Freiwillige Feuerwehr Hötting Jahresbericht 2001 ================================================ Freiwillige Feuerwehr HOTTING JAHRESBERICHT 2001 128. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr HÖTTING am 15. März 2002. Tätigkeitsbericht 2001 Mannschaftsstand per 31.12.2001: 77 Mitglieder davon 65 aktive Mitglieder, 6 Mitglieder außer Dienst (Reserve), 6 Jugendfeuerwehrmänner.. Im Berichtszeitraum 2001 waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hötting im Dienst der Allgemeinheit das ganze Jahr über recht aktiv. Neben der Bewältigung von einigen teils Strapazen abverlangender Einsätze scheuten sich die Kameraden nicht, viele weitere Freizeitstunden dafür aufzu- wenden, sich bei Übungen und Schulungen für die Bewältigung der eigentlichen Feuerwehr-Aufgaben weiterzubilden. Vieles an Zeit wurde auch aufgewendet, die technischen Gerätschaften bzw. den Fuhrpark instand zu halten, damit man sich im Alarmfall darauf verlassen kann. FTH 2 JB2001 Es waren nicht viele Einsätze, zu denen die Kameraden der FF Hötting im abgelaufenen Jahr alarmiert wurden. Aber einige dieser Einsätze hatten es wahrlich,,in sich": Am 10.02.2001 wurden wir zu einem Wohnungsbrand am „Lindenbühel" beor- dert, der offenbar durch einen vertrockneten Christbaum ausgelöst worden war. Wenn auch das eigentliche Brandgeschehen für die Feuerwehr kein Problem dar- stellte, so gab es den Kameraden doch zu denken, dass aus der Wohnung eine vierköpfige Familie mit teils schweren Brandverletzungen in die Klinik eingeliefert werden musste. Am 13.02.2001 machte uns die Bekämpfung eines Stiegenhaus-Vollbrandes im ,,Penzengass'l" zu schaffen; wohl die „Krönung“ einer langen Serie von Zündeleien in diesem Gebäudekomplex. Mit viel Glück und Courage war es dabei zu keinen Personenschäden gekommen. Mit diesem Brand endete die Serie in diesem Haus. Am Pfingstsonntag, 03.06.2001 wurden wir zur Bekämpfung eines Großbrandes in einer Textilfabrik in der Reichenau alarmiert. Schon bei der Anfahrt zum Einsatzobjekt konnte man aufgrund der starken Rauch- entwicklung erkennen, dass hier einiges auf die Feuerwehr(en) zukommt. Durch die rasante Ausbreitung des Brandes gestaltete sich dessen Bekämpfung in der Folge zu einem wahren „Krieg", den die Feuerwehr gegen die Flammen führen musste. 39 Mann der FF Hötting waren bis 06.00 Uhr des nächsten Tages im Einsatz. Bei dieser Aktion zeigte sich unter anderem auch, wie wertvoll es ist, dass die FF Hötting einen entsprechenden Fuhr- und Gerätepark aufweist. Da man schon mit insgesamt 8.000 I Wasser an der Aktionsstelle eintraf, konnte man bis zum Aufbau der Wasserzubringung sofort „aus allen Rohren“ die Löschangriffe starten. Schließlich wurden wir am Allerseelentag, 02.11.2001, an die Mittenwaldbahn alar- miert, weil sich entlang der Bahnstrecke auf mehreren Kilometern Länge etliche Wald- und Böschungsbrände entwickelt hatten. An insgesamt drei Tagen waren wir im Einsatz, um mit einigen anderen Feuer- wehr-Einheiten Brände du Glutnester abzulöschen. Auch hier zeigte sich einmal mehr, dass nicht nur die gute Ausbildung und der Einsatzwille der Feuerwehrkameraden, sondern auch die einsatztechnische Aus- stattung der FF Hötting von großem Wert ist. Wenn es auch an diesen vier hervorgehobenen Aktionsstellen zum Teil „hoch" herging, so muss man doch von großem Glück reden, dass die Feuerwehr- kameraden ohne gröbere Verletzungen von den Einsätzen wieder nach Hause zu ihren Familien gehen konnten. Schließlich seien noch die schon zum „Standard“ gewordenen Brand- Sicherheitsdienste am Jahreswechsel angeführt, im Rahmen derer die Feuer- wehrkameraden uneigennützig zu Silvester von ihren Familien fernbleiben, um für den Schutz der Allgemeinheit zu sorgen. FFH 3 JB2001 Diese Tatsache ist nicht zuletzt auch auf den Umstand zurückzuführen, dass während des ganzen Jahres viel Zeit für Übungs-, Schulungs- und Ausbildungstätigkeit aufgewendet wurde: Bei den wöchentlich abgehaltenen Dienstag-Einsatzübungen (29 Stk.) nahmen im Jahr 2001 statistisch gesehen - durchschnittlich 20,79 Mann teil. Bei Einsatzübungen an den Volksschulen von Hötting-Dorf und Allerheiligen wurde an zwei Vormittagen nicht nur die eigentliche Brandbekämpfung geübt, sondern auch das Evakuieren von Kindern aus den Schulräumen zur Freude der Schul- kinder, die sich Unterrichtseinheiten ersparten und das Erlebnis „Feuerwehr hautnah" sichtlich genossen. Für die Einsatzmannschaft der FF Hötting konnten im Zuge dieser Übungen wert- volle Erkenntnisse gewonnen werden. Es wurde auch wieder viel Zeit für die Einschulungen am Rettungslift am Dach der Chirurgie aufgewendet. Einige junge Kameraden wurden auf die Bedienung der wieder nach Hötting zurückgekehrten DL 30 eingeschult, sodass nunmehr insgesamt 12 Kameraden bzw. Maschinisten bereitstehen, die verantwortungsvolle Aufgabe im Handling dieses nicht unkomplizierten Rettungsgerätes zu übernehmen. Im Zusammenhang mit den Schulungen sei auch die hohe Bereitschaft der Innsbrucker Berufsfeuerwehr als Ganzes, aber auch der kameradschaftliche Wille einzelner Mitglieder unserer „Zentralstelle" dahingehend äußerst lobend und anerkennend hervorgehoben, ihr zweifellos großes Fachwissen und ihre Erfahrungswerte in Form von Schulungen und Ausbildung an uns weiterzugeben. Insgesamt fünf Kameraden absolvierten im Berichtszeitraum an der Landes- Feuerwehrschule (davon zwei im Ausbildungsprogramm des ABC-Zuges) den Atemschutz-Lehrgang. Es stehen daher in den Reihen der FF Hötting nunmehr 39 Mann als ausgebildete Atemschutzträger zur Verfügung. Vier Kameraden eigneten sich an der LFS in Telfs im Zuge der Teilnahme am Grundlehrgang einen Teil des feuerwehrlichen Grundwissens an. Zur Aufrechterhaltung der Wasserversorgung im Brandfall wurden von den Kameraden der FF Hötting im Schutzbereich an 9 Abenden 108 Hydranten auf ihren technischen Zustand bzw. auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft. Eigentlich wäre dies die Aufgabe der kommunalen Wasserversorgungsunternehmen. Hiefür wurden 72 Dienstleistungs-Stunden aufgewendet. Stunden, die unent- geltlich für die Wasserversorgungs-Unternehmen erbracht wurden. FFH 4 JB2001 Neben all diesen umfangreichen Betätigungen kam auch die Kameradschafts- pflege nicht zu kurz: Am Sonntag, 11. März 2001 veranstalteten wir einen Familien-Sporttag nach Galtür, an dem (mit Familien-Mitgliedern) insgesamt 62 Personen teilnahmen. Am Samstag, 16. Juni 2001 hielten wir einen geselligen Feuerwehrausflug ins Salzkammergut ab, der in gewohnt kameradschaftlicher Atmosphäre ablief. Letztlich wurde am Samstag, dem 22.12.2001 im Vereinsheim des „,TV Friesen" am Höttinger Bild in gemütlichem Zusammensein die schon traditionelle Weihnachtsfeier abgehalten. Daß alle diese Aktivitäten einer entsprechenden finanziellen Grundlage bedürfen, braucht hier wohl nicht separat erwähnt zu werden. Diesbezüglich wird in erster Linie auf die traditionelle Haussammlung verwiesen, im Zuge derer von den Feuerwehrmitgliedern in ungezählten (wieder: Freizeit-) Stunden der Löwenanteil“ des laufenden Budgets aufgebracht wurde. Am Samstag, 17. Feber 2001, hielten wir im Vereinsheim Hötting den alljährlichen Feuerwehrball ab, mit dessen Erlös ein nicht unwesentlicher Teil unseres Budgets bestritten wird, der aber auch einen nicht unerheblichen Stellenwert im Höttinger Vereinsleben aufweist. Aber auch unser „Nachwuchs" aus feuerwehrlicher Sicht war höchst aktiv: Unter der Leitung unseres bewährten Jugendbetreuers Josef MADERSBACHER hat unsere Jugendfeuerwehr-Gruppe wieder eine Fülle von Tätigkeiten gesetzt und ein hohes Maß an Ausbildung genossen. Diesbezüglich wird auf den am Ende beigeschlossenen separaten Bericht unseres Jugendbetreuers verwiesen. Unabhängig von Einsätzen, Übungen, Schulungen und Kameradschaftspflege waren die Kameraden der FF Hötting mit anderen Arbeitsleistungen aktiv: Das doch schon alte Gebäude der Feuerwehrhalle bedarf ständiger Wartungs- und Renovierungsarbeiten. Nach der Sanierung der Fassade und Abdichtung des Flachdaches an der west- lichen Fahrzeughalle durch die städtische Gebäudeverwaltung braucht jetzt nur mehr noch deren Inneres wiederhergestellt und trockengelegt werden. Dann müsste das Gebäude wieder für die nächsten Jahre,,in Schuss" sein. FFH 5 Dienstverrichtungen 2001, Aufstellung: JB2001 13 Brandeinsätze 5 technische Einsätze 3 Alarmübungen 6 Brandsicherheitsdienste 29 Übungen 12 Schulungen bei der Berufsfeuerwehr 11 Einschulungen am Rettungslift der Chirurgie 9 Lehrgänge an der Landes-Feuerwehrschule 5 sonstige Schulungen 129 Schulungsfahrten 1.469 Stunden 91 Stunden 156 Stunden 62 Stunden 1.206 Stunden 36 Stunden 45 Stunden 250 Stunden 23 Stunden 258 Stunden 18 Fahrzeug-, Magazins- und Gerätewartungen 122 Stunden 54 Stunden 9 Hydrantenwartungen 5 Kompanieversammlungen 6 Kommandantschaftssitzungen 3 Ballausschuss-Sitzungen 1 Jahreshauptversammlung 1 Florianifeier 1 Portiunkula-Feier 4 sonstige Ausrückungen (Fahne, Einweihungen) 272 Dienstverrichtungen 258 Stunden 146 Stunden 30 Stunden 69 Stunden 74 Stunden 38 Stunden 26 Stunden 4.413 Stunden In dieser Aufstellung sind die Abhaltung der Haussammlung und des Feuer- wehrballes, aus deren Erlös der „Löwenanteil“ des Höttinger Feuerwehrbudgets bestritten wird, nicht enthalten. Ebenfalls nicht enthalten sind die Organisation von Feuerwehr-Ausflug und Familien-Weihnachtsfeier sowie die Tätgkeiten der Jugend-Feuerwehrgruppe. In der oben angeführten Aufstellung wurden „administrative" Tätigkeiten, wie jene von Kassier, Schriftführer, usw. auch nicht berücksichtigt. 6 Aufstellung der Dienstverrichtungen, über die einzelnen Monate aufgelistet: Jänner 2001 1 Brandsicherheitsdienst am 01.01.01, 00.00 - 02.00 Uhr: 1 1 1 1 5 22 1 2 Bergsilvester; 3 Mann mit TLF/Trupp Brandsicherheitsdienst am 01.01.01, 00.00 – 02.00 Uhr: Wache Hötting besetzen; 6 Mann Brandeinsatz am Mo., 01.01.01, 00.32 - 01.05 Uhr: Mariahilfpark 2/V, Balkonbrand Brandeinsatz am Mo., 01.01.01, 01.15 - 02.20 Uhr: Höhenstraße Höhe HNr. 40, Brand eines Müllcontainers 3 Mann Brandeinsatz am Mi., 10.01.2001, 19.07 - 20.15 Uhr: Höttinger Rain 4/1, Wohnungsbrand, 29 Mann Fahrzeug-, Magazins- und Gerätewartungen; Schulungsfahrten Kompanieversammlung Ballausschuss-Sitzungen Feber 2001 1 1 Brandeinsatz am Di., 13.02.01, 17.47 - 20.00 Uhr: Dorfgasse 58, Vollbrand in Stiegenhaus, 26 Mann anschließend: Brandwache von 20.00 - 24.00 Uhr, 6 Mann Brandeinsatz am Di., 07.02.01, 18.04 - 19.35 Uhr: Sadrachsraße 8, Wohnungsbrand, 26 Mann Fahrzeug-, Magazins- und Gerätewartungen Schulungsfahrten Kompanieversammlung 3 23 1 1 1 Abhaltung des Feuerwehrballes Kommandantschaftssitzung JB2001 1 1 FFH März 2001 3 25 1 1 Fahrzeug-, Magazins- und Gerätewartungen Schulungsfahrten Kompanieversammmlung Kommandantschaftssitzung 1 Jahreshauptversammlung April 2001 3 Übungen 1 18 Fahrzeug-, Magazins- und Gerätewartung Schulungsfahrten Mai 2001 Alarmübung am Fr., 11.05.01, 15.10 - 17.15 Uhr: Gaswerk Innsbruck, Annahme: Explosion und Brand in Mischanlage, 27 Mann Technischer Einsatz am Fr., 11.05.01, 17.43 - 19.15 Uhr: Alpinschule Innsbruck: Defekt in Schwimmbad-Aufbereitung; 3 Mann. 4 Übungen 1 1 Florianifeier: 36 Mann Fahnenabordnung 1 1 Juni 2001 Brandeinsatz am So., 03.06.01, 21.11 - 05.55 Uhr: General-Eccher-Straße 3, Brand einer Textilfabrik, 39 Mann Brandeinsatz am Mi., 06.06.01, 09.14 – 9.45 Uhr: - Waldgebiet Hungerburg-Gramart: starke Rauchentwicklung; 20 Mann. JB2001 FFH 1 1 4 2 24 1 2 8 JB2001 Alarmübung am Do., 07.06.01, 09.15 - 12.00 Uhr: Volksschule Allerheiligen, Annahme: Brand im Keller, Schüler eingeschlossen. 18 Mann Alarmübung am Fr., 22.06.01, 11.02 - 12.10 Uhr: Volksschule Hötting, Schulgasse, Annahme: Brand im Stiegenhaus, Schüler eingeschlossen. 26 Mann Brand-Sicherheitsdienste: Stadtfest St. Nikolaus (12 Mann) Übungen Kommandantschaftssitzung Fahnenabordnung (Herz-Jesu-Messe und Einweihung TLF Hungerburg) Juli 2001 1 Brandeinsatz am Mo., 09.07.01, 17.54 - 18.25 h: Anichstraße 5 a: Kellerbrand; 5 6 1 1 28 Mann. Übungen Einschulungen am Chirurgie-Rettungslift August 2001 Technischer Einsatz am Mo., 06.08.01, 14.42 - 15.30 Uhr: Flughafen Innsbruck, Fürstenweg 180: Einsatzbereitschaft wegen erfolgter Bombendrohung; 17 Mann. Brandeinsatz am Di., 07.08.01, 13.03 - 13.50 Uhr: Maria-Theresien-Str. 33-35, Kaufhaus TYROL: Brand im Kellerbereich; 19 Mann. 4 Übungen 1 Abordnung zur Portiunkula-Feier: 22 Mann 4 Übungen 5 1 1 2 September 2001 Einschulungen am Chirurgie-Rettungslift Kommandantschaftssitzung Oktober 2001 Technischer Einsatz am Sa., 20.10.01, 11.00 - 13.00 Uhr: Ampfererstraße 60: Wassereinbruch in Keller; 9 Mann Technischer Einsatz am So., 21.10.01, 16.30 - 18.10 Uhr: Ampfererstraße 60: Wassereinbruch in Keller; 4 Mann. 5 Übungen 1 Kompanieversammlung November 2001 1 Brandeinsatz am Fr., 02.11.01, 13.03 - 20.10 Uhr: Waldgebiet zwischen Allerheiligenhöfe und Martinswand: Waldbrände entlang der Mittenwaldbahn; 31 Mann. 1 Brandeinsatz am Sa., 03.11.01, 06.03 - 15.15 Uhr: 1 Waldgebiet zwischen Allerheiligenhöfe und Martinswand: Waldbrände entlang der Mittenwaldbahn; Brandeinsatz am So., 04.11.01, 10.11 – 14.15 Uhr: - Waldgebiet zwischen Allerheiligenhöfe und Martinswand: Waldbrände entlang der Mittenwaldbahn; 19 Mann. 3 22 Fahrzeug-, Magazins- und Gerätewartungen Schulungsfahrten 1 Kommandantschaftssitzung 1 Fahnenabordnung (Cäcilienfeier) JB2001 FFH 10 Dezember 2001 3 Einsatzbereitschaften am 31.12.01, 19.00 - 02.30 h: Ottoburg, St. Nikolaus, Höhenstraße/Plattenhof: Feuerwerke „Bergsilvester"; 3 19 1 gesamt: 17 Mann. Fahrzeug-, Magazins- und Gerätewartungen Schulungsfahrten Kompanieversammlung: 33 Mann. Der Schriftführer: Johann HEIS, HV, Innsbruck, am 15. März 2002 Freiwillige Einheit Feuerwehr Homing * Innsbruck JB2001 der Kommandant: Tusch Ham Hanspeter TUSCH, HBI. FFH 11 JB2001 Jahresbericht der Jugendfeuerwehr Der Stand der Jugendfeuerwehrgruppe betrug zum. 31.12.2001 sechs Mann. Im abgelaufenen Jahr gab es wiederum zahlreiche Übungen und Ausrückungen. Insge- samt haben wir 388 Stunden gemeinsam verbracht. Bei den Übungen am Samstag wurde erstmals der Versuch gestartet, die Mitglieder der Jugendfeuerwehr gemeinsam mit den jungen Aktiven eingehend zu schulen. Es war ein gelungenes Projekt, zumal durch die größere Anzahl der Teilnehmer interessante Übungen abgeführt werden konnten. Das Frühjahr begann mit dem Wissenstest in Wilten. Wir traten mit vier Mann an. Köll Sebastian bestand seinen ersten Test in Bronze. Matt Dominik und Seidermann Hannes legten die Prüfung in Silber ab. Sebastian Alexander schaffte das Wissenstestabzeichen in Gold. Auf diesem Weg gratulieren wir allen Teilnehmern zum großartigen Abschneiden. Am 19.Mai gab es anlässlich der Einweihung der Landes-Feuerwehrschule einen Welt- rekordversuch der Tiroler Feuerwehrjugend. Es wurde eine Schlauchleitung von der alten Feuerwehrschule zur neuen in Telfs gelegt, danach wurde mit einer Relaisleitung Wasser von Innsbruck nach Telfs gepumpt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Ansaug- druck und einigen Schlauchplatzern gelang dies am späten Nachmittag. Hötting nahm daran mit 5 Buben teil. Im Herbst gab es den Bezirksausflug der Feuerwehrjugend Innsbruck zum Gardasee. Im Gardaland genossen die Buben die vielen Attraktionen wie Achterbahn, Enterprise, Höhlenbahn und viele andere tolle Sachen. Wir danken der Einheit, die die Kosten für diesen Ausflug übernommen hat. Am 30. August gab es im Rahmen des Ferienzuges einen Tag „Feuerwehrjugend" am Gramartboden. Es war dies eine Bezirksveranstaltung. Es gab ein Zeltlager, eine Station zum Abseilen. Es wurde ein Stahlseil mit dem Hubzug zwischen zwei Bäume gespannt und die Kinder wurden daran, mit einem Brustgeschirr gesichert, abgeseilt. So konnten wir den Buben und Mädchen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit gewähren und möglicher- weise Interesse für die Feuerwehr erwecken. Am 13.Oktober war in Arzl der Kompassmarsch. Der Trupp Hötting belegte dabei den hervorragenden 2. Platz. Hier galt es einerseits mit dem Kompass eine vorgegebene Strecke möglichst schnell zu bewältigen andererseits mussten bei diversen Stationen zusätzliche Aufgaben gelöst werden. Am 24. Dezember nahmen wir wiederum an der Kindermette teil und verteilten dort das Friedenslicht aus Bethlehem. Es war dies ein schöner Abschluss der Jahres. Wenn wir nun bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wieder 2 Jugendfeuer- wehrleute in den aktiven Dienst überstellen. Seit Gründung der Jugendgruppe haben wir 28 Buben aufgenommen, von diesen sind immer noch 18 Mann aktiv bei der Feuerwehr. Es zeigt, dass mit der Jugendarbeit der richtige Weg eingeschlagen wurde, um den Kindern eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu bieten und gleichzeitig Nachwuchs für die Einheit zu finden. Wir müssen heuer versuchen wieder neue Mitglieder für die Jugendgruppe zu finden. Dazu möchte ich alle von euch aufrufen ein bisschen Werbung zu machen. Als Jugendbetreuer danke ich allen Kameraden für die laufende Unterstützung der Jugendgruppe und der Einheit für die finanzielle Unterstützung bei diversen Freizeitunter- nehmungen. Gut Heil ! Josef Madersbacher