20. Jahres-Bericht der Freiwilligen Feuerwehr in Innsbruck für das 37. Vereinsjahr Jahr 1894 ============================================================================================ XX. Jahresbericht der Freiwilligen Feuerwehr in Innsbruck für das 37. Vereinsjahr. 1894 Im Selbstverlag der freiwilligen Feuerwehr. Innsbruck. Druck der Vereinsbuchdruckerei. 1895. BERUFSTEUERWEHR IBK GESCHENK 2003 W ie alljährlich erfüllt die Commandantschaft auch heuer wieder die Pflicht, am Beginne des Vereins- jahres Bericht zu erstatten über die wichtigeren Vorkommnisse im Vereine im verflossenen Jahre, um womöglich klaren Einblick zu bieten in den Bestand des Vereines, sein Wachsen und Gedeihen oder seinen Rück- schritt und Verfall. Mit Ausnahme des Gautages in Meran und des Besuches der Officiere des englischen Feuerwehrver- bandes sind wichtige Ereignisse für unsern Verein nicht zu verzeichnen, doch sei Nachstehendes dem Gedächtnisse auf- bewahrt: Die Geschäfte wurden in einer ordentlichen und einer außerordentlichen Hauptversammlung, in 11 Commandant- schafts- und 2 erweiterten Ausschusssigungen erledigt, zudem haben 2 Zugsversammlungen und Unterstüßungscassa-Aus- schusssizungen stattgefunden. Am 1. Jänner Christbaumfeier in den Stadtsälen mit Musik. Am 3. Jänner Kaminbrand in der Universitätsstraße Nr. 18. Am 21. Jänner, 9 Uhr vorm., Magazinsbrand im Stöcklgebäude des Hauses Nr. 11 in der Karlstraße, welcher in einer Stunde gelöscht wurde. Am 27. Jänner Tanzkränzchen des IV. Zuges. Am 30. Jänner wurde der langjährige wackere Kamerad Sprißenmeister Eduard Schindl zu Grabe getragen. 14 4 Am 7. Februar Tanzkränzchen des III. Zuges. Am 21. Februar Brand im Verkaufsgewölbe in der Anichstraße Nr. 9. Der Am 3. März ordentliche Generalversammlung. Obercommandant Victor Baron Graff eröffnete die Versammlung, begrüßte den zum 1. Male anwesenden Herrn Bürgermeister Dr. Mörz und erstattete den Thätigkeitsbericht. Zum Schlusse brachte er dem früheren Bürgermeister Herrn Dr. Heinrich Falf namens der Versammlung den herzlichsten Dank für seine rastlosen Bemühungen zur Erhaltung und Hebung der freiw. Feuerwehr aus und dankte auch zugleich dem Herrn Bürgermeister Dr. Mörz für sein bereits bethätigtes Wohlwollen, worauf Herr Bürgermeister seine Sympathie für das Institut der freiw. Feuerwehr kundgibt. Nach einstimmiger Wiederwahl des Herrn Obercomman danten Victor Br. Graff und des Herrn Magazinsverwalters Josef Brix, brachte die Versammlung denselben ein dreifaches „Gut Heil" aus. Die Verwaltungscassierstelle wurde dem Herrn Hans Schwaighofer übertragen. In den Unterstüßungsausschuss wurden sodann die Herren M. Klammer, Franz Kerber, Georg Dietrich, Jakob Norer, Herm. Hueber, Jos. Brix und Jos. Kastner gewählt und aus diesen Herr Herm. Hueber als Unterstützungscassier. Als Delegierte zum Bezirks-Feuerwehrtage in Hötting wurden die Herren Anton Gratt, Anton Obholzer sen., Al. Öfner und Anton Halbeis und als Ersaßmänner Georg Dietrich, Joh. Kremser und Josef Mitterhofer gewählt. Während dieses leßten Scrutiniums vertheilte Herr Bürger- meister die Anerkennungsdiplome für langjährige ununter- brochene Dienstzeit an folgende Feuerwehrmänner: Al. Schöpf für 25jährige, Josef Jörg, Heinr. v. Breitenberg, Al. Klemm, Frz. Ortner, A. v. Wallpach-Schwanenfeld, Josef Brix, Joh. Morscher, Ed. Schindl (ist leider gestorben), Ferd. Kanowsky, Ernst Dörries, Josef Strasser, Jakob Schlecht, Joh. Kastner, 5- Ferd. Schauer, Joh. Bader und Anton Halbeis für 20jährige, Jos. Abert, Jos. Hannig, Ferd. Buchmayr, Wilh. Sunkowsky. Al. Knecht und Frz. Zorn für 10jährige ununterbrochene Dienstleistung. Nachdem die Versammlung ein kräftiges „Gut Heil!" den Diplomierten ausbrachte, widmete Herr Bürger. meister Worte des Dankes an die Veteranen unserer Feuer- wehr, die bereits 30 Jahre und mehr dem Körper angehören, es sind dies Paul Golfer, Aurelius Gallopp, Ferd. Kiecht, Frz. Kirschner sen., Karl Kleinschmid, Josef Melzer, Anton Obholzer und Alois Peer. Am 4. März Probe mit einer von der Fabrik Reg. Czer- mats bezogenen Rauchmaste, die jedoch nicht vollkommen den Erwartungen entsprach. Am 11. März taktische Übung; die Aufgabe war folgende Straße und Nr. des Brandobjectes: Haus-Nr. 37 in der Universitäts-Straße; Art des Brandes: Dachbrand; Zeit der Allarmierung: Nachts 1 Uhr; Jahreszeit: gegenwärtige; Wasserverhältnisse: normale; Windrichtung: von Ost nach Westen. Beim Anrücken der Feuerwehr ist durch die große Hize der gegen Süden gelegene Theil des Blechdaches (Aus- bruchstelle) aufgerollt. Am 16. März, 1 Uhr nachmittags, Kellerbrand (Holz- trockenlege) in der Tischlerei Colli, Kapuzinergasse. 1. April taktische Übung; die Aufgabe war folgende: Straße und Nr. des Brandobjectes: Innstraße Nr. 29, (Waldehaus Stöcklgebäude). Windrichtung: Westwind (starke Strömung); Wasserverhältnisse: normale; Jahreszeit: gegen- wärtige; Brandausbruch: 2 Uhr früh. NB. Jm Stöcklgebäude, 2. Stock, entstand ein Feuer, das sofort zum Ausbruch kam und das Dach angriff. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl in Flammen und hat das Flugfeuer die Seifensiederei bei Walde (Inn- straße Nr. 31) im Hofe sammt Stöcklgebäude stark angegriffen. 6 Am 2. April Erklärung der Hydranten durch Herrn Leirer. Am 5. April Brand in Weer, zu welchem die Land- fahrsprize als Hilfe entsendet wurde. Am 8. April taktische Übung. Die Aufgabe war folgende: Straße und Nr. des Brandobjectes: Gärbergasse Nr. 1; Wind- richtung starker Südwind; Wasserverhältnisse: normale; Jahreszeit gegenwärtige; Brandausbruch: 2 Uhr früh. NB. Im Innern des Hauses, Nr. 1 der Gärbergasse, ist ein Feuer zum Ausbruch gekommen, welches bis zum Ein- treffen des 4. Zuges den Dachraum (Estrich) ergriffen und bald als Dachbrand in die Höhe lodert. Bis zum Eintreffen der übrigen Abtheilungen ist auch der Dachstuhl, Gärbergasse Nr. 3, in Flammen und die weitere Umgebung bedroht. Am 9. April Versammlung der Sprigenmänner und Vortrag des Herrn Jos. Jörg über Hydranten. Am 17., 18. und 19. April Musterung der vier Züge. Am 29. April Beerdigung des wackeren Kameraden, des Sprißenmeisters des II. Zuges Alois Hosp. Am 6. Mai Florianiamt in der Johanneskirche. Am 28. Mai Commandantschaftssitzung. Am 29. Mai abends 10 Uhr Ankunft und Be- grüßung der 12 englischen Feuerwehr-Officiere, die am Con- tinente eine Inspectionsreise unternommen, durch den Obmann des deutsch-tirolischen Gauverbandes Hrn. Alois Epp und den Obercommandanten Hrn. Victor Br. Graff im Namen der Feuerwehr Innsbrucks. Am 10. Juni Hauptmusterung und 1. Hauptübung. Die durch den Herrn Bürgermeister dem Obercommandanten überreichte Aufgabe war folgende: Als Brandobject war das in der Museumstraße gelegene Hepperger früher Theuerl'sche Haus ausersehen, mit der An- nahme: Dachfeuer vormittags mit Süd-Westwind im Sommer bei herrschender Trockenheit und normalen Wasserverhältnissen. 7 Dachstuhl und Dachkammer waren bereits in Flammen, als die Feuerwehr eintraf, jedoch der Estrich mit einer Eisenthüre feuersicher abgesperrt. Es entwickelte sich eine interessante Löschaction, an welcher die Hydranten der neuen Wasserleitung hervorragenden Antheil nahmen. Am 19. Juni Commandantschaftssitzung. Am 20. Juni. Der Thürmer signalisierte einen Brand in Zirl, zu welchem unsere Landfahrspritze zu Hilfe eilte. Am 24. Juni fand in Hötting der VIII. Delegiertentag des Verbandes der freiw. Feuerwehren des polit. Bezirkes Innsbruck statt, verbunden mit dem 20jährigen Stiftungs- feste und Fahnenweihe der freiw. Feuerwehr dort. An der Delegiertensißung nahmen theil der Herr t. t. Statthalterei- rath M. v. Mohrenfeld, als Leiter der f. k. Bezirkshaupt- mannschaft, der Obmann des deutsch-tirolischen Gauverbandes Herr Al. Epp, fünf Mitglieder des Gauverbandsausschusses, 6 Gemeindevorsteher und 40 Abgeordnete der Feuerwehren. Herr Franz Kerber als Obmann des Bezirksverbandes er- öffnete die Sigung und erstattete seinen Thätigkeitsbericht, woraus wir unter anderen entnehmen, dass der Bezirksverband 34 Feuerwehren mit 2267 Mitgliedern zählt. Als Vorort für den nächsten Bezirkstag wird Volders bestimmt. In die Verbandsleitung wurden wieder gewählt die Herren Franz Kerber in Innsbruck als Obmann, Jos. Holz- mann in Wilten als Stellvertreter, Max Klammer in Innsbruck als Cassier, Joh. Hoppichler in Innsbruck als Schriftführer, als Ausschüsse: Anton Natter in Hötting, Al. v. Stadler in Matrei und Joh. Angerer in Volders. Hierauf sprach der Gauverbands-Obmann-Al. Epp über allgemeine Feuerwehr-Verhältnisse, insbesondere über die Noth- wendigkeit der Einführung der Pflichtfeuerwehren, wie sie im Königreich Baiern bestehen, dann über die Löschinspection. Die um 3 Uhr nachmittags vom Verbandsausschusse ge- 8 gebene Aufgabe zur Übung für die dortige Feuerwehr war folgende: Dachbrand am Hause Nr. 106 bei starkem Nord- westwinde. Sie löste dieselbe befriedigend. Bei dem Feste waren circa 800 Feuerwehrmänner anwesend. Am 7. und 8. Juli. Einige Mitglieder der hiesigen Feuerwehr besuchen die Feuerwehr in Bludenz. Am 15. Juli. Der Thürmer signalisierte um 1½ Uhr mittags Brand am linksseitigen Innufer. Im Gasthause Ein- horn war ein Kaminbrand ausgebrochen, der alsbald durch die schnell herbeigeeilte freiw. Feuerwehr gelöscht wurde. Am 19. Juli Brand in Absam. Am 4. August. Namensfestfeier des Obercommandanten Hrn. Victor Br. Graff im Bierwastlgarten. Herr Al. Epp brachte demObercommandanten namens der Feuerwehrkameraden, der Gemeindevorsteher von Hötting und der Commandant der dortigen Feuerwehr namens der Gemeinde Hötting, bezw. der Feuerwehr die Glückwünsche dar. Herr Statthaltereirath Mauricio v. Mohrenfeld brachte ein Hoch auf die Inns- brucker Feuerwehr und deren Commandanten aus. Am 6. August um 11 Uhr vorm. ertönte vom Stadtthurme das Feuersignal. Es war am Bahnhofe in der Wohnung des Herrn Südbahninspector und Verkehrschefs Feuer zum Ausbruche gekommen, das bald von der Bahnspritze ge- löscht wurde. Die Feuerwehr war schnell am Blaze. Am 20. August 2. Hauptübung. Als Übungsobject wurde diesmal das Universitäts-Gebäude bestimmt und angenommen, dass bei herrschendem Ostwinde der Dachstuhl des ausgedehnten Gebäudes in hellen Flammen stehe. Jahreszeit: Hochsommer; Wasserverhältnisse: normale. Bei der nach der Übung stattge- habten außerordentlichen Hauptversammlung fand die Wahl der Abgeordneten und deren Stellvertreter für den XIX Gautag in Meran statt. Es wurden einstimmig die Herren Anton Gratl und Max Klammer als Delegierte und Jos. Brix und Dietrich als Ersatzmänner bestimmt. 9 Am 29. August Brand in Fulpmes. Unsere Landfahr- sprize wurde zu Hilfe geschickt. Am 2. September Beerdigung des wackeren Sprißen- meisters des III. Zuges Ferd. Schauer. Am 7. September. Abfahrt des Gauverbandsausschusses und vieler Mitglieder zum XIX. Feuerwehrtage am 7., 8. und 9. September in Meran. Leider können wir wegen Raum- mangel keinen ausführlichen Bericht über dieses überaus schöne Fest bringen und beschränken uns blos auf einzelne Momente. 92 Abgeordnete waren erschienen, welche 102 Feuerwehren vertraten. Herr Prof. Karl Payr war als Delegierter des Landesausschusses anwesend. Nach dem Berichte des Herrn Vorsitzenden zählt jetzt die Feuerwehrarmee in Deutsch Tirol nahezu 12.000 Mann. Die vom Gauverbandsausschusse gestellten und zur Ver- handlung gelangten Anträge wurden einstimmig und fast ohne Debatte angenommen. Am Schlusse der ersten Sizung wurde dem Obmanne Hrn. Al. Epp eine Überraschung bereitet. Der Senior der deutsch-tirol. Feuerwehren Jos. Pircht aus Kigbichl überreichte Herrn Epp ein Tableau, welches das Porträt des Ganverbands-Obmannes, umgeben von den Bildnissen der Mit- glieder des Ausschusses und den Obmännern der Bezirksver- bände, enthielt. Tiefgerührt dankte der Obmann für die ehrenvolle Auszeichnung. Das nach der Sitzung folgende Festmahl mit 150 Theil- nehmern brachte eine Reihe von Reden und Toaste, so des Gauverbands-Vorstandes auf Se. Majestät den Kaiser als bewährten Gönner der Feuerwehrsache, die Begrüßung der Versammelten durch Herrn Bürgermeister Dr. Weinberger namens der Stadt Meran, der den Bürgern derselben, die bei uns so selten gewordene Tugend, die Schäßung der Feuerwehrsache nachrühmte und mit einem „Gut Heil!" auf den Gantag schließt, weiters eine Rede vom Bezirks- hauptmann Grafen Wolkenstein, die des Obmannes des Gau- 10 verbandes auf die Stadt Meran und deren außerordentliche Gastfreundschaft, dann die des Prof. Carl Payr und des Cooperators P. Hueber, der namens der Geistlichkeit die Feuerwehren der herzlichsten Sympathien versicherte. Nach der Festtafel war Festvorstellung „die Tiroler Helden von 1809". In der am 9. September fortgesetzten Abgeordneten- sigung wurde unter anderem Innsbruck als Vorort für den 20 Gautag im Jahre 1897 bestimmt, in welchem Jahre die Innsbrucker Feuerwehr ihr Jubiläum des 40jährigen Bestandes feiern wird. Nach allseitigen Bemühungen und Anstrengungen, dass die Mitglieder des alten Gauverbandsausschusses auch ferner- hin ausharren und die Leitung übernehmen, mit der Moti- vierung, dass die Verbandsleitung in Innsbruck wegen den Centralbehörden verbleiben müsse, beschloss endlich der alte Gauverbandsausschuss den Karren 3 Jahre weiter zu ziehen. Die Verbandsleitung ist demnach zusammengesetzt: Al. Epp, Gau- verbands-Obmann; Victor Br. Graff, Obmannstellvertreter; Jos. Jörg, Cassier; Jos. Sattleder, Schriftwart; ferner die Ausschüsse: Christof Hummel, Anton Lener, sämmtliche der Innsbrucker Feuerwehr, und Joh. Holzmeister in Mühlau. Die großartigen Sympathien, die den Feuerwehrmännern von Seite der Meraner Bevölkerung in so überreichem Maße entgegengebracht wurden, veranlassten den Gauverbandsaus- schuss, am Schlusse des Festes nachstehendes Plakat zu ver- öffentlichen: An die freiw. Feuerwehr und Feuerwehrfreundliche Be- völkerung von Meran und Umgebung ! Der überaus freundliche Empfang und die herzliche, gast- freundliche Aufnahme, welche die Feuerwehren aus fern und nah hier gefunden, veranlassen den Unterzeichneten, den tief= gefühlten Dank auszusprechen, mit der Versicherung, dass die - 11 - Tage von 1894 ebenso unvergesslich in unserer Erinnerung bleiben werden wie die Tage von 1874. ,,Gut Heil!" Der Gauverbandsausschuss. Am 3. October. Zu der Herbst- und Schlussübung stellte Herr Bürgermeister folgende Aufgabe: Dachfeuer zur Nacht: zeit in der Mariahilferstraße Nr. 46 bei heftigem Südwinde. Beim Eintreffen der Feuerwehren steht der Dachstuhl in hellen Flammen. Die Dampfspriße ist in Reparatur, daher unbe- nügbar. Diese wegen der Terrainverhältnisse nicht leichte Aufgabe wurde von unserer Feuerwehr zur vollen Zufrieden- heit gelöst. Am 9. December um 28 früh signalisierte der Thürmer Es war Feuer in der Maria Theresienstraße bei Klammer. dort Kellerbrand ausgebrochen, der vom Hauseigenthümer und einigen Feuerwehrmännern gelöscht wurde. Zum Schlusse sei nochmals derjenigen gedacht, die in die große Armee einrückten, es möge ihnen die Erde leicht sein! Wenn wir nun einen Rückblick auf die eben aufgezählten Ereignisse werfen, so müssen wir insbesondere des Gautages in Meran gedenken. Wie bekannt, bestand beinahe der gesammte Gauverbands- ausschuss und der Ausschuss der Unterstützungscasse schon seit einer längeren Reihe von Jahren fast nur aus Mitgliedern der Innsbrucker Feuerwehr-Commandantschaft und seit dem Tode des unvergesslichen Dr. Otto Stolz kam auch die ganze Leitung nach Innsbruck. Der Sitz der Unterstüßungscasse des Gauverbandes ist sagungsgemäß schon seit Beginn der- selben in Innsbruck. Das ungeheuere Anwachsen der Arbeit im Verbande, sowie die Sorge für die Innsbrucker freiw. Feuerwehr, bewog die dem Gauverbandsausschusse angehörigen Mitglieder der Innsbrucker Feuerwehr endlich im heurigen Jahre den Beschluss zu fassen, die Stellen niederzulegen und dem Gautage zu erklären, dass sich die hiesigen Mitglieder 12 außer Stande sehen, die Geschäfte des Verbandes weiter zu führen und dieselben in die Hände des Gautages zurücklegen, mit der Bitte, andere frische Kräfte damit zu betrauen und die Gauleitung nach Südtirol zu verlegen. Gegen alles Erwarten waren die Südtiroler gegen eine Änderung in der Gauleitung, bei den Nordtirolern fehlte nicht viel, so hätten sie die abtretende Gauleitung der Preis- gebung des Verbandes geziehen, so groß war die Aufregung über den Beschluss des bisherigen Ausschusses. Was konnten nun unsere Kameraden anders thun, als sich wieder ins Joch spannen zu lassen und ja zu sagen und wieder aufs neue die Arbeitslast zu übernehmen, die ihnen das Vertrauen des ganzen Landes aufgebürdet. Was würdet ihr wohl gesagt haben, wenn der Gauverbandsausschuss heim- gekommen wäre, frei von dem Mandate als Leiter des Landes- verbandes, aber mit dem Vorwurfe des Landes beladen, sie hätten das große Werk des Verbandes in Stich gelassen. Würdet ihr jenen Männern noch dasselbe Vertrauen ent- gegengebracht haben, auch wenn sie euch versprochen, ihre ganze freigewordene Kraft nur mehr der Innsbrucker freiw. Feuer- wehr zu widmen, wenn dieselben gegen den Willen der Feuer- wehren des Landes auf ihrem Beschlusse beharrt wären? Ist dieses außerordentlich große Vertrauen, das die Feuer- wehren des Landes euren Kameraden, die den Gauverbands- ausschuss bilden, entgegenbringen, nicht eine besondere Ehre und Auszeichnung der Innsbrucker freiw. Feuerwehr zugleich? Wenn die hiesige Bevölkerung nur 100 dieses Vertrauens der hiesigen Feuerwehr - Commandantschaft entgegenbrächte, unsere Feuerwehr stünde auf derselben Stufe, auf der wir heuer die Meraner Feuerwehr stehen zu sehen die innige kamerad- schaftliche Freude hatten. Die ersten Bürger Merans sind in ihren Reihen. Die jungen Leute der Bürgerclasse schämen sich nicht, den Karren und die Spriße zu schieben, sie thun nicht blos kritisieren und im Übrigen dies gemeinnützige In- -- 13 stitut meiden, wie es bei uns zur Mode geworden zu sein scheint unter der besigenden Classe, die doch am meisten In- teresse hat an der Erhaltung einer guten, tüchtigen, schlag- fertigen Feuerwehr. Es ist traurig, nach bald 40jährigem Bestande so was noch sagen zu müssen. Es nüßt nichts die Frage zu erörtern, wie so das kam, dass die Anfangs und noch in der zweiten Hälfte der 70ger Jahre so glänzend dastehende Innsbrucker Feuerwehr, der alle Kreise der Bevölkerung angehörten, immermehr von der Bürgerschaft verlassen wurde und heute von einem jungen Nachwuchs aus der ansässigen Bevölkerung kaum mehr die Rede sein kann. Es nügt nichts in dieser Vergangenheit zu wühlen, besser wird es deshalb doch nicht, ist doch der einzige Zweck dieser Zeilen, den Weg der Besserung zu suchen. Es liegt uns dabei ferne, jenen Kameraden einen Vorwurf machen zu wollen, die nicht zur ansässigen Bevölkerung ge- hören, denn sie zeigen mehr Nächstenliebe und vor allem mehr Muth, sich in den Dienst derselben zu stellen, als jene junge Herrchen und Bürgersöhne, welche zu allem Möglichen und Unmöglichen Zeit haben, aber ihrer Vaterstadt zu dienen, unter ihrer eingebildeten Würde finden. Wir hören da manche sagen: Ja da sind die meisten der Unterhaltungen wegen dabei. Das verräth eine volle Unkenntnis der Verhältnisse, denn was die Feuerwehrleute in Innsbruck jezt noch an Unterhaltungen genießen, das kann sich jeder um 10 kr. per Jahr selber kaufen, es ist also ganz ungerechtfertigt, dies Moment als Grund des Aushaltens so vieler braver Arbeiter bei der Feuerwehr troy Spott und Hohn anzuführen. Sie sollen sich die Bürgersöhne in Meran, Bozen, Kuf- stein, Hall, Bruneck, Lienz u. f. w. zum Muster nehnien, die neben dem Vergnügen doch auch für die Feuerwehr eine Zeit haben. Unter solchen Umständen ist es dann auch kein Wunder, wenn sich in der Bevölkerung ganz irrige, ja mitunter ganz 14 - blödsinnige Meinungen und zwar mit dem Anstrich größter Fachkenntnis verbreiten. Nehmen wir an, die freiw. Feuerwehr löst sich auf. Es ist möglich, aber unter dem gegenwärtigen Bürgermeister und Gemeinderathe doch kaum wahrscheinlich, dass man zuerst Versuche macht, auf die billigste Weise abzukommen, und aus Stadtarbeitern eine Garde zusammenstellt, und so weiter frettet, bis ein ordentlicher Brand ein Memento an den Himmel schreibt und die bestehende Einrichtung als gänzlich verfehlt und unzulänglich erkannt wird. Es ist nicht zu vergessen, dass wir ja Brände haben können, die gerade so viele Mittel zur Bekämpfung erfordern, als mittlere Großstädte zur Verfügung haben. Die Art der Brände unterscheidet sich in modern gebauten Städten nur sehr wenig, auch ihre Intensität und Gefährlichkeit ist nicht wesentlich verschieden, wesentlich verschieden ist die Zahl der Brände. Es ist nun ganz klar, dass eine Großstadt, die täglich Brände, ja oft mehrere an einem Tage hat, mit einer freiw. Feuerwehr nichts machen kann, weil es unmöglich ist, von den Leuten zu verlangen, dass dieselben alle Tage oder auch nur alle Wochen von der Arbeit davonlaufen und löschen sollen. In einer Großstadt also findet die bezahlte Feuerwehr ge- nügende Beschäftigung, dass es sich lohnt, größere Summen auf Feuerlöschwesen zu spendieren. Die vorzüglich ausgerüstete, geübte und geschulte Wiener Feuerwehr zählt 427 Mann mit 100 Pferden und sind ja Brände vorgekommen, wo fast alle Mannschaft und alle Geräthe aller Filialen gebraucht wurden, um des Feuers Herr zu werden. Ein solcher Brand kann ja bei uns auch entstehen. Nun nehmen wir an, wir haben eine kasernierte Feuerwehr von 36 Mann, welche jedoch nicht im Stande sind, die vorhandenen Geräthe, wie Hydrantenwägen, Schlauch- wägen, Schubleitern, Rettungsgeräthe, von den allenfalls doch 2 1 15- nöthigen Spritzen gar nicht zu reden, auf den Brandplatz zu bringen und sie zu postieren. Übung im Löschen haben diese 36 Mann in einer Stadt, wo es oft das ganze Jahr nicht einen größeren Brand zu löschen gibt, nicht mehr als freiw. Feuerwehrmänner. Intelligenz ist unter den Chargen jeden- falls weniger vorhanden, als bei einer aus Bürgerstreisen zu- sammengesetzten Commandantschaft, deren Mitglieder meistens in der Welt waren und was gesehen haben und den Ehrgeiz besigen, die ihnen vom Vertrauen der Mitglieder und der Bürgerschaft anvertrauten Stellen auszufüllen. Auf diesen Ehrgeiz sowohl als auch auf diese höhere Intelligenz muss man bei einer bezahlten Feuerwehr verzichten. Es muss dies anerkannt und zugegeben werden, wenn man nicht der wohl auch in gewissen Kreisen herrschenden Anschauung ist, dass derjenige, der zur Feuerwehr geht, von vorneherein ein dummer Kerl sei. Und in gewisser Richtung ist ja diese Anschauung nicht einmal unrichtig, denn wenn ein Feuerwehrmann zurückblickt auf seine lange selbstlose Thätig- feit und am Ende hören muss, zu was braucht man denn überhaupt eine Feuerwehr, so musste er wohl denken, es ist die größte Dummheit, die er gemacht hat, sich dem Dienste der Nebenmenschen zu widmen und Opfer an Zeit und Freiheit gebracht, Lasten und Pflichten, die oft drücken, übernommen zu haben, um sich am Schlusse seiner Thätigkeit sagen zu müssen: das ist der Dank, dass du noch für einen dummen Kerl angeschaut wirst. Wir kommen nun zu einem Entwurfe für die Organi sation der zukünftigen bezahlten Feuerwehr. Wir nehmen an, dass Handwerker angestellt und kaserniert werden, welche täglich eine Stunde üben müssen, sei es nun Gerätheübungen, turnen oder theoretischer Unterricht. Die Leute hätten freie Wohnung in der Kaserne und müssten Tag und Nacht bereit sein. Sie können in den ihnen angewiesenen Localen schustern, schneidern, tischlern, schlossern, glasern oder spänglern oder 2 16 was sie können und müssen doch mindestens einen Taglohn von 75 kr. bekommen. Nun bitten wir auszurechnen, was der Stadt nur der Hauszins einer solchen Kaserne kostet und es ist fraglich, höchst fraglich, ob man um 75 fr. per Tag- und Nachtdienst taugliche Leute bekommt, nicht blos förperlich taugliche, sondern auch moralisch taugliche, die bei einem Brand nicht nur den nöthigen Muth und die nöthigen Kenntnisse, sondern auch die nöthige Ehrlichkeit haben, dass man sie mit Be- ruhigung in die Wohnungen schicken kann. Also abgesehen von den Kosten einer solchen Kaserne oder der Miethe der- selben würde die Mannschaftsbezahlung allein schon ohne Vergütung für die Commandanten u. s. w. 9855 ft. pr. Jahr ausmachen. Und was hätte man? Eine vollkommen unzu- reichende Feuerwehr bei Großfeuer. Allein auch das gienge nach Ansicht der Ganzgescheidten, die sich höchlichst beleidiget fühlen würden, wenn man sie nicht zu den „Gebüldeten" zählen würde, noch zu weit, sondern diese sagen: Nicht hämmern, nicht schustern, nicht schneidern, nicht schlossern sollen sie, sondern bereit sein, dass sie sofort abfahren können, wenns brennt. Nun wir gratulieren zu solchen, die da herangezogen würden, der Stadt und der Menscheit zur Last fallen, wenn sie einst dienstlos werden. Es ist ganz unglaublich, dass so verrückte Ideen überhaupt jemandem einfallen, geschweige denn ernsthaft besprochen werden können. Wir haben nun die Folgen gezeigt, welche die Auflösung der freiw. Feuerwehr nach sich ziehen würde, und glauben damit eine Pflicht gegenüber unserer Mitbürgerschaft und gegenüber der Gemeindevertretung erfüllt zu haben. Wenn es noch etliche Jahre so weiter geht und kein ausgiebiger intelligenter Nachschub aus den Kreisen der Bürgerschaft kommt, so ist es nur mehr eine Frage der Zeit, dass die Innsbrucker Feuerwehr ihrer Auflösung entgegengeht. - 17 - Die Mitglieder der Commandantschaft sowohl, als auch des erweiterten Ausschusses, stehen meistens schon in einem Alter, das mehr zum Rath als zur That noch taugt, sie haben lange und ehrlich und redlich am Karren geschoben, stets hoffend auf Nachschub und Ablösung, auf das Herauswachsen junger Kräfte, denen man gerne nach und nach die wichtigsten Stellen einräumen würde und so neues Blut und neuen Muth und neues Leben in den Körper zu bringen. Dieser Nachwuchs ist leider nicht gekommen und mit schwerer Besorgnis blickt nicht nur die Commandantschaft und der erweiterte Ausschuss, sondern die gesammte am Körper mit Liebe hängende Mannschaft der Zukunft entgegen. Wenn heute einer von den Zugs- oder Rottenführern abgeht, so ist es schon schwierig, geeigneten Ersatz zu finden, denn die An- forderungen an die einzelnen Chargen sind viel größer, als es dem bloßen Zuschauer scheinen muss, wenn die Chargen gewissenhaft ihre Pflichten erfüllen und den Platz, auf den sie gestellt worden, auch ausfüllen wollen und andere können wir feine brauchen. Denn wo die Führung schlecht wird, lockert sich nicht nur die Disciplin, sondern auch, was bei freiwilligen Körperschaften von hohem Werte ist, der Eifer und die Liebe zur Sache verlottern. Heute noch steht die freiw. Feuerwehr als verlässlicher Körper da, der im Falle der Noth und Gefahr noch zeigen wird, dass er das Vertrauen, das ihm ein noch immer an- sehnlicher Theil der Innsbrucker Bevölkerung entgegenbringt, rechtfertigt und noch eine schlagfertige und seiner verantwortungs- vollen Aufgabe gewachsene Körperschaft ist. An diesen Theil der Bevölkerung wenden wir uns nun, indem wir ihnen zurufen, dass es höchste Zeit ist, dass aus ihren Kreisen die tüchtigen, jungen Männer, die noch für was anderes, edleres Zeit haben, als für Allotria und denen die Sicherheit der Stadt und ihrer Bewohner höher steht als Lust und Zeitvertreib, sich der Feuerwehr widmen. In allen 2 18 -- deutschen Gauen und darüber hinaus gilt das Feuerwehr- kleid als Ehrenkleid und stehen viele 100.000 treu bei dieser Fahne, es wäre eine Schmach für Innsbruck, dessen Feuer- wehr und dessen Gründer guten Klang in weitesten Feuerwehr- kreisen hat so weit die deutsche Zunge klingt, zudem sie die älteste freiw. Feuerwehr in Deutsch-Österreich ist, wenn unter der Jungmannschaft der Bürgerschaft und ansässigen Bewohner- schaft nicht mehr so viel thatkräftige, muthige und hilfsbereite Männer und Jünglinge zu finden wären, um die freiwillige Feuerwehr zu erhalten, ihr neues Leben einzuhauchen, dass sie das 40jährige Jubelfest ihres Bestandes mit frohen starken Bewusstsein und neuer Blüte feiern könnte ! Edel sei der Mensch, hilfreich und gut! Jeder Ort und jede Bevölkerung hat die Feuerwehr, die sie verdient. Wo Bürgersinn, Sinn für das Gemeinde- wohl und Nächstenliebe walten, muss es gelingen, die freiw. Feuerwehr zu erhalten. Gott gebe, dass dieser unser Wunsch sich recht bald erfülle, es ist ja nur zum Wohle unseres lieben Innsbruck, wenn recht bald recht viele eintreten und mitwirken. Dem Bürger zum Schuh, Dem Feuer zum Truz. Rechnungsabschlüsse. A. Unterstützungscaffa. Victor Baron Graff, Vorsigender. Hueber Hermann. Cassier. Klammer Max, Kerber Franz, Dietrich Georg, Norer Jakob, Brix Josef, Kastner Josef, Ausschuss-Mitglieder. Das Vermögen dieser Cassa hat im Ver- waltungsjahre 1894 die Höhe von erreicht, was im Vergleiche zum Vermögens- stande im Verwaltungsjahr 1893 einen Cassazuwachs von ergibt. 1. Ein Innsbrucker Loos Nr. 1063 Die Cassafonds bestehen aus: fl. 2. Sparcassabuch Nr. 13.006 3. 4. Baarcassa .. fl. 38.788.35 fl. 37.524.52 fl. 1.263.83 27.- fl. 22.887.67 Nr. 9269 fl. 15.776.58 fl. 97.10 Summe: fl. 38.788.35 Die Erhöhung des Cassastandes begründet sich durch: a) Zinsen auf Wertpapier fl. 1.34 d) Gaben der P. T. Gönner e) Unbehobene Sparcassa-Zinsen b) Erlös gezogenes 1860 Loos Ser. 9772-10 fl. 116.- fl. 1.493.57 . fl. 105.- P. T. e) Geschenke: P. T. Familie Birchl fl. 200.- Tiefenthaler fl 50. fl. 1.965.91 1 Loos, Serie 9772 Nr. 10 c) Ausfall des verlosten 1 Stück 1860 b) Auslagen für Sanität, Stempel 2c. a) Unterstützungen und Begräbnismusik Wovon in Abzug kommen: Hermann Hueber Cassier. Geprüft und richtig befunden: Anton Obholzer. Anton Halbeis. fl 381.22 . fl. 160.86 fl. 160.-- fl. 702.05 B. Verwaltungscaffe. fl. fr. fl. fr. 82 59 Saldo-Vortrag vom vorigen Jahre bar| Ergebnis der Christbaumfeier. Vermächtnis der wohlgebornen Frau W. fl. 1000.- Reglin nach Abzug der Legatsteuer fl. 100.- 604 91 006 11 fr. fl. fr. 147 23 40 79 19 122 58 3 70 || ! | | | | |i An Unterhaltungsbeiträgen Gauverbandsbeiträgen Reiseentschädigungen Musik Gartenabend beim Bierwastl Ölbild: Altobercommandant Pegger Sparcassaeinlagen verschiedenen Auslagen laut Belegen | Cassarest Vermächtnis der wohlgeb. Frl. Hochegger 25 Erhoben von der Sparcassa 150 Von der Unterstützungscasse für sanitäre Zwecke 105 Erlös beim Gartenabend Bierwasti 14 Städtischer Beitrag 170 Saldo-Vortrag || 1968 91 2 51 50 |126 93 1300 124 95 126 93 [2051 50 21 Der Vermögensstand am 31. December 1894: Ein Sparcassabuch Fol. 2421 mit Zins bis 1. Jänner 1895 und obiger Cassarest Summa fl. 2118.37 fl. 126.93 fl. 2245.30 Der Vermögensstand am 51. December 1895 betrug sl. 998.85 Es hat sich daher in diesem Jahre die Cassa vermehrt um fl. 1246.45 Innsbruck, am 22. Februar 1895. Hanns Schwaighofer m. p., Cassier der Verwaltungscaffe. Geprüft und richtig befunden: 2. Obholzer m. p. Anton Halbeis m. p. Statistischer Anhang zum XX. Jahresberichte der freiwilligen Feuerwehr Innsbruck für das 37. Vereinsjahr 1894. Inventar der vorhandenen Geräthe, Ausrüstungs-Gegenstände mit Schluss des Jahres 1894. 1. Geräthschaften. 1 Telephonleitung. 2 Meg'sche Sprißen sammt Zugehör. 4 Schmid'sche Sprigen sammt Zugehör. 1 Knaust'sche Sprize sammt zugehör (Landfahrsprize). 7 Schlauchwägen. 1 großer Schlauchwagen. 2500 Meter Schläuche mit Normalgewinde. 3 Buttensprißen*). 1 Extincteur (System Beyl), 1 unbrauchbarer. 5 Hydranten-Aufsatzrohre. 6 Strahlrohre (vorräthige). 1 Schraubenschlüssel, französischer. 1 Schlauchgewindschlüssel. 1 Verbindungsgewinde (vorräthig). 8 Schlauchkrücken, eiserne. 12 Schlauchkrücken. 14 Schlauchknie. 1 Vacum und Mano-Meter. 1 Spirituslampe (zum Erwärmen). 1 Schlauchkarren. 3 Steigerkarren. 4 Schubleitern, dreitheilig (Magirusleiter, viertheilig). 1 Schubleiter, zweitheilig.. 16 Hakenleitern. 4 Dachleitern. * 2 Buttensprißen der bezahlten Feuerwehr übergeben. 26 1 Mauerbock sammt zugehör. 3 Spinnen. 1 Rettungsschlauch. 1 Sprungtuch. 20 Schlauchbinden. 1 Brause. 1 dreitheiliges Mundstück, auch als Brause verwendbar. 1 Rutschtuch, auch als Springtuch verwendbar... 3 Selbstretter. 3 Rettungskörbe. 7 Rettungstaschen. 1 Rauchapparat, Galibert'scher (unbrauchbar). 3 Sicherheitslaternen. 36 Steigerlaternen. 7 Feuerlaternen, alte. 30 Wasserkübel.. 1 Petroleumfackel, groß, sammt Gestell. 28 Petroleumfackeln. 2 Commandantschaftslaternen mit Fahne. 4 Zugsstandarten. 8 Spiralschläuche. 1 Gummischlauch. 2. Mobiliare. 4 Geräthefästen (2 große und 2 kleine) 4 Bettstätten, eiserne 5 Strohsäcke (im Wachlokale) im Wachzimmer. 5 Kotzen (im Wachlokale) 1 complet eingerichtete Apotheke mit einer Tragbahre, Schienen und Verbandtornister. 3. Ausrüstungsgegenstände. 240 Duyer, Loden, zur Benüßung. 40 " " vorräthig. 240 Helme in Verwendung. 162 Helme, vorräthig. 88 Beile in Verwendung. 67 " vorräthig. 124 Schlauchgewindschlüssel. 118 Nothnägel. 100 Mundschwämme. 62 Leinen in Verwendung. 10 11 vorräthig. 16 Commandanten- 120 Steiger- 240 Sprigenmänner- 77 Schlauchmänner- 27 Gurten. 14 Riemen für Rohrführer. 27 Huppen. 7 Signalhörner (für Horniſten). 2 Pickel (für Pioniere). 5 Cartouchen. 1 Commandantenschärpe. 9 Verbandzeuge für die Sanität. 9 Armbinden. 1 Schlauchreinigungs-Maschine. Victor Baron Graff, Feuerwehr-Commandant. Josef Brix, d. 3. Magazinsverwalter. Mitglieder-Berzeichnis. Ehrenmitglieder: Herr Dr. Otto Stolz, Bürgermeister von Hall, ernannt am 20. Juni 1877, gsteorben am 26. Juli 1889. Herr Dr. Johann Tschurtschenthaler, Sparcassedirector und Alt- bürgermeister, ernannt am 20. Juni 1877, gestorben am 27. September 1893. Herr Hanns Riegl, Handelsmann und Gemeinderath, ernannt am 14. Februar 1880. Herr Josef Melzer, Altobercommandant, Tapezierer, ernannt am 31. Jänner 1882. Herr Karl Adam, Altobercommandant, Altbürgermeister, Ehren- bürger und Gemeinderath, ernannt am 14. April 1888. Herr Dr. Heinrich Falk, Altbürgermeister, Ehrenbürger, er- nannt am 23. Mai 1892. Mitglieder der Löschdirection: Herr Dr. Friedrich Mörz, Bürgermeister. Herr Hanns Riegl, Handelsmann. Herr Prof. J. Menger, Gemeinderath. Herr Franz Kerber, Gastwirt. Herr Alois Epp, Gemeinderath. Herr Josef Sonvico, Gemeinderath. Herr Victor Baron Graff, Obercommandant. Herr Josef Brix, Magazinsverwalter. A. Beim Commando: Obercommandant: Victor Baron Graff (1. October 1876). Obercommandant-Stellverteter: Alois Epp (10. Mai 1885). Magazinsverwalter: Josef Brix (20. März 1873). Zugetheilt beim Commando: Adjutant Christoph Hummel (20. Juni 1885). Adjutant Karl Jenewein, I. Schriftführer (1. Mai 1885). 29 Adjutant Joseph Sattleder, II. Schriftführer (2. Juli 1880). Adjutant Johann Hoppichler (15. März 1872). Signalist Karl Trager (1. October 1871). Pionnier Alois Mutter (14. Juli 1862). Vereinsdiener Alois Peer (1. September 1863). B. Corpsärzte: Herr Prof. Dr. Ludwig Lantschner. "1 Dr. Franz Greil. " Dr. Josef Thalguter. C. Bei der Sanitätsabtheilung: Prantl Anton, Führer (20. Mai 1873). Karnein Franz, Führer-Stellvertreter (18. December 1890). Greiderer Josef (11. Jänner 1877). Bickel Josef (1. Mai 1878). Marzani Josef (1. Mai 1884). Müller Johann (5. Juli 1888). Rotter Edmund (1. Mai 1892). Zachistal Raimund (15. Juni 1894). Habrila Joh. (15 Juni 1894). Burtscher Wilhelm (25. Juni 1894). 1. Zug. Klammer Max, Zugsführer (1. Mai 1875). Obholzer Anton, Zugsführer-Stellvertreter (4. März 1863). Brugger Anton Geräthemeister (20 Mai 1870). Dalus Alois, Signalist (7. October 1888). Steiger: Maaß Alois, Rottenführer (1. Juli 1892). Seifert Wilhelm, Rottenführer-Stellvertreter (1. Juli 1892). Plattner Johann, Rohrführer (7. Juli 1885). Spöttl Ignaz, Rohrführer Stellvertreter (1. Juli 1892). Jiranet Anton, Rohrführer-Stellvertreter (1. Juli 1892). Hellensteiner Ernst, Steiger (1. Juli 1982). Hellensteiner Wilhelm, Hörtnagl Hanns, Munding Johann, " " " " 30 Spöttl Anton, Steiger (1. Juli 1892). Köchler Johann " (15. Juli 1894). Sprigenmannschaft: I. Sprize. Obholzer Anton, Rottenführer (4. März 1863). Schwaighofer Hanns, Rottenführer-Stellvertreter und Spritzen- meister (4. Juli 1869). Wagner Anton, Sprißenmeister (1. Juni 1869). Kanovsky Ferdinand, Sprigenmann (10. Mai 1873). (24. August 1883). " " (2. Juni 1888). (30. August 1888). 31 Steiger: Öfner Alois, Rottenführer (11. Mai 1888). Mutter Franz, Rottenführer-Stellvertreter (6. August 1877). Dollinger Gebhard, Rohrführer (1. Mai 1881). v. Müller Julius, Hupfauf Peter, Schneider Josef Stolz Dionysius, Demattio Josef Denoth Wilhelm, Staudacher Georg, Kirschner Ludwig, Banger Josef, " (20. Juni 1886). (2. October 1891). (5. April 1892). Steiger (11. Juni 1888). 11 "1 (1. Juli 1890). (15. Mai 1893). (15. October 1893). Fuxhuber Philipp, (1. Mai 1894). Seit Peter, " (1. Juni 1894). Norz Peter, " Stift Johann, " (20. Februar 1889). Haid Josef, (1. Juni 1894). " Warasin Josef, "1 (15. Mai 1889). Kubin Franz, "1 (1. August 1894). Gatt Rudolf, " (23. Juli 1889). Obholzer Anton, " (26. Juni 1892). Natter Ferdinand, (1. Juli 1892). Koch Alois, " (2. Juni 1893). Semraje Franz, " II. Sprize. (15. Juni 1894). Moser Peter, Rottenführer (9. November 1885). Spindler Johann, Rottenführer-Stellvertreter (9. Mai 1885). Freiseisen Franz, Führer (1. Mai 1877). Keluibenschädl, Sprißenmann (30. April 1889). Gschwandauer Joh. (30. Mai 1889). " Schiendl Josef, (1. Juli 1892). " Haller Alvis, (1. Mai 1894). " Dorfner Joh., (1. Mai 1894). " Schuster Anton Reindl Josef (1. Juni 1894). " (15. Juni 1894). Sprigenmannschaft: I. Sprize. Dörries Ernst, Rottenführer (12. Mai 1873). Abert Josef, Rottenführer-Stellvertreter und Sprißenmeister (4. Juli 1882). Pauli Georg, Führer (8. Mai 1880). Kirschner Franz, Sprißenmeister (1. Mai 1863). Zwerger Josef, (23. Mai 1887). Sprigenmann (1. Mai 1873). Straßer Josef, Liensberger Rudolf, Liensberger Joh., Andrä Joh. sen., " (21. Mai 1887). (22. Mai 1887). (7. Juni 1887). Reifer Johann, Fähnrich-Stellvertreter und Sprißenmann (1. Mai 1889). Babornig Othmar, Sprißenmann (12 Mai 1890). Huter Auton (22. Juni 1891). Schwab Anton, 11 (2. Mai 1892). Dietrich Ludwig, " (15. Juli 1893). Hrdlicka Johann, " (15. Juni 1894). II. Zug. Kerber Franz, Zugsführer (18. April 1872). Dörries Ernst, Zugsführer-Stellvertreter (12. Mai 1873). Morscher Johann, Geräthemeister (26. Mai 1873). Mutter Johann, Signalist (1. Mai 1882). Resch Max, (16. Mai 1889). II. Sprite. Rainer Al., Rottenführer (19. Juni 1878). Lenz Franz, Rottenführer-Stellvertreter und Sprißenmeister (20. April 1865). 30 Spöttl Anton, Steiger (1. Juli 1892). Köchler Johann (15. Juli 1894). Sprigenmannschaft: I. Sprite. Obholzer Anton, Rottenführer (4. März 1863). Schwaighofer Hanns, Rottenführer-Stellvertreter und Spritzen- meister (4. Juli 1869). Wagner Anton, Sprißenmeister (1. Juni 1869). Kanovsky Ferdinand, Sprißenmann (10. Mai 1873). Fuxhuber Philipp, " (24. August 1883). Seit Peter, (2. Juni 1888). " Norz Peter, 11 (30. August 1888). Stift Johann, (20. Februar 1889). Warasin Josef, "1 (15. Mai 1889). Gatt Rudolf, (23. Juli 1889). "1 Obholzer Anton, (26. Juni 1892). Natter Ferdinand, Koch Alois, " (2. Juni 1893). Semraje Franz, " 31 Steiger: Öfner Alois, Rottenführer (11. Mai 1888). Mutter Franz, Rottenführer-Stellvertreter (6. August 1877). Dollinger Gebhard, Rohrführer (1. Mai 1881). v. Müller Julius, Hupfauf Peter, Schneider Josef Stolz Dionysius, Demattio Josef Denoth Wilhelm, Staudacher Georg, Kirschner Ludwig, Banger Josef, " (20. Juni 1886). (2. October 1891). (5. April 1892). Steiger (11. Juni 1888). 11 " (1. Juli 1890). (15. Mai 1893). (15. October 1893). (1. Mai 1894). (1. Juni 1894). " (1. Juni 1894). " Kubin Franz, (1. August 1894). Haid Josef, II. Sprize. (1. Juli 1892). (15. Juni 1894). Moser Peter, Rottenführer (9. November 1885). Spindler Johann, Rottenführer-Stellvertreter (9. Mai 1885). Freiseisen Franz, Führer (1. Mai 1877). Keluibenschädl, Sprißenmann (30. April 1889). Gschwandauer Joh. (30. Mai 1889). Schiendl Josef, " (1. Juli 1892). Haller Alvis, (1. Mai 1894). Dorfner Joh., "1 (1. Mai 1894). Schuster Anton (1. Juni 1894). 11 Reindl Josef " (15. Juni 1894). Sprizenmannschaft: I. Sprize. Dörries Ernst, Rottenführer (12. Mai 1873). Abert Josef, Rottenführer-Stellvertreter und Sprißenmeister (4. Juli 1882). Pauli Georg, Führer (8. Mai 1880). Kirschner Franz, Sprißenmeister (1. Mai 1863). Zwerger Josef, (23. Mai 1887). Sprißenmann (1. Mai 1873)." Straßer Josef, Liensberger Rudolf, " Liensberger Joh., Andrä Joh. sen., (21. Mai 1887). (22. Mai 1887). (7. Juni 1887). Reifer Johann, Fähnrich-Stellvertreter und Sprißenmann (1. Mai 1889). Babornig Othmar, Sprißenmann (12 Mai 1890). Huter Auton " (22. Juni 1891). Schwab Anton, " (2. Mai 1892). Dietrich Ludwig, " (15. Juli 1893). Hrdlicka Johann, " (15. Juni 1894). II. Zug. Kerber Franz, Zugsführer (18. April 1872). Dörries Ernst, Zugsführer-Stellvertreter (12. Mai 1873). Morscher Johann, Geräthemeister (26. Mai 1873). Mutter Johann, Signalist (1. Mai 1882). Resch Max, (16. Mai 1889). II. Sprize. Rainer Al., Rottenführer (19. Juni 1878). Lenz Franz, Rottenführer-Stellvertreter und Sprißenmeister (20. April 1865). Pauli Martin, " (8. Mai 1880).. Wagner Eduard, " (21 Mai 1887). Sauerwein Josef, (1. Juni 1887). 32 Huber Johann, Sprißenmeister (30. Juni 1880). Sprißenmann (22. März 1872). Benatti Al., 33 Strele Josef, Führer (13. Juli 1886). Nagl Alois, Sprißenmeister (15. April 1872). Schauer Ferd., (20. August 1873). Bader Johann, Sprißenmann (5. Mai 1873). Virag Johann, (1. Mai 1874). " Spielmann Josef, " (2. Juni 1888). Rieser Franz, " (7. Mai 1889) Öhlhofen Johann, " (12. Mai 1890). Gregorz Johann, " (16. Mai 1890). Belger Simon, " (25. April 1891). Fröch Ferdinand, " (1. Mai 1892). Buzer Georg, (1. Mai 1893). Plattner Josef, Huber Alois, Knapp Wilhelm, Schuster Josef, Rieder Josef, Plattner Karl, Singer Kajetan, (1. Mai 1875). " (8. Mai 1880). " (1. Mai 1884). " (1. Juni 1884). " (30. Juli 1885). " (1. Juni 1887). " (1. Juni 1887). " Pichler Josef, " (25. April 1893). Kirschner Alois (25. April 1891). " Templ Anton, " (1. Mai 1894). Weithaas Bernhard, (19. Mai 1891). " Strigl Anton " III. Zug. (1. August 1894). Dietrich Georg, Zugsführer (20. Mai 1885). Schlecht Jakob, Bugsführer-Stellvertreter und Rottenführer- Stellvertreter (20. Mai 1873). Kastner Johann, Geräthemeister (15. August 1873). Kuen Jakob, Signalist (10. Mai 1879).` Steiger: Gutleben Johann, Rottenführer (15. Juli 1891). Jäger Al., Rottenführer-Stellvertreter (1. Mai 1891). Freißeisen Josef, Rohrführer (1. Juni 1888). Tumler Johann, (1. Mai 1891). Wackerle Josef, Steiger (5. Juli 1891). (15. Juli 1894). II. Sprize. Schmid Anton, Rottenführer (7. Mai 1881). Hernegger Victor, Rottenführer-Stellvertreter (30. Aug. 1874). Hauswirth Alexander, Sprißenmeister (18. Mai 1879). Holzer Johann, (30. Juni 1879). Steiger Fidel, Führer-Stellvertreter (6. October 1889). Laviat Johann, (19. Mai 1891). Thaler Johann (15. Juli 1891). " Balla Johann, (15. Juli 1891). Prati Johann, (2. Mai 1892). " Walisch Math., Krater Josef, Sprißenmann (30. Juni 1879). Reinstadler Karl, 11 (15. September 1891). Posch Josef, (21. Mai 1875). " Schiechtl Al., "1 (1. October 1891). Farbmacher Johann, (10. Mai 1882). Schnaller Anton, Heidegger Franz, " (2. Mai 1892). Hannig Josef, (3. Mai 1883). 11 " (15. Mai 1893). Buchmayr Ferdinand, (7. September 1883). " Geiger Alois, " (2. Juni 1893). Kiecht Franz, (1. Mai 1884). " Hupfauf Wilhelm " (15. Juni 1893). Farbmacher Josef, (1. Mai 1886). " Pohl Josef, " (1. Juli 1893). Unterlugauer Josef, (1. Juni 1889). " Stubenvoll Anton " (1. Mai 1894). Gaug Josef, (11. Juni 1889). " Sprigenmannschaft: I. Sprite. Kremser Johann, Rottenführer (20. Mai 1885). Schlecht Jakob, Rottenführer-Stellvertreter (20. Mai 1873). Streit Franz, Kofler Nikolaus, (25. April 1891). " Maurer Johann, (1. Mai 1891). " (2. Mai 1892). " Auhuber Josef, (2. August 1892). 3 34 IV. Zug. Halbeis Anton, Zugsführer (12. Mai 1873). Schnaller Johann, Zugsführer-Stellvertreter und Geräthe- meister (24. Juli 1878). Sembenotti Josef, Signalist (4. Mai 1889). Steiger: Norer Jacob, Rottenführer (16. April 1881). Wackerle Heinrich, Rottenführer-Stellvertreter (20. Mai 1885). Norer Johann, Rohrführer (24. Juli 1878). (1. Mai 1883). Zorn Franz, Bernhard Bernhard, "Steiger (15. Mai 1888). (2. Mai 1892). Müller Franz, (15. Mai 1888). 11 Öfner Albert, (25. April 1891). " Häuptl Ferdinand, (15. Juli 1891). "1 Kehrer Johann, (25. April 1892). " Häuptl Karl, " Müller Johann, Steinlechner Otto, Gritsch Anton, Wolfsgruber Georg, (15. Mai 1894). " Mair Nikolaus, (1. Juni 1894). " (15. Mai 1892). (15. Mai 1893). (15. Mai 1893). Sprigenmannschaft: Rathgeber Jakob, Rottenführer (24. Juli 1878). Stöckl Johann, Rottenführer-Stellvertreter (24. Juli 1878). Kämmerer Friedrich, Sprißenmeister (27. Mai 1881). Thaler Alois, Sprigenmann (7. Mai 1875). Lener Alois, Gstöttner Joh., Knechtl Johann, Gottlieb Wilhelm, (7. Jänner 1878). (8. Mai 1878). (1. Mai 1883). "I (20. Mai 1885). Kreuzwirth Franz, Fähnrich. Sprißenmann (18. Mai 1888). Sembenotti Anton, Sprißenmann (4. Mai 1889). (21. August 1889). Giuliani Julius, Wackerle Jakob, (2. Juni 1890). Lener Al. (2. Mai 1892). " Pfötscher Hanns " (15. Mai 1893). Galgozcy Franz (15. Mai 1893). 11 Wolfsgruber Franz, (15. Juli 1894). Sperling Heinrich, " (15. Juli 1894). Verzeichnis der Adam Karl, Altbürgermeister. Appeller Casimir, Privat. Beck Karl, Agent. Bederlunger Heinr., Handelsmann. Berreitter Frau, Doctorswitwe. † Bickt A. R., Hausbesizer. Dialer Gottfried, Handelsmann. Dinkhauser J., Tabat- u. Speciali- tätenhandlung. Dinkhauser Josef, Kaufmann. Dinter Dr. Josef, Advocat. Ennemoser Josef, Gasthofbesizer. Felderer Frau, Doctorswitwe. Fankhauser Alois, Agent. Fink Josef, Drechslermeister. Flunger Josef, Hotelier. Friedrich Johann, Gürtler. Grubhofer N., Graveur. Gapp Karolina, Wirtin. Hauser Josef, Hausbesizer. v. Hibler Gedeon, Handelsmann. Hoefel Bernhard, Juwelier. Huter Josef, Baumeister. Innerhofer J., Gastwirt. Kapferer M., Handelsmann. Keller Ignaz, Bäckermeister. † Lener Johann, Kaufmann. Malfatti Alois, Handelsmann. Malfatti Witwe, Hausbesiẞerin. Möslein M., Tischlermeister. Mutschlechner Georg, Fabrikant. Nißl Georg, Wirt. Neuhauser Alois, Kaufmann. Neurauter Lorenz, Handelsmann. Norer Jakob, Baumeister. Oberer May, Hausbesißer. 35 P. T. Gönner: Ortlieb, Privat. Ortner Peter, Gastwirt. Pfretschner Marie, Private. Baller Andraes, Schuhmachermeister. Pirchner Alois. Bolli Anton, Privat. Breyer Josef, Handelsmann. Busch Dr. Anton, Advocat. Buzenbacher Josef, Hausbesizer. v. Rapp, Freifrau, Witwe. Rauch Leopold, Kunstmühlenbesizer. Reiß Simon, Handelsmann. Riedl Josef, Handelsmann. Riegl J. J., Handelsmann. Rissinger Baul, Handelsmann. Salcher Alois, Handelsmann. Schaufler Ludwig, Handelsmann. Schiest Dr. Josef, Advocat. Schöpfer Anton, f. f. Hofapothefer. Schumacher Anton, Buchhändler. Schuster Dr. Otto, Advocat. Spörr Josef, Baumeister. Stern Julius, Bankier. Tschoner Ferdinand, Kaufmann. Tschurtschenthaler Joh., Sparcasse- director. Tschurtschenthaler M., Kaufmann. Wackernell Dr., Advocat. Walde Karl Alois, Fabrikant. Walde Peter Dr., Advocat. Weyrer's J. Söhne, Fabrikanten. Wilhelm Witwe, Privat. Wopfner Georg, Verwalter. Zambra Dominit, Handelsmann. Zelger C., Handelsmann. Ordnungsmannschaft: Jörg Josef, Obmann (1873). Grail Ant., Obmann-Stellvertreter (1863). Braitenberg Heinrich v. (1873). Felder Camil (1864). Golfer Paul (1862) Galopp Aurelius (1863). Gottardi Anton (1886). Hueber Hermann (1870). Wiechl Ferdinand (1863). Kleinschmidt Karl (1862). Kerschner Wenzel (1880). Kenda Johann (1865). Lener Anton (1877). Lindner Leopold (1877). Melzer Josef (1863). Benennung Personalstand 1894. a) der activen Mannschaft. Commando Ram Johann (1866). Prasthofer Ludwig (1865). Ortner Anton (1873). Mitterhofer Jos. 1882). Mayr Franz, Baumeister (1881). official i. P. (1869). Mayr Franz, f. t. Ob.-Zollamts- Maurer Franz (1878). 36 Zelger Josef (1864). Witting Alois (1865). Wallpach-Schwanenfeld A. v. (1873). Samuda Alois (1880). Schöpf Alois (1866). Sunkowsky Wilhelm (1883).. Seep Johann (1865). Obercommandant Obercommand.-Stellv. Magazinsverwalter Adjutant Schriftführer Signalist Pionnier Vereinsdiener Sanität Chargen Signalist Steiger- Spritzen Chargen Signalist Steiger- Sprizen- Chargen Signalist Steiger Sprizen- Chargen Signalist Steiger Sprißen- Chargen Mannschaft Zusammen I. Bug II. Bug III. Zug IV. Zug Ord- Mann- Mann Mann- schaft schaft schaft Mann schaft manner nungs- Personalstand am 31. De- cember 1894 1 1 1 2 2 1 1 1 10 6 1 10 21 6 2 12 29 6 112 36 4 114 16 2 27 22 b) der nicht activen Mannschaft. Benennung Ehrenmitglieder Löschdirection Corpsärzte Zusammen Anmerkung Personalstand mit 31. Dec cember 1894 4 8 3 15 37 Sigungen Versammlungen Übersichtliche Zusammenstellung der Brände 38 - 11 2 7 1 21 3 3 21 Löschdirection Comanndant- schafts- Erweiterte Aus- schuss- Geräthmeister- Ordentliche General Außerordentliche General Zugs- Kamin- Verkaufsgewölbe Keller- Zimmer- Abtheilung Vom Gesammtförper I. Zug " II. Zug III. Zug IV. Bug Auswärtige Beerdigungen der Mitglieder Ehren- Ordentliche Gönner abgehaltenen Übungen. Übungen Zugsübungen mit ohne Wasser Übungen Steiger- Sprißen- Hydranten Proben Zusammen 20 5 3 Musterungen Haupt- |||||||Marsch- 1231 7 11 2234 - - 1 Anmerkung Anmerkung