Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck-Stadt Tätigkeitsbericht 1998/99 ================================================================= Stadtarchiv Innsbruck Feuerwehr Innsbruck StA? P-870-1998/99 Stadtmagistrat Innsbruck Aktuell 1998/99 Tätigkeitsbericht Bezirksfeuerwehrverband Innsbruck / Stadt 16. 9. 2000 Seite 2 Feuerwehr Innsbruck Aktuell nnsbruck Bezirksverband 1998/99 Bez.Feuerwehrkommandant Als Bezirks- Schlögl, hatte die schwierige Aufgabe das kommandant der gesamte Funksystem, das überalterte stille Feuerwehr der Alarmierungsystem und die Sirenen dem heuti- Stadt Innsbruck, ist gen Stand der Technik anzupassen und ein ent- es mir ein besonde- sprechendes Konzept zu erstellen. Ein Großteil res Anliegen mich davon konnte mittlerweile schon realisiert wer- bei allen Feuer- den. wehrfrauen und - männern für die geleistete Arbeit und der Bereitschaft dem Nächsten zu helfen herzlich bedanken. Der abgelaufene Berichtszeitraum war geprägt von zahlreichen Einsätzen, die Gott sei dank nahezu unfallfrei bewerkstelligt wurden. Über Arbeitsmangel und Langeweile konnten wir uns nicht beklagen. Wie sie diesem Bericht entnehmen können, steigt die Anzahl der Einsätze, im Besonderen bei den tech- nischen Hilfeleistungen, kontinuierlich an. Dieser Tendenz Rechnung tragend haben wir auch unse- re vergangenen Investitionen und künftig geplan- ten Anschaffungen entsprechend angepasst. Besonders wichtig war es mir, sämtliche Feuerwehrmitglieder mit einer, dem heutigen Standard entsprechenden Schutzbekleidung aus- zustatten. So konnte ein vom Bezirksausschuẞ ausgearbeitetes Schutzbekleidungs-Konzept, in drei Etappen budgetiert werden. Die Installierung verschiedener Arbeitsgruppen hat sich beson- ders bewährt und als effizient herausgestellt. Die Arbeitsgruppe Ausbildung und Übungen, unter der Leitung von BR Peter Pescoller, hat die Grundausbildung Neu" des ÖBFV als erster Bezirksverband Tirols in die Praxis umgesetzt. Zahlreiche Schulungen, Sonderausbildungen und Übungen wurden so realisiert. Auch der Kontakt mit der Landes-Feuerwehr-Schule wurde intensiviert. 66 Die Arbeitsgruppe EDV, unter der Leitung von Bez. Schriftführer Martin Weber, konnte nach kür- zester Zeit die Einführung eines einheitlichen Verwaltungsprogrammes verwirklichen. Die Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit, unter OBI Manfred Liebentritt, steht mit der Einrichtung einer Pressestelle und der Konzeption eines Büros für den Bezirksverband kurz vor der Realisierung. Besonders stolz bin ich auf die Leistungen des Sachgebietes der Feuerwehrjugend unter der Leitung von Bez. Jugendbetreuer Bernhard Geyer. Mittlerweile konnte in allen FF - Einheiten eine Feuerwehrjugendgruppe installiert werden. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten zeichnen diesen wichtigen Bereich für die Nachwuchsförderung aus. Die gute Zusammenarbeit zwischen der Berufsfeuerwehr und den freiwilligen Feuerwehren und ein kameradschaftliches Verhältnis unter den Verantwortungsträgern ist die Voraussetzung für ein einwandfrei funktionie- rende Feuerwehrwesen in unserer Landeshauptstadt Innsbruck. Ich möchte es nicht verabsäumen, mich bei unse- ren Stadtvätern, im besonderen bei Bürgermeister DDr. Herwig van Staa, für die wohl- wollende Unterstützung und die Bereitstellung eigener Verfügungsmittel für den Bezirksverband besonders zu danken. Sowohl die Leistungen als auch die Unterstützung für die Feuerwehr der Stadt Innsbruck durch unseren früheren Ressort- Bürgermeister Univ. Prof. Dr. Norbert Wimmer dür- fen nicht unerwähnt bleiben. Beide Persönlichkeiten wurden deshalb zu Ehrenmitgliedern des Bezirksfeuerwehrverbandes ernannt. Ich danke allen Feuerwehrkameraden für die erbrachten Leistungen und wünsche weiterhin alles Gute. Euer Bezirksfeuerwehrkommandant Die Arbeitsgruppe Funk- und Alarmeinrichtung, Ing. Anton Larcher unter der Leitung von Brandadjunkt Ing. Günther archiv Innsbruck 7-870-1998/99 Feuerwehr Innsbruck Bibliothek Aktuell Bezirksverband 1998/99 Bezirksfeuerwehrinspektor Der Bezirks Feuerwehrverband Innsbruck-Stadt stellt sich als Besonderheit in der Form einer Berufsfeuerwehr, zehn freiwilligen Feuerwehren, einer Betriebsfeuerwehr und einer Feuer- wehrmusikkapelle dar. Die gesetz- und ver- waltungsmässigen Vorgaben ziehen es nach sich, dass die Einheiten unseres Verbandes zentralis- tisch über das Kommando der Berufsfeuerwehr zu führen sind. Diese Regelung bedingt ein hohes Mass an Kooperationsbereitschaft und kameradschaftlichen Umgang untereinander. Nur dann ist es möglich, zeit- gemäß und im toleranten Miteinander die Anforderungen einer Feuerwehr der Landeshauptstadt Innsbruck zu erfüllen. Die Berufsfeuerwehr als Trägerin der Last des Ersteinsatzes über das gesamte Stadtgebiet und die über die ganze Stadt verteilten Feuerwehreinheiten sind der Garant für ein Sicherheitssystem, das sich österreichweit als einzigartig darstellt. Unter dem Druck der Überlegungen im Zusammenhang mit den knapper werdenden Ressourcen der öffentlichen Hand kommt dabei diesem Miteinander von Berufs- und freiwilligen Feuerwehr immer grössere Bedeutung zu. Es gilt einerseits sicherzustellen, dass sowohl die personellen wie materiellen Voraussetzungen für eine funktionierende und effektive Berufsfeuerwehr vorhanden sind, anderseits die freiwilligen Feuerwehren abgedeckt werden. Dass dies für alle Beteiligten einen permanenten Lernprozess voraussetzt und es natürlich auch zu Konflikten kommt ist selbstverständlich. Die letzten Jahre haben mich gelehrt, dass die Verantwortungsträger der Feuerwehreinheiten im Stande sind, sich dieser Anforderung zu stellen und in kameradschaftlicher Art und Weise auch mit unterschiedlichen Meinungen und Seite 3 Diskussionen umgehen zu können. Ich wünsche uns allen, dass dies auch in Zukunft so sei bzw. auch weiter ausgebaut wird. Bei der Feuerwehr der Stadt Innsbruck macht sich wie bei allen Feuerwehren eine Tendenz von den Brandeinsätzen hin zur technischen Unfall- und Hilfeleistung bemerkbar. Grundsätzlich sind wir auch immer seltener mit Großereignissen konfrontiert, die Vielzahl der täglichen Kleinanforderungen belasten aber sowohl den Dienstbetrieb der Berufsfeuerwehr als auch der freiwilligen Einheiten. Der Trend hin, kommunale Servicedienste anzubieten, ist unausweichlich. Unter der Voraussetzung, dass die grundsätzlichen Aufgaben der Feuerwehren nicht vernachlässigt werden, glaube ich, dass ein solches Serviceangebot insbesondere im Ballungsraum der Landeshauptstadt Innsbruck notwendig ist. Ich darf auch auf diesem Gebiet alle um Mitarbeit und Unterstützung bitten. Ich bedanke mich bei jedem Einzelnen für die Budgetansätze - Feuerwehrwesen Stadtgemeinde Innsbruck 1998 Berufsfeuerwehr Freiwillige Feuerwehr Katastrophenschutz 1999 Berufsfeuerwehr Freiwillige Feuerwehr Katastrophenschutz 2000 Berufsfeuerwehr Freiwillige Feuerwehr Katastrophenschutz O. Haushalt Ao. Haushalt Gesamtsumme 94.883.000,00 1.100.000,00 95.983.000,00 4.019.000,00 0,00 4.019.000,00 0,00 481.000,00 481.000,00 99.383.000,00 1.100.000,00 100.483.000,00 0,00 97.237.000,00 3.450.000,00 100.687.000,00 3.632.000,00 1.600.000,00 5.232.000,00 859.000,00 859.000,00 101.728.000,00 5.050.000,00 106.778.000,00 101.303.000,00 7.200.000,00 108.503.000,00 3.075.000,00 4.200.000,00 7.275.000,00 960.000,00 10.000.000,00 10.960.000,00 105.338.000,00 21.400.000,00 126.738.000,00 geleistete Arbeit und bitte, diesen Dank auch an eure Familienmitglieder und Partner weiterzuleiten. Die Gesamtzahl der im Dienst für die Bürgerinnen und Bürger der Stadtgemeinde Innsbruck geleisteten Stunden ist gigantisch und nur durch das Mittun von euch allen möglich. Ich wünsche allen Feuerwehrleuten ein unfallfreies Arbeitsjahr. Mit kameradschaftlichen Grüßen Euer Bezirksfeuerwehrinspektor Ing. Christoph Wegscheider Branddirektor Seite 4 Feuerwehr Innsbruck Aktuell Berufsfeuerwehr Kommandant: Ausbildung: Vorbeugender Ing. Christoph Wegscheider Branddirektor Peter Pescoller Brandschutz: Hans Zimmermann Wach- Kommandanten: Ing. Andreas Friedl Adresse: Telefon: Ing. Josef Hundsbichler Ing. Günther Schlögl Peter Weidacher Hunoldstraße 17 6020 Innsbruck 0512 / 33 6 59 1998/99 Innsbruck Der Tätigkeitsbericht der Berufsfeuerwehr für den Berichtszeitraum 1998 - 1999 ist von einer deutlichen Steigerung des Einsatz und Aufgabengebietes in quantitativer Hinsicht gekennzeichnet. - Bei näherer Betrachtung der Einsatzberichte läßt sich auch hinsichtlich der Gefährdung für die Einsatzkräfte und der Problematik in Zusammenhang mit Gefahrengutstoffen eine fort- schreitende Zunahme erkennen. 6000 5672 5000 5020 4583 4610 4000 3000 2703 2000 2093 -2183 1842 1688 1693 1495 1000 +1084 1022 1149 1276 0 Jahr 1996 Jahr 1997 Jahr 1998 Jahr 1999 Einsatz- statistik 1996/1999 Brandeinsätze Technische Einsätze Sonstige Leistungen Gesamt Gerade bei der Aufarbeitung von Großschadensfällen, wie z.B. beim Vollbrand eines Bauernhauses im Stadtteil Arzl am 1.10.1998, beim Großeinsatz zum Jahreswechsel 1998 / 99 usw., kommt die bewährte Organisationsstruktur der Feuerwehr Innsbruck welche von einer positiven Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuerwehr und freiwilligen Feuerwehren gekennzeichnet ist, klar zum Ausdruck. Durch die steigende Einsatzzahl und den schwie- rigen Einsatzbedingungen im städtischen Ballungsraum steigt auch der Druck auf die Feuerwehrmänner. Das Augenmerk muẞ daher verstärkt jenen Menschen, den Einsatzkräften, und deren persönlicher Situation, welche hinter dem Einsatzerfolg stehen, gelten. Grundlage für den Einsatzerfolg ist die perma- nente Ausbildung der Feuerwehrmänner, welche einen besonderen Stellenwert bei der Feuerwehr einnehmen muß. Mit 1.1.1998 trat die Neugliederung der Aus- und Fortbildung für die Berufsfeuerwehr Innsbruck, welche Ende 1987 vom Ausbildungsoffizier BR Peter Pescoller dem Kommando vorgelegt wurde in Kraft. Im Jahre 1999 konnte damit nicht nur in quantitati- ver, sondern auch in qualitativer Hinsicht eine entscheidende Wende vollzogen wer- den. Das Jahr 1999 war für beide Wacheabteilungen vom Chargenlehrgang geprägt. Durch den tra- gischen Todesfall vom OFM Günther Stauder, konnte dieser Lehrgang nur mit acht Mann besetzt werden. Im Zeitraum vom 8.2.1999 - 19.12.1999 leistete die Mannschaft dieses Lehrganges unter ande- rem 450 Einsätze, wobei etwa 1/10 davon beson- dere Anforderungen (z.B. Menschenrettungen im Brand- und technischen Unfallgeschehen) an die Männer stellten. In ca. 50 Einsatzübungen mit realistischen Brand- und Unfallszenarien, sowie in mündlichen und schriftlichen Tests wurden die Teilnehmer auf die umfangreichen Prüfungen vor- bereitet, welche von allen Teilnehmern mit gutem Erfolg bestanden wurde. Besonders hervorzuhe- ben ist, daß dieser Lehrgang trotz risikoreicher Einsätze und Einsatzübungen unfallfrei beendet werden konnte. An diesem Lehrgang nahm auch ein Mitglied der FF Arzl über den Zeitraum von acht Monaten teil. Feuerwehr Innsbruck Aktuell nnsbruck Berufsfeuerwehr 1998/99 Innsbruck Im Bereich der Gefahrenvorbeugung welche in unmittelbarem Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr steht, hat sich das Aufgabengebiet der Berufsfeuerwehr durch orga- FEVERWAR nisatorische und gesetzliche Änderungen auch in diesem Bereich verändert. Zu der bereits in Kraft getretenen Tiroler Bauordnung 1998 wurde im September 1998 die neuen technischen Bauvorschriften erlassen. Weiters hat der Tiroler Landtag am 7.10.1998 die neue Tiroler Feuerpolizeiordnung beschlossen, wobei die Berufsfeuerwehr Innsbruck bei der Erarbeitung dieses zeitgemäßen Gesetzeswerkes maßgeb- lich mitgearbeitet hat. Durch das Inkrafttreten der Technischen Bauvorschriften wurde im Baurecht und vor allem in Angelegenheiten des Brandschutzes eine Liberalisierung eingeleitet, wodurch das Aufgabengebiet des brandschutz- technischen Sachverständigen entsprechend aufgewertet und mit größerer Verantwortung ver- sehen wurde.Bei der Projektierung von zahrei- chen Großprojekten (SOWI, Universitätsklinik - Bauteile Anichstraße, IKEA, Großkino CINEPLEX, OBI - Baumarkt, Flughafen - Zubau usw.) werden die Heruasforderungen an die Feuerwehr durch architektonisch-funktionale Anforderungen, durch Überdimensionierung auf- Seite 5 Feuerwehröffnungen in Fassaden, Brandfallsteuerungen in Lüftungsanlagen usw. Konnten sämtliche Abweichungen vom Baurecht kompensiert und einem positiven Bescheid zuge- führt werden. Diese Impulsobjekte in Innsbruck stellen für die Berufsfeuerwehr, den neun freiwilligen Feuerwehren und der Betriebsfeuerwehr Flughafen neue und anspruchsvolle Herausforderungen dar. Feuerwehr und Katastrophenschutz stehen dabei in vielerlei Wechselwirkung zu diesen Bauvorhaben. Nach den Brandkatastrophen im Monteblanc- Tunnel und im Tauern-Tunnel wurde auch von sei- ten der Berufsfeuerwehren Linz und Innsbruck umfangreiche Überlegungen zur Verbesserung des Brandschutzes in Straßentunnels angestellt. Unter anderem konnte ein Löschversuch mit einer Sprühflutanlage im Arlbergtunnel realisiert werden, welcher österreichweit in Fachkreisen diskutiert wurde. Im Berichtszeitraum wurde Branddirektor Ing. Christoph Wegscheider von der Berufsfeuerwehr Innsbruck mit dem Vorsitz des Tunnelausschusses im österreichischen Bundesfeuerwehrverband betraut. Neben diesem Referat waren im ÖBFV noch drei grund von Grundknappheit usw. Deutlich aufge- weitere Geschäftsbereichsführer der zeigt. Durch verschiedenen Maßnahmen wie z. B. Überdruckbelüftungssysteme in Rettungs- und Angriffswegen, berechnete Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, festgelegte Berufsfeuerwehr ( Offiziere) ständige Mitglieder in den Referaten - Gefährliche Stoffe, Flugdienst und vorbeugender Brand- und Katastrophen- schutz - tätig. Seite 6 Feuerwehr Innsbruck Aktuell nnsbruck Berufsfeuerwehr 1998/99 Innsbruck Im Bereich des betrieblichen Brandschutzes konnte 1999 ein mobiler Löschtrainer ange- schafft werden, welcher von der Berufsfeuerwehr und den freiwilligen Feuerwehren bei der Ausbildung von Arbeitnehmerinnen und der Zivilbevölkerung, aber auch für die interne Ausbildung mit Erfolg verwendet wird. Zur Erhaltung der Schlagkraft wurden von den Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr zahlreiche Tätigkeiten im Berichtszeitraum durchgeführt. 135 08 Neben der Reparatur und Wartung des gesamten Fuhrparkes der Feuerwehr Innsbruck, der Geräteprüfung, die Instandhaltung der Wachen usw. waren besondere Leistungen im Bereich des Nachrichtendienstes notwendig. So konnte unter anderem die Sirenenbeschallung im gesamten Stadtgebiet erweitert werden, der Ankauf und die Montage von vier Sendestationen für die neue digitale Alarmieranlage getätigt werden und die Planung und Vorbereitung von zwei Umsetzerstationen für den 70cm Sprechfunk abgeschlossen werden. Mit beträchtlichem Zeitaufwand wurden jährlich 280 Pager pro Jahr und gewartet und repariert, die Funk Antennenanlage der Wache Neu-Arzl umgebaut, die Blitzschutzmaßnahmen bei den Sirenen- und Funkanlagen verbessert, sowie 25 Fahrzeugfunkanlagen repariert. - 1999 wurden von Schneidermeister Hans Mader für die gesamte Belegschaft die neuen Einsatzuniformen in blauer Farbe angefertigt und an die Mannschaft ausgegeben. Auch die Öffentlichkeitsarbeit wurde im Berichtszeitraum entsprechend berücksichtigt. Als besonderes Ereignis darf sicher das Innsbrucker Feuerwehrfest 1998 im Bereich des Marktplatzes mit ca. 15.000 Besuchern erwähnt werden. Zur Auffindung und Sicherstellung der aus dem 2. Weltkries stam- menden unterirdi- schen Löschwasser- behälter, welche von einem großen media- len Interesse begleitet war, konnte die Berufsfeuerwehr ent- scheidend mithelfen. 107 Einige intakte Behälter konnten mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren saniert und im Katastrophenplan als unabhängi- ge Löschwasserversorgung integriert. Das Jahr 1999 war aber auch für die Feuerwehr dadurch gekennzeichnet, dass durch die Y2K- Problematik die Grenzen und die Risiken der ver- netzten Kommunikationgesellschaft aufgezeigt wurden. Mit der Installierung einer eigenen TERSPAR Arbeitsgruppe inner- halb der Berufsfeuerwehr wur- den mögliche Gefahrenpotentiale analysiert, Strategien und Maßnahmen ent- wickelt sowie die vor- handenen Gefahren- und Einsatzpläne einer Evaluierung unterzo- gen. vom Für den Jahres- wechsel 1999/2000 wurden Kommando der Berufsfeuerwehr und des Bezirkskommando umfangreiche und beispiel- gebende Vorsorgemaßnahmen getroffen welche für die Innsbrucker Bevölkerung auch in einer bis- her unbekannten, kritischen Situation größtmög- lichsten Sicherheitsstandard in brandschutztech- nischer Hinsicht gewährleisten konnten. Feuerwehr Innsbruck Aktuell Betriebsfeuerwehr Kommandant: Heinz Mayregger Kommandant Stv.: Thomas Reiner Adresse: Telefon: Schutzbereich: Fürstenweg 180 6020 Innsbruck 0512/22 52 50 1998/99 Flughafen Betriebsgelände des Flug- hafens Innsbruck sowie der unmittel- bare Bereich um den Flughafen im Falle eines Flugnotfalles Bis zum Jahre 1964 wurde der Flughafen Innsbruck von der Berufsfeuerwehr mitbetreut. Nach einer intensiven Ausbildung durch die BFI unter der Federführung von BOK Roman Steinkelderer übernahm die Belegschaft des Flughafens den Brandschutz. Mit dieser Umstrukturierung mußten natürlich die ersten Löschfahrzeuge angeschafft werden. Es handelte sich dabei um einen TLF der Fa. Metz und ein PLF der Marke Unimog mit 750 kg Pulver. Auch eine Unterkunft wurde für die damals 12 Mann Besatzung geschaffen und zwar im neuerbauten Flughafengebäude, wo man sich heute noch befindet. Der kontinuierlichen Aufschwung des Flughafens mit bis 8000 Fluggäste pro Tag, hat sich natürlich auch das Aufgabengebiet der Betriebsfeuerwehr ausgewirkt. Auh personell gab es eine Veränderung. So übernahm Heinz Mayregger als langjähriger Kdt. Stv. 1997 von seinem Chef Carl Wohlfahrt die Führung der Einheit. Die Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck Seite 7 gehört seit dem 1. Jänner 1999 dem Bezirks- Feuerwehrverband Innsbruck-Stadt an und zählt über 49 aktive Mitglieder Im Jahre 1999 musste die Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck drei kleinere Brände löschen. Es erfolgten sieben technische Einsätze am Flughafenareal und zwei außerhalb des Betriebes. Weiters waren 15 Einsätze aufgrund von Landebereitschaften und die Durchführung von 19 Brandsicherheitswachdiensten erforderlich. Die Flughafen-Betriebsfeuerwehr verfügt derzeit über 1 PLF 1500, 1 PLF 2000, 1 TLF 8000+1000, 1 TLF 9000+1000, 1 SLF 2x100 1 Einsatzleitfahrzeug welches im Herbst 1999 in Betrieb genommen wurde. EINSATZLEITUNG FLUGHAFEN INNSBRUCK Pucher Die Mitglieder der Betriebsfeuerwehr Flughafen Innsbruck absolvieren neben den Schulungen an der Landesfeuerwehrschule Tirol auch Fachkurse in Frankfurt, Stuttgart und im Risc- Center in Holland. Ein wichtiges Anliegen von Kdt. Mayregger ist eine effiziente Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr und den umliegenden freiwilligen Feuerwehren. Geyrstraße 61 S Seite 8 Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Kommandant: Walter Laimgruber Kommandant Stv.: Hermann Schieferer Adresse: 1998/99 Amras Einsätze: Datum Stunden Ereignis Mann 6020 Innsbruck Telefon: 0512/34 34 51 01.01. 18.02. 1,5 19.02. 2 1,75 Rasenplan Vögelebichl 21 10 Autounfall 19 1 Wassereinsatz 1 Ferd.-Kogler-Str./Geyrstr. 16 Schutzbereich: Amras Pradl Rossau 08.03. 1,5 17.03. 1 18.03. Windwurf Pfaffensteig Baum entfernen (Jabinger) 0,25 Hauptfeuerwache besetzen 16 26.03. 0,3 Hauptfeuerwache besetzen 19 Mannschaftstand per 31.12.1999 Die freiwillige Feuerwehr Amras hat derzeit einen Mitgliederstand von 74 Mann wobei davon sind 50 aktive Mitglieder 22 Reservisten neu Erich Marthe, Andrä Angerer, Heinz Neuner, Franz Hundsbichler 1 Verbindungsmann Berufsfeuerwehr Peter Vogelsberger 1 Chronist Hans Zimmermann jun. Zugänge: Hannes Hundsbichler 16.04. 0,3 20.04. 2,3 21.05. 1 Hauptfeuerwache besetzen 16 Hauptfeuerwache besetzen 19 Wassereinsatz DEZ 6436969 17 Hydrantenüberprüfungen im Schutzbereich Amras 1 Schauübung im DEZ 2 Kirchturm Amras 1 Maschinistenübung 4 1 Funkübung 21.05. 9 Wassereinsatz Fürstenweg und Harley's 18 22.05. 22.05. 3 25.05. 0,6 21.06. 1,3 06.07. 13.07. 2,5 09.08 1 28.08. 4,5 07.09. 20.09. 5,5 Wassereinsatz Mitterweg 15 Wassereinsatz Fürstenweg Fettbrand im DEZ 15 Hauptfeuerwache besetzen 18 0,25 Hauptfeuerwache besetzen 19 Wassereinsatz Sillpark Zimmerbrand Saggen Wassereinsatz Rossau 0,3 Hauptfeuerwache besetzen 16 1,5 Hauptfeuerwache besetzen 11 22.10 0,5 22.11. 1,5 55 Windwurf Bichlweg Gerhard Schieferer 10.12. 3 Thomas Busse Georg Senzenberger Sumper Lorenz (Wiedereintritt ) Austritte: Manfred Mayr Abgänge: Gert Resch verstorben am 25.2.1999 Josef Mayr verstorben am 20.9.1999 Fahrzeuge: 1 LFB Mercedes 1 TLF 4500/500 Magirus 1 KLF Mercedes Sprinter 1 TF Toyota Bus 1 Pulveranhänger 250kg 1 TS-Anhänger 1 PKW-Anhänger 750 kg 1 Löschkarren Durchschnittliche Einsatzstärke: 13,7 Mann Durchschnittliche Einsatzdauer: 1,9 Std. 11.12. 2 12.12. 1 Hauptfeuerwache besetzen 10 Silobrand Tischlerei Sumper 9 Silobrand Tischlerei Sumper 15 Gasaustritt Egerdachstraße 21 8555892306-30 Hannes Trenkwwalder 12 13 Florian Schlögl 1 Ausbilderlehrgang an der LFS Gert Resch 1 Maschinistenlehrgang an der LFS Anton Nagiller 2 Ausbilderlehrgang Bezirk Alexander Schuh Gesamteinsatzstunden: 713,9 Std. Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Übungen und Kontrollen: Gruppenübungen Gruppen-Kdt. Besprechungen Übung mit Rollgliẞ, Hakenleiter unter Atemschutz in der HFW Einsatzübungen - Schloß Ambras Kurse, Schulungen, Vorträge: 7 4 Schulungen in der HFW 29 Mann Grundlehrgänge an der LFS Stefan Schiener Christian Schuh Josef Mayr BD 1998/99 Amras Hilfeleistungen /Sicherheitsdienste: 19 5 4 Seite 9 Wassertransport nach Wildmoos Weihnachtsdienst im DEZ Sicherheitsdienst beim GREIF Brandsicherheitswachen und Ordnerdienste bei verschiedene Veranstaltungen Sonstige Arbeiten: Mithilfe bei Altkleidersammlung 27 Mann Unsinnigenholzen Schneeräumen des Friedhofes mit 34 Mann Gerätehaus reinigen Überstellung des KLF Mercedes-Sprinter nach Linz mit 3 Mann Versammlungen / Sitzungen: Generalversammlung 15.1.1999 Generalversammlung 28.3.1999 Ballausschußsitzung Aussschußbesprechung Veranstaltungen / Ausrückungen: Ballbesuch von Feuerwehren und Dorfvereinen Geburtstagsgratulationen bei den Kameraden Stefan Kofler und Hermann Hölzl Feuerwehrball in Amras Unsinnigerversteigerung Beerdigungen der Kameraden Gert Resch, Josef Mayr, Günther Stauder, Thomas Peer Bezirksrodelrennen Florianifeier Amras Bezirksflorianifeier Hochzeit von Klaus Tusch Dorffest unter Obmann Walter Laimgruber Fußballturnier in Arzl Wacheeinweihung in Vill Fahrzeugweihe in Trins Feuerwehrausflug nach Andechs Gedenkmesse und Kranzniederlegung für die Bombenopfer vom 19.12.1943 1 Dorffestsitzung 1 4 Ausschußsitzungen 1 außerordentliche 1 1 Sitzung Bezirksrodelrennen 1 Seite 10 Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr 1998/99 Arzl Kommandant: Ing. Anton Larcher Kommandant Stv.: Matthias Sparber Adresse: Telefon: Schutzbereich: Weinberggasse 2 6020 Innsbruck 0512/26 14 26 Arzl Die vergangenen Jahre waren in Arzl gekennzeichnet durch Umstrukturierung im Kommando, den Umzug in die neue Wache, der Brand in der Wache sowie dem Großbrand bei der Familie Kircher in der Weinberggasse 3. Wache Arzl neu: Am 19.März konnte unsere Einheit nach ca. zweijähri- ger Bauzeit eingeweiht werden. Seit diesem Zeitpunkt verfügt unsere Wehr über eine der modernsten Feuerwachen der Stadt Innsbruck. Die Wache bein- haltet eine eigene Funk- und Kommandozentrale, Atemschutzwerkstätte, Schulungsraum, Büro, Besprechungsraum, sowie mehrere Lagerräume. In der Wache Arzl wurden neben dem Bezirks- Jugendlager auch die Waffenkammer der Schützenkompanie Arzl untergebracht. Während der Umbauarbeiten der Pfarrkirche Arzl wurden die HI. Messen im Schulungsraum Schulungsraum gefeiert. Ein schwarzer Tag für die Feuerwehr Arzl war der 12.9.1997. In dieser Nacht wurde unsere Einheit um 23.33 zu einer Rauchentwicklung in der eigenen Wache alarmiert. Die Rauchentwicklung entpuppte sich als Küchenvollbrand bei dem die gesamte Kücheneinrichtung und das Foyer zerstört wurden. Mannschaft und Geräte: Die Feuerwehr Arzl wird von insgesamt 97 Mitgliedern gebildet. Davon sind 67 im Aktivstand der Einheit. Um die Einsatzbereitschaft zu sichern werden in prakti- schen Übungen, wie die Annahme eines Verkehrsunfalles oder ein Unfall bei einem Atemschutzeinsatz, sowie theoretische Schulungen abgehalten. Um die Schlagkraft auch in Zukunft ge- währleisten zu können, wurde 1991 eine Feuerwehrjugend installiert. Die Feuerwehrjugend Arzl gewann 1994 einen Wettbewerb des ÖBFV mit dem Logo: Feuerwehrjugend - Ein starkes Stück Freizeit Der Fuhrpark der FF Arzl beinhaltet ein KDO, ein TLF 2000/200, ein KLF, ein TF und einen Anhänger wel- cher für Hochwassereinsätze ausgerüstet ist. Großbrand bei der Familie Kircher: Eines der tragischten Ereignisse in unserer Dorfgeschichte der letzten Jahre, war der Großbrand bei der Familie Kircher. Im Oktober 1998 wurde unse- re Wehr zu einem Brand in der Weinberggasse 3 alar- miert. Kdt.Stv. Sparber, welcher sich gerade in er ge- genüberliegenden Wache befand, meldete nach der ersten Erkundung (ca. drei Minuten nach dem Alarm) einen Vollbrand des Wirtschaftsgebäudes. Der diensthabende Offizier der BFI Ing. Schlögl ließ dar- aufhin die Feuerwehren Mühlau und Rum alarmieren. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden in Millionenhöhe. Bei diesem Einsatz waren insgesamt 52 Mann der FF Arzl am Einsatzort tätig. Die Einsatztätigkeit dauerte bis zum Abschluss der Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten über eine Woche an. Neben den sofort alarmierten Einheiten waren in der zweiten Welle noch die Feuerwehren Neu-Arzl und Reichenau an der Einsatzstelle tätig. Während die FF Amras die Schlagkraft in der Hauptfeuerwache aufrechterhielt und den Materialnachschub an die Einsatzstelle übernahm. Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Kommandant: Hans Tusch Kommandant Stv.: Ernst Heiss Adresse: Telefon: Schutzbereich: Schulgasse 6 6020 Innsbruck 0512/28 27 48 Hötting Höttinger Au/ - West Kranebitten St. Nikolaus/Mariahilf Altstadt In den Jahren 1998 und 1999 gab es wieder eine Fülle von Aufgaben für die FF Hötting. Die Tatsache, dass das Schutzgebiet mit 44,72 m² und rund 34.000 Einwohner das weitaus größte im Stadtgebiet darstellt fordert von den Kameraden der Einheit große 1998/99 Hötting Seite 11 übernehmen, gab es für die Kameraden keine Diskussion dem zu entsprechen. Diese verantwortungsvoll Aufgabe erfordert natürlich eine große Anzahl an Schulungen und Übungen am Gerät, die unter dem fundierten Fachwissen der Kameraden der BFI in hohem Maße durchgeführt wurden. Hinsichtlich der Einsatztätigkeit in den beiden vergangenen Jahren wurde die FF Hötting zum Teil enorm gefordert. Wobei nachstehend nur einige Ereignisse aufgezählt werden. Juni/Juli 1998 Zahlreiche Wassereinsätze nach schweren Unwettern November 1998 Assistenzleistung beim Großbrand der Gärtnerei Praxmarer in Kematen November 1998 Dezember 1998 Silvester 1998 März 1999 Sommer 1999 Wohnhausbrand in der Sternwartestraße Suche nach einem vermiẞten Mädchen unterhalb der Seegrube zahlreiche Wald- und Böschungsbrände Murenabgang im Bereich Alpenzoo Waldbrände an der Mittenwaldbahn Einsatzbereitschaft und Pflichtbewusstsein. Die Katastralgemeinde Hötting weist nicht nur die höchste Anzahl an Hochhäusern und Gewerbebetriebe, sonder auch die meiste Waldfläche und eine erhebliche Anzahl von Lawinenstrichen auf. Der Flughafen, die Mittenwaldbahn sowie die Innsbrucker Altstadt und Teile der Innenstadt, wie die Universitätsklinik liegen ebenfalls im Schutzbereich unserer Einheit. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, mussten wieder zahlreiche Übungen und Pfingsten 1999 Schulungen abgehalten werden. Die Übungstätigkeit war natürlich nicht nur darauf ausgerichtet, dem Feuer Herr zu werden, sondern auch den Anforderungen bei technischen Einsätzen gerecht zu werden und die erforderlichen Gerätschaften im Übungsbetrieb bis zur Perfektion zu verwenden. Als beispielsweise von Seiten der BFI der Wunsch an die FF Hötting herangetragen wurde, die Bedienung des Rettungskranes auf dem Dach der Chirurgie zu Wasser und Mureneinsätze auf Grund der starken Regenfälle Dachstuhbrand Dezember 1999 Bei allen diesen Einsätzen konnten sich unsere Kameraden nicht nur durch die große Einsatzbereitschaft bewähren. Innerhalb kürzester Zeit nach der Alarmierung konnten wir immer wieder mit einer starken und daher schlagkräftigen Mannschaft ausrücken. Seite 12 Feuerwehr Innsbruck Aktuell nnsbruck Freiwillige Feuerwehr 1998/99 Hungerburg Kommandant: Mag. Christian Katolnigg Kommandant Stv.: Ing. Georg Egger Adresse: Gramartstraße 8 Regenfällen. Auch bei je einem Wohnungs-Auto- und Rasenbrand konnte durch das rasche Telefon: Schutzbereich: Schutzgebiet: 6020 Innsbruck 0512/29 24 29 Hungerburg Gramart Das von der FF Hungerburg abgedeckte Schutzgebiet befindet sich im Norden Innsbrucks auf einer Seehöhe zwischen rund 860 und 2300 m. Das Hungerburgplateau ist jener Stadtteil von Innsbruck, der in den letzten Jahren am meisten gewachsen ist und auch in den nächsten Jahren wird dieser Trend anhalten. Um einen Siedlungskern mit rund 2000 Einwohnern, eine reine Schlafstätte der Innsbrucker, abgesehen von einigen Beherbergungsbetrieben ohne Gewerbebetriebe, befinden sich an den bewaldeten Berghängen der Nordkette zahlreiche schwer zugängliche Berghütten und Wochenendhäuser. Mannschaftsstand und Ausrüstung: Derzeit umfaßt die FF Hungerburg einen Mannschaftsstand von 42 Mitglieder, davon 24 in der Einsatzmannschaft und sieben in der Jugendgruppe. 1998 traten auch erstmals drei Mädchen der Jugendmannschaft bei. Ein sehr junges Team steht zum Schutz der Bevölkerung bereit. Die Hälfte der Einsatzmannschaft ist jünger als 30 Jahre. Um im alpinen Gelände möglichst mobil zu sein wurde beim Fuhrpark der Einheit auf kleinere, dafür aber geländegängige Fahrzeuge gesetzt, um die zahlreichen Forstwege zu befahren. Im einzelnen stehen ein TLF 1000 auf Chevrolet Fahrgestell, ein LLF Ford Transit und ein MTF Land Rover Defender zur Verfügung. Einsätze: In den Jahren 1998 und 1999 wurde die FF Hungerburg zu insgesamt 23 Einsätzen alarmiert. Die Haupttätigkeiten umfassten die Hilfeleistungen bei Wasser- und Sturmschäden sowie bei starken Vermurungen nach starken Eingreifen unserer Einheit größerer Schaden vermieden werden. Zwei Einsätze machten den Mitgliedern in diesen Zwei Jahren besonders im psychischen Bereich sehr zu schaffen. Im Dezember 1998 wurden wir davon in Kenntnis gesetzt, dass im Gebiet der Seegrube bei starken Schneefällen eine 13- jährige Snowboarderin vermisst wurde. Noch in den Nachtstunden wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet, welche über die nächsten zwei Tage mit großem Aufwand fortgesetzt wurde. Am zweiten Tag konnte das Mädchen nur mehr tot geborgen werden. Drei Monate später wurden wir zu einem Sucheinsatz nach einer vermißten Person gerufen. Einer unser Kameraden war seit dem Vorabend abgängig. Nach mehrstündiger Suche konnten wir ihn nur mehr tot bergen. Wir werden ihn und sein Wirken für die Feuerwehr nie vergessen. Ausblick: Nachdem unser TLF 1000A mit einem Alter von 25 Jahren durch die schlechte Ersatzteilversorgung immer öfter für längere Zeit nicht Einsatzbereit war, konnte auf Initiative des Bezirkskommandos ein neues TLF 1500 in Auftrag gegeben werden, welches ab September 2000 der Einheit zur Verfügung stehen wird. Im Zuge der Fahrzeugbeschaffung wird auch die Feuerwache renoviert und den Anforderungen gerecht adaptiert. Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Kommandant: Josef Pittl Kommandant Stv.: Gerhard Mayregger Adresse: Telefon: Schutzbereich: Igler Straße 58a 6020 Innsbruck 0512/37 73 90 Igls Zurückzuführen auf die verheerenden Brände Ende des 19. Jahrhunderts, bei denen unzählige Dörfer in Schutt und Asche gelegt wurden war man bestrebt, ein organisiertes Feuerwehrwesen ins Land zu rufen. Auch Igls wurde vom Feuer nicht verschont und der Dorfbrand im August 1883 bestärkte die Idee zur Gründung einer Feuerwehr. Im Oktober wurden die Statuten und der Antrag bei der damaligen k.k. Stadthalterei eingereicht FER und im Jänner 1887 konnten die Mannen um Josef Eichler, dem Gründer unserer Wehr, ihre Arbeit als Feuerwehrmänner verrichten. Seit dem Ankauf einer Handfeuerspritze im Jahre 1898 wurden immer mehr brauchbare Löschgeräte angeschafft. Schon 1898 erhielt Igls eine Hochdruckwasserleitung, 1922 wurde die Radfahrabteilung ausgerüstet und im Jahre 1933 wurde eine Motorspritze erworben. Das erste Spritzenhaus der Igler Florianijünger wurde im Jahre 1934 gebaut. Es wurde zur Erkenntnis, dass nur ein organisiertes Feuerwehrwesen die Bevölkerung vor Not und Elend durch das Feuer schützen kann. Während des zweiten Weltkrieges blieb die Freiwilligkeit nur in den 1998/9 Igls Seite 13 Alpenländern bestehen und als der damalige Bundespräsident Miklas 1935 Igls einen Besuch abstattete hatte die Feuerwehr einen Stand von 62 Aktiven erreicht. 1945 folgten 36 Männer einem Aufruf zur Musterung durch die Landeshauptstadt Innsbruck. 1949 erhielt Igls einen Tanker und beteiligte sich mit 12 Mann an einem Großbrand in Oberperfuẞ. 1971 legte man erstmals die in jahrelanger Kleinarbeit verfasste Chronik der freiwilligen Feuerwehr Igls vor und ein Jahr später entstanden die ersten Entwürfe zur Schaffung eines Vereinsheimes, in dem die Feuerwehr ihr neues Zuhause finden sollte. 1975 wurde die Einheit zu einem Lawinenabgang auf dem Patscherkofel gerufen und bei einem Hochwasser wurde die Gegend um das Badhaus verwüstet. 1981 fand die Weihe der neuen Feuerwache statt und zwei Jahre später wurde die neue Drehleiter übergeben. Bei der 100 Jahr Feier im Jahre 1995 durften wir einen TLFH unser Eigen nennen. Unser derzeitiger Fuhrpark umfasst fünf Fahrzeuge und die Mannschaft besteht aus 36 Aktiven und acht Jugendfeuerwehrmänner. Das Schutzgebiet der Freiwilligen Feuerwehr Igls umfasst eine Größe von 554.2 ha in dem knapp 2000 Personen ihren Wohnsitz haben. Die Feuerwehr Igls ist bestrebt, alle technischen und zur Brandbekämpfung erforderlichen Aufgaben im eigenen Sinne und zum Schutze der Igler Bevölkerung wahrzunehmen, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Seite 14 Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Kommandant: Kommandant Stv.: Albert Pfeifhofer Adresse: Telefon: Manfred Liebentritt Haller Straße 4 6020 Innsbruck 0512/26 60 11 Schutzbereich: Geschichte: Mühlau Saggen Innere Stadt Mit dem Jahre 1875 ist die FF Mühlau ganz besonders verbunden, ist es doch das Gründungjahr unserer Einheit. Somit kann sich unsere Einheit als eine der ältesten Wehren Österreichs schätzen. Dieser Umstand zeugt schon von der vorausblickenden Denkweise jener Männer, die seit jeher an der Spitze unserer 1998/99 Mühlau CO eigenen Wunsch aus dieser Funktion ausschied. Anton Unteregger übernahm im Jahre 1960 die Position des Kommandanten und war sicher einer der weitblickendsten Feuerwehrler. Aufgrund seines Berufes als Rauchfangkehrermeister war er allerorts ein vielgeschätzter Fachmann, vor allem im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes und ein vorbildlicher Kamerad.. Unter anderem war auch die Adaptierung und der Umzug in das jetzige Feuerwehrhaus seiner Schaffenskraft und seines Durchsetzungsvermögens zuzuschreiben. Sein plötzliches Ableben im Jahre 1984 hat nicht nur in unserer Einheit eine tiefe Kerbe geschlagen. Wache: Nach der Übersiedlung in die heutige Wache an der Hallerstraße hat sich aufgrund der veränderten Anforderungen eine sehr rege Bau- und Adaptierungsphase entwickelt, die sich über mehrere Jahre dauerte und von den Mitgliedern jede Menge abverlangte und auch die Kameradschaftskasse beanspruchte. So wurden in dieser Zeit der Gemeinschafts- und Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Ausrüstung: Dienste Dienstart 1 TLF 4000/500 Magirus 1 LFB Mercedes 1 TF Toyota Bus 1 MTF Toyota Bus 1 THF 1 1 1 1 Mercedes Pulveranhänger 250kg Lastenanhänger 750kg Container mit Löschausrüstung Gabelstappler FEUERWE 1998/99 Mühlau COD Seite 15 Die vorstehenden Zahlen geben einen statistischen Überblick der Freiwilligen Feuerwehr Mühlau. Zur besseren Transparenz dieser teilweise sehr imposanten Zahlen wollen wir ein paar Dienstarten erläutern. der Wehr standen. Somit kann man in den Büchern von sehr starken und für das Feuerwehrwesen zukunftweisende Namen lesen. Waren es am Anfang besonders die Mitglieder der ortsansässigen Industriellen-Familien Weyrer und Rauch die jahrzehntelang die Geschicke der Feuerwehr steuerten, so sind nach dem zweiten Weltkrieg besonders Johann Kuen und Anton Unteregger zu erwähnen. Johann Kuen war einer der Initiatoren, die die Einheit nach den Kriegswirren wieder aufbauten und stand dieser bis 1957 als Kommandant zur Verfügung. Mit 15.9.1957 wurde er zum Bezirks- Feuerwehr-Kommandanten gewählt und bekleidete dieses Amt bis 1978, wo er aus VOLKSSCHULE MURLAU Schulungsraum sowie die Kantine auf den heutigen Stand gebracht, Räume für die Funkzentrale und zu Besprechungen geschaffen sowie Spinde für die Mannschaft angekauft. Der letzte Schritt war die Errichtung des straßenseitigen Neubaues, der zusammen mit der Wasserrettung Innsbruck benützt wird. Somit wurde in den vergangen Jahren eine für die nächsten 25 Jahren zeitgemäße Unterbringung geschaffen. 1998 1999 Anzahl Stunden Anzahl Stunden Übungen 25 1514 31 970 Schulungen 43 Lehrgänge Wachdienst 68 Sitzungen Kameradschaft Veranstaltungen Hydrantenwartung Verwaltung Vorb.Brandschutz 2218 6123N1 798 40 735 36 18 478 1529 62 1246 549 26 497 46 1677 55 1870 17 1597 25 2653 9 58 17 121 537 169 145 58 1643 73 2672 7 88 4 26 905 27 441 43 15 985 1115 11.362 14.848 Jugendarbeit Einsatz Hilfeleistungen Gesamt Mannschaft: 90 Mitglieder gesamtdavon 57 Aktive Mitglieder 18 Außer Dienst 15 Jugendfeuerwehrmitglieder Wachdienstregelmäßiger Montagedienst für Instandhaltung und Reinigung der Wache und Gerätschaften, Umbauarbeiten an Wache meist am Wochenende. Übungen - jeweils acht Hauptübungen im Herbst und im Frühjahr, sowie Spezialübungen ( Atemschutz, Maschinisten, Sicherungs- und Bergungsarbeiten usw.) übers ganze Jahr verteilt. Vorbeugender Brandschutz- Beratung und Schulung in Betrieben, Schulen und Kindergärten Hydrantenwartung- Jährliche Überprüfung der Hydranten im Schutzbereich Kameradschaft/Veranstaltungen- Das Einbeziehen der außer Dienstgestellten Kameraden ist uns ein wichtiges Anliegen. Ebenfalls ist es fast undenkbar, dass bei einer Dorfveranstaltung die Freiwillige Feuerwehr nicht ihre Dienste zur Verfügung stellt. Auch bei den Nachbarwehren und natürlich bei der Partnerwehr in Thuins / Südtirol sind die Männer immer präsent um ihre Verbundenheit auszudrücken. Seite 16 Feuerwehr Innsbruck Aktu 1998/99 Freiwillige Feuerwehr Geschichte: 1871 Gründungsjahr Musikkapelle Abbildung der Freiwilligen Feuerwehrmusik aus dem Jahre 1875 unter Musikführer Franz Schober und Kapellmeister Franz Winkler 1926 übernahm der Peter Mayr Musik Bund unter vertraglicher Verpflichtung die Aufgaben der FF - Musik 1936 Neugründung einer eigenständigen, politisch unabhängigen FF - Musik 1938 Auflösung aufgrund deutscher Besetzung 1946 Wiederaufnahme der musikalischen Tätigkeit nach dem 2. Weltkrieg Der Aufgabenbereich gegenständlicher Musik umfaßt die musikalische Umrahmung der in Innsbruck stattfindenden Florianifeiern, Fahrzeugweihen, Umzüge, Kameradschaftsfeiern, Geburtstags- und Ehrenständchen, div. Feuerwehrveranstaltungen, Beerdigungen sowie Besuche bei Musikfesten befreun deter Musikkapellen. Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Kommandant: Dietmar Schwabl Kommandant Stv.: Stefan Prantl Adresse: Telefon: Schutzbereich: Schützenstraße 64 6020 Innsbruck 0512/26 22 10 Neu-Arzl Olympisches Dorf Am 27.Jänner 1934 versammelten sich im Gasthaus Landeshaupt-Schiessstand auf Initiative von Johann Klingenschmid einige Bewohner des damals zur Gemeinde Arzl gehörenden Ortsteiles Schießstand- Neu. Arzl. Aufgrund des raschen Bevölkerungszuwachses in diesem Siedlungsgebietes setzten sich diese Idealisten das Ziel, eine eigene Feuerwehr zu gründen. Die Siedlung zählte zu dieser Zeit etwa 400 Einwohner. Die Einheit, die sich Feuerwehr Arzl 2. Zug nannte zählte an ihren Anfängen 21 aktive Mitglieder. Das Gerätehaus samt Schlauchturm wurde von den Feuerwehrmitgliedern in ihrer Freizeit ohne Entlohnung in der heutigen Monte-Piano-Straße erbaut. Bereits nach achtmonatiger Bauzeit konnte am 16. September 1934 das Spritzenhaus und die Motorspritze eingeweiht werden. Die erste Löschwasserpumpe war noch handbetrieben, die Alarmierung erfolgte über eine Glocke am Schlauchturm. Für den Einsatz bei einem Großbrand in Mühlau am 8. September 1935 wurde der Einheit Neu-Arzl ein Dank- und Anerkennungsschreiben von seiten des Bezirksverbandes Innsbruck überreicht. 1939 erhielt - die Feuerwehr Neu-Arzl ein Löschgruppenfahrzeug, das wegen seiner Größe in der Dörr-Fabrik untergebracht wurde. Erst 1906 konnte der Einheit ein 1998/99 Neu-Arzl Seite 17 Löschfahrzeug in Form eines VW-Busses zur Verfügung gestellt werden, bis zu dieser Zeit war man immer noch mit einem Handkarren unterwegs. Während der IX. Olympischen Winterspiele 1964 übernahm die FF Neu-Arzl die Brandsicherheitswache im Olympischen Dorf. 1965 FEDER erfolgte die offizielle Einweihung der neuen Feuerwache in der Schützenstraße, wo wir uns auch heute noch befinden. 1972 bekam die Einheit ein weiteres Fahrzeug, den Opel Blitz und 1974 wurde die Feuerwehrfahne eingeweiht. Auch bei den XII. Olympischen Winterspielen übernahm die Einheit die Brandsicherheitswache. Im Zuge der Erweiterung des Olympischen Dorfes mit seinen Hochhäusern wurde der Einheit eine 37-Meter Drehleiter, die längste Westösterreichs, von der Berufsfeuerwehr Innsbruck zur Verfügung gestellt. 1982 übernahmen wir ein schon längst gefordertes Löschfahrzeug mit 4000 | Tank und Schaumzumischer. 1990 wurde das Tanklöschfahrzeug durch ein modernes mit 2000 | ausgetauscht. Der heutige Stand der FF Neu-Arzl ist mit fünf Fahrzeugen und einer aktiven Mannschaft von 44 Mann eine gute und schlagkräftige Wehr, die durch die stille Alarmierung mittels Piepser zu jeder Tageszeit schnell alarmiert werden kann. Kommandanten der FF-Neu-Arzl: 1394-1948 1948-1951 1951-1973 1974-1998 Seit 1998 Johann Klingenschmid Anton Götz Helmut Thurner Kurt Schmarl Dietmar Schwabl Seite 16 Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Geschichte: 1871 Gründungsjahr 1998/99 Musikkapelle Abbildung der Freiwilligen Feuerwehrmusik aus dem Jahre 1875 unter Musikführer Franz Schober und Kapellmeister Franz Winkler 1926 übernahm der Peter Mayr Musik Bund unter vertraglicher Verpflichtung die Aufgaben der FF - Musik 1936 Neugründung einer eigenständigen, politisch unabhängigen FF - Musik 1938 Auflösung aufgrund deutscher Besetzung 1946 Wiederaufnahme der musikalischen Tätigkeit nach dem 2. Weltkrieg Der Aufgabenbereich gegenständlicher Musik umfaßt die musikalische Umrahmung der in Innsbruck stattfindenden Florianifeiern, Fahrzeugweihen, Umzüge, Kameradschaftsfeiern, Geburtstags- und Ehrenständchen, div. Feuerwehrveranstaltungen, Beerdigungen sowie Besuche bei Musikfesten befreun deter Musikkapellen. Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Kommandant: Dietmar Schwabl Kommandant Stv.: Stefan Prantl Adresse: Telefon: Schutzbereich: Schützenstraße 64 6020 Innsbruck 0512/26 22 10 Neu-Arzl Olympisches Dorf 1998/99 Neu-Arzl Seite 17 Löschfahrzeug in Form eines VW-Busses zur Verfügung gestellt werden, bis zu dieser Zeit war man immer noch mit einem Handkarren unterwegs. Während der IX. Olympischen Winterspiele 1964 die übernahm die FF Neu-Arzl Brandsicherheitswache im Olympischen Dorf. 1965 Am 27.Jänner 1934 versammelten sich im Gasthaus Landeshaupt-Schiessstand auf Initiative von Johann Klingenschmid einige Bewohner des damals zur Gemeinde Arzl gehörenden Ortsteiles Schießstand- Neu. Arzl. Aufgrund des raschen Bevölkerungszuwachses in diesem Siedlungsgebietes setzten sich diese Idealisten das Ziel, eine eigene Feuerwehr zu gründen. Die Siedlung zählte zu dieser Zeit etwa 400 Einwohner. Die Einheit, die sich Feuerwehr Arzl 2. Zug nannte zählte an ihren Anfängen 21 aktive Mitglieder. Das Gerätehaus samt Schlauchturm wurde von den Feuerwehrmitgliedern in ihrer Freizeit ohne Entlohnung in der heutigen Monte-Piano-Straße erbaut. Bereits nach achtmonatiger Bauzeit konnte am 16. September 1934 das Spritzenhaus und die Motorspritze weiteres Fahrzeug, den Opel Blitz und 1974 wurde die eingeweiht werden. Die erste Löschwasserpumpe war noch handbetrieben, die Alarmierung erfolgte über eine Glocke am Schlauchturm. Für den Einsatz bei einem Großbrand in Mühlau am 8. September 1935 wurde der Einheit Neu-Arzl ein Dank- und Anerkennungsschreiben von seiten des Bezirksverbandes Innsbruck überreicht. 1939 erhielt die Feuerwehr Neu-Arzl ein Löschgruppenfahrzeug, das wegen seiner Größe in der Dörr-Fabrik untergebracht wurde. Erst 1906 konnte der Einheit ein erfolgte die offizielle Einweihung der neuen Feuerwache in der Schützenstraße, wo wir uns auch heute noch befinden. 1972 bekam die Einheit ein Feuerwehrfahne eingeweiht. Auch bei den XII. Olympischen Winterspielen übernahm die Einheit die Brandsicherheitswache. Im Zuge der Erweiterung des Olympischen Dorfes mit seinen Hochhäusern wurde der Einheit eine 37-Meter Drehleiter, die längste Westösterreichs, von der Berufsfeuerwehr Innsbruck zur Verfügung gestellt. 1982 übernahmen wir ein schon längst gefordertes Löschfahrzeug mit 4000 | Tank und Schaumzumischer. 1990 wurde das Tanklöschfahrzeug durch ein modernes mit 2000 | ausgetauscht. Der heutige Stand der FF Neu-Arzl ist mit fünf Fahrzeugen und einer aktiven Mannschaft von 44 Mann eine gute und schlagkräftige Wehr, die durch die stille Alarmierung mittels Piepser zu jeder Tageszeit schnell alarmiert werden kann. Kommandanten der FF-Neu-Arzl: Johann Klingenschmid 1394-1948 1948-1951 1951-1973 1974-1998 Seit 1998 Anton Götz Helmut Thurner Kurt Schmarl Dietmar Schwabl Seite 18 Feuerwehr Innsbruck Aktuell nnsbruck Freiwillige Feuerwehr Kommandant: Armin Praxmarer Kommandant Stv.: Helmut Plank Adresse: Telefon: Schutzbereich: Rossaugasse 4 6020 Innsbruck 0512/34 51 60 1998/99 Reichenau Reichenau Rossau Pradl Die Feuerwehr Reichenau hatte im Jahr 1999 einen Mannschafsstand von 43 Aktive, 12 Jugendfeuerwehrmitglieder und drei Ehrenmitglieder. D Die Aktivitäten der FF Reichenau gehen vom retten, löschen, bergen, schützen bis hin zum Ausrichten diverser Feste, die von unserer Einheit ausgerichtet werden, wie zum Beispiel UF 122 HR das Stadtfest Reichenau. FEUEP EHR Weiters wurde auch auf der sportlichen Ebene etwas auf die Beine gestellt. Vom 13.- 15. August 1999 waren wir mit neun Mann bei der Österreichschen Meisterschaften der Feuerwehren im Radfahren, die in Friedberg / Stmk., Ausgetragen wurde am Start. Vom 1.-6. September fanden die Weltmeisterschaften in Koksigde in Belgien statt. Auch dort waren wir mit vier Mann vertreten und fuhren mit Ex-Profis um Feuerwehr Innsbruck Aktuell Freiwillige Feuerwehr Kommandant: Franz Rofner Kommandant Stv.: Günther Huber Adresse: Telefon: Schutzbereich: Igler Straße 6020 Innsbruck 0512/37 90 22 Vill Die letzten zwei Jahre der Freiwilligen Feuerwehr Vill waren geprägt vom Um- und Zubau der Feuerwache. Gerade im Hinblick auf die "Grundausbildung Neu" war es dringend erforderlich einen Schulungsraum, der auch als Kameradschaftsraum genutzt werden kann, neu zu gestalten bzw. zu adaptieren. Ebenso war es dringend notwendig, Toilettenanlagen sowie Lagerräume einzurichten. Zahlreich waren die Stunden, die einige Kameraden für die Abwicklung des Umbaues und dem Innenausbau aufbrachten. Die Finanzierung erfolgte großteils durch die 1998/99 Vill Seite 19 gegenüber dem Vorjahr. Dies ist im besonderen auf die realistische und praxisnahe Durchführung der Übungen zurückzuführen. Ebenso waren die Schulungen an der Hauptfeuerwache und an der Landesfeuerwehrschule gut besucht. Das Einsatzgeschehen im Schutzbereich der Freiwilligen Feuerwehr Vill war in den letzten zwei Jahren hauptsächlich auf technische Hilfeleistungen beschränkt. Trotz der an sich günstigen wir mit topographischen Lage waren überschwemmten Kellern und Wassereinsätzen nach Unwettern gefordert. Drei kleinere Brände in der Mülldeponie Ahrntal konnten durch das rasche Eingreifen unserer Kameraden, sowie der Der Mannschaft stehen fünf Einsatzfahrzeuge zur Verfügung. Aufgrund des Zurücktreten unseres Alt-Kdt. Werner Federspiel, aus gesundheitlichen Gründen, mußten wir am 9. Aprl 2000 zu Neuwahlen schreiten. Dabei wurde Armin Praxmarer zum neuen Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau gewählt. Wir konnten im Jahr 1999 einige Einsätze bewältigen, hier ein kurzer Auszug: 14.Feber 1999 Brand einer Lagerhalle der Fa. Tiroler Loden AG mit 23 Mann 21.-23.Mai 1999 insgesamt 22 Wassereinsätze nach Unwettern (Murenabgang Harterhof etc.) 6. Juni 1999 Garagenbrand in der General Eccherstraße mit 22 Mann Für die Bewältigung der zum Teil schwierigen die Wette. Außerdem stellten wir 1999 eine Einsätze wurden 20 Übungen und zehn Schulungen abgehalten. Auch begaben wir uns in unserem Schutzbereich auf Exkursionen in den einzelnen Betrieben. Fußballmannschaft zusammen, die bei mehreren Turnieren in der Halle wie im Freien vertreten waren. Stadtgemeinde Innsbruck. Einen beträchtlichen finanziellen Beitrag leistete die Einheit sowie die Bevölkerung von Vill für die Inneneinrichtung der Feuerwache. So konnten für eine zeitgerechte Schulung und Ausbildung audiovisuelle Geräte angekauft und ein Computerplatz eingerichtet werden. Am 22. Mai 1999 fand die feierliche Eröffnung durch Bürgermeister DDr. Herwig van Staa und Resortbürgermeister Univ.-Prof. Dr. Norbert Wimmer unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt. Der Mannschaftsstand konnte durch fünf Neuzugänge auf 39 Mann vergrößert werden. Alle fünf Kameraden konnten bereits mit dem Einheitsausbildner mit der "Grundausbildung Neu" beginnen. Die Anzahl der Kameraden, die an den wöchentlichen Übungen teilnahmen stieg um 20% Nachbareinheit von Igls und der Berufsfeuerwehr Innsbruck schnellstens gelöscht werden. Ein Traktorunfall mit der Bergung einer eingeklemmten Person in einem entlegenen, schwer zugänglichem Waldstück, Ende des Jahres 1999, gelang nur durch die gute Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck. In diesem Zusammenhang wird im Jahr 2000 die Ausbildung und der Übungsbetrieb verstärkt auf technische Einsätze ausgerichtet. Seite 20 Feuerwehr Innsbruck Aktu 1998/99 Freiwillige Feuerwehr Kommandant: Peter Pfeifer Kommandant Stv.: Hubert Thonhauser Adresse: Telefon: E-Mail Adresse: Schutzbereich: Weingartnerstraße 26 6020 Innsbruck 0512/57 39 54 ff.wilten@tirol.com Sieglanger Mentlberg Klosteranger Wilten In einem Tätigkeitsbericht soll nicht nur die Arbeit der vergangenen Periode dargestellt werden. Ein solcher Bericht soll durchaus auch als Gelegenheit wahrgenommen werden, um seinen Dank auszusprechen. Die vergangenen zwei Jahre in der FF Wilten wurden von mehreren Ereignissen geprägt. Der markanteste war sicher der Wechsel im Kommando. Kommandant Schneider Siegfried legte seine Funktion zurück. Er hatte über viele Jahre die Geschicke der Einheit Wilten gelenkt und geprägt. Seine Leistungen für die Einheit sind unbestritten und auch heute noch in allen Bereichen spürbar. Für diese Leistungen wollen wir Siegfried Schneider nochmals danken. Für seinen Nachfolger Peter Pfeifer lag die Latte sehr hoch. Der neue Kommandant hat sich der FEUERWEHR Herausforderung gestellt und die Arbeit in vollem Umfang aufgenommen und weiterge- führt. Im Jahre 1998 wurde das 100- Jahr Jubiläum Fahne Wilten gefeiert. Die Einheit Wilten " war Nachfolger der 6. Kompanie und hat die Fahne dieser Einheit übernommen. Im selben Jahr wurde die Erneuerung des Einsatzbootes der Einheit Wilten angedacht, das alte Boot war bereits in die Jahre gekommen. Mit Hilfe der Stadt Innsbruck, dem Landes-Feuerwehrverband Tirol, zahlreichen Sponsoren aus der Wirtschaft und mit einem namhaften Betrag aus unserer Kameradschaftskasse konnte der Ankauf in Angriff genommen werden. Eine der schwierigsten Aufgaben war die Suche nach einem geeigneten Boot, dass die finanziellen Wilten Grenzen nicht übersteigt und trotzdem die erforderlichen Einsatzaufgaben erfüllen kann. Zahlreiche Angebote - die ersten fünf ließen den Ankauf wegen des hohen Preises in weiter Ferne rücken der Besuch von Messen und Ausstellungen und vor allem die Suche im Internet brachten dann einen Anbieter, der alle unsere Vorstellungen erfüllen konnte. Die zähen Verhandlungen des Kommandanten brachten dann auch noch einen 10550 erschwinglichen Preis. Von Seiten der Stadtführung setzte sich ganz besonders Vizebürgermeister Prof. Dr. Norbert Wimmer für unser Anliegen ein, dem auf diesem Wege noch einmal herzlichst gedankt sei. So war es auch fast selbstverständlich, dass seine Gattin Karin Wimmer die Patenschaft übernahm. Der jährliche Ball im Pfarrsaal Sieglanger ist immer wieder ein gesellschaftliches Ereignis in unserem Stadtteil, deren Erlöse immer wieder in die Ausrüstung unser Feuerwehr fließt. Die Bälle sind zwar der Höhepunkt aus der Sicht unserer Feuerwehr, aber auch im gesamten Jahreskauf ist die Feuerwehr Wilten ein wichtiger Bestandteil der Gemeinschaft im Stadtteil Sieglanger, Klosteranger und Mentelberg. Zahlreiche Einsätze, die zur Erlernung der Tätigkeit erforderlichen Übungen und Schulungen sowie kleiner Hilfeleistungen in unserem Stadtteil prägen die Arbeit des Jahres. Im heurigen Jahr wurde Restaurierung der Fahne in Angriff genommen und nachdem die öffentliche Hand ihre Mithilfe versprochen hat, konnte diese mittlerweile bereits abgeschlossen werden. Der Ideenreichtum unseres Kommandanten Peter Pfeifer lässt erwarten, dass der Feuerwehr Wilten auch in Zukunft die Arbeit nicht ausgehen wird. Feuerwehr Innsbruck Sachgebiet Aktuell 1998/99 Nachrichtendienst Nachdem die bisher verwendeten Funksirenen- emfpänger und die Pageralarmierungsanlage, sowie die dazugehörenden Pager in vielen Stadtbereichen nur mehr teilweise funktionieren und die Ersatzteilbeschaffung nahezu unmöglich wurde, konnte im vergangenen Jahr eine digital Alarmierungsanlage ausgeschrieben und mit ei- nem Kostenaufwand von ATS 1,065.214.- Angekauft werden. Nach Montage und Testbetrieb ist die Inbetriebnahme für Herbst 2000 geplant. Diese Alarmierungsanlage neuster digitaler Sendetechnologie wird über zwei Industrierechnern in der Bezirksalarmzentrale auf der Hauptfeuerwache bedient. Über eine aus- reichende Erreichbarkeit aller Pager zu gewähr leisten wurden vier Sendeanlagen über das Stadtgebiet verteilt montiert. Der Ausbau der Sirenenbeschallung für die Zivilschutzalarmierung konnte im vergangenen Jahr abgeschlossen werden. Mit zehn Motorsirenen und 24 elektronischen Sirenenanlagen ist das Stadtgebiet mit einem Beschallungsgrad von etwa 70% abgedeckt. Zur Verbesserung der Sprechfunksituation wur- de ein langfristiges Sprechfunkkonzept erarbei- Seite 21 tet. Dabei ist die Umstellung auf das 70 cm - Band im Jahre 2000 bei der Berufsfeuerwehr als erster Schritt geplant. Dafür wurden insgesamt zwei Funkfixstationen für den 4-Meterfunk der freiwilli- gen Feuerwehr wegen überalterung ausge- tauscht und fünf Funkfixstationen für die Umstellung auf das 70 cm - Band montiert. Der Kostenaufwand betrug für diesen ersten Projektabschnitt ATS 420.000.-. Funkwerkstätte: Udo Plaikner Gregor Katschthaler Gerhard Eichhorn Im abgelaufenen Kalenderjahr wurden eine Vielzahl von elektronischen Anlagen der Feuerwehren der Stadt Innsbruck durch die Mitarbeiter der Funkwerkstätte gewartet bzw. Instandgesetzt. Besonders aufgefallen ist dabei durchschnittlichen Kostenaufwand von ATS die Bearbeitung von 280 Pagern mit einem 1.600.-, Was die Notwendigkeit der Anschaffung einer neuen Pagertechnologie unterstreicht. Weiters kann die Reparatur von 25 Fahrzeugfunkanlagen, die Verbesserung der Blitzschutzeinrichtungen bei diversen Funk- Fixstationen und elektronischen Sirenenanlagen, die Vorinstallationsarbeiten für eine neue digitale Alarmierungsanlage und die Funkanlagenmontage für das Boot der Freiwilligen Feuerwehr Wilten auszugsweise an- geführt werden. Seite 22 Feuerwehr Innsbruck Aktuell nnsbruck Bezirksverband 1998/99 Sachgebiet Ausbildung Der "Arbeitskreis Ausbildung", von Bezirkskommandant Ing. Larcher Anton ins Leben gerufen und von Ausbildungsleiter BR Pescoller Peter geleitet, besteht seit dem 30.09.1999 und traf sich bis zum 24.12.1999 zu 11 Arbeitssitzungen. Feuerwehr Innsbruck Aktuell Bezirksverband 1998/99 Sachgebiet Ausbildung Bezirksübung Abschnitt Nord Übungsannahme: Übungsziel: Freitag 08.10.1999 Alarm:11:20 Seite 22 Ende:12:00 Brand in der Lüftungsanlage der Doppelhauptschule O-Dorf mit starker Verrauchung im ganzen Schulgebäude. Evakuierung des ganzen Hauses (ca. 345 Pers.) über Drehleiter und Stiegenhaus. Die Mitglieder: BR Pescoller Peter Kdt.-Stv. OBI Pfeifhofer Albert Kdt. Mag. OBI Katholnigg Christian Kdt.-Stv. BI Prantl Stefan Berufsfeuerwehr Ausbildungsleiter FF Mühlau Bezirksausbilder FF Hungerburg FF Neu Arzl Kdt.-Stv. BI Sparber Mathias FF Arzl Kdt.-Stv. BI Thonhauser Hubert FF Wilten LJSB.-Stv. OBM Achhammer Gerhard FF Wilten Ein Auszug aus unserer Arbeit: Ausbildung: Übergabe von Lernunterlagen der Landesfeuerwehrschule an die FF Einheiten Umsetzung der "Grundausbildung Neu" im Bezirk Musterausbildungsplan für die FF Einheiten erstellt Planung der Termine und Themen für die monatlichen Schwerpunktschulungen in der Berufsfeuerwehr Konzept für Lawineneinsatzgruppe erstellt und dem Bezirkskommando übergeben 1999 wurden an der Landesfeuerwehrschule 156 Lehrgänge von Feuerwehrmitgliedern des Bezirk Innsbruck/Stadt besucht 13 Schwerpunktschulungen an der Berufsfeuerwehr wurden 1999 von 265 Mitgliedern der FF Einheiten besucht An der dreiteiligen Schulung für Ausbilder und Jugendbetreuer nahmen 16 FF Mitglieder teil Einsatzkräfte : BFI ELF 1.GR 1.TR DL 30 FF Mühlau FF Neu-Arzl 13 Mann KDO TLF LFB 16 Mann KDO TLF KLF 18 Mann 11 Mann FF Reichenau KDO TLF KLF Einsatzleitung: BK Ing. Schlögl Günther BFI Bezirksübung Abschnitt Süd Übungsannahme: Freitag 22.10.1999 Einsatzplanung : KDT Stv BI Prantl Stefan FF Neu-Arzl HV Lechner Hannes FF Neu-Arzll Alarm:15:20 Ende:16:30 Brand im 1. Und 2. Obergeschoss des Hochschlosses beim Schloss Ambras, mehrere Personen in Folge der Brandausbreitung eingeschlossen Übungsziel: Evakuierung von Personen und Kunstgegenständen sowie Brandbekämpfung und Objektschutz. Dem gesicherten Abtransport von gefährdeten und kunsthistorisch bedeutsamen Gemälden, welcher sich personalintensiv gestaltet und einer entsprechenden Logistik bedarf, wurde auch aufgrund des katastrophalen Grossbrandes in der Wiener Hofburg besondere Bedeutung zugemessen. Zur Brandbekämpfung musste eine Wasserförderung über lange Wegstrecken vom Schlossteich gelegt werden. Einsatzkräfte : BFI FF Amras FF Igls FF FEU 13 Mann ELF 1.GR 1.TR DL 30 KDO TLF KLF 18 Mann KDO TLF KLF KRF 17 Mann 11 Mann 11 Mann TLF MTF 13 Mann Reichenau TLF KLF FF Vill FF Aldrans FF Mühlau KLF TF Einsatzplanung: Bez.KDT.Stv. BR Laimgruber Walter FF Amras BOK Zimmermann Johann BFI Einsatzleitung: BK Ing. Schlögl Günther BFI KDO TLF LFB 9 Mann - Bereitschaft auf der Wache Igls EUERWEHR Seite 24 Feuerwehr Innsbruck Aktuell Bezirksverband 1998/99 Sachgebiet EDV Im Frühjahr 1999 wurde das Sachgebiet EDV für den Bezirks-Feuerwehrverband ins Leben gerufen. Ziel war neben der Einführung eines einheitlichen Verwaltungsprogrammes für die Feuerwehren des Bezirkes ein Hydrantenverwaltungsprogramm sowie die Vernetzung der Feuerwachen und die Fourwahr Profi Machname: Mustermory Vorname: Max Hamenezusetz Anwades Hom 7ug Gruppe Adreßka ADRESSKARTFE Praf. Mag. Max Mustarmann Stamen Statue Danidionen Untersuchung ausriietung Auszeichnung Lehrgangs Büro: 0512 Telefac 0512 Mob@telefone 0678 2340123 Rufempf. Hr: 337268 565610 585811 Geschlecht márnich Prioriti Frillenstand verheiratet Peral: 328 eMeik maxfeuerwehr-Innsbruck.st Beruf Ommeindebeamles Tiel verliehen: Hotret erworbex Prof. Mog. Datumsangaton Geburt: 10.12.1940 Hochzeit: 01.09.1999 Beitritt: 21.08.1857 Austrit Angelabung: 14.03.1950 gestorben: Reserve seit: Vonatta Feuerwehrpaß ausgestalt am: 22.06 1957 Führerschein -Holzen 6020sbruck Straße: Maria-Theresien-rale Ptz./Ort: Schriftverkehr zu Hendon Briefwwede: Hain Mayl Erreichbarke Tel privat: 0512 PARCE Poro re Spinte: in den Feuerwehren eingeführt werden. Offizieller Start mit Eingabe der Daten erfolgte am 1. Jänner 2000. Das Verwaltungsprogramm bewährt sich derzeit bei allen Einheiten und de erste Datenabgleich erfolgt im Juni 2000. Unser Feuerwehr Innsbruck Aktuell Bezirksverband 1998/99 Sachgebiet EDV Seite 25 bei der Kommunikation benützt. So wurde eine erste schon seit längerem erfolgreich Feuerwehr Mühlau eingesetzt, wo es auch Mailing-Liste entwickelt wurde. Seit 28. Dezember 1999 ist auch die Feuerwehr Innsbruck als Gesamtes im World-Wide-Web des Internet unter dem Domain www.feuerwehr-innsbruck.at Rai Debelen nicht von Zakk Akbul Abbrechen Ausron Startseke EM L Florian1@listbot.com eingerichtet, mit deren Hilfe Informationen bezüglich EDV kostenlos weitergegeben werden können. Mittels solcher Mailing -Listen wird es in Zukunft sicherlich möglich sein, die interne Kommunikation auf einen kostengünstigen Weg umzustellen. Dazu ist aber eine Vernetzung der Truck Micul intral Explorer Date eben wich Eavarken i 1 3 Draken FEUERWEHR LANSBRUCK FEUERWEHRLANSBRUCK ALLGEMEIN +Aausk Willkommen Checklists for dea Nalfall T inschichte Mantaka Die Feuerwehr Innsbruck begrüßt Sie herzlich auf Ihren Seiten Cach den Selt über 140 Jahren berelt für die Menschen in unserer Stadt auf ihron Seiten Die Feuerwehr Innsbruck begrüßt Sie herstruck Eingerichtet, um vor alem den Bewchnem der I Informationen über die Arbeit der Fouerwehren des Bezirks Innsbruck Caadt der Behr Innsbruck, der Betriebsfeuerwehr Flughafen Fouerwehren und der derzeit eingesetzten und der zehn Gerätschaften zu geben. Danoben sohen wir es aber ais eine unsorer Hauptaufgaben an mittels deser Se Soiton auch informativ wirken zu können. So gibt es Hinweise, wo man Gefahren varmaiden und, wenn ein Schadenstall ointritt, schnellstmöglich erste Maßnahmen setzen kann. Selbstverständlich gibt es auch Beiträge zur Entwicklung des Feuerwehrwesens, zumal in Innsbruck im Jahre 1857 die erste Frellige Fouerwehr Osterreichs gegründet wurde. /// ALLGEMEIN Aktoall Willkomsa Cecilia fe don Nadall ▸ Termino Faverwahren > Geschichte Kontakte Link H Wilkarama+ HOE Präsentation der Feuerwehr Innsbruck im Internet. Höchste Priorität hatte die rasche Einführung eines einheitlichen Verwaltungsprogrammes für alle Bereiche der Feuerwehr Innsbruck. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten mehrere Feuerwehren bereits einige Teillösungen in Eigenregie entwickelt, doch konnte daraus kein einheitliches Konzept entwickelt werden, da ein endgültiges selbstständiges Programmieren eines vollständigen Verwaltungsprogrammes als nicht zu verwirklichen angesehen wurde. Die Einbindung der Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie der Flughafen-Betriebsfeuerwehr, die ihrerseits mit dem Betriebssystem Windows NT arbeiten, war ein weiterer wichtiger Faktor, welches das Programm erfüllen musste. Die Funktion der Software, die Möglichkeit einer aktiven Mitgestaltung bei der Weiterentwicklung, der Preis, eine Schnittstelle zum Standard des Landes-Feuerwehr-Verbandes sowie der nahe Standort des Unternehmens sprachen für das eingeführte Produkt. Nach einem relativ kurzen Probebetrieb und einer internen Schulung konnte im September 1999 das Verwaltungsprogramm Ziel, den Datenabgleich mit der Bezirksversion über Modem durchzuführen, werden wir bis Ende dieses Jahres erreichen. Somit steht sowohl der Berufsfeuerwehr Innsbruck als auch allen anderen Einheiten ein gutes "Handwerkzeug" zur Verfügung. Neben dem Verwaltungsprogamm wird auch noch ein Hydrantenverwaltungs-Programm bei den Feuerwehren zur einfacheren Wartung und Kontrolle eingesetzt. Zumal die Freiwilligen Auswahl Taue weer Stack rack Pig Erne Somanome ADOLF-PICHLER-PLATZ Neue Hydrantenwartung Letzte Hydrantenwartung Hydr. in der Strasse Wartungsprotokoll Fehlerstalk Reihenfolge in der Strasse Copyright by Riccy Berger97 Hydrantenwartungsprogramm Auswahlmaske Wartungsgeldint Wartungsjahr Innere Stadt 0 Hydanken am Gebiet Wartungsprotokolle Fehlertabalik Fehlermeldung Wartungsbericht 3 Version: HYD-111099 STOP Neuen Hydranton anlegen Ale Hydranten anzeigen (onzein) Hydrant nach Hydr Nr Ale Hydranten drucken (Übersicht) Hydrantenwarto Feuerwehren die Aufgabe haben, die Hydranten der städtischen Wasserleitung im gesamten Stadtgebiet zu überprüfen. Sie bekamen damit ein Hilfsmittel um exakte und einheitliche Aufzeichnungen über die durchgeführten Überprüfungen zu führen. Das Programm ist vertreten. Primäres Ziel war die Information der treffenden Bevölkerung über zu Schutzmaßnahmen für den Jahreswechsel 2000. Daneben wurde auch eine Kurzpräsentation aller Teile der Feuerwehren des Bezirkes eingebaut sowie Seiten für die einzelnen Sachgebiete angelegt. Das Angebot versteht sich vor allem als Präsentation der Arbeit der Feuerwehren für die Bevölkerung der Stadt und als Informationsquelle für die eigene Feuerwehr. Da von verschiedenen Einheiten immer wieder Dokumente und Programme entwickelt werden, welche ebenso sinnvoll bei anderen eingesetzt werden können, wird das www zum einfachen verteilen solcher Applikationen eingesetzt. Auch können so aktuelle Zusätze zum Verwaltungsprogramm mittels Download von jeder Einheit abgerufen werden. So war es am Jahresende 1999, auf Grund der Einführung von neuen Kursen, erstmals nötig eines solches Update anzubieten. Das Internet wird mittlerweile auch zur internen Aktuelles und Neues Inhalt Aktuel +Nous Harzlich Willkommen Feuerwehr Innsbruck und die Einrichtung von einheitlichen e-mail-Adressen Voraussetzung. Ausgebaut werden soll die Homepage auch in Hinblick auf einen BFV-Terminkalender, welcher von den einzelnen Einheiten selbstständig gewartet werden kann. So wird es möglich sein, im Bereich Aktuelles auf einfache Weise aktuelle Themen wie Einsatzberichte mit Fotos ähnliches zu veröffentlichen. und Da Einheiten sich auch selber in größerem Ausmaß mittels eigenen Homepages präsentieren, wird eine Verbindung zwischen den Seiten der Feuerwehr Innsbruck und denen der Einheiten zu erstellen sein. Neben dem bereits bestehenden Angebot werden die Seiten laufend durch neue Themenbereiche erweitert und dem aktuellen Stand angepasst. Aktuelle Beiträge und Ideen werden dabei gerne verarbeitet. Seite 26 Feuerwehr Innsbruck Aktuell Bezirksverband 1998/99 Sachgebiet Jugend Die Feuerwehrjugend hat sich seit ihrem Bestehen bestens für die Nachwuchssicherung der künftigen Mitglieder unserer Feuerwehr bewährt. Für Buben und Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren versuchen wir einerseits eine jugendgerechte sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen und zum anderen vermitteln wir mit einem gut ausgebildeten und hochmotivierten Jugendbetreuerteam anhand verschiedener pädagogischer Methoden feuerwehrtechnisches Wissen. Organisation, Gerätekunde, die Gruppe im Löscheinsatz, technische Ausbildung, Knoten, Erste Hilfe und Funk sind nur ein paar Stichworte mit denen die Mitglieder der Feuerwehrjugend bestens umzugehen wissen. Darüber hinaus gibt es aber auch noch genügend Zeit um den Spieltrieb und die Bewegungslust der Jugendlichen gerecht zu werden. Leistungsbewerb, Kompassmarsch sowie gemeinsame tolle Erlebnisse bei Zeltlagern und Exkursionen sind nur ein Teil davon. Die Feuerwehrjugend als ein wesentlicher Teil einer jeden Feuerwehr ist heute nicht mehr wegzudenken. Dementsprechend positive und wohlwollende Unterstützung von Seiten der Kommandanten, Bezirks- und Landesfunktionären erfahren wir das ganze Jahr hindurch. Wodurch unsere Arbeit mit der Jugend nicht nur ermöglicht sondern auch dementspre- chend geschätzt wird. Dafür sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung der Jugendfeuerwehr in unserem Bezirk gesagt. Wir werden uns bemühen, auch in Zukunft gute Jugendarbeit in unserem Bezirk zu leisten. Um unserem Motto, Feuerwehrjugend ein starkes Stück Freizeit gerecht zu werden. Tätigkeiten der Feuerwehrjugend 1998 Einheiten mit Jugendgruppen: 8 Mitgliederstand: 78 (davon 6 Mädchen) ⚫ 2.2.1998 4 Jugendbetreuersitzungen Wissenstest in Hötting ⚫ 9.6.1998 Übernahme der Agenden des BJSB durch Mag. Bernhard Geyer (FF Wilten) 27.-28.6.1998 Landesfeuerwehrjugend- bewerb in Vomp 17.10.1998 Bezirks-Kompassmarsch in Mühlau 1.-3.10.1998 2 Jugendbetreuer besu- chen den Jugendbetreuer-Lehrgang an der LFS 26.10.1998 Präsentation der Feuer- wehrjugend im Rahmen des Aktionstages beim Eisstadion Feuerwehr Innsbruck Aktuell nnsbruck Bezirksverband 1998/99 Sachgebiet Jugend 7.-8.11.1998 Jugendbetreuer-Wochen- ende auf der Mittergrathütte ( Kühtai) Thema Was bringt die Jugendarbeit in der Feuerwehr" "6 " £6 Licht 23.12.1998 Friedenslichtaktion ins Dunkel "Auftritt einer Delegation der Feuerwehrjugend unseres Bezirkes in der ORF-Sendung Treffpunkt Tirol" sowie feierliche Überreichung des Friedens- lichtes in der Berufsfeuerwehr Innsbruck Dazu kommen noch mehrere Besuche des BJSB im LFV, bei Kommandantschaftssitzungen sowie bei den einzelnen Jugendgruppen Tätigkeiten der Feuerwehrjugend 1999: Einheiten mit Jugendgruppen: 9 Mitgliederstand: 70 (davon 12 Mädchen) 20.3.1999 ● 8.5.1999 ● Mai 1999 5 Jugendbetreuersitzungen Wissenstest in Neu-Arzl Bezirks-Florianifeier die FF Amras beginnt mit der Jugendarbeit 26.6.1999 Jugendbetreuer-Seminar " Jugendliche am Grillhof. Thema Lebenswelten Ref. Hr. Ernst Gutschi vom JUFF 3.-4.7.1999 Landesfeuerwehrjugend- bewerb in Ehenbichl mit gemeinsa- men Zeltlager Seite 27 25.-31.7.1999 Feuerwehrjugend - Sommerlager in Mattsee, Sbg. 23.-25.9.1999 3Jugendbetreuer besu- chen den Jugendbetreuer- Lehrgang an der LFS 17.10.1999 Bezirks-Kompassmarsch in Hötting 6.-7.11.1999 Jugendbetreuer-Ausflug auf die Naviser Hütte 26 23.12.1999 Friedenslichtaktion Licht ins Dunke!" Dazu kommen noch mehrere Sitzungen des BJSB im LFV, bei Kommandantschaftssitzungen sowie diverse Projektbesprechungen und Besuche bei den einzelnen Jugendgruppen Ausblick auf 2000: Präsentation beim Innsbrucker Kinderfest "Festival der Träume" Präsentation beim Innsbrucker Ferienzug am Baggersee Jugendbetreuerklausur in St. Michael / Matrei mit den Themen "Motivieren, Begleiten, Führen" Feuerwehrtag für Behinderte Bezirks-Sommerlager Jugenbetreuer - Ausflug Impressum: Für den Inhalt verantwortlich: Layout: Adresse: Bezirks-Feuerwehr-Verband Innsbruck/Stadt Kdt. Ing. Anton Larcher Winterle Hans-Peter Hunoldstraße 17 6020 Innsbruck