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Stadtarchiv
StA? Innsbruck
P-870-1992
Stadtmagistrat Innsbruck
FEUERWEHR DER STADT
INNSBRUCK
JAHRESBERICHT
1992
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BERUESECE
Stadtarchiv Innsbruck
P-870-1992
Bibliothek
1.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1992
INHALTSVERZEICHNIS
Personalstand der Feuerwehr der Stadt Innsbruck
1.1. Berufsfeuerwehr
1.2. Freiwillige Feuerwehr
1.3. Gesamtstand der aktiven Mitglieder
Einsatz- und Verwaltungsgliederung der
Berufsfeuerwehr Innsbruck
2.
2.1. Einsatzgliederung
2.2. Verwaltungsgliederung
3.
Ausrüstung der Feuerwehr der Stadt Innsbruck
3.1. Berufsfeuerwehr
3.2. Freiwillige Feuerwehr
4.
Einsätze
5.
4.1. Brandeinsätze
4.2. Technische Einsätze
4.3. Einsatzstatistik
4.4. Besondere Einsätze 1992
Berichte aus den Referaten und Sachgebieten
5.1. Geschäftsgruppe Ausbildung
5.2. Geschäftsgruppe Nachrichtendienst
5.3. Vorbeugender Brandschutz
5.4. Geräteprüfung
5.5. Erste Hilfe
5.6. Schneiderei
5.7. Fachausschüsse und Tagungen
124
556
11
11
14
14
14
15
16
21
35
35
37
40
40
42
42
42
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1.
1.1.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1992
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PERSONALSTAND DER FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
Stand Jänner 1993
BERUFSFEUERWEHR
1.1.1. Branddirektion:
Branddirektor Ing. Gottfried Peham
Branddirektor-Stellvertreter OBR Siegfried Nalter
1.1.2. Branddienst:
Offiziere
Brandrat Ing. Josef Hundsbichler
Brandoberkommissär Peter Weidacher
Brandkommissär Ing. Christoph Wegscheider
Brandadjunkt Ing. Günther Schlögl
WA-A
WA-B
Hauptbrandmeister
Oberbrandmeister
Brandmeister
4 Bedienstete
3 Bedienstete
9 Bedienstete
9 Bedienstete
13 Bedienstete
13 Bedienstete
Oberlöschmeister 14 Bedienstete
15 Bedienstete
Löschmeister
4 Bedienstete
2 Bedienstete
Oberfeuerwehrmänner 6 Bedienstete
7 Bedienstete
Feuerwehrmänner 2 Bedienstete
2 Bedienstete
Einsatzpersonal
52 Bedienstete
51 Bedienstete
GESAMTEINSATZPERSONAL
109 Bedienstete
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PAW
1.1.3. Tagdienst:
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Geschäftsgruppe Ausbildung
Geschäftsgruppe Vorbeugender Brandschutz
1 Offizier in Ausbildung
Verwaltung
Kanzlei
Sekretariat
Brandrat Peter Pescoller
Brandrat Karl Baldemaier
OA Friedl Andreas
Hubmann Robert
Elmar Niederkofler
Elisabeth Schwazer
1 Bediensteter
Schuhmacherei
Schneiderei
KFZ-Werkstätte
111 Spenglerei
Funkwerkstätte
GESAMTPERSONAL TAGDIENST
GESAMTPERSONAL BERUFSFEUERWEHR
In den Ruhestand traten im Jahre 1992:
Verwaltungsoffzier Brandrat Helmuth Moser
1.2. FREIWILLIGE FEUERWEHREN
2 Bedienstete
2 Bedienstete
1 Bediensteter
1 Bediensteter
13 Bedienstete
122 Bedienstete
1.2.1. Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt
Bezirkskommandant
Bezirkskommandant-Stellvertreter
Bezirksinspektor
Bezirkskassier
Bezirksschriftführer
Bezirksarchivar
Bezirksarchivar-Stellvertreter
Bezirksjugendführer
Oberbrandrat Alois Muglach
Brandrat Kurt Schmarl
Oberbrandrat Ing. Gottfried Peham
BK Werner Forster
BV Ing. Anton Larcher
Brandmeister Siegfried Strobl
Hauptbrandmeister Günter Nußbaumer
Gerhard Achammer
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1992
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Ehrenmitglieder:
Kuen Hans
DDr. Alois Lugger
Hofrat Ferdinand Obenfeldner
Luis Pirchner
Ing. Anton Stolz
Friedl Mair
Ing. Thomas Angermair
1.2.2. Einheiten des Bezirksfeuerwehrverbandes Innsbruck-Stadt
Einheit
Kommandant
aktive Miglieder
Amras
HBI Gottfried Peer
58
Luigenstraße 43, 6020 Innsbruck
Arzl
BV Ing. Anton Larcher
68
Rechenhofweg 12, 6020 Innsbruck
Hötting
OBR Alois Muglach
62
Schneeburggasse 42, 6020 Innsbruck
Hungerburg
BI Dipl. Ing. Johann Herdina
Gramartstraße 29, 6020 Innsbruck
29
Igls
OBI Raimund Schwarz
Hilberstraße 14, 6080 Innsbruck
45
Mühlau
ABI Ing. Florian Unteregger
Wurmbachweg 21, 6020 Innsbruck
62
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Neu-Arzl
BR Kurt Schmarl
ERUNG D51
Hechenbergstraße 7, 6020 Neu-Rum
Reichenau
BI Armin Praxmarer
74
Andechsstraße 7, 6020 Innsbruck
Vill
OBI Andreas Hofer
27
Viller Dorfstraße 4, 6080 Innsbruck
Wilten-West
HBI Siegfried Schneider
Völserstraße 60, 6020 Innsbruck
53
10 Einheiten mit 529 aktiven Mitgliedern und 88 außer Dienst befindlichen
Mitgliedern.
1.2.3. Jugendfeuerwehr
Achammer Gerhard
69
soundenal 05:00 2
Weingartnerstraße 7, 6020 Innsbruck
1.2.4. FF Musik
Sembenotti Albert
37
Amraser Straße 90 c, 6020 Innsbruck
1.3.
daniph
GESAMTSTAND DER AKTIVEN MITGLIEDER DER FEUERWEHR DER
STADT INNSBRUCK
Berufsfeuerwehr
109 Bedienstete
Freiwillige Feuerwehren
GESAMT
566 Mitglieder
675 OFFIZIERE UND MÄNNER
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STEP THOUSA
ARG DEUR OLDMUCHAWIY CHU STARMIE
2.2.
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JAHRESBERICHT 1992
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VERWALTUNGSLIEDERUNG:
2.2.1. Geschäftsgruppen
A-Organisation
Geschäftsgruppenleiter
A-1 Personal
A-2 Budget
A-3 Freiwillige Feuerwehr
A-4 Innendienst
A-5 Verwaltung
A-6 Katastrophenschutz
A-7 Unfallverhütung
Branddirektor Ing. Peham
Branddirektor-Stellvertreter OBR Nalter
SB: Kommandant und Stellvertreter
SB: Kommandant, Stellvertreter und GGL
SB: Kommandant, Stellvertreter, GG1, Archivare
SB: Kommandant, Stellvertreter, WK
SB: Hubmann, Niederkofler, Strobl
SB: Kommandant, Stellvertreter
SB: AO Pescoller
Home sobie ogress be bou
B-Einsatzdienst
Geschäftsgruppenleiter
B-1 Branddienst
Wachekommandanten
SB: WK Ing. Wegscheider
B-2 Technischer Einsatzdienst SB. WK Weidacher
B-3 Kraftfahrwesen und
Maschinen
B-4 Schadstoffdienst
B-5 Flugdienst
B-6 Wasserdienst
C-Nachrichtendienst
Geschäftsgruppenleiter
C-1 Nachrichtenzentrale
C-2 Funkwerkstätte
C-3 EDV
SB: WK Ing. Hundsbichler
SB: AO Pescoller
SB: Kommandant-Stellvertreter Nalter
SB: Kommandant-Stellvertreter Nalter
WK Ing. Schlögl, NAZL Jilg
SB: NAZL Jilg
SB: WK Ing. Schlög!, NAZL Jilg
SB: WK Ing. Schlögl, Hubmann, Strobl
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JAHRESBERICHT 1992
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D - Ausbildung
Geschäftsgruppenleiter
D-1 Feuerwehraus- und
Fortbildung
D-2 Schulungen
D-3 Lehrmittel
E-Vorbeugender Brandschutz
Geschäftsgruppenleiter
E-1 Kommissionierungen
E-2 Brandsicherheitswachen
E-3 Brandschutzschulung
AO Pescoller
BVO Baldemaier
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AUSBILDUNGS-
OFFIZIER
BRAND-
VERHÜTUNGS-
OFFIZIER
WA - A
KOMMANDANT
KOMMANDANT-STELLVERTRETER
WA - B
SEKRETARIN
ZIVIL-KANZLEI
PERSONAL
2
WACHEKOMMANDANTEN
WA-A UND WA-B
WACHEKOMMANDANT
2
WACHEKOMMANDANTEN
PERSONAL-
VERTRETER
KANTINE
KÜCHE
DIENSTLEITER
NACHRICHTEN-
ZENTRALE-
LEITER
DIENSTLEITER
PERSONAL-
VERTRETER
KANTINE
KÜCHE
FAHRMEISTER
NACHRICHTER
ZIVILER
BETRIEBS-
DIENST
NACHRICHTER
FAHRMEISTER
BRANDDIENST
PERSONAL
BRANDDIENST
PERSONAL
DIAGRAMM VERWALTUNGSGLIEDERUNG
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2.2.2. Betriebsdienst
2.2.2.1.
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Dienstleiter
WA-A HBM Günter Nußbaumer
HBM Oswald Thöni
WA-B HBM Helmut Holaus
HBM Hans Heiss
Führung des Betriebsdienstes
Einteilung des Werkstättenbetriebes
ziviler Betriebsdienst (Schuster, Schneider, KFZ-Werkstätte, Spenglerei)
Dienstzeitenkontrolle
Sauberkeit in den Feuerwachen
2.2.2.2.
Fahrmeister
WA-A HBM Hanspeter Mayr
OLM Roman Holzmann
WA-B HBM Franz Klammer
OLM Günther Mayr
Einsatzbereitschaft, Kontrolle, Service und Reparatur des
gesamten Feurwehrfahrzeug- und -maschinenparkes (BF und FF)
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DIAGRAMM BETRIEBSDIENSTORDNUNG
KOMMANDANT
KOMMANDANT-STELLVERTRETER
WACHE-
KOMMANDANT
AUSBILDUNGS
OFFIZIER
BRANDVERH.
OFFIZIER
VERWALTUNGS
LEITER
DIENSTLEITER
B
NAZ-LEITER
FAHRMEISTER
NACHRICHTER
WERKSTÄTTEN-
LEITER
KANZLEI
PERSONAL
WERKSTÄTTEN
PERSONAL
KFZ
PERSONAL
REFERENTEN
BRANDVERH.
PERSONAL
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3.
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1992
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AUSRÜSTUNG DER FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
3.1.
Berufsfeuerwehr
39 Einsatzfahrzeuge
5 Anhänger
6 Boote
1 Mofa
18 Funkfixstationen incl. 70 cm Funkstrecken
2 Amateurfunkstationen
1 Flugfunkstation
38 Mobilstationen
39 Handfunksprecher
3 Funkpager
5 Postpager
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Am 3. 7. 1992 übernahm die Berufsfeuerwehr Innsbruck in der Landesfeuerwehr-
schule das erste "Gefährliche - Stoffe - Fahrzeug" von Tirol.
FAHRZEUGBESCHREIBUNG:
Type:
Führerhaus:
ÖAF 12.232 F
Motor:
Leistung:
Getriebe:
Hinterachse:
Sonderausstattung:
Fernfahrerhaus
6 Zylinder Viertakt Dieselmotor (MAN) mit Turboauf-
ladung und Ladeluftkühlung
169 KW (bei 2400 U/min)
Automatik ZF 4 HP 500 mit Retarder
Hypoidachse mit Differentialsperre
E-Generator 20 KVA
Lichtmast 4 x 1000 W-Leuchten
Schraubenkompressor (PTO) für Werkzeuge und Pumpen
BESTÜCKUNG UND EINSATZBEREICH
Das "Gefährliche Stoffe Fahrzeug" (GSF) ist für Einsätze vorgesehen, bei denen eine Ge-
fährdung für Menschen, Tiere und Umwelt durch Schadstoffe befürchtet werden muß. Die
Ausrüstung ist so abgestimmt, daß für den kleineren und mittleren Schadstoffunfall eine
effiziente Unfallhilfe geleistet werden kann.
Das GSF wurde mit dem Funk der Berufsfeuerwehr als auch mit dem Landesfeuerwehr-
funk (beide als Mobil- und Handfunk vorgesehen) ausgestattet.
Zur Ermittlung von Schadstoffdaten steht, sofern entsprechende Eingabekriterien (z.B.
Stoffname, UN-Nummer, ADR-Klasse u.a.) vorhanden sind, eine Gefahrgut-Datenbank
(GGDAT) zur Verfügung. Darüberhinaus wird eine umfangreiche Literatur, ebenfalls
Stoffdaten betreffend, mitgeführt. Für die Datenermittlung wurde im Fahrerhaus ein
eigener Arbeitsplatz (drehbarer Mittelsitz) vorgesehen.
Im Bereich der meẞtechnischen Erkundung als auch der Grobanalytik findet der Fahr-
zeugkommandant ein breites Spektrum (z.B. Infrarotkamera, Zündgrenzenwarngeräte,
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JAHRESBERICHT 1992
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Sauerstoffmeßgeräte, Gasspürgerät, Dichtemeßgerät u.ä.m.) an Meßeinrichtungen vor,
die es ihm ermöglichen, bestimmte Gefahrenlagen zu erfassen.
Der große Gerätepark von etwa 200 Gerätschaften umfaßt folgende technische Bereiche:
* Körperschutz
* Abgrenzung der Gefahrenzone
* Auffangen von Schadstoffen
* Abdichten von Leckagen
* Adsorption von Schadstoffen
* Umpumpen von Schadstoffen
* Inertisierung von Tanks
*Grobdekontamination von Mannschaft und Einsatzmaterial
an der Unfallstelle
* Erste Hilfe
FEUERWEHR
GSF
EMP
KATASTROPHENSCHUTZ
LAND TROL
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3.2.
Freiwillige Feuerwehr
48 Einsatzfahrzeuge
15 Anhänger
1 Boot
9 Funkfixstationen
25 Mobilstationen
50 Handfunksprecher
226 Funkpager
4.
EINSÄTZE
4.1.
Brandeinsätze
Einsatzart
Summe
Alarmierung FF Tirols
126
Brand
1
Alarmübung - Technischer Einsatz
2
Autobrand
42
Barackenbrand
10
Blinder Alarm - Brand
34
Böswilliger Alarm - Brand
13
Brandmeldealarm - Brand
24
Brandschutzschulung
30
Brandsicherheitswache (Flughafen u.a.)
17
Brandverdacht
82
Fehlalarm (Fehlmeldung) - Brand
25
Feuerbeschau (Betriebe)
15
Fußboden- oder Deckenbrand
6
Kellerbrand
13
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77
Müllbrand
Rauchfangbrand
1
Sonstiger Brand
53
509
Täuschungsalarm
89
Untersuchung
6
Waldbrand
Werkstättenbrand
2
Wiesenbrand
26
33
Zimmerbrand
BRANDEINSÄTZE
1.236
4.2.
Technische Einsätze
Einsatzart
Abschleppung - Assistenzleistung
Abschleppung-behördlich
Abschleppungentgeltliche Leistung
Abschleppung - Umweltschutz
Auspumparbeiten
Ausströmen von Gasen und Dämpfen
Befreiung von Menschen aus Notlage
Bergrettungsdienst-Alarmierung
Bergung von Kraftfahrzeugen
Bergung von Toten
Bienen, Hummeln, Wespen etc.
Blinder Alarm - Technischer Einsatz
Böswilliger Alarm - Technischer Einsatz
Chemieeinsatz
Einsturz von Bauwerken
Entfernen gef. Baumteile
Summe
122
799
160
365
5
25
Gesa
194
7
24
2
100
8-231
14
7
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5
Erd- oder Felsrutsch
Heizanlagen Schaden
Kranarbeit
Lawineneinsatz
6
32
12
39
Minerlaöleinsatz
7
Schadstoff-Konzentrationsmessung
113
Sicherungsdienst
Sonstiger technischer Einsatz
188
34
Sturmschaden
4
Suchaktion
3
Taucheinsatz
25
Tier in Notlage
55
Türöffnung
Unwetter, Hochwasser, Überschwemmung
9
225
Verkehrswegsicherung
202
Wasserschaden
18
Wasserunfall
31
Wasserversorgung
TECHNISCHE EINSÄTZE
4.3.
Einsatzstatistik
2.268
FEUERWEHR INNSBRUCK
Brandeinsätze 1992
-
Gesamt 1.236
Blinde Alarme 34
Brände 376
Täuschungsalarme 509
Fehlalarme 25
Sonst. Leistungen 190
Böswillige Alarme 13
Untersuchungen 89
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AL
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
JAHRESBERICHT 1992
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsätze 1987-1992
3500
3000
2500
2000
1500
1000
500
0
1987
1988
1989
1990
1991
1992
Techn.Einsätze 2079
Brandeinsätze 825
2199
2183
2922
2974
2868
689
822
915
1151
1236
Techn.Einsätze
Brandeinsätze
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsätze 1992 - Gesamtanzahl 4.104
Technische Hilfe 1055
26%
Brandeinsätze 1236
30%
Entgelt. Leistungen 1813
44%
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I AMBASSA
Set- e
0008
4.3.1. Brandmeldealarme
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
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FEUERWEHR INNSBRUCK
Tegesstunden 1992
FEUERWEHR INNSBRUCK
281 Brandmelde-Alarme
-
1992
MDL 221
79%
TBM 9
3%
FBM 51
18%
B
Verteilung nach Meldertype
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FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
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4.3.2.
Einsatzverteilung
4.3.2.1.
Nach Tagesstunden
500
400
300
200
100
0
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsatzverteilung nach Tagesstunden 1992
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23
Tages-Uhrzeit / Gesamteinsätze 4.104
4.3.2.2.
Nach Monaten
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsatzverteilung nach Monaten - 1992
500
424
408
389
400
882 374
300 286 284
200
100
°
310
337
309 305
296
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Insgesamt: 4.104
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HOURS
geet gebrute
006
FEUERWEHR DER STADT INNSBRUCK
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4.3.2.3.
Nach Stadtteilen
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsatzverteilung n. Stadtteilen - 1992
Amras
195
Arzl
Hötting
65
Hungerburg
26
Igls 22
Mühlau
69
Neu-Arzl
129
Pradi
Reichenau
464
242
272
Saggen
Stadtmitte
Vill
41
Wilten
441
Wilten-West
Ausserhalb Stadt
78
238
0
400
200
4.3.2.4.
Nach Pflichtbereich
3
2
1
593
600 800
1230
1000
1200
1400
Anzahl der Einsätze - 4.104
FEUERWEHR INNSBRUCK
Einsatzverteilung nach Pflichtbereich
0
1987 1988
1989 1990 1991
Nachbarschaftshilfe 0,122 0,174 0,151 0,184 0,274 0,238
2,782
Stadtgemeinde Ibk.
2,714 2,854 3,653 3,851 3,866
1992
Wert in Tausend
Nachbarschaftshilfe
Stadtgemeinde lbk.
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4.4.
Besondere Einsätze 1992
OUR SHOWREUER
08-halifa pullisen
12. 1. 1992:
Am südlichen Ende der Pradler Brücke war gegen 20.35 Uhr ein PKW frontal in einen Bus
der Innsbrucker Verkehrsbetriebe geprallt. Der PKW-Fahrer wurde dabei schwerstens ver-
letzt und war mit den Beinen zwischen den Pedalen derart eingeklemmt, daß sowohl Sprei-
zer als auch Bergeschere zur Befreiung der Person eingesetzt werden mußten.
NOTARZT
182
RU
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24.1.1992:
Der größte Brandschaden im Berichtsjahr ereignete sich am 24. 1. 1992 beim Brand in
der Sauna des Hallenbades im Olymp. Dorf. Die über Notruf 122 eingegangene Meldung
lautete: "Brand in einer Saunakabine im 1. Stock." Aufgrund der weithin sichtbaren Rauch-
säule wurde bereits auf der Anfahrt der zweite Löschzug nachalarmiert und nach dem Ein-
treffen an der Einsatzstelle Alarm für die FF-Einheiten Neu-Arzl und Mühlau ausgelöst,
zur weiteren Unterstützung bzw. als Ablöse wurden die Einheiten Arzl, Reichenau und
Amras nachalarmiert. Aufgrund der äußerst ungünstigen Fachkonstruktion konnte sich
der Brand über die Zwischendecke auf das gesamte Geschoß ausbreiten, ohne daß vorerst
ein gezielter Innenagriff möglich gewesen wäre. Erst nach dem teilweisen Durchbrand
der Dachhaut bzw. durch das Entfernen der blechernen Fassadenelmente konnte das
Löschwasser gezielt in den Brandraum eingebracht werden. Ein Übergreifen des Brandes
auf das brandabschnittsmäßig nicht unterteilte Hallenbad konnte verhindert werden. Ein to-
taler Ausbrand des Saunabereiches ließ sich jedoch nicht verhindern. Personen kamen
wegen der rechtzeitig eingeleiteten Evakuierung glücklicherweise nicht zu Schaden.
DIE SCHADENSHÖHE des Hallenbadbrandes bezif-
ferten die Gutachter mit rund elf Millionen Schilling,
die aber durch Versicherungen abgedeckt waren. Die
eigentliche Brandursache ist nach wie vor ungeklärt.
Ein überhitzter Saunaofen oder ein Kurzschluß in den
elektrischen Anlagen könnte nach Meinung der
Brandsachverständigen dieses Großfeuer ausgelöst
haben. Feuerwehren waren stundenlang mit der Be-
Foto: SNS
kämpfung des Brandes beschäftigt.
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JAHRESBERICHT 1992
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5.2. 1992:
Bei der Umkehrschleife der Straßenbahn im Stadtteil Igls sprang auf Grund des starken
Schneefalles eine Schneeräumgarnitur aus den Schienen.
Durch den Kombinierten Einsatz von mehreren Südbahnwinden und des Hydraulik-
spreizers aus dem THF gelang es, die Garnitur wieder einzugleisen.
S
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26. 2. 1992:
Im Bereich Wilten-West stürzte ein Sattelzug mit Limonadenkisten auf der Inntal
Autobahn A 12 auf Grund überhöhter Geschwindigkeit um. Der verletzte Fahrer wurde
geborgen und der Rettung übergeben. Mit dem KF 45 wurde der Sattelzug wieder auf die
Räder gestellt und mit dem KF 8 in die Zollfreizone geschleppt. Die FF Wilten-West be-
teiligte sich an der Bergung der über die gesamte Autobahn verstreuten Limonadenkisten.
100
26 2'92
2. 3. 1992:
Im Rahmen einer Spezialausbildung in der Remise der ÖBB am Innsbrucker Frachten-
bahnhof geriet OFM Dietmar Herskovits aus unbekannter Ursache zu nahe an den
Spannung führenden Fahrdraht am Abstellgleis des Schienentanklöschfahrzeuges. Hers-
kovits löste einen Stromüberschlag vom Fahrdraht aus und wurde vom Waggondach
in die Arbeitsgrube geschleudert. Mit schwersten Verletzungen, bzw. Verbrennungen
wurde der verunfallte Feuerwehrkamerad von seinen Kollegen und dem Notarztteam
gerettet und nach der Erstversorgung in die Universitätsklinik Innsbruck überstellt.
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JAHRESBERICHT 1992
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5.3. 1992:
Auf einer Eisplatte rutschte ein Klein-LKW in den Zuschauerbereich des Berg Isel
Sprungstadtions und verfing sich in einer Absperrung. Mit dem KF 2,5 wurde der
Klein-LKW geborgen.
8.3.1992:
Von den ÖBB wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Güterwaggon am
Gleis 69 des Frachtenbahnhofes alarmiert. Da der brennende Waggon im Gefahren-
bereich der Oberleitung abgestellt war, wurde zuerst der Waggon von den ÖBB aus
diesem Bereich geschleppt. Über Anweisung der Einatzleitung wurde die Oberleitung
stromlos gemacht und geerdet. Mit 2 HD Rohren der Berufsfeuerwehr und 2 C-Rohren der
FF Amras konnte der Brand gelöscht werden.
Die teilweise brennende Ladung wurde von Hand oder vom Hubstapler der Feuerwehr
entladen und abgelöscht.
STAUSS
HISTER 20
HYS
3'92
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10. 5. 1992:
Im Bereich des Kongresshauses wurde ein versprengtes Reh am Innufer gesichtet.
Nach vergeblichen Fangversuchen mit einem Netz wurde das Reht von einem Tierarzt
mittels Blasrohr betäubt und von einem Jagdschutzorgang in ein Waldrevier gebracht.
23. 6. 1992:
Durch den gemeinsamen Einsatz von
Berufsfeuerwehr, Rettung, Notarzt,
Christophorus 1 und Polizei gelang
es 2 Mann der Berufsfeuerwehr durch
einen riskanten Schwimmeinsatz
eine im Inn-Fluß treibende Frau zu retten.
Gemeinsam mit dem Turbinenboot der Berufs-
feuerwehr bargen die Schwimmer die Frau
und übergaben sie dem Notarzt. Die Frau
wurde mit starker Unterkühlung in die Klinik
gebracht.
Am selben Tag wurde mit dem Turbinenboot
ein Hund leben aus dem Inn-Fluß geborgen.
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18. 7. 1992:
Am südlichen Ende der Europabrücke stand ein Personenkraftwagen im Vollbrand. Die
Rauchsäule war weithin sichtbar, doch konnten die Einsatzfahrzeuge aufgrund des wegen
des Unfalles entstandenen Verkehrsstaues nur im Schrittempo zum Einsatzort vordringen.
Da durch den Auffahrunfall der Tank des PKW aufgeplatzt war, und der ausfließende
Treibstoff sofort in Brand geriet, kam für die 3 noch im PKW befindlichen Personen jede
Hilfe zu spät.
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24. 7. 1993:
Südlich des Berg Isel Tunnels hat ein talwärts fahrender Sattelzug die Mittelleitschiene
durchstoßen, diese auf ca. 200 m Länge zerstört und in der Folge insgesamt 6 PKW's
zum Teil schwer bis total beschädigt. Der Sattelzug selbst hat sich überschlagen, der Fahrer
wurde im auf dem Dach liegenden Führerhaus eingeklemmt und konnte nur mehr tot ge-
borgen werden. In den übrigen in den Unfall verwickelten PKW's wurden insgesamt 11
Personen zum Teil schwer verletzt, 4 davon mußten mit Schneidgeräten und Spreizern
befreit werden, eine Person ist noch an der Unfallstelle den schweren Verletzungen
erlegen. Die Aufräumungsarbeiten, welche gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren
Wilten-West und Mühlau durchgeführt wurden, nahmen mehrere Stunden in Anspruch.
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29. 7. 1992:
In den späten Abendstunden stürzte ein PKW mit einer Seite in eine Baugrube. Verletzt
wurde niemand, der PKW wurde mittels LKW-Kran geborgen.
31. 7. 1992:
Ein 38 to. Sattelzug fuhr auf den seit Frühjahr 1992 in Betrieb befindlichen Bremsberg
der Brenner Autobahn A 13 beim Zenzenhof wegen Bremsversagen auf. Der Fahrer war
unverletzt und das Fahrzeug unbeschädigt. Ein selbstständiges Ausfahren aus dem Brems-
berg war allerdings nicht möglich, da das Fahrzeug bis zu den Achsen in das Schotter-
bett eingesunken war.
Mit der Winde des KF 16 wurde der Sattelzug durch einfaches Einscheren aus
dem Bremsweg gezogen. Der KF 16 mußte an einem LKW verhängt werden. Die
FF Vill besorgte das Freischaufeln des Sattelzuges aus dem Schotterbett.
Zufahrt und Bremsweg
freihalten!
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8. 8. 1992:
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Brandanschlag auf die Wohnungstüre eines Innsbruck Polizeijuristen.
Tiroler Tageszeitung - Ausgabe vom 11. 8. 1992
DIE WOHNUNGSTÜR des Polizeibeamten in der Amraser Straße, auf
die der Brandanschlag verübt wurde.
TT-Foto: Zoller
Anschlag auf Wohnung
eines Polizeijuristen
INNSBRUCK (hcl). Eine bö-
se Überraschung erlebte am Wo-
chenende ein Jurist der Bundes-
polizeidirektion Innsbruck, als er
von einem Ausflug zu seiner
Wohnung in Innsbruck-Pradl zu-
rückkehrte: Die Wohnungstür
war angesengt, der Hausflur
schwarz vor Ruß. Der Beamte,
Referent für Verkehrsstrafen,
hatte noch Glück, denn eine auf-
merksame Nachbarin hatte den
Brand noch im Anfangsstadium
bemerkt und rechtzeitig die Feu-
erwehr alarmiert, die den Brand
rasch eindämmen konnte. Trotz-
dem ist der Sachschaden be-
trächtlich.
Der Täter hatte zu dem An-
schlag zwei Stoffetzen mit einer
brennbaren Flüssigkeit getränkt
und angezündet. Der Zeitpunkt
des Anschlages war besonders
heimtückisch gewählt, weil am
Wochenende viele Wohnungsin-
haber nicht zu Hause sind.
Bisher ist ein derartiger An-
schlag in Österreich nicht vorge-
kommen. Die Ermittlungen der
Polizei laufen auf Hochtouren.
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12. 8. 1992:
Im Grenzgebiet zur Stadtgemeinde Hall stieß ein PKW mit einem Traktor zusammen.
Die verletzten Fahrer mußten aus den Wracks geborgen werden und wurden von der
Rettung versorgt.
FEUERWEHR
7
31. 8. 1992:
Ein umgestürzter Baum lag über der O-Bus Leitung und dem Sillkanal. Die Einsatzkräfte
der Berufsfeuerwehr veranlaßten die Stromabschaltung der O-Bus Leitung und zerteilten
den Baum mit Motorsägen. Die Bergung des Baumes erfolgte mit dem KF 45.
WEHR
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27. 10. 1992:
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Bergung eines Verletzten aus einer Baugrube.
Kronenzeitung - Ausgabe vom 28. 10. 1992.
Riesenaufsehen erregte gestern ein Einsatz der Inns-
brucker Berufsfeuerwehr. Der 26jährige Arbeiter Sehan
Taskin war auf einer Baustelle in der Angerzellgasse von ei-
nem Gerüst etwa drei Meter tief auf eine Betondecke ge-
stürzt, von wo der vermutlich Schwerverletzte mit einem
Kran und einer Spezialtrage geborgen werden mußte.
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Die ÖBB alarmierte die Feuerwehr, daß aus einem auf dem Mattengleis des Frachten-
24. 11. 1992:
bahnhofes Innsbruck abgestellten Kesselwagens Phosphorsäure austritt.
Der Chargenkurs der Berufsfeuerwehr dichtete unter Gasschutz das Leck am Entnahme-
rohr des Kesselwagens ab.
Bereits ausgetretene Phosphorsäure wurde gebunden und entsorgt.
11860
20.0
81 088
9494 401-8
Saurewagen
Mat. Mag. Wien
Heimat Wen-West
80
1805
38
494401-8
24 14'92
2. 12. 1992:
Einsatzübung der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren von Hötting und
Hungerburg.
Übungsannahme - Brand im Hotel Restaurant auf der Seegrube.
Mittels Hubschrauber und der Nordkettenbahn wurden die Einsatzkräfte zum Einsatzort
transportiert.
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Mittels
Hubschrau-
ber wurden
Mannschaften
und Geräte auf
die Seegrube
transportiert.
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Mit einem
Suchgerät versuch-
te man unter den
Schneemassen den
Hydranten aufzu-
spüren. Leider ver-
geblich. Die Lehre
daraus: Die Stelle
wird nun durch
eine Tafel gekenn-
zeichner.
23. 12. 1992:
Vollbrand im Jugendzentrum Blaike in Völs.
Im Zuge von nachbarlicher Löschhilfe waren folgende Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr
Innsbruck im Einsatz:
ELF, 1. Gruppe, GTLF 2. Trupp, TELI, KÖF.
Unter schwerem Atemschutz wurde 1 HD-Rohr eingesetzt. Der Wasserwerfer von der
TELI-Bühne wurde über den 2. Trupp eingesetzt. Am Öffnen des Blechdaches wurde
unter schwerme Atemschutzschutz mitgearbeitet.
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5.
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BERICHTE AUS DEN REFERATEN UND SACHGEBIETEN
5.1.
Ausbildung
5.6.1. Berufsfeuerwehr
5.6.1.1.
Permanete Ausbildung
5.6.1.2.
Schwerpunkte neben der kontinuierlichen Ausbildung
*GSF-Ausbildung
* Wasserrettungsausbildung
* Tauchausbildung
*
Flughelferschulung
Kurse und Schulungen
* Grundlehrgang (5 Teilnehmer)
*
GSF-Informationskurs für GK (12 Teilnehmer)
* ABC Freitauchlehrgang (3 Teilnehmer)
* Drehleiterkurs (2 Teilnehmer)
*
*
Tauchlehrgang I (3 Teilnehmer)
Chargenlehrgang (11 Teilnehmer)
5.6.1.3.
5.6.1.4.
Ausbildungskontrolle durch Einsatzübungen und praktische Tests
Informationsveranstaltungen
*
Führungen im Rahmen der Zivildienerausbildung
* Gefahren an der Einsatzstelle für Notfallsanitäter und Notärzte
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5.6.2. Freiwillige Feuerwehr
5.6.2.1.
5.6.2.2.
5.6.2.3.
5.6.2.3.1.
5.6.2.3.2.
Permanente Ausbildung
Gemäß den Ausbildungsplänen der Kommandanten, der FF Ausbildungs-
leiter und des GGL Ausbildung wurde bei den Einheiten laufende Ausbildung
betrieben.
Schulung der Ausbildungsreferenten durch monatliche Informationsveran-
staltungen zu den Themen:
*
Sicherungstechnik bei Absturzgefahr
*Wassereinsatz
* Erste Hilfe
*
Flugzeugkatastrophe in Amsterdam
* GSF
*Winterbetrieb bei Fahrzeugen und Geräten
* Verkehrsunfälle mit eingeklemmter Person
Kurse und Lehrgängen
Lehrgänge bei der Berufsfeuerwehr
* 5. Atemschutzlehrgang (15 Teilnehmer)
Lehrgänge in der Landesfeuerwehrschule
* Atemschutzlehrgang (41 Teilnehmer)
* Maschinistenlehrgang (17 Teilnehmer)
* Gefährliche Stoffe Lehrgang I (9 Teilnehmer)
* Grundlehrgang (8 Teilnehmer)
Ser* Funklehrgang (8 Teilnehmer)
* TLF-Lehrgang (8 Teilnehmer)
* Zugskommandantenlehrgang (7 Teilnehmer)
* Vorbereitung FLA-Gold (6 Teilnehmer)
* Strahlenschutzlehrgang I (4 Teilnehmer)
* Gerätewartelehrgang (2 Teilnehmer)
* RF-Lehrgang (2 Teilnehmer)
* Einsatzleiterlehrgang (2 Teilnehmer)
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Comignis) graguis.1-15[+
(donio S) grandstand
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*
Jugendführerlehrgang I (2 Teilnehmer)
5.2.
* Jugendführerlehrgang II (2 Teilnehmer)
Geschäftsgruppe Nachrichtendienst
5.7.1. Anlagengerätestand
1 MDL Zentrale
125 angeschlossene MDL Anlagen
1 Funkbrandmeldeanlage
26 angeschlossene Funkbrandmeldeanlagen
17 angeschlossene Telephonbrandmeldeanlagen
6 elektronische Sirenenanlagen
10 elektrische Sirenenanlagen
16 Funksirenenempfänger
5.7.2. Berufsfeuerwehr
8 Personenrufempfänger
39 Handfunksprechgeräte
38 Mobilfunksprechgeräte
5.7.3. Freiwillige Feuerwehren und Katastrophendienste
226 Personenrufempfänger
50 Handfunksprechgeräte
25 Mobilfunksprechgeräte
9 Sprechfunkfixstationen mit stiller Alarmauslösung
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5.7.4. Durchgeführte Arbeiten
Brandmeldeanlagen:
Im Jahr 1992 wurde den 26 angeschlossenen Funkbrandmeldeanlagenteilnehmern
die Auflassung und Anschaltung dieses Alarmübertragungssystems auf das bestehende
MDL System im Jahr 1993 angekündigt.
Funkgesteuerte Sirenenanlagen:
Es wurden 2 elektrische Sirenenanlagen gegen elektronische ausgetauscht, sowie weitere
4 elektronische Sirenenanlagen zusätzlich montiert.
Ende 1992 konnten noch 7 elektronische Anlagen angekauft werden, die bis Mitte 1993
montiert und in Betrieb genommen werden.
Atemschutzfunkanlagen:
Nach umfangreichen Testversuchen mit verschiedenen Produkten wurden Ende des Jahres
25 Atemschutzfunksprechgarnituren, mit 6 dazugehörigen 70 cm Handfunkgeräten
angekauft.
Diese Geräte werden in die Einsatzhelme (Dräger) eingebaut und ermöglichen eine
einwandfreie Sprechfunkverständigung des Helmträgers, auch unter Atemschutz, oder
Vollschutz, mit den übrigen Einsatzkräften.
Schwachstrom- und Elektronikraum:
Aufgrund der steigenden Anzahl der dort untergebrachten elektronischen Anlagen,
wurde aus Platzgründen eine Generalsanierung des Raumes notwendig, außerdem ist
durch die steigende Anzahl der Stromverbraucher eine Klimatisierung der Räumlichkeit
erforderlich geworden.
Stille Alarmierungsgeräte Freiwillige Feuerwehr:
Es wurden 36 Funkpager für die Freiwilligen Feuerwehren im Werte von
S 300.000,- angekauft.
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Augns-000.00€ 2
EDV-Netz:
Für ein geplantes Computernetz von 14 vernetzten PC-Anlagen wurde die Planung und
Installierung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung sowie die dazugehörigen
Datenübertragungsleitungen durchgeführt.
Hausbeschallung:
Die hausinterne Beschallung wurde um eine Verstärkereinheit erweitert und die dazugehö-
rigen Schallgeber installiert.
Umbau Richtfunkanlage Hungerburg:
Auf Grund eines Neubaues auf einem Nachbargrundstück mußte die gesamte Richt-
funkanlage beim Magazin der FF Hungerburg samt Mast (ca. 1,3 Tonnen) versetzt werden.
Abbau Typhonanlagen:
Von den bisher zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren verwendeten Typhonan-
lagen wurden 1992 sieben komplette Anlagen durch Sirenenanlagen ersetzt. Somit
sind 1993 noch zwei Typhone auszutauschen.
Sirenen- und Funkmast Wilten West:
Für die FF Wilten West wurde ein neuer mehrteiliger Mast für die Montage der
neuen elektronischen Sirenenanlage und die Antenne der neuen Funkfixstation in den
hauseigenen Werkstätten gefertigt und gegen den bisherigen Typhonmast ausgetauscht.
Kleinfixstationen:
Für 7 FF Einheiten wurden neue Kleinfixstationen mit der Möglichkeit die jeweiligen
Personenrufempfänger auslösen zu können, angekauft und mit den dazugehörigen An-
tennenanlagen montiert.
Bei zwei FF Einheiten wurden die bestehenden Fixstationen entsprechend umgebaut.
Umbau Nachrichtenzentrale:
Für den geplanten Neubau der technsichen Einrichtungen in der Nachrichtenzentrale
der Berufsfeuerwehr wurde eine umfangreiche Ausschreibung bis zum Ende des
Jahres 1992 zusammengestellt.
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Planung und Vorbereitungsarbeiten Funkkanalerweiterung:
3 bisher dem Katastropheneinsatz vorbehaltene Sprechfunkfrequenzen werden im Jahre
1993 zur Verwendung im Feuerwehrdienst auf BF- und FF-Funkanlagen bestückt.
Die dafür notwendigen Planungsarbeiten und Bestellungen wurden zum Großteil
1992 durchgeführt.
Reparaturarbeiten an Funkgeräten:
Insgesamt mußten 114 Funkgeräte der Freiwilligen Feuerwehren, sowie 25 Funkgeräte
der Berufsfeuerwehr in der hauseigenen Funkwerkstätte repariert werden.
5.3.
Vorbeugender Brandschutz
sad grant ons show downchored ab
lagu see andst
5.4.
103 Kommissionierungen
32 Kollaudierungen
112 Begehungen
158 Besprechungen
10 Behördengespräche
4 Teilnahme an Vorträgen
4 Tagungen TRVB
218 Feuerbeschauen
38 Schulungen 1. Löschhilfe
1883 Brandsicherheitswachen
Geräteprüfung
Eine große Anzahl von Geräte, Maschinen und Apparate hat die Feuerwehr in ihrem Hilfe-
Sortiment. Von der Qualität diesen Ausrüstungsgegenständen hängt in der Mehrzahl
Gesundheit und Leben des Hilfesuchenden und der Helfer ab.
Das Sachgebiet Geräteprüfung ist mit 4 Mann besetzt und wird von BOK Weidacher
verantwortlich geführt. Gesetze, Vorschriften, Normen und Richtlinien bestimmen die
Abläufe der Geräteprüfung.
Im Jahre 1992 wurden im Sachgebiet Geräteprüfung folgende Gerätschaften durch die
Sachbearbeiter einer Geräteprüfung unterzogen:
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Rettungsleinen, Rollglissgeräte, Hakenleitern, Schiebeleitern, Sprungpolster, Hakengurte,
Hakenleitersicherung, Hebekissen, Steckleitern, Strickleitern, hydraulische Rettungsgeräte,
Klauengehänge, Ketten, Schäkel, Anschlagstahldrahtseile, Greifzüge, Seilrollen, Hebe-
winden, Rundschlingen, Blockstop-Geräte, Pic away Gerät und Brustsitzgurte.
6 10'92
Einmal jährliche Überprüfung einer dreiteiligen Schiebeleiter nach ÖNORM F 4022,
wobei einmal 240 kp und zweimal 160 kp pro Leiterteil bei 75° Steigung als
Prüfungslast aufgebracht werden.
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5.5.
Erste Hilfe
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Von den Lehrbefugten wurden neben der laufenden Ausbildung der Berufsfeuerwehr
folgende Kurse durchgeführt:
*Bedienstete der Mutterer Alm Bahn
*Rotes Kreuz Seminar Groẞunfall Teil I
1 Tag
1/2 Tag
* 4 Schulungsabende für die 1. Hilfe-Beauftragten der FF-Einheiten
*Teilnahme am Innsbrucker Notfallsymposium
5.6.
Schneiderei
5.7.
In der Schneiderei der Berufsfeuerwehr wurden im Jahre 1992 neben den laufenden
Reparaturen an sämtlichen Bekleidungssorten der BF und FF unter anderem auch 253
Hosen, 60 Uniformblusen, 97 Blusen Einsatzanzug, 18 Kochmäntel, 84 Handtücher und
diverse andere Kleidungsstücke neu angefertigt.
Fachausschüsse und Tagungen
Branddirektor Ing. Peham
Brandd. Stellvertreter Nalter
BR Baldemaier
BR Pescoller
BK Ing. Wegscheider
3 Tagungen Fachausschuß Berufsfeuerwehren
2 Tagungen Fachausschuß Feuerwehrtechnik
1 Tagung ÖBFV Wasserdienst
2 Tagungen Flugdienst
4 Tagungen TRVB
1 Tagung Sicherheit im Krankenhaus
2 Vorträge Brandmeldeanlagen
1 Vortag Brandschutz in E-Anlagen
1 Tagung BF-Ausbildung
2 Tagungen ÖBFV AK 4.6. Gefährliche Stoffe
1 Tagung ÖBFV AK 4.4. Verkehrsanlagen
1 Tagung Kuratorium für das Rettungswesen
in Tirol
1 Tagung VII. Innsbrucker Notfallsymposium
1 Tagung Zentraleuorpäischer Kongress für
Katastrophenbewältigung
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