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Stadtarchiv
StA? Innsbruck
P-870-2005
Stadtmagistrat Innsbruck
FEUERWEHR INNSBRUCK
2005 20
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Robust, zuverlässig, und mit
hohem Qualitätsstandard...
...eben Scania.
SCANIA
FEUERWEHR
AM 791DD
200
FREIWILLIGE FEUERWEHR
NEUHOFEN/YBBS
TLFA 400
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2005
Bibliothek
Jahresbericht 2005
BERUR
FEUERW
NNSBR
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Robust, zuverlässig, und mit
hohem Qualitätsstandard...
...eben Scania.
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2005
Bibliothek
SCANIA
FEUERWEHR
AM 791 DD
FREIWILLIGE FEUERWEHR
NEUHOFEN/YBBS
ED
TLFA 400
SCANIA
DER BESSERE ZUG
Jahresbericht 2005
BENURS
FEUERWEHR
BK
NNSBRUCK
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Anton Steixner
Landesrat
Jahresbericht 2005
Hilde Zach
Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
Geschätzte
Feuerwehrkameraden!
De
ie Verantwortlichen des Bezirks-
feuerwehrverbandes Innsbruck-
Schriftbeitrag für den Jahresbericht 2005
beizustellen. Dieser Aufforderung bin ich
aus mehrfacher Hinsicht gerne nachge-
kommen.
So bin ich, mit der im Jänner 2006 erfolg-
ten Regierungsumbildung, nunmehr das
für das Feuerwehrwesen verantwortliche
Regierungsmitglied. Dass ich mich bei die-
ser Verantwortung auf erprobte Strukturen
und äußerst kompetente und erfahrene
Mitarbeiter sowie hoch motivierte Mitglie-
der stützen und verlassen kann, war mir
schon vor Antritt dieser Aufgabe bekannt.
Dass sich dieser Eindruck nach nunmehr
doch schon einigen Wochen und vielen
Gesprächen bestätigt und verstärkt hat,
macht mich zuversichtlich für die kom-
menden Aufgaben und Herausforderun-
gen. Ich werde mich jedenfalls nach Kräf-
ten bemühen, den Interessen des Feuer-
wehrwesens auf der politischen Ebene das
entsprechende Gehör zu verschaffen. Ich
selber bin seit meiner Jugend an Mitglied
der Feuerwehr und habe ihr Wirken, ihre
Aufgaben und Ansprüche unmittelbar er-
lebt. Diese Erfahrung werde ich nun in
mein Wirken einfließen lassen können, wie
wohl ich aber auch hoffe und bitte, dass
sich diese Erfahrungen und die fachlichen
Argumente bei den künftig zu treffenden
Entscheidungen nicht stets im Würgegriff
budgetärer Zwänge befinden. Das Be-
kenntnis zur Sparsamkeit, Wirtschaftlich-
keit und Zweckmäßigkeit und die unab-
dingbare Notwendigkeit zur Bereitstellung
einer funktionierender Infrastruktur bzw.
zeitgemäßen Ausrüstung dürfen auch
weiterhin keine sich ausschließenden Prin-
zipien sein. Eine der zentralen Aufgaben
als zuständiges Regierungsmitglied erken-
ne ich darin, mit Weitblick für die Aufrecht-
erhaltung eines funktionierenden Feuer-
wehrwesens auch dann zu sorgen, wenn,
wie sie oft, die großartige Hilfsbereitschaft
und Leistungsbereitschaft in Ermangelung
großer Katastrophen in Vergessenheit zu
geraten droht.
Jedenfalls freue ich mich auf diese große
und verantwortungsvolle Aufgabe. Ich darf
versichern, dass das Feuerwehrwesen in
meinem politischen Denken und Handeln
einen festen Stellenwert einnimmt und die
Feuerwehren mit mir einen wehrhaften
Verfechter ihrer Ideale als politischen Re-
ferenten haben. Abschließend darf ich al-
len Mitgliedern und Verantwortlichen für
ihr Wirken im abgelaufenen Berichtszeit-
raum ganz herzlich danken. Bei den vielen
Einsätzen des vergangenen Jahres haben
die Wehren ihr Können, ihre Bereitschaft
und ihre Schlagkraft eindrucksvoll bewie-
sen. Ich werde jedenfalls meinen Beitrag
leisten, dass dieses effiziente Handeln
auch zukünftig möglich ist und wünsche
euch auch für die kommenden Aufgaben
alles Gute, besonders aber, dass ihr von
euren Einätzen stets gesund nach Hause
kommt.
Mit einem herzlichen Gut Heil, Kamera-
den, verbleibt euer
Autou Steixuer
Feuerwehr Innsbruck:
Ein Kompetenzzentrum für die Sicherheit der Stadt!
W
eit über 5.000 Einsätze verzeich-
nete die Innsbrucker Feuerwehr
im letzten Jahr vom lebensret-
tenden Einsatz beim Wohnungsbrand bis
zum spektakulären Lkw-Brand auf der
Autobahn. Das dramatischste und heraus-
forderndste Ereignis war aber das Hoch-
wasser im August 2005. Innsbruck blieb
glücklicherweise von einer Überschwem-
mungskatastrophe verschont! In dieser
extremen Hochwassersituation zeigten
alle Blaulichtorganisationen und im Spe-
ziellen die Feuerwehr Innsbruck ihr Ein-
satzpotenzial und ihre 100-prozentige
Einsatzbereitschaft! Als Innsbrucks Bürger-
meisterin spreche ich der Berufsfeuerwehr
Innsbruck und den 10 Freiwilligen Feuer-
wehren der Stadt meinen Dank und mei-
ne Anerkennung aus!
Vorbeugend arbeiten die Feuerwehr und
das Zentrum für Naturgefahren Manage-
ment,,alpS" intensiv im Bereich Katastro-
phenschutz zusammen, um auf gefährli-
che Szenarien und klimatische Ausnahme-
situationen, mit denen man immer öfter
rechnen muss, vorbereitet zu sein. Diese
Kooperation mit der wissenschaftlichen
Ebene" zeigt deutlich die Entwicklung des
Feuerwehrwesens von der ursprünglichen
Brandbekämpfung hin zu einem moder-
nen und effizienten Kompetenzzentrum
der Sicherheit mit großem Know-how
und Hightech.
Neben der ständigen Modernisierung des
Fuhrparks und der Ausrüstung eröffnen
vor allem zwei infrastrukturelle Großvor-
haben neue Perspektiven für die Sicherheit
- über die Stadtgrenzen hinaus: Voll im
Bau ist die Integrierte Landesleitstelle - die
zentrale Einsatzstelle für das Tiroler
Sicherheitsnetz. Begonnen wurde auch
bereits mit der Generalsanierung und dem
Umbau der Hauptfeuerwache der BFI.
Als Bürgermeisterin der Tiroler Landes-
hauptstadt Innsbruck weiß ich das große
persönliche Engagement, den Mut und die
Einsatzbereitschaft jedes einzelnen Feuer-
wehrmannes und immer öfter auch von
Feuerwehrfrauen bei den freiwilligen Ein-
heiten zu schätzen. Dafür danke ich und
wünsche der Innsbrucker Feuerwehr viel
Erfolg bei der verantwortungsvollen Arbeit
im Interesse der Sicherheit der Bürgerin-
nen und Bürger. Vor allem wünsche ich
Ihnen, dass die Einsätze ohne Unfälle
verlaufen!
Kilde ful
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Jahresbericht 2005
Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter
Ressort führende Stadträtin
Dr. Christoph Platzgummer
Magistratsdirektor
Auf unsere Feuerwehrleute
können wir stolz sein!
In den vergangenen 6 Jahren hat die
Stadt Innsbruck für Fahrzeuge und Ge-
räte für die Innsbrucker Feuerwehren
Euro 6,1 Millionen ausgegeben. Kein ge-
ringer Betrag, vergleichsweise könnten
dafür z. B. ein Haus mit 35 Wohnungen
für eine 4-köpfige Familie oder 2 mehr-
gruppige Kindergärten gebaut werden.
Und doch ist diese Investition in die Inns-
brucker Feuerwehren absolut gerechtfer-
tigt und ich stehe hinter jedem ausgege-
benen Cent. Die Investitionen wurden ge-
tätigt, um das Leben der InnsbruckerInnen
zu schützen, Leben zu retten und drohen-
de Katastrophen zu bekämpfen.
Unsere Feuerwehren müssen für Brände,
Unfälle, Katastropheneinsätze und den
vorbeugenden Brandschutz bestens aus-
gestattet sein. Gerade die zahlreichen und
schweren Wohnungsbrände in den letzten
Wochen bestätigen die Notwendigkeit
und Sinnhaftigkeit der Investitionen, denn
die in Mitleidenschaft gezogenen Perso-
nen konnten alle gerettet werden und
kamen mit leichten Verletzungen davon.
Mit welchem Idealismus die freiwilligen
Feuerwehrfrauen und -männer das ganze
Jahr ihren Dienst versehen, hat die Hoch-
wasserkatastrophe im August 2005 ge-
zeigt. 9.439 Mannstunden waren unsere
freiwilligen Feuerwehrleute im Einsatz. Sie
haben zuerst alles gegeben, um Innsbruck
vor dem Wasser zu schützen und sich an-
schließend in Innsbruck, Völs und Wörgl
an den Aufräumungsarbeiten beteiligt.
Nach dem Pegasus Award 2005 genießen
unsere Feuerwehrleute den Ruf der ver-
trauenswürdigsten Berufsgruppe.
Wir können zu Recht stolz auf sie sein!
Freiwillige Feuerwehren Innsbrucks
und Berufsfeuerwehr Innsbruck!
U
nsere Feuerwehren leisten allzeit
bereit wertvollste Dienste für die
Gemeinschaft der in unserer Stadt le-
benden Bevölkerung. Auf sie ist jeder-zeit
Verlass, egal ob technische Hilfeleistung
oder Rettung aus einer Gefahr für Leib,
Leben und Gesundheit. Dieses Wissen um
die Verlässlichkeit unserer Feuerwehren ist
ein wesentlicher Teil der Lebensqualität
unserer Stadt. Es ist notwendig, dies zu
betonen, weil gut Funktionierendes allzu
leicht im Bewusstsein ins Selbstverständ-
liche verrückt. Oft wird dann vergessen,
dass es vieler berufsmäßiger und freiwil-
liger Handanleger und Verantwortungsträ-
ger braucht, um die erwünschte Qualität
und Wirkung zu erreichen.
Und in diesem Zusammenhang kann ich
aus Erfahrung meiner beruflichen Position
und der intensiven, ja fast täglichen fach-
lichen Beschäftigung mit der Materie bes--
ten Gewissens bestätigen, dass unsere
Feuerwehren vorbildlich organisiert, aus-
gebildet, ausgerüstet und einsatzbereit
zur Verfügung stehen. Dafür sei allen Be-
teiligten herzlich gedankt.
Es gilt niemals zu übersehen, dass die An-
forderungen an die Feuerwehren perma-
nent breiter werden und angesichts der
Entwicklung des Gefährdungspotentiales
auch die Herausforderungen stetig stei-
gen. Aus diesem Grunde braucht es eben
auch eine ständige, zweckmäßige Intensi-
vierung der Aus- und Weiterbildung und
einer technischen Aufrüstung. Gerade die
Ereignisse des Jahres 2005 und des gera-
de begonnenen Jahres 2006, man denke
nur an die Hochwasserkatastrophe, einige
höchst herausfordernde Einsätze bei Ver-
kehrsunfällen, an die kraft strengen Win-
ters und der damit verbundenen Hoch-
heizperiode aufgetretenen Wohnungs-
brände (bekanntermaßen war ja selbst
unsere Bürgermeisterin hievon leidlich be-
troffen) und vieles andere mehr, geben all
jenen Recht, die sich zu unserem System
der Feuerwehren stets bekannt haben und
bekennen und dieses aus Interesse an der
Sache fördern.
Ich stehe deshalb nicht an, aus Anlass des
Jahresberichtes 2005 mich ausdrücklich
bei allen zu bedanken, die sich unseren
Feuerwehren verschrieben haben; ange-
fangen beim Jungfeuerwehrmann bis hin
zum obersten Verantwortungsträger.
Ich erbitte für ihre Tätigkeit Gottes Hilfe
und Schutz und verbleibe
Dr. Christoph Plategummer
France- Luine Pekarny Rafter
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Jahresbericht 2005
Dipl.-Ing. Alfons Gruber
Landesfeuerwehrinspektor
OBR Bmst. Ing. Anton Larcher
Bezirksfeuerwehrkommandant
2005 -
Was wäre ohne Feuerwehr!
Ad
us der Vielzahl der Einsätze und
der geleisteten Einsatzstunden
àersieht man, dass sich in der Landes-
hauptstadt feuerwehrmäßig viel tut -
2005 besonders viel.
Jedem von uns ist die Hochwasserkatas-
trophe noch in Erinnerung und die damit
verbundenen bangen Stunden, in denen
nicht klar war, wie Innsbruck davonkom-
men wird. Alle Kräfte der Berufsfeuer-
wehr und der freiwilligen Feuerwehren
waren hier im Einsatz und haben die an sie
gestellten Aufgaben erfolgreich bewältigt..
Auch über die Bezirksgrenzen hinaus
konnten die Feuerwehren Innsbrucks hel-
fen einmal bei dem Großbrand im Wipp-
tal, beim bereits zitierten Hochwasser und
bei mehreren kleinen Einsätzen, insbeson-
dere nach Verkehrsunfällen. Mitglieder der
Berufsfeuerwehr haben auch beim Stren-
ger Tunnel Dienst versehen. Der Dienst ei-
ner Feuerwehrmannschaft mit Langzeit-
atemschutzgeräten war erforderlich, da-
mit der noch nicht fertige Tunnel nach der
hochwasserbedingten Unterbrechung der
Arlberg-Schnellstraße für den Verkehr frei-
gegeben werden konnte.
2005 haben die Feuerwehren Innsbrucks
in ihrem Bezirk und im restlichen Land Tirol
wieder ihre Kompetenz und Schlag-
kraft unter Beweis gestellt. Dadurch konn-
ten Menschenleben gerettet und noch
größere Sachschäden verhindert werden.
Herzlichen Dank an alle, die sich freiwillig
oder von Berufs wegen engagieren und
Verantwortung übernehmen! Den Ver-
tretern des Bezirksverbandes, den Kom-
mandanten der freiwilligen Feuerwehren,
der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der
Betriebsfeuerwehr Flughafen sowie allen
Feuerwehrmitgliedern ein herzliches,, Dan-
ke" für ihr Engagement und für ihren
Einsatz!
Alfons Gurke
Freiwillige Feuerwehren Innsbrucks
und Berufsfeuerwehr Innsbruck!
So
elten zuvor in den letzten Jahrzehnten
ging die Landeshauptstadt Innsbruck
nur wenige Zentimeter trennten Innsbruck
am 23. August 2005 von der Überflutung
durch den Inn. Nur wenige Zentimeter, wel-
che Monate später immer noch oder jetzt
erst recht Anlass geben, über den Hochwas-
serschutz der Stadt und die Ausrüstung der
Feuerwehren nachzudenken. Innsbruck hat-
te Glück - nicht auszudenken, was passiert
wäre, wenn der Inn noch weiter gestiegen
wäre. Tage- wenn nicht wochenlang hätte
die Beseitigung gedauert. Was wir aber nun
wissen: Die Ausrüstung unserer Feuerweh-
ren ist für ein solches Horror-Szenario leider
nicht ausreichend. Wenige Wochen nach
dem Hochwasser habe ich den Zuständigen
in der Stadtgemeinde Innsbruck deshalb ein
Konzept für die zusätzliche Ausrüstung un-
serer Feuerwehren für ein eventuelles Hoch-
wasser vorgelegt. Dieses ist derzeit in der
Detailplanung. Im heurigen Jahr werden
aber sicher diesbezüglich entscheidende
Weichenstellungen fallen müssen. Wichtig-
ste Anschaffungen werden dabei neue
Großpumpen sein. Alleine das Auspumpen
der zahlreichen Innsbrucker Tiefgaragen ist
mit dem jetzigen Gerät unmöglich.
Mit großem Stolz erfüllt hat mich nach dem
überstandenen Hochwasser-Tag in Inns-
bruck die Hilfsbereitschaft unserer Kamera-
dinnen und Kameraden bei den Einsätzen
in Völs und in Wörgl. Weit über hundert Mit-
glieder von Innsbrucker Feuerwehren halfen
zuerst zwei Tage in Völs, um das EZ Cyta
auszupumpen, und anschließend drei Tage
in Wörgl, um dort bei den Betroffenen den
Schlamm und das Wasser zu beseitigen, die
Wohnungen und Häuser auszuräumen und
noch Verwendbares zu reinigen.
Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle
aber auch bei allen Nachbarfeuerwehren
von Innsbruck, welche am Hochwasser-Tag
mithalfen, Innsbruck mit Sandsäcken so gut
es eben ging abzusichern.
Nachdem mit der Gemeinderatswahl 2006
zahlreichen nötigen Austausch-Anschaf-
fungen von Fahrzeugen und Gerätschaften.
Gedankt sei dafür aber auch noch dem ehe-
maligen Magistratsdirektor Dr. Christoph
Platzgummer für seinen Vorsitz in der Ar-
beitsgruppe, welche die gesamten Refor-
men und Konzepte beschloss.
Vorausblicken möchte ich auf das Jahr 2007,
indem die Freiwillige Feuerwehr Innsbruck
eigentlich ein großes Jubiläum feiert - näm-
lich das 150. Gründungsfest. Eigentlich des-
halb, weil nach dem Zweiten Weltkrieg alle
wehr Innsbruck aufgelöst wurden und die-
se nur mehr in den Stadtteil-Feuerwehren
weiterlebt. Dort aber dafür, wie wir alle im-
mer wieder erleben können, umso erfolgrei-
cher. Wir werden 2007 trotzdem sicherlich
nützen, eine der ersten wenn nicht die gar
die erste Freiwillige Feuerwehr im heutigen
Österreich entsprechend zu würdigen.
Allen Funktionären und Feuerwehrmitglie-
dern möchte ich zum Schluss noch meinen
Dank für die geleistete Arbeit aussprechen
- Gerätschaften alleine ohne entsprechend
ausgebildete und motivierte Mannschaft
nützen nichts. Denn eines kann sich Inns-
bruck sicher sein - die Feuerwehren stehen
jederzeit zum Schutz und zur Hilfe bereit: 24
Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.
in Innsbruck die Karten neu gemischt wer-seckis Kompanien der Freiwilligen Feuer-
den, möchte ich auch die Gelegenheit nüt-
zen, um mich bei allen Gemeinderätinnen
und Gemeinderäten dieser Legislaturperio-
de für ihr oft gezeigtes Wohlwollen den Feu-
erwehren gegenüber zu bedanken. Es erfüllt
mich mit Stolz zu hören, dass sämtliche An-
träge die Feuerwehren Innsbrucks betref-
fend einstimmig beschlossen wurden. Die-
ses Vertrauen macht aber natürlich einen
Bezirksfeuerwehrkommandanten nicht nur
stolz, sondern verpflichtet natürlich auch.
Jedoch sei es mir erlaubt, drei Personen be-
sonders hervorzuheben: zum einen die bei-
den Bürgermeister DDr. Herwig van Staa
und Hilde Zach, zum anderen die eigentlich
Ressort-zuständige Stadträtin Dr. Marie-
Luise Pokorny-Reitter. Die Zusammenarbeit
war weit über das Normale hinausgehend
nicht nur konstruktiv, sondern auch sehr
Frucht bringend. Ich erinnere nur an die
große Reform der Berufsfeuerwehr oder die
Erstellung der Fahrzeug-Konzepte sowie die
Gut Heil!
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
tiroler
wasser
kraft
Energie mit Perspektiven
Jahresbericht 2005
Geschätzte
Innsbruckerinnen und Innsbrucker!
it 880 Männern und Frauen ist die
Feuerwehr des Bezirks Innsbruck
nicht nur die größte, sondern
auch die schlagkräftigste Einsatzorganisa-
tion der Landeshauptstadt. Diese Schlag-
kraft konnten sie bei der Hochwassersitua-
tion im Sommer 2005 wieder tatkräftig und
eindrucksvoll unter Beweis stellen. Hier
wurde ein sehr großer Schaden für die Lan-
deshauptstadt verhindert, welcher zahlen-
mäßig gar nicht einordenbar ist.
Die Einsatzzahlen von 5.174 Einsätzen,
welche im Jahr 2005 geleistet wurden,
sprechen für sich. Ein Großteil dieser Ein-
sätze wurde natürlich von der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck geleistet. Zu allen grö-
Beren Schadensereignissen wurde zur
Unterstützung die Freiwillige Feuerwehr
der Stadt Innsbruck angefordert. Gemein-
sam konnten viele technische Einsätze
aber auch vor allem Brandeinsätze pro-
fessionell abgearbeitet werden und ein
größerer Personen- oder Sachschaden
vermieden werden.
Dass all die Einsätze erfolgreich abgear-
beitet werden können, bedeutet auch,
dass sehr viele Stunden der Schulung da-
hinter stehen.
Ich möchte mich dafür recht herzlich be-
danken, dass sehr viel Freizeit hier aufge-
wendet wird, um diese immer schwieriger
werdenden Einsätze erledigen zu können.
Es bedarf aber auch für die Erhaltung der
Schlagkraft der Innsbrucker Feuerwehren
die laufenden Unterstützungen durch das
Land Tirol. Dafür möchte ich an dieser Stelle
meinen aufrichtigen Dank aussprechen.
Besonders hat mich im Jahr 2005 erfreut,
dass wir zum wiederholten Male bei der
Wahl zur vertrauensvollsten Berufsgruppe
an erster Stelle gereiht wurden und den
Pegasus Award im November 2005 ent-
gegennehmen durften.
In die Zukunft blickend, darf ich die nun
entstehende Integrierte Landesleitstelle
erwähnen. Hier werden von Innsbruck aus
Meilensteine der Alarmierung und der Ein-
satzbetreuung gesetzt werden. Ebenfalls
modernisiert wird die Berufsfeuerwehr in
einem Sanierungskonzept, welches sich
schon voll in der Umsetzung befindet.
Mein besonderer Dank gilt allen politi-
schen Verantwortungsträgern, sowohl auf
Landes- als auch auf Stadtebene, den Ver-
tretern des öffentlichen Lebens, den Be-
hörden und allen Einsatzorganisationen
für die gedeihliche äußerst kooperative
Zusammenarbeit.
Vor allem aber gilt mein Dank meinen Mit-
arbeitern der Berufsfeuerwehr und den
zahlreichen freiwilligen Helfern in Inns-
bruck.
Ich wünsche jedem Feuerwehrmann und
jeder Feuerwehrfrau ein erfolgreiches und
sicheres Jahr 2006, auf dass alle gut und
gesund wieder von den Einsätzen nach
Hause kommen,,Gut Heil".
Mag. Erwin Reichel
Kraft
Tirol hat die Kraft,
unabhängig zu bleiben.
Jeder will frei sein. Wir Tiroler haben die Kraft dazu - wir müssen
nur wollen. Die Nutzung unserer heimischen Wasserkraft macht
uns unabhängig von Versorgungs- und Preisrisiken. Wir haben
die Wahl: Freiheit statt Fremdbestimmung. Sicher in die Zukunft.
E-sicher. Tiroler Wasserkraft.
Infos: 0800 818 819 und www.tiroler-wasserkraft.at
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Aus dem Bezirk (Bezirksfeuerwehrverband)
Besuch der Internationalen Feuerwehrmesse, Interschutz Der Rote Hahn"
Bezirkstag 2005
www.melz-ae
FEUERWEHR
41
Kameraden des BFV machten
sich am Abend des 9. Juni auf
zur größten Feuerwehrmesse
Interschutz Roter Hahn 2005" nach
Hannover. Nach einer angenehmen Zug-
fahrt erreichten wir frühmorgens Hanno-
ver und machten uns nach kurzer Erfri-
schung gleich auf zur Messe.
Auf 94.000 m² zeigten 1.235 Aussteller
aus 46 Ländern vieles was das Feuer-
wehrherz höher schlagen lies. Nach kurzer
Nacht fuhren wir am Samstag nach Ham-
burg und konnten dort schöne Eindrücke
der Hansestadt bei einer Hafen- und Stadt-
rundfahrt mitnehmen.
Am Abend verließen wir Hamburg und
kehrten am Sonntag früh wieder gut nach
Innsbruck zurück.
Besonderen Dank unserem „Reiseleiter"
Werner Forster, für die Vorbereitungen und
perfekte Abwicklung der Reise. Der ge-
naue Termin steht noch nicht fest, aber ei-
ne Fahrt zur Interschutz 2010 nach Leipzig
dürfte wiederum eine Reise" Wert sein.
80. Geburtstag von Alt-Bezirkskommandant-Stv. Friedl Mair
A
m Dienstag, dem 1. März 2005,
feierte Alt-Bezirkskommandant-
A Stellvertreter BR Friedl Mair in sei-
ner Feuerwache Arzl, mit einer kleinen
Feuerwehrrunde, seinen 80. Geburtstag.
Die Kameraden der Feuerwehr Innsbruck
gratulieren nochmals auf diesem Wege
und wünschen weiterhin viel Gesundheit.
Jahresbericht 2005
Ruhestand
Dienstleiter Peter Singer
im Ruhestand
en letzten offiziellen Dienst von
Dienstleiter Peter Singer am 16.
Oktober nutzten seine Dienst ha-
benden Kameraden der BF sowie eine Ab-
ordnung der FF Wilten, um ihm zur bevor-
stehenden Pensionierung zu gratulieren.
Bezirksausflug
75%
Skirennen
Teilnehmerinnen sowie 18
Mannschaften kämpften in
zwei Durchgängen auf der
gut
beleuchteten Strecke ROLL-RINN" bei
einem Flutlicht-Skirennen um jede
Sekunde. Sieger in der Mannschaftswer-
tung wurde die Berufsfeuerwehr vor Am-
ras 1 und der FF Wilten.
Im Gedenken
m Donnerstag,
dem 11.August
2005,
Adem
das
verstarb
Ehrenmitglied
des Bezirksfeuerwehr-
verbandes Innsbruck-
Stadt, Alt-Bürgermeister DDr. Alois Lugger.
In seinen mehr als 27 Jahren als Bürger-
meister von Innsbruck stellte DDr. Lugger
zahlreiche Weichen für die Feuerwehr
Innsbruck, die bis heute sichtbar und
bemerkbar sind.
So wurden die Berufsfeuerwehr und
die damals noch neun freiwilligen Feuer-
wehren in Innsbruck laufend dem aktuel-
len Entwicklungsstand von Innsbruck an-
gepasst.
Berufsfeuerwehr wieder amtierender Bezirks-Fußball-Meister
plen
D
er Ausflug des BFV mit den Ehren-
mitgliedern und Funktionären
sowie den Kommandanten, Stell-
vertretern und Verbindungsmännern der
Innsbrucker Feuerwehren wurde heuer als
Wandertag veranstaltet:
Zuerst ging es mit der Hungerburg- und
der Nordkettenbahn bis auf das Hafelekar.
Von dort dann zu Fuß auf die Mösl-Alm,
dem Ziel des Wandertages.
Watter-Turnier
menunde
Weve Forster
brenmitglied
42. Bezirksfeuerwehrtag
Innsbruck-Stadt
PROCREDIT
ROCRED
IROCREDI
GIROCRED
PIROC
IROCREDI
ROCHED
IROCREDI
Be
eim Bezirkstag 2005 trat Werner Forster nach 27 Jahren als
Bezirkskassier offiziell in den Ruhestand. Als besonderer
Bei der daraufhin durchgeführten Wahl wurde der bisherige Be-
zirksschriftführer Martin Weber zum neuen Bezirkskassier und
Markus Strobl zum neuen Bezirksschriftführer gewählt.
Ebenfalls die Ehrenmitgliedschaft erhielt der ehemalige Landes-
feuerwehrinspektor Ing. Willi Gruber, das Verdienstabzeichen des
LFV in Silber wurde Polizeidirektor HR Ing. Thomas Angermair und
Frau Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter die Florianime-
daille des LFV in Silber verliehen.
ei den Bezirks-Fußball-Meister-
schaften auf dem Sportplatz in
BB
Patsch, perfekt veranstaltet von der
FF Igls, gewann die Mannschaft der Be-
rufsfeuerwehr den Meistertitel von Wilten
zurück.
Teilgenommen haben Mannschaften der
Feuerwehren Amras, Arzl, der Gastgeber
Igls, Neu-Arzl, Mühlau, Wilten (2 Mann-
schaften). Betriebsfeuerwehr Flughafen
sowie der Berufsfeuerwehr (2 Mannschaf-
ten).
Besonders war die 2. Truppe der Berufs-
feuerwehr, die so genannte „Altherren-
mannschaft", bei der neben dem Magis-
tratsdirektor Dr. Platzgummer, Brand-
direktor Mag. Reichel und Personalver-
treter Maurer zahlreiche junge Kameraden
aus dem Grundlehrgang der BF mit-
spielten.
A
m Samstag, dem 19. November,
trafen sich 22 Watterpaare zum
alljährlichen Feuerwehrwatten in
der Wache Arzl. Teilgenommen haben 1
Team der FF Amras, 2 Teams der FF Neu
Arzl, 2 Teams der FF Mühlau, 2 Teams der
FF Wilten, 12 Teams der FF Arzl und 1 Team
der FF Thaur. Gewonnen hat Bfkdtstv.
Walter Laimgruber mit seinem Partner
Hans Wieser von der FF Amras.
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Jahresbericht 2005
P
Georg Berger
Sachbearbeiter Feuerwehrjugend, Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK STADT
Feuerwehrjugend Innsbruck-Stadt
Seit Beginn des Jahres 2005 sind
weitere 51 Jugendliche in die Jugendgruppen der
freiwilligen Feuerwehren eingetreten.
Z
usammen mit den 69 Mitgliedern die
zu Jahresbeginn bereits zum fixen
Mitgliederstand zählten und abzüg-
lich der 11 jungen Kameraden, die in den
aktiven Dienst der Feuerwehr überstellt
wurden und den 14 jungen Burschen, die
sich nicht weiter für die Arbeit der Feuer-
wehrjugend begeistern konnten, zählte der
Bezirk zum 31. Dezember 2005 gesamt
95 Mitglieder zwischen 11 und 16 Jahren.
Die Aufgabe der 9 JugendbetreuerInnen
und deren 13 Stellvertreter und Helfer war
es wiederum die praktischen und theore-
tischen Grundkenntnisse der Feuerwehr
auf kind- und jugendgerechte Art den fast
Hundert Jugendlichen zu vermitteln. Ob
die Bemühungen auch fruchteten wurde
am 12. März in der Feuerwache Amras
überprüft. 47 junge Feuerwehrleute ka-
men hierzu zum Wissenstest und ließen
sich auf Herz und Nieren in den Bereichen
Geräte und Knotenkunde, erste Hilfe,
Dienstgrade und Funktionsabzeichen,
Orientierungs- und Funklehre und dem
richtigen Umgang mit Handfeuerlöschern
prüfen. Erfreulicherweise haben alle ange-
tretenen Teilnehmer den Test bestanden,
10 davon sogar fehlerfrei.
Eine weitere Überprüfung der Fähigkeiten
stellt der Leistungsbewerb des Landesfeuer-
wehrverbandes dar, bei dem 4 Jugendgrup-
pen in Telfs angetreten sind. Wobei der Spaß-
faktor und das Wettkampffeeling" gegen-
über dem Wissenstest scheinbar ein größe-
rer ist. Verbunden mit einem Zeltlager ist
dieser Bewerb der richtige Ort um kurz vor
den Sommerferien noch einmal ein wenig
Zeit mit den anderen Kameraden aus den
Jugendgruppen gemeinsam zu genießen.
Die Sommerpause wurde von vielen Ju-
gendbetreuern genutzt, um mit den Ju-
gendlichen auch nichtfeuerwehrtypische
Aktivitäten wie Rad fahren, Schwimmen
und Wandern anzubieten, bevor es dann im
Herbst wieder mit dem feuerwehrtechni-
schen Teil und der Ausbildung weitergeht.
Ein weiterer Bewerb der von den Jugend-
lichen sehr gut angenommen wurde, ist
der Orientierungslauf (2005 in Igls). Dieser
ist kein Einzelbewerb, die Gruppen sind
aber auch nicht so groß wie beim Leis-
tungsbewerb, weshalb besonders gut aus-
gebildete Jugendliche auch zusammen mit
neuen Mitgliedern ohne Routine tolle Er-
gebnisse erzielen können. Wobei auch hier
die gemeinsam verbrachte Zeit mit guten
Freunden mehr zählt als jeder Pokal oder
jede Auszeichnung.
Bevor sich das Jahr dann wieder dem En-
de neigte, konnte ein Großprojekt des Lan-
desfeuerwehrverbandes zum Abschluss
gebracht werden. Alle Feuerwehrjugend-
gruppen Tirols wurden mit einheitlichen
2004 Gesamt
Amras
Arzi
Jacken ausgestattet, die durch die beson-
dere Wettertauglichkeit in Verbindung mit
modernem Design punkten konnten. Be-
merkt werden darf, dass dieses Projekt im
Bezirk Innsbruck-Stadt nur durch die groß-
zügige Unterstützung der beiden Stadträ-
tinnen Dr. Pokorny-Reitter und Mag. Opitz-
Plörer möglich war, da die Schwerpunkte
in den regulären Bekleidungsbudgets auf
dringende Ergänzungen der Einsatzbeklei-
dung der aktiven Mannschaft ausgerichtet
waren. Somit sind unsere Jugendlichen
von Kopf bis Knöchel optimal eingekleidet
und wer sich jetzt fragt, was denn mit den
Füßen sei, darf beruhigt auf das Jahr 2006
blicken, wo der letzte Bekleidungsschwer-
punkt der Jugend umgesetzt werden soll-
te, indem geeignetes Schuhwerk ange-
schafft werden sollte. Leider ist es nicht
möglich alle Aktivitäten und Erfolge in die-
sem Bericht zu nennen, weshalb ich jeden
nur empfehlen kann, sich selbst einmal die
wertvolle Arbeit der Innsbrucker Jugend-
betreuerinnen live anzusehen.
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an
alle UnterstützerInnen und Fördererinnen
unserer Jugendgruppen und ein kamerad-
schaftliches Gut Heil!
1 Mitglieder im Jahr 2005
Hungerburg
Igis
Mühlau
Neu-Arzl
Reichenau
Wilten
Gesamt
11,00 7,00 10,00 0,00 7,00
11,00 8.00 12,00 69,00
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2004 Mädchen
0
2
0
2
0
1
2
0
4
11
2004 Buben
3
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6
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•
Eintritt 2005 Mädchen
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Eintritt 2005 Buben
7
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Überstellung 2005
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Überstellung 2005 Buben
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Austritt 2005 Buben
2005 Gesamt
Kinder von
Feuerwehrmitgliedern
0
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1
3
0
1
3
2
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14
10,00 8,00
8,00
13,00 8,00
11,00 16,00
5,00
16,00 95,00
3
5
2
2
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4
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1
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10/39
BEZIRKSFFUERY FHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Gedenkjahr 2005 -
60 Jahre 2. Republik, 50 Jahre Staatsvertrag
Die Feuerwehr Innsbruck im Jahr 1945
Situationsbeschreibung am Beispiel
der Freiwilligen Feuerwehr Amras
FIRE DEFENSE SITUATION REPORT
wyth karas bei Innsbruck
22.5.1945.
shtons) So landwirtsch
Objekte
bouton shounen, Offene B.
darch Baubes tatt THE Tree
rate wardan
Has Gerstehaus 116 24,
dor 5.31.1
des St.
so ist mit 100 Hur and st
angeschlossen sind.
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Bauchidigungen in den Hauptwasserleitungen liegen nicht vor.
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Die all dar Ortschaft ale hinreich
dan
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2001
walshen Kraftagritsen gespeist werden können,
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64
Die letzten Kriegsjahre
MILITARY GOVERNMENT OF GERMANY
FEUERWEHRLAGEBERICH
FIRE DEFENSE SITUATION REPORT
GLBERICHT
Arap hai nabrek
Tirol
22.6.10.
Objekt Bouton (Visa inshuser) 59 landwirtschaftliche
2
Pas Garas
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Dia
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chaft Ansa
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34
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welchen Kraftspritzen gespeist wardan annan.
archishga einen Teil der Ortschaft a
64
35
25
34
Win anar a 30 ann
Am 6. Oktober 1942 erlebte Innsbruck, 14
Monate vor dem ersten Angriff, den ersten
Fliegeralarm bei Tag. Zwischen Herbst
1942 und Frühjahr 1943 häuften sich die
Luftraumverletzungen durch englische
Bomber bei ihren Angriffen auf Mailand
und München, was eine oftmalige Alar-
mierung der Bevölkerung und der Feuer-
wehren zur Folge hatte. Bis zum 1. Angriff
auf Innsbruck, vom 15. Dezember 1943,
wurde allein die Feuerwehr Amras über
30 Mal zur Einsatzbereitschaft bei Flieger-
alarmen alarmiert!
Am 15. Dezember 1943 erfolgte der
1. Luftangriff auf Innsbruck, die 15. US-
Luftflotte nutzte erstmals ihre durch die
neuen Basen im Raum Foggia verbesserte
Lage.
In der kurzen Luftangriffszeit von nur 5 Mi-
nuten wurden von den Bombern 125 T-
Sprengbomben auf Innsbruck abgewor-
fen, wobei 269 Tote zu beklagen waren.
Die Innsbrucker Feuerwehren rückten un-
mittelbar nach dem Bombenangriff im
Großaufgebot zu verschiedenen Einsätzen
aus, so wurden in Innsbruck an die 50 Ob-
jekte total zerstört, 300 Häuser beschä-
digt, weiters waren vier Großbrände, acht
Mittelbrände und zahlreiche Kleinbrände
zu verzeichnen.
Der Bombenangriff
vom 19. Dezember 1943
Um 12:09 Uhr begann der auf 74 B.17
Bomber reduzierte 2. Teilverband der 15.
US-Luftflotte aus Süd-Westen kommend
in 2 Wellen seinen Angriff auf Innsbruck.
Nach Polizeischätzungen wurden dabei
300-500 Sprengbomben (250 und 500
kg) großteils auf die Bereiche Bahnhof -
Wilten Pradl abgeworfen. Von der Polizei
wurden 70 Tote und 264 Gebäudescha-
densfälle registriert.
In Amras wurde das Wohnhaus von
Dr. Bergmann in der Lönsstraße getroffen,
wobei die gesamte Familie ums Leben
kam.
Um ca. 12:17 Uhr wurde das Feuerwehr-
gerätehaus in Amras von einer Spreng-
bombe voll getroffen und samt Fahrzeugen
und Gerätschaften komplett zerstört, na-
hezu zeitgleich traf punktgenau eine wei-
tere Sprengbombe den unmittelbar an das
Anwesen des Feuerwehrkommandanten
angebauten Holz- und Wagenschupfen.
Im Bericht des Polizeireviers 5 wurde
folgendes vermerkt:
,,Im Bereich des Gruppenpostens
Amras: Spritzenhaus in Amras
durch Volltreffer zerstört."
Das Jahr 1945
Bis zur Fertigstellung des neuen Feuerwehr-
hauses in der Geyrstraße im Jahre 1948,
musste die Freiwillige Feuerwehr Amras mit
einem Provisorium ihre Einsatzbereitschaft
aufrechterhalten, ein Stadel diente dabei
über 3 Jahre als „Gerätehaus".
Nach dem Einmarsch der 7. US-Armee, am
3. Mai 1945, in Innsbruck wurde auch das
Feuerwehrwesen den amerikanischen Be-
fehlshabern unterstellt, welche unmittelbar
eine Bestandsaufnahme über die Situation
der Innsbrucker Feuerwehren durchführte.
In dem mit 22. Juni 1945 datierten und
von Kommandant Karl Zimmermann
unterzeichneten Feuerwehrlagebericht
des Military Government of Germany" ist
neben einer allgemeinen Lagebeschrei-
bung, der Angabe des Mannschaftsstan-
des und der Löschwasserversorgung auch
die technische Ausrüstung der Feuerwehr
Amras beschrieben.
Die Feuerwehr Amras verfügte bei Kriegs-
ende über ein LF 15, Opel (400 I Wasser-
tank, Einbaupumpe 1.500 l/min), 1 Trag-
kraftspritze 1.000 l/min, 1 Tragkraftspritze
800 l/min mit Pumpenanhänger, 1 Lösch-
karren, 35 B- und 86 C-Druckschläuche
mit Storzkupplung, 1 fahrbare Magirus-
leiter 14 m und verschiedenen Armaturen
und Gerätschaften.
1945-1955
Das LF 15, Opel, in gelb-grüner Tarnfarbe
wurde gegen ein LF 15 der Type Glöckner
in grüner Farbe ausgetauscht, in weiterer
Folge erhielt die Feuerwehr Amras ein LF
8, ebenfalls in grüner Farbe, zugeteilt. Die
genannten Fahrzeuge standen bis nach
1960 bei der Freiwilligen Feuerwehr Am-
ras im Einsatz.
Mit Juli 1945 übernahmen die franzö-
sischen Streitkräfte das Besatzungs-
kommando, 1948 wurde der Bezirks-
feuerwehrverband Innsbruck-Stadt ge-
gründet.
Als erster Bezirksfeuerwehrkommandant
von Innsbruck wurde der ehemalige Kom-
mandant der Freiwilligen Feuerwehr Amras,
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Hans Geyr (Kdt. der FF Amras von 1925 bis
1941, Bürgermeister von Amras bis 1938)
gewählt, welcher bis zu seinem Unfalltod
1957 diese hohe Funktion ausübte.
Kommandant Karl Zimmermann (Kdt. der
FF Amras von 1943 bis 1966, Bürgermeis-
terstv. von Amras bis 1938) wurde mit der
Funktion des Bezirkskassieres betraut.
Jeder hat seinen ...
Q
Jahresbericht 2005
BR Johann Zimmermann
Chronist, Freiwillige Feuerwehr-Amras
ganz persönlichen Traum.
Wir
realisieren
Ideen.
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Seite 11
11/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Einsätze
Brand Anzengruberstraße, 5. Juli 2005
DLK
FEVEREN
A
us unbekannter Ursache war es im
Bereich der Küche, einer Wohnung
à im 2. OG, zu einem Brand
d gekom-
men. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte drang
dichter schwarzer Rauch aus mehreren
Fenstern der Wohnung. Über eine Schie-
beleiter und ein geöffnetes Fenster wurde
in die Wohnung eingestiegen und der Brand
unter Atemschutz gelöscht. Personen be-
fanden sich zum Zeitpunkt des Brand-
ausbruches keine in der Wohnung.
Verkehrsunfall
m Freitag, dem 25. März 2005, wur-
de die Berufsfeuerwehr Innsbruck
Ade
zu einem Verkehrsunfall auf der
Aldranser Straße gerufen. Oberhalb von
Schloss Ambras war ein Pkw von der Stra-
Be abgekommen. Die Fahrerin konnte auf
Grund ihrer Verletzungen und der Lage des
Fahrzeuges, dieses nicht alleine verlassen.
Das Unfallfahrzeug musste von der Feuer-
wehr mittels Seilwinde gesichert werden.
Nach der Versorgung durch den Notarzt
und dem Entfernen von mehreren Bäumen
mittels Motorsäge, konnte die Verletzte
gerettet werden. Die Berufsfeuerwehr
rückte mit 6 Fahrzeugen und 13 Mann aus.
Brand bei Frau Bürgermeisterin Hilde Zach
A
m 25. Jänner 2006, um 4:15 Uhr in
der Früh wurde die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zu einem Woh-
nungsbrand in der Sailergasse 13 gerufen.
Schon bei der Meldung war bekannt, dass
es sich um die Wohnung der Frau Bürger-
meister handelt. Die Berufsfeuerwehr rück-
te mit fünf Fahrzeugen und 16 Mann aus.
Auf Grund der Verbauung in der Altstadt
wurde vom Einsatzleiter zusätzlich die
Freiwillige Feuerwehr Hötting alarmiert,
die mit fünf Fahrzeugen und 27 Mann
ausrückte.
Bei Eintreffen wurde der Einsatzleiter da-
rüber informiert, dass das Gebäude von nur
zwei Personen bewohnt wird. Die Brand-
wohnung befindet sich im vierten Oberge-
schoss. Auf Grund der starken Verrauchung
musste mit Atemschutz vorgegangen wer-
den. Gleichzeitig wurde ein Löschangriff
über eine Drehleiter vorgenommen. Der
Wohnungsbrand konnte schnell gelöscht
werden. Die Wohnung wurde mit Hoch-
leistungslüftungsgeräten belüftet. Nach
Abschluss der Nachlöscharbeiten und Aus-
leuchtung der Wohnung, wurde die Ein-
satzstelle der Brandermittlung der Polizei
übergeben. Die Frau Bürgermeisterin blieb
zum Glück unverletzt, es entstand aber er-
heblicher Sachschaden in der Wohnung.
Weitere Personen waren nicht betroffen.
,,Ich bedanke mich bei allen Einsatzkräf-
ten, der Polizei, der Rettung und der Feu-
erwehr für den raschen, professionellen
und höchst erfolgreichen Einsatz" so Bür-
germeisterin Hilde Zach.
Schlange
m 11. September 2005, um ca.
10:00 Uhr, wurde die Berufsfeuer-
wehr von Passanten zu einer Alt-
stoffsammelinsel in der Fischnallerstraße
gerufen. In einem Altpapiercontainer wur-
de eine Schlange gesichtet. Vor Ort konn-
te festgestellt werden, dass es sich um ei-
ne Python handelte. Die Schlange wurde
behutsam geborgen und auf die Haupt-
feuerwache mitgenommen.
Über den Tierschutzverein konnte ein
Schlangenexperte ausfindig gemacht wer-
den, welcher sich der Schlange dann an-
genommen hatte. Wie die Python in den
Altpapiercontainer gekommen ist, ist bis
jetzt unklar.
A
Lkw-Brand
us unbekannter Ursache waren die
Reifen eines polnischen Sattel-
A schleppers in Brand geraten. Das
Feuer breitete sich über die Abdeckplane
auch auf die Ladung des Hängers aus. Der
Brand konnte unter Atemschutz von der
Berufsfeuerwehr rasch gelöscht werden.
Die Aufräumarbeiten gestalteten sich
allerdings etwas aufwendiger.
Neben den Kräften der BF Innsbruck wa-
ren, auch die freiwilligen Einheiten Amras,
Wilten sowie Neu-Arzl beteiligt. Insgesamt
waren 6 Offiziere und 57 Mann mit 20
Fahrzeugen im Einsatz.
,,Durch das rasche und effiziente Eingrei-
fen der Berufsfeuerwehr konnte größerer
Schaden - man denke nur an vergangene
große Tunnelbrände - verhindert wer-
den." so BD Erwin Reichel.
Heustockbrand, 24. Mai 2005
Jahresbericht 2005
m 24. Mai 2005, um 09.25 Uhr,
wurde die Berufsfeuerwehr vom
Besitzer eines Bauernhofes in der
Ing.-Etzel-Straße über einen überhitzten
Heustock informiert. Beim Eintreffen der
Feuerwehr wurde bereits eine kritische
Temperatur von über 80 Grad Celsius im
gesamten Heustock gemessen.
Die Berufsfeuerwehr und die Feuerwehr
Mühlau begannen sofort mit dem Aufbau
von Löschleitungen, da der Heustock bei
solchen Temperaturen jederzeit in Brand
geraten kann.
Von der Feuerwehr Axams wurde ein spe-
zielles Heuwehrgerät zum Absaugen des
überhitzten Heustockes angefordert.
Dieses Gerät konnte aber aufgrund der La-
ge des Heustockes nicht eingesetzt werden.
Die gesamten 500 Kubikmeter überhitztes
Heu mussten von der Feuerwehr vorsichtig
abgetragen und ins Freie gebracht werden.
Verletzt wurde bei diesem Einsatz nie-
mand. Zu einem Brandausbruch kam es
nicht.
Pkw-Brand Autobahn, 19. Oktober 2005
us ungeklärter Ursache war es zu einem Brand eines Pkw's,
ca. 500 m vor der Ausfahrt Kranebitten in Richtung Ober-
land, gek
gekommen.
Nach ersten vergeblichen Löschversuchen des Fahrers konnte das
brennende Fahrzeug von der Berufsfeuerwehr rasch gelöscht wer-
den. Durch die Löscharbeiten war eine Richtungsfahrspur und der
Pannenstreifen blockiert. Die Berufsfeuerwehr rückte mit fünf
Fahrzeugen und 16 Mann auf die Autobahn aus.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden, der Fahrer konnte aber zum
Glück unverletzt aussteigen.
Durch den starken Pendlerverkehr kam es zu Stauungen aus der
Autobahn.
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17
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BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
BK
BERUFS
FEUERWEHR
INNSBRUCK
BERUFS
FEVERWEHR
BRUCK
ULF
Jahresbericht 2005
Warn- und Alarmsignale für den Katastrophenfall
Sirenenprobe
15 Sekunden
Warnung
Alarm
Herannahende Gefahr!
3 Minuten
gleichbleibender Dauerton
Radio oder Fernseher (ORF)
einschalten, Verhaltensmaßnahmen
beachten!
1 Minute
auf- und abschwellender Heulton
Entwarnung
Gefahr!
Schützende Räumlichkeiten
aufsuchen, über Radio oder
Fernsehen (ORF) durchgegebene
Verhaltensmaßnahmen befolgen!
1 Minute
gleichbleibender Dauerton
Ende der Gefahr!
Weitere Hinweise
über Radio oder Fernsehen
(ORF) beachten!
FEVERWEHR
19
Seite 13
13/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Einsatzbericht vom 22./23. August 2006, Hochwasser
achfolgend sind die wichtigsten
Entscheidungen, Maßnahmen und
zes vom August 2005 in Form eines Ein-
satzprotokolls zusammengestellt.
Lage am 22. August 2005
Bereits in den frühen Nachmittagsstunden
des 22. August 2005 wurde mit der Me-
teorologie, bezüglich der Wetter- und
Niederschlagsentwicklung in den nächs-
ten 24 Stunden, und aufgrund der dabei
erhaltenen Informationen auch mit der
Gemeindeeinsatzleitung (GEL) Kontakt
aufgenommen (Hr. Elmar Rizzoli in Vertre-
tung des MD Dr. Platzgummer) und auf die
sich aller Wahrscheinlichkeit in den Mor-
genstunden des 23. August 2005 zuspit-
zende Lage aufmerksam gemacht. Ebenso
wurde der Bezirkskommandant Inns-
bruck-Stadt, Ing. Larcher, über die Situa-
tion informiert.
Die NAZ wurde beauftragt die Listen von
eventuell benötigtem schwerem Gerät
(Baumaschinen, Lkw's etc.) nochmals auf
den letzten Stand zu bringen.
Die NAZ wurde weiters angewiesen, die
Pegelstände von INN und SILL zu beob-
achten und den BO darüber laufend zu
informieren.
Um 18.00 Uhr fand eine Lagebesprechung
mit dem BO Ing. Wimmer statt.
Lage am 23. August 2005
05:45 Uhr: Telefonat mit BO Ing. Wimmer
-Wassereinbruch in der Klinik im Bereich
der Chirurgie Neu, Einsatz von FF Wilten;
Rücksprache mit BO Ing. Wimmer Gener-
alarm IBK-Stadt auszulösen, Auftrag die
FF-Einheiten zu alarmieren und Wachen
zu besetzen; In der Folge Info an den Be-
zirkskommandanten
06:15 Uhr: Eintreffen auf der HFW
Kontrolle Pegelstände
(INN: 550 cm, SILL: 190 cm)
Kurze Absprache mit BD; BD übernimmt
Aufgabe S3 GEL, BD-Stv. Einsatzleitung
FW
06:30 Uhr: Info an Mannschaft - folgen-
de Fahrzeuge wurden zusätzlich fix besetzt
bzw. folgende Reserven wurden gebildet:
Last 1: 2 Mann
Last 2:
2 Mann
KF45:
2 Mann
UHF:
Pers. Res.:
NAZ:
2 Mann
6 Mann
2 Mann
06:35 Uhr: Lagebesprechung in NZ
06:40 Uhr: Lagebesprechung mit Wim-
mer; Friedl; Zimmermann
Aufteilung:
BOK Ing. Friedl BO
BAdj Ing. Wimmer Offizier zbV
BR Zimmermann Lageführung in der NZ,
Führung Einsatzjournal
06:50 Uhr: Rücksprache mit Kdt-Stv. Wil-
ten - dringend erforderlich Einsatz von Ka-
nalbauamt an Einsatzstelle Klinik;
06:55 Uhr: Info von der NZ die im Alarm-
plan vorgesehene Großpumpe ist nicht
verfügbar.
Auftrag Ersatzpumpen zu beschaffen;
07:00 Uhr: Auftrag an BO Erkundung Ge-
roldsbach
07:15 Uhr: Telefonat mit BH, mögl. Pers.
Reserven im Bereich Innsbruck-Stadt;
Streifenauftrag an 2 Mann mit Jeep die
Brücken zu kontrollieren;
07:20 Uhr: Telefonat mit BD - statische
Kontrolle der Brücken durch Tiefbauamt
veranlassen;
07:25 Uhr: Ing. PFALZER mit 2. Mann
Auftrag zu BD in GEL,
07:30 Uhr: Rücksprache mit BO - Ver-
klausungsgefahr im Bereich Geroldsbach,
Bagger und Sandsäcke benötigt - Auftrag
an NZ der Veranlassung;
08:10 Uhr: Info von BH ca. 50 Mann im
Bereich IBK zur Verfügung als Pers. Reserve
auf vor Ort taktischer Entschluss,,alle
Einsatzkräfte auf die Uniklinik zu konzen-
trieren" - Info an BO FRIEDL und NAZ - al-
le eingesetzten Kräfte bis auf jene an Ein-
satzstellen mit übergehenden Öltanks
zum Hafen Sammelpunkt Hafen;
cken in Stellung zu bringen, um drohende
Verklausungen sofort wirksam bekämpfen
zu können;
08:20 Uhr: Aufgrund sich weiter zuspit- Auftrag an NAZ Bagger beidseitig der Brü-
zender Situation und noch relativ geringer
Stärke der FF-Einheiten (keine Reserven
mehr) Auftrag an NZ weiteren General-
alarm auszulösen;
08:50 Uhr: Auftrag an NZ, abermals Ge-
neralalarm auszulösen - kaum Rückmel-
dungen auf 2. Alarm um 08:20 Uhr
09:15 Uhr: Lagebesprechung mit Wim-
mer, Friedl
Verbindungsaufnahme mit Bezkdt IBK-
Land-Anfrage Personalreserven
Im Anschluss an Lagebesprechung mit
Wimmer und ELF2 ausgerückt - Lagefest-
stellung vor Ort;
Bereich Hafen noch rund 40 cm bis zur
Oberkante Leitwerk, auf Holzhammerbrü-
cke nur noch rund 50-60 cm freie Durch-
flusshöhe; kurze Lagebesprechung mit LFI
Im Bereich Franzosensteg" und „Hans
Psennersteg" bereits starke Wildholzan-
sammlungen vor den Brückenpfeilern;
10:00 Uhr: Eintreffen in NZ; Pegelstands-
kontrolle INN 600 cm;
kurze Besprechung Wimmer, Friedl -
Wimmer Abschnittskdt. Klinik und UNI
Friedl Abschnittskdt auf N-Seite von INN;
Zuteilung von 18 Mann Bundesheer zur
Brückenüberwachung an Trp. Brücken-
überwachung; Organisation der Verbin-
dung vorerst über Handy;
10:30 Uhr: 1. Trp. Bereich Chem. Institut
als Einsatzstelle zugewiesen mit einer
Gruppe verstärkt;
Eintreffen von BOK Ing. Schlögl in der NZ
Abschnittskdt. Versorgung/Nachschub
mit Hauptaufgabe Sandsäcke Paletten-
weise zur Auslieferung zusammenzustel-
len; Kräfte dazu:
⚫ freie BF Teile
freiwillige Helfer
⚫FF-Einheiten nach Verfügbarkeit
10:45 Uhr: Teilung der Einsatzkräfte, Arzl,
Hungerburg, Mühlau auf die N-Seite des
INN beordert, Abschnitt Nord unter Kdo
Friedl,
Jahresbericht 2005
FEUERWEH
HOTTING
Sand zur Wache Mühlau - Sandsäcke fül-
len dort für N-Seite;
Rücksprache mit BD - dringend notwendi-
ge Sperrung aller Brücken durch GEL ver-
anlassen;
Einholung von Lage-Info von Friedl;
Wimmer
11:00 Uhr: Zuteilung von 30 Mann BH
an Schlögl
Ständige Verbindung zu Abschnitt Wim-
mer und Friedl;
Laufend Telefonkontakt mit GEL S3, und
Fachgruppe;
Laufend Beantwortung von Anfragen be-
sorgter Bürger bzw. Leiter von Institutio-
nen oder Organisationen z. B. Stadtar-
chiv, ÖBB, Institut für Altersforschung etc.
21
Seite 14
14/39
BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
11:45 Uhr: Info von NAZ: 2 Flutwellen
werden erwartet im Abstand von ca. 30 bis
45 min 1. Welle in ca. 15 min
Info an Kdt FF Zirl Flutwellenbeobachtung
von Zirler Brücke
12:00 Uhr: Ständige Pegelbeobachtung
12:05 Uhr: Abschnitt Klinik unter Kon-
trolle;
12:30 Uhr: noch keine Flutwelle - Zwei-
fel an Info - Extrapolation der Pegellinie -
Als Ergebnis stellt sich heraus, dass es sich
für Innsbruck ausgehen sollte, sofern nicht
doch noch eine größere Flutwelle kommt.
12:42 Uhr: Pegel Innsbruck-Stadt INN
609 cm;
12:51 Uhr: Unfall mit Last 1 und 2. Feu-
erwehrfahrzeug einer FF-Einheit, keine
Verletzten beide Fahrzeuge weiter ein-
setzbar;
Organisation der Sandsackfüllung im Be-
reich Firma Fröschl;
Sandsäcke über Bundesheer organisiert,
parallel dazu Sandsäcke von Firma WUB
über Zimmermann organisiert;
12:53 Uhr: 4. Generalalarm ausgelöst
Organisation eines Sprengbefugten des
ÖBH Beorderung von Friedl und Berge-
gerät an den Psenner Steg - Absprache mit
Sprengbefugtem und Geräteführer - Zeit-
punkt 14:30 und 15:00 Uhr beim Steg
13:50 Uhr: Pegelstand im Oberland rück-
läufig, in Innsbruck gleich bleibend;
15:00 Uhr: Auftrag an NZ - Einberufung
der FF-Kdten für 16:00 Uhr zur Kom-
mandantenbesprechung
15:45 Uhr: Absprache m. LFI bei Eintref-
fen Südtiroler Kräfte diese an LFS weiter-
zuleiten
16:00 Uhr: Kommandantenbesprechung
Igls: 1 Grp Uni Brücke
2 Grp Höttinger Bach
Wilten:
2 Grp Klinik
1 Grp Uni frei
1 Grp auf Wache mit Tanker
3 Bagger Ber. Geroldsbach
Neu Arzl: Ing. Thomen Str. 2 und 4a
2 Grp frei
Arzl:
1 Grp Mühlau
1 Grp Wache
1 Grp abrufbereit zu Hause
Hungerburg: 2 Grp frei
Innstr. 38-40
Mühlau:
Amras:
1 Grp Severingasse
2 Grp Marahilferstraße 2-26
2 Grp Hötting
1 Grp auf Wache
1 abgelöst zu Hause
Reichenau: 2 Grp Uni/Klinik
1 Grp frei
Vill:
1 Grp Innsteg
1 Grp frei
Hötting:
Rum:
Patsch:
1 Grp Uni/Klinik
3. Grp in Mariahilf im Einsatz
1 Grp inkl. Pumpen
auf der HFW
Die offenen Einsatzstellen werden abgear-
beitet und die restlichen Kräfte beziehen
als Verfügungsraum die FF-Wachen und
stellen sich dort für weitere Aufgaben be-
reit. Die allfällige weitere Auftragszutei-
lung erfolgt über die NAZ.
Verpflegung ab 17:00 Uhr durch Ver-
pflegsfahrzeug RD (mit Lotsen von FF Am-
ras besetzt), Verpflegsausgabe an Einsatz-
stellen bzw. den Gerätehäusern.
16:30 Uhr: Verabschiedung der ca. 100
freiwilligen Helfer auf der HFW
17:00 Uhr: Breefing mit Einsatzkräften
aus Südtirol und Salzburg, werden dem
LFVB T zugeführt zur LFS; Sandsäcke aus
Südtirol werden bei der HFW abgeladen,
der Tieflader im Anschluss in Richtung
Bozen in Marsch gesetzt;
18:00 Uhr: Auftrag an Schlögl Überwa-
chung der Brücken in der Nacht sicherzu-
stellen, wo notwendig mit Beleuchtung;
Innbrücke und Unibrücke durch BF;
18:30 Uhr: Kontrollfahrt der Einsatz-
stellen
Besprechung Milkdo T - Überwachung
Brücken je 2 Mann auf Uni und Innbrücke
-Verbindungsmann in BF;
20:30 Uhr: Übergabe der Einsatzleitung
an BO Friedl
Mit der Übergabe der Einsatzleitung an BO
Friedl endet der Hochwasser-KAT Einsatz in
Innsbruck. Ein Tag geht zu Ende an dem die
Stadt Innsbruck, im Gegensatz zu vielen
anderen Gemeinden Tirols, von einer Hoch-
wasserkatastrophe verschont blieb.
Dies ist einerseits der Tatsache, dass der Pe-
gel des INN die entscheidenden Zentime-
ter nicht mehr weiter gestiegen ist, aber
andererseits natürlich auch dem unermüd-
lichen gemeinsamen Einsatz aller Feuer-
wehrkräfte Innsbrucks, der unterstützen-
den Einheiten des Bezirks Innsbruck-Land,
der großen Zahl an freiwilligen Helfern und
der eingesetzten Soldaten des Österreichi-
schen Bundesheeres zu verdanken.
Als Einsatzleiter eines der größten Einsät-
ze in der Geschichte der Feuerwehr Inns-
bruck's möchte ich mich an dieser Stelle
noch einmal bei allen eingesetzten Kom-
mandanten und Kräften für die erbrachte
Leistung und die ausgezeichnete Unter-
stützung bedanken.
Feuerwehreinsatzleiter
BD-Stv DI Martin Gegenhuber
Jahresbericht 2005
Bericht zu den Hochwasser-Einsätzen in Völs und Wörgl
achdem sich die Schäden in Inns-
bruck in Grenzen hielten, konnten
anderen betroffenen Gebieten zu Hilfe
kommen: zuerst am Mittwoch und Don-
nerstag in der Nachbargemeinde Völs, in
welcher das Einkaufszentrum Cyta mit den
benachbarten Gebäuden komplett unter
Wasser standen sowie von Freitag bis
Sonntag in Wörgl, wo in einem ganzen
Stadtteil Dutzende Gebäude vom Hoch-
wasser betroffen waren.
Waren in Völs nur einzelne Mitglieder zur
Bedienung der zahlreichen Pumpen vor-
handen, so benötigte man in Wörgl neben
Auspumpgeräten auch die Mannschaft:
Insgesamt standen am Freitag 120, am
Samstag 147 und am Sonntag immer noch
69 Kameradinnen und Kameraden der
Innsbrucker Feuerwehren im Hochwasser-
Einsatz in Wörgl.
FF Amras
FF Arzi
In dem uns zugeteilten Gebiet waren ne-
ben einer größeren Tiefgarage, einer gan-
zen Wohnanlage, einige landwirtschaftli-
che Anwesen, zahlreiche Einfamilienhäu-
ser und kleine Gewerbebetriebe betroffen.
Die Häuser standen teilweise bis zu 2 Me-
ter ebenerdig unter Wasser. Erschwerend
kam das ausgetretene Heizöl aus den
Tanks hinzu. Arbeiten, welche in Wörgl
durchgeführt wurden, waren neben dem
Auspumpen von Kellern das Reinigen der
Gebäude, Plätze und Straßen sowie das
Ausräumen der Wohnungen von nicht
mehr verwendbaren Gegenständen und
Möbelstücken.
Dienstag
Innsbruck
Dienstag
Innsbruck
Hochwasser Brückenwache
Auch wenn Innsbruck großteils vom Hoch-
wasser verschont blieb, leisteten die Mit-x
glieder der Innsbrucker Feuerwehren in
dieser August-Woche insgesamt mehr als
9.400 Mannstunden. Diese jedoch mit der
Gewissheit, zahlreichen Menschen gehol-
fen zu haben.
222322212222
565
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Cyta
Cyta
Wörgl
Wörgl
Wörgl
SUMME
M
h
BtF Flughafen
Berufsfeuerwehr
Mh M h
Mh M
h
Mh
M
h
Mh
M
h
Mh M
h
Mh
h
M
Mh
M
h
Mh
0
0
6 13
78
6
72
0
22
39 290
10 14
140
0
10
14
140
0 10
3
30
0
13
0
0
0 20
42 170
0
15
13 195
15
180
12
15
15
81
180
65 1059
30 14
420
0
6
14
84
420
FF Hötting
35
14
490
3
4
0
4
14
56
5
15
75
10
13 130
10
130
13 78
72
73
86 959
FF Igls
FF Hungerburg
30
14
420
420
0
0
0
15
13
195
19
228 15
12
180 79
70
51 1023
0
13 91 14
168
0
30
39 385
9
14 126
0
0
0
21 14 294
0
0
0
12
13 156
12
144
45
0
39 594
39 15 585
3
5 15 14 11
154
10
10
100 15
14 210 20
14 280 20
12
32
14 448
6
8 48
0
0
13
208
16
12
144
13
12
22
240 121
81 1584
156 76
62 1004
33 14
462
6
8
48
6
14
84
0 12
13 156 23
276
0
80
61 1026
FF Wilten
17
14
238
0
0
0
78
13
5
60
28
0
39
376
42
14 588.
6
8
48
6
14
84
0
13 117
11
132
0 74
61 969
M...Mitglieder
h... Stunden
FF Mühlau
FF Neu-Arzi
FF Reichenau
FF Vill
5057253269
Mh...Arbeitsstunden (Mitglied*Zeit)
Bei der Berufsfeuerwehr wurden nur jene Mitglieder gezählt, die direkt im Hochwasser-Einsatz waren.
Nicht jene, welche die Folge-/Paralleleinsätze abwickelten
83
23
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
BERUFSFEUERWEHR
Branddirektion
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck,
mit einem Stand von 106 Männern und Frauen,
und 10 freiwillige Feuerwehren in Innsbruck-Stadt
blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück.
EHR
Jahresbericht 2005
91B
Mitarbeiter
Der neue Grundlehrgang mit acht neuen
Mitarbeitern hat im September 2005 un-
ter der Leitung von AO DI Martin Gegen-
huber begonnen und wird am 13. Jänner
2006 abgeschlossen werden. Die Nachbe-
setzung wurde aufgrund von pensionsbe-
dingten Abgängen notwendig. Damit hat
die Berufsfeuerwehr wieder ihre Sollstärke
erreicht.
Zur Einsatztätigkeit
Die Grundaufgaben der Feuerwehr:
Im Jahr 2005 rückte die Berufsfeuerwehr
5.147 Mal aus. Grob umrissen gliedern
sich die Einsatztätigkeiten, wie in den
letzten Jahren schon beobachtet, in drei
Bereiche:
in etwa
25 % sind Brandeinsätze,
50 % technische Einsätze, dazu zählen
Fahrbahnreinigung, Abschlepparbeiten,
Kranarbeiten, Gefahrstoffeinsätze, Ver-
kehrsunfälle und
⚫25 % sonstige Einsätze, das sind die
Tätigkeiten des Vorbeugenden Brand-
schutzes, Brandsicherheitswachen, Aus-
künfte, Alarmierung anderer freiwilliger
Feuerwehreinheiten in Tirol, Aufnahme
von Todesfällen und dgl.
Immer neue Schadenslagen erfordern sehr
viel Wissen und Geschick der Einsatz-
mannschaft sowie ein gehöriges Maß an
Flexibilität.
Die größeren Einsätze nur kurz er-
wähnt:
Der Brand einer Pension in Igls. Es handel-
te sich dabei um einen Dachstuhlbrand in
der Bilgeriestraße 8, welcher von der Be-
rufsfeuerwehr gemeinsam mit der FF Igls,
der FF Vill und der FF Wilten gelöscht wer-
den konnte.
Zu den zahlreichen Kleinbränden ist zu
bemerken, dass nur durch die schnelle
Eingreifzeit, viele dieser Brände im
Kleinbrandstadium" gehalten werden
konnten. Die Hochwassersituation im
August des Jahres 2005 ist noch in sehr
guter Erinnerung. Auch hier konnte durch
das schnelle Eingreifen an vielen Stellen
entlang des Inns ein höherer Schaden
verhindert werden. Im darauf folgenden
Hilfseinsatz konnte sich die Feuerwehr
der Stadt Innsbruck sehr gut bewähren.
Koordiniert und geschlossen (alle 11
Einheiten) konnte in Wörgl Hilfe geleistet
werden.
Zu Jahresende, am 24. Dezember, konnte
durch einen zwar schwierigen aber den-
noch erfolgreichen Löscheinsatz im 13.
Stock eines Hochhauses ( Andechstraße
61), ein schwerer Schaden an Bewohnern
sowie am Gebäude, verhindert werden.
Tags darauf waren die Berufsfeuerwehr
und die FF Reichenau bei der Igler Bob-
bahn damit beschäftigt, ca. 16.000 Liter
Ammoniaklösung, nach einem techni-
schem Gebrechen, abzupumpen.
Der Einsatzbereich des letzten Jahres um-
spannte auch Verkehrsunfälle (leider auch
mit tödlichem Ausgang), Bergeeinsätze,
Kraneinsätze, Gefahrguteinsätze, Pölzun-
gen, Waldbrände, Müllbrände, aber auch
das Einsetzen von Kanaldeckeln bis hin
zur Katze am Baum (oder heuer auch drei
Schlangen, welche von uns eingefangen
wurden).
Zum Glück gab es im Jahr 2005 keine grö-
beren Verletzungen der Einsatzmann-
schaft, ein Ergebnis, welches sicher unter
anderem auf den guten Ausbildungsstand
zurückzuführen ist.
Interne Tätigkeiten
Das Dienstmodell hat sich inzwischen ein-
gespielt. Schwierigkeiten durch personel-
len Unterstand wurden von der gesamten
Mannschaft aufgefangen. Die geleisteten
Überschichten konnten langsam abge-
baut werden, diese Entwicklung wird sich
aber sicher noch über das Jahr 2006 Zeit
in Anspruch nehmen.
Durch die Nachbesetzung von Dienstpos-
ten ist auch hier eine Besserung in Sicht.
Die Pools machen ihre Dienst- und Ur-
laubseinteilung, basierend auf der Erstel-
lung von Monatsplänen selber. Durch die
Zuteilung von Funktionen zu den Pools
wird auch gewährleistet, dass alle Funk-
tionen wie Strahlenschützer, Flughelfer,
Taucher und viele andere Funktionen im-
mer besetzt sind.
Ausbildung
Der Ausbildung wurde 2005 ein hoher
Stellenwert beigemessen. Neben dem
Grundlehrgang fanden zahlreiche Ausbil-
dungen statt, vom Bezirksübungstag über
die Einsatzübungswoche in Hammelburg
bis zu den diversesten Einzelausbildungen
über das ganze Jahr. Mit einem gezielten
Controlling wird auch die Überprüfung
gesichert. Es hat sich gezeigt, dass die
Wiedereinführung des Ausbildungsoffi-
ziers eine äußerst wichtige und richtige
Entscheidung war, damit hier auch in Zu-
kunft eine hochwertige Aus- und Weiter-
bildung möglich sein wird.
Durch die Tätigkeiten des Ausbildungs-
offiziers ist eine Kontinuität gegeben, wo-
durch auch ein einheitlich guter Wissens-
stand der Mannschaft erreicht werden.
kann.
Auch für die freiwilligen Feuerwehren
werden Ausbildungen durchgeführt und
Übungen, wie den Bezirksübungstag, ver-
anstaltet.
In diversen Seminaren für Gruppenkom-
mandanten oder Offizieren wird auch der
Bereich der Führungskräfte geschult.
Durch Fachkurse, wie Krankurs, wurden
alle notwendigen Ausbildungsmaßnah-
men durchgeführt, damit ein reibungsloser
Betrieb möglich ist, und immer die volle
Schlagkraft der Berufsfeuerwehr zur
Verfügung steht.
25
Seite 16
16/39
Jahresbericht 2005
BEZIRKSEEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Vorbeugender
Brandschutz
Zwei Schwerpunkte wurden für das Jahr
2005 festgelegt. Zum einen die Kontrolle
der Brandmeldeanlagen in Innsbruck, und
zum anderen im zweiten Halbjahr das Pro-
jekt Feuerbeschauen. Natürlich wurden
die laufenden Arbeiten ebenso erledigt,
wie Stellungnahmen zu Neubauprojekten,
Überprüfung der Zufahrtsmöglichkeiten
für die Feuerwehr, Projektbesprechungen,
Schulungen und dergleichen.
Ein weiterer Schwerpunkt seitens des Ma-
gistrates wurde und wird von uns durch-
geführt: die Ausbildung der Mitarbeiter
des gesamten Magistrates in erster Lösch-
hilfe. Hier kann jeder Mitarbeiter einmal
einen Feuerlöscher betätigen und wird in
der Richtigen Handhabung unterwiesen.
Eigene Ausbildungsunterlagen wurden
dafür erstellt. Eine solche Ausbildung hat
einen Gegenwert von € 330,-.
Ein Offizier und ein Mitarbeiter im 8-Stun-
dendienst können die Aufgaben, die sich
dem Vorbeugenden Brandschutz stellen,
nur schwer bewältigen. Zu ihrer Unter-
stützung stehen Mitarbeiter aus dem 24-
Stundendienst zur Verfügung, wobei es
aber hier immer schwierig ist, eine Konti-
nuität in der Arbeit zu erreichen.
Der Bereich Feuerbeschau wird sicher auch
im Jahre 2006 ein Schwerpunkt sein, aber
auch anstehende Großprojekte werden
weiter bearbeitet und erledigt werden.
Investitionen
Anschaffungen der Feuerwehr:
Die Eckpunkte der Beschaffungen waren
sicher zwei Kleinlöschfahrzeuge für die
Freiwilligen Feuerwehren Mühlau und
Reichenau sowie der im Bau befindliche
Tankwagen für die Freiwillige Feuerwehr
Igls.
Weiters wurde die 1. Gruppe und der Trupp
in Auftrag gegeben sowie das 45-Tonnen
Kranfahrzeug bestellt. Dieses Fahrzeug
sollte Anfang Mai ausgeliefert werden,
und nach einer Einschulungsphase in
Dienst gehen.
Das neue Tauchfahrzeug ist am 7. Dezem-
ber 2005 an der Landesfeuerwehrschule
abgenommen worden und für in Ordnung
befunden worden. Es wurde zur Hälfte
(€ 60.000,-) vom Land Tirol gefördert
und steht jetzt sowohl der Stadt Innsbruck
als auch dem Land Tirol zur Verfügung.
5 gasdichte Schutzanzüge, welche budge-
tiert wurden, konnten über die Österrei-
chischen Bundesbahnen finanziert wer-
den. Immerhin eine Entlastung unseres
Budgets von ca. € 15.000,-.
Für die Sicherheit aller in Innsbruck be-
findlicher Atemschutzträger wurden Be-
wegungsmelder, welche im Notfall durch
einen Warnton signalisieren, dass ein Ka-
merad in Not geraten ist, angeschafft.
Eine zeitgerechte Schutzausrüstung wur-
de bei der Berufsfeuerwehr eingeführt,
und hat sich bei den vergangenen Einsät-
zen bestens bewährt.
Für die freiwilligen Feuerwehren wurden
des Weiteren 2 Anhänger und ein Trag-
kraftspritzenanhänger beschafft.
Generell wurden (inklusive der getätigten
Bestellungen, welche erst 2006 ausgelie-
fert werden) an die € 2,1 Mio. investiert.
Natürlich wurden laufend Reparaturen
und Instandhaltungsarbeiten getätigt, da-
mit ein Fuhrpark von 69 Fahrzeugen je-
derzeit einsatzbereit steht.
Reparaturarbeiten
Seit Mitte 2003 werden nun die Repara-
turarbeiten bei der IVB durchgeführt. Das
veranschlagte Budget von in etwa
€ 150.000,-für Berufsfeuerwehrfahrzeu-
ge und Fahrzeuge der freiwilligen Feuer-
wehr konnte in etwa eingehalten werden.
Es gibt mit der IVB keine größeren Proble-
me. Bei den Reparaturen ist hervorzuhe-
ben, dass die sehr intensive Arbeit des
Werkstättenleiters der Berufsfeuerwehr,
der die Arbeiten an den Fahrzeugen mit
der IVB koordiniert, wesentlich am guten
Erfolg beiträgt.
Katastrophenschutz
Die Aufgabenverteilung im Katastrophen-
schutz wurde im heurigen Jahr unter der
Leitung von Herrn Magistratsdirektor neu
fixiert. Diese Aufteilungen wurden dann
auch theoretisch und praktisch geübt. Der
Hochwassereinsatz im August, bei wel-
chem auch die Gemeindeeinsatzleitung
aktiviert wurde, war ein Beweis dafür, dass
der Katastrophenschutz, im Speziellen die
Einsatzleitung, auf sehr guten Beinen steht
und auch sehr gut funktioniert hat.
Zur Alarmierung stehen uns derzeit 34 Si-
renenanlagen und eine Pageranlage zur
Verfügung. Derzeit sind bei den freiwilli-
gen Feuerwehren 330 Pager im Einsatz
zur stillen Alarmierung (Alarmierung ohne
Sirene).
27
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Integrierte
Landesleitstelle
Der Bereich,,Integrierte Landesleitstelle"
war im heurigen Jahr sehr arbeitsintensiv.
So wurde die Vorbereitung getroffen für
die Erstellung und Gründung der Gesell-
schaft zwischen der Stadtgemeinde Inns-
bruck und dem Land Tirol. Mit dem Bau-
beginn im Jahr 2005 gab es einige Verän-
derungen in vielen Bereichen der Berufs-
feuerwehr. So änderte sich die Ausfahrts-
situation, die Lager auf der HFW müssten
provisorisch geändert werden, die Wasch-
box wurde abgerissen, und Teile des Kel-
lers konnten nicht mehr benutzt werden.
Das Projekt „, Integrierte Landesleitstelle"
wird vor allem im Jahr 2006 sehr viel
Zeit und Energie benötigen, damit es auch
hier für die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu
einer optimalen Lösung kommt.
Österreichischer
Bundesfeuerwehr-
verband
Vorausschau
Die wichtigsten Meilensteine für die Zu-
kunft der Feuerwehr Innsbruck sind si-
cherlich die Integrierte Landesleitstelle mit
der neuen Funk- und Alarmierungstechnik
sowie die Um- und Neubauten auf der
Hauptfeuerwache.
Weiters wird die Wache saniert werden.
Die wesentlichen Bestandteile der Sanie-
rung werden sein: Fenster und Ausfahrts-
tore der Hauptfeuerwache, die Haus-
sprechanlage, Brandabschnittsbildung in
den Stiegenhäusern und sanitäre Anlagen,
Boden der Fahrzeughalle sowie Behebun-
gen von kleineren Schäden an der Bau-
substanz.
Im Bereich des Österreichischen Bundes-
feuerwehrverbandes, bei dem die Berufs-
feuerwehr als stimmberechtigtes, eigen-
ständiges Mitglied integriert ist, wurden
einige Termine wahrgenommen.
So ist der Branddirektor in dieser Funktion
als Mitglied des Feuerwehrtechnikaus-
schusses, des Gefahrgutausschusses und
des Ausschusses für Strahlen- und Bio-
schutz. Des Weiteren wird Ing. Andreas
Friedl entsandt in den Ausschuss für Flug-
rettungsdienst, Herr DI Gegenhuber ist
Mitglied im KAT-Ausschuss, BR Johann
Zimmermann ist ständiges Mitglied im
TRVB-Ausschuss und der Branddirektor
leitet den Ausschuss des ÖBFV's für Funk-
und Alarmierungstechnik.
Durch die Integrierte Landesleitstelle wird
ja auch gleichzeitig die bestehende Nach-
richtenzentrale der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck aus Synergieeffekten aufgelöst. Hier
gibt es seitens der Feuerwehr konkrete
In diesen Gremien werden zukunftswei-
sende Entscheidungen getroffen, wie in
Zukunft die Ausstattung, Ausrüstung und
das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren in
Österreich vonstatten gehen soll.
Vorstellungen, wie in Zukunft eine Beset-
zung der Wache auszusehen hat. Es wird
notwendig sein, so wie bei jeder Feuer-
wehr (ob freiwillig oder berufsmäßig) ei-
nen besetzten,,Florian" zu haben. Die Tä-
tigkeiten, welche die Nachrichtenzentrale
derzeit verrichtet, sind sehr vielfältig und
reichen von der Annahme der Notrufnum-
mer 122, über die Betreuung der Einsatz-
mannschaften vor Ort bis hin zum Tele-
fondienst außerhalb der Arbeitszeiten des
Portiers. Darunter fallen auch Tätigkeiten
wie die Schlüssel- und Funkgeräteverwal-
tung, die Betreuung der automatischen
Brandmeldeanlagen, die Datenpflege der
Einsatzpläne und bei größeren Einsätzen
die Ansprechfunktion für Nachschubtätig-
keiten, wenn kein Mitarbeiter aus dem
Branddienst mehr auf der Wache ist. All
dies gilt es 2006 zu lösen.
Es wird natürlich zu Neuanschaffungen
auf dem Fahrzeugsektor kommen, bedingt
durch Ausscheidungen von Altfahrzeugen.
Hier sind im Budget vorgesehen das Ein-
satzleiterfahrzeug und ein Unitrak für die
Berufsfeuerwehr, ein geländegängiges
Mannschaftstransportfahrzeug und ein
Kommandofahrzeug für die freiwillige
Feuerwehr.
Zum Schluss muss angemerkt werden,
dass dieser Bericht, einen Überblick über
die wichtigsten Arbeiten des Jahres 2005
darstellt.
Es ist die Aufgabe der Führungskräfte der
Berufsfeuerwehr, kostenorientiert zu ar-
beiten, dabei aber eine optimal ausgebil-
dete Einsatzmannschaft, die 365 Tage im
Jahr sowie 24 Stunden am Tag „,BEREIT
FÜR INNSBRUCK" ist, sicherzustellen.
29
Seite 18
18/39
BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Jahresbericht 2005
Verwaltung
2005 war für die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck
ein sehr abwechslungsreiches Jahr.
Andreas Wörgetter
Budgetverwaltung
EDV-Systembeauftragter
Inventarverwaltung
Christine Spilz
Leitung des Sekretariats-
des Branddirektors
Einnahmenverrechnung
Nebengebührenverrechnung
as tägliche Geschäft" brachte
2005 immer wieder einige Überra-
schungen mit sich, allein das Hoch-
wasser im August 2005 stellte eine große
logistische und budgetäre Herausforde-
rung für die Verwaltung dar.
In budgetärer Hinsicht wurden einige ge-
plante größere Anschaffungen durchge-
führt, die es zu bewältigen galt.
Angefangen vom Ankauf verschiedenster
Fahrzeuge für die Berufsfeuerwehr und die
freiwilligen Feuerwehren bis hin zum An-
kauf der neuen Digitalfunkgerätschaften,
wurde die Verwaltung immer wieder auf
eine harte Probe hinsichtlich der ord-
nungsgemäßen und korrekten Abwick-
lung dieser Ankäufe gestellt.
Zusätzlich wurde das Projekt Neuorgani-
sierung des Bestellwesens bei der Berufs-
feuerwehr und den freiwilligen Feuerweh-
ren weiter ausgebaut.
EDV-technisch wurde 2005 hinsichtlich
der EDV-Arbeitsplätze der Berufsfeuer-
wehr darauf geachtet, diese auf den ak-
tuellen Stand der Technik zu bringen.
Weiters wurde ein Teil der Mannschaft der
Berufsfeuerwehr hinsichtlich der Benut-
zung von Windows XP und MS-Outlook
geschult, sodass ein Zugang zur EDV des
Stadtmagistrates gewährt werden konnte.
Ziel dieses Projektes ist die Schulung der
gesamten Mannschaft der Berufsfeuer-
wehr im EDV-Bereich, sodass jeder Mit-
arbeiter Zugang zur EDV erhält.
Das im Jahr 2004 begonnene Projekt,, In-
ventar-NEU" wurde nun vollkommen um-
gesetzt. Das heißt, sämtliche Inventararti-
kel erhalten nach Möglichkeit ein entspre-
chendes Inventaretikett und werden mit
einer fortlaufenden Nummer inventarisiert,
und können somit genau dem Inventar-
verzeichnis zugeordnet werden. In der
Testphase 2005 wurde das gesamte Haus-
haltsjahr entsprechend inventarisiert und
etikettiert. Für 2006 wird die Ausweitung
dieses Systems auf das gesamte Inventar
der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen
Feuerwehren in Angriff genommen. Die
Vollendung dieses Projektes wird jedoch
aufgrund des enormen Inventarstammes
einen längeren Zeitraum in Anspruch
nehmen.
Somit kann als Resümee gesagt werden,
dass 2005 vieles erreicht, so manches ver-
ändert und einige Grundsteine für das Jahr
2006 gelegt wurden, damit manch Starres
in Bewegung versetzt wird.
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Zeitung
Seite 19
19/39
BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Ausbildung
Der Ausbildung wurde im Jahr 2005 besondere Bedeutung beigemessen. Bereits im
Jänner wurde ein Gruppenkommandantenseminar abgehalten sowie das reformierte
Ausbildungssystem,,Ausbildungskonzept 2005" der Mannschaft vorgestellt.
Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber
Z gun
iel dieses Seminars war die Festle-
gung von Führungs- und Arbeits-
grundsätzen. Als Ergebnis dieses Se-
minars, dessen Ziel es nicht zuletzt auch
war festzustellen, was Gruppenkomman-
danten als die mittlere Führungsebene von
Offizieren erwarten und umgekehrt, konn-
te herausgearbeitet werden, dass Füh-
rungskräfte der BF Kompetenz, Kreativität,
Teamgeist, Eigenverantwortung unter dem
Grundsatz der Einheit der Führung als
Vorbilder zu handeln haben und dies von
beiden Funktionsstufen erwartet wird.
Das ebenfalls im Jänner vorgestellte Aus-
bildungskonzept hat die Gesichtspunkte
der,,Professionalität" und "Kompetenz"
als Ausgangs- und Angelpunkte der Neu-
konzeption der Ausbildung bei der Berufs-
feuerwehr Innsbruck. Zentraler Aspekt der
Neuorientierung der Ausbildung ist jener
der Kompetenz, mit den Teilbereichen Er-
reichung von Kompetenz, Ausbau und
Erhalt von Kompetenz. Rahmenausbil-
dungspläne (Quartalsausbildungsplan,
Monatsausbildungspläne) basierend auf
dem Ausbildungsthemenkatalog bilden
die Basis des Ausbildungskonzeptes NEU.
Damit ist auch eine, in Bezug auf die Aus-
bildung, für den Mitarbeiter planbare
Diensteinteilung, im Sinne einer gewissen
Eigenverantwortlichkeit verbunden.
Parallel dazu werden Themenkonzepte
(jeweils ein Ausbildungsthema betreffend)
erstellt, welche aus den Teilbereichen Aus-
bildungsblatt (enthält detaillierte Anga-
ben, die Planung und Durchführung der
jeweiligen Ausbildung betreffend), den je-
weiligen Ausbildungsunterlagen (Ausbil-
dungsbehelfe, Vorträgen) sowie einem
Hinweisblatt (enthält weiterführende In-
formationen das Ausbildungsthema be-
treffend, insbesondere für den jeweiligen
Referenten) bestehen.
Ziel ist es,,verschiedene Lehrmeinungen"
zu vermeiden und dadurch eine fachliche
Wissensvermittlung auf vergleichbarer
und nachvollziehbarer Basis zu gewähr-
leisten.
Ein Ausbildungscontrolling bestehend
aus einer Ausbildungsdatenbank (in der
die jeweiligen Ausbildungsdaten perso-
nenbezogen verwaltet werden), definier-
ten Einsatzübungen und vierteljährlich
stattfindenden Koordinationsbesprechun-
gen, in denen die laufende Ausbildung des
Quartals beurteilt sowie die Planung für
das folgende Quartal vorgenommen wird,
ermöglicht es Abweichungen von den de-
finierten Qualitätsstandards festzustellen
und korrigierend auf die Aus- und Weiter-
bildung Einfluss zu nehmen.
Eine den Aspekten des Qualitätsma-
nagements folgende Umstrukturierung
der Aus- und Weiterbildung stellt einen
aufwändigen und langwierigen Prozess
dar, der sicher noch eine ganze Reihe
weiterer Systemanpassungen notwendig
macht. Allerdings eröffnen sich dadurch
auch jede Menge neuer Perspektiven und
Möglichkeiten.
Thema des zweiten GK-Seminars war die
gemeinsame Erarbeitung einer zeitge-
rechteren Erkundungsform bei Brand-
meldealarmen, sowie einer Festlegung
einer Standarderkundungsform bei allen
Einsatzobjekten in denen keine BMA vor-
handen ist und beim Eintreffen keine ein-
deutige Brandsituation vorliegt (verschla-
gener Rauch, angebrannte Speise, etc.).
Diese Erkundungsformen sind so ausge-
legt, dass sie sofort in einen Einsatz - oh-
ne Zeitverzögerung - übergeleitet werden
können. Als Ergebnis dieses Seminars wur-
den die Erkundungsformen,,Erkundung
Brandmelder" sowie „, Erkundung Brand"
bei der BF eingeführt. Nicht zuletzt ist dies
auch eine Anpassung an moderne Vorge-
hensweisen anderer Berufsfeuerwehren.
Es wurden weiters verschiedene Ausbil-
derbesprechungen/Ausbildersemi-
nare abgehalten; bei welchen die zukünf-
tige Ausbildungstätigkeit festgelegt wur-
de. Schwerpunkte waren die Ausbildungs-
vorbereitung, Erstellung von Ausbildungs-
unterlagen, Schaffung der infrastrukturel-
len Voraussetzungen (EDV-Schulungen für
Ausbilder als Grundlage einer EDV-mäßi-
gen Freischaltung durch das AIO) sowie
weiters die Zusammenstellung entspre-
chender Referententeams. Ebenso wurde
hier die laufende Ausbildung einer Evalu-
ierung unterzogen.
Gemeinsam mit Ing. Wimmer erfolgte
durch den AO die Planung und Überwa-
chung der Ausbildung des „Grundlehr-
ganges Februar 2005".
Aufgrund der Erfahrungen des „Grund-
lehrganges Februar 2005" erfolgte die
Neueinführung eines Teams von Hauptre-
ferenten für den GLG. Das Ziel verschiede-
ne Lehrmeinungen zu vermeiden und eine
strukturiertere Ausbildungsplanung und
damit auch Ausbildungskontinuität zu er-
reichen, konnte damit in sehr effizienter Art
und Weise erreicht werden. Gemeinsam
mit den Hauptreferenten erfolgte die Fest-
legung eines Ausbildungskataloges
Branddienst, Technischer Hilfsdienst und
Schadstoff für den GLG. Durch innerbe-
triebliche Umstrukturierungen konnten
Leerläufe aufgrund von Einsatztätigkeit der
Referenten vermieden werden, da diese
während der Tagesausbildungszeit des
Grundlehrganges nicht im Einsatzdienst
eingesetzt waren, wodurch die Nettoaus-
bildungszeit um Wesentliches höher war
als bei der alten Form der Ausbildung.
Eine entsprechende Effizienzsteigerung
hat sich beim,,GLG Sep05" bereits ge-
zeigt.
Eine solche Ausbildungstätigkeit ist wie
bereits geschildert nur durch Umstruktu-
rierungen im Dienstbetrieb möglich. Der-
artige Änderungen erfordern von der ge-
samten Dienstmannschaft ein großes Maß
an Einsatz und Flexibilität. An dieser Stel-
le darf der gesamten Mannschaft der
BF Innsbruck noch einmal Dank für die
Unterstützung bei diesem für die Berufs-
feuerwehr so wichtigen Ausbildungsvor-
haben gesagt werden.
Weiters war die Erstellung einer Vielzahl
von neuen Ausbildungsunterlagen
(an dieser Stelle auch noch einmal Dank
den beteiligten Referenten) notwendig,
welche neben den GLG-Teilnehmern nun
auch der Mannschaft für die Tagesausbil-
dung zur Verfügung stehen.
Weiters wurden vom AO gemeinsam mit
den Fachoffizieren und Fachreferenten ein
Nachrichterkurs (BOK Ing. Schlögl), ein
Krankurs KF-45 (BR Ing. Hundsbichler)
sowie ein Drehleiterkurs (HBM Sermo-
net) durchgeführt und somit die notwen-
digen Ausbildungsmaßnahmen durchge-
führt, um einen reibungslosen Betrieb
auch auf dem Bereich der Sonderfahr-
zeugbesatzungen aufrechtzuerhalten und
immer die volle Schlagkraft der Berufs-
feuerwehr zu gewährleisten.
Im Mai/Juni fand das alljährliche Tauch-
lager der Tauchgruppe der BF Innsbruck
in Hvar in Kroatien statt. Auch wenn die
Jahresbericht 2005
Temperaturen, speziell für den ersten Tur-
nus, nicht besonders sommerlich waren,
konnten doch alle Ausbildungsvorhaben
absolviert werden und alle Taucher ihre
vorgeschriebenen Tauchgänge unfallfrei
absolvieren.
Durch den Fachoffizier BOK Ing. Friedl
erfolgte in Absprache mit dem AO BD-Stv
DI Gegenhuber eine Neuregelung der
Einteilung der Tauchausbildung. Um
die Ausbildungsquote respektive die
Tauchgangsquantiät in heimischen Ge-
wässern zu erhöhen, wurden für die Tauch-
gruppe fixe Tauchtermine, gemäß nament-
licher Einteilung, vorgegeben. Für die Zu-
kunft wird dies beibehalten, um eine ent-
sprechende Abdeckung mit den geforder-
ten Tauchgängen sicherzustellen.
Die Teilnahme an der Übungswoche
Hammelburg der BF München stellte
auch im Jahr 2005 ein „Ausbildungs-
Highlight" dar. Die an dieser Übungswo-
che teilnehmenden Kollegen der BF Inns-
bruck konnten dabei nahtlos an die aus-
gezeichneten Leistungen der Teilnehmer
vorangegangener Jahre anschließen. Dies
wurde von den verschiedenen interna-
tionalen Bewerterteams immer wieder
bekräftigt und bestätigt einmal mehr die
hohe Leistungsfähigkeit und Felxiblilität
unserer Einsatzmannschaft.
Im Bereich der Offiziersweiterbildung fan-
den im abgelaufenen Jahr zwei eintägige
Seminare statt. Im Frühjahr wurde ge-
meinsam von BR Zimmermann und AO
BD-Stv. DI Gegenhuber ein Offizierssemi-
nar zum Thema,,Brandsicherheitswa-
chen bei Großereignissen" organisiert
und durchgeführt. Hintergrund dieses Se-
minars, welches sich mit der BSW in
heterogenen Einsatzleitungen befasste,
war nicht zuletzt die Eishockey-WM 05.
In Zusammenarbeit mit dem ORF Tirol und
dem Leiter des Landespressedienstes
Herrn Thomas Schönherr wurde im Herbst
ein weiteres Offiziersseminar abgehalten,
welches die Tätigkeiten und notwendigen
Kenntnisse eines Presseoffiziers zum
Gegenstand hatte. Bei diesem Seminar
wurde auch eine Pressecheckliste für die
weitere Verwendung bei der BF vorgestellt
Seite 20
20/39
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Für die FF-Einheiten wurden folgende
Ausbildungen organisiert und durchge-
führt:
⚫Lagekartenführung für FF-Kdten in
Verbindung mit Richtlinie für zukünftige
Sucheinsätze
•
Organisation von Pumpenschulung
für FF-Maschinisten
Flughelferschulung im Frühjahr
Die Organisation und Planung der FLH-
Schulung im Ahrental, unter Teilnahme
der FF-FLH und der BF-FLH sowie der HS-
Besatzungen
von BMI und ÖBH erfolgte
gemeinsam von Fachoffizier BOK Ing.
Friedl und AO BD-Stv DI Gegenhuber
Integrierte Waldbrandübung IGLS
im Oktober 2005
Bei diesem Einsatz von BF, FF Igls, FF Rei-
chenau, FF Vill, FF Mühlau, FF Amras
wurden erstmalig der Einsatz von Füh-
rungsinstrumenten wie Pilotenbreefing
und Einsatzeinweisung (Befehlsausga-
be) an Hand von Lagekarte an die FF-
Kdten sowie verpflichtende Stärkemel-
dungen der ausrückenden FF-Einheiten
mittels Formblatt geprobt und diese ha-
ben sich auch gleich bestens bewährt.
Bezirksübungstag Oktober 2005
Erstmalig wurden Bewertungsblätter
verwendet, um so eine Auswertung nach
Ausbildungsstand, bezogen auf die
jeweiligen Einheiten, zu ermöglichen.
Diese Auswertung stellte auch die
Basis des Ausbildungskonzeptes für
FF-Einheiten für das Jahr 2006 dar.
Die Organisation, Planung und Durch-
führung erfolgte unter der tatkräftigen
Unterstützung der BF-Mannschaft
gemeinsam von BOK Ing. Friedl, BAdj
Ing. Wimmer und AO BD-Stv. DI Gegen-
huber.
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Bau- und Gewerbe-
rechtsverfahren
und
Das Berichtsjahr 2005 ist wie die vergan-
genen Jahre zuvor von einer steigenden
Realisierung zahlreicher Groß-
Sonderbauten gekennzeichnet. Beispiel-
haft sind nachstehende Großbauvorhaben
angeführt, welche in der Planungs- und
Realisierungsphase einer brandschutz-
technischen Beurteilung unterzogen wur-
den: Kinder-Herzzentrum TILAK, Menardi-
haus, Umbau und Erweiterung DEZ, BTV-
Erlerstraße, Sparkasse, Denzel-Areal Lan-
ger Weg, Tivoli-Stadion Erweiterung WM
2008, Neubau Integrierte Landesleitstelle
mit Neubau Lagergebäude und Sanierung
HFW, Erweiterung Sillpark, Sanierung
Reithmanngymnasium, Laborgebäude
Innrain, Neubau Fa. Deutsch, Umbau-Er-
weiterung Chirurgie und ZVG, Hervis Gra-
benweg, SOHO Grabenweg, Volksschule
Angerzellgasse mit Doppelturnhalle, Tief-
garage Gilmstraße, Sparkassenhauptge-
häude
Besondere Bedeutung wird der Umset-
zung der Großprojekte Erweiterung Ti-
voli-Stadion" und Neubau Nordketten-
bahn", aber auch der Errichtung des
neuen Wohngebietes,, Tivoli-Areal" in un-
mittelbarer Nähe zur Hauptfeuerwache
beigemessen.
Die Realisierung dieser Bauvorhaben sind
deutliche Zeichen einer impulsierenden
Entwicklung der Landeshauptstadt Inns-
bruck. Für die Berufsfeuerwehr sind in der
brandschutztechnischen Beurteilung von
Sonderbauten vor allem die wesentlichen
Schutzziele,,Personenschutz",,,Ausrei-
chende Voraussetzungen für einen
wirkungsvollen Brandbekämpfungs-
und Rettungseinsatz" und,,Sicherheit
der eingesetzten Feuerwehreinsatz-
kräfte" zu definieren und erforderliche
Maßnahmen zur Erreichung festzulegen.
Tätigkeiten:
192 schriftliche Stellungnahmen
180 Kommissionierungen, Begehungen,
Verhandlungen, Überprüfungen
55 Projektbesprechungen.
Melanie Baumgartner
Betriebstechnischer
Brandschutz
Im Jahr 2005 konnten 16 neue Brandmel-
deanlagen an die Empfangszentrale der
Berufsfeuerwehr Innsbruck aufgeschalten
werden, wodurch sich die Gesamtzahl bis
Jahresende auf 284 (ohne Landeskran-
kenhaus Innsbruck) erhöhte. Einnahmen-
seitig konnten dadurch aus den Feuer-
wehrbediengebühren für die Stadtge-
meinde 84.000,- lukriert werden.
Tätigkeiten:
Überprüfung von
Brandmeldeanlagen:
.111
Festlegung und Überprüfung von betriebs-
technischen Brandschutzeinrichtungen: .. 79
Aufnahme
von Neuaufschaltungen:
Privatrechtliche Vereinbarungen:
16
16
Berechnung und Dimensionierung
von technischen Brandschutzeinrichtun-
gen
(Druckbelüftungsanlagen, Rauch-
und Wärmeabzugsanlagen, Brandmelde-
anlagen): ..
Schriftliche Stellungnahmen:
Anzahl der aufgeschaltenen
24
50
Brandmelderzentralen:
Erhöhung 2005:
284
16
Einnahmen aus Feuerwehrbediengebühren
für die Stadtgemeinde, ca.
84.000,-
Seite 22
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BEZIRKSFEUER FHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Betrieblicher
Brandschutz
Durch die Ausbildung von 3 neuen Mitar-
beitern im Bereich „Löschtrainerausbil-
dung" konnte die große Nachfrage für
Schulungen in Erster Löschhilfe" zur
Gänze abgedeckt werden. Von namhaften
Ausbildungsinstitutionen wurden zudem
die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als
Ausbildungsreferenten für verschiedene
Seminare zur Mitwirkung eingeladen.
Im Berichtsjahr wurde mit der flächen-
deckenden Ausbildung der städtischen
MitarbeiterInnen in den Grundlagen des
Vorbeugenden Brandschutzes begonnen.
Feuerbeschau
2005 wurden von der Berufsfeuerwehr
111 Feuerbeschauen und feuerpoli-
zeiliche Überprüfungen durchgeführt.
Aufgrund einer landesgesetzlichen Ände-
rung wurden die verpflichtenden Überprü-
fungsintervalle für Wohngebäude außer
Kraft gesetzt, wodurch eine Reduzierung
der Feuerbeschauen in diesem Bereich zu
verzeichnen ist. Im Gegenzug erfolgte in
Zusammenarbeit mit der Baupolizei eine
verstärkte Überprüfung von Objekten mit
Gewerbebetrieben, Risikoobjekten, Hoch-
häusern und Objekten mit großen Men-
schenansammlungen
BSW-Dienste
In Zusammenarbeit mit dem städtischen
Veranstaltungsreferat und den mitbeteilig-
ten Blaulichtorganisationen wurden für
die in Innsbruck stattgefundenen Groß-
veranstaltungen,,Universiade" und
,,Eishockey-WM" umfangreiche Sicher-
heitsmaßnahmen erarbeitet. Die Umset-
zung erforderte einen entsprechenden
Personaleinsatz durch die Berufsfeuer-
wehr, der gebotene Innsbrucker Sicher-
heitsstandard wurde österreichweit posi-
tiv beurteilt.
Durchgeführte BSW-Dienste........
Veranstaltungsrechtliche
Stellungnahmen:.
806
27
11
Stellungnahmen Pyrotechnik:.
Diensteinteilung, Informationen, Verrech-
nung
Großveranstaltungen 2005:
Universiade, Eishockey-WM, Musikanten-
stadl und Bergsilvester 2005, Schispringen,
Wetterleuchtenfestival Seegrube, Christ-
kindleinzug, Faschingsdienstag, Innsbru-
cker Messen, Monster Truck, DEZ-Umbau
Dienstinformationen BSW-Dienste: ... 11
Überprüfungen
von Flächen für die
Feuerwehr
Im Rahmen der Behördenverfahren, auf-
grund von Mitteilungen und aufgrund von
erforderlichen Straßensperren wurden 22
Überprüfungen hinsichtlich der erforder-
lichen Flächen für die Feuerwehr bei Ob-
jekten durchgeführt und nach Erfordernis
Ersatzmaßnahmen festgelegt.
Dienstinformationen:..
Stellungnahmen:..
.14
.16
Löschwasser-
versorgung
Mit großem Einsatz der Hydrantenwarte
der freiwilligen Feuerwehren und mit
Unterstützung durch die Innsbrucker Kom-
munalbetriebe AG konnte die periodische
Überprüfung des Innsbrucker Hydranten-
netzes umgesetzt werden.
Mit dem technischen Ausbau der öffent-
lichen Wasserversorgung im Bereich Am-
ras konnte 2005 auch die Löschwasser-
versorgung für das Schloss Ambras ver-
bessert werden. Die praktische Überprü-
fung und Messung durch Berufsfeuerwehr
und Wasserwerk ergab eine nunmehr aus-
reichende Abdeckung des erforderlichen
Löschwasserbedarfes für diese bedeu-
tungsvolle historische Anlage.
Berechnung und Stellungnahmen:
Überprüfungen:
Hydrantenkontrollen FF
Mängelweiterleitungen
Dienstinformationen:
Ausbildungs-
und Lehrtätigkeit
Mannschaftsausbildung VB:.
Fortbildungsveranstaltung BSW
für Offiziere und HBM:.
Exkursionen:
6
14
5
11
9
Organisation und Durchführung von Se-
minaren an der Landesfeuerwehrschule
,,Betriebsbrandschutzgruppe TILAK": .. 4
ÖBFV-Seminar für Führungskräfte,
Referent:
WIFI-Sicherheitskraftausbildung,
Referent:
Brandschutzfachtagung
1
.5
,,Schloss Schallaburg", Referent:..
1
Sonstige externe Vorträge:
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Mitarbeit in Verbänden
4
Österr. Bundesfeuerwehrverband
TRVB-Ausschuss - Tagungen:.......
(2005: 133 Betriebsbrandschutz KH, 150
Feuerwehraufzüge, 102 Fluchtwegsorien-
tierungsbeleuchtung, 112 Druckbelüf-
tungsanlagen, 158 EAl-Anlagen)
Vorsitzender der Arbeitsgruppe, Objekts-
funkanlagen"
Landesfeuerwehrverband Tirol
Fachausschuss
Öffentlichkeitsarbeit".
2
Bezirksfeuerwehrverband IBK
Öffentlichkeitsarbeit, Löschwasserversor-
gung, Ausbildungen
Sonstiges
• Organisation Begräbnis Altbürgermeis-
ter Dr. Lugger
°
Teilnahme an 2 Bürgerversammlungen
Organisation „Nacht der Helden"
Schloss Ambras
• Erstellung Jahresbericht 2004 Feuer-
•
wehr Innsbruck
Organisation Fahnenabordnungen BF
Innsbruck
• Stellungnahme,,Tiroler Veranstaltungs-
gesetz"
Stellungnahme Novellierung Tiroler
Feuerpolizeiordnung"
Katastropheneinsatz
Koordinierung Neu- und Umbau ILL-
HFW
⚫ Mitarbeit im PE-Förderkreis
FEUERWEHR
Organisation
Durch den Eintritt von Melanie Baumgart-
ner in die Berufsfeuerwehr Innsbruck als
Sekretariats- und Büroleiterin für den Be-
reich,,Vorbeugender Brandschutz" konn-
ten positive Veränderungen im Dienstab-
lauf, in der Organisation und für die erfor-
derliche Kundenzufriedenheit umgesetzt
werden.
Mitarbeiter:
• Melanie Baumgartner
⚫OBM Hansjörg Egger
⚫ OBM Christian Gheri
OBM Peter Baumgartner
⚫OFM Christian Egger
⚫OFM Bernhard Egger
.FM Hannes Siebert
.
OFM Wolfgang Dorner
Ing. Gernot Pfalzer
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• Hans Mader
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Neubau Integrierte
Landesleitstelle ILL
Gemäß Vereinbarung zwischen der Stadt
Innsbruck und dem Land Tirol sollen zu-
künftig alle Einsatzorganisationen (mit
Ausnahme der Polizei) zentral von einer
gemeinsamen Landesleitstelle koordiniert
werden.
Als Standort für die neu zu errichtende
Landesleitstelle wurde das Areal der Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck gewählt, die Er-
richtung erfolgt vor der bestehenden
Hauptfeuerwache in der Hunoldstraße.
Das dreigeschossige Gebäude wird nach
den Plänen der Architekten DI Johann
Obermoser und Schlögl & Süß von der
Innsbrucker Immobilien GmbH & Co KEG
in Sichtbeton- und Glasbauweise errichtet.
Im Erdgeschoss befindet sich der Zugang
zum Treppenhaus und Lift zur ILL. Auf der
restlichen Erdgeschossfläche sind eine
Portierloge sowie Büroräume für die Be-
rufsfeuerwehr angeordnet.
Aufgrund des Neubaues der ILL und der
daher erforderlichen Ersatz-Alarmausfahrt
an der Südseite der Berufsfeuerwehr, wur-
de der Einbau der neuen südseitigen Sek-
tionaltore als Teil der vorgesehenen Be-
standssanierung der Hauptfeuerwache
vorgezogen.
Neubau Mehrzweckgebäude,
Hubschrauberlandeplatz, Sanie-
rung Hauptfeuerwache
Durch die geplante Bebauung des süd-
lichen Teiles der Hauptfeuerwache mit ei-
ner Wohnbebauung musste für die bishe-
rigen Lagergebäude und den bestehenden
Hubschrauberlandeplatz eine Ersatzlö-
sung mit der Errichtung eines neuen Mehr-
zweckgebäudes und eines Hubschrauber-
landeplatzes geschaffen werden.
Im Erdgeschoss des zweigeschossigen
Mehrzweckgebäudes befinden sich ein
Palettenlager, eine Mechanikerwerkstätte,
eine Waschbox und eine Garage, im Ober-
geschoss wird ein Bewegungsraum und
ein Fitnessraum Platz finden. Für die Er-
richtung des neuen Hubschrauberlande-
platzes war der Abbruch-des bestehenden
Löschwasserteiches erforderlich, der Bau-
beginn für das neue Objekt erfolgte mit
September 2005.
Sanierung Hauptfeuerwache
Als dritte Bauphase wird die Sanierung des
Bestandes der Hauptfeuerwache in Angriff
genommen. Bedingt durch den in das Be-
standgebäude eingreifenden Neubau der
ILL und damit verbundenen behördlichen
Auflagen, wie z. B. Installierung einer
automatischen Brandmeldeanlage gemäß
TRVB S 123, Einbau von Sicherheitsbe-
leuchtung und Brandschutzabschlüssen
im gesamten Gebäude, sind umfangreiche
Baumaßnahmen erforderlich. Weiters wird
durch die Sanierung der Fahrzeughalle
sowie durch die Errichtung einer neuen
Atemschutzwerkstätte, eines Schwarzrau-
mes und von neuen Garderoben- und Sa-
nitärräumen das Gebäude einem zeitge-
mäßen baulichen und funktionellen Stan-
dard angepasst.
beginn aber 2005
BR Johann Zimmermann
Her snuten tand Teal und die Stadt inostruck die
Integrierte Landesleitstelle Tirol
Baudauer 1 Jahr
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STADT INNSBRUCK
FEUERWEHR
FEUERWEHR
NOTRUF 122
Jahresbericht 2005
Als Zeitplan für die Realisierung
sämtlicher Objekte ist vorgesehen
Mehrzweckgebäude: Fertigstellung Mai 2006
Integrierte Landesleitstelle: Fertigstellung ca. Ende September 2006
Sanierung Hauptfeuerwache: Beginn Jahresanfang 2007, Bauzeit ca. 1 Jahr
Geplanter Abschluss sämtlicher Bautätigkeiten: Jahresende 2007
45
Seite 26
26/39
BEZIRKSEEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
TIROLER
T
RAUCH
EHRERI
6898
0000
>
00000
Jahresbericht 2005
Florianifeier der Berufsfeuerwehr
BERUFSFEUERWEHR
STAL
ULF
RUCK
U
nter Anwesenheit von Frau Bürgermeister
Hilde Zach, Frau Stadträtin Dr. Pokorny-
Reitter, Herrn Magistratsdirektor Dr. Chris-
toph Platzgummer, Bezirksfeuerwehrkommandant
Ing. Anton Larcher und Vertretern der freiwilligen
Feuerwehren konnte am 30. April 2005 die Floriani-
feier der Berufsfeuerwehr auf der Hauptfeuerwache
feierlich begangen werden.
Nach dem Wortgottesdienst, zelebriert von Feuer-
wehrkurat Diakon Nikolaus Albrecht und musikalisch
umrahmt von der Berufsfeuerwehrmusikkapelle,
konnte an die Berufsfeuerwehr das neue Universal-
löschfahrzeug und ein Mannschaftstransportfahrzeug
sowie an die Freiwilligen Feuerwehren Hötting und
Neu-Arzl Kleinlöschfahrzeuge übergeben werden.
Als Fahrzeugpatin für das Universallöschfahrzeug
fungierte die Gattin des Magistratsdirektors, Frau
Andrea Platzgummer. Im Rahmen des Festaktes wur-
den von Branddirektor Mag. Erwin Reichel BR Hans
Zimmermann mit der Medaille und Urkunde für 25
Jahre und OBM Leonhard Abfalter für 40 Jahre Tätig-
keit im Feuerwehrwesen ausgezeichnet.
Die Rauchfangkehrer
Innsbruck's bedanken
sich bei den Feuerwehren
der Stadt Innsbruck für
die gute Zusammenarbeit.
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BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehr Amras
FEUERWEHR
Mannschaft (nur männlich)
Aktive
55
Reservisten
19
Jugendfeuerwehr.
10
Ehrenmitglieder.
2
Fahrzeuge
KLF-A
.2000
LFB-A
1983
TF1/Amras.
2001
Kommando
TLF-A Amras
2004
Kommandant... Walter Gollner-Laimgruber
Stellvertreter.
Hermann Schieferer
Einsatzzahlen
Kassier
Stephan Wegscheider
Brandeinsätze.
8
Schriftführer
Johannes Schiener
Technische Einsätze
15
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
Schutzbereich: Amras
heitswachen, Arbeitseinsätze,...).
12
AMRAS
SCADA
FEU HR
114c
1510 IBK
340
De
as Feuerwehrjahr 2005 begann für
die Freiwillige Feuerwehr Amras
am 14. Jänner 2005. Veranstaltungen wie
die Unsinnigen-Versteigerung am 3. Fe-
bruar 2005 und der Feuerwehrball am
5. Februar 2005 konnten mit großem
Erfolg durchgeführt werden. Besonders
freute uns die Ausrichtung des Wissenstest
für die Feuerwehrjugend des Bezirkes
Innsbruck-Stadt am 12. März 2005.
Neben den bewerkstelligten Einsätzen,
die gegenüber 2004 wesentlich an Häu-
figkeit zugenommen haben, fanden ins-
gesamt 16 Übungen statt. Hervorzuheben
ist dabei die gemeinsame Zugsübung mit
der Freiwilligen Feuerwehr Ampass am
6. Oktober 2005, die Waldbrandübung
„Heilig Wasser" am 14. Oktober sowie
der Bezirksübungstag am 22. Oktober
2005.
Ein weiteres Highlight stellte die Floriani-
feier am 5. Mai 2005 dar. In deren Rahmen
konnte das bereits am 19. Dezember 2004
in Dienst gestellte TLF 4000 durch Feuer-
wehrkurat Nikolaus Albrecht geweiht wer-
den. Das neue Tanklöschfahrzeug stellt
dabei eine auf das Amraser Einsatzgebiet
bestens abgestimmte Investition dar.
Ergänzend zu den Einsätzen ist jedenfalls
noch das Hochwasser im August 2005 zu
nennen. Die Ffreiwillige Feuerwehr Amras
stand dabei in Innsbruck, Völs (CYTA) als
auch in Wörgl im Einsatz und leistete ent-
sprechende Hilfe.
Kurz vor dem Hochwassereinsatz, am 19.
August 2005 veranstalteten wir ein ge-
meinsames Spanferkelessen im Cafe Re-
gina, welches bei der gesamten Mann-
schaft großen Anklang fand. Am Ende
eines jeden Jahres, nämlich am 19. De-
zember, gedenkt die Freiwillige Feuerwehr
Amras im Rahmen einer feierlich gestalte-
ten Rorate der glücklichen Fügung im
Kriegsiahr 1943.
Auszug aus dem Bericht
der FF Amras - Bote 3/2005
im diesjährigen Sommer war vor allem das
Hochwasser, welches Innsbruck am 23.
August 2005 erreichte, das vorherrschen-
de Thema im gesamten Land Tirol. Da die
Freiwillige Feuerwehr Amras nicht unwe-
sentlich in die Geschehnisse miteinge-
bunden war, wird in dieser Ausgabe des
,,Amraser Boten" darüber berichtet.
In den frühen Morgenstunden des 23.
August 2005 um 6:25 Uhr wurde die
Freiwillige Feuerwehr Amras in Bereit-
schaft versetzt. Bis ca. 10:00 Uhr wurden
insgesamt 10 Einsätze, welche hauptsäch-
lich das Auspumpen von Kellern betrafen,
mit 19 Mann abgearbeitet. Da zwischen-
die rekord
zeitlich der Inn unaufhörlich anstieg, wur-
den diese Arbeiten auf Befehl der Einsatz-
leitung abgebrochen und versucht die
kritischen Gebiete, sprich Altstadt, Klinik,
Sanatorium Kettenbrücke,... vor dem dro-
henden Wassereinbruch zu schützen.
Zu diesem Zweck wurden 8 Mann zur Fir-
ma Fröschl zum Sandsäckefüllen abge-
stellt. Eine weitere Gruppe wurde in die
Mariahilferstraße, die bedingt durch den
Höttinger Bach bereits unter Wasser stand,
abberufen.
Dank des Umstandes, dass sich der Pegel
des Inns am Nachmittag bei einem Re-
kordstand von 650 cm stabilisierte bzw.
leicht zu sinken begann, blieb Innsbruck
im Vergleich zu anderen Landesteilen von
schweren Schäden verschont.
Dies ermöglichte die Mithilfe in umliegen-
den Gebieten. So wurden von 24. bis 25.
August insgesamt 12 Mann nach Völs ent-
sandt, um dort bei den Auspumparbeiten
beim Einkaufszentrum Cyta behilflich zu
sein. In drei Schichten wurde insgesamt
25 Stunden durchgehend gepumpt.
Am Abend des 25. August 2005 wurde in
einer Sitzung des Feuerwehrverbandes
Jahresbericht 2005
WPP EINFAHRT PR
8
Innsbruck-Stadt beschlossen, einen Katas-
trophen-Hilfszug von Freitag 26. August
bis Sonntag 28. August nach Wörgl zu ent-
senden. An diesen 3 Tagen beteiligte sich
die Freiwillige Feuerwehr Amras mit je-
weils 3 Fahrzeugen und insgesamt 49
Mann. In den 3 Tagen wurden Einfami-
lienhäuser und Wohnanlagen mit Tiefga-
ragen vom Schlamm-Wasser-Gemisch in
den Kellern und den Erdgeschossen befreit
- das Wasser stand in der Straße, in der wir
eingesetzt wurden, bis zu zwei Meter
hoch. Entsprechend schlimm waren die
Schäden. Insgesamt ging somit eine ar-
beitsreiche und anstrengende Woche mit
der Gewissheit einigen Menschen gehol-
fen zu haben zu Ende.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Arzl
FEUERWEHR
Mannschaftsstand
Aktiv
60 m/1 w
FEUERWEHR
Reserve
13 m/0 w
Jugend..
7 m/2 w
Ehrenmitglieder.
5 m/o w
Kameraden bei der BFI
Verbindungsmann.......
Franz Maurer
Fahrzeuge
TLF-A..
KDO
KLF-A
TF
1987
1989
1999
1995
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
3
20
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze, ...).
2
Aktivitäten
Übungen
HBI Matthias Sparber
OBI Christoph Larcher
HV Richard Fatycz
HV Toni Wirtenberger
Schulungen.
Alarme und Einsätze
Sonstige
Kameradschaft
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter.
Kassier.
Schriftführer.
Schutzbereich: Arzl
Sitzungen
RWEHR
21
252225
nsgesamt wurden für Alarme und
Einsätze im abgelaufenen Jahr 962
Stunden erbracht. Im Zuge der Einsät-
ze wurde im selben Zeitraum mit sämt-
lichen Fahrzeugen eine Strecke von insge-
samt 226 Kilometer zurückgelegt.
Der Schwerpunkt im Einsatzgeschehen lag
2005 bei den Hochwassereinsätzen, wo-
bei wir in unserem Schutzbereich einen
Keller auszupumpen hatten und eine leich-
te Vermurung des Lehmweges bearbeiten
mussten. Weiters haben wir bei den Auf-
räumarbeiten im Cyta und in Wörgl mit-
geholfen.
Aus dem Übungsbetrieb sind besonders
der Abend im Brandhaus, der Übungstag
im Ahrntal, die Übung mit der FF Mühlau
beim Bürgerbräu und mit der FF Rum beim
Kika hervorzuheben.
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Mannschaft (nur männlich)
Aktiv..
Außer Dienst.
Jugend
60
8
10
Fahrzeuge
KDO
1997
RLFA 2000
1992
TLFA 2000.
1984
Kommando
Kommandant
Stellvertreter
DLK 23/12.
1981
Kassier
Schriftführer.
Schutzbereich: Hötting, Höttinger Au,
Allerheiligenhöfe, Lohbachsiedlung, Krane-
bitten, Flughafen, Mariahilf, St. Nikolaus,
Klinik, Altstadt
Hans Tusch
Alois Heis
Norbert Nocker
.Alois Muglach
KLFA.
MTF
TF
.2005
1990
1981
Einsatzzahlen
Brandeinsätze...
11
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze
.6
1
FEVERME
Jahresbericht 2005
m Jahr 2005 wurden von der FF Hötting
4.275 Stunden an ehrenamtlicher Tä-
tigkeit für die Bevölkerung verrichtet.
Von den 36 Einsätzen (12 Brandeinsätze,
24 technische Hilfeleistungen) blieben vor
allem der Hochwassereinsatz vom 23. Au-
gust 2006 und der anschließende Katas-
trophenhilfseinsatz in Wörgl in bester Er-
innerung. Außerdem konnte bei einem
Wohnungsbrand in der Riedgasse 69, am
11. November 2006, größerer Sachscha-
den verhindert werden, da ein schnelles
Eingreifen der BF Innsbruck und unserer-
seits erfolgte. Ohne Personenschaden ging
der Absturz eines Linienbusses der IVB in
der Hörtnaglstraße am 23. Dezember
2005 aus. Die beiden Fahrgäste und der
Busfahrer blieben unverletzt und so konn-
te das Fahrzeug gemeinsam mit den Kräf-
ten der BF Innsbruck geborgen werden.
Neben den 25 Dienstagsübungen wurde
am 29. Oktober 2006 eine groß angeleg-
te Alarmübung (Übungsannahme: Voll-
brand des Dachgeschosses mit mehreren
vermissten Personen) im Amtsgebäudes
des Landespolizeikommandos Tirol am
Innrain abgehalten. Neben der FF Hötting
wirkten weiters die FF-Einheiten Mühlau
und Wilten sowie die Berufsfeuerwehr und
die Rettung Innsbruck mit. Zur Vertiefung
des feuerwehrtechnischen Wissens wur-
den an der Landesfeuerwehrschule in Telfs
14 Lehrgänge besucht. Außerdem wurde
im Februar 2006 für den Lawineneinsatz-
zug eine Übung im Bereich der Seegrube
abgehalten. Auch beim 3. Bezirksübungs-
tag im Ahrental, am 22. Oktober 2006, war
unsere Einheit mit einer Löschgruppe und
der DLK 23/12 vertreten.
Jugendfeuerwehr
Im abgelaufenen Jahr konnte die Jugend-
feuerwehr ihr 10-jähriges Bestandsjubi-
läum feiern. Seit 1995 ist Josef Maders-
bacher der Jugendbetreuer in der Einheit
Hötting. Er kann stolz auf 4.161 Stunden
Jugendarbeit in den letzten 10 Jahren zu-
rückblicken. Die Jugendfeuerwehr nahm
neben den Wissenstest in Amras auch am
Leistungsbewerb in Telfs teil, wo zusam-
men mit der FF Mühlau zusätzlich eine
zweite Bewerbsgruppe gestellt wurde.
Fahrzeuge
Am Fahrzeugsektor konnte heuer das
neue KLFA (Iveco - Lohr) in Dienst gestellt
werden. Durch einen tatkräftigen Zu-
schuss aus der Kameradschaftskasse steht
somit ein modernes Fahrzeug der Mann-
schaft der FF Hötting zur Verfügung. Am
19. Juni 2006 konnte in einem feierlichen
Rahmen das neue Einsatzfahrzeug einge-
weiht und der Öffentlichkeit präsentiert
werden. Als nächster Fahrzeugankauf
steht der Austausch des TF Pinzgauers auf
dem Programm, welcher seit 1981 im
Fuhrpark der FF Hötting ist.
Die Mannschaft der FF Hötting besteht
derzeit aus 78 Mitgliedern, welche sich aus
60 Aktiven, 10 Jugendfeuerwehrmännern
und 8 Mitgliedern außer Dienst zu-
sammensetzen.
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FF MOTTING
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Hochwasser 23. August 2006
und Katastrophenhilfseinsatz in Wörgl
Chronologie des Hochwassereinsatzes vom 23. August 2005
06:02 Uhr:
Alarmierung der FF Hötting über Sirene
und Piepser.
06:05 Uhr:
Zur Unterstützung der FF Wilten rückt das
RLFA 2000 zu einem Wasserschaden in die
Universitätsklinik Innsbruck (Unfallambu-
lanz, Schöpfstraße) aus.
06:13 Uhr:
Das KLFA erhält die Einsatzadresse Hor-
mayrstraße 17 und beseitigt einen Was-
serschaden.
07:12 Uhr:
Das RLFA 2000 lässt die Gerätschaften vor
Ort der FF Wilten über und fährt zum Me-
dicent (Innrain 143), um dort den Wasser-
eintritt in der Tiefgarage zu beseitigen.
07:49 Uhr:
Wasserschaden im Haus Innrain 35. Ein-
satz für das TF Pinzgauer.
08:22 Uhr:
Die Besatzung des TF Pinzgauer fährt zu
einer Pizzeria im Haus Innrain 22. Neben
den Auspumparbeiten wird auch ein wei-
terer Wassereintritt im Dachgeschoss ver-
hindert.
08:56 Uhr:
Die ersten Sandsäcke werden vom TF L200
und dem TLFA 2000 in die Innallee 9 ge-
liefert.
09:05 Uhr:
Aufgrund der Meldung eines Hangrut-
sches in Kranebitten, wird in diesem Ge-
biet eine Kontrollfahrt vom MTF Toyota
durchgeführt. Des Weiteren überwacht
die Wache der Standschützenkaserne
durch Kontrollgänge dieses Gebiet.
09:43 Uhr:
Das TLFA 2000 behebt einen Wasser-
schaden in der Ferrarischule, Weinhart-
straße 4.
10:16 Uhr:
Das MTF Toyota fährt in das Oberdorf, um
Nachschau wegen eines gemeldeten
Hangrutsches zu halten. Dies wird an den
diensthabenden Landesgeologen weiter-
geleitet. Zusätzlich werden Personen von
der Polizei evakuiert.
10:25 Uhr:
Das TF L200 liefert Sandsäcke zur Firma
Tyrler in den Marktgraben 1.
10:40 Uhr:
Es ergeht die Meldung, dass alle FF-
Einheiten nördlich des Inns sich auf
diese Seite begeben sollen, da nicht klar
ist, wie lange die Brücken noch befahren
werden dürfen. Alle Einsatzadressen der
FF Hötting südlich des Inns werden abge-
brochen.
10:59 Uhr:
Der Fallbach, welcher schon einige Male
bei Unwettern übergegangen ist, wird von
Kdt. Tusch überprüft. Hier kann Entwar-
nung gegeben werden.
11:02 Uhr:
Auf der Fahrt zur Wache Hötting bietet sich
das RLFA 2000 der NAZ der BF Innsbruck
an, den Brandmeldealarm in der Triumph-
pfortenklink anzufahren. Dies wird gerne
angenommen, da keine Löschgruppe ver-
fügbar ist. Die Auslöseursache war ein
Wassereintritt.
11:18 Uhr:
Das KLFA beseitigt den Wasserschaden in
der Planötzenhofstraße 36.
11:25 Uhr:
Wasserschaden Lohbachweg 6. Diesen
Einsatz übernimmt die Besatzung des TLFA
2000.
11:40 Uhr:
Ein Hangrutsch in der Peerhofstraße 24
wird gemeldet. Das TF Pinzgauer über-
nimmt diesen Einsatz und kontrolliert auch
den Lawinendamm Kranebitten.
11:56 Uhr:
Das Haus Mariahilf 54 meldet, dass der
Höttinger Bach übergeht. Hier kann vor-
erst lediglich ein kleines Übergehen aus
einem Kanalschacht erkundet werden.
12:08 Uhr:
Kdt. Tusch lässt durch die Polizei die Ecke
Kirschental - Mariahilf weiträumig sperren.
12:45 Uhr:
Kdt. Tusch beordert die gesamte verfügba-
re Mannschaft der FF Hötting nach Maria-
hilf. Ein Lkw der Stadt Innsbruck brachte
Pölzmaterial. Mit diesem wurde ein
Schutzwall entlang des Inns aufgebaut.
14:43 Uhr:
Die Situation in Mariahilf spitzt sich zu.
Die in Reserve gehaltenen Kräfte der FF
Hötting werden zusätzlich auf die Ak-
tionsstelle geholt.
Darüber hinaus werden die FF-Einheiten
Arzl, Mühlau und Amras auf die Aktions-
stelle beordert. Des Weiteren bringt die FF
Rum einen Traktoranhänger Sandsäcke.
Mit drei Fahrzeugen wird ein Wall aufge-
baut, damit der Höttinger Bach in den Inn
abgeleitet werden kann. Zwei Bagger
unterstützen die Arbeit der Einsatzkräfte.
17:00 Uhr:
Es kann Entwarnung in Mariahilf gegeben
werden. Der Höttinger Bach hat sich be-
ruhigt.
19:30 Uhr:
Nach einer Stärkung auf der Wache Höt-
ting beginnen die Aufräumungsarbeiten
in Mariahilf.
20:14 Uhr:
Das RLFA 2000 beseitigt einen Wasser-
schaden in der Tiefgarage des Hauses
Uferstraße 96.
21:05 Uhr:
Die letzte Aktionsadresse wird von der Be-
satzung des RLFA 2000 durchgeführt. In der
Innstraße 42 steht der Keller unter Wasser.
Dies wird soweit wie möglich abgepumpt.
23:30 Uhr:
Das RLFA 2000 rückt von der Innstraße 42
ab und fährt auf die Wache Hötting.
Aufstellung: Hochwassereinsatz
23. August 2006
Mannschaftsstärke:
33 Mann
Fahrzeuge:
• KDO
• RLFA 2000
• TLFA 2000
• KLFA
• TF Pinzgauer
MTF-DL 30 Hötting in Bereitschaft
Einsatzadressen:
1. Unfallambulanz der Universitäts-
klinik Innsbruck, Schöpfstraße
2. Hormayrstraße 17
3. Tiefgarage Medicent, Innrain 143
4. Innrain 35
5. Innrain 22
6. Innallee 9
7. Hangrutsch im Bereich
Standschützenkaserne Kranebitten
8. Ferrarischule, Weinhartstraße 4
9. Hangrutsch Oberdorf - Lippental"
10. Marktgraben 1
11. Planötzenhofstraße 36
12. Lohbachweg 6
13. Peerhofstraße 24
14. Höttinger Bach an der Ecke
Mariahilf Kirschental
15. Uferstraße 96
16. Innstraße 42
Bericht über die
Katastrophenhilfe in Wörgl
Tag 1:
Freitag, 26. August 2005
(06:45-21:15 Uhr)
Der erste Tag des Katastropheneinsatzes in
Wörgl begann mit der gemeinsamen Ab-
fahrt von der Hauptfeuerwache in der Hu-
noldstraße. Im Konvoi bewegten sich über
100 Kameraden des BFV Innsbruck-Stadt
nach Wörgl. Unserer Einheit wurden vor
Ort zwei Häuser im Gebiet Wörgl - Gießen
zugeteilt. Diese beiden Häuser standen
ebenerdig ca. 2 m im Wasser. Erschwert
wurde der Einsatz dadurch, dass in einem
Haus der Öltank die gesamten 2.000 1 Öl
verlor. Diese wurden mit einem Güllefass
abgepumpt und bei einer Transportfirma
entsorgt.
15 Mann mit KDO, TLFA 2000, TF Pinz-
gauer und MTF Toyota
KAISER
Bier
U-TRADITION
UALITAS
Jahresbericht 2005
Tag 2:
Samstag, 27. August 2005
(06:45-18:00 Uhr)
Am zweiten Tag wurde ein Bauernhaus im
selben Gebiet (Wörgl - Gießen) sprich-
wörtlich aufgeräumt".
In diesem Bauernhaus sammelte sich über
die Jahre hinweg eine Menge Unrat an.
Dieser Unrat wurde soweit ausgeräumt,
dass ein Lkw mit Kran dies problemlos auf-
legen konnte. Am Nachmittag wurde ein
Keller in der Madersbacherstraße ausge-
pumpt und in einem Bauernhof im Osten
von Wörgl der Vorplatz von Schlamm be-
seitigt.
19 Mann mit KDO, TLFA 2000, TF Pinz-
gauer und KLF
Tag 3:
Samstag, 28. August 2005
(07:00-15:00 Uhr)
Am dritten und letzten Tag wurde in einer
Tiefgarage gemeinsam mit den Kamera-
den der FF Amras der Schlamm und das
Wasser beseitigt.
7 Mann mit TLFA 2000
Hast ein Kaiser - bist ein Kaiser
Seite 30
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FF NOTTING
BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Hochwasser 23. August 2006
und Katastrophenhilfseinsatz in Wörgl
Chronologie des Hochwassereinsatzes vom 23. August 2005
06:02 Uhr:
Alarmierung der FF Hötting über Sirene
und Piepser.
06:05 Uhr:
Zur Unterstützung der FF Wilten rückt das
RLFA 2000 zu einem Wasserschaden in die
Universitätsklinik Innsbruck (Unfallambu-
lanz, Schöpfstraße) aus.
06:13 Uhr:
Das KLFA erhält die Einsatzadresse Hor-
mayrstraße 17 und beseitigt einen Was-
serschaden.
07:12 Uhr:
Das RLFA 2000 lässt die Gerätschaften vor
Ort der FF Wilten über und fährt zum Me-
dicent (Innrain 143), um dort den Wasser-
eintritt in der Tiefgarage zu beseitigen.
07:49 Uhr:
Wasserschaden im Haus Innrain 35. Ein-
satz für das TF Pinzgauer.
08:22 Uhr:
Die Besatzung des TF Pinzgauer fährt zu
einer Pizzeria im Haus Innrain 22. Neben
den Auspumparbeiten wird auch ein wei-
terer Wassereintritt im Dachgeschoss ver-
hindert.
08:56 Uhr:
Die ersten Sandsäcke werden vom TF L200
und dem TLFA 2000 in die Innallee 9 ge-
liefert.
09:05 Uhr:
Aufgrund der Meldung eines Hangrut-
sches in Kranebitten, wird in diesem Ge-
biet eine Kontrollfahrt vom MTF Toyota
durchgeführt. Des Weiteren überwacht
die Wache der Standschützenkaserne
durch Kontrollgänge dieses Gebiet.
09:43 Uhr:
Das TLFA 2000 behebt einen Wasser-
schaden in der Ferrarischule, Weinhart-
straße 4.
10:16 Uhr:
Das MTF Toyota fährt in das Oberdorf, um
Nachschau wegen eines gemeldeten
Hangrutsches zu halten. Dies wird an den
diensthabenden Landesgeologen weiter-
geleitet. Zusätzlich werden Personen von
der Polizei evakuiert.
10:25 Uhr:
Das TF L200 liefert Sandsäcke zur Firma
Tyrler in den Marktgraben 1.
10:40 Uhr:
Es ergeht die Meldung, dass alle FF-
Einheiten nördlich des Inns sich auf
diese Seite begeben sollen, da nicht klar
ist, wie lange die Brücken noch befahren
werden dürfen. Alle Einsatzadressen der
FF Hötting südlich des Inns werden abge-
brochen.
10:59 Uhr:
Der Fallbach, welcher schon einige Male
bei Unwettern übergegangen ist, wird von
Kdt. Tusch überprüft. Hier kann Entwar-
nung gegeben werden.
11:02 Uhr:
Auf der Fahrt zur Wache Hötting bietet sich
das RLFA 2000 der NAZ der BF Innsbruck
an, den Brandmeldealarm in der Triumph-
pfortenklink anzufahren. Dies wird gerne
angenommen, da keine Löschgruppe ver-
fügbar ist. Die Auslöseursache war ein
Wassereintritt.
11:18 Uhr:
Das KLFA beseitigt den Wasserschaden in
der Planötzenhofstraße 36.
11:25 Uhr:
Wasserschaden Lohbachweg 6. Diesen
Einsatz übernimmt die Besatzung des TLFA
2000.
11:40 Uhr:
Ein Hangrutsch in der Peerhofstraße 24
wird gemeldet. Das TF Pinzgauer über-
nimmt diesen Einsatz und kontrolliert auch
den Lawinendamm Kranebitten.
11:56 Uhr:
Das Haus Mariahilf 54 meldet, dass der
Höttinger Bach übergeht. Hier kann vor-
erst lediglich ein kleines Übergehen aus
einem Kanalschacht erkundet werden.
12:08 Uhr:
Kdt. Tusch lässt durch die Polizei die Ecke
Kirschental - Mariahilf weiträumig sperren.
12:45 Uhr:
Kdt. Tusch beordert die gesamte verfügba-
re Mannschaft der FF Hötting nach Maria-
hilf. Ein Lkw der Stadt Innsbruck brachte
Pölzmaterial. Mit diesem wurde ein
Schutzwall entlang des Inns aufgebaut.
14:43 Uhr:
Die Situation in Mariahilf spitzt sich zu.
Die in Reserve gehaltenen Kräfte der FF
Hötting werden zusätzlich auf die Ak-
tionsstelle geholt.
Darüber hinaus werden die FF-Einheiten
Arzl, Mühlau und Amras auf die Aktions-
stelle beordert. Des Weiteren bringt die FF
Rum einen Traktoranhänger Sandsäcke.
Mit drei Fahrzeugen wird ein Wall aufge-
baut, damit der Höttinger Bach in den Inn
abgeleitet werden kann. Zwei Bagger
unterstützen die Arbeit der Einsatzkräfte.
17:00 Uhr:
Es kann Entwarnung in Mariahilf gegeben
werden. Der Höttinger Bach hat sich be-
ruhigt.
19:30 Uhr:
Nach einer Stärkung auf der Wache Höt-
ting beginnen die Aufräumungsarbeiten
in Mariahilf.
20:14 Uhr:
Das RLFA 2000 beseitigt einen Wasser-
schaden in der Tiefgarage des Hauses
Uferstraße 96.
21:05 Uhr:
Die letzte Aktionsadresse wird von der Be-
satzung des RLFA 2000 durchgeführt. In der
Innstraße 42 steht der Keller unter Wasser.
Dies wird soweit wie möglich abgepumpt.
23:30 Uhr:
Das RLFA 2000 rückt von der Innstraße 42
ab und fährt auf die Wache Hötting.
Aufstellung: Hochwassereinsatz
23. August 2006
Mannschaftsstärke:
33 Mann
Fahrzeuge:
• KDO
• RLFA 2000
• TLFA 2000
• KLFA
• TF Pinzgauer
MTF -DL 30 Hötting in Bereitschaft
Einsatzadressen:
1. Unfallambulanz der Universitäts-
klinik Innsbruck, Schöpfstraße
2. Hormayrstraße 17
3. Tiefgarage Medicent, Innrain 143
4. Innrain 35
5. Innrain 22
6. Innallee 9
7. Hangrutsch im Bereich
Standschützenkaserne Kranebitten
8. Ferrarischule, Weinhartstraße 4
9. Hangrutsch,,Oberdorf - Lippental"
10. Marktgraben 1
11. Planötzenhofstraße 36
12. Lohbachweg 6
13. Peerhofstraße 24
14. Höttinger Bach an der Ecke
Mariahilf Kirschental
15. Uferstraße 96
16. Innstraße 42
Bericht über die
Katastrophenhilfe in Wörgl
Tag 1:
Freitag, 26. August 2005
(06:45-21:15 Uhr)
Der erste Tag des Katastropheneinsatzes in
Wörgl begann mit der gemeinsamen Ab-
fahrt von der Hauptfeuerwache in der Hu-
noldstraße. Im Konvoi bewegten sich über
100 Kameraden des BFV Innsbruck-Stadt
nach Wörgl. Unserer Einheit wurden vor
Ort zwei Häuser im Gebiet Wörgl - Gießen
zugeteilt. Diese beiden Häuser standen
ebenerdig ca. 2 m im Wasser. Erschwert
wurde der Einsatz dadurch, dass in einem
Haus der Öltank die gesamten 2.000 | Öl
verlor. Diese wurden mit einem Güllefass
abgepumpt und bei einer Transportfirma
entsorgt.
15 Mann mit KDO, TLFA 2000, TF Pinz-
gauer und MTF Toyota
REICHIS
KAISER
Bier
TRADITION
Jahresbericht 2005
Tag 2:
Samstag, 27. August 2005
(06:45-18:00 Uhr)
Am zweiten Tag wurde ein Bauernhaus im
selben Gebiet (Wörgl Gießen) sprich-
wörtlich aufgeräumt".
In diesem Bauernhaus sammelte sich über
die Jahre hinweg eine Menge Unrat an.
Dieser Unrat wurde soweit ausgeräumt,
dass ein Lkw mit Kran dies problemlos auf-
legen konnte. Am Nachmittag wurde ein
Keller in der Madersbacherstraße ausge-
pumpt und in einem Bauernhof im Osten
von Wörgl der Vorplatz von Schlamm be-
seitigt.
19 Mann mit KDO, TLFA 2000, TF Pinz-
gauer und KLF
Tag 3:
Samstag, 28. August 2005
(07:00-15:00 Uhr)
Am dritten und letzten Tag wurde in einer
Tiefgarage gemeinsam mit den Kamera-
den der FF Amras der Schlamm und das
Wasser beseitigt.
7 Mann mit TLFA 2000
Hast ein Kaiser-bist ein Kaiser
Seite 31
31/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige
Feuerwehr Hungerburg
BEVERWEHR
ungerbur
Mannschaftsstand
Aktiv
Jugend.
25 m/0 w
10 m/3 w
Außer Dienst.
.6 m/0 w
Ehrenmitglieder
2 m/0 w
Fahrzeuge
TLF 1500 A
MTF
Kommando
Kommandant...
Stellvertreter... HBM Johann Schredelseker
Kassier....
Schriftführer. OBI Christian Katholnigg
Schutzbereich
Hungerburg Plateau, Nordkette
BI Christof Schlenz
BI Georg Egger
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze, ...)
11
TSA
FEUERWEHR
MTF
Jahresbericht 2005
A
uch 2005 wurde die Einheit Hun-
gerburg zu insgesamt 11 Einsätzen
gerufen. Neben dem Hochwasser-
einsatz in Innsbruck und Wörgl und 2
Brandmeldeeinsätzen, bildeten wie üblich
die technischen Einsätze das Groß der
Ausrückungen.
Stellvertretend dafür sei die Bergung eines
IVB-Busses beschrieben, am 21. Dezember
2005, gegen 13:45 Uhr, geriet ein talwärts
fahrender Bus der Linie J, aus noch unge-
klärter Ursache, in der Steinbruchkurve mit
dem rechten Hinterrad über das Bankett
hinaus und blieb in Schräglage hängen.
Durch ein Hilfsfahrzeug der IVB wurde
mittels einer Schleppstange der Versuch
unternommen den Bus auf die Straße zu
ziehen. Dies misslang und so blockierte
nun sowohl der Bus als auch das Hilfs-
fahrzeug die beiden Fahrbahnen. Die FF
Hungerburg wurde um 15:20 Uhr zur Ber-
gung alarmiert. Mittels Umlenkrolle und
Seilwinde wurde der Bus gegen ein weite-
res Abrutschen gesichert. Da die techni-
schen Geräte unserer Einheit für eine Ber-
gung des 10 Tonnen schweren Busses
nicht ausreichten, wurden Kräfte der BF
(ELF, 1.Trupp, THF) nachalarmiert. Gemein-
sam mit diesen gelang es unter Einsatz ei-
nes zusätzlichen Greifzuges, den Bus ohne
weitere Beschädigungen auf die Straße zu
ziehen. Nach rund 2 Stunden und etlichen
Diskussionen (,,Nein, Sie können noch
nicht weiter." "Wir tun unser Möglichs-
tes"-,,Für Beschwerden sind wir nicht der
richtige Ansprechpartner") mit den im
Stau stehenden Autofahrern, konnte die
Straße wieder für den Verkehr freigegeben
werden.
Auch die Jugendfeuerwehr stellte im ver-
gangenen Jahr ihre Frau bzw. Mann. So
wurden die 10 Mitglieder der Jugend auf
den Wissenstest, der alljährlich im Frühjahr
stattfindet, gebührend vorbereitet. Zu die-
sem rückten wir heuer am 12. März 2005
in die Wache Amras aus, wo 3 unserer Ju-
gendlichen sich verdientermaßen das Wis-
senstest-Abzeichen in Silber erarbeiteten.
Nach der Jahreshauptversammlung und
mit dem Beginn der Übungstätigkeit der
Aktivmannschaft startete auch die Jugend-
feuerwehr Hungerburg wieder vermehrt zu
Übungen ins Freie und begann von Grund-
angriffen über Einsatztaktik bis zu techni-
schen Einsätzen sich wieder mit der prak-
tischen Ausbildung zu beschäftigen.
normat
Chronik
Der erste Feuerwehrlöschzug auf der Hun-
gerburg wurde im März des Jahres 1928
unter Patronanz und Ausbildung der FF
Mühlau gegründet. Diese 22 Mann starke
Mannschaft bewies ihre Schlagfähigkeit bei
mehreren Einsätzen. Der Denkwürdigste
war zweifellos der Totalbrand des Hotels
Maria Brunn im Jahre 1930. Zahlreiche wei-
tere Einsätze folgten, in den Kriegsjahren
stand die Einheit bei allen Fliegerangriffen
hauptsächlich in der Stadt im Einsatz. Der
Kriegseinsatz und vor allem mehrere,,Säu-
berungen" von politisch kritischen Kamera-
den durch das Regime dezimierte die Ein-
heit stark, bis sie sich nach Kriegsende auf-
löste. In den folgenden Nachkriegswirren
wurde das Gerätehaus geplündert und das
Löschfahrzeug verschwand. Mehr als 20
Jahre gab es daraufhin für die Hungerburg
keinen eigenständigen Brandschutz, bis im
Jahre 1964 die Hungerburger Feuerwehr als
IVB
eigenständige Einheit gegründet wurde.
Maßgeblichen Anteil daran hatte die Stadt-
führung unter Bgm. Lugger, die FF Mühlau
beispielsweise zu nennen durch den Kame-
rad Unteregger und vor allem durch die
Hartnäckigkeit des ersten Hungerburger
Nachkriegskommandanten Luis Pirchner.
Heute verfügt die FF Hungerburg über
2 Fahrzeuge, einer starken Einsatzmann-
schaft mit 24 Mitgliedern und einer
Jugendgruppe mit 15 Burschen und
Mädchen.
D
D
FEUERWEHR
T553
tungerbu
55
Seite 32
32/39
Freiwillige Feuerwehr Igls.
Mannschaft
Kommando
Kommandant.................. HBI Josef Pittl
Stellvertreter HBI Gerhard Mayregger
Kassier.
Schriftführer.
HV Christoph Stöckholzer
HV Ing. Kersten Wirth
Schutzbereich: Stadtteil Igls
yon unseren 14 Brandeinsätzen im
Jahr 2005 mit einem Stundenauf-
V
wand von 302 Stunden wären im
März der Brand von der Pension Kaserer,
im Mai der Böschungsbrand in Ellbögen
sowie der Vollbrand des Bauernhofes Klin-
genschmid in Rinn hervorzuheben. Bei den
restlichen Einsätzen handelte es sich um
kleinere Brände von Küchen, Fahrzeugen
und Garagen sowie um 3 Fehlalarme, aus-
gelöst von einer defekten Brandmelde-
anlage in einem Hotel. Die Technischen
Einsätze setzten sich hauptsächlich aus
Hochwassereinsätzen zusammen.
Aktive
Reserve
Jugend.
40
13
8
3
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
TLF-H 3000/500 A
1981
KDO
1988
DI 18
1983
KRF.
1985
1999
KLF-A
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
.14
13
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze, ...)........ 9
Bei den 27 Übungen haben im Schnitt 24
Mann teilgenommen. Hauptaugenmerk
wurde dabei auf erste Hilfe, Knotenkunde,
Handhabung der Bergeschere sowie die
Löschgruppen bei diversen Brandobjekten
gelegt. Die Sommerabschlussübung wur-
de in Zusammenarbeit mit der Rettung, bei
der Talstation der Patscherkofelbahn ab-
gehalten. Es wurde ein Verkehrsunfall mit
einigen Schwerverletzten simuliert. Bei der
gemeinsamen Nachbesprechung wurde
die gute aber noch zu perfektionierende
Zusammenarbeit zwischen Rettung und FF
Igls gelobt.
Unsere beiden Jugendbetreuer bereiten
den Igler aber auch Viller Nachwuchs wie-
der ausgezeichnet auf ihre Tätigkeit bei der
Feuerwehr vor. Das hat der erfolgreich
abgelegte Wissenstest in Landeck wieder
eindrucksvoll bewiesen.
Mit einem Gesamtstundenaufwand von
1.752 Einsatzstunden können wir mit
Stolz auf ein unfallfreies und erfolgreiches
Jahr 2005 zurückblicken!
FEUERWEHR IGLS
Ein kleiner Auszug
aus der Chronik der FF Igls
Im August 1883 kam es in Igls zu einem
Großfeuer, bei dem 14 Häuser samt Kirche
ein Raub der Flammen wurden. Erst 13
Jahre später, fassten die Brüder Josef und
Franz Eichler mit Norbert Föger den Be-
schluss, eine Feuerwehr zu gründen. Am
Anfang hielt sich die Anzahl an brauchba-
ren Löschgeräten in Grenzen. Erst im Jahr
1898 konnte um 700 Gulden eine Land-
fahrspritze angeschafft werden. Im Folge-
jahr wurde die Hochdruckwasserleitung
eingeweiht und im Jahr 1900 konnte die
Feuerwehr Igls dank zahlungskräftiger
Gönner eine Schubleiter ihr Eigen nennen.
In den folgenden Jahren verfasste Kom-
mandant Föger Statuten für den weiteren
Bestand der Einheit, die allseits Zustim-
mung fanden, aber leider im Originaltext
nicht mehr auffindbar sind. Im Jahre 1908
hat Norbert Föger das Amt des Komman-
danten an Ferdinand Eichler übertragen.
Er selbst blieb noch als Schriftführer tätig.
Am 31. Juli 1914 um 5:45 Uhr Nachmit-
tag traf in Igls das kaiserliche Telegramm
zur Mobilisierung ein. Von den 27 einbe-
rufenen Männer war der größte Teil von
den Feuerwehrmännern.
Aus den verbleibenden Männern wurde
die Feuerwehr neu konstituiert und Josef
Wopfner als Kommandant (1912-1914)
von Norbert Föger würdig ersetzt, der die-
se Funktion bis Kriegsende innehatte.
Im Jahr 1920 wurde wieder intensiv am
weiteren Aufbau gearbeitet und geordne-
te Versammlungen und Übungen veran-
staltet. Weiters wurde in den Folgejahren
großer Wert auf die Ausbildung der Wehr-
männer gelegt.
Am 31. März 1931 wurde der Altbürger-
meister Josef Eichler zu Grabe getragen.
Im selben Jahr ereignete sich der Brand des
Hotels Igler Hof. Bei diesem Großfeuer
bewehrte sich die Feuerwehr Igls unter
Mithilfe 6 zusätzlichen Einheiten und ver-
hinderte durch ihren Einsatz eine große
Katastrophe.
Abgesehen vom 2. Weltkrieg blieb die Ein-
heit Igls in den Folgejahren von größeren
Einsätzen verschont.
Im Jahre 1980 wurde unter dem damali-
gen Kommandanten Martin Pittl der Spa-
tenstich zur Erbauung des Vereins- und
Feuerwehrhauses vorgenommen, welches
im darauf folgenden Jahr feierlich einge-
weiht wurde.
1983 wurde Raimund Schwarz zum neu-
en Kommandanten gewählt und es konn-
te eine Drehleiter für die Einheit ange-
schafft werden. Bei der Einweihung wur-
de auch an den Großbrand der Igls vor 100
Jahren erinnert.
1993 wurde Josef Pittl zum neuen Kom-
mandanten gewählt. Bis zum heutigen Tag
gab es unter seiner Führung viel Lob für die
Jugendausbildung durch seine beiden Be-
treuer, Michael Kozubowski und Thomas
Wopfner.
POSTAANT
OFER
Weiters wurde in großteils Eigenregie der
Schulungsraum erweitert bzw. erneuert.
Damit ist eine optimale Ausbildung der
Feuerwehrmänner auch in den kälteren
Jahreszeiten gegeben.
Im Sommer 2005 feierte die Einheit Igls
mit einem 3-tägigen Zeltfest ihr 110-
jähriges Bestandsjubiläum.
Wir blicken mit Stolz auf die Gründer, die
Kommandanten, Kameraden und alle frei-
willigen Helfer der letzten 110 Jahre zu-
rück. GUT HEIL!
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57
Seite 33
33/39
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Mannschaftsstand
Aktiv
Jugend
Ehrenmitglieder.
50 m/5 w
Ausbildung
Schulungen.
19
7 m/4 w
242 Mann/Frau in
1.224 Stunden
.4 m/0 w
Übungen.
14 m/0 w
403 Mann/Frau in
834 Stunden
Außer Dienst
Fahrzeuge
RLFA 2000 I 504 IBK
.2003
KLFA
2005
FEUERWEH
MTF | 420 IBK.
1995
TFI 443 lbk.
1995
Hänger
2001
Gabelstapler STILL R50-15
M
24
it Unterstützung der Stadt, dem
Bezirksfeuerwehrverband
und
wir auf diesem Wege ein herzliches Danke-
schön übermitteln wollen, wurde kurz vor
Jahreswechsel unser altes LFB gegen ein
KLFA getauscht. Zur Erweiterung unserer
Ausrüstung und Einsatztätig-
Kommando
Kommandant.
HBI Albert Pfeifhofer
Einsatzzahlen
Stellvertreter
OBI Josef Mayr
Brandeinsätze.
6
Kassier.
HV Bernhard Gstir
Technische Einsätze
19
Schriftführer...... HV Hannes Schreiner
Bereitschaften
4
Brandsicherheitswachen
2
keit wurden unserer Einheit
Schutzbereich
Sonstige Hilfeleistungen
4
eine Trümmerkamera und ein
Mühlau, Saggen, Innere Stadt
470 Mann/Frau in.......... 2.438 Stunden
Schallortungsgerät zugeteilt.
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59
Seite 34
34/39
Jahresbericht 2005
BEZIRKSFFUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl
Mannschaft
TAB
Kommando
Kommandant
Kassier
Schriftführer.
.3 m/0 w
Aktive
Jugend
.43 m/0 w
11 m/3 w
Außer Dienst..
19 m/0 w
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
TF
1995
TLF 2000.
1990
DL 23/12
1994
KDO
1983
KLF
1984
OBI Josef Tusch
statt KDO/KLF seit März neues KLF.. 2005
Stellvertreter... HBM Ing. Hannes Lechner
Einsatzzahlen
HV Markus Hell
Brandeinsätze.
OV Anton Reitmeir
Technische Einsätze
Schutzbereich: Neu-Arzl, Olymp. Dorf
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze, ...).
PANTHER
SENUMER Motor
Flughäfen in Australien / Air Service Australia
2
LIVE
A
3
6
6
19
vie immer darf die Feuerwehr
Neu-Arzl über ein sehr ereignis-
reiches und aufregendes Jahr
berichten. 2005 war aber ein ganz beson-
deres Jahr. Mit den Hochwassereinsätzen
in Innsbruck und Wörgl war wieder ein
starkes Stück Zusammenarbeit und Hilfe in
unserer Einheit unumgänglich, um solch
einen enormen Aufwand zu meistern. Oh-
ne den endlosen Einsatz unserer Männer
und Frauen wäre dies ohnehin nicht mög-
lich gewesen, auf die wir besonders stolz
sind.
Das Highlight im Jahr 2005 war sicher das
in Dienststellen unseres neuen KLF's der
Marke IVECO. Mit diesem Fahrzeug konn-
ten wir uns wieder an neuester Technik
orientieren.
Schon allein deswegen, da sich im Aufbau
von LOHR unter anderem eine Pumpe der
Marke Magirus TS 12/10 New Fire sowie
eine Schmutzwasserpumpe der Firma
WACKER, diverse Tauchpumpen und eini-
ges mehr befindet.
25 Einsätze mit 261 Mann das entspricht
mehr als 1.000 Stunden, davon 19 Tech-
nische Einsätze und 6 Brandeinsätze präg
ten das Jahr 2005. Unter anderem ein
Brandeinsatz in der An der Lan Straße 18,
einigen Rauchentwicklungen und Bereit-
schaften. Die Abstellung einer Brandwa-
che beim Entschärfen eines Kriegsreliktes
gehörte dabei sicher zu den spektakulärs-
ten Einsätzen.
Stolz sein kann die Feuerwehr Neu-Arzl
auf jene Aktiven, die beim Landesfeuer-
wehrbewerb in Schwaz das Leistungsab-
zeichen in Bronze mit einem sehr guten Er-
gebnis errungen haben. Immerhin muss-
ten sich die Mitglieder zu mehreren, außer-
halb des normalen Übungsbetriebes statt-
findenden Trainingsterminen treffen.
Allgemein kamen die Kameraden zu 3
Gruppenübungen, 11 technischen Übun-
gen, 9 Brandübungen, 2 Erste-Hilfe-Übun-
gen, mehreren DL 30-Schulungen und
sonstigen außerordentlichen Übungen zu-
sammen. Insgesamt wurden also mehr als
30 Übungen mit durchschnittlich 17 Mann
durchgeführt und ein Zeitaufwand von
ca. 950 Stunden betrieben.
Auch unsere Feuerwehrjugend kam nicht
zu kurz. So trafen sich die Mädls und Jungs
jeden Freitag, um für den späteren aktiven
Dienst zu trainieren.
Wie jedes Jahr lernten sie fleißig für den
Wissenstest, den alle mit Erfolg bestanden
haben.
Freilich ließ man das Vergnügen auch nicht
hinten anstehen. So veranstalteten sie ei-
nen Ausflug, um sich so richtig auszutoben.
Insgesamt verbrachten die Jugendlichen
mehr als 1.000 Stunden in der Feuerwehr.
Als Ziel für 2006 setzt sich die Feuerwehr
Neu-Arzl eine Höhenrettungsgruppe zu
schaffen, um den in immer größeren Di-
mensionen geschaffenen Objekten, wel-
che man mit herkömmlichen Feuerwehr-
geräten nicht mehr erreichen würde, Herr
zu werden und somit der Bevölkerung in
einem weiteren Punkt zu helfen.
Hochwasser
Innsbruck
Tätigkeiten
Auspumpen von div.
Kellern und Wohnungen
Absperren der Gehwege
vom Inn
Innüberwachung
Fahrzeuge Mannschaft
32
DL30, TLF,
KLF, TF
Geräte
Tiefsaugpumpen
Homelite
Wacker
Wassersauger
Dampfstrahler
Notstromaggregate
Motorsägen
Wörgl 1. Tag Auspumpen und
Ausräumen
eines Einfamilienhauses
TLF, KLF
13
Wörgl 2. Tag Auspumpen und
Ausräumen
TLF, KLF
12
eines Bauernhauses
Wörgl 3. Tag Auspumpen des
TLF, KLF
15
Kellers und Garage
eines Mehrfamilienhauses
Tiefsaugpumpen
Homelite
Wacker
Wassersauger
Dampfstrahler
Notstromaggregate
Motorsägen
Tiefsaugpumpen
Homelite
Wacker
Wassersauger
Dampfstrahler
Notstromaggregate
Motorsägen
Tiefsaugpumpen
Homelite
Wacker
Wassersauger
Dampfstrahler
Notstromaggregate
Motorsägen
61
Seite 35
35/39
BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Reichenau
THE WIL
Freiwillige Feuerwehr Vill
Mannschaft
Jahresbericht 2005
Mannschaftsstand
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
Aktiv
Reserve.
.50 m/3 w
Jugend.
.5 m/0 w
Ehrenmitglieder.
3 m/0 w
Fahrzeuge
TLFH 2000.
2003
KLF
1979
LLF.
1989
Kommando
TF
Kommandant.
Stellvertreter
Kassier.
Schriftführer
Armin Praxmarer
GGF
1993
1979
.Helmut Plank
.......
Franz Gapp
Einsatzzahlen
Schutzbereich
.Andreas Sturm
Reichenau, Hauptbahnhof, Pradl, Rossau
SCANIA
FEUERWEHR
340H
Brandeinsätze..
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze, ...).
KLF-A
TLFH 2000
FEUERWEHR
5
.31
D
ie Freiwillige Feuerwehr Reichenau
hatte 2005 folgenden Mitglieder-
stand: 50 aktive Feuerwehrmän-
ner, 3 aktive Feuerwehrfrauen, 5 Feuer-
wehrjugend und 3 Ehrenmitglieder.
Der Fuhrpark wurde am 21. Dezember
2005 um ein neues KLF Mercedes Sprinter
erweitert, dafür wurde das alte KLF (VW LT
35) ausgeschieden. Die Feuerwehr Rei-
chenau fuhr mit ihrem Fuhrpark bestehend
aus 5 Fahrzeugen insgesamt 5.309 km.
Im Jahr 2005 wurden 53 Übungen/Schu-
lungen sowie 17 Sitzungen mit einer Stun-
denanzahl von 1.946 Stunden abgehalten.
Weiters wurden 8 Lehrgänge an der Feu-
erwehrschule in Telfs, mit einer Stundenan-
zahl von 210 Stunden, besucht. Die Ein-
satzstatistik weist, 5 Brandeinsätze und 31
Technische Einsätze, mit einer Gesamtein-
satzstundenzahl von 1.300 Stunden, auf.
(Kleiner Auszug: Am 4. September 2005
wurde die Feuerwehr Reichenau zu einem
Containerbrand in der Valiergasse bei der
Firma Swietelvsky gerufen sowie am 24.
Dezember 2005 zu einem Wohnungs-
brand in der Andechsstraße 61 im 13.
Stock, wo gemeinsam mit der BF Innsbruck
die Hausbewohner evakuiert wurden und
der Wohnungsbrand rasch gelöscht wer-
den konnte. Der Ammoniakaustritt auf der
Bobbahn Igls, am 25. Dezember 2005, bei
dem von der BF ca. 20.000 | verunreinig-
tes Wasser abgepumpt werden musste,
war der Abschluss der insgesamt 36 Ein-
sätze im Jahr 2005, das durch Hochwas-
serkatastrophen und zahlreiche Brände
die Innsbrucker Feuerwehren, forderte. Für
die Feuerwehr Reichenau ergibt sich im
Jahr 2005 eine Gesamtstundenanzahl al-
ler geleisteten Dienste von 6.954 Stunden.
Ausgezeichnet hat sich im abgelaufenen
Jahr auch unsere Feuerwehrjugend, die
beim Karte-Kompassmarsch des Bezirkes
Innsbruck-Stadt im Oktober überlegen
den 1. Platz erreichte. Weiters nahm die
aktive Mannschaft noch bei einigen Sport-
veranstaltungen (z. B. Österr. Radmeister-
schaften der Feuerwehren) teil und er-
reichte dort auch beachtliche Ergebnisse.
Aktive
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder
FEUERY
KLFA
FEUERWEHR
Fahnenpatin
Fahrzeugpatinnen.
122
Kommando
Kommandant...............
Stellvertreter...........
36
5
Fahrzeuge
KLFA..
.OBI Franz Rofner
OBI Martin Feichtner
OV Robert Koch
Schriftführer................ BV Martin Weber
TF.
.2001
1992
Einsatzzahlen
Kassier.
Schutzbereich
Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde-
grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters
N
achdem für die Feuerwehr Vill das
Jubiläumsjahr 2004 (100 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Vill) von der
Mannschaft viel abverlangte, konnten wir
uns im Berichtsjahr 2005 wieder voll auf
Übungen und Schulungen konzentrieren.
Die abgehaltenen 16 Übungen wurden
zum größten Teil sehr realistisch gestaltet
und durchgeführt. Die von den Übungs-
leitern durchgeführten Nachbesprechun-
gen wurden seitens der Mannschaft sehr
positiv aufgenommen.
Brandeinsätze.....
Technische Einsätze
6
4
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze, ...).... 6
gung bereitstellen. Vier kleinere techni-
sche und diverse Arbeitseinsätze wurden
im Berichtsjahr abgearbeitet. Auch beim
Hochwassereinsatz in Innsbruck und
Wörgl stellte die Feuerwehr Vill ihren
Mann. Der vom BFV und der Berufsfeuer-
wehr sehr gut koordinierte Bezirks-
übungstag 2005 im Ahrntal war für uns
wiederum eine wertvolle Möglichkeit die
Theorie unter realistischen Bedingungen
praktisch umzusetzen. Für das laufende
Einige kleine Brandeinsätze in der Depo-
nie Ahrntal brachten wir unter Mithilfe der
Berufsfeuerwehr und anderer Einheiten
des Bezirkes rasch unter Kontrolle. Bei
Großbränden in Igls und Aldrans (Pension
Kaserer, „Schaufelacker") unterstützte un-Jahr 2006 wird es eine Herausforderung
sere Einheit bzw. unser Atemschutztrupp
die anderen Einheiten. Bei dem Flächen-
brand durch das Wipptal (Brennerbahnli-
nie) hatten wir das Feuer in unserem Ab-
schnitt rasch unter Kontrolle und konnten
für die Flugeinsatzkräfte die Wasserversor-
sein, im Ausrüstungsbereich jeweils den
Stand zu halten und bei den Übungen
Neues zu erlernen und umzusetzen. 2006
sollte es so weit sein, dass die Feuerwehr
Vill das lange zugesagte Tanklöschfahr-
zeug der Berufsfeuerwehr erhält.
63
Seite 36
36/39
BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Wilten
Mannschaftsstand
FENERWACHE WILTEN
Aktiv
FEUERWEHR
48 m/4 w
Jugend.
12 m/4 w
Außer Dienst
14 m/0 w
Ehrenmitglieder.
4 m/0 w
Fahrzeuge
TLFH 3000/500
1989
KLF-A
.2002
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
KRF-B
.1986.
HBI Peter Pfeifer
OBI Hubert Thonhauser
TF
Boot
1992
1999
Kassier
HV Josef Pezzei
HV Markus Strobl
Schriftführer
Schutzbereich
Stadtteil Wilten (mit Autobahn, Tanklager,
Klinik) sowie mit dem Boot am Inn von
Telfs bis Fritzens
DERWEHR
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
11
.20
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze, ...)........ 1
INSBRUCK
FEUERWEH
ine im Vergleich zu den Vorjahren
höhere Anzahl an Einsätzen kenn-
Freiwilligen Feuerwehr Wilten. Insgesamt
wurde die FF Wilten zu 20 Technischen und
zu 11 Brandeinsätzen alarmiert. Unter an-
derem zu einem Brand in der Universität
Innsbruck, einem Dachstuhlbrand in Igls
und in der Karwendelstraße, einem Brand
im Cineplexx, dem Lkw-Brand im Berg-
iseltunnel sowie zu mehreren Brandmel-
de-Alarmen. Im technischen Bereich kam
es zu sechs Bootseinsätzen. Neben diesem
normalen" Einsatzbetrieb war es aber
vor allem die Hochwasserwoche, welche
die Kameradinnen in Wilten besonders be-
schäftigte: zuerst das Hochwasser in Inns-
bruck und anschließend jeweils zwei Tage
Aufräumungsarbeiten in Völs und Wörgl.
Bei den Mitgliedern kam es neben dem
Eintritt von 8 neuen Mitgliedern, davon 7
über die Jugend, zu zwei Überstellungen
in den Aktivdienst sowie zu einer beson-
deren Überstellung in die Reserve: Durch
das Erreichen des 65. Lebensjahres ist un-
ser Ehrenmitglied und Kommandant über
15 Jahre, Siegfried Schneider, nun zwar of-
fiziell,,außer Dienst", wir hoffen und wis-
sen aber, dass uns Siggi weiterhin tatkräf-
tig unterstützen wird. Abschied nehmen
mussten wir hingegen von unserem Eh-
renmitglied Franz Pfeifer. Dieser hatte jahr-
zehntelang die Feuerwehr nicht nur finan-
ziell, sondern auch über seinen Betrieb bei
sämtlichen Arbeiten tatkräftig unterstützt.
Neben den schon traditionellen Arbeiten
für den Stadtteil veranstalteten wir für die
Bevölkerung unter dem Titel „Das Boot"
eine Präsentation unseres Einsatzbootes
bei der Anlegestelle am Inn sowie das ers-
te Wiltener Oktoberfest.
Bei der Jugend begann das Jahr mit dem
Wissenstest, welchen Luca Giuliano in
Gold, Stefanie Clementie, Markus Hackl,
Philip Nowak, Nadine Pfeiffenberger und
Yannik Walpoth in Silber und Jannis Aust
in Bronze ablegten. Nachdem die Jugend
im Jahr 2005 nicht am Landesbewerb teil-
nahm, konnten sich die Jugendbetreuer
auf die normale Feuerwehrausbildung
konzentrieren. Und die Neuaufnahme der
sieben Jugendlichen im Herbst war dann
eine große Herausforderung, da so jeweils
getrennte Übungen für die Älteren und die
Neuen abzuhalten waren.
Im Bereiche der Ausbildung bei den Akti-
ven gab es eine Spezialschulung bei der
Tigas sowie eine Einschulung in den neu
angeschafften Hydraulik-Stempel. Auch
konnte wieder eine Brandhaus-Schulung
an der Landesfeuerwehrschule besucht
werden. Neben dem Bezirksübungstag
gab es auch noch Einsatzübungen der FF
Hötting und der FF Völs, an denen wir
dankenswerterweise teilnehmen durften.
Im Jahr 2006 begeht die FF Wilten bzw. der
Löschzug Sieglanger das 70-Jahr-Jubi-
läum. So wird, um auch weiterhin für die
Zukunft gerüstet zu sein, dieses Jahr vor
allem das Projekt eines Neubaus der
Feuerwache weiterentwickelt werden.
tirol
Jahresbericht 2005
KRF-B
8122
STADT INNSBRUCK
Wir alle sind Stadt!
www.innsbruck.at
Seite 37
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BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Musikkapelle
Jahresbericht 2005
Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck
Mannschaft
Aktive
53
Reserve
.0
Jugend.
0
Ehrenmitglieder
0
Funktionäre
Kapellmeister
Kapellmeister-Stv.
Fahrzeuge
Daniel Walch
VLF
2001
Christian Lux
ELF..
1999
Josef Laube
RLF 4000
2000
18.
Vorstand
Kommandant
Karl Löscher
Kommandant-Stv.
Albert Sembenotti
Mitglieder
Aktive
Schüler..
Uniformwart
Uniformwart-Stv.
Materialwart
Materialwart-Stv.
Heinz FRANK
Matthias Handlos
Wolfgang Lackner
Bernd Biedermann
Kommando
Kommandant..
FLF 9000.
1995
Reiner Thomas
FLF 8000.
1983
.36
Notenwart
10
Notenwart-Stv.
Andreas Zeiner
Annemarie Ertl
Stellvertreter
Kofler Martin
PLF 2000.
1990
Einsatzzahlen
Kassier
Manfred Messner
Ruhestand
1
Schriftführer
Schriftführer-Stv.....
Christian Ertl
Annemarie Ertl
Jugendwart
Jugendwart-Stv.
Gesamt
47
Matthias Handlos
Josef Laube
Schutzbereich
Annemarie Ertl
Brandeinsätze.
27
Flugplatzrettungsbereich des Flughafens
Innsbruck laut Bescheid der Obersten Zivil-
luftfahrtsbehörde im BMVIT
Technische Einsätze
18
Brandsicherheitswachen..
14
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wird bei der täglichen Ar-
Bi
beit der Betriebsfeuer-
wehr am Flughafen Innsbruck
auf die Ausbildung und Qualifi-
kation der Mitarbeiter sowie die
regelmäßige Durchführung von
praktischen Übungen gelegt.
Im Jahr 2005 wurden deshalb
insgesamt 56 interne Schulun-
gen mit den vier Feuerwehr-Par-
tien durchgeführt. 26-mal nah-
men Mitglieder der Betriebs-
feuerwehr an Schulungen auf
anderen Flughäfen teil, 5-mal
an Schulungen an der Landes-
feuerwehrschule.
•Im vergangenen Jahr kam es zu keinen größeren Einsätzen
für die Flughafenfeuerwehr.
Im September absolvierten 24 Mann ein Fahrsicherheits-
training mit 3 Flughafenlöschfahrzeugen beim ÖAMTC Fahr-
sicherheitszentrum Tirol.
• 2 Mann besuchten ein ADV-Bergeseminar in Frankfurt.
• 24 Mann waren in Wien bei eine AÖV Hot Fire Drill, wo an
einer Flugzeugattrappe Löschübungen mit Kerosinfeuer durch-
geführt werden.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Kalenderaktion,,Men at work 2006"
Sport- und Kulturverein der Berufsfeuerwehr Innsbruck
FACE
BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK
M
it einer besonderen Aktion ist der
2005 gegründete „Sport- und
Kulturverein der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck" in Erscheinung getreten.
Auf Initiative von OLM Martin Walch wur-
de mit großem Engagement ein Farbbild-
kalender erstellt, auf welchem von gut trai-
nierten Berufsfeuerwehrmännern das viel-
fältige Einsatzgebiet und die tägliche Ar-
beit der Berufsfeuerwehr Innsbruck darge-
stellt wird. Ziel dieser Produktion war es,
Kindern mit dem Krankheitsbild „Cysti-
sche Fibrose" zu helfen.
Am 8. Oktober 2005 konnte im Rahmen
der Innsbrucker Herbstmesse in Zu-
sammenarbeit mit dem ORF-Tirol der erste
derartige Kalender der Berufsfeuerwehr
Innsbruck der Öffentlichkeit präsentiert
werden.
BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK
Mit Unterstützung der Medien und durch
persönliche Werbung der Mitarbeiter der
Berufsfeuerwehr Innsbruck ist es gelun-
gen, in kurzer Zeit eine große Anzahl von
Kalenderexemplaren an die spendenfreu-
dige Innsbrucker Bevölkerung zu verkau-
fen.
Im Beisein von Frau Bürgermeister Hilde
Zach konnten die Initiatoren des „Men at
work 2006" am 28.Dezember 2005 an die
Obfrau des CF-Team-Tirol, Frau Maria The-
resia Kiederer, einen Scheck mit der stol-
zen Summe von 28.000.- übergeben.
Weitere Informationen über die Ak-
tivitäten des „Sport und Kulturvereines
der Berufsfeuerwehr Innsbruck" unter
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FEUERWEHR
417
FREWILLIGE FEE
ST. AGATHA
FEUERWEHR
MAN Trucknology für die Feuerwehr.
Falls es einmal allzu heiss hergeht.
GM 737 A
IMPRESSUM
Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Redaktion: BR Johann Zimmermann, BV Mag. Markus Strobl
Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren
Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0*
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