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Stadtarchiv
St4? Innsbruck
P-870-2014
Stadtmagistrat Innsbruck
Bezirks-
Innsbruck-Stadt
JAHRESBERICHT 2014
WWW.FEUERWEHR-INNSBRUCK.AT
FEUERWEHR
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Stadtarchiv Innsbruck
P-870-2014
Bibliothek
Foto: fotowerk aichner
a
Mag. Christine Oppitz-Plörer
BÜRGERMEISTERIN DER STADT INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
Dank und Anerkennung
uf die Innsbrucker Feuerwehren ist Verlass! An dieser Stelle möchte ich als Bürgermeisterin der
Stadt Innsbruck meinen Dank aussprechen: Die
tägliche Arbeit der Innsbrucker Feuerwehren trägt
maßgeblich zur Sicherheit in unserer Stadt bei. Ich
möchte mich ganz herzlich bei allen Einsatzkräften
bedanken. Bei vielen Einsätzen müssen Sie durchaus
Risiken eingehen - dafür braucht es Mut, Einsatz und
Wille. Ich bewundere Sie dafür und sage im Namen
der Stadt Innsbruck ein großes,,DANKESCHÖN".
A Egal, ob es brennt, oder eine andere
Notsituation eintrifft die Einsatzkräfte der
Bezirksfeuerwehr Innsbruck wissen, was zu tun ist.
Besonders im Jahr 2014 war eine rasche Reaktion
vielfach notwendig. Denkt man beispielsweise an die
tadellose und ausgesprochen professionelle Arbeit
zurück, die beim Großbrand in einem Hochhaus
im Olympischen Dorf im Sommer 2014 geleistet
wurde, kann man nicht oft genug Hochachtung
auszusprechen. Ohne zu zögern in ein Haus zu
stürmen, um mögliche eingeschlossene Personen
zu befreien, zeugt von großem Mut, Ehrenhaftigkeit
und auch Selbstlosigkeit.
.
uistine Oppitz-Flora
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
5
Christoph Kaufmann
VIZEBÜRGERMEISTER DER STADT INNSBRUCK
Ein ereignisreiches Jahr wurde gemeistert
as vergangene Jahr 2014 stellte die
Das
Herausforderungen. Sowohl beim großflächigen
Waldbrand in Absam im Frühjahr 2014 - bei dem
äußerst professionell mit anderen Feuerwehren
zusammengearbeitet wurde als auch beim
Wohnhausbrand im Olympischen Dorf im Juli
2014 agierte die Feuerwehr Innsbruck schnell und
hochprofessionell. Das sind allerdings nur zwei
bekannte Beispiele, die zeigen wie wichtig die Arbeit
der Feuerwehr Innsbruck ist.
Tag für Tag steht die Bezirksfeuerwehr Innsbruck
bereit, um jederzeit einsatzfähig zu sein, falls es
irgendwo brennt. Allerdings löscht die Feuerwehr
nicht nur Brände, sondern vollbringt tagtäglich
noch weitaus mehr Dinge, die dazu beitragen,
unsere Landeshauptstadt in Ordnung zu halten.
So war es auch 2014. Es ist bewundernswert mit
wie viel Mut und Selbstlosigkeit die Einsatzkräfte
der Bezirksfeuerwehr Innsbruck die ihnen gestellten
Herausforderungen meistern. Dafür gilt es „Danke"
zu sagen und Respekt zu zollen. Ich möchte mich
dementsprechend bei allen Einsatzkräften für
ihre Professionalität, ihre harte Arbeit und ihren
täglichen Einsatz bedanken.
Chris Guh Kaufman
Zusammenhalt und Zusammenarbeit als
unsere erfolgreiche Basis für die Zukunft
ie wichtigste Aufgabe eines Bezirks-
D Feuerwehrverbandesistes, den Zusammenhalt
und die Zusammenarbeit zu fördern. Nur gemeinsam
und einig sind wir stark und können etwas bewegen
- nicht nur bei einem größeren Einsatz, auch bei der
Ausbildung und Anschaffungen.
Gemeinsam heißt aber auch, mit allen politisch
Zuständigen erfolgreich zusammenzuarbeiten.
Zufrieden und dankbar kann ich feststellen, dass
hier Parteien- und Feuerwehren-übergreifend in
Innsbruck ans Werk gegangen wird. Trotz finanziell
gesehen schwieriger Zeiten werden notwendige
Investitionen in Fuhrpark, Gerätschaften und
Ausrüstung weiterhin von allen Seiten unterstützt:
so haben wir bereits mehr als die Hälfte der
Feuerwehren auf die neue Einsatzbekleidung - die
so oft zitierte zweite Haut des Feuerwehrmitgliedes
- umstellen können. Die neue Wache Wilten ist ein
Vorzeigeobjekt und mit dem TLF für Arzl und die
Berufsfeuerwehr, dem GGF für die Berufsfeuerwehr
und dem RF Igls wurde auch hier in wichtige
Fahrzeuge sinnvoll investiert.
Gemeinsam konnten wir im Bezirksausschuss
zwölf Jahre lang mit Branddirektor Reichel viel
bewegen. Die Einheit der Feuerwehr Innsbruck mit
Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren zu
leiten war ihm nicht nur, wie im LFG vorgesehen,
Auftrag, es war ihm tagtäglich ein großes Anliegen.
Als einer, der aus der Freiwilligen Feuerwehr kommt,
schätzte und förderte er die landesweit bekannte
Qualität seiner Berufsfeuerwehr, ohne jemals zu
übersehen, dass in Innsbruck funktionierende
und starke Freiwillige Feuerwehren nötig sind. Wir
als Feuerwehr Innsbruck haben durch ihn sehr
viel gewonnen, umso mehr bedauern wir seinen
Entschluss, sich beruflich neu zu orientieren.
Ich möchte ihm an dieser Stelle unseren großen
gemeinsamen Dank für sein Wirken und seine
Kameradschaft aussprechen und ihm für seinen OBR Walter Laimgruber
weiteren beruflichen Weg viel Erfolg wünschen.
Leimgula Walter
BEZIRKS-FEUERWEHRKOMMANDANT
DI Alfons Gruber
LANDES-FEUERWEHRINSPEKTOR
Herausforderungen gemeinsam bewältigen!
D
ie Mitglieder der Feuerwehr Innsbruck haben
vergangenes Jahr rund 5.300 Einsätze geleistet.
Ihr Engagement für die Bevölkerung ist sehr umfas-
send, zu der Einsatzstätigkeit kommen Übungs- und
Ausbildungsveranstaltungen, Wartungs- und Ser-
vicetätigkeiten, Absperrdienste, Brandsicherheits-
wachen und verschiedene Serviceleistungen in den
Stadtteilen.
Diese arbeits- und zeitintensiven und manchmal auch
belastenden Tätigkeiten werden in einem nicht im-
mer leichten Umfeld geleistet. Die Verfügbarkeit der
Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren ist während
der Wochenarbeitszeit oft schwer sicherzustellen.
Die Nachwuchssicherung durch Jugendarbeit ist we-
gen der großen Konkurrenz anderer Organisationen
und Vereine eine besondere Herausforderung. In-
nerhalb der Bevölkerung wird das Anspruchsdenken
nicht geringer, auch die eigenen Mitglieder werden
immer kritischer. Führungskräfte stehen unter stän-
digem Erfolgsdruck. Oft guten Ideen aus den eigenen
Reihen sind mit den Vorgaben der Vorgesetzten aus
Feuerwehr und Politik in Einklang zu bringen.
Konstruktive Kritik bringt die Organisation weiter,
manchmal überwiegt jedoch der Eindruck, dass es
Führungskräfte heute kaum mehr recht machen kön-
nen. Die neueste Ausrüstung und oft teure Spezial-
ausbildung führen interessanterweise nicht immer
zur gewünschten Zufriedenheit.
Teils gefährliche Einsätze haben gezeigt, dass neben
der guten Ausbildung und der modernen Ausrüstung
auch Glück erforderlich ist, damit alle Einsatzkräfte
wieder gesund einrücken können. Zusammenhalt
ist gefragt, die vielfältigen Herausforderungen - und
diese gibt es nicht nur bei den Einsätzen - können
auch bei guten Voraussetzungen nur gemeinsam be-
wältigt werden!
Ich bedanke mich bei allen Funktionären, Führungs-
kräften und Mitgliedern der Feuerwehr Innsbruck,
die sich freiwillig oder von Berufs wegen für die
Sicherheit der Landeshauptstadt und für das Feu-
erwehrwesen engagieren. Eine gute Zukunft und vor
allem unfallfreie Einsätze und Übungen!
Allows Jub
In vielfältiger Art und Weise werden jeden
Tag, ob ehrenamtlich oder hauptberuflich,
Feuerwehrangehörige in Innsbruck tätig.
Einsätze, Übungsdienst, Sicherheitswachen,
Brandschutzerziehung, Veranstaltungsüberwachung.
Ein breites Aufgabenspektrum erledigt die Feuerwehr
der Stadt Innsbruck täglich. Der Feuerwehr wird
grundsätzlich eine hohe Wertschätzung sowie
Vertrauen entgegengebracht. Dies bestätigen seit
etlichen Jahren Umfragen in der Bevölkerung.
Anerkennung im Ehrenamt ist ebenso ein gewichtiges
Thema in unserer Stadt, wie die Sicherstellung des
flächendeckenden Brandschutzes, der Hilfeleistung
und des Katastrophenschutzes durch die Feuerwehr.
Im Rahmen der Daseinsvorsorge, welche auch die
Tätigkeiten in der Stadt Innsbruck zur elementaren
Vorsorge der Bevölkerung umfasst, kommt der
Feuerwehr eine zentrale Rolle zu.
Wenn wir nun Menschen zum Mitmachen
gewinnen wollen, sollten wir in der Öffentlichkeit
den persönlichen Mehrwert darstellen. Bei jeder
einzelnen Feuerwehrtätigkeit erfahren unsere
Mitglieder diesen Mehrwert. Wir sollten von diesem
zu tiefst befriedigenden Erlebnis erzählen, anderen
Menschen helfen zu können. Wir sollten von dem
Gemeinschaftserlebnis in der Gruppe berichten
in der man sich gut versteht, dass man sich in
Extremsituationen aufeinander blind verlassen
kann. Lasst uns auch darüber nachdenken, wie wir
uns als Feuerwehr in der Zukunft verändern müssen.
Wir müssen uns auf die veränderten beruflichen,
familiären und persönlichen Bedürfnisse unserer
Kameraden einstellen. Nicht jeder kann rund um
die Uhr bereit zum Einsatz sein, oder ist in der Lage,
nach einem nächtlichen Einsatz am nächsten Morgen
leistungsfähig an seinem Arbeitsplatz zu erscheinen.
So müssen wir behutsam mit der Ressource unserer
Kameraden umgehen, um auch solide in die Zukunft
schreiten zu können.
Ich wünsche der Feuerwehr der Stadt Innsbruck
auch weiterhin einen erfolgreichen Weg, unfallfreies
Zurückkommen von den Einsätzen und darf mich für
BD Mag. Erwin Reichel
das mir entgegengebrachte Vertrauen recht herzlich BD
bedanken.
Alles Gute, Gut Heil.
Erwin Ruchel
BRANDDIREKTOR
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
L
BEZIRKS-FEUERWEHRVERBAND INNSBRUCK STADT
KOMMANDO
Branddirektor
BD Mag. Erwin Reichel
Bezirks-Feuerwehrkdommandant
OBR Walter Laimgruber
Bezirks-Feuerwehrkdommandant-Stv. BR Albert Pfeifhofer
Bezirksschriftführer
Bezirkskassier
SACHBEARBEITER DES BFV
BV Mag. Markus Strobl
BV Martin Weber
AUSSCHÜSSE, SACHGEBIETE, ARBEITSGRUPPEN, FUNKTIONEN IM LFV
Landes-Feuerwehrausschuss
Fachauschuss Feuerwehrtechnik
Finanzausschuss
Schulausschuss
OBR Walter Laimgruber (BFV)
BD Erwin Reichel (BFV)
OBR Walter Laimgruber (BFV)
BOK Ing. Marcus Wimmer (BF)
OBR Walter Laimgruber (BFV)
OBR Walter Laimgruber (BFV)
Sachgebiet Bewerbe (mit ATSLP, TLP) OBI Hannes Trenkwalder (AM)
Sachgebiet Bezirkszentralen
HV Andreas Winterle
Feuerwehrjugend
BEAUFTRAGTE DES BFV
Archivar
OBR Hans Zimmermann
Atemschutz
Ausbildung
Fotodokumentation
Funk
Kassaprüfer
Lawinenzug
Kurskartensachbearbeiter
Leiter der ATS-Werkstätte (BF)
BR Albert Pfeifhofer
HBI Armin Praxmarer
Gerhard Eichhorn, Leiter der Funkwerkstätte (BF)
HBI Gerhard Mayregger, OBI Hannes Trenkwalder
BR Albert Pfeifhofer
BM Stefan Gutmann
Harald Tomasini, Garagenmeister (BF)
Maschinist
Strahlenschutz
BOK Ing. Marcus Wimmer
Sachgebiet Feuerwehrjugend
Sachgebiet Flugdienst
Sachgebiet Funk und Alarmierung
Sachgebiet Gefährliche Stoffe
Sachgebiet Katastrophenhilfsdienst
Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit
Sachgebiet Strahlenschutz
Sachgebiet Chronik und Geschichte
Sachgebiet Tunnel
OBI Ing. Christian Hippmann (IG)
OBR Ing. Günter Schlögl (BF))
HV Andreas Winterle (AR)
HBM Markus Hundsbichler (AM)
HBM Gerhard Pernlochner (BF)
OBI Ing. Christian Hippmann (IG)
OBR Ing. Günter Schlögl (BF)
BD Erwin Reichel (BFV), HBI Helmut Plank (RE)
BR Albert Pfeifhofer (BFV)
BDSTV DI Martin Gegenhuber (BF)
BV Markus Strobl (BFV)
OBR Johann Zimmermann (BF)
HBI Helmut Plank (RE)
BOK Ing. Marcus Wimmer (BF)
HBI Manfred Liebentritt (MÜ)
BR Ing. Andreas Friedl (BF)
AG EDV/PG Feuerwehrportal
BV Markus Strobl (BFV)
BR Albert Pfeifhofer (BFV)
HV Ing. Helmut Ebner (IG).
AG Uniformierung
Bewerter FLA B/S
OBI Hubert Thonhauser (WI)
INVESTITIONEN 2014
Neben den größeren und längerfristigen Projek-
ten wie der Bau der Feuerwache Wilten, der
Austausch der Einsatzbekleidung sowie
der Tausch von Feuerwehrfahrzeugen für die
Feuerwehren der Stadt Innsbruck dürfen an die-
ser Stelle auch "kleinere" Investitionen Seitens des
Bezirks-Feuerwehrverbandes im Berichtsjahr nicht
unerwähnt bleiben.
Der Bezirks-Feuerwehrverband hat im Jahr 2014 ein
großes Augenmerk auf die Aus- und Weiter-
bildung der Feuerwehrkameradınnen gelegt, die
es im Sinne der Sparsamkeit, Zweckmäßigkeit und
Nachhaltigkeit auch zu finanzieren galt.
Zu Jahresbeginn wurden unsere Atemschutzüberwa-
chungsgeräte "Pölz-Box" mit einem Software
Update einer Verjüngungskur unterzogen und die
Atemschutzverantwortlichen auf die Neuerungen
intensiv geschult.
Die für die Kursbesuche an der Landes-Feuerwehr-
schule notwendige 16 stündige Erste Hilfe Aus-
bildung besuchten 25 Kameradinnen.
Heiẞausbildung ERHA-TEC - vor ein paar Jahren
begonnen wurde 2014 von den Einheiten sehr gut
angenommen. Den 3-tägigen Brandbekämpfungs-
kurs im deutschen Böblingen absolvierten gesamt 15
Kameradinnen der Einheiten Wilten, Hötting und Igls.
Im
Fahrsicherheitszentrum Zenzenhof
konnten sich an vier Tagesterminen insgesamt 48
C-Fahrer aller Einheiten mit ihren Einsatzfahrzeugen
vertraut machen und ein Training unter fachmänni-
scher Leitung absolvieren.
GRUPPENKOMM
FEUE
AMRA
EHR
Eine Tunnel-Sonderausbildung an der Interna-
tional Fire Academy in der Schweiz für 3 Mann been-
dete den Ausbildungsreigen 2014.
Im Beisein von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann
konnten Vertreter des Bezirks-Feuerwehrverbandes
weiters am 5. Februar 2014 zahlreiche,,Kleinan-
schaffungen" im Wert von € 50.000,00 an die
Innsbrucker Feuerwehren übergeben:
Überwürfe für die Gruppenkommandanten
aller taktischen FF-Fahrzeuge in Innsbruck It.
Richtlinien des LFV
- zwei Klein-Stromaggregate 2kVA
(Berufsfeuerwehr und Feuerwehr Mühlau)
Schnittschutzhosen und Beinlinge (Amras, Arzl,
Hungerburg, Igls, Mühlau, Neu-Arzl, Wilten)
Teleskopstangen mit Einreiẞhaken
(Berufsfeuerwehr und alle 10 FFS)
Naẞsauger Stangel Ruwac WSP 2000
(Arzl, Hötting, Reichenau)
Pager
Elektro-Material für den
Groß-Stromerzeuger (Amras)
Schlauchboot (Wilten)
LED-Handlampen
Da einige Einsatzhelme nicht mehr den Erforder-
nissen entsprachen wurden zum Austausch in den
Einheiten zudem am Ende des Jahres noch 30 Stück
Helme angekauft.
Alle Kosten der Investitionen und Ausbildungen wur-
den zum Großteil vom BFV und der Stadtgemeinde
Innsbruck übernommen. Die laufende technische
Ausstattung des Bezirks-Feuerwehrverbandes und
die der Lageführung wurden vom Land Tirol finan-
ziert.
An besonderen Investitionen der Stadt Innsbruck
erwähnt werden müssen sicherlich der Austausch
der Tore in Neu-Arzl, der Einbau des Tores in das
Lager der FF Reichenau, eine neue Schließanlage für
die Feuerwehr Reichenau, die Reparatur des BF-Boo-
tes sowie der Umbau des ULF der Berufsfeuerwehr.
AUSBILDUNGEN
UND SCHULUNGEN
Schulung und Update der Pölz-Box
Bei einer Bezirksschulung wurde am 15.01.2014
der taktische Einsatz der Atemschutzüberwachung
mittels der elektronischen Pölz-Box geschult und
zugleich ein Update auf die aktuelle Version durch-
geführt. Die Vorteile der seit sieben Jahren in Inns-
bruck verwendeten elektronischen Variante einer
Atemschutz-Überwachung mittels der Box der Firma
,,IEP Industrieelektronik Pölz" zeigte sich in der einfa-
chen automatischen Überwachung von bis zu sechs
Trupps der eigenen und anderer Feuerwehren mit
Berücksichtigung unterschiedlichster Flaschensyste-
men sowie in der einfachen Möglichkeit, sämtliche
ATS-Übungen und -Einsätze zu dokumentieren und
auszuwerten.
CHECKBOX 5*1
(IEP)
JEFFF WILTEN IBK
Pölz-Box
Im Februar 2014 übergebene Geräte an die Feuerwehren, welche von Stadt und BFV gemeinsam angeschafft wurden.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
I
FEUERWEHR INNSBRUCK
9
Theorie 5,5
Theoriekurs 5,5-Tonnen-Führerschein
Seit dem Jahr 2013 gibt es die Möglichkeit, mit ei-
ner eigenen Theorie-Schulung, viel Praxis und einer
Prüfung die Erweiterung der Lenkerberechtigung
B für das Fahren von Feuerwehrfahrzeugen bis 5,5
Tonnen zu erwerben.
Damit nicht jede Feuerwehr den Theorie-Teil selbst-
ständig erarbeiten muss, wurde die Theorieschulung
vom Bezirks-Feuerwehrverband organisiert. Als Re-
ferenten konnten der KDTSTV von Neu-Arzl Christian
Winkler, im Zivilberuf Polizist, und der Fahrmeister
der BF Thomas Sermonet gewonnen werden. Nach
den vorgeschriebenen Praxiseinheiten konnten die
Kameradinnen in Ihren Feuerwehren die Prüfungen
zur Lenkerberechtigung ablegen.
Bezirksübungstag 2014 im Zentralbauhof
Nach einer Pause aufgrund des Landesbewerbes im
Jahr 2013 wurde im Mai wieder ein Bezirksübungs-
tag durchgeführt. Jeweils fünf Freiwillige Feuerweh-
ren stellten sich am Vormittag und Nachmittag den
interessant vorbereiteten Stationen.
Unter der Führung von Bezirks-Ausbilder BFKDTSTV
BR Albert Pfeifhofer hatte das Team der ARGE Aus-
bildung einen abwechslungsreichen und sehr lehr-
reichen Halbtag für jede Feuerwehr vorbereitet. Zu-
sammen mit den Kameraden der Berufsfeuerwehr
unter der Führung von Ausbildungsoffizier BDTSTV
DI Martin Gegenhuber wurden die Stationen betreut
und nach jeder Übung in einem gemeinsamen Ge-
spräch der jeweilige Einsatzablauf analysiert.
Abzuarbeiten waren unter anderem ein Brandeinsatz
Technische Leistungsprüfung
mit starker Verrauchung in einer Halle, ein Brand-
meldealarm, ein Verkehrs- bzw. Arbeitsunfall, ein
Stromunfall sowie die Bergung einer abgestürzten
Person (in luftiger Höhe).
Technische Leistungsprüfung
Am Samstag, dem 20.September 2014, fand in
Mühlau die Technische Leistungsprüfung für den
Bezirk Innsbruck statt, bei der drei Gruppen erfolg-
reich teilnahmen.
Die Gruppe aus Amras errang 9 Leistungsabzeichen
in Silber und ein Abzeichen in Bronze, innerhalb der
beiden Gruppen aus Mühlau konnten 5 Abzeichen
in Silber und 6 Abzeichen in Gold vergeben werden.
DUFSFEUERWEH
Bezirks-Waldbrandschulung im Ahrental
Bezirks-Waldbrandschulung im Ahrental
Bezirks-Waldbrandschulung im Ahrental
Aufgrund der begeisterten Rückmeldungen im Vor-
jahr wurde auch heuer wieder die Bezirks-Wald-
brandschulung in einem Stationsbetrieb im Ahrental
durchgeführt.
Zu Beginn stand eine Einweisung in die Gefahren
beim Einsatz mit Hubschraubern durch das BMI,
dann ging es an 4 Stationen weiter:
-
-
Windentransport mit dem BH-Hubschrauber
Sichern im Gelände, Seilgeländer
Personentransport am Tau mit dem ÖAMTC
Hubschrauber
Waldbrandbekämpfung (Löschwasserbehälter,
Löschleitung im unwegsamen Gelände)
Auch heuer wieder war die Resonanz der Feuerwehr
äußerst positiv.
Ein Dank an die beteiligten Kameraden der Berufs-
feuerwehr, v.a. bei BO Ing. Andreas Friedl, für die
Organisation und Durchführung.
Bezirksgrundlehrgang
Im Oktober wurde wieder der Bezirksteil für die
Grundausbildung für alle Innsbrucker Feuerwehren
vom BFV organisiert und mit Kameraden aus den
Feuerwehren als Ausbilder durchgeführt. Insgesamt
23 TeilnehmerInnen aus 6 Feuerwehren konnten so
die Voraussetzung für den dritten Teil an der Landes-
feuerwehrschule erfolgreich absolvieren.
Bezirksübungstag 2014 im Zentralbauhof
ATS-Leistungsprüfung in Gold und Silber
Nur drei Trupps nahmen 2014 an der Atemschutz-
Leistungsprüfung teil. Diese drei Trupps zeigten je-
doch allesamt eine sehr solide Leistung. Sieht man
von Kleinigkeiten, die unter anderem aufgrund von
Nervosität passiert sind, ab, konnten alle drei Trupps
beweisen, dass sie sich wochenlang perfekt vorbrei-
tet hatten. Die Hauptfeuerwache bot den Bewertern
und Teilnehmern viel Platz, die räumliche Nähe zur
Atemschutz-Werkstätte vereinfachte die Organisa-
tion. Das Atemschutz-Leistungsabzeichen in Gold
konnten so die Trupps der Feuerwehren Arzl und
Wilten, das Abzeichen in Silber der Trupp der Feuer-
wehr Amras erreichen.
Atemschutz-Leistungsprüfung
Fellner Sebastian absolviert die
Feuerwehr-Matura
Alle zwei Jahre findet an der Landesfeuerwehrschule
die Prüfung für das Feuerwehr-Leistungsabzeichen
in Gold statt. Aus Innsbruck hat mit Sebastian Fell-
ner (Feuerwehr Amras) heuer zwar nur ein Kamerad
teilgenommen, dieser zeigte dafür mit dem 6. Platz
(bei 83 Angetretenen) eine ausgezeichnete Leistung.
Feuerwehr-Matura
ERHA-TEC
Bezirksgrundlehrgang
An der Heiẞausbildung bei ERHA-TEC in Böblingen
konnten von 23.-25 Oktober 2015 wieder 14 Kame-
raden der Freiwilligen Feuerwehren Hötting (5), Igls
(3), Neu-Arzl (3) und Wilten (3) sowie ein Mitglied
der Berufsfeuerwehr teilnehmen. Weiters waren
Bereitschaftsoffizier Ing. Christoph Grubhofer und
Kommandant Gerhard Mayregger als Beobachter
dabei.
Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren wieder-
um voller Begeisterung und Respekt vor dem Gese-
henen und Erlernten, weshalb bereits die Planungen
und Gespräche für 2015 begonnen haben.
Schweiz Tunnelausbildung
Der Brenner-Basistunnel mit dem Portal in Innsbruck
bei St. Bartlmä ist einsatztaktisch und -organisato-
risch eine der neuen, großen Herausforderungen für
die Insnbrucker Feuerwehren für die nächsten Jahre
- und das bereits in der Bauphase.
Im Zuge der Vorplanungen wurde erstmals ein Team,
bestehend aus 12 Mitgliedern der Berufsfeuer-
wehr und Ausbildern der Freiwilligen Feuerwehren
Hötting und Amras, mit Bezirksfeuerwehrkomman-
dantstv. Albert Pfeifhofer und dem für den Bereich
Atem-
Tunnelausbildung
perschutz zuständigen Bereitschafts-
offizier Ing. Andreas Friedl zum IFA,,Interkantonales
Feuerwehr Ausbildungszentrum" ins Balsthal in die
Schweiz geschickt, um die dortigen Ausbildungs-
möglichkeiten zu erkunden. Mit den dort möglichen
Simulationen in einem echten Tunnel kann der
Ernstfall realitätsnah, effizient und sicher trainiert
werden.
Brandereignisse wurden sowohl mit TwinPack-Gerä-
ten, als auch Langzeitatmern trainiert. Gemeinsames
Vorgehen, Löschtätigkeit sowie Strukturkühlung und
Aufräumarbeiten unter Atemschutz standen am Aus-
bildungsprogramm, wie auch Suchen und Bergen in
Tunnelanlagen.
ERHA-TEC
Tunnelausbildung
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FEUERWEHR INNSBRUCK
LAWINENZUG DER
FEUERWEHR INNSBRUCK
Die Mannschaftsstärke des Lawinenzuges bestehend
aus den Einheiten Amras, Hötting, Hungerburg, Igls,
Reichenau und Mühlau betrug 54 Mann.
Das Jahr 2014 war für den Lawinenzug eher ein ru-
higes Jahr.
Am Samstag, 01.02.2014 trafen sich die Kameraden
vom Lawinenzug um bei der von der Bergrettung Inns-
bruck organisierten Übung im Kurzen Tal auf der See-
grube teilzunehmen. Übungsannahme: 2 verschüttete
Schifahrer. Während die Bergrettung mit der LVS
Suche begann, bildeten die Mitglieder der Feuerwehr
eine Sondierkette. Innerhalb kürzester Zeit konnten
die zwei Verschütteten geortet und geborgen werden.
Die Übung wurde somit erfolgreich abgeschlossen
und zur Nachbesprechung bzw. gemütlichem Zusam-
mensein rückte man ins GH. Alpina ab.
Die für den Freitag 07.02.2014 bis Samstag
08.02.2014 vom Bundesheer geplante Übung in
Osttirol, an welcher der Lawinenzug teilgenommen
hätte, musste wegen der großen Schneemengen ab-
gesagt werden.
Übung im Kurzen Tal auf der Seegrube
Auch die für den Mittwoch 17.12.2014 geplante the-
oretische Schulung in der Berufsfeuerwehr musste
wegen Krankheit auf 2015 verschoben werden.
FEIERSTUNDE DES BFV
FÜR ZWEI JUBILARE
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Kreise der
Ehrenmitglieder des Bezirks-Feuerwehrverbandes
ehrte der Bezirks-Feuerwehrverband die beiden
Jubilare BD a.D. Gottfried Peham zum 75. Ge-
burtstag und BFKDTSTV a.D. Kurt Schmarl zum 80.
Geburtstag. Bezirksfeuerwehrkommandant Walter
Laimgruber und Vizebürgermeister Christoph Kauf-
mann zeigten in ihren Ansprachen mit vielen kleinen
Details aus dem Feuerwehrleben der beiden Jubilare
die großen Leistungen von beiden auf.
Waren es bei BD Ing. Peham die großen Einsätze,
die er leitete, und die technischen Adaptierungen
im Feuerwehrwesen während seiner Zeit als Brand-
direktor, so waren es bei BFKDTSTV Schmarl selbst-
verständlich die zahlreichen kameradschaftlichen
Zusammenkünfte und Erlebnisse, die uns allen aus
ihrer aktiven Zeit in Erinnerung geblieben sind.
EHRUNGEN
Im Rahmen des 51. Bezirks-Feuerwehrtages am 17.
Mai 2014 im Innsbrucker Rathaus konnten verdiente
Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehren ausge-
zeichnet werden.
Verdienstzeichen des ÖBFV, Stufe III:
Bereitschaftsoffizier BOK Ing. Marcus Wimmer
Verdienstzeichen des LFV, Stufe IV/Bronze:
Kommandantenstellvertreter OBI Alois Heis (Höt-
ting) und OBI Klaus Weingartner (Mühlau).
Auf Antrag der jeweiligen Freiwilligen Feuer-
wehr wurde das Verdienstzeichen des Be-
zirks-Feuerwehrverbandes
FF Amras: LM Walter Riess in Silber
FF Arzl: BM Christian Ölhafen und
verliehen
HLM Paul Pernlochner jeweils in Gold
FF Mühlau: HLM Richard Berger und
OBM Thomas Nigler jeweils in Bronze
FF Neu-Arzl: HBM Fritz Hertlen in Gold und
BM Günther Lamprecht in Silber
FF Reichenau: HFM Kurt Plankensteiner und
LM Norbert Stieber jeweils in Bronze
an:
Verdienstzeichen des ÖBFV, Stufe III
OBR ING. JOSEF HUNDSBICHLER
GEHT IN DEN RUHESTAND
Mit Feber 2015 trat Bereitschaftsoffizier OBR Ing. Jo-
sef Hundsbichler seinen Ruhestand an, wobei er bis
zur Übergabe der neuen Wache Wilten noch dieses
Projekt bis zur Mitte des Jahres 2015 zu Ende bringt.
Am 14. November 2014 absolvierte er seinen letzten.
24-h-Dienst auf der Hauptfeuerwache. Die Füh-
rung der Berufsfeuerwehr und des Bezirks-Feuer-
wehrverbandes, der Landes-Feuerwehrinspektor,
Vertreter der Innsbrucker Feuerwehren sowie des
Österreichischen Roten Kreuzes - Freiwillige Rettung
Innsbruck und vor allem seine im Dienst befindliche
Mannschaft haben diesen Anlass im Zuge einer klei-
nen Feier entsprechend gewürdigt und vor allem
die ehrliche und direkte Art von,,Sepp" sowie seine
fachliche Kompetenz und sein damit verbundenes
großes Ansehen angesprochen.
Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuer-
wehren danken ihrem langjährigen Einsatzleiter für
seinen Einsatz und wünschen ihm für den Ruhestand
alles Gute, viel Gesundheit und interessante Erleb-
nisse.
Verdienstzeichen des LFV, Stufe IV/Bronze
JERWEHP
FEUERWEHR INNSBRUCK
11
Die beiden Jubilare
Verabschiedung von OBR Ing. Josef Hundsbichler
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
EINSATZBERICHT - BRAND AM
DACH EINES WOHNGEBÄUDES
IN DER AN DER LAN STRASSE
(VON BK ING. CHRISTOPH GRUBHOFER
UND OFM HANNES SIEBERT, MBA)
Am Sonntag, dem 20. Juli 2014 um 21:59 Uhr wurde
die Berufsfeuerwehr Innsbruck von der Leitstelle Ti-
rol zu einem Brand am Dach eines Wohngebäudes in
die An der Lan Straße alarmiert. Nach Alarmierung
der Berufsfeuerwehr rückte das Einsatzleitfahrzeug,
zwei Löschgruppenfahrzeuge, die Drehleiter, das
Universallöschfahrzeug und das Körperschutzfahr-
zeug zum Einsatzort aus. Zeitgleich wurde die Freiwil-
lige Feuerwehr Neu Arzl alarmiert, diese rückte mit
dem Kommandofahrzeug, Löschgruppenfahrzeug,
Drehleiter sowie dem Kleinlöschfahrzeug aus.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte um 22:05 Uhr wur-
de ein offener Dachstuhlbrand am Wohngebäude
mit 11 Geschoßen vorgefunden. Zusätzlich erging
seitens der Leitstelle Tirol die Informationen an die
Einsatzkräfte, dass sich Gasflaschen am Dach des
betroffenen Gebäudes befinden.
Das Haus ist baulich in zwei Gebäudeteile aufgeteilt
und somit konnte das Dach über zwei verschiedene
Stiegenhäuser erreicht werden. Diesbezüglich wurde
seitens der Freiwilligen Feuerwehr Neu Arzl ein In-
nenangriff über das südliche Stiegenhaus aufgebaut
und seitens der Berufsfeuerwehr im nördlichen
Stiegenhaus. Parallel dazu wurden die zwei Drehlei-
tern für den Außenangriff in Stellung gebracht.
Beim Auffahren der Drehleiter bzw. beim Ausstieg
der Atemschutztrupps auf das Dach, kam es zur Ex-
plosion einer 33 kg Flüssiggasflasche. Dieser folgten
in kurzen Abständen weitere Explosionen. Aufgrund
dieser akuten Gefahrensituation sowie der unbe-
kannten Anzahl an Gasflaschen im Dachbereich zo-
gen sich die Einsatzkräfte zurück.
In weiterer Folge wurden die Bewohner der Wohn-
anlage durch die Einsatzkräfte evakuiert sowie die
Einsatzstelle im Umkreis von mehreren hundert
Metern, aufgrund der herabfallenden Trümmerteile,
durch die Polizei abgesperrt. Eine gehbeeinträchtig-
te Person im 10. Obergeschoss wurde durch einen
Atemschutztrupp aus ihrer Wohnung befreit und
in Sicherheit gebracht. Zusätzliche wurde seitens
des Einsatzleiters die Nachalarmierung des Ein-
Foto: Daniel Liebl
satzstabes und weiterer Einheiten veranlasst. Die
Leitstelle Tirol alarmierte nach Absprache mit der
Einsatzleitung Einheiten aus den Bezirken Innsbruck,
Innsbruck-Land sowie Kufstein. Zusätzlich wurde die
Mobile Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck
alarmiert. Gleichzeitig wurde auch bei der Rettung
Innsbruck Großalarm ausgelöst.
Die evakuierten Bewohner wurden vom Rettungs-
dienst übernommen und betreut. 21 Personen wur-
den ärztlich versorgt, wovon 9 Personen zur weiteren
Versorgung in die Innsbrucker Klinik transportiert
wurden.
Über die Wasserwerfer der Drehleitern wurden aus
gesicherter Position die ersten Löschangriffe auf
das Dach vorgenommen, sodass in weiterer Folge
Erkundungen durch Atemschutztrupps durchgeführt
Foto: Daniel Liebl
SCANIA
FEUERWEHR
152018K
420
werden konnten. Diese entdeckten auf der Dach-
fläche weitere 16 Stk. 33 kg Gasflaschen die sich in
unmittelbarer Nähe des Brandherdes befanden.
Diesbezüglich war das primäre Ziel die Kühlung so-
wie Bergung dieser Gasflaschen. Nach Kühlung und
Kontrolle der Gasflaschen mittels Wärmebildkamera
konnten diese über das Stiegenhaus ins Freie ge-
bracht werden.
Nachdem diese Gefahrensituation abgewendet wer-
den konnte, wurden weitere Einsatzkräfte über bei-
de Stiegenhauser, zur Brandbekämpfung am Dach
eingesetzt. Diese mussten einerseits den offenen.
Brand des Dachstuhles löschen sowie Öffnungen in
der Dachhaut schaffen, um den Brand in der Dach-
konstruktion löschen zu können. Um sämtliche Glut-
nester gesichert ablöschen zu können, wurde die
gesamte Dachkonstruktion gleichzeitig mittels vier
Mittelschaumrohren geflutet.
Nach erfolgreicher Brandbekämpfung wurde das ins
Gebäude eingedrungene Löschwasser mittels Was-
sersaugern beseitigt. Die gesamte Dachgeschossde-
cke musste seitens der Feuerwehr mittels Decken-
stützen gesichert werden.
Nach Überprüfung der Vollständigkeit der Bewohner
wurde diesen ein Notquartier in einer Schule zur
Verfügung gestellt.
Bereits in der Nacht waren Mitarbeiter der Innsbru-
cker Immobilien GmbH vor Ort und am folgenden
Tag konnte die Schadensaufnahme weiter fortge-
führt werden. Ebenso wurden bereits erste Siche-
rungs- bzw. Reparaturmaßnahmen eingeleitet, so-
dass die Bewohner im Laufe des Tages wieder Teile
des Gebäudes beziehen konnten.
FEUERWEHR
NOTRUF
122
EINSATZKRÄFTE VOR ORT
Feuerwehr-Einsatzleiter
Feuerwehrführungskräfte
Rettung-Einsatzleiter:
Fahrzeuge/Mann
Mobile Überwachungs-
gruppe Einsatzleiter:
Fahrzeuge/Mann
BK Ing. Christoph Grubhofer
Vizebürgermeister
Christoph Kaufmann
LFI Alfons Gruber
BD Erwin Reichel
BD-Stv. Martin Gegenhuber,
BOK Marcus Wimmer
BFI-IBK-Land
Michael Neuner
BFK-IBK Stadt
Walter Laimgruber.
DF Michael Purtscheller
21/75 (davon 7 Ärzte
und das KIT-Team)
Elmar Rizzoli
3/6
MATERIAL UND GERÄTSCHAFTEN
ca. 800 Liter Mehrbereichsschaummittel
65 St. B Druckschläuche
55 St. C Druckschläuche
3 St. B Druckschläuche 45 m
100 St. ATS Flasche 6,81
6 St. ABEK-Filter
85 St. Deckenstützen
40 St. Kanthölzer à 4 m
25 St. Rüstbretter à 4 m
30 St. Schalungsbretter à 4 m
PREIS MPREIS
FEUERWEHA
122
13
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14
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
15
EINSATZBERICHT - EXPLOSION
IN EINEM KELLER, ADAMGASSE
(VON OBR ING. GÜNTER SCHLÖGL)
Am 5. September wurde die Berufsfeuerwehr um
22.15 Uhr zu einem Brandmeldealarm in die Adam-
gasse alarmiert. Da sich die Einsatzkräfte gerade
auf der Rückfahrt von einer Einsatzstelle im Bereich
Markthalle befanden, war die Anfahrtszeit entspre-
chend kurz.
Unmittelbar nach der Einsatzmeldung wurde bei der
Leitstelle Tirol eine Explosion in dem betreffenden
Objekt gemeldet. Nach dem Eintreffen und der ers-
ten Erkundung wurde neben weiteren Einsatzkräften
der Berufsfeuerwehr auch die Freiwillige Feuerwehr
Wilten alarmiert. Im Zuge der Erkundung stellte sich
heraus, dass es in einer Tiefgarage im zweiten Unter-
geschoss eines Rechenzentrums zu einer Explosion
WEITERE EINSATZBERICHTE
Gemeldete Explosion in einem Mehrpar-
teiennhaus in der Karl-Innerebner-Straße
Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Hötting
Am 24.01.2014 um 22:20 Uhr wurde die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zu einer gemeldeten Explosion in ei-
nem Mehrfamilienhaus in der Karl-Innerebner-Straße
gerufen. Aufgrund des Meldungsbildes wurde auf der
Anfahrt die zuständige Freiwillige Feuerwehr Hötting
zur Unterstützung nachalarmiert.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte konnte festgestellt
werden, dass sich sämtliche im Haus lebende Perso-
nen in Sicherheit gebracht hatten. Zeitgleich wurde die
Brandbekämpfung unter Atemschutz mittels Außen-so-
wie Innenangriff begonnen. Ein Übergreifen des Bran-
des auf den Dachstuhl konnte verhindert werden. Zwei
Explosion in einem Keller, Adamgasse
im Bereich der USV Anlage gekommen war.
Zwei, zu diesem Zeitpunkt im Objekt befindliche
Techniker des Rechenzentrums, welche Minuten
vorher den betroffenen Raum aufgrund einer Stö-
rungsmeldung kontrolliert hatten, befanden sich
zum Zeitpunkt der Explosion bereits wieder in Ober-
geschoßen und blieben daher unverletzt.
Aufgrund der weiteren Erkundung und der stärker
werdenden Rauchentwicklung wurde die Freiwilli-
ge Feuerwehr Hötting an die Einsatzstelle und die
Feuerwehr Amras zur Unterstützung auf die Haupt-
feuerwache alarmiert. Die Personensuche und
Brandbekämpfung unter Atemschutz wurde über
das Treppenhaus und die Tiefgaragenabfahrt ein-
geleitet, wobei die festgestellten massiven Gebäu-
deschäden und die starke Verrauchung den Einsatz
massiv erschwerten. Der Brand konnte nach etwa
einer Stunde gelöscht werden. Personen wurden
bei der Durchsuchung keine vorgefunden. Wegen
der starken Rauchentwicklung und der unklaren
Brandabschnittssituation wurden die Bewohner des
angrenzenden Wohnhauses vorsorglich evakuiert
und in der nahen Mittelschule in der Michael-Gais-
mair-Strasse vom Roten Kreuz versorgt. Nach rund
zwei Stunden konnten die Bewohner wieder in ihre
Wohnungen zurückkehren.
Zu bemerken ist, dass bei der Explosion die Brand-
melderzentrale zerstört wurde und daher Brandfall-
steuerungen, wie Feuerwehrtresor und Brandrauch-
entlüftung nicht funktionierten. Somit lagen bei der
Erkundung keine Planunterlagen und Schlüssel für
das Objekt vor. Durch die Explosion waren Brandab-
schnitte zerstört worden, wodurch das einzige
Fluchttreppenhaus verraucht wurde.
Mehreren glücklichen Umständen ist es zu verdanken,
dass hier keine Personen zu Schaden gekommen sind.
Einerseits ist das rechtzeitige Verlassen des Schadens-
bereiches durch die Techniker und das tageszeitlich
bedingte unbesetzte Geschäftsgebäude zu nennen
und andererseits hat der zeitliche Verlauf verhindert,
dass sich ein früheres Erkunden des Schadensberei-
ches durch die Feuerwehr ergeben hat.
Insgesamt waren an dem Einsatz rund 160 Einsatz-
kräfte von Feuerwehr, Rettung, Polizei und dem
Stadtmagistrat Innsbruck, TIGAS und IKB-Strom
beteiligt. Die Berufsfeuerwehr führte noch über das
gesamte Wochenende Lüftungsmaßnahmen vor Ort
durch, wobei neben einem Großlüfter (LUF60) bis zu
10 Hochleistungslüfter gleichzeitig im Einsatz waren.
Gemeldete Explosion in einem Mehrparteiennhaus in der Karl-Innerebner-Straße
der anwesenden Hausbewohner wurden zur Kontrolle
durch die Rettung in die Klinik gebracht. Nach Abschluss
der Sicherungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an
die Brandermittlung der Polizei übergeben.
Gebäudevollbrand in der Holzgasse
Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Mühlau
Am 26.02.2014 um 21:14 Uhr wurde die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck zu einem Band eines Einfamilien-
hauses in der Holzgasse gerufen.
Beim Eintreffen wurde ein Gebäudevollbrand an der
Westseite festgestellt. Ein Flammenüberschlag auf
den Dachstuhl hatte auch bereits stattgefunden. Die
Leitstelle meldet, dass sich noch ein bis zwei Perso-
nen im Objekt befinden. Daher wurde die 1. Grup-
pe zur Menschenrettung eingesetzt, die 2. Gruppe
begann mit dem Löschangriff über einen Verteiler
mit zwei C-Rohren an der West- und Nordseite des
Objektes. Die FF-Mühlau wurde an der Südseite des
Gebäudes eingesetzt. Nach Rückmeldung der Polizei,
dass sich keine Personen mehr im Gebäude befin-
den, übernahm die 1. Gruppe den Innenangriff mit
einem C-Rohr über das Stiegenhaus in den Dachbo-
den. Zusätzlich wurde der Werfer der Drehleiter auf
der Hangstraße nördlich in Stellung gebracht.
Die Erkundung ergab weiters, dass ein an der West-
seite direkt angebauter Holzschuppen in Vollbrand
stand und sich der Flammenüberschlag von dort aus,
auf den Dachboden und in Folge auf den Dachstuhl,
ausbreitete. Durch den Mitarbeiter der IKB wurden
die betroffenen Bereiche stromlos gemacht. Das
westseitige Vordach des Wohnhauses wurde abge-
schnitten und damit die Brandübertragung endgül-
tig unterbunden. Durch den massiven, umfassenden
Löschangriff durch Berufsfeuerwehr und FF-Mühlau
konnte der Feuerüberschlag in das Gebäudeinnere
großteils verhindert werden.
Drei Hausbewohner erlitten bei dem Brand Verlet-
zungen und wurden von der Rettung in die Klinik
Innsbruck gebracht. Das Gerippe des Holzschuppens
wurde noch während des Einsatzes abgerissen und
der Bereich für die Brandermittler der Polizei zu-
Gebäudevollbrand in der Holzgasse
gänglich gemacht. Die FF-Mühlau sowie der 1. Trupp
der Berufsfeuerwehr übernahmen abwechselnd die
Brandwache bis ca.04:00 Uhr.
Brand eines E-Bike-Akkus
in der Kranebitter-Allee
Berufsfeuerwehr
Am 16.03.2014 um 13:26 wurde die Berufsfeuer-
wehr Innsbruck zu einem Wohnungsbrand in der
Kranebitter Allee gerufen.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein in Brand
geratener E-Bike-Akku festgestellt, der bereits von
den Bewohnern mittels einem Feuerlöscher abge-
löscht wurden. Die Bewohner mussten aufgrund der
starken Rauchentwicklung die Wohnung verlassen.
Unter Atemschutz wurden die erforderlichen Nach-
löscharbeiten durchgeführt und das Brandgut ins
Freie gebracht. Die Wohnung wurde mittels Hoch-
leistungslüftern rauchfrei gemacht. Die Wohnung
war vorläufig aufgrund der starken Rauchentwick-
lung nicht bewohnbar.
Balkon- und Fassadenbrand
in der Gramartstraße
Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Hötting, Freiwilli-
ge Feuerwehr Hungerburg
Am 22.03.2014 um 03:39 Uhr wurde die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck zu einem gemeldeten Balkon- u.
Fassadenbrand in der Gramartstraße gerufen.
Nach Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein in Voll-
brand stehendes, im Ausbau befindliches, Wohn-
haus vorgefunden. Durch die Feuerwehr wurde
sofort die Brandbekämpfung mittels Aussen- sowie
Innenangriff eingeleitet.
Unklar war zu Beginn, ob sich noch Personen im Ge-
bäude befinden. Dies war jedoch nicht der Fall.
Des Weiteren musste seitens der Feuerwehr ein
möglicher Flammenüberschlag auf den angrenzen-
den Wald abgewehrt werden.
Durch die Holzbauweise des Wohnhauses mussten
seitens der Feuerwehr Teile der Gebäudehülle geöff-
net werden, damit sämtliche Glutnester abgelöscht
werden konnten. Große Gefahr ging von zwei im
Brandbereich befindlichen Propangasflaschen aus,
die seitens der Feuerwehr erst gekühlt und infolge
aus dem Gefahrenbereich gebracht wurden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Ein-
satzstelle an die Brandermittler der Polizei überge-
ben. Die Freiwillige Feuerwehr Hungerburg über-
nahm die Brandwache.
Kellerbrand am Mitterweg
Berufsfeuerwehr
Am 24.04.2014 um 13:24 Uhr wurde die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck zu einem gemeldeten Kellerbrand
am Mitterweg gerufen. Nach Eintreffen der Einsatz-
kräfte wurde eine starke Rauchentwicklung im Keller
des Wohngebäudes festgestellt. Unter Atemschutz
Balkon- und Fassadenbrand in der Gramartstraße
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
17
und mit einer Wärmebildkamera wurde der Brand-
herd rasch gefunden und mittels einem HD-Rohr ab-
gelöscht. Durch den Einsatz eines Hochleistungslüfter
konnte der Keller rauchfrei gemacht werden. Die
Einsatzstelle wurde infolge an die Brandermittlung
übergeben.
Abgerutschter Traktor in Thaur
Freiwillige Feuerwehr Thaur, Berufsfeuerwehr
Am 24.05.2014 um 08:41 Uhr wurde die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck auf Anforderung der Freiwilligen
Feuerwehr Thaur zu einem abgerutschten Traktor im
Bereich des Heiligkreuzer Weg gerufen.
Nach Eintreffen am Einsatzort wurde ein in ein Bach-
bett abgerutschter Traktor mit Mähwerk sowie Lade-
wagen vorgefunden. Das Fahrzeug war bereits von
der Freiwilligen Feuerwehr Thaur gesichert worden.
Es wurde auf auslaufende Betriebsmittel kontrolliert
und zudem wurde eine Öl-Sperre errichtet. Mittels
der Winden des Kranfahrzeuges sowie der 1. Grup-
pe (Tanklöschfahrzeug) wurde das Fahrzeug vor-
sichtig aus dem Bachbett gezogen und konnte dem
Besitzer wieder übergeben werden.
IVECO MAGIRUS
FEUERWEHR
143018
Abgerutschter Traktor in Thaur
Brand Trafo-Station Prämonstratenserweg
Berufsfeuerwehr
Am 28.05.2014 um 01:11 Uhr wurde die Berufsfeuer-
wehr zu einem Brand eines unbewohnten Gebäudes
im Bereich des Prämonstratenserweges gerufen.
Im Bereich der Fritz-Konzert-Brücke kam es in einem
Betriebsgebäude der IKB, in dem sich noch nicht in
Betrieb befindliche Hochspannungskabel befanden,
zu einem Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr be-
fanden sich Teile der Einrichtung bereits in Brand
und es kam dadurch zu einer starken Rauchentwick-
lung. Der Brand konnte nach Rücksprache mit dem
städtischen E-Werk rasch gelöscht werden. Verletzt
wurde niemand. Von der ÖBB wurde aus Sicher-
heitsgründen selbstständig kurzzeitig der Bahnver-
kehr eingestellt. Die Einsatzstelle wurde nach Ab-
schluss der Löscharbeiten der Brandermittlung der
Polizei übergeben.
Dachstuhlbrand Volksschule Reichenau
Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Mühlau, Freiwilli-
ge Feuerwehr Neu-Arzl, Freiwillige Feuerwehr Reichenau
Am 16.06.2014 um 13:10 Uhr wurde die Berufsfeu-
NER&CO
Dachstuhlbrand Volksschule Reichenau O MANFRED HASSL, LFV TIROL
erwehr Innsbruck zu einem Dachstuhlbrand auf der
Volksschule Reichenau gerufen.
Bei Bauarbeiten kam es zu einem Brand der Dachflä-
che von ca. 200 m². Beim Eintreffen der Einsatzkräfte
war die Evakuierung der Schule bereits kurz vor dem
Abschluss. Zwei auf dem Dach befindliche und vom
Feuer eingeschlossene Arbeiter wurden nach dem
ersten Niederschlagen der Flammen durch einen
parallelen Einsatz der DL-30 sowie im Innenangriff
gerettet und der Rettung zur weiteren Betreuung
übergeben. Die Versorgung der evakuierten Schüler
und des Lehrpersonals übernahm die Rettung im
angrenzenden Park.
Der Brand und aufgetretene Glutnester konnten un-
ter Öffnung der Blechdachhaut mittels Cutter-Sägen
und Trennschleifern in enger Zusammenarbeit mit
den FF-Einheiten abgelöscht werden. Das 2.Stock-
werk wurde mittels HLL belüftet um die Räumlich-
keiten vom Brandrauch zu befreien.
Aufgrund des raschen und effizienten Eingreifens
der Feuerwehr Innsbruck konnte ein größerer Scha-
den am Gebäude selbst verhindert werden.
Chemieunfall Technische Fakultät
der Universität Innsbruck
Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Hötting, Freiwilli
ge Feuerwehr Reichenau
Am 10.07.2014 um 09:15 Uhr wurde die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck zu einem Chemieunfall am Uni
Freiversuchsgelände in der Technikerstraße gerufen.
Für einen Dauerversuch wurde Ammoniakgas aus
einer Stahlflasche über diverse Stahlleitungen und
Armaturen verwendet. Aus bisher unbekannter Ur-
sache war es im Bereich der Leitungen/Armaturen
zu einer Undichtheit und dadurch zum Austritt einer
nicht bekannten Menge von Ammoniakgas gekom-
men. Die genaue Stelle der Undichtheit konnte durch
die Berufsfeuerwehr nicht lokalisiert werden.
Beim Eintreffen der BF waren sämtliche Räumlichkei-
ten im Laborgebäude bereits evakuiert worden. Eine
Reinigungskraft meldete sich beim RD mit leichten
Atembeschwerden die Dame wurde vor Ort unter-
sucht. Unter Gasschutzanzügen wurde das Labor von
einem Trupp der BF erkundet, die Ammoniakgasfla-
sche geschlossen, eine Sicherheitskappe aufgesetzt
und die wegführenden Leitungen abmontiert, Fens-
ter vorerst geschlossen und Messungen mittels Prüf-
röhrchen durchgeführt. Parallel wurde ein Trupp der
FF-Reichenau mit Chemieschutzanzügen ausgerüstet
und als Verbindung zum Gasschutztrupp bereitge-
stellt und verwendet. Von der FF-Hötting wurde ein
ATS-Trupp als Rettungstrupp vor dem Gebäude in
Bereitschaft gehalten. Nach den Sicherungsarbeiten
am Versuchsaufbau wurde an der Westseite durch
die FF-Reichenau ein Hydroschild vor den Labor-
fenstern in Stellung gebracht und in Betrieb genom-
men. Vom Trupp der FF-Reichenau wurde ein elekt-
rischer HLL vor der Labortüre in Betrieb genommen
und nach dem Öffnen der Labortüre und -fenster
durch den Gasschutztrupp wurden die Räumlich-
keiten belüftet. Anschließend neuerliche Kontrolle
mittels Prüfröhrchen - es konnte keine Konzentration
mehr nachgewiesen werden.
Wasserrohrbruch in der Andechsstraße
Berufsfeuerwehr
Am 22.07.2014 um 19:50 Uhr wurde die Berufsfeu-
erwehr Innsbruck zu einem Wasserrohrbruch in die
Andechsstrasse gerufen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde ein Was-
seraustritt auf der Fahrbahn festgestellt. Beide
Fahrbahnen wurden durch den enormen Wasser-
austritt überflutet. Gemeinsam mit der Polizei und
der Mobilen Überwachungsgruppe wurden die
Fahrbahnen gesperrt und seitens der Innsbrucker
Kommunalbetriebe die Wasserzufuhr der Trinkwas-
serleitung unterbrochen. Bei einer nahegelegenen
Trafostation konnte ein Wassereintritt durch Einsatz
Chemieunfall Technische Fakultät der Universität Innsbruck
von Pumpen verhindert werden. Die umliegenden
Gebäude wurden durch die Feuerwehr auf mögliche
Wassereintritte überprüft. Seitens der Innsbrucker
Kommunalbetriebe wurden nach Abschluss der Si-
cherungsmaßnahmen bereits die ersten Reparatur-
maßnahmen eingeleitet.
Dachstuhlbrand am Lahntalweg
Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr Hötting
Am 24.08.2014 um 18:39 Uhr wurde die Berufs-
feuerwehr Innsbruck zu einem Brand im Gewerbe/
Industrie gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte
wurde ein geschlossener Dachstuhlbrand bei ei-
nem Abbruchgebäude am Lahntalweg festgestellt.
Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Hötting
Wasserrohrbruch in der Andechsstraße
wurde der Brand im Innen- und Außenangriff unter
Atemschutz rasch gelöscht. Die vorhandenen Glut-
nester konnten nur durch Abtragen der Trockenbau-
verkleidung erreicht und abgelöscht werden. Auch
diese Tätigkeit wurde aufgrund der Brandgase unter
Atemschutz durchgeführt.
Wohnungsbrand in der Reichenauer Straße
Berufsfeuerwehr
Am 14.11.2014 ist in einer Wohnung in der Reichen-
auerstraße 88 im 1.Stock ein Brand ausgebrochen.
Bei unserem Eintreffen war die Wohnungseingangs-
türe bereits durch die Polizei gewaltsam geöffnet
worden Löschversuche durch dieselbe scheiterten
aber aufgrund der starken Rauchentwicklung. Au-
Berdem wurde durch die Polizei die Evakuierung des
Wohngebäudes eingeleitet.
Der Brand von Einrichtungsgegenständen wurde von
der Berufsfeuerwehr mit einem Hochdruckstrahl-
rohr im Innenangriff unter Atemschutz rasch gelöscht
- bei den Löscharbeiten wurde eine männliche Per-
son aufgefunden, aus der Wohnung geborgen und
dem Rettungsdienst übergeben.
Es konnte nur mehr der Tod durch die Notärztin fest-
gestellt werden. Mittels Hochleistungslüfter wurde
das Stiegenhaus und die Wohnung belüftet - alle Fa-
milien, mit Ausnahme einer Familie aus dem 1.Stock,
konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.
Dachstuhlbrand am Lahntalweg
Für diese eine Familie wurde vom Journaldienst der
Stadt Innsbruck ein Ersatzquartier organisiert.
Bei diesem Einsatz war die Tragik, dass es sich um
den durch ein Gewaltverbrechen zu Tode gekommen
Bewohner der Wohnung der Vater eines Mitarbeiters
der Berufsfeuerwehr war. Dieser Mitarbeiter war
auch zu dem Einsatz ausgerückt. Danach erfolgte der
Einsatz des Kriseninterventionsteams für die Familie
des Verstorbenen und die Einsatzmannschaft der Be-
rufsfeuerwehr. Die FF-Mühlau hatte für diese Zeit die
Bereitschaft in der Berufsfeuerwehr übernommen.
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
19
Hochseilgarten Fulpmes
STICK
Wochenende der Feuerwehrjugend
auf der Nösslachhütte
Im Mai des vergangenen Jahres organisierte der BFV
Innsbruck Stadt für alle Feuerwehrjugendmitglieder
und Jugendbetreuer ein Hüttenwochenende in Nöss-
lach. Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der
Kameradschaft und des Miteinander. Ziel war es, die
Zusammenarbeit sowie den Kontakt innerhalb der
einzelnen Jugendgruppen zu stärken und zu fördern.
Mit viel Spiel und Spaß erlebten die Teilnehmer ein
nettes Wochenende in Nösslach! An dieser Stelle ein
Herzliches Danke an des BFV Innsbruck Stadt sowie
allen Helferinnen und Helfern.
erfolgreiche Absolvierung des Wissenstests 2015 zu
legen. Nach einem kurzen Kennenlernen fand ein
Vortrag über wasserführende Armaturen und Ret-
tungsgeräte statt. Weiters erfuhren die Burschen
und Mädls etwas über Fahrzeug- sowie Gerätekun-
de und die Erste Löschhilfe. Dafür stand neben den
Fahrzeugen der FF Arzl, die Drehleiter der FF Neu-
Arzl sowie der Löschtrainer der Berufsfeuerwehr
Innsbruck zur Verfügung. Nach einem gemeinsamen
Abendessen folgten gruppendynamische Spiele und
Spiele zum Thema Team-Building. Als Abschluss des
ersten Tages erlebten wir gemeinsam eine mitter-
nächtliche Fackelwanderung.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen des Wettkamp-
fes und des Bewerbs. Ziel war es in Zweiergruppen
3 feuerwehrtechnische Stationen zu absolvieren!
Als Belohnung für die einzelnen Leistungen die an
beiden Tagen gezeigt wurden, konnten tolle Preise
verliehen werden.
Bezirk Innnsbruck-Stadt waren die Feuerwehrjugend
Hötting sowie Wilten gemeinsam mit der Berufsfeu-
erwehr Innsbruck im Einsatz.
JAHRESBERICHT 2014 JUGENDFEUERWEHR
BEZIRKSBEAUFTRAGTER FW-JUGEND
HV Andreas Winterle
Amras
JUGENDBETREUER DER EINHEITEN
Arzl
Hötting
Hungerburg
Igls
Neu Arzl
Reichenau
Wilten
OLM Reinhard Rott
HFM Katharina Larcher
LM Gebhard Steinacher
HFM Simon Mark
OFM Friedrich Pachernig
OLM Günther Möltner
OLM Harald Glenda
BM Maria Nuener
BJSB HV Andreas Winterle
M
it September 2014 wurde HV Andreas Win-
terle zum Bezirkssachbearbeiter der Feu-
erwehrjugend bestellt. Damit ist auch in Innsbruck
wieder ein eigener Sachbearbeiter für diesen wichti-
gen Bereich tätig. Andreas Winterle ist seit 15 Jahren
Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck-Arzl.
5 Jahre davon führte er als Jugendbetreuer die Ju-
gendgruppe der Feuerwehr Arzl. Als Pädagoge sieht
er besonders die Wichtigkeit unserer Nachwuchsar-
beit! Die Feuerwehr Innsbruck trägt nicht nur zum
wichtigen Teil der Sicherheit in unserer Stadt bei, die
Feuerwehr ist auch ein Ort, an dem junge Menschen
eine sinnvolle Freizeit verbringen können. Diese zwei
Säulen der Feuerwehr dürfen auch in Zukunft nicht
verloren gehen! Als neuer Bezirksjugendsachbearbei-
ter möchte er besonders die jungen Menschen ermu-
tigen bei unserer Feuerwehr aktiv mitzuhelfen und
sich als Vorbild voranstellen! Für Fragen zum Thema
Jugendfeuerwehr in Innsbruck steht Andreas Winter-
le und das Jugendbetreuerteam der Freiwilligen Feu-
erwehren Innsbrucks immer gerne zur Verfügung!
Wissenstest 2014 in Arzl:
Beim Wissenstest der Feuerwehrjugend in Arzl sind
am 22. März 2014 zwar nur mehr 29 Jugendliche in
den Stufen Bronze, Silber und Gold angetreten, die-
se überzeugten dafür mit einem sehr guten Niveau.
Wie es der ebenfalls anwesende Landes-Sachbear-
beiter für die Feuerwehrjugend Ing. Manfred Auer
bei der Schlussveranstaltung so trefflich ausdrückte:
lieber Qualität statt Quantität. Von den 29 Angetrete-
nen 15 in Bronze, 10 in Silber und 4 in Gold - waren
ganze 10, also mehr als ein Drittel, fehlerfrei. Und
dies trotz Adaptierung des Wissenstests im letzten
Jahr, wodurch der Test deutlich schwerer wurde.
Frau Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer
und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann wa-
ren ebenfalls in Arzl und überzeugten sich von den
Leistungen der Jugendlichen, nahmen aber auch die
Gelegenheit war, mit den Jugendlichen selbst über
deren Erfahrungen und Erlebnisse zu sprechen.
Heuer wurde als Rahmenprogramm ein 4er-Cup
durchgeführt. Dabei hatten 3er Teams - zufällig aus
den verschiedenen Jugendlichen und Feuerwehren
zusammengestellt - 4 Aufgaben zu bewältigen. Die
fünf besten Gruppen bekamen als Belohnung vom
Bezirksverband Kinogutscheine für alle Teammitglie-
der als Preis überreicht.
Wissenstest
Hüttenwochenende
Jugendfeuerwehr - Ein starkes Stück Freizeit"
Die Jugendfeuerwehr aus Arzl und der Reichenau
verbrachten im September 2014 einen tollen Herbst-
tag im Hochseilgarten Fulpmes. Für alle ein span-
nendes Erlebnis! Bei den Kletterrouten in luftiger
Höhe konnte jeder seine persönlichen Grenzen erle-
ben und austesten, was es heißt, sich auch in großer
Höhe auf den Anderen verlassen zu können. Genau
dieses Vertrauen ist auch im Feuerwehreinsatz wich-
tig. Dieser Tag wurde auch genutzt um wieder einmal
näher mit anderen Einheiten der Feuerwehr Inns-
bruck zusammenzurücken. Sichtlich kam auch der
Spaß nicht zu kurz.
Dieser Tag stand ganz im Zeichen:,,Jugendfeuerwehr
- Ein starkes Stück Freizeit"
Erfolgreiche Premiere - Feuerwehrcamp!
Eine sehr erfolgreiche Premiere fand in der Wache
Arzl statt. Die Jugendgruppe der FF Arzl lud andere
Jugendgruppen aus dem Bezirk ein, um gemeinsam
in die Wissenstest-Saison" zu starten. Sinn dieses
Feuerwehrcamps war es, den Jugendlichen die Fach-
gebiete des Wissenstests auf neue, spannende und
interessante Art und Weise näher zu bringen.
Von Freitag auf Samstag verbrachten insgesamt 14
Jugendliche der Feuerwehren Arzl und Igls gemein-
sam 2 Tage, um zusammen den Grundstein für eine
NNSBRUCK
LOSCHTRA
Feuerwehrcamp
Herzlichen Dank an die Sponsoren: Bezirksfeuer-
wehrverband Innsbruck-Stadt, Dez Einkaufszentrum
und Metropol Kino. Ein großes Dankeschön an As-
cendum Baumaschinen Österreich GmbH, vertre-
ten durch Philipp Weiler, für das tolle Rahmenpro-
gramm inkl. Baggerfahrt für die Kinder. Ebenfalls
ein herzliches Dankeschön an die FF Neu-Arzl mit
ihrem Team und an die Berufsfeuerwehr Innsbruck,
vertreten durch Stefan Egg. Ein letztes und beson-
deres Dankeschön an Kurt und Vroni Wallnöfer für
die ausgezeichnete Verkostung und an alle aktiven
Feuerwehrkameradinnen für ihre Teilnahme und
Unterstützung.
Flughafenfest
Am Nationalfeiertag durfte sich die Feuerwehr-
jugend neben vielen anderen Organisationen am
Flughafenfest präsentieren. Stellvertretend für den
Flughafenfest
Gemeinschaftsübung FJ Wilten und FJ Hötting
Gemeinschaftsübungen sind für die Jugendlichen
und Betreuer immer eine spannende und wichtige
Sache. Die FJ Wilten lud die FJ Hötting ein, um ge-
meinsam eine Such- und Funkübung durchzuführen.
Annahme war, dass ein 7 jähriges Mädchen seit län-
gerem von seinen Eltern vermisst wird. Zuletzt wurde
die vermisste Person am Waldrand gesichtet und es
wird vermutet, dass sie sich in den Wald begeben
hat. Die zwei Suchtrupps wurden mit Funkgeräten
und Taschenlampen auf die Suche geschickt, zur Ori-
entierung diente ihnen eine Geländekarte und am
Weg waren immer wieder verlorene" Kleidungsstü-
cke des Kindes versteckt.
Die Jugendlichen haben die vermisste Person" ge-
funden und konnten sie zum Ausgangspunkt zurück-
bringen.
FEUERW
U
Gemeinschaftsübung
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FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
21
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FEUERWEHR
BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK
MITARBEITER UND FUNKTIONEN
Branddirektor
Ausbildungsoffizier
Bereitschaftsoffiziere
GF Vorb. Brand- und
Katastrophenschutz
Verwaltung
BD Mag. Erwin Reichel
BDStv. DI Martin Gegenhuber, MBA
BR Ing. Andreas Friedl
BK Ing. Christoph Grubhofer
OBR Ing. Günter Schlögl
BOK Ing. Marcus Wimmer
OBR Johann Zimmermann
Andreas Wörgetter
HBM Peter Baumgartner
HBM Christian Schiestl
HBM Wolfgang Mayregger
Dienstleiter
HBM Peter Vogelsberger
Mitarbeiter im Branddienst
Offiziere
5
Chargen Haupt und
32
Oberbrandmeister
Mannschaft
56
MitarbeiterInnen im Tagdienst
MitarbeiterInnen 11
Summe MitarbeiterInnenstand
MitarbeiterInnen
104
Feuerwehrkurat
1
Reservisten
94
BERUFSFEUERWEHR
BRANDDIREKTION
(MAG. ERWIN REICHEL)
Das Jahr 2014 war ein ereignisreiches Jahr für die
Feuerwehr der Stadt Innsbruck. Mit insgesamt 681
aktiven Mitgliedern (Stand 17. Nov. 2014) bestehend
aus Berufsfeuerwehr, Betriebsfeuerwehr und den
Freiwilligen Feuerwehren wurden bis zum 17. No-
vember 2014 4.628 Einsätze in der Stadt Innsbruck
abgearbeitet. Davon, als Beispiel, waren alleine
1.358 technische Einsätze.
Im Jahr 2014 waren auch auffallend viele, bzw. öf-
fentlichkeitswirksame Brandeinsätze zu verzeichnen.
TLF-A 3000/500
Neues Tanklöschfahrzeug
Einige Einsätze waren auch in den Umlandgemein-
den von Innsbruck im Sinne der Nachbarschaftshilfe
nach dem Landesfeuerwehrgesetz.
Um auch weiterhin eine leistungsfähige ehrenamtli-
che freiwillige Feuerwehr bewerkstelligen und erhal-
ten zu können, sind ausgehend von den Planungen
zur Wache Wilten nun die Bautätigkeiten eingeleitet
worden. Aber auch bei anderen Wachen wurden
Sanierungsarbeiten durchgeführt bzw. stehen in
Planung.
Zahlreiche Herausforderungen wurden von der
Feuerwehr der Stadt Innsbruck mit großem Einsatz-
willen und auch sehr viel freiwilliger Bereitschaft
bewältigt. Unser System, sowohl hauptberufliche als
auch freiwillige Helfer einzusetzen, ist ein effizientes
und vor allem wirtschaftliches System.
Im Jahr 2014 waren 971 Personen im Feuerwehr-
dienst als Jugendliche und Aktive tätig bzw. in Re-
serve, 198 bei der Berufsfeuerwehr, 713 bei den
Freiwilligen Feuerwehren und 60 bei der Betriebs-
feuerwehr Flughafen.
Im Bereich der Freiwilligkeit wird auch in Zukunft
darauf zu achten sein, dass durch eine solide Basis,
durch Ausbildung, Ausrüstung und Ausstattung, die
Mitglieder gehalten werden und neue Mitglieder
aufgenommen werden können. Der Bereich der Feu-
erwehrjugend in allen Freiwilligen Einheiten wird
hier ein zentraler Bereich sein, aber auch in den Füh-
rungsebenen der freiwilligen Einheiten, durch akti-
ve Mitgliederwerbung. Wichtig ist hier, dass dieses
System aus beruflichen und freiwilligen Kräften sich
weiterhin so gut ergänzt, denn gerade für größere
Schadensereignisse ist eine hohe Anzahl an Einsatz-
kräften unbedingt notwendig.
EINSATZBEKLEIDUNG
Die neuen Einsatzanzüge sind normkonform und
bieten den Freiwilligen Feuerwehrmitgliedern bes-
ten Schutz und Sicherheit. Die brandbeständige
Bekleidung zeichnet sich vor allem durch eine hohe
Reiẞfestigkeit und natürlich durch eine hohe Brand-
beständigkeit aus.
BRENNER-BASIS-TUNNEL
Viele vorbereitende Maßnahmen, sowohl im Bereich
der Ausbildung als auch bei der taktischen Vorberei-
tung, werden für den Basistunnel aufgewendet. Die
derzeitigen Erkundungsstollen geben einen Ausblick
auf das Gesamtprojekt. In einem Rahmenvertrag
sind die grundlegenden Anliegen der Feuerwehr der
Stadt Innsbruck mit der BBT festgehalten worden, in
den nächsten Jahren wird die Feuerwehr mit diesem
Projekt begleitend ihren Wissensstand ausbauen
und für die Rettung von Personen zur Verfügung
stehen. Die Bereiche, in die hier vorgegangen wird
sind teilweise Neuland und auch mit großen Risiken
verbunden. Durch intensive Ausbildungen, Bege-
hungen und taktischen Überlegungen können aber
auch diese Einsätze sicher abgearbeitet werden. Aus-
bildungen in einer speziellen Übungsanstalt der IFA
(International Fire Academy - Schweiz) werden die
Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr als auch der Frei-
willigen Feuerwehren auf diese herausfordenden
Einsätze vorbereitet.
FUHRPARKMANAGEMENT
(ING. MARCUS WIMMER)
Im Jahre 2014 wurde bei der Feuerwehr der Stadt
Innsbruck ein neues Tanklöschfahrzeug für die Be-
rufsfeuerwehr in Dienst gestellt. Damit ist es erst-
mals gelungen zwei baugleiche Fahrzeuge (Baujahre
2012 und 2014) bei der Berufsfeuerwehr im Einsatz
zu haben. Das bis dato im Dienst gestandene Tank-
löschfahrzeug (Baujahr 2006) wurde an die FF-Wil-
ten übergeben und das dortige Tanklöschfahrzeug
(Baujahr 1989) außer Dienst gestellt. Somit konnte
wieder ein weiterer Schritt zur Verjüngung des
Fuhrparks getätigt werden. Weiters wurde an die
FF-Hötting vom Landesfeuerwehrverband Tirol ein
Notstromanhänger übergeben.
Im abgelaufenen Jahr wurden 41 Feuerwehrfahr-
zeuge gewartet (tlw. bei Firmen und tlw. in der
Werkstätte der Berufsfeuerwehr) und Reifen bei 24
Fahrzeugen ausgetauscht. Mitte des Jahres wurde
die elektronische Pumpensteuerung des ULF auf
eine großteils mechanische umgebaut. Aber auch
sonst sind leider einige z.T. sehr teure unvorher-
sehbare Reparaturarbeiten notwendig geworden
zB. Elektronikdefekt bei der Hubrettungsbühne oder
Pumpenschaden beim Tanklöschfahrzeug Hötting.
Eine große Änderung hat es im Jahr 2014 im Ablauf
der Ausschreibungen gegeben. Sämtliche Fahrzeuge
werden nun über ein Online-Portal ausgeschrieben.
Dieser Schritt erspart Zeit und viel Papier - bedarf
aber einer ständigen Befassung mit der Thematik, um
den Umgang mit dem EDV-Programm zu erlernen.
So konnten bereits das Tanklöschfahrzeug für die
FF-Arzl und das Transportfahrzeug für die FF-Hun-
gerburg über dieses Portal ausgeschrieben und ver-
geben werden.
Vom Landesfeuerwehrverband Tirol wurde in enger
Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr ein Ge-
fahrgutfahrzeug ausgeschrieben und bei der Firma
EMPL in Auftrag gegeben. Dieses Fahrzeug ersetzt
in Folge das jetzige GSF (Baujahr 1992) - und ist in
seiner Ausstattung und Beladung einzigartig in Tirol.
ATEM- UND KÖRPERSCHUTZ,
FLUG-, WASSER- UND TAUCH-
DIENST (ING. ANDREAS FRIEDL)
ATEMSCHUTZ
Der enorme Arbeitsaufwand im Zuge der Instandhal-
tung (Reinigung, Prüfung, Reparatur usw.) der Atem-
schutzgeräte nach Einsätzen und Übungen wird von
9 Mitarbeitern der Atemschutzwerkstätte geleistet.
Als erste Anlaufstelle bei Problemen mit den Atem-
schutzgerätschaften und dem persönlichen Feuer-
wehrhelm ist ein reger Kontakt mit den Kameraden
der freiwilligen Feuerwehr unbedingt erforderlich
und wird beiderseits sehr gut geführt.
Im Frühjahr fand ein Infoabend für die Atemschutz-
warte der Freiwilligen Feuerwehr Innsbruck statt
(Vorstellung PSS 5000, Rettungskupplung, Transport
von Atemluftflaschen).
Mit dem Ankauf von vier Gasmessgeräten sowie ei-
ner automatischen Prüfstation werden nun die Nor-
menanforderungen (tägliche Kontrolle der Messge-
räte) erfüllt.
FLUGDIENST
Im April fand die Flughelferweiterbildung im Ah-
rental statt. Hubschrauber vom Bundesheer, vom
Innenministerium und vom ÖAMTC standen den
Flughelfern der Feuerwehr Innsbruck zur Verfügung.
Anfang Oktober fand im Ahrental eine Stationsaus-
bildung für den Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck
Stadt statt. Ziel war das Üben mit Hubschraubern
bzw. das Sichern im steilen Gelände. Neben der BF
nahmen sechs Einheiten teil.
Einsatzmäßig war das Jahr 2014 ein sehr ruhiges Jahr.
Vermehrt im Einsatz war das Hubschraubertankfahr-
zeug, welches die Betankung des Hubschraubers des
Innenministeriums sicherstellt.
WASSERDIENST
Flughelferweiterbildung
Neben der laufenden praktischen Ausbildung in
heimischen Gewässern fand im Juni das jährliche
Tauchlager in Kroatien statt.
Im September wurden die Einsatztaucher der BF
wieder zu einem Tauchausbildungslager des oberös-
terreichischen Landesfeuerwehrverbandes eingela-
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22
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
23
muise
T-10540
FEUERWEHR
den. An dieser dreitägigen Ausbildung nahmen vier
Einsatztaucher der Berufsfeuerwehr Innsbruck teil.
Weiters wurden zwei Kollegen als Einsatztaucher
ausgebildet.
Auf Grund massiver Beschädigungen am Turbinen-
einsatzboot (Sucheinsatz Larissa) musste das Boot
über den Sommer hinweg von der Herstellerfirma
instandgesetzt werden. Die Schwimmausbildung
der Einsatzschwimmer konnte mit der Betriebsfeu-
erwehr des Flughafens Innsbruck gemeinsam über
die Sommermonate hinweg organisiert und durch-
geführt werden. Das Einsatzboot der BF steht seit
Mitte Oktober wieder im Bootshaus in Mühlau. Ein
geplanter Wildwasserkurs musste aus personellen
Gründen abgesagt werden. Im Mai fand eine große
Übung im Oberland statt (Rettungsschwimmer wur-
den von der Hauptfeuerwache mit dem Hubschrau-
ber eingeflogen). Erkenntnis: Änderung des Son-
deralarmplanes Inn für das Oberland; Übernahme
der Einsatzleitung durch die BF bis Telfs.
TECHNISCHER HILFSDIENST
UND WERKSTÄTTEN
(ING. CHRISTOPH GRUBHOFER)
KLEINGERÄTE
Die Kleingeräte wurden neu strukturiert und die Auf-
gaben an die neuen Mitarbeiter zugeteilt. Im Zuge der
Inventarisierung musste die Aufnahme der neuen
sowie der bestehenden Gerätschaften der BF überar-
beitet werden. Aufgrund von Pensionierungen wurden
zwei Mitarbeiter als Referenten für die Wasserförde-
rung über lange Wegstrecken" ausgebildet. Es wurden
im Bezirk drei tragbare Seilwinden PCW 5000 gekauft,
auf die BF und FF (Mühlau und Amras) aufgeteilt und
die Einsatzmannschaft auf diese neuen Gerätschaften
eingeschult. Diese Winden dienen zur Unterstützung
bei Einsätzen im unwegsamen Gelände, das mit FW-
Fahrzeugen nicht erreicht werden kann.
PÖLZEN
Turbineneinsatzboot
Die Anschaffung von Deckenstützen bis 5,5 m konnte
heuer abgeschlossen werden. Die BF verfügt jetzt
über je 30 Stück Deckensteher von Höhe 1 m bis
5,5 m in verschiedenen Längen. Nachdem sich die
Pölzholzkiste für gut erweist, wird noch heuer eine
zweite angeschafft und von der Schlosserei errichtet.
Somit kann das vorgesehene Pölzholz richtig gelagert
und in kürzester Zeit an die Einsatzstelle geliefert
werden. Auch ein Rollcontainer für Werkzeug und
Material für Bauunfälle bzw. Sturmschäden soll an-
gekauft werden, typengleich wie der der FF Mühlau.
WERKSTÄTTEN
Sämtliche Instandhaltungsarbeiten auf der Haupt-
feuerwache sowie diverse Umbauarbeiten an den
FW-Fahrzeugen erledigten die Mitarbeiter der zuge-
teilten Werkstätten. In Absprache mit der FF Mühlau
konnten für diese verschiedenste Aufbauten auf
Rollcontainer in den Werkstätten umgesetzt werden.
TECHNISCHER HILFSDIENST
Zum Öffnen von Fenster und Türen wurde neues
Werkzeug angekauft und im Zuge einer Blockausbil-
dung die Einsatzmannschaft ausgebildet. Die Türen
werden mittels Türcheck kontrolliert, wenn kein Öff-
nen möglich ist, kann in weiterer Folge der Zylinder
mittels Fräser ausgefräst und mit dem Baustellen-
schlüssel geöffnet werden. Somit können Schäden
an der Tür verringert werden. Für Verkehrsunfälle
- seitlich liegender PKW oder PKW am Dach - wurde
für die Stabilisierung das V-Strut der Fa. Holmatro
angeschafft und die Einsatzmannschaft unterwiesen.
AUSBILDUNG UND
KATASTROPHENSCHUTZ
(DI MARTIN GEGENHUBER)
Die bei der BF Innsbruck durchgeführte laufende
Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Zuge
der Tagesausbildung wird nach einem Themenka-
talog basierend auf der ÖBFV RL BF 03 (Laufende
Fort- und Weiterbildung) durchgeführt. Insgesamt
wurden dabei mit Abschluss des Q3/2014 675
verschiedene Ausbildungen, mit insgesamt 8.675
Ausbildungsstunden, 28 Einsatzübungen und 43 Ex-
kursions-/Objektkundeterminen absolviert. Neben
den laufenden Ausbildungen wurden auch diverse
Spezial- und Sonderausbildungen durchgeführt.
STRAHLENSCHUTZLEISTUNGSPRÜFUNG
IN BRONZE
Vom 22.-24.01.2014 fand an der Landesfeuerwehr-
schule Telfs der zweitägige Vorbereitungslehrgang und
der eintägige Bewerb zum Strahlenschutzleistungsab-
zeichen in Bronze statt. Von den 9 Mitarbeitern der
Berufsfeuerwehr wurden dabei 5 Prüfungsstatio-
nen absolviert, wobei die gezeigten Leistungen vom
11-köpfigen Bewerterteam durchwegs als sehr gut be-
urteilt und der Vorbereitung innerhalb der BF höchste
Anerkennung ausgesprochen wurde.
BERUFS
FEUERWEHR
INNSBRUCK
Pumpenausbildung
DREHLEITERMASCHINISTENKURS
Vom 24.03. bis 04.04.14 fand der Drehleiterbasiskurs
mit 3 Teilnehmern statt. Bei diesem Kurs werden die
theoretischen und praktischen Grundkenntnisse für
die Bedienung der Hubrettungsgeräte der Feuerwehr
Innsbruck vermittelt. In den folgenden 3 Monaten wur-
de die Ausbildung im praktischen Bereich fortgeführt
und mit der kommissionellen Prüfung Anfang August
für 2 Teilnehmer abgeschlossen. Der dritte Teilnehmer
musste krankheitsbedingt zurückgestellt werden und
konnte die Ausbildung später abschließen.
SAUERSTOFFSCHUTZGERÄTE
Belastungstest und Tunneltraining im
Schweizer Tunnelausbildungszentrum IFA
Im Zeitraum vom 3.-5. April 2014 wurden im Ausbil-
dungszentrum unter realen Bedingungen verschie-
denste Einsatzübungen durchgeführt. Hierbei wurde
unter anderem die physische und psychische Belas-
tung für die Einsatzkräfte durch ein medizinisches
Betreuungsteam der Fa. Medalp überwacht und
dokumentiert. Bei den einzelnen Übungen wurden
auch unterschiedliche Atemschutzgerätetypen und
Einsatzbekleidungen einer Testung unterzogen. Die
dabei gewonnen Grundlagen sind ein wesentlicher
Bestandteil der weiteren Planungen im Ausbildungs-
und Taktikbereich.
AUSBILDUNG ZUM EINSATZTAUCHER
Von März bis Oktober wurden 2 Mitarbeiter gemäß der
Richtlinie des Österreichischen Bundesfeuerwehrver-
bandes zum Feuerwehr Einsatztaucher ausgebildet.
GRUNDLEHRGANG 2014
Mit September 2014 begann für 4 Kollegen und 1
Kollegin die Ausbildung zum Feuerwehrmann/frau
bei der Berufsfeuerwehr. Diese Ausbildung wird
gemäß der Ausbildungsrichtlinien ÖBFV RL BF 01
(Grundausbildung bei Berufsfeuerwehren) und
Grundlehrgang 2014
ÖBFV RL BF 04 (Spezielles Retten aus Höhen und Tie-
fen) durchgeführt und hat einen Ausbildungsumfang
von rund 800 Übungseinheiten bei einer Dauer von
rund 5,5 Monaten. Mitte Oktober konnte ein weite-
rer Mitarbeiter mit dem Grundlehrgang beginnen.
TUNNELAUSBILDUNG AN DER INTERNATI-
ONAL FIRE ACADEMY 20. BIS 22.11. 2014
Im angeführten Zeitraum führt die Berufsfeuerwehr
Innsbruck wiederum eine Tunnelausbildung an der
International Fire Academy im Schweizer Balsthal
durch. Das dabei in den Theorieeinheiten erworbene
Wissen wird in der dort zur Verfügung stehenden Tun-
nelanlage sofort einsatznah in die Praxis umgesetzt.
VORBEUGENDER
BRANDSCHUTZ
(JOHANN ZIMMERMANN)
Neben der Abarbeitung der definierten Aufgaben-
stellungen ist im Berichtsjahr 2014 eine deutliche
Steigerung des Bereiches Verkehrsrechtliche Stel-
lungnahmen" in Zusammenhang mit den umfangrei-
chen Tiefbauarbeiten zur Erhaltung der Infrastruktur
und Erweiterung der Straßenbahnlinien zu verzeich-
nen. Die Feuerwehr ist dabei gefordert, die Qualität
der Hilfeleistung für die Innsbrucker Bevölkerung in
vollem Umfang zu gewährleisten und andererseits
die Durchführung der erforderlichen Arbeiten zu er-
möglichen. Im Bereich der Baugenehmigungsverfah-
ren ist ebenfalls eine Steigerung feststellbar, geplan-
te Großbauvorhaben wie zB das „Sozialzentrum St.
Paulus" erfordern insbesondere bei Abweichungen
von den Bauvorschriften innovative Lösungen durch
die Feuerwehr.
BRANDSICHERHEITSWACHEDIENSTE
Schon aufgrund eines in Innsbruck ganzjährigen
bestehenden reichhaltigen kulturellen Angebotes
sind von den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr bis
November 2014 653 Brandsicherheitswachedienste
bei den großen Veranstaltungszentren durchgeführt
worden. Daneben wurde auch das Tiroler Veranstal-
tungsgesetz novelliert, welches nunmehr die verbind-
liche Mitarbeit der Feuerwehr bei der Vorbereitung
und Umsetzung von Großveranstaltungen vorsieht.
Die Zusammenarbeit der Berufsfeuerwehr mit den
maßgeblichen Behörden, dem Amt für allgemeine Si-
cherheit und Veranstaltungen sowie die Bau- und Feu-
erpolizei, darf dabei als sehr gut bezeichnet werden.
BAU- UND GEWERBERECHTSVERFAHREN
Für die Berufsfeuerwehr sind in der brandschutz-
technischen Beurteilung von Sonderbauten vor al-
lem die wesentlichen Schutzziele "Personenschutz",
"Ausreichende Voraussetzungen für einen wirkungs-
vollen Brandbekämpfungs- und Rettungseinsatz"
und "Sicherheit der eingesetzten Feuerwehreinsatz-
kräfte" zu definieren und erforderliche Maßnahmen
zur Erreichung dieser festzulegen.
VERWALTUNG - EDV
(ANDREAS WÖRGETTER)
Im Bereich der EDV wurden folgende Projekte umgesetzt.
GPS-LEITSYSTEM FÜR ALARMFAHRTEN
Gemeinsam mit dem Leiter der Funkwerkstätte wur-
de das Projekt:,,GPS-Leitsystem für Einsatzfahrzeu-
ge" 2014 erfolgreich vorgesetzt. Somit sind die Ein-
satzfahrzeuge nunmehr mit einem automatisierten
GPS-Leitsystem ausgestattet, sodass den Maschinis-
ten bei Alarmfahrten eine zusätzliche Informations-
quelle zur Verfügung steht.
UMSTELLUNG DES
FUNKDOKUMENTATIONSSYSTEMS
Gemeinsam mit dem Amt für Information und Kom-
munikation sowie dem Leiter der Funkwerkstätte
konnte das bestehende Funkdokumentationssystem
auf ein zeitgemäßes System umgestellt werden.
PLANUNGSMASSNAHMEN FÜR EINE
DIENSTEINTEILUNGSSOFTWARE
Gemeinsam mit den Dienstleitern der Berufsfeuer-
wehr Innsbruck wurden erste Planungsmaßnahmen
im Bezug auf einen evtl. Ankauf einer Diensteintei-
lungssoftware durchgeführt.
ABSCHLUSS DER LEHRLINGSAUSBILDUNG
Fr. Sandra Funk konnte 2014 erfolgreich ihre Aus-
bildung bei der Berufsfeuerwehr mit der Lehrab-
schlussprüfung beenden.
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24
FEUERWEHR INNSBRUCK
FAHRZEUGE DER BERUFSFEUERWEHR
BERUFSFEUERWEHR
KDO, Audi A4, Bj. 2009
ELF, Mitsu. Pajero, Bj. 2006
KDO 2, Mitsu. Outlander, Bj. 2005
1. Gruppe, Scania P 400, Bj. 2014
2. Gruppe, Scania P 400, Bj. 2012
Trupp, MB, Bj. 2006
HRB, MB, Bj. 2001
DLK 37, MB, Bj. 2004
KF 45, Liebherr, Bj. 2006
THF, Scania, Bj. 2009
GSF, MAN, Bj. 1992
KÖF, MAN, Bj. 1995
ULF, Scania, Bj. 2005
UHF, MAN, Bj. 1994
WAFA, MB Vito, Bj. 2009
TEF, Iveco Dayli, Bj. 2005
FEF, MB, Bj. 2010
HTF, Toyota Hiace, Bj. 1992
Last 1, MAN, Bj. 2010
Last 2, Iveco Daily, Bj. 2004
MTF 1, MB Vito, Bj. 2009
MTF 2, VW Touran, Bj. 2011
TF 1, VW Caddy, Bj. 2007
TF 2, Mitsu. Pajero, Bj.2006
TF 3, Ford Ranger, Bj. 2009
Löschtrainer, Bj. 1999
LA 80 Stromerzeuger, Humer/Elmag, Bj. 2010
LUF, Reicher's, Bj. 2010
Stapler, Hyster 2,5 XL
Stapler, Still RC 40-25, Bj. 2014
Turbinenboot, Reich, Bj. 1999
Schlauchboot, Pischel Bolero, Bj. 1991
Zille, Reich, Bj. 2006
Bootsanhänger, Bj. 1983
DLK 37, MB, Bj. 2004
(122
USFEUERWEHR INNSBRUCK
SCANIA
FEUERWEHR
P400
LIEBHERR
LIEBHERR
FEF, MB, Bj. 2010
FEUERWEHR
T-10540
EMEL
1509 IBK
FEUERW
BERUFSFEUERWEHR
STADT INNSBRUCK
2. Gruppe, Scania P 400, Bj. 2012
KF 45, Liebherr, Bj. 2006
EUERWEHR
STATISTIKEN 2014
EINSÄTZE IN INNSBRUCK
NACH SCHUTZGEBIETEN
EINSATZSTATISTIK BERUFSFEUERWEHR
STAND NOVEMBER 2014
TAGESZEITEN AUSRÜCKUNGEN
ULF, Scania, Bj. 2005
1000
930
900
700
563
600
500
400
300
790
63
100
76
42
FEUERWEHR INNSBRUCK
588
553
561
214
54
6
Amras
Arzl
Hotting Hungerburg
Igls
Mühlaut
Neu Arzi Reichenau
Vill
Wilten
Vorbeugender Brandschutz
30%
Ausbildung
5%
Brandeinsatz
Stornierungen
0%
Technischer Einsatz
30%
27%
Freiwillige Feuerwehr
Gefahrgut
1%
Sonstige Tätigkeiten
2%
25
5
M
9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24
Feuerwehr Innsbruck
Turbinenboot, Reich, Bj. 1999
LUF, Reicher's, Bj. 2010
1 2
3
4
56
7
8
Seite 14
14/27
26
FEUERWEHR INNSBRUCK
SCANIA
FEUERWEHR
TLFA
AMRAS
LFB-A
FEUERWEHR
(127
FEUERWEHR
FREIWILLIGE FEUERWEHR AMRAS
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
OBR Walter Laimgruber
OBI Johannes Trenkwalder
HV Stephan Wegscheider
Schriftführer
HV Michael Trenkwalder
SCHUTZBEREICH
Amras, Gewerbegebiet mit Einkaufszentren, A12
Inntalautobahn mit Einhausung, Rettungsstollen des
Brennerbasistunnels
FAHRZEUGE
KLF-A, Bj. 1999
LAST, Bj. 2008
LFB-A, Bj. 2008
FEUERWE
C40918K
FREWAR
FEUERWEHR INNSBRUCK
27
Angelobung bei der Florianifeier
Am Samstag, dem 06. September, ging es in Rich-
tung Salzburg. Gegen Mittag begaben wir uns auf
die Spur des weißen Goldes ins älteste Besucher-
bergwerk nach Hallein.
Nach einem schon langen Tag stärkten wir uns nach
ritterlicher Manier auf der Festung Hohen Salzburg
und ließen uns vom mittelalterlichen Flair voll und
ganz mitreißen. Anschließend wurde noch das Salz-
burger Nachtleben ausgiebig getestet und nach einer
kurzen Nacht konnte am Sonntag Vormittag noch die
Stadt Salzburg besichtigt werden.
Anschließend stand noch ein hervorragendes Mit-
tagessen im Raggei Bräu am Programm. Nach 2
schönen Tagen fuhren wir wieder Richtung Heimat.
Um die Einsätze erfolgreich und vor allem wieder
gesund beenden zu können wurden 2014 7 Früh-
jahrs- und 7 Herbstübungen abgehalten. Zu-
sätzlich absolvierten 17 Kameraden 8 unterschied-
liche Kursarten in der Landesfeuerwehrschule.
Ebenfalls nahm die FF Amras an verschiedenen Be-
werben teil. Den Auftakt machte der Nassleistungs-
bewerb in Lans. Gleich nach dem Nassleistungsbe-
werb machte sich die Gruppe an das Training für
die Technische Leistungsprüfung in Mühlau. Am 18.
Oktober absolvierte noch ein Trupp die Atemschutz-
leistungsprüfung in Silber in der Berufsfeuerwehr.
Am 7. November traten zwei Kameraden zum Funk-
Bewerbsgruppe beim Nassbewerb in Lans
leistungsabzeichen in Bronze an. Ein Kamerad absol-
vierte das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold.
Gegen Ende des Jahres, am 19. Dezember, fand die
alljährliche Gedenkmesse statt.
Die FF Amras wurde im Kriegsjahr 1943 durch eine
wunderbare Fügung von einem Bombenvolltreffer
verschont. Aus diesem Grunde wurde eine alljährli-
che Heilige Messe am 19. Dezember gelobt.
TLF-A 4000, Bj. 2004
STROMAGGREGAT 40 KVA (Katastrophenschutz Land Tirol)
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve.
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 20
Brandeinsätze
80
18
882
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
20
Versteigerung am Unsinnigen Donnerstag. Im Bild von li. nach re. Unsinnigenobmann Hannes Happ,
Josef Laimgruber beim Versteigern, Kassier Stephan Wegscheider.
it der Jahreshauptversammlung am
18.01.2014, welche von zahlreichen Ehren-
gästen wie dem ressortführenden Vizebürgermeis-
ter Christoph Kaufmann, Landesfeuerwehrkomman-
dant Ing. Peter Hölzl, Bezirkskommandant Stv. Albert
Pfeifhofer sowie Branddirektor Mag. Erwin Reichel
besucht wurde, eröffnete die FF Amras das Feuer-
wehrjahr 2014.
Die alljährliche Versteigerung am Unsinnigen
Donnerstag fand am 27.02.2014 statt. Unter der
Führung von Unsinnigen-Obmann Hannes Happ
sammelten die Kameraden die verschiedensten
Utensilien auf ihren Routen durchs Dorf und ver-
steigerten sie ab 13.00 Uhr vor dem Hotel Bierwirt.
Nachdem diese Veranstaltung nicht unwesentlich zur
Finanzierung verschiedenster Anschaffungen der FF
Amras beiträgt, sei auch an dieser Stelle recht herz-
lich für die zahlreiche Unterstützung gedankt.
Besonders freute uns, dass bei der Florianifeier
2014 ein Kamerad angelobt werden konnte. Vor
allem ist dieser bereits seit Jahren anhaltende Nach-
wuchs Garant für die zukünftige Einsatz- und Leis-
tungsfähigkeit der FF Amras. Sicher gestellt wird die-
ser durch eine gut ausgebildete Feuerwehrjugend.
Besucherbergwerk in Hallein
Einsatzmäßig war die FF Amras 2014 vorwiegend
mit technischen Aufgaben sowie mit dem Besetzen
der Hauptfeuerwache befasst. Ebenfalls mussten
mehrmalige Wassereinbrüche bzw. -schäden im Ein-
satzgebiet abgearbeitet werden. Auch einige Brände
mussten von uns bekäpft werden, diese Brände
konnten aber ohne Probleme gelöscht werden.
20
es-
rverband
3
Sebastian Fellner bei der Preisverleihung für das FLA in Gold
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28
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUE
FREIWILLIGE FEUERWEHR ARZL
KOMMANDO
HBI Matthias Sparber
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
HV Bernhard Larcher
OBI Christoph Larcher
HV Andreas Winterle
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
Der Schutzbereich der Feuerwehr Arzl erstreckt sich von
der Westbahnstrecke im Süden über das bebaute Gebiet
zwischen der Stadtgrenze im Osten und Mühlau im Westen
bis über die Nordkette im Norden. Bäuerliche Objekte
sind ebenso zu finden, wie moderne Wohnanlagen und
Einfamilienhäuser.
FAHRZEUGE
TLF-A 2000/200, Bj, 1987
KDO, Bj. 2009
Am 18.11.2014 wurde die FF Arzl zu einem Woh-
nungsbrand alarmiert. Beim Eintreffen wurde
uns mittgeteilt, dass im 1. OG der Geschirrspüler
gebrannt hatte. Der Brand konnte bereits vor dem
Eintreffen der Feuerwehr durch die Hausbewohner
gelöscht werden.
Die Feuerwehr kontrollierte die Wohnung und
machte diese rauchfrei. Die Bewohner wurden mit
der Rettung zur Kontrolle in die Klinik Innsbruck
gebracht. Gott sei Dank blieb der Sachschaden be-
grenzt. Die Bewohner konnten die Klinik bereits in
der selben Nacht wieder verlassen.
Als gesellschaftliches Highlight zählen unter anderem
der Feuerwehrball 2014 sowie das schon tradi-
tionelle Watterturnier der FF Arzl, zu dem alle
Feuerwehren Innsbrucks eingeladen wurden.
TF, Bj. 1995
KLF-A, Bj. 1999
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
MANNSCHAFT
51
24
5
Als
9
EINSATZZAHLEN 2014
Brandeinsätze
11
Technische Einsätze
4
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
3
Waldbrandeinsatz in Absam
FEUERWEHR INNSBRUCK
29
Wohnungsbrand
Waldbrandeinsatz in Absam
Is einer der herausragendsten Ereignisse 2014
einsatz in Absam genannt werden.
In der Nacht auf den 21. März 2014 wurde die FF
Arzl als Unterstützung zum größten Waldbrand der
Geschichte Tirols nach Absam alarmiert. Unsere
Hauptaufgabe war es, das Feuer im Bereich des
Halltales einzudämmen. Bis in die Morgenstunden
konnte die FF Arzl maßgeblich dazu beitragen, dass
sich das verherende Feuer nicht weiter in Richtung
Halltal ausbreitete.
Beim Brand eines Hochhauses im Stadtteil
Neu Arzl wurden die Kameraden der FF Arzl am da-
rauffolgenden Tag zur Ablösung der noch im Einsatz
stehenden Kolleginnen. Hauptaufgabe der FF Arzl
war es letzte Glutnester abzulöschen und Aufräum-
arbeiten durchzuführen.
Nachlöscharbeiten Hochhausbrand Neu-Arzl
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30
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEDERWEE
425 JBK
1472 IBK
FEUERWEHR
152218K
FREIWILLIGE FEUERWEHR HÖTTING
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
HBI Dr. Alois Muglach
OBI Alois Heis
HV Norbert Nocker
HV Harald Reinthaler
Hötting, Höttinger Au, Kranebitten, Mariahilf,
St. Nikolaus und Altstadt
FAHRZEUGE
1. Gruppe, RLFA 2000/200, Bj. 1991
2. Gruppe, TLFA 3000/500, Bj. 1995
DLK 23/12, Bj. 2009
KLFA, Bj. 2004
TF Teknocar, Bj. 2009
KDO L200, Bj. 1996
MTF Toyota, Bj. 1990
Stromerzeuger 40 kVA, Bj. 2014
Aktive
MANNSCHAFT
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2014
Brandeinsätze
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
62
7
5
8
535
as abgelaufene Jahr 2014 war für die FF Hötting
Din einsatztechnischer Hinsicht eher ungewöhn-
lich. So dominierten in den letzen Jahren die tech-
nischen Einsätze nach heftigen Gewitterregen oder
Stürmen sowie starken Schneefällen die Statistik. In
diesem Jahr blieb Innsbruck generell von derartigen
Ereignissen verschont. Jedoch verdoppelten sich für
unsere Einheit die Alarmierungen zu teilweise spek-
takulären Bränden.
Besonders in Erinnerung
bleiben folgende Einsätze:
24. 01. Vollbrand einer Wohnung in der Karl-
Innerebner-Straße, bei welchem es nach einer Ver-
puffung nur durch das beherzte Eingreifen eines An-
gehörigen keine Verletzten zu beklagen gab.
21. 03. Waldbrand in Absam, wobei die FF Höt-
ting während der Nachtstunden gemeinsam mit der
FF Arzl und Volders ein Übergreifen auf einen Hub-
schrauberlandeplatz im Halltal zu verhindern hatte.
rwehr
FEUERWEHR INNSBRUCK
31
SC SEE
85
58
80
48
P
FEUERWEHR
FEUERWEHR
Das Kommando der FF-Hötting
Vollbrand eines Rohbaus
22. 03. Vollbrand eines Rohbaus in der Gra-
martstraße eine zweite Alarmierung rund 20 Stun-
den später folgte, nachdem der starke Föhn neuerlich
Glutnester in Brand gesetzt hatte.
10. 07. Chemieunfall Uni Technikerstraße, bei
welchem es zu einem Austritt von Ammoniak gekom-
men war.
21. 07. Großeinsatz beim Dachbrand in der
An-der-Lan-Straße
13. 08. Bergung von mehreren Kuhkada-
vern im Bereich Höttinger Alm
24.08. Brand in einem Abbruchhaus am
Lahntalweg
05. 09. Brand nach Explosion RLB-Rechenzent-
rum Adamgasse
Um für derartige Einsätze bestens gerüstet zu sein,
werden an den 28 Dienstagsübungsabenden
von den eingeteilten Gruppenkommandanten auch
unterschiedliche Szenarien ausgearbeitet, welche
neben diversen Brandgeschehen auch technische He-
rausforderungen, wie Bergungen von eingeklemmten
und verunfallten Personen sowie Verkehrsunfälle,
beinhalten.
Durch die oft sehr real gestalteten Übungen werden
dabei auch die Kräfte der FF Hötting ständig gefor-
Heißübung in einem Abbruchhaus
dert. Weitere Bestandteile der Ausbildung waren
6 Gemeinschaftsübungen mit anderen
Einheiten sowie Spezialschulungen wie das
ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining, das ERHA-TEC-Flas-
hover-Training, Übungen des Lawinenzugs und Kurse
an der LFS. Aber auch der kameradschaftliche
Teil ist wiederum nicht zu kurz gekommen. Im Feber
nahm eine weltcuptaugliche Abordnung an der unter
den Höttinger Vereinen ausgetragenen 1. Dorfski-
meisterschaft teil und schlug sich wacker. Und
Mitglieder des Lawinenzuges genossen eine in
Eigeninitiative organisierte 3-tägige Schulung in der
Silvretta bei traumhaftem Wetter.
FW-Team bei 1. Dorfskimeisterschaft
Der FW-Ausflug, dieses Jahr nach Ulm mit einer
Werksführung bei der Firma Magirus sowie einem
Besuch des Weinfestes, rundete neben zahlreichen
kleineren Veranstaltungen das „Miteinander" ab.
FEUERWEHR
ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining
Insgesamt wurden von der FF Hötting im Jahr 2014
exakt 6092 Stunden aufgewandt, wobei zahlreiche
Aktivitäten (z.Bsp. die Haussammlung, Tätigkeiten des
Kommandos oder Gerätewarts und vieles mehr) da-
bei gar nicht berücksichtigt sind.
Im Oktober wurde der FF Hötting im Zuge eines feierli-
chen Akts an der LFS vom Land Tirol ein auf einem An-
hänger aufgebautes 40kVA-Notstromaggregat
übergeben.
Brand in einem Abbruchhaus
Vollbrand einer Wohnung
FE
FEUERWEHR
KATASTROPHENSCHUTZ
LAND TIRCL
STROMA 40
YY
40kVA-Stromerzeuger
Seite 17
17/27
32
FEUERWEHR INNSBRUCK
FREIWILLIGE FEUERWEHR HUNGERBURG
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Christof Schlenz
Wolfgang Gassler
Georg Egger
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
Christian Katholnigg
Hoch-Innsbruck Plateau (Hungerburg, Gramart, Maria-
im-Walde), und darüber liegendes Wald- und Berggebiet
FAHRZEUGE
TLF-A 1500, Bj. 2000
TF Landrover 130 (in Beschaffung)
TF Mitsubishi L200, Bj. 2001
Aktive
MANNSCHAFT
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
51
4
3
9
EINSATZZAHLEN 2014
Brandeinsätze
Technische Einsätze
26
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
25
15
565
EHR
10.224
ariaBrunn Übung
Der Bitte der Hausbewohner nachkommend
wurde das ehemalige Hotel Maria Brunn sowie die
neu errichtete Tiefgarage der Nachbarhäuser ge-
meinsam mit der FF Neu-Arzl beübt. Das Ziel war die
Personenbergung aus den höher gelegenen Etagen
des ehemaligen Hotels sowie die Beübung der Bau-
lichkeiten der neu geschaffenen Wohnobjekte.
Bühne BF
Die Mannschaft der Bühne der Berufsfeuerwehr ins-
truierte uns über die Besonderheiten dieses Hubret-
tungsgerätes in Bezug auf ihre Einsatzmöglichkeiten.
1500
Vollbrand Haus Gramartstrasse
FEUERWEHR INNSBRUCK
33
Gemeinschaftsübung Kinderfreunde
Vollbrand Haus Gramartstrasse
Brand aus!- hieß es nach nur wenigen Minuten bei
einem tragischen Vollbrand eines kurz vor der Fer-
tigstellung stehenden Einfamilienwohnhauses an
der Gramartstraße. Durch sorgsamen Einsatz der
Löschmittel konnte der untere Teil des Hauses für
die geprüften Häuslbauer bewahrt und in Folge be-
wohnbar bleiben.
Christkindlmarkt auf der Hungerburg
Ein Trefffpunkt war auch heuer wieder unser Feuer-
wehr-Stand beim Panorama Markt auf der Hunger-
burg. Bei einem Glas Punsch und dem Stadtpanora-
ma zu Füßen entwickelte sich unser Stand vor allem.
für die Hungerburger Bevölkerung zum Kommunika-
tionstreffpunkt.
Kinderfreunde
Das weitläufige Areal der Kinderfreunde war der
Schauplatz einer Gemeinschaftsübung mit der FF
Neu- Arzl. Neben der Drehleiter zur Personenret-
tung aus dem Haus kamen auch mehrere Atem-
schutztrupps zum Einsatz. Ausgezeichnet verlief die
Kommunikation und der Ablauf zwischen unserer
Einsatzleiterin und den beteiligten Gruppen.
Film
Ein interessantes Filmprojekt mit „Kaiser" Robert
Palfrader machte auf der Hungerburg Station. Bei ei-
ner Szene im Steinbruch durften wir maßgeblich an
der Unterstützung eines Stuntman in einer Actionsze-
ne mitwirken...
Filmdreh im Steinbruch
Das Kommando der FF-Hungerburg
Feuerwehr
ungerburg
Übung MariaBrunn
Christkindlmarkt
Kindergarten
Besuch des Kindergartens
Sehr lustig verlief der Besuch unseres Hungerburger
Kindergartens! Über 20 Kinder wurden vom Feuer-
wehrdrachen begrüßt und halfen kräftig bei einem
Wettbewerb zum schnellsten Feuerwehrmann mit
- der Nachwuchs für unsere Jugendmannschaft ist
gesichert.
Verparkung
Mehr als einmal wurde der Hungerburg die bedau-
erliche Schließung des Polizeipostens Hungerburg
bewusst, so wussten wild geparkte Fahrzeuge mehr
als einmal die Feuerwehr beim Ausfahren oder Errei-
chen des Einsatzortes zu behindern...
Hubschrauberübung
Ein absoluter Höhepunkt der diesjährigen Wald-
brandausbildung des Bezirks waren die Flüge mit
den Hubschraubern des Bundesheeres und des
ÖAMTC.
Hubschrauberübung
Seite 18
18/27
34
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEVERVACHS
EXEINSHAUS
FEUERWEHR IGLS
FREIWILLIGE FEUERWEHR IGLS
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
HBI Gerhard Mayregger
OBI Ing. Christian Hippmann
HV Eur.-Ing. Helmut Ebner
HV Eur.-Ing. Kersten Wirth
Igls
FAHRZEUGE
DL 18, MERCEDES Spezialaufbau, Bj. 1983
KDO, TOYOTA Landcruiser, Bj. 2007
KLF-A, IVECO, Bj. 1999
KRF, FORD TRANSIT, Bj. 1985
TLF-A 3000, SCANIA, Bj. 2006
MANNSCHAFT
Aktive
46
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
15
1
11
EINSATZZAHLEN 2014
Brandeinsätze
3
Technische Einsätze
19
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
18
HR IGLS
+
BERUESFEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR =
NOTRUF
122
Unterstützung durch BFI und Rettung am Tag der offenen Tür
m Jahr 2014 kann die Einheit Igls auf ein unfall-
freies Jahr mit folgender Probenstatistik zurück-
blicken: Bei den 26 Proben sind im Durchschnitt 15
Mann anwesend gewesen. Der dabei aufgewandte
Stundeneinsatz betrug 725 Stunden. Mit Stolz ist die
Anzahl der Tätigkeiten unserer Feuerwehrjugend
zu erwähnen. Insgesamt wurden 25 Tätigkeiten mit
einem Gesamtstundenaufwand von 935 Stunden
abgehalten.
Im letzten Jahr mussten wir 40 Einsätze verbuchen.
Darunter fallen 3 Brandeinsätze, 8 Brandsicherheits-
wachen, 19 Technische Einsätze, sowie 10 Fehlaus-
rückungen.
Im heurigen Jahr blicken wir auf die Aktivitäten unse-
rer Einheit zurück:
FEUERWEHR INNSBRUCK
35
FEUERW
Viele Besucher am Tag der offenen Tür
Tag der offenen Tür
Perfektes Wetter stellte sich zum Beginn der heuri-
gen Veranstaltung ein. Es konnte der Fuhrpark un-
serer Einheit sowie der Rettung Innsbruck besichtigt
werden. Die Löschtrainer-Ausbildung bzw. Vorfüh-
rung wurden von Alt und Jung bestaunt. Für unsere
kleinen Besucher veranstalteten wir eine Schnitzel-
jagd quer durch die Räumlichkeiten unserer Wa-
che. Die Schnellsten unter ihnen wurden mit einer
kleinen Überraschung belohnt. Einsatzfahrten sowie
Fahrten mit der Bühne der Berufsfeuerwehr wurden
zahlreich in Anspruch genommen. Die Verköstigung
durch die eigene Kantine sowie der musikalische
Rahmen rundeten das Fest perfekt ab. Wir bedan-
ken uns bei den zahlreichen Besuchern aus der Ort-
schaft und den umliegenden Gemeinden.
Herbstausflug
Rekordteilnehmerzahl beim heurigen Herbstaus-
flug Richtung Achensee. Nach einem ausgiebigen
Frühstück in der Feuerwache starteten wir Richtung
Jenbach. Mit der nostalgischen Dampfzahnradbahn
fuhren wir nach Seespitz, um mit dem Achenseeschiff
nach Achenkirch zu gelangen. Nach dem Mittagessen
beim Fischerwirt besuchten wir das Heimatmuseum
Sixenhof. In 21 Räumen, verteilt auf 3 Etagen, konn-
ten wir uns ein Bild von der früheren Lebensart und
der Arbeitswelt unserer Vorfahren machen. Unzähli-
ge Exponate aus Handwerk, Jagd und Fischerei, dem
Feuerwehrwesen, der Achensee Schifffahrt und der
Holzwirtschaft dokumentieren das Leben unserer
Ahnen. Nach dem abschließenden Abendessen ging
die Reise wieder Richtung Heimat.
Neuaufnahmen
Laufend dürfen wir neue Mitglieder in unserer Ein-
heit begrüßen. Nicht nur beim Tag der offenen Tür
nützten 2 Igler die Möglichkeit unserer Einheit beizu-
treten, auch unter dem Jahr gesellten sich 4,,Neue"
zu uns.
Allfälliges
Im Spätherbst wurden unsere Hallentore komplett
erneuert. Jetzt warten wir gespannt auf unser neues
Rüstfahrzeug das im Sommer 2015 geliefert werden
soll. Anlässlich dieser Übergabe veranstalten wir
vom 14. bis 16. August 2015 ein 3-tägiges Zeltfest vor
der Wache.
Ausflug Achensee
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36
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR INNSBRUCK
37
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
Freiwillige Einheit Mühlau
02
01
03
SCANIA
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FEUERWEHR
FREIWILLIGE FEUERWEHR MÜHLAU
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
BR Albert Pfeifhofer
OBI Klaus Weingartner
HV Bernhard Gstir
HV Georg Steiger
SCHUTZBEREICH
Mühlau, Saggen und Innere Stadt
FAHRZEUGE
RLFA 2000, SCANIA, Bj, 2003
KLFA, MERCEDES Sprinter, Bj. 2006
MTF, MERCEDES Vito, Bj. 2009
MTF2, HONDA CR-V, Bj. 2012
LAST, RENAULT, Bj. 2012
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2014
Brandeinsätze
Technische Einsätze
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
58
3220
11
=35
23
D
voestalpine
FEUERWEHR
Feuerwehrausflug im Juni 2014 nach Linz zur voestalpine mit Besichtigung der Betriebsfeuerwehr. Foto: Vanessa Weingartner
as Einsatzgeschehen war im Jahr 2014 für die
Freiwillige Feuerwehr Mühlau recht umfang
reich, wurden doch insgesamt 39 Einsätze mit
1.121 Mannstunden abgeleistet.
Besonders erwähnenswert ist dabei ein Brander-
eignis im Februar 2014 in der Holzgasse. Am
Abend des 26. Februar brach an einem angebauten
Schuppen an der Westseite eines Wohngebäudes
Feuer aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand
die Westseite des Hauses im Vollbrand und die
Flammen schlugen bereits auf den Dachstuhl über.
Die Berufsfeuerwehr Innsbruck führte den Lösch-
angriff nordwestseitig sowie den Innenangriff bis in
den Dachboden durch, die FF- Mühlau bekam den
Auftrag, 2 C-Rohre südseitig des Hauses einzuset-
zen. Weiters wurden der südwestliche Bereich der
Einsatzstelle ausgeleuchtet und mehrere, die Berufs-
feuerwehr unterstützende Arbeiten durchgeführt.
Ein weiterer Brandeinsatz im Dorfkern von
Mühlau ereignete sich am 1. Mai. In einem Lager-
raum in der Ferdinand Weyrer Straße war Feuer aus-
gebrochen. Der Löschangriff gestaltete sich schwierig,
da sich das Feuer auch in der Zwischendecke ausbrei-
tete.
Im Stockwerk darüber befindet sich das Atelier und
das Zuhause des Tiroler Künstlers Norbert Fritz.
Kontrolle der Zwischendecke mit der Wärmebildkamera.
Dieser zeigte sich damals begeistert und dankbar
über die Arbeit der Feuerwehr, sah er doch nicht nur
seine Werke, sondern auch seine Gesundheit in gro-
Ber Gefahr. Glücklich über den letztlich glimpflichen
Ausgang des damaligen Brandereignisses fasste er
kurzerhand den Entschluss, eines seiner Gemälde
zugunsten der Feuerwehr Mühlau zu spenden. Dies
geschah in Form einer "amerikanischen" Versteige-
rung im Rahmen der Austellungseröffnug "Norbert
Fritz Amorphismus II Grafiken und Malerei" im Ge-
meindeamt Mils im Juni 2014.
Das Gemälde wurde zugunsten der Feuer-
wehr Mühlau versteigert.
V.I.n.r.: Künstler Norbert Fritz,
Gewinner der Auktion Wolfgang Herzig,
Kommandant BR Albert Pfeifhofer
Eine Abordnung der Feuerwehr Mühlau war anwe-
send und nahm den Erlös aus der Versteigerung des
Gemäldes dankend entgegen.
Brandeinsatz am 26.02.2014 in der Holzgasse. Foto: Zeitungsfoto.at
Seit der Indienststellung des LAST Mühlau im Jahr
2012 arbeitet die Feuerwehr Mühlau konsequent
am Aufbau eines Rollcontainersystems zur
effizienten Lager- und Transportlogistik für spezi-
elle Ausrüstung. Als universell beladbares Einsatz-
fahrzeug stellt das LAST Mühlau in Verbindung mit
den Rollcontainern ein je nach Einsatzlage flexibel
bestückbares Fahrzeug dar. Durch die schnelle und
individuelle Bestückungsmöglichkeit in Kombination
mit Hebebühne und Knickarmkran bietet das Fahr-
zeug ein Höchstmaß an Einsatzmöglichkeiten.
Nachdem der Ausschuss ein dementsprechendes
Budget für den Bau der Rollcontainer beschlos-
sen hatte, übernahm unser Zugskommandant und
Ausbildner HLM Stefan Pfeifhofer als Hauptverant-
wortlicher die Planung und Umsetzung der verschie-
denen Container. Er durfte dazu die Werkstätte der
Berufsfeuerwehr Innsbruck benützen, wofür wir uns
im Namen der Feuerwehr Mühlau auch an dieser
Stelle herzlich bedanken möchten.
Grundsätzlich werden alle neuen Rollcontainer mit
Totmannbremse und Kran-Ösen ausgestattet. Der
restliche Aufbau gestaltet sich flexibel, je nach ge-
wünschter Bestückung.
Zuerst wurden zwei Rollcontainer mit Hoch-
wasser-Ausrüstung geplant und gebaut. (Con-
tainer1: Wassersauger und Elektrotauchpumpen mit
Zubehör, Container 2: zwei benzinbetriebene Wacker
Schmutzwasserpumpen mit Zubehör) Diese Ausrüs-
tung kommt sehr oft bei diversen Unwetterlagen zum
Einsatz daher, wurde dem Bau dieser Rollcontainern
besondere Priorität eingeräumt. Es folgten zwei wei-
tere Rollcontainer für die Bereiche,,Wald-
brand" und,,Waldarbeiten".
Rollcontainer "Waldarbeiten und "Wassersauger"
Drei Container jeweils für die Schallortung,
das Schanzwerkzeug und den Palfinger Holzgreifer
gehören bereits zum Bestand, somit sind in der Feu-
erwehr Mühlau im Jahr 2014 schon 7 Rollcontainer
in Betrieb. Vier weitere neue Rollcontainer sind der-
zeit in Planung und so erfolgt ein weiterer wichtiger
Schritt zur Modernisierung der Ausrüstung in der
Feuerwehr Mühlau.
FEUERWEHR
Das LAST Mühlau wird durch Rollcontainer zum äußerst flexiblen Einsatzfahrzeug.
Seite 20
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38
FEUERWEHR INNSBRUCK
Übung zur 80Jahr-Feier der FF-Neu Arzl
FEUERWEHR INNSBRUCK
39
FREIWILLIGE FEUERWEHR NEU-ARZL
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
OBI Rene Wex
BI Christian Winkler
OV Martin Appler
OV Richard Reitmeir
Stadtteil Neu-Arzl, Olympisches Dorf I u. Il
FAHRZEUGE
TLFH 3000/500, MAN, Bj. 1997
DLK 23/12, MAN, Bj. 1994
KLF, Mercedes Sprinter, Bj. 2005
MTF, Ford Transit, Bj. 2003
Aktive
Reserve
MANNSCHAFT
Ehrenmitglieder
Jugend
Brandeinsätze
55
19
5236
TLFH-3000/500
as Jahr 2014 begann für die FF - Neu Arzl rund
D -
EINSATZZAHLEN 2014
16
Technische Einsätze
23
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
135
belbrand und setzte sich in dieser Art mit steigenden
Einsatzzahlen das ganze Jahr über fort. Während im
Jahr zuvor noch einzelne Unwettertage die Einsatz-
zahlen hochtrieben (z.B. 30 Einsätze an einem Tag),
so blieben wir heuer von derart massiven „Unwet-
tertagen" verschont. Trotzdem fuhren wir im Schnitt
einen Einsatz pro Woche.
Der Höhepunkt der Einsätze war wohl der
Großbrand in der An der Lan Straße im Juli, welcher
FF-Neu-Arzl im neuen Kleid
nicht nur den beteiligen Einsatzkräften, sondern
auch den Betroffenen und Anrainern wohl noch lan-
ge in Erinnerung bleiben wird.
Nur mit viel Glück gab es bei diesem Einsatz keine
Schwerverletzten oder Schlimmeres. Während die
ATS-Trupps der FF-Neu Arzl und Berufsfeuerwehr
im Begriff waren auf das Dach auszusteigen, explo-
dierte die Erste von insgesamt 4 Gasflaschen und
zwang die Trupps in Deckung. Wie gefährlich der
„Splitterregen" für die Bodenmannschaften und die
vielen „Katastrophengaffern" war, zeigte sich erst
Stunden nach dem Einsatz, als festgestellt wurde,
dass weit über 30 Splitter bis zu 150m weit flogen
und vor allem westlich des Brandobjektes am Bo-
den einschlugen. Im Übrigen wurden wir durch die
vielen Dachrenovierungsarbeiten regelrecht von
Gasflaschen verfolgt. Es kam zu mehreren Einsätzen
auf verschiedenen Hochhäusern um dort durch den
Wind umgeworfene und umherrollende Gasfla-
schen vor dem Absturz zu sichern.
Immer häufiger wurden wir auch zu Brandmelde-
alarmen gerufen, wobei hier im Herbst eine Serie
herausstach bei welcher unmittelbar hintereinander
in der Reichenau und im O-Dorf bei mehreren Hoch-
häusern Druckknopfmelder gedrückt wurden. Hier
gelang es der Polizei 2 Verdächtige auszuforschen.
Neben der Einsatztätigkeit war das Frühjahr nicht
nur durch die Vorbereitung auf das 50jährige
Jubiläum unseres Stadtteiles geprägt, es galt
auch den,,80jährigen Geburtstag" unserer
Einheit vorzubereiten.
GHG
PROPAN
EGGE
Diesen feierten wir am 30.08.2014 mit einem großen
Tag der offenen Tür auf unserer Wache, welcher von
der Bevölkerung freudig angenommen wurde.
Erfreuliches können wir auf dem Personalsektor
melden. Nicht weniger als 10 neue Mitglieder
starteten heuer ihr Probejahr und die Grundausbil-
dung. Auch die Jugendfeuerwehr kann auf eine Ver-
stärkung durch 3 neue Mitglieder bauen.
Neues gibt es auch auf dem Ausbildungssektor.
Nachdem wir im Vorjahr in diversen Sitzungen und
Besprechungen unser internes Ausbildungskonzept
überarbeitet haben, ging es heuer an die Umset-
zung. In vielen Gruppen- und Einzelschulun-
gen, auch abseits des normalen Übungsbetriebes,
wurden die Mitglieder auf dem TLF, der DLK, als
Korbmaschinisten und am Atemschutzsektor in so-
genannten teilweise aufeinander aufbauenden Aus-
bildungsmodulen geschult. Auch die Löschangriffe
wurden komplett überarbeitet und den Löschan-
Gasflaschensicherung-Ein häufiger Einsatz im O-Dorf
Gemeinsame Übung mit anderen FF-Einheiten am Frachtenbahnhof
griffen der BF-Gruppe angepasst, da diese deutlich
effizienter und personalsparender sind als die an der
LFS gelehrten Angriffe.
Übung mit der Wärmebildkamera
Am Ausrüstungssektor erfolgte heuer die Um-
stellung der Einheit auf die neue sandfarbene
Einsatzbekleidung. Diese wurde von der Mann-
schaft freudig angenommen und durchwegs als sehr
gut eingestuft.
Insgesamt kann gesagt werden, dass sowohl am Per-
sonalsektor als auch bei der Ausbildung und Ausrüs-
tung einiges verbessert, umstrukturiert, optimiert
und erneuert wurde, wodurch die Schlagkraft
der Einheit Neu Arzl deutlich erhöht werden
konnte. Dies spiegelt sich auch in den steigenden
Alarmierungen durch die BO's wieder, wobei die
Zusammenarbeit sowohl mit der Berufsfeuerwehr,
als auch mit den anderen FF-Einheiten problemlos
verlief. Trotzdem werden wir uns nicht ausruhen
sondern auch im nächsten Jahr stetig an der Verbes-
serung der Schlagkraft unserer Einheit arbeiten.
Seite 21
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40
FEUERWEHR INNSBRUCK
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
SCANIA
FEUERWEHR
FEUERWEHRE
FEUERWEHR
FREIWILLIGE FEUERWEHR REICHENAU
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
SCHUTZBEREICH
HBI PLANK Helmut
BI STAUDER Matthias
HV WINDBICHLER Martin
HV RANACTER Marti
Reichenau, Pradl, Teile des Pradler Sagge
Teile der Rossau, Bahnhof Innsbru
FAHRZEUGE
TLFH 2000, Scania, Bj. 2003
KLF, Mercedes, Bj. 2006
LAST, Ford, Bj. 2009
TF, Mercedes, Bj. 2010
GGF, Mercedes, Bj. 2011
Großpumpenhänger, 6000 L, Bj. 2007
Leichter Anhänger, Bj. 2005
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2014
Brandeinsätze
E
Dachstuhlbrand Volksschule Reichenau
FEUERWEHR INNSBRUCK
41
Brand Hochhaus
FEUERWEHR
lich, der Vizebürgermeister Christof Kaufmann, der
Bezirksfeuerwehrkommandant Walter Laimgruber
und zahlreiche Fahnenabordnungen der Feuerweh-
ren aus Innsbruck und auch von unserer befreunde-
ten Feuerwehr aus Fischamend begrüßt werden. Ne-
ben den Fahnenbändern zu diesem Jubiläum wurde
an diesem Tag auch noch dem Altkommandanten
und langjährigen Kameraden Federspiel Werner
die Ehrenmitgliedschaft der Einheit Reichenau für
seine Tätigkeiten als Funktionär und Kommandant
überreicht.
Die Jugendfeuerwehr war ebenfalls sehr aktiv
im Jahr 2014. Beim Wissenstest waren 3 Jungendfeu-
erwehrmitglieder am Start und konnten 2 mal Silber
und 1 mal Gold erreichen. Jeden Montag trafen sich
die Jugendlichen auch zur Ausbildung in der Wache,
wo ihnen von den 2 Jugendbetreuern eine abwechs-
lungsreiche Ausbildung geboten wurde. Aber auch
ein toller Ausflug gemeinsam mit der Jugendgruppe
der FF Arzl in den Hochseilgarten im Stubaital und
ein Hüttenwochenende mit der gesamten Jungend-
feuerwehr aus Innsbruck Stadt standen auf dem
FEUERWEHR
Programm. Mit einer internen Weihnachtsfeier im
netten Rahmen wurde das Jugendfeuerwehrjahr
2014 abgeschlossen.
Gefahrguteinsatz UNI
Das Kommando der FF-Reichenau
44
4553
13
33
m Jahr 2014 wurde die Einheit zu 13 Brandein-
sätzen, 13 technischen Einsätzen und zu
2 Brandsicherheitswachen alarmiert.
Darunter waren auch 2 Alarmierungen zu Gefahr-
guteinsätzen, wo beides Mal Chlorgas ausgetre-
ten war. Auch waren 2 gefährliche Brandein-
sätze mit dem Dachstuhlbrand bei der Volksschule
Reichenau und dem Brand am Hochhausdach im
Olympischen Dorf zu bewältigen. Bei einem Arbeits-
einsatz im oberen Sillkraftwerk konnten wir unter
Einsatzbedingungen unsere Großpumpe und die
GRINDEX A-Tiefsaugpumpe zum Einsatz bringen.
Auch wurden wieder zahlreiche Übungen im Jahr
2014 abgehalten und unzählige Kurse an der Lan-
desfeuerwehrschule besucht, so dass die gesamte
Mannschaft auf einem hohen Ausbildungstand ist.
Insgesamt leisteten die Kameraden/Innen über
7000 freiwillige Stunden im Jahr 2014.
Es war aber auch ein Jubiläumsjahr für die FF
Reichenau. So feierten wir am 29.06.2014 unser
30 jähriges Bestehen in der St. Pirmin-Kirche.
Obwohl das Wetter nicht mitspielte, war es ein ge-
lungener Festakt. Es konnten zahlreiche Ehrengäste,
so auch der 1. Kommandant der Einheit Harald Fröh-
Technische Einsätze
13
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
2
Ausflug Jugendfeuerwehr
Wissenstest der Jugend
Seite 22
22/27
42
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR
FEUERWEHR VILL
TLFH
1000
FEUERWEHR
FREIWILLIGE FEUERWEHR VILL
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
OBI Franz Rofner
BI Andreas Schmid
BV Martin Weber
OV Martin Rofner
SCHUTZBEREICH
Vill, Ahrental, bis Sillkraftwerk, bis Gemeindegrenze Lans,
bis Gemeindegrenze Mutters
FAHRZEUGE
KLFA, Mercedes Sprinter/Lohr, Bj. 2001
MTF, Mazda Tribute, Bj. 2001
TLFH 1000/200, Mercedes/Rosenbauer, Bj. 1991
Aktive
MANNSCHAFT
29
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2014
12
Brandeinsätze
Technische Einsätze
1542 IBK
2210
21
4 technische Einsätze bzw. Kleineinsät-
14
dealarme waren 2014 für die Freiwillige Feuerwehr
Vill abzuarbeiten.
14 Insgesamt wurden dafür von den Kameraden viele
Stunden für die Allgemeinheit und zum Wohle der
Stadt Innsbruck aufgebracht. Die technischen
Einsätze reichten von der Aufarbeitung umge-
stürzter Bäume bis zu einem Waldbrand im Bereich
Unterberg der gemeinsam mit der BF Innsbruck
bekämpft wurde. Bei den Brandeinsätzen wur-
Übung Fahrzeugbrand
den wir einige Male zu Brandmeldealarmen in die
Abfallbehandlunsganlage Ahrental sowie in das
Fortbildungsheim am Grillhof gerufen. Meist war
ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr notwendig.
Der Bezirksübungs-Einsatztag 2014 war für
alle Beteiligten eine große Herausforderung und
wurde von den Kameraden bestens gemeistert. Ein
besonderer Dank gilt hier allen Mitwirkenden der
Einheit für die perfekte Vorbereitung und die Teil-
nahme.
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
5
FEUERWEHR INNSBRUCK
43
Im Berichtsjahr wurden 14 Gruppenübungen
und 8 Schulungen von der Einheit abgehalten,
die durchschnittlich von 14 Mann besucht wurden.
Übungsannahme bei einer unserer Herbstpro-
ben war ein Fahrzeugbrand. PKW steht in Voll-
brand lautete der Übungsbefehl vom Kommando. Es
wurden mehrere Löschmethoden unter Atemschutz
ausprobiert, unter anderem mit HD mit reinem Was-
ser und mit einem Mittelschaumrohr mit 3 prozenti-
ger Schaumzumischung. Es wurden in regelmäßigen
Abständen ATS-Proben durchgeführt wo Perso-
nenrettungen von Gebäuden in verschiedenen
Stockwerken und den dazugehörigen Innenangriff
mit dem für uns zu verfügbaren Einsatzmaterial ge-
übt wurden. Diverse Schulungen und Spezia-
lisierungen einiger Feuerwehrkameraden an der
Landesfeuerwehrschule sowie bei der Berufsfeuer-
ATS-Probe mit Personenrettung
wehr rundeten das Bild ab. Ein besonderer Dank an
dieser Stelle an unsere Nachbareinheit Igls die unse-
re Feuerwehrjugend ausbildet.
Am 25. Oktober 2014 wurde die Feuerwehr Vill mit
einem ATS-Trupp von der Feuerwehr Völs zu einem
Atemschutz-Übungsnachmittag bei der neu-
en Wache Völs eingeladen. 3 unserer ATS-Träger und
unser ATS-Beauftragter sind dieser Einladung gerne
nachgekommen zu diesem gelungenen Übungsnach-
mittag, wo unter anderem Personenbergungen aus
verrauchten Räumen mit Wärmebildkamera oder
ein effizientes einsetzen des Hohlstrahlrohres im In-
nenangriff geübt wurde.
Bei der Heiẞausbildung im Brandhaus an der
LFS konnte wiederum jeweils ein Atemschutztrupp
seine Fähigkeiten im Bereich der Ersten Hilfe, Per-
Friedenslicht
sonenrettung und Innenangriff unter Beweis stellen.
Ein besonderer Dank an die Kameraden der Berufs-
feuerwehr, die unseren 6 Atemschutzträgern wert-
volle Tipps und Tricks aus der Praxis mitgaben.
Auch heuer wurde von der Feuerwehr Vill am 23.
Dezember wieder das Friedenslicht abgeholt
und vor der Feuerwache für die Bevölkerung bereit-
gestellt. Am Abend wurde wieder wie jedes Jahr das
Friedenslicht von 3 Kameraden in die Viller Haushal-
te ausgetragen und verteilt.
Zahlreiche Feierlichkeiten zu runden Ge-
burtstagen von Feuerwehrkameraden sowie ein
Grill-Nachmittag für alle Kameraden mit Frauen und
Besuche zu Veranstaltungen der Nachbareinheiten
waren wiederum die gesellschaftlichen Höhepunkte.
Atemschutz-Übungsnachmittag bei der neuen Wache Völs
Seite 23
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44
FEUERWEHR INNSBRUCK
Neubau der Wache Wilten
INNS'
FEUERWEHR INNSBRUCK
45
Neubau der Wache Wilten
FREIWILLIGE FEUERWEHR WILTEN
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
Kassier
Schriftführer
Wilten
SCHUTZBEREICH
ÖKR Peter Pfeifer
Prader Harald Jun.
Gerhard Achammer
Gerhard Schild
FAHRZEUGE
WAF-A, MB Vito, Bj. 2011
KLF-A, MB Sprinter, Bj. 2002
KRF-B, MB 508,Bj. 1986
TLFH-3000/600, Scania DC 1109, Bj. 2006
A-Boot, V-Gleiter, Bj. 1999
41
11
4
10
MANNSCHAFT
Aktive
Reserve
Ehrenmitglieder
Jugend
EINSATZZAHLEN 2014
Brandeinsätze
12
Technische Einsätze
16
Sonstige Einsätze und Tätigkeiten
125
as Jahr 2014 ist für die Feuerwehr Wilten un-
D tremba, mit der Errichtung des neuen
Feuerwehrhauses verbunden. Bis es jedoch so
weit kam, mussten sehr viele Hindernisse überwun-
den werden.
Im März des vergangenen Jahres wurde dann tatsäch-
lich mit den Fundamentierungsarbeiten begonnen
und es dauerte nicht lange, bis die ersten konkreten
Formen des neuen Gebäudes sichtbar wurden. Zügig
schritten die Bauarbeiten voran, sodass bereits im
August zur Firstfeier geladen werden konnte. In guter
Zusammenarbeit mit der Stadtplanung und den aus-
Kommando der FF-Wilten
führenden Firmen konnte unser Bauausschuss einige
Wünsche der FF Wilten einbringen und realisieren.
Die Übersiedlung in die neue Feuerwache ist für die
Jahresmitte des Jahres 2015 geplant.
Ein weiterer Höhepunkt des vergangenen Jahres war
die Erneuerung unseres Tanklöschfahrzeu-
ges. Unser,,alter Tanker" ist uns zwar in Laufe der
vielen Jahre sehr ans Herz gewachsen, angesichts
der vielen Mängel die dieses Fahrzeug aufwies, ha-
ben wir uns dann letztlich doch leicht von diesem
Fahrzeug getrennt. Mit großer Freude haben wir im
August 2014 das ehemalige Gruppenfahrzeug der
Berufsfeuerwehr Innsbruck übernommen. Einige
Maschinisten konnten beim ÖAMTC Fahrsicherheits-
training das neue Fahrzeug" auch in Extremsituati-
onen testen.
FEUERWEHR
Neues Tanklöschfahrzeug
Feuerwehreishockey: Im März kam es zum ka-
meradschaftlichen Aufeinandertreffen der beiden
Eishockeyteams der FF Neu-Arzl und der FF Wilten.
Im Vordergrund stand natürlich die Freude am ge-
meinsamen Spiel und die Tatsache, dass es keine
Verletzungen gab. Rein sportlich waren die Wiltener
die vielleicht nicht ganz voll austrainierte Mann-
schaft. Das mindert aber nicht die Freude auch in
Zukunft wieder einmal ein Spielchen zu riskieren.
Herzlichen Dank und Glückwunsch an unsere Kame-
raden aus Neu-Arzl.
Das Jahr 2014 war ein ereignisreiches Jahr
für die Feuerwehrjugend Wilten.
Wie jedes Jahr wurde im Frühjahr das Wissen unse-
rer Jugendfeuerwehr bei dem jährlichen Wissenstest
überprüft. Die Jugendlichen haben wieder ihr Bestes
gegeben und dieser Einsatz wurde belohnt, alle ha-
ben den Wissentest bravourös bestanden.
Es wurden zahlreiche Übungen und Schulungen
abgehalten. Wie jedes Jahr durfte die Feuerwehr-
jugend an Aktivübungen als Opfer teilnehmen und
konnte bei der Bootsübung den Tag am Achensee
genießen.
r'
Die Jugendlichen nahmen auch am Gemein-
schaftswochenende der Feuerwehrjugend
Innsbruck teil und konnten an diesem Wochenen-
de die anderen Jugendlichen besser kennenlernen.
Natürlich rückte die Feuerwehrjugend bei Floriani,
Fronleichnam und dem Kriegerdenkmal mit der Ak-
tivmannschaft aus. Die Feuerwehrjugend durfte sich
auch beim Flughafenfest präsentieren.
Am Ende des Jahres brachte die Feuerwehrjugend
das Friedenslicht an die Gräber unserer verstorbe-
nen Kameraden und in die Kindermette.
COUCHZONE
W 2015
717-1
WTageszeilung
30
Feuerwehreishockey
Feuerwehrjugend Wilten
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46
FEUERWEHR INNSBRUCK
FEUERWEHR
BETRIEBSFEUERWEHR FLUGHAFEN INNSBRUCK
KOMMANDO
Kommandant
Stellvertreter
SCHUTZBEREICH
Flughafen Innsbruck
FAHRZEUGE
VLF, Mitsubishi L200, Bj. 2002
OBI Thomas Reiner
BI Peter Norz
ELF, Mercedes Sprinter, Bj. 1999
FLF 10000, Panther, Bj. 2009
FLF 9000, ÖAF, Bj. 1994
PLF 2000, Mercedes, Bj. 1989
RLFA 4000, MAN, Bj. 2000
BOOT, AL. MRB 500S Jet Antrieb, Bj. 2010
EINSATZZAHLEN 2014
Einsätze gesamt
38
m 02.10.2014 kam es zur Notlandung eines
A Use
heers am Flughafen Innsbruck. Der Grund war - laut
Anzeige im Cockpit - ein Problem mit einem der bei-
den Triebwerke. Daraufhin wurde vom Tower die
Betriebsfeuerwehr des Flughafens alarmiert und es
wurde sofort die Landebereitschaft hergestellt.
Nach der problemlosen Landung rollte das Flugzeug
aus eigener Kraft auf die Abstellposition.
Notlandung eines Eurofighters
Dieser Einsatz führt zu großem medialen Interesse,
da es während des Überfluges beim Durchbrechen
der Schallmauer 2 laute Knalle gegeben hatte.
In Teesside (England) befindet sich das Internati-
onal Fire Trainings Center (IFTC). Dort absol-
vierten 2 Mann unserer Feuerwehr eine Spezialaus-
bildung zum Thema Flugzeugbrandbekämpfung.
Fughafen Stuttgart
FEUERWEHR INNSBRUCK
Flugzeugbergeausbildung Stuttgart
EUGHAGEN
INSTRUCK
ATS-Übung
Teesside 2014
Übung Flugzeugatrappe
Übung Flugzeugatrappe
Übung Flugzeugatrappe
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48
FEUERWEHR INNSBRUCK
8cuerwache Kranebitten
Pilück dir el Edelwei
12227 AF
+
IRAND
FEUERWEHR INNSBRUCK
49
INNSBRUCKER FEUERWEHR OLDTIMER CLUB
KOMMANDO
Präsident
Ehrenpräsident
Kassier
Schriftführer
Kassenprüfer
Mitglieder
GERÄTEHÄUSER
Feuerwache Kranebitten
Singer Peter
Oberhofer Franz
Schmarl Kurt
Nalter Siegfried
Moritz Othmar, Thöni Oswald
23
12227 AF
Bei der Jahreshauptversammlung im März
2014 wurde der Ausschuss neu gewählt und für
die Dauer von 2 Jahren einstimmig wiederbestellt.
Außerdem feierten wir die 70. Geburtstage von un-
serem Ehrenpräsidenten Franz Oberhofer und von
Helmuth Gschwandtner.
Im juni fand das 7. Internationale Feuerwehr-
Oldtimertreffen in Kitzbühel statt. Auch eine
Abordnung von 4 Fahrzeugen und 11 Teilnehmern
konnte der Oldtimer Club der Innsbrucker Feuer-
wehr entsenden.
FEUER
Im Juli hatten wir nochmals Gelegenheit 2,,Runde
Geburtstage" unserer aktiven Mitglieder zu fei-
ern. Strauss Willi wurde 70 Jahre und Schmarl Kurt,
unser Kassier, 80 Jahre.
Beim Blumencorso in Seefeld und beim Oldtimertreffen in Kitzbühel waren die Club-Mitglieder mit Begeisterung dabei.
Natürlich durften wir auch beim Blumencorso unter
dem Motto,,flower power" in Seefeld nicht
fehlen, mit dabei waren 5 Fahrzeuge.
Marie
Der letzte Ausflug im heurigen Jahr führte uns nach
Südtirol zur Krippenausstellung Marantha in
Luttach-Ahrntal.
Ferdi
Beim Herbstausflug war die Traktorfahrt ein besonderes Erlebnis.
ERWEHR
Gerätehaus Allerheiligen
FAHRZEUGE
1 Tanklöschfahrzeug
2 Puch Haflinger
1 KLF VW
1 Feuerwehr-Jeep
2 VW Doppelkabiner
er 1998 gegründete Feuerwehr Oldtimer Club
D hat es sich run Aufgabe gemacht, sich der Er-
haltung und Pflege klassischer Feuerwehr Oldtimer
Fahrzeuge zu widmen, sowie diese bei diversen Tref-
fen zu präsentieren.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht ehrenamt-
lich und mit viel Enthusiasmus dazu beizutragen,
die schönsten „Feuerwehroldis" von Feuerwehren,
insbesondere Fahrzeuge der Feuerwehr Innsbruck
der Nachwelt zu erhalten. Natürlich war der Oldtimer
Club der Innsbrucker Feuerwehr auch heuer wieder
sehr aktiv, denn wer rastet, der rostet.
Blumencorso in Seefeld
So treffen wir uns regelmäßig zu unseren Ver-
einsabenden in unterschiedlichen Lokalitäten, wo
wir fleißig verschiedene Aktivitäten planen.
Der 1. große Ausflug führte uns heuer im März
nach Hamburg, wo wir die Reeperbahn nachts
um halb eins unsicher machten. Doch der eigentli-
che Grund unseres Ausflugs war die Besichtigung
des Airbus-Werks. Natürlich durfte eine kombinierte
Stadt- und Hafenrundfahrt nicht fehlen.
Zum Runden 80. Geburtstag" wurde unserem
Kassier und Clubgründer Schmarl Kurt die
Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Ein weiterer Club-Ausflug führte uns im Septem-
ber nach Oberösterreich zu Traktor-Roas. Dabei
konnten wir viel über Moore erfahren und auch tolle
Oldtimer-Museen besuchen.
Im Oktober mussten wir einen kurzfristigen Einsatz
für den Bezirk Innsbruck Stadt übernehmen, dabei
bestand unsere Aufgaben darin, die durstigen Feu-
erwehrleute aus Osttirol zu versorgen.
IR
Beim Tag der offenen Tür" in der Feuerwehrschule
waren wir mit 2 Fahrzeugen dabei.
Beim Empfang der Osttiroler Delegation
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BERUFSFEUERWEHRMUSIKKAPELLE
ie Berufsfeuerwehrmusikkapelle hatte im Jahr
D 2014 wieder die ehrenvolle Aufgabe, eine Rei-
he von festlichen Feuerwehranlässen musikalisch zu
umrahmen.
So erfolgte u.a. aus Lans die Einladung, das Jubilä-
umsfest,,120 Jahre Freiwillige Feuerwehr
Lans" am 21.6.2014 mit einem landesüblichen Em-
pfang, dem Einmarsch zur Pfarrkirche mit Gestaltung
der hl.Messe und der Umrahmung des Festaktes mit
anschließendem Konzert im Festzelt musikalisch zu
gestalten. Vom Landesfeuerwehrkommando wurde
die Berufsfeuerwehrmusikkapelle eingeladen, die
Schlussfeier anlässlich des FLA Gold am 8.11.2014
am Areal der Landesfeuerwehrschule würdig zu um-
rahmen.
Am 23.März 2014 hatte die Berufsfeuerwehrmu-
sikkapelle die traurige Pflicht, unseren Feuer-
wehrkameraden Oberbrandmeister Hans Rogger
auf seinem letzten Weg zu begleiten. Am 16.Mai
verstarb unerwartet unser ehemaliger Dienstleiter
Hauptbrandmeister Hermann Gspan, gemäß seinem
hinterlassenen Wunsch wurde der Begräbnisgottes-
dienst mit Harfenklängen musikalisch umrahmt.
Mitglieder
Die Berufsfeuerwehrmusikkapelle besteht derzeit
aus 50 aktiven Mitgliedern, welche sich aus 40
Musikanten, 8 Musikantinnen und 2 Marketenderin-
nen zusammensetzen.
Erfreulicherweise konnte die Berufsfeuerwehrmu-
sikkapelle am 5. November 2014 ihrem Klarinettis-
ten und Ausschußmitglied Brandinspektor Her-
man Schieferer zu seinem 70.Geburtstag
gratulieren.
BI Hermann Schieferer mit Obmann Dietmar Herskovits und Kpm.-Stv. Theresa Schapfl
Amsterdam Andalusien Antalya
Apulien Berlin Billund Birmingham
Bristol Chalkidiki Dublin Düsseldorf
Edinburgh Eindhoven Frankfurt Göteborg
Groningen Hamburg Helsinki Hurghada
Kalabrien Kefalonia Kiew Kopenhagen Korfu Kos
Kreta Leeds-Bradford Liverpool London Madeira
Mallorca Manchester Menorca Moskau Nantes Newcastle
Oslo Preveza/Lefkas Rhodos Riga Rotterdam Sardinien
Southampton Stockholm Tel-Aviv Wien Zadar
www.innsbruck-airport.com
INNS'
BRUCK
AIRPORT
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IMPRESSUM - Für den Inhalt verantwortlich: Bezirks-Feuerwehrverband Innsbruck-Stadt. Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Walter Laimgruber,
Hunoldstraße 17, 6020 Innsbruck. Bilder BFV bzw. Feuerwehren der Stadt Innsbruck (ausgenommen gekennzeichnete).
WWW.FEUERWEHR-INNSBRUCK.AT