Feuerwehr Innsbruck Jahresbericht 2003 ====================================== 70 StA Stadtarchiv Innsbruck P-870-2003 Stadtmagistrat Innsbruck Jupresbericht FEUERWEHR INNSBRUCK H 200 verlassig, hohem Qualitätsstandard... ...eben Scania. FEUERWEHR SCANIA 89 114cH FF SCANIA SCANIA Brunn Deb 340 D Stadtarchiv Innsbruck P-870-2003 Bibliothek as Jahr 2003 wird im Feuerwehr- wesen in Tirol und auch in der Stadt Innsbruck Gott sei Dank nicht als das Jahr der großen Katastrophen einge- hen, sondern war neben dem Jahr des „Jahrtausendsommers" das Jahr der Neu- wahlen. Auf allen Ebenen bis hin zur Lan- desspitze wurden Kommandanten entwe- der in ihren Funktionen bestätigt oder mit neuen Aufgaben betraut. As für das Feuer- wehrwesen zuständiges Regierungsmit- glied hat es mich sehr gefreut, dass die Wahlen in unseren Einheiten mehr oder weniger reibungslos abgewickelt werden konnten. Der Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt ist in Tirol ein ganz be- sonderer. Er vereint die einzige Berufsfeuer- wehr Tirols mit den Freiwilligen Feuer- wehren der Stadt Innsbruck. Konrad Streiter Landesrat Damit dies möglichst reibungslos und mit hoher Effizienz gelingt, bedarf es natürlich auf einander abgestimmte und eingespiel- te Abläufe. Verantwortlich für den Erfolg und die hohe Qualität der Einsätze sind der Bezirksfeuerwehrkommandant, der Brand- direktor und die Kommandanten der Frei- Es freut mich, dass z. B. der heuer n wendige Ankauf einer neuen zeitgemäß Drehleiter der Berufsfeuerwehr Innsbruc von Landesseite finanziell unterstützt wer den kann. Weiters ist das Land Tirol in en- ger Kooperation mit der Stadt Innsbruck gerade dabei, eine hoch moderne Inte- grierte Landesleitstelle bei der Berufsfeuer- wehr Innsbruck zu installieren, die im nächsten Jahr gemeinsam mit dem neu ausgeschriebenen einheitlichen Landes- funknetz in Betrieb gehen soll. Abschlie- Bend möchte ich mich bei allen Komman- danten, Mitarbeitern und Mitgliedern und Gönnern der Wehren des Bezirksfeuer- wehrverbandes Innsbruck-Stadt für das gezeigte Engagement und deren Einsatz- bereitschaft besonders bedanken. Ich wünsche dem Bezirksfeuerwehrtag 2004 einen guten Verlauf und uns allen ein unfallfreies und an Einsätzen armes Jahr 2004. Gut Heil! willigen Wehren, bei denen ich mich ganz besonders für deren Einsatz und ihr hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein be- danken möchte. Die Aufgaben und Einsät- ze werden einerseits nicht weniger und andererseits vor allem vielfältiger und technisch schwieriger beherrschbar. Es ist daher unumgänglich, dass die einzuset- zenden Geräte und die Einsatzfahrzeuge laufend dem neuesten Stand der Technik und an die neuen Herausforderungen an- gepasst werden. Dieser Verantwortung ist sich das Land Tirol auch gegenüber der Stadt Innsbruck sehr wohl bewusst und deshalb wird der Ankauf neuer Gerät- schaft und Fahrzeuge bestmöglich von Landesseite finanziell unterstützt. Sembi BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STA Jahresbericht 2003 Robust, zuverlässig, und mit hohem Qualitätsstandard... ...eben Scania. Stadtarchiv Innsbruck P-870-2003 Bibliothek SCANIA DER BESSERE ZUG FEUERWEHR SCANIA 8 114c H FF SCANIA SCANIA Breb 340 Konrad Streiter Landesrat ☐ as Jahr 2003 wird im Feuerwehr- wesen in Tirol und auch in der Stadt das Jahr der großen Katastrophen einge- hen, sondern war neben dem Jahr des Jahrtausendsommers" das Jahr der Neu- wahlen. Auf allen Ebenen bis hin zur Lan- desspitze wurden Kommandanten entwe- der in ihren Funktionen bestätigt oder mit neuen Aufgaben betraut. Als für das Feuer- wehrwesen zuständiges Regierungsmit- glied hat es mich sehr gefreut, dass die Wahlen in unseren Einheiten mehr oder weniger reibungslos abgewickelt werden konnten. Der Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt ist in Tirol ein ganz be- sonderer. Er vereint die einzige Berufsfeuer- wehr Tirols mit den Freiwilligen Feuer- wehren der Stadt Innsbruck. Damit dies möglichst reibungslos und mit hoher Effizienz gelingt, bedarf es natürlich auf einander abgestimmte und eingespiel- te Abläufe. Verantwortlich für den Erfolg und die hohe Qualität der Einsätze sind der Bezirksfeuerwehrkommandant, der Brand- direktor und die Kommandanten der Frei- willigen Wehren, bei denen ich mich ganz besonders für deren Einsatz und ihr hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein be- danken möchte. Die Aufgaben und Einsät- ze werden einerseits nicht weniger und andererseits vor allem vielfältiger und technisch schwieriger beherrschbar. Es ist daher unumgänglich, dass die einzuset- zenden Geräte und die Einsatzfahrzeuge laufend dem neuesten Stand der Technik und an die neuen Herausforderungen an- gepasst werden. Dieser Verantwortung ist sich das Land Tirol auch gegenüber der Stadt Innsbruck sehr wohl bewusst und deshalb wird der Ankauf neuer Gerät- schaft und Fahrzeuge bestmöglich von Landesseite finanziell unterstützt. Es freut mich, dass z. B. der heuer not- wendige Ankauf einer neuen zeitgemäßen Drehleiter der Berufsfeuerwehr Innsbruck von Landesseite finanziell unterstützt wer- den kann. Weiters ist das Land Tirol in en- ger Kooperation mit der Stadt Innsbruck gerade dabei, eine hoch moderne Inte- grierte Landesleitstelle bei der Berufsfeuer- wehr Innsbruck zu installieren, die im nächsten Jahr gemeinsam mit dem neu ausgeschriebenen einheitlichen Landes- funknetz in Betrieb gehen soll. Abschlie- Bend möchte ich mich bei allen Komman- danten, Mitarbeitern und Mitgliedern und Gönnern der Wehren des Bezirksfeuer- wehrverbandes Innsbruck-Stadt für das gezeigte Engagement und deren Einsatz- bereitschaft besonders bedanken. Ich wünsche dem Bezirksfeuerwehrtag 2004 einen guten Verlauf und uns allen ein unfallfreies und an Einsätzen armes Jahr 2004. Gut Heil! Stmbin BEZIRKSFEUERY HRVERBAND INNSBRUCK-STADI Jahresbericht 2003 Hilde Zach Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter Stadträtin Unsere Feuerwehren: Garanten für die Sicherheit der Stadt m Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck- Stadt sind die Berufsfeuerwehr, zehn Freiwillige Feuerwehren und eine Be- triebsfeuerwehr zusammengefasst. Es ist gerade dieses bewährte Zusammenspiel und der große Teamgeist von Berufsfeuer- wehr und den Freiwilligen Feuerwachen, die die Schlagkraft und den bestmöglichen und wirkungsvollsten Schutz in unserer Stadt ermöglichen! Insgesamt sind es über 600 Männer - da- runter auch immer mehr Frauen - die be- ruflich oder freiwillig im Einsatz stehen. Der dynamischen Entwicklung unserer Ge- sellschaft hat sich auch das Feuerwehrwe- sen gestellt: Der Einsatz geht weit über die „klassi- sche" Brandbekämpfung hinaus. Das Ge- fahrenpotenzial hat sich drastisch geän- dert es wurde vielfältiger und „explosi- ver". Gas, Treibstoffe und Chemikalien ge- hören zum Alltag und werden über die stadtnahen Transitrouten per Lkw und Bahn transportiert - mit allen Risiken eines Unfalls. Eine vielfältige und nicht leichte Aufgabe für die Feuerwehren der Stadt. Trotz Hochtechnologie in der Ausrüstung kommt es im Ernstfall letztlich auf den (die) Feuerwehrmann/-frau an, auf Opferbereit- schaft, Einsatzwille und fachliches Know- how. Grundlage dafür ist das hohe Niveau der Ausbildung mit einer permanenten Weiterschulung. Gerade im freiwilligen Bereich ist die Bereitschaft sich weiter- zubilden und nach dem beruflichen All- tag dafür verdiente Freizeit aufzuwenden, besonders anerkennenswert! Die Stadtpolitik ist sich der Bedeutung der Feuerwehren für die Sicherheit Innsbrucks bewusst. Eine moderne Ausrüstung ist unerlässlich vom Fuhrpark bis zum Atem- schutzgerät. Allein im Jahr 2003 investier- te die Stadt rund 1,8 Mio. Euro für die Anschaffung neuer Spezialfahrzeuge! Ein zukunftsweisender Schritt konnte auch mit der neuen Organisationsstruktur getan werden: Einsatzbereitschaft und Sicher- heit rund um die Uhr sind gewährleistet. Als Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck danke ich der Berufsfeuerwehr für die Ein- satzbereitschaft und für die hervorragen- de Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren im Bezirksfeuerwehrver- band Innsbruck-Stadt". Ich bin mir auch bewusst, wie wichtig die Anerkennung dieser harten und hoch qualifizierten Ar- beit als eigener Beruf ist. Das Berufsbild Feuerwehrmann darf keine Wunschvor- stellung bleiben! Ich wünsche der Innsbrucker Berufsfeuer- wehr und allen unseren Freiwilligen" weiterhin viel Erfolg bei ihrer verantwor- tungsvollen Arbeit. hilde int Ein erfolgreiches Feuerwehrjahr liegt hinter uns, spannende Aufgaben vor uns! W yer auf ein erfolgreiches Arbeits- jahr zurückschauen kann, wird zufrieden sein und sich glücklich schätzen. So können auch wir es bei der Feuerwehr Innsbruck tun! Das vergangene Jahr war ein Jahr, in dem Weichen neu gesetzt wurden, in dem Ent- wicklungen in richtige Bahnen gelenkt und notwendige Aufgaben erledigt wurden. Sämtliche Feuerwachen der Freiwilligen Einheiten in Innsbruck sind zwischenzeit- lich saniert, als letzte Wache hat die FF Rei- chenau den lang ersehnten Schulungs- raum erhalten. Die Einheiten Reichenau und Mühlau wur- den mit einem Tanklöschfahrzeug und ei- nem Rüstlöschfahrzeug ausgestattet. Und bei der Berufsfeuerwehr wurde vor kurzem die neue DL 37 - ein stolzes Fahrzeug, das alle Stückeln spielt - in Betrieb genommen. In einer einzigartigen Aktion konnten mit großzügiger Unterstützung des Landes Ti- rol und des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck sämtliche Einheiten von Inns- bruck mit modernen Hochwassereinsatz- geräten ausgestattet werden. Diese Pumpen werden nicht nur bei gro- Ben Katastropheneinsätzen sondern auch bei vielen Gewittern und den damit ver- bundenen Einsätzen ihren Dienst verse- hen. Das Fahrzeugkonzept gibt uns eine solide Grundlage für den künftigen Aus- tausch von alten und die Beschaffung neu- er Fahrzeuge. Und so freut sich die Einheit Amras auf „ihren“ neuen Tanker und die Einheit Hötting und Neu Arzl auf die neuen KLF's. Unsere Innsbrucker Feuer- wehrfrauen und -männer sind hochmoti- viert und einsatzstark. Brände und Unfäl- le waren in kurzer Zeit unter Kontrolle und dank des ausgezeichneten vorbeugenden Brandschutzes wird viel Schlimmes von der Bevölkerung ferngehalten. An Aufgaben in nächster Zukunft erwarten uns Aufsto- ckung und Sanierung der Innsbrucker Hauptfeuerwache. Die Integrierte Landes- leitstelle soll in Bälde in der Hauptfeuer- wache beheimatet sein und auch die Nachrichtenzentrale der Berufsfeuerwehr wird künftig von hier aus agieren. Noch viel Gehirnschmalz ist gefragt, damit die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisa- tionen Rettung und Feuerwehr in einer Landesleitstelle den angestrebten Synergie- effekt ergeben wird. Ungelöst ist bedauerlicherweise nach wie vor die Frage des Berufsschutzes für alle hauptberuflichen Feuerwehrleute, die nicht pragmatisiert sind. Hier muss in nächster Zeit die gesetzliche Grundlage geschaffen werden, damit Feuerwehrfrau und Feuerwehrmann sein nicht nur Beru- fung sondern auch Beruf mit dem not- wendigen sozialrechtlichen Schutz ist. Ein arbeitsreiches und erfolgreiches Jahr liegt hinter uns, ein nicht weniger arbeits- reiches und spannendes Jahr vor uns. Die Feuerwehr in Innsbruck sorgt für Schutz und Sicherheit, sie scheut sich aber auch nicht vor notwendigen Veränderungen. Allen Innsbrucker Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, aber auch der Inns- brucker Politik und der Beamtenschaft, die für die Belange der Feuerwehren immer ein offenes Ohr haben, darf ich auf diesem Weg mein herzliches und aufrichtiges Dankeschön übermitteln! -Reitter Dr. Marie-Luise Pokorny-R BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT Dr. Christoph Platzgummer Magistratsdirektor Jahresbericht 2003 LBD Klaus Erler Landesfeuerwehrkommandant Gratulation der Feuerwehr zu ihrer höchstbemerkenswerten Leistungsbilanz! D as Einsatz- und Aufgabengebiet der Feuerwehren nimmt laufend zu. Wenn ich daran denke, dass an die 1.300 Brandeinsätze, 2.500 techni- schen Einsätze, 100 Gefahrstoffeinsätze, 600 Kommissionsdienste und 700 Brand- sicherheitswachedienste jährlich von un- serer Berufsfeuerwehr für die Innsbrucker Bevölkerung getätigt werden, so ist dies schon eine gewaltige Dimension. Parallel dazu steigert sich auch das Gefahren- potential für die Einsatzkräfte. Vor allem die Problematik in Zusammenhang mit Gefahrgutstoffen und neuen Katastro- phenquellen stellt uns vor große Heraus- forderungen. Da kommt es darauf an, dass die Schlag- kraft der Berufsfeuerwehr laufend einer kritischen Prüfung unterzogen wird, und, dass wir in Bezug auf Ausbildung und Ausrüstung immer am neuesten Stand sind. Nicht minder wichtig ist dabei auch das Augenmerk auf unsere Freiwilligen Feuerwehren. Hier ist vor allem auch eine gute und harmonische Zusammenarbeit entscheidend. Grundlage für den Einsatzerfolg ist die per- manente Ausbildung der Feuerwehrmän- ner und -frauen. Durch die neue Organi- sationsstruktur konnten auf diesem Gebiet schon zahlreiche Verbesserungen erreicht werden. Ich freue mich über den schon sich abzeichnenden Erfolg der Reformen, an deren Festsetzung ich entscheidend mit- arbeiten durfte. Ich gratuliere dem neuen Branddirektor Mag. Erwin Reichel und sei- nem Team zu ihrer erfolgreichen Arbeit und den in der kurzen Zeit schon erreichten Fortschritten. Dazu kommt, dass heuer noch der Berufsfeuerwehr wie den Freiwil- ligen Feuerwehren wieder ein Ausbil- dungsoffizier zur Verfügung stehen wird. Ich freue mich auch, dass ein bisher ein- zigartiges Dienstmodell mit zahlreichen Vorteilen für die Mitarbeiter eingeführt werden konnte. Somit haben die Sicherheit und auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölke- rung durch die wieder erstarkte Feuerwehr deutlich zugenommen. Die Stadtgemein- de zeigt auch Verständnis, dass bei aller notwendigen Sparsamkeit ein entspre- chender budgetärer Mitteleinsatz gerade für unsere Feuerwehren eine absolute Notwendigkeit darstellt. Ich wünsche allen Feuerwehrleuten viel Kraft und Ausdauer bei ihrem Einsatz für die Sicherheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker und hoffe auf die positive Mitarbeit und das Verständnis bei der Um- setzung der weiteren Reformschritte. Dr. Christoph Plategummer Gratulation zum Jahresbericht des Bezirkes Innsbruck-Stadt! A Is Landesfeuerwehrkommandant gratuliere ich zu den Leistungen, A die im informativen Jahresbericht über die Tätigkeiten der Feuerwehren der Stadt Innsbruck aufgezeigt sind. Ich danke den 10 Freiwilligen Feuerweh- ren, der Betriebsfeuerwehr Flughafen so- wie der Berufsfeuerwehr Innsbruck für die stete Einsatzbereitschaft für die Landes- hauptstadt. Die Entwicklung der Einsätze in den letz- ten Jahren hat uns deutlich gezeigt, dass es unumgänglich ist, schlagkräftige und gut ausgebildete Feuerwehren flächen- deckend zu erhalten. Weiters darf ich mich nochmals für die Mithilfe bei der Organisation des Bundes- feuerwehr-Leistungsbewerbes und des Bundes-Feuerwehrtages im September des vergangenen Jahres herzlich bedan- ken. Nur durch die gute Zusammenarbeit ist es uns gemeinsam gelungen, diese Veranstaltung als richtungsweisend für die nächsten Bundesbewerbe zu orga- nisieren. Hier gilt mein Dank noch ganz besonders der Stadtführung unter Bür- germeisterin Hilde Zach. Die Bereitstel- lung diverser städtischer Einrichtungen war für die Durchführung der Veranstal- tung eine große Hilfe. Ich danke nochmals allen Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit mit dem Lan- desfeuerwehrverband Tirol, insbesondere den Mitgliedern des Bezirksfeuerwehraus- schusses mit OBR. BM Anton Larcher und Branddirektor Mag. Erwin Reichel sowie allen Funktionären in den Einheiten. Ich wünsche allen Kameraden der Feuer- wehren Innsbrucks auch für die Zukunft viel Freude und Einsatzwillen. LBD Klaus Erler BEZIR EUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT OBR Bmst. Ing. Anton Larcher Bezirks-Feuerwehrkommandant Jahresbericht 2003 Mag. Erwin Reichel Branddirektor Das Jahr 2003 geprägt durch den Bundesfeuerwehr-Leistungsbewerb und Bundes-Feuerwehrtag W enn ich auf das Jahr 2003 zu- rückblicken darf, war dieses ge- prägt durch die Megaveran- staltung des Bundesfeuerwehrleis- tungsbewerbes und des Bundesfeuer- wehrtages. Über 4.000 Feuerwehrmän- ner und -frauen aus nah und fern präg- ten das Bild der Landeshauptstadt Inns- bruck. Ich möchte mich auch an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern/-innen, die zum guten Gelingen dieser Veranstaltun- gen beigetragen haben, nochmals herz- lichst bedanken. Unser geschätzter Präsi- dent Ing. Seidl hat dies mehrmals zum Ausdruck gebracht. Neben den gigantischen Vorbereitungs- arbeiten zu diesem Event waren aber trotzdem wieder über 5.000 Einsätze bei der Berufsfeuerwehr und den Freiwilligen Feuerwehren abzuarbeiten. Glücklicher- weise war es wieder ein Jahr ohne grö- bere Verletzungen bei den Einsätzen oder Übungen. Aber auch im Investitionsbereich sei un- serer Stadtführung, insbesondere Frau Bürgermeisterin Hilde Zach und unserer ressortverantwortlichen Stadträtin Frau Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter, der Dank abzustatten, dass nahezu alle Wünsche der Feuerwehren budgetmäßig erfüllt werden konnten. Besonders erwähnen möchte ich aber das neue Rüstlöschfahr- zeug für die FF Mühlau, ein neues Tank- löschfahrzeug für die FF Reichenau und die neue Drehleiter (DL 37) für die Be- rufsfeuerwehr. Dass im Bereich des Katastrophenschut- zes unter Federführung unseres Magis- tratsdirektors Dr. Platzgummer neue Impulse gesetzt wurden rundet das posi- tive Bild weiter ab. Durch die Teilnahme an der internationalen Katastrophen- NATO-Übung DACIA 2003" in Rumä- nien konnten wertvolle Erkenntnisse ge- wonnen werden. Ich darf deshalb auf diesem Weg allen Feuerwehrfrauen und -männern für ihren steten Einsatz und die gute Zusammen- arbeit mit dem Bezirksfeuerwehrverband meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Sehr geehrte Innsbruckerinnen und Innsbrucker, geschätzte Feuerwehrkameraden aus nah und fern, liebe Kameraden! D as Jahr 2003 war feuerwehrintern sichtlich gekennzeichnet von den Von den Kommandanten bis zum Bezirks- feuerwehrkommando, aber auch von mei- ner Bestellung zum neuen Branddirektor von Innsbruck. Ich möchte mich hier auch persönlich bedanken, für die gute Zu- sammenarbeit in allen Ebenen der Stadt- führung, des Bezirksfeuerwehrkomman- dos, des Landesfeuerwehrkommandos mit allen Kommandanten und deren Stellver- tretern, bei den einzelnen Freiwilligen Feu- erwehreinheiten von Innsbruck und mei- nen Mitarbeitern. Mit mehr als 5.200 Ein- sätzen im letzten Jahr war es wieder ein sehr arbeitsreiches und durchaus sehr in- tensives Jahr. Fast die gesamte Palette des möglichen Einsatzbereiches der Feuer- wehren ist von Mensch und Natur ausge- schöpft worden. So hatten wir einige Waldbrände mit doch sehr großer Aus- dehnung. Wir hatten Verkehrsunfälle, Klein-, Mittel- und Großbrände, aber auch Unwetter verschonten die Stadt Innsbruck nicht. Durch den professionellen und ziel- gerichteten Einsatz der Feuerwehrein- heiten der Stadt Innsbruck ist es aber ge- lungen, jeweils größeren Schaden von Innsbruck abzuhalten. Dafür gilt der Dank jedem einzelnen Feuer- wehrmann von Innsbruck. Diese schwie- rigen Einsätze waren aber auch nur durch die hervorragende, unbürokratische und bestens eingespielte Zusammenarbeit der Feuerwehr mit den anderen Einsatzorga- nisationen zu bewältigen. Ohne die Unter- stützung mit Luftfahrzeugen; wie z. B. des Hubschraubers des Bundesministeriums für Inneres oder anderen; wäre diese effi- ziente und sicherlich beispielhafte Wald- brandbekämpfung nicht möglich gewe- sen. Dafür sei den zuständigen Stellen und deren Entscheidungsträgern mit ihren Mit- arbeitern gedankt. Ein Höhepunkt im Jahr 2003 war sicherlich der Bundesfeuerwehr- Leistungsbewerb der in diesem Jahr in der Landeshauptstadt Innsbruck abgehalten werden durfte. Neben den enormen sport- lichen Leistungen war es aber auch für die Feuerwehren von Innsbruck ein sehr er- folgreicher Bewerb, der auch die enge Zusammenarbeit den einzelnen Einheiten stark hervorgerufen hat. Alles in allem hat auch das Jahr 2003 wieder gezeigt, dass wir dem Namen „, Feuerwehr" eigentlich schon lange nicht mehr gerecht werden. Auf Grund der immer häufiger werdenden technischen Einsätze, die schon weit mehr als die Hälfte der Einsatzzahlen ausma- chen, müssten wir eigentlich als,,Technik- wehr" bezeichnet werden. Dass diese Ten- denz sich so weiterentwickeln wird, ist ab- sehbar. Technikeinsätze heißt aber auch, sehr sehr viel üben, sehr sehr viel lernen, um diese komplizierten Einsätze abarbei- ten zu können. Hier gilt es vor allem der Mannschaft zu danken, speziell diese Zeit zu opfern, um hier topp informiert in den Einsatz gehen zu können. Ich möchte mich bei allen Kameraden, für ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Innsbrucker/-Innen bedanken. Freiwil- lige und Berufsfeuerwehrkameraden, alle die, die sich im Dienste der Allgemeinheit stellen und dabei ihre Gesundheit und im Extremfall sogar ihr Leben riskieren. Das Ganze in einer Zeit, wo soziales Bürger- engagement nicht gerade im Trend liegt. Mein Dank gebührt daher auch allen Lebenspartnern und Kindern dieser Feuer- wehrmänner und -frauen. Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr! Mag. Erwin Reichel BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT HYPO TIROL BANK Die Nutzfahrzeuge mit dem Stern. T ACC Jahresbericht 2003 Ehrenmitglieder, Feuerwehrärzte und Feuerwehrkuraten des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck-Stadt Ehrenmitglieder DDr. Alois LUGGER HR Ferdinand OBERFELLNER Romuald NIESCHER Friedl MAIR Ing. Thomas ANGERMAIR Siegfried NALTER Rudolf KREBS Alois MUGLACH Ing. Gottfried PEHAM Kurt SCHMARL DDr. Herwig Van STAA Dr. Norbert WIMMER Feuerwehrärzte Dr. Ludwig PITTL, FF Igls Dr. Peter HAMMERLE, FF Wilten Feuerwehrkuraten Karl PLANGGER, FF Neu-Arzl Helmuth GATTERER, FF Wilten Kaplan Albrecht NIKOLAUS, FF Amras Besteht jede Feuerprobe. FUERWEHR LFA TRETENICIA Die unschlagbare Kom- bination der CDI-Motoren mit dem 4x4 Antrieb machen den Sprinter zum idealen Einsatzfahrzeug. Für Sicher- heit sorgen ABS/ASR und Fahrer- Airbags, für die Wendigkeit das kom- pakte Fahrzeugkonzept und für den Komfort die leichte Bedienbarkeit. 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Erwin REICHEL Branddirektor, Kommandant der Berufsfeuerwehr e.reichel@magibk.at BR Walter GOLLNER-LAIMGRUBER Bezirksfeuerwehrkommandant- Stellvertreter Nr. 1 unter den schweren Geländewagen, ist kurzfristig wieder. in der Classic-Ausführung zu haben. Als Pajero oder Pajero Wagon mit dem 2,5 TD-Motor mit 115 PS (Euro III-Motor) - und natürlich mit überlegener Allrad-Technologie. Der Pajero Classic - jetzt ab sensationellen € 27.500,- bei Ihrem Mitsubishi Partner. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! So fährt sich nur einer. Mitsubishi. 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Erwin Reichel Branddirektor Jahresbericht 2003 Brandbekämpfung, Technische Hilfeleistung, Katastrophenschutz, Vorbeugender Brandschutz D as Jahr 2003 war für die Berufs- feuerwehr Innsbruck ein Jahr der Dienstsystem, neue Mitarbeiter und eine neue Führung sind die Eckpunkte der Veränderungen in diesem Jahr bei der Berufsfeuerwehr. Zu den Einsatztätigkeiten Um die 5.330 Mal rückte die Berufsfeuer- wehr gemeinsam mit den Freiwilligen Einheiten von Innsbruck zu Brandeinsät- zen, technischen Einsätzen aber auch Ge- fahrguteinsätzen oder Nachbarschafts- hilfen aus. Prozentuell setzen sich die Einsätze in etwa wie folgt zusammen: 25% Brandeinsätze, 50% technische Einsätze, das sind z. B. Fahrbahnreinigungen, Abschlep- pungen, Kranarbeiten und dgl., 25% sonstige Einsätze, wie z. B. Tätig- keiten des Vorbeugenden Brand- schutzes, Brandsicherheitswachen, Gefahrgutauskünfte und dgl. Immer neue Schadenslagen erfordern sehr viel Wissen und Geschick der Einsatz- mannschaft sowie ein gehöriges Maß an Flexibilität. Im Jahr 2003 gab es zum Glück keine gröberen Verletzungen der Einsatz- mannschaften. Großschadensereignisse, wie ein Unwet- ter im Juni mit zahlreichen überfluteten Kellern und vermurten Straßen zeigten uns aber relativ schnell wieder auf, wo un- sere Grenzen liegen. Natürlich gab es auch wieder diverse Verkehrsunfälle auf der Autobahn oder auf den sonstigen Landes- und Gemeindestraßen. Technische Einsät- ze, wie Chlorgasaustritt beim Schwimm- bad Tivoli oder auch Bergungen von diver- sen Gegenständen und Fahrzeugen stan- den 2003 ebenfalls auf der Tagesordnung. Das neue Dienstmodell sieht keine Auftei- lung bei der Berufsfeuerwehr in zwei Zü- ge, damals A- und B-Zug, mehr vor. Die ge- samte Mannschaft ist in einem Poolsystem aufgeteilt. 13 Pools, inklusive einer Brand- dienstreserve, stellen jeden Tag 24 Mann für den Dienst. Durch die Zuteilung von Tätigkeiten auf die Pools wird auch im- mer gewährleistet, dass alle Funktionen wie Strahlenschützer, Flughelfer, Taucher u.v.m. immer besetzt sind. Bei den Investi- tionen ist hervorzuheben, dass drei neue Tankfahrzeuge für die FF Mühlau, FF Am- ras und FF Reichenau angeschafft werden konnten. Ebenso eine Drehleiter mit einer Steiglänge von 37 Meter. Die Anschaffung der Neufahrzeuge erfor- derte auch die Erstellung eines Fahrzeug- konzeptes für die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Inns- bruck. Beide Konzepte, vom Stadtsenat beschlossen, dienen als solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung auf dem Fahrzeugsektor der Feuerwehren. Eine der Aufgaben der Branddirektion ist auch der Katastrophenschutz für die Stadt Innsbruck. Seitens der Stadtleitung im spe- ziellen von Herrn MD Dr. Platzgummer wird der Katastrophenschutz sehr ernst genommen. Der Magistratsdirektor selbst hat dies in die Hand genommen, und eine Neustrukturierung der Katastrophenein- satzleitung in Innsbruck-Stadt durchge- führt. Um es in militärischer Sprache aus- zudrücken, bin ich als S-3 für die Einsatz- bewältigung bei Katastrophen in der Stadt Innsbruck zuständig. Es wird mir ein wich- tiges Anliegen sein, hier die nötigen Maß- nahmen zu setzen, um für etwaige Katas- trophenfälle gerüstet zu sein, und diese so professionell wie möglich bearbeiten zu können um größeren Schaden zu verhin- dern. Ein wichtiges Projekt, das 2003 in die We- ge geleitet wurde, ist das Projekt der inte- grierten Landesleitstelle. Diese wird auf dem Areal der Berufsfeuerwehr errichtet, und steht sämtlichen Blaulichtorganisatio- nen, mit Ausnahme der Exekutive, zur Ver- fügung. In diesem Zuge werden auch längst fällige Sanierungsmaßnahmen auf der Hauptfeuerwache durchgeführt werden. Zum Schluss möchte ich anmerken, dass bei diesem Bericht nur die wichtigsten Punkte des vergangenen Jahres angeris- sen wurden. Es wurden aber sehr viele Kleinarbeiten und Arbeiten die nicht di- rekte Auswirkungen zeigen, getätigt. Ein kostenorientiertes Arbeiten ist das Ziel, aber auch die Sicherstellung von optimal ausgebildeter Einsatzmannschaft, die 365 Tage im Jahr sowie 24 Stunden am Tag, bereit für Innsbruck ist. In den Tätigkeitsbereich der Amtsleitung, sprich der Verwaltung und des Control- lings der Berufsfeuerwehr, fallen Bereiche wie Personalorganisation, das Budget, Verrechnung, Inventar, Nebendienste, die Freiwilligen Feuerwehren und der Katas- trophenschutz. Ausbildung und Sicherheitsstelle • Ausbildungs- planung • Ausbildungs- organisation •Ausbildungs- durchführung •Ausbildungs- controlling .Sicherheitsstelle Verbindungs- offizier Universität DI Martin GEGENHUBER AMTSLEITUNG, VERWALTUNG, CONTROLLING Branddirektor OBR Mag. Erwin Reichel Personal, Organisation, Budget, Verrechnung, Inventar, Nebendienste Geschäftsstellentätigkeit Freiwillige Feuerwehren Bezirkskatastropheneinsatzleitung Einsatz- und Hilfsdienste Einsatz- Organisation Brand- bekämpfung Nachrichten- Dienst ⚫EDV • Technische Hilfeleistung • Atem- und Körperschutz • Wasserdienst • Flugdienst Verbindungs- offizier ÖBB und BH BK Ing. Andreas FRIEDL Einsatzleitstelle • Alarmierungs- pläne und -anlagen • Kommunika- tionseinrich- tungen ⚫ Einsatzdoku • Alarm- und Einsatzplanung Funkwerkstätte Verbindungs- offizier IVB und Flughafen BOK Ing. Günther SCHLÖGL Infrastruktur und Einsatzvorbereitung Feuerwehr- Technik • Fahrzeuge und Geräte • Geräteprüfung • Fahrdienst • Material- erhaltung • Bekleidung und Ausrüstung Verbindungs- offizier Presse und Polizei BR Ing. Josef HUNDSBICHLER Feuerwehr- Logistik • Einsatz- koordination ⚫Löschmittel •Katastrophen- schutz •Haus- und Anlagen- instandhaltung •Lagerhaltung • Gefahrgut und Strahlenschutz ⚫erste Hilfe • Sport Verbindungs- offizier Rettung und Klinik BAss Marcus WIMMER Vorbeugender Brandschutz •Sachverständigen- tätigkeit und Kommissions- dienste Betriebstechn. Brandschutz • Betrieblicher Brandschutz und Brandschutz- schulungen, Zivilschutz • Feuerbeschau Brandsicherheits- wachedienste. • Löschwasser- versorgung Verbindungs- offizier Veranstaltungs- stätten BR Johann ZIMMERMANN BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Verwaltung Das Jahr 2003 begann mit einem Paukenschlag - nämlich der Dienst- entsagung des damaligen Branddirektors Ing. Wegscheider und der damit verbundenen interimistischen Beauftragung der Herren Ing. Hundsbichler und Mag. Hubmann mit der Amtsführung bei der Feuerwehr durch die Arbeits- gruppe,,Berufsfeuerwehr" unter der Leitung von Dr. Platzgummer. Jahresbericht 2003 Ausbildung Der Dienstposten bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck für die Ausbildung ist derzeit nicht besetzt, aber auch nicht ausführend, da sich der neue Ausbildungsoffizier zur Zeit in Wien bei der Offiziersausbildung befindet. Folgende Mitarbeiter sind im Tag- dienst in der Verwaltung beschäftigt: Mag. Robert HUBMANN ganztägig Verwaltung des Budgets der Feuerwehr der Stadt Innsbruck EDV-Systembeauftragter Inventarverwaltung Angelika GSTIR halbtägig - Postbearbeitung Sekretariatsarbeit für die Branddirektion Führung der Handverlagskasse Christine SPILZ ganztägig - Einnahmenverrechnung Nebengebührenabrechnung Tätigkeiten für das Referat 4 ,,Vorbeugender Brandschutz" D ie Arbeit gestaltete sich auf Grund der neuen innerbetrieblichen Kon- heitsbedingten Abwesenheit von zwei Mitarbeiterinnen der Verwaltung als sehr schwierig und umfangreich. So musste nicht nur den neuen Anforderungen der Arbeitsgruppe Rechnung getragen wer- den, sondern auch das tägliche Ge- schäft", d. h. die normale tägliche admi- nistrative Arbeit des vakanten Branddirek- torpostens erledigt werden und zudem die Arbeit der zwei Mitarbeiterinnen, ohne Zuweisung von Hilfskräften, bewältigt werden. An spezifischen Arbeiten können die Ein- führung des Poolsystems bei der Berufs- feuerwehr mit 1. Februar 2003, die voll- kommene Überarbeitung und Neudefini- tion der Einsatzkategorien, die Erstellung der Innendienst-, Einsatzdienst- und Alar- mierungsordnung, die Vorarbeiten für die Planung der Integrierten Landesleitstelle auf der Hauptfeuerwache sowie die Um- stellung auf das neue Betriebssystem Windows XP nur als wichtigste Maßnah- men neben der Vielzahl an kleineren Vor- arbeiten genannt werden. Mit der Betrauung und der daran an- schließenden Bestellung des neuen Brand- direktors Mag. Reichel im Mai bzw. Juni 2004 endete die interimistische Beauftra- gung und es konnten die Agenden ord- nungsgemäß an den neuen Amtsleiter übergeben werden. Jedoch darf man sich nicht durch den Gedankengang verleiten lassen, dass man sich nunmehr arbeits- mäßig zurücklehnte". Diese Phase erfor- derte von allen Betroffenen ein rasches, aber auch gewissenhaftes Finarbeiten und Einführen des Branddirektors in die neuen Gegebenheiten. So wurde in einem der ersten Schritte der Voranschlag der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck komplett durchleuchtet, in vielen Gesprächen mit der Finanzabteilung über- arbeitet und ein Budget für 2004 erstellt, dass der Budgetwahrheit und der Ausge- wogenheit vollkommen Rechnung trägt. Zudem wurde in einer Dienstanweisung eine Richtlinie erstellt, wie zukünftig Ver- gabevorgänge innerhalb der Berufsfeuer- wehr vollzogen werden sollen. Dies des- halb, um der internen Strukturierung des Amtes in Referaten gerecht zu werden und den einzelnen Referatsleitern auch bezüg- lich der finanziellen Gebarung eine be- stimmte Kompetenz und Eigenverantwort- lichkeit zuweisen zu können. Die Phase der Einarbeitung des neuen Branddirektors ist nunmehr abgeschlos- sen, jedoch gilt es trotzdem die einge- schlagene Linie weiter fortzuführen, stän- dig an sich und an den sich ändernden Ge- gebenheiten zu arbeiten und neue Ideen in das tägliche Geschäft mit einfließen zu lassen und auch umzusetzen. So stehen für das Jahr 2004 wieder neue Zielsetzungen auf dem Programm, wie die komplette Neustrukturierung und Neuerfassung des Inventars der Feuerwehr der Stadt Inns- bruck, die Einführung des neuen Einsatz- programmes unter Access und auch die ausgewogene und nachhaltige Beschaf- fung von Feuerwehrgerätschaften der ver- schiedensten Referate. Mag. Robert Huhmann D ipl.-Ing. Martin Gegenhuber wird in etwa ab Oktober die Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr, aber auch bereichs- weise bei den Freiwilligen Einheiten, übernehmen. Derzeit ist die Ausbildung für alle Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr von den Bereitschaftsoffizieren und Dienstleitern organisiert. Bei den Frei- willigen Feuerwehren organisiert Helmut Plank von der Freiwilli- gen Feuerwehr Reichenau die Ausbildungsthemen sowie die Kurs- karten für die Landesfeuerwehrschule. Der Bereich Ausbildung ist aber das um und auf einer funktionierenden Feuerwehr. Deshalb ist es auch besonders wichtig, dass an dieser Position ein sehr kom- petenter Mann sitzt. Mit Dipl.-Ing. Martin Gegenhuber hat die Be- rufsfeuerwehr sicherlich einen sehr engagierten und interessierten Ausbildungsoffizier gefunden. Die Ausbildungsthemen sind natür- lich sehr weitläufig. Von den Brandeinsätzen bis hin zu den Ge- fahrguteinsätzen über die technischen Einsätze liegt sicherlich das Schwergewicht in Zukunft bei den technischen Einsätzen. Techni- sche Einsätze sind in der Vergangenheit immer mehr angestiegen und stellen zur Zeit in etwa zwei Drittel des Einsatzspektrums dar. Um speziell diese Einsätze abwickeln zu können, wird sehr viel Fachwissen von allen Feuerwehrmännern abverlangt. Dieses Fachwissen auf einem hohen Qualitätsstandard zu halten ist das Ziel einer jeden Feuerwehr, und mit der Zeit mitzugehen ist die Ver- pflichtung einer jeden Feuerwehr. Natürlich wurden im Jahr 2003 auch viele Großübungen veran- staltet. Einerseits Freiwillige Feuerwehren die gemeinsam geübt haben, aber auch Übungen Freiwillige Feuerwehren gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr. Es wird dabei immer versucht, an die Grenzen des Möglichen zu gehen und die Mannschaft voll zu for- dern. Dank an alle die sich dafür die Zeit nehmen, zu üben damit dem Nächsten geholfen werden kann. RD Mag Erwin Reichel BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2003 So grün.. EINKAUFSPARK SILLPARK So groß. Und soviel los Als Einkaufs-, Kommunikations- und Ver- anstaltungszentrum hat sich der Sillpark einen festen Platz in puncto Beliebtheit und Bekanntheit in der heimischen Bevölkerung geschaffen. Einkaufen, flanieren, unterhalten: über 5 Millionen Kunden pro Jahr frequentieren die vielen Märkte, Fachgeschäfte, Restaurants und Cafès auf 3 Etagen. In unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes ge- legen, nur 5 Minuten entfernt vom Landhausplatz, ist der Sillpark einfach und schnell erreichbar. Egal ob per pedes, mit dem Zug, mit der Straßenbahn, per Fahrrad oder mit dem eigenen Auto (11/2 Stunden gratis parken in der hauseigenen Tiefgarage inklu- sive): konsumentenfreundliche Öffnungszeiten - Do, Fr bis 19.30 Uhr und jeden Samstag bis 17.00 Uhr - lassen jederzeit einen unbekümmerten Einkaufsbummel zu. CA www.ivb.at Einsatzorganisation T IVB der hammer Perfekte Verbindungen, höchster Kom- fort. Kurz gesagt: Fahrkultur pur. Und mit unseren Linien sind Sie immer günstig am Weg 24 Stunden täglich. Das trifft den Nagel auf den Kopf. wir bewegen die stadt. IVB Wasserdienst Im Ausbildungsjahr 2003 wurde die Aus- bildung am Innfluss mit praktischen Ret- tungsübungen im Wasser und Rettungs- übungen mit dem Turbinenboot durchge- führt. Jeder Feuerwehrbediensteter in der Löschgruppe musste zweimal an einer der- artigen Schwimmausbildung und jeder Bootsführer mindestens zweimal an einer Bootsausbildung teilnehmen. Im Herbst 2003 fand bei einer privaten Fahrschule ei- ne Bootsführerausbildung statt und somit ist eine kontinuierliche Diensteinteilung gewährleistet. Mit der Umsetzung der neuen Tauchausbildung wird der gefor- derten Vorgabe des Bundesfeuerwehrver- bandes Rechnung getragen und ein Tauch- dienst bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck ist ohne Probleme machbar. Mit der Aus- bildung von vier Einsatztauchern wurde der festgelegte Stand von 16 Einsatztau- chern erreicht, der eine regelmäßige Ein- teilung von mindestens 2 Einsatztauchern am Tag ermöglicht. Mit der Abhaltung ei- nes Tauchlagers in Kroatien und einer ver- mehrten Tauchausbildung im Inland konn- ten alle Einsatztaucher die geforderten 10 Tauchstunden erreichen. Die Feuerwehr rückte 2003 zu 18 Wassereinsätzen aus. Flugdienst Im April erfolgte die jährliche Flughelfer- ausbildung für den Bezirk Innsbruck-Stadt. Wie wichtig eine solche Ausbildung ist, wurde bereits im Mai erkennbar, als ein Waldbrand im Bereich des Rauschbrun- nens die Feuerwehren Innsbruck 3 Tage beschäftigte. Auf Grund der starken Tro- ckenheit und der hohen Temperaturen im Sommer 2003, kam es einige Male zu Böschungsbränden, die aber auf Grund des raschen Einsatzes der Feuerwehren schnell gelöscht werden konnten. Die Zu- sammenarbeit mit dem Hubschrauber- stützpunkt des Innenministeriums konnte nach einigen Einsätzen und Ausbildungen vertieft werden. Da nur eine regelmäßige Ausbildung einen sicheren Einsatzerfolg garantiert, wurden bereits für das Jahr 2004 praktische Ausbildungen mit den Fluggeräten vereinbart. Im Spätsommer 2004 ist eine Großübung im Bereich des Hechenberges geplant, wo ein koordinier- ter Einsatz von Feuerwehr, Hubschraubern und anderen Rettungsorganisationen be- übt werden soll. Atemschutz Mit der Anschaffung des neuen Atem- schutzkompressors ist die Berufsfeuer- wehr wieder im Stande selbstständig Fla- schenfüllungen durchzuführen. Die Vorar- beiten (Erhebung des Raumbedarfs) für die geplante Atemschutzwerkstätte, wer- den in den Planungsmaßnahmen berück- sichtigt. Das beengte Platzangebot und das Fehlen eines Schwarzraumes bringt in der Arbeitsabwicklung Probleme mit sich, wird aber noch bis zur Fertigstellung der neuen Atemschutzwerkstätte so durchge- führt werden müssen. Mit der Übernahme des neuen Atemschutzprüfgerätes vom Landesfeuerwehrverband, kann eine effi- ziente und moderne bzw. eine nachvoll- ziehbare Überprüfung der Atemschutz- gerätschaften, gewährleistet werden. Eine Erhebung der Atemschutzgerätschaften bzw. eine Festlegung eines Gerätestandes für den Bezirk Innsbruck bzw. die Ausar- beitung eines Atemschutzkonzeptes für den Feuerwehreinsatz, konnten im Jahr 2003 abgeschlossen werden und wurde bereits teilweise umgesetzt. Branddienst, Technischer Hilfsdienst Die schnellen und fachlich korrekten Ein- satzerfolge zeigten es, dass die Feuerwehr Innsbruck in gerätetechnischer Hinsicht sehr gut ausgerüstet ist. Ein modernes Ge- rät kann aber nur mit der richtigen Ausbil- dung, der Einsatzerfahrung der Feuer- wehrmänner und die richtige taktische Vorgangsweise eingesetzt werden, um den gewünschten Erfolg zu erreichen. In der Brandbekämpfung sowie in der tech- nischen Hilfeleistungen bleibt die Zeit nicht stehen und jeder ist aufgerufen, Neu- erungen in technischer Hinsicht, aber auch Erfahrungen und Vorschläge einzubrin- gen. Mit dem Ankauf von 3 Helmbildka- meras wurde dem erhöhten Sicherheits- bewusstsein sowie einem gewünschten schnelleren Rettungserfolg Rechnung ge- tragen. Eine weitere handgeführte Wär- mebildkamera wurde vom Landesverband zu Verfügung gestellt und so können auch Brandherde ohne Rauch, ohne Probleme aufgefunden werden. Die Geräte sind Stand der Technik und sind heutzutage nicht mehr wegzudenken. BK Ing. Andreas Friedl Jahresbericht 2003 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Nachrichtendienst D phenfall ausgelöst werden. Weiters kön- nen ca. 330 Mann der Freiwilligen Feuer- wehr Innsbruck und insgesamt ca. 100 Mann der Freiwilligen Feuerwehren Rum, Völs und Mutters über Funkalarmpager zu Einsätzen alarmiert werden. Für besondere Einsatzfälle können ehren- amtlich dienstversehende Chemiker über Personenrufempfänger als Sachverständi- ge zu Einsätzen beigezogen werden. Alle alarmierten oder nicht einsatzbereiten Fahrzeuge und Organisationen werden auf einer zentralen Anzeigetafel optisch ausgewiesen. Drei automatische Pegel- standsmessanlagen melden in der Leit- stelle über Telefon das Erreichen von kriti- schen Hochwassermarken, was zur Aus- lösung eines Hochwasseralarmes führt. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen gibt es in Innsbruck etwa 400 Objekte, die mit einer automatischen Brandmeldeanlage ausgestattet sind. Diese sind an eine Brandmeldezentrale auf der Hauptfeuer- wache angeschlossen, die über einen Computer am Alarmierungsplatz den zwei diensthabenden Beamten die Alarmauslö- sung der jeweilig angeschlossenen Brand- meldeanlage anzeigt. Diese computerge- steuerte Brandmeldezentrale liefert auch gleichzeitig mit dem Alarm eine Vielzahl wichtiger Informationen für die ausrü- ckenden Einsatzkräfte der Feuerwehr, wie z. B.: besondere Gefahren, Zufahrts- und Aufstellmöglichkeiten für Feuerwehrfahr- zeuge, Löschwasserversorgung, zuständi- ge Personen und vieles mehr. Den alar- mierten Einsatzkräften der Berufsfeuer- wehr wird bei der Alarmierung mittels Rohrpostanlage eine digitale Natur- standskarte in die Fahrzeughalle ge schossen", in der maßstabsgetreu alle Ge- bäude und Straßen mit graphischen Infor mationen wie Einbahnen, Hausnummern, Hydranten, Brandmeldezentralen, Feuer- wehrtresore, Strahlenlager, Feuerwehrzu- fahrten und vieles mehr eingezeichnet sind. Diese Planunterlagen wurden in Zu- sammenarbeit mit dem städtischen Ver messungsamt erstellt und werden von diesem evident gehalten. rufsfeuerwehr ebenfalls auf. Jeweils eine Direkttelefonleitung zur Funkleitstelle der Polizei und der Landesrettungsleitstelle er- möglichen die Koordination zwischen Po- lizei, Rettung und Feuerwehr auf kürzes- tem Weg. Zusätzlich steht eine Nebenstel- lenleitung der Polizeitelefonanlage zur Verfügung. Für die Verbindung zu den Einsatzkräften der Feuerwehr stehen 7 Sprechfunkkanäle zur Verfügung. Ein Ein- satzleitwagen ist zusätzlich mit mobilem Faxgerät ausgestattet. Sollte die Funkfix- station ausfallen, so stehen zwei komplet- te Ersatzfunkanlagen zur Verfügung. Eine Nebenstellenanlage der Österreichischen Bundesbahnen ermöglicht einen direkten Einstieg ins bundesweite Telefonnetz der ÖBB.Alle über Funk, Notrufleitung oder Te- lefon geführten Gespräche werden von ei- ner zentralen Langzeitdokumentationsan- lage digital auf Kassetten aufgezeichnet und für die Dauer von 3 Jahren aufbe- wahrt. Auf jedem Leitstellenarbeitsplatz kann über Funk mit den Freiwilligen Feuerwehren außerhalb Innsbrucks Ver- bindung aufgenommen werden. Ein zen- tral angeordneter Alarmierungsplatz dient zur Alarmierung der Berufsfeuerwehr auf der Hauptfeuerwache mittels Alarmgong. 32 Sirenenanlagen in Innsbruck sowie weitere 13 Sirenenanlagen in den Um- landgemeinden Ampass, Aldrans, Rum, Völs, Mutters, Natters, Kreith, Sistrans, Patsch und Ellbögen können für die Alar- mierung der Freiwilligen Feuerwehr und für die Bevölkerungswarnung im Katastro- ie Bezirksleitstelle ist rund um die Uhr im 24-Stundenschichtdienst mit 2 Mann besetzt. 6 Notruf- und 8 Telefonleitungen, 12 Funkkanäle, 400 automatische Brandmeldeanlagen wer- den durch die Einsatzleitstelle betreut. Die Berufsfeuerwehr, 10 Freiwillige Feuer- wehren in Innsbruck sowie 10 Freiwillige Feuerwehren außerhalb von Innsbruck mit demselben Vorwahlbereich werden alar- miert und während eines Einsatzes unter- stützt. In der Leitstelle wird der Innen- dienst mitbetreut, Funkgeräte und Schlüs- sel verwaltet und ausgegeben. Auch für die Aufnahme von Todesfallmeldungen und die Weiterleitung dieser an das städt. Gesundheitsamt ist die Leitstelle der Be- rufsfeuerwehr zuständig. In dieser Kom- munikationszentrale laufen alle für die Feuerwehr wichtigen Kommunikations- ebenen zusammen. Hier werden die ein- langenden Notrufe „122" entgegenge- nommen, die erforderlichen Einsatzkräfte alarmiert und beim Einsatz mit Informa- tionen, Nachschub oder Nachalarmierun- gen unterstützt. Die Leitstelle wird durch 8 Leitstellenmitarbeiter im 24-Stunden- dienst mit jeweils 2 Mann betreut. Auf drei Arbeitsplätzen können unabhängig von- einander alle angeschlossenen Kommuni- kationseinrichtungen betreut werden. Der Feuerwehrnotruf,, 122" langt auf drei Lei- tungen aus Innsbruck und aus 10 Um- landgemeinden im selben Vorwahlbereich ein. Die klinikinterne Feuerwehrnotruf- nummer 666 läuft in der Leitstelle der Be- Katastropheneinsatz sistenz in von den ARGE Service 24 Tirol by DAKA. DERFESER. SCHEFFOLD 0800-24 00 00 Gebührenfrei yer wi aбel 59E- b2 Experten- Vom dez wünsche ich mir Mehr. Mehr Herrenmode Mehr Unterhaltungselektronik Weitere Wünsche:- Einfach Kupon ausfüllen, ausschneiden und an der dez-Information abgeben. dez Einkaufszentren GmbH Amraser-See-Straße 56a A-6029 Innsbruck dez www.dez.at BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADI Aufgrund voraussehbarer Pensionsabgän- ge wurde ab Herbst 2003 ein mehrmona- tiger Nachrichterkurs für drei Mitarbeiter organisiert. Anlagenaufstellung, Nachrichten- und Alarmierungstechnik: 9 Motorsirenen 23 Elektronische Sirenen 32 Digitale Funksirenenempfänger 332 Digitale Personenrufempfänger (Pager) 177 Handfunkgeräte 96 Mobilfunkgeräte 34 Funkfixstationen 2 Notfunkfixstationen 1 Langzeitsprachaufzeichnungs- anlage 1 Haustelefonanlage mit 66 Nebenstellen 3 Digitale Kurzzeitsprach- aufzeichnungsgeräte 6 Digitale Notrufabfrageplätze 3 Funkarbeitsplätze 3 Fünftonalarmgeber 2 Digitale Alarmierungsplätze 1 Digitaler Notalarmgeber 4 Digitale Alarmsendestationen 1 USV Notstromversorgung 3 Alarmprotokolldrucker 1 Zentraluhrenanlage 1 Hausbeschallungsanlage (ca. 120 Lautsprecherstellen) 1 Hausnotalarmierungsanlage 1 Videoüberwachungsanlage 53 Fahrzeugfunkgeräteladestationen 2 Klimatisierungsanlagen Für die Geräteinstandhaltung - steht an Werktagen ein Mitarbeiter der Funkwerk- stätte zur Verfügung. Zwei Feuerwehr- männer im Schichtdienst stehen auch für diese Aufgabe zur Verfügung, wenn sie nicht gerade an einer Ausbildung teilneh- men oder ausgerückt sind. Im Berichtsjahr wurde die Ausschreibung, der Ankauf und die Inbetriebnahme einer neuen Funk- und Notrufabfrageanlage ab- gewickelt. Diese Investition in der Höhe von Euro 64.000,- wurde notwendig, da die bisher verwendete Anlage aufgrund der Überalterung und fehlender Ersatztei- le nicht mehr instand gehalten werden konnte. Aufgrund einer Frequenzauflas- DAU PAGER DIGITALER ALARMUMSETZER COMPUTER sung durch die Fernmeldebehörde wurde eine Kanalumstellung bei den Funkanla- gen für die Alarmierung der Feuerwehren Völs, Mutters und Rum erforderlich. Die gesamte Zentraluhrenanlage auf der Hauptfeuerwache wurde erneuert. Die Funkfixstation für den Landesfeuerwehr- funk wurde ausgetauscht. Für den wache- internen Telefonbetrieb wurde eine Schnurlostelefonanlage mit 6 Sendesta- tionen angekauft und installiert. In 7 Fahr- zeugen der Freiwilligen Feuerwehr wurden Mobilfunkstationen eingebaut. Alle 9 Funkfixstationen samt Notstrom- versorgung wurden der jährlichen Über- prüfung unterzogen, für die Wache Igls wurde ein neuer Funkmast, samt neuer Antennenanlage, installiert. 60 Stück der im Jahre 1999 angekauften digitalen Pager sowie 27 Funkgeräte der Freiwilligen Feuerwehr mussten durch die Funkwerkstätte repariert werden. Bei allen 32 Sirenenanlagen und 4 digita- len Alarmierungssendern wurden eben- falls die jährlichen Wartungsarbeiten durchgeführt. Bei der Freiwilligen Feuer- wehr Arzl wurde die Ummontage einer Motorsirene zur Verbesserung der Be- schallung erforderlich. Umbauarbeiten an der Ampel- und Torsteuerungsanlage auf der Hauptfeuerwache sowie an der Haus- beschallungsanlage waren aufgrund von Ausfällen erforderlich. Durch die laufenden Änderungen wegen Zukauf und Ausfall von Funkanlagen so- wie die Auflassung von Frequenzen, wur- de eine komplette Überarbeitung der fern- meldebehördlichen Bewilligung und Neu- meldung erforderlich. Ansonsten wurden SIRENENSTEUERUNG diverse Reparatur- und Wartungsarbeiten an 32 Stück Ladegeräten, 17 Handfunk- geräten und sonstiger elektronischer An- lagen der Berufs- und Freiwilligen Feuer- wehr durchgeführt. Am 4. Oktober 2003 wurde der bundesweite Zivilschutzprobe- alarm durchgeführt. Von den 32 Sirenen im Stadtgebiet haben 31 Sirenen funktio- niert. 1 Anlage war ausgefallen. Digitale Alarmierung in Innsbruck schon seit 1999: Bereits seit dem Jahre 1999 ist bei der Feuerwehr Innsbruck eine digitale Funk- alarmierungstechnologie eingeführt wor- den. Diese besteht aus 4 unabhängigen Sendern und drei unabhängig arbeitenden Alarmierungsrechnern. Jede dieser Anla- gen kann bei Ausfall von anderen Kompo- nenten übernommen werden. Das gesam- te System ist vierfach ausfallsicher ausge führt. Ein Systemausfall ist somit kaum möglich. Die Anlage funktioniert seit Inbe- triebnahme ohne Defekt und hat eine Reichweite von 20 km von der Stadtgren- ze gerechnet. Es werden damit österreich- weit bisher einmalig in Innsbruck sowohl Sirenenanlagen, als auch Pager über die moderne Digitaltechnik alarmiert. Auch die Freiwillige Feuerwehr Aldrans betreibt ihre Pager bereits seit 2 Jahren über dieses Sys- tem. Von der Innsbrucker Kommunalbetrie- be AG wird seit Ende 2003 das Digitale Alarmierungsfunknetz der Feuerwehr Inns- bruck mitgenutzt. Es ist dabei sicherge- stellt, dass bei Alarmierungen der Feuer- wehr diese vorrangig abgewickelt werden. BOK Ing Günther Schlögl Feuerwehrtechnik Ausschreibung mit Pflichtenheft Kranfahrzeug - Teleskopkran 45 Tonnen Universallöschfahrzeug ULF 10000 TLFA - FF Amras. LAST 2 mit Hebebühne. Übernahme in den Dienst 1 MTF - Vorbeugender Brandschutz 1 MTF 1 Kleinbus. 1 RLF Mühlau 1 TLF Reichenau. FEUERWEHR RLF-A2000 € 590.000,- € 425.000,- € 310.000,- € 53.000,- € 15.000,- Jahresbericht 2003 HRB 22-12 € 40.300,- € 289.000,- € 268.000,- SCANIA FEUERWEHR FEUERWHE Feuerwehr E ine andere Großinvestition stellt der neue Atemluftkompressor mit der Füllstation und dem. vollelektronischen Prüfstand dar. Auf dem Kleingerätesektor wurde ein neu- es hydraulisches Rettungsgerät mit Spreizer, Schere und Stempel vom Land übernommen. Weitere Kleingerä- te, wie 3 Stück Spezialrettungssägen, 2 Stück Helmkameras und Handma- schinen wurden aus dem laufenden Budget angeschafft. Vom Referat 3 A wurden vom Jänner bis Mai 2003 zu- sätzlich 1.200 Arbeitsstunden für die interimistische Amtsführung der Be- rufsfeuerwehr geleistet. BR Ing Josef Hundsbichler die rekord BEZIR EEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT ☑ ARCHITEKTUR-BŪRO HUNGER ARCHITEKT DIPL. ING. HANNES STAATLICH BEFUGTER UND BEEIDETER ARCHITEKT PLANUNG UND BAUAUFSICHT A-6020 INNSBRUCK/AUSTRIA, MENTLGASSE 12A, TELEFON: 0512 / 58 62 59 ODER 57 17 60 TELEFAX: 0512 58 62 59 DW 17), E-MAIL-ADRESSE architekt.hunger@tirol.com FEUERWEHR TLFH300000 Jahresbericht 2003 ALTHAUS- SANIERUNG REPARATUR- ARBEITEN DÖDERER KOMMANDITGESELLSCHAFT BAUUNTERNEHMUNG A-6020 INNSBRUCK, MITTERWEG 15 TEL. 0512/28 19 55, FAX: DW 17 e-mail: doederer@a1.net Anlageerfolg hat einen Namen STIROLINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. der Gut is Form Seit über 60 Jahren konstruieren und bauen wir hochwertige Formen und Werkzeuge. Ganz gleich, ob Sie Teile für Automobile, Audio- und Videoapparate, Gartengeräte Haushaltsmaschinen, oder Werkzeuge herstellen: Sprechen Sie uns an! Wir bringen Ihr Produkt in (Best) Form. ALLE FORMEN DIESER WELT TIROLER SPARKASSE BANK Rathgeber Formen- und Werkzeugbau Johann Rathgeber GmbH Tel. 0512-334 53 Trientigasse 45 6022 Innsbruck info@rathgeber.at www.rathgeber.at Feuerwehrlogistik A Is sicher einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunft, kann die fixe Zusage der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft, als Hausverwaltung, der Hauptfeuerwache, über die Umbauarbei- ten auf der Wache gesehen werden. Das Gebäude in der Hunoldstraße steht seit 1963 - und wurde in den vergangenen 40 Jahren immer nur an einigen Stellen aus- gebessert eine Generalsanierung hat es nie gegeben. Da ja die Integrierte Landes- leitstelle zur Berufsfeuerwehr Innsbruck kommt, und dadurch der Haupttrakt der Hauptfeuerwache aufgestockt wird, wird die dringend benötigte Sanierung nach nun vier Jahrzehnten begonnen werden. Das neue Dienstsystem, welches seit 1. Fe- bruar 2003 bei der Berufsfeuerwehr Inns- bruck läuft, machte es notwendig, die komplette Lagerhaltung und -aufteilung zu überdenken. Es wurden mehrere Lager- bereiche, welche früher einzeln geführt waren, zusammengelegt und ein Pool von Mitarbeitern mit der Führung dieser Lager betraut. Damit ist gewährleistet, dass in jeder Dienstschicht zwei, für das Materiallager verantwortliche Mitarbeiter anwesend. sind über diese läuft inzwischen auch der gesamte Geräteverleih. Im Bereich der ersten Hilfe werden, durch Budgetierung der Geräte, die nicht mehr zeitgemäßen Beatmungseinheiten sowie einige Rettungswannen, Vakuummatrat- zen samt Zubehör ausgetauscht. Ein wich- tiger Schritt war auch die Budgetierung von zwei halbautomatischen Defibrillato- reri welche Anfang 2004 geliefert wer- den sollten. Zwei junge Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr wurden 2003 durch den Landesrettungsverband zu Lehrbefugten für die erste Hilfe" ausgebildet. BAss Marcus Wimmer BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2003 Fliesen Center TIROL Fliesen Center TIROL Ihr kompetenter Großhandelspartner Fliesen - Marmor - Granit Besuchen Sie unseren Schauraum: Stadlweg 13 Innsbruck t 0512 364444 office@fct.at - www.fct.at Der Feuerwehr-Schlüsselsafe FSS800-1 • einbruchs- und diebstahlsicher • aus rostfreiem Edelstahl gefertigt ⚫in alle Brandmeldesysteme integrierbar • Anschluss an eine Alarmzentrale möglich LABOR STRAUSS SICHERUNGSANLAGENBAU GES.M.B.H. WIEN. GRAZ INNSBRUCK HTTP://WWW.LST. AT OFFICE@LST.AT TEL: 01 521 14-0 FAX: 01 521 14-27 Mehr Erfahrung. Mit Sicherheit. check fieglspielberger LST it SICHERHEITS-TECHNIK Alarmanlagen Videoüberwachung Zutrittssysteme +Brandmeldeanlagen A-6020 Innsbruck/ Austria, Langer Weg 28 Tel. ++43 (0)512-33 33-0, Fax -33 33-37 e-mail: verkauf@fiegl.co.at, www.fiegl.co.at Coca-Cola Schutzmarke Vorbeugender Brandschutz Bau- und Gewerberechtsverfahren Im Berichtsjahr 2003 ist eine Zunahme bei der Planung und Umsetzung von Großprojekten (z. B. Sporthaus Okay, Hauptbahnhof Innsbruck, IKEA-Lager, Stadtteilzentrum Olympisches Dorf, Um- bau und Erweiterung der Olympia-Eishal- le, BTV-Erlerstraße, usw.) festzustellen, Zeichen einer positiven Wirtschafts- und Standortentwicklung der Landeshaupt- stadt Innsbruck. Von der Berufsfeuerwehr waren da- bei in den Genehmigungsverfahren insbesondere nachstehende Berei- che zu beurteilen: 1. Ausreichende Zufahrts-, Aufstellungs- und Bewegungsflächen - Außen- und Innenangriffswege für die Feuerwehr 2. Ausreichende Löschwasserversorgung für die Brandbekämpfung 3. Ausreichende Rettungs- und Angriffs- wege (Evakuierungs- und Angriffsmög- lichkeiten) 4. Ausreichende Geräte für die Erste und Erweiterte Löschhilfe 5. Baulicher Brandschutz aus Sicht des ab- wehrenden Brandschutzes soweit Ab- weichungen von den gesetzlichen Vor- gaben geplant werden (größere Brand- abschnitte, Verringerungen von Abstän- den zu Grundgrenzen oder Nachbarge- bäuden, besondere bauliche Ausfüh- rungen, Lagerung und Verarbeitung von brandgefährlichen Stoffen) 6. Betriebstechnischer Brandschutz - Ein- bau von zusätzlichen Brandschutz- maßnahmen (RWA-Anlagen, BMA-An- lagen, Wasserlösch- und Sonderlösch- anlagen) 7. Betrieblicher Brandschutz - Umsetzung der erforderlichen Brandschutzmaß- nahmen (Bestellung eines Brandschutz- beauftragten, Erstellung einer Brand- schutzordnung, Erstellung von Gefah- renabwehrplänen, Aufstellung einer Brandschutzorganisation, eines Inter- ventionsdienstes) D 8. Brandschutz während der Bauzeit - Umsetzung von erforderlichen Min- destbrandschutzmaßnahmen während der Bauzeit, insbesondere auch bei Umbauten 9. Umweltschutzmaßnahmen - Umset- zung von erforderlichen Maßnahmen im Hinblick auf den Feuerwehreinsatz (Löschwasserrückhaltung, Ausbreitung von Gefahrstoffen, Dekontaminations- maßnahmen, chemische Reaktionen - Zusammenlagerungsverbote). Die Beurteilung erfolgt dabei unter Be- rücksichtigung der personellen Stärke, Ein- satzbereitschaft und der technischen Aus- stattung der Feuerwehr (Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr). Zu den an- geführten Bauvorhaben wurden im Jahr 2003 von der Berufsfeuerwehr Innsbruck 64 schriftliche brandschutztechnische Stellungnahmen im Rahmen der Bau- und Gewerberechtsverfahren erarbeitet, zur Festlegung der Brandschutzmaßnahmen im Vorverfahren und der Detailfestlegun- gen erfolgten mit den Bauverantwort- lichen und Technikern 96 Projektbespre- chungen auf der Hauptfeuerwache. Be- richtsmäßig erfasst sind für den Bereich ,,Kommissionierungen, Kollaudierungen, Betriebsanlagengenehmigungen" 229 Tä- tigkeiten außer Haus. Feuerbeschau Aufgrund der Versetzung des im Bereich Vorbeugender Brandschutz" eingesetz- ten Tagdienstmitarbeiters, bzw. der mit Mai 2003 beginnenden Einschulung von OBM Karl Gapp, aber auch durch die Um- stellung auf das neue Dienstsystem im Branddienst unter Berücksichtigung von Pensionierungen und der nur teilweise vorhandenen Tagdienstreserve, war im Be- richtsjahr ein massiver quantitativer Rück- gang bei der Durchführung der Feuer- beschauen zu verzeichnen. Aufgrund der genannten Umstände konnten 2003 von der Berufsfeuerwehr im eigenen Verant- wortungsbereich lediglich 4 Obiekte einer INSBRUCK BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT FEU Feuerbeschau unterzogen werden, in 141 Objekten wurde eine Nachbeschau durch- geführt. In Zusammenarbeit mit der Bau- polizei wurden 2003 18 kommissionelle Feuerbeschauen durchgeführt, insgesamt sind berichtsmäßig 87 Feuerbeschauen er- fasst. Im Rahmen von Einsätzen, Übungen und Kontrollen wurden von der Berufs- feuerwehr 7 Objekte mit massiven brand- schutztechnischen Problembereichen fest- gestellt, bzw. an die Behörde zur Anbe- raumung von kommissionellen Feuerbe- schauen weitergeleitet. Betriebstechnischer Brandschutz Im Zeitraum vom 1. Jänner bis 31. De- zember 2003 konnten an die Empfangs- zentrale der Berufsfeuerwehr Innsbruck 14 Neuanlagen aufgeschalten werden, so- dass mit 1. Jänner 2004 ein Gesamtstand von 253 Brandmeldeanlagen zu verzeich- nen war. Insgesamt konnte daraus von der Stadtgemeinde Innsbruck im Kalenderjahr 2003 einnahmenseitig ein Betrag von Euro 74.920, verbucht werden. Unter Bezugnahme auf die Technische Richtlinie Vorbeugender Brandschutz TRVB S 114 er- folgte eine Änderung der feuerwehrinter- nen Alarmorganisation, sämtliche Be- treiber wurden dahingehend schriftlich informiert. Im Berichtsjahr wurden für die Überprüfung der Brandmeldeanlagen durch die Berufsfeuerwehr neue Formula- re erstellt, insgesamt erfolgten 62 Über- prüfungen vor Ort, bzw. eine Überarbei- tung der einsatzvorbereitenden Unterla- FEUERWE AMRAS gen. Für die gesonderte Festlegung und Bemessung von Rauch- und Wärmeab- zugsanlagen wurden 17 Projektbespre- chungen auf der Hauptfeuerwache durch- geführt sowie insgesamt 17 schriftliche Stellungnahmen für den Bereich betriebs- technischer Brandschutz erarbeitet. Löschwasser- versorgung In Zusammenarbeit mit den freiwilligen Feuerwehreinheiten wurden 2003 anteils- mäßig die öffentlichen Hydranten über- prüft, bzw. Mängelbehebungen durch die Innsbrucker Kommunalbetriebe mit einem finanziellen Aufwand von ca. Euro 140.000,- durchgeführt. Im Bereich des Schloss Ambras konnte durch den Neubau der Amraser Trinkwasserleitung eine deut- liche Verbesserung der geforderten Lösch- wasserversorgung erreicht werden, Pro- blemstellungen infolge der Erneuerung sämtlicher Versorgungsleitungen im Be- reich der Dorfgasse und der Kirchgasse wurden mit organisatorischen-techni- schen Kompensationsmaßnahmen über- brückt. Am Randbereich von Igls konnte mit Unterstützung der MA VI, Tiefbau Pla- nung-Neubau die defekte Löschwasser- entnahmestelle am Ramsbach instand ge- setzt werden. Während der Bauarbeiten für die Versorgungsleitungen zum Berg- iselsprungturm, wurden in Zusammenar- beit zwischen Berufsfeuerwehr und Inns- brucker Kommunalbetrieben umfangrei- che Ersatzmaßnahmen zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung getätigt. Für die Einberechnung des Löschwasserver- brauches bei Übungen durch die Innsbru- cker Kommunalbetriebe, wurde 2003 eine bezirksweise Bemessung durchgeführt, demnach werden in Innsbruck jährlich ca 500 m³ Wasser für Übungszwecke benö- tigt. Mit dem Inkrafttreten der Technischen Richtlinie Vorbeugender Brandschutz TRVB 137 wird der objektsspezifischen Löschwasservorhaltung unter Berücksich- tigung der öffentlichen Wasserversorgung besondere Bedeutung beigemessen, wis- senschaftlich fundierte Berechnungsver- fahren ermöglichen eine ausreichende Löschmittelvorhaltung für ein definiertes Brandschadensereignis. Im Rahmen der behördlichen Bewilligungsverfahren wur den von der Berufsfeuerwehr für 3 Groß- bauvorhaben die Löschwasserberechnun- gen durchgeführt. Für den Bereich Lösch- wasserversorgung wurden 2003 ins- gesamt 11 schriftliche Stellungnahmen durch die Berufsfeuerwehr getätigt. Flächen für die Feuerwehr Zur Sicherstellung der erforderlichen Zu- fahrts- und Aufstellflächen wurden im Be- richtsjahr 22 schriftliche Stellungnahmen sowie 6 Dienstinformationen erstellt. In Zusammenarbeit mit der MA II, Straßen- und Verkehrsrecht, konnten in mehreren verkehrsrechtlichen Verhandlungen auf Antrag der Berufsfeuerwehr Feuerwehrzo- nen (z. B. Bichlweg, Clemens-Holzmeister- Straße) erlassen werden. Im Rahmen der laufenden Ausbildungstätigkeit wurden die Feuerwehrflächen in Bestandsobjekten unter Einbeziehung von Hubrettungsfahr- zeugen überprüft, bzw. erforderliche Ver- besserungsmaßnahmen eingeleitet. BSW-Dienste Im Jahr 2003 wurden von der Berufsfeuer- wehr in den verschiedenen Veranstal- tungsstätten 821 Brandsicherheitswache- dienste geleistet, die Dienstdurchführung bei Großveranstaltungen wie z. B.,,Berg- silvester" und Bergsonnwend" erfolgte schutzbereichsbezogen in Zusammenar beit mit den Innsbrucker Freiwillige Feuer wehren. Insbesondere bei der Vorberei tung von Großveranstaltungen erfolgen regelmäßig Behördengespräche, seit dem Inkrafttreten des Tiroler Veranstaltungsge- setzes 2003 liegt die Behördenkompetenz beim Stadtmagistrat Innsbruck. Für die Durchführung der Brandsicherheitswache- dienste wurden im Berichtsjahr neben den wöchentlichen Diensteinteilungen 1 Dienst- anweisung und 13 Dienstinformationen erstellt. Betrieblicher Brandschutz, Öffentlichkeitsarbeit 2003 wurden von der Berufsfeuerwehr 32 Schulungen für die Bereiche Grundlagen des Brandschutzes, Verhalten im Brandfall und praktische Handhabung von Mittel der Ersten Löschhilfe durchgeführt. Im Rahmen eines Schulunterrichtsprojektes an der Landesschule für Elektrotechnik übernahm die Berufsfeuerwehr die Abhal- tung eines Ganztagesseminares mit ver- schiedenen Unterrichtsmodulen. Auch am 1. Innsbrucker Schulkindersicherheitstag war die Berufsfeuerwehr gemeinsam mit anderen Einsatzorganisationen maßgeb- lich vertreten, im Rahmen der städtischen Aktion „Kinderferienzug" wurden zwei Ganztagestermine auf der Hauptfeuerwa- che abgehalten. Im Berichtsjahr wurden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Be- triebsbrandschutzorganisationen 10 Brand- schutzübungen vorbereitet und unter Ein- bindung der örtlichen Freiwilligen Feuer- wehren durchgeführt (21. Februar 2003 - Kellerbrand im „Casabianca", 11. März 2003 Brand im Kopierraum in der Volks- schule Amras, 12. Mai 2003 Zimmerb- rand im Zentrum St. Franziskus, 14. Mai 2003 Brandmeldealarm im Bergisel- sprungturm, 5. Juni 2003 - Kellerbrand in der Volksschule Angergasse, 13. Juni 2003 - Brand im Sanatorium Kettenbrücke, 17. Juni 2003 Wohnungsbrand im Voest- Hochhaus, 17. Juni 2003 Zimmerbrand im Hotel Hilton, 14. August 2003 - Bürob- rand im Hypo-Center, 1. Dezember 2003 - Brand auf einer Bettenstation an der chir- urgischen Universitätsklinik). Erstmals wurde von der Stadtgemeinde ein „Tag der offenen Tür", am 24. Oktober 2003, organisiert, an welchem von der Berufs- feuerwehr neben praktischen Vorführun- gen ein Informationsstand betreut wurde. Mit dem ORF Tirol wurde ein Fernsehbei- trag betreffend, Brandschutzmaßnahmen in der ÖBB-Tiefgarage" sowie ein Radio- beitrag über Brandschutzmaßnahmen beim Grillen erstellt. In den Printmedien wurde ausführlich über die Gefahren bei der Verwendung von offenem Licht und pyrotechnischen Gegenständen berichtet. VORBEUGENDER BRANDSCHUTZ SAANSURSACHEN 106 Mitarbe Sachaufwan 1.300 Brand 2.550 techni • 110 Gefahrgut- einsätze ⚫500 Feuerbescha dienste U.v.c.m. Jahresbericht 2003 Ausbildung, Organisation, F Sonstiges ür die laufende Information und Fortbildung der in diesem Feuer- wehrbereich tätigen Mitarbeiter wurden zwei Referatsdienstbespre- chungen sowie eine Koordinationsbe- sprechung mit den Mitarbeitern der Baupolizei durchgeführt. Weiters nah- men die Referatsmitarbeiter geschlos- sen am ÖBFV-Seminar „Vorbeugender Brandschutz" vom 20. bis 23. Oktober 2003 an der LFS Tirol teil. Im Rahmen der Mitarbeit als ständiger Vertreter der Berufsfeuerwehr Innsbruck im ÖBFV, Ref. 4. TRVB-Arbeitskreis, erfolgte die Teilnahme an 4 Arbeitssitzungen sowie die Teilnahme als Vortragender im Rah- men des ÖBFV-Seminars. Im Berichts- jahr wurde im gesamten Stadtmagistrat das PC-Betriebssystem auf Windows XP umgestellt, wodurch für alle PC-Nutzer Schulungen erforderlich waren. Mit der Zuteilung des Dienstpooles VI für die Stellung der Berufsfeuerwehrfahnen- abordnung wurde in Zusammenarbeit mit dem Bataillionsfähnrich des Militär- kommandos Tirol erstmals eine Schu- lung für die neuen Fähnriche der Be- rufsfeuerwehr organisiert. Wir alle si BR Johann Zimmermann BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehren Freiwillige Feuerwehr Amras Mannschaft Aktive Übungen 21.2. Übung: „Casa - Bianca" 8 Frühjahrsübungen 7.4. Atemschutzübung: Brandhaus Telfs 11. 4. Einsatzübung: VS Amras 5.6. Erste-Hilfe-Kurs im Gerätehaus 8 Herbstübungen 6./13. 11. Abseilübungen 27 Hydrantenüberprüfungen 53 Reservisten 23 Verbindungsmann. Chronist Feuerwehrkurat Gesamt 79 HBI Hermann Schieferer Kommando Kdt. BR Walter Gollner-Laimgruber Kdt.-Stv. Fahrzeuge LF-B Mercedes-Benz 250 kg Pulverlöschmittelanhänger TLF 4500-500 Magirus KLF Mercedes-Sprinter TF Toyota-Bus TF/Amras Mitsubishi L200 im Schutzbereich Amras 750 kg Pkw-Anhänger Ausbildung ⚫2 Grundlehrgänge (Markus Oberluggauer, Martin Untergasser) 1 Gruppenkommandantenlehrgang (Hannes Trenkwalder) ⚫2 Maschinistenlehrgänge (Markus Hundsbichler, Hannes Trenkwalder) ⚫3 Atemschutzlehrgänge (Hannes Hundsbichler, Thomas Busse, Georg Senzenberger) ⚫1 Führerscheinlehrgang (Markus Lukanc) ⚫1 Pumpeneinschulung - Grintex (Hermann Schieferer, Hans Wieser) Hilfeleistungen und Sicherheitsdienste Brandsicherheitswachen Sicherheitsdienst beim Faschingsumzug Igls Kirchenreinigung • Dorffest Sicherheitsdienst bei der Triathlon- veranstaltung des TTCI ⚫1 Bundesleistungswettbewerb 2003 D iese Gesamtaktivitäten ergeben einen Stundenaufwand von ca. wurde dabei nicht eingerechnet. Die auf- gewendeten Gesamtstunden für Alarme und Einsätze im abgelaufenen Jahr be- trugen insgesamt 472 Stunden. Im Zuge der Einsätze wurde im selben Zeitraum mit sämtlichen Fahrzeugen eine Strecke von insgesamt 126 Kilometer zurückge- legt. Der Einsatzschwerpunkt der FF Arzl lag 2003 bei Hochwassereinsätzen, wo- von ein Einsatz im Keller unserer Wache notwendig war. FEUERWEHR INNSBRUCK Einheit Ameas Jahresbericht 2003 Freiwillige Feuerwehr Arzl Kommando Kommandant Kdt.-Stv. HBI Matthias Sparber OBI Christoph Larcher Mannschaft Aktive Reserve .59 12 Jugendfeuerwehr Ehrenmitglieder. Gesamt 11 4 86 Aktivitäten Übungen 36 Schulungen .5. Wachdienste .26 Alarme und Einsätze .46 davon Brandeinsätze 12 Technische Einsätze .34 sonstige Aktivitäten 15 Kameradschaft .28 8 Sitzungen Gesamt 164 00 00 31 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Hötting Kommando fnu frey Jud Kommandant Kommandant-Stv. Kassier Schriftführer Hans Tusch Alois Heis Norbert Nocker Alois Muglach jun. Mannschaft Aktive 67 Feuerwehrjugend 2 Mitglieder außer Dienst Gesamt 6 75 Fahrzeuge KDO RLFA 2000/200 TLFH 2000/100 TLFA 4000/200 DLK 23/12 KLF TF MTF Einsatzgebiet Mitsubishi L200 Iveco - Marte Magirus - Marte Steyr - Rosenbauer Magirus Ford Transit Pinzgauer Toyota Corolla Hötting, Höttinger Au, Allerheiligenhöfe, Lohbachsiedlung, Kranebitten, Flughafen, Mariahilf, St. Nikolaus, Klinik, Altstadt. Einsatzfläche. Einwohner 44,72 km² .34.000 m Jahr 2003 wurde die FF Hötting zu insgesamt 59 Einsätzen alarmiert, die sich aus 17 Brandeinsätzen und 42 technischen Einsätzen zusammensetzen. Besonders in Erinnerung blieb der ausge- dehnte Wohnungsbrand im Sonnen- schlössl am Speckweg 3 vom 11. April. Durch das schnelle Eingreifen der BF Inns- bruck und unsererseits konnte ein größe- res Schadensausmaß am Dachstuhl ver- hindert werden. Aber auch der Waldbrand oberhalb vom Rauschbrunnen, der vom 8. bis 10. Mai andauerte verlangte den Einsatzkräften einiges ab. Im Juni und Ju- li mussten nach Unwettern zahlreiche Kel- ler und Wohnungen ausgepumpt werden. Am 21. Juli wurden von einem starken Sturm zahlreiche Dächer abgedeckt. Die- se wurden provisorisch gerichtet sowie mehrere Straßen von umgestürzten Bäu- men wieder frei gemacht. An diesem Montagnachmittag standen kurz nach 14:00 Uhr 27 Mann der FF Hötting für mehr als sechs Stunden im Einsatz. Glimpflich ging hingegen die Notlandung einer Lufthansa-Maschine aus. Am Sams- tag, 23. August nachmittags, fing diese Feuer und der Pilot brach den Flug nach Mailand ab und setzte mit einer Notlan- dung am Innsbrucker Flughafen auf. Übung und Ausbildung Bei den 30 Dienstagübungen waren im Schnitt 25 Mann anwesend. Neben theo- retischen Schulungen wurde heuer ein besonderes Augenmerk auf einsatznahe Übungen gelegt, wie auch mit heißen" Übungen im Abbruchhaus Gasthaus Eller in der Höhenstraße. Auch wurden 6 Alarm- übungen mit der BF Innsbruck, anderen FF-Einheiten und der Rettung Innsbruck abgehalten, welche unter anderem auch dem Vorbeugenden Brandschutz dienten. Übungsannahmen waren z. B.,,Brand in der Talstation der Nordkettenbahn mit Notbremsung der talwärtsfahrenden Gon- del" oder „Ein schwerer Verkehrsunfall mit zahlreichen Verletzten in der Höll" um nur zwei namentlich zu nennen. Die,,C-Fahrer" unserer Einheit nahmen im November an einem Fahrsicherheitstrai- ning des ÖAMTC teil. Neben den theore- tischen Schulungen wurden sie auch mit den eigenen Fahrzeugen auf die Gefahr von unterschiedlichen Fahrverhältnissen aufmerksam gemacht. 2003 im kurzen Überblick Insgesamt wurden heuer 268 Dienste verrichtet, welche 5.301 Stunden verbu- chen. Für Einsätze kamen insgesamt 1.289 Stunden auf (Brandeinsätze 760 Stunden, technische Einsätze 529 Stun- den) für Übungen und Ausbildung wur- den 1.997 Stunden aufgewendet. Wie je- des Jahr wurden auch zahlreiche Brand- sicherheitsdienste abgehalten, wie z. B. beim Bergsilvester oder dem Stadtfest zur Sommersonnenwende. Zur Aufrechter- haltung der Wasserversorgung im Brand- fall wurden im Schutzbereich der FF Höt- ting insgesamt 142 Hydranten überprüft, wofür 91 Stunden aufgewendet werden mussten. Wie auch alle anderen FF-Ein- heiten nahmen wir an den Arbeiten zum Bundesfeuerwehrleistungsbewerb teil. Wir waren hauptsächlich mit dem Auf- und Abbau des Zeltes betraut und stell- ten eine erhöhte Einsatzbereitschaft für das Wochenende. 130 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hötting Am 26. und 27. Juni 2004 werden die Feierlichkeiten zu „,130 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hötting" stattfinden. Wir freu- en uns jetzt schon auf euren Besuch. Un- ter dem Motto „Gott zur Ehr', dem Nächs- ten zur Wehr" bedanken wir uns für die gute Zusammenarbeit mit den Kameraden im Bezirk und hoffen auf ein unfallfreies Finsatz- und Übungsiahr N achdem sich zu Jahresbeginn das bisherige Kommando entschlos- sen hatte, bei den anstehenden Neuwahlen nicht mehr zu kandidieren, wurde die Führung der Einheit ab März in jüngere Hände gelegt. Mit Christoph Schlenz als Kommandant und Johann Schredelseker als Stellvertreter und Ju- gendbetreuer wurde das Jahr 2003 mit viel Elan und neuen Ideen in Angriff genom- men. Wie bei den meisten Feuerwehrein- heiten überwogen auch bei der FF Hun- gerburg die technischen Einsätze. Insge- samt wurde die Einheit zu 11 technischen und 2 Brandeinsätzen alarmiert. Am 8. Mai 2003 ebenso wie am darauf fol- gendem Tag galt es, gemeinsam mit an- deren FF-Einheiten der Stadt einem Wald- brand im Gebiet Rauschbrunnen Herr zu werden. Das steile Gelände erschwerte die Löscharbeiten der Mannschaften als auch den Hubschraubereinsatz. Durch starke Unwetter am Abend des 6. Juni 2003 wurde unsere Einheit zu meh- reren Einsätzen im eigenen Schutzgebiet alarmiert. Es galt überflutete Keller auszu- pumpen und bei gefährdeten Objekten vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Während ein Teil der Mannschaft mit Nacharbeiten beschäftigt war, wurden bei- de Fahrzeuge zu Einsätzen ins Stadtgebiet beordert. Sowohl im Stadtteil Saggen als auch in der Reichenau unterstützten wir die dortigen Kameraden bei ihren Einsät- zen. Auch gab es wieder einige Autobe- sitzer, welche die Gegebenheiten des Ge- ländes auf der Hungerburg unterschätzten und mittels der Seilwinde am TLF aus der misslichen Lage befreit werden mussten. Dass die Ausbildung nicht zu kurz kam, da- für sorgte das neue Kommando. Die Ausbildungsschwerpunkte umfassten die gesamte Feuerwehrtechnik und um den Ausbildungserfolg zu messen, wurden im Berichtsjahr insgesamt 4 Alarmübungen davon 3 im größerem Rahmen mit der Nachbareinheit Hötting durchgeführt. Jahresbericht 2003 Freiwillige Feuerwehr Hungerburg Kommando Kommandant Kdt.-Stv....... Statistik Christoph Schlenz Johann Schredelseker Brandeinsätze Technische Einsätze 11 Mannschaft Aktiv Jugend 25 13 Mitglieder außer Dienst. Gesamt 8 46 Stunden Einsätze. Übungen/Schulungen 214 .2.458 2.672 Gesamt Seferbeban Im März wurde für rund 40 Buben und Mädchen im Alter von 12 bis 16 Jahren der Wissenstest durchgeführt, bei dem diese erlerntes Feuerwehrwissen in den Stufen Bronze, Silber oder Gold unter Beweis stellten. Erstmals wurde dieser Bewerb auf der Hungerburg durchgeführt. Um die durch Abwanderung etwas dünn gewordene Personaldecke der Einheit wie- der zur verstärken, wurde eine intensive Öffentlichkeitsarbeit auf der Hungerburg betrieben. Dadurch wuchs die Jugend- gruppe auf 15 Mitglieder an. Beim Bundesfeuerwehrleistungsbewerb stellte unsere Einheit ihren Mann (und na- türlich auch Frau), auch die Jugendgruppe arbeitete tüchtig mit! Es gab aber auch traurige Ereignisse und so mussten wir unseren Altkommandan- ten Luis Pirchner und unsere Fahrzeugpa- tin Waldtraut Katholnigg auf deren letzten Weg Geleit geben. Ehre ihrem Andenken. Für das Jahr 2004 hat sich die Einheit wie- der viel vorgenommen und so wurde be- reits im November 2003 ein Umbau der Nassräume unserer Wache in Angriff ge- nommen. Die finanziellen Mittel dafür werden aus dem Einheitsbudget und durch (Sach-)Spenden aufgebracht. Schulungsschwerpunkte Sämtliches Gerät Wache und Fahrzeuge Fahrtraining Atemschutz (Einsatzübungen) Wassertransport über weite Strecken (Einsatzübung Waldbrand) Gefährliche Stoffe BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Igls Kommando Kommandant Josef Pittl B FEUERWEHR IGLS ei den verschiedenen Einsätzen be- teiligten sich in Summe 469 Mit- glieder die 669 Einsatzstunden auf- weisen können. Am Anfang des Jahres be- schäftigten uns mehrere technische Alar- me, bei denen aus einem nicht fachge- recht installierten Flüssiggastank immer wieder kleiner Mengen Gas ausströmten. Der Eigentümer der Liegenschaft unter- nahm immer wieder Versuche die Anlage in Betrieb zu setzen und bescherte uns da- mit insgesamt 6 Einsätze zu allen Tages- und Nachtzeiten. FEUERWEHR IGLS Kdt.-Stv. Kassier Gerhard Mayregger Christoph Stöckholzer Schriftführer Kersten Wirth Mannschaft Mannschaftstand Reserve Statistik Brandeinsätze Technische Einsätze Brandsicherheitswachen Arbeitseinsätze Gesamt 41 13 6 .24 .3 14 47 Bei den Brandeinsätzen wäre der Brand im Dorfpub hervorzuheben. Die Brandur- sache waren mehrere Verpuffungen bei ei- nem Ölofen. Erste Löschversuche des Lo- kalbesitzers schlugen fehl. Erst die eintref- fende Feuerwehr konnte mittels schwerem Atemschutz die Ölzufuhr stoppen. Die fi- nanziellen Mittel der Einheit wurden im letzten Jahr durch die Fertigstellung des STARZY ERNE R US Schulungsraumes, die Anschaffung eines Beamers und eines akkubetriebenen hy draulischen Rettungsgerätes (Bergesche re, Spreizer, Hydraulikzylinder) sehr stark belastet. Wegen der Anschaffung des hy draulischen Rettungsgerätes wurde das Hauptaugenmerk bei der Ausbildung auf Technische Einsätze gelegt. Insgesamt wurden 21 Übungen und Schulungsaben de durchgeführt. Den Abschluss der Frühjahrsproben bilde te eine nicht angekündigte Alarmübung, die gemeinsam mit der Rettung Innsbruck unterhalb von Heiligwasser durchgeführt wurde. Übungsannahme war ein Ver kehrsunfall auf der Forststraße Richtung Bobbahn. Ein Fahrzeug ist in Folge der Kol- lision über die Böschung in den Wald ab- gestürzt, wobei eine Person im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Das zweite Fahrzeug brannte und verursachte in weiterer Folge einen kleinen Waldbrand. Die Personen wurden aus dem Fahrzeug herausge schleudert und sind über die Böschung in den Wald abgestürzt. Die Übung diente im wesentlichen zur Überprüfung des Wis sensstandes der Mannschaft und in zwei ter Linie die Zusammenarbeit mit Rettung und Notarzt zu verbessern. Die Übung war ein voller Erfolg und so re alistisch gestaltet, dass manche Feuer wehrmänner bis zum Schluss an einen realen Einsatz glaubten. D as Highlight der FF Mühlau im Jahr 2003 war sicher das in Dienststel- len unseres neuen RLFA 2000 am 23.06.2003 mit Fahrzeugsegnung am 21.09.2003. Mit diesem Einsatzfahrzeug wurde die Schlagkraft der FF Mühlau nicht nur verdoppelt sondern um vieles mehr er- höht. Die Einheit ist sich bewusst, dieser Anforderung nur mit dementsprechender Ausbildung gerecht zu werden. (FOTO) 67 Einsätze mit 448 Mann/Frau das sind gesamt 737 Mannstunden, im Jahr 2003 davon 8 Brandeinsätze und 59 Technische Einsätze, der größte Einsatz im Jahr 2003 war am 21. Juli nach einem starken Sturm über Innsbruck, in der Karl Innerebner Stra- Be, wo ein ca. 350m² großes Blechdach auf ein Nachbarhaus stürzte. FEUERWEHR In 30 Übungen mit 540 Mann/Frau das sind gesamt 1012 Mannstunden, haben wir das praktische Arbeiten im Technischen wie im Brandeinsatz geübt davon neun mal mit anderen FF Einheiten oder der Be- rufsfeuerwehr was für die Zusammenar- beit bei einem Einsatz äußerst wichtig ist. Hier darf die Einsatzübung mit der FF Höt- ting im alten BTV-Gebäude in der Erler- straße, welche vom Bereitschaftsoffizier der BF BR Ing. Hundsbichler Josef bestens vorbereitet war, besonders erwähnt wer- den. Danke möchten wir auch dem Be- zirkskassier Werner Forster der die Übung nach Absprache mit dem Vorstand der BTV möglich machte. Bei 23 Hilfeleistungen mit 140 Mann/ Frau das sind gesamt 577 Mannstunden, wie zum Beispiel beim Langlaufsprint in der Maria-Theresien-Straße, der Mithilfe beim Auf- und Abbau der Riesensandkis- te in der Maria-Theresien-Straße, bewäs- sern von Maisfeldern wegen der staken Trockenheit und Ordnerdienst bei der Bi- schofsweihe stellte die Einheit Mühlau ih- ren Mann/Frau. Bei 21 Schulungen mit Jahresbericht 2003 Freiwillige Feuerwehr Mühlau Mannschaft Aktive Jugend Mitglieder außer Dienst Ehrenmitglieder Gesamt. Ausschuss Kommandant Kdt.-Stv. Kassier Schriftführer Zugskdt.. Gruppenkdt. 56 8 16 .5 85 HBI Albert Pfeifhofer BI Josef Mayr .HV Bernhard Gstir HV Hannes Schreiner BM Ulrich Schlögl BM Thomas Nigler BM Alexander Nigler HLM Stefan Gutmann LM Herbert Schreiner .LM Eugen Hagspiel LM Michael Ebenbichler LM Thomas Winterle Jugendbetreuer Obermaschinist... OLM Michael Felicetti LM Romed Berger Gerätewart Fahrzeuge RLFA 2000 LFB TF MTF Anhänger Scania 114, Bj. 2003 Mercedes 508, Bj. 1984 Toyota, Bj. 1995 Toyota, Bj. 1995 Hosp, Bj. 2001 244 Mann/Frau das sind gesamt 619 Mannstunden, teilweise im Schulungs- raum oder am Gerät, wurde unser Wissen erweitert oder aufgefrischt. In 82 Wachdiensten mit 618 Mann/Frau das sind gesamt 1.437 Mannstunden, wurden unsere Fahrzeuge, Geräte und Wache gewartet und gereinigt. 13 Mitglieder besuchten einen Kurs an der Landesfeuerwehrschule. 55 Dienstein- tragungen der Jugendgruppe mit 496 Mann/Frau und gesamt 1.566 Mannstun- den, aufgeteilt in feuerwehrtechnische Ausbildung und Jugendarbeit, zeugen von einem regen Betrieb in unserer Ju- gendgruppe. Die Jugendfeuerwehr Müh- lau feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen. Die 22 Mann/Frau im Aktivdienst welche aus der Jugendgruppe kamen, beweisen wie wichtig die Jugendarbeit für die Schlagkraft unserer Einheit ist. 35 BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Igls Kommando Kommandant Josef Pittl Gerhard Mayregger Christoph Stöckholzer B FEUERWEHR IGLS ei den verschiedenen Einsätzen be- teiligten sich in Summe 469 Mit- glieder die 669 Einsatzstunden auf- weisen können. Am Anfang des Jahres be- schäftigten uns mehrere technische Alar- me, bei denen aus einem nicht fachge- recht installierten Flüssiggastank immer wieder kleiner Mengen Gas ausströmten. Der Eigentümer der Liegenschaft unter- nahm immer wieder Versuche die Anlage in Betrieb zu setzen und bescherte uns da- mit insgesamt 6 Einsätze zu allen Tages- und Nachtzeiten. FEUERWEHR IGLS Kdt.-Stv. Kassier Schriftführer ................ Kersten Wirth Mannschaft Mannschaftstand Reserve Statistik Brandeinsätze Technische Einsätze Brandsicherheitswachen Arbeitseinsätze Gesamt 41 13 6 .24 3 14 .47 Bei den Brandeinsätzen wäre der Brand im Dorfpub hervorzuheben. Die Brandur- sache waren mehrere Verpuffungen bei ei- nem Ölofen. Erste Löschversuche des Lo- kalbesitzers schlugen fehl. Erst die eintref- fende Feuerwehr konnte mittels schwerem Atemschutz die Ölzufuhr stoppen. Die fi- nanziellen Mittel der Einheit wurden im letzten Jahr durch die Fertigstellung des TARZT Schulungsraumes, die Anschaffung eines Beamers und eines akkubetriebenen hy- draulischen Rettungsgerätes (Bergesche re, Spreizer, Hydraulikzylinder) sehr stark belastet. Wegen der Anschaffung des hy draulischen Rettungsgerätes wurde das Hauptaugenmerk bei der Ausbildung auf Technische Einsätze gelegt. Insgesamt wurden 21 Übungen und Schulungsaben de durchgeführt. Den Abschluss der Frühjahrsproben bilde te eine nicht angekündigte Alarmübung die gemeinsam mit der Rettung Innsbruck unterhalb von Heiligwasser durchgeführt wurde. Übungsannahme war ein Ver kehrsunfall auf der Forststraße Richtung Bobbahn. Ein Fahrzeug ist in Folge der Kol- lision über die Böschung in den Wald ab gestürzt, wobei eine Person im Fahrzeug eingeklemmt wurde. Das zweite Fahrzeug brannte und verursachte in weiterer Folge in einen kleinen Waldbrand. Die Personen wurden aus dem Fahrzeug herausge schleudert und sind über die Böschung den Wald abgestürzt. Die Übung diente im wesentlichen zur Überprüfung des Wis sensstandes der Mannschaft und in zwei- ter Linie die Zusammenarbeit mit Rettung und Notarzt zu verbessern. Die Übung war ein voller Erfolg und so re alistisch gestaltet, dass manche Feuer wehrmänner bis zum Schluss an einen realen Einsatz glaubten. D as Highlight der FF Mühlau im Jahr 2003 war sicher das in Dienststel- len unseres neuen RLFA 2000 am 23.06.2003 mit Fahrzeugsegnung am 21.09.2003. Mit diesem Einsatzfahrzeug wurde die Schlagkraft der FF Mühlau nicht nur verdoppelt sondern um vieles mehr er- höht. Die Einheit ist sich bewusst, dieser Anforderung nur mit dementsprechender Ausbildung gerecht zu werden. (FOTO) 67 Einsätze mit 448 Mann/Frau das sind gesamt 737 Mannstunden, im Jahr 2003 davon 8 Brandeinsätze und 59 Technische Einsätze, der größte Einsatz im Jahr 2003 war am 21. Juli nach einem starken Sturm über Innsbruck, in der Karl Innerebner Stra- Be, wo ein ca. 350m² großes Blechdach auf ein Nachbarhaus stürzte. FEUERWEHR In 30 Übungen mit 540 Mann/Frau das sind gesamt 1012 Mannstunden, haben wir das praktische Arbeiten im Technischen wie im Brandeinsatz geübt davon neun mal mit anderen FF Einheiten oder der Be- rufsfeuerwehr was für die Zusammenar- beit bei einem Einsatz äußerst wichtig ist. Hier darf die Einsatzübung mit der FF Höt- ting im alten BTV-Gebäude in der Erler- straße, welche vom Bereitschaftsoffizier der BF BR Ing. Hundsbichler Josef bestens vorbereitet war, besonders erwähnt wer- den. Danke möchten wir auch dem Be- zirkskassier Werner Forster der die Übung nach Absprache mit dem Vorstand der BTV möglich machte. Bei 23 Hilfeleistungen mit 140 Mann/ Frau das sind gesamt 577 Mannstunden, wie zum Beispiel beim Langlaufsprint in der Maria-Theresien-Straße, der Mithilfe beim Auf- und Abbau der Riesensandkis- te in der Maria-Theresien-Straße, bewäs- sern von Maisfeldern wegen der staken Trockenheit und Ordnerdienst bei der Bi- schofsweihe stellte die Einheit Mühlau ih- ren Mann/Frau. Bei 21 Schulungen mit Jahresbericht 2003 Freiwillige Feuerwehr Mühlau Mannschaft Aktive ........ Jugend Mitglieder außer Dienst Ehrenmitglieder Gesamt. Ausschuss Kommandant Kdt.-Stv. Kassier Schriftführer Zugskdt.. Gruppenkdt. Jugendbetreuer Obermaschinist Gerätewart Fahrzeuge RLFA 2000 LFB TF MTF Anhänger 56 8 .16 5 85 HBI Albert Pfeifhofer BI Josef Mayr HV Bernhard Gstir HV Hannes Schreiner BM Ulrich Schlögl BM Thomas Nigler BM Alexander Nigler HLM Stefan Gutmann .LM Herbert Schreiner .LM Eugen Hagspiel LM Michael Ebenbichler LM Thomas Winterle OLM Michael Felicetti LM Romed Berger Scania 114, Bj. 2003 Mercedes 508, Bj. 1984 Toyota, Bj. 1995 Toyota, Bj. 1995 Hosp, Bj. 2001 244 Mann/Frau das sind gesamt 619 Mannstunden, teilweise im Schulungs- raum oder am Gerät, wurde unser Wissen erweitert oder aufgefrischt. In 82 Wachdiensten mit 618 Mann/Frau das sind gesamt 1.437 Mannstunden, wurden unsere Fahrzeuge, Geräte und Wache gewartet und gereinigt. 13 Mitglieder besuchten einen Kurs an der Landesfeuerwehrschule. 55 Dienstein- tragungen der Jugendgruppe mit 496 Mann/Frau und gesamt 1.566 Mannstun- den, aufgeteilt in feuerwehrtechnische Ausbildung und Jugendarbeit, zeugen von einem regen Betrieb in unserer Ju- gendgruppe. Die Jugendfeuerwehr Müh- lau feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen. Die 22 Mann/Frau im Aktivdienst welche aus der Jugendgruppe kamen, beweisen wie wichtig die Jugendarbeit für die Schlagkraft unserer Einheit ist. 35 RWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Neu-Arzl Mannschaft Aktive....... 42 Feuerwehrjugend .16 Mitglieder ausser Dienst .17 Ehrenmitglieder 3 FEUERWEHR Gesamt 78 Kommando Kommandant. HBI Dietmar Schwabl Kdt.-Stv... OBI Josef Tusch Fahrzeuge Im Jahr 2003 wurde die FF Neu-Arzl zu insgesamt 51 Einsätzen alarmiert, wel- che sich in 43 technische Hilfeleistun- gen (Auspumparbeiten nach Unwettern usw.) und 8 Brandeinsätzen unterteilen. Kommandofahrzeug (KDO) Transportfahrzeug (TF) Kleinlöschfahrzeug (KLF) Tanklöschfahrzeug (TLF) Drehleiter 30 m (DLK 23-12) UERWEHR EU ARZL FEUERWACHE NEU-A FEUERWEHR Bei den Brandeinsätzen ist sicher der Brand im Sonnenschlössl am Speckweg im April 2003 in bester Erinnerung. Zahlrei- che technische Einsätze (über 30) wurden bei den Unwettern im Juni und Juli 2003 absolviert. Der spektakulärste technische Einsatz im vergangenen Jahr war sicher der Assistenzeinsatz,, Ungeziefervernich- tung" am 21. Stock Hochhaus in der Ka- jetan-Sweth-Straße 54. Auch beim Bundesleistungswettbewerb vom 12. bis 14. September 2003 wurde von unseren Männern großartige Arbeit geleistet. Bei den insgesamt 22 Frühjahrs- und Herb- stübungen nahmen durchschnittlich 20 Mann pro Übung teil. Insgesamt leistete die FF Neu-Arzl im Jahre 2003 1.200 Ar- beitsstunden bei Einsätzen und Übungen. Im Jahresbericht 2003 kann auch ein- mal die Gelegenheit wahrgenommen werden und den Kameraden der FF Rei- chenau einmal danke zu sagen für die ge- leistete Arbeit und für ihren Einsatz im Sin- ne der Mitmenschen. Werden doch das ganze Jahr jede Woche am Freitag die Übungen abgehalten und in der übungs- freien Zeit werden Wachdienste durchge- führt, die dazu dienen die Gerätschaften in Ordnung zu halten. Die Mannschaftsstärke der Einheit Reiche- nau besteht aus 50 Feuerwehrmännern und 2 Feuerwehrfrauen, dazu kommen noch 9 Mitglieder der Feuerwehrjugend und 3 Ehrenmitglieder. Der Fuhrpark der Einheit Reichenau be- steht aus einem Tanklöschfahrzeug 2000/ 200, Baujahr 2003, einem Kleinlöschfahr- zeug, Baujahr 1979, einem Leichtlösch- fahrzeug, Baujahr 1989, einem Transport- fahrzeug Baujahr 1993 und einem Gefah- rengutfahrzeug Baujahr 1979. SCANIA FEUERWEHR Im Jahr 2003 wurden von der Einheit Rei- chenau 4 Brandeinsätze, 11 technische Einsätze und 1 Brandsicherheitswache be- wältigt. Zum großen Ereignis für die FF Reichenau wurde der Umbau des neuen TLF 2000/ 200. Es wurde von uns in vielen Sitzungen und Besprechungen zu einem sehr mo- dernen Löschgerät ausgebaut. So wurde in diesem Fahrzeug eine hochmoderne Schaumzumischanlage des Typs Hydro- flow eingebaut. Weiters wurde das Fahr- zeug auch mit Fognails ausgerüstet und ist der Stolz der Einheit und wurde im Juni festlich eingeweiht. Die Einheit Reichenau ist auch am sportlichen Sektor sehr rege tätig. So fahren einige Kameraden immer bei den Staatsmeisterschaften im Rad fah- ren des Bundesfeuerwehrverbandes mit. Jahresbericht 2003 Freiwillige Feuerwehr Reichenau Kommando Kommandant Kommandant-Stv.: .Armin Praxmarer Helmut Plank Kassier Schriftführer Franz Gapp Andreas Sturm Mannschaft Aktive Feuerwehrjugend Ehrenmitglieder Gesamt 52 9 .3 64 So waren unsere Kameraden 2003 in der Nähe von Bregenz wiederum erfolgreich dabei. Weiters wurden von unserer Fuß- ballmannschaft auch einige Turniere be- stritten. Weiters wurde im Herbst 2003 der Umbau des neuen Schulungs- und Auf- enthaltsraumes in der Desinfektion be- gonnen. Im Ernstfall kann dieser Raum auch für Desinfektionen im größeren Stil bei Katastrophen umfunktioniert werden. AUF 122 So wird ein Teil des Raumes zur sauberen Zone umgebaut. In den Feuerwehren muss darauf geachtet werden, dass die Ausbildung der Jugend nicht zu kurz kommt, denn hier wird unser Nachwuchs geformt. Die Jugendlichen der Feuerwehr zeigen bei Wissenstests ihr Fachwissen. Bei bestan- dener Prüfung bekommt der Feuerwehr- mann ein Abzeichen, je nach Schwierigkeit der Prüfung, in Bronze, Silber oder Gold. Im ersten Quartal 2003 fanden bei den Einheiten im Bezirk Innsbruck-Stadt Neu- wahlen statt. In unserer Einheit wurde das eingespielte Führungsteam wieder ge- wählt. Es muss einmal den Feuerwehrka- meraden, sprich den Hydrantenwarten, Dank ausgesprochen werden, da sie Jahr für Jahr in den zugewiesenen Bereichen in FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU den Stadtteilen immer wieder Hydranten- kontrollen durchführen und somit zu einen großen Teil für eine sichere Versorgung durch das Innsbrucker Wassernetz ge- währleisten. In unserer Einheit wurde auch durch den Fleiß unserer jüngeren Riege der Einsatz- mannschaft das Gefahrenstofffahrzeug immer wieder auf dem besten Stand ge- halten. Es wird immer wieder bewiesen, dass für die Sicherheit der Innsbrucker Be- völkerung von den Feuerwehren ein enor- mes Stundenpotential aufgewendet wird. So waren es bei uns im vergangenen Jahr 5.052 Stunden für diverse Tätigkeiten. ZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Freiwillige Feuerwehr Vill Mannschaft Aktive........ 36 Mitglieder ausser Dienst 8 Ehrenmitglieder .2 Gesamt .46 FEUERY KLFA FEUERWEHR 122 Kommando Kommando Kdt.-Stv. 1-543X n den Jahren 2001 bis 2003 wurden in der Freiwilligen Feuerwehr Vill einige zukunftsweisende Akzente gesetzt. Unter große Mithilfe des BFV und der Stadtführung konnte der Ausbau der Feu- erwache sowie der Austausch des Klein- löschfahrzeuges umgesetzt werden. Bei den Neuenwahlen im Frühjahr 2003 wurde das Kommando mit Kommandant Franz Rofner und den Verwaltern Robert Koch sowie Martin Weber nahezu ein- stimmig wieder bestellt. Kommandant- Stv. Günther Huber konnte aus beruf- lichen Gründen seine Arbeit nicht mehr voll wahrnehmen. An seinen Platz kehrte Martin Feichtner zurück, der zuvor schon 15 Jahre Kom- mandant-Stv. der Einheit war. Im Mann- schaftsbereich haben wir den Stand bei- behalten, wobei hinter den Kulissen eine drastische Bewegung stattfand. Ein Groß- teil der Geburtsjahre 1970 bis 1975 wan- derte aus unserem Dorf ab, sodass es galt, nahezu eine komplette Generation zu er- setzen. Dies ist uns zur Gänze gelungen. Durch Neueintritte konnte der Mann-. schaftsstand gehalten werden. Die Ju- gendausbildung wurde mit der Feuerwehr Igls koordiniert. Beide Einheiten haben junge begeisterte Burschen, die bei der Feuerwehr mitmachen" wollen. Da un- serer Meinung nach eine sinnvolle Ju- gendarbeit nur ab einer gewissen Größe möglich ist, wurde unsere Jugendfeuer- wehr in Igls ausgebildet. Bei dieser Gele- genheit bedanken wir uns bei der Nach- bareinheit Igls sowie bei den Jugendbe- treuern Michael Kozubowski und Thomas Wopfner die in ihrer Jugendarbeit unseren Nachwuchs hervorragend für zukünftige Aufgaben ausgebildet haben. OBI Franz Rofner OBI Martin Feichtner Diverse kleinere aber notwendige Arbeits- geräte im technischen Bereich sowie Hel- me, Werkzeug und Bekleidung konnten auf den neuesten Stand gebracht werden. Wir bedanken uns bei den großzügigen Spendern, bei der gesamten Bevölkerung unseres Stadtteils sowie bei den Kamera- den der verschiedenen Einheiten die unse- ren Einladungen zu diversen Veranstaltun- gen gefolgt sind. Dadurch war insgesamt die Mitfinanzierung dieser Projekte mög- lich. Bei den Einsätzen,,verfolgte" uns, die in unserem Schutzbereich liegende Depo- nie Ahrntal die letzten Jahre vermehrt. Hier konnten wir durch Kenntnisse der ört- lichen Gegebenheiten und durch zahlrei- che Übungen rasch und effizient mithel- fen. Technische Kleineinsätze (Windwürfe, Fahrzeugbergungen, Hochwassereinsät- ze, technische Hilfeleistungen, Brandmel- dealarme) rundeten das Bild ab. Bei den Übungen konnten wir auf die profunden Kenntnisse unseres Verbindungsmannes Martin Rofner zurückgreifen, der uns auch immer mit Rat und Tat zur Seite steht. Der vom BFV und der Berufsfeuerwehr bestens koordinierte Bezirksübungstag im Ahrntal war für uns eine wertvolle und hoffentlich wiederkehrende Möglichkeit die Theorie unter realistischen Bedingungen praktisch umzusetzen. Auch die Kameradschaftspflege in der Ein- heit durfte nicht fehlen. Runde Geburts- tage unserer Ehrenmitglieder sowie kleine Feierlichkeiten wurden in der Einheit ge- feiert. Die Abhaltung unseres traditionel- len Feuerwehrballs und des Feuerwehr- frühschoppen sind ein Fixpunkt im,,dörf lichen Leben", ebenso der Besuch und das Ausrücken bei diversen Festen im Dorf und bei Festen im Bezirk und bei Nachbarein- heiten. Bei der größten Feuerwehrveran staltung des Jahres 2003 - dem Bundes- feuerwehrleistungsbewerb im Innsbrucker Tivolistadion hat unter anderen auch die Einheit Vill mitgewirkt und ihre zugewie- sene Arbeit problemlos gemeistert. In den kommenden Jahren wird es eine große Herausforderung für den neu ge wählten Ausschuss sein, im Ausrüstungs bereich jeweils den neuesten Stand zu hal- ten. Der schon lang gehegte Wunsch nach einem Kleintanker wird hoffentlich von allen Entscheidungsträgern wie verspro chen weiterverfolgt und umgesetzt. Im Mannschaftsbereich wird unser vordring lichstes Ziel sein, unsere jungen und en gagierten Kameraden in führende und ver- antwortungsvolle Positionen und Tätigkei ten heranzuführen und neue Mitglieder für den Dienst am Nächsten zu begeistern. N ach den Jahren zuvor, wo die Re- novierung der Wache sowie Neu- anschaffungen bei den Geräten im Vordergrund standen, hatte das Jahr 2003 keine solchen Höhepunkte zu bie- ten. Dafür begann das Jahr 2003 mit den Wahlen bei der Jahreshauptversamm- lung, wo der Kommandant Peter Pfeifer und sein Stellvertreter Hubert Thonhauser sowie der Kassier Josef Pezzei in ihren Ämtern bestätigt wurden. Da der bisheri- Jahresbericht 2003 Freiwillige Feuerwehr Wilten Kommando Kommandant Kdt.-Stv. HBM Peter Pfeifer OBI Hubert Thonhauser Mannschaft Aktive .53 Feuerwehrjugend. Mitglieder außer Dienst Gesamt FEEAWE 11 11 75 teilt. Durch die Angelobung von Martina Ostermann und Florian Watzdorf hatten die zwei Pensionierungen" keinerlei Auswirkungen auf den Mannschaftsstand bei den Aktiven, wo das Durchschnittsal- ter bei niedrigen 33,6 Jahren liegt. Hier macht sich die erfolgreiche Jugendarbeit der vergangenen 20 Jahre bemerkbar, zu- mal nahezu 40 % der Aktiven unter 26 Jahren sind. Die Aktivmannschaft hatte bei 21 Alarmierungen 8 Brandeinsätze und 27 technische Einsätze abzuwickeln. Davon waren wiederum sieben der tech- nischen Einsätze Bootseinsätze mit unse- rem Einsatzboot. Bei den Einsätzen, zum Großteil Einsätze am Tag, waren im Durch- schnitt 13 Kameradlnnen anwesend, bei den Einsätzen außerhalb der Arbeitszeit sogar durchschnittlich 22 Aktive. Größere Einsätze dabei waren der Brand in der Le- benshilfe in der Franz-Fischer-Straße bzw. der Waldbrand unterhalb des Achselkopfs sowie die Notlandung der Lufthansa-Ma- schine, wo die Einheit selbstverständlich neben den vier Fahrzeugen zusätzlich mit dem für solche Einsätze bei uns bereitste- henden Pulverlöscher-Anhänger P250-A ausgerückt ist. Im technischen Bereich war bei 17 Einsatzadressen nach Unwet- tern Hilfe zu leisten, besonders tragisch in Erinnerung geblieben im Bereich der Was- sereinsätze ist sicherlich die Suche nach dem Kind aus Oberhofen. Stolz ist die Feu- erwehr Wilten auf die Aktiven, welche beim Landesbewerb um das FLA in Bron- ze erfolgreich angetreten waren. Immer- hin mussten sich die Kameradlnnen noch zusätzlich zum normalen Übungs- und Einsatzbetrieb für 15 spezielle Bewerbs- wehr zu sieben Boots- und Rettungs- schwimmerübungen, sechs Fahrerschu- lungen, sechs Gruppenübungen, sechs Zugsübungen, vier Spezialübungen sowie einer Alarmübung mit der Berufsfeuer- wehr und der Nachbarfeuerwehr aus Höt- ting. Insgesamt wurden also 30 Übungen durchgeführt. Unser Stadtteil nimmt tra- ditionell aktiv am Stadtteilleben teil: So wurden auch 2003 wieder von der Feuer- wehr am Anfang des Advents der Christ- baum am Pfarrplatz und vor Weihnachten die Bäume in der Kirche aufgestellt, am Heiligen Abend den Bewohnern unseres Stadtteils das Friedenslicht bei der Kin- dermette gebracht und an der Fronleich- namsprozession sowie der Gedenkfeier am Kriegerdenkmal am Seelensonntag teilgenommen. Speziell für die eigene Be- völkerung wurde im letzten Jahr auch der Floriani-Sonntag mit einem 2-tägigen Fest zusätzlich zum Floriani-Gottesdienst, zelebriert von unserem Feuerwehr-Kura- ten Cons. Helmut Gatterer, veranstaltet. Auch der Besuch des Kindergartens in der Feuerwehr ist alljährlich ein Erlebnis. Da- bei können die Kinder des Stadtteils ihre Feuerwehr besichtigen und einmal mit einem Feuerwehrauto mitfahren. Nach- dem bereits zwei Jahre lang das Fußball- turnier des Bezirksfeuerwehrverbandes am Sportplatz Sieglanger ausgetragen wurde, übernahm die FF Wilten letztes Jahr die Durchführung dieser Veranstal- tung am 28. Juni 2003. Sieger wurde lei- der nicht die eigene Mannschaft, sondern jene der Berufsfeuerwehr. ge Schriftführer nicht mehr zur Wahl an- getreten ist, wurde Markus Strobl in die- se Funktion gewählt. Bei der konstituie- renden Ausschuss-Sitzung wurden vom Kommandanten dann folgende Funktio- näre bestellt: Als Zugskommandanten Gerhard Achammer und Stefan Moser - als Gruppenkommandanten Bernhard Geyer, Harald Goreis, Harald Prader, Ste- fan Schneider, Markus Strobl, Christian Thorner und Herbert Zavadil - als Ober- maschinist Harald Prader jun. - als Ju- gendbetreuer Markus Strobl - als Geräte- wart Peter Majorkovits. Aus dem Aktiv- dienst ausgeschieden und damit außer Dienst getreten ist unser altgedienter Ka- merad Geri Sermonet, der als Gruppen- kommandant, Bootsführer und Koch tätig war. Diesem auch an dieser Stelle noch- mals ein herzliches Danke für seine groß- artigen Leistungen. Bei der Feuerwehrju- gend konnten hingegen sechs neue Mit- glieder aus dem Stadtteil gewonnen wer- den, welche sich nunmehr seit September mit den bisherigen fünf Jugendlichen ei- frig vorbereiten, um 2004 neue große Ziele, unter anderem das Leistungsabzei- chen zu erreichen. Im Jahre 2003 traten alle Mitglieder der Jugendgruppe beim Wissenstest erfolgreich in Bronze, Silber bzw. Gold an. Am Beginn des Jahres war es das Ziel, den Allroundschwimmer bei der Wasserrettung Innsbruck II, mit der ja auch im Aktivbereich zusammengearbei- tet wird, zu erwerben. Neben dem nor- malen Übungsbetrieb wurde noch die Be- rufsfeuerwehr besichtigt, an den Ausrü- ckungen im Stadtteil aktiv teilgenommen Sowie als traditionelles Ende eines Jahres zu Weihnachten das Friedenslicht auf die Trainingstermine Zeit nehmen. Allgemein Gräber der verstorbenen Kameraden ver- trafen sich die aktiven Mitglieder der Feuer- Mit dem Ziel, für die Stadt und unseren Stadtteil auch heuer wieder erfolgreich zu arbeiten, blicken wir erwartungsvoll auf 2004: 39 BEZIRKSEEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck Im Jahr 2003 musste die Betriebsfeuer- wehr am Flughafen 32 Mal zu Brand- einsätzen und 24 Mal zu technischen Einsätzen ausrücken (320 Einsatzstun- den). 51 Übungen wurden durchgeführt. Die Mitglieder der Betriebsfeuerwehr be- suchten 31 Fortbildungskurse im In- und Ausland. Im Zuge der diversen Um- und Ausbaumaßnahmen wurde 14 Mal eine Brandsicherheitswache gestellt. Der Fuhr- park bestand aus 7 Fahrzeugen. Wechsel des Kommandanten der Flughafenfeuerwehr Am 1. Juni 2003 hat der langjährige Kom- mandant Heinz Mayregger sein Amt an seinen Stellvertreter, Thomas Reiner über- geben. Thomas Reiner, Jahrgang 1965, trat 1992 in den Dienst der Tiroler Flughafen Gesellschaft (TFG) und wurde 1997 zum stellvertretenden Kommandanten der BTF ernannt. Er ist auch seit Jahren Komman- dant der Freiwilligen Feuerwehr Gries im Sellrain. Stellvertretender Kommandant bleibt Martin Kofler, seinerseits seit Jahren Kommandant der FF Mutters. Zwei besondere Ereignisse speziell auch aus Sicht der Betriebsfeuer- wehr waren im Jahr 2003 der Orkan- sturm am 21. Juli 2003 sowie die Notlandung einer Lufthansa-Ma- schine am 23. August 2003. Beide Ereignisse werden im Folgenden detailliert beschrieben: Sommersturm und Notlandung Der 21. Juli 2003, Temperaturen bis 30 Grad. Gegen Mittag zogen von Westen her dunkle Wolken auf und man stellte sich auf einen abkühlenden Guss ein. Das Ausmaß dieser Gewitterfront war selbst vom Wet- Kommando Kommandant Kdt.-Stv.. Thomas Rainer .Martin Kofler terdienst am Flughafen noch nicht abzuse- hen als um 13:27 Uhr die erste MET-War- nung über Gewittertätigkeit abgesetzt wurde. Zwischen 13:30 Uhr und 13:40 Uhr erfolgte die Information, dass alle Siche- rungsmaßnahmen durch den Rampmeister und Flughafenbetriebsleiter überprüft wur- den. Plötzlich ging alles schnell: Um 14:05 Uhr kam die MET-Warnung, dass mit Ha- gel und Windböen bis 180 km/h zu rech- nen sei. Da für ein Fax-Rundschreiben kei- ne Zeit mehr blieb, wurde zum Telefon ge- griffen. Nach Aussage des örtlichen Flug- wetterdienststelle der ACG (Austro Con- trol GesmbH) wurde das,, äußerst seltene Phänomen" einer großen Ausflussbewe- gung sehr kalter Luft im Vorfeld einer nahenden großräumigen Gewitterfront durch die Engstelle des Inntals in Höhe der Martinswand derart verstärkt, dass sich in ca. 10 bis 15 Minuten eine lokale, sehr hoch reichende Gewitterzelle gebildet hat. Es hat zur Folge, dass sich die Front ur- plötzlich geradezu katalysieren konnte. Die gemessene Spitze im Westen des Flug- hafenareals lag bei 75 kts, (ca. 135 km/h). Auch die Dauer des Ereignisses dürfte re- kordverdächtig sein, denn die hohen Windstärken wurden ca. 10 Minuten in gleichbleibender Intensität verzeichnet. Um 14:11 Uhr wurde Flughafen-Groß- alarm ausgelöst; zu dem Zeitpunkt waren bereits verrutschende Luftfahrzeuge, Con- tainerwagen usw. wahrzunehmen. Es wur- den Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie die Rettung Innsbruck alarmiert. Der Linien- kurs aus Wien wurde bereits frühzeitig nach Salzburg umgeleitet. Um 15:10 Uhr war der Spuk vorbei. Die Falcon 2000 (Ger- hard Berger-Jet) wurde mit dem Bugrad angehoben und kippte aufs Heck. Eine Cessna 172 sowie eine Cessna 150 wur- den komplett mit Betonblöcken angeho- ben und über den Zaun auf ein Maisfeld geworfen. Eine Grob 119 wurde gegen den Zaun, eine DA 40 gegen eine Hub- schrauberplattform gedrückt. Dass diese Wettererscheinung keine Verletzten gefor- dert hatte, grenzt nahezu an ein Wunder. Lufthansa-Notlandung Mit einem Problem von besonderer Bri- sanz wurden die Bediensteten am 23. Au- gust 2003 konfrontiert. Um 16:10 Uhr funkten die Piloten einer Lufthansa-Ma- schine den Tower in Innsbruck an, mit der Bitte um Notlandung wegen Rauchent- wicklung in der Kabine". In den noch 10 Minuten verbleibender Flugzeit wurden die Betriebsfeuerwehr, die Berufsfeuer- wehr, die Rettung Innsbruck, Tyrolean Air- ways (als Star-Allianz-Partner der Lufthan- sa vor Ort) und die Geschäftsführung des Flughafens verständigt. Schließlich lan- dete die Maschine mit 84 Passagieren an Bord sicher auf der Piste und rollte selbst- ständig auf die vorgesehene Parkposition. Sie wurde dort bereits von 6 Einsatzfahr- zeugen der Feuerwehr und 5 Einsatzfahr- zeugen der Innsbrucker Rettung erwartet. Zur Betreuung der Reisenden standen 3 Personen vom „Kriseninterventionsdienst des Roten Kreuzes" und MitarbeiterInnen der Tyrolean, die Getränke und Kleinigkei- ten zum Essen reichten, zur Verfügung. 75 Personen wollten nach Italien weiter- fahren und 9 zurück nach München. Der Weitertransport erfolgte gegen 19 Uhr mit Bussen. Ein Teil der Crew, Co-Pilot und die beiden Stewardessen, sind am Abend dann per Taxi zurück nach München ge- fahren. Der Pilot wartete am Flughafen Innsbruck noch auf die Beamten der ,,Flugunfallkommission", die am Abend in Innsbruck eintrafen. Am Sonntagmorgen landete die neue Crew aus Frankfurt kom- mend. Diese überstellten die Maschine, nachdem sie von der Flugunfallkommis sion freigegeben worden war, dann gegen Mittag nach Köln, wo sie weiteren Unter- suchungen seitens der Lufthansa unterzo gen wurde. Als Ursache für den Zwischen- fall wurde ein Kurzschluss bei der indirek ten Kabinenbeleuchtung festgestellt, der zur Rauchentwicklung geführt hat. Bei ei- ner Neonröhre oberhalb der Gepäckfächer sei eine Fassung defekt gewesen. In einem Schreiben bedankte sich die Lufthansa bei der Flughafenverwaltung für die profes- sionelle Abwicklung und das vorbildliche Auftreten in dieser schwierigen Situation. Urlaub von Anfang an! Ab Die Philosophie vom "Flughafen der kurzen Wege" wird in Innsbruck konsequent umgesetzt. Mit v t wenigen Schritten vom Auto zum Flugzeug. Aus dem neuen Parkhaus zum neuen Check-in. Vielleicht eine kurze Pause im neuen, völlig umgestalteten Restaurant "Fly-INN", ein Blick von der neuen Besucherterras- se oder ein kurzer Einkauf im neuen Travel Value Shop. Und das alles bei reibungslo- sem Service, rascher Abwick- lung und freundlichen Mitar- beitern das ist der Flughafen Innsbruck. Ihrem Flughafen Innsbruck Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft.m.b.H. 180, A-6020 Innsbruck Tel. 0 512/22512/225 25-102 E-Mail: info@innsbruck-airport.com Internet: http://www.innsbruck-airport.com INNLUGHAFEN INNSBRUCK Der Passat GL und GT. Mit Preisvorteil bis EUR 4.000,- Passat GT Passat GL Der Passat verursacht nicht nur Kribbeln im Bauch, sondern auch im Kopf. Denn ab sofort bieten Ihnen die Sondermodelle GL und GT echte Luxus-Features serienmäßig: Bi-Xenon- Licht, beheizbare Frontscheibe, Climatronic, Multifunktions- Lederlenkrad, Tempomat u. v. m. Freuen Sie sich auf Luxus pur und einen Preisvorteil bis EUR 4.000,-. Jetzt bei uns. Preisvorteil gültig für Passat GT 100 PS TDI PD. Preis inkl. NOVA und MwSt. Kraftstoffverbrauch gesamt Passat Limousine 5,6 1/100 km (100 PS TDI PD) bis Passat Variant 10,9 1/100 km (V6 193 PS 4MOTION). CO-Emissionen: 151-262 g/km. 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Mitglieder Aktive Schüler Ruhestand Gesamt .Karl Löscher Albert Sembenotti Manfred Messner Christian Ertl Annemarie Ertl Durchschnittsalter der Aktiven 31 Jahre 36 10 1 47 Ausrückungen 21 (Florianifeiern, Fahrzeugweihen, Um- züge, Kameradschaftsereignisse wie Geburtstage, Ehrenständchen, Beerdi- gungen) • 45 Proben Schulungen 2 Personen: Laufende Kapellmeisterfort- bildung am Konservatorium Innsbruck. Ausbildung 7 Schüler: Jugendausbildung an der Musik- schule. 3 Schüler: Jugendausbildung Pri- vatlehrer. Um den musikalischen Nachwuchs zur ak- tiven Teilnahme an FF Musik zu motivieren und die Anzahl der aktiven Musiker mög- lichst rasch zu erhöhen, wurde auch im Jahr 2003 wiederum besonderes Augen- merk auf die musikalische Ausbildung der Jugendlichen gelegt. Funktionäre Kapellmeister Kapellmeister-Stv. Uniformwart Uniformwart-Stv. Materialwart Materialwart-Stv. Notenwart Notenwart-Stv. Jugendwart Jugendwart-Stv. Daniel Walch Christian Lux Josef Laube Heinz FRANK Matthias Handlos Wolfgang Lackner Bernd Biedermann Andreas Zeiner Annemarie Ertl Annemarie Ertl Matthias Handlos Josef Laube D ie Ausrückungsgründe für die Be- rufsfeuerwehrmusikkapelle im ver- gangenem Jahr waren u. a. von wichtigen Feuerwehrereignissen geprägt. So hatte unser seit über 27 Jahren beste- hender Klangkörper die Ehre, den in Inns- bruck am 13. September 2003 stattgefun- denen Österr. Bundesfeuerwehrtag sowie den Festabend im Congress mit Empfang der Ehrengäste im Innenhof der Hofburg musikalisch zu umrahmen. Selbstver- ständlich wurde auch der mit 1. Juni 2003 mit der Führung der Berufsfeuerwehr be- traute neue Branddirektor Mag. Erwin Reichel und seine Gattin mit einem Ständ- chen auf der Hauptfeuerwache begrüßt. Wie in den vergangenen Jahren, ergingen von unseren Südtiroler Feuerwehrkamera- den Einladungen an die Berufsfeuerwehr- musikkapelle. So konnten wir am 28. Sep- tember 2003 die Feuerwehr Innsbruck an- lässlich der Standartenweihe des Bezirks- feuerwehrverbandes Sterzing würdig ver- treten. Nach dem festlichen Einzug mit Defilierung vor den Ehrengästen, konzer- tierte die Berufsfeuerwehrmusikkapelle am Sterzinger Hauptplatz. Die zahlreichen Festgäste waren sichtlich begeistert, auf- grund der vielen Zugaben verlängerte sich das Festkonzert erheblich. Die Teilnahme am Feuerwehrfest in Sterzing wurde mit einem kleinen Ausflug, zu welchem auch die Gattinen und Freundinnen eingeladen waren, verbunden. Erstmals organisierte die Berufsfeuerwehrmusikkapelle am 10. Oktober ein Oktoberfest unter dem Motto ,,Sie wünschen, wir spielen". Neben zünf- tiger Blasmusik, garniert mit bayrischen Schmankerln, trug ORF-Moderator Ingo Rotter wesentlich zur guten Stimmung im Amraser Gemeindesaal bei. 36 Vorstand Obmann OBM Dietmar Herskovits Obmann-Stv. LM Martin Hell Kapellmeister... BR Johann Zimmermann Kapellmeister-Stv.... OBI Martin Feichtner Alois Weger Beirat Beirat Kassier Schriftführer .BR Johann Zimmermann HBM Josef Mair HBM Klaus Zeiringer HBM Hans Heiss Kassenrevisoren... OBM Leonhard Abfalter HBM Günter Mair Beirat Jahresbericht 2003 Auch das Spiel in kleinen Gruppen ist wichtiger Bestandteil in einem Musikjahr, Bläsergruppen der Berufsfeuerwehrmu- sikkapelle umrahmten u. a. die Hochzeits- feier von BD Mag. Erwin Reichel, die all- jährliche Weihnachtsfeier für die Mitarbei- ter im Ruhestand und das Begräbnis von unserem Feuerwehrkameraden im Ruhe- stand OBM Anton Baumgartner. Sonstiges Im Berichtsjahr wurde das Bassregister mit dem Eintritt von Robert Lener (Hötting) und Franz Zanon (Hatting) ganz erheblich verbessert, bei den Klarinetten unter- stützen uns seit Jahresanfang 2003 die Töchter von unseren Musikkameraden, Alexandra und Magdalena Herskovits, so- wie Julia Lener. Die wichtigsten Ausrückungen 2. Juni: Antrittsfeier für BD Mag. Erwin Reichel 13. September: Bundesfeuerwehrtag in Innsbruck 28. September: Feuerwehrfest in Sterzing 24. Oktober: Tag der offenen Tür der Stadtgemeinde 8. November: Ständchen zum 60. Geburtstag von Altobmann HBM Hans Heiss BUNDESFEUERWEHR LEISTUNGSBEWERB 43 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Jahresbericht 2003 Innsbrucker Feuerwehr-Oldtimer-Club www.auer-gmbh.at Mercedes-Benz-Vertretung Kfz REPARATUR MEISTERBETRIEB AUER INT. TRANSPORTE ERDBAU GmbH Abbrucharbeiten - Grundaushub - Güterwege- und Forstwegbau - Steinschlichtungen A-6143 Pfons/Matrei am Br., Tel.: 05273/6240 + Fax 6240/16 KFZ-REPARATUR-SERVICE-MEISTERBETRIEB für PKW, LKW sämtliche Marken - Karosserie & Unfallinstandsetzung Abschlepp-Bergedienst: 0664/325 47 07, PANNENNOTDIENST: 0664/325 47 09 A-6143 Mühlbachl/Matrei am Br., Tel.: 05273/6840 + Fax 6840/16 TIROLER VERLEN ELTV A-6410 Telfs Albin Mair Hans-Liebherr- Strasse 19 Tel 0 52 62 52 2 52 Fax 62 2 52-15 e-mail: tiroler-zeltverleih@aon.at GROSSZELTE PARTYZELTE MESSEZELTE ZUBEHÖR Überzeugende Lösungen in Sachen Brandschutz F&B Sonderkonstruktion Fgo- Brandschutzdecke F & B BRANDSCHUTZ 6060 Hall in Tirol, Essacherstraße 14 Telefon/Fax: 05 223/53316, Mobil: 0650/53316-01 Luftkanalverkleidung Lgo Mit kompetenter Beratung und optimierten Systemlösungen hat sich die 1997 in Innsbruck gegründete Firma F & B Brandschutz einen hervorragenden Ruf erworben. Speziell geschulte Mitarbeiter führen alle einschlägigen brandschützenden Maßnahmen aus, überneh- men Brand- und Modulabschottungen, Stahlbrandschutz und Brandschutz für Luftkanäle. Ausgangspunkt der Arbeit sind Sys- temprüfzeugnisse bzw. Gutachten, auf deren Grundlage dann Einzelanfertigungen und Sonderlösungen erstellt werden. Neueste Re- ferenzen des Unternehmens sind Aufträge für die Firma Bergisel BetriebsgesmbH., Ferdinandeum Innsbruck, Würth Center Innsbruck m März 1998 wurde bei der Berufsfeuer- wehr Innsbruck der Feuerwehr-Oldtimer- Club gegründet, der es sich zum Ziel ge- setzt hat, die Erhaltung, Pflege und Restau- rierung von klassischen Feuerwehrfahrzeu- gen zu fördern, insbesondere solcher, wel- che einmal im Dienste der Feuerwehr der Stadt Innsbruck gestanden sind sowie Prä- sentation und Ausfahrten derselben bei ent- sprechenden Oldtimer-Veranstaltungen. FEUERWEHR Puch 175 MCH, Baujahr 1956 FEUERWEHR Der derzeitige Fahrzeug- bestand setzt sich aus folgen- den Fahrzeugen zusammen: Motorrad Steyr Puch 175 MCH, (Kradmelder), Baujahr 1956 Steyr Puch Haflinger 650 (MTF), Baujahr 1962 Steyr Puch Haflinger 650 (KDF), Baujahr 1964 VW Transporter Typ 23, Baujahr 1963 Landrover Station 109 (KDF), Baujahr 1972 Pulverlöschanhänger P250, Baujahr 1956 Unimog Type 411, TF, Baujahr 1958 Baujahr 1954 Steyr 380 (TLF), Landrover Station 109 (KDF), Baujahr 1972 19408 IBK Steyr Puch, Haflinger 650 (MTF), Baujahr 1962 1-408 IBK Neben dem monatlichen Vereinsabend organisiert der Oldtimer-Club für seine Mitglieder einen jeweils 3-tägigen Aus- flug im Frühjahr und im Herbst. Der Club besteht derzeit aus 17 Mitgliedern. Der Clubvorstand setzt sich wie folgt zusammen: Präsident BD Mag. Erwin Reichel Präsident-Stv. OLM Gerald Depaoli Kassier BR Kurt Schmarl Schriftführer BM Klaus Wopfner Archivar BD a. D. Siegfried Nalter Organisation HDM Peter Singer FF.ARZL FEUERWEHR INNSBRUCK Steyr 380 (TLF), Baujahr 1954 45 BEZIRKSFEUER HRVERBAND INNSBRUCK-STADT Einsätze Technisch 1 Abschleppung 2 Abschleppung Umweltschutz 3 Verkehrsunfall 4 Kranarbeit 5 Flugnotfall 2000-2003 2000 2001 2002 2003 639 684 678 118 43 47 30 43 76 94 111 73 37 25 10 14 1 2 2 2 6 Leistung für Hoheitsverwaltung 12 9 7 7 7 Leistung im öffentlichen Interesse 40 22 11 69 8 Freiwillige Assistenzleistung 143 173 117 69 9 Gesetzliche Assistenzleistung 0 0 0 14 10 Fahrbahnreinigung 180 200 238 220 11 Gefahrguteinsatz/Konzentrationsmessung 39 47 66 57 12 Befreiung von Menschen aus Notlagen 206 224 238 264 13 Suizidversuch 0 0 0 6 14 Tür- und Wohnungsöffnung 41 51 63 65 15 Suchaktion 2 9 9 9 16 Tier in Notlage/Tierrettung 41 41 57 56 17 Insekteneinsatz 40 73 60 48 18 Lawineneinsatz (Lawinentafeln einrichten) 30 124 12 18 19 Entfernen von Dachlawinen und Eiszapfen 1 0 0 4 20 Wassereinsatz 20 19 10 17 21 Taucheinsatz 0 0 0 0 22 Wasserschaden/Rohrbruch 153 183 185 178 23 Wasserversorgung 9 3 3 3 24 Auspumparbeiten 1 2 0 7 25 Wind/Sturmschaden 163 39 61 61 26 Unwetter, Hochwasser, Überschwemmung 10 2 49 13 27 Erd- und Felsrutsch, Steinschlag 7 1 1 1 28 Ein- und Absturzgefahr 4 2 5 2 29 Sachwertbergung 43 32 46 30 30 Sicherungsarbeiten 31 Explosion (ohne Brand) 32 Sonstiger technischer Einsatz 33 Stromunfall 34 Blinder Alarm 76 134 111 128 0 0 1 0 172 170 153 101 0 0 0 0 12 15 10 21 5 3 3 4 35 Böswilliger Alarm Feuer 51 Lkw-, Pkw- und Motorradbrand 31 34 42 30 52 Gebäudebrand (Baracke, Garage, Geschäft, Werkstatt) 12 16 8 9 53 Zimmer-, Wohnungsbrand 28 30 33 34 54 Dachstuhlbrand 3 4 1 3 55 Rauchfangbrand 4 4 2 9 56 Kellerbrand 14 8 8 8 57 Heustockbrand, Brand im Wirtschaftsgebäude 2 0 1 0 58 Tankstellenbrand 0 0 0 0 59 Wald-, Rasen-, Heckenbrand 17 20 18 27 BERUFS 60 Müllbrand 72 70 45 48 61 Angebrannte Speisen 13 9 19 14 62 Sonstiger Brand 20 26 33 25 63 Untersuchung Brand 61 85 63 72 64 Rauchentwicklung 74 80 67 69 65 Autom. Brandmeldung, Fehl- und Täuschungsalarm 637 854 855 952 66 Autom. Brandmeldung, tatsächliches Ereignis 73 126 114 40 Sonstiges 101 Gefahrgutauskunft 102 Aufnahme von Todesfällen UERWEHR BERUFS FEUERWE INNSBRUC 7 2 2 3 215 291 286 288 103 Alarmierung FF Tirols 104 Alarmierung sonstiger Einsatzkräfte 105 Einsatzübung, Katastrophenübung 106 Wacheführung 201 Feuerbeschau 202 Brandschutzschulung 203 Kommissionierung, Kollaudierung, Betriebsanlagengenehmigungen 204 Brandsicherheitswachedienste 205 Überprüfung technischer Brandschutzvorrichtungen 206 Schulung, Exkursion der Feuerwehr 152 138 176 222 358 422 433 398 21 28 14 46 KOOL 49 59 46 21 14 130 129 87 45 34 25 32 303 332 254 229 751 843 772 821 22 21 31 54 0 6 6 3 207 Hydranten warten, Wasserversorg., Zufahrtskontr., Überpr. d. Straßenkartei 0 0 0 16 208 Überprüfung brandschutztechnischer Einrichtungen Cocamt 0 0 0 48 5244 6 102 5.820 5220 ML.20 Jahresbericht 2003 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Aus dem Bezirk Dacia - Tiroler erstmals bei Internationaler Katastrophenübung! Jahresbericht 2003 Bundesfeuerwehrtag vom 13. bis 14. September 2003 21 SCANIA 2 FEUERWEHR uf Initiative von Bezirksfeuerwehr- kommandant OBR Ing. Anton Lar- Acher beteiligte sich erstmals eine Tiroler Feuerwehreinheit bestehend aus Jörg Degenhart (Landes-Feuerwehrschu- le, Robert Kaufmann (FF Zirl), Anton Plank (FF Pfons), Albert Pfeifhofer (FF Mühlau) und Günther Schlögl (Berufsfeuerwehr) an der Internationalen Katastrophen- übung „Dacia 2003" in Rumänien. Ge- meinsam mit drei Feuerwehrkameraden vom Landesfeuerwehrverband Salzburg sowie Einsatzkräften der Polizei, des Innenminis- teriums und der Johanniter-Unfallhilfe wurde die österreichische TASK-FORCE-Einheit gebildet. 120 Jahre FF Amras - 100 Jahre Versteigerung den Superstar FEUERWEHR INNSBRUCK Einheit Amras V Der wiedergewählte Präsident des ÖBFV Ing. Manfred Seidl mit Bürgermeisterin der Landeshaupt- stadt Innsbruck, Hilde Zach und dem Landesfeuerwehrkommandanten von Tirol LBD Klaus Erler. om 13. bis 14. September 2003 stand die Landeshauptstadt Innsbruck im Rampenlicht des österreichischen Feuerwehrwesens. In Kooperation zwischen dem Landesfeuerwehrverband Tirol und dem Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt wurden von den ver- antwortlichen Feuerwehrfunktionären zwei Großveranstaltungen mustergültig organisiert, welche österreichweit große Anerkennung fanden. Am 13. September wurde im Landhaus Tirol der 18. ordentliche Bundesfeuerwehrtag abgehalten, bei welchem nicht nur Bilanz über die vergangene fünfjährige Funktionsperiode gezogen wurde, sondern auch das Präsidium sowie die Vorsitzenden der ÖBFV-Fach- ausschüsse gewählt wurden. Über 300 österreichische und ausländische Wettkampfgruppen konnten sich im neuen Tivoli-Stadion messen. 40. Bezirksfeuerwehrtag m 17. Mai wurde im Vereinsheim Arzl der 40. Bezirksfeuerwehr- tag von Innsbruck-Stadt ab- gehalten. Höhepunkte waren Ehrungen und Beförderun- gen von verdienten Feuerwehrkameraden sowie die Neuwahl des Bezirksfeuerwehrkommandos. om 14. bis 18. August 2002 beteiligten sich unter dem Kommando von Bezirksfeuerwehrkommandant Ing. Feuerwehrfrauen am Hochwasser-Assistenzeinsatz in Nieder- österreich und konnten so die niederösterreichischen Feuer- wehrkameraden tatkräftig unterstützen. Bis heute bestehen zu den Bürgermeistern und Feuerwehrkameraden der vom Hoch- wasser betroffenen Gemeinden freundschaftliche Kontakte. Hochwasser-Assistenzeinsatz in Niederösterreich vom 14. bis 18. August 2002 ▪ür den Ankauf von techni- schen Gerätschaften wur- de von der Freiwilligen Feuerwehr Amras bereits 1903 erstmals eine Versteigerung von gebrauchten Haushaltsgegen- ständen am Unsinnigen Don- nerstag" durchgeführt. Z u einem sportlichen Wettkampf waren am 29. März 2003 alle Innsbrucker Feuerwehr- mitglieder eingeladen. Unter der organisato- rischen Leitung von Bezirksfeuerwehrkomman- dant-Stellvertreter BR Walter Gollner-Laimgruber, Bezirkskassier Werner Forster und HBI Armin Praxmarer wurde im Kühtai ein Bezirksschirennen unfallfrei abgehalten. EUERWER 49 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Aus dem Bezirk Dacia - Tiroler erstmals bei Internationaler Katastrophenübung! Bundesfeuerwehrtag vom 13. bis 14. September 2003 21 SCANIA 2 FEUERWEHR Jahresbericht 2003 A uf Initiative von Bezirksfeuerwehr- kommandant OBR Ing. Anton Lar- Tiroler Feuerwehreinheit bestehend aus Jörg Degenhart (Landes-Feuerwehrschu- le, Robert Kaufmann (FF Zirl), Anton Plank (FF Pfons), Albert Pfeifhofer (FF Mühlau) und Günther Schlögl (Berufsfeuerwehr) an der Internationalen Katastrophen- übung „Dacia 2003" in Rumänien. Ge- meinsam mit drei Feuerwehrkameraden vom Landesfeuerwehrverband Salzburg sowie Einsatzkräften der Polizei, des Innenminis- teriums und der Johanniter-Unfallhilfe wurde die österreichische TASK-FORCE-Einheit gebildet. 120 Jahre FF Amras - 100 Jahre Versteigerung den Superstar FEUERWEHR INNSBRUCK Einheit Amras Der wiedergewählte Präsident des ÖBFV Ing. Manfred Seidl mit Bürgermeisterin der Landeshaupt- stadt Innsbruck, Hilde Zach und dem Landesfeuerwehrkommandanten von Tirol LBD Klaus Erler. om 13. bis 14. September 2003 stand die Landeshauptstadt Innsbruck im Rampenlicht des österreichischen Feuerwehrwesens. In Kooperation zwischen dem Landesfeuerwehrverband Tirol und dem Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt wurden von den ver- A fanden. Am 13. September wurde im Landhaus Tirol der 18. ordentliche Bundesfeuerwehrtag abgehalten, bei welchem nicht nur Bilanz über die vergangene fünfjährige Funktionsperiode gezogen wurde, sondern auch das Präsidium sowie die Vorsitzenden der ÖBFV-Fach- ausschüsse gewählt wurden. Über 300 österreichische und ausländische Wettkampfgruppen konnten sich im neuen Tivoli-Stadion messen. 40. Bezirksfeuerwehrtag m 17. Mai wurde im Vereinsheim Arzl der 40. Bezirksfeuerwehr- tag von Innsbruck-Stadt ab- gehalten. Höhepunkte waren Ehrungen und Beförderun- gen von verdienten Feuerwehrkameraden sowie die Neuwahl des Bezirksfeuerwehrkommandos. om 14. bis 18. August 2002 beteiligten sich unter dem Kommando von Bezirksfeuerwehrkommandant Ing. Feuerwehrfrauen am Hochwasser-Assistenzeinsatz in Nieder- österreich und konnten so die niederösterreichischen Feuer- wehrkameraden tatkräftig unterstützen. Bis heute bestehen zu den Bürgermeistern und Feuerwehrkameraden der vom Hoch- wasser betroffenen Gemeinden freundschaftliche Kontakte. Hochwasser-Assistenzeinsatz in Niederösterreich vom 14. bis 18. August 2002 ür den Ankauf von techni- schen Gerätschaften wur- von der Freiwilligen + de Feuerwehr Amras bereits 1903 erstmals eine Versteigerung von gebrauchten Haushaltsgegen- ständen am,,Unsinnigen Don- nerstag" durchgeführt. Z u einem sportlichen Wettkampf waren am 29. März 2003 alle Innsbrucker Feuerwehr- mitglieder eingeladen. Unter der organisato- rischen Leitung von Bezirksfeuerwehrkomman- dant-Stellvertreter BR Walter. Gollner-Laimgruber, Bezirkskassier Werner Forster und HBI Armin Praxmarer wurde im Kühtai ein Bezirksschirennen unfallfrei abgehalten. Melk 49 BEZIRKSFEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Wir liefern ORIGINALTEILE für alle Marken seit 1946 AUTOTECHNIK AUTOTEILE SIEGER GmbH u CoKG INNSBRUCK, AM STUBAITAL-BAHNHOF, Tel. 580 377, Fax Dw. 30, www.autotechnik-steger.at Herba Chemosan Apotheker AG Steinbockallee 25 A-6063 Rum www.herba-chemosan.at KOMPETENT Druckservice. Muttenthaler Ihr persönlicher Verlag Dienstsystem Nach längerer Vorbereitung und Abstimmung zwischen Dienstgeber Stadt Innsbruck, Kommando und Personalvertretung ist es gelungen, ein bisher einzigartiges und richtungsweisendes neues System für die Dienst- einteilung im Schichtdienst bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck mit 1. Februar 2003 einzuführen. Das „Poolsystem" Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Dienst-, Ausgleichstags- und Urlaubseinteilung durch die Dienstleiter/Zugkommandanten durch- geführt, mit dem nunmehr neu eingeführten Poolsystem können die Branddienstmitarbei- ter selbstständig und eigenverantwort- lich unter Vorgabe der festgelegten Dienst- schichten die Diensteinteilung planen und umsetzen. Die bisherige Unterteilung der Berufsfeuerwehr Innsbruck in 2 Wacheab- teilungen (A+B) ist nunmehr durch das System Eine Feuerwehr" abgelöst wor- den. Die gesamte Branddienstmannschaft wurde funktionsbezogen in 11 Gruppen (Pools) sowie in einen Reservepool für die jüngsten Mitarbeiter mit je 7 Mann unter- teilt, die 4 Bereitschaftsoffiziere und die 8 Mitarbeiter der Nachrichtenzentrale Jahresbericht 2003 bilden jeweils einen eigenen Dienstpool. Das System setzt voraus, dass von jedem Mannschaftspool sowie vom Nachrich- terpool täglich 2 Mann Dienst versehen, von den 4 Bereitschaftsoffizieren befin- det sich jeweils ein Mitarbeiter im Dienst. Jeder Mannschaftspool hat demnach spezielle Funktionen zu erfüllen, für die tägliche Diensteinteilung sind u. a. Gruppen- und Truppkommandanten, Sonderfahrzeugmaschinisten, Chargen und Mannschaft erforderlich. Durch die genannten Vorgaben wird sichergestellt, dass über 24 Stunden 22 Mann Brand- dienst, 2 Nachrichter und 1 Bereitschafts- offizier für die Einsatztätigkeit zur Ver- fügung stehen. Die Branddienstreserve, bestehend aus 7 Absolventen des jeweils letzten durch- geführten Grundlehrganges, versieht grund- sätzlich während der Normalarbeitszeit Dienst, bei Krankheitsfällen, Kommandie- rungen und Tätigkeiten außer Haus von Branddienstmitarbeitern, wird die Brand- dienstreserve bedarfsweise für den Schichtdienst herangezogen. Dankeschön Ein herzliches DANKESCHÖN allen Inserenten, die durch ihre Einschaltung die Produktion dieser Publikation ermöglichten! IMPRESSUM Herausgeber: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Für den Inhalt verantwortlich: Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Redaktion: BR Johann Zimmermann Fotos: Archiv, Diverse Feuerwehren, G. Böck-St. Pölten Konzeption, Produktion und Anzeigenverwaltung: Druckservice Muttenthaler, Ybbser Straße 14, 3252 Petzenkirchen, Tel. 07416/504-0* €3 FEUERWEHR INNSBRUCK FEUERWENT FEUERWEHR FEUERWEHR EUERWEHR BEZIRKSFEUERY EHRVERBAND INNSBRUCK-STADT Feuerwehrjugend Innsbruck-Stadt BERUFS R Digitales Pagersystem DUOPAGE Wagycha 906 Alarmierungssystem und Meldeempfänger Technologie für die Zukunft ZEHETNER ELEKTRONIK Digitales Pagersystem v.l.: Wegscheider Ver- kaufsleiter Hermann Bell- mann mit Betriebsfeuer- wehr Kdt. Rudi Kofler. Im Jenbacher Werk wurde im Herbst 2003 die ers- te Digitale Pageranlage „Duopage" in Tirol installiert. Betriebsfeuer- wehr Kdt. Rudi Kofler ist begeistert. BUSINESS PARTNER BOSCH Tele Funk A1 Wegscheider Service Wegscheider Ges.m.b.H. & Co.KG ieses im Rahmen der Jugendausbil- dung vermittelte Feuerwehrwissen Grundausbildung der freiwilligen Feuer- wehr angerechnet! Darüber hinaus gibt es auch noch genügend sportliche Betätigun- gen, wie Leistungswettbewerbe (Landes- bewerb) und Kompassmarsch sowie ge- meinsame tolle Erlebnisse bei Zelt-Lagern und Exkursionen. Die Feuerwehrjugend - als ein wesentlicher Teil einer jeden Feuer- wehr - ist heute nicht mehr wegzudenken. Dementsprechend positive und wohlwol- lende Unterstützungen erfahren wir das ganze Jahr hindurch von Kommandanten, Bezirks- und Landesfunktionären, wodurch unsere Arbeit mit der Jugend ermöglicht aber auch entsprechend wertgeschätzt wird. Dafür sei an dieser Stelle ein herzli- ches Dankeschön für die vielen Unterstüt- zungen der Tätigkeit der Feuerwehrjugend in unserem Bezirk gesagt! Wir werden uns bemühen, auch in Zukunft gute Jugend- arbeit in unserem Bezirk zu leisten, um un- serem Motto weiterhin gerecht werden zu können:,,Feuerwehrjugend - ein star- kes Stück Freizeit!" Einheiten mit Jugendarbeit Jugendmitglieder 8 70 Tätigkeiten ⚫Vier Jugendbetreuersitzungen • Wissenstest bei FF Hungerburg Besichtigung des Bergisels mit der Feuerwehrjugend durch Einladung Stadträtin Dr. Pokorny-Reitter Die Feuerwehrjugend hat sich seit ihrem Bestehen bestens für die Nachwuchssicherung der künftigen Mitglieder unserer Feuerwehr bewährt. Für Buben und Mädchen zwischen 12 und 16 versuchen wir einerseits eine jugendgerechte sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen, zum anderen vermitteln wir mit einem gut ausgebildeten und hoch- motivierten Jugendbetreuerteam anhand verschiedener pädagogischer Methoden feuerwehrtechnisches Wissen (Organisation, Gerätekunde, die Gruppe im Löscheinsatz, Technische Ausbildung, Knoten, erste Hilfe, Funk ...). Teilnahme am Fest der Kinderklinik •Sommer 2003: Teilnahme am Fest der IKB im Rahmen Jahr des Wassers" •Teilnahme an der Aktion,,Brennweg" •Landesbewerb in Hopfgarten Mithilfe beim Bundesfeuerwehrleis- tungsbewerb vom 12. bis 14. September Teilnahme an der landesweiten Frie- denslichtaktion,,Licht ins Dunkel" Sommer-Fest bei der Kinderklinik Besichtigung Bergisel ⚫Wissenstest Hungerburg GMBH WÖRGL ZEHETNER ELEKTRONIK OBERNDORF 2A 4502 ST. MARIEN 07227/888 10 Brixentalerstr. 54 05332/763 92 INNSBRUCK Rossaugasse 10 0512/36 15 60 Ansprechpartner Herr Bellmann 0664/2030200 Ihre Spezialisten für Funk- und Pagersysteme Baumeisterunternehmung Spezialunternehmen für Rauchfangtechnik Rauchfangbau Sanierung ING. ANTON LARCHER GesmbH UMWELTBEWUSSTER BAUMEISTER TIROLER Dörrstraße 85 A-6020 Innsbruck Tel. 0 512/26 07 07 Fax 0 512/26 07 07-26 E-Mail: office@larcher.at www.larcher.at www.kamin.at AUCHFANGKEHRS Die Rauchfangkehrer Innsbruck's bedanken sich bei den Feuerwehren der Stadt Innsbruck für die gute Zusammenarbeit. Strom Wasser Abwasser Abfali Telekommunikation Krematorium Bäder F F F F F F F F L L L T ! Gut versorgt. Tag für Tag! IKB Von der Dusche bis zur Nachttischlampe wir begleiten die Innsbruckerinnen und Innsbrucker durch den Tag. Sicherheit, Komfort und modernste Technik datur sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Sie rund um die Uhr im Einsatz. Wir machen das. www.ikb.at İKB Innsbrucker Kommunalbetriebe