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XI. Jahres Bericht
der
Freiwilligen Feuerwehr
in
Innsbruck
für das 28. Vereinsjahr 1885.
Im Selbstverlage der freiwilligen Feuerwehr.
Wagner'sche Univ.-Buchdruckerei in Innsbruck.
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XI. Jahres-Bericht
der
Freiwilligen Feuerwehr
in
Innsbruck
für das 28. Vereinsjahr 1885.
Im Selbstverlage der freiwilligen Feuerwehr.
Wagner'sche Univ.-Buchdruckerei in Innsbruck.
BERUFSFEUERWEHR IBK
GESCHENK 2003
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Schon wieder ist ein Jahr unaufhaltsam mit Flügelschnellig-
keit verstrichen, welches gar viele nothwendige Veränderungen in
der hiesigen freiwilligen Feuerwehr mit sich führte, die jedoch ein
frohes Echo in jeder für diesen humanen Verein ehrlich fühlenden
Brust hervorgerufen und als nothwendig erkannt, freudigst begrüßt
wurden.
Es ist dies die sehnlichst erwünschte Reorganisation, die Sa-
nirung eines hinsiechenden Körpers, der noch vor einem Decennium
gesund und kräftig, mit offener Stirn, geraden Schrittes seinen
Weg verfolgte und frohen Muthes in die Zukunft schauen konnte.
Und hauptsächlich Pegger war es, der unsere freiwillige
Feuerwehr auf eine solche Stufe gehoben, daß man mit Stolz zu
sagen berechtiget war, keine Stadt gleicher Größe könne eine solche
aufweisen, ja daß die meisten größeren Städte mit Neid auf uns
blicken konnten.
Dieses glückliche Verhältniß sollte aber nicht lange währen,
denn der grausame Tod entführte unsern Oberkommandanten und
mit ihm auch Frieden und die Eintracht.
Aeußerlich zwar blieb die Feuerwehr lange noch ein impo-
santer Körper, aber im Innern griff mehr und mehr eine Zer-
setzung seiner besten Kräfte um sich, da vielleicht auch zu wenig
Rücksicht genommen wurde, ob wohl alle Chargen hiezu befähigt
waren. Solches mußte unbedingt zu einer Katastrophe führen, die
denn auch heuer eintrat, vom gegenwärtigen Oberkommandanten
aber, im Vereine mit Ihnen, meine Herren, so weit zum Heile der-
selben gelenkt wurde, daß bei fernerem eifrigen und einträchtigen
Zusammenwirken die Hoffnung nicht unberechtigt erscheint, daß die
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Feuerwehr wieder jene Stelle einnehmen werde, die ihr gebührt.
Es ist nicht nothwendig, daß die freiwillige Feuerwehr Innsbrucks
ein halbes Tausend zählt, sondern daß sie gesund, von den gleichen
Principien durchdrungen, ihrer vorgeschriebenen Bahn treu bleibt,
nur den einen Feind „das verheerende Element" kennt, zu dessen
Bewältigung sie berufen ist und immer den Wahlspruch hochhält:
,Einigkeit macht stark".
Durch die Anschaffung der Dampfsprize wurde dem Feuer-
löschwesen in Innsbruck ein mächtiges Hilfsmittel geschaffen, welches
unter richtiger, spezieller Leitung, guter Führung, einheitlichem Zu-
sammenwirken mit der Feuerwehr, durch strenge Unterordnung unter
das gemeinsame Kommando der freiwilligen Feuerwehr im Noth-
falle große Dienste leisten kann, andernfalls aber zu bedenklichen
gefährlichen Catastrophen führen könnte, wie sich das beim Brande
in St. Nikolaus am 12. Dezember 1884 in so schlagender Weise.
herausstellte. Zugleich hat es sich aber auch gezeigt, daß die Feuer-
wehr noch lange nicht entbehrlich ist, auch wenn mehrere Dampf-
sprigen zur Verfügung wären.
Durch die Aufstellung von bezahlten Feuerwehr-Abtheilungen
für die Dampfspriße und für den Wachedienst ist ein neues Element
in das Feuerwehrwesen hineingeschoben worden, das wir neidlos
betrachten können und von welchem wir wünschen, daß es denn ge=
stellten Anforderungen auch entspreche, daß es im einträchtigen Zu-
sammenwirken mit der freiwilligen Feuerwehr sich nicht einbilde
über uns, sondern unter uns stehend neben und mit uns zur Ab-
wendung und Bekämpfung von Feuersgefahr wirke und so einem
gemeinsamen uns allen hohen Ziele zustrebe
"Dem Feuer zum Truz.
Dem Nächsten zum Schutz."
Die Kommandantschaft der freiwilligen Feuerwehr und der
erweiterte Ausschuß, sowie beigezogene Vertrauensmänner haben die
Statuten, die Dienst, Signal- und Geschäfts-Ordnung, die Unter-
stützungskasse-Statuten in einer Reihe von langen eingehenden Be-
rathungen einer gründlichen Durchsicht und wesentlichen Umwand-
lung unterzogen, deren Resultat Ihnen heute vorgelegt wird, und
das Sie vorurtheilsfrei prüfen wollen und glaubt Ihnen der Aus-
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schuß die Annahme der Anträge empfehlen zu können, ohne den
Vorwurf unfehlbar sein zu wollen, auf sich zu laden.
Nach Rechtsgiltigwerden dieser neuen Geseze kann die Kom-
mandantschaft und der erweiterte Ausschuß sich wieder mehr den
speziellen, technischen anderen Fragen widmen, als dies in letzter
Zeit der Fall war, aber wenn auch scheinbar die Arbeit ruhte, so
fönnen wir mit Beruhigung und ohne Ueberhebung versichern, daß
in der Kommandantschaft nie so fleißig gearbeitet wurde, wie in
der Zeit vom Schützenfeste bis jetzt, und jeder, der sich die Mühe
nimmt die neuen Vorlagen mit den alten Statuten u. s. w. zu
vergleichen und sie zu studiren, wird sagen müssen, daß da in aller
Stille ein großes Stück Arbeit geleistet wurde.
Die Leitung würde dies nicht so scharf betonen, wenn ihr
nicht zu Ohren gekommen wäre, daß sich in einigen Kreisen eine
gewisse Unzufriedenheit über die scheinbare Unthätigkeit der Leitung
geltend mache und hofft, daß nunmehr auch die anderen Dinge Zeit
zur Erörterung finden werden.
Was uns nun vor Allem Noth thut ist die Einigkeit in dem
Streben nach dem ernsten Ziele als oberste Richtschnur festzuhalten
und nicht wieder an den Grundlagen der Neuorganisation, bevor
sie sich bewährt oder als schädlich erwiesen, zu rütteln.
Ferner uns jene technischen Fertigkeiten und taktischen Kennt-
nisse anzueignen und zu erweitern, die zur Erfüllung unseres Be-
rufes um so unerläßlicher, je schwächer wir an Zahl sind.
Nothwendig ist es ferner uns durch unsere Haltung das Ver-
trauen und die Achtung der Einsichtigen zu erwerben oder zu er=
halten und jenen noblen Herren, die für alle möglichen überflüssigen
Dinge Zeit finden, aber es unter ihrer Würde halten, unsere Kame-
raden zu sein, zu zeigen, daß die Wohlanständigkeit keineswegs an
Allotria und Feschseinwollen gebunden ist, daß Feuerwehrarbeit
nicht schändet, so wenig als Arbeit überhaupt schändet, wohl aber
Faulheit, Interessenlosigkeit gegenüber einem Institute, das den Schutz
von Menschen und Werthen auf seine Fahne geschrieben, dieser
Fahne folgt und dies um so stolzer behaupten und beweisen kann,
als man der neuen Feuerwehr nicht vorzuwerfen berechtigt ist, sie
betreibe das Kneipen u. dgl. als Haupt, das Feuerlöschwesen als
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Nebensache. Darum muß es vor Allem dankend anerkannt werden,
daß jetzt, wo nicht mehr zahlreiche Bummeleien Entschädigung für
die anstrengende Arbeit bei Uebungen und Bränden bieten, trotzdem
noch viele sich diesem Berufe selbstlos widmen, denen am Ende
wenig Schaden aus einer Feuersbrunst erwachsen kann, und muß
es um so lebhafter bedauert werden, daß so viele junge, kräftige
Männer, die große Werthe verlieren und großen Schaden durch
Feuersbrunst erleiden können, stolz und sich für zu gut, zu fein
halten, unserem Institute Kopf und Arm zu leihen und sich einem
Dienste zu widmen, dessen Gemeinnüßigkeit wohl keiner Erörterung
unter uns bedarf.
Aber alle diese Schwierigkeiten können überwunden werden
und kleinlaut werden die Spötter und Tadler sich verkriechen, und
diejenigen, die eines guten Willens sind zu uns kommen und in
unsere Reihen treten, um vereint mit uns zu wirken, wenn wir
mit gutem Beispiele voranleuchten und festhalten in Wort und That
an dem Motto: Einer für Alle und Alle für Einen.
Dieses vorausgesendet wollen wir nun nochmals sehen, was
Bemerkenswerthes im vergangenen Jahre vorgekommen und es folgt
daher in Kürze eine chronologisch geordnete Aufzeichnung.
Am 19. Jänner Beerdigung des Ordnungsmannes Michael
Maaß.
Am 26. Februar fand in Kraft's Veranda unter dem
Vorsitze des Oberkommandanten Herrn Victor Baron Graf und der
Anwesenheit des Herrn Bürgermeisters Dr. Falk die ordentl. General-
Versammlung statt, in welcher Hauptsächlich darauf hingewiesen
wurde, daß unsere freiwillige Feuerwehr eigentlich doch nicht auf
jener Stufe der Vollkommenheit stehe, auf welche sie vermöge ihrer
immerhin guten Organisation und der ihr zu Gebote stehenden
Mittel stehen könnte und als Hauptursache dieses Uebels das Fern-
bleiben des bürgerlichen Elementes bezeichnet wurde.
Nach Berichterstattung der Kassiere Hermann Hueber und A.
Nußbaumer kam die Existenzfrage der Feuerwehr zur Sprache, in
welcher nach längerer Debatte der Antrag gestellt wurde, daß die
Versammlung erklärt, die freiwillige Feuerwehr in Innsbruck als
aufgelöst zu betrachten und die Gemeinde-Vertretung zu ersuchen,
7
-
die Neuorganisirung vorzunehmen. Nachdem aber nur 185 Mit-
glieder anwesend waren und drei Viertheile erforderlich sind, so
wurde statutengemäß in 14 Tagen eine neue General-Versammlung
einberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Theilnehmerzahl be-
schlußfähig ist. Dieselbe fand am 11. März in Kraft's Veranda
statt, welche nach größerer Diskussion den kombinirten Antrag stellte:
"Die freiwillige Feuerwehr Innsbrucks löst sich mit dem heutigen
Tage auf; die Mitglieder verpflichten sich jedoch bis zur Neubil-
dung einer freiwilligen Feuerwehr im Dienste zu bleiben; die Auf-
lösung hat zum Zwecke die Reorganisirung der Feuerwehr", welcher
Antrag ohne Debatte einstimmig angenommen wurde und der Vor-
sitzende erklärte hiemit die Feuerwehr als aufgelöst.
Herr Bürgermeister dankte sodann namens der Bewohner
Innsbruck für ihr stets opferwilliges, muthiges und energisches Ein-
2 greifen bei fast jedem Brande, und sprach schließlich die Hoffnung
auf ein frohes Wiedersehen wenigstens sehr vieler der Anwesenden
bei einer Feuerwehr-Versammlung in kürzester Zeit aus und schloß
mit einem dreifachen „Gut Heil!" auf die Feuerwehr.
Der Vorsitzende richtete noch die Bitte an die Stadtvertretung
die neu zu bildende Feuerwehr ebenso materiell zu unterstützen, wie
die soeben aufgelöste.
Am 2. Mai fand die Beerdigung des Ordnungsmannes
Andrä Ueberbacher statt.
Am 9. Mai fand die konstituirende Versammlung der Feuer-
wehr statt.
Nach Begrüßung des Herrn Bürgermeisters verlas der bis-
herige Oberkommandant Baron Graff die vom hiezu bestellten Ver-
trauens-Comité aus- resp. umgeänderten Statuten Paragraph für
Paragraph, welche von der Versammlung einstimmig angenommen
wurden. Es sind darin einschneidende Aenderungen vorgenommen
und namentlich ist der Reduzirung der Mannschaft vollauf Rech-
nung getragen, indem die hiesige freiwillige Feuerwehr nur mehr
höchstens 300 statt 500 Mann stark sein darf, ebenso wurde die
Kommandantschaft reduzirt, da von nun au nur mehr 7 statt der
frühern 28 in derselben sißen werden, und auch die Zahl der
Chargen wurde ziemlich verringert.
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Die bisherigen Ehrenmitglieder Dr. Otto Stolz in Hall,
Dr. Johann Tschurtschenthaler, Hans Riegl und Josef Melzer
wurden einstimmig wieder als solche ernannt.
Die nun folgende Oberkommandantschafts-Wahl ergab: Turn-
lehrer Victor Baron Graff, Oberkommandant; Handelsmann Josef
Brix, Magazinsverwalter; Zollagent Hermann Hueber, Kassier der
Unterstützungskasse; Fabrikant Anton Nußbaumer, Kassier der Regie-
kasse; Handelsmann Paul Rissinger, Zugführer des 1.; Gastwirth
und Gemeinderath Franz Kerber, Zugsführer des 2.; Fabrikant
und Gemeinderath Alois Epp, Zugführer des 3.; Anton Nuß-
baumer, Zugführer des 4. Zuges.
Am 10. Mai beging unsere Feuerwehr das Fest ihres Schutz-
Patrones, des hl. Florian mit einem Hochamte in der St. Jo-
hanneskirche.
Am 13. Mai fand eine Kommandantschafts-Sizung statt,
wo die vorerwähnten Wahlbestätigungen des Oberkommandanten,
des Unterstützungskasse-Kassiers durch den Gemeinderath und die
der Zugsführer durch die Löschdirektion übergeben wurden, wo die
Stelle eines 1. Schriftführers für den Oberkommandanten kreirt
und die Chargenwahl der Züge eingeleitet wurde.
Der Zug enthält: einen Zugführer und dessen Stellvertreter,
zwei Spritzen - Kommandanten und dessen Stellvertreter, einen
Steigerführer und dessen Stellvertreter.
Am 21. Mai Beerdigung des Schlauchmannes Rudolf von
Kleiner, sowie
Am 4. Juni die des Ordnungsmannes Sebastian Meister.
Am 8. Juni war Kommandantschafts-Sitzung, in welcher
nach vielseitigem Verlangen und manchen Erörterungen die Früh-
jahrsübung auf den 21. ds. Mts. bestimmt, die Vervollkommnung
des Feuertelegraphen durch eine Telephonleitung in Aussicht gestellt,
und zum Schlusse ein Ersuch-Schreiben des Comité's für das II.
österreichische Bundesschießen verlesen wurde, worin dasselbe um
Ueberlassung von 40 Mann der Feuerwehr während der Dauer des
Festes für eine ständige Feuerwache ansuchte und wofür per Mann
3 fl. d. h. per Tag und Nacht 1 fl. 50 kr. als Entschädigung er-
hält, was beistimmend zur Kenntniß genommen wurde.
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Am Sonntag den 21. Juni war die erste Hauptübung der
neu konstituirten freiwilligen Feuerwehr.
Nach Aufstellung der 4 Züge am Innrain und nach Muste-
rung derselben von Seite des Vicebürgermeisters wie mehrerer Ge-
meinderäthe wurde die Uebung abgehalten.
Als Brandobject war das dem Dr. Felderer gehörige Wohn-
haus bestimmt mit der Annahme, daß vorherrschend westliche Wind-
strömung sei und deßhalb das Stöcklgebäude und anstoßende Riedl-
haus, sowie die neugebauten Norerhäuser geschützt werden mußten.
Die Spritzen bezogen ihr Wasser theils vom Kanale der Bürger-
straße und Innrain, theils vom Innkanale. Die Aufgabe wurde
zur Zufriedenheit Aller vollkommen gelöst.
Die Kommandantschafts-Sitzung vom 23. Juli brachte uns
eine Reihe von Anordnungen während der Anwesenheit Sr. Majestät
des Kaisers beim Schützenfeste, wie: Betheiligung am Fackelzuge
am 8. August, Spalierbildung bei Ankunft Sr. Majestät des Kaisers
wie auch solche am 9. August während des Festzuges. Schließlich
wurde der Antrag, eine entsprechende Namensfeier unseres Ober-
kommandanten zu begehen, angenommen und Büchsenhausen als ge-
eignet bezeichnet.
Am 3. August fand abermals eine Kommandantschafts-Sitzung
statt, in welcher hauptsächlich die Punkte genau erläutert wurden
wie und in welcher Weise sich die Feuerwehr bei Anwesenheit Sr.
Majestät am Feste betheiliget.
Am 25. August Beerdigung des Sprißenmannes Ant. Gun-
dolf und Abends Kommandantschafts-Sitzung, die Hauptsächlich die
Einberufung einer außerordentlichen General-Versammlung auf den
31. August wegen Wahl der Delegirten zum XIII. Delegirtentage
in Rattenberg am 7. September, eine Berathung punkto Abände=
rung der Signale und schließlich die Auflösung der Musikkapelle
auf Grund der vorliegenden mißlichen Verhältnisse, bezweckte.
Am 31. August war also die außerordentliche Generalver=
sammlung, woraus nach vorhergegangener Erklärung des Ober-
kommandanten eine Wahl wegen Anwesenheit der Vorarlberger
Turner nicht annehmen zu können, die Herren Al. Epp, Fr. Kerber
als Delegirte, Jos. Brix und Jul. Frank als Ersatzmänner hervor-
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gingen. Herr Oberkommandant führte uns dann durch einen län-
geren Vortrag über die Wiener Berufs-Feuerwehr ein klares Bild
vor Augen, wofür ihm allgemeine Anerkennung dankbarst gezollt
wurde.
Am 7. September XIII. Delegirtentag der deutsch-tirolischen
Gauverbandsfeuerwehren in Rattenberg.
Herr Altbürgermeister J. Azwanger begrüßte herzlich die
Gäste namens der Stadt und der Ortsfeuerwehr und nachdem sie
sich im Saale zum Krämerbräu versammelt hatten eröffnete Gau-
verbandsvorstand Dr. Stolz mit kurzen herzlichen Worten die Ver-
sammlung, in welcher die Vorlagen der Beitritte der freiwilligen
Feuerwehren von Leisach, Tramin, St. Lorenzen, St. Anton, Salurn,
St. Michael in Eppan und Mühlbach hervorgehoben zu werden
verdienen und freudigst zur Kenntnis genommen wurden, und daher
gegenwärtig die stattliche Ziffer von 67 Feuerwehren mit rund
5600 Mitgliedern zu verzeichnen ist.
Auch der Bericht des Kassiers Anton Nußbaumer, der ein
Vermögen von 1044 fl. 73% fr. für die Regiekasse auswies, wurde
mit Befriedigung aufgenommen, wie auch das Resultat der Gau-
verbands-Unterstüßungskasse, die einen ergiebigen Wachsthum und
den respektablen Betrag von 2121 fl. 47 fr. ausweist.
Die Stadt Bozen wurde einstimmig als Vorort für den
nächstjährigen deutschtirolischen Feuerwehrgautag im Einverständnisse
mit den anwesenden Vertretern bestimmt.
Betreffs der neuesten Verordnung der politischen Behörde,
daß die Feuerwehren alle den militärischen Signalen gleichlautenden
Signale der Feuerwehren aus der Signal-Ordnung zu entfernen
hätten, wird beschlossen, der Ausschuß möge sowohl bei der Militär-
als auch bei der politischen Behörde Schritte thun, daß die ohne-
dies nur geringe Zahl solcher Signale (deren sind nur 2) den
Feuerwehren belassen werden, unter Hinweis auf die bisher stets
üblich gewesene gemeinsame Operation von Militär und Feuer-
wehren bei Bränden in Orten, wo Garnisonen sich befinden, widrigen-
falls aber soll der Verbands-Ausschuß im Vereine mit dem Feuer-
wehr-Kommando in Innsbruck eine einheitliche Signalordnung für
den Gauverband ausarbeiten.
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Der Vertreter der freiw. Feuerwehr von Zell a. 3. ersuchte
um Vormerkung genannten Ortes für den Delegirtentag des Jahres
1887, da die Zeller Feuerwehr um diese Zeit ihr zwanzigjähriges
Gründungsjubiläum feiert, welchem Wunsche auch entsprochen wurde.
Der Jahresbeitrag an die Gauverbands-Regie-Kasse, wie auch
der an die Gauverbands-Unterstützungskasse, wurde mit 5 fr. per
Kopf für das Jahr 1886 genehmigt.
Die stattgehabten Wahlen ergaben folgende Resultate:
Für den Gauverbands-Ausschuß:
Dr. Otto Stolz (Hall), Victor Baron Graff, Alois Epp,
Anton Nußbaumer, (alle 3 aus Innsbruck), Anton Schieſtl, Paul
Mayrl und Johann Doblander (lettere 3 aus Bozen).
Für den Krankenkasse-Ausschuß:
Dr. Otto Stolz (Hall), Ferdinand Weyrer (Mühlau), Victor
Baron Graff, Alois Epp, Franz Kerber, Paul Rissinger, Josef
Brix und Anton Nußbaumer (lettere sechs aus Innsbruck).
Dem scheidenden Altoberkommandanten J. Melzer aus dem
Gauverbands-Ausschusse wurde für sein opferwilliges und ersprießliches
Wirken der herzlichste Dank ausgedrückt, was mittelst Diplom ihm
kundgemacht werden soll.
Nachdem der Vorsitzende Dr. Otto Stolz zur Freude der
Versammlung erklärte, seine Wahl anzunehmen, schloß er mit einem
dreifachen „Gut Heil" die Sizung.
Im Monate September wurden durch circa 10 Sitzungen die
Statuten, die Dienst- und Geschäfts-Ordnung, die Unterstützungs-
tasse-Statuten abgeändert, eine Wache-Ordnung für die bezahlte
Feuerwehr entworfen, was, wie schon Eingangs erwähnt ein ordent
liches Stück Arbeit war.
Am 29. September Beerdigung des Steigers Johann Schulz.
In der am 1. Oktober stattgehabten Kommandantschafts-
Sigung wurde die Schlußübung und zwar bei Nacht auf den
5. Oktober bestimmt und die Dampfsprize soll als Wasserzubringer
verwendet werden. Herr Oberkommandant gibt bekannt, daß die
Signal-Angelegenheit wahrscheinlich hierzulande eine günstige Wen-
dung bekommen werde, indem die üblichen Horn- und Huppensignale
unverändert bleiben.
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Am 5. Oktober fand um 8 Uhr Abends die Schluß-Herbst-
Uebung unter sehr starker Betheiligung von Seite der Mitglieder statt.
Als Brandobjekt war für diesmal das Christofhaus am Ende
der Museumsstraße ausersehen mit der Annahme, daß nur starke
südliche Windströmung herrschte und deßhalb das Hauptaugenmerk
auf den östlichen Stadttheil (Sillgasse) gelenkt werden mußte.
Der I. und II. 3ug nahmen direkt am Brandobjekt selbst
Stellung und zwar der Eine an der östl., der Andere an der südl.
Seite desselben. Der III. Zug war zum Schuße des Summerer
und Sojer Etablissements und der IV. Zug zu dem des Herrn
Carl Wildling gehörigen Hauses, hauptsächlich aber zur Ueber-
wachung des anbei befindlichen Holzlagers dirigirt. Die Spriten
bezogen ihr Wasser vom Kanale in der Viaduct- und Sillgasse.
Nachdem sachgemäß die Löschung vorgeschritten, wurde Flug-
feuer in der Sillgasse gemeldet und der II. Zug mußte zur Hilfe-
leistung dorthin beordert werden. Hauptzweck dieser Schlußübung
war, daß die Dampfsprite als Wasserzubringer für alle 4 Züge in
Verwendung kam und auch bei mehr einheitlichem Zusammenwirken
der Dampfspriße mit den übrigen Abtheilungen vollkommen gelingen
wird, was bei dem jezigen verringerten Mannschaftsstande von
großer Bedeutung sein muß.
Der Herr Bürgermeister und die zahlreich erschienenen Ge-
meinderäthe beobachteten mit großem Interesse den Verlauf der
ganzen Probe und erstatteten zum Schlusse dem Oberkommandanten
den Dank für die günstigen Leistungen des Körpers.
Die Kommandantschaftssigung vom 14. Oktober brachte uns
die ausgearbeitete modificirte Dienst- und Geschäfts-Ordnung, das
Unterstützungskasse-Statut, sowie das Statut für die bezahlte Feuer-
wehr in Vorlage und Genehmigung, welche auch nach wenigen Ab-
änderungen erfolgte und worauf sich eine Diskussion über die letzte
Hauptübung entspann, die gar manchen noch vorhandenen dunkeln
Fleck aufdeckte, zu deren Reinigung fleißig gearbeitet, nicht früher
nachgegeben werden darf bis sich die ursprüngliche Reinheit wieder
zeigt.
Am 30. Oktober Kommandantschaftssitzung zur Feststellung
des Präliminares pro 1886 nämlich:
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-
1. Erfordernis für die freiw. Feuerwehr mit circa 1380 fl.
2. Erfordernis für die bezahlte Feuerwehr, das ist a) Dampf-
spritzen-Mannschaft, Maschine und Zugehör, b) Feuerwache, 5 Mann
à 1 fl. 50 kr., Beleuchtung und Beheizung, Mannschafts-Ausrüstung,
Belohnungen.... fl. . . kr.
3. Allgemeine Erfordernisse für das Löschwesen mit 1865 fl.
(Thurmwächter, Nachtwächter 2c. 2c.)
Am 16. November Beerdigung des Ordnungsmannes Franz
Risser.
Am 24. November war eine sehr gut besuchte Sigung des
erweiterten Ausschusses.
Nachdem Herr Oberkommandant über die erfolgte Rücksprache
mit Herrn Bürgermeister wegen Umgestaltung des Feuertelegrafen
Bericht erstattete, wurde nochmals die letzte Herbstübung besprochen,
die eine lebhafte Debatte hervorrief und hauptsächlich das Verhältnis
der Feuerwehr zur Dampfsprize behandelte, welches leider nicht in
den besten Farben hervortrat und gar Manches sich ändern muß
um den Bestand der Feuerwehr zu befestigen, zu sichern.
In der am 27. November abgehaltenen Kommandantschafts-
sizung wurde die leidige Angelegenheit der Feuerwehr-Musik-Kasse
in Erwägung gezogen und hauptsächlich die letzten vollzogenen
Ausgaben von Seite des Kassiers gerügt.
Am 6. Dezember Beerdigung des Ordnungsmannes Josef
Dayer.
Die letzte Kommandantschaftssitzung war am 23. Dezember
in der hauptsächlich von der bevorstehenden außerordentlichen General-
Versammlung, die am 16. Jänner 1886 beim „goldenen Löwen"
stattfinden soll, gesprochen wurde und in welcher Versammlung die
Dienst und Geschäfts-Ordnung und die Statuten der Krankenkasse
zur Genehmigung vorgelegt werden.
Weiters wurden noch die Mittel und Wege berathen, das
bürgerliche Element, die besitzende Klasse zum Feuerwehrkörper heran-
zuziehen, um ihre eigenen Interessen selbst zu vertreten und die
Hauptstütze dieses Körpers zu bilden.
Schon wurde das heurige Jahr als ein Jahr des Friedens
und der Ruhe angesehen, da kein einziger Brand dieselben störte,
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und konnte man sich schon ganz sicher der Hoffnung hingeben, heuer
die weiße Fahne aufhissen zu können, als am 24. Dezember 4½ Uhr
Nachmittags der Thurmwächter mittelst des Telegrafen und der
Feuerglocke einen Brand am jenseitigen Innufer ankündete, der im
Petroleummagazine des Herrn Josef Epp ausgebrochen war.
Die freiw. Feuerwehr, sowie die Dampfsprize waren ziemlich
vollzählig sehr rasch zur Stelle und wurde nur lettere, sowie die
2 Maschinen des III. Zuges in Bereitschaft gesetzt, weil man in
erster Linie die Versuche machte, das Feuer zu ersticken.
Erst nachdem man die Erfahrung gewonnen, daß ein solches
Vorgehen nuglos wäre, indem die Kellerräume unmöglich luftdicht
abgeschlossen werden konnten, wurde um 7% Uhr die Thüre ge-
öffnet und es drangen einige muthige Männer mit dem Schlauche
vor, um das Feuer direkt anzugreifen und zu löschen, was auch in
fürzester Zeit gelang.
Um 8% Uhr war der Brandplay geräumt und die Maschinen
in den Magazinen untergebracht.
Selten kommt ein Unglück allein sagt das Sprichwort und
es findet auch hier mit Fug und Recht seine Anwendung, denn
schon des andern Tages 9 Uhr Abends wurde ein neuerlicher Brand
am jenseitigen Innufer alarmirt. Es war aber nicht, wie allgemein
behauptet wurde, dasselbe Brandobjekt, sondern in der Nachbarschaft
im Hause des Herrn Reinthaler brannte es in einem mit Holzspänen
gefüllten Gewölbe, das in kürzester Zeit gelöscht wurde und mehr
Schrecken als Schaden verursachte.
Am Schlusse unseres Jahresberichtes, der heuer erfreulicher Weise
keinen größeren Brand zu verzeichnen hat, wollen wir uns nochmals
unsern Wahlspruch in's Gedächtnis rufen „Einer für Alle, Alle für
Einen" hoffend im kommenden Jahre die richtigen Mittel zu finden,
die die vollständige Lösung unserer Aufgabe zur Folge haben werden
und danken dem löbl. Gemeinde-Rathe für die thatkräftige Unter-
stützung, die er uns jederzeit zukommen ließ.
Innsbruck, am 31. Dezember 1885.
Kassewesen.
A. Kranken-Anterstützungs-kasse.
Diese wird vom folgenden Ausschusse verwaltet:
Victor Baron Graff, Vorsitzender.
Hueber Hermann, Cassier.
Landerer Josef, Schriftführer.
Brix Josef
Dannhauser Wilhelm
Keller Alois
Kerber Franz
Riegl Johann
Seep Johann
Ausschuß-Mitglieder.
Das Vermögen dieser Kasse hatte am 31. December 1885
die Höhe von 29.042 fl. 47 kr. erreicht, was im Vergleiche zum
Vermögensstande vom 31. Dezember 1884 mit 27.900 fl. 97 fr.
einen Kassazuwachs von 1141 fl. 50 kr. ergibt.
Diese Kassefonds bestehen aus:
2 Stücke 1860er Lose à fl. 100
=
fl. 200 à fl. 140.
Zins ab 1. November 1885
2 Stück böhmische Hypothekenbank-
briefe à fl. 500
=
fl. 280.-
fl.
1.33
fl.
281.33
fl. 1000,
à fl. 102.-
fl. 1020.-
Zins ab 1. Oktober 1885
fl. 12.50
fl.
1032.50
Fürtrag
fl.
1313.83
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Uebertrag
fl. 1313.83
a) Unterſtüßungen.
2 Stück österr. Hypothekar - Boden-
Kreditbank-Pfandbriefe à fl. 100
fl. 200 à fl. 100.
Zins ab 1. Oktober 1885.
1 Stück Innsbrucker Loos Nr. 1063
4 Stück österr. Papierrente à fl. 100
=
fl. 400 à fl. 83.75
fl.
200.-
fl.
fl.
2.25 ft. 202.25
19.50
fl. 335.-
Zins ab 1. November 1885 fl. 2.80 fl.
1 Stück Siebenbürger Eisenbahn-
Obligation fl. 200 à fl. 98.70.
Zins ab 1. Oktober 1885.
Kapital beim Stadtmagistrat
Zins ab 18. November 1885
1 Sparkassebuch Nr. 13006 sammt
Zins bis 31. Dezember 1885.
1 Sparkassebuch Nr. 9269 sammt
Zins bis 31. Dezember 1885
Baarkasse
337.80
fl. 197.40
fl.
2.50
fl. 199.90
fl. 3000.-
fl. 17.50
fl. 3017.50
fl. 16.173.79
fl. 7739.11
fl.
38.79
Summe
fl. 29.042.47
Diese Erhöhung des Kassebestandes begründet sich durch:
17
-
Wovon in Abzug kommen:
fl. 332.80
b) Auslage für die Sanitätsabtheilung fl. 12.-
c) Auslagen für Incasso, Stempel-,
Legatsteuer
fl. 34.03
fl. 378.83
Hermann Hueber,
Kassier.
Geprüft und richtig befunden:
Halbeis Anton, Jörg Josef, Seep Johann.
a) Zinsen auf Kapitalien und Werth
papiere.
b) unbehobene Zinsen der Sparkasse=
bücher
c) Gaben der P. T. Gönner
d) Geschenke und zwar:
P. T. Erben J. Riedl 1 Papierrente fl. 83.75
P. T. Erben Michael Maaß
Legat P. T. Therese Krause geborne
Rofner
Legat P. T. Franz Grubhofer
fl. 242.40
fl. 919.18
fl. 140.-
fl. 40.-
fl. 50.-
fl. 20.-
P. T. 2. Rheinthaler geb. Seeböck
fl. 10.-
fl.
203.75
e) Coursdifferenz.
fl.
15.-
fl.
1520.33
2
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-
2. Erträgnis der Christbaumfeier
5. Beitrag der Stadt für die Mitglieder
als Gauverbandsbeitrag
4. Rest der Einnahme vom Jahre 1884
der Ordnungsmänner
B. Regie-Kaffe.
Zum Aktivstande vom 31. Dezember 1884 per
Weitere Einnahmen tamen im Jahre 1885
dazu:
1. Zinsen-Erträgnis vom 1. Jänner 1885
bis 1. Jänner 1886
fl. 20.65
fl. 594.87
3. Ueberschuß vom maskirten Tanzkränzchen fl. 74.34
fl. 905.32
fl. 15.-
fl. 84.-
fl. 788.86
fl. 1694.18
1. An Beerdigungskosten
Im Laufe des Jahres 1885 wurden verausgabt:
fl. 150.-
2. Jahresbeitrag an den deutsch-tirolischen
Gauverband
Summe
3. Auslagen für Musik (Tagreveille, Diener,
Laternen)
4. Verschiedene Auslagen laut Belege
verbleibt daher am 31. Dezember 1885 ein
Reinvermögen von.
Besteht aus einem Sparkassebuch Nr. 2421
von.
und einem Baarbetrag von .
fl. 920.65
fl. 80.49
fl. 1001.14
fl. 1001.14
fl. 23.-
fl. 70.-
fl. 450.04 fl. 693.04
Anton Nußbaumer,
Kassier.
Statistischer Anhang
zum
XI. Jahres-Berichte
der
freiwilligen Feuerwehr Innsbruck
für
das 28. Vereinsjahr 1885.
1*
Seite 12
12/20
Benennung
Personalstand mit 31. De
zember 1885
..
Benennung
Personalstand am 31. De
zember 1885. . . .
4
Personalstand 1885
a) der aktiven Mannschaft.
Kommando
Oberkommandant
Technischer Rath
Magazins Verwalter
Schriftführer
Signalist
Vereinsdiener
Pionier
Sanität
Chargen
Signalist
Steiger-
Sprißen-
Schlauch-
Chargen
Signalist
Steiger
Sprißen
Schlauch-
Chargen
Signalist
Steiger
Spritzen-
Schlauch-
Chargen
Signalift
Steiger-
Spritzen-
Schlauch
Zusammen
I. Bug II. Bug
III. Bug
Mannschaft
Mannschaft
Mannschaft
IV. Bug
Mannschaft
T
112
J
L
-
S
111 36
7
5
b) der nichtaktiven Mannschaft
Ordnungsmänner
Chargen
Ehrenmitglieder
Löschdirektion
Corpsärzte
7
3
1
21831
Obmann
Obmann-
stellvertreter
Mannschaft
Zusammen
1
56
72
0
0
2
30
00
An-
mertung
21
4
112 17
J
234
20
-
Seite 13
13/20
Sizungen
Nachweis
a) über stattgehabte Sigungen.
Versammlungen
Brände
Löschdirektions-
Kommandant-
schafts-
Erweiterte Aus-
schuß=
Geräthemeister-
Ordentliche Ge-
neral-
Außerordentliche
General-
Sonstige
Dach-
3 10
10
34
3
3
18
Abtheilung
Keller-
Gewölbe-
Beerdigungen
21
21
b) über abgehaltene Uebungen.
Zugs=
Uebungen
Musterungen
Haupt-
Marsch-
mit
ohne
Uebungen
Wasser
Vom Gesammtförper
1
2
Vom I. Bug
1
" II.
1
-
"
1
"1
111.
IV.
"1
∞
00
Anmerkung
Uebungen
Spritzen-
Schlauch-
Steiger-
Hydranten-Proben
Zusammen
-
-
-
3
2
24
23
21 12
60
1
3
16 12
10
10
-
43
29 15 12
57
T
-
T
2
34 14 14
2 68
90
5
2
2 7 103 62 48
2 231
I
22
Anmerkung
23
Seite 14
14/20
25
-
Inventar
der vorhandenen Geräthe, Ausrüstungs-Gegenstände etc. mit
Schluß des Jahres 1885.
1. Geräthschaften.
1 Feuertelegraph, komplet.
2 Metz'sche Spritzen sammt zugehör.
4 Schmid'sche Sprißen sammt Zugehör.
1 Knaust'sche Sprite sammt Zugehör (Landfahrsprize).
7 Schlauchwägen.
1700 Meter Schläuche mit Normalgewinde.
1 Buttenspritze*).
2 Extinkteure (,,System Beyl").
5 Hydranten und ein Aufsazrohr.
5 Strahlrohre (vorräthige). **)
1 Schraubenschlüssel, französischer.
1 Schlauchgewindschlüssel.
1 Verbindungsgewinde (vorräthig).
8 Schlauchbrücken, eiserne.
12 Schlauchbrücken.
14 Schlauchknie.
1 Vacum und ein Manu-Meter.
1 Spirituslampe (zum Erwärmen).
1 Einreißerkarren sammt dazugehörigen Requisiten.
3 Steigerfarren.
4 Schubleitern, dreitheilige.
1 Schubleiter, zweitheilig.
16 Hackenleitern.
4 Dachleitern.
1 Mauerbock sammt zugehör.
3 Spinnen.
*) 2 Buttensprigen der bezahlten Feuerwehr übergeben.
**) Ein Strahlrohr beim Brande in St. Nikolaus abhanden gekommen.
1 Rettungsschlauch.
1 Sprungtuch.
12 Schlauchbinden.
1 Brause.
1 Rutschtuch (auch als Sprungtuch verwendbar).
2 Selbstretter.
3 Rettungskörbe.
7 Rettungstaschen.
1 Rauchapparat, Galibert'scher.
3 Sicherheitslaternen.
18 Steigerlaternen.
7 Feuerlaternen (alte).
100 Wasserkübel.
1 Petroleumfacket, groß, sammt Gestell.
28 Petroleumfackeln.
2 Kommandantschafts-Laternen mit Fahne.
4 Zugsstandarten.
2. Mobilare.
4 Geräthekästen (2 große und 2 kleine).
5 Bettstätten, eiserne.
8 Strohsäcke (im Wachlokale 5 Strohsäcke).
14 Kozen (im Wachlokale. 5 Kozen).
3 Tische.
24 Stühle.
1 Bank.
8 Petroleum-Hängelampen.
2 Kleiderrechen.
1 Vereinsfahne.
3. Utensilien.
42 Wappenschilder, blecherne.
1 Porträt (Thurner). *)
15 Fotographien, diverse eingerahmte.
4 Bilder, diverse, eingerahmte.
*) Porträt von Pegger dem Alt-Oberkommandanten zurückgestellt.
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1 Humpen aus Zinn.
1 Humpen aus Holz.
1 Trinkhorn.
26
1 Schubleitermodell sammt Glassturz.
1 Windwachordnung.
1 Tischglocke.
1 Büste (Jahn).
1 Tafel mit Grabschleifen, große.
4 Zeitungshalter.
4. Ausrüstungs-Gegenstände.
400 Durer Loden (37 dem Armenfond übergeben und 10 der
Höttinger Feuerwehr).
38 Helme mit Nackenleder.
198 Beile.
85 Schlauchgewindschlüssel.
118 Nothnägel.
40 Mundschwämme.
100 Leinen.
16 Kommandanten-
112 Steiger
221 Sprigenmänner-
80 Schlauchmänner-
Gurten
14 Riemen für Rohrführer.
23 Huppen.
6 Signalhörner (für Hornisten).
2 Pickel (für Pioniere).
14 Schurzfälle.
5 Cartouchen.
2 Kommandanten-Schärpen.
9 Verbandzeuge für die Sanität.
9 Armbinden
"
1 komplet eingerichtete Apotheke mit einer Tragbahre, Schienen,
und Verbandtornister.
Personal Stand
der
freiwilligen Feuerwehr Innsbruck
mit 31. Dezember 1884.
Ehrenmitglieder:
Herr Dr. Otto Stolz, Gauverbands-Vorstand und Bürgermeister
von Hall, ernannt am 31. Jänner 1876.
"
"
Dr. Johann Tschurtschenthaler, Sparkasse-Direktor und Alt-
bürgermeister, ernannt 20. Juni 1877.
Johann Riegl, Handelsmann und Gemeinderath, ernannt am
14. Februar 1880.
Josef Melzer, Altoberkommandant, Tapezierer und Hausbesitzer,
ernannt am 31. Jänner 1882.
Löschdirektion:
Herr Dr. Heinrich Falk, Bürgermeister.
"
Johann Riegl, Gemeinderath.
Josef Spörr,
"
Alois Epp,
"
Josef Sonvico,
"
"
"
Victor Baron Graff, Feuerwehr-Oberkommandant.
Josef Brix, Magazinsverwalter.
A. Beim Kommando:
Oberkommandant: Victor Baron Graff.
Oberkommandant-Stellvertreter: Alois Epp*).
Technischer Rath: Josef Mayr.
Magazins-Verwalter: Josef Brix.
I. Schriftführer: Karl Jenewein.
II.
"
Josef Sattleder.
*) Zugleich Kommandant des III. Buges.
Seite 16
16/20
-
28
-
29
-
Stabsignalist: Karl Trager.
Pionier: Alois Mutter.
Vereinsdiener: Johann Peer.
Sanität:
Prof. Dr. Lantschner, Korpsarzt.
Dr. Greil, Korpsarzt.
Dr. Thalguter, Korpsarzt.
Riggemann J., Sprigenmann.
Pilz Anton, Sprißenmann.
Zorn J.,
"
Luft Anton,
Kliement Heinrich,
"
Dobiter Matthäus,
"
Skutezky Karl,
Weißer Franz,
"
Oberhammer Anton,
"
Willeit Peter,
"
Podbersitsch Micht,
Haberleitner Micht,
"
"
Fuxhuber Filipp,
"
Thümnes Filipp,
"
Mairamhof Wilhelm,
"
Häntschl Gallus,
Bickel Josef, Sanitätsmann.
Knapp Georg,
Peer Alois, Sanitätsmann.
Rissinger Jos., Fähnrich,
Röder Josef,
"
Brantl Anton,
Schneider Gust.,
"
Zolenka Heinrich,
"
"
Knapp Wilhelm,
Marzani Josef,
"
Tschmelitsch Dom.,
Leukermoser Jakob,
"
Moser Peter,
"
Söllner Joh.,
"
Apeller Eduard,
"
"
Chiochetti Joh.,
"
Pfeifer Alois,
"1
B. Bei den Geräthen:
Fauner Thomas,
Reith Johann,
Erster Zug:
Rissinger Paul, Zugsführer.
Obholzer Anton, Zugsführer-Stellvertreter.
Schneider Josef, Geräthemeister.
Noset Karl, Signalist.
Steiger:
Ernst Eschenlohr, Rottenführer.
Novak Ferdinand, Rottenführer-
Stellvertreter und Rohrführer.
Pöscht Alvis,
Gruber Ludwig, Steiger.
Hecher Alfred,
Schatzmann Josef,
"
"
Platner Johann,
Plank Franz,
"1
Glaẞl Anton,
"
Hopfer Albert,
"1
Miller Julius,
Klieber Lorenz, Steiger
Sprizenmannschaft:
Obholzer Anton, Rottenführer.
"
"
Schlauchmannschaft:
Brugger Anton, Obmann.
Hoppichler Joh., Schlauchmann.
Freiseisen Franz,
Rossi Salvator,
"
"
Salzburger Frz., Schlauchmann.
Vinazer Anton,
Winkler Alois,
Zweiter Zug:
Kerber Franz, Zugsführer.
Frank Julius, Zugsführer-Stellvertreter.
Morscher Johann, Geräthemeister.
Kichhofer Josef, Signalist.
Mutter Johann,
Frank Julius, Rottenführer.
"
Steiger:
Ofner Alois, Rottenführer-Stell-
vertreter.
"
"
Jirenek Franz, Rohrführer.
Lair Andreas,
11
Kuen Josef,
"
Dollinger Gebhard, Rohrführer. Vollbrecht Johann,
"
"
Kößler Josef,
"
Hagspiel Gustav, Steiger.
Greiderer Thomas,
"
Hiesinger August,
"
Vogl Ludwig,
"
Rothmüller Hanns,
Dietrich Josef, Spritzenmann.
Klammer Max,
"
Matauschegg Wenzl,
"
Schwaighofer Joh., Rottenführer
Kanofski Ferd.,
Stellvertreter und Sprißen-
meister.
Wagner Anton, Sprißenmeister. | Ronaz,
Plattner Franz,
Gözl,
Seite 17
17/20
Otter Franz,
Maier Paul,
Kotcevar Franz,
Steiger.
"
"
30
Sechaus Otto, Steiger.
Fritz Rudolf,
Gfall Ludwig,
Sprigenmannschaft:
"
Mitterhofer Josef, Rottenführer. | Rainer Franz, Spritzenmann.
Kiechl Ferdinand,
Dörries Ernst, Stellvertreter.
Köchl Georg, Rohrführer.
Hupfau Alois,
31
Banhof Eduard, Steiger.
"
Dietrich Georg,
"
Schenach Franz
"
Hiller Franz,
Hladik Franz, Steiger.
Spielmann Karl,
"
Sprigenmannschaft:
"
Silvester Ludwig, Rottenführer. | Meßmer Josef, Sprigenmann.
Schlecht Jakob, Rottenführer-
Schindl Franz,
Huber Johann,
Trager Wilhelm,
Huber Alois,
"
Lenz Franz,
"1
Kreizinger Johann,
Haller Alois,
"
"
Schwab Franz, Spritzenmann.
Mutter Franz,
abfum
Stellvertreter.
Schuster Josef,
"
Dialer Martin,
"
Greiderer Johann,
Schmidt Anton,
dto.
Schlecht Johann,
"
"
Kirschner Franz,
Jamnik Alois,
Frösch Ferd., Sprißenmeister.
Peter Franz,
"
"1
"
Mair Felix,
"
Lindner Christian,
Schauer Ferd.,
"
Plattner Josef,
11
"
Sonntag Michael,
"
Birchner Wilhelm,
Peter Heinr.,
"
Trometer Franz,
"
Abert Josef,
Schindl Eduard,
Meßmer Josef,
"
Hennig Josef,
"
Mair Johann,
"
Schuster Karl,
Hernegger Victor,
"
Buchmann Ferd.,
"
"
Kluibenschädl Johann,
"
Zemmer Josef,
Holzer Johann,
"
Bader Josef,
"
Stari Johann,
"
Rainer Alois,
Nagl Alois,
"
Bader Johann,
"
"
Strasser Josef,
"
Stigger Valentin,
Hauswirth Alex.,
Farbmacher Johann,
"
Fritz Franz,
"
Scharrer Joh.,
"
Kerlinger Josef,
Hosp Anton,
Virag Johann, Sprißenmann.
Krater Josef,
"
"
Strobl Franz,
Kremser Johann
Huter Alois,
"
Nagl Florian,
Kiecht Franz,
"
"
"
Ortner Peter, Führer.
Endres Anton,
Schlauchmannschaft:
Pauli Georg, Schlauchmann.
Pauli Martin,
"
Schmid Eduard, Schlauchmann.
Wallner Otto,
"
Linder Sebastian,
Benatti Alois,
"
Dritter Zug:
Alois Epp, Zugsführer und Oberkommandant-Stellvertreter.
Schlecht Jakob, Zugsführer-Stellvertreter.
Kastner Johann, Geräthemeister.
Kuen Jakob, Signalist.
Sokopf Josef,
"
Steiger:
Sedlaczek Wenzl, Rottenführer. | Riedl Jakob, Stellvertreter.
Schlauchmannschaft:
Dietrich Johann, Führer.
Kirschner Franz,
Bader Johann, Schlauchmann.
Jenewein Ludwig,
Strele Josef, Schlauchmann.
Posch Josef,
"
Walchegger Johann,
"
"
Walcher Anton,
Vierter Zug:
Nußbaumer Anton, Zugsführer.
Halbeis Anton, Zugsführer-Stellvertreter.
Felder Kamil, Geräthemeister.
Gruber Lorenz, Signalist.
Lerch August, Steigerführer.
Steiger:
"
| Norer Jakob, Stellvertreter.
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32
-
Norer Johann, Rohrführer.
Wackerle Heinrich, Rohrführer-
Stellvertreter.
Watter Karl, Steiger.
Zorn Franz
"1
Prasthofer Josef jun., Steiger.
Ortler Sigfried,
Wieser Eduard.
Melzer Josef.
Oliveri Hyazinth,
Laukas Alois,
Zelger Josef.
"
Schulmair Georg,
Haller Franz.
Nairz Alois,
"
Singerwald L.,
"
Sprigenmannschaft:
Halbeis Anton, Rottenführer.
Müller Alois, Stellvertreter.
Maurer Franz, Sprißenmeister.
Prasthofer Ludwig,
Wieser Andrä,
Lener Alois, Spritzenmann.
Kämmerer Friedrich,
Lindner Leopold.
Braitenberg Heinrich, v.
Witting Alois.
Gutmann Ernst.
Gstöttner Ferd.,
Huber Ulrich,
"
Keller Alois,
"1
Stöckl Johann, Spritzenmann.
Pflanzer Herm.,
"1
Gapp Anton,
"
Ram Johann.
Poßnig Felix,
Leuch Eduard,
"
"1
Gstöttner Johann,
"
Knechtl Alois,
33
Dietrich Franz.
Lener Anton.
Zunterer Hermann.
Schöpf Alvis.
Schmid Friedrich.
Pirchl Wilhelm.
Mair Josef.
Sojer Alois.
Schuster Math.,
Schlauchmannschaft:
Rathgeber Jakob, Führer.
Schnaller Joh., Schlauchmann.
Schnaller Alois,
Thaler Alvis
"
Plattner Leopold, Schlauchmann.
Gottlieb Wilhelm,
"
Walburger Jakob,
"
Köchler Johann.
Maier Josef.
Kolb Romed.
Sonkowsky Wenzl.
Glätle Josef.
Jiranek Franz.
Galopp Aurel.
Simerle Simon.
Fankhauser Felix.
Hepperger Johann.
Mendl Karl.
Mayr Franz.
Minatti Bernhard.
Samuda Alois.
Kerschner Wenzl.
Leitgeb Johann Paul.
Mayr Franz.
Huter Peter.
Huter Anton.
Wieser Johann.
Mayr Josef.
Ordnungsmannschaft:
Jörg Josef, Obmann.
Gratl Anton, Obmann-Stellvertreter.
Polli Anton.
Katung Gustav.
Golfer Paul.
Kleinschmidt Karl.
Seep Johann.
Wallpach v. Schwanenfeld A.
Hupfauf Jakob.
Kenda Johann.
Stettner Josef.
Klemm Alois.
Blaas Josef.
Hollas Josef.
Weiser Gerson.
Ortner Anton.
Neurauter Lorenz.
Hummel Filipp.
Köb Josef.
Hueber Hermann.
Verzeichnis
der P. T. tändigen Herren Gönner:
Adam Karl, Altbürgermeister.
Appeller Kasimir, Handelsmann.
Beck Karl, Agent.
Bereiter G., Dr. med.
Bickel Adam, Schneidermeister.
Dialer Gottfried, Lederhandlung.
Dinkhauser Jos., Mehlhandlung.
Dinter J., Dr., Altbürgermeister.
Ennemoser Josef, Gastwirth.
Felderer Karl, Dr. Advokat.
Flunger Josef, Hotelier.
Fankhauser Alois, Agent.
Fink Josef, Drechsler.
Fischler Michael, Mehlhandlung.
Friedrich Johann, Gürtler.
Gatt Franz, Handelsmann.
Grubhofer Norbert, Graveur.
Hammer Anton, Dr., Advokat.
Hauser Josef, Hausbesitzer.
Hechenblaikner B., Hausbesizer.
Seite 19
19/20
34
Hibler Gedeon v., Handelsmann.
Hackl Johann, Privat.
Happ Alois, Gastwirth.
Höfl Josef, Juwelier.
Huter Josef, Baumeister.
Innerhofer Johann, Gastwirth.
Kapferer Martin, Handelsmann.
Kofler Franz, Konditor.
Keller Ignaz, Bäckermeister.
Kolb Friedrich, Handelsmann.
Konzert Michael, Kunsttischler.
Kopp Alois, Getreidehandlung.
Lener Johann, Handelsmann.
Malfatti Alois, Handelsmann.
Malfatti Franz, Hausbesitzer.
Möslein Martin, Tischlermeister.
Mörz Friedrich, Dr. Advokat.
Mutschlechner Georg, Fabrikant.
Nairz Franz, Hotelier.
Neuhauser Alvis, Hausbesitzer.
Norer Jakob, Baumeister.
Nißl Georg, Gastwirth.
Obeyer Michael, Hausbesizer.
Onestinghel Cäsar, Dr. Advokat.
Ortlieb Leopold, Hausbesizer.
Ortner Josef, Gastwirth.
Preyer Josef, Handelsmann.
Pusch Anton, Dr. Advokat.
Buzenbacher Josef, Handelsmann.
Paller Andrä, Schuhmacher.
Pircher Alvis, Leichenbestattungs-
Inhaber 2c.
Polli Anton, Schneidermeister.
Rapp Franz, Freiherr v., Dr.,
Landeshauptmann.
Reiß Simon, Handelsmann.
Riedl Josef, Handelsmann.
Riegl Joh. I., Wildprethändler.
Rindfleisch Franz, Nudlfabrikant.
Schaufler Ludwig, Hausbesitzer.
Schiesti Josef, Dr. Advokat.
Schöpfer Ant., f. k. Hofapotheker.
Schullern Anton, Ritter v., Be-
zirkschulinspektor.
Schumacher Anton, Vice-Bürger-
meiſter.
Schuster Otto, Dr. Advokat.
Stern Julius, Handelsmann.
Stocker Conrad, Handelsmann.
Scheiring Johann, Bäckermeister.
| Schieſtl Franz, Schlossermeister.
Schweigl Jakob, Handelsmann.
Spörr Josef, Baumeister.
Salcher Alois, Nudelfabrikant.
Tiefenthaler Franz, Hausbesizer.
Tschoner Ferd., Handelsmann.
Tschurtschenthaler J., Dr., Spar-
kasse-Direktor.
Tschurtschenthaler Martin, Han-
delsmann.
Vorhauser Joh., Ritter v., f. f.
Hofrath.
Wackernell Josef, Dr., Advokat.
Walde Karl, Hausbesitzer.
Walde Peter, Dr., Advokat.
Weyrer's Söhne, Fabriksbesitzer.
Wild Franz, Privat.
Wilhelm Josef, Gastwirth.
Zambra Dom., Handelsmanu.
Zelger Karl, Handelsmann.
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