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Von den
V E R Ö FF EN TL IC H UN G E N AUS DEM STADTARCHIV INNSBRUCK
sind bereits erschienen:
Nr. 1 Innsbrucks stadtgeschichtliches Schrifttum bis zum Jahre 1950 (1. Teil: Nr. 1—2000), von Wilhelm
Eppacher und Karl Schadelbauer. 1950.
Nr. 2 Innsbrucker Urkunden aus dem Stiftsarchiv W ilten (1238—1350), von Karl Schadelbauer. 1951.
Nr. 3 Die W ohltäter der Landeshauptstadt Innsbruck, von Wilhelm Eppacher. 1951.
Nr. 4 Briefe aus Alt-Innsbruck (1461—1873), von Karl Schadelbauer. 1952.
Nr. 5 Innsbrucker Geschichtsblätter (1. Folge), von Karl Schadelbauer. 1952.
Nr. 6 Verzeichnis der Urkunden des Stiftsarchivs W ilten von 1138—1299, von Karl Schadelbauer. 1953.
Nr. 7 Innsbrucks stadtgeschichtliches Schrifttum bis zum Jahre 1950 (2. Teil: Nr. 2001—4770), 1953.
Nr. 8 Beiträge zur Innsbrucker Kirchengeschichte, von Propst Dr. Josef W eingartner. 1954.
Nr. 9 Lesebuch aus Innsbrucker Stadtgeschichtsquellen. 1955.
Nr. 10 Die gefälschten Urkunden des Bischofs Reginbert von Brixen für das Kloster W ilten, von Dr. Fritz
Steinegger. 1956.
Nr. 11 Innsbrucker Geschichtsblätter (2. Folge). 1956.
Nr. 12 Die St.-Jakobs-Kirche in Innsbruck im Lichte der Rechtsgeschichte, von Univ.-Prof. Dr. H. Lentze
Nr. 13 Geschichte der Raum- und Grenzbildung der Stadtgemeinde Innsbruck, von Otto Stolz.
Nr. 14 Die Kleinstbände der „Dipauliana" — Ein Bücherverzeichnis (Band 1 bis 100), von Karl Schadelbauer
Nr. 15 50 Jahre schulärztlicher Dienst in Volks- und Hauptschulen, von Stadtphysikus Dr. Leopold U nter
richter.
Nr. 16 Drei Befehlshefte des Innsbrucker Platzkom mandos vom Jahre 1809, von Karl Schadelbauer.
Nr. 17 Die Kleinstbände der „Dipauliana“ — Ein Bücherverzeichnis (Band 101 bis 200), von Dr. Kail
Schadelbauer.
Nr. 18 Das Stadtspital im Jahre 1839 — Die Beschreibung des Spitalsverwalters Fr. X. Honstetter, von
Dr. Karl Schadelbauer.
Nr. 19 Die Berichte der „Innsbrucker Zeitung“ von 1810 über das „Departement der obern Etsch“.
Nr. 20 Der Innsbrucker Bürgerm eister Felix Riccabona v. Reichenfels, von Felix v. Gasteiger.
Nr. 21 Innsbrucker Ansichtskarten um 1900, von Dr. Karl Schadelbauer.
Nr. 22 Amtliche Stimmungsberichte 1850/51 und 1859/60.
Nr. 23 Herzog Rudolf IV. und Innsbruck 1363—1365, von Dr. Karl Schadelbauer.
Nr. 24 Leitfaden der Geschichte Innsbrucks, von Dr. Karl Schadelbauer.
Nr. 25 Die Dreiheiligenkirche zu Innsbruck, von Dr. Fr. H. Hye-Kerkdal.
Nr. 26 Die Innsbrucker Inw ohneraufnahm en von 1508 bis 1567.
Nr. 27 Heiligwasser-Besucher 1854 bis 1875 u. a.
Nr. 28 Innsbrucker Kleindrucke, von Dr. H. Hochenegg.
Nr. 29 Quellen zur Innsbrucker Häusergeschichte, 1, von Dr. Karl Schadelbauer.
Nr. 30 Quellen zur Innsbrucker Häusergeschichte, 2, von Dr. Karl Schadelbauer.
Nr. 31 Kaiser Maximilian I. und Innsbruck, von Dr. Monika Fritz
Nr. 32 „Gaudeamus igitur“ — Die Entwicklung der medizinischen Fakultät in Erinnerung und Anekdote,
von Karl Schadelbauer
II. Reihe — Innsbrucker Archivnotizen zur Geschichte der österreichischen V orlinde
Nr. 1 Aus dem landesfürstlichen Kopialbuch von 1458.
Nr. 2 Die Reise Kaiser Ferdinands I. von Speyer nach Freiburg (1562) u. a.
Nr. 3 Das Raitregister des Elsässer Landvogtes Graf R. v. Habsburg (1375) u. a.
Nr. 4 Das Inventar des Klosters ölenberg von 1561 u. a.
Nr. 5 Die Urkunden des Klosters ölenberg im Elsaß von 1188—1565
Nr. 6 U rkunden zur Geschichte der H erren von Hewen (1377—1399)
Druck: Verlagsanstalt Tyrolia, Exlgasse 20, Innsbruck
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V E R Ö F F E N T L IC H U N G E N A U S D E M ST A D T A R C H IV IN N S B R U C K
Herausgegeben von Karl S C H A D E L B A U E R
Nr. 33
Lehrer der Medizinischen Fakultät
im Jubiläumsjahr
Eine Festschrift, den Medizin-Studierenden gewidmet von
Ines Maria Koch
Innsbruck, am 16. November 1968,
dem Tag der feierlichen Inauguration des Rector magnificus für das Studienjahr 1968/69,
in dem sich die Wiedererrichtung der M E D I Z I N I S C H E N F A K U L T Ä T der
Universität zum 100. Male jährt
IM SELBSTVERLAG DES ST AD T M AG IST RAT E S
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Dem Gedenken der hundertsten W iederkehr des Tages der Neuerrichtung der M edi
zinischen Fakultät der Universität Innsbruck ist dieses H eft gewidmet. Es soll den
M edizinstudenten, die hier im Jubiläumsjahr studieren, ihre Professoren zur bleiben
den Erinnerung im Bild und mit einer kurzen Biographie mitgeben. Das von Univ.-
Prof. Dr. B. GRUBER, dem Vorstand des Innsbrucker Instituts für Pathologische A na
tomie der Jahre 1923— 1928, herausgegebene H eft „Die Ärzteschule der Universität
Innsbruck, 1926/27. Ein Bilderbuch“ gab uns wohl die Anregung, aber durch die bei
gefügten Texte und die ganz geänderte Zusammenstellung wurde es doch nicht ein
fach als Kopie neu aufgelegt. Die M itglieder des Lehrkörpers haben sich freudig an
dieser Arbeit beteiligt, dam it Frau Dr. Ines M aria Koch Daten und Bilder Zusam
mentragen konnte. Ich möchte dafür den H erren an dieser Stelle den aufrichtigsten
und herzlichsten D ank aussprechen.
Karl S C H A D E L B A U E R
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Dem Rector Magnificus der Alma Mater Oenipontana, Ordentlicher Universitätsprofessor Dr. Dr. Theodor
von der W E N S E , überreicht der Prorektor, Ordentlicher Universitätsprofessor, Min. a. D. Dr. Ernst K O L B
die Insignien. Am 16. Novem ber 1968 wird zum ersten Male in der Geschichte der Universität der Rektor
in Innsbrucks Großem Stadtsaal inauguriert
Historisch erstmals gibt der Rektor bei seiner feierlichen Inauguration dem Vertreter der Hochschülerschaft
das freie W ort. Stud. phil. N. H Ä F E L E bei seiner Rede
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O rdentlicher U niversitätsprofessor
Dr. univ. med. et Dr. phil. Theodor von der WENSE
V orstand der Lehrkanzel für
ALLGEM EINE und EXPERIM ENTELLE PA TH O LO G IE
und V orstand des Institutes
R ector magnificus im Studienjahr 1968/69
Dekan in den Studienjahren 1962 — 1965
Geboren am 29. Jänner 1904 in Gmunden, Oberösterreich
Besuch der Volksschule in Gmunden
Besuch der Mittelschule in Gmunden, Realgymnasium
M atura 1922
Studium der Medizin und in Jena, Heidelberg, Innsbruck;
Naturwissenschaften Dr. med. 1930; Dr. phil. 1937
Berufsbeginn und Ausbildung 1932 Wiss. H ilfskraft
1934 Assistent am Institut für Allgemeine
und Experimentelle Pathologie, Innsbruck
1938 H abilitation für Allgemeine und Ex
perimentelle Pathologie, Innsbruck
1939 Assistent am Institut für Physiologie,
Innsbruck
Thema und D atum der ersten „Adrenalin und Param aecien“, 1934, bei
wissenschaftlichen Arbeit Prof. Dr. Gustav Bayer
Thema und Datum der „Horm one wirbelloser Tiere“, 1938, bei
H abilitationsschrift Prof. Dr. Gustav Bayer, bzw. „Physiologie
des Nebennierenm arkes“, 1939, bei Prof.
Dr. Richard Wagner
Berufung nach Innsbruck 1948 Lehrauftrag für Allgemeine und Ex
perimentelle Pathologie in Innsbruck
1950 Lehrauftrag für Parasitologie in
Innsbruck
1952 tit. a. o. Prof. für Physiologie in
Innsbruck
1955 a. o. Prof. für Allgemeine und Expe
rimentelle Pathologie, Vorstand des Insti
tutes für Allgemeine und Experimentelle
Pathologie in Innsbruck
1962 o. Prof. für Allgemeine und Experi
mentelle Pathologie in Innsbruck
Thema der Rede zur feierlichen „Das Fach, das Amt und die Person“
Rektors-Inauguration
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Ordentlicher Universitätsprofessor
D r. univ. med. Herbert BRAUNSTEINER
Vorstand der Lehrkanzel für
IN T E R N E M E D IZ IN
und Vorstand der Klinik
Dekan in den Studienjahren 1967 — 1969
Geboren am 10. M ärz 1923 in Wien
Besuch der Volksschule in "Wien
Besuch der Mittelschule in "Wien (Realgymnasium)
M atura 1941
Studium der Medizin in Wien und zwei Semester in Paris
Berufsbeginn und Ausbildung Juni 1948, II. Med. Univ.-Klinik, Wien;
Pharmakologisches Institut, Wien; Krebs
forschungsinstitut, Paris; Sloan-Kettering-
Institute, New York
Thema und Datum der ersten „Elektronenm ikroskopie der Blutzellen“,
wissenschaftlichen Arbeit bei Prof. Oberling, Paris
Thema und Datum der „Thrombasthenie und Throm bopathie“,
Habilitationsschrift 1955, Urban & Schwarzenberg, M onogra
phie, Wien
Berufung nach Innsbruck 12. M ärz 1964
Thema der Antrittsvorlesung „Die Entwicklung der Häm atologie in
ihrer Bedeutung für die Innere M edizin“,
am 2. Juni 1964
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HERBERT BRAUNSTEINER
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Ordentlicher Universitätsprofessor
D r. univ. med. Hans W UNDERER
Vorstand der Lehrkanzel für
Z A H N H E IL K U N D E
und Vorstand der Klinik
Dekan im Studienjahr 1966/67
Geboren am 15. Dezember 1912 in Lienz, Osttirol
Besuch der Volksschule in Lienz
Besuch der Mittelschule in Villach und Wien, Realgym nasium
M atura in Wien
Studium der Medizin in Innsbruck; Promotion 11. November
1939
Berufsbeginn und Ausbildung Zahnärztlicher Lehrgang in Wien, Zahn
ärztliche Fachprüfung 12. Mai 1941
Thema und Datum der ersten „Eine Erleichterung der W urzelfüllung vor
wissenschaftlichen Arbeit der W urzelspitzenresektion“, Z. Stomat.
43 (1946), H. 5.
Ausgeführt in der Privatpraxis in Lienz
Thema und Datum der „Organische D entinstrukturen“, Düssel
Habilitationsschrift dorf 1953; Veröffentlichung: umgearbeitet
und gekürzt: Stoma (1954), H. 2— 4.
H abilitation in Düsseldorf, 30. November
1953, apl. Prof. in Düsseldorf, 10. Februar
1960
Berufung nach Innsbruck Ernennung zum o. Prof. in Innsbruck am
21. Jänner 1964
Thema der Antrittsvorlesung „Die Bedeutung der Funktion in der
Zahn-, M und- und Kieferheilkunde“
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Ü(su
HANS W U N D E R E R
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Ordentlicher Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Heribert BERGER
Vorstand der Lehrkanzel für
PÄ D IA T R IE
und Vorstand der Klinik
Senator im Studienjahr 1968/69
Geboren am 17. M ärz 1921 in Villach, Kärnten
Besuch der Volksschule in Villach
Besuch der Mittelschule in Villach, Bundes-Realgymnasium
M atura 1939
Studium der Medizin in Wien; Prom otion 1946
Berufsbeginn und Ausbildung 1946 — 1949 Kinderklinik Wien und Bern
1949 Wiss. Assistent an der Kinderklinik
Bern, bei Prof. Glanzm ann
1955 Kinderklinik Basel, bei Prof.
H ottinger
Thema und Datum der ersten „Anwendungsweise der Pneumo-M yelo-
wissenschaftlichen Arbeit graphie bei Fällen mit spinalem Liquor
block“, Rad. Austr. 2, 225, 1949
Thema und Datum der M onographie: „Aminoacidurie und
Habilitationsschrift Flyperaminoacidurie. Physiologie und
Pathologie der Aminosäureausscheidung im
H arn und deren klinische Bedeutung“,
S. Karger, Basel, 1959, bei Prof. H ottin
ger. — 24. Februar 1959: H abilitation an
der Universität Basel
21. April 1964: Ernennung zum E xtra
ordinarius an der Medizinischen Fakultät
der Universität Basel
Berufung nach Innsbruck 21. Mai 1964
Thema der Antrittsvorlesung „Spezielles und Spezialistisches in der
in Innsbruck Pädiatrie — heute“
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Universitätsdozent
D r. univ. med. Werner PLATZER
Supplierender Vorstand der Lehrkanzel für
A N A TO M IE
Geboren am 13. Mai 1929 in Frauental zu Laßnitz, Steiermark
Besuch der Volksschule 3 Klassen Volksschule in Deutschlandsberg,
1 Klasse Hauptschule in Wien
Besuch der Mittelschule 8 Klassen Oberschule in Wien
M atura 13. Juni 1947
Studium der Medizin in Wien; Beginn Wintersemester 1947/48;
Prom otion 15. Juli 1953
Berufsbeginn und Ausbildung 3. November 1949 — 31. August 1953 P ri
vatassistent bei Prof. Pernkopf
Seit dem 1. M ärz 1951 am Anatomischen
Institut Wien
29. Dezember 1961: H abilitation
Sommer 1956 und 1957 am M ax-Planck -
Institut für Hirnforschung in Gießen
Thema und D atum der ersten „Zwei Fälle von Transpositionen mit
wissenschaftlichen Arbeit funktioneller K orrektur“, 1953 — 1955
Thema und D atum der „Das Arterien- und Venensystem der Pri
H abilitationsschrift maten“, erschienen 1960
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Ordentlicher Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Ferdinand SCHEMINZKY
Vorstand der Lehrkanzel für
PH Y SIO LO G IE
und Vorstand des Institutes.
Begründer und Vorstand der 1. Lehrkanzel für
BALNEOLOGIE
im süddeutschen Raum
Dekan in den Studienjahre] 1945/46 und 1951 — 1953
Geboren am 17. Februar 1899 in Wien
Besuch der Volksschule in Wien
Besuch der Mittelschule in Wien
M atura
Studium der Medizin in Wien
Berufsbeginn und Ausbildung Assistent von H ofrat Durig am Physiolo
gischen Institut in Wien
Studienaufenthalte an den Physiologischen
Instituten in Leyden, H olland, bei E int
hoven; in Kiel, bei H öber; in Berlin, Cha
rite, bei Bickel (M ethodik der Tieropera
tion). Studienaufenthalte in Helgoland an
der Biologischen Station, in Neapel an der
Zoologischen Station, in Tihany am Plat
tensee, Ungarn, am Biologischen Institut
Thema und Datum der ersten „Ernährungsversuche an Kaulquappen und
wissenschaftlichen Arbeit die Bedeutung des T ryptophans“, bei H of
rat Durig, Wien 1921
Thema und Datum der „Untersuchungen über die Verstärkung
Habilitationsschrift und graphische Registrierung von Schall
erscheinungen über H erz und Lunge m it
tels Elektronenröhren: Konstruktion eines
Elektrostethoskops. Erstmalige Vorfüh
rung der H erztöne im Physiologieunter-
richt durch Lautsprecher“, bei H ofrat
Durig, W ien 1927
Berufung nach Innsbruck 1942
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Ordentlicher Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Hans SCHRÖCKSNADEL
1. Vorstand des Institutes für
M E D IZ IN ISC H E BIO LO G IE
in Innsbruck
Geboren am 10. Juli 1912 in Innsbruck
Besuch der Volksschule in Innsbruck
Besuch der Mittelschule in Innsbruck, Humanistisches Gymnasium
M atura Juni 1931
Studium der Medizin in Innsbruck
Berufsbeginn und Ausbildung ab 1937 Assistent am Physiologischen In
stitut, Innsbruck, unter E. Th. v. Brücke,
R. W agner und F. Scheminzky
Thema und Datum der ersten „Über den Einfluß der Vagusreizung auf
wissenschaftlichen Arbeit die Acceleranswirkung am H erzen“ (mit
E. Th. v. Brücke), Pflüg. Archiv. 240
(1938), 300
Thema und Datum der „Die fortlaufende Blutdruckschreibung
Habilitationsschrift nach W agner als kreislaufanalytische
Untersuchungsmethode“, 1948, bei F. Sche
minzky
Berufung n^ch Innsbruck seit 1956 Lehrauftrag für Medizinische
Biologie
1963: Berufung als Vorstand der neu
errichteten Lehrkanzel
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HANS SCH R Ö C K SN A D E L
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Ordentlicher Universitätsprofessor
Dr. phil. Richard STÖHR
Vorstand der Lehrkanzel für
M E D IZ IN ISC H E CH EM IE
und Vorstand des Institutes
Dekan im Studienjahr 1956/57
Senator in den Studienjahren 1951 — 1956
Geboren am 21. September 1902 in St. Pölten, Niederösterreich
Besuch der Volksschule in St. Pölten
Besuch der Mittelschule in St. Pölten, Humanistisches Gymnasium
M atura 1921
Studium der Chemie an der Universität in Wien; Prom otion zum Dr. phil. in Wien
1926
Berufsbeginn und Ausbildung 1925 — 1927: D em onstrator am II. Chem.
U niversitätslaboratorium in Wien
1926/27: M itarbeiter von Prof. Späth in
Wien
1927 — 1929: Studienaufenthalt am Phy
siatrie Institute in M orristown, New Jer
sey, USA, bei F. McAllen
1929 — 1938: Assistent am Institut für
Medizinische Chemie in Innsbruck, bei
Prof. Henze
1939 — 1945: Vorstand der wissenschaft
lichen Abteilung der Chem.-pharm. Fabrik
Luitpold-W erk in München
Thema und Datum der ersten Dissertation über Phytosterine am
wissenschaftlichen Arbeit II. Chem. U niversitätslaboratorium in
Wien (Diss.-Leiter: Dozent L. Schmid),
1926
Thema und Datum der „Beiträge zur Kenntnis des physiologischen
Habilitationsschrift Verhaltens der Triosen und ihnen nahe
stehender Verbindungen“, bei Prof. Henze,
1934
Berufung nach Innsbruck 1945 als Vorstand der Lehrkanzel und des
Institutes für Medizinische Chemie
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Ordentlicher Universitätsprofessor
D r. univ. med. Albert PROPST
Vorstand der Lehrkanzel für
ALLGEM EINE und SPEZIELLE PA T H O L O G ISC H E A N A TO M IE
und Vorstand des Institutes
Geboren am 16. Mai 1917 in Graz
Besuch der Volksschule in Graz
Besuch der Mittelschule in Graz (Humanistisches Gymnasium)
M atura 1936
Studium der Medizin in Graz, Wien und wieder Graz
Berufsbeginn und Ausbildung Sommer 1945; Pathologische Institute in
G raz, Wien und wieder Graz
Thema und Datum der ersten „Zur Frage der allergischen Entstehung
wissenschaftlichen Arbeit des runden Magengeschwürs“, 1948 unter
Prof. Dr. Beitzke
Thema und Datum der „M orphologie und Pathogenese der essen
H abilitationsschrift tiellen Lungenhaemosiderose“, Virchows
Archiv 1955, unter Prof. Dr. Th. Kon-
schegg
Berufung nach Innsbruck 23. Februar 1967
Thema der Antrittsvorlesung „Zur Pathologie der Nebenniere“
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ALBERT PROPST
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Ordentlicher Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Franz Josef HOLZER
Vorstand der Lehrkanzel für
G E R IC H T L IC H E M E D IZ IN
und Vorstand des Institutes
Dekan im Studienjahr 1959/60
Geboren am 7. M ärz 1903 in Lustenau, Vorarlberg
Besuch der Volksschule in Lustenau
Besuch der Mittelschule in Mehrerau bei Bregenz (Humanistisches
M atura Gymnasium)
Studium der Medizin in Innsbruck 1923 — 1928
Berufsbeginn und Ausbildung 1. Jänner 1929 Assistent am Institut für
Gerichtliche Medizin, Innsbruck
1933/34 Rockefeiler Institute, New York,
bei Karl Landsteiner
1938 — 1942 U niversität Berlin, Ger. Me
dizin
1942 — 1945 Universität München, Ger.
Medizin
1945 — 1950 U niversität Innsbruck, Ger.
Medizin
Thema und Datum der ersten „Verwendung der Herzbeutelflüssigkeit
wissenschaftlichen Arbeit zur Blutgruppenbestimmung an Leichen“.
1929, bei H ofrat Meixner
Thema und Datum der „Ein einfaches Verfahren zur G ruppen
Habilitationsschrift bestimmung an vertrocknetem Blut durch
Agglutininbindung“, 1931, bei H ofrat
Meixner
Berufung nach Innsbruck M ärz 1950
Thema der Antrittsvorlesung „Gerichtliche Medizin, Klinik und U niver
sität“, am 3. Mai 1950
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FRANZ JOSEF HOLZER
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Ordentlicher Universitätsprofessor
D r. univ. med. Alfred SCHINZEL
Vorstand der Lehrkanzel für
H Y G IE N E und M IK RO BIO LO G IE
und Vorstand des Institutes
Dekan im Studienjahr 1961/62
Geboren am 1. Novem ber 1904 in Wien
Besuch der Volksschule in Wien
Besuch der Mittelschule in Wien, Elisabeth-Gymnasium (H um ani
stisches Gymnasium)
M atura 21. Juni 1923
Studium der Medizin in Wien; Prom otion Wien, 20. M ärz 1929
Berufsbeginn und Ausbildung Innere Medizin, Prof. Chwostek, III. Med.
Klinik, Wien; Chirurgie, Prof. W alzel;
H autkrankheiten, Prof. Oppenheimer;
Augenkrankheiten, Prof. Lindner, Prof.
Rieger; Gynäkologie, Prof. Zacherl, Graz;
Hygiene und Mikrobiologie, Prof. Reichel,
W ien und Graz, Prof. Grassberger, Wien,
Prof. v. Wasielewski, Rostock
Thema und Datum der ersten „Erreger der Rattenbißkrankheit (Sodo-
wissenschaftlichen Arbeit ku). A ufklärung der N atur und Klassifi
zierung des Erregers“, am Hygienischen
Institut Rostock, 1932
Thema und Datum der „Zur Hitzeentkeim ung wasserfreier Stoffe.
H abilitationsschrift Aufklärung der Gesetze der Trockenhitze-
entkeimung gegenüber der durch feuchte
H itze.“ Abh. Ges. Geb. Hygiene 16, 1934
Berufung nach Innsbruck 1952, A ntritt 1. Juli 1953
Thema der Antrittsvorlesung „Das Virusproblem im Lichte neuerer For
schung.“ An Stelle der Antrittsvorlesung
als Vortrag in der Ärztegesellschaft
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ALFRED SC H IN Z E L
Prof. S C H I N Z E L m it Studenten bei einer gewerbehygienischen Exkursion
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Dr. univ. med. Heribert K O N ZETT
Ordentlicher Professor für
PH A R M A K O LO G IE und T O X IK O L O G IE
Vorstand des Pharmakologischen Institutes
Dekan im Studienjahr 1965/66
Geboren am 21. Juni 1912 in Bludenz
Besuch der Volksschule in Bludenz
Besuch der Mittelschule Humanistisches Gymnasium in Mehrerau
bei Bregenz und in Feldkirch
M atura 1930 in Feldkirch
Studium der Medizin Innsbruck 1930 — 1933; Wien 1933
bis 1936 (Prom otion 26. Juni 1936)
Berufsbeginn und Ausbildung 1936 — 1946: Pharmakologisches Institut
der Universität Wien
1946/47 Pharmacology Departm ent,
U niversität Cambridge
1948 Physiology Departm ent, Universität
Edinburgh und Universität London
Thema und Datum der ersten „Über die Verstärkung von Schlaf und
wissenschaftlichen Arbeit Narkose durch Farbstoffe“ ; Akademischer
Anzeiger der Akademie der Wissenschaften
in Wien, 1937, N r. 16 (unter Prof. Dr. E.
P. Pick, Vorstand des Pharmakologischen
Institutes der Universität Wien)
Thema und Datum der „Neue broncholytisch hochwirksame K ör
Habilitationsschrift per der Adrenalinreihe. Zur Pharm akolo
gie neuer adrenalinverw andter K örper“ ;
Naunyn-Schmiedebergs Archiv exp. Pa-
thol. u. Pharm ak. 197, 27, 41; 1940 (unter
Prof. Dr. R. Rössler, Vorstand des Phar
makologischen Institutes der U niversität
Wien)
Berufung nach Innsbruck 22. November 1958
Thema der Antrittsvorlesung „H eil und Unheil der modernen Arznei
m ittel“, 7. Februar 1961 (W ort und W ahr
heit, 16, 755; 1961)
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HERIBERT KONZETT
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D r. univ. med. Paul HUBER
Ordentlicher Universitätsprofessor für
C H IR U R G IE
Vorstand der Chirurgischen Klinik
Dekan im Studienjahr 1960/61
Geboren am 25. Mai 1901 in Solbad H all i. T.
Besuch der Volksschule in Bozen 1907 — 1911
Besuch der Mittelschule in Innsbruck 1911 — 1919
M atura in Innsbruck 1919
Studium der Medizin in Innsbruck und Wien; Prom otion 28. Fe
bruar 1925 in Innsbruck
Berufsbeginn und Ausbildung 1925: Pathologische Anatomie bei Prof.
Maresch, Wien
1926: Interne Medizin, bei H ofrat Prof
Kovacs, Wien
1927 — 1932: Chirurgie, bei Prof. Ranzi.
Innsbruck
1928 — 1929: Studienaufenthalten Lon
don am German Hospital
1932 — 1945: I. Chirurgische Klinik, bei
Prof. Ranzi u. Schönbauer, Wien
1945 — 1956: Leiter der Chirurgischen
Abteilung des Kaiserin-Elisabeth-Spitals
der Stadt Wien
Thema und D atum der ersten „Mechanische Gallen wegserweiterungen“
wissenschaftlichen Arbeit (mit O. Lutterotti), Virchows Archiv Path.
Anat. 270 (1928), unter Prof. Maresch
Thema und Datum der „Bedeutung des Zirkulationssystems für
Habilitationsschrift den Verlauf von Starkstrom unfällen“,
M itt. Grenzgeb. Med. Chir. 44 (1936), un
ter Prof. Ranzi
Ernennung zum Priv.-D ozent am 20. Fe
bruar 1937
Berufung nach Innsbruck 1. August 1956 (Ernennungsdekret vom
6. Juni 1956)
Thema der Antrittsvorlesung „Die Entwicklung der Schilddrüsenchirur
gie von der morphologischen zur funktio
nellen Betrachtungsweise“, gehalten im
November 1956, publiziert in der
Wien. klin. Wschr. 69, 217 (1957)
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A. o. Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Wolfgang BAUM GARTNER
Vorstand der 1. Lehrkanzel für
C H IR U R G ISC H E G ER IA TR IE
Geboren am 17. Juli 1907 in M eran, Südtirol
Besuch der Volksschule in Meran
Besuch der Mittelschule in Meran, Humanistisches Gymnasium
M atura 1925
Studium der Medizin in Innsbruck und Wien von 1925 — 1931
Berufsbeginn und Ausbildung Pathologische Anatomie, Wien, bis 1. April
1933, seither Chirurgische Klinik
Innsbruck
1948 Chirurgische Klinik Zürich (3 M o
nate)
1956 USA (4 Monate)
Thema und Datum der ersten „Über eine ungewöhnliche isolierte Lym
wissenschaftlichen Arbeit phogranulomatose des Magens“ , Virchows
Archiv 290, 1, 1933
Thema und Datum der „Der K ropf in Tirol“, Bruns Beitr. z. klin.
Habilitationsschrift Chir. 169/1939
Berufung nach Innsbruck 1968
Thema der Antrittsvorlesung „Alterschirurgie“
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A. o. Universitätsprofessor
D r. univ. med. Hans PLATZGUMMER
Vorstand der 1. Lehrkanzel für
O R T H O PÄ D IE
in Innsbruck
Geboren am 11. Jänner 1909 in Innsbruck
Besuch der Volksschule in Innsbruck, St. Nikolaus
Besuch der Mittelschule in Innsbruck (Humanistisches Gymnasium)
M atura 1931
Studium der Medizin in Innsbruck; Prom otion Jänner 1937
Berufsbeginn und Ausbildung Februar 1937, Chirurgische Abteilung des
Krankenhauses Solbad H all; ab 1. O kto
ber am Patb.-A nat. Institut der Universi
tät Innsbruck; dann 7 Jahre Ausbildung
an der O rthop. U niv.-Klinik München;
ab 1. Dezember 1945 an der Chirurgischen
Klinik Innsbruck
Thema und Datum der ersten „Zur Kenntnis der sog. spontanen Aorten
wissenschaftlichen Arbeit zerreißung“, Zeitschrift für Kreislauffor
schung, 30. Jahrgang, H eft 17, 1938, am
Path.-A nat. Institut der Universität
Innsbruck, Vorstand Prof. Dr. F. J. Lang
Thema und Datum der „Die Osteochondritis dissecans (König)“,
Habilitationsschrift Archiv f. O rthop. u. Unfallchir., Band 46,
1954; Chirurgische Klinik, Vorstand Prof.
B. Breitner
Berufung nach Innsbruck Schaffung der 1. Lehrkanzel für O rthopä
die, Dezember 1962
Thema der Antrittsvorlesung „O rthopädie und Rehabilitation“
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HANS PLATZGUMMER
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A. o. Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Hans MARBERGER
Vorstand der Lehrkanzel für
U R O LO G IE
in Innsbruck
Geboren am 7. April 1917 in Umhausen, ö tz ta l
Besuch der Volksschule in Umhausen
Besuch der Mittelschule in Schwaz, Paulinum
M atura in Innsbruck, Humanistisches Bundesgym
nasium
Studium der Medizin in Innsbruck
Berufsbeginn und Ausbildung D em onstrator und Assistent an der A na
tomie, bei Prof. Sieglbauer; Chirurgie, bei
Prof. Breitner; Studienaufenthalte in
Stockholm, Karolinska-Krankenhaus, und
in den USA: State University Iowa,
bei Prof. Flocks; Rockefeller-University,
N . Y., bei Prof. Segal
Thema und Datum der ersten „Ein Fall von Embolie der A rteria sper-
wissenschaftlichen Arbeit matica interna“, bei Prof. Breitner, Inns
bruck, 1951
Thema und Datum der „Dringliche Harnröhrenchirurgie“, bei
H abilitationsschrift Prof. Breitner, 1957; Chir. Praxis, H eft 2
Berufung nach Innsbruck 1964
Thema der Antrittsvorlesung „Die Urologie in der Medizin von heute“,
gehalten am 11. Dezember 1964
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HANS MARBERGER
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A. o. Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Paul WILFLINGSEDER
Vorstand der Lehrkanzel für
PLASTISCH E und W IED ER H ER STELLU N G SC H IR U R G IE
Geboren am 24. M ärz 1916 in Ried im Innkreis
Besuch der Volksschule in Ried im Innkreis
Besuch der Mittelschule in Graz
M atura 1933 in Graz
Studium der Medizin in Innsbruck, Wien und wieder Innsbruck;
1934— 39
Prom otion 1939
Berufsbeginn und Ausbildung W ehrdienstleistung 1939— 1945 (1943:
W. Linhart, G raz; 1944: F. Spath, Posen)
Ab 1945 Chirurgische Klinik Innsbruck,
B. Breitner
1948 Lahey Clinic, Boston, F. Lahey
1950/51 British Council Scholar, London,
H. Gillies, A. M clndoe
Thema und Datum der ersten „Plattenepithelzellcarcinom der Schild
wissenschaftlichen Arbeit drüse“, 1946, bei B. Breitner
Thema und D atum der „Die Bedeutung der Zellkerngröße beim
Habilitationsschrift K ropf und im besonderen beim Adenom“,
1948, bei G. Sauser — B. Breitner
Berufung nach Innsbruck 30. Jänner 1966: Ernennung zum Vor
stand der ersten in Österreich errichteten
Lehrkanzel für Plastische und W iederher
stellungschirurgie
Thema der Antrittsvorlesung „Wesen und Aufgaben der Plastischen
Chirurgie“
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PAUL W IL FL IN GS ED ER
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A. o. Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Karl KLOSS
Vorstand der 1. Lehrkanzel für
N E U R O C H IR U R G IE
in Innsbruck
Geboren am 18. Februar 1917 in Wien
Besuch der Volksschule in Wien
Besuch der Mittelschule in Wien
M atura 1935
Studium der Medizin in Wien 1935 — 1941
Berufsbeginn und Ausbildung Wien, Path.-Anatomisches Institut, Prof.
Chiari; Interne Medizin, Prof. Eppinger;
Chirurgie, Prof. Schönbauer
Thema und Datum der ersten „Akute und subakute H irntum oren“,
wissenschaftlichen Arbeit I. Chirurgische U niv.-Klinik Wien, 1950,
bei Prof. Schönbauer
Thema und Datum der „Zur chirurgischen Behandlung intracere
Habilitationsschrift braler H aem atom e“, 1959, bei Prof. H u
ber, Innsbruck
Berufung nach Innsbruck Oktober 1951 als Leiter der Abteilung für
Neurochirurgie
November 1967 als Vorstand des E xtra
ordinariates für Neurochirurgie
Thema der Antrittsvorlesung „Das soziale Schicksal hirnoperierter
Patienten“, 7. Mai 1968
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A. o. Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Bruno HAID
Vorstand des 1. Institutes für
A N Ä STH ESIO LO G IE
der Universität Innsbruck,
des 1. selbständigen Anästhesiologie-Institutes
mit Lehrkanzel im deutschen Sprachraum
bzw. am europäischen Kontinent
Geboren am 2. Mai 1915 in ö tz
Besuch der Volksschule in ö tz
Besuch der Mittelschule in M ehrerau bei Bregenz (Humanistisches
Gymnasium)
M atura 1935
anschließend Dienstleistung als Einjährig-
Freiwilliger beim Tiroler Jägerregiment
Innsbruck, Klosterkaserne
Studium der Medizin in Innsbruck, 1939 ein Semester in Wien
Berufsbeginn und Ausbildung 1941 Chirurgische Klinik, Prof. Breitner
W inter 1941/42 Sportarzt Obergurgl
1943 — 1945 Chirurgische Abteilung ver
schiedener Kriegslazarette (Südukraine bis
Holland)
1945 Rückkehr an die Klinik Breitner
1949 Facharzt für Chirurgie
1949 — 1951 Spezialausbildung in
Anästhesiologie an der State University
Iowa, Iowa City, Prof. St. C. Cullen
Thema und Datum der ersten „Seltene W intersportverletzungen“, bei
wissenschaftlichen Arbeit Prof. B. Breitner, Monatsschrift für U n
fallheilkunde, 51. Jahrgang, H eft 1/2,
1944
Thema und Datum der „M oderne N arkoseverfahren“, Beitrag zur
Habilitationsschrift Chirurgischen Operationslehre. Bei Prof.
Breitner, 1955, U rban & Schwarzenberg
Berufung nach Innsbruck September 1959
Thema der Antrittsvorlesung „Vom ,N arkosetod‘ zur W ieder
belebung' “
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B R U N O HAID
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Ordentlicher Universitätsprofessor
D r. univ. med. Ernst RUCKENSTEINER
Vorstand der Lehrkanzel für
M E D IZ IN ISC H E R Ö N T G E N O L O G IE
und Vorstand des Zentral-Röntgeninstitutes
Geboren am 1. M ärz 1899 in Czernowitz
Besuch der Volksschule in Innsbruck
Besuch der Mittelschule in Innsbruck
M atura
Studium der Medizin in Innsbruck und Wien
Berufsbeginn und Ausbildung 2 Jahre Pathologische Anatomie, Wien;
als Ass. Prof. for Pathology in Rochester,
N. Y., USA; 3 Jahre Röntgenologie in
W ien; seit 1931 an der Chirurgischen
Klinik Innsbruck als Röntgenologe
Thema und Datum der ersten „Röntgendiagnostische Themen“, angeregt
wissenschaftlichen Arbeit von Prof. Dr. Breitner
Thema und Datum der „Über das Doppelgeschwür im
Habilitationsschrift Zwölffingerdarm “, bei Breitner
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ERNST R U C K E N S T E INE R
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Ordentlicher Universitätsprofessor
D r. univ. med. Siegfried TAPFER
Vorstand der Lehrkanzel für
FR A U E N H E IL K U N D E und GEBURTSHILFE
Vorstand der Klinik
Rector magnificus im Studienjahr 1960/61
Dekan im Studienjahr 1955/56
Geboren am 9. Juli 1900 in Neum arkt, Südtirol
Besuch der Volksschule in Neum arkt, Südtirol
Besuch der Mittelschule in M eran
M atura 1919
Studium der Medizin in Innsbruck; Prom otion 1924
Berufsbeginn und Ausbildung 1925 Pathologisches Institut der Universi
tät Wien, Prof. Maresch; 1926 Operations
zögling an der Chirurgischen Univ.-Klinik
Leipzig, Geh.-Rat Prof. Payr; 1927
V olontärarzt an der Innsbrucker Univ.-
Frauenklinik, Prof. Eymer; 1928/29
Assistenzarzt an der Landes-Frauenklinik
in Erfurt, Ob.-M ed.-Rat Dr. Kaiser; ab
1. November 1929 als Assistent an der
U niv.-Frauenklinik Innsbruck unter Prof.
Eymer, Prof. Zacherl, Prof. Amreich und
Prof. Antoine
Thema und Datum der ersten „Thrombose und tödliche Embolie an der
wissenschaftlichen Arbeit Innsbrucker Frauenklinik in den Jahren
1919 — 1929“, bei Prof. Zacherl im Jahre
1930
Thema und Datum der „Der hormonale Einfluß der Frucht auf
Habilitationsschrift die G eburt“ , 1937, bei Prof. Amreich und
Prof. Bayer
Berufung nach Innsbruck 1. Jänner 1944
Thema der Antrittsvorlesung In den Jahren 1938 — 1945 abgeschafft
Thema der Rede zur „Die große Verantwortung des Frauen
feierlichen Rektors-Inauguration arztes“
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Ordentlicher Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Josef KO NRAD
Vorstand der Lehrkanzel und Klinik für
DERMATOLOGIE und SYPHILIDOLOGIE
Geboren am 1. M ärz 1900 in Bregenz
Besuch der Volksschule in Bregenz
Besuch der Mittelschule und in Bregenz
M atura
Studium der Medizin in Innsbruck, Graz, München
Berufsbeginn und Ausbildung 1924 — 1926: Klinik Riehl, Wien
1927: Klinik Kerl, Innsbruck
1928 — 1936: Klinik Kerl, Wien
1935: H abilitation für Dermatologie in
Wien
1936 — 1945: Prim ararzt der Derm atolo
gischen Abteilung des Wiedener Kranken
hauses in Wien
Thema und Datum der ersten „Zur Kenntnis der Fox-Fordyceschen
wissenschaftlichen Arbeit K rankheit“, 1927
Thema und Datum der „Zur Immunbiologie der H au t
Habilitationsschrift tuberkulose“, 1932
Berufung nach Innsbruck 9. November 1945
Thema der Antrittsvorlesung „Über die Bedeutung der Geschlechts
krankheiten nach dem 2. W eltkrieg“
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JOSEF KONRAD
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Ordentlicher Universitätsprofessor
D r. univ. med. Karl HEINZ
Vorstand der Lehrkanzel für
O PH TH A LM O LO G IE
und Vorstand der Klinik
Dekan in den Studienjahren 1957 — 1959
Geboren am 22. Dezember 1909 in Bad Hofgastein
Besuch der Volksschule in Bad Hofgastein
Besuch der Mittelschule und in Salzburg (Humanistisches Gymnasium)
M atura
Studium der Medizin in Wien 1929 — 1936
Berufsbeginn und Ausbildung II. Univ.-Augenklinik Wien, Vorstand
Prof. Lindner
Thema und Datum der ersten „Zur lokalen Prontosiltherapie mittels
wissenschaftlichen Arbeit subconjunctivaler Injektion“ (erstmalig
farbige Photos an der Spaltlampe), 1940
Thema und Datum der „Z ur Frage einer optim alen Astigmatis-
Habilitationsschrift mus-Analyse während der Akkom m oda
tio n “
Berufung nach Innsbruck 1947
Thema der Antrittsvorlesung „Augenheilkunde und Naturwissenschaft“
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KARL H E I N Z
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Ordentlicher Universitätsprofessor
D r. univ. med. Ludwig HÖRBST
Vorstand der Klinik für
O T O -R H IN O -L A R Y N G O L O G IE
Rector magnificus im Studienjahr 1964/65
Dekan in den Studienjahren 1953 — 1955
Senator in den Studienjahren 1966 — 1968
Geboren am 5. O ktober 1903 in Kleinstockach bei Berwang
Besuch der Volksschule in Kleinstockach
Besuch der Mittelschule in Brixen 1915 — 1921; in H all 1921 bis
M atura 1923
Studium der Medizin in Innsbruck 1923 — 1929
Berufsbeginn und Ausbildung 1. Dezember 1929:
Pathologische Anatomie, Chirurgie;
1. M ärz 1931 bis 13. M ärz 1938 Assistent
der Hals-N asen-O hrenklinik in Innsbruck
Thema und Datum der ersten „Zur Kenntnis der Tuberkulose der
wissenschaftlichen Arbeit Ohrspeicheldrüse“, 5. August 1931, bei
Prof. Dr. F. J. Lang
Thema und Datum der „Zur Klinik der M astoiditis“, 1937, bei
Habilitationsschrift Prof. Dr. W. Krainz
Berufung nach Innsbruck 1. November 1945
Thema der Antrittsvorlesung „Die O hren-Nasen-Halsheilkunde in ihrer
Bedeutung für den praktischen A rzt“
Thema der Rede zur „Die gestörte Funktion in der Ohren-
feierlichen Rektors-Inauguration Nasen-Halsheilkunde“
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LUDWIG HÖRBST
Prof. H O R B ST m it seinen Assistenten bei der Krankenvorstellung in der poliklinischen Ambulanz
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A. o. Universitätsprofessor
Dr. univ. med. Walter SCHLORHAUFER
Vorstand der 1. Lehrkanzel für
A U D IO L O G IE und P H O N IA T R IE
im deutschen Sprachraum
Geboren am 14. O ktober 1920 in Innsbruck
Besuch der Volksschule in Innsbruck
Besuch der Mittelschule und in Innsbruck (Humanistisches Gymnasium)
M atura
Studium der Medizin in München und Innsbruck
Berufsbeginn und Ausbildung Pathologische Anatomie, Chirurgie, N eu
rologie, Kinderheilkunde, Innere Medizin,
Augen; seit 1948 Hals-N asen-Ohrenklinik
(alles in Innsbruck); Studienaufenthalte in
Zürich, bei R. Luchsinger, in Stockholm,
bei Wedenberg, Barr, in Groningen-
Amsterdam, bei Huizing
Thema und Datum der ersten „Zur Frage des Peritonismus, im besonde
wissenschaftlichen Arbeit ren bei intrathorakalen Erkrankungen“,
1947, bei Prof. Dr. F. J. Lang, Pathologi
sche Anatomie, und
„Hauttemperaturmessungen bei Arterio-
graphien“ als Dissertation, bei A. Jarisch,
Pharmakologie
Thema und Datum der „Die M otorik der Taubstummen“, 1957,
Habilitationsschrift bei Prof. Dr. L. Hörbst, Hals-Nasen-
Ohrenklinik
Berufung nach Innsbruck 28. Februar 1968 zum Vorstand der
1. Lehrkanzel für Audiologie und Pho
niatrie
Thema der Antrittsvorlesung „Aufgaben der Audiologie und Phoniatrie
beim hörgestörten K ind“
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WALTER SC HLOR HAUFE R
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Ordentlicher Universitätsprofessor
D r. univ. med. Hans G ANNER
Vorstand der Lehrkanzel für
N EU R O LO G IE
Geboren am 2. M ärz 1905 in Innsbruck
Besuch der Volksschule in Innsbruck
Besuch der Mittelschule in Innsbruck (Humanistisches Gymnasium)
M atura Juni 1923
Studium der Medizin in Innsbruck und Wien; Dr. univ. med.
17. November 1928
Berufsbeginn und Ausbildung Pathol.-Anat. Institut, Prof. Lang;
Krankenhaus H all, Prim. Luze; Assistent
bei Prof. C. M ayer, Nervenklinik Inns
bruck; Studienaufenthalte: Anatomisches
Labor, Prof. Spatz; Psychiatr. und N er
venklinik München, Prof. Bumke
Thema und Datum der ersten „Aktinomykose der Speicheldrüsen“, bei
wissenschaftlichen Arbeit Prof. Lang, 1929
Thema und Datum der I. „Irreleitende Symptome bei Stirnhirn
Habilitationsschrift tum oren“, bei Prof. Scharfetter, N erven
klinik Innsbruck, 1940
II. „Zur Frage der tatsächlich oder schein
bar otogenen, intrakraniellen E rkrankun
gen“, 1952
Berufung nach Innsbruck 1958: tit. a. o. Prof.
1960 — 1967: supplierender Leiter der
Psych.-Neurologischen Klinik
30. Mai 1967: Ernennung zum ordentl.
Professor und Vorstand der Lehrkanzel
für Neurologie
Thema der Antrittsvorlesung „Neurologie und Psychiatrie — die unglei
chen Schwestern“, 4. Dezember 1967
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HANS GANNER
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Senatsrat i. R.
Dozent Dr. Kar! SCHADELBAUER
ehem. Leiter des Archivs der Stadt Innsbruck
Leiter des Institutes für
G E SC H IC H T E DER M E D IZ IN und MED. B IBLIO G RA PH IE
an der Medizinischen Fakultät
Geboren am 26. M ärz 1902 in Gossensaß
Besuch der Volksschule in Gossensaß
Besuch der Mittelschule in Brixen, Humanistisches Staats
M atura gymnasium
Studium der Medizin, in Innsbruck und Graz
Orientalische Sprachen u. Geschichte
Berufsbeginn und Ausbildung Mai 1937 als Leiter des Stadtarchivs Inns
bruck
Thema und Datum der ersten Heimatkundliche Aufsätze im „Schiern“
wissenschaftlichen Arbeit und in den „Tiroler H eim atblättern“ :
„Zur Genealogie des Brixner Bischofs
H artw ig (1025 — 1039) und Hartwigs
Sohn, des Grafen O tw in vom Pustertal“
Thema und Datum der Gesammelte med.-gesch. Arbeiten, u. a.
Habilitationsschrift „Vom Heilwesen Südtirols im M ittel
alter“
„Die ,Pest‘ von 1611 in Innsbruck war
Flecktyphus“
„Kaiser Lothars III. K rankheit und Tod
zu Breitenwang“
„Die H ofleibärzte Kaiser Maximilians I.“
Berufung nach Innsbruck Vorlesungen seit 1947 über Geschichte der
Medizin
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SCHLUSSWORT
M it großer und echter Begeisterung, mit viel Freude und gutem Willen haben alle
zusammengearbeitet, wünschend und hoffend, den M edizinstudierenden ihre Profes
soren nahezubringen. Diese kleine Festschrift will versuchen, eine Brücke zu schlagen
von den Wissenden zu den Suchenden, von den Erfahrenen zu den Beginnenden, und
es soll sich dann auch ein Bogen zurückspannen von den Lernenden zu den Lehrenden,
doch stets getragen von Achtung und Vertrauen. Gelingt dies, kann es immer noch und
immer wieder heißen: Vivat academia!
Zu einem guten Ende bringen soll nun dieses H eft der Dank, den ich allen sagen
möchte, die mitgeholfen haben, daß das Werk entstehen und gelingen konnte.
Ines M aria Koch
FOTONACHWEIS
Busarello S. 19, 23; Gmeiner (Wien) S. 31; Ketzler S. 9, 11, 21; cand. med. Knaiter S. 13, 17, 35, 39, 47,
49; Kobe (Wien) S. 7; W ulf Ligges S. 55; cand. med. Ulrike Menitz (Berlin) S. 27; M urauer (Inaugurations
bilder) S. 5, 53; Pesendorfer S. 51; Privatfoto S. 15, 25, 29, 37, 41; Oberarzt Dr. Ravelli S. 45; Dr. Spitteier
S. 43; Studentenfoto S. 33.
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