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StA
Stadtarchiv
Innsbruck
P-870-2004
Stadtmagistrat Innsbruck
Jahresbericht
FEUERWEHR INNSBRUCK
HRB 23-12
[I]
FEUERWEHR NSMBUCK
°
PAREX
1777
004
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Robust, zuverlässig, und mit
hohem Qualitätsstandard...
...eben Scania.
1-870
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2004
Bibliothek
SCANIA
DER BESSERE ZUG
FEUERWEHR
SCANIA
114c H
FF SCANIA
340
Jahresbericht 2004
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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RKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
SERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Jahresbericht 2004
Konrad Streiter
Landesrat
Bürgermeisterin der
Hilde Zach
Stadt Innsbruck
Wichtig und notwendig:
Die Verfügbarkeit und der rasche Einsatz der Tiroler Feuerwehren!
D
ie Ereignisse des abgelaufenen Jah-
I res haben wiederum eindrucksvoll
unter Beweis gestellt, wie wichtig
und notwendig die Verfügbarkeit und der
rasche Einsatz der Tiroler Feuerwehren und
die Kommunikation unter den Einsatz-
kräften und zwischen den verschiedenen
Blaulichtorganisationen" ist. Damit die-
ser hohe Standard gehalten werden kann
und um das Zusammenwirken mit eigenen
Einheiten und mit anderen Hilfs- und Ret-
tungsorganisationen speziell in einem
Großkatastrophenfall zu verbessern, wur-
de im Herbst die Landesübung „Ikarus
2004" mit Einsatzorten in der Stadt Inns-
bruck und im Bezirk Schwaz abgehalten.
Zwei ebenfalls für das Feuerwehrwesen in
der Landeshauptstadt und im gesamten
Bundesland wichtige Projekte, nämlich die
Schaffung eines einheitlichen, leistungs-
fähigen und allen „Blaulichtorganisatio-
nen" und Behörden zur Verfügung ste-
hendes Landesfunknetz, in Verbindung mit
der Errichtung einer Integrierten Landes-
leitstelle (,,ILL"), konnten heuer in der Um-
setzung entscheidend vorangebracht wer-
den. Die Aufträge für das Landesfunknetz
und die ILL sind beschlossene Sache und
es wird bereits tatkräftig an der Projekt-
umsetzung gearbeitet. Das neue Landes-
funknetz wurde bei der Universiade im
Jänner 2005 im Raum Innsbruck bereits
eingesetzt und auf,, Herz und Nieren" ge-
prüft. Die Qualität und Leistungsfähigkeit
des neuen Funknetzes hat wie mir von
vielen Einsatzkräften berichtet wurde -
alle sehr beeindruckt. Es freut mich auch,
dass die finanziellen Mittel für die Grund-
ausstattung der Berufsfeuerwehr und die
freiwilligen Feuerwehren der Stadt bereits
von der Tiroler Landesregierung beschlos-
sen wurden.
Nun geht es daran, den Bau der „,ILL" am
Areal der Berufswehr möglichst rasch vor-
anzutreiben, sodass die ILL Anfang 2006
den Betrieb in den neuen Räumlichkeiten
aufnehmen kann.
Abschließend möchte ich es nicht verab-
säumen, mich als für das Feuerwehrwesen
im Land Tirol zuständiges Regierungs-
mitglied recht herzlich bei der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck stellvertretend bei Herrn
Branddirektor OBR Mag. Erwin Reichel
und den freiwilligen Feuerwehren der
Stadt Innsbruck stellvertretend bei Herrn
Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Ing.
Anton Larcher für den erbrachten Einsatz
und das gezeigte Engagement zum Woh-
le der Stadt Innsbruck und des Landes auf-
richtig zu bedanken.
Gut Heil!
K. Stabi
Feuerwehr Innsbruck:
100 Prozent für die Sicherheit der Stadt!
5.129
-mal musste die Innsbru-
cker Feuerwehr im letzten
Jahr zu einem Einsatz
ausrücken. Eine Leistungsbilanz die be-
achtlich ist und größte Anerkennung ver-
dient. Diese Statistik steht für großes per-
sönliches Engagement, für Mut und Ein-
satzbereitschaft jedes einzelnen Feuer-
wehrmannes und immer öfter auch von
Feuerwehrfrauen, für die Sicherheit der
Bürgerinnen bzw. Bürger. In einer Umfra-
ge nach der Wertschätzung und des Ver-
trauens steht der Feuerwehrmann an
vorderster Stelle - zu Recht!
Mit der dynamischen Entwicklung unserer
Gesellschaft haben sich auch die Rah-
menbedingungen für das Feuerwehrwe-
sen geändert. Nicht nur der klassische
Brandeinsatz steht auf dem Einsatzplan.
Das Gefahrenpotenzial hat sich drastisch
verändert und vergrößert, wurde vielfäl-
tiger und „explosiver".
Gas, Treibstoffe und Chemikalien gehören
zum Alltag und rollen tagtäglich über
unsere Straßen und über die stadtnahen
Transit- und Eisenbahnrouten mit allen
Risken. Für den Ernstfall bestens gerüstet
zu sein, ist unerlässlich!
Modern ausgerüstet und modern in der
Organisation stellt sich die Innsbrucker
Feuerwehr der Herausforderung. Die
Strukturreform mit dem Einführen des
Pool-Systems im Personalbereich brachte
einen großen Schritt nach vorne und er-
möglicht große Flexibilität und noch mehr
Effizienz. Erprobt und bewährt ist vor al-
lem auch die Zusammenarbeit von Be-
rufsfeuerwehr und den zehn freiwilligen
Feuerwehreinheiten eine wohl einzig-
artige Situation in Österreich!
Unlängst wurde diese bestens funktionie-
rende Zusammenarbeit beim Großbrand
im Raiffeisen-Lagerhaus wieder unter
Beweis gestellt! Als Bürgermeisterin der
Landeshauptstadt Innsbruck und zustän-
dige Finanzreferentin war und ist mir die
Anschaffung einer modernen Ausrüstung
immer ein Anliegen - von der Anschaffung
eines modernen Fuhrparks bis zum Atem-
schutzgerät, vom Hochdrucklöscher bis
zu einer wirkungsvollen Schutzkleidung
für die Mannschaften.
Über die Parteigrenzen hinaus wurde bei
diesen wichtigen Entscheidungen der Kon-
sens gesucht und gefunden. Die Stadtpo-
litik ist sich des Stellenwertes der Feuer-
wehr für die Sicherheit unserer Stadt be-
wusst. Vor kurzem wurden die Verträge
für die Integrierte Landesleitstelle unter-
zeichnet. Wenn im nächsten Jahr die ILL im
Neubau der Hauptfeuerwache der Be-
rufsfeuerwehr vorgelagert ihre Arbeit
aufnimmt, wird die Innsbrucker Feuerwehr
eine der Stützen in dem Gesamttiroler
Sicherheitsnetz sein!
Ich wünsche der Innsbrucker Feuerwehr
viel Erfolg für die verantwortungsvolle Ar-
beit im Interesse der Sicherheit der Bürge-
rinnen und Bürger der Stadt und weiß die
Einstellung zu ihrer Aufgabe und die Ein-
satzbereitschaft eines jeden Einzelnen zu
schätzen. Vor allem wünsche ich ihnen,
dass die Einsätze ohne Unfall verlaufen!
Milde forl
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BEZIRKSEEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Jahresbericht 2004
Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter
Amtsführende Stadträtin
Dr. Christoph Platzgummer
Magistratsdirektor
Rückblickend auf das Jahr 2004 möchte ich,
vorab mit Lob und Dank für unsere Feuerwehrfrauen und -männer, beginnen!
E
s hat sich auch im letzten Jahr ge-
zeigt, dass wir in Innsbruck hoch-
motivierte Einsatzkräfte haben, die
den Dienst an der Bevölkerung, für die
Innsbruckerinnen und Innsbrucker sehr
ernst nehmen und dabei keine Mühen und
Gefahren scheuen. Für dieses Engagement
bin ich sehr dankbar, auf dieses Engage-
ment bin ich sehr stolz!
Dazu gehört natürlich auch die Aufbau-
arbeit mit unserer Feuerwehrjugend, auf
die unsere Stadt stolz sein kann. Mein
spezieller Dank gilt hier den Jugendbe-
treuerinnen, denen es in einer richtigen
Mischung aus Fordern, Fördern und Ge-
meinschaft gelingt, Mädchen und Buben
zusammenzuhalten und zu begeistern.
Der schwerste Brand 2004 war wohl der
Brand im Raiffeisenwarenverband. Er
hatte mehrere leichte und einen schwer
verletzten Feuerwehrmann zur Folge.
Wer die Einsatzbekleidung nach dem
Brand gesehen hat, wird verstehen, welch
große Verbesserung die in der 2. Jahres-
hälfte 2004 angekaufte EU-konforme
Einsatzbekleidung mit sich bringt. Es ist
gut und richtig, dass unsere Feuerwehr-
frauen und Feuerwehrmänner bei ihren
Einsätzen mit der besten Bekleidung ge-
schützt sind, denn sie sind es, die mit ihrer
Gesundheit und ihrem Leben für die
Sicherheit der Innsbruckerinnen und Inns-
brucker kämpfen!
Seit November 2004 haben die Feuer-
wehren von Innsbruck wieder einen eige-
nen Ausbildungsoffizier.
Seine Aufgabe ist es, die Aus- und Weiter-
bildung der Feuerwehrfrauen und -männer
zu verbessern, den neuen Anforderungen
anzupassen und die Ausbildung zu koor-
dinieren. Eine sehr verantwortungsvolle
Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Ein-
sätze immer multikomplexer werden und
neue noch unbekannte Gefahren mit sich
bringen.
Mit einem äußerst erfreulichen Ereignis
konnte das Feuerwehrjahr 2004 beendet
werden: Die FF Amras übernahm wenige
Tage vor Weihnachten ihr heiß erwartetes
und heiß erkämpftes Tanklöschfahrzeug in
den Dienst, das mit seinem 4.000-Liter-
Tanker gerade für die nahe Autobahn aber
auch für das große Waldschutzgebiet bes-
tens geeignet ist.
Zufrieden können wir auch damit sein,
dass das Budget der Stadt Innsbruck es
trotz der notwendigen Sparsamkeit zulieẞ,
dass die Einheiten Hötting und Neu-Arzl
mit zwei Kleinlöschfahrzeugen ausgestat-
tet wurden und bei der Berufsfeuerwehr
nun ein Universallöschfahrzeug steht. Das
ULF ermöglicht einen klugen, ressourcen-
schonenden Personaleinsatz und bringt
mit Wasser, Pulver und Schaum die fach-
lich richtige Unfallbekämpfung vor Ort.
An dieser Stelle darf ich meinen Dank an
alle Feuerwehrfrauen und Feuerwehr-
männer wiederholen, mich beim Gemein-
derat der Stadt Innsbruck bedanken, der
den notwendigen Finanzmitteln immer in
großer Einigkeit seine Zustimmung erteilt
und last but not least meinen Dank auch
an das Land Tirol richten, von dem wir im-
mer wieder fachlich und finanziell unter-
stützt werden.
Gut Heil!
Dr. Marie-Luise Pokoruy-Reitter
Unsere Feuerwehren
auf Erfolgskurs!
2004
war ein entscheidendes
Jahr für die Zukunft der
Innsbrucker Berufsfeu-
erwehr. Branddirektor Mag. Erwin Reichel
und sein Team haben in Einklang mit der
Stadtführung eine erfolgreiche Arbeit ge-
leistet. Die Fortschritte des eingeleiteten
Reformkurses sind bereits deutlich er-
kennbar, wenngleich diese Reform, wie die
Verwaltungsreform im Innsbrucker Magis-
trat, ein dauerhafter Prozess ist, und wir
alle lebenslang dazulernen und uns den
Erfordernissen der Zeit anpassen müssen.
Bewährt hat sich die Einführung des Refe-
rates,,Infrastruktur und Einsatzdienst",
für das Branddirektor Reichel verantwort-
lich zeichnet sowie des Referates „Aus-
bildung und Sicherheit", unter der Lei-
tung des neuen Ausbildungsoffiziers und
Branddirektor-Stellvertreters DI Martin
Gegenhuber.
Das neue dienstnehmerfreundliche Pool-
system fördert ein flexibles und effizientes
Arbeiten.
Ich freue mich, dass bereits andere Be-
rufsfeuerwehren in Österreich eine Über-
nahme des Innsbrucker Systems in Erwä-
gung ziehen.
Mein besonderer Dank gilt der Politik für
ihr Verständnis, dass die Feuerwehren für
ihre Schlagkraft auch entsprechende Ge-
rätschaften benötigen.
2004 waren es unter anderem eine neue
Drehleiter, ein Universallöschfahrzeug und
für die Freiwillige Feuerwehr Amras ein
Tankwagen. Auch die neue Einsatzbeklei-
dung leistet gute Dienste.
Die Einführung des digitalen Funknetzes -
im Winteruniversiade-Test bestens be-
währt - bedeutet einen Quantensprung für
die Einsatzstärke, aber auch für die Sicher-
heit unserer Feuerwehrleute vor Ort.
Bestens verläuft auch die Zusammenarbeit
mit den freiwilligen Feuerwehren. Es ist er-
freulich, dass der Bezirksübungstag und
die Flughelferschulung auch heuer wieder
durchgeführt werden. Die Teilnahme an
der Übungswoche in Hammelburg und die
Tatsache, dass ein Offiziersanwärter der BF
München über mehrere Monate bei der
Berufsfeuerwehr Innsbruck Erfahrungen
gesammelt hat, geben Zeugnis von der Zu-
sammenarbeit der BFI mit Feuerwehren
außerhalb des Landes.
Stolz dürfen wir auch sein über den uns all-
seits attestierten guten Verlauf der Katas-
trophenschutzübung,,, Ikarus", bei der die
Berufsfeuerwehr eine entscheidende Rolle
spielte und hervorragend mit der Gemein-
de-Einsatzleitung zusammenarbeitete.
Ich wünsche allen Feuerwehrleuten wei-
terhin viel Kraft und Ausdauer bei ihrem
Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen
und Bürger im ganzen Land.
Dr. Christoph Plategummer
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
LBD Klaus Erler
Landes-Feuerwehrkommandant
Jahresbericht 2004
Dipl.-Ing. Alfons Gruber
Landes-Feuerwehrinspektor
Freiwillige Feuerwehren Innsbrucks
und Berufsfeuerwehr Innsbruck!
amens des Landes-Feuerwehrver-
bandes Tirol danke ich der Berufs-
Feuerwehren der Stadt Innsbruck für ihre
Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr.
Die umfangreichen Einsatztätigkeiten im
Bereich Brand- und Technische Einsätze
zeigen wieder die enorme Wichtigkeit
einer funktionierenden, gut geschulten
Einsatzmannschaft sehr deutlich auf.
Großeinsätze wie der Brand beim Raiffei-
sen-Lagerhaus sowie die vielen Verkehrs-
unfälle auf unseren Straßen verlangen von
der Mannschaft alles ab.
Bei all diesen Einsätzen ist das Zusam-
menspiel von Mannschaft und Gerät von
enormer Wichtigkeit. Nur durch eine gute
Ausrüstung und natürlich beste und ge-
diegene Ausbildung können diese Ereig-
nisse rasch bewältigt werden.
Ich bedanke mich bei allen Verantwort-
lichen und nicht zuletzt bei allen Mitglie-
dern in den Feuerwehren für ihre Bereit-
schaft, dem Nächsten zu helfen, wenn er
in Not ist.
2004 -
Beeindruckende Leistungen!
S
eit 1. Juli 2004 bin ich als Landes-
Feuerwehrinspektor auch für die
bruck-Stadt zuständig, insbesondere auch
deshalb, weil der Bezirk Innsbruck-Stadt
keinen eigenen Bezirksfeuerwehrinspek-
tor hat.
Aus der Vielzahl der Einsätze und der ge-
leisteten Einsatzstunden kann man erse-
hen, dass sich in der Landeshauptstadt
feuerwehrmäßig viel tut. Gott sei Dank
gab es 2004, bis auf eine Ausnahme, kei-
ne gröber verletzten Feuerwehrmitglieder!
Herzlichen Dank an alle, die freiwillig oder
von Berufs wegen Verantwortung für die
Sicherheit des Bezirkes übernehmen!
Nicht selbstverständlich ist es auch, dass
sich verantwortungsbewusste Feuerwehr-
mitglieder um die Aus- und Weiterbildung
kümmern und Tag und Nacht ihre Leis-
tungsbereitschaft bei verschiedensten Ein-
sätzen unter Beweis stellen.
Gerade im Bezirk Innsbruck haben die Zu-
ständigen der Stadt und des Landes die
Feuerwehren im Jahr 2004 bei der An-
schaffung der erforderlichen Ausrüstung
besonders unterstützt. Im Jahr 2005 bzw.
2006 stehen mit der Inbetriebnahme der
Integrierten Landesleitstelle und des di-
gitalen Funksystems neue Herausforde-
rungen an.
Es ist mir ein Anliegen, den Vertretern des
Bezirksfeuerwehrverbandes, den Komman-
danten der freiwilligen Feuerwehren, der
Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Be-
triebsfeuerwehr Flughafen, aber auch ins-
besondere allen Feuerwehrmitgliedern für
ihr Engagement und für ihren Einsatz zu
danken!
LBD Klaus Erler
Alforis Grife
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
OBR Bmst. Ing. Anton Larcher
Bezirksfeuerwehrkommandant
Jahresbericht 2004
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
2004 -
Weichenstellungen in der Feuerwehr?
ie schon in den vergangenen
Jahren konnte der Bezirksfeuer-
wehrverband Innsbruck-Stadt
das Jahr 2004 mit einer sehr positiven
Bilanz abschließen.
Es ist mir ein Bedürfnis, zwei Gedanken,
die mich bewegen, anzusprechen. Ausge-
löst durch das Reform-Paket" bei der Be-
rufsfeuerwehr Innsbruck wurden die Wei-
chen für eine Integrierte Landesleitstelle
(ILL) geschaffen. Diese soll als Neubau vor
der Berufsfeuerwehr Innsbruck errichtet
werden. Das Ergebnis eines entsprechen-
den Architektur-Wettbewerbes lässt auf
ein modernes, funktionelles und wirt-
schaftliches Gebäude schließen. Der Be-
treiber das Land Tirol und die Landes-
hauptstadt Innsbruck - schafft damit die
Voraussetzungen für ein landesweites
Alarmierungssystem und eine Koordina-
tionszentrale für die meisten Blaulicht-Or-
ganisationen in Tirol. Das dazu notwendi-
ge digitale Funksystem hat sich bereits im
Probebetrieb, anlässlich der Universiade in
Innsbruck, bestens bewährt. Dieses neue
Kommunikationszentrum wird die derzei-
tige Nachrichtenzentrale der Feuerwehr
der Stadt Innsbruck gänzlich ersetzen. Ich
hoffe, dass das von Herrn LR Streiter be-
reits begonnene System - der im Bedarfs-
fall zu besetzenden Bezirkszentralen -
auch in Innsbruck Anwendung findet.
Ich denke, dass bei Notwendigkeit das
,,Hochfahren" einer von der ILL losgelösten
Kommunikationseinrichtung Sinn macht
und in weiterer Folge für die Abarbeitung
bei Großschadensereignissen und Katas-
trophenlagen eine Notwendigkeit dar-
stellt. Ich bin optimistisch, dass die verant-
wortlichen Entscheidungsträger bei der
Umsetzung der ILL alle Umstände berück-
sichtigen werden und damit für die in Not
geratenen Menschen in unserem Land ein
Höchstmaß an Effizienz bei der Hilfeleis-
tung gewährleisten.
Mit Aufmerksamkeit, aber auch großer Sor-
ge, verfolge ich die auffällige Zunahme von
Naturkatastrophen in den letzten Jahren.
Die Münchner Rück" führt für die Jahre
1990 bis 1999 91 Naturkatastrophen und
in der Zeit von 2000 bis 2004 140 Natur-
katastrophen in ihrer Statistik an. Der da-
raus resultierende wirtschaftliche Schaden
und ausbezahlte Versicherungsschaden
verhält sich dazu nahezu linear. Diese Ent-
wicklung muss zu denken geben und lässt
bei mir alle Alarmglocken läuten. Ich den-
ke, die Feuerwehr und alle „befreundeten"
Hilfsorganisationen sind gut beraten, sich
dieser negativen Entwicklung entspre-
chend anzupassen. Der Ankauf bzw. die Er-
gänzung unseres Equipments allein wird
wohl nicht genügen. Entsprechende Struk-
turen und Organisationsschemen gilt es zu
schaffen, Alarmpläne für die verschiedens-
ten Szenarien sollten griffbereit vorhanden
sein. Auch in der Ausbildung ist aus meiner
Sicht ein Quantensprung für die mittlere
und höhere Führungsebene anzudenken.
Liegt die Lösung in der Schaffung einer Feu-
erwehr-Akademie?
VIELEN DANK!
Unserem Landeshauptmann von Tirol DDr.
Herwig van Staa, unserem im Land Tirol zu-
ständigem Regierungsmitglied Landesrat
Konrad Streiter, unserer Bürgermeisterin
Hilde Zach, unserer ressortverantwortlichen
Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter
und unserem Magistratsdirektor Dr. Chris-
toph Platzgummer. Meinen Freunden im
Bezirksfeuerwehrausschuss und vor allen
Dingen euch, liebe Feuerwehrfrauen und
-männer für den steten Einsatz und die
gute Zusammenarbeit!
Das Jahr 2004
war ein einsatzintensives Jahr!
Sehr geehrte
Innsbruckerinnen und Innsbrucker,
geschätzte Feuerwehrkameraden
aus nah und fern, liebe Kameraden!
Das Jahr 2004 war ein einsatzintensives
Jahr, das sich in den Einsatzzahlen von
mehr als 5.100 niederschlägt. Neben all
diesen Einsätzen wurde aber auch sehr
großer Aufwand im Bereich der Aus- und
Weiterbildung bei allen Einheiten betrie-
ben. Dafür gilt mein spezieller Dank, all
denjenigen, die sich dafür einsetzen, dass
die Sicherheit der Stadt Innsbruck jederzeit
durch die Feuerwehr gewährt werden
kann.
Die Einsatzpalette war im Jahr 2004 wie-
der weit gestreut, von Waldbränden über
Verkehrsunfälle bis zu Mittel- und Groß-
bränden, aber auch Unwetter verschonten
die Stadt Innsbruck leider nicht.
Durch das kompetente und zielgerichtete
Einsetzen der Feuerwehren konnte aber
jeweils größerer Schaden abgewandt
werden. Für diesen Einsatz gelten jedem
Feuerwehrmann, ob Berufsfeuerwehr oder
freiwillige Feuerwehr mein Dank und die
Bitte, auch in Zukunft mit aller Kraft in der
Feuerwehr tätig zu sein.
Einer der größten Brände im Jahr 2004 war
der Brand des Raiffeisen-Lagerhauses in
Innsbruck. Hier wurden auch sehr schnell
die Grenzen eines Feuerwehrmannes auf-
gezeigt. Leider hatten wir bei diesem Ein-
satz zwei Verletzte zu verzeichnen.
Das Arbeiten in Grenzbereichen erfordert
eine sehr gute Ausbildung, aber auch die
nötige Schutzausrüstung, um in diese Be-
reiche vordringen zu können. Hier gilt mein
Dank dem Stadtmagistrat Innsbruck, der
es uns ermöglicht hatte, im Bereich der
Schutzbekleidung eine Neuerung durch-
zuführen, welche jedem einzelnen Mann
im Einsatzfall zugute kommen wird.
Auch die Zusammenarbeit mit anderen
Organisationen war 2004 an der Tages-
ordnung. Das gute Zusammenwirken von
Exekutive, Rettung, Bergrettung, Wasser-
rettung und Feuerwehr ist notwendig, um
in vielen Einsatzfällen ein optimales Re-
sultat erzielen zu können.
Ich möchte mich zum Schluss bei allen Ka-
meraden für ihren unermüdlichen Einsatz
zum Wohle der Innsbrucker/-innen bedan-
ken. Freiwillige und Berufsfeuerwehrka-
meraden; all die, die sich in den Dienst der
Allgemeinheit stellen und dabei ihre Ge-
sundheit und möglicherweise, im Extrem-
fall sogar ihr Leben riskieren. Das Ganze
in einer Zeit, in der soziales Bürgerenga-
gement nicht gerade im Trend liegt.
Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr.
Mag. Erwin Reichel
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PAPP
BEZIRKSTEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Aus dem Bezirk (Bezirksfeuerwehrverband)
41. Bezirkstag, 19. Juni 2004, Congress Igls
em Nächsten zu
REICHEL
EARCHER
ZACH
LAIMGRUBER
FORSTER
B
ezirkskommandant Ing. Anton Larcher konn-
te zum 41. Bezirksfeuerwehrtag im Congress
Igls eine Reihe von Ehrengästen begrüßen.An
der Spitze Frau Bürgermeisterin Hilde Zach, die un-
ter anderem im Auftrag des Bundesministers Dr.
Ernst Strasser an sechs verdiente Feuerwehrfunktio-
näre Bundesauszeichnungen vergeben konnte. Be-
zirkskommandant Ing. Larcher forderte in seinem
Bericht den Katastrophenschutz neu zu überdenken
und zu stärken. In den kommenden Jahren werden
sich die Feuerwehrfrauen und -männer des Bezirkes
vermehrt der Ausbildung und Schulung widmen.
Branddirektor Mag. Erwin Reichel forderte ein ein-
heitliches Berufsbild.
Auszeichnungen des Bundes an:
Bezirkskommandant Ing. Anton LARCHER
Bezirkskommandant-Stv. Walter LAIMGRUBER
Bezirkskassier Werner FORSTER
Kommandant der FF Hötting, Hans TUSCH
Kommandant der FF Igls, Josef PITTL
Kommandant der FF Vill, Franz ROFNER jun.
WEBER
Bezirksfußballturnier: Sieg für die Mannschaft der FF Wilten
eim diesjährigen Bezirksfußballturnier konnte die Mann-
schaft der Freiwilligen Feuerwehr Wilten den Sieg erringen.
Best
wehr Flughafen, der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau und der Frei-
SK
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willigen Feuerwehr Amras sowie dem Unentschieden gegen die Be-
rufsfeuerwehr (jung), erreichte Wilten das Finale gegen die Berufs-
te, konnte schließlich der diesjährige Meistertitel erkämpft werden.
3. Technischer Leistungsbewerb in Amras
er Technische Leistungswettbe-
werb soll ein Mittel zur Vertiefung
und Erhaltung von Kenntnissen
durch ein geordnetes, damit zielführendes
Zusammenarbeiten bei technischen Ein-
Runde Geburtstage
A
m 22. März feierte
Alt-Bezirkskomman-
dant OBR Alois
Muglach in einer kleinen
Feuerwehrrunde seinen 65. Geburtstag.
Auf Wunsch des Jubilars waren seine eng-
sten,Weggefährten" und Freunde in die
Feuerwache Hötting gekommen. Der BFV
überreichte dem Jubilar eine Wanduhr mit
Feuerwehrwappen. Jahrzehntelang führte
Muglach die Geschicke der FF Hötting und
des BFV. In dieser Zeit konnte sich OBR Alo-
is Muglach zahlreiche Verdienste um das
Feuerwehrwesen erwerben.
A
m 10. Juli feierte Alt-
Bezirkskommandant-
Schmarl in einer kleinen
Runde seinen 70. Geburts-
tag. Der Ausschuss des BFV organisierte ei-
ne Feierstunde. Bezirkskommandant Ing.
Anton Larcher würdigte die Verdienste des
Jubilars um das Feuerwehrwesen in Inns-
bruck. Als Gratulanten stellten sich Stad-
trätin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter so-
wie Gemeinderat Christoph Kaufmann ein,
die den Dank und die Glückwünsche der
Landeshauptstadt Innsbruck überbrach-
ten. Die Kameraden der Feuerwehr Inns-
bruck gratulieren beiden Ehrenmitgliedern
nochmals ganz herzlich und wünschen
weiterhin viel Gesundheit.
sätzen sein. Ohne eine gründliche Ausbil-
dung jedes einzelnen Teilnehmers ist eine
Beteiligung nicht sinnvoll. Sie muss sich,
mit Ausnahme des Gruppenkommandan-
ten und der Maschinisten, auf alle Funk-
tionen beziehen. Das Ziel der Leistungs-
prüfung ist die vorbereitende Ausbildung.
Es werden keine Rekordzeiten angestrebt,
die Gruppe soll gemeinsam eine gute Leis-
tung erbringen. Besonders freute uns, dass
der Wettbewerb im Beisein von Stadträtin
Marie-Luise Pokorny-Reitter, Landesfeuer-
wehrinspektor Alfons Gruber, Branddirek-
tor Mag. Erwin Reichel und Bezirksfeuer-
wehrkommandant Ing. Anton Larcher
stattgefunden hat. Diese überreichten
auch die silbernen Leistungsabzeichen an
die verdienten Kameraden.
Bezirksausflug Kaunertal
Funktionäre und deren Gattinnen
starteten einen Ausflug in das
Kaunertal. Nach kurzweiliger
Fahrt wurde die Burg Berneck in Kauns be-
sichtigt. Gemeinderätin Mag. Dr. Julia Hör-
mann, die Tochter des Burgbesitzers, gab
uns einen interessanten Einblick in die Ge-
schichte, führte uns durch die Räumlich-
keiten. Nach einem ausgezeichneten Mit-
tagessen führte Pfarrer Rietzler durch sei-
ne Pfarrgemeinde Feichten zur Wallfahrts-
kirche Kaltenbrunn. Nach Führung wurde
die Fahrt weiter zur Schlossbrauerei Star-
kenberg in Tarrenz fortgesetzt. Der Brau-
meister zeigte die Räumlichkeiten und Hal-
len der Brauerei und erklärte die Entste-
hung des Hopfensaftes". Der Ausflugs-
tag endete mit einem sehr guten Essen.
Jahresbericht 2004
EU-Übung „EUDREX 2004"
ei der größten Katastrophenübung
der letzten Jahre in Österreich, der
EUDREX 2004 (European Union Di-
saster Relief Exercise 04), die vom 18. bis
21. Oktober im Raum Wiener Neustadt ab-
gehalten wurde, beteiligten sich im Laufe
von vier Übungstagen ca. 1.900 in- und
ausländische Einsatzkräfte. Mit dabei war
auch ein kleines Tiroler Kontingent, mit HBI
Robert Kaufmann, Kommandant der FF Zirl,
LM Gerhard Schöpf von der LFS und HBI
Albert Pfeifhofer KDT FF Mühlau, die mit
dem Schwerem Rüstfahrzeug und Anhän-
ger der FF Zirl an der Übung teilnahmen.
Bezirksrodelrennen
Kameradschaft,
Geschicklichkeit und Spaß
Teams zu je sechs Personen starte-
ten beim Bezirks-,,Jux-Rodelrennen"
am 14. März in Igls-Heiligwasser.
Auf der vier Kilometer langen, leider schon
sehr aufgeweichten" Rodelbahn, mussten
drei Stationen (Hindernislauf, Nageln, Wurf-
wand) gemeistert werden. Sieger wurde die
Freiwillige Feuerwehr Igls, mit einer Kom-
bination von Hornschlitten und Renn-
rodeln. Den zweiten Platz erreichte die
Freiwillige Feuerwehr Vill. Dritter wurde
das Team der FF Wilten, die ebenso mit
einem Hornschlitten unterwegs waren.
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BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Neue Geräte für den Hochwassereinsatz
A
nlässlich einer kleiner Feierstunde mit Bürgermeisterin Hil-
de Zach, Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter und
Magistratsdirektor Dr. Christoph Platzgummer, wurden an
die 10 freiwilligen Einheiten und die Berufsfeuerwehr Innsbruck
neue Hochwassereinsatzgeräte" übergeben. Mit einem Investi-
tionsvolumen von über Euro 85.000,- (finanziert durch Stadt inns-
bruck, Land Tirol und dem Bezirksfeuerwehrverband) konnten drin-
gend notwendige und funktionelle Geräte für den Hochwasser-
einsatz angeschafft werden. Bürgermeisterin Hilde Zach zeigte
sich sehr beeindruckt von den modernen Geräten, die nun jeder
Einheit des Bezirkes zur Verfügung stehen. In den letzten Jahren,
besonders in den Sommermonaten, mussten die Feuerwehren ver-
mehrt zu Einsätzen mit überfluteten Kellern und Wohnhäusern
ausrücken. Das Set bestehend aus: Einer Schmutzwasserpumpe
mit einer Leistung von 1.000 Liter/Minute, zwei Tauchpumpen und
einem Nass-Sauger. Die Geräte stehen ab sofort zum Wohle der
Bevölkerung von Innsbruck zur Verfügung.
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Vor 100 Jahren
Ein Blick zurück
1904 Die FF Pradl verlor durch die Eingemeindung von Pradl
die Unabhängigkeit und wurde der FF Innsbruck als 5. Kompanie
eingegliedert. Wilten behielt trotz Eingemeindung noch bis 1911
einen eigenen Status.
Vor 75 Jahren
Ab 1929 wurden die Kompanien der Feuerwehr Innsbruck mit
Automotorspritzen, Anhängermotorspritzen und tragbaren Mo-
torspritzen ausgerüstet.
Vor 50 Jahren
Mit der Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges wurde
auch ein neues Löschverfahren eingeführt, nämlich das Hoch-
druck-Löschverfahren mit Hochdruck-Mitteldruck-Kreiselpum-
pen, sodass man das Wasser mit einem Druck von 40 at auf den
Brandherd schießen konnte. Damit konnte nunmehr oft ein Was-
serschaden verhindert werden. Die Kameraden der Freiwilligen
Feuerwehr Arzl durften im Juli 1954 mit dem Auto zur Mösl-Alm
fahren, um die Tiere vor dem gefallenen Schnee zu schützen.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Die Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks
können getrost in die Zukunft blicken, denn der Nachwuchs
ist durch eine gezielte Jugendarbeit gesichert.
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D
ie Feuerwehrjugend ist keine „, Feu-
Jerwehr der Jungen" neben der
,,Feuerwehr der Alten", sondern in
die freiwilligen Feuerwehren integriert.
Dabei kommt der Feuerwehr bei ihrer Ju-
gendarbeit zugute, dass in ihr jeder Ju-
gendliche ohne Ansehen des Standes, der
Religion und der politischen Herkunft und
Überzeugung Platz findet und dass diese
Ungebundenheit" für viele Eltern mit ein
Grund ist, ihre Kinder der Feuerwehrju-
gend anzuvertrauen. Bereits mit Vollen-
dung des elften bzw. des zwölften Le-
bensjahres dürfen die Jugendlichen der
Feuerwehrjugend beitreten. Mit fünfzehn
bzw. sechzehn Jahren werden sie in den
Aktivstand der freiwilligen Feuerwehr
überstellt. In den Feuerwehrjugendgrup-
pen werden sie von eigens für diese Sache
ausgebildeten Jugendbetreuern geführt
und mit den zukünftigen Aufgaben eines
Feuerwehrmannes vorerst spielerisch,
aber mit dem notwendigen Ernst, der Ver-
antwortung erfordert - vertraut gemacht.
Bereits in diesen jugendlichen Jahren wird
ein Bewusstsein des „Helfens" geweckt.
Die Jugendlichen lernen Verantwortung zu
tragen, dem Nächsten zu helfen. Das Wort
,,Mitmensch" gewinnt Bedeutung, Spiel
und Sport ist Vorbereitung für eine Tätig-
keit, ohne die unsere Gesellschaft nicht
auskommen kann. Neben einer feuer-
wehrtechnischen Vorbildung in einem be-
geisterungsfähigen Alter werden die ethi-
schen Grundhaltungen eines Feuerwehr-
mitgliedes, wie wacher Sinn für äußere Not
des Mitmenschen, die Bereitschaft dem
Mitmenschen in der Not selbstlos zu hel-
fen, ein Verantwortungsbewusstsein für
die Stadtgemeinschaft, die Unterordnung
unter eine Führung zugunsten eines ge-
meinsamen Zieles, die Zurückstellung per-
sönlichen Geltungsstrebens zugunsten
des gemeinsamen Zieles in der Feuerwehr,
ehrliche, selbstlose Kameradschaft, die Be-
reitschaft, seine Fähigkeiten und seine Zeit
ohne finanzielle Abgeltung zur Verfügung
zu stellen, das klare Beurteilen von Situa-
tionen, die Bereitschaft zu ständiger Aus-
und Weiterbildung und der Wille zur sport-
lichen Betätigung vermittelt.
Nicht alle der 10 Freiwilligen Feuerwehren
Innsbrucks haben eine eigene Feuerwehr-
jugendgruppe. Es besteht jedoch die Mög-
lichkeit, der Feuerwehrjugendgruppe einer
Nachbarfeuerwehr beizutreten.
"
Das erlernte Wissen und Können wird
durch Erwerben eines Wissenstestabzei-
chens dokumentiert. Beim jährlichen Lan-
destreffen der Feuerwehrjugend in Verbin-
dung mit dem Landesfeuerwehrjugend-
leistungsbewerb zeigen die Mädchen und
Burschen was sie können. In den letzten
Jahren wurden große Anstrengungen
unternommen, im Rahmen der Grund-
ausbildung neu", die Arbeit der Feuer-
wehrjugend zu integrieren. Dem Wissens-
test und dem Landesleistungsbewerb
kommen dabei zentrale Bedeutung zu. Die
Mitgliedschaft in der Feuerwehrjugend
stellt eine sinnvolle Freizeitgestaltung dar
und sichert den Nachwuchs für das
Heer" der freiwilligen Helfer der Inns-
brucker Feuerwehren.
Erklärung zum großen Bild: In der Jugend-
arbeit legt die Feuerwehr viel Wert auf die
Schärfung der Sinne, um die Not anderer
zu erkennen! Darum wurde die gesamte
Feuerwehrjugend Innsbrucks von StR. Dr.
Marie-Luise Pokorny-Reiter zu einem „Er-
lebnistag" unter dem Motto „Entdecke
das Unsichtbare" ins Sinne" eingeladen.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Einsätze
Brand im Lagerhaus am 25. Juni 2004
A
us bisher ungeklärter Ursache war
es im Lagergebäude der Firma
A Raiffeisenwarenverband im 2. und
3. Obergeschoss zu einem Brand gekom-
men. Bei der Ankunft der Berufsfeuerwehr
drang eine dichte Rauchwolke aus dem
Dach und Flammen waren im Bereich der
Hallenfenster erkennbar. Laut Aussage des
Betriebsleiters, Herrn Kugler, befanden sich
keine Personen im Lagergebäude. Bei der
Ankunft des ELF und KDO 1 wurden sofort
die Wachen Wilten und Amras alarmiert. In
weiterer Folge auch die Wache Hötting.
Die Wachen Neu-Arzl und Mühlau wurden
in Bereitschaft versetzt, da drei Hubret-
tungsgeräte und die Gruppen der BF durch
den Einsatz gebunden waren. Zur Art des
Brandgutes wurden unterschiedliche Aus-
sagen seitens der Bediensteten getätigt.
Es musste aber mit brennenden Dünge-
und Pflanzenschutzmitteln gerechnet wer-
den (im Einsatzverlauf bestätigte sich der
Verdacht, dass es sich um den Brand von
Düngemitteln handelt).
Auf Grund der Rauchentwicklung wurden
die Mitarbeiter der Betriebe Raiffeisenwa-
renhaus, Gebrüder Weiss und einige klei-
nere angrenzende Firmen aufgefordert,
ihre Firmenareale zu verlassen.
Die in unmittelbarer Nähe zum Brandob-
jekt gelegene Schule wurde ebenfalls eva-
kuiert. Über Rundfunk wurde veranlasst,
dass die Bevölkerung im Gebiet Wilten
gewarnt wurde. BO Ing. Hundsbichler be-
kam den Auftrag, mittels Pkw, das Ausmaß
der Rauchbelastung in der Umgebung zu
erkunden. Die Einsatzstelle wurde grob
in zwei Bereiche aufgeteilt. Im Norden
Einsatzleiter BD Mag. Erwin Reichel, im
Süden BO Marcus Wimmer. Im Zuge der
Erkundung wurden sämtliche elektrischen
Sicherungen durch einen Firmenmitarbei-
ter abgehoben, somit war das Gebäude für
den weiteren Einsatzverlauf stromlos. Von
der 1. und 2. Gruppe der Berufsfeuerwehr
wurde jeweils über das südlich gelegene
Stiegenhaus ein Innenangriff zunächst mit
einem HD-Rohr, um möglichst schnell den
Brand abzuschneiden, dann mittels C-
Rohr, vorgenommen. Die DL 37 startete
einen Außenangriff mit Wasserwerfern auf
der Südseite der Halle. Auf der Nordseite
wurde die Hubrettungsbühne in Stellung
gebracht. Die freiwilligen Feuerwehrein-
heiten Wilten und Amras stellten Atem-
schutztrupps und bekämpften mittels C-
Rohren und der Hubrettungsbühne mit
Wasserwerfer im Außenangriff den Brand.
Es wurde von beiden Seiten versucht, den
Übergriff der Flammen auf die anschlie-
Bende Futtermühle zu verhindern, da in
diesem Bereich hohe Brandlast durch Fut-
termittel und Kartonagen vorhanden war
und es sich um eine Holzkonstruktion han-
delte. Von der FF Hötting wurde auf der
Ostseite die DL 30 in Stellung gebracht
und mit zwei Atemschutztrupps das Gie-
beldach der Lagerhalle geöffnet, um einen
Rauchabzug zu ermöglichen. Weiters wur-
de von der FF Hötting ein Schwerschaum-
rohr über STF im Innenangriff eingesetzt,
um ein Wiederaufflackern des Brandes zu
verhindern. Der gesamte Hallenbereich
wurde mittels Hochleistungslüfter belüf-
tet. Eine Messung mittels CMS auf Nitrose-
Gase ergab ein Ergebnis kleiner 0,5 ppm.
Anschließend konnte für die Bevölkerung
wieder Entwarnung gegeben werden.
Cafe Fran
Larcher und Vertretern der Firma, Herrn
Kugler und weiteren Mitarbeitern des
Raiffeisenwarenverbandes. Bei dieser Be-
gehung konnten sich alle Beteiligten vom
,,Brand aus" überzeugen. Die Brand-
sicherheitswache wurde dann noch bis ca.
21.00 Uhr aufrechterhalten und auf Grund
der Tatsache, dass es zu keiner weiteren
Erwärmung oder Entzündung über acht
Stunden hinweg gekommen ist, wurde
entschieden, im Laufe der Nacht periodi-
sche Überprüfungen durchzuführen.
Um 22:00 Uhr wurde das Brandobjekt von
BO Wimmer begangen. Das Gebäude war
ab dem Zeitpunkt des Einsatzbeginnes
stromlos geschalten. Bei der Begehung mit
Unterstützung von Wärmebildkameras
wurden keine Glutnester mehr festgestellt,
somit wurde entschieden (letzte Einheit
vor Ort, FF Neu-Arzl, Kommandant Tusch
und Stellvertreter), dass keine Brandsi-
cherheitswache mehr notwendig ist. Das
Gebäude wurde vom Kommandant Tusch
versperrt und der Schlüssel in der Nach-
richtenzentrale hinterlegt. Später stellte
sich heraus, dass der Kommandant-Stell-
vertreter von Neu-Arzl noch einmal das
Gebäude um 23:00 Uhr abgegangen ist.
Durch den massiven Angriff konnte ein
Übergreifen des Brandes auf benachbarte
Teile der Halle verhindert werden. Zur Be-
kämpfung von Glutnestern wurden Teile
des Daches im notwendigen Ausmaß ge-
öffnet. Das Gebäude wurde in Absprache
mit dem Betriebsleiter für den Betrieb ge-
sperrt. Im Zuge des Innenangriffes der 1.
Gruppe Berufsfeuerwehr zogen sich zwei
Branddienstmitarbeiter so schwere Ver-
brennungen im Hals-, Kopf- bzw. Handbe-
reich zu, dass sie notärztlich versorgt wer-
den mussten. Feuerwehrmann Tiefnig
konnte nach ambulanter Behandlung die
Klinik wieder verlassen. Feuerwehrmann
Jordan wurde zur weiteren Behandlung
stationär aufgenommen. Eine hausinterne
Untersuchung wurde eingeleitet und die
Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstän-
de wurden sichergestellt.
Nachdem um 13:00 Uhr „Brand aus" ge-
geben werden konnte, wurde eine Brand-
sicherheitswache durch die Einheiten Höt-
ting, Mühlau und Neu-Arzl eingerichtet.
Während dieser Zeit wurde das Objekt re-
gelmäßig begangen. Es konnten keine
Glutnester oder offene Flammen mehr
festgestellt werden. Bei den Untersuchun-
gen kamen auch Wärmebildkameras zum
Einsatz, um etwaige versteckte Glutnester
zu erkennen. Um ca. 17:00 Uhr erfolgte ei-
ne Begehung der Brandstätte mit Mitglie-
dern der FF Mühlau und Neu-Arzl sowie
des Bezirksfeuerwehrkommandanten Ing.
Jahresbericht 2004
Gebrüder Weiss - 25 Personen evakuiert, Betrieb eingestellt
A 12 Richtung Mutters, Sonnenburgtunnel-Oberland zu sperren
Brand unter Kontrolle
11:05 Uhr
11:16 Uhr
11:17 Uhr
Alarm über Notruf, Anfahrt von ELF, KDO1, 1.Gruppe, 2.Gruppe, KÖF, DL37
FF Amras eingetroffen
FF Wilten eingetroffen
11:20 Uhr
11:27 Uhr
ELF 2 an Einsatzstelle mit BR Ing. Hundsbichler und BR Zimmermann
FF Hötting eingetroffen
11:34 Uhr
Eisen Blasy, Spedition
11:37 Uhr
Auftrag an die Polizei, Autobahn zu sperren
11:39 Uhr
Schule Pastorstraße evakuieren
11:43 Uhr
Anweisung an Gendarmerieposten A 13-Zubringer,
11:44 Uhr
11:52 Uhr
ÖAMTC verständigt - erschwerte Sichtbehinderung
11:53 Uhr
12:00 Uhr
Kindergarten Sieglanger meldet Bedenken bezüglich
Nitrose-Gase, ELF 2 zum Kindergarten, gleichzeitig Notarzt
angefordert: Stellte sich aber als unbedenklich heraus
12:08 Uhr
13:00 Uhr
Firma M & L Lichttechnik, Feldstraße 9 b, berichtet bei mehreren Mitar-
beitern gesundheitliche Probleme, an den Rettungsdienst weitergeleitet
Brand aus, Beginn der Brandwache FF Mühlau
17:00 Uhr
21:00 Uhr
Begehung mit Firmenführung
Ende der Brandwache durch FF Neu-Arzl
auf der Autobahn durch Rauchentwicklung
STF an Einsatzstelle
17
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Arbeitsunfall bei einer Baustelle
A
m 5. Februar 2004, um ca. 14:30 Uhr, wurde die
Berufsfeuerwehr Innsbruck von einem Arbeitsun-
A fall bei der Baustelle Kongresshaus infomiert. Aus
bisher ungeklärter Ursache war ein Monteur bei Bauar-
beiten am Dach des Kongresshauses aus unbekannter
Höhe abgestürzt und auf einem schwer zugänglichen, abgesetzten Dachbereich
liegen geblieben. Der 26-jährige Arbeiter erlitt Verletzungen unbestimmten Grades.
Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Patient, mit Notarzt, von der
Feuerwehr über die Drehleiter auf Straßenniveau abgeseilt und dem Rettungsteam
zum Abtransport übergeben. Die Berufsfeuerwehr war mit vier Fahrzeugen und
11 Mann im Einsatz. Durch den Einsatz war das Herzog-Otto-Ufer für den Straßen-
verkehr nur erschwert passierbar.
Boot der Wasserrettung gekentert
Großeinsatz der Berufsfeuerwehr
A
m 5. August 2004 wurde die Berufsfeuer-
wehr zu einem Rettungseinsatz am Inn, im
brucker Wasserrettung testete ein neues Luftkissen-
boot. Dieses Luftkissenboot musste nach techni-
schen Problemen mit einem zweiten Boot der Was-
serrettung abgeschleppt werden. Bei dieser Bergung
kenterte ein Boot, die Insassen konnten sich selbst
auf einen Pfeiler der Kettenbrücke retten sie wur-
den von der Berufsfeuerwehr unverletzt geborgen.
Das umgekippte Boot musste mit Hilfe des Teles-
kopkranes der Berufsfeuerwehr geborgen werden -
die Bergung gestaltete sich aber äußerst schwierig,
erklärte Einsatzleiter Andreas Friedl. Das Luftkissen-
FEUERWEHREN
Freiwillige Feuerwehren
Betriebsfeuerwehren
Berufsfeuerwehren
10
1
1
MITGLIEDER FREIWILLIGE FEUERWEHREN
Aktive Mitglieder gesamt
541
davon männlich
519
22
"
32
111
davon weiblich
Durchschnittsalter
Mitglieder Reservestand
MITGLIEDER BETRIEBSFEUERWEHREN
Aktive Mitglieder gesamt
51
davon männlich
51
Durchschnittsalter
25
davon männlich
davon weiblich
MITGLIEDER BERUFSFEUERWEHREN
Aktive Mitglieder gesamt
98
davon männlich
98
Durchschnittsalter
31
MITGLIEDER FEUERWEHRJUGEND
Mitglieder gesamt
69
56
13
Durchschnittsalter
13,5
EINSATZTÄTIGKEIT FF + BTF + BF
Brandausrückungen gesamt
1.357
davon echte" Brände
635
vor Eintreffen der FW gelöscht
170
Kleinbrände
425
Mittelbrände
8
FEU
Großbrände
1
12.567
25.872
37.172
boot wurde unbeschädigt von der Feuerwehr geborgen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck
war mit 16 Mann, 7 Fahrzeugen und einem Turbineinsatzboot im Einsatz. Die Ketten-
brücke war ca. zwei Stunden erschwert passierbar. Auf Grund der guten Ausrüstung und
Ausbildung der Mitglieder der Wasserrettung kam es zu keinem Personenschaden, sagt
Brandkommissär Andreas Friedl.
Brand in einem Wohnzimmer
m 23. November 2004, um 11:56 Uhr, wur-
de die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einem
A
A Zimmerbrand in die Pradlerstraße 77
geru-
fen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde dem Ein-
satzleiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck, Bereit-
schaftsoffizier Marcus Wimmer, von Nachbarn mit-
geteilt, dass sich noch ein Kind in der Brandwohnung befinden soll.,,Es ist uns nach
kürzester Zeit gelungen das Kind über eine Drehleiter aus dem Gefahrenbereich zu
retten, und dem Notarzt zur weiteren medizinischen Kontrolle zu übergeben", schil-
dert Marcus Wimmer. Der aus bisher unbekannter Ursache entstandene Brand im
Wohnzimmer der Wohnung, im 3. Obergeschoss, wurde nach der Rettung des Kindes
rasch gelöscht. Durch den Brand und die daraus resultierende Rauchentwicklung wur-
de die gesamte Wohnung stark beschädigt. Der Kriminaltechnische Dienst hat die Er-
mittlungen bezüglich Brandursache aufgenommen. Auf Grund des Einsätzes kam es
in der Pradlerstraße zu einer teilweisen Verkehrsbehinderung. Die Berufsfeuerwehr
Innsbruck war mit vier Fahrzeugen und 16 Mann, zirka eine 3/4 Stunde im Einsatz.
Mannschaftseinsatz
Einsatzstunden
Fahrleistung (Kilometer)
FEHLAUSRÜCKUNGEN FF + BTF + BF
Fehlausrückungen gesamt
850
davon Fehl- bzw. Täuschungsalarme
472
böswillige Alarme
87
sonstige Fehlausrückungen
291
TECHN. HILFELEISTUNGEN BZW. KHD-EINSÄTZE FF + BTF + BF
Techn. Hilfeleistungen gesamt
2.136
davon Retten/Befreien von Menschen aus Notlagen
728
Retten/Befreien von Tieren aus Notlagen
378
Bergung von Toten
37
Bergung von toten Tieren
18
187
82
19
35
89
81
105
377
Einsätze nach Verkehrsunfällen
Hochwassereinsätze
Auspumparbeiten
Sturmeinsätze
Unfälle mit gefährlichen Stoffen
Auslaufen von Mineralölen
Auslaufen von Geringmengen Öl
Sonstige Einsätze
Brandsicherheitswachdienste FF + BTF + BF
Gesamt- davon
Mannschaftseinsatz
807
1.735
6.728
Einsatzsstunden
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
A
Kellerbrand
m 28. Februar 2004 wurde die BF
Innsbruck zu einem Kellerbrand,
à im Restaurant Chilini's, am Boz-
nerplatz 6, gerufen. Beim Eintreffen wa-
ren bereits alle Gäste in Sicherheit. BF
und die FF Mühlau rückten aus. Auf
Grund von offenen Mauerdurchbrüchen
wurde das angrenzende Stiegenhaus ver-
raucht und eine Kontrolle unter Atem-
schutz war notwendig. Der Brand konnte
nach einiger Zeit unter Atemschutz und
mit Hilfe einer Wärmebildkamera ge-
löscht werden. Die Belüftungs- und Auf-
räumarbeiten dauerten zwei Stunden an.
Der Brand in einem ais Garderobe ge-
nützten Sanitärraum im Keller, verursach-
te erheblichen Sachschaden.
Zwei Personen abgestürzt
A
m 16. Februar 2004, um 0:30 Uhr,
wurde die BF Innsbruck zu einer
ten Personen in Amras gerufen. Beim Ein-
treffen wurden im hinteren Bereich eines
Wohnhauses zwei Personen am Boden lie-
gend vorgefunden. Sie stürzten aus unge-
klärter Ursache von einem Balkon im ers-
ten Obergeschoss auf einen Wintergarten
und blieben auf einer Terrasse liegen. Nach
Erste-Hilfe-Maßnahmen durch die Polizei
wurden die Verletzten vom Notarzt ver-
sorgt. Der Abtransport gestaltete sich auf
Grund eines engen Stiegenhauses schwie-
rig. Die beiden Verletzten wurden mit
schwersten Verletzungen in das Landes-
krankenhaus Innsbruck gebracht.
A
Kellerbrand
m 2. Jänner 2004 wurde die BF, um
20:00, Uhr über einen Zimmer-
A brand in der Kaufmann Straße 39
informiert. Auf Grund von parkenden Pkw's
war ein Zufahren nur schwer möglich und
verzögerte den Einsatz. Beim Eintreffen
drangen dichte Rauchschwaden aus einem
Fenster. Der Kellerbrand wurde unter Atem-
schutz und einem HD-Rohr gelöscht. Nach
Beendigung der Löscharbeiten wurden
diese Bereiche sowie die angrenzende Tief-
garage mit zwei Hochleistungslüftungsge-
räten belüftet. Vermutlich kam es über die
Sanitärlüftung zu einer Rauchverschlep-
pung in darüber liegende Wohnungen. Der
Einsatzort wurde für weitere Ermittlungen
durch die Kriminalpolizei versiegelt.
Person bei Baumschneidearbeiten abgestürzt
AB
m 4. August 2004, um 14:50 Uhr, wurde die
Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einer, unter
einem Baum, eingeklemmten Person in die
Höhenstraße alarmiert. Ein Mann war bei Baum-
schneidearbeiten mit einer Leiter und Teilen eines Bau-
mes ca. 8 Meter auf die Höhenstraße gestürzt, und mit
schweren Verletzungen auf der Fahrbahn unter den
Baumteilen zu liegen gekommen. Der Mann wurde zum Glück nicht vom Stamm
eingeklemmt sondern war nur vom Blätterwerk des Baumes bedeckt. Nach der
Erstversorgung durch die Notärztin wurde der Mann von der Rettung Innsbruck in
die Klinik Innsbruck gebracht. Von der Berufsfeuerwehr wurden die Baumteile mit
einer Motorkettensäge zerkleinert und die Fahrbahn wieder für den Verkehr frei ge-
macht. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck war mit vier Fahrzeugen und 11 Mann im
Einsatz. Für die Dauer des Einsatzes war die Höhenstraße durch die Polizei gesperrt
worden.
Deckeneinsturz zwei verletzte Personen
A
m 10. Juni 2004 wurden in der M-Preis-Filiale am Bahnhof zwei Personen
zum Teil schwer verletzt. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde, gegen 14:00
mittelgeschäft am Bahnhof Innsbruck, gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr wur-
den bereits zwei Personen vom Rettungsdienst versorgt. Ein Deckenelement aus
Glas hatte sich aus unbekannter Ursache gelöst. Das ca. 70 kg schwere Decken-
element stürzte auf zwei darunter stehende Personen. Aus Sicherheitsgründen und
bis zur Klärung der Unfallursache blieb das Geschäft geschlossen.
Jahresbericht 2004
FEUERWEHRFAHRZEUGE FF + BTF + BF
Kleinlöschfahrzeuge KLF/KLFA
10
Löschfahrzeuge LF/LF-B/LFA-B
2
Tanklöschfahrzeuge TLF/TLFA/GTLF/GTLFA
4
Rüstlöschfahrzeuge RLF/RLFA
2
Universallöschfahrzeuge ULF
1
Kommandofahrzeuge KDOF/KDOF-A/ELF
6
Drehleiter/Hubsteiger DL/DLA
5
Atemschutzfahrzeuge ASF
1
2
1
1
19
7
2
5
Gefährliche-Stoffe-Fahrzeuge GGF
Schwere Rüstfahrzeuge SRF
Kranfahrzeuge KF/KFA
Sonstige Fahrzeuge LAST/LASTA/MTF/BLFA
Tragkraftspritzenanhänger TSA
Trockenlöschanhänger TROLF
Sonstige Anhänger KÜA/KÜW/STROMA
ZILLE-E/BOOTE
Motorzillen ZILLE-M
Schlauchboote S-BOOT
A-Boote A+K-BOOT
Bootsanhänger
FEUERWEHRAUSRÜSTUNG FF + BTF + BF
Tragkraftspritzen TS 4/TS 6
Tragkraftspritzen TS 8
Tragkraftspritzen TS TS 12/TS 15
H-Druckschläuche in m HD
C-Druckschläuche in m CD/DD (45%)
B-Druckschläuche in m DB (55%)
A-Druckschläuche in m DA
Umluftunabhängige ASG PA/PAÜ
davon Regenerationsgeräte SSG
9
2
11
4.250
12.600
13.500
100
142
17
Körperschutzanzüge (Schutzstufe 3) CSA
Stromerzeuger bis 5 KVA STROME 1-3/5
30
25
Stromerzeuger über 5 KVA STROMA 8/>8
14
Auspumpaggregate SWP/UWP/TPE
59
Hydraulische Rettungssätze HYD
Druckbelüftungsgeräte LÜ-D/LÜ-D-TU
9
4
WE
Sonstige Be- und Entlüftungsgeräte LÜ-B+E
Gasmessgeräte GAS-MESS
6
15
Strahlenmess- und Nachweisgeräte
Außen-Löschwasserbehälter ALWB
30
8
Ölsperren in Ifm. ÖLSPERRE
280
Mannschaftszelte ZELT/ZELT-SCHN
12
Alarmsirenen SIRENEN
32
Alarmempfänger PERSONENRUFEMPF
270
Fixfunkstation FIX
11
Fahrzeugfunkstation MOBIL
70
Handfunkgeräte TRAGBAR
145
FEUERWEHRHÄUSER FF + BTF + BF
Freiwillige Feuerwehr
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Eine Person erlitt schwere Verbrennungen
A
m 24. Dezember 2004 um 5:30
Uhr wurde die Berufsfeuerwehr
A zu einem Wohnungsbrand
die Innerkoflerstraße gerufen. Bei Ein-
treffen der Einsatzkräfte stand die im
Erdgeschoss befindliche Wohnung be-
reits in Vollbrand. Aus bisher unbe-
kannter Ursache war die Wohnung des
dreistöckigen Gebäudes in Brand ge-
raten. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck
löschte den Brand unter Atemschutz.
Weiters wurde das gesamte Wohnge-
bäude unter Atemschutz auf weitere
mögliche verunfallte Personen kon-
trolliert, da dichte Rauchschwaden das
Stiegenhaus unpassierbar machten
und auch Wohnungen, welche stark
verraucht waren, mussten kontrolliert
werden. Eine Person wurde mit schwe-
ren Verbrennungen in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Der Brand konnte durch
die Mannschaft der Berufsfeuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden", in-
formierte Marcus Wimmer, Einsatzleiter Berufsfeuerwehr Innsbruck. Die Berufs-
feuerwehr Innsbruck war mit sieben Fahrzeugen und 16 Mann im Einsatz. Zur Klä-
rung der Brandursache wurde die Brandstätte der Kriminalpolizei übergeben.
FEUERWEHRMITGLIEDER, UNFÄLLE BEI EINSÄTZEN USW.
Unfälle mit leichten Verletzungen FF + BTF + BF
Einsatzdienst
Unfälle mit schweren Verletzungen FF + BTF + BF
Einsatzdienst
UMWELTBEWUSSTER BAUMEISTER
Seite 13
13/35
BEZIRKSFFUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
BERUFSFEUERWEHR
Branddirektion
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck,
mit einem Stand von 106 Männern und Frauen,
blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück.
Jahresbericht 2004
Kraftfahrzeug nach einem Verkehrs-
unfall auf der A 12, vom 5. Oktober -
Person konnte leider nur mehr tot
geborgen werden
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
Mitarbeiter
Der neue Grundlehrgang mit vier neuen
Mitarbeitern hat im September unter der
Leitung von BO Marcus Wimmer begon-
nen und wurde Ende Dezember mit einer
Abschlussprüfung beendet. Die Nachbe-
setzung wurde aufgrund von pensions-
bedingten Abgängen notwendig.
Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber, als Ausbil-
dungsoffizier, beendete mit 15. November
seine Ausbildungszeit in Wien, und steht
somit der Berufsfeuerwehr Innsbruck nun
voll zur Verfügung. Es wird seine Aufgabe
sein, die Aus- und Weiterbildung der
Mannschaft und der Offiziere zu koordi-
nieren und zu evaluieren. Sein Zuständig-
keitsbereich ist neben der Ausbildung der
Vorbeugende Brandschutz, der Katastro-
phenschutz und die Stellvertretung des
Branddirektors. Auch der Portier wurde
neu besetzt, nach der Pensionierung von
Frau Pfalzer durch Herrn Halder. Dieser
Posten ist zur Entlastung der Nachrichten-
zentrale äußerst wichtig und dient auch
der gesamten Berufsfeuerwehr als Ver-
mittlungseinheit.
Zur Einsatztätigkeit
Die Grundaufgaben der Feuerwehr:
Im Jahr 2004 rückte die Berufsfeuerwehr
ca. 5.200 Mal aus. Grob umrissen gliedern
sich die Einsatztätigkeiten, wie in den
letzten Jahren schon beobachtet, in drei
Bereiche:
in etwa
25% sind Brandeinsätze,
50 % technische Einsätze, dazu zählen
Fahrbahnreinigung, Abschlepparbeiten,
Kranarbeiten, Gefahrstoffeinsätze, Ver-
kehrsunfälle und
25 % sonstige Einsätze, das sind die
Tätigkeiten des Vorbeugenden Brand-
schutzes, Brandsicherheitswachen, Aus-
künfte, Alarmierung anderer freiwilliger
Feuerwehreinheiten in Tirol, Aufnahme
von Todesfällen und dgl.;
Immer neue Schadenslagen erfordern sehr
viel Wissen und Geschick der Einsatz-
mannschaft sowie ein gehöriges Maß an
Flexibilität.
Das größte Schadensereignis war der
Brand im Raiffeisen-Lagerhaus. Dieser
stellte an die Einsatzkräfte höchste Anfor-
derungen. Aus ungeklärter Ursache kam es
hier zu einem Brand im Dachbereich des
Raiffeisenwarenverbandes, in dem unter
anderem Düngemittel gelagert wurden.
Durch den Düngemittelbrand kam es zur
Freisetzung von nitrosen Gasen, welche als
schwere Atemgifte eingestuft sind. Der
Brand konnte im Außen- und Innenangriff
unter Kontrolle gebracht werden.
1503 BX
Angriff über Drehleiter auf das Dach beim Brand Raiffeisen-Lagerhaus;
im Vordergrund die erste Gruppe der Berufsfeuerwehr
Die Alarmierung war um 11:05 Uhr und um
11:44 Uhr war der Brand unter Kontrolle.
Es wurde eine Brandsicherheitswache
durch die freiwilligen Einheiten Innsbrucks
bis 21:00 Uhr installiert. Um 0:25 Uhr am
darauf folgenden Tag, kam es erneut zum
Ausbruch des Brandes im Dachstuhlbe-
reich. Dieser wurde rasch, nach der glei-
chen Vorgehensweise wie am Vortag, un-
ter Kontrolle gebracht. Die direkten Auf-
räumarbeiten dauerten bis 4:40 Uhr.
Dieser Brand zeigte aber auch deutlich, in
welchen Grenzbereichen unsere Arbeit oft
liegt. Mehrere Mitarbeiter der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck wurden leicht verletzt,
ein Mitarbeiter leider auch schwerer, mit
den Folgen eines mehrwöchigen Kranken-
hausaufenthaltes durch größere Verbren-
nungen. Hier war es auch nötig, durch ei-
ne Hauttransplantation, das verbrannte
Gewebe zu ersetzen. Bei diesem Brand
zeigte sich deutlich, wie wichtig die An-
schaffung der neuen EU-konformen Ein-
satzbekleidung ist. Brände waren aber
auch in Wohnungen, Küchen, im Straßen-
verkehr, sprich auf der Autobahn oder auf
Bundesstraßen, zu verzeichnen. Hier ist es
immer gelungen größere Schäden, durch
das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, zu
verhindern. Dies ist auch die primäre Auf-
gabe einer Feuerwehr, größeren Schaden
zu vermeiden und durch Schnelligkeit auch
Menschenleben retten zu können.
ERUFS
ERWEHR
BRUCK
Teil der Einsatzbekleidung von
FM Jordan nach dem Raiffeisenbrand
Technische Einsätze, wie Gefahrguteinsät-
Interne Tätigkeiten
Das Dienstmodell hat sich inzwischen ein-
gespielt. Schwierigkeiten durch personel-
len Unterstand wurden von der gesamten
Mannschaft aufgefangen. Hier wurden
Überschichten geleistet, welche im Jahr
2005 schrittweise abgebaut werden soll-
ten. Durch die Nachbesetzung von Dienst-
posten ist auch hier eine Besserung in Sicht.
Die Pools machen ihre Dienst- und Ur-
laubseinteilung, basierend auf der Erstel-
lung von Monatsplänen, selber. Durch die
Zuteilung von Funktionen zu den Pools
wird auch gewährleistet, dass alle Funktio-
nen wie Strahlenschützer, Flughelfer, Tau-
cher und vieles mehr immer besetzt sind.
ze oder Verkehrsunfälle gehörten ebenso Ausbildung
zum Einsatz-Spektrum des vergangenen
Jahres. Gerade bei den Verkehrsunfällen
mussten auch mehrmalig schwer verletzte
Personen gerettet werden, leider aber
auch tote Unfallbeteiligte aus den verun-
fallten Fahrzeugen geborgen werden, wie
zuletzt leider am 5. Oktober auf der A12.
Aber auch im Bereich der Verkehrsunfälle
gibt es bei den Einsätzen der Feuerwehr
manchmal erfreuliche Verläufe, so konnte
z. B. nach einem Auffahrunfall auf der Inn-
talautobahn eine schwangere Frau aus ih-
rem total zerstörten Fahrzeug mittels Ber-
geschwere befreit werden. Kind und Mut-
ter waren nach Auskunft der Klinik zwar
verletzt, aber aufgrund der schnellen und
äußerst patientenschonenden Rettung in
keinem
lebensbedrohlichem Zustand.
Durch die Einsatzkräfte der Berufsfeuer-
wehr wurde Schlimmeres verhindert.
Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber übernahm
mit 15. November das Referat Ausbildung
bei der Berufsfeuerwehr. Er absolvierte
seine Offiziersausbildung in Wien.
2004 absolvierten auch fünf Mitarbeiter
den Chargenkurs bei der Berufsfeuerwehr
Innsbruck positiv. Hier werden die Mit-
arbeiter zu Gruppenkommandanten oder
Sonderfahrzeugfahrern ausgebildet, um in
weiterer Folge auch diese verantwortungs-
vollen Positionen übernehmen zu können.
Ebenso wurde ein Nachrichterkurs been-
det und wurden zwei neue Nachrichter
ausgebildet. Derzeit läuft der Grundlehr-
gang mit vier neuen Mitarbeitern, welcher
bis Ende Dezember mit einer Abschluss-
prüfung beendet wird.
Seite 14
14/35
EUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Ein wichtiger Punkt war 2004 wieder die
Ausbildung bei der Übungswoche in Ham-
melburg, welche von der Berufsfeuerwehr
München durchgeführt wurde. Dies ist ei-
ne wichtige Schulung, um Führungskräfte
als Gruppenkommandanten ausbilden zu
können und schon im Dienst befindliche
Gruppenkommandanten weiterbilden zu
können. Deshalb nahm auch der Char-
genkurs, das sind die angehenden Füh-
rungskräfte, welche auch als Gruppen-
kommandanten eingesetzt werden kön-
nen, daran teil. Auch für die Zukunft ist
eine Teilnahme an dieser Veranstaltung
geplant.
Zur Ausbildung gehörte auch 2004 wieder
das Tauchausbildungslager, bei dem die
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck
einen großen Teil ihrer Ausbildung abwi-
ckeln konnten. Durch zusätzliche Tauch-
gänge in der Umgebung kann die Einsatz-
tauglichkeit der Tauchergruppe voll ge-
währleistet werden. Zu den Übungstauch-
gängen im Tauchlager kommen dann wei-
tere Tauchgänge in heimischen Gewässern
sowie im Winter die Eistauchgänge.
Viele kleinere Ausbildungsthemen, darun-
ter auch sehr spezielle, wie zum Beispiel
das fachgerechte Einfangen von Reptilien
oder das Innsbrucker Kanalsystem runden
eine allgemeine Ausbildung bei der Be-
rufsfeuerwehr ab. Dies ist notwendig, da
wir immer wieder mit den ausgefallensten
Problematiken konfrontiert werden.
Vorbeugender
Brandschutz
Im Bereich des Vorbeugenden Brand-
schutzes ist der Zugang von Ing. Gernot
Pfalzer von der Bau- und Feuerpolizei zur
Berufsfeuerwehr zu vermerken. Gleichzei-
tig schied Karl Gapp aus diesem Bereich
aus, und versieht nun seinen Dienst in der
Nachrichtenzentrale.
Ein Offizier und ein Mitarbeiter im 8-Stun-
den-Dienst können die Aufgaben, die sich
im Vorbeugenden Brandschutz stellen, nur
schwer bewältigen.
Zu ihrer Unterstützung stehen Mitarbeiter
aus dem 24-Stunden-Dienst zur Verfügung,
wobei es aber hier immer schwierig ist,
eine Kontinuität in der Arbeit zu erreichen.
Im Bereich des Vorbeugenden Brand-
schutzes gab es Umstrukturierungen und
eine gemeinsam mit der Bau- und Feuer-
polizei durchgeführte Neustrukturierung,
welche beginnend mit Dezember zur Um-
setzung gelangte.
Investitionen
Anschaffungen der Feuerwehr:
Die Eckpunkte der Beschaffungen waren
sicher wieder zwei Kleinlöschfahrzeuge für
die Freiwilligen Feuerwehren Neu-Arzl und
Hötting, die sich derzeit noch im Bau be-
finden sowie der ebenfalls im Bau befind-
liche Tankwagen für die Freiwillige Feuer-
wehr Amras. Weiters wurde ein Univer-
sallöschfahrzeug für die Berufsfeuerwehr
Innsbruck angeschafft. Dieses wird Mitte
Dezember ausgeliefert und nach einer in
etwa zweimonatigen Einschulungsphase
in Dienst gehen. Auch die Schutzbeklei-
dung der Berufsfeuerwehr konnte im heu-
rigen Jahr in Auftrag gegeben werden und
wird Ende November ausgeliefert.
Die schon letztes Jahr ausgelieferte Dreh-
leiter bewährte sich im heurigen Jahr bes-
tens und funktioniert ohne Probleme.-
Reparaturarbeiten
Seit Mitte vergangenen Jahres werden nun
die Reparaturarbeiten bei der IVB durch-
geführt. Das veranschlagte Budget von
in etwa Euro 150.000,- für Berufsfeuer-
wehrfahrzeuge und Fahrzeuge der freiwil-
ligen Feuerwehr (derzeit 69) konnte in et-
wa eingehalten werden. Es gibt mit der
IVB keine größeren Probleme. Bei den
Reparaturen ist hervorzuheben, dass die
sehr intensive Arbeit des Werkstättenlei-
ters der Berufsfeuerwehr, Werner Potocnik,
der die Arbeiten an den Fahrzeugen mit
der IVB koordiniert, wesentlich zum guten
Erfolg beiträgt.
Katastrophenschutz
Die Aufgabenverteilung im Katastrophen-
schutz wurde 2004 unter der Leitung von
MD Dr. Platzgummer neu fixiert.
Diese Aufteilungen wurden dann auch
praktisch geübt. Vom theoretischen Auf-
bau der Einsatzleitung im Rathaus, bis zur
Übung im Herbst 2004, Ikarus 2004", bei
welcher die Einsatzleitung der Gemeinde
hochgefahren wurde, und durch externe
Beobachter, der Ablauf der Übung bewer-
tet wurde. Hier stellte sich heraus, dass der
Katastrophenschutz, im Speziellen die Ein-
satzleitung, auf sehr guten Beinen steht
und auch sehr gut funktioniert hat.
Integrierte
Landesleitstelle
Der Bereich,,Integrierte Landesleitstelle"
war 2004 sehr arbeitsintensiv. So wurde
die Vorbereitung getroffen für die Erstel-
lung und Gründung der Gesellschaft zwi-
schen der Stadtgemeinde Innsbruck und
dem Land Tirol. Weiters waren natürlich
der Architektenwettbewerb mit dem da-
raus resultierenden Siegerprojekt der
Architektengemeinschaft Schlögl & Ober-
moser und zahlreiche Sitzungen bezüglich
,,Integrierte Landesleitstelle", Bau und zu-
künftige Funktion erforderlich.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Nachdem zum jetzigen Zeitpunkt noch
keine Bautätigkeiten begonnen haben und
eine Einreichung des Baugesuches Mitte
November stattfinden wird, ist voraus-
sichtlich im heurigen Jahr mit keinem Bau-
beginn mehr zu rechnen.
Das Projekt,,Integrierte Landesleitstelle"
wird vor allem im Jahr 2005 sehr viel Zeit
und Energie benötigen, damit es auch hier
für die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einer
optimalen Lösung kommt.
Durch die Integrierte Landesleitstelle wird
ja auch gleichzeitig die bestehende Nach-
richtenzentrale der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck aus Synergieeffekten aufgelöst. Hier
gibt es noch keine konkreten Vorstellun-
gen bezüglich Personalstruktur, wie hier in
Zukunft die Mitarbeiter der Nachrichten-
zentrale in die Integrierte Landesleitstelle
eingebunden werden.
Die Tätigkeiten, welche die Nachrichten-
zentrale derzeit verrichtet, sind sehr viel-
fältig und reichen von der Annahme der
Notrufnummer 122, über die Betreuung
der Einsatzmannschaften vor Ort, bis hin
zum Telefondienst außerhalb der Arbeits-
zeiten des Portiers. Darunter fallen auch
Tätigkeiten wie die Schlüssel- und Funkge-
räteverwaltung, die Betreuung der auto-
matischen Brandmeldeanlagen, die Da-
tenpflege der Einsatzpläne und bei grö-
Beren Einsätzen die Ansprechfunktion für
Nachschubtätigkeiten,
wenn kein Mitar-
beiter aus dem Branddienst mehr auf der
Wache ist.
Österreichischer
Bundesfeuerwehr-
verband
Im Bereich des Österreichischen Bundes-
feuerwehrverbandes, bei dem die Berufs-
feuerwehr als stimmberechtigtes, eigen-
ständiges Mitglied integriert ist, wurden
einige Termine wahrgenommen. So ist der
Branddirektor in dieser Funktion als Mit-
glied des Feuerwehrtechnikausschusses,
des Gefahrgutausschusses und des Aus-
schusses für Strahlen- und Bioschutz.
23.m
Sillufer
Lageplan der Hauptfeuerwache; blau ILL; orange Zubau, Ersatz der Hallen Süd
Des Weiteren wird Ing. Andreas Friedl ent-
sandt in den Ausschuss für Flugrettungs-
dienst und der Branddirektor führt den Aus-
schuss des ÖBFV's für Funk- und Alarmie-
rungstechnik. BR Johann Zimmermann ist
ständiges Mitglied des TRVB-Arbeitskreises
im Österreichischen Bundesfeuerwehrver-
band. In diesen Gremien werden zukunfts-
weisende Entscheidungen getroffen, wie in
Zukunft die Ausstattung, Ausrüstung und
das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren in
Österreich vonstatten gehen soll.
Vorausschau
Die wichtigsten Meilensteine für die Zu-
kunft der Feuerwehr Innsbruck sind si-
cherlich die Integrierte Landesleitstelle, mit
der neuen Funk- und Alarmierungstechnik
sowie die Um- und Neubauten auf der
Hauptfeuerwache.
Durch das Projekt Tivoli-Alt fallen im Be-
reich der Hallen Süd Flächen weg, da auf
diesem Gelände eine Wohnbaunutzung
vorgesehen ist. Daher wird es für die not-
wendigen Feuerwehrgebäude zu einem
Ersatzbau auf dem Gelände der Berufs-
feuerwehr kommen. Sämtliche Lagerräu-
me und Garagen müssen in den Neubau
verlegt werden. Der zeitliche Rahmen sieht
vor, dass diese Tätigkeiten alle 2005 von-
statten gehen sollten. Die Einsatzbereit-
schaft darf und wird dadurch aber nicht.
behindert werden.
Weiters wird die Wache saniert werden.
Die wesentlichen Bestandteile der Sanie-
rung werden sein: Fenster und Ausfahrts-
tore der Hauptfeuerwache, die Haus-
sprechanlage, Brandabschnittsbildung in
den Stiegenhäusern und sanitäre Anlagen,
Boden der Fahrzeughalle sowie Behebun-
gen von kleineren Schäden an der Bau-
substanz. Es wird natürlich zu Neuan-
schaffungen auf dem Fahrzeugsektor
kommen, bedingt durch Ausscheidungen
von Altfahrzeugen. Hier sind im Budget
vorgesehen der 1. Trupp und die 1. Grup-
pe der Berufsfeuerwehr, ein KLF für die frei-
willige Feuerwehr und ein geländegängi-
ger Kleintransporter. Zum Schluss muss
angemerkt werden, dass dieser Bericht, ei-
nen Überblick über die wichtigsten Arbei-
ten des Jahres 2004 darstellt. Es ist die
Aufgabe der Führungskräfte der Berufs-
feuerwehr, kostenorientiert zu arbeiten,
dabei aber eine optimal ausgebildete Ein-
satzmannschaft, die 365 Tage im Jahr so-
wie 24 Stunden am Tag „BEREIT FÜR
INNSBRUCK" ist, sicherzustellen.
27
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Verwaltung
2004 gab es in der Verwaltung personelle und somit auch organisatorische
Veränderungen. Mag. Robert Hubmann verließ nach 12 erfolgreichen Dienstjahren
die Berufsfeuerwehr und wurde durch Andreas Wörgetter nachbesetzt.
Andreas Wörgetter
Budgetverwaltung
EDV-Systembeauftragter
Inventarverwaltung
Christine Spilz
Leitung des Sekretariats
des Branddirektors
Einnahmenverrechnung
Nebengebührenverrechnung
A
ngelika Gstir wechselte vom Sekre-
tariat des Branddirektors in den Vor-
beugenden Brandschutz und Chris-
tine Spilz vom Vorbeugenden Brandschutz
in das Sekretariat des Branddirektors.
Bis zur zweiten Jahreshälfte leitete Mag.
Robert Hubmann, in gewohnter Art und
Weise, die Verwaltung der Berufsfeuerwehr
Innsbruck. Wobei er unter anderem die
Einführung des neuen Einsatzprogramms
EDV-technisch betreute und erste Gesprä-
che zum Projekt Inventar-NEU führte.
Ab der zweiten Jahreshälfte wurden die
angeführten Projekte und das „,tägliche
Geschäft" von Andreas Wörgetter über-
nommen. Nach einer kurzen Anlaufzeit
war Andreas Wörgetter mit dem „täg-
lichen Geschäft" vertraut und konnte eini-
ge Projekte forcieren. Darunter war die be-
reits begonnene Einführung des neuen
Einsatzprogramms, das noch mit einigen
Fehlern behaftet war, die jedoch im Laufe
des Jahres großteils ausgemerzt wurden.
Weiters wurde die komplette Neustruktu-
rierung und Neuerfassung des Inventars
eingeleitet, dass nunmehr mit der Inven-
tarstelle nach mehreren Gesprächen auf
eine einheitliche Linie gebracht wurde und
in absehbarer Zeit umgesetzt wird.
Zusätzliche Projekte waren u. a. die Neu-
organisierung des Bestellwesens inner-
halb der Berufsfeuerwehr, aber auch bei
der freiwilligen Feuerwehr.
Hinzu kam noch die Einführung und
Innbetriebnahme eines neuen Buchhal-
tungsprogramms.
Weiters wurde eine Zugriffssicherung für
das Server-Laufwerk der Berufsfeuerwehr
erstellt und Vorbereitungen für die EDV-
Schulung und die EDV-Zugänge sämt-
licher Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr
getroffen.
Somit kann als Resümee gesagt werden,
dass 2004 vieles erreicht und einige
Grundsteine für das Jahr 2005 gelegt wur-
den, um so manch Starres zu bewegen.
So grün...
Casm
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SILLPARK
So
groß. Und soviel los
Als Einkaufs-, Kommunikations- und Ver-
anstaltungszentrum hat sich der Sillpark einen
festen Platz in puncto Beliebtheit und Bekanntheit
in der heimischen Bevölkerung geschaffen.
Einkaufen, flanieren, unterhalten: über 5 Millionen
Kunden pro Jahr frequentieren die vielen Märkte,
Fachgeschäfte, Restaurants und Cafès auf
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18/35
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Ausbildung
Die Durchführung eines Grundlehrganges (4 Mann)
sowie eines Chargenkurses (5 Mann) waren die Ausbildungsschwerpunkte
der Berufsfeuerwehr im Ausbildungsjahr 2004.
Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber
D
ie Weiterbildung der Feuerwehrbediensteten erfolgte wie gehabt in der Allge-
meinausbildung in der Früh sowie bei der bewährten Tagesausbildung im Haus
Bei der Übungswoche in Hammelburg konnten auch 2004 wieder 7 Mann (1 Offizier
und 6 Mann) teilnehmen und relativ einsatznah üben.
Im Frühjahr wurde zum zweiten Mal der Bezirksübungstag abgehalten. Dieser fand im
Ahrntal, auf dem Gelände der Innsbrucker Kommunalbetriebe, statt. An dieser Ausbil-
dungsveranstaltung nahmen neben der Berufsfeuerwehr, alle Einheiten des Bezirks-
feuerwehrverbandes Innsbruck-Stadt, in Gruppenstärke teil.
Das Ziel dieser Übung ist es, die Gruppenarbeit (das Führen einer Gruppe) und die tech-
nische Bewältigung der festgelegten Lagen, mit dieser Gruppe, zu erreichen. Von den so
genannten Schiedsrichterteams werden einzelne Lagedarstellungen vorbereitet, die von
den alarmierten Löschgruppen zu bewältigen sind. Die Lagedarstellung ist so zu ge-
stalten, dass die Einsätze mit einer Gruppe abgearbeitet werden können.
Alle Einheiten des Bezirkes beteiligten sich an der Bezirksübung und hoffen auf eine
Wiederholung im Jahr 2005. Landesfeuerwehrkommandant LBD Klaus Erler überzeug-
te sich persönlich von den Leistungen der freiwilligen Einheiten des Bezirks Innsbruck-
Stadt. An dieser Stelle sei auch der Rettung Innsbruck gedankt, die wie immer den Sa-
nitätsdienst übernahm und die Teilnehmer ausgezeichnet verpflegt hat.
Im Zuge der Erstellung des Leitbildes war die Definition der gemeinsamen,,Werte" der
erste Schritt in der Neuorientierung der Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck.
Im Leitbild wird klar zum Ausdruck gebracht, dass sich die Angehörigen der BF Innsbruck
an den Aspekten der Professionalität, der Kompetenz, dem schlagkräftigen und siche-
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(Leitbild der BF Innsbruck)
Die Gesichtspunkte der Professionalität“ und „Kompetenz" sind
Ausgangs- und Angelpunkt der Neukonzeption der Ausbildung
bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck.
Zentraler Aspekt der Neuorientierung der Ausbildung ist jener der
Kompetenz, mit den Teilbereichen Erreichung von Kompetenz,
Ausbau und Erhalt von Kompetenz. Ein Bekenntnis zur Professio-
nalität muss demnach auch bei Feuerwehrkräften dazu führen,
dass dem Bereich der Berufsausbildung, also dem Erlangen von
Kompetenz für die jeweilige Funktion sowie in der Folge eine
kontinuierliche, nicht zuletzt eigenverantwortliche, Aufrechterhal-
tung derselben, über entsprechende Fort- und Weiterbildungen
vermehrtes Augenmerk geschenkt wird.
Rahmenausbildungspläne (Quartalsausbildungsplan, Monatsaus-
bildungspläne) basierend auf dem Ausbildungsthemenkatalog
stellen die Grundlage des Ausbildungskonzeptes,, Neu" dar. Da-
mit ist auch eine, in Bezug auf die Ausbildung, für den Mitarbei-
ter planbare Diensteinteilung,
im Sinne einer gewissen Eigen-
verantwortlichkeit verbunden.
Parallel dazu werden Themen-
konzepte (jeweils ein Ausbil-
dungsthema betreffend) er-
stellt, welche aus den Teilberei-
chen Ausbildungsblatt (enthält
detaillierte Angaben, die Pla-
nung und Durchführung der
jeweiligen Ausbildung betreffend), den jeweiligen Ausbildungs-
unterlagen (Ausbildungsbehelfe, Vorträgen) sowie einem Hin-
weisblatt (enthält weiterführende Informationen das Ausbil-
dungsthema betreffend, insbesondere für den jeweiligen Refe-
renten) bestehen.
Ziel ist es,,verschiedene Lehrmeinungen" zu vermeiden, und da-
durch eine fachliche Wissensvermittlung auf vergleichbarer und
nachvollziehbarer Basis zu gewährleisten.
Ein Ausbildungscontrolling bestehend aus einer Ausbildungsda-
tenbank (in der die jeweiligen Ausbildungsdaten personenbezo-
gen verwaltet werden), definierten Einsatzübungen und viertel-
jährlich stattfindenden Koordinationsbesprechungen, in denen die
laufende Ausbildung des Quartals beurteilt sowie die Planung für
das folgende Quartal vorgenommen wird, ermöglicht es, Abwei-
chungen von den definierten Qualitätsstandards festzustellen und
korrigierend auf die Aus- und Weiterbildung Einfluss zu nehmen.
Eine den Aspekten des Qualitätsmanagements folgende Um-
strukturierung der Aus- und Weiterbildung stellt einen aufwendi-
gen und langwierigen Prozess dar, der sicher noch eine Vielzahl
von Systemanpassungen notwendig macht. Allerdings eröffnen
sich dadurch auch jede Menge neuer Perspektiven und Möglich-
keiten.
Es wird also nicht zuletzt an jedem einzelnen Mitarbeiter liegen,
sich seinen Möglichkeiten entsprechend einzubringen, um auch
in Zukunft schlagkräftig, professionell und kompetent
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Einsatzorganisation
Wasserdienst
Im Ausbildungsjahr 2004 wurde die Aus-
bildung am Innfluss mit praktischen Ret-
tungsübungen im Wasser und Rettungs-
übungen mit dem Turbineneinsatzboot
durchgeführt. Jeder Feuerwehrbedienstete
in der Löschgruppe musste zweimal an
einer derartigen Schwimmausbildung und
jeder Bootsführer mindestens zweimal an
einer Bootsausbildung teilnehmen.
Die Tauchausbildung startete im Jänner
mit Eistauchgängen am Baggersee und
wurde kontinuierlich bis in die Herbstmo-
nate fortgesetzt.
Im Mai 2004 fand das jährliche Tauchlager
auf der Insel Hvar statt. Im September 2004
konnten vier Einsatztaucher an einer Aus-
bildungsveranstaltung des Oberösterrei-
chischen Landesfeuerwehrverbandes am
Attersee teilnehmen.
Nach der Tauchausbildung in heimischen
Gewässern und dem Tauchlager konnten
bis auf einen Einsatztaucher (Trommelfell-
riss) alle Taucher die geforderten 10 Tauch-
stunden erbringen und konnten nun ein-
satzbereit in das Einsatzjahr 2005 starten.
Mit dem Ankauf der restlichen Ausrüs-
tungsgegenstände ist gewährleistet, dass
jeder Einsatztaucher über eine persönliche
Ausrüstung verfügt.
Flugdienst
Im Juni erfolgte die jährliche Flughelfer-
ausbildung für den Bezirk Innsbruck-Stadt.
An dieser Ausbildungsveranstaltung nah-
men alle Flughelfer des Bezirksfeuerwehr-
verbandes Innsbruck-Stadt teil. Die Zu-
sammenarbeit mit dem Hubschrauber-
stützpunkt des Innenministeriums konnte
nach einigen Einsätzen und Ausbildungen
vertieft werden.
Im Oktober wurde eine Großübung im Be-
reich Hötting abgehalten. An dieser Übung
nahmen die Berufsfeuerwehr, die Einhei-
ten Hötting, Arzl, Hungerburg und Mühlau
sowie das Rote Kreuz Innsbruck und die
Bergrettung teil. Unterstützt wurde die
Feuerwehr durch die Hubschrauber des
Innenministeriums und des ÖAMTC's. Die
positiven, aber auch negativen Erkennt-
nisse wurden anschließend bei einer Be-
sprechung analysiert.
Atemschutz
Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu-
erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet
Atemschutz gewährleistet ein sicheres
und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben
dieser Atemschutz- und Körperschutzaus-
bildung wurde der messtechnische Be-
reich von der Atemschutzwerkstätte aus-
bildungsmäßig und technisch fortgeführt.
Um ein koordiniertes Arbeiten bzw. Üben
zu gewährleisten, fand ein Koordinie-
rungsgespräch mit den Atemschutzwarten
des Bezirkes statt.
Neben der Ausbildung durch die Atem-
schutzwerkstätte wurden laufende War-
tungs- und Überholungsarbeiten durch-
geführt. Weiters konnte ein weiterer Teil
der Atemschutzflaschen EU-konform umla-
giert werden. Mit dem Ankauf von Com-
posite-Flaschen konnte die BF auf diesen
Flaschentyp umgestellt werden. Weiters
wurden neue Gasschutzanzüge angekauft.
Ein neuer Mitarbeiter unterstützt seit 2004
das Team in der Atemschutzwerkstätte
Jahresbericht 2004
BK Ing. Andreas Friedl
Branddienst,
Technischer Hilfsdienst
Die schnellen und fachlich korrekten Ein-
satzerfolge zeigten es, dass die Feuerwehr
Innsbruck in gerätetechnischer Hinsicht
sehr gut ausgerüstet ist. Ein modernes Ge-
rät kann aber nur mit der richtigen Ausbil-
dung, der Einsatzerfahrung der Feuer-
wehrmänner und der richtigen taktischen
Vorgangsweise eingesetzt werden, um
einen gewünschten Erfolg zu erreichen.
In der Brandbekämpfung sowie in der
technischen Hilfeleistung bleibt die Zeit
nicht stehen und jeder ist aufgerufen,
Neuerungen in technischer Hinsicht, aber
auch Erfahrungen und Vorschläge einzu-
bringen.
Seite 20
20/35
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Nachrichtendienst
Im Jahr 2004 wurde vom Referatsleiter ein
fünfmonatiger Chargenkurs für 5 Teilnehmer durchgeführt.
Alle Teilnehmer haben diese Ausbildung zum Trupp-
kommandanten mit Erfolg abgeschlossen.
VA TECH ELIN EBG
Jahresbericht 2003
VATECH
BOK Ing. Günther Schlögl
W
eiters wurde im Frühjahr ein zwei-
monatiger Nachrichterkurs mit
drei Teilnehmern abgeschlossen,
ein Teilnehmer hat diesen mit Erfolg been-
det. Ein weiterer Nachrichterkurs wurde
im Herbst für weitere 2 Nachrichter abge-
halten, der von beiden Teilnehmern mit
Erfolg nach zwei Monaten Kursdauer ab-
geschlossen wurde.
Durch die Funkwerkstätte wurde, in Zu-
sammenarbeit mit mehreren Fachfirmen,
in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr die
bestehende Funk- und Notrufvermitt-
lungsanlage für 3 Arbeitsplätze erneuert.
Laufende Arbeiten wie die Wartung aller
32 Sirenenanlagen sowie die Instand-
haltung von 350 Pagern und etwa 240
Funkanlagen wurden für den gesamten
Feuerwehrbezirk Innsbruck-Stadt durch-
geführt.
In Zusammenarbeit mit einer Fachfirma.
wurden 13 Sirenen und Funkfixstationen
einer Blitzschutzüberprüfung unterzo-
gen. Für die Instandhaltung der teilweise
überalterten Gerätschaften in der Leit-
stelle der Berufsfeuerwehr war ein er-
heblicher Aufwand an diversen Repara-
turen erforderlich.
Bei allen in Dienst gestellten Neufahrzeu-
gen der Feuerwehr Innsbruck wurden die
Funkanlagen eingebaut. Ende 2004 konn-
te die Anschaffung von 19 Atemschutz-
funkgeräten, ebenso wie 35 Helmfunk-
garnituren abgeschlossen werden.
Für die geplanten Umbauarbeiten auf der
Hauptfeuerwache sowie für den Neubau
der Integrierten Landesleitstelle wurden
eine Reihe von Vor- und Erhebungsarbei-
ten durchgeführt.
Im Einfahrtsbereich der Hauptfeuerwache
wurde eine neue Schrankenanlage instal-
liert. Durch eine Fachfirma wurde nach
den Angaben der Berufsfeuerwehr eine
Objektsfunkanlage im neuen Eisstadion
installiert und in Betrieb genommen.
Diverse Schulungs- und Ausbildungsmaß-
nahmen für die Branddienstmannschaft
wurden durch die Mitarbeiter der Funk-
werkstätte übernommen.
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Einsatzbekleidung
Die gesamte Branddienstmannschaft wurde mit der besten
und modernsten, derzeit am Markt erhältlichen,
Einsatzbekleidung zum persönlichen Schutz ausgerüstet.
Der Anschaffungswert beläuft sich auf
Mit der Einsatzbekleidung wurde die Dienstuniform
durch eine Unterzieh-Fleecejacke ergänzt.
Gerätschaften
An neu angeschafften Kleingeräten sind eine Bergebühne für
Lastkraftwagen, ein Dreibeinstativ für Schachtbergungen, das
Fognail-Löschsystem und zwei Hochleistungslüfter hervorzuheben.
Von der feuerwehreigenen Schneiderei
wurden im Berichtsjahr nachstehende Leistungen getätigt:
Anfertigung von 6 A-Uniformen (Blusen und Hosen)
Anfertigung von 12 A-Uniform-Hosen
Anfertigung von 110 Einsatzuniformhosen
Anfertigung von 32 Einsatzblusen
Reparaturen und Änderungen von 30 A-Uniformen (BF und FF)
Anfertigung von 4 Mäntel für das städtische Gartenamt
⚫Anfertigung von 4 Hosen für die städtische Friedhofsverwaltung
Reparatur von 2 Löschwasserbehältern
•
Reparatur der Innenausstattung von Einsatzfahrzeugen
Textile Ausstattung von 2 Büroräumen im Feuerwehrkommando
•Ankauf, Ausgabe und Inventarisierung der neuen Einsatzbekleidung
Euro 685.000,-
Euro
59.000,-
Euro
75.000,-
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Organisation und Überwachung der Reinigung auf der Hauptfeuerwache
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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A
Im Jahresbericht 2003 wurde von den
,,bevorstehenden" Umbau- bzw. Sanierungsarbeiten
auf der Hauptfeuerwache berichtet.
uch wurde damals mit einer Aufsto-
ckung unseres Hauptgebäudes, zur
A Unterbringung der Integrierten Lan-
desleitstelle (ILL), gerechnet. Im Jahr 2004
wurde von der Stadt Innsbruck (Innsbru-
cker Immobilien Gesellschaft) ein Archi-
tektenwettbewerb ausgeschrieben. Unter
den eingereichten Projekten wurde von ei-
ner Fachjury das Projekt eines Innsbrucker
Architekturbüros als Sieger bewertet und
somit mit der Errichtung der ILL betraut.
Das Siegerprojekt sieht nun keine Aufsto-
ckung unseres Gebäudes vor, sondern es
wird vor unsere Hauptfeuerwache ein 2-
geschossiges Objekt errichtet. Eine Verbin-
dung zu uns besteht nur im gemeinsamen
Eingangsbereich - Räumlichkeiten der jet-
zigen Nachrichtenzentrale. Der Baubeginn
hat sich aber deutlich verzögert und sollte
nun im Frühherbst 2005 erfolgen.
Etwas früher sollte mit den Umbauarbei-
ten im Bereich der Lagerhallen SÜD der Be-
rufsfeuerwehr begonnen werden. Es wird
eine neue 1-geschossige Halle im Hof der
Hauptfeuerwache errichtet werden. Die-
ses Bauvorhaben wird mit Freude gese-
hen, da die jetzige, nicht mehr zeitgemä-
Be, Lagerhaltung durch die Errichtung ei-
nes Hochregallagers dann der Vergangen-
heit angehören wird. Ein weiterer Glanz-
punkt dieses Hallenneubaus werden die
großzügig gestalteten Sporträumlichkei-
ten im ersten Obergeschoss sein. Da die
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr verpflich-
tend Dienstsport betreiben müssen, wird
ihnen durch eine Turnhalle und eine sepa-
rate Kraftkammer eine optimale Infra-
struktur geschaffen. Anschließend, an die-
se zwei Bauschritte (Halle SÜD neu und
ILL), wird die mit Sehnsucht erwartete Sa-
nierung der Hauptfeuerwache starten.
Im Bereich Gefahrgut und Strahlenschutz
darf berichtet werden, dass im November
2004 acht Mitarbeiter der Berufsfeuer-
wehr das Strahlenleistungsabzeichen in
,,BRONZE" erworben haben. Den betref-
fenden Kollegen darf an dieser Stelle noch
einmal gratuliert werden! Am Ende des
Jahres 2004 wurden die bis dato bei der
BF Innsbruck in Gebrauch stehenden Prüf-
röhrchen der Firma DRÄGER ausgeschie-
den und durch neue Prüfkoffer der Firma
AUER ersetzt. Das System unterscheidet
sich nur in wenigen Punkten vom frühe-
ren; durch das Einführen des Einsatzto-
leranzwertes" ist es aber im Einsatz we-
sentlich übersichtlicher und eine Lage
kann, besser" beurteilt werden.
BdAdj Marcus Wimmer
Für das Jahr 2005 sind Veranstaltungen,
speziell am Strahlenschutz- aber natürlich
auch am Gefahrgutsektor, mit der FF Rei-
chenau geplant. Es soll mindestens ein Se-
minar zur Vertiefung und Wiederholung
der Grundkenntnisse abgehalten werden,
und in Übungen die Zusammenarbeit zwi-
schen freiwilliger Feuerwehr und Berufs-
feuerwehr abzustimmen. In erster Linie
wird das mit der FF Reichenau stattfinden,
da diese Einheit sich ja vor einigen Jahren
auf die Bewältigung und Abwicklung von
Einsätzen mit Gefahrgut spezialisiert hat.
Der Einheit steht ein Gefahrgutfahrzeug
zur Verfügung, mit welchem die freiwilli-
gen Kollegen zahlreiche Übungen und
Schulungen abhalten. Ein weiterer ein-
satztaktisch wichtiger Punkt ist, dass in der
Reichenau die DEKO-Straße der Feuerwehr
der Stadt Innsbruck stationiert ist und bes-
tens von der Einheit betreut wird!
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ferenzen des Unternehmens sind Aufträge für die Firma Bergisel BetriebsgesmbH., Ferdinandeum Innsbruck, Würth Center Innsbruck
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Bei der Planung und Realisierung von zahl-
reichen Großprojekten, Zeichen einer im-
pulsierenden Entwicklung in der Landes-
hauptstadt Innsbruck, ist die Berufsfeuer-
wehr in Zusammenarbeit mit der Bau- und
Feuerpolizei maßgeblich bei der Erstellung
von Brandschutzkonzepten eingebunden.
So konnten im letzten Jahr u.a. der Haupt-
bahnhof Innsbruck und das Sporthaus
Okay, aber auch die Neue Eishalle und die
umgebaute Olympiahalle in Betrieb ge-
nommen werden. Im Bereich der Zu-
sammenarbeit zwischen den in den bau-
und gewerberechtlichen Genehmigungs-
verfahren beteiligten Dienststellen (Bau-
und Feuerpolizei und Berufsfeuerwehr) er-
folgte hinsichtlich der brandschutztechni-
schen Beurteilung von Objekten eine neue
Kompetenzverteilung: der bauliche Brand-
schutz wird von der Bau- und Feuerpoli-
zei beurteilt, von der Berufsfeuerwehr wer-
den sämtliche betriebstechnische Brand-
schutzeinrichtungen wie z. B. Brandmel-
deanlagen, Löschanlagen, Rauch- und
Wärmeabzugsanlagen bearbeitet. Weiters
fällt nunmehr in den Kompetenzbereich
der Berufsfeuerwehr die Beurteilung sämt-
licher Belange des Abwehrenden Brand-
schutzes wie z. B. Flächen für die Feuer-
wehr, die Ausbildung des 2. Rettungs- und
Angriffsweges und die Festlegung der
Löschwasserversorgung. Von der Berufs-
feuerwehr werden weiters die Vorschrei-
bungen hinsichtlich des organisatorischen
Brandschutzes getätigt.
Betriebstechnischer
Brandschutz
Im Jahr 2004 konnten 14 neue Brandmel-
deanlagen an die Empfangszentrale der
Berufsfeuerwehr Innsbruck aufgeschalten
werden, wodurch sich die Gesamtanzahl
der Objekte mit Brandmeldeanlagen und
Alarmübertragung auf 268 erhöht hat.
Einnahmenseitig konnte daraus für die
Stadtgemeinde Innsbruck ein Betrag von
Euro 79.854,-verbucht werden. Von der
Berufsfeuerwehr wurden im Berichtsjahr
36 Brandmeldeanlagen in technischer und
organisatorischer Hinsicht überprüft.
Mit der Fertigstellung und Genehmigung
der Technischen Richtlinie Vorbeugender
Brandschutz TRVB 112, Druckbelüftungs-
anlagen, konnte auch der Standard hin-
sichtlich der technischen Ausführung von
Druckbelüftungsanlagen in Objekten ver-
bessert werden.
Feuerbeschau
Aufgrund der Umstellungsphase im Be-
reich der Organisation des Branddienstes,
aber auch durch die erforderliche Ausbil-
dung eines neuen Tagdienstmitarbeiters
konnte im Berichtsjahr die erforderliche
Anzahl von Feuerbeschauen im eigenen
Wirkungsbereich (Durchführung der Feu-
erbeschau in Objekten gemäß § 16, Abs. 1,
lit. b, der TFPO 1998) nur bedingt durch-
geführt werden. In Zusammenarbeit mit
der Baupolizei wurden sämtliche städti-
sche Gebäude einer feuerpolizeilichen
Überprüfung unterzogen.
Brandsicherheits-
wachedienst
Groẞveranstaltungen wie z. B. die Festver-
anstaltung 100 Jahre Tiroler Bauern-
bund" am 10. Oktober 2004, das Som-
merskispringen Grand Prix Finale" am
12. September 2004, der,,Christkindlein-
zug" am 19. Dezember 2004, aber auch
der Innsbrucker Bergsilvester" forderten
die Berufsfeuerwehr und die freiwilligen
Feuerwehren in brandschutztechnischer
und in organisatorischer Hinsicht.
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beurteilt, für die Durchführung der Brand-
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nen erforderlich. Gerade im Hinblick auf
Großveranstaltungen kann die Landes-
hauptstadt Innsbruck einen entsprechen-
den Sicherheitsstandard aufweisen, in Zu-
sammenarbeit zwischen Veranstaltungs-
behörde und den Einsatzorganisationen
werden bereits im Vorfeld entsprechende
Sicherheitskonzepte erarbeitet, die Vorhal-
tung einer gemeinsamen Einsatzleitung
während der Veranstaltung wird standard-
mäßig in den Genehmigungsbescheiden
verankert.
Löschwasser-
versorgung
Mit der Durchführung der Hydrantenkon-
trollen, durch die Feuerwehr und der Män-
gelbehebung durch die Innsbrucker Kom-
munalbetriebe AG, können nicht nur die
normativen Bestimmungen abgedeckt,
sondern zudem eine großteils funktionie-
rende Löschwasserversorgung im gesam-
ten Stadtgebiet sichergestellt werden.
In einer Dienstbesprechung für die Sach-
bearbeiter, Löschwasserversorgung" von
Berufsfeuerwehr und freiwilligen Feuer-
wehr, am 29. September 2004, im Schu-
lungsraum der FF Amras, konnten organi-
satorische und technische Verbesserungen
hinsichtlich der Löschwasserversorgung
festgelegt werden. Die Anwesenheit des
Bezirksfeuerwehrkommandos in Verbin-
dung mit der Einladung zu einer Stärkung,
darf als Anerkennung für die oftmals un-
bedankte Arbeit hinsichtlich der periodi-
schen Überprüfung der Hydranten ange-
sehen werden.
Jahresbericht 2004
Brandschutzübungen
Von der Berufsfeuerwehr werden jährlich
in Zusammenarbeit mit den örtlichen
Betriebsbrandschutzorganisationen und
der jeweiligen schutzbereichszugeordne-
ten freiwilligen Feuerwehr mehrere Brand-
schutzübungen organisiert und durchge-
führt. U.a. konnten bei Übungen in der
Privatklinik,,Triumphpforte", in der „ÖBB-
Direktion" und in der Raiffeisenzentral-
bank" sowie in Schulen und Kindergar-
tenhorten, das jeweilige objektsbezogene
Brandschutzkonzept überprüft und ein-
satzrelevante Verbesserungen eingeleitet
werden.
Betrieblicher
Brandschutz
Von der Berufsfeuerwehr als auch von der
Freiwilligen Feuerwehr Mühlau wurden für
Arbeitnehmerinnen und für die Bevölke-
rung zahlreiche Schulungen, hinsichtlich
des Verhaltens im Brandfall" und der
Verwendung von tragbaren Feuerlö-
schern", unter Einsatz des mobilen Lösch-
trainers durchgeführt.
Mitarbeit im
Landes- und Bundes-
feuerwehrverband
Vom verantwortlichen Offizier erfolgte als
ständiges Mitglied die Teilnahme und Mit-
arbeit an 2 Arbeitssitzungen des Referates
Öffentlichkeitsarbeit" im Tiroler Landes-
Feuerwehrverband sowie an 5 TRVB-Sit-
zungen des Österreichischen Bundesfeu-
erwehrverbandes. In der Zeit von 21. bis
23. September 2004 wurde in Innsbruck-
Amras die 157. TRVB-Sitzung organisiert,
beim Abendessen des Landes-Feuerwehr-
verbandes nahmen neben Bezirksfeuer-
wehrkommandant Ing. Anton Larcher
auch der Landes-Feuerwehrkommandant
von Tirol, LBD Klaus Erler und der neue
Landes-Feuerwehrinspektor DI Alfons Gru-
ber teil. Seitens des Bundesfeuerwehrver-
bandes erfolgte weiters eine Nominierung
zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „TRVB
Veranstaltungsstätten".
45
Seite 25
25/35
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Jahresbericht 2004
Berufsbild,,Feuerwehrleute"
Die Schaffung eines eigenen Berufsbildes, für die
ca. 2.500 Bediensteten der Berufsfeuerwehren Österreichs
und auch für die hauptamtlichen Kräfte bei den Werks- und
Betriebsfeuerwehren, stellt einen wichtigen Punkt für
die soziale Absicherung der Bediensteten dar.
Wir lassen Sie nicht im WASSER stehen
Oft ist nach Rohrbrüchen, techn. Gebrechen oder Unwettern, Feuchtigkeit in Wänden, Decken, Isolierungen oder
Bodenaufbauten versteckt. Das Ausmaß eines manchmal kleinen Leck's, zum Beispiel bei einem Brauseablauf
oder einer Waschmaschine - ist für den Laien nicht abschätzbar. Durch unseren schnellen Einsatz von richtigen
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W
eiters ist es auch für die Berufs-
feuerwehrleute sehr wichtig, dass
sie für ihre hochqualifizierte Ar-
beit, die sie jeden Tag und das ganze Jahr
lang leisten, vom Gesetzgeber den nötigen
Schutz erhalten. Es kann nicht sein, dass
solche Spezialkräfte vom Gesetzgeber als
Hilfsarbeiter angesehen werden. In der Be-
völkerung ist der Stellenwert der Feuer-
wehrleute sehr hoch und für die Sicherheit
jedes einzelnen Bürgers nicht mehr weg-
denkbar.
Wie wichtig dieses Anliegen ist,
wird in folgendem Beispiel gezeigt:
Ein Schlosser erleidet einen Arbeitsunfall.
Er sucht um eine Invaliditätspension an.
Es wird ein Vergleich mit anderen Berufen
(Installateur, Spengler...) vorgenommen.
Lässt es die körperliche Verfassung des An-
tragstellers nicht zu diesen Beruf in vollem
Umfang auszuüben, muss die Zuerken-
nung einer Invaliditätspension erfolgen.
Ein Berufsfeuerwehrmann erleidet einen
Arbeitsunfall. Aufgrund des Umstandes,
dass es kein Berufsbild gibt, wird seine
Arbeit als,,mindere Tätigkeit" angesehen
und die Zuerkennung einer Invaliditäts-
pension erfolgt nur dann, wenn der Be-
troffene zu mehr als 50 % nicht mehr im
Stande ist seinen Beruf auszuüben.
Weiters wird bei einem,,Hilfsarbeiter" in
ganz Österreich verglichen, ob es eine Tä-
tigkeit auf dem Arbeitsmarkt gibt, die er
trotz seiner Beeinträchtigung noch aus-
üben kann (Portier, Tellerwäscher, Hilfs-
arbeiter, usw.). Ist dies vorhanden (nahezu
in 100 % aller Fälle), wird die Invalidi-
tätspension abgelehnt.
Vielleicht sollte man über den Slogan
,,Beruf oder doch nur Berufung" nach-
denken, und im Sinne der sozialen Ab-
sicherung von Berufsfeuerwehrleuten zu
einer raschen Entscheidung kommen.
Pensionsharmonisierung
Schwerarbeitergesetz:
Die neue Pensionsreform bringt massive
Nachteile für die Bediensteten der Berufs-
feuerwehren Österreichs. Die Anhebung
des Pensionsalters stellt für die Bedienste
ten ein massives Sicherheitsproblem dar,
denn es ist schwer vorstellbar, dass man
mit 65 Jahren bei einem Einsatz noch Le-
ben retten kann.
Jedoch sieht die Bundesregierung eine
Ausnahmeregelung Schwerarbeiter (ana-
log Polizei) vor. Nun fordern wir Berufs-
feuerwehrleute die regierenden Politiker
auf, das Pensionsantrittsalter für Berufs-
feuerwehrleute-Schwerarbeiter - zu über-
denken und auch zu ändern.
Eine Sonderregelung soll und muss zur
Sicherheit der Bevölkerung und der Be-
diensteten angestrebt werden. Dieses Ziel
soll rasch erreicht werden, denn die der-
zeitige Regelung ist für Feuerwehrleute
im Einsatzdienst untragbar.
LM Christian Egger
OBM Franz Maurer
47
Seite 26
26/35
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehr Amras
Mannschaft
Aktive
.57
Reserve
19
Jugend.
3
Ehrenmitglieder
2
Fahrzeuge
ENTER NORO
este
KLF-A
.2000
LFB-A
1983
TF1/Amras.
2001
TLF-A Amras
2004
Kommando
Kommandant... Walter Gollner-Laimgruber
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Stellvertreter
Hermann Schieferer
Technische Einsätze
Kassier
Stephan Wegscheider
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
Schriftführer
Johannes Schiener
heitswachen, Arbeitseinsätze,...) .... 11
SCANIA
UERWI
6
12
Schutzbereich: Amras
Freiwillige Feuerwehr Arzl
Mannschaftsstand
Jahresbericht 2004
.60
TLFA -
Aktiv
Reserve
11
Jugend
11
Ehrenmitglieder
.5
H
00 00
Fahrzeuge
TLF-A
KDO
1987
1989
Kommando
Kommandant HBI Matthias Sparber
Stellvertreter..
OBI Christoph Larcher
Kassier.
HV Richard Fatycz
Schriftführer HV Toni Wirtenberger
KLF-A
TF
1999
1995
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
6
5
Schutzbereich: Arzl
THR
D
as Jahr 2004 stellte aus Sicht der
Anzahl der notwendigen Einsätze,
genen Jahren, ein relativ ruhiges dar. Dies
soll aber nicht darüber hinwegtäuschen,
dass die Einsätze immer einfach zu be-
werkstelligen waren. Beispielgebend da-
für ist der Einsatz am 25. Juni 2005 - Brand
im Raiffeisen-Lagerhaus. Neben den Ein-
sätzen fanden insgesamt 16 Übungen,
diverse Hilfeleistungen sowie Veranstal-
tungen statt. Am 2. Mai 2004 konnte im
Rahmen der Florianifeier an die Kamera-
den Johann Happ und Bezirkskomman-
dant Ing. Anton Larcher die Ehrenmit-
gliedschaft der Freiwilligen Feuerwehr Am-
ras verliehen werden. Besonders heraus-
gehoben sei auch der bereits zum 3. Mal
veranstaltete Technische Leistungswettbe-
werb am 26. Oktober 2004, mit anschlie-
Bendem Weinfest. Dieses Ereignis aber
noch übertrumpfend - zumindest von Sei-
ten der technischen Ausrüstung der Frei-
willigen Feuerwehr Amras - fand am 19.
Dezember 2004 die Übergabe des neuen
Tanklöschfahrzeuges TLF-A Amras 4000
statt. Im Anschluss an die jährliche Ge-
denkmesse übergab Landeshauptmann
Dr. Herwig van Staa gemeinsam mit Stadt-
rätin Marie-Luise Pokorny-Reitter das
neue, auf das Amraser Einsatzgebiet bes-
tens abgestimmte, Einsatzfahrzeug.
CONCU
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze,...)......... 3
ei den Brandeinsätzen handelte es
sich unter anderem um einen Brand
Bi
in einer Werkstätte am Schuster-
bergweg, eine brennende Handgranate in
der Dörrstraße und den Brand im Raiffei-
sen-Lagerhaus.
Bei den technischen Einsätzen wurden wir
zu einem umgestürzten Bagger am Kalva-
rienberg, zwei Personenbergungen von der
Seegrube wegen Ausfalls der Bahn und
einer Suchaktion gerufen.
Wir haben bei der Waldbrandübung des
Abschnittes Nord im Bereich Rossfall, beim
Übungstag in Rum und beim Übungs-
abend in Mühlau teilgenommen.
Feuerwehrjugend
Im Frühjahr 2004 fand der Wissenstest der
Feuerwehrjugend in Arzl statt, der von
allen Mitgliedern unserer Feuerwehrju-
gend erfolgreich bestanden wurde.
Weiters nahm eine Gruppe beim Feuer-
wehrjugendleistungsbewerb in Zams teil
und belegte einen Platz im Mittelfeld.
Beim Kompassmarsch auf der Hungerburg
teilten sich die Gruppen aus Arzl und Neu-
Arzl die ersten sechs Plätze.
CHR
49
Seite 27
27/35
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Mannschaft
RLF
Aktiv
60
Außer Dienst
8
sche Wissen aufzufrischen bzw. zu vertiefen.
Jugend
7
Ehrenmitglieder.
6
Durch den tatkräftigen Einsatz von JB Josef
Madersbacher ist es nun wieder gelungen,
Jahresbericht 2004
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dez
FEVERWERAUSFANT
fra fry sub
Fahrzeuge
KDO
1997
RLFA 2000
1992
TLFA 2000.
1984
Kommando
DLK 23/12.
1981
Kommandant
Hans Tusch
KLFA.
2005
Stellvertreter
Alois Heis
Kassier
Schriftführer.
Norbert Nocker
Alois Muglach
MTF
TF.
1990
1981
Schutzbereich: Hötting, Höttinger Au,
Allerheiligenhöfe, Lohbachsiedlung, Krane-
bitten, Flughafen, Mariahilf, St. Nikolaus,
Klinik, Altstadt
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze
11
.6
1
m Jahr 2004 wurden von der FF 4.263
Stunden an ehrenamtlicher Tätigkeit
verrichtet. Bei den 18 Einsätzen blieb be-
sonders der Vollbrand, am 25. Juni, im
Raiffeisen-Lagerhaus in bester Erinnerung.
Unsere Einheit war mit 26 Mann im Einsatz
und führte einen kombinierten Innen- und
Außenangriff (über die DLK 23/12) durch.
Am 21. August 2004 konnte durch das
schnelle Eingreifen der Berufsfeuerwehr
und unsererseits, bei einem Wohnungs-
brand in der Höttinger Gasse, Schlimmeres
verhindert werden. Die Meldung von
einem Stadelbrand neben der Kranebitter
Allee, am 30. Oktober, ließ einen Großein-
satz vermuten. Es stand lediglich" ein
Gärtnerschupfen in Vollbrand, welcher
innerhalb kürzester Zeit mit den Kräften der
Berufsfeuerwehr gelöscht werden konnte.
Bei den 25 Dienstagübungen reichte die
Palette von Übungen im Stationsbetrieb bis
zu einsatznahen technischen Übungen.
Außerdem nahmen zwei Löschgruppen
beim Bezirksübungstag im Ahrntal teil und
Ende Oktober wurden zwei Großübungen
mit der BF Innsbruck und weiteren FF-Ein-
heiten abgehalten. Neben einer Brandhaus-
schulung wurden an der LFS in Telfs 14 Lehr-
gänge besucht, um das feuerwehrtechni-
die Jugendfeuerwehr auf einen stolzen
Stand von 7 Burschen zu bringen.
130-Jahr-Feier der FF Hötting
Am 26. und 27. Juni 2004 feierte unsere
Einheit das 130-jährige Bestandsjubiläum,
welches mit einem zweitägigen Fest ge-
feiert wurde. Während am Samstag ein
Sommernachtsfest abgehalten wurde, so
stand am Sonntag die FF Hötting im Mittel-
punkt. Begonnen wurde mit einer Feld-
messe vor der neuen Höttinger Pfarrkirche.
Im Anschluss daran wurde
OBRAlois Muglach zum Eh-
renkommandanten der FF
Hötting ernannt. Muglach
stand der FF 32 Jahre als
Kommandant vor (1966 bis 1998), dies be-
deutet, dass er fast genau ein Viertel des
Bestehens der FF diese gewählte Position
bekleidete. Die Bevölkerung würdigte die
Arbeit der FF mit ihrem zahlreichen Besuch.
Neben einem tollen Kinderrahmenpro-
gramm stand auch eine Einsatzübung auf
dem Programm. Darüber hinaus wurden
die Sieger des Malwettbewerbs ermittelt.
Der Malwettbewerb wurde unter den fünf
Volksschulen im Schutzgebiet abgehalten
und sämtliche Klassenarbeiten zum Thema
,,Feuerwehr" wurden ausgestellt und da-
rüber hinaus von der Jury, Stadträtin Marie-
Luise Pokorny-Reitter, Branddirektor a. D.
Thomas Angermair und Kommandant
Hans Tusch, mit tollen Preisen belohnt.
Eine Fotoausstellung über die 130-jährige
Geschichte rundete mit zahlreichen Kon-
zerten den,,130. Geburtstag" ab.
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51
Seite 28
28/35
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
E
ine junge Einsatztruppe mit viel Elan
und einer starken Feuerwehrjugend.
So lässt sich die Einheit Hungerburg
am Besten beschreiben. Im vergangenen
Freiwillige Feuerwehr Igls
Mannschaftsstand
Aktiv.
.21
Reserve.
7
Jugend
10
Jahr 2004 wurde sie zu 10 Einsätzen alar-
miert. Zwei davon seien stellvertretend
näher ausgeführt:
Ehrenmitglieder
FEUERWEHR IGLS
1
Mannschaft
Aktive
Reserve
Jugend.....
Fahrzeuge
TLF 1500 A
MTF
Kommando
Kommandant.
BI Christof Schlenz
Stellvertreter... HBM Johann Schredelseker
Kassier.
BI Georg Egger
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
4
Schriftführer.. OBI Christian Katholnigg
Technische Einsätze.
6
Schutzbereich
Hungerburg Plateau, Nordkette
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze,...)..
42
13
7
3
Gefährliche Nachlöscharbeiten beim Lager-
hausbrand am 26. Juni 2004. Die Einheit
wurde um 02:45 Uhr zum Brandobjekt
Lagerhaus gerufen. Gemeinsam mit der
ebenfalls vor Ort anwesenden FF Neu-Arzl
wurden im Dachgeschoss unter schwerem
Atemschutz Nachlöscharbeiten vorgenom-
men. Dabei löste sich ein Dachsparren und
verfehlte den eingesetzten Trupp der FF
Hungerburg nur um Haaresbreite.
Eine Personenbergung von der Seegrube
am 18. September 2004. Die Nordketten-
bahn musste wegen eines technischen De-
fekts den normalen Betrieb einstellen und
somit steckten auf der Seegrube mehrere
hundert Personen fest. Mit etwa 10 Feuer-
wehrfahrzeugen und einigen Fahrzeugen
der Nordkettenbahn konnten bis ca. 20
Uhr etwa 150 Personen ins Tal transpor-
tiert werden.
Der Nachwuchsförderung wird bei der FF
Hungerburg schon seit Jahrzehnten be-
sonderes Augenmerk geschenkt. Wie gut
diese Ausbildung gedeiht, zeigte sich beim
diesjährigen Wissenstest, wo unsere Ju-
gendgruppe 7-mal das Wissenstestabzei-
chen in Bronze und 3-mal in Silber mit
nach Hause nehmen konnte. Ein stolzes
Ergebnis. Zwei unserer „Silbernen" gelang
es sogar, die volle Punktezahl zu erreichen.
Ihr praktisches Können zeigten die „jun-
gen Wilden", bei einer Schauübung an-
lässlich des jährlich stattfindeten Stadtteil-
festes. Von der Erkundung und Einschät-
zung der Lage, über Befehlserteilung,
Brandbekämpfung mittels „,2 C über Ver-
teiler", bis hin zur Bergung eines Verletz-
ten wurde hier das feuerwehrtechnische
Können unserer Jugendtruppe eindrucks-
voll unter Beweis gestellt.
Insgesamt wendeten die Mitglieder der
Einheit 1.740 Stunden (= 1 Arbeitsjahr)
ihrer Freizeit für die Sicherheit der Hun-
gerburger Bevölkerung auf. 2005 freuen
wir uns auf die geplante Indienststellung
eines neuen TS-Hängers und Veranstal
tungen zum 40-Jahr-Jubiläum der Einheit.
Kommando
Kommandant.
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
TLF-H 3000/500 A
1981
KDO
1988
DI 18.
1983
KRF.
1985
KLF-A
1999
HBI Josef Pittl
Stellvertreter.
Kassier.
HBI Gerhard Mayregger
HV Christoph Stöckholzer
HV Ing. Kersten Wirth
Einsatzzahlen
Brandeinsätze..
Technische Einsätze.
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze,...).
.9
6
19
Schriftführer.........
Schutzbereich: Stadtteil Igls
Ü
ber das ganze Jahr hinweg wurden
wir zu sieben Fehlalarmen zu ei-
nem Hotel in Igls gerufen. Jede
Alarmierung wurde durch einen defekten
Brandmelder verursacht. Die restlichen
zwei Brandeinsätze bildeten eine Nach-
barschaftshilfe bei einem Böschungsbrand
in Ellbögen und ein Küchenbrand in Vill. Als
Großereignis wäre die WOK-WM auf der
Bobbahn in Igls zu erwähnen. Über 7.000
Besucher reisten großteils privat oder mit
Bussen an, die von uns auf die diversen
Parkmöglichkeiten eingewiesen wurden.
Der Rest der Mannschaft war damit be-
schäftigt das Gelände so gut wie möglich
auszuleuchten. Am Ende der Veranstal-
tung wies der Stundenaufwand 420 Stun-
den auf.
Bei den 17 Übungen haben im Schnitt 25
Mann teilgenommen. Hauptaugenmerk
wurde dabei auf die Bergeschere, erste
Hilfe, Knotenkunde sowie die Löschgrup-
pen bei diversen Brandobjekten gelegt.
Auch unsere beiden Jugendbetreuer star-
teten nach einjähriger Pause wieder mit
7 Jungfeuerwehrmännern ihre Ausbil-
dung. Wir können auf ein unfallfreies und
erfolgreiches Jahr 2004 zurückblicken.
Dr. Ludwig Pittl
Feuerwehrarzt
Jahresbericht 2004
Seite 29
29/35
HE
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Mannschaftsstand
Aktiv
Reserve
Jugend
54
17
7
5
Ehrenmitglieder
Fahrzeuge
RLFA 2000 I 504 IBK
.2003
LFBI 545 IBK.
1984
MTFI 420 IBK.
1995
1995
Kommando
Kommandant.........HBI Albert Pfeifhofer
TFI 443 lbk.
iner der Höhepunkte unserer Ausbil-
dung 2004 war unser Übungsabend
am 5. Juli 2004. Mit Unterstützung
von BD Mag. Erwin Reichel, BO Markus
Wimmer mit ELF und der Mannschaft des
1. Trupp der B sowie den Kameraden der
FF Hötting bei den Vorbereitungen der Ein-
satzübungen sowie deren fachkundiger
Beobachtung, wurden 12 Einsatzübungen
wie Brandmeldealarm - Person im Schacht
Gepfählte Person - Fahrzeugbrand - Ver-
kehrsunfall und Wohnungsbrand von den
Einsatzmannschaften der Einheiten FF
Arzl, FF Neu-Arzl, FF Reichenau und FF
Mühlau abgearbeitet.
Jahresbericht 2004
130 Jahre
FF Mühlau
17. bis 20. September 2004
Die Übung in der Volksschule Mühlau mit
der BF Innsbruck war der Auftakt zu unse-
rem Festwochenende. Eine Bezirksjugend-
feuerwehrübung mit anschließender Disco
war das weitere Programm für den Freitag.
Am Samstag war es eine Übung im Sana-
torium Kettenbrücke, mit der BF und FF
Hötting, ein Konzert der Berufsfeuerwehr-
Musik mit anschließender Abendveran-
staltung die unser Festwochenende ge-
stalteten. Mit einem Festgottesdienst am
Sonntag mit Konzert der Musikkapelle
Mühlau und einem Kinderprogramm lie-
Ben wir unsere 130-Jahr-Feier ausklingen.
Stellvertreter
OBI Josef Mayr
Einsatzzahlen
Kassier..
Schriftführer..
HV Bernhard Gstir
HV Hannes Schreiner
Brandeinsätze
10
Schutzbereich
Mühlau, Saggen, Innere Stadt
Technische Einsätze
Brandsicherheitswachen
Sonstige Hilfeleistungen.
405 Mann/Frau in
.6
4
An dieser Stelle noch einmal ein Dank der
FF Mühlau an alle Beteiligten, besonders
den Kameraden der Berufsfeuerwehr und
15
.875 Stunden
der FF Hötting für die Vorbereitung der
Übungen.
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55
Seite 30
30/35
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl
Mannschaft
Aktive
42
Reserve
16
Jugend
14
Ehrenmitglieder
3
FEUERWEHR
Fahrzeuge
TF
1995
TLF 2000.
1990
DL 23/12
1994
KDO
1983
KLF
1984
Kommando
Kommandant.
Stellvertr.
OBI Josef Tusch
HBM Ing. Hannes Lechner
statt KDO/KLF seit März neues KLF..2005
HV Markus Hell
Kassier
Einsatzzahlen
Brandeinsätze...
OV Anton Reitmeir
Schriftführer.
6
5
Schutzbereich: Neu-Arzl, Olymp. Dorf
Technische Einsätze.
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze,...) .. 2
ie Einheit Neu-Arzl deckt den flä-
chenmäßig kleinsten, jedoch nach
Bewohnern, wohl am dichtesten
und stärksten besiedelten Stadtteil von
Innsbruck,, Neu-Arzl/Olympische Dorf" ab.
Bei zahlreichen Einsätzen, Einsatzübungen
und den regelmäßigen Donnerstagsübun-
gen, haben die Kameraden ihre Einsatzbe-
reitschaft und ihr Können bewiesen.
Im Feber des Jahres 2004 wurde die alte
ehrwürdige,,DL 37 m" verabschiedet und
die neue" DL 23/12 (30 m) der Einheit
übergeben. Mit der Übernahme der DL 30
hat die FF Neu-Arzl nunmehr ein moder-
nes und der Zeit angepasstes Rettungsge-
rät. Mit Ungeduld und großer Spannung
wurde das neue KLF der Marke IVECO/
Lohr, welches zwei alte Fahrzeuge (KDO
und KLF alt) seit März 2005 ersetzt, er-
wartet. Ein großes Anliegen in Neu-Arzl ist
die Jugendarbeit, wird doch der so drin-
gend benötigte Nachwuchs fast nur noch
aus der Jugend rekrutiert. Mit großem
Eifer treffen sich das ganze Jahr hindurch
10 bis 15 Jugendliche, darunter auch Mäd-
chen, jeden Freitag zu ihren Übungen. So
sind inzwischen ehemalige Mitglieder
der Feuerwehrjugend in verantwortungs-
vollen Positionen (Gruppenkommandant,
Schriftführer usw.) bei den aktiven Feuer-
wehrmännern tätig. Als älteste Institution
im Stadtteil 70 Jahre" kann die Feuer-
wehr Neu-Arzl auf ein erfolgreiches und
unfallfreies Jahr zurückblicken.
RECEPTION
Blert
WORL
www
FEUERWEHR
Freiwillige Feuerwehr Reichenau
52
Mannschaftsstand
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
Aktiv
Reserve.
Jugend
10
Ehrenmitglieder
3
Fahrzeuge
TLFH 2000.
2003
KLF
.1979
LLF
1989
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter
Kassier..
Schriftführer.
TF
Armin Praxmarer
GGF
1993
1979
Helmut Plank
Franz Gapp
Andreas Sturm
Schutzbereich
Reichenau, Hauptbahnhof, Pradl, Rossau
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze,...).
3
33
FEUERWEHR
Jahresbericht 2004
D
as Jahr 2004 war in Bezug auf Ein-
sätze kein besonderes Jahr, denn
wir wurden einmal zu Nachlösch-
arbeiten gerufen.
Die drei technischen Einsätze waren eine
Personensuche, wo auf tragische Weise ein
Kind ums Leben kam und an zwei Tagen
mussten Personen von der Seegrube ab-
transportiert werden, da die Seilbahn
durch technisches Gebrechen ausfiel.
Wie jedes Jahr wirkte die Feuerwehrju-
gend beim Reichenauer Kinderfasching
mit, an dem sich auch die Musikkapelle
Reichenau, die Mullergruppe Reichenau,
die Schützenkompanie Reichenau daran
beteiligte, so konnten alle zu einem guten
Gelingen dieser Veranstaltung beitragen.
Im Berichtsjahr 2004 wurden von unseren
Kameraden sehr viele Kurse in der Landes-
Feuerwehrschule in Telfs besucht. Es wur-
den auch sehr viele interne Schulungen,
die für ein Feuerwehrdasein notwendig
sind, durchgeführt. Hier muss auch einmal
der Dank an jene Kameraden weitergege-
ben werden, die sich dieser Mühe unter-
zogen haben. Hier an dieser Stelle gehört
es sich auch den Kameraden der Berufs-
feuerwehr, für die Unterstützung bei Schu-
lungen und technischer Hilfe, die immer
hervorragend durchgeführt wurden, ein-
mal danke zu sagen.
Die Feuerwehrjugend hatte auch in diesem
Jahr ein volles Programm, sie besuchten je-
den Montag die Schulungen und bereiteten
sich auch wieder auf den Wissenstest vor
und nahmen auch am 20. Jugendbewerb in
Zams teil, wo sie sich trotz eines Missge-
schicks (da sich ein Kamerad am Knie ver-
letzte) unter den Top Ten einreihten.
2000
EER WEH
Seite 31
31/35
BEZIRKSFFUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Vill
Mannschaft
Aktive
Reserve
36
5
Jugend.
Ehrenmitglieder
FEUERV
KLFA
EUERWEHR
Fahnenpatin.
122
Fahrzeugpatinnen..
2
Kommando
Kommandant.
Stellvertreter.
Kassier.
Schriftführer
OBI Franz Rofner
OBI Martin Feichtner
OV Robert Koch
Fahrzeuge
KLFA.
TF
.2001
1992
BV Martin Weber
Einsatzzahlen
Brandeinsätze
Technische Einsätze.
Schutzbereich
Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde-
grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze,...)
3
ür die Freiwillige Feuerwehr Vill war
das Berichtsjahr 2004 ein Jubiläums-
jahr. Unsere Feuerwehr konnte das
100-jährige Bestandsjubiläum feiern. Im
Einsatzgeschehen war das Jahr 2004 ein
eher ruhiges. Bei vier technischen Einsätzen
im Bereich der Trinkwasserhauptleitungen
(WG Vill) konnte die Wasserversorgung in
Vill aufrechterhalten werden. Hier wurden
nach Wasserrohrbrüchen die Leitungen
überbrückt. Bei 3 Einsätzen mussten nach
heftigen Föhnstürmen, Bäume aus öffent-
lichen Straßen entfernt werden (Grillhof-
weg, Handlhofweg, Poltenweg). Bei den im
Berichtsjahr durchgeführten 18 Übungen,
die durchschnittlich von 17 Mann besucht
waren, konnten wir auf die profunden
Kenntnisse unseres Verbindungsmannes
Martin Rofner zurückgreifen und neue
Einsatzgeräte (Motor-Seilwinde) beüben.
Unser Kamerad Ing. Alois Feichtner ermög-
lichte uns einen Einsatzfahrer-Übungstag
im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Zenzenhof.
ERWEHR
FEUERW
RWEHR!
Der vom BFV und der Berufsfeuerwehr bes-
tens koordinierte Bezirksübungstag 2004
im Ahrntal war für uns eine wertvolle Mög-
lichkeit die Theorie unter realistischen Be-
dingungen praktisch umzusetzen.
Eine große Herausforderung für die Einheit
war die Durchführung unserer 2-tägigen
Veranstaltung, 100 Jahre Freiwillige Feu-
erwehr Vill". Ein Dorffest am Samstag und
ein Festakt am Sonntag, mit anschließen-
dem Frühschoppen, wurden von der Be-
völkerung gut besucht. An dieser Stelle
herzlichen Dank an alle großzügigen
Spender, bei der gesamten Bevölkerung
unseres Dorfes, bei den Kameraden der
verschiedenen Einheiten sowie den zahl-
reich anwesenden Politiker/-innen die un-
serer Einladung gefolgt sind.
Auch die Kameradschaftspflege in der
Einheit durfte nicht fehlen. Runde Geburts-
tage und kleine Feierlichkeiten wurden
durchgeführt. Der durchgeführte Feuer-
wehrausflug führte uns in die „,Eng".
Der Besuch und das „Ausrücken" bei di-
versen Festen im Dorf und bei Festen im
Bezirk (130 Jahre FF Hötting, 130 Jahre FF
Mühlau) und bei Nachbareinheiten runde-
ten das Bild ab. Für das laufende Jahr 2005
wird es eine Herausforderung sein im Aus-
rüstungsbereich jeweils den Stand zu hal-
ten und bei den Übungen Neues zu erler-
nen und umzusetzen. Besonders freuen
wir uns auf das für heuer zugesagte Tank-
löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck.
Kurzchronik
Der Ursprung der Freiwilligen Feuerwehr
Vill geht auf die so genannte „Windwa-
che" zurück, die in Vill, wie in vielen an-
deren Orten Tirols, schon seit dem 14.
Jahrhundert ihren Dienst tat. In der Zeit um
1880, so die Überlieferung, bestand be-
reits eine organisierte Truppe von Männern
unter Martin Schmid, die ohne Uniform
und besonderer Ausrüstung eine Art
Selbsthilfegemeinschaft bildeten und auch
die Feuerbekämpfung betrieben. 1904
wurde offiziell die Freiwillige Feuerwehr
Vill gegründet.
Besonders interessiert an der Entwicklung
des Feuerwehrwesens in Vill war Dr. Hugo
Tschurtschenthaler, Rechtsanwalt und Be-
sitzer des Grillhofes und des Schlaucher-
hofes.
1932 beauftragte der damalige Bürger-
meister der selbstständigen Gemeinde Vill,
Johann Greier, Herrn Johann Pittracher mit
der Planung und Bauführung eines neuen
Gerätehauses. Die Arbeitsleistungen wur-
den zum größten Teil von den Feuerwehr-
mitgliedern erbracht. 1933 wurde die ers-
te Motorspritze (Rosenbauer/Linz) ange-
schafft, bereits mit finanziellem Beistand
der Landes-Brandschadenversicherung.
Die Feuerwehrfahne finanzierte die Patin
Irene v. Eckhel, ein Fahnenband und die
Fahnenstange stammen vom Bezirks-Ka-
minkehrermeister Karl Hornschek.
Das erste Fahrzeug, ein so genannter 7er-
Steyrer, offen mit Spritzkühler, wurde 1939
in den Dienst gestellt. 1952 übernahm Jo-
sef Feller die Agenden des Kommandanten
von Josef Eisendle und konnte bereits ein
Jahr später ein weiteres Fahrzeug, einen
Jahresbericht 2004
Opel Blitz, in den Dienst stellen. Die Ein-
satzstärke in dieser Zeit: 28 Aktive. In den
folgenden Jahren wurde die FF Vill immer
wieder zu Einsätzen in die Landeshaupt-
stadt und in die Umgebung gerufen (West-
bahnhof, Löwenhaus, Gaswerk, Hechen-
berg, Lans u.a.m.).
1973 wurde Andreas Hofer zum Kom-
mandanten und Martin Feichtner zum
Stellvertreter der FF Vill gewählt. Ihnen ge-
lang es unter tatkräftiger Mithilfe des da-
maligen Branddirektors Ing. Thomas An-
germair und des Bezirkskommandanten
Alois Muglach sowie des Kassiers Franz
Rofner sen., nicht nur die Gerätschaften
und Fahrzeuge (KLF Ford Transit, 1979) zu
modernisieren, sondern in das neu gestal-
tete Feuerwehrhaus am Dorfplatz 1983 zu
übersiedeln. Die stetige Erneuerung der
Gerätschaften sowie neue Aufgaben für
die Feuerwehr brachten es mit sich, dass
das Feuerwehrhaus bald aus allen Nähten
platzte. Geräte wurden aus Platzmangel
in benachbarten Garagen untergebracht.
1993 wurde Franz Rofner jun. zum Kom-
mandanten und Günther Huber zum Stell-
vertreter der Einheit gewählt. Der neu ge-
wählte Ausschuss verfolgte mit Nachdruck
die Pläne für einen zeitgemäßen Ausbau
des Feuerwehrhauses. 1997 wurde Archi-
tekt Mag. Andreas Egger von Bürgermeis-
ter DDr. Herwig van Staa beauftragt, das
ehemalige Armenhaus zu einer Feuerwa-
che umzugestalten. Ein kleiner Zubau für
das Transportfahrzeug, ein Schulungsraum
sowie Nebenräume wurden unter tatkräf-
tiger Mithilfe der Kameraden und der zu-
ständigen Abteilung der Stadt Innsbruck
errichtet. Das Feuerwehrhaus wurde von
Bürgermeister DDr. Herwig van Staa und
Vizebürgermeister Univ.-Prof. Dr. Norbert
Wimmer, unter großer Anteilnahme der
Bevölkerung, seiner Bestimmung über-
geben. 2002 erfolgte der Austausch des
Kleinlöschfahrzeuges
Seite 32
32/35
a 122
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Wilten
Mannschaftsstand
De
as herausragende Ereignis 2004
war der zweimalige Brandalarm im
auch zu zwei Alarmierungen wegen Unfäl-
Aktiv
.51
Reserve
13
Jugend
12
len auf der Inntalautobahn. Im Bereich
Mitglieder traten drei verdiente Kamera-
den in den,,Feuerwehr-Ruhestand":
Ehrenmitglieder
.5
Fahrzeuge
TLFH 3000/500
1989
KLF-A
.2002
Kommando
Kommandant..........
KRF-B
1986
HBI Peter Pfeifer
TF
Stellvertreter...... OBI Hubert Thonhauser
Boot.
1992
1999
HV Josef Pezzei
HV Markus Strobl
Freiwillige Feuerwehr Musikkapelle
Feuerwehr
Jahresbericht 2004
Funktionäre
Kapellmeister
Kapellmeister-Stv.
Uniformwart
Uniformwart-Stv.
Materialwart
Materialwart-Stv.
Notenwart
Notenwart-Stv.
Jugendwart
Daniel Walch
Christian Lux
Josef Laube
Heinz FRANK
Matthias Handlos
Wolfgang Lackner
Bernd Biedermann
Andreas Zeiner
Annemarie Ertl
Kassier
Schriftführer
Einsatzzahlen
Brandeinsätze.
6
Schutzbereich
Technische Einsätze
4
Stadtteil Wilten (mit Autobahn, Tanklager,
Klinik) sowie mit dem Boot am Inn von
Telfs bis Fritzens
Sonstige Einsätze (Brandsicher-
heitswachen, Arbeitseinsätze,...).
6
Wir arbeiten für Innsbruck
FÜR
INNSBRUCK
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⚫Josef Lessiak - Maschinist, Kraftfahrer
Harald Prader sen. -
Zugskdt., Gerätewart, Fähnrich, ...
Gerfried Sermonet - Gruppenkdt.
Daneben kam es auch über die FJ wieder zu
drei Eintritten. Beim Bezirksfußballturnier
erreichte die Mannschaftheuer wieder das
Finale, wurde aber dieses Jahr durch einen
3:2-Sieg über die BF Bezirksfußballmeister
2004. Auch beim Jux-Rodelrennen des BFV
nahm eine Gruppe teil, welche sich vor
allem durch den speziellen,,Hornschlitten"
auszeichnete. Beim Landesbewerb um das
FJ-Leistungsabzeichen in Bronze trat unse-
re FJ mit zwei Gruppen an und erreichte mit
einer Gruppe die Top-Ten Tirols und mit der
zweiten Gruppe den 13. Platz. Daneben
gab es auch neun erfolgreiche Teilnehmer
am Wissenstest. Im Übungsbetrieb wurden
acht Übungen nur für die Bootsführer und
Rettungsschwimmer durchgeführt, drei Mal
wurde eine Übung unter Einsatzbedingun-
gen organisiert, nämlich im Tanklager in der
Egger-Lienz-Straße, der ehemaligen Tages-
klinik sowie am Flughafen. Es wurden 35
Übungen organisiert, die heißeste dabei
war im Brandhaus der LFS in Telfs. Im eige-
nen Stadtteil wurde das 70-jährige Jubi-
läum der Siedlergemeinschaft gefeiert, in
Wilten die Eingemeindung in Innsbruck 100
Jahre zuvor. Ansonsten wurden die tradi-
tionellen Tätigkeiten wie die Friedenslicht-
Aktion und das Aufstellen der Christbäume
durchgeführt.
ISK
ISK
OLYMPK
ISK
OLYMPIC
GYM
OLYMPIC
GYM
GYM
ISKA
OLYMPIC
GYM
*
ISK
OLYMPIC
GYM
OLP
GY
ISK
OMIC
W
ISK
OLYMPIC
GYM
ISK
ISK
OLYMPIC
OLYMP
GYM
GYME
Annemarie Ertl
Jugendwart-Stv.
Matthias Handlos
Josef Laube
Vorstand
Kommandant
Kommandant-Stv.
Mitglieder
.Karl Löscher
Albert Sembenotti
Manfred Messner
Christian Ertl
Annemarie Ertl
Aktive
Schüler
36
10
Ruhestand
Gesamt
.47
Danach war es uns eine
Freude, dass wir gebeten
wurden ein kurzes Kon-
zert direkt vor dem Lind-
Kassier
Schriftführer
Schriftführer-Stv.
n diesem Jahr hatte die Freiwillige Feu-
erwehr-Musik Innsbruck, neben vielen
schönen Einsätzen in Innsbruck, einen
wundervollen Auftritt in Barwies, bei der
Mini-Dampf Tirol. Nach dem Einmarsch
und einem kleinen Standkonzert durften
wir noch eine kleine Runde mit der „Mini-
Dampf" fahren! Einige spielten sogar noch
Bei 0% Risiko...
,,Machen Sie es doch
so wie ich!"
auf dem Zug. Das absolute Highlight war
aber sicher der Ausflug nach Kärnten. Von
20. bis 22. August waren wir in Klagenfurt,
in Ebenthal, wo wir (neben der Pflege der
Kameradschaft) die Stadt Innsbruck und
vor allem die Feuerwehr Innsbruck vertreten
durften. Am 20. wurden wir von der Stadt
Klagenfurt zu einem Empfang eingeladen.
wurm zu spielen. Am
Samstag bekamen wir
kostenlose Eintritte für das Minimundus
und eine Stadtführung. Abends waren
wir bei der FF Zell an der Gurnitz zum Gril-
len eingeladen und die FEIERWEHR Tirol
(www.FEIERWEHR.at.tt) spielte zur Unter-
haltung. Am Sonntag gestaltete die FEIER-
WEHR Tirol den Gottesdienst in Gurnitz
und im Anschluss marschierte die ganze
Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Inns-
bruck mit klingendem Spiel zum Früh-
schoppen der FEIERWEHR Tirol. In diesem
Zusammenhang möchten wir uns noch
bedanken bei: Pfarrkirche Gurnitz, Old
Timer Club, Tischtennis Club Gurnitz, Feuer-
wehr Gurnitz, Gasthof Felsberger, Stadt
Klagenfurt, Dietmar Jan und Ines Jan.
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck
Mannschaft
.53
0
Aktive
Reserve
Jugend.
Ehrenmitglieder
.0
Fahrzeuge
VLF
2001
ELF.
1999
RLF 4000
2000
Kommando
FLF 9000.
1995
Kommandant.
Reiner Thomas
FLF 8000.
1983
Stellvertreter.
Kofler Martin
PLF 2000.
1990
Urlaub von
Anfang an!
Die Philosophie vom
"Flughafen der kurzen Wege"
wird in Innsbruck konsequent
umgesetzt.
Mit wenigen Schritten vom
Auto zum Flugzeug. Aus dem
neuen Parkhaus zum neuen
Check-In.
Vielleicht eine kurze Pause im
neuen, völlig umgestalteten
Restaurant "Fly-INN", ein Blick
von der neuen Besucherterras-
se oder ein kurzer Einkauf im
neuen Travel Value Shop.
Und das alles bei reibungslo-
sem Service, rascher Abwick-
lung und freundlichen Mitar-
beitern das ist der Flughafen
Innsbruck.
FLUGHAFEN
INNSBRUCK
INNSBRUCK
The heart of your buildingTM KONE
Höher
Schneller
Einsatzzahlen
Schutzbereich
Brandeinsätze.
38
Flugplatzrettungsbereich des Flughafens
Technische Einsätze
16
Innsbruck laut Bescheid der Obersten Zivil-
luftfahrtsbehörde im BMVIT
Brandsicherheitswachen
9
B
esonderes Augenmerk wird bei der
täglichen Arbeit der Betriebsfeuer-
wehr am Flughafen Innsbruck auf
die Ausbildung und Qualifikation der Mit-
arbeiter sowie die regelmäßige Durchfüh-
rung von praktischen Übungen gelegt.
Im Jahr 2004 wurden deshalb insgesamt
56 interne Schulungen mit den vier Feuer-
wehr-Partien durchgeführt. 35-mal nah-
men Mitglieder der Betriebsfeuerwehr an
Schulungen auf anderen Flughäfen teil,
8-mal an Schulungen an der Landesfeuer-
wehrschule.
Am 15. Oktober 2004 fand dann am Flug-
hafen Innsbruck eine große Notfallübung,
welche aufgrund der Vorgaben aus den
internationalen und nationalen Luftfahrt-
vorschriften regelmäßig an Flughäfen
durchgeführt werden müssen statt
Hauptziele waren:
Die Überprüfung der Verfahren zur Ko-
ordination und Kommunikation im Falle
eines (Flug-)Notfalls am Flughafen Inns-
bruck zwischen Einsatzleitung Flugha-
fen, Betriebsfeuerwehr Flughafen Inns-
bruck, BF Innsbruck, Freiwilligen Feuer-
wehren, Österreichisches Rotes Kreuz,
Exekutive und Austro Control.
Die Überprüfung der Einsatzzeiten und
der Einsatztaktik der Betriebsfeuerwehr
Flughafen Innsbruck.
• Die Überprüfung der Fähigkeit der Be-
triebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck,
zum Löschen eines brennenden Luft-
fahrzeugs und anschließendem Bergen
von Personen durch Atemschutztrupps.
• Aufbau einer Triagestelle zur Erstversor-
gung der Überlebenden/Verletzten
Zur Überprüfung der diversen Ziele der
Notfallübung wurde ein auf mehrere Ein-
satzorte verteiltes Notfallszenario entwi-
ckelt. Dadurch wurden nicht nur besonde-
re Anforderungen an die Einsatzleitung
gestellt, sondern konnten außerdem auch
die erst später eintreffenden Einsatzkräfte
noch über einen längeren Zeitraum aktiv
an der Übung teilnehmen:
•
Infolge eines Tankunfalls kommt es zum
Brand eines mit Passagieren besetzten
Luftfahrzeugs (Dornier 328 der Welcome
Air), welches auf einer Position direkt vor
dem Tower geparkt ist => Löscheinsatz
und Passagierbergung.
Am Tankfahrzeug tritt eine brennbare
Flüssigkeit aus und es kollidiert beim
raschen Entfernen vom Flugzeug mit
einem Pkw auf der Betriebsstraße =>
Bergung eingeklemmter Personen; Aus-
tritt von brennbaren Flüssigkeiten.
Aufgrund des Brandes (Rauchentwick-
lung, Explosionsgefahr und der Einschät-
zung der Einsatzleitung wird in Abspra-
che mit dem diensthabenden Flugver-
kehrsleiter eine Evakuierung des Towers
über Drehleitern veranlasst => Perso-
nenbergung und Evakuierung Tower
Ab
Ihrem
Flughafen
Innsbruck
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Berufsfeuerwehrmusikkapelle
Florianifeier der Berufsfeuerwehr Innsbruck
Vorstand
Obmann
OBM Dietmar Herskovits
Obmann-Stv......... LM Martin Hell
Kapellmeister... BR Johann Zimmermann
Kapellmeister-Stv.... OBI Martin Feichtner
Kassier
Beirat
Beirat
Beirat
Geburtstagsständchen für HBI Hermann Schieferer
OBM Alois Weger
HBM Josef Mair
HBM Klaus Zeiringer
HBM Johann Heiss
Mitglieder
Aktive
4 Frauen/30 Männer
34
m Berichtsjahr stand in der musikali-
schen Tätigkeit der Berufsfeuerwehr-
musikkapelle die Gestaltung von Feier-
lichkeiten im Feuerwehrbereich im Vorder-
grund. Der Probenbeginn wurde mit März
2004 aufgenommen. Nach einer Voll-
versammlung, am 16. April 2004, im Schu-
lungsraum der FF Amras, erfolgte am
8. Mai 2004 die musikalische Gestaltung
der Florianifeier der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck. Am 26. Juni 2004 konnten die
Musikanten und Musikantinnen ihrem
Obmann-Stellvertreter LM Martin Hell zur
Vermählung gratulieren, im Anschluss er-
folgte ein Konzert in Hötting, anlässlich
des 130-jährigen Bestandsjubiläums der
Freiwilligen Feuerwehr Hötting. Am 4. Ju-
li 2004 nahm die Berufsfeuerwehrmusik-
kapelle die Einladung der Freiwilligen
Feuerwehr Kitzbühel für die Gestaltung
eines Festfrühschoppens in Kitzbühel, der
Heimatgemeinde von BD Mag. Erwin
Reichel, an. Am 9. September 2004 erfolg-
te die musikalische Gestaltung der Schluss-
veranstaltung der Sommerspiele der Öster-
reichischen Berufsfeuerwehren im Gemein-
desaal Amras. Am 18. September 2004 gra-
tulierte der Feuerwehrklangkörper der Frei-
willigen Feuerwehr Mühlau zu ihrem 130-
jährigen Bestandsjubiläum in Form eines
Festkonzertes. Den Abschluss des Musik-
jahres bildeten ein Ständchen für Musik-
kamerad HBI Hermann Schieferer, Kom-
mandant-Stellvertreter der FF Amras zum
60. Geburtstag, am 4. November 2004 so-
wie eine Cäcilienfeier mit Teilnahme der
Partnerinnen am 14. November 2004.
Kontaktadresse
Berufsfeuerwehrmusikkapelle Innsbruck,
Obmann Dietmar Herskovits, Hunoldstra-
Be 17, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/93033,
E-Mail: j.zimmermann@magibk.at.
www.man-mn.at
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Falls es einmal allzu heiss hergeht.
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IMPRESSUM
Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Redaktion: BR Johann Zimmermann
Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren
Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0*
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