
brucker Feuerwehrjugend, die allen Bur-
schen und Mädchen von 11 bis 16 Jahren
offensteht. Mit 15 bzw. 16 Jahren werden
sie dann in den Aktivstand der FF überstellt.
Die Feuerwehrjugendgruppen werden von
ausgebildeten Betreuern geführt und be-
reiten die Jugendlichen - vorerst spiele-
risch, aber mit dem notwendigen Ernst -
auf die zukünftigen Aufgaben eines Feuer-
wehrmannes- oder auch -frau, vor. Bereits
in jungen Jahren soll bei den Jugendlichen
das Bewusstsein der sozialen Verantwor-
tung geweckt und gefördert werden. Die
Einsatzgebiete reichen dabei von Katastro-
phen (Brand, Hochwasser oder technische
Hilfe) bis hin zu sozialen Notfällen (kranke
oder behinderte Menschen). Die Ausbil-
dung beinhaltet deshalb verschiedene
Schwerpunkte: Auf der einen Seite wird
mit verschiedenen pädagogischen Metho-
den feuerwehrtechnisches Wissen (Organi-
sation, Gerätekunde, die Gruppe im Lösch-
einsatz, Technische Ausbildung, Knoten,
Erste Hilfe, Funk etc.) vermittelt, anderer-
seits gibt es auch genügend sportliche Be-
tätigung wie Wettbewerbe und Leistungs-
bewerbe sowie gemeinsame Erlebnisse bei
Zeltlagern oder Exkursionen.
TIVICENCED
GENERALI
Danke!
Zuerst wurde der untere Tunnelabschnitt,
der am Inn liegt, begangen. Mehr Kondition
verlangte danach die Besichtigung des Aus-
trittsstollens in der Nähe des Alpenzoos mit
Jahresbericht 2006
www.rlb-tirol.at
Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr
leisten Außergewöhnliches mit beispiel-
losem Einsatz für die Innsbrucker. Dieses
Engagement unterstützen wir gerne!
RLBX
RAIFFEISEN-LANDESBANK TIROL AG
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BEZIRKSFFUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Einsätze
Brand in einem Glashaus
A
uch Gewächshäuser brennen. Am
10.8.2006 abends löschte die Be-
nem Gewächshaus gegenüber der Polizei-
direktion. Die Flammen waren bereits von
der Kaiserjägerstraße aus sichtbar. In ei-
nem elektrisch beheizten hölzernen An-
zuchtbeet einer Gärtnerei war ein Feuer
ausgebrochen. Das vor Ort befindliche Be-
triebspersonal wies die Einsatzkräfte ein
und öffnete die Einfahrtstore. Der Brand
war unter Atemschutz rasch gelöscht.
Teleskopkran umgestürzt
Glück im Unglück -
keine Personen verletzt
A
m 20.10.2006 um ca. 14.00 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck
zu einem umgestürzten Bau-
kran auf einer Baustelle in der Nähe der
Hauptfeuerwache gerufen. Die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck rückte mit sieben Fahrzeugen
und 20 Mann aus. Schon kurz nach der Alar-
mierung der Einsatzkräfte kam die Rückmel-
dung von der Rettung, dass keine Personen
verletzt wurden. Ein 65-Tonnen-Teleskopkran
war bei Hebearbeiten von Betonfertigteilen,
vermutlich durch Nachgeben des Untergrun-
des, umgefallen. Der Kranführer hatte großes
Glück und konnte unverletzt den Bedie-
nungsstand verlassen. Weiters fiel der Kran so
glücklich auf die Straße, dass der nebenan
stehende Baukran und das Baugerüst, auf
welchem Bauarbeiter ihrer Arbeit nachgin-
gen, nicht betroffen waren. Die Aufräumar-
beiten gestalteten sich äußerst schwierig und
konnten erst um 20.00 Uhr abgeschlossen
werden. Das Fahrzeug musste teilweise zer-
legt werden und wurde anschließend von
zwei Kränen aufgestellt. Am Baukran ent-
stand dabei großer Sachschaden.
A
Angebranntes Essen
m 31.1.2006 wurde um ca. 15.50
Uhr die Berufsfeuerwehr Innsbruck
zu einer Rauchentwicklung aus ei-
nem Fenster in die Kaufmannstraße geru-
fen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte
mit vier Fahrzeugen und 16 Mann aus. Bei
Eintreffen der Feuerwehr drang schwarzer
Qualm aus einem Fenster im 1. OG. In der
total verqualmten Wohnung wurde eine
benommene ältere Dame angetroffen, die
sofort ins Freie gerettet wurde. Die Dame
hatte bereits erhebliche Mengen der gifti-
gen Rauchgase inhaliert und wurde sofort
mit Sauerstoff versorgt und anschließend
dem Notarzt übergeben. Weiters wurde die
Katze der Bewohnerin, ebenfalls mit An-
zeichen einer Rauchgasvergiftung, ins
Freie gerettet. Die Wohnung wurde mit ei-
nem speziellen Hochleistungslüfter belüf-
tet. Die Ursache für die starke Verqual-
mung der Wohnung war Essen, das auf
dem Herd eingeschaltet und vergessen
worden war. Durch das Verkohlen der Spei-
sen entstand der starke Qualm.
Dachstuhlbrand in der Bürgerstraße
m 23.3.2006 um ca. 12.30 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zu einem Dachstuhlbrand in
der Bürgerstraße gerufen. Die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck rückte mit sieben Fahr-
zeugen und 19 Mann, die Freiwillige Feu-
erwehr Hötting mit vier Fahrzeugen und
22 Mann aus.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war im Dach-
bereich eine starke Rauchentwicklung und
Schwerer Verkehrsunfall
E
in aufsehenerregender Einsatz er-
eignete sich am 3.2.2006 um 10.47
Ein IVB-Bus war mit einer Straßenbahn
frontal zusammengestoßen. Im Einsatz
standen 18 Mann der Berufsfeuerwehr
mit fünf Fahrzeugen.
Der Fahrer des Busses war im Bein- und
Bauchbereich zwischen Lenkrad, Armatu-
renbrett und Sitz eingeklemmt und schwer
verletzt worden. In beiden Fahrzeugen be-
fanden sich eine Vielzahl von Verletzten, teil-
Flammen sichtbar. Nach Auskunft anwe-
sender Bewohner waren keine Personen
betroffen. Es wurden mehrere C-Rohre im
Innen- und Außenangriff unter Atem-
schutz vorgenommen.
Das Blechdach musste unter Atemschutz,
unter schwierigsten und gefährlichen Um-
ständen, mit speziellen Motorsägen geöff-
net werden. Im Dachbereich entstand er-
heblicher Sachschaden.
Auf Grund des raschen und gezielten
Löschangriffes wurden die darunterliegen-
den Wohnungen zum Glück nur leicht be-
schädigt. Der Sachschaden durch Lösch-
wasser hielt sich ebenfalls in Grenzen. Die
Bürgerstraße war während der Lösch-
arbeiten gesperrt.
- Bus und Straßenbahn
weise am Boden liegend. Die Berufsfeuer-
wehr leitete sofort, gemeinsam mit der Ret-
tung, die Verletztenversorgung ein und setz-
te zur Befreiung des eingeklemmten Bus-
fahrers hydraulische Rettungsgeräte ein.
Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass
durch stürzende Personen die Haltestan-
gen in den Fahrzeugen teilweise wegge-
rissen wurden. Nach der Beendigung aller
Rettungsmaßnahmen wurden beide Fahr-
zeuge von den Technikern der IVB ab-
transportiert.
Brand in einem Kollektorgang des LKH Innsbruck
A
m 2.10.2006 um ca. 14.45 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zu einem Brand in der Re-
chengasse in Innsbruck gerufen. Die Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck rückte mit neun
U
m ca. 15.00 Uhr wurde die Berufs-
feuerwehr Innsbruck durch ein Te-
lefonwählgerät zu einem Brand-
meldealarm bei der Firma Huter & Söhne
gerufen. Nach der Erkundung wurde als
Auslöseursache ein Brand in einem Holz-
spänesilo festgestellt. Nach der Herstel-
lung der Löschbereitschaft wurden Teile
einer Holzspäneförderanlage (entnimmt
Holzspäne aus dem Silo und befördert die-
A
Fahrzeugen und 22 Mann, die Freiwillige
Feuerwehr Wilten mit neun Mann und
zwei Fahrzeugen aus.
Bei Eintreffen der Feuerwehr drang dichter
Rauch aus einem Schacht. Durch eine vor
Eintreffen der Feuerwehr durchgeführte
Erkundung durch den Technischen Dienst
des LKH Innsbruck, wurde der Einsatzlei-
ter sofort über einen Brand im Kollektor-
gang der Klinik informiert.
In diesem Versorgungsgang sind Rohre der
Wärmeversorgung für das Krankenhaus
und Ölleitungen für das Wärme-Kälte-Zen-
Silobrand
ses Material zur Heizanlage) entfernt, um
zum Brandherd zu gelangen. Nach Lösch-
versuchen mit einem HD-Rohr und einer
Fognail-Lanze trat aber kein Löscherfolg
ein. Ein Zukommen von unten in den Silo
war nicht möglich. Die Wärmebildkamera
zeigte eine Temperatur von ca. 300 Grad
Celsius an. Es konnte aber nicht festge-
stellt werden, wie weit der Brandherd in
den Silo reichte.
Anschließend wurde ein Loch in die Blech-
abdeckung (grenzt direkt in den Silo) ge-
bohrt. Eine vor Ort selbst hergestellte
Löschlanze (ein ca. 2 m langes Metallrohr
mit einem Übergangsstück auf eine C-
Kupplung) wurde eingeführt. Ein Wasser-*
Lightwater-Gemisch wurde eingebracht.
Nach ca. 2.000 Litern trat ein sichtbarer
Löscherfolg ein.
Jahresbericht 2006
trum geführt. Der Brand konnte unter Atem-
schutz rasch gelöscht werden. Auf Grund
der Enge und der starken Verrauchung war
ein Arbeiten im Kollektorgang äußerst
schwierig. Nach Beendigung der Löschar-
beiten musste der Rauch von der Feuerwehr
abgesaugt werden. Personen wurden keine
verletzt. Eine Rauchausbreitung in die Kli-
nik konnte auch verhindert werden.
Auf Grund dieses Brandgeschehens kam
es im Wärme-Kälte-Zentrum zu einem er-
heblichen Austritt von Heizöl. Das gesam-
te Öl musste von einer Fachfirma abge-
pumpt werden.
Nach diesem Vorgang begann die Feuer-
wehr mit dem Entleeren des Silos. Das Pro-
blem für die Feuerwehr bestand darin,
dass teilweise nur mit Atemschutz gear-
beitet werden konnte und der Silo bis zur
Decke (ca. 600 Kubikmeter) gefüllt war.
Im Zuge der Löschversuche und der Ent-
leerung wurde mehrmals die Silosprinkler-
anlage betätigt. Zum Einsatz kamen 80
Mann der Berufsfeuerwehr und der Frei-
willigen Feuerwehr Innsbruck. Eingesetzt
wurden 30 Atemschutzgeräte mit insge-
samt 70 Flaschen.
Nach 26 Stunden konnte der Einsatz be-
endet werden - der Silo wurde vollständig
entleert. Interessant war die Tatsache, dass
auch nach den Löschversuchen von unten
und von der Seite (von außen), auch nach
18 Stunden Glutnester gefunden wurden.
Bergung von zwei Bergsteigern musste erfolglos abgebrochen werden
m 31.7.2006 wurde die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck zu einem Assis-
àtenzeinsatz am Pitztaler Gletscher
gerufen. Zwei deutsche Bergsteiger (Vater
und Sohn) wurden als vermisst gemeldet.
Unterhalb der Wildspitze sind die beiden
offenbar in eine Gletscherspalte gefallen,
die mit Wasser gefüllt ist. Nach der Absu-
che der Gletscherspalte durch die Bergret-
tung wurden Einsatztaucher der Berufs-
feuerwehr angefordert Die Männer der
Berufsfeuerwehr wurden mit dem Hub-
schrauber des Innenministeriums eingeflo-
gen. Der Einsatz der Taucher gestaltete
sich äußerst schwierig. Die Taucher mus-
sten mit den Gerätschaften abgeseilt wer-
den und unternahmen anschließend einen
Tauchgang im eiskalten Wasser. Die Ein-
satztaucher mussten mit Leinen gesichert
werden, die Sichtverhältnisse waren sehr
gut. Es konnten einige Ausrüstungsgegen-
stände der Bergsteiger geborgen werden.
Auf Grund der schlechten Witterung und
späten Tageszeit musste der Einsatz aber
frühzeitig ohne Erfolg abgebrochen wer-
den.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall mit Schulbus
Lkw-Brand auf der A 13
m 16.2.2006 um ca. 18.00 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
A bruck zu einem Lkw-Brand auf der
A 13, Höhe Zenzenhof, gerufen. Die Berufs-
feuerwehr Innsbruck rückte mit vier Fahr-
zeugen und 15 Mann aus. Zur Unterstüt-
zung rückten die FF Vill und Schönberg aus.
Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der
Lkw in Vollbrand. Der Fahrer konnte sich
aus eigener Kraft in Sicherheit bringen.
Zum Glück bestand die Ladung aus Milch-
produkten, eine Gefährdung der Umge-
bung und der Bevölkerung bestand zu
keinem Zeitpunkt.
Der Brand wurde unter Atemschutz ge-
löscht. Die Bergung des Lkw wurde von
einer Privatfirma durchgeführt. Von der
Berufsfeuerwehr und der FF Vill wurden
ca. 500 Liter Diesel abgepumpt und die
Straße gereinigt. Am Lkw entstand Total-
schaden. Die Autobahn war während der
Lösch- und Bergearbeiten nur bedingt be-
fahrbar, ein Stau bis zurück zum Ampas-
serhof war die Folge.
m 20.6.2006 um ca. 07.30 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zu einem Verkehrsunfall zwi-
schen einem Schulbus und einem Lkw in
Ampaß gerufen. Alarmiert wurde die Be-
rufsfeuerwehr von der Leitstelle der Ret-
tung. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rück-
te mit sechs Fahrzeugen und 12 Mann aus.
Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck wurden bereits mehrere Kinder am
Straßenrand von der Rettung und der
Freiwilligen Feuerwehr Ampaß versorgt.
Der Fahrer des Schulbusses sowie ein Kind
A
waren im Bus eingeklemmt. Auf Grund der
schweren Schäden am Fahrzeug und der
Deformation im Fußbereich benötigte die
Berufsfeuerwehr ca. 45 Minuten um bei-
de Verletzte zu befreien. Mit Hilfe von
hydraulischen Rettungsgeräten konnten
diese Rettungsmaßnahmen abgeschlos-
sen werden.
Laut Auskunft der Rettung wurden sechs
Kinder, der Fahrer des Schulbusses und der
Beifahrer des Lkw verletzt und mussten in
das LKH Innsbruck gebracht werden. Am
Schulbus entstand Totalschaden.
Wohnungsbrand in der Sailergasse 13
m 25.1.2006 um 04.15 Uhr in der
Früh wurde die Berufsfeuerwehr
Innsbruck zu einem Wohnungs-
brand in der Sailergasse 13 gerufen. Schon
bei der Meldung war bekannt, dass es sich
um die Wohnung der Frau Bürgermeisterin
handelt. Die Berufsfeuerwehr rückte mit
fünf Fahrzeugen und 16 Mann aus. Auf
Grund der Verbauung in der Altstadt wurde
vom Einsatzleiter zusätzlich die Freiwillige
Feuerwehr Hötting alarmiert, die mit fünf
Fahrzeugen und 27 Mann ausrückte. Beim
Eintreffen wurde der Einsatzleiter darüber
informiert, dass das Gebäude von nur zwei
Personen bewohnt wird. Die Brandwoh-
nung befindet sich im vierten Oberge-
schoss. Auf Grund der starken Verrauchung
musste mit Atemschutz vorgegangen wer-
den. Gleichzeitig wurde ein Löschangriff
über eine Drehleiter vorgenommen. Der
Wohnungsbrand konnte schnell gelöscht
werden. Die Wohnung wurde mit Hochleis-
tungslüftungsgeräten belüftet. Nach Ab-
schluss der Nachlöscharbeiten und Aus-
leuchtung der Wohnung wurde die Einsatz-
stelle der Brandermittlung der Polizei über-
geben. Die Frau Bürgermeisterin blieb zum
Glück unverletzt, es entstand aber erheb-
licher Sachschaden in der Wohnung. Wei-
tere Personen waren nicht betroffen.
Zwei Kinder und eine Frau durch Berufsfeuerwehr gerettet
A
m 8.3.2007 um kurz vor 04.00 Uhr
Früh wurde die Berufsfeuerwehr
Mehrparteienwohnhaus im Stadtteil Höt-
ting gerufen. Die Berufsfeuerwehr und die
Freiwillige Feuerwehr Hötting rückten mit
insgesamt acht Fahrzeugen und 36 Mann
zu diesem Einsatz aus. Aus bisher unbe-
kannter Ursache war die hölzerne Veranda
zur Eingangstüre, einer im Erdgeschoss ge-
legenen Wohnung, in Vollbrand geraten.
,,Bei Ankunft brannte die Veranda in
gan-
zer Ausdehnung und eine extreme Rauch-
wolke verhüllte das Gebäude. Aus dem
zweiten Obergeschoss schrie eine Frau mit
ihren zwei Kindern um Hilfe, da ihre Woh-
nung komplett verraucht war und sie nicht
mehr selbstständig ins Freie finden konn-
ten. Die Frau konnte beruhigt und von ih-
rem Vorhaben, sich durch einen Sprung zu
retten, abgebracht werden." Die drei Per-
sonen wurden über eine tragbare Leiter
bzw. über das Stiegenhaus in Sicherheit ge-
bracht und mit Verdacht auf eine Rauch-
gasvergiftung dem Notarzt übergeben - in
weiterer Folge wurden sie dann in die Kli-
nik gebracht. Der Brand konnte in kürzes-
ter Zeit gelöscht werden. Zur Klärung der
Brandursache hat ein Brandermittler der
Polizei die Arbeit aufgenommen.
Kellerbrand in einem Wohnhaus
A
am
m 1.4.2007 um ca. 02.10 Uhr wur-
de die Berufsfeuerwehr zu einem
Kellerbrand in einem Wohnhaus a
Innrain gerufen. Bei Ankunft der Berufsfeu-
erwehr war aus bisher unbekannter Ursa-
che ein Partyraum in Brand geraten. Aus ei-
nem hofseitig gelegenen Fenster schlugen
bereits Flammen heraus und das Stiegen-
haus war schon total verraucht. Mehrere
Personen riefen an Fenstern um Hilfe, da sie
eingeschlossen waren und ihre Wohnungen
nicht mehr alleine bzw. gefahrlos verlassen
konnten.,,Nach der ersten Erkundung wur-
de die Freiwillige Feuerwehr Hötting zur
Unterstützung der Berufsfeuerwehr an die
Einsatzsteile alarmiert", schildert Feuer-
wehreinsatzleiter Ing. Marcus Wimmer den
Einsatzbeginn. Von der Berufsfeuerwehr
wurde begonnen die eingeschlossenen
Personen teilweise über das Stiegenhaus
Hauseinsturz Hall in Tirol
A
m, 19.6.2007 kurz nach 14.00 Uhr
war es in der Stadtgemeinde Hall in
Tirol zu einem Einsturz eines im Um-
bau befindlichen Wohnhauses gekommen.
Das Wohnhaus gehört zur Haller Altstadt
und ist schon mehrere hundert Jahre alt. Im
Bezirk Innsbruck-Stadt verfügt die FF Müh-
lau über eine Trümmerkamera und ein
Schallortungsgerät, welches tirolweit einge-
setzt werden kann. Dadurch wurden die Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck und die FF Mühlau
zum Einsatzort alarmiert. Auf der Anfahrt
wurde dem Einsatzleiter der BF mitgeteilt,
dass ein Bauarbeiter unter den Trümmern
vermisst wird. Bei Ankunft konnte festge-
stellt werden, dass alle drei Geschosse in
sich zusammengebrochen waren nur die
Umfassungsmauern blieben stehen. Das
ganze Gebäude wies vom Dach bis ins Erd-
geschoss eine massive Instabilität auf, so
dass ein Betreten des selbigen durch Ein-
satzkräfte nur unter strengsten Sicherheits-
und Protokollierungsmaßnahmen möglich
gewesen ist. Nach umfangreichen Siche-
rungsmaßnahmen und etlichen Bespre-
chungen der Feuerwehreinsatzleiter, Stati-
ker, Bauherrn und sonstigen verantwort-
lichen Damen und Herren wurde von der Be-
rufsfeuerwehr begonnen einen Tunnel im
Erdgeschoss zu graben bzw. sich in den
Schuttkegel hineinzuarbeiten. Der „Vor-
Jahresbericht 2006
24 Personen vom Rauch eingeschlossen
mittels so genannter Fluchthauben, aber
auch über eine Drehleiter ins Freie zu retten
und dem Rettungsdienst zu übergeben.
Diese Arbeiten wurden dann von der FF
Hötting unterstützt.,, Insgesamt wurden 24
eingeschlossene Bewohner von der Berufs-
feuerwehr und der FF Hötting gerettet -
glücklicherweise blieben aber, bis auf eine,
alle Personen unverletzt die eine Person
wurde zur weiteren Abklärung in die Klinik
gebracht. Die restlichen Personen konnten
nach Beendigung des Feuerwehreinsatzes
wieder in ihre Wohnungen zurückkehren."
,,Nicht alltäglich für die eingesetzten Ein-
satzkräfte waren die herzlichen Danksa-
gungen der Bewohner - einige wollten so-
gar ein Foto mit ihren, Rettern"", rundet Ing.
Wimmer ab. Der Brand selbst konnte im
Innenangriff in kurzer Zeit von der Berufs-
feuerwehr Innsbruck gelöscht werden. Im
trieb" wurde durch ständiges Pölzen gesi-
chert. Von der FF Mühlau wurde anfangs
der Bereich, soweit zugänglich, mit dem
Schallortungsgerät abgesucht bzw. mit der
Trümmerkamera in eventuellen Hohlräu-
men nach dem Bauarbeiter gesucht. Leider
brachten diese Arbeiten keinen Erfolg, d. h.
der Bauarbeiter konnte nicht geortet bzw.
lokalisiert werden. Auch eingesetzte Such-
hunde konnten in den zugänglichen Berei-
chen nichts orten. Im weiteren Verlauf wur-
den dann auch noch die Reste der oberen
Stockwerke provisorisch unter Anleitung ei-
nes Statikers gepölzt um das stark absturz-
gefährdete Dach abzufangen. Nach mehre-
ren Stunden war klar, dass mit dem techni-
schen Gerät der Berufsfeuerwehr (z. B. 45-
t-Teleskopkran) nicht der nötige Einsatzer-
folg erzielt werden kann - es wurden priva-
te Kranfirmen mit den weiteren Aufgaben
betraut. Die BF Innsbruck rückte um ca.
19.30 Uhr von der Einsatzstelle ab - fast
während der gesamten Einsatzzeit war
Branddirektor Mag. Erwin Reichel vor Ort
um die Einsatzleitung zu unterstützen. Ab-
schließend sei noch äußerst positiv zu er-
wähnen, dass die Absprache und Koordina-
tion des Einsatzes zwischen BF Innsbruck,
FF Mühlau und örtlicher Einsatzleitung der
Stadtfeuerwehr Hall, Kdt.-Stv. Robert Wal-
der, ausgezeichnet funktioniert hat.
Laufe des Einsatzes waren Branddirektor
Mag. Erwin Reichel, Vizebgm. Dr. Christoph
Platzgummer sowie Landesfeuerwehrin-
spektor DI Alfons Gruber an die Einsatzstel-
le gekommen um sich ein Bild von der La-
ge zu machen. Vizebgm. Dr. Platzgummer,
wie auch DI Gruber lobten die Arbeit der
Feuerwehren der Stadt Innsbruck und be-
dankten sich für den erfolgreichen und
schnellen Einsatz - denn nur diesem ist es
zu verdanken, dass keine Personen ärger
verletzt worden sind. Abschließend sei noch
die immer wieder perfekt funktionierende
Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst
der Stadt Innsbruck zu erwähnen. Zur Er-
klärung der Brandursache hat die Polizei die
Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz
standen insgesamt 53 Mann und elf Fahr-
zeuge von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger
Feuerwehr Hötting.
Keller ausgebrannt
A
m 18.5.2006 um 02.10 Uhr wur-
de die Berufsfeuerwehr zu einem
Platz gerufen. Mit fünf Fahrzeugen und 16
Mann rückte die Berufsfeuerwehr aus.
Aus bisher unbekannter Ursache war im
Keller der Pizzeria ein Brand ausgebro-
chen, welcher sich schon auf das Mobiliar
im Erdgeschoss ausgebreitet hat.,, Bei Ein-
treffen der Berufsfeuerwehr Innsbruck wa-
ren Flammen im Geschäftslokal sichtbar,
vom anwesenden Hausmeister wurde mit-
geteilt, dass der Lokalbesitzer des Öfteren
im Keller schläft - daraufhin wurde umge-
hend parallel zur Brandbekämpfung - mit
der Suche nach der vermissten Person be-
gonnen. Nach wenigen Minuten konnte
aber festgestellt werden, dass sich keine
Person im Keller bzw. im Lokal aufgehal-
ten hat somit konnte dann die Brandbe-
kämpfung verstärkt werden und nach kur-
zer Zeit, Brand aus" gegeben werden."
Nach umfangreichen Kontroll-, Belüf-
tungs- und Sicherungsarbeiten rückte die
BF Innsbruck nach ca. zwei Stunden von
der Einsatzstelle wieder ab.
Zur Klärung der Brandursache hat die
Brandermittlung der Polizei Innsbruck die
Arbeiten aufgenommen.
17
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dachstuhlbrand in einem Wohnhaus in Innsbruck - Igls
m 24.12.2006 um ca. 04.25 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr Inns-
bruck zu einem Brand in einem
Wohnhaus, Patscherstraße 7, gerufen. Die
Freiwillige Feuerwehr Igls wurde ebenfalls
alarmiert und traf zeitgleich mit der BF am
Einsatzort ein. Das Haus war früher ein
Hotel und wird jetzt als Wohnhaus ge-
nutzt.
Aus bisher unbekannter Ursache war in
einer Wohnung im obersten Stockwerk ein
Brand ausgebrochen der bereits auf den
Dachbodenbereich übergegriffen hatte. Zu
Einsatzbeginn wurde das gesamte Gebäu-
de evakuiert und die Bewohner im Feuer-
wehrhaus Igls untergebracht, wo sie von der
Rettung Innsbruck und der Feuerwehr Igls
mit Getränken versorgt und betreut wurden.
Zur weiteren Unterstützung der Berufsfeu-
erwehr und FF Igls wurden noch die frei-
willigen Einheiten von Vill, Amras und Neu-
Arzl an die Einsatzstelle beordert. Insge-
samt war die Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck mit 17 Fahrzeugen und rund 80
Mann im Einsatz.
Der Brand konnte nur durch einen mas-
siven Innen- und Außenangriff gelöscht
werden, sodass verhindert werden konn-
te, dass der gesamte Dachstuhl bzw. das
Wohnhaus ein Raub der Flammen wurde.
,,Ein wichtiger Faktor zur Erreichung die-
ses Einsatzzieles war die ausgezeichnete
Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuer-
wehr und den einzelnen Freiwilligen Feu-
erwehren."
Vizebürgermeister Dr. Christoph Platz-
gummer kam persönlich an die Einsatz-
stelle und leitete die notwendigen Maß-
nahmen für die Unterbringung der betrof-
fenen Familien ein. Er bedankte sich so-
wohl bei der Berufsfeuerwehr als auch bei
den freiwilligen Einheiten für den profes-
sionellen Einsatz wodurch ein gewaltiger
Schaden verhindert werden konnte.
Jahresbericht 2006
Zwei brennende Gasflaschen hielten Berufsfeuerwehr Innsbruck auf Trab
m Vormittag des 6.2.2006 musste
die Berufsfeuerwehr Innsbruck
zweimal zu brennenden Gasfla-
schen ausrücken. Das erste Mal, um 9.45
Uhr, wurde eine brennende Flüssiggasfla-
sche in einem Hinterhof in der Wilhelm-
Greil-Straße gemeldet.,,Da das Gas aber
bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr
bereits abgedreht und somit der Brand be-
reits erloschen war, wurde von uns nur
noch die Flasche und die Umgebung kon-
trolliert und Messungen auf das Vorhan-
densein von Gas durchgeführt." Zu die-
sem Einsatz rückte die Berufsfeuerwehr
mit acht Fahrzeugen und 18 Mann aus.
Der zweite Alarm ging um 10.52 Uhr in
der Zentrale der Berufsfeuerwehr ein.
Diesmal brannte wiederum eine Flüssig-
gasflasche auf einer Terrasse einer Wohn-
anlage in der Dr.-Hans-Klocker-Straße.
Durch die Flammeneinwirkung hatte
sich der Brand bereits auf die Außenfas-
sade einer Wohnung ausgebreitet - sogar
zwei Fensterscheiben waren schon ge-
sprungen", so die Situation beim Eintref-
fen der Berufsfeuerwehr.,,Der Brand der
Gasflasche und der Außenfassade konnte
aber nach wenigen Minuten von der Be-
rufsfeuerwehr unter Kontrolle gebracht
bzw. gelöscht werden." Der Sachschaden
dürfte aber in diesem Falle beträchtlich
sein, da eine hohe Brandeinwirkung an
der Außenfassade und an elektrischen In-
stallationen vorhanden war. Zur Klärung
der Brandursache hat ein Brandermittler
der Polizei Innsbruck die Untersuchungen
aufgenommen. Es rückten wieder acht
Fahrzeuge und 18 Mann der Berufsfeuer-
wehr zu diesem Einsatz aus - parallel wur-
de die Freiwillige Feuerwehr Arzl alar-
miert, die mit sechs Mann und einem
Fahrzeug vor Ort war.
Säureaustritt beim
Milchhof Innsbruck
A
m 17.10.2006 um ca. 06.55 Uhr
wurde die Berufsfeuerwehr über
Notruf von einem Chemikalienaus-
tritt im Milchhof Innsbruck alarmiert. Mit
sechs Fahrzeugen und 16 Mann rückte die
BF aus. Mitarbeiter des Milchhofes hatten
einen stechenden Geruch und eine leichte
Rauchentwicklung aus einem Chemikalien-
lager im Keller bemerkt und daraufhin die
Berufsfeuerwehr verständigt. Da unklar war
um welche Chemikalie es sich handelte,
wurde die FF Reichenau (Einheit mit Spezi-
alisierung,,Schadstoff") an die Einsatzstel-
le mitalarmiert. Auf Grund der stark ät-
zenden Dämpfe, welche durch den Austritt
entstanden sind, wurde der Milchhof eva-
kuiert und die Produktion total eingestellt.'
Von der Feuerwehr wurde dann unter der
höchsten Schutzstufe in den Keller vorge-
gangen und festgestellt, dass ein defekter
Kunststoffbehälter mit Peroxyessigsäure
Ursache des Austrittes ist. Die ausgetretene
Flüssigkeit wurde gebunden und entsorgt-
die im Behälter verbliebene Säure wurde in
einen anderen umgepumpt.,,Nach diesen
Arbeiten konnte das Gebäude wieder für
die Produktion freigegeben werden. Um-
fangreiche Be- bzw. Entlüftungsmaßnah-
men reichten noch bis in die späten Nach-
mittagsstunden hin." Alle Mitarbeiter der
Feuerwehr mussten von der FF Reichenau
dekontaminiert werden. Personen kamen
nicht zu Schaden.
Schwerer Verkehrsun-
fall im Gewerbegebiet
m 9.9.2006 um ca. 18.45 Uhr wur-
de die Berufsfeuerwehr Innsbruck
zu einem Verkehrsunfall ins Ge-
werbegebiet Innsbruck gerufen.
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte mit
fünf Fahrzeugen und 13 Mann zu diesem
Einsatz aus.
Zwei Fahrzeuge waren frontal ineinander
gekracht und insgesamt fünf Personen zo-
gen sich schwere Verletzungen zu.
Eine weibliche Person musste auf Grund
ihrer schweren Verletzungen mittels zwei-
er Bergescheren von der Berufsfeuerwehr
Innsbruck aus dem Fahrzeug befreit wer-
den.
Sämtliche Personen wurden vom Ret-
tungsdienst bzw. Notarzt versorgt und in
Krankenhäuser abtransportiert.
Brand im Cafe Arcos".
Leopoldstraße
A
m 1.6.2006 um 03.54 Uhr wurde
die Berufsfeuerwehr zu einem
Brand des Cafes,,Arcos" in der Leo-
poldstraße gerufen. Mit vier Fahrzeugen
und 16 Mann rückte die BF aus. Aus bis-
her unbekannter Ursache war im Schank-
bereich des Cafes ein Brand ausgebrochen.
,,Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck war eine starke Rauchentwicklung
aus dem Lokal sichtbar." Der Brand wurde
von der BF Innsbruck nach kurzer Zeit
lokalisiert und gelöscht.,,Durch das schnel-
le Eingreifen der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck konnte ein noch größerer Schaden
bzw. die Ausbreitung des Feuers auf das
gesamte Lokal verhindert werden." Auf
Grund der Rauchentwicklung war es not-
wendig das ganze Gebäude zu kontrollie-
ren bzw. zu belüften. Personen kamen bei
diesem Einsatz nicht zu Schaden. Durch
den Brand und die Rauchausbreitung dürf-
te der Sachschaden aber beträchtlich sein.
EUERWEHR
FEUERWEHR
1444 IBK
900
19
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
4
5
BERUTS
FEUERWER
INNSRUCK
BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK
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BEZIRKSFFUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
BERUFSFEUERWEHR
Branddirektion
150 Jahre Sicherheit und Schutz
für die Landeshauptstadt Innsbruck
Jahresbericht 2006
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
Ein Leistungsprofil
der Feuerwehr
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die
Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks, als
Einrichtungen des Magistrates Innsbruck
und Feuerwehr im Sinne des Landesfeuer-
wehrgesetzes, haben gemäß Landesfeuer-
wehrgesetz 2001, § 1, bei
a) Maßnahmen zur Verhütung und Be-
kämpfung von Bränden einschließlich
der Stellung einer Brandsicherheitswa-
che, bei Vorkehrungen für die Brandbe-
kämpfung, bei nachfolgenden Siche-
rungsmaßnahmen und durch Hilfestel-
lung bei allfälligen Erhebungsmaßnah-
men (Brandschutz),
b) bei Rettungs- und Hilfsmaßnahmen zur
Verhinderung, Beseitigung oder Minde-
rung der unmittelbaren Auswirkungen
von Personen- und Sachschäden, so-
weit diese Schäden durch Unfälle oder
Elementarereignisse eintreten (Katstro-
phenhilfe) und
c) bei Technischen Hilfeleistungen, insbe-
sondere Rettungs- und Hilfsmaßnah-
men zur Vermeidung und Abwehr von
Gefahren und Beeinträchtigung für
Menschen, Tiere und Sachen sowie für
die Umwelt, soweit es sich nicht aus-
schließlich um Hilfeleistungen im Rah-
men der Sicherheitsverwaltung handelt
(Technische Hilfsdienste)
mitzuwirken.
Gemäß Landesfeuerwehrgesetz 2001, §6
Abs. 2 muss die Berufsfeuerwehr „,in be-
sonders hohem Maße befähigt sein, die
bei Notständen, insbesondere bei Bränden
und Unglücksfällen, entstehenden Gefah-
ren abzuwenden".
Die Berufsfeuerwehr ist 24 Stunden, sie-
ben Tage die Woche permanent mit der
gleichen Stärke besetzt. Die Leistungen der
Berufsfeuerwehr werden permanent vor-
gehalten, gewartet, einsatzbereit gehalten
und stehen dem Stadtgebiet und den Um-
landgemeinden stets zur Verfügung.
Hauptziel ist die Sicherheit für die Bürger
zu gewähren und die Verhinderung, Ver-
minderung und Eindämmung von Perso-
nen- und Sachschäden.
Durch die ständige Besetzung der Haupt-
feuerwache mit 22 Mann Einsatzmann-
schaft und einem Offizier als Einsatzleiter
können alle Gerätschaften der Berufsfeu-
erwehr in Einsatz gebracht werden. Durch
das Springersystem ein Mann bedient
mehrere Fahrzeuge -kann die gesamte
Gerätschaft allerdings nicht zeitgleich in
Einsatz gebracht werden.
FEUERWEHR
FEUERWEHR
Der Leistungsumfang ist im Groben die
Abdeckung folgender Bereiche:
• Brandeinsätze
•
Technische Einsätze
Gefahrguteinsätze
Dienstleistungen
Vorbeugender Brandschutz
Verrechenbare Einsätze
Sondereinsätze (Strahleneinsätze, Ein-
sätze an Luftfahrzeugen, Wasser-Tauch-
einsätze)
⚫Katastropheneinsätze
Nach einer Prioritätenreihung wie folgt:
Menschenrettung
• Tierrettung
· Umweltschutz
⚫ Sachwertschutz
Zu den einzelnen Bereichen:
Brandeinsatz
Vom Kleinbrand (Mistkübel) bis zum Woh-
nungsbrand ist die Berufsfeuerwehr mit
zwei Gruppenfahrzeugen (zwei Atem-
schutztrupps) und einem Truppfahrzeug
(Atemschutzreservetrupp) in der Lage,
Schadensereignisse in dieser Größe abzu-
arbeiten. Bei größeren Bränden oder Pa-
FEUERWEHR
ralleleinsätzen wird zusätzlich je nach
Größe eine oder mehrere Freiwillige Feu-
erwehren alarmiert.
Automatische Brandmeldealarme fallen
ebenso in diese Kategorie Brandeinsatz.
Hier wird standardmäßig mit dem Einsatz-
leiterfahrzeug, einem Gruppenfahrzeug
und einem Hubrettungsgerät ausgefah-
ren. Bei Objekten mit besonderen Gefah-
ren (wie Schulen, Kindergärten, Einkaufs-
zentren, Veranstaltungsobjekte mit lau-
fender Veranstaltung, Sanatorien, ...) wird
mit zwei Gruppenfahrzeugen die Einsatz-
adresse angefahren.
Zirka 5% der automati-
schen Brandmeldealar-
me sind reelle Brand-
alarme, welche auf-
grund der Früherken-
nung und der schnellen
Eingreifzeiten der Be-
rufsfeuerwehr in der
Kategorie,,Kleinbrand"
bleiben.
Großbrände werden
unter der Leitung der
Berufsfeuerwehr, welche auch den Erstein-
satz erledigt, gemeinsam mit den freiwilli-
gen Einheiten abgearbeitet. Die Dichte der
freiwilligen Einheiten ist in Innsbruck eine
sehr hohe, durch die teilweise schwierige
Tagesverfügbarkeit wird allerdings ange-
dacht, bei jeder Alarmierung jeweils zwei
freiwillige Einheiten zu alarmieren.
"Weiters fallen in die Kategorie,, Brandein-
sätze" Einsätze wie: Pkw/Lkw-Brände, Ge-
bäudebrand, Rauchfangbrand, Heustock-
brand, Werkstättenbrand, Tankstellen-
brand, Waldbrand, Müllbrand, unbekann-
te Rauchentwicklung, ...
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BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Jahresbericht 2006
Ein herzliches Dankeschön...
... für die schnelle und unkomplizierte Hilfe beim Brand in der Absauganlage
UNSERER Firma am 28. März 2007.
Es konnte Schlimmstes verhindert werden
und die Produktion nach dem Ende
der Aufräumarbeiten fortgesetzt werden.
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Technische Einsätze
Die Anzahl der Technischen Einsätze ist
laufend steigend. Durch die immer höhere
„Technisierung" unserer Gesellschaft wird
auch die Abhängigkeit und damit auch die
Wahrscheinlichkeit, dass Unfälle bzw.
Schäden eintreten, größer.
Für die Feuerwehr bedeuten Technische
Einsätze teilweise ein sehr hohes Risiko,
vor allem aber einen großen Aufwand an
Gerätschaften und einen hohen Aufwand
an Ausbildung.
Die Berufsfeuerwehr kann Technische Ein-
sätze - im Bereich der Verkehrsunfälle (ein
bis zwei Fahrzeuge involviert), dem Heben
von schweren Lasten, Schadstoffaustritte -
in einem nicht allzu großen Umfang selbst-
ständig abarbeiten.
Kommen größere Dimensionen zum Tragen,
so werden einzelne freiwillige Einheiten,
welche auf einem Sachgebiet spezialisiert
sind, hinzugerufen. Die Berufsfeuerwehr ist
technisch so ausgerüstet und ausgebildet,
dass alle vorhersehbaren technischen
Zwischenfälle erledigt werden können. Bei
größeren Unfallszenarien werden zusätzlich
Freiwillige Feuerwehreinheiten mit- bzw.
nachalarmiert. Eine Spezialisierung einzel-
ner Feuerwehren wurde in der Vergangen-
heit umgesetzt und wird weiter erfolgen.
Vorbeugender
Brandschutz
In den Baurechts-, Gewerberechts, Ver-
kehrsrechts-, Veranstaltungsrechts- und Ei-
senbahnrechtsverfahren ist die Berufsfeu-
erwehr als Sachverständiger vertreten und
hat dabei insbesondere die Schutzziele ge-
mäß EU-Bauproduktenrichtlinie „Perso-
nenrettung",,,Vorkehrungen für einen wir-
kungsvollen Einsatz" und „Sicherheit der
Einsatzkräfte" zu beurteilen und festzule-
gen. Die brandschutztechnischen Festle-
gungen erfolgen in schriftlichen Stellung-
nahmen und/oder durch die Teilnahme an
den Verhandlungen. Von der Berufsfeuer-
wehr werden weiters sämtliche Agenden
des betriebstechnischen Brandschutzes be-
arbeitet, darunter fallen u. a. Brandmelde-
anlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanla-
gen, Löschanlagen und Alarmierungs- und
Objektfunkanlagen (u. a. Vorschreibung im
Bau- und Gewerberechtsverfahren, Di-
mensionierung und technische Ausfüh-
rung, Anschaltegenehmigungen, Aufnah-
me, Einsatzunterlagen, Überprüfung).
"
Der Bereich Betrieblicher Brandschutz"
mit den Untergliederungen,,Vorschreibung
und Zusammenarbeit von externen Brand-
schutzorganisationen", „Organisation und
Durchführung von Brandschutzübungen",
,,Brandschutzschulungen",,,Öffentlichkeits-
leistungseinsätze sind Einsätze im Bereich
der Hoheitsverwaltung des Magistrates,
welche auch nicht verrechnet werden. So
die Entfernung der herrenlosen Altfahrzeu-
ge welche im Stadtgebiet abgestellt wer-
den, das Reinigen von Plätzen oder Brun-
nen nach böswilligen Aktionen aber auch
die Unterstützung des städtischen Bauho-
fes, sei es durch das Kranfahrzeug oder
durch andere Gerätschaften und Mitarbei-
ter der Berufsfeuerwehr, gehören zu den
Aufgabengebieten der Berufsfeuerwehr.
Auch Beratungstätigkeiten oder Stellung-
nahmen als Sachverständige im Bereich des
Vorbeugenden Brandschutzes werden
durch die Berufsfeuerwehr bestritten. Auch
Auskunftsstelle, sei es für Gefahrgutaus-
künfte oder generelle Anfragen bezogen
auf die Feuerwehr von allen Feuerwehren
des Landes Tirol, stellt die Berufsfeuerwehr
dar.
arbeit" und Sicherheitsinformationszen-
trum" wird ebenfalls von der Berufsfeuer-
wehr bearbeitet. Bei der Feuerbeschau
nimmt die Berufsfeuerwehr als Sachver-
ständiger teil oder führt Feuerbeschauen
selbstständig als Sachverständiger und Ver-
handlungsleiter durch. Bei Veranstaltungen
gemäß Veranstaltungsgesetz und in Be-
triebsanlagen werden von der Berufsfeuer-
wehr Brandsicherheitswachedienste durch-
geführt. Risikobeurteilung, Festlegung, Or-
ganisation und interne Ausbildung sind Be-
standteil dieses Aufgabenbereiches. Die Be-
rechnung und Dimensionierung des erfor-
derlichen Löschwasserbedarfes, die Über-
prüfung der öffentlichen Löschwasserver-
sorgung, die Mängelbehebung und Festle-
gung von erforderlichen Ersatzmaßnahmen
sowie die Evidenthaltung der Löschwasser-
versorgungsanlagen ist Teil dieses Aufga-
bengebietes der Berufsfeuerwehr. Dienst-
So die FF Reichenau zur Dekontamina-
tion bei Gefahrguteinsätzen bei denen
dies notwendig ist,
⚫die FF-Einheiten Amras, Wilten, Hötting,
Igls und Mühlau bei Verkehrsunfällen
größerer Art,
⚫einzelne Sonderfahrzeuge wie Drehleitern
bei den Einheiten Hötting und Neu-Arzl,
⚫ aber auch andere Sondergerätschaften
welche auf die verschiedenen freiwilli-
gen Einheiten aufgeteilt sind.
Zu den Dienstleistungen gehören auch
Auskünfte oder Hilfestellungen für Bürger
der Stadt welche außerhalb der Dienstzei-
ten eine Auskunft seitens des Magistrates
benötigen.
Verrechenbare
Einsätze
Verrechenbare Einsätze sind generell Ein-
sätze, welche nicht nach dem Landesfeu-
erwehrgesetz von einer Verrechnung aus-
genommen sind. Darunter fallen vor allem
Einsätze, welche durch Firmen auch abge-
arbeitet werden könnten, durch die Dring-
lichkeit allerdings es nicht möglich ist auf
diese zu warten (wodurch ein größerer
Sachschaden verhindert werden kann).
Darunter fallen Rohrbrüche, Reinigung
von öffentlichen Straßen nach Verkehrsun-
fällen, Baumschnittarbeiten, Ausleuchtun-
gen und dergleichen. Jegliche Einsätze mit
Personenschäden, Tierschäden oder teil-
weise auch Umweltschäden sowie Brand-
einsätze können nicht verrechnet werden.
Natürlich ist die Feuerwehr bemüht, im
Sinne des Stadtmagistrates, hohe Einnah-
men zu erzielen.
25
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15/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Jahresbericht 2006
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Sondereinsätze
Dies sind Einsätze, welche im Feuerwehr-
bereich als nicht standardmäßig" gelten.
So zum Beispiel die Übernahme der Brand-
sicherheit im Strengener Tunnel im Jahr
2005 oder das Ausrücken zu speziellen
Einsätzen im gesamten Bundesland
(Taucheinsätze, Flugrettereinsätze, ...)
oder aber auch die Übernahme des Brand-
schutzes im Bereich der BEG Unterinntal-
trasse, bei den Bauabschnitten welche mit
einem Überdruckbohrsystem arbeiten,
wobei hier die Berufsfeuerwehr die einzi-
ge Feuerwehr in Tirol ist, welche unter die-
sen Bedingungen (Überdruckbaustelle)
Hilfe leisten darf.
Sondereinsätze wird es immer wieder ge-
ben, auch für solche Einsätze hat sich die
Berufsfeuerwehr so gut als möglich vorzu-
bereiten.
Der Branddirektor als Chemiker steht dem
ganzen Land Tirol über Rufbereitschaft als
Fachmann zur Verfügung.
Katastropheneinsätze
Darunter fallen alle Einsätze größerer Art
welche an die Leistungsgrenzen aller Ein-
heiten gehen und eine dementsprechende
Gefährdung für das Stadtgebiet haben.
Diese Einsätze werden koordiniert von der
Berufsfeuerwehr als gesamter Einsatzlei-
ter. Die einzelnen Unterabschnitte (falls
dies notwendig ist) werden an einzelne
Führungskräfte der Berufsfeuerwehr oder
der Freiwilligen Feuerwehr zugeordnet.
Hier hat die Berufsfeuerwehr vor allem ko-
ordinative und leitende Aufgaben, die
Weiterleitung der Situation als auch der
gesetzten Maßnahmen an den S3 der Ge-
meindeeinsatzleitung, aber auch im Be-
reich des Nachschubes und der gesetz-
lichen Aufträge muss hier die Berufsfeuer-
wehr tätig werden. Die Hauptlast der
Schadensabarbeitung liegt hier bei den
freiwilligen Einheiten, da die Berufsfeuer-
wehr mit einem Mannschaftsstand von 22
dazu nicht in der Lage ist.
Die Feuerwehren der Stadt Innsbruck sind
in der Lage, durch Einsatz von diversen
Gerätschaften und Mannschaft Groß-
schadensereignisse, hervorgerufen durch
Hochwasser, Brand, Erdbeben, Anschläge
oder sonstige Naturgewalten, in der Erst-
phase zu bekämpfen, für längere Einsätze
(mehr als drei Tage) sind auf jeden Fall Zu-
satzkräfte, sei es aus den Umlandgemein-
den durch die Feuerwehr oder durch das
Bundesheer, zu alarmieren. Die Feuerwehr
ist eine,,Erstschlagseinheit" und als sol-
che auch dafür ausgerüstet.
Hilfeleistungsfristen
Laut der AGBF (Arbeitsgemeinschaft der
Berufsfeuerwehren Deutschlands) ist als
Hilfeleistungsfrist ein Tätigwerden der Ein-
satzkräfte vor Ort im Bereich von neun Mi-
nuten anzustreben. Tätigwerden heißt hier
nicht Eintreffen, sondern erste Löschtätig-
keiten oder Bergetätigkeiten schon durch-
zuführen. Durch die sehr zentrale Lage der
Berufsfeuerwehr deckt diese einen Groß-
teil des Stadtgebietes in der erforderlichen
Zeit ab. In den peripheren Bereichen des
Stadtgebietes wird automatisch bei Ein-
satzmeldungen die zuständige Freiwillige
Feuerwehr ebenso alarmiert, um möglichst
sicherzustellen, dass eine sichere Hilfeleis-
tung gegeben ist. Dies ist notwendig, da in
Stoßzeiten der städtische Verkehr nur mit
Verzögerungen zu überwinden ist und
durch die ringförmige Anordnung der Frei-
willigen Feuerwehren hier möglicherweise
eine bessere Erreichbarkeit des Unfallortes
gegeben ist. Dies trifft auf die Einheiten
Hötting (ab Viktor-Franz-Hess-Straße), Arzl,
Igls und Vill zu. Die vorher genannte Über-
legung eine zweite Freiwillige Feuerwehr
hier noch hinzu zu alarmieren muss aus
oben genannten Gründen überlegt wer-
den, obliegt aber immer der Entscheidung
des Einsatzleiters.
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Tirols Touristiker hoffen auf einen wettermäßig schönen, beständigen Herbst, um Urlauber dazu zu be-
wegen, einerseits vom ungemein breiten Angebot an Bademöglichkeiten, Wanderwegen, Natur-Aben-
teuern, Touren- und Mountainbikerouten in Tirols herrlicher Bergwelt Gebrauch zu machen und andererseits
Kultur von erlesener Qualität in eindrucksvollem Ambiente zu genießen.
Mit den beiden Beiträgen,,Barockoper oder Wagner?" und „Schöne Aussichten" stimmten die beiden
Autoren
gleich entsprechend ein: Prof. Jutta Höpfel empfahl den Besuch sowohl der 31. Innsbrucker Fest-
wochen für Alte Musik als auch der 10. Tiroler Festspiele Erl, Dr. Hans Gschnitzer dagegen entführt zu herr-
lichen Aussichtspunkten die Hohe Mut bei Obergurgl, den Reuttener Hahnenkamm, den Penken bei
Mayrhofen und Puflatsch hoch über dem Eisacktal.
Im Künstlerporträt setzt sich Univ.-Prof. Dr. Matthias Boeckl mit dem jungen Gadertaler Bildhauer Lois
Anvidalfarei auseinander. Seine Figuren aus Stein und Bronze variieren Themen des menschlichen Körpers
und werden trotz ihrer Körperfülle und ihrer gebeugten oder gekippten Haltung ins Schweben versetzt.
Tirols langjähriger Bischof Dr. Reinhold Stecher macht anschließend mit der wechselvollen Geschichte des
auf 1600 m gelegenen Wallfahrtsortes Maria Waldrastund den skurrilen Vermarktungswünschen für sein
außergewöhnliches Quellwasser bekannt.
Auf die rund 44.000 Ladiner, die in den in fünf Dolomitentälern, dem Grödner-, Gader- und Fassatal, in
Buchenstein und Ampezzo leben, macht Dr. Roman Spiss aufmerksam. Er setzt sich mit der Geschichte, der derzeitigen politischen Situation und
dem Zusammengehörigkeitsgefühl dieser „Minderheit in der Minderheit" auseinander. Tirols Landeskonservator Dr. Franz Caramelle zeigt anschlie-
Bend auf, dass Denkmalpflege und Denkmalschutz längst zu einem fixen Bestandteil der Kulturarbeit geworden sind und vom Großteil der Bevöl-
kerung mitgetragen werden, schließlich gelten sie als Grundpfeiler des kulturellen Erbes.
Aus Anlass des 125-jährigen Bestehens des Landesculturrathes", der heutigen Landwirtschaftskammer, geht Dipl. Ing. Winfried Hofinger der Frage
nach, wie es in Tirol damals war und wie es heute ist, was geblieben ist und was sich verändert hat. Er kommt zum Resümee: Fast alles; nichts ist
mehr so, wie es war! In gewisser Hinsicht beim diesem Thema bleibt Mag. Ilse Kuen, wenn sie Appetit auf die von der Genussregion Oberinntal
angebotenen Lebensmittel macht, wobei sie vor allem von Stanzer Zwetschken, einer Vielzahl von Käsesorten, der „Tiroler Edlen" - Schokolade vom
Feinsten, Alpenkräutern, Speck und Hauswürsten, hochprozentigen Edelbränden und typischer Tiroler Bauernkost schwärmt.
Und schließlich lädt Natalie Pedevilla in das in der Innsbrucker Altstadt gelegene Stadtarchiv/Stadtmusem ein. In dem Haus mit Tradition lagern zahl-
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Die Offiziere der Berufsfeuerwehr Innsbruck im Jahr 2007. Von links nach rechts:
Branddirektor-Stv. DI Martin Gegenhuber, Brandadj. Ing. Marcus Wimmer, BOK Ing.
Andreas Friedl, Branddirektor Mag. Erwin Reichel, BR Ing. Günter Schlögl, OBR Ing.
Josef Hundsbichler; BR Johann Zimmermann
Die Berufsfeuerwehr kann sieben erfahre-
ne Einsatzoffiziere mit abgeschlossener
Einsatzoffiziersausbildung stellen. Unter
der Leitung des Branddirektors werden
einzelne Aufgabengebiete zugeteilt.
Nach dem Landesfeuerwehrgesetz obliegt
die Einsatzleitung im Stadtgebiet immer
der Berufsfeuerwehr (§ 24 Abs. 1). Dies hat
auch aus rechtlichen Gründen (Amtshaf-
tung) so durchgeführt zu werden, solange
die personellen Kapazitäten der Berufs-
feuerwehr dazu reichen.
Wirtschaftliches
Leistungsprofil
Die Berufsfeuerwehr verwaltet das Budget
welches durch den Gemeinderat zur Verfü-
gung gestellt wird sowohl für die Berufsfeu-
erwehr selbst, als auch für die freiwilligen
Einheiten. Sämtliche Ausschreibungen, An-
schaffungen und Planungen für alle Feuer-
wehren werden durch die Berufsfeuerwehr
TLF-A
2000
durchgeführt. Dadurch dass der Branddirek-
tor für das gesamte Stadtgebiet zuständig
ist, und ihm auch die technische Ausrüstung
der Freiwilligen Feuerwehren obliegt, kann
hier für das gesamte Stadtgebiet eine sinn-
volle und ausgeglichene Aufteilung erfol-
gen. Sämtliche Gerätschaften, Bekleidun-
gen, Fahrzeuge oder andere Gegenstände
der Feuerwehren sind im Eigentum der Stadt
Innsbruck. Der Verwaltung obliegt zentral
das Inventar aller Feuerwehren des Stadt-
gebietes. Der Berufsfeuerwehr obliegen
nicht die Personalkosten, diese werden zen-
tral vom Personalamt verwaltet.
Sonderfunktionen
der Berufsfeuerwehr
Die Berufsfeuerwehr ist vertreten in den
Entscheidungsgremien für die Sicherheit
des Brenner-Basis-Tunnel, als Sachverstän-
diger bei allen größeren baulichen Tätigkei-
ten im Stadtgebiet und im Sicherheitsaus-
schuss des Stadtmagistrates Innsbruck.
Jahresbericht 2006
Der Branddirektor ist Mitglied im Bezirks-
ausschuss und Mitglied des Landesfeuer-
wehrausschusses sowie Mitglied des
Bundesfeuerwehrverbandes.
Die Berufsfeuerwehr ist laut Satzungen
des Österreichischen Bundesfeuerwehr-
verbandes ein eigenständiges Mitglied,
sowie es der Landesfeuerwehrverband ist
in diesem, und hat dadurch eigenständige
Rechte daraus. So obliegt es der Berufs-
feuerwehr selbst, in Ausschüsse Delegier-
te zu entsenden. Diese Entsendung erfolgt
aber immer in Absprache mit dem Lan-
desfeuerwehrverband, um hier keine
Doppelentsendungen, welche nicht ge-
wünscht sind, zu haben.
Derzeit werden von der Berufsfeuerwehr
folgende Ausschüsse besucht:
• Katastrophenschutz
• Gefahrstoff
Strahlen- und Bioschutz
•Funk- und Alarmierungstechnik
(Vorsitz Berufsfeuerwehr Innsbruck)
Fachausschuss Berufsfeuerwehren
Vorbeugender Brandschutz
⚫ Löschmittel
Fachausschuss Feuerwehrtechnik
• Wasserdienst
Flugdienst
•Atem- und Körperschutz
Seitens der Freiwilligen Feuerwehren Inns-
brucks werden besucht:
• Bauausschuss
Fachausschuss Feuerwehrtechnik
Katastrophenschutz
Alle drei Ausschüsse werden vom Bezirks-
feuerwehrkommandanten belegt.
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Mitarbeiter für Sie rund um die Uhr im Einsatz.
Wir machen das!
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Kommunalbetriebe
Dienstleistungen für
die Freiwilligen
Feuerwehren Innsbrucks
Die Berufsfeuerwehr ist generell die An-
laufstelle für alle Wünsche, Probleme und
Planungen der Freiwilligen Feuerwehren
Innsbrucks. So wird auch sämtliches
Schlauchmaterial nach Einsätzen oder
Übungen durch die Berufsfeuerwehr ge-
reinigt, getrocknet und geprüft.
Sämtliche Atemschutzgerätschaften, Mas-
ken und Atemschutzgeräte, werden gerei-
nigt und geprüft. Die Atemluftflaschen
werden geprüft, sodass die freiwilligen
Einheiten immer voll einsatzfähige Gerät-
schaften in ihren Einheiten vorfinden.
Sämtliche Fahrzeuge werden durch die
Berufsfeuerwehr oder auf Auftrag der
Berufsfeuerwehr gewartet und repariert.
Die Planung und das Fuhrparkmanage-
ment obliegt der Berufsfeuerwehr.
Sämtliche Funkgeräte werden bei der Be-
rufsfeuerwehr programmiert, gewartet
und verwaltet, ebenso die Pager für die
Alarmierung und sämtliche Sirenenanla-
gen werden durch die Berufsfeuerwehr auf
Stand gehalten. Derzeit werden sämtliche
Freiwillige Feuerwehren von Innsbruck
durch die Berufsfeuerwehr alarmiert und
verständigt. Durch die Integrierte Landes-
leitstelle, welche auf dem Areal der Be-
rufsfeuerwehr entsteht, wird diese Aufga-
be in Zukunft übernommen und fällt dann
nicht mehr in den Kompetenzbereich der
Berufsfeuerwehr. Derzeit erfolgt die Unter-
stützung, sei es für Beschaffungen im Ein-
satzfall oder sonstige Tätigkeiten im Ein-
satzfall, durch die Nachrichtenzentrale der
Berufsfeuerwehr. Die Reparatur von Klein-
gerätschaften wie Schmutzwasserpum-
pen, Stromaggregate und dergleichen
wird im Haus erledigt. Die Prüfung und
Neubefüllung von Feuerlöschern werden
durch die Mitarbeiter erledigt. Kleinre-
paraturen und kleinere Arbeiten auf der
Wache werden im Sinne der Wirtschaft-
lichkeit sofort selbst erledigt, damit auch
die Einsatzbereitschaft möglichst schnell
wieder hergestellt werden kann. Für all
diese Tätigkeiten sind permanent Mitar-
beiter zu schulen und auszubilden, damit
die notwendigen Qualifikationen dieser
erhalten bleiben. Die Überwachung der
Prüf- und Ablauffristen für Einsatzgerät-
schaften und der rechtzeitige Ersatz der-
selben werden von den Mitarbeitern des
Sachgebietes,Geräteprüfung" wahrge-
nommen.
Ausbildungen
Schulungen für die Berufsfeuerwehr und
für die Freiwilligen Feuerwehren: Die Be-
rufsfeuerwehr schult permanent die Mit-
arbeiter auf allen Gerätschaften und in
taktischer Hinsicht. Durch den Ausbil-
dungsoffizier ist eine permanente Über-
wachung und Durchführung, sofern es Ein-
sätze und Arbeiten auf der Wache erlau-
ben, gewährleistet. Durch immer neue
Gefahrenmomente aber auch durch die
rechtlichen Komponenten ist eine Ausbil-
dung sehr wichtig und ernst zu nehmen.
Dies gilt auch für die Freiwilligen Feuer-
wehren. Daher macht die Berufsfeuerwehr
auch Schulungsabende und Übungstage
für die freiwilligen Einheiten, damit diesen
hohen Ansprüchen auch nachgekommen
werden kann. Hier ist sicherlich eine Erhö-
hung des Ausbildungsstandes wünschens-
wert, es wird aber auf die Möglichkeiten
der Einheiten verwiesen, welche nicht im-
mer diese Möglichkeiten und vor allem
Zeit haben, um alle Bereiche für jeden
Einzelnen abdecken zu können. Dennoch
soll die Spezialisierung weiter durchge-
führt werden, damit Spezialgebiete durch
die freiwilligen Einheiten für das gesamte
Stadtgebiet abgedeckt sind. Der Aus-
bildungsoffizier ist für die gesamte Aus-
bildung der Berufsfeuerwehr und für ge-
meinsame Übungen mit den freiwilligen
Einheiten sowie gemeinsame Schulungen
zuständig. Mängel in welcher Art auch
immer sind von diesem an den Brand-
direktor zu melden, dieser hat, wenn es
die freiwilligen Einheiten betrifft, den Be-
zirkskommandanten zu informieren. Die
grundsätzliche Ausbildung in den Ein-
heiten obliegt dem Einheitskommandan-
ten, dieser kann aber auf Wunsch auf
Spezialisten der Berufsfeuerwehr zurück-
greifen. Jede freiwillige Einheit sollte einen
Verbindungsmann in den eigenen Reihen
haben. Diese Verbindungsmänner sind
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr und sol-
Jahresbericht 2006
len einen möglichst kurzen Weg bei
Problemen oder Wünschen zur Berufs-
feuerwehr gewährleisten.
Die Berufsfeuerwehr stellt aber auch ihre
Kompetenz Firmen und Privaten zur Verfü-
gung. So ist der Löschtrainer als Ausbil-
dungsgerät für die erste Löschhilfe gegen
Verrechnung eine Möglichkeit, Mitarbeiter
in diesem Bereich auszubilden. Auch das
Stadtmagistrat macht ja für ihre Mitarbei-
ter diese Schulungen bei der Berufsfeuer-
wehr.
Generell erfüllt die Berufsfeuerwehr mit
dem derzeitigen Mannschaftsstand und
durch die Zugehörigkeit der Freiwilligen
Feuerwehren den gesetzlichen Auftrag
laut Landesfeuerwehrgesetz.
Ich darf mich bei allen, die in diesem Kom-
plex mitarbeiten und positive Beiträge ge-
liefert haben und auch in Zukunft an den
richtungsweisenden Stellen arbeiten, be-
danken. Jeder Einzelne, welcher im Sinne
der Feuerwehr hier seinen positiven Bei-
trag liefert, ist ein Teil des Ganzen und un-
verzichtbar. Nur gemeinsam, und ohne da-
bei persönliche Interessen zu verfolgen,
werden wir die Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck in die nächsten 150 Jahre erfolgreich
führen.
Dank aber auch an diejenigen, die uns die
Rahmenbedingungen dazu zur Verfügung
stellen. Dem Stadtmagistrat Innsbruck, un-
serer Frau Bürgermeisterin Hilde Zach und
unserem für die Feuerwehr verantwort-
lichen Vizebürgermeister Dr. Christoph
Platzgummer, aber auch dem Land Tirol,
Herrn Anton Steixner und der Feuerwehr-
führung des Landes, den Herren DI Alfons
Gruber (Landesfeuerwehrinspektor) und
Landesbranddirektor Klaus Erler (Landes-
feuerwehrkommandant).
Dank an alle Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr und alle freiwilligen Feuerwehr'ler
Innsbrucks.
Gott zur Ehr'-dem Nächsten zur Wehr
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Verwaltung
Für die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck gestaltete sich das Jahr 2006
als sehr umfang- und abwechslungsreich. Galt es doch, neben dem
,,täglichen Geschäft", für den bevorstehenden Umbau der Hauptfeuerwache
und den Zusammenschluss mit der Integrierten Landesleitstelle (ILL)
entsprechende Vorbereitung im Bereich der Verwaltung zu treffen.
Jahresbericht 2006
G
Günther-Tore
Sektional-, Roll-, Falt- und Schnelllauftore
Brandschutz- und Garagentore
Andreas Wörgetter
Verwalter
Budgetverwaltung
EDV-Systembeauftragter
Inventarverwaltung
Christine Spilz
Sekretariat
des Branddirektors
Einnahmenverrechnung
Nebengebührenverrechnung
D
as tägliche Geschäft" brachte
2006 einige Überraschungen in
eine enorme budgetäre Herausforderung
für die Verwaltung darstellten mit sich.
Hierzu gehörten unter anderem die An-
schaffung eines mobilen Hochwasser-
schutzsystems aufgrund des Hochwassers
von 2005, die Einkleidung sämtlicher Mit-
glieder der Freiwilligen Feuerwehr mit Al-
pin-Anorak und diversen Neuanschaffun-
gen für die sich im Endausbau befindliche
neue Halle Süd.
Zug um Zug wurde 2006 die Reform des
Beschaffungswesens fortgeführt, sodass
sämtliche Beschaffungsvorgänge von den
Mitarbeitern nachvollziehbar, sparsam und
wirtschaftlich durchgeführt werden.
Für den Umbau der Hauptfeuerwache und
den Zusammenschluss mit der Integrierten
Landesleitstelle wurden diverse Projekte
seitens der Verwaltung in Angriff genom-
men. Zu diesen zählen unter anderem der
Ankauf einer neuen zeitgemäßen mit der
ILL kompatiblen Telefonanlage für die
Hauptfeuerwache, die Anschaffung eines
stadtmagistratskonformen Schließsystems
und die Informationseinholung für ein
neues Feuerwehreinsatz- und Verwal-
tungsprogramm.
Im Bereich der EDV wurden, neben der In-
standhaltung und Erweiterung der EDV-
Anlagen, diverse Mitarbeiter im Bereich
der Officesoftware ausgebildet. Begonnen
wurde auch mit der Planung der EDV-tech-
nischen Neuverkabelung der Hauptfeuer-
wache sowie der Planung künftiger FDV-
Arbeitsplätze. Zusätzlich wurde die Ge-
schäftsprozessdarstellung für das Stadt-
magistrat Innsbruck weiter vorangetrie-
ben.
Seit September 2006 wird die Verwaltung
der Berufsfeuerwehr Innsbruck durch einen
Lehrling des Stadtmagistrates unterstützt.
Herr Stefan Marseiler wurde seitens des
Stadtmagistrates Innsbruck im Rahmen der
integrativen Berufsausbildung eingestellt
und absolviert die Lehre zum Bürokauf-
mann bei der Berufsfeuerwehr. Hierbei ist
besonders anzuführen, dass Herr Marseiler
das erste Lehrjahr hervorragend absolviert
hat, die ihm übertragenen Arbeiten ausge-
zeichnet erledigt hat und in die Mannschaft
voll integriert wurde.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass die
Verwaltung aufgrund von einsatzbeding-
ten aber auch innerbetrieblichen Ereignis-
sen immer wieder vor große Herausforde-
rungen gestellt wird, dies jedoch die Arbeit
sehr spannend und abwechslungsreich
gestaltet.
Die kommenden Jahre werden zusätzliche
Belastungen für die Verwaltung mit sich
bringen, da der Umbau der Hauptfeuer-
wache und der Zusammenschluss mit der
ILL viele neue Herausforderungen mit sich
bringen werden, aber auch innerbetrieb-
lich noch einige Reformen anstehen.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Ausbildung
Mit der praktischen Prüfung am 13. Jänner 2006
ging für acht Probefeuerwehrmänner der Betriebsfeuerwehr
Innsbruck ihr Grundlehrgang zu Ende.
Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber
EUERWEHR T-1054C
Suise
Sim
eit ihrem Eintritt in die BF Innsbruck
im September 2005 hatten die acht
neuen Mitarbeiter den Grundlehr-
gang zu absolvieren. Neben den Fach-
bereichen Branddienst, Technischer Hilfs-
dienst, Gefährliche Stoffe und Erste Hilfe
wurde ihnen auch im Bereich Wasserdienst
(ÖWR-Ausbildung) und Fahrdienst jede
Menge abverlangt.
Das hohe Engagement aller in der Ausbil-
dung eingesetzten Referenten und der Ein-
satz der Kursteilnehmer hat seine Früchte in
Form einer sehr erfolgreichen Abschlussprü-
fung (Erste Hilfe theor./prakt., schriftl. Prfg.
feuerwehrspez. Fachwissen, mündl. Prfg.
feuerwehrspez. Fachwissen, dreiteilige prakt.
Prfg.) getragen und so können wir acht neue
Branddienstmitarbeiter bei der BF Innsbruck
begrüßen. Wir wünschen ihnen für ihre wei-
tere Berufslaufbahn stets Gut Heil.
Wasserrettungsausbildung
bei Minusgraden:
Im Jänner wurde die Rettung von einge-
brochenen Personen am Baggersee durch
Einsatzschwimmer der Berufsfeuerwehr
geübt. Ziel war es, mit den vorhandenen
Gerätschaften eine rasche Rettung von Per-
sonen zu gewährleisten. Auf Grund der teil-
weise sehr tiefen Temperaturen (bis zu
-10° C) gestaltete sich die Ausbildung sehr
schwierig.
Dieser Ausbildungsschwerpunkt wird jedes
Jahr wiederholt und muss von jedem Ein-
satzschwimmer absolviert werden.
Geübt wurden:
Die Rettung mit einer so genannten Wild-
wasserrettungsweste. Der Retter kann
gesichert zum Unfallopfer gelangen und
wird anschließend, von der Mannschaft
am Ufer, mit einer Rettungsleine an Land
gezogen
Das Retten mit einer Rettungswanne
oder Schlauchboot. Vor Ortbringen der
Rettungswanne (z. B. liegend mit Eis-
pickel sehr Kräfte raubend) und an-
schließend Rettung der Person mittels
Mannschaftszug ans Ufer
• Der Einsatz eines neu angekauften Eis-
retters. Auf Grund der Materialbeschaf-
fenheit des Retters und der Schwimm-
fähigkeit spricht einiges für diese Ein-
satzmöglichkeit
Die schnellste Methode ist die Rettung
mittels Rettungsweste, es gibt aber sicher
Situationen, wo eine andere Methode
mehr Erfolg verspricht. Ziel muss es sein,
alle Möglichkeiten zu beherrschen, um eine
schnelle Rettung von Personen zu ermög
lichen.
Mit dem Eistauchen startete
die Tauchausbildung
der Einsatztaucher:
Wie jedes Jahr startete die heurige Tauch-
ausbildung mit dem Eistauchen am Bag-
gersee. Bei zum Teil sehr frostigen Tempera-
turen mussten alle Einsatztaucher zumin-
dest einen Eistauchgang absolvieren. Aus
Sicherheitsgründen wurden dabei alle Tau-
cher mittels Leine gesichert. Eines der Aus-
bildungsziele war es die Kommunikation
von Taucher und Sicherungsmann über Lei-
nensignale zu üben. Weiters wurde in einem
Orientierungstauchgang das Arbeiten mit
dem Kompass trainiert. Der Tauchtrupp
musste, nach einem Abtauchen bis auf den
Grund, unter der Eisdecke ein ca. 20 Meter
entferntes Ausstiegsloch erreichen. Das vor
kurzen in Dienst gestellte Taucheinsatzfahr-
zeug leistete bei den tiefen Temperaturen
beste Dienste (endlich ist ein Umziehen im
trockenen und beheizten Fahrzeug möglich)
und so blieben Erkältungserkrankungen un
serer Taucher diesmal aus.
Moderierte Einsatzübung
im Rahmen des Notarztaus-
bildungskurses im Mai 2006:
Im Zuge des Notarztausbildungskurses
(NAAK) wurde, als Abschluss eines nach-
mittags in der „Traumastraße", von der BF
Innsbruck gemeinsam mit der Rettung IBK
(Notarztteam) eine moderierte Einsatz-
übung durchgeführt. Ziel dieser Übung war
es vorrangig den angehenden Notärzten
einerseits die Wichtigkeit der unmittelba-
ren Zusammenarbeit, Notarzt/Feuerwehr-
einsatzleiter, und andererseits die Arbeits-
techniken und Gerätschaften der BF Inns-
bruck im Rahmen eines Verkehrsunfalles zu
vermitteln. Zusammenarbeit, nicht nur im
Einsatz sondern auch in der Ausbildung, ist
sicher das Mittel der Wahl um für die un-
mittelbar betroffenen verunfallten Perso-
nen das Maximum an Professionalität zu
erreichen. Vor diesem Hintergrund war die
Übung sicher für alle Beteiligten ein Ge-
winn.
Flughelferweiterbildung 2006:
die Kommunikation Pilot/Flughelfer geach-
tet. Das Aufgabengebiet der Flughelfer hat
sich vor kurzem ebenfalls geändert. Auf
Grund gesetzlicher Änderungen dürfen die
Feuerwehrflughelfer ab sofort nicht mehr
das Personenrettungsnetz am Hubschrau-
ber einhängen bzw. als Verantwortlicher im
Netz mitfliegen. Diese Tätigkeiten werden
von den Flugrettern der Hubschrauberbe-
treiber übernommen.
Großübung für die
in Österreich und der Schweiz
stattfindende Fußball-EM 2008:
Nächstes Jahr findet in Österreich und der
Schweiz die Fußball-EM 2008 statt. Da
auch einige Spiele in Innsbruck stattfinden
werden sind die Sicherheitsplanungen für
diese Großveranstaltung schon seit länge-
rer Zeit im Gange. Am 1.7.2006 um ca.
14.00 Uhr war es dann auch einmal in der
Praxis soweit. Im Rahmen einer Großübung
des Roten Kreuzes Innsbruck-Stadt wurde
ein Anschlag im Tivoli-Stadion mit Chlorgas
angenommen und ein daraus resultieren-
der Massenanfall von Verletzten (ca. 100
Personen) zu bewältigen. Die Aufgabe der
Feuerwehr (Berufsfeuerwehr Innsbruck,
Freiwillige Feuerwehr Reichenau und
Stadtfeuerwehr Hall in Tirol) bestand darin,
Messungen durchzuführen, kontaminierte
Bereiche abzusperren und kontaminierte
Patienten zu retten. Bei der Patientenret-
tung wurde den Feuerwehrmännern kör-
Am Samstag, dem 13. Mai 2006 fand
die diesjährige Flughelferweiterbildung für
die Flughelfer der Feuerwehr Innsbruck
statt. An dieser Ausbildungsveranstaltung
nahmen 28 Flughelfer teil. Es konnten mit
den Fluggeräten des ÖAMTC's und des
Bundesheeres Löschwasserflüge und Seil-
windenflüge absolviert werden. Der Hub-
schrauber des Innenministeriums musste
auf Grund eines Einsatzes die Teilnahme
absagen. Neben den praktischen Arbeiten
mit den Gerätschaften wurde vor allem auf
FEUERWE
BERUFS
FEUERWE
perlich alles abverlangt, galt es doch die
Rettung unter Schutzstufe 3 (Gasschutz)
durchzuführen. Von den beiden freiwilligen
Einheiten wurde jeweils eine DEKO-Straße
aufgebaut, betrieben und im Anschluss die
dekontaminierten Personen dem Rettungs-
dienst übergeben.
FEUERWEHR
M
ARE
Jahresbericht 2006
Bei der Übung wurden einige wenige
Mängel im Bereich der Organisation auf-
gezeigt, welche aber keine unlösbaren Pro-
bleme darstellen werden. Als äußerst posi-
tiv hervorzuheben ist die total reibungslo-
se Zusammenarbeit der drei Feuerwehrein-
heiten. An dieser Stelle sei den Kollegen der
Feuerwehr Reichenau und Feuerwehr Hall
herzlichst für ihr Engagement und ihren
Einsatz gedankt!
Übungen solchen Umfanges bzw. mit dem
Hintergrund EM-2008 wird es in Zukunft
noch mehrere geben, denn gerade im Be-
reich Dekontamination (in materieller und
personeller Hinsicht) ist Innsbruck alleine
für so eine große Veranstaltung nicht aus-
gerüstet, daher wird auf die Unterstützung
durch die unterschiedlichsten Einheiten
aus dem Land Tirol zurückgegriffen werden
müssen.
Wildwasserausbildungskurs:
Am 13.6.2006 wurde im Bereich Roppen
ein Wildwasserausbildungskurs von den
Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck durchgeführt. Hauptaugenmerk wur-
de auf das richtige Verhalten im Wildwas-
serbereich gelegt, wobei mehrere Übungen
durchgeführt wurden.
Unter anderem wurden folgende Punkte
beübt:
•Wurfsacktechnik an Land und im Wasser
Rettung von verunglückten Personen
Eigenrettung des Schwimmers
Wasserkunde
•
Diese Ausbildung ist unumgänglich, um
das in der Theorie erlernte Wissen auch in
realer Umgebung zu üben.
35
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In der laufenden Mannschaftsausbildung
werden folgende Ausbildungsinhalte ver-
mittelt und trainiert:
Sicherungsmaßnahmen
für die Einsatzkräfte
•Gewöhnung an die Wildwasser-
umgebung inkl. Durchschwimmen
des Wehrs (einzeln)
•Rettung einer in Not geratenen Person
hinter dem Wehr
•Rettung einer in Not geratenen Person
direkt im Wehr
⚫Schlauchbooteinsatz in der Sill
•Anschwimmen des Wehrs
Erster Brandmeisterkurs der
BF Innsbruck abgeschlossen:
Mit dem Brandmeisterkurs haben die ers-
ten fünf Mitarbeiter der BF Innsbruck ihre
Laufbahnausbildung zum Gruppenkom-
mandanten nach dem neuen Ausbildungs-
schema abgeschlossen.
Der Brandmeisterkurs der Berufsfeuerwehr
Innsbruck gliedert sich in vier Teilmodule,
von jeweils 1 bis 2 Wochen Dauer (über ei-
nen Gesamtzeitraum von rund 4 bis 5 Mo-
naten). Schadstoff, Technischer Hilfsdienst,
Branddienst, Vorbeugender Brandschutz.
des gesamten Brandmeisterkurses, also
sämtliche Module, Exkursionen und Fremd-
ausbildungen, herangezogen.
Jahresbericht 2006
den, dass die Tage in Schwechat für die Mit-
arbeiter der BF sehr interessant waren - an
dieser Stelle nochmals ein,, Herzliches Dan-
keschön" an die Trainer der Flughafenfeu-
erwehr für die perfekte Betreuung!
Nachdem bereits während des Kurses von
den Teilnehmern großes Engagement ge-
zeigt wurde, absolvierten auch alle fünf
Kandidaten (OLM Egger K., OLM Katsch-
thaler G., OLM Pernlochner G., OLM Trô-
binger R., OLM Wlach M.) die Prüfung mit
positivem Erfolg. An dieser Stelle nochmals
herzliche Gratulation zur bestandenen Prü-
fung und die besten Wünsche für die Zu-
kunft als Gruppenkommandant und damit
Führungskraft bei der Berufsfeuerwehr
Innsbruck. Ein großes Dankeschön auch
noch allen Referenten (hausintern und ex-
tern) sowie den Fachoffizieren und den
Mitgliedern der Prüfungskommission.
Bezirksübungstag 2006:
Wie in den vergangenen Jahren, so wurde
auch heuer wieder von der Berufsfeuer-
wehr mit großem Aufwand ein Bezirks-
übungstag für die freiwilligen Einheiten
Innsbrucks organisiert.
Es wurden dafür verschiedene Übungssze-
narien, welche im Feuerwehralltag auftre-
ten können, vorbereitet:
.
Brand in einem Bürogebäude
Bergung einer Person mittels
Bergewanne aus steilem Gelände
Schachtbergung
• Verkehrsunfall
• Stromunfall
Einsatz der verschiedenen Feuerlöscher
sowie der Löschdecke
•Atemschutz-Übungsstrecke
(400 m Länge mit 290 Stufen)
Die teilnehmenden Einheiten (leider haben
einige Einheiten auf eine Teilnahme ver-
zichtet) haben mit Sicherheit einen interes-
santen und lehrreichen Ausbildungstag
verbringen können. An dieser Stelle darf
noch einmal allen Kollegen der Berufsfeu-
erwehr, welche in der Planung, Vorberei-
tung und Abhaltung des Übungstages ein-
gebunden waren, ein herzliches Danke-
schön ausgesprochen werden.
,,Hot Fire Drill Training" bei der
Flughafenfeuerwehr Schwechat:
Vom 1. bis 3. Oktober 2006 trainierte die
Berufsfeuerwehr Innsbruck, mit fachkundi-
ger Betreuung durch die Trainer der Flug-
hafenfeuerwehr Schwechat, auf deren Trai-
nings- bzw. Übungsgelände. Auf diesem
Gelände findet sich eine Unzahl an Mög-
lichkeiten um verschiedenste Brand- bzw.
Einsatzsituationen zu simulieren. An dieser
Stelle muss erwähnt werden, dass alle
Übungen und Trainingseinheiten unter re-
alen Bedingungen - sprich Feststoffbefeu-
erung - absolviert werden. Das ist auch der
Grund warum die BF zu diesem Training ge-
fahren ist. Im städtischen Bereich sind Ob-
jekte bzw. auch die umliegenden Verhält-
nisse sehr rar um solche Übungen zu orga-
nisieren. Abschließend kann gesagt wer-
Dementsprechend fand auch die Prüfung
ebenfalls in Teilabschnitten in mündlicher
Form statt, wobei es neben Einsatzbeispie-
len aus den Bereichen Schadstoff, Techni-
scher Hilfsdienst und Branddienst und ein-
satzrelevanten Fragen zu diesen Themen,
auch Fachfragen
gender Brandschutz zu beantworten galt.
Als Prüfungsstoff wurde der Vortragsstoff
aus dem Bereich Vorbeu-
-----
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Erdgas beseitigt
dicke Luft.
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Jahresbericht 2006
Erdgas ist umweltschonend.
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Wasserdienst
Im Ausbildungsjahr 2006 wurde die Aus-
bildung am Innfluss mit praktischen Ret-
tungsübungen im Wasser und Rettungs-
übungen mit dem Turbineneinsatzboot
durchgeführt. Jeder Feuerwehrbedienstete
in der Löschgruppe musste zweimal an
einer derartigen Schwimmausbildung und
jeder Bootsführer mindestens zweimal an
einer Bootsausbildung teilnehmen. Die
Tauchausbildung startete im Jänner mit
Eistauchgängen am Baggersee und wurde
kontinuierlich bis in die Herbstmonate
fortgesetzt.
Im Mai 2006 fand das jährliche Tauchlager
auf der Insel Hvar statt. Im September
2006 konnten vier Einsatztaucher an
einer Ausbildungsveranstaltung des Ober-
Österreichischen Landesfeuerwehrverban-
des am Attersee teilnehmen. Nach der
Tauchausbildung in heimischen Gewäs-
sern und dem Tauchlager konnten bis auf
einen Einsatztaucher (Trommelfellriss) alle
Taucher die geforderten zehn Tauchstun-
den erbringen und können nun einsatzbe-
reit in das Einsatzjahr 2007 starten.
2006 wurde das lang erwartete Tauch-
einsatzfahrzeug in Dienst gestellt. Mit die-
sem Fahrzeug können Ausbildungen und
Einsätze wetterunabhängig durchgeführt
werden.
Für Taucheinsätze außerhalb von Inns-
bruck ist die Berufsfeuerwehr nun bestens
ausgerüstet.
Flugdienst
Im Mai erfolgte die jährliche Flughelfer-
ausbildung für den Bezirk Innsbruck-Stadt.
An dieser Ausbildungsveranstaltung nah-
men alle Flughelfer des Bezirkfeuerwehr-
verbandes Innsbruck-Stadt teil.
Die Zusammenarbeit mit dem Hubschrau-
berstützpunkt des Innenministeriums kon-
nte nach einigen Einsätzen und Ausbil-
dungen vertieft werden.
Im Oktober wurde eine Großübung im Be-
reich Arzler Alm abgehalten. An dieser
Übung nahmen die Berufsfeuerwehr, die
Einheiten Arzl, Mühlau, Neu-Arzl und Rei-
chenau teil.
Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die
Hubschrauber des Innenministeriums, des
Bundesheeres und des ÖAMTC's.
BOK Ing. Andreas Friedl
Atemschutz
Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu-
erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet
Atemschutz gewährleistet ein sicheres
und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben
dieser Atemschutz- und Körperschutzaus-
bildung wurde der messtechnische Be-
reich von der Atemschutzwerkstätte aus-
bildungsmäßig und technisch fortgeführt.
Um ein koordiniertes Arbeiten bzw. Üben
zu gewährleisten fand ein Koordinie-
rungsgespräch mit den Atemschutzwarten
des Bezirkes statt. Neben der Ausbildung
durch die Atemschutzwerkstätte wurden
laufende Wartungs- und Überholungsar-
beiten durchgeführt. Mit dem Ankauf von
Composite-Flaschen konnte die BF auf
diesen Flaschentyp umgestellt werden.
Weiters wurden neue Gasschutzanzüge
angekauft. Mit der Umstellung der Atem-
schutzgeräte der Baureihe PA 80 auf PSS
90 wurde begonnen und wird in den fol-
genden Jahren fortgeführt. Mit der Aus-
schreibung der neuen Atemschutzwerk-
stätte (Einbau Ende 2007) wurde ein tech-
nischer Schritt gesetzt um ein effizientes
und sicheres Arbeiten in der Atemschutz-
werkstätte für die Zukunft zu garantieren.
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BEZIRKSFEDER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Feuerwehrtechnik
B
ei den Hochwasserereignissen im August 2005 wurde fest-
gestellt, dass das Land Tirol bis dato über zu wenig leis-
tungsstarke Schmutzwasserpumpen verfügte. Daher wurde
vom Landesfeuerwehrverband ein Projekt in Angriff genommen,
welches vorsieht, flächendeckend - aufgeteilt auf Stützpunktfeuer-
wehren Großpumpen mit einer Leistung von bis zu 5.000 l/min
auf Anhängern anzukaufen.
Der Bezirk Innsbruck-Stadt verfügt über zwei solche Pumpen, je
eine vom Land Tirol und von der Stadt Innsbruck finanziert. Der
Wert einer solchen Pumpe beträgt ca. € 30.000,-. Die Großpum-
pen für das Land Tirol wurden im Frühjahr 2007 an die einzelnen
Einheiten übergeben und in Dienst gestellt.
Für den Katastrophenfall stehen die Pumpen auch
für den Einsatz über die Bezirksgrenzen hinaus zur
Verfügung.
Im Berichtsjahr 2006 konnten zudem nachstehende Fahrzeuge in
den Dienst gestellt werden:
Mitsubishi Pajero, ELF, Berufsfeuerwehr
Mitsubishi Pajero, TF-2, Berufsfeuerwehr
Liebherr LT 1045-3.1, KF 45, Berufsfeuerwehr
SCANIA, TLFH, FF Igls
Mercedes ATEGO, 1. Trupp, Berufsfeuerwehr
ELF
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(122
FEUERWEHR INNSBRUCK
TF-2
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Neubau Integrierte
Landesleitstelle (ILL)
fertig gestellt
Im November 2006 wurde die nach den
Plänen der Architekten Obermoser &
Schlögl & Süß von der Innsbrucker Immo-
bilien GmbH & Co KEG errichtete Landes-
leitstelle am Standort Hunoldstraße fertig
gestellt.
Die nunmehr nach gemeinsamen Be-
schluss von Land Tirol und Stadt Innsbruck
realisierte Landesleitstelle mit einem Er-
richtungsvolumen von € 7,500.000,-net-
to stellt damit österreichweit einen Mei-
lenstein in der zentralen Alarmierung von
Blaulichtorganisationen dar.
Jahresbericht 2006
Generalsanierung der
Hauptfeuerwache der
Berufsfeuerwehr Inns-
bruck hat begonnen
Baulich bedingt durch die Errichtung der
ILL und den damit verbundenen behörd-
lichen Auflagen sind umfangreiche bau-
Neubau BFI-Mehrzweckge- liche und sicherheitstechnische Maßnah-
bäude und Hubschrauber-
Seit der mit Jahresbeginn 2007 erfolgten landeplatz abgeschlossen
Übernahme des Gebäudes durch die ILL-
GmbH läuft der kontinuierliche Aufbau der
Leitstellentechnik und der Probebetrieb für
die zentrale Alarmierung der Blaulichtor-
ganisationen.
Der Beginn des Echtbetriebes ist mit Ok-
tober 2007 vorgesehen. Des Weiteren
werden sämtliche im Landesbesitz befind-
liche Straßentunnel von der Hunoldstraße
aus überwacht.
Bereits im Sommer 2006 konnten das neu
errichtete Mehrzweckgebäude und der
neue Hubschrauberlandeplatz auf dem
Gelände der BFI in Betrieb gehen.
Mit der Errichtung des Gebäudes erhielt
die Berufsfeuerwehr Innsbruck ein zeit-
gemäßes Mehrzweckgebäude mit Lager-
und Werkstattflächen sowie einer Wasch-
box im Erdgeschoss und im 1. Oberge-
schoss moderne Freizeiträume, wie Fit-
nessraum und Turnhalle.
Ein dem heutigen Flugtechnikstandard
entsprechender Hubschrauberlandeplatz
mit allen erforderlichen Sicherheitseinrich-
tungen garantiert künftig ein gefahrloses
Landen und Starten der Helikopter vom
Gelände der Berufsfeuerwehr Innsbruck.
men erforderlich.
Unabhängig davon wird das über 40 Jah-
re alte Gebäude der Hauptfeuerwache mit
seinen Werkstätten, Fahrzeughallen und
Büroräumen einer umfangreichen Gene-
ralsanierung unterzogen und einem heute
zeitgemäßen baulichen Standard ange-
passt.
Zusätzlich zur Sanierung werden mit der
Neuerrichtung einer Atemschutzwerkstät-
te, Schwarzraum und einer Kantine neue,
moderne Arbeits- und Freizeitbereiche für
die Belegschaft der BFI geschaffen.
Die geplanten Baumaßnahmen werden
Ende 2008 abgeschlossen und erfor-
dern Geldmittel in der Höhe von ca.
€3,000.000,- netto.
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Nachrichtendienst
Im Berichtsjahr 2006 stan-
den die Arbeiten für die ge-
plante Umstellung auf das
Digitalfunksystem sowie die
Planung der Umbauarbeiten
auf der Hauptfeuerwache im
Vordergrund der Aufgaben
des Fachbereiches Nach-
richtendienst. Neben den
laufenden Instandhaltungs-
und Reparaturarbeiten der
Funk- und elektronischen
Schwachstromanlagen der
Berufsfeuerwehr und den
10 Freiwilligen Feuerwehren
Innsbrucks wurden ca. 150
digitale Funkgeräte pro-
grammiert und eingebaut.
Die Planungsarbeiten im Zu-
sammenhang mit dem Neu-
bau der Integrierten Landes-
leitstelle nahmen einen er-
heblichen Teil der Arbeit im
Jahr 2006 ein. Alle 32 Sire-
nenanlagen der Stadt wur-
den laufend gewartet, daher
kam es beim jährlichen
Probealarm im Oktober zu
keinen Ausfällen bei den Si-
renen. Das seit zehn Jahren
in Betrieb befindliche digita-
le Alarmierungssystem zur
Alarmierung der Feuerweh-
ren in Innsbruck mit Pagern
und Sirenen wurde über-
prüft und funktionierte feh-
lerfrei.
BR Ing. Günter Schlögl
Mitarbeiter Funkwerkstätte
Gerhard Eichhorn
⚫OLM Gregor Katschthaler
OFM Harald Bauer
• FM Martin Parger
Funk- und Alarmierungsanlagen
der Feuerwehr Innsbruck
⚫3 Sprechfunksendestationen
⚫32 Sirenenanlagen
(elektronisch und motorbetrieben)
⚫32 Funkempfänger für Sirenen-
steuerung
• 350 digitale Pager
⚫70 Atemschutzfunkgeräte
⚫80 Helmsprechfunkgarnituren
Digitale Alarmierungsanlage
mit 4 Sendestationen
. 150 digitale Funkgeräte
diverse Sonderfunkgeräte
(z. B. Flugfunk)
Haustelefonanlage mit 70 Nebenstellen
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Sommernachtsfest
Z
um ersten Mal luden der SKV, die Per-
sonalvertretung und das Kommando
der Berufsfeuerwehr Innsbruck zum
Sommernachtsfest und zu einer Leistungs-
schau ein.
Zahlreiche Besucher konnten sich am
2. September
am Sparkassenplatz von der
Schlagkraft und von der technischen Aus-
rüstung ihrer Berufsfeuerwehr überzeugen.
In drei Übungen wurden Bereiche des Feu-
erwehrdienstes gezeigt, zwei der Übungen
wurden gemeinsam mit der Einsatzeinheit
COBRA durchgeführt. Gezeigt wurden die
Sport Kultur Verein
Abarbeitung eines Verkehrsunfalles, eines
Fahrzeugbrandes nach einer Entführung
und eines Wohnungsbrandes nach einer
Geiselnahme. Bei den Übungen konnte
die Berufsfeuerwehr ihre Schlagkraft und
Schnelligkeit vorführen.
Die Zuschauer, welche den Sparkassen-
platz fast voll füllten, konnten sich davon
überzeugen und waren begeistert.
Des Weiteren konnte sich jeder in der
Handhabung eines Feuerlöschers üben
und so manchen Brand auf der Simula-
tionsanlage löschen.
Sommerfest der
Berufsfeuerwehr
Innsbruck
.... 2.September 06 am Sparkassenplatz...
ab 13.00 Uhr:
Rahmenprogramm mit Einsatzübungen der
Berufsfeuerwehr und Cobra, Fahrzeugschau
und Kindernachmittag mit
Spritzwand und Hupfburg
(122
um 19.00 Uhr:
SFEUERWEHR
INNSBRUCK
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Kranwagen Übergabe mit anschließendem
Unterhaltungsprogramm mit der Band ATS
Ehrenschutz:
Landesrat Anton Steixner
Bürgermeisterin Hilde Zach
Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer
Landesfeuerwehrkdt. Klaus Erler
Branddirektor Mag. Erwin Reichel
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& friends
Jahresbericht 2006
Ebenso war für das leibliche Wohl gesorgt
und der gemütliche Teil kam nicht zu kurz.
Gegen 19.00 Uhr wurde seitens des Lan-
des Tirols (vertreten durch Landesrat Anton
Steixner) und der Stadt Innsbruck (durch
unsere Frau Bürgermeisterin Hilde Zach
und Herrn Vizebürgermeister Mag. Dr.
Christoph Platzgummer) das neue Kran-
fahrzeug der Berufsfeuerwehr in Dienst
gestellt.
Bei dem Kranfahrzeug handelt es sich um
einen 45-Tonnen-Kran der Firma Liebherr.
Dieser ersetzt den alten, ausgeschiedenen
45-Tonnen-Kran und ist auf dem neuesten
Stand der Technik.
Weiters beehrten uns bei der Übergabe die
Abgeordnete zum Nationalrat Frau Gisela
Wurm und seitens der Feuerwehr Herr Lan-
desfeuerwehrkommandant Klaus Erler so-
wie Landesfeuerwehrinspektor DI Alfons
Gruber.
Das Fest ging noch bis in die späten
Abendstunden, begleitet von der Band
ATS.
Das Sommernachtsfest wurde von den
Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr organi-
siert und durchgeführt. Ein interner Höhe-
punkt war sicher der (nicht geplante) Hei-
ratsantrag eines Mitarbeiters, dessen
Freundin diesen auch gerne angenommen
hat.
Es war eine gelungene Präsentation der
Gerätschaften der Berufsfeuerwehr, tolle
Übungen wurden gezeigt und die Mitar-
beiter hatten genügend Gründe stolz auf
ihre Berufsfeuerwehr zu sein und feierten
dies auch dem Anlass entsprechend.
47
Seite 26
26/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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rechtsverfahren
Wie die vergangenen Jahre zuvor, ist das
Berichtsjahr 2006 von einer steigenden Re-
alisierung zahlreicher Groß- und Sonder-
bauten gekennzeichnet. Beispielhaft sind
nachstehende Großbauvorhaben ange-
führt, welche in der Planungs- und Reali-
sierungsphase einer brandschutztechni-
schen Beurteilung unterzogen wurden:
Erweiterung Tiroler Sparkasse, Menardi
Parkdeck, Supermarkt Karl Schönherrstra-
Be, Hervis-sport Grabenweg, Wohnanlage
Kugelfangweg, SOHO-Grabenweg, Kin-
der-Herzzentrum TILAK, Aufstockung Frau-
en- und Kopfklinik TILAK, Umbau und
Erweiterung DEZ, Integrierte Landesleit-
stelle mit Neubau Lagergebäude und
Sanierung HFW, Erweiterung Sillpark,
Laborgebäude Innrain, Erweiterung Flug-
hafen Innsbruck, Erweiterung Fa. Deutsch,
Erweiterung Competence-Center Graben-
weg, Umbau-Erweiterung Chirurgie TI-
LAK, Volksschule Angerzellgasse mit Dop-
pelturnhalle, Tiefgarage Gilmstraße, Spar-
kassenhauptgebäude.
Nicht zuletzt aufgrund der Initiative der
Berufsfeuerwehr konnte im Berichtsjahr
die brandschutztechnische Sanierung von
mehreren Innsbrucker Schulen u. a. das
Reithmanngymnasium, die Leitgebschule,
die Volksschule Amras und das Akademi-
sche Gymnasium Angerzellgasse fortge-
setzt werden, wodurch das Sicherheits-
niveau für die Innsbrucker Schulkinder
massiv erhöht wird.
Besondere Bedeutung wird der Umset-
zung der Großprojekte „Erweiterung
Tivoli Stadion" und,,Neubau Nordketten-
bahn", aber auch der Errichtung des neu-
en Wohngebietes,,Tivoli-Areal" in un-
mittelbarer Nähe zur Hauptfeuerwache
beigemessen.
Die Realisierung dieser Bauvorhaben ist
ein deutliches Zeichen einer impulsieren-
den Entwicklung der Landeshauptstadt
Innsbruck. Für die Berufsfeuerwehr sind in
der brandschutztechnischen Beurteilung
von Sonderbauten vor allem die wesent-
,,Personenschutz",
lichen Schutzziele
,,Ausreichende Voraussetzungen für einen
wirkungsvollen Brandbekämpfungs- und
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gesetzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu de-
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☑
INTERSPORT
TLFH-30
Tätigkeiten:
•152 schriftliche Stellungnahmen
•81 Kommissionierungen (Verhandlun-
gen, behördliche Überprüfungen)
•136 Begehungen, Festlegungen,
Überprüfungen
•134 Projektbesprechungen
Betriebstechnischer
Brandschutz
Im Jahr 2006 konnten 17 neue Brandmel-
deanlagen an die Empfangszentrale der
Berufsfeuerwehr Innsbruck aufgeschalten
werden, wodurch sich die Gesamtzahl bis
Jahresende auf 301 (ohne Landeskran-
kenhaus Innsbruck) erhöhte. Einnahmen-
seitig konnten dadurch aus den Feuer-
wehrbediengebühren für die Stadtge-
meinde € 87.800,- lukriert werden.
49
Seite 27
27/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Im Berichtsjahr wurde mit der flächen-
deckenden Ausbildung der städtischen
MitarbeiterInnen in den Grundlagen des
Vorbeugenden Brandschutzes begonnen.
Löschtrainerschulungen.
Brandschutzübungen.
Tätigkeiten:
Überprüfung
von Brandmeldeanlagen...
94
Festlegung und Überprüfung
von betriebstechnischen
Brandschutzeinrichtungen...
Aufnahme
von Neuaufschaltungen.
Privatrechtliche Vereinbarungen.
Berechnung, Dimensionierung und Über-
prüfung von technischen Brandschutzein-
29
20
20
richtungen (Druckbelüftungsanlagen,
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen,
Brandmeldeanlagen)...
35
Schriftliche Stellungnahmen.
20
Anzahl der aufgeschaltenen
Brandmelderzentralen.
301
Erhöhung 2006.
.17
Einnahmen aus Feuerwehrbediengebüh-
ren für die Stadtgemeinde.ca. € 87.800.-
Betrieblicher
Brandschutz
Durch die Ausbildung von drei neuen Mit-
arbeitern im Bereich,,Löschtrainerausbil-
dung" konnte die große Nachfrage für
Schulungen in Erster Löschhilfe" zur
Gänze abgedeckt werden. Von namhaften
Ausbildungsinstitutionen wurden zudem
die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als
Ausbildungsreferenten für verschiedene
Seminare zur Mitwirkung eingeladen.
Feuerbeschau
Durchgeführte BSW-Dienste.
Veranstaltungsrechtliche
Stellungnahmen....
.806
40
Stellungnahmen Pyrotechnik..
8
Kommissionierungen,
45
Behördenrundgänge...
94
5
Bauproben.
30
Diensteinteilung, Informationen,
Verrechnung
Großveranstaltungen 2006: Bergsilvester
2006, Schispringen, Wetterleuchten-
festival Seegrube, Christkindleinzug,
Faschingsdienstag, Innsbrucker Messen,
Monster Truck, DEZ-Umbau
Dienstinformationen BSW-Dienste. .11
Diese Überprüfungen bzw. Kontrollen
werden von den freiwilligen Einheiten in
ihrem jeweiligen Schutzbereich eigenver-
antwortlich durchgeführt. Eventuelle
Mängel werden umgehend an den dafür
zuständigen Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr gemeldet, der die Reparatur durch
die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB)
veranlasst.
.14
.169
Berechnung und Stellungnahmen.. .6
Überprüfungen...
Hydrantenkontrollen FF.
Mängelweiterleitungen
Dienstinformationen
Ausbildungs-
und Lehrtätigkeit
Mannschaftsausbildung VB...
für Offiziere und HBM
5
Im Rahmen des „Brandmeisterkurses"
wurde den zukünftigen Einsatzleitern in
einem viertägigen Modul umfangreiches
Wissen aus den Bereichen „Baulicher
Brandschutz",,,Technischer Brandschutz",
,,Einsatzleiter bei Großveranstaltungen"
sowie Brandschutztechnische Beurtei-
Landesfeuerwehrverband Tirol
Fachausschuss,, Öffentlichkeitsarbeit"
Bezirksfeuerwehrverband IBK
Öffentlichkeitsarbeit,
Löschwasserversorgung, Ausbildungen
lung und Überprüfung von Objekten" ver- Sonstiges
mittelt.
BUCK
NERG
hor
11
Fortbildungsveranstaltung BSW
1
Exkursionen..
9
ÖBFV-Seminar für Führungskräfte,
Referent..
Mitarbeit in Verbänden:
Brandschutzfachtagung,,Schloss Schalla-
burg", Referent...
Österr. Bundesfeuerwehrverband
1
TRVB-Ausschuss-Tagungen..
Sonstige externe Vorträge...
Löschtrainerschulungen.
22
Vorsitzender der Arbeitsgruppe,,TRVB
.45
Objektfunkanlagen" - Sitzungen.
3
•
Teilnahme an 2 Bürgerversammlungen
Erstellung Jahresbericht 2005
Feuerwehr Innsbruck
Organisation Fahnenabordnungen
BF Innsbruck
Organisation der Sitzung des Österrei-
chischen Bundesfeuerwehrverbandes,
TRVB-Ausschuss in Innsbruck-Amras
Koordinierung Neu- und Umbau
ILL-HFW
• Mitarbeit im PE-Förderkreis des
Stadtmagistrates Innsbruck
2006 wurden von der Berufsfeuerwehr in
Zusammenarbeit mit der Baupolizei 75 Überprüfungen
Feuerbeschauen durchgeführt, wobei 241
Objekte überprüft werden konnten. Auf-
von Flächen
grund einer landesgesetzlichen Änderung für die Feuerwehr
wurden die verpflichtenden Überprü-
fungsintervalle für Wohngebäude außer
Kraft gesetzt, wodurch eine Reduzierung
der Feuerbeschauen in diesem Bereich zu
verzeichnen ist. Im Gegenzug erfolgte in
Zusammenarbeit mit der Baupolizei eine
verstärkte Überprüfung von Objekten mit
Gewerbebetrieben, Risikoobjekten, Hoch-
häusern und Objekten mit großen Men-
schenansammlungen.
BSW-Dienste
In Zusammenarbeit mit dem städtischen
Veranstaltungsreferat und den mitbeteilig-
ten Blaulichtorganisationen wurden für die
in Innsbruck stattgefundenen Großveran-
staltungen Bon-Jovi-Konzert", „Sonn-
wendfest",,,Bergsilvester" und „, Universi-
ade" umfangreiche Sicherheitsmaßnah-
men erarbeitet. Die Umsetzung erforderte
einen entsprechenden Personaleinsatz
durch die Berufsfeuerwehr und die freiwil-
ligen Feuerwehreinheiten, der gebotene
Innsbrucker Sicherheitsstandard wurde
Österreichweit positiv beurteilt.
Im Rahmen der Behördenverfahren, auf-
grund von Mitteilungen und aufgrund von
erforderlichen Straßensperren, wurden 44
Überprüfungen hinsichtlich der erforder-
lichen Flächen für die Feuerwehr bei Ob-
jekten durchgeführt und nach Erfordernis
Ersatzmaßnahmen festgelegt.
Dienstinformationen...
Stellungnahmen...
14
28
Löschwasserversorgung
Der Berufsfeuerwehr sowie den freiwil-
ligen Einheiten stehen im gesamten Stadt-
gebiet derzeit rund 1.300 Wasserent-
nahmestellen zur Verfügung, um eine
flächendeckende Löschwasserversorgung
für Innsbruck zu gewährleisten. Diese
teilen sich auf in 1.288 Hydranten und
in Wasserentnahmestellen an natürlichen
Gewässern
Baggersee
und Entnahmestellen zur Waldbrandbe-
kämpfung. Im Jahr 2006 wurden 169
Hydranten von den Hydrantenwarten auf
wie z. B. der Inn und der
sowie Löschwasserbecken
ihre Funktionstüchtigkeit überprüft.
STACT INNSBRUCK
Mitarbeiter von links nach rechts: OBM Hansjörg Egger, FM Hannes Siebert, OBM Christian Gheri, BR Johann Zimmer-
mann, Melanie Baumgartner, BD Mag. Erwin Reichel, OFM Wolfgang Dorner, OFM Bernhard Egger, Ing, Gernot Pfalzer,
Andreas Wörgetter
Nicht am Bild: Christian Mang. Hans Mader
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Im Berichtsjahr wurde mit der flächen-
deckenden Ausbildung der städtischen
MitarbeiterInnen in den Grundlagen des
Vorbeugenden Brandschutzes begonnen.
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von Brandmeldeanlagen...
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Festlegung und Überprüfung
von betriebstechnischen
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22
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Durchgeführte BSW-Dienste.
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Stellungnahmen.
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Großveranstaltungen 2006: Bergsilvester
2006, Schispringen, Wetterleuchten-
festival Seegrube, Christkindleinzug,
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Dienstinformationen BSW-Dienste. 11
Diese Überprüfungen bzw. Kontrollen
werden von den freiwilligen Einheiten in
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Mängel werden umgehend an den dafür
zuständigen Mitarbeiter der Berufsfeuer-
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Dienstinformationen.
Ausbildungs-
und Lehrtätigkeit
Mannschaftsausbildung VB.
Fortbildungsveranstaltung BSW
für Offiziere und HBM.
.14
.169
5
.11
Im Rahmen des „Brandmeisterkurses"
wurde den zukünftigen Einsatzleitern in
einem viertägigen Modul umfangreiches
Wissen aus den Bereichen Baulicher
Brandschutz",,,Technischer Brandschutz",
,,Einsatzleiter bei Großveranstaltungen"
sowie Brandschutztechnische Beurtei-
lung und Überprüfung von Objekten" ver-
mittelt.
UCK
NERG
har
Landesfeuerwehrverband Tirol
Fachausschuss,, Öffentlichkeitsarbeit" .... 1.
Bezirksfeuerwehrverband IBK
Öffentlichkeitsarbeit,
Löschwasserversorgung, Ausbildungen
Sonstiges
Teilnahme an 2 Bürgerversammlungen
Erstellung Jahresbericht 2005
Feuerwehr Innsbruck
•Organisation Fahnenabordnungen
•
BF Innsbruck
Organisation der Sitzung des Österrei-
chischen Bundesfeuerwehrverbandes,
TRVB-Ausschuss in Innsbruck-Amras
Koordinierung Neu- und Umbau
ILL-HFW
Mitarbeit im PE-Förderkreis des
Stadtmagistrates Innsbruck
richtungen (Druckbelüftungsanlagen,
Rauch- und Wärmeabzugsanlagen,
Brandmeldeanlagen).
35
Schriftliche Stellungnahmen..
20
Anzahl der aufgeschaltenen
Brandmelderzentralen.
Erhöhung 2006.
301
.17
Einnahmen aus Feuerwehrbediengebüh-
ren für die Stadtgemeinde.ca. € 87.800.-
Betrieblicher
Brandschutz
Durch die Ausbildung von drei neuen Mit-
arbeitern im Bereich,,Löschtrainerausbil-
dung" konnte die große Nachfrage für
Schulungen in Erster Löschhilfe" zur
Gänze abgedeckt werden. Von namhaften
Ausbildungsinstitutionen wurden zudem
die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als
Ausbildungsreferenten für verschiedene
Seminare zur Mitwirkung eingeladen.
Feuerbeschau
2006 wurden von der Berufsfeuerwehr in
Zusammenarbeit mit der Baupolizei 75 Überprüfungen
Feuerbeschauen durchgeführt, wobei 241
Objekte überprüft werden konnten. Auf-
von Flächen
grund einer landesgesetzlichen Änderung für die Feuerwehr
wurden die verpflichtenden Überprü-
fungsintervalle für Wohngebäude außer
Kraft gesetzt, wodurch eine Reduzierung
der Feuerbeschauen in diesem Bereich zu
verzeichnen ist. Im Gegenzug erfolgte in
Zusammenarbeit mit der Baupolizei eine
verstärkte Überprüfung von Objekten mit
Gewerbebetrieben, Risikoobjekten, Hoch-
häusern und Objekten mit großen Men-
schenansammlungen.
BSW-Dienste
In Zusammenarbeit mit dem städtischen
Veranstaltungsreferat und den mitbeteilig-
ten Blaulichtorganisationen wurden für die
in Innsbruck stattgefundenen Großveran-
staltungen Bon-Jovi-Konzert", „Sonn-
wendfest",,,Bergsilvester" und „Universi-
ade" umfangreiche Sicherheitsmaßnah-
men erarbeitet. Die Umsetzung erforderte
einen entsprechenden Personaleinsatz
durch die Berufsfeuerwehr und die freiwil-
ligen Feuerwehreinheiten, der gebotene
Innsbrucker Sicherheitsstandard wurde
österreichweit positiv beurteilt.
Im Rahmen der Behördenverfahren, auf-
grund von Mitteilungen und aufgrund von
erforderlichen Straßensperren, wurden 44
Überprüfungen hinsichtlich der erforder-
lichen Flächen für die Feuerwehr bei Ob-
jekten durchgeführt und nach Erfordernis
Ersatzmaßnahmen festgelegt.
Dienstinformationen.
Stellungnahmen...
14
.28
Löschwasserversorgung
Der Berufsfeuerwehr sowie den freiwil-
ligen Einheiten stehen im gesamten Stadt-
gebiet derzeit rund 1.300 Wasserent-
nahmestellen zur Verfügung, um eine
flächendeckende Löschwasserversorgung
für Innsbruck zu gewährleisten. Diese
teilen sich auf in 1.288 Hydranten und
in Wasserentnahmestellen an natürlichen
Gewässern wie z. B. der Inn und der
Baggersee sowie Löschwasserbecken
und Entnahmestellen zur Waldbrandbe-
kämpfung. Im Jahr 2006 wurden 169
Hydranten von den Hydrantenwarten auf
ihre Funktionstüchtigkeit überprüft.
Exkursionen..
9
ÖBFV-Seminar für Führungskräfte,
Referent
Mitarbeit in Verbänden:
Brandschutzfachtagung,,Schloss Schalla-
burg", Referent...
Österr. Bundesfeuerwehrverband
1
TRVB-Ausschuss-Tagungen...
4
Sonstige externe Vorträge.
Löschtrainerschulungen.
22
Vorsitzender der Arbeitsgruppe,,TRVB
.45
Objektfunkanlagen" - Sitzungen.
3
STAT INNSBRUCK
Mitarbeiter von links nach rechts: OBM Hansjörg Egger, FM Hannes Siebert, OBM Christian Gheri, BR Johann Zimmer-
mann, Melanie Baumgartner, BD Mag. Erwin Reichel, OFM Wolfgang Dorner, OFM Bernhard Egger, Ing. Gernot Pfalzer,
Andreas Wörgetter
Nicht am Bild: Christian Mang, Hans Mader
Seite 29
29/39
Jahresbericht 2006
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehr Amras
Mannschaft
FEUERWEHR
Kommando
Kommandant... Walter Gollner-Laimgruber
57
18
13
BERETTYÓÚJFALU
Aktive
Reserve
Jugend
Ehrenmitglieder
Sonstige
1 Verbindungsmann
Fahrzeuge
TLF 4000, Scania P114
2004
LF-B, Mercedes.
1982
2000
2001
KLF, Mercedes
TF/AMRAS, Mitsubishi..
Pulverlöschmittelanhänger, 250 kg.. 1977
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
6
Stellvertreter
Hermann Schieferer
Technische Einsätze
14
Kassier.
Stephan Wegscheider
Schriftführer.........
Johannes Schiener
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
11
Schutzbereich: Amras
Die ausgebildeten Kinderpolizisten
Spektakuläre Einsatzübung von Rotem Kreuz und Feuerwehr
Bei der Begutachtung der Feuerwehr
Berettyóújfalu
D
er veranstaltungsmäßige Beginn
des Jahres 2006 stellte ein kurz-
fristig organisiertes Feuerwehr-Ro-
deln am 12. Jänner 2006 von Heilig Was-
ser dar. Eine Woche später, am 19. Jänner
2006, konnte die Jahreshauptversamm-
lung im Beisein von Bez.-Kdt. Ing. Anton
Larcher, BD Mag. Erwin Reichel, LFI DI AI-
fons Gruber, StRin Dr. Marie-Luise Pokor-
ny-Reitter und dem damaligen Magis-
tratsdirektor und heutigen Vizebürger-
meister Dr. Christoph Platzgummer abge-
halten werden.
Veranstaltungen wie der Feuerwehrball
am 4. Februar 2006 und die Unsinnigen-
Versteigerung am 23. Februar 2006 konn-
ten mit großem Erfolg abgehalten werden.
Besondere Freude bereitete uns der Aus-
flug nach Ungarn am 1. September 2006.
Dabei stand der Besuch der Feuerwehr-
schule, die Besichtigung des Parlaments,
eine Donauschifffahrt sowie das Kennen
lernen der ungarischen Puszta als Haupt-
punkte auf dem Programm. Nach der
Rückkehr aus Ungarn galt es unmittelbar
das nächste Highlight vorzubereiten: Am
22. und 23. September 2006 veranstalte-
ten wir den Technischen Leistungsbewerb
in GOLD sowie einen umfangreichen Si-
cherheitstag in Amras. Mit wunderbarem
Herbstwetter bedacht, konnten zahlreiche
Gäste ab 17.00 Uhr die Leistungen der an-
tretenden Bewerbsgruppen Amras 1 und 2
sowie Mühlau bewundern. Nach dem Ein-
marsch der Musikkapelle Amras und den
Bewerbsgruppen wurden die hart ver-
dienten Leistungsabzeichen (2 x Gold für
Amras 1 und 2, 1 x Silber für Mühlau) von
Vizebürgermeister Dr. Christoph Platz-
gummer übergeben. Der Samstag stand
ganz im Zeichen spektakulärer Einsatzde-
monstrationen. Zahlreiche Einsatzorgani-
sationen wie das Rote Kreuz, die Zollwa-
che, das Bundesheer, die Polizei, der ARBÖ
und der ÖAMTC bereicherten den Tag mit
Vorführungen und Erläuterungen zu den
jeweiligen Einsatzgebieten. Besondere
Höhepunkte stellten die Landungen der
insgesamt drei Hubschrauber bzw. die
Hubschrauber-Einsatzübung des Bundes-
heeres dar. Eine weitere Attraktion stellte
der bereitgestellte Bungy-Kran dar. Zahl-
reiche Besucher nutzten die Gelegenheit
den,,60-Meter-into-village-jump" zu ab-
solvieren.
Am Ende eines jeden Jahres, nämlich am
19. Dezember, gedenkt die Freiwillige Feu-
erwehr Amras im Rahmen einer feierlich
gestalteten Rorate der glücklichen Fügung
im Kriegsjahr 1943, bei der zahlreiche
Feuerwehrkameraden von einem Bom-
bentreffer verschont blieben.
J.S.
FLUGEINSA
KLF
Tolle Vorführung der
Hundestaffel der Zollwache
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La
Seite 30
30/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Arzl
FEUERWEHR
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Mannschaft
Aktive
Jahresbericht 2006
FEUERWEHR
Mannschaft
Aktive
63
Reserve
13
Kommando
Jugend.
6
Kommandant..
HBI Matthias Sparber
Ehrenmitglieder
6
Stellvertreter..
OBI Christof Larcher
Fahrzeuge
Kassier.
Schriftführer.........
HV Richard Fatycz
HV Toni Wirtenberger
TLF
1989
KLF
1999
KDO
1987
TF
1995
Schutzbereich: Der Schutzbereich er-
streckt sich von der Bahnstrecke im Süden
über das bebaute Gebiet zwischen der
Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Wes-
ten bis über die Nordkette im Norden. Es
sind bäuerliche Objekte ebenso zu finden
wie moderne Wohnanlagen und Einfamili-
enhäuser. Es gibt ein mit Schilf bewachse-
nes Sumpfgebiet, Äcker und Wiesen, be-
waldete Flächen und alpines Gelände.
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze.
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze,...).
Die Sieger des Watterturniers,
BFK Toni Larcher und Reinhold Tusch.
8
12
3
63
Reserve
.0
Jugend
14
Ehrenmitglieder.
8
Fahrzeuge
RLFA 2000/200
1991
TLFA 3000/500
1995
DLK 23/12.
1978
KLFA.
2004
Kommando
KDO
1996
Kommandant
Stellvertreter.
HBI Hans Tusch
MTF
Kassier.
Schriftführer.
OBI Alois Heis
HV Norbert Nocker
TF
HV Alois Muglach
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
17
Technische Einsätze
Bereitschaften
.23
1
BSW
Bei der Florianifeier wurde unser
langjähriger Kassier Albert (Reinhold)
Tusch zum Ehrenmitglied ernannt (li)
Schutzbereich
Hötting, Höttinger Au, Allerheiligen, Maria-
hilf, St. Nikolaus, Kranebitten und Teile der
Innenstadt - 44,72 km²
Im Oktober fand eine groß angelegte Waldbrandübung im
Bereich der Nordkette statt (mi)
N
1990
1981
icht weniger als 3.637 Stunden
wurden im Jahr 2006 von der FF
zum Wohle der Bevölkerung der Stadt
Innsbruck und knapp 640 Stunden für Ein-
sätze aufgebracht, so wurden über 2.200
Stunden in die Aus- und Weiterbildung in-
vestiert.
Bei den Brandeinsätzen bleibt vor allem der
Wohnungsbrand bei der Frau Bürgermeis-
terin im Jänner oder der Dachstuhlbrand in
der Bürgerstraße im März in Erinnerung.
Bei den Technischen Einsätzen galt es
wiederum die ganze Palette an Aufgaben
zu bewerkstelligen. Waren dies z. B. die
Evakuierung der Nordkettenbahn am Hl.
Abend, das Ausräumen des Holzsilos bei
der Firma Huter & Söhne oder das Ab-
schöpfen von Hausdächern aufgrund zu
starker Schneelasten.
Die 36 Übungstage der aktiven Mann-
schaft wurden am 11. November 2006
mit einer groß angelegten Alarmübung
(Übungsannahme: Explosion im Kinder-
hort Kaysergarten, Innstraße) abgeschlos-
sen. Neben der FF Hötting wirkten weiters
die FF-Einheiten Mühlau und Hungerburg
sowie die Berufsfeuerwehr und die Rettung
Innsbruck mit. Zur Vertiefung des feuer-
wehrtechnischen Wissens wurden an der
Landes-Feuerwehrschule in Telfs 16 Lehr-
gänge besucht, wobei heuer auch zum ers-
ten Mal Mitglieder zu Sauerstoffgeräte-
trägern ausgebildet wurden. Auch beim
Bezirksübungstag im Ahrental im Oktober
2006 war unsere Einheit mit einer Lösch-
gruppe und der DLK 23/12 vertreten.
Bei der Jugendfeuerwehr ging eine Ära zu
Ende. Jugendbetreuer Josef Madersbacher
legte nach zwölf Jahren erfolgreicher Ju-
gendarbeit sein Amt auf eigenen Wunsch
zurück. An dieser Stelle dürfen wir noch.
einmal recht herzlich Danke sagen.
Am Fahrzeugsektor steht 2007 der Aus-
tausch des TLFA 2000 gegen das TLFA
3000 der BF Innsbruck und der Ankauf
eines Pinzgauers 4x4 auf dem Programm.
55
Seite 31
31/39
Jahresbericht 2006
IRKS
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
UERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Mannschaft
Aktive
FEUERW
UERWEHR
Kommando
Kommandant
Stellvertreter... Mag. Johann Schredelseker
Kassier
Schriftführer.
30
Reserve
6
Jugend.
12
Ehrenmitglieder
2
Fahrzeuge
TLF 1500 A
MTF
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Christof Schlenz
Ing. Georg Egger
Technische Einsätze.
Mag. Christian Katholnigg
Schutzbereich
Hungerburg Plateau vom Mühlauer Bach
bis zum Höttinger Bach, im Norden bis zur
Seegrube
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
Böschungsbrand zu bekämpfen, jedoch
stellte sich die Meldung als Fehlalarm he-
raus. Dass auch moderne Seilbahnen vor
dem Fehlerteufel nicht gefeit sind erwies
sich am 24. Dezember Punkt: Durch ei-
nen elektronischen Defekt konnte die
Nordkettenbahn die sich auf der Bergsta-
tion befindlichen Gäste nicht mehr ins
Tal bringen. Wie schon im Vorjahr wurden
von unserer Einheit und den anderen Ein-
heiten des Bezirkes Innsbruck-Stadt in Zu-
sammenarbeit mit der Bergrettung zahl-
reiche Gäste mit geländegängigen Fahr-
zeugen ins Tal gebracht.
Freiwillige Feuerwehr Igls
FEUERWEH
Mannschaft
Aktive
Reserve.
Jugend.
Ehrenmitglieder
40
0253
Fahrzeuge
KDO
1988
TLF-A 3000.
.2006
KLFA-A
DL 18
1999
1983
1985
4
9
Neben den vorgenannten Tätigkeiten war
die Einheit noch bei acht Nachbarschafts-
hilfen im Einsatz.
8
Um diese Einsätze erfolgreich abwickeln zu
können sind natürlich auch immer wieder
Übungen notwendig. Im Berichtsjahr wur-
den deshalb vermehrt Übungen gemein-
sam mit den Nachbareinheiten durchge-
führt. Darunter fiel unter anderem eine
Übung im Bereich des „Gasthauses Zur
Linde" gemeinsam mit der Einheit Hötting.
Aber auch mit den Einheiten Mühlau und
Neu-Arzl wurden gemeinsame Trainings-
einheiten durchgeführt, mit dem Zweck,
nicht nur die Zusammenarbeit zu fördern,
sondern auch für unsere Einheit unge-
wohnte Einsatzszenarien zu erproben.
Im Jahr 2006 wurde die FF Hungerburg
zu 13 Brand- und Technischen Einsät-
zen und 8 weiteren Hilfeleistungen alar-
miert. Neben der Bergung eines vom Ab-
sturz bedrohten Rettungsfahrzeuges, galt
es mehrfach nach heftigen Regenfällen bei
Gewittern vollgelaufene Keller leer zu
pumpen. So wurde im Jahr 2006 auch die
ansässige Bäckerei durch eintretendes
Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Grö-
Bere Schäden in der Backstube konnten je-
doch durch den raschen Einsatz verhindert
werden. Seine Imker-Erfahrung kam unse-
rem Kommandanten bei der Entfernung
eines Wespennestes zu Gute. Im August
galt es schließlich, nach einem Silobrand
bei der Firma Huter, die Reste aus dem Si-
lo zu entfernen. Im September wurde die
Einheit zu einem vermeintlichen Brand im
Bereich der Umbrückler Alm alarmiert, der
sich jedoch als Fehlalarm herausstellte. Ei-
nen Monat später kam es im so genann-
ten Seehof durch Unachtsamkeit zu einem
Schwelbrand in einem neben dem Lift ge-
lagerten Abfalleimer. Dabei wurde das ge-
samte Gebäude sehr stark verraucht. Nur
dem Umstand, dass sich die Gäste in der
Frühmesse befanden, ist es zu verdanken,
dass die Situation glimpflich verlief. Am
letzten Tag des Jahres kurz vor dem Jah-
reswechsel galt es einen vermeintlichen
Auch die Mitglieder, Mädchen und Jungen
unserer Jungendfeuerwehr waren im ver-
gangenen Jahr sehr aktiv. So nahm die ge-
samte Mannschaft am Wissenstest in der
Reichenau teil, von dem sie mit elf Abzei-
chen in Gold, Silber und Bronze zurück-
kehrten. Erstmals in der Geschichte der FF-
Jugend auf der Hungerburg wurde am
Landes-Feuerwehrwettbewerb teilgenom-
men. Nicht nur für die Jugendlichen, auch
für die Betreuer war die Teilnahme eine
neue Erfahrung. Die Trainingseinheiten im
Vorfeld nahmen viel Zeit in Anspruch,
machten jedoch viel Spaß. Auch der ver-
letzungsbedingte Ausfall der Gruppen-
kommandantin stoppte den Eifer unserer
Jugendgruppe nicht. Mit zehn Abzeichen
in Bronze, einer Vielzahl von neuen Erfah-
rungen und ziemlich übermüdet kehrten
sie nach Innsbruck zurück.
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter..
Kassier.
Schriftführer.
HBI Josef Pittl
HBI Gerhard Mayregger
HV Christoph Stöckholzer
HV Ing. Kersten Wirth
Schutzbereich: Stadtteil Igls
TLFA 3000
6
12
............
KRF-B
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
122
FEU
von den sechs Brandeinsätzen im Jahr
2006 ergriff der Brand am 24.12. in
der
V 20
Patscherstraße 7 (ehem. Hotel
Maximilian) die Einwohner von Igls. Am Hei-
ligen Abend mussten auf Grund eines Dach-
stuhlbrandes 32 Personen evakuiert werden.
Die Löscharbeiten waren äußerst schwierig,
da das Haus in Riegelbauweise errichtet wur-
de und somit der Brandherd nur durch he-
runterschlagen der Decke erreicht werden
konnte. Die evakuierten Personen wurden in
der FF Igls untergebracht und von der Rettung
erstversorgt. Den betroffenen Personen wur-
de über die Weihnachtsfeiertage eine Ersatz-
unterkunft bereitgestellt. Auf diesem Wege
gebührt ein großes Dankeschön der BFI sowie
den Einheiten Vill, Amras und Neu-Arzl. Als
weiteres Großereignis wäre die Neuanschaf-
fung unseres Tanklöschfahrzeuges zu erwäh-
nen. Den Großteil des Selbstbehaltes von ca.
€ 24.000,- konnten wir durch freiwillige
Spenden bei der Haussammlung aufbringen.
Bei den 20 Übungen haben im Schnitt 24
Mann teilgenommen. Hauptaugenmerk wur-
de dabei auf die Bergeschere, Erste Hilfe, Kno-
tenkunde sowie die Löschgruppen bei diver-
sen Brandobjekten gelegt. Auch unsere
beiden Jugendbetreuer mit ihren fünf Jung-
feuerwehrmännern können mit 37 Proben ei-
ne umfangreiche Ausbildung vorweisen. Wir
können stolz auf ein unfallfreies und erfolg-
reiches Jahr 2006 zurückblicken.
Walde
Carl Alois Walde KG
seit 230 Jahren
Seifen - Reinigungsmittel - Kerzen
Innsbruck Dörrstraße 78
www.walde.at
Seite 32
32/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
Mannschaft
Aktive
Reserve
FEUERWEHR
Hungerbur
30
.6
Jugend
12
Ehrenmitglieder
2
Fahrzeuge
TLF 1500 A
MTF
Kommando
Kommandant
Christof Schlenz
Stellvertreter... Mag. Johann Schredelseker
Kassier
Ing. Georg Egger
Schriftführer..... Mag. Christian Katholnigg
Schutzbereich
Hungerburg Plateau vom Mühlauer Bach
bis zum Höttinger Bach, im Norden bis zur
Seegrube
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze.
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
Böschungsbrand zu bekämpfen, jedoch
stellte sich die Meldung als Fehlalarm he-
raus. Dass auch moderne Seilbahnen vor
dem Fehlerteufel nicht gefeit sind erwies
sich am 24. Dezember Punkt: Durch ei-
nen elektronischen Defekt konnte die
Nordkettenbahn die sich auf der Bergsta-
tion befindlichen Gäste nicht mehr ins
Tal bringen. Wie schon im Vorjahr wurden
von unserer Einheit und den anderen Ein-
heiten des Bezirkes Innsbruck-Stadt in Zu-
sammenarbeit mit der Bergrettung zahl-
reiche Gäste mit geländegängigen Fahr-
zeugen ins Tal gebracht.
Freiwillige Feuerwehr Igls
Mannschaft
Aktive
.40
Reserve
12
Jugend.
.5
Ehrenmitglieder
3
Fahrzeuge
KDO
1988
TLF-A 3000.
2006
KLFA-A
1999
DL 18
KRF-B
1983
1985
4
9
Neben den vorgenannten Tätigkeiten war
die Einheit noch bei acht Nachbarschafts-
hilfen im Einsatz.
8
Im Jahr 2006 wurde die FF Hungerburg
zu 13 Brand- und Technischen Einsät-
zen und 8 weiteren Hilfeleistungen alar-
miert. Neben der Bergung eines vom Ab-
sturz bedrohten Rettungsfahrzeuges, galt
es mehrfach nach heftigen Regenfällen bei
Gewittern vollgelaufene Keller leer zu
pumpen. So wurde im Jahr 2006 auch die
ansässige Bäckerei durch eintretendes
Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Grö-
Bere Schäden in der Backstube konnten je-
doch durch den raschen Einsatz verhindert
werden. Seine Imker-Erfahrung kam unse-
rem Kommandanten bei der Entfernung
eines Wespennestes zu Gute. Im August
galt es schließlich, nach einem Silobrand
bei der Firma Huter, die Reste aus dem Si-
lo zu entfernen. Im September wurde die
Einheit zu einem vermeintlichen Brand im
Bereich der Umbrückler Alm alarmiert, der
sich jedoch als Fehlalarm herausstellte. Ei-
nen Monat später kam es im so genann-
ten Seehof durch Unachtsamkeit zu einem
Schwelbrand in einem neben dem Lift ge-
lagerten Abfalleimer. Dabei wurde das ge-
samte Gebäude sehr stark verraucht. Nur
dem Umstand, dass sich die Gäste in der
Frühmesse befanden, ist es zu verdanken,
dass die Situation glimpflich verlief. Am
letzten Tag des Jahres kurz vor dem Jah-
reswechsel galt es einen vermeintlichen
Um diese Einsätze erfolgreich abwickeln zu
können sind natürlich auch immer wieder
Übungen notwendig. Im Berichtsjahr wur-
den deshalb vermehrt Übungen gemein-
sam mit den Nachbareinheiten durchge-
führt. Darunter fiel unter anderem eine
Übung im Bereich des „Gasthauses Zur
Linde" gemeinsam mit der Einheit Hötting.
Aber auch mit den Einheiten Mühlau und
Neu-Arzl wurden gemeinsame Trainings-
einheiten durchgeführt, mit dem Zweck,
nicht nur die Zusammenarbeit zu fördern,
sondern auch für unsere Einheit unge-
wohnte Einsatzszenarien zu erproben.
Auch die Mitglieder, Mädchen und Jungen
unserer Jungendfeuerwehr waren im ver-
gangenen Jahr sehr aktiv. So nahm die ge-
samte Mannschaft am Wissenstest in der
Reichenau teil, von dem sie mit elf Abzei-
chen in Gold, Silber und Bronze zurück-
kehrten. Erstmals in der Geschichte der FF-
Jugend auf der Hungerburg wurde am
Landes-Feuerwehrwettbewerb teilgenom-
men. Nicht nur für die Jugendlichen, auch
für die Betreuer war die Teilnahme eine
neue Erfahrung. Die Trainingseinheiten im
Vorfeld nahmen viel Zeit in Anspruch,
machten jedoch viel Spaß. Auch der ver-
letzungsbedingte Ausfall der Gruppen-
kommandantin stoppte den Eifer unserer
Jugendgruppe nicht. Mit zehn Abzeichen
in Bronze, einer Vielzahl von neuen Erfah-
rungen und ziemlich übermüdet kehrten
sie nach Innsbruck zurück.
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter...... HBI Gerhard Mayregger
Kassier. HV Christoph Stöckholzer
Schriftführer... HV Ing. Kersten Wirth
Schutzbereich: Stadtteil Igls
HE
Jahresbericht 2006
Einsatzzahlen
HBI Josef Pittl
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
6
.12
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...).
2
FE
122
on den sechs Brandeinsätzen im Jahr
2006 ergriff der Brand am 24.12. in
der Patscherstraße 7 (ehem. Hotel
Maximilian) die Einwohner von Igls. Am Hei-
ligen Abend mussten auf Grund eines Dach-
stuhlbrandes 32 Personen evakuiert werden.
Die Löscharbeiten waren äußerst schwierig,
da das Haus in Riegelbauweise errichtet wur-
de und somit der Brandherd nur durch he-
runterschlagen der Decke erreicht werden
konnte. Die evakuierten Personen wurden in
der FF Igls untergebracht und von der Rettung
erstversorgt. Den betroffenen Personen wur-
de über die Weihnachtsfeiertage eine Ersatz-
unterkunft bereitgestellt. Auf diesem Wege
gebührt ein großes Dankeschön der BFI sowie
den Einheiten Vill, Amras und Neu-Arzl. Als
weiteres Großereignis wäre die Neuanschaf-
fung unseres Tanklöschfahrzeuges zu erwäh-
nen. Den Großteil des Selbstbehaltes von ca.
€ 24.000,- konnten wir durch freiwillige
Spenden bei der Haussammlung aufbringen.
Bei den 20 Übungen haben im Schnitt 24
Mann teilgenommen. Hauptaugenmerk wur-
de dabei auf die Bergeschere, Erste Hilfe, Kno-
tenkunde sowie die Löschgruppen bei diver-
sen Brandobjekten gelegt. Auch unsere
beiden Jugendbetreuer mit ihren fünf Jung-
feuerwehrmännern können mit 37 Proben ei-
ne umfangreiche Ausbildung vorweisen. Wir
können stolz auf ein unfallfreies und erfolg-
reiches Jahr 2006 zurückblicken.
TLFA 3000
Walde
Carl Alois Walde KG
seit 230 Jahren
Seifen Reinigungsmittel - Kerzen
-
Innsbruck - Dörrstraße 78
www.walde.at
Seite 33
33/39
BEZIRKSFFUERVEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Mannschaft
Aktive.
BRWEHR DER ACT RICK
Stundenstatistik gesamt
46 m/5 w
Einsätze.
.45
Reserve..
11 m/4 w
334 Mann/Frau...................
438 Std.
Jugend.
10 m/0 w
Schulungen/Übungen.
.87
Ehrenmitglieder
4 m/0 w
760 Mann/Frau..........
1.819 Std.
Fahrzeuge
Sonstige Tätigkeiten.
1.413 Mann/Frau.........
133
.6.205 Std.
RLFA 2000, Scania 114.
.2003
KLFA, Mercedes 416CDI.
2005
MTF, Toyota HIACE
1995
TF, Toyota HIACE.
1995
Berufsfeuerwehr. Im Herbst konnten wir
dann unseren KLF endlich offiziell in den
Dienst stellen. Bei einem zweitägigen Fest
konnten wir uns der Bevölkerung in unse-
rem Schutzbereich präsentieren. Die Jugend
sei natürlich nicht unerwähnt, die wieder
ein großes Pensum an Ausbildung aber
auch an Spaß und Spiel absolvierte und
immer wieder für frischen Wind in unserer
Einheit sorgt. So können wir 2007 vier Mit-
glieder (3 Mann/1 Frau) in den aktiven
Stand aufnehmen.
Jahresbericht 2006
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
Kassier..
HBI Albert Pfeifhofer
OBI Josef Mayr
.HV Bernhard Gstir
Schriftführer.... OBM Hans-Peter Winterle
Schutzbereich
Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt
ÜHLAU
BRUCK
Fahrzeugweihe KLF-Patin
Barbara Gstir
FRISCHOND
HLTVEND
ANDERS
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
Technische Einsätze
29
...
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
eben dem NORMALEN" Feuer-
wehralltag - Schulungen, Übungen,
diverse Einsätze - gab es natürlich
Nera
auch 2006 sonst auch einiges zu tun. Im
Bereich der Ausbildung konnten wir mit
dem vom Bezirk überantwortetem Schall-
ortungsgerät mit Trümmerkamera neben
den Übungen in der Einheit eine erste Aus-
bildung mit der Berufsfeuerwehr Wien auf
deren Übungsgelände in Wiener Neustadt
absolvieren. Dabei wurde uns bewusst, wie
wichtig eine Aufstockung auf drei Geräte
ist, da nur im Zusammenspiel mit mehreren
Geräten ein effizientes und zielsicheres Ar-
beiten möglich ist. Zwei unserer Mitglieder,
HBI Albert Pfeifhofer und BM Alex Nigler,
konnten bei der Berufsfeuerwehr Berlin
eine Volontärsausbildung machen und ka-
men natürlich mit gewaltigen Eindrücken
zurück. Im Herbst nahmen wir wieder beim
Sicherheitstag in Amras teil und traten bei
der Technischen Leistungsprüfung mit Er-
folg in Silber und Bronze an. Die Einsätze
konnten wir in fast schon gewohnter Ma-
nier abarbeiten. Es gab gottlob keine grö-
Beren Ereignisse und auch von unserer Sei-
te her keine Verletzungen und Schäden zu
beklagen. Auch die Kameradschaft wurde
hochgehalten und so konnten wir unserem
Altkommandanten Ernst Waldner zum 75er
75er Ernst Waldner
gratulieren. Unserer Partnerwehr Thuins
halfen wir bei der Austragung des Südtiro-
ler Landesleistungsbewerbes den sie zu-
sammen mit der Sterzinger Feuerwehr ab-
hielten. Wir übernahmen die Ausschank
und das Service in der Festhalle. Noch ein-
mal ging es nach Südtirol. Unser Ausflug
führte uns nach Ridnaun in die Landes-Feu-
erwehrschule und nach Bozen zur dortigen
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59
Seite 34
34/39
BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl
Kommando
Freiwillige Feuerwehr
FREIWILLIGE
FEUERWEHR REICHENAU
FEUERWEHR
Armin Praxmarer
Helmut Plank
Franz Gapp
.Andreas Sturm
Kommandant.
Josef Tusch
Mannschaft
Stellvertreter
Hannes Lechner
Aktive
48
Kassier.
Schriftführer.
Markus Hell
Anton Reitmeir
Reserve
17
Jugend.
.6
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
Ehrenmitglieder
3
Fahrzeuge
Kassier.
Schriftführer
DLK 23-12.
TLF.
KLF
1994
1990
.2004
Mannschaft
Aktive.
1998
Jugend..
51 m/2 w
.7 m/1 w
Schutzbereich: Der Schutzbereich der FF
Neu-Arzl befindet sich im Osten der Stadt
Innsbruck. Er grenzt im Norden an Arzl und
erstreckt sich von dort aus südlich des Bahn-
dammes bis hin zum Inn. Nördlich ist der
Schusterbergweg zu Mühlau und im Osten
ist die Marktgemeinde Rum die Grenze. Das
Gebiet umfasst das Gewerbegebiet zwi-
schen Bahndamm und Haller Straße sowie
das Wohngebiet von Neu-Arzl.
MTF
W
ieder einmal bescherte uns das
Jahr 2006 eine sehr ereignisrei-
che und aufregende Periode. Der
Winter Anfang 2006 verlangte viel Enga-
gement und Einsatz jedes Einzelnen. Allei-
ne die Befreiung verschiedenster Gebäude
von gefährlichen Schnee- und Eismassen
und dergleichen forderte mehr als 300 Ein-
satzstunden von den Kameraden der FF
Neu-Arzl ab. Am 2. April konnten wir end-
lich die Segnung unseres, 2005 ange-
schaffenen KLF's, vornehmen. Zu diesem
freudigen Tag konnten wir zahlreiche Gäs-
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
.9
17
te aus dem Bezirk wie auch aus der Politik
begrüßen. Ein nicht alltäglicher Einsatz
war unserem Feuerwehroberhaupt im
September vorbehalten. Gerade mit der
Reinigung der Feuerwehrfahrzeuge be-
schäftigt, wurde von Passanten bemerkt,
wie starker Rauch aus dem Balkon im
Nachbarhaus drang. Eifrig brachte der
Kommandant den TLF in Stellung und be-
gann ohne Verzögerung mit der Brandbe-
kämpfung, sodass kein weiterer Einsatz
mehr erforderlich war.
Der Aufbau einer Höhenrettungsgruppe,
kurz SRHT, verlangte ab August 2006 eini-
ges an Engagement ab. Unter der Leitung
von Chr. Hilber und A. Reitmeir trainieren elf
Männer wöchentlich, um in Bereiche, die mit
konventionellen Gerätschaften nicht mehr
erreichbar sind, vordringen zu können. Die
SRHT-Gruppe konnte im August 2007 ge-
meinsam mit der Schallortungsgruppe Müh-
lau im Tritolwerksgelände in Wiener Neu-
stadt ihr Erlerntes bereits in verschiedensten
nachgeahmten Szenarien umsetzen und die
Aufgaben bravurös lösen. Insgesamt wur-
den von den Kameraden der FF Neu-Arzl
mehr als 5.000 Stunden geleistet.
Fahrzeuge
TLFH 2000, Scania 340.
KLF, Mercedes Sprinter.
LLF, Ford Transit..
.2003
2005
1989
KLF
TF, Toyota Bus.
GGF, Mercedes 508.
1993
1979
Sonderaufgabenbereiche
Gefahrguteinsätze
m März 1982 wurde die Löschgruppe
Reichenau unter der Schirmherrschaft
der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau unter
ihrem Kommandanten Anton Unteregger
und Harald Fröhlich mit dem Leiter des Ka-
tastrophenschutzes HISTA 5 Werner Erhart
ins Leben gerufen. Der Fuhrpark wurde aus
alten ausgeschiedenen Einsatzfahrzeugen
zusammengewürfelt (1 Ford Transit, 1 Land-
roover, 1 Mercedes Klöckner, Baujahr 1936
und 1 Katastrophenhänger). Als Garage fun-
gierte ein Flugdach im städtischen Zentral-
hof Reichenau, Rossaugasse 4.
Zwischendurch wurde der Fuhrpark immer
wieder durch andere ausgeschiedene Fahr-
zeuge ergänzt. Im Jahre 1984 kam es zum
freudigen Ereignis, die Löschgruppe Rei-
chenau wurde in die Selbstständigkeit ent-
lassen und es wurde die Freiwillige Feuer-
wehr Reichenau gegründet.
Reichenau
Schutzbereich
Bei der Gründung der Freiwilligen Feuer-
wehr Reichenau wurde in Absprache mit
der Freiwilligen Feuerwehr Amras und
Mühlau unser Schutzbereich eingeteilt,
denn es kann festgestellt werden, dass da-
durch die Reichenau mit Pradl einwohner-
mäßig den größten Stadtteil als Schutzbe-
reich umfasst (ca. 20.000).
Die Grenzen wurden wie folgt festgelegt:
Im Norden der Inn und die Ing.-Etzel-Stra-
Be, nach Westen und Süden die Amraser
Straße, Kranewitterstraße über den Westen
Langer Weg, Trientlgasse, Griesaugasse
zum Inn". Im Jahr 2000 wurde die Zone um
den Hauptbahnhof und Frachtenbahnhof
erweitert. Mit dem Industriegebiet Rossau
und dem Hauptbahnhof haben wir in
Punkto Gefahrengutausbildung eine sehr
wichtige Aufgabe zugewiesen bekommen.
Neben dem Frachtenbahnhof und dem
Hauptbahnhof sind auch die Autobahn so-
wie der gesamte Durchzugsverkehr mit ge-
fährlichen Stoffen, der durch unsere Stadt
zieht, zu nennen. An das Einsatzgebiet der
FF Reichenau grenzen die Schutzbereiche
der FF Amras, FF Mühlau, FF-Neu Arzl und
FF Wilten.
1986 wurde aufgrund der Erweiterung des
Fuhrparkes mit dem Bau einer Garage be-
gonnen, damit die Einsatzfahrzeuge nicht
immer der Witterung ausgesetzt sind und
die Gerätschaften sicher verwahrt werden
können.
Mit diesem Ausbau wurde die erste Etap-
pe der Wache der FF Reichenau begonnen.
1988 wurde das erste Feuerwehrfahrzeug
um 100.000 ÖS von der Freiwilligen
Feuerwehr Inzing abgekauft und somit
hatten wir das erste Fahrzeug das den Nor-
men des Landesfeuerwehrverbandes ent-
sprach. Das Einsatzfahrzeug hatte auch
ein Alter von zehn Jahren und war trotz-
dem unser bestes Stück.
1989 kauften wir uns einen drei Jahre
alten Ford Transit und bauten dieses
Jahresbericht 2006
Fahrzeug selbst zu einem Einsatzfahrzeug
um und somit hatten wir wieder ein Fahr-
zeug das der Straßenverkehrsordnung
entsprach. Als nächster Schritt wurde mit
dem damaligen Branddirektor Ing. Tho-
mas Angermair die Ausbildung zur Spezi-
alisierung über den gefährlichen Stoffe-
einsatz der Einheit Reichenau in Angriff
genommen.
Nun war es auch soweit, der FF Reichenau
übergab man ein Tanklöschfahrzeug, das
von der FF Wilten ausgetauscht wurde. Um
den erweiterten Fuhrpark nun ordnungs-
gemäß halten zu können musste der
Garagentrakt größer ausgebaut werden.
Es wurden Gespräche mit dem zustän-
digen Ressort-Bürgermeister Rudolf Krebs
geführt und es wurden auf sein Ein-
wirken von der Stadtgemeinde Innsbruck
250.000 ÖS für den Umbau flüssig ge-
macht. Den wir wiederum in Eigenregie
und ohne fremde Hilfe durchführten. Als
das Projekt fertig gestellt war hatten
wir einen Funkraum, Umkleidekästen in
denen wir unsere Einsatzbekleidung ord-
nungsgemäß unterbringen konnten und
hatten nun auch Platz für fünf Einsatz-
fahrzeuge.
Im Keller des Bürotraktes des Zentralbau-
hofs richteten wir uns einen Schulungs-
und Aufenthaltsraum ein den wir auch in
Eigenregie ausbauten. Somit hatten wir
für einige Jahre einen Raum zur Verfü-
gung indem wir unsere Sitzungen und
Besprechungen abhalten konnten.
Aufgrund der Spezialisierung als Gefah-
renguteinheit bekamen wir noch ein Ge-
fahrengutfahrzeug mit verschiedenen Aus-
rüstungsgegenständen zugeteilt. Weiters
wurde uns dann auch noch eine Dekonta-
minationsausrüstung zugeteilt. Im Verlauf
der weiteren Jahre wurden unsere
Wünsche hinlänglich erfüllt, der Ausbau
modernisiert und neue Fahrzeuge ange-
schafft, sodass wir sagen können wir
sind momentan zufrieden und möchten
uns beim Bezirksverband und bei der
Stadtführung für das bis jetzt Erreichte be-
danken.
61
Seite 35
35/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
BEICH SO
HR
Freiwillige Feuerwehr Vill
Mannschaft
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Fahnenpatin.
29
5
Jahresbericht 2006
114
Wohnungsbrand in der
Andechsstraße 2006
Einsatz, in der Deko-Straße
NACH-
KONTROLLE
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FEUERY
FEUERWEHR
122
Fahrzeuge
KLF, Mercedes Sprinter.
TF, Toyota
.2001
1992
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter.
Kassier..
Schriftführer
OBI Franz Rofner
OBI Martin Feichtner
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
OV Robert Koch
Technische Einsätze
4
BV Martin Weber
Schutzbereich
Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde-
grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze, ...)
Schulungen.
8
7
ür die Freiwillige Feuerwehr Vill war
das Berichtsjahr 2006 ein arbeitsin-
Jahr angekündigt, wurde der Übungs-
betrieb forciert. Besonders unser Verbin-
dungsmann OLM Martin Rofner sowie das
Kommando und die Gruppenkomman-
danten setzten hier neue Akzente in der re-
alitätsnahen Ausbildung unserer Kamera-
den. Im Berichtsjahr wurden 18 Gruppen-
übungen und 4 Schulungen von der Ein-
heit durchgeführt, die durchschnittlich von
14 Mann besucht wurden. Der Dachstuhl-
brand am 24. Dezember in Igls (Wohnan-
lage Maximilian) war nicht nur für uns,
sondern für alle beteiligten Einheiten eine
Herausforderung, die bestens gemeistert
wurde. Das Zusammenspiel aller Einheiten
und Rettungsorganisationen funktionierte
sehr gut. Bei einem Lkw-Brand auf der
A 13 Nähe Zenzenhof konnte unsere Ein-
heit die Wasserversorgung sicherstellen.
Der Mannschaftsstand hat sich im Be-
richtsjahr von 36 auf 29 aktive Kameraden
reduziert. Hier war hauptsächlich die Ab-
wanderung einiger Kameraden aus Vill
ausschlaggebend. Eine große Herausfor-
derung für die nächsten Jahre wird es sein,
den Mannschaftsstand wieder zu heben
und neue Mitbürgerinnen für den Dienst
am Nächsten zu begeistern. Auch die Ka-
meradschaftspflege in der Einheit durfte
nicht fehlen. Runde Geburtstage und
kleine Feierlichkeiten wurden durchge-
führt. Der Besuch und das Ausrücken"
bei diversen Festen im Dorf und im Bezirk
rundeten das Bild ab. Zum Schluss das Er-
freulichste: Der bereits in den vier vergan-
genen Jahresberichten angekündigte TLFH
1000 der Berufsfeuerwehr Innsbruck wur-
de nach erfolgreicher Generalsanierung im
Frühjahr 2007 an die Einheit übergeben,
wofür sich die Einheit recht herzlich be-
danken möchte.
63
Seite 36
36/39
BEZIRKSEFUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Wilten
FEUERWEHR
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter OBI Hubert Thonhauser
Mannschaft
Aktive
Reserve
Jugend
Ehrenmitglieder
60
16
.4
5
.HBI Peter Pfeifer
Fahrzeuge
TLFH 3000/500, ÖAF 19-331
Kassier
Schriftführer.
HV Josef Pezzei
BV Mag. Markus Strobl
.1989
KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002
KRF, Mercedes 508D.
1986
TF, Toyota Hiace..
Boot, Barro-Bootsbau
1992
1999
Schutzbereich
Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG
Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die Ma-
ximilianstraße, Salurner Straße, die Sill bis
zur südwestlichen Stadtgrenze. Spezielle
Einsatz-Objekte/-Szenarien sind mehrere
Tanklager, die Universität Innsbruck, die
Universitätskliniken Innsbruck, die Inntal-
und Brenner-Autobahn sowie die West-
bahnstrecke. Zudem ist die FF Wilten neben
der Berufsfeuerwehr durch das Boot und
die Rettungsschwimmer zuständig für den
Inn zwischen Telfs und Wattens.
V
yor 70 Jahren wurde im Siedlungsge-
biet Sieglanger ein eigener Löschzug
gebildet. Aus diesem Grund gedach-
te die Feuerwehr Wilten ihrer Gründung vor
70 Jahren mit einem Oktoberfest und einem
Festgottesdienst, bei welchem die Feuer-
wehrjugend von Fahrzeugpatin Lieselotte
Pfeifer einen neuen Wimpel spendiert be-
kam. Ihr 75-Jahr-Jubiläum gefeiert hat auch
die Partnerfeuerwehr Lehen in Freiburg, wo-
zu eine Abordnung nach Freiburg fuhr um
persönlich zu gratulieren. Das Jubiläumsjahr
kennzeichnet vor allem aber eine rege Aus-
bildungstätigkeit: So absolvierten 2006 zwei
Kameraden den ABC-Abwehrzug und zwei
weitere rückten im Herbst ein. Insgesamt
konnte die Feuerwehr 35 absolvierte Kurse
Der neue Jugendwimnel wird geweiht
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
(Brandsicherheitswachedienste,
Überprüfung Löschwasserversorgung,
Arbeitseinsätze,...).
.6
11
1
an der Landes-Feuerwehrschule verzeich-
nen. Zudem waren auch wieder Jugendliche
aus Wilten beim Wissenstest der Feuerwehr-
jugend dabei und konnten viermal das bron-
zene und fünfmal das goldene Wissenstest-
abzeichen erlangen, drei davon gar fehler-
frei! Im Bereich Ausbildung war der Höhe-
punkt aber das Absolvieren der Prüfung für
das Atemschutz-Leistungsabzeichen in Bron-
ze in Reith bei Seefeld durch Werner Mair,
Maria Nuener und Thomas Ostermann. Da-
bei war die Unterstützung von Kameraden
der FF Völs und der Landes-Feuerwehrschu-
le während der Trainingsphase sehr hilfreich,
zumal die ASLA-Prüfung in Innsbruck noch
nie durchgeführt wurde und so zahlreiche
Fragen während der Vorbereitung aufgetre-
ten sind. An Neuanschaffungen konnten
2006 vor allem die neuen Digitalfunkgeräte
in Betrieb genommen werden - anfängliche
Skepsis wegen der komplizierteren Bedie-
nung wich schnell der Zufriedenheit über die
bessere Sprachqualität. Daneben wurde die
Feuerwehr von der Stadt Innsbruck bzw. dem
Bezirksfeuerwehrverband noch mit einer
speziellen Pumpe für Waldbrandeinsätze, ei-
nem Hubschraubernetz sowie einer digitalen
Atemschutz-Überwachungsbox ausgestat-
tet wofür der Stadt und dem REV auch an
Die Feuerwehr Wilten zu Gast bei der
Partnerfeuerwehr Freiburg-Lehen
dieser Stelle gedankt sei. Gemeinsam mit
dem BFV wurden dann noch 22 Brand-
schutzhauben für die Sicherheit der Atem-
schutz-Geräteträger angekauft. Neben Aus-
pumparbeiten Anfang Juli im Bereich Müh-
lau und einigen Brandmeldereinsätzen gab
es noch weitere Einsätze: Zu einem Woh-
nungsbrand wurde die Feuerwehr Wilten im
März alarmiert, die Brenner-Bundesstraße
bis zum Sonnenburghof wurde im Mai an-
lässlich des Bon-Jovi-Konzertes beleuchtet,
bei der Firma Huter kam es im August zu ei-
nem Silobrand, welcher stundenlanges Aus-
schöpfen zur Folge hatte, zwei Bootseinsät-
ze folgten im August und neben dem Besei-
tigen einer Ölspur gab es noch den Brand im
Versorgungskanal zwischen Fernheizwerk
und Universitätsklinik. Zum Schluss kann
über dieses zum Glück wieder unfallfrei ver-
laufene Jahr noch berichtet werden, dass
Wilten auch beim Jux-Rodelrennen des
Bezirkes teilgenommen hat, in bewährter
Weise mit zwei Hornschlitten. Für 2007 steht
die Abhaltung der Prüfung für das Atem-
schutz-Leistungsabzeichen im Herbst auf
dem Programm sowie die weitere Planung
für den Neubau der Wache Wilten. Das
Grundstück dafür wurde Anfang 2007 be-
stimmt: Die neue Wache wird am Westende
vom Sieglanger beim bisherigen Tennisplatz
gebaut werden.
AS-Leistungsprüfung: Werner Mair;
Maria Nuener und Thomas Ostermann
(v1) hei Station 5
Freiwillige Feuerwehr Musikkapelle
Derzeitige Funktionäre
Kommandant
Stellvertreter.
Kapellmeister.
Kassier
Schriftführer.
Karl Löscher
Daniel Walch
Mag. Josef Laube
Manfred Messner
Ing. Christian Ertl
Mannschaft
Aktive Mitglieder
Jugendfeuerwehrmitglieder
Außer Dienst Mitglieder.
KURZCHRONIK
26
9
.2
1871 wurde die Freiwillige Feuerwehr-
Musikbanda" gegründet, um bei Feuer-
wehrfesten und Begräbnissen den Feuer-
wehrmännern voranzugehen. Da keine
eigene Vereinsmeldung existiert, kann
davon ausgegangen werden, dass sie als
Sektion der Freiwilligen Feuerwehr Inns-
bruck und nicht als eigenständiger Verein
angesehen wurde. Doch bereits am 25.
August 1886 wurde die Musikband wie-
der aufgelöst, nachdem es innerhalb des
Vereins zu Misstönen menschlicher und
nicht musikalischer Art gekommen ist.
Es folgte eine Zeit ohne eigene Musik-
kapelle, die 1905 durch ein Provisorium zu
Ende ging, als die Wiltener Schützenmu-
sikkapelle gleichzeitig auch die Agenden
der Feuerwehrmusikkapelle übernahm.
Dieses Provisorium dauerte bis 1920. Erst
1921 erscheint wieder eine eigene Feuer-
wehrmusik. Doch auch diese ging wieder
auseinander, und zwar bereits fünf Jahre
später im Jahre 1926. Laut Chronik war
dieses Mal die arbeitslose und unsichere
Zeit dafür ausschlaggebend.
Und so kam es wieder zu einem Proviso-
rium: Mit der Peter-Mayr-Bundesmusikka-
pelle wurde ein Vertrag abgeschlossen, in-
dem sich die Peter-Mayr-Bundesmusikka-
pelle verpflichtete, die Aufgaben der Feu-
erwehrmusik zu übernehmen. Im Gegen-
zug dafür erhielt sie die Instrumente und
das Inventar der Feuerwehrmusik.
Da die vertraglichen Abmachungen nicht
eingehalten wurden, kam es 1930 zum
Bruch zwischen Feuerwehr und Peter-
Mayr-Bundesmusikkapelle und man be-
gann wieder, eine eigene Feuerwehrmusik-
kapelle aufzubauen. Bis zu deren Wieder-
gründung spielte trotz Querelen die Peter-
Mayr-Bundesmusikkapelle weiter. Interes-
sant, dass in der Chronik extra vermerkt ist,
Jahresbericht 2006
dass die wiedergegründete Kapelle unpo-
litisch sein sollte. Und so kam es 1931 zur
Konstituierung der selbstständigen, unpo-
litischen Feuerwehrmusik Innsbruck als ei-
gene Körperschaft der Freiwilligen Feuer-
wehr Innsbruck. Dass sie 1938 wieder auf-
gelöst wurde hatte dieses Mal den Grund,
dass nach dem Einmarsch der Deutschen
Truppen per Reichsverfügung alle Vereini-
gungen in Österreich aufzulösen waren.
Doch bereits 1946 wurde die Feuerwehr-
musik nun zum bereits vierten Mal wieder-
gegründet.
Seit ihrer Gründung musste sie bei unzäh-
ligen Begräbnissen für verstorbene Feuer-
wehrkameraden ausrücken. Immer wieder
beauftragte sie aber auch die Stadtge-
meinde Innsbruck, um bei kommunalen
Ereignissen aufzutreten. Ebenso wurden
Reisen ins benachbarte Ausland veranstal-
tet. Zudem wurde die Musikkapelle immer
wieder eingeladen, bei Einweihungen von
Fahrzeugen und Gerätschaften bzw. be-
sonderen Jubiläen von Innsbrucker Einhei-
ten und bei größeren Feuerwehrfesten im
ganzen Land Tirol aufzuspielen.
Heute ist die Feuerwehrmusik Innsbruck
zugleich auch die Stadtmusikkapelle
Pradl. Und zugleich als elfte freiwillige
Einheit Mitglied des Feuerwehr-Bezirks-
verbandes Innsbruck-Stadt.
und Kanellmeister Franz Winkler
Abbildung d
Seite 37
37/39
Jahresbericht 2006
Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck
Mannschaft
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Berufsfeuerwehr Musikkapelle
Derzeitiger Vorstand
OBM Dietmar Herskovits
OLM Martin Hell
Obmann
Obmann-Stv.
Kapellmeister... BR Johann Zimmermann
Kapellmeister-Stv... OBI Martin Feichtner
Kassier
OBM Alois Weger
HBM Josef Mair
HBM Klaus Zeiringer
HBM Johann Heiss
U
rsprünglich als Musikgruppe zur
Gestaltung der feuerwehrinternen
Feierlichkeiten im Jahr 1977 ge-
gründet, hat sich die Berufsfeuerwehr-
Musikkapelle in ihrem 30-jährigen Beste-
hen zu einem beachtlichen Klangkörper
mit über 35 Musikanten und Musikantin-
nen etabliert.
Die Musikmitglieder setzen sich aus
Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, aus
Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr
und der Berufsfeuerwehr nahestehenden
Musikanten zusammen. Wie im täglichen
Berhit
Einsatz, harmoniert das Zusammenspiel
von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feu-
erwehr auch in diesem Bereich ausge-
zeichnet.
Aufgrund der Baumaßnahmen im Bereich
der Hauptfeuerwache war im Berichtsjahr
ein ordentlicher Musikbetrieb leider nicht
möglich. Es war jedoch eine besondere
Ehre, dass die Berufsfeuerwehr-Musikka-
pelle am 4. Mai 2006 ihrem Gründer, Alt-
Branddirektor Ing. Thomas Angermair,
zum 80. Geburtstag mit einem Marsch-
ständchen gratulieren konnte.
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter....
Wenn's bei Ihnen schneit...
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Aktive
.56
Reserve
0
Jugend
.0
Ehrenmitglieder
0
Fahrzeuge
TLF 8000, Mercedes (Allrad)
TLF 9000, ÖAF (Allrad)
VLF, Mitsubishi Pajero
ELF, Mercedes Sprinter (Allrad)
RLF 4000 (Allrad)
Thomas Reiner
.Martin Kofler
PLF 2000 (Allrad)
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
.30
Schutzbereich
Flugplatzrettungsbereich laut behördlichen
Technische Einsätze
21
Auflagen
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten.....
16
N
eben den täglichen Tätigkeiten
wurde am Flughafen Innsbruck im
Jahr 2006 wieder viel Zeit in die
Aus- und Weiterbildung unserer Feuer-
wehrmänner investiert. So besuchten wir
neben einigen Kursen an der Landes-Feu-
erwehrschule in Telfs auch Kurse an Flug-
häfen im In- und Ausland.
25 Mann Hot Fire Drill in Wien
⚫2 Mann Bergeseminar in Stuttgart
1 Mann International Ausbildungs-
zentrum für Flughafenfeuerwehren
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Seite 38
38/39
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da staunt die Zukunft!
Die Firma Günther-Tore GmbH ist
ein internationaler Hersteller mo-
derner, innovativer Premium-Tore.
Das Unternehmen bietet Industrie, Ge-
werbe und Privatpersonen zuverlässige,
individuelle Lösungen in Spitzenqualität,
die sowohl konstruktiv als auch wirt-
schaftlich überzeugen. Die Spezialisten
von Günther-Tore begleiten ihren jewei-
ligen Auftraggeber auch bei der Lösung
schwieriger oder ungewöhnlicher Auf-
gaben, von der Planung und Angebot-
serstellung über die Produktion und den
Einbau bis hin zur Inbetriebnahme und
regelmäßigen Wartung der Toranlagen.
Das Unternehmen, zu Beginn der 70er-
Jahre von Dr. Ing. Wolfgang Günther
gegründet und auch heute noch in des-
sen Eigentum, wurde bald darauf, vor
mehr als 30 Jahren, zur Keimzelle der
heutigen Günther-Gruppe mit inzwi-
schen circa 1.800 Mitarbeitern, die in
acht Unternehmen, aufgeteilt auf die
Werke und Niederlassungen in ganz
Europa, beschäftigt sind. Über alle Dis-
ziplinen und Grenzen hinweg verbindet
die Mitarbeiter der Günther-Tore GmbH
Tyczka
NEUE GASTECHNIK
der unbedingte Wille zum eigenen Erfolg
ebenso wie der Mut, neue Ideen rasch in
die Tat umzusetzen. Wesentliche Grund-
lage der Firmenphilosophie ist nicht zu-
letzt der Ehrgeiz, jede gestellte Aufgabe
einfach perfekt zu lösen.
G
Das größte Kapital der Günther-Tore GmbH
ist das Vertrauen der zufriedenen Auftragge-
ber, sowohl in das Können, die Erfahrung und die
Leistungsbereitschaft aller Verantwortlichen, als auch
in die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte.
Diesem Vertrauen ist es zu verdanken, dass die
Günther-Tore GmbH heute eine hervorragende
Position im Markt innehat.
Moderne Tore wie die Industrie-Sektionaltore von
Günther-Tore, bieten nicht einfach nur Zugang und
Sicherheit an Ein- und Ausgängen. Sie sind vielmehr
immer auch ein wesentlicher Teil eines hochkomple-
xen Ganzen, zum Beispiel eines überzeugenden archi-
tektonischen Gesamtkonzeptes, einer ausgeklügel-
ten Logistik oder anderer hoch effizienter, mitunter
sogar lebensrettender Betriebsabläufe.
Für die Berufsfeuerwehr in Innsbruck lieferte und mon-
tierte die Günther-Tore GmbH die kompletten Toranla-
gen, bestehend aus Sektional- und Falttorelementen.
Günther-Tore
TORTECHNIK
Über 30.000 elektrisch betriebene, funk-
ferngesteuerte Tore und Toranlagen in den
letzten 3 Jahrzehnten sind eine stolze
Referenz. Wählen Sie effiziente Lösungen
von Eisenkies - wo Wirtschaftlichkeit,
Funktionalität und zeitgemäßes Industrie-
design gefragt ist.
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Ein herzliches Dankeschön allen Inserenten,
die durch ihre Einschaltung die Produktion dieser Publikation ermöglichten.
IMPRESSUM
Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Redaktion: BR Johann Zimmermann, BV Mag. Markus Strobl
Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren
Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0*
Tel. 050700
www.hypotirol.com
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