Feuerwehr Innsbruck Jahresbericht 2004 ====================================== StA Stadtarchiv Innsbruck P-870-2004 Stadtmagistrat Innsbruck Jahresbericht FEUERWEHR INNSBRUCK HRB 23-12 [I] FEUERWEHR NSMBUCK ° PAREX 1777 004 Robust, zuverlässig, und mit hohem Qualitätsstandard... ...eben Scania. 1-870 Stadtarchiv Innsbruck P-870-2004 Bibliothek SCANIA DER BESSERE ZUG FEUERWEHR SCANIA 114c H FF SCANIA 340 Jahresbericht 2004 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT RKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT SERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2004 Konrad Streiter Landesrat Bürgermeisterin der Hilde Zach Stadt Innsbruck Wichtig und notwendig: Die Verfügbarkeit und der rasche Einsatz der Tiroler Feuerwehren! D ie Ereignisse des abgelaufenen Jah- I res haben wiederum eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie wichtig und notwendig die Verfügbarkeit und der rasche Einsatz der Tiroler Feuerwehren und die Kommunikation unter den Einsatz- kräften und zwischen den verschiedenen Blaulichtorganisationen" ist. Damit die- ser hohe Standard gehalten werden kann und um das Zusammenwirken mit eigenen Einheiten und mit anderen Hilfs- und Ret- tungsorganisationen speziell in einem Großkatastrophenfall zu verbessern, wur- de im Herbst die Landesübung „Ikarus 2004" mit Einsatzorten in der Stadt Inns- bruck und im Bezirk Schwaz abgehalten. Zwei ebenfalls für das Feuerwehrwesen in der Landeshauptstadt und im gesamten Bundesland wichtige Projekte, nämlich die Schaffung eines einheitlichen, leistungs- fähigen und allen „Blaulichtorganisatio- nen" und Behörden zur Verfügung ste- hendes Landesfunknetz, in Verbindung mit der Errichtung einer Integrierten Landes- leitstelle (,,ILL"), konnten heuer in der Um- setzung entscheidend vorangebracht wer- den. Die Aufträge für das Landesfunknetz und die ILL sind beschlossene Sache und es wird bereits tatkräftig an der Projekt- umsetzung gearbeitet. Das neue Landes- funknetz wurde bei der Universiade im Jänner 2005 im Raum Innsbruck bereits eingesetzt und auf,, Herz und Nieren" ge- prüft. Die Qualität und Leistungsfähigkeit des neuen Funknetzes hat wie mir von vielen Einsatzkräften berichtet wurde - alle sehr beeindruckt. Es freut mich auch, dass die finanziellen Mittel für die Grund- ausstattung der Berufsfeuerwehr und die freiwilligen Feuerwehren der Stadt bereits von der Tiroler Landesregierung beschlos- sen wurden. Nun geht es daran, den Bau der „,ILL" am Areal der Berufswehr möglichst rasch vor- anzutreiben, sodass die ILL Anfang 2006 den Betrieb in den neuen Räumlichkeiten aufnehmen kann. Abschließend möchte ich es nicht verab- säumen, mich als für das Feuerwehrwesen im Land Tirol zuständiges Regierungs- mitglied recht herzlich bei der Berufsfeu- erwehr Innsbruck stellvertretend bei Herrn Branddirektor OBR Mag. Erwin Reichel und den freiwilligen Feuerwehren der Stadt Innsbruck stellvertretend bei Herrn Bezirksfeuerwehrkommandanten OBR Ing. Anton Larcher für den erbrachten Einsatz und das gezeigte Engagement zum Woh- le der Stadt Innsbruck und des Landes auf- richtig zu bedanken. Gut Heil! K. Stabi Feuerwehr Innsbruck: 100 Prozent für die Sicherheit der Stadt! 5.129 -mal musste die Innsbru- cker Feuerwehr im letzten Jahr zu einem Einsatz ausrücken. Eine Leistungsbilanz die be- achtlich ist und größte Anerkennung ver- dient. Diese Statistik steht für großes per- sönliches Engagement, für Mut und Ein- satzbereitschaft jedes einzelnen Feuer- wehrmannes und immer öfter auch von Feuerwehrfrauen, für die Sicherheit der Bürgerinnen bzw. Bürger. In einer Umfra- ge nach der Wertschätzung und des Ver- trauens steht der Feuerwehrmann an vorderster Stelle - zu Recht! Mit der dynamischen Entwicklung unserer Gesellschaft haben sich auch die Rah- menbedingungen für das Feuerwehrwe- sen geändert. Nicht nur der klassische Brandeinsatz steht auf dem Einsatzplan. Das Gefahrenpotenzial hat sich drastisch verändert und vergrößert, wurde vielfäl- tiger und „explosiver". Gas, Treibstoffe und Chemikalien gehören zum Alltag und rollen tagtäglich über unsere Straßen und über die stadtnahen Transit- und Eisenbahnrouten mit allen Risken. Für den Ernstfall bestens gerüstet zu sein, ist unerlässlich! Modern ausgerüstet und modern in der Organisation stellt sich die Innsbrucker Feuerwehr der Herausforderung. Die Strukturreform mit dem Einführen des Pool-Systems im Personalbereich brachte einen großen Schritt nach vorne und er- möglicht große Flexibilität und noch mehr Effizienz. Erprobt und bewährt ist vor al- lem auch die Zusammenarbeit von Be- rufsfeuerwehr und den zehn freiwilligen Feuerwehreinheiten eine wohl einzig- artige Situation in Österreich! Unlängst wurde diese bestens funktionie- rende Zusammenarbeit beim Großbrand im Raiffeisen-Lagerhaus wieder unter Beweis gestellt! Als Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck und zustän- dige Finanzreferentin war und ist mir die Anschaffung einer modernen Ausrüstung immer ein Anliegen - von der Anschaffung eines modernen Fuhrparks bis zum Atem- schutzgerät, vom Hochdrucklöscher bis zu einer wirkungsvollen Schutzkleidung für die Mannschaften. Über die Parteigrenzen hinaus wurde bei diesen wichtigen Entscheidungen der Kon- sens gesucht und gefunden. Die Stadtpo- litik ist sich des Stellenwertes der Feuer- wehr für die Sicherheit unserer Stadt be- wusst. Vor kurzem wurden die Verträge für die Integrierte Landesleitstelle unter- zeichnet. Wenn im nächsten Jahr die ILL im Neubau der Hauptfeuerwache der Be- rufsfeuerwehr vorgelagert ihre Arbeit aufnimmt, wird die Innsbrucker Feuerwehr eine der Stützen in dem Gesamttiroler Sicherheitsnetz sein! Ich wünsche der Innsbrucker Feuerwehr viel Erfolg für die verantwortungsvolle Ar- beit im Interesse der Sicherheit der Bürge- rinnen und Bürger der Stadt und weiß die Einstellung zu ihrer Aufgabe und die Ein- satzbereitschaft eines jeden Einzelnen zu schätzen. Vor allem wünsche ich ihnen, dass die Einsätze ohne Unfall verlaufen! Milde forl BEZIRKSEEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2004 Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter Amtsführende Stadträtin Dr. Christoph Platzgummer Magistratsdirektor Rückblickend auf das Jahr 2004 möchte ich, vorab mit Lob und Dank für unsere Feuerwehrfrauen und -männer, beginnen! E s hat sich auch im letzten Jahr ge- zeigt, dass wir in Innsbruck hoch- motivierte Einsatzkräfte haben, die den Dienst an der Bevölkerung, für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker sehr ernst nehmen und dabei keine Mühen und Gefahren scheuen. Für dieses Engagement bin ich sehr dankbar, auf dieses Engage- ment bin ich sehr stolz! Dazu gehört natürlich auch die Aufbau- arbeit mit unserer Feuerwehrjugend, auf die unsere Stadt stolz sein kann. Mein spezieller Dank gilt hier den Jugendbe- treuerinnen, denen es in einer richtigen Mischung aus Fordern, Fördern und Ge- meinschaft gelingt, Mädchen und Buben zusammenzuhalten und zu begeistern. Der schwerste Brand 2004 war wohl der Brand im Raiffeisenwarenverband. Er hatte mehrere leichte und einen schwer verletzten Feuerwehrmann zur Folge. Wer die Einsatzbekleidung nach dem Brand gesehen hat, wird verstehen, welch große Verbesserung die in der 2. Jahres- hälfte 2004 angekaufte EU-konforme Einsatzbekleidung mit sich bringt. Es ist gut und richtig, dass unsere Feuerwehr- frauen und Feuerwehrmänner bei ihren Einsätzen mit der besten Bekleidung ge- schützt sind, denn sie sind es, die mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben für die Sicherheit der Innsbruckerinnen und Inns- brucker kämpfen! Seit November 2004 haben die Feuer- wehren von Innsbruck wieder einen eige- nen Ausbildungsoffizier. Seine Aufgabe ist es, die Aus- und Weiter- bildung der Feuerwehrfrauen und -männer zu verbessern, den neuen Anforderungen anzupassen und die Ausbildung zu koor- dinieren. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, wenn man bedenkt, dass die Ein- sätze immer multikomplexer werden und neue noch unbekannte Gefahren mit sich bringen. Mit einem äußerst erfreulichen Ereignis konnte das Feuerwehrjahr 2004 beendet werden: Die FF Amras übernahm wenige Tage vor Weihnachten ihr heiß erwartetes und heiß erkämpftes Tanklöschfahrzeug in den Dienst, das mit seinem 4.000-Liter- Tanker gerade für die nahe Autobahn aber auch für das große Waldschutzgebiet bes- tens geeignet ist. Zufrieden können wir auch damit sein, dass das Budget der Stadt Innsbruck es trotz der notwendigen Sparsamkeit zulieẞ, dass die Einheiten Hötting und Neu-Arzl mit zwei Kleinlöschfahrzeugen ausgestat- tet wurden und bei der Berufsfeuerwehr nun ein Universallöschfahrzeug steht. Das ULF ermöglicht einen klugen, ressourcen- schonenden Personaleinsatz und bringt mit Wasser, Pulver und Schaum die fach- lich richtige Unfallbekämpfung vor Ort. An dieser Stelle darf ich meinen Dank an alle Feuerwehrfrauen und Feuerwehr- männer wiederholen, mich beim Gemein- derat der Stadt Innsbruck bedanken, der den notwendigen Finanzmitteln immer in großer Einigkeit seine Zustimmung erteilt und last but not least meinen Dank auch an das Land Tirol richten, von dem wir im- mer wieder fachlich und finanziell unter- stützt werden. Gut Heil! Dr. Marie-Luise Pokoruy-Reitter Unsere Feuerwehren auf Erfolgskurs! 2004 war ein entscheidendes Jahr für die Zukunft der Innsbrucker Berufsfeu- erwehr. Branddirektor Mag. Erwin Reichel und sein Team haben in Einklang mit der Stadtführung eine erfolgreiche Arbeit ge- leistet. Die Fortschritte des eingeleiteten Reformkurses sind bereits deutlich er- kennbar, wenngleich diese Reform, wie die Verwaltungsreform im Innsbrucker Magis- trat, ein dauerhafter Prozess ist, und wir alle lebenslang dazulernen und uns den Erfordernissen der Zeit anpassen müssen. Bewährt hat sich die Einführung des Refe- rates,,Infrastruktur und Einsatzdienst", für das Branddirektor Reichel verantwort- lich zeichnet sowie des Referates „Aus- bildung und Sicherheit", unter der Lei- tung des neuen Ausbildungsoffiziers und Branddirektor-Stellvertreters DI Martin Gegenhuber. Das neue dienstnehmerfreundliche Pool- system fördert ein flexibles und effizientes Arbeiten. Ich freue mich, dass bereits andere Be- rufsfeuerwehren in Österreich eine Über- nahme des Innsbrucker Systems in Erwä- gung ziehen. Mein besonderer Dank gilt der Politik für ihr Verständnis, dass die Feuerwehren für ihre Schlagkraft auch entsprechende Ge- rätschaften benötigen. 2004 waren es unter anderem eine neue Drehleiter, ein Universallöschfahrzeug und für die Freiwillige Feuerwehr Amras ein Tankwagen. Auch die neue Einsatzbeklei- dung leistet gute Dienste. Die Einführung des digitalen Funknetzes - im Winteruniversiade-Test bestens be- währt - bedeutet einen Quantensprung für die Einsatzstärke, aber auch für die Sicher- heit unserer Feuerwehrleute vor Ort. Bestens verläuft auch die Zusammenarbeit mit den freiwilligen Feuerwehren. Es ist er- freulich, dass der Bezirksübungstag und die Flughelferschulung auch heuer wieder durchgeführt werden. Die Teilnahme an der Übungswoche in Hammelburg und die Tatsache, dass ein Offiziersanwärter der BF München über mehrere Monate bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck Erfahrungen gesammelt hat, geben Zeugnis von der Zu- sammenarbeit der BFI mit Feuerwehren außerhalb des Landes. Stolz dürfen wir auch sein über den uns all- seits attestierten guten Verlauf der Katas- trophenschutzübung,,, Ikarus", bei der die Berufsfeuerwehr eine entscheidende Rolle spielte und hervorragend mit der Gemein- de-Einsatzleitung zusammenarbeitete. Ich wünsche allen Feuerwehrleuten wei- terhin viel Kraft und Ausdauer bei ihrem Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land. Dr. Christoph Plategummer BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT LBD Klaus Erler Landes-Feuerwehrkommandant Jahresbericht 2004 Dipl.-Ing. Alfons Gruber Landes-Feuerwehrinspektor Freiwillige Feuerwehren Innsbrucks und Berufsfeuerwehr Innsbruck! amens des Landes-Feuerwehrver- bandes Tirol danke ich der Berufs- Feuerwehren der Stadt Innsbruck für ihre Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr. Die umfangreichen Einsatztätigkeiten im Bereich Brand- und Technische Einsätze zeigen wieder die enorme Wichtigkeit einer funktionierenden, gut geschulten Einsatzmannschaft sehr deutlich auf. Großeinsätze wie der Brand beim Raiffei- sen-Lagerhaus sowie die vielen Verkehrs- unfälle auf unseren Straßen verlangen von der Mannschaft alles ab. Bei all diesen Einsätzen ist das Zusam- menspiel von Mannschaft und Gerät von enormer Wichtigkeit. Nur durch eine gute Ausrüstung und natürlich beste und ge- diegene Ausbildung können diese Ereig- nisse rasch bewältigt werden. Ich bedanke mich bei allen Verantwort- lichen und nicht zuletzt bei allen Mitglie- dern in den Feuerwehren für ihre Bereit- schaft, dem Nächsten zu helfen, wenn er in Not ist. 2004 - Beeindruckende Leistungen! S eit 1. Juli 2004 bin ich als Landes- Feuerwehrinspektor auch für die bruck-Stadt zuständig, insbesondere auch deshalb, weil der Bezirk Innsbruck-Stadt keinen eigenen Bezirksfeuerwehrinspek- tor hat. Aus der Vielzahl der Einsätze und der ge- leisteten Einsatzstunden kann man erse- hen, dass sich in der Landeshauptstadt feuerwehrmäßig viel tut. Gott sei Dank gab es 2004, bis auf eine Ausnahme, kei- ne gröber verletzten Feuerwehrmitglieder! Herzlichen Dank an alle, die freiwillig oder von Berufs wegen Verantwortung für die Sicherheit des Bezirkes übernehmen! Nicht selbstverständlich ist es auch, dass sich verantwortungsbewusste Feuerwehr- mitglieder um die Aus- und Weiterbildung kümmern und Tag und Nacht ihre Leis- tungsbereitschaft bei verschiedensten Ein- sätzen unter Beweis stellen. Gerade im Bezirk Innsbruck haben die Zu- ständigen der Stadt und des Landes die Feuerwehren im Jahr 2004 bei der An- schaffung der erforderlichen Ausrüstung besonders unterstützt. Im Jahr 2005 bzw. 2006 stehen mit der Inbetriebnahme der Integrierten Landesleitstelle und des di- gitalen Funksystems neue Herausforde- rungen an. Es ist mir ein Anliegen, den Vertretern des Bezirksfeuerwehrverbandes, den Komman- danten der freiwilligen Feuerwehren, der Berufsfeuerwehr Innsbruck und der Be- triebsfeuerwehr Flughafen, aber auch ins- besondere allen Feuerwehrmitgliedern für ihr Engagement und für ihren Einsatz zu danken! LBD Klaus Erler Alforis Grife BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT OBR Bmst. Ing. Anton Larcher Bezirksfeuerwehrkommandant Jahresbericht 2004 Mag. Erwin Reichel Branddirektor 2004 - Weichenstellungen in der Feuerwehr? ie schon in den vergangenen Jahren konnte der Bezirksfeuer- wehrverband Innsbruck-Stadt das Jahr 2004 mit einer sehr positiven Bilanz abschließen. Es ist mir ein Bedürfnis, zwei Gedanken, die mich bewegen, anzusprechen. Ausge- löst durch das Reform-Paket" bei der Be- rufsfeuerwehr Innsbruck wurden die Wei- chen für eine Integrierte Landesleitstelle (ILL) geschaffen. Diese soll als Neubau vor der Berufsfeuerwehr Innsbruck errichtet werden. Das Ergebnis eines entsprechen- den Architektur-Wettbewerbes lässt auf ein modernes, funktionelles und wirt- schaftliches Gebäude schließen. Der Be- treiber das Land Tirol und die Landes- hauptstadt Innsbruck - schafft damit die Voraussetzungen für ein landesweites Alarmierungssystem und eine Koordina- tionszentrale für die meisten Blaulicht-Or- ganisationen in Tirol. Das dazu notwendi- ge digitale Funksystem hat sich bereits im Probebetrieb, anlässlich der Universiade in Innsbruck, bestens bewährt. Dieses neue Kommunikationszentrum wird die derzei- tige Nachrichtenzentrale der Feuerwehr der Stadt Innsbruck gänzlich ersetzen. Ich hoffe, dass das von Herrn LR Streiter be- reits begonnene System - der im Bedarfs- fall zu besetzenden Bezirkszentralen - auch in Innsbruck Anwendung findet. Ich denke, dass bei Notwendigkeit das ,,Hochfahren" einer von der ILL losgelösten Kommunikationseinrichtung Sinn macht und in weiterer Folge für die Abarbeitung bei Großschadensereignissen und Katas- trophenlagen eine Notwendigkeit dar- stellt. Ich bin optimistisch, dass die verant- wortlichen Entscheidungsträger bei der Umsetzung der ILL alle Umstände berück- sichtigen werden und damit für die in Not geratenen Menschen in unserem Land ein Höchstmaß an Effizienz bei der Hilfeleis- tung gewährleisten. Mit Aufmerksamkeit, aber auch großer Sor- ge, verfolge ich die auffällige Zunahme von Naturkatastrophen in den letzten Jahren. Die Münchner Rück" führt für die Jahre 1990 bis 1999 91 Naturkatastrophen und in der Zeit von 2000 bis 2004 140 Natur- katastrophen in ihrer Statistik an. Der da- raus resultierende wirtschaftliche Schaden und ausbezahlte Versicherungsschaden verhält sich dazu nahezu linear. Diese Ent- wicklung muss zu denken geben und lässt bei mir alle Alarmglocken läuten. Ich den- ke, die Feuerwehr und alle „befreundeten" Hilfsorganisationen sind gut beraten, sich dieser negativen Entwicklung entspre- chend anzupassen. Der Ankauf bzw. die Er- gänzung unseres Equipments allein wird wohl nicht genügen. Entsprechende Struk- turen und Organisationsschemen gilt es zu schaffen, Alarmpläne für die verschiedens- ten Szenarien sollten griffbereit vorhanden sein. Auch in der Ausbildung ist aus meiner Sicht ein Quantensprung für die mittlere und höhere Führungsebene anzudenken. Liegt die Lösung in der Schaffung einer Feu- erwehr-Akademie? VIELEN DANK! Unserem Landeshauptmann von Tirol DDr. Herwig van Staa, unserem im Land Tirol zu- ständigem Regierungsmitglied Landesrat Konrad Streiter, unserer Bürgermeisterin Hilde Zach, unserer ressortverantwortlichen Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter und unserem Magistratsdirektor Dr. Chris- toph Platzgummer. Meinen Freunden im Bezirksfeuerwehrausschuss und vor allen Dingen euch, liebe Feuerwehrfrauen und -männer für den steten Einsatz und die gute Zusammenarbeit! Das Jahr 2004 war ein einsatzintensives Jahr! Sehr geehrte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, geschätzte Feuerwehrkameraden aus nah und fern, liebe Kameraden! Das Jahr 2004 war ein einsatzintensives Jahr, das sich in den Einsatzzahlen von mehr als 5.100 niederschlägt. Neben all diesen Einsätzen wurde aber auch sehr großer Aufwand im Bereich der Aus- und Weiterbildung bei allen Einheiten betrie- ben. Dafür gilt mein spezieller Dank, all denjenigen, die sich dafür einsetzen, dass die Sicherheit der Stadt Innsbruck jederzeit durch die Feuerwehr gewährt werden kann. Die Einsatzpalette war im Jahr 2004 wie- der weit gestreut, von Waldbränden über Verkehrsunfälle bis zu Mittel- und Groß- bränden, aber auch Unwetter verschonten die Stadt Innsbruck leider nicht. Durch das kompetente und zielgerichtete Einsetzen der Feuerwehren konnte aber jeweils größerer Schaden abgewandt werden. Für diesen Einsatz gelten jedem Feuerwehrmann, ob Berufsfeuerwehr oder freiwillige Feuerwehr mein Dank und die Bitte, auch in Zukunft mit aller Kraft in der Feuerwehr tätig zu sein. Einer der größten Brände im Jahr 2004 war der Brand des Raiffeisen-Lagerhauses in Innsbruck. Hier wurden auch sehr schnell die Grenzen eines Feuerwehrmannes auf- gezeigt. Leider hatten wir bei diesem Ein- satz zwei Verletzte zu verzeichnen. Das Arbeiten in Grenzbereichen erfordert eine sehr gute Ausbildung, aber auch die nötige Schutzausrüstung, um in diese Be- reiche vordringen zu können. Hier gilt mein Dank dem Stadtmagistrat Innsbruck, der es uns ermöglicht hatte, im Bereich der Schutzbekleidung eine Neuerung durch- zuführen, welche jedem einzelnen Mann im Einsatzfall zugute kommen wird. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen war 2004 an der Tages- ordnung. Das gute Zusammenwirken von Exekutive, Rettung, Bergrettung, Wasser- rettung und Feuerwehr ist notwendig, um in vielen Einsatzfällen ein optimales Re- sultat erzielen zu können. Ich möchte mich zum Schluss bei allen Ka- meraden für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Innsbrucker/-innen bedan- ken. Freiwillige und Berufsfeuerwehrka- meraden; all die, die sich in den Dienst der Allgemeinheit stellen und dabei ihre Ge- sundheit und möglicherweise, im Extrem- fall sogar ihr Leben riskieren. Das Ganze in einer Zeit, in der soziales Bürgerenga- gement nicht gerade im Trend liegt. Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr. Mag. Erwin Reichel PAPP BEZIRKSTEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Aus dem Bezirk (Bezirksfeuerwehrverband) 41. Bezirkstag, 19. Juni 2004, Congress Igls em Nächsten zu REICHEL EARCHER ZACH LAIMGRUBER FORSTER B ezirkskommandant Ing. Anton Larcher konn- te zum 41. Bezirksfeuerwehrtag im Congress Igls eine Reihe von Ehrengästen begrüßen.An der Spitze Frau Bürgermeisterin Hilde Zach, die un- ter anderem im Auftrag des Bundesministers Dr. Ernst Strasser an sechs verdiente Feuerwehrfunktio- näre Bundesauszeichnungen vergeben konnte. Be- zirkskommandant Ing. Larcher forderte in seinem Bericht den Katastrophenschutz neu zu überdenken und zu stärken. In den kommenden Jahren werden sich die Feuerwehrfrauen und -männer des Bezirkes vermehrt der Ausbildung und Schulung widmen. Branddirektor Mag. Erwin Reichel forderte ein ein- heitliches Berufsbild. Auszeichnungen des Bundes an: Bezirkskommandant Ing. Anton LARCHER Bezirkskommandant-Stv. Walter LAIMGRUBER Bezirkskassier Werner FORSTER Kommandant der FF Hötting, Hans TUSCH Kommandant der FF Igls, Josef PITTL Kommandant der FF Vill, Franz ROFNER jun. WEBER Bezirksfußballturnier: Sieg für die Mannschaft der FF Wilten eim diesjährigen Bezirksfußballturnier konnte die Mann- schaft der Freiwilligen Feuerwehr Wilten den Sieg erringen. Best wehr Flughafen, der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau und der Frei- SK OLYMPIC GYM ISK OLYMPK GYM ISK OLYMPIC GYM OLYMPIC GYM OP GY ISK OLYMPIC GYM ISK MPIC ISK OLYMPIC GYM SK OLYMPIC GYM ISK OLYMP YM willigen Feuerwehr Amras sowie dem Unentschieden gegen die Be- rufsfeuerwehr (jung), erreichte Wilten das Finale gegen die Berufs- te, konnte schließlich der diesjährige Meistertitel erkämpft werden. 3. Technischer Leistungsbewerb in Amras er Technische Leistungswettbe- werb soll ein Mittel zur Vertiefung und Erhaltung von Kenntnissen durch ein geordnetes, damit zielführendes Zusammenarbeiten bei technischen Ein- Runde Geburtstage A m 22. März feierte Alt-Bezirkskomman- dant OBR Alois Muglach in einer kleinen Feuerwehrrunde seinen 65. Geburtstag. Auf Wunsch des Jubilars waren seine eng- sten,Weggefährten" und Freunde in die Feuerwache Hötting gekommen. Der BFV überreichte dem Jubilar eine Wanduhr mit Feuerwehrwappen. Jahrzehntelang führte Muglach die Geschicke der FF Hötting und des BFV. In dieser Zeit konnte sich OBR Alo- is Muglach zahlreiche Verdienste um das Feuerwehrwesen erwerben. A m 10. Juli feierte Alt- Bezirkskommandant- Schmarl in einer kleinen Runde seinen 70. Geburts- tag. Der Ausschuss des BFV organisierte ei- ne Feierstunde. Bezirkskommandant Ing. Anton Larcher würdigte die Verdienste des Jubilars um das Feuerwehrwesen in Inns- bruck. Als Gratulanten stellten sich Stad- trätin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter so- wie Gemeinderat Christoph Kaufmann ein, die den Dank und die Glückwünsche der Landeshauptstadt Innsbruck überbrach- ten. Die Kameraden der Feuerwehr Inns- bruck gratulieren beiden Ehrenmitgliedern nochmals ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Gesundheit. sätzen sein. Ohne eine gründliche Ausbil- dung jedes einzelnen Teilnehmers ist eine Beteiligung nicht sinnvoll. Sie muss sich, mit Ausnahme des Gruppenkommandan- ten und der Maschinisten, auf alle Funk- tionen beziehen. Das Ziel der Leistungs- prüfung ist die vorbereitende Ausbildung. Es werden keine Rekordzeiten angestrebt, die Gruppe soll gemeinsam eine gute Leis- tung erbringen. Besonders freute uns, dass der Wettbewerb im Beisein von Stadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter, Landesfeuer- wehrinspektor Alfons Gruber, Branddirek- tor Mag. Erwin Reichel und Bezirksfeuer- wehrkommandant Ing. Anton Larcher stattgefunden hat. Diese überreichten auch die silbernen Leistungsabzeichen an die verdienten Kameraden. Bezirksausflug Kaunertal Funktionäre und deren Gattinnen starteten einen Ausflug in das Kaunertal. Nach kurzweiliger Fahrt wurde die Burg Berneck in Kauns be- sichtigt. Gemeinderätin Mag. Dr. Julia Hör- mann, die Tochter des Burgbesitzers, gab uns einen interessanten Einblick in die Ge- schichte, führte uns durch die Räumlich- keiten. Nach einem ausgezeichneten Mit- tagessen führte Pfarrer Rietzler durch sei- ne Pfarrgemeinde Feichten zur Wallfahrts- kirche Kaltenbrunn. Nach Führung wurde die Fahrt weiter zur Schlossbrauerei Star- kenberg in Tarrenz fortgesetzt. Der Brau- meister zeigte die Räumlichkeiten und Hal- len der Brauerei und erklärte die Entste- hung des Hopfensaftes". Der Ausflugs- tag endete mit einem sehr guten Essen. Jahresbericht 2004 EU-Übung „EUDREX 2004" ei der größten Katastrophenübung der letzten Jahre in Österreich, der EUDREX 2004 (European Union Di- saster Relief Exercise 04), die vom 18. bis 21. Oktober im Raum Wiener Neustadt ab- gehalten wurde, beteiligten sich im Laufe von vier Übungstagen ca. 1.900 in- und ausländische Einsatzkräfte. Mit dabei war auch ein kleines Tiroler Kontingent, mit HBI Robert Kaufmann, Kommandant der FF Zirl, LM Gerhard Schöpf von der LFS und HBI Albert Pfeifhofer KDT FF Mühlau, die mit dem Schwerem Rüstfahrzeug und Anhän- ger der FF Zirl an der Übung teilnahmen. Bezirksrodelrennen Kameradschaft, Geschicklichkeit und Spaß Teams zu je sechs Personen starte- ten beim Bezirks-,,Jux-Rodelrennen" am 14. März in Igls-Heiligwasser. Auf der vier Kilometer langen, leider schon sehr aufgeweichten" Rodelbahn, mussten drei Stationen (Hindernislauf, Nageln, Wurf- wand) gemeistert werden. Sieger wurde die Freiwillige Feuerwehr Igls, mit einer Kom- bination von Hornschlitten und Renn- rodeln. Den zweiten Platz erreichte die Freiwillige Feuerwehr Vill. Dritter wurde das Team der FF Wilten, die ebenso mit einem Hornschlitten unterwegs waren. BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Neue Geräte für den Hochwassereinsatz A nlässlich einer kleiner Feierstunde mit Bürgermeisterin Hil- de Zach, Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter und Magistratsdirektor Dr. Christoph Platzgummer, wurden an die 10 freiwilligen Einheiten und die Berufsfeuerwehr Innsbruck neue Hochwassereinsatzgeräte" übergeben. Mit einem Investi- tionsvolumen von über Euro 85.000,- (finanziert durch Stadt inns- bruck, Land Tirol und dem Bezirksfeuerwehrverband) konnten drin- gend notwendige und funktionelle Geräte für den Hochwasser- einsatz angeschafft werden. Bürgermeisterin Hilde Zach zeigte sich sehr beeindruckt von den modernen Geräten, die nun jeder Einheit des Bezirkes zur Verfügung stehen. In den letzten Jahren, besonders in den Sommermonaten, mussten die Feuerwehren ver- mehrt zu Einsätzen mit überfluteten Kellern und Wohnhäusern ausrücken. Das Set bestehend aus: Einer Schmutzwasserpumpe mit einer Leistung von 1.000 Liter/Minute, zwei Tauchpumpen und einem Nass-Sauger. Die Geräte stehen ab sofort zum Wohle der Bevölkerung von Innsbruck zur Verfügung. KOURCHER FOURCHER DAS GESCHENK FÜR ALLE TAGE ein Abonnement der Zeitschrift »>Tirol<< Wenn Sie etwas schenken wollen, das den Be- schenkten das ganze Jahr an Sie erinnert, dann schenken Sie ein Jahresabonnement von »Tirol - immer einen Urlaub wert!<<. >>Tirol<< (ca. 210 Seiten, vierfarbig) erscheint 2 x jährlich mit Beiträgen namhafter Tiroler Autoren über das >>Land im Gebirge<< und seine Bevölke- rung, die Geschichte, Kultur, Wirtschaft und aktuelle Ereignisse sowie einer umfangreichen Prä- sentation der bedeutendsten Tiroler Tourismusorte und -regionen. Preis für ein Jahresabo: € 9,45 + Porto (Geschenkkarte im Preis inbegriffen) Jahresbericht 2004 ...Ich bin noch heiss! Tragkraftspritzeneinsatz. 1931 Vor 100 Jahren Ein Blick zurück 1904 Die FF Pradl verlor durch die Eingemeindung von Pradl die Unabhängigkeit und wurde der FF Innsbruck als 5. Kompanie eingegliedert. Wilten behielt trotz Eingemeindung noch bis 1911 einen eigenen Status. Vor 75 Jahren Ab 1929 wurden die Kompanien der Feuerwehr Innsbruck mit Automotorspritzen, Anhängermotorspritzen und tragbaren Mo- torspritzen ausgerüstet. Vor 50 Jahren Mit der Anschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeuges wurde auch ein neues Löschverfahren eingeführt, nämlich das Hoch- druck-Löschverfahren mit Hochdruck-Mitteldruck-Kreiselpum- pen, sodass man das Wasser mit einem Druck von 40 at auf den Brandherd schießen konnte. Damit konnte nunmehr oft ein Was- serschaden verhindert werden. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Arzl durften im Juli 1954 mit dem Auto zur Mösl-Alm fahren, um die Tiere vor dem gefallenen Schnee zu schützen. wn Urlaub cincn b Tira Bestellungen über: Heimatwerbung-Tirol, Südtiroler Platz 6, 6020 Innsbruck Tel. 0 51 2/58 11 40, Fax 0 51 2/58 11 40-22 oder im Buchhandel 000 und wenn das Feuer ist dann aus, komm schnell zu mir kommt's schnell ims beste Fliesenhaus! abc fliesen öfen ⚫parkett IBK/NEU-RUM Tel. 05 12/26 41 05 Kaplanstraße 6.50 Meter neben Metro oliver@abc-fliesen.at www.abc-fliesen.at 13 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Feuerwehrjugend Innsbruck-Stadt Die Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks können getrost in die Zukunft blicken, denn der Nachwuchs ist durch eine gezielte Jugendarbeit gesichert. Jahresbericht 2004 ☑ARCHITEKTUR-BŪRO ARCHITEKT DIPLING. STAATLICH BEFUGTER UND HANNES HUNGER BEEIDETER ARCHITEKT PLANUNG UND BAUAUFSICHT A-6020 INNSBRUCK/AUSTRIA, MENTLGASSE 12A, TELEFON: 0512 / 58 62 59 ODER 57 17 60 TELEFAX: 0512 58 62 59 DW 17), E-MAIL-ADRESSE architekt.hunger@tirol.com Der innovative Baustoffhändler vor Ort - 17x in Ihrer Nähe! Das Vertrauen unserer Kunden hat uns zum führenden Baustoffhändler Westösterreichs gemacht. In unseren zwölf Fachmärkten und fünf Baumärkten werden Service und Beratung groß geschrieben. Bezirksjugendbetreuer Georg Berger D ie Feuerwehrjugend ist keine „, Feu- Jerwehr der Jungen" neben der ,,Feuerwehr der Alten", sondern in die freiwilligen Feuerwehren integriert. Dabei kommt der Feuerwehr bei ihrer Ju- gendarbeit zugute, dass in ihr jeder Ju- gendliche ohne Ansehen des Standes, der Religion und der politischen Herkunft und Überzeugung Platz findet und dass diese Ungebundenheit" für viele Eltern mit ein Grund ist, ihre Kinder der Feuerwehrju- gend anzuvertrauen. Bereits mit Vollen- dung des elften bzw. des zwölften Le- bensjahres dürfen die Jugendlichen der Feuerwehrjugend beitreten. Mit fünfzehn bzw. sechzehn Jahren werden sie in den Aktivstand der freiwilligen Feuerwehr überstellt. In den Feuerwehrjugendgrup- pen werden sie von eigens für diese Sache ausgebildeten Jugendbetreuern geführt und mit den zukünftigen Aufgaben eines Feuerwehrmannes vorerst spielerisch, aber mit dem notwendigen Ernst, der Ver- antwortung erfordert - vertraut gemacht. Bereits in diesen jugendlichen Jahren wird ein Bewusstsein des „Helfens" geweckt. Die Jugendlichen lernen Verantwortung zu tragen, dem Nächsten zu helfen. Das Wort ,,Mitmensch" gewinnt Bedeutung, Spiel und Sport ist Vorbereitung für eine Tätig- keit, ohne die unsere Gesellschaft nicht auskommen kann. Neben einer feuer- wehrtechnischen Vorbildung in einem be- geisterungsfähigen Alter werden die ethi- schen Grundhaltungen eines Feuerwehr- mitgliedes, wie wacher Sinn für äußere Not des Mitmenschen, die Bereitschaft dem Mitmenschen in der Not selbstlos zu hel- fen, ein Verantwortungsbewusstsein für die Stadtgemeinschaft, die Unterordnung unter eine Führung zugunsten eines ge- meinsamen Zieles, die Zurückstellung per- sönlichen Geltungsstrebens zugunsten des gemeinsamen Zieles in der Feuerwehr, ehrliche, selbstlose Kameradschaft, die Be- reitschaft, seine Fähigkeiten und seine Zeit ohne finanzielle Abgeltung zur Verfügung zu stellen, das klare Beurteilen von Situa- tionen, die Bereitschaft zu ständiger Aus- und Weiterbildung und der Wille zur sport- lichen Betätigung vermittelt. Nicht alle der 10 Freiwilligen Feuerwehren Innsbrucks haben eine eigene Feuerwehr- jugendgruppe. Es besteht jedoch die Mög- lichkeit, der Feuerwehrjugendgruppe einer Nachbarfeuerwehr beizutreten. " Das erlernte Wissen und Können wird durch Erwerben eines Wissenstestabzei- chens dokumentiert. Beim jährlichen Lan- destreffen der Feuerwehrjugend in Verbin- dung mit dem Landesfeuerwehrjugend- leistungsbewerb zeigen die Mädchen und Burschen was sie können. In den letzten Jahren wurden große Anstrengungen unternommen, im Rahmen der Grund- ausbildung neu", die Arbeit der Feuer- wehrjugend zu integrieren. Dem Wissens- test und dem Landesleistungsbewerb kommen dabei zentrale Bedeutung zu. Die Mitgliedschaft in der Feuerwehrjugend stellt eine sinnvolle Freizeitgestaltung dar und sichert den Nachwuchs für das Heer" der freiwilligen Helfer der Inns- brucker Feuerwehren. Erklärung zum großen Bild: In der Jugend- arbeit legt die Feuerwehr viel Wert auf die Schärfung der Sinne, um die Not anderer zu erkennen! Darum wurde die gesamte Feuerwehrjugend Innsbrucks von StR. Dr. Marie-Luise Pokorny-Reiter zu einem „Er- lebnistag" unter dem Motto „Entdecke das Unsichtbare" ins Sinne" eingeladen. W LEGENDE H D www.wuerth-hochenburger.at office@wuerth-hochenburger.at GAREN bauCENTER bauMARKI 66. WÜRTH HOCHENBURGER D Zentrale: A-6020 Innsbruck, Ampfererstr. 60, Tel. 0512 2221, Fax 0512 295681 ARTIS TIROLER ZELTVERLEIH 6410 Telfs Tel. 05262-62252 www.tiroler-zeltverleih.at Leistung Qualität Zukunit Integration Chance Ökologische Reinigung von Einsatz- und Schutzbekleidung Veranstaltungszentrum für Feste, Feiern, Ehrungen bis zu 80 Personen Produktion von: Möbeln, Druck und Versand, technische Fertigung. ARTIS-Betriebe Ges. für Psychische Gesundheit Schusterbergweg 86 6020 Innsbruck Tel: 0512/262610 Fax: 0512/262610-10 www.artis-betriebe.at BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Einsätze Brand im Lagerhaus am 25. Juni 2004 A us bisher ungeklärter Ursache war es im Lagergebäude der Firma A Raiffeisenwarenverband im 2. und 3. Obergeschoss zu einem Brand gekom- men. Bei der Ankunft der Berufsfeuerwehr drang eine dichte Rauchwolke aus dem Dach und Flammen waren im Bereich der Hallenfenster erkennbar. Laut Aussage des Betriebsleiters, Herrn Kugler, befanden sich keine Personen im Lagergebäude. Bei der Ankunft des ELF und KDO 1 wurden sofort die Wachen Wilten und Amras alarmiert. In weiterer Folge auch die Wache Hötting. Die Wachen Neu-Arzl und Mühlau wurden in Bereitschaft versetzt, da drei Hubret- tungsgeräte und die Gruppen der BF durch den Einsatz gebunden waren. Zur Art des Brandgutes wurden unterschiedliche Aus- sagen seitens der Bediensteten getätigt. Es musste aber mit brennenden Dünge- und Pflanzenschutzmitteln gerechnet wer- den (im Einsatzverlauf bestätigte sich der Verdacht, dass es sich um den Brand von Düngemitteln handelt). Auf Grund der Rauchentwicklung wurden die Mitarbeiter der Betriebe Raiffeisenwa- renhaus, Gebrüder Weiss und einige klei- nere angrenzende Firmen aufgefordert, ihre Firmenareale zu verlassen. Die in unmittelbarer Nähe zum Brandob- jekt gelegene Schule wurde ebenfalls eva- kuiert. Über Rundfunk wurde veranlasst, dass die Bevölkerung im Gebiet Wilten gewarnt wurde. BO Ing. Hundsbichler be- kam den Auftrag, mittels Pkw, das Ausmaß der Rauchbelastung in der Umgebung zu erkunden. Die Einsatzstelle wurde grob in zwei Bereiche aufgeteilt. Im Norden Einsatzleiter BD Mag. Erwin Reichel, im Süden BO Marcus Wimmer. Im Zuge der Erkundung wurden sämtliche elektrischen Sicherungen durch einen Firmenmitarbei- ter abgehoben, somit war das Gebäude für den weiteren Einsatzverlauf stromlos. Von der 1. und 2. Gruppe der Berufsfeuerwehr wurde jeweils über das südlich gelegene Stiegenhaus ein Innenangriff zunächst mit einem HD-Rohr, um möglichst schnell den Brand abzuschneiden, dann mittels C- Rohr, vorgenommen. Die DL 37 startete einen Außenangriff mit Wasserwerfern auf der Südseite der Halle. Auf der Nordseite wurde die Hubrettungsbühne in Stellung gebracht. Die freiwilligen Feuerwehrein- heiten Wilten und Amras stellten Atem- schutztrupps und bekämpften mittels C- Rohren und der Hubrettungsbühne mit Wasserwerfer im Außenangriff den Brand. Es wurde von beiden Seiten versucht, den Übergriff der Flammen auf die anschlie- Bende Futtermühle zu verhindern, da in diesem Bereich hohe Brandlast durch Fut- termittel und Kartonagen vorhanden war und es sich um eine Holzkonstruktion han- delte. Von der FF Hötting wurde auf der Ostseite die DL 30 in Stellung gebracht und mit zwei Atemschutztrupps das Gie- beldach der Lagerhalle geöffnet, um einen Rauchabzug zu ermöglichen. Weiters wur- de von der FF Hötting ein Schwerschaum- rohr über STF im Innenangriff eingesetzt, um ein Wiederaufflackern des Brandes zu verhindern. Der gesamte Hallenbereich wurde mittels Hochleistungslüfter belüf- tet. Eine Messung mittels CMS auf Nitrose- Gase ergab ein Ergebnis kleiner 0,5 ppm. Anschließend konnte für die Bevölkerung wieder Entwarnung gegeben werden. Cafe Fran Larcher und Vertretern der Firma, Herrn Kugler und weiteren Mitarbeitern des Raiffeisenwarenverbandes. Bei dieser Be- gehung konnten sich alle Beteiligten vom ,,Brand aus" überzeugen. Die Brand- sicherheitswache wurde dann noch bis ca. 21.00 Uhr aufrechterhalten und auf Grund der Tatsache, dass es zu keiner weiteren Erwärmung oder Entzündung über acht Stunden hinweg gekommen ist, wurde entschieden, im Laufe der Nacht periodi- sche Überprüfungen durchzuführen. Um 22:00 Uhr wurde das Brandobjekt von BO Wimmer begangen. Das Gebäude war ab dem Zeitpunkt des Einsatzbeginnes stromlos geschalten. Bei der Begehung mit Unterstützung von Wärmebildkameras wurden keine Glutnester mehr festgestellt, somit wurde entschieden (letzte Einheit vor Ort, FF Neu-Arzl, Kommandant Tusch und Stellvertreter), dass keine Brandsi- cherheitswache mehr notwendig ist. Das Gebäude wurde vom Kommandant Tusch versperrt und der Schlüssel in der Nach- richtenzentrale hinterlegt. Später stellte sich heraus, dass der Kommandant-Stell- vertreter von Neu-Arzl noch einmal das Gebäude um 23:00 Uhr abgegangen ist. Durch den massiven Angriff konnte ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Teile der Halle verhindert werden. Zur Be- kämpfung von Glutnestern wurden Teile des Daches im notwendigen Ausmaß ge- öffnet. Das Gebäude wurde in Absprache mit dem Betriebsleiter für den Betrieb ge- sperrt. Im Zuge des Innenangriffes der 1. Gruppe Berufsfeuerwehr zogen sich zwei Branddienstmitarbeiter so schwere Ver- brennungen im Hals-, Kopf- bzw. Handbe- reich zu, dass sie notärztlich versorgt wer- den mussten. Feuerwehrmann Tiefnig konnte nach ambulanter Behandlung die Klinik wieder verlassen. Feuerwehrmann Jordan wurde zur weiteren Behandlung stationär aufgenommen. Eine hausinterne Untersuchung wurde eingeleitet und die Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstän- de wurden sichergestellt. Nachdem um 13:00 Uhr „Brand aus" ge- geben werden konnte, wurde eine Brand- sicherheitswache durch die Einheiten Höt- ting, Mühlau und Neu-Arzl eingerichtet. Während dieser Zeit wurde das Objekt re- gelmäßig begangen. Es konnten keine Glutnester oder offene Flammen mehr festgestellt werden. Bei den Untersuchun- gen kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz, um etwaige versteckte Glutnester zu erkennen. Um ca. 17:00 Uhr erfolgte ei- ne Begehung der Brandstätte mit Mitglie- dern der FF Mühlau und Neu-Arzl sowie des Bezirksfeuerwehrkommandanten Ing. Jahresbericht 2004 Gebrüder Weiss - 25 Personen evakuiert, Betrieb eingestellt A 12 Richtung Mutters, Sonnenburgtunnel-Oberland zu sperren Brand unter Kontrolle 11:05 Uhr 11:16 Uhr 11:17 Uhr Alarm über Notruf, Anfahrt von ELF, KDO1, 1.Gruppe, 2.Gruppe, KÖF, DL37 FF Amras eingetroffen FF Wilten eingetroffen 11:20 Uhr 11:27 Uhr ELF 2 an Einsatzstelle mit BR Ing. Hundsbichler und BR Zimmermann FF Hötting eingetroffen 11:34 Uhr Eisen Blasy, Spedition 11:37 Uhr Auftrag an die Polizei, Autobahn zu sperren 11:39 Uhr Schule Pastorstraße evakuieren 11:43 Uhr Anweisung an Gendarmerieposten A 13-Zubringer, 11:44 Uhr 11:52 Uhr ÖAMTC verständigt - erschwerte Sichtbehinderung 11:53 Uhr 12:00 Uhr Kindergarten Sieglanger meldet Bedenken bezüglich Nitrose-Gase, ELF 2 zum Kindergarten, gleichzeitig Notarzt angefordert: Stellte sich aber als unbedenklich heraus 12:08 Uhr 13:00 Uhr Firma M & L Lichttechnik, Feldstraße 9 b, berichtet bei mehreren Mitar- beitern gesundheitliche Probleme, an den Rettungsdienst weitergeleitet Brand aus, Beginn der Brandwache FF Mühlau 17:00 Uhr 21:00 Uhr Begehung mit Firmenführung Ende der Brandwache durch FF Neu-Arzl auf der Autobahn durch Rauchentwicklung STF an Einsatzstelle 17 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2004 Lagerhaus Wir überzeugen mit Qualität. Baustoffe Bau & Garten Energie BAUSTOFFBERATUNG Lagerhaus Min Werkstätte Sechs gute Gründe für unser Lagerhaus: mehr Service beste Markenqualität ■zuverlässige Fachberatung ■umweltfreundliche Produkte Sortimentsvielfalt in allen Sparten immer in Ihrer Nähe Technik Agrar Mehr Informationen unter: Unser Lagerhaus WHG Innsbruck Duilestr. 20 6020 Innsbruck Tel.: 0512/59935-0⚫www.unser-lagerhaus.at UNSER XLAGERHAUS TORE & NUR VOM SPEZIALISTEN [EK Wählen Sie schnelle und effiziente Lösungen von Hörmann. Wo Wirtschaftlichkeit, Funktionalität und zeitgemässes Industrie-Design gefragt ist, sind Hörmann-Industrietorsysteme die Antwort - schnell und zuverlässig! ERWEHR FEUERWEHR-SEKTIONALTORE SCANA H HORMANN MONTAGE & SERVICE Der moderne Objektbau verlangt Lösungen, die Funktion und Architektur-Design optimal verbinden. Hörmann bietet das umfangreiche Programm an Toren, Antrieben und Steuerungen. Für jedes Objekt die optimale Lösung aus einer Hand. EISENKIES A-6050 Hall in Tirol Schlöglstraße 55 Tel: 05223/510-0 Fax: 05223/510-30 E-Mail: tortechnik@eisenkies.at Arbeitsunfall bei einer Baustelle A m 5. Februar 2004, um ca. 14:30 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck von einem Arbeitsun- A fall bei der Baustelle Kongresshaus infomiert. Aus bisher ungeklärter Ursache war ein Monteur bei Bauar- beiten am Dach des Kongresshauses aus unbekannter Höhe abgestürzt und auf einem schwer zugänglichen, abgesetzten Dachbereich liegen geblieben. Der 26-jährige Arbeiter erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Patient, mit Notarzt, von der Feuerwehr über die Drehleiter auf Straßenniveau abgeseilt und dem Rettungsteam zum Abtransport übergeben. Die Berufsfeuerwehr war mit vier Fahrzeugen und 11 Mann im Einsatz. Durch den Einsatz war das Herzog-Otto-Ufer für den Straßen- verkehr nur erschwert passierbar. Boot der Wasserrettung gekentert Großeinsatz der Berufsfeuerwehr A m 5. August 2004 wurde die Berufsfeuer- wehr zu einem Rettungseinsatz am Inn, im brucker Wasserrettung testete ein neues Luftkissen- boot. Dieses Luftkissenboot musste nach techni- schen Problemen mit einem zweiten Boot der Was- serrettung abgeschleppt werden. Bei dieser Bergung kenterte ein Boot, die Insassen konnten sich selbst auf einen Pfeiler der Kettenbrücke retten sie wur- den von der Berufsfeuerwehr unverletzt geborgen. Das umgekippte Boot musste mit Hilfe des Teles- kopkranes der Berufsfeuerwehr geborgen werden - die Bergung gestaltete sich aber äußerst schwierig, erklärte Einsatzleiter Andreas Friedl. Das Luftkissen- FEUERWEHREN Freiwillige Feuerwehren Betriebsfeuerwehren Berufsfeuerwehren 10 1 1 MITGLIEDER FREIWILLIGE FEUERWEHREN Aktive Mitglieder gesamt 541 davon männlich 519 22 " 32 111 davon weiblich Durchschnittsalter Mitglieder Reservestand MITGLIEDER BETRIEBSFEUERWEHREN Aktive Mitglieder gesamt 51 davon männlich 51 Durchschnittsalter 25 davon männlich davon weiblich MITGLIEDER BERUFSFEUERWEHREN Aktive Mitglieder gesamt 98 davon männlich 98 Durchschnittsalter 31 MITGLIEDER FEUERWEHRJUGEND Mitglieder gesamt 69 56 13 Durchschnittsalter 13,5 EINSATZTÄTIGKEIT FF + BTF + BF Brandausrückungen gesamt 1.357 davon echte" Brände 635 vor Eintreffen der FW gelöscht 170 Kleinbrände 425 Mittelbrände 8 FEU Großbrände 1 12.567 25.872 37.172 boot wurde unbeschädigt von der Feuerwehr geborgen. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck war mit 16 Mann, 7 Fahrzeugen und einem Turbineinsatzboot im Einsatz. Die Ketten- brücke war ca. zwei Stunden erschwert passierbar. Auf Grund der guten Ausrüstung und Ausbildung der Mitglieder der Wasserrettung kam es zu keinem Personenschaden, sagt Brandkommissär Andreas Friedl. Brand in einem Wohnzimmer m 23. November 2004, um 11:56 Uhr, wur- de die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einem A A Zimmerbrand in die Pradlerstraße 77 geru- fen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte wurde dem Ein- satzleiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck, Bereit- schaftsoffizier Marcus Wimmer, von Nachbarn mit- geteilt, dass sich noch ein Kind in der Brandwohnung befinden soll.,,Es ist uns nach kürzester Zeit gelungen das Kind über eine Drehleiter aus dem Gefahrenbereich zu retten, und dem Notarzt zur weiteren medizinischen Kontrolle zu übergeben", schil- dert Marcus Wimmer. Der aus bisher unbekannter Ursache entstandene Brand im Wohnzimmer der Wohnung, im 3. Obergeschoss, wurde nach der Rettung des Kindes rasch gelöscht. Durch den Brand und die daraus resultierende Rauchentwicklung wur- de die gesamte Wohnung stark beschädigt. Der Kriminaltechnische Dienst hat die Er- mittlungen bezüglich Brandursache aufgenommen. Auf Grund des Einsätzes kam es in der Pradlerstraße zu einer teilweisen Verkehrsbehinderung. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck war mit vier Fahrzeugen und 16 Mann, zirka eine 3/4 Stunde im Einsatz. Mannschaftseinsatz Einsatzstunden Fahrleistung (Kilometer) FEHLAUSRÜCKUNGEN FF + BTF + BF Fehlausrückungen gesamt 850 davon Fehl- bzw. Täuschungsalarme 472 böswillige Alarme 87 sonstige Fehlausrückungen 291 TECHN. HILFELEISTUNGEN BZW. KHD-EINSÄTZE FF + BTF + BF Techn. Hilfeleistungen gesamt 2.136 davon Retten/Befreien von Menschen aus Notlagen 728 Retten/Befreien von Tieren aus Notlagen 378 Bergung von Toten 37 Bergung von toten Tieren 18 187 82 19 35 89 81 105 377 Einsätze nach Verkehrsunfällen Hochwassereinsätze Auspumparbeiten Sturmeinsätze Unfälle mit gefährlichen Stoffen Auslaufen von Mineralölen Auslaufen von Geringmengen Öl Sonstige Einsätze Brandsicherheitswachdienste FF + BTF + BF Gesamt- davon Mannschaftseinsatz 807 1.735 6.728 Einsatzsstunden BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT A Kellerbrand m 28. Februar 2004 wurde die BF Innsbruck zu einem Kellerbrand, à im Restaurant Chilini's, am Boz- nerplatz 6, gerufen. Beim Eintreffen wa- ren bereits alle Gäste in Sicherheit. BF und die FF Mühlau rückten aus. Auf Grund von offenen Mauerdurchbrüchen wurde das angrenzende Stiegenhaus ver- raucht und eine Kontrolle unter Atem- schutz war notwendig. Der Brand konnte nach einiger Zeit unter Atemschutz und mit Hilfe einer Wärmebildkamera ge- löscht werden. Die Belüftungs- und Auf- räumarbeiten dauerten zwei Stunden an. Der Brand in einem ais Garderobe ge- nützten Sanitärraum im Keller, verursach- te erheblichen Sachschaden. Zwei Personen abgestürzt A m 16. Februar 2004, um 0:30 Uhr, wurde die BF Innsbruck zu einer ten Personen in Amras gerufen. Beim Ein- treffen wurden im hinteren Bereich eines Wohnhauses zwei Personen am Boden lie- gend vorgefunden. Sie stürzten aus unge- klärter Ursache von einem Balkon im ers- ten Obergeschoss auf einen Wintergarten und blieben auf einer Terrasse liegen. Nach Erste-Hilfe-Maßnahmen durch die Polizei wurden die Verletzten vom Notarzt ver- sorgt. Der Abtransport gestaltete sich auf Grund eines engen Stiegenhauses schwie- rig. Die beiden Verletzten wurden mit schwersten Verletzungen in das Landes- krankenhaus Innsbruck gebracht. A Kellerbrand m 2. Jänner 2004 wurde die BF, um 20:00, Uhr über einen Zimmer- A brand in der Kaufmann Straße 39 informiert. Auf Grund von parkenden Pkw's war ein Zufahren nur schwer möglich und verzögerte den Einsatz. Beim Eintreffen drangen dichte Rauchschwaden aus einem Fenster. Der Kellerbrand wurde unter Atem- schutz und einem HD-Rohr gelöscht. Nach Beendigung der Löscharbeiten wurden diese Bereiche sowie die angrenzende Tief- garage mit zwei Hochleistungslüftungsge- räten belüftet. Vermutlich kam es über die Sanitärlüftung zu einer Rauchverschlep- pung in darüber liegende Wohnungen. Der Einsatzort wurde für weitere Ermittlungen durch die Kriminalpolizei versiegelt. Person bei Baumschneidearbeiten abgestürzt AB m 4. August 2004, um 14:50 Uhr, wurde die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einer, unter einem Baum, eingeklemmten Person in die Höhenstraße alarmiert. Ein Mann war bei Baum- schneidearbeiten mit einer Leiter und Teilen eines Bau- mes ca. 8 Meter auf die Höhenstraße gestürzt, und mit schweren Verletzungen auf der Fahrbahn unter den Baumteilen zu liegen gekommen. Der Mann wurde zum Glück nicht vom Stamm eingeklemmt sondern war nur vom Blätterwerk des Baumes bedeckt. Nach der Erstversorgung durch die Notärztin wurde der Mann von der Rettung Innsbruck in die Klinik Innsbruck gebracht. Von der Berufsfeuerwehr wurden die Baumteile mit einer Motorkettensäge zerkleinert und die Fahrbahn wieder für den Verkehr frei ge- macht. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck war mit vier Fahrzeugen und 11 Mann im Einsatz. Für die Dauer des Einsatzes war die Höhenstraße durch die Polizei gesperrt worden. Deckeneinsturz zwei verletzte Personen A m 10. Juni 2004 wurden in der M-Preis-Filiale am Bahnhof zwei Personen zum Teil schwer verletzt. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck wurde, gegen 14:00 mittelgeschäft am Bahnhof Innsbruck, gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr wur- den bereits zwei Personen vom Rettungsdienst versorgt. Ein Deckenelement aus Glas hatte sich aus unbekannter Ursache gelöst. Das ca. 70 kg schwere Decken- element stürzte auf zwei darunter stehende Personen. Aus Sicherheitsgründen und bis zur Klärung der Unfallursache blieb das Geschäft geschlossen. Jahresbericht 2004 FEUERWEHRFAHRZEUGE FF + BTF + BF Kleinlöschfahrzeuge KLF/KLFA 10 Löschfahrzeuge LF/LF-B/LFA-B 2 Tanklöschfahrzeuge TLF/TLFA/GTLF/GTLFA 4 Rüstlöschfahrzeuge RLF/RLFA 2 Universallöschfahrzeuge ULF 1 Kommandofahrzeuge KDOF/KDOF-A/ELF 6 Drehleiter/Hubsteiger DL/DLA 5 Atemschutzfahrzeuge ASF 1 2 1 1 19 7 2 5 Gefährliche-Stoffe-Fahrzeuge GGF Schwere Rüstfahrzeuge SRF Kranfahrzeuge KF/KFA Sonstige Fahrzeuge LAST/LASTA/MTF/BLFA Tragkraftspritzenanhänger TSA Trockenlöschanhänger TROLF Sonstige Anhänger KÜA/KÜW/STROMA ZILLE-E/BOOTE Motorzillen ZILLE-M Schlauchboote S-BOOT A-Boote A+K-BOOT Bootsanhänger FEUERWEHRAUSRÜSTUNG FF + BTF + BF Tragkraftspritzen TS 4/TS 6 Tragkraftspritzen TS 8 Tragkraftspritzen TS TS 12/TS 15 H-Druckschläuche in m HD C-Druckschläuche in m CD/DD (45%) B-Druckschläuche in m DB (55%) A-Druckschläuche in m DA Umluftunabhängige ASG PA/PAÜ davon Regenerationsgeräte SSG 9 2 11 4.250 12.600 13.500 100 142 17 Körperschutzanzüge (Schutzstufe 3) CSA Stromerzeuger bis 5 KVA STROME 1-3/5 30 25 Stromerzeuger über 5 KVA STROMA 8/>8 14 Auspumpaggregate SWP/UWP/TPE 59 Hydraulische Rettungssätze HYD Druckbelüftungsgeräte LÜ-D/LÜ-D-TU 9 4 WE Sonstige Be- und Entlüftungsgeräte LÜ-B+E Gasmessgeräte GAS-MESS 6 15 Strahlenmess- und Nachweisgeräte Außen-Löschwasserbehälter ALWB 30 8 Ölsperren in Ifm. ÖLSPERRE 280 Mannschaftszelte ZELT/ZELT-SCHN 12 Alarmsirenen SIRENEN 32 Alarmempfänger PERSONENRUFEMPF 270 Fixfunkstation FIX 11 Fahrzeugfunkstation MOBIL 70 Handfunkgeräte TRAGBAR 145 FEUERWEHRHÄUSER FF + BTF + BF Freiwillige Feuerwehr 10 Betriebsfeuerwehr # 1 Berufsfeuerwehr 1 Baumeisterunternehmung Spezialunternehmen für Rauchfangtechnik Rauchfangbau. Sanierung ING. ANTON LARCHER GesmbH Dörrstraße 85 A-6020 Innsbruck Tel. 0 512/26 07 07 Fax 0 512/26 07 07-26 E-Mail: office@larcher.at www.larcher.at www.kamin.at G000 der Entfeuchtungsspezialist 0043/5223/44 7 88 NUMMER Wasserschadenbehebung und Bautrocknung schnell, leise, sauber! bevor Ihnen das Wasser bis zum Háls steht! 6068 Mils, Oswald-Milser-Straße 14 Tel.: 05223/447 88, Fax.: 05223/447 88-4 www.aquastop.at, e-mail: office@aquastop.at Eine Person erlitt schwere Verbrennungen A m 24. Dezember 2004 um 5:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr A zu einem Wohnungsbrand die Innerkoflerstraße gerufen. Bei Ein- treffen der Einsatzkräfte stand die im Erdgeschoss befindliche Wohnung be- reits in Vollbrand. Aus bisher unbe- kannter Ursache war die Wohnung des dreistöckigen Gebäudes in Brand ge- raten. Die Berufsfeuerwehr Innsbruck löschte den Brand unter Atemschutz. Weiters wurde das gesamte Wohnge- bäude unter Atemschutz auf weitere mögliche verunfallte Personen kon- trolliert, da dichte Rauchschwaden das Stiegenhaus unpassierbar machten und auch Wohnungen, welche stark verraucht waren, mussten kontrolliert werden. Eine Person wurde mit schwe- ren Verbrennungen in die Klinik Innsbruck eingeliefert. Der Brand konnte durch die Mannschaft der Berufsfeuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden", in- formierte Marcus Wimmer, Einsatzleiter Berufsfeuerwehr Innsbruck. Die Berufs- feuerwehr Innsbruck war mit sieben Fahrzeugen und 16 Mann im Einsatz. Zur Klä- rung der Brandursache wurde die Brandstätte der Kriminalpolizei übergeben. FEUERWEHRMITGLIEDER, UNFÄLLE BEI EINSÄTZEN USW. Unfälle mit leichten Verletzungen FF + BTF + BF Einsatzdienst Unfälle mit schweren Verletzungen FF + BTF + BF Einsatzdienst UMWELTBEWUSSTER BAUMEISTER BEZIRKSFFUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT BERUFSFEUERWEHR Branddirektion Die Berufsfeuerwehr Innsbruck, mit einem Stand von 106 Männern und Frauen, blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück. Jahresbericht 2004 Kraftfahrzeug nach einem Verkehrs- unfall auf der A 12, vom 5. Oktober - Person konnte leider nur mehr tot geborgen werden Mag. Erwin Reichel Branddirektor Mitarbeiter Der neue Grundlehrgang mit vier neuen Mitarbeitern hat im September unter der Leitung von BO Marcus Wimmer begon- nen und wurde Ende Dezember mit einer Abschlussprüfung beendet. Die Nachbe- setzung wurde aufgrund von pensions- bedingten Abgängen notwendig. Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber, als Ausbil- dungsoffizier, beendete mit 15. November seine Ausbildungszeit in Wien, und steht somit der Berufsfeuerwehr Innsbruck nun voll zur Verfügung. Es wird seine Aufgabe sein, die Aus- und Weiterbildung der Mannschaft und der Offiziere zu koordi- nieren und zu evaluieren. Sein Zuständig- keitsbereich ist neben der Ausbildung der Vorbeugende Brandschutz, der Katastro- phenschutz und die Stellvertretung des Branddirektors. Auch der Portier wurde neu besetzt, nach der Pensionierung von Frau Pfalzer durch Herrn Halder. Dieser Posten ist zur Entlastung der Nachrichten- zentrale äußerst wichtig und dient auch der gesamten Berufsfeuerwehr als Ver- mittlungseinheit. Zur Einsatztätigkeit Die Grundaufgaben der Feuerwehr: Im Jahr 2004 rückte die Berufsfeuerwehr ca. 5.200 Mal aus. Grob umrissen gliedern sich die Einsatztätigkeiten, wie in den letzten Jahren schon beobachtet, in drei Bereiche: in etwa 25% sind Brandeinsätze, 50 % technische Einsätze, dazu zählen Fahrbahnreinigung, Abschlepparbeiten, Kranarbeiten, Gefahrstoffeinsätze, Ver- kehrsunfälle und 25 % sonstige Einsätze, das sind die Tätigkeiten des Vorbeugenden Brand- schutzes, Brandsicherheitswachen, Aus- künfte, Alarmierung anderer freiwilliger Feuerwehreinheiten in Tirol, Aufnahme von Todesfällen und dgl.; Immer neue Schadenslagen erfordern sehr viel Wissen und Geschick der Einsatz- mannschaft sowie ein gehöriges Maß an Flexibilität. Das größte Schadensereignis war der Brand im Raiffeisen-Lagerhaus. Dieser stellte an die Einsatzkräfte höchste Anfor- derungen. Aus ungeklärter Ursache kam es hier zu einem Brand im Dachbereich des Raiffeisenwarenverbandes, in dem unter anderem Düngemittel gelagert wurden. Durch den Düngemittelbrand kam es zur Freisetzung von nitrosen Gasen, welche als schwere Atemgifte eingestuft sind. Der Brand konnte im Außen- und Innenangriff unter Kontrolle gebracht werden. 1503 BX Angriff über Drehleiter auf das Dach beim Brand Raiffeisen-Lagerhaus; im Vordergrund die erste Gruppe der Berufsfeuerwehr Die Alarmierung war um 11:05 Uhr und um 11:44 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Es wurde eine Brandsicherheitswache durch die freiwilligen Einheiten Innsbrucks bis 21:00 Uhr installiert. Um 0:25 Uhr am darauf folgenden Tag, kam es erneut zum Ausbruch des Brandes im Dachstuhlbe- reich. Dieser wurde rasch, nach der glei- chen Vorgehensweise wie am Vortag, un- ter Kontrolle gebracht. Die direkten Auf- räumarbeiten dauerten bis 4:40 Uhr. Dieser Brand zeigte aber auch deutlich, in welchen Grenzbereichen unsere Arbeit oft liegt. Mehrere Mitarbeiter der Berufsfeu- erwehr Innsbruck wurden leicht verletzt, ein Mitarbeiter leider auch schwerer, mit den Folgen eines mehrwöchigen Kranken- hausaufenthaltes durch größere Verbren- nungen. Hier war es auch nötig, durch ei- ne Hauttransplantation, das verbrannte Gewebe zu ersetzen. Bei diesem Brand zeigte sich deutlich, wie wichtig die An- schaffung der neuen EU-konformen Ein- satzbekleidung ist. Brände waren aber auch in Wohnungen, Küchen, im Straßen- verkehr, sprich auf der Autobahn oder auf Bundesstraßen, zu verzeichnen. Hier ist es immer gelungen größere Schäden, durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, zu verhindern. Dies ist auch die primäre Auf- gabe einer Feuerwehr, größeren Schaden zu vermeiden und durch Schnelligkeit auch Menschenleben retten zu können. ERUFS ERWEHR BRUCK Teil der Einsatzbekleidung von FM Jordan nach dem Raiffeisenbrand Technische Einsätze, wie Gefahrguteinsät- Interne Tätigkeiten Das Dienstmodell hat sich inzwischen ein- gespielt. Schwierigkeiten durch personel- len Unterstand wurden von der gesamten Mannschaft aufgefangen. Hier wurden Überschichten geleistet, welche im Jahr 2005 schrittweise abgebaut werden soll- ten. Durch die Nachbesetzung von Dienst- posten ist auch hier eine Besserung in Sicht. Die Pools machen ihre Dienst- und Ur- laubseinteilung, basierend auf der Erstel- lung von Monatsplänen, selber. Durch die Zuteilung von Funktionen zu den Pools wird auch gewährleistet, dass alle Funktio- nen wie Strahlenschützer, Flughelfer, Tau- cher und vieles mehr immer besetzt sind. ze oder Verkehrsunfälle gehörten ebenso Ausbildung zum Einsatz-Spektrum des vergangenen Jahres. Gerade bei den Verkehrsunfällen mussten auch mehrmalig schwer verletzte Personen gerettet werden, leider aber auch tote Unfallbeteiligte aus den verun- fallten Fahrzeugen geborgen werden, wie zuletzt leider am 5. Oktober auf der A12. Aber auch im Bereich der Verkehrsunfälle gibt es bei den Einsätzen der Feuerwehr manchmal erfreuliche Verläufe, so konnte z. B. nach einem Auffahrunfall auf der Inn- talautobahn eine schwangere Frau aus ih- rem total zerstörten Fahrzeug mittels Ber- geschwere befreit werden. Kind und Mut- ter waren nach Auskunft der Klinik zwar verletzt, aber aufgrund der schnellen und äußerst patientenschonenden Rettung in keinem lebensbedrohlichem Zustand. Durch die Einsatzkräfte der Berufsfeuer- wehr wurde Schlimmeres verhindert. Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber übernahm mit 15. November das Referat Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr. Er absolvierte seine Offiziersausbildung in Wien. 2004 absolvierten auch fünf Mitarbeiter den Chargenkurs bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck positiv. Hier werden die Mit- arbeiter zu Gruppenkommandanten oder Sonderfahrzeugfahrern ausgebildet, um in weiterer Folge auch diese verantwortungs- vollen Positionen übernehmen zu können. Ebenso wurde ein Nachrichterkurs been- det und wurden zwei neue Nachrichter ausgebildet. Derzeit läuft der Grundlehr- gang mit vier neuen Mitarbeitern, welcher bis Ende Dezember mit einer Abschluss- prüfung beendet wird. EUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Die Nutzfahrzeuge mit dem Stern. Jahresbericht 2004 Besteht jede Feuerprobe. Die unschlagbare Kom- bination der CDI-Motoren mit dem 4x4 Antrieb machen den Sprinter zum idealen Einsatzfahrzeug. Für Sicher- heit sorgen ABS/ASR und Fahrer- Airbags, für die Wendigkeit das kom- pakte Fahrzeugkonzept und für den Komfort die leichte Bedienbarkeit. Somit ist der Sprinter für den Einsatz als Voraus- oder Klein- löschfahrzeug bestens gerüstet. www.mercedes-benz.at/transporter Der Sprinter von Mercedes-Benz. Mercedes-Benz Wasserkraft. Für Tirol am Zug. Damit die Richtung stimmt! EUERWEHR LFA E S1255 AE Retterwerk Ein Unternehmen der Pappas Gruppe http://www.pappas.at Mercedes-Benz Landesvertretung für Tirol 6060 Hall in Tirol, Löfflerweg 2, Tel. 0 52 23/500-400 tiroler wasser kraft Energie mit Perspektiven Schon heute müssen wir Strom vom Ausland zukaufen. Tirol darf den Anschluss nicht verpassen. Nutzen wir unsere Optionen! Setzen wir den Ausbau der erneuerbaren heimischen Wasserkraft fort. Das macht unser Land sicher. E-sicher. Tiroler Wasserkraft. Infos: 0800 818 819 und www.tiroler-wasserkraft.at Ein wichtiger Punkt war 2004 wieder die Ausbildung bei der Übungswoche in Ham- melburg, welche von der Berufsfeuerwehr München durchgeführt wurde. Dies ist ei- ne wichtige Schulung, um Führungskräfte als Gruppenkommandanten ausbilden zu können und schon im Dienst befindliche Gruppenkommandanten weiterbilden zu können. Deshalb nahm auch der Char- genkurs, das sind die angehenden Füh- rungskräfte, welche auch als Gruppen- kommandanten eingesetzt werden kön- nen, daran teil. Auch für die Zukunft ist eine Teilnahme an dieser Veranstaltung geplant. Zur Ausbildung gehörte auch 2004 wieder das Tauchausbildungslager, bei dem die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck einen großen Teil ihrer Ausbildung abwi- ckeln konnten. Durch zusätzliche Tauch- gänge in der Umgebung kann die Einsatz- tauglichkeit der Tauchergruppe voll ge- währleistet werden. Zu den Übungstauch- gängen im Tauchlager kommen dann wei- tere Tauchgänge in heimischen Gewässern sowie im Winter die Eistauchgänge. Viele kleinere Ausbildungsthemen, darun- ter auch sehr spezielle, wie zum Beispiel das fachgerechte Einfangen von Reptilien oder das Innsbrucker Kanalsystem runden eine allgemeine Ausbildung bei der Be- rufsfeuerwehr ab. Dies ist notwendig, da wir immer wieder mit den ausgefallensten Problematiken konfrontiert werden. Vorbeugender Brandschutz Im Bereich des Vorbeugenden Brand- schutzes ist der Zugang von Ing. Gernot Pfalzer von der Bau- und Feuerpolizei zur Berufsfeuerwehr zu vermerken. Gleichzei- tig schied Karl Gapp aus diesem Bereich aus, und versieht nun seinen Dienst in der Nachrichtenzentrale. Ein Offizier und ein Mitarbeiter im 8-Stun- den-Dienst können die Aufgaben, die sich im Vorbeugenden Brandschutz stellen, nur schwer bewältigen. Zu ihrer Unterstützung stehen Mitarbeiter aus dem 24-Stunden-Dienst zur Verfügung, wobei es aber hier immer schwierig ist, eine Kontinuität in der Arbeit zu erreichen. Im Bereich des Vorbeugenden Brand- schutzes gab es Umstrukturierungen und eine gemeinsam mit der Bau- und Feuer- polizei durchgeführte Neustrukturierung, welche beginnend mit Dezember zur Um- setzung gelangte. Investitionen Anschaffungen der Feuerwehr: Die Eckpunkte der Beschaffungen waren sicher wieder zwei Kleinlöschfahrzeuge für die Freiwilligen Feuerwehren Neu-Arzl und Hötting, die sich derzeit noch im Bau be- finden sowie der ebenfalls im Bau befind- liche Tankwagen für die Freiwillige Feuer- wehr Amras. Weiters wurde ein Univer- sallöschfahrzeug für die Berufsfeuerwehr Innsbruck angeschafft. Dieses wird Mitte Dezember ausgeliefert und nach einer in etwa zweimonatigen Einschulungsphase in Dienst gehen. Auch die Schutzbeklei- dung der Berufsfeuerwehr konnte im heu- rigen Jahr in Auftrag gegeben werden und wird Ende November ausgeliefert. Die schon letztes Jahr ausgelieferte Dreh- leiter bewährte sich im heurigen Jahr bes- tens und funktioniert ohne Probleme.- Reparaturarbeiten Seit Mitte vergangenen Jahres werden nun die Reparaturarbeiten bei der IVB durch- geführt. Das veranschlagte Budget von in etwa Euro 150.000,- für Berufsfeuer- wehrfahrzeuge und Fahrzeuge der freiwil- ligen Feuerwehr (derzeit 69) konnte in et- wa eingehalten werden. Es gibt mit der IVB keine größeren Probleme. Bei den Reparaturen ist hervorzuheben, dass die sehr intensive Arbeit des Werkstättenlei- ters der Berufsfeuerwehr, Werner Potocnik, der die Arbeiten an den Fahrzeugen mit der IVB koordiniert, wesentlich zum guten Erfolg beiträgt. Katastrophenschutz Die Aufgabenverteilung im Katastrophen- schutz wurde 2004 unter der Leitung von MD Dr. Platzgummer neu fixiert. Diese Aufteilungen wurden dann auch praktisch geübt. Vom theoretischen Auf- bau der Einsatzleitung im Rathaus, bis zur Übung im Herbst 2004, Ikarus 2004", bei welcher die Einsatzleitung der Gemeinde hochgefahren wurde, und durch externe Beobachter, der Ablauf der Übung bewer- tet wurde. Hier stellte sich heraus, dass der Katastrophenschutz, im Speziellen die Ein- satzleitung, auf sehr guten Beinen steht und auch sehr gut funktioniert hat. Integrierte Landesleitstelle Der Bereich,,Integrierte Landesleitstelle" war 2004 sehr arbeitsintensiv. So wurde die Vorbereitung getroffen für die Erstel- lung und Gründung der Gesellschaft zwi- schen der Stadtgemeinde Innsbruck und dem Land Tirol. Weiters waren natürlich der Architektenwettbewerb mit dem da- raus resultierenden Siegerprojekt der Architektengemeinschaft Schlögl & Ober- moser und zahlreiche Sitzungen bezüglich ,,Integrierte Landesleitstelle", Bau und zu- künftige Funktion erforderlich. BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT FIRE FIGHTER MOD TECH FIRE FIGHTER FEUERWEHR GFK CECH EMPI AUSTRIA PESCA 121 25 3 52.n Jahresbericht 2004 62 63 17 10 * erheit für unser Land! VERWEHR 122 EMPT 122 122 FEUERWEHR Andere vernetzen Zentralen. "Ein starker Partner für die Tiroler Feuerwehr" Feuerwehrfahrzeuge, Feuerwehrzubehör Gerätehausausstattung Empl Fahrzeugwerk Gesellschaft m.b.H. Postfach 41 A-6272 Kaltenbach Tel.: 05283/501-0 Fax: 05283/501-26 www.empl.at Wir realisieren dezentrale Intelligenz. LABOR STRAUSS SICHERUNGSANLAGENBAU GMBH NIEDERLASSUNG INNSBRUCK TEL 0512 390 880-0 www.LST.AT OFFICE@LST.AT Mehr Erfahrung. Mit Sicherheit. LST Nachdem zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Bautätigkeiten begonnen haben und eine Einreichung des Baugesuches Mitte November stattfinden wird, ist voraus- sichtlich im heurigen Jahr mit keinem Bau- beginn mehr zu rechnen. Das Projekt,,Integrierte Landesleitstelle" wird vor allem im Jahr 2005 sehr viel Zeit und Energie benötigen, damit es auch hier für die Berufsfeuerwehr Innsbruck zu einer optimalen Lösung kommt. Durch die Integrierte Landesleitstelle wird ja auch gleichzeitig die bestehende Nach- richtenzentrale der Berufsfeuerwehr Inns- bruck aus Synergieeffekten aufgelöst. Hier gibt es noch keine konkreten Vorstellun- gen bezüglich Personalstruktur, wie hier in Zukunft die Mitarbeiter der Nachrichten- zentrale in die Integrierte Landesleitstelle eingebunden werden. Die Tätigkeiten, welche die Nachrichten- zentrale derzeit verrichtet, sind sehr viel- fältig und reichen von der Annahme der Notrufnummer 122, über die Betreuung der Einsatzmannschaften vor Ort, bis hin zum Telefondienst außerhalb der Arbeits- zeiten des Portiers. Darunter fallen auch Tätigkeiten wie die Schlüssel- und Funkge- räteverwaltung, die Betreuung der auto- matischen Brandmeldeanlagen, die Da- tenpflege der Einsatzpläne und bei grö- Beren Einsätzen die Ansprechfunktion für Nachschubtätigkeiten, wenn kein Mitar- beiter aus dem Branddienst mehr auf der Wache ist. Österreichischer Bundesfeuerwehr- verband Im Bereich des Österreichischen Bundes- feuerwehrverbandes, bei dem die Berufs- feuerwehr als stimmberechtigtes, eigen- ständiges Mitglied integriert ist, wurden einige Termine wahrgenommen. So ist der Branddirektor in dieser Funktion als Mit- glied des Feuerwehrtechnikausschusses, des Gefahrgutausschusses und des Aus- schusses für Strahlen- und Bioschutz. 23.m Sillufer Lageplan der Hauptfeuerwache; blau ILL; orange Zubau, Ersatz der Hallen Süd Des Weiteren wird Ing. Andreas Friedl ent- sandt in den Ausschuss für Flugrettungs- dienst und der Branddirektor führt den Aus- schuss des ÖBFV's für Funk- und Alarmie- rungstechnik. BR Johann Zimmermann ist ständiges Mitglied des TRVB-Arbeitskreises im Österreichischen Bundesfeuerwehrver- band. In diesen Gremien werden zukunfts- weisende Entscheidungen getroffen, wie in Zukunft die Ausstattung, Ausrüstung und das Vorgehen sämtlicher Feuerwehren in Österreich vonstatten gehen soll. Vorausschau Die wichtigsten Meilensteine für die Zu- kunft der Feuerwehr Innsbruck sind si- cherlich die Integrierte Landesleitstelle, mit der neuen Funk- und Alarmierungstechnik sowie die Um- und Neubauten auf der Hauptfeuerwache. Durch das Projekt Tivoli-Alt fallen im Be- reich der Hallen Süd Flächen weg, da auf diesem Gelände eine Wohnbaunutzung vorgesehen ist. Daher wird es für die not- wendigen Feuerwehrgebäude zu einem Ersatzbau auf dem Gelände der Berufs- feuerwehr kommen. Sämtliche Lagerräu- me und Garagen müssen in den Neubau verlegt werden. Der zeitliche Rahmen sieht vor, dass diese Tätigkeiten alle 2005 von- statten gehen sollten. Die Einsatzbereit- schaft darf und wird dadurch aber nicht. behindert werden. Weiters wird die Wache saniert werden. Die wesentlichen Bestandteile der Sanie- rung werden sein: Fenster und Ausfahrts- tore der Hauptfeuerwache, die Haus- sprechanlage, Brandabschnittsbildung in den Stiegenhäusern und sanitäre Anlagen, Boden der Fahrzeughalle sowie Behebun- gen von kleineren Schäden an der Bau- substanz. Es wird natürlich zu Neuan- schaffungen auf dem Fahrzeugsektor kommen, bedingt durch Ausscheidungen von Altfahrzeugen. Hier sind im Budget vorgesehen der 1. Trupp und die 1. Grup- pe der Berufsfeuerwehr, ein KLF für die frei- willige Feuerwehr und ein geländegängi- ger Kleintransporter. Zum Schluss muss angemerkt werden, dass dieser Bericht, ei- nen Überblick über die wichtigsten Arbei- ten des Jahres 2004 darstellt. Es ist die Aufgabe der Führungskräfte der Berufs- feuerwehr, kostenorientiert zu arbeiten, dabei aber eine optimal ausgebildete Ein- satzmannschaft, die 365 Tage im Jahr so- wie 24 Stunden am Tag „BEREIT FÜR INNSBRUCK" ist, sicherzustellen. 27 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Neuigkeiten aus der automobilen Zukunft. DER PAJERO Jahresbericht 2004 Warn- und Alarmsignale für den Katastrophenfall Sirenenprobe Mit überlegener Allrad-Tech- nologie hat der Pajero unter härtesten Rallye-Bedingun- gen seine Qualität bewiesen. Ob als 2,5 Liter TD mit 115 PS oder als 3,2 Liter DI-D mit 160 PS. Ab € 33.790,-. Jetzt bei Ihrem Mitsubishi Partner. mitsubishi-motors.at Unverb. empfohlener Listenpreis inkl. MwSt. und NOVA. 15 Sekunden Warnung Alarm 3 Minuten gleichbleibender Dauerton Herannahende Gefahr! Radio oder Fernseher (ORF) einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten! m 1 Minute auf- und abschwellender Heulton Gefahr! Schützende Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio oder Fernsehen (ORF) durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen! Durchschnittsverbrauch: 9,5-10,6 Liter/100 km, CO2-Emission: 251-281 g/km MITSUBISHI MOTORS Entwarnung DENZEL UNTERBERGER 6020 Innsbruck Rossau Griesauweg 28 Tel. 0 512/33 23-0 info@denzel-unterberger.cc www.unterberger.cc 1 Minute gleichbleibender Dauerton Ende der Gefahr! Weitere Hinweise über Radio oder Fernsehen (ORF) beachten! Ein Unfall kann Ihr ganzes Leben verändern! Die Allianz UnfallProtection bietet Ihnen dreifache Sicherheit: •Damit Sie auch bei dauernder Invalidität Ihren Lebensstandard beibehalten können, erhalten Sie eine lebenslange Rente. ⚫Damit genügend Geld da ist, wenn Sie es brauchen, gibt es eine Kapitalleistung. •Damit auch die unmittelbar nach einem Unfall anfallenden Kosten - zum Beispiel für Suche, Bergung und Nottransport-gedeckt sind, gibt es zahlreiche Zusatzleistungen. Landesdirektion Tirol 6020 Innsbruck, Sillgasse 12, Tel. 05 9009-88000, Fax 05 9009-78000 Weil ich noch viel vorhab. >> www.allianz.at Allianz Versicherung Vorsorge Vermögen www 29 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Verwaltung 2004 gab es in der Verwaltung personelle und somit auch organisatorische Veränderungen. Mag. Robert Hubmann verließ nach 12 erfolgreichen Dienstjahren die Berufsfeuerwehr und wurde durch Andreas Wörgetter nachbesetzt. Andreas Wörgetter Budgetverwaltung EDV-Systembeauftragter Inventarverwaltung Christine Spilz Leitung des Sekretariats des Branddirektors Einnahmenverrechnung Nebengebührenverrechnung A ngelika Gstir wechselte vom Sekre- tariat des Branddirektors in den Vor- beugenden Brandschutz und Chris- tine Spilz vom Vorbeugenden Brandschutz in das Sekretariat des Branddirektors. Bis zur zweiten Jahreshälfte leitete Mag. Robert Hubmann, in gewohnter Art und Weise, die Verwaltung der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Wobei er unter anderem die Einführung des neuen Einsatzprogramms EDV-technisch betreute und erste Gesprä- che zum Projekt Inventar-NEU führte. Ab der zweiten Jahreshälfte wurden die angeführten Projekte und das „,tägliche Geschäft" von Andreas Wörgetter über- nommen. Nach einer kurzen Anlaufzeit war Andreas Wörgetter mit dem „täg- lichen Geschäft" vertraut und konnte eini- ge Projekte forcieren. Darunter war die be- reits begonnene Einführung des neuen Einsatzprogramms, das noch mit einigen Fehlern behaftet war, die jedoch im Laufe des Jahres großteils ausgemerzt wurden. Weiters wurde die komplette Neustruktu- rierung und Neuerfassung des Inventars eingeleitet, dass nunmehr mit der Inven- tarstelle nach mehreren Gesprächen auf eine einheitliche Linie gebracht wurde und in absehbarer Zeit umgesetzt wird. Zusätzliche Projekte waren u. a. die Neu- organisierung des Bestellwesens inner- halb der Berufsfeuerwehr, aber auch bei der freiwilligen Feuerwehr. Hinzu kam noch die Einführung und Innbetriebnahme eines neuen Buchhal- tungsprogramms. Weiters wurde eine Zugriffssicherung für das Server-Laufwerk der Berufsfeuerwehr erstellt und Vorbereitungen für die EDV- Schulung und die EDV-Zugänge sämt- licher Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr getroffen. Somit kann als Resümee gesagt werden, dass 2004 vieles erreicht und einige Grundsteine für das Jahr 2005 gelegt wur- den, um so manch Starres zu bewegen. So grün... Casm EINKAUFSPARK SILLPARK So groß. Und soviel los Als Einkaufs-, Kommunikations- und Ver- anstaltungszentrum hat sich der Sillpark einen festen Platz in puncto Beliebtheit und Bekanntheit in der heimischen Bevölkerung geschaffen. Einkaufen, flanieren, unterhalten: über 5 Millionen Kunden pro Jahr frequentieren die vielen Märkte, Fachgeschäfte, Restaurants und Cafès auf 3 Etagen. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes ge- legen, nur 5 Minuten entfernt vom Landhausplatz, ist der Sillpark einfach und schnell erreichbar. Egal ob per pedes, mit dem Zug, mit der Straßenbahn, per Fahrrad oder mit dem eigenen Auto (1 1/2 Stunden gratis parken in der hauseigenen Tiefgarage inklu- sive): konsumentenfreundliche Öffnungszeiten - Do, Fr bis 19.30 Uhr und jeden Samstag bis 17.00 Uhr lassen jederzeit einen unbekümmerten Einkaufsbummel zu. CA MALOJER BAUMANAGEMENT Gesellschaft mbH & Co. A-6020 Innsbruck, Grabenweg 67 Telefon 0512-395800, Fax 395810 homepage www.malojer.com, e-mail office@malojer.com Jahresbericht 2004 www.malojer.com BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Ausbildung Die Durchführung eines Grundlehrganges (4 Mann) sowie eines Chargenkurses (5 Mann) waren die Ausbildungsschwerpunkte der Berufsfeuerwehr im Ausbildungsjahr 2004. Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber D ie Weiterbildung der Feuerwehrbediensteten erfolgte wie gehabt in der Allge- meinausbildung in der Früh sowie bei der bewährten Tagesausbildung im Haus Bei der Übungswoche in Hammelburg konnten auch 2004 wieder 7 Mann (1 Offizier und 6 Mann) teilnehmen und relativ einsatznah üben. Im Frühjahr wurde zum zweiten Mal der Bezirksübungstag abgehalten. Dieser fand im Ahrntal, auf dem Gelände der Innsbrucker Kommunalbetriebe, statt. An dieser Ausbil- dungsveranstaltung nahmen neben der Berufsfeuerwehr, alle Einheiten des Bezirks- feuerwehrverbandes Innsbruck-Stadt, in Gruppenstärke teil. Das Ziel dieser Übung ist es, die Gruppenarbeit (das Führen einer Gruppe) und die tech- nische Bewältigung der festgelegten Lagen, mit dieser Gruppe, zu erreichen. Von den so genannten Schiedsrichterteams werden einzelne Lagedarstellungen vorbereitet, die von den alarmierten Löschgruppen zu bewältigen sind. Die Lagedarstellung ist so zu ge- stalten, dass die Einsätze mit einer Gruppe abgearbeitet werden können. Alle Einheiten des Bezirkes beteiligten sich an der Bezirksübung und hoffen auf eine Wiederholung im Jahr 2005. Landesfeuerwehrkommandant LBD Klaus Erler überzeug- te sich persönlich von den Leistungen der freiwilligen Einheiten des Bezirks Innsbruck- Stadt. An dieser Stelle sei auch der Rettung Innsbruck gedankt, die wie immer den Sa- nitätsdienst übernahm und die Teilnehmer ausgezeichnet verpflegt hat. Im Zuge der Erstellung des Leitbildes war die Definition der gemeinsamen,,Werte" der erste Schritt in der Neuorientierung der Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Im Leitbild wird klar zum Ausdruck gebracht, dass sich die Angehörigen der BF Innsbruck an den Aspekten der Professionalität, der Kompetenz, dem schlagkräftigen und siche- ren Arbeiten im Einsatz, basierend auf dem Fundament der Verantwortung,, twentyfour- seven" (also 24 Stunden, 7 Tage die Woche) orientieren und stets bemüht sind, als Team höchste Qualität für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Innsbruck zu bieten. ,,Unsere Professionalität - Ihre Sicherheit" " twentyfourseven" Durch Verantwortungsbewusstsein, hohe Kompetenz und Professionalität bieten wir Sicherheit in allen Lebenslagen. Wir - die BERUFSFEUERWEHR Innsbruck - rund um die Uhr, 7 Tage die Woche, in höchster Qualität. Vertrauen Sie uns! (Leitbild der BF Innsbruck) Die Gesichtspunkte der Professionalität“ und „Kompetenz" sind Ausgangs- und Angelpunkt der Neukonzeption der Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck. Zentraler Aspekt der Neuorientierung der Ausbildung ist jener der Kompetenz, mit den Teilbereichen Erreichung von Kompetenz, Ausbau und Erhalt von Kompetenz. Ein Bekenntnis zur Professio- nalität muss demnach auch bei Feuerwehrkräften dazu führen, dass dem Bereich der Berufsausbildung, also dem Erlangen von Kompetenz für die jeweilige Funktion sowie in der Folge eine kontinuierliche, nicht zuletzt eigenverantwortliche, Aufrechterhal- tung derselben, über entsprechende Fort- und Weiterbildungen vermehrtes Augenmerk geschenkt wird. Rahmenausbildungspläne (Quartalsausbildungsplan, Monatsaus- bildungspläne) basierend auf dem Ausbildungsthemenkatalog stellen die Grundlage des Ausbildungskonzeptes,, Neu" dar. Da- mit ist auch eine, in Bezug auf die Ausbildung, für den Mitarbei- ter planbare Diensteinteilung, im Sinne einer gewissen Eigen- verantwortlichkeit verbunden. Parallel dazu werden Themen- konzepte (jeweils ein Ausbil- dungsthema betreffend) er- stellt, welche aus den Teilberei- chen Ausbildungsblatt (enthält detaillierte Angaben, die Pla- nung und Durchführung der jeweiligen Ausbildung betreffend), den jeweiligen Ausbildungs- unterlagen (Ausbildungsbehelfe, Vorträgen) sowie einem Hin- weisblatt (enthält weiterführende Informationen das Ausbil- dungsthema betreffend, insbesondere für den jeweiligen Refe- renten) bestehen. Ziel ist es,,verschiedene Lehrmeinungen" zu vermeiden, und da- durch eine fachliche Wissensvermittlung auf vergleichbarer und nachvollziehbarer Basis zu gewährleisten. Ein Ausbildungscontrolling bestehend aus einer Ausbildungsda- tenbank (in der die jeweiligen Ausbildungsdaten personenbezo- gen verwaltet werden), definierten Einsatzübungen und viertel- jährlich stattfindenden Koordinationsbesprechungen, in denen die laufende Ausbildung des Quartals beurteilt sowie die Planung für das folgende Quartal vorgenommen wird, ermöglicht es, Abwei- chungen von den definierten Qualitätsstandards festzustellen und korrigierend auf die Aus- und Weiterbildung Einfluss zu nehmen. Eine den Aspekten des Qualitätsmanagements folgende Um- strukturierung der Aus- und Weiterbildung stellt einen aufwendi- gen und langwierigen Prozess dar, der sicher noch eine Vielzahl von Systemanpassungen notwendig macht. Allerdings eröffnen sich dadurch auch jede Menge neuer Perspektiven und Möglich- keiten. Es wird also nicht zuletzt an jedem einzelnen Mitarbeiter liegen, sich seinen Möglichkeiten entsprechend einzubringen, um auch in Zukunft schlagkräftig, professionell und kompetent 11 BEREIT FÜR INNSBRUCK" zu sein. Jahresbericht 2004 Ganz einfach ein neuer Maßstab. Kein Schachtkopf. Ganz einfach ein revolutionäres Aufzugssystem. Keine Schachtgrube. Ganz einfach für Wohngebäude. Kein Vergleich. Ganz einfach Spirit™. Ohne Schachtkopf Raumeinsparung bis zu 30 % Raumeinsparung bis zu 70 % Ohne Schachtgrube GANZ EINFACH SPIRIT™ Ein völlig neuer, maschinen- raumloser Personenaufzug. Als revolutionär kompakte Innova- tion ist der funktionale Spirit™ exakt auf die Gebäudegrenzen ausgerichtet und bietet bei Neu- bauten und bei bestehenden Gebäuden eine bisher unbekannte Flexibilität. Hinzu kommen kürze- ste Lieferzeiten sowie ein her- ausragendes Preis-Leistungs- Verhältnis, das auf einem klar festgelegten, attraktiven Ausstat- tungspaket mit ansprechendem Kabinendesign sowie moderner Technik basiert. Detaillierte In- formationen zum neuen Perso- nenaufzug SpiritTM fordern Sie ganz einfach per Anruf, Fax oder E-Mail an. ThyssenKrupp Aufzüge Ein Unternehmen von ThyssenKrupp Elevator ThyssenKrupp Aufzüge GmbH Niederlassung Tirol Haller Strasse 109 A-6020 Innsbruck Telefon: 05 12/34 58 40 Fax: 05 12/34 58 52 E-Mail: tirol@thyssenkrupp-aufzuege.at Internet: www.thyssenkrupp-aufzuege.at BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Katastropheneinsatz v Assistenz im von den ARGE SERVICE 24 Tirol service by DAKA. DERFESER. SCHEFFOLD 0800-2400 00 Gebührenfrei er wi aбel 598. uapunis h2 1 Experten Ihr Partner bei professionellen Projektlösungen für Kommunikations-und Sicherheitsanlagen Sicherheitsmanagementsysteme Digitale und analoge Videosysteme Zutrittssysteme Alarmanlagen Brandmeldeanlagen Sprechanlagen Steuerungssysteme Beschallungen PKE Electronics AG Niederlassung Innsbruck. Klostergasse 4, A- 6020 Innsbruck TEL +43 512/5306-100 FAX +43 512/5306-181 pke innsbruck@pke.at www.pke.at Sie sind in sicheren Händen...PKE Einsatzorganisation Wasserdienst Im Ausbildungsjahr 2004 wurde die Aus- bildung am Innfluss mit praktischen Ret- tungsübungen im Wasser und Rettungs- übungen mit dem Turbineneinsatzboot durchgeführt. Jeder Feuerwehrbedienstete in der Löschgruppe musste zweimal an einer derartigen Schwimmausbildung und jeder Bootsführer mindestens zweimal an einer Bootsausbildung teilnehmen. Die Tauchausbildung startete im Jänner mit Eistauchgängen am Baggersee und wurde kontinuierlich bis in die Herbstmo- nate fortgesetzt. Im Mai 2004 fand das jährliche Tauchlager auf der Insel Hvar statt. Im September 2004 konnten vier Einsatztaucher an einer Aus- bildungsveranstaltung des Oberösterrei- chischen Landesfeuerwehrverbandes am Attersee teilnehmen. Nach der Tauchausbildung in heimischen Gewässern und dem Tauchlager konnten bis auf einen Einsatztaucher (Trommelfell- riss) alle Taucher die geforderten 10 Tauch- stunden erbringen und konnten nun ein- satzbereit in das Einsatzjahr 2005 starten. Mit dem Ankauf der restlichen Ausrüs- tungsgegenstände ist gewährleistet, dass jeder Einsatztaucher über eine persönliche Ausrüstung verfügt. Flugdienst Im Juni erfolgte die jährliche Flughelfer- ausbildung für den Bezirk Innsbruck-Stadt. An dieser Ausbildungsveranstaltung nah- men alle Flughelfer des Bezirksfeuerwehr- verbandes Innsbruck-Stadt teil. Die Zu- sammenarbeit mit dem Hubschrauber- stützpunkt des Innenministeriums konnte nach einigen Einsätzen und Ausbildungen vertieft werden. Im Oktober wurde eine Großübung im Be- reich Hötting abgehalten. An dieser Übung nahmen die Berufsfeuerwehr, die Einhei- ten Hötting, Arzl, Hungerburg und Mühlau sowie das Rote Kreuz Innsbruck und die Bergrettung teil. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch die Hubschrauber des Innenministeriums und des ÖAMTC's. Die positiven, aber auch negativen Erkennt- nisse wurden anschließend bei einer Be- sprechung analysiert. Atemschutz Eine regelmäßige Weiterbildung der Feu- erwehrbediensteten auf dem Sachgebiet Atemschutz gewährleistet ein sicheres und rasches Arbeiten im Einsatz. Neben dieser Atemschutz- und Körperschutzaus- bildung wurde der messtechnische Be- reich von der Atemschutzwerkstätte aus- bildungsmäßig und technisch fortgeführt. Um ein koordiniertes Arbeiten bzw. Üben zu gewährleisten, fand ein Koordinie- rungsgespräch mit den Atemschutzwarten des Bezirkes statt. Neben der Ausbildung durch die Atem- schutzwerkstätte wurden laufende War- tungs- und Überholungsarbeiten durch- geführt. Weiters konnte ein weiterer Teil der Atemschutzflaschen EU-konform umla- giert werden. Mit dem Ankauf von Com- posite-Flaschen konnte die BF auf diesen Flaschentyp umgestellt werden. Weiters wurden neue Gasschutzanzüge angekauft. Ein neuer Mitarbeiter unterstützt seit 2004 das Team in der Atemschutzwerkstätte Jahresbericht 2004 BK Ing. Andreas Friedl Branddienst, Technischer Hilfsdienst Die schnellen und fachlich korrekten Ein- satzerfolge zeigten es, dass die Feuerwehr Innsbruck in gerätetechnischer Hinsicht sehr gut ausgerüstet ist. Ein modernes Ge- rät kann aber nur mit der richtigen Ausbil- dung, der Einsatzerfahrung der Feuer- wehrmänner und der richtigen taktischen Vorgangsweise eingesetzt werden, um einen gewünschten Erfolg zu erreichen. In der Brandbekämpfung sowie in der technischen Hilfeleistung bleibt die Zeit nicht stehen und jeder ist aufgerufen, Neuerungen in technischer Hinsicht, aber auch Erfahrungen und Vorschläge einzu- bringen. BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Nachrichtendienst Im Jahr 2004 wurde vom Referatsleiter ein fünfmonatiger Chargenkurs für 5 Teilnehmer durchgeführt. Alle Teilnehmer haben diese Ausbildung zum Trupp- kommandanten mit Erfolg abgeschlossen. VA TECH ELIN EBG Jahresbericht 2003 VATECH BOK Ing. Günther Schlögl W eiters wurde im Frühjahr ein zwei- monatiger Nachrichterkurs mit drei Teilnehmern abgeschlossen, ein Teilnehmer hat diesen mit Erfolg been- det. Ein weiterer Nachrichterkurs wurde im Herbst für weitere 2 Nachrichter abge- halten, der von beiden Teilnehmern mit Erfolg nach zwei Monaten Kursdauer ab- geschlossen wurde. Durch die Funkwerkstätte wurde, in Zu- sammenarbeit mit mehreren Fachfirmen, in der Leitstelle der Berufsfeuerwehr die bestehende Funk- und Notrufvermitt- lungsanlage für 3 Arbeitsplätze erneuert. Laufende Arbeiten wie die Wartung aller 32 Sirenenanlagen sowie die Instand- haltung von 350 Pagern und etwa 240 Funkanlagen wurden für den gesamten Feuerwehrbezirk Innsbruck-Stadt durch- geführt. In Zusammenarbeit mit einer Fachfirma. wurden 13 Sirenen und Funkfixstationen einer Blitzschutzüberprüfung unterzo- gen. Für die Instandhaltung der teilweise überalterten Gerätschaften in der Leit- stelle der Berufsfeuerwehr war ein er- heblicher Aufwand an diversen Repara- turen erforderlich. Bei allen in Dienst gestellten Neufahrzeu- gen der Feuerwehr Innsbruck wurden die Funkanlagen eingebaut. Ende 2004 konn- te die Anschaffung von 19 Atemschutz- funkgeräten, ebenso wie 35 Helmfunk- garnituren abgeschlossen werden. Für die geplanten Umbauarbeiten auf der Hauptfeuerwache sowie für den Neubau der Integrierten Landesleitstelle wurden eine Reihe von Vor- und Erhebungsarbei- ten durchgeführt. Im Einfahrtsbereich der Hauptfeuerwache wurde eine neue Schrankenanlage instal- liert. Durch eine Fachfirma wurde nach den Angaben der Berufsfeuerwehr eine Objektsfunkanlage im neuen Eisstadion installiert und in Betrieb genommen. Diverse Schulungs- und Ausbildungsmaß- nahmen für die Branddienstmannschaft wurden durch die Mitarbeiter der Funk- werkstätte übernommen. KOMMUNIKATIONS- UND SICHERHEITSTECHNIK - FACILITY MANAGEMENT - ELEKTRO- UND HAUSTECHNIK GEBÄUDE INFRASTRUKTUR Das moderne Gebäude ist eine Maschine mit steigendem Automationsgrad. Seine Performance hängt in hohem Maße davon ab, wieweit das erfolgskritische Wissen aus dem Betrieb in der Planung der Teilgewerke umgesetzt wird. Die VA TECH ELIN EBG beherrscht diese Aufgabe ebenso perfekt wie umfassend: Von der Energieversorgung über die Heizungs-Klima-Lüftungstechnik bis zur Sicherheits- und Kommunikationstechnik und dem Facility Management. Wir sorgen für intelligente Gebäude. Power on. sustainable solutions. for a better life. www.ivb.at T IVB der hammer Perfekte Verbindungen, höchster Komfort. Kurz gesagt: Fahrkultur pur. Und mit unseren Linien sind Sie immer günstig am Weg - 24 Stunden täglich. Das trifft den Nagel auf den Kopf. wir bewegen die stadt. IVB OMMERMANN-PUPP.com www.vatechelinebg.at ELIN EBG Schlauer sparen. Se900 EO Der neue Fox jetzt ab EUR 69,-/mtl.* Der neue Fox 55 PS im Operating Leasing, 60 Monate Laufzeit, 10.000 km/Jahr. Eigenleistung: EUR 3.000.-, vollKASKO ab EUR 24,- mil. Ein Angebot der Porsche Bank. Ihr autorisierter VW Verkaufsagent Auto Neurauter GmbH & Co KG 6410 Telfs, Saglweg 78 Telefon 05262/63263 "Angebot freibleibeft. inkl. Nova und MwSt. zzgl. gesetzi. Vertragsgebühr. Stand 05/05, Verbrauch: 5.0-6.8 1/100 km. CO2-Emission 135-163 g/km. Abb. zeigt Mehrausstattung gegen Aufpreis.. 37 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2004 www.auer-gmbh.at Mercedes-Benz-Vertretung Kfz. REPARATUR MEISTERBETRIEB AUER INT. TRANSPORTE ERDBAU Abbrucharbeiten Grundaushub - Güterwege- und Forstwegbau - Steinschlichtungen A-6143 Pfons/Matrei am Br., Tel.: 05273/6240 + Fax 6240/16 KFZ-REPARATUR-SERVICE-MEISTERBETRIEB für PKW, LKW sämtliche Marken - Karosserie & Unfallinstandsetzung Abschlepp-Bergedienst: 0664/325 47 07, PANNENNOTDIENST: 0664/325 47 09 A-6143 Mühlbachl/Matrei am Br., Tel.: 05273/6840 + Fax 6840/16 All ways with you! Marktführer im europäischen Landverkehr, bedeutender See- und Luftfracht-Dienstleister weltweit, führend bei logistischen Systemen. S SCHENKER Stinnes Logistics S SCHENKER Stinnes Logistics Schenker & Co AG Zentrale Tirol St. Bartlmä 6; 6020 Innsbruck Tel: 05-7686-251900 Fax: 05-7686-251909 E-Mail: innsbruck@schenker.at Schenker & Co AG Logistics Service Center Griesauweg 27-29; 6020 Innsbruck Tel: 0512-4044-0 Fax: 0512-4044-11 E-Mail: innsbruck.logistics@schenker.at Schenker & Co AG Niederlassung Kufstein Gewerbepark Süd 8; 6330 Kufstein Tel: 05-7686-256900 Fax: 05-7686-256909 www.schenker.at E-Mail: kufstein@schenker.at Feuerwehrtechnik Ausschreibung mit Pflichtenheft Tanklöschfahrzeug TLFA - 2000 Euro 240.000,- Euro 380.000,- Euro 20.000,- BR Ing. Josef Hundsbichler Tanklöschfahrzeug TLFA - 3000. Transportfahrzeug MTF. Übernahme in den Dienst Drehleiter DLK 37 mit HA-Zusatzlenkung. Kleintransporter Last 2 mit Hebebühne. Einsatzbekleidung Die gesamte Branddienstmannschaft wurde mit der besten und modernsten, derzeit am Markt erhältlichen, Einsatzbekleidung zum persönlichen Schutz ausgerüstet. Der Anschaffungswert beläuft sich auf Mit der Einsatzbekleidung wurde die Dienstuniform durch eine Unterzieh-Fleecejacke ergänzt. Gerätschaften An neu angeschafften Kleingeräten sind eine Bergebühne für Lastkraftwagen, ein Dreibeinstativ für Schachtbergungen, das Fognail-Löschsystem und zwei Hochleistungslüfter hervorzuheben. Von der feuerwehreigenen Schneiderei wurden im Berichtsjahr nachstehende Leistungen getätigt: Anfertigung von 6 A-Uniformen (Blusen und Hosen) Anfertigung von 12 A-Uniform-Hosen Anfertigung von 110 Einsatzuniformhosen Anfertigung von 32 Einsatzblusen Reparaturen und Änderungen von 30 A-Uniformen (BF und FF) Anfertigung von 4 Mäntel für das städtische Gartenamt ⚫Anfertigung von 4 Hosen für die städtische Friedhofsverwaltung Reparatur von 2 Löschwasserbehältern • Reparatur der Innenausstattung von Einsatzfahrzeugen Textile Ausstattung von 2 Büroräumen im Feuerwehrkommando •Ankauf, Ausgabe und Inventarisierung der neuen Einsatzbekleidung Euro 685.000,- Euro 59.000,- Euro 75.000,- FEUERWEHR DAN Organisation und Überwachung der Reinigung auf der Hauptfeuerwache • Einsatzvorbereitende Maßnahmen (Fahrzeugüberstellungen, Materialtransport) OX Hans Mader DLK TLFH- BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2004 . BAUMGARTNER bauleitung projektmanagement A-6020 Innsbruck, Kaufmannstraße 17 Telefon 0512 / 34 46 60, Fax 0 512 / 34 46 61 e-mail: baumgartner@tirol.com AUTOGLASEREI • Expreß-Einbauservice • Zuschnitt für Baufahrzeuge Glasbeschichtungen • Steinschalgreparaturen Kfz • REPARATUR FACHBETRIEB HOHLRIEDER 6020 Innsbruck, Josef Wilberger-Straße, e-mail: hohlrieder@aon.at Tel. 0512/262606, Fax 0512/262616, Mobil 0664 / 133 65 32 WIR VERGLASEN ALLES ploberger Wien Linz - Graz Innsbruck Schwarzdeckungen Isolierungen Spenglerei • Kunststoffe • Lichtkuppeln Beratung und Begutachtung immer in Heizöle Diesel Ihrer Nähe! Schmiermittel Tankanlagen www.helzool.cc WILDAUER Shell Walter Ploberger Isolierungen GmbH. www.walter-ploberger.at Filiale Innsbruck 6020 Innsbruck, Höttinger Au 85 Tel. (0512) 28 23 11-0 Fax: (0512) 29 49 21 office@ploberger-ibk.at Heizöle. Und mehr. WILDAUER Innsbruck 0512 / 567 500 www.heizoel.co Shell Direct Austria GmbH | Feuerwehrlogistik A Im Jahresbericht 2003 wurde von den ,,bevorstehenden" Umbau- bzw. Sanierungsarbeiten auf der Hauptfeuerwache berichtet. uch wurde damals mit einer Aufsto- ckung unseres Hauptgebäudes, zur A Unterbringung der Integrierten Lan- desleitstelle (ILL), gerechnet. Im Jahr 2004 wurde von der Stadt Innsbruck (Innsbru- cker Immobilien Gesellschaft) ein Archi- tektenwettbewerb ausgeschrieben. Unter den eingereichten Projekten wurde von ei- ner Fachjury das Projekt eines Innsbrucker Architekturbüros als Sieger bewertet und somit mit der Errichtung der ILL betraut. Das Siegerprojekt sieht nun keine Aufsto- ckung unseres Gebäudes vor, sondern es wird vor unsere Hauptfeuerwache ein 2- geschossiges Objekt errichtet. Eine Verbin- dung zu uns besteht nur im gemeinsamen Eingangsbereich - Räumlichkeiten der jet- zigen Nachrichtenzentrale. Der Baubeginn hat sich aber deutlich verzögert und sollte nun im Frühherbst 2005 erfolgen. Etwas früher sollte mit den Umbauarbei- ten im Bereich der Lagerhallen SÜD der Be- rufsfeuerwehr begonnen werden. Es wird eine neue 1-geschossige Halle im Hof der Hauptfeuerwache errichtet werden. Die- ses Bauvorhaben wird mit Freude gese- hen, da die jetzige, nicht mehr zeitgemä- Be, Lagerhaltung durch die Errichtung ei- nes Hochregallagers dann der Vergangen- heit angehören wird. Ein weiterer Glanz- punkt dieses Hallenneubaus werden die großzügig gestalteten Sporträumlichkei- ten im ersten Obergeschoss sein. Da die Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr verpflich- tend Dienstsport betreiben müssen, wird ihnen durch eine Turnhalle und eine sepa- rate Kraftkammer eine optimale Infra- struktur geschaffen. Anschließend, an die- se zwei Bauschritte (Halle SÜD neu und ILL), wird die mit Sehnsucht erwartete Sa- nierung der Hauptfeuerwache starten. Im Bereich Gefahrgut und Strahlenschutz darf berichtet werden, dass im November 2004 acht Mitarbeiter der Berufsfeuer- wehr das Strahlenleistungsabzeichen in ,,BRONZE" erworben haben. Den betref- fenden Kollegen darf an dieser Stelle noch einmal gratuliert werden! Am Ende des Jahres 2004 wurden die bis dato bei der BF Innsbruck in Gebrauch stehenden Prüf- röhrchen der Firma DRÄGER ausgeschie- den und durch neue Prüfkoffer der Firma AUER ersetzt. Das System unterscheidet sich nur in wenigen Punkten vom frühe- ren; durch das Einführen des Einsatzto- leranzwertes" ist es aber im Einsatz we- sentlich übersichtlicher und eine Lage kann, besser" beurteilt werden. BdAdj Marcus Wimmer Für das Jahr 2005 sind Veranstaltungen, speziell am Strahlenschutz- aber natürlich auch am Gefahrgutsektor, mit der FF Rei- chenau geplant. Es soll mindestens ein Se- minar zur Vertiefung und Wiederholung der Grundkenntnisse abgehalten werden, und in Übungen die Zusammenarbeit zwi- schen freiwilliger Feuerwehr und Berufs- feuerwehr abzustimmen. In erster Linie wird das mit der FF Reichenau stattfinden, da diese Einheit sich ja vor einigen Jahren auf die Bewältigung und Abwicklung von Einsätzen mit Gefahrgut spezialisiert hat. Der Einheit steht ein Gefahrgutfahrzeug zur Verfügung, mit welchem die freiwilli- gen Kollegen zahlreiche Übungen und Schulungen abhalten. Ein weiterer ein- satztaktisch wichtiger Punkt ist, dass in der Reichenau die DEKO-Straße der Feuerwehr der Stadt Innsbruck stationiert ist und bes- tens von der Einheit betreut wird! BEZIRKSFEUER EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Willkommen an Bord! Tel. 050700 AAA rating www.hypotirol.com Mit einem Girokonto bei der Hypo Tirol Bank segeln Sie auf dem richtigen Kurs. Und für jede Windstärke gibt es das passende Paket. Entscheiden Sie sich! Ob Komfort- oder Gold-Paket, jetzt heißt es,,Leinen los!" T HYPO TIROL BANK But in Vorbeugender Brandschutz Jahresbericht 2004 BERUFSFEUERWER STADT INNSBRUCK FEUERWEHR BR Johann Zimmermann Seit über 60 Jahren konstruieren und bauen wir hochwertige Formen und Werkzeuge. Ganz gleich, ob Sie Teile für Automobile, Audio- und Videoapparate, Haushaltsmaschinen, Gartengeräte oder Werkzeuge herstellen: Sprechen Sie uns an! Wir bringen Ihr Produkt in (Best) Form. ALLE FORMEN DIESER WELT Rathgeber Formen- und Werkzeugbau Johann Rathgeber GmbH Tel. 0512-33453 info@rathgeber.at Trientigasse 45 6022 Innsbruck www.rathgeber.at Coca-Cola Schutzmarke Überzeugende Lösungen in Sachen Brandschutz F&B Sonderkonstruktion F90 - Brandschutzdecke F&B BRANDSCHUTZ 6060 Hall in Tirol, Essacherstraße 14 Telefon/Fax: 05 223/53316, Mobil: 0650/53316-01 Luftkanalverkleidung Lgo Mit kompetenter Beratung und optimierten Systemlösungen hat sich die 1997 in Innsbruck gegründete Firma F & B Brandschutz einen hervorragenden Ruf erworben. Speziell geschulte Mitarbeiter führen alle einschlägigen brandschützenden Maßnahmen aus, überneh- men Brand- und Modulabschottungen, Stahlbrandschutz und Brandschutz für Luftkanäle. Ausgangspunkt der Arbeit sind Sys- temprüfzeugnisse bzw. Gutachten, auf deren Grundlage dann Einzelanfertigungen und Sonderlösungen erstellt werden. Neueste Re- ferenzen des Unternehmens sind Aufträge für die Firma Bergisel BetriebsgesmbH., Ferdinandeum Innsbruck, Würth Center Innsbruck Bau- und Gewerbe- rechtsverfahren Bei der Planung und Realisierung von zahl- reichen Großprojekten, Zeichen einer im- pulsierenden Entwicklung in der Landes- hauptstadt Innsbruck, ist die Berufsfeuer- wehr in Zusammenarbeit mit der Bau- und Feuerpolizei maßgeblich bei der Erstellung von Brandschutzkonzepten eingebunden. So konnten im letzten Jahr u.a. der Haupt- bahnhof Innsbruck und das Sporthaus Okay, aber auch die Neue Eishalle und die umgebaute Olympiahalle in Betrieb ge- nommen werden. Im Bereich der Zu- sammenarbeit zwischen den in den bau- und gewerberechtlichen Genehmigungs- verfahren beteiligten Dienststellen (Bau- und Feuerpolizei und Berufsfeuerwehr) er- folgte hinsichtlich der brandschutztechni- schen Beurteilung von Objekten eine neue Kompetenzverteilung: der bauliche Brand- schutz wird von der Bau- und Feuerpoli- zei beurteilt, von der Berufsfeuerwehr wer- den sämtliche betriebstechnische Brand- schutzeinrichtungen wie z. B. Brandmel- deanlagen, Löschanlagen, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen bearbeitet. Weiters fällt nunmehr in den Kompetenzbereich der Berufsfeuerwehr die Beurteilung sämt- licher Belange des Abwehrenden Brand- schutzes wie z. B. Flächen für die Feuer- wehr, die Ausbildung des 2. Rettungs- und Angriffsweges und die Festlegung der Löschwasserversorgung. Von der Berufs- feuerwehr werden weiters die Vorschrei- bungen hinsichtlich des organisatorischen Brandschutzes getätigt. Betriebstechnischer Brandschutz Im Jahr 2004 konnten 14 neue Brandmel- deanlagen an die Empfangszentrale der Berufsfeuerwehr Innsbruck aufgeschalten werden, wodurch sich die Gesamtanzahl der Objekte mit Brandmeldeanlagen und Alarmübertragung auf 268 erhöht hat. Einnahmenseitig konnte daraus für die Stadtgemeinde Innsbruck ein Betrag von Euro 79.854,-verbucht werden. Von der Berufsfeuerwehr wurden im Berichtsjahr 36 Brandmeldeanlagen in technischer und organisatorischer Hinsicht überprüft. Mit der Fertigstellung und Genehmigung der Technischen Richtlinie Vorbeugender Brandschutz TRVB 112, Druckbelüftungs- anlagen, konnte auch der Standard hin- sichtlich der technischen Ausführung von Druckbelüftungsanlagen in Objekten ver- bessert werden. Feuerbeschau Aufgrund der Umstellungsphase im Be- reich der Organisation des Branddienstes, aber auch durch die erforderliche Ausbil- dung eines neuen Tagdienstmitarbeiters konnte im Berichtsjahr die erforderliche Anzahl von Feuerbeschauen im eigenen Wirkungsbereich (Durchführung der Feu- erbeschau in Objekten gemäß § 16, Abs. 1, lit. b, der TFPO 1998) nur bedingt durch- geführt werden. In Zusammenarbeit mit der Baupolizei wurden sämtliche städti- sche Gebäude einer feuerpolizeilichen Überprüfung unterzogen. Brandsicherheits- wachedienst Groẞveranstaltungen wie z. B. die Festver- anstaltung 100 Jahre Tiroler Bauern- bund" am 10. Oktober 2004, das Som- merskispringen Grand Prix Finale" am 12. September 2004, der,,Christkindlein- zug" am 19. Dezember 2004, aber auch der Innsbrucker Bergsilvester" forderten die Berufsfeuerwehr und die freiwilligen Feuerwehren in brandschutztechnischer und in organisatorischer Hinsicht. BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT SIEMENS Building Technologies ARBO ARBU Brandmelder •Brandmelderzentralen Rauchansaugsysteme Löschanlagen Siemens AG Österreich Werner-von-Siemens-Straße 9 6020 Innsbruck, Telefon 05 1707-67250 Fax 05 1707-54923, www.siemens.at/sbt Unsere Dienstleistungen •§57a-Begutachtung ⚫ Ankaufstest .Sicherheitstest • Windschutzscheibenreparatur •Automatrix-Scheibengravur Ktz-Elektronik-Diagnose •Kaufvertragsbeglaubigung Ol, Bremsflüssigkeit, Luftfilter, Wischerblätter Unsere Angebote •ARBO-Sicherheits-Pass mehr als 30 Leistungen in Österreich und im Ausland, Inkl. Flugrettung, Kranken- und Kfz-Rückholung ARBO-MasterCard von der BAWAG die Klubkarte mit Kreditkartenfunktion ⚫ARBO-Rechtsschutz-Paket mit 75.000,- Deckung free4you-Mitgliedschaft gratis Mitglied beim ARBO - von 0-19 Jahre • • • Arbeitsplatzevaluierung nach § 4 ASchG externe Sicherheitsfachkraft Erstellung von Sicherheitsdokumenten nach § 5 ASchG Brandschutzpläne Erstellt nach den Richtlinien des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes TRVB 121 Brandschutzkonzepte mit umfassender Risikoanalyse und Maßnahmeplanung durch Feuerwehrtechniker Bauüberwachungen von Brandschutzmaßnahmen und deren normgerechter Ausführung Prüfung von Betriebsanlagen It. 82b GewO www.arboe.at Landesorganisation Tirol Stadlweg 7 6020 Innsbruck Tel: 050-123-2700 SILVER e-mail: tirol@arboe.at ARBO Flüssiggas - die vielseitige Energie ...immer und überall einsetzbar. Kombinieren Sie Komfort und moderne Technik ohne öffentliches Versorgungsnetz und Lagerraum. Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gern. 6 0 800 201 401 * Zähler Techn. Büro für Betriebstechnik & Brandschutzberatung Ing. Wilhelm Weishörndl 2100 Korneuburg, Austraße 51 Tel. 02262/61619-0, Fax: DW 20 Tyczka Neue Gastechnik Ges.m.b.H. & Co.KG Bert Köllensperger Str. 3 6060 Hall i. T. Tel: 05223/5863 Email: info@tyczka.at www.tyczka.at Tank unterirdisch czka 14czka ...mehr als Flüssiggas Die jeweiligen Großveranstaltungen wur- den seitens der Berufsfeuerwehr in den Behördenverfahren brandschutztechnisch beurteilt, für die Durchführung der Brand- sicherheitswachedienste war die Erarbei- tung von gesonderten Dienstinformatio- nen erforderlich. Gerade im Hinblick auf Großveranstaltungen kann die Landes- hauptstadt Innsbruck einen entsprechen- den Sicherheitsstandard aufweisen, in Zu- sammenarbeit zwischen Veranstaltungs- behörde und den Einsatzorganisationen werden bereits im Vorfeld entsprechende Sicherheitskonzepte erarbeitet, die Vorhal- tung einer gemeinsamen Einsatzleitung während der Veranstaltung wird standard- mäßig in den Genehmigungsbescheiden verankert. Löschwasser- versorgung Mit der Durchführung der Hydrantenkon- trollen, durch die Feuerwehr und der Män- gelbehebung durch die Innsbrucker Kom- munalbetriebe AG, können nicht nur die normativen Bestimmungen abgedeckt, sondern zudem eine großteils funktionie- rende Löschwasserversorgung im gesam- ten Stadtgebiet sichergestellt werden. In einer Dienstbesprechung für die Sach- bearbeiter, Löschwasserversorgung" von Berufsfeuerwehr und freiwilligen Feuer- wehr, am 29. September 2004, im Schu- lungsraum der FF Amras, konnten organi- satorische und technische Verbesserungen hinsichtlich der Löschwasserversorgung festgelegt werden. Die Anwesenheit des Bezirksfeuerwehrkommandos in Verbin- dung mit der Einladung zu einer Stärkung, darf als Anerkennung für die oftmals un- bedankte Arbeit hinsichtlich der periodi- schen Überprüfung der Hydranten ange- sehen werden. Jahresbericht 2004 Brandschutzübungen Von der Berufsfeuerwehr werden jährlich in Zusammenarbeit mit den örtlichen Betriebsbrandschutzorganisationen und der jeweiligen schutzbereichszugeordne- ten freiwilligen Feuerwehr mehrere Brand- schutzübungen organisiert und durchge- führt. U.a. konnten bei Übungen in der Privatklinik,,Triumphpforte", in der „ÖBB- Direktion" und in der Raiffeisenzentral- bank" sowie in Schulen und Kindergar- tenhorten, das jeweilige objektsbezogene Brandschutzkonzept überprüft und ein- satzrelevante Verbesserungen eingeleitet werden. Betrieblicher Brandschutz Von der Berufsfeuerwehr als auch von der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau wurden für Arbeitnehmerinnen und für die Bevölke- rung zahlreiche Schulungen, hinsichtlich des Verhaltens im Brandfall" und der Verwendung von tragbaren Feuerlö- schern", unter Einsatz des mobilen Lösch- trainers durchgeführt. Mitarbeit im Landes- und Bundes- feuerwehrverband Vom verantwortlichen Offizier erfolgte als ständiges Mitglied die Teilnahme und Mit- arbeit an 2 Arbeitssitzungen des Referates Öffentlichkeitsarbeit" im Tiroler Landes- Feuerwehrverband sowie an 5 TRVB-Sit- zungen des Österreichischen Bundesfeu- erwehrverbandes. In der Zeit von 21. bis 23. September 2004 wurde in Innsbruck- Amras die 157. TRVB-Sitzung organisiert, beim Abendessen des Landes-Feuerwehr- verbandes nahmen neben Bezirksfeuer- wehrkommandant Ing. Anton Larcher auch der Landes-Feuerwehrkommandant von Tirol, LBD Klaus Erler und der neue Landes-Feuerwehrinspektor DI Alfons Gru- ber teil. Seitens des Bundesfeuerwehrver- bandes erfolgte weiters eine Nominierung zur Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „TRVB Veranstaltungsstätten". 45 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT TROCKENTECHNIK Der Wasserschadensanierer Hotline: 0699/1 577 570 0 - E-Mail: office@schadenprofi.at Jahresbericht 2004 Berufsbild,,Feuerwehrleute" Die Schaffung eines eigenen Berufsbildes, für die ca. 2.500 Bediensteten der Berufsfeuerwehren Österreichs und auch für die hauptamtlichen Kräfte bei den Werks- und Betriebsfeuerwehren, stellt einen wichtigen Punkt für die soziale Absicherung der Bediensteten dar. Wir lassen Sie nicht im WASSER stehen Oft ist nach Rohrbrüchen, techn. Gebrechen oder Unwettern, Feuchtigkeit in Wänden, Decken, Isolierungen oder Bodenaufbauten versteckt. Das Ausmaß eines manchmal kleinen Leck's, zum Beispiel bei einem Brauseablauf oder einer Waschmaschine - ist für den Laien nicht abschätzbar. Durch unseren schnellen Einsatz von richtigen Trocknungsmaßnahmen, wird das Schadensausmaß begrenzt und die Sanierungskosten werden minimiert. schadenprofi.at TROCKENTECHNIK INNSBRUCK Hotline: 0699/1 577 570 0 Fax: 0512/57 75 705, E-Mail: office@schadenprofi.at Wir sind ein Team von Spezialisten, Bauingenieur - Tischler - Gerätetechniker - Versicherungsschadensexperten MAG.FH ALFRED innsbrucks alpine naturarena www.nordpark.com nordpark der schrägste park der stadt innsbrucker nordkettenbahnen, die naturarena wird zum lebensraum: jeder in seinem rhythmus. wandern, biken, relaxen... bergrestaurant seegrube, die gourmetadresse für freitag abend auf 1.905m reservierung unter +43 512-29 33 75, seegrube@nordpark.com innsbrucker nordkettenbahnen gmbh, höhenstraße 145, 6020 innsbruck, austria tel +43 512 29 33 75, fax +43 512 29 33 75-13, info@nordpark.com ▸ Baufachunternehmen für Fassadensanierung und Baubiologie ▸ Malermeisterbetrieb LARCHER Bodenlegerarbeiten FIRMEN GRUPPE IBK DÖRRSTR. 70 TEL. 266 387 ▸ Tischlerreparaturen W eiters ist es auch für die Berufs- feuerwehrleute sehr wichtig, dass sie für ihre hochqualifizierte Ar- beit, die sie jeden Tag und das ganze Jahr lang leisten, vom Gesetzgeber den nötigen Schutz erhalten. Es kann nicht sein, dass solche Spezialkräfte vom Gesetzgeber als Hilfsarbeiter angesehen werden. In der Be- völkerung ist der Stellenwert der Feuer- wehrleute sehr hoch und für die Sicherheit jedes einzelnen Bürgers nicht mehr weg- denkbar. Wie wichtig dieses Anliegen ist, wird in folgendem Beispiel gezeigt: Ein Schlosser erleidet einen Arbeitsunfall. Er sucht um eine Invaliditätspension an. Es wird ein Vergleich mit anderen Berufen (Installateur, Spengler...) vorgenommen. Lässt es die körperliche Verfassung des An- tragstellers nicht zu diesen Beruf in vollem Umfang auszuüben, muss die Zuerken- nung einer Invaliditätspension erfolgen. Ein Berufsfeuerwehrmann erleidet einen Arbeitsunfall. Aufgrund des Umstandes, dass es kein Berufsbild gibt, wird seine Arbeit als,,mindere Tätigkeit" angesehen und die Zuerkennung einer Invaliditäts- pension erfolgt nur dann, wenn der Be- troffene zu mehr als 50 % nicht mehr im Stande ist seinen Beruf auszuüben. Weiters wird bei einem,,Hilfsarbeiter" in ganz Österreich verglichen, ob es eine Tä- tigkeit auf dem Arbeitsmarkt gibt, die er trotz seiner Beeinträchtigung noch aus- üben kann (Portier, Tellerwäscher, Hilfs- arbeiter, usw.). Ist dies vorhanden (nahezu in 100 % aller Fälle), wird die Invalidi- tätspension abgelehnt. Vielleicht sollte man über den Slogan ,,Beruf oder doch nur Berufung" nach- denken, und im Sinne der sozialen Ab- sicherung von Berufsfeuerwehrleuten zu einer raschen Entscheidung kommen. Pensionsharmonisierung Schwerarbeitergesetz: Die neue Pensionsreform bringt massive Nachteile für die Bediensteten der Berufs- feuerwehren Österreichs. Die Anhebung des Pensionsalters stellt für die Bedienste ten ein massives Sicherheitsproblem dar, denn es ist schwer vorstellbar, dass man mit 65 Jahren bei einem Einsatz noch Le- ben retten kann. Jedoch sieht die Bundesregierung eine Ausnahmeregelung Schwerarbeiter (ana- log Polizei) vor. Nun fordern wir Berufs- feuerwehrleute die regierenden Politiker auf, das Pensionsantrittsalter für Berufs- feuerwehrleute-Schwerarbeiter - zu über- denken und auch zu ändern. Eine Sonderregelung soll und muss zur Sicherheit der Bevölkerung und der Be- diensteten angestrebt werden. Dieses Ziel soll rasch erreicht werden, denn die der- zeitige Regelung ist für Feuerwehrleute im Einsatzdienst untragbar. LM Christian Egger OBM Franz Maurer 47 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehren Freiwillige Feuerwehr Amras Mannschaft Aktive .57 Reserve 19 Jugend. 3 Ehrenmitglieder 2 Fahrzeuge ENTER NORO este KLF-A .2000 LFB-A 1983 TF1/Amras. 2001 TLF-A Amras 2004 Kommando Kommandant... Walter Gollner-Laimgruber Einsatzzahlen Brandeinsätze. Stellvertreter Hermann Schieferer Technische Einsätze Kassier Stephan Wegscheider Sonstige Einsätze (Brandsicher- Schriftführer Johannes Schiener heitswachen, Arbeitseinsätze,...) .... 11 SCANIA UERWI 6 12 Schutzbereich: Amras Freiwillige Feuerwehr Arzl Mannschaftsstand Jahresbericht 2004 .60 TLFA - Aktiv Reserve 11 Jugend 11 Ehrenmitglieder .5 H 00 00 Fahrzeuge TLF-A KDO 1987 1989 Kommando Kommandant HBI Matthias Sparber Stellvertreter.. OBI Christoph Larcher Kassier. HV Richard Fatycz Schriftführer HV Toni Wirtenberger KLF-A TF 1999 1995 Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze 6 5 Schutzbereich: Arzl THR D as Jahr 2004 stellte aus Sicht der Anzahl der notwendigen Einsätze, genen Jahren, ein relativ ruhiges dar. Dies soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Einsätze immer einfach zu be- werkstelligen waren. Beispielgebend da- für ist der Einsatz am 25. Juni 2005 - Brand im Raiffeisen-Lagerhaus. Neben den Ein- sätzen fanden insgesamt 16 Übungen, diverse Hilfeleistungen sowie Veranstal- tungen statt. Am 2. Mai 2004 konnte im Rahmen der Florianifeier an die Kamera- den Johann Happ und Bezirkskomman- dant Ing. Anton Larcher die Ehrenmit- gliedschaft der Freiwilligen Feuerwehr Am- ras verliehen werden. Besonders heraus- gehoben sei auch der bereits zum 3. Mal veranstaltete Technische Leistungswettbe- werb am 26. Oktober 2004, mit anschlie- Bendem Weinfest. Dieses Ereignis aber noch übertrumpfend - zumindest von Sei- ten der technischen Ausrüstung der Frei- willigen Feuerwehr Amras - fand am 19. Dezember 2004 die Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges TLF-A Amras 4000 statt. Im Anschluss an die jährliche Ge- denkmesse übergab Landeshauptmann Dr. Herwig van Staa gemeinsam mit Stadt- rätin Marie-Luise Pokorny-Reitter das neue, auf das Amraser Einsatzgebiet bes- tens abgestimmte, Einsatzfahrzeug. CONCU Sonstige Einsätze (Brandsicher- heitswachen, Arbeitseinsätze,...)......... 3 ei den Brandeinsätzen handelte es sich unter anderem um einen Brand Bi in einer Werkstätte am Schuster- bergweg, eine brennende Handgranate in der Dörrstraße und den Brand im Raiffei- sen-Lagerhaus. Bei den technischen Einsätzen wurden wir zu einem umgestürzten Bagger am Kalva- rienberg, zwei Personenbergungen von der Seegrube wegen Ausfalls der Bahn und einer Suchaktion gerufen. Wir haben bei der Waldbrandübung des Abschnittes Nord im Bereich Rossfall, beim Übungstag in Rum und beim Übungs- abend in Mühlau teilgenommen. Feuerwehrjugend Im Frühjahr 2004 fand der Wissenstest der Feuerwehrjugend in Arzl statt, der von allen Mitgliedern unserer Feuerwehrju- gend erfolgreich bestanden wurde. Weiters nahm eine Gruppe beim Feuer- wehrjugendleistungsbewerb in Zams teil und belegte einen Platz im Mittelfeld. Beim Kompassmarsch auf der Hungerburg teilten sich die Gruppen aus Arzl und Neu- Arzl die ersten sechs Plätze. CHR 49 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Hötting Mannschaft RLF Aktiv 60 Außer Dienst 8 sche Wissen aufzufrischen bzw. zu vertiefen. Jugend 7 Ehrenmitglieder. 6 Durch den tatkräftigen Einsatz von JB Josef Madersbacher ist es nun wieder gelungen, Jahresbericht 2004 ...entdecke das Mehr! Mehr Shopping-Spaß - Mehr Service - Mehr Auswahl dez FEVERWERAUSFANT fra fry sub Fahrzeuge KDO 1997 RLFA 2000 1992 TLFA 2000. 1984 Kommando DLK 23/12. 1981 Kommandant Hans Tusch KLFA. 2005 Stellvertreter Alois Heis Kassier Schriftführer. Norbert Nocker Alois Muglach MTF TF. 1990 1981 Schutzbereich: Hötting, Höttinger Au, Allerheiligenhöfe, Lohbachsiedlung, Krane- bitten, Flughafen, Mariahilf, St. Nikolaus, Klinik, Altstadt Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze 11 .6 1 m Jahr 2004 wurden von der FF 4.263 Stunden an ehrenamtlicher Tätigkeit verrichtet. Bei den 18 Einsätzen blieb be- sonders der Vollbrand, am 25. Juni, im Raiffeisen-Lagerhaus in bester Erinnerung. Unsere Einheit war mit 26 Mann im Einsatz und führte einen kombinierten Innen- und Außenangriff (über die DLK 23/12) durch. Am 21. August 2004 konnte durch das schnelle Eingreifen der Berufsfeuerwehr und unsererseits, bei einem Wohnungs- brand in der Höttinger Gasse, Schlimmeres verhindert werden. Die Meldung von einem Stadelbrand neben der Kranebitter Allee, am 30. Oktober, ließ einen Großein- satz vermuten. Es stand lediglich" ein Gärtnerschupfen in Vollbrand, welcher innerhalb kürzester Zeit mit den Kräften der Berufsfeuerwehr gelöscht werden konnte. Bei den 25 Dienstagübungen reichte die Palette von Übungen im Stationsbetrieb bis zu einsatznahen technischen Übungen. Außerdem nahmen zwei Löschgruppen beim Bezirksübungstag im Ahrntal teil und Ende Oktober wurden zwei Großübungen mit der BF Innsbruck und weiteren FF-Ein- heiten abgehalten. Neben einer Brandhaus- schulung wurden an der LFS in Telfs 14 Lehr- gänge besucht, um das feuerwehrtechni- die Jugendfeuerwehr auf einen stolzen Stand von 7 Burschen zu bringen. 130-Jahr-Feier der FF Hötting Am 26. und 27. Juni 2004 feierte unsere Einheit das 130-jährige Bestandsjubiläum, welches mit einem zweitägigen Fest ge- feiert wurde. Während am Samstag ein Sommernachtsfest abgehalten wurde, so stand am Sonntag die FF Hötting im Mittel- punkt. Begonnen wurde mit einer Feld- messe vor der neuen Höttinger Pfarrkirche. Im Anschluss daran wurde OBRAlois Muglach zum Eh- renkommandanten der FF Hötting ernannt. Muglach stand der FF 32 Jahre als Kommandant vor (1966 bis 1998), dies be- deutet, dass er fast genau ein Viertel des Bestehens der FF diese gewählte Position bekleidete. Die Bevölkerung würdigte die Arbeit der FF mit ihrem zahlreichen Besuch. Neben einem tollen Kinderrahmenpro- gramm stand auch eine Einsatzübung auf dem Programm. Darüber hinaus wurden die Sieger des Malwettbewerbs ermittelt. Der Malwettbewerb wurde unter den fünf Volksschulen im Schutzgebiet abgehalten und sämtliche Klassenarbeiten zum Thema ,,Feuerwehr" wurden ausgestellt und da- rüber hinaus von der Jury, Stadträtin Marie- Luise Pokorny-Reitter, Branddirektor a. D. Thomas Angermair und Kommandant Hans Tusch, mit tollen Preisen belohnt. Eine Fotoausstellung über die 130-jährige Geschichte rundete mit zahlreichen Kon- zerten den,,130. Geburtstag" ab. Buslinien: H5 IVB, ÖBB, Post www.dez.at Donnerstag ist dez-Tag. Slow Shopping bis 20.00 Uhr! Montag - Mittwoch, Freitag 9.00-19.00 Uhr P 2800 Donnerstag Samstag 9.00 - 20.00 Uhr 9.00 Länger einkaufen im DEZ! Stiegl GETRÄNKE UND SERVICE GESELLSCHAFT A-6401 INZING Schießstand 11 Tel.: 05238 57010-0 Fax: 05238 57010-2690 www.stiegl-gsg.at 17.00 Uhr Parkplätze GRATIS! Tel. 0512/325-0 AKKU AKKU-BATTERIE-VERTRIEB IHRT WIR FÜHREN: JEDEN AKKU,JEDE BATTERIE! Tel.: 05223-53 6 46 Gewerbepark 17 Fax: 05223-53 6 46-11 A-6060 Mils/Hall i.Tirol 51 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Hungerburg E ine junge Einsatztruppe mit viel Elan und einer starken Feuerwehrjugend. So lässt sich die Einheit Hungerburg am Besten beschreiben. Im vergangenen Freiwillige Feuerwehr Igls Mannschaftsstand Aktiv. .21 Reserve. 7 Jugend 10 Jahr 2004 wurde sie zu 10 Einsätzen alar- miert. Zwei davon seien stellvertretend näher ausgeführt: Ehrenmitglieder FEUERWEHR IGLS 1 Mannschaft Aktive Reserve Jugend..... Fahrzeuge TLF 1500 A MTF Kommando Kommandant. BI Christof Schlenz Stellvertreter... HBM Johann Schredelseker Kassier. BI Georg Egger Einsatzzahlen Brandeinsätze. 4 Schriftführer.. OBI Christian Katholnigg Technische Einsätze. 6 Schutzbereich Hungerburg Plateau, Nordkette Sonstige Einsätze (Brandsicher- heitswachen, Arbeitseinsätze,...).. 42 13 7 3 Gefährliche Nachlöscharbeiten beim Lager- hausbrand am 26. Juni 2004. Die Einheit wurde um 02:45 Uhr zum Brandobjekt Lagerhaus gerufen. Gemeinsam mit der ebenfalls vor Ort anwesenden FF Neu-Arzl wurden im Dachgeschoss unter schwerem Atemschutz Nachlöscharbeiten vorgenom- men. Dabei löste sich ein Dachsparren und verfehlte den eingesetzten Trupp der FF Hungerburg nur um Haaresbreite. Eine Personenbergung von der Seegrube am 18. September 2004. Die Nordketten- bahn musste wegen eines technischen De- fekts den normalen Betrieb einstellen und somit steckten auf der Seegrube mehrere hundert Personen fest. Mit etwa 10 Feuer- wehrfahrzeugen und einigen Fahrzeugen der Nordkettenbahn konnten bis ca. 20 Uhr etwa 150 Personen ins Tal transpor- tiert werden. Der Nachwuchsförderung wird bei der FF Hungerburg schon seit Jahrzehnten be- sonderes Augenmerk geschenkt. Wie gut diese Ausbildung gedeiht, zeigte sich beim diesjährigen Wissenstest, wo unsere Ju- gendgruppe 7-mal das Wissenstestabzei- chen in Bronze und 3-mal in Silber mit nach Hause nehmen konnte. Ein stolzes Ergebnis. Zwei unserer „Silbernen" gelang es sogar, die volle Punktezahl zu erreichen. Ihr praktisches Können zeigten die „jun- gen Wilden", bei einer Schauübung an- lässlich des jährlich stattfindeten Stadtteil- festes. Von der Erkundung und Einschät- zung der Lage, über Befehlserteilung, Brandbekämpfung mittels „,2 C über Ver- teiler", bis hin zur Bergung eines Verletz- ten wurde hier das feuerwehrtechnische Können unserer Jugendtruppe eindrucks- voll unter Beweis gestellt. Insgesamt wendeten die Mitglieder der Einheit 1.740 Stunden (= 1 Arbeitsjahr) ihrer Freizeit für die Sicherheit der Hun- gerburger Bevölkerung auf. 2005 freuen wir uns auf die geplante Indienststellung eines neuen TS-Hängers und Veranstal tungen zum 40-Jahr-Jubiläum der Einheit. Kommando Kommandant. Ehrenmitglieder Fahrzeuge TLF-H 3000/500 A 1981 KDO 1988 DI 18. 1983 KRF. 1985 KLF-A 1999 HBI Josef Pittl Stellvertreter. Kassier. HBI Gerhard Mayregger HV Christoph Stöckholzer HV Ing. Kersten Wirth Einsatzzahlen Brandeinsätze.. Technische Einsätze. Sonstige Einsätze (Brandsicher- heitswachen, Arbeitseinsätze,...). .9 6 19 Schriftführer......... Schutzbereich: Stadtteil Igls Ü ber das ganze Jahr hinweg wurden wir zu sieben Fehlalarmen zu ei- nem Hotel in Igls gerufen. Jede Alarmierung wurde durch einen defekten Brandmelder verursacht. Die restlichen zwei Brandeinsätze bildeten eine Nach- barschaftshilfe bei einem Böschungsbrand in Ellbögen und ein Küchenbrand in Vill. Als Großereignis wäre die WOK-WM auf der Bobbahn in Igls zu erwähnen. Über 7.000 Besucher reisten großteils privat oder mit Bussen an, die von uns auf die diversen Parkmöglichkeiten eingewiesen wurden. Der Rest der Mannschaft war damit be- schäftigt das Gelände so gut wie möglich auszuleuchten. Am Ende der Veranstal- tung wies der Stundenaufwand 420 Stun- den auf. Bei den 17 Übungen haben im Schnitt 25 Mann teilgenommen. Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Bergeschere, erste Hilfe, Knotenkunde sowie die Löschgrup- pen bei diversen Brandobjekten gelegt. Auch unsere beiden Jugendbetreuer star- teten nach einjähriger Pause wieder mit 7 Jungfeuerwehrmännern ihre Ausbil- dung. Wir können auf ein unfallfreies und erfolgreiches Jahr 2004 zurückblicken. Dr. Ludwig Pittl Feuerwehrarzt Jahresbericht 2004 HE BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Mühlau Mannschaftsstand Aktiv Reserve Jugend 54 17 7 5 Ehrenmitglieder Fahrzeuge RLFA 2000 I 504 IBK .2003 LFBI 545 IBK. 1984 MTFI 420 IBK. 1995 1995 Kommando Kommandant.........HBI Albert Pfeifhofer TFI 443 lbk. iner der Höhepunkte unserer Ausbil- dung 2004 war unser Übungsabend am 5. Juli 2004. Mit Unterstützung von BD Mag. Erwin Reichel, BO Markus Wimmer mit ELF und der Mannschaft des 1. Trupp der B sowie den Kameraden der FF Hötting bei den Vorbereitungen der Ein- satzübungen sowie deren fachkundiger Beobachtung, wurden 12 Einsatzübungen wie Brandmeldealarm - Person im Schacht Gepfählte Person - Fahrzeugbrand - Ver- kehrsunfall und Wohnungsbrand von den Einsatzmannschaften der Einheiten FF Arzl, FF Neu-Arzl, FF Reichenau und FF Mühlau abgearbeitet. Jahresbericht 2004 130 Jahre FF Mühlau 17. bis 20. September 2004 Die Übung in der Volksschule Mühlau mit der BF Innsbruck war der Auftakt zu unse- rem Festwochenende. Eine Bezirksjugend- feuerwehrübung mit anschließender Disco war das weitere Programm für den Freitag. Am Samstag war es eine Übung im Sana- torium Kettenbrücke, mit der BF und FF Hötting, ein Konzert der Berufsfeuerwehr- Musik mit anschließender Abendveran- staltung die unser Festwochenende ge- stalteten. Mit einem Festgottesdienst am Sonntag mit Konzert der Musikkapelle Mühlau und einem Kinderprogramm lie- Ben wir unsere 130-Jahr-Feier ausklingen. Stellvertreter OBI Josef Mayr Einsatzzahlen Kassier.. Schriftführer.. HV Bernhard Gstir HV Hannes Schreiner Brandeinsätze 10 Schutzbereich Mühlau, Saggen, Innere Stadt Technische Einsätze Brandsicherheitswachen Sonstige Hilfeleistungen. 405 Mann/Frau in .6 4 An dieser Stelle noch einmal ein Dank der FF Mühlau an alle Beteiligten, besonders den Kameraden der Berufsfeuerwehr und 15 .875 Stunden der FF Hötting für die Vorbereitung der Übungen. STADT INNSBRUCK Wir alle sind Stadt! www.innsbruck.at 122 SCHWERWERKZEUG HR HR ERWEHR Bei 0% Risiko... ,,Machen Sie es doch so wie ich!" FE EH G FEUERWEHR TU CLEVER INVESTIEREN IN DEN TOP GARANT DER VOLKSBANK TIROL 100% Kapitalgarantie (jährliche Mindestverzinsung ...bereits zum 2. Mal ZEICHNEN SIE JETZT! und die Chance au noch mehr Zenger) Gebührenfreie Info-Hotline: 10% Zinsen kassiert! 0800/828123 Franz Klammer, Volksbank-Kunde VOLKSBANK Tirol VERTRAUEN VERBINDET. 55 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl Mannschaft Aktive 42 Reserve 16 Jugend 14 Ehrenmitglieder 3 FEUERWEHR Fahrzeuge TF 1995 TLF 2000. 1990 DL 23/12 1994 KDO 1983 KLF 1984 Kommando Kommandant. Stellvertr. OBI Josef Tusch HBM Ing. Hannes Lechner statt KDO/KLF seit März neues KLF..2005 HV Markus Hell Kassier Einsatzzahlen Brandeinsätze... OV Anton Reitmeir Schriftführer. 6 5 Schutzbereich: Neu-Arzl, Olymp. Dorf Technische Einsätze. Sonstige Einsätze (Brandsicher- heitswachen, Arbeitseinsätze,...) .. 2 ie Einheit Neu-Arzl deckt den flä- chenmäßig kleinsten, jedoch nach Bewohnern, wohl am dichtesten und stärksten besiedelten Stadtteil von Innsbruck,, Neu-Arzl/Olympische Dorf" ab. Bei zahlreichen Einsätzen, Einsatzübungen und den regelmäßigen Donnerstagsübun- gen, haben die Kameraden ihre Einsatzbe- reitschaft und ihr Können bewiesen. Im Feber des Jahres 2004 wurde die alte ehrwürdige,,DL 37 m" verabschiedet und die neue" DL 23/12 (30 m) der Einheit übergeben. Mit der Übernahme der DL 30 hat die FF Neu-Arzl nunmehr ein moder- nes und der Zeit angepasstes Rettungsge- rät. Mit Ungeduld und großer Spannung wurde das neue KLF der Marke IVECO/ Lohr, welches zwei alte Fahrzeuge (KDO und KLF alt) seit März 2005 ersetzt, er- wartet. Ein großes Anliegen in Neu-Arzl ist die Jugendarbeit, wird doch der so drin- gend benötigte Nachwuchs fast nur noch aus der Jugend rekrutiert. Mit großem Eifer treffen sich das ganze Jahr hindurch 10 bis 15 Jugendliche, darunter auch Mäd- chen, jeden Freitag zu ihren Übungen. So sind inzwischen ehemalige Mitglieder der Feuerwehrjugend in verantwortungs- vollen Positionen (Gruppenkommandant, Schriftführer usw.) bei den aktiven Feuer- wehrmännern tätig. Als älteste Institution im Stadtteil 70 Jahre" kann die Feuer- wehr Neu-Arzl auf ein erfolgreiches und unfallfreies Jahr zurückblicken. RECEPTION Blert WORL www FEUERWEHR Freiwillige Feuerwehr Reichenau 52 Mannschaftsstand FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU Aktiv Reserve. Jugend 10 Ehrenmitglieder 3 Fahrzeuge TLFH 2000. 2003 KLF .1979 LLF 1989 Kommando Kommandant. Stellvertreter Kassier.. Schriftführer. TF Armin Praxmarer GGF 1993 1979 Helmut Plank Franz Gapp Andreas Sturm Schutzbereich Reichenau, Hauptbahnhof, Pradl, Rossau Einsatzzahlen Brandeinsätze. Technische Einsätze Sonstige Einsätze (Brandsicher- heitswachen, Arbeitseinsätze,...). 3 33 FEUERWEHR Jahresbericht 2004 D as Jahr 2004 war in Bezug auf Ein- sätze kein besonderes Jahr, denn wir wurden einmal zu Nachlösch- arbeiten gerufen. Die drei technischen Einsätze waren eine Personensuche, wo auf tragische Weise ein Kind ums Leben kam und an zwei Tagen mussten Personen von der Seegrube ab- transportiert werden, da die Seilbahn durch technisches Gebrechen ausfiel. Wie jedes Jahr wirkte die Feuerwehrju- gend beim Reichenauer Kinderfasching mit, an dem sich auch die Musikkapelle Reichenau, die Mullergruppe Reichenau, die Schützenkompanie Reichenau daran beteiligte, so konnten alle zu einem guten Gelingen dieser Veranstaltung beitragen. Im Berichtsjahr 2004 wurden von unseren Kameraden sehr viele Kurse in der Landes- Feuerwehrschule in Telfs besucht. Es wur- den auch sehr viele interne Schulungen, die für ein Feuerwehrdasein notwendig sind, durchgeführt. Hier muss auch einmal der Dank an jene Kameraden weitergege- ben werden, die sich dieser Mühe unter- zogen haben. Hier an dieser Stelle gehört es sich auch den Kameraden der Berufs- feuerwehr, für die Unterstützung bei Schu- lungen und technischer Hilfe, die immer hervorragend durchgeführt wurden, ein- mal danke zu sagen. Die Feuerwehrjugend hatte auch in diesem Jahr ein volles Programm, sie besuchten je- den Montag die Schulungen und bereiteten sich auch wieder auf den Wissenstest vor und nahmen auch am 20. Jugendbewerb in Zams teil, wo sie sich trotz eines Missge- schicks (da sich ein Kamerad am Knie ver- letzte) unter den Top Ten einreihten. 2000 EER WEH BEZIRKSFFUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Vill Mannschaft Aktive Reserve 36 5 Jugend. Ehrenmitglieder FEUERV KLFA EUERWEHR Fahnenpatin. 122 Fahrzeugpatinnen.. 2 Kommando Kommandant. Stellvertreter. Kassier. Schriftführer OBI Franz Rofner OBI Martin Feichtner OV Robert Koch Fahrzeuge KLFA. TF .2001 1992 BV Martin Weber Einsatzzahlen Brandeinsätze Technische Einsätze. Schutzbereich Vill, Ahrntal, bis Sillkraftwerk, bis Gemeinde- grenze Lans, bis Gemeindegrenze Mutters Sonstige Einsätze (Brandsicher- heitswachen, Arbeitseinsätze,...) 3 ür die Freiwillige Feuerwehr Vill war das Berichtsjahr 2004 ein Jubiläums- jahr. Unsere Feuerwehr konnte das 100-jährige Bestandsjubiläum feiern. Im Einsatzgeschehen war das Jahr 2004 ein eher ruhiges. Bei vier technischen Einsätzen im Bereich der Trinkwasserhauptleitungen (WG Vill) konnte die Wasserversorgung in Vill aufrechterhalten werden. Hier wurden nach Wasserrohrbrüchen die Leitungen überbrückt. Bei 3 Einsätzen mussten nach heftigen Föhnstürmen, Bäume aus öffent- lichen Straßen entfernt werden (Grillhof- weg, Handlhofweg, Poltenweg). Bei den im Berichtsjahr durchgeführten 18 Übungen, die durchschnittlich von 17 Mann besucht waren, konnten wir auf die profunden Kenntnisse unseres Verbindungsmannes Martin Rofner zurückgreifen und neue Einsatzgeräte (Motor-Seilwinde) beüben. Unser Kamerad Ing. Alois Feichtner ermög- lichte uns einen Einsatzfahrer-Übungstag im ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Zenzenhof. ERWEHR FEUERW RWEHR! Der vom BFV und der Berufsfeuerwehr bes- tens koordinierte Bezirksübungstag 2004 im Ahrntal war für uns eine wertvolle Mög- lichkeit die Theorie unter realistischen Be- dingungen praktisch umzusetzen. Eine große Herausforderung für die Einheit war die Durchführung unserer 2-tägigen Veranstaltung, 100 Jahre Freiwillige Feu- erwehr Vill". Ein Dorffest am Samstag und ein Festakt am Sonntag, mit anschließen- dem Frühschoppen, wurden von der Be- völkerung gut besucht. An dieser Stelle herzlichen Dank an alle großzügigen Spender, bei der gesamten Bevölkerung unseres Dorfes, bei den Kameraden der verschiedenen Einheiten sowie den zahl- reich anwesenden Politiker/-innen die un- serer Einladung gefolgt sind. Auch die Kameradschaftspflege in der Einheit durfte nicht fehlen. Runde Geburts- tage und kleine Feierlichkeiten wurden durchgeführt. Der durchgeführte Feuer- wehrausflug führte uns in die „,Eng". Der Besuch und das „Ausrücken" bei di- versen Festen im Dorf und bei Festen im Bezirk (130 Jahre FF Hötting, 130 Jahre FF Mühlau) und bei Nachbareinheiten runde- ten das Bild ab. Für das laufende Jahr 2005 wird es eine Herausforderung sein im Aus- rüstungsbereich jeweils den Stand zu hal- ten und bei den Übungen Neues zu erler- nen und umzusetzen. Besonders freuen wir uns auf das für heuer zugesagte Tank- löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Inns- bruck. Kurzchronik Der Ursprung der Freiwilligen Feuerwehr Vill geht auf die so genannte „Windwa- che" zurück, die in Vill, wie in vielen an- deren Orten Tirols, schon seit dem 14. Jahrhundert ihren Dienst tat. In der Zeit um 1880, so die Überlieferung, bestand be- reits eine organisierte Truppe von Männern unter Martin Schmid, die ohne Uniform und besonderer Ausrüstung eine Art Selbsthilfegemeinschaft bildeten und auch die Feuerbekämpfung betrieben. 1904 wurde offiziell die Freiwillige Feuerwehr Vill gegründet. Besonders interessiert an der Entwicklung des Feuerwehrwesens in Vill war Dr. Hugo Tschurtschenthaler, Rechtsanwalt und Be- sitzer des Grillhofes und des Schlaucher- hofes. 1932 beauftragte der damalige Bürger- meister der selbstständigen Gemeinde Vill, Johann Greier, Herrn Johann Pittracher mit der Planung und Bauführung eines neuen Gerätehauses. Die Arbeitsleistungen wur- den zum größten Teil von den Feuerwehr- mitgliedern erbracht. 1933 wurde die ers- te Motorspritze (Rosenbauer/Linz) ange- schafft, bereits mit finanziellem Beistand der Landes-Brandschadenversicherung. Die Feuerwehrfahne finanzierte die Patin Irene v. Eckhel, ein Fahnenband und die Fahnenstange stammen vom Bezirks-Ka- minkehrermeister Karl Hornschek. Das erste Fahrzeug, ein so genannter 7er- Steyrer, offen mit Spritzkühler, wurde 1939 in den Dienst gestellt. 1952 übernahm Jo- sef Feller die Agenden des Kommandanten von Josef Eisendle und konnte bereits ein Jahr später ein weiteres Fahrzeug, einen Jahresbericht 2004 Opel Blitz, in den Dienst stellen. Die Ein- satzstärke in dieser Zeit: 28 Aktive. In den folgenden Jahren wurde die FF Vill immer wieder zu Einsätzen in die Landeshaupt- stadt und in die Umgebung gerufen (West- bahnhof, Löwenhaus, Gaswerk, Hechen- berg, Lans u.a.m.). 1973 wurde Andreas Hofer zum Kom- mandanten und Martin Feichtner zum Stellvertreter der FF Vill gewählt. Ihnen ge- lang es unter tatkräftiger Mithilfe des da- maligen Branddirektors Ing. Thomas An- germair und des Bezirkskommandanten Alois Muglach sowie des Kassiers Franz Rofner sen., nicht nur die Gerätschaften und Fahrzeuge (KLF Ford Transit, 1979) zu modernisieren, sondern in das neu gestal- tete Feuerwehrhaus am Dorfplatz 1983 zu übersiedeln. Die stetige Erneuerung der Gerätschaften sowie neue Aufgaben für die Feuerwehr brachten es mit sich, dass das Feuerwehrhaus bald aus allen Nähten platzte. Geräte wurden aus Platzmangel in benachbarten Garagen untergebracht. 1993 wurde Franz Rofner jun. zum Kom- mandanten und Günther Huber zum Stell- vertreter der Einheit gewählt. Der neu ge- wählte Ausschuss verfolgte mit Nachdruck die Pläne für einen zeitgemäßen Ausbau des Feuerwehrhauses. 1997 wurde Archi- tekt Mag. Andreas Egger von Bürgermeis- ter DDr. Herwig van Staa beauftragt, das ehemalige Armenhaus zu einer Feuerwa- che umzugestalten. Ein kleiner Zubau für das Transportfahrzeug, ein Schulungsraum sowie Nebenräume wurden unter tatkräf- tiger Mithilfe der Kameraden und der zu- ständigen Abteilung der Stadt Innsbruck errichtet. Das Feuerwehrhaus wurde von Bürgermeister DDr. Herwig van Staa und Vizebürgermeister Univ.-Prof. Dr. Norbert Wimmer, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, seiner Bestimmung über- geben. 2002 erfolgte der Austausch des Kleinlöschfahrzeuges a 122 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Wilten Mannschaftsstand De as herausragende Ereignis 2004 war der zweimalige Brandalarm im auch zu zwei Alarmierungen wegen Unfäl- Aktiv .51 Reserve 13 Jugend 12 len auf der Inntalautobahn. Im Bereich Mitglieder traten drei verdiente Kamera- den in den,,Feuerwehr-Ruhestand": Ehrenmitglieder .5 Fahrzeuge TLFH 3000/500 1989 KLF-A .2002 Kommando Kommandant.......... KRF-B 1986 HBI Peter Pfeifer TF Stellvertreter...... OBI Hubert Thonhauser Boot. 1992 1999 HV Josef Pezzei HV Markus Strobl Freiwillige Feuerwehr Musikkapelle Feuerwehr Jahresbericht 2004 Funktionäre Kapellmeister Kapellmeister-Stv. Uniformwart Uniformwart-Stv. Materialwart Materialwart-Stv. Notenwart Notenwart-Stv. Jugendwart Daniel Walch Christian Lux Josef Laube Heinz FRANK Matthias Handlos Wolfgang Lackner Bernd Biedermann Andreas Zeiner Annemarie Ertl Kassier Schriftführer Einsatzzahlen Brandeinsätze. 6 Schutzbereich Technische Einsätze 4 Stadtteil Wilten (mit Autobahn, Tanklager, Klinik) sowie mit dem Boot am Inn von Telfs bis Fritzens Sonstige Einsätze (Brandsicher- heitswachen, Arbeitseinsätze,...). 6 Wir arbeiten für Innsbruck FÜR INNSBRUCK www.fuer-innsbruck.at ⚫Josef Lessiak - Maschinist, Kraftfahrer Harald Prader sen. - Zugskdt., Gerätewart, Fähnrich, ... Gerfried Sermonet - Gruppenkdt. Daneben kam es auch über die FJ wieder zu drei Eintritten. Beim Bezirksfußballturnier erreichte die Mannschaftheuer wieder das Finale, wurde aber dieses Jahr durch einen 3:2-Sieg über die BF Bezirksfußballmeister 2004. Auch beim Jux-Rodelrennen des BFV nahm eine Gruppe teil, welche sich vor allem durch den speziellen,,Hornschlitten" auszeichnete. Beim Landesbewerb um das FJ-Leistungsabzeichen in Bronze trat unse- re FJ mit zwei Gruppen an und erreichte mit einer Gruppe die Top-Ten Tirols und mit der zweiten Gruppe den 13. Platz. Daneben gab es auch neun erfolgreiche Teilnehmer am Wissenstest. Im Übungsbetrieb wurden acht Übungen nur für die Bootsführer und Rettungsschwimmer durchgeführt, drei Mal wurde eine Übung unter Einsatzbedingun- gen organisiert, nämlich im Tanklager in der Egger-Lienz-Straße, der ehemaligen Tages- klinik sowie am Flughafen. Es wurden 35 Übungen organisiert, die heißeste dabei war im Brandhaus der LFS in Telfs. Im eige- nen Stadtteil wurde das 70-jährige Jubi- läum der Siedlergemeinschaft gefeiert, in Wilten die Eingemeindung in Innsbruck 100 Jahre zuvor. Ansonsten wurden die tradi- tionellen Tätigkeiten wie die Friedenslicht- Aktion und das Aufstellen der Christbäume durchgeführt. ISK ISK OLYMPK ISK OLYMPIC GYM OLYMPIC GYM GYM ISKA OLYMPIC GYM * ISK OLYMPIC GYM OLP GY ISK OMIC W ISK OLYMPIC GYM ISK ISK OLYMPIC OLYMP GYM GYME Annemarie Ertl Jugendwart-Stv. Matthias Handlos Josef Laube Vorstand Kommandant Kommandant-Stv. Mitglieder .Karl Löscher Albert Sembenotti Manfred Messner Christian Ertl Annemarie Ertl Aktive Schüler 36 10 Ruhestand Gesamt .47 Danach war es uns eine Freude, dass wir gebeten wurden ein kurzes Kon- zert direkt vor dem Lind- Kassier Schriftführer Schriftführer-Stv. n diesem Jahr hatte die Freiwillige Feu- erwehr-Musik Innsbruck, neben vielen schönen Einsätzen in Innsbruck, einen wundervollen Auftritt in Barwies, bei der Mini-Dampf Tirol. Nach dem Einmarsch und einem kleinen Standkonzert durften wir noch eine kleine Runde mit der „Mini- Dampf" fahren! Einige spielten sogar noch Bei 0% Risiko... ,,Machen Sie es doch so wie ich!" auf dem Zug. Das absolute Highlight war aber sicher der Ausflug nach Kärnten. Von 20. bis 22. August waren wir in Klagenfurt, in Ebenthal, wo wir (neben der Pflege der Kameradschaft) die Stadt Innsbruck und vor allem die Feuerwehr Innsbruck vertreten durften. Am 20. wurden wir von der Stadt Klagenfurt zu einem Empfang eingeladen. wurm zu spielen. Am Samstag bekamen wir kostenlose Eintritte für das Minimundus und eine Stadtführung. Abends waren wir bei der FF Zell an der Gurnitz zum Gril- len eingeladen und die FEIERWEHR Tirol (www.FEIERWEHR.at.tt) spielte zur Unter- haltung. Am Sonntag gestaltete die FEIER- WEHR Tirol den Gottesdienst in Gurnitz und im Anschluss marschierte die ganze Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Inns- bruck mit klingendem Spiel zum Früh- schoppen der FEIERWEHR Tirol. In diesem Zusammenhang möchten wir uns noch bedanken bei: Pfarrkirche Gurnitz, Old Timer Club, Tischtennis Club Gurnitz, Feuer- wehr Gurnitz, Gasthof Felsberger, Stadt Klagenfurt, Dietmar Jan und Ines Jan. CLEVER INVESTIEREN IN DEN TOP GARANT DER VOLKSBANK TIROL 100% Kapitalgarantie jährliche Mindestverzinsung ...bereits zum 2. Mal ZEICHNEN SIE JETZT! und die Charc and roch mehr Zersen Gebührenfreie Info-Hotline: 10% Zinsen kassiert! 0800/828123 com Franz Klammer, Volksbank-Kunde VOLKSBANK Tirol VERTRAUEN VERBINDET. BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck Mannschaft .53 0 Aktive Reserve Jugend. Ehrenmitglieder .0 Fahrzeuge VLF 2001 ELF. 1999 RLF 4000 2000 Kommando FLF 9000. 1995 Kommandant. Reiner Thomas FLF 8000. 1983 Stellvertreter. Kofler Martin PLF 2000. 1990 Urlaub von Anfang an! Die Philosophie vom "Flughafen der kurzen Wege" wird in Innsbruck konsequent umgesetzt. Mit wenigen Schritten vom Auto zum Flugzeug. Aus dem neuen Parkhaus zum neuen Check-In. Vielleicht eine kurze Pause im neuen, völlig umgestalteten Restaurant "Fly-INN", ein Blick von der neuen Besucherterras- se oder ein kurzer Einkauf im neuen Travel Value Shop. Und das alles bei reibungslo- sem Service, rascher Abwick- lung und freundlichen Mitar- beitern das ist der Flughafen Innsbruck. FLUGHAFEN INNSBRUCK INNSBRUCK The heart of your buildingTM KONE Höher Schneller Einsatzzahlen Schutzbereich Brandeinsätze. 38 Flugplatzrettungsbereich des Flughafens Technische Einsätze 16 Innsbruck laut Bescheid der Obersten Zivil- luftfahrtsbehörde im BMVIT Brandsicherheitswachen 9 B esonderes Augenmerk wird bei der täglichen Arbeit der Betriebsfeuer- wehr am Flughafen Innsbruck auf die Ausbildung und Qualifikation der Mit- arbeiter sowie die regelmäßige Durchfüh- rung von praktischen Übungen gelegt. Im Jahr 2004 wurden deshalb insgesamt 56 interne Schulungen mit den vier Feuer- wehr-Partien durchgeführt. 35-mal nah- men Mitglieder der Betriebsfeuerwehr an Schulungen auf anderen Flughäfen teil, 8-mal an Schulungen an der Landesfeuer- wehrschule. Am 15. Oktober 2004 fand dann am Flug- hafen Innsbruck eine große Notfallübung, welche aufgrund der Vorgaben aus den internationalen und nationalen Luftfahrt- vorschriften regelmäßig an Flughäfen durchgeführt werden müssen statt Hauptziele waren: Die Überprüfung der Verfahren zur Ko- ordination und Kommunikation im Falle eines (Flug-)Notfalls am Flughafen Inns- bruck zwischen Einsatzleitung Flugha- fen, Betriebsfeuerwehr Flughafen Inns- bruck, BF Innsbruck, Freiwilligen Feuer- wehren, Österreichisches Rotes Kreuz, Exekutive und Austro Control. Die Überprüfung der Einsatzzeiten und der Einsatztaktik der Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck. • Die Überprüfung der Fähigkeit der Be- triebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck, zum Löschen eines brennenden Luft- fahrzeugs und anschließendem Bergen von Personen durch Atemschutztrupps. • Aufbau einer Triagestelle zur Erstversor- gung der Überlebenden/Verletzten Zur Überprüfung der diversen Ziele der Notfallübung wurde ein auf mehrere Ein- satzorte verteiltes Notfallszenario entwi- ckelt. Dadurch wurden nicht nur besonde- re Anforderungen an die Einsatzleitung gestellt, sondern konnten außerdem auch die erst später eintreffenden Einsatzkräfte noch über einen längeren Zeitraum aktiv an der Übung teilnehmen: • Infolge eines Tankunfalls kommt es zum Brand eines mit Passagieren besetzten Luftfahrzeugs (Dornier 328 der Welcome Air), welches auf einer Position direkt vor dem Tower geparkt ist => Löscheinsatz und Passagierbergung. Am Tankfahrzeug tritt eine brennbare Flüssigkeit aus und es kollidiert beim raschen Entfernen vom Flugzeug mit einem Pkw auf der Betriebsstraße => Bergung eingeklemmter Personen; Aus- tritt von brennbaren Flüssigkeiten. Aufgrund des Brandes (Rauchentwick- lung, Explosionsgefahr und der Einschät- zung der Einsatzleitung wird in Abspra- che mit dem diensthabenden Flugver- kehrsleiter eine Evakuierung des Towers über Drehleitern veranlasst => Perso- nenbergung und Evakuierung Tower Ab Ihrem Flughafen Innsbruck Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft.m.b.H. Fürstenweg 180, A-6020 Innsbruck Tel. 0512/225 25-0. Fax 0 512/22 5 25-102 E-Mail: info@innsbruck-airport.com Internet: http://www.innsbruck-airport.com TIROLER KEHRERINNUM Die Rauchfangkehrer Innsbruck's bedanken sich bei den Feuerwehren der Stadt Innsbruck für die gute Zusammenarbeit. Stärker Der neue KONE MonoSpace® Elite Vorstoẞ in neue Höhen • Größerer Einsatzbereich als andere maschinenraumlose Aufzugslösungen 1.600 kg @ 1,6m/s 2.000 kg 1,0m/s Erweiterte Förderhöhe und Fahrgeschwindigkeit für Gebäude bis zu 24 Geschoßen Reduzierte Langzeit-Betriebs- kosten durch konkurrenzlose Energie-Effizienz Drei Design-Linien für Bedienungs- und Anzeigeelemente ⚫ Vereinfachte Planung durch Antrieb und Steuerung im Schacht KONE MonoSpace - mit 100.000 Anlagen weltweit der Maßstab für maschinenraumlose Aufzugstechnologie. KONE Aktiengesellschaft 1230 Wien, Forchheimergasse 34 Tel: 863 670 Fax: 863 67 221 www.kone.com BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Berufsfeuerwehrmusikkapelle Florianifeier der Berufsfeuerwehr Innsbruck Vorstand Obmann OBM Dietmar Herskovits Obmann-Stv......... LM Martin Hell Kapellmeister... BR Johann Zimmermann Kapellmeister-Stv.... OBI Martin Feichtner Kassier Beirat Beirat Beirat Geburtstagsständchen für HBI Hermann Schieferer OBM Alois Weger HBM Josef Mair HBM Klaus Zeiringer HBM Johann Heiss Mitglieder Aktive 4 Frauen/30 Männer 34 m Berichtsjahr stand in der musikali- schen Tätigkeit der Berufsfeuerwehr- musikkapelle die Gestaltung von Feier- lichkeiten im Feuerwehrbereich im Vorder- grund. Der Probenbeginn wurde mit März 2004 aufgenommen. Nach einer Voll- versammlung, am 16. April 2004, im Schu- lungsraum der FF Amras, erfolgte am 8. Mai 2004 die musikalische Gestaltung der Florianifeier der Berufsfeuerwehr Inns- bruck. Am 26. Juni 2004 konnten die Musikanten und Musikantinnen ihrem Obmann-Stellvertreter LM Martin Hell zur Vermählung gratulieren, im Anschluss er- folgte ein Konzert in Hötting, anlässlich des 130-jährigen Bestandsjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Hötting. Am 4. Ju- li 2004 nahm die Berufsfeuerwehrmusik- kapelle die Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Kitzbühel für die Gestaltung eines Festfrühschoppens in Kitzbühel, der Heimatgemeinde von BD Mag. Erwin Reichel, an. Am 9. September 2004 erfolg- te die musikalische Gestaltung der Schluss- veranstaltung der Sommerspiele der Öster- reichischen Berufsfeuerwehren im Gemein- desaal Amras. Am 18. September 2004 gra- tulierte der Feuerwehrklangkörper der Frei- willigen Feuerwehr Mühlau zu ihrem 130- jährigen Bestandsjubiläum in Form eines Festkonzertes. Den Abschluss des Musik- jahres bildeten ein Ständchen für Musik- kamerad HBI Hermann Schieferer, Kom- mandant-Stellvertreter der FF Amras zum 60. Geburtstag, am 4. November 2004 so- wie eine Cäcilienfeier mit Teilnahme der Partnerinnen am 14. November 2004. Kontaktadresse Berufsfeuerwehrmusikkapelle Innsbruck, Obmann Dietmar Herskovits, Hunoldstra- Be 17, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/93033, E-Mail: j.zimmermann@magibk.at. www.man-mn.at SRF 122 ST. AGATHA FEUERWEHR FREWILLIGE FEUERWEHR ST. AGATHA FEUERWEHR STAuat MAN Trucknology für die Feuerwehr. Falls es einmal allzu heiss hergeht. GM 737 A IMPRESSUM Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Redaktion: BR Johann Zimmermann Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0* Auf Feuerwehrfahrzeuge von MAN ist Verlass: Stets bereit für unsere Sicherheit. Zuverlässig durch Österreichisches Know-how. Schnell, robust und sicher auch im härtesten Einsatz. MAN Nutzfahrzeuge Vertrieb OHG - Ein Unternehmen der MAN Nutzfahrzeuge Gruppe MAN Strom Wasser Abwasser Abfall Telekommunikation Krematorium Bäder Contracting KB Gut versorgt. Tag für Tag! IKB Von der Dusche bis zur Nachttischlampe - wir begleiten die Innsbruckerinnen und Innsbrucker durch den Tag. Sicherheit, Komfort und modernste Technik - dafür sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Sie rund um die Uhr im Einsatz. Wir machen das www.ikb.at İKB Innsbrucker Kommunalbetriebe ACC