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StA
Stadtarchiv
Innsbruck
P-870-1993
Stadtmagistrat Innsbruck
RWEHR DER STADT
INNSBRUCK
JAHRESBERICHT
1993
Seite 2
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BERUFSFEUERWEHR IBK
GESCHENK 2003
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-1993
Bibliothek
1.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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INHALTSVERZEICHNIS
Personalstand der Feuerwehr der Stadt Innsbruck
1.1. Berufsfeuerwehr
1.2. Freiwillige Feuerwehr
1.3. Gesamtstand der aktiven Mitglieder
2.
Einsatz- und Verwaltungsgliederung der
3.
4.
5.
Berufsfeuerwehr Innsbruck
2.1. Einsatzgliederung
2.2. Verwaltungsgliederung
Ausrüstung der Feuerwehr der Stadt Innsbruck
3.1. Berufsfeuerwehr
3.2. Freiwillige Feuerwehr
Einsätze
4.1. Brandeinsätze
4.2. Technische Einsätze
4.3. Einsatzstatistik
4.4. Besondere Einsätze 1993
Berichte aus den Geschäftsgruppen, Referaten
und Sachgebieten
5.1. Geschäftsgruppe Ausbildung
5.2. Geräteprüfung
5.3. Erste Hilfe
5.4. Schneiderei
5.5. Einsatzbekleidung
5.6. Problemstoffsammelstelle
5.7. Umwelschutzaktion - Autowracks
5.8. Brandsicherheitswachdienste
5.9. Straßenkunde, Wasserversorgung, Planung
5.10. Verwaltung
235
67
12
13
23
3168
14
15
20
37
41
42
42
42
43
43
44
44
46
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1.
1.1.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
Seite 2
PERSONALSTAND DER FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
Stand Jänner 1994
BERUFSFEUERWEHR
1.1.1. Branddirektion:
Branddirektor Ing. Gottfried Peham
Branddirektor-Stellvertreter OBR Siegfried Nalter
1.1.2. Branddienst:
Offiziere
Brandrat Ing. Josef Hundsbichler
Brandrat Peter Weidacher
Brandkommissär Ing. Christoph Wegscheider
Brandadjunkt Ing. Günther Schlögl
103 Feuerwehrmänner in 2 Wachabteilungen.
GESAMTEINSATZPERSONAL 109 BEDIENSTETE
FEUERWEHR INNSBRUCK
Altersdurchschn. d. Branddienstpersonals
56-60
51 55
46-50
41-45
36-40
31 35
26-30
20-25
1
0
5
7
10
13
133
16
22
22
15
25
20
10
Altersdurchschnitt 109 Mann: 44,62 Jahre
31
30
35
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1.1.3. Tagdienst:
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Geschäftsgruppe Ausbildung
Geschäftsgruppe Vorbeugender Brandschutz
1 Offizier in Ausbildung
Verwaltung
Kanzlei
Sekretariat
Schuhmacherei
Brandrat Peter Pescoller
Brandrat Karl Baldemaier
OA Friedl Andreas
Hubmann Robert
Elmar Niederkofler
Elisabeth Schwazer
1 Bediensteter
Schneiderei
KFZ-Werkstätte
Funkwerkstätte
GESAMTPERSONAL TAGDIENST
2 Bedienstete
1 Bedienstete
1 Bediensteter
11 Bedienstete
GESAMTPERSONAL BERUFSFEUERWEHR
120 Bedienstete
alon
1.2.
FREIWILLIGE FEUERWEHREN
1.2.1. Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Bezirkskommandant
Bezirkskommandant-Stellvertreter
Bezirksinspektor
Bezirkskassier
Bezirksschriftführer
Bezirksarchivar
Bezirksarchivar-Stellvertreter
Bezirksjugendführer
Oberbrandrat Alois Muglach
Brandrat Kurt Schmarl
Oberbrandrat Ing. Gottfried Peham
BK Werner Forster
BV Ing. Anton Larcher
Brandmeister Siegfried Strobl
Hauptbrandmeister Günter, Nußbaumer
Gerhard Achammer
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Ehrenmitglieder:
Kuen Hans
DDr. Alois Lugger
Hofrat Ferdinand Obenfeldner
Luis Pirchner
Ing. Anton Stolz
Friedl Mair
Ing. Thomas Angermair
1.2.2. Einheiten des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck-Stadt
Einheit
Kommandant
aktive Miglieder
Amras
HBI Gottfried Peer
61
Luigenstraße 43, 6020 Innsbruck
Arzl
BV Ing. Anton Larcher
74
Rechenhofweg 12, 6020 Innsbruck
Hötting
OBR Alois Muglach
57
Schneeburggasse 42, 6020 Innsbruck
Hungerburg
BI Dipl. Ing. Johann Herdina
Gramartstraße 29, 6020 Innsbruck
22
Igls
OBI Josef Pittl
47
47
Bilgeriestraße 6, 6080 Innsbruck
Mühlau
HBI Manfred Liebentritt
Holzgasse 11, 6020 Innsbruck
62
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JAHRESBERICHT 1993
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Neu-Arzl
BR Kurt Schmarl
47
Hechenbergstraße 7, 6020 Neu-Rum
Reichenau
BI Armin Praxmarer
47
Andechsstraße 7, 6020 Innsbruck
Vill
BI Rofner Franz jun.
38
Grillhofweg 1, 6080 Innsbruck
Wilten-West
HBI Siegfried Schneider
54
Völserstraße 60, 6020 Innsbruck
10 Einheiten mit 545 aktiven Mitgliedern und 78 außer Dienst befindlichen
Mitgliedern.
1.2.3. Jugendfeuerwehr
Achammer Gerhard
93
Weingartnerstraße 7, 6020 Innsbruck
1.2.4. FF Musik
Sembenotti Albert
38
Amraser Straße 90 c, 6020 Innsbruck
1.3.
GESAMTSTAND DER AKTIVEN MITGLIEDER DER FEUERWEHR DER
STADT INNSBRUCK
Berufsfeuerwehr
Freiwillige Feuerwehren
109 Bedienstete
583 Mitglieder
GESAMT
692 OFFIZIERE UND MÄNNER
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JAHRESBERICHT 1993
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Neu-Arzl
BR Kurt Schmarl
47
Hechenbergstraße 7, 6020 Neu-Rum
Reichenau
BI Armin Praxmarer
47
Andechsstraße 7, 6020 Innsbruck
Vill
BI Rofner Franz jun.
38
Grillhofweg 1, 6080 Innsbruck
Wilten-West
HBI Siegfried Schneider
Völserstraße 60, 6020 Innsbruck
54
10 Einheiten mit 545 aktiven Mitgliedern und 78 außer Dienst befindlichen
Mitgliedern.
1.2.3. Jugendfeuerwehr
Achammer Gerhard
93
Weingartnerstraße 7, 6020 Innsbruck
1.2.4. FF Musik
Sembenotti Albert
38
Amraser Straße 90 c, 6020 Innsbruck
1.3.
GESAMTSTAND DER AKTIVEN MITGLIEDER DER FEUERWEHR DER
STADT INNSBRUCK
Berufsfeuerwehr
109 Bedienstete
Freiwillige Feuerwehren
583 Mitglieder
GESAMT
692 OFFIZIERE UND MÄNNER
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2.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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EINSATZ UND VERWALTUNGSGLIEDERUNG DER
BERUFSFEUERWEHR INNSBRUCK
2.1. EINSATZGLIEDERUNG:
Branddirektion
Branddirektor, Branddirektor-Stellvertreter
Wachabteilung A
davon sind im Dienst
1 Bereitschaftsoffizier
2 Gruppenkommandanten
2 Truppkommandanten
12 Maschinisten
2 Nachrichter
13 Männer
Wachabteilung B
1 Bereitschaftsoffizier
2 Gruppenkommandanten
2 Truppkommandanten
12 Maschinisten
2 Nachrichter
13 Männer
Mit der täglichen Mindesteinsatzstärke von 1 Offizier und 31 Mann können
2 Kommandofahrzeuge
4 Tanklöschfahrzeuge
1 Drehleiter
1 TELE Lift
2 Kranfahrzeuge
1 Rüstfahrzeug
1 Pulverlöschfahrzeug
ständig besetzt werden. WeitereKommando-, Lösch- und Sonderfahrzeuge werden durch
flexible Einteilung besetzt (Springerbesatzung).
Eine Dienstschicht dauert jeweils von 07.00 Uhr am Morgen bis um 07.00 Uhr am
nächsten Morgen.
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NOURRI
2.2.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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VERWALTUNGSLIEDERUNG:
2.2.1. Geschäftsgruppen
A - Organisation
Geschäftsgruppenleiter
A-1 Personal
A-2 Budget
A-3 Freiwillige Feuerwehr
A-4 Innendienst
A-5 Verwaltung
A-6 Katastrophenschutz
A-7 Unfallverhütung
B Einsatzdienst
Geschäftsgruppenleiter
B-1 Branddienst
B-2 Technischer Einsatzdienst
B-3 Kraftfahrwesen und
Maschinen
B-4 Schadstoffdienst
B-5 Flugdienst
B-6 Wasserdienst
C-Nachrichtendienst
Geschäftsgruppenleiter
C-1 Nachrichtenzentrale
C-2 Funkwerkstätte
C-3 EDV
Branddirektor Ing. Peham
Branddirektor-Stellvertreter OBR Nalter
SB: Kommandant und Stellvertreter
SB: Kommandant, Stellvertreter und GGL
SB: Kommandant, Stellvertreter, GGL,
Archivare
SB: Kommandant, Stellvertreter, WK
SB: Hubmann, Niederkofler, Strobl
SB: Kommandant, Stellvertreter
SB: AO Pescoller
Wachekommandanten
SB: WK Ing. Wegscheider
SB. WK Weidacher
SB: WK Ing. Hundsbichler
SB: AO Pescoller
SB: Kommandant-Stellvertreter Nalter
SB: Kommandant-Stellvertreter Nalter
WK Ing. Schlögl, NAZL Jilg
SB: NAZL Jilg
SB: WK Ing. Schlögl, NAZL Jilg
SB: WK Ing. Schlögl, Hubmann, Strobl
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D - Ausbildung
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Geschäftsgruppenleiter
D-1 Feuerwehraus- und
Fortbildung
D-2 Schulungen
D-3 Lehrmittel
E- Vorbeugender Brandschutz
Geschäftsgruppenleiter
E-1 Kommissionierungen
E-2 Brandsicherheitswachen
E-3 Brandschutzschulung
AO Pescoller
BVO Baldemaier
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AUSBILDUNGS-
OFFIZIER
BRAND-
VERHUTUNGS-
OFFIZIER
WA - A
2
WACHEKOMMANDANTEN
PERSONAL-
VERTRETER
KANTINE
KUCHE
KOMMANDANT
KOMMANDANT-STELLVERTRETER
PERSONAL-
VERTRETER
WA - B
SEKRETARIN
ZIVIL-KANZLEI
PERSONAL
2
WACHEKOMMANDANTEN
DIENSTLEITER
NACHRICHTEN-
ZENTRALE-
LEITER
DIENSTLEITER
PERSONAL-
VERTRETER
KANTINE
KUCHE
FAHRMEISTER
NACHRICHTER
ZIVILER
BETRIEBS-
DIENST
NACHRICHTER
FAHRMEISTER
BRANDDIENST
PERSONAL
BRANDDIENST
PERSONAL
DIAGRAMM VERWALTUNGSGLIEDERUNG
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JAHRESBERICHT 1993
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
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TH
BLAW
WATHAGMAMAN
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JAHRESBERICHT 1993
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2.2.2. Betriebsdienst
2.2.2.1.
Dienstleiter
WA-A HBM Günter Nuẞbaumer
HBM Oswald Thöni
WA-B HBM Helmut Holaus
HBM Hans Heiss
Führung des Betriebsdienstes
Einteilung des Werkstättenbetriebes
ziviler Betriebsdienst (Schuster, Schneider, KFZ-Werkstätte, Spenglerei)
Dienstzeitenkontrolle
Sauberkeit in den Feuerwachen
HOLL
2.2.2.2.
Fahrmeister
WA-A HBM Hanspeter Mayr
OLM Roman Holzmann
WA-B HBM Franz Klammer
OLM Günther Mayr ESTIVER
Einsatzbereitschaft, Kontrolle, Service und Reparatur des
gesamten Feurwehrfahrzeug- und -maschinenparkes (BF und FF).
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Splenic
Baadi sime MEBA AW
od 2)
T
M10
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JAHRESBERICHT 1993
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BETRIEBSDIENSTORDNUNG
GLIEDERUNG
KOMMANDANT
KOMMANDANT-STELLVERTRETER
WACHE-
KOMMANDANT
AUSBILDUNGS
OFFIZIER
BRANDVERH.
OFFIZIER
VERWALTUNGS
LEITER
DIENSTLEITER
NAZ-LEITER
FAHRMEISTER
NACHRICHTER
WERKSTÄTTEN-
LEITER
KANZLEI
PERSONAL
WERKSTÄTTEN
PERSONAL
KFZ
PERSONAL
REFERENTEN
BRANDVERH.
PERSONAL
ATEMSCHUTZ
SPENGLEREI
INSTALLATEUR u. HEIZUNG DOKUMENTATION
TAPEZIEREREI
TISCHLEREI
SCHLOSSEREI
MASCHINEN-PUMPEN
KÜCHE
FEUERLÖSCHER
SPORT
BEKLEIDUNG
SCHNEIDEREI
GERÄTEPRÜFUNG
SCHLAUCHKAMMER
BESTÜCKUNG
SCHUHMACHEREI
GARTENANLAGEN
SCHNEIDEREI
SCHUSTEREI
FUNKWERKSTÄTTE
STRASSENKARTEI
LACKIEREREI
FUNKWERKSTÄTTE
KFZ-ELEKTR.
LÖSCHWASSERVERSORGUNG
BRANDMELDEANLAGEN
MATERIALLAGER
KAT.LAGER
ELEKTROWERKST.
LEHRMITTEL
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3.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
Seite 12
AUSRÜSTUNG DER FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
3.1.
Berufsfeuerwehr
40 Einsatzfahrzeuge
4 Anhänger
6 Boote
1 Mofa
1 Stapler
18 Funkfixstationen incl. 70 cm Funkstrecken
2 Amateurfunkstationen
1 Flugfunkstation
38 Mobilstationen
39 Handfunksprecher
3 Funkpager
5 Postpager
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 199
Seite 13
3.2.
Freiwillige Feuerwehr
50 Einsatzfahrzeuge
15 Anhänger
1 Boot
9 Funkfixstationen
25 Mobilstationen
50 Handfunksprecher
226 Funkpager
4.
EINSÄTZE
4.1.
Brandeinsätze
Einsatzart
Summe
Alarmierung FF Tirols
135
Angebrannte Speisen
34
Autobrand
32
Barackenbrand
5
Blinder Alarm - B
52
Böswilliger Alarm - B
19
Brandmeldealarm (Auslösen durch Brand)
36
Brandschutzschulung
30
Brandsicherheitswache
4
Dachstuhlbrand
2
Einsatzübung
18
Feuerbeschau
21
Garagenbrand
Heustockbrand
Katastrophenübung
2
1
11
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JAHRESBERICHT 1993
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Kellerbrand
Müllbrand (Müll- und Papiercontainer)
616
79
Rauchfangbrand
Sonstiger Brand
48
Täuchungsalarm (MDL, FBM, TBM)
556
Untersuchung
82
Waldbrand - Rasenbrand
24
Werkstättenbrand
6
Zimmerbrand
35
BRANDEINSÄTZE
1.244
4.2.
Technische Einsätze
Einsatzart
Abschleppung-behördlich
Abschleppungentgeltliche Leistung
Abschleppung - Umweltschutz
Alarmierung sonst. Einsatzkräfte
Assistenzleistung
Auspumparbeiten
Ausströmen von Gasen und Dämpfen
Befreiung von Menschen aus Notlage
Bergrettungsdienst-Alarmierung
Bienen, Hummeln, Wespen etc.
Blinder Alarm - T
Böswilliger Alarm - T
Dachlawinen und Eiszapfen
Einsturzgefahr
Erd- oder Felsrutsch
Expolsion ohne Brand
Summe
487
51
231
79
93
3
14
gear 203
15
96
42
8
5
4
2
1
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
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Fahrbahnreinigung
229
Gefahrgut-Auskunft
39
Gefahrguteinsatz und Konzentrationsmessungen
11
17
Kranarbeit
Lawineneinsatz bzw. Lawinentafeln ordnen
Mineralöleinsatz
13
24
Sachwertbergung (Schlüssel, Fahrrad, u.a.)
Sicherungsarbeiten (Auslagen, Türen usw.)
Sonstiger technischer Einsatz (Beistellunge)
Sprengeinsatz
Straßenbahn- und Eisenbahnunfall
Sturmschaden
Suchaktion
29
115
120
1
3
31
1
36
Tier in Notlage
52
Treibstoffaustritt aus KFZ
23
Türöffnung
Unwetter, Hochwasser, Überschwemmung
70
Wassereinsatz
15
182
Wasserschaden
Wasserversorgung
10
TECHNISCHE EINSÄTZE
2.255
4.3.
Einsatzstatistik
Brandeinsätze 1993 - gesamt 1.244
Brände
316
Täuschungsalarme
556
Böswillige Alarme
19
Sonstige Leistungen
219
Blinde Alarme
52
Untersuchungen
82
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BF I
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsätze 1993 Gesamtanzahl 3599
Technische Hilfe 895
25%
BF Innsbruck
3500
3000
2500
2000
1500-
1000
500-
0
Brandeinsätze 1244
35%
Entgelt. Leistungen 1460
41%
FEUERWEHR INNSBRUCK _
Einsätze 1985-1993
1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993
Techn.Einsätze 2196 2249 2079 2199 2183 2922 2974 2868 2355
Brandeinsätze 909 1419 825 689 822 915 1151 1236 1245
Techn.Einsätze
Brandeinsätze
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XOUR MAHAWASUS
4.3.1. Brandmeldealarme
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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FEUERWEHR INNSBRUCK
556 Brandmelde-Alarme - 1993
MDL 494
89%
Verteilung nach Meldertype
BF Innsbruck
200
TBM 18
3%
FBM 44
8%
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JAHRESBERICHT 1993
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4.3.2.
Einsatzverteilung
4.3.2.1.
Nach Tagesstunden
250
200
150
100
50
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsatzverteilung nach Tagesstunden 1993
0 T
0 1
2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23
Tages-Uhrzeit / Gesamteinsätze 3.599
4.3.2.2.
Nach Monaten
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsatzverteilung nach Monaten
-
1993
500
400
417
334
303
312
316
309
295
300-282
283
263
255
230
200
100
0
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov
Insgesamt: 3.599
Dez
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4.3.2.3.
Nach Stadtteilen
HOURB
HOUR
008
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsatzverteilung n. Stadtteilen - 1993
236
Amras
Arzl
54
Hötting
Hungerburg
23
Igls
22
Mühlau
62
Neu-Arzl
105
Pradl
Reichenau
Saggen
Stadtmitte
Vill
28
Wilten
63
Wilten-West
Ausserhalb Stadt
0
200
4.3.2.4.
Nach Pflichtbereich
4
3
2
1
435
259
216
442
305
400
517
831
600
800
1000
3.599
Anzahl der Einsätze
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsatzverteilung nach Pflichtbereich
0
1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993
Nachbarschaftshilfe 0,13 0,109 0,122 0,174 0,151 0,184 0,274 0,2380,305
Stadtgemeinde Ibk. 2,975 3,559 2,782 2,714 2,854 3,653 3,851 3,866 3,294
Wert in Tausend
Nachbarschaftshilfe
Stadtgemeinde Ibk.
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HOURB
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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4.4.
Besondere Einsätze 1993
A
Einsatz Nr. 1/1993 - 1. 1. 1993-00,02 Uhr:
Brand eines Balkones im 1. OG eines Bürohauses. Über eine Schiebeleiter wurde
der Brand mit 1 HD gelöscht.
Brandursache vermutlich durch Feuerwerkskörper
ASEA
Einsatz Nr. 84/199 10. 1. 1993 - 12,17 Uhr:
Brand im Haus der Lebenshilfe.
Dicht Rauchschwaden dringen aus dem Stiegenhaus. Der Brandherd liegt im Keller,
wo mehrere Kartons und Papierabfälle in Brand geraten sind. Der Rauch dringt
auch in die Gänge der Obergeschosse ein und schneidet für mehrere Personen den
Fluchtweg ab.
Zwei AS-Trupps sind zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Stiegen-
haus vorgerückt. Die DL-30 wurde als zweiter Rettungs- bzw. Angriffsweg eingesetzt.
Der Brand wurde rasch gelöscht; alle Personen blieben unverletzt.
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 213 - 26. 1. 1993-04,23 Uhr:
Brand in einem Computer-Fachgeschäft in der Andreas Hofer Straße.
Ein AS-Trupp des Chargenkurses konnte den Brand in kurzer Zeit löschen; das
Stiegenhaus des Hauses wurde gelüftet.
Feueralarm riẞ Wiltens Bewohner aus dem Schlaf
Innsbrucker Computerfirma
Opfer eines Brandanschlags
Ein Brandanschlag auf die Innsbrucker Computerfirma
Heinzle in der Andreas-Hofer-Straße, gestern früh gegen
4.20 Uhr, riẞ zahlreiche Einwohner aus ihrem Schlaf. 12
Feuerwehrmänner waren im Einsatz, um das Feuer zu
löschen. Das Geschäft wurde dennoch total verwüstet.
Flammen schlugen gestern
früh aus dem Schaufenster der
Firma Heinzle Computersyste-
me in der Andreas-Hofer-Stra-
Be 16 in Innsbruck. „Wir er-
hielten über Notruf 20 Hinwei-
se", berichtete Wachkomman-
dant Christoph Wegscheider.
Obwohl der Brand von den 12
Feuerwehrmännern rasch ge-
löscht werden konnte, wurde
das Geschäft total verwüstet.
Experten glauben, daß ein Mo-
lotow-Cocktail gelegt wurde.
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b2 mb que plowed my
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 386/1993 14. 2. 1993 - 18,15 Uhr:
Zimmerbrand Berg Isel Weg 7.
2'93
2 AS Trupps mit jeweils 1 HD
konnten den Brand in der leer
stehenden Wohnung rasch löschen.
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JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 432/1993 - 18. 2. 1993 - 13,15 Uhr:
Öl auf dem Inn-Fluß.
Foto: Birbaumer
Eine Sperre der Feuerwehr fing den am Inn treibenden Ölfilm auf
Ülteppich auf Inn
schockt Passanten
Großen Öl-Alarm gab's gestern bei
Sieglanger: Ein kilometerlanger Öl-
Film, der vom Geroldsbach kommend
den Inn hinabtrieb, wurde gemeldet.
Die Feuerwehr errichtete eine Sperre.
tränkt waren und
bei der Feuerwehr-
schule in der Rei-
einer
chenau zu
Mit Schlängellei- der Katastrophe zu
tungen, die mit Öl- Leibe. Einsatzleiter
Bindemitteln
Weg-
ge- Christoph
scheider: „Unsere
Leute und jene der
Umweltämter von
Stadt und Land
forschten entlang
des Baches ergeb-
nislos nach dem
Verursacher. Wahr-
scheinlich wurde
Altöl entsorgt."
Doppel-Sperre zu-
sammengeschlos-
sen wurden, rückte
das Einsatzkom-
mando der Inns-
brucker Feuerwehr
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 427-18. 2. 1993-21,54 Uhr:
Brand im Ahrntal - es gab
kein Löschwasser mehr
INNSBRUCK (slr.). Im
südlichen Müllschacht des Be-
triebsgebäudes der Innsbruk-
ker Mülldeponie im Ahrntal ist
am Donnerstag gegen 21.55
Uhr ein Brand ausgebrochen.
Die Innsbrucker Berufsfeuer-
wehr und die Freiwillige Feu-
erwehr Vill waren mit insge-
samt 25 Mann im Einsatz.
Die genaue Brandursache ist
noch nicht bekannt. Laut Aus-
kunft der Feuerwehr ist aber
Selbstentzündung mit großer
Sicherheit auszuschließen. Der
Brand konnte gegen Mitter-
nacht unter Kontrolle gebracht
werden. Durch die starke
war der
Rauchentwicklung
Verkehr auf der Brennerauto-
bahn vorübergehend behin-
dert. Besonders problematisch
war für die Feuerwehren das
Fehlen eines Hydranten. Bis
Ende letzten Jahres hatte es im
Ahrntal einen Hochbehälter
mit 150.000 Liter Fassungs-
vermögen gegeben. In diesem
Behälter wurden immer min-
destens 50.000 Liter für die
Viller Feuerwehr zum Löschen
bereitgehalten - auch für einen
möglichen Brand des nächst-
gelegenen Bauernhofes.
Am Donnerstag war dieser
Behälter jedoch leer, die Stelle,
an der sich der Hydrant befun-
den hatte, zubetoniert.
Einsatz Nr. 900/1993 - 23. 4. 1993 - 10.00 Uhr:
Über Ersuchen des Veterinäramtes transportierte die Berufsfeuerwehr mehrere
erkrankte Bienenstöcke zum übungsgelände der Feuerwehr und verbrannte sie dort.
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JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 1025/1993 - 4.5.1993 - 15.00 Uhr:
Brandbombenfund bei der Klärwerksbaustelle
Bei Grabungsarbeiten wurde auf dem Klärtwerksgelände eine Brandbombe aus
dem 2. Weltkrieg freigelegt. Das Gelände wurde von der Berufsfeuerwehr Innsbruck
abgesichert und die Umgebung mit der Förstersonde nach weiteren Kriegsrelikten
abgesucht. Die Bombe wurde von Spezialisten des Innenministeriums entschäft und
abtransportiert.
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JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 1149/1993 - 19. 5. 1993 - 19,37 Uhr:
Verkehrsunfall A 13
Kind nach Wohnwagen-Überschlag schwer verletzt
FEUERWEHRMÄNNER STE-
HEN vor einem umgestürzten
Wohnwagen. Der vierjährige
Andreas G. wurde am Mittwoch
schwer verletzt, nachdem der
Wohnwagen und das Zugfahr-
zeug seines Vaters Herbert G.
(52) aus ungeklärter Ursache
auf der Brennerautobahn, Höhe
Zenzenhof, ins Schleudern ge-
raten und umgestürzt waren. G.,
seine Gattin Christine (36) sowie
Sohn Markus (7) wurden leicht
verletzt. Alle Personen saßen im
Zugfahrzeug. Foto: S. N. S./Nosko
19 5'93
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JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 1167/1993 - 21. 5. 1993 - 17,25 Uhr:
Schaummittelbeistellung nach Nußdorf-Debant.
DIE FEUERWEHREN kämpften mit größtem Einsatz gegen den verheerenden Brand.
TT-Foto: Rainer
Millionenschaden bei
Großbrand in Osttirol
NUSSDORF-DEBANT.
Beim größten Brand in Osttirol
seit vielen Jahren wurden in
Debant die Betriebsstätte des
Unternehmens ,,Diogenes"
(Kunstgewerbeartikel) sowie
eine „Familia"-Filiale zerstört.
Helmut Pramstaller, einer der
fünf Söhne des Betriebsinha-
bers, bezifferte den Schaden
mit rund 30 Mio. S.
Als gegen 13 Uhr Flammen
aus dem Einkaufsmarkt schlu-
gen, gab es Großalarm und alle
örtlichen Feuerwehren rasten
zum Brandort. Auch die Lien-
zer Wehr rückte mit allem Ge-
rät, von der neuen Drehleiter
bis zum ausgemusterten Hub-
steiger, an. Obwohl das Brand-
objekt zwischen zwei Bundes-
straßen liegt und die Feuer-
wehren viel Angriffsfläche
vorfanden, wurden der Markt
und die Betriebsstätte Pram-
stallers zerstört. Das in einem
Faßhaus dem laut Guiness-
Buch der Rekorde größten Faß
der Welt untergebrachte Bü-
ro wurde schwer beschädigt.
In den Abendstunden
flammte der Brand neuerlich
auf. Die Osttiroler waren sogar
gezwungen, die Innsbrucker
Berufsfeuerwehr zu Hilfe zu
rufen. Bei Redaktionsschluß
war noch nicht bekannt, ob die
Feuerwehrmannschaften den
Großbrand engültig unter Kon-
trolle bekommen haben.
Eintreffen an der Einsatzstelle um 21,40 Uhr
OSTTIROL
Berufswehr
mußte helfen
NUSSDORF-DE-
BANT. Der Großbrand in
Debant am Freitag über-
forderte die Freiwilligen
Feuerwehren Osttirols in
materieller Hinsicht. Mit
dem Sauerstoff kamen sie
gerade noch zu Rande, ob-
wohl nicht weniger als
300 Atemschutzflaschen
verbraucht wurden. Was
zur Neige ging, war der
Schaum zum Ersticken
des Feuers. Einsatzleiter
Norbert Brugger wollte
die in Brand stehende Hal-
le des Einkaufsmarktes
Familia mit Schaum flu-
ten. Doch die Schaumre-
serven von 2000 Litern
waren verbraucht. So wur-
de die Berufsfeuerwehr
Innsbruck um Hilfe gebe-
ten. Sie kam um 21.40 Uhr
mit einem Schaumlösch-
fahrzeug an und meldete
um 0.50 Uhr,,Feuer aus".
,,Die Dachkonstruktion
des Einkaufsmarkts und
der Keller der Firma Dio-
genes mit seinen 2000
Kunststoffbehältern ha-
ben die größten Probleme
verursacht", berichtet Be-
zirksfeuerwehrinspektor
Hans Stefan. Die Höllen-
hitze im Keller mußte erst
mit Wasserwerfern ge-
senkt werden, ehe man in
diese Räume vordringen
konnte. Das Dach wurde
per Kran aufgerissen.
Wir haben alles an Aus-
rüstung gebraucht, was
wir besitzen", erklärt Ste-
fan. Schadensursache und
Schadenshöhe sind immer
noch nicht offiziell festge-
stellt.
Vollbrand einer 1000 m2 großen Kellerhalle; 2 B Rohre unter AS im Innenangriff
eingesetzt. Keller mit 4 KR 4/75 geflutet; Brand aus um 0,30 Uhr; 4000 kg Mehr-
bereichsschaummittel der BF eingesetzt.
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 1616/1993 - 4. 7. 1993 - 17,52 Uhr:
Einsatzalarm durch Gendarmerie Silz - um ca. 14.00 Uhr kenterte ein Kanu im
Bereich Silz, Personen werden vermiẞt.
Einsatz des Turbinen-Einsatzbootes und des Notarzthubschraubers Christophorus I.
LAUT NACHGEDACHT
,,Schön, daß es euch gibt"
An einem Juli-Sonntag alar-
mierte die Gendarmerie Ötz
die Innsbrucker Feuerwehr:
Kanufahrer am Inn verschol-
len. Während die Feuerwehr-
leute zwischen Innsbruck und
Zirl mit ihrem Turbinenboot
den Inn absuchten, kamen ih-
nen zwei Raftingboote entge-
gen. Die Feuerwehrleute rie-
ten den Raftern, in Innsbruck
auf der Höhe Löwenhaus an-
zulanden die Strömung öst-
lich des Löwenhauses sei zu
gefährlich. Etwa eine halbe
Stunde später rückte die Feu-
erwehr zu einem weiteren
Ein leeres
Einsatz aus:
Schlauchboot trieb östlich des
fluẞabwärts.
Löwenhauses
Die Polizei beobachtete den
Fluß, Froschmänner bargen
das leere Schlauchboot.
Gottlob ging alles gut aus:
Der verschollen geglaubte
Kanufahrer tauchte an einer
Tankstelle am Innrain auf und
das Boot dürfte sich losgeris-
sen haben. Die Rafter hatten
den Rat beherzigt, sie kehrten
in einen Gasthof ein. Etwa 60
Gendarmen, Feuerwehrleute
und Polizisten waren bei bei-
den, sich überschneidenden
Einsätzen, einen halben
Nachmittag lang beschäftigt.
Deshalb ist es an der Zeit,
diesen Männern zu sagen:
„Schön, daß es euch gibt."
ALEXANDER HUSS
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 1841/1993 - 24. 7. 1993 - 14,55 Uhr:
Brand eines Verkaufsstandes beim Vergnügungspark Eisstadion.
ALHES A
7'93
Der Brand wurde durch den Einsatz von 2 HD-Rohren in kurzer Zeit gelöscht.
Als Problem stellte sich die große Zahl der Vergnügungsparkbesucher dar. die
großräumig von der Brandstelle ferngehalten werden mußten, da die Gefahr der
Explosion von Flüssiggasflaschen nicht auszuschließen war.
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Blogumien
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JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 2347/1993 - 13. 9. 1993 - 19,50 Uhr:
Brand eines Kellerabteiles mit 2 Atemschutztrupps vom Haus 18 und Haus 20 aus
bekämpft. Ein Kind wurde mit einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst
in die Klinik eingeliefert. Der Hauptstrang der E-Installation führte auf einer
Kabeltrasse durch das betroffene Kellerabteil und war arg in Mitleidenschaft
gezogen worden. Um einen Folgebrand durch beschädigte Kabelisolationen
auszuschließen wurde von der Berufsfeuerwehr bis zur Reparatur durch das
EWI eine Brandwache gestellt.
Einsatz Nr. 2643/1993 - 13. 10. 1993 - 15,30 Uhr
Sturmschaden, Pacherstraße 15
Durch Föhn wurde Baum im Garten Haus Nr. 17 abgerissen und stürzte auf einen
PKW und auf das Dach Haus Nr. 15 - mit KF-45 Baum aus Garten gehoben
und zerlegt -Holz im Garten Haus Nr. 17 deponiert.
BERUFSFEUERWEHR
F
13 10'93
1443 1
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Einsatz Nr. 2801/1993 - 31. 10. 1993-02,53 Uhr
Verkehrsunfall Völser Bichl - Personen eingeklemmt.
Der schwer verletzte Fahrer wurde geborgen und dem Notarzt übergeben.
Das Fahrzeug wurde mit dem KF 2,5 geborgen.
31 1093
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JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz Nr. 2855/1993 - 4. 11. 1993 - 19,56 Uhr:
Um 19.57 Uhr trifft der automatische Alarm aus dem Gebäude "Zentralküche, Geschoß
G-0" in der Nachrichtenzentrale ein. Über Funk gelangt die Meldung von einer starken
Verrauchung zum Einsatzleitfahrzeug, worauf der EL Nachalarm für 2. Gruppe und
TELI auslöst.
Der Jounaldienst 1 weist die Einsatzkräfte vor Ort ein und dirigiert sie laut Anzeigen-
tableau in den Lüftungsmaschinenraum. Brand und Rauchgeruch können zwar fest-
gestellt werden, der Brandherd selbst lag jedoch im benachbarten Geschoẞbereich
im Liftvorrau. Ein dort abgestellter Abfallcontainer steht im Vollbrand. Deckenver-
kleidung und Installationen sind gleichfalls vom Brandgeschehen betroffen. Aufgrund
nicht abgeschlossener Durchbrüche und Installationsschächte (bedingt durch Umbau-
maßnahmen) sind das 1. und 2. Obergeschoß von einer starken Verrauchung be-
troffen. Die zentralversorgte Notbeleuchtung ist infolge des Kabelbrandes im
Brandraum zur Gänze ausgefallen. Zwei Personen mußten aus Büroräumen des
2. Obergeschosses mit Fluchtmasken in Sicherheit gebracht werden. Aufgrund des
Totalausfalles der automatischen Brandmeldeanlage übernahmen die FF-Einheiten
Hötting und Wilten-West aus Sicherheitsgründen die Brandwache im Wirtschafts-
gebäude.
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JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz-Nr. 3209/1993 - 13. 12. 1993-07,45 Uhr:
Verkehrsunfall - Autobahn-Südtangente - Person eingeklemmt.
Trotz sofortiger Bergung aus dem Fahrzeug und sofortigen Wiederbelebungsversuchen
durch die Rettung verstarb der Fahrzeuglenker am Unfallort.
Unfallursache: Herzversagen.
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JAHRESBERICHT 1993
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Einsatz-Nr. 3258, 3260/1993 - 17. 12. 1993 - 12,13 Uhr:
Schadstoffaustritt bei der Spedition Schenker.
Unter Gasschutz wurden die durch Flüssigkeitsaustritt kontaminierten Über-Holzkisten
zersägt. Das lecke Gebinde und die kontaminierten Holzkeile wurden in ein PVC-
Überfaß gesichert und im Gefahrenstofflager der Firma Schenker eingelagert.
Die Art der Flüssigkeit konnte nicht eruiert werden.
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Einsatz Nr. 3289/1993 - 19. 12. 1993 - 17,11 Uhr:
Koflerstraße 3/1
Trotz sofortigem Einsatz von 1 HD unter AS konnte die Wohnungsbesitzerin nur
noch tot geborgen werden.
18
WEHR
CK
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MEH
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Einsatz Nr. 3400/1993 - 31. 12. 1993 - 23,51 Uhr:
MDL Alarm Dr. Pierer Klinik
Täuschungsalarm
Im Berichtsjahr 1993 wurden 203 Menschen und 36 Tiere durch die
Feuerwehr aus Notlagen befreit.
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JAHRESBERICHT 1993
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5.
5.1.
BERICHTE AUS DEN REFERATEN UND SACHGEBIETEN
Geschäftsgruppe Ausbildung
5.1.1. Berufsfeuerwehr
5.6.1.1.
Permanete Ausbildung
Die permanente Ausbildung umfaßte wie in den vergangenen Jahren schwer-
punktsmäßig die verschiedensten Bereich der technischen Unfallhilfe bzw.
der Brandbekämpfung. Auszugsweise werden nachstehend einige Referats-
bereiche angeführt.
Technische Unfallhilfe:
* Menschenrettung aus Höhen und Tiefen unter Einsatz von Drehleitern (z.B.
Schwerpunkt: einsätze auf Baustellen nach Baugerüst-Unfällen).
* Verkehrsunfälle - techn. Unfallhilfe mit Kranfahrzeugen und THF
* Gefahguteinsatz unter Einbeziehung des GSF und des neuen Schnell-
Einsatzzeltes (DEKO-Zelt).
* Einsätze in Chlorgasanlagen
*
Erhebung der Grundstrahlungswerte in Innsbruck - gemeinsame Strahlen-
schutzübung mit den Strahlenspürtrupps der Bundespolizeidirektion
* Aufzugsanlagen - Rettung und Befreiung aus Zangslagen
* Öffnen versperrter Türen unter Anwendung des bestückten Spezialwerk-
zeuges.
* Wasserdienstausbildung: Innschwimmen, Bootsausbildung (B 1, TEB,
Sturmboot), Tauchausbildung, Test des Kombi-Retters.
Brandbekämpfung:
* Menschenrettung bei Wohnungsbränden (Rettungsmethoden mit und
*
ohne Drehleiter, Sprungrettung).
Fassaden-Rettungsgerät an der Uni-Klinik für Chirurgie - Innsbruck.
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JAHRESBERICHT 1993
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* Praxisnahe Atemschutzübung mit Sauerstoff-Kreislaufgerät BG 174
* Flughafen Innsbruck - Erkundung aller einsatzrelevanten Bereiche
* Einsatz von P-12 bei Flüssigkeits- und Gasbränden
* CO2 -probeflutung in den Drucktürmen bei der Tiroler Tageszeitung
* Fw-einsatz in elektrischen Analgen (Vortrag sowie prakt. Vorführung
"Spritzen auf Hochspannungsanlagen")
Im Rahmen der permanenten Ausbildung wurden auch immer wieder zu den
verschiedensten Problemstellungen Einsatzübungen durchgeführt. Der Groß-
teil dieser Übungen fanden im Wachbereich statt. Darüberhinaus wurden
aber auch Einatzübungen innerhalb des Schutzbereiches an wichtigen Ob-
jektsanlagen (z.B. Esso-Tanklager-Kesselwaggonbrand, Evakuierungs- und
Menschenrettung im Bundesrealgymnasium Adolf-Pichler-Platz 1) abge-
halten.
Chargenlehrgang 1992/93:
Der am 1. Oktober 1992 begonnene Chargenlehrgang ging am 14. 7. 1993
nach ca. 9 Monaten Ausbildungszeit zu Ende. Die Teilnehmer muẞten sich
einer umfangreichen schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung
unterziehen. Die schriftliche Prüfung im fachtechnischen Teil wurde in Form
einer vierstündigen Klausurarbeit durchgeführt, war zum Großteil dem Sach-
gebiet "Gefährliche Stoffe" gewidmet. Darüberhinaus mußte auch im Rahmen
der Verwaltungskunde eine schriftliche Prüfung abgelegt werden.
In der mündlichen Prüfung wurde neben der Verwaltungskunde auch der fach-
technische Teil in seiner ganzen Fülle behandelt. Die letzte "Hürde" der Prüfungs-
kanditaten war der praktische Prüfungsteil, bei dem vor allem die Fähig-
keit der Einsatzführung im Rahmen von Einsatzübungen getestet wurde.
Alle zehn Kandidaten bestanden die einzelnen Prüfungsabschnitte mit gutem
bzw. sehr gutem Erfolg.
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Chargenkurs - Einsatzübung Schachtbergung
Spezialausbildung und Sonderinformation:
Im Rahmen der Spezialausbildung wurden für Taucher und Flughelfer
eine Reihe von Informationsveranstaltungen (alljährliche Flughelferschulung,
Flugbegleiterschulung, Schulung an Förstersonden und Lawinenpieps)
angesetzt.
Am 29. 6. 1993 absolvierte BM Egg Johann die Prüfung für den
"Löscherwart B".
Am 28. und 29. 9. 1993 referierte bei beiden Wachabteilungen Herrn Dr.
Reinhard Neumair über das Thema "Infektionsgefahr an der Einsatzstelle".
Am 20. und 21. 12. 1993 nahmen sieben Feuerwehrmänner am "Gefähr-
lichen Stoffe-Kurs I" an der Landesfeuerwehrschule teil.
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Informationsveranstaltung:
* Führungen im Rahmen der Zivildienerveranstaltung
*Thema: "Gefahren an der Einsatzstelle" für Notärzte und Notfallsanitäter
*
Führungen und Einsatzübungen für Schulen und Behörden.
5.1.2. Freiwillige Feuerwehr
Permanente Ausbildung
Gemäß den Ausbildungsplänen der FF-Kommandanten bzw. deren Ausbil-
dungsleitern sowie in Absprache mit dem GGL-Ausbildung der Berufsfeuerwehr
wurde im abgelaufenen Jahr bei den Einheiten die laufende Ausbildung betrieben.
In diesem Rahmen wurden auch eine Vielzahl an Einsatzübungen an verschie-
densten Objekten durchgeführt.
Barb Schulung der Einsatzleiter und Ausbildungsreferenten:
Die monatliche Schulung der Einsatzleiter und Ausbildungsreferenten wurde auch
Berim Berichtsjahr forgesetzt. Folgende Themen standen am Programm:
* Rettungsgeräte
* Straßenverkehrsordnung
*Feuerwehrfunk
* Feuerwehreinsatz in elektrischen Anlagen
* Erdgas in Innsbruck
* Wasserversorgung
Kurse und Lehrgänge
bei der Berufsfeuerwehr
* 2 Atemschutzkurse (26 Teilnehmer)
in der Landesfeuerwehrschule
* 6 Atemschutzkurse
*
4 Maschinistenkurse
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5.2.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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* 41 Gefährliche Stoffe I
* 1 Gefährliche Stoffe II
* 10 Grundlehrgänge
*
5 Funklehrgänge
* 3 Zugskommandanten-Lehrgänge
* 7 Einsatzleiter-Lehrgänge I
* 6 Jugenbetreuer-Lehrgänge I
* 2 Jugenbetreuer-Lehrgänge II
* 12 Gruppenkommandanten-Lehrgänge
* 2 Rettungsgerätekurs
* 1 Rüstfahrzeuglehrgang
*2 Atemschutzinformation
* 2 Lehrgänge Karte und Kompaẞ
* 4 Kommandantenlehrgänge
Geräteprüfung
Geräte, welche die Berufsfeuerwehr Innsbruck und die Freiwillige Feuerwehr in
Verbindung mit Menschenrettung, Brandeinsätze und technische Einsätze verwenden,
müssen nach jeder Übung und jedem Einsatz und ungeachtet dessen, einmal jährlich
von den zuständigen Referenten Brandmeister Reifer, Oberlöschmeister Kandler
und Oberlöschmeister Abfalter ständig verantwortlich überprüft werden.
Als gesetzliche Vorlage gelten Gesetze, Ö-Normen, DIN-Norm und Betriebsvor-
schriften, wobei immer wieder der TÜV (Technischer Überwagungsverein) einge-
schaltet wird.
Dabei handelt es sich um Rettungleinen, Rollglissgeräte, Hakenleitern, Schiebeleitern,
Sprungpolster, Feuerwehrhakengurte, Hebekissen, Steck- und Strickleitern,
Ketten und Klaungehänge, Schäkel und Stahldrahtseile, Einbauwindenseile, Greif-
züge, Seilrollen und Hebewinden, Rundschlingen, Block-Stoppgeräte, Abseilachter,
Brust-Sitzgurte, Sicherheitsgeschirre, Pich-a-way Gerät und hydr. Rettungsgeräte.
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5.3.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Als Hilfsmittel wird dabei von den Referenten die Dienstinformation BF/FF AGF ver-
wendet. Nachdem diese Geräte im Bereich Innsbruck-Stadt bei der Berufsfeuerwehr
und den Freiwilligen Feuerwachen verteilt sind, ist es notwendig, daß die Referenten
häufig außer Haus diese Überprüfungen durchführen müssen.
Weiters wird die gesamte Branddienstmannschaft regelmäßig bezüglich diesem
Sachgebiet (Verwendung und Einsatz dieser Geräte) durch die verschiedenen
Referenten geschult.
Erste Hilfe
Von den Lehrbefugten wurden neben der laufenden Ausbildung der Berufsfeuerwehr
folgende Kurse durchgeführt:
* Bedienstete der Nordkettenbahn
1 Tag
* Teilnahme am Innsbrucker Notfallsymposium
5.4.
Schneiderei
5.5.
In der Schneiderei der Berufsfeuerwehr wurden im Jahre 1993 neben den laufenden
Reparaturen an sämtlichen Bekleidungssorten der BF und FF unter anderem auch
261 Hosen und 97 Uniformblusen sowie diverse andere Kleidungsstücke neu ange-
fertigt.
Einsatzbekleidung
Im Jahre 1993 wurde die gesamte Branddienstmannschaft der Berufsfeuerwehr mit
neuen Einsatzstiefeln ausgerüstet. Angeschafft wurde der Feuerwehrschutzstiefel
der Firma Viking.
Diesen orangefarbenen Gummistiefel ist mit einer Stahl-Vorderkappe und einer
Stahl-Zwischensohle ausgerüstet. Im Fußteil ist der Stiefel mit einem Filzfutter aus-
gestattet, im Schaft mit Baumwollfutter. Der Knöchel, der Vorfuß und die Ferse
sind mit Gummi gepolstert und verstärkt. Laufsohle und Galoschierung sind ölbeständig.
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5.6.
5.7.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Der Schaft ist mit einem Riemen und einer Schnalle zu verschließen. Reflexbänder
dienen der Sichtbarkeit.
Problemstoffsammlestelle
Abgelieferte Problemstoffe an die Firma Freudentaler im Jahre 1993 -
Menge jeweils in 2001 Fässern angegeben:
Medikamente
38 Fässer
Farben und Lacke
83 Fässer
Speiseöl und Fette
34 Fässer
Altöl
10 Fässer
Spraydosen
Batterien
14 Fässer
7 Fässer
Haushaltsreiniger
10 Fässer
Leuchtstoffröhren
10 Fässer
Fotochemie
1 Faẞ
Leergebinde
90 Fässer
Ölhältige Abfälle
30 Fässer
Ölverunreinigtes Erdreich
2 Fässer
Ölbinder
5 Fässer
Alkohole
1 Faẞ
Säuren
1 Faẞ
Laugen
1 Faß
GESAMT
319 Fässer
Umweltschutzaktion - Autowracks
Von der Berufsfeuerwehr wurden im Berichtsjahr 1993 insgesamt 229 Autowracks
zur Entsorgung in den städtischen Zentralhof bzw. direkt zu einen Entsorgungs-
unternehmen transportiert.
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5.8.
5.9.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Brandsicherheitswachedienste
Von den Bediensteten der Berufsfeuerwehr wurden 1993 in deren Freizeit
1.299 Brandsicherheitswachedienste bei Veranstaltungen geleistet.
Straßenkunde, Wasserversorgung, Planung
TMABID
Straßenkunde
606 Straßen, Gassen, Wege, Promenaden und Plätze,
11.500 Gebäude
* Laufende Evidenthaltung (schriftlich und zeichnerisch in 4-facher Ausführung)
der Straßen, Gassen, Wege, Promenaden und Plätze.
* Mitteilung über Änderungen an die Branddienstmannschaft in mündlicher
und schriftlicher Form (Anschlag).
* Überprüfung und Neuausführung der bestehenden Einsatzrollen (Häuserneubauten,
Zufahrten, Anfahrtswege, Wasserversorgung usw.)
* Erstellung von Straßenplänen des gesamten Schutzbereiches für die FF-Einheiten
* Neueinteilung der Schutzbereiche und Anfertigung von Stadtplänen für alle
FF-Einheiten
* Gespräche und Überprüfung der momentanen Möglichkeit von EDV-geschützten
Straßenplänen mit der Stadtplanung (Dipl. Ing. Raninger).
* Diverse Gespräche betreffend Wasserversorgung, Zufahrten, Beschränkungen u.a.
mit zuständigen Stellen von Brennerautobahn AG, Straßenmeisterei, Bundesbahn.
Wasserversorgung
2000 Unterflurhydranten, 70 Oberflurhydranten, diverse Hydranten und Steigleitungen
in Gebäuden und Anlagen
* Überprüfung der Hydranten laut Planangabe und Hinweistafeln
*Neuaufnahmen nach Meldungen des Wasserwerkes
* Einzeichnen aller Hydranten in den Einsatzplänen und laufende Ergänzung
* Zuständige Dienststelle für die FF-Einheiten zum Wasserwerk
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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*
Bearbeitung der Meldungen der FF-Einheiten über die Überprüfung und etwaige
Mängel der Hydranten im FF-Schutzbereich.
* Bearbeitung der Meldungen vom Wasserwerk an die Berufsfeuerwehr
* Neukoordinierung der Überprüfung des gesamten Hydrantennetzes durch
*
die FF-Einheiten bzw. Sachbearbeitung durch die Berufsfeuerwehr
Auskunftserteilung über die vorhandene Wasserversorgung bei Neu- und
Umbauten für Feuerwehrstellungnahmen.
* Abhaltung eines Schulungsabends auf der Hauptfeuerwache für alle FF-Einheiten
Planung
* Planung und Ausschreibung der Mannschaftsruheräume
* Anfertigung des Einreichplanes für den Zubau westlich der Halle Süd
*
Anfertigung eines Bestandsplanes der gesamten Hauptfeuerwache
(Keller, EG, Werkstättentrakt, Fahrzeughalle, 1. OG, 2. OG, Halle Süd,
Freigelände)
* Planung und Anfertigung von Detailplänen der Nachrichtentische
* Plananfertigung für den Nachrichtenruheraum
* Ergänzung und Neuanfertigungen von Alarmplänen für die NAZ
* Anfertigung von Detailplänen für den Werkstättenbereich
* Zeichnerische Gestaltung von Lehrbehelfen und Unterlagen
* Überarbeitung des Telefonplanes der Hauptfeuerwache
* Flächenberechnungen mit Anfertigung von Plänen für verschiedene Ausschrei-
bungen
Sonstiges
* Anfertigung von diversen Formularen, Listen usw. für den laufenden Dienstbetrieb
* Überarbeitung des Lehrbehelfes "Rollgliss"
*
Neuerstellung des Dienstbehelfes "Notizen für eine Wacheführung"
* Beschriftungen aller Art
* Dienstbuch für 1994
Seite 48
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5.10
Verwaltung
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1993
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Für erbrachte Leistungen wurden Kosten vorgeschrieben:
FEUERWEHR INNSBRUCK
EINNAHMEN - Berufsfeuerwehr Innsbruck
3500
Wert in Tausend
3000
2500
2000
Barzahlungen
1500
Bescheide
1000
entgeltl. Leistungen
500
Gesamteinnahmen
LLI
0
1991
1992
1993
Barzahlungen
315,89
254,277
167,364
Bescheide
764,051
780,391
627,393
entgeltl. Leistungen
1719,595
2032,657
1961,74
Gesamteinnahmen
2799,537
3067,325
2756,497
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