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StA
Stadtarchiv
Innsbruck
P-870-2003
Stadtmagistrat Innsbruck
Jupresbericht
FEUERWEHR INNSBRUCK
H
200
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verlassig,
hohem Qualitätsstandard...
...eben Scania.
FEUERWEHR
SCANIA
89
114cH
FF SCANIA
SCANIA Brunn Deb
340
D
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2003
Bibliothek
as Jahr 2003 wird im Feuerwehr-
wesen in Tirol und auch in der Stadt
Innsbruck Gott sei Dank nicht als
das Jahr der großen Katastrophen einge-
hen, sondern war neben dem Jahr des
„Jahrtausendsommers" das Jahr der Neu-
wahlen. Auf allen Ebenen bis hin zur Lan-
desspitze wurden Kommandanten entwe-
der in ihren Funktionen bestätigt oder mit
neuen Aufgaben betraut. As für das Feuer-
wehrwesen zuständiges Regierungsmit-
glied hat es mich sehr gefreut, dass die
Wahlen in unseren Einheiten mehr oder
weniger reibungslos abgewickelt werden
konnten. Der Bezirksfeuerwehrverband
Innsbruck-Stadt ist in Tirol ein ganz be-
sonderer. Er vereint die einzige Berufsfeuer-
wehr Tirols mit den Freiwilligen Feuer-
wehren der Stadt Innsbruck.
Konrad Streiter
Landesrat
Damit dies möglichst reibungslos und mit
hoher Effizienz gelingt, bedarf es natürlich
auf einander abgestimmte und eingespiel-
te Abläufe. Verantwortlich für den Erfolg
und die hohe Qualität der Einsätze sind der
Bezirksfeuerwehrkommandant, der Brand-
direktor und die Kommandanten der Frei-
Es freut mich, dass z. B. der heuer n
wendige Ankauf einer neuen zeitgemäß
Drehleiter der Berufsfeuerwehr Innsbruc
von Landesseite finanziell unterstützt wer
den kann. Weiters ist das Land Tirol in en-
ger Kooperation mit der Stadt Innsbruck
gerade dabei, eine hoch moderne Inte-
grierte Landesleitstelle bei der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zu installieren, die im
nächsten Jahr gemeinsam mit dem neu
ausgeschriebenen einheitlichen Landes-
funknetz in Betrieb gehen soll. Abschlie-
Bend möchte ich mich bei allen Komman-
danten, Mitarbeitern und Mitgliedern und
Gönnern der Wehren des Bezirksfeuer-
wehrverbandes Innsbruck-Stadt für das
gezeigte Engagement und deren Einsatz-
bereitschaft besonders bedanken. Ich
wünsche dem Bezirksfeuerwehrtag 2004
einen guten Verlauf und uns allen ein
unfallfreies und an Einsätzen armes Jahr
2004. Gut Heil!
willigen Wehren, bei denen ich mich ganz
besonders für deren Einsatz und ihr hohes
Maß an Verantwortungsbewusstsein be-
danken möchte. Die Aufgaben und Einsät-
ze werden einerseits nicht weniger und
andererseits vor allem vielfältiger und
technisch schwieriger beherrschbar. Es ist
daher unumgänglich, dass die einzuset-
zenden Geräte und die Einsatzfahrzeuge
laufend dem neuesten Stand der Technik
und an die neuen Herausforderungen an-
gepasst werden. Dieser Verantwortung ist
sich das Land Tirol auch gegenüber der
Stadt Innsbruck sehr wohl bewusst und
deshalb wird der Ankauf neuer Gerät-
schaft und Fahrzeuge bestmöglich von
Landesseite finanziell unterstützt.
Sembi
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STA
Jahresbericht 2003
Robust, zuverlässig, und mit
hohem Qualitätsstandard...
...eben Scania.
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2003
Bibliothek
SCANIA
DER BESSERE ZUG
FEUERWEHR
SCANIA
8
114c H
FF SCANIA
SCANIA Breb
340
Konrad Streiter
Landesrat
☐
as Jahr 2003 wird im Feuerwehr-
wesen in Tirol und auch in der Stadt
das Jahr der großen Katastrophen einge-
hen, sondern war neben dem Jahr des
Jahrtausendsommers" das Jahr der Neu-
wahlen. Auf allen Ebenen bis hin zur Lan-
desspitze wurden Kommandanten entwe-
der in ihren Funktionen bestätigt oder mit
neuen Aufgaben betraut. Als für das Feuer-
wehrwesen zuständiges Regierungsmit-
glied hat es mich sehr gefreut, dass die
Wahlen in unseren Einheiten mehr oder
weniger reibungslos abgewickelt werden
konnten. Der Bezirksfeuerwehrverband
Innsbruck-Stadt ist in Tirol ein ganz be-
sonderer. Er vereint die einzige Berufsfeuer-
wehr Tirols mit den Freiwilligen Feuer-
wehren der Stadt Innsbruck.
Damit dies möglichst reibungslos und mit
hoher Effizienz gelingt, bedarf es natürlich
auf einander abgestimmte und eingespiel-
te Abläufe. Verantwortlich für den Erfolg
und die hohe Qualität der Einsätze sind der
Bezirksfeuerwehrkommandant, der Brand-
direktor und die Kommandanten der Frei-
willigen Wehren, bei denen ich mich
ganz
besonders für deren Einsatz und ihr hohes
Maß an Verantwortungsbewusstsein be-
danken möchte. Die Aufgaben und Einsät-
ze werden einerseits nicht weniger und
andererseits vor allem vielfältiger und
technisch schwieriger beherrschbar. Es ist
daher unumgänglich, dass die einzuset-
zenden Geräte und die Einsatzfahrzeuge
laufend dem neuesten Stand der Technik
und an die neuen Herausforderungen an-
gepasst werden. Dieser Verantwortung ist
sich das Land Tirol auch gegenüber der
Stadt Innsbruck sehr wohl bewusst und
deshalb wird der Ankauf neuer Gerät-
schaft und Fahrzeuge bestmöglich von
Landesseite finanziell unterstützt.
Es freut mich, dass z. B. der heuer not-
wendige Ankauf einer neuen zeitgemäßen
Drehleiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck
von Landesseite finanziell unterstützt wer-
den kann. Weiters ist das Land Tirol in en-
ger Kooperation mit der Stadt Innsbruck
gerade dabei, eine hoch moderne Inte-
grierte Landesleitstelle bei der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zu installieren, die im
nächsten Jahr gemeinsam mit dem neu
ausgeschriebenen einheitlichen Landes-
funknetz in Betrieb gehen soll. Abschlie-
Bend möchte ich mich bei allen Komman-
danten, Mitarbeitern und Mitgliedern und
Gönnern der Wehren des Bezirksfeuer-
wehrverbandes Innsbruck-Stadt für das
gezeigte Engagement und deren Einsatz-
bereitschaft besonders bedanken. Ich
wünsche dem Bezirksfeuerwehrtag 2004
einen guten Verlauf und uns allen ein
unfallfreies und an Einsätzen armes Jahr
2004. Gut Heil!
Stmbin
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BEZIRKSFEUERY HRVERBAND INNSBRUCK-STADI
Jahresbericht 2003
Hilde Zach
Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter
Stadträtin
Unsere Feuerwehren:
Garanten für die Sicherheit der Stadt
m Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-
Stadt sind die Berufsfeuerwehr, zehn
Freiwillige Feuerwehren und eine Be-
triebsfeuerwehr zusammengefasst. Es ist
gerade dieses bewährte Zusammenspiel
und der große Teamgeist von Berufsfeuer-
wehr und den Freiwilligen Feuerwachen,
die die Schlagkraft und den bestmöglichen
und wirkungsvollsten Schutz in unserer
Stadt ermöglichen!
Insgesamt sind es über 600 Männer - da-
runter auch immer mehr Frauen - die be-
ruflich oder freiwillig im Einsatz stehen.
Der dynamischen Entwicklung unserer Ge-
sellschaft hat sich auch das Feuerwehrwe-
sen gestellt:
Der Einsatz geht weit über die „klassi-
sche" Brandbekämpfung hinaus. Das Ge-
fahrenpotenzial hat sich drastisch geän-
dert es wurde vielfältiger und „explosi-
ver". Gas, Treibstoffe und Chemikalien ge-
hören zum Alltag und werden über die
stadtnahen Transitrouten per Lkw und
Bahn transportiert - mit allen Risiken eines
Unfalls. Eine vielfältige und nicht leichte
Aufgabe für die Feuerwehren der Stadt.
Trotz Hochtechnologie in der Ausrüstung
kommt es im Ernstfall letztlich auf den (die)
Feuerwehrmann/-frau an, auf Opferbereit-
schaft, Einsatzwille und fachliches Know-
how. Grundlage dafür ist das hohe Niveau
der Ausbildung mit einer permanenten
Weiterschulung. Gerade im freiwilligen
Bereich ist die Bereitschaft sich weiter-
zubilden und nach dem beruflichen All-
tag dafür verdiente Freizeit aufzuwenden,
besonders anerkennenswert!
Die Stadtpolitik ist sich der Bedeutung der
Feuerwehren für die Sicherheit Innsbrucks
bewusst. Eine moderne Ausrüstung ist
unerlässlich vom Fuhrpark bis zum Atem-
schutzgerät. Allein im Jahr 2003 investier-
te die Stadt rund 1,8 Mio. Euro für die
Anschaffung neuer Spezialfahrzeuge!
Ein zukunftsweisender Schritt konnte auch
mit der neuen Organisationsstruktur getan
werden: Einsatzbereitschaft und Sicher-
heit rund um die Uhr sind gewährleistet.
Als Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
danke ich der Berufsfeuerwehr für die Ein-
satzbereitschaft und für die hervorragen-
de Zusammenarbeit mit den Freiwilligen
Feuerwehren im Bezirksfeuerwehrver-
band Innsbruck-Stadt". Ich bin mir auch
bewusst, wie wichtig die Anerkennung
dieser harten und hoch qualifizierten Ar-
beit als eigener Beruf ist. Das Berufsbild
Feuerwehrmann darf keine Wunschvor-
stellung bleiben!
Ich wünsche der Innsbrucker Berufsfeuer-
wehr und allen unseren Freiwilligen"
weiterhin viel Erfolg bei ihrer verantwor-
tungsvollen Arbeit.
hilde int
Ein erfolgreiches Feuerwehrjahr liegt hinter uns,
spannende Aufgaben vor uns!
W
yer auf ein erfolgreiches Arbeits-
jahr zurückschauen kann, wird
zufrieden sein und sich glücklich
schätzen. So können auch wir es bei der
Feuerwehr Innsbruck tun!
Das vergangene Jahr war ein Jahr, in dem
Weichen neu gesetzt wurden, in dem Ent-
wicklungen in richtige Bahnen gelenkt und
notwendige Aufgaben erledigt wurden.
Sämtliche Feuerwachen der Freiwilligen
Einheiten in Innsbruck sind zwischenzeit-
lich saniert, als letzte Wache hat die FF Rei-
chenau den lang ersehnten Schulungs-
raum erhalten.
Die Einheiten Reichenau und Mühlau wur-
den mit einem Tanklöschfahrzeug und ei-
nem Rüstlöschfahrzeug ausgestattet. Und
bei der Berufsfeuerwehr wurde vor kurzem
die neue DL 37 - ein stolzes Fahrzeug, das
alle Stückeln spielt - in Betrieb genommen.
In einer einzigartigen Aktion konnten mit
großzügiger Unterstützung des Landes Ti-
rol und des Bezirksfeuerwehrverbandes
Innsbruck sämtliche Einheiten von Inns-
bruck mit modernen Hochwassereinsatz-
geräten ausgestattet werden.
Diese Pumpen werden nicht nur bei gro-
Ben Katastropheneinsätzen sondern auch
bei vielen Gewittern und den damit ver-
bundenen Einsätzen ihren Dienst verse-
hen. Das Fahrzeugkonzept gibt uns eine
solide Grundlage für den künftigen Aus-
tausch von alten und die Beschaffung neu-
er Fahrzeuge. Und so freut sich die Einheit
Amras auf „ihren“ neuen Tanker und die
Einheit Hötting und Neu Arzl auf die
neuen KLF's. Unsere Innsbrucker Feuer-
wehrfrauen und -männer sind hochmoti-
viert und einsatzstark. Brände und Unfäl-
le waren in kurzer Zeit unter Kontrolle und
dank des ausgezeichneten vorbeugenden
Brandschutzes wird viel Schlimmes von der
Bevölkerung ferngehalten. An Aufgaben
in nächster Zukunft erwarten uns Aufsto-
ckung und Sanierung der Innsbrucker
Hauptfeuerwache. Die Integrierte Landes-
leitstelle soll in Bälde in der Hauptfeuer-
wache beheimatet sein und auch die
Nachrichtenzentrale der Berufsfeuerwehr
wird künftig von hier aus agieren. Noch
viel Gehirnschmalz ist gefragt, damit die
Zusammenarbeit der Blaulichtorganisa-
tionen Rettung und Feuerwehr in einer
Landesleitstelle den angestrebten Synergie-
effekt ergeben wird.
Ungelöst ist bedauerlicherweise nach
wie vor die Frage des Berufsschutzes für
alle hauptberuflichen Feuerwehrleute, die
nicht pragmatisiert sind. Hier muss in
nächster Zeit die gesetzliche Grundlage
geschaffen werden, damit Feuerwehrfrau
und Feuerwehrmann sein nicht nur Beru-
fung sondern auch Beruf mit dem not-
wendigen sozialrechtlichen Schutz ist.
Ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr
liegt hinter uns, ein nicht weniger arbeits-
reiches und spannendes Jahr vor uns. Die
Feuerwehr in Innsbruck sorgt für Schutz
und Sicherheit, sie scheut sich aber auch
nicht vor notwendigen Veränderungen.
Allen Innsbrucker Feuerwehrfrauen und
Feuerwehrmännern, die zu diesem Erfolg
beigetragen haben, aber auch der Inns-
brucker Politik und der Beamtenschaft, die
für die Belange der Feuerwehren immer
ein offenes Ohr haben, darf ich auf diesem
Weg mein herzliches und aufrichtiges
Dankeschön übermitteln!
-Reitter
Dr. Marie-Luise Pokorny-R
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BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Dr. Christoph Platzgummer
Magistratsdirektor
Jahresbericht 2003
LBD Klaus Erler
Landesfeuerwehrkommandant
Gratulation der Feuerwehr
zu ihrer höchstbemerkenswerten Leistungsbilanz!
D
as Einsatz- und Aufgabengebiet
der Feuerwehren nimmt laufend
zu. Wenn ich daran denke, dass an
die 1.300 Brandeinsätze, 2.500 techni-
schen Einsätze, 100 Gefahrstoffeinsätze,
600 Kommissionsdienste und 700 Brand-
sicherheitswachedienste jährlich von un-
serer Berufsfeuerwehr für die Innsbrucker
Bevölkerung getätigt werden, so ist dies
schon eine gewaltige Dimension. Parallel
dazu steigert sich auch das Gefahren-
potential für die Einsatzkräfte. Vor allem
die Problematik in Zusammenhang mit
Gefahrgutstoffen und neuen Katastro-
phenquellen stellt uns vor große Heraus-
forderungen.
Da kommt es darauf an, dass die Schlag-
kraft der Berufsfeuerwehr laufend einer
kritischen Prüfung unterzogen wird, und,
dass wir in Bezug auf Ausbildung und
Ausrüstung immer am neuesten Stand
sind. Nicht minder wichtig ist dabei auch
das Augenmerk auf unsere Freiwilligen
Feuerwehren. Hier ist vor allem auch eine
gute und harmonische Zusammenarbeit
entscheidend.
Grundlage für den Einsatzerfolg ist die per-
manente Ausbildung der Feuerwehrmän-
ner und -frauen. Durch die neue Organi-
sationsstruktur konnten auf diesem Gebiet
schon zahlreiche Verbesserungen erreicht
werden. Ich freue mich über den schon sich
abzeichnenden Erfolg der Reformen, an
deren Festsetzung ich entscheidend mit-
arbeiten durfte. Ich gratuliere dem neuen
Branddirektor Mag. Erwin Reichel und sei-
nem Team zu ihrer erfolgreichen Arbeit und
den in der kurzen Zeit schon erreichten
Fortschritten. Dazu kommt, dass heuer
noch der Berufsfeuerwehr wie den Freiwil-
ligen Feuerwehren wieder ein Ausbil-
dungsoffizier zur Verfügung stehen wird.
Ich freue mich auch, dass ein bisher ein-
zigartiges Dienstmodell mit zahlreichen
Vorteilen für die Mitarbeiter eingeführt
werden konnte.
Somit haben die Sicherheit und auch das
subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölke-
rung durch die wieder erstarkte Feuerwehr
deutlich zugenommen. Die Stadtgemein-
de zeigt auch Verständnis, dass bei aller
notwendigen Sparsamkeit ein entspre-
chender budgetärer Mitteleinsatz gerade
für unsere Feuerwehren eine absolute
Notwendigkeit darstellt.
Ich wünsche allen Feuerwehrleuten viel
Kraft und Ausdauer bei ihrem Einsatz für
die Sicherheit der Innsbruckerinnen und
Innsbrucker und hoffe auf die positive
Mitarbeit und das Verständnis bei der Um-
setzung der weiteren Reformschritte.
Dr. Christoph Plategummer
Gratulation zum Jahresbericht
des Bezirkes Innsbruck-Stadt!
A
Is Landesfeuerwehrkommandant
gratuliere ich zu den Leistungen,
A die im informativen Jahresbericht
über die Tätigkeiten der Feuerwehren der
Stadt Innsbruck aufgezeigt sind.
Ich danke den 10 Freiwilligen Feuerweh-
ren, der Betriebsfeuerwehr Flughafen so-
wie der Berufsfeuerwehr Innsbruck für die
stete Einsatzbereitschaft für die Landes-
hauptstadt.
Die Entwicklung der Einsätze in den letz-
ten Jahren hat uns deutlich gezeigt, dass
es unumgänglich ist, schlagkräftige und
gut ausgebildete Feuerwehren flächen-
deckend zu erhalten.
Weiters darf ich mich nochmals für die
Mithilfe bei der Organisation des Bundes-
feuerwehr-Leistungsbewerbes und des
Bundes-Feuerwehrtages im September
des vergangenen Jahres herzlich bedan-
ken. Nur durch die gute Zusammenarbeit
ist es uns gemeinsam gelungen, diese
Veranstaltung als richtungsweisend für
die nächsten Bundesbewerbe zu orga-
nisieren. Hier gilt mein Dank noch ganz
besonders der Stadtführung unter Bür-
germeisterin Hilde Zach. Die Bereitstel-
lung diverser städtischer Einrichtungen
war für die Durchführung der Veranstal-
tung eine große Hilfe.
Ich danke nochmals allen Feuerwehren für
die gute Zusammenarbeit mit dem Lan-
desfeuerwehrverband Tirol, insbesondere
den Mitgliedern des Bezirksfeuerwehraus-
schusses mit OBR. BM Anton Larcher und
Branddirektor Mag. Erwin Reichel sowie
allen Funktionären in den Einheiten.
Ich wünsche allen Kameraden der Feuer-
wehren Innsbrucks auch für die Zukunft
viel Freude und Einsatzwillen.
LBD Klaus Erler
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BEZIR
EUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
OBR Bmst. Ing. Anton Larcher
Bezirks-Feuerwehrkommandant
Jahresbericht 2003
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
Das Jahr 2003 geprägt
durch den Bundesfeuerwehr-Leistungsbewerb und Bundes-Feuerwehrtag
W
enn ich auf das Jahr 2003 zu-
rückblicken darf, war dieses ge-
prägt durch die Megaveran-
staltung des Bundesfeuerwehrleis-
tungsbewerbes und des Bundesfeuer-
wehrtages. Über 4.000 Feuerwehrmän-
ner und -frauen aus nah und fern präg-
ten das Bild der Landeshauptstadt Inns-
bruck. Ich möchte mich auch an dieser
Stelle bei allen Mitarbeitern/-innen, die
zum guten Gelingen dieser Veranstaltun-
gen beigetragen haben, nochmals herz-
lichst bedanken. Unser geschätzter Präsi-
dent Ing. Seidl hat dies mehrmals zum
Ausdruck gebracht.
Neben den gigantischen Vorbereitungs-
arbeiten zu diesem Event waren aber
trotzdem wieder über 5.000 Einsätze bei
der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen
Feuerwehren abzuarbeiten. Glücklicher-
weise war es wieder ein Jahr ohne grö-
bere Verletzungen bei den Einsätzen
oder Übungen.
Aber auch im Investitionsbereich sei un-
serer Stadtführung, insbesondere Frau
Bürgermeisterin Hilde Zach und unserer
ressortverantwortlichen Stadträtin Frau
Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter, der Dank
abzustatten, dass nahezu alle Wünsche
der Feuerwehren budgetmäßig erfüllt
werden konnten. Besonders erwähnen
möchte ich aber das neue Rüstlöschfahr-
zeug für die FF Mühlau, ein neues Tank-
löschfahrzeug für die FF Reichenau und
die neue Drehleiter (DL 37) für die Be-
rufsfeuerwehr.
Dass im Bereich des Katastrophenschut-
zes unter Federführung unseres Magis-
tratsdirektors Dr. Platzgummer neue
Impulse gesetzt wurden rundet das posi-
tive Bild weiter ab. Durch die Teilnahme
an der internationalen Katastrophen-
NATO-Übung DACIA 2003" in Rumä-
nien konnten wertvolle Erkenntnisse ge-
wonnen werden.
Ich darf deshalb auf diesem Weg allen
Feuerwehrfrauen und -männern für ihren
steten Einsatz und die gute Zusammen-
arbeit mit dem Bezirksfeuerwehrverband
meinen aufrichtigen Dank aussprechen.
Sehr geehrte Innsbruckerinnen und Innsbrucker,
geschätzte Feuerwehrkameraden aus nah und fern, liebe Kameraden!
D
as Jahr 2003 war feuerwehrintern
sichtlich gekennzeichnet von den
Von den Kommandanten bis zum Bezirks-
feuerwehrkommando, aber auch von mei-
ner Bestellung zum neuen Branddirektor
von Innsbruck. Ich möchte mich hier auch
persönlich bedanken, für die gute Zu-
sammenarbeit in allen Ebenen der Stadt-
führung, des Bezirksfeuerwehrkomman-
dos, des Landesfeuerwehrkommandos mit
allen Kommandanten und deren Stellver-
tretern, bei den einzelnen Freiwilligen Feu-
erwehreinheiten von Innsbruck und mei-
nen Mitarbeitern. Mit mehr als 5.200 Ein-
sätzen im letzten Jahr war es wieder ein
sehr arbeitsreiches und durchaus sehr in-
tensives Jahr. Fast die gesamte Palette des
möglichen Einsatzbereiches der Feuer-
wehren ist von Mensch und Natur ausge-
schöpft worden. So hatten wir einige
Waldbrände mit doch sehr großer Aus-
dehnung. Wir hatten Verkehrsunfälle,
Klein-, Mittel- und Großbrände, aber auch
Unwetter verschonten die Stadt Innsbruck
nicht. Durch den professionellen und ziel-
gerichteten Einsatz der Feuerwehrein-
heiten der Stadt Innsbruck ist es aber ge-
lungen, jeweils größeren Schaden von
Innsbruck abzuhalten.
Dafür gilt der Dank jedem einzelnen Feuer-
wehrmann von Innsbruck. Diese schwie-
rigen Einsätze waren aber auch nur durch
die hervorragende, unbürokratische und
bestens eingespielte Zusammenarbeit der
Feuerwehr mit den anderen Einsatzorga-
nisationen zu bewältigen. Ohne die Unter-
stützung mit Luftfahrzeugen; wie z. B. des
Hubschraubers des Bundesministeriums
für Inneres oder anderen; wäre diese effi-
ziente und sicherlich beispielhafte Wald-
brandbekämpfung nicht möglich gewe-
sen. Dafür sei den zuständigen Stellen und
deren Entscheidungsträgern mit ihren Mit-
arbeitern gedankt. Ein Höhepunkt im Jahr
2003 war sicherlich der Bundesfeuerwehr-
Leistungsbewerb der in diesem Jahr in der
Landeshauptstadt Innsbruck abgehalten
werden durfte. Neben den enormen sport-
lichen Leistungen war es aber auch für die
Feuerwehren von Innsbruck ein sehr er-
folgreicher Bewerb, der auch die enge
Zusammenarbeit den einzelnen Einheiten
stark hervorgerufen hat. Alles in allem hat
auch das Jahr 2003 wieder gezeigt, dass
wir dem Namen „, Feuerwehr" eigentlich
schon lange nicht mehr gerecht werden.
Auf Grund der immer häufiger werdenden
technischen Einsätze, die schon weit mehr
als die Hälfte der Einsatzzahlen ausma-
chen, müssten wir eigentlich als,,Technik-
wehr" bezeichnet werden. Dass diese Ten-
denz sich so weiterentwickeln wird, ist ab-
sehbar. Technikeinsätze heißt aber auch,
sehr sehr viel üben, sehr sehr viel lernen,
um diese komplizierten Einsätze abarbei-
ten zu können. Hier gilt es vor allem der
Mannschaft zu danken, speziell diese Zeit
zu opfern, um hier topp informiert in den
Einsatz gehen zu können.
Ich möchte mich bei allen Kameraden, für
ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle
der Innsbrucker/-Innen bedanken. Freiwil-
lige und Berufsfeuerwehrkameraden, alle
die, die sich im Dienste der Allgemeinheit
stellen und dabei ihre Gesundheit und im
Extremfall sogar ihr Leben riskieren. Das
Ganze in einer Zeit, wo soziales Bürger-
engagement nicht gerade im Trend liegt.
Mein Dank gebührt daher auch allen
Lebenspartnern und Kindern dieser Feuer-
wehrmänner und -frauen.
Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr!
Mag. Erwin Reichel
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
HYPO TIROL BANK
Die Nutzfahrzeuge mit dem Stern.
T
ACC
Jahresbericht 2003
Ehrenmitglieder, Feuerwehrärzte
und Feuerwehrkuraten
des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck-Stadt
Ehrenmitglieder
DDr. Alois LUGGER
HR Ferdinand OBERFELLNER
Romuald NIESCHER
Friedl MAIR
Ing. Thomas ANGERMAIR
Siegfried NALTER
Rudolf KREBS
Alois MUGLACH
Ing. Gottfried PEHAM
Kurt SCHMARL
DDr. Herwig Van STAA
Dr. Norbert WIMMER
Feuerwehrärzte
Dr. Ludwig PITTL, FF Igls
Dr. Peter HAMMERLE, FF Wilten
Feuerwehrkuraten
Karl PLANGGER, FF Neu-Arzl
Helmuth GATTERER, FF Wilten
Kaplan Albrecht NIKOLAUS, FF Amras
Besteht jede
Feuerprobe.
FUERWEHR
LFA
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an
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BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
ISS
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Bezirksfeuerwehrkommandant
anton@larcher.at
Jahresbericht 2003
BD Mag. Erwin REICHEL
Branddirektor, Kommandant der Berufsfeuerwehr
e.reichel@magibk.at
BR Walter GOLLNER-LAIMGRUBER
Bezirksfeuerwehrkommandant-
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FEUERWACHE WILTEN
FEUERWEHRAUSFAHRT
Hauptfeuerwache Berufsfeuerwehr
Die Feuerwehr
Betriebsfeuerwehr Flughafen
Wilten
Arzl
LE ENE
Hungerburg
Hötting
Mühlau
122
MUTTERS
VILL
VOLS
ALDRANS
HOTTING
WILTEN
AMRAS
PRAD
MÜHLAU
NEU-RUM
Betriebsfeuerwehr Flughafen
Monnscholt: 49 KFZ: 6
W
O
E
0
FF
Monnscho
FF W
Monnschaft
FF Mühlau
Monnschoft:57 KFZ: 5
FF Reichenau
Monnschoft: 44
KFZ: 5
Berufsfeuerwehr Innsbruck
Monnschaft: 96 KFZ: 29
FF Vill
Monnscholt:34 KFZ:
T
FF Igls
Monnschoft:38 KFZ:
P
FF Arzi
Monnscholl:67 KFZ: 4
00
FEUERWACHE NEU-ARZL
FEUERWEHR
Neu-Arzl
FF Neu-Arzl
Monnschoft: 44 KFZ: S
Eel
FREIWILLIGE FEUERWEHR RECHENAR
tol
FF Amras
Monnschaft: 50
KFZ: 4
Reichenau
Amras
Vill
Stadt Innsbruck
FEUERWEHR IGLS
Igls
13
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
BERUFSFEUERWEHR
Mag. Erwin Reichel
Branddirektor
Jahresbericht 2003
Brandbekämpfung, Technische
Hilfeleistung, Katastrophenschutz,
Vorbeugender Brandschutz
D
as Jahr 2003 war für die Berufs-
feuerwehr Innsbruck ein Jahr der
Dienstsystem, neue Mitarbeiter und eine
neue Führung sind die Eckpunkte der
Veränderungen in diesem Jahr bei der
Berufsfeuerwehr.
Zu den Einsatztätigkeiten
Um die 5.330 Mal rückte die Berufsfeuer-
wehr gemeinsam mit den Freiwilligen
Einheiten von Innsbruck zu Brandeinsät-
zen, technischen Einsätzen aber auch Ge-
fahrguteinsätzen oder Nachbarschafts-
hilfen aus.
Prozentuell setzen sich die Einsätze
in etwa wie folgt zusammen:
25% Brandeinsätze,
50% technische Einsätze, das sind z. B.
Fahrbahnreinigungen, Abschlep-
pungen, Kranarbeiten und dgl.,
25% sonstige Einsätze, wie z. B. Tätig-
keiten des Vorbeugenden Brand-
schutzes, Brandsicherheitswachen,
Gefahrgutauskünfte und dgl.
Immer neue Schadenslagen erfordern sehr
viel Wissen und Geschick der Einsatz-
mannschaft sowie ein gehöriges Maß an
Flexibilität. Im Jahr 2003 gab es zum Glück
keine gröberen Verletzungen der Einsatz-
mannschaften.
Großschadensereignisse, wie ein Unwet-
ter im Juni mit zahlreichen überfluteten
Kellern und vermurten Straßen zeigten
uns aber relativ schnell wieder auf, wo un-
sere Grenzen liegen. Natürlich gab es auch
wieder diverse Verkehrsunfälle auf der
Autobahn oder auf den sonstigen Landes-
und Gemeindestraßen. Technische Einsät-
ze, wie Chlorgasaustritt beim Schwimm-
bad Tivoli oder auch Bergungen von diver-
sen Gegenständen und Fahrzeugen stan-
den 2003 ebenfalls auf der Tagesordnung.
Das neue Dienstmodell sieht keine Auftei-
lung bei der Berufsfeuerwehr in zwei Zü-
ge, damals A- und B-Zug, mehr vor. Die ge-
samte Mannschaft ist in einem Poolsystem
aufgeteilt. 13 Pools, inklusive einer Brand-
dienstreserve, stellen jeden Tag 24 Mann
für den Dienst. Durch die Zuteilung von
Tätigkeiten auf die Pools wird auch im-
mer gewährleistet, dass alle Funktionen
wie Strahlenschützer, Flughelfer, Taucher
u.v.m. immer besetzt sind. Bei den Investi-
tionen ist hervorzuheben, dass drei neue
Tankfahrzeuge für die FF Mühlau, FF Am-
ras und FF Reichenau angeschafft werden
konnten. Ebenso eine Drehleiter mit einer
Steiglänge von 37 Meter.
Die Anschaffung der Neufahrzeuge erfor-
derte auch die Erstellung eines Fahrzeug-
konzeptes für die Berufsfeuerwehr und die
Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Inns-
bruck. Beide Konzepte, vom Stadtsenat
beschlossen, dienen als solide Grundlage
für die zukünftige Entwicklung auf dem
Fahrzeugsektor der Feuerwehren.
Eine der Aufgaben der Branddirektion ist
auch der Katastrophenschutz für die Stadt
Innsbruck. Seitens der Stadtleitung im spe-
ziellen von Herrn MD Dr. Platzgummer
wird der Katastrophenschutz sehr ernst
genommen. Der Magistratsdirektor selbst
hat dies in die Hand genommen, und eine
Neustrukturierung der Katastrophenein-
satzleitung in Innsbruck-Stadt durchge-
führt. Um es in militärischer Sprache aus-
zudrücken, bin ich als S-3 für die Einsatz-
bewältigung bei Katastrophen in der Stadt
Innsbruck zuständig. Es wird mir ein wich-
tiges Anliegen sein, hier die nötigen Maß-
nahmen zu setzen, um für etwaige Katas-
trophenfälle gerüstet zu sein, und diese so
professionell wie möglich bearbeiten zu
können um größeren Schaden zu verhin-
dern.
Ein wichtiges Projekt, das 2003 in die We-
ge geleitet wurde, ist das Projekt der inte-
grierten Landesleitstelle. Diese wird auf
dem Areal der Berufsfeuerwehr errichtet,
und steht sämtlichen Blaulichtorganisatio-
nen, mit Ausnahme der Exekutive, zur Ver-
fügung. In diesem Zuge werden auch längst
fällige Sanierungsmaßnahmen auf der
Hauptfeuerwache durchgeführt werden.
Zum Schluss möchte ich anmerken, dass
bei diesem Bericht nur die wichtigsten
Punkte des vergangenen Jahres angeris-
sen wurden. Es wurden aber sehr viele
Kleinarbeiten und Arbeiten die nicht di-
rekte Auswirkungen zeigen, getätigt. Ein
kostenorientiertes Arbeiten ist das Ziel,
aber auch die Sicherstellung von optimal
ausgebildeter Einsatzmannschaft, die 365
Tage im Jahr sowie 24 Stunden am Tag,
bereit für Innsbruck ist.
In den Tätigkeitsbereich der Amtsleitung,
sprich der Verwaltung und des Control-
lings der Berufsfeuerwehr, fallen Bereiche
wie Personalorganisation, das Budget,
Verrechnung, Inventar, Nebendienste, die
Freiwilligen Feuerwehren und der Katas-
trophenschutz.
Ausbildung und
Sicherheitsstelle
• Ausbildungs-
planung
• Ausbildungs-
organisation
•Ausbildungs-
durchführung
•Ausbildungs-
controlling
.Sicherheitsstelle
Verbindungs-
offizier
Universität
DI Martin
GEGENHUBER
AMTSLEITUNG, VERWALTUNG, CONTROLLING
Branddirektor OBR Mag. Erwin Reichel
Personal, Organisation, Budget, Verrechnung, Inventar,
Nebendienste
Geschäftsstellentätigkeit
Freiwillige Feuerwehren
Bezirkskatastropheneinsatzleitung
Einsatz- und Hilfsdienste
Einsatz-
Organisation
Brand-
bekämpfung
Nachrichten-
Dienst
⚫EDV
• Technische
Hilfeleistung
• Atem- und
Körperschutz
• Wasserdienst
• Flugdienst
Verbindungs-
offizier
ÖBB und BH
BK Ing.
Andreas FRIEDL
Einsatzleitstelle
• Alarmierungs-
pläne und
-anlagen
• Kommunika-
tionseinrich-
tungen
⚫ Einsatzdoku
• Alarm- und
Einsatzplanung
Funkwerkstätte
Verbindungs-
offizier
IVB und
Flughafen
BOK Ing. Günther
SCHLÖGL
Infrastruktur und Einsatzvorbereitung
Feuerwehr-
Technik
• Fahrzeuge
und Geräte
• Geräteprüfung
• Fahrdienst
• Material-
erhaltung
• Bekleidung
und Ausrüstung
Verbindungs-
offizier
Presse und
Polizei
BR Ing. Josef
HUNDSBICHLER
Feuerwehr-
Logistik
• Einsatz-
koordination
⚫Löschmittel
•Katastrophen-
schutz
•Haus- und
Anlagen-
instandhaltung
•Lagerhaltung
• Gefahrgut und
Strahlenschutz
⚫erste Hilfe
• Sport
Verbindungs-
offizier
Rettung und
Klinik
BAss Marcus
WIMMER
Vorbeugender
Brandschutz
•Sachverständigen-
tätigkeit und
Kommissions-
dienste
Betriebstechn.
Brandschutz
• Betrieblicher
Brandschutz und
Brandschutz-
schulungen,
Zivilschutz
• Feuerbeschau
Brandsicherheits-
wachedienste.
• Löschwasser-
versorgung
Verbindungs-
offizier
Veranstaltungs-
stätten
BR Johann
ZIMMERMANN
Seite 11
11/32
BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Verwaltung
Das Jahr 2003 begann mit einem Paukenschlag - nämlich der Dienst-
entsagung des damaligen Branddirektors Ing. Wegscheider und der damit
verbundenen interimistischen Beauftragung der Herren Ing. Hundsbichler und
Mag. Hubmann mit der Amtsführung bei der Feuerwehr durch die Arbeits-
gruppe,,Berufsfeuerwehr" unter der Leitung von Dr. Platzgummer.
Jahresbericht 2003
Ausbildung
Der Dienstposten bei der Berufsfeuerwehr
Innsbruck für die Ausbildung ist derzeit nicht
besetzt, aber auch nicht ausführend, da
sich der neue Ausbildungsoffizier zur Zeit in
Wien bei der Offiziersausbildung befindet.
Folgende Mitarbeiter sind im Tag-
dienst in der Verwaltung beschäftigt:
Mag. Robert HUBMANN
ganztägig Verwaltung des Budgets
der Feuerwehr der Stadt Innsbruck
EDV-Systembeauftragter
Inventarverwaltung
Angelika GSTIR
halbtägig - Postbearbeitung
Sekretariatsarbeit für die Branddirektion
Führung der Handverlagskasse
Christine SPILZ
ganztägig - Einnahmenverrechnung
Nebengebührenabrechnung
Tätigkeiten für das Referat 4
,,Vorbeugender Brandschutz"
D
ie Arbeit gestaltete sich auf Grund
der neuen innerbetrieblichen Kon-
heitsbedingten Abwesenheit von zwei
Mitarbeiterinnen der Verwaltung als sehr
schwierig und umfangreich. So musste
nicht nur den neuen Anforderungen der
Arbeitsgruppe Rechnung getragen wer-
den, sondern auch das tägliche Ge-
schäft", d. h. die normale tägliche admi-
nistrative Arbeit des vakanten Branddirek-
torpostens erledigt werden und zudem
die Arbeit der zwei Mitarbeiterinnen, ohne
Zuweisung von Hilfskräften, bewältigt
werden.
An spezifischen Arbeiten können die Ein-
führung des Poolsystems bei der Berufs-
feuerwehr mit 1. Februar 2003, die voll-
kommene Überarbeitung und Neudefini-
tion der Einsatzkategorien, die Erstellung
der Innendienst-, Einsatzdienst- und Alar-
mierungsordnung, die Vorarbeiten für die
Planung der Integrierten Landesleitstelle
auf der Hauptfeuerwache sowie die Um-
stellung auf das neue Betriebssystem
Windows XP nur als wichtigste Maßnah-
men neben der Vielzahl an kleineren Vor-
arbeiten genannt werden.
Mit der Betrauung und der daran an-
schließenden Bestellung des neuen Brand-
direktors Mag. Reichel im Mai bzw. Juni
2004 endete die interimistische Beauftra-
gung und es konnten die Agenden ord-
nungsgemäß an den neuen Amtsleiter
übergeben werden. Jedoch darf man sich
nicht durch den Gedankengang verleiten
lassen, dass man sich nunmehr arbeits-
mäßig zurücklehnte". Diese Phase erfor-
derte von allen Betroffenen ein rasches,
aber auch gewissenhaftes Finarbeiten
und Einführen des Branddirektors in die
neuen Gegebenheiten.
So wurde in einem der ersten Schritte der
Voranschlag der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck komplett durchleuchtet, in vielen
Gesprächen mit der Finanzabteilung über-
arbeitet und ein Budget für 2004 erstellt,
dass der Budgetwahrheit und der Ausge-
wogenheit vollkommen Rechnung trägt.
Zudem wurde in einer Dienstanweisung
eine Richtlinie erstellt, wie zukünftig Ver-
gabevorgänge innerhalb der Berufsfeuer-
wehr vollzogen werden sollen. Dies des-
halb, um der internen Strukturierung des
Amtes in Referaten gerecht zu werden und
den einzelnen Referatsleitern auch bezüg-
lich der finanziellen Gebarung eine be-
stimmte Kompetenz und Eigenverantwort-
lichkeit zuweisen zu können.
Die Phase der Einarbeitung des neuen
Branddirektors ist nunmehr abgeschlos-
sen, jedoch gilt es trotzdem die einge-
schlagene Linie weiter fortzuführen, stän-
dig an sich und an den sich ändernden Ge-
gebenheiten zu arbeiten und neue Ideen
in das tägliche Geschäft mit einfließen zu
lassen und auch umzusetzen. So stehen für
das Jahr 2004 wieder neue Zielsetzungen
auf dem Programm, wie die komplette
Neustrukturierung und Neuerfassung des
Inventars der Feuerwehr der Stadt Inns-
bruck, die Einführung des neuen Einsatz-
programmes unter Access und auch die
ausgewogene und nachhaltige Beschaf-
fung von Feuerwehrgerätschaften der ver-
schiedensten Referate.
Mag. Robert Huhmann
D
ipl.-Ing. Martin Gegenhuber wird in etwa ab Oktober die
Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr, aber auch bereichs-
weise bei den Freiwilligen Einheiten, übernehmen. Derzeit
ist die Ausbildung für alle Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr von den
Bereitschaftsoffizieren und Dienstleitern organisiert. Bei den Frei-
willigen Feuerwehren organisiert Helmut Plank von der Freiwilli-
gen Feuerwehr Reichenau die Ausbildungsthemen sowie die Kurs-
karten für die Landesfeuerwehrschule. Der Bereich Ausbildung ist
aber das um und auf einer funktionierenden Feuerwehr. Deshalb
ist es auch besonders wichtig, dass an dieser Position ein sehr kom-
petenter Mann sitzt. Mit Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber hat die Be-
rufsfeuerwehr sicherlich einen sehr engagierten und interessierten
Ausbildungsoffizier gefunden. Die Ausbildungsthemen sind natür-
lich sehr weitläufig. Von den Brandeinsätzen bis hin zu den Ge-
fahrguteinsätzen über die technischen Einsätze liegt sicherlich das
Schwergewicht in Zukunft bei den technischen Einsätzen. Techni-
sche Einsätze sind in der Vergangenheit immer mehr angestiegen
und stellen zur Zeit in etwa zwei Drittel des Einsatzspektrums dar.
Um speziell diese Einsätze abwickeln zu können, wird sehr viel
Fachwissen von allen Feuerwehrmännern abverlangt. Dieses
Fachwissen auf einem hohen Qualitätsstandard zu halten ist das
Ziel einer jeden Feuerwehr, und mit der Zeit mitzugehen ist die Ver-
pflichtung einer jeden Feuerwehr.
Natürlich wurden im Jahr 2003 auch viele Großübungen veran-
staltet. Einerseits Freiwillige Feuerwehren die gemeinsam geübt
haben, aber auch Übungen Freiwillige Feuerwehren gemeinsam
mit der Berufsfeuerwehr. Es wird dabei immer versucht, an die
Grenzen des Möglichen zu gehen und die Mannschaft voll zu for-
dern. Dank an alle die sich dafür die Zeit nehmen, zu üben damit
dem Nächsten geholfen werden kann.
RD Mag Erwin Reichel
Seite 12
12/32
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Jahresbericht 2003
So grün..
EINKAUFSPARK
SILLPARK
So
groß. Und soviel los
Als Einkaufs-, Kommunikations- und Ver-
anstaltungszentrum hat sich der Sillpark einen
festen Platz in puncto Beliebtheit und Bekanntheit
in der heimischen Bevölkerung geschaffen.
Einkaufen, flanieren, unterhalten: über 5 Millionen
Kunden pro Jahr frequentieren die vielen Märkte,
Fachgeschäfte, Restaurants und Cafès auf
3 Etagen.
In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes ge-
legen, nur 5 Minuten entfernt vom Landhausplatz,
ist der Sillpark einfach und schnell erreichbar. Egal
ob per pedes, mit dem Zug, mit der Straßenbahn,
per Fahrrad oder mit dem eigenen Auto (11/2 Stunden
gratis parken in der hauseigenen Tiefgarage inklu-
sive): konsumentenfreundliche Öffnungszeiten -
Do, Fr bis 19.30 Uhr und jeden Samstag bis
17.00 Uhr - lassen jederzeit einen unbekümmerten
Einkaufsbummel zu.
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Einsatzorganisation
T
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der hammer
Perfekte Verbindungen, höchster Kom-
fort. Kurz gesagt: Fahrkultur pur. Und mit
unseren Linien sind Sie immer günstig am
Weg 24 Stunden täglich. Das trifft den
Nagel auf den Kopf.
wir bewegen die stadt.
IVB
Wasserdienst
Im Ausbildungsjahr 2003 wurde die Aus-
bildung am Innfluss mit praktischen Ret-
tungsübungen im Wasser und Rettungs-
übungen mit dem Turbinenboot durchge-
führt. Jeder Feuerwehrbediensteter in der
Löschgruppe musste zweimal an einer der-
artigen Schwimmausbildung und jeder
Bootsführer mindestens zweimal an einer
Bootsausbildung teilnehmen. Im Herbst
2003 fand bei einer privaten Fahrschule ei-
ne Bootsführerausbildung statt und somit
ist eine kontinuierliche Diensteinteilung
gewährleistet. Mit der Umsetzung der
neuen Tauchausbildung wird der gefor-
derten Vorgabe des Bundesfeuerwehrver-
bandes Rechnung getragen und ein Tauch-
dienst bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck
ist ohne Probleme machbar. Mit der Aus-
bildung von vier Einsatztauchern wurde
der festgelegte Stand von 16 Einsatztau-
chern erreicht, der eine regelmäßige Ein-
teilung von mindestens 2 Einsatztauchern
am Tag ermöglicht. Mit der Abhaltung ei-
nes Tauchlagers in Kroatien und einer ver-
mehrten Tauchausbildung im Inland konn-
ten alle Einsatztaucher die geforderten 10
Tauchstunden erreichen. Die Feuerwehr
rückte 2003 zu 18 Wassereinsätzen aus.
Flugdienst
Im April erfolgte die jährliche Flughelfer-
ausbildung für den Bezirk Innsbruck-Stadt.
Wie wichtig eine solche Ausbildung ist,
wurde bereits im Mai erkennbar, als ein
Waldbrand im Bereich des Rauschbrun-
nens die Feuerwehren Innsbruck 3 Tage
beschäftigte. Auf Grund der starken Tro-
ckenheit und der hohen Temperaturen im
Sommer 2003, kam es einige Male zu
Böschungsbränden, die aber auf Grund
des raschen Einsatzes der Feuerwehren
schnell gelöscht werden konnten. Die Zu-
sammenarbeit mit dem Hubschrauber-
stützpunkt des Innenministeriums konnte
nach einigen Einsätzen und Ausbildungen
vertieft werden. Da nur eine regelmäßige
Ausbildung einen sicheren Einsatzerfolg
garantiert, wurden bereits für das Jahr
2004 praktische Ausbildungen mit den
Fluggeräten vereinbart. Im Spätsommer
2004 ist eine Großübung im Bereich des
Hechenberges geplant, wo ein koordinier-
ter Einsatz von Feuerwehr, Hubschraubern
und anderen Rettungsorganisationen be-
übt werden soll.
Atemschutz
Mit der Anschaffung des neuen Atem-
schutzkompressors ist die Berufsfeuer-
wehr wieder im Stande selbstständig Fla-
schenfüllungen durchzuführen. Die Vorar-
beiten (Erhebung des Raumbedarfs) für
die geplante Atemschutzwerkstätte, wer-
den in den Planungsmaßnahmen berück-
sichtigt. Das beengte Platzangebot und
das Fehlen eines Schwarzraumes bringt in
der Arbeitsabwicklung Probleme mit sich,
wird aber noch bis zur Fertigstellung der
neuen Atemschutzwerkstätte so durchge-
führt werden müssen. Mit der Übernahme
des neuen Atemschutzprüfgerätes vom
Landesfeuerwehrverband, kann eine effi-
ziente und moderne bzw. eine nachvoll-
ziehbare Überprüfung der Atemschutz-
gerätschaften, gewährleistet werden. Eine
Erhebung der Atemschutzgerätschaften
bzw. eine Festlegung eines Gerätestandes
für den Bezirk Innsbruck bzw. die Ausar-
beitung eines Atemschutzkonzeptes für
den Feuerwehreinsatz, konnten im Jahr
2003 abgeschlossen werden und wurde
bereits teilweise umgesetzt.
Branddienst,
Technischer Hilfsdienst
Die schnellen und fachlich korrekten Ein-
satzerfolge zeigten es, dass die Feuerwehr
Innsbruck in gerätetechnischer Hinsicht
sehr gut ausgerüstet ist. Ein modernes Ge-
rät kann aber nur mit der richtigen Ausbil-
dung, der Einsatzerfahrung der Feuer-
wehrmänner und die richtige taktische
Vorgangsweise eingesetzt werden, um
den gewünschten Erfolg zu erreichen. In
der Brandbekämpfung sowie in der tech-
nischen Hilfeleistungen bleibt die Zeit
nicht stehen und jeder ist aufgerufen, Neu-
erungen in technischer Hinsicht, aber auch
Erfahrungen und Vorschläge einzubrin-
gen. Mit dem Ankauf von 3 Helmbildka-
meras wurde dem erhöhten Sicherheits-
bewusstsein sowie einem gewünschten
schnelleren Rettungserfolg Rechnung ge-
tragen. Eine weitere handgeführte Wär-
mebildkamera wurde vom Landesverband
zu Verfügung gestellt und so können auch
Brandherde ohne Rauch, ohne Probleme
aufgefunden werden. Die Geräte sind
Stand der Technik und sind heutzutage
nicht mehr wegzudenken.
BK Ing. Andreas Friedl
Seite 13
13/32
Jahresbericht 2003
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Nachrichtendienst
D
phenfall ausgelöst werden. Weiters kön-
nen ca. 330 Mann der Freiwilligen Feuer-
wehr Innsbruck und insgesamt ca. 100
Mann der Freiwilligen Feuerwehren Rum,
Völs und Mutters über Funkalarmpager
zu Einsätzen alarmiert werden.
Für besondere Einsatzfälle können ehren-
amtlich dienstversehende Chemiker über
Personenrufempfänger als Sachverständi-
ge zu Einsätzen beigezogen werden. Alle
alarmierten oder nicht einsatzbereiten
Fahrzeuge und Organisationen werden
auf einer zentralen Anzeigetafel optisch
ausgewiesen. Drei automatische Pegel-
standsmessanlagen melden in der Leit-
stelle über Telefon das Erreichen von kriti-
schen Hochwassermarken, was zur Aus-
lösung eines Hochwasseralarmes führt.
Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen gibt
es in Innsbruck etwa 400 Objekte, die mit
einer automatischen Brandmeldeanlage
ausgestattet sind. Diese sind an eine
Brandmeldezentrale auf der Hauptfeuer-
wache angeschlossen, die über einen
Computer am Alarmierungsplatz den zwei
diensthabenden Beamten die Alarmauslö-
sung der jeweilig angeschlossenen Brand-
meldeanlage anzeigt. Diese computerge-
steuerte Brandmeldezentrale liefert auch
gleichzeitig mit dem Alarm eine Vielzahl
wichtiger Informationen für die ausrü-
ckenden Einsatzkräfte der Feuerwehr, wie
z. B.: besondere Gefahren, Zufahrts- und
Aufstellmöglichkeiten für Feuerwehrfahr-
zeuge, Löschwasserversorgung, zuständi-
ge Personen und vieles mehr. Den alar-
mierten Einsatzkräften der Berufsfeuer-
wehr wird bei der Alarmierung mittels
Rohrpostanlage eine digitale Natur-
standskarte in die Fahrzeughalle ge
schossen", in der maßstabsgetreu alle Ge-
bäude und Straßen mit graphischen Infor
mationen wie Einbahnen, Hausnummern,
Hydranten, Brandmeldezentralen, Feuer-
wehrtresore, Strahlenlager, Feuerwehrzu-
fahrten und vieles mehr eingezeichnet
sind. Diese Planunterlagen wurden in Zu-
sammenarbeit mit dem städtischen Ver
messungsamt erstellt und werden von
diesem evident gehalten.
rufsfeuerwehr ebenfalls auf. Jeweils eine
Direkttelefonleitung zur Funkleitstelle der
Polizei und der Landesrettungsleitstelle er-
möglichen die Koordination zwischen Po-
lizei, Rettung und Feuerwehr auf kürzes-
tem Weg. Zusätzlich steht eine Nebenstel-
lenleitung der Polizeitelefonanlage zur
Verfügung. Für die Verbindung zu den
Einsatzkräften der Feuerwehr stehen 7
Sprechfunkkanäle zur Verfügung. Ein Ein-
satzleitwagen ist zusätzlich mit mobilem
Faxgerät ausgestattet. Sollte die Funkfix-
station ausfallen, so stehen zwei komplet-
te Ersatzfunkanlagen zur Verfügung. Eine
Nebenstellenanlage der Österreichischen
Bundesbahnen ermöglicht einen direkten
Einstieg ins bundesweite Telefonnetz der
ÖBB.Alle über Funk, Notrufleitung oder Te-
lefon geführten Gespräche werden von ei-
ner zentralen Langzeitdokumentationsan-
lage digital auf Kassetten aufgezeichnet
und für die Dauer von 3 Jahren aufbe-
wahrt. Auf jedem Leitstellenarbeitsplatz
kann über Funk mit den Freiwilligen
Feuerwehren außerhalb Innsbrucks Ver-
bindung aufgenommen werden. Ein zen-
tral angeordneter Alarmierungsplatz dient
zur Alarmierung der Berufsfeuerwehr auf
der Hauptfeuerwache mittels Alarmgong.
32 Sirenenanlagen in Innsbruck sowie
weitere 13 Sirenenanlagen in den Um-
landgemeinden Ampass, Aldrans, Rum,
Völs, Mutters, Natters, Kreith, Sistrans,
Patsch und Ellbögen können für die Alar-
mierung der Freiwilligen Feuerwehr und
für die Bevölkerungswarnung im Katastro-
ie Bezirksleitstelle ist rund um die
Uhr im 24-Stundenschichtdienst
mit 2 Mann besetzt. 6 Notruf- und
8 Telefonleitungen, 12 Funkkanäle, 400
automatische Brandmeldeanlagen wer-
den durch die Einsatzleitstelle betreut.
Die Berufsfeuerwehr, 10 Freiwillige Feuer-
wehren in Innsbruck sowie 10 Freiwillige
Feuerwehren außerhalb von Innsbruck mit
demselben Vorwahlbereich werden alar-
miert und während eines Einsatzes unter-
stützt. In der Leitstelle wird der Innen-
dienst mitbetreut, Funkgeräte und Schlüs-
sel verwaltet und ausgegeben. Auch für
die Aufnahme von Todesfallmeldungen
und die Weiterleitung dieser an das städt.
Gesundheitsamt ist die Leitstelle der Be-
rufsfeuerwehr zuständig. In dieser Kom-
munikationszentrale laufen alle für die
Feuerwehr wichtigen Kommunikations-
ebenen zusammen. Hier werden die ein-
langenden Notrufe „122" entgegenge-
nommen, die erforderlichen Einsatzkräfte
alarmiert und beim Einsatz mit Informa-
tionen, Nachschub oder Nachalarmierun-
gen unterstützt. Die Leitstelle wird durch
8 Leitstellenmitarbeiter im 24-Stunden-
dienst mit jeweils 2 Mann betreut. Auf drei
Arbeitsplätzen können unabhängig von-
einander alle angeschlossenen Kommuni-
kationseinrichtungen betreut werden. Der
Feuerwehrnotruf,, 122" langt auf drei Lei-
tungen aus Innsbruck und aus 10 Um-
landgemeinden im selben Vorwahlbereich
ein. Die klinikinterne Feuerwehrnotruf-
nummer 666 läuft in der Leitstelle der Be-
Katastropheneinsatz
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Seite 14
14/32
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADI
Aufgrund voraussehbarer Pensionsabgän-
ge wurde ab Herbst 2003 ein mehrmona-
tiger Nachrichterkurs für drei Mitarbeiter
organisiert.
Anlagenaufstellung, Nachrichten-
und Alarmierungstechnik:
9 Motorsirenen
23 Elektronische Sirenen
32 Digitale Funksirenenempfänger
332 Digitale Personenrufempfänger
(Pager)
177 Handfunkgeräte
96 Mobilfunkgeräte
34 Funkfixstationen
2 Notfunkfixstationen
1 Langzeitsprachaufzeichnungs-
anlage
1 Haustelefonanlage mit
66 Nebenstellen
3 Digitale Kurzzeitsprach-
aufzeichnungsgeräte
6 Digitale Notrufabfrageplätze
3 Funkarbeitsplätze
3 Fünftonalarmgeber
2 Digitale Alarmierungsplätze
1 Digitaler Notalarmgeber
4 Digitale Alarmsendestationen
1 USV Notstromversorgung
3 Alarmprotokolldrucker
1 Zentraluhrenanlage
1 Hausbeschallungsanlage
(ca. 120 Lautsprecherstellen)
1 Hausnotalarmierungsanlage
1 Videoüberwachungsanlage
53 Fahrzeugfunkgeräteladestationen
2 Klimatisierungsanlagen
Für die Geräteinstandhaltung - steht an
Werktagen ein Mitarbeiter der Funkwerk-
stätte zur Verfügung. Zwei Feuerwehr-
männer im Schichtdienst stehen auch für
diese Aufgabe zur Verfügung, wenn sie
nicht gerade an einer Ausbildung teilneh-
men oder ausgerückt sind.
Im Berichtsjahr wurde die Ausschreibung,
der Ankauf und die Inbetriebnahme einer
neuen Funk- und Notrufabfrageanlage ab-
gewickelt. Diese Investition in der Höhe
von Euro 64.000,- wurde notwendig, da
die bisher verwendete Anlage aufgrund
der Überalterung und fehlender Ersatztei-
le nicht mehr instand gehalten werden
konnte. Aufgrund einer Frequenzauflas-
DAU
PAGER
DIGITALER
ALARMUMSETZER
COMPUTER
sung durch die Fernmeldebehörde wurde
eine Kanalumstellung bei den Funkanla-
gen für die Alarmierung der Feuerwehren
Völs, Mutters und Rum erforderlich. Die
gesamte Zentraluhrenanlage auf der
Hauptfeuerwache wurde erneuert. Die
Funkfixstation für den Landesfeuerwehr-
funk wurde ausgetauscht. Für den wache-
internen Telefonbetrieb wurde eine
Schnurlostelefonanlage mit 6 Sendesta-
tionen angekauft und installiert. In 7 Fahr-
zeugen der Freiwilligen Feuerwehr wurden
Mobilfunkstationen eingebaut.
Alle 9 Funkfixstationen samt Notstrom-
versorgung wurden der jährlichen Über-
prüfung unterzogen, für die Wache Igls
wurde ein neuer Funkmast, samt neuer
Antennenanlage, installiert.
60 Stück der im Jahre 1999 angekauften
digitalen Pager sowie 27 Funkgeräte der
Freiwilligen Feuerwehr mussten durch die
Funkwerkstätte repariert werden.
Bei allen 32 Sirenenanlagen und 4 digita-
len Alarmierungssendern wurden eben-
falls die jährlichen Wartungsarbeiten
durchgeführt. Bei der Freiwilligen Feuer-
wehr Arzl wurde die Ummontage einer
Motorsirene zur Verbesserung der Be-
schallung erforderlich. Umbauarbeiten an
der Ampel- und Torsteuerungsanlage auf
der Hauptfeuerwache sowie an der Haus-
beschallungsanlage waren aufgrund von
Ausfällen erforderlich.
Durch die laufenden Änderungen wegen
Zukauf und Ausfall von Funkanlagen so-
wie die Auflassung von Frequenzen, wur-
de eine komplette Überarbeitung der fern-
meldebehördlichen Bewilligung und Neu-
meldung erforderlich. Ansonsten wurden
SIRENENSTEUERUNG
diverse Reparatur- und Wartungsarbeiten
an 32 Stück Ladegeräten, 17 Handfunk-
geräten und sonstiger elektronischer An-
lagen der Berufs- und Freiwilligen Feuer-
wehr durchgeführt. Am 4. Oktober 2003
wurde der bundesweite Zivilschutzprobe-
alarm durchgeführt. Von den 32 Sirenen
im Stadtgebiet haben 31 Sirenen funktio-
niert. 1 Anlage war ausgefallen.
Digitale Alarmierung in Innsbruck
schon seit 1999:
Bereits seit dem Jahre 1999 ist bei der
Feuerwehr Innsbruck eine digitale Funk-
alarmierungstechnologie eingeführt wor-
den. Diese besteht aus 4 unabhängigen
Sendern und drei unabhängig arbeitenden
Alarmierungsrechnern. Jede dieser Anla-
gen kann bei Ausfall von anderen Kompo-
nenten übernommen werden. Das gesam-
te System ist vierfach ausfallsicher ausge
führt. Ein Systemausfall ist somit kaum
möglich. Die Anlage funktioniert seit Inbe-
triebnahme ohne Defekt und hat eine
Reichweite von 20 km von der Stadtgren-
ze gerechnet. Es werden damit österreich-
weit bisher einmalig in Innsbruck sowohl
Sirenenanlagen, als auch Pager über die
moderne Digitaltechnik alarmiert. Auch die
Freiwillige Feuerwehr Aldrans betreibt ihre
Pager bereits seit 2 Jahren über dieses Sys-
tem. Von der Innsbrucker Kommunalbetrie-
be AG wird seit Ende 2003 das Digitale
Alarmierungsfunknetz der Feuerwehr Inns-
bruck mitgenutzt. Es ist dabei sicherge-
stellt, dass bei Alarmierungen der Feuer-
wehr diese vorrangig abgewickelt werden.
BOK Ing Günther Schlögl
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Übernahme in den Dienst
1 MTF - Vorbeugender Brandschutz
1 MTF 1 Kleinbus.
1 RLF Mühlau
1 TLF Reichenau.
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RLF-A2000
€ 590.000,-
€ 425.000,-
€ 310.000,-
€ 53.000,-
€ 15.000,-
Jahresbericht 2003
HRB 22-12
€ 40.300,-
€ 289.000,-
€ 268.000,-
SCANIA
FEUERWEHR
FEUERWHE
Feuerwehr
E
ine andere Großinvestition stellt
der neue Atemluftkompressor
mit der Füllstation und dem.
vollelektronischen Prüfstand dar. Auf
dem Kleingerätesektor wurde ein neu-
es hydraulisches Rettungsgerät mit
Spreizer, Schere und Stempel vom
Land übernommen. Weitere Kleingerä-
te, wie 3 Stück Spezialrettungssägen,
2 Stück Helmkameras und Handma-
schinen wurden aus dem laufenden
Budget angeschafft. Vom Referat 3 A
wurden vom Jänner bis Mai 2003 zu-
sätzlich 1.200 Arbeitsstunden für die
interimistische Amtsführung der Be-
rufsfeuerwehr geleistet.
BR Ing Josef Hundsbichler
Seite 15
15/32
die rekord
BEZIR EEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Feuerwehrlogistik
A
Is sicher einen bedeutenden Schritt
in Richtung Zukunft, kann die fixe
Zusage der Innsbrucker Immobilien
Gesellschaft, als Hausverwaltung, der
Hauptfeuerwache, über die Umbauarbei-
ten auf der Wache gesehen werden. Das
Gebäude in der Hunoldstraße steht seit
1963 - und wurde in den vergangenen 40
Jahren immer nur an einigen Stellen aus-
gebessert eine Generalsanierung hat es
nie gegeben. Da ja die Integrierte Landes-
leitstelle zur Berufsfeuerwehr Innsbruck
kommt, und dadurch der Haupttrakt der
Hauptfeuerwache aufgestockt wird, wird
die dringend benötigte Sanierung nach
nun vier Jahrzehnten begonnen werden.
Das neue Dienstsystem, welches seit 1. Fe-
bruar 2003 bei der Berufsfeuerwehr Inns-
bruck läuft, machte es notwendig, die
komplette Lagerhaltung und -aufteilung
zu überdenken. Es wurden mehrere Lager-
bereiche, welche früher einzeln geführt
waren, zusammengelegt und ein Pool
von Mitarbeitern mit der Führung dieser
Lager betraut.
Damit ist gewährleistet, dass in jeder
Dienstschicht zwei, für das Materiallager
verantwortliche Mitarbeiter anwesend.
sind über diese läuft inzwischen auch der
gesamte Geräteverleih.
Im Bereich der ersten Hilfe werden, durch
Budgetierung der Geräte, die nicht mehr
zeitgemäßen Beatmungseinheiten sowie
einige Rettungswannen, Vakuummatrat-
zen samt Zubehör ausgetauscht. Ein wich-
tiger Schritt war auch die Budgetierung
von zwei halbautomatischen Defibrillato-
reri welche Anfang 2004 geliefert wer-
den sollten. Zwei junge Mitarbeiter der
Berufsfeuerwehr wurden 2003 durch den
Landesrettungsverband zu Lehrbefugten
für die erste Hilfe" ausgebildet.
BAss Marcus Wimmer
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
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Vorbeugender Brandschutz
Bau- und
Gewerberechtsverfahren
Im Berichtsjahr 2003 ist eine Zunahme
bei der Planung und Umsetzung von
Großprojekten (z. B. Sporthaus Okay,
Hauptbahnhof Innsbruck, IKEA-Lager,
Stadtteilzentrum Olympisches Dorf, Um-
bau und Erweiterung der Olympia-Eishal-
le, BTV-Erlerstraße, usw.) festzustellen,
Zeichen einer positiven Wirtschafts- und
Standortentwicklung der Landeshaupt-
stadt Innsbruck.
Von der Berufsfeuerwehr waren da-
bei in den Genehmigungsverfahren
insbesondere nachstehende Berei-
che zu beurteilen:
1. Ausreichende Zufahrts-, Aufstellungs-
und Bewegungsflächen - Außen- und
Innenangriffswege für die Feuerwehr
2. Ausreichende Löschwasserversorgung
für die Brandbekämpfung
3. Ausreichende Rettungs- und Angriffs-
wege (Evakuierungs- und Angriffsmög-
lichkeiten)
4. Ausreichende Geräte für die Erste und
Erweiterte Löschhilfe
5. Baulicher Brandschutz aus Sicht des ab-
wehrenden Brandschutzes soweit Ab-
weichungen von den gesetzlichen Vor-
gaben geplant werden (größere Brand-
abschnitte, Verringerungen von Abstän-
den zu Grundgrenzen oder Nachbarge-
bäuden, besondere bauliche Ausfüh-
rungen, Lagerung und Verarbeitung von
brandgefährlichen Stoffen)
6. Betriebstechnischer Brandschutz - Ein-
bau von zusätzlichen Brandschutz-
maßnahmen (RWA-Anlagen, BMA-An-
lagen, Wasserlösch- und Sonderlösch-
anlagen)
7. Betrieblicher Brandschutz - Umsetzung
der erforderlichen Brandschutzmaß-
nahmen (Bestellung eines Brandschutz-
beauftragten, Erstellung einer Brand-
schutzordnung, Erstellung von Gefah-
renabwehrplänen, Aufstellung einer
Brandschutzorganisation, eines Inter-
ventionsdienstes)
D
8. Brandschutz während der Bauzeit -
Umsetzung von erforderlichen Min-
destbrandschutzmaßnahmen während
der Bauzeit, insbesondere auch bei
Umbauten
9. Umweltschutzmaßnahmen - Umset-
zung von erforderlichen Maßnahmen
im Hinblick auf den Feuerwehreinsatz
(Löschwasserrückhaltung, Ausbreitung
von Gefahrstoffen, Dekontaminations-
maßnahmen, chemische Reaktionen -
Zusammenlagerungsverbote).
Die Beurteilung erfolgt dabei unter Be-
rücksichtigung der personellen Stärke, Ein-
satzbereitschaft und der technischen Aus-
stattung der Feuerwehr (Berufsfeuerwehr
und Freiwillige Feuerwehr). Zu den an-
geführten Bauvorhaben wurden im Jahr
2003 von der Berufsfeuerwehr Innsbruck
64 schriftliche brandschutztechnische
Stellungnahmen im Rahmen der Bau- und
Gewerberechtsverfahren erarbeitet, zur
Festlegung der Brandschutzmaßnahmen
im Vorverfahren und der Detailfestlegun-
gen erfolgten mit den Bauverantwort-
lichen und Technikern 96 Projektbespre-
chungen auf der Hauptfeuerwache. Be-
richtsmäßig erfasst sind für den Bereich
,,Kommissionierungen, Kollaudierungen,
Betriebsanlagengenehmigungen" 229 Tä-
tigkeiten außer Haus.
Feuerbeschau
Aufgrund der Versetzung des im Bereich
Vorbeugender Brandschutz" eingesetz-
ten Tagdienstmitarbeiters, bzw. der mit
Mai 2003 beginnenden Einschulung von
OBM Karl Gapp, aber auch durch die Um-
stellung auf das neue Dienstsystem im
Branddienst unter Berücksichtigung von
Pensionierungen und der nur teilweise
vorhandenen Tagdienstreserve, war im Be-
richtsjahr ein massiver quantitativer Rück-
gang bei der Durchführung der Feuer-
beschauen zu verzeichnen. Aufgrund der
genannten Umstände konnten 2003 von
der Berufsfeuerwehr im eigenen Verant-
wortungsbereich lediglich 4 Obiekte einer
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INSBRUCK
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
FEU
Feuerbeschau unterzogen werden, in 141
Objekten wurde eine Nachbeschau durch-
geführt. In Zusammenarbeit mit der Bau-
polizei wurden 2003 18 kommissionelle
Feuerbeschauen durchgeführt, insgesamt
sind berichtsmäßig 87 Feuerbeschauen er-
fasst. Im Rahmen von Einsätzen, Übungen
und Kontrollen wurden von der Berufs-
feuerwehr 7 Objekte mit massiven brand-
schutztechnischen Problembereichen fest-
gestellt, bzw. an die Behörde zur Anbe-
raumung von kommissionellen Feuerbe-
schauen weitergeleitet.
Betriebstechnischer
Brandschutz
Im Zeitraum vom 1. Jänner bis 31. De-
zember 2003 konnten an die Empfangs-
zentrale der Berufsfeuerwehr Innsbruck 14
Neuanlagen aufgeschalten werden, so-
dass mit 1. Jänner 2004 ein Gesamtstand
von 253 Brandmeldeanlagen zu verzeich-
nen war. Insgesamt konnte daraus von der
Stadtgemeinde Innsbruck im Kalenderjahr
2003 einnahmenseitig ein Betrag von
Euro 74.920, verbucht werden. Unter
Bezugnahme auf die Technische Richtlinie
Vorbeugender Brandschutz TRVB S 114 er-
folgte eine Änderung der feuerwehrinter-
nen Alarmorganisation, sämtliche Be-
treiber wurden dahingehend schriftlich
informiert. Im Berichtsjahr wurden für
die Überprüfung der Brandmeldeanlagen
durch die Berufsfeuerwehr neue Formula-
re erstellt, insgesamt erfolgten 62 Über-
prüfungen vor Ort, bzw. eine Überarbei-
tung der einsatzvorbereitenden Unterla-
FEUERWE
AMRAS
gen. Für die gesonderte Festlegung und
Bemessung von Rauch- und Wärmeab-
zugsanlagen wurden 17 Projektbespre-
chungen auf der Hauptfeuerwache durch-
geführt sowie insgesamt 17 schriftliche
Stellungnahmen für den Bereich betriebs-
technischer Brandschutz erarbeitet.
Löschwasser-
versorgung
In Zusammenarbeit mit den freiwilligen
Feuerwehreinheiten wurden 2003 anteils-
mäßig die öffentlichen Hydranten über-
prüft, bzw. Mängelbehebungen durch die
Innsbrucker Kommunalbetriebe mit einem
finanziellen Aufwand von ca. Euro
140.000,- durchgeführt. Im Bereich des
Schloss Ambras konnte durch den Neubau
der Amraser Trinkwasserleitung eine deut-
liche Verbesserung der geforderten Lösch-
wasserversorgung erreicht werden, Pro-
blemstellungen infolge der Erneuerung
sämtlicher Versorgungsleitungen im Be-
reich der Dorfgasse und der Kirchgasse
wurden mit organisatorischen-techni-
schen Kompensationsmaßnahmen über-
brückt. Am Randbereich von Igls konnte
mit Unterstützung der MA VI, Tiefbau Pla-
nung-Neubau die defekte Löschwasser-
entnahmestelle am Ramsbach instand ge-
setzt werden. Während der Bauarbeiten
für die Versorgungsleitungen zum Berg-
iselsprungturm, wurden in Zusammenar-
beit zwischen Berufsfeuerwehr und Inns-
brucker Kommunalbetrieben umfangrei-
che Ersatzmaßnahmen zur Sicherstellung
der Löschwasserversorgung getätigt. Für
die Einberechnung des Löschwasserver-
brauches bei Übungen durch die Innsbru-
cker Kommunalbetriebe, wurde 2003 eine
bezirksweise Bemessung durchgeführt,
demnach werden in Innsbruck jährlich ca
500 m³ Wasser für Übungszwecke benö-
tigt. Mit dem Inkrafttreten der Technischen
Richtlinie Vorbeugender Brandschutz
TRVB 137 wird der objektsspezifischen
Löschwasservorhaltung unter Berücksich-
tigung der öffentlichen Wasserversorgung
besondere Bedeutung beigemessen, wis-
senschaftlich fundierte Berechnungsver-
fahren ermöglichen eine ausreichende
Löschmittelvorhaltung für ein definiertes
Brandschadensereignis. Im Rahmen der
behördlichen Bewilligungsverfahren wur
den von der Berufsfeuerwehr für 3 Groß-
bauvorhaben die Löschwasserberechnun-
gen durchgeführt. Für den Bereich Lösch-
wasserversorgung wurden 2003 ins-
gesamt 11 schriftliche Stellungnahmen
durch die Berufsfeuerwehr getätigt.
Flächen für
die Feuerwehr
Zur Sicherstellung der erforderlichen Zu-
fahrts- und Aufstellflächen wurden im Be-
richtsjahr 22 schriftliche Stellungnahmen
sowie 6 Dienstinformationen erstellt. In
Zusammenarbeit mit der MA II, Straßen-
und Verkehrsrecht, konnten in mehreren
verkehrsrechtlichen Verhandlungen auf
Antrag der Berufsfeuerwehr Feuerwehrzo-
nen (z. B. Bichlweg, Clemens-Holzmeister-
Straße) erlassen werden. Im Rahmen der
laufenden Ausbildungstätigkeit wurden
die Feuerwehrflächen in Bestandsobjekten
unter Einbeziehung von Hubrettungsfahr-
zeugen überprüft, bzw. erforderliche Ver-
besserungsmaßnahmen eingeleitet.
BSW-Dienste
Im Jahr 2003 wurden von der Berufsfeuer-
wehr in den verschiedenen Veranstal-
tungsstätten 821 Brandsicherheitswache-
dienste geleistet, die Dienstdurchführung
bei Großveranstaltungen wie z. B.,,Berg-
silvester" und Bergsonnwend" erfolgte
schutzbereichsbezogen in Zusammenar
beit mit den Innsbrucker Freiwillige Feuer
wehren. Insbesondere bei der Vorberei
tung von Großveranstaltungen erfolgen
regelmäßig Behördengespräche, seit dem
Inkrafttreten des Tiroler Veranstaltungsge-
setzes 2003 liegt die Behördenkompetenz
beim Stadtmagistrat Innsbruck. Für die
Durchführung der Brandsicherheitswache-
dienste wurden im Berichtsjahr neben den
wöchentlichen Diensteinteilungen 1 Dienst-
anweisung und 13 Dienstinformationen
erstellt.
Betrieblicher
Brandschutz,
Öffentlichkeitsarbeit
2003 wurden von der Berufsfeuerwehr 32
Schulungen für die Bereiche Grundlagen
des Brandschutzes, Verhalten im Brandfall
und praktische Handhabung von Mittel
der Ersten Löschhilfe durchgeführt. Im
Rahmen eines Schulunterrichtsprojektes
an der Landesschule für Elektrotechnik
übernahm die Berufsfeuerwehr die Abhal-
tung eines Ganztagesseminares mit ver-
schiedenen Unterrichtsmodulen. Auch am
1. Innsbrucker Schulkindersicherheitstag
war die Berufsfeuerwehr gemeinsam mit
anderen Einsatzorganisationen maßgeb-
lich vertreten, im Rahmen der städtischen
Aktion „Kinderferienzug" wurden zwei
Ganztagestermine auf der Hauptfeuerwa-
che abgehalten. Im Berichtsjahr wurden in
Zusammenarbeit mit den örtlichen Be-
triebsbrandschutzorganisationen 10 Brand-
schutzübungen vorbereitet und unter Ein-
bindung der örtlichen Freiwilligen Feuer-
wehren durchgeführt (21. Februar 2003 -
Kellerbrand im „Casabianca", 11. März
2003 Brand im Kopierraum in der Volks-
schule Amras, 12. Mai 2003 Zimmerb-
rand im Zentrum St. Franziskus, 14. Mai
2003 Brandmeldealarm im Bergisel-
sprungturm, 5. Juni 2003 - Kellerbrand in
der Volksschule Angergasse, 13. Juni 2003
- Brand im Sanatorium Kettenbrücke, 17.
Juni 2003 Wohnungsbrand im Voest-
Hochhaus, 17. Juni 2003 Zimmerbrand
im Hotel Hilton, 14. August 2003 - Bürob-
rand im Hypo-Center, 1. Dezember 2003 -
Brand auf einer Bettenstation an der chir-
urgischen Universitätsklinik). Erstmals
wurde von der Stadtgemeinde ein „Tag
der offenen Tür", am 24. Oktober 2003,
organisiert, an welchem von der Berufs-
feuerwehr neben praktischen Vorführun-
gen ein Informationsstand betreut wurde.
Mit dem ORF Tirol wurde ein Fernsehbei-
trag betreffend, Brandschutzmaßnahmen
in der ÖBB-Tiefgarage" sowie ein Radio-
beitrag über Brandschutzmaßnahmen
beim Grillen erstellt. In den Printmedien
wurde ausführlich über die Gefahren bei
der Verwendung von offenem Licht und
pyrotechnischen Gegenständen berichtet.
VORBEUGENDER
BRANDSCHUTZ
SAANSURSACHEN
106 Mitarbe
Sachaufwan
1.300 Brand
2.550 techni
• 110 Gefahrgut-
einsätze
⚫500 Feuerbescha
dienste
U.v.c.m.
Jahresbericht 2003
Ausbildung, Organisation,
F
Sonstiges
ür die laufende Information und
Fortbildung der in diesem Feuer-
wehrbereich tätigen Mitarbeiter
wurden zwei Referatsdienstbespre-
chungen sowie eine Koordinationsbe-
sprechung mit den Mitarbeitern der
Baupolizei durchgeführt. Weiters nah-
men die Referatsmitarbeiter geschlos-
sen am ÖBFV-Seminar „Vorbeugender
Brandschutz" vom 20. bis 23. Oktober
2003 an der LFS Tirol teil. Im Rahmen
der Mitarbeit als ständiger Vertreter der
Berufsfeuerwehr Innsbruck im ÖBFV,
Ref. 4. TRVB-Arbeitskreis, erfolgte die
Teilnahme an 4 Arbeitssitzungen sowie
die Teilnahme als Vortragender im Rah-
men des ÖBFV-Seminars. Im Berichts-
jahr wurde im gesamten Stadtmagistrat
das PC-Betriebssystem auf Windows XP
umgestellt, wodurch für alle PC-Nutzer
Schulungen erforderlich waren. Mit der
Zuteilung des Dienstpooles VI für die
Stellung der Berufsfeuerwehrfahnen-
abordnung wurde in Zusammenarbeit
mit dem Bataillionsfähnrich des Militär-
kommandos Tirol erstmals eine Schu-
lung für die neuen Fähnriche der Be-
rufsfeuerwehr organisiert.
Wir alle si
BR Johann Zimmermann
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehr Amras
Mannschaft
Aktive
Übungen
21.2. Übung: „Casa - Bianca"
8 Frühjahrsübungen
7.4. Atemschutzübung:
Brandhaus Telfs
11. 4. Einsatzübung: VS Amras
5.6. Erste-Hilfe-Kurs im Gerätehaus
8 Herbstübungen
6./13. 11. Abseilübungen
27 Hydrantenüberprüfungen
53
Reservisten
23
Verbindungsmann.
Chronist
Feuerwehrkurat
Gesamt
79
HBI Hermann Schieferer
Kommando
Kdt.
BR Walter Gollner-Laimgruber
Kdt.-Stv.
Fahrzeuge
LF-B Mercedes-Benz
250 kg Pulverlöschmittelanhänger
TLF 4500-500 Magirus
KLF Mercedes-Sprinter
TF Toyota-Bus
TF/Amras Mitsubishi L200
im Schutzbereich Amras
750 kg Pkw-Anhänger
Ausbildung
⚫2 Grundlehrgänge (Markus
Oberluggauer, Martin Untergasser)
1 Gruppenkommandantenlehrgang
(Hannes Trenkwalder)
⚫2 Maschinistenlehrgänge (Markus
Hundsbichler, Hannes Trenkwalder)
⚫3 Atemschutzlehrgänge
(Hannes Hundsbichler, Thomas Busse,
Georg Senzenberger)
⚫1 Führerscheinlehrgang
(Markus Lukanc)
⚫1 Pumpeneinschulung - Grintex
(Hermann Schieferer, Hans Wieser)
Hilfeleistungen
und Sicherheitsdienste
Brandsicherheitswachen
Sicherheitsdienst beim
Faschingsumzug Igls
Kirchenreinigung
• Dorffest
Sicherheitsdienst bei der Triathlon-
veranstaltung des TTCI
⚫1 Bundesleistungswettbewerb 2003
D
iese Gesamtaktivitäten ergeben
einen Stundenaufwand von ca.
wurde dabei nicht eingerechnet. Die auf-
gewendeten Gesamtstunden für Alarme
und Einsätze im abgelaufenen Jahr be-
trugen insgesamt 472 Stunden. Im Zuge
der Einsätze wurde im selben Zeitraum
mit sämtlichen Fahrzeugen eine Strecke
von insgesamt 126 Kilometer zurückge-
legt. Der Einsatzschwerpunkt der FF Arzl
lag 2003 bei Hochwassereinsätzen, wo-
von ein Einsatz im Keller unserer Wache
notwendig war.
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einheit Ameas
Jahresbericht 2003
Freiwillige Feuerwehr Arzl
Kommando
Kommandant
Kdt.-Stv.
HBI Matthias Sparber
OBI Christoph Larcher
Mannschaft
Aktive
Reserve
.59
12
Jugendfeuerwehr
Ehrenmitglieder.
Gesamt
11
4
86
Aktivitäten
Übungen
36
Schulungen
.5.
Wachdienste
.26
Alarme und Einsätze
.46
davon Brandeinsätze
12
Technische Einsätze
.34
sonstige Aktivitäten
15
Kameradschaft
.28
8
Sitzungen
Gesamt
164
00 00
31
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Kommando
fnu frey Jud
Kommandant
Kommandant-Stv.
Kassier
Schriftführer
Hans Tusch
Alois Heis
Norbert Nocker
Alois Muglach jun.
Mannschaft
Aktive
67
Feuerwehrjugend
2
Mitglieder außer Dienst
Gesamt
6
75
Fahrzeuge
KDO
RLFA 2000/200
TLFH 2000/100
TLFA 4000/200
DLK 23/12
KLF
TF
MTF
Einsatzgebiet
Mitsubishi L200
Iveco - Marte
Magirus - Marte
Steyr - Rosenbauer
Magirus
Ford Transit
Pinzgauer
Toyota Corolla
Hötting, Höttinger Au, Allerheiligenhöfe,
Lohbachsiedlung, Kranebitten, Flughafen,
Mariahilf, St. Nikolaus, Klinik, Altstadt.
Einsatzfläche.
Einwohner
44,72 km²
.34.000
m Jahr 2003 wurde die FF Hötting zu
insgesamt 59 Einsätzen alarmiert, die
sich aus 17 Brandeinsätzen und 42
technischen Einsätzen zusammensetzen.
Besonders in Erinnerung blieb der ausge-
dehnte Wohnungsbrand im Sonnen-
schlössl am Speckweg 3 vom 11. April.
Durch das schnelle Eingreifen der BF Inns-
bruck und unsererseits konnte ein größe-
res Schadensausmaß am Dachstuhl ver-
hindert werden. Aber auch der Waldbrand
oberhalb vom Rauschbrunnen, der vom
8. bis 10. Mai andauerte verlangte den
Einsatzkräften einiges ab. Im Juni und Ju-
li mussten nach Unwettern zahlreiche Kel-
ler und Wohnungen ausgepumpt werden.
Am 21. Juli wurden von einem starken
Sturm zahlreiche Dächer abgedeckt. Die-
se wurden provisorisch gerichtet sowie
mehrere Straßen von umgestürzten Bäu-
men wieder frei gemacht. An diesem
Montagnachmittag standen kurz nach
14:00 Uhr 27 Mann der FF Hötting für
mehr als sechs Stunden im Einsatz.
Glimpflich ging hingegen die Notlandung
einer Lufthansa-Maschine aus. Am Sams-
tag, 23. August nachmittags, fing diese
Feuer und der Pilot brach den Flug nach
Mailand ab und setzte mit einer Notlan-
dung am Innsbrucker Flughafen auf.
Übung und Ausbildung
Bei den 30 Dienstagübungen waren im
Schnitt 25 Mann anwesend. Neben theo-
retischen Schulungen wurde heuer ein
besonderes Augenmerk auf einsatznahe
Übungen gelegt, wie auch mit heißen"
Übungen im Abbruchhaus Gasthaus Eller
in der Höhenstraße. Auch wurden 6 Alarm-
übungen mit der BF Innsbruck, anderen
FF-Einheiten und der Rettung Innsbruck
abgehalten, welche unter anderem auch
dem Vorbeugenden Brandschutz dienten.
Übungsannahmen waren z. B.,,Brand in
der Talstation der Nordkettenbahn mit
Notbremsung der talwärtsfahrenden Gon-
del" oder „Ein schwerer Verkehrsunfall mit
zahlreichen Verletzten in der Höll" um nur
zwei namentlich zu nennen.
Die,,C-Fahrer" unserer Einheit nahmen im
November an einem Fahrsicherheitstrai-
ning des ÖAMTC teil. Neben den theore-
tischen Schulungen wurden sie auch mit
den eigenen Fahrzeugen auf die Gefahr
von unterschiedlichen Fahrverhältnissen
aufmerksam gemacht.
2003 im kurzen Überblick
Insgesamt wurden heuer 268 Dienste
verrichtet, welche 5.301 Stunden verbu-
chen. Für Einsätze kamen insgesamt
1.289 Stunden auf (Brandeinsätze 760
Stunden, technische Einsätze 529 Stun-
den) für Übungen und Ausbildung wur-
den 1.997 Stunden aufgewendet. Wie je-
des Jahr wurden auch zahlreiche Brand-
sicherheitsdienste abgehalten, wie z. B.
beim Bergsilvester oder dem Stadtfest zur
Sommersonnenwende. Zur Aufrechter-
haltung der Wasserversorgung im Brand-
fall wurden im Schutzbereich der FF Höt-
ting insgesamt 142 Hydranten überprüft,
wofür 91 Stunden aufgewendet werden
mussten. Wie auch alle anderen FF-Ein-
heiten nahmen wir an den Arbeiten zum
Bundesfeuerwehrleistungsbewerb teil.
Wir waren hauptsächlich mit dem Auf-
und Abbau des Zeltes betraut und stell-
ten eine erhöhte Einsatzbereitschaft für
das Wochenende.
130 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Hötting
Am 26. und 27. Juni 2004 werden die
Feierlichkeiten zu „,130 Jahre Freiwillige
Feuerwehr Hötting" stattfinden. Wir freu-
en uns jetzt schon auf euren Besuch. Un-
ter dem Motto „Gott zur Ehr', dem Nächs-
ten zur Wehr" bedanken wir uns für die
gute Zusammenarbeit mit den Kameraden
im Bezirk und hoffen auf ein unfallfreies
Finsatz- und Übungsiahr
N
achdem sich zu Jahresbeginn das
bisherige Kommando entschlos-
sen hatte, bei den anstehenden
Neuwahlen nicht mehr zu kandidieren,
wurde die Führung der Einheit ab März
in jüngere Hände gelegt. Mit Christoph
Schlenz als Kommandant und Johann
Schredelseker als Stellvertreter und Ju-
gendbetreuer wurde das Jahr 2003 mit viel
Elan und neuen Ideen in Angriff genom-
men. Wie bei den meisten Feuerwehrein-
heiten überwogen auch bei der FF Hun-
gerburg die technischen Einsätze. Insge-
samt wurde die Einheit zu 11 technischen
und 2 Brandeinsätzen alarmiert.
Am 8. Mai 2003 ebenso wie am darauf fol-
gendem Tag galt es, gemeinsam mit an-
deren FF-Einheiten der Stadt einem Wald-
brand im Gebiet Rauschbrunnen Herr zu
werden. Das steile Gelände erschwerte die
Löscharbeiten der Mannschaften als auch
den Hubschraubereinsatz.
Durch starke Unwetter am Abend des 6.
Juni 2003 wurde unsere Einheit zu meh-
reren Einsätzen im eigenen Schutzgebiet
alarmiert. Es galt überflutete Keller auszu-
pumpen und bei gefährdeten Objekten
vorbeugende Maßnahmen zu treffen.
Während ein Teil der Mannschaft mit
Nacharbeiten beschäftigt war, wurden bei-
de Fahrzeuge zu Einsätzen ins Stadtgebiet
beordert. Sowohl im Stadtteil Saggen als
auch in der Reichenau unterstützten wir
die dortigen Kameraden bei ihren Einsät-
zen. Auch gab es wieder einige Autobe-
sitzer, welche die Gegebenheiten des Ge-
ländes auf der Hungerburg unterschätzten
und mittels der Seilwinde am TLF aus der
misslichen Lage befreit werden mussten.
Dass die Ausbildung nicht zu kurz kam, da-
für sorgte das neue Kommando. Die
Ausbildungsschwerpunkte umfassten die
gesamte Feuerwehrtechnik und um den
Ausbildungserfolg zu messen, wurden im
Berichtsjahr insgesamt 4 Alarmübungen
davon 3 im größerem Rahmen mit der
Nachbareinheit Hötting durchgeführt.
Jahresbericht 2003
Freiwillige Feuerwehr Hungerburg
Kommando
Kommandant
Kdt.-Stv.......
Statistik
Christoph Schlenz
Johann Schredelseker
Brandeinsätze
Technische Einsätze
11
Mannschaft
Aktiv
Jugend
25
13
Mitglieder außer Dienst.
Gesamt
8
46
Stunden
Einsätze.
Übungen/Schulungen
214
.2.458
2.672
Gesamt
Seferbeban
Im März wurde für rund 40 Buben und
Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren der
Wissenstest durchgeführt, bei dem diese
erlerntes Feuerwehrwissen in den Stufen
Bronze, Silber oder Gold unter Beweis
stellten. Erstmals wurde dieser Bewerb
auf der Hungerburg durchgeführt.
Um die durch Abwanderung etwas dünn
gewordene Personaldecke der Einheit wie-
der zur verstärken, wurde eine intensive
Öffentlichkeitsarbeit auf der Hungerburg
betrieben. Dadurch wuchs die Jugend-
gruppe auf 15 Mitglieder an.
Beim Bundesfeuerwehrleistungsbewerb
stellte unsere Einheit ihren Mann (und na-
türlich auch Frau), auch die Jugendgruppe
arbeitete tüchtig mit!
Es gab aber auch traurige Ereignisse und
so mussten wir unseren Altkommandan-
ten Luis Pirchner und unsere Fahrzeugpa-
tin Waldtraut Katholnigg auf deren letzten
Weg Geleit geben. Ehre ihrem Andenken.
Für das Jahr 2004 hat sich die Einheit wie-
der viel vorgenommen und so wurde be-
reits im November 2003 ein Umbau der
Nassräume unserer Wache in Angriff ge-
nommen. Die finanziellen Mittel dafür
werden aus dem Einheitsbudget und
durch (Sach-)Spenden aufgebracht.
Schulungsschwerpunkte
Sämtliches Gerät Wache
und Fahrzeuge
Fahrtraining
Atemschutz (Einsatzübungen)
Wassertransport über weite Strecken
(Einsatzübung Waldbrand)
Gefährliche Stoffe
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Igls
Kommando
Kommandant
Josef Pittl
B
FEUERWEHR IGLS
ei den verschiedenen Einsätzen be-
teiligten sich in Summe 469 Mit-
glieder die 669 Einsatzstunden auf-
weisen können. Am Anfang des Jahres be-
schäftigten uns mehrere technische Alar-
me, bei denen aus einem nicht fachge-
recht installierten Flüssiggastank immer
wieder kleiner Mengen Gas ausströmten.
Der Eigentümer der Liegenschaft unter-
nahm immer wieder Versuche die Anlage
in Betrieb zu setzen und bescherte uns da-
mit insgesamt 6 Einsätze zu allen Tages-
und Nachtzeiten.
FEUERWEHR
IGLS
Kdt.-Stv.
Kassier
Gerhard Mayregger
Christoph Stöckholzer
Schriftführer
Kersten Wirth
Mannschaft
Mannschaftstand
Reserve
Statistik
Brandeinsätze
Technische Einsätze
Brandsicherheitswachen
Arbeitseinsätze
Gesamt
41
13
6
.24
.3
14
47
Bei den Brandeinsätzen wäre der Brand
im Dorfpub hervorzuheben. Die Brandur-
sache waren mehrere Verpuffungen bei ei-
nem Ölofen. Erste Löschversuche des Lo-
kalbesitzers schlugen fehl. Erst die eintref-
fende Feuerwehr konnte mittels schwerem
Atemschutz die Ölzufuhr stoppen. Die fi-
nanziellen Mittel der Einheit wurden im
letzten Jahr durch die Fertigstellung des
STARZY
ERNE R
US
Schulungsraumes, die Anschaffung eines
Beamers und eines akkubetriebenen hy
draulischen Rettungsgerätes (Bergesche
re, Spreizer, Hydraulikzylinder) sehr stark
belastet. Wegen der Anschaffung des hy
draulischen Rettungsgerätes wurde das
Hauptaugenmerk bei der Ausbildung auf
Technische Einsätze gelegt. Insgesamt
wurden 21 Übungen und Schulungsaben
de durchgeführt.
Den Abschluss der Frühjahrsproben bilde
te eine nicht angekündigte Alarmübung,
die gemeinsam mit der Rettung Innsbruck
unterhalb von Heiligwasser durchgeführt
wurde. Übungsannahme war ein Ver
kehrsunfall auf der Forststraße Richtung
Bobbahn. Ein Fahrzeug ist in Folge der Kol-
lision über die Böschung in den Wald ab-
gestürzt, wobei eine Person im Fahrzeug
eingeklemmt wurde. Das zweite Fahrzeug
brannte und verursachte in weiterer Folge
einen kleinen Waldbrand. Die Personen
wurden aus dem Fahrzeug herausge
schleudert und sind über die Böschung in
den Wald abgestürzt. Die Übung diente im
wesentlichen zur Überprüfung des Wis
sensstandes der Mannschaft und in zwei
ter Linie die Zusammenarbeit mit Rettung
und Notarzt zu verbessern.
Die Übung war ein voller Erfolg und so re
alistisch gestaltet, dass manche Feuer
wehrmänner bis zum Schluss an einen
realen Einsatz glaubten.
D
as Highlight der FF Mühlau im Jahr
2003 war sicher das in Dienststel-
len
unseres neuen RLFA 2000 am
23.06.2003 mit Fahrzeugsegnung am
21.09.2003. Mit diesem Einsatzfahrzeug
wurde die Schlagkraft der FF Mühlau nicht
nur verdoppelt sondern um vieles mehr er-
höht. Die Einheit ist sich bewusst, dieser
Anforderung nur mit dementsprechender
Ausbildung gerecht zu werden. (FOTO)
67 Einsätze mit 448 Mann/Frau das sind
gesamt 737 Mannstunden, im Jahr 2003
davon 8 Brandeinsätze und 59 Technische
Einsätze, der größte Einsatz im Jahr 2003
war am 21. Juli nach einem starken Sturm
über Innsbruck, in der Karl Innerebner Stra-
Be, wo ein ca. 350m² großes Blechdach auf
ein Nachbarhaus stürzte.
FEUERWEHR
In 30 Übungen mit 540 Mann/Frau das
sind gesamt 1012 Mannstunden, haben
wir das praktische Arbeiten im Technischen
wie im Brandeinsatz geübt davon neun
mal mit anderen FF Einheiten oder der Be-
rufsfeuerwehr was für die Zusammenar-
beit bei einem Einsatz äußerst wichtig ist.
Hier darf die Einsatzübung mit der FF Höt-
ting im alten BTV-Gebäude in der Erler-
straße, welche vom Bereitschaftsoffizier
der BF BR Ing. Hundsbichler Josef bestens
vorbereitet war, besonders erwähnt wer-
den. Danke möchten wir auch dem Be-
zirkskassier Werner Forster der die Übung
nach Absprache mit dem Vorstand der
BTV möglich machte.
Bei 23 Hilfeleistungen mit 140 Mann/
Frau das sind gesamt 577 Mannstunden,
wie zum Beispiel beim Langlaufsprint in
der Maria-Theresien-Straße, der Mithilfe
beim Auf- und Abbau der Riesensandkis-
te in der Maria-Theresien-Straße, bewäs-
sern von Maisfeldern wegen der staken
Trockenheit und Ordnerdienst bei der Bi-
schofsweihe stellte die Einheit Mühlau ih-
ren Mann/Frau. Bei 21 Schulungen mit
Jahresbericht 2003
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Mannschaft
Aktive
Jugend
Mitglieder außer Dienst
Ehrenmitglieder
Gesamt.
Ausschuss
Kommandant
Kdt.-Stv.
Kassier
Schriftführer
Zugskdt..
Gruppenkdt.
56
8
16
.5
85
HBI Albert Pfeifhofer
BI Josef Mayr
.HV Bernhard Gstir
HV Hannes Schreiner
BM Ulrich Schlögl
BM Thomas Nigler
BM Alexander Nigler
HLM Stefan Gutmann
LM Herbert Schreiner
.LM Eugen Hagspiel
LM Michael Ebenbichler
LM Thomas Winterle
Jugendbetreuer
Obermaschinist... OLM Michael Felicetti
LM Romed Berger
Gerätewart
Fahrzeuge
RLFA 2000
LFB
TF
MTF
Anhänger
Scania 114, Bj. 2003
Mercedes 508, Bj. 1984
Toyota, Bj. 1995
Toyota, Bj. 1995
Hosp, Bj. 2001
244 Mann/Frau das sind gesamt 619
Mannstunden, teilweise im Schulungs-
raum oder am Gerät, wurde unser Wissen
erweitert oder aufgefrischt.
In 82 Wachdiensten mit 618 Mann/Frau
das sind gesamt 1.437 Mannstunden,
wurden unsere Fahrzeuge, Geräte und
Wache gewartet und gereinigt.
13 Mitglieder besuchten einen Kurs an der
Landesfeuerwehrschule. 55 Dienstein-
tragungen der Jugendgruppe mit 496
Mann/Frau und gesamt 1.566 Mannstun-
den, aufgeteilt in feuerwehrtechnische
Ausbildung und Jugendarbeit, zeugen
von einem regen Betrieb in unserer Ju-
gendgruppe. Die Jugendfeuerwehr Müh-
lau feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen.
Die 22 Mann/Frau im Aktivdienst welche
aus der Jugendgruppe kamen, beweisen
wie wichtig die Jugendarbeit für die
Schlagkraft unserer Einheit ist.
35
Seite 21
21/32
BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Igls
Kommando
Kommandant
Josef Pittl
Gerhard Mayregger
Christoph Stöckholzer
B
FEUERWEHR IGLS
ei den verschiedenen Einsätzen be-
teiligten sich in Summe 469 Mit-
glieder die 669 Einsatzstunden auf-
weisen können. Am Anfang des Jahres be-
schäftigten uns mehrere technische Alar-
me, bei denen aus einem nicht fachge-
recht installierten Flüssiggastank immer
wieder kleiner Mengen Gas ausströmten.
Der Eigentümer der Liegenschaft unter-
nahm immer wieder Versuche die Anlage
in Betrieb zu setzen und bescherte uns da-
mit insgesamt 6 Einsätze zu allen Tages-
und Nachtzeiten.
FEUERWEHR
IGLS
Kdt.-Stv.
Kassier
Schriftführer
................ Kersten Wirth
Mannschaft
Mannschaftstand
Reserve
Statistik
Brandeinsätze
Technische Einsätze
Brandsicherheitswachen
Arbeitseinsätze
Gesamt
41
13
6
.24
3
14
.47
Bei den Brandeinsätzen wäre der Brand
im Dorfpub hervorzuheben. Die Brandur-
sache waren mehrere Verpuffungen bei ei-
nem Ölofen. Erste Löschversuche des Lo-
kalbesitzers schlugen fehl. Erst die eintref-
fende Feuerwehr konnte mittels schwerem
Atemschutz die Ölzufuhr stoppen. Die fi-
nanziellen Mittel der Einheit wurden im
letzten Jahr durch die Fertigstellung des
TARZT
Schulungsraumes, die Anschaffung eines
Beamers und eines akkubetriebenen hy-
draulischen Rettungsgerätes (Bergesche
re, Spreizer, Hydraulikzylinder) sehr stark
belastet. Wegen der Anschaffung des hy
draulischen Rettungsgerätes wurde das
Hauptaugenmerk bei der Ausbildung auf
Technische Einsätze gelegt. Insgesamt
wurden 21 Übungen und Schulungsaben
de durchgeführt.
Den Abschluss der Frühjahrsproben bilde
te eine nicht angekündigte Alarmübung
die gemeinsam mit der Rettung Innsbruck
unterhalb von Heiligwasser durchgeführt
wurde. Übungsannahme war ein Ver
kehrsunfall auf der Forststraße Richtung
Bobbahn. Ein Fahrzeug ist in Folge der Kol-
lision über die Böschung in den Wald ab
gestürzt, wobei eine Person im Fahrzeug
eingeklemmt wurde. Das zweite Fahrzeug
brannte und verursachte in weiterer Folge
in
einen kleinen Waldbrand. Die Personen
wurden aus dem Fahrzeug herausge
schleudert und sind über die Böschung
den Wald abgestürzt. Die Übung diente im
wesentlichen zur Überprüfung des Wis
sensstandes der Mannschaft und in zwei-
ter Linie die Zusammenarbeit mit Rettung
und Notarzt zu verbessern.
Die Übung war ein voller Erfolg und so re
alistisch gestaltet, dass manche Feuer
wehrmänner bis zum Schluss an einen
realen Einsatz glaubten.
D
as Highlight der FF Mühlau im Jahr
2003 war sicher das in Dienststel-
len unseres neuen RLFA 2000 am
23.06.2003 mit Fahrzeugsegnung am
21.09.2003. Mit diesem Einsatzfahrzeug
wurde die Schlagkraft der FF Mühlau nicht
nur verdoppelt sondern um vieles mehr er-
höht. Die Einheit ist sich bewusst, dieser
Anforderung nur mit dementsprechender
Ausbildung gerecht zu werden. (FOTO)
67 Einsätze mit 448 Mann/Frau das sind
gesamt 737 Mannstunden, im Jahr 2003
davon 8 Brandeinsätze und 59 Technische
Einsätze, der größte Einsatz im Jahr 2003
war am 21. Juli nach einem starken Sturm
über Innsbruck, in der Karl Innerebner Stra-
Be, wo ein ca. 350m² großes Blechdach auf
ein Nachbarhaus stürzte.
FEUERWEHR
In 30 Übungen mit 540 Mann/Frau das
sind gesamt 1012 Mannstunden, haben
wir das praktische Arbeiten im Technischen
wie im Brandeinsatz geübt davon neun
mal mit anderen FF Einheiten oder der Be-
rufsfeuerwehr was für die Zusammenar-
beit bei einem Einsatz äußerst wichtig ist.
Hier darf die Einsatzübung mit der FF Höt-
ting im alten BTV-Gebäude in der Erler-
straße, welche vom Bereitschaftsoffizier
der BF BR Ing. Hundsbichler Josef bestens
vorbereitet war, besonders erwähnt wer-
den. Danke möchten wir auch dem Be-
zirkskassier Werner Forster der die Übung
nach Absprache mit dem Vorstand der
BTV möglich machte.
Bei 23 Hilfeleistungen mit 140 Mann/
Frau das sind gesamt 577 Mannstunden,
wie zum Beispiel beim Langlaufsprint in
der Maria-Theresien-Straße, der Mithilfe
beim Auf- und Abbau der Riesensandkis-
te in der Maria-Theresien-Straße, bewäs-
sern von Maisfeldern wegen der staken
Trockenheit und Ordnerdienst bei der Bi-
schofsweihe stellte die Einheit Mühlau ih-
ren Mann/Frau. Bei 21 Schulungen mit
Jahresbericht 2003
Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Mannschaft
Aktive ........
Jugend
Mitglieder außer Dienst
Ehrenmitglieder
Gesamt.
Ausschuss
Kommandant
Kdt.-Stv.
Kassier
Schriftführer
Zugskdt..
Gruppenkdt.
Jugendbetreuer
Obermaschinist
Gerätewart
Fahrzeuge
RLFA 2000
LFB
TF
MTF
Anhänger
56
8
.16
5
85
HBI Albert Pfeifhofer
BI Josef Mayr
HV Bernhard Gstir
HV Hannes Schreiner
BM Ulrich Schlögl
BM Thomas Nigler
BM Alexander Nigler
HLM Stefan Gutmann
.LM Herbert Schreiner
.LM Eugen Hagspiel
LM Michael Ebenbichler
LM Thomas Winterle
OLM Michael Felicetti
LM Romed Berger
Scania 114, Bj. 2003
Mercedes 508, Bj. 1984
Toyota, Bj. 1995
Toyota, Bj. 1995
Hosp, Bj. 2001
244 Mann/Frau das sind gesamt 619
Mannstunden, teilweise im Schulungs-
raum oder am Gerät, wurde unser Wissen
erweitert oder aufgefrischt.
In 82 Wachdiensten mit 618 Mann/Frau
das sind gesamt 1.437 Mannstunden,
wurden unsere Fahrzeuge, Geräte und
Wache gewartet und gereinigt.
13 Mitglieder besuchten einen Kurs an der
Landesfeuerwehrschule. 55 Dienstein-
tragungen der Jugendgruppe mit 496
Mann/Frau und gesamt 1.566 Mannstun-
den, aufgeteilt in feuerwehrtechnische
Ausbildung und Jugendarbeit, zeugen
von einem regen Betrieb in unserer Ju-
gendgruppe. Die Jugendfeuerwehr Müh-
lau feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen.
Die 22 Mann/Frau im Aktivdienst welche
aus der Jugendgruppe kamen, beweisen
wie wichtig die Jugendarbeit für die
Schlagkraft unserer Einheit ist.
35
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22/32
RWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl
Mannschaft
Aktive.......
42
Feuerwehrjugend
.16
Mitglieder ausser Dienst
.17
Ehrenmitglieder
3
FEUERWEHR
Gesamt
78
Kommando
Kommandant.
HBI Dietmar Schwabl
Kdt.-Stv...
OBI Josef Tusch
Fahrzeuge
Im Jahr 2003 wurde die FF Neu-Arzl zu
insgesamt 51 Einsätzen alarmiert, wel-
che sich in 43 technische Hilfeleistun-
gen (Auspumparbeiten nach Unwettern
usw.) und 8 Brandeinsätzen unterteilen.
Kommandofahrzeug (KDO)
Transportfahrzeug (TF)
Kleinlöschfahrzeug (KLF)
Tanklöschfahrzeug (TLF)
Drehleiter 30 m (DLK 23-12)
UERWEHR
EU ARZL
FEUERWACHE NEU-A
FEUERWEHR
Bei den Brandeinsätzen ist sicher der
Brand im Sonnenschlössl am Speckweg im
April 2003 in bester Erinnerung. Zahlrei-
che technische Einsätze (über 30) wurden
bei den Unwettern im Juni und Juli 2003
absolviert. Der spektakulärste technische
Einsatz im vergangenen Jahr war sicher
der Assistenzeinsatz,, Ungeziefervernich-
tung" am 21. Stock Hochhaus in der Ka-
jetan-Sweth-Straße 54.
Auch beim Bundesleistungswettbewerb
vom 12. bis 14. September 2003 wurde
von unseren Männern großartige Arbeit
geleistet.
Bei den insgesamt 22 Frühjahrs- und Herb-
stübungen nahmen durchschnittlich 20
Mann pro Übung teil. Insgesamt leistete
die FF Neu-Arzl im Jahre 2003 1.200 Ar-
beitsstunden bei Einsätzen und Übungen.
Im Jahresbericht 2003 kann auch ein-
mal die Gelegenheit wahrgenommen
werden und den Kameraden der FF Rei-
chenau einmal danke zu sagen für die ge-
leistete Arbeit und für ihren Einsatz im Sin-
ne der Mitmenschen. Werden doch das
ganze Jahr jede Woche am Freitag die
Übungen abgehalten und in der übungs-
freien Zeit werden Wachdienste durchge-
führt, die dazu dienen die Gerätschaften in
Ordnung zu halten.
Die Mannschaftsstärke der Einheit Reiche-
nau besteht aus 50 Feuerwehrmännern
und 2 Feuerwehrfrauen, dazu kommen
noch 9 Mitglieder der Feuerwehrjugend
und 3 Ehrenmitglieder.
Der Fuhrpark der Einheit Reichenau be-
steht aus einem Tanklöschfahrzeug 2000/
200, Baujahr 2003, einem Kleinlöschfahr-
zeug, Baujahr 1979, einem Leichtlösch-
fahrzeug, Baujahr 1989, einem Transport-
fahrzeug Baujahr 1993 und einem Gefah-
rengutfahrzeug Baujahr 1979.
SCANIA
FEUERWEHR
Im Jahr 2003 wurden von der Einheit Rei-
chenau 4 Brandeinsätze, 11 technische
Einsätze und 1 Brandsicherheitswache be-
wältigt.
Zum großen Ereignis für die FF Reichenau
wurde der Umbau des neuen TLF 2000/
200. Es wurde von uns in vielen Sitzungen
und Besprechungen zu einem sehr mo-
dernen Löschgerät ausgebaut. So wurde
in diesem Fahrzeug eine hochmoderne
Schaumzumischanlage des Typs Hydro-
flow eingebaut. Weiters wurde das Fahr-
zeug auch mit Fognails ausgerüstet und ist
der Stolz der Einheit und wurde im Juni
festlich eingeweiht. Die Einheit Reichenau
ist auch am sportlichen Sektor sehr rege
tätig. So fahren einige Kameraden immer
bei den Staatsmeisterschaften im Rad fah-
ren des Bundesfeuerwehrverbandes mit.
Jahresbericht 2003
Freiwillige Feuerwehr Reichenau
Kommando
Kommandant
Kommandant-Stv.:
.Armin Praxmarer
Helmut Plank
Kassier
Schriftführer
Franz Gapp
Andreas Sturm
Mannschaft
Aktive
Feuerwehrjugend
Ehrenmitglieder
Gesamt
52
9
.3
64
So waren unsere Kameraden 2003 in der
Nähe von Bregenz wiederum erfolgreich
dabei. Weiters wurden von unserer Fuß-
ballmannschaft auch einige Turniere be-
stritten. Weiters wurde im Herbst 2003 der
Umbau des neuen Schulungs- und Auf-
enthaltsraumes in der Desinfektion be-
gonnen. Im Ernstfall kann dieser Raum
auch für Desinfektionen im größeren Stil
bei Katastrophen umfunktioniert werden.
AUF 122
So wird ein Teil des Raumes zur sauberen
Zone umgebaut.
In den Feuerwehren muss darauf geachtet
werden, dass die Ausbildung der Jugend
nicht zu kurz kommt, denn hier wird unser
Nachwuchs geformt.
Die Jugendlichen der Feuerwehr zeigen bei
Wissenstests ihr Fachwissen. Bei bestan-
dener Prüfung bekommt der Feuerwehr-
mann ein Abzeichen, je nach Schwierigkeit
der Prüfung, in Bronze, Silber oder Gold.
Im ersten Quartal 2003 fanden bei den
Einheiten im Bezirk Innsbruck-Stadt Neu-
wahlen statt. In unserer Einheit wurde das
eingespielte Führungsteam wieder ge-
wählt. Es muss einmal den Feuerwehrka-
meraden, sprich den Hydrantenwarten,
Dank ausgesprochen werden, da sie Jahr
für Jahr in den zugewiesenen Bereichen in
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
den Stadtteilen immer wieder Hydranten-
kontrollen durchführen und somit zu einen
großen Teil für eine sichere Versorgung
durch das Innsbrucker Wassernetz ge-
währleisten.
In unserer Einheit wurde auch durch den
Fleiß unserer jüngeren Riege der Einsatz-
mannschaft das Gefahrenstofffahrzeug
immer wieder auf dem besten Stand ge-
halten. Es wird immer wieder bewiesen,
dass für die Sicherheit der Innsbrucker Be-
völkerung von den Feuerwehren ein enor-
mes Stundenpotential aufgewendet wird.
So waren es bei uns im vergangenen Jahr
5.052 Stunden für diverse Tätigkeiten.
Seite 23
23/32
ZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Vill
Mannschaft
Aktive........
36
Mitglieder ausser Dienst
8
Ehrenmitglieder
.2
Gesamt
.46
FEUERY
KLFA
FEUERWEHR
122
Kommando
Kommando
Kdt.-Stv.
1-543X
n den Jahren 2001 bis 2003 wurden in
der Freiwilligen Feuerwehr Vill einige
zukunftsweisende Akzente gesetzt.
Unter große Mithilfe des BFV und der
Stadtführung konnte der Ausbau der Feu-
erwache sowie der Austausch des Klein-
löschfahrzeuges umgesetzt werden. Bei
den Neuenwahlen im Frühjahr 2003
wurde das Kommando mit Kommandant
Franz Rofner und den Verwaltern Robert
Koch sowie Martin Weber nahezu ein-
stimmig wieder bestellt. Kommandant-
Stv. Günther Huber konnte aus beruf-
lichen Gründen seine Arbeit nicht mehr
voll wahrnehmen.
An seinen Platz kehrte Martin Feichtner
zurück, der zuvor schon 15 Jahre Kom-
mandant-Stv. der Einheit war. Im Mann-
schaftsbereich haben wir den Stand bei-
behalten, wobei hinter den Kulissen eine
drastische Bewegung stattfand. Ein Groß-
teil der Geburtsjahre 1970 bis 1975 wan-
derte aus unserem Dorf ab, sodass es galt,
nahezu eine komplette Generation zu er-
setzen. Dies ist uns zur Gänze gelungen.
Durch Neueintritte konnte der Mann-.
schaftsstand gehalten werden. Die Ju-
gendausbildung wurde mit der Feuerwehr
Igls koordiniert. Beide Einheiten haben
junge begeisterte Burschen, die bei der
Feuerwehr mitmachen" wollen. Da un-
serer Meinung nach eine sinnvolle Ju-
gendarbeit nur ab einer gewissen Größe
möglich ist, wurde unsere Jugendfeuer-
wehr in Igls ausgebildet. Bei dieser Gele-
genheit bedanken wir uns bei der Nach-
bareinheit Igls sowie bei den Jugendbe-
treuern Michael Kozubowski und Thomas
Wopfner die in ihrer Jugendarbeit unseren
Nachwuchs hervorragend für zukünftige
Aufgaben ausgebildet haben.
OBI Franz Rofner
OBI Martin Feichtner
Diverse kleinere aber notwendige Arbeits-
geräte im technischen Bereich sowie Hel-
me, Werkzeug und Bekleidung konnten
auf den neuesten Stand gebracht werden.
Wir bedanken uns bei den großzügigen
Spendern, bei der gesamten Bevölkerung
unseres Stadtteils sowie bei den Kamera-
den der verschiedenen Einheiten die unse-
ren Einladungen zu diversen Veranstaltun-
gen gefolgt sind. Dadurch war insgesamt
die Mitfinanzierung dieser Projekte mög-
lich. Bei den Einsätzen,,verfolgte" uns, die
in unserem Schutzbereich liegende Depo-
nie Ahrntal die letzten Jahre vermehrt.
Hier konnten wir durch Kenntnisse der ört-
lichen Gegebenheiten und durch zahlrei-
che Übungen rasch und effizient mithel-
fen. Technische Kleineinsätze (Windwürfe,
Fahrzeugbergungen, Hochwassereinsät-
ze, technische Hilfeleistungen, Brandmel-
dealarme) rundeten das Bild ab. Bei den
Übungen konnten wir auf die profunden
Kenntnisse unseres Verbindungsmannes
Martin Rofner zurückgreifen, der uns auch
immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Der
vom BFV und der Berufsfeuerwehr bestens
koordinierte Bezirksübungstag im Ahrntal
war für uns eine wertvolle und hoffentlich
wiederkehrende Möglichkeit die Theorie
unter realistischen Bedingungen praktisch
umzusetzen.
Auch die Kameradschaftspflege in der Ein-
heit durfte nicht fehlen. Runde Geburts-
tage unserer Ehrenmitglieder sowie kleine
Feierlichkeiten wurden in der Einheit ge-
feiert. Die Abhaltung unseres traditionel-
len Feuerwehrballs und des Feuerwehr-
frühschoppen sind ein Fixpunkt im,,dörf
lichen Leben", ebenso der Besuch und das
Ausrücken bei diversen Festen im Dorf und
bei Festen im Bezirk und bei Nachbarein-
heiten. Bei der größten Feuerwehrveran
staltung des Jahres 2003 - dem Bundes-
feuerwehrleistungsbewerb im Innsbrucker
Tivolistadion hat unter anderen auch die
Einheit Vill mitgewirkt und ihre zugewie-
sene Arbeit problemlos gemeistert.
In den kommenden Jahren wird es eine
große Herausforderung für den neu ge
wählten Ausschuss sein, im Ausrüstungs
bereich jeweils den neuesten Stand zu hal-
ten. Der schon lang gehegte Wunsch nach
einem Kleintanker wird hoffentlich von
allen Entscheidungsträgern wie verspro
chen weiterverfolgt und umgesetzt. Im
Mannschaftsbereich wird unser vordring
lichstes Ziel sein, unsere jungen und en
gagierten Kameraden in führende und ver-
antwortungsvolle Positionen und Tätigkei
ten heranzuführen und neue Mitglieder für
den Dienst am Nächsten zu begeistern.
N
ach den Jahren zuvor, wo die Re-
novierung der Wache sowie Neu-
anschaffungen bei den Geräten
im Vordergrund standen, hatte das Jahr
2003 keine solchen Höhepunkte zu bie-
ten. Dafür begann das Jahr 2003 mit den
Wahlen bei der Jahreshauptversamm-
lung, wo der Kommandant Peter Pfeifer
und sein Stellvertreter Hubert Thonhauser
sowie der Kassier Josef Pezzei in ihren
Ämtern bestätigt wurden. Da der bisheri-
Jahresbericht 2003
Freiwillige Feuerwehr Wilten
Kommando
Kommandant
Kdt.-Stv.
HBM Peter Pfeifer
OBI Hubert Thonhauser
Mannschaft
Aktive
.53
Feuerwehrjugend.
Mitglieder außer Dienst
Gesamt
FEEAWE
11
11
75
teilt. Durch die Angelobung von Martina
Ostermann und Florian Watzdorf hatten
die zwei Pensionierungen" keinerlei
Auswirkungen auf den Mannschaftsstand
bei den Aktiven, wo das Durchschnittsal-
ter bei niedrigen 33,6 Jahren liegt. Hier
macht sich die erfolgreiche Jugendarbeit
der vergangenen 20 Jahre bemerkbar, zu-
mal nahezu 40 % der Aktiven unter 26
Jahren sind. Die Aktivmannschaft hatte
bei 21 Alarmierungen 8 Brandeinsätze
und 27 technische Einsätze abzuwickeln.
Davon waren wiederum sieben der tech-
nischen Einsätze Bootseinsätze mit unse-
rem Einsatzboot. Bei den Einsätzen, zum
Großteil Einsätze am Tag, waren im Durch-
schnitt 13 Kameradlnnen anwesend, bei
den Einsätzen außerhalb der Arbeitszeit
sogar durchschnittlich 22 Aktive. Größere
Einsätze dabei waren der Brand in der Le-
benshilfe in der Franz-Fischer-Straße bzw.
der Waldbrand unterhalb des Achselkopfs
sowie die Notlandung der Lufthansa-Ma-
schine, wo die Einheit selbstverständlich
neben den vier Fahrzeugen zusätzlich mit
dem für solche Einsätze bei uns bereitste-
henden Pulverlöscher-Anhänger P250-A
ausgerückt ist. Im technischen Bereich
war bei 17 Einsatzadressen nach Unwet-
tern Hilfe zu leisten, besonders tragisch in
Erinnerung geblieben im Bereich der Was-
sereinsätze ist sicherlich die Suche nach
dem Kind aus Oberhofen. Stolz ist die Feu-
erwehr Wilten auf die Aktiven, welche
beim Landesbewerb um das FLA in Bron-
ze erfolgreich angetreten waren. Immer-
hin mussten sich die Kameradlnnen noch
zusätzlich zum normalen Übungs- und
Einsatzbetrieb für 15 spezielle Bewerbs-
wehr zu sieben Boots- und Rettungs-
schwimmerübungen, sechs Fahrerschu-
lungen, sechs Gruppenübungen, sechs
Zugsübungen, vier Spezialübungen sowie
einer Alarmübung mit der Berufsfeuer-
wehr und der Nachbarfeuerwehr aus Höt-
ting. Insgesamt wurden also 30 Übungen
durchgeführt. Unser Stadtteil nimmt tra-
ditionell aktiv am Stadtteilleben teil: So
wurden auch 2003 wieder von der Feuer-
wehr am Anfang des Advents der Christ-
baum am Pfarrplatz und vor Weihnachten
die Bäume in der Kirche aufgestellt, am
Heiligen Abend den Bewohnern unseres
Stadtteils das Friedenslicht bei der Kin-
dermette gebracht und an der Fronleich-
namsprozession sowie der Gedenkfeier
am Kriegerdenkmal am Seelensonntag
teilgenommen. Speziell für die eigene Be-
völkerung wurde im letzten Jahr auch der
Floriani-Sonntag mit einem 2-tägigen
Fest zusätzlich zum Floriani-Gottesdienst,
zelebriert von unserem Feuerwehr-Kura-
ten Cons. Helmut Gatterer, veranstaltet.
Auch der Besuch des Kindergartens in der
Feuerwehr ist alljährlich ein Erlebnis. Da-
bei können die Kinder des Stadtteils ihre
Feuerwehr besichtigen und einmal mit
einem Feuerwehrauto mitfahren. Nach-
dem bereits zwei Jahre lang das Fußball-
turnier des Bezirksfeuerwehrverbandes
am Sportplatz Sieglanger ausgetragen
wurde, übernahm die FF Wilten letztes
Jahr die Durchführung dieser Veranstal-
tung am 28. Juni 2003. Sieger wurde lei-
der nicht die eigene Mannschaft, sondern
jene der Berufsfeuerwehr.
ge Schriftführer nicht mehr zur Wahl an-
getreten ist, wurde Markus Strobl in die-
se Funktion gewählt. Bei der konstituie-
renden Ausschuss-Sitzung wurden vom
Kommandanten dann folgende Funktio-
näre bestellt: Als Zugskommandanten
Gerhard Achammer und Stefan Moser -
als Gruppenkommandanten Bernhard
Geyer, Harald Goreis, Harald Prader, Ste-
fan Schneider, Markus Strobl, Christian
Thorner und Herbert Zavadil - als Ober-
maschinist Harald Prader jun. - als Ju-
gendbetreuer Markus Strobl - als Geräte-
wart Peter Majorkovits. Aus dem Aktiv-
dienst ausgeschieden und damit außer
Dienst getreten ist unser altgedienter Ka-
merad Geri Sermonet, der als Gruppen-
kommandant, Bootsführer und Koch tätig
war. Diesem auch an dieser Stelle noch-
mals ein herzliches Danke für seine groß-
artigen Leistungen. Bei der Feuerwehrju-
gend konnten hingegen sechs neue Mit-
glieder aus dem Stadtteil gewonnen wer-
den, welche sich nunmehr seit September
mit den bisherigen fünf Jugendlichen ei-
frig vorbereiten, um 2004 neue große
Ziele, unter anderem das Leistungsabzei-
chen zu erreichen. Im Jahre 2003 traten
alle Mitglieder der Jugendgruppe beim
Wissenstest erfolgreich in Bronze, Silber
bzw. Gold an. Am Beginn des Jahres war
es das Ziel, den Allroundschwimmer bei
der Wasserrettung Innsbruck II, mit der ja
auch im Aktivbereich zusammengearbei-
tet wird, zu erwerben. Neben dem nor-
malen Übungsbetrieb wurde noch die Be-
rufsfeuerwehr besichtigt, an den Ausrü-
ckungen im Stadtteil aktiv teilgenommen
Sowie als traditionelles Ende eines Jahres
zu Weihnachten das Friedenslicht auf die Trainingstermine Zeit nehmen. Allgemein
Gräber der verstorbenen Kameraden ver-
trafen sich die aktiven Mitglieder der Feuer-
Mit dem Ziel, für die Stadt und unseren
Stadtteil auch heuer wieder erfolgreich zu
arbeiten, blicken wir erwartungsvoll auf
2004:
39
Seite 24
24/32
BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck
Im Jahr 2003 musste die Betriebsfeuer-
wehr am Flughafen 32 Mal zu Brand-
einsätzen und 24 Mal zu technischen
Einsätzen ausrücken (320 Einsatzstun-
den). 51 Übungen wurden durchgeführt.
Die Mitglieder der Betriebsfeuerwehr be-
suchten 31 Fortbildungskurse im In- und
Ausland. Im Zuge der diversen Um- und
Ausbaumaßnahmen wurde 14 Mal eine
Brandsicherheitswache gestellt. Der Fuhr-
park bestand aus 7 Fahrzeugen.
Wechsel des Kommandanten
der Flughafenfeuerwehr
Am 1. Juni 2003 hat der langjährige Kom-
mandant Heinz Mayregger sein Amt an
seinen Stellvertreter, Thomas Reiner über-
geben. Thomas Reiner, Jahrgang 1965, trat
1992 in den Dienst der Tiroler Flughafen
Gesellschaft (TFG) und wurde 1997 zum
stellvertretenden Kommandanten der BTF
ernannt. Er ist auch seit Jahren Komman-
dant der Freiwilligen Feuerwehr Gries im
Sellrain. Stellvertretender Kommandant
bleibt Martin Kofler, seinerseits seit Jahren
Kommandant der FF Mutters.
Zwei besondere Ereignisse speziell
auch aus Sicht der Betriebsfeuer-
wehr waren im Jahr 2003 der Orkan-
sturm am 21. Juli 2003 sowie die
Notlandung einer Lufthansa-Ma-
schine am 23. August 2003. Beide
Ereignisse werden im Folgenden
detailliert beschrieben:
Sommersturm und Notlandung
Der 21. Juli 2003, Temperaturen bis 30
Grad. Gegen Mittag zogen von Westen her
dunkle Wolken auf und man stellte sich auf
einen abkühlenden Guss ein. Das Ausmaß
dieser Gewitterfront war selbst vom Wet-
Kommando
Kommandant
Kdt.-Stv..
Thomas Rainer
.Martin Kofler
terdienst am Flughafen noch nicht abzuse-
hen als um 13:27 Uhr die erste MET-War-
nung über Gewittertätigkeit abgesetzt
wurde. Zwischen 13:30 Uhr und 13:40 Uhr
erfolgte die Information, dass alle Siche-
rungsmaßnahmen durch den Rampmeister
und Flughafenbetriebsleiter überprüft wur-
den. Plötzlich ging alles schnell: Um 14:05
Uhr kam die MET-Warnung, dass mit Ha-
gel und Windböen bis 180 km/h zu rech-
nen sei. Da für ein Fax-Rundschreiben kei-
ne Zeit mehr blieb, wurde zum Telefon ge-
griffen. Nach Aussage des örtlichen Flug-
wetterdienststelle der ACG (Austro Con-
trol GesmbH) wurde das,, äußerst seltene
Phänomen" einer großen Ausflussbewe-
gung sehr kalter Luft im Vorfeld einer
nahenden großräumigen Gewitterfront
durch die Engstelle des Inntals in Höhe der
Martinswand derart verstärkt, dass sich in
ca. 10 bis 15 Minuten eine lokale, sehr
hoch reichende Gewitterzelle gebildet hat.
Es hat zur Folge, dass sich die Front ur-
plötzlich geradezu katalysieren konnte.
Die gemessene Spitze im Westen des Flug-
hafenareals lag bei 75 kts, (ca. 135 km/h).
Auch die Dauer des Ereignisses dürfte re-
kordverdächtig sein, denn die hohen
Windstärken wurden ca. 10 Minuten in
gleichbleibender Intensität verzeichnet.
Um 14:11 Uhr wurde Flughafen-Groß-
alarm ausgelöst; zu dem Zeitpunkt waren
bereits verrutschende Luftfahrzeuge, Con-
tainerwagen usw. wahrzunehmen. Es wur-
den Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie die
Rettung Innsbruck alarmiert. Der Linien-
kurs aus Wien wurde bereits frühzeitig
nach Salzburg umgeleitet. Um 15:10 Uhr
war der Spuk vorbei. Die Falcon 2000 (Ger-
hard Berger-Jet) wurde mit dem Bugrad
angehoben und kippte aufs Heck. Eine
Cessna 172 sowie eine Cessna 150 wur-
den komplett mit Betonblöcken angeho-
ben und über den Zaun auf ein Maisfeld
geworfen. Eine Grob 119 wurde gegen
den Zaun, eine DA 40 gegen eine Hub-
schrauberplattform gedrückt. Dass diese
Wettererscheinung keine Verletzten gefor-
dert hatte, grenzt nahezu an ein Wunder.
Lufthansa-Notlandung
Mit einem Problem von besonderer Bri-
sanz wurden die Bediensteten am 23. Au-
gust 2003 konfrontiert. Um 16:10 Uhr
funkten die Piloten einer Lufthansa-Ma-
schine den Tower in Innsbruck an, mit der
Bitte um Notlandung wegen Rauchent-
wicklung in der Kabine". In den noch 10
Minuten verbleibender Flugzeit wurden
die Betriebsfeuerwehr, die Berufsfeuer-
wehr, die Rettung Innsbruck, Tyrolean Air-
ways (als Star-Allianz-Partner der Lufthan-
sa vor Ort) und die Geschäftsführung des
Flughafens verständigt. Schließlich lan-
dete die Maschine mit 84 Passagieren an
Bord sicher auf der Piste und rollte selbst-
ständig auf die vorgesehene Parkposition.
Sie wurde dort bereits von 6 Einsatzfahr-
zeugen der Feuerwehr und 5 Einsatzfahr-
zeugen der Innsbrucker Rettung erwartet.
Zur Betreuung der Reisenden standen 3
Personen vom „Kriseninterventionsdienst
des Roten Kreuzes" und MitarbeiterInnen
der Tyrolean, die Getränke und Kleinigkei-
ten zum Essen reichten, zur Verfügung.
75 Personen wollten nach Italien weiter-
fahren und 9 zurück nach München. Der
Weitertransport erfolgte gegen 19 Uhr mit
Bussen. Ein Teil der Crew, Co-Pilot und die
beiden Stewardessen, sind am Abend
dann per Taxi zurück nach München ge-
fahren. Der Pilot wartete am
Flughafen
Innsbruck noch auf die Beamten der
,,Flugunfallkommission", die am Abend in
Innsbruck eintrafen. Am Sonntagmorgen
landete die neue Crew aus Frankfurt kom-
mend. Diese überstellten die Maschine,
nachdem sie von der Flugunfallkommis
sion freigegeben worden war, dann gegen
Mittag nach Köln, wo sie weiteren Unter-
suchungen seitens der Lufthansa unterzo
gen wurde. Als Ursache für den Zwischen-
fall wurde ein Kurzschluss bei der indirek
ten Kabinenbeleuchtung festgestellt, der
zur Rauchentwicklung geführt hat. Bei ei-
ner Neonröhre oberhalb der Gepäckfächer
sei eine Fassung defekt gewesen. In einem
Schreiben bedankte sich die Lufthansa bei
der Flughafenverwaltung für die profes-
sionelle Abwicklung und das vorbildliche
Auftreten in dieser schwierigen Situation.
Urlaub von
Anfang an!
Ab
Die Philosophie vom
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wird in Innsbruck konsequent
umgesetzt.
Mit v
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Auto zum Flugzeug. Aus dem
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von der neuen Besucherterras-
se oder ein kurzer Einkauf im
neuen Travel Value Shop.
Und das alles bei reibungslo-
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lung und freundlichen Mitar-
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Innsbruck.
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41
Seite 25
25/32
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Freiwillige Feuerwehr Musikkapelle
Berufsfeuerwehrmusikkapelle
Mitglieder
Aktive
Vorstand
Kommandant
Kommandant-Stv.:
Kassier
Schriftführer
Schriftführer-Stv.
Mitglieder
Aktive
Schüler
Ruhestand
Gesamt
.Karl Löscher
Albert Sembenotti
Manfred Messner
Christian Ertl
Annemarie Ertl
Durchschnittsalter der Aktiven
31 Jahre
36
10
1
47
Ausrückungen
21 (Florianifeiern, Fahrzeugweihen, Um-
züge, Kameradschaftsereignisse wie
Geburtstage, Ehrenständchen, Beerdi-
gungen)
• 45 Proben
Schulungen
2 Personen: Laufende Kapellmeisterfort-
bildung am Konservatorium Innsbruck.
Ausbildung
7 Schüler: Jugendausbildung an der Musik-
schule. 3 Schüler: Jugendausbildung Pri-
vatlehrer.
Um den musikalischen Nachwuchs zur ak-
tiven Teilnahme an FF Musik zu motivieren
und die Anzahl der aktiven Musiker mög-
lichst rasch zu erhöhen, wurde auch im
Jahr 2003 wiederum besonderes Augen-
merk auf die musikalische Ausbildung der
Jugendlichen gelegt.
Funktionäre
Kapellmeister
Kapellmeister-Stv.
Uniformwart
Uniformwart-Stv.
Materialwart
Materialwart-Stv.
Notenwart
Notenwart-Stv.
Jugendwart
Jugendwart-Stv.
Daniel Walch
Christian Lux
Josef Laube
Heinz FRANK
Matthias Handlos
Wolfgang Lackner
Bernd Biedermann
Andreas Zeiner
Annemarie Ertl
Annemarie Ertl
Matthias Handlos
Josef Laube
D
ie Ausrückungsgründe für die Be-
rufsfeuerwehrmusikkapelle im ver-
gangenem Jahr waren u. a. von
wichtigen Feuerwehrereignissen geprägt.
So hatte unser seit über 27 Jahren beste-
hender Klangkörper die Ehre, den in Inns-
bruck am 13. September 2003 stattgefun-
denen Österr. Bundesfeuerwehrtag sowie
den Festabend im Congress mit Empfang
der Ehrengäste im Innenhof der Hofburg
musikalisch zu umrahmen. Selbstver-
ständlich wurde auch der mit 1. Juni 2003
mit der Führung der Berufsfeuerwehr be-
traute neue Branddirektor Mag. Erwin
Reichel und seine Gattin mit einem Ständ-
chen auf der Hauptfeuerwache begrüßt.
Wie in den vergangenen Jahren, ergingen
von unseren Südtiroler Feuerwehrkamera-
den Einladungen an die Berufsfeuerwehr-
musikkapelle. So konnten wir am 28. Sep-
tember 2003 die Feuerwehr Innsbruck an-
lässlich der Standartenweihe des Bezirks-
feuerwehrverbandes Sterzing würdig ver-
treten. Nach dem festlichen Einzug mit
Defilierung
vor den Ehrengästen, konzer-
tierte die Berufsfeuerwehrmusikkapelle
am Sterzinger Hauptplatz. Die zahlreichen
Festgäste
waren sichtlich begeistert, auf-
grund der vielen Zugaben verlängerte sich
das Festkonzert erheblich. Die Teilnahme
am Feuerwehrfest in Sterzing wurde mit
einem kleinen Ausflug, zu welchem auch
die Gattinen und Freundinnen eingeladen
waren, verbunden. Erstmals organisierte
die Berufsfeuerwehrmusikkapelle am 10.
Oktober ein Oktoberfest unter dem Motto
,,Sie wünschen, wir spielen". Neben zünf-
tiger Blasmusik, garniert mit bayrischen
Schmankerln, trug ORF-Moderator Ingo
Rotter wesentlich zur guten Stimmung im
Amraser Gemeindesaal bei.
36
Vorstand
Obmann OBM Dietmar Herskovits
Obmann-Stv.
LM Martin Hell
Kapellmeister... BR Johann Zimmermann
Kapellmeister-Stv.... OBI Martin Feichtner
Alois Weger
Beirat
Beirat
Kassier
Schriftführer .BR Johann Zimmermann
HBM Josef Mair
HBM Klaus Zeiringer
HBM Hans Heiss
Kassenrevisoren... OBM Leonhard Abfalter
HBM Günter Mair
Beirat
Jahresbericht 2003
Auch das Spiel in kleinen Gruppen ist
wichtiger Bestandteil in einem Musikjahr,
Bläsergruppen der Berufsfeuerwehrmu-
sikkapelle umrahmten u. a. die Hochzeits-
feier von BD Mag. Erwin Reichel, die all-
jährliche Weihnachtsfeier für die Mitarbei-
ter im Ruhestand und das Begräbnis von
unserem Feuerwehrkameraden im Ruhe-
stand OBM Anton Baumgartner.
Sonstiges
Im Berichtsjahr wurde das Bassregister mit
dem Eintritt von Robert Lener (Hötting)
und Franz Zanon (Hatting) ganz erheblich
verbessert, bei den Klarinetten unter-
stützen uns seit Jahresanfang 2003 die
Töchter von unseren Musikkameraden,
Alexandra und Magdalena Herskovits, so-
wie Julia Lener.
Die wichtigsten Ausrückungen
2. Juni:
Antrittsfeier für BD Mag. Erwin Reichel
13. September:
Bundesfeuerwehrtag in Innsbruck
28. September:
Feuerwehrfest in Sterzing
24. Oktober:
Tag der offenen Tür der Stadtgemeinde
8. November:
Ständchen zum 60. Geburtstag von
Altobmann HBM Hans Heiss
BUNDESFEUERWEHR
LEISTUNGSBEWERB
43
Seite 26
26/32
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Jahresbericht 2003
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temprüfzeugnisse bzw. Gutachten, auf deren Grundlage dann Einzelanfertigungen und Sonderlösungen erstellt werden. Neueste Re-
ferenzen des Unternehmens sind Aufträge für die Firma Bergisel BetriebsgesmbH., Ferdinandeum Innsbruck, Würth Center Innsbruck
m März 1998 wurde bei der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck der Feuerwehr-Oldtimer-
Club gegründet, der es sich zum Ziel ge-
setzt hat, die Erhaltung, Pflege und Restau-
rierung von klassischen Feuerwehrfahrzeu-
gen zu fördern, insbesondere solcher, wel-
che einmal im Dienste der Feuerwehr der
Stadt Innsbruck gestanden sind sowie Prä-
sentation und Ausfahrten derselben bei ent-
sprechenden Oldtimer-Veranstaltungen.
FEUERWEHR
Puch 175 MCH, Baujahr 1956
FEUERWEHR
Der derzeitige Fahrzeug-
bestand setzt sich aus folgen-
den Fahrzeugen zusammen:
Motorrad Steyr Puch 175 MCH,
(Kradmelder), Baujahr 1956
Steyr Puch Haflinger 650 (MTF),
Baujahr 1962
Steyr Puch Haflinger 650 (KDF),
Baujahr 1964
VW Transporter Typ 23,
Baujahr 1963
Landrover Station 109 (KDF),
Baujahr 1972
Pulverlöschanhänger P250,
Baujahr 1956
Unimog Type 411, TF,
Baujahr 1958
Baujahr 1954
Steyr 380 (TLF),
Landrover Station 109 (KDF),
Baujahr 1972
19408 IBK
Steyr Puch, Haflinger 650 (MTF),
Baujahr 1962
1-408 IBK
Neben dem monatlichen Vereinsabend
organisiert der Oldtimer-Club für seine
Mitglieder einen jeweils 3-tägigen Aus-
flug im Frühjahr und im Herbst. Der Club
besteht derzeit aus 17 Mitgliedern.
Der Clubvorstand setzt sich
wie folgt zusammen:
Präsident
BD Mag. Erwin Reichel
Präsident-Stv.
OLM Gerald Depaoli
Kassier
BR Kurt Schmarl
Schriftführer
BM Klaus Wopfner
Archivar
BD a. D. Siegfried Nalter
Organisation
HDM Peter Singer
FF.ARZL
FEUERWEHR
INNSBRUCK
Steyr 380 (TLF), Baujahr 1954
45
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27/32
BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Einsätze
Technisch
1 Abschleppung
2 Abschleppung Umweltschutz
3 Verkehrsunfall
4 Kranarbeit
5 Flugnotfall
2000-2003
2000 2001 2002 2003
639 684 678 118
43
47
30
43
76
94
111
73
37
25
10
14
1
2
2
2
6 Leistung für Hoheitsverwaltung
12
9
7
7
7 Leistung im öffentlichen Interesse
40
22
11
69
8 Freiwillige Assistenzleistung
143
173
117
69
9 Gesetzliche Assistenzleistung
0
0
0
14
10 Fahrbahnreinigung
180
200
238
220
11 Gefahrguteinsatz/Konzentrationsmessung
39
47
66
57
12 Befreiung von Menschen aus Notlagen
206
224
238
264
13 Suizidversuch
0
0
0
6
14 Tür- und Wohnungsöffnung
41
51
63
65
15 Suchaktion
2
9
9
9
16 Tier in Notlage/Tierrettung
41
41
57
56
17 Insekteneinsatz
40
73
60
48
18 Lawineneinsatz (Lawinentafeln einrichten)
30
124
12
18
19 Entfernen von Dachlawinen und Eiszapfen
1
0
0
4
20 Wassereinsatz
20
19
10
17
21 Taucheinsatz
0
0
0
0
22 Wasserschaden/Rohrbruch
153
183
185
178
23 Wasserversorgung
9
3
3
3
24 Auspumparbeiten
1
2
0
7
25 Wind/Sturmschaden
163
39
61
61
26 Unwetter, Hochwasser, Überschwemmung
10
2
49
13
27 Erd- und Felsrutsch, Steinschlag
7
1
1
1
28 Ein- und Absturzgefahr
4
2
5
2
29 Sachwertbergung
43
32
46
30
30 Sicherungsarbeiten
31 Explosion (ohne Brand)
32 Sonstiger technischer Einsatz
33 Stromunfall
34 Blinder Alarm
76
134
111
128
0
0
1
0
172
170
153
101
0
0
0
0
12
15
10
21
5
3
3
4
35 Böswilliger Alarm
Feuer
51 Lkw-, Pkw- und Motorradbrand
31
34
42
30
52 Gebäudebrand (Baracke, Garage, Geschäft, Werkstatt)
12
16
8
9
53 Zimmer-, Wohnungsbrand
28
30
33
34
54 Dachstuhlbrand
3
4
1
3
55 Rauchfangbrand
4
4
2
9
56 Kellerbrand
14
8
8
8
57 Heustockbrand, Brand im Wirtschaftsgebäude
2
0
1
0
58 Tankstellenbrand
0
0
0
0
59 Wald-, Rasen-, Heckenbrand
17
20
18
27
BERUFS
60 Müllbrand
72
70
45
48
61 Angebrannte Speisen
13
9
19
14
62 Sonstiger Brand
20
26
33
25
63 Untersuchung Brand
61
85
63
72
64 Rauchentwicklung
74
80
67
69
65 Autom. Brandmeldung, Fehl- und Täuschungsalarm
637
854 855
952
66 Autom. Brandmeldung, tatsächliches Ereignis
73
126 114
40
Sonstiges
101 Gefahrgutauskunft
102 Aufnahme von Todesfällen
UERWEHR
BERUFS
FEUERWE
INNSBRUC
7
2
2
3
215
291 286 288
103 Alarmierung FF Tirols
104 Alarmierung sonstiger Einsatzkräfte
105 Einsatzübung, Katastrophenübung
106 Wacheführung
201 Feuerbeschau
202 Brandschutzschulung
203 Kommissionierung, Kollaudierung, Betriebsanlagengenehmigungen
204 Brandsicherheitswachedienste
205 Überprüfung technischer Brandschutzvorrichtungen
206 Schulung, Exkursion der Feuerwehr
152
138 176 222
358
422 433 398
21
28
14 46
KOOL
49
59
46
21
14
130
129
87
45
34
25 32
303
332 254 229
751
843 772
821
22
21
31
54
0
6
6
3
207 Hydranten warten, Wasserversorg., Zufahrtskontr., Überpr. d. Straßenkartei
0
0
0
16
208 Überprüfung brandschutztechnischer Einrichtungen
Cocamt
0
0
0
48
5244 6 102 5.820 5220
ML.20
Jahresbericht 2003
Seite 28
28/32
BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Aus dem Bezirk
Dacia - Tiroler erstmals bei Internationaler Katastrophenübung!
Jahresbericht 2003
Bundesfeuerwehrtag vom 13. bis 14. September 2003
21
SCANIA
2
FEUERWEHR
uf Initiative von Bezirksfeuerwehr-
kommandant OBR Ing. Anton Lar-
Acher beteiligte sich erstmals eine
Tiroler Feuerwehreinheit bestehend aus
Jörg Degenhart (Landes-Feuerwehrschu-
le, Robert Kaufmann (FF Zirl), Anton Plank
(FF Pfons), Albert Pfeifhofer (FF Mühlau)
und Günther Schlögl (Berufsfeuerwehr)
an der Internationalen Katastrophen-
übung „Dacia 2003" in Rumänien. Ge-
meinsam mit drei Feuerwehrkameraden vom Landesfeuerwehrverband Salzburg sowie Einsatzkräften der Polizei, des Innenminis-
teriums und der Johanniter-Unfallhilfe wurde die österreichische TASK-FORCE-Einheit gebildet.
120 Jahre FF Amras - 100 Jahre Versteigerung
den
Superstar
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einheit Amras
V
Der wiedergewählte Präsident
des ÖBFV Ing. Manfred Seidl mit
Bürgermeisterin der Landeshaupt-
stadt Innsbruck, Hilde Zach und
dem Landesfeuerwehrkommandanten
von Tirol LBD Klaus Erler.
om 13. bis 14. September 2003 stand die Landeshauptstadt Innsbruck im Rampenlicht des österreichischen Feuerwehrwesens. In
Kooperation zwischen dem Landesfeuerwehrverband Tirol und dem Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt wurden von den ver-
antwortlichen Feuerwehrfunktionären zwei Großveranstaltungen mustergültig organisiert, welche österreichweit große Anerkennung
fanden. Am 13. September wurde im Landhaus Tirol der 18. ordentliche Bundesfeuerwehrtag abgehalten, bei welchem nicht nur Bilanz
über die vergangene fünfjährige Funktionsperiode gezogen wurde, sondern auch das Präsidium sowie die Vorsitzenden der ÖBFV-Fach-
ausschüsse gewählt wurden. Über 300 österreichische und ausländische Wettkampfgruppen konnten sich im neuen Tivoli-Stadion messen.
40. Bezirksfeuerwehrtag
m 17. Mai wurde im
Vereinsheim Arzl der
40. Bezirksfeuerwehr-
tag von Innsbruck-Stadt ab-
gehalten. Höhepunkte waren
Ehrungen und Beförderun-
gen von verdienten Feuerwehrkameraden sowie die Neuwahl
des Bezirksfeuerwehrkommandos.
om 14. bis 18. August 2002 beteiligten sich unter dem
Kommando von Bezirksfeuerwehrkommandant Ing.
Feuerwehrfrauen am Hochwasser-Assistenzeinsatz in Nieder-
österreich und konnten so die niederösterreichischen Feuer-
wehrkameraden tatkräftig unterstützen. Bis heute bestehen zu
den Bürgermeistern und Feuerwehrkameraden der vom Hoch-
wasser betroffenen Gemeinden freundschaftliche Kontakte.
Hochwasser-Assistenzeinsatz in Niederösterreich vom 14. bis 18. August 2002
▪ür den Ankauf von techni-
schen Gerätschaften wur-
de von der Freiwilligen
Feuerwehr Amras bereits 1903
erstmals eine Versteigerung von
gebrauchten Haushaltsgegen-
ständen am Unsinnigen Don-
nerstag" durchgeführt.
Z
u einem sportlichen Wettkampf waren am
29. März 2003 alle Innsbrucker Feuerwehr-
mitglieder eingeladen. Unter der organisato-
rischen Leitung von Bezirksfeuerwehrkomman-
dant-Stellvertreter BR Walter Gollner-Laimgruber,
Bezirkskassier Werner Forster und HBI Armin
Praxmarer wurde im Kühtai ein Bezirksschirennen
unfallfrei abgehalten.
EUERWER
49
Seite 29
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BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT
Aus dem Bezirk
Dacia - Tiroler erstmals bei Internationaler Katastrophenübung!
Bundesfeuerwehrtag vom 13. bis 14. September 2003
21
SCANIA
2
FEUERWEHR
Jahresbericht 2003
A
uf Initiative von Bezirksfeuerwehr-
kommandant OBR Ing. Anton Lar-
Tiroler Feuerwehreinheit bestehend aus
Jörg Degenhart (Landes-Feuerwehrschu-
le, Robert Kaufmann (FF Zirl), Anton Plank
(FF Pfons), Albert Pfeifhofer (FF Mühlau)
und Günther Schlögl (Berufsfeuerwehr)
an der Internationalen Katastrophen-
übung „Dacia 2003" in Rumänien. Ge-
meinsam mit drei Feuerwehrkameraden vom Landesfeuerwehrverband Salzburg sowie Einsatzkräften der Polizei, des Innenminis-
teriums und der Johanniter-Unfallhilfe wurde die österreichische TASK-FORCE-Einheit gebildet.
120 Jahre FF Amras - 100 Jahre Versteigerung
den
Superstar
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einheit Amras
Der wiedergewählte Präsident
des ÖBFV Ing. Manfred Seidl mit
Bürgermeisterin der Landeshaupt-
stadt Innsbruck, Hilde Zach und
dem Landesfeuerwehrkommandanten
von Tirol LBD Klaus Erler.
om 13. bis 14. September 2003 stand die Landeshauptstadt Innsbruck im Rampenlicht des österreichischen Feuerwehrwesens. In
Kooperation zwischen dem Landesfeuerwehrverband Tirol und dem Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt wurden von den ver-
A
fanden. Am 13. September wurde im Landhaus Tirol der 18. ordentliche Bundesfeuerwehrtag abgehalten, bei welchem nicht nur Bilanz
über die vergangene fünfjährige Funktionsperiode gezogen wurde, sondern auch das Präsidium sowie die Vorsitzenden der ÖBFV-Fach-
ausschüsse gewählt wurden. Über 300 österreichische und ausländische Wettkampfgruppen konnten sich im neuen Tivoli-Stadion messen.
40. Bezirksfeuerwehrtag
m 17. Mai wurde im
Vereinsheim Arzl der
40. Bezirksfeuerwehr-
tag von Innsbruck-Stadt ab-
gehalten. Höhepunkte waren
Ehrungen und Beförderun-
gen von verdienten Feuerwehrkameraden sowie die Neuwahl
des Bezirksfeuerwehrkommandos.
om 14. bis 18. August 2002 beteiligten sich unter dem
Kommando von Bezirksfeuerwehrkommandant Ing.
Feuerwehrfrauen am Hochwasser-Assistenzeinsatz in Nieder-
österreich und konnten so die niederösterreichischen Feuer-
wehrkameraden tatkräftig unterstützen. Bis heute bestehen zu
den Bürgermeistern und Feuerwehrkameraden der vom Hoch-
wasser betroffenen Gemeinden freundschaftliche Kontakte.
Hochwasser-Assistenzeinsatz in Niederösterreich vom 14. bis 18. August 2002
ür den Ankauf von techni-
schen Gerätschaften wur-
von der Freiwilligen
+ de
Feuerwehr Amras bereits 1903
erstmals eine Versteigerung von
gebrauchten Haushaltsgegen-
ständen am,,Unsinnigen Don-
nerstag" durchgeführt.
Z
u einem sportlichen Wettkampf waren am
29. März 2003 alle Innsbrucker Feuerwehr-
mitglieder eingeladen. Unter der organisato-
rischen Leitung von Bezirksfeuerwehrkomman-
dant-Stellvertreter BR Walter. Gollner-Laimgruber,
Bezirkskassier Werner Forster und HBI Armin
Praxmarer wurde im Kühtai ein Bezirksschirennen
unfallfrei abgehalten.
Melk
49
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Dienstsystem
Nach längerer Vorbereitung und Abstimmung
zwischen Dienstgeber Stadt Innsbruck, Kommando und
Personalvertretung ist es gelungen, ein bisher einzigartiges
und richtungsweisendes neues System für die Dienst-
einteilung im Schichtdienst bei der Berufsfeuerwehr
Innsbruck mit 1. Februar 2003 einzuführen.
Das „Poolsystem"
Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Dienst-,
Ausgleichstags- und Urlaubseinteilung durch
die Dienstleiter/Zugkommandanten durch-
geführt, mit dem nunmehr neu eingeführten
Poolsystem können die Branddienstmitarbei-
ter selbstständig und eigenverantwort-
lich unter Vorgabe der festgelegten Dienst-
schichten die Diensteinteilung planen und
umsetzen. Die bisherige Unterteilung der
Berufsfeuerwehr Innsbruck in 2 Wacheab-
teilungen (A+B) ist nunmehr durch das
System Eine Feuerwehr" abgelöst wor-
den. Die gesamte Branddienstmannschaft
wurde funktionsbezogen in 11 Gruppen
(Pools) sowie in einen Reservepool für die
jüngsten Mitarbeiter mit je 7 Mann unter-
teilt, die 4 Bereitschaftsoffiziere und die
8 Mitarbeiter der Nachrichtenzentrale
Jahresbericht 2003
bilden jeweils einen eigenen Dienstpool.
Das System setzt voraus, dass von jedem
Mannschaftspool sowie vom Nachrich-
terpool täglich 2 Mann Dienst versehen,
von den 4 Bereitschaftsoffizieren befin-
det sich jeweils ein Mitarbeiter im Dienst.
Jeder Mannschaftspool hat demnach
spezielle Funktionen zu erfüllen, für
die tägliche Diensteinteilung sind u. a.
Gruppen- und Truppkommandanten,
Sonderfahrzeugmaschinisten, Chargen
und Mannschaft erforderlich. Durch die
genannten Vorgaben wird sichergestellt,
dass über 24 Stunden 22 Mann Brand-
dienst, 2 Nachrichter und 1 Bereitschafts-
offizier für die Einsatztätigkeit zur Ver-
fügung stehen.
Die Branddienstreserve, bestehend aus
7 Absolventen des jeweils letzten durch-
geführten Grundlehrganges, versieht grund-
sätzlich während der Normalarbeitszeit
Dienst, bei Krankheitsfällen, Kommandie-
rungen und Tätigkeiten außer Haus von
Branddienstmitarbeitern, wird die Brand-
dienstreserve bedarfsweise für den
Schichtdienst herangezogen.
Dankeschön
Ein herzliches
DANKESCHÖN
allen Inserenten, die durch
ihre Einschaltung die Produktion
dieser Publikation ermöglichten!
IMPRESSUM
Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Redaktion: BR Johann Zimmermann
Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren, G. Böck-St. Pölten
Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0*
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Pagersystem
v.l.: Wegscheider Ver-
kaufsleiter Hermann Bell-
mann mit Betriebsfeuer-
wehr Kdt. Rudi Kofler. Im
Jenbacher Werk wurde
im Herbst 2003 die ers-
te Digitale Pageranlage
„Duopage" in Tirol
installiert. Betriebsfeuer-
wehr Kdt. Rudi Kofler ist
begeistert.
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ieses im Rahmen der Jugendausbil-
dung vermittelte Feuerwehrwissen
Grundausbildung der freiwilligen Feuer-
wehr angerechnet! Darüber hinaus gibt es
auch noch genügend sportliche Betätigun-
gen, wie Leistungswettbewerbe (Landes-
bewerb) und Kompassmarsch sowie ge-
meinsame tolle Erlebnisse bei Zelt-Lagern
und Exkursionen. Die Feuerwehrjugend -
als ein wesentlicher Teil einer jeden Feuer-
wehr - ist heute nicht mehr wegzudenken.
Dementsprechend positive und wohlwol-
lende Unterstützungen erfahren wir das
ganze Jahr hindurch von Kommandanten,
Bezirks- und Landesfunktionären, wodurch
unsere Arbeit mit der Jugend ermöglicht
aber auch entsprechend wertgeschätzt
wird. Dafür sei an dieser Stelle ein herzli-
ches Dankeschön für die vielen Unterstüt-
zungen der Tätigkeit der Feuerwehrjugend
in unserem Bezirk gesagt! Wir werden uns
bemühen, auch in Zukunft gute Jugend-
arbeit in unserem Bezirk zu leisten, um un-
serem Motto weiterhin gerecht werden zu
können:,,Feuerwehrjugend - ein star-
kes Stück Freizeit!"
Einheiten mit Jugendarbeit
Jugendmitglieder
8
70
Tätigkeiten
⚫Vier Jugendbetreuersitzungen
• Wissenstest bei FF Hungerburg
Besichtigung des Bergisels mit der
Feuerwehrjugend durch Einladung
Stadträtin Dr. Pokorny-Reitter
Die Feuerwehrjugend hat sich seit ihrem Bestehen bestens
für die Nachwuchssicherung der künftigen Mitglieder unserer
Feuerwehr bewährt. Für Buben und Mädchen zwischen
12 und 16 versuchen wir einerseits eine jugendgerechte
sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen, zum anderen
vermitteln wir mit einem gut ausgebildeten und hoch-
motivierten Jugendbetreuerteam anhand verschiedener
pädagogischer Methoden feuerwehrtechnisches Wissen
(Organisation, Gerätekunde, die Gruppe im Löscheinsatz,
Technische Ausbildung, Knoten, erste Hilfe, Funk ...).
Teilnahme am Fest der Kinderklinik
•Sommer 2003: Teilnahme am Fest der
IKB im Rahmen Jahr des Wassers"
•Teilnahme an der Aktion,,Brennweg"
•Landesbewerb in Hopfgarten
Mithilfe beim Bundesfeuerwehrleis-
tungsbewerb vom 12. bis 14. September
Teilnahme an der landesweiten Frie-
denslichtaktion,,Licht ins Dunkel"
Sommer-Fest bei der Kinderklinik
Besichtigung Bergisel
⚫Wissenstest Hungerburg
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Die Rauchfangkehrer
Innsbruck's bedanken
sich bei den Feuerwehren
der Stadt Innsbruck für
die gute Zusammenarbeit.
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