Feuerwehr Innsbruck Jahresbericht 2006 ====================================== Stadtarchiv Stf? Innsbruck P-870-2006 Stadtmagistrat Innsbruck Jabresbericht FEUERWEHR INNSBRUCK BERUFSFEVER D INNSBRUCK N O INTERNA O 9007 Robust, zuverlässig, und mit hohem Qualitätsstandard... ...eben Scania. Stadtarchiv Innsbruck P-870-2006 Bibliothek SCANIA FEUERWEHR AM 791DD FREIWILLIGE FEUERWEHR NEUHOFEN/YBBS TLFA 4 4000 ED SCANIA Tirol EUERWEHR S Feuerwehr Ind 07.11.2007 Jahresbericht 2006 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT BEZIRKSFFUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Anton Steixner Landesrat Jahresbericht 2006 Bürgermeisterin der Hilde Zach Stadt Innsbruck Die Feuerwehr Innsbruck - 150 Jahre im Dienste der Gemeinschaft M it Freude und berechtigtem Stolz können die Feuerwehren Inns- brucks heuer ein besonderes Ju- biläum feiern: Die Wehr besteht nunmehr seit 150 Jahren. Es waren weit blickende und von hohem Verantwortungsbewusst- sein getragene Männer, die sich vor 150 Jahren zusammenschlossen, um die Feuer- wehr Innsbruck zu gründen. 150 Jahre Feuerwehr Innsbruck bedeutet ebenso viele Jahre im Einsatz zum Wohle der Bevölkerung und ihrer Sicherheit. Für mich als für Zivil- und Katastrophenschutz zuständigen Landesrat ist es ein sehr be- ruhigendes Gefühl zu wissen, dass ich im Einsatzfall immer auf die gut ausgerüste- ten und bestens motivierten Mitglieder der Feuerwehren in Innsbruck zurückgreifen kann. Die Verlässlichkeit und Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren ist ein für unsere Lebensqualität wesentlich mitbestimmen- der Faktor. Zwischen diesen Tugenden und Eigenschaften sowie der Ausrüstung und Infrastruktur gibt es Zusammenhänge, die die Verantwortlichen stets berücksichtigen mögen. Eine gute und sichere, moderne und technisch ausgereifte Ausrüstung wirkt positiv auf die Einsatzbereitschaft unserer Mannschaften, während veraltetes Material nicht nur schlechte Stimmung verursacht, sondern auch eine Gefahr für Leib und Leben darstellen kann. Bei Finan- zierungsgesprächen zur Anschaffung neu- er Geräte und neuer Infrastruktur ist die Po- litik nicht selten mit teils heftiger Kritik aus der Bevölkerung konfrontiert, wonach die- se Investitionen nicht notwendig seien und diese Gelder sinnvoller in andere Projekte fließen mögen. Hier mahne ich zur Beson- nenheit, verweise auf die katastrophen- schutzvorbeugende Verantwortung der Gemeinden und skizziere das Bild der sub- jektiven Betroffenheit. Ich darf aber gerade an dieser Stelle an die Verantwortung auch jedes einzelnen ap- pellieren, sich auch zukünftig durch großes persönliches Engagement, durch Mut und Einsatzbereitschaft um die Wertschätzung der Bevölkerung zu bemühen. Ich danke den Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks und der Berufsfeuerwehr Innsbruck, den Vertretern des Bezirksverbandes und der Betriebsfeuerwehr Flughafen für die Be- reitschaft zum Helfen und für die Solidarität mit den Menschen in Not und darf diesen Dank auch allen Angehörigen, Freunden und auch Dienstgebern weitergeben. Ich bitte euch alle um eure Bereitschaft auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten und verbleibe mit herzlichem Gruß euer Alleen Eine Leistungsbilanz für die Sicherheit der Stadt! Im politischen Leben werden Budgets gerne als die in Zahlen gegossene Po- litik definiert. Weit mehr als ein nüch- ternes Zahlenwerk ist der Jahresbericht des Bezirksfeuerwehrverbandes Inns- bruck-Stadt es ist eine Leistungsbilanz, ,,geschrieben" mit großem persönlichem Engagement und oft mit großem persön- lichem Risiko. Über 5.000 Einsätze gehen auf das Einsatzkonto 2006". Hand in Hand mit der rasanten Entwick- lung unserer Gesellschaft haben sich auch die möglichen Gefahrensituationen geän- dert und vergrößert. Neben einer mög- lichen Gefährdung durch Brände, Hoch- wasser oder im Straßenverkehr im Spe- ziellen der Gefahrengütertransport auf Straße und Bahn - gehören Gas, Treibstof- fe, Chemikalien zum Produktions-Alltag und können bei aller Vorsicht zur explosi- ven Gefahr werden! Es war und ist ein Anliegen der Innsbrucker Sicherheitspoli- tik, für gefährliche Ereignisse bestens vor- bereitet und gerüstet zu sein. Mit der Ein- führung des Poolsystems", der Umset- zung des Fahrzeugkonzeptes, mit ständi- gen Investitionen in die Infrastruktur, einer qualitätsvollen Ausbildung und perma- nente Weiterbildung präsentiert sich die Innsbrucker Feuerwehr österreichweit auf einem Spitzenniveau! 1857 war das Gründungsjahr der ersten Innsbrucker Feuerwehr. Durchtrainierte Turner waren es, die sich auf Initiative des akademischen Turnlehrers Franz Thurner in den Dienst der ersten ordentlichen Frei- willigen Feuerwehr Österreichs stellten. 150 Jahre später, im Jubiläumsjahr 2007, präsentiert sich der Feuerwehrbezirk Inns- bruck-Stadt als bewährter und einsatz- starker Zusammenschluss von Berufsfeu- erwehr und den zehn Freiwilligen Feuer- wehren Igls, Vill, Wilten, Hötting, Hunger- burg, Mühlau, Arzl, Neu-Arzl, Reichenau und Amras. Eine eigene Betriebsfeuerwehr sichert den Alpen-Flughafen Innsbruck. Noch im heurigen Jahr wird die Integrier- te Landesleitstelle, der Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr vorgelagert, ihren Betrieb aufnehmen - eine Investition in die Sicherheit ganz Tirols: Die Innsbrucker Feu- erwehr wird eine der Stützen im gesamten Tiroler Sicherheitsnetz sein! Als Bürgermeisterin der Tiroler Landes- hauptstadt Innsbruck und auch persönlich weiß ich die Einsatzbereitschaft eines je- den Einzelnen zu schätzen und danke da- für. Herzliche Gratulation zum 150-Jahr- Jubiläum und ich wünsche der Innsbrucker Feuerwehr weiterhin viel Erfolg für die ver- antwortungsvolle Arbeit im Interesse der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt! hilde forl BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Dr. Christoph Platzgummer Vizebürgermeister von Innsbruck 100-prozentiger Einsatz für die Sicherheit der Stadt Jahresbericht 2006 SR Dr. Franz Hetzenauer Magistratsdirektor Ein herzliches Grüß Gott! ine beachtliche Leistungs- und Ein- satzbilanz wird im traditionellen Tätig- keitsbericht des Bezirksfeuerwehrver- bandes Innsbruck-Stadt auch für das Jahr 2006 dokumentiert: Zu über 5.000 Einsät- zen rückte die Feuerwehr Innsbruck aus! Der umfassende Rückblick auf ein Einsatz- jahr zeigt aber auch die Vielfalt und die Brisanz der Einsätze. Der spektakuläre Zu- sammenstoß Straßenbahn/Bus auf dem Südtiroler-Platz, Brände, starke Rauchent- wicklung in einem Großkaufhaus, die Ein- sturzgefahr von Dächern durch die ge- waltigen Schneemengen im niederschlags- reichen Jänner/Februar 2006, im Herbst schwere Sturmschäden oder das Bergen von Vögeln im Zusammenhang mit der dro- henden Gefahr einer Vogelgrippe-Epede- mie sind nur ein kleiner Auszug aus der Ein- satzstatistik 2006- aber repräsentativ! Mit der dynamischen Entwicklung unserer Stadt, neuer Technologien und auch ge- wisser Klimaveränderungen ist das Ge- fährdungspotenzial vielfältiger und größer geworden. Neben der klassischen Brand- bekämpfung können unter anderem Un- fälle von Gefahrenguttransporten, Gefähr- dung durch Gas oder Chemikalien, zur gro- Ben Gefahr und Herausforderung werden. Mit einem straffen Management, neuen Strukturen und den entsprechenden Inves- titionen in die Infrastruktur präsentiert sich die Feuerwehr Innsbruck als eine zu 100 Prozent einsatzbereite und starke Einheit zum Schutz der Bürger und der Stadt. Mit dem Fahrzeugkonzept etwa konnte das Ziel eines modernen Fuhrparks realisiert werden: So verfügt nunmehr jede Einheit über ein eigenes Tanklöschfahrzeug. Immer wieder hat Innsbruck Impulse für das Feuerwehrwesen gesetzt vom koor- dinierten Einsatz mit dem Hubschrauber bis zur Entwicklung des Taucheinsatzes in Tirol. Beispielgebend ist das vor vier Jahren ein- geführte und bereits bestens bewährte Poolsystem: In Klagenfurt wird das Inns- brucker Modell übernommen! Beispiel- gebend ist auch die hervorragende Zu- sammenarbeit der Berufsfeuerwehr, der zehn Freiwilligen Feuerwehren und der Be- triebsfeuerwehr des Innsbrucker Flugha- fens. Besonders hervorzuheben ist der eh- renamtliche Einsatz der rund 500 Feuer- wehrmänner und Feuerwehrfrauen in den zehn Freiwilligen Feuerwehren. Es ist die Bereitschaft und die Leistung ei- nes jeden Einzelnen, die die Feuerwehr als Garant der Sicherheit prägen. Als Vizebür- germeister der Stadt Innsbruck und als po- litisch zuständiger Referent für das Feuer- wehrwesen möchte ich mich bei den Feu- erwehrmännern und den Feuerwehrfrauen für ihr Engagement zum Schutze der Stadt und ihren Bürgerinnen bedanken! Ich wün- sche der Innsbrucker Berufsfeuerwehr und allen unseren „, Freiwilligen" weiterhin viel Erfolg und Glück bei ihrer verantwortungs- vollen Arbeit! Annua s freut mich sehr, anlässlich der Präsentation des Jahresberichtes 2006 zum Bezirksfeuerwehrtag Innsbruck-Stadt 2007 der Feuerwehr Inns- bruck mit ihren Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr Innsbruck als Magistratsdirektor der Stadt Innsbruck ein herzliches Dankeschön sagen zu dürfen. Ein Dankeschön für die von allen Mitglie- dern der freiwilligen Einheiten und den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr für die Sicherheit und den Schutz unserer Bürge- rinnen und Bürger unserer Stadt geleis- teten Arbeit. Durch ihre mit hohem Fachwissen und vol- lem persönlichen Engagement geleisteten Einsätze haben sie auch im Berichtsjahr Menschenleben gerettet und Hab und Gut vor Zerstörung bewahrt. Wenn man die Einsatzberichte liest, so kann man un- schwer erkennen, dass unsere Feuerwehr- mitglieder dabei nicht selten ihre Gesund- heit und ihr Leben für andere eingesetzt haben. Dass diese Einsatzbereitschaft der Politik und der Verwaltung der Stadt Innsbruck ein besonderes Anliegen ist und bleibt, da- von zeugen die eingesetzten Steuermittel für Ausbildung, aber auch vor allem für Anschaffung von Gerätschaften, die sie wiederum durch Pflege und Umsicht be- wahren. Gepaart mit einer vorbildlichen Organisation ist garantiert, dass die Schlagkraft und Einsatzbereitschaft der Feuerwehren gewährt ist, um den zahlrei- chen Aufgabenstellungen gerecht zu wer- den. An dieser Stelle sei es mir erlaubt, ganz be- sonders unserer Feuerwehr Innsbruck zu ihrem 150-jährigen Bestandsjubiläum zu gratulieren. Seit dem Gründungsjahr 1857 wurde die Feuerwehr Innsbruck der Ziel- setzung ihres Gründers Franz Thurner ge- recht. Dank seiner privaten Initiative konn- te die politische Führung sukzessive von der Notwendigkeit der Feuerwehr für die Sicherheit der Stadt und ihrer Bewohner überzeugt werden. Dadurch wurde auch der Grundstein für die Gründung der Inns- brucker Berufsfeuerwehr im Jahr 1897 ge- legt und wie man heute zufrieden fest- stellen kann, wurde damit auch eine soli- de Basis für die heutige, gedeihliche Zu- sammenarbeit geschaffen. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Feuerwehrmänner für ihre verläss- liche, treue und gewissenhafte Pflichter- füllung. Dr. Frauz Hetzeuauer BEZIRKSFFUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Dipl.-Ing. Alfons Gruber Landesfeuerwehrinspektor Jahresbericht 2006 LBD Klaus Erler Landes-Feuerwehrkommandant Auf die Feuerwehr Innsbruck ist Verlass! Die iese Feststellung ist beruhigend für alle, die sich um das Thema Sicher- völkerung, die Gäste und die politisch Ver- antwortlichen. Im Durchschnitt rückt die Feuerwehr Inns- bruck zu elf Einsätzen am Tag aus. Die An- zahl der Brandeinsätze und die der Tech- nischen Einsätze hält sich dabei etwa die Waage. Durch das professionelle Zusammenwirken zwischen der Berufsfeu- erwehr, den zehn freiwilligen Einheiten und der Betriebsfeuerwehr am Flughafen konnten wieder alle Herausforderungen gemeistert werden. Die neu eingeführten digitalen Funkgerä- te haben sich bewährt, dies zeigen die po- sitiven Erfahrungen bei den Einsätzen und Übungen. Eine gravierende Änderung in der Alarmierung der Feuerwehr Innsbruck stellt die bevorstehende Umstellung auf die integrierte Landesleitstelle dar. Dieser Schritt erfordert viel Knochenarbeit in den Arbeitsausschüssen, müssen doch man- che Abläufe und bewährte Strukturen in Frage gestellt werden. Der eingeschlagene Weg ist dennoch richtig und zukunftswei- send. Besonderen Dank an alle, die mit viel Herzblut bei dieser Umstellung mitarbei- ten. Die Feuerwehr Innsbruck kann stolz auf ihre Ausrüstung sein, diese ist modern und den Einsatzerfordernissen angepasst. Das neue Kranfahrzeug KF 45 ist bei den Tiro- ler Feuerwehren einzigartig, es hat sich auch schon bei der Hilfeleistung außerhalb des Bezirkes Innsbruck-Stadt bewährt. Herzlichen Dank allen Feuerwehrmitglie- dern sowie den Funktionären der Feuer- wehr der Stadt Innsbruck für die geleiste- ten Einsätze. Viel Zeit wird in die Aus- und Weiterbildung investiert, besonders an- spruchsvoll und wichtig ist die Jungendar- beit. Es braucht Menschen, die durch gro- Ben persönlichen Einsatz und durch viel Engagement die Organisation prägen und die Feuerwehr Innsbruck auf diesem ho- hen Niveau halten. Die verantwortlichen Politiker der Stadt Innsbruck und des Landes zeigen durch ih- re Unterstützung, dass sie die Arbeit der Feuerwehrmitglieder sehr schätzen. Dafür herzlichen Dank! Allen Mitgliedern der Feuerwehr Innsbruck wünsche ich für die Zukunft alles Gute und vor allem unfallfreie Einsätze und Übun- gen. Gemeinsam freuen wir uns auf das Jubi- läum 150 Jahre Feuerwehr Innsbruck"! Der Landesfeuerwehrinspektor Alfons Juke Zum Jubiläum der Feuerwehren des Bezirkes Innsbruck-Stadt Av Is Landes-Feuerwehrkommandant von Tirol freut es mich, zum heurigen Bezirks-Feuerwehrtag des Bezirkes Innsbruck-Stadt gratulieren zu können. Steht dieser Bezirks-Feuerwehrtag doch un- ter dem ganz besonderen Jubiläum des 150- jährigen Gründungsfestes der Feuerwehr Innsbruck. Bedenkt man was sich in den vergangenen 150 Jahren auch im Feuerwehrwesen getan hat, so kann man mit Stolz sagen, dass die Feuerwehren unseres Landes zu den best- ausgerüstetsten und bestausgebildetsten zählen. Gerade die Landeshauptstadt Inns- bruck darf sich glücklich schätzen, neben einer professionellen Berufsfeuerwehr auch eine hohe Zahl an motivierten freiwilligen Frauen und Männern im ehrenamtlichen Dienste der Feuerwehr aufzuweisen. Diese Form an schlagkräftigen Feuerwehr-Einsatz- kräften ist in dieser Dichte wohl einzigartig. Wohl kaum ein Dienstleistungsbetrieb hat- te in den vergangenen Jahrzehnten einen derart rasanten Wandel zu verzeichnen wie die Feuerwehr. Während zu Beginn des Berufs- und Freiwilligen-Feuerwehrwesens noch die klassische Brandbekämpfung die zentrale Aufgabe war, müssen Feuerwehr- männer und -frauen heute über weitaus mehr technisches Fachwissen verfügen. Da- hingehend hat sich in den vergangenen Jah- ren auch im Bereich der Ausrüstung ent- sprechend viel getan, wofür ich mich als Lan- des-Feuerwehrkommandant von Tirol bei al- len Politikern in Stadt und Land für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung herz- lich bedanken möchte. So konnte in den vergangenen Jahren erreicht werden, dass nicht nur der Fuhrpark der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren moderni- siert wurde, sondern dass auch Freiwillige Feuerwehren Spezialaufgaben übernehmen konnten und die Kräfte der Berufsfeuerwehr insbesondere bei Einsätzen im Bereich Ge- fahrgut, Boot, Höhenrettung und Trümmer- suche tatkräftig unterstützen können. Dem- entsprechend gestiegen sind natürlich auch die Ansprüche hinsichtlich Aus- und Weiter- bildung. Es freut mich, dass wir mit der Er- richtung der modernen Landes-Feuerwehr- schule in Telfs für alle freiwilligen Feuerweh- ren Tirols und in Teilbereichen auch für die Berufsfeuerwehr Innsbruck eine Ausbil- dungsstätte schaffen konnten, welche das ganze Jahr über intensiv genützt wird. Ich danke allen Funktionären, Männern und Frauen der Berufsfeuerwehr und der Freiwil- ligen Feuerwehren der Stadt innsbruck für die unzählig geleisteten Stunden in Einsät- zen, Übungen und sonstigen Tätigkeiten, welche zum Schutze der Bevölkerung unse- rer Landeshauptstadt aufgebracht werden - 24 Stunden - Tag für Tag. Für die Zukunft alles Gute! Euer Landes-Feuerwehrkommandant Klaus Erler ZIRKSEFUFRY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT OBR Bmst. Ing. Anton Larcher Bezirksfeuerwehrkommandant Jahresbericht 2006 Mag. Erwin Reichel Branddirektor Wer rastet, der rostet! D ieses alte Sprichwort gilt auch für die Feuerwehr. So war das Jahr 2006 maßgeblich geprägt von der Umstellung auf die digitale Kommunika- tion. Der Bezirksfeuerwehrverband Inns- bruck-Stadt war der erste Bezirk in unse- rem Land der gänzlich auf den neuen Digi- talfunk umgestellt wurde. Die ersten Pilot- versuche waren sehr vielversprechend und schon nach dieser kurzen Zeit ist dieses moderne System nicht mehr aus unserem Feuerwehralltag wegzudenken. Es war auch das digitale Funksystem das die Grundvoraussetzung für einen weite- ren Meilenstein in Richtung nach mehr Si- cherheit für die Bevölkerung, die Integrier- te Landesleitstelle, bildete. Es war die gro- Be Feuerwehrreform von 2003, aus der der Gedanke einer gemeinsamen Zentrale für die Blaulichtorganisationen entsprungen ist. Hier zolle ich allen Verantwortlichen den größten Respekt, die den Mut hatten, die- ses Projekt in die Realität umzusetzen. Allen voran unserem Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa, dem seinerzeit zu- ständigen Landesrat Konrad Streiter, unse- rer Bürgermeisterin Frau Hilde Zach und vor allem unserem jetzigen ressortverant- wortlichen Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer. Ich bin jetzt schon über- zeugt, dass dieses hochmoderne Kommu- nikationszentrum, welches im Bereich der Innsbrucker Berufsfeuerwehr angesiedelt ist, europaweit richtungsweisend sein wird für alle Menschen die in Not geraten sind und Hilfe benötigen. Weiters konnten aber auch im vergange- nen Jahr im Bereich der Ausrüstung und im Bereich unseres Fuhrparks wieder zahlrei- che Anschaffungen und Verbesserungen getätigt werden. Ganz besonders stolz bin ich aber, dass die schon längst überfälligen baulichen Maßnahmen im Bereich der Be- rufsfeuerwehr eingeleitet werden konnten und zügig voranschreiten. Sehr froh darüber bin ich auch, dass wir von größeren Ereignissen, insbesondere im Zu- sammenhang mit der nicht mehr zu (ver- leugneten) verleugnenden Klimaerwär- mung im vergangenen Jahr verschont ge- blieben sind. Größere Überschwemmun- gen und Vermurungen sind glücklicher- weise ausgeblieben, sodass wir im ver- gangenen Jahr mit einem blauen Auge da- vongekommen sind. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Ereignisse wie am 23. August 2005 oder das Katas- trophenhochwasser vom August 2002 nicht jederzeit wieder eintreten können. Ich bin beruhigt, dass unsere Stadtführung zahlreiche vorbeugende Maßnahmen, so- wohl im Bereich der Gemeindeeinsatzlei- tung, des präventiven Hochwasserschut- zes, als auch im Bereich Hochwasseraus- rüstung viel umsetzen konnte. So stehen mittlerweile im Bezirk zwei Großpumpen mit je einer Leistung von mehr als 5.000 Li- tern pro Minute Saugleistung als effektive Waffen im Fall des Falles bereit. Auch ein entsprechender Überflutungskataster für die kritischen Bereiche in der Landes- hauptstadt steht kurz vor der Fertigstel- lung. Auch die Sicherungsmaßnahmen im Bereich der kritischen Bäche sind in kon- krete Planungsphasen getreten. Erfreu- licherweise war auch die Zahl der größeren Brände nicht spektakulär, wenn man vom Brand bei unserer geschätzten Frau Bür- germeisterin absieht, welcher außer Sach- schaden glücklicherweise relativ glimpflich ausgegangen ist. Ich möchte mich auf diesem Weg bei allen Feuerwehrfrauen und -männern für ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der All- gemeinheit bedanken und meinen Respekt zollen, besonders aber auch allen Funktio- nären für die gute Zusammenarbeit mit dem Bezirksfeuerwehrverband meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Zum Jubiläum der Feuerwehren des Bezirkes Innsbruck-Stadt D ie Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr der Stadt Innsbruck und die Mitglie- der der Freiwilligen Feuerwehren sind rund um die Uhr einsatzbereit und rasch zur Stelle wenn es gilt Hilfe zu leisten, Men- schenleben zu retten, Schäden abzuwenden sowie die Bevölkerung der Stadt Innsbruck und ihre Güter zu schützen. Zunehmende Herausforderungen stellen die Mitarbeiter vor immer schwierigere Aufgaben, die Dank ständiger Aus- und Weiterbildung bewältigt werden können. Der vorliegende Jahresbericht 2006 gibt ei- nen kurzen, informativen Überblick über die Ereignisse und Aktivitäten der Feuerwehr der Stadt Innsbruck im abgelaufenen Jahr. 4.728 Einsätze, davon der Großteil Techni- sche Einsätze und etwa ein drittel Brandein- sätze, sind eine stolze Bilanz für das Jahr 2006. Der Winter 2006 war ein überaus schnee- reicher, und dieser bescherte uns teils lang- wierige und schwierige technische Not- bzw. Soforthilfemaßnahmen, um Schäden an Leib und Leben sowie an Sachgütern zu verhindern. Der darauf folgende Winter zeig- te uns, dass die Unterschiede in der Heftig- keit der Wetterkapriolen immer extremer werden (wir hatten im heurigen Winter fast überhaupt keinen Schnee). Die ausgezeichnete Zusammenarbeit der Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Innsbruck wurde auch im Jahr 2006 bei vielen gemeinsamen, bestens funktio- nierenden Einsätzen und Übungen unter Beweis gestellt. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren für die gute Zu- sammenarbeit, das hohe Engagement und die respektablen Leistungen im vergange- nen Jahr sehr herzlich bedanken. Mag. Erwin Reichel BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Aus dem Bezirk (Bezirksfeuerwehrverband) Bezirks-JUX-Rodelrennen Exkursion D er schneereiche Winter machte es möglich, dass ein Jux-Rodelrennen stand bzw. für manche bis zur Wache Arzl möglich wurde. IEP D BERIES ie Offiziere der Innsbrucker Feuer- wehren hatten im März Gelegen- heit, die Integrierte Landesleitstelle (ILL) an ihrem damaligen Sitz in der Ros- sau zu besuchen und so in Vorträgen bzw. einem Rundgang durch den Arbeitsraum Industrieelektronik Pölz GmbH A-4551 Ried/Traunkreis, Grossendorf 122 KOMPLETTLÖSUNGEN deren Arbeitsweise besser kennen zu lernen. Anschließend ging es nach Fritzens, wo das Baulos Schwaz-Fritzens der neuen Unterinntaltrasse mit einer Einfahrt in die Tunnel-Baustelle bei Vomp besichtigt wurde. SPIDY 1424 vollautomatisches Ladesystem mit 12/24V Femining kombinerte Luft/Energieaufrollsysteme Luft-/Energiekombisteckverbindungen Unterspannungsabschaltung/Unterspannungsalarmig Batterie-Ausgleichsbox CheckBox 5+1 Atemschutzüberwachung CHECKBOX 5'1 für Ihre Sicherheit unsere Innovation Einsatzüberwachung von his zu 6 Trupps gleichzeitig einfache Bedienerführetag persönlicher Namenschlüssel Protokollausdruck RESQTEC Spreizer (103t) und Scheren 1127,5 Österreich: Tel.: 07588/70122 Fax: 07588770125 www.poelz.at // e-Mail: office@poelz.at B Bezirkstag IGLS FEUWE eim Bezirkstag am Grillhof in Vill wurde das neue Tanklösch- fahrzeug für die FF Igls vorgestellt. Auch wurde Bezirkskas- Rettung Innsbruck KR Hans Grassmayr das Verdienstzeichen des LFV Tirol in Bronze, Stufe IV, für deren Einsatz für das Feuerwehr- wesen verliehen. N Neue Fahrzeuge und Gerätschaften CHECKBOX S'I eben einigen anderen Anschaffun- gen wurden im Laufe des Jahres für Mühlau und die Reichenau je ein neues KLF, für Igls ein TLFH und für die Berufsfeuerwehr ein neuer Trupp, ein Taucheinsatzfahrzeug und vor allem ein neues 45-t-Kranfahrzeug angeschafft. Da- neben wurde Mühlau mit einer Trümmer- N kamera und einem Vermisstensuchgerät ausgestattet. Eine Gruppe der FF Mühlau absolvierte dann im Herbst eine Schulung bei der Berufsfeuerwehr Wien für das Schallortungsgerät. Zur Erhöhung der Si- cherheit bei Einsätzen unter Atemschutz wurde am Ende des Jahres für alle Feuer- wehren das Atemschutz-Überwachungs- system,,Check Box 5+1" der Firma Indus- trieelektronik Pölz GmbH angeschafft. Schon zuvor wurden alle Atemschutz- trupps der Freiwilligen Feuerwehren dop- pelt mit Brandschutzhauben ausgestattet. FDIS achdem seit 2006 alle Feuerweh- ren zur Verwaltung von Mitglie- dern, Fahrzeugen, Bekleidung, Ge- rätschaften, Einsätzen, Übungen und Tä- tigkeiten die Web-Applikation,,FDIS" des LFV Tirol verwenden sollen wurden auch in Innsbruck Schulungen durchgeführt. Im Frühjahr wurden in zwei Gruppen alle EDV-Beauftragten und Schriftführer an je- D Vortrag ie Führungskräfte der Feuerwehren der Bezirke Innsbruck-Stadt und gust zum Vortrag, Falsche Taktik - großer Schaden" von Dr. Markus Pulm, Brand- direktion BF Karlsruhe, in das Gemeinde- zentrum von Aldrans geladen. Eine der bedeutendsten Anschaffungen dürfte aber die Einführung des Digitalfunks für alle Feuerwehren gewesen sein. weils einem Abend in der Bedienung von FDIS unterrichtet. FDIS hat vor allem des- halb Bedeutung, da dort die Daten für das neue Einsatzleitsystem der ILL gewartet werden. Zudem ist so auch eine Vernet- zung aller Daten auf Landes-, Bezirks- und Feuerwehrebene erfolgt. Bei einem Informationsabend am Grillhof in Vill am Ende des Jahres, stellte sich der Zuständige im LFV, Ing. Michael Perwög dann noch den Fragen und Wünschen der EDV-Beauftragten aller Innsbrucker Feuer- wehren sowie der Abschnitte Hall, Wattens und Wipptal des Bezirksfeuerwehrverban- des Innsbruck-Land. D Bezirksausflug er Bezirksausflug führte die Funk- tionäre der Innsbrucker Feuerweh- ren heuer auf die Hohe Salve nach Söll zum Hexenwasser. Dabei war auch die Frau unseres Landeshauptmannes und Ehrenmitgliedes Luise van Staa sowie der neue Ressortchef Dr. Christoph Platzgum- mer mit seiner Frau Andrea. Jahresbericht 2006 Branddirektor i. R. Ing. Thomas Angermair 80 B ei einer kleinen Feier im Gasthof Bierwirt wurde dem ehemaligen mair zu dessen 80. Geburtstag von Frau Bürgermeisterin Hilde Zach und dem Be- zirksausschuss herzlichst gratuliert. Zuvor spielte noch die Berufsfeuerwehr-Musik- kapelle dem rüstigen Jubilar ein Ständchen. Technische Leistungsprüfung B eim Technischen Leistungsbewerb, veranstaltet am 22. September 2006 von der FF Amras, konnten die Bewerbsgruppen aus Amras und Mühlau hervorragende Leistungen in den jeweili- gen Stufen Gold (2x Amras), Silber und Bronze (jeweils Mühlau) vorweisen und damit das Abzeichen mühelos erreichen! Wiltener Trupp erreicht AS-LA in Bronze Is erster Trupp einer Innsbrucker Feuerwehr erreichte ein Atem- A A schutztrupp der Freiwilligen Feuer- wehr Wilten das Atemschutz-Leistungs- abzeichen in Bronze. F Bettelstudent ür die geleistete Arbeit beim Hoch- wasser im August 2005 lud Frau Bür- germeisterin Hilde Zach Kameraden aus allen Feuerwehren zu einer Vorstellung der Operette,,Der Bettelstudent" in das Tiroler Landestheater ein. BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Feuerwehrjugend Innsbruck-Stadt Ausflug von Innsbrucks Feuerwehrjugend in den Weiherburgtunnel A Is kleines Dankeschön für den groß- artigen Einsatz, den die Innsbrucker FJ-Mitglieder das ganze Jahr über leisten, organisierte Feuerwehr-Referent und Vizebgm. Dr. Christoph Platzgummer für die Jugendlichen am 4. April eine Tun- nelbesichtigung. Der Bezirks-Sachbearbeiter der Feuerwehr- jugend Georg Berger und Bezirksfeuer- wehr-Kdt. Ing. Anton Larcher konnten rund 60 Jugendliche sowie 15 Betreuer begrü- Ben, die sich nicht die Gelegenheit ent- gehen ließen, einen Blick auf die Baustelle der Neuen Hungerburgbahn zu werfen. Strabag-Projektleiter Dr. Herwig Schwarz sowie Bauleiter Ing. Otto Reichholf erläu- terten die technischen Ausführungen. Der- zeit wird die erste Schiene im Tunnel ver- legt und einbetoniert. Rund zwei Stunden gehörte dann die Tunnelbaustelle den jungen Feuerwehrleuten, die sich mit Helm und Einsatzjacken ausgerüstet in den Untergrund wagten. einer Steigungsrate von fast 46 Prozent. Ein besonderes Highlight war die Erklimmung des Rohbaus der Hochstation beim Alpen- zoo. Auf der Aussichtsplattform genossen die Jugendlichen einen herrlichen Ausblick über Innsbruck.,,Das ist echt cool", war der Tenor der Feuerwehrjugend zu dem mehr- geschossigen Bauwerk. Vizebgm. Platzgummer freute sich über die rege Teilnahme der Innsbrucker Feuer- wehrjugend:,,Ihr habt jetzt die Chance den Weiherburgtunnel der Neuen Hungerburg- bahn zu besichtigen und zu sehen wie das historische Bauwerk entsteht". Innsbrucks Feuerwehr-Referent lobte insbesondere auch die hervorragende Nachwuchsarbeit der Freiwilligen Feuerwehren in der Lan- deshauptstadt. Innsbrucks Feuerwehrjugend besteht seit 1983 Jugendarbeit wird bei Innsbrucks Freiwil- ligen Feuerwehren groß" geschrieben. Im Jahr werden von den rund 96 Jugendlichen durchschnittlich 7.694 Arbeitsstunden ge- leistet. Dazu kommen 750 Stunden der Ju- gendbetreuer. Seit 1983 besteht die Inns- brucker Feuerwehrjugend, die allen Bur- schen und Mädchen von 11 bis 16 Jahren offensteht. Mit 15 bzw. 16 Jahren werden sie dann in den Aktivstand der FF überstellt. Die Feuerwehrjugendgruppen werden von ausgebildeten Betreuern geführt und be- reiten die Jugendlichen - vorerst spiele- risch, aber mit dem notwendigen Ernst - auf die zukünftigen Aufgaben eines Feuer- wehrmannes- oder auch -frau, vor. Bereits in jungen Jahren soll bei den Jugendlichen das Bewusstsein der sozialen Verantwor- tung geweckt und gefördert werden. Die Einsatzgebiete reichen dabei von Katastro- phen (Brand, Hochwasser oder technische Hilfe) bis hin zu sozialen Notfällen (kranke oder behinderte Menschen). Die Ausbil- dung beinhaltet deshalb verschiedene Schwerpunkte: Auf der einen Seite wird mit verschiedenen pädagogischen Metho- den feuerwehrtechnisches Wissen (Organi- sation, Gerätekunde, die Gruppe im Lösch- einsatz, Technische Ausbildung, Knoten, Erste Hilfe, Funk etc.) vermittelt, anderer- seits gibt es auch genügend sportliche Be- tätigung wie Wettbewerbe und Leistungs- bewerbe sowie gemeinsame Erlebnisse bei Zeltlagern oder Exkursionen. TIVICENCED GENERALI Danke! Zuerst wurde der untere Tunnelabschnitt, der am Inn liegt, begangen. Mehr Kondition verlangte danach die Besichtigung des Aus- trittsstollens in der Nähe des Alpenzoos mit Jahresbericht 2006 www.rlb-tirol.at Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr leisten Außergewöhnliches mit beispiel- losem Einsatz für die Innsbrucker. Dieses Engagement unterstützen wir gerne! RLBX RAIFFEISEN-LANDESBANK TIROL AG BEZIRKSFFUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Einsätze Brand in einem Glashaus A uch Gewächshäuser brennen. Am 10.8.2006 abends löschte die Be- nem Gewächshaus gegenüber der Polizei- direktion. Die Flammen waren bereits von der Kaiserjägerstraße aus sichtbar. In ei- nem elektrisch beheizten hölzernen An- zuchtbeet einer Gärtnerei war ein Feuer ausgebrochen. Das vor Ort befindliche Be- triebspersonal wies die Einsatzkräfte ein und öffnete die Einfahrtstore. Der Brand war unter Atemschutz rasch gelöscht. Teleskopkran umgestürzt Glück im Unglück - keine Personen verletzt A m 20.10.2006 um ca. 14.00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zu einem umgestürzten Bau- kran auf einer Baustelle in der Nähe der Hauptfeuerwache gerufen. Die Berufsfeuer- wehr Innsbruck rückte mit sieben Fahrzeugen und 20 Mann aus. Schon kurz nach der Alar- mierung der Einsatzkräfte kam die Rückmel- dung von der Rettung, dass keine Personen verletzt wurden. Ein 65-Tonnen-Teleskopkran war bei Hebearbeiten von Betonfertigteilen, vermutlich durch Nachgeben des Untergrun- des, umgefallen. Der Kranführer hatte großes Glück und konnte unverletzt den Bedie- nungsstand verlassen. Weiters fiel der Kran so glücklich auf die Straße, dass der nebenan stehende Baukran und das Baugerüst, auf welchem Bauarbeiter ihrer Arbeit nachgin- gen, nicht betroffen waren. Die Aufräumar- beiten gestalteten sich äußerst schwierig und konnten erst um 20.00 Uhr abgeschlossen werden. Das Fahrzeug musste teilweise zer- legt werden und wurde anschließend von zwei Kränen aufgestellt. Am Baukran ent- stand dabei großer Sachschaden. A Angebranntes Essen m 31.1.2006 wurde um ca. 15.50 Uhr die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einer Rauchentwicklung aus ei- nem Fenster in die Kaufmannstraße geru- fen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte mit vier Fahrzeugen und 16 Mann aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang schwarzer Qualm aus einem Fenster im 1. OG. In der total verqualmten Wohnung wurde eine benommene ältere Dame angetroffen, die sofort ins Freie gerettet wurde. Die Dame hatte bereits erhebliche Mengen der gifti- gen Rauchgase inhaliert und wurde sofort mit Sauerstoff versorgt und anschließend dem Notarzt übergeben. Weiters wurde die Katze der Bewohnerin, ebenfalls mit An- zeichen einer Rauchgasvergiftung, ins Freie gerettet. Die Wohnung wurde mit ei- nem speziellen Hochleistungslüfter belüf- tet. Die Ursache für die starke Verqual- mung der Wohnung war Essen, das auf dem Herd eingeschaltet und vergessen worden war. Durch das Verkohlen der Spei- sen entstand der starke Qualm. Dachstuhlbrand in der Bürgerstraße m 23.3.2006 um ca. 12.30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zu einem Dachstuhlbrand in der Bürgerstraße gerufen. Die Berufsfeuer- wehr Innsbruck rückte mit sieben Fahr- zeugen und 19 Mann, die Freiwillige Feu- erwehr Hötting mit vier Fahrzeugen und 22 Mann aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr war im Dach- bereich eine starke Rauchentwicklung und Schwerer Verkehrsunfall E in aufsehenerregender Einsatz er- eignete sich am 3.2.2006 um 10.47 Ein IVB-Bus war mit einer Straßenbahn frontal zusammengestoßen. Im Einsatz standen 18 Mann der Berufsfeuerwehr mit fünf Fahrzeugen. Der Fahrer des Busses war im Bein- und Bauchbereich zwischen Lenkrad, Armatu- renbrett und Sitz eingeklemmt und schwer verletzt worden. In beiden Fahrzeugen be- fanden sich eine Vielzahl von Verletzten, teil- Flammen sichtbar. Nach Auskunft anwe- sender Bewohner waren keine Personen betroffen. Es wurden mehrere C-Rohre im Innen- und Außenangriff unter Atem- schutz vorgenommen. Das Blechdach musste unter Atemschutz, unter schwierigsten und gefährlichen Um- ständen, mit speziellen Motorsägen geöff- net werden. Im Dachbereich entstand er- heblicher Sachschaden. Auf Grund des raschen und gezielten Löschangriffes wurden die darunterliegen- den Wohnungen zum Glück nur leicht be- schädigt. Der Sachschaden durch Lösch- wasser hielt sich ebenfalls in Grenzen. Die Bürgerstraße war während der Lösch- arbeiten gesperrt. - Bus und Straßenbahn weise am Boden liegend. Die Berufsfeuer- wehr leitete sofort, gemeinsam mit der Ret- tung, die Verletztenversorgung ein und setz- te zur Befreiung des eingeklemmten Bus- fahrers hydraulische Rettungsgeräte ein. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass durch stürzende Personen die Haltestan- gen in den Fahrzeugen teilweise wegge- rissen wurden. Nach der Beendigung aller Rettungsmaßnahmen wurden beide Fahr- zeuge von den Technikern der IVB ab- transportiert. Brand in einem Kollektorgang des LKH Innsbruck A m 2.10.2006 um ca. 14.45 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zu einem Brand in der Re- chengasse in Innsbruck gerufen. Die Be- rufsfeuerwehr Innsbruck rückte mit neun U m ca. 15.00 Uhr wurde die Berufs- feuerwehr Innsbruck durch ein Te- lefonwählgerät zu einem Brand- meldealarm bei der Firma Huter & Söhne gerufen. Nach der Erkundung wurde als Auslöseursache ein Brand in einem Holz- spänesilo festgestellt. Nach der Herstel- lung der Löschbereitschaft wurden Teile einer Holzspäneförderanlage (entnimmt Holzspäne aus dem Silo und befördert die- A Fahrzeugen und 22 Mann, die Freiwillige Feuerwehr Wilten mit neun Mann und zwei Fahrzeugen aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Rauch aus einem Schacht. Durch eine vor Eintreffen der Feuerwehr durchgeführte Erkundung durch den Technischen Dienst des LKH Innsbruck, wurde der Einsatzlei- ter sofort über einen Brand im Kollektor- gang der Klinik informiert. In diesem Versorgungsgang sind Rohre der Wärmeversorgung für das Krankenhaus und Ölleitungen für das Wärme-Kälte-Zen- Silobrand ses Material zur Heizanlage) entfernt, um zum Brandherd zu gelangen. Nach Lösch- versuchen mit einem HD-Rohr und einer Fognail-Lanze trat aber kein Löscherfolg ein. Ein Zukommen von unten in den Silo war nicht möglich. Die Wärmebildkamera zeigte eine Temperatur von ca. 300 Grad Celsius an. Es konnte aber nicht festge- stellt werden, wie weit der Brandherd in den Silo reichte. Anschließend wurde ein Loch in die Blech- abdeckung (grenzt direkt in den Silo) ge- bohrt. Eine vor Ort selbst hergestellte Löschlanze (ein ca. 2 m langes Metallrohr mit einem Übergangsstück auf eine C- Kupplung) wurde eingeführt. Ein Wasser-* Lightwater-Gemisch wurde eingebracht. Nach ca. 2.000 Litern trat ein sichtbarer Löscherfolg ein. Jahresbericht 2006 trum geführt. Der Brand konnte unter Atem- schutz rasch gelöscht werden. Auf Grund der Enge und der starken Verrauchung war ein Arbeiten im Kollektorgang äußerst schwierig. Nach Beendigung der Löschar- beiten musste der Rauch von der Feuerwehr abgesaugt werden. Personen wurden keine verletzt. Eine Rauchausbreitung in die Kli- nik konnte auch verhindert werden. Auf Grund dieses Brandgeschehens kam es im Wärme-Kälte-Zentrum zu einem er- heblichen Austritt von Heizöl. Das gesam- te Öl musste von einer Fachfirma abge- pumpt werden. Nach diesem Vorgang begann die Feuer- wehr mit dem Entleeren des Silos. Das Pro- blem für die Feuerwehr bestand darin, dass teilweise nur mit Atemschutz gear- beitet werden konnte und der Silo bis zur Decke (ca. 600 Kubikmeter) gefüllt war. Im Zuge der Löschversuche und der Ent- leerung wurde mehrmals die Silosprinkler- anlage betätigt. Zum Einsatz kamen 80 Mann der Berufsfeuerwehr und der Frei- willigen Feuerwehr Innsbruck. Eingesetzt wurden 30 Atemschutzgeräte mit insge- samt 70 Flaschen. Nach 26 Stunden konnte der Einsatz be- endet werden - der Silo wurde vollständig entleert. Interessant war die Tatsache, dass auch nach den Löschversuchen von unten und von der Seite (von außen), auch nach 18 Stunden Glutnester gefunden wurden. Bergung von zwei Bergsteigern musste erfolglos abgebrochen werden m 31.7.2006 wurde die Berufsfeu- erwehr Innsbruck zu einem Assis- àtenzeinsatz am Pitztaler Gletscher gerufen. Zwei deutsche Bergsteiger (Vater und Sohn) wurden als vermisst gemeldet. Unterhalb der Wildspitze sind die beiden offenbar in eine Gletscherspalte gefallen, die mit Wasser gefüllt ist. Nach der Absu- che der Gletscherspalte durch die Bergret- tung wurden Einsatztaucher der Berufs- feuerwehr angefordert Die Männer der Berufsfeuerwehr wurden mit dem Hub- schrauber des Innenministeriums eingeflo- gen. Der Einsatz der Taucher gestaltete sich äußerst schwierig. Die Taucher mus- sten mit den Gerätschaften abgeseilt wer- den und unternahmen anschließend einen Tauchgang im eiskalten Wasser. Die Ein- satztaucher mussten mit Leinen gesichert werden, die Sichtverhältnisse waren sehr gut. Es konnten einige Ausrüstungsgegen- stände der Bergsteiger geborgen werden. Auf Grund der schlechten Witterung und späten Tageszeit musste der Einsatz aber frühzeitig ohne Erfolg abgebrochen wer- den. BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Mehrere Verletzte bei Verkehrsunfall mit Schulbus Lkw-Brand auf der A 13 m 16.2.2006 um ca. 18.00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- A bruck zu einem Lkw-Brand auf der A 13, Höhe Zenzenhof, gerufen. Die Berufs- feuerwehr Innsbruck rückte mit vier Fahr- zeugen und 15 Mann aus. Zur Unterstüt- zung rückten die FF Vill und Schönberg aus. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Lkw in Vollbrand. Der Fahrer konnte sich aus eigener Kraft in Sicherheit bringen. Zum Glück bestand die Ladung aus Milch- produkten, eine Gefährdung der Umge- bung und der Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt. Der Brand wurde unter Atemschutz ge- löscht. Die Bergung des Lkw wurde von einer Privatfirma durchgeführt. Von der Berufsfeuerwehr und der FF Vill wurden ca. 500 Liter Diesel abgepumpt und die Straße gereinigt. Am Lkw entstand Total- schaden. Die Autobahn war während der Lösch- und Bergearbeiten nur bedingt be- fahrbar, ein Stau bis zurück zum Ampas- serhof war die Folge. m 20.6.2006 um ca. 07.30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zu einem Verkehrsunfall zwi- schen einem Schulbus und einem Lkw in Ampaß gerufen. Alarmiert wurde die Be- rufsfeuerwehr von der Leitstelle der Ret- tung. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rück- te mit sechs Fahrzeugen und 12 Mann aus. Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr Inns- bruck wurden bereits mehrere Kinder am Straßenrand von der Rettung und der Freiwilligen Feuerwehr Ampaß versorgt. Der Fahrer des Schulbusses sowie ein Kind A waren im Bus eingeklemmt. Auf Grund der schweren Schäden am Fahrzeug und der Deformation im Fußbereich benötigte die Berufsfeuerwehr ca. 45 Minuten um bei- de Verletzte zu befreien. Mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten konnten diese Rettungsmaßnahmen abgeschlos- sen werden. Laut Auskunft der Rettung wurden sechs Kinder, der Fahrer des Schulbusses und der Beifahrer des Lkw verletzt und mussten in das LKH Innsbruck gebracht werden. Am Schulbus entstand Totalschaden. Wohnungsbrand in der Sailergasse 13 m 25.1.2006 um 04.15 Uhr in der Früh wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einem Wohnungs- brand in der Sailergasse 13 gerufen. Schon bei der Meldung war bekannt, dass es sich um die Wohnung der Frau Bürgermeisterin handelt. Die Berufsfeuerwehr rückte mit fünf Fahrzeugen und 16 Mann aus. Auf Grund der Verbauung in der Altstadt wurde vom Einsatzleiter zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Hötting alarmiert, die mit fünf Fahrzeugen und 27 Mann ausrückte. Beim Eintreffen wurde der Einsatzleiter darüber informiert, dass das Gebäude von nur zwei Personen bewohnt wird. Die Brandwoh- nung befindet sich im vierten Oberge- schoss. Auf Grund der starken Verrauchung musste mit Atemschutz vorgegangen wer- den. Gleichzeitig wurde ein Löschangriff über eine Drehleiter vorgenommen. Der Wohnungsbrand konnte schnell gelöscht werden. Die Wohnung wurde mit Hochleis- tungslüftungsgeräten belüftet. Nach Ab- schluss der Nachlöscharbeiten und Aus- leuchtung der Wohnung wurde die Einsatz- stelle der Brandermittlung der Polizei über- geben. Die Frau Bürgermeisterin blieb zum Glück unverletzt, es entstand aber erheb- licher Sachschaden in der Wohnung. Wei- tere Personen waren nicht betroffen. Zwei Kinder und eine Frau durch Berufsfeuerwehr gerettet A m 8.3.2007 um kurz vor 04.00 Uhr Früh wurde die Berufsfeuerwehr Mehrparteienwohnhaus im Stadtteil Höt- ting gerufen. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Hötting rückten mit insgesamt acht Fahrzeugen und 36 Mann zu diesem Einsatz aus. Aus bisher unbe- kannter Ursache war die hölzerne Veranda zur Eingangstüre, einer im Erdgeschoss ge- legenen Wohnung, in Vollbrand geraten. ,,Bei Ankunft brannte die Veranda in gan- zer Ausdehnung und eine extreme Rauch- wolke verhüllte das Gebäude. Aus dem zweiten Obergeschoss schrie eine Frau mit ihren zwei Kindern um Hilfe, da ihre Woh- nung komplett verraucht war und sie nicht mehr selbstständig ins Freie finden konn- ten. Die Frau konnte beruhigt und von ih- rem Vorhaben, sich durch einen Sprung zu retten, abgebracht werden." Die drei Per- sonen wurden über eine tragbare Leiter bzw. über das Stiegenhaus in Sicherheit ge- bracht und mit Verdacht auf eine Rauch- gasvergiftung dem Notarzt übergeben - in weiterer Folge wurden sie dann in die Kli- nik gebracht. Der Brand konnte in kürzes- ter Zeit gelöscht werden. Zur Klärung der Brandursache hat ein Brandermittler der Polizei die Arbeit aufgenommen. Kellerbrand in einem Wohnhaus A am m 1.4.2007 um ca. 02.10 Uhr wur- de die Berufsfeuerwehr zu einem Kellerbrand in einem Wohnhaus a Innrain gerufen. Bei Ankunft der Berufsfeu- erwehr war aus bisher unbekannter Ursa- che ein Partyraum in Brand geraten. Aus ei- nem hofseitig gelegenen Fenster schlugen bereits Flammen heraus und das Stiegen- haus war schon total verraucht. Mehrere Personen riefen an Fenstern um Hilfe, da sie eingeschlossen waren und ihre Wohnungen nicht mehr alleine bzw. gefahrlos verlassen konnten.,,Nach der ersten Erkundung wur- de die Freiwillige Feuerwehr Hötting zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr an die Einsatzsteile alarmiert", schildert Feuer- wehreinsatzleiter Ing. Marcus Wimmer den Einsatzbeginn. Von der Berufsfeuerwehr wurde begonnen die eingeschlossenen Personen teilweise über das Stiegenhaus Hauseinsturz Hall in Tirol A m, 19.6.2007 kurz nach 14.00 Uhr war es in der Stadtgemeinde Hall in Tirol zu einem Einsturz eines im Um- bau befindlichen Wohnhauses gekommen. Das Wohnhaus gehört zur Haller Altstadt und ist schon mehrere hundert Jahre alt. Im Bezirk Innsbruck-Stadt verfügt die FF Müh- lau über eine Trümmerkamera und ein Schallortungsgerät, welches tirolweit einge- setzt werden kann. Dadurch wurden die Be- rufsfeuerwehr Innsbruck und die FF Mühlau zum Einsatzort alarmiert. Auf der Anfahrt wurde dem Einsatzleiter der BF mitgeteilt, dass ein Bauarbeiter unter den Trümmern vermisst wird. Bei Ankunft konnte festge- stellt werden, dass alle drei Geschosse in sich zusammengebrochen waren nur die Umfassungsmauern blieben stehen. Das ganze Gebäude wies vom Dach bis ins Erd- geschoss eine massive Instabilität auf, so dass ein Betreten des selbigen durch Ein- satzkräfte nur unter strengsten Sicherheits- und Protokollierungsmaßnahmen möglich gewesen ist. Nach umfangreichen Siche- rungsmaßnahmen und etlichen Bespre- chungen der Feuerwehreinsatzleiter, Stati- ker, Bauherrn und sonstigen verantwort- lichen Damen und Herren wurde von der Be- rufsfeuerwehr begonnen einen Tunnel im Erdgeschoss zu graben bzw. sich in den Schuttkegel hineinzuarbeiten. Der „Vor- Jahresbericht 2006 24 Personen vom Rauch eingeschlossen mittels so genannter Fluchthauben, aber auch über eine Drehleiter ins Freie zu retten und dem Rettungsdienst zu übergeben. Diese Arbeiten wurden dann von der FF Hötting unterstützt.,, Insgesamt wurden 24 eingeschlossene Bewohner von der Berufs- feuerwehr und der FF Hötting gerettet - glücklicherweise blieben aber, bis auf eine, alle Personen unverletzt die eine Person wurde zur weiteren Abklärung in die Klinik gebracht. Die restlichen Personen konnten nach Beendigung des Feuerwehreinsatzes wieder in ihre Wohnungen zurückkehren." ,,Nicht alltäglich für die eingesetzten Ein- satzkräfte waren die herzlichen Danksa- gungen der Bewohner - einige wollten so- gar ein Foto mit ihren, Rettern"", rundet Ing. Wimmer ab. Der Brand selbst konnte im Innenangriff in kurzer Zeit von der Berufs- feuerwehr Innsbruck gelöscht werden. Im trieb" wurde durch ständiges Pölzen gesi- chert. Von der FF Mühlau wurde anfangs der Bereich, soweit zugänglich, mit dem Schallortungsgerät abgesucht bzw. mit der Trümmerkamera in eventuellen Hohlräu- men nach dem Bauarbeiter gesucht. Leider brachten diese Arbeiten keinen Erfolg, d. h. der Bauarbeiter konnte nicht geortet bzw. lokalisiert werden. Auch eingesetzte Such- hunde konnten in den zugänglichen Berei- chen nichts orten. Im weiteren Verlauf wur- den dann auch noch die Reste der oberen Stockwerke provisorisch unter Anleitung ei- nes Statikers gepölzt um das stark absturz- gefährdete Dach abzufangen. Nach mehre- ren Stunden war klar, dass mit dem techni- schen Gerät der Berufsfeuerwehr (z. B. 45- t-Teleskopkran) nicht der nötige Einsatzer- folg erzielt werden kann - es wurden priva- te Kranfirmen mit den weiteren Aufgaben betraut. Die BF Innsbruck rückte um ca. 19.30 Uhr von der Einsatzstelle ab - fast während der gesamten Einsatzzeit war Branddirektor Mag. Erwin Reichel vor Ort um die Einsatzleitung zu unterstützen. Ab- schließend sei noch äußerst positiv zu er- wähnen, dass die Absprache und Koordina- tion des Einsatzes zwischen BF Innsbruck, FF Mühlau und örtlicher Einsatzleitung der Stadtfeuerwehr Hall, Kdt.-Stv. Robert Wal- der, ausgezeichnet funktioniert hat. Laufe des Einsatzes waren Branddirektor Mag. Erwin Reichel, Vizebgm. Dr. Christoph Platzgummer sowie Landesfeuerwehrin- spektor DI Alfons Gruber an die Einsatzstel- le gekommen um sich ein Bild von der La- ge zu machen. Vizebgm. Dr. Platzgummer, wie auch DI Gruber lobten die Arbeit der Feuerwehren der Stadt Innsbruck und be- dankten sich für den erfolgreichen und schnellen Einsatz - denn nur diesem ist es zu verdanken, dass keine Personen ärger verletzt worden sind. Abschließend sei noch die immer wieder perfekt funktionierende Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst der Stadt Innsbruck zu erwähnen. Zur Er- klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz standen insgesamt 53 Mann und elf Fahr- zeuge von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr Hötting. Keller ausgebrannt A m 18.5.2006 um 02.10 Uhr wur- de die Berufsfeuerwehr zu einem Platz gerufen. Mit fünf Fahrzeugen und 16 Mann rückte die Berufsfeuerwehr aus. Aus bisher unbekannter Ursache war im Keller der Pizzeria ein Brand ausgebro- chen, welcher sich schon auf das Mobiliar im Erdgeschoss ausgebreitet hat.,, Bei Ein- treffen der Berufsfeuerwehr Innsbruck wa- ren Flammen im Geschäftslokal sichtbar, vom anwesenden Hausmeister wurde mit- geteilt, dass der Lokalbesitzer des Öfteren im Keller schläft - daraufhin wurde umge- hend parallel zur Brandbekämpfung - mit der Suche nach der vermissten Person be- gonnen. Nach wenigen Minuten konnte aber festgestellt werden, dass sich keine Person im Keller bzw. im Lokal aufgehal- ten hat somit konnte dann die Brandbe- kämpfung verstärkt werden und nach kur- zer Zeit, Brand aus" gegeben werden." Nach umfangreichen Kontroll-, Belüf- tungs- und Sicherungsarbeiten rückte die BF Innsbruck nach ca. zwei Stunden von der Einsatzstelle wieder ab. Zur Klärung der Brandursache hat die Brandermittlung der Polizei Innsbruck die Arbeiten aufgenommen. 17 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Dachstuhlbrand in einem Wohnhaus in Innsbruck - Igls m 24.12.2006 um ca. 04.25 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Inns- bruck zu einem Brand in einem Wohnhaus, Patscherstraße 7, gerufen. Die Freiwillige Feuerwehr Igls wurde ebenfalls alarmiert und traf zeitgleich mit der BF am Einsatzort ein. Das Haus war früher ein Hotel und wird jetzt als Wohnhaus ge- nutzt. Aus bisher unbekannter Ursache war in einer Wohnung im obersten Stockwerk ein Brand ausgebrochen der bereits auf den Dachbodenbereich übergegriffen hatte. Zu Einsatzbeginn wurde das gesamte Gebäu- de evakuiert und die Bewohner im Feuer- wehrhaus Igls untergebracht, wo sie von der Rettung Innsbruck und der Feuerwehr Igls mit Getränken versorgt und betreut wurden. Zur weiteren Unterstützung der Berufsfeu- erwehr und FF Igls wurden noch die frei- willigen Einheiten von Vill, Amras und Neu- Arzl an die Einsatzstelle beordert. Insge- samt war die Feuerwehr der Stadt Inns- bruck mit 17 Fahrzeugen und rund 80 Mann im Einsatz. Der Brand konnte nur durch einen mas- siven Innen- und Außenangriff gelöscht werden, sodass verhindert werden konn- te, dass der gesamte Dachstuhl bzw. das Wohnhaus ein Raub der Flammen wurde. ,,Ein wichtiger Faktor zur Erreichung die- ses Einsatzzieles war die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuer- wehr und den einzelnen Freiwilligen Feu- erwehren." Vizebürgermeister Dr. Christoph Platz- gummer kam persönlich an die Einsatz- stelle und leitete die notwendigen Maß- nahmen für die Unterbringung der betrof- fenen Familien ein. Er bedankte sich so- wohl bei der Berufsfeuerwehr als auch bei den freiwilligen Einheiten für den profes- sionellen Einsatz wodurch ein gewaltiger Schaden verhindert werden konnte. Jahresbericht 2006 Zwei brennende Gasflaschen hielten Berufsfeuerwehr Innsbruck auf Trab m Vormittag des 6.2.2006 musste die Berufsfeuerwehr Innsbruck zweimal zu brennenden Gasfla- schen ausrücken. Das erste Mal, um 9.45 Uhr, wurde eine brennende Flüssiggasfla- sche in einem Hinterhof in der Wilhelm- Greil-Straße gemeldet.,,Da das Gas aber bis zum Eintreffen der Berufsfeuerwehr bereits abgedreht und somit der Brand be- reits erloschen war, wurde von uns nur noch die Flasche und die Umgebung kon- trolliert und Messungen auf das Vorhan- densein von Gas durchgeführt." Zu die- sem Einsatz rückte die Berufsfeuerwehr mit acht Fahrzeugen und 18 Mann aus. Der zweite Alarm ging um 10.52 Uhr in der Zentrale der Berufsfeuerwehr ein. Diesmal brannte wiederum eine Flüssig- gasflasche auf einer Terrasse einer Wohn- anlage in der Dr.-Hans-Klocker-Straße. Durch die Flammeneinwirkung hatte sich der Brand bereits auf die Außenfas- sade einer Wohnung ausgebreitet - sogar zwei Fensterscheiben waren schon ge- sprungen", so die Situation beim Eintref- fen der Berufsfeuerwehr.,,Der Brand der Gasflasche und der Außenfassade konnte aber nach wenigen Minuten von der Be- rufsfeuerwehr unter Kontrolle gebracht bzw. gelöscht werden." Der Sachschaden dürfte aber in diesem Falle beträchtlich sein, da eine hohe Brandeinwirkung an der Außenfassade und an elektrischen In- stallationen vorhanden war. Zur Klärung der Brandursache hat ein Brandermittler der Polizei Innsbruck die Untersuchungen aufgenommen. Es rückten wieder acht Fahrzeuge und 18 Mann der Berufsfeuer- wehr zu diesem Einsatz aus - parallel wur- de die Freiwillige Feuerwehr Arzl alar- miert, die mit sechs Mann und einem Fahrzeug vor Ort war. Säureaustritt beim Milchhof Innsbruck A m 17.10.2006 um ca. 06.55 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr über Notruf von einem Chemikalienaus- tritt im Milchhof Innsbruck alarmiert. Mit sechs Fahrzeugen und 16 Mann rückte die BF aus. Mitarbeiter des Milchhofes hatten einen stechenden Geruch und eine leichte Rauchentwicklung aus einem Chemikalien- lager im Keller bemerkt und daraufhin die Berufsfeuerwehr verständigt. Da unklar war um welche Chemikalie es sich handelte, wurde die FF Reichenau (Einheit mit Spezi- alisierung,,Schadstoff") an die Einsatzstel- le mitalarmiert. Auf Grund der stark ät- zenden Dämpfe, welche durch den Austritt entstanden sind, wurde der Milchhof eva- kuiert und die Produktion total eingestellt.' Von der Feuerwehr wurde dann unter der höchsten Schutzstufe in den Keller vorge- gangen und festgestellt, dass ein defekter Kunststoffbehälter mit Peroxyessigsäure Ursache des Austrittes ist. Die ausgetretene Flüssigkeit wurde gebunden und entsorgt- die im Behälter verbliebene Säure wurde in einen anderen umgepumpt.,,Nach diesen Arbeiten konnte das Gebäude wieder für die Produktion freigegeben werden. Um- fangreiche Be- bzw. Entlüftungsmaßnah- men reichten noch bis in die späten Nach- mittagsstunden hin." Alle Mitarbeiter der Feuerwehr mussten von der FF Reichenau dekontaminiert werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Schwerer Verkehrsun- fall im Gewerbegebiet m 9.9.2006 um ca. 18.45 Uhr wur- de die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einem Verkehrsunfall ins Ge- werbegebiet Innsbruck gerufen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückte mit fünf Fahrzeugen und 13 Mann zu diesem Einsatz aus. Zwei Fahrzeuge waren frontal ineinander gekracht und insgesamt fünf Personen zo- gen sich schwere Verletzungen zu. Eine weibliche Person musste auf Grund ihrer schweren Verletzungen mittels zwei- er Bergescheren von der Berufsfeuerwehr Innsbruck aus dem Fahrzeug befreit wer- den. Sämtliche Personen wurden vom Ret- tungsdienst bzw. Notarzt versorgt und in Krankenhäuser abtransportiert. Brand im Cafe Arcos". Leopoldstraße A m 1.6.2006 um 03.54 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Brand des Cafes,,Arcos" in der Leo- poldstraße gerufen. Mit vier Fahrzeugen und 16 Mann rückte die BF aus. Aus bis- her unbekannter Ursache war im Schank- bereich des Cafes ein Brand ausgebrochen. ,,Bei Eintreffen der Berufsfeuerwehr Inns- bruck war eine starke Rauchentwicklung aus dem Lokal sichtbar." Der Brand wurde von der BF Innsbruck nach kurzer Zeit lokalisiert und gelöscht.,,Durch das schnel- le Eingreifen der Berufsfeuerwehr Inns- bruck konnte ein noch größerer Schaden bzw. die Ausbreitung des Feuers auf das gesamte Lokal verhindert werden." Auf Grund der Rauchentwicklung war es not- wendig das ganze Gebäude zu kontrollie- ren bzw. zu belüften. Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden. Durch den Brand und die Rauchausbreitung dürf- te der Sachschaden aber beträchtlich sein. EUERWEHR FEUERWEHR 1444 IBK 900 19 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT 4 5 BERUTS FEUERWER INNSRUCK BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK 6 FEUERWEN HRB 23-12 O SCANIA Jahresbericht 2006 TREETEL seissl funktechnik A-6330 Schwoich bei Kufstein, Dorf Nr. 79, Tel.: 05372-5432, Fax: Dw -10 OBJEKTFUNKANLAGEN BUSINESS A1 PARTNER wir freuen uns sehr unsere Firma vorstellen zu dürfen: Unsere Firma besteht nun seit 30 Jahren und seit dieser Zeit beschäftigen wir uns mit dem Thema Funk. Unsere Erfahrungen und die Palette der von uns an- gebotenen Leistungen bewegen sich auf einem breiten Sektor der Funktech- nik, beginnend mit der Abwicklung komplexer Projekte auf dem Gebiet der Objektfunkanlagen speziell der Feuerwehr-Objektfunkanlagen einschließlich Schlitzkabelverlegung im Gebäudebereich It. TRVB S159 des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes. Durch die zukunftsweisenden Investitionen in modernste Technik sind wir in der Lage jederzeit schnell und qualitativ hochwertig auf die jeweiligen Erfor- dernisse zu reagieren. Wir konnten bereits Feuerwehr-Objektfunkanlagen in den TIVOLI Bauten in Innsbruck, inkl. positiver Betriebsbewilligung der Be- rufsfeuerwehr Innsbruck, in Betrieb nehmen. Feuerwehr Gebäudefunk Bederfed seissle Sollten Sie Bedarf bei einem Ihrer zu planenden Pro- jekte haben, helfen wir Ihnen gerne unverbindlich wei- ter. Wir würden uns über Ihr Interesse sehr freuen! IHR FUNKTECHNIK SEISSL TEAM GSM TELEFONE Al ISDN-TELEFON- ANLAGEN ALARM- ANLAGEN FUNKANLAGEN PERSONENRUF- ANLAGEN SATELLITEN- ORTUNGS- SYSTEME www.seissl.at BEZIRKSFFUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT BERUFSFEUERWEHR Branddirektion 150 Jahre Sicherheit und Schutz für die Landeshauptstadt Innsbruck Jahresbericht 2006 Mag. Erwin Reichel Branddirektor Ein Leistungsprofil der Feuerwehr Die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks, als Einrichtungen des Magistrates Innsbruck und Feuerwehr im Sinne des Landesfeuer- wehrgesetzes, haben gemäß Landesfeuer- wehrgesetz 2001, § 1, bei a) Maßnahmen zur Verhütung und Be- kämpfung von Bränden einschließlich der Stellung einer Brandsicherheitswa- che, bei Vorkehrungen für die Brandbe- kämpfung, bei nachfolgenden Siche- rungsmaßnahmen und durch Hilfestel- lung bei allfälligen Erhebungsmaßnah- men (Brandschutz), b) bei Rettungs- und Hilfsmaßnahmen zur Verhinderung, Beseitigung oder Minde- rung der unmittelbaren Auswirkungen von Personen- und Sachschäden, so- weit diese Schäden durch Unfälle oder Elementarereignisse eintreten (Katstro- phenhilfe) und c) bei Technischen Hilfeleistungen, insbe- sondere Rettungs- und Hilfsmaßnah- men zur Vermeidung und Abwehr von Gefahren und Beeinträchtigung für Menschen, Tiere und Sachen sowie für die Umwelt, soweit es sich nicht aus- schließlich um Hilfeleistungen im Rah- men der Sicherheitsverwaltung handelt (Technische Hilfsdienste) mitzuwirken. Gemäß Landesfeuerwehrgesetz 2001, §6 Abs. 2 muss die Berufsfeuerwehr „,in be- sonders hohem Maße befähigt sein, die bei Notständen, insbesondere bei Bränden und Unglücksfällen, entstehenden Gefah- ren abzuwenden". Die Berufsfeuerwehr ist 24 Stunden, sie- ben Tage die Woche permanent mit der gleichen Stärke besetzt. Die Leistungen der Berufsfeuerwehr werden permanent vor- gehalten, gewartet, einsatzbereit gehalten und stehen dem Stadtgebiet und den Um- landgemeinden stets zur Verfügung. Hauptziel ist die Sicherheit für die Bürger zu gewähren und die Verhinderung, Ver- minderung und Eindämmung von Perso- nen- und Sachschäden. Durch die ständige Besetzung der Haupt- feuerwache mit 22 Mann Einsatzmann- schaft und einem Offizier als Einsatzleiter können alle Gerätschaften der Berufsfeu- erwehr in Einsatz gebracht werden. Durch das Springersystem ein Mann bedient mehrere Fahrzeuge -kann die gesamte Gerätschaft allerdings nicht zeitgleich in Einsatz gebracht werden. FEUERWEHR FEUERWEHR Der Leistungsumfang ist im Groben die Abdeckung folgender Bereiche: • Brandeinsätze • Technische Einsätze Gefahrguteinsätze Dienstleistungen Vorbeugender Brandschutz Verrechenbare Einsätze Sondereinsätze (Strahleneinsätze, Ein- sätze an Luftfahrzeugen, Wasser-Tauch- einsätze) ⚫Katastropheneinsätze Nach einer Prioritätenreihung wie folgt: Menschenrettung • Tierrettung · Umweltschutz ⚫ Sachwertschutz Zu den einzelnen Bereichen: Brandeinsatz Vom Kleinbrand (Mistkübel) bis zum Woh- nungsbrand ist die Berufsfeuerwehr mit zwei Gruppenfahrzeugen (zwei Atem- schutztrupps) und einem Truppfahrzeug (Atemschutzreservetrupp) in der Lage, Schadensereignisse in dieser Größe abzu- arbeiten. Bei größeren Bränden oder Pa- FEUERWEHR ralleleinsätzen wird zusätzlich je nach Größe eine oder mehrere Freiwillige Feu- erwehren alarmiert. Automatische Brandmeldealarme fallen ebenso in diese Kategorie Brandeinsatz. Hier wird standardmäßig mit dem Einsatz- leiterfahrzeug, einem Gruppenfahrzeug und einem Hubrettungsgerät ausgefah- ren. Bei Objekten mit besonderen Gefah- ren (wie Schulen, Kindergärten, Einkaufs- zentren, Veranstaltungsobjekte mit lau- fender Veranstaltung, Sanatorien, ...) wird mit zwei Gruppenfahrzeugen die Einsatz- adresse angefahren. Zirka 5% der automati- schen Brandmeldealar- me sind reelle Brand- alarme, welche auf- grund der Früherken- nung und der schnellen Eingreifzeiten der Be- rufsfeuerwehr in der Kategorie,,Kleinbrand" bleiben. Großbrände werden unter der Leitung der Berufsfeuerwehr, welche auch den Erstein- satz erledigt, gemeinsam mit den freiwilli- gen Einheiten abgearbeitet. Die Dichte der freiwilligen Einheiten ist in Innsbruck eine sehr hohe, durch die teilweise schwierige Tagesverfügbarkeit wird allerdings ange- dacht, bei jeder Alarmierung jeweils zwei freiwillige Einheiten zu alarmieren. "Weiters fallen in die Kategorie,, Brandein- sätze" Einsätze wie: Pkw/Lkw-Brände, Ge- bäudebrand, Rauchfangbrand, Heustock- brand, Werkstättenbrand, Tankstellen- brand, Waldbrand, Müllbrand, unbekann- te Rauchentwicklung, ... SCHÄDLINGS- BEKÄMPEUNG JOSEF, MATTHIAS LADINIG 6020 Innsbruck, Egerdachstraße 4 Tel. 05 12/361767, Fax 05 12/391193 BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2006 Ein herzliches Dankeschön... ... für die schnelle und unkomplizierte Hilfe beim Brand in der Absauganlage UNSERER Firma am 28. März 2007. Es konnte Schlimmstes verhindert werden und die Produktion nach dem Ende der Aufräumarbeiten fortgesetzt werden. Arno Schwab heinz schwab KG Buchbinderei Kartonagen Druck- und Papierverarbeitung Josef-Wilberger-Straße 48 -6020 Innsbruck DEUTSCHE SIGNAL-INSTRUMENTEN- FABRIK MAX B. MARTIN KG MARTIN >>TIROL<<< Breite Themenpalette zur Musik, Kunst, Landschaft, Denkmalpflege, Museen, den Ladinern und Tiroler Spezialitäten Tirols Touristiker hoffen auf einen wettermäßig schönen, beständigen Herbst, um Urlauber dazu zu be- wegen, einerseits vom ungemein breiten Angebot an Bademöglichkeiten, Wanderwegen, Natur-Aben- teuern, Touren- und Mountainbikerouten in Tirols herrlicher Bergwelt Gebrauch zu machen und andererseits Kultur von erlesener Qualität in eindrucksvollem Ambiente zu genießen. Mit den beiden Beiträgen,,Barockoper oder Wagner?" und „Schöne Aussichten" stimmten die beiden Autoren gleich entsprechend ein: Prof. Jutta Höpfel empfahl den Besuch sowohl der 31. Innsbrucker Fest- wochen für Alte Musik als auch der 10. Tiroler Festspiele Erl, Dr. Hans Gschnitzer dagegen entführt zu herr- lichen Aussichtspunkten die Hohe Mut bei Obergurgl, den Reuttener Hahnenkamm, den Penken bei Mayrhofen und Puflatsch hoch über dem Eisacktal. Im Künstlerporträt setzt sich Univ.-Prof. Dr. Matthias Boeckl mit dem jungen Gadertaler Bildhauer Lois Anvidalfarei auseinander. Seine Figuren aus Stein und Bronze variieren Themen des menschlichen Körpers und werden trotz ihrer Körperfülle und ihrer gebeugten oder gekippten Haltung ins Schweben versetzt. Tirols langjähriger Bischof Dr. Reinhold Stecher macht anschließend mit der wechselvollen Geschichte des auf 1600 m gelegenen Wallfahrtsortes Maria Waldrastund den skurrilen Vermarktungswünschen für sein außergewöhnliches Quellwasser bekannt. Auf die rund 44.000 Ladiner, die in den in fünf Dolomitentälern, dem Grödner-, Gader- und Fassatal, in Buchenstein und Ampezzo leben, macht Dr. Roman Spiss aufmerksam. Er setzt sich mit der Geschichte, der derzeitigen politischen Situation und dem Zusammengehörigkeitsgefühl dieser „Minderheit in der Minderheit" auseinander. Tirols Landeskonservator Dr. Franz Caramelle zeigt anschlie- Bend auf, dass Denkmalpflege und Denkmalschutz längst zu einem fixen Bestandteil der Kulturarbeit geworden sind und vom Großteil der Bevöl- kerung mitgetragen werden, schließlich gelten sie als Grundpfeiler des kulturellen Erbes. Aus Anlass des 125-jährigen Bestehens des Landesculturrathes", der heutigen Landwirtschaftskammer, geht Dipl. Ing. Winfried Hofinger der Frage nach, wie es in Tirol damals war und wie es heute ist, was geblieben ist und was sich verändert hat. Er kommt zum Resümee: Fast alles; nichts ist mehr so, wie es war! In gewisser Hinsicht beim diesem Thema bleibt Mag. Ilse Kuen, wenn sie Appetit auf die von der Genussregion Oberinntal angebotenen Lebensmittel macht, wobei sie vor allem von Stanzer Zwetschken, einer Vielzahl von Käsesorten, der „Tiroler Edlen" - Schokolade vom Feinsten, Alpenkräutern, Speck und Hauswürsten, hochprozentigen Edelbränden und typischer Tiroler Bauernkost schwärmt. Und schließlich lädt Natalie Pedevilla in das in der Innsbrucker Altstadt gelegene Stadtarchiv/Stadtmusem ein. In dem Haus mit Tradition lagern zahl- lose Urkunden, Akten, Bücher, Bilder, Plakate, Zeitungen und mehr als 30.000 Fotos zur 800-jährigen Innsbrucker Stadtgeschichte, hier finden aber auch Ausstellungen zur Tiroler Kunst und regionalen Sonderthemen statt. ,,Tirol-immer einen Urlaub wert!", Nr. 70 (Sommer 2007), ISSN 0040-8107 176 Seiten, Format 20,9 x 28,3 cm, Kunstdruckpapier, vierfärbig Herausgeber: Heimatwerbung-Tirol, 6020 Innsbruck, Südtiroler Platz 6/V Tel. 0043-512-581140, Fax DW 22 office@heimatwerbung-tirol.at Preis: € 6,- Jahresabonnement (2 Ausgaben) € 9,80 + Porto Erhältlich im Buchhandel, bei Tourismusverbänden, in MPreis-Filialen oder direkt bei der Heimatwerbung sb Tankstelle Christian Winterauer A-6020 Innsbruck, Hallerstraße 100 Telefon: 0512/261106, Fax: 0512/261106-20 Holen Sie sich Ihren Kaffee-Genuss! WILD CAFE • Car Wash • ⚫ SB-Waschplätze • ⚫ Staubsauger • Trafik Diesel Ultimate bp • WILD BEAN CAFE • Autobahnvignetten Einsatzleitung SADTIONE U Die Offiziere der Berufsfeuerwehr Innsbruck im Jahr 2007. Von links nach rechts: Branddirektor-Stv. DI Martin Gegenhuber, Brandadj. Ing. Marcus Wimmer, BOK Ing. Andreas Friedl, Branddirektor Mag. Erwin Reichel, BR Ing. Günter Schlögl, OBR Ing. Josef Hundsbichler; BR Johann Zimmermann Die Berufsfeuerwehr kann sieben erfahre- ne Einsatzoffiziere mit abgeschlossener Einsatzoffiziersausbildung stellen. Unter der Leitung des Branddirektors werden einzelne Aufgabengebiete zugeteilt. Nach dem Landesfeuerwehrgesetz obliegt die Einsatzleitung im Stadtgebiet immer der Berufsfeuerwehr (§ 24 Abs. 1). Dies hat auch aus rechtlichen Gründen (Amtshaf- tung) so durchgeführt zu werden, solange die personellen Kapazitäten der Berufs- feuerwehr dazu reichen. Wirtschaftliches Leistungsprofil Die Berufsfeuerwehr verwaltet das Budget welches durch den Gemeinderat zur Verfü- gung gestellt wird sowohl für die Berufsfeu- erwehr selbst, als auch für die freiwilligen Einheiten. Sämtliche Ausschreibungen, An- schaffungen und Planungen für alle Feuer- wehren werden durch die Berufsfeuerwehr TLF-A 2000 durchgeführt. Dadurch dass der Branddirek- tor für das gesamte Stadtgebiet zuständig ist, und ihm auch die technische Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren obliegt, kann hier für das gesamte Stadtgebiet eine sinn- volle und ausgeglichene Aufteilung erfol- gen. Sämtliche Gerätschaften, Bekleidun- gen, Fahrzeuge oder andere Gegenstände der Feuerwehren sind im Eigentum der Stadt Innsbruck. Der Verwaltung obliegt zentral das Inventar aller Feuerwehren des Stadt- gebietes. Der Berufsfeuerwehr obliegen nicht die Personalkosten, diese werden zen- tral vom Personalamt verwaltet. Sonderfunktionen der Berufsfeuerwehr Die Berufsfeuerwehr ist vertreten in den Entscheidungsgremien für die Sicherheit des Brenner-Basis-Tunnel, als Sachverstän- diger bei allen größeren baulichen Tätigkei- ten im Stadtgebiet und im Sicherheitsaus- schuss des Stadtmagistrates Innsbruck. Jahresbericht 2006 Der Branddirektor ist Mitglied im Bezirks- ausschuss und Mitglied des Landesfeuer- wehrausschusses sowie Mitglied des Bundesfeuerwehrverbandes. Die Berufsfeuerwehr ist laut Satzungen des Österreichischen Bundesfeuerwehr- verbandes ein eigenständiges Mitglied, sowie es der Landesfeuerwehrverband ist in diesem, und hat dadurch eigenständige Rechte daraus. So obliegt es der Berufs- feuerwehr selbst, in Ausschüsse Delegier- te zu entsenden. Diese Entsendung erfolgt aber immer in Absprache mit dem Lan- desfeuerwehrverband, um hier keine Doppelentsendungen, welche nicht ge- wünscht sind, zu haben. Derzeit werden von der Berufsfeuerwehr folgende Ausschüsse besucht: • Katastrophenschutz • Gefahrstoff Strahlen- und Bioschutz •Funk- und Alarmierungstechnik (Vorsitz Berufsfeuerwehr Innsbruck) Fachausschuss Berufsfeuerwehren Vorbeugender Brandschutz ⚫ Löschmittel Fachausschuss Feuerwehrtechnik • Wasserdienst Flugdienst •Atem- und Körperschutz Seitens der Freiwilligen Feuerwehren Inns- brucks werden besucht: • Bauausschuss Fachausschuss Feuerwehrtechnik Katastrophenschutz Alle drei Ausschüsse werden vom Bezirks- feuerwehrkommandanten belegt. FEUERWEHR EMPL AUSTRIA Empl Fahrzeugwerk Gesellschaft m.b.H. Postfach 41 A-6272 Kaltenbach www.empl.at BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT SIEMENS Building Technologies • Brandmelder ⚫Brandmelderzentralen •Rauchansaugsysteme • Löschanlagen Siemens AG Österreich Werner-von-Siemens-Straße 9 6020 Innsbruck, Telefon 05 1707-67250 Fax 05 1707-54923, www.siemens.at/sbt Qualität schafft Sicherheit Die Berufsfeuerwehr der Stadt Innsbruck vertraut auf die Qualität von TEXPORT® Schutzbekleidung. TEXPORT functionals ...protecting you Texport® Funktionsbekleidung GmbH Franz-Sauer-Straße 30 A-5020 Salzburg fon: +43-(0)662-423244-fax: +43-(0)662-423243 email: office@texport.at www.texport.at Mercedes Benz eine Marke von DaimlerChrysler $ 255 AE www.mercedes-benz.at Das Feuer könnte einem fast schon leid tun. Der neue Atego. Keiner ist zuverlässiger. Mercedes-Benz Retterwerk Ein Unternehmen der Pappas Gruppe www.pappas.at Autorisierter Mercedes-Benz Vertriebs- und Servicepartner 6060 Hall in Tirol, Löfflerweg 2, Tel. 05223/500-0 Strom Wasser Abwasser Abfall Telekommunikation Krematorium Bade Contracting Gut versorgt. Tag für Tag! IKB | Von der Dusche bis zur Nachttischlampe wir begleiten die Innsbruckerinnen und Innsbrucker durch den Tag. Sicherheit, Komfort und modernste Technik-dafür sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Sie rund um die Uhr im Einsatz. Wir machen das! www.ikb.at İKB innsbrucker C Kommunalbetriebe Dienstleistungen für die Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks Die Berufsfeuerwehr ist generell die An- laufstelle für alle Wünsche, Probleme und Planungen der Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks. So wird auch sämtliches Schlauchmaterial nach Einsätzen oder Übungen durch die Berufsfeuerwehr ge- reinigt, getrocknet und geprüft. Sämtliche Atemschutzgerätschaften, Mas- ken und Atemschutzgeräte, werden gerei- nigt und geprüft. Die Atemluftflaschen werden geprüft, sodass die freiwilligen Einheiten immer voll einsatzfähige Gerät- schaften in ihren Einheiten vorfinden. Sämtliche Fahrzeuge werden durch die Berufsfeuerwehr oder auf Auftrag der Berufsfeuerwehr gewartet und repariert. Die Planung und das Fuhrparkmanage- ment obliegt der Berufsfeuerwehr. Sämtliche Funkgeräte werden bei der Be- rufsfeuerwehr programmiert, gewartet und verwaltet, ebenso die Pager für die Alarmierung und sämtliche Sirenenanla- gen werden durch die Berufsfeuerwehr auf Stand gehalten. Derzeit werden sämtliche Freiwillige Feuerwehren von Innsbruck durch die Berufsfeuerwehr alarmiert und verständigt. Durch die Integrierte Landes- leitstelle, welche auf dem Areal der Be- rufsfeuerwehr entsteht, wird diese Aufga- be in Zukunft übernommen und fällt dann nicht mehr in den Kompetenzbereich der Berufsfeuerwehr. Derzeit erfolgt die Unter- stützung, sei es für Beschaffungen im Ein- satzfall oder sonstige Tätigkeiten im Ein- satzfall, durch die Nachrichtenzentrale der Berufsfeuerwehr. Die Reparatur von Klein- gerätschaften wie Schmutzwasserpum- pen, Stromaggregate und dergleichen wird im Haus erledigt. Die Prüfung und Neubefüllung von Feuerlöschern werden durch die Mitarbeiter erledigt. Kleinre- paraturen und kleinere Arbeiten auf der Wache werden im Sinne der Wirtschaft- lichkeit sofort selbst erledigt, damit auch die Einsatzbereitschaft möglichst schnell wieder hergestellt werden kann. Für all diese Tätigkeiten sind permanent Mitar- beiter zu schulen und auszubilden, damit die notwendigen Qualifikationen dieser erhalten bleiben. Die Überwachung der Prüf- und Ablauffristen für Einsatzgerät- schaften und der rechtzeitige Ersatz der- selben werden von den Mitarbeitern des Sachgebietes,Geräteprüfung" wahrge- nommen. Ausbildungen Schulungen für die Berufsfeuerwehr und für die Freiwilligen Feuerwehren: Die Be- rufsfeuerwehr schult permanent die Mit- arbeiter auf allen Gerätschaften und in taktischer Hinsicht. Durch den Ausbil- dungsoffizier ist eine permanente Über- wachung und Durchführung, sofern es Ein- sätze und Arbeiten auf der Wache erlau- ben, gewährleistet. Durch immer neue Gefahrenmomente aber auch durch die rechtlichen Komponenten ist eine Ausbil- dung sehr wichtig und ernst zu nehmen. Dies gilt auch für die Freiwilligen Feuer- wehren. Daher macht die Berufsfeuerwehr auch Schulungsabende und Übungstage für die freiwilligen Einheiten, damit diesen hohen Ansprüchen auch nachgekommen werden kann. Hier ist sicherlich eine Erhö- hung des Ausbildungsstandes wünschens- wert, es wird aber auf die Möglichkeiten der Einheiten verwiesen, welche nicht im- mer diese Möglichkeiten und vor allem Zeit haben, um alle Bereiche für jeden Einzelnen abdecken zu können. Dennoch soll die Spezialisierung weiter durchge- führt werden, damit Spezialgebiete durch die freiwilligen Einheiten für das gesamte Stadtgebiet abgedeckt sind. Der Aus- bildungsoffizier ist für die gesamte Aus- bildung der Berufsfeuerwehr und für ge- meinsame Übungen mit den freiwilligen Einheiten sowie gemeinsame Schulungen zuständig. Mängel in welcher Art auch immer sind von diesem an den Brand- direktor zu melden, dieser hat, wenn es die freiwilligen Einheiten betrifft, den Be- zirkskommandanten zu informieren. Die grundsätzliche Ausbildung in den Ein- heiten obliegt dem Einheitskommandan- ten, dieser kann aber auf Wunsch auf Spezialisten der Berufsfeuerwehr zurück- greifen. Jede freiwillige Einheit sollte einen Verbindungsmann in den eigenen Reihen haben. Diese Verbindungsmänner sind Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr und sol- Jahresbericht 2006 len einen möglichst kurzen Weg bei Problemen oder Wünschen zur Berufs- feuerwehr gewährleisten. Die Berufsfeuerwehr stellt aber auch ihre Kompetenz Firmen und Privaten zur Verfü- gung. So ist der Löschtrainer als Ausbil- dungsgerät für die erste Löschhilfe gegen Verrechnung eine Möglichkeit, Mitarbeiter in diesem Bereich auszubilden. Auch das Stadtmagistrat macht ja für ihre Mitarbei- ter diese Schulungen bei der Berufsfeuer- wehr. Generell erfüllt die Berufsfeuerwehr mit dem derzeitigen Mannschaftsstand und durch die Zugehörigkeit der Freiwilligen Feuerwehren den gesetzlichen Auftrag laut Landesfeuerwehrgesetz. Ich darf mich bei allen, die in diesem Kom- plex mitarbeiten und positive Beiträge ge- liefert haben und auch in Zukunft an den richtungsweisenden Stellen arbeiten, be- danken. Jeder Einzelne, welcher im Sinne der Feuerwehr hier seinen positiven Bei- trag liefert, ist ein Teil des Ganzen und un- verzichtbar. Nur gemeinsam, und ohne da- bei persönliche Interessen zu verfolgen, werden wir die Feuerwehr der Stadt Inns- bruck in die nächsten 150 Jahre erfolgreich führen. Dank aber auch an diejenigen, die uns die Rahmenbedingungen dazu zur Verfügung stellen. Dem Stadtmagistrat Innsbruck, un- serer Frau Bürgermeisterin Hilde Zach und unserem für die Feuerwehr verantwort- lichen Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer, aber auch dem Land Tirol, Herrn Anton Steixner und der Feuerwehr- führung des Landes, den Herren DI Alfons Gruber (Landesfeuerwehrinspektor) und Landesbranddirektor Klaus Erler (Landes- feuerwehrkommandant). Dank an alle Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr und alle freiwilligen Feuerwehr'ler Innsbrucks. Gott zur Ehr'-dem Nächsten zur Wehr BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Verwaltung Für die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck gestaltete sich das Jahr 2006 als sehr umfang- und abwechslungsreich. Galt es doch, neben dem ,,täglichen Geschäft", für den bevorstehenden Umbau der Hauptfeuerwache und den Zusammenschluss mit der Integrierten Landesleitstelle (ILL) entsprechende Vorbereitung im Bereich der Verwaltung zu treffen. Jahresbericht 2006 G Günther-Tore Sektional-, Roll-, Falt- und Schnelllauftore Brandschutz- und Garagentore Andreas Wörgetter Verwalter Budgetverwaltung EDV-Systembeauftragter Inventarverwaltung Christine Spilz Sekretariat des Branddirektors Einnahmenverrechnung Nebengebührenverrechnung D as tägliche Geschäft" brachte 2006 einige Überraschungen in eine enorme budgetäre Herausforderung für die Verwaltung darstellten mit sich. Hierzu gehörten unter anderem die An- schaffung eines mobilen Hochwasser- schutzsystems aufgrund des Hochwassers von 2005, die Einkleidung sämtlicher Mit- glieder der Freiwilligen Feuerwehr mit Al- pin-Anorak und diversen Neuanschaffun- gen für die sich im Endausbau befindliche neue Halle Süd. Zug um Zug wurde 2006 die Reform des Beschaffungswesens fortgeführt, sodass sämtliche Beschaffungsvorgänge von den Mitarbeitern nachvollziehbar, sparsam und wirtschaftlich durchgeführt werden. Für den Umbau der Hauptfeuerwache und den Zusammenschluss mit der Integrierten Landesleitstelle wurden diverse Projekte seitens der Verwaltung in Angriff genom- men. Zu diesen zählen unter anderem der Ankauf einer neuen zeitgemäßen mit der ILL kompatiblen Telefonanlage für die Hauptfeuerwache, die Anschaffung eines stadtmagistratskonformen Schließsystems und die Informationseinholung für ein neues Feuerwehreinsatz- und Verwal- tungsprogramm. Im Bereich der EDV wurden, neben der In- standhaltung und Erweiterung der EDV- Anlagen, diverse Mitarbeiter im Bereich der Officesoftware ausgebildet. Begonnen wurde auch mit der Planung der EDV-tech- nischen Neuverkabelung der Hauptfeuer- wache sowie der Planung künftiger FDV- Arbeitsplätze. Zusätzlich wurde die Ge- schäftsprozessdarstellung für das Stadt- magistrat Innsbruck weiter vorangetrie- ben. Seit September 2006 wird die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck durch einen Lehrling des Stadtmagistrates unterstützt. Herr Stefan Marseiler wurde seitens des Stadtmagistrates Innsbruck im Rahmen der integrativen Berufsausbildung eingestellt und absolviert die Lehre zum Bürokauf- mann bei der Berufsfeuerwehr. Hierbei ist besonders anzuführen, dass Herr Marseiler das erste Lehrjahr hervorragend absolviert hat, die ihm übertragenen Arbeiten ausge- zeichnet erledigt hat und in die Mannschaft voll integriert wurde. Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Verwaltung aufgrund von einsatzbeding- ten aber auch innerbetrieblichen Ereignis- sen immer wieder vor große Herausforde- rungen gestellt wird, dies jedoch die Arbeit sehr spannend und abwechslungsreich gestaltet. Die kommenden Jahre werden zusätzliche Belastungen für die Verwaltung mit sich bringen, da der Umbau der Hauptfeuer- wache und der Zusammenschluss mit der ILL viele neue Herausforderungen mit sich bringen werden, aber auch innerbetrieb- lich noch einige Reformen anstehen. Moos 11, A-5431 Kuchl Mail: office@guenther-tore.at Tel.: 06244/7545 Fax.: DW 75 Internet: www.guenther-tore.at ABSCHLEPP- BERGEDIENST 0664 / 325 4707 AUER INT. TRANSPORTE - ERDBAU - KFZ WERKSTÄTTE www.auer-gmbh.at Mercedes-Benz Steinbruch Grundaushub Abbrucharbeiten - Güterwege- und Forstwegbau - Steinschlichtungen A 6143 Pfons / Matrei am Br. Tel: 05273 / 6240 + Fax 6240 - 16 Kfz GmbH REPARATUR MEISTERBETRIEB KFZ-Reparatur-Service-Meisterbetrieb für PKW, LKW sämtlicher Marken Karosserie & Unfallinstandsetzung - A-6143 Mühlbachl / Matrei am Br. Tel: 05273 / 6840 + Fax 6840 - 16 PANNENNOTDIENST: 0664 / 325 4709 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Ausbildung Mit der praktischen Prüfung am 13. Jänner 2006 ging für acht Probefeuerwehrmänner der Betriebsfeuerwehr Innsbruck ihr Grundlehrgang zu Ende. Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber EUERWEHR T-1054C Suise Sim eit ihrem Eintritt in die BF Innsbruck im September 2005 hatten die acht neuen Mitarbeiter den Grundlehr- gang zu absolvieren. Neben den Fach- bereichen Branddienst, Technischer Hilfs- dienst, Gefährliche Stoffe und Erste Hilfe wurde ihnen auch im Bereich Wasserdienst (ÖWR-Ausbildung) und Fahrdienst jede Menge abverlangt. Das hohe Engagement aller in der Ausbil- dung eingesetzten Referenten und der Ein- satz der Kursteilnehmer hat seine Früchte in Form einer sehr erfolgreichen Abschlussprü- fung (Erste Hilfe theor./prakt., schriftl. Prfg. feuerwehrspez. Fachwissen, mündl. Prfg. feuerwehrspez. Fachwissen, dreiteilige prakt. Prfg.) getragen und so können wir acht neue Branddienstmitarbeiter bei der BF Innsbruck begrüßen. Wir wünschen ihnen für ihre wei- tere Berufslaufbahn stets Gut Heil. Wasserrettungsausbildung bei Minusgraden: Im Jänner wurde die Rettung von einge- brochenen Personen am Baggersee durch Einsatzschwimmer der Berufsfeuerwehr geübt. Ziel war es, mit den vorhandenen Gerätschaften eine rasche Rettung von Per- sonen zu gewährleisten. Auf Grund der teil- weise sehr tiefen Temperaturen (bis zu -10° C) gestaltete sich die Ausbildung sehr schwierig. Dieser Ausbildungsschwerpunkt wird jedes Jahr wiederholt und muss von jedem Ein- satzschwimmer absolviert werden. Geübt wurden: Die Rettung mit einer so genannten Wild- wasserrettungsweste. Der Retter kann gesichert zum Unfallopfer gelangen und wird anschließend, von der Mannschaft am Ufer, mit einer Rettungsleine an Land gezogen Das Retten mit einer Rettungswanne oder Schlauchboot. Vor Ortbringen der Rettungswanne (z. B. liegend mit Eis- pickel sehr Kräfte raubend) und an- schließend Rettung der Person mittels Mannschaftszug ans Ufer • Der Einsatz eines neu angekauften Eis- retters. Auf Grund der Materialbeschaf- fenheit des Retters und der Schwimm- fähigkeit spricht einiges für diese Ein- satzmöglichkeit Die schnellste Methode ist die Rettung mittels Rettungsweste, es gibt aber sicher Situationen, wo eine andere Methode mehr Erfolg verspricht. Ziel muss es sein, alle Möglichkeiten zu beherrschen, um eine schnelle Rettung von Personen zu ermög lichen. Mit dem Eistauchen startete die Tauchausbildung der Einsatztaucher: Wie jedes Jahr startete die heurige Tauch- ausbildung mit dem Eistauchen am Bag- gersee. Bei zum Teil sehr frostigen Tempera- turen mussten alle Einsatztaucher zumin- dest einen Eistauchgang absolvieren. Aus Sicherheitsgründen wurden dabei alle Tau- cher mittels Leine gesichert. Eines der Aus- bildungsziele war es die Kommunikation von Taucher und Sicherungsmann über Lei- nensignale zu üben. Weiters wurde in einem Orientierungstauchgang das Arbeiten mit dem Kompass trainiert. Der Tauchtrupp musste, nach einem Abtauchen bis auf den Grund, unter der Eisdecke ein ca. 20 Meter entferntes Ausstiegsloch erreichen. Das vor kurzen in Dienst gestellte Taucheinsatzfahr- zeug leistete bei den tiefen Temperaturen beste Dienste (endlich ist ein Umziehen im trockenen und beheizten Fahrzeug möglich) und so blieben Erkältungserkrankungen un serer Taucher diesmal aus. Moderierte Einsatzübung im Rahmen des Notarztaus- bildungskurses im Mai 2006: Im Zuge des Notarztausbildungskurses (NAAK) wurde, als Abschluss eines nach- mittags in der „Traumastraße", von der BF Innsbruck gemeinsam mit der Rettung IBK (Notarztteam) eine moderierte Einsatz- übung durchgeführt. Ziel dieser Übung war es vorrangig den angehenden Notärzten einerseits die Wichtigkeit der unmittelba- ren Zusammenarbeit, Notarzt/Feuerwehr- einsatzleiter, und andererseits die Arbeits- techniken und Gerätschaften der BF Inns- bruck im Rahmen eines Verkehrsunfalles zu vermitteln. Zusammenarbeit, nicht nur im Einsatz sondern auch in der Ausbildung, ist sicher das Mittel der Wahl um für die un- mittelbar betroffenen verunfallten Perso- nen das Maximum an Professionalität zu erreichen. Vor diesem Hintergrund war die Übung sicher für alle Beteiligten ein Ge- winn. Flughelferweiterbildung 2006: die Kommunikation Pilot/Flughelfer geach- tet. Das Aufgabengebiet der Flughelfer hat sich vor kurzem ebenfalls geändert. Auf Grund gesetzlicher Änderungen dürfen die Feuerwehrflughelfer ab sofort nicht mehr das Personenrettungsnetz am Hubschrau- ber einhängen bzw. als Verantwortlicher im Netz mitfliegen. Diese Tätigkeiten werden von den Flugrettern der Hubschrauberbe- treiber übernommen. Großübung für die in Österreich und der Schweiz stattfindende Fußball-EM 2008: Nächstes Jahr findet in Österreich und der Schweiz die Fußball-EM 2008 statt. Da auch einige Spiele in Innsbruck stattfinden werden sind die Sicherheitsplanungen für diese Großveranstaltung schon seit länge- rer Zeit im Gange. Am 1.7.2006 um ca. 14.00 Uhr war es dann auch einmal in der Praxis soweit. Im Rahmen einer Großübung des Roten Kreuzes Innsbruck-Stadt wurde ein Anschlag im Tivoli-Stadion mit Chlorgas angenommen und ein daraus resultieren- der Massenanfall von Verletzten (ca. 100 Personen) zu bewältigen. Die Aufgabe der Feuerwehr (Berufsfeuerwehr Innsbruck, Freiwillige Feuerwehr Reichenau und Stadtfeuerwehr Hall in Tirol) bestand darin, Messungen durchzuführen, kontaminierte Bereiche abzusperren und kontaminierte Patienten zu retten. Bei der Patientenret- tung wurde den Feuerwehrmännern kör- Am Samstag, dem 13. Mai 2006 fand die diesjährige Flughelferweiterbildung für die Flughelfer der Feuerwehr Innsbruck statt. An dieser Ausbildungsveranstaltung nahmen 28 Flughelfer teil. Es konnten mit den Fluggeräten des ÖAMTC's und des Bundesheeres Löschwasserflüge und Seil- windenflüge absolviert werden. Der Hub- schrauber des Innenministeriums musste auf Grund eines Einsatzes die Teilnahme absagen. Neben den praktischen Arbeiten mit den Gerätschaften wurde vor allem auf FEUERWE BERUFS FEUERWE perlich alles abverlangt, galt es doch die Rettung unter Schutzstufe 3 (Gasschutz) durchzuführen. Von den beiden freiwilligen Einheiten wurde jeweils eine DEKO-Straße aufgebaut, betrieben und im Anschluss die dekontaminierten Personen dem Rettungs- dienst übergeben. FEUERWEHR M ARE Jahresbericht 2006 Bei der Übung wurden einige wenige Mängel im Bereich der Organisation auf- gezeigt, welche aber keine unlösbaren Pro- bleme darstellen werden. Als äußerst posi- tiv hervorzuheben ist die total reibungslo- se Zusammenarbeit der drei Feuerwehrein- heiten. An dieser Stelle sei den Kollegen der Feuerwehr Reichenau und Feuerwehr Hall herzlichst für ihr Engagement und ihren Einsatz gedankt! Übungen solchen Umfanges bzw. mit dem Hintergrund EM-2008 wird es in Zukunft noch mehrere geben, denn gerade im Be- reich Dekontamination (in materieller und personeller Hinsicht) ist Innsbruck alleine für so eine große Veranstaltung nicht aus- gerüstet, daher wird auf die Unterstützung durch die unterschiedlichsten Einheiten aus dem Land Tirol zurückgegriffen werden müssen. Wildwasserausbildungskurs: Am 13.6.2006 wurde im Bereich Roppen ein Wildwasserausbildungskurs von den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr Inns- bruck durchgeführt. Hauptaugenmerk wur- de auf das richtige Verhalten im Wildwas- serbereich gelegt, wobei mehrere Übungen durchgeführt wurden. Unter anderem wurden folgende Punkte beübt: •Wurfsacktechnik an Land und im Wasser Rettung von verunglückten Personen Eigenrettung des Schwimmers Wasserkunde • Diese Ausbildung ist unumgänglich, um das in der Theorie erlernte Wissen auch in realer Umgebung zu üben. 35 BEZIRKSFEUERY FHRVERBAND INNSBRUCK-STADT 24 Stunden 1 365 Tage im Jahr Experten ARGE Service 24 Tirol by DAKA. DERFESER. FELBERMAYR 0800-2400 00 Gebührenfrei insatz von den NUR FÜR JÄGER, FISCHER UND REITER! Symbolfotos. Preise sind unverb. empf. Listenpreise. Outlander: 6,7-6,9 1/100km 177-183g/km. MITSUBISHI L200 Vorsteuerabzugsfähig und keine NOVA Jetzt schon ab € 12.245,- Gesamtpreis ab € 24.490,- TESTSIEGER: Mitsubishi AUTO OUTLANDER Bild SUV Test Kompakte Nr. 9/2007 MITSUBISHI OUTLANDER INVITE Jetzt schon um € 14.995,- Gesamtpreis € 29.990,- L 200 Assistenz! 50% 50% JETZT IN 2 JAHREN KEINE RATEN KEINE ZINSEN DIE EXKLUSIVE FINANZIERUNGSIDEE FÜR ALLE BESITZER VON JAGDKARTEN, FISCHERKARTEN UND REITERPÄSSEN OUTLANDER DENZEL UNTERBERGER 6020 Innsbruck Rossau Griesauweg 28 Tel. 0 512/33 23-0 info@denzel-unterberger.cc www.unterberger.cc MITSUBISHI MOTORS In der laufenden Mannschaftsausbildung werden folgende Ausbildungsinhalte ver- mittelt und trainiert: Sicherungsmaßnahmen für die Einsatzkräfte •Gewöhnung an die Wildwasser- umgebung inkl. Durchschwimmen des Wehrs (einzeln) •Rettung einer in Not geratenen Person hinter dem Wehr •Rettung einer in Not geratenen Person direkt im Wehr ⚫Schlauchbooteinsatz in der Sill •Anschwimmen des Wehrs Erster Brandmeisterkurs der BF Innsbruck abgeschlossen: Mit dem Brandmeisterkurs haben die ers- ten fünf Mitarbeiter der BF Innsbruck ihre Laufbahnausbildung zum Gruppenkom- mandanten nach dem neuen Ausbildungs- schema abgeschlossen. Der Brandmeisterkurs der Berufsfeuerwehr Innsbruck gliedert sich in vier Teilmodule, von jeweils 1 bis 2 Wochen Dauer (über ei- nen Gesamtzeitraum von rund 4 bis 5 Mo- naten). Schadstoff, Technischer Hilfsdienst, Branddienst, Vorbeugender Brandschutz. des gesamten Brandmeisterkurses, also sämtliche Module, Exkursionen und Fremd- ausbildungen, herangezogen. Jahresbericht 2006 den, dass die Tage in Schwechat für die Mit- arbeiter der BF sehr interessant waren - an dieser Stelle nochmals ein,, Herzliches Dan- keschön" an die Trainer der Flughafenfeu- erwehr für die perfekte Betreuung! Nachdem bereits während des Kurses von den Teilnehmern großes Engagement ge- zeigt wurde, absolvierten auch alle fünf Kandidaten (OLM Egger K., OLM Katsch- thaler G., OLM Pernlochner G., OLM Trô- binger R., OLM Wlach M.) die Prüfung mit positivem Erfolg. An dieser Stelle nochmals herzliche Gratulation zur bestandenen Prü- fung und die besten Wünsche für die Zu- kunft als Gruppenkommandant und damit Führungskraft bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Ein großes Dankeschön auch noch allen Referenten (hausintern und ex- tern) sowie den Fachoffizieren und den Mitgliedern der Prüfungskommission. Bezirksübungstag 2006: Wie in den vergangenen Jahren, so wurde auch heuer wieder von der Berufsfeuer- wehr mit großem Aufwand ein Bezirks- übungstag für die freiwilligen Einheiten Innsbrucks organisiert. Es wurden dafür verschiedene Übungssze- narien, welche im Feuerwehralltag auftre- ten können, vorbereitet: . Brand in einem Bürogebäude Bergung einer Person mittels Bergewanne aus steilem Gelände Schachtbergung • Verkehrsunfall • Stromunfall Einsatz der verschiedenen Feuerlöscher sowie der Löschdecke •Atemschutz-Übungsstrecke (400 m Länge mit 290 Stufen) Die teilnehmenden Einheiten (leider haben einige Einheiten auf eine Teilnahme ver- zichtet) haben mit Sicherheit einen interes- santen und lehrreichen Ausbildungstag verbringen können. An dieser Stelle darf noch einmal allen Kollegen der Berufsfeu- erwehr, welche in der Planung, Vorberei- tung und Abhaltung des Übungstages ein- gebunden waren, ein herzliches Danke- schön ausgesprochen werden. ,,Hot Fire Drill Training" bei der Flughafenfeuerwehr Schwechat: Vom 1. bis 3. Oktober 2006 trainierte die Berufsfeuerwehr Innsbruck, mit fachkundi- ger Betreuung durch die Trainer der Flug- hafenfeuerwehr Schwechat, auf deren Trai- nings- bzw. Übungsgelände. Auf diesem Gelände findet sich eine Unzahl an Mög- lichkeiten um verschiedenste Brand- bzw. Einsatzsituationen zu simulieren. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass alle Übungen und Trainingseinheiten unter re- alen Bedingungen - sprich Feststoffbefeu- erung - absolviert werden. Das ist auch der Grund warum die BF zu diesem Training ge- fahren ist. Im städtischen Bereich sind Ob- jekte bzw. auch die umliegenden Verhält- nisse sehr rar um solche Übungen zu orga- nisieren. Abschließend kann gesagt wer- Dementsprechend fand auch die Prüfung ebenfalls in Teilabschnitten in mündlicher Form statt, wobei es neben Einsatzbeispie- len aus den Bereichen Schadstoff, Techni- scher Hilfsdienst und Branddienst und ein- satzrelevanten Fragen zu diesen Themen, auch Fachfragen gender Brandschutz zu beantworten galt. Als Prüfungsstoff wurde der Vortragsstoff aus dem Bereich Vorbeu- ----- 37 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Erdgas beseitigt dicke Luft. PPI United Einsatzorganisation TAUCHEINSATZ Jahresbericht 2006 Erdgas ist umweltschonend. erdgas einfach überlegen Die Abgase aus Erdgasfeuerungen sind geruchlos, ungiftig und frei von Staub und Ruß. Auch die Emissionen an Stickoxiden und Kohlendioxid sind vergleichsweise gering. Das verbessert das Klima in jeder Hinsicht. Infos unter 0800/828 829 und www.tigas.at Entsorgung mit Konzept MUSSMANN GmbH A-6020 INNSBRUCK - VALIERGASSE 49 - TEL. 0512/393944-0 - FAX 0512/393944-15 E-Mail: info.mussmann@ikb.at Ihr Ansprechpartner für: - Entsorgung kommunaler Abfälle Containertransporte (von 3 m³ bis 30 m³) Gesamtkonzepte für die Entsorgung von Gewerbeabfällen TIGAS Der führende Spezialist Kastner für Werkstättenausrüstung E-Mail: office@auto-kastner.at www.auto-kastner.at 6020 Innsbruck, Trientlgasse 24, Tel. 0512/3312-0, Fax 0512/3312-32 Wasserdienst Im Ausbildungsjahr 2006 wurde die Aus- bildung am Innfluss mit praktischen Ret- tungsübungen im Wasser und Rettungs- übungen mit dem Turbineneinsatzboot durchgeführt. Jeder Feuerwehrbedienstete in der Löschgruppe musste zweimal an einer derartigen Schwimmausbildung und jeder Bootsführer mindestens zweimal an einer Bootsausbildung teilnehmen. Die Tauchausbildung startete im Jänner mit Eistauchgängen am Baggersee und wurde kontinuierlich bis in die Herbstmonate fortgesetzt. Im Mai 2006 fand das jährliche Tauchlager auf der Insel Hvar statt. Im September 2006 konnten vier Einsatztaucher an einer Ausbildungsveranstaltung des Ober- Österreichischen Landesfeuerwehrverban- des am Attersee teilnehmen. Nach der Tauchausbildung in heimischen Gewäs- sern und dem Tauchlager konnten bis auf einen Einsatztaucher (Trommelfellriss) alle Taucher die geforderten zehn Tauchstun- den erbringen und können nun einsatzbe- reit in das Einsatzjahr 2007 starten. 2006 wurde das lang erwartete Tauch- einsatzfahrzeug in Dienst gestellt. Mit die- sem Fahrzeug können Ausbildungen und Einsätze wetterunabhängig durchgeführt werden. Für Taucheinsätze außerhalb von Inns- bruck ist die Berufsfeuerwehr nun bestens ausgerüstet. Flugdienst Im Mai erfolgte die jährliche Flughelfer- ausbildung für den Bezirk Innsbruck-Stadt. An dieser Ausbildungsveranstaltung nah- men alle Flughelfer des Bezirkfeuerwehr- verbandes Innsbruck-Stadt teil. Die Zusammenarbeit mit dem Hubschrau- berstützpunkt des Innenministeriums kon- nte nach einigen Einsätzen und Ausbil- dungen vertieft werden. Im Oktober wurde eine Großübung im Be- reich Arzler Alm abgehalten. An dieser Übung nahmen die Berufsfeuerwehr, die Einheiten Arzl, Mühlau, Neu-Arzl und Rei- chenau teil. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die Hubschrauber des Innenministeriums, des Bundesheeres und des ÖAMTC's. BOK Ing. Andreas Friedl Atemschutz Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu- erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet Atemschutz gewährleistet ein sicheres und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben dieser Atemschutz- und Körperschutzaus- bildung wurde der messtechnische Be- reich von der Atemschutzwerkstätte aus- bildungsmäßig und technisch fortgeführt. Um ein koordiniertes Arbeiten bzw. Üben zu gewährleisten fand ein Koordinie- rungsgespräch mit den Atemschutzwarten des Bezirkes statt. Neben der Ausbildung durch die Atemschutzwerkstätte wurden laufende Wartungs- und Überholungsar- beiten durchgeführt. Mit dem Ankauf von Composite-Flaschen konnte die BF auf diesen Flaschentyp umgestellt werden. Weiters wurden neue Gasschutzanzüge angekauft. Mit der Umstellung der Atem- schutzgeräte der Baureihe PA 80 auf PSS 90 wurde begonnen und wird in den fol- genden Jahren fortgeführt. Mit der Aus- schreibung der neuen Atemschutzwerk- stätte (Einbau Ende 2007) wurde ein tech- nischer Schritt gesetzt um ein effizientes und sicheres Arbeiten in der Atemschutz- werkstätte für die Zukunft zu garantieren. 39 BEZIRKSFEDER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Feuerwehrtechnik B ei den Hochwasserereignissen im August 2005 wurde fest- gestellt, dass das Land Tirol bis dato über zu wenig leis- tungsstarke Schmutzwasserpumpen verfügte. Daher wurde vom Landesfeuerwehrverband ein Projekt in Angriff genommen, welches vorsieht, flächendeckend - aufgeteilt auf Stützpunktfeuer- wehren Großpumpen mit einer Leistung von bis zu 5.000 l/min auf Anhängern anzukaufen. Der Bezirk Innsbruck-Stadt verfügt über zwei solche Pumpen, je eine vom Land Tirol und von der Stadt Innsbruck finanziert. Der Wert einer solchen Pumpe beträgt ca. € 30.000,-. Die Großpum- pen für das Land Tirol wurden im Frühjahr 2007 an die einzelnen Einheiten übergeben und in Dienst gestellt. Für den Katastrophenfall stehen die Pumpen auch für den Einsatz über die Bezirksgrenzen hinaus zur Verfügung. Im Berichtsjahr 2006 konnten zudem nachstehende Fahrzeuge in den Dienst gestellt werden: Mitsubishi Pajero, ELF, Berufsfeuerwehr Mitsubishi Pajero, TF-2, Berufsfeuerwehr Liebherr LT 1045-3.1, KF 45, Berufsfeuerwehr SCANIA, TLFH, FF Igls Mercedes ATEGO, 1. Trupp, Berufsfeuerwehr ELF FEUERWEHR (122 FEUERWEHR INNSBRUCK TF-2 BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK MOBILER LÖSCHTRAINER TLF-A FEUERWE BERUFSFEUERWEHR MSBRUCK 2000 FEUERWEHR FEUERWEHR TLFA DYWIDAG Dyckerhoff & Widmann Gesellschaft m.b.H. Bauunternehmung Innovativ denken Verantwortlich handeln Kompetent arbeiten Jahresbericht 2006 TRIDONIC.ATCO connection technology Seit über 40 Jahren arbeiten wir an maßgeschneiderten Verbindungstechnologien für die Beleuchtungsindustrie, die Haushaltsgeräteindustrie und den Installationstechnikbereich. Mit großem Erfolg: Heute betreut TridonicAtco connection technology Kunden in mehr als 60 Ländern der Erde. Individualität, Qualität und Globalität in diesem Spannungsfeld sorgt TridonicAtco connection technology für die besten Verbindungen von neuen Herausforderungen und innovativen Lösungen. Dyckerhoff & Widmann Gesellschaft m. b. H. Dr. Glatz Straße 1 A 6020 Innsbruck Tel. (00 43) (512) 399 877 0 Fax (00 43) (512) 399 877 20 dw.ibk@dywidag.at Bautechnik Baulogistik Baumanagement www.dywidag.at TridonicAtco connection technology GmbH & Co KG Archenweg 58 6020 Innsbruck Austria Tel. +43 512 3321 Fax +43 512 3321-81 www.tridonicatco-ct.com DIE KUNST DER LANDWIRTSCHAFT LANDWIRTSCHAFT UND KUNST VON 1875 BIS HEUTE mit Werken u.a. von Segantini, Defregger, Klimt, Egger-Lienz, Walde, Lassnig, Weinberger und Schabus. Ik landwirtschaftskammer tirol Raiffeisen X 1 tiroler landes Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum 26. September 07 - 13. Jänner 08 museen Di-So 10-18 Uhr ferdinandoum Museumstraße 15 6020 Innsbruck volkskunstmuseum Tel +43 512 59489-101 www.tiroler-landesmuseen.at BETTER CONNECTIONS 41 EUERM EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT SELMER Innovationen OBJEKTEINRICHTUNGEN gegründet 1960 Forum Alpbach Ihr österreichweiter Partner für Objekteinrichtungen Gemeindezentrum St. Johann www.selmer.at Selmer Objekteinrichtungen GesmbH Sebastian-Stief-Straße 18 A-5201 Seekirchen Fax +43/6212/7541 der objekteinrichter Telefon +43/6212/7541 60. info@selmer.at obermoser arch-omo zt gmbh architektur architekturbüro generalplaner herzog otto straße 8 a-6020 innsbruck tel: ++43-512-52050 fax:++43-512-567227 office@arch-omo.at www.arch-omo.at Infrastruktur Neubau Integrierte Landesleitstelle (ILL) fertig gestellt Im November 2006 wurde die nach den Plänen der Architekten Obermoser & Schlögl & Süß von der Innsbrucker Immo- bilien GmbH & Co KEG errichtete Landes- leitstelle am Standort Hunoldstraße fertig gestellt. Die nunmehr nach gemeinsamen Be- schluss von Land Tirol und Stadt Innsbruck realisierte Landesleitstelle mit einem Er- richtungsvolumen von € 7,500.000,-net- to stellt damit österreichweit einen Mei- lenstein in der zentralen Alarmierung von Blaulichtorganisationen dar. Jahresbericht 2006 Generalsanierung der Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr Inns- bruck hat begonnen Baulich bedingt durch die Errichtung der ILL und den damit verbundenen behörd- lichen Auflagen sind umfangreiche bau- Neubau BFI-Mehrzweckge- liche und sicherheitstechnische Maßnah- bäude und Hubschrauber- Seit der mit Jahresbeginn 2007 erfolgten landeplatz abgeschlossen Übernahme des Gebäudes durch die ILL- GmbH läuft der kontinuierliche Aufbau der Leitstellentechnik und der Probebetrieb für die zentrale Alarmierung der Blaulichtor- ganisationen. Der Beginn des Echtbetriebes ist mit Ok- tober 2007 vorgesehen. Des Weiteren werden sämtliche im Landesbesitz befind- liche Straßentunnel von der Hunoldstraße aus überwacht. Bereits im Sommer 2006 konnten das neu errichtete Mehrzweckgebäude und der neue Hubschrauberlandeplatz auf dem Gelände der BFI in Betrieb gehen. Mit der Errichtung des Gebäudes erhielt die Berufsfeuerwehr Innsbruck ein zeit- gemäßes Mehrzweckgebäude mit Lager- und Werkstattflächen sowie einer Wasch- box im Erdgeschoss und im 1. Oberge- schoss moderne Freizeiträume, wie Fit- nessraum und Turnhalle. Ein dem heutigen Flugtechnikstandard entsprechender Hubschrauberlandeplatz mit allen erforderlichen Sicherheitseinrich- tungen garantiert künftig ein gefahrloses Landen und Starten der Helikopter vom Gelände der Berufsfeuerwehr Innsbruck. men erforderlich. Unabhängig davon wird das über 40 Jah- re alte Gebäude der Hauptfeuerwache mit seinen Werkstätten, Fahrzeughallen und Büroräumen einer umfangreichen Gene- ralsanierung unterzogen und einem heute zeitgemäßen baulichen Standard ange- passt. Zusätzlich zur Sanierung werden mit der Neuerrichtung einer Atemschutzwerkstät- te, Schwarzraum und einer Kantine neue, moderne Arbeits- und Freizeitbereiche für die Belegschaft der BFI geschaffen. Die geplanten Baumaßnahmen werden Ende 2008 abgeschlossen und erfor- dern Geldmittel in der Höhe von ca. €3,000.000,- netto. INNSBRUCKER IMMOBILIEN GMBH. & CO KEG. Wir kümmern uns auch um Feuerwehrhäuser! A-6020 Innsbruck, Roßaugasse 4 Telefon: 0512-4004, Fax 0512-4004 503 E-mail: info@iig.at, Internet: www.iig.at |II|G|= Wohnen und Leben in Innsbruck Ing. Horst Gaisberger Bereichsleiter Baumanagement Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KEG 43 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2006 ...entdecke das Mehr! Mehr Shopping-Spaß - Mehr Service - Mehr Auswahl dez GERRY WEBER CRISCA VERO MODA Jones monari H.M ZARA VINTERSPORT C&A Xanaka TALLY WEIL ESPRIT Zero FUSSL KLEIDER BAUER NEWYORKER WOOLWORTH Montag Mittwoch, Freitag 9.00-19.00 Uhr A Innsbruck Donnerstag Ausfahrt Ost Samstag 9.00-20.00 Uhr 9.00-17.00 Uhr P 3000 www.dez.at Orsay Jack ... und weitere 114 Geschäfte Lebensmittel und Gastronomie ab 8.00 Uhr Shopping-Spaß & Mehr... Länger einkaufen im DEZ! Parkplätze GRATIS! Tel. 0043/512/325-0 Baustoffe Bau & Garten Energie BAUSTOFFBERATUNG Nachrichtendienst Im Berichtsjahr 2006 stan- den die Arbeiten für die ge- plante Umstellung auf das Digitalfunksystem sowie die Planung der Umbauarbeiten auf der Hauptfeuerwache im Vordergrund der Aufgaben des Fachbereiches Nach- richtendienst. Neben den laufenden Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten der Funk- und elektronischen Schwachstromanlagen der Berufsfeuerwehr und den 10 Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks wurden ca. 150 digitale Funkgeräte pro- grammiert und eingebaut. Die Planungsarbeiten im Zu- sammenhang mit dem Neu- bau der Integrierten Landes- leitstelle nahmen einen er- heblichen Teil der Arbeit im Jahr 2006 ein. Alle 32 Sire- nenanlagen der Stadt wur- den laufend gewartet, daher kam es beim jährlichen Probealarm im Oktober zu keinen Ausfällen bei den Si- renen. Das seit zehn Jahren in Betrieb befindliche digita- le Alarmierungssystem zur Alarmierung der Feuerweh- ren in Innsbruck mit Pagern und Sirenen wurde über- prüft und funktionierte feh- lerfrei. BR Ing. Günter Schlögl Mitarbeiter Funkwerkstätte Gerhard Eichhorn ⚫OLM Gregor Katschthaler OFM Harald Bauer • FM Martin Parger Funk- und Alarmierungsanlagen der Feuerwehr Innsbruck ⚫3 Sprechfunksendestationen ⚫32 Sirenenanlagen (elektronisch und motorbetrieben) ⚫32 Funkempfänger für Sirenen- steuerung • 350 digitale Pager ⚫70 Atemschutzfunkgeräte ⚫80 Helmsprechfunkgarnituren Digitale Alarmierungsanlage mit 4 Sendestationen . 150 digitale Funkgeräte diverse Sonderfunkgeräte (z. B. Flugfunk) Haustelefonanlage mit 70 Nebenstellen Hausbeschallungsanlage •Sirenensteuerung für 10 Umland- feuerwehren Lagerhaus Wir überzeugen mit Qualität. Technik Agrar Lagerhause Werkstätte Sechs gute Gründe für unser Lagerhaus: ■mehr Service ■beste Markenqualität ■zuverlässige Fachberatung ■umweltfreundliche Produkte Sortimentsvielfalt in allen Sparten immer in Ihrer Nähe Mehr Informationen unter: Unser Lagerhaus WHG Innsbruck Duilestr. 20 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59935-0 www.unser-lagerhaus.at UNSER XLAGERHAUS Arbeitsplatzevaluierung nach § 4 ASchG externe Sicherheitsfachkraft Erstellung von Sicherheitsdokumenten nach § 5 ASchG Brandschutzpläne Erstellt nach den Richtlinien des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes TRVB 121 Brandschutzkonzepte mit umfassender Risikoanalyse und Maßnahmeplanung durch Feuerwehrtechniker Bauüberwachungen von Brandschutzmaßnahmen und deren normgerechter Ausführung Prüfung von Betriebsanlagen It. 82b GewO Techn. Büro für Betriebstechnik & Brandschutzberatung Ing. Wilhelm Weishörndl 2100 Korneuburg, Austraße 51, Tel. 02262/61619-0, Fax: DW 20 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Ihre Sorgen möchten wir haben! vorsorge Ihr Ansprechpartner bei der Wiener Städtischen: Hubert Greiderer +43 (0)50350 - 9046174 h.greiderer@staedtische.co.at Exklusive Produkte für Feuerwehrmänner und -frauen, mit vielen Vorteilen! WIENER STÄDTISCHE VIENNA INSURANCE GROUP Für jeden Lebensbereich ein geeignetes Produkt. WÜRTH-HOCHENBURGER W H WÜRTH-HOCHENBURGER Zentrale Ampfererstraße 60 60 20 Innsbruck Tel. 0512/22 21 Fax. 0512/22 21 - 5200 www.wuerth-hochenburger.at Baustoffkompetenz in Ihrer Nähe ! Unsere Baustoffniederlassungen: Zams Tarrenz - Innsbruck Fritzens Oberndorf - Saalfelden Salzburg Nussdorf/Osttirol - Bad Ischl St. Johann/ Pg. - Tamsweg Unsere hagebaumärkte: Innsbruck Fritzens - Wörgl St. Johann / Pg. Tamsweg WESTÖSTERREICHS GRÖSSTER BAUSTOFFHÄNDLER! Sommernachtsfest Z um ersten Mal luden der SKV, die Per- sonalvertretung und das Kommando der Berufsfeuerwehr Innsbruck zum Sommernachtsfest und zu einer Leistungs- schau ein. Zahlreiche Besucher konnten sich am 2. September am Sparkassenplatz von der Schlagkraft und von der technischen Aus- rüstung ihrer Berufsfeuerwehr überzeugen. In drei Übungen wurden Bereiche des Feu- erwehrdienstes gezeigt, zwei der Übungen wurden gemeinsam mit der Einsatzeinheit COBRA durchgeführt. Gezeigt wurden die Sport Kultur Verein Abarbeitung eines Verkehrsunfalles, eines Fahrzeugbrandes nach einer Entführung und eines Wohnungsbrandes nach einer Geiselnahme. Bei den Übungen konnte die Berufsfeuerwehr ihre Schlagkraft und Schnelligkeit vorführen. Die Zuschauer, welche den Sparkassen- platz fast voll füllten, konnten sich davon überzeugen und waren begeistert. Des Weiteren konnte sich jeder in der Handhabung eines Feuerlöschers üben und so manchen Brand auf der Simula- tionsanlage löschen. Sommerfest der Berufsfeuerwehr Innsbruck .... 2.September 06 am Sparkassenplatz... ab 13.00 Uhr: Rahmenprogramm mit Einsatzübungen der Berufsfeuerwehr und Cobra, Fahrzeugschau und Kindernachmittag mit Spritzwand und Hupfburg (122 um 19.00 Uhr: SFEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWE Kranwagen Übergabe mit anschließendem Unterhaltungsprogramm mit der Band ATS Ehrenschutz: Landesrat Anton Steixner Bürgermeisterin Hilde Zach Vizebürgermeister Dr. Christoph Platzgummer Landesfeuerwehrkdt. Klaus Erler Branddirektor Mag. Erwin Reichel CICLON energy drink & friends Jahresbericht 2006 Ebenso war für das leibliche Wohl gesorgt und der gemütliche Teil kam nicht zu kurz. Gegen 19.00 Uhr wurde seitens des Lan- des Tirols (vertreten durch Landesrat Anton Steixner) und der Stadt Innsbruck (durch unsere Frau Bürgermeisterin Hilde Zach und Herrn Vizebürgermeister Mag. Dr. Christoph Platzgummer) das neue Kran- fahrzeug der Berufsfeuerwehr in Dienst gestellt. Bei dem Kranfahrzeug handelt es sich um einen 45-Tonnen-Kran der Firma Liebherr. Dieser ersetzt den alten, ausgeschiedenen 45-Tonnen-Kran und ist auf dem neuesten Stand der Technik. Weiters beehrten uns bei der Übergabe die Abgeordnete zum Nationalrat Frau Gisela Wurm und seitens der Feuerwehr Herr Lan- desfeuerwehrkommandant Klaus Erler so- wie Landesfeuerwehrinspektor DI Alfons Gruber. Das Fest ging noch bis in die späten Abendstunden, begleitet von der Band ATS. Das Sommernachtsfest wurde von den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr organi- siert und durchgeführt. Ein interner Höhe- punkt war sicher der (nicht geplante) Hei- ratsantrag eines Mitarbeiters, dessen Freundin diesen auch gerne angenommen hat. Es war eine gelungene Präsentation der Gerätschaften der Berufsfeuerwehr, tolle Übungen wurden gezeigt und die Mitar- beiter hatten genügend Gründe stolz auf ihre Berufsfeuerwehr zu sein und feierten dies auch dem Anlass entsprechend. 47 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT So grün. EINKAUFSPARK SILLPARK So groß. Und soviel los Als Einkaufs-, Kommunikations- und Veranstaltungszentrum hat sich der SILLPARK einen festen Platz in puncto Beliebtheit und Bekanntheit in der Bevölkerung geschaffen. Einkaufen, flanieren, unterhalten: über 5 Millionen Kunden pro Jahr frequentieren die vielen Märkte, Fachgeschäfte, Restaurants und Cafès auf 3 Etagen und genießen den impossanten Rundgang im SILLPARK. NEU. Neubau. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes gelegen, nur 5 Minuten entfernt vom Landhausplatz, ist der SILLPARK einfach und schnell erreichbar. Egal ob mit dem Zug, mit der Straßenbahn oder mit dem eigenen Auto (11/2 Stunden gratis parken in der hauseigenen Tiefgarage inklusive): konsumentenfreundliche Öffnungszeiten - Mo, Di, Mi, Fr bis 19.00 Uhr; SUPER-Donnerstag bis 20.00 Uhr; Samstag bis 17.00 Uhr lassen jederzeit einen unbekümmerten Einkaufsbummel zu. SSCHENKER Reisebüro 4 www.schenker.at SILLPARK SSCHENKER Logistics Vorbeugender Brandschutz Bau- und Gewerbe- rechtsverfahren Wie die vergangenen Jahre zuvor, ist das Berichtsjahr 2006 von einer steigenden Re- alisierung zahlreicher Groß- und Sonder- bauten gekennzeichnet. Beispielhaft sind nachstehende Großbauvorhaben ange- führt, welche in der Planungs- und Reali- sierungsphase einer brandschutztechni- schen Beurteilung unterzogen wurden: Erweiterung Tiroler Sparkasse, Menardi Parkdeck, Supermarkt Karl Schönherrstra- Be, Hervis-sport Grabenweg, Wohnanlage Kugelfangweg, SOHO-Grabenweg, Kin- der-Herzzentrum TILAK, Aufstockung Frau- en- und Kopfklinik TILAK, Umbau und Erweiterung DEZ, Integrierte Landesleit- stelle mit Neubau Lagergebäude und Sanierung HFW, Erweiterung Sillpark, Laborgebäude Innrain, Erweiterung Flug- hafen Innsbruck, Erweiterung Fa. Deutsch, Erweiterung Competence-Center Graben- weg, Umbau-Erweiterung Chirurgie TI- LAK, Volksschule Angerzellgasse mit Dop- pelturnhalle, Tiefgarage Gilmstraße, Spar- kassenhauptgebäude. Nicht zuletzt aufgrund der Initiative der Berufsfeuerwehr konnte im Berichtsjahr die brandschutztechnische Sanierung von mehreren Innsbrucker Schulen u. a. das Reithmanngymnasium, die Leitgebschule, die Volksschule Amras und das Akademi- sche Gymnasium Angerzellgasse fortge- setzt werden, wodurch das Sicherheits- niveau für die Innsbrucker Schulkinder massiv erhöht wird. Besondere Bedeutung wird der Umset- zung der Großprojekte „Erweiterung Tivoli Stadion" und,,Neubau Nordketten- bahn", aber auch der Errichtung des neu- en Wohngebietes,,Tivoli-Areal" in un- mittelbarer Nähe zur Hauptfeuerwache beigemessen. Die Realisierung dieser Bauvorhaben ist ein deutliches Zeichen einer impulsieren- den Entwicklung der Landeshauptstadt Innsbruck. Für die Berufsfeuerwehr sind in der brandschutztechnischen Beurteilung von Sonderbauten vor allem die wesent- ,,Personenschutz", lichen Schutzziele ,,Ausreichende Voraussetzungen für einen wirkungsvollen Brandbekämpfungs- und Jahresbericht 2006 BR Johann Zimmermann Rettungseinsatz" und Sicherheit der ein- gesetzten Feuerwehreinsatzkräfte" zu de- finieren und erforderliche Maßnahmen zur Erreichung festzulegen. www.schenkerreisen.at Sie packen nur mehr Ihre Koffer, wir organisieren den Rest. Schenker Reisebüro Leipziger Platz 1, 6020 Innsbruck Tel: +43 512-3306-0 Fax: +43 512-3306-80 office@schenkerreisen.at Schenker Reisebüro Flughafen Fürstenweg 180, 6020 Innsbruck Tel: +43 512-285627 Fax: +43 512-273975 office-flughafen@schenkerreisen.at Sie delegieren, wir transportieren. Auf Schenker ist Verlass. SCHENKER & Co AG St. Bartlmä 6, 6020 Innsbruck Tel: +43 5-7686-251900 Fax: +43 5-7686-251909 innsbruck@schenker.at Logistics Service Center Griesauweg 27-29, 6020 Innsbruck Tel: +43 5-7686-251590 Fax: 05-7686-251519 innsbruck.logistics@schenker.at SOENKER EMER Wir realisieren Visionen www.malojer.com MALOJER BAUMANAGEMENT Malojer Baumanagement GmbH & Co, A-6020 Innsbruck, Grabenweg 67, Telefon: +43.(0)512.395800, Fax: +43.(0)512.395810, office@malojer.com FEUERWEHR ☑ INTERSPORT TLFH-30 Tätigkeiten: •152 schriftliche Stellungnahmen •81 Kommissionierungen (Verhandlun- gen, behördliche Überprüfungen) •136 Begehungen, Festlegungen, Überprüfungen •134 Projektbesprechungen Betriebstechnischer Brandschutz Im Jahr 2006 konnten 17 neue Brandmel- deanlagen an die Empfangszentrale der Berufsfeuerwehr Innsbruck aufgeschalten werden, wodurch sich die Gesamtzahl bis Jahresende auf 301 (ohne Landeskran- kenhaus Innsbruck) erhöhte. Einnahmen- seitig konnten dadurch aus den Feuer- wehrbediengebühren für die Stadtge- meinde € 87.800,- lukriert werden. 49 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Im Berichtsjahr wurde mit der flächen- deckenden Ausbildung der städtischen MitarbeiterInnen in den Grundlagen des Vorbeugenden Brandschutzes begonnen. Löschtrainerschulungen. Brandschutzübungen. Tätigkeiten: Überprüfung von Brandmeldeanlagen... 94 Festlegung und Überprüfung von betriebstechnischen Brandschutzeinrichtungen... Aufnahme von Neuaufschaltungen. Privatrechtliche Vereinbarungen. Berechnung, Dimensionierung und Über- prüfung von technischen Brandschutzein- 29 20 20 richtungen (Druckbelüftungsanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandmeldeanlagen)... 35 Schriftliche Stellungnahmen. 20 Anzahl der aufgeschaltenen Brandmelderzentralen. 301 Erhöhung 2006. .17 Einnahmen aus Feuerwehrbediengebüh- ren für die Stadtgemeinde.ca. € 87.800.- Betrieblicher Brandschutz Durch die Ausbildung von drei neuen Mit- arbeitern im Bereich,,Löschtrainerausbil- dung" konnte die große Nachfrage für Schulungen in Erster Löschhilfe" zur Gänze abgedeckt werden. Von namhaften Ausbildungsinstitutionen wurden zudem die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als Ausbildungsreferenten für verschiedene Seminare zur Mitwirkung eingeladen. Feuerbeschau Durchgeführte BSW-Dienste. Veranstaltungsrechtliche Stellungnahmen.... .806 40 Stellungnahmen Pyrotechnik.. 8 Kommissionierungen, 45 Behördenrundgänge... 94 5 Bauproben. 30 Diensteinteilung, Informationen, Verrechnung Großveranstaltungen 2006: Bergsilvester 2006, Schispringen, Wetterleuchten- festival Seegrube, Christkindleinzug, Faschingsdienstag, Innsbrucker Messen, Monster Truck, DEZ-Umbau Dienstinformationen BSW-Dienste. .11 Diese Überprüfungen bzw. Kontrollen werden von den freiwilligen Einheiten in ihrem jeweiligen Schutzbereich eigenver- antwortlich durchgeführt. Eventuelle Mängel werden umgehend an den dafür zuständigen Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr gemeldet, der die Reparatur durch die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) veranlasst. .14 .169 Berechnung und Stellungnahmen.. .6 Überprüfungen... Hydrantenkontrollen FF. Mängelweiterleitungen Dienstinformationen Ausbildungs- und Lehrtätigkeit Mannschaftsausbildung VB... für Offiziere und HBM 5 Im Rahmen des „Brandmeisterkurses" wurde den zukünftigen Einsatzleitern in einem viertägigen Modul umfangreiches Wissen aus den Bereichen „Baulicher Brandschutz",,,Technischer Brandschutz", ,,Einsatzleiter bei Großveranstaltungen" sowie Brandschutztechnische Beurtei- Landesfeuerwehrverband Tirol Fachausschuss,, Öffentlichkeitsarbeit" Bezirksfeuerwehrverband IBK Öffentlichkeitsarbeit, Löschwasserversorgung, Ausbildungen lung und Überprüfung von Objekten" ver- Sonstiges mittelt. BUCK NERG hor 11 Fortbildungsveranstaltung BSW 1 Exkursionen.. 9 ÖBFV-Seminar für Führungskräfte, Referent.. Mitarbeit in Verbänden: Brandschutzfachtagung,,Schloss Schalla- burg", Referent... Österr. Bundesfeuerwehrverband 1 TRVB-Ausschuss-Tagungen.. Sonstige externe Vorträge... Löschtrainerschulungen. 22 Vorsitzender der Arbeitsgruppe,,TRVB .45 Objektfunkanlagen" - Sitzungen. 3 • Teilnahme an 2 Bürgerversammlungen Erstellung Jahresbericht 2005 Feuerwehr Innsbruck Organisation Fahnenabordnungen BF Innsbruck Organisation der Sitzung des Österrei- chischen Bundesfeuerwehrverbandes, TRVB-Ausschuss in Innsbruck-Amras Koordinierung Neu- und Umbau ILL-HFW • Mitarbeit im PE-Förderkreis des Stadtmagistrates Innsbruck 2006 wurden von der Berufsfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der Baupolizei 75 Überprüfungen Feuerbeschauen durchgeführt, wobei 241 Objekte überprüft werden konnten. Auf- von Flächen grund einer landesgesetzlichen Änderung für die Feuerwehr wurden die verpflichtenden Überprü- fungsintervalle für Wohngebäude außer Kraft gesetzt, wodurch eine Reduzierung der Feuerbeschauen in diesem Bereich zu verzeichnen ist. Im Gegenzug erfolgte in Zusammenarbeit mit der Baupolizei eine verstärkte Überprüfung von Objekten mit Gewerbebetrieben, Risikoobjekten, Hoch- häusern und Objekten mit großen Men- schenansammlungen. BSW-Dienste In Zusammenarbeit mit dem städtischen Veranstaltungsreferat und den mitbeteilig- ten Blaulichtorganisationen wurden für die in Innsbruck stattgefundenen Großveran- staltungen Bon-Jovi-Konzert", „Sonn- wendfest",,,Bergsilvester" und „, Universi- ade" umfangreiche Sicherheitsmaßnah- men erarbeitet. Die Umsetzung erforderte einen entsprechenden Personaleinsatz durch die Berufsfeuerwehr und die freiwil- ligen Feuerwehreinheiten, der gebotene Innsbrucker Sicherheitsstandard wurde Österreichweit positiv beurteilt. Im Rahmen der Behördenverfahren, auf- grund von Mitteilungen und aufgrund von erforderlichen Straßensperren, wurden 44 Überprüfungen hinsichtlich der erforder- lichen Flächen für die Feuerwehr bei Ob- jekten durchgeführt und nach Erfordernis Ersatzmaßnahmen festgelegt. Dienstinformationen... Stellungnahmen... 14 28 Löschwasserversorgung Der Berufsfeuerwehr sowie den freiwil- ligen Einheiten stehen im gesamten Stadt- gebiet derzeit rund 1.300 Wasserent- nahmestellen zur Verfügung, um eine flächendeckende Löschwasserversorgung für Innsbruck zu gewährleisten. Diese teilen sich auf in 1.288 Hydranten und in Wasserentnahmestellen an natürlichen Gewässern Baggersee und Entnahmestellen zur Waldbrandbe- kämpfung. Im Jahr 2006 wurden 169 Hydranten von den Hydrantenwarten auf wie z. B. der Inn und der sowie Löschwasserbecken ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. STACT INNSBRUCK Mitarbeiter von links nach rechts: OBM Hansjörg Egger, FM Hannes Siebert, OBM Christian Gheri, BR Johann Zimmer- mann, Melanie Baumgartner, BD Mag. Erwin Reichel, OFM Wolfgang Dorner, OFM Bernhard Egger, Ing, Gernot Pfalzer, Andreas Wörgetter Nicht am Bild: Christian Mang. Hans Mader BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Im Berichtsjahr wurde mit der flächen- deckenden Ausbildung der städtischen MitarbeiterInnen in den Grundlagen des Vorbeugenden Brandschutzes begonnen. Löschtrainerschulungen.. Brandschutzübungen. Tätigkeiten: Überprüfung von Brandmeldeanlagen... 94 Festlegung und Überprüfung von betriebstechnischen Brandschutzeinrichtungen. Aufnahme von Neuaufschaltungen... Privatrechtliche Vereinbarungen... Berechnung, Dimensionierung und Über- prüfung von technischen Brandschutzein- 29 22 20 20 Durchgeführte BSW-Dienste. Veranstaltungsrechtliche Stellungnahmen. 806 40 Stellungnahmen Pyrotechnik.. 8 Kommissionierungen, .45 Behördenrundgänge... 94 5 Bauproben. 30 Diensteinteilung, Informationen, Verrechnung Großveranstaltungen 2006: Bergsilvester 2006, Schispringen, Wetterleuchten- festival Seegrube, Christkindleinzug, Faschingsdienstag, Innsbrucker Messen, Monster Truck, DEZ-Umbau Dienstinformationen BSW-Dienste. 11 Diese Überprüfungen bzw. Kontrollen werden von den freiwilligen Einheiten in ihrem jeweiligen Schutzbereich eigenver- antwortlich durchgeführt. Eventuelle Mängel werden umgehend an den dafür zuständigen Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr gemeldet, der die Reparatur durch die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) veranlasst. Berechnung und Stellungnahmen. 6 Überprüfungen.. Hydrantenkontrollen FF.. Mängelweiterleitungen Dienstinformationen. Ausbildungs- und Lehrtätigkeit Mannschaftsausbildung VB. Fortbildungsveranstaltung BSW für Offiziere und HBM. .14 .169 5 .11 Im Rahmen des „Brandmeisterkurses" wurde den zukünftigen Einsatzleitern in einem viertägigen Modul umfangreiches Wissen aus den Bereichen Baulicher Brandschutz",,,Technischer Brandschutz", ,,Einsatzleiter bei Großveranstaltungen" sowie Brandschutztechnische Beurtei- lung und Überprüfung von Objekten" ver- mittelt. UCK NERG har Landesfeuerwehrverband Tirol Fachausschuss,, Öffentlichkeitsarbeit" .... 1. Bezirksfeuerwehrverband IBK Öffentlichkeitsarbeit, Löschwasserversorgung, Ausbildungen Sonstiges Teilnahme an 2 Bürgerversammlungen Erstellung Jahresbericht 2005 Feuerwehr Innsbruck •Organisation Fahnenabordnungen • BF Innsbruck Organisation der Sitzung des Österrei- chischen Bundesfeuerwehrverbandes, TRVB-Ausschuss in Innsbruck-Amras Koordinierung Neu- und Umbau ILL-HFW Mitarbeit im PE-Förderkreis des Stadtmagistrates Innsbruck richtungen (Druckbelüftungsanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Brandmeldeanlagen). 35 Schriftliche Stellungnahmen.. 20 Anzahl der aufgeschaltenen Brandmelderzentralen. Erhöhung 2006. 301 .17 Einnahmen aus Feuerwehrbediengebüh- ren für die Stadtgemeinde.ca. € 87.800.- Betrieblicher Brandschutz Durch die Ausbildung von drei neuen Mit- arbeitern im Bereich,,Löschtrainerausbil- dung" konnte die große Nachfrage für Schulungen in Erster Löschhilfe" zur Gänze abgedeckt werden. Von namhaften Ausbildungsinstitutionen wurden zudem die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als Ausbildungsreferenten für verschiedene Seminare zur Mitwirkung eingeladen. Feuerbeschau 2006 wurden von der Berufsfeuerwehr in Zusammenarbeit mit der Baupolizei 75 Überprüfungen Feuerbeschauen durchgeführt, wobei 241 Objekte überprüft werden konnten. Auf- von Flächen grund einer landesgesetzlichen Änderung für die Feuerwehr wurden die verpflichtenden Überprü- fungsintervalle für Wohngebäude außer Kraft gesetzt, wodurch eine Reduzierung der Feuerbeschauen in diesem Bereich zu verzeichnen ist. Im Gegenzug erfolgte in Zusammenarbeit mit der Baupolizei eine verstärkte Überprüfung von Objekten mit Gewerbebetrieben, Risikoobjekten, Hoch- häusern und Objekten mit großen Men- schenansammlungen. BSW-Dienste In Zusammenarbeit mit dem städtischen Veranstaltungsreferat und den mitbeteilig- ten Blaulichtorganisationen wurden für die in Innsbruck stattgefundenen Großveran- staltungen Bon-Jovi-Konzert", „Sonn- wendfest",,,Bergsilvester" und „Universi- ade" umfangreiche Sicherheitsmaßnah- men erarbeitet. Die Umsetzung erforderte einen entsprechenden Personaleinsatz durch die Berufsfeuerwehr und die freiwil- ligen Feuerwehreinheiten, der gebotene Innsbrucker Sicherheitsstandard wurde österreichweit positiv beurteilt. Im Rahmen der Behördenverfahren, auf- grund von Mitteilungen und aufgrund von erforderlichen Straßensperren, wurden 44 Überprüfungen hinsichtlich der erforder- lichen Flächen für die Feuerwehr bei Ob- jekten durchgeführt und nach Erfordernis Ersatzmaßnahmen festgelegt. Dienstinformationen. Stellungnahmen... 14 .28 Löschwasserversorgung Der Berufsfeuerwehr sowie den freiwil- ligen Einheiten stehen im gesamten Stadt- gebiet derzeit rund 1.300 Wasserent- nahmestellen zur Verfügung, um eine flächendeckende Löschwasserversorgung für Innsbruck zu gewährleisten. Diese teilen sich auf in 1.288 Hydranten und in Wasserentnahmestellen an natürlichen Gewässern wie z. B. der Inn und der Baggersee sowie Löschwasserbecken und Entnahmestellen zur Waldbrandbe- kämpfung. Im Jahr 2006 wurden 169 Hydranten von den Hydrantenwarten auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Exkursionen.. 9 ÖBFV-Seminar für Führungskräfte, Referent Mitarbeit in Verbänden: Brandschutzfachtagung,,Schloss Schalla- burg", Referent... Österr. Bundesfeuerwehrverband 1 TRVB-Ausschuss-Tagungen... 4 Sonstige externe Vorträge. Löschtrainerschulungen. 22 Vorsitzender der Arbeitsgruppe,,TRVB .45 Objektfunkanlagen" - Sitzungen. 3 STAT INNSBRUCK Mitarbeiter von links nach rechts: OBM Hansjörg Egger, FM Hannes Siebert, OBM Christian Gheri, BR Johann Zimmer- mann, Melanie Baumgartner, BD Mag. Erwin Reichel, OFM Wolfgang Dorner, OFM Bernhard Egger, Ing. Gernot Pfalzer, Andreas Wörgetter Nicht am Bild: Christian Mang, Hans Mader Jahresbericht 2006 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehren Freiwillige Feuerwehr Amras Mannschaft FEUERWEHR Kommando Kommandant... Walter Gollner-Laimgruber 57 18 13 BERETTYÓÚJFALU Aktive Reserve Jugend Ehrenmitglieder Sonstige 1 Verbindungsmann Fahrzeuge TLF 4000, Scania P114 2004 LF-B, Mercedes. 1982 2000 2001 KLF, Mercedes TF/AMRAS, Mitsubishi.. Pulverlöschmittelanhänger, 250 kg.. 1977 Einsatzzahlen Brandeinsätze. 6 Stellvertreter Hermann Schieferer Technische Einsätze 14 Kassier. Stephan Wegscheider Schriftführer......... Johannes Schiener Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). 11 Schutzbereich: Amras Die ausgebildeten Kinderpolizisten Spektakuläre Einsatzübung von Rotem Kreuz und Feuerwehr Bei der Begutachtung der Feuerwehr Berettyóújfalu D er veranstaltungsmäßige Beginn des Jahres 2006 stellte ein kurz- fristig organisiertes Feuerwehr-Ro- deln am 12. Jänner 2006 von Heilig Was- ser dar. Eine Woche später, am 19. Jänner 2006, konnte die Jahreshauptversamm- lung im Beisein von Bez.-Kdt. Ing. Anton Larcher, BD Mag. Erwin Reichel, LFI DI AI- fons Gruber, StRin Dr. Marie-Luise Pokor- ny-Reitter und dem damaligen Magis- tratsdirektor und heutigen Vizebürger- meister Dr. Christoph Platzgummer abge- halten werden. Veranstaltungen wie der Feuerwehrball am 4. Februar 2006 und die Unsinnigen- Versteigerung am 23. Februar 2006 konn- ten mit großem Erfolg abgehalten werden. Besondere Freude bereitete uns der Aus- flug nach Ungarn am 1. September 2006. Dabei stand der Besuch der Feuerwehr- schule, die Besichtigung des Parlaments, eine Donauschifffahrt sowie das Kennen lernen der ungarischen Puszta als Haupt- punkte auf dem Programm. Nach der Rückkehr aus Ungarn galt es unmittelbar das nächste Highlight vorzubereiten: Am 22. und 23. September 2006 veranstalte- ten wir den Technischen Leistungsbewerb in GOLD sowie einen umfangreichen Si- cherheitstag in Amras. Mit wunderbarem Herbstwetter bedacht, konnten zahlreiche Gäste ab 17.00 Uhr die Leistungen der an- tretenden Bewerbsgruppen Amras 1 und 2 sowie Mühlau bewundern. Nach dem Ein- marsch der Musikkapelle Amras und den Bewerbsgruppen wurden die hart ver- dienten Leistungsabzeichen (2 x Gold für Amras 1 und 2, 1 x Silber für Mühlau) von Vizebürgermeister Dr. Christoph Platz- gummer übergeben. Der Samstag stand ganz im Zeichen spektakulärer Einsatzde- monstrationen. Zahlreiche Einsatzorgani- sationen wie das Rote Kreuz, die Zollwa- che, das Bundesheer, die Polizei, der ARBÖ und der ÖAMTC bereicherten den Tag mit Vorführungen und Erläuterungen zu den jeweiligen Einsatzgebieten. Besondere Höhepunkte stellten die Landungen der insgesamt drei Hubschrauber bzw. die Hubschrauber-Einsatzübung des Bundes- heeres dar. Eine weitere Attraktion stellte der bereitgestellte Bungy-Kran dar. Zahl- reiche Besucher nutzten die Gelegenheit den,,60-Meter-into-village-jump" zu ab- solvieren. Am Ende eines jeden Jahres, nämlich am 19. Dezember, gedenkt die Freiwillige Feu- erwehr Amras im Rahmen einer feierlich gestalteten Rorate der glücklichen Fügung im Kriegsjahr 1943, bei der zahlreiche Feuerwehrkameraden von einem Bom- bentreffer verschont blieben. J.S. FLUGEINSA KLF Tolle Vorführung der Hundestaffel der Zollwache ONB OESTERREICHISCHE NATIONAL BANK Eurosystem HAGL Im Zeichen der Gemütlichkeit Der Tiroler Zeltverleih ist mit über 14.000 erfolgreichen Veranstal tungen führend in der Ausrichtung großer Events Von der privaten Jubiläumsfeier bis zum großen Zeltfest sorgen wir für spürbare Entspannung Damit Sie schon jetzt auf den Erfolg anstoßen konnen, ein Prosit der Gemütlichkeit TIROLER ZELTVERLEIH Mit Bedacht bedacht +43-52 62-62 25 2 info@tiroler-zeltverleih.at www.tiroler-zeltverleih at Pension Friedl Martiner Kari Wallpachgasse 4, 6020 Innsbruck/Amras Tel.Nr. 0512/34 25 13 FaxDW. 30 eMail Adr.: pension.friedl@chello.at http.:www.tiscover.at/pension.friedl Wir arbeiten für FÜR INNSB www.fuer-i nnsbruck RUCK La BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Arzl FEUERWEHR Freiwillige Feuerwehr Hötting Mannschaft Aktive Jahresbericht 2006 FEUERWEHR Mannschaft Aktive 63 Reserve 13 Kommando Jugend. 6 Kommandant.. HBI Matthias Sparber Ehrenmitglieder 6 Stellvertreter.. OBI Christof Larcher Fahrzeuge Kassier. Schriftführer......... HV Richard Fatycz HV Toni Wirtenberger TLF 1989 KLF 1999 KDO 1987 TF 1995 Schutzbereich: Der Schutzbereich er- streckt sich von der Bahnstrecke im Süden über das bebaute Gebiet zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Wes- ten bis über die Nordkette im Norden. Es sind bäuerliche Objekte ebenso zu finden wie moderne Wohnanlagen und Einfamili- enhäuser. Es gibt ein mit Schilf bewachse- nes Sumpfgebiet, Äcker und Wiesen, be- waldete Flächen und alpines Gelände. Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze. Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze,...). Die Sieger des Watterturniers, BFK Toni Larcher und Reinhold Tusch. 8 12 3 63 Reserve .0 Jugend 14 Ehrenmitglieder. 8 Fahrzeuge RLFA 2000/200 1991 TLFA 3000/500 1995 DLK 23/12. 1978 KLFA. 2004 Kommando KDO 1996 Kommandant Stellvertreter. HBI Hans Tusch MTF Kassier. Schriftführer. OBI Alois Heis HV Norbert Nocker TF HV Alois Muglach Einsatzzahlen Brandeinsätze.. 17 Technische Einsätze Bereitschaften .23 1 BSW Bei der Florianifeier wurde unser langjähriger Kassier Albert (Reinhold) Tusch zum Ehrenmitglied ernannt (li) Schutzbereich Hötting, Höttinger Au, Allerheiligen, Maria- hilf, St. Nikolaus, Kranebitten und Teile der Innenstadt - 44,72 km² Im Oktober fand eine groß angelegte Waldbrandübung im Bereich der Nordkette statt (mi) N 1990 1981 icht weniger als 3.637 Stunden wurden im Jahr 2006 von der FF zum Wohle der Bevölkerung der Stadt Innsbruck und knapp 640 Stunden für Ein- sätze aufgebracht, so wurden über 2.200 Stunden in die Aus- und Weiterbildung in- vestiert. Bei den Brandeinsätzen bleibt vor allem der Wohnungsbrand bei der Frau Bürgermeis- terin im Jänner oder der Dachstuhlbrand in der Bürgerstraße im März in Erinnerung. Bei den Technischen Einsätzen galt es wiederum die ganze Palette an Aufgaben zu bewerkstelligen. Waren dies z. B. die Evakuierung der Nordkettenbahn am Hl. Abend, das Ausräumen des Holzsilos bei der Firma Huter & Söhne oder das Ab- schöpfen von Hausdächern aufgrund zu starker Schneelasten. Die 36 Übungstage der aktiven Mann- schaft wurden am 11. November 2006 mit einer groß angelegten Alarmübung (Übungsannahme: Explosion im Kinder- hort Kaysergarten, Innstraße) abgeschlos- sen. Neben der FF Hötting wirkten weiters die FF-Einheiten Mühlau und Hungerburg sowie die Berufsfeuerwehr und die Rettung Innsbruck mit. Zur Vertiefung des feuer- wehrtechnischen Wissens wurden an der Landes-Feuerwehrschule in Telfs 16 Lehr- gänge besucht, wobei heuer auch zum ers- ten Mal Mitglieder zu Sauerstoffgeräte- trägern ausgebildet wurden. Auch beim Bezirksübungstag im Ahrental im Oktober 2006 war unsere Einheit mit einer Lösch- gruppe und der DLK 23/12 vertreten. Bei der Jugendfeuerwehr ging eine Ära zu Ende. Jugendbetreuer Josef Madersbacher legte nach zwölf Jahren erfolgreicher Ju- gendarbeit sein Amt auf eigenen Wunsch zurück. An dieser Stelle dürfen wir noch. einmal recht herzlich Danke sagen. Am Fahrzeugsektor steht 2007 der Aus- tausch des TLFA 2000 gegen das TLFA 3000 der BF Innsbruck und der Ankauf eines Pinzgauers 4x4 auf dem Programm. 55 Jahresbericht 2006 IRKS Freiwillige Feuerwehr Hungerburg UERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Mannschaft Aktive FEUERW UERWEHR Kommando Kommandant Stellvertreter... Mag. Johann Schredelseker Kassier Schriftführer. 30 Reserve 6 Jugend. 12 Ehrenmitglieder 2 Fahrzeuge TLF 1500 A MTF Einsatzzahlen Brandeinsätze. Christof Schlenz Ing. Georg Egger Technische Einsätze. Mag. Christian Katholnigg Schutzbereich Hungerburg Plateau vom Mühlauer Bach bis zum Höttinger Bach, im Norden bis zur Seegrube Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) Böschungsbrand zu bekämpfen, jedoch stellte sich die Meldung als Fehlalarm he- raus. Dass auch moderne Seilbahnen vor dem Fehlerteufel nicht gefeit sind erwies sich am 24. Dezember Punkt: Durch ei- nen elektronischen Defekt konnte die Nordkettenbahn die sich auf der Bergsta- tion befindlichen Gäste nicht mehr ins Tal bringen. Wie schon im Vorjahr wurden von unserer Einheit und den anderen Ein- heiten des Bezirkes Innsbruck-Stadt in Zu- sammenarbeit mit der Bergrettung zahl- reiche Gäste mit geländegängigen Fahr- zeugen ins Tal gebracht. Freiwillige Feuerwehr Igls FEUERWEH Mannschaft Aktive Reserve. Jugend. Ehrenmitglieder 40 0253 Fahrzeuge KDO 1988 TLF-A 3000. .2006 KLFA-A DL 18 1999 1983 1985 4 9 Neben den vorgenannten Tätigkeiten war die Einheit noch bei acht Nachbarschafts- hilfen im Einsatz. 8 Um diese Einsätze erfolgreich abwickeln zu können sind natürlich auch immer wieder Übungen notwendig. Im Berichtsjahr wur- den deshalb vermehrt Übungen gemein- sam mit den Nachbareinheiten durchge- führt. Darunter fiel unter anderem eine Übung im Bereich des „Gasthauses Zur Linde" gemeinsam mit der Einheit Hötting. Aber auch mit den Einheiten Mühlau und Neu-Arzl wurden gemeinsame Trainings- einheiten durchgeführt, mit dem Zweck, nicht nur die Zusammenarbeit zu fördern, sondern auch für unsere Einheit unge- wohnte Einsatzszenarien zu erproben. Im Jahr 2006 wurde die FF Hungerburg zu 13 Brand- und Technischen Einsät- zen und 8 weiteren Hilfeleistungen alar- miert. Neben der Bergung eines vom Ab- sturz bedrohten Rettungsfahrzeuges, galt es mehrfach nach heftigen Regenfällen bei Gewittern vollgelaufene Keller leer zu pumpen. So wurde im Jahr 2006 auch die ansässige Bäckerei durch eintretendes Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Grö- Bere Schäden in der Backstube konnten je- doch durch den raschen Einsatz verhindert werden. Seine Imker-Erfahrung kam unse- rem Kommandanten bei der Entfernung eines Wespennestes zu Gute. Im August galt es schließlich, nach einem Silobrand bei der Firma Huter, die Reste aus dem Si- lo zu entfernen. Im September wurde die Einheit zu einem vermeintlichen Brand im Bereich der Umbrückler Alm alarmiert, der sich jedoch als Fehlalarm herausstellte. Ei- nen Monat später kam es im so genann- ten Seehof durch Unachtsamkeit zu einem Schwelbrand in einem neben dem Lift ge- lagerten Abfalleimer. Dabei wurde das ge- samte Gebäude sehr stark verraucht. Nur dem Umstand, dass sich die Gäste in der Frühmesse befanden, ist es zu verdanken, dass die Situation glimpflich verlief. Am letzten Tag des Jahres kurz vor dem Jah- reswechsel galt es einen vermeintlichen Auch die Mitglieder, Mädchen und Jungen unserer Jungendfeuerwehr waren im ver- gangenen Jahr sehr aktiv. So nahm die ge- samte Mannschaft am Wissenstest in der Reichenau teil, von dem sie mit elf Abzei- chen in Gold, Silber und Bronze zurück- kehrten. Erstmals in der Geschichte der FF- Jugend auf der Hungerburg wurde am Landes-Feuerwehrwettbewerb teilgenom- men. Nicht nur für die Jugendlichen, auch für die Betreuer war die Teilnahme eine neue Erfahrung. Die Trainingseinheiten im Vorfeld nahmen viel Zeit in Anspruch, machten jedoch viel Spaß. Auch der ver- letzungsbedingte Ausfall der Gruppen- kommandantin stoppte den Eifer unserer Jugendgruppe nicht. Mit zehn Abzeichen in Bronze, einer Vielzahl von neuen Erfah- rungen und ziemlich übermüdet kehrten sie nach Innsbruck zurück. Kommando Kommandant. Stellvertreter.. Kassier. Schriftführer. HBI Josef Pittl HBI Gerhard Mayregger HV Christoph Stöckholzer HV Ing. Kersten Wirth Schutzbereich: Stadtteil Igls TLFA 3000 6 12 ............ KRF-B Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). 122 FEU von den sechs Brandeinsätzen im Jahr 2006 ergriff der Brand am 24.12. in der V 20 Patscherstraße 7 (ehem. Hotel Maximilian) die Einwohner von Igls. Am Hei- ligen Abend mussten auf Grund eines Dach- stuhlbrandes 32 Personen evakuiert werden. Die Löscharbeiten waren äußerst schwierig, da das Haus in Riegelbauweise errichtet wur- de und somit der Brandherd nur durch he- runterschlagen der Decke erreicht werden konnte. Die evakuierten Personen wurden in der FF Igls untergebracht und von der Rettung erstversorgt. Den betroffenen Personen wur- de über die Weihnachtsfeiertage eine Ersatz- unterkunft bereitgestellt. Auf diesem Wege gebührt ein großes Dankeschön der BFI sowie den Einheiten Vill, Amras und Neu-Arzl. Als weiteres Großereignis wäre die Neuanschaf- fung unseres Tanklöschfahrzeuges zu erwäh- nen. Den Großteil des Selbstbehaltes von ca. € 24.000,- konnten wir durch freiwillige Spenden bei der Haussammlung aufbringen. Bei den 20 Übungen haben im Schnitt 24 Mann teilgenommen. Hauptaugenmerk wur- de dabei auf die Bergeschere, Erste Hilfe, Kno- tenkunde sowie die Löschgruppen bei diver- sen Brandobjekten gelegt. Auch unsere beiden Jugendbetreuer mit ihren fünf Jung- feuerwehrmännern können mit 37 Proben ei- ne umfangreiche Ausbildung vorweisen. Wir können stolz auf ein unfallfreies und erfolg- reiches Jahr 2006 zurückblicken. Walde Carl Alois Walde KG seit 230 Jahren Seifen - Reinigungsmittel - Kerzen Innsbruck Dörrstraße 78 www.walde.at BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Hungerburg Mannschaft Aktive Reserve FEUERWEHR Hungerbur 30 .6 Jugend 12 Ehrenmitglieder 2 Fahrzeuge TLF 1500 A MTF Kommando Kommandant Christof Schlenz Stellvertreter... Mag. Johann Schredelseker Kassier Ing. Georg Egger Schriftführer..... Mag. Christian Katholnigg Schutzbereich Hungerburg Plateau vom Mühlauer Bach bis zum Höttinger Bach, im Norden bis zur Seegrube Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze. Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). Böschungsbrand zu bekämpfen, jedoch stellte sich die Meldung als Fehlalarm he- raus. Dass auch moderne Seilbahnen vor dem Fehlerteufel nicht gefeit sind erwies sich am 24. Dezember Punkt: Durch ei- nen elektronischen Defekt konnte die Nordkettenbahn die sich auf der Bergsta- tion befindlichen Gäste nicht mehr ins Tal bringen. Wie schon im Vorjahr wurden von unserer Einheit und den anderen Ein- heiten des Bezirkes Innsbruck-Stadt in Zu- sammenarbeit mit der Bergrettung zahl- reiche Gäste mit geländegängigen Fahr- zeugen ins Tal gebracht. Freiwillige Feuerwehr Igls Mannschaft Aktive .40 Reserve 12 Jugend. .5 Ehrenmitglieder 3 Fahrzeuge KDO 1988 TLF-A 3000. 2006 KLFA-A 1999 DL 18 KRF-B 1983 1985 4 9 Neben den vorgenannten Tätigkeiten war die Einheit noch bei acht Nachbarschafts- hilfen im Einsatz. 8 Im Jahr 2006 wurde die FF Hungerburg zu 13 Brand- und Technischen Einsät- zen und 8 weiteren Hilfeleistungen alar- miert. Neben der Bergung eines vom Ab- sturz bedrohten Rettungsfahrzeuges, galt es mehrfach nach heftigen Regenfällen bei Gewittern vollgelaufene Keller leer zu pumpen. So wurde im Jahr 2006 auch die ansässige Bäckerei durch eintretendes Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Grö- Bere Schäden in der Backstube konnten je- doch durch den raschen Einsatz verhindert werden. Seine Imker-Erfahrung kam unse- rem Kommandanten bei der Entfernung eines Wespennestes zu Gute. Im August galt es schließlich, nach einem Silobrand bei der Firma Huter, die Reste aus dem Si- lo zu entfernen. Im September wurde die Einheit zu einem vermeintlichen Brand im Bereich der Umbrückler Alm alarmiert, der sich jedoch als Fehlalarm herausstellte. Ei- nen Monat später kam es im so genann- ten Seehof durch Unachtsamkeit zu einem Schwelbrand in einem neben dem Lift ge- lagerten Abfalleimer. Dabei wurde das ge- samte Gebäude sehr stark verraucht. Nur dem Umstand, dass sich die Gäste in der Frühmesse befanden, ist es zu verdanken, dass die Situation glimpflich verlief. Am letzten Tag des Jahres kurz vor dem Jah- reswechsel galt es einen vermeintlichen Um diese Einsätze erfolgreich abwickeln zu können sind natürlich auch immer wieder Übungen notwendig. Im Berichtsjahr wur- den deshalb vermehrt Übungen gemein- sam mit den Nachbareinheiten durchge- führt. Darunter fiel unter anderem eine Übung im Bereich des „Gasthauses Zur Linde" gemeinsam mit der Einheit Hötting. Aber auch mit den Einheiten Mühlau und Neu-Arzl wurden gemeinsame Trainings- einheiten durchgeführt, mit dem Zweck, nicht nur die Zusammenarbeit zu fördern, sondern auch für unsere Einheit unge- wohnte Einsatzszenarien zu erproben. Auch die Mitglieder, Mädchen und Jungen unserer Jungendfeuerwehr waren im ver- gangenen Jahr sehr aktiv. So nahm die ge- samte Mannschaft am Wissenstest in der Reichenau teil, von dem sie mit elf Abzei- chen in Gold, Silber und Bronze zurück- kehrten. Erstmals in der Geschichte der FF- Jugend auf der Hungerburg wurde am Landes-Feuerwehrwettbewerb teilgenom- men. Nicht nur für die Jugendlichen, auch für die Betreuer war die Teilnahme eine neue Erfahrung. Die Trainingseinheiten im Vorfeld nahmen viel Zeit in Anspruch, machten jedoch viel Spaß. Auch der ver- letzungsbedingte Ausfall der Gruppen- kommandantin stoppte den Eifer unserer Jugendgruppe nicht. Mit zehn Abzeichen in Bronze, einer Vielzahl von neuen Erfah- rungen und ziemlich übermüdet kehrten sie nach Innsbruck zurück. Kommando Kommandant. Stellvertreter...... HBI Gerhard Mayregger Kassier. HV Christoph Stöckholzer Schriftführer... HV Ing. Kersten Wirth Schutzbereich: Stadtteil Igls HE Jahresbericht 2006 Einsatzzahlen HBI Josef Pittl Brandeinsätze. Technische Einsätze 6 .12 Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...). 2 FE 122 on den sechs Brandeinsätzen im Jahr 2006 ergriff der Brand am 24.12. in der Patscherstraße 7 (ehem. Hotel Maximilian) die Einwohner von Igls. Am Hei- ligen Abend mussten auf Grund eines Dach- stuhlbrandes 32 Personen evakuiert werden. Die Löscharbeiten waren äußerst schwierig, da das Haus in Riegelbauweise errichtet wur- de und somit der Brandherd nur durch he- runterschlagen der Decke erreicht werden konnte. Die evakuierten Personen wurden in der FF Igls untergebracht und von der Rettung erstversorgt. Den betroffenen Personen wur- de über die Weihnachtsfeiertage eine Ersatz- unterkunft bereitgestellt. Auf diesem Wege gebührt ein großes Dankeschön der BFI sowie den Einheiten Vill, Amras und Neu-Arzl. Als weiteres Großereignis wäre die Neuanschaf- fung unseres Tanklöschfahrzeuges zu erwäh- nen. Den Großteil des Selbstbehaltes von ca. € 24.000,- konnten wir durch freiwillige Spenden bei der Haussammlung aufbringen. Bei den 20 Übungen haben im Schnitt 24 Mann teilgenommen. Hauptaugenmerk wur- de dabei auf die Bergeschere, Erste Hilfe, Kno- tenkunde sowie die Löschgruppen bei diver- sen Brandobjekten gelegt. Auch unsere beiden Jugendbetreuer mit ihren fünf Jung- feuerwehrmännern können mit 37 Proben ei- ne umfangreiche Ausbildung vorweisen. Wir können stolz auf ein unfallfreies und erfolg- reiches Jahr 2006 zurückblicken. TLFA 3000 Walde Carl Alois Walde KG seit 230 Jahren Seifen Reinigungsmittel - Kerzen - Innsbruck - Dörrstraße 78 www.walde.at BEZIRKSFFUERVEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Mühlau Mannschaft Aktive. BRWEHR DER ACT RICK Stundenstatistik gesamt 46 m/5 w Einsätze. .45 Reserve.. 11 m/4 w 334 Mann/Frau................... 438 Std. Jugend. 10 m/0 w Schulungen/Übungen. .87 Ehrenmitglieder 4 m/0 w 760 Mann/Frau.......... 1.819 Std. Fahrzeuge Sonstige Tätigkeiten. 1.413 Mann/Frau......... 133 .6.205 Std. RLFA 2000, Scania 114. .2003 KLFA, Mercedes 416CDI. 2005 MTF, Toyota HIACE 1995 TF, Toyota HIACE. 1995 Berufsfeuerwehr. Im Herbst konnten wir dann unseren KLF endlich offiziell in den Dienst stellen. Bei einem zweitägigen Fest konnten wir uns der Bevölkerung in unse- rem Schutzbereich präsentieren. Die Jugend sei natürlich nicht unerwähnt, die wieder ein großes Pensum an Ausbildung aber auch an Spaß und Spiel absolvierte und immer wieder für frischen Wind in unserer Einheit sorgt. So können wir 2007 vier Mit- glieder (3 Mann/1 Frau) in den aktiven Stand aufnehmen. Jahresbericht 2006 Kommando Kommandant. Stellvertreter Kassier.. HBI Albert Pfeifhofer OBI Josef Mayr .HV Bernhard Gstir Schriftführer.... OBM Hans-Peter Winterle Schutzbereich Mühlau, Saggen, Teil Innere Stadt ÜHLAU BRUCK Fahrzeugweihe KLF-Patin Barbara Gstir FRISCHOND HLTVEND ANDERS Einsatzzahlen Brandeinsätze.. Technische Einsätze 29 ... Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) eben dem NORMALEN" Feuer- wehralltag - Schulungen, Übungen, diverse Einsätze - gab es natürlich Nera auch 2006 sonst auch einiges zu tun. Im Bereich der Ausbildung konnten wir mit dem vom Bezirk überantwortetem Schall- ortungsgerät mit Trümmerkamera neben den Übungen in der Einheit eine erste Aus- bildung mit der Berufsfeuerwehr Wien auf deren Übungsgelände in Wiener Neustadt absolvieren. Dabei wurde uns bewusst, wie wichtig eine Aufstockung auf drei Geräte ist, da nur im Zusammenspiel mit mehreren Geräten ein effizientes und zielsicheres Ar- beiten möglich ist. Zwei unserer Mitglieder, HBI Albert Pfeifhofer und BM Alex Nigler, konnten bei der Berufsfeuerwehr Berlin eine Volontärsausbildung machen und ka- men natürlich mit gewaltigen Eindrücken zurück. Im Herbst nahmen wir wieder beim Sicherheitstag in Amras teil und traten bei der Technischen Leistungsprüfung mit Er- folg in Silber und Bronze an. Die Einsätze konnten wir in fast schon gewohnter Ma- nier abarbeiten. Es gab gottlob keine grö- Beren Ereignisse und auch von unserer Sei- te her keine Verletzungen und Schäden zu beklagen. Auch die Kameradschaft wurde hochgehalten und so konnten wir unserem Altkommandanten Ernst Waldner zum 75er 75er Ernst Waldner gratulieren. Unserer Partnerwehr Thuins halfen wir bei der Austragung des Südtiro- ler Landesleistungsbewerbes den sie zu- sammen mit der Sterzinger Feuerwehr ab- hielten. Wir übernahmen die Ausschank und das Service in der Festhalle. Noch ein- mal ging es nach Südtirol. Unser Ausflug führte uns nach Ridnaun in die Landes-Feu- erwehrschule und nach Bozen zur dortigen SCANIA ploberger Flachdächer - Spenglerei SCHWARZDECKUNGEN ABDICHTUNGEN SPENGLEREI LICHTKUPPELN LICHTBÄNDER H. Ploberger GmbH Höttinger Au 85. 6020 Innsbruck +43.(0)512.282311-0 +43.(0)512.294921 office@ploberger.cc ploberger.cc TIROLER TINI EHRERINNUNG RAUCH Die Rauchfangkehrer Innsbruck's bedanken sich bei den Feuerwehren der Stadt Innsbruck für die gute Zusammenarbeit. tel. fax. mail. WWW. Erlesene Produkte aus dem Stift Wilten und anderen Klöstern Pforte-Klosterladen Klostergasse 7 A-6020 Innsbruck Tel. 0512/583048 www.stift-wilten.at Mo.-Fr.: 8.00-12.00 u. 14.00 - 18.00 Sa.: 8.00 - 12.00 STADT INNSBRUCK Wir alle sind Stadt! www.innsbruck.at 59 BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl Kommando Freiwillige Feuerwehr FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU FEUERWEHR Armin Praxmarer Helmut Plank Franz Gapp .Andreas Sturm Kommandant. Josef Tusch Mannschaft Stellvertreter Hannes Lechner Aktive 48 Kassier. Schriftführer. Markus Hell Anton Reitmeir Reserve 17 Jugend. .6 Kommando Kommandant. Stellvertreter Ehrenmitglieder 3 Fahrzeuge Kassier. Schriftführer DLK 23-12. TLF. KLF 1994 1990 .2004 Mannschaft Aktive. 1998 Jugend.. 51 m/2 w .7 m/1 w Schutzbereich: Der Schutzbereich der FF Neu-Arzl befindet sich im Osten der Stadt Innsbruck. Er grenzt im Norden an Arzl und erstreckt sich von dort aus südlich des Bahn- dammes bis hin zum Inn. Nördlich ist der Schusterbergweg zu Mühlau und im Osten ist die Marktgemeinde Rum die Grenze. Das Gebiet umfasst das Gewerbegebiet zwi- schen Bahndamm und Haller Straße sowie das Wohngebiet von Neu-Arzl. MTF W ieder einmal bescherte uns das Jahr 2006 eine sehr ereignisrei- che und aufregende Periode. Der Winter Anfang 2006 verlangte viel Enga- gement und Einsatz jedes Einzelnen. Allei- ne die Befreiung verschiedenster Gebäude von gefährlichen Schnee- und Eismassen und dergleichen forderte mehr als 300 Ein- satzstunden von den Kameraden der FF Neu-Arzl ab. Am 2. April konnten wir end- lich die Segnung unseres, 2005 ange- schaffenen KLF's, vornehmen. Zu diesem freudigen Tag konnten wir zahlreiche Gäs- Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze .9 17 te aus dem Bezirk wie auch aus der Politik begrüßen. Ein nicht alltäglicher Einsatz war unserem Feuerwehroberhaupt im September vorbehalten. Gerade mit der Reinigung der Feuerwehrfahrzeuge be- schäftigt, wurde von Passanten bemerkt, wie starker Rauch aus dem Balkon im Nachbarhaus drang. Eifrig brachte der Kommandant den TLF in Stellung und be- gann ohne Verzögerung mit der Brandbe- kämpfung, sodass kein weiterer Einsatz mehr erforderlich war. Der Aufbau einer Höhenrettungsgruppe, kurz SRHT, verlangte ab August 2006 eini- ges an Engagement ab. Unter der Leitung von Chr. Hilber und A. Reitmeir trainieren elf Männer wöchentlich, um in Bereiche, die mit konventionellen Gerätschaften nicht mehr erreichbar sind, vordringen zu können. Die SRHT-Gruppe konnte im August 2007 ge- meinsam mit der Schallortungsgruppe Müh- lau im Tritolwerksgelände in Wiener Neu- stadt ihr Erlerntes bereits in verschiedensten nachgeahmten Szenarien umsetzen und die Aufgaben bravurös lösen. Insgesamt wur- den von den Kameraden der FF Neu-Arzl mehr als 5.000 Stunden geleistet. Fahrzeuge TLFH 2000, Scania 340. KLF, Mercedes Sprinter. LLF, Ford Transit.. .2003 2005 1989 KLF TF, Toyota Bus. GGF, Mercedes 508. 1993 1979 Sonderaufgabenbereiche Gefahrguteinsätze m März 1982 wurde die Löschgruppe Reichenau unter der Schirmherrschaft der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau unter ihrem Kommandanten Anton Unteregger und Harald Fröhlich mit dem Leiter des Ka- tastrophenschutzes HISTA 5 Werner Erhart ins Leben gerufen. Der Fuhrpark wurde aus alten ausgeschiedenen Einsatzfahrzeugen zusammengewürfelt (1 Ford Transit, 1 Land- roover, 1 Mercedes Klöckner, Baujahr 1936 und 1 Katastrophenhänger). Als Garage fun- gierte ein Flugdach im städtischen Zentral- hof Reichenau, Rossaugasse 4. Zwischendurch wurde der Fuhrpark immer wieder durch andere ausgeschiedene Fahr- zeuge ergänzt. Im Jahre 1984 kam es zum freudigen Ereignis, die Löschgruppe Rei- chenau wurde in die Selbstständigkeit ent- lassen und es wurde die Freiwillige Feuer- wehr Reichenau gegründet. Reichenau Schutzbereich Bei der Gründung der Freiwilligen Feuer- wehr Reichenau wurde in Absprache mit der Freiwilligen Feuerwehr Amras und Mühlau unser Schutzbereich eingeteilt, denn es kann festgestellt werden, dass da- durch die Reichenau mit Pradl einwohner- mäßig den größten Stadtteil als Schutzbe- reich umfasst (ca. 20.000). Die Grenzen wurden wie folgt festgelegt: Im Norden der Inn und die Ing.-Etzel-Stra- Be, nach Westen und Süden die Amraser Straße, Kranewitterstraße über den Westen Langer Weg, Trientlgasse, Griesaugasse zum Inn". Im Jahr 2000 wurde die Zone um den Hauptbahnhof und Frachtenbahnhof erweitert. Mit dem Industriegebiet Rossau und dem Hauptbahnhof haben wir in Punkto Gefahrengutausbildung eine sehr wichtige Aufgabe zugewiesen bekommen. Neben dem Frachtenbahnhof und dem Hauptbahnhof sind auch die Autobahn so- wie der gesamte Durchzugsverkehr mit ge- fährlichen Stoffen, der durch unsere Stadt zieht, zu nennen. An das Einsatzgebiet der FF Reichenau grenzen die Schutzbereiche der FF Amras, FF Mühlau, FF-Neu Arzl und FF Wilten. 1986 wurde aufgrund der Erweiterung des Fuhrparkes mit dem Bau einer Garage be- gonnen, damit die Einsatzfahrzeuge nicht immer der Witterung ausgesetzt sind und die Gerätschaften sicher verwahrt werden können. Mit diesem Ausbau wurde die erste Etap- pe der Wache der FF Reichenau begonnen. 1988 wurde das erste Feuerwehrfahrzeug um 100.000 ÖS von der Freiwilligen Feuerwehr Inzing abgekauft und somit hatten wir das erste Fahrzeug das den Nor- men des Landesfeuerwehrverbandes ent- sprach. Das Einsatzfahrzeug hatte auch ein Alter von zehn Jahren und war trotz- dem unser bestes Stück. 1989 kauften wir uns einen drei Jahre alten Ford Transit und bauten dieses Jahresbericht 2006 Fahrzeug selbst zu einem Einsatzfahrzeug um und somit hatten wir wieder ein Fahr- zeug das der Straßenverkehrsordnung entsprach. Als nächster Schritt wurde mit dem damaligen Branddirektor Ing. Tho- mas Angermair die Ausbildung zur Spezi- alisierung über den gefährlichen Stoffe- einsatz der Einheit Reichenau in Angriff genommen. Nun war es auch soweit, der FF Reichenau übergab man ein Tanklöschfahrzeug, das von der FF Wilten ausgetauscht wurde. Um den erweiterten Fuhrpark nun ordnungs- gemäß halten zu können musste der Garagentrakt größer ausgebaut werden. Es wurden Gespräche mit dem zustän- digen Ressort-Bürgermeister Rudolf Krebs geführt und es wurden auf sein Ein- wirken von der Stadtgemeinde Innsbruck 250.000 ÖS für den Umbau flüssig ge- macht. Den wir wiederum in Eigenregie und ohne fremde Hilfe durchführten. Als das Projekt fertig gestellt war hatten wir einen Funkraum, Umkleidekästen in denen wir unsere Einsatzbekleidung ord- nungsgemäß unterbringen konnten und hatten nun auch Platz für fünf Einsatz- fahrzeuge. Im Keller des Bürotraktes des Zentralbau- hofs richteten wir uns einen Schulungs- und Aufenthaltsraum ein den wir auch in Eigenregie ausbauten. Somit hatten wir für einige Jahre einen Raum zur Verfü- gung indem wir unsere Sitzungen und Besprechungen abhalten konnten. Aufgrund der Spezialisierung als Gefah- renguteinheit bekamen wir noch ein Ge- fahrengutfahrzeug mit verschiedenen Aus- rüstungsgegenständen zugeteilt. Weiters wurde uns dann auch noch eine Dekonta- minationsausrüstung zugeteilt. Im Verlauf der weiteren Jahre wurden unsere Wünsche hinlänglich erfüllt, der Ausbau modernisiert und neue Fahrzeuge ange- schafft, sodass wir sagen können wir sind momentan zufrieden und möchten uns beim Bezirksverband und bei der Stadtführung für das bis jetzt Erreichte be- danken. 61 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT BEICH SO HR Freiwillige Feuerwehr Vill Mannschaft Aktive Reserve Ehrenmitglieder Fahnenpatin. 29 5 Jahresbericht 2006 114 Wohnungsbrand in der Andechsstraße 2006 Einsatz, in der Deko-Straße NACH- KONTROLLE Seidemann Ihr Sicherheitsprofi in der Innsbrucker Altstadt SCHLOSSEL ZENTRALE Altstadt www.sicherheitsprofi.at Fliesen FCT Center Tirol Schließanlagen Tresore SAUBE Briefkastenanlagen Beschläge Zutrittskontrollen Schlösser Hotelkartensysteme Türschließer Alarmanlagen ZONE Montagen-Reparaturen WEST- ÖSTERREICHS GRÖSSTER FLIESENHÄNDLER Tel. 0512 364444 Fax 0512 364455 www.fct.at welcome@fct.at Fahrzeugpatinnen. FEUERY FEUERWEHR 122 Fahrzeuge KLF, Mercedes Sprinter. TF, Toyota .2001 1992 Kommando Kommandant. Stellvertreter. Kassier.. Schriftführer OBI Franz Rofner OBI Martin Feichtner Einsatzzahlen Brandeinsätze. OV Robert Koch Technische Einsätze 4 BV Martin Weber Schutzbereich Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde- grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze, ...) Schulungen. 8 7 ür die Freiwillige Feuerwehr Vill war das Berichtsjahr 2006 ein arbeitsin- Jahr angekündigt, wurde der Übungs- betrieb forciert. Besonders unser Verbin- dungsmann OLM Martin Rofner sowie das Kommando und die Gruppenkomman- danten setzten hier neue Akzente in der re- alitätsnahen Ausbildung unserer Kamera- den. Im Berichtsjahr wurden 18 Gruppen- übungen und 4 Schulungen von der Ein- heit durchgeführt, die durchschnittlich von 14 Mann besucht wurden. Der Dachstuhl- brand am 24. Dezember in Igls (Wohnan- lage Maximilian) war nicht nur für uns, sondern für alle beteiligten Einheiten eine Herausforderung, die bestens gemeistert wurde. Das Zusammenspiel aller Einheiten und Rettungsorganisationen funktionierte sehr gut. Bei einem Lkw-Brand auf der A 13 Nähe Zenzenhof konnte unsere Ein- heit die Wasserversorgung sicherstellen. Der Mannschaftsstand hat sich im Be- richtsjahr von 36 auf 29 aktive Kameraden reduziert. Hier war hauptsächlich die Ab- wanderung einiger Kameraden aus Vill ausschlaggebend. Eine große Herausfor- derung für die nächsten Jahre wird es sein, den Mannschaftsstand wieder zu heben und neue Mitbürgerinnen für den Dienst am Nächsten zu begeistern. Auch die Ka- meradschaftspflege in der Einheit durfte nicht fehlen. Runde Geburtstage und kleine Feierlichkeiten wurden durchge- führt. Der Besuch und das Ausrücken" bei diversen Festen im Dorf und im Bezirk rundeten das Bild ab. Zum Schluss das Er- freulichste: Der bereits in den vier vergan- genen Jahresberichten angekündigte TLFH 1000 der Berufsfeuerwehr Innsbruck wur- de nach erfolgreicher Generalsanierung im Frühjahr 2007 an die Einheit übergeben, wofür sich die Einheit recht herzlich be- danken möchte. 63 BEZIRKSEFUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Wilten FEUERWEHR Kommando Kommandant. Stellvertreter OBI Hubert Thonhauser Mannschaft Aktive Reserve Jugend Ehrenmitglieder 60 16 .4 5 .HBI Peter Pfeifer Fahrzeuge TLFH 3000/500, ÖAF 19-331 Kassier Schriftführer. HV Josef Pezzei BV Mag. Markus Strobl .1989 KLF-A, Mercedes Sprinter 416CDi .. 2002 KRF, Mercedes 508D. 1986 TF, Toyota Hiace.. Boot, Barro-Bootsbau 1992 1999 Schutzbereich Gesamtes südwestliches Stadtgebiet (KG Wilten), abgegrenzt durch den Inn, die Ma- ximilianstraße, Salurner Straße, die Sill bis zur südwestlichen Stadtgrenze. Spezielle Einsatz-Objekte/-Szenarien sind mehrere Tanklager, die Universität Innsbruck, die Universitätskliniken Innsbruck, die Inntal- und Brenner-Autobahn sowie die West- bahnstrecke. Zudem ist die FF Wilten neben der Berufsfeuerwehr durch das Boot und die Rettungsschwimmer zuständig für den Inn zwischen Telfs und Wattens. V yor 70 Jahren wurde im Siedlungsge- biet Sieglanger ein eigener Löschzug gebildet. Aus diesem Grund gedach- te die Feuerwehr Wilten ihrer Gründung vor 70 Jahren mit einem Oktoberfest und einem Festgottesdienst, bei welchem die Feuer- wehrjugend von Fahrzeugpatin Lieselotte Pfeifer einen neuen Wimpel spendiert be- kam. Ihr 75-Jahr-Jubiläum gefeiert hat auch die Partnerfeuerwehr Lehen in Freiburg, wo- zu eine Abordnung nach Freiburg fuhr um persönlich zu gratulieren. Das Jubiläumsjahr kennzeichnet vor allem aber eine rege Aus- bildungstätigkeit: So absolvierten 2006 zwei Kameraden den ABC-Abwehrzug und zwei weitere rückten im Herbst ein. Insgesamt konnte die Feuerwehr 35 absolvierte Kurse Der neue Jugendwimnel wird geweiht Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze und Tätigkeiten (Brandsicherheitswachedienste, Überprüfung Löschwasserversorgung, Arbeitseinsätze,...). .6 11 1 an der Landes-Feuerwehrschule verzeich- nen. Zudem waren auch wieder Jugendliche aus Wilten beim Wissenstest der Feuerwehr- jugend dabei und konnten viermal das bron- zene und fünfmal das goldene Wissenstest- abzeichen erlangen, drei davon gar fehler- frei! Im Bereich Ausbildung war der Höhe- punkt aber das Absolvieren der Prüfung für das Atemschutz-Leistungsabzeichen in Bron- ze in Reith bei Seefeld durch Werner Mair, Maria Nuener und Thomas Ostermann. Da- bei war die Unterstützung von Kameraden der FF Völs und der Landes-Feuerwehrschu- le während der Trainingsphase sehr hilfreich, zumal die ASLA-Prüfung in Innsbruck noch nie durchgeführt wurde und so zahlreiche Fragen während der Vorbereitung aufgetre- ten sind. An Neuanschaffungen konnten 2006 vor allem die neuen Digitalfunkgeräte in Betrieb genommen werden - anfängliche Skepsis wegen der komplizierteren Bedie- nung wich schnell der Zufriedenheit über die bessere Sprachqualität. Daneben wurde die Feuerwehr von der Stadt Innsbruck bzw. dem Bezirksfeuerwehrverband noch mit einer speziellen Pumpe für Waldbrandeinsätze, ei- nem Hubschraubernetz sowie einer digitalen Atemschutz-Überwachungsbox ausgestat- tet wofür der Stadt und dem REV auch an Die Feuerwehr Wilten zu Gast bei der Partnerfeuerwehr Freiburg-Lehen dieser Stelle gedankt sei. Gemeinsam mit dem BFV wurden dann noch 22 Brand- schutzhauben für die Sicherheit der Atem- schutz-Geräteträger angekauft. Neben Aus- pumparbeiten Anfang Juli im Bereich Müh- lau und einigen Brandmeldereinsätzen gab es noch weitere Einsätze: Zu einem Woh- nungsbrand wurde die Feuerwehr Wilten im März alarmiert, die Brenner-Bundesstraße bis zum Sonnenburghof wurde im Mai an- lässlich des Bon-Jovi-Konzertes beleuchtet, bei der Firma Huter kam es im August zu ei- nem Silobrand, welcher stundenlanges Aus- schöpfen zur Folge hatte, zwei Bootseinsät- ze folgten im August und neben dem Besei- tigen einer Ölspur gab es noch den Brand im Versorgungskanal zwischen Fernheizwerk und Universitätsklinik. Zum Schluss kann über dieses zum Glück wieder unfallfrei ver- laufene Jahr noch berichtet werden, dass Wilten auch beim Jux-Rodelrennen des Bezirkes teilgenommen hat, in bewährter Weise mit zwei Hornschlitten. Für 2007 steht die Abhaltung der Prüfung für das Atem- schutz-Leistungsabzeichen im Herbst auf dem Programm sowie die weitere Planung für den Neubau der Wache Wilten. Das Grundstück dafür wurde Anfang 2007 be- stimmt: Die neue Wache wird am Westende vom Sieglanger beim bisherigen Tennisplatz gebaut werden. AS-Leistungsprüfung: Werner Mair; Maria Nuener und Thomas Ostermann (v1) hei Station 5 Freiwillige Feuerwehr Musikkapelle Derzeitige Funktionäre Kommandant Stellvertreter. Kapellmeister. Kassier Schriftführer. Karl Löscher Daniel Walch Mag. Josef Laube Manfred Messner Ing. Christian Ertl Mannschaft Aktive Mitglieder Jugendfeuerwehrmitglieder Außer Dienst Mitglieder. KURZCHRONIK 26 9 .2 1871 wurde die Freiwillige Feuerwehr- Musikbanda" gegründet, um bei Feuer- wehrfesten und Begräbnissen den Feuer- wehrmännern voranzugehen. Da keine eigene Vereinsmeldung existiert, kann davon ausgegangen werden, dass sie als Sektion der Freiwilligen Feuerwehr Inns- bruck und nicht als eigenständiger Verein angesehen wurde. Doch bereits am 25. August 1886 wurde die Musikband wie- der aufgelöst, nachdem es innerhalb des Vereins zu Misstönen menschlicher und nicht musikalischer Art gekommen ist. Es folgte eine Zeit ohne eigene Musik- kapelle, die 1905 durch ein Provisorium zu Ende ging, als die Wiltener Schützenmu- sikkapelle gleichzeitig auch die Agenden der Feuerwehrmusikkapelle übernahm. Dieses Provisorium dauerte bis 1920. Erst 1921 erscheint wieder eine eigene Feuer- wehrmusik. Doch auch diese ging wieder auseinander, und zwar bereits fünf Jahre später im Jahre 1926. Laut Chronik war dieses Mal die arbeitslose und unsichere Zeit dafür ausschlaggebend. Und so kam es wieder zu einem Proviso- rium: Mit der Peter-Mayr-Bundesmusikka- pelle wurde ein Vertrag abgeschlossen, in- dem sich die Peter-Mayr-Bundesmusikka- pelle verpflichtete, die Aufgaben der Feu- erwehrmusik zu übernehmen. Im Gegen- zug dafür erhielt sie die Instrumente und das Inventar der Feuerwehrmusik. Da die vertraglichen Abmachungen nicht eingehalten wurden, kam es 1930 zum Bruch zwischen Feuerwehr und Peter- Mayr-Bundesmusikkapelle und man be- gann wieder, eine eigene Feuerwehrmusik- kapelle aufzubauen. Bis zu deren Wieder- gründung spielte trotz Querelen die Peter- Mayr-Bundesmusikkapelle weiter. Interes- sant, dass in der Chronik extra vermerkt ist, Jahresbericht 2006 dass die wiedergegründete Kapelle unpo- litisch sein sollte. Und so kam es 1931 zur Konstituierung der selbstständigen, unpo- litischen Feuerwehrmusik Innsbruck als ei- gene Körperschaft der Freiwilligen Feuer- wehr Innsbruck. Dass sie 1938 wieder auf- gelöst wurde hatte dieses Mal den Grund, dass nach dem Einmarsch der Deutschen Truppen per Reichsverfügung alle Vereini- gungen in Österreich aufzulösen waren. Doch bereits 1946 wurde die Feuerwehr- musik nun zum bereits vierten Mal wieder- gegründet. Seit ihrer Gründung musste sie bei unzäh- ligen Begräbnissen für verstorbene Feuer- wehrkameraden ausrücken. Immer wieder beauftragte sie aber auch die Stadtge- meinde Innsbruck, um bei kommunalen Ereignissen aufzutreten. Ebenso wurden Reisen ins benachbarte Ausland veranstal- tet. Zudem wurde die Musikkapelle immer wieder eingeladen, bei Einweihungen von Fahrzeugen und Gerätschaften bzw. be- sonderen Jubiläen von Innsbrucker Einhei- ten und bei größeren Feuerwehrfesten im ganzen Land Tirol aufzuspielen. Heute ist die Feuerwehrmusik Innsbruck zugleich auch die Stadtmusikkapelle Pradl. Und zugleich als elfte freiwillige Einheit Mitglied des Feuerwehr-Bezirks- verbandes Innsbruck-Stadt. und Kanellmeister Franz Winkler Abbildung d Jahresbericht 2006 Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck Mannschaft BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Berufsfeuerwehr Musikkapelle Derzeitiger Vorstand OBM Dietmar Herskovits OLM Martin Hell Obmann Obmann-Stv. Kapellmeister... BR Johann Zimmermann Kapellmeister-Stv... OBI Martin Feichtner Kassier OBM Alois Weger HBM Josef Mair HBM Klaus Zeiringer HBM Johann Heiss U rsprünglich als Musikgruppe zur Gestaltung der feuerwehrinternen Feierlichkeiten im Jahr 1977 ge- gründet, hat sich die Berufsfeuerwehr- Musikkapelle in ihrem 30-jährigen Beste- hen zu einem beachtlichen Klangkörper mit über 35 Musikanten und Musikantin- nen etabliert. Die Musikmitglieder setzen sich aus Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, aus Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr nahestehenden Musikanten zusammen. Wie im täglichen Berhit Einsatz, harmoniert das Zusammenspiel von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feu- erwehr auch in diesem Bereich ausge- zeichnet. Aufgrund der Baumaßnahmen im Bereich der Hauptfeuerwache war im Berichtsjahr ein ordentlicher Musikbetrieb leider nicht möglich. Es war jedoch eine besondere Ehre, dass die Berufsfeuerwehr-Musikka- pelle am 4. Mai 2006 ihrem Gründer, Alt- Branddirektor Ing. Thomas Angermair, zum 80. Geburtstag mit einem Marsch- ständchen gratulieren konnte. Kommando Kommandant. Stellvertreter.... Wenn's bei Ihnen schneit... Stiegl GETRÄNKE UND SERVICE GESELLSCHAFT ... dann sind wir rasch zur Stelle und halten Ihre Parkflächen, Gehsteige und Zufahrten frei von Schnee und Eis. In ganz Tirol. Maschinenring. Schnell wie die Feuerwehr. Maschinenring-Service Tirol reg.Gen.m.b.H. Wilhelm-Greil Str. 9, 6020 Innsbruck Notruf: 0512/58 55 80 maschinenring.at A-6401 INZING Schießstand 11 Tel.: 05238 57010-0 Fax: 05238 57010-2690 www.stiegl-gsg.at Aktive .56 Reserve 0 Jugend .0 Ehrenmitglieder 0 Fahrzeuge TLF 8000, Mercedes (Allrad) TLF 9000, ÖAF (Allrad) VLF, Mitsubishi Pajero ELF, Mercedes Sprinter (Allrad) RLF 4000 (Allrad) Thomas Reiner .Martin Kofler PLF 2000 (Allrad) Einsatzzahlen Brandeinsätze. .30 Schutzbereich Flugplatzrettungsbereich laut behördlichen Technische Einsätze 21 Auflagen Sonstige Einsätze und Tätigkeiten..... 16 N eben den täglichen Tätigkeiten wurde am Flughafen Innsbruck im Jahr 2006 wieder viel Zeit in die Aus- und Weiterbildung unserer Feuer- wehrmänner investiert. So besuchten wir neben einigen Kursen an der Landes-Feu- erwehrschule in Telfs auch Kurse an Flug- häfen im In- und Ausland. 25 Mann Hot Fire Drill in Wien ⚫2 Mann Bergeseminar in Stuttgart 1 Mann International Ausbildungs- zentrum für Flughafenfeuerwehren in Teeside (England) ⚫62 Interne Übungen und Schulungen Urlaub von Anfang an! Die Philosophie vom "Flughafen der kurzen Wege" wird in Innsbruck konsequent umgesetzt. Mit wenigen Schritten vom Parkhaus zum Flugzeug. Vielleicht eine kurze Pause im völ- lig umgestalteten Restaurant "Fly- INN", ein Blick von der Besucher- terrasse oder ein kurzer Einkauf im erweiterten Travel Value Shop. Und das alles bei reibungslosem Service, rascher Abwicklung und freundlichen Mitarbeitern - das ist der Flughafen Innsbruck. Ab Ihrem Flughafen Innsbruck Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft.m.b.H. Fürstenweg 180, A-6020 Innsbruck Tel. 0512/22 5 25-0, Fax 22 5 25-102 info@innsbruck-airport.com www.innsbruck-airport.com Flughafen Innsbruck Gewinner des Airport Achievement Award 06/07 X airport achievement 2006/7 an era:award INNSBRUCK BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Tyczka Neue Gastechnik - Ihr innovativer Energieversorger! Flüssiggas ist die vielseitigste Energie überhaupt! als Heizenergie zur Wärmeerzeugung als Prozessenergie z. B. zur Metallbearbeitung als Antriebsenergie für Automobile und Gabel- stapler Möchten Sie mehr über Flüssiggas erfahren? -Wir beraten Sie mit Energie! Tyczka Neue Gastechnik GesmbH & Co. KG Zentrale: Bert-Köllensperger-Straße 3 6060 Hall i.T. Fon 05223 5863-0 Fax 05223 5863-24 www.tyczka.at Gratis-Hotline: 0800 201401 EISENKIES da staunt die Zukunft! Die Firma Günther-Tore GmbH ist ein internationaler Hersteller mo- derner, innovativer Premium-Tore. Das Unternehmen bietet Industrie, Ge- werbe und Privatpersonen zuverlässige, individuelle Lösungen in Spitzenqualität, die sowohl konstruktiv als auch wirt- schaftlich überzeugen. Die Spezialisten von Günther-Tore begleiten ihren jewei- ligen Auftraggeber auch bei der Lösung schwieriger oder ungewöhnlicher Auf- gaben, von der Planung und Angebot- serstellung über die Produktion und den Einbau bis hin zur Inbetriebnahme und regelmäßigen Wartung der Toranlagen. Das Unternehmen, zu Beginn der 70er- Jahre von Dr. Ing. Wolfgang Günther gegründet und auch heute noch in des- sen Eigentum, wurde bald darauf, vor mehr als 30 Jahren, zur Keimzelle der heutigen Günther-Gruppe mit inzwi- schen circa 1.800 Mitarbeitern, die in acht Unternehmen, aufgeteilt auf die Werke und Niederlassungen in ganz Europa, beschäftigt sind. Über alle Dis- ziplinen und Grenzen hinweg verbindet die Mitarbeiter der Günther-Tore GmbH Tyczka NEUE GASTECHNIK der unbedingte Wille zum eigenen Erfolg ebenso wie der Mut, neue Ideen rasch in die Tat umzusetzen. Wesentliche Grund- lage der Firmenphilosophie ist nicht zu- letzt der Ehrgeiz, jede gestellte Aufgabe einfach perfekt zu lösen. G Das größte Kapital der Günther-Tore GmbH ist das Vertrauen der zufriedenen Auftragge- ber, sowohl in das Können, die Erfahrung und die Leistungsbereitschaft aller Verantwortlichen, als auch in die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte. Diesem Vertrauen ist es zu verdanken, dass die Günther-Tore GmbH heute eine hervorragende Position im Markt innehat. Moderne Tore wie die Industrie-Sektionaltore von Günther-Tore, bieten nicht einfach nur Zugang und Sicherheit an Ein- und Ausgängen. Sie sind vielmehr immer auch ein wesentlicher Teil eines hochkomple- xen Ganzen, zum Beispiel eines überzeugenden archi- tektonischen Gesamtkonzeptes, einer ausgeklügel- ten Logistik oder anderer hoch effizienter, mitunter sogar lebensrettender Betriebsabläufe. Für die Berufsfeuerwehr in Innsbruck lieferte und mon- tierte die Günther-Tore GmbH die kompletten Toranla- gen, bestehend aus Sektional- und Falttorelementen. Günther-Tore TORTECHNIK Über 30.000 elektrisch betriebene, funk- ferngesteuerte Tore und Toranlagen in den letzten 3 Jahrzehnten sind eine stolze Referenz. Wählen Sie effiziente Lösungen von Eisenkies - wo Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und zeitgemäßes Industrie- design gefragt ist. www.eisenkie VERWEL FEUERWEHR EUERWEHR-SECTIONALTORE MONTAGE & SERVICE HORMANN Das hat ihnen gerade noch gefehlt! Und was fehlt Ihnen? PerLe plus - die persönliche Lebensplanung der HYPO TIROL BANK. Damit Ihre Pensionsvorsorge gesichert ist. PerLe plus Ein herzliches Dankeschön allen Inserenten, die durch ihre Einschaltung die Produktion dieser Publikation ermöglichten. IMPRESSUM Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Redaktion: BR Johann Zimmermann, BV Mag. Markus Strobl Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0* Tel. 050700 www.hypotirol.com Wir realisieren Ideen. HYPO TIROL BANK Wassertram Wir bringen vieles ins Rollen. Unsere Energie, Ihr verlässlicher Partner. Sicherheit und Komfort im Alltag. Mobilität rund um die Uhr. Mit Energie zum Ziel. Tiroler Strom - Ihr Partner. E-sicher. Tiroler Wasserkraft. Infos: 0800 818 819 und www.tiroler-wasserkraft.at REDBALL tiroler wasser kraft Energie mit Perspektiven