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Freiw. Feuerwehr Innsbruck
47. Jahresbericht
über das 64. Vereinsjahr 1921.
Die freiwillige Feuerwehr erstattet hiemit den Jahresbericht über
das abgelaufene 64. Vereinsjahr und ist auch heuer wieder genötigt, den-
selben infolge der enormen Druckkosten in gedrängtester Kürze zu halten.
Die Berufswehr der freiw. Feuerwehr hatte im Berichtsjahre
111 Ausrückungen, gegen 88 im Vorjahre, zu Kaminbränden, Zimmer-
bränden, Boden- und Kellerbränden, Barakenbränden usw. zu verzeichnen.
Größere Brände im Stadtgebiete, wo auch die freiw. Feuerwehr eingreifen
mußte, waren 2 und zwar am 2. Dezember der Heizhausbrand im Co-
losseum und am 7. Dezember der Tischlerwerkstättenbrand in der Ma-
schinenfabrik Kinz am Westbahnhofe.
Nach auswärts wurde die Feuerwehr zweimal gerufen. Einmal
nach Sötting zum Brande eines Bauernhauses am 15. März und zu
einem Großfeuer nach Hall am 15. Dezember, zu welch' letzterem der
Land-Löschtrain der 2. Kompagnie ausrückte und tatkräftigst eingegriffen hat.
Blinde Alarmierungen erfolgten 24.
Feuerwachen wurden beigestellt für das Stadttheater, Colosseum,
Kammerspiele, Löwenhaustheater und Arbeiterheim.
Auch im abgelaufenen Jahre wurde wieder fleißig geübt und
sind folgende Uebungen zu verzeichnen: Hauptübungen 2, Kompagnie-
übungen 30, Steigerübungen 47 und Wassermannschaftsübungen 22.
Kompagnieversammlungen fanden 39 und gesellige Veranstaltungen
15 statt.
Am 7. August wurde auf dem Berg Jsel ein großes Sommerfest
abgehalten, daß von Nah und Fern äußerst zahlreich besucht war und
für die Kompagniekassen ein nettes Scherflein abgeworfen hat.'
Auch war die Innsbrucker Feuerwehr beim kärntnerischen Landes-
Feuerwehrtag am 15. August in Villach durch eine 40 Mann starke Abord-
nung vertreten und wurde dabei das bestehende innige Freundschaftsver=
BERUFSFEUERWEHR IBK
GESCHENK 2003
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hältnis zwischen den Kameraden von Villach und Innsbruck wieder
neuerdings gefestigt und enger geknüpft.
Auch im abgelaufenen Berichtsjahre können wieder einige be=
merkenswerte Neuerungen gemeldet werden, nämlich die Automobilisierung
der Berufswehr der freiw. Feuerwehr, die über Anregung des Brand-
direktorstellvertreters Sailer ins Leben gerufene Musikkapelle der freiw.
Feuerwehr Innsbruck und die Einteilung der Ordnungsmannschaft unter
Beibehaltung ihres Kommandos in die bestehenden 6 Kompagnien.
Stand der Kassen:
a) Unterstützungskasse:
Vermögensstand am 31. Dezember 1921
b) Verwaltungskasse:
Vermögensstand am 31. Dezember 1921.
c) Kriegerunterstützungsfond:
K 152.661.42
K
8.526-44
K 1.367.60
Reffungs-Abteilung der Freiw. Feuerwehr
Innsbruck.
Vermögensstand am 31. Dezember 1921.
Diplome erhielten für
40 jährige Dienstzeit:
11. Kompagnie: Josef Abert und Josef Mitterhofer sen. und Johann Farbmacher
der Ill. Kompagnie
25jährige Dienstzeit:
Wilhelm Kerber II. Kompagnie, Karl Rauter und Paul Steiger III. Kompagnie,
Siegfried Ortler IV. Kompagnie, Sylvester Grubauer V. Kompagnie.
Anton Gasser und Eduard Gheri, Rettungsabteilung.
20 jährige Dienstzeit:
1. Stompagnie:
V. Kompagnie:
Emil Kirchberger
11. Kompagnie:
August Margreifer sen.
Johann Lener
Johann Blattner
Nikolaus Steger
Johann Bosauk
VI. Kompagnie:
III. Kompagnie:
Johann Krennmüller
Josef Sailer
Anton Gaim
Josef Gaugg
IV. Kompagnie:
Rudolf Fiegl
1. Kompagnie:
Anton Norz
Ottokar Weiser
Karl Schiend!
Nikolaus Graẞmayr
10 jährige Dienstzeit:
II. Kompagnie:
Josef Golger
Sigmund Durnwalder
15. Jahres-Bericht
für die Zeit vom 1. Jänner bis 31. Dezember 1921.
it Vorliegendem beehrt sich die Rettungsabteilung der freiw. Feuerwehr
Innsbruck, den sagungsmäßigen Tätigkeitsbericht über das abgelaufene
15. Vereinsjahr ihren verehrten Wohltätern, Freunden und Gönnern in aller
Kürze zu unterbreiten, nachdem wegen des zu hohen Kostenaufwandes die
verfügbaren Barmittel es nicht erlauben, ausführliche Rechenschaft über die
gesamte Tätigkeit auf dem Gebiete des Rettungswesens und die Geldge-
barung in einer mehrseitigen Druckschrift, so wie es in früheren Jahren
geschehen ist, ablegen zu dürfen.
Vorerst sei eines Anlasses gedacht, der alle ausübenden und besonders
die Gründungs-Mitglieder mit besonderem Stolze und aufrichtiger Freude er-
erfüllt. Am 11. April 1922 waren es 15 Jahre, als sich eine kleine Schar
beherzter Männer im Großgasthofe Breinößl, getragen von dem Vertrauen
der um die Sache besonders interessierten Körperschaften zur gründenden
Versammlung der Reffungsabteilung unter dem Vorsitze des damaligen ver-
dienten Branddirektors Herrn Professor Viktor B. Graff zusammenfand. Nach
der Berichterstattung über die, dank der vorzüglichen Unterstützung des Ge-
meinderates der Landeshauptstadt Innsbruck, des Kommandos der freiw.
Feuerwehr, der Stadtsparkasse, des Landes- und Frauenhilfsvereines vom
Roten Kreuze und vieler 'anderer zum Großteile abgeschlossenen Vorarbeiten,
sowie Annahme der bereits behördlicherseits genehmigten Satzungen wurde
die Wahl des Ausschusses vorgenommen, welchem heute noch ohne Unter-
brechung nebst den Herren Abteilungsärzten, Ehrenmitgliedern Dr. Franz
Hörtnagl und Dr. Viktor Tschamler, die Herren Leo Stainer als Obmann,
Anton Gasser als dessen Stellvertreter und Ferdinand Nessler als langjähriger
1. Schriftführer und nunmehriger 1. Kassier angehören.
Seit der Gründung im Jahre 1907 sind bis Ende 1921 insgesamt
30.278 Hilfeleistungen, ausgenommen die Kriegsfälle, welche die große Zahl
61.027 erreichten, zu verzeichnen. Im Berichtsjahre trat die Reffungsabteilung
in 1982 fällen in Tätigkeit, davon bei Tage 1704 und bei Nacht 262 mal.
Betroffen wurden 883 Männer, 978 Frauen und 105 Kinder. 16 Ausfahrten
waren blind. Erste Hilfe bei Unfällen wurde 629 mal geleistet, damit
verbundene Transporte 288 und Hilfeleistungen in der Rettungsstation
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341. In 68 Fällen intervenierte ein Arzt bei vorkommenden Unfällen. 1631mal
wurde mit dem Kraftwagen ausgerückt, außerdem in 4 fällen fahr- oder
Tragbahren sowie Einspänner und sonstige Fahrzeuge in Verwendung ge-
nommen. Eine starke Inanspruchnahme der Mitglieder fand im Jahre 1921
durch die Beistellung von 373 Stadttheater-, 131 Löwenhaustheater- und 184
Colosseumsambulanzdienste statt, wobei wiederholt Hilfeleistungen zu ver-
zeichnen waren. Пebsfbei wurden 30 Sanitätswachen, hauptsächlich zu Bränden
und sportlichen Veranstaltungen, beigestellt. Der wackeren Samariterschaft,
welche unentwegt frotz der Schwierigkeit der Lebensverhältnisse treu ihrem
Samariterideale die satzungsgemäß übernommenen Pflichten opferfreudigst
auf das strengste erfüllte und ihre Dienste vollständig unentgeltlich zum
Wohle des nächsten leistete, sei an dieser Stelle der innigste Dank aus-
gedrückt.
Das abgelaufene Vereinsjahr stand im Zeichen geldlicher Krisen, die
die Rettungsabteilung in eine sehr schwierige Lage versetzten, ja sogar bei-
nahe vor die unerbittliche Notwendigkeit stellten, den Betrieb des Rettungs-
autos einstellen zu müssen.
Die vollkommene Entwertung unserer Krone hatte eine derartige Preis-
steigerung zur Folge, daß wir im heurigen Kassenbericht bereits auf eine
Millionengebarung hinweisen können. Die gefamte Vermögensgebarung
stellt sich wie folgt dar: Verwaltungsfonds-Einnahmen K 550.841-03, Aus-
gaben K 984.567.04, daher Abgang K 433.726-01, Kraftwagenfonds: Ein-
nahmen K 968.945-39, Ausgaben K 1,199.527.70, daher Abgang K 230.582-31,
Stiftungsfonds-Einnahmen K 647.828-17, Ausgaben K 488-70, Samariter-
Hausbaufond K 12.042.12, Ausgaben keine.
Die gesamten Einnahmen
belaufen sich daher auf K 2,179.656-71, die Ausgaben auf K 2,184.583.44,
sodaß der gesamte Vermögensabgang K 4.926.73 beträgt. Vergleicht man
diesen schließlichen Schuldenstand mit dem anfänglichen Reinvermögen von
K 211.469.63, so ergibt sich eine Vermögensverminderung von K 216.396.36.
An fremden Valuten sind vorhanden £6., L. 75.45 und mk. 537.62.
Unsere Dankespflicht gilt vor allem dem wohllöblichen Gemeinderate
der Landeshauptstadt Innsbruck, welcher sich wiederholt mit der Sanierungs-
frage der Rettungsabteilung eingehend befaßte und uns seine möglichste
Unterstützung durch Erhöhung der Jahressubvention auf 150.000 K ange-
deihen ließ, der Sparkasse für die Gewährung eines größeren Darlehens,
dem hohen Landtage, dem Landes- und Frauenhilfsverein vom Roten Kreuze,
sowie sämtlichen übrigen Körperschaffen für die laufenden Zuwendungen,
der verehrlichen Presse, der freiw. Feuerwehr Innsbruck und allen Freunden,
Wohltätern und beitragenden Mitgliedern.
Als wichtigste Angelegenheiten im abgelaufenen Jahre sind hervorzu-
heben: die am 12. April 1921 im Hotel Goldener Adler" stattgefundene
14. Jahres-Hauptversammlung der Rettungsabteilung der freiw. Feuerwehr
Innsbruck, welche die Herren Bürgermeister Wilhelm Greil, Branddirektor
Franz Innerhofer, Kommerzalrat Ing. Julius Gruder, Ehrenmitglied Dr. Viktor
Tschamler sowie mehrere Mitglieder der Kommandantschaft der freiw. Feuer-
wehr Innsbruck mit ihrem Besuche beehrten. Nach Entgegennahme der Berichte
der Amtswalter, drückte der Herr Bürgermeister der Abteilung den Dank und
die Anerkennung des Gemeinderats aus. Es wurden bei derselben mehrere
Anträge von großer finanzieller Auswirkung im falle ihres Gelingens ein-
gebracht, so ein Anfuchen an die Stadtgemeinde Innsbruck um Gewährung
der Einhebung eines 5 eigen Wohlfahrtszuschlages zur bereits bestehenden
fremdensteuer, welche weder den Gemeindehaushalt berührte noch die ein-
heimische Bevölkerung belastef hätte, sondern nur von den valutenstarken
Ausländern zu tragen gewesen wäre. In der folge erwies sich jedoch dieser
Plan aus steuertechnischen Gründen als undurchführbar und zerfiel somit
in nichts. Ein gleiches Schicksal erfuhr eine Eingabe an den Gemeinderat
um Uebernahme der ständigen Mannschaft in städtische Dienste und um
Bezahlung der Gebühren für die Diensttelephone durch Ablehnung aus
prinzipiellen Gründen. Damit war die Sorge für die Aufbringung der er-
forderlichen Geldmittel wieder zum größten Teile der Rettungsabteilung selbst
überlassen.
Durch den Tod erlitten wir schmerzliche Verluste an beitragenden mit-
gliedern und Gönnern. Durch denselben wurde uns ein allzeif eifriges
Mitglied in dem Kameraden Franz Josef Tusch, Gemeindesekretär in Hötting,
entrissen, der trotz seines vorgerückten Alters durch 5 Jahre der Abteilung
als ausübender Samariter angehörte und im Jahre 1912 über sein Ansuchen
in den Stand der Mitglieder außer Dienst übersetzt wurde. Derselbe war
bis zu seiner letzten Stunde ein warmer förderer der Samaritersache,
Eine große Anzahl Kameraden gaben ihm mit Fahne das Geleite zur letzten
Ruhestätte. Wir wollen ihnen allen ein ehrendes Angedenken bewahren.
Während des Jahres erschienen mehrmals Notrufe in den Innsbrucker
Tagesblättern, die die Bevölkerung auf die schwierige finanzielle Lage der
Rettungsabteilung aufmerksam machten. Es wäre aber wohl kaum gelungen,
hievon einen Ausweg zu finden, wenn nicht die Gründung eines Aktions-
komitees glücklich in die Wege geleitet worden wäre, das sich die ehrenvolle
Aufgabe zu eigen machte, vorweg den Schuldenstand der Rettungsabteilung
zu filgen, die Bewerkstelligung dringend notwendiger Anschaffungen zu er-
möglichen und überdies noch einen Fond als Betriebsreserve für die nächste
Zeit zu sichern.
Darum machte sich in ganz besonderem Maße Herr Kommerzialrat Ing.
Julius Gruder, welcher seit Gründung dem erweiterten Ausschusse der Ab-
teilung angehört, verdient und nur dessen unermüdlicher, keinerlei Opfer an
Zeit und Mühe scheuenden, zielbewußten Arbeit als Obmann dieses Komitees
ist es zu verdanken, wenn dieses Werk mit einem vollen, wenn auch noch
nicht abschließenden Erfolg gekrönt wurde, wofür ihm der herzlichste Dank
nicht nur der Abteilung, sondern der gesamten Mitbürgerschaft, in deren
Interesse derselbe wirkt, gebührt.
Zum Schlusse richten wir an die gesamte Bevölkerung die herzliche
Bitte, uns durch werktätige Hilfe und geldliche Unterstützung die Fortsetzung
unseres Samariterwerkes auch im kommenden Jahre zu ermöglichen.
Innsbruck, im April 1922.
Für den engeren Ausschuß der Rettungsabteilung der freiw. Feuerwehr Jnnsbruck
Der 1. Schriftführer:
Hans Müller.
Der 1. Geldwart:
Ferdinand Nessler.
Der Obmann:
Leo Stainer.
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Mitgliederstand
vom 31. Dezember 1921.
Beitragende Mitglieder: 820.
Ehrenmitglieder: Dr. Franz Hörtnagl, Dr. Viktor Tschamler, Dr. Otto Kölner,
Leo Stainer, Hans munding, Josef Elsensohn.
Mitglieder außer Dienst: Rat Amadäus Simath, Johann Tusch, Edmund Lorenz,
Hans Hörtnagl, Heinrich Schanz, Heinrich Bederlunger.
Erweiterter Ausschuß: Franz Jnnerhofer, Josef Sailer, Josef Gasteiger, Roman
Scheran, Karl Dietrich, Siegfried Ortler, Josef Kirchebner, Anton Gaim,
Dr. Otto Janowsky, Josef Knapp, Franz Fischer, Hofrat Dr. Adolf Kutschera,
Kom. Rat Ing. Julius Gruder und Edmund Lorenz.
Engerer Ausschuß: Aerzte: Dr. Franz Hörtnagl und Dr. Viktor Tschamler, Ob-
mann: Leo Stainer, Stellv.: Anton Gasser, Schriftführer: Hans
Müller und Karl Künzel, Geld warte: Ferdinand Nessler und franz Stranner,
Gruppenführer: Josef Elsensohn und Jakob Schuler, deren Stellv.:
Josef Dinkhauser und Josef Torggler, Gerätewart: Johann Frank.
Geprüfte freiw. Samariter: Amminger Ludwig, Anthofer Emil, Bucher Franz, Duffek
Josef, Ecker Josef, Epp Johann, Singer Theodor, Gastl Josef, Gehri Eduard,
Haidegger Max, Haiderer Anton, Jwanusch Franz, Janesch Karl, Kacicnik
Karl, Kovar Rudolf, Lamprecht Ferdinand, Laviat Wilhelm, Löbel Alfred,
Loidolt max, Mayer Leopold, maurer Andreas, Mazagg Johann, Minatti
Dominikus, mitterberger Alois, Murr Karl, Nair; Ferdinand, Nessizius Gustav,
Oberthanner Johann, Petry Rudolf, Pieringer Josef, Rauth Alois, Rohm franz,
Sailer Adalbert, Sailer Philipp, Sauerwein Anton, Scheiring Alfons, Schön
franz, Schumann Karl, Torggler Ignaz, Wacker Ferdinand.
Ständige Mannschaft: Johann Konzett, Wilhelm Hueber, Rudolf Federspiel, Josef
Weirather.
Aufruf!
mit Rücksicht darauf, daß die letzten Kassebestände infolge erneuter großer Aus-
gaben in kürzester Zeit aufgebraucht sind und die Rettungsabteilung dann neuerdings
vor einer Katastrophe steht, bittet der Ausschuß alle Gönner und beitragenden mit-
glieder durch Widmung von Zuwendungen und Erhöhung der Mitgliederbeiträge den
Fortbestand derselben zu sichern.
VEREINSBUCHDRUCKEREI INNSBRUCK
IV. Kompagnie:
VI. Kompagnie:
Josef Norer
August Werth
Alois Hauswikka
Alois Hundertpfund
Rellungsabteilung:
V. Kompagnie:
Johann Kraus
Josef Dinkhauser
Leopold Mayr
Die laufenden Geschäfte wurden in einer Jahreshauptversammlung,
10 Kommandantschafts-Sizungen, 4 erweiterten Ausschuß-Sizungen und
6 Gerätemeister-Sizungen erledigt.
Mit Tod abgegangen sind unsere Kameraden:
Peter Moser 1. Kompagnie, Alois Nagl III. Kompagnie, Paul
Golfer III. Kompagnie, Fidel Steiger III. Kompagnie, Alois Geiger III. Kom-
pagnie, Alois Lener IV. Kompagnie, Josef Leckner V. Kompagnie, Kassian
Riedl V. Kompagnie, Franz Kofler VI. Kompagnie.
Ein ehrendes Gedenken wollen wir den Dahingeschiedenen stets
bewahren.
Mitgliederstand:
1. Kommando:
Innerhofer Franz, Branddirektor
Sailer Josef, Branddirektorstellvertreter
Rohn Friedrich, Magazinsverwalter
Sunkovsky Mar, Adjutant und I. Schriftführer
Knapp Josef, II. Schriftführer
Zösmayr Bernard, Adjutant
Gasteiger Josef, Hauptmann der I. Kompagnie
Pitscheider Julius, Hauptmannstellvertreter
Scheran Roman, Sauptmann der II. Kompagnie
Kerber Wilhelm, Hauptmannstellvertreter
Dietrich Karl, Hauptmann der III. Kompagnie
Knapp Josef, Hauptmannstellvertreter
Ortler Siegfried, Hauptmann der IV. Kompagnie
Sailer Philipp, Hauptmannstellvertreter
Kirchebner Josef, Hauptmann der V. Kompagnie
Müller Kassian, Hauptmannstellvertreter
Sailer Josef, Hauptmann der VI. Kompagnie
Gaim Anton jun., Hauptmannstellvertreter
Kohlegger Josef, Obmann der Ordnungsmannschaft
Gaim Anton sen., Obmannstellvertreter
Stainer Leo, Obmann der Rettungsabteilung
Gasser Anton, Obmannstellvertreter
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2. Mannschaftsstand:
a) Freiw. Feuerwehr:
Kommando
1. Kompagnie
5 Mann
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II.
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"
III.
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"
IV.
45
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59
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"
VI.
"
"
Außer Dienst
Rettungsabteilung
Zusammen 419 Mann
b) Berufswehr der freiw. Feuerwehr:
12 Mann
Held Xaver, Wachkommandant, Praty Anton, I. Wachkommandantstellv.
Ceschi Ferdinand, II.
c) Rettungsabteilung:
"
2 ständige Sanitätsmänner und 2 ständige Kraftwagenführer.
3u erwähnen wäre noch die korporative Beteiligung der Feuer-
wehr an der am 24. April stattgefundenen großen Anschlußkundgebung
an das deutsche Mutterland.
Dem Gemeinderate der Landeshauptstadt Innsbruck, allen Freun=
den und Gönnern des Feuerwehrwesens sowie der gesamten Innsbrucker
Presse sei an dieser Stelle für das immer bewährte Entgegenkommen der
beste Dank hiemit zum Ausdrucke gebracht.
Innsbruck, 31. Dezember 1921.
Gut Heil!
Der Branddirektor:
Franz Innerhofer.
Druckerei und Verlagdanstalt R. & M. Jenny, Innsbruc